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Arbeitssieg sichert Platz unter den ersten Vier
Memmingen, 30. Dezember Mit einem 3:2 (1:0, 1:0, 1:2)-Arbeitssieg beim SVG Burgkirchen sicherte sich der ECDC Memmingen einen Platz unter die ersten Vier ohne sieben Spieler, die vorwiegend aus beruflichen Gründen fehlten, ging es in das weit entfernte Burgkirchen. Lange Zeit hielt der Tabellenletzte gegen die Indians ein 0:0. Die Angriffe der Kelten vereitelt Torhüter Reiner Vorderbrüggen mit Bravour, der erstmals nach seiner Verletzung wieder im Kasten stand. "Voppe war heute der Garant für den Sieg", so Trainer Michael Bielefeld. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Indians besser ins Spiel. Das zweite Überzahlspiel kurz vor Ende dem ersten Drittel war dann erfolgreich. Andreas Becherer spielte sich durch und erzielte im Nachschuss das 0:1. "Das erste Tor fiel zu einem psychologischen wichtigen Zeitpunkt", so Bielefeld nach dem Spiel. Im zweiten Abschnitt waren die Indians lange in Unterzahl, sogar eine 5:3-Situation überstanden sie ohne Gegentor. Besser machten sie es selbst als das erste Überzahlspiel in diesem Abschnitt zum Erfolg führte. Martin Löhle traf zum 2:0 und markierte seinen 60. Scorerpunkt in der Bayernliga. Im letzten Drittel war Florian Jahrmann auf dem Weg zum 3:0. Kurz vor dem Tor wurde er von einem Burgkirchner aber jäh gestoppt. Jahrmann musste am Abend noch über dem Auge genäht werden, der Keltenspieler bekam vom schwachen Schiedsrichtergespann nicht mal eine Strafe. Die Mannschaft kam nach diesem Foul ein wenig aus dem Tritt. Burgkichen nutzte dies und kam durch einen Doppelschlag innerhalb von 95 Sekunden zum Ausgleich. Aber die Indians hatten die passende Antwort. Andreas Becherer legte für Christian Augst ab, der zur erneuten Führung traf. In den Schlussminuten probierte Burgkirchen alles, aber der ECDC verteidigte das Ergebnis bis zum Schluss und machten den ersten Auswärtssieg seit sechs Spielen klar. Mit diesem Sieg schlossen sie zum Zweiten Waldkraiburg auf, die in Fürstenfeldbruck mit 1:4 verloren. Zudem ist ein Platz unter den ersten Vier sicher. Tore: 0:1 (19:27) Becherer (Pyka/5-4), 0:2 (35:18) Löhle (Meißner/5-4), 1:2 (46:52) A.Piskunov (Martens), 2:2 (48:27) S. Piskunov (A. Piskunov), 2:3 (48:55) Augst (Becherer, Meißner). Strafen: Burgkirchen 12 + 10, Memmingen 16. Zuschauer: 100. (ba)
Play-offs sind klar
Königsbrunn, 30. Dezember Der ESV Pinguine Königsbrunn hat durch ein 4:4 (2:0, 1:2, 1:2) beim EC Pfaffenhofen die Play-off-Teilnahme in der Bayernliga bereits am 28. von 30 Spieltagen gesichert. Im Sonntagabendspiel sah es lange Zeit nach einer erneuten Niederlage aus. Nach ausgeglichenem Beginn erspielten sich die Gastgeber Stück für Stück ein Übergewicht. Erneut war es die erste Unterzahlsituation, die die Pinguine in der vierten Minute ins Hintertreffen brachte. Es war deutlich zu merken, dass den Pinguinen nur drei gesunde Verteidiger zur Verfügung standen. Aber nicht nur die Angeschlagenheit der Mannschaft sorgte für Probleme, sondern vor allem das mangelnde Defensivverhalten aller Spieler. Nicht umsonst kassierten die Pinguine in den letzten drei Spielen satte 15 Gegentore. Nach dem frühen Rückstand hatten die ESVler erst einmal nicht viel zuzusetzen. Die Gastgeber spielten auf und dominierten das Spiel. Auch wenn die Pinguine einige gute Gelegenheiten hatten, ging die Führung in Ordnung. In der 19. Minute zappelte die Scheibe erneut im Pinguinnetz. Zu Beginn des zweiten Drittels machte Torwart Clemens Heringer, ebenfalls gezeichnet von Grippe, Platz für den zweiten Mann, Martin Zentner. Und Zentner sollte zum Matchwinner werden. Doch erst einmal änderte sich wenig, denn der ECP erspielte sich weitere Chancen, während die Pinguine teilweise nicht mehr konstruktiv nach vorne kamen. In der 28. Minute konnte auch Zentner nichts am 0:3 halten. Zuvor hatte er bereits mehrere Male bravourös geklärt. Es schien, als ob die Mannschaft von Trainer Marian Hurtik schlichtweg am Ende war. Doch es kam die 38. Spielminute und die Pinguine erweckten sich noch einmal selbst. Erst konnte Thomas Kastenmeier per Schuss in den Winkel den ersten Pinguintreffer des Abends erzielen. Nur elf Sekunden später fuhr Michael Polaczek direkt nach dem Bully allein auf das Tor und erzielte den 2:3-Anschluss. Die Rot-Weißen kamen mit einer unerwarteten Steigerung aus der Umkleide, denn bereits nach 27 Sekunden staubte Dominik Hägele zum 3:3 ab. Die Karten waren neu gemischt und die Pinguine kamen im Anschluss an den Treffer zu einigen hochkarätigen Chancen. Doch statt selbst in Führung zu gehen, schlug der ECP zurück. In der 45. Minute galt es für den ESV erneut einen Rückstand zu verdauen. Doch die Pinguine gaben nicht auf und die Mannschaft packte die berühmte Brechstange aus. Mehrmals gab es gute Gelegenheiten den Ausgleich zu erzielen. In der 55. Minute nahm Toptorjäger Marek Cmunt sich der Sache an und drosch den Puck aus drei Metern in die Maschen. Zuvor hatten auch die Gastgeber einige hervorragende Kontergelegenheiten, die aber Zentner meisterhaft zunichte machte. Die letzten Minuten wurden zum offenen Schlagabtausch und beide Teams hatten die Möglichkeit zum Sieg. Nach Spielende konnten dann aber die Pinguine jubeln. Durch die Niederlage des ESC Dorfen (2:4 in Geretsried) haben die ESVler zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde fünf Punkte Vorsprung auf Platz neun, bei noch vier zu vergebenen Punkten. Somit wurden alle Experten widerlegt, die die Pinguine vor Saisonbeginn als Abstiegskandidaten gesehen hatten. Nun gilt es erst einmal Kräfte tanken und Krankheiten auszukurieren, bevor es am 10. Februar zum TSV Erding geht. Tore: 1:0 (4.) Vokaty, 2:0 (19.) Rauscher, 3:0 (28.) Novak, 3:1 (38.) Kastenmeier, 3:2 (38.) Polaczek, 3:3 (41.) Hägele, 4:3 (45.) Kröger, 4:4 (55.) Cmunt. Strafen: Pfaffenhofen 12, Königsbrunn 14 + 10 Minuten (Conti) + 10 (Hanemann).
Tolle Leistungen bei Niederlage und Remis
Erding, 30. Januar Trotz einer guten Leistung musste sich der TSV Erding beim Spiel in Waldkraiburg mit 2:3 geschlagen geben. Die Anfangsphase des Spiels gehörte klar den Löwen und so erzielten sie nach fünf Minuten durch Philipp Spindler auch das verdiente 1:0. Doch in der Folge fand der TSV immer besser in die Partie und kurz vor Ende des ersten Drittels glich Stefan Peipe zum 1:1 aus. Im zweiten Spielabschnitt sahen die rund 400 Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, in dem der TSV Erding mit dem Topfavoriten ohne Probleme mithalten konnte. Dennoch konnte Rainer Zerwesz seine Farben abermals in Front bringen. Das letzte Drittel begann für den TSV mit einem Paukenschlag. Denn auf Zuspiel von Daniel Zollo war es Timo Borrmann, der den 2:2-Ausgleich markierte. Letztlich waren es dann doch wieder die Löwen die durch Mario Sorsak den entscheidenden Treffer zum 3:2 für sich verbuchen konnte. Insgesamt war der TSV dem EHC absolut ebenbürtig und hätte sich einen Punkt verdient gehabt. Auch beim 3:3 gegen den EV Pegnitz zeigte der TSV seinen 500 Fans eine tadellose Leistung. Gegen eine starke Gästemannschaft nahmen die Steer Schützlinge den Kampf an und holten letztlich verdient den Punkt. Das Spiel begann für den TSV wie gewünscht, denn Robert Steinmann erzielte nach fünf Minuten auf Zuspiel von Daniel Zollo das 1:0. Doch die Franken hielten dagegen und kamen durch Denis Almagro zum 1:1. Im zweiten Drittel bestimmte dann das Schiedsrichterduo mehr und mehr das Geschehen. Durch teilweise katastrophale Fehlentscheidungen hüben wie drüben griffen sie völlig unnötig in ein schnelles und rassiges Spiel ein. Nachdem Markus Schwindl den EVP mit 2:1 in Führung bringen konnte, markierte Christoph Triller bei 5:4-Überzahl noch vor dem Ende des zweiten Spielabschnitts das 2:2. Auch im letzten Drittel gelang Markus Schwindl bei einer 5:3-Überzahl die wiederholte Führung. Und wiederum setzte der TSV dagegen und so war Axel Schütz, der den verdienten 3:3-Ausgleich herstellte. Selbst wenn der TSV noch die ein oder andere gute Einschussmöglichkeit hatte, trennte man sich am Ende mit einem verdienten 3:3. Der TSV Erding hat die Play-offs nun sicher in der Tasche. Jetzt heißt es Platz vier retten, denn dann hat der TSV zumindest in der ersten Runde zunächst Heimrecht.
Black Hawks ernten stehende Ovationen
Passau, 30. Januar Einen deutlichen 7:1-Sieg verbuchten die Passauer Black Hawks in der Aufstiegsrunde zur Bayernliga bei den Selber Wölfen. Eingetaucht in ein Lichtermeer aus Wunderkerzen begann für die beiden großen Konkurrenten um den Bayernligaaufstieg das Spitzenspiel der Runde. Angespornt durch die Kulisse waren zunächst die Hausherren, die gleich ein mächtiges Tempo vorlegten. Unnötige Strafzeiten von Girster, Gomow und Schuster brachten die Passauer auch zu Beginn in numerische Unterlegenheit. Eine 3:5-Unterzahlsituation überstand die Defensive der Hawks schadlos. Kaum vollzählig marschierte Basti Gerbl auf und davon und versenkte die Scheibe im rechten Selber Torwinkel. Der Jubel auf der Passauer Bank war riesig, denn der Treffer fiel zu einer Zeit, als sich der VER Selb eine optische Überlegenheit erarbeitet hatte. Es folgte ein offener Schlagabtausch so ganz nach Wunsch des Publikums, die Chancen waren gleichverteilt und Daniel Huber musste sich einige Male mächtig strecken um nicht den Puck aus dem Netz fischen zu müssen. 32 Sekunden vor der ersten Sirene zur Drittelpause zog Vladimir Kraus pfeilschnell auf und davon, passte maßgenau zu Andreas Toth, der clever den Puck unter die Schoner des Selber Torhüters Kümpel schob. Die Entscheidung? Nein, die fiel jedoch gleich nach Beginn des Mitteldrittels. Vladimir Gomow stand nach einem Kurzschlaf der Selber Verteidiger goldrichtig und es stand 3:0 für die Hawks. Die Selber Fans sahen jedoch weiter ihre Mannschaft im Vorwärtsgang. Doch spätestens als der Selber Sascha Jaworin direkt auf den Schläger von Vladimir Kraus passte und der aus spitzestem Winkel zum 4:0 traf, war bei den Hausherren der Widerstand gebrochen. Ein Überzahltor von Helmut Kößl fand sogar bei den Fans der Hausherren Anerkennung. Gespielt waren etwas mehr als 48 Minuten, als erneut Basti Gerbl einen Pass von Kößl ins Tor bugsierte. Obwohl schon aussichtslos zurück, feierten die Fans der Wölfe ihr Team nach dem 1:6-Ehrentreffer. Es war nicht mehr als Ergebniskosmetik, denn drei Minuten vor Schluss stellte Christian Setz wieder den alten Abstand her.
Souveräner Heimsieg der Eisbären
Eppelheim, 30. Januar Am vergangenen Sonntag feierten die Eisbären Eppelheim mit einem 14:1 gegen den Heilbronner EC 1b den höchsten Saisonsieg der laufenden Spielzeit der Baden-Württemberg-Liga. Ohne Drei musste das Team von Randall Karsten dabei antreten, denn durch die Spieldauer-Disziplinarstrafen aus dem Spiel in Zweibrücken waren Sven Jakobaschke, Jürgen Rotsche und Philipp Losinger für diese Partie gesperrt. Trotz der guten Vorzeichen für dieses Spiel, die Eisbären hatten das Hinspiel mit 6:0 gewonnen, begannen die Eppelheimer verhalten. Die durch die Sperren notwendige Mannschaftsumstellung ließ zunächst keinen Spielfluss zu. Nur durch wenige Einzelaktionen kamen die Hausherren zu vereinzelten Torgelegenheiten, ohne den gewünschten Erfolg zu erzielen. Die Gäste aus Heilbronn standen von Beginn an weit zurückgezogen, ließen die Eisbären kommen, um dann selbst bei Puckeroberung schnell nach vorne zu spielen. Erst zum Ende des ersten Drittels konnten die Eisbären ihre spielerische Überlegenheit auch umsetzen. Zunächst hämmerte Mannschaftskapitän Michael Gabler mit einem wuchtigen Schlagschuss von der blauen Linie den Puck ins gegnerische Tor (16.). Kurze Zeit später nutzten Sven Langhals (18.) und Ole Meyer (19.) Unsicherheiten der Gäste zu einer doch sicheren 3:0-Führung zur ersten Pause. Zufrieden zeigte sich der Eppelheimer Coach Randall Karsten trotzdem nicht. Zu wenig Laufbereitschaft und mangelnde Aggressivität hatten ihn trotz der Führung nicht zufrieden stelle können. Deutlich engagierter zeigten sich die Eisbären dann im zweiten Spieldrittel. Man störte den Heilbronner Spielaufbau nun deutlich früher und setzte die Gäste phasenweise minutenlang unter Dauerdruck. Zum Teil schön herausgespielte Tore durch Alexander Pankotsch (25.), Sven Langhals (27.), Stephen Albert (28.), Kai Schädlich (29.) Uli Stadler und Andreas Morlock brachten bis zur zweiten Drittelpause eine in dieser Höhe auch verdiente 9:0-Führung. Einzig ein rüdes Foul durch Eisbären-Verteidiger Sebastian Partl, der hierfür eine zehnminütige Denkpause auf der Strafbank abzusitzen hatte, konnte als Kritik dieses Spielabschnittes vermerkt werden. Deutlich gelassener konnten die Eisbären das weitere Spiel gestalten. Die Partie war entschieden, die Gäste aus Heilbronn hatten sich frühzeitig in ihr Schicksal ergeben, da lief das Spiel fast von selbst. Fünf Tore konnten die Gastgeber im weiteren Verlauf noch erzielen, dem stand der Ehrentreffer des Heilbronners Alexander Kutelew gegenüber. In den nächsten Wochen stehen für die Eisbären schwere Auswärtsaufgaben in Ravensburg, Freiburg und Kornwestheim an, ehe es am 26.02.2006 auf heimischen Eis gegen Balingen geht.
Kantersieg in Mannheim
Reutlingen, 30. Januar Das erste Spiel im neuen Jahr begann für die TSG Reutlingen mehr als wunschgemäß. In der Landesliga Baden-Württemberg gewann das Team bei den Mad Dogs Mannheim mit 10:0 (1:0, 2:0, 7:0). Seit Dezember neu im Team dabei und mit seinem ersten Einsatz für die TSG ist Markus Lehmaier. Zuletzt spielte er für die ESG Esslingen. Wieder mit dabei ist Stefan Götze, der berufsbedingt in der ersten Saisonhälfte passen musste. Mit zwei Toren und einer Vorlage meldete er sich erfolgreich zurück. Zwei Drittel lang war es knapp, ehe die TSG in den letzten 20 Minuten sieben Tore nachlegte. Die Tore erzielten Martin Krhut (3), Joas Feierabend, Stefan Götze (je 2), Christoph Schreiber, Kai Landenberger und Marc Welsch.
Woodstock gegen Rote Laterne ab
Augsburg, 30. Januar Die EG Woodstocks Augsburg hat in der bayrischen Bezirksliga den letzten Tabellenplatz verlassen. Beim bisherigen Vorletzten ESV Türkheim gewannen die Augsburger verdient mit 5:3 (2:1, 1:2, 2:0). Dabei gerieten die Gäste schnell in Rückstand. Doch mit drei Sturmreihen angetreten machten die Woodstocks weiter Druck und drehten den Rückstand innerhalb einer Minute. Auch vom 2:3-Rückstand ließen sich die Gäste nicht beeindrucken und sicherten sich im letzten Drittel den zweiten Auswärtssieg in dieser Saison und überholten damit die Türkheimer in der Tabelle. Tore 1:0 Rainer (10.), 1:1 Gerstmayr (12.), 1:2 Ecker (12.), 2:2 Stellmach (24.), 3:2 Stellmach (30.), 3:3 Schäfer (39.), 3:4 Kisch (45.), 3:5 Plesch (53.). Strafen: Türkheim 32, Augsburg 16.
DSC nimmt Punkt beim direkten Konkurrenten Schongau mit
Deggendorf, 29. Januar Unter der Woche war im Training des Deggendorfer SC klar, dass am Freitag beim Auswärtsspiel gegen die EA Schongau Andreas Müller nach monatelanger Krankheit sein Comeback feiern wird. Dafür musste Trainer Toni Brenner im Spiel gegen den direkten Konkurrenten um die Play-off-Qualifikation auf Manuel Bayer, der aus studientechnischen Gründen pausieren musste, und Mario Obermeier, der wegen Verletzung ausfiel, verzichten. Am Ende trennten sich die beiden Kontrahenten mit 3:3 (1:1, 2:2, 0:0). In den ersten Minuten des Spiels waren die Gäste im Stadion zu Schongau die bessere Mannschaft. So traf Karl-Heinrich Stern in der sechsten Minute per Bauerntrick zum 1:0 für den DSC. In der Folge kam Schongau immer besser ins Spiel. Dennoch half in der 16. Minute das Glück beim Ausgleich. Deggendorfs Alexander Sterz wollte einen Schuss abfälschen, rutschte aber zusammen mit Goalie Kevin Kühnhackl und der Scheibe ins Tor. Im zweiten Drittel war es eine offene Partie. In der 28. Minute erzielten die Gastgeber durch Florian Resch in Überzahl die 2:1-Führung. Die Deggendorfer liefen diesem Rückstand bis zur 35. Minute nach, ehe Roman Schreyer Michael Winnerl bediente, der mit einer Direktabnahme den Puck zwischen Maschen versenkte. Dieser Ausgleich hielt aber nur bis zur 39. Minute. Robert Kinker brachte Schongau erneut in Führung, doch Robert Weber brauchte gerade einmal 29 Sekunden um das 3:3 herzustellen. Im letzten Drittel sahen die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch, Tore fielen aber nicht mehr. Am Sonntag hat der DSC spielfrei. Das Heimspiel gegen den Höchstadter EC wurde um eine Woche auf den 5. Februar verschoben. Alle anderen Bayernligisten sind am kommenden Wochenende spielfrei. Tore: 0:1 (5:03) Stern (Winnerl), 1:1 (15:27) Schöpf (5-4), 2:1 (27:21) Resch (Fleury, Schöpf/5-4), 2:2 (34:13) Winnerl (Schreyer), 3:2 (38:04) Kinker (Eichberger), 3:3 (38:33) Weber (Winnerl, Stern). Strafen: Schongau 12, Deggendorf 18. Zuschauer: 145.
Erste Niederlage seit Weihnachten
Königsbrunn, 29. Januar Die erste Niederlage seit dem zweiten Weihnachtsfeiertag kassierte Bayernligist ESV Pinguine Königsbrunn am vergangenen Freitagabend. Gegen den EV Fürstenfeldbruck unterlag man in der heimischen Königsthermeneishalle mit 4:6 (1:2, 2:3, 1:1). Wie bereits gegen den ERC Sonthofen fünf Tage zuvor gerieten die Pinguine früh in Rückstand. In der dritten Minute gingen die Gäste in ihrer ersten Überzahlsituation in Führung. Gerade das Unterzahlspiel sollte den Pinguinen in diesem Spiel keine große Hilfe sein, denn in der neunten Spielminute erhöhte der EVF auf 2:0. Auch der zweite Treffer fiel erneut in numerischer Überlegenheit. Doch die Pinguine konnten auf das zweite Tor umgehend antworten. Nur 29 Sekunden dauerte es, dann stellte Tim Lippert den Anschluss. Im zweiten Abschnitt konnte der ESV das Geschehen in die Hand nehmen und Druck auf das Tor der Gäste ausüben. Nach knapp drei Minuten nahm sich Juniorenverteidiger Ruben Wolf ein Herz, drang in das Verteidigungsdrittel des EVF ein und zog kurz hinter der blauen Linie ab. Der Schuss landete direkt im Winkel und somit war der Ausgleich hergestellt. Doch bereits im nächsten Unterzahlspiel lag die Scheibe wieder in den Maschen des Tores von Clemens Heringer. Erneut mussten die Pinguine einen Rückstand aufholen. Dies gelang nur 59 Sekunden später. Andreas Weil glich zum 3:3 in der 28. Minute aus. Allerdings war dieser Spielstand erneut nur von kurzer Dauer. In der 31. Minute gerieten die Pinguine zum wiederholten Mal in Rückstand. Die Rot-Weißen waren dabei zum vierten Mal in Unterzahl und Fürstenfeldbruck nutzte dies ebenfalls zum vierten Treffer. Dieses Tor brach den ESVlern für kurze Zeit das Genick, denn nur zwölf Sekunden später erhöhten die Gäste auf 5:3. Im letzten Abschnitt drängten die Brunnenstädter von Beginn an auf den Ausgleich. In der 47. Minute gelang Dominik Hägele das umjubelte 4:5. Die Pinguine drängten nun, doch den Gästen gelang es immer wieder mit einem Schläger oder Körperteil die Schüsse des ESV abzulenken. In der 59. Minute nahmen die Gäste eine Auszeit, die Trainer Marian Hurtik nutzte und Torwart Heringer vom Eis beorderte. Doch auch diese Maßnahme blieb wirkungslos. Stattdessen kassierten die Königsbrunner in der 60. Minute durch einen Treffer in leere Tor das 4:6. Tore: 0:1 (3.) Pasterny, 0:2 (9.) Schreiber, 1:2 (9.) Lippert, 2:2 (23.) Wolf, 2:3 (27.) Riemel, 3:3 (28.) Weil, 3:4 (31.) Helfrich, 3:5 (31.) Schreiber, 4:5 (47.) Hägele, 4:6 (60.) Dornbach. Strafen: Königsbrunn 18 + 10 (Hanemann), Fürstenfeldbruck 22.
Unglückliches Remis im Allgäuderby
Memmingen, 28. Januar Nur zu einem 4:4 (2:1, 1:2, 1:1) reichte es für den ECDC Memmingen gegen den ERC Sonthofen 99 am 27. Spieltag der Bayernliga. Die 1011 Zuschauer sahen ein emotionales Allgäuderby, in dem die Memminger Indians am Ende einen Punkt herschenkten. Vor allem die mangelhafte Chancenauswertung verhinderte einen doppelten Punktgewinn für die Maustädter. Dieses Unentschieden reicht den Bielefeld-Schützlingen jedoch um die Teilnahme an den Play-offs unter Dach und Fach zu bringen. Von Beginn an entwickelte sich ein gutes Spiel zweier engagierter Teams. Der Außenseiter aus dem Oberallgäu versteckte sich keineswegs und bot eine couragierte Leistung. In der dritten Minute konnten die Indians durch ein Überzahltor von Youngster Tim Tenschert in Führung gehen, doch nur 62 Sekunden später glichen die Gäste, nun ihrerseits in Überzahl, durch Marc Sill wieder aus. Das 2:1 war dann kurios. Andi Börner stürmte direkt von der Strafbank Richtung Tor, Martin Löhle überlistete ERC-Torhüter Rink bei einem etwas gewagten "Ausflug", bedient Börner, der den Puck zur Memminger Führung ins leere Gehäuse bugsierte. Die Hauherren waren danach überlegen. Die Abwehr der Gäste wackelte in dieser Phase, und so kam es zu einer Reihe Großchancen, aus denen die Indianer jedoch nichts Zählbares herausschlagen konnten. Im Mitteldrittel befreiten sich die Gäste wieder und gestalteten die Partie offen. Das Spiel wurde ruppiger, und den Zuschauern wurde ein spannendes Derby geboten. In der 29. fiel der Ausgleich für der ERC durch den Ex-Füssener Stefan Knöpfler. Die Partie ging hin und her, und es mangelte nicht Torszenen. Kapitän Helge Pyka besorgte mit seinem Schlagschuss durch die Schoner des Torhüters die erneute Memminger Führung. Die Indians waren nun dabei, den Sack zuzumachen, doch beste Gelegenheiten wurden leichtfertig vergeben. Der überragende Slowake Peter Kotlarik glich dann zum dritten Mal für den ERC aus. Auch im Schlussabschnitt blieb das Spiel offen. Erneut gingen die Indians durch Waldemar Dietrich in Führung - Memmingen schien auf der Siegerstraße zu sein. Als sich Andi Börner drei Minuten vor Schluss eine völlig unnötige Strafe abholte, reagierte Gästetrainer Sill und nahm seinen Torhüter vom Eis. Verteidiger Thomas Blaha nutzte die allgemeine Verunsicherung in der Memminger Deckung und glich die Partie zum 4:4-Endstand aus. Indians-Coach Bielefeld: "Heute haben wir einen Punkt verschenkt. Ich bin dennoch froh, dass wir somit den Einzug in die Play-offs geschafft haben. Jetzt gilt es Platz vier abzusichern." Tore: 1:0 (2:42) Tenschert (Dietrich, Boldavesko), 1:1 (3:44) Sill (Kotlarik, Tetzner), 2:1 (13:24) Börner (Löhle, Becherer), 2:2 (28:24) Knöpfler (Schöllhorn), 3:2 (31:31) Pyka (Löhle, Becherer), 3:3 (34:44) Kotlarik, 4:3 (44:47) Dietrich (Boldavesko, Löhle), 4:4 (57:25) Blaha (Kotlarik, Tarrach). Strafen: Memmingen 22, Sonthofen 14 + 10 (Wagner). Zuschauer: 1011.
Schwere Aufgabe in Selb
Passau, 27. Januar Vor einer schweren Aufgabe stehen die Passauer Black Hawks am Sonntag, wenn sie um 18 Uhr bei den Selber Wölfen antreten, die wie die Hawks selbst regelmäßig vor großer Kulisse spielen. Der VER Selb gehörte zum ganz engen Kreis der Favoriten um den Bayernligaaufstieg. In der Vorrunde hatten die mit einigen Ex-Profis besetzten Franken schon Gegenwind gespürt. Knapp hinter Schweinfurt und Nürnberg mussten sie sich an der dritten Stelle nach Abschluss der Vorrunde einreihen. Der Auftakt in die Aufstiegsrunde zur Bayernliga verlief zunächst nach Maß, einem 1:0-Sieg beim ERSC Ottobrunn folgte ein 3:3 gegen den hocheingeschätzten ESV Buchloe. Doch am vergangenen Sonntag unterlagen die Selber Wölfe deutlich mit 1:5 in Buchloe. Somit steht das Team um Ex-Nationalspieler Manfred Ahne gehörig unter Zugzwang. Einen Sieg am Freitag zu Hause gegen Ottobrunn vorausgesetzt geht es gegen die Black Hawks um sehr viel. "Man hat in dieser Gruppe gesehen, dass jeder jeden schlagen kann. Alles ist noch offen", zeigt sich Trainer Ahne deshalb kämpferisch und fordert natürlich einen Sieg gegen die Truppe seines ehemaligen Teamkollegen Otto Keresztes. Der wiederum ist fest davon überzeugt mit seiner Mannschaft nach dem Black-out gegen Ottobrunn, in Selb einen Sieg einfahren zu können. Unruhe herrschte anfangs der Woche im Lager des Hawks nach der Trennung von Markus Simbeck. Differenzen mit dem Trainer waren entscheidend dafür, dass Simbeck und die Hawks getrennte Wege gehen, doch die Wogen haben sich wieder geglättet. Währendessen befindet sich der angeschlagene Top-Scorer der Hawks, Christian Setz, wieder auf dem Weg der Besserung. Eine Bauchmuskelentzündung und eine schmerzhafte Adduktorenzerrung behinderten den Stürmer seit fast sechs Wochen. Auf Bernd Vorderbrüggen muss Otto Keresztes jedoch verzichten, ein Meniskuseinriss und Bänderdehnungen im Kniegelenk zwingen den Routinier zu einer Pause. Wann Vorderbrüggen wieder auf das Eis kann, ist noch offen. "Man hat schon in Ottobrunn gesehen, dass die jungen Spieler bereit sind, die Verantwortung zu übernehmen", so Keresztes.
Indians im Allgäuer Derby gegen Sonthofen
Memmingen, 26. Januar In die Schlussphase der Bayernliga-Vorrunde geht es für den ECDC Memmingen. Dabei empfangen sie am Freitag um 20 Uhr den Allgäuer Rivalen ERC Sonthofen zum Derby. Am Sonntag geht es um 17:15 Uhr beim SVG Burgkirchen um Punkte. Die Ausfallliste der Indians ist momentan lang, aber eine Besserung ist in Sicht. Wie bereits berichtet stellte sich der vermutete Bänderriss bei Andreas Becherer nur als Muskelverhärtung heraus. So dürfte er voraussichtlich nur in diesen beiden Spielen fehlen, da das kommende Wochenende spielfrei ist. Auch die Langzeitverletzten Reiner Vorderbrüggen, Christian Augst und Holger Völk wollen in diesen Tagen wieder aktiv ins Training eingreifen. Vor allem bei Völk hatte man eigentlich schon gerechnet, das er bis zum Saisonende ausfällt. Ob von den drei vielleicht schon jemand am Wochenende ins Spielgeschehen eingreift ist noch offen. "Wir brauchen noch einen Punkt um die Teilnahme an den Play-offs hundertprozentig in der Tasche zu haben", so Trainer Michael Bielefeld. "Das wollen wir an diesem Wochenende klar machen." Aber dass die Indians diesen achten Platz noch verspielen, daran glauben eigentlich nur noch die grössten Pessimisten. Vielmehr rückt nun das Ziel, unter die ersten Vier zu kommen, in den Fokus des Vereins. Denn dies würde im Viertelfinale bei einem möglichen dritten und entscheidenden Spiel Heimrecht bedeuten. Doch noch sind vier Spieltage in der Bayernliga zu absolvieren. Dabei steht zunächst erst einmal am Freitag das Allgäuer Derby gegen den ERC Sonthofen auf dem Plan. Die Oberallgäuer befinden sich dieses Jahr in akuter Abstiegsgefahr, denn momentan stehen sie auf dem 14. Rang. In den Play-downs ist zwar alles möglich, aber dazu darf es bei dem sehr dünnen Spielerkader keine weiteren Ausfälle mehr geben. Der ECDC wäre froh, wenn es die Bulls schaffen, sich in der Bayernliga zu halten. Dieses Jahr haben die Indians im übrigen die Sonthofener als Nummer drei im Allgäu hinter Kaufbeuren und Füssen abgelöst. Verletztungsbedingt mussten die Oberallgäuer im Dezember den Ausländer wechseln. Fehlen wird auf Sonthofener Seite Fabian Sing und Florian Greiter, die beide im Spiel gegen Königsbrunn eine Spieldauerstrafe bekamen. Zudem ist der Stammtorhüter Markus Greiter angeschlagen und sein Einsatz fraglich. Ein Wiedersehen wird es auch mit dem Ex-Memminger Pascal Merath geben, der in seiner zweiten Saison für die Bulls aufläuft. Im Hinspiel gab es einen knappen 2:1-Sieg für Memmingen. Vor dem Spiel findet um 18:30 Uhr in der Gaststätte "Zum Puck" ein Fantreffen statt. Hier steht auch Vorsitzender Helge Pramschüfer den Fans Rede und Antwort. Am Sonntag geht es in das weit entfernte Burgkirchen, dass momentan Schlusslicht in der Liga ist. Allerdings meldeten sich die Oberbayern letzte Woche mit einem Drei-Punkte-Wochenende zurück. Spielstark sind vor allem die Piskunov-Brüder sowie der Kanadier Darren Mertens. Unterschätzen darf der ECDC also aufgrund der Platzierung keines der beiden Teams. (ba)
Endspiel, Teil eins
Bad Kissingen, 26. Januar Der Countdown läuft. Am Sonntag, 29. Januar, um 18:30 Uhr kommt es zum ersten Teil des Endspieles um den Aufstieg in die Landesliga Bayern-Nord zwischen dem "heimatlosen" EC Bad Kissinger Wölfe und den Hawks des ESC Haßfurt. Vor der Vorrunde waren die Kissinger Wölfe wohl nur schwer einzuschätzen. Defekte Halle, alle Spiele auswärts, wie soll das funktionieren? Blickt man nun auf die Vorrunde und die ersten Spiele der Qualifikationsrunde zurück, kann die Antwort nur lauten: hervorragend funktioniert der "Beutezug auf fremden Terrain". Hatte man bei den ersten beiden Aufeinandertreffen gegen die Hawks nichts zu verlieren, so scheint die Situation diesmal anders zu sein. Auch wenn sich die Verantwortlichen der Hawks nur ungern zum Aufstieg in die Landesliga äußern, so scheint der Presse klar, dass mit den bisher in der Bezirksliga ungeschlagenen Wölfen den Hawks ein ernstzunehmender Gegner auf ihrem Weg in die Landesliga gegenüber steht. Schließlich konnten die Wölfe das Team aus Haßfurt bereits zweimal in dieser Saison schlagen und dabei einmal mehr als deutlich. Doch diese Siege sind jetzt nichts mehr Wert. Am kommenden Sonntag gilt es für das junge Team aus der Kurstadt, die bereits erzielten Erfolge zu vergessen, mit aller Ernsthaftigkeit und Konzentration an diese schwierige Aufgabe heranzugehen. Denn eines sollte allen klar sein, die Hawks aus Haßfurt werden ihre Aufstiegsambitionen wohl kaum leichtfertig aufs Spiel setzen und nur mit halber Kraft antreten.
Pinguine wollen Play-offs klar machen
Königsbrunn, 26. Januar Ungeschlagen im Jahr 2006 empfängt der ESV Pinguine Königsbrunn am Freitagabend um 20 Uhr in der heimischen Königsthermeneishalle den EV Fürstenfeldbruck zum Lokalderby. Am Sonntag treten die Schützlinge von Trainer Hurtik beim EC Pfaffenhofen an. Spielbeginn ist dort um 17:30 Uhr. Vor dem Spiel gegen den EVF gibt es wieder einmal Neuigkeiten auf dem Sektor der Verletzten zu vermelden. So haben die Verantwortlichen die Hoffnung, dass sich der Daumenbruch von Verteidiger Max Holzmann als einer der simplen Sorte herausstellt. Sollte diese Diagnose am Donnerstagabend gestellt worden sein, wird Holzmann am Wochenende, ausgestattet mit einer Spezialmanschette, auflaufen. Auch Abwehrkollege Davidé Conti ist gegen Fürstenfeldbruck mit von der Partie, denn er brach sich zwar gegen Sonthofen das Nasenbein, aber wird mit Vollvisierschutz und entsprechenden Vorkehrungen mit hundertprozentigem Einsatz auf dem Eis stehen. Dagegen rutschte die Verletzung von Stürmer Andreas Schwimmbeck, ebenfalls aus dem Sonthofen-Spiel, nahezu ohne Bekanntgabe in der Öffentlichkeit unter den Tisch. Allerdings ist die Verletzung Schwimmbecks alles andere als leicht, denn sein Daumen ist dermaßen gebrochen, dass er die nächsten vier Wochen in Gips gehüllt sein wird. Somit dürfte für Schwimmbeck nicht nur die Play-off-Teilnahme in Gefahr sein, sondern überhaupt ein Einsatz in dieser Saison mehr als fraglich sein. Dennoch gehen die Pinguine optimistisch in die Wochenendaufgaben. Gegen Bruck unterlag man im Hinspiel deutlich mit 0:5. Damals noch nicht im Kader standen Dominik Hägele und Marek Cmunt, die zusammen mit Roland Hanemann zu einer der absoluten Topreihen der Bayernliga geworden sind. Die Gäste, denen ein traumhafter Saisonstart mit mehreren Wochen auf Platz eins gelang rutschten zwischenzeitlich in ein tiefes Loch. Doch vor rund drei Wochen gelang der Mannschaft von Kapitän und Topscorer Manfred Schreiber die Wende, denn es folgten in den letzten fünf Spielen immerhin vier Siege. Erst Erding konnte den EVF am vergangenen Sonntag stoppen und mit 5:1 in die Schranken weisen. Derzeit liegen die Brucker auf Platz sechs direkt hinter den Pinguinen, allerdings mit drei Punkten Rückstand. Somit dürfte den Pinguinen ein typischer Derbyabend bevorstehen, denn gerade für die Gäste geht es um ganz wichtige Punkte mit Blick auf die Play-offs. Am Sonntag geht es zum schwer angeschlagenen bayrischen Vizemeister. Der ECP belegt derzeit nur Platz zwölf mit nur einem Punkt Vorsprung auf Platz 14. Die Saison verläuft bisher alles andere als berauschend für die Mannschaft, die in der vergangenen Saison für Furore sorgte. Einzig die Erklärungen fehlen. Sicher hatte Pfaffenhofen mit dem Abgang vom Topspieler Philip Spindler eine Schwächung zu verkraften. Außerdem blieben auch die Gastgeber nicht vom Verletzungspech, wie aber alle anderen Bayernligisten auch, verschont. Dennoch wurde der Kader der letzten Saison nahezu vollständig gehalten. Somit bleibt es nicht nur den Beobachtern der Liga, sondern auch den Verantwortlichen des ECP ein ungelöstes Rätsel, warum man so schlecht platziert ist. Es sollte gegen den angeschlagenen Gegner durchaus möglich sein, auch auswärts wichtige Punkte zu holen, um die Play-off-Qualifikation möglichst am kommenden Wochenende bereits perfekt zu machen.
Heimspiel verschoben
Deggendorf, 25. Januar Aufgrund der noch ungeklärten Hallensituation hat der Deggendorfer SC das für Sonntag, 29. Januar, geplante Heimspiel gegen den Höchstadter EC auf Sonntag, 5. Februar, 18:30 Uhr verschoben. Noch steht aber nicht fest, ob das Spiel in Deggendorf oder einer benachbarten Eissporthalle stattfinden wird.
Noch ein Punkt zur sicheren Play-off-Teilnahme
Erding, 25. Januar Noch einen Punkt benötigen die Puckjäger des TSV Erding um sicher unter ersten Acht der Bayernliga zu stehen. Am kommenden Wochenende haben die Stee-Schützlinge zwei Möglichkeiten, dieses Pünktchen einzufahren und die Play-offs zu buchen. Am Freitag reist man zunächst zum Tabellenzweiten nach Waldkraiburg. Spielbeginn ist um 19:45 Uhr). Am Sonntag um 18 Uhr empfängt der TSV den EV Pegnitz. Beim Auswärtsspiel in Waldkraiburg hängen die Trauben hoch, denn die Löwen aus Waldkraiburg sind eine der Top-Mannschaften der Bayernliga. Trainer Klaus Feistl kann auf einen Kader mit etlichen namhaften Spielern zurückgreifen. Prunkstück der Löwen ist sicherlich die Offensive, denn mit Dale Crombeen, Rainer Zerwesz oder Philipp Spindler, um nur drei Topstürmer zu nennen, hat der EHC Waldkraiburg einen erstklassigen Sturm zur Verfügung. In der Defensive allerdings fällt mit Nikolas Köttstorfer die Stütze der Abwehr langfristig aus. Im Hinspiel konnte der TSV nach einer starken Leistung den EHC mit 3:2 besiegen. Die wohl wieder zahlreich vertretenen grün-weißen Anhänger erwartet sicherlich wieder ein brisantes Duell zwischen den Rivalen aus Waldkraiburg und Erding. Am Sonntag werden dann die Schläger mit dem EV Pegnitz gekreuzt. Die Ice Dogs spielen eine bis dato durchwachsende Saison und müssen um die Play-offs bangen. Das Team um Stefan Ponitz kam während der Spielzeit nie richtig in Schwung. Zum einen kann der Topstürmer der letzen Saison Markus Schwindl nicht ausnahmslos an seine Leistung der Vorsaison anknüpfen und zum anderen hatten die Franken große Personalsorgen. Doch mit den Verpflichtungen des Slowaken Jurai Dusicka und Dennis Almagro greift der EVP noch mal im Kampf um einen Play-Off Platz ein. Wie stark die Ice Hogs spielen können musste am letzten Sonntag der ESC Dorfen spüren, als der Landkreisrivale mit einer 10:5-Packung nach Hause geschickt wurde. Aufgrund der großen Verletzungssorgen wird TSV-Trainer Franz Steer wieder auf einige Junioren zurückgreifen. Dass dies jedoch kein Nachteil sein muss, zeigte der 5:1-Sieg gegen den EV Fürstenfeldbruck. Die Youngsters zeigten eine starke Vorstellung und begeisterten zusammen mit den verbliebenen Routiniers den Erdinger Anhang.
Zwölfter Sieg bei minus zwölf Grad
Bad Kissingen, 24. Januar Am Sonntagabend bei minus zwölf Grad konnten die Kissinger Wölfe ihren zwölften Saisonsieg in der Bezirksliga Bayern-Nord einfahren. Die Wölfe gewannen das Spiel am Niggelweg beim ESV Würzburg mit 7:4 (2:0, 5:1, 0:3). Dabei musste Spielertrainer Rafael Popek weiterhin auf einige Akteure verzichten. Aber das Team kam wieder über den Kampf ins Spiel, und Daniel Rappl konnte schon nach 20 Sekunden über den 1:0-Führungstreffer jubeln. Den zweiten Treffer im ersten Spielabschnitt markierte Verteidiger Charles Müller. Im zweiten Drittel konnten die Wölfe ihre Chancenausbeute erhöhen und erzielten fünf weitere Tore. Erst 30 Sekunden vor dem Drittelende konnten die Eisbären aus Würzburg den 1:7-Anschlusstreffer durch ihren Neuzugang aus Höchstadt, Christian Glotz, erzielen. Im letzten Spielabschnitt gaben sich die Würzburger, die erstmals in dieser Saison mit drei Sturmreihen antreten konnten, kämpferisch. So schafften die Würzburger noch drei weitere Treffer. Den Sieg konnten die Eisbären den Wölfen aber nicht mehr streitig machen. Tore: 0:1 (1.) Rappl (Popek), 0:2 (10.) Müller (Back), 0:3 (26.) Popek (Stöpel), 0:4 (28.) Popek (Kvasnovsky), 0:5 (29.) Rappl (Popek, Berndaner), 0:6 (37.) Kess (Popek), 0:7 (39.) Hendrikson, 1:7 (40.) van der Heyd, 2:7 (42.) Glotz, 3:7 (46.) Kacir, 4:7 (53.) Kacir. Strafen: Würzburg 6, Bad Kissingen 8.
Chance verpasst
Augsburg, 24. Januar Die EG Woodstocks Augsburg hat die große Chance verpasst, in der Bezirksliga den letzten Tabellenplatz zu verlassen. Gegen den Vorletzten ESV Türkheim reichte es im Haunstetter Eisstadion nur zu einem 8:8 (3:5, 4:1, 1:2). Erst nach einem 1:4-Rückstand besannen sie sich und drehten das Spiel bis zur 50. Minute in einen 8:6-Vorsprung. In Überzahl erzielte Türkheim dann das 7:8 und 18 Sekunden vor Schluss gelang den Gästen sogar noch der 8:8-Ausgleich. Damit liegen die Türkheimer, die vom Rückzug des EC Senden (dort wurde das Stadion wegen Einsturzgefahr geschlossen) mit einem 5:0-Wertungssieg profitierten, mit vier Pluspunkten einen Punkt vor den Woodstocks. Tore: 0:1 Reiner (6.), 0:2 Pasochin (7.), 1:2 Plesch (7.), 1:3 Janischowsky (8.), 1:4 Schwed (9.), 2:4 Dannhorn (13.), 3:4 Markovic (18.), 3:5 Reiner (19.), 3:6 Schmid (22.), 4:6 Berger (24.), 5:6 Ecker (25.), 6:6 Berger (27.), 7:6 Dannhorn (37.), 8:6 Zeller (50.), 8:7 Janischowsky (55.), 8:8 Greml (60.). Strafen: Augburg 18 + 10 (Wiedemann), Türkheim 36 + 10 (Mayr).
TSV von Verletzungsmisere nicht zu stoppen
Erding, 23. Januar Trotz großer Verletzungssorgen konnten die Puckjäger des TSV Erding wieder ein Vier-Punkte-Wochenende feiern. Teuer erkauft hat sich der TSV Erding den 6:4-Auswärtssieg beim EC Pfaffenhofen. Denn nach 26 Minuten musste der TSV-Topscorer Stefan Breiteneicher mit einer schweren Knieverletzung vom Eis. Vor seiner Verletzung konnte er aber den TSV mit 1:0 in Führung bringen. Kurz vor Ende des ersten Drittel erhöhte Martin Schneider sogar auf 2:0. Auch im zweiten Spielabschnitt zeigten die Steer-Schützlinge eine geschlossene Mannschaftsleistung und Michael Multhammer konnte mit seinen beiden Treffern das Ergebnis auf 4:0 schrauben. In der Folge verkürzte der EC Pfaffenhofen auf 4:2. Doch Daniel Seyller erzielte mit einem fulminanten Schlagschuss von der blauen Linie das 5:2. Dass die Ice Hogs noch mal auf 5:4 herankamen, lag an einigen Unkonzentriertheiten in der TSV-Abwehr. Schließlich war es Dominik Gerbl der mit dem 6:4 das Spiel zu Gunsten des TSV entscheiden konnte. Insgesamt zeigte der TSV Erding eine starke Leistung und nahm verdient die zwei Punkte mit in die Herzogstadt. Die Vorzeichen für das Heimspiel gegen den EV Fürstenfeldbruck waren nach den Ausfällen von Michael Fröschl, Sebastian Bogner, Alexander Gantschnig, Stefan Breiteneicher, Michael Multhammer und Dominik Gerbl denkbar schlecht. Doch was die mit Junioren aufgefüllten Steer-Schützlinge dann den 500 Zuschauern zeigten, war aller erste Sahne. Von Beginn an spielte der TSV druckvoll auf das Gehäuse der Crusaders und konnte durch Stefan Peipe auch das 1:0 erzielen. Auch im zweiten Drittel dominierte der TSV das Spiel. Aus einer sicheren Abwehr heraus erspielte sich Erding immer wieder Chancen. Eine davon verwertete Junioren-Spieler Timo Bormann zum 2:0. Auch vom zwischenzeitlichen 2:1 ließen sich die Herzogstädter nicht beirren. Im Gegenteil, zunächst markierte Daniel Zolle das 3:1 und im dritten Drittel schraubten Daniel Hahn und Axel Schütz das Ergebnis sogar auf 5:1. Letztlich gewann der TSV Erding das Spiel auch in dieser Höhe verdient mit 5:1. Wenn man bedenkt, dass die besten vier Erdinger Scorer nicht spielen konnten, ist dieser Sieg noch viel höher zu bewerten. Mit dem vierten Sieg in Folge hat sich Erding im Kampf um Platz acht ein Punktepolster schaffen können. Jetzt heißt es möglichst Platz vier zu erreichen, denn dann hat man in der ersten Runde der Play-offs zunächst Heimrecht.
Erster Sieg im neuen Jahr für die Indians
Memmingen, 23. Januar Mit einem 6:2 (3:0, 1:1, 2:1)-Heimsieg über den Deggendorfer SC feierte der ECDC Memmingen vor 814 Zuschauern seinen ersten Sieg im Jahr 2006. Im sechsten Anlauf sollte es endlich klappen. Zu Gast war der Tabellenachte aus Deggendorf, der die Punkte im Kampf um einen Play-off-Platz dringend benötigte. Trainer Michael Bielefeld musste auf sechs Stammspieler verzichten. Trotzdem legten die Indians los wie die Feuerwehr und schufen am Anfang des Spieles den Grundstein zum Sieg. Nach knapp zwölf Minuten stand es durch Tore von Martin Löhle, Andreas Becherer und Waldemar Dietrich bereits 3:0 für die Hausherrn. Eine Hiobsbotschaft gab es dann in der ersten Drittelpause. Stürmer Andreas Becherer fiel mit Verdacht auf Bänderriss aus und konnte die Partie nur noch als Zuschauer beenden. Nach einem kleinen Durchhänger zu Beginn des zweiten Abschnittes und dem Anschlusstor durch Thomas Kulzer in der 21. Minute kamen die Indians wieder besser ins Spiel. Bedingt auch dadurch, dass die Gäste aus Niederbayern ein wenig mit den Entscheidungen der Schiedsrichter haderten. Die Strafen waren zwar manchmal ein wenig kleinlich aber wurden konsequent auf beiden Seiten gepfiffen. So sorgte auch Deggendorfs Trainer Toni Brunner Kommentar in der Pressekonferenz für Kopfschütteln: "Wir haben fast das ganze Spiel in Unterzahl gespielt, da kannst Du kein Spiel gewinnen." In der 37. Minute überwand Sergejs Boldavesko den am Boden liegenden Kevin Kühnhackl zum 4:1. Im Schlussabschnitt verkürzten die Deggendorfer zunächst auf 4:2, doch Martin Löhle sorgte mit einem Tor im Fallen für die Vorentscheidung. Den Schlusspunkt unter die starke kämpferische Leistung der Indians setzte Waldemar Dietrich mit seinem zweiten Treffer am heutigen Abend Die Erleichterung nach dem Sieg war natürlich gross. Trainer Michael Bielefeld: "Wir haben nun endlich die 30-Punkte-Marke durchbrochen. Ich hoffe das jetzt endlich wieder Ruhe einkehrt." Vorsitzender Helge Pramschüfer: "Mit den 3 Punkten des Wochenendes sind wir aus dem kleinen Leistungstal heraus und haben faktisch auch die Play - Off - Runde geschafft." Lediglich ein Punkt fehlt noch aus den restlichen vier Partien um die Teilnahme an den Play-Offs endgültig unter Dach und Fach zu haben. Tore: 1:0 (6:48) Löhle (4-4), 2:0 (10:48) Becherer (Pyka, Nieder), 3:0 (11:57) Dietrich (Börner, Boldavesko/5-4), 3:1 (20:20) Kulzer (Pledl), 4:1 (36:40) Boldavesko (Löhle, Dietrich/5-4), 4:2 (44:00) Urschel (Schreyer, Weber/5-4), 5:2 (47:31) Löhle (Keinztel, Boldavesko/4-4), 6:2 (56:32) Dietrich (Boldavesko, Pyka). Strafen: Memmingen 30, Deggendorf 32 + 10 (Kulzer). Zuschauer: 814. (ba)
Nach schwarzem Wochenende auf Platz neun
Deggendorf, 23. Januar Nach der Niederlage am Freitag gegen Germering und der gebotenen Leistung waren die Spieler des Deggendorfer SC am Sonntag darauf aus Punkte im Kampf um die Play-Off-Plätze zu holen. Aber man musste zum ECDC Memmingen reisen, die unter den ersten Vier der Bayernliga stehen. Und dabei unterlag der DSC mit 2:6 (0:3, 1:1, 1:2). So legten die Memminger gleich los wie die Feuerwehr und in der siebten Minute war es Martin Löhle, der den 1:0-Führungstreffer erzielte. Nur vier Minuten später waren die Memminger wieder erfolgreich. Diesmal war der Torschütze Andreas Becherer. Und nur 71 Sekunden später war es Waldemar Dietrich in Überzahl, der das 3:0 für die Hausherren erzielten. Nach diesem Tor nach der Deggendorfer Trainer Toni Brenner eine Auszeit. um die Drangphase der Memminger zu bremsen. Dies hatte auch Erfolg, denn zur Drittelpause stand es noch immer 3:0. Nach nur 20 Sekunden im zweiten Drittel konnten auch die Deggendorfer jubeln, denn Thomas Kulzer nutzte eine Vorlage von Daniel Pledl und erzielte den 1:3-Anschlusstreffer. In der Folge konnte man das Spiel ausgeglichener gestalten. Aber in der 37. Minute konnte die Memminger durch Sergejs Boldavesko wieder den Drei-Tore-Abstand herstellen. Im letzten Drittel verkürzte Chad Urschel in Überzahl zwar noch 2:4. Aber nur drei Minuten später war es wieder Martin Löhle, der auf 5:2 erhöhte. Und vier Minuten vor dem Ende erhöhte Waldemar Dietrich sogar auf 6:2. So endete dann auch das Spiel und die Deggendorfer mussten einen weiteren herben Rückschlag im Kampf um Platz acht einstecken. Tore: 1:0 (6:48) Löhle (4-4), 2:0 (10:48) Becherer (Pyka, Nieder), 3:0 (11:57) Dietrich (Börner, Boldavesko/5-4), 3:1 (20:20) Kulzer (Pledl), 4:1 (36:40) Boldavesko (Löhle, Dietrich/5-4), 4:2 (44:00) Urschel (Schreyer, Weber/5-4), 5:2 (47:31) Löhle (Keinztel, Boldavesko/4-4), 6:2 (56:32) Dietrich (Boldavesko, Pyka). Strafen: Memmingen 30, Deggendorf 32 + 10 (Kulzer). Zuschauer: 814.
Erster Block erzielte alle sechs Tore
Königsbrunn, 23. Januar Nach zuletzt zwei Unentschieden gelang dem ESV Pinguine Königsbrunn am Sonntagabend in der heimischen Königsthermeneishalle mit einem 6:5 (1:3, 3:1, 2:1) über den ERC Sonthofen wieder ein doppelter Punktgewinn. Herausragend dabei der erste Block, der alle sechs Treffer erzielte. Die Partie begann diesmal nicht mit einem Blitzstart der ESVler, sondern vielmehr in Unterzahl, denn bereits nach sieben Sekunden musste Marek Cmunt auf die Strafbank. 15 Sekunden vor Ablauf der Strafe kassierten die Pinguine durch einen unhaltbar abgefälschten Schuss das 0:1. Die Königsbrunner antworteten auf ihre Weise. In der vierten Minute, Sonthofen war ebenfalls erstmalig in Unterzahl, erzielte Dominik Hägele den Ausgleich. Dennoch merkte man den Jungs von Trainer Hurtik früh an, dass ihnen einfach ein wenig Kraft zu fehlen schien. So konnten die Gäste mit ihrem harten, schnellen Eishockey das Zepter übernehmen und für Gefahr sorgen. In der zehnten Minute ging der ERC zum zweiten Mal in Führung. Und diesmal blieben die Pinguine eine Antwort schuldig. Stattdessen konnte Sonthofen in Minute 16 gar auf 1:3 erhöhen. Welche Worte Marian Hurtik gefunden hatte, wird sein Geheimnis bleiben, aber die Pinguine schienen frisch aufgetankt aus der Unkleide zurückzukommen. Nach einigen guten Chancen schlug die an diesem Abend alles überragende HCH-Reihe zum zweiten Mal zu, diesmal in anderer Reihenfolge. In der 29. Minute war es Marek Cmunt, der den Anschluss herstellte. Sonthofen schien ein wenig in Verlegenheit, denn die Defensive wirkte seit einem Torhüterwechsel zu Drittelbeginn verunsichert. In der 36. Minute war es geschafft. Roland Hanemann erzielte dem umjubelten Ausgleich. Doch der Jubel blieb den Pinguinfans nahezu im Hals stecken, denn der ERC erzielte zehn Sekunden später die erneute Führung. 28 Sekunden vor Drittelende trug sich mit Davidé Conti erst- und einmalig ein anderer Spieler, aber auch aus der ersten Reihe, in die Torschützenliste ein. Somit ging es mit einem 4:4 in die zweite Pause. Den anfangs vermissten Blitzstart holten die Rot-Weißen im letzten Abschnitt nach. Nur 44 Sekunden brauchte Roland Hanemann um die Pinguine erstmals in Führung zu bringen. Danach blieben die Gastgeber überlegen, versäumten es aber den berühmten Sack zuzumachen. In der 52. Minute wurden die Brunnenstädter eiskalt erwischt, denn Sonthofen gelang es nochmals auszugleichen. Doch die Pinguine sind mittlerweile eine wahre Macht auf heimischen Eis. Nur vier Minuten später traf erneut Marek Cmunt zum Sieg. Die erste Reihe kam somit in einem Spiel auf stattliche 15 Punkte (Hanemann sechs, Cmunt fünf, Hägele vier) und sorgte dafür, dass die Pinguine nun bereits fünf Punkte Vorsprung auf Platz neun haben. tore: 0:1 (2.) Blaha, T., 1:1 (4.) Hägele, 1:2 (10.) Stöhr, 1:3 (16.) Blaha, T., 2:3 (29.) Cmunt, 3:3 (36.) Hanemann, 3:4 (36.) Kotlarik, 4:4 (40.) Conti, 5:4 (41.) Hanemann, 5:5 (52.) Sill, 6:5 (56.) Cmunt. Strafen: Königsbrunn 22, Sonthofen 20 + 10 + Spieldauer (Sing) + 10 + Spieldauer (F.Greiter).
15 Eisbären-Tore in Pforzheim
Heilbronn, 23. Januar Mit dem "Handballergebnis" von 15:7 (5:2, 4:3, 6:2) haben die Eisbären Heilbronn ihr Auswärtsspiel bei den Blue Gold Stars Pforzheim in der Landesliga Baden-Württemberg gewonnen. Den Eisbären war die mangelnde Spielpraxis nach sechs Wochen Pause deutlich anzumerken, und so nutzte Pforzheim schon in der zweiten Minute eine Jaufmann-Strafe zum 1:0. Nach acht Minuten kam Heilbronn erstmals gefährlich vor das gegnerische Tor. Verteidiger Andreas Knecht erzielte den Ausgleich und wenige Sekunden später markierte Andrej Jaufmann das 2:1 für die Gäste. In der Folgezeit machten die Eisbären intensiv Bekanntschaft mit den neuen Regelauslegungen, und Pforzheim glich in der 16. Minute in Überzahl aus. Die Vorentscheidung fiel dann in der 19. Minute, als Göllner, Sascha Bernhardt und Filobok innerhalb von 49 Sekunden drei Treffer zum 5:2 erzielten. Ab diesem Zeitpunkt gaben die Eisbären die Führung nicht mehr aus der Hand. Bis zum 9:6 in der 45. Minute konnte Pforzheim zwar immer wieder nachlegen, doch dann brachen die Gastgeber konditionell ein. Die Treffer für die Eisbären, die sechs der sieben Gegentore in Unterzahl kassierten, markierten Jaufmann (3), Hewer, Filobok, S. Bernhardt (je 2), Knecht, Göllner, M. Bernhardt, Keterling, Becker und Lung.
Derbe Niederlage in Bad Liebenzell
Herrischried, 23. Januar Eine 3:12-Niederlage musste der EHC Herrischried in der Landesliga Baden-Württemberg beim Tabellenzweiten ESC Bad Liebenzell hinnehmen. Das erste Drittel begann ausgeglichen. Auf beiden Seiten ergaben sich Chancen im Minutentakt. Gleich in den ersten drei Spielminuten mussten auf beiden Seiten drei Spieler auf die Strafbank - die neue Regelauslegung machte es möglich. Die Liebenzeller Führung glich Dominik Zöller im ersten Drittel aus. Der Mittelabschnitt begann mit drei Toren für die Black Hawks. 4:1 hieß es nach nur wenigen Minuten. Die Herrischrieder wanderten in schöner Regelmäßigkeit auf die Strafbank, so dass Michael Kiepert des öfteren mit Glanzparaden parieren musste. Ein schönes Tor gelang Hermann Steiert, der mustergültig von Felix Ullrich angespielt wurde. Pausenstand 6:2. Das letzte Drittel war eine Kopie des Mittelabschnitts. Herrischried musste sich ein ums andere Mal in Unterzahl wehren. Und das konnte nicht auf die Dauer gut gehen. Zwischenzeitlich parierte Goalie Kiepert noch einen Penalty der Black Hawks. Die Tore für den EHC erzielten Zöller, Steiert und Ullrich. Strafen: Bad Liebenzell 16, Herrischried 28.
Erste Niederlage im Passauer Exil
Deggendorf, 22. Januar Nach dem Umzug des Deggendorfer SC in die Passauer Eisarena musste der Bayernligist am Freitag das erste Heimspiel in der Fremde bestreiten. Dabei unterlag der DSC dem Vorletzten Wanderers Germering mit 2:4 (0:1, 1:1, 1:2). Bereits in der sechsten Minute musste Kevin Kühnhackl hinter sich greifen, als Bernhard Riepl eine Co-Produktion des Germeringer Top-Duos Porak und Socher zum 0:1 für seine Mannschaft abschloss. Die Deggendorfer wollten zwar den Ausgleich erzielen, aber das Spiel, das teilweise sehr kompliziert wirkte, wurde von der Germeringer immer wieder unterbunden. Im zweiten Drittel machten sich die Deggendorfer zwar auf, ein Tor zu schießen, aber immer wieder unterliefen ihnen Fehler und in der 25. Minute war es der Slowake Michal Porak, der das 0:2 für die Wanderers Germering erzielte. In der 24. Minute durften aber auch die Deggendorfer Fans jubeln, denn Roman Schreyer verwandelte zum 1:2-Anschlusstreffer. Im letzten Drittel dauerte es bis zur 45. Minute, ehe wieder Michal Porak zuschlug und den Deggendorfer Torwart Kevin Kühnhackl zum 1:3 überwand. Zwar konnte Thomas Kulzer in der 48. Minute in Überzahl den 2:3-Anschlusstreffer erzielen, doch überzeugend war die Einstellung der Deggendorfer nicht. In der 58. Minute kam es dann zu großen Diskussionen, als der Schiedsrichter ein vermeintliches Tor erst nicht gab aber, dann seine Entscheidung nach ein paar Diskussionen revidierte und auf Tor entschied. Das Tor zum 2:4-Entstand erzielte Peter Lindner. Tore: 0:1 (5:11) Riepl (Socher, Porak), 0:2 (25:14) Porak (Socher, Klett S.), 1:2 (33:55) Schreyer (Bayer, Urschel), 1:3 (44:58) Porak (Meier, Gambs), 2:3 (47:14) Kulzer (Weinzierl M., Weinzierl Ph./5-4), 2:4 (57:29) Lindner (Socher, Meier(5-4). Strafen: Deggendorf 12 + 10 (Schreyer) + 10 (Weinzierl M.), Germering 14. Zuschauer: 277.
Gerechte Punkteteilung in Oberbayern
Memmingen, 21. Januar Ohne sieben arrivierte Kräfte (Vorderbrüggen, Keintzel, Rachel, Völk, Augst, Börner, Jahrmann) reisten die Memminger Indians am vergangenen Freitag zum TSV Peißenberg. Dabei trennten sich beide Teams 3:3 (0:1, 2:1, 1:1). Trotz der vielen Ausfälle wollten die Spieler von Trainer Michael Bielefeld wichtige Punkte im Kampf um die Play-off-Plätze sammeln. Entsprechend motiviert gingen die Maustädter in die Partie. Mit fortlaufender Spieldauer nahmen die Indians das Heft in die Hand, und in der siebten Minute hatte Martin Löhle mit seinem Alleingang die Chance seine Farben in Front zu bringen. Er scheiterte jedoch am erst 16-jährigen TSV-Torhüter Felix Barth. Nur wenig später musste auch Vorderbrüggen-Vertreter Vetter bei einem Alleingang sein ganzes Können aufbieten. In Überzahl gelang es dann Martin Löhle, die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung für Memmingen zu markieren. Das Mitteldrittel begann ähnlich. Schnelle Gegenzüge ermöglichten Torgelegenheiten auf beiden Seiten. In der 31. Minute fiel der Ausgleich für die Gastgeber. Einen satten Schuss konnte Patrick Vetter trotz freier Sicht nicht parieren und es stand 1:1. Doch die Antwort der Allgäuer folgte auf dem Fuß. Kapitän Helge Pyka brachte mit seinem Treffer zum 2:1 in Überzahl sein Team wieder in Front. Peißenberg wurde nun offensiver, die Chancen der Eishackler häuften sich. Logische Folge war der zu diesem Zeitpunkt verdiente Ausgleich durch den Ex-Kemptner Christian Kratzmeir. Peißenberg stand im Schlussdrittel tiefer und lauerte auf Konterchancen. Sergejs Boldavesko, der eine engagierte Vorstellung bot, brachte die Indians zum dritten Mal in Führung. Das Spiel stand nun auf der Kippe. Eigentlich schienen Memmingen auf der Siegerstrasse, doch als bei eigener Unterzahl das Team zu weit aufgerückt war, nutzte Timmo Weindl seine Chance und glich mit seinem zweiten Tor zum 3:3-Endstand aus. Eine gerechte Punkteteilung, wie auch die Trainer und Vereinsvorstände beider Seiten in der harmonisch geführten Pressekonferenz unisono zu Protokoll gaben. Tore: 0:1 (12:08) Löhle (Becherer, Dietrich), 1:1 (30:05) Weindl (Stranninger, Drexler), 1:2 (32:29) Pyka (Löhle, Boldavesko), 2:2 (35:21) Kratzmeir (Estermeier, Welsch), 2:3 (48:54) Boldavesko (Tenschert, Dietrich). Strafen: Peißenberg 14, Memmingen 18. Zuschauer: 330.
Nur ein Punkt beim Letzten
Königsbrunn, 21. Januar Nur einen Punkt konnte der ESV Pinguine Königsbrunn vom Tabellenletzten SVG Burgkirchen beim 1:1 (0:1, 0:0, 1:0) mit nach Hause nehmen. In Anbetracht der physischen Situation des Kaders könnte es in der Endabrechnung dennoch ein gewonnener Punkt gewesen sein. Vor Spielbeginn wurde bekannt, dass sich Verteidiger Max Holzmann unter der Woche den Daumen gebrochen hat, so dass ein Ausfall bis zum Saisonende in Erwägung gezogen werden muss. Damit minimiert sich die Defensive der Pinguine weiter, denn Holzmann gesellt sich zu Juchems und Arzt, die bereits längerfristig ausfallen. Dazu kam, dass die halbe Mannschaft von Grippe geplagt wurde, so dass vor allem die beiden Abwehrrecken Davidé Conti und Stefan Härtl mit Fieber spielten. Dennoch starteten die ESVler erneut raketenartig. Nur 32 Sekunden zeigte die Uhr in der Keltenhalle, da schlenzte Roland Hanemann die Scheibe zum 1:0 ins obere Eck. Allerdings reduzierten die Pinguine früh das Tempo, so dass auch die Gastgeber ins Spiel fanden. In der dritten Minute landete ein Schuss, zum Glück des ESV, nur am Pfosten. Dies sollte das letzte Highlight für längere Zeit gewesen sein. Denn die Zuschauer bekamen in den folgenden Minuten immer mehr Eishockeymagerkost geboten. Die Pinguine spielten, anders als in den letzten Wochen, fahrig und mit vielen Fehlern, angepasst an die sehr schwachen Burgkirchner, denen man anmerkte, dass die Tabellenletzter sind. Kurz vor der ersten Pause hätten die Pinguine bei zwei Angriffen die Führung wohlmöglich ausbauen können, aber beide wurden durch inkonsequente Spielweise vergeben. Das zweite Drittel übertraf das erste noch einmal. Wenn man es aus Sicht der Zuschauer betrachtet, dann werden doch einige sagen, dass dieser Abschnitt das Eintrittsgeld nicht wert war. Beide Teams übertrafen sich in Pässen in den leeren Raum, in Fehlpässen und verworrenen Einzelaktionen. Im letzten Drittel schien das Spiel keinesfalls besser zu werden, aber Minute für Minute merkte man, dass die Gastgeber sich nicht mit einer knappen Niederlage zufrieden geben wollten. In der 46. Minute kam es wie es kommen musste und die Pinguine kassierten den Ausgleich. Auch danach mussten die Verteidiger und vor allem Torwart Heringer einige Male in heiklen Situationen klären und so einen Rückstand verhindern. Einige Minute vor Ende übernahmen die Rot-Weißen das Kommando und erspielten sich einige gute Gelegenheiten, scheiterten aber zumeist am Torhüter der Kelten. Somit blieb beim am Ende verdienten 1:1. Burgkirchen hilft dieser Punkt kaum weiter, die Pinguine konnten ihren Vorsprung auf Platz neun dank des Punktes auf vier Punkte ausbauen. Tore: 0:1 (1.) Hanemann, 1:1 (46.) S.Piskunov. Strafen: Burgkirchen 22 + 10 Minuten (Kottmair), Königsbrunn 18.
Eisstadion in Senden geschlossen - 1. EC stellt Spielbetrieb ein
Senden, 19. Januar Das schlimme Unglück in Bad Reichenhall zieht immer weitere Kreise. Überall werden die Dachkonstruktionen der Eissporthallen und anderer öffentlicher Gebäude überprüft - und gegebenenfalls geschlossen. So ganz kurz in Geretsried. So in Deggendorf, so dass der Deggendorfer SC nach Passau ausweichen muss. Und auch der Bezirksligist 1. EC Senden ist nun betroffen. Denn bei der Überprüfung der Dachkonstruktion an der Eislaufanlage Illerau wurden Sicherheitsmängel festgestellt. Die Stadt Senden hat das Stadion daher geschlossen. Eine Wiedereröffnung noch in dieser Saison ist ausgeschlossen. Daher muss der 1. EC Senden mit sofortiger Wirkung den Spielbetrieb seiner Senioren- und Knaben-Mannschaft einstellen.
Sechs Wochen Pause sind vorbei
Heilbronn, 19. Januar Nach sechswöchiger Spielpause greifen die Eisbären Heilbronn am Sonntag wieder in das Spielgeschehen der Landesliga Baden-Württemberg ein, wenn sie um 19:30 Uhr beim VfR "Blue Gold Stars" Pforzheim antreten. Die Cracks aus der Goldstadt starteten überraschend erfolgreich in die Saison, ließen dann aber stark nach und rutschten nach einem 3:16 gegen Bad Liebenzell und einer 3:12-Heimniederlage gegen Schwenningen auf den fünften Tabellenplatz zurück. Durch die lange Spielpause konnten die Eisbären-Spieler ihre Verletzungen auskurieren, so dass Coach Reinhard Zehetner wieder aus dem Vollen schöpfen kann. Auch Mike Hewer, der nur die ersten beiden Saisonspiele mitmachen konnte, ist wieder von der Partie. Lediglich Neuzugang Vladi Grof wird aus privaten Gründen fehlen.
Einvorentscheidendes Wochenende für die EA Schongau
Schongau, 19. Januar Nach dem 3:0 (0:0, 0:0, 3:0)-Sieg beim EV Pegnitz und der 1:3 (0:0, 1:1, 0:2)-Niederlage gegen Tabellenführer Höchstadter EC bei gleichzeitigen Punktgewinn der Konkurrenz ist der Abstand der EAS auf den "Traumrang" acht wieder auf vier Punkte angewachsen. Da die Schongauer am Wochenende auf Teams treffen, die knapp vor der EAS rangieren, könnten diese Partien schon eine Vorentscheidung bedeuten. Mit Geduld und einer gesicherten Defensive um den hervorragenden Martti Hirvonen konnte die EAS in Pegnitz trotz zahlreicher Unterzahlen das Spiel offen halten. Innerhalb von 59 Sekunden entschieden die Mammuts die Partie für sich. In der 49. Minute erzielte Verteidiger Martin Kößl (zu diesem Zeitpunkt als Stürmer auf dem Eis) auf Vorarbeit von Denis Hanko das 1:0. Und die Schongauer nutzten den Frust, den der Treffer bei den Icedogs auslöste wenige Sekunden später zum 2:0. Markus Schneider war der Torschütze. Um den zu erwartenden Druck der Hausherren zu nehmen, stellte Trainer Ignaz Berndaner die Reihen nach dem 2:0 sofort um, reduzierte auf zwei Reihen und verstärkte die Abwehr mit Martin Kößl und Mathieu Fleury. Und sofort klingelte es erneut im Kasten der Pegnitzer - diesmal war Michael Wandschura der Torschütze zum 3:0. Auch gegen den souveränen Tabellenführer konnte die EAS die Partie offen gestalten. In dem schnellen Match gingen die Gäste in der 25. Minute ein Überzahl in Führung, doch nur 80 Sekunden später glich Robert Linke zum 1:1 aus. Spielentscheidend war dann ein doppelter Ausschluss gegen die Mammuts in der Schlussphase. Da nutzen die routinierten Gäste kurz vor Ablauf der ersten Strafzeit zum 2:1. In den verbleibenden viereinhalb Minuten setzte die EAS alles auf einen Karte, doch neun Sekunden vor Spielende gelang dem HEC das 3:1 ins inzwischen leere Schongauer Tor. Am Freitag, 20. Januar, 20 Uhr muss die EAS beim ESC Dorfen ran. Das Heimspiel bestreiten die Mammuts am Sonntag, 22. Januar, um 17 Uhr gegen den TuS Geretsried.
Leichte Gegner - auf dem Papier
Königsbrunn, 19. Januar Ein nahezu perfekter Start ins Jahr 2006 gelang dem ESV Pinguine Königsbrunn. Nach drei Siegen und einem Unentschieden geht es am kommenden Wochenende gegen zwei vom Papier her leichte Gegner. Am Freitagabend sind die Pinguine um 20 Uhr zu Gast beim Tabellenletzten SVG Burgkirchen, am Sonntagabend stellt sich der altbekannte Rivale ERC Sonthofen um 18 Uhr in der Königsthermeneishalle vor. Zum Auswärtsspiel in Burgkirchen setzt der Fanclub Pinguin-Rednecks einen Bus ein. Dieser fährt um 16.30 Uhr vom Thermenparkplatz 1. Burgkirchen stellt derzeit in nahezu allen Belangen die schlechteste Mannschaft der Liga dar. Tabellenletzter, schlechteste Heim- und Auswärtsbilanz und die Abwehr mit den meisten Gegentoren (123). Im Sturmbereich wird die SVG lediglich vom Sonntagsgegner ERC Sonthofen unterboten. Verantwortlich für die Misere dürfte vor allem eine schier unglaubliche Verletzungsserie nach dem ersten Drittel der Saison gewesen sein. Teilweise konnte aufgrund fehlender Spieler nur mit einem Minimalkader gespielt werden. Dies hat zur Folge, dass die Gastgeber mittlerweile seit acht Spielen ohne Sieg sind und die letzten sechs Spiele allesamt verloren. Die Pinguine stehen dagegen voll im Saft. Auch am Freitag wird wieder der altbekannte Kader der letzten Wochen zur Verfügung stehen, um auch in Burgkirchen für Punkte zu sorgen. Auf Seiten Burgkirchens fehlt durch Spieldauerdisziplinarstrafe Vitalij Ten, bei den Pinguinen ist Vladislav Gossmann nach zwei Spielen Sperre wieder mit dabei. Am Sonntag kommt mit dem ERC Sonthofen ein äußerst unangenehmer Gegner nach Königsbrunn. Im Vorbereitungsspiel rangen die Allgäuer den Pinguinen mit einem Minikader ein 3:3 ab, das Punkthinspiel wurde sang- klanglos mit 0:5 verloren. Der ERC musste zu Weihnachten einen herben Schock verdauen, denn der Kanadier Kevin OFlaherty verletzte sich dermaßen schwer, dass der beste Sonthofner bis zum Saisonende ausfällt. Doch die Verantwortlichen reagierten schnell und verpflichteten mit dem 34-jährigen Peter Kotlarik aus der ersten polnischen Liga einen erfahrenen Mann, der in den ersten Spielen bereits zeigte, dass er OFlaherty ersetzen kann. In der Tabelle findet sich Sonthofen vor den Freitagsspielen auf Platz 14 wieder.
Das Zittern vermeiden
Memmingen, 19. Januar Mit zwei weiteren entscheidenden Spielen um die Play-off-Teilnahme geht es für den ECDC Memmingen weiter. Zunächst müssen die Indians am Freitag um 19:30 Uhr beim TSV Peißenberg antreten. Am Sonntag um 18:30 Uhr empfangen sie den Deggendorfer SC. Im Jahr 2006 ist der ECDC immer noch ohne Sieg. Lediglich ein Unentschieden in vier Spielen stehen auf der Habenseite zu Buche. Dies soll sich am Wochenende laut Trainer Michael Bielefeld auf jeden Fall ändern. "Wir brauchen dringend einen doppelten Punktgewinn." Der ist auch erforderlich, denn der Vorsprung auf den neunten Platz, den momentan Geretsried inne hat, ist auf fünf Punkten zusammen geschmolzen. Bei einem weiteren sieglosen Wochenende dürfte das große Zittern um die Teilnahme an den Play-Offs los gehen. Aber das Vorhaben wird trotz der Gegner sehr schwer werden. Mit Torhüter Reiner Vorderbrüggen fällt die etatmäßige Nummer eins wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel zwei Wochen aus. So wird also die nächsten zwei Wochen das Torhütergespann Patrick Vetter und Stefan Klein heißen. Fehlen werden auch noch Christian Augst und Holger Völk, die aber beide in Kürze mit dem Training wieder beginnen wollen. Zusätzlich fehlte im Dienstagtraining der ein oder andere Spieler noch wegen Grippe. Wieder mit dabei sind auch wieder alle Junioren, die am Samstag in Schongau allerdings den Aufstieg in die Junioren-Bayernliga so gut wie perfekt machen können. Verzichten muss Trainer Michael Bielefeld am Freitag auch auf Verteidiger Markus Keintzel, der mit einer Spieldauerstrafe belastet ist. In Peißenberg erwartet der ECDC eine wieder erstarkte Mannschaft, die seit der Verpflichtung des 22-jährigen Kanadier Josh Welter im Dezember einen Aufschwung erlebt hat. Er erzielte bislang in zehn Spielen 22 Punkte und ist damit schon fast Topscorer der Peißenberger. Die Oberbayern standen seit dem siebten Spieltag nie besser als Platz 13 in der Tabelle. Im Hinspiel gab es für die Memminger mit dem 12:3 den bisher höchsten Sieg in der Bayernliga. Am Sonntag empfangen die Indians dann den Deggendorfer SC in heimischer Halle. Die Niederbayern hatten in dieser Woche aber ganz andere Sorgen. Ihre Trainings- und Spielstätte wurde von der Stadt wegen Einsturzgefahr für mehrere Wochen gesperrt. Daher mussten sie sich kurzfristig nach einer neuen Spielstätte in der näheren Umgebung Ausschau halten. Ihr Heimspiel tragen sie am Freitag in Passau aus. Nichts desto trotz wollen die Niederbayern aber die Play-offs erreichen. Momentan stehen sie auf dem achten Tabellenrang. Die Deggendorfer sind ebenso wie die Indians Aufsteiger in die Bayernliga. In der letzten Saison trafen sich beide Teams bekanntlich im Landesligafinale, in dem Memmingen schlussendlich den Titel gewann. Auch im Hinspiel holten sich die Mannen um Kapitän Helge Pyka mit einem 2:0 die Punkte. Erfolgreichster Scorer ist Chad Urschel mit 22 Punkten. (ba)
Revanche in Ottobrunn
Passau, 19. Januar Es waren nur zwei Punkte und ein einziges Tor der Gäste, das den Landesligisten Passau Black Hawks am vergangenen Sonntag so schockierte. Auch die größten Optimisten konnten nicht davon ausgehen, dass eine Mannschaft jedes Spiel gewinnen kann, dennoch hat das 0:1 gegen den ERSC Ottobrunn in der Aufstiegsrunde zur Bayernliga die Fans überrascht. Wohl auch deshalb, weil man gerade den ERSC Ottobrunn so gar nicht auf der Rechnung hatte und ihn als den vermeintlich leichtesten Gegner einstufte. Schon am Freitag haben die Hawks ab 20 Uhr die Chance, die Scharte auszubügeln. Diesmal muss Passau in Ottbrunn ran. Kein leichtes Unterfangen, denn die defensive Spielweise lag dem Team von Otto Keresztes nicht. Am Dienstagabend erreichte zudem eine Hiobsbotschaft den Passauer Coach. Christian Penzkofer, Kapitän und Kopf der Mannschaft, kann voraussichtlich nach einem Innenbandabriss den Passauern in dieser Saison nicht mehr helfen. "Jetzt müssen wir alle noch näher zusammenrücken. Wenn alle Spieler ihr Potential zu 100 Prozent in jedem Spiel abrufen, dann ist mir nicht bange", gibt sich Hans Dorfner von den Hawks weiter optimistisch. Penzkofer stand mit 57 Punkten fast gleichauf mit Christian Setz an zweiter Stelle der internen Scorerstatistik. Ob sich dieser Verlust tatsächlich wettmachen lässt, bleibt abzuwarten. Positiv wirkt sich gerade in dieser Situation der quantitativ starke Kader aus, denn jederzeit können Spieler die in den hinteren Reihen eingesetzt wurden, ihren Part auch in den vorderen Reihen übernehmen.
Auswärtsreise nach Bad Liebenzell
Herrischried, 19. Januar Am kommenden Sonntag reist der baden-württembergische Landesligist EHC Herrischried zum Tabellenzweiten ESC Bad Liebenzell. Die Black Hawks konnten bisher alle ihre Spiele gewinnen - abgesehen von der 6:8-Niederlage gegen Tabellenführer EHC Eisbären Heilbronn. Die Liebenzeller haben sich im Dezember nochmals mit vier Spielern verstärkt, um das Saisonziel Aufstieg zu erreichen. Allerdings dürfen sie sich keinen Ausrutscher erlauben, da Heilbronn bisher ungeschlagen mit drei Punkten Vorsprung die Tabelle anführt und nur der Tabellenerste in die Baden-Württemberg-Liga aufsteigt. Personell sieht es alles andere als gut aus für den EHC Herrischried. Spielertrainer Dusan Houska leidet immer noch unter der Verletzung vom Spiel gegen Schwenningen. Verteidiger Alexander Eckert kann aus privaten Gründen nicht mitfahren, Marcus Pankratz wird wohl den Rest der Saison aufgrund eines Bänderriss ausfallen und Thomas Krejci hat arge Leistenbeschwerden. Dem Trainer fehlen damit gleich 3 Defensivleute - alles andere als optimal. Wer die Reise mit antreten und die White Stags unterstüzen möchte, sollte spätestens um 14 Uhr zur Abfahrt an der Eissporthalle Herrischried sein. Spielbeginn in Bad Liebenzell ist um 19:45 Uhr.
DSC will sich nicht unterkriegen lassen
Deggendorf, 18. Januar Groß war der Schock für die Verantwortlichen des Deggendorfer SC als am Montag die Mitteilung kam, dass die Deggendorfer Eissporthalle wegen Rissen in den Leimbindern der Dachkonstruktion bis auf weiteres gesperrt ist. Aber man ließ sich nicht unterkriegen und auch die Stadt Deggendorf hat sofort mitgeholfen, dass der Spielbetrieb des Deggendorfer SC aufrecht gehalten werden kann. So wurden alle Eisstadien in der Umgebung angerufen, um Ausweichtermine zu finden. So konnten Zeiten in Regen und Passau für das Training der Bayernliga-Mannschaft gefunden werden. Auch das für den Freitag angesetzte Heimspiel gegen die Wanderers Germering konnte man ein anderes Stadion finden. So wird am Freitag um 20.15 Uhr in der Eisarena Passau das Spiel der Bayernliga über die Bühne gehen. Sicher ist es für die Fans des Deggendorfer SC eine Strapaze, nach Passau zu fahren. Aber der Verein wird einen Bus einsetzen. Abfahrt wird um 18:30 Uhr an der Deggendorfer Eissporthalle sein. Der Unkostenbeitrag beträgt vier Euro. Voranmeldungen nimmt Florian Roßmeisl unter 0160/90537500 entgegen. Dauerkarten haben natürlich auch in Passau entgegen anderslautender Gerüchte ihre Gültigkeit. Auch der 1. Eishockeyfanclub setzt einen Bus nach Passau ein. Nähere Details gibt es bei Susanne Hösl unter 0160/6325821. Auch der Nachwuchs ist von der Sperrung betroffen. Das Heimspiel der Knaben in der Leistungsklasse B gegen den EHC Waldkraiburg findet am Sonntag um 11:15 Uhr ebenfalls in der Passauer Eisarena statt. Auch die anderen Heimspiele und der Trainingsbetrieb der Nachwuchsmannschaften werden in andere Eisstadien verlegt.
Kampf um Platz acht geht weiter
Erding, 18. Januar Nach den letzten Siegen scheinen die Steer-Schützlinge wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt zu sein. Auch wenn spielerisch noch Luft nach oben ist, hat der TSV Erding zumindest wichtige Punkte im Kampf um Platz acht einfahren können. Am kommenden Wochenende trifft Erding nun auf den EC Pfaffenhofen und den EV Fürstenfeldbruck. Zunächst reist Erding am Freitag nach Pfaffenhofen. Los geht es um 20 Uhr. Am Sonntag geben um 18 Uhr die Crusaders ihre Visitenkarte in Erding ab. In der letzten Saison war der EC Pfaffenhofen noch bis in das Finale der Bayernliga gekommen. Doch in dieser Spielrunde läuft es bei den Ilmstädter ganz und gar nicht. Nach 24 Spieltagen steht die Malysiak-Truppe nur auf den zwölftem Platz und hat bereits vier Punkte Rückstand auf Platz acht. Noch dazu gingen die letzten drei Spiele verloren. Woran diese Misere allerdings liegt, wissen selbst die Verantwortlichen nicht so genau. Zwar hat man mit Philipp Spindler einen Top-Stürmer an den Liga-Rivalen EHC Waldkraiburg verloren, doch der verbleibende Kader wäre stark genug, um zumindest die Play-offs zu erreichen. Denn Spieler wie Marco Löwenberger oder David Vokaty zählen zu den guten Spielern der Bayernliga. So dürfte für die Ice Hogs das Spiel gegen den TSV die letzte Chance für die Play-off-Teilnahme sein. Erding ist also gewarnt und darf den angeschlagenen Gegner nicht unterschätzen. Und auch am Sonntag gegen die Crusaders aus Fürstenfeldbruck müssen die Herzogstädter konzentriert zur Sache gehen. Die Mannschaft von Trainer Rudi Sternkopf ist die Überraschung der Saison. Von den meisten Experten als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt, zeigt der EVF tolle Leistungen und steht aktuell auf einen hervorragenden siebten Tabellenplatz. Nach einem Traumstart rutschte Fürstenfeldbruck zwischenzeitlich aus den Play-off-Rängen, hat sich aber in den letzten Wochen wieder nach oben schieben können. Die Crusaders verfügen über einen sehr ausgeglichenen, kompakten Kader, aus dem Verteidiger Robin Riemel und Stürmer Manfred Schreiber herausstechen. Wie stark der EVF in dieser Saison ist, musste auch die Steer-Truppe im Hinspiel spüren, als man mit 6:8 unterlag. Trainer Franz Steer muss verletzungsbedingt wieder auf eine Reihe von Spielern verzichten, wird aber wohl den ein oder anderen Juniorenspieler einsetzen können.
Eisstadion in Deggendorf geschlossen - Spiel am Freitag findet in Passau statt
Deggendorf, 17. Januar Die Stadt Deggendorf hat am Dienstag das Eisstadion aufgrund von Einsturzgefahr des Daches vorübergehen geschlossen. Das nächste Heimspiel am Freitag, 20. Januar, findet definitiv in der Eissporthalle Passau statt. Spielbeginn ist wie üblich um 20.15 Uhr. Der 1. Eishockey-Fanclub setzt einen Bus zu diesem Spiel ein. Anmeldungen sind möglich unter 0160/6325821. Ob die nächsten Heimspiele ebenfalls in Passau stattfinden, wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Lange gut gehalten
Augsburg, 17. Januar Solange die Kräfte reichten, hielt der bayrische Bezirksligist EG Woodstocks Augsburg gegen den EC Oberstdorf gut mit. Am Ende gewannen die Allgäuer aber zu Hause mit 7:2 (1:1, 0:1, 6:0). Dabei zeigten die nur neun Feldspieler der Woodstocks bis zur 50. Minute eine tolle kämpferische Leistung und führten bis dahin durch Tore von Andreas Berger und Hermann Dannhorn. Doch dann schwanden dem Häufchen Aufrechten die Kräfte und die Gastgeber erzielten Tor um Tor.
Wölfe setzen ihre Siegesserie fort
Bad Kissingen, 16. Januar Am gestrigen Sonntagabend konnten die Kissinger Wölfe wieder an ihre Siegesserie anknüpfen. Die Wölfe schlugen den ESV Würzburg klar mit 10:1 (3:1, 4:0, 3:0) und unterstreichen damit ihre Favoritenrolle in der Meisterrunde der Bezirksliga Bayern-Nord. Gleich zu Beginn setzen die Wölfe die Eisbären aus Würzburg stark unter druck und gingen durch den Vize-Präsidenten Christian Keul und Pavel Kvasnovsky mit 2:0 in Führung. Nach dem dritten Treffer in diesem Drittel verlor das Team von Spielertrainer Rafael Popek etwas den Faden und der ESV Würzburg kam besser ins Spiel und zu guten Chancen. So konnte der Würzburger Kontingentsspieler Stanislav Klacir auch den 1:3-Anschlusstreffer in der 16. Spielminute erzielen. Die Wölfe retteten aber ihren Zwei-Tore-Vorsprung in den zweiten Spielabschnitt, wo die Mannschaft dann auch wieder zu ihrem Spiel zurückfand und dem Gegner kaum noch Chancen ließ. Denn gleich zu Beginn in eigener Unterzahl markierte die zweite Sturmformation um Peter Hendrikson und Matthias Back mit zwei Unterzahltoren die Treffer vier und fünf. Im letzten Drittel spielte die Mannschaft das Spiel mit viel Routine zu Ende und konnte das Ergebnis noch in den zweistelligen Bereich zum 10:1 hochschrauben. Tore: 1:0 (4.) Keul (Rappl, Kvasnovsky), 2:0 (4.) Kvasnovsky (Popek, Stöpel), 3:0 (6.) Rappl (Berndaner, Chernyavski), 3:1 (16.) Kacir (Krüger), 4:1 (22.) Hendrikson, 5:1 (23.) Back (Berndaner), 6:1 (33.) Rosin (Popek, Keul), 7:1 (34.) Hendrikson (Schorr), 8:1 (43.) Hendrikson (Borodin, Back), 9:1 (50.) Gieselbrecht (Back, Hendrikson), 10:1 (55.) Popek (Kvasnovsky). Strafen: Bad Kissingen 8, Würzburg 16.
DSC schlägt den Tabellenzweiten
Deggendorf, 16. Januar Der Deggendorfer SC sorgte durch einen 5:4 (0:1, 5:1, 0:2)-Sieg gegen den Tabellenzweiten EHC Waldkraiburg für eine Überraschung in der Bayernliga. Die Deggendorfer zeigten von Anfang an keinen Respekt und machten viel Druck auf das Tor der Waldkraiburger. Dennoch waren es die Gäste, die in der elften Minuten das erste Tor durch Dale Crombeen erzielten. Im zweiten Spielabschnitt klappte dann aber alles bei den Deggendorfern. In der 23. Minute war es Florian Döring, der den viel umjubelten Ausgleich erzielte. Danach dauerte es bis zur 31. Minute, ehe Karl-Heinrich Stern aus der Ecke kommend den Puck durch die Abwehr trug und den Torwart zum 2:1 überwand. Und nur zwei Minuten traf Robert Weber zum 3:1. Dem 2:3 durch Manuel Hrth ließ der DSC in der Schlussphase des zweiten Drittel jedoch noch zwei Treffer folgen. Micael Winnerl (39.) und Chad Urschel 33 Sekunden vor der zweiten Pause sorgten mit 5:2 für die Vorentscheidung. Waldkraiburg kam durch Philipp Spindler und Sascha Koller noch auf 4:5 heran, dennoch verließ der DSC als Sieger das Eis. Tore: 0:1 (10:17) Crombeen, 1:1 (22.16) Döring (Weinzierl Ph.), 2:1 (30:15) Stern (Sterz P.), 3:1 (32:12) Weber (Schreyer, Urschel), 3:2 (32:41) Harth (Bruhnke), 4:2 (38:27) Winnerl (Stern), 5:2 (39:37) Urschel (Sochatsky, Schreyer), 5:3 (50:21) Spindler (Crombeen, Führmann), 5:4 (58:51) Koller (Crombeen/6-4). Strafen: Deggendorf 8, Waldkraiburg 6. Zuschauer: 440.
Vier-Punkt- Wochenende der TSV-Puckjäger
Erding, 16. Januar Nach den zuletzt durchwachsenden Leistungen hat der TSV Erding seine Fans am letzten Wochenende mit zwei 4:1-Siegen wieder versöhnen können. Am Freitag sahen rund 400 Besucher einen nie gefährdeten 4:1-Sieg über den ERC Sonthofen. Zu Beginn des Spiels war den Steer-Schützlingen die Unsicherheit der letzten Spiele noch anzusehen. Doch je länger das Spiel dauerte, desto besser kam der TSV in die Partie. Schließlich war es Jaroslav Straka der mit seinem 1:0 die schwarze Serie von 135 Minuten ohne Heimtor beenden konnte. Auch im zweiten Spielabschnitt dominierte Erding das Spiel und im Gegensatz zu den letzten Spielen, konnten sie diesmal ihre Überlegenheit auch in Tore verwandeln. Nach einem Solo erzielte Daniel Zollo das 2:0 für den TSV. Das 3:0 erzielte dann die Youngster Reihe des TSV Erding. Auf Zuspiel von Timo Bormann war es Daniel Krzizok, der den ERC-Torhüter zum dritten Mal überwand. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer der Sonthofener stellte lediglich eine Ergebniskosmetik dar, wirklich in Gefahr war der Sieg des TSV auch zu diesem Zeitpunkt nicht. Den alten Drei-Tore-Abstand stellte schließlich Dominik Gerbl her. Und auch das Auswärtsspiel bei den Kelten in Burgkirchen entschied der TSV mit 4:1 für sich. 150 Zuschauer in der Keltenhalle sahen ein über weite Strecken zerfahrenes Bayernligaspiel. Die Kelten versuchten fast ausschließlich das Erdinger Spiel zu zerstören und der TSV verfügte nicht über die spielerischen Mittel, um das Spiel schon frühzeitig zu entscheiden. Zwar gelang Christian Mitternacht gleich in der ersten Spielminute das 1:0, doch konnte Sergej Piskunov noch im ersten Drittel ausgleichen. Im zweiten Drittel ließen die Kräfte des Tabellenletzten dann doch immer mehr nach, und Erding bekam das Spiel besser unter Kontrolle. In Überzahl gelang schließlich abermals Christian Mitternacht die 2:1-Führung. Im letzten Spielabschnitt dominierte der TSV und Martin Schneider erzielte mit seinem Treffer zum 3:1 die Vorentscheidung. Das schönste Tor des Abends gelang allerdings Jaroslav Straka, der Abwehr wie Torwart der Burgkirchner düpierte und zum 4:1-Endstand traf. So konnte der TSV einen verdienten Sieg einfahren. Die Steer-Schützlinge haben zwar nicht schön gespielt, aber sie haben gewonnen. Somit hat sich der TSV im Kampf um Platz acht etwas Luft verschaffen können.
Keine Punkte gegen Dorfen
Memmingen, 16. Januar Zum schweren Auswärtsspiel reisten die Memminger Indians am vergangenen Sonntag zum ESC Dorfen. Nach der Heimniederlage im November waren die Bielefeld- Schützlinge gewarnt und bestens motiviert. Dennoch unterlag der ECDC erneut, diesmal mit 2:5 (0:0, 0:2, 2:3). Nur sechs Stürmer standen ECDC-Trainer Michael Bielefeld zur Verfügung. Dazu verletzte sich Goalie Reiner Vorderbrüggen beim Aufwärmen und machte wegen einer Oberschenkelverletzung Platz für den 18-jährigen Patrick Vetter. Schlechte Vorzeichen also. Nach anfänglichem Abtasten beider Teams gelang es den Indians, das Heft in die Hand zu nehmen. Waldemar Dietrich hatte gleich zweimal die Chance, seine Farben in Front zu bringen, scheiterte aber am guten Sven Spanrad im Kasten des ESC. Auch die Gastgeber hatten ihre Chancen, doch Vetter war auf seinem Posten. So ging das Unentschieden zur ersten Drittelsirene in Ordnung. Zu Beginn des zweiten Abschnitts wirkte der ESC Dorfen frischer und entschlossener. Logische Folge war das 1:0 durch Seisenberger. Dorfen jetzt am Drücker, die Indians agierten zu passiv. Konzentrierte Defensivarbeit war in mehreren Unterzahlsituationen gefragt. Auch den Gastgebern fehlten die Ideen, so dass die Partie vor sich hin plätscherte. Dorfen erhöhten durch vor der zweiten Pause durch Seth Gray auf 2:0. Trainer Bielefeld stellte die Reihen um, Florian Jahrmann saß draußen, und die Indians wachten plötzlich auf. Die Angriffe wurden häufiger. Nach etlichen Chancen war es dann Andreas Becherer, der den Anschlusstreffer erzielen konnte. Memmingen war nun das bessere Team, dem Ausgleich nahe. Selbst als die Gastgeber in Person von Seth Gray einen schön vorgetragenen Konter zum 3:1 vollendeten, blieben die Indians das dominierende Team. Sergejs Boldavesko markierte das 2:3, und es kam Hoffnung auf im Memminger Lager. Doch als der Unparteiische Memmingens Kontingentspieler für zehn Minuten hinausstellte brach der Spielfluss der Maustädter. In Überzahl erzielte Koß das 4:2, die Partie war entschieden. Patrice Dlugos setzte dann mit seinem 5:2 den Schlusspunkt. Als Markus Keintzel nach einem unnötigen Foul noch mit einer Spieldauer bedacht wurde, schwanden auch die Hoffnungen der größten Optimisten. Tore: 1:0 (21:23) Seisenberger (Meier, Koß), 2:0 (37:49) Gray (Dlugos), 2:1 (44:07) Becherer (Dietrich), 3:1 (46:38) Gray (Dlugos), 3:2 (47:42) Boldavesko (Dietrich), 4:2 (52:10) Koß, 5:2 (53:36) Dlugos (Meier, Koß). Strafen: Dorfen 18, Memmingen 20 + 10 (Boldavesko) + 5 + Spieldauer (Keintzel). Zuschauer: 180. (bd)
Viele Strafen und ein Punkt
Königsbrunn, 16. Januar Ein harter Kampf mit am Ende acht zu 44 Strafminuten zu Ungunsten des ESV Pinguine Königsbrunn brachte dennoch einen Punkt beim 4:4 (2:2, 1:0, 1:2) als Gast des TSV Peißenberg. Von Beginn an gerieten die Pinguine ins Hintertreffen. Immer einen Schritt schneller waren die Peißenberger, bei denen der Kanadier Josh Welter der Dirigent des Sturmlaufes war. Eben dieser schloss einen schönen Spielzug in der fünften Minute zur Führung des TSV ab. Nach acht Minuten gelang es den Pinguinen, sich langsam zu befreien. Dies führte in der zehnten Minute mit einem schnell vorgetragenen Konter zum Ausgleich durch Dominik Hägele. Doch Peißenberg konnte in der zwölften Minute in der ersten Überzahl des Spiels innerhalb von nur neun Sekunden die erneute Führung erzielen. Aber auch die Pinguine ließen sich davon nicht beeindrucken und so entwickelte sich kurzzeitig ein gutes und schnelles Spiel. In der 16. Minute jubelte der ESV zum zweiten Mal. Marek Cmunt vollendete eine Kombination der ersten Reihe zu seinem elften Saisontreffer. Nur acht Sekunden später begann für die Pinguine eine Dauereinheit auf der Strafbank. Innerhalb von fünf Minuten durften gleich sieben ESVler in der Kühlbox Platz nehmen. Dennoch ging es mit dem 2:2 in die Pause. Das zweite Drittel begannen die Pinguine noch in Unterzahl und nach zwei Minuten gelang dem TSV die erneute Führung. Danach beschränkten sich Schiedsrichter und Spieler wieder auf den Sport. Allerdings blieb es von nun an ein kampfbetontes und zerfahrenes Match. Die Pinguine waren in spielerischen Belangen klar überlegen. Der TSV hielt wie erwartet mit massiven Willen dagegen. Chancen blieben während des Mittelabschnittes Mangelware, so dass die Pinguine mit dem knappen Rückstand zum letzten Seitenwechsel kamen. In der 42. Minute musste erneut ein Pinguinakteur auf die Strafbank, doch nun kamen die Gastgeber nicht mehr ins rot-weiße Abwehrdrittel, denn die Pinguine hatten den Kampf angenommen. Stattdessen gelang erneut Marek Cmunt in Unterzahl der Ausgleich in der 44. Spielminute. Für einen kurzen Augenblick schien der TSV mit dem Tor zu kämpfen haben, aber danach erspielten sich die Gastgeber wieder ein Übergewicht. Dies mündete in der erneuten Führung nach 49 Minuten. In der 51. und 52. Minute gab es dann Neuigkeiten zu vermelden, denn der ESV spielte erstmals in Überzahl. Dies nutzte Davidé Conti und vollendete mit einem satten Schlagschuss zum 4:4. In den folgenden Minuten stand das Spiel auf Messers Schneide. In der 59. Minute gerieten die Pinguine nochmals in eine 3:5-Unterzahl, konnten aber den Punktgewinn über die Zeit schaukeln. Damit bleibt der ESV eine der besten Rückrundenmannschaft der Liga, mit sechs Siegen, zwei Unentschieden und nur einer Niederlage. Tore: 1:0 (5.) Welter, 1:1 (10.) Hägele, 2:1 (12.) Lenz, 2:2 (16.) Cmunt, 3:2 (22.) Kratzmeir, 3:3 (44.) Cmunt, 4:3 (49.) Weckerle, 4:4 (52.) Conti. Strafen: Peißenberg 8, Königsbrunn 24 + 10 (Härtl) + 10 (Hägele).
Lange Gesichter bei den Black Hawks
Passau, 16. Januar Mit einer Enttäuschung begann für die Passauer Black Hawks die Aufstiegsrunde zur Bayernliga. Dem Bayernliga-Absteiger ERSC Ottonrunn unterlag das Team von Trainer Otto Keresztes mit 0:1. Im Bayernkrug-Pokal erreichte das Team durch ein 1:1 im Rückspiel gegen den ESV Buchloe das Halbfinale. Gleich zu Beginn zeigte der ERSC Ottobrunn, dass er nicht als Punktelieferant in die Passauer Eis-Arena gekommen war. Bissig und immer wieder gefährlich tauchten die Oberbayern vor Daniel Huber im Tor der Black Hawks auf. Die erste faustdicke Chance hatten auch die Gäste mit einem Pfostenknaller nach fünf Minuten. Während die Oberbayern ihre Chance witterten, zeigten die Passauer ungewohnte Schwächen im Spielaufbau. Abspielfehler und zu allem Überfluss noch Bankstrafen wegen Wechselfehler verstärkten den unkonzentrierten Eindruck, der mit vielen Vorschusslorbeeren in die Aufstiegsrunde gestarteten Black Hawks. Schön kombiniert und knallhart abgeschlossen, so lässt sich das entscheidende Tor von Alexander Jung in der elften Minute am besten beschreiben. Blankes Entsetzen auf den Rängen unter den mehr als 1000 Fans. Ein Aufbäumen konnte man den Hawks nicht absprechen, doch weiterhin blieb vieles Stückwerk. Am Ende gelang es den Passauern nicht mehr, das Spiel zu drehen. Das Pokalspiel in Buchloe bestimmten die Hawks. Doch aus den vielen Chancen sprang nur der Führungstreffer durch Sebastian Gerbl heraus. Peter Klemm glich für Buchloe aus, doch nach dem 3:2-Sieg im Hinspiel waren die Passauer eine Runde weiter.
Überlegen und doch verloren
Deggendorf, 15. Januar Nachdem unter der Woche bereits Karlheinz Pongratz wegen Borreliose die Saison beenden musste, musste Trainer Toni Brenner im Spiel am Freitag auch auf Peter Sterz und Sebastian Sterr wegen Krankheit verzichten. So konnte er auf nur fünf Verteidiger zurückgreifen. Aber die Mannschaft wollte unbedingt an das vorherige Wochenende anknüpfen, dennoch warnte Toni Brenner, dass dieses Spiel sehr eng werden wird. Er hatte recht. Der Deggendorfer SC unterlag beim ESV Königsbrunn mit 0:3 (0:1, 0:0, 0:2). Dennoch machten die Deggendorfer von Beginn an mächtig Druck. Aber im Gegenzug der ersten Chance in der ersten Minute erwischte es die Deggendorfer eiskalt, denn Tim Lippert erzielte das 1:0 für die Pinguine aus Königsbrunn. In der Folge machten die Deggendorfer weiterhin Druck, aber ein sehr gut aufgelegter Clemens Heringer, der letzte Saison zusammen mit Martin Cinibulk in Kaufbeuren spielte, machte alle Torchancen zunichte. Im zweiten Drittel war es das gleiche wie im ersten Drittel. Deggendorf machte Druck auf das Tor der Königsbrunner, aber ein Tor wollte nicht fallen. Ein Ausgleichstor hätte den Spieler von Trainer Toni Brenner sicherlich gut getan und hätte auch für Selbstvertrauen gesorgt, aber das Tor der Gastgeber war wie vernagelt. Auch die Königsbrunner konnte sich Chancen erarbeiten, aber auch der Deggendorfer Keeper, Kevin Kühnhackl, machte ein gutes Spiel und ließ keinen Treffer in dieser Phase zu. Im letzten Drittel setzen die Deggendorfer alles auf eine Karte. In einer Situation wäre es fast soweit gewesen, aber der Puck ging einen Zentimeter am Pfosten vorbei. Und immer wieder scheiterte man an Clemens Heringer, der zum Matchwinner für die Königsbrunner avancierte. In der 55. Minute fiel die Vorentscheidung, als Dominic Hägele das 2:0 für seine Mannschaft erzielen konnte. Kevin Kühnhackl hatte in dieser Situation aber bereits mehrmals die Scheibe abgewehrt. 80 Sekunden vor Schluss nahm dann Toni Brenner noch eine Auszeit und stellte seine Mannschaft noch für den Rest des Spiels ein. Kevin Kühnhackl verließ das Eis. Kurz vor Schluss musste dann auch noch ein Königsbrunner auf die Strafbank und so konnte man 6:4 spielen. Aber die Gastgeber befreiten sich und elf Sekunden vor Schluss war es wieder Dominic Hägele, der den 3:0-Entstand erzielte. Tore: 1:0 (1:04) Lippert (Polaczek), 2:0 (54:50) Hägele (Hanemann, Cmunt), 3:0 (59:49) Hägele (Cmunt/4-6 ENG). Strafen: Königsbrunn 10, Deggendorf 6. Zuschauer: 176.
Punktgewinn oder Punktverlust?
Memmingen, 14. Januar Mit einem 5:5 (3:2, 0:0, 2:3)-Unentschieden trennte sich der ECDC Memmingen vom TuS Geretsried. Der Beginn war für die Indians vor 800 Zuschauer sehr viel versprechend. Gleich nach knapp zwei Minuten gingen sie durch ein Tor von Waldemar Dietrich mit 1:0 in Führung. Damit waren sie bereits erfolgreicher als vergangenem Sonntag gegen Schongau, als ihnen überhaupt kein Treffer gelang. In einem flotten Spiel beider Teams waren es erst die Memminger die den Ton angaben. In der neunten Minute erhöhte erneut Waldemar Dietrich auf 2:0. Fast im Gegenzug gelang durch einen Defensivfehler der Anschlusstreffer. Ein weiterer sorgte für den Ausgleich der Oberbayern. In der 17. Minute erzielte Waldemar Dietrich mit seinem dritten Tor das 3:2. Die Indians kontrollierten in der Folge zum größten Teil zwar das Spiel, versäumten es aber den Sack zu zumachen. Pfostenschüsse und hundertprozentige Chancen führten nicht zu Torerfolgen. Das Spiel wurde mit zunehmender Dauer immer ruppiger. Mit dieser Spielart kamen die Memminger zum Teil nicht zu Recht und ließen sich immer wieder davon anstecken. Trainer Michael Bielefeld: "Martin Löhle hat heute viel einstecken müssen. Er wurde von der ersten bis zur letzten Minute bearbeitet." Einem torlosen Mitteldrittel folgte gleich in der 41. Minute der Ausgleich vom Geretsrieder Ales Jirik. Die Indians drückten zwar weiter auf das Tor von Goalie Sven Klockner, den Treffer erzielte abermals Geretsried mit einem Konter. So war es ein ständiges Auf und Ab. Kurz vor Schluss stand es 4:5 aus Memminger Sicht. Dramatik pur in den Schlussminuten. Die Indians nahmen bereits 80 Sekunden vor Ende der Partie Goalie Rainer Vorderbrüggen vom Eis. Der Mut wurde belohnt. Sergejs Boldavesko traf 38 Sekunden vor Spielende zum völlig verdienten 5:5-Ausgleich. Vor dem Spiel wäre der Geretsrieder Trainer Hans Rothkirch mit einem Unentschieden zufrieden gewesen. Hinterher trauert er dem Punkt nach: "Wenn man in Memmingen in der letzten Minute führt, dann muss man es auch schaffen. Es war ein Bomben-Bayernligaspiel. Spannend bis zum Schluss." ECDC-Trainer Michael Bielefeld: "Wir haben stark begonnen. Alle Spieler haben 100 Prozent Leistung gebracht und gekämpft. Wir mussten erst die letzten zwei Spiele verarbeiten und hoffe, dass es mit diesem Punkt wieder ein Ruck nach vorne gibt." Tore: 1:0 (1:51) Dietrich (Boldavesko, Löhle, 5-4), 2:0 (8:17) Dietrich (Boldavesko, Dietrich), 2:1 (8:39) P. Ullmann (Jirik, Nitsch), 2:2 (10:36) Nitsch (Jirik, v. Schilcher), 3:2 (16:08) Dietrich (Becherer), 3:3 (40:21) Jirik (Ullmann, 4-5), 3:4 (44:28) P. Ullmann (Jirik, Nitsch), 4:4 (46:25) Becherer, 4:5 (53:01) P. Weigant (Jirik, P. Ullmann, 5-4), 5:5 (59:22) Boldavesko (Becherer, Pyka, 6-5). Strafen: Memmingen 18 + 10 (Dietrich), Geretsried 28. Zuschauer: 800. (ba)
Nun schon Fünfter
Königsbrunn, 14. Januar Mit einem 3:0 (1:0, 0:0, 2:0)-Heimsieg über den Deggendorfer SC am Freitagabend kletterte der ESV Pinguine Königsbrunn mittlerweile auf den fünften Platz in der Bayernliga. Wie schon am letzten Sonntag gegen Geretsried, gelang es den Pinguinen eine wichtige frühe Führung herauszuschießen. Dabei nutzte Tim Lippert nach 64 Sekunden einen Wechselfehler der Gäste zum 1:0. Danach entwickelte sich ein Spiel, wie es die erneut circa 500 Zuschauer in der Königsthermeneishalle, letztmals beim 4:4 gegen den TSV Erding gesehen hatten. Der Gegner übernahm das Kommando und drängte die Pinguine massiv in die Defensive. Allerdings zeigte sich, dass nicht nur der Sturm mittlerweile zu den stärksten der Liga zählt, sondern auch die Abwehr. Herausragend dabei sicherlich Torwart Clemens Heringer, aber auch die Defensivpärchen Conti Härtl, Kastenmeier Holzmann und Schnabel Wolf leisten hervorragende Arbeit. Heringer, der nach Spielende zum besten Pinguin des Abends gewählt wurde, trieb die Stürmer des Gastes Stück für Stück zur Verzweiflung. Auffallend war vor allem, dass sich der DSC zwar die deutliche Mehrzahl der Chancen erspielte, aber es fehlte definitiv ein Knipser. Im zweiten Drittel standen die Pinguine weiterhin sehr tief und warteten auf die Angriffe der Deggendorfer. Immer mehr entwickelte sich dabei Heringer zum Rückhalt. Ab Mitte des zweiten Abschnitts kamen auch die Königsbrunner wieder zu ordentlichen Torchancen. Tore fielen erst wieder im letzten Drittel. Allerdings spät. In der 55. Minute stocherte Dominik Hägele die Scheibe, unter Mithilfe des Gästetorhüters, der sich das Spielgerät letztlich selbst ins Tor schob, zum 2:0 über die Linie. Der DSC schien nun am Ende, blieb aber auch weiterhin feldüberlegen. In der 59. Minute nahm der Gästetrainer eine Auszeit und beorderte seinen Torwart auf die Bank. Dazu kam 52 Sekunden vor Ende noch eine Strafzeit gegen den ESV, so dass vier Pinguine sechs Gästespielern gegenüberstanden. Aber auch dies wurde gelöst, denn elf Sekunden vor Ende erzielte erneut Dominik Hägele mit einem Schuss ins leere Tor den 3:0-Endstand. Tore: Torfolge: 1:0 (2.) Lippert, 2:0 (55.), 3:0 (60.) Hägele. Strafen: Königsbrunn 10, Deggendorf 6.
Jetzt geht`s los: Die Passau Black Hawks im Aufstiegsrunden-Fieber
Passau, 13. Januar Das Eishockeyfieber scheint in Passau ungebrochen zu sein. Der Vorverkauf für das Spiel der Aufstiegsrunde am Sonntag um 18 Uhr gegen den ERSC Ottobrunn verspricht eine tolle Kulisse in der Eis-Arena. Auf das eigene Publikum können sich die Black Hawks also schon einmal verlassen. Als Meister der Landesliga Bayern-Ost starten die Passauer in die Endrunde. Die Aufgaben scheinen auf den ersten Blick in diesem Jahr leichter zu sein. Ein übermächtiges Team ist in der Vierergruppe mit ERSC Ottobrunn, VER Selb, ESV Buchloe und den Passau Black Hawks nicht auszumachen. Die Stärke der Schwaben aus Buchloe bekamen die Hawks im Pokal schon zu spüren, bei den Wölfen des VER Selb mussten sich die Hawks im Rückspiel der ersten Pokalrunde mit einem 5:5 begnügen, einzig die Spielstärke des morgigen Gegners aus der Münchener Vorstadt ist für das Team von Otto Keresztes noch ungewiss. Der Viertplatzierte aus der Vorrunde der Gruppe Süd spielte noch in der letzten Saison noch in der Bayernliga und musste nach sieben Jahren Ligenzugehörigkeit den Gang in die Landesliga antreten.
Wohin führt der Weg der Indians?
Memmingen, 12. Januar Vor einem richtungweisenden Wochenende steht der ECDC Memmingen in der Bayernliga. Am Freitag empfangen die Indians um 20 Uhr in heimischer Halle den Tabellenachten TuS Geretsried, bevor es am Sonntag um 17 Uhr im oberbayerischen Dorfen zur Sache geht. Nach dem erstem "Null-Punkte"-Wochenende und dem Rückfall auf Platz drei wollen sich die Indians natürlich wieder mit Siegen zurückmelden. "Dieses Null-Punkte-Wochenende ist zwar ärgerlich, aber kein Beinbruch", so Trainer Michael Bielefeld. "Unser Ziel für die beiden Spielen gegen Geretsried und in Dorfen ist ganz klar. Wir wollen Punkte holen." In den letzten fünf Begegnungen gab es davon aber auch nicht viel für den ECDC. Gerade mal ein 6:1 gegen Germering sprang auf der Habenseite heraus. Trotzdem ist der Abstand auf einen Nicht-Play-off-Platz nur um zwei auf jetzt sieben Punkte geschrumpft. Allerdings bedarf es zur Festigung Zählbares gegen die direkten Konkurrenten aus Geretsried und Dorfen, denn sonst droht das Abrutschen ins Mittelfeld. Vor allem könnte die schon sicher geglaubte Play-off-Teilnahme nochmals in Gefahr geraten. Sehr schwer taten sich die Indianer um Kapitän Helge Pyka in der Vorrunde gegen beide Wochenendgegner. Gegen Geretsried gab es durch vier Treffer von Martin Löhle zwar einen hart erkämpften 4:3-Erfolg, aber Dorfen beendete mit einem 5:3-Sieg die lange Heimsiegesserie der Memminger von damals 22 Pflichtspielen ohne Niederlagen. "Es kann jeder jeden schlagen", haben die Indians bei ihrer vermeidbaren Heimniederlage letzten Sonntag gegen Schongau deutlich zu spüren bekommen. Dies war die zweite Heimniederlage in dieser Saison. Nach der letzten Heimniederlage gegen Dorfen meldeten sich der ECDC mit einem zweistelligen Heimerfolg zurück. Doch mit einem Heimsieg wären viele dieses Mal zufrieden, aber leicht wird diese Aufgabe auf keinen Fall. Bei Geretsried wirbeln vor allem die jungen Weigant-Brüder zusammen mit Ales Jirik die Reihen der Gegner durcheinander. In Dorfen gilt es die Kreise von Topstürmer Hans Haider (43 Punkte) einzuengen. "Die Liga ist noch mehr zusammengerückt. Die Teams im Tabellenkeller haben ihren anfänglichen Rückstand mittlerweile durch Verstärkungen aufgeholt." so Bielefeld weiter. Bei Memmingen wird am Wochenende erneut das Trio Völk, Augst, Ullmann aus den bekannten Gründen fehlen. Am Sonntag wird Bielefeld zudem auf den einen oder anderen Juniorenspieler verzichten müssen, die zeitgleich beim schweren Auswärtsspiel in Königsbrunn antreten. "Unser Ziel heißt ganz klar: Aufstieg der Junioren in die Bayernliga", so Vorsitzender Helge Pramschüfer. (ba)
Das Seuchenjahr geht weiter
Deggendorf, 12. Januar Nach dem letzten Wochenende - als man Entwarnung mit Verletztungen geben konnte - hat diese Woche wieder die Verletzungs- und Krankheitsseuche des Deggendorfer SC zugeschlagen. Am Mittwochabend teilten die Verantwortlichen des Deggendorfer SC mit, dass für den zweifachen Torschützen aus dem Erding-Spiel, Karlheinz Pongratz, die Saison beendet ist. Bei einem Bluttest wurde festgestellt, dass Karlheinz Pongratz eine Zecke gebissen hat und er an Borreliose leidet. Die Ärzte haben ihn sofort für die mindestens nächsten sechs Wochen jede Art von Sport verboten. Für Pongratz ist das ein schwerer Schlag, da er in den letzten Spielen wieder zurück zu alter Form fand. Dafür konnte gestern Thomas Kulzer, der sich im Spiel gegen Fürstenfeldbruck einen Bluterguss im Knie zugezogen hatte, wieder mittrainieren. Auch Andreas Müller hat die ersten Trainingseinheiten hinter sich gebracht. Am Freitag kann somit Toni Brenner wieder auf drei komplette Blöcke zurückgreifen. Das wird bitternötig sein, denn der Gegner ist der ESV Königsbrunn, ein direkter Konkurrent im Kampf um die Play-off-Plätze. Nur ein Punkt trennt beide Mannschaften. Die Pinguine aus Königsbrunn konnten das Hinspiel in Deggendorf mit 3:1 für sich entscheiden, obwohl der Deggendorfer SC damals die bessere Mannschaft war aber den Sack nicht zumachen konnte. Die Schwaben plagen einige Verletzungssorgen und der dreifache Torschütze vom Hinspiel, Vladislav Gossmann, ist für das Spiel am Freitag in der Königsthermeneinhalle gesperrt. Trotzdem erwartet Trainer Toni Brenner ein sehr enges und umkämpftes Spiel. Am Sonntag kommt einer der Mitfavoriten in die Deggendorfer Eissporthalle. Die Löwen des EHC Waldkraiburg gehören neben dem Höchstadter EC und dem ECDC Memmingen zum Toptrio der Bayernliga, die den ersten Platz unter sich ausmachen. Aber auch die Oberbayern durchlaufen eine "kleine Krise". Denn am Sonntag musste man eine 3:5-Heimniederlage gegen den TSV Peißenberg einstecken. Der Waldkraiburger Trainer sprach nach diesem Spiel von einer Zumutung. So werden die Spieler um den Kapitän Rainer Zerwesz sicher alles versuchen, um ihr Publikum wieder zu beruhigen.
Mit einem Sieg beim ESV Buchloe winkt das Halbfinale
Passau, 12. Januar Die Passauer Black Hawks müssen am Freitag die weite Reise ins Allgäu antreten zum Bayernkrug-Rückspiel gegen den ESV Burgau. Ein bequemer Ausflug wird es mit Sicherheit nicht werden. Zu stark präsentierte sich die junge Truppe des ESV Buchloe in der Eis-Arena am vergangenen Sonntag. Vor allem das körperbetonte Spiel des Landesligazweiten der Gruppe West behagte den Passauern zunächst nicht. Erst nachdem sich die Gemüter beruhigten, fanden die Hawks wieder zu ihrem Spiel. Das nährt auch die Hoffnung für ein Weiterkommen bei den Passauern. Die bessere Spielanlage und die Routine wird den Niederbayern zugesprochen, dagegen steht ein unermüdlicher Einsatz und eine enorme Laufbereitschaft der Spieler des ESV Buchloe. Nicht dabei sind die beiden "Streithähne" des Hinspiels Christian Penzkofer und Johannes Horvath. Beide müssen heute nach einer Spieldauerstrafe pausieren. Es ist nicht anzunehmen, dass sich die beiden Mannschaften für die schweren Aufgaben am Sonntag in der Aufstiegsrunde schonen werden, zu intensiv und emotionsgeladen war das Hinspiel und zu lukrativ wäre ein Weiterkommen in die nächste Runde. Ein Freilos sichert den Einzug ins Halbfinale zu, und dort wartet mit dem Sieger der Viertelfinalrunde EV Lindau - ERC Lechbruck ein weiterer attraktiver Gegner auf den Sieger der heutigen Begegnung im Kunsteisstadion an der Rießerseestrasse.
Die Play-offs in der Bayernliga
München, 11. Januar Nach Abschluss der Vorrunde am 12. Februar bestreiten die Bayernligisten die Meisterschafts-Play-off- und Abstiegs-Play-down-Runden.
Meisterschafts-Playoff-Runde:
Die Platzierten eins bis acht der Vorrunde spielen Play-offs nach dem Modus "Best of Three".
Viertelfinale:
Spielpaarungen: 1 - 8; 2 - 7; 3 - 6; 4 - 5
Termine: 19.02. / 24.02. / 26.02.2006
Halbfinale:
Die Spielpaarungen ergeben sich aus den Siegern des Viertelfinales. Der in der Vorrunde am
besten platzierte Verein spielt gegen den in der Vorrunde am schlechtesten platzierten
sowie der am zweitbesten platzierte Verein gegen den in der Vorrunde am zweitschlechtesten
platzierten Verein.
Termine: 05.03. / 10.03. / 12.03.2006
Finale und Platz 3 + 4:
Termine: 19.03. / 24.03. / 26.03.2006
Der Bayerische Meister hat das Anrecht sich zur Aufnahme in eine ESBG-Liga zu bewerben.
Abstiegs-Playdown-Runde
Die Platzierten neun bis 16 der Vorrunde spielen Play-downsnach dem Modus "Best of Three".
Halbfinale:
Spielpaarungen: 9 - 16; 10 - 15; 11 - 14; 12 - 13
Termine: 19.02. / 24.02. / 26.02.2006
Die vier Sieger der Halbfinalbegegnungen werden nach ihrer Platzierung in der Vorrunde auf die Ränge neun bis zwölf gesetzt.
Finale:
Termine: 05.03/10.03./12.03.2006
Das Finale bestreiten die Verlierer des Halbfinals. Der in der Vorrunde am besten platzierte Verein spielt gegen den in der Vorrunde am schlechtesten platzierten Verein sowie der am zweitbesten platzierte Verein der Vorrunde gegen den am zweitschlechtesten platzierten Verein. Die beiden Verlierer der Finalpaarungen sind Direktabsteiger in die Landesliga. Die Sieger werden nach ihrer Platzierung in der Vorrunde auf die Plätze 13 und 14 eingestuft.
In allen Fällen hat in den Spielen eins und drei einer Paarung immer der besser platzierte Verein der Vorrunde Heimrecht.
Erding will zurück in die Erfolgsspur
Erding, 11. Januar Nach dem mäßigen Auftakt ins Jahr 2006 wollen die Puckjäger des TSV Erding am kommenden Wochenende wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. So empfängt der TSV am Freitag um 20 Uhr den ERC Sonthofen und reist am Sonntag zum Tabellenletzten SVG Burgkirchen. Spielbeginn ist hier um 17.15 Uhr. Mit den Bulls aus Sonthofen gastiert der Vierzehnte der Bayernliga in Erding. Das Team von Trainer Wittmann spielt bisher weit unter seinen Möglichkeiten und konnte erst in den letzten Wochen den Anschluss an den achten Tabellenplatz herstellen. Nach einer schweren Verletzung war die Saison für den Sonthofener Kontingentspieler Kevin O'Flaherty schon vorzeitig beendet. Als Ersatz konnten die Allgäuer den Slowaken Peter Kotlarik unter Vertrag nehmen, der am letzten Wochenende auch gleich maßgeblich Anteil an den Siegen gegen den EV Pegnitz und den EC Pfaffenhofen hatte. Gegen die körperlich robust agierenden Bulls kam der TSV im Hinspiel nicht über ein 2:2 hinaus. Gar eine Heimniederlage setzte es in der Hinrunde gegen den Gegner vom Sonntag, den SVG Burgkirchen. Die Kelten belegen zwar aktuell den letzten Tabellenplatz, doch ist dies auch auf eine nicht enden wollende Verletztenmisere zurückzuführen. Auch wenn insbesondere die Piskunov Brüder Sergej und Alexej immer für Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgen, sind die Kelten in der Breite wohl zu dünn besetzt, um die Ausfälle adäquat ersetzen zu können. Für den TSV Erding zählt in beiden Partien nur ein Sieg, denn die Luft zu Platz acht wird nach der Heimniederlage gegen den Deggendorfer SC immer dünner.
Nur drei gesunde Verteidiger
Königsbrunn, 11. Januar Nach den zwei Auftakterfolgen im Jahr 2006 stehen für den ESV Königsbrunn am kommenden Wochenende erneut Spiele der ganz schweren Kategorie auf dem Programm. Am Freitagabend ist der Deggendorfer SC um 20 Uhr zu Gast in der Königsthermeneishalle, am Sonntag müssen die Pinguine um 18 Uhr beim TSV Peißenberg antreten. Kopfzerbrechen bereitet Trainer Marian Hurtik und dem sportlichen Leiter Gerhard Härtl die Situation in der Abwehr. Ronald Juchems sollte bereits wieder im Training sein, allerdings laboriert er an einer schweren Entzündung im frisch operierten Ellbogen und fällt voraussichtlich weitere vier Wochen aus. Auch Simon Arzt wurde zurückgeworfen, denn sein Gips wurde lediglich erneuert. Härtl schätzt, daß die Saison für den Verteidiger vorbei ist. Stefan Härtl ist weiterhin schwer angeschlagen. Neben seiner angebrochenen Rippe und den Problemen im Fuß- und Beinbereich, kommt nun noch ein schwerer Bluterguß im Unterarm dazu. Dieser hatte zur Folge, dass einige Adern im Arm geplatzt sind und sich daraufhin Blut gesammelt hat. Dieses wurde im am Mittwoch vom Teamarzt entfernt. Härtl wird erneut auf die Zähne beißen und den Pinguinen zur Verfügung stehen. Juniorenkapitän Florian Mayer, der mittlerweile den Anschluss an die erste Mannschaft gefunden hat und definitiv zum Einsatz käme, muss erneut mehrere Male beim Training passen, da er sich in der Ausbildung befindet und diese selbstverständlich vorgeht, wie auch die Verantwortlichen betonen. Somit stehen mit Conti und Kastenmeier nur zwei Verteidiger mit vollen Kräften zur Verfügung, dazu kommt Juniorenverteidiger Ruben Wolf. Stefan Schnabel kämpft immer noch mit den Auswirkungen seiner langen Verletzungspause.
Zwei Termine für Heimspiele in Berchtesgaden fixiert
Bad Reichenhall, 9. Januar Zwei von drei Heimspielen des EAC Bad Reichenhall in der Abstiegsrunde der bayrischen Landesliga sind terminiert worden. Die Partien gegen den SC Forst am Sonntag, 15. Januar, und gegen den SC Reichersbeuern am Sonntag, 5. Februar, finden jeweils um 17 Uhr in Berchtesgaden statt. Das ausgefallene Auswärtsspiel dem DEC Frillensee-Inzell wird am Freitag, 10. Februar, um 20 Uhr nachgeholt. Nur für das Heimspiel gegen Inzell wurde bislang noch kein Termin gefunden. Mittlerweile liegen neben den Einladungen zu Benefizspielen aus Rosenheim, Amberg und Bad Liebenzell auch Einladungen zu einem Benefizturnier mit mindestens sechs Teams aus der Regionalliga NRW in Herne am 1. und 2. April und zu einem Benefizspiel der Eintracht Frankfurt in Verbindung mit den Profifussballern der Hessen vor. Zudem hat Hockeyweb.de dem EAC eine Spende über 500 Euro zum Erhalt des Eishockeysports in Bad Reichenhall zugesichert. So wie es aussieht, können die Reichenhaller Spieler am Dienstag unter polizeilicher Aufsicht die Kabinen räumen und somit gleich am Mittwoch mit einer Trainingseinheit beginnen. Wo, entscheidet sich am Dienstagnachmittag.
Nur noch zwei Punkte Rückstand auf Rang acht
Schongau, 9. Januar Die Serie der EA Schongau in
der Bayernliga hält. Nach dem Fehlstart zu Saisonbeginnn haben die Mammuts mittlerweile
das Mittelfeld erreicht und liegen nur noch zwei Punkte hinter Rang acht, der nach den 30
Spielen der Hauptrunde zur Teilnahme an den Play-offs berechtigt. Am Wochenende folgte dem
5:1 (0:1, 4:0, 1:0)-Heimsieg gegen die Wanderers Germering ein überraschender 1:0 (0:0,
0:0, 1:0)-Auswärtssieg gegen den Tabellendritten ECDC Memmingen. Mit vier
"Bilderbuch"-Toren im Mittelabschnitt machte die EAS das zerfahrene
Anfangsdrittel gegen Gemering mit dem bösen Fehlpass zum 0:1 vergessen. Im Schlussdrittel
sicherte der fünfte Treffer den Erfolg endgültig. Mathieu Fleury, Björn Michels, Robert
Kinker und Matthias Brod legten mit ihren Toren zur 4:1-Führung den Grundstein zum
Erfolg, ehe Manfred Eichberger den Sach zu machte. Strafen: Schongau 16 + 10 (Kinker),
Germering 14 + 10 (Lindner) + 5 + Spieldauer (März). Zuschauer: 300.
Mit konsequenter Defensivarbeit und einem hervorragend aufgelegte Martti Hirvonen im Tor
siegte die EA Schongau beim heimstarken Tabellendritten Memmingen. Und das obwohl die
Mammuts von den beiden Schiedsrichtern nicht gerade "gut" behandelt wurden. 24 +
10 Strafminuten der EAS stehen beim ECDC Memmingen nur 14 Minuten gegenüber. Daher hatten
die Hausherren auch optisch mehr Spielanteile (44:30 Torschüsse) - jedoch mit
konsequentem Forechecking der Mammuts wurde der Spielaufbau der Memminger immer wieder
frühzeitig gestört und auch Fehler im Spielaufbau erzwungen, die immer wieder zu
gefährlichen Kontern genutzt werden konnten. Bis zur 57. Minute jedoch ohne zählbaren
Erfolg - dann endlich erlöste Manfred Eichberger die mitgereisten Schongauer Fans. Bei
dem Konter wurde sein Schussversuch zwar von einem zurückgeeilten Verteidiger gestoppt,
doch der Schongauer Stürmer holte sich die freiliegende Scheibe zurück und vollendete
zum Siegtreffer für die EAS . Strafen: Memmingen 14, Schongau 24 + 10 (Resch). Zuschauer:
910.
Fehlstart ins Jahr 2006
Erding, 9. Januar Der TSV Erding scheint sich auch im neuen Jahr gegen Mannschaften der unteren Tabellenregion der Bayernliga schwer zu tun. So gesehen beim Auswärtsspiel in Peißenberg, als die Herzogstädter nicht über ein 5:5 hinaus kamen. Fast schon traditionell musste Erding wieder in der ersten Spielminute das 0:1 hinnehmen. In der Folge konnten zwar Martin Schneider und Stefan Breiteneicher das Spiel drehen, doch glich Peißenberg wieder aus. Dieses Spielchen sollte sich auch bis zum Ende fortsetzen. Erding ging noch weitere dreimal durch Alexander Gantschnig, Robert Steinmann und Stefan Breiteneicher in Führung, aber der TSV Peißenberg erzielte auch immer wieder den Ausgleich. Am Ende trennte man sich leistungsgerecht 5:5. Und auch das Heimspiel gegen den Deggendorfer SC ging in die Hose. Nach 60 Minuten konnten die Niederbayern einen verdienten 4:0-Sieg feiern. Erding dagegen blieb im zweiten Heimspiel in Folge ohne Torerfolg. Die 550 Zuschauer in der Erdinger Eissporthalle sahen zunächst zwei ausgeglichene Drittel, in denen die kompakt stehende Deggendorfer vor allem durch Konter gefährlich waren. Der TSV Erding zeigte sich zwar engagiert, doch ein Tor gelang der Steer-Truppe abermals nicht. Der Deggendorfer SC hingegen konnte seine Chancen konsequent in Tore umwandeln und führte nach 40 Minuten durch Pongratz mit 1:0. Im letzten Spielabschnitt schien sich der TSV in sein Schicksal ergeben zu haben, denn es lief fast gar nichts mehr. So waren die Tore zum 0:2 (Urschel) und 0:3 (Pongratz) nur eine Frage der Zeit. Das 0:4 (Stern) resultierte schließlich noch aus einem Empty-Net-Goal. Zu allem Überdruss verletzte sich Alexander Gantschnig schwer an der Schulter und wird wohl längere Zeit nicht zur Verfügung stehen. Alles in allem hat sich der TSV aus den ersten beiden Spielen des neuen Jahres sicherlich mehr als nur einen Punkt erwartet.
Unnötige Niederlage gegen Schongau
Memmingen, 9. Januar Am vergangnen Sonntag kreuzten die Memminger Indians ihre Schläger mit der EA Schongau. Vor 910 Zuschauern, darunter die Sponsoren des ECDC, taten sich die Hausherren über das gesamte Spiel hinweg sehr schwer gegen engagiert zu Werke gehende Mammuts und unterlagen schließlich mit 0:1 (0:0, 0:0, 0:1). Zu Beginn der Partie erspielten sich die Spieler von Trainer Michael Bielefeld zwar optische Feldvorteile, doch Zählbares sprang dabei nicht heraus. Vor allem zwischen der achten und elften Spielminute hatten die Indians eine ganze Reihe hochkarätiger Einschussmöglichkeiten. Das eigene Unvermögen und vor allem ein glänzend aufgelegter Martti Hirvonen im Gehäuse der EAS verhinderten jedoch den Führungstreffer für die Indians. Danach kamen auch die Gäste immer wieder zu Möglichkeiten. Vor allem bei schnellen Vorstößen waren sie gefährlich. Im Mitteldrittel zeichnete sich dann dasselbe Bild. Memmingen zwar am Drücker, doch die EAS stand sehr diszipliniert in der Defensive. Zur Hälfte der Partie egalisierten sich beide Teams immer mehr. Das Spiel verlor mit zunehmender Zeit an Tempo. Erst im Schlussabschnitt wurde die Begegnung wieder rassiger. Genau wie sein Gegenüber erwischte auch Indians-Goalie Reiner Vorderbrüggen einen Klassetag und konnte ein ums andere Mal seine Klasse unter Beweis stellen. Die Angriffsformationen der Indians taten sich sehr schwer und fanden nur selten ein Mittel gegen die taktisch und kämpferisch überzeugenden Gäste. Zu pomadig und ideenlos rannten die Memminger in Richtung EAS-Tor. Kam es dann doch zu einer Gelegenheit war der beste Man auf dem Eis, Schongaus Torhüter Hirvonen zur Stelle. Wie sooft in solchen Begegnungen waren es dann die Gäste die das erste und einzige Tor der Partie erzielten. Bei einer 1:1-Situation prallte der Puck unglücklich von Markus Keintzels Knie ab, sprang Manfred Eichberger direkt auf die Kelle, und dieser konnte den chancenlosen Vorderbrüggen zum entscheidenden 0:1 überwinden. Die Indians versuchten dann noch mit der Brechstange doch noch einen Punkt in der Maustadt zu behalten, doch der Abwehrriegel der Mammuts hielt an diesem Abend. Tor: 0:1 (56:27) Eichberger. Strafen: Memmingen 14, Schongau 24 + 10 (Resch). Zuschauer: 910.
Pinguine bessern Heimbilanz weiter auf
Königsbrunn, 9. Januar Der ESV Pinguine Königsbrunn konnte am Sonntagabend seine Heimbilanz weiter aufbessern. Gegen den TuS Geretsried gewann der ESV mit 5:2 (2:1, 2:0, 1:1). "Mit einer positiven Angst sind wir ins Spiel gegangen, schließlich haben wir das Hinspiel mit 3:9 verloren", sagte ESV-Trainer Marian Hurtik nach Spielende. Die Angst dauerte 59 Sekunden. Dann jubelten Spieler und Fans das erste Mal. Dominik Hägele leitete eine erneute bärenstarke Leistung aller rot-weißen Akteure ein. Nur vier Minuten später erhöhten die Pinguine auf 2:0. Andreas Schwimmbeck staubte einen Abpraller des Geretsrieder Torwartes ab. Bis zur achten Spielminute waren die ESVler das klar überlegene Team. Dann musste ein Pinguinakteur auf die Strafbank und dies nutzten die Gäste zum überraschenden Anschlusstreffer. Im zweiten Drittel zeigten die Brunnenstädter, warum sie derzeit gut drauf sind. Vor allem die bisher auftrumpfende erste Reihe der Gäste, die bislang auf 108 Punkte kam, konnte im gesamten Spiel keinen Stich setzen. In der 29. Minute war es erneut Dominik Hägele, der das 3:1 erzielte. Danach fielen die Gäste vor allem durch Unsportlichkeiten auf. Nachdem innerhalb von vier Minuten gleich fünf Spieler des TuS die Strafbank besuchten, konnte der ESV das Ergebnis weiter erhöhen. Zum dritten Mal an diesem Abend hieß der Torschütze Dominik Hägele. Im letzten Abschnitt waren die Königsbrunner weiterhin das bestimmende Team, auch wenn es die Mannschaft nach der schweren Freitagspartie in Dorfen ein wenig ruhiger angehen ließ. In der 46. Minute trumpfte der Kapitän auf. Vom Bullypunkt weg natzte Roland Hanemann die gegnerische Abwehr samt Torwart und erzielte das 5:1. Den Gästen gelang nur noch das 2:5 durch Tauber. Tore: 1:0 (1.) Hägele, 2:0 (5.) Schwimmbeck, 2:1 (9.) Campell, 3:1 (30.) Hägele, 4:1 (37.) Hägele, 5:1 (46.) Hanemann, 5:2 (53.) Tauber. Strafen: Königsbrunn 15 + 5 + Spieldauer (Gossmann), Geretsried 30.
Black Hawks beim 3:2 im Pokal voll gefordert
Passau, 9. Januar Knapp waren Spiele mit Passauer Beteiligung in dieser Saison nur selten. Doch diesmal mussten sich die Black Hawks beim knappen 3:2 (1:1, 0:1, 2:0)-Sieg in der zweiten Runde des Bayernkrug-Pokals mächtig strecken, um den ESV Buchloe, auf den Passau auch in der Bayernliga-Aufstiegsrunde trifft, zu besiegen. Von der ersten Minute an entwickelte sich ein schnelles und engagiert geführtes Eishockeyspiel. Nach 28 Sekunden bereits die erste Strafzeit für die Passauer. Wegen Behinderung musste Stefan Girster in die Kühlbox, ihm folgte kurz später auch der Buchloer Ex-Profi Ferdinand Speckkamp. Es sollten nicht die letzten Strafminuten in dieser über weite Strecken überhart geführten Partie sein. Kaum wieder vollzählig, bewies der Rekonvaleszent Helmut Kößl, wie wichtig er für sein Team ist. Unhaltbar setzte er die Scheibe in der dritten Spielminute zum 1:0 für die Hausherren ins lange Eck. Kaum eine Minute später ein kapitaler Stellungsfehler in der Hawks-Verteidigung, Simmler nutzte den Alleingang zum Ausgleich für die Allgäuer. Was dann folgte war ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Ein Tor gab es aber erst im Mitteldrittel. Buchloe ging durch Hubner 2:1 in Führung. Nach etlichen Strafzeiten auf beiden Seiten gingen die Passauer disziplinierter in den Schlussabschnitt. Erich Fries glich die Partie in der 45. Miunute aus. Gästegoalie Florian Warkus musste drei Minuten vor dem Ende vom Eis, nachdem ihn Hawks-Neuzugang Vladimir Kraus mit einem Schlagschuss an der Schulter getroffen hatte. Letztlichg machte Rainer Schuster den knappen Sieg in der 58. Minute perfekt. Das Pokal-Rückspiel steigt am 27. Januar in Buchloe. Am Sonntag steht aber erst einmal das erste Spiel der Aufstiegsrunde gegen den ERSC Ottobrunn auf dem Plan. Strafen: Passau 34 + 5 + Spieldauer (Penzkofer), Buchloe 32 + 5 + Spieldauer (Horvath).
Auf dem Boden der Tatsachen
Augsburg, 9. Januar Lange dauerte es,
doch kurz vor dem Jahreswechsel war es soweit. Der Bezirksligist EG Woodstocks Augsburg
feierte mit dem 8:2 (2:1, 5:0, 1:1)-Erfolg beim EC Senden den ersten Saisonsieg. Zum
ersten Mal in der Saison leisteten sich die Woodstocks keine Auszeit. Ganz im Gegenteil.
Im Mitteldrittel legten die Augsburger mit fünf Toren den Grundstein zu den ersten zwei
Punkten in dieser Saison. Schnell wurden die Woodstocks im neuen Jahr aber wieder auf den
Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die 1:17 (0:3, 1:10, 0:4)-Blamage gegen den EV Bad
Wörishofen war eine der höchsten Niederlagen in der Vereinsgeschichte. Dabei hielten die
Woodstocks im ersten Drittel gegen den souveränen Tabellenführer noch gut mit. Doch im
Mitteldrittel brach das Unheil über die Woodstocks herein. Die Gäste um Spielertrainer
und Ex-Profi Jiri Kunce spielten die Gastgeber im Haunstetter Eisstadion an die Wand.
Sechs Tore in drei Minuten sprachen Bände. Auch danach ließ Wörishofen, mit vielen
bayernliga-erfahrenen Spielern gespickt, sehr zum Leidwesen der Woodstocks nicht locker.
EC Senden - EG Woodstocks Augsburg 2:8 (1:2, 0:5, 1:1). Tore: 0:1 Schäfer (2.), 1:1 Durst
(5.), 1:2 Gerstmayr (12.), 1:3 Fischer (27.), 1:4 Fischer (27.), 1:5 Plesch (35.), 1:6
Wacker (36.), 1:7 Schäfer (39.), 2:7 Stölzle (48.), 2:8 Gerstmayr (52.). Strafen: Senden
18+20, Augsburg 14+10.
EG Woodstocks - EV Bad Wörishofen 1:17 (0:3, 1:10, 0:4). Tore: 0:1 Kollmeder (7.), 0:2
Vail (7.), 0:3 Kunce (11.), 0:4 Schwarz (21.), 0:5 F. Kastenmeier (24.), 0:6 Thiel (24.),
0:7 Schweinberger (25.), 0:8 T. Kastenmeier (26.), 0:9 Kollmeder (27.), 0:10 Thiel (27.),
1:10 Fettinger (28.), 1:11 Kollmeder (33.), 1:12 T. Kastenmeier (36.), 1:13 Olbich (38.),
1:14 T. Kastenmeier (55.), 1:15 Mühlberger (55.), 1:16 Singer (57.), 1:17 Vail (59.).
Strafen: Augsburg 18 + 10 (Uhl) + Spieldauer (Richter), Bad Wörishofen 4.
Erste Niederlage nach sechs Siegen in Folge
Herrischried, 9. Januar Sechs Spiele hatte der EHC Herrischried zuletzt in Folge in der Landesliga Baden-Württemberg gewonnen. Zuletzt mit 7:6 gegen den FSV Schwennigen. Gegen den gleichen Gegner unterlag der EHC nun auswärts mit 1:5 (0:2, 0:3, 1:0). Dabei erspielten sich die Herrischrieder zunächst die besseren Chancen. Doch immer wieder mussten die Gäste mit den Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns hadern. So ging Schwenningen mit 5:0 in Führung. Nach 45 Sekunden im letzten Abschnitt erzielte Mike Klein den Herrischrieder Treffer. Tore: 1:0 (14.) Gross, 2:0 (16.) Kusenic, 3:0 (26.) Kusenic, 4:0 (27.) Zölle, 5:0 (35.) Rudel, 5:1 (41.) Klein. Strafen: Schwenningen 14, Herrischried 20 + 10 (von der Osten).
EAC macht weiter und bestreitet Benefizspiele
Bad Reichenhall, 9. Januar Das Ergebnis der heutigen Sitzung des EAC Bad Reichenhall brachte folgendes Ergebnis: Die Vorstandschaft und die geschlossene Mannschaft haben sich nach dem Einsturz der Eissporthalle, der 15 Menschenleben zum Opfer fielen, bereit erklärt, die Saison zu Ende zu spielen. "Dies ist auch ganz im Sinne des Vaters des 15-jährigen Nachwuchstorhüters des EAC und sicher auch im Sinne von Andy", erklärte Trainer Geri Wimmer in einer Pressemitteilung des Vereins. Außerdem hat sich die Mannschaft bereit erklärt, an sämtlichen Benefizspielen geschlossen teilzunehmen. Bereits am Sonntag, 29. Januar, um 18 Uhr findet das erste Benefizspiel beim Oberliga-Dritten Starbulls Rosenheim statt. Weitere Einladungen zu Benefizspielen liegen bereits vom ERSC Amberg und vom ESC Bad Reichenhall vor. Weitere Anfragen bezüglich Benefizspielen nimmt Trainer Geri Wimmer unter geriwimmer@wasi.tv entgegen, der die Partien koordiniert. Der EAC wird versuchen, allen Einladungen aus Deutschland und dem benachbarten Ausland nachzukommen. Das Team hat sich sogar bereit erklärt, an einem Wochenende regionsweise eine Art Benefiztournee mit bis zu drei (Freitag, Samstag, Sonntag) Spielen zu bestreiten. Natürlich werden auch Einladungen zu Spielen unter der Woche angenommen. Die hiefür anfallenden Buskosten werden durch einen Sponsor (www.hellyhansen.com) komplett übernommen. Die Vorstandschaft und der Trainer arbeiten daran, die restlichen drei Heimspiele in der Landesliga-Abstiegsrunde in der Nachbargemeinde Berchtesgaden austragen zu können. Sollte dies wider Erwarten nicht klappen, hat sich der TSV Trostberg angeboten und sofort unentgeltlich sechs Eiszeiten für Training oder Spiele zur Verfügung gestellt. Dieses Angebot wurde angenommen und somit wird bereits die erste Eiszeit an diesem Freitag in Trostberg für ein Training in Anspruch genommen. Wo das erste Heimspiel am Sonntag gegen den SC Forst stattfindet, steht bis dato noch nicht fest. Der Nachwuchs des EAC bekam Trainingseinladungen vom EV Berchtesgaden und von den Red Bulls Juniors aus Salzburg und wird diese bereits in der nächsten Woche dankend wahrnehmen. Der Nachwuchs wird ebenfalls seine Punkterunde zu Ende spielen. Zudem wurde der gesamte EAC-Nachwuchs zu einem Kurzwochenende nach Pisek (Tschechien) eingeladen. Ebenso gab es eine Einladung zum Länderspiel Österreich gegen Deutschland am 8. Februar in Salzburg von seiten der Vereinsführung der Red Bulls Salzburg. "Auf diesem Weg noch einmal Respekt und Anerkennung an alle, die helfen wollen", sagt Wimmer.
Hier nocheinmal die eingerichteten Spendenkonten:
1.) Für Opfer und Hinterbliebene:
Bayerisches Rotes Kreuz (BRK),
Kto. 232 066, BLZ 710 500 00 Sparkasse Berchtesgadener Land
Für Spenden aus Österreich und dem Ausland:
Bank: Sparkasse Berchtesgadener Land
IBAN: DE60710500000000232066
BIC: BYLADEM1BGL (Ort: Bad Reichenhall)
2.) Für die Erhaltung des Eishockey-Sports in Bad Reichenhall:
Föderverein des Eishockeysports in Bad Reichenhall,
Kto. 817 643, BLZ 710 500 00 Sparkasse BGL
Österreich oder Ausland:
iban: DE93710500000000817643
bic: BYLADEM1BGL
Mit einem 3:1 gegen Fürstenfeldbruck ins neue Jahr
Deggendorf, 8. Januar Mit guten Nachrichten konnte der Deggendorfer SC in das Jahr 2006 starten, denn Trainer Toni Brenner konnte zum ersten Mal wieder auf einen Kader von 19 Spielern zurückgreifen. Und das lohnte sich. Denn der DSC gewann gegen den EV Fürstenfeldbruck mit 3:1 (1:0, 0:0, 2:1). Von der ersten Minute an war der Deggendorfer SC konzentriert bei der Sache, und die drei Sturmreihen machten Druck auf die Oberbayern. Aber die Torchancen konnten nicht genutzt werden. Erst in der elften Minute, als Michael Winnerl nach einem Laufduell die Scheibe erobern konnte und der Fürstenfeldbrucker Torwart auch auf die Scheibe ging, war es für Karlheinrich Stern ein Leichtes, den Pass von Michael Winnerl ins leere Tor der Fürstenfeldbrucker zu schieben. In der Folge kamen die Oberbayern auf, aber ein überragender Kevin Kühnhackl hielt seinen Kasten sauber. Tore gab es erst wieder im Schlussabschnitt. Roman Schreyer erhöhte in der 36. Minute auf 2:0. Der EVF spielte nun offensiver und verkürzte in der 50. Minute durch Michael Hallmann auf 1:2, Michael Winnerl machte jedoch gut zwei Minuten später alles klar. Am Donnerstag den 12. Januar findet um 19.30 im Sportcafe Eisstadion der zweite Fanstammtisch des Deggendorfer SC statt. Tore: 1:0 (10:23) Stern (Winnerl), 2:0 (45:30) Schreyer (Urschel, Kulzer), 2:1 (49:57) Hallmann (Dornbach/4-4), 3:1 (52:01) Winnerl (Stern). Strafen: Deggendorf 10, Fürstenfeldbruck 8. Zuschauer: 400.
Termine für Auf- und Abstiegsrunden in Bayern
München, 7. Januar Die Termine für die Auf- und Abstiegsrunden der Landesliga Bayern sowie für Meister- und Platzierungsrunde der Bezirksliga Bayern-Nord stehen fest. Die Termine für den EAC Bad Reichenhall in der Gruppe Süd der Abstiegsrunde der Landesliga Bayern sind unverbindlich.
Landesliga Bayern:
Aufstiegsrunde
Landesliga
Bayern: Abstiegsrunde
Bezirksliga
Bayern, Gruppe Nord, Meister- und Platzierungsrunde
Indians verlieren das Spitzenspiel
Memingen, 7. Januar Einen denkbar schlechten Start in das neue Jahr hat der ECDC Memmingen zu verzeichnen. Im Spitzenspiel der Bayernliga beim Höchstadter EC unterlagen die Indians deutlich mit 4:8 (1:1, 1:5, 2:2) und rutschten in der Tabelle auf den dritten Rang zurück. Eigentlich begann das Match für die Indians ganz ordentlich. In der ersten Minute traf Ingo Nieder gleich den Pfosten. Besser machte er es in der vierten Minute, als er mit einem haltbaren Schuss Goalie Kai Fischer überwand und den ECDC mit 1:0 in Führung brachte. Doch danach drückten die Alligatoren immer mehr auf das Tor von Goalie Reiner Vorderbrüggen. Bei eigener Überzahl konnte Vorderbrüggen ein Break der Franken gerade noch retten. Aber in der zehnten Minute war es Zbynek Kukacka, der den verdienten Ausgleich erzielte. Danach waren die Gastgeber überlegen und hatten deutlich mehr Spielanteile. Der zweite Abschnitt begann mit einem Paukenschlag. Weil Memmingen zu spät aufs Eis zurückkam, verordnete das Schiedsrichtergespann eine Zwei-Minuten-Strafe, die Trainer Michael Bielefeld nach dem Spiel ziemlich sauer aufstoss. "So was habe ich in meiner Laufbahn als Spieler und Trainer noch nie erlebt. Da müssen wir durch das halbe Stadion zum Eis laufen und dann bekommen wir eine Strafe." Nur kurze Zeit später, nach dem die Strafzeit abgesessen war, waren die Indians erneut in Unterzahl. Verteidiger Daniel Sikorski erzielte das 2:1 für die Hausherrn vor 853 Zuschauern. Danach brach das Unheil über die Indians herein. Immer wieder tauchte die erste Reihe der Höchstadter mit Kukacka, Ekrt, McKinley gefährlich vor dem Memminger Tor auf. Innerhalb von 102 Sekunden schraubten sie das Ergebnis mit drei Toren auf 5:1. Die zweite Situation, die Trainer Michael Bielefeld auf der Pressekonferenz sauer machte, war die Strafe an Stefan Mayer, die er bekam, weil der Schläger eines Höchstadter Spieler in der Bande steckte. Dieses erneute Überzahlspiel nutzte Jamie McKinley zur 6:2-Führung. Eine Minute vorher traf Sergejs Boldavesko zum 5:2. Nach diesem desolaten Drittel drohte der ECDC in ein Debakel zu laufen. Doch im letzten Abschnitt gaben sie sich kämpferisch und hielten das Ergebnis. Zunächst verkürzte Martin Löhle auf 6:3. Doch durch einen erneuten Abwehrschnitzer fiel das 7:3 durch Kukacka. Den Schlusspunkt in dieser Partie setzten die Indians. Ingo Nieder erzielte das 8:4, nachdem zuvor erneut Jamie McKinley auf Höchstadter Seite traf. Michael Bielefeld: "Unsere erste Reihe war heute nicht in der Form, wie wir sie kennen." Memmingen verlor also etwas zu deutlich im Spitzenspiel und rutschte auf Rang drei ab. Noch was zu Statistik: Dies waren im übrigen die meisten Gegentreffer des ECDC in einem Spiel seit dem 22. November 2002, als der ECDC damals in Denklingen mit 6:8 verlor. Tore: 0:1 (3:31) Nieder, 1:1 (9:07) Kukacka (McKinley, Ekrt), 2:1 (24:48) Sikorski (Cerny, Kustow, 5-4), 3:1 (30:31) Hiendlmeyer, 4:1 (30:55) Kukacka (Ekrt), 5:1 (32:13) Ekrt (Schmidhuber, 4-4), 5:2 (35:18) Boldavesko (Keintzel, Löhle, 5-4), 6:2 (36:32) McKinley (Schmidhuber, Sikorski, 5-4), 6:3 (42:35) Löhle (Keintzel), 7:3 (46:56) Meyer (Endt, Hiendlmeyer), 8:3 (52:30) McKinley (Ekrt, Kukacka), 8:4 (56:47) Nieder (Becherer). Strafen: Höchstadter 14 + 10 (Schmidhuber), Memmingen 14 + 10 (Becherer). Zuschauer: 853. (ba)
Aufwärtstrend geht weiter
Königsbrunn, 7. Januar Weiter auf dem Weg nach oben ist der ESV Pinguine Königsbrunn, denn nach einem erfolgreichen Dezember begann das neue Jahr mit einem 5:4 (1:0, 0:2, 4:2)-Auswärtssieg beim ESC Dorfen. Rund 50 mitgereiste Pinguinfans machten das Spiel von Beginn an zu einem Heimspiel auf den Rängen. Und ebenso präsentierten sich die Pinguine. Sofort wurde das Kommando übernommen. In der vierten Minute kam es allerdings zu einer ersten brenzligen Situation, denn gleich zwei ESVler mussten kurz hintereinander auf der Strafbank Platz nehmen. Doch die Pinguine zeigten eine grandiose Defensivleistung und überstanden die zwei Minuten schadlos. Im Gegenzug mussten in Minute acht und neuen zwei Spieler der Gastgeber Strafen absitzen. Und dies nutzten die Königsbrunner zur Führung. Andreas Schwimmbeck erzielte den ersten Pinguintreffer im Jahr 2006. Nun entwickelte sich ein schön anzusehendes Bayernligaspiel, denn beide Teams suchten ihr Heil in der Offensive. Bis Ende des ersten Drittels konnte allerdings keiner aus teilweise sehr guten Torchancen Kapital erzielen. Zu Beginn des zweiten Drittels schienen die Pinguine noch in der Kabine, denn anstatt weiterhin defensiv sicher zu stehen und die Initiative zu übernehmen, ließen es die Rot-Weißen zu, dass der ESC einen massiven Angriffswirbel entfachte. Drei Minuten konnte sich der ESV mit Befreiungsschlägen retten, allerdings war das 1:1 in der 24. Minute vollkommen verdient. Auch danach waren die Jungs von Trainer Marian Hurtik von der Rolle und in der 26. Minute nutzte Dorfen dies zur Führung. Erst zur Mitte des Drittels fanden die Brunnenstädter langsam in das Spiel zurück und zum Ende des Drittels waren die ESVler klar überlegen, versäumten es aber den Ausgleich zu erzielen. Im letzten Drittel waren die Pinguine feldüberlegen, mussten aber immer wieder aufpassen, nicht durch Konter den frühzeitigen K.o. zu erhalten. In der 49. Minute nahm das Spektakel seinen Lauf, denn Adrian Geiss stocherte den Puck mit dem Glück des Tüchtigen zum 2:2 über die Linie. Nur 66 Sekunden später hämmerte Marek Cmunt die Scheibe dermaßen auf das Tor, dass der Dorfener Torwart, von dessen Maske der Puck ins Tor prallte, kurzzeitig zu Boden ging. Es ging nun Schlag auf Schlag. Nur 37 Sekunden danach musste der Dorfener Angermeier mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe wegen Stockstichs zum Duschen. Dies nutzte erneut Marek Cmunt zum 4:2 - 29 Sekunden nach der Hinausstellung. Nach dem Tor wurde das Tor des ESC verschoben und Verteidiger Weinzierl verlor die Nerven, als er wild protestierte und das Tor in Richtung Schiedsrichter umwarf. Daraufhin wurde auch er mit zwei Zehn-Minuten-Strafen - also einer automaischen Spieldauer - vom Feld geschickt. Doch zur Überraschung aller kam Dorfen zurück und erzielte immer noch in Unterzahl spielend den erneuten Anschluss in der 54. Minute. In der 58. Minute dachten die meisten, dass die Pinguine das Spiel in der Tasche hatten, denn Kapitän Roland Hanemann traf zum 5:3. Aber Dorfen schlug nur 30 Sekunden später mit dem 4:5 zurück. Nun hatte der ESV noch zwei brenzlige Minuten zu überstehen, bevor Team und Fans den wichtigen Sieg feiern konnten. Tore: 0:1 (11.) Schwimmbeck, 1:1 (24.) Tengler, 2:1 (26.) Haider, 2:2 (49.) Geiss, 2:3 (50.), 2:4 (52.) Cmunt, 3:4 (54.) Koller, 3:5 (58.) Hanemann, 4:5 (59.) Poetzel. Strafen: Dorfen 8 + 5 + Spieldauer (Angermeier) + 10 + Spieldauer (Weinzierl), Königsbrunn 12.
EAC trauert um seinen Schüler-Torhüter
Bad Reichenhall, 5. Januar Schock und Entsetzen lähmt Bad Reichenhall. Mittlerweile besteht die traurige Gewissheit, dass die zuletzt noch vermissten vier Menschen ebenfalls unter dem eingestürzten Dach der Eissporthalle gestorben sind. Die Zahl der Opfer wuchs damit auf 15 an. Besonders viele Kinder und Jugendlichen verloren bei dem Unglück ihr Leben. Auch der Landesligist EAC Bad Reichenhall trauert - doch nicht nur um seine Mitbürger. Denn Andreas Jahn, Torhüter der EAC-Schülermannschaft, starb in den Trümmern der Eissporthalle. Ersten Meldungen zu Folge habe Andreas die warnende SMS mit der Absage des Nachwuchstrainings nicht mehr erreicht. Wie so oft war er bereits lange vor dem Training in der Eissporthalle. "Zutiefst betroffen sind wir in Gedanken bei den Umgekommenen, den Angehörigen der Opfer", erklärt der Verein auf seiner Homepage unter www.eac1997.de. Dabei danken die Vereinsverantwortlichen den vielen Helfern: "Unser Respekt, unsere Anerkennung und unser Dank gilt allen Hilfsorganisationen, die unermüdlich im Rettungseinsatz waren. Der EAC Bad Reichenhall bedankt sich ganz herzlich bei allen, die auf unserer Homepage ihre Anteilnahme und Mitgefühl übermittelt haben. Diese große Solidarität hat uns tief bewegt." Auf etlichen Seiten kondolierten Eishockeyspieler und Fans im virtuellen Gästebuch der Vereinshomepage. Fast alle Spieler und auch Trainer Gerry Wimmer beteiligten sich an der Lichterkette für die Opfer. Wimmer war es auch, der den EAC-Schal vor das Rathaus legte, um den die EAC-Mitglieder und Bad Reichenhaller Bürger Kerzen im Schnee aufstellten. Erst langsam befreien sich die Menschen aus der Umklammerung des Schocks, Trauer wird sie sicher noch lange erfüllen. Viele Vereine, darunter auch der Oberligist Starbulls Rosenheim, haben den Landesligisten zu einem Benefizspiel eingeladen.
Noch unklar ist, wie es für sportlich für den EAC Bad Reichenhall weitergeht - weitergehen kann. Am Sonntag stünde das erste Spiel in der Landesliga-Abstiegsrunde beim DEC Frillensee-Inzell an. Dort werden die Spieler aber - zumindest zu diesem Zeitpunkt - nicht antreten. Auf einer Mannschaftssitzung soll geklärt werden, ob das Team weitermacht. Nach einer Meldung der lokalen Presse habe sich Gerry Wimmer für ein Weitermachen ausgesprochen. Ausweichen könnte der EAC ins benachbarte Salzburg nach Österreich oder auch nach Berchtesgaden. Noch gilt es aber, den Schock zu bewältigen und die Trauer zu verarbeiten.
Derweil wurden zwei Spendenkonten eingerichtet:
1.) Für Opfer und Hinterbliebene:
Bayerisches Rotes Kreuz (BRK), Kto. 232 066, BLZ 710 500 00 Sparkasse Berchtesgadener Land
2.) Für die Erhaltung des
Eishockey-Sports in Bad Reichenhall:
Föderverein des Eishockeysports in Bad Reichenhall, Kto. 817 643, BLZ 710 500 00
Sparkasse BGL
Spitzenspiel in Höchstadt
Memmingen, 5. Januar Nach der einwöchigen Pause zwischen den Feiertagen geht es für den ECDC Memmingen in der Bayernliga gleich mit dem Spitzenduell der beiden Topteams in Höchstadt weiter. Am Sonntag empfangen die Indians um 18:30 Uhr die EA Schongau in heimischer Halle. Gute Erinnerungen haben die Indians an beide Wochenendgegner. Gab es doch in der Vorrunde gegen beide Teams Siege und zugleich das erste 4-Punkte Wochenende in der noch jungen Bayernliga-Laufbahn. Zwei Drittel der Vorrunde sind nun also absolviert und das letzte beginnt gleich mit dem Spitzenspiel. Letzte Saison trennten Memmingen und Höchstadt noch zwei Spielklassen. Nach dem Abstieg der Franken und dem Aufstieg der Indians stehen sie nun zusammen mit dem EHC Waldkraiburg als Trio an der Spitze der Bayernliga. Der HEC hat seine Mannschaft nach dem Abstieg gezielt verstärkt. Unter anderem wechselte der Topscorer Jamie McKinley aus Schweinfurt zu den "Alligators". Mit 99 Toren haben sie nach 20 Spieltagen nicht nur die Spitzenposition sondern auch den besten Sturm der Liga und standen in der gesamten Saison nur an zwei Spieltagen nicht unter den ersten Drei der Tabelle. Eigentlich ein Grund wieder nach höherem zu streben. Aber die Verantwortlichen um Präsident Axel Rogner legten dem einen Riegel vor und stellten beim Verband einen Aufstiegsverzicht. Trotzdem wollen sie aber Bayerischer Meister werden. Bester Skorer bei den Alligatoren ist momentan der Deutsch-Tscheche Martin Ekrt mit 39 Punkten. Augenblicklich trennen beide Teams nur einen Punkt voneinander. Bei einem Sieg in Höchstadt könnte der ECDC also zum dritten Mal in dieser Saison auf die "Pole-Position" der Bayernliga vorrücken. Bei einer Niederlage droht langsam das Abrutschen in der Tabelle, denn die Verfolger Erding (Rang 4) und Dorfen (5.) rücken immer näher. Zuletzt setzte es auswärts für die Indians drei Niederlagen in Folgen. Sehr heimstark präsentierte sich der ECDC in letzter Zeit. Am Sonntag kommt mit der EA Schongau eine Mannschaft aus dem hinteren Region der Tabelle an den Hühnerberg. Die Oberbayern haben bislang in dieser Saison noch kein Spiel auswärts gewonnen und stehen auf Rang 14. So gesehen eigentlich eine "leichte Beute" für die Indians. Aber in den diesjährigen drei Vergleichen (zwei Freundschafts- und ein Punktspiel) ging der ECDC zwar zweimal als Sieger vom Eis, aber jeweils nur mit einem Tor Unterschied. Einmal verspielten die Indians sogar einen Drei-Tore Vorsprung. Man ist also gewarnt. Ein Wiedersehen gibt es mit dem Ex-SCM Spieler Matthias Brod. Erfolgreichster Skorer der "Mammuts" ist der Kanadier Mathieu Fleury mit 20 Punkten. Verzichten muss Trainer Michael Bielefeld in beiden Spielen neben dem Langzeitverletzten Holger Völk auch auf Stürmer Christian Augst, der sich im letzten Heimspiel eine Leistenzerrung zuzog und voraussichtlich drei Wochen ausfallen wird. Zudem fehlt Juniorenstürmer Armin Ullmann, der wegen beruflichen Verpflichtungen derzeit nicht trainieren kann. "Die Pause hat uns gut getan. Wir werden wieder voll angreifen.", so Bielefeld. (ba)
Richtungsweisende Spiele
Königsbrunn, 5. Januar Nach einer elftägigen Spielpause greift der ESV Pinguine Königsbrunn am kommenden Wochenende in der Bayernliga wieder ins Geschehen ein. Mit dem Freitagabendspiel beim ESC Dorfen, Spielbeginn ist 20 Uhr, beginnt für die Pinguine das letzte Drittel der regulären Punktspiele. Zu diesem Spiel setzt der Fanclub Pinguin-Rednecks einen Fanbus ein. Der fährt, entgegen der ersten Ankündigung, um 16:45 Uhr vom Thermenparkplatz 1. Am Sonntag empfängt der ESV in der heimischen Königsthermeneishalle den TuS Geretsried. Beginn der Partie ist um 18 Uhr. Beide Spiele sind für die Brunnenstädter richtungsweisend, tabellarisch und moralisch. Dorfen belegt derzeit mit 22:18 Punkten Platz fünf, Geretsried mit 21:19 Punkten Platz sechs, die Pinguine mit 20:20 Punkten Platz sieben. Auf Platz elf beträgt der Vorsprung nur einen Punkt, der Rückstand auf Platz vier aber auch nur vier Punkte. Da der bisherige Saisonverlauf gezeigt hat, dass wirklich jeder jeden schlagen kann, könnten die Pinguine wichtiges Selbstvertrauen tanken, wenn gegen beide Gegner gepunktet würde. Gegen Dorfen unterlagen die Pinguine im Hinspiel mit der schlechtesten Heimleistung 1:3. Dabei zeigte sich vor allem, welchen Stellenwert der 36-jährige Routinier der Dorfener, Hans Haider, nach wie vor beim ESC besitzt. Ohne Haider läuft bei den Gastgebern nur wenig. Dies zeigt sich vor allem in der Scorerliste, in der der Dorfener Kapitän auf Platz neun zu finden ist. In bisher 19 Spielen erzielte Haider 37 Punkte. Zur Seite steht im vor allem Patrice Dlugos mit 25 Punkten aus 20 Spielen. Verstärkung zum Anfang des Dezembers erhielt der ESC durch den Kanadier Seth Gray, der ebenfalls bei den Pinguinen im Gespräch war, und bisher ordentlich gepunktet hat. Bei den Pinguinen ist die Stimmung trotz der Niederlage in Höchstadt nach wie vor locker und gelöst. Trainer Marian Hurtik nutzte das spielfreie Wochenende und trainierte noch einmal verschärft. Kapitän Roland Hanemann wurde unterdessen von der Bayernhockey.com zum Spieler des Monats Dezember gewählt. Am Sonntag können die ESVler eine weitere Hinspielniederlage vergessen machen. In Geretsried kassierten die Königsbrunner mit 3:9 die höchste Niederlage der Saison. Doch seit sieben Heimspielen sind die Pinguine ohne Niederlage. Zu hoffen ist, dass dieser Erfolg erneut vom Anhang der Pinguine honoriert wird und wieder zahlreiche Eishockeyfans den Weg in die Königsthermeneishalle finden. Fehlen werden den Pinguinen folgende Spieler: Juchems (Ellenbogenentzündung), Arzt (Mittelhandbruch), Holzmann (nur Sonntag, Studium), Gerstberger (Schulter) und Mayer (nur Freitag, beruflich).
Bayernkrug: Otto Keresztes will den Cup
Passau, 5. Januar Ein Pokalfight wird am Sonntag um 18:30 Uhr in der Passauer Eis-Arena erwartet. Mit dem ESV Buchloe treffen die Black Hawks in der laufenden Saison auf den wohl schwersten Gegner im Passauer Hexenkessel. Der Allgäuer Traditionsclub kann auf über 40 Jahre Eishockeygeschichte zurückblicken und feierte seine größten Erfolge in der Bayernliga und Regionalliga. Nachdem der ESV Buchloe in der vergangenen Landesliga-Saison hinter den Top-Teams Memmingen und Ulm zurückblieb, machte man sich diesmal schon Hoffnungen auf einen vorderen Platz. Nur knapp musste man dem EC 2000 Ulm/Neu-Ulm den Vortritt lassen und so treten die Buchloer nicht nur im Pokal gegen die Black Hawks an, sondern auch in der Aufstiegsrunde zur Bayernliga. "Wir können aus dem vollen Kader schöpfen und rechnen uns schon was aus", zeigt sich der Sportchef des ESV Buchloe, Warkus, optimistisch für sein Team und fügt hinzu: "Wenn's geht, wollen wir natürlich schon ins Endspiel." Der Optimismus kommt nicht von ungefähr, denn schließlich stehen gestandene Spieler der 2. Bundesliga im Team der Allgäuer. Sowohl Ferdinand Speckamp als auch Tobias Hubner kommen vom Zweitligisten ESV Kaufbeuren nach Buchloe. Topscorer ist jedoch Peter Klemm, der auch in der 1. Liga Süd beim EV Landsberg schon auf sich aufmerksam machte, und bisher in 14 Spielen 18 Tore erzielte. Da verwundert es nicht, dass man auf die Besetzung der Ausländerposition verzichtet, auch deshalb, weil der Verein mit 840 Mitgliedern von den Bambini bis zu den Senioren alle Mannschaften im Spielbetrieb hat. Das Potenzial ist also da im Allgäu und das wollen sie heuer nutzen. Prunkstück des Teams sind die Verteidigung und der starker Torhüter Florian Warkus (u.a. in der Oberliga bei der EA Kempten), sie ließen bisher nur 25 Gegentreffer zu. Auf der anderen Seite gibt sich aber auch Passaus Coach Otto Keresztes selbstbewusst. Seine Mannschaft hat konsequent und hart trainiert und möchte jetzt die Früchte ernten. Die nächste Runde zu erreichen, ist ein Minimalziel für die Black Hawks. Den Wettbewerb nehmen Mannschaft und Vorstand sehr ernst, am Ende ein Double (Aufstieg und Pokalsieger) in den Händen halten zu können, reizt doch enorm. In jedem Fall wird dieses Spiel ein echter Gradmesser für die Ambitionen um den Bayernligaaufstieg. Zum ersten Mal präsentiert sich der Slowake Vladimir Kraus im Passauer Trikot. Von ihm dürfen die Fans einiges erwarten, denn der pfeilschnelle Außenstürmer versteht auch seinen Körper richtig einzusetzen. Ob der Passauer Verteidiger Helmut Kößl schon wieder aufläuft, bleibt abzuwarten. Man darf also gespannt sein, sowohl auf den ersten Auftritt des 26-jährigen Slowaken, als auch vor allem wie spielstark sich der Gegner aus dem Allgäu tatsächlich präsentiert. "Ich bin der Meinung, dass der ESV Buchloe im Pokal und in der Aufstiegsrunde der am meisten unterschätzte Gegner ist. Alles spricht von Schweinfurt, Ulm, Nürnberg und Passau, das macht die Schwaben besonders gefährlich", zeigt sich Hawks-Chef Christian Eder etwas vorsichtig und hofft dennoch auf die nächste Runde, die ja auch aus finanzieller Sicht für die Black Hawks nicht uninteressant ist. Spielbeginn ist am Sonntag um 18:30 Uhr, die Kassen sind ab 17:30 Uhr geöffnet.
Kampf um Platz acht geht weiter
Erding, 4. Januar Nach der Spielpause über Sylvester startet die Bayernliga in das Jahr 2006. Dabei reist der TSV Erding am kommenden Freitag nach Peißenberg, Spielbeginn ist bereits um 17 Uhr. Am Sonntag um 20 Uhr kommt es dann in der Erdinger Eissporthalle zum Duell mit dem alten Rivalen aus Deggendorf. Der TSV Peißenberg spielt bisher eine äußerst durchwachsende Spielrunde. Zu Beginn konnte die Truppe von Norbert Strobl den Ausfall ihres stärksten Spielers Habart Wittlinger noch gut verkraften. Allerdings verlor die Mannschaft im Laufe der Saison Platz acht immer weiter aus den Augen und nachdem Wittlinger aus gesundheitlichen Gründen seine Laufbahn beenden musste, sahen sich die Verantwortlichen des TSV Peißenberg zum Handeln gezwungen. So verpflichtete man mit Josh Welter genau den Mann, der dem Team um Topscorer Willy Welsch zu fehlen schien. Kaum schlüpfte der Kanadier in das Trikot der Peißenberger stellte sich der Erfolg ein und ein Play-off-Platz liegt wieder im Bereich des Möglichen. Ein Blick auf die Scorerwertung zeigt wie stark der 23-Jährige ist denn er konnte in sechs Punktspielen beachtliche 15 Scorerpunkte für sich verbuchen. Der TSV wird also sicherlich an die Leistung aus dem Derby gegen den ESC Dorfen anknüpfen müssen, um die Punkte aus Peißenberg entführen zu können. Denn im Kampf um Platz acht darf sich die Truppe von Franz Steer bei der Ausgeglichenheit der Liga keine Verschnaufpause gönnen. Schon am Sonntag empfängt der TSV mit dem Deggendorfer SC einen weiteren Play-off-Kandidaten. Der Aufsteiger aus Niederbayern startete furios in die Saison und konnte auch den TSV Erding mit 3:1 besiegen. Doch eine Verletztenmisere stoppte die Erfolgsserie und ehe sich die Mannschaft von Toni Brenner versah, fand sie sich jenseits des achten Platzes wieder. Um den Ausfall des Schlüsselspielers Markus Meier kompensieren zu können, verpflichtete der Deggendorfer SC mit Thomas Kulzer einen starken Stürmer, der schon zu Oberligazeiten seine Schlittschuhe für die Niederbayern schnürte.
Termine für die Aufstiegsrunde der Black Hawks stehen fest
Passau, 3. Januar Am kommenden Sonntag beginnt die Aufstiegsrunde zur Bayernliga. Dabei stehen sich die unter anderem die Passauer Black Hawks und der ESV Buchloe in einer Gruppe gegenüber. Bevor es aber um Punkte geht, stehen sich beide Teams am Sonntag, 8. Januar, um 18:30 Uhr im Bayernkrug-Pokal gegenüber. Das Rückspiel in Buchloe steigt am 27. Januar. Am 15. Januar startet Passau schließlich in die Aufstiegsrunde. Zunächst ist ab 18:30 Uhr der ERSC Ottobrunn zu Gast. Für die Aufstiegsrunde bieten die Black Hawks Kartenpakete an. Alle drei Heimspiele gibt es für 15 Euro (Stehplatz) und 21 Euro (Sitzplatz). Somit bleiben die Eintrittspreise im Paket unverändert. Lediglich für Einzeltickets wird von den Black Hawks ein Topzuschlag von zwei Euro berechnet. Für Dauerkarteninhaber ändert sich nichts.
Derbytime im Icedome
Bad Kissingen, 3. Januar Das neue Jahr könnte im fränkischen Eishockey kaum spannender beginnen als mit dem Bayernkrug-Derby der Kissinger Wölfe gegen die Mighty Dogs Schweinfurt. "Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Wer weiß, was für uns drin ist?", meint Kissingens Pressesprecher Ingo Mattern. Favorit ist der ERV Schweinfurt, der derzeit um den Aufstieg in die Bayernliga kämpft. Dennoch will man den großen Nachbarn aus der Kugellagerstadt etwas ärgern und ihnen den Sieg nicht einfach schenken, auch wenn ein Triumph über die "mächtigen Hunde" eher unwahrscheinlich erscheint. Jedoch kann Rafael Popek nahezu auf den vollständigen Kader (mit Ausnahme der Langzeitverletzten) zurückgreifen.