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Archiv: News der Landesverbände

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Perfekter Saisonstart für die Eisbären Heilbronn 

Heilbronn, 30. September Besser hätte der Einstand des Aufsteigers in der Baden-Württemberg-Liga nicht sein können: Die Eisbären Heilbronn besiegten beim Saisonauftakt vor 450 Zuschauern die zweite Mannschaft des Schwenninger ERC verdient mit 7:1 (1:1, 3:0, 3:0). Das Team von Kai Sellers begann übernervös und schwächte sich durch unnötige Strafen erstmal selbst. Die vierte Heilbronner Strafzeit nutzte Schwenningen in der 13. Minute durch Andreas Beiter zum 0:1. Mit diesem Gegentreffer schien ein Ruck durch das Team zu gehen. Schon eine Minute später tankte sich Sascha Bernhardt durch die gegnerischen Abwehrreihen und glich zum 1:1 aus. Doch obwohl ab diesem Zeitpunkt weitere Strafzeiten vermieden werden konnten, blieb es bis zur ersten Pause beim 1:1. Besser machten es die Eisbären dann im zweiten Drittel. Vor allem die erste Reihe mit Igor Dorochin, Sascha Bernhardt und Michael Filobok brachte die keineswegs überzeugenden Schwenninger ein ums andere Mal in Schwierigkeiten. In der 24. Minute verwandelte Sascha Bernhardt einen Pass von Felix Kollmar mit einem Schlagschuss zum 2:1. Als Kapitän Hansi Becker in der 30. Minute allein aufs gegnerische Tor zusteuerte, wurde er von einem Schwenninger Verteidiger von hinten gefoult. Der Schiedsrichter entschied auf einen Penalty Shot, den Alex Weiß abgeklärt zum 3:1 verwandelte. Kurz vor der Pause erhöhte Igor Dorochin mit seinem ersten Treffer für die Eisbären zum 4:1. Im Schlussdrittel waren dann gerade mal 26 Sekunden gespielt, als erneut Dorochin zum 5:1 traf. Wenig später entschied der Referee zum zweiten Mal auf Penalty Shot. Diesmal scheiterte der Schütze Michael Filobok allerdings am Schwenninger Keeper. Besser machte es Filobok in der 49. Minute, als er zum 6:1 traf. In der Folgezeit häuften sich die Strafzeiten bei den Eisbären wieder. Die Gäste kamen besser ins Spiel, und die Eisbären konnten sich bei Torhüter Markus Nachtmann bedanken, dass sie in dieser Phase keine weiteren Gegentore kassieren mussten. Den Schlusspunkt setzte in der letzten Spielminute Sascha Bernhardt mit seinem dritten Treffer zum 7:1-Endstand. Tore: 0:1 (13.) Beiter (Kartapolow), 1:1 (14.) Bernhardt (Kollmar, Knecht), 2:1 (24.) Bernhardt (Kollmar), 3:1 (30.) Weiß (Penalty), 4:1 (39.) Dorochin (Knecht), 5:1 (41.) Dorochin (Filobok), 6:1 (49.) Filobok, 7:1 (60.) Bernhardt (Filobok). Strafen: Heilbronn 32, Schwenningen 18 + 10 (Stöhr).

Deggendorf geht stark ersatzgeschwächt in das Wochenende 

Deggendorf, 29. September Nach dem letzten Wochenende, als Deggendorf Fire den EHC Waldkraiburg mit 9:1 in eigener Halle besiegte und am Sonntag gegen den Landesligisten EV Dingolfing mit 12:3 gewann, ist die Stimmung bei den Deggendorfer Fans exzellent. Aber am kommenden Wochenende wird die Mannschaft des DSC ihre Erwartungen zurückschrauben müssen. Zwar ist Alexander Raschke einsatzfähig, aber neben Markus Meier und Robert Weber werden Sebastian Sterr, der nach dem Juniorenspiel am letzten Samstag in Klostersee eine Matchstrafe absitzen muss, und Thomas Kulzer, der beruflich in Toronto ist, fehlen. Außerdem geht in der Kabine die Grippe um. Kaum ein Spieler ist im Vollbesitz seiner Kräfte und zum Teil mussten einige Spieler sogar bei den Trainingseinheiten wegen Fieber pausieren. So musste Trainer Günter Eisenhut im Training auf die Nachwuchsspieler Florian Tkocz, Thomas Drexler und Nico Wolfgramm zurückgreifen, die die Lücken füllten und unter Umständen sogar am Wochenende das Fire-Trikot von Deggendorf Fire tragen werden. Am Freitag um 20:15 Uhr kommt der EV Dingolfing zum Rückspiel im Rahmen des Donaupokals in die Deggendorfer Eissporthalle. Am Sonntag steht aber das erste Topspiel der Saison an. In der Passauer Eisarena trifft Fire um 18:30 Uhr vor ausverkaufter Kulisse auf die Passau Black Hawks. Am Samstag treffen sich im Sportcafe Eisstadion einige Fans von Deggendorf Fire, die den neuen Fanclub „Fire Deifen“ gründen wollen. Beginn der Gründungsversammlung ist um 20 Uhr und alle Fans von Deggendorf Fire sind eingeladen. 

Saisonauftakt in Passau 

Passau, 29. September Die Eishockeyfans in Passau zählen die Stunden. Am Sonntagabend um 18:30 Uhr ist es wieder so weit. Mit dem Derby gegen Ligakonkurrent Deggendorf Fire beginnt die Saison für die Hawks in eigener Halle. Bis zum Start in die Punkterunde sind noch drei Wochen Zeit, das Spiel gegen den Nachbarrivalen gilt aber bereits als erster Saisonhöhepunkt. Schließlich haben viele Passauer noch die deutliche 0:4-Niederlage gegen Deggendorf aus der vorletzten Saison im Hinterkopf. Das soll sich nicht noch mal wiederholen, auch wenn Trainer Otto Keresztes die Erwartungen dämpft: „Für mich ist Fire Favorit. Wir werden es schwer haben, dagegen zu bestehen. Aber wir werden alles geben.“ Auch in Deggendorf versuchen die Verantwortlichen, sich der Favoritenrolle zu entledigen. Gästetrainer Günter Eisenhut plagen Personalsorgen, eine Grippewelle hat sein Team geschwächt. Obwohl es sich um ein Testspiel im wiederbelebten Donau-Pokal handelt, wird sich keiner der Kontrahenten eine Blöße geben wollen. Schon gar nicht vor der erwarteten Kulisse in der Passauer Eis-Arena. „Die Tribüne wird ganz schön voll werden“, vermutet Vorstand Christian Eder. Zum Saisonauftakt in der Eis-Arena darf sich Hawks-Vorsitzender Christian Eder auf ein schönes Geschenk freuen. Passaus Oberbürgermeister Albert Zankl überreicht zusammen mit Sparkassen-Chefin Renate Braun einen Spendenscheck an die EHF Passau Black Hawks. 

Rückspiele für die Indians gegen die Schweizer 

Memmingen, 29. September Mit zwei weiteren Tests gegen Schweizer Teams geht es für den ECDC Memmingen im Vorbereitungsplan weiter. Dabei treffen die Indians auf die gleichen Gegner wie am vergangenen Wochenende. Zunächst geht es am Samstag um 17:15 Ijr nach St. Gallen. Am vergangenen Freitag gewannen die Memminger nach einem katastrophalen erstem Drittel und 4:4-Zwischenstand noch mit 19:4. Ein Grund für das deutliche Ergebnis war auch, dass bei St. Gallen acht Spieler fehlten. Die Indians werden also auf eine ganz andere Mannschaft treffen als im Hinspiel. Am Sonntag empfangen die Indians dann zur ungewohnten Zeit am heimischen Hühnerberg um 18 Uhr den EHC Kreuzlingen-Konstanz. Im Hinspiel konnten die Indians nur ganz knapp die Oberhand behalten. Erst mit einem Empty-Net-Goal durch Christian Tarrach gewannen sie mit 4:2. Beim ECDC lichtet sich langsam das Lazarett. Bis auf den langzeitverletzten Helge Pyka und den beruflich verhinderten Markus Keintzel sind alle Mann an Bord, so dass es vor allem eine Entlastung im defensiven Bereich gibt. Sein Comeback im Trikot wird also Daniel Möhle geben, der sich beim Auswärtsspiel in Peiting eine Rippenprellung zugezogen hat. Lediglich hinter Stürmer Florian Häfele steht ein Fragezeichen, der mit Grippe im Bett liegt und in dieser Woche nicht trainieren konnte. (ba) 

Eisbären-Saisonstart mit neun Neuzugängen 

Heilbronn, 29. September Am Freitag um 20 Uhr beginnt für den EHC Eisbären Heilbronn die neue Saison in der Baden-Württemberg-Liga. Zum Auftakt empfängt der Aufsteiger in der Knorr-Arena die Schwenninger Fire Wings, das 1b-Team des Zweitligisten SERC. Nach dem Durchmarsch durch die Landesliga in der letzten Saison stehen die Eisbären in der zweigeteilten Baden-Württemberg-Liga vor ungleich schwierigeren Aufgaben. Zusammen mit Schwenningen, dem Vorjahresmeister Mannheimer ERC sowie den ehemaligen Oberligisten ESV Hügelsheim und Stuttgarter EC kämpft das Team bis Ende Dezember in einer Doppelrunde um die Qualifikation für die Aufstiegsrunde zur Oberliga. Nur die ersten Beiden ergattern sich einen Platz in der attraktiven Runde, in der ab Januar zehn Teams aus Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen um den Einzug in die Oberliga spielen werden. Zwar haben Mannheim, Stuttgart und Hügelsheim die Favoritenrolle inne, doch sind sich die Eisbären sicher, dass auch sie mit den Favoriten mithalten können. Neun Neuzugänge muss Kai Sellers, seit dieser Saison erster Vorsitzender und Trainer in Personalunion, in das Team integrieren. Von den Heilbronner Falken aus der Oberliga kommen Igor Dorochin (44), der neue Kapitän Hansi Becker (23) sowie das 18-jährige Talent John Kraiss. Weitere Neuzugänge sind das Heilbronner Eigengewächs Alexander Weiß (19), der aus Bietigheim zurückkehrt, sowie die drei 19-jährigen Felix Kollmar, Marc Oppenländer und Benjamin Brozicek, die in der letzten Saison allesamt beim Heilbronner EC 1b gespielt hatten. Torhüter Markus Nachtmann (30) kommt vom Regionalligisten EHV Schönheide an den Neckar zurück, und Ex-Nationalspieler Michael Rumrich (41) wird nach mehrjähriger Inaktivität wieder zu sporadischen Einsätzen auf das Eis zurückkehren. Während die Eisbären mit vier stark besetzten Sturmreihen und zwei sehr guten Torhütern agieren können, könnte die Verteidigung gegen die starken Gegner in Bedrängnis geraten. Mit Hagen Göllner, Konrad Hoffmann und Mike Hewer wurden gleich drei Stürmer zu Abwehrspielern umfunktioniert. Der Eintritt zu den Eisbären-Spielen kostet auf den Stehplätzen 3 Euro (Erwachsene) bzw. 1 Euro (Kinder bis 12 Jahren) und auf den Sitzplätzen 5 bzw. 3 Euro. Eine Besonderheit ist in diesem Jahr die Familien-Sitzplatzkarte. Die Familie (bestehend aus Vater, Mutter und zwei Kindern) zahlt zusammen 8 Euro Eintritt und spart auf diese Weise 8 Euro gegenüber den Einzelkarten. Familien mit mehr als zwei Kindern bezahlen für jedes zusätzliche Kind 50 Cent.

Die Panther kommen 

Königsbrunn, 28. September Am 30. September ist es soweit. Dann startet der ESV Pinguine Königsbrunn auf heimischen Eis in der Eishalle an der Königstherme mit seiner offiziellen Saisoneröffnung in die Saison 2006/2007. Während alle Teams von Kleinstschüler bis zu der Seniorenmannschaft bereits seit Mitte August die Kooperation mit dem Augsburger EV nutzen und auf dem glatten Untergrund des Curt-Frenzel-Stadions trainieren, dauert es bis zum 21. September, ehe auch in der eigenen Halle Eis zur Verfügung steht. Dort kommt es dann bereits am zweiten Wochenende zur großen Saisoneröffnungsfeier des Vereins. Am Samstag den 30. September nimmt das Spektakel um 11 Uhr seinen Lauf. Dann treten die Kleinstschüler im Rahmen eines Freundschaftsturniers gegen die Teams des Augsburger EV, EC Pfaffenhofen und TSV Peißenberg an. Um 15 Uhr treffen die Knaben, die nach der Meisterschaft in der Leistungsklasse C nun in der B-Klasse antreten, ebenfalls in einem Freundschaftsspiel auf den Augsburger EV. Sowohl vor dem Kleinstschülerturnier und dem Knabenspiel werden beide ESV-Teams kurz vorgestellt werden. Um 18 Uhr kommt es dann zu einem wahren Highlight in der Sportstadt Königsbrunn. Den Verantwortlichen des ESV um den 1.Vorstand Thomas Bissinger gelang es, die Augsburger Panther in die Brunnenstadt zum Eröffnungsfreundschaftsspiel der Seniorenmannschaft zu locken. Der Dank gebührt allerdings auch den Panthern, die sich trotz laufenden DEL-Spielbetriebes bereit erklärten, dass Spiel zu bestreiten. Eigens für diese Partie wurde ein Vorverkauf eingerichtet, da es aufgrund des engen Zeitplans sonst zu langen Wartezeiten an der Abendkasse kommen kann. Karten zum Preis von sechs bzw. drei Euro sind erhältlich in den M&L Hockeysport Filialen Königsbrunn (Bgm.-Wohlfarth-Str. 58) und Augsburg (Jakoberstr. 27), sowie in der Eisstadiongaststätte Mögele im Curt-Frenzel-Stadion Augsburg. Während des gesamten Samstagsbetriebes können an der Kasse auf der Freieisfläche ebenfalls Karten für das Spiel erworben werden. Dauerkarten haben auch für dieses Spiel Gültigkeit. Nach Spielende wird die Mannschaft auf der Freieisfläche, die sich während der Feierlichkeiten am gesamten Wochenende in eine kulinarische Meile samt Zelt verwandeln wird, gegen 21.15 Uhr vorgestellt werden. Am Sonntag ist der zeitliche Ablauf entsprechend. Um 11 Uhr wird der Tag von den Kleinschülern mit einem Freundschaftsturnier eingeleitet. Zu Gast sind der EHC Straubing, der EV Regensburg und der ESV Türkheim. Um 15 Uhr präsentieren sich die Junioren, nun unter Leitung von Marian Hurtik und Roman Tomiska, den Zuschauern. Zu Gast ist mit der EA Schongau, die Mannschaft, der, knapp vor den Brunnenstädter, der Aufstieg in die Bayernliga gelang. Um 18 Uhr greift dann ein zweites Mal die Seniorenmannschaft ins Geschehen ein. Zu Gast ist diesmal das Team der Roten Teufel Bad Nauheim. In der ersten Drittelpause werden die Verantwortlichen der Pinguine die neu gewonnene Damenmannschaft, die aus dem Wechsel des DEC Tigers Königsbrunn zu den Pinguinen entstanden ist, präsentieren.

 

ECDC auch in Kreuzlingen erfolgreich 

Memmingen, 25. September Mit einem 4:2 (1:1, 2:0, 1:1)-Auswärtssieg beim EHC Kreuzlingen-Konstanz verbuchte der ECDC Memmingen den vierten Vorbereitungssieg in dieser Saison. Dabei musste Trainer Michael Bielefeld diesmal auf acht Akteure verzichten, die aus gesundheitlichen oder privaten Gründen pausieren mussten. Erneut half Andreas Becherer in der Defensive der Indians aus. Fast von Beginn an waren die Indians in Unterzahl. Trotzdem erzielten sie in der sechsten Minute nach einem Doppelpassspiel von Ingo Nieder und Christian Tarrach das 1:0. Aber in diesem ersten Abschnitt verlagerten die Indians ihre Spielerbank auf die falsche Seite, denn zeitweise waren bis zu vier Spieler auf der Strafbank. Unter anderem erhielten Florian Häfele und Andreas Becherer zehn Minuten wegen Reklamierens aufgebrummt. Ausgenutzt haben die Kreuzlinger dies allerdings erst in der 17. Minute zum Ausgleich. Im zweiten Abschnitt waren die Indianer kaum wieder komplett, da stand es 2:1 durch Michael Hlozek. Der Druck des ECDC auf das Gehäuse der Gastgeber wurde größer. Erneut Christian Tarrach war es, der in der 31. Minute die 3:1 Führung erzielte. Danach versäumten es die Indians trotz guter Chancen den Sack zu zumachen. Die Konsequenz war: Kreuzlingen bekam noch mal Oberwasser und schaffte in der 52. Minute den Anschluss. Kurz vor Schluss nahmen sie sogar ihren Torhüter aus dem Kasten und ersetzten ihn zugunsten eines sechsten Feldspielers. Doch dieser Schuss ging wie sooft nach hinten los. Christian Tarrach eroberte sich den Puck und versenkte ihn mit seinem dritten Treffer zum 4:2 Sieg. Trainer Michael Bielefeld war angesichts der Ausfälle nach der Partie zufrieden: „der Minikader hat sich gut geschlagen.“ Tore: 0:1 (05:27) Tarrach (Nieder, 4-5), 1:1 (16:22) Müller (Vappenthuler, 4-3), 1:2 (21:08) Hlozek, 1:3 (30:38) Tarrach (Hlozek, 5-4), 2:3 (51:25) Eglauf (Doppleb, Knöpfli, 5-4), 2:4 (59:09) Tarrach (4-6). Strafen: Kreuzlingen 26 + 10 + Spieldauer (Eglauf), Memmingen 30 + 10 (Häfele) + 10 (Becherer). (ba) 

„Wir dürfen nicht so viele Strafzeiten kassieren“ 

Passau, 25. September Die Überraschung ist gelungen. Die Black Hawks Passau haben den Titelfavoriten der Bayernliga, den EHC Waldkraiburg, auswärts mit 5:3 bezwungen. Davon will sich die sportliche Führungsriege Aber nicht blenden lassen. Vorstand Christian Eder meint: „Die Gastgeber haben sicher nicht das Potenzial gezeigt, das in ihnen steckt.“ Dennoch sollte der Erfolg vor allem den jungen Spielern der Black Hawks Auftrieb geben. Bemerkenswert: Basti Gerbl fühlt sich in seiner neuen Rolle als Verteidiger offenbar immer wohler. Die Anfangsphase in Waldkraiburg gehörte eindeutig den Gastgebern. Bis Mitte des ersten Drittels herrschte phasenweise Belagerungszustand um den Kasten von Daniel Huber, der sich über mangelnde Arbeit nicht zu beklagen brauchte. „Wir hatten Glück, dass die Löwen nur einen Treffer vorlegten“, sagt Eder. Erst nach zehn Minuten konnten sich die Hawks befreien, sofort gab es die ersten Torgelegenheiten zu notieren. Andi Toth stand in Überzahl goldrichtig und staubte zum Ausgleich ab (12.). Dieses Gegentor brachte die Waldkraiburger vollkommen aus dem Konzept. Das Kombinationsspiel bei Passauer wurde nun sicherer. Nach einer schönen Co-Produktion mit Vladimir Gomov gelang Jaro Majer die Führung (17.). Nach dem ersten Wechsel hatten die Black Hawks das Spiel im Griff, die Möglichkeiten der Löwen wurden immer weniger. Auf der Gegenseite traf erneut Toth in Überzahl, er fälschte einen Schuss von Basti Gerbl unhaltbar ab (23.). Knapp fünf Minuten später der schönste Treffer des Abends. Die Hawks spielten in Unterzahl, Christian Setz lauerte auf Höhe der Mittellinie auf den Puck und sollte ihn auch bekommen. Im Duell gegen den Keeper lupfte der Passauer Top-Torjäger die Scheibe unter den Giebel (28.). Von diesem Schock erholten sich die Gastgeber nicht mehr, obwohl zwischenzeitlich der Anschlusstreffer gefallen war. Daniel Huber zeigte seine einzige Unsicherheit und ließ einen Schuss über die Linie trudeln (33.). Kurz vor der zweiten Drittelsirene stellte Christian Setz den alten Abstand wieder her (40.). Im Schlussdrittel war beiden Teams das harte Training der Saisonvorbereitung deutlich anzumerken. Es gab nur noch wenige spannenden Szenen vor den Toren. Lediglich Dale Crombeen ließ die Löwen-Fans noch einmal jubeln, als er alleine vor Huber vollstreckte (59.). 

Hindelang bleibt „Chef“ in Lindau 

Lindau, 25. September Der Vorstand des EV Lindau bleibt für zwei weitere Jahre im Amt. Dies ergaben die Wahlen anlässlich der Jahreshauptversammlung am 20. September im Restaurant am See. Ohne Gegenstimme wählten die über 50 anwesenden Mitglieder das Team um den 1. Vorsitzenden Marc Hindelang wieder. So bleibt Peter Riedmüller 2. Vorsitzender des EVL, Matthias Vogel Kassier, Sabrina Müller Schatzmeisterin und Bernd Wucher Sportlicher Leiter. Deutlich machte der Vorsitzende Marc Hindelang, dass die kommende Saison ein klarer Schnitt in der Geschichte des EVL sein wird: "Nach sechs Jahren, in denen wir die Fehler der Vergangenheit ausbaden und korrigieren mussten, ist der EVL jetzt nahezu schuldenfrei. Damals war unsere Existenz öfter gefährdet, jetzt beginnt eine neue Zeitrechnung." Ein Ex-NHL-Profi und andere Gastspieler seien damals überflüssigerweise für viel Geld verpflichtet worden, ehe man mit einem rigorosen Sparkurs begonnen habe. Den habe man mit einigem Risiko in den letzten beiden Jahren verschärft. "Wir haben mit der jüngsten Mannschaft der Geschichte zweimal in der Landesliga bestanden. Das hätte angesichts der Unerfahrenheit auch schief gehen können." So werde der EVL weiterhin vermehrt auf Spieler der eigenen Jugend setzen. "Das Potenzial ist da", findet Marc Hindelang. Die EVL- Junioren konnten sich in der vergangenen Saison den Meistertitel in der Bezirksklasse sichern und trugen ihren Teil zum Klassenerhalt bei. Marc Hindelang erklärte: "Wir hatten mit Abstand die jüngste Mannschaft der Liga, bei einer Partie am Ende des Jahres waren von 22 Spielern neun Junioren dabei. Die Jungen mussten zum Teil drei Spiele an einem Wochenende bestreiten." Das soll sich ändern: Die Junioren sollen zwar nach wie vor die Möglichkeit haben, sich in der "Ersten" zu beweisen, hauptsächlich aber für das Nachwuchsteam auf dem Eis um Punkte kämpfen. Der neue Trainer Willi Bauer vom Bayernligisten TSV Trostberg sei ein "Glücksfall" für die Lindauer, berichtete Hindelang. Der 38-Jährige aus Oberbayern verfügt über eine A-Lizenz. Nicht nur das: Als Betriebsleiter der Kunsteisbahn ist Bauer ein wichtiger Bestandteil des neuen Konzeptes mit dem der Förderverein das Eichwaldstadion zunächst für mindestens drei weitere Jahre retten konnte.

Nicht gefordert 

Königsbrunn, 25. September Zwei Spiele – zwei hohe Siege. So lautet die Bilanz des ESV Pinguine Königsbrunn aus den beiden Testspielen des vergangenen Wochenendes. Doch weder beim 10:0 gegen die EA Schongau noch beim 12:2 gegen den ESV Burgau wurden die Königsbrunner gefordert. Beide Spiele standen bereits im Vorfeld unter schlechten Vorzeichen, denn die zwei Landesligisten hatten erst wenige Male trainiert. Somit war lediglich spannend, ob es den Pinguinen dieses Jahr gelingen würde, gegen Landesligisten zu überzeugen. Das Spiel in Schongau wurde bereits frühzeitig in die erwarteten Bahnen gelenkt. Eine erste Unterzahl wurde schadlos überstanden und dann kamen die Pinguine. Tore in der achten und 16. Minute brachten eine verdiente 2:0-Führung nach dem ersten Drittel. Dazwischen konnte sich auch Torwart Clemens Heringer mit einem gehaltenen Penalty auszeichnen. Sorgen bereitete lediglich das schwache Überzahlspiel, aber dies hatten die Pinguine bis dato auch noch nicht trainiert. Nach nur 17 Sekunden im zweiten Drittel folgte die Szene des Tages. Dominik Hägele passte hinter seinem Rücken zum Sturmkollegen Patrick Ullmann, der aus vollem Lauf den Schongauer Torwart umkurvte und zum 3:0 einnetzte. Im weiteren Verlauf des Drittels konnten die deutlich überlegenen Pinguine drei Treffer zum 6:0-Pausenstand erzielen. Den letzten Abschnitt ließen die ESVler ruhig angehen. Erst Mitte des Drittels wurde das Tempo noch einmal angezogen und drei Tore innerhalb von zwei Minuten zeigten die wahre Stärke der Pinguine. Vladislav Gossmann sorgte mit seinem Treffer in Minute 58 für den 10:0-Endstand. Auch gegen Burgau deutete alles auf einen hohen Sieg hin, da die Gastgeber lediglich zwei Torhüter und neun Feldspieler aufboten. Dennoch taten sich die Pinguine zu Beginn schwerer als erwartet. Eine schnelle 2:0-Führung (6.) des ESV glich Burgau bis zur 14. Minute überraschend aus. Patrick Ullmann sorgte in Minute 15 wenigstens für die 3:2-Pausenführung. Zu Anfang und zum Ende des zweiten Drittels konnten die Pinguine in einem schwachen Abschnitt auf 5:2 erhöhen. Dazwischen lag noch eine Spieldauerdisziplinarstrafe für den Burgauer Stefan Kühn, der Patrick Ullmann per Kniecheck einen dicken Bluterguss am Oberschenkel zufügte, so dass der bisher treffsicherste Stürmer des ESV nach dem zweiten Drittel nicht weiterspielen konnte. Sein Einsatz am kommenden Wochenende ist allerdings nicht gefährdet. In den letzten 20 Minuten zeigte sich erwartungsgemäß, dass den Burgauern die Kräfte ausgingen und das Spiel wurde zu einem wahren Schützenfest. Bis zur 53. Minute schraubten die Pinguine das Ergebnis auf 12:2. Schongau – Königsbrunn: Tore: 0:1 (8.) Gerstberger, 0:2 (17.) Polaczek, 0:3 (21.) Ullmann, 0:4 (24.) Holzmann, 0:5 (35.) Ullmann, 0:6 (38.) Franc, 0:7 (49.) Stürzl, 0:8 (50.) Arnold, 0:9 (51.) Ullmann, 0:10 (58.) Gossmann. Strafen: Schongau 26 + 10 (Balzarek) + 10 (Kinker) + 10 (Schneider), Königsbrunn 18 + 10 (Arnold). Burgau – Königsbrunn: Tore: 0:1 (5.) Heichele, 0:2 (6.) Franc, 1:2 (11.) Weil, 2:2 (14.) Hörmann, 2:3 (16.) Ullmann, 2:4 (23.) Polaczek, 2:5 (38.) Heichele, 2:6 (42.) Klundt, 2:7 (46.) Holzmann, 2:8 (47.) Hägele, 2:9 (48.) Franc, 2:10 (51.) Franc, 2:11 (52.) Stürzl, 2:12 (53.) Klundt. Strafen: Burgau 34 + 5 + Spieldauer (Kühn), Königsbrunn 30 + 10 (Härtl).

Deutlicher Sieg zum Donaupokal-Auftakt 

Deggendorf, 25. September Nach ein paar Jahren Pause ist am Sonntag um 18 Uhr der traditionelle Donaupokal mit dem Spiel von Deggendorf Fire beim EV Dingolfing wieder aus der Taufe gehoben worden. Dabei gewann der DSC deutlich mit 12:3 (4:1, 5:1, 3:1). Der Landesligist aus Dingolfing versteckte sich nicht und erspielte sich Möglichkeiten. Doch Florian Feistl machte bereits in der fünfte Minute den Anfang und brachte Fire in Führung. Dingolfing glich in der zwölften Minute, doch Thomas Kulzer (14., 19.) und Michael Winnerl (20.) sorgten für eine klare 4:1-Pausenführung. Im zweiten Drittel dauerte es bis zur 29. Minute, ehe Thomas Greilinger eine Vorlage von Florian Feistl zum 5:1 verwandelte. Der DSC baute die Führung kontinuierlich aus und feierte schließlich einen standesgemäßen Sieg. Am nächsten Freitag steigt um 20.15 Uhr das Rückspiel in Deggendorf. Tore: 0:1 (4:44) Florian Feistl (Andreas Sagerer), 1:1 (11:24) Ludwig Kletter (Sebastian Ferstl/4-5), 1:2 (14:44) Thomas Kulzer (John Sicinski, Florian Döring), 1:3 (18:12) Thomas Kulzer, 1:4 (19:16) Michael Winnerl, 1:5 (28:52) Thomas Greilinger (Florian Feistl, Philipp Weinzierl), 1:6 (31:27) Michael Winnerl (Florian Feistl, Andreas Sagerer), 1:7 (35:46) John Sicinski (Thomas Kulzer/5-4), 1:8 (36:16) Thomas Greilinger (Andreas Sagerer), 1:9 (37:20) Kurt Reichermeier (Fabian Hillmeier), 2:9 (38:41) Daniel Schickaneder (Ludwig Kletter), 2:10 (43:01) Thomas Kulzer (Markus Simbeck, Florian Döring), 2:11 (43:09) Kurt Reichermeier (Fabian Hillmeier), 2:12 (44:06) Thomas Kulzer (John Sicinski), 3:12 (55:25) Alexander Größl (Waldemar Kunstmann, Rosco Weber). Strafen: Dingolfing 24 + 10 (Kevin Kühnhackl), Deggendorf 18. Zuschauer: 270.

Kantersieg mit Anlaufschwierigkeiten

Memmingen, 23. September Das zweite Testspiel vor eigenem Publikum hat der ECDC Memmingen gegen die total überforderten EHC St. Gallen Tigers deutlich mit 19:4 (4:4, 7:0, 8:0) gewonnen. Die etwa 400 Fans mussten sich jedoch zunächst gedulden, ehe der Vergleich mit dem Vertreter aus der 2. Liga in der Schweiz (vierthöchste Spielklasse) begann. Die Eidgenossen steckten im Stau, daher konnte die Partie erst mit einer halbstündigen Verspätung beginnen. Martin Löhle eröffnete der Torreigen in der dritten Minute und gab den Zuschauern Hoffnung auf ein Schützenfest. Doch in den ersten 20 Minuten hielten die Gäste noch mit, profitierten aber auch von einer arg sorglosen Memminger Deckung und einem unglücklich agierenden Torhüter Bertet.. Die Indians-Abwehr präsentierte sich passend zum Spiel löchrig wie „Schweizer Käse“ und gestatte den Gästen sogar eine zweimalige Führung. Wenigsten erzielte Kapitän Ingo Nieder kurz vor Drittelende noch den 4:4 Ausgleich und hielt den Indians-Anhang einigermaßen bei Laune. Bis zur 27. Minute hielt der tapfere und ab diesem Zeitpunkt bedauernswerte Schweizer Keeper seinen Kasten sauber, dann brachen alle Dämme. In regelmäßigen Abständen trafen die Indians und schraubten das Ergebnis dank sieben Treffer im Mitteldrittel auf 11:4. Sehenswert dabei das elfte Tor, als Martin Löhle in seinem Sturmlauf ums Gehäuse gleich von mehreren Gegnern nicht gestoppt werden konnte und er per Rückhand traf. In diesem Stil ging es auch im Schlussdurchgang weiter. Die Tigers aus St. Gallen waren "platt" und erinnerten eher an zahme Stubentiger und sehnten das Spielende herbei. Der ECDC machte es gnädig, versiebte einige gute Möglichkeiten, traf aber dennoch achtmal. 19:4 hieß es zum Schluss in diesem ungleichen Duell des deutschen und schweizerischen Viertligisten. Beste Torschütze auf Seiten der Indians waren mit jeweils vier Treffern Martin Löhle, Florian Häfele sowie der 19-jährige Christian Tarrach. Unübersehbar waren bei diesem Kantersieg allerdings die Abwehrschwächen im ersten Durchgang. Trainer Michael Bielefeld wollte mit seiner Defensiv-Formation aber nicht allzu hart ins Gericht gehen, immerhin standen nur drei etatmäßige Verteidiger zur Verfügung. Neben dem langzeitverletzten Helge Pyka fehlten noch Daniel Möhle, Markus Keintzel und Holger Völk. Dennoch denken die Verantwortlichen über personellen Zuwachs im defensiven Bereich nach. Bielefeld sieht hier durchaus Handlungsbedarf, "doch ein etwaiger Neuzugang muss vor allem finanziell ins Konzept passen." Tore: 1:0 (3.) Löhle (Nieder, Tarrach, 5-4), 1:1 (4.) Cechmanek, 1:2 (4.) Schmid (Graf), 2:2 (7.) Hlozek (Börner), 3:2 (8.) Tarrach (Löhle), 3:3 (11.) Graf (Schmid), 3:4 (15.) Graf (Frischknecht), 4:4 (17.) Nieder (Meißner, Tarrach, 5-4), 5:4 (27.) Hlozek (Löhle, Becherer, 4-4), 6:4 (29.) Tarrach (Löhle), 7:4 (32.) Tarrach (Löhle, Nieder, 5-4), 8:4 (33.) Häfele (Hlozek, 4-5), 9:4 (35.) Ziegler (Löhle), 10:4 (38.) Ziegler (Germain, Haschka), 11:4 (40.) Löhle, 12:4 (44.) Löhle (Nieder, Meißner, 5-4), 13:4 (47.) Löhle (Hlozek, Lämmle), 14:4 (49.) Häfele (Meißner), 15:4 (50.) Häfele (Becherer, 4-5), 16:4 (52.) Nieder (Lämmle, 4-4), 17:4 (53.) Börner (Nieder, 4-4), 18:4 (60.) Häfele (Börner), 19:4 (60.) Tarrach (Börner). Strafen: Memmingen 14, St. Gallen 20. Zuschauer: 400. (rad)

Fire überrollt Meisterschaftsfavorit EHC Waldkraiburg 

Deggendorf, 23. September Am Freitag vor einer Woche verlor Deggendorf Fire noch unglücklich beim Meisterschaftsfavoriten EHC Waldkraiburg mit 2:1. Am diesem Freitag hatte sich der Deggendorfer SC vorgenommen auch mit der Unterstützung von Rückkehrer Robert Weber den Spieß umzudrehen und diesmal als Sieger das Eis zu verlassen. Das gelang Fire auch – und wie! Mit 9:1 (2:0, 1:1, 6:0) gewann der DSC das Testspiel gegen die Löwen. Von Beginn an merkte man den Deggendorfern den Siegeswillen an. Bereits in der siebten Minute wurde Thomas Kulzer von der Strafbank kommend von Andreas Sagerer bedient. Er ließ sich von keinem Waldkraiburger aufhalten und erzielte das 1:0 für Deggendorf Fire. Danach dauerte es genau 44 Sekunden, ehe John Sicinski den Puck in der Luft volley nahm und zum 2:0 versenkte. Das zweite Drittel war geprägt von einigen Unkonzentriertheiten der Deggendorfer. In der 31. Minute verkürzte EHC-Kapitän Christian Waldmann in Überzahl auf 1:2. Doch nur drei Minuten später schoss Kurt Reichermeier auf das Waldkraiburger Tor. Nico Bunck konnte die Scheibe nicht sicher halten. Florian Döring setzte nach und schon zum 3:1 ein. Im letzten Drittel kam eine wahre Feuersbrunst zurück auf das Eis. In der 42. Minute bediente Markus Simbeck seinen Sturmpartner John Sicinski, der sich mit dem 4:1 bedankte. Nur eine Minute später erkämpfte sich Philipp Weinzierl die Scheibe und lief ins gegnerische Drittel. Kurz vor dem Tor passte er zu Thomas Greilinger, der abzog und das 5:1 erzielte. In der 44. Minute durfte sich Florian Feistl in die Torschützenliste eintragen. In der 51. Minute gelang Karl-Heinrich Stern, der zum ersten Mal wieder im Sturm auflief, sogar das 7:1, ehe er in der 54. Minute Kurt Reichermeier das 8:1 markierte. Markus Simbeck setzte schließlich den Schlusspunkt. Tore: 1:0 (6:14) Thomas Kulzer (Andreas Sagerer), 2:0 (6:58) John Sicinski (Robert Weber, Markus Simbeck), 2:1 (30:46) Christian Waldmann (Dale Crombeen, Nico Bunck/5-4), 3:1 (33:34) Florian Döring (Kurt Reichermeier, Karl-Heinrich Stern), 4:1 (41:38) John Sicinski (Markus Simbeck), 5:1 (42:32) Thomas Greilinger (Philipp Weinzierl), 6:1 (43:23) Florian Feistl (Thomas Greilinger, Philipp Weinzierl), 7:1 (50:31) Karl-Heinrich Stern (Kurt Reichermeier), 8:1 (53:56) Karl-Heinrich Stern (Kurt Reichermeier), 9:1 (55:47) Markus Simbeck (Philipp Weinzierl, John Sicinski/4-3). Strafen: Deggendorf 16 + 10 (Thomas Kulzer), Waldkraiburg 12 + 5 + Spieldauer (Tobias Hanöffner).

Eisbären schaffen die Revanche - 5:2-Sieg in Stuttgart

Heilbronn, 22. September Nach der deutlichen 1:6-Niederlage letzte Woche auf eigenem Eis konnten die Eisbären Heilbronn beim Rückspiel auf der Stuttgarter Waldau vollauf überzeugen. Die Cracks von Trainer Kai Sellers besiegten den EC Stuttgart mit 5:2 (2:0, 2:0, 1:2) Toren und können nun optimistisch dem ersten Punktspiel am kommenden Freitag gegen Schwenningen entgegenblicken. Gestützt auf einen bärenstarken Markus Nachtmann im Tor spielte das Team 60 Minuten lang konzentriert auf. Die im Hinspiel noch vorhandenen Löcher zwischen Offensive und Defensive konnten gestopft werden, die Abspielfehler wurden reduziert, und vor allem konnte die Abschlussschwäche vor dem gegnerischen Tor endlich überwunden werden. Die Tore erzielten Sascha Bernhardt (2), Alex Weiß, Marc Oppenländer und Michael Filobok.

Erneutes Schweizer Wochenende für den ECDC 

Memmingen, 21. September Nach dem Gewinn des Ezo-Cupes am vergangenen Wochenende in Romanshorn geht es für den ECDC Memmingen Indians auch diesmal wieder gegen Schweizer Teams im Rahmen der Vorbereitung auf die neue Bayernliga-Saison. Am Freitag um 20 Uhr empfangen die Indians nach drei Wochen Heimspielpause den Schweizer Zweitligisten EHC St. Gallen Tigers am Hühnerberg. Die Tigers spielen in der gleichen Gruppe wie der letzte Gegner am vergangenen Sonntag, die Pikes Oberthurgau. In der letztjährigen Meisterrunde belegten sie den elften Rang. Im letzten Saisonspiel schlugen sie in der zweiten Liga (vierthöchste Spielklasse) allerdings die Pikes mit 4:2. Auch der Sonntagsgegner dürfte in etwa die gleiche Spielstärke besitzen. Um 17:00 Uhr treten die Indians beim Schweizer Zweitligisten EHC Kreuzlingen-Konstanz an. Sie belegten punktgleich mit St. Gallen den neunten Rang. Bei den Indians fehlen nach wie vor die drei Verteidiger Pyka, Keintzel und Möhle. Der letztgenannte hat mittlerweile wieder mit ersten leichten Trainingseinheiten begonnen. Ein Einsatz am Wochenende ist allerdings sehr unwahrscheinlich. Trainer Michael Bielefeld hofft natürlich in den beiden Spielen „auf keine weiteren Verletzten“ und „dass sich die Reihen weiter einspielen können im Hinblick auf die Saison.“ (ba) 

Beginn des Donaupokals 

Deggendorf, 21. September Noch dauert es einen Monat es bis zum ersten Punktspiel von Deggendorf Fire in Pfaffenhofen. Aber die Vorbereitung läuft auf Hochtouren. Die Hälfte der Vorbereitungsspiele ist absolviert. An diesem Freitag kommt es in der Deggendorfer Eissporthalle zum Rückspiel gegen den EHC Waldkraiburg. Nach der unglücklichen Niederlage ist die Mannschaft von Trainer Günter Eisenhut auf Revanche aus, zumal man in Waldkraiburg 50 Minuten lang das Spiel dominiert hat, aber die Chancen nicht verwerten konnte. So will man das Team um Torjäger Dale Crombeen am Sonntag 60 Minuten lang unter Druck setzen und den Sieg einfahren. Vor allem Florian Feistl brennt schon auf die zweite Runde im Vater-Sohn-Duell mit seinem Vater Klaus Feistl. Nicht mit dabei sein wird Markus Meier, der aus familiären und beruflichen Gründen eine längere Pause einlegen wird. Dafür wird Robert Weber zum ersten Mal für Deggendorf Fire in dieser Saison auflaufen. Am Sonntag beginnt der traditionelle Donaupokal mit dem Spiel des EV Dingolfing gegen Deggendorf Fire. Die Truppe von Trainer Michael Eibl hat sich in der heurigen Landesliga-Saison einen Platz in der Aufstiegsrunde vorgenommen. Dabei mithelfen sollen zwei ehemalige Deggendorfer. Im Tor steht Kevin Kühnhackl und für Schwung im Angriffsspiel soll Daniel Kerscher sorgen. Spielbeginn am Freitag gegen den EHC Waldkraiburg ist um 20.15 Uhr und am Sonntag beginnt das Spiel in der Dingolfinger Eishalle um 18 Uhr. 

Rückkehr nach Königsbrunn 

Königsbrunn, 21. September Nachdem der ESV Königsbrunn am vergangenen Montag letztmalig im Curt-Frenzel-Stadion trainiert hat, kehrten die Spieler und Betreuer am Donnerstag heim in ihre Kabine in der Königsthermeneishalle. Dort hatte Teammanger Gerhard Härtl und Coach Marian Hurtik zusammen mit vier Helfern aus Fankreisen die Kabine gesäubert, das Trainer- und Betreuerzimmer entrümpelt, sowie die Spieltore neu gestrichen und deren Netze ausgetauscht. Fast fertig gestellt ist auch das Eis, wobei es diesmal für staunende Augen sorgen dürfte, denn es findet sich mit zwei großen Logos des Hauptsponsors Hydro-Tech nicht nur seit langem Werbung auf dem Eis wieder, sondern es strahlt in weiß, nachdem eine Spezialfarbe aufgetragen wurde. Somit ist auch die Eishalle bereit, in die neue Bayernligasaison zu starten. Für die Mannschaft stehen, nachdem am Donnerstag Mannschafts- und Portraitfotos gemacht wurden, am Wochenende zwei weitere Testspiele im Terminkalender. Am Freitagabend müssen die Mannen von Trainer Hurtik zum Bayernligaabsteiger EA Schongau (Spielbeginn 19:30 Uhr) und am Sonntag trifft man in Ulm auf den Landesligisten ESV Burgau (Spielbeginn 17 Uhr). In Schongau sind die Erwartungshaltungen an die neue Saison unterschiedlich, einige erwarten den sofortigen Wiederaufstieg, andere sprechen von einer sorgsamen Konsolidierung. Eines ist aber sicher, der Aufstieg aus der Landesliga ist wahrlich keine einfache Aufgabe. Das Team hat sich naturgemäß deutlich verändert, vor allem die Abgänge von Torwart Hirvonen (Höchstadt), Verteidiger Resch und Stürmer Eichberger (beide Peißenberg) rissen größere Lücken. Mit jungen Spielern, teils aus der eigenen Juniorenmannschaft, wird die Aufgabe nun in Angriff genommen. Vor kurzem konnte auch noch die Rückkehr von Abwehrhüne Robert Balzarek vermeldet werden, so dass Trainer Ignaz Berndaner auf eine durchaus gut besetzte Mannschaft zurückgreifen kann. Im Spiel gegen Burgau steht für die Pinguine eine Revanche für die Pleite aus der Vorbereitung der letzten Saison (2:3) an. Im Team von Trainer Pavel Vit stehen etliche bekannte Gesichter, wobei gerade zu  Saisonbeginn abzuwarten ist, wer wirklich auflaufen wird. Dennoch sind die Namen Jörg und Michael Mengele, Martin Jorde oder auch Markus Nitzlader allen Pinguinfans nach wie vor ein Begriff.  

Black Hawks stellen sich dem Titelfavoriten 

Passau, 21. September „Unsere jungen Spieler sollen weitere Erfahrungen sammeln und sich auf die Bayernliga einstellen.“ So definiert Karl-Heinz Duschl, sportlicher Leiter der Passau Black Hawks, das Ziel für das Vorbereitungsspiel beim EHC Waldkraiburg. Die Gastgeber gelten in dieser Saison als Topfavorit auf den Meistertitel. Eine Auszeichnung, der die Löwen seit Jahren vergeblich hinterher laufen. Für den besonderen Reiz bei diesem Testspiel sorgen die Fans beider Lager. Black Hawks und Löwen pflegen eine intensive Fanfreundschaft. Die Spieler dürfen sich auf volle Ränge freuen. Die Waldkraiburger Löwen setzen diese Saison auf bewährte Kräfte. Trainer Klaus Feistl kann bisher „nur“ drei Neuzugänge aufbieten, allerdings Hochkaräter. Sergej Demcenko aus Burgkirchen, Stefan Rohm aus Klostersee und Tobias Brenninger von den Landshut Cannibals machen die Löwen noch bissiger. Daneben wird sich die Black-Hawks-Defensive vor allem auf den Kanadier Dale Crombeen und Ex-Nationalspieler Rainer Zerwesz konzentrieren müssen. Kein Wunder, dass Duschl davon spricht, dass „nicht nur die Papierform, auch die Erfahrung klar für Waldkraiburg spricht. Aber wir werden alles versuchen, ein gutes Ergebnis einzufahren.“ Wie das am Ende aussieht, ist für die sportliche Leitung der Passau Black Hawks letztendlich zweitrangig. Viel zu sehr ist Trainer Otto Keresztes darauf fixiert, seine Mannschaft fit für die Bayernliga zu machen. Umso wichtiger, dass die Verletztenliste nach dem Sonntagspiel nicht noch länger wird. Ohnehin fehlen die Langzeitausfälle Christian Mitternacht, Gert Heubach und Stefan Stummvoll. Eine wohl einzigartige Aktion haben sich die Verantwortlichen der Löwen vor Spielbeginn einfallen lassen. Der Waldkraiburger Stadionsprecher „Dirk The Voice“ wird Christian Riedl, Stadionsprecher der Black Hawks, aufs Eis holen und ihn bitten, seine Mannschaft in fremder Halle vorzustellen. Beide werden sich auch während des Spiels am Mikrofon abwechseln. Eröffnungsbully in Waldkraiburg ist am Sonntag um 18:30 Uhr. Der 1. Eishockey-Fanclub Passau setzt einen Fanbus ein, Abfahrt ist um 15:30 Uhr. 

Eisbären testen in Stuttgart 

Heilbronn, 21. September Zum zweiten Mal innerhalb von fünf Tagen treffen die Eisbären Heilbronn am Freitag (20 Uhr im Waldau-Stadion Stuttgart) auf den Stuttgarter EC. Nach der deutlichen 1:6-Heimniederlage am vergangenen Sonntag haben die Eisbären in der Landeshauptstadt eine Scharte auszuwetzen. Trainer Kai Sellers hat während der Woche hauptsächlich an der Abschlussschwäche seines Teams gearbeitet, nachdem zuletzt selbst die klarsten Chancen nicht in Tore umgemünzt werden konnten. Die beiden Teams werden auch in der Hauptrunde der Baden-Württemberg-Liga noch viermal aufeinander treffen.

TSV testet gegen Dorfen - Comeback von Peter Dietrich geplant 

Erding, 20. September Nachdem der TSV Erding das letzte Vorbereitungsspiel gegen Deggendorf Fire trotz guter Leistung 3:5 verloren hat, will die Steer-Truppe am Sonntag (18 Uhr, Eissporthalle Erding) im Spiel gegen den ESC Dorfen wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Der Landkreisrivale baute in der Sommerpause seinen Kader gewaltig um. Im Tor vertraut Trainer Brad Scott nun Florian Lachauer, der vom EC Pfaffenhofen zum ESC wechselte. Die Defensivabteilung wurde mit  den beiden ehemaligen TSV-Spielern Thomas Mittermeier und Peter Stoiber zwei  verstärkt. Die nötigen Tore soll neben Patrice Dlugos und Eduard Seisenberger auch Dominik Gerbl erzielen, der in der letzten Saison noch das grün-weiße TSV-Trikot trug. Insgesamt steht der ESC vor einer ungewissen Saison, da der Abgang von Hans Haider erstmal kompensiert werden muss. Auf Seiten des TSV wird Trainer Franz Steer nur auf einen Rumpfkader zurückgreifen können. Denn die Junioren werden in der Bundesliga gebraucht, und Markus Poetzel verletzte sich im Spiel in Deggendorf am Knie und fällt einige Wochen aus. Allerdings wird, sofern die Gastspielgenehmigung rechtzeitig vorliegt, Peter Dietrich sein Comeback im TSV-Trikot feiern. Der Stürmer will sich nach seiner Saison in Pfaffenhofen wieder dem TSV anschließen. Sollte er seinen gewünschten Studienplatz bekommen und auch Coach Franz Steer überzeugen, dürfte der TSV-Kader um einen Stürmer reicher sein. Im Zuge des Benefizspiels zwischen dem TSV Erding und den Erding All Stars, das am Samstag den 2. September in der Erdinger Eishalle stattgefunden hat, werden nun zusätzlich noch zwei original getragene DEL-Trikots im Internet versteigert. Die Trikots sind von Andreas Loth (Kölner Haie) und Wally Schreiber (Hannover Scorpions). Ein Link zur Versteigerung ist auf der Homepage www.tsverding-eishockey und www.icedragons-erding.de zu finden. Der gesamte Reinerlös aus der Benefizauktion kommt Matias Wunderer zu Gute.

ECDC gewinnt EZO-Cup 

Memmingen, 18. September Mit einem 2:1 (0:0, 1:0, 1:1)-Sieg über den Veranstalter EHC Pikes Oberthurgau gewann der ECDC den EZO-Cup im schweizerischen Romanshorn. Die Indians gewannen zwar das Turnier, aber an richtiges Eishockey war in diesem Finalspiel fast nicht zu denken. Nicht immer im Bilde waren dabei in dieser Partie die beiden Unparteiischen, die sich den Unmut der Memminger Spieler zuzogen. So übersehen sie zum Beispiel, dass der Torhüter keine Maske aufhatte und gaben einem Spieler eine Strafe, der schon auf der Strafbank saß. Diese Unsicherheiten der Schiedsrichter wirkte sich auch zunehmend auf die Mannschaften aus, die teilweise nicht wussten, welche Strafe nun ausgesprochen wurde. Die vielen Unterbrechungen und Strafzeiten ließen daher auch keinen Spielfluss aufkommen. Dabei spielten die Memminger die erste Zeit sehr viel in Unterzahl und konnten sich im ersten Abschnitt bei Torhüter Konstantin Bertet bedanken, der im Blickpunkt der Abwehrarbeit stand und das „zu Null“ hielte. In der 32. Minute war es Martin Löhle, der in einem der wenigen Überzahlspiel die Indians mit 1:0 in Führung brachte. Mehr sprang im zweiten Abschnitt trotz guter Chancen und Ansätze nicht heraus. Im letzten Abschnitt glichen die Schweizer in einem Überzahlspiel aus, doch nicht mal ganz eine Minute später erzielte Armin Ullmann mit einem haltbaren Schuss die erneute Führung für die Indians. Dies reichte um den Cup mit nach Hause zu nehmen. Zum Spieler des Tages wurde Konstantin Bertet gewählt. Tore: 0:1 (31:15) Löhle (Börner, 5-3), 1:1 (41:04) Dintheer (Kühni,5-4), 1:2 (41:57) Ullmann (Häfele). Strafen: Oberthurgau 22, Memmingen 38 + 10 (Nieder) + 10 (Völk) + 10 (Häfele) + 10 (Meissner). (ba) 

Sieg gegen Erding 

Deggendorf, 18. September Einen 5:3 (2:2, 1:1, 2:0)-Sieg verbuchte der Bayernligist Deggendorfer SC im Testspiel gegen den TSV Erding. Schon in der fünften Minute ging Fire durch Thomas Kulzer in Führung. John Sicinski traf kurz darauf zum 2:0, doch die Erdinger glichen bis zum Drittelende aus. Lange blieb das zweite Drittel torlos, ehe Erding in der 29. Minute erstmals in Führung ging. Doch nur kurz darauf wurde Thomas Kulzer auf dem Weg zum Tor gefoult. Er selbst verwandelte den fälligen Penalty zum 3:3-Ausgleich. Im letzten Drittel dauerte es bis zur 56. Minute, ehe Thomas Kulzer seinen Hattrick perfekt machte und die 4:3-Führung erzielte. Keine zwei Minuten später machte Kurt Reichermeier den Sack zu. Am nächsten Wochenende kommt der EHC Waldkraiburg in die Deggendorfer Eissporthalle. Spielbeginn am Freitag ist um 20:15 Uhr. Am Sonntag reist man zum EV Dingolfing. Tore: 1:0 (4:59) Thomas Kulzer (4-4), 2:0 (8:24) John Sicinski (Thomas Greilinger, Florian Feistl), 2:1 (9:42) Markus Poetzel (Peter Lindner, Daniel Seyller/5-4), 2:2 (16:28) Stefan Breiteneicher (Peter Lindner, Leonhard Gambs/5-4), 2:3 (28:36) Christoph Triller (Markus Poetzel/5-3), 3:3 (29:38) Thomas Kulzer (Penalty), 4:3 (55:19) Kulzer Thomas (John Sicinski), 5:3 (57:01) Kurt Reichermeier (Markus Meier, Thomas Greilinger /5-4). Strafen: Deggendorf 28, Erding 16. Zuschauer: 220. 

Erste Niederlage in Ulm 

Königsbrunn, 18. September Die Testspiele Nummer zwei und drei bestritt der ESV Pinguine Königsbrunn am vergangenen Wochenende. Während es am Freitagabend in Ulm mit 3:4 (1:2, 0:2, 2:0) die erste Niederlage gab, konnte am Sonntag in Peißenberg ein 5:3 (1:2, 2:0, 2:1)-Sieg gefeiert werden. Das Spiel in Ulm stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Neben Roland Hanemann (Fitnessrückstand), Andreas Schwimmbeck (Grippe), Michael Polaczek (Magen-Darm) und Stefan Schnabel (Leiste) musste nach dem Warmlaufen auch noch Stefan Härtl passen, da ihm die Kufe seines Schlittschuhs gebrochen war. So begann das Spiel etwas unsortiert und aufgrund der Regelverschärfung wie in der DEL mit unzähligen Strafen. Das 0:1 fiel in der neunten Minute bei einer 3:5-Unterzahl. Zwar konnte Patrick Ullmann in der 13. Minute ebenfalls in Überzahl ausgleichen, doch die Ulmer zeigten sich abgeklärter und schossen nur zwei Minuten später, wiederum in Überzahl das 2:1. Im zweiten Drittel merkte man, dass die Pinguine noch etliche Abstimmungsprobleme haben. In der 25. Minute erzielte Ulm das 3:1, und auch Torwart Martin Zentner, der nach 32 Minuten für Clemens Heringer ins Spiel kam, konnte das 4:1 in der 35. Minute nicht verhindern. Im letzten Abschnitt gelang es dem ESV noch einmal mehr Druck aufzubauen, und in der 55. Minute traf Vladislav Gossmann zum 2:4. In der 59. Minute fiel bei einer 6:3-Überzahl für die Pinguine, Zentner hatte sein Gehäuse geräumt, das Anschlusstor durch Patrick Ullmann. Zu mehr kamen die Pinguine nicht mehr. Am Sonntag begannen die ESVler ähnlich zerfahren. Zwar waren Polaczek und Härtl wieder dabei, dafür fehlten alle Junioren, da diese zeitgleich in Landsberg spielten. Aber auch Peißenberg hatte Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen. Es dauerte bis zur 15. Minute, ehe die Zuschauer jubeln konnten. Dann allerdings gleich dreifach. Erst erzielten die Gastgeber das 1:0, nur 35 Sekunden später traf Vladislav Gossmann zum Ausgleich, doch nur 17 Sekunden später lag Peißenberg wieder in Front. Zu Beginn des zweiten Drittels merkte man, dass bei den Pinguinen, der Schritt nach vorne gelang. Das Spiel wurde in die Hand genommen, die Kombinationen wirkten flüssiger und alles hatte mit einem Mal mehr Hand und Fuß. In der 31. Minute wechselte Trainer Hurtik erneut die Torhüter und Martin Zentner rutschte zwischen die Pfosten. Nach 36 Spielminuten gelang Vladislav Gossmann der Ausgleich und nur eine Minute später konnte Robert Franc seinen ersten Pinguintreffer bejubeln. Im letzten Abschnitt waren die Pinguine das deutlich bessere Team, hatten aber mehrmals Glück, dass die Peißenberger selbst die größten Chancen kläglich vergaben. In der 44. Minute konnte Patrick Ullmann den Vorsprung ausbauen, doch in der 48. Minute verkürzte Peißenberg erneut. Dennoch blieben die Pinguine das spielerisch bessere Team und in der 56. Minute war es erneut Patrick Ullmann, der den Endstand herstellte. Ulm – Königsbrunn: Tore: 1:0 (9.) Nussbaumer, 1:1 (13.) Ullmann, 2:1 (15.) Wied, 3:1 (25.) Arzt, 4:1 (35.) Augst, 4:2 (55.) Gossmann, 4:3 (59.) Ullmann. Strafen: Ulm 28, Königsbrunn 26 + 10 (Heichele) + 10 (Bertele) + Spieldauer (Stürzl). Peißenberg – Königsbrunn: Tore: 1:0 (15.) Barth, 1:1 (15.) Gossmann, 2:1 (16.) Lieb, 2:2 (36.) Gossmann, 2:3 (37.) Franc, 2:4 (44.) Ullmann, 3:4 (48.) Pfleger, 3:5 (56.) Ullmann. Strafen: Peißenberg 22, Königsbrunn 22. 

Gelungener Saisonstart für die Buchloer Pirates 

Buchloe, 18. September Eine gelungene Saisonpremiere feierte der ESV Buchloe am Sonntagabend vor gut 250 Zuschauern in der Eishalle an der Rießerseestraße. Beim 4:2 (1:1, 1:0, 2:1)-Testspielsieg im Nachbarschaftsderby gegen den Ligakonkurrenten EV Bad Wörishofen war die Mannschaft von ESV Trainer Norbert Zabel über die gesamte Spielzeit die bessere Mannschaft. So gab es nach der Schlusssirene auch nur rundherum zufriedene Gesichter bei den Verantwortlichen des Buchloer Landesligisten. Auch Trainer Norbert Zabel bescheinigte seiner Truppe eine sehr ordentliche Leistung beim ersten Testspiel. Einzig mit der Chancenverwertung seiner Schützlinge wollte Zabel nicht so ganz zufrieden sein. Für den 1:0-Führungstreffer sorgte Christiann Warkus in der 13. Minute. Fast wie aus heiterem Himmel, aber schön herausgespielt und für den ESV-Schlussmann Florian Warkus nicht zu halten fiel drei Minuten später der 1:1-Ausgleich durch Max Vonkratkowski. Im Mitteldrittel konnten die Gäste die Partie zumindest für einige Minuten etwas ausgeglichener gestalten. Nach 30 Spielminuten nahmen die Hausherren das Geschehen wieder fest in die Hand. Unmittelbar nachdem Andreas Zeck nach einem schönen Sololauf nur ganz knapp am besten EVW-Spieler, Torhüter Andreas Wick, gescheitert war (31.), sorgte Ferdinand Speckamp für die Buchloer 2:1-Führung. Ganze 70 Sekunden waren im Schlussabschnitt gespielt, da glichen die Gäste nach einem Abwehrfehler durch Tobias Kastenmeier in Überzahl noch einmal aus. Kurz darauf hatte ESV-Neuzugang Matthias Hitzelberger, aber auch er scheiterte an EVW-Torhüter Wick. Nach wie vor gab es für die Zuschauer sehenswerte Kombinationen. Es dauerte jedoch bis zur 47. Minute, ehe der Buchloer Anhang erneut jubeln durfte. Der quirlige Torjäger Peter  Klemm schoss zur 3:2-Führung ein. Fünf Minuten später war es Verteidiger Sven Curmann, der mit einem trockenen Schuss einen schönen Angriff zum 4:2 Endstand abschloss und für die Entscheidung sorgte (52.).

Robert Weber erklärt Rücktritt vom Rücktritt 

Deggendorf, 17. September Im Sommer hatten die Fans des Deggendorfer SC eine traurige Minute zu verkraften, als Robert Weber das Ende seiner langen Karriere beendete. Aber ein Eishockeyspieler kann es sicher nicht so leicht verkraften, wenn man nur auf der Tribüne sitzt und den ehemaligen Kameraden zuschauen muss. Wahrscheinlich war es bei Robert Weber auch so. Unter der Woche hat er zum ersten Mal wieder seine Schlittschuhe geschnürt und hat danach hat er den Rücktritt vom Rücktritt erklärt. Ab nächstem Wochenende mit dem Heimspiel gegen Waldkraiburg wird er wieder mit der Nummer vier für Deggendorf Fire auflaufen.

Indians drehen nach 0:3 das Spiel 

Memmingen, 17. September Ein Wechselbad der Gefühle durchlebte der ECDC Memmingen Indians im Halbfinale um den EZO-Cup im schweizerischen Romanshorn. Förmlich überrannt wurden die Indians, denn nach knapp sieben Minuten lagen die Indians bereits mit 0:3 gegen den EHC Illnau-Effretikon zurück und brachten bis dahin „kein Bein“ aufs Eis. Doch mit zunehmender Spieldauer fanden sie wieder ins Spiel zurück, aber blieben bis zum Ende dieses Spieldrittel noch ohne Torerfolg. Am Ende stand jedoch ein 6:5 (0:3, 3:1, 3:1)-Erfolg. Nach einer ordentlichen Kabinenpredigt kamen die Indians wie verwandelt aus der Kabine zurück. Durch Tore von Andreas Börner, Andreas Becherer und Holger Völk glichen sie bis zur 30. Minute das Spiel wieder aus und meldeten sich ins Spiel zurück. Abstimmungsschwierigkeiten nützten die Schweizer kurz vor Drittelende zur erneuten Führung. Der letzte Abschnitt gehörte aber ganz den Indians. Die Schweizer mussten mit zunehmender Spieldauer dem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Sie nutzten zwar eine weitere Unachtsamkeit in der 43. Minute zum 5:3, aber danach drehten die Indians das Spiel. Martin Löhle, Andreas Börner und Matthias Ziegler waren die Torschützen zum 6:5 Sieg. Tore: 1:0 (2:12) Grösser C. (Grösser M., Röder), 2:0 (04:58) Grösser C. (Grösser M., Sommer, 5-3), 3:0 (06:47) Leuthold (Koster, Dinkel), 3:1 (20:22) Börner (Löhle, Hlozek), 3:2 (28:12) Becherer (Ziegler, Lämmle), 3:3 (29:12) Völk (Häfele), 4:3 (39:10) Markus (4-4), 5:3 (42:09) Röder, 5:4 (43:34) Löhle (Börner, Meissner, 5-4), 5:5 (52:22) Börner (Löhle, 5-3), 5:6 (53:34) Ziegler (Becherer, 5-4). Strafen: Illnau-Effretikon 28, Memmingen 16. (ba) 

In der Schlussphase verloren 

Deggendorf, 17. September Nach dem überzeugenden Sieg gegen die Red Bulls Salzburg II absolvierte Deggendorfer Fire auch gegen den Bayernliga-Favoriten EHC Waldkraiburg ein gutes Spiel, unterlag bei den Löwen aber mit 1:2 (0:0, 1:0, 0:2). Nach einem torlosen ersten Drittel war der DSC die wachere Mannschaft und es dauerte nur 32 Sekunden nach Wiederbeginn, ehe Thomas Kulzer eine Vorlage von Florian Feistl, der an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrte, und John Sicinski zum 1:0 für Deggendorf nutze. Immer wieder konnte sich Fire Chancen erarbeiten, ein weiteres Tor gelang aber nicht. Zu Beginn des letzten Drittels das gleiche Bild. Deggendorf stand gut in der Defensive und hatte in der Offensive Chancen, die man aber nicht nutzen konnte. So scheiterte Thomas Greilinger alleinstehend an Nico Bunck. Aber auch Christian Saugspier war ein Rückhalt für seine Mannschaft. Aber mit der Zeit schlichen sich bei Fire Unkonzentriertheiten ein und in der 50. Minute war es Dale Crombeen, der mit einem Schuss aus Bullykreishöhe, den Ausgleich erzielte. Immer wieder kam dann Waldkraiburg gefährlich ins Deggendorfer Drittel. In der 58. Minute war es dann aber soweit. Markus Weinzierl attackierte einen Waldkraiburger Spieler an deren blauer Linie. So traf Christian Waldmann zum Waldkraiburger Sieg. Tore: 0:1 (20:32) Thomas Kulzer (John Sicinski, Florian Feistl), 1:1 (49:27) Dale Crombeen (Daniel Hämmerle, Rainer Zerwesz), 2:1 (57:58) Christian Waldmann (Stefan Rohm, Dominik Bruhnke). Strafen: Waldkraiburg 10, Deggendorf 12.

Buchloe startet mit vier hochkarätigen Neuzugängen 

Buchloe, 15. September Den recht erfolgreichen Kader des Vorjahres konnte der bayrische Landesligst ESV Buchloe noch einmal um weitere vier viel versprechende Namen erweitern. Je zwei Stürmer und zwei Verteidiger wechseln vom EV Landsberg, vom ESV Kaufbeuren und vom EC Peiting in die Mannschaft von Trainer Norbert Zabel, die damit noch deutlich stärker einzuschätzen sein dürfte, als in der ohnehin erfolgreichen vergangenen Saison. Vom Bundesligaaufsteiger EV Landsberg 2000 konnte Teammanager Jürgen Warkus Matthias Hitzelberger für einen Wechsel an die Rießerseestraße begeistern. Der 25-jährige Mittelstürmer hat beim Nachbarn vom Lech sämtliche Nachwuchsmannschaften durchlaufen und war bis zuletzt eine feste Größe beim EVL während des gesamten Durchmarsches von der Bezirksliga bis in die 2. Bundesliga. Ganz fremd ist Hitzelberger in seiner neuen sportlichen Heimat allerdings nicht, denn bereits im Schüleralter spielte er schon einmal eine Saison lang für den ESV Buchloe; sein Trainer damals: Jürgen Warkus. Ebenfalls für den EV Landsberg 2000 spielte im letzten Winter noch Peter Vrbas, allerdings für das Juniorenteam. Für den Bayernligavizemeister war Vrbas der gefährlichste Angreifer und brachte es auf immerhin 30 Scorerpunkte. Der 21-jährige Pforzener, der seine Wurzeln beim ESV Kaufbeuren hat und auch dort das Eishockeyspielen von klein auf gelernt hat, soll vor allem auf der Mittelstürmerpostition seine Vollstrecker- und Vorbereiterqualitäten unter Beweis stellen. Zwei echte Abwehrrecken mit Gardemaß, beide ebenfalls mit höherklassiger Erfarung ausgestattet, verstärken zukünftig die Defensive der Buchloer Pirates. Zum einen wechselt mit Martin Bonenberger ein weiterer bekannter Spieler vom Zweitligisten ESV Kaufbeuren nach Buchloe. Zum anderen konnte der ESVB Andreas Zeck vom Oberligisten EC Peiting loseisen. Vor der Station Peiting war Andreas Zeck einige Jahre beim EV Landsberg 2000 unter Vertrag, wo er auch seine gesamte Nachwuchszeit verbracht hatte. Der schussgewaltige 26-jährige gebürtige Landsberger, der nun in Finning lebt, soll auf der rechten Buchloer Abwehrseite künftig für Ruhe und Ordnung sorgen. Ganz unbekannt dürfte der Name Zeck zumindest den langjährigen ESV Fans nicht sein, denn schon Vater Walter Zeck spielte Anfang der 80er Jahre einige Zeit für den ESV Buchloe. Mit der Verpflchtung von Rechtsverteidiger Martin Bonenberger für die neue Saison gelang den ESV Verantwortlichen ein weiterer großer Coup. Der 22-jährige Kaufbeurer war bis zuletzt beim Bundesligisten ESVK unter Vertrag und will nun wegen seines Studiums sportlich zumindest etwas kürzer treten als die bei den Jokern möglich gewesen wäre. Für Trainer Norbert Zabel, der mit Martin Bonenberger beim ESVK bereits eine deutsche Schüler- und eine deutsche Juniorenmeisterschaft gemeinsam erreicht hat, ist der "Neupirat" mit seinem Spielverständnis genau der richtige Mann für die Defensivarbeit.

Indians sind im Ausland aktiv 

Memmingen, 14. September Am kommenden Wochenende setzt der Bayernligist ECDC Memmingen Indians seine Vorbereitungsphase im Ausland fort. Im schweizerischen Romannshorn am Bodensee findet der 5. Ezo-Cup statt, an dem die Indians dieses Jahr auch teilnehmen.  Im Halbfinale treffen sie am Samstag um 15:45 Uhr auf den letztjährigen Cup-Gewinner EHC Illnau-Effretikon. Im anderen Halbfinale stehen sich der Veranstalter EHC Pikes Oberthurgau und der HC 98 Bern gegenüber. Alle drei Teams spielen in der 2. schweizerischen Liga, also der vierhöchsten Spielklasse, und belegten in der letzten Saison einen Mittelfeldplatz. Je nach Ausgang der Samstagpartie spielen die Indians entweder um 13:45 Uhr im Spiel um Platz drei oder um 17 Uhr im Finale des EZO-Cups. Die Indians gehen stark gehandicapt in die Partien. Neben dem langzeitverletzten Helge Pyka fällt seit dem letzten Auswärtsspiel auch Verteidiger Daniel Möhle aus. Bei ihm wurde eine Rippenprellung festgestellt. Er wird den Indians rund zwei bis drei Wochen fehlen. Markus Keintzel muss aus beruflichen Gründen passen. Trainer Michael Bielefeld wird also in der Schweiz nur auf vier Verteidiger zugreifen können. Nichts desto trotz wollen die Indians sich so teuer wie möglich verkaufen. (ba) 

Tests gegen die direkte Konkurrenz 

Deggendorf, 14. September In der Vorbereitung auf die Bayernliga-Saison stehen für Deggendorf Fire zwei weitere Partie auf dem Progeamm. Diesmal geht es gegen zwei direkte Konkurrenten aus der Bayernliga. Nach der Leistungssteigerung am letzten Wochenende will man sich in den beiden Spielen natürlich weiter steigern. Am Freitag tritt Deggendorf um 20 Uhr bei den Löwen des EHC Waldkraiburg an. Im Team der Oberbayern hat sich nicht viel verändert gegenüber letzter Saison. Philipp Spindler ging zurück nach Pfaffenhofen, dafür kam Sergej Demcenko von den Kelten aus Burgkirchen, Tobias Brenninger von den Landshut Cannibals, Stefan Rohm vom EHC Klostersee und aus dem DNL-Team der Starbulls Rosenheim Matthias Pilz, der in Deggendorf kein Unbekannter ist, da er mehrere Jahre im Nachwuchs spielte. Die Lager gewechselt hat Florian Feistl. Der pfeilschnelle Außenstürmer sorgte mit seinem Tor noch für das Ausscheiden des DSC aus den Play-offs und wirbelt nun im Fire-Sturm. Zum Rückspiel kommt am Sonntag um 18:30 Uhr der TSV Erding in die Deggendorfer Eissporthalle. Nach der 3:5-Niederlage will sich Fire gegen die Truppe von Trainer Franz Steer revanchieren. Markus Meier und Markus Simbeck sind bei den Deggendorfern wieder an Bord. 

Zwei Auswärtsspiele 

Königsbrunn, 14. September Nachdem der ESV Pinguine Königsbrunn am vergangenen Freitag sein erstes Testspiel bestritten hat, geht es nun im bewährten Rhythmus, das heißt Spiele am Freitag und Sonntag, weiter. An diesem Wochenende stehen zwei Auswärtspartien an, am Freitagabend ist man um 20 Uhr zu Gast bei Aufsteiger EC 2000 Ulm/Neu-Ulm und am Sonntag um 18 Uhr beim TSV Peißenberg. Mit den Ulmern, die als letztjähriger Landesligavizemeister in die Bayernliga aufgestiegen sind, verbindet die Pinguine vor allem ein Ereignis. In der Aufstiegsrunde zur damaligen Regionalliga am Ende der Saison 2001/2002 unterlag der ESV den Ulmern zweimal unglücklich mit 2:3 und  musste diesen den Vortritt lassen. Ulm wiederum bezahlte den Aufstieg teuer, denn nur ein Jahr später musste der Verein Insolvenz anmelden und sich in die Bezirksliga zurückziehen. Nun also ist der damalige Verein unter dem Namen „River Hawks“ erstmals in der höchsten bayrischen Klasse, da man zuvor im Eissportverband Baden-Württemberg angetreten ist. In Peißenberg trifft man auf ein bekanntes Team. Die Pinguine konnten sich in der vergangenen Woche perfekt vorbereiten, da erstmals alle Spieler an Bord waren. Als letztes stieß Routinier Roland Hanemann zur Mannschaft, da er die letzten Wochen an einer äußerst hartnäckigen Nebenhöhlenentzündung litt und diese erst auskurieren musste. In beiden Spielen wird die Mannschaft also komplett auflaufen können - inklusive Try-out-Verteidiger Thomas Herbst. Damit kann Trainer Marian Hurtik auf vier starke Reihen zurückgreifen, die in den kommenden Testaufgaben für die Punktspiele zusammenfinden werden. 

Testspiel-Derby gegen Stuttgart 

Heilbronn, 14. September Zum ersten von mindestens sechs Derbys in dieser Saison empfangen die Eisbären Heilbronn am Sonntag um 18.30 Uhr den Stuttgarter EC. Die Landeshauptstädter, die die Nachfolge des insolventen Oberligisten Stuttgart Wizards antreten, sind für die neue Saison eine Kooperation mit dem SC Bietigheim-Bissingen eingegangen. Zahlreiche Cracks der neu zusammengestellten Truppe stammen aus dem starken Bietigheimer Nachwuchs. Die Partie bedeutet eine echte Standortbestimmung für die Eisbären, die in der Baden-Württemberg-Liga gleich viermal gegen Stuttgart antreten müssen. Am Samstag präsentieren sich die Eisbären in der Heilbronner Fußgängerzone vor dem Geschäft der Firma Betten Friz im Rahmen der Veranstaltung "Kinder, Kinder" mit ihrer Torwand. Beim Torwandschießen gibt es Freikarten für das Spiel am Sonntag gegen Stuttgart zu gewinnen. Die für 2. Oktober angekündigte Saisoneröffnung musste hingegen abgesagt werden, da der Generalpächter der Knorr Arena seine Zusage für diesen Termin überraschend wieder zurückgezogen hat.

2:2 in Bad Nauheim 

Königsbrunn, 11. September Am vergangenen Freitagabend bestritt der ESV Pinguine Königsbrunn das erste Testspiel der Saison 2006/2007. Das Team erreichte dabei ein 2:2 (1:0, 1:1, 0:1) bei den Roten Teufeln Bad Nauheim. Für Bad Nauheim war es bereits die dritte Partie, allerdings legten die Pinguine, angeführt von Kapitän Davide Conti, ein Blitzstart hin. Bereits in der fünften Minute zeigten zwei Neuzugänge, was von ihnen zu erwarten ist. Andreas Klundt gelang auf Zuspiel von Robert Franc das erste ESV-Tor der neuen Spielzeit. Danach merkte man aber schnell, dass es ein Vorbereitungsspiel war, denn beide Mannschaften hatten noch sichtlich Abstimmungsprobleme. Die Pinguine, die mit 22 Spielern, darunter fünf Junioren, angetreten waren (es fehlten Heichele, Hägele, Zentner, Gossmann und Hanemann), spielten zwar munter auf, aber es fehlte noch die vollständige Abstimmung. Mitte des zweiten Abschnitts konnte mit Patrick Ullmann ein weiterer Neuzugang jubeln und in Überzahl auf 2:0 erhöhen. In der 37. Spielminute gelang es Trainersohn Christoffer Hurtik für seine Teufel auf 1:2 zu verkürzen. Im letzten Drittel konnte Bad Nauheim die Partie immer offener gestalten und das letztendliche 2:2 sorgte für einen gerechten Endstand. Auch außerhalb des Eises hat sich bei den Pinguinen noch etwas getan. Ronald Juchems steht nicht mehr im Kader, sondern wird an den Landesligisten ESV Burgau ausgeliehen. Für die Verantwortlichen des ESV wurde dies nötig, da Juchems aufgrund eines Ferienjobs erst ab 18. September mit der Mannschaft hätte trainieren können und somit einen deutlichen Rückstand aufgewiesen hätte. Nun kann sich Juchems in Burgau in Form bringen und entweder im Dezember oder zur neuen Saison einen neuen Anlauf bei den Pinguinen nehmen. Weiterhin wurde mit Burgau ein Testspiel terminiert. Am Sonntag, 24. September, werden die Königsbrunner um 18 Uhr auf das Team um die Ex-Pinguine Michael und Jörg Mengele treffen. Austragungsort wird die Eissporthalle Ulm sein. Damit stehen noch folgende Vorbereitungsspiele auf dem Programm: 15.09., 20 Uhr: Ulm – ESV; 17.09., 18 Uhr: Peißenberg – ESV; 22.09., 19.30 Uhr: Schongau – ESV; 24.09.: Burgau – ESV (in Ulm); 30.09., 18 Uhr: ESV – Augsburger Panther; 1.10., 18 Uhr: ESV – Bad Nauheim; 6.10., 20 Uhr: ESV – Fürstenfeldbruck; 8.10., 18 Uhr: ESV – Schongau; 13.10., 20 Uhr: ESV – Peißenberg; 15.10., 18 Uhr: Sonthofen – ESV. 

Black Hawks müssen aus Fehlern lernen 

Passau, 11. September Mit einer herben 1:7-Niederlage sind die Passau Black Hawks in Miesbach vom Eis geschickt worden. Allerdings konnten die Passauer zwei Drittel gut mithalten, erst im Schlussabschnitt machte sich die Cleverness der Gastgeber bemerkbar. „Wir haben heute ein gutes Unterzahltraining bekommen,“ meinte Karl-Heinz Duschl, der sportliche Leiter, nach dem Spiel ironisch. Tatsächlich hatten die Black Hawks ein Dauerticket in der Kühlbox gelöst. „Das war ein Wake-up-Call zur rechten Zeit. Jetzt wissen meine Jungs, was auf sie zukommt,“ so Trainer Otto Keresztes. Dabei hatten die Black Hawks beim Oberligisten einen guten Start. Im ersten Drittel war es ein offenes Spiel, Passau optisch überlegen, und Gomov verwertete in der elften Minute ein Zuspiel von Hadamik sogar zur Führung. In dieser Phase hätten es die Black Hawks den Oberbayern sogar noch schwerer machen können – in der Statistik stehen 19 Schüsse auf das Miesbacher Tor. Die Gastgeber zählten nur 10. Dennoch mussten die mitgereisten Passauer Fans nach 20 Minuten eine 2:1-Führung für die Hausherren auf der Anzeigentafel lesen: „Die waren einfach den Tick cleverer als wir. Und man hat bei uns gemerkt, dass uns vier Spieler gefehlt haben“, bemerkt Duschl. So konnte Jaro Meyer wegen einer fehlenden Freigabe seines slowakischen Verbandes noch nicht ins Geschehen eingreifen, auch von Patrick Landstorfer ist noch kein Spielerpass in Passau angekommen. Wegen Verletzungen mussten Gert Heubach und Christian Mitternacht passen. Im zweiten Drittel machte die Passauer Defensive den Miesbachern das Leben schwer. Trotz zahlreicher Unterzahlsituationen hielt das Abwehrbollwerk um einen erneut sehr gut aufgelegten Keeper Daniel Huber. „Kämpferisch kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie haben wirklich alles gegeben, wir sind aber dann müde geworden. Vier Verteidiger, das ist auf diesem Niveau einfach zu wenig“, betreibt Trainer Keresztes Ursachenforschung. Die Vorentscheidung fiel gleich nach dem zweiten Wechsel. Die Black Hawks mit waren jeweils mit zwei Mann weniger auf dem Eis, als zwei Schlagschüsse hinter Keeper Daniel Huber einschlugen (41./43.). Damit war auch die Moral der Black Hawks ein wenig gebrochen, mit schöner Regelmäßigkeit baute Miesbach den Vorsprung aus.

DSC ließ Salzburg keine Chance 

Deggendorf, 11. September Nach der Niederlage beim TSV Erding sah man am Sonntagabend in der Deggendorfer Eissporthalle eine ganz andere Mannschaft von Deggendorf Fire. Denn gegen den österreichischen Zweitligisten Red Bull Salzburg II gewann der DSC mit 7:3 (4:2, 3:1, 0:0). Nach dem ersten Bully dauerte es genau 41 Sekunden, bis es in der Kiste der Red Bulls rappelte. Alexander Raschke erkämpfte sich den Puck und passte zu John Sicinski, der nur noch den Puck ins Tor schieben musste. Aber bereits im Gegenzug erzielten die Salzburger den Ausgleich. Und nur 30 Sekunden später markierten die Österreicher die 2:1- Führung. Aber Deggendorf Fire steckte nicht auf. In der 15. Minute zappelte der Puck erneut im Netz. In Überzahl war es Karl-Heinrich Stern, der den Puck direkt aus der Luft ins Tor beförderte. Aber das war noch nicht alles im ersten Drittel. In der 19. Minute konnte sich Daniel Lupzig über sein erstes Tor für Deggendorf Fire freuen und 22 Sekunden vor der Drittelpause war es Michael Winnerl, der eine Kombination mit Florian Feistl und Thomas Greilinger zum 4:2 verwandelte. Im zweiten Drittel ging es munter weiter. Beide Mannschaften machten Druck, aber defensiv stand Deggendorf besser. In der 29. Minute löste sich Philipp Weinzierl und passte vor dem Tor zu Thomas Greilinger, der das 5:2 erzielte. In der 32. Minute verkürzten die Salzburger zwar noch auf 5:3, aber die Deggendorfer legten noch mal nach. In der 34. Minute verwandelte Manuel Bayer die sich bietende Chance zum 6:3. In der 37. Minute stellte Michael Winnerl aus fast unmöglicher Position auf 7:3. Tore: 1:0 (0:41) Sicinski John (Raschke Alexander), 1:1 (1:27) Wechselberger Daniel (Johnston Robin), 1:2 (1:53) Lainer Jakob (Ecker Fabian, Lederer Gerald/5-4), 2:2 (14:40) Stern Karl-Heinrich (Bayer Manuel, Greilinger Thomas/5-4), 3:2 (18:45) Lupzig Daniel (Weinzierl Philipp), 4:2 (19:38) Winnerl Michael (Feistl Florian, Greilinger Thomas), 5:2 (28:44) Greilinger Thomas (Weinzierl Philipp), 5:3 (31:33) Wechselberger Daniel, 6:3 (33:52) Bayer Manuel (Sicinski John, Greilinger Thomas/5-4), 7:3 (36:47) Winnerl Michael (Reichermeier Kurt). Strafen: Deggendorf 30, Salzburg 22. Zuschauer 170.

Deggendorf Fire verliert gegen Ligakonkurrenten Erding 

Deggendorf, 10. September Ohne Markus Simbeck und Markus Meier war Fire-Trainer Günter Eisenhut vor dem Spiel bei TSV Erding zu Umbaumaßnahmen bei den Sturmreihen. So wurde das Trio Greilinger – Kulzer – Sicinski auf zwei Reihen verteilt. Im Tor stand nach über 12 Monaten Pause wieder Christian Saugspier. Am Ende stand eine 3:5 (1:0, 1:3, 1:2)-Auswärsniederlage des Deggendorfer SC gegen den TSV Erding. Von Beginn an machten beide Mannschaften Druck. In der zehnten Minute zog Markus Weinzierl von der blauen Linie ab und der Erdinger Torwart, dem die Sicht verstellt war, musste die Scheibe ins Tor passieren lassen. Aber die Erdinger steckten nicht auf, doch Christian Saugspier hielt seinen Kasten bis zum Drittelende sauber. Im zweiten Drittel hatten die Deggendorfer einen Black-out. Denn man kassierte insgesamt 16 Strafminuten und musste minutenlang in Unterzahl spielen. Aber in der 33. Minute bediente Thomas Greilinger mustergültig Florian Döring, der das zweite Tor für Deggendorf erzielte. Doch fast im Gegenzug war es Stefan Breiteneicher, der den Anschlusstreffer erzielte. Nur zwei Minuten später erzielten die Gastgeber den Ausgleich, und in der 40. Minute – als mehrere Deggendorfer draußen saßen, darunter Thomas Greilinger, der sich außerdem eine Disziplinarstrafe einhandelte – markierten die Erdinger sogar das 3:2. Im letzten Drittel fingen sich die Deggendorfer wieder und man konnte das Spiel ausgeglichen gestalten. In der 51. Minute war es Florian Feistl, der den viel umjubelten Ausgleich erzielte. Aber in der 58. Minute führte Ales Jirik die Entscheidung mit dem 4:3 herbei. Das 5:3 zwei Sekunden vor dem Ende war nur noch reine Formsache. Tore: :1 (9:22) Weinzierl Markus (Winnerl Michael, Feistl Florian/5-4), 0:2 (32:46) Döring Florian (Greilinger Thomas), 1:2 (33:11) Breiteneicher Stefan (März Michael), 2:2 (35:25) Gambs Leonhard (Krzizok Daniel/5-4), 3:2 (39:05) Breiteneicher Stefan (Jirik Ales/5-3), 3:3 (50:22) Feistl Florian (Kulzer Thomas/5-4), 4:3 (57:35) Jirik Ales (Borrmann Timo), 5:3 (59:58) Krzizok Daniel (Peipe Stefan, Schrödinger Alexander/5-4). Strafen: Erding 12, Deggendorf 26 + 10 (Thomas Greilinger). 

Deutliche Niederlage in Peiting

Memmingen, 10. September Mit einer 3:9 (1:2, 1:3, 1:4)-Niederlage kehrte der Bayernligist ECDC Memmingen vom zweiten Vorbereitungsspiel beim EC Peiting zurück. Während die Indians vergangene Woche mit dem Oberligisten noch gut mithalten konnten, war im Rückspiel ein Klassenunterschied deutlich zu spüren. Anfangs hielten die Indians zwar noch gut mit den Oberbayern mit, aber mit zunehmender Spieldauer gewann der Oberligist immer mehr an Spielanteile. Aber auch andere Probleme machte den Indians zum schaffen. Der neue Kapitän Ingo Nieder: „Wir hatten am Anfang mit der neuen Regelauslegung Probleme.“ Dies spiegelte sich auch in der Strafzeitenstatistik wieder. Zwölf Minuten von insgesamt 20 bekamen die Indians im Eröffnungsabschnitt. Eine weitere Hiobsbotschaft gab es dann in der 14. Minute. Verteidiger Daniel Möhle bekam einen Schlagschuss ab und musste verletzt ausscheiden. Erste Diagnose ließ ein Rippenbruch vermuten. Nur noch mit fünf Verteidigern bestritt der ECDC die Partie. Vorsitzender Helge Pramschüfer: „Durch den Ausfall des zweiten erfahrenen Verteidiger gab es Schwerstarbeit in der Abwehr zu verrichten.“ Je zur Hälfte standen dabei die beiden Memminger Goalies im Blickpunkt. Konstantin Bertet, der ab der 31. im Kasten stand, hielt in der 34. Minute sogar einen Penalty. Ein Knackpunkt im Spiel war auch die Situation in der 42. Minute. Florian Häfele scheiterte beim Stande vom 5:2 an Peitings Goalie Florian Hechenrieder. Im Gegenzug kassierten die Indians das 6:2. Vor allem die beiden Ausländer der Peitinger, Ryan Huddy und Ty Morris sorgten immer für Gefahr vor dem Memminger Gehäuse. Die Memminger Tore erzielten je einmal Martin Löhle, Michael Hlozek und Armin Ullmann zur 3:9 Niederlage. Tore: 1:0 (7:08) Hain (Guggenmos), 1:1 (08:17) Löhle (Hlozek/4-5), 2:1 (13:20) Huddy (Morrys, Maier/5-4); 3:1 (22:10) Müller (Hack, Keppeler), 4:1 (29:11) Huddy (Morrys, Hain/5-4), 5:1 (30:11) Baumgartner (Saal, Müller), 5:2 (32:07) Hlozek (Löhle), 6:2 (41:33) Maier (Huddy/5-4), 7:2 (46:08) Saal (Müller, Page), 7:3 (48:03) Ullmann (Hlozek), 8:3 (49:18) Huddy, 9:3 (59:30) Morrys. Strafen: Peiting 14, Memmingen 20. Zuschauer: 335. (ba) 

1:5 gegen Pegnitz - Starke 5er-Runde in der Baden-Württemberg-Liga

Heilbronn, 10. September Mit 1:5 (0:1, 1:3, 0:1) haben die Eisbären Heilbronn ihr Testspiel gegen den EV Pegnitz verloren. In der temporeichen Partie haben die Eisbären einen Vorgeschmack auf das bekommen, was sie in der Baden-Württemberg-Liga dieses Jahr erwarten wird. Der Bayernligist aus Oberfranken setzte die Gastgeber von Beginn an unter Druck und nutzte jede kleine Unsicherheit kaltblütig aus. Auf der anderen Seite konnten die Eisbären selbst klarste Torchancen nicht nutzen. Den Ehrentreffer erzielte Michael Filobok in der 32. Minute. Inzwischen ist nun auch der Modus der Baden-Württemberg-Liga festgelegt. Da die beiden Liga-Besten ab Januar eine Oberliga-Aufstiegsrunde mit Teams aus Hesen und Nordrhein-Westfalen spielen werden, muss die BW-Liga bis Ende Dezember gespielt sein. Aus diesem Grund wurde die Liga in zwei Gruppen eingeteilt. Die Vereine, die von vorneherein auf eine Teilnahme an der Aufstiegsrunde verzichten, spielen eine Fünfer-Gruppe unter sich aus. In der anderen Gruppe müssen die Eisbären Heilbronn in einer Doppelrunde gegen den Mannheimer ERC, den Stuttgarter EC, den ESV Hügelsheim und den Schwenninger ERC 1b antreten. Die ersten beiden dieser Gruppe qualifizieren sich für die Oberliga-Aufstiegsrunde. Die drei anderen spielen ab Januar eine Einfachrunde gegen die „untere“ Gruppe der BW-Liga, die aus Balingen, Eppelheim, Ravensburg, Freiburg und Zweibrücken besteht. Am kommenden Sonntag, 17. September, empfangen die Eisbären um 18:30 Uhr zu ihrem zweiten Vorbereitungsspiel den Liga-Konkurrenten Stuttgarter EC. Nachdem der Stammverein der Konkurs gegangenen Stuttgart Wizards eine Kooperation mit dem Nachwuchs des SC Bietigheim-Bissingen eingegangen ist, nimmt der EC die Stelle des 1b-Teams der Steelers in der Baden-Württemberg-Liga ein. Der Kader des Teams wird erst im Laufe der Woche bekannt gegeben.

TSV siegt im ersten Testspiel

Erding, 9. September Mit einem 5:3 (0:1, 3:1, 2:1)-Heimsieg im ersten Saisonvorbereitungsspiel gegen Deggendorf Fire feierte der TSV Erding einen Auftakt nach Maß. Auf Seiten der Niederbayern fehlten mit Markus Meier und Markus Simbeck zwar zwei starke Leute, ihre Toptransfers John Sicinski und Thomas Greilinger waren aber mit von der Partie. Das Spiel begann mit einem vorsichtigen Abtasten und keine Mannschaft wollte einen Fehler machen. In der fünften Spielminute gelang dem DSC durch Philipp Weinzierl die Führung. Weinzierl zog von der blauen Linie ab und erwischte Sven Schubert auf dem falschen Fuß. Im zweiten Drittel fand der TSV immer besser in das Spiel, musste aber in der 33. Minute durch Florian Döring das 0:2 hinnehmen. Doch nicht einmal eine Minute später verkürzte der neue TSV-Kapitän Stefan Breiteneicher auf 1:2. In den folgenden Minuten musste ein Deggendorfer nach dem anderen auf der Strafbank Platz nehmen, und der TSV konnte sein Überzahlspiel üben. So war es schließlich Leonhard Gambs, der mit einem Schuss von der blauen Linie das 2:2 markierte. Der TSV bestimmte nun das Spiel und wiederum Stefan Breiteneicher erzielte in der 40. Minute die erstmalige Führung für die Grün-Weißen. Im letzten Spielabschnitt glich Deggendorf Fire durch Florian Feistl zunächst zum 3:3 aus, doch Ales Jirik gelang mit einem Zaubertor die wiederholte Führung. Den Schlusspunkt setzte dann Daniel Krzizok, der nach einem schönen Zuspiel von Stefan Peipe das 5:3 erzielte. Somit konnten die knapp 250 Zuschauer den ersten Sieg der Saison feiern. Auch wenn beim TSV die Abstimmung noch nicht immer klappte und der Sieg nicht überbewertet werden darf, weckt das Team doch Vorfreude auf mehr. Das nächste Vorbereitungsspiel findet am Sonntag, 17. September, um 18:30 Uhr in Deggendorf statt. Am Sonntag, 24. September, steigt um 18 Uhr in der Erdinger Eissporthalle das erste Landkreisderby gegen den ESC Dorfen.

Willi Bauer neuer Trainer des EV Lindau  

Lindau, 9. September Willi Bauer wird neuer Trainer des EV Lindau. Der 38-Jährige kommt vom Liga-Konkurrenten TSV Trostberg, für den er seit 1987 als Spieler, Spielertrainer und auch Nachwuchskoordinator in verschiedenen Funktionen tätig war. Seit 2002 hatte Bauer zudem als Eismeister des Trostberger Freiluftstadions fungiert. Auf der Lindauer Kunsteisbahn im Eichwald wird er die Aufgabe des Betriebsleiters übernehmen. „Wir sind froh, jetzt einen Fachmann für beide Bereiche in unseren Reihen zu haben“, sagt EVL-Vorsitzender Marc Hindelang. „Willi Bauer findet in Lindau eine ähnliche Situation wie in Trostberg vor: Einen Klub, der versucht aus kleinen Möglichkeiten mit vielen Eigengewächsen und einem Freiluftstadion das Beste zu machen. Der Unterschied ist: Trostberg hat nicht zuletzt dank Bauer mit diesem Potential 19 Jahre lang zumeist im oberen Drittel der Bayernliga mitgespielt.“ Die soll jetzt allerdings nicht die Zielsetzung sein. „Wir wollen uns gegenüber letzter Saison verbessern“, sagt Bauer. „Aber ein endgültiges Ziel möchte ich erst formulieren, wenn ich die Mannschaft besser kennen gelernt habe.“ Willi Bauer, der als Inhaber der A-Lizenz der bisher höchst lizenzierte Trainer der Islanders- Historie ist, war als Spieler im Nachwuchs des SB Rosenheim und des EHC Klostersee aktiv, für den er auch in der 2. Bundesliga spielte, ehe er 1987 nach Trostberg wechselte. Bauer darf sich ebenso wie die zahlreichen Zuschauer des EV Lindau über drei Rückkehrer in der Mannschaft freuen. So werden Christoph Eberle nach einem Jahr Pause aus familiären Gründen, Tobias Grieger (Studium) und Matthias Köhler (berufliche Gründe) in den Lindauer Kader zurückkehren. Als Neuzugänge kommen Torhüter Waldemar Quapp und Stürmer Sascha Paul (Ravensburg) nach Lindau. Einziger Abgang bleibt Michael Krügers (Karriereende). Der aktuelle Kader: Tor: Waldemar Quapp (EV Ravensburg), Julian Epp, Nicolai Eisenbarth. Abwehr: Christoph Eberle, Tobias Grieger, Matthias Köhler (alle inaktiv), Markus Schweinberger, Alexander Preiss, Eric Lofner, Patrick Prell, Sebastian Szeja. Sturm: Sascha Paul (EV Ravensburg), Pavel Mojtek, Christoph Cosalter, David Volek, Martin Krügers, Timo Krohnfoth, Markus Gleissner, Dominic Mahren, Matthias Schwarzbarth, Michael Hotz, Frederic Schmid.

Eisbären Heilbronn empfangen den EV Pegnitz

Heilbronn, 7. September Am Sonntagabend um 18 Uhr empfangen die Eisbären Heilbronn in der Knorr-Arena den EV Pegnitz zu ihrem ersten Vorbereitungsspiel für die neue Saison. Die Ice Dogs aus der Oberpfalz, die in der vergangenen Saison knapp die Play-off-Plätze der Bayernliga verpassten, haben sich für diese Saison einiges vorgenommen. Sechs Neue stehen im Kader, und auch der neue Coach Toni Brenner ist kein Unbekannter, spielte er doch sechs Jahre lang mit der Düsseldorfer EG in der Bundesliga. Während die Gäste erst seit dieser Woche auf dem Eis stehen, sind die Eisbären schon seit drei Wochen im Training. Bis auf den im Urlaub weilenden Michael Rumrich stehen alle Cracks zur Verfügung. Trainer Kai Sellers erwartet eine enge und spannende Partie, ist die Bayernliga doch stärker einzuschätzen als die Baden-Württemberg-Liga.

Bertet wird ein Indianer

Memmingen, 7. September Der ECDC Memmingen Indians ist schneller nach einem Ersatz für Reiner Vorderbrüggen fündig geworden als erwartet. Seit Dienstagabend steht es fest. Der 27-jährige Konstantin Bertet wird neuer erster Torhüter bei den „Gefro Indians“. Trainer Michael Bielefeld zu der Verpflichtung: „Bertet hinterließ bisher einen sehr guten Eindruck.“ Der Coach der Indians erwartet zudem noch eine weitere Leistungssteigerung als er bisher schon gezeigt hat. Er kommt wie bereits berichtet vom bisherigen Oberligisten Stuttgart Wizards und hat seinen Wohnsitz wegen seiner Arbeitsstelle in Richtung Bodensee verändert. Nach dem „knüppelharten Trainingslager“ und insgesamt sechs Trainingseinheiten pro Tag, „bei dem alle sehr gut mitgearbeitet haben“, geht es für die Indians am Freitag, 8. September, um 19:30 Uhr beim Auswärtsspiel in Peiting zur Sache. Das Hinspiel war geprägt von vielen Strafzeiten. Der Oberligist bestreitet gegen den ECDC sein letztes Vorbereitungsspiel vor dem Saisonstart. „Die Peitinger gelten als sehr heimstark. Sie werden daheim auch anders auftreten als in Memmingen und sind natürlich klarer Favorit“, analysiert Bielefeld den Freitagsgegner. Am Mittwochabend unterlag der EC Peiting dem klassenhöheren EV Landsberg nur knapp mit 2:3. Neuzugang Bertet wird zusammen mit Patrick Vetter am Freitag je zur Hälfte das Tor der Indians hüten. „Allerdings wird, wie abgesprochen, Patrick Vetter beginnen“, erklärte Bielefeld. Ansonsten kann Trainer Michael Bielefeld bis auf den verletzen Pyka auf alle Mann zurückgreifen. Nichts Neues gibt es in Sachen Kapitän Helge Pyka, der sich beim Saisonauftakt am Freitag vermutlich unterhalb des Knies einen Knochen gebrochen hat. Dadurch dass die Schwellung noch so stark ist, kann eine genaue Diagnose erst abgegeben werden, wenn diese abgeklungen ist, und Pyka operiert wird. Beim ECDC sieht man nach der schweren Verletzung von Kapitän Helge Pyka noch keinen unmittelbaren Handlungsbedarf. "Wir wollen erst die Operation und den Heilungsverlauf abwarten", so der Vorsitzende Helge Pramschüfer: Allerdings könne eine Spielerpersönlichkeit wie Helge Pyka nicht ersetzt werden. "Seine menschlichen Qualitäten als Führungsspieler sind für uns enorm wichtig", hofft Pramschüfer auf ein baldiges Comeback. (ba) 

Der erste Test der Pinguine 

Königsbrunn, 7. September Es ist soweit. Für die Spieler des ESV Pinguine Königsbrunn beginnt nach fast vier Wochen Eis- und Trockentraining die Phase der Testspiele, die insgesamt zehn Partien umfasst. Den Auftakt machen die Schützlinge von Trainer Marian Hurtik am Freitagabend als Gast der Roten Teufel Bad Nauheim. Spielbeginn im Nauheimer Colonel-Knight-Stadion ist 19.30 Uhr. Nauheim ist für alle Fans des ESV sicherlich ein nahezu unbekanntes Team, schließlich gab es keinerlei Aufeinandertreffen mit den Hessen. Der Kontakt und letztendlich die Spielvereinbarung kam über Coach Marian Hurtik zustande, der in Bad Nauheim zu Hause ist und dort auch schon die erste Mannschaft trainierte. Der Name Hurtik wird während des Spieles noch ein weiteres Mal auftauchen denn der Sohn des Königsbrunner Trainers, Christoffer, spielt im Team der Teufel. Die Pinguine gehen mit einigen berufsbedingten Ausfällen auf die 400 Kilometer lange Fahrt nach Nauheim. So werden unter anderem Dominik Hägele und Michael Heichele nicht mit dabei sein. 

Deggendorf Fire steht vor erstem Vergleich mit Ligakonkurrenten 

Deggendorf, 7. September Nach dem ersten Wochenende mit Spielen gegen einen tschechischen Drittligisten und einen Oberligisten stehen an diesem Wochenende für Deggendorf Fire Aufgaben an, die richtungsweisend sein können. Zum einen trifft man am Freitag auf den Ligakonkurrenten TSV Erding und am Sonntag kommen die Red Bulls Salzburg. Trainer Günter Eisenhut muss aber am Wochenende auf Markus Meier und Markus Simbeck, der nach einer Behandlung seines rechten Knies noch Schonung braucht, verzichten. Der TSV Erding war in der letzten Saison der Lieblingsgegner des DSC. Beide Spiele konnte man gegen den späteren Halbfinalisten gewinnen. Spielbeginn in Erding ist um 20 Uhr. Am Sonntag erwartet Deggendorf Fire um 18:30 Uhr den österreichischen Zweitligisten Red Bulls Salzburg II. Die Mannschaft aus der Alpenrepublik ist die Talentschmiede für die mit internationalen Stars gespickten Mannschaft, die in der österreichischen Bundesliga antritt. In der Vorbereitung zur letzten Saison trat man schon in Deggendorf an. Damals gab es ein 3:3. 

Black Hawks testen in Miesbach 

Passau, 7. September Am Sonntagabend, 18:30 Uhr, bekommen die Black Hawks Passau zum ersten Mal in dieser Saison rauen Wind ins Gesicht. Dann beginnt das Vorbereitungsspiel beim Oberligisten TEV Miesbach. Das bedeutet Generalprobe für die Oberbayern, die eine Woche später in ihre Saison starten. Passaus Trainer Otto Keresztes hat dagegen noch vier Wochen Zeit, seine Idealformation zu finden. Dennoch wollen Kößl, Schuster und Co. in Miesbach ihre stärkste Visitenkarte abgeben: „Wir werden den Miesbachern einheizen, so gut es geht“, verspricht Keresztes. Zuletzt hatten die Gastgeber ihr Testspiel bei Deggendorf Fire 6:1 gewonnen. Vom einen auf das andere Ergebnis zu schließen, wäre allerdings der falsche Ansatz. „Wir ziehen unser Trainingsprogramm durch. Ich will, dass meine Jungs sich an das Wettkampftempo gewöhnen. Ergebnisse interessieren mich erst dann, wenn es um Punkte in der Bayernliga geht“, stellt der Coach klar. Besonderes Augenmerk muss die Black Hawks Defensive am Sonntag auf Matt McCarthy richten. Der 23-jährige Amerikaner, diese Saison neu in Miesbach, ist pfeilschnell und wusste bei seinen bisherigen Auftritten zu gefallen. Miesbachs Bilanz in den Testspielen ist ausgeglichen, zwei Siegen stehen zwei Niederlagen gegenüber. Die Black-Hawks-Fans hoffen am Sonntag natürlich auf eine Überraschung. Schließlich hat Miesbach wenige Tage vor Saisonstart mächtig Ärger unterm Dach: Der Kanadier Jeff Lucky hat seinen Wechsel nach Oberbayern kurzfristig platzen lassen.

Robert Franc kommt aus der Slowakei 

Königsbrunn, 6. September Lange wurde gerätselt, wer die einzig erlaubte Position des Ausländers im Kader des ESV Pinguine Königsbrunn in diesem Jahr besetzen wird. Nun ist das Geheimnis gelüftet. Es handelt sich um den 22-jährigen Slowaken Robert Franc. Trainer Marian Hurtik holte den Stürmer persönlich in Bratislava ab und konnte ihn am vergangenen Freitag seinen Teamkollegen vorstellen. Für Franc ist Königsbrunn die erste Station im Ausland. Der am 15. Dezember 1983 in Kosice geborene Slowake will mit seinem Wechsel etwas Neues anfangen und ausprobieren. Bereits Ende der letzten Saison entstand der Kontakt zwischen den Pinguinen und Franc am Rande eines Play-off-Spiels der slowakischen 1. Liga. Eigentlich waren Trainer Marian Hurtik und Manager Gerhard Härtl zur Beobachtung anderer Spieler nach Bratislava gereist. Allerdings fiel ihnen Franc schnell auf und die Entscheidung zu dessen Gunsten wurde zügig gefällt. Nach Spielende wurde Franc im Mannschaftsbus ein Angebot unterbreitet. Für Franc war, trotz anderen Anfragen aus Ungarn, Frankreich und der Slowakei, die Entscheidung zugunsten des ESV gefallen, er wartete lediglich auf eine erneute Meldung, die bald folgte. Mit Robert Franc erhalten die Pinguine einen nach Trainer Hurtik „ausgebildeten Spieler“, der die „Zukunft noch vor sich hat“. In der vergangenen Saison erreichte Franc das Play-off-Finale um den Aufstieg in die slowakische Extraliga mit seinem Team HKM Humenne. Ihm gelangen als teaminterner Topspieler in 43 Vorrundenspielen 42 Punkte (23 Tore, 19 Vorlagen) und in den Play-offs 18 Punkte (je neun Tore und Vorlagen) in 16 Spielen. Erst im allerletzten Spiel rutschte Franc dabei von Platz eins auf Platz zwei der Gesamtpunkteliste. Ausgebildet beim slowakischen Topverein HC Kosice, bei dem er im Alter von 18 auch ein Extraliga-Spiel bestritt, wechselte Franc mit 19 eine Liga tiefer in die slowakische 1. Liga. In seinen insgesamt vier Jahren bei fünf Vereinen kam Franc auf 145 Punkte (83 Tore, 62 Vorlagen) in 155 Spielen. Für den privat liierten Franc ist das deutsche Eishockey härter und konsequenter als in seiner Heimat. Vor allem zeigte sich Franc sehr „überrascht, über die Stärke des Pinguinteams“. Er selbst möchte sich dennoch in den Vordergrund spielen, „da die Erwartungen an einen Ausländer hoch sind“ und er „dem Team mit allen Mitteln helfen“ möchte. Auch die Pinguine erwarten sich von dem 1,74m großen und 82kg schweren Mittelstürmer Tore, um das angepeilte Ziel, das zeitige Erreichen der Play-offs unter Dach und Fach zu bringen. Von der Mannschaft wurde Franc, der die Nummer 79 tragen wird, sehr gastfreundlich aufgenommen und alle Spieler versuchen schnell die bestehende Sprachbarriere zu überwinden, denn Franc spricht nahezu ausschließlich seine Heimatsprache. Damit steht der Pinguinkader, allerdings kann sich noch die ein oder andere personelle Verschiebung ergeben, da der Transfermarkt der Bayernliga noch bis 15. Oktober geöffnet ist. Seit Dienstag läuft der Vorverkauf für das Gastspiel der Augsburger Panther im Rahmen der Pinguin-Saisoneröffnung. Karten zum Preis von 6€ bzw. 3€ sind erhältlich in den M&L Hockeysport Filialen Königsbrunn (Bgm.-Wohlfarth-Str. 58) und Augsburg (Jakoberstr. 27), sowie in der Eisstadiongaststätte Mögele im Curt-Frenzel-Stadion Augsburg. Auch Dauerkarten sind nach wie vor erhältlich in der Bäckerei Forster, Bgm.-Wohlfarth-Straße 47 und bei Werner Eckel, Donauwörther Str. 67. Die Preise betragen 35€(Jugendliche), 75€ (Mitglieder, Rentner, Bundeswehr, Studenten) und 120€ (Nichtmitglieder).

Erster Test gegen Deggendorf 

Erding, 5. September Nachdem gelungenen Benefizspiel geht es am Freitag um 20 Uhr in der Erdinger Eissporthalle richtig los. Denn dann trifft der TSV Erding gleich im Vorbereitungsspiel auf Deggendorf Fire, einen der Favoriten in der Bayernliga. Die Niederbayern haben in der Sommerpause ihren Kader kräftig umgebaut und einige namhafte Verstärkungen an Land gezogen. So wird in der nächsten Saison John Sicinski – zuletzt beim EHC München in der 2. Bundesliga – seine Schlittschuhe für Deggendorf schnüren. Ein „Kracher“ ist die Verpflichtung von Thomas Greilinger. Greilinger galt jahrelang als das größte deutsche Eishockeytalent, musste aber im letzten Jahr aufgrund einer Knieverletzung pausieren. Dieses Jahr wollte er es noch einmal in der DEL versuchen, doch als seine Verletzung wieder aufbrach, beendete er seine Profi-Laufbahn und jagt dem Puck nun in der Bayernliga nach. Zusammen mit altbekannten Stars wie Markus Meier oder Markus Simbeck zählen die Deggendorfer zu den stärksten Mannschaften der Bayernliga und sind für die neue TSV-Mannschaft gleich ein harter Prüfstein. Auf Seiten des TSV wird es sicherlich noch einige Wochen dauern, bis sich das Team eingespielt hat. Im Training klappt es aber zumindest von mal zu mal besser. Ob Michael Martin nach seiner Verletzung wieder das Gehäuse hütet, wird sich wohl erst kurz vor Spielbeginn entscheiden. Derweil hat der TSV einen Anreiz geschaffen, sich eine Dauerkarte zuzulegen. Denn jeder Dauerkarten- oder VIP-Karteninhaber erhält das neue Trikot anstatt für 54 Euro für 49 Euro. Dauerkarten können bestellt werden unter 08122/85726 oder im Internet www.tsverding-eishockey.de. Die Dauerkarten liegen bei jedem Vorbereitungsspiel zur Abholung an der Stehplatzkasse bereit.

Greilinger erzielt Ehrentor gegen Miesbach 

Deggendorf, 4. September Nach einem harten Trainingswochenende trat der Bayernligist Deggendorf Fire beim Oberligisten TEV Miesbach an und unterlag dabei mit 1:6 (0:1, 1:3, 0:2). Gleich von Beginn an gingen beide Mannschaften ein sehr hohes Tempo. Aber die Deggendorfer schlugen sich tapfer. Erst in der neunten Minute musste Alex Zitzelsberger, der eine gute Partie ablieferte, hinter sich greifen. Aber auch die Gäste hatten ihre Chancen, die sie aber nicht nutzen konnten. So ging es mit einem 0:1-Rückstand in die Kabinen. Im zweiten Drittel merkte man bereits das Deggendorf Fire müder wurde und die Miesbacher erhöhten bis zur 30. Minute auf 3:0, ehe in der 33. Minute auch auf Deggendorfer Seite gejubelt wurde. Thomas Greilinger erzielte den DSC-Ehrentreffer. Noch vor der zweiten Pause erhöhte Miesbach auf 4:1 und legte zwei weitere Tore nach. Tore: 1:0 (8:59) Tobias Sterba (Sebastian Stürzer), 2:0 (23:13) Sebastian Stürzer (Christoph Splitter, Tobias Sterba), 3:0 (27:32) Matt McCarthy (James Nagle), 3:1 (32:25) Thomas Greilinger (John Sicinski), 4:1 (36:15) Matt McCarthy (Sebastian Deml, James Nagle), 5:1 (52:40) Christoph Splitter (4-5), 6:1 (55:07) Michael Waldschütz (Martin Kovarik, Rudolf Lorenz/5-4). Strafen: Miesbach 22, Deggendorf 22.

Black Hawks kehren mit Neuzugang zurück 

Passau, 4. September „Das kann so weiter gehen“, lacht der sportliche Leiter bei den Black Hawks Passau, Karl Heinz Duschl, auf der Rückfahrt von Tachov nach Passau ins Telefon. Mit dem viertägigen Trainingslager in Tschechien hat für die Passau Black Hawks die „heiße“ Phase der Saisonvorbereitung begonnen. Dort wurde auch der Vertrag mit Patrick Landstorfer unter Dach und Fach gebracht. Der 19-Jährige verstärkt in der kommenden Saison die Black Hawks Abwehr. Landstorfer war zuletzt bei den Eisbären Regensburg, er verbuchte zuletzt elf Einsätze unter Trainer Erich Kühnhackl in der 2. Bundesliga. „Diese Schule sieht man Patrick auch an. Er bewegt sich unglaublich schnell, spielt tolle Pässe aus der Defensive und ist ein guter Sportsmann. Wir waren im Trainingslager voll von ihm überzeugt“, lobt Duschl den Neuen. Patrick Landstorfer passt außerdem voll ins Konzept von Trainer Otto Keresztes, der im Trainingslager aus den „jungen Wilden“ ein Team zu formen hatte. Diese Mission ist offenbar gelungen, den Beweis haben die Black Hawks gleich im ersten Vorbereitungsspiel geliefert. Trotz anstrengender Trainingseinheiten auf dem Eis und in der Turnhalle, wurde die Regionalauswahl aus Tachov und Marienbad mit 7:0 (1:0, 5:0, 1:0)vom Eis gefegt.In dieser Woche stehen für die Black Hawks weitere Trainingseinheiten auf dem Programm, bevor es am Sonntag beim Oberligisten TEV Miesbach bereits einen echten Härtetest in der frühen Phase der Saisonvorbereitung gibt. „Dort werden wir dann sehen, wie weit wir sind. Aber ich bin sicher, wir haben die richtige Richtung genommen“, verspricht der sportliche Leiter. Die Tore erzielten Tore: Alexej Piskunov, Jaroslav Majer (je 2), Sergej Piskunov, Christian Setz und Erich Fries. 

John Kraiss stürmt für die Eisbären - Dorochin als Gastspieler 

Heilbronn, 4. September Kurz vor Beginn der neuen Saison in der Baden-Württemberg-Liga haben die Eisbären Heilbronn miz John Kraiss einen weiteren Stürmer verpflichtet. Das 18-jährige Heilbronner Eigengewächs spielte in den vergangenen beiden Jahren über 50 Mal für die Heilbronner Falken in der Oberliga. Zuletzt war Kraiss durch seinen abgebrochenen USA-Aufenthalt in die Schlagzeilen geraten. Als er nach nur wenigen Wochen aus der Metropolitan Junior Hockey League nach Heilbronn zurückgekehrt war, hatte er bei den Falken keinen Vertrag mehr bekommen. Nach Probetrainings beim DEL-Team der Augsburger Panther und bei den Blue Lions Leipzig entschloss sich Kraiss nun zu einem Wechsel zu den Eisbären: "Ich lege meine Profi-Pläne erstmal auf Eis und konzentriere mich wieder auf die Schule", so Kraiss, der im Eisbären-Team auf viele alte Freunde trifft. Bis auf weiteres wird auch Igor Dorochin die Eisbären als Gastspieler verstärken. Der 44-jährige Rekord-Spieler der Heilbronner Falken trainiert schon seit einigen Wochen mit den Eisbären und wird zumindest in den Vorbereitungsspielen mit dem Team auflaufen. Eisbären-Coach und Vorsitzender Kai Sellers freut sich über die Verstärkungen, gewinnt der Kader dadurch doch nicht nur an Quantität, sondern vor allem auch an Qualität. Falls durch die Größe des Kaders der eine oder andere Spieler nicht zum Einsatz kommen sollte, haben die Eisbären vorgesorgt: Die zweite Mannschaft wird in der kommenden Saison in der Landesliga Baden-Württemberg antreten, so dass vor allem die jungen Heilbronner Spieler viel Spielpraxis erhalten werden. Inzwischen haben die Verantwortlichen der Eisbären auch das Vorbereitungsprogramm bekannt gegeben. Bereits am kommenden Sonntag, 10. September, spielen die Eisbären um 18 Uhr in der Knorr-Arena gegen den Bayernligisten EV Pegnitz. Eine Woche später am 17. September gastiert um 18:0 Uhr der Stuttgarter EC in Heillbronn, bevor fünf Tage später das Rückspiel in Stuttgart stattfindet (20 Uhr). Am Montag, 2. Oktober, veranstalten die Eisbären ihr Saisoneröffnungsfest, dessen Höhepunkt ein Spiel gegen einen Überraschungsgegner sein soll. Zum Abschluss des Vorbereitungsprogramms tritt der Baden-Württemberg-Ligist am 8. Oktober beim ambitionierten hessischen Regionalligisten Darmstadt Stars an.

Fire überzeugte trotz 4:6-Niederlage 

Deggendorf, 3. September Nach der mehrmonatigen Pause war es am Freitag in der Deggendorfer Eissporthalle wieder soweit. Die neue Eiszeit wurde mit dem Spiel zwischen Deggendorf Fire und dem HC Kaltovy eingeläutet. Der DSC unterlag dabei mit 4:6 (2:1, 1:3, 1:2). Nach nur 45 Sekunden nach dem Eröffnungsbully erschallte „Tor für Deggendorf Fire“ durch die Eissporthalle, denn Markus Simbeck nutzte die Verwirrung vor dem Tor von Klatovy und eine Vorlage von Thomas Greilinger und erzielte das erste Saisontor für Deggendorf. Der Jubel war noch nicht ganz verklungen, als Petr Spacek auf der linken Seite durch ging und auf der blauen Linie einen Hammer auspackte. Torwart Alexander Krenn konnte den Puck nur noch aus dem Tor holen und es stand 1:1. In der elften Minute trat zum ersten Mal die Sturm-Reihe Kulzer-Greilinger-Sicinski ins Rampenlicht. Mit schnellen Pässen setzten sie die Abwehr außer Gefecht und Thomas Kulzer erzielte das 2:1 bei 5:3-Überzahl. Die ersten zehn Minuten im zweiten Drittel gehörten komplett den Gästen. So war es Jakub Dornak, der in der 25. und 26. Minute die 3:2-Führung für Klatovy erzielte. Nur zwei Minuten später klingelte es schon wieder im Kasten der Deggendorfer, denn Jan Pavlis erzielte das 4:2 für die Gäste aus Tschechien. Danach fingen sich die Deggendorfer noch mal. In der 39. Minute konnten sich Thomas Kulzer und John Sicinski lösen und alleine auf den Torwart von Klatovy zu laufen. Mit einem doppelten Doppelpass sorgte sie für das 3:4 durch Thomas Kulzer. Fünf Minuten vor Spielende markierte Kurt Reichermeier zwar das 4:4, doch beim DSC ließen Kraft und Konzentration nach. So sorgten Radek Stefl und Dalibor Janda doch noch für den Sieg der Gäste. Tore: 1:0 (0:45) Simbeck Markus (Greilinger Thomas, Weinzierl Philipp), 1:1 (1:21) Spacek Petr (Janda Dalibor), 2:1 (10:29) Kulzer Thomas (Greilinger Thomas, Sicinski John/5-3), 2:2 (24:58) Dornak Jakub (Barek Roman, Spacek Petr), 2:3 (25:44) Dornak Jakub (Herzich Michal), 2:4 (27:13) Pavlis Jan, 3:4 (38:01) Kulzer Thomas (Sicinski John), 4:4 (54:54) Reichermeier Kurt (Feistl Florian, Weinzierl Markus/5-4), 4:5 (56:08) Stefl Radek, 4:6 (59:57) Janda Dalibor (Fiala Vaclav, Spacek Petr/5-4). Strafen: Deggendorf 18, Klatovy 18 + Spieldauer (Maxa). Zuschauer: 230.

Kapitän Pyka schwer verletzt 

Memmingen, 2. September Im ersten Testspiel zur neuen Saison hat der ECDC Memmingen mit 2:3 (1:1, 0:1, 1:1) gegen den klassenhöheren EC Peiting verloren. Überschattet wurde die Saisoneröffnung von der schweren Verletzung von Kapitän Helge Pyka, der mit gebrochenem Fuß ins Krankenhaus eingeliefert worden ist. Vor 450 Zuschauern zog sich Pyka die Verletzung nach einem nicht geahndeten Foul eines Peitingers zu. Überhaupt ging der Oberligist recht rustikal an die Sache und spulte sein Pensum ansonsten ziemlich lustlos herunter. Die „Gefro-Indians“ zeigten bei ihrem ersten Auftritt nach nur vier Eistrainingseinheiten eine durchaus ansprechende Leistung, Abstimmungsschwierigkeiten waren aber nicht zu übersehen. Neben den sechs Neuzugängen, die vor der Partie den Fans vorgestellt wurden, stand Torhüter Konstantin Bertet im Blickpunkt des Trainers. Der Ex-Stuttgarter soll die beiden Nachwuchskeeper Klein und Vetter unterstützen, nachdem Stammgoalie Reiner Vorderbrüggen aus beruflichen Gründen nur noch sporadisch zur Verfügung steht. Bertet verließ Mitte der Partie das Eis und machte Platz für Patrick Vetter, der danach nur noch einmal hinter sich greifen musste. „Vetter hat sich den Einsatz durch seine gute Trainingsarbeit verdient, bei Bertet erkenne ich im Training, was in ihm steckt“, kommentierte Trainer Michael Bielefeld die doch ungewöhnliche Maßnahme, einen Testspieler vorzeitig vom Eis zu nehmen. Ansonsten haben die Neuen zumindest ansatzweise angedeutet, die Erwartungen erfüllen zu können. Die Partie selbst begann ziemlich flott, allerdings auch zerfahren. Dabei erspielten sich die Hausherren die besseren Möglichkeiten, brachten aber selbst bei einem vierminütigem 5:3-Überzahlspiel nichts Zählbares zustande. Besser machte es der Oberligist, der unter der Woche dem Zweitligisten EV Landsberg ein 4:4 abtrotzte, und nutze sein Powerplay zur Führung. Kurz vor Drittelende war es Holger Völk vorbehalten, mit einem Gewaltschuss zum 1:1 das erste Indians-Tor in der neuen Saison zu erzielen. Dasselbe Bild sahen die Fans für den Rest der Partie. Memmingen spielte mit, Peiting tat nur das Nötigste. Die neuerliche Führung der Gäste egalisierte Patrick Meißner im letzten Drittel, nach dem 2:3 sechs Minuten vor dem Ende war die Partie entschieden. Den Indians fehlte im Spiel nach vorn die nötige Feinabstimmung, allerdings wurden auch einige gute Möglichkeiten leichtfertig versiebt. Tore: 0:1 (15.) Guggenmos (Pagé; 5-3), 1:1 (19.) Völk (Ullmann; 5-3), 1:2 (32.) Guggenmos (4-5), 2:2 (46.) Meißner (Löhle/Hlozek; 5-4), 2:3 (55.) Guggenmos (Pagé; 5-3). Strafen: Indians 26 + 10 (Hlozek), Peiting 42 + 10 (Huddy). Zuschauer: 450. (rad)