Aufholjagd des DEB-Teams nicht belohnt2:3-Niederlage bei Generalprobe gegen Weißrussland

Marcus Kink brachte Deutschland auf 1:2 heran. (Foto: Imago)Marcus Kink brachte Deutschland auf 1:2 heran. (Foto: Imago)
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Nur 24 Stunden nach dem 4:0-Erfolg über Frankreich musste sich das Team von Bundestrainer Marco Sturm am Sonntagabend zum Abschluss des Drei-Nationen-Turniers trotz einer Aufholjagd im letzten Drittel Gastgeber Weißrussland mit 2:3 (0:2, 0:0, 2:1) geschlagen geben.

Sturm hatte seinen Kader im Vergleich zum Vortag nur auf zwei Positionen verändert. Patrick Reimer (Thomas Sabo Ice Tigers) rückte für Gerrit Fauser (Grizzlys Wolfsburg) ins Aufgebot. Timo Pielmeier (ERC Ingolstadt) nahm als zweiter Keeper hinter Philipp Grubauer (Washington Capitals) auf der Bank Platz. Zudem verzichtete Sturm vorsichtshalber noch auf einen Einsatz von NHL-Star Dennis Seidenberg (Magen-Darm).

Im 100. Länderspiel von Frank Hördler und Kapitän Marcel Goc fand die Nationalmannschaft schwer in die Partie. Gegen Stanislav Lopachuks Schuss aus dem hohen Slot sowie bei einem Kontertor durch Andrei Stas war Grubauer machtlos. In einem von beiden Seiten physisch intensiv geführten Startabschnitt hatten Leon Draisaitl, Marcel Goc und Brooks Macek die besten Gelegenheiten auf deutscher Seite.

Im Mittelabschnitt kam die deutsche Auswahl besser aus der Kabine und gestaltete das Match fortan offener. Draisaitl, Macek, Patrick Reimer und Tobias Rieder scheiterten jedoch aussichtsreich, so dass es beim 0:2 aus Sicht der Gäste nach 40 Minuten bleiben sollte.

Einen Abwehrfehler der Weißrussen zu Beginn des Schlussdurchgangs nutzte die Nationalmannschaft eiskalt zum 1:2-Anschluss. Goc bediente Marcus Kink, der das Spielgerät völlig freistehend vorbei an Belarus-Keeper Kevin Lalande einschieben konnte. Felix Schütz hatte das 2:2 wenig später auf dem Schläger, verfehlte das Tor jedoch um Millimeter.

Besser machte es Tom Kühnhackl mit seinem ersten Länderspieltor. Draisaitls Pass im Powerplay fälschte der Stanley Cup-Sieger unhaltbar unter die Latte ab. Doch die Freude währte nicht lange. Bei Alexander Pavlovichs 3:2 56 Sekunden danach war Grubauer die Sicht versperrt. Auch eine Schlussoffensive der Nationalmannschaft brachte nicht den gewünschten Erfolg.

Bereits am Sonntagabend geht es für die Nationalmannschaft per Flugzeug von Minsk auf direktem Wege in Richtung Riga. Aus dem aktuellen 25er-Kader muss Sturm bis zum Qualifikations-Turnier noch zwei Positionen streichen, da insgesamt nur 23 Akteure (drei Torhüter, 20 Feldspieler) gemeldet werden dürfen. Mit einer diesbezüglichen Entscheidung sei „erst Mitte der Woche“ zu rechnen, teilte der Bundestrainer mit.

Deutschland: Grubauer (Pielmeier) - Holzer, Ehrhoff; Rieder, Draisaitl, Macek – Müller, Boyle – Schütz, Hager, Kühnhackl – Hördler, Akdag; Kink, Goc, Seidenberg - Daschner; Wolf, Kahun, Reimer; Noebels.

Tore: 1:0 Stanislav Lopachuk (7:27), 2:0 Andrei Stas (10:15), 2:1 Marcus Kink (42:46), 2:2 Tom Kühnhackl (51:04/PP1), 3:2 Alexander Pavlovich (52:00). Strafminuten: Weißrussland 10, Deutschland 12. Zuschauer: 4.500.


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