Hockeyweb.de

 

 

Alle Stories...

 
Ligen
DEL
2. Bundesliga
Oberliga Nord
Oberliga Süd
Regionalliga Süd
Regionalligen Nord
Landesverbände
NHL
Spezial
Links
Stories
Interaktiv
Statistiken
Bandencheck
Aktuell
International
DEB
Damen
Nachwuchs
Inline-Hockey
Street-Hockey
Skater-Hockey
Service
Kalender
Regeln
Archiv
Suche
Professionell
Shop
Hockeyweb

Über uns
Kontakt
Mediadaten

Impressum

 


Das Logo der neuen Cleveland Barons.Sharks lassen Cleveland Barons auferstehen

San Jose, 26. Juli Es gibt sie wieder, die Cleveland Barons. Nur wenige Wochen, nachdem die Cleveland Lumberjacks zusammen mit der International Hockey League den Spielbetrieb eingestellt und die San Jose Sharks Kauf und Transfer des AHL-Teams Kentuckey Thoroughblades nach Cleveland bekannt gegeben hatten, ist das Eishockey der Stadt in Ohio wieder unter dem traditionsreichen Namen Barons bekannt. Von 1937 bis 1971 spielten schon einmal die Cleveland Barons in der American Hockey League und gewannen neunmal den Calder-Cup, die Meistertrophäe der AHL. Und sogar das Das Logo der Barons in der NHL.NHL-Teams aus Cleveland, das in der Zeit von 1976 bis 1978 aktiv war, war unter dem Namen Barons bekannt. Das neue Logo des Teams lässt derweil keinen Zweifel daran aufkommen, wer der Besitzer der Barons ist. Ein Hai, der ein "C" formt, trägt den Hut, Frack und das Monokel eines "Barons". In der wechselvollen Eishockey-Geschichte von Cleveland sind die neuen Barons bereits das siebte Profi-Eishockeyteam der Stadt: 1929 - 1934 Cleveland Indians (IHL), 1934 - 1937 Cleveland Falcons (IHL), 1937 - 1972 Cleveland Barons (AHL), 1972 - 1976 Cleveland Crusaders (WHA), 1976 - 1978 Cleveland Barons (NHL), 1992 - 2001 Cleveland Lumberjacks (IHL), seit 2001 Cleveland Barons (AHL). Die Barons sind nun beheimatet in der Gund Arena, die 10.231 Zuschauern Platz bietet.

Cinciannti Cyclones kehren in die ECHL zurück

Princeton, 18. Juli Mit den Cincinnati Cyclones gibt es einen weiteren "Überlebenden" der Auflösung der International Hockey League. Das Team, das bereits von 1990 bis 1992 der ECHL angehörte, dann aber in die IHL wechselte, gehört ab der kommenden Saison wieder der East Coast Hockey League an. Damit gehen in der Saison 2001/2002 bereits 29 Teams in der Ostküstenliga an den Start. Die Aufnahme wurde über den Transfer der inaktiven ECHL-Franchise Miami Matadors nach Cincinnati vollzogen. Die Cyclones spielen im Firstar Center, das 12.056 Zuschauern Platz bietet und werden in die Northwest Division eingegliedert. Besitzer der Cyclones sind David LeFevre und Phil Esposito, die bereits gemeinsam als Besitzer des NHL-Teams Tampa Bay Lightning tätig waren. "Cincinnati eine tolle Eishockey-Stadt", erklärte LeFevre. "Die Stadt hat die Cyclones seit mehr als einem Jahrzehnt hervorragend angenommen, und wir wollen ein Produkt auf das Eis bringen, das auf diesem Erfolg aufbaut."

AHL gibt neues Play-off-Format für den Calder Cup bekannt

Hilton Head, 18. Juli Die American Hockey League hat nach ihrer Expansion auf 27 Mannschaften ein neues Play-off-Format für den Calder Cup entwickelt. Die AHL ist in zwei Conference zu je drei Divsions aufgeteilt. Nach der Regular Season qualifizieren sich die jeweils zehn punktbesten Teams jeder Conference für die Play-offs. In der ersten Runde spielen der Siebte und Zehnte sowie der Achte und Neunte jeder Conference nach dem Modus "Best of three" gegeneinander. Nach dieser Runde werden die drei Divisionssieger im Conference Quarterfinal gemäß ihrer Punkte auf die Ränge eins bis drei gesetzt. Die fünf weiteren Mannschaften nehmen gemäß ihrer Punkte die Ränge fünf bis acht ein. Nach dem üblichen Play-off-Modus (1 gegen 8, 2 gegen 7, usw.) geht es im System "Best of five" um den Einzug ins Conference Semifinal. Das Conference Semifinal und Final sowie das Finale um den Calder-Cup werden im "Best of seven" ausgespielt.

CHL gibt Divisionseinteilung nach dem Zusammenschluss mit der WPHL bekannt

Phoenix, 11. Juli Nach ihrem Zusammenschluss mit der Western Professional Hockey League hat die Central Hockey League nun die Einteilung der Divisionen für die kommende Saison bekannt gegeben. In der Saison 2001/2002 werden 16 Mannschaften in zwei Conferences zu je zwei Divisionen an den Start gehen. Jedes Team wird in der Regular Seasons 64 Spiele bestreiten. Aus der letztjährigen WPHL gehen die Tupelo T-Rex, Monroe Moccasins und Lake Charles Ice Pirates, aus der CHL Fayetteville Force, Huntsville Tornado und Topeka Scarecrows nicht mehr an den Start. Wie bereits berichtet wechseln die CHL-Teams Columbus Cottonmouths und Macon Whopee in die East Coast Hockey League.

Northern Conference
Northwest Division Northeast Division
Amarillo Rattlers (WPHL) Bossier-Shreveport Mudbugs (WPHL)
Oklahoma City Blazers (CHL) Fort Worth Brahmas (WPHL)
Tulsa Oilers (CHL) Indianapolis Ice (CHL)
Wichita Thunder (CHL) Memphis River Kings (CHL)
Southern Conference
Southwest Division Southeast Division
El Paso Buzzards (WPHL) Austin Ice Bats (WPHL)
Lubbock Cotton Kings (WPHL) Corpus Christi Ice Rays (WPHL)
New Mexico Scorpions (WPHL) San Angelo Outlaws (WPHL)
Odessa Jackalopes (WPHL) San Antonio Iguanas (CHL)

 

Cottonmouths und Whoopee wechseln von der CHL zur ECHL

Princeton, 22. Juni Der Zusammenschluss der Western Professional Hockey League (WPHL) und der Central Hockey League (CHL) zur neuen CHL hat erste Konsequenzen. Die CHL-Teams Columbus Cottonmouths und Macon Whoopee verlassen die neue Liga und wechseln in die East Coach Hockey League. Die ECHL, die zudem die Expansion Franchises in Atlantic City (dort läuft noch ein Name-the-Team-Contest), Columbia Inferno und Reading Royals aufnimmt, wächst damit auf 28 Teams an. Die Tallahassee Tiger Sharks und Birmingham Bulls treten in der neuen Saison nicht mehr an.

Die International Hockey League wird nach 56 Jahren aufgelöst - sechs Teams wechseln in die AHL

Duisburg, 7. Juni Es ist vorbei! Nach 56 Jahren stellt die International Hockey League ihren Spielbetrieb ein. Eine große Überraschung ist das nicht mehr, der langsame Tod der "I" hat sich schon seit längerem angedeutet. Immer mehr Vereine verließen die Liga und schlossen sich zum Teil anderen Minor Leagues an. Sechs Mannschaften werden allerdings das Ende der IHL, die die einzige Minor League war, die auf dem ganzen nordamerikanischen Kontinent spielte, überleben. Die Manitoba Moose aus Winnipeg, die Milwaukee Admirals, die Utah Grizzlies aus Salt Lake City, die Grand Rapids Griffins, die Chicago Wolves und die Houston Aeros werden in die American Hockey League (AHL) aufgenommen, die nun die einzige Minor League ist, die auf dem AAA-Level spielt und endgültig den Status als Topausbildungsliga der NHL für sich reklamieren kann. "Mit großer Traurigkeit gebe ich dies bekannt", erklärte IHL-Präsident Douglas Moss. "Doch so wie sich die Landschaft des Minor-League-Eishockeys entwickelte war dies für die Liga eine notwendige Entscheidung. Im Auftrag eines jeden in der IHL und all denen, die vor uns da waren, danken wir unseren zahlreichen Fans für ihre Loyalität und ihre Unterstützung in während der vielen Jahre und hoffen, dass sie weiterhin dem großartigsten Sport der Welt sowohl auf dem Major- als auch auf dem Minor-League-Level unterstützen." Die Liga wurde am 5. Dezember 1945 im kanadischen Windsor gegründet, einer Nachbarstadt der US-Metropole Detroit. So waren es auch je zwei Teams dieser Städte, die die erste Saison bestritten. Erster Meister wurde der Detroit Auto Club. Der letzte Turner-Cup-Sieger, die Orlando Solar Bears, gaben derweil bekannt, dass ihre Ära mit der IHL enden wird. Auch die Detroit Vipers, Meister von 1997, die besonders während des Streiks in der NHL während der Saison 1994/95 neue Zuschauerrekorde aufstellten, werden nicht mehr das Eis betreten. Außerdem werden auch die Kansas City Blades und die Cincinnati Cyclones, die 1992 von der East Coast Hockey League in die IHL wechselten, aufgelöst. Eine kleine Auferstehung feiern die Cleveland Lumberjacks, die bereits vor einigen Tagen bekannt gegeben haben, dass sie den Spielbetrieb in der IHL einstellen. Die Kentucky Thoroughblades aus Lexington wurden an die San Jose Sharks verkauft, die nun bekannt gaben, dass sie diese AHL-Franchise nach Cleveland transferieren. Für die AHL, die zudem die brandneuen Teams Bridgeport Sound Tigers und Manchester Monarchs aufnehmen, kommt diese außergewöhnliche Expansion nicht ungelegen. Die Liga ist nun die uneingeschränkte Nummer eins der Minor Leagues und hat den Grundstein für eine mögliche Ausdehnung nach Westen gelegt. Ursprünglich galt einmal der Mississippi als Westgrenze der Liga. Die nun höheren Reisekosten werden auf alle Teams verteilt. Die sechs Neulinge aus der IHL müssen dazu jeweils eine Million US-Dollar zahlen, können dies aber in Zeitrahmen von zehn Jahren tun. Zudem ist die Aufnahme dieser Mannschaften kein Schuss ins Blaue. "Das sind keine neuen Organisationen, keine neuen Eigentümer und keine neuen Stadien. Wir wissen genau, was wir bekommen", erklärte AHL-Präsident David Andrews. Unklar ist derweil, in welcher Form die Divisionen neu eingeteilt werden. Auch was mit dem Turner-Cup geschieht, ist noch nicht entschieden. Die Aufnahme bringt noch eine Besonderheit mit sich. Keines der neuen AHL-Teams wird sich umbenennen, so dass die Milwaukee Admirals, die schon seit 24 Jahren existieren, und die Norfolk Admirals den gleichen Namen tragen werden. Normalerweise wird aus Gründen von Namensrechten und nicht zuletzt des Merchandising darauf geachtet, dass dies vermieden wird. Allerdings wird die AHL-Franchise Louisville Panthers aufgrund von Stadion-Problemen den Spielbetrieb vorübergehend einstellen, so dass in der neuen Saison 27 AHL-Teams an den Start gehen werden. Übrigens: auch die American Hockey League wird sich nicht umbenennen. Schließlich hat sich die AHL einen guten Namen erarbeitet. Das belegen auch die Zahlen. In dieser Saison waren 225 Spieler sowohl in der AHL als auch in der NHL aktiv. Zudem wurden 75 Prozent aller NHL-Spieler in der AHL ausgebildet. Beeindruckende Zahlen, die sich nun auf jeden Fall nach oben entwickeln dürften.

Update des Minor-League-Reports - Fusion von WPHL und CHL - alle Play-offs sind beendet: die sieben Meister stehen fest

WPHL und CHL schließen sich als neue Central Hockey League zusammen

Oklahoma City, 1. Juni Alle haben es erwartet und auch Hockeyweb.de hat es im "Minor-League-Report" bereits angedeutet - nun ist es offiziell: Die Western Professional Hockey League (WPHL) und die Central Hockey League (CHL) schließen sich zusammen und beenden eine fünf Jahre andauerende Rivalität. Der Name der neuen Liga ist ein alter: Central Hockey League. Einige, zum Teil wichtige organisatorische Fragen müssen noch geklärt werden (wie Spielregeln, Kaderbegrenzungen, Salary-Cap), aber an der Fusion der Ligen ist nicht mehr zu rütteln. Rechtlich gesehen ist es allerdings keine echte Fusion. Beide Ligen werden auch weiterhin existieren, doch die Teams erkennen nur die CHL als operierende Organisation an. Die Weiterexistenz beider Ligen - rein rechtlich - hat auch Aufwirkungen auf die Zusammensetzungen der Ligen. Mögliche Expansionsteams können nach den Bedingungen in die neue CHL eintreten, die sie mit der WPHL bzw. mit der CHL geschlossen haben. Von Seiten der Western Professional Hockey League könnten Teams aus Laredo und Rio Grande Valley dazukommen, die alte CHL könnte ein neues Team aus Tallahasssee mit einbringen. Welche Mannschaften aus den beiden Ligen am Spielbetrieb der neuen CHL teilnehmen werden, ist noch nicht endgültig geklärt. Eine Anzahl von 20 Teams, zehn pro Liga, scheint realistisch. Die alte CHL spielte zuletzt mit elf Mannschaften, die WPHL, in der die Franchises Monroe Moccasins, Lake Charles Ice Pirates und Tupelo T-Rex wackeln, mit 13 Teams. In den nächsten Tagen sollen alle weiteren Fragen geklärt werden.

Nordamerikanische Minor Leagues: Die Meister, die Topscorer, die Krise

Duisburg, 24. Mai In den deutschen "Minor Leagues" kriselt es wie in jedem Jahr. Vereine bangen um ihre Lizenz, die Oberliga Nord erklärt sich selbst zur kommenden Saison als nicht existent. Aber sieht es in Nordamerika besser aus - nicht wirklich, doch dort liegen dir Gründe für die Krise in anderen Gebieten. Für die Minor Leagues auf dem nordamerikanischen Kontinent stehen zwei große Veränderungen bevor - das Ende einer großen Liga und die Fusion von zumindest zwei Ligen.

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern. Die große International Hockey League, die 1946 mit dem Detroit Auto Club ihren ersten Meister feierte und sich als einzige der sieben Minor Leagues auf den ganzen Kontinent ausdehnt, ist am Ende. Man kann davon ausgehen, dass die "I", die sich noch zur Mitte der 90er Jahre als billigere Alternative zur NHL verstand, den Spielbetrieb einstellen wird. Die American Hockey League, die andere Minor League, die als einzige neben der IHL auf dem sogenannten "AAA"-Level spielt - also als Topausbildungsliga gilt - hat bereits angekündigt, noch vor der neuen Saison deutlich zu expandieren. Nähere Infos sollen nach Beendigung Calder-Cup-Play-Offs folgen. Eigentlich sollte ja nur die Bridgeport Sound Tigers und die Manchester Monarchs neu dazu kommen. Das heißt wohl, dass die finanzstarken IHL-Teams in die AHL wechseln werden. Dabei versuchte die IHL vor einigen Jahren noch der großen NHL Konkurrenz zu machen. Die Liga expandierte, stieß in NHL-Märkte wie Detroit, Chicago und Los Angeles vor und nahm Teams in Phoenix und Houston auf, die fast provozierend den gleichen Namen trugen, wie ihre Vorgänger in der World Hockey Association. Doch wie die WHA muss nun wohl auch die IHL die Erfahrung machen, dass eine Konkurrenz zur NHL im eigenen Untergang endet. Der erste Vorbote des Endes ist der Rückzug der Cleveland Lumberjacks, der gestern bekannt gegeben wurde. 

Was ist der Grund für die Krise der Minor Leagues? Da gibt es wohl verschiedene: Die NHL stieß ihrerseits im Zuge der Expansion auf 30 Teams in Märkte vor, in denen sich bereits Mannschaften in unteren Ligen befanden. Dazu scheinen die Fähigkeiten der General Manager nicht gerade die besten zu sein. Geblendet von Versprechungen angesicht neuer Arenen wurden bereitwillig Teams aufgenommen, in deren Management nicht das nötige Know-how für die Eishockeyszene gegeben war. Jüngstes Beispiel: Die Border City Bordercats in Texarkana, Texas. Erst vor der abgelaufenen Saison in die Central Hockey League aufgenommen, stellten sie bereits nach 51 Spieltagen den Spielbetrieb wieder ein. Überhaupt häufen sich die "Mid-Season-Foldings" in letzter Zeit. So waren in 2000/2001 neben den Bordercats auch die Mohawk Valley Prowlers (United Hockey League) und Central Texas Stampede (Western Professional Hockey League) betroffen. Die Lehigh Valley Xtreme (UHL) und Tucson Scorch (WPHL) als Expansion Teams der letzten Saison stellten ihren Start für zumindest ein Jahr zurück. Ein weiterer Grund der Krise ist, dass sich gerade die fünf Ligen auf dem sogenannten "AA"-Level (East Coast, West Coast, Western Professional, Central, United) untereinander bekriegen und in die Territorien der anderen Ligen vorstoßen. Das soll sich in Zukuft ändern. Die Anfänge wurde bereits zwischen der WCHL und CHL gemacht, die sogenannte "Interleague Games" vereinbarten, die als Meisterschaftsspiele in die Tabelle eingingen. Dabei ist die WCHL die einzige Liga, die derzeit keine territoriale Konkurrnz zu beklagen hat. Derweil geht man davon aus, dass sich die Central Hockey League und die Western Professional Hockey League vor der kommenden Saison zusammenschließen werden. Wenn sich die West Coast Hockey League irgendwann auch noch anschließt, würde es wohl auch keinen verwundern. Ob nach dem Ende der IHL die American Hockey League die einzige "AAA"-Liga sein wird, bleibt abzuwaren. Die East Coast Hockey League verbesserte ihr Niveau zuletzt immer mehr. Außerdem ist der ECHL auch die Erschließung der amerikanischen Südostens zu verdanken, wo mittlerweile auch die Nachwuchsligen aus dem Boden schießen und so ein neues Reservoir an Nachwuchsspielern entsteht.

Interessant sind die Minors für das deutsche Eishockey ja besonders dadurch, dass sich viele Teams dort mit "ihren" Kanadiern und Amerikanern eindecken. Werfen wir doch einmal einen Blick darauf, welche Teams die Meisterschaften gewannen und wer die Topscorer (Regular Season) der sieben Minor Leagues in der abgelaufenen Saison sind.

American Hockey League: Der neue Meister der AHL steht fest.  In den Finals um den Calder-Cup besiegten die Saint John Flames die Wilkes-Barre/Scranton Penguins mit 4:2. Der Topscorer der Liga kommt allerdings vom Farmteam der New York Rangers, den Hartford Wolfpack, die überraschend schon im Achtelfinale gegen die Providence Bruins ausschieden. Derek Armstrong erzielte in 75 Spielen 32 Tore und 69 Vorlagen und war der einzige, der mit 101 Punkten die 100-Punkte-Marke durchbrach. Armstrong wurde am 23. April 1973 geboren und brachte es auf 86 NHL-Spiele für die New York Rangers, Ottawa Senators und New York Islanders.

International Hockey League: In der "I" sind die Play-Offs um den (letzten?) Turner-Cup beendet. In 4:1 Spielen setzten sich die Orlando Solar Bears gegen die Chicago Wolves durch. Das punktbeste Team, die Grand Rapids Griffins, schieden im Halbfinale gegen Orlando aus. Sang und klanglos Letzter wurde die Detroit Vipers, die während des NHL-Streiks in der Saison 1994/95 sogar einmal über 20.000 Fans begrüßen konnten. Die Spitze der Scorerliste ist zwar sehr eng zusammen, aber schließlich setzte sich Brett Harkins von den Houston Aeros mit 80 Punkten (16 Tore, 64 Vorlagen) in 79 Spielen durch. Harkins wurde am 2. Juli 1970 geboren und scorte in den letzten Jahren für seine Teams in der IHL und AHL konstant gut. 53 Mal spielte er für die Boston Bruins und die Florida Panthers in der NHL.

East Coast Hockey League: Im Finale um den Kelly-Cup standen sich die beiden punktbesten Mannschaften der beiden Conferences gegenüber. Dabei setzten sich die South Carolina Stingrays in 4:1 Spielen gegen die Trenton Titans durch. Die Topscorer der ECHL spielten für Teams, die sich schon im Achtelfinale verabschiedeten: Scott King (Charlotte Checkers, 40 Tore, 60 Vorlagen) und Jeff Bes (Jackson Bandits, 35 Tore, 65 Vorlagen) kamen jeweils auf 100 Punkte. Die Nummer drei der Liga, Andrew Williamson (97 Punkte), ist bekanntlich in der 2. Bundesliga beim SC Bietigheim-Bissingen gelandet. Scott King ist noch recht jung und wurde am 21. Januar 1977 geboren. Einsätze in der NHL und in Europa kann er noch nicht vorweisen. Das Geburtsdatum von Jeff Bes ist der 31. Juli 1973. Auch er war noch nicht in der NHL aktiv, spielte aber schon in Finnland bei SaiPa Lapeenranta und Espoo Blues sowie in Slowenien bei Olimpija Ljubljana.

Central Hockey League: Neuer Champion der CHL wurden die Oklahoma City Blazers, die sich in den Finals um den Miron Cup gegen die Columbus Cottonmuths in 4:1-Spielen durchsetzten. Der Topscorer der Liga kommt vom Vorjahreschampion Indianapolis Ice und war der herausragende Spieler der vergangenen Saison. Yvan Corbin (4. Oktober 1972) wurde mit 129 Punkten (75 Tore und 54 Vorlagen) nicht nur Topscorer und Torschützenkönig der Liga, sondern stellte zudem kurzerhand noch ein paar Rekorde auf. Noch kein Spieler vor ihm hat in der CHL in einer Saison 75 Tore erzielt. Er ist der erste CHL-Spieler der in zwei aufeinander folgenden Saisons mindestens 50 Tore und 100 Punkte markierte. Er erzielte in 2000/2001 die meisten Überzahltore, die meisten Unterzahltore, die meisten Hattricks, die meisten Game-Winning-Goals und hatte die meisten Spiele mit mehr als einem Tor. Das Schöne für die deutschen Eishockeyfans dabei ist: "Yvan der Schreckliche" wechselt an die Wedau und spielt in der neuen Saison für den EV Duisburg. Europaerfahrung hat Corbin auch schon vorzuweisen. In der Saison 1997/98 wurde er Torscorer der französischen Liga bei den Gothiques d'Amiens.

United Hockey League: In der UHL haben die Quad City Mallards eine beeindrucken Saison hinter sich. In der Regular Season holten sie 55 Siege aus 74 Spielen, hatten mit 341:216 ein fantastisches Torverhältnis und setzten sich auch in den Colonial-Cup-Play-Offs souverän durch. Topscorer wurde allerdings Hugo Belanger von den Adriondack Icehawks (Aus im Viertelfinale). Mit großem Vorsprung wurde er Topscorer und erzielte 125 Punkte bei 47 Toren und 78 Vorlagen in 73 Spielen. Kurz war Belanger auch schon in Deutschland. In der Saison 1996/97 spielte er einigen Wochen für den EV Duisburg, ging dann aber aus familären Gründen zurück über den Teich. Hugo Belanger wurde am 28. Mai 1970 geboren und ist nicht mit seinem fünf Jahre jüngeren Namensvetter zu verwechseln, der zuletzt für die Birmingham Bulls und Arkansas Riverblades in der ECHL spielte.

West Coast Hockey League: Die San Diego Gulls bauten ihre Stellung als Rekordchampion der WCHL aus und gewannen erneut den Taylor Cup durch eine 4:3-Erfolg gegen die Idaho Steelheads aus Boise. Schon in der Vorrunde konnte kaum einer den Gulls das Wasser reichen: 50 Siege in 72 Spielen sprechen auch hier eine deutliche Sprache. Wie in allen Ligen kommt der Topscorer von einer Mannschaft, die nicht das Finale erreicht hat. Für die Colorado Gold Kings aus Colorado Springs war zwar im Halbfinale Schluss, doch der Torpscorer der Liga war Craig Lyons, der in 66 Spielen 41 Tore und 76 Vorlagen für 117 Punkte erzielte. Lyons spielt schon seit 1998 in Colorado Springs. Einen Fabelrekord stellte der am 25. Dezember 1972 geborene rechte Außenstürmer aber 1995/96 in Großbritannien für die Dumfries Border Vikings auf. In 51 Spielen schoss er sagenhafte 108 Tore und bereitete genauso viele Treffer vor, kam also auf 216 (!) Punkte.

Western Professional Hockey League: In der WPHL konnten die Bossier-Shreveport Mudbugs durch einen klaren 4:1-Finalerfolg ihren Titel und damit den Presidents Cup gegen die Lubbock Cotton Kings verteidigen. Topscorer mit sage und schreibe 30 Punkten Vorsprung wurde Jason Firth von den Tupelo T-Rex, der es in 71 Spielen auf 55 Tore, 71 Vorlagen und damit auf 126 Punkte brachte. Seit seiner Zeit mit dem Juniorenteam der Kitchener Rangers in der Ontario Hockey League gab es fast keine Saison, in der er nicht mindestens 100 Punkte erzielte. Die meiste Zeit verbrachte Firth, der am 29. März 1971 geboren wurde, in Thunder Bay bei den verschiedenen Teams (Thunder Cats, Senators, Thunder Hawks) in der United bzw. Colonial Hocky League.

Friedhelm Thelen

 

Übersicht der Stories



Email: info@hockeyweb.de

Service

Alle Ergebnisse

Alle Kader

Alle Termine

Alle Wechsel

Alle Vertragsverlängerungen

Partner

Wett-Tips: Sportwetten Forum

Magazin: The Hockey News

City-Press: www.city-press.net

News: eurosport.yahoo.com

Vermarktung: Eurostream

Schweiz: Hockeyfans.ch

Österreich: Eishockey.org

Institutionen: Eishockeymuseum