Schon auf dem Weg zur Olympiahalle zeigte sich die Euphorie der Eishockey-Fans für dieses hochklassige Spiel. Massen strömten in Richtung Halle und diese sahen von Beginn an ein schnelles und qualitativ hochwertiges Spiel. Allerdings musste Benedikt Schopper in der 4. Spielminute verletzungsbedingt das Eis verlassen und so war Köbi Kölliker gezwungen, die Reihen umzubauen. Dadurch verflachte Zusehens das Spiel des DEB Teams und in der 9. Minute erzielte Tomas Starosta den zu dieser Zeit nicht unverdienten Führungstreffer für die Slowakei.
Die Schützlinge von Bundestrainer Kölliker wirkten geschockt von diesem Rückstand und gerieten mehr und mehr unter Druck bis in der 14.Minute Radoslav Tybor auf 0:2 für die Slowakei erhöhte. Erst eine doppelte Überzahlsituation ermöglichte es dem DEB Team in Form von Kapitän Michael Wolf den Anschlusstreffer zu erzielen.
Im 2. Drittel kam die deutsche Nationalmannschaft immer besser ins Spiel und hatte sogar die Möglichkeit, in der 25. Spielminute per Penalty auszugleichen. Michael Wolf wurde in seinem Konter jäh von den Schlittschuhen geholt. Aber es blieb zunächst beim 1:2 aus Sicht des DEB Teams, denn Wolf scheiterte.
Es gab zahlreiche Chancen auf beiden Seiten. Aber diese blieben zumeist ungenutzt, bis in der 39. Spielminute Marcel Hossa für die Slowakei auf 1:3 erhöhte. „In dieser Phase des Spiels haben wir einfach viel zu viele Fehler gemacht und zu aufwendig gespielt!“, so Bundestrainer Kölliker nach dem Spiel.
Der letzte Spielabschnitt sollte noch einmal die Hoffnung der deutschen Fans und Spieler wecken. In der 44.Minute erzielte Nikolai Goc den Anschlusstreffer. Doch die Freude währte nicht lange. Nicht einmal 60 Sekunden später stellte Milan Bartovic den alten Abstand wieder her. Nur weitere 45 Sekunden später erhöhte der slowakische Top-Scorer Michel Miklik auf 2:5. Auch der erneute Anschlusstreffer durch Christopher Fischer konnte den Spielverlauf nicht mehr beeinflussen. In der vorletzten Spielminute war es erneut Marcel Hossa, der mit einem Konter-Tor für den Endstand von 6:3 für die Slowakei sorgte.


















