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DSC setzt weiterhin auf den Nachwuchs
Deggendorf, 30. März Bei den Planungen für die nächste Bayernliga-Saison des Deggendorfer SC gehören die Spieler des eigenen Nachwuchses dazu. So haben Günter Eisenhut und Christian Zessack sich dazu entschieden, wieder zwei Juniorenspieler in das Bayernliga-Team für die nächste Saison einzubauen. Der 16-jährige Daniel Lupzig und der 17-jährige Fabian Hillmeier, die sich durch konstante gute Leistungen in den Nachwuchsmannschaften auszeichneten und so auf die Notizzettel der Trainer kamen, gaben bereits am Samstag ihr Debüt im Trikot der Bayernliga-Mannschaft. Auch wieder dabei sein wird Sebastian Sterr. Der 17-jährige, der in der letzten Saison bereits bei seinen Einsätzen in der Bayernliga überzeugen konnte, ist bereits voll in das Team integriert und wird von seinen Mannschaftskameraden wegen seines Kampfgeistes und körperlichen Präsenz am Eis respektiert. Auch im Tor setzt man weiter auf Spieler, die die Deggendorfer Nachwuchsschule durchlaufen haben. Neben Alex Zitzelsberger wird auch Alexander Krenn wieder im Team sein. In der nächsten Saison nicht mehr dabei sein wird Peter Sterz. Der 30-jährige Verteidiger zieht sich aus beruflichen und zeitlichen Gründen aus dem Bayernliga-Team zurück.
Meier und Zitzelsberger bleiben
Deggendorf, 28. März Am Fanstammtisch wurde es bereits angedeutet und seit dem Wochenende ist es sicher. Stürmer Markus Meier und Torwart Alex Zitzelsberger bleiben auch in der Saison 2006/2007 beim Bayernligisten Deggendorfer SC. Markus Meier, der einen großen Teil der Saison verletzt versäumte, soll eine der Stützen des nächstjährigen Teams sein. Eine der größten Überraschungen heuer war Alex Zitzelsberger. Der Torwart gehörte zu den besten in der Junioren-Bayernliga und mauserte sich im Laufe der Saison zur Nummer eins im DSC-Tor. Nicht mehr im Kader des Deggendorfer SC der nächsten Saison wird Mario Obermeier sein. Er wechselt donauabwärts zum ESC Vilshofen.
Kachl & Friends gewinnen nach Penaltyschießen gegen den DSC
Deggendorf, 27. März Nun ist die Saison 2005/2006 für den Deggendorfer SC beendet. Mit einem Freundschaftsspiel gegen das Team "Kachl & Friends" hat der DSC am Samstagabend die Saison ausklingen lassen. Im Team "Kachl & Friends", dass vom neuen Deggendorfer Co-Trainer Christian Zessack zusammenstellt wurde, standen unter anderem Nationalspieler Stephan Retzer, Enrico Kock, Volker Kollmeder, Kenneth Filbey und Markus Simbeck. Im Team des Deggendorfer SC standen neben den Kräften, die die Saison auf Platz 7 der Bayernliga abgeschlossen haben, Neu-Trainer Günter Eisenhut, Neuzugang Andreas Sagerer und die Nachwuchsspieler Fabian Hillmeier, Daniel Lupzig und Nico Wolfgramm. Am Ende gewann das Auswahlteam mit 5:4 nach Penaltyschießen. Am Rande des Spiels wurden noch zwei Personalien bekannt gegeben. Stürmer Markus Meier wird auch eine weitere Saison für den Deggendorfer SC auf Torejagd gehen und Verteidiger Mario Obermeier wird donauabwärts zum ESC Vilshofen wechseln. Torschützen: Deggendorfer SC: Hillmeier(2), Stern, Schreyer. Kachl & Friends: Kollmeder, Simbeck, Filbey, Wagner. Strafen: Deggendorf 2, Kachl & Friends 2. Zuschauer: 240.
HEC ist Bayerischer Meister
Höchstadt, 25. März Es ist perfekt. Nach dem 2:1-Hinspielsieg gewann der Höchstadter EC auch das zweite Play-off-Finale der Bayernliga und ist nach dem 4:2-Sieg beim EHC Waldkraiburg der neue Bayerische Meister. Die Schläger flogen in die nächste Ecke, die Spieler knubbelten sich auf dem Eis und auch die 120 mitgereichten Fans der Alligators feierten kurze Zeit später auf de Eis die Meisterschaft. Hautnah konnte sich auch der HEC-Vorsitzende Axel Rogner freuen der stand nämlich für den erkrankten Coach Jan Cizek an der Bande. Ein drittes Spiel wird es am Sonntag in Höchstadt also nicht mehr geben dafür aber die Meisterfeier. Außerdem dürften sich die HEC-Spieler in das Goldene Buch der Stadt eintragen. Jamie McKinley hatte Höchstadt in Führung gebracht, ehe Daniel Hämmerle zum Ausgleich traf. Ein "gegenseitiger Doppelschlag" im zweiten Drittel brachte das 2:2: Joannes Oeser für Höchstadt, Seknden später Christian Waldmann für Waldkraiburg. Nur zwei Minuten später sorgte Martin Ekrt mit dem 3:2 für die Vorentscheidung. Den Schlusspunkt setzte Jamie McKinley in der 48. Minute.
TSV Erding beendet Bayernligasaison auf Platz vier
Erding, 25. März Aus und vorbei. Der TSV Erding hat das zweite Spiel um Platz drei in der Bayernliga gegen den EV Fürstenfeldbruck mit 4:6 verloren und belegt nun den vierten Platz. Wie bei der 7:9-Heimniederlage waren individuelle Fehler und die Chancenauswertung spielentscheidend. Allerdings kann der TSV-Truppe kämpferisch diesmal nichts vorgeworfen werden. Denn aus einem 0:3-Rückstand nach dem ersten Drittel, die Tore für den EV Fürstenfeldbruck schossen der überragende Manfred Schreiber, Rudolf Simm und Benjamin Hildebrandt, kämpften sich Multhammer und Co. nochmal heran. So erzielte Timo Borrmann zunächst das 1:3 und nach dem 1:4 durch Christian Geuß verkürzte Dominik Gerbl und Stefan Peipe auf 3:4. Im letzten Spielabschnitt machte dann aber Manfred Schreiber mit zwei weiteren Toren alles perfekt. Dem TSV blieb nur noch der Anschlusstreffer durch Jaroslav Straka. Am Ende unterlag der TSV dem EV Fürstenfeldbruck mit 4:6. Auch wenn die letzten beiden Spiele nicht nach Wunsch verliefen, können die TSV Fans auf eine starke Saison zurückblicken. Nach anfänglichen Schwierigkeiten zeigte die Steer-Truppe gerade in der Rückrunde tolle Spiele und zog verdient in das Play-off-Halbfinale ein. Bedenkt man, dass der TSV mit großen Verletzungspech zu kämpfen hatte, phasenweise fielen bis zu sieben wichtige Spieler aus, ist dieser vierte Platz als großer Erfolg zu werten. Jetzt steht noch die Saisonabschlussfeier am Samstag, 1. April, ab 20 Uhr im Bistro Sowieso auf dem Programm und dann dürfen die Spieler in die verdiente Sommerpause. Hinter den Kulissen beginnt dann erst die Arbeit, denn die TSV-Verantwortlichen werden alles daran setzten, auch in der Saison 2006/2007 eine Top-Mannschaft auf die Beine zu stellen.
Saisonabschluss in Deggendorf
Deggendorf, 24. März Am Samstag, 25. März, findet nun die erste Bayernliga-Saison des Deggendorfer SC ihren Abschluss. Sportlich kann man auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken, obwohl das Team mit viel Verletzungspech zu kämpfen hatte. Dies gehört nun auch gebührend gefeiert. Dazu hat der neue Co-Trainer Christian Zessack seine Kontakte genutzt und ein hochkarätiges Team mit dem Namen "Kachl & Friends" zusammengestellt, das gegen die erste Mannschaft des Deggendorfer SC spielen wird. Neben den bisher schon bekannten Spielern hat noch ein weiterer Spieler seine Zusage gegeben. Von den Eisbären Regensburg kommt Enrico Kock, der auch schon zu Hacker-Pschorr-Liga-Zeiten das Deggendorfer Trikot trug. Er schied am Mittwoch mit seiner Mannschaft gegen die Straubing Tigers im Play-off-Viertelfinale der 2. Bundesliga aus. Dagegen wird Ex-Nationalspieler Harry Birk nicht kommen, der wegen beruflicher Tätigkeit für den Pay-TV-Sender Premiere absagen musste. Im Team des Deggendorfer SC wird man auch zwei neue Gesichter sehen. Die beiden Nachwuchsspieler Fabian Hillmeier und Daniel Lupzig, wichtige Stützen im Junioren-Team des DSC, werden ihren ersten Einsatz in der ersten Mannschaft bekommen. Nach dem Spiel, das um 18.30 Uhr beginnt, kommt es zur Trikotversteigerung.
Spannung im Bayernliga-Finale
Waldkraiburg/Höchstadt, 22. März Spannung pur im Play-off-Finale der Bayernliga. In Spiel eins gewann der Höchstadter EC gegen den EHC Waldkraiburg mit 2:1 nach Penaltyschießen. Nun geht es am Freitag in Waldkraiburg weiter. Gewinnen die Gastgeber, geht es Sonntag in Höchstadt weiter. Gewinnen die Gäste, wäre der Höchstadter EC neuer Bayernliga-Meister. Um 19.45 Uhr geht es am Freitag nun erst einmal in Waldkraiburg rund. Herausragend in Spiel eins war HEC-Goalie Kai Fischer, der nur einmal bezwungen werden konnten und zudem vier Penaltys im anschließenden Shoot-out abwehrte. Doch auch der EHC bot eine starke Leistung, erspielte sich nach zwei Niederlagen in der Bayernliga-Hauptrunde erstmals ein "Unentschieden". Jedenfalls führt der HEC in der Best-of-Three-Serie mit 1:0. Für Spannung in Waldkraiburg ist also gesorgt.
Erding will Revanche
Erding, 22. März Zum letzten Auswärtsspiel der Bayernliga-Saison 2005/2006 reist der TSV Erding am Freitag zum EV Fürstenfeldbruck. Im zweiten Spiel um den dritten Platz sind die Erdinger zum Siegen verdammt, da Spiel eins mit 9:7 an die Crusaders ging. Spielbeginn im offenen Brucker Eisstadion ist um 20 Uhr. Nach der schwachen Darbietung im Heimspiel wollen die Steer-Jungs nochmal zeigen, was in ihnen steckt, und ein drittes Spiel erzwingen. Dieses würde am Sonntag um 18 Uhr in der Erdinger Eissporthalle stattfinden. Vor dem 7:9-Heimdebakel hat Trainer Franz Steer etwas lascher trainieren lassen und schon vermisste man bei einigen TSV-Spielern die richtige Einstellung. Doch hat der Coach für Freitag sicherlich die richtigen Worte gefunden, und es wird eine andere TSV Mannschaft auf dem Brucker Eis zu sehen sein. Entscheidend dürfte sein, wie Multhammer und Co. die beiden überragenden Fürstenfeldbrucker Spieler Manfred Schreiber und Robin Riemel unter Kontrolle bringt. Gerade in Überzahl sind die beiden nicht zu stoppen und können ein Spiel im Alleingang entscheiden. Um es gar nicht so weit kommen zu lassen, muss der TSV Erding äußerst diszipliniert ans Werk gehen. Verzichten müssen die Herzogstädter auf Stefan Breiteneicher, Michael Fröschl, Daniel Seyller, Axel Schütz und den gesperrten Robert Steinmann. Ob Christoph Triller wieder mit von der Partie ist, wird sich wohl erst kurz vor dem Spiel entscheiden. Zumindest sind die Juniorenspieler nach ihrem Aufstieg wieder ausgeruht und werden ihr bestes geben, damit die TSV-Fans ein weiteres Heimspiel sehen dürfen. Sollte das Spiel am Freitag verloren gehen, würde der TSV die Saison mit dem vierten Platz abschließen. Bedenkt man, dass Erding auch im zweiten Jahr Bayernliga das Halbfinale erreicht hat, kann auf eine erfolgreiche Saison zurückgeblickt werden. Gleichgültig welcher Platz am Ende raus springt, am Samstag, 1. April, wird im Bistro Sowieso am Volksfestplatz die Abschlussfeier der Puckjäger stattfinden. Ab 20 Uhr können dann alle Fans zusammen mit der Mannschaft die Saison gebührend ausklingen lassen.
DSC feiert Saisonabschluss gegen "Kachl & Friends"
Deggendorf, 22. März Am Samstag um 18.30 Uhr findet in der Deggendorfer Eissporthalle ein Freundschaftsspiel zum Saisonabschluss statt. Das Team des Deggendorfer SC trifft dabei auf das Team "Kachl & Friends", das vom neuen DSC-Co-Trainer Christian Zessack zusammengestellt wurde. Das Team "Kachl & Friends" ist gespickt mit vielen Spielern, die schon einmal für Deggendorf gespielt haben - und auch ehemalige Nationalspieler sind dabei. Sogar einen aktuellen DEL-Spieler konnte man für das Spiel am Samstag gewinnen. Mit seiner Mannschaft, dem DEL-Rekordmeister Adler Mannheim, ist Stephan Retzer zwar schon aus dem Rennen, um die diesjährige Deutsche Eishockeymeisterschaft ausgeschieden. Aber der Nationalverteidiger, der von Deggendorf über Landshut, Erding und Kassel zu den Adlern kam, war sofort bereit, wieder in seiner Heimatstadt zu spielen. Auch mit dabei sein wird der ehemalige Nationalspieler und Deutsche Meister Harry Birk. Der Eishockey-Experte von Premiere und gebürtige Kaufbeurer spielte bis 2000 noch selbst in der DEL und war Kapitän der Augsburger Panther. Das Team "Kachl & Friends": Christian Helber, Jochen Geißler, Hans Eberhard, Christian Zessack, Christian Wolfgramm, Barthl Zauner, Volker Kollmeder, Stephan Meier, Markus Simbeck, Peter Stern, Kenneth Filbey, Thomas Brandl, Stephan Retzer, Bernd Wagner, Rudi Kranz, Markus Neumaier, Frank Hirtreiter, Harry Birk.
Deutsche Teams bei der Tachov Challenge
Tachov, 22. März Am 8. und 9. April steigt zum ersten Mal die "Internationale Tachov Challenge" für Eishockey-Amateurmannschaften. Bei acht teilnehmenden Mannschaften freut sich Organisator Rainer Schmid hauptsächlich auf die Teilnahme der finnischen Mannschaft "Wild Hippos". Das Team kommt aus der Nähe von Turku und hat über 1500 Kilometer Anreise vor sich. Folgende Mannschaften treten in zwei Vierer-Gruppen an: Berlin Huskys (ASC Spandau; Landesliga Berlin), EHC Aalen (Schwabenliga Baden-Württemberg), Jojo&Friends (gemischte Allstar-Truppe), Red Devils Welsberg (Italien), SV Apfeldorf (Bezirksliga Bayern), SV Rudelswalde (Sachsenliga), die heimische Mannschaft vom HC Tachov (Tschechien) und die bereits erwähnten Wild Hippos (Finnland). Die Vorrundenspiele finden am Samstag von 8 bis 21 Uhr und die Platzierungsspiele am Sonntag von 9 bis 15 Uhr statt, der Eintritt ist frei. Der EHC Aalen wird begleitet von den Guggenmusikern der "Ostalb Highländer Gugga", diese Truppe wird mit rund 25 Musikern die Reise nach Tachov auf sich nehmen und verzicht auf eine Gage.
TSV Erding unterliegt im ersten "kleinen Finale"
Erding, 20. März Im ersten Spiel um Platz drei der Bayernliga unterlag der TSV Erding dem EV Fürstenfeldbruck mit 7:9. Vor 400 Zuschauern zeigte die Steer-Truppe eine schwache Partie und muss nun am kommenden Freitag in Fürstenfeldbruck gewinnen, um ein drittes Spiel zu erzwingen. Der TSV Erding musste neben Stefan Breiteneicher, Michael Fröschl, Daniel Seyller und Axel Schütz auch auf Christoph Triller verzichten. Doch konnte Trainer Franz Steer wieder auf die Junioren bauen, die, obwohl sie noch den 8:1-Sieg im Aufstiegsspiel zur Junioren-Bundesliga gegen den Schwenninger ERC in den Beinen hatten, ihre Sache sehr ordentlich machten. Die Crusaders waren über 60 Minuten die aggressivere und körperlich stärkere Mannschaft. Beim TSV Erding stand gerade die zuletzt so starke Defensive unsicher, und so war es für die Angreifer des EV Fürstenfeldbruck nicht schwer ein Tor nach dem anderen zu erzielen. Im ersten Drittel erzielte zunächst der überragende Manfred Schreiber das 1:0 für die Crusaders. Auch wenn Dominik Gerbl der Ausgleich gelang, wollte beim TSV kein Spielfluss aufkommen. Im Gegenteil Robin Riemel, der zweite herausragender Akteur bei den Bruckern, konnte seine Farben mit 2:1 in Führung bringen. Dass der TSV dennoch mit einer 3:2-Führung in die erste Pause gehen konnte, lag an Daniel Krzizok und Daniel Hahn, die mit zwei Toren kurz vor Drittelende die erste TSV-Führung markierten. Die ersten fünf Minuten des zweiten Spielabschnitts sollten die TSV-Fans allerdings so schnell wie möglich vergessen. Aufgrund einer Spieldauerdisziplinarstrafe für Robert Steinmann und weiteren Undiszipliniertheiten spielte der TSV nun mit zwei Spielern weniger. Das nutzte der EV Fürstenfeldbruck gnadenlos aus und machte aus einem 2:3-Rückstand eine 5:3-Führung. Dabei erzielten Geuß, Pasterny und Schreiber die Tore. Doch der TSV ließ sich nicht beirren und in seiner stärksten Phase konnte durch die Tore von Daniel Krzizok und Dominik Eibl zum 5:5 ausgleichen. Wer glaubte der TSV würde endlich sein druckvolles Offensivspiel zeigen, sah sich getäuscht. Denn im letzten Drittel war es Patrick Gerber, der den EVF abermals in Front schoss. Allerdings fanden die Herzogstädter noch einmal die richtige Antwort und Michael Multhammer erzielte postwendend das 6:6. Die Crusaders steckten aber nicht auf und Markus Pasterny und Michael Helfrich brachten die Kreuzritter mit 8:6 in Führung. Nachdem Alexander Gantschnig einen Penalty zum Anschlusstreffer verwandelt hatte keimte bei den Grün-Weißen Anhänger noch mal Hoffnung auf. Diese wurde allerdings durch das Tor von Robin Riemel zu Nichte gemacht. Letztendlich war der 9:7-Erfolg für den EV Fürstenfeldbruck aufgrund ihres größeren Siegeswillens verdient.
Das Maximale erreicht Double für Passau
Passau, 20. März Besser hätte die Saison für die EHF Passau Black Hawks nicht laufen können. Nach dem Aufstieg in die Bayernliga folgte die Landesliga-Meisterschaft und als Krönung am Sonntag noch der Pokalsieg im Bayernkrug gegen den ERV Schweinfurt. Mehr gab es für das Team von Otto Keresztes in dieser Saison nicht zu gewinnen. Dem 1:2 im Hinspiel in Schweinfurt folgte beim Heimspiel, das in Deggendorf ausgetragen werden musste, ein 4:1-Sieg. In Schweinfurt gingen die Hausherren zunächst nach neun Minuten durch Steffen Reiser mit 1:0 in Führung und auch in die erste Drittelpause. Der Ausgleich nach 26 Spielminuten durch Christian Penzkofer brachte die Schweinfurter noch mehr auf Hochtouren, was in mehreren handfesten Auseinandersetzungen mündete. Zum Abkühlen der Gemüter schickte Otto Keresztes seine Männer sogar kurzfristig vom Eis. Doch auch danach änderte sich nicht viel an der ruppigen Spielweise. Sieben Minuten später erneut die Führung für die Mighty Dogs. Bene Waldner brachte seine Farben erneut nach vorne. Wer am Sonntag beim Passauer "Heimspiel" in Deggendorf einen heißen Kampf von der ersten Minute erwartet hatte, wurde zunächst enttäuscht. Als hätten beiden Mannschaften einen Nichtangriffspakt geschlossen, zeigten sich die Teams ihren Fans. Wenig Spielfluss, viele Einzelaktionen und kaum Tempo hatte die Partie in den ersten 20 Minuten. Auch das 0:1 durch Zdenek Vanc für die Mighty Dogs rüttelte die Hawks zunächst nicht wach. Die Führung zur ersten Pause für die Franken war nicht einmal unverdient, sie zeigten sich etwas spritziger in ihren Aktionen. Mehr Biss und mehr Zug zum Tor forderte Keresztes von seinen Männern. Das fand Gehör, und spätestens nach dem Ausgleich durch Christian Setz nach 30 Minuten lief das Spiel der Passauer deutlich besser. Nicht nur die gut 500 nach Deggendorf mitgereisten Fans der Hawks witterten die Chance. In 5:4-Überzahl fiel das 2:1, Helmut Kößl zog ab und ließ Wilhelm im Tor der Mighty Dogs in der 35. Minute keine Chance. Nur zwei Minuten nach Beginn des Schlussdrittels schloss Christian Setz ein Solo mit seinem zweiten Treffer zum 3:1 ab. Das Spiel bekam Farbe, denn Schweinfurt steckte noch lange nicht auf und kam ebenfalls zu Chancen. Die endgültige Entscheidung dann nach 52 Minuten. Vladimir Kraus passte mustergültig auf Rainer Schuster, und der schloss unhaltbar für Wilhelm zum 4:1 ab. Kurze bange Minuten hatte Passau noch zu überstehen, als Klinzner und Penzkofer gemeinsam auf der Strafbank saßen, doch spätestens bei Daniel Huber war Schluss für die Angreifer der Franken. Die letzten zehn Sekunden des Spiels und damit auch der Saison zählten Fans und Spieler gemeinsam aus und feierten eine perfekte Saison. Franz-Xaver Hirtreiter, Vertreter des Bayerischen Eissportverbandes. überreichte den überglücklichen Black Hawks den Pokal. Im Anschluss wurde Christian Setz noch mit der Torjägerkanone der Sparkasse ausgezeichnet und die Spieler Daniel Huber, Helmut Kößl und Erich Fries als beste Spieler der Zuschauerwahl geehrt. ERV Schweinfurt EHF Passau Black Hawks. Tore: 1:0 (8:50) Reiser (Wassmiller), 1:1 (25:45) Penzkofer (Gomow,Girster), 2:1 (32:15) Waldner. Strafen: Schweinfurt 20 + 5 + Spieldauer (Mrachatz), Passau 26 + 10 (Kößl) + 10 (Schuster) + 5 + Spieldauer (Gerbl). EHF Passau Black Hawks ERV Schweinfurt. Tore: 0:1 (9:45) Vanc (Kleider), 1:1 (29:31) Setz (Schuster, Klinzner), 2:1 (34:42) Kößl (Klinzner, Penzkofer), 3:1 (41:33) Setz (Schuster, Vorderbrüggen), 4:1 (51:51) Schuster (Kraus). Strafen: Passau 14, Schweinfurt 6.
Souveräner Sieg zum Abschluss
Eppelheim, 20. März Am vergangenen Sonntag bestritten die Eisbären Eppelheim ihr letztes Punktspiel der Saison 2005/2006 in der Baden-Württemberg-Liga. Der Gegner aus Esslingen wurde dabei in einer torreichen Partie mit einer 14:4-Packung wieder nach Hause geschickt. Die Jungs um Trainer Randall Karsten legten gleich los wie die Feuerwehr. Bereits nach 16 Sekunden konnte Alexander Pankotsch das 1:0 erzielen. Die Gäste, etwas überrumpelt, fanden nur schwer in das temporeiche Spiel der Eisbären. Etwas glücklich fiel der Ausgleich. Michael Krüer nutzte eine Unkonzentriertheit in der Eppelheimer Hintermannschaft zu einem schnellen Konter-Tor (8.). Zwar konnte Kai Schädlich auf Seiten der Eisbären eine Minute später die erneute Führung herstellen, doch taten sich die Hausherren ab sofort etwas schwer gegen die nun besser positionierten Gäste. So traten die Heimischen einen schweren Gang zur Drittelpause in die Kabine an. Erwartete sie doch dort wohl eine deftige Ansprache durch ihren Trainer. Diese schien sowohl angebracht als auch wirkungsvoll. Denn die Eisbären schossen sich in den anschließenden 20 Minuten in einen wahren Torrausch. 7:0 gewannen die Eisbären dieses zweite Spieldrittel. Die Torschützen im Einzelnen: Uli Stadler (2), Kai Schädlich (2), Stephen Albert, Holger Zahn und Sven Jacobaschke. Die Fans zeigten sich zufrieden mit diesem Spiel und feierten jeden Treffer mit den Spielern. Im letzten Spielabschnitt nahmen die Eppelheimer etwas von dem Tempo des Mitteldrittels raus. Zwar konnten fünf weitere Treffer erzielt werden, doch gewährte man auch den Gästen drei Tore zur Ergebniskosmetik. Nach dem Spiel wurde der langjährige Trainer der Eisbären, Randall Karsten, von Vorstandschaft, Mannschaft und Fans der Eisbären verabschiedet, da dieser sein Amt zum Saisonende beenden wird. Vor fünf Jahren übernahm Randall Karsten das Zepter von Fritz Haaf und läutete einen weitreichenden Umbruch ein. So setzte er stark auf den eigenen Nachwuchs und gab vielen jungen Spielern die Chance, sich in die erste Mannschaft zu integrieren. Unter seiner Regie schafften knapp ein Dutzend Nachwuchsspieler diesen Sprung. Auch wenn Randall Karsten es schwer hatte, die Fußstapfen seines Vorgängers auszufüllen, so hinterlässt auch er nach fünf Jahren eine große Lücke, die schwer sein wird zu schließen.
Erfolgreicher Eisbären-Saisonabschluss vor Rekordkulisse
Heilbronn, 20. März Mit einem 9:4 (3:1, 3:1, 3:2)-Sieg gegen die TSG Reutlingen haben sich die Eisbären Heilbronn aus der Landesliga Baden-Württemberg verabschiedet. Die Eisbären hatten im Vorfeld der Begegung die Marketing-Maschinerie nochmal kräftig in Bewegung gesetzt, so dass 2250 Zuschauer den Weg in die Knorr-Arena gefunden haben. Damit wurde ein neuer Landesliga-Rekord aufgestellt. Höhepunkt des ausführlichen Rahmenprogrammes war die Überreichung des Meisterpokals durch Heilbronns Erste Bürgermeisterin Margret Mergen, die Vorstand Kai Sellers und Kapitän Andreas Lung zur Meisterschaft gratulierte. Auf dem Eis zeigten die Spieler dem Publikum, weshalb sie zurecht ungeschlagen den Meistertitel geholt haben. Frank Zurek und Sascha Bernhardt brachten ihr Team in der vierten und siebten Minute mit 2:0 in Führung, ehe Goalie René Werner in der 11. Minute den ersten Gegentreffer hinnehmen musste. In der 17. Spielminute stellte Mike Hewer den Zwei-Tore-Abstand wieder her. Nachdem Reutlingen Anfang des zweiten Drittels der erneute Anschlusstreffer gelang, bauten Konrad Hoffmann, Alex Keterling und Sascha Bernhardt den Vorsprung bis zur nächsten Pause auf 6:2 aus. Als Michael Carl, Konrad Hoffmann und Kai Sellers bis zur 55. Minute sogar auf 9:2 erhöht hatten, war die Luft bei den Eisbären vollends raus, und Reutlingen konnte durch zwei Überzahltreffer in den letzten drei Minuten noch Ergebniskosmetik betreiben.
Achtungserfolg
Reutlingen, 20. März Mit 4:9 (1:3, 1:3, 2:3) musste sich die TSG Reutlingen in der Landesliga Baden-Württemberg gegen den vorab feststehenden Aufsteiger EHC Eisbären Heilbronn geschlagen geben. Vor der Rekordkulisse von 2250 Zuschauern war der Sieg der Hausherren nie in Gefahr. Der EHC war bereits mit der Favoritenrolle in die Saison 2005/06 gestartet und erfüllte die Erwartungen gänzlich. Lediglich im ersten Saisonspiel bei der TSG kam der EHC bei einem knappen 5:4-Sieg gehörig ins Straucheln. Zuletzt hatte der Club aus Heilbronn den Tabellenzweiten aus Liebenzell in deren Stadion mit 11:1 abgefertigt. Das Ergebnis der TSG kann sich somit durchaus sehen lassen. Für den EHC ging es in dieser Partie nur darum, für die Rekordkulisse ein schönes Spiel zu liefern. Die Reutlinger wehren sich aber tapfer und boten eine gute Leistung gegen ein Team mit Spielern, die über Erfahrung aus hochklassigen Ligen bis zur DEL verfügen. Karel Bauhof (2), Christof Schreiber und Marc Welsch erzielten die Tore für die Reulinger im letzten Saisonspiel der Liga. Zwischenzeitlich kam die TSG sogar auf 2:3 heran. Tore: 1:0 (4.) Zurek, 2:0 (7.) Bernhardt, 2:1 (11.) C.Schreiber, 3:1 (17.) Hewer, 3:2 (24.) Bauhof, 4:2 (28.) Hoffmann, 5:2 (30.) Keterling, 6:2 (35.) Bernhardt, 7:2 (41.) Carl, 8:2 (45.) Hoffmann, 9:2 (55.) Sellers, 9:3 (58.) Bauhof, 9:4 (59.) Welsch.
Neues Trainerduo
Deggendorf, 17. März Heute gaben die
Verantwortlichen des Deggendorfer SC bekannt, dass es bei der sportlichen Leitung der
Bayernliga-Mannschaft einen Wechsel geben wird. Zur neuen Saison wird ein neues Duo an der
Bande bei Spielen des Deggendorfer SC stehen. Trainer der Mannschaft wird der bisherige
Co-Trainer und sportliche Leiter Günter Eisenhut. Er wird ab Sommer das Training der
Mannschaft leiten. Für seine Aufgaben als Co-Trainer und sportlicher Leiter konnte er
seinen alten Weggefährten Christian Zessack gewinnen, der bisher als Trainer und Spieler
beim ESC Vilshofen tätig war. Auch bei der Mannschaftszusammensetzung für nächste
Saison gibt es Neuigkeiten. Florian Döring, der vor zwei Jahren vom ERC Regen zu seinem
Stammverein zurückkehrte, wird auch in der neuen Saison seine Schlittschuhe für den
Deggendorfer SC schnüren.
Mit den Adlern Mannheim musste Stephan Retzer in der DEL bereits die Segel streichen, aber
dafür wird er in seiner Heimatstadt Deggendorf sich heuer nochmal die Schlittschuhe
schnüren. Am 25. März beim Saisonabschlussspiel des Deggendorfer SC wird er im Team
"Kachl & Friends" auflaufen. Der Nationalspieler, der bereits beim EV
Landshut DEL-Luft schnupperte und über das Team Germany in Erding zu den Kassel Huskies
kam, ist einer der besten deutschen Verteidiger in der Deutschen Eishockey-Liga. Neben
Stephan Retzer konnte man auch noch den ehemaligen Torwart des Deggendofer EC, Hans
Eberhard, für das Spiel gewinnen. Außerdem kommt mit Bernd Wagner auch noch ein
ehemaliger Nationalspieler nach Deggendorf und er bringt mit Rudi Kranz noch Verstärkung
vom EV Landshut mit. Außerdem wird auch Schauspieler Markus Neumaier im Team "Kachl
& Friends" dabei sein.
TSV Erding spielt um Platz drei
Erding, 17. März Nachdem die Steer-Truppe im Halbfinale gegen den EHC Waldkraiburg trotz starker Leistungen den Kürzeren zog, trifft der TSV Erding nun in den Spielen um Platz drei der Bayernliga auf den EV Fürstenfeldbruck. Das erste Spiel steigt am kommenden Sonntag um 18 Uhr in der Erdinger Eissporthalle. Das Rückspiel findet am Freitag, 24. März, in Fürstenfeldbruck statt. Sollte ein drittes Spiel notwendig sein, würde dies am Sonntag, 26. März, wieder in Erding über die Bühne gehen. Die Crusaders sind die Überraschungsmannschaft der Bayernliga-Saison. Vor dem Beginn von den Experten als Abstiegskandidat gehandelt, spielte die Truppe von Rudi Sternkopf eine hervorragende Saison. Die Fürstenfeldbrucker ließen sich auch von einem Durchhänger zur Saisonhälfte nicht beirren und schlossen die Hauptrunde auf Platz fünf ab. Im Viertelfinale biss sich dann der ECDC Memmingen die Zähne an den Raubrittern aus. Nach zwei Siegen zog der EVF überraschend, aber nicht unverdient in das Halbfinale ein. Dort war allerdings gegen den Höchstadter EC nach zwei Spielen Endstation. In Höchstadt verloren die Crusaders mit 1:4 und im heimischen Brucker Eisstadion ging das Spiel mit 2:3 an die Alligators. Gerade im offenen Fürstenfeldbrucker Eisstadion zeigte die Sternkopf-Truppe gute Leistungen und zwang die meisten Gegner in die Knie. Auch der TSV musste dort eine empfindliche 6:8-Niederlage einstecken, im Rückspiel revanchierten sich die Erdinger allerdings und schickten die Crusaders mit einem 5:1 nach Hause. Welche Mannschaft Trainer Franz Steer in die Partie schicken kann, wird wohl auch vom Ausgang des entscheidenden Junioren-Aufstiegsspiels in Schwenningen vom Vortag abhängen.
Pokalfinale gegen Schweinfurt: Passau will das Double
Passau, 17. März Zum Saisonabschluss geht es für die Passauer Black Hawks noch einmal zur Sache. Denn an diesem Wochenende geht es gegen den ERV Schweinfurt in den Finalspielen um den Sieg im Bayernkrug-Pokal. Nach Aufstieg und Landesliga-Meisterschaft will der frisch gebackene Bayernligist nun auch das Double. Am Freitag um 20 Uhr geht es in Schweinfurt los, das Heimspiel müssen die Passauer am Sonntag um 18 Uhr in Deggendorf austragen. Die Mighty Dogs aus Franken dominierten die Vorrunde der Landesliga Bayern-Nord deutlich, mussten sich aber in der Aufstiegsrunde mächtig strecken, um in die Finalspiele zu gelangen. Hier scheiterten sie denkbar knapp am EC Ulm/Neu-Ulm. Im Spiel um Platz drei setzten sich die Schweinfurter gegen den EHC 80 Nürnberg durch. Die Kassen sind am Sonntag ab 17 Uhr im Eisstadion Deggendorf geöffnet, Karten gibt es auch im Vorverkauf an den bekannten Vorverkaufsstellen. Eine wichtige Info für alle Dauerkarteninhaber der Black Hawks: Die Karten sind auch für das Pokalfinale in Deggendorf gültig.
Eine fast unlösbare Aufgabe
Reutlingen, 17. März Eine fast nicht lösbare Aufgabe wartet auf die TSG Reutlingen bei ihrem letzten Spiel in der Landesliga Baden-Württemberg beim EHC Eisbären Heilbronn. Der EHC blieb in dieser Saison bislang ungeschlagen und stand vorzeitig als Aufstiegskandidat fest. Theoretisch könnte sich die TSG noch auf Rang vier verbessern, musste dazu aber den turmhohen Favoriten mit sechs Toren schlagen.
Große Eisbären-Party zum Saisonabschluss
Heilbronn, 15. März Einen Saisonabschluss mit Pauken und Trompeten planen die Eisbären Heilbronn am Freitag in der Knorr-Arena. Um 20:30 Uhr empfängt der frischgebackene Meister der Landesliga Baden-Württemberg die TSG Reutlingen zum letzten Spiel der Saison. Bereits um 20 Uhr soll das Rahmenprogramm beginnen, bei dem unter anderem Eiskunstläuferinnen des REV Heilbronn eine Kostprobe ihres Könnens geben werden. Bei einer Tombola werden die Heim-Trikots der Eisbären, Saisonkarten für das kommende Spieljahr sowie weitere Fanartikel verlost. Auf dem Eis präsentieren sich die Eisbären ihrem Publikum erstmals als Landesliga-Meister. Nach 13 Siegen in 13 Spielen soll gegen den Tabellenfünften aus Reutlingen auch noch der 14. Sieg eingefahren werden. Um ungeschlagen in die Baden-Württemberg-Liga aufzusteigen, kann Coach Reinhard Zehetner auf denselben starken Kader zurückgreifen, der den ESC Bad Liebenzell zuletzt auswärts mit 11:1 überrollt hat. Nach dem Spiel veranstaltet der Verein für alle Eisbären und Nicht-Eisbären ab 23 Uhr in der OM Dance Hall in der Heilbronner Paulinenstraße nahe dem Stadion die "Masters of Ice"-Aufstiegsparty. Der Eintritt kostet drei Euro. Die Eisbären haben über 5000 Freikarten verteilt, die Halle dürfte also ähnlich voll werden wie im Dezember gegen Bad Liebenzell (1700 Zuschauer). Folgende Programmpunkte sind vorgesehen: Einlauf der Mannschaft mit den Cheerleaders der Heilbronn Salt Miners, Guggenmusik der Hudladla'las aus Kirchardt (rund 60 Musiker), Eiskunstlauf-Vorführungen des REV Heilbronn, Vorstellung des neuen Eisbären-Songs, Pokalüberreichung durch Heilbronns Erste Bürgermeisterin Margret Mergen und eine Tombola mit Gewinnchance 1:5, bei der der komplette Satz Heimtrikots, Saisonkarten für 2006/07 sowie einige Fanartikel verlost werden. Erstmals in dieser Saison können die Eisbären die Gastronomie selbst bestreiten.
Der DSC-Kader wächst erster Neuzugang
Deggendorf, 14. März Ein Spiel hat der Deggendorfer SC in der Saison 2005/2006 noch vor sich und langsam nimmt der Kader für nächste Saison Formen an. Bereits unterschrieben für nächste Saison haben die Brüder Markus und Philipp Weinzierl und Karl-Heinrich Stern. Gestern gaben die Verantwortlichen des Deggendorfer SC eine weitere Weiteverpflichtung bekannt. Nach seiner ersten Saison zurück in seiner Heimatstadt Deggendorf wird Manuel Bayer, der diese Saison sowohl als Stürmer als auch Verteidiger eingesetzt wurde, dem DSC auch in der nächsten Saison treu bleiben. Auch die erste Neuverpflichtung für kommende Saison ist unter Dach und Fach. Vom Landesligisten und Lokalrivalen ESC Vilshofen kommt der ehemalige Nachwuchsnationalspieler Andreas Sagerer zurück in die Stadt, wo er das Eishockeyspielen erlernt hat. Der kampfstarke Verteidiger, der zu den besten der Landesliga der letzten Saison zählte, erzielte in dieser Saison in 18 Partien acht Tore für die Vilshofener Wölfe.
Eisbären schlagen sich achtbar gegen den Meister
Eppelheim, 14. März Eine besonders schwere Aufgabe hatten die Eisbären Eppelheim am Sonntag zu bewältigen. Ging es beim Heimspiel gegen den Mannheimer ERC doch immerhin gegen den frühzeitig feststehenden Meister der Baden-Württemberg-Liga. Doch der ECE verkaufte sich gut bei der 5:11-Niederlage. Denn wider Erwarten boten die Eppelheimer in der ersten Hälfte des Spieles dem Favoriten Paroli. Zwar konnte der MERC nach sechs Minuten durch Mark Etz in Führung gehen, doch bereits drei Minuten später konnte der Eppelheimer Top-Torjäger Ulrich Stadler den Ausgleich erzielen. In der Folge zeigte sich der MERC durch das couragierte Auftreten der Eisbären etwas geschockt. Es gestaltete sich ein sehr interessantes, temporeiches Spiel mit einem hohen Unterhaltungswert für die Zuschauer. Auch wenn die Gäste die besseren Chancen auf ihrer Seite hatten, im Tor der Eisbären brachte Olli Bentz die gegnerischen Stürmer mit einigen Glanzparaden fast zur Verzweiflung. So ging es mit einem gerechten Unentschieden in die erste Drittelpause. Erst Mitte des zweiten Drittels konnten die Mannheimer ihrer Favoritenrolle gerecht werden und erzielten nach schönen Kombinationen fünf weitere Treffer. Dem entgegen stand lediglich ein Treffer durch Sven Langhals auf Seiten der Eisbären. Im weiteren Spielverlauf mussten die Eppelheimer dem hohen Tempo immer mehr Tribut zollen. Die Mannheimer, mit dem sicheren Vorsprung im Rücken, konnten den Rest des Spieles auf ihre Kombinationssicherheit setzen und so weiter Druck ausüben. Am Ende hieß es 5:11 aus Sicht der Eisbären. Auf Eppelheimer Seite verdienten sich vor allem Torjäger Uli Stadler und Sven Langhals (mit einem Hattrick) ein Extra-Lob, und nicht zu vergessen Olli Bentz im Tor der Eisbären, der die Niederlage in einem erträglichen Rahmen hielt. Zum Saisonabschluss kommt am Sonntag um 19 Uhr die ESG Esslingen ins Eppelheimer Icehouse.
Platz fünf gesichert
Reutlingen, 14. März Mit einem deutlichen 6:0 (2:0, 4:0, 0:0) setzte sich die TSG Reutlingen bei ihrem letzten Heimspiel in der Landesliga Baden-Württemberg gegen den Tabellenletzten ESV Hügelsheim 1b durch. Damit sicherte sich die TSG den fünften Platz in der Abschlusstabelle. Am Freitag treten die Reutlinger zu ihrem letzten Saisonspiel beim EHC Eisbären Heilbronn an, der bereits als Aufsteiger in die Baden-Württemberg-Liga feststeht. Tore: 1:0 (9.) Bauhof, 2:0 (11.) Landenberger, 3:0 (22.) M.Schreiber, 4:0 (27.) Krhut, 5:0 (36.) M.Schreiber, 6:0 (39.) Bauhof. Strafen: Reutlingen 14+20, Hügelsheim 26+10.
TSV Erding scheitert erst im dritten Spiel
Erding, 13. März Erst im dritten Halbfinalspiel schied der TSV Erding gegen den EHC Waldkraiburg aus den Play-offs der Bayernliga aus. Beim verdienten 4:1-Sieg der Löwen reichte bei den jungen Erdinger Puckjäger die Kraft nicht mehr, um noch mal eine so grandiose Leistung wie vom Freitag an den Tag zu legen. Denn dort konnte man vor über 1000 begeisterten TSV-Anhängern einen 5:2-Sieg feiern. Dabei bot die Steer-Truppe besonders im ersten Drittel eine phantastische Leistung. Bereits nach zwei Minuten zappelte der Puck zum ersten Mal im Tor von Niko Bunck. Michael Multhammer fälschte einen Schuss unhaltbar zum 1:0 ab. Und nur drei Minuten später durften die TSV Fans schon wieder jubeln. Diesmal konnte Daniel Zollo den Löwen-Keeper überwinden. Auch in der Folge schnürte der TSV den EHC Waldkraiburg in seinem Drittel ein. Im zweiten Drittel kamen die Löwen besser in die Partie und hatten einige gute Einschussmöglichkeiten. Doch ein überragend haltender Stefan Horneber brachte die Löwen Stürmer mit seinen Glanzparaden zur Verzweiflung. Nur bei einem Schuss von Dale Crombeen war er machtlos. So startete das letzte Drittel bei einem Spielstand von 2:1 für den TSV. Im letzten Spielabschnitt nutzte Alexander Gantschnig ein Überzahlspiel zum 3:1. Doch fast postwendend konnte Martin Führmann wieder verkürzen. Nun war die Partie an Spannung kaum mehr zu überbieten und erst Youngster Daniel Krzizok erlöste die grün-weißen Anhänger mit einem erstklassigen Tor zum 4:2. Den Schlusspunkt zum 5:2 setzte Robert Steinmann neun Sekunden vor Schluss. Insgesamt sahen die Zuschauer ein hochklassiges Play-off-Match, indem die Steer-Truppe eine der besten Leistungen der letzten Jahre ablieferte und verdient gewinnen konnte. Beim entscheidenden dritten Spiel war man allerdings chancenlos. Knapp 400 Erdinger Schlachtenbummler peitschen das TSV Team zwar nach vorne, doch gelang Multhammer und Co. nicht viel. Kämpferisch kann den Jungs nichts vorgeworfen werden, sie gaben alles nur reichte es an diesem Tag gegen einen starken EHC Waldkraiburg nicht ganz. Nach Toren von Christian Waldmann, Philipp Spindler, Tobias Hanöffer und Dale Crombeen lag der TSV bis zur 58. Spielminute mit 4:0 zurück, ehe Christian Mitternacht der Anschlusstreffer gelang. Nun muss der TSV in den Spielen um Platz drei gegen die Crusaders aus Fürstenfeldbruck antreten. Das erste Spiel steigt am Sonntag, 19. März, ab 18 Uhr in der Erdinger Eissporthalle.
Bewegender Abschied von Andy Römer
Königsbrunn, 13. März Zwei Minuten waren am frühen Samstagabend noch zu spielen, da erhoben sich die Zuschauer in der Königsthermeneishalle, um den Mann zu feiern, der an diesem Tag sein letztes aktives Eishockeyspiel erlebt hatte. Andy Römer verabschiedete sich nach fast 800 Spielen von der Spielerbühne der Eishockeywelt. Ein sehenswertes Spiel sollte den Zuschauern aus Königsbrunn und Augsburg nach dem Willen Römers geboten werden und dies gelang wahrlich. Bereits beim Einlauf der beiden Teams wurden die "alten" Heroen glorreicherer Zeiten frenetisch gefeiert, schließlich fanden sich im Team Andy Römer wohl weit über 5000 Eishockeyspiele wieder. Als allerdings Römer das Feld betrat, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Nach einer Ehrung durch die Pinguine Königsbrunn, nahm Römers Mutter symbolisch das Eröffnungsbully vor. Danach konnte das Spiel beginnen und die Pinguine gingen als Gastteam durch Tim Bertele in Führung. Allerdings zeigten Spieler wie Siggi Holzheu, Mambo Pätzig und Dino Medicus, dass sie das Eishockeyspielen auch nach ihrer aktiven Zeit keineswegs verlernt hatten, und schossen innerhalb von sieben Minuten ein 4:1 heraus. Kurz vor Ende des ersten Drittels verkürzten die Pinguine auf 4:2, in der von den herausragenden Schiedsrichtern Pompeo Ondertoller und Maik Ansorg geleiteten Partie. Im zweiten Drittel taten sich die Pinguine schwer und so setzte Trainer Marian Hurtik seine neue Paradereihe ein, die aus Spielern der Kleinschüler bestand. Innerhalb von 15 Sekunden egalisierte Römers Sohn Joshua den Rückstand mit zwei Treffern in altbekannter Römermanier. Davon angestachelt erzielte Stefan Härtl die erneute Führung für den ESV. Zur Hälfte des Spiels konnte Siggi Holzheu auf Zuspiel von Römer ausgleichen. Kurz zuvor hatten beide Teams die Torhüter getauscht. In Minute 32 und 33 kam es zu einem historischen Zusammentreffen auf der Strafbank des Römer-Teams, denn neben Andy wurden auch seine Brüder Uli und Michi mit Strafen belegt. Nach Ende der Unterzahl konnte dennoch Roland Hanemann die 6:5-Führung für die Pinguine vorlegen. Doch noch vor Drittelende schlugen die Altstars zurück und mit 6:6 ging es in die zweite Pause, die mit einem Penaltyschießen beider Teams begann. Während Clemens Heringer alle Versuche parierte, konnten Tim Lippert und Ruben Wolf verwandeln, so dass das Spiel im Spiel an die Pinguine ging. Im letzten Drittel ging es Schlag auf Schlag weiter. Erneute Pinguinführung, die dann Andy Römer mit seinem ersten Treffer zum 7:7 ausglich. Nun zog die Römer Mannschaft bis auf 9:7 davon, die Pinguine antworteten umgehend, so dass es bis vier Minuten vor Ende 10:10 stand. Andy Römer war es dann vorbehalten mit einem letzten sehenswerten Treffer anderthalb Minuten vor Ende den 11:10-Sieg für sein Team sicherzustellen. Am Ende verabschiedete sich Andy auf seine eigene Weise, als er sich vom Bully weg mit Roland Hanemann eine kleine, wenn auch nicht ernsthaft geführte, Auseinandersetzung lieferte, in der er klarer Punktsieger blieb.
Das Double ist das Ziel
Passau, 13. März Mit einem 8:2-Vorsprung reisten die Passauer Black Hawks am Sonntag zum EC Ulm/Neu-Ulm und ließen im Atlantis Dome nichts mehr anbrennen. Auch das Final-Rückspiel gewannen die Hawks verdient mit 5:4 (2:2, 1:0, 2:2) beim Mitaufsteiger in die Bayernliga und sicherten sich so die bayrische Landesligameisterschaft. Daniel Huber konnte sich bei einem Alleingang des Ulmers Hlozek nach drei Minuten schon mal auszeichnen. Nach sieben Minuten zappelte die Scheibe zum ersten Mal im Ulmer Netz, doch die beiden Schiedsrichter sahen zuvor eine Behinderung und erkannten den Treffer nicht an. Mit einer schönen Kombination brachten die Hawks ihre Fans zum Jubeln. Christian Setz traf nach zehn Minuten zum 1:0. In Unterzahl schlug der Ulmer Martin Jainz zum ersten Mal zu. Seinen Schuss von der blauen Linie hat Huber offenbar zu spät gesehen und es stand 1:1. Vladimir Gomow brachten sein Team in 5:4-Überzahl wieder in Führung (16.), doch erneut Jainz zog wieder ab und glich 67 Sekunden vor der ersten Sirene erneut aus. Die Vorentscheidung hatte Setz kurz nach Wiederbeginn auf dem Schläger. Vladimir Kraus passt zentimetergenau, doch die Scheibe wollte nicht ins Tor. Viele Strafzeiten auf beiden Seiten machten das Spiel im Mitteldrittel nicht sehr attraktiv. Den Hawks war es egal, denn Helmut Kößl, der frischgebackenen Dreißiger brachten die Rot-Schwarzen nach 32 Minuten erneut in Führung. Den Ausgleich nach 48 Minuten musste die Keresztes-Truppe sich selbst zuschreiben, denn nach unnötigen Fouls standen drei Passauer fünf Ulmern gegenüber. Die Chance ließen sich die Schwaben nicht nehmen. Hlozek glich erneut aus. Jetzt ging es Schlag auf Schlag. Der Hawks-Keeper Daniel Huber vereitelte eine Chance zur erstmaligen Führung des ECU. Glück hatte dann Rainer Schuster, denn sein Schuss in der 55. Minute war nicht unhaltbar, die Führung für die Hawks wieder da. Zwei Minuten vor Schluss packte Jainz sein drittes Ding aus, zog von der blauen Linie ab und brachte die Ulmer Fans zum Jubeln. Doch 19 Sekunden später zog er vor dem Tor der Ulmer ab, erwischte den Goalie auf dem falschen Fuß und wieder führten die Hawks. Am Ende stand ein verdienter Auswärtssieg für die Black Hawks. Eine schöne Geste nach Ende des Spiels: Beide Mannschaften feierten gemeinsam mit einer Raupe und dankten ihren Fans für die Unterstützung. Den Saisonabschluss in Passau bildet nun das Finale um den Bayernkrug-Pokal. Das Hinspiel steigt am Freitag um 20 Uhr in Schweinfurt, das Rückspiel findet am Sonntag in Deggendorf statt. Wichtig für die Fans der Black Hawks ist, dass alle Dauerkarten beim Finale in Deggendorf Gültigkeit haben.
Stern bleibt beim DSC
Deggendorf, 10. März Die wohl größte Überraschung der Saison 2005/2006 beim Deggendorfer SC war Karl-Heinrich Stern. Anfang der Saison spielte er noch als Verteidiger, doch im Laufe der Saison wurde der diesjährige Kapitän des Juniorenteams zum Stürmer umfunktioniert. Seit dieser Umstellung gehörte er regelmäßig zu den besten Spielern im Team des Deggendorfer SC und er überzeugte durch seinen Kampfeswillen und Durchsetzungskraft. Am Donnerstagabend konnten die DSC-Verantwortlichen des Deggendorfer SC nun bekannt geben, dass nach den Weinzierl-Brüdern auch Karl-Heinrich Stern im Herbst 2006 wieder das Trikot des Deggendorfer SC tragen wird.
Keresztes: Wir werden am Sonntag in Ulm Meister
Passau, 10. März Am Sonntag um 18 Uhr ist endlich so weit. Nach dem Spielausfall vor einer Woche geht es für die Passauer Black Hawks in Neu-Ulm gegen Bayernliga-Mitaufsteiger EC Ulm/Neu-Ulm um die bayrische Landesligameisterschaft. Und die Chancen stehen nicht schlecht, immerhin gewannen die Black Hawks das Hinspiel deutlich mit 8:2. Stanislav Hlozek, Ulms Coach zeigte sich nach der deutlichen Niederlage in Passau enttäuscht und sagte: "Nun geht es am Sonntag darum, sich für die Fans noch einmal richtig reinzuhängen und auf Sieg zu spielen, um die Saison mit Anstand zu beenden." Allerdings fehlten den Ulmern in Passau vier Spieler. Nicht dabei war auch der Tscheche Stanislav Picha, der in 19 Spielen auf 29 Scorerpunkte kam, aber nach einer Matchstrafe zunächst für vier Spiele gesperrt wurde. Ob der Widerspruch des ECU gegen die Sperre beim BEV Erfolg hatte, ist noch offen. Ebenfalls noch offen ist auf Passauer Seite der Einsatz von Christian Setz, der sich am Mittwoch beim Training am Kniegelenk Check verletzte, ebenso wie Vladimir Gomow der nach einem Zusammenprall mit einem Mitspieler genäht werden musste. Sicherlich ein Nachteil ist für die Hawks, dass sie in Passau keine Trainingsmöglichkeiten mehr haben und nur kurze Trainingseinheiten in Deggendorf absolvieren können. Das ist natürlich kurz vor den Finalspielen am Sonntag in Ulm und am kommenden Wochenende, wenn das Pokalfinale ansteht, sehr bitter. Die Fitness ist bei dem Team um Kapitän Helmut Kößl sicher da, taktische Spielabläufe, die auf den Gegner abgestimmt sind, können kaum noch einzustudiert werden. Trotzdem ist sich Trainer Otto Keresztes sicher: "Wir holen die Meisterschaft und auch den Pokal!" Für das Pokalfinale können sich die Fans der Hawks einen Termin dick vormerken. Am Sonntag, 19. März, um 18 Uhr steigt das entscheidende Rückspiel des Pokalfinales und der Saisonabschluss im Deggendorfer Eisstadion. Gegner ist der Sieger der Halbfinalpartien zwischen dem ERV Schweinfurt und dem EV Bad Wörishofen.
TSV Erding will die Überraschung gegen Waldkraiburg
Erding, 8. März Am Freitag um 20 Uhr steigt in der Erdinger Eissporthalle das zweite Play-off-Halbfinalspiel der Bayernliga. Nachdem der TSV Erding Spiel eins gegen den EHC Waldkraiburg mit 2:3 verloren hatte, muss die Steer-Truppe gewinnen, um ein drittes Spiel zu erzwingen. Der Druck liegt einerseits also sicherlich auf der Seite der Herzogstädter, andererseits ist das Saisonziel bereits erreicht und so kann die TSV-Truppe unbeschwert aufspielen. Außerdem liegt die Favoritenrolle klar auf der Seite der Löwen, denn mit dem überdurchschnittlich besetzten Kader wäre alles andere als der Finaleinzug ein herbe Enttäuschung. Die bisherigen Partien haben bewiesen, dass der TSV auch mit der Startruppe aus Waldkraiburg mithalten kann und die beiden 2:3-Auswärtsniederlagen nur äußerst unglücklich zustande kamen
Saisonabschluss des DSC
Deggendorf, 8. März Am Samstag, 25. März, findet in der Deggendorfer Eissporthalle das letzte Spiel des Deggendorfer SC in der Saison 2005/2006 statt. Gegner ist eine Auswahl ehemaliger Deggendorfer Spieler mit dem Namen "Kachl & Friends". Mit dabei sein werden unter anderem Christian Helber, Jochen Geißler, Christian Wolfgramm, Barthl Zauner, Volker Kollmeder, Christian Zessack, Stephan Meier, Markus Simbeck, Peter Stern, Kenneth Filbey und Thomas Brandl. Das Spiel beginnt um 18:30 Uhr und nach dem Spiel findet die traditionelle Versteigerung der DSC-Trikots statt. Bereits am 23. März wird der Saisonabschluss eingeläutet. Der Vorstand des Deggendorfer SC stellt sich ab 20 Uhr im Sportcafe Eisstadion in einem Fanstammtisch den Fragen der Fans.
Abschiedsspiel für Andy Römer
Pinguine, 8. März Nach dem Ausscheiden des ESV Pinguine Königsbrunn steht für alle Königsbrunner und Augsburger Eishockeyfans noch ein "Schmankerl" bevor. Am kommenden Samstag, 11. März, findet um 16:30 Uhr das Abschiedsspiel von Andreas Römer in der Königsthermeneishalle statt. Der ESV trifft dabei auf das "Team Andy Römer". Der Eintritt in Höhe von fünf Euro wird komplett gespendet werden, unter anderem an das Eishockeymuseum Augsburg. Nun endet also die Karriere des Spielers Andy Römer. Fünf Vereine konnten sich in den langen Jahren die Dienste von Römer sichern. So stand er für den Augsburger EV (543 Spiele), den ESV Königsbrunn (146 Spiele), den EV Landsberg (54 Spiele), den TSV Erding (22 Spiele) und den ESV Bayreuth auf dem Eis. In den insgesamt statistisch erfassten 768 Spielen gelang dem Spieler mit der Nummer 9 mit 945 Punkten ein mehr als respektabler Schnitt. Mit 459 Toren und 480 Vorlagen zeigte sich vor allem die Vielseitigkeit und Ausgeglichenheit des bei den eigenen Fans stets sehr beliebten Angreifers. Im Tor der Auswahlmannschaft werden sich Thomas Fröhlich und Christian Böhm die Aufgaben teilen. Auf dem Feld werden neben Andy Römer seine Brüder Uli und Michi auflaufen. Dazu kommen Didi Adam, Thomas Gröger, Sven Zywitka, Fritz Mayer, Alfred Burghardt, Oli Vöst, Jirka Brousek, Robert Paclik, Horst "Mambo" Pätzig, Andreas Klundt (aktueller Spieler des SC Riessersee), Rob Heidt, Georg Hetmann, Charlie Fliegauf (langjähriger Manager des AEV, aktuell Manager der Frankfurt Lions), Dieter Medicus, Siggi Holzheu und Michael Mengele. Römer hofft außerdem, dass noch Danny Naud (Trainer des EV Landshut) und Duanne Moeser (Rekordspieler und sportlicher Leiter des AEV) Zeit finden, für sein Team aufzulaufen. An der Bande wird das Trainergespann Jojo Capla und Ernst Baumgartner die Fäden in der Hand halten. Zu guter Letzt konnte Andy Römer auch zwei Schiedsrichter engagieren, so dass Pompeo Ondertoller und Roland Seckler das Freundschaftsspiel leiten werden.
Pflichtsieg in Esslingen
Eppelheim, 8. März Die Eisbären Eppelheim gastierten am Samstag bei der ESG Esslingen und gewannen dabei mit 8:3 in der Baden-Württemberg-Liga. Doch nach nur einer Minute und 28 Sekunden hieß es 1:0 für die Gastgeber. Damit gaben sich die Eppelheimer aber nicht zufrieden und wollten den Spieß nun umdrehen. Bis zur zehnten Spielminute erspielten sie sich viele gute Möglichkeiten, fanden aber nur selten den Abschluss oder die Schüsse waren zu harmlos, um die Scheibe im Kasten der Gastgeber unterzubringen. In der elften Minute gelang Dominik Rader im Nachschuss der 1:1-Ausgleich. Knapp vier Minuten später bediente Uli Stadler den völlig frei vorm Tor stehenden Sven Jacobaschke, der den Puck zum 1:2-Pausenstand über die Linie drückte. Für den zweiten Abschnitt forderte Randall Karsten die Entscheidung. Es sah auch alles danach aus, nachdem Kai Schädlich(23.), Sven Jacobaschke (26.) und Ingmar Wegel (28.) auf 5:1 erhöhten. Dennoch schienen die Spieler um Ersatzkapitän Andi Morlock das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen, und so fing man sich innerhalb von zwei Minuten zwei Tore zum 2:5 (22.) und 3:5 (24.) ein. Mit diesem Spielstand begann man den letzten Spielabschnitt, mit dem Ziel den Sack nun endgültig zu zumachen. Nach knapp vier Minuten gab Philipp Losinger den Startschuss zur Entscheidung und schoss zum 6:3 (45.) ein. Zwei Minuten danach legte er für Uli Stadler auf: 3:7 (47.). In der 59. Minute setzte Losinger erneut Uli Stadler in Szene, der zum 8:3-Endstand abschloss. Dieser Sieg soll nun noch einmal einem Motivationsschub geben, denn am kommenden Wochenende gastiert der Mannheimer ERC im Eppelheimer Icehouse. Die Eisbären hoffen dabei auf eine Revanche für das mit 3:10 verlorene Hinspiel.
Black Hawks 1b holt sich den "Cup der Sparkasse Passau"
Passau, 7. März Die 1b-Mannschaft des frisch gebackenen Bayernligisten Passau Black Hawks gewann das Turnier für Hobbymannschaften um den "Cup der Sparkassen Passau". Die Platzierungen: 1. Passau Black Hawks 1b, 2. Ruhpolding Sharks, 3. Maddogs Irlbach, 4. Passau Black Hawks Hobby, 5. Red Hawks Mitterteich, 6. Rottal Canarians, 7. Hockey Monkeys Regensburg, 8. Läuse Bayreuth, 9. Mad Hawks Passau, 10. Eisheilige Deggendorf.
TSV Erding verliert erstes Halbfinalspiel
Erding, 6. März Im ersten Play-off-Halbfinalspiel der Bayernliga unterlag der TSV Erding dem EHC Waldkraiburg nach starker Leistung mit 2:3. Von Beginn an sorgten die rund 150 Erdinger Fans in der Waldkraiburger Eissporthalle für eine tolle Play-off-Stimmung. Trainer Franz Steer musste wie erwartet auf Stefan Breiteneicher, Michael Fröschl und Daniel Seyller verzichten. Auch Torwart Michael Martin war aufgrund einer Grippe nicht einsatzbereit. Zu Beginn der Partie setzten die Löwen die TSV-Abwehr gewaltig unter Druck, konnten den stark haltenden Stefan Horneber aber nicht überwinden. Nachdem die ersten Angriffswellen der Heimmannschaft überstanden waren, verflachte das Spiel zunehmend. Beide Abwehrreihen agierten äußerst konzentriert und ließen keine nennenswerten Torchancen zu. Im zweiten Drittel ein ähnliches Bild. Waldkraiburg und Erding neutralisierten sich gegenseitig und dank eines hervorragenden Unterzahlspiels der Steer-Truppe stand es bis zur 31. Spielminute weiterhin 0:0. Doch dann nutzte Dale Crombeen ein Missverständnis der Erdinger Hintermannschaft eiskalt zum 1:0 aus. Wer nun glaubte, die junge Erdinger Truppe würde nachdem Rückstand einbrechen, sah sich getäuscht. Denn Multhammer und Co. zeigten großen kämpferischen Einsatz. Schließlich war es Daniel Krzizok, der den Löwen Keeper in Überzahl zum umjubelten 1:1 überwand. Im letzten Spielabschnitt meisterte der TSV zunächst eine 3:5-Unterzahl souverän, konnte aber selbst kaum Offensivakzente setzen. In der 46. Spielminute gelang Mathias Meinike der wiederholte Führungstreffer für die Waldkraiburger Löwen. Und wieder zeigte Erding eine tolle Moral und glich nur zwei Minuten später aus. Daniel Harrer erzielte das 2:2. In der Folge war der TSV die klar dominierende Mannschaft und hatte die ein oder andere große Einschussmöglichkeit. In dieser Phase des Spiels hätte Erding das Spiel für sich entscheiden können, denn den Löwen schien die Puste auszugehen. Doch in Überzahl traf Waldkraiburgs Philipp Spindler zum entscheidenden 3:2. Nun steht es in der Best-of-Three-Serie 1:0 für den EHC Waldkraiburg und der TSV muss am Freitag sein Heimspiel um 20 Uhr gewinnen, um ein drittes Spiel zu erzwingen.
Schnee stoppte Black Hawks auf dem Weg zum Meistertitel
Passau, 6. März Den Meistertitel der bayrischen Landesliga schon vor Augen wurden die Passauer Black Hawks am Sonntag noch einmal durch das Schneechaos gestoppt. Das Rückspiel beim EC Ulm/Neu-Ulm musste um eine Woche verschoben werden. Zuvor hatten die Passauer bereits mit dem 8:2 (4:0, 2:0, 2:2) am Freitag den Grundstein zum Titel gelegt. Den können die Black Hawks nun am Sonntag im Nachholspiel perfekt machen. Schon nach 56 Sekunden hatte Vladimir die Passauer Black gegen die Ulmer River Hawks am Freitag in Führung gebracht. Die heimischen Hawks blieben weiter am Drücker, der ECU hatte wenig entgegenzusetzen. In der achten Spielminute folgte der erste Streich von Andreas Toth. Ein kapitaler Schnitzer von Michael Hlozek, dem Topscorer der Ulmer, ging voraus und der 23-jährige Student brachte Passau mit 2:0 in Front. Basti Gerbl und Christian Penzkofer setzten noch vor der Drittelpause auf 4:0. Kaum vier Minuten waren gespielt im zweiten Drittel des Spiels der künftigen Bayernligisten, als Christian Setz den Puck unhaltbar ins Ulmer Tordreieck zog. 38 Sekunden später erneut Torjubel in der mit 900 Zuschauern nur halb gefüllten Eis-Arena. Toth traf zum 6:0. Erst im letzten Abschnitt spielten die Ulmer stärker. Manfred Jorde verkürzte mit zwei Toren auf 2:6, ehe Toth per Doppelschlag den 8:2-Endstand herstellte. "Heute hat einfach alles gepasst. Ich hab mir die Tore für das Finale aufgehoben", meinte Andreas Toth nach dem Spiel verschmitzt. Tore: 1:0 (0:56) Kraus (Stummvoll), 2:0 (7:36) Toth (Vorderbrüggen, Kraus), 3:0 (11:42) Gerbl (Schuster, Kößl), 4:0 (12:17) Penzkofer (Setz, Gomow), 5:0 (23:49) Setz (Penzkofer, Schuster), 6:0 (24:27) Toth (Stummvoll, Kößl), 6:1 (43:55) Jorde (Horvath), 6:2 (47:38) Jorde, 7:2 (51:21) Toth (Gomow, Setz), 8:2 (52:04) Toth (Stummvoll, Vorderbrüggen). Strafen: Passau 10, Ulm 6.
Eisbären-Meisterstück in Bad Liebenzell
Heilbronn,
6. März Mit einem auch in dieser Höhe verdienten 11:1 (5:1, 2:0, 4:0)-Sieg beim ESC
Bad Liebenzell haben die Eisbären Heilbronn in souveräner Manier den Meistertitel der
Landesliga Baden-Württemberg geholt. Das Team von Coach Reinhard Zehetner steht somit
einen Spieltag vor dem Saisonende als Aufsteiger in die Baden-Württemberg-Liga fest.
Bereits nach zwei Minuten nahm Andrej Jaufmann einen millimetergenauen Pass von Michael
Filobok auf und verwandelte im Alleingang zum 1:0. Nachdem Sascha Bernhardt (4.) und Heiko
Becker (7.) mit haltbaren Schüssen auf 3:0 erhöht hatten, verließ der völlig
verunsicherte Keeper Bernd Maier seinen Kasten und machte für Milan Stastny Platz. Mit
der defensiv besten Saisonleistung ließen die kompakt stehenden Heilbronner Cracks nur
wenige Schüsse zu. Meist wurden die Liebenzeller Angriffsbemühungen schon kurz nach der
blauen Linie gestoppt. Das Umschalten von Abwehr auf Angriff klappte perfekt. Der Gegner
wurde ein ums andere Mal klassisch ausgekontert, was Michael Filobok (15., 20.) noch vor
der ersten Pause für die Treffer vier und fünf nutzen konnte. Nachdem Sascha Bernhardt
in der 23. Minute auf 6:1 erhöht hatte, wurde das Spiel zusehends ruppiger. Den negativen
Höhepunkt gab es kurz vor der zweiten Pause, als Eisbären-Kapitän Andreas Lung auf der
Strafbank sitzend von einem Bad Liebenzeller Spieler mit einem Revanchefoul ausgeknockt
wurde. Spielerisch hatte Bad Liebenzell den Heilbronnern nichts mehr entgegenzusetzen,
sogar ein Penalty wurde verschossen. Die Eisbären degegen nutzten weiterhin eiskalt ihre
Chancen, und Bernhardt, Scholl, Keterling, Hoffmann und Becker stellten den 11:1-Endstand
her. Das Saisonfinale mit anschließender Meisterfeier findet am 17. März um 20:30 Uhr in
der Knorr-Arena gegen die TSG Reutlingen statt.
Indians verabschieden sich in die Sommerpause
Memmingen, 4. März Mit einem Freundschaftsspiel gegen den Nachbarn EV Bad Wörishofen verabschiedeten sich die Spieler der ersten Mannschaft des ECDC Memmingen in die Sommerpause. Die 300 treuen Fans mussten sich am Freitagabend mit einem mageren und zäh erspielten 5:2 (2:0, 0:1, 3:1)-Heimsieg zufrieden geben. Die Gäste, soeben von der Bezirks- in die Landesliga aufgestiegen, boten dem Bayernligisten über weite Strecken engagiert Paroli. So dauerte es bis zur 17. Minute, ehe der Favorit in Person von Waldemar Dietrich mit 1:0 in Führung gingen. Nur 34 Sekunden vor der ersten Drittelsirene erhöhte Markus Keintzel dann auf 2:0 für die Hausherren. Im Mitteldrittel war das Spiel zerfahren, geprägt von vielen kleinen Fouls. Der EVW erzielte in der 29 Minute durch Jäckle den zu diesem Zeitpunkt verdienten 1:2-Anschlusstreffer. Danach wechselten beide Teams die Torhüter, bei den Indians durfte Patrick Vetter sein Können unter Beweis stellen. Bis zum zweiten Pausentee plätscherte die niveauarme Partie vor sich hin. Im Schlussabschnitt gab es dann mehr Torszenen. Die Verteidigungsreihen auf beiden Seiten gingen nur halbherzig zu Werke, wodurch sich Einschussmöglichkeiten für beide Teams ergaben. In der 44. Minute erhöhte der Lette Sergejs Boldavesko auf 3:1 für Memmingen. Bad Wörishofen spielte nun forsch nach vorne und ließ keinen Klassenunterschied erkennen. Verdientermaßen netzte dann auch Oliver Glöckner nach Vorarbeit von Bernd Schweinberger zum 2:3 ein. Beide Spieler gingen im Übrigen wie ihre Mannschaftskollegen Manfred Pietsch, Volker Kollmeder und Jan Mühlberger einst für Memmingen aufs Eis. Erst nach dem Anschlusstreffer agierten wieder die Hausherren. Waldemar Dietrich schob die Scheibe zum 4:2 über die Linie, ehe Florian Jahrmann mit seinem 5:2 den Schlusspunkt unter diese Partie und die gesamte Saison 2005/2006 setzte. Nach der Begegnung erfreuten sich Mannschaft und Anhänger am vom Hauptsponsor, der Brauerei Memminger, gespendeten Freibier. Tore: 1:0 (16:14) Dietrich (Pyka, Boldavesko), 2:0 (19:26) Keintzel (Germain, Becherer), 2:1 (28:26) Jäckle (Schweinberger), 3:1 (44:36) Boldavesko (Mayer, Dietrich), 3:2 (56:59) Glöckner (Schweinberger), 4:2 (58:53) Dietrich (Boldavesko, Meißner), 5:2 (59:39) Jahrmann (Börner, Meißner). Strafen: Memmingen 22, Bad Wörishofen 26. Zuschauer: 300. (bd)
Auftakt ins Halbfinale
Erding, 2. März Im ersten Play-off-Halbfinalspiel reist der TSV Erding am kommenden Sonntag zum EHC Waldkraiburg, das Spiel beginnt um 17.15 Uhr. Bei diesem Schlager kommt es zum wiederholten Aufeinandertreffen der beiden Topmannschaften. In der letzten Saison schaltete der TSV den EHC im Viertelfinale aus, dafür wollen sich die Löwen jetzt sicherlich revanchieren. Im Viertelfinale schaltete die Truppe von Klaus Feistl den Deggendorfer SC mit 6:1 und 4:2 aus. Überragender Mann war dabei Dale Crombeen, der im ersten Spiel gleich viermal ins Schwarze traf. Allerdings zählen auch Spieler wie Martin Führmann, Philipp Spindler oder Rainer Zerwesz zu den stärksten Spielern der Bayernliga. Nur in der Abwehr offenbarten die Löwen nach dem Ausfall von Nikolas Köttstorfer die ein oder andere kleine Schwäche. Da die bisherigen Spiele der beiden Rivalen immer hochklassig und emotionsgeladen waren, werden die Play-off-Spiele sicher mindestens genauso brisant werden. Für die Play-off-Stimmung auf den Rängen werden die TSV-Fans sorgen. Denn die Mannschaft um Multhammer und Co. wird wieder von vielen grün-weißen Schlachtenbummlern begleitet. Die Steer-Truppe hat das Saisonziel bereits erreicht und kann nun völlig befreit aufspielen. Neben den Langzeitverletzten Stefan Breiteneicher und Michael Fröschl wird auch Daniel Seyller für längere Zeit ausfallen. Zusätzlich muss Erding auch auf Axel Schütz verzichten, der ein Praktikum in Kanada angetreten hat. Für die Ausfälle werden wieder Juniorenspieler zum Einsatz kommen, die bereits öfters ihre Klasse unter Beweis stellen konnten. Das Heimspiel in Erding findet am Freitag, 10. März, um 20 Uhr statt.
Saisonabschlussspiel bei den Indians
Memmingen, 2. März Das Saisonende kam ein wenig plötzlich für den ECDC Memmingen. Daher wurde für den Freitag, 3. März, um 20 Uhr in der Eissporthalle am Hühnerberg noch ein Saisonabschlussspiel gegen den frischgebackenen Landesliga-Aufsteiger EV Bad Wörishofen ausgemacht. "Wir wollten uns einfach vor heimischer Kulisse ordentlich von den zahlreichen Fans in dieser Saison verabschieden", so der zweite Vorstand, Karl-Heinz Hefele, zum kurzfristig vereinbarten Freundschaftsspiel. In der Drittelpause wird noch der "Spieler des Jahres" gekürt, der bei einer Internetumfrage gesucht wurde. Nach dem Spiel soll die, trotz des frühen Ausscheidens, erfolgreiche Saison noch mit Freibier verabschiedet werden. Der Gegner ist in der letzten Saison überraschend aus der Landesliga abgestiegen und hat den sofortigen Wiederaufstieg geschafft. Im Finale um die Bezirksligameisterschaft unterlagen sie dem EC Bad Kissinger Wölfe im entscheidenden Spiel vor heimischer Kulisse mit 2:5. Auch im Pokalwettbewerb um den Bayernkrug sind die Kneippstädter noch im Rennen. Im Halbfinale treffen sie auf den Landesligisten ERV Schweinfurt. Der Sieger dieser Partie trifft auf den Bayernliga-Aufsteiger EHF Black Hawks Passau. Coach des EVW ist Jiri Kunce, der selber noch aktiv zum Schläger greift und auf seine jahrelange Erfahrung zurückgreifen kann. Auch im Kader stehen die ehemaligen Memminger Spieler, Oliver Glöckner, Jan Mühlberger und Manfred Pietsch. (ba)
Weinzierl-Brüder bleiben beim DSC
Deggendorf, 2. März Die Saison 2005/2006 ist noch nicht ganz vorbei, aber im Hintergrund arbeiten die Verantwortlichen des Deggendorfer SC bereits an der Saison 2006/2007. Gestern wurden die beiden ersten Vertragsverlängerungen bekannt gegeben. Die beiden Verteidiger Markus und Philipp Weinzierl werden auch in der nächsten Saison das Grundgerüst der Deggendorfer Defensive bilden. Beide zeigten sich sehr zufrieden damit, dass man ihnen in Deggendorf weiter das Vertrauen schenkt. Zudem gaben die Verantwortlichen des Deggendorfer SC bekannt, dass man für den 25. März ein Saisonabschlussspiel plant. Dabei soll im Anschluss daran auch eine Trikotversteigerung durchgeführt werden.
Finale gegen Ulm/Neu-Ulm
Passau, 2. März Kaum sind die letzten Jubelschreie über den Aufstieg verhallt, müssen die Männer von Trainer Otto Keresztes wieder ran. Im Finale um die bayrische Landesliga-Meisterschaft treffen die Passauer Black Hawks auf Bayernliga-Mitaufsteiger EC Ulm/Neu-Ulm. Am Freitag um 20 Uhr zu Hause und am Sonntag um 18 Uhr in Neu-Ulm können die Hawks die Saison mit der Meisterschaft krönen. Die beiden frisch gebackenen Bayernligisten haben eine höchst unterschiedliche Vergangenheit. Während in Ulm bis vor drei Jahren noch Profieishockey gespielt wurde, gibt es genau seit dieser Zeit in Passau erst Eishockey im Ligabetrieb. "Das wird ein ganz heißer Kampf, denn am Freitag will jeder für die kommende Bayernliga gleich mal Zähne zeigen", ist sich Hans Dorfner von den Hawks sicher. Natürlich ließen es Spieler und Funktionäre am Sonntag kräftig krachen, doch seit Dienstag gilt die volle Konzentration wieder dem Eishockey und dem großen Finale, das gleichzeitig das letzte Heimspiel der Black Hawks in der heimischen Eis-Arena sein wird. Schade, denn somit sind die Passauer gezwungen ihr Heimspiel im Pokalfinale auswärts in Straubing oder Deggendorf auszutragen. Für einen Spieler wird es sicher der letzte Auftritt in der Eis-Arena werden. Bernd Vorderbrüggen hängt zwar seine Schlittschuhe nicht an den Nagel, aber er will künftig nur noch "just for fun" in der zweiten Mannschaft der Black Hawks auflaufen. Den Vorzeigeeishockeyspieler werden die Fans der Hawks bestimmt gebührend verabschieden, denn schließlich hatte er maßgeblichen Anteil dass die Hawks von der Bezirkliga bis in die Bayernliga marschierten. Nach dem Spiel wollen die Hawks mit ihren Fans auf die Meisterschaft anstoßen. Der Vorstand der Innstadt Brauerei Friedhelm Feldmeier spendiert dazu den Fans der Black Hawks 200 Liter Freibier. Trikotversteigerungen, Torwandschießen und mehr versprechen einen langen Abend in der Arena. Karten gibt es für dieses Spiel an den Abendkassen ab 19 Uhr.
Eisbären wollen die Entscheidung
Heilbronn, 2. März Das Spiel der Spiele steht den Eisbären Heilbronn am Sonntag um 19:45 Uhr in Bad Liebenzell bevor. Der ungeschlagene Tabellenführer der Landesliga Baden-Württemberg benötigt bei seinem Verfolger noch einen Punkt, um den Aufstieg bereits am vorletzten Spieltag perfekt zu machen. Selbst eine knappe Niederlage mit einem oder zwei Toren Unterschied würde genügen, da die Eisbären das Hinspiel mit 8:6 gewonnen hatten und bei Punktegleichstand der direkte Vergleich der beiden Teams zählt. "Diese Rechenspielchen interessieren uns nicht", so Vorstand Kai Sellers. "Wir möchten in Liebenzell gewinnen und mit dem Meistertitel wieder nach Hause kommen." Um dieses Ziel zu erreichen, kann Coach Reinhard Zehetner aus dem vollen Schöpfen. Alle Mann sind an Bord, so dass die Eisbären mit vier Reihen antreten können. Sellers: "Wir haben drei ausgeglichen stark besetzte Sturmreihen, dazu die Kämpfer aus der vierten Reihe. Mit dieser Breite werden wir den Liebenzellern einige Schwierigkeiten bereiten."
"Cup der Sparkasse Passau" in der Eis-Arena
Passau, 1. März Zum dritten Mal in Folge steigt am kommenden Wochenende das Eishockeyturnier für Hobby-Freizeitmannschaften um den Cup der Sparkasse Passau. Mit zehn teilnehmenden Mannschaften freuen sich die Black Hawks Passau, die mit zwei Mannschaften vertreten sind, über einen neuen Teilnehmerrekord. Der Titelverteidiger aus Bratislava nimmt heuer nicht teil, so dass ein Favorit schwer auszumachen ist. Zum engeren Favoritenkreis gehören sicherlich die Red Hawks aus Mitterteich und die 1b-Mannschaft der Passau Black Hawks. Gespielt wird in zwei Gruppen mit je fünf Mannschaften. Das Turnier beginnt am Samstag bereits um 7 Uhr und endet gegen 19 Uhr. Am zweiten Spieltag (Sonntag) beginnen gegen 10:30 Uhr die Halbfinal- und Finalbegegnungen. Der Eintritt ist frei. In der Gruppe A trifft die 1b-Mannschaft der Black Hawks auf die Hockey Monkeys Regensburg, die Ruhpolding Sharks, die Eisheiligen Deggendorf und die Red Hawks Mitterteich. Die Gruppe B bilden die Hobbymannschaft der Gastgeber sowie die Rottal Canarians, Mad Hawks Passau, Läuse Bayreuth und Maddogs Irlbach.