
Patrick Reimer enteilt hier Ryan Lasch, der in der 43. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleich für die USA erzielt hatte. (Foto: Daniel Fischer - www.stock4press.de)
Die Begegnung startete mit viel Feuer und Druck auf die jeweiligen Tore. Es war zunächst ein Spiel auf Augenhöhe, doch schon bald nahm die deutsche Mannschaft das Heft in die Hand und Kai Hospelt erzielte in der 19. Minute auch völlig verdient das 1:0, das zugleich auch der Pausenstand war.
Im zweiten Drittel verlor das Spiel dann etwas an Qualität. Deutschland war zwar weiterhin optisch überlegen, nutzte aber seine Chancen nicht, zumal auch Chris Holt im Tor der Amerikaner gute Arbeit leistete.
Im letzten Spielabschnitt gab es für die rund 7300 Zuschauer in der Olympiahalle nochmals hochklassiges Eishockey zu sehen. Zunächst durften aber die US-Boys jubeln, als in der 44.Minute Ryan Lasch den Ausgleich erzielte. Doch nur zehn Minuten später stellte Philip Gogulla den alten Abstand wieder her. Wenige Minuten vor Schluss entschied sich US-Coach Don Waddell für den sechsten Feldspieler und nach einem leichtfertigen Abspielfehler der US-Amerikaner war es Markus Kink, der die Scheibe im leeren Tor unterbrachte und so für den 3:1-Endstand sowie den zweiten Turnierplatz sorgte.
„Wir haben heute eine gute Leistung gegen eine starke US-Mannschaft gebracht und können zurecht stolz auf uns sein“, sagte Köbi Kölliker in der abschließenden Pressekonferenz.
Tore:
1:0 (18:33) Hospelt (Rankel)
1:1 (42:17) Lasch (Wozniewski, Holt/5-4)
2:1 (52:07) Gogulla (Hospelt, Wolf/5-4)
3:1 (58:56) Kink (Kohl/ENG)
Strafen: Deutschland 12, USA 8
Schiedsrichter: Aumüller (Deutschland), Massy (Schweiz)
Zuschauer: 7300

















