Damen: Es bleibt alles beim Alten – Kornwestheim verteidigt den Titel

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Zu den Meistern

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Der zweite Finaltag um die

Deutsche Damen-Meisterschaft begann mit dem sogenannten „kleinen Finale“

zwischen dem EC Bergkamen und dem SC Riessersee.

Beiden Mannschaften sah man die Anstrengungen des Vortages an und sie begannen

Verhalten. Im Gegensatz zum Vortag ließ sich die Hintermannschaft des SCR nicht

überrumpeln, dazu waren auch die Bergkamenerinnen auch zu Schwach. Entschieden

wurde das Spiel aber durch die Special Teams. Sowohl die ersten beiden Tore des

SCR (17./Lanzl und 22./Schmid) als auch das Ehrentor des ECB (27./Wierscher)

fielen in Überzahl, daß 3-1 durch den SC Riessersee in Unterzahl (31./Oswald).

In der 37. Minute entschärfte Julia Eweleit zum zweiten Mal in diesem Turnier

einen Penalty, diesmal von Christina Oswald an den Pfosten geschossen. Doch der

SCR legte nach und Wiltrud Schmid erhöhte auf 4-1. Das letzte Drittel war ein

einzigster Sturmlauf von Bergkamen, doch ohne daß dabei etwas Zählbares dabei

raussprang. Als Trainer Burns fast 3 Minuten vor Ende Eweleit aus dem Kasten

nahm, konnte Wiltrud Schmid den Puck im verwaisten Kasten unterbringen (60.)

Somit gewann der SCR als Aufsteiger die Bronzemedallie.

Das Finale OSC Berlin – TV Kornwestheim war die Neuauflage des

Vorjahresfinale. Die Berlinerinnen, die am Vortag wunderschönes Eishockey

zeigen konnten, mußten nach einem Black-Out auf Romy Hübner verzichten und

bekam somit in der Verteidigung einige Probleme. Schon nach 100 Sekunden konnte

dann auch der TVK das erste Tor durch Kathrin Lehmann erzielen. Daraufhin

entwickelte sich ein munteres Spielchen mit leichen Übergewicht für den OSC.

Doch die Tore machten die Schwäbinnen: Dem 2-0 durch Kathrin Lehmann (19.)

folgte 44 Sekunden später das 3-0 durch Steffi Frühwirt. Nach der Pause konnte

erst der OSC eine 5-3-Überzahl nicht nutzen, der TVK im anschluß aber auch

nicht. In der 27. Minute hämmerte Sabine Rückauer den Puck zum 3-0 in den

Kasten von Katja Panse. Neben der dünnen Abwehr zeigte sich beim OSC ein

weiteres Problem: Jede versuchte, selbst zu treffen, satt einen tödlichen Paß

zu spielen, damit die Mannschaftskameradin nur den Schläger hinhalten hätte müssen.

Im letzten Abschnitt begnügte sich der TVK mit der Sicherung des Ergebnisses

und nutzt dabei auch Schwächen der Berliner, so wie beispielsweise Susi Götz

freistehend Steffi Wartosch-Kürten genau anschoß. Schließlich machten Sandra

Kürten in der 43. Minute und Miriam Ludwig in der 58. den Sack zu. Den

Ehrentreffer für Berlin erzielte Maren Valenti in der 53. Minute.

Damit sicherte sich der TV

Kornwestheim zum vierten Mal in Folge den Meistertitel und hielt damit die seit

1997 anhaltende Serie, nämlich die, daß der ausrichtende Verein nicht Meister

wurde, an. Der OSC belegte zum dritten Mal in Folge den zweiten Platz. Bei der

Siegerehrung wurden neben den siegreichen Teams und den besten Spielern (Tor:

Wartosch-Kürten/Kornwestheim; Verteidigung: Rückauer/Kornwestheim; Sturm (Top-Scorer):

Scheytt/Berlin; beste U21-Spielerin: Bitnner/Riessersee) auch Silvia Schneegans

und Claudia Spier geehrte, die beide als Gründungsmitglieder der NRW-Liga (Vorläufer

der Bundesliga Nord) nach dieser Saison die Schlittschuhe an den Nagel hängen.

Als nächstes Großereingis im Dameneishockey steht nun die A-WM in Halifax an,

wo sich Deutschland in der Vorrunde mit dem Team Canada und China messen muss.

EC Bergkamen – SC Riessersee:


EC Bergkamen: Eweleit; Schrahe –

Hanck; Kuchina; Pötzsch; Schwerthelm; Spier; Weltermann; Weyand – Reich;

Broich; Dietrich; Hertrich; Kuß; Maluga; Sauer; Schmitten; Schneidereit; Weiss;

Wierscher

SC Riessersee: Geml;

Koch – Bader; Kruck; Magg; Oswald; Schauer; Schmauser – Schneeloch;

Bittner; Brückl; Seeberger; Iffelsberger; Jakob; Janker; Markmann; Lanzl; Wrase;

Schmid; Riezler

Tore:

0-1 Lanzl (Schmid) 16:27; 0-2 Schmid (Bittner; Lanzl) 21:11; 1-2 Wierscher (Maluga;

Schwerthelm) 26:08; 1-3 Oswald (Bittner) 30:09 UZ; 1-4 Schmid 37:10; 1-5 Schmid

59:09 ENG

Strafen:

ECB: 10 + 10 (Hanck) – SCR:

10


OSC Berlin – TV Kornwestheim:


OSC Berlin: Panse; Hampel

Fleck; Gaebel; Grütter; Kresse; – Friede; Götz; Hübner, Nicole; Kamenik; Rörig;

Scheytt; Schulz; Valenti; Zobel

TV Kornwestheim: Wartosch-Kürten;

Heldenmaier – Fischer, Christina; Körper; Rückauer – Fischer, Kerstin;

Frühwirt; Kürten; Lehmann; Ludwig; Rauch; Sacre; Schneegans; Weis

Tore:

0-1 Lehmann (Fischer, Kerstin) 1:40; 0-2 Lehmann (Ludwig; Schneegans) 18:29; 0-3

Frühwirt (Fischer, Kerstin; Ludwig) 19:13; 0-4 Rückauer (Frühwirt; Lehmann)

26:15; 0-5 Kürten (Weis) 42:15; 1-5 Valenti (Scheytt) 52:52; 1-6 Ludwig (Frühwirt;

Rückauer)

Strafen:

OSC: 16 – TVK: 10

Beste

Spieler der Endrunde:

Tor:

Stephanie Wartosch-Kürten/Kornwestheim (Lisa Geml/Riessersee)

Verteidigung:

Sabine Rückauer/Kornwestheim (Yvonne Fleck/Berlin)

Sturm

(Top-Scorer): Anja Scheytt/Berlin (Wiltrud Schmid/Riessersee)

U21-Spielerin:

Monika Bittner/Riessersee (Nina Kamenik/Berlin)

 

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