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Hägele und Cmunt werden Pinguine

Königsbrunn, 30. November Voraussichtlich mit zwei Neuzugängen bestreitet der ESV Pinguine Königsbrunn am kommenden Wochenende den 13. und 14. Spieltag der Bayernliga. Zu Gast in der Königsthermeneishalle am Freitagabend ist der TSV Erding. Spielbeginn ist um 20 Uhr. Am Sonntag geht es zum Meisterschaftstopfavoriten EHC Waldkraiburg. Dort beginnt die Partie bereits um 17:15 Uhr. Neu im Kader der Pinguine ist Stürmer Dominik Hägele. Er ist ein Rückkehrer, denn bereits in der Saison 2002/03 und die erste Hälfte der Spielzeit 2003/04 bestritt Hägele im Pinguintrikot. Die neue Nummer sieben des ESV wechselt vom Oberligainsolvenzklub Bayreuth Tigers zurück in die Brunnenstadt und soll mithelfen die Sturmprobleme zu beheben. Ebenfalls neu wird möglicherweise der Slowake Marek Cmunt sein. Allerdings ist sein Einsatz noch abhängig davon, ob der Bayrische Eishockeyverband (BEV) bis Freitag den Spielerpass ausgestellt hat. Der 26-jährige Cmunt wechselt vom tschechischen Verein HC Benatky nad Jizerou zu den Königsbrunner Pinguinen. Er wird die Nummer 79 tragen und soll, wie Hägele, für Tore sorgen. Mit dem TSV Erding erwarten die Pinguine eine Mannschaft die beispielhaft für die bisherige Bayernliga ist. Teilweise berauschende Spiele wechseln sich mit schwachen Auftritten ab. Hervorzuheben ist vor allem der 3:2-Heimsieg gegen den bis dato souveränen EHC Waldkraiburg am letzten Freitag. Am Sonntag gelang dagegen gegen eine Pegnitzer Rumpftruppe nur ein 4:4. Insgesamt belegt die Mannschaft von Trainer Franz Steer Platz sieben mit 13:11 Punkten und 38:34 Toren. Am Sonntag geht es für die ESVler zu einem ungeliebten und wohl fast nicht zu besiegenden Gegner. In Waldkraiburg trifft man nicht nur auf den Spitzenreiter der Liga, sondern vor allem auf das heimstärkste Team. Alle sechs Heimspiele wurden teils deklassierend gewonnen. Der im letzten Jahr schon stark besetzte Kader wurde vor Saisonbeginn noch einmal gut verstärkt. Mit Philipp Spindler, Tobias Hanöffner und Nikolas Köttsdorfer wurden genau die Spieler verpflichtet die den Löwen noch gefehlt zu scheinen haben. Um die Mannschaft zu unterstützen setzt der Fanclub Pinguin-Rednecks einen Fanbus ein, der um 13.45 Uhr vom Thermenparkplatz 1 losfährt.

Aufsteigende Tendenz fortsetzen

Erding, 30. November Die aufsteigende Tendenz aus den letzten Spielen will der TSV Erding auch am kommenden Wochenende unter Beweis stellen. So spielt man am Freitag beim ESV Königsbrunn und empfängt am Sonntag um 18 Uhr den Bayernliga-Aufsteiger Wanderers Germering. Der Neuling wurde von den meisten Experten als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt, überrascht aber Wochenende für Wochenende mit ansehnlichen Resultaten. Der 5:1-Sieg beim ESC Dorfen dürfte für den TSV Warnung genug sein. Dreh- und Angelpunkt im Team von Brian Ashton ist Michal Porak, lange Zeit einer der besten Scorer in der Oberliga beim EHC Klostersee. Erst zu Saisonbeginn zum Team gestoßen hat sich Porak bestens an die Bayernligaluft gewohnt, was nicht zuletzt seine 22 Scorerpunkte beweisen dürften. Neben dem tschechischen Ausnahmestürmer spielte sich auch Dominik Socher in den Vordergrund. Mit sechs Toren und 13 Assists in zwölf Spielen belegt er derzeit den 15. Platz in der Bayernliga-Scorerwertung und ist maßgeblich an den Erfolgen der Münchener Vorstädter beteiligt. Unklar ist, welche zuletzt verletzten Spieler wieder dabei sein werden. Doch das letzte Wochenende hat gezeigt, dass die Juniorenspieler Johannes Pfeiffer und Daniel Krzizok ohne Bedenken die Ausfälle kompensieren

Heimniederlage für die Eisbären Eppelheim

Eppelheim, 30. November Am vergangenen Sonntag mussten die Eisbären Eppelheim eine nicht unverdiente, aber vermeidbare Heimniederlage gegen die Fire Wings aus Schwenningen hinnehmen. 2:4 hieß es am Ende einer spannenden und fairen Partie für die Gäste. Obwohl Eisbären-Trainer Randall Karsten sowohl auf Verteidiger Jürgen Rotsche (Schulterverletzung) als auch auf Stürmer Jens Haaf (beruflich) verzichten musste, spielten die Eisbären von Beginn an mit drei kompletten Reihen, um mit dem nötigen Tempo in das Spiel zu starten. Doch die erste Strafzeit für die Hausherren ließ nicht lange auf sich warten, und so war das Konzept schnell über den Haufen geworfen. Überstand man das erste Unterzahlspiel noch unbeschadet, so musste man in der sechsten Minute nach einem dieser schnellen Angriffe der Schwenninger doch das 0:1 hinnehmen. Einen vollständigen Fehlstart in das Spiel komplettierte das 0:2 (14.) nach einem Bully im Drittel der Eppelheimer. Wenn auch spät, aber die Eisbären wachten nun langsam auf und nahmen das Heft in die Hand. Durch kontrolliertes Passspiel und hohe Laufbereitschaft erarbeitete man sich nun einiger hochkarätige Chancen. Beim Pfostenschuss von Kapitän Michael Gabler hatten die Gäste Glück, wenig später konnte der gute Schwenninger Goalie mit einigen Paraden einen Gegentreffer verhindern. Zum zweiten Drittel erschienen die Eisbären in leicht veränderter Form. Kai Schädlich sollte in der ersten Sturmreihe neben Uli Stadler und Alexander Pankotsch für neuen Schwung sorgen. Und diese Rechnung ging auch auf. Denn Kai Schädlich gelang in der 33. Spielminute nach schöner Kombination der vielumjubelte Anschlusstreffer. Das Spiel gestaltete sich von nun an noch offener, die Eisbären drückten auf das Tempo, die Schwarzwälder versuchten es weiterhin mit Kontern. Den Zuschauern bot sich ein sehr interessantes Spiel mit wenigen Unterbrechungen. Nach einer Unachtsamkeit in der Eppelheimer Hintermannschaft konnten die Gäste den alten Zwei-Tore-Vorsprung mit dem Treffer zum 1:3 wieder herstellen (39.). Der letzte Spielabschnitt begann verhalten. Die Fire Wings verwalteten ihren Vorsprung, die Eisbären wollten die Vorentscheidung vermeiden. Mit zunehmender Dauer mussten die Eisbären aber mehr tun und warfen nun immer mehr in die Offensive. Den Anschlusstreffer zum 2:3 erzielte Alexander Pankotsch in der 50. Minute. Jetzt wollten die Eppelheimer mehr und starten Angriff um Angriff. Ein erneutes Überzahlspiel sollte den gewünschten Erfolg zum Ausgleich bringen. Doch ein unüberlegtes Foul der Eppelheimer machte auch diese Vorstellung zunichte. Doch weiter spielten die Eppelheimer nach vorne und versuchten alles, um sich in das entscheidende Penaltyschießen zu retten. Doch kurz vor dem Ende unterlief dem an diesem Tage gut aufgelegten Eppelheimer Torhüter Henri Bufe ein folgenschwerer Fehler, den die Gäste zum entscheidenden 2:4 nutzten. Die Eisbären gingen engagiert und mit viel Einsatz in ein Spiel. Doch während man in der Offensive viel für einen Torerfolg arbeiten musste, gestattete man dem Gegner viel zu häufig einfache Tore. Dies gilt es nun abzustellen, denn mit der 1b-Mannschaft der Bietigheim Steelers kommt am kommenden Sonntag der amtierende Meister ins heimische Icehouse. Spielbeginn ist 19 Uhr.

Nur ein Punkt für die EAS

Schongau, 29. November Nur ein Punkt am Wochenende ist der Lohn für aufopferungsvolle Arbeit der Schongauer Rumpftruppe. Den Mammuts bleibt jedoch die Hoffnung, dass sich demnächst die Verletztenliste verkleinert und die Schongauer wenigstens mit einigermaßen normaler Spielstärke die kommenden Partien bestreiten können. Beim Deggendorfer SC gab es ein 4:4 (0:2, 3:1, 1:1)-Remis. Die EAS führte bereits mit 3:0, als das Team kräftemäßig einbrach. Mathieu Fleury (2), Robert Linke und Markus Poetzel erzielten die Schongauer Tore. Im Kellerduell gegen den TSV Peißenberg unterlag die EAS knapp mit 2:3 (1:1, 1:1, 0:1). Die größere Routine sprach für die Gäste - insbesondere im Überzahlspiel. Hier konnten die Schongauer, die erneut mit fünf Juniorenspielern antraten, um die Lücken zu füllen, die Gäste nicht genügend unter Druck setzten. Hatte die EAS in den ersten beiden Abschnitten die Führung der Gäste immer wieder ausgleichen können, lief ihnen im Schlussdrittel die Zeit davon, zumal sie in dieser Phase einfach zu viele Strafzeiten kassierten. Die EAS-Tore erzielten Dennis Hanko und Markus Schneider.Nach Verletzungspausen haben inzwischen Florian Resch und Johann Zerhoch wieder mit dem Training begonnen, ob sie jedoch am Wochenende schon auflaufen könnenm, ist noch fraglich. Neu im Team und willkommene Alternative in der vom Ausfall stark betroffenen Verteidigung ist Maximilian Mayer vom SC Riessersee. Am Freitag um 19:30 Uhr empfängt die EAS den SVG Burgkirchen. Am Sonntag geht es um 18 Uhr zum ERC Sonthofen 99.

Chancen erst im letzten Drittel genutzt

Reutlingen, 29. November In der Landesliga Baden-Württemberg gewann die TSG Reutlingen mit 4:2 (0:1, 1:1, 3:0) gegen die Mad Dogs Mannheim. Die TSG erspielte sich zwar bereits im ersten Drittel ein Chancenübergewicht - doch es waren die Mannheimer, die durch Tirpitz in Führung gingen. Insgesamt 69 Mal schossen die Reutlinger während des Spiels auf das Mannheimer Tor. Doch auch im zweiten Abschnitt machten sie zu wenig aus ihren Möglichkeiten. Christoph Schreiber glich zwar aus, doch kurz vor der zweiten Pause brachte Seitel die Gäste erneut in Führung. Im Schlussabschnitt war der Banna auf Reutlinger Seite dann aber doch gebrochen. Tilo Fritz, Kai Lindenberger und Martin Krhut machten den Sieg perfekt. Tore: 0:1 (6.) Tirpitz, 1:1 (28.) C.Schreiber, 1:2 (39.) Seitel, 2:2 (42.) Fritz, 3:2 (53.) Landenberger, 4:2 (54.) Krhut. Strafen: Reutlingen 12, Mannheim 30+10.

Indians bezwingen Kelten

Memmingen, 28. November Mit einem 10:4 (3:2, 3:0, 4:2)-Heimerfolg über den SVG Burgkirchen feierten die Memminger Indians ein weiteres Vier-Punkte-Wochenende. Der Sieg fiel am Ende dann doch etwas zu hoch aus, denn so überlegen wie es das Ergebnis vermuten lässt, waren die Hausherren nicht. Zu passiv begannen die Indians die Partie, in die sie als Favorit gingen. Zwingende Möglichkeiten waren zunächst nicht zu verbuchen, denn die Memminger Angreifer erwiesen sich gegen engagierte Kelten als zu ideenlos. Das 1:0 fiel dann auch eher zufällig. Einen verdeckten Schuss von Andi Börner konnte Kelten-Keeper Velkoski nicht festhalten, und die Indians waren mit 1:0 in Front. Auch dieses Tor schien beide Teams nicht wachzurütteln, denn die Begegnung plätscherte vor sich hin. Eine Nachlässigkeit der Memminger Deckung nutzte Sergej Piskunov zum Ausgleich für die Kelten. Nur 30 Sekunden später kam die Antwort der Indians. Einen Pass von Pyka konnte Andi Börner aufnehmen, und seinen Alleingang per Rückhand zur erneuten Führung für Memmingen einnetzen. Doch wiederum nur Sekunden später stand es wieder unentschieden. Wieder war es Sergej Piskunov, der die Unkonzentriertheit der Hintermannschaft bestrafte. Versöhnlich endete das Auftaktdrittel, als Martin Löhles satter Schuss zum 3:2 für die Hauherren ins Gehäuse krachte. Im Mittelabschnitt nahmen die Indians das Spiel zunehmend in die Hand. Die defensiven Gäste aus Burgkirchen waren bei ihren Angriffsbemühungen harmlos und ließen die Indians frei aufspielen. Sergejs Boldavesko und der wieder genesene Felix Rachel mit gleich zwei Treffern erhöhten auf 6:2 für die Indians. Vor dem Schlussdrittel schien die Partie also entschieden. Doch eine mangelhafte Defensivarbeit ermöglichte den Kelten zwei Treffer durch Eberl und Martens zum 6:4. Als die Indians aber durch Kapitän Pyka auf 7:4 erhöhten, brachen bei den stark ersatzgeschwächten Gästen die Dämme. Ohne große Gegenwehr ließ man die Indians durch die Tore von Boldavesko, Löhle und Nieder auf 10:4 davonziehen. Am Ende stand ein zu hoher Heimsieg, der den Indians den zweiten Tabellenplatz zementiert. Ein keineswegs zufriedener ECDC-Trainer Michael Bielefeld: "Mittlerweile sind wir die Gejagten, da müssen wir ganz anders auftreten als heute. Das war unser schlechtestes Saisonspiel. Ich vermisse die Laufbereitschaft und den Einsatz. Die Mannschaft weiß das selbst und wird kommende Woche anders auftreten." Tore: 1:0 (8:39) Börner (Becherer), 1:1 (16:07) Piskunov (Demcenko, Eberl), 2:1 (16:37) Börner (Pyka), 2:2 (17:06) Piskunov,S. (Piskunov,A.), 3:2 (17:50) Löhle (Boldavesko, Dietrich), 4:2 (28:37) Boldavesko (Mayer), 5:2 (29:59) Rachel (Nieder, Pyka), 6:2 (34:49) Rachel (Boldavesko), 6:3 (42:45) Eberl (Gnyp, Jung), 6:4 (45:09) Martens (Brosch), 7:4 (49:12) Pyka (Löhle, Boldavesko), 8:4 (49:39) Boldavesko (Dietrich), 9:4 (56:00) Löhle (Dietrich, Pyka), 10:4 (59:21) Nieder. Strafen: Memmingen 14, Burgkirchen 20. Zuschauer: 805. (bd)

Unentschieden erkämpft

Deggendorf, 28. November Nach dem Remis gegen Kellerkind Schongau spielte der Deggendorfer SC erneut unentschieden - diesmal allerdings 3:3 (1:0, 0:1, 2:2) gegen Oberliga-Absteiger Höchstadter EC. Von Beginn an war der Deggendorfer SC konzentiert bei der Sache. Zwar hatten die Gastgeber die besseren Chancen, aber die Deggendorfer standen kompakt in der Abwehr und vereitelten so einiges. Erst in der 16. Minute war es der Ex-Regensburger Martin Ekrt, der frei im Deggendorfer Drittel stehend den Puck am bis dahin guten Deggendorfer Torwart Alexander Krenn zum 1:0 vorbei brachte. Allerdings musste in der Drittelpause Mario Obermeier auf einen weiteren Einsatz wegen einer Verletzung am Unterarm verzichten. Nach der Pause kam der DSC immer besser ins Spiel. So glich Philipp Weinzierl in der 24. Minute aus. Im letzten Drittel kam aber die kalte Dusche. In der 44. Minute war es zu erst Thosten Gräbner, der die Scheibe noch in das Tor bugsierte. Danach war es der ehemalige Deggendorfer Daniel Sikorski, der mit einem Schlagschuss das 3:1 für die Gastgeber erzielte. Aber die Deggendorfer steckten deswegen nicht den Kopf in den Sand. Drei Minuten vor Schluss verkürzte Manuel Bayer auf 2:3 und - als der DSC bereits den Goalie heraus genommen hatte - glich er auch aus. 21 Sekunden vor dem Ende. Am Dienstag findet um 19:30 Uhr ein Fanstammtisch im Sportcafe Eisstadion statt. Mit dabei sein werden die 1. Vorsitzende Ursula Stern, der 2. Vorsitzende Heinrich Haider, Manager Günter Eisenhut, Trainier Toni Brenner und Kapitän Robert Weber. 1:0 (15:06) Ekrt (Hiendlmeyer, Kustow), 1:1 (23:04) Weinzierl Ph., 2:1 (43:23) Gräbner (Strobel, Cerny), 3:1 (43:42) Sikorski (Gräbner, Cerny), 3:2 (57:04) Bayer (Weber), 3:3 (59:39) Bayer (Schreyer/6-4). Strafen: Höchstadt 12, Deggendorf 10. Zuschauer: 510.

Interne Spielersitzung brachte Erfolg

Königsbrunn, 28. November Zur Wundertüte mutiert derzeit der ESV Pinguine Königsbrunn. Zum vierten Mal in Folge blieb eine beteiligte Mannschaft ohne Torerfolg, diesmal die Gäste vom EC Pfaffenhofen, die mit 3:0 (1:0, 1:0, 1:0) besiegt werden konnten. Bereits am Samstag gab es eine spielerinterne dreistündige Sitzung ohne Trainer und sonstige Verantwortliche. Zuvor wurde der Mannschaft die Trennung von Stürmer Alexander Franke bekanntgegeben. Diese Maßnahmen schienen wirksam gewesen zu sein. Von Anfang an wurden die deutlich verunsicherten Gäste, die immerhin als Tabellenfünfter angereist waren, unter Druck gesetzt. In der fünften Minute kam es zur ersten Überzahlsituation der Pinguine und diese wurde, zur Überraschung aller, zügig in Zählbares umgewandelt. Kapitän Roland Hanemann traf schnörkellos ins Gästetor und beendete nach 145 Minuten und 46 Sekunden das Warten auf ein Tor. Auch weiterhin wurde deutlich, dass die Jungs von Trainer Hurtik die deutlichen Niederlagen in Sonthofen und Fürstenfeldbruck vergessen machen wollten. Die Stürmer arbeiteten intensiv nach hinten, die Verteidiger gewannen nahezu jeden Zweikampf, wie auch Gästetrainer Malysiak in der Pressekonferenz unumwunden zugab, und warfen sich notfalls in jeden Schuss. Heringer im Tor tat sein Übriges und fing die wenigen Scheiben, die auf sein Gehäuse kamen. Im zweiten Drittel dauerte es nur 63 Sekunden, dann erzielte Jörg Mengele seinen ersten Saisontreffer. Dabei konnte er einen Alleingang im Nachschuss verwandeln. Auch im Folgenden waren die ESVler nicht wiederzuerkennen. Jegliche Angriffsbemühungen des bayrischen Vizemeisters wurden im Keim erstickt. Im letzten Drittel änderte sich das Bild nicht, denn die Pinguine blieben das dominierende Team. In der 49. Minute tankte sich Jörg Mengele auf der Außenbahn durch und passte auf Tim Lippert, der vollkommen alleine vor dem gegnerischen Torwart stand. Nachdem er im zweiten Drittel einen Alleingang vergeben hatte, nutzte Lippert nun die Gelegenheit und erzielte das 3:0. Tore: 1:0 (5.) Hanemann, 2:0 (22.) Mengele, 3:0 (49.) Lippert. Strafen: Königsbrunn 12, Pfaffenhofen 14.

Gerüstet fürs Spitzenspiel

Passau, 28. November Die Passauer Black Hawks bleiben auf Erfolgskurs. Nach dem 7:0-Hinspielsieg reichte den Hawks vor 720 Zuschauern in Selb ein 5:5 im Rückspiel um die zweite Runde der Bayernkrug-Pokalrunde zu erreichen. Nur 18 Stunden musste das Team wieder ran und gewann in der bayrischen Landesliga mit 7:0 gegen den EV Bruckberg. In Selb gingen die Hawks zwar durch Christian Setz und Vladimir Gomow schnell 2:0 in Führung, doch das stachelte die Wölfe aus Selb so richtig an. Innerhalb von nur 58 Sekunden gelang Jaworin und Roos der Ausgleich für die Franken. In Unterzahl schnappte sich der Selber Horst Bärnreuther die Scheibe, umkurvte drei Passauer zur Selber Führung. Jetzt war das Spiel so ganz nach dem Geschmack des Publikums. Ein offener Schlagabtausch der für die Hawks noch vor der ersten Pause den Ausgleich brachte. Gomow netzte in Überzahl gekonnt ein. Strafzeiten dominierten das Mitteldrittel, denn Huber und Gomow waren mit den Entscheidungen der etwas kleinlichen Schiedsrichter nicht einverstanden und äußerten das auch zu lautstark. Beide kassierten Disziplinarstrafen. Die Folge war eine Überlegenheit der Selber in diesem Abschnitt. Passau führte dennoch am Ende etwas glücklich mit 5:4, denn dem Eigentor nach einem Pass von Sebastian Ferstl und dem Treffer von Erich Fries nach schönen Zuspiel von Setz stand nur ein Treffer der Selber durch Elko Porzig gegenüber. Im Schlussabschnitt gelang den Gastgebern noch der Ausgleich, die in erster Linie durch enormen Einsatz überzeugten. Penzkofer (2), Istel, Fries, Simbeck, Büchl, Stummvoll schossen schließlich den Sieg in Moosburg gegen den EV Bruckberg heraus. Neben Goalie Tobias Wagner mit seinem ersten Shut-out für Passau zeigte sich vor allem die dritte Reihe um Erich Fries in Bestform. Am kommenden Sonntag um 18:30 Uhr steigt das mit Spannung erwartete Derby in der Eis-Arena gegen den ESC Vilshofen. Erster gegen Zweiter und das in diesem Nachbarderby.

Arbeitssieg gegen den VfR Pforzheim

Herrischried, 28. November Auch im dritten Heimspiel in der Landesliga Baden-Württemberg bleibt der EHC Herrischried weiterhin erfolgreich. Die wieder zahlreich erschienenen Fans konnten einen 6:3 (2:0, 1:0, 3:3)-Erfolg gegen den VfR Pforzheim feiern. Dirk Hierholzer brachte die Gastgeber bereits in der zweiten Minute in Führung. In der zwölften Spielminute schnappte sich Felix Ullrich die Scheibe, ließ drei gegnerische Spieler zuschauen und konnte ohne Mühe zum 2:0 einnetzen. Das zweite Drittel begann zunächst ausgeglichen. Hüben wie drüben ergaben sich Torchancen, doch es sprang dabei nichts Zählbares heraus. Erst in der 32. Spielminute konnte Klaus Bremenkamp den gegnerischen Torwart zum 3:0 ausspielen. Im letzten Abschnitt wollten die White Stags alles klar machen. Pforzheim stand jetzt mit vier Mann vor dem Tor und stellte immer wieder einen auf Konter lauernden Spieler an die Mittellinie. Und dies wurde dann ein ums andere Mal zum Verhängnis der Herrischrieder Verteidiger. In der 42. Minute fiel der Anschlusstreffer zum 1:3 aus Pforzheimer Sicht. Doch neun Minuten später konnte in Unterzahl der alte Drei-Tore-Vorsprung durch Felix Ullrich wieder hergestellt werden. Nach dem 5:1 erneut durch Ullrich wurde der EHC zu offensiv. Pforzheim verkürzte so noch einmal auf 3:5, ehe Tomas Krejci den Endstand herstellte. Am kommenden Sonntag reist der EHC zu den Mad Dogs Mannheim. Abfahrt ist an der Eissporthalle Herrischried um 13:30 Uhr. Fans können das Team kostenlos begleiten. Tore: 1:0 (2.) Hierholzer (Bremenkamp, Wagner), 2:0 (12.) Ullrich, 3:0 (32.)Bremenkamp (Krejci), 3:1 (43.) Würtz, 4:1 (51.) Ullrich (Steiert, Bremenkamp), 5:1 (54.) Ullrich (Steiert, Klein), 5:2 (56.) Schein, 5:3 (57.) Justus, 6:3 (59.) Krejci. Strafen: Herrischried 10, Pforzheim 16.

Wölfe übernehmen Tabellenführung

Bad Kissingen, 28. November Mit zwei Siegen hat der EC Bad Kissingen die Tabellenführung in der bayrischen Bezirksliga übernommen. Beim EHC Regensburg gewannen die Wölfe mit 8:3 (3:1, 4:0, 1:2) und bei den Amateuren des ERC Ingolstadt mit 8:1 (3:0, 1:1, 4:0). Nur mit einem kleinen Kader konnten die Kissinger in Regensburg antreten, führten aber dennoch nach 20 Minuten mit 3:1 und machten den Erfolg mit vier weiteren Treffern im Mittelabschnitt perfekt. Das Spiel in Ingolstadt wurde zu einer "Peter-Hendrikson-Gala". Der junge Stürmer erzielte in diesem Match vier Treffer und bereitet zwei weitere vor. Aber nicht nur er hatte einen großen Kampf gezeigt, sondern die ganze Mannschaft spielte erneut gut und überzeugte mit ihre kämpferischen Leistung. Das Remis des ESC Haßfurt gegen den ESV Würzburg bescherte den Wölfen schließlich den Sprung auf den ersten Platz.

TSV Erding holt drei Punkte

Erding, 28. November In einem an Spannung kaum zu überbietenden Spiel konnte der TSV Erding den Bayernliga-Spitzenreiter EHC Waldkraiburg vor knapp 700 Zuschauer mit 3:2 besiegen. Dabei standen die Vorzeichen denkbar schlecht, denn der TSV musste gleich auf fünf Spieler krankheits- bzw. verletzungsbedingt verzichten. Doch die Steer-Schützlinge legten los wie die Feuerwehr und konnten bereits in der zweiten Spielminute durch Alexander Gantschnig in Führung gehen. Auch die folgenden Minuten dominierte der TSV, doch wurden reihenweise hochklassige Chancen vergeben. So kam es wie es kommen musstem, und der EHC Waldkraiburg erzielte in Person von Rainer Zerwesz den Ausgleichstreffer. Erding ließ sich davon allerdings nicht beeindrucken und so war es wiederum Alexander Gantschnig, der den TSV in Unterzahl in Führung brachte. Auch im zweiten Spielabschnitt das gleiche Bild, Erding beherrschte Puck und Gegner und Daniel Harrer erhöhte nach Vorarbeit von Juniorenspieler Daniel Krzizok auf 3:1. Allerdings steckten auch die Löwen nicht auf und erzielten noch vor Drittelende ebenfalls in Unterzahl den 2:3-Anschlusstreffer. Der letzte Spielabschnitt war von einer aufopferungsvoll kämpfenden Erdinger Mannschaft und einem erfolglosen Waldkraiburger Anrennen geprägt. Auch wenn das Löwen Team die ein oder andere gute Einschlussmöglichkeit hatte, brachte der TSV Erding die Führung über Zeit und konnte somit den Überraschungssieg feiern. Auch beim Auswärtsspiel in Pegnitz zeigte der TSV eine engagierte Leistung, musste sich aber mit einem Punkt zufrieden geben. Obwohl Erding mehr vom Spiel hatte, ging der EV Pegnitz mit 2:0 in Führung. Doch Jaroslav Straka konnte noch im ersten Drittel das Anschlusstor erzielen. Auch im zweiten Spielabschnitt überzeugten die Steer-Schützlinge und so war es Daniel Krzizok, der das 2:2 schoss. Allerdings konnte der EV Pegnitz in Person von Markus Schwindl wieder in Führung gehen. Zu Beginn des letzten Drittels drehte der TSV innerhalb einer Minute das Spiel, denn Stefan Breiteneicher und Alexander Gantschnig brachten den TSV mit 4:3 in Front. Das man sich letztlich mit einem 4:4 begnügen musste, lag an einem glücklichen Tor für Pegnitz, da Daniel Seyller den Puck ins eigene Tor abfälschte.

Wieder gut mitgehalten - wieder verloren

Augsburg, 28. November Solange die Kräfte reichten, hielt der Bezirksligist EG Woodstocks Augsburg gegen den EC Oberstdorf gut mit. Am Ende gewannen die Allgäuer aber verdient im Haunstetter Eisstadion mit 7:3 (1:0, 3:2, 3:1). Es ist wie verhext für die Woodstocks. Mit drei Langzeitverletzten und immer wieder durch Strafen dezimiert, können die Augsburger die Spiele so lange offen halten, solange die Füße tragen. Gegen die Spitzenmannschaft aus Oberstdorf gingen die Woodstocks sogar Anfang des zweiten Drittels in Führung und auch noch bis zur Hälfte des Spiel lag man nur mit 2:4 zurück. Doch nach drei Toren innerhalb von vier Minuten war das ganze Engagement umsonst. Damit warten die Woodstocks weiter auf den ersten Punktgewinn, während die Oberstdorfer, das Überraschungsteam der Liga, mit 9:1 Punkten weiterhin ungeschlagen ganz oben mitspielen. Tore: 0:1 Mayer (7.), 1.1 Gerstmayr (22.), 2:1 Zeller (23.), 2:2 Engler (25.), 2:3 Köcheler (30.), 2:4 Dalakar (36.), 2:5 Dalakar (41.), 2:6 Köcheler (44.), 2:7 Kreitner (45.), 3:7 Berger (50.). Strafzeiten: Augsburg 10 + 10 (Uhl), Oberstdorf 12.

Nur Remis gegen Schongau

Deggendorf, 27. November Von der Papierform her war die Aufgabe am Freitag sicher eine der einfachsten in dieser Saison. Dennoch langte es für den Deggendorfer SC gegen den Tabellenletzten der Bayernliga, EA Schongau, die mit elf Feldspielern antraten, nur zu einem 4:4 (0:2, 3:1, 1:1). Zunächst sah es sogar noch schlimmer aus, denn nach weniger als zehn Minuten stand es durch Tore von Robert Linke und Mathieu Fleury 2:0 für die Gäste, die in der 31. Minute sogar auf 3:0 erhöhten. Immerhin kämpfte sich der DSC ins Spiel zurück. Eine doppelte Überzahl nutzten die Gastgeber zu zwei Treffern aus. Erst traf Peter Sterz und 42 Sekunden später Chad Urschel. Elf Sekunden vor der zweiten Pause erzielte Manuel Bayer sogar den 3:3-Ausgleich. Der DSC geriet im Schlussabschnitt erneut in Rückstand. Goalie Kevin Kühnhackl, der sich schon vor der Pause am Rücken verletzt hatte, lenkte die Scheibe selbst ins Tor und verließ daraufhin seinen Kasten für Alexander Krenn. Roman Schreyer gelang nur noch der 4:4-Ausgleich. Nachdem die Fans über weite Strecken sehr unzufrieden waren, stellen sich die DSC-Verantwortlichen am Dienstag, 29. November, um 19:30 Uhr bei einem Fanstammtisch den Fragen der Fans. Tore: 0:1 (2:16) Linke (Fleury, Hanko), 0:2 (9:24) Fleury (Kößl, Hanko/5-4), 0:3 (30:05) Poetzel (Michels), 1:3 (35:25) Sterz P. (Weber, Urschel/5-3), 2:3 (36:07) Urschel (Sterz P., Sterz A./5-4), 3:3 (39:49) Bayer (Sterz A., Weber), 3:4 (41:32) Fleury (Michels/5-4), 4:4 (44:29) Schreyer (Weinzierl M.). Strafen: Deggendorf 20, Schongau 16. Zuschauer: 200.

Seit 141 Minuten und acht Sekunden ohne Tor

Königsbrunn, 27. November Am Freitagabend unterlag der ESV Pinguine Königsbrunn wie schon am Sonntag zuvor mit 0:5 (0:0, 0:3, 0:2) - diesmal beim EV Fürstenfeldbruck. Von Beginn an erspielten sich die Brucker ein optisches Übergewicht, hatten aber sichtlich Probleme mit dem Defensiv-Eishockey der Pinguine. Clemens Heringer, der trotz einer Erkältung auflief, hielt alles, was in die Nähe seines Kastens kam. Die ESVler erspielten sich einige gute Konterchancen, allerdings wurden die kläglich vergeben. Zu Beginn des zweiten Drittels schienen die Pinguine ihre Schlittschuhe in der Kabine gelassen zu haben. Sofort wurden die Brunnenstädter unter Druck gesetzt. Schlimm war vor allem, dass von einem auf den anderen Moment Kampfgeist, Herz und Leidenschaft wie weggeblasen waren. Nach knapp zwei Minuten ging der EVF folgerichtig in Führung, um weitere 67 Sekunden später auf 2:0 zu erhöhen. Nun zeigte sich das altbekannte Leid der Pinguine. Keiner der Spieler scheint in der Lage zu sein, einmal eine Hau-Ruck-Aktion zu starten. Stattdessen wird meist kurz nach Überquerung der Mittellinie geschossen, oder wenn der gegnerische Verteidigungsbereich erreicht wird, lassen sich die Pinguine von den Abwehrspielern relativ leicht abdrängen. Der EVF hatte nun das Spiel in der Hand und spielte mit den Pinguinen nahezu Katz und Maus. In der 29. Minute trafen die Gastgeber zum 3:0. Auch im letzten Drittel war kaum Aufbäumen gegen die drohende Niederlage zu spüren. Lediglich eine deutliche Temporeduzierung der Gastgeber verhalf den rot-weißen Pinguinen zu einigen Chancen. Dabei kam nun auch noch Pech hinzu, denn der gegnerische Torwart Dürr wollte den Pinguinen an diesem Abend unbedingt ein Tor "schenken". Insgesamt spielte er dreimal einen Pass direkt in die Schläger der Brunnenstädter, die kein einziges Mal daraus ein Erfolgserlebnis erzielen konnte. Stattdessen erhöhte der EVF in der 43. Minute auf 4:0 und in Minute 56 den Endstand von 5:0. 141 Minuten und sechs Sekunden. Das ist derzeit die grausame Realität der Pinguine, denn genauso lange warten die Brunnenstädter auf ein Erfolgserlebnis. Seit dem Heimspiel gegen Burgkirchen konnte kein ESVler die Scheibe in einem gegnerischen Tor versenken. Dies macht, neben dem Fehlen eines Mannes, der die Mannschaft mitreißen kann, deutlich, wie sehr den Pinguinen ein Torjäger abgeht.

Allgäuer Derby

Memmingen, 24. November Zum ersten Allgäuer Derby in einem Punktspiel in der Geschichte des ECDC Memmingen geht es am Freitag um 20 Uhr in Sonthofen zur Sache. Am Sonntag um 18:30 Uhr empfangen die Indianer dann den SVG Burgkirchen in der heimischen Eissporthalle. Am Freitag wird der Tabellenzweite in Sonthofen ohne die Juniorenspieler Tim Tenschert und Fabian Lämmle auskommen müssen, die beim zeitgleichen Junioren-Heimspiel gegen Schweinfurt aktiv sind. Wer weiterhin fehlen wird, ist noch offen, da in der Kabine ein wenig die Grippe grassiert. Erwischt hat es bereits letzten Sonntag USA-Rückkehrer Daniel Gebhardt. Der nächste war der Trainer selbst, der sich am Dienstag durch den Co-Trainer Daniel Trunzer vertreten ließ. Nichts desto trotz wollen die Indians in Sonthofen laut dem zweiten Vorsitzenden Karl-Heinz Hefele "die Position des besten Auswärtsteam mit 8:2 Punkten weiter behalten und die neu gestartete Punkteserie weiter führen. Auch die Stellung als dritte Kraft im Allgäu hinter Kaufbeuren und Füssen wollen wir weiter festigen." Ein Wiedersehen gibt es mit dem Ex-EHC-Spieler Pascal Merath, der seine zweite Saison im Dress der Oberallgäuer verbringt. An der Bande steht mit Gerd Wittmann ein ebenfalls in Memmingen bekanntes Gesicht. Er war bereits beim SCM als Trainer aktiv. Erfolgreichster Scorer ist momentan der Kanadier Kevin O'Flaherty mit elf Punkten. Er befindet sich nach anfänglichen Anpassungsschwierigkeiten genauso wie sein Team im Aufwärtstrend. Erst letzen Sonntag feierten die "Bulls" ihren ersten Heimsieg in dieser Saison. Besonderes Augenmerk gilt es, auf den erst 16-jährigen Marco Sill zu legen, der bereits drittbester Scorer seines Teams ist. Für die Memminger Fans besteht noch die Möglichkeit, im Fanbus mitzufahren. Anmeldungen bitte wie zu jedem Auswärtsspiel unter der Tel.-Nr: 08331-64151. Am Sonntag kommt zum ersten Mal überhaupt in der Memminger Geschichte der SVG Burgkirchen nach Memmingen. Das Team des derzeit Tabellendreizehnten ist leicht russisch angehaucht, denn gleich sechs Spieler sind eingebürgerte Russen oder Kasachen. Die Ausländerposition nimmt mit Darren Martens allerdings ein Kanadier ein. Er spielte letztes Jahr beim Mitaufsteiger Deggendorfer SC. Topscorer ist mit 14 Punkten Sergej Piskunov. Auswärts haben die Oberbayern bislang erst sechs Tore geschossen, aber immerhin schon drei Punkte geholt. Vor dem Wochenende sind bei den Kelten allerdings einige Spieler angeschlagen Die Verantwortlichen des ECDC Memmingen hoffen aber trotzdem aufgrund der guten Leistungen gegen Burgkirchen erstmals in dieser Saison die 1000-Zuschauer-Marke zu knacken. (ba)

Black Hawks stehen vor dem Einzug ins Pokal-Achtelfinale

Passau, 24. November Zum zweiten Mal innerhalb von 5 Tagen treffen die Black Hawks aus Passau auf Wölfe. Diesmal jedoch reicht nicht ein Reise kurz hinter die Passauer Stadtgrenze, sondern 300 Kilometer ins oberfränkische Selb müssen zurückgelegt werden. In der traditionsreichen Hutschenreuther Eissporthalle geht es um den Einzug in das Achtelfinale der Bayernkrug-Pokalrunde. Im Hinspiel hatten die Black Hawks mit 7:0 nach Hause geschickt. Das Polster ist also vorhanden und kaum jemand zweifelt im Lager der Rot-Schwarzen an den Einzug in die nächste Runde. Der ESV Buchloe, aktueller Zweiter der Landesliga Bayern-West, gewann seine beiden Partien gegen den Bezirksligisten SV Hohenfurch souverän mit 12:0 und 11:0 und trifft damit im Achtelfinale auf den Sieger der Partie zwischen Selb und Passau, die am Freitag um 20 Uhr beginnt. Nur 21 Stunden später heißt es für die Mannschaft von Otto Keresztes, erneut die Schlittschuhe schnüren. In der Landesliga wartet der EV Bruckberg, der seine Heimspiele im Eisstadion Moosburg austrägt, auf den Spitzenreiter. Am Samstag um 17 Uhr bitten die Oberbayern die Black Hawks zum Spiel.

TSG erwartet Mannheim

Reutlingen, 24. November Nach ihrem Heimspielsieg am vergangenen Wochenende in der Landesliga Baden-Württemberg empfängt die TSG Reutlingen am Sonntag das Team von EKU Mannheim. Die Kurpfälzer konnten in drei Spielen noch keine Punkte holen und stehen somit unter Druck. Zuletzt gab es eine 1:7-Niederlage gegen den ESC Bad Liebenzell. Dort hatte die TSG lediglich mit 1:3 verloren. Sollte es der TSG wie zuletzt gegen Schwenningen gelingen bei Auseinandersetzungen einen kühlen Kopf zu bewahren, könnten wieder einige Überzahlsituationen heraus springen. Diese waren auch am vergangenen Sonntag beim Heimsieg spielentscheident gewesen. Spielbeginn in der Eishalle Reutlingen ist am Sonntag, 27. November, um 19:15 Uhr.

DSC vor Spiel gegen Oberliga-Absteiger Höchstadt

Deggendorf, 24. November Am Freitag trifft der Deggendorfer SC um 20:15 Uhr in eigener Halle auf die EA Schongau, die zuletzt eine lange Niederlagenserie hinter sich gebracht hat. Aber das treibt keinen beim DSC zu übertriebener Euphorie. Schließlich hatte man bereits mit dem ESV Königsbrunn eine Mannschaft zu Gast, die eine lange Niederlagenserie vorweisen konnte, dann aber mit einem Sieg in Deggendorf einen Siegeszug in der Bayernliga antrat. Am Sonntag reisen die Deggendorfer ins Frankenland, wo der Höchstadter EC, einer der Meisterschaftsfavoriten der Bayernliga, wartet. Bei den Deggendorfern ist die Stimmung nach dem Ausfall von Markus Meier getrübt, aber nichtsdestotrotz wollen sie auch diesem Wochenende eine gute Leistung abliefern und so viele Punkte wie möglich auf ihrem Konto verbuchen. Vielleicht kann ja derweilen Trainer Toni Brenner wieder auf Daniel Pledl zurückgreifen, der sich seit Montag nach überstandener Schulter- und Knieverletzung wieder im Mannschaftstraining befindet, aber erst noch wieder das Gefühl für das Eis gewinnen muss. Ansonsten hat sich bei den Verletzten nicht viel getan. So werde weiterhin Andreas Müller, Florian Döring und Karl-Heinrich Stern von der Tribüne aus das Geschehen verfolgen.

TSV Erding steht vor hohen Hürden

Erding, 23. November Am kommenden Freitag um 20 Uhr empfängt der TSV Erding mit dem EHC Waldkraiburg den souveränen Spitzenreiter der Bayernliga. Letztes Jahr scheiterten die Löwen im Play-off-Viertelfinale in zwei dramatischen Spielen am TSV Erding. In dieser Saison will man allerdings mindestens ins Finale kommen und dafür haben die Verantwortlichen Trainer Klaus Feistl einen erstklassigen Kader zur Verfügung gestellt. So wurde die Abwehr durch Nikolas Köttstorfer vom Oberligisten Starbulls Rosenheim verstärkt. Das Prunkstück der Waldkraiburger Mannschaft dürfte aber sicherlich der Sturm sein. Denn Namen wie Dale Crombeen, Martin Führmann oder Rainer Zerwesz stehen für Offensiv-Eishockey. Doch mit den Neuzugängen Tobias Hanöffner von den Cannibals aus Landshut und Philipp Spindler vom EC Pfaffenhofen hat man die Durchschlagskraft nochmals verstärkt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass man nach zehn Spieltagen unangefochten an der Tabellenspitze steht. Wie stark der EHC Waldkraiburg ist, musste letzte Woche der EC Pfaffenhofen anerkennen, denn die Löwen konnten die Ice Hogs auf eigenem Eis mit 10:0 abfertigen. Die Steer-Schützlinge müssen eine Top-Leistung an den Tag legen, um nicht ohne Punkte vom Eis gehen zu müssen. Ähnlich dürfte es auch beim Gastspiel am Sonntag um 17:30 Uhr in Pegnitz sein. Der EV Pegnitz vertraut auch in dieser Saison auf seinen Topscorer Markus Schwindl, dessen Partner Stefan Ponitz aus gesundheitlichen Gründen nur sporadisch zum Einsatz kommt und vielmehr seiner neuen Tätigkeit als Trainer nachgeht. Neben Markus Schwindl hat insbesondere Philipp Sintenis, Neuzugang vom ESV Bayreuth, seine Torgefährlichkeit schon des öfteren unter Beweis gestellt. Da die Ice Dogs ein direkter Konkurrent um einen Play-off-Platz sind, sollte der TSV Erding sein letztes Spiel unter freien Himmel in Fürstenfeldbruck schnell vergessen und Zählbares aus Franken mit in die Herzogstadt nehmen.

Zweimal Außenseiter

Königsbrunn, 23. November Wenn der ESV Königsbrunn am Wochenende in der Bayernliga antritt, dann machen das die Pinguine zweimal als Außenseiter. Am Freitagabend sind die Pinguine um 20 Uhr zu Gast beim EV Fürstenfeldbruck. Am Sonntag geht es um 18 Uhr gegen den EC Pfaffenhofen um Punkte in der heimischen Königsthermeneishalle. In Fürstenfeldbruck wird die Mannschaft von Trainer Marian Hurtik ein hartes Stück Arbeit erwarten. Nicht nur, dass das Spiel Derbycharakter besitzt, sondern vor allem die Tatsache, dass das Wetter in "Bruck" die tragende Rolle spielen wird, erschwert die Aufgabe. Nach den Schneefällen der letzten Tage ist davon auszugehen, dass die Pinguine sich auf unangenehmste Bedingungen einstellen müssen. Dazu kommt die derzeitige Heimstärke des EVF. In der Heimtabelle rangieren die Brucker auf Platz drei mit 8:2 Punkten und 29:13 Toren. Im Gesamtklassement findet man die Gastgeber auf Platz vier. Alleine im heimischen Eisstadion gelangen der Mannschaft von Trainer Rudi Sternkopf mehr Tore, als den Pinguinen in allen Spielen zusammen. Angeführt wird die Mannschaft von Manfred Schreiber, der in neun Spielen auf ebenso viele Tore und fünf Vorlagen kommt. Dazu ist Verteidiger Robin Riemel die Stütze des Brucker Defensivspiels. Aber Riemel wird voraussichtlich nicht spielen können, da er an einer Schleimbeutelverletzung im Ellbogen laboriert. Am vergangenen Wochenende gewannen die Fürstenfeldbrucker ihr Heimspiel gegen Erding mit 8:6. Bei den Pinguinen verkleinerte sich unter der Woche die Verletztenliste. Jörg Mengele, Max Holzmann und Andreas Weil meldeten sich zurück. Ihr Einsatz wird allerdings von Trainer Hurtik abhängen. Weiter verletzt sind Andreas Gerstberger (Schulter) und Stefan Schnabel (Knie). Für zwei Spiele gesperrt ist Topscorer Vladislav Gossmann. Am Sonntag geht es gegen den aktuellen Tabellenfünften und amtierenden bayrischen Vizemeister EC Pfaffenhofen. Die Gäste haben ein wahres Horrorwochenende hinter sich, denn erst unterlag man in Erding mit 2:6, um dann am Sonntag die höchste Heimniederlage seit mehr als fünf Jahren zu kassieren. Beim 0:10 gegen den EHC Waldkraiburg stand der ECP von Anfang auf verlorenem Posten. Herausragend in der bisherigen Saison ist vor allem Torwart Florian Lachauer, der es vollbrachte, fast 200 Minuten, dies entspricht über drei Spiele, ohne Gegentor zu bleiben. Dass er überwindbar ist, zeigten aber die Waldkraiburger. Topscorer der Pfaffenhofener ist der Deutsch-Tscheche David Vokaty, der seit Jahren konstant Punkte macht. Bisher kommt er in zehn Spielen auf zehn Tore und sieben Vorlagen. Gerade Auswärts zeigte der ECP allerdings Schwächen. Mit 15:21 Toren und 4:6 Punkten war man bisher nicht allzu erfolgreich. Nach den jüngsten Erfolgen, mit Ausnahme der Partie in Sonthofen, hoffen die Verantwortlichen der Pinguine darauf, dass wieder mehr Zuschauer den Weg in die Königsthermeneishalle finden, um die Mannschaft zu unterstützen.

Peißenberg kommt zu Kellerduell

Schongau, 22. November Für die EA Schongau setzte es am Wochenende erneut zwei Niederlage in der Bayernliga. Dem 1:5 (1:2, 0:1, 0:2) zu Hause gegen den ESC Dorfen folgte ein 1:4 (0:2, 1:1, 0:1) beim TuS Geretsried. In beiden Spielen war deutlich zu erkennen, was der EA Schongau derzeit fehlt - die Routine. Bei derzeit acht verletzten Spielern (dazu noch einige angeschlagene Cracks auf dem Eis) ist die Lage auch nicht verwunderlich. Da ist der Kopf bei den Spielen nicht frei, um die einfachen Sachen des Sports umzusetzen. Während die Mammuts es derzeit nicht verstehen, die Fehler ihrer Gegner auszunutzen, häufen diese sich auf der Gegenseite. Und routinierte Teams wie Dorfen oder Geretsried verstehen diese Verunsicherung gnadenlos zu nutzen. Beim Heimspiel gegen Dorfen gingen die Gäste durch einen Fehler früh in Führung. Zwar konnten die Mammuts durch die Juniorenreihe (Torschütze Tobias Vollmer auf Zuspiel Matthias Brahmer) ausgleichen, jedoch die Chancen auf die eigene Führung wurden vergeben. Und so kamen die Gäste noch kurz vor der ersten Pause zur erneuten Führung, die sie im Laufe des Spiels durch sich zwangsläufig erneut ergebende Fehler in der Schongauer Defensivarbeit ausbauen konnten. In Geretsried geriet die EAS schon nach neun Sekunden in Rückstand und zu allem Überfluss meinten es auch die Schiedsrichter nicht gerade gut mit den Schongauern, die den ersten Abschnitt fast ständig in Unterzahl bestritten. Hoffnung gab im Mittelabschnitt der Anschlusstreffer von Markus Schneider, doch ein Überzahltreffer des TuS zum 3:1 vergrößerte den Abstand erneut - in den Schlusssekunden der Partie konnte der TuS gar noch auf 4:1 erhöhen. Am Freitag spielt die EAS um 20:15 Uhr beim Deggendorfer SC, ehe am Sonntag der TSV Peißenberg um 17 Uhr zum Kellerduell der Bayernliga nach Schongau kommt.

Neue Hiobsbotschaft für den DSC

Deggendorf, 22. November Nachdem Markus Meier am Donnerstag noch im Training war und sich Hoffnungen auf das Spiel am Sonntag gegen Memmingen machte, war der Schlag, den die heutige Diagnose ihm und dem Deggendorfer SC versetzte, schon gewaltig. Am Sonntagmittag rief er bereits bei Trainer Toni Brenner an und sagte, dass er abends nicht spielen könne und am nächsten Tag zum Arzt gehen wolle. Der Arzt stellte die Diagnose, dass das Syndesmose-Band im Sprunggelenk gerissen und eine Operation unausweichlich ist. Die OP wird bereits am Mittwoch stattfinden. Es wird an die zwölf Wochen dauern, bis Markus Meier danach wieder auf das Eis zurückkehren kann. Dafür gibt es dann auch gute Nachrichten. Daniel Pledl stand nach überstandener Schulter- und Knieverletzung zum ersten Mal wieder auf dem Eis.

TSG gelingt lang ersehnter Sieg

Reutlingen, 22. November Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung setzt sich die TSG Reutlingen in der Landesliga Baden-Württemberg gegen den undiszipliniert auftretenden FSV Schwenningen mit 4:3 (1:0, 2:1, 1:2) durch. Vor erfreulich gut gefüllten Zuschauerrängen gelang der TSG ein Blitzstart und bereits nach 35 Spielsekunden konnte Youngster Matthias Schreiber den Führungstreffer erzielen. In der Folge ergaben sich zahlreiche, zum Teil schön herausgespielte Chancen, um den Vorsprung weiter auszubauen, aber auch der FSV hatte einige hochkarätige Einschussmöglichkeiten. Die Torhüter Tabor auf FSV- und Rogge auf TSG-Seite machten aber alle Bemühungen zunichte, so dass sich bis zum Drittelende nichts Zählbares mehr ergab. Im zweiten Drittel verlegte sich der FSV hauptsächlich auf Konterspiel und unsaubere Körperangriffe, die von den Schiedsrichtern mit reichlich "Denkpausen" bedacht wurden. So hatte die TSG ausgiebig Möglichkeiten, das im Training verstärkt geübte Überzahlspiel in der Praxis zu erproben. Jeweils bei 5:3-Situationen konnte der in bester Spiellaune agierende Martin Krhut die TSG mit seinen Treffern in der 25. und 37. Minute zur vorübergehenden 3:0 Führung beitragen. In der 39. Minute gelang Benjamin Gross, ausnahmsweise war der FSV einmal vollzählig auf dem Eis und kam immer besser ins Spiel, der Anschlusstreffer zum 1:3. In Erwartung eines nun folgenden Sturmlaufes der Schwenninger kamen die TSGler hochkonzentriert für die letzten 20 Minuten aus der Kabine. Wiederum war es Matthias Schreiber, der alleine auf das FSV-Gehäuse durchbrechen und zum letztendlich vorentscheidenden 4:1 einschießen konnte. Mit Hilfe eines Verteidigungsschnitzers konnten sie jedoch eine der wenigen Überzahlsituationen zu ihren Gunsten in der 49. Minute für den zweiten Treffer nutzen. Pech hatte TSG-Goalie Rogge, als er in der 57. Minute den Puck durch einen aufgrund eines Pressschlages unberechenbaren Schuss passieren lassen musste. Die TSG konnte jedoch gerade noch rechtzeitig das Ruder rum reißen. Strafen: Reutlingen 10, Schwenningen 33+40. Zuschauer: 250.

Auf verlorenem Posten

Augsburg, 22. November Auf verlorenen Posten stand Bezirksligist EG Woodstocks Augsburg beim Landesliga-Absteiger EV Bad Wörishofen. Nach den vielen Ausfällen durch Verletzung und Sperren nur mit zwei Reihen angereist, konnten die Augsburger das Ergebnis bis zum dritten Drittel sogar noch in Grenzen halten. Im zweiten Spielabschnitt ärgerten die Woodstocks den Aufstiegsaspiranten sogar so heftig, dass Wörishofener Spielertrainer Jiri Kunce (früher u.a. Kaufbeuren) auf zwei Reihen umstellte, was Wirkung zeigte. Im letzten Spielabschnitt konnten die Woodstocks, kräftemäßig am Ende, die Torflut nicht mehr aufhalten. Am Ende gewann Bad Wörishofen mit 13:3 (4:1, 2:2, 7:0). Tore: 1:0 Singer (2.), 2:0 F. Kastenmaier (3.), 3:0 F. Kastenmaier (7.), 3:1 Büchler (10.), 4:1 Schweinberger (19.), 5:1 T. Kastenmaier (21.), 5:2 Gerstmayr (24.), 5:3 Bock (24.), 6:3 T. Kastenmaier (38.), 7:3 Mühlberger (48.), 8:3 T. Kastenmaier (49.), 9:3 Kunce (51.), 10:3 T. Kastenmaier (54.), 11:3 Schweinberger (54.), 12:3 Stromer (56.), 13:3 Paradeiser (58.). Strafen: Bad Wörishofen 14 + 5 + Spieldauer (Paradeiser), Augsburg 8 + 5 + Spieldauer (Bock).

Indians gewinnen in Deggendorf

Memmingen, 21. November Der ECDC Memmingen setzte in der Bayernliga seinen Erfolgszug weiter fort. In Deggendorf gewannen die Indians mit 2:0 (1:0, 0:0, 1:0) und sind weiterhin hinter dem Spitzenreiter Waldkraiburg auf dem zweiten Rang zu finden. Die Memminger mussten diesmal ohne den beruflich verhinderten Andreas Börner und dem USA-Rückkehrer Daniel Gebhardt, den nun die Grippe erwischt hat, auskommen. Gleich in der zweiten Minute war es der derzeitige Topscorer in der Bayernliga, Martin Löhle, der die Indians nach einem Steilpass von Sergejs Boldavesko mit 1:0 in Führung brachte. Eigentlich müsste der ECDC in der achten Minute nach einem Schlagschuss von Holger Völk mit 2:0 führen, aber die Schiedsrichter sahen den Treffer nicht. Memmingen kontrollierte im ersten Abschnitt zwar das Spiel aber ein zweiter Treffer sprang nicht heraus. In der Folge kamen die Deggendorfer besser ins Spiel, scheiterten aber an der glänzenden Abwehr der Indians oder an Goalie Reiner Vorderbrüggen. Im letzten Abschnitt stellte Trainer Michael Bielefeld auf zwei Reihen um. Memmingen drängte auf den zweiten Treffer und Deggendorf versuchte den Ausgleich zu erzielen. Es blieb bis zum Schluss spannend und beim denkbar knappen Ergebnis. Die letzten drei Minuten im Spiel verbrachte der ECDC dann in Unterzahl. Erst sass Helge Pyka auf der Strafbank, danach nahmen die Niederbayern den Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Resultat. Martin Löhle bekam an der Mittellinie den Puck und hämmerte ihn ins leere Tor zum 2:0 Endstand für Memmingen. Michael Bielefeld nach dem Spiel: "Es war heute eine geschlossene Mannschaftsleistung. Jeder hat gekämpft und die Taktik zu 100 Prozent befolgt und eingehalten. Wir sahen wieder einen überragenden Martin Löhle während dem ganzen Spiel. Für Reiner Vorderbrüggen war es ein verdienter Shut-out. Vorsitzender Helge Pramschüfer sprach nach dem Spiel "vom besten Auswärtsspiel in dieser Saison." Die Indians sind damit nach einem Drittel der Saison auf dem zweiten Platz und haben fünf Punkte Vorsprung auf den neunten Platz. Tore: 0:1 (1:43) Löhle (Boldavesko, Pyka), 0:2 (59:52) Löhle (Pyka/ENG). Strafen: Deggendorf 6, Memmingen 10. Zuschauer: 300. (ba)

Unglückliche Niederlage

Deggendorf, 21. November Die Leistung des Deggendorfer SC, die man am Freitag in Germering gebracht hatte, war bereits eine Steigerung zur Vorwoche und mit der Leistung gegen den Tabellenzweiten aus Memmingen setzten die Deggendorfer noch mal einen drauf. Dennoch unterlag der DSC dem ECDC mit 0:2 (0:1, 0:0, 0:1). Man musste weiter auf Daniel Pledl, Andreas Müller, Florian Döring und Markus Meier verzichten. Auch musste man Karl-Heinrich Stern, der sich am Freitag in Germering eine Fraktur des Schienbeinkopfes zugezogen hatte, ersetzen, für ihn kam Daniel Kerscher in der Junioren-Reihe zum Einsatz. Nach nur 100 Sekunden wurde der DSC kalt erwischt von den Gästen aus dem Allgäu. Die Memminger spielten die Scheibe aus dem eigenen Drittel heraus und Martin Löhle bekam die Scheibe und spielte Torwart Kevin Kühnhackl aus und erzielte das 0:1 für seine Mannschaft. Nach diesem Tor übernahm der DSC langsam das Spiel. Immer wieder erarbeitete man sich Chancen, aber immer wieder hatten die Gäste das Glück und konnten den Puck noch irgendwie abfälschen und wenn nicht die Abwehrspieler, dann war bei einem überragenden Rainer Vorderbrüggen Endstation. Auch im zweiten Drittel bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Die Deggendorfer machten das Spiel und Rainer Vorderbrüggen hielt alle Schüsse. Der letzte Abschnitt war ein einziger Sturmlauf der Deggendorfer. Alle drei Reihen drängten die Memminger zurück, aber immer wieder scheiterten die Deggendorfer im Abschluss. 90 Sekunden vor der Schlusssirene setzte Trainer Toni Brenner alles auf eine Karte. Während einer Strafzeit der Memminger gab er seinem Torwart Kevin Kühnhackl ein Zeichen und er spurtete zur Ersatzbank und Manuel Bayer nahm seinen Platz als sechster Feldspieler ein. Die Deggendorfer versuchten so oft wie möglich zu schießen, aber immer wieder war ein Schläger des Gegners dazwischen und fälschte die Scheibe ab. Wenige Sekunden vor der Schlusssirene konnte Helge Pyka den Puck erobern, gab ihn weiter an Martin Löhle und dieser nahm Maß und versenkte den Puck im leeren Deggendorfer Tor. Tore: 0:1 (1:43) Löhle (Boldavesko, Meißner), 0:2 (59:52) Löhle (Pyka/ENG). Strafen: Deggendorf 6, Memmingen 10. Zuschauer: 300.

Doppelte Spieldauer gegen Gossmann

Königsbrunn, 21. November Mit einer 0:5 (0:3, 0:1, 0:1)-Niederlage kehrte der ESV Pinguine Königsbrunn am Sonntagabend aus Sonthofen zurück. Dabei lief so gut wie alles schief. Kein Tor erzielt, 70 Strafminuten von insgesamt 123 kassiert und dazu Topscorer Vladislav Gossmann durch eine zweifache Spieldauerdisziplinarstrafe für die nächsten Spiele durch Sperre verloren. Das Spiel begann mit einem Paukenschlag des Tabellenletzten, denn nach nur zwölf Sekunden musste Clemens Heringer die Scheibe aus seinem Tor holen. Mit der Führung im Rücken spielte Sonthofen Power-Eishockey und drückte die chancenlosen Pinguine in das eigene Drittel. Die Brunnenstädter wirkten vollkommen von der Rolle und schläfrig. Das nutzten die Gastgeber aus und nahmen Heringer im Pinguintor unter Dauerbeschuss. Es dauerte bis zur 15. Minute, ehe der ERC das 2:0 erzielte. Nur zwei Minuten später erhöhte Sonthofen ohne Störung der ESVler auf den 3:0 Pausenstand. Auch nach der Pause waren die Pinguine nicht auf der Höhe des Geschehens. Zwar gelang zu Drittelbeginn ein wenig Befreiung, aber nach wenigen Angriffen nahm der Gastgeber das Spiel wieder in die Hand. Wie üblich war auch dieses Spiel in Sonthofen von Strafzeiten geprägt, allerdings machten des Öfteren die beiden Schiedsrichter eine mehr als unglückliche Figur. In der 32. Minute baute der ERC seine Führung verdientermaßen weiter aus. Trotz der Überlegenheit die sich der Tabellenletzte erspielte, blieb es beim 4:0-Pausenstand. Im letzten Drittel sollten die zahlreichen mitgereisten Fans des ESV noch eine Boxeinlage der harten Sorte erleben. Ausgerechnet Topscorer Vladislav Gossmann hatte nach zahlreichen unfairen Attacken der Sonthofener die Nerven verloren und fiel in der 43. Minute regelrecht über einen Gegenspieler her. Erst nach etlichen Versuchen durch Schiedsrichter und Spieler konnte die Keilerei beendet werden. Gossmann wollte daraufhin in Richtung Strafbank fahren, als ein weiterer Sonthofener Spieler ihn bepöbelte. Erneut brannten dem jungen Pinguin die Sicherungen durch und die nächste Keilerei war im Gange. Gossmann wurde mit einer zweifachen Spieldauerdisziplinarstrafe belegt, der provozierende Spieler des ERC mit einer einfachen. Im weiteren Spielverlauf kam nach der Prügelei kein richtiges Spiel mehr auf. Sechs Minuten vor Spielende gerieten die Pinguine noch einmal in eine drei gegen fünf Unterzahl. Torwart Martin Zentner, der im letzten Drittel zwischen den Pfosten stand, konnte in dieser Situation das 0:5 nicht verhindern. Tore: 1:0 (1.) O’Flaherty, 2:0 (15.) Stöhr. 3:0 (17.), 4:0 (32.) Sing, 5:0 (56.) Haf. Strafen: Sonthofen 18 + 10 (Wagner) + 5 + Spieldauer (Endras), Königsbrunn 20 + 5 + Spieldauer + 5 + Spieldauer (Gossmann).

Black Hawks marschieren weiter Richtung Aufstiegsrunde

Passau, 21. November Das war ein echter Befreiungsschlag für die Passaer Black Hawks am vergangenen Wochenende. Das Maximum von vier Punkten gegen die beiden Mitfavoriten aus Moosburg und Vislhofen bei nur einem Gegentor festigen Platz eine, der für die Aufstiegsrunde zur Bayernliga eine hervorragende Ausgangsbasis wäre. Beim EV Moosburg gewannen die Hawks mit 3:0. Dabei erreichte Trainer Otto Keresztes de erste Hiobsbotschaft f+nf Stunden vor dem Spiel, denn die Ärzte stellten bei Basti Gerbl eine Fingerfraktur fest. Kurz vor Spielbeginn meldete sich auch Christian Setz krank und Stefan Girster war sowieso arbeitsbedingt nicht verfügbar. Mehr als bitter dann folgende Szene: Helmut Kößl war für seinen Gegenspieler eine Nummer zu schnell, der streckte Kößl mit einem Kniecheck nieder. Die niederschmetternde Diagnose für den Topspieler der Hawks ist eine Innenbandriss im Kniegelenk und mindestens sechs Wochen Pause. Der Schneefall machte von Beginn an ein hochklassiges Eishockey unmöglich und so blieb zunächst auf beiden Seiten vieles Stückwerk. Den Moosburgern fehlte ebenfalls mit dem Verteidiger Mario Gschmeidler ein Leistungsträger, die Defensivarbeit der Oberbayern schien jedoch nicht darunter zu leiden. Erst in der 14. Minute klingelte es im Moosburger Gehäuse. Sebastian Klinzner brachte seine Hawks in Front, zu mehr reichte es im ersten Drittel für den Favoriten nicht. Gleichverteilt, aber arm an Höhepunkten sahen die Fans das Mitteldrittel. Beide Seiten ließen aussichtsreiche Powerplaysituationen ungenutzt. Eine Einzelaktion von Erich Fries erlöste dann die etwa 100 mitgereisten Passauer Fans in der 44. Minute. Zdnek Balaban, der Moosburger Kontingentspieler war zu diesem Zeitpunkt ebenfalls nicht mehr auf dem Eis, er hatte sich mit Verdacht auf Fingerfraktur Ende des Mitteldrittels in die Kabine verabschieden müssen. Von nun an kontrollierten die Passauer das Spiel, standen defensiv sehr sicher und als Markus Simbeck nach einer sehenswerten Kombination zum 3:0 traf, war alles klar. Zwei enorm wichtige Punkte waren eingefahren. Nur zwölf Feldspieler standen Passaus Coach nach dem Ausfall von Kößl noch zur Verfügung. Der etatmäßige Verteidiger Johannes Epple musste sogar eine Sturmreihe auffüllen. Ein Sieg mit echtem Mehrwert für die Moral der angeschlagenen Black Hawks. Tore: 0:1 (14.) Klinzner (Vorderbrüggen), 0:2 (44.) Fries (Vorderbrüggen), 0:3 (54.) Simbeck (Istel, Epple). Strafen: Moosburg 18, Passau 12. Beim ESC Vilshofen folgte ein 5:1-Erfolg. Bestens gefüllte Ränge und eine echte Derbystimmung im Vilshofener Eisstadion bildeten den Rahmen für das Spitzenspiel der Runde. Es waren noch keine vier Minuten gespielt, als Christian Setz die Passauer Fans zum ersten Mal jubeln ließ. Dann jedoch erarbeiten sich auch die Wölfe aus Vilshofen ihre Chancen, die allerdings in erster Linie aus Einzelaktionen zu Stande kamen. Technisches Eishockey war gerade im ersten Drittel nicht möglich, der Puck versteckte sich oft unter der Schneeschicht auf dem Eis und viele Aktionen blieben dadurch Stückwerk. In der elften Spielminute entwischte der wieselflinke Martin Zivny der Hawks-Defensive, zog ab und traf zum Ausgleich für den ESC Vilshofen. Der Schneefall ließ nach und prompt wurde auch das Spiel im Mitteldrittel besser. Die feinere Klinge schlugen ganz klar die Hawks und kamen immer wieder zu klarsten Einschussmöglichkeiten. Doch der Ex-Passauer Alexander Hinkofer war immer wieder zur Stelle und verhindert zunächst die fällige Führung für den Tabellenführer. Eine schöne Einzelaktion brachte die endgültige Wende im Spiel. Erich Fries, der nicht nur bei dieser Aktion eine sehr starke Leistung bot, wuchtete den Puck unhaltbar ins Tordreieck. Gomow, Setz und Simbeck hatten danach noch einige Riesenchancen auf dem Schläger, doch Hinkofer hatte das Glück des Tüchtigen an diesem Abend. Die Kräfte schwanden im letzten Drittel bei den Gastgebern zusehends, während die Hawks weiterhin mit Vollgas marschierten. In Überzahl, Stefan Zenger saß in der Kühlbox, zog Christian Penzkofer auf der linken Seite ab, die Scheibe zappelte unhaltbar im Vilshofener Netz. Die Vorentscheidung war gefallen und auch zwei handfeste Raufeinlagen konnte die Mannen um Christian Penzkofer nicht mehr aus dem Konzept bringen. Im Gegenteil, Tobi Büchl gelang in der 53. Minute nach Vorarbeit von Christian Setz das 4:1 und der Vorlagengeber ließ es sich nicht nehmen, selbst den Schlusspunkt zu setzen. Ein Distanzschuss 44 Sekunden vor dem Ende ließ die Anzeigentafel in Vilshofen bei 1:5 aus Vilshofener Sicht stehen. Tore: 0:1 (4.) Setz (Penzkofer), 1:1 (11.) Zivny (Meier), 1:2 (30.) Fries, 1:3 (50.) Penzkofer (Heubach), 1:4 (54.) Büchl (Setz), 1:5 (60.) Setz (Penzkofer). Strafen: Vilshofen 16 + 5 + Spieldauer (Svejda), Passau 20 + Spieldauer (Klinzner).

Wölfe weiter auf dem Vormarsch

Bad Kissingen, 21. November Am gestrigen Sonntagabend mussten die Kissinger Wölfe in der bayrischen Bezirksliga gegen die Spiders aus Regensburg antreten. Von ungewohnter Position aus musste Spielertrainer Rafael Popek das Spiel verfolgen. Popek wegen einer Spieldauerstrafe gesperrt musste so seine Mannschaft von der Bank aus dirigieren. Dem Spiel machte es aber weniger aus, so dass die Wölfe ihren vierten Sieg im vierten Spiel feiern konnten. Der 12:3 (5:0, 4:3, 3:0) sieg der Saalestädter ging auch in der Höhe völlig in Ordnung. Die Donaustädter präsentierten sich allerdings überraschend schwach in der Eishalle am Großen Anger, so dass vor allem die neuformierte erste Sturmformation mit Rappl, Back und Hendrikson die Regensburger im ersten Spielabschnitt regelrecht überrollte. Nur der Verlust von Peter Hendrikson durch einen Spieldauerstrafe kurz vor Ende der Partie schmerzte die KIssinger. Tore: 1:0 (3:31) Hendrikson (Back, Rappl), 2:0 (8:34) Kaufmann (Kühlmann, Stöpel), 3:0 (11:12) Hendrikson (Back, Rappl), 4:0 (17:31) Kühlmann (Stöpel), 5:0 (18:45) Keul (Rappl), 6:0 (20:54) Hendrikson (Back), 7:0 (22:34) Rappl (Berndaner), 8:0 (24:50) Rappl (Kühlmann, Stöpel), 8:1 (27:29) Ritter (Wohl, Menasri), 8:2 (29:30) Gratzl, 9:2 (32:44) Rappl, 9:3 (33:27) Menasri, 10:3 (44:21) Kühlmann (Söder), 11:3 (48:51) Walter (Schorr), 12:3 (57:12) Reiß (Keul, Kühlmann). Strafen: Bad Kissingen 18 + 10 (Stöpel) + 5 + Spieldauer (Hendrikson), Regensburg 8.

Sieg gegen Pfaffenhofen, Niederlage in Fürstenfeldbruck

Erding, 21. November 400 Zuschauer in der Erdinger Eissporthalle sahen am vergangenen Freitag einen 6:2-Sieg des TSV Erding gegen den EC Pfaffenhofen. Gegen die Ice Hogs zeigte der TSV eine starke Leistung und hätte bei einer besseren Chancenauswertung auch höher gewinnen können. Von der ersten Minute an berannte der TSV Erding das Tor der Pfaffenhofener, und so fiel in der 13. Minute das 1:0 für den TSV durch Stefan Breiteneicher. Doch verpassten es die Steer-Schützlinge, das Spiel schon früh zu entscheiden und mussten das 1:1 hinnehmen. Im zweiten Drittel platzte der Knoten endgültig, und Erding erhöhte durch Stefan Breiteneicher (2) und Stefan Peipe auf 4:1. Auch im letzten Spielabschnitt war der TSV dem an diesem Tage schwachen EC Pfaffenhofen in allen Belangen überlegen und schraubte das Ergebnis durch Tore von Michael Multhammer und Alexander Gantschnig auf 6:1. Der 2:6-Anschlusstreffer war nur noch Ergebniskorrektur. Alles in allem konnte der TSV überzeugen und zeigte sein bisher beste Saisonleistung. Im Auswärtsspiel gegen den EV Fürstenfeldbruck knüpfte der TSV zu Beginn an die Leistung vom Freitag an und konnte bei widrigen Witterungsbedingungen im offenen Kunsteisstadion durch Tore von Robert Steinmann und Dominik Gerbl schnell mit 2:0 in Führung gehen. Auch die Gegentreffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich steckte Erding gut weg und ging durch Alexander Gantschnig abermals in Führung. Im Mittelabschnitt glichen die Crusaders zunächst aus, doch Stefan Breiteneicher brachte seine Farben abermals in Führung. In der Folge bestimmte der EVF das Spiel und hatte mit Manfred Schreiber den überragenden Spieler auf seiner Seite. So musste der TSV nicht nur das 4:4, sondern auch das 4:5 hinnehmen. Im Schlussabschnitt antwortete der TSV auf das 6:4 mit dem Anschlusstreffer durch Stefan Breiteneicher. Der Torreigen war allerdings noch nicht beendet und die äußerst effektiv spielenden Crusaders stellten den alten Torabstand wieder her. Als Alexander Gantschnig nochmals der Anschluss gelang, keimte Hoffnung auf, die allerdings durch ein Empty-Net Goal zu Nichte gemacht wurde. So endete das Spiel letztlich mit 8:6 für Fürstenfeldbruck, und der TSV musste eine unglückliche Niederlage einstecken.

Kantersieg für die Indians

Memmingen, 19. November Ein Schützenfest erlebten die 825 Zuschauer am Freitag in der Memminger Eissporthalle. Gegen einen schwachen TSV Peißenberg siegten die Indians völlig verdient mit 12:3 (5:0, 3:1, 4:2). Von Beginn an war den Hausherren im Gegensatz zur Vorwoche der Siegeswille anzumerken. Eine 5:3-Überzahl nutzte Martin Löhle in der fünten Minute zum 1:0 für die Indians. Unnötige Fouls brachten die Gäste immer wieder in numerische Unterzahl, was den Memmingern viel Raum zum schalten und walten ließ. Der an diesem Abend glänzend agierende Andi Becherer konnte nach zehn Minuten auf 2:0 erhöhen. Christian Augsts Pfostenkracher setzte den Sturmlauf der Rot- Weißen fort. Mühelos konnten die Indians bis zur ersten Sirene durch Löhle, Jahrmann und Börner auf 5:0 erhöhen. Fast ohne Gegenwehr ergaben sich die Gäste aus Oberbayern ihrem Schicksal. Innerhalb von nur 85 Sekunden erhöhte die erste Sturmformation der Indians in Person von Boldavesko auf 7:0. Der zweite Treffer fiel dabei gar in Unterzahl. Die Indians nahmen nun das Tempo aus dem Spiel. Beim ersten Tor der Gäste zum 7:1 konnte Reiner Vorderbrüggen den Puck nur nach vorne abprallen lassen, was Stefan Roth zum Abstauben nutzte. Einen schönen Spielzug vollendete Jahrmann acht Sekunden vor der Pause zum 8:1 gegen harmlos agierende Peißenberger. Im Schlussdrittel vernachlässigten die Indians die Defensivarbeit, was der TSV zu zwei weiteren Treffern nutzte. Doch die Tore von Löhle, Nieder und dem aus den USA zurückgekehrten Daniel Gebhardt stellten den nie gefährdeten 12:3-Heimsieg für die Indians sicher. Tore: 1:0 (4:35) Keintzel (Pyka, Löhle/5-3), 2:0 (9:53) Becherer (Tenschert), 3:0 (14:40) Löhle (Boldavesko, Dietrich), 4:0 (17:11) Jahrmann (Becherer), 5:0 (19:39) Börner (Augst, Nieder), 6:0 (27:07) Boldavesko (Löhle, Dietrich), 7:0 (34:10) Boldavesko (Löhle, Dietrich/4-5), 7:1 (36:17) Roth (Welsch, Stürzl/5-4), 8:1 (39:52) Jahrmann (Becherer), 9:1 (40:45) Löhle (Dietrich, Boldavesko), 10:1 (41:28) Nieder (Börner), 10:2 (42:45) Weindl (Estermaier, Stranninger), 11:2 (47:44) Löhle (Becherer, Pyka), 12:2 (57:49) Gebhardt (Mayer, Löhle), 12:3 (58:55) Weindl (Stranninger). Strafminuten Memmingen 14, Peißenberg 14. Zuschauer: 825. (bd)

Remis in Germering

Deggendorf, 19. November Nach einem sieglosen Wochenende und einer katastrophalen Leistung gegen Waldkraiburg wollten sich die Cracks des Deggendorfer SC steigern. Das gelang zumindest teilweise. Bei den Wanderers Germering gab es ein 4:4 (1:2, 2:1, 1:1)-Unentschieden. Von Beginn an war das Spiel im Germeringer Polariom geprägt durch Fehler beider Mannschaften. Bei den Deggendorfern kam es immer wieder zu Unkonzentriertheiten in der Abwehr, die aber von Kevin Kühnhackl entschärft wurden. Aber in der 15. Minute war es soweit, als Dominik Socher den zweiten Nachschuss verwandeln konnte und auf 1:0 für die Gastgeber stellte. Doch nur 58 Sekunden glichen die Deggendorfer durch Manuel Bayer aus. 30 Sekunden vor der ersten Pause trf Michael Winnerl im Nachschuss zum 2:1 für den DSC. Im zweiten Abschnjitt gelang Philipp Weinzierl sogar das 3:1 (33.) in Überzahl, doch Germering wurde danach stärker. Nach zwei Treffern von Michal Porak innerhalb von 56 Sekunden stand es 3:3. Chad Urschel brachte die Gäste in der 53. Minute zwar noch einmal in Front, doch Michael Ott stellte in der 55. Minute den 4:4-Endstand her. Tore: 1:0 (14:37) Socher (Lindner, Ott), 1:1 (15:35) Bayer, 1:2 (19:30) Winnerl (Schreyer), 1:3 (32:20) Weinzierl Ph. (Winnerl/5-4), 2:3 (35:25) Porak (Meier/5-4), 3:3 (36:21) Porak (Socher), 3:4 (52:12) Urschel (5-4), 4:4 (54:34) Ott (Socher, Porak). Strafen: Germering 22 + 5 + Spieldauer (Lederer), Deggendorf 26. Zuschauer: 155.

Gossmann traf doppelt

Königsbrunn, 19. November Am Freitagabend besiegte der ESV Königsbrunn den SVG Burgkirchen mit 2:0 (1:0, 1:0, 0:0). In einem Spieler zweier dezimierter Mannschaften begannen die Pinguine druckvoll. Bereits in der vierten Minute wurde die Überlegenheit durch den besten Stürmer der Pinguine, Vladislav Gossmann, zur Führung ausgenutzt. Der ESV spielte befreit auf und mit mehr Selbstvertrauen als zuletzt. Die wenigen brenzligen Situationen wurden ruhig und souverän ausgebügelt. Das zweite Drittel wurde für alle Zuschauer quälend, denn das Niveau wurde konstant schlechter. Immerhin erhöhte Gossmann in der 39. Minute auf 2:0. Strafen: Königsbrunn 10, Burgkirchen 10.

TSG erwartet Schwenningen

Reutlingen, 19. November Am Sonntag um 19:15 Uhr empfängt die TSG Reutlingen in der Landesliga Baden-Württemberg den FSV Schwenningen. Das Team aus dem Schwarzwald lieferte bislang wenig aussagekräftige Ergebnisse ab, so dass eine Einschätzung schwer fällt. In den vergangenen Jahren war das Team jedoch stets durch Spielerschwund bei Auswärtsspielen gehandicapt. Für die junge Truppe der TSG wird es Zeit, wieder an die Leistung aus dem ersten Saisonspiel anzuknüpfen. Gegen die in den vergangenen Jahren läuferisch behäbige Abwehr des FSV könnten die jungen Cracks der TSG somit im Vorteil sein.

Alte Bekannte

Memmingen, 17. November Der Bayernligist ECDC Memmingen trifft am Wochenende auf alte Bekannte aus Landesligazeiten. Gegner ist am Freitag um 20 Uhr in der Eissporthalle am Hühnerberg der TSV Peißenberg. Am Sonntag geht es dann zum Mitaufsteiger Deggendorf. Nach der unglücklichen Heimniederlage am vergangenen Sonntag gegen Dorfen "will sich die Mannschaft besser verkaufen als zuletzt", so Trainer Michael Bielefeld. Vor allem im Heimspiel gegen Peißenberg rechnet eigentlich insgeheim jeder mit einem doppelten Punktgewinn. Doch die "Eishackler" sind ein Angstgegner der Indians. Vor zwei Jahren spielten die Oberbayern in der gleichen Landesligagruppe und auch im Bayernkrughalbfinale trafen beide Teams aufeinander. Dabei waren die Indians nur im letzten Vergleich siegreich. In diesem Jahr sind die Peißenberger bisher noch nicht richtig in Tritt gekommen, vor allem in der Offensive mangelt es doch an Toren. Bester Scorer beim Tabellenvorletzten ist nach acht Spielen der Ex-Schongauer Holger Lieb mit fünf Punkten. Aber unterschätzen dürfen die Indians in dieser Liga niemand. Selbst der Letzte kann den Ersten schlagen und die angeschlagenen Gegner sind oft die gefährlichsten. Am Sonntag absolviert der ECDC dann die zweitweiteste Reise in dieser Saison und fährt zum Mitaufsteiger Deggendorfer SC. Beide Teams standen sich in der letzten Saison im Finale um die bayerische Landesligameisterschaft gegenüber. Das glücklichere Ende hatten die Indians im Penaltyschießen. Die Niederbayern sind nach einem guten Start und einem zweiten Platz, mittlerweile auf den neunten und damit unter dem Strich abgefallen. Letzte Woche gab es zwei Niederlagen. Zuhause gegen Königsbrunn und eine deutliche 11:3 In Waldkraiburg. Logischerweise ist für diese Woche Wiedergutmachung angesagt. Aber derzeit fehlen beim DSC gleich vier Stammspieler und einige Akteure sind angeschlagen. Erfolgreichster Scorer ist das Eigengewächs Manuel Bayer mit acht Punkte. Er kehrte vor der Saison vom Oberligisten Bayreuth heim. Die Indians erhalten diese Woche die angekündigte Verstärkung aus den "eigenen Reihen". Verteidiger Daniel Gebhardt ist am Dienstagnachmittag aus den USA zurückgekehrt. Er war bereits am Mittwochabend im Training. Vermutlich wird er aufgrund des Trainingsrückstandes am Wochenende gar nicht oder nur zu Kurzeinsätzen kommen, aber der Allrounder wird mit Sicherheit schnell wieder ins Team finden und eine weitere Verstärkung darstellen und damit Trainer Michael Bielefeld weitere Alternativen bieten. (ba)

Niederlage beim Vorjahresmeister

Eppelheim, 17. November Am vergangenen Wochenende gastierten die Eisbären Eppelheim beim Vorjahresmeister der Baden-Württemberg-Liga, dem SC Bietigheim-Bissingen 1b, mit 1:8 (1:2, 0:2, 0:4). Bei den Eppelheimern fehlten krankheitsbedingt und aus familiären Gründen sechs Spieler in der Startaufstellung. Jens Haaf verabschiedete sich während der letzten Woche, um sich auf sein halbjährigen Japanaufenthalt vorzubereiten. Er wird deshalb auch den Rest der Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Somit musste Randall Karsten mit 13 Feldspielern vorlieb nehmen. Im Gegensatz dazu traten die Bietigheimer in Bestbesetzung an, nachdem die DNL, die Junioren-Bundesliga und die 2. Bundesliga spielfrei hatten und somit das gesamte Spielerpotenzial aufgeboten werden konnte. Die Hausherren begannen von Anfang an druckvoll und überzeugten vor allem im läuferischen und technischen Bereich. Als allerdings in Eppelheimer Überzahl das 1:0 für die Gäste durch Michael Gabler fiel (8.), keimte bei den Eisbären Hoffnung für den weiteren Spielverlauf auf. Diese hielt jedoch nur kurz an, denn mit einem Doppelschlag innerhalb von 22 Sekunden drehten die Bietigheimer das Spiel zu ihren Gunsten (12.). Auch im zweiten Drittel zeigte sich kein anderes Bild. Die Eisbären versuchten dem Druck standzuhalten. Nach individuellen Schwächen und einigen Stellungsfehlern in der Abwehr fielen das 3:1 und 4:1 (26., 35.). Im letzten Spielabschnitt wollten die Eisbären dann nochmals alles versuchen, um nicht ins offene Messer zu laufen und vielleicht noch das ein oder andere Tor selbst zu erzielen. Dieses Vorhaben sollte sich aber nicht umsetzen lassen. Nach dem fünften Treffer wechselte Coach Karsten den Goalie Oliver Bentz aus. Allerdings nicht aufgrund seiner Leistung, denn Bentz verhinderte mit etlichen tollen Paraden Schlimmeres. Ersatzkeeper Nils Meyer machte seine Sache gut, doch durch die inkonsequente Abwehrarbeit konnte auch er die Treffer zum 6:1 bis 8:1 nicht verhindern (55., 57., 59.). In dieser Woche heißt es nun, die Niederlage aus den Köpfen zu streichen und sich auf das Spiel am kommenden Sonntag um 19 Uhr in der Eppelheimer Eishalle gegen den EV Ravensburg 1b zu konzentrieren.

EV Moosburg fordert Black Hawks zum Spitzenspiel

Passau, 17. November Alles andere als leicht wird für den Spitzenreiter der Landesliga Bayern-Ost, die Passauer Black Hawks, der Gang am Freitag um 19:30 Uhr zum EV Moosburg. Die Moosburger liegen nach Minuspunkten gleichauf mit dem EHF Passau. Dennoch, wollen die Black Hawks ihre weiße Weste behalten, ist ein Sieg im Moosburger Eisstadion Pflicht. Nach der verkorksten vergangenen Saison (Abstiegsrunde) versuchten die Verantwortlichen des EV Moosburg in dieser Saison eine starke Truppe auf die Beine zu stellen. Für das Team um den rührigen Präsidenten Ludwig Kieninger ist das Erreichen der Aufstiegsrunde in dieser Saison ein Muss. Mit Zdenek Balaban, der schon in der ersten tschechischen Liga bei Brünn unter Vertrag war, und dem zweitliga-erfahrenen Mario Gschmeidler (EV Landshut) haben die Moosburger mächtig aufgerüstet. Balaban ist mit sieben Toren auch der Topscorer des EVM. Ebenfalls nur zwei Minuspunkte zeigt das Punktekonto der Oberbayern auf, die nach einem 4:2-Sieg gegen den Favoriten ESC Vilshofen völlig überraschend eine 5:6-Niederlage gegen den Nachbarn EV Bruckberg hinnehmen mussten. Nach 57 Minuten führten die Moosburger noch mit 5:2 doch dann kam "der blanke Horror", wie es der Pressesprecher Bastian Amann bezeichnete. Es heißt also aufpassen für die Verteidigung der Hawks um Helmut Kößl. Die jedoch machte bisher mit den beiden Torhütern Daniel Huber und Tobias Wagner einen sehr souveränen Eindruck. Ganze vier Gegentore ließen die bärenstarken Verteidiger und Torhüter in den sieben Pflichtspielen zu. Das klingt rekordverdächtig! Am Wochenende muss Otto Keresztes auf den einsatzfreudigen Verteidiger Stefan Girster verzichten (berufliche Fortbildung). Etwas Sorgen macht sich der Coach auch um einige grippegeschwächte Spieler, die aber, so hofft Keresztes, heute wieder einsatzfähig sein sollten.

Schweres Spiel gegen die "Spiders" Regensburg

Bad Kissingen, 17. November Am kommenden Sonntag um 18:30 Uhr müssen die Kissinger Wölfe ihr nächste Bezirksliga-Heimspiel gegen den EHC Spiders Regensburg in Haßfurt austragen. Einfach wird das Spiel gegen den Tabellenvorletzten allerdings nicht. Die Wölfe müssen bei der Begegnung auf ihren besten Scorer und Spielertrainer Rafael Popek verzichten, der wegen einer Spieldauerstrafe bei diesem Spiel nur Coach ist. Zum Ausfall von Popek gesellen sich noch die Spieler Berndaner, Söder, Borodin und Kess dazu, so dass gerade in der Verteidigung nur noch drei Verteidiger zu Verfügung stehen. Die Ausfälle kommen gerade zum falschen Zeitpunkt, denn die Regensburger - zwar schon abgeschlagen im Kampf um Platz drei - haben eine starke Truppe zusammengestellt und sind nicht zu unterschätzen. So kam kurzfristig sogar noch ein zweitliga-erfahrener Verteidiger mit Ulf Wittl an die Donau. Heute Mittag wurden auch die neuen Termine für den Bayernkrug fix gemacht. So treten die Wölfe zum Unterfrankenderby zweimal in Schweinfurt an, da in der eigenen Halle ja nicht gespielt werden kann. Die Kissinger Wölfe tragen ihr Heimspiel am 6. Januar um 17:30 Uhr in Schweinfurt aus, und das Rückspiel findet bereits zwei Tage später am 8. Januar statt.

DSC will Trendwende gegen alte Bekannte schaffen

Deggendorf, 16. November Nach dem schwarzen Wochenende mit Niederlagen zu Hause gegen Königsbrunn und in Waldkraiburg wirkt der Deggendorfer SC ziemlich angeschlagen. Die Fans des Aufsteigers aus der Landesliga reden schon von Krise. Aber ist es eine Krise oder hat dieser Abwärtstrend andere Gründe? Was deutlich aufgefallen ist, ist das die Mannschaft sehr unter den viele Verletzungen leidet. Zur Zeit fallen mit Daniel Pledl, Andreas Müller, Florian Döring und Markus Meier vier Stürmer aus, die jeder Zeit Teil einer Top-Sturmreihe der Bayernliga sein können. Auch sind noch Rekonvaleszenten in der Mannschaft, die zum Teil noch durch Verletzung gehandicapt sind, aber der Mannschaft helfen wollen und dadurch die Zähne zusammenbeißen. Dies vielleicht nur ein Grund, dass die Mannschaft auch unkonzentriert auf dem Eis wirkt und durch diese Konzentrationsmängel Fehler entstehen. Aber die Konzentrationsmängel müssen jetzt abgestellt werden, denn am Wochenende warten bereits die beiden nächsten harten Partien. Am Freitag muss man in das Polariom zu Germering, wo mit den Wanderers alte Bekannte auf den Deggendorfer SC warten. Letzte Saison feierte der DSC im Rückspiel des Halbfinales in Germering den Aufstieg in die Bayernliga. Das Team von Trainer Brian Ashton hat sich auf ein paar Positionen verstärkt. Aber die Stützen im Team sind wie bereits letzte Saison Torhüter Andreas Klett, der sich zur Zeit in einer guten Form befindet, und die beiden Verteidiger Michael Ott und Thomas Schweiger. Zur Zeit Topscorer der Wanderers ist Dominik Socher, der bisher bereits elf Punkte verbuchen konnte. Für den Deggendorfer SC wird es sicher wieder ein heißer Tanz werden zumal die Wanderers in den letzten Spielen ziemlich wenig Federn lassen mussten. Nach dem Gegner des letztjährigen Halbfinales kommt am Sonntag um 18:30 Uhr der Gegner des letztjährigen Finales, der ECDC Memmingen, nach Deggendorf. Für die Gäste aus Memmingen verlief die bisherige Saison eigentlich nach Mass. Fünf Siegen stehen nur zwei Niederlagen gegenüber und man belegt Platz vier der Bayerliga und ist so bester Aufsteiger aus der Landesliga. Herausragende Spieler der Allgäuer sind vor allem Martin Löhle, der bisher zwölf Punkte in der Bayernliga erzielte, und Sergejs Boldavesko, der bereits vor einigen Jahren in der Oberliga für Furore sorgte. In der Verteidigung sind es vor allem Helge Pyka und Neuzugang Stefan Mayer aus Landsberg, die für die nötige Sicherheit sorgen. Sollte doch noch was auf das Tor kommen, so steht mit Reiner Vorderbrüggen auch noch ein sehr erfahrener Torhüter zwischen den Pfosten. Ziel für den Deggendorfer SC muss es dieses Wochenende sein, den Grundstein für eine Trendwende zu schaffen. Erst muss die Pflicht erfüllt werden, bevor man von der Kür träumen darf. Und die Pflicht ist, wieder Eishockey zu spielen und zu leben und nicht mit dem Kopf gegen eine Wand anzurennen.

TSV Erding steht vor einem schweren Wochenende

Erding, 16. November Nach den letzten Spielen des TSV Erding beginnen auch die kühnsten Optimisten zu zweifeln. Denn die Steer-Schützlinge spielen weit unter dem, was sie zu spielen im Stande wären. Auch wenn der TSV bei der 1:2-Niederlage gegen die Kelten aus Burgkirchen kämpferisch überzeugen konnte, Zählbares hat man dabei nicht gewonnen. Um den Grund für die derzeitige Krise des TSV Erding auszumachen, genügt ein Blick auf das Torverhältnis. Bei 18 Gegentreffen hat man eine der besten Abwehrreihen, was sicherlich auch ein Verdienst des nach der Statistik besten Torhüters der Bayernliga, Michael Martin, ist. Doch nur 19 erzielte Tore in acht Spielen sind für eine Spitzenmannschaft schlichtweg zu wenig. Auch am kommenden Wochenende dürfte es für die TSV-Stürmer nicht leichter werden. Denn am Freitag gastiert um 20 Uhr mit dem EC Pfaffenhofen der Tabellenzweite in Erding. Nach holprigem Start legten die Hopfenstädter eine Serie von fünf Siegen in Folge hin und sind nun ärgster Verfolger des Spitzenreiters EHC Waldkraiburg. Auch am Sonntag steht der TSV mit dem Gastspiel beim EV Fürstenfeldbruck (Spielbeginn 17:15 Uhr) vor einer schweren Aufgabe. Die Crusaders sind die Überraschungsmannschaft der Saison und stehen auf einen hervorragenden dritten Platz. Auch wenn man am letzten Wochenende die ersten beiden Niederlagen der Saison hinnehmen musste, wird der TSV vollen Einsatz zeigen müssen, um die Punkte aus dem offenen Brucker Eisstadion zu entführen.

Gegen direkte Konkurrenten

Königsbrunn, 16. November Weiterhin volles Programm steht für den ESV Pinguine Königsbrunn in der Bayernliga auf dem Programm. Am Freitagabend findet das Heimspiel gegen die SVG Burgkirchen statt. Spielbeginn ist um 20 Uhr. Am Sonntag steht dann das Gastspiel beim ERC Sonthofen 99 an. Dort fängt die Partie um 18 Uhr an. Für die Pinguine wird sich an diesem Wochenende zeigen, welchen Stellenwert die Erfolge aus den vergangenen beiden Spielen wirklich hat, denn mit dem Tabellenzehnten Burgkirchen und dem Träger der roten Laterne, Sonthofen, geht es gegen zwei direkte Konkurrenten. Burgkirchen wird angeführt von den Brüdern Alexej und Sergej Piskunov. Am vergangenen Wochenende gelang den Kelten mit einem 2:1-Sieg in Erding eine große Überraschung. Es scheint, als ob die Gäste gerade auswärts stark einzuschätzen sind, denn aus drei Auswärtspartien wurden drei Punkte geholt. Bei den Pinguinen werden einige Spieler fehlen. Holzmann (Rücken), Weil (Grippe), Gerstberger (Schulter), Blohberger (Grippe), Kalina (Bänderriss) und Schnabel (Knie) müssen von Trainer Hurtik ersetzt werden. Dennoch sollten die Punkte in Königsbrunn bleiben, da die Siege sonst schnell ihren Wert verloren hätten. Am Sonntag erwartet den ESV in Sonthofen ein schweres Stück Arbeit. Zu diesem Spiel setzt der Fanclub Pinguin-Rednecks einen Bus ein. Abfahrt ist um 15:30 Uhr vom Thermenparkplatz 1. Jeder Mitfahrer ist willkommen. Sonthofen zeigte sich bisher vollkommen desolat. Etliche verletzte Spieler führten dazu, dass der ERC bis ans Tabellenende durchgereicht wurde. Vor allem die schlechteste Abwehr der Liga, 34 Gegentore, zeigt die Probleme der Gastgeber auf. Dennoch scheint es, als ob Sonthofen am letzten Wochenende wieder zu alter Stärke zurückgefunden hat. Einem respektablem 2:2 gegen den TSV Erding nach zweimaligem Rückstand folgte der sensationelle 4:3-Auswärtssieg beim furios aufspielenden EV Fürstenfeldbruck. Überragend dabei der Kanadier Kevin O’Flaherty. Wenn man aber auf die letzten Jahre in Sonthofen zurückblickt, ist festzustellen, dass die Pinguine dort immer relativ erfolgreich aufgetreten sind.

Wieder keine Punkte

Reutlingen, 15. November Erneut gab es für die TSG Reutlingen keine Punkte zu verbuchen. Beim EHC Herrischried unterlag das Team in der Landesliga Baden-Württemberg mit 2:5 (1:2, 0:2, 1:1). Aufgrund einiger kurzfristiger Absagen musste Trainer Karel Bauhof seine Taktik kurzfristig umstellen. Aus den zunächst geplanten drei Blöcken blieben nur noch zwei. Damit stand das Reutlinger Spiel gleich zu Beginn unter dem Vorzeichen, Kräfte zu sparen, zumal die Gastgeber aus Herrischried mit drei kompletten Blöcken angetreten waren. Die TSG begann deutlich selbstbewusster als zuletzt im Spiel gegen das Team aus Liebenzell. Obwohl die TSG über weite Teile der Partie in der Hälfte des Gegners spielte, blieben echte Chancen Mangelware. Es fehlte einfach der letzte Zug zum Tor, und Schussmöglichkeiten wurden zu halbherzig wahrgenommen. Der EHC machte mit einem Doppelschlag durch Hierholzer vor, wie es geht. Beim ersten Treffer stand ihm noch das Glück durch einen abfälschenden Schläger beiseite. Nur wenige Sekunden später konnte er den Nachschuss vor der eingreifenden Reutlinger Abwehr verwerten. Trotz der zwei Treffer setzte die TSG ihr recht harmloses Spiel unverändert fort. Sechs Minuten vor Drittelende war die Abwehr des EHC dann doch zu nachlässig, so dass Christoph Schreiber auf Zuspiel von Werner Odenbach die Scheibe in den Maschen versenken konnte. Die sich anschließenden Möglichkeiten zum Ausgleich blieben allerdings wieder ungenutzt. Im Mittelabschnitt herrscht dasselbe Bild: Die TSG in Gegners Hälfte, aber viel zu harmlos. Zwei schnelle Gegenzüge des EHC durch Tore von Ulrich zum 4:1 brachten fast die Vorentscheidung. Beide Male konnte der Herrischrieder Stürmer nahezu ungehindert durch das Reutlinger Abwehrdrittel kurven und im richtigen Moment abschließen. Entsprechend groß war deshalb auch der weit zu hörende Unmut von Trainer Karel Bauhof in der Pause vor dem Schlussabschnitt. Die TSG kam tatsächlich spritzig aus der Kabine, rannte sich aber an den nun sehr defensiv ausgerichteten Hausherren fest und verkrampfte zusehends in dem Versuch doch noch die Spielwende zu erzwingen. Viel zu spät kam deshalb der Treffer zum 2:4 durch den erneut erfolgreichen Christoph Schreiber. Mit offenem Visier lief die TSG bei ihrem Spiel alles oder nichts vier Minuten vor Schluss doch noch in einen Konter des EHC und musste die Entscheidung zum 5:2 hinnehmen. Tore: 1:0 (9.) Hierholzer, 2:0 (9.) Hierholzer, 2:1 (15.) Schreiber C., 3:1 (29.) Ulrich, 4:1 (39.) Ulrich, 4:2 (54.) Schreiber C., 5:2 (56.) Branenkamp. Strafen: Herrischried 22, Reutlingen 12.

Schwere Verletzung schockte die Woodstocks

Augsburg, 15. November Zur Nebensache wurde die 7:9 (2:2, 3:1, 2.6)-Heimniederlage des Eishockey-Bezirksligisten EG Woodstocks Augsburg gegen den SV Apfeldorf. Bis zur 51. Minute hat es nach einem schnellen, harten, aber von beiden Seiten relativ fairen Spiel ausgesehen. Die EG Woodstocks führten verdient mit 7:5, als der Kanadier Mike Silva im Diensten der Apfeldorfer den Augsburger Florian Nießner mit einem Bandencheck schwer verletzte. Nießner musste im Haunstetter Eisstadion notärztlich behandelt werden. Im Krankenhaus wurde ein Bruch des Dornfortsatzes des siebten Wirbels fest gestellt. Nießner konnte das Krankenhaus inzwischen verlassen, muss aber mehrere Wochen eine Halskrause tragen. Zuvor musste schon Stürmer Konstantin Schäfer nach einem Stockschlag mit einem gebrochen Daumen ins Krankenhaus gebracht werden. Silva musste zwar das Eis verlassen, doch von diesem Schock erholten sich die Woodstocks aber nicht mehr und mussten in den letzten 40 Sekunden (!) noch drei Gegentore hinnehmen. Tore: 0:1 Bouchareb (3.), 1:1 Kisch (5.), 2:1 Kisch (13.), 2:2 Leder (17.), 2:3 Stöckl (27.), 3:3 Bock (28.), 4:3 Kisch (29.), 5:3 Markovic (37.), 6:3 Bock (42.), 6:4 Silva (43.), 7:4 Bock (45.), 7:5 Stückl (46.), 7:6 Bartling (58.), 7:7 Gruber (60.), 7:8 Stöckl (60.), 7:9 Ebentheuer (60.). Strafen: Augsburger 18 + 5 + Spieldauer (Daumiller) + 5 + Spieldauer (Uhl), Apfeldorf 30 + 5 + Spieldauer (Silva).

EA Schongau: Welches Team soll nächstes Wochenende spielen?

Schongau, 14. November Ein unbeschreibliches Verletzungspech begleitet die EA Schongau in der noch jungen Saison. Nach der Freitagspartie gegen Pegnitz kamen mit Verteidiger Björn Michels und Kapitän Matthias Brod zwei weitere Patienten dazu. Von der Stammformation der EA Schongau ist nur noch ein Bruchteil vorhanden. Ganz arg hat es die Defensive mit Langzeitverletzen erwischt - mit Martin Kößl steht eigentlich nur ein Verteidiger zur Verfügung und auch der ist eigentlich angeschlagen. Am Sonntag musste die Partie in Höchstadt sogar abgebrochen werden. Zunächst unterlagen die Mammuts im Heimspiel gegen den EV Pegnitz mit 0:1 (0:0, 0:0, 0:1). Trotz zahlreicher Ausfälle konnte die EAS die Partie ausgeglichen bestreiten. Nur im Abschluss fehlte das Glück und so besiegelte der Pegnitzer Überzahltreffer in der 51. Minute die unglückliche Niederlage der EAS. In Höchstadt war nach 40 Minuten beim Stand von 4:1 für die Alligators Schluss. Nur noch acht Spieler standen Trainer Ignaz Berndaner am Samstagmorgen für die Fahrt nach Höchstadt zur Verfügung, nachdem am Vorabend Björn Michels (Verdacht auf Armbruch) und Kapitän Matthias Brod (Bänderriss im Knöchel) ausfielen. Sofort wurde die Spielgruppenleitung um einen Spielverlegung kontaktiert. Jedoch wurde die zunächst erteilte Zusage auf Druck der Höchstadter Vereinsführung – so die Schongauer in ihrer Pressemitteilung – am Sonntag zurückgenommen. Eine Rumpfmannschaft in Mindeststärke von neun Feldspielern und dem angeschlagenen Martti Hirvonen im Tor trat die Reise nach Franken an und verkaufte sich mit strenger Defensivarbeit beachtlich. Mit einem abgeschlossenen Konter brachte Markus Schneider auf Zuspiel von Markus Poetzel die Mammuts gar in Führung. Die Gastgeber schafften erst in der 16. Minute den Ausgleich und durch Überzahltreffer 18. und 29. Minute konnte der HEC in Front gehen. Nach dem zweiten Drittel ging es nicht weiter. Die Schmerzen von Goalie Martti Hirvonen waren einfach zu groß. Bleibt die bange Frage, mit welchen Team die EA Schongau das nächste Wochenende bestreiten soll - eine Rückkehr der Langzeitverletzten ist noch nicht in Sicht. Am Freitag empfangen die Mammuts um 19:30 Uhr den ESC Dorfen. Am Sonntag geht es um 18 Uhr beim TuS Geretsried weiter.

Ein Debakel

Deggendorf, 14. November Am Sonntag um 19:30 Uhr verließen 16 Deggendorfer Spieler mit hängenden Köpfen die Eisfläche des Eisstadions in Waldkraiburg. Mit dem schlimmsten Debakel seit sehr langer Zeit für die Mannschaft aus Deggendorf endete die Partie beim jetzigen Spitzenreiter der Bayernliga, EHC Waldkraiburg. Sichtlich voller Resignation war auch Trainer Toni Brenner auf dem Weg in die Kabine. Mit 2:11 (1:3, 1:2, 0:6) unterlag der DSC. Mit nur 14 Feldspielern trat man gegen die seit vier Spielen ungeschlagenen Oberbayern an. Man hatte viele Vorsätze sich anders den mitgereisten Fans zu präsentieren als man das am Freitag getan hatte. Aber diese Vorsätze hatten nur 25 Sekunden Gültigkeit, denn da konnte Rainer Zerwesz bereits das 1:0 für seine Mannschaft erzielen. Dabei wurde die Deggendorfer Abwehr regelrecht überrollt. Der Torso der Deggendorfer Abwehr schwebte noch weitere 2 Minuten durch das eigene Drittel. Die Waldkraiburger nutzten nach 57 Sekunden und 92 Sekunden durch Feistl und Spindler dies aus und es stand 3:0. Danach fingen sich die Deggendorfer ein wenig und die Abwehr konnte nun besser auf die Angriffe der Oberbayern reagieren. Als man kurz vor Ende sogar mal in Überzahl war, konnte Chad Urschel auf Pass von Peter Sterz den 1:3-Anschlusstreffer erzielen. Im zweiten Drittel konnte Deggendorf gut mithalten, aber Zählbares kam nicht dabei heraus. In der 33. Minute musste man sogar das 4:1 hinnehmen. Zwar konnte Robert Weber in der 37. Minute durch einen Schlagschuss von der blauen Linie das 4:2 erzielen, aber nur zwei Minuten später war es Martin Führmann, der das 5:2 erzielte. Im letzten Drittel nutzten die Oberbayern dann zwei 5:3-Überzahlsituationen zum 7:2 aus. Danach verließ ein entnervter Kevin Kühnhackl seinen Kasten und Alexander Krenn durfte ran. Aber es dauerte nur 90 Sekunden, da musste auch er bereits hinter sich greifen. In der 53. Minute gelang den Gastgebern sogar noch das Kunststück drei Tore in 82 Sekunden zu schießen. Zuerst fälschte Dale Crombeen einen Schuss ins Tor ab, danach erzielte Philipp Spindler das kurioseste Tor des Abends. Mit einem Befreiungsschuss von der roten Linie, weil er zum Wechseln fahren wollte, der rund zwei Meter vor dem Tor von Alexander Krenn aufsprang und vollkommen die Richtung änderte, erzielte er das zehnte Tor des Abends. Und nur 30 Sekunden später war auch Alexander Krenn, nach dem elften Tor für Waldkraiburg, die Zeit gekommen den Kasten zu räumen und wieder kam Kevin Kühnhackl aufs Feld. Am Ende war dies die höchste Niederlage des Deggendorfer SC seit dem Aufstieg in die Landesliga vor vier Jahren. Nach dem Spiel machte sich unter den Spielern Ratlosigkeit breit. An was lag es? Schlechter Torhüterleistung? Kevin Kühnhackl meinte nach dem Spiel, dass er die ersten drei Tore hätte halten müssen. Schlechtes Abwehrverhalten? Die beiden ersten Tore waren Alleingänge. Diesmal kam alles zusammen. Was vor allem auffiel, waren Unkonzentriertheiten, die zu vielen Fehlern führten, die von Waldkraiburg natürlich eiskalt ausgenutzt wurden. Am nächsten Freitag warten nun mit den Wanderers Germering ein alter Bekannter. Tore: 1:0 (0:25) Zerwesz (Köttsdorfer), 2:0 (0:57) Feistl (Hanöffner, Lehner), 3:0 (1:32) Spindler (Zerwesz/5-3), 3:1 (19:11) Urschel (Sterz P./5-4), 4:1 (32:02) Waldmann (Spindler, Hämmerle), 4:2 (36:18) Weber (Weinzierl Ph., Schreyer), 5:2 (38:26) Führmann (Feistl, Hanöffner), 6:2 (45:43) Waldmann (Köttsdorfer, Zerwesz/5-3), 7:2 (48:07) Köttsdorfer (Zerwesz/5-3), 8:2 (49:33) Waldmann (Bruhnke, Richter), 9:2 (52:27) Crombeen (Waldmann, Zerwesz/5-4), 10:2 (53:12) Spindler (Führmann), 11:2 (53:49) Hämmerle (Bruhnke). Strafen: Waldkraiburg 14, Deggendorf 22. Zuschauer: 304.

Ein perfektes Wochenende

Königsbrunn, 14. November Ein perfektes Wochenende liegt hinter dem ESV Pinguine Königsbrunn. Nach dem Freitagssieg gelang am Sonntagabend ein 4:1 (0:0, 2:1, 2:0)-Heimerfolg gegen den TSV Peißenberg. Überraschend in die Mannschaft zurückgekehrt war Tim Lippert, der nach drei Wochen Verletzungspause ein starkes Comeback gab. Herausragend war erneut der Pinguintorwart Clemens Heringer, der die Peißenberger Stürmer über den Rand der Verzweiflung hinausbrachte. Von Beginn an merkte man, dass der Tabellendreizehnte und der Vierzehnte aufeinander trafen. Allerdings wirkten die Pinguine mit dem Auswärtserfolg im Rücken wesentlich ruhiger. Peißenberg erspielte sich ein optisches Übergewicht, welches auch in einigen guten Chancen endete. Doch man konnte sehen, warum die Gäste in den letzten fünf Spielen nur vier Tore erzielen konnten, denn selbst klarste Gelegenheiten wurden nicht verwertet. Die Pinguine schienen ihrerseits von jeglichem Glück vor dem TSV-Tor verlassen zu sein, denn auch hier wurden die besten Chancen in altbekannter Manier vergeben. So ging es mit einem gerechten 0:0 in die Kabinen. Auch im zweiten Drittel spielten beide Teams munter auf, aber die bereits erwähnten Probleme blieben auf beiden Seiten bestehen. Erst ab der 32. Minute entwickelte sich ein tolles Spiel. Peißenberg hatte so eben eine Strafzeit überstanden, da konnte Michael Polaczek endlich seinen ersten Saisontreffer erzielen. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer, denn in der 34. Minute gelang den Gästen der doch etwas überraschende, wenn auch verdiente Ausgleich. Doch die Pinguine zeigten Siegeswillen. Nur eine Minute später krönte Tim Lippert sein Comeback mit der erneuten Führung. Der ESV erspielte sich nun ein leichtes Übergewicht, konnte daraus aber kein weiteres Kapital schlagen. Im letzten Abschnitt spielten die Jungs von Trainer Marian Hurtik abgeklärtes Eishockey und konnten sich dabei auf eine stabile Abwehr, angeführt vom überragenden Stefan Härtl, samt Torwart verlassen. In der 45. Minute fiel die endgültige Vorentscheidung. Topias Dollhofer netzte zum 3:1 ein. Die Zuschauer zeigten sich zufrieden und konnten das weitere Spiel entspannt genießen, da Peißenberg auch weiterhin eine Chance nach der anderen vergab. Ein Gefühl, das in Königsbrunn ebenfalls ungeliebt und sehr bekannt ist. In der 55. Minute konnte Adrian Geiss den 4:1-Endstand markieren. Sichtlich erleichtert zeigten sich alle Verantwortlichen nach dem Spiel. Mit dem Vier-Punkte-Wochenende konnte der Anschluss an das Mittelfeld hergestellt werden. Der Rückstand auf Platz sechs beträgt nur noch zwei Punkte. Allerdings ist der Vorsprung auf den letzten Tabellenplatz genauso gering. Nun gilt es am kommenden Wochenende den Aufwärtstrend zu bestätigen. Tore: 1:0 (32.) Polaczek, 1:1 (34.) Welsch, 2:1 (35.) Lippert, 3:1 (45.) Dollhofer, 4:1 (55.) Geiss. Strafen: Königsbrunn 16, Peißenberg 14.

Erste Heimniederlage für die Indians

Memmingen, 14. November Die erste Heimniederlage der noch jungen Bayernligasaison mussten die Memminger Indians am vergangenen Sonntag beim 3:5 (2:2, 0:1, 1:2) gegen den ESC Dorfen einstecken. Die Gäste gewannen am Ende verdient. Zu Beginn der Partie tasteten sich beide Teams ab, und es ergaben sich daher keine nennenswerten Szenen. Erst als Christian Augst abzog, wurde das Spiel schneller. Ingo Nieder brauchte in Überzahl einen Pass von Augst nur noch zum 1:0 über die Linie zu drücken. Nach zwei "leichten" Fouls saßen Dietrich und Löhle in der Box, diese Überzahl nutzten die Gäste in Person von Angermeier und Trox zur 2:1-Führung. Wenig später die Situation umgekehrt. Bei 5:3-Überzahl für die Hausherren konnte Martin Löhle die Partie wieder ausgleichen. Beim Stande von 2:2 ging es dann in die erste Pause. Im Mitteldrittel lief dann bei den bis dato sechs Spielen ungeschlagenen Memminger nicht viel zusammen. Der ESC hielt das Spiel weit vom eigenen Tor weg, und die Indians fanden kein Mittel gegen Dorfens engagiertes Forechecking. Der beste Spieler der Memminger, Martin Löhle, hatte in der 37. Minute die Gelegenheit mit seinem Penalty auf 3:2 zu erhöhen, doch er scheiterte am ansonsten nicht sehr sicheren Gästegoalie Sven Spanrad. Der ESC Dorfen war jederzeit durch schnelle Vorstöße gefährlich, und lauerte jederzeit auf Möglichkeiten. In der 40. Minute konnte Reiner Vorderbrüggen den Puck nur nach vorne abprallen lassen, was Patrice Dlugos mit seinem Abstauber zum 3:2 für Dorfen nutzte. Die Gäste gingen damit mit einem psychologisch wichtigen Vorsprung zum Pausentee. Zu Beginn des Schlussabschnitts drängten die Indians auf den Ausgleich. Martin Löhle sorgte mit seinem Bauerntrick kurzfristig für Hoffnung beim Memminger Anhang. Doch der ESC Dorfen erwies sich an diesem Abend als die cleverere Mannschaft. Memmingen zwar am Drücker, doch der Aufsteiger lässt die Entschlossenheit in seinen Aktionen vermissen. Hans-Jörg Meier brachte mit seinem sehenswerten Tor aus spitzem Winkel seine Farben auf die Siegerstrasse. Dorfen spielte den Vorsprung geschickt über die Zeit, und konnte durch Dlugos sogar auf 5:3 erhöhen. Am Ende stand ein verdienter Sieg für die Gäste gegen an diesem Abend zu harmlose Indianer. ECDC-Trainer Michael Bielefeld: "Im heutigen Spiel ließ mein Team die Laufbereitschaft und den Siegeswillen der letzten Begegnungen vermissen. Einige Leistungsträger riefen heute nicht ihre beste Leistung ab. Am Ende hat Dorfen verdient gewonnen. Das ist für einige ein Dämpfer zum richtigen Zeitpunkt." Tore: 1:0 (14:58) Nieder (Augst, Mayer/5-4), 1:1 (16:46) Angermeier (Haider/5-3), 1:2 (17:17) Trox (Weinzierl/5-4), 2:2 (18:11) Löhle (Pyka, Boldavesko/5-3), 2:3 (39:07) Dlugos (Poetzel), 3:3 (42:26) Löhle (Dietrich, Becherer), 3:4 (50:29) Meier, 3:5 (58:50) Dlugos (Stocker). Strafen: Memmingen 14, Dorfen 22. Zuschauer: 888. (bd)

Black Hawks setzen sich auf Platz 1 in der Landesliga fest

Passau, 14. November Die Passauer Black Hawks bleiben in der Erfolgsspur. Der bayrische Landesligist fertigte zunächst den ESV Gebensbach mit 19:1 ab und ließ am Sonntag einen 6:1-Sieg beim Bayernliga-Absteiger EV Dingolfing folgen. Damit halten die Passauer ihren Kurs in Richtung Aufstiegsrunde. Die Fronten waren am Freitagabend in der Eis-Arena Passau schnell geklärt, denn nach etwas mehr als vier Minuten stand es 2:0, und das Team von Otto Keresztes beherrschte das Spiel nach Belieben. Wäre der Passauer Defensive nicht ein Stockfehler in der sechsten Minute unterlaufen, hätten die beiden Goalies der Hawks, Tobias Wagner und Daniel Huber, erneut ein Shut-out feiern können. Sowohl Sebastian Ferstl, das 20-jährige Sturmtalent der Hawks, als auch Erich Fries schlugen noch im ersten Drittel je zweimal zu. Das 7:1 nach dem Anfangsdrittel spiegelte auch den Spielverlauf wider, zu bieder und kraftlos waren die Bemühungen der Oberbayern. In schöner Regelmäßigkeit schraubten die Passauer das Ergebnis in die Höhe. Die Paradereihe der Hawks um Setz, Gomow und Penzkofer spielte mit der Gebensbacher Defensive Katz und Maus und am Ende wurde die 20 Tore nur knapp verpasst. Fries, Gomow, Setz (je 3), Ferstl, Gerbl, Penzkofer, Simbeck (je 2), Stummvoll und Schuster trafen für Passau, Baczkiewicz für Gebensbach. 48 Stunden später beim Bayernligaabsteiger EV Dingolfing mussten die Hawks kurzfristig auf Tobi Büchl verzichten, der nach einem Todesfall in der Familie nicht für einen Einsatz bereit stand. Einige andere Spieler gingen grippegeschwächt in das Niederbayernderby. Nach gut drei Minuten stand es 1:0 durch ein Solo von Christian Penzkofer. Oliver Riebel, der Dingolfinger Torhüter, stand weiterhin unter Dauerbeschuss, nur das Tor bleib für die Stürmer der Hawks wie vernagelt. In der 18.Minute traf Dingolfings Mitterer zum 1:1. Doch vier Minuten nach Beginn des Mittelabschnitts gingen die Hawks durch Christian Setz wieder in Führung. Einen Arbeitssieg nannte Otto Keresztes die Partie, die mit vier Passauer Treffern im Schlussabschnitt entschieden wurde. Istel (2), Penzkofer, Simbeck waren in den letzten 20 Minuten erfolgreich.

Sieg vor 350 Zuschauern

Herrischried, 14. November Einen 5:2 (2:1, 2:0, 1:1)-Sieg verbuchte der EHC Herrischried in der Landesliga Baden-Württemberg vor rund 350 Zuschauern gegen die TSG Reutlingen. Ein Doppelschlag von Dirk Hierholzer innerhalb von zwölf Sekunden brachte den EHC auf die Siegerstraße. Zwar verkürzte Christoph Schreiber, der beide Gästetreffer erzielte, noch vor der ersten Pause auf 1:2, doch Felix Ullrich stellte den alten Abstand im Mitteldrittel wieder her. Erneut Ullrich ließ mit einem satten und platzierten Schlagschuss von der blauen Linie kurz vor der Pausensirene dem Gästetorwart keine Abwehrchance. So ging es dann mit einem 4:1 Vorsprung in den Schlussabschnitt. Die letzten 20 Minuten waren wie auch die Drittel zuvor von vielen unnötigen Strafzeiten geprägt. Ein Überzahlspiel der Gäste fünf Minuten vor Spielende nutzten sie, um auf 2:4- zu verkürzen. Doch eine Minute später konnte Klaus Bremenkamp den erlösenden fünften Treffer erzielen. Tore: 1:0 (10:25) Hierholzer, 2:0 (10:37) Hierholzer (Eckert), 2:1 (14:56) C. Schreiber, 3:1 (30:35) Ullrich (Klein), 4:1 (39:36) Ullrich (Steiert, Klein), 4:2 (54:33) C. Schreiber, 5:2 (55:54) Bremenkamp (M. Pankratz, Eckert). Strafen: Herrischried 22, Reutlingen 12.

Hart umkämpftes Spiel gegen Bad Liebenzell

Mannheim, 14. November Es ging gut los. Steffen Hulstein nutzte eine Vorlage, Ben Leideck traf, die Mad Dogs Mannheim führten gegen den Zweiten der Landesliga Baden-Württemberg, den ESC Bad Liebenzell, mit 1:0. Am Ende jedoch stand eine 1:7 (1:1, 0:3, 0:3)-Niederlage. Auch im zweiten Drittel machten die Mad Dogs Druck, wurden aber durch viele Strafen im Vorwärtsdrang gestoppt. So gingen die Gäste mit einer 4:1-Führung ins letzte Drittel, die sie mit drei weiteren Treffern ausbauten. Trainer Thorsten Scharf plagen beim nächsten Spiel am 27. November in Reutlingen weiterhin Personalsorgen. Durch Verletzungen und Sperren fallen einige Spieler aus.

Nur ein Punkt trotz Leistungssteigerung

Erding, 14. November Mit einem Punkt im Gepäck kehrte der TSV Erding vom Gastspiel in Sonthofen zurück. Nach 60 Minuten trennten sich der ERC Sonthofen und der TSV mit 2:2. Das Spiel im Allgäu begann mit einem Blitzstart der Steer-Schützlinge. Bereits nach 46 Sekunden konnten sie durch Michael Fröschl in Führung gehen. Doch nach einem katastrophalen Fehler in der Defensive glich Sonthofen noch im ersten Drittel zum 1:1 aus. In der 29. Spielminute gelang Christian Mitternacht durch einen schönen Spielzug wiederum der Führungstreffer. Im Schlussabschnitt wollte Erding die Führung über die Zeit retten, doch O'Flaherty markierte sieben Minuten vor Spielende den Ausgleichstreffer. Insgesamt konnte man bei den Steer-Schützlingen eine deutliche Leistungssteigerung erkennen, doch zu viele individuelle Fehler brachten das Team um den doppelten Punktgewinn. "Ich kann der Mannschaft heute keinen Vorwurf machen", so Trainer Franz Steer zur 1:2-Niederlage im Spiel gegen den SVG Burgkirchen. Und in der Tat sahen die knapp 550 Zuschauer in der Eissporthalle eine engagierte TSV-Mannschaft, bei der die Chancenauswertung zu Wünschen übrig ließ. Im ersten Spielabschnitt brachte der zurzeit beste Erdinger Stürmer, Christian Mitternacht, seine Farben mit 1:0 in Front. In der Folge erspielten sich die Spieler von Franz Steer die ein oder andere gute Einschussmöglichkeit, doch entweder versagten die Nerven oder man scheiterte am starken Gäste Keeper Kottmair. So war es nicht verwunderlich, dass die Kelten im zweiten Spielabschnitt immer besser ins Spiel fanden und aus dem 0:1 ein 2:1 machten.

Heringer und Gossmann waren die Matchwinner

Königsbrunn, 13. November Ein bärenstarke Torwart Clemens Heringer und Vladislav Gossmann mit drei Treffern ermöglichten dem ESV Königsbrunn einen 3:1 (0:0, 2:1, 1:0)-Auswärtssieg beim Deggendorfer SC. Die Pinguine begannen die Partie sehr tief stehend und erwarteten die Gastgeber an der eigenen blauen Linie. Auffallend war die Änderung der Reihen, denn mit einer ersten Reihe, die aus Gossmann, Schwimmbeck, Aßner, Mengele und Härtl bestand war wohl nicht zu rechnen. Aber gerade diese Reihe verkörperte den totalen Einsatz und Kampf der nötig ist, um in der Bayernliga zu bestehen. Allerdings zeigte die gesamte Mannschaft eine nicht vermutete Leistung. Deggendorf zeigte sich gegen die Defensivstrategie der Pinguine als einfallslos. Es gab kaum Chancen und alles was in Richtung Tor kam, wurde von Heringer gestoppt. Die Brunnenstädter ihrerseits spielten wenig nach vorne und kamen ebenfalls zu kaum Gelegenheiten. So endete das erste Drittel torlos. Im zweiten Drittel geschah weiter wenig. Eine frühe Strafzeit überstand der ESV relativ locker und blieb weiterhin sehr konzentriert. Deggendorf hatte weiterhin das deutliche optische Übergewicht, wurde aber gezwungen früh aufs Tor zu schießen oder die Scheibe wurde von einem Pinguin wieder aus dem eigenen Drittel hinausbefördert. Erst in der 31. Minute gelang es dem DSC, in Überzahl, die Führung zu erzielen. Chancenlos war dabei Heringer, denn ein Schlagschuss von der blauen Linie, wurde direkt vor ihm, durch einen Stürmer unhaltbar abgefälscht. Die mitgereisten Fans, die die Mannschaft sensationell unterstützten, zweifelten nun ein wenig, ob man denn den Rückstand, ohne zwingende Chancen, aufholen könnte. Nun kam Vladislav Gossmann ins Spiel. In der 33. Minute schlug er zweimal zu. Erst brachte er ein Zuspiel von Matthias Aßner und Jörg Mengele im Tor des DSC unter, und nur 20 Sekunden später gelang ihm per Bauerntrick die Führung. Deggendorf wirkte paralysiert. Mit dem 2:1 im Rücken schienen den Pinguinen Flügel zu wachsen, denn alle Versuche der Gastgeber noch im zweiten Drittel zum Ausgleich zu kommen, wurden locker und leicht vereitelt. Im letzten Drittel wurde das Spiel zu einer wahren Abwehrschlag der rot-weißen Königsbrunner. Deggendorf stand dauerhaft am oder im Drittel der ESVler und drückte unglaublich. Allerdings blieben klare Chancen Mangelware. Erst in Richtung Spielende wurden die Möglichkeiten zum Ausgleich von Mal zu Mal größer. Aber nach Vladislav Gossmann, zeigte nun Clemens Heringer, was er wert ist. Nicht nur, dass er den Gastgebern keine Gelegenheit zu Nachschüssen gab, da er alles festhielt, sondern sogar eine Situation, in der drei Deggendorfer alleine vor ihm auftauchten, die er entschärfte, zeigte, dass Heringer wahrlich zu den Top-Torhütern der Liga zählt. In der 59. Minute nahm Deggendorf eine Auszeit und kurz darauf wurde der Torhüter vom Eis genommen, um den Ausgleich mit einem weiteren Feldspieler zu erzwingen. Dies ging aber nach hinten los. Ein Puckverlust wurde von Gossmann aufgenommen, und von der Mittellinie beförderte er den Puck ins Tor. Strafen: Deggendorf 10, Königsbrunn 12. Zuschauer: 390.

Geburtstagskind "erledigt" Geretsried im Alleingang

Memmingen, 13. November Mit einem 4:3 (1:1, 0:1, 3:1)-Auswärtssieg beim TuS Geretsried setzte sich der ECDC Memmingen in der Spitzengruppe der Bayernliga fest. Es war der Abend von Martin Löhle. Er feiert am Spieltag seinen 25. Geburtstag und war mit drei Toren und einem Assists der Matchwinner für Memmingen. Ein großer Pluspunkt war auch das erfolgreiche Unterzahlspiel der Indians. Früh störten sie die Angriffe in Überzahl der Gastgeber und ließen ihnen kaum die Chance, sich zu entfalten. Begonnen hat es für die Indians allerdings nicht besonders gut. Nach anfänglichem Abtasten beider Teams setzte der Gastgeber den ersten Maßstab. Allerdings trudelte der Puck unglücklich über Torhüter Reiner Vorderbrüggen hinweg. Aber in der achten Minute traf das "Geburtstagskind" in Überzahl zum ersten Mal. Beide Teams hatten in der Folge Chancen zur erneuten Führung aber es dauerte bis zur 35. Minute ehe Patrick Ullmann die Oberbayern wieder in Front schoss. Trainer Michael Bielefeld nach der Partie: "Geretsried hat zwei Drittel lang clever und diszipliniert gespielt. Sie haben unsere Räume eng gemacht. Dann ging ein Ruck durch die Mannschaft." Genau dieser Ruck brachte den Sieg. Mit zwei Treffern von Martin Löhle in der 45. und 50. Minute drehten die Indians das Spiel und gingen erstmals in Führung. Wie hart Eishockey sein kann, erlebten die Zuschauer in der 52. Minute. Waldemar Dietrich hatte das 4:2 auf dem Schläger, scheiterte aber an Goalie Robert Haase. Im Gegenzug fiel der Ausgleichstreffer durch Patrick Ullmann. Aber die Indians wollten zwei Punkte mit nach Hause nehmen und Ingo Nieder erzielte in der 55. Minute den vielumjubelten Treffer zum 4:3. Memmingen verteidigte den Vorsprung bis zum Schluss und nahm zwei Punkte mit nach Hause. Damit sind die Indians nun seit sechs Spielen in der Bayernliga unbesiegt und liegen punktgleich mit dem Spitzenreiter Waldkraiburg und dem Zweiten Fürstenfeldbruck auf Platz drei. Tore: 1:0 (4:34) Melchert (Jirik), 1:1 (7:30) Löhle (5-4), 2:1 (34:14) Ullmann (Jirik, Scheid), 2:2 (44:54) Löhle (Becherer, Boldavesko), 2:3 (49:09) Löhle (Nieder), 3:3 (51:48 ) Ullmann (Jirik), 3:4 (54:04) Nieder (Löhle, Mayer). Strafen: Wiehl 6, Memmingen 16. Zuschauer: 314. (ba)

Wölfe machen dritten Sieg klar

Bad Kissingen, 13. November Ein starkes Bezirksligaspiel absolvierte der EC Bad Kissingen beim 9:7-Sieg gegen den ESV Würzburg. Im ersten Drittel hatten die Wölfe ihren Gegner noch unterschätzt und lagen 0:2 zurück. Doch die Kissinger glichen noch vor der ersten Pause aus. Zwischen der 21. und 28. Minute erzielten die Wölfe fünf Tore und zogen auf 7:2 davon. Danach wurde die Partie ruppiger. Kissingens Spielertrainer Rafael Popek kassierte eine Spieldauerstrafe und Würzburg kam noch einmal heran, doch der Sieg des EC Bad Kissingen war nie gefährdet. Tore: 0:1 van der Heyd (Bär), 0:2 Hiemer (Anousin, Hrich), 1:2 Hendrikson (Schorr, Back), 2:2 Back (Schorr), 3:2 Hendrikson (Kaufmann, Schorr), 4:2 Rappl (Berndaner), 5:2 Stöpel (Rappl, Popek), 6:2 Stöpel (Rappl), 7:2 Popek (Berndaner), 8:2 Popek (Berndaner, Rappl), 8:3 Kacir (Bär), 8:4 Kacir (Bär, Durnev), 8:5 Kacir (Lang), 9:4 Rappl (Kaufmann), 9:6 Bär (Lang, Kacir), 9:7 Kacir (Lang). Strafen: Bad Kissingen 22 + 5 + Spieldauer (Popek), Würzburg 22 + 5 + Spieldauer (Hrich).

Verdiente Niederlage

Deggendorf, 12. November Eine unerwartete, aber verdiente 1:3 (0:0, 1:2, 0:1)-Niederlage kassierte der Deggendorfer SC gegen den ESV Königsbrunn. Im ersten Drittel machten die Deggendorfer zwar von Anfang an Druck auf das Tor der Schwaben, aber mit Clemens Heringer steht jemand im Tor, der letzte Saison hinter Martin Cinibulk beim ESV Kaufbeuren auf der Position des Backup-Goalie stand und sein Handwerk versteht. Bei den Deggendorfern gab es auf der Position des Torwarts eine Änderung zu den bisherigen Spielen. Anstelle von Kevin Kühnhackl stand Alexander Krenn zwischen den Pfosten. Die Gastgeber konnten einige Chancen nicht verwerten und am Ende des Drittels stand es 0:0. Kurz vor der Drittelpause verletzte sich Markus Meier nach einem Foul am Sprunggelenk. Er versuchte es zwar im zweiten Drittel, aber danach war Schluss für ihn. In der 31. Minute ging der DSC in Führung. Markus Weinzierl verwertete einen Pass von Kapitän Robert Weber. Doch die Führung gab den Gastgebern kein Selbstvertrauen. Nur 46 Sekunden nach der Führung schlummerte die Deggendorfer Hintermannschaft, und Vladislav Gossmann erzielte den Ausgleich. Anscheinend das "Hallo Wach" für die Gäste, denn nur 20 Sekunden später war es wieder Vladislav Gossmann, der die Führung für die Pinguine erzielte. In der Folge nahmen die Gäste immer mehr das Heft in die Hand und die Gastgeber verloren komplett den Faden. Im letzten Drittel war es ein kopfloses Anrennen der Deggendorfer auf das Tor der Königsbrunner. Effektives kam dabei nicht heraus. 52 Sekunden vor Schluss setzte Vladislav Gossmann mit seinem dritten Treff - diesmal ins leere Tor - den Schlusspunkt zum 3:1. Am Sonntag geht es für den DSC um 17:15 Uhr beim EHC Waldkraiburg weiter. Tore: 1:0 (30:49) Weinzierl M. (Weber/5-4), 1:1 (32:35) Gossmann (Aßner, Mengele), 1:2 (32:55) Gossmann (Schwimmbeck, Aßner), 1:3 (59:08) Gossmann (ENG). Strafen: Deggendorf 10, Königsbrunn 12. Zuschauer: 390.

Indians trennen sich von Hacker

Memmingen, 10. November Am kommenden Wochenende tritt der ECDC Memmingen zunächst auswärts bei der TuS Geretsried an. Am Sonntag um 18:30 Uhr empfangen die Indians den ESC Dorfen am Hühnerberg. Rang vier mit 9:3 Punkten nach sechs Spieltagen. Zudem seit fünf Spielen in Folge ohne Niederlage, nur die Auftaktniederlage in Waldkraiburg und ein Unentschieden stehen bisher auf der negativen Seite. Als Aufsteiger in die Bayernliga hört sich diese Bilanz prächtig an. "Wir wollen jedes Wochenende punkten", sagt ECDC-Trainer Michael Bielefeld selbstbewusst. Selbstredend, dass es auch dieses Wochenende wieder klappen soll, damit sich die Indians unter den ersten Acht festbeißen können. Dabei treten sie an diesem Wochenende gegen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte an. Leichtere Aufgaben also gegenüber der letzten Woche, als der Tabellenführer Höchstadt geschlagen wurde? Trainer Michael Bielefeld warnt: "Es gibt kein leichtes Wochenende. In der Bayernliga kann jeder jeden schlagen. Oft entscheidet die Tagesform, wer als Sieger vom Eis geht." Auch gibt es eine personelle Veränderung im Kader der Indians. Überraschend hat sich der ECDC vom Stürmer Philipp Hacker getrennt, da "die sportliche Perspektive nicht stimmte", laut Trainer Michael Bielefeld. Auch Juniorenstürmer Armin Ullmann wird dem Verein bis Ende Dezember nicht zur Verfügung stehen, da er von der Bundeswehr für sechs Wochen in die Nähe von Leipzig versetzt wird. Am Freitag werden außerdem die Juniorenspieler Fabian Lämmle und Tim Tenschert fehlen, da die Junioren zeitgleich gegen den TSV Peißenberg in der Junioren-Landesliga um Punkte kämpfen. Außerdem sind einige Spieler angeschlagen, so dass es am Wochenende sehr schwer wird. (ba)

Oben festsetzen

Deggendorf, 10. November Nach dem unerwarteten Heimsieg gegen den Meisterschaftsfavoriten TSV Erding zeigten sich Toni Brenner, der Trainer des Deggendorfer SC, zufrieden mit seiner Mannschaft. Das Team ist zwar nach der Niederlage vom Freitag zwischenzeitlich auf den siebten Platz in der Bayernliga zurückgerutscht, aber am Sonntag stand man bereits wieder auf Platz sechs und mit nur zwei Punkten Rückstand auf Höchstadt, die Platz zwei belegen. Am Freitag, 11. November, kommt nun um 20:15 Uhr der ESV Köngisbrunn nach Deggendorf. Die Schwaben, die seit dieser Saison eine Kooperation mit dem Augsburger EV haben und durch deren Rückzug der 1b-Mannschaft einige Spieler von dort geholt haben, stehen nach fünf Niederlagen in Folge auf dem vorletzten Platz der Bayernliga. Bei den Pinguinen, die sich sicher mehr erhofft haben, fehlen noch die Verletzten Andreas Gerstberger, Stefan Schnabel und Tim Lippert. Für die Mannschaft des Deggendorfer SC zählt in diesem Spiel nur ein Sieg. Am Sonntag wartet bereits der nächste schwere Brocken auf die Spieler von Toni Brenner. Um 17:15 Uhr treten sie bei den Löwen des EHC Waldkraiburg an. Die Löwen, die zuletzt ihr erstes Vier-Punkte-Wochenende eingefahren haben, stehen mit 9:3 Punkten drei Plätze vor Deggendorf. Überragend bei den Oberbayern ist das Duo Rainer Zerwesz und Dale Crombeen. Zusammen haben sie bereits 23 Punkte in den bisherigen sechs Spielen erzielt. Bei den Deggendorfern kehrt nach mehreren Wochen Pause wegen Adduktorenzerrung und Muskelfaserriss Peter Sterz wieder ins Team zurück.

Vier Punkte im Visier

Passau, 10. November Mit deutlichen Siegen haben die Passau Black Hawks ihre Favoritenrolle bisher in der Landesliga Bayern-Ost unter Beweis gestellt. Nun geht es weiter: Am Freitag kommt um 20 Uhr der ESV Gebensnach nach Passau. Am Sonntag geht es zum Bayernliga-Absteiger EV Dingolfing. Mit dem ESV Gebensbach kommt am Freitag ein "Urgestein" der Landesliga in die Eis-Arena. Über 600 Mitglieder hat der oberbayerische Verein in dem eishockeybegeisterten Dorf seit der Gründung 1977 geworben. Ein dritter Tabellenplatz in der Saison 2002/2003 war für den ESV ein großer Erfolg, in der vergangenen Saison reichte es nur zu Rang sieben. Nach drei Niederlagen in Serie platze am vergangenen Sonntag gegen den EV Bruckberg der Knoten. Eine 7:2-Führung stand noch zwei Minuten vor Schluss, ehe Bruckberg noch auf 6:7 herankam, doch die zwei Punkte ließen sich die Gebensbacher nicht mehr nehmen. Mit der Verpflichtung des Kanadiers Jeremy Siemens setzten die Verantwortlichen ein Zeichen, dass sie in dieser Saison mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben möchten. Ob es allerdings reicht, die Black Hawks tatsächlich in eigener Halle zu ärgern, bleibt abzuwarten. Verzichten muss Passaus Trainer Otto Keresztes weiterhin auf Thomas Hartl, den eine Rückenverletzung wohl zu einer längeren Pause zwingt. Schwerer wird die Aufgabe am Sonntag um 18 Uhr beim Bayernligaabsteiger EV Dingolfing. Auch wenn es für die BMW-Städter bisher noch nicht nach Wunsch lief, ist der EVD einer der heißen Anwärter für die Aufstiegsrunde. Mit 5:5 Punkten rangieren die Isarrats aktuell im Mittelfeld der Tabelle.

Unterfrankenderby als Spitzenspiel

Bad Kissingen, 10. November Am Freitagabend zur ungewöhnlichen Zeit um 18:30 Uhr bestreiten die beiden verlustpunktfreien Bezirksliga-Teams aus Bad Kissingen und Würzburg im Haßfurter Eisstadion ihre Punktspielpartie. Die Kissinger Wölfe, die ihre zwei Partien gegen Höchstadt gewonnen haben und momentan die Tabellenspitze der Bezirksliga Bayern-Nord innehaben treffen dabei auf ein Team aus erfahrenen Routiniers aus Würzburg. Coach Rafael Popek wird dementsprechend seine Mannschaft auf die Würzburger Eisbären einstellen. Das Spiel gegen Würzburg wird ein erster Härtetest für die Kissinger, denn der ESV hat bereits den ERC Ingolstadt (A) und den EHC Regensburg jeweils einmal besiegt. Besonders auffällig ist bei den Würzburgern ihr Ausländer Stanislav Kacir. Der Tscheche hat bereits in der Extraliga und im Nachwuchsalter in der tschechischen Nationalmannschaft gespielt. Kacir erzielte in den ersten beiden Partien bereits vier Tore und ist der Führungsspieler der Unistädter. Popek muss in der Begegnung auf einige Spieler verzichten, allen voran in der Verteidigung. Hier fehlen die verletzten Söder und Müller sowie der neu hinzugekommen Borodin. Letzterer hat sich am Wochenende einen Finger gebrochen und ist somit der dritte Verteidiger der einige Wochen ausfällt. Im Sturm dagegen sollten die Wölfe in der besten Formation auflaufen können und für Wirbel vor dem guten Würzburger Goalie Jiri Carnetzky sorgen. Egal, ob Sieg oder Niederlage, die Tabellenführung werden die Wölfe nach dem Wochenende wohl abgeben müssen. Da der Favorit aus Hassfurt zweimal gegen Regensburg antritt und bei zwei Siegen aufgrund von mehr ausgetragenen Spielen an den Wölfen vorbeiziehen kann.

Konsolidierung und Selbstfindung

Königsbrunn, 9. November Nach dem Wochenende der herben Niederlagen steht für den ESV Königsbrunn an den kommenden zwei Spieltagen Konsolidierung und Selbstfindung auf dem Programm. Am Freitagabend wird dies sicherlich eine schwere Aufgabe, denn die Pinguine sind zu Gast beim starken Aufsteiger Deggendorfer SC. Spielbeginn ist um 20:15 Uhr. Zu diesem Spiel setzt der Fanclub Pinguin-Rednecks einen Bus ein. Abfahrt ist um 17 Uhr vom Thermenparkplatz 1. Mitfahren kann wie immer jeder. In heimischer Halle ist der DSC noch ungeschlagen. Somit dürfte den Pinguinen ein schwerer Gang bevorstehen. Fehlen werden weiterhin die Verletzten Andreas Gerstberger, Stefan Schnabel und Tim Lippert. Am Sonntag bestreiten die Pinguine ihr nächstes Heimspiel. Gegner ist der TSV Peißenberg. Spielbeginn ist um 18 Uhr.

White Stags erwarten die TSG Reutlingen

Herrischried, 9. November Am kommenden Sonntag um 18:30 Uhr trifft der EHC Herrischried in der Landesliga Baden-Württemberg vor heimischem Publikum auf die TSG Reutlingen. Der Tabellenvorletzte der vergangenen Saison hat sich durch einige erfahrene Spieler verstärkt. Dies zeigen auch ihre bisherigen Ergebnisse. Alles andere als optimal ist die Spielersituation der White Stags. Denn neben den langzeitverletzten Dusan Houska und Klaus Bremenkamp sind mit Alexander Eckert (Rückenbeschwerden), Dirk Hierholzer (Oberschenkelprellung), Jürgen Denz (Handgelenkprellung), Marcus Pankratz (Bänderriss Schulter) und Thomas Krejci (Leistenbeschwerden) insgesamt sieben Spieler verletzt.

Hoffen auf die Fans

Erding, 8. November "Gerade in Situationen, in denen es mal nicht so läuft, brauchen wir die Unterstützung unserer Fans. In Deggendorf haben sie uns super angefeuert, aber leider haben wir nicht gut gespielt. Das Team wird alles geben um schon bald wieder erfolgreiches und schönes Eishockey zu spielen Wir wissen selber, dass wir viel besser spielen müssen und ich hoffe, dass unsere Fans weiter zu uns halten." So appelliert Michael Martin, der Torhüter des TSV Erding, an die zuletzt arg enttäuschten Fans des TSV. Die ersten Chancen, die mäßige Leistung in Deggendorf vergessen zu machen, haben die Steer-Schützlinge am kommenden Wochenende in den Spielen gegen Sonthofen und am Sonntag zu Hause gegen Burgkirchen. Doch müssen sich die Jungs von Trainer Franz Steer arg steigern, um in die Erfolgsspur zurückzufinden und so den verspielten Kredit bei den Fans wieder zu gewinnen. Im Spiel am Freitag in Sonthofen wird Coach Franz Steer wohl wieder auf Michael Multhammer und Christoph Triller zurückgreifen können. Auch wenn der ERC Sonthofen im Moment am Ende der Tabelle zu finden ist, darf die Mannschaft nicht unterschätzt werden, denn bereits in der letzten Saison kehrten die TSV-Spieler mit einer 2:4-Niederlage aus Sonthofen zurück. Am Sonntag empfängt man um 18 Uhr den SVG Burgkirchen. Die Gendorfer mussten zwar ihren Topscorer Mc Donald ziehen lassen, konnten in Martens aber einen adäquaten Ersatz finden. Auf dem Papier steht der TSV vor lösbaren Aufgaben, um dies aber auch in die Tat umzusetzen, sollte das Team um Kapitän Michael Multhammer von der ersten Minute an vollen Einsatz zeigen und die Gegner mit dem temporeichen Eishockey aus der Vorsaison "überrennen".

Fast eine Pokalüberraschung

Augsburg, 8. November Die ersten Pflichtspiele absolvierte der Bezirksligist EG Woodstocks Augsburg mit Höhen und Tiefen. Das Hinspiel im Bayernkrug-Pokalwettbewerb gegen den ASV Dachau verloren die Augsburger klar mit 1:7 (1:0, 0:2, 0:5). Dabei deutete zwei Drittel lang nichts auf so eine hohe Niederlage hin. Doch im letzten Spielabschnitt schmeckte den Gastgebern die nun härtere Gangart der Dachauer gar nicht und die Woodstocks ließen sich total aus der Konzentration bringen. Das Rückspiel lief unter anderen Vorzeichen. Die Woodstocks diktierten im offenen Eisstadion das Geschehen und beim Spielstand von 6:2 für die Augsburger schien sogar eine dicke Pokalüberraschung möglich. Doch mit dem dritten Tor der Gastgeber war die Gesamtserie gelaufen und die Dachauer ziehen in die zweite Runde ein. Beim ersten Punktspiel in der Bezirksliga setzte es beim SV Hohenfurch eine 3:8 (0:3, 3:4, 0:1)-Niederlage für die EG Woodstocks. Nach einem Tiefschlaf im ersten Drittel kämpften sich die Woodstocks im zweiten Drittel auf 3:4 heran, doch am Ende scheiterte man an der Cleverness der Gastgeber. Besonders die oberliga-erfahrenen Hohenfurcher, Verteidiger Peter Kothmayr mit vier Toren und Stürmer Markus Haslauer (drei Tore), machten an diesem Abend im Schongauer Eisstadion den Unterschied aus.

Nur ein Punkt - EAS steht vor dem "fränkischen Wochenende"

Schongau, 7. November Nur ein Punkt am letzten Spielwochenende bringt die Schongauer Mammuts in Verzug. Auch wenn es sich angesichts des Verletzungspech verständlich ist, dass die Schongauer einfach nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen können. Bei den Wanderers Germering kam die EAS zu einem 5:5 (1:1, 2:1, 2:3)-Remis. Punktgewinn oder Punktverlust ? Vom Spielverlauf besonders zu Beginn des zweiten Drittels gesehen, als die EAS zunächst mit 2:1 in Front gingen und auch noch sehr gute Chancen auf weitere Tore hatten, war es ein Punktverlust. Da man im Schlussdrittel zweimal mit zwei Toren in Rückstand geriet und in den letzten 6 Minuten daraus doch noch ein 5:5 machte, muss man mit dem einen Punkt auch zufrieden sein. Die EAS-Tore erzielten Linke, Fleury, Brod, Michels und Kinker.
Gegen den ECDC Memmingen gab es eine 1:2 (0:2, 0:0, 1:0)-Niederlage. Zu verhalten begannen die Schongauer die Partie - und so viel Freiraum ist gegen ein routiniertes Team wie den ECDC "tödlich". Schon nach 90 Sekunden konnten die Gäste das 0:1 vorlegen und in Überzahl in der achten Minute das 0:2 nachlegen. Erst im zweiten Abschnitt kamen die Schongauer langsam ins Spiel um sich im Schlussabschnitt endlich in das nötige Kampfspiel zu steigern. Nach dem Anschlusstreffer durch Matthias Brod wurde der ECDC teilweise ins eigene Drittel gedrängt, aber das notwendige Glück im Abschluss fehlte erneut. Am nächsten - dem "fränkischen" - Wochenende trifft die EAS am Freitag um 19:30 Uhr auf den EV Pegnitz, am Sonntag geht's um 18:30 Uhr zum Höchstadter EC.

Blamiert

Königsbrunn, 7. November Bis auf die Knochen blamierte sich der ESV Pinguine Königsbrunn am vergangenen Sonntag. Bei den River Rats Geretsried unterlagen die Brunnenstädter auch in der Höhe verdient mit 3:9 (1:5, 1:2, 1:2). Eigentlich hätte die Mannschaft gewarnt sein sollen, was sie in Geretsried erwartet. Mit Marc und Patrick Weigant spielen zwei letztjährige AEV-Leistungsträger bei den Oberbayern, die doch einem Großteil des Teams bekannt gewesen sein sollten. Doch bereits nach drei Minuten schlugen die Zwillinge zu. Marc passte auf Patrick und schon in der ersten eigenen Unterzahl lagen die Pinguine zurück. Bis zur zehnten Minute konnten die Pinguine weitere Gastgebertore verhindern, aber dann brach ein Sturm über die Pinguine ein, wie es ihn lange nicht gegeben hat. Zwei Tore in der elften Minute, eins in Minute 14 und ein weiterer Treffer in der 17. Minute brachten die Königsbrunner mit 0:5 ins Hintertreffen. Die mitgereisten Fans waren schockiert. Fehler an Fehler durchzog die gesamte Mannschaft. Nebenbei schossen die bereits erwähnten Weigants insgesamt vier Tore und gaben dazu vier Vorlagen. Vladislav Gossmann ( betrieb kurz vor Ende des Drittels Ergebniskosmetik mit dem 1:5. Auch im zweiten Drittel blieb die Fehlerquote unglaublich hoch. Da sich aber Geretsried zurückhielt, kamen nun auch die Pinguine zu einigen guten Chancen. Die allererste nutzte Stefan Härtl zum 2:5 in der 22. Minute. Danach schien es, als ob kurzzeitig ein Ruck durch die Mannschaft gehen sollte, aber Geretsried stellte drei Minuten später den alten Abstand wieder her. Es entwickelte sich ein schnelles Spiel, gefährlich blieb aber vor allem der Gastgeber. In der 31. Minute wurde ein Konter eiskalt zum 7:2 versenkt. Bis Drittelende geschah außer einigen Strafzeiten auf beiden Seiten nichts mehr. Im letzten Abschnitt blieb das Bild das Gleiche. Eine Änderung gab es aber auf der Torhüterposition des ESV, denn Clemens Heringer machte Platz für Martin Zentner. Geretsried spielte mit der Führung im Rücken konsequent auf Konter und hatte mit der Pinguinmannschaft dieses Abends wahrlich den richtigen Gegner gefunden. In der 46. Minute trafen die River Rats zum 8:2. Tim Bertele antwortete umgehend mit dem 3:8. Vier Minuten vor dem Ende krönten die Gastgeber ihre Leistung mit einem Unterzahltor gegen erneut indisponierte Pinguine.

Memmingen bleibt in der Erfolgsspur

Memmingen, 7. November Mit einem 2:1 (2:0, 0:0, 0:1)-Auswärtssieg in Schongau bleibt der ECDC Memmingen auch im fünften Bayernliga-Spiel in Folge ungeschlagen. Dabei erwischten die Indians einen Auftakt nach Mass. Bereits nach 106 Sekunden sorgte Andreas Börner für die 1:0-Führung. Bei einem Überzahlspiel in der achten Minute zog Andreas Becherer von der blauen Linie ab und erneut Börner fälschte den Puck unhaltbar ins Tor der Schongauer ab. In der Folge versäumten es die Memminger aber, den Sack zuzumachen, denn hochkarätige Chancen ließen sie ungenützt. Sie dominierten zwar das Spielgeschehen, zogen daraus aber kein Kapital. Schongaus Trainer Ignaz Berndaner: "Wir haben im ersten Drittel zu ängstlich agiert." Im zweiten Abschnitt kamen die Mammuts zwar besser ins Spiel, aber ein Tor gelang ihnen nicht. Doch auch die Memminger vergaben hundertprozentige Chancen, als zum Beispiel Ingo Nieder am leeren Tor vorbeischoss. Im letzten Abschnitt drückten die Gastgeber auf das Tor von Reiner Vorderbrüggen. Ein Überzahlspiel in der 42. Minute nutzten sie bereits nach sechs Sekunden Strafzeit zum Anschlusstreffer aus. Danach verteidigen die Memminger mit Mann und Maus den minimalen Vorsprung bis zum Ende. Kurz vor Schluss fiel noch Stürmer Waldemar Dietrich nach einem Check verletzt aus. Auch Sergejs Boldavesko beendete die Partie nur mit starken Schmerzen in der Rippengegend. Trainer Michael Bielefeld nach dem Spiel: "Bei uns hat der letzte Biss gefehlt. Viele hatten noch das Freitagsspiel in den Knochen. Ich bin froh, dass wir so früh die Tore gemacht haben." Damit stehen die Indians nun auf Platz vier in der Tabelle. Tore: 0:1 (1:46) Börner (Jahrmann, Löhle), 0:2 (7:49) Börner (Becherer, Mayer/5-4); 1:2 (41:46) Brod (Fleury, Linke/5-4). Strafen: Schongau 22, Memmingen 24. Zuschauer: 333. (ba)

DSC gewinnt nach tollem Spiel gegen TSV Erding mit 3:1

Deggendorf, 7. November Groß war der Frust in der Mannschaft des Deggendorfer SC, als man nach der Niederlage beim EV Fürstenfeldbruck am Freitag das Eis verließ und sich auf dem Heimweg machte. Gegen den TSV Erding lief es deutlich besser. Der DSC gewann sein Heimspiel mit 3:1 (3:0, 0:0, 0:1). Von Beginn an sah man, dass die Fehler aus Fürstenfeldbruck nicht mehr gemacht wurden und konsequent früh der Gegner gestört wurde. Bereits in den ersten Minuten hatte man einige Chancen. Aber erst in der siebten Minute, als der Erdinger Daniel Seyller auf der Strafbank saß, wurde die sich bietende Möglichkeit genutzt. Robert Weber passte zu Markus Meier, der in die Mitte zog und das 1:0 erzielte. Robert Weber entwickelte sich in der Folge zum Schrecken der Erdinger Stürmer. Mehrmals bestrafte er deren Unachtsamkeit mit einem harten, aber fairen Bodycheck auf offener Eisfläche. In der 14. Minute war es Alexander Sterz, der mit einem Schlagschuss das 2:0 erzielte. Und in der 18. Minute fing Markus Meier den Puck ab und marschierte in Richtung Erdinger Tor. Mit ihm lief Roman Schreyer, der die Scheibe bekam und mit einem Unterzahltor auf 3:0 stellte. Nach dem Seitenwechsel verstärkte Erding seine Bemühungen in der Offensive und die Deggendorfer brachten sich durch Strafzeiten teilweise selber aus dem Konzept. Aber in der Abwehr stand man kompakt und man überstand diese Phase ohne Schaden, auch unter Mithilfe von Kevin Kühnhackl, der mit Paraden glänzte. Aber zu Beginn des dritten Drittels, als Philipp Weinzierl auf der Strafbank verweilte, kamen die Erdinger zu ihrem Tor. Doch in der Folge wollten sie den Druck nochmals erhöhen, aber die Deggendorfer spielten cleveres Defensiveishockey und machten ihnen so das Leben schwer. Vor allem Alexander Sterz fiel immer wieder auf. In der Defensive verlor der Mittelstürmer der dritten Reihe keinen Zweikampf und mit viel Übersicht leitete der 20-Jährige immer wieder Angriffe ein. Am nächsten Freitag kommt der Vorletzte, ESV Königsbrunn, nach Deggendorf. Tore: 1:0 (6:28) Meier (Weber/5-4), 2:0 (13:41) Sterz A. (Toth), 3:0 (17:15) Schreyer (Meier/4-5), 3:1 (40:46) Zollo (Fröschl, Steinmann/5-4). Strafen: Deggendorf 14, Erding 22. Zuschauer: 580.

Eisbären siegen gegen Zweibrücken

Eppelheim, 7. November Die Eisbären Eppelheim gewannen am Sonntag in ihrem zweiten Heimspiel gegen den EHC Zweibrücken in der Baden-Württemberg-Liga mit 6:3 (2:1, 2:1, 2:1). Ungewöhnlich für die Liga traten beide Teams mit vier Reihen an. Daher war das Tempo in der Partie von Beginn an hoch und beide Mannschaften zeigten Eishockey auf gutem Niveau. Gleich in der Anfangsphase mussten die Eisbären zwei unnötige Strafzeiten in Kauf nehmen. Die daraus resultierte 3:5-Unterzahl überstanden sie ohne Schaden. Bei eigener Überzahl agierten die Hausherren zu überheblich, Hornets-Spieler André Nunold zog mit der Scheibe auf und davon und brachte die Gäste in Führung (8.). Die Eisbären machten nach diesem Rückschlag weiter Druck und konnten sich einige Chancen erarbeiten, ohne einen Treffer erzielen zu können. Bei einer weiteren numerischen Überlegenheit schaffte Uli Stadler den Ausgleich (15.). Doch das sollte es für diesen Spielabschnitt noch nicht gewesen sein. Nach einer herrlichen Kombination stand David Pfister alleine vor Zweibrückens Torhüter Steven Teucke und konnte zum 2:1 für die Eisbären einschießen (17.). Somit konnte sich Juniorenspieler David Pfister gleich in seinem ersten Spiel in der Torschützenliste der Eisbären eintragen. Im zweiten Spielabschnitt wurde das Spiel deutlich ruppiger. Von beiden Seiten wurde mit mehr Härte gespielt, die daraus resultierenden Strafzeiten drückten auf das Tempo im Spiel. Als von beiden Mannschaften jeweils ein Spieler auf der Strafbank Platz nehmen musste gelang Jens Haaf nach Zuspiel von Kai Schädlich die 3:1-Führung für die Eisbären (24.). Die Freude währte jedoch nur kurz. Im direkten Gegenzug stellte Marc Frenkle mit einem satten Schlagschuss in den Winkel den alten Rückstand wieder her. Die Partie war zu diesem Zeitpunkt völlig offen, Chancen ergaben sich auf beiden Siten. Den Eisbären kam zugute, dass sich die Gäste immer wieder zu unnötigen Fouls hinreißen ließen. Eine weitere Überzahl-Situation nutze Philipp Losinger zum 4:2 der Eisbären (31.). Was 20 Sekunden später folgte gehört eigentlich nicht zum Eishockey. Hornets-Kapitän Marc Frenkle betrieb Frustbewältigung, als er Eisbären-Verteidiger Sebastian Partl mit einem Bodycheck von hinten unsanft in die Bande beförderte. Die Entscheidung der Unparteiischen, den Spieler nur für zehn Minuten auf die Strafbank zu schicken, stieß auf der Eisbärenbank auf Unverständnis, zumal für Sebastian Partl das Spiel mit einer Wirbelsäulenstauchung beendet war und nun zwei Wochen pausieren muss. In den letzten 20 Minuten setzten die Gäste alles daran, die Partie noch zu ihren Gunsten zu entscheiden und eröffneten den Spielabschnitt mit einem Sturmlauf auf das Eppelheimer Tor. Doch Oliver Bentz, der in diesem Spiel das Tor der Eppelheimer hütete, zeigte eine grandiose Form. Glück hatte allerdings auch er, als der Puck nach einem Schlagschuss nur die Querlatte traf. Den Unterschied zwischen beiden Teams machte dann Uli Stadler deutlich. Nach einem Zuspiel von Alexander Pankotsch zog er von außen zum Tor und markierte mit einem Rückhandschlenzer das 5:2 (45.), Die Entscheidung zum 6:2 erzielte Kai Schädlich mit einem Nachschuss (53.). Heiko Hombergs Treffer zum 6:3 stellte nur noch Ergebniskosmetik dar (56.).

Black Hawks weisen Tabellenführer mit 13:1 in die Schranken

Passau, 7. November Mit einem auch in dieser Höhe verdienten 13:1-Sieg stießen die Black Hawks Passau die Young Tigers aus Straubing vom Thron und stehen nun selbst wieder weit oben in der bayrischen Landesliga. Nach wenigen Minuten war den 900 Besuchern in der Eis-Arena am Freitagabend klar, dass auch der EHC Straubing (A) den Hawks nicht wirklich gefährlich werden kann. Nach sechs Minuten stand es 2:0 und Penzkofer und Kößl erhöhten noch vor der ersten Pause auf 4:0. Einzig brenzlige Situation für die Rot-Schwarzen war ein Lattenknaller auf das Tor von Daniel Huber, ansonsten wurden die Angriffsbemühungen der Gäubodenstädter meist schon im Keim erstickt. Tommy Istel eröffnete den Toreigen nach der Pause, dem vier weitere sehenswerte Treffer folgten. Auch einen Alleingang konnte der Straubinger Profi Lukas Hausmanninger nicht verwerten und scheiterte im letzten Drittel nochmals alleinstehend vor dem Tor von Tobias Wagner, der nach dem zweiten Drittel für Huber im Passauer Gehäuse stand. Ohne sich wirklich verausgaben zu müssen stand es somit 9:0 vor dem Schlussdrittel, in dem das Team von Otto Keresztes nochmals vier Treffer draufpackte. Zuvor streckte ein Straubinger Spieler Tommy Istel an der Bande nieder. Eine tiefe Platzwunde zwang den 23-jährigen zur Aufgabe. Der Ehrentreffer durch Hausmanninger in der 48. Minute fiel in einer 3:5-Unterzahlsituation der Hawks, als Heubach und Gerbl gemeinsam in der Kühlbox saßen. Am kommenden Freitag können die Black Hawks ihr Punktekonto weiter füllen. Der ESV Gebensbach gastiert ab 20 Uhr in der Eis-Arena und kaum jemand zweifelt an einem weiteren Schützenfest. Für Passau trafen Setz (5), Penzkofer, Fries (je 2), Simbeck, Istel, Kößl und Stummvoll. Strafen: Passau 12, Straubing 6 + 5 + Spieldauer (Roland Engl).

Hohe Niederlage gegen den Tabellenführer

Mannheim, 7. November Die Mad Dogs Mannheim konnten im ersten Drittel gegen den Tabellenführer der Landesliga Baden-Württemberg, die Eisbären Heilbronn, noch gut mitspielen. Man kämpfte um jeden Puck und hatten einige Chancen. Das Tor machte die Gäste. So ging es mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine. Im zweiten Drittel brachen die Gastgeber völlig ein und kassierten ein ums andere Tor. Mit 0:9 ging es in die Pause. Im Schlussdrittel rappelten sich die Mad Dogs nochmal etwas auf, waren aber zu kraftlos gegen die Eisbären. So endete das Spiel mit 0:15 (0:1, 0:8, 0:6). Im Heimspiel am kommenden Samstag, 12. November, um 20 Uhr gegen den ESC Bad Liebenzell muss Trainer Thorsten Scharf unter anderem auf Andreas Schmidt verzichten, der das Eis kurz vor Schluss mit einem Schlüsselbeinbruch und Schlüsselgelenkbruch verlassen musste und wahrscheinlich länger ausfallen wird.

Torflut im Hotzenwald

Herrischried, 7. November Nachdem der EHC Herrischried bereits am vergangen Sonntag unglücklich mit 9:10 in Pforzheim verloren hatte, konnte ein Heimauftakt nach Maß gefeiert werden. Die Voraussetzungen waren nicht gerade optimal, da mit Dusan Houska, Klaus Bremenkamp und Dirk Hierholzer drei torgefährliche Spieler verletzungsbedingt ausfielen. Dennoch gewann der EHC in der Landesliga Baden-Württemberg mit 14:0. Gleich nach dem Anfangsbully nahmen die White Stags das Heft in der Hand und konnten nach nur 47 Sekunden durch Felix Ullrich in Führung gehen. Bis zum Drittelsende wurde der Vorsprung auf 7:0 ausgebaut. Von den Hornets war bis dato nur wenig zu sehen. Und wenn doch mal ein Schuss auf das Gehäuse von Michael Kiepert kam, nutzte dieser die Gelegenheit um seine unterkühlten Beine durch schöne Paraden aufrecht zu erhalten. Am kommenden Sonntag erwarten die White Stags die TSG Reutlingen. Im letzten Jahr konnte man die Reutlinger zweimal mit 8:2 schlagen. Tore: 1:0 Ullrich (Klein), 2:0 Ullrich (Klein), 3:0 Zöller (Denz, Eckert), 4:0 Steiert (Geist, Eckert), 5:0 Wagner (Ullrich, Zöller) 6:0 Bächle (Eckert, Punge), 7:0 Ullrich (Klein), 8:0 Steiert (Klein, Wagner), 9:0 Zöller (Denz, Steiert), 10:0 Denz (Krejci), 11:0 Ullrich (Klein, Steiert), 12:0 Zöller (Ullrich, Klein) 13:0 Steiert (Klein,Ullrich), 14:0 Klein (M.Pankratz, Ullrich).

Ohne Selbstvertrauen

Reutlingen, 7. November Im ersten Auswärtsspiel in der Landesliga Baden-Württemberg hatte die TSG Reutlingen gegen den ESC Bad Liebenzell am Sonntag mit 1:3 (0:2, 0:1, 1:0) das Nachsehen. Die Mannschaft von Trainer Karel Bauhof hatte sich nach dem deutlichen Ausscheiden im Pokalwettbewerb für das erste Auswärtsspiel einiges vorgenommen. Am Sonntag spielten der gesamten TSG-Mannschaft die Nerven einen Streich. Völlig ohne Selbstvertrauen und viel zu langsam agierte das Team über die erste Spielhälfte hinweg. Dabei bot der ESC ebenfalls keine überzeugende Leistung. Tore von Schlachter, Schöll und Kramer brachten den ESC in Führung, ehe Matthias Schreiber in der 53. Minute auf 1:3 verkürzen konnte. Tore: 1:0 (10.) Schlachter, 2:0 (15.) Schöll, 3:0 (24.) Kramer, 3:1 (53.) Schreiber. Strafen: Bad Liebenzell 26+10, Reutlingen 39.

Wieder punktlos in der Olympia-Eishalle

Regen, 7. November Nicht wie gewünscht verlief der Auftakt der Red Dragons in der Bezirksliga Bayern-Ost. Mit 4:5 (1:2, 1:2, 2:1) unterlag der ERC Regen beim Münchner EK, der damit weiterhin an der Tabellenspitze liegt. Es dauerte nur bis zur vierten Minute, ehe der Tabellenführer die chronische Startschwäche der Dragons nutzen konnten und zum 0:1 einnetzte. Nach einer Notbremse an Regens Kapitän Sascha Werner bot sich jedoch bereits Sekunden später durch einen Penalty die Möglichkeit zum Ausgleich, die man nicht nutzen konnte. Da Regen in dieser Phase aber keinen geordneten Spielaufbau zustande brachte, ergaben sich nun zwangsweise Chancen für den Gegner. Eine davon nutzten diese nach zehn Minuten zum nicht unverdienten 0:2. Davon endlich aufgewacht trug auch der ERC jetzt einige Angriffe vor. Herbert Weber und Benjamin Bugla scheiterten noch am guten Münchener Goalie, bevor Sascha Werner mit einem Pass über das halbe Feld Sven Dinger bediente. Der ehemalige Münchener nutzte diese Gelegenheit gegen seine alten Kameraden und traf zum 1:2 Anschluss nach 15 Minuten. Nachdem Bugla mit einem Gewaltknaller noch am Torwart scheiterte, konnte Mario Klier diesen mit einem Schuss aus kurzer Distanz in den rechten Torwinkel zum 2:2 überwinden. Bei den nun folgenden Überzahlsituationen ergaben sich nun einige Gelegenheiten das Spiel zu drehen, jedoch hatte man hierbei die Defensivarbeit vollkommen vergessen. So konnte München nach einem verwandelten Penalty zum 2:3, sogar noch in der selben Minute durch den ehemaligen Straubing-Tigers Stürmer Mandous in Unterzahl auf zwei Tore Abstand davonziehen. In den Vordergrund spielte sich nun das Schiedsrichtergespann. Durch ständige Diskussionen und Unterbrechungen zerstörten sie den Spielfluss vollkommen und stachelten die durch das letzte hart geführte Duell beider Teams ohnehin hoch kochenden Emotionen immer wieder auf. Keinen Vorwurf an fehlender Moral kann man den Drachen machen, auch mit dem Rücken zur Wand gab man sich nicht geschlagen. Markus Fink hatte auf Zuspiel von Stani Coghen den Anschlusstreffer bereits auf dem Schläger. Aber erst Ralf Reichenberger gelang dieser nach 46 Minuten. Nach einem Sololauf von Martin Berger über das gesamte Spielfeld war er von diesem mustergültig bedient worden. Zwei Minuten später konnte dann Sven Dinger einen Münchener Angriff abfangen. Der daraus resultierende Konter wurde von Mario Klier zum umjubelten Ausgleich abgeschlossen. Nachdem man in diesem Spielabschnitt nun gute Gelegenheiten zur Führung hatte, präsentierte man sich dem Tabellenführer zu offen. Drei Minuten vor dem Ende tauchte der auffälligste Münchener Fritsch allein vor Stephan Berger im ERC-Tor auf und konnte auch von ihm nicht am K.o.-Stoß für die Drachen gehindert werden. Am Samstag um 19:30 Uhr muss der ERC Regen beim Absteiger ASV Dachau antreten.

Wölfe sind Spitzenreiter

Bad Kissingen, 7. November Nach zwei Spieltagen sind die Kissinger Wölfe dank des besseren Torverhältnisses Spitzenreiter der Bezirksliga Bayern-Nord. Nachdem die Mannschaft von Trainer Rafael Popek ihr Auswärtsspiel im Aischgrund mit 5:2 (2:0, 1:1, 2:1) gewonnen hat, übernehmen die Saalestädter die Führung in der Tabelle. Das erwartet schwere Spiel zeichnete sich in Höchstadt ab. Die 1b-Mannschaft der Bayernliga-Alligators hatte an diesem Abend Großes vor. So haben sie alle Bayernligaspieler, die sie einsetzen durften, auch eingesetzt, unter anderem stand diesmal auch der letztjährige Oberliga-Goalie Michael Herzog im Kasten der 1b. Die Spieler taten sich schwer, den 18:2-Kantersieg aus den Köpfen zu kriegen und dadurch wurde nicht mit dem hundertprozentigen Einsatz gespielt. Dennoch dominierten die Kurstädter das Spiel zu jeder Phase und hätten ohne Probleme noch eine Schippe drauflegen können. So dominierte vor allem die erste Sturmformation der Wölfe in diesem Spiel mit vier erzielten Treffern. Nur Peter Hendrikson konnte aus der zweiten Sturmreihe einen weiteren Treffer beisteuern und die restlichen 40 Torschüsse entschärfte allesamt Michael Herzog im Kasten der Alligators 1b. Schlecht war es nicht für die Mannschaft das dieses Spiel ein Arbeitssieg geworden ist. Denn am kommenden Freitag kommt es nun zum ersten Spitzenspiel in Haßfurt gegen den ESV Würzburg, der bisher auch noch ungeschlagen ist und am vergangenen Samstag in Regensburg mit 6:3 gewonnen hat.

Ein Rückschritt

Erding, 7. November "Wir wissen selber, dass wir besser spielen können", sagte Franz Steer, der Trainer des TSV Erding, zum Spiel gegen den TSV Peißenberg. Und in der Tat zeigte seine Truppe zwar keine spielerische Offenbarung, aber dennoch stand es am Ende 4:1 für Erding. Nach einem 3:0 (Torschützen: Dominik Gerbl, Christian Mitternacht, Robert Steinmann) nach dem ersten Drittel war das Spiel entschieden und die beiden letzten Spielabschnitte plätscherten so dahin. Einzig das Tor für Peißenberg und das 4:1 durch Dominik Eibl sorgte unter den 450 Zuschauer in der Erdinger Eissporthalle für Stimmung. Letztendlich konnte der TSV Erding einen nie gefährdeten Heimsieg einfahren. Dass die Trauben beim Auswärtsspiel in Deggendorf höher hängen, war allen Beteiligten bereits vor dem Spiel bewusst, doch dass der TSV bereits nach 20 Minuten mit 0:3 zurückliegen würde, hätte keiner gedacht. Die Steer-Truppe hatte dem schnellen und körperbetonten Spiel der Niederbayern gerade im ersten Drittel nichts entgegenzusetzen. Im zweiten Spielabschnitt versuchte der TSV zwar zumindest den Kampf anzunehmen, aber Zählbares konnte man nicht verbuchen. Erst nach dem 1:3-Anschlusstreffer durch Daniel Zollo in der ersten Spielminute des Schlussdrittels, keimte bei den rund 100 mitgereisten Erdinger Fans etwas Hoffnung auf. Diese wurde allerdings in der Folgezeit schnell zunichte gemacht. Denn anstatt gegen die müde werdenden Deggendorfer nachzusetzen, saßen nun reihenweise Erdinger Spieler auf der Strafbank. So war es für den DSC nicht schwer die restliche Spielzeit herunter zu spielen und den verdienten Heimsieg unter Dach und Fach zu bringen. Auf Seiten der Erdinger erreichte kaum ein Spieler seine Normalform, einzig Juniorenspieler Johannes Pfeiffer wusste zu überzeugen. Alles in allem stellten die Spiele gegen Peißenberg und Deggendorf im Gegensatz zum letzten Wochenende einen Rückschritt dar.

35 Minuten Eishockey reichen nicht

Deggendorf, 6. November Mit nur zwei Verlustpunkten stand der Deggendorfer SC vor dem Spiel beim ebenfalls noch ungeschlagenen EV Fürstenfeldbruck auf Platz zwei der Bayernliga. Dementsprechend groß war die Euphorie in Deggendorf. Aber im Kader klaffen zur Zeit große Lücken von verletzten Spielern, so sind die Langzeitverletzten Daniel Pledl, Andreas Müller und Florian Döring außer Gefecht. Ebenso musste Peter Sterz noch pausieren, der aber für nächstes Wochenende sein Comeback anstrebt. Auch bei den Spielern die aufliefen, waren einige dabei die angeschlagen ins Spiel gingen. Darunter Markus Meier, Michael Winnerl und Roman Schreyer. Der einzige Lichtblick bei den Verletztungen war, dass Simon Sochatsky wieder im Team ist nach überstandener Knieverletztung. So setzten sich die Brucker schließlich mit 3:2 (0:1, 2:1, 1:0) durch. Die Deggendorfer spielten von Beginn an cleveres Eishockey. Man setzte die Gastgeber mit körperlichen Spiel unter Druck und so konnte man immer wieder zu Torschüssen kommen. In der zwölften Minute war es dann Markus Meier, der nach einem Pass von Roman Schreyer das 0:1 für die Deggendorfer erzielte. Zu Beginn des zweiten Drittels machten die Deggendorfer auf ihrer Linie weiter. Und in der 24. Minute konnte Roman Schreyer einen Abpraller nutzen und zum 0:2 einschießen. In der Folge bauten die Deggendorfer siegesgewiss langsam ab, und die Gastgeber kamen immer besser ins Spiel. Die Gegner wurden nicht mehr konsequent attackiert und selber sah man sich oft zwei Gegenspielern gegenüber. So kam in der 37. Minute das, was kommen musste, denn die Fürstenfeldbrucker erzielten den Anschlusstreffer und nur 90 Sekunden später sogar den Ausgleich. Nach diesem Ausgleich war es um die Deggendorfer geschehen. Die Konzentration war weg und der Gegner nahm das Heft in die Hand. Im letzten Drittel wollten sich die Deggendorfer nochmal aufbäumen und doch noch einen Sieg mit nach Hause nehmen, aber bereits in der 46. Minute erzielte Robin Riemel die Führung für die Gastgeber. Danach machten nur noch die Gastgeber das Spiel. Tore: 0:1 (11:20) Meier (Schreyer), 0:2 (23:36) Schreyer (Winnerl), 1:2 (36:07) Hallmann (Schreiber, Bärlund), 2:2 (37:36) Gerber (Riemel, Ceuß), 3:2 (45:25) Riemel (Ceuß, Dornbach). Strafen: Fürstenfeldbruck 6, Deggendorf 8. Zuschauer: 300.

Ein schwaches Spiel

Königsbrunn, 6. November Ein ganz schwaches Spiel erlebten die Zuschauer des ESV Königsbrunn am vergangenen Freitagabend. Mit 1:3 (0:1, 0:1, 1:1) unterlagen die Pinguine einem keinesfalls stärkeren Gegner ESC Dorfen. Auch in der Pressekonferenz nach dem Spiel waren beide Trainer der Meinung, dass die Fans ein schlechtes Spiel mit zwei schlechten Mannschaften gesehen hätten. Den Unterschied machte einzig und allein der Dorfener Routinier Hans Haider aus. Im ersten Drittel begannen die Pinguine gewohnt stark, allerdings wurden auch die ersten sich bietenden Gelegenheiten gewohnt kläglich vergeben. Dorfen stand im eigenen Drittel und spielte überhaupt nicht mit. Mit den ersten Überzahlsituationen schien aber Stück für Stück das Unglück über die Pinguine hereinzubrechen. Der ESV war nicht in der Lage ein geordnetes Überzahlspiel aufzubauen, geschweige denn Druck auf das Gästetor auszuüben. Trotzdem waren die Pinguine optisch überlegen. In der 17. Minute gelang Dorfen der erste gute Angriff und dieser wurde direkt verwertet. Das Tor das Hans Haider schoss, zeigte wie seltsam das Spiel war. Noch nie in seiner Karriere dürfte Haider ein solches Tor geschossen haben, denn er setzte sich gegen zwei Pinguinverteidiger durch und stocherte die Scheibe mit der Rückhand über die Schulter von Clemens Heringer ins lange Eck. Mit dem Schock des 0:1 ging es in die erste Pause. Im zweiten Drittel sollte den Zuschauern wahrlich keine gute Kost geboten werden. Beide Mannschaften verweigerten das Zusammenspiel in den eigenen Reihen, allerdings schafften es die Gäste, mehr ins Spielgeschehen einzugreifen. Einige Strafzeiten auf beiden Seiten rundeten das Geschehen ab. In der 28. Minute gerieten die Pinguine in eine 3 gegen 5 Unterzahl und prompt schlug wieder Haider von der blauen Linie zu. Nach dem 0:2 zeigten die Pinguine keine Reaktion. Überzahlspiele wurden reihenweise vergeben und Chancen blieben Mangelware. Im letzten Abschnitt änderte sich das Bild keineswegs. Die Pinguine schafften es nicht, auch nur annähernd die Leistung aus dem Höchstadt-Spiel abzurufen, während sich die Gäste auf einige wenige, allerdings nun hochkarätige, Chancen beschränkten. Dabei zeigte Clemens Heringer erneut, dass er, trotz der Gegentore, zu den Besten der Liga gehört. In der 51. Minute war allerdings auch er machtlos, denn ein kapitaler Aufbaufehler in eigener Überzahl wurde von Dorfen mit dem 0:3 bestraft. Das 1:3 in der 56. Minute durch Adrian Geiss (Vorlage: Alexander Franke) war lediglich Ergebniskorrektur. Unverständlich war vor allem der große Leistungsunterschied der Pinguine von Spiel zu Spiel. In Schongau waren die Pinguine schwach, gegen Höchstadt spielte man sich in einen Rausch und gegen Dorfen war die Leistung mit mangelhaft zu bewerten. Auch Trainer Hurtik schien etwas ratlos angesichts der Situation. "Die Mannschaft trainiert hart und gut, aber sie braucht einfach noch ein wenig Zeit." Allerdings werden die Pinguine am 1. Dezember noch mit einigen Neuzugängen aufwarten. Strafen: Königsbrunn 14, Dorfen 20.

Indians bezwingen den Spitzenreiter

Memmingen, 6. November Am vergangenen Freitag gastierte mit dem Höchstadter EC der verlustpunktfreie Spitzenreiter der Bayernliga in der Eissporthalle am Hühnerberg. Diesen Nimbus waren die Alligators nach dem Spiel los. Denn der ECDC Memmingen besiegte den Tabellenführer mit 3:2 (2:0, 0:1, 1:1). Zu Beginn der Begegnung beschränkten sich beide Teams darauf, sich gegenseitig zu belauern. Die Alligators von der Aisch agierten dabei passiv, und ließen die Hausherren kommen. Die optische Überlegenheit konnte Florian Jahrmann in der neunten Spielminute erstmals in Zählbares ummünzen. Einen engagiert vorgetragenen Spielzug seiner Sturmreihe mit Andreas Börner und Martin Löhle vollendete er zum verdienten 1:0 für den Aufsteiger. Auch nach dem Rückstand gab der Tabellenführer seine passive Spielweise nicht auf und ermöglichte den Indians so diverse Tormöglichkeiten. Bereits in der elften Minute das 2:0 für Memmingen. Wiederum die neu formierte Sturmreihe um Martin Löhle sorgte für Jubel beim Memminger Anhang. Diesmal war es Andi Börner, der zur überraschenden 2:0-Führung für die Indians einnetzte. Wenig später hatte Christian Augst die Chance gar auf 3:0 zu erhöhen, er scheiterte jedoch völlig freistehend am Gästetorhüter Kai Fischer. Der bis dato schwache Auftritt des HEC ermöglichte den Indians diese lockere Führung nach dem ersten Drittel. Im Mittelabschnitt sollte sich das Bild grundlegend ändern. Höchstadt kam immer besser in die Partie, auch begünstigt durch individuelle Fehler in der Memminger Defensivarbeit. Einen Schnitzer von Stefan Mayer brachte Indians- Goalie Vorderbrüggen in Bedrängnis, dieser bestätigte an diesem Abend aber wiederum die gute Form der letzten Wochen. In der 31. Minute rettete dann aber einzig der Pfosten die Memminger Führung. Das letzte Drittel sollte also wieder die Entscheidung bringen. Von Beginn an gab es gutes Eishockey beider Mannschaften, die temporeich und fair agierten. Das Spiel stand nun auf hohem Bayernliganiveau. Einen bösen Fehler von Holger Völk nutzten die Gäste zu einem blitzschnell vorgetragen Konter, den Johan Kustow zum Ausgleich verwandeln konnte. Der HEC leistete sich dann zwei unnötige Strafzeiten, die zu einer 5:3-Überzahl für die Indians führten. Martin Löhle nahm sich ein Herz, und hämmerte die Hartgummischeibe zum umjubelten 3:2 in die Maschen. Wenig später das Bild dann spiegelverkehrt. Der HEC mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Doch Glück, eine engagierte Defensivarbeit und Reiner Vorderbrüggen verhinderten den drohenden Ausgleich. Die Gäste versuchten es nun mit der Brechstange, Kai Fischer verließ zu Gunsten eines weiteren Feldspielers seinen Kasten. Am Ende wurde dann aber doch der stake kämpferische Auftritt der Hausherren belohnt, denn es blieb beim 3:2 für Memmingen. Tore: 1:0 (8:07) Jahrmann (Börner), 2:0 (10:23) Börner (Löhle), 1:2 (25:02) Cerny (Hiendlmeyer), 2:2 (42:42) Kustow (McKinley, Schmidhuber), 3:2 (45:29) Löhle (Boldavesko, Pyka). Strafen: Memmingen 8, Höchstadt 12. Zuschauer: 853. (bd)

Indians empfangen Spitzenreiter

Memmingen, 3. November Der ECDC Memmingen empfängt am Freitag um 20:00 Uhr den bisher ungeschlagenen Spitzenreiter Höchstadter EC am Hühnerberg. Am Sonntag geht es dann zu der nicht weniger schweren Aufgabe nach Schongau. Der ECDC liegt momentan auf Platz sieben in der Tabelle mit Tuchfühlung zur Spitze, aber genauso viele Punkte trennen sie von den Abstiegsrängen. Um diese Position im Mittelfeld mit Blickrichtung nach oben halten zu wollen, müssen sie allerdings auch dieses Wochenende mindestens zwei Punkte holen. Aber die Aufgaben werden nicht leichter. Vor allem in der Bayernliga muss jeder Sieg erstmals erarbeitet werden. Zwar haben einige Spieler noch nicht ihre Normalform erreicht aber der Kampf stimmt. Denn das beweist das Spiel in Germering als man nach einem Rückstand über den Kampf ins Spiel zurückgekommen ist und die zwei Punkte unter Dach und Fach gebracht hat. Laut Vorsitzender Helge Pramschüfer "liegen wir mit den Punkten voll im Soll." Ein großes Manko bei den Indians ist allerdings noch die Chancenverwertung. Momentan lassen sie einfach zu viele gute Möglichkeiten ungenützt. Allerdings wird Trainer Michael Bielefeld nochmals die Reihen durchmischen um noch mehr Durchschlagskraft zu erzielen. Personell ist aber alles im grünen Bereich. Sogar der langzeitverletzte Felix Rachel hat diese Woche wieder mit leichtem Eistraining begonnen. Am Freitag heißt das Duell dann "Aufsteiger gegen Absteiger" oder Indianer jagen Alligatoren. Höchstadt stieg aus der Oberliga ab und will diese Saison mit einem abgespecktem Kader in der Bayernliga oben mitspielen, um den Fans wieder das "Produkt Eishockey" schmackhaft zu machen. Bisher gelang ihnen das eindrucksvoll, denn nach vier Spieltagen sind sie als einziges Team noch ohne Verlustpunkt und damit Tabellenführer der Bayernliga. Daher drückt fast die ganze Liga den Indians die Daumen, dass sie den Franken mindestens einen Punkt abnehmen, um die Liga spannend zu halten. Aber die Aufgabe wird sehr schwer. Denn trotz dem "Abspecken des Teams" stehen einige namhafte Spieler im Team. Ein echtes Glückslos zogen die Verantwortlichen des HEC dabei auf der Torhüterposition. Dort steht mit dem Ex-DEL-Torhüter Kai Fischer ein starker Rückhalt. Im Sturm erlebt der 38-jährige Jamie McKinley, den Indians-Coach Michael Bielefeld laut einer Umfrage gerne in seinem Team hätte, seinen "dritten Frühling". Mit sieben Punkte ist er bester Scorer seiner Mannschaft. Eine harte Nuss, die es für Kapitän Pyka und Co. zu beißen gibt. Aber auch der Sonntag hat es mit der Auswärtsbegegnung in Schongau in sich. Denn die Mammuts stehen bereits mit dem Rücken zur Wand. Nach vier Spieltagen findet sich die EAS mit 3:5 Punkten auf Platz zwölf wieder und ist bereits unter Zugzwang, will man den Anschluss an das Mittelfeld nicht schon vorzeitig verlieren. In der Vorbereitung standen sich beide Teams schon gegenüber. Dabei gewann Memmingen in Schongau mit 1:0 und verschenkte zu Hause eine 3:1 Führung in den letzten Minuten zum 3:3 Endstand. (ba)

DSC plagen Verletzungssorgen

Deggendorf, 3. November Nach den vier Punkten am letzten Wochenende gegen Pfaffenhofen und Sonthofen ist der Deggendorfer SC auf Platz zwei der Bayernliga geklettert. Die Spieler von Trainer Toni Brenner kommen immer besser in Schuss und auch die Verwertung der Chancen geht tendenziell nach oben. Vor allem ein Spieler ist zur Zeit gut drauf. Manuel Bayer, der nach drei Jahren in Bayreuth wieder in seine Heimatstadt gekommen ist, schießt zur Zeit Tore am laufenden Band und gehört zu den besten zehn Scorern der Bayernliga. Aber auch seine Sturmkollegen Chad Urschel und Karlheinz Pongratz stehen ihm in nichts nach. Doch an diesem Wochenende warten zwei ganz harte Brocken auf die drei Jungs. Mit dem EV Fürstenfeldbruck wartet am Freitag die Überraschungsmannschaft der diesjährigen Bayernliga auf den Deggendorfer SC. Eigentlich als Kandidat für die unteren Tabellenregionen gehandelt, stehen die Crusaders auf Platz drei der Tabelle und haben sogar noch ein Spiel weniger als der DSC, da die Partie gegen Geretsried abgesagt wurde. Topspieler der Fürstenfeldbrucker ist Verteidiger Robin Riemel. Am Sonntag kommt mit dem TSV Erding um 18:30 Uhr ein alter Bekannter nach Deggendorf. In der Vorbereitung konnte man sich bereits abtasten. In einem sehr guten Spiel konnte der Deggendorfer SC in Erding sogar die Oberhand behalten, aber die Erdinger revanchierten sich ihrerseits mit einem deutlichen Sieg in Deggendorf. Aber zur Zeit plagen den DSC noch andere Sorgen. Die Liste der Verletzten ist sehr lang. Daniel Pledl und Andreas Müller fallen immer noch aus, und so wie es aussieht, wird Andreas Müller noch mindestens den November außer Gefecht sein. Bei Simon Sochatsky und Peter Sterz fällt im Abschlusstraining die Entscheidung, ob sie auflaufen können. Doch im Spiel gegen Sonthofen hat sich mit Florian Döring ein weiterer Spieler verletzt. Bei einem Check, den er einstecken musste, hat er sich einen Sehnenabriss im Finger zugezogen. Er fällt mindestens sechs Wochen aus. Auch andere Spieler wie Markus Meier, Mario Obermeier und Roman Schreyer sind angeschlagen.

EHC Straubing will bei den Black Hawks Spitzenplatz verteidigen

Passau, 3. November Nach dem Pokalfight am vergangenen Dienstag gegen den VER Selb mit einem überlegenen 7:0-Sieg kommt am Freitag um 20 Uhr der aktuelle Tabellenführer der Landesliga Bayern-Ost in das Passauer Eisstadion. Nach drei Siegen in Folge nimmt der EHC Straubing mit 6:0 Punkten etwas überraschend den Platz an der Sonne ein. So schnell wie möglich wollen sich jedoch die Passauer Black Hawks - nach dem Punktabzug – die "Sonnenseite" zurückerobern. Leistungsträger der Gäste ist der noch zu Beginn der Saison im Kader der Tigers stehende Lukas Hausmanninger. Beim 3:2-Sieg am vergangenen Wochenende beim Bayernligaabsteiger EV Dingolfing war er für alle Treffer des EHC verantwortlich. Zusammen mit Stefan Scheide in einer Reihe wird es für die Hawks-Defensive sehr schwer werden, die beiden Vollblutstürmer in Schach zu halten. Das Ziel der Straubinger ist mit dem Erreichen der Aufstiegsrunde zur Bayernliga klar definiert. Das dürfte für den EHC Straubing kein Problem darstellen. Zusätzliche Brisanz erhält das Niederbayernderby durch die zahlreichen Ex-Straubinger im Passauer Kader: Penzkofer, Setz, Kößl und auch Schuster waren für die Gäubodenstädter aktiv.

Erstes Auswärtsspiel

Reutlingen, 3. November Zum ersten Auswärtsspiel in der neuen Saison erwartet die TSG Reutlingen am Sonntag mit dem ESC Bad Liebenzell in der Landesliga Baden-Württemberg gleich der nächste schwere Gegner. Das wiederformierte Team aus Liebenzell zeigte in seinen bisherigen Vergleichen gegen Mannheim und Hügelsheim eine erwartet starke Leistung. Vor allem die älteren Routiniers konnte überzeugen. Diese gilt es also im Griff zu haben, um in der mit mehreren Hundert Zuschauern pro Spiel gefüllten Halle des ESC bestehen zu können. Los geht es für die TSG in Liebenzell am Sonntag um 19.45 Uhr.

Mit den Ice Dragons nach Deggendorf

Erding, 2. November Am kommenden Freitag um 20 Uhr empfängt der TSV Erding in der Bayernliga den Namensvetter aus Peißenberg. Nachdem die Steer-Schützlinge am vergangenen Wochenende die ersten beiden Siege der noch jungen Saison einfahren konnten, soll diese Serie fortgesetzt werden. Und die Vorzeichen stehen nicht schlecht, denn mit dem TSV Peißenberg kommt eine Mannschaft, die in den bisherigen Spielen gegen Erding immer den Kürzeren gezogen hatte. Doch muss das Team um Kapitän Michael Multhammer mit vollem Einsatz zu Werke gehen und darf die Truppe aus Peißenberg nicht unterschätzen. Höher dürften die Trauben am Sonntag im Auswärtsspiel in Deggendorf hängen. Die Niederbayern stehen zurzeit auf dem zweiten Tabellenplatz und weisen eine mit einigen Routiniers gespickte Mannschaft auf. Spielbeginn in Deggendorf ist um 18:30 Uhr. Der Erdinger Fanclub Ice Dragons setzt zum Auswärtsspiel nach Deggendorf einen Fanbus ein. Für fünf Euro können alle Erdinger Fans ihre Mannschaft beim schweren Spiel in Niederbayern unterstützen. Anmelden kann man sich im Internet unter www.icedragons-erding.de oder beim Heimspiel am Freitag.

Schweres Heimspiel gegen Dorfen

Königsbrunn, 2. November Am Freitagabend steht für den ESV Pinguine Königsbrunn das nächste schwere Heimspiel in der Bayernliga gegen den ESC Dorfen an. Spielbeginn ist der Königsthermeneishalle ist um 20 Uhr. Dorfen liegt in der aktuellen Tabelle nur einen Platz vor den Pinguinen. Dies sollte für die Gäste aber nur eine Momentaufnahme sein. Angeführt von der ersten Sturmreihe Hans Haider, Patrice Dlugos und Eduard Seisenberger wird Dorfen deutlich mehr zugetraut. Die Mannschaft hat wenige Neuzugänge zu integrieren und zählte mit dem Team im letzten Jahr zu den Überraschungen. Auch in dieser Saison sollte das Team des neuen Trainers Brad Scott wieder oben dabei sein. Der aktuelle Saisonauftakt wurde verpatzt, da die Dorfener bisher nur Top-Teams als Gegner hatten und am Ende der Spiele Pech ins Spiel kam. So unterlag Dorfen am letzten Sonntag in Erding mit 3:4, wobei das Siegtor erst 27 Sekunden vor Ende fiel. Die Pinguine ihrerseits müssen voraussichtlich wieder auf einige Verletzte verzichten. Fraglich sind vor allem Roland Hanemann und Topias Dollhofer. Definitiv fehlen Tim Lippert und Stefan Schnabel, der nach seiner Knie-Operation, im Dezember wieder im Kader stehen wird. Somit benötigen die Pinguine am Freitagabend jegliche Unterstützung der Königsbrunner und Augsburger Eishockeyfans. Am Sonntag geht es für die Pinguine zu den River Rats Geretsried. Zu diesem Spiel setzt der Fanclub Pinguin-Rednecks einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 16 Uhr vom Thermenparkplatz 1. Mitfahren darf jeder. Spielbeginn im Heinz-Schneider-Eisstadion ist 18 Uhr. Geretsried belegt zurzeit den elften Platz der Bayernligatabelle mit 3:3 Punkten und 13:10 Toren. Am vergangenen Sonntag sagten die Geretsrieder ihre Partie in Fürstenfeldbruck mangels spielfähigen Torhüters ab und haben somit eine Partie weniger absolviert.

7:0 gegen Selb vor 1400 Fans

Passau, 2. November Nicht den Hauch einer Chance ließen die Passau Black Hawks den hochgehandelten Selber Wölfen am Dienstag in der bestens gefüllten Eis-Arena. Mit 7:0 (2:0, 2:0, 3:0) wurden die Oberfranken nach Hause geschickt, und somit stehen die Passauer mit einem Bein schon in der nächsten Runde des Pokalwettbewerbs um den Bayernkrug. Beste Pokalstimmung herrschte schon vor dem Spiel bei den Fans aus Oberfranken und den Fans der Hawks. 1400 Zuschauer waren dabei, als nur 36 Sekunden nach Anpfiff Christian Setz auf Zuspiel von Vladimir Gomow das 1:0 erzielte. Nur zwei Minuten später konnte die Fans erneut ihr Riesentransparent für den Torjubel ausrollen, denn erneut schlug die Passauer Paradereihe zu. Christian Penzkofer ließ dem Selber Goalie keine Chance. Auch eine 3:5-Unterzahlsituation überstand die Truppe um Otto Keresztes schadlos und das 2:0 war nach dem ersten Drittel hochverdient. Im Mitteldrittel kam Selb zwar etwas besser ins Spiel, die Wölfe kämpften doch hatten gegen die immer einen Schritt schnelleren und einen Tick cleveren Hawks nur wenig entgegenzusetzen. Das 3:0 und damit die Vorentscheidung gelang erneut Penzkofer, der die Selber Verteidigung überlief und ins lange Eck einnetzte. Ein Abstimmungsproblem zwischen dem Selber Torhüter und seinen Vorderleuten nutzte kurz dem zweiten Pausentee Christian Setz noch zum 4:0. Bärnreuther auf Seiten der Oberfranken hatte gleich zu Beginn des Schlussdrittels eine Riesenchance versiebt, noch im Gegenzug der nächste Treffer für die rot-schwarzen Hawks. Vladimir Gomow, der immer besser ins Spiel kommt, erhöhte auf 5:0. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt gelaufen, doch Setz und Co. gaben sich damit noch nicht zufrieden. Erneut Penzkofer und nochmals Gomow erhöhten zum 7:0-Endstand und sorgten für viele zufriedene Gesichter in der Eis-Arena. Auf diese Leistung können die Hawks aufbauen und sind auch für das Landesliga-Spitzenspiel am kommenden Freitag gegen den EHC Straubing (A) bestens gerüstet. Tore: 1:0 (1.) Setz (Gomow, Kößl), 2:0 (3.) Penzkofer (Kößl), 3:0 (35.) Penzkofer (Setz, Kößl), 4:0 (40.) Setz (Kößl), 5:0 (41.) Gomow (Penzkofer, Kößl), 6:0 (45.) Penzkofer (Kößl, Gomow), 7:0 (51.) Gomow (Setz, Kößl). Strafen: Passau 18, Selb 12 + 10 (Thumm). Zuschauer: 1384.

Denklingen lässt Türkheim keine Chance

Denklingen, 2. November Einen Kantersieg fuhr das Team des VfL Denklingen am Sonntag im ersten Heimspiel der bayrischen Bezirksliga-Saison ein. In einer einseitigen Partie fertigten die Fuchstaler dabei des ESV Türkheim mit 15:1 (4:0, 4:0, 7:1) ab. Neuzugang Christian Gerum eröffnete den Torreigen in der dritten Minute und der Gast aus Türkheim erwies sich von Beginn an als zu schwach. Georg Mayer erhöhte mit zwei Treffern bis zur achten Minute auf 3:0 und nur wenig später schoss Markus Kiening zum 4:0 ein. Trotz drückender Überlegenheit sprang für den VfL in der Folgezeit wenig Zählbares heraus und so musste man sich bis zur 26. Minute gedulden, ehe Stephan Conrad Tor Nummer fünf erzielte. Christian Reuter traf zum 6:0 und noch im zweiten Abschnitt schraubten Heribert Maier und Daniel Huber das Ergebnis auf 8:0. Kurz nach Wiederbeginn erzielten die Gäste den Ehrentreffer, doch danach brachen bei Türkheim alle Dämme. Jürgen Lang (2), Stephan Conrad, Christian Reuter, Heribert Maier, Markus Weiss und Georg Mayer waren die weiteren Torschützen zum auch in dieser Höhe verdienten 15:1-Erfolg des VfL. Klar, dass sich Abteilungsleiter Rudi Kößl über das Schützenfest seiner Truppe freute. "Wir hatten einen sehr schwachen Gegner und waren deshalb streckenweise etwas zu verspielt. Dennoch hohes Lob an die Mannschaft, die diesen Kantersieg verdient hat", freute sich der langjährige VfL-Funktionär.

Schongaus Hoffnung auf bessere Zeiten

Schongau, 1. November Mit einem wichtigen 4:2 (2:0, 1:2, 1:0)-Sieg gegen den ESV Königsbrunn und einer nicht unerwarteten 3:8 (0:3, 1:3, 2:2)-Niederlage in Waldkraiburg hat die EA Schongau eine ausgeglichene Bilanz am Wochenende in der Bayernliga aufzuweisen. Und viel mehr kann in der derzeitigen Lage von der jungen Mannschaft nicht erwartet werden, dem Team fehlen einfach zu viele wichtige Stammspieler. Doch bis auf die Langzeitverletzten, die Verteidiger Florian Resch und Hubert Schöpf, könnte sich zum nächsten Spielwochenende die Ausfallliste etwas reduzieren.
Gewarnt vom Testspiel begannen die Mammuts gegen Königsbrunn zwar etwas nervös, doch die ersten Überzahlspiele nutzte der erneut in der Defensive aushelfende Mathieu Fleury mit zwei Schüssen von der blauen Linie zum Grundstock des Erfolgs. Die EAS kam immer besser ins Spiel und nach dem 3:0 durch Robert Linke auf Zuspiel vom erstmals wieder auflaufenden Martin Kößl beherrschten sie die Lage eindeutig. Allerdings versäumten die Schongauer, diese Überlegenheit auch in Tore zu verwandeln. Und als unverhofft die Gäste zum Anschluss kamen (28.), kehrte urplötzlich die Nervosität ins Spiel zurück. Das nutzen die Pinguine zum 3:2 (34.), und das Spiel war wieder offen. Im Schlussdrittel hatten sich die Mammuts wieder gefangen. Stefan Marschall vollendete zum 4:2 (52.), nachdem zuvor Robert Linke am Königsbrunner Goalie Heringer gescheitert war.
Der EHC Waldkraiburg gehört nicht umsonst zu den Favoriten in der Liga , wahrscheinlich hätte es auch eine EAS in Vollbesetzung in der Höhle der Löwen schwer gehabt, nach den Punkten zu greifen. Doch ohne sieben Stammspieler - neben den Langzeitverletzten Florian Resch; Hubert Schöpf, Robert Kinker, dem grippekranken Björn Michels fehlten noch Denis Hanko, Rene König (Verletzung gegen Königsbrunn) und Matthias Brahmer (im Juniorenspiel gegen Peißenberg verletzt). Den Spielern der EAS fehlte sichtlich der Glaube an einen möglichen Erfolg und so wurde es den Hausherren trotz der beide sehr gut haltenden Goalies Merkle und Hirvonen - zeitweise sehr leicht gemacht, zu Erfolg zu kommen. Die Tore erzielten Schneider, Fleury und Brod. Für die EAS geht am Freitag um 20 Uhr in Germering weiter. Am Sonntagf ist der ECDC Memmingen um 17 Uhr zu Gast in Schongau.

Klare Pokalniederlage

Reutlingen, 1. November Erwartet deutlich wurde es für den Landesligisten TSG Reutlingen. Gegen den klassenhöheren TV Kornwestheim unterlag das Team in der ersten Runde des Baden-Württemberg-Pokals mit 2:15 (1:7, 0:3, 1:5). Der Gästeführung in der dritten Minuten ließ Manuel Keppeler zwar nur 26 Sekunden später den Ausgleich folgen, doch schon zur ersten Pause stand es 1:7. Das zwischenzeitliche 2:10 markierte Tilo Fritz in der 42. Minute. Tore: 0:1 (3.) Tilgner, 1:1 (3.) Keppeler, 1:2 (6.) Mack, 1:3 (12.) Sarsenov, 1:4 (12.) Sarsenov, 1:5 (16.) Sarsenov, 1:6 (17.) Schaffer, 1:7 (19.) Beck, 1:8 (21.) Tilgner, 1:9 (25.) Tilgner, 1:10 (27.) Singaitis, 2:10 (42.) Fritz, 2:11 (45.) Sarsenov, 2:12 (47.) Tilgner, 2:13 (53.) Schweigert, 2:14 (54.) Wolf, 2:15 (59.) Tilgner. Strafen: Reutlingen 6, Kornwestheim 6.