DEB reagiert mit Unverständnis auf offenen BriefReaktion des Deutschen Eishockey-Bundes

Das aktuelle DEB-Präsidium: Marc Hindelang, Franz Reindl, Berthold Wipfler, Daniel Hopp (von links). (Foto: the)Das aktuelle DEB-Präsidium: Marc Hindelang, Franz Reindl, Berthold Wipfler, Daniel Hopp (von links). (Foto: the)
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Weiter heißt es im Wortlauf der DEB-Mitteilung:

Gemäß der neuen DEB-Leitlinie „Sport in den Fokus durch Konsens von Kompetenz“ hatte der DEB Anfang November zum „Dialogtag des deutschen Eishockeys“ geladen. Zu diesem waren maßgebliche Vertreter des LEV Sachsen-Anhalt, die nun u.a. „eine unterirdische Kommunikation“ seitens des DEB in Richtung der LEV monieren, jedoch nicht erschienen.

Darüber hinaus hatte es im Vorfeld der Neuwahlen zwei Gespräche im Beisein der genannten LEV sowie die Wahl selbst gegeben. Dabei war das Konzept der „Neuaufstellung des DEB 2014“ präsentiert worden. Die von den LEV in ihrem Schreiben angekreideten „Versprechungen oder Partnerschaftszusagen“ gab es nachweislich in keinem Fall. Nicht zuletzt deshalb ist  die Behauptung, es seien „Wahlversprechen nicht eingehalten worden“, falsch.

„Wir sind offen für jede Art von Kritik, aber der Brief zeugt von großer Unkenntnis der tatsächlichen Lage und enthält nachweislich erhebliche Falschbehauptungen“, sagte der für die Kommunikation zuständige DEB-Vizepräsident Marc Hindelang: „Kritik setzt voraus, dass die Kritiker wissen, wovon sie reden. Genau dafür haben wir das Angebot des Dialogtags gemacht.“ Leider sei dies nicht entsprechend angenommen worden.

Marc Hindelang machte zugleich deutlich, dass man auch weiterhin für „jede Interessengruppe offen und gesprächsbereit“ sei, künftig aber „Falschdarstellungen und Diffamierungen nicht mehr tolerieren“ werde.

Unabhängig davon, dass die LEV Sachsen-Anhalt und Thüringen jeweils lediglich einen Oberliga-Verein vertreten, haben zwei Unterzeichner des Schreibens für Teile des offenen Briefes mittlerweile bereits eine strafbewehrte Unterlassungserklärung unterschrieben.