Aufklärende Momente im "Fall Busch"?

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Nach den gestrigen Anhörungen im Fall „Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) gegen den Deutschen Eishockey-Bund (DEB)“ sowie „WADA gegen den Eishockey-Weltverband (IIHF)“ vor dem internationalen Sportsgerichtshof (Cas) in Lausanne (Schweiz) dringen nun weitere Einzelheiten in der Angelegenheit des Doping-Ärgers um Florian Busch an die Öffentlichkeit.

Der Eishockey-Nationalspieler hatte am 6. März 2008 eine Dopingprobe verweigert weil er es wohl vorgezogen hatte, mit seiner Freundin Essen zu gehen. Jedenfalls hatte diese Version bis gestern in der Öffentlichkeit Bestand. Aber:

Hatte Busch die Dopingprobe überhaupt verweigert?

In der Ausgabe des Berliner Tageszeitung "Der Tagesspiegel" entfachte nun Buschs Rechtsanwalt Klaus Sturm eine neue Diskussion. 

In der gestrigen Anhörung vor der Cas kamen neben Busch auch dessen Freundin sowie der Dopingkontrolleur zu Wort. „Nach dieser Anhörung steht für mich fest, dass Florian seine Probe nicht verweigert hat“, sagte Sturm dem Tagesspiegel. Demnach hätte nämlich nicht Busch den Test abgebrochen, sondern der Kontrolleur. Der Kontrolleur solle es abgelehnt haben, Busch an einem anderen Ort zu kontrollieren. (ovk - Foto by City-Press)