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Archiv: News der Landesverbände

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Habichttreffen in der Eis-Arena: Hawks am Sonntag gegen Hawks 

Passau, 20. Oktober Viel Zeit bleibt den Passau Black Hawks nicht, sich in  der Bayernliga einzugewöhnen. Schließlich wollen die Hawks mit einem erfolgreichen Wochenende einen soliden Grundstein für die Saison legen. Dabei stehen mit dem EV Fürstenfeldbruck und dem EC 2000 Ulm/Neu-Ulm keine leichten Aufgaben auf dem Programm. Der Freitagabend wird wieder groß in der Passauer Vereinschronik vermerkt werden. Zum ersten Mal in der noch jungen Vereinsgeschichte stellen sich die Hawks zum Eröffnungsbully eines Bayernligaspiels auf. Damit die Passauer Fans nach dem vielumjubelten Aufstieg auch in dieser Spielzeit zahlreiche Gelegenheiten zum Jubeln haben, haben die Vereinsverantwortlichen in der Sommerpause der Mannschaft ein neues Gesicht verpasst. Erste Erfolge waren bereits in der Vorbereitungsphase zu erkennen. Die Mischung aus erfahrenen Spielern und zahlreichen jungen Cracks scheint zu stimmen. Coach Otto Keresztes kann personell fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Christian Mitternacht (gesperrt) und Stefan Stummvoll (langzeitverletzt) verpassen den Bayernligaauftakt, Richard Tischler und Andreas Popp sind mit an Bord. „Am Sonntag sollte die Eis-Arena voll werden, das wird ein richtiges Spektakel“, freut sich Hawks-Vorsitzender Eder auf den Heimauftakt gegen den EC Ulm/Neu-Ulm Riverhawks am Sonntag um 18:30 Uhr. Ein Aufsteigerderby – denn vor rund einem halben Jahr standen sich beide Teams im Finale um die bayerische Landesligameisterschaft gegenüber. Damals mit dem besseren Ende für die Black Hawks. Seither hat sich aber auch bei den Greifvögeln an der bayerisch-baden-württembergischen Grenze auf dem Personalsektor einiges getan. Dennoch haben die Ulmer ihre Saisonvorbereitung verpatzt. „Ich erwarte einen heißen Tanz in der Eis-Arena. Die Riverhawks sind für mich Play-off-Kandidat. Wir müssen alles geben, um zu bestehen“, schätzt Karl-Heinz Duschl. Schon vor dem Spiel haben die Passauer Fans die Möglichkeit, sich mit den Spielern zu unterhalten und den Hawks persönlich noch Mut zuzusprechen. Zum verkaufsoffenen Sonntag in Passau zeigt sich die Mannschaft bei Hornbach. Ab 14 Uhr dürfen die Besucher versuchen, einen Eishockeytorwart zu überwinden. Ab 15 Uhr geben die Spieler Autogramme und haben sicher auch Zeit, das eine oder andere Wort zum Spiel zu verlieren. In der zweiten Drittelpause sind die Fans der Hawks gefordert. Leebmann Cars und die Passau Black Hawks suchen das stärkste Fan-Team. Die Aufgabe heißt „Zieh den Hyundai-Atos“. Anmeldekarten und die genauen Spielregeln liegen in der Eis-Arena aus. 

Jetzt wird es ernst für die Indians 

Memmingen, 20. Oktober Nach langer Vorbereitungszeit geht es endlich am kommenden Wochenende für den ECDC Memmingen Indians um Punkte. Dabei müssen die Bielefeld-Schützlinge am Freitag um 19:30 Uhr zunächst beim Aufsteiger Ulm antreten. Heimspielpremiere ist am Sonntag um 18:30 Uhr gegen den EC Pfaffenhofen. Acht Siege und zwei Niederlagen konnte der ECDC Memmingen in der Vorbereitung verbuchen. Die Niederlagen gegen den klassenhöheren EC Peiting sind vertretbar, die Siege gegen die Schweizer und Allgäuer Landesligisten waren im nachhinein fast schon Pflicht. Größter Verlust ist Helge Pyka, der sich gleich im ersten Vorbereitungsspiel gegen Peiting verletzte und vermutlich noch längere Zeit ausfallen wird. Ersatz wurde vorläufig noch keiner verpflichtet. Bester Scorer in der Vorbereitung war Martin Löhle mit 27 Punkten. Beim Freitagsgegner Ulm fand nach dem Aufstieg in die Bayernliga ein großer Umbruch statt. Zwölf Neuzugänge präsentieren die „River-Hawks“ ihren Fans, darunter war mit dem Ex-DEL-Torhüter Marc Pethke ein „großer Fisch“. Aber auch vom ECDC heuerten zwei Spieler an. Waldemar Dietrich und Christian Augst sollen in Ulm für die nötigen Tore sorgen. Mit Michael Klein und Bernd Hefele sind zwei weitere ehemalige Indians-Spieler im Trikot der Ulmer zu finden. An die raue Bayernligaluft hat man sich in der Vorbereitung bereits in Ulm gewöhnen wollen. In elf Vorbereitungsspielen ausschließlich gegen Bayernligisten gab es zwei Siege gegen Dorfen und Königsbrunn. Dem gegenüber stehen acht Niederlagen und ein Unentschieden. Trainer der River Hawks ist Stanislav Hlozek, der Vater des Indians-Spieler Michael. Gesperrt für diese Partie ist Armin Nußbaumer, der im Vorbereitungsspiel gegen Sonthofen eine Spieldauer erhielt. Vor zwei Jahren standen beide Teams im Halbfinale um den Aufstieg in die Bayernliga gegenüber. Dabei behielten die Indians in beiden Spielen die Oberhand und stiegen bekanntlich in die Bayernliga auf. Ein Jahr später folgte der ECU. Im Halbfinale setzten sie sich gegen Schweinfurt durch. Matchwinner war damals Michael Hlozek, der nun im Dress der „Gefro Indians“ zu finden ist. Ebenso wie Verteidiger Markus Haschka wechselte er im Sommer nach Memmingen. Für Brisanz in dieser ersten Partie ist also gesorgt. Anmeldungen für den Fanbus sind noch unter 08331-63207 möglich. Am Sonntag empfangen die Indians dann die Ice Hogs aus Pfaffenhofen. Die Oberbayern spielten in der letzten Saison eine gute Hinrunde und lagen bis dato auf Platz fünf in der Tabelle. In der Rückrunde gelangen nur noch zwei Siege und der Absturz auf den 14. Rang war die Folge. In den anschließenden Play-downs setzten sie sich gegen den späteren Absteiger EA Schongau durch und sicherten sich dadurch den Klassenerhalt. (ba) 

TSG startet in Herrischried 

Reutlingen, 20. Oktober An diesem Sonntag um 18.30 Uhr startet für die Cracks der TSG Reutlingen die neue Saison in der Landesliga Baden-Württemberg. Das Team von Trainer Karel Bauhof wird auswärts beim EHC Herrischried gleich gefordert werden. Die Mannschaft aus dem Schwarzwald konnte sich in der vergangenen Saison vor der TSG in der Tabelle platzieren und gewann beide Begegnungen. Die kontinuierliche Arbeit des EHC wird aber wieder zu einem Leistungsschub geführt haben, so dass sich die TSG ordentlich strecken muss, um dieses Mal Punkte aus dem Schwarzwald mitzubringen. Die Neuzugänge der TSG sollte jedenfalls etwas Ruhe in die ansonsten immer recht hektischen Spiele gegen den EHC bringen.

Fränkisches Wochenende für den TSV 

Erding, 19. Oktober Zum Auftakt der Bayernliga Saison-2006/2007 reist der TSV Erding am Freitag zum Höchstadter EC. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Die Alligators aus Höchstadt sind amtierender Bayernliga-Meister und zählen auch jetzt wieder zu den Topfavoriten. Zwar mussten die Franken ihren Top-Goalie Fischer ziehen lassen, doch mit Marti Hirvonen dürften sie adäquaten Ersatz gefunden haben. Nachdem auch die Topverteidiger Sikorski und Schmidhuber sowie die Stürmer McKinley und Kuckaka weiter für Höchstadt aufs Eis gehen, dürfte die Mannschaft von Trainer Cizek nicht schlechter als in der vergangenen Saison sein. Auf Seiten des TSV muss Trainer Franz Steer neben dem verletzten Markus Poetzel auch auf die gesperrten Michael März und Michael Martin verzichten. Dafür wird Neuzugang Philipp Ackel zum ersten Mal das grün-weiße Trikot überstreifen. Da die Favoritenrolle eindeutig bei den Franken liegt, kann der TSV ruhig aufspielen und vielleicht gelingt Breiteneicher und Co. ja sogar eine Überraschung. Zum ersten Heimspiel treffen die Herzogstädter am Sonntag um 18 Uhr auf den EV Pegnitz. Nach dem die Ice Dogs in der letzten Saison nur knapp dem Abstieg entronnen sind, will das Team von Toni Brenner nun einen Play-off-Platz erreichen. Dabei setzen die Verantwortlichen besonders auf die Top-Torjäger Markus Schwindl sowie Dennis Almagro und Philipp Sintenis. Hinzu kommt noch der tschechischen Kontingentspieler Petr Poleshny. Verzichten müssen die Franken allerdings auf den kongenialen Partner von Markus Schwindl, Stefan Ponitz, der noch an einer Verletzung laboriert. Für die Fans des TSV und des EVP beginnt das Spiel schon um 15 Uhr auf dem dem Parkplatz hinter der Eishalle. Bei einer kleinen Saisoneröffnungsfeier können die Fans über die bevorstehende Saison diskutieren oder die Fanfreundschaft zwischen den beiden Vereinen vertiefen.   

Feuer frei 

Deggendorf, 19. Oktober Nach zwölf Vorbereitungsspielen heißt es für Deggendorf Fire am Freitag um 20 Uhr im Eisstadion zu Pfaffenhofen endlich Eis frei zur neuen Saison in der Bayernliga. Bei den Pfaffenhofenern, die vor zwei Jahren noch die Vizemeisterschaft holten und im letzten Jahr in der ersten Runde der Play-downs gegen den späteren Absteiger Schongau den Klassenerhalt schafften, hat sich ein etwas getan. Viele Spieler so auch Torhüter Lachauer haben den Verein verlassen. Neuer Trainer ist Robert Huber, der zusammen mit dem Slowaken Roman Mucha, der auch selber noch seine Schlittschuhe schnüren wird, die sportlichen Geschicke der Icehogs lenken wird. Wieder zurück ist Philipp Spindler, der in der Vorsaison noch bei den Waldkraiburger Löwen eine tragende Rolle spielte. Er soll zusammen mit David Vokaty und Marco Thommes, der in Deggendorf kein Unbekannter ist, die Führungsrolle in der Mannschaft übernehmen. Bei Deggendorf Fire wird Markus Simbeck, nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Passau gesperrt, nicht mit am Eis sein. Aber sonst kann Trainer Günter Eisenhut auf alle Kräfte zurückgreifen. So werden am Freitag Thomas Greilinger, John Sicinski und Kurt Reichermeier zum ersten Mal die raue Luft der Bayernliga schnuppern können. 

Pinguine vor dem Start 

Königsbrunn, 19. Oktober Die Zeit ist gekommen für den ESV Pinguine Königsbrunn. Elf Vorbereitungsspiele wurden bestritten, damit die Mannschaft für die Bayernliga 2006/2007 gerüstet ist. Am Freitagabend um 20 Uhr beginnt für die Pinguine die neue Saison mit dem Auswärtsspiel bei der SVG Burgkirchen. Am Sonntagabend folgt die Heimpremiere um 18 Uhr gegen den TSV Peißenberg. Mit den Burgkirchner Kelten treffen die Pinguine zu Beginn auf eine Mannschaft die von allen Seiten als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt wird. Das Team verlor gleich drei seiner wenigen Topleute während der Sommerpause. Die Brüder Alexej und Sergej Piskunov schlossen sich dem Aufsteiger EHF Passau an und Sergej Demcenko wechselte zum EHC Waldkraiburg. Logischerweise reagierte das Management der SVG und verpflichtete gleich drei Spieler vom Regionalliga-Verein ESC Trier. Zu diesen Dreien gesellen sich insgesamt acht weitere Neuzugänge, so dass der Kader von Trainer Jiri Lupomesky im Grunde genommen runderneuert wurde. Aufgrund der Vorbereitungsergebnisse ist aber nicht absehbar, inwieweit eine Integration der Neuen bisher gelungen ist, denn es stehen einige teils blamable Ergebnisse für die Kelten zu Buche. In Ulm wurde zum Auftakt mit 5:3 gewonnen und auch die Junioren des TEV Miesbach wurden mit 11:3 geschlagen. Einem dritten Sieg (4:2 gegen Vilshofen) folgten aber zwei Niederlagen gegen den ESV Buchloe (4:6, 1:9), ein 7:7 gegen Trostberg und zum Abschluss ein 8:11 gegen den EV Moosburg. Topscorer der Vorbereitung war Verteidiger Falk Elzner, der in sieben Spielen auf zwölf Punkte kam. Der TSV Peißenberg stellt sich in der noch jungen Saison bereits zum zweiten Mal in der Königsthermeneishalle vor. Vor gut einer Woche gewannen die Pinguine trotz einiger Probleme mit 7:5. Auch das Testhinspiel in Peißenberg konnten die Hurtik-Jungs mit 5:3 für sich entscheiden. Nachdem es den Peißenbergern zum Ende der Vorbereitung gelungen ist, ihr Offensivproblem zu beheben und auch der Kanadier Sylvain Favreau angekommen zu sein scheint, stellt der TSV eine hohe Hürde für die Pinguine dar. Warnend muss vor allem das 7:2 der Eishackler im letzten Test gegen den EHC Waldkraiburg aufgefasst werden. Noch einmal werden zehn Minuten volle Leistung nicht reichen, um die Punkte in Königsbrunn zu behalten.

Eisbären sind gegen Hügelsheim Außenseiter 

Heilbronn, 19. Oktober Am Freitag um 20 Uhr empfangen die Eisbären Heilbronn den ESV Hügelsheim in der Knorr-Arena. Obwohl der ehemalige Oberligist vor der Saison fast die gesamte Mannschaft ausgetauscht hat, ist das Team von Trainer Ken Filbey bereits bestens eingespielt. Schon in der Vorbereitung ließ man durch hohe Siege aufhorchen, und bei der Saisonpremiere wurde letzte Woche der Schwenninger ERC 1b mit 18:4 nach Hause geschickt. Allerdings mussten auch die Badener zuletzt einen Rückschlag einstecken, als sie beim Mannheimer ERC mit 1:8 untergingen. Bekannteste Spieler der Hügelsheimer sind der langjährige DEL-Verteidiger Frantisek Frosch sowie der ehemalige Heilbronner Topscorer Steve Pépin. Auch wenn die Eisbären als Außenseiter in die Begegnung gehen, hat Trainer Sellers dem Gegner einen heißen Kampf angekündigt: "Wir haben nach der schlechten Leistung gegen Stuttgart einiges gutzumachen. Die Mannschaft wird alles geben, um Hügelsheim die Punkte abzunehmen." Am Sonntag greift auch die zweite Mannschaft der Eisbären ins Geschehen ein. Das 1b-Team feiert um 17 Uhr beim FSV Fighting Boys Schwenningen Premiere in der Landesliga Baden-Württemberg.

Heimatlose Wölfe starten in die Saison 

Bad Kissingen, 18. Oktober Nachdem die immer noch „heimatlosen“ Kissinger Wölfe ihre Vorbereitungsspiele (Siege in Erkersreuth und Lauterbach, Niederlage in Pfaffenhofen) abgeschlossen haben, steht am kommenden Sonntag in Mitterteich beim Punktspiel gegen die Stiftland Dragons der Ernstfall an. Hier wird sich gegen den letztjährigen Tabellensechsten der Landesliga Bayern-Nord zeigen, wo die Kissinger Wölfe stehen. Die Mannschaft muss den Abgang von vier wichtigen Spielern verkraften. Die Führungsspieler Rafael Popek und Thomas Berndaner wechselten nach Haßfurt, Sven Kaufmann setzt wegen der Belastungen durch sein Studium für diese Saison aus, und Matthias Back befindet sich bis Ende Januar zum Studium in den USA. Zwar konnte nach dem Abgang von Rafael Popek mit Oleksandr Davidenko ein neuer, erfahrener Trainer verpflichtet und der Spielerkader durch einige Neuzugänge ergänzt und verstärkt werden. Doch müssen die neuen Spieler Dimitri Müller, (Verteidigung - von Würzburg), Peter Krov (Sturm – von Haßfurt), Jan Elias (Sturm – von Erkersreuth) und Christian May (Tor – von Amberg) noch integriert werden. In den Vorbereitungsspielen zeigte sich, dass´ durch die kurze Vorbereitungszeit mit nur wenigen Trainingsmöglichkeiten sowie durch Verletzungen und berufliche Verhinderung einzelner Spieler die Mannschaft noch nicht ausreichend eingespielt ist, um das vorhandene individuelle Leistungsvermögen voll zu nutzen. Trotzdem werden die Wölfe versuchen in Mitterteich zu bestehen und mit einem Sieg zurückzukehren, um dem Ziel Klassenerhalt gleich zu Saisonbeginn einen Schritt näher zu kommen. Doch ist Spielern und Verantwortlichen klar, dass es schwer sein wird, dieses Ziel zu erreichen. Schließlich müssen die Wölfe bis zur Fertigstellung der Eissporthalle auch ihre „Heimspiele“ beim Gegner austragen, das heißt, sie sind fast während der gesamten Vorrunde gegenüber ihren Konkurrenten erheblich im Nachteil.

Saisoneröffnungsfest des TSV Erding 

Erding, 17. Oktober Die Verantwortlichen des TSV Erding haben sich zum Heimspielauftakt am Sonntag, 22. Oktober, gegen den EV Pegnitz etwas Besonderes einfallen lassen. Denn bereits ab 15 Uhr können sich alle Fans bei einer kleinen Saisoneröffnungsfeier auf die Bayernligasaison 2006/2007 einstimmen. Auf dem Parkplatz hinter der Eishalle werden Getränke ausgeschenkt und die Fans des TSV und des EV Pegnitz können über die Saison fachsimpeln oder ihre Fanfreundschaft vertiefen.  

Junge empfehlen sich 

Kottern, 17. Oktober Ein unterhaltsames und flottes Spiel bekamen 310 Zuschauer in Kempten zwischen dem Landesligisten TSV Kottern und dem Bayernligisten ECDC Memmingen zu sehen. Mit 5:9 (1:5, 2:1, 2:3) zogen die Sankt Manger zwar den Kürzeren, zeigten sich aber dennoch zufrieden. „Ein gutes Spiel, in dem wir sogar ein Drittel gegen einen klassenhöheren Gegner gewinnen konnten“, sagte TSV-Trainer Andreas Bentenrieder. Was den 39-jährigen Coach ganz besonders freute, war das Spiel der Jungen im TSV­Team: „Die haben sich durch gute Leistungen empfohlen.“ Vor allem der erst 17-jährige Nicolas Oppenberger zeigte, dass mit ihm in Zukunft zu rechnen ist. Nicht nur dass er drei Tore erzielte. Er setzte darüber hinaus Akzente im TSV-Spiel und zeigte sich im Kampf um die Scheibe äußerst engagiert. Die Sankt Manger begannen zwar konzentriert, lagen aber nach fünf Minuten 0:1 zurück. Zwischen der zehnten und 14. Minute durchlebte Kottern eine Schwächephase, die die cleveren und Scheiben sicheren Memminger prompt zu einem 4:0-Vorsprung nutzten. „Da haben wir gepennt. So etwas darf uns in der Punkterunde nicht passieren“, ärgerte sich Bentenrieder. Völlig verwandelt kamen seine Schützlinge aus der Kabine. Topi Dollhofer traf auf Zuspiel von Harald Bruderhofer den Pfosten (25.). Es war der Auftakt zur stärksten Phase des TSV. Nach Toren von Oppenberger (26.) und Edgar Köberle (28.) kam Kottern jeweils in Überzahl auf 3:5 heran. Die Gäste konnten zwar nicht mehr an den Spielwitz des ersten Drittels anknüpfen, hielten im Schlussdrittel aber clever dagegen und entschieden den Schlussabschnitt mit 3:2 wieder für sich. „Unsere Jungs haben gut gespielt, es war eine Werbung für unser Eishockey“, resümierte TSV-Abteilungsleiter Dietmar Gunsilius. Tore: 0:1 Hlozek (5.), 0:2 Tarrach (10.), 0:3 Börner (13.), 0:4 Löhle (14.), 1:4 Cebulla (19.), 1:5 Löhle (20.), 2:5 Oppenberger (26.), 3:5 Köberle (28.) 3:6, Tarrach (35.), 3:7 Ziegler (47.), 4:7 Oppenberger, (47.), 5:7 Oppenberger (49.), 5:8 Möhle (56.), 5:9 Löhle (57.). Strafen: Kottern 26, Memmingen 32 + 10 (Keintzel). Zuschauer: 310.

8:0 im letzten Testspiel 

Deggendorf, 16. Oktober Im letzten Testspiel vor dem Start der Bayernliga gewann Deggendorf Fire gegen den Landesligisten ESC Vilshofen mit 8:0 (3:0, 2:0, 3:0). Im ersten Wechsel des ersten Drittels wollten die Vilshofener Wölfe gleich mal beweisen, dass sie auch gegen einen Bayernligisten stand halten können und setzten die Deggendorfer unter Druck. Aber die befreiten sich und in der dritten Minute erzielte Markus Simbeck das 1:0. Danach dauerte es bis zur zehnten Minute. Markus Weinzierl musste eine Strafe wegen Beinstellen verbüßen, aber die Deggendorfer ließen sich davon nicht beeindrucken und Manuel Bayer zog ab, als Thomas Greilinger ihm die Scheibe zu passte und es stand 2:0. Nur vier Minuten später erhöhte Karl-Heinrich Stern auf 3:0. Deggendorf kam stark aus der Kabine und markierte durch Florian Feistl und Thomas Greilinger bis zur 24. Minute das 5:0. Bis zur 49. Minute passierte nicht mehr viel. In der Schlussphase des Spiels stellten Kurt Reichermeier (50., 56.) und Manuel Bayer (60.) den Endstand her. Das erste Ligaspiel steht für den DSC am Freitag um 20 Uhr beim EC Pfaffenhofen an. Tore: 1:0 (2:35) Markus Simbeck (Daniel Lupzig), 2:0 (9:35) Manuel Bayer (Thomas Greilinger, Florian Feistl/4-5), 3:0 (13:12) Karl-Heinrich Stern (Enrico Kock), 4:0 (21:47) Florian Feistl (Philipp Weinzierl, Markus Weinzierl), 5:0 (23:58) Thomas Greilinger (Florian Feistl, Markus Weinzierl/4-5), 6:0 (48:24) Kurt Reichermeier (John Sicinski), 7:0 (55:34) Kurt Reichermeier (John Sicinski/4-5), 8:0 (59:27) Manuel Bayer (John Sicinski, Thomas Kulzer/5-4). Strafen: Deggendorf 14, Vilshofen 10. Zuschauer: 162. 

Vorbereitung endlich zu Ende 

Königsbrunn, 16. Oktober Die Vorbereitung ist vorbei, nun beginnt für den ESV Pinguine Königsbrunn das wirkliche Eishockeyleben. Zum Ende der Testspielserie von insgesamt elf Partien gab es einen Sieg und eine Niederlage. Während am Freitagabend gegen den TSV Peißenberg zehn Minuten Vollgas langten um 7:5 (0:0, 3:3, 4:2) zu gewinnen, gab es beim ERC Sonthofen nach einer schwachen Leistung ein 0:2 (0:1, 0:0, 0:1). Bereits beim Spiel gegen Peißenberg merkte man der Mannschaft an, dass sie das Ende der Vorbereitung herbeisehnte. Im Gegensatz zu den vorherigen Tests fehlte von Beginn an der letzte Biss und Wille den Gast bereits früh zu zeigen, wer Herr im Haus ist. So plätscherte das erste Drittel vor sich hin, wobei sich die Pinguine bei Torwart Clemens Heringer bedanken durften, nicht mit einem Rückstand in die Pause zu gehen. Im zweiten Abschnitt gelang den Gästen die schnelle Führung, die die Pinguine aber ausglichen. Auch das 1:2 von Peißenberg schien keinen wirklich zu verunsichern und der ESV schlug mit zwei schnellen Toren zurück. Aber der TSV konnte noch vor der Pause zum 3:3 ausgleichen. In der 44. Minute nahmen die ESVler das Heft in die Hand und zogen das Tempo drastisch an. Die Folge waren vier blitzsaubere Tore bis zur 56. Minute. Zum Ende der Partie gewährten die Pinguine den Gästen noch zwei späte Tore, die lediglich das Ergebnis torreicher gestalteten. Am Sonntag gab es für die Pinguine, ohne die angeschlagenen Schwimmbeck (Prellung), Hanemann (Zahnschmerzen) und Heichele (Leiste), nichts zu holen. Sonthofen agierte von der ersten Sekunde an mit mehr Biss und Willen. Es war eine Frage der Zeit wann der überragende Heringer das erste Mal hinter sich greifen musste. In der 16. Minute war es dann soweit und der ERC ging verdient in Führung. Auch im zweiten Abschnitt spielte der ESV sehr zurückhaltend. Allerdings muss man einfach Verständnis zeigen, denn kein Spieler wollte sich verletzen und auch keine große Strafe kassieren, was bei Spielen in Sonthofen wahrlich schwer ist. Viele Strafen und wenig Highlights waren die Folge. In der 31. Minute verschoss Sonthofen einen Penalty und unschöner Höhepunkt war eine Matchstrafe wegen Kopfstoßes gegen den Sonthofner Christoph Wagner. Auch im letzten Drittel gab es keine Besserung, so dass Sonthofen in der 55. Minute den Schlusspunkt zum 0:2 setzte. Königsbrunn – Peißenberg: Tore: 0:1 (24.) Maier, To., 1:1 (29.) Klundt, 1:2 (31.) Maier, Th., 2:2 (35.) Härtl, 3:2 (37.) Klundt, 3:3 (40.) Eichberger, 4:3 (44.) Hägele, 5:3 (51.) Franc, 6:3 (55.) Conti, 7:3 (56.) Ullmann, 7:4 (57.) Eichberger, 7:5 (60.) Eichberger. Strafen: Königsbrunn 28, Peißenberg 28 + 10 (Müller). Sonthofen – Königsbrunn: Tore: 1:0 (16.) Boldavesko, 2:0 (55.) Greiter. Strafen: Sonthofen 21 + 10 (Wagner) + Matchstrafe (Wagner), Königsbrunn 32. 

Klarer Sieg bei Generalprobe 

Passau, 16. Oktober Die Hawks sind hungrig. Das haben sie bei der Bayernligageneralprobe gegen den TSV Trostberg Chiefs in der Eis-Arena gezeigt. Die Oberbayern hatten in dem einseitigen Spiel nicht den Hauch einer Chance beim 15:2-Sieg der Black Hawks Passau. Trotzdem grantelt Trainer Otto Keresztes: „Im Schlussdrittel wollten wir zaubern, das hat mir nicht gefallen. Sonst darf ich meinen Spielern zum Ende der Vorbereitung mein Kompliment aussprechen.“ Allerdings muss die Partie gegen die Chiefs in die Kategorie Trainingsspiel eingeordnet werden. Nach einem harten Trainingswochenende in der Dreiflüssestadt konnten die Trostberger den Passauer Angreifern nicht Paroli bieten. Das 12:0 nach 40 Spielminuten spricht eine deutliche Sprache. Von nun an gilt es bei den Passau Black Hawks. Mit der Vorbereitung sind die Verantwortlichen zufrieden, auch wenn Christian Eder relativiert: „Es geht in dieser Phase keine Mannschaft 100 Prozent.“ In neun Spielen gab es nur eine Niederlage gegen den Oberligisten TEV Miesbach, bis auf den Unentschieden gegen Ligakonkurrent Deggendorf in eigener Halle (3:3), holten Kapitän Kößl und Co. ausschließlich Siege. „Das zeigt, dass wir als Aufsteiger in die Bayernliga gut mitspielen können“, hofft Eder. Los geht es für Passau mit einem Auswärtsspiel beim EV Fürstenfeldbruck.

Sieg und Niederlage für die Eisbären Heilbronn 

Heilbronn, 16. Oktober Licht und Schatten gab es bei den Eisbären Heilbronn am vergangenen Wochenende in der Baden-Württemberg-Liga. Einer 2:6 (0:3, 0:3, 2:0)-Heimniederlage gegen den Stuttgarter EC folgte am Sonntag ein 8:4 (4:1, 3:1, 1:2)-Sieg beim Schwenninger ERC 1b. 968 Zuschauer rieben sich am Freitag in der Knorr-Arena verdutzt die Augen, als die Eisbären zwei Drittel lang vom Stuttgarter EC an die Wand gespielt wurden. Das hohe Tempo, die Aggressivität und die mannschaftliche Geschlossenheit aus dem letzten Vorbereitungsspiel - sie waren wie weggeblasen. Erst nachdem das Team bereits mit 0:6 zurücklag, war im Schlussdrittel eine Leistungssteigerung erkennbar. Sascha Bernhardt und Marc Oppenländer sorgten mit zwei Treffern in Überzahl zumindest für einen halbwegs versöhnlichen Abschluss. Bereits am Sonntag folgte die Rehabilitation für die schlechte Leistung vom Freitag. Obwohl in Schwenningen fünf Stamm-Verteidiger fehlten, übernahmen die Eisbären beim Schlusslicht von Anfang an das Kommando. Trainer Kai Sellers stellte die Angriffsreihen um und reaktivierte für die Abwehr kurzerhand Ruben Lechler, der seine Karriere eigentlich schon beendet hatte. Beide Maßnahmen zahlten sich schon im ersten Drittel aus. Kraiss, Lechler und zweimal Alex Keterling - in die erste Reihe zu Dorochin und Filobok beordert - sorgten für den beruhigenden 4:1-Vorsprung zur ersten Pause. Bis zur 30. Minute erhöhten die Eisbären auf 7:1, ehe Schwenningen dann doch noch etwas besser ins Spiel kam. Die Tore für die Eisbären erzielten Keterling (3), John Kraiss, Ruben Lechler, Michael Filobok, Alex Weiß und Marc Oppenländer. Jetzt gilt es, das Stuttgart-Spiel schnellstens abzuhaken und den Schwung aus Schwenningen mit in das Heimspiel gegen Hügelsheim am kommenden Freitag (20 Uhr) zu nehmen. Hügelsheim musste nach dem 18:4-Kantersieg gegen Schwenningen - der SERC hatte aufgrund eines Torwartmangels einen Feldspieler im Tor stehen - einen gewaltigen Dämpfer hinnehmen. Das Team kam in Mannheim mit 1:8 unter die Räder. 

Generalprobe geglückt 

Erding, 16. Oktober Im letzten Testspiel überzeugte der TSV Erding beim 7:3-Sieg gegen den EC 2000 Ulm/Neu-Ulm. Zwar gingen die Riverhawks mit 1:0 in Führung, doch innerhalb von drei Minuten machte der TSV aus dem Rückstand ein 3:1-Vorsprung. Nach teilweise schönen Kombinationen erzielten Daniel Hahn, Ales Jirik und Stefan Breiteneicher die Tore. In der Folge kam der EC Ulm nochmals auf 3:2 heran, doch Peter Lindner stellte postwendend den Zwei-Tore-Abstand wieder her. Auch im zweiten Drittel dominierte der TSV und erzielte durch Ales Jirik in Unterzahl das 5:2. Gleiches Bild auch im letzten Drittel. Erding spielte schnell und Stefan Breiteneicher sowie Michael März stellten das Ergebnis auf 7:2. Der letzte Ulmer Treffer zum 7:3-Endstand war nur noch Ergebniskosmetik. Insgesamt zeigte der TSV Erding eine ansprechende Leistung und scheint für den Saisonstart am nächsten Wochenende gut gerüstet. Am ersten Spieltag muss der TSV zum amtierenden bayerischen Meister Höchstadter EC reisen. Zum Heimspielauftakt empfängt Erding am Sonntag um 18 Uhr den EV Pegnitz. 

Erste Niederlage nach einem Jahr 

Bad Kissingen, 16. Oktober Nach Siegen in den Vorbereitungsspielen gegen den Bezirksligisten Erkersreuth und den hessischen Regionalligisten Lauterbach war der EC Pfaffenhofen für den EC Bad Kissingen der erwartet schwere Gegner. Der Bayernligist gewann gegen den Landesliga-Neuling mit 12:6 (5:2, 5:2, 2:2). Aber mit diesem Ergebnis brauchen sich die Kissinger Wölfe wahrlich nicht zu verstecken. Niemand beim Kissinger Eishockey-Club war so richtig traurig, dass eine fast unglaubliche Serie am Sonntagabend riss. Vor dem Spiel gegen den EC Pfaffenhofen waren die Wölfe ein ganzes Jahr lang ungeschlagen und kassierten nun die erste Niederlage. „Nun sind wir wieder zurück auf dem Boden der Tatsachen. Das war vielleicht ganz gut so“, meinte Vereinspräsident Christian Keul und fügte hinzu: „Gegen einen Bayernligisten konnten wir ohnehin nicht mit einem Sieg rechnen.“ In der Tat forderte das schnelle Kombinationsspiel der Oberbayern die Mannschaft von Oleksandr Davydenko von der ersten Spielminute an. Hinzu kam, dass bei den Wölfen Dominik Reiß, Pavel Kvasnovsky und Charles Müller kurzfristig ausfielen und den Kissingern deshalb nur drei Verteidiger zur Verfügung standen. Trotzdem verschanzten sich die Kurstädter nicht im eigenen Drittel, sondern versuchten offensiv mitzuspielen.  „Wir hatten auch unsere Chancen und sechs Tore muss man gegen Pfaffenhofen auch erst mal schießen“, sagte Christian Keul, gestand aber ein: „Es gibt bei uns noch viel zu tun.“ Die Tore für Bad Kissingen erzielten Peter Hendrikson, Daniel Rappl (je 2), Norbert van der Heyd und Peter Krov.

Andreas Popp wechselt nach Passau 

Passau, 14. Oktober Kurz vor Ende der Transferzeit in der Bayernliga gibt es bei den Black Hawks Passau noch ein Trikot zu vergeben. Andreas Popp geht wieder in seiner niederbayerischen Heimat auf Puckjagd. Zuletzt spielte der 23-Jährige in Bad Nauheim und Essen, dort gelang ihm sogar der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Zuvor feierte er in Deggendorf die deutsche Juniorenmeisterschaft. „Super, dass es mit Passau jetzt doch noch geklappt hat. Mit Roman Schreyer treffe ich meinen ehemaligen Mannschaftskameraden wieder und Christian Setz ist ohnehin mein Lieblingsspieler“, lacht der Straubinger. Geboren wurde Popp übrigens in Nowosibirsk, in den 90er Jahren kam er mit seinen Eltern in die Gäubodenstadt. „Dort hat Andreas eine grundsolide Ausbildung mitgemacht. So passt er genau ins Konzept der Hawks, denn wir setzen auf junge, erfolgshungrige Spieler“, erzählt Karl-Heinz Duschl, sportlicher Leiter der Passauer. 

Indians gewinnen im Schongang

Memmingen, 14. Oktober Mit einem 9:5 (5:1, 1:2, 3:2)-Auswärtssieg beim Landesligisten TSV Kottern beendete der ECDC Memmingen seine Vorbereitungsphase auf die kommende Bayernliga-Saison. Gleich im ersten Abschnitt stellten die Indians die Weichen auf Sieg. Zweimal Martin Löhle, Michael Hlozek, Christian Tarrach und Andreas Börner schossen einen beruhigenden Vorsprung von 5:1 heraus. Ab dem zweiten Abschnitt waren die Indians jedoch nicht wieder zu erkennen. Zu ruhig liessen sie es in den restlichen Spielminuten angehen. So kamen die St. Manger ein ums andere Mal gefährlich vor den Kasten von Konstantin Bertet und Patrick Vetter. Mit einem Doppelschlag in Überzahl verkürzten sie auf 5:3. Den einzigen Treffer der Indians schoss in diesem Abschnitt Christian Tarrach. Auch im letzten Drittel liessen die Indians ein wenig den Spielwitz des ersten Abschnittes vermissen und taten nur das nötigste. Am Ende stand ein 5:9 auf der Tafel mit dem Kottern hochzufrieden war. Die Indians sollten allerdings am kommenden Feitag in Ulm konzentrierter zu Werke gehen als in diesem Spiel. Tore: 0:1 (04:32) Hlozek (Becherer, Möhle, 5-4), 0:2 (09:35) Tarrach (Löhle), 0:3 (12:30) Börner (Ullmann, 5-3), 0:4 (13:23) Löhle (Tarrach), 1:4 (18:57) Cebulla (Ziegler, Vacca, 5-3), 1:5 (19:58) Löhle (Keintzel), 2:5 (26:02) Oppenberger (Bruderhofer, Dollhofer, 5-3), 3:5 (27:21) Köberle (Vacca, Hacker, 5-4), 3:6 (34:04) Tarrach (Löhle, Meißner, 5-4), 3:7 (46:31) Ziegler (Börner, Lämmle, 5-4), 4:7 (46:57) Oppenberger (Dollhofer, Bruderhofer, 5-4), 5:7 (48:32) Oppenberger (Bruderhofer, 5-4), 5:8 (55:10) Möhle, 5:9 (56:12) Löhle (Nieder). Strafen: Kottern 26, Memmingen 32 + 10 (Keintzel). Zuschauer: 230. (ba) 

DSC testet gegen Vilshofen

Deggendorf, 14. Oktober Ein ungleicheres Duell kann es kaum geben in der Region. Der Bayernligist Deggendorf Fire empfängt den Landesligisten ESC Vilshofen. Bereits bei den Duellen mit den Isar Rats merkte man bereits, dass der Landesligist keine Chance hatte und ihm die Spieler von Deggendorf Fire ihm jeweils 12 Tore einschenkten. Aber Vilshofen wird von den Experten höher eingeschätzt als die Dingolfinger. Im Kader der Vilshofener Wölfe stehen einige, die bereits in Deggendorf spielten. So steht im Tor Tobias Wagner, der das Eishockeyspielen in Deggendorf erlernte, ehe er nach Landshut in die DNL wechselte. In der Abwehr trifft man auf Peter Sterz und Mario Obermeier, die beide mit Deggendorf Fire den Aufstieg in die Bayernliga geschafft haben und letzte Saison auch zum Erreichen des Play-off-Platzes mitgeholfen haben. Auch Stefan Girster, der bei Saisonbeginn noch bei Deggendorf Fire mittrainiert hat, hat sich den Wölfen angeschlossen. Im Sturm findet man mit Karlheinz Pongratz und Stephan Schmidecker auch zwei Spieler, die den Aufstieg von Deggendorf Fire mitgetragen haben. An der Bande steht seit dieser Saison mit Ewald Procher auch ein alter Bekannter, der bereits vor drei Jahren die Wölfe trainierte und lange Jahre für den Deggendorfer SC gespielt hat. Bei Deggendorf Fire haben sich diese Woche zwei Personalien entschieden. Zum einen kehrt Alexander Raschke zurück in seine Reichersbeurer Heimat und zum anderen hängt Robert Weber nun endgültig seine Schlittschuhe an den Nagel, nachdem er noch mal ins Training eingestiegen war. Auch mit dabei sein wird Andreas Sagerer, der sich nach einem sehr rüden Foul blutüberströmt am Eis lag. Ebenso ist auch Markus Simbeck nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe einsatzfähig, da er seine Strafe im ersten Bayernliga-Spiel gegen Pfaffenhofen absitzen muss. Auch wieder im Kader wird Sebastian Sterr sein, der seine Strafe nach der Matchstrafe im Juniorenspiel verbüßt hat und nun wieder voll angreifen kann.

Philipp Ackel verstärkt den TSV 

Erding, 13. Oktober Die Verantwortlichen des TSV Erding können mit Philipp Ackel einen weiteren Stürmer in der Herzogstadt begrüßen. Der 24 jährige gebürtige Münchener spielte  in den Nachwuchsteams des ERSC Ottobrunn und für den TEV Miesbach. Danach wechselte er aus Studiengründen  zum englischen Universitätsteam der  Nottigham Mavericks. In der letzten Saison trug er das Trikot der Beamount Warriors in der amerikanischen Chinook Hockey League. Nachdem Philipp Ackel nun in Erding eine Arbeitsstelle gefunden hat, schloss er sich dem TSV an. Er wird mit der Trikotnummer 82 auflaufen.

Eisbären-Agreement mit Ingolstadt im Fall Nachtmann 

Heilbronn, 12. Oktober Im Fall des am Montag vom ERC Ingolstadt verpflichteten Torhüters Markus Nachtmann haben die Eisbären Heilbronn reagiert und haben in Person von Michael Rumrich mit dem DEL-Klub eine für beide Vereine ideale Lösung ausgearbeitet. Nachtmann wird während der Woche in Ingolstadt trainieren. Da er dort aber als dritter Mann vorerst nicht zum Einsatz kommen würde, bleibt sein Pass im Besitz der Eisbären, so dass er auch weiterhin für die Baden-Württemberg-Liga einsatzberechtigt ist. Die Eisbären haben beim baden-württembergischen Eislaufverband eine optionale Freigabe für Nachtmann hinterlegt, mit deren Hilfe Ingolstadt seinen Pass im Falle einer schwereren Verletzung bei einem ihrer Keeper kurzfristig anfordern kann. Erst wenn dieser Fall eintreten würde, wäre Nachtmann nicht mehr für die Eisbären spielberechtigt. „Wir sind den Ingolstädtern für dieses Entgegenkommen zu großem Dank verpflichtet“, so Rumrich nach der erfolgreichen Verhandlung mit der Ingolstädter Vereinsführung. Einem Einsatz Nachtmanns am Freitag gegen Stuttgart steht nun nichts mehr im Wege. Die Eisbären empfangen am Freitag um 20 Uhr in der Knorr-Arena den Stuttgarter EC zum ersten Lokalderby in der Baden-Württemberg-Liga. Die beiden Vereine waren schon während der Vorbereitung zweimal aufeinander getroffen. Während Stuttgart die erste der sehr intensiv geführten Begegnungen in Heilbronn mit 6:1 gewonnen hatte, entführten die Eisbären beim 5:2 im Rückspiel die Punkte aus der Landeshauptstadt. 

Richard Tischler verstärkt Black Hawks Defensive 

Passau, 12. Oktober Einen Last-Minute-Neuzugang verzeichnet Bayernligist Black Hawks Passau. Richard Tischler hat sich kurz vor Ende der Wechselfrist für die Trikotnummer 23 bei den Hawks entschieden. Ausschlaggebend war dafür auch, dass der 30-jährige Deutsch-Tscheche eine Arbeitsstelle bei der Firma Haidl Fenster und Türen antritt. Mit Hilfe von Firmenchef Max Haidl, großer Fan der Passau Black Hawks und wichtiger Partner des Vereins, konnte der Ex-Profi (unter anderem Crimmitschau, Dresden, Essen) nach Passau gelotst werden. „Ein Glücksfall. Mit Richard Tischler gewinnt unser Kader noch mal an Qualität und wir sind nun für die Bayernliga optimal gerüstet“, freut sich Vorsitzender Christian Eder. Inzwischen ist jeder bei den Passau Black Hawks heiß auf den Saisonstart, auch der Neuzugang. „Meine Tante lebt ganz in der Nähe von Passau, so habe ich schon mitbekommen, was hier los ist“, erzählt Tischler. Für den Verteidiger war klar, dass er nach seiner Profi-Laufbahn nicht gleich die Schlittschuhe an den Nagel hängen würde. Dafür liebt Tischler, der in Pisek (Tschechien) aufgewachsen ist, seinen Sport zu sehr: „Passau ist wirklich super. Hier finde ich endlich auch wieder unter der Saison engeren Kontakt zu meiner Familie und meinen Freunden in der Heimat. Ich freue mich unglaublich – auf den neuen Job und die Black Hawks.“ Wenn der Spielerpass noch rechtzeitig ankommt, können die Fans Tischler bereits am Sonntag, 18:30 Uhr, lautstark begrüßen. Dann steht für die Hawks die Generalprobe gegen den Landesligisten TSV Trostberg Chiefs auf dem Programm. Die Oberbayern zählen nach ihren zuletzt gezeigten Leistungen zu den Geheimtipps der Landesliga. Im Nachbarderby zwischen Trostberg und dem Bayernligisten Burgkirchen stand am Ende ein 7:7-Unentschieden auf der Tafel.

Die letzten Probeläufe 

Königsbrunn, 11. Oktober Die Vorbereitung nähert sich dem Ende, der ernst der Bayernligasaison 2006/2007 rückt spürbar näher. Am kommenden Wochenende stehen für den ESV Pinguine Königsbrunn zwei letzte Abstimmungsproben an. Am Freitagabend geht es auf heimischen Königsthermeneishalleneis um 20 Uhr gegen den TSV Peißenberg, am Sonntag geht es um 18 Uhr zum ERC Sonthofen. Bereits vor wenigen Wochen kreuzten die Pinguine mit Peißenberg die Schläger. Damals war es nach einem schlechten ersten Drittel der berühmte Schritt nach vorne, der der Mannschaft gelang. Mit 5:3 stand am Ende der erste Sieg der Vorbereitung zu Buche. Seitdem sind die ESVler, mit Ausnahme des Panther-Spiels, unbesiegt. Bei Peißenberg scheint vor allem das altbekannte Sturmproblem weiterhin ungelöst. Der Kanadier Sylvain Favreau konnte die Erwartungen im Lager der Eishackler bisher nicht  erfüllen, aber auch sonst ist die Offensive noch nicht in der erhofften Verfassung. Gegen die Landesligisten Schongau und Forst gelangen zwei hohe Siege (12:0, 8:2) allerdings relativierte sich die Leistung gegen Schongau im Rückspiel mit einem 2:0 schon deutlich. Im einzig weiteren Testspiel gegen einen Bayernligisten geriet die Mannschaft von Trainer Norbert Strobl mit 3:9 unter die Räder. Mit Sonthofen treffen die Pinguine zum Vorbereitungsabschluss auf einen altbekannten Rivalen. In der letzten Saison trennten sich die Wege beider Teams nach der Vorrunde und Sonthofen kämpfte gegen den Abstieg. Auch in diesem Jahr rechnen Experten das Team aus dem Allgäu zu den Kandidaten, die um den Ligaerhalt fürchten müssen. Aufhorchen ließen die Bulls mit der Verpflichtung des Letten Sergejs Boldavesko vom ECDC Memmingen. Allerdings ist Boldavesko mittlerweile 36 Jahre alt und es wird immer fraglicher, inwieweit er noch die alte Klasse besitzt. Weitere Zugänge kamen lediglich aus der Landesliga vom TSV Kottern und aus der Bezirksliga vom EC Oberstorf. Auch die bisherigen Testspiele scheinen eher in Richtung einer schweren Saison für das Team von Trainer Robert Köcheler deuten. Zwar gelang im einzigen Test gegen einen Ligakonkurrenten ein 5:4 Erfolg in Ulm, aber gegen die Landesligisten Buchloe (1:2) und Lindau (3:5) wurde verloren. Sowohl gegen Peißenberg als auch gegen Sonthofen erhoffen sich die Verantwortlichen noch einmal zu erkennen wo die Pinguine wirklich stehen. Nach den durchweg überzeugenden und teils beeindruckenden Leistungen ist es nach wie vor schwer einzuschätzen, was die hohen Siege wert waren. Ob die derzeit Angeschlagenen Clemens Heringer (Schulter), Michael Polaczek (Bänder im Knöchel) und Vladislav Gossmann (Schulter) an diesem Wochenende oder erst zum Punktspielauftakt wieder ins Geschehen eingreifen wird Trainer Marian Hurtik in Absprache mit den Spielern erst kurzfristig entscheiden.

Showdown bei den Indians 

Memmingen, 11. Oktober Der Bayernligist ECDC Memmingen Indians bestreitet am kommenden Freitag, 14. Oktober, um 19:30 Uhr in Kempten beim Landesligisten TSV Kottern das letzte Vorbereitungsspiel auf die kommende Saison. Kempten gegen Memmingen waren in der früheren Vergangenheit immer brisante Derbys. Doch nach dem Aus der beiden Clubs EHC und EAK fehlte in dem Nachfolgerderby zwischen den Indians und dem TSV Kottern ein wenig die Würze. Während der ECDC den Weg in die Bayernliga gefunden hat, verpasste der TSV Kottern in der vergangenen Saison sogar die Aufstiegsrunde zur Bayernliga deutlich und spielte gegen den Abstieg aus der Landesliga. Nach der Trennung von Trainer Jukko Ollila aus finanziellen Gründen haben die Verantwortlichen mit dem 38-jährigen Andreas Bentenrieder schnell einen Ersatz gefunden. Bentenrieder war bereits bei einigen höherklassigen Vereinen aktiv und soll das Nachwuchskonzept weiter voranbringen sowie das Eishockey in Kempten wieder auf eine breite Basis stellen, ist aus Kempten zu hören. Neu verpflichtet wurde Pietro Vacca aus Lechbruck sowie die letztjährigen Indians-Spieler Philipp Hacker und Florian Funke. Auch zwei weitere frühere Indians-Spieler fanden in Kottern ein neues Zuhause. Harald Bruderhofer und Topias Dollhofer (letztes Jahr Königsbrunn) spielen fortan für die St. Manger. Mit Stefan Egli spielt in Kottern sogar noch ein weiterer Ehemaliger. Ansonsten setzt Bentenrieder vorwiegend auf die Eigengewächse. In der Vorbereitung gab es bisher gegen den Bezirksligisten EC Oberstdorf ein 5:5-Unentschieden, ein deutliches 12:2 gegen Senden sowie zwei Niederlagen gegen den Stuttgarter EC. Für die Indians ist dieses Derby gut, um nochmals die Formationen zu testen, die am 20. Oktober in Ulm auflaufen werden, denn eine Woche vor Punktspielstart sind alle Mann an Bord. Und vielleicht gibt es auch mal wieder ein Duell Memmingen gegen Kempten/Kottern in der Bayernliga. (ba) 

Letzter Test vor Saisonstart 

Erding, 11. Oktober Zum letzten Testspiel erwartet der TSV Erding am Sonntag um 18 Uhr den EC Ulm/Neu Ulm in der Eissporthalle Erding. Obwohl die Ulmer Mannschaft erst in die Bayernliga aufgestiegen ist, sind sie nach Meinung vieler Experten ein heißer Play-off-Kandidat. Ein Blick auf den Kader erklärt warum. Im Tor steht mit Marc Pethke ein ehemaliger DEL-Torwart, ihm zur Seite steht der letztjährige TSV-Juniorentorwart Markus Seeßle, der aus beruflichen Gründen nach Ulm wechselte. Auch die Defensivabteilung ist gespickt von erfahrenen Akteuren. So spielten Christian Seeberger oder Martin Valenti jahrelang in den höchsten deutschen Eishockey Ligen. In der Offensive kann Trainer Hlozek auf die Memminger Neuzugänge Christian Augst und Waldemar Dietrich setzen. ührungsspieler sind allerdings Manfred Jorde und Gabriel Gaube, die eine Fülle von Oberliga-Einsätzen aufweisen können. Selbst wenn die Vorbereitungsphase nicht wie gewünscht verlief, werden die Ulmer ab dem 20. Oktober ein nur schwer zu besiegender Gegner sein. Im ersten Spiel konnte der TSV ein niveauarmes Spiel mit 3:1 für sich entscheiden. Auf Seiten des TSV kann Trainer Franz Steer bis auf die Verletzten Markus Poetzel und Daniel Hahn auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Bevor am 20. Oktober die Saison mit dem Auswärtsspiel in Höchstadt startet, ist das Spiel gegen die River Hawks die letzte Möglichkeit, die Reihen abzustimmen und in Form zu bringen. Zum ersten Heimspiel in der Punkterunde begrüßt der TSV am  Sonntag, 22. Oktober, um 18 Uhr den EV Pegnitz in der Eissporthalle Erding.

Zwei Neuzugänge für die Islanders 

Lindau, 10. Oktober Der EV Lindau hat seine Defensive für die kommende Landesliga-Saison weiter verstärkt. Vom Bayernligisten EC Ulm/Neu-Ulm kehrt Phillip Hocker an den Bodensee zurück. Der 24-Jährige spielte bereits von 2002 bis 2004 für den EV Lindau. In der vergangenen Saison stieg der Verteidiger mit Ulm in die Bayernliga auf. „Phillip ist ein sehr lauf- und spielstarker Mann und gibt uns noch mehr Tiefe in der Abwehr“, sagt der sportliche Leiter des EV Lindau, Bernd Wucher. „Mit ihm haben wir einen Leistungsträger und Teamspieler zurückbekommen.“ Auch EVL-Coach Willy Bauer ist glücklich über seinen neuen Spieler: „Er ist geschickt im Zweikampf und sitzt selten auf der Strafbank. Das ist in dieser Saison extrem wichtig, denn die neue Regelauslegung ist sehr eng. Deshalb wird auch keine Mannschaft um Sperren herumkommen. Die Tiefe in unserem Kader werden wir definitiv benötigen.“ Hocker wird bei den Islanders die Nummer 47 tragen und bereits am Samstag beim Testspiel in Pfaffenhofen (16:45 Uhr) gegen den ERSC Ottobrunn auflaufen. Ebenfalls vom EC Ulm kehrt Patrick Matzenmüller zu den Islanders zurück. Der 26-Jährige hütete bereits in der Saison 2002/2003 das Lindauer Tor, ehe er über Ravensburg nach Ulm wechselte. „Patrick war mit der Mannschaft im letzte Woche Trainingslager in Bad Wörishofen und von der Stimmung im Team begeistert“, berichtet Wucher. Außerdem seien auch berufliche Gründe für den Wechsel ausschlaggebend gewesen. Wegen eines neuen Jobs sei es sportlich für Matzenmüller ein Übergangsjahr. „Er wird sich zunächst einmal hinter Waldemar Quapp und Julian Epp einreihen. Langfristig gesehen wird es aber ein gesunder Konkurrenzkampf ums Lindauer Tor werden“, sagt Wucher. „Wir sind jetzt wirklich in jedem Mannschaftsteil tief besetzt.“

Zuschauerkulisse enttäuschte 

Königsbrunn, 9. Oktober Die Erfolgsserie des ESV Pinguine Königsbrunn hält an und kaum einer scheint es zu merken. Vor zweimal enttäuschender Zuschauerkulisse gewannen die Brunnenstädter gegen Ligakonkurrent EV Fürstenfeldbruck mit 8:1 (5:1, 2:0, 1:0) und gegen Bayernligaabsteiger EA Schongau mit 5:1 (1:0, 2:1, 2:0). Angeführt vom bärenstarken Patrick Ullmann überzeugte das Team auch die letzten Skeptiker. Ein Doppelschlag in der siebten Minute durch Sascha Stürzl brachte die verdiente Führung. In der 14. Minute legte Ullmann das 3:0 nach. Auch ein Gegentreffer zum 4:1 störte die Mannschaft nicht, denn zwei weitere Tore wurden durch schön anzuschauende Kombinationen erzielt. Zu Beginn des zweiten Abschnitts nahmen die Pinguine gleich zwei Gänge heraus und blieben trotzdem die bestimmende Mannschaft. Es war Patrick Ullmann vorbehalten seinen Hattrick mit zwei weiteren Toren zu erzielen und gleichzeitig das Ergebnis auf 7:1 zu erhöhen. Im letzten Drittel wurde noch einmal Tempo herausgenommen und die Partie verflachte ein wenig. Dennoch war es fast beängstigend, wie überlegen die Pinguine blieben. Nachdem alle vorherigen Tore von der zweiten, dritten und vierten Reihe erzielt wurden, gelang es Verteidiger Davide Conti mit dem 8:1 auch für die erste Reihe ein Tor zu erzielen. Am Marktsonntag kam es dann zum Duell mit den Mammuts der EA Schongau. Vor drei Wochen gelang dabei ein lockerer 10:0-Erfolg in Schongau, doch viele im Umfeld waren sich einig, dass es diesmal nicht so einfach werden würde. Nach Spielende war man sich im Lager der Pinguine aber sicher, dass eine Wiederholung möglich gewesen wäre, hätte das Team ein wenig mehr aufs Tempo gedrückt. Königsbrunn – Fürstenfeldbruck. Tore: 1:0 (7.) Stürzl, 2:0 (7.) Stürzl, 3:0 (14.) Ullmann, 4:0 (15.) Rehle, 4:1 (17.) Geuß, 5:1 (17.) Arnold, 6:1 (23.) Ullmann, 7:1 (35.) Ullmann, 8:1 (46.) Conti. Strafen: Königsbrunn 22, Fürstenfeldbruck 12 + 10 (Helfrich). Königsbrunn – Schongau. Tore: 1:0 (8.) Hanemann, 1:1 (23.) Schneider, 2:1 (24.) Hägele, 3:1 (37.) Hägele, 4:1 (45.) Ullmann, 5:1 (52.) Heichele. Strafen: Königsbrunn 20 + 10 (Gerstberger), Schongau 26 + 10 (Balzarek) + 5 + Spieldauer (Berndaner). 

Jubelstimmung bei Black Hawks nach Donau-Pokal-Sieg 

Passau, 9. Oktober Ihre bisher beste Saisonleistung haben die Black Hawks Passau mit dem Donau-Pokal-Triumph in Deggendorf gekrönt. Mit 5:3 gewannen die Passauer das entscheidende Spiel. Die Gäste waren über weite Strecken die bessere Mannschaft, dennoch blieb das Spiel bis zur Schlusssirene spannend. So war das Finale um den Donau-Pokal beste Werbung für Bayernliga-Eishockey. Bereits am Freitag zeigten die Cracks von Trainer Otto Keresztes, dass die Zuschauer in der kommenden Saison in der Passauer Eis-Arena einiges erwarten dürfen. Sie bekamen gegen Landesligist Dingolfing Einbahnstraßeneishockey zu sehen. „In Deggendorf zu gewinnen, ist toll für unsere Stimmung, aber wir wissen, dass wir uns noch immer in der Saisonvorbereitung befinden“, bremst Otto Keresztes allzu euphorische Stimmen. Gerade mal 15 Sekunden standen auf der Uhr, da hatten die Black Hawks Stürmer das Deggendorfer Tor bereits dreimal anvisiert. Dem Angriffswirbel hatte Fire nur wenig entgegen zu setzen, es dauerte bis zur achten Minute, ehe der Passauer Goalie Daniel Huber zum ersten Mal ernsthaft ins Geschehen eingreifen musste. Auf der Gegenseite konnte sich die Deggendorfer Defensive über Arbeitsmangel nicht beklagen. Dennoch durften zunächst die Gastgeber die Führung bejubeln. Eine Unachtsamkeit in der Defensive, ein kluger Pass von Ex-Nationalspieler Thomas Greilinger und schon musste Daniel Huber den Puck aus dem Netz fischen (Feistl, 11.). Ein Schock, von dem sich die Hawks nur langsam erholten. Noch dazu nutzten die Gastgeber ihr erstes Powerplay zum 2:0 (Weinzierl M., 17.). „Vielleicht war das der Wake-up-Call für uns, mit Sicherheit war aber unser Anschlusstor 19 Sekunden vor der ersten Drittelpause enorm wichtig“, analysiert Coach Keresztes. Das zweite Drittel gehörte ausschließlich den Black Hawks. Vier Tore und kaum Szenen der Gastgeber, genau nach dem Geschmack des Übungsleiters. Knapp drei Minuten waren gespielt, als die zahlreichen Passauer Fans den Ausgleichstreffer von Christian Setz bejubelten (23.). Nun auch angetrieben vom lautstarken Anhang sorgten Majer in Überzahl nach einer blitzschnellen Kombination (28.), Gantschnig (31.) und Hadamik (32.) für die weiteren Treffer. Dazu gesellte sich auch eine Portion Glück, Greilinger zielte zu genau und traf nur den Pfosten. Ansonsten verzeichnete Deggendorf Fire, abgesehen von ein paar Einzelaktionen, wenige nennenswerte Szenen. Im Schlussabschnitt viel nur noch ein Tor. Thomas Greilinger verkürzte zum 3:5-Endstand.  

Passau Black Hawks entführen den 

Deggendorf, 9. Oktober Schon vor Beginn der Partie zwischen Deggendorf Fire und den Passau Black Hawks brodelte es in der Deggendorfer Eissporthalle. Denn über 600 Fans warteten auf die Mannschaften, die sich um den Donaupokal duellierten. Doch die Gastgeber unterlagen mit 3:5 (2:1, 0:4, 1:0). Bereits von Anfang an legten die Passauer ein hohes Tempo vor, aber die Deggendorfer Abwehr konnte standhalten. In der elften Minute hatten die Deggendorfer die erste hochkarätige Chance und Florian Feistl nutzte sie zum viel umjubelten 1:0. Nur sechs Minuten später war es Markus Weinzierl, der in Überzahl dem Passauer Torwart keine Chance ließ. Kurz vor Drittelende erzielten die Passauer den Anschlusstreffer ebenfalls in Überzahl. Im zweiten Drittel spielten nur die Passauer. In der 23. Minute erzielten sie den Ausgleich und nur vier Minuten später sogar die 3:2-Führung. Aber die Deggendorfer machten keine Anstalten dagegen zu halten. In der 31. und 32. Minute bauten die Bayernliga-Aufsteiger die Führung sogar noch auf 5:2 aus. Danach nahm Günter Eisenhut eine Auszeit und redete seiner Mannschaft ins Gewissen. Anscheinend genau die richtige Maßnahme zur richtigen Zeit, denn die Deggendorfer nahmen wieder das Spiel auf und hielten dagegen. Im letzten Drittel wurde das ganze sehr ruppig. Jedoch traf nur noch Thomas Greilinger zum 3:5. Tore: 1:0 (10:47) Feistl Florian (Greilinger Thomas, Weinzierl Philipp), 2:0 (16:05) Weinzierl Markus (Kulzer Thomas/5-4), 2:1 (19:41) Piskunov Alexej (Piskunov Sergej, Hadamik Fabian/5-4), 2:2 (22:54) Setz Christian (Gomov Vladimir, Majer Jaroslav), 2:3 (27:37) Majer Jaroslav (Toth Andreas, Mitternacht Christian),  2:4 (30:16) Gantschnig Alexander (Schuster Rainer), 2:5 (31:36) Hadamik Fabian (Piskunov Sergej), 3:5 (54:27) Greilinger Thomas (Stern Karl-Heinrich, Bayer Manuel/4-3). Strafen: Deggendorf 18 + 5 + Spieldauer (Markus Simbeck), Passau 16 + 5 + Spieldauer (Christian Mitternacht). Zuschauer: 643.

Schwer getan 

Memmingen, 9. Oktober Mit einem weiteren 5:2 (0:1, 2:0, 3:1)-Sieg kehrte der ECDC von seinem vorletzten Vorbereitungsspiel aus Bad Wörishofen zurück. Dabei taten sich die Indians fast 50 Minuten gegen den Landesligisten schwer. Trainer Michael Bielefeld konnte in diesem Spiel bis auf den erkrankten Florian Häfele auf alle Spieler zurückgreifen. Auch Verteidiger Markus Keintzel stand nach knapp drei Wochen wieder auf dem Eis. Allerdings waren es zunächst die Hausherrn, die in der zweiten Minute mit 1:0 in Führung gingen. Der ECDC zwar optisch überlegen, aber trotz zahlreicher Chancen im ersten Abschnitt ohne Torerfolg. Vor allem beim Schlussmann Andreas Nick konnten sich die Gastgeber bedanken, dass das Spiel weiter günstig für den Landesligisten stand. Der völlig verdiente Ausgleich dann in der 24. Minute, als Matthias Ziegler den Puck in die Maschen setzte. Der ECDC drückte und der verdiente Lohn dann in der 34. Minute als Andreas Becherer die Rot-Weissen erstmalig in Führung brachte. Im letzten Abschnitt hatte Matthias Ziegler erneut eine Riesenmöglichkeit, als er allein auf das Gehäuse von Bad Wörishofen zulief, sein Schlagschuss aber nur an den Pfosten ging. Pech hatte dann Indians-Goalie Konstantin Bertet, als ihm ein sicher geglaubter Schuss von Jiri Kunce durch die Schoner ins Tor zum 2:2 Ausgleich rutschte. In den letzten zehn Minuten schaffte der ECDC dann doch noch die tapfer kämpfenden Kneippstädter zu besiegen. Michael Hlozek aus der Drehung, Geburtstagskind Andreas Börner und erneut Michael Hlozek überwanden den hervorragenden Torhüter der Kneippstädter und stellten den Sieg zum 5:2 sicher. Unmut sorgte kurz vor Schluss noch ein sinnloser Kniecheck von Georg Falter an Martin Löhle, der aber nur mit zwei Minuten bestrafte wurde. Tore: 1:0 (1:14) Kollmeder (Schweinberger), 1:1 (23:12) Ziegler, 1:2 (33:20) Becherer, 2:2 (43:06) Kunce, 2:3 (51:06) Hlozek (Haschka, Becherer), 2:4 (52:04) Börner (Völk, Ziegler), 2:5 (54:28) Hlozek (Haschka, Becherer). Strafen: Bad Wörishofen 20, Memmingen 18. Zuschauer: 150. 

Begeisternder 7:5-Sieg der Eisbären - Eisbären-Goalie Nachtmann wechselt in die DEL 

Heilbronn, 9. Oktober Die Generalprobe der Eisbären Heilbronn für das Lokalderby am Freitag gegen Stuttgart ist geglückt. Das Team von Trainer Kai Sellers hat den Hessen-Ligisten Darmstadt Stars beim Testspiel auf dessen Eis souverän mit 7:5 (2:1, 3:2, 2:2) geschlagen. Die Mannschaft war gegenüber den letzten Spielen nicht wiederzuerkennen. Waren bisher viele Tore noch aus Einzelaktionen hervorgegangen, präsentierte sich das Team diesmal als eine echte Einheit. Jeder Einzelne ging 60 Minuten lang ein sehr hohes Tempo, die Scheibe lief wie noch selten zuvor, und vor dem Tor wurde mit Nachdruck der Abschluss gesucht. Einzig die fünf Gegentreffer passten nicht ganz ins Bild. René Werner, der etatmäßige dritte Goalie der Eisbären, hatte eigentlich einen relativ ruhigen Abend, doch wenn die Gastgeber mal vor das Tor kamen, nutzten sie ihre wenigen Chancen kaltblütig aus. Die Treffer für die Eisbären erzielten Alex Weiß (2), Sascha Bernhardt, Marc Oppenländer, Igor Dorochin, Alex Keterling und Heiko Becker.
Die Eisbären Heilbronn müssen einen unerwarteten Abgang verzeichnen. Torhüter Markus Nachtmann hat Trainer und Vorstand Kai Sellers am Montag mitgeteilt, dass er mit sofortiger Wirkung zu, ERC Ingolstadt in die DEL wechseln wird. „Das ist natürlich ein Schock für uns“, so Sellers, „aber wir haben mit Kevin Friedle einen sehr guten Ersatz im Team. Markus musste diese Chance einfach wahrnehmen, das kann ich ihm nicht verübeln.“ Nachtmann hatte mit dem Profi-Dasein eigentlich schon abgeschlossen, doch nun kam das überraschende Angebot des DEL-Klubs - für den 30-Jährigen die vielleicht letzte Chance, in der höchsten deutschen Eishockey-Liga Fuß zu fassen. Dort hatte er in der Vergangenheit schon für Kassel und Landshut gespielt. An Nachtmanns Stelle nimmt nun wieder Kevin Friedle die Position des ersten Torhüters ein. Der 19-Jährige hatte in der vergangenen Saison schon eindrucksvoll bewiesen, dass er mit dem auf einem Stammgoalie lastenden Druck bestens umgehen kann. Durch zahlreiche Glanzparaden war er schnell zum Publikumsliebling bei den Eisbären-Fans geworden.

SEC gewinnt zum Auftakt

Stuttgart, 9. Oktober Der Stuttgarter EC hat sein Auftaktspiel in der Baden-Württemberg-Liga gewonnen. Das Team, das seit dieser Saison mit dem SC Bietigheim-Bissingen kooperiert, gewann gegen die Amateur-Mannschaft des Schwenninger ERC mit 5:2 (1:1, 1:1, 3:0). Tore: 0:1 (10:04) Stephan Mehne (Stefan Schäfer), 1:1 (13:34) Arthur Votler (Sven Furgol), 2:1 (33:02) Martin Walter (Pavol Jancovic, Sven Furgol), 2:2 (39:57) Christopher Kohn, 3:2 (41:41) Arthur Gross (Tobias Bergmann, Manuel Neumann), 4:2 (54:32) Marcel Neumann (Viktor Beck), 5:2 (57:04) Ron Horwarth (Barry Noe). Strafen: Stuttgart 8 + 10 (Arthur Gross), Schwenningen 16 + 10. Zuschauer: 273.

Zwei Testspielsiege 

Erding, 8. Oktober Ein erfolgreiches Testspielwochenende liegt hinter dem TSV Erding. Beim 3:1-Sieg gegen den EC Ulm/Neu-Ulm lag der TSV nach Toren von Martin Schneider und Peter Lindner bereits nach fünf Minuten mit 2:0 in Front. In der Folge verflachte das Spiel immer mehr, und Ulm konnte zum 2:1 verkürzen. Im letzten Drittel stellte Stefan Peipe mit dem Tor zum 3:1 den nie gefährdeten TSV-Sieg endgültig sicher. Tore: 0:1 (2.) Schneider (Köhler), 0:2 (4.) Lindner (Gambs), 1:2 (29.) von Sigriz (Klein/5-3)), 1:3 (47.) Peipe (Calligaro). Strafen: Ulm 28 + 10 (Seeberger), Erding 24. Zuschauer: 100. Eine ansprechende Leistung zeigte die TSV-Truppe beim 4:2 gegen den EHC Waldkraiburg. Nach Toren von Mikael Köhler und Stefan Peipe lag die Steer-Truppe schnell mit 2:0 in Front. Doch die Löwen konnten noch vor der ersten Drittelpause zum 2:2 ausgleichen. Im zweiten Spielabschnitt erhöhte Florian Mitternender nach Vorarbeit von Ales Jirik auf 3:2. Den Endstand zum 4:2 stellte schließlich Daniel Harrer her. Zum letzten Testspiel empfängt der TSV Erding am nächsten Sonntag um 18 Uhr den EC Ulm/Neu-Ulm. Tore: 1:0 (7.) Köhler (Lachner, Harrer), 2:0 (8.) Peipe (Lindner), 2:1 (9.) Waldmann (Hanöffner, Zerwesz/5-4), 2:2 (11.) Waldmann (Crombeen, Zerwesz), 3:2 (27.) Mitterneder (Jirik), 4:2 (48.) Harrer (Steinmann, Schrödinger/5-3). Strafen: Erding 12 + 10 (Lindner), Waldkraiburg 18 + 10 (Waldmann) + 10 (Hanöffner). Zuschauer: 217.

„Endspiel“ im Donaupokal 

Deggendorf, 5. Oktober Am vergangenen Sonntag endete die Partie zwischen den Passau Black Hawks und Deggendorf Fire unentschieden 3:3. Da beide Mannschaften gegen die Isar Rats aus Dingolfing entweder schon deutlich gewonnen haben oder es einer Sensation gleichen würde, wenn Passau gegen Dingolfing verlieren würde, ist das letzte Spiel zu einem echten Endspiel um den traditionellen Donaupokal geworden. Die Mannschaft von Trainer Günter Eisenhut kann im Gegensatz zum letzten Sonntag wieder auf bewährte Kräfte zurückgreifen. So wird Thomas Kulzer, der beruflich in Kanada war, wieder mit Markus Simbeck und John Sicinski die Abwehrreihen der Gegner durcheinander wirbeln. Auch die zweite Reihe mit den Flügelstürmern Kurt Reichermeier und Florian Feistl und in der Mitte Thomas Greilinger wollen wieder ihr Können zeigen. Zusammen mit Michael Winnerl wird Enrico Kock ein Angriffsduo bilden. Nachdem Enrico Kock im Frühjahr sein letztes Eishockeyspiel bestritten hatte, stand er am Dienstag wieder am Eis. Trainer Günter Eisenhut mahnte aber, dass er sich noch im Aufbau befindet und daher keine Wunderdinge von ihm zu erwarten seien. In der Verteidigung kann man auch wieder auf einen gesunden Manuel Bayer zurückgreifen, der am Sonntag noch leicht krank das Spiel in Passau bestritten hatte und nach 50 Minuten das Spiel beendete. Los geht es am Sonntag um 18:30 Uhr in Deggendorf. 

Zurück zum Alltag 

Königsbrunn, 5. Oktober Nach der großen Saisoneröffnungsfeier kehrt der ESV Pinguine Königsbrunn nun in den Vorbereitungsalltag zurück. Die Testspiele Nummer acht und neun stehen am Wochenende für die Schützlinge von Trainer Marian Hurtik an. Am Freitag trifft der ESV in der heimischen Königsthermeneishalle auf den EV Fürstenfeldbruck (20 Uhr), am Sonntag stellt sich die EA Schongau in Königsbrunn vor (18 Uhr). Die Brucker waren in der vergangenen Saison die Überraschung schlechthin. Als Abstiegskandidat gehandelt führte Erfolgscoach Rudi Sternkopf den EVF auf einen sensationellen dritten Platz der Bayernliga. Auch in diesem Jahr werden die Gäste wohl wieder ein Wörtchen um die Play-off-Plätze mitreden, allerdings wird kein Gegner das Team aus Fürstenfeldbruck unterschätzen. Den größten und vielleicht schmerzhaftesten Wechsel gab es auf der Trainerposition. Rudi Sternkopf wechselte zum TEV Miesbach in die Oberliga. Als neuen Trainer verpflichteten die Brucker einen in Königsbrunn ganz und gar nicht Unbekannten: Charlie Sejdl. Dieser trainierte in der abgelaufenen Runde die Bundesligajugend des EV Landsberg 2000 und soll dort weiter machen, wo Sternkopf aufgehört hat. Das Sonntagsspiel steht für die Fans beider Lager unter dem Zeichen Abschied für eine unbestimmte Zeit. Zum letzten Male für mindestens ein Jahr kreuzen dabei die Rivalen die Schläger, denn die EA Schongau tritt nach dem Abstieg nun in der Landesliga an. Vor zwei Wochen gab es bereits ein Hinspiel in Schongau, das die Pinguine mit 10:0 gewannen. 

Eisbären testen in Darmstadt 

Heilbronn, 5. Oktober Nach dem 7:1-Auftaktsieg in der Baden-Württemberg-Liga gegen Schwenningen bestreiten die Eisbären Heilbronn am Sonntag, 18 Uhr, ein weiteres Testspiel. In Darmstadt trifft das Team von Kai Sellers auf die Darmstadt Stars. Der ambitionierte Hessenligist ist einer der möglichen Gegner, sollten die Eisbären die Aufstiegsrunde zur Oberliga erreichen. Trainer Sellers möchte die Partie nutzen, um im Hinblick auf das Lokalderby am nächsten Freitag gegen Stuttgart noch einmal am Spielsystem zu feilen.

Testprogramm geht in den Endspurt 

Erding, 5. Oktober Am kommenden Wochenende stehen für den TSV Erding gleich zwei Testspiele auf dem Programm. Am Freitag gastiert die Steer-Truppe beim Bayernliga-Aufsteiger EC 2000 Ulm/Neu-Ulm und am Sonntag trifft man um 18 Uhr in der heimischen Eissporthalle auf den EHC Waldkraiburg. Für den TSV Erding sind die Spiele zwei Wochen vor Saisonstart eine gute Standortbestimmung. Die Ulmer sind ein heißer Play-off-Kandidat, die Waldkraiburger sind sogar einer der Top-Favoriten der Liga. Im Tor der River Hawks steht mit Marc Pethke ein ehemaliger DEL-Keeper. Als Backup-Goalie steht der letztjährige TSV-Juniorenkeeper Markus Seeßle zur Verfügung.  Die Abwehrreihen werden angeführt von Martin Valenti und Christian Seeberger. Beide wechselten vor der Saison aus der Oberliga nach Ulm und gehören sicherlich zu den stärksten Abwehrspieler der Liga. Auch im Sturm kann Trainer Hlozek auf überdurchschnittliche Spieler bauen. Denn Manfred Jorde, Waldemar Dietrich und Christian Augst sind immer für Tore gut. Zum Sonntagsgegner EHC Waldkraiburg braucht nicht viel gesagt werden. In den letzten Jahren waren die Spiele gegen die Löwen immer von großem Einsatz und Emotionen geprägt. Der Kader des EHC hat sich in der Sommerpause kaum verändert. Die Verteidigung wurde mit Sergej Demcenko von den Kelten aus Burgkirchen verstärkt. Die ohnehin schon starke Offensivabteilung um Crombeen, Führmann, Zerwesz und Co. erhielt mit Stefan Rohm vom EHC Klostersee und Tobias Brenniger vom EV Landshut weiter Zuwachs. Nachdem die bisherigen Vorbereitungsspiele der Löwen noch nicht nach Wunsch verliefen, hat Trainer Klaus Feistl derzeit einen schweren Stand. Allerdings dürfen die Leistungen in der Vorbereitung nicht überbewertet werden, denn erst wenn es ab dem 20. Oktober um Punkte geht, müssen die Spieler ihr gesamtes Potential abrufen können. 

Black Hawks wollen Donau-Pokal gewinnen 

Passau, 5. Oktober Am Sonntag, 8. Oktober soll es in Deggendorf ein echtes Finale um den Donau-Pokal geben – deswegen zählt für die Black Hawks Passau am Freitag, 6. Oktober, ab 20 Uhr nur der Heimsieg gegen den EV Dingolfing. Die erste Aufgabe bei den Isarstädtern haben die Hawks erfolgreich gelöst. Das 7:2 am Dienstag war nie gefährdet. Von Beginn an waren die Hawks beim Landesligisten EV Dingolfing überlegen, Chancen ergaben sich beinahe im Minutentakt. Zum Spieler des Tages entwickelte sich dabei Kevin Kühnhackl im Tor der Gastgeber. „Unglaublich, was der alles weggefischt hat, wir hatten ja bestimmt 70 bis 80 Schüsse auf sein Tor“, sagte Karl-Heinz Duschl, sportlicher Leiter der Black Hawks, nach dem Testspiel. Dabei legte die Mannschaftsleitung der Passauer Wert darauf, möglichst alle Spieler zum Einsatz kommen zu lassen. So standen nach ihren Verletzungspausen Gert Heubach und Christian Mitternacht zum ersten Mal wieder auf dem Eis. „Das Ergebnis war von vorne herein zweitrangig. Viel wichtiger ist es in dieser Phase, die Rekonvaleszenten wieder in die Mannschaft zu integrieren und die Sturmreihen zu stärken“, betont Duschl. Nachdem die Mannschaft vormittags noch eine freiwillige Trainingseinheit absolviert hatte, ließen es die Cracks im ersten Drittel noch ruhig angehen, zwei Treffer standen nach 20 Minuten  auf der Anzeigentafel. Mit etwas mehr Gas kamen die Passauer nach dem ersten Wechsel zurück und spielten in der Folge den Klassenunterschied aus. „Respekt aber vor Dingolfing, die haben nie aufgegeben. Ich bin mir sicher, dass die Isar Rats in dieser Saison ein Wörtchen um den Aufstieg in die Bayernliga mitreden werden“, schätzt Duschl. Die Hawks zeigten über die gesamten 60 Minuten eine kompakt gute Mannschaftsleistung. Auch Michael Herzog, der für Daniel Huber im Tor stand, nutzte seine Möglichkeiten, sein Können unter Beweis zu stellen und das Rennen um die Nummer 1 im Passauer Tor offen zu halten. Am Freitagabend dürfen sich die Fans in der Passauer Eis-Arena vielleicht noch auf das eine oder andere Tor mehr freuen. „Denn wir wollen unseren Fans wieder ein interessantes Spiel bieten. Dabei wissen wir aber auch, dass die Dingolfinger uns in eigener Halle ein Bein stellen wollen“, meint Duschl. Dennoch wäre alles andere als ein Sieg gegen die Isar Rats eine Enttäuschung. Gewinnen die Hawks gegen Dingolfing, kommt es am Sonntag in Deggendorf zum Finale um den Donau-Pokal.

Pinguine in starker Form

Königsbrunn, 2. Oktober Der ESV Pinguine Königsbrunn ist zurück in der Heimat. Dies wurde am vergangenen Wochenende mit zwei Heimspielen sowie zahlreichen Nachwuchsspielen im Rahmen der Saisoneröffnung gefeiert. Im Samstagabendspiel unterlagen die Pinguine erwartungsgemäß mit 0:11 (0:3, 0:3, 0:5) gegen das DEL-Team der Augsburger Panther. Am Sonntag schickte der ESV die die Roten Teufel Bad Nauheim mit 13:4 (6:1, 2:1, 5:2) nach Hause. Bereits im Vorfeld des Spiels gegen die Panther träumten wohl nur die kühnsten Optimisten von einer Überraschung, schließlich liegen zwischen beiden Vereinen drei Ligen. Dennoch kämpften die Spieler von Trainer Marian Hurtik verbissen und machten es Augsburg zumindest teilweise unangenehm. Dass am Ende ein 0:11 auf der Anzeigentafel stand, enttäuschte weder Spieler noch Fans. Im Sonntagspiel dann ein vollkommen unerwartetes, anderes Bild. Gegen die Roten Teufel, die im hessischen Landesverband wie die Pinguine viertklassig spielen, klappte bei den Pinguinen fast alles. Nach nur 26 Sekunden konnte Andreas Klundt die Führung erzielen. Zwei Minuten später wurde auf 2:0 erhöht. Dem Nauheimer Anschlusstreffer folgten weitere vier ESV-Treffer im ersten Abschnitt. Kontinuierlich bauten die Pinguine die Führung aus. Negatives Highlight war ein Spielverweis gegen den Nauheimer Kapitän, der Tim Lippert mit einem Stockstich niederstreckte und beim Verlassen des Eises tumultartige Szenen auslöste. Königsbrunn – Augsburg. Tore: 0:1 (5.) Fendt, 0:2 (12.) Mayr, 0:3 (20.) Joseph, 0:4 (26.) Buzas, 0:5 (33.) Hammer, 0:6 (34.) Buzas, 0:7 (41.) Hammer, 0:8 (44.) Dubé, 0:9 (47.) Joseph, 0:10 (51.) Pratt, 0:11 (55.) Mayr. Strafen: Königsbrunn 18, Augsburg 6. Königsbrunn – Bad Nauheim: Tore: 1:0 (1.) Klundt, 2:0 (3.) Schwimmbeck, 2:1 (4.) Müller, 3:1 (7.) Schwimmbeck, 4:1 (9.) Polaczek, 5:1 (17.) Klundt, 6:1 (20.) Franc, 7:1 (28.) Gossmann, 8:1 (31.) Polaczek, 8:2 (38.) Simon, 9:2 (43.) Gerstberger, 10:2 (49.) Stürzl, 11:2 (52.) Stürzl, 12:2 (53.) Franc, 13:2 (54.) Hanemann, 13:3 (59.) Schmitt, 13:4 (60.) Müller. Strafen: Königsbrunn 30, Bad Nauheim 38 + 5 + Spieldauer (Naulin). 

Erneuter Vorbereitungssieg für die Indians 

Memmingen, 2. Oktober Auch im sechsten Vergleich mit einem Schweizer Team gingen die Memminger Indians als verdienter Sieger vom Eis. Der EHC Kreuzlingen-Konstanz konnte die Allgäuer nur bedingt fordern, der ECDC gewann mit 7:3 (1:0, 4:2, 2:1). Zu Beginn der Partie entwickelte sich noch ein recht ausgeglichenes Spiel, in dem es Torszenen auf beiden Seiten gab. Vor allem durch sehr kleinliche Schiedsrichterentscheidungen war das Spiel geprägt von vielen Strafzeiten. Vor allem die Indians taten sich sehr schwer mir der neuen Regelauslegung des Schiedsrichtergespanns und wurden so ein ums andere Mal in die Kühlbox geschickt. Bei numerische Ausgeglichenheit ließen die Memminger keinen Zweifel daran, wer Herr im Hause ist. Martin Löhle besorgte dann in der elften Minute die verdiente 1:0-Führung für den Bayernligisten. Auf der anderen Seite pariert Konstantin Bertet, der an diesem Abend eine ansprechende Leistung bot, alles was die Gäste auf seinen Kasten abfeuern. Im Mittelabschnitt war der ECDC dann zunächst das spielbestimmende Team. Der Neuzugang aus Ulm, Michael Hlozek, erhöhte dann auf 2:0 für seine neuen Farben, ehe die Gäste aus zwei Möglichkeiten auch zwei Tore erzielten. Überraschenderweise stand es 2:2 Unentschieden. Doch die Indians antworteten umgehend, und zogen bis zur Sirene durch die Tore von Löhle, Ziegler und Tarrach auf 5:2 davon. Am Ende des Drittels musste Gästespieler Mario Sievi nach einem bösen Foul vorzeitig zum Duschen. Diese Überzahl nutzten die Maustädter dann gleich zu Beginn des Schlussabschnitts. Ingo Nieder, der wieder den verletzten Kapitän Pyka vertrat, staubte einen Schlagschuss von Holger Völk zum 6:2 ab. Topscorer Martin Löhle erhöhte auf 7:2, ehe die Gäste mit ihrem 7:3 20 Sekunden vor dem Ende lediglich noch Ergebniskosmetik betrieben. Am Ende stand ein verdienter Sieg. Tore: 1:0 (10:13) Löhle (Völk), 2:0 (22:31) Hlozek (Becherer), 2:1 (23:47) Mästinger
2:2 (26:21) Müller, 3:2 (30:13) Löhle (Hlozek), 4:2 (35:48) Ziegler (Börner, Waldherr), 5:2 (37:49) Tarrach (Löhle, Völk), 6:2 (40:24) Nieder (Völk, Löhle), 7:2 (44:17) Löhle (Meißner, Nieder), 7:3 (59:40) Müller (Mästinger). Strafen: Memmingen 38, Kreuzlingen-Konstanz 25+30. Zuschauer: 350.

Fire präsentiert Enrico Kock als neuen Spieler 

Deggendorf, 2. Oktober Bereits im Sommer hatten die Verantwortlichen von Deggendorf Fire Kontakt zu Enrico Kock, der in der letzten Saison noch Kapitän den Eisbären Regensburg in der 2. Bundesliga war. Jetzt konnten Günter Eisenhut und Christian Zessack Nägel mit Köpfen machen und am Samstag Enrico Kock als Neuzugang von Deggendorf Fire präsentieren. Kock, der das Eishockey spielen in der Lausitzer Talentschmiede Weißwasser erlernt hat, spielte nach seiner Zeit beim ES Weißwasser in Deggendorf, Amberg und zuletzt sieben Jahre in Regensburg. In insgesamt 610 Spielen machte er 152 Tore und 196 Vorlagen, außerdem brachte er es auf 407 Strafminuten. Er wird bereits am Dienstag, 3. Oktober, in das Mannschaftstraining einsteigen und wenn alle Passformalitäten geregelt werden können, wird er am Sonntag zu Hause gegen die Passau Black Hawks für Deggendorf Fire auflaufen. 

Beste Stimmung bei Saisoneröffnung 

Passau, 2. Oktober Niemand hätte die Saion-Eröffnung in der Passauer Eis-Arena besser planen können. Rund 1000 Zuschauer bekamen sowohl von den Black Hawks Passau als auch von Deggendorf Fire gute Eishockeykost serviert. Am Ende stand ein 3:3-Unentschieden. Obwohl es erst in dei Wochen um Punkte in der Bayernliga geht, schenkten sich die beiden Teams bei diesem Donau-Pokal Spiel nichts. Keresztes sprach von „Autobahneishockey, ab durch die Mitte. Das ist zwar für die Zuschauer super, als Trainer kann man aber manchmal nicht hinschauen.“ Immer wieder taten sich durch diese Spielweise Lücken in der Defensive auf, die die Stürmer aber nur bedingt nutzen konnten. Trotzdem, Deggendorfs Trainer konnte beim Blick auf die Ergebnistafel lächeln: „Mit dem Unentschieden bin ich hochzufrieden. Passau ist ja nicht irgendein Gegner. Das werden sicher noch ganz interessante Duelle werden. Auf die freuen wir uns schon alle.“ Die Deggendorfer Führung durch Thomas Greilinger drehten Vladimir Gomov und Daniel Zollo um. Doch nur 39 Sekunden nach Beginn des Mitteldrittels glich John Sicinski zum 2:2 aus. Jaroslav Majer sorgte für die erneute Passauer Führung. Postwendend glich jedoch Karl-Heinrich Stern für den DSC aus. 

St. Gallen kein Problem für die Indians 

Memmingen, 2. Oktober In einem weiteren Vorbereitungsspiel auf die Bayernliga besiegte der ECDC Memmingen die St. Gallen Tigers mit 9:3 (4:1, 2:0, 3:2). Ohne große Probleme absolvierte der ECDC sein Auswärtsspiel am ungewohnten Samstagabend in St. Gallen. Bereits nach sieben Minuten stand es durch Tore von Ingo Nieder, Michael Hlozek und Matthias Ziegler 3:0 für die Indians. Die Gastgeber zeigten sich im Mitteldrittel vor allem in Überzahl extrem schwach. Fast fünf Minuten in Folge spielten die Tigers mit zwei Mann mehr, das Tor schossen aber die Memminger. Andreas Becherer verwandelte mit einem Solo zum 5:1. Die Indians taten in diesem Spiel nur das nötigste. Als die Tigers im dritten Abschnitt den 2:6-Anschlusstreffer schossen, legte der ECDC wieder „eine Schippe“ drauf und erzielte innerhalb von 80 Sekunden drei Tore. Erfolgreichster Torschütze war an diesem Abend Florian Häfele mit vier Treffern. Tore: 0:1 (03:52) Nieder (Meißner, 5-4), 0:2 (04:32) Hlozek (Haschka, Häfele), 0:3 (07:02) Ziegler (Ullmann, Waldherr), 1:3 (12:25) Schmid (Pinelli, Beissmann), 1:4 (18:27) Häfele, 1:5 (31:42) Becherer (Hlozek, 3-5), 1:6 (33:33) Häfele (Becherer, Hlozek), 2:6 (42:12) Schaub (Beige, Lehmann, 5-4), 2:7 (43:02) Löhle (Meißner), 2:8 (43:19) Häfele (Hlozek), 2:9 (44:23) Häfele (Hlozek, Becherer), 3:9 (52:29) Greif (Bock, Schmid, 5-3). Strafen: St. Gallen 24 + 10 (Köppel), Memmingen 30 + 10 (Tarrach). (ba)

Doppelter Hattrick von Kurt Reichermeier 

Deggendorf, 1. Oktober Nach dem 12:3 am vorhergehenden Sonntag gewann Deggendorf Fire auch das Heimspiel gegen den EV Dingolfing mit 12:1 (2:0, 4:0, 6:1). Dabei spielte auch die Reihe mit den Nachwuchskräften Nico Wolfgramm, Florian Tkocz, Alexander Raschke und Fabian Hillmeier, die noch von Karl-Heinrich Stern unterstützt wurde, teilweise Katz und Maus mit den Dingolfingern. Es dauerte aber bis zur neunten Minute, ehe Thomas Greilinger das 1:0 für Fire erzielte. In der 14. Minute markierte Andreas Sagerer das 2:0 – und damit das erste Tor für seinen neuen Verein. Drittelende wurde ein Alleingang von Alexander Raschke jäh gestoppt. Aber der Gefoulte konnte den folgenden Penalty nicht verwandeln. Zügig ging es in der 25. Minute. Innerhalb von 33 Sekunden erhöhten Markus Simbeck und zweimal Kurt Reichermeier mit drei Toren auf 5:0. Reichermeier traf zudem in der 38. Minute zum 6:0. Der erste Hattrick. Seine drei Treffer im Schlussabschnitt waren der zweite. Tore: 1:0 (8:47) Thomas Greilinger (Florian Feistl, Andreas Sagerer), 2:0 (13:13) Andreas Sagerer (Markus Simbeck/5-4), 3:0 (24:24) Markus Simbeck (John Sicinski), 4:0 (24:34) Kurt Reichermeier (Thomas Greilinger), 5:0 (24:57) Kurt Reichermeier (Thomas Greilinger, Florian Feistl), 6:0 (37:09) Kurt Reichermeier (John Sicinski, Florian Feistl/5-4), 7:0 (47:09) Kurt Reichermeier (John Sicinski, Florian Feistl/5-4), 7:1 (47:40) Ludwig Kletter (Daniel Kerscher), 8:1 (50:49) Kurt Reichermeier, 9:1 (52:15) Markus Simbeck (John Sicinski), 10:1 (54:40) Thomas Greilinger (Philipp Weinzierl), 11:1 (56:02) Markus Simbeck (Michael Winnerl, John Sicinski/5-4), 12:1 (57:49) Kurt Reichermeier (Thomas Greilinger). Strafen: Deggendorf 6, Dingolfinh 16. Zuschauer: 160.