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Kampf um Platz vier verloren
Reutlingen, 28. Februar Recht eindeutig fiel der Kampf um Platz vier der Landesliga Baden-Württemberg zwischen der TSG Reutlingen und dem EHC Herrischried mit einem 6:2 (2:0, 1:2, 3:0) zuungunsten der TSG aus. Die Reutlinger hatten von Beginn an Probleme mit den laufstarken Gästen. Die einzigen beiden Chancen durch Krhut und Schreiber gleich zu Beginn blieben ungenutzt. Die Reutlinger Stürmer taten sich nicht nur in den Anfangsminuten sichtlich schwer in des Gegners Drittel zu gelangen, denn sie wurden sofort entsprechend bedrängt und zum unkontrollierten Abspiel gezwungen. Das aggressive Stören des EHC war letztlich der Schlüssel zum Erfolg der Gäste. So ging Herrischried noch vor der ersten Pause mit 2:0 in Führung. Danach lief es jedoch besser. Denn innerhalb von zwei Minuten stellten Martin Krhut und Philipp Seidemann den Ausgleich her. Über die erneute Herrischrieder Führung ärgerten sich die Reutlinger, da sie vor dem 2:3 ein Foul monierten. Der Ärger darüber brachte der TSG noch eine zehnminütige Disziplinarstrafe ein. Danach lief bei den Gastgebern nichts mehr. Im Schlussabschnitt zeigte sich das gleiche Bild wie im ersten Drittel. Durch den Kräfteverschleiß konnte die TSG den schnellen Kontern des EHC nur wenig entgegensetzen. Drei weitere Treffer zum 2:6-Endstand waren die Folge. Nach der Niederlage gegen den direkten Konkurrenten steht die TSG immer noch auf Platz fünf der Tabelle. Aber auch dieser Platz ist noch nicht gesichert. In jedem Fall müssen im letzten Heimspiel der Saison gegen den ESV Hügelsheim 1b, das auf den 12. März, 19:15 Uhr, vorverlegt wurde, drei Zähler her, denn in der letzten Partie der Saison in Heilbronn wird für die TSG wohl nichts zu holen sein.
Das "doppelte Lottchen" steigt in die Bayernliga auf
Ulm/Neu-Ulm, 27. Februar Ulm liegt in Baden-Württemberg, die etwas kleinere Nachbarstadt Neu-Ulm dagegen in Bayern. Und dennoch gehören Ulm und Neu-Ulm zusammen. Gerade im Eishockey. Als dem alten EC Ulm/Neu-Ulm in der Oberliga die Luft ausging, besann sich der Verein seiner baden-württembergischen Wurzeln und stieg als EC Atlantis Ulm/Neu-Ulm zügig in die Oberliga auf und ging wieder baden. Danach entschied man sich für den bayrischen Landesverband. Eine gute Entscheidung, sich langsam im Rahmen starker Teams erneut zu etablieren. Diese Entwicklung krönte der EC 2000 Ulm/Neu-Ulm am Sonntagabend. Nach dem 3:2 (1:1, 1:1, 1:0)-Hinspielsieg vor 1000 Zuschauern in Neu-Ulm gewannen die River Hawks auch das zweite Aufstiegsspiel diesmal beim ERV Schweinfurt mit 3:2 (2:2, 0:0, 1:0) und stehen damit als Aufsteiger in die Bayernliga fest. Zweimal liefen die River Hawks im Hinspiel einem Rückstand hinterher. Manfred Jorde und Bernd Hefele erzielte jeweils den Ausgleich. Stanislav Picha sorgte schließlich mit dem 3:2 für den ersten Sieg. Doch freuen konnte er sich nicht lange. Ein Stockschlag brachte ihm erst eine Spieldauerstrafe ein. Als er sich darüber ärgerte, erhöhten die Schiedsrichter auf Matchstrafe. Dennoch sicherte sich der ECU in Schwinfurt den Aufstieg. Und das zweite Spiel wurde die Partie von Michael Hlozek und Goalie Markus Waldherr. Nachdem Hlozek alle drei Tore für Ulm/Neu-Ulm erzielt hatte, wurde es 41 Sekunden noch einmal richtig spannend. Penalty für Schweinfurt! Doch Waldherr wurde nach Holzek zum Helden des Spiels, parierte den Strafschuss und der ECU 2000 stand als Aufsteiger in die Bayernliga fest. Nun steht für die Ulmer noch das Finale um die Landesliga-Meisterschaft an: Hawks gegen Hawks. Denn die River Hawks treffen auf die Black Hawks der EHF Passau. Um Platz drei spielen der ERV Schweinfurt und der EHC 80 Nürnberg. Dabei geht es um das erste Nachrückerrecht, sollte doch noch ein Platz in der Bayernliga frei werden.
Black Hawks stürmen in die Bayernliga
Passau, 27. Februar Es ist vollbracht. Mit zwei Siegen im Play-off-Halbfinale um den Aufstieg in die Bayernliga fuhren die Passau Black Hawks den größten Erfolg in der noch jungen Vereinsgeschichte ein. Dem 2:1-Sieg beim EHC 80 Nürnberg folgte ein 4:2-Sieg. Und damit machten die Passauer den Aufstieg in die Bayernliga klar. Nach der Schlusssirene verwandelten die Passauer Fans ihr Stadion in ein Tollhaus. Mit Tränen des Glücks in den Augen lief der Passauer Erfolgscoach Otto Keresztes nach dem Schlusspfiff auf das Eis um seinen Spielern danke zu sagen. Die hatten sich schon längst mit Sektflaschen eingedeckt, um auch ihrem Coach eine ordentliche Dusche zu verpassen. Es sollte nicht der einzige bleiben, der an diesem Abend eine unfreiwillige Ladung Sekt abbekam. Davor jedoch standen 120 Minuten spannendes Play-off-Eishockey zweier spielstarker Landesligateams. Am Freitag in Halle 2 der Nürnberg-Arena begannen die Young Tigers wie die Feuerwehr. Schnell, spritzig und auch technisch sehr versiert zeigten die Franken warum sie zurecht im Halbfinale standen. Mit einem Mann mehr auf dem Eis dauerte es nur etwas mehr als drei Minuten bis zur Führung der Hausherren. Schmidt stocherte den Puck in einer unübersichtlichen Situation ins Passauer Gehäuse. Auch danach bestimmte zunächst Nürnberg das Spiel, weitere Großchancen landeten jedoch in den sicheren Fängen von Passaus Goalie Daniel Huber. Wie ausgewechselt kamen die Hawks nach der ersten Pause aus der Kabine. Jetzt gewannen die EHF auch die Zweikämpfe, agierten deutlich couragierter und erarbeiteten sich Chancen en masse. Allein der erfolgreiche Torabschluss blieb noch aus. Das änderte sich im Schlussdrittel. Christian Penzkofer übernahm jetzt das Zepter und leitete auch gleich den hochverdienten Ausgleich durch Christian Setz 46 Spielminuten ein. Weiterhin blieben die Franken bei den pfeilschnellen Vorstößen brandgefährlich, doch insgesamt wirkten die jungen Tiger jetzt angeschlagen. Als Blueliner Helmut Kößl mit einem Schlagschuss auf 2:1 in der 57. Minute stellte, ernteten die Hawks ihre verdienten Früchte für viel Einsatz in Form von zwei Punkten aus der Noris. 48 Stunden später standen sich beide Mannschaften in der ausverkauften Passauer Eis-Arena erneut gegenüber. Duplizität der Ereignisse, denn erneut schaffte das Team von Stan Mikulenka die Führung. Zuvor hatten Andreas Toth und Stefan Stummvoll die Riesenchance zur Führung. Beide blieben bei Alleingängen auf das Tor von Daniel Sellerer nur zweiter Sieger. Die Führung des EHC zur ersten Drittelpause war glücklich, jedoch nicht ganz unverdient. Mit einem Paukenschlag in Form eines unhaltbaren Schlagschusses von Stummvoll begann das zweite Drittel. Unhaltbar donnerte der 25-jährige Stürmer die Scheibe ins Nürnberger Netz. Als Christian Setz im Doppelpack (46., 49.) auf 3:1 erhöht schallte es schon: "Nie mehr Landesliga!" im Rund der Eis-Arena. Eine unüberhörbar saftige Kabinenansprache von Mikulenka in der zweiten Pause zeigte Wirkung bei den Franken. Jetzt drehten die Young Tigers nochmals auf und wurden in der 54. Minute auch mit dem Anschlusstreffer belohnt. Der jedoch kam zu spät, auch die frühe Herausnahme des Torhüters brachte den Frankens nichts Gutes. Im Gegenteil, Vladimir Gomow fuhr, ohne Nerven zu zeigen, in der 59. Minute auf das Tor der Franken, umkurvte die Verteidiger und schob die Scheibe ins leere Tor. Spätestens jetzt glich die rappelvolle Eis-Arena einem Tollhaus. Nach dem Schlusspfiff der beiden gut leitenden Referees, stürmten die Fans das Eis und feierten noch lange mit ihrem Team. Im Finale wartet nun der zweite Aufsteiger in die Bayernliga, der EC 2000 Ulm/Neu-Ulm auf die Black Hawks. Das erste Spiel findet voraussichtlich am kommenden Freitag um 20 Uhr in Passau statt. Wegen gleichlaufender Veranstaltungen ist ein Tausch der Heimrechte jedoch noch nicht ausgeschlossen.
Saison für die Pinguine beendet
Königsbrunn, 27. Februar Schluss. Aus. Vorbei. Eine 2:5 (0:2, 2:2, 0:1)-Niederlage beendet für den ESV Pinguine Königsbrunn die Saison im entscheidenden Play-off-Viertelfinalspiel beim TSV Erding. Auch zu Beginn des vierten Aufeinandertreffens in den letzten drei Wochen zeigte sich das gewohnte Bild. Erding begann druckvoll und äußerst engagiert. Dabei war aber zu erkennen, dass sich die ESVler immer besser auf die Spielweise der Erdinger einstellen konnten, so dass es bis zur fünften Spielminute dauerte, ehe innerhalb von elf Sekunden zwei Pinguinakteure auf der Strafbank Platz nehmen mussten. Doch dies meisterten die drei verbliebenen Spieler hervorragend, Clemens Heringer tat sein Übriges im Tor des ESV. Eine Sekunde vor Ablauf der zweiten Strafe passierte ein überflüssiges Missgeschick, denn anstatt die Scheibe aus dem eigenen Drittel zu schießen wurde der Puck vertändelt, und Erding konnte die 1:0-Führung erzielen. Nach dem Tor entwickelte sich ein munteres und vor allem faires Spiel mit klarer Überlegenheit des TSV, aber auch die Pinguine waren durchaus in der Lage nach vorne zu spielen. In der 16. Minute gelang Erding ein mustergültiger Angriff, der eiskalt zur 2:0-Führung vollendet wurde. Das zweite Drittel begann für die Königsbrunner schlecht, denn in der 23. Minute mussten erneut innerhalb von Sekunden zwei Spieler Strafen absitzen, die Folge war das 3:0. Nun dauerte es einige Minuten bis sich der ESV wieder gefunden hatte, aber dann schien mit einem Mal der Schalter umgelegt worden zu sein. In der 31. Minute nahm sich Kapitän Roland Hanemann ein Herz, drang ins gegnerische Verteidigungsdrittel ein und überwand mit einem satten Schuss ins obere Eck den TSV-Torwart zum 1:3. Nur zwei Minuten später konnte Marek Cmunt den Anschlusstreffer zum 2:3 erzielen. Erding geriet nun mächtig unter Druck und das Spiel stand auf Messers Schneide. Die Pinguine erspielten sich einige hochkarätige Chancen, konnten diese aber nicht nutzen. Der Super-Gau kam 28 Sekunden vor Drittelende. Erding kam gefährlich vor das Tor der Pinguine und konnte das 4:2 erzielen. Das war eine Hypothek für die Brunnenstädter, die nicht mehr zu knacken sein sollte. Im letzten Drittel waren die Pinguine die überlegene Mannschaft. Allerdings blieb Erding, wie in den bisherigen Spielen, mit Kontern gefährlich. Minute um Minute und damit auch die Hoffnung auf eine Wende verrannen. Fast zwei Minuten vor Ende beorderte Trainer Marian Hurtik Clemens Heringer vom Eis um mit einem weiteren Angreifer das Wunder zu schaffen. Doch wirklichen Druck konnten die Pinguine nicht mehr aufbauen. Stattdessen konnte Erding im dritten Versuch die Scheibe im leeren Tor des ESV unterbringen und dessen Schicksal besiegeln. Nun ist die Saison offiziell beendet. Am 11. März können alle Königsbrunner Fans das Team noch einmal spielen sehen, denn der ESV trifft auf das Allstar-Team von Andi Römer, der sein Abschiedsspiel in der Königsthermeneishalle gibt. Tore: 1:0 (7.) Triller, 2:0 (16.) Schütz, 3:0 (24.) Gantschig, 3:1 (31.) Hanemann, 3:2 (33.) Cmunt, 4:2 (40.) Schneider, 5:2 (60.) Gerbl. Strafen: Erding 20, Königsbrunn 18 +10 (Härtl).
6:2-Sieg zum Saisonabschluss
Herrischried, 27. Februar Einen guten Saisonabschluss legte der EHC Herrischried aufs Eis. In der Landesliga Baden-Württemberg gewannen die White Stags gegen die TSG Reutlingen auswärts mit 6:2 (2:0, 1:2, 3:0). Dabei ging der EHC stark ersatzgeschwächst in die Partie, sodass Spielertrainer Dusan Houska trotz einer Handverletzung ran musste. Nach einige Reutlinger Chancen zu Beginn bestimmten die Gäste das Spiel. Felix Ullrich und Klaus Bremenkamp besorgten die 2:0-Führung zur ersten Pause. Im Mittelabschnitt gerierten die White Stags allerdings unter Druck. Schon nach 50 Sekunden verkürzte die TSG auf 1:2. Rund eine Minute stand fiel sogar der Ausgleich für Reutlingen. Doch der EHC fing sich wieder und ging noch vor der zweiten Pause erneut durch Felix Ullrich in Führung. Der Schlussabschnitt gehörte den Herrischriedern. Dousan Houska und wieder Ullrich und Bremenkamp machten alles klar. Mit diesem Sieg haben sich die Stags den vierten Platz in der Abschlusstabelle gesichert. Tore: 0:1 (9.) Ullrich, 0:2 (14.) Bremenkamp, 1:2 (21.) Kruth, 2:2 (23.) Kruth, 2:3 (34.) Ullrich (Sennhauser), 2:4 (47.) Houska, 2:5 (47.) Ullrich, 2:6 (55.) Bremenkamp (Ullrich). Strafen: Reutlingen 18 + 10 (Seidemann), Herrischried 18. Zuschauer: 100.
TSV Erding zieht ins Halbfinale ein
Erding, 27. Februar Nachdem der TSV Erding das erste Spiel im Play-off-Viertelfinale gegen den ESV Königsbrunn deutlich mit 4:1 für sich entschieden hatte, ging Spiel zwei mit 1:2 verloren. Doch am Sonntag machten die Erdinger den Einzug ins Halbfinale perfekt. Das entscheidende Spiel der Best-of-Three-Serie ging in Erding mit 5:2 an den TSV. In der gut gefüllten Königstherme von Königsbrunn zeigten die Erdinger Puckjäger ein starkes erstes Drittel. Die gefährliche ESV-Reihe mit Hanemann, Cmunt und Hägele wurde fast vollständig ausgeschaltet und mit dem 1:0 durch Daniel Krzizok waren die Herzogstädter nur noch 40 Minuten vom vorzeitigen Halbfinaleinzug entfernt. Doch ab dem zweiten Spielabschnitt verlor der TSV den Faden und die Königsbrunner kamen immer besser in die Partie. So erzielte Marek Cmunt in Unterzahl den 1:1-Ausgleich und zog kurz darauf nur knapp am Gehäuse von Stefan Horneber vorbei. Auch wenn beide Seiten keine hundertprozentigen Chancen hatten, waren die Pinguine dem 2:1 näher als der TSV. Zehn Minuten vor Spielende war es schließlich Max Holzmann, der durch einen verdeckten Schuss den ESV Königsbrunn mit 2:1 in Führung brachte. Obwohl der TSV in der verbleibenden Spielzeit noch mal alles versuchte, konnten die Pinguine den knappen Vorsprung über die Zeit retten und so ein Entscheidungsspiel erzwingen. Beim Show-down um den Einzug in das Halbfinale sorgten knapp 700 Zuschauer für eine tolle Play-off-Stimmung in der Erdinger Eissporthalle. Trainer Franz Steer konnte wieder auf dem am Freitag schmerzlich vermissten Kapitän Michael Multhammer zurückgreifen, im Tor vertraute er abermals Stefan Horneber. Wie in den letzten Heimspielen gegen den ESV Königsbrunn kam der TSV druckvoll aus der Kabine und schnürte die Pinguine in ihr Drittel ein. Folgerichtig erzielte der TSV in Person von Christoph Triller auch die 1:0-Führung. Nachdem die gut agierenden Schiedsrichter beiden Mannschaften die eine oder andere Überzahl ermöglicht hatten, konnte Axel Schütz nach tollem Zuspiel von Stefan Peipe auf 2:0 erhöhen. Im Mitteldrittel knüpfte die Steer-Truppe zunächst an die engagierte Leistung der ersten 20 Minuten an und mit dem 3:0 durch Alexander Gantschnig schien das Spiel entschieden. Doch zwei Nachlässigkeiten nutzten die Pinguine durch Marek Cmunt und Roland Hanemann eiskalt aus und verkürzten auf 3:2. Das Spiel war nun an Spannung kaum mehr zu überbieten. Königsbrunn setzte den TSV in dieser Phase stark unter Druck und es war dem stark haltenden Stefan Horneber zu verdanken, dass der ESV nicht zum Ausgleich kam. 30 Sekunden vor Drittelende erlöste Martin Schneider die grün-weißen Anhänger und stellte mit einem sehenswerten Schuss den alten Torabstand wieder her. Im letzten Drittel hatten die Pinguine zwar optisch mehr vom Spiel, doch ein Tor wollte der Truppe von Marian Hurtik nicht mehr gelingen. Für die endgültige Entscheidung sorgte schließlich Dominik Gerbl der mit einem Empty-Net-Goal den 5:2-Endstand herstellte. Letztlich zog der TSV verdient in das Halbfinale der Bayernliga ein. Aufgrund einer sehr kompakten Mannschaftsleistung, einer starken Defensive und eines schnellen Offensivspiels zwangen sie den starken Gegner aus Königsbrunn in die Knie. Im Halbfinale wartet nun mit dem EHC Waldkraiburg ein alter Rivale. Die Löwen setzten sich in zwei Spielen gegen den Deggendorfer SC durch und wollen nun Revanche für das letzt jährige Ausscheiden nehmen. Das erste der möglichen drei Spiele steigt am Sonntag, 5. März, in Waldkraiburg. Zum zweiten Spiel kommt es am Freitag, 10. März, um 20 Uhr in der Erdinger Eissporthalle. Nicht mehr mit von der Partie wird dann allerdings Axel Schütz sein, der für ein Jahr nach Kanada "umsiedelt", um dort ein Praktikum zu absolvieren.
Schwarze Minute beendet Indians-Saison
Memmingen, 27. Februar Mit einer 2:5 (1:1, 1:3, 0:1)-Niederlage beim EV Fürstenfeldbruck verabschieden sich die Memminger Indians aus ihrer Premierensaison in der Bayernliga. Dem ECDC war es in beiden Viertelfinal-Partien nicht möglich, den Gegner ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Zu Beginn merkte man beiden Teams die Anspannung an. Es wurde überlegt und kontrolliert agiert, um dem Gegner nicht ins offene Messer zu laufen. Fürstenfeldbruck erwies sich danach als engagierter und spritziger. Schnelle Gegenstöße brachten die Indians-Verteidigung um Kapitän Helge Pyka immer wieder ins Wanken. Das 1:0 fiel in der elften Spielminute. Etwas glücklich bugsierte Rudi Simm die Scheibe zwischen zwei Memminger Verteidigern durch und netzte zur Führung für die Hausherren ein. Die Indians dadurch offensichtlich wachgerüttelt kamen danach besser ins Spiel und erspielten sich nun ihrerseits gute Tormöglichkeiten. In der 19. Minute dann der verdiente Ausgleich für die Gäste. Andreas Börner traf wie schon im ersten Spiel für seine Farben. Zum ersten Pausentee war also alles ausgeglichen im eisigen Freiluftstadion zu Fürstenfeldbruck. Anfang des Mitteldrittels nahmen die Indians zunehmend das Heft in die Hand. Als Waldemar Dietrich in der 26. Minute die Rot-Weißen mit 2:1 in Front brachte, keimte beim Memminger Anhang Hoffnung auf. Doch lange währte diese Freude nicht. Innerhalb von nur 49 Sekunden schraubten die Crusaders in der 32. Minute das Ergebnis auf 4:2. Stehend K.o. präsentierten sich die Memminger, die ihre Fans damit in einen Schockzustand versetzten. Schreiber, Dornbach und Mascall ließen sich von den Zuschauern feiern. Fürstenfeldbruck beschränkte sich nun darauf, den Vorsprung zu verwalten, kam allerdings immer wieder durch Konter zu gefährlichen Chancen. Angetrieben von ihrem starken Kapitän Schreiber boten die Brucker eine herzhafte und engagierte Vorstellung. Im Schlussdrittel agierten die Indians pomadig und ideenlos. Zu keiner Zeit hatte man das Gefühl, dass die Bielefeld-Schützlinge die spielerischen und kämpferischen Reserven aufbringen, um die Partie für sich zu entscheiden. Gegen Ende gab es noch die große Chance zum Anschlusstreffer, doch Severin Dürr im Brucker Kasten war auf seinem Posten. Die Indians versuchten es nun mit der Brechstange, und Reiner Vorderbrüggen verließ sein Tor zu Gunsten eines sechsten Feldspielers. Wie schon im Hinspiel war es Manfred Schreiber, der mit seinem Empty-Net-Goal den Schlusspunkt unter diese Play-off-Serie setzte. Der EV Fürstenfeldbruck zieht als verdienter Sieger ins Halbfinale ein. Tore: 1:0 (10:38) Simm (Helfrich, Dürr), 1:1 (18:19) Börner (Keintzel, Mayer), 1:2 (25:10) Dietrich (Löhle, Boldavesko), 2:2 (31:03) Schreiber (Gerber, Geuß), 3:2 (31:26) Dornbach, 4:2 (31:52) Mascall (Vilgertshofer, Hacker), 5:2 (59:41) Schreiber (ENG). Strafen: Fürstenfeldbruck 12, Memmingen 16. Zuschauer: 500. (bd)
DSC ist ausgeschieden
Deggendorf, 26. Februar Bis zur 46. Minute sah es so aus, als könne der Deggendorfer SC ein drittes Play-off-Viertelfinalspiel beim EHC Waldkraiburg erzwingen. Doch am Ende unterlag der DSC mit 2:4 (1:1, 0:0, 1:3) und schied aus. Die Gastgeber mühten sich von Beginn an, hatten einige Chancen, doch in Unterzahl erzielte Rainer Zerwesz die 1:0-Führung der Gäste (9.). Nach diesem Gegegntor machten die Deggendorfer mehr Druck, und nur 34 Sekunden später war es Markus Weinzierl, der mit einem Schuss von der blauen Linie den Ausgleich zum 1:1 erzielte. Der offene Schlagabtausch setzte sich auch im zweiten Drittel fort, aber keine der beiden Mannschaften konnte etwas Zählbares erzielen. Im letzten Drittel dauerte es bis zur 44. Minute, bis wieder ein Torjubel zu hören war. Aber in den 90 Sekunden waren es sogar drei Tore, die erzielt wurden. Zu erst war es Waldkraiburg, das durch Tobias Hanöffner auf 1:2 stellte. Aber genau im Gegenzug erzielte Karl-Heinrich Stern das 2:2. Aber wieder nur Sekunden später war es Dale Crombeen, der Waldkraiburg wieder in Führung brachte. Kurz vor Schluss nahm DSC-Trainer Toni Brenner Alex Zitzelsberger zu Gunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Tor. Aber zwölf Sekunden vor Schluss konnte Florian Feistl mit einem Weitschuss das 2:4 ins leere Tor der Deggendorfer erzielen. Tore: 0:1 (8:28) Zerwesz (Hanöffner, Crombeen/4-5), 1:1 (9:02) Weinzierl M. (5-4), 1:2 (43:48) Hanöffner (Feistl, Führmann), 2:2 (44:23) Stern (Obermeier, Sterz A.), 2:3 (45:05) Crombeen (Spindler, Zerwesz), 2:4 (59:48) Feistl (Bunck/ENG). Strafen: Deggendorf 12, Waldkraiburg 10. Zuschauer: 570.
Zurückgemeldet
Königsbrunn, 25. Februar Der ESV Pinguine Königsbrunn hat sich zurückgemeldet. Mit einem 2:1 (0:1, 1:0, 1:0)-Heimsieg am Freitagabend erkämpften sich die Pinguine im Bayernliga-Viertelfinale ein drittes und entscheidendes Play-off-Spiel in Erding. Dank der Unterstützung der Kreissparkasse Königsbrunn vermeldeten die Pinguine eine Rekordkulisse, so dass inklusive aller Nachwuchsspieler wohl um die 1000 Zuschauer in der Königsthermeneishalle begrüßt werden konnten. Trainer Marian Hurtik zeigte sich nach Spielende sichtlich zufrieden mit seiner Mannschaft und sparte nicht mit lobenden Worten. Doch lange Zeit hatte es schlecht für die ESVler ausgesehen. Gestartet mit einer Reihenänderung, Marek Cmunt tauschte mit Michael Polaczek, und der Maßgabe defensiv wieder sicherer zu stehen, begannen die Pinguine die Partie. Erding spielte wie gewohnt auf und sorgte früh für einige gute Gelegenheiten. Die erste Überzahl der Brunnenstädter wurde nicht genutzt und in der Folgezeit mussten zwei teils brenzlige Unterzahlspiele überstanden werden. Doch in der elften Minute fiel das, zu diesem Zeitpunkt verdiente, Führungstor für die Gäste. Erding hatte nun die Fäden in der Hand, denn mit dem Sieg im ersten Spiel und der erneuten Führung im Rücken mussten nun die Pinguine alles riskieren, um noch einmal eine Chance zu haben. Doch dies sollte erstmal nicht der Fall sein. Bis Drittelende waren Torchancen Mangelware und der Spielstand hatte Bestand. Den zweiten Abschnitt begannen die Pinguine in Unterzahl. Doch Marian Hurtik schien die richtigen Worte gefunden zu haben, denn den Pinguinen gelang es, durch aggressives Angreifen die Erdinger zu verunsichern. In der 22. Minute nutzte Marek Cmunt einen fehlgeschlagenen Ausflug des Gästetorhüters und erzielte in Unterzahl mit einem satten Schlagschuss den Ausgleich. Mitte des zweiten Drittels erzielten die Rot-Weißen das Führungstor, dass aus nicht erkenntlichen Gründen vom bis dato gut leitenden Schiedsrichtergespann aberkannt wurde. Doch die Pinguine ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen und erkämpften sich gegen schwächer werdende Gäste die optische Überlegenheit. Ein weiterer Treffer des ESV wurde zu Recht aberkannt, denn zuvor wurde der Gästetorwart von mehreren Spielern geradezu begraben. Bis Ende des Drittels konnte sich vor allem Torwart Clemens Heringer mehrmals auszeichnen. Im letzten Abschnitt fand minutenlang ein seltsames Spiel statt, denn keine Mannschaft wollte zu riskant spielen. Daraus folgend zogen sich die Teams in die eigenen Verteidigungsdrittel zurück und warteten auf Fehler des Andern. Lobend sei erwähnt, dass die Pinguine nur noch eine Strafzeit im Schlussabschnitt kassierten. In der 51. Minute war es dann soweit. Max Holzmann lupfte die Scheibe von der blauen Linie in Richtung Tor, ein Erdinger Verteidiger zog den Kopf beiseite und die Scheibe lag im Tor des verdutzten Erdinger Torhüters. Der Jubel war grenzenlos. Danach wurde die Spannung unerträglich. Die Gäste drängten auf das Tor der Pinguine, in dem Clemens Heringer über sich hinauswuchs. In der letzten Minute versuchte Erding alles und nahm den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Doch auch diese Maßnahme blieb wirkungslos. Nach Spielende konnte somit gefeiert werden. Außerdem wurde der wertvollste Spieler des Jahres der Pinguine vom Fanclub Pinguin-Rednecks ausgezeichnet. Die Wahl fiel in diesem Jahr auf Torwart Clemens Heringer, gefolgt von Roland Hanemann und Stefan Härtl. Tore: 0:1 (11.) Krzizok, 1:1 (22.) Cmunt, 2:1 (51.) Holzmann. Strafen: Königsbrunn 14, Erding 12.
Hoffen auf ein drittes Spiel
Deggendorf, 23. Februar Am Freitag kommt es in der Deggendorfer Eissporthalle um 20.15 Uhr zum zweiten Play-off-Viertelfinalspiel zwischen dem Deggendorfer SC und dem EHC Waldkraiburg. Nach der 1:6-Niederlage in Waldkraiburg war die Enttäuschung bei den Spielern sehr groß, da man zwei Drittel lang gut mithalten konnte und sich nur im Mittelabschnitt dem überlegenen Überzahlspiel der Oberbayern geschlagen geben musste. Das Team der Waldkraiburger ist gespickt mit überragenden Spielern. Im letzten Spiel war es Dale Crombeen, der vier der sechs Waldkraiburger Tore erzielen konnte. Aber auch Rainer Zerwesz und Philipp Spindler setzten sich gut in Szene. Es wird eine schwere Aufgabe für die Verteidiger des Deggendorfer SC werden, dass Offensivfeuerwerk der Oberbayern zu unterbinden. Bei den Deggendorfern sind bis auf Markus Meier, Karlheinz Pongratz und Andreas Müller alle an Bord.
Vorbei, bevor es losgeht?
Königsbrunn, 23. Februar Sind für den ESV Pinguine Königsbrunn die Play-offs vorbei, bevor sie wirklich losgehen? Das ist die Frage, der sich Mannschaft und Trainer energisch widersetzen. Am Freitagabend steht das zweite Spiel des Viertelfinales gegen den TSV Erding an. Spielbeginn in der Königsthermeneishalle ist um 20 Uhr. Vorweg geschickt sei noch einmal der Hinweis, dass es mit Hilfe der Kreissparkasse Königsbrunn gelungen ist, für dieses Spiel Freikarten für alle Königsbrunner Bürger und Eishockeyfans zur Verfügung zu stellen. Diese können in der Filiale Marktstraße 1 abgeholt werden. Bisher war die Resonanz sehr ordentlich, so dass mit einem vollen Stadion gerechnet wird. Am Sonntag unterlagen die Pinguine in Erding deutlich mit 1:4. Enttäuschend war dabei die Offensivleistung, denn wirkliche Torchancen waren absolute Mangelware. Trainer Marian Hurtik muss sich nun also etwas einfallen lassen, um die Mannschaft wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Die Trainingseindrücke, die sich in den vergangenen Tagen boten, lassen auf den Willen der Mannschaft schließen, das Play-off-Aus am Freitag zu verhindern. Gegen die kompakte Mannschaft der Weißbierstädter wird es definitiv darauf ankommen, dass die Pinguine von Beginn an hochkonzentriert und vor allem ohne Strafzeiten auftreten. Gerade in den letzten Spielen zeigten sich die Pinguine oftmals undiszipliniert und mit dem einen oder anderen Aussetzer, der in der starken Phase im Dezember und Januar nicht passiert ist. Die Mannschaft der Pinguine wird am Freitag erneut komplett spielen, die Langzeitverletzten ausgeschlossen. Dies bedeutet, dass Trainer Marian Hurtik drei komplette Blöcke samt Ersatzspielern zur Verfügung stehen. Erding wird ebenfalls mit dem Kader vom Sonntag antreten, so dass beide Teams wissen auf wen sie treffen. Für den Fall, dass es zu einem dritten Spiel in Erding kommt, setzt der Fanclub Pinguin-Rednecks einen Bus ein. Dieser fährt um 15.30 Uhr vom Thermenparkplatz 1. Dazu zeichnet der Fanclub am Freitagabend nach Spielende den wertvollsten Pinguinspieler der Saison aus, der im Vorfeld von den Zuschauern gewählt wurde.
Alles oder Nichts
Memmingen, 23. Februar Das zweite Spiel in der Play-off-Viertelfinale-Serie findet am kommenden Freitag um 20 Uhr in Fürstenfeldbruck statt. Bei einem Sieg der Memminger steigt das entscheidende dritte Spiel am Sonntag um 18:30 Uhr in Memmingen. Saisonende oder Halbfinale - das ist die Ausgangssituation beim ECDC Memmingen für das kommende Wochenende. Doch bevor die Indians an das Halbfinale denken können, müssen sie erst einmal den Ausgleich in der Serie erreichen. Und das geht nur am Freitag bei einem Auswärtssieg in Fürstenfeldbruck. Der zweite Vorstand Karl-Heinz Hefele ist sich der Sache sicher: "Wir fahren nach Fürstenfeldbruck um zu gewinnen. Am Sonntag wird es dann ein geiles drittes Spiel in Memmingen geben." Zum Auswärtsspiel wird es auf jeden Fall eine wahre Faninvasion geben. Rund 250 Memminger werden den Weg in die Münchner Vorstadt finden, um die Indians zu unterstützen. Diese Unterstützung hat der ECDC auch nötig, denn bei einer Niederlage würde es das vorzeitige Saisonende bedeuten. Das wäre natürlich bitter, nachdem in Memmingen gerade wieder eine kleine Euphoriephase entsteht. Am vergangenen Sonntag hatten die Indians bereits zum vierten Mal in dieser Saison über 1000 Zuschauer. Vorsitzender Helge Pramschüfer: "Ich hoffe, dass die Mannschaft über sich hinauswächst und das Memminger Publikum für das schwache Spiel am Sonntag entschädigt." Trainer Michael Bielefeld kann vermutlich auf alle Mann zurückgreifen. Lediglich Christian Augst ist immer noch angeschlagen. Er hat es zwar letzte Woche beim Heimspiel versucht, aber nach dem Aufwärmen waren die Schmerzen zu gross. Sollte der ECDC also in Fürstenfeldbruck gewinnen steht ein "finales" Spiel um den Einzug ins Halbfinale in Memmingen auf dem Spiel. (ba)
Erst eine Faninvasion, dann eine Fete im Icedome?
Schweinfurt, 23. Februar Statistiken lügen nicht. Obwohl neben dem ERV Schweinfurt auch der EHC 80 Nürnberg ein zweiter Verein der Landesliga Bayern-Nord die Aufstiegsspiele erreichte, schnitten die Teams aus der Weststaffel mit 34:14 Punkten insgesamt am besten ab. Das alleine und die souveränen 12:0 Punkte des EC Ulm/Neu-Ulm macht die River Hawks von der Donau rein gar nicht zum Außenseiter im Halbfinale und Aufstiegsduell gegen die Mighty Dogs, die am Freitag zunächst auswärts antreten müssen, das entscheidende zweite Match vor eigener Kulisse im Icedome bestreiten und dort am Sonntagabend den Aufstieg in die Bayernliga feiern wollen. "50 zu 50" schätzt ERV-Spielertrainer Sergej Waßmiller die Chancen ein, "weil wir ja auf eine gute Mannschaft treffen". Die Schweinfurter gewannen allerdings zwei der vier Partien gegeneinander in der Saisonvorbereitungsphase inklusive Runde eines im Bayernkrug-Pokal, schafften ein 6:6, unterlagen nur einmal knapp mit 3:4. Also ist der ERV wohl doch ein leichter Favorit. Zumal die Euphorie rund um die Dogs wieder mal ungeahnte Ausmaße annimmt. An die 2000 Zuschauer dürften es im Icedome am Sonntag ohnehin sein. "Aber wir werden wohl auch am Freitag ein Heimspiel auswärts haben", freut sich Sergej Waßmiller auf eine zu erwartende Faninvasion. Drei Busse sind seit Mittwoch gestopft voll, rund 250 Anhänger dürften sich zusätzlich noch in einer Karawane von Privat-Pkws auf den Weg nach Neu-Ulm machen. Bei beiden Teams scheinen alle Mann an Bord zu sein. Lediglich der bereits 40 Jahre alte Ex-Haßfurter Tomas Pokorny fällt bei den Ulmern sicher aus. Dabei müssen die Schweinfurter auf Seiten der River Hawks vor allem auf Michael Hlozek, Sohn des Trainers Stanislav, auf den wieder genesenen Top-Vorbereiter Michael Klein sowie auf die ebenfalls treffsicheren Manfred Jorde und Stanislav Picha. Mit Markus Haschka steht im Kader der Ulmer ein Spieler, der in der Saison 2000/2001 für den ERV aufs Eis ging. Der Gesamtsieger beider Partien steigt in die Bayernliga auf und trifft zudem im Finale um die Bayerische Landesligameisterschaft auf den Gewinner des Duells Nürnberg gegen Passau. Zwischen beiden Verlieren geht es im März um Rang drei, der nur im Eventualfall zum Aufstieg am Grünen Tisch berechtigen könnte. In Schweinfurt gibt es bis Sonntag, 17 Uhr, Karten im Vorverkauf im Burger-King direkt neben dem Icedome.
Reine Nervensache: Aufstiegsspiele gegen Nürnberg
Passau, Februar Sechs Monate stehen die Passau Black Hawks seit Saisonbeginn auf dem Eis, in 33 Spielen zeigten sie stets sehr starke Leistungen. Am Wochenende aber wird in nur zwei Spielen gegen den EHC 80 Nürnberg die Entscheidung um den Aufstieg in die Bayernliga fallen. Spiel eins steigt am Freitag, 20:30 Uhr, in Nürnberg. Die Entscheidung fällt am Sonntag im Rückspiel um 18:30 Uhr in Passau. Reine Nervensache eben. Die Pokalaufgabe lösten die Black Hawks gegen den ERC Lechbruck mit Bravour und stehen im Finale. Ungleich schwerer wird die Aufgabe am kommenden Wochenende gegen den EHC 80 Nürnberg in den Play-off-Spielen um den Aufstieg in die Bayernliga. Denn mit aller Macht wollen die Franken in die Bayernliga. "Wir können keine Konkurrenz zur DEL sein, da sind wir natürlich noch zu grün. Aber die Bayernliga wäre für unsere jungen Leute eine gute Vorbereitung für höhere Aufgaben", erklärt Michael Wanner von den Amateuren der Nürnberg Ice Tigers gegenüber der Nürnberger Zeitung und betont dabei wie wichtig ihm der Aufstieg ist. Einige seiner Cracks haben schon DEL-Luft geschnuppert oder aber in höherklassigen Teams gespielt. Als Vorbild sieht er die Eisbären Berlin, die ihre jungen Talente in der Oberliga ausbilden und ihnen dann nach und nach Spielpraxis in der DEL geben. Wanner sieht sein Team als Außenseiter, eines ist für ihn aber sicher: "Entscheidend ist das Heimspiel, denn beim Rückspiel in Passau erwarten uns 1500 bis 2000 Zuschauer." "Respekt ja, aber Angst haben wir keine vor den Nürnbergern" so Passaus Coach Otto Keresztes, wenn man ihn nach dem Gegner fragt. Mit Sondertrainingseinheiten überlässt Keresztes nichts dem Zufall und fordert von seiner Mannschaft höchste Konzentration vor "den Spielen des Jahres". Die Routine spricht für die Black Hawks, haben doch einige Spieler schon reichlich Erfahrung mit dem Druck von entscheidenden Play-off-Spielen. Auch die Arbeit in der Defensive scheint statistisch für die Mannschaft von Kapitän Helmut Kößl zu stehen. Während die Nürnberger Torhüter 38 Mal hinter sich greifen mussten, stehen bei den Hawks nur 20 Gegentore auf dem Papier der Vorrunde. Doch alle Statistik ist Schnee von gestern, entscheidend wird sein welche Mannschaft die größeren Reserven haben wird und vielleicht auch am Ende das Quäntchen Glück für den großen Erfolg hat. Der Verlierer der beiden Begegnungen hat nur am grünen Tisch noch Chancen den Aufstieg zu erreichen. In einem kleinen Finale hat der Sieger (Platz drei) die theoretische Chance, als Nachrücker in die Bayernliga einzuziehen. Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufstellen und ab 17.30 Uhr an den Passauer Arena-Kassen. Mit drei Fanbussen und vielen Privatautos wollen die Passauer Fans ihre Mannschaft in Nürnberg unterstützen. Wer noch dabei sein will, kann sich beim Fanclub letzte Plätze sichern: 0851-51003 oder 54802.
Sechs-Punkte-Spiel zum Saisonabschluss
Herrischried, 23. Februar Am kommenden Sonntag gastiert der EHC Herrischried zum letzten Eishockeyspiel in dieser Saison der bei der TSG Reutlingen. Mit einem Sieg könnten sich die White Stags den vierten Tabellenplatz sichern. Im Falle einer Niederlage könnte der EHC noch auf Platz fünf der Landesliga Baden-Württemberg abrutschen, da die TSG Reutlingen danach noch zwei Partien hat, um Punkte zu erkämpfen. Im letzten Jahr konnte man zu Hause wie auch auswärts gegen die Reutlinger jeweils mit 8:2 gewinnen. Allerdings wird es in dieser Spielzeit bestimmt nicht noch einmal so eine leichte Aufgabe mit einem ähnlichen Ergebnis werden. Reutlingen, auf Tabellenplatz fünf, steht in der Abwehr kompakt und lässt nur wenige Gegentore zu. Am vergangenen Sonntag konnten sie ein beachtliches Ergebnis gegen den Tabellenzweiten aus Bad Liebenzell erzwingen, in dem sie mit nur 3:5 zu Hause unterlagen. Gerade in diesem wichtigen Spiel müssen die White Stags auf ihre Torjäger Michael Klein, Hermann Steiert und Dirk Hierholzer verzichten. Zudem stehen nur vier Verteidiger auf der Spielerliste. Wer die Herrischrieder nach Reutlingen begleiten möchte, ist eingeladen. Abfahrt an der Eissporthalle Herrischried ist um 13:30 Uhr. Bei größeren Gruppen Anfragen und Voranmeldung an info@ehc-herrischried.de.
Kampf um Platz vier
Reutlingen, 24. Februar Sechs Punkte bei drei verbleibenden Spielen trennen die TSG Reutlingen vom vierten Platz in der Landesliga Baden-Württemberg. Gerade dieser vierte Platz wird von dem am Sonntag, 26. Februar, in Reutlingen gastierenden EHC Herrischried gehalten. Für den EHC ist die Partie gegen die TSG die letzte Partie der Saison. Will die TSG noch den vierten Platz erreichen und am EHC vorbei ziehen, müssen sowohl gegen den EHC und auch aus einem der beiden letzten Spiele drei Punkte her. Die Begegnung am Sonntag stellt somit erneut ein Sechs-Punkte Spiel dar. Das Hinspiel hatte die TSG noch mit 2:5 verloren. Für die TSG ist die Ausgangssituation jedoch denkbar schlecht, da möglicherweise gar die beiden Sturmspitzen Martin Krhut und Stefan Götze ausfallen. Krhut wurde im Match gegen Heilbronn unglücklich von einem Schuss am Fuß getroffen und passt derzeit noch nicht in die Schlittschuhe. Sicherlich ausfallen wird Stefan Götze, der nach einem Check im Spiel gegen den EHC Heilbronn einen Rippenbruch davon trug. Zusammenrücken in der Mannschaft ist deshalb umso mehr angesagt. Mit einer wie zuletzt große Zuschauerkulisse hat die TSG aber immer noch den berühmten sechsten Mann auf dem Eis. Los geht es gegen das Team aus dem Hotzenwald am Sonntag wie immer um 19.15 Uhr in der Eishalle Rommelsbacher Straße.
Eisbären erneut unter die Räder gekommen - Spielabsage
Eppelheim, 21. Februar Die Auswärtsfahrt nach Kornwestheim sollte für die Eppelheimer Eisbären der Beginn des Endspurtes auf die vorderern Tabellenplätze in der Baden-Württemberg-Liga sein. Es blieb allerdings beim "sollte". Am Ende stand eine deutliche 3:10-Niederlage. Die Gastgeber begannen hoch motiviert und wollten die Schlappe, die sie zum Saisonbeginn im Eppelheimer Icehouse mitnahmen, wieder gut machen. Die Eisbären hielten jedoch dagegen und konnten nach knapp elf Minuten in Führung gehen. In Überzahl zog Jürgen Rotsche trocken ab und Ingmar Wegl hielt die Kelle hin und konnte zum 1:0 abfälschen. Genau fünf Minuten und drei Sekunden glich der TVK jedoch aus. 54 Sekunden später schlug es erneut im Kasten von Oliver Bentz ein (17.). Auch die Eisbären kamen zu ihren Chancen, jedoch fehlte das Glück im Abschluss. In der letzten Minute des ersten Abschnitts konnten die Kodiaks aus Kornwestheim auf 3:1 erhöhen. Im zweiten Drittel war das Bild nicht anders. Die Gäste versuchten ihr Spiel aufzuziehen und fingen in regelmäßigen Abständen die Konter des Gegners ein. Auch Michael Gabler konnte seinen Alleingang, nach dem er von der Strafbank kam, nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen. Im Gegensatz dazu nutzen die Gastgeber ihre Chancen und konnten bis auf 6:1 davon ziehen (28., 29., 32.). In der 40. Minute gelang dem Eppelheimer Holger Zahn sein erster Saisontreffer, nachdem er einen verdeckten Schuss aus kurzer Distanz zum 6:2 verwandelte. Zwölf Sekunden später stellte der Kornwestheimer Ralf Wolf den alten Abstand wieder her. In den letzten 20 Minuten versuchten die Eisbären noch mal alle Kräfte zu mobilisieren, mussten jedoch schon in der 42. Minute das 8:2 hinnehmen. Sven Langhals gelang es, in der 48. Minute mit dem dritten Tor der Eisbären ein wenig Ergebniskosmetik zu betreiben. Doch das 9:3 in der 52. und das 10:3 in der 55. Spielminute besiegelten die Pleite der Eppelheimer. Das für den kommenden Sonntag geplante Heimspiel gegen den ESV Balingen wurde bereits abgesagt. Die Blue Marlins bekommen keine spielfähige Mannschaft zusammen.
Mad Dogs unterliegen in Herrischied
Mannheim, 21. Februar Mit einer Rumpftruppe von zehn Feldspieler haben die Mad Dogs Mannheim die lange Fahrt nach Herrischried auf sich genommen, unterlagen dabei aber in der Landesliga Baden-Württemberg mit 3:6 (0:3, 2:0, 1:3). Die Gastgeber dominierten das ersten Drittel und zogen auf 3:0 davon. Im zweiten Drittel hatten die Mannheimer mehr Glück und kamen mit einem Doppelschlag innerhalb von wenigen Sekunden auf 2:3 ran. Im Schlussabschnitt mussten die Mad Dogs dem kämpferischen Spiel Tribut zollen, und Herrischried konnte auf 5:2 davonziehen. Zwar kamen die Mannheimer per Konter auf 3:5 heran, dann aber machte der EHC Herrischried mit dem sechsten Treffer alles klar. Die Mad Dogs müssen im März noch nach Pforzheim (5. März) und nach Schwenningen (12. März), bevor die Saison zu Ende ist. Bereits sicher haben die Mannheimer den siebten Tabellenplatz, da nach oben und unten punktemäßig nichts mehr zu machen ist.
Waldkraiburger Überzahl entscheidend
Deggendorf, 20. Februar EHC Waldkraiburg Deggendorfer SC 6:1 (0:0; 4:0; 2:1). Im ersten Spiel des Play-off-Viertelfinals der Bayernliga unterlag der Deggendorfer SC beim EHC Waldkraiburg mit 1:6 (0:0, 0:4, 1:2). 20 Minuten lang verkauften sich die Deggendorfer sehr gut, hielten beim Favoriten ein 0:0 zur ersten Pause. Im zweiten Drittel - Chad Urschel saß auf der Starfbank - war es Dale Crombeen, der das 1:0 für Waldkraiburg erzielte. Nach dem Tor fingen sich die Deggendorfer ein wenig, aber in der 34. Minute fiel dann bereits eine Vorentscheidung. Als auf einmal drei Deggendorfer auf der Strafbank saßen, konnte zuerst Dale Crombeen und dann Florian Feistl auf 3:0 erhöhen. Kurz vor der Drittelpause war es wieder Dale Crombeen, der mit seinen dritten Tor auf 4:0 stellte, was wieder in Waldkraiburger Überzahl geschah. Dem 5:0 in der 43. Minute durch Philipp Spindler folgte schließlich der Deggendorfer Ehrentreffer durch Philipp Weinzierl. Crombeen setzte mit seinem vierten Tor den Schlusspunkt. Das zweite Spiel steigt am Freitag um 20.15 Uhr in Deggendorf. Sollte der DSC gewinnen, fände das dritte Spiel am Sonntag erneut in Waldkraiburg statt. Tore: 1:0 (20:26) Crombeen (Zerwesz/5-4), 2:0 (33:29) Crombeen (Koller, Waldmann/5-3), 3:0 (33:43) Feistl (Hämmerle, Waldmann/5-4), 4:0 (39:26) Crombeen (Bunck/5-4), 5:0 (42:14) Spindler (Zerwesz, Führmann/5-3), 5:1 (44:11) Weinzierl Ph. (Weber, Kulzer/5-4), 6:1 (45:22) Crombeen (Zerwesz, Hanöffner/4-5). Strafen: Waldkraiburg 22, Deggendorf 28. Zuschauer: 409.
TSV Erding gewinnt Spiel 1 der Play-offs
Erding, 20. Februar Play-off-Stimmung erlebten die knapp 1000 Zuschauer in der Erdinger Eissporthalle beim 4:1.Sieg des TSV Erding gegen die Pinguine aus Königsbrunn. Pünktlich zum Play-off-Start lichtet sich das TSV-Lazarett. So konnte Trainer Franz Steer wieder auf Kapitän Michael Multhammer zurückgreifen. Der TSV startete sehr druckvoll in die Partie und schnürte die Königsbrunner in ihr Drittel ein. Durch schnelles Kombinationsspiel kreuzte der TSV immer wieder gefährlich vor dem Tor des ESV Königsbrunn auf. Schließlich erzielte Dominik Gerbl in der zwölften Spielminute die Erdinger Führung. In Überzahl verwertete er ein Zuspiel von Christian Mitternacht. Nur drei Minuten später zappelte der Puck schon wieder im Gehäuse der Pinguine. Nach Vorarbeit von Stefan Peipe markierte Alexander Gantschnig die beruhigende 2:0 Führung. Perfekt gelang dann der Start in Drittel 2. In Überzahl war es wieder Dominik Gerbl der auf 3:0 erhöhte. In der Folge stand mehr das Schiedsrichterduo im Mittelpunkt. Konsequent ahndeten sie auf beiden Seiten jede Regelwidrigkeit und so saßen teilweise drei Spieler gleichzeitig auf den Strafbänken. Im letzten Spielabschnitt konnte Christian Mitternacht nach einem schönen Spielzug mit dem 4:0 die endgültige Entscheidung erzielen. Auch wenn dem ESV Königsbrunn durch Polaczek noch der Anschlusstreffer gelang, war der Erdinger Sieg nicht mehr gefährdet. Am Freitag um 20 Uhr steigt nun in Königsbrunn Spiel Nummer zwei. Der ESV Königsbrunn muss dieses Spiel bereits gewinnen, um nicht schon vorzeitig aus den Play-offs auszuscheiden. Sollte der TSV Erding das Spiel in Königsbrunn verlieren, würde es am kommenden Sonntag um 18 Uhr in der Erdinger Eissporthalle zum Endspiel um den Einzug ins Halbfinale kommen.
Verdiente Niederlage
Königsbrunn, 20. Februar Mit einer verdienten Niederlage kehrte der ESV Pinguine Königsbrunn am Sonntagabend vom Play Off Auftaktspiel beim TSV Erding zurück. 1:4 (0:2, 0:1, 1:1) lautete das Endergebnis aus Königsbrunner Sicht. Eigentlich hoch motiviert angereist und nach zahlreichen Trainingseinheiten nahezu topfit hatten die Pinguine erneut von Beginn an Schwierigkeiten die wirbelnden Hausherren zu kontrollieren. Allerdings zeigte sich die Defensivabteilung des ESV im Gegensatz zu den ersten Aufeinandertreffen deutlich wacher und konnte die Angriffe sicher abwehren. Nach knapp zwölf Minuten war es dennoch die logische Folge, dass der TSV zur Führung kam. In der 15. Minute patzte ein Abwehrspieler, als er einen Aufbaupass einem anstürmenden Erdinger in den Schläger spielte und aus dem Nichts drei TSV-Spieler vor Clemens Heringer standen. Unbedrängt erhöhte Alexander Gantschig auf 2:0. Im zweiten Drittel wurde das Spiel, wie die Partie vor anderthalb Wochen, erneut unfair und sichtlich zerfahren. Die Pinguine gerieten zu Drittelbeginn mehrfach in Unterzahl und in der 25. Minute erzielte Erding folgerichtig das 3:0. Kurz danach hatten die Rot-Weißen erstmalig eine längere Offensivszene, denn durch Strafzeiten auf Seiten der Gastgeber waren die Pinguine anderthalb Minuten mit zwei Spielern mehr auf dem Eis. Allerdings waren die Angriffsbemühungen harmlos und selten durchdacht. Ab der 30. Minute verlegte sich das Spiel endgültig auf die Strafbänke. So musste Stefan Härtl insgesamt 14 Minuten für einen versuchten Stockstich absitzen, dazu kamen drei weitere Strafzeiten. Bei Erding saß Axel Schütz zwölf Minuten, dazu gesellten sich gleich vier weitere Spieler der Gastgeber. Somit bleib es beim 0:3 aus Sicht der Königsbrunner. Im letzten Abschnitt begannen beide Teams wieder sich aufs Eishockey zu konzentrieren und Erding zeigte, dass sie im Gegensatz zu den bisherigen Duellen nicht erneut ihren Vorsprung verspielen wollten. In der 43. Minute war das Spiel endgültig entschieden, denn der TSV erhöhte auf 4:0. Doch nach dem Tor schickten die unsicheren Schiedsrichter innerhalb von fünf Minuten gleich sechs Erdinger Spieler auf die Strafbank. Dies konnte Michael Polaczek zum 1:4 in der 46. Minute nutzen. Die Pinguine müssen am Freitag auf heimischen Eis unbedingt gewinnen, um das entscheidende Match in Erding zu erzwingen. Tore: 1:0 (12.) Gerbl, 2:0 (15.) Gantschig, 3:0 (25.) Gerbl, 4:0 (43.) Mitternacht, 4:1 (46.) Polaczek. Strafen: Erding 30 + 10 (Schütz) + 10 (Triller), Königsbrunn 32 + 10 (Härtl) + 10 (Polaczek).
Indians patzen zum Play-off-Auftakt
Memmingen, 20. Februar Gleich zum Auftakt der Play-offs macht sich Ernüchterung breit im Lager des Bayernligisten ECDC Memmingen. Mit 1:4 (0:1, 1:2, 0:1) verloren die favorisierten Indians die erste Partie im Viertelfinale gegen den EV Fürstenfeldbruck. Vor 1019 Zuschauern begannen die Indians nervös. Viele Fehlpässe im Spielaufbau paarten sich mit zaghaftem Körperspiel in der Defensive. Dadurch kamen die Gäste bereits in dieser frühen Phase des Spiels zu mehreren Tormöglichkeiten. Die logische Folge war dann das 0:1 durch Manfred Schreiber. Memmingen dadurch noch verunsicherter, die Defensive wackelte gewaltig. Indians-Coach Bielefeld sah sich gezwungen, seine Spieler während einer Auszeit wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Dies gelang dann auch, denn von nun an agierten die Maustädter konzentrierter. Sergejs Boldavesko hatte nach feinem Solo den Ausgleich auf dem Schläger, doch der gute Severin Dürr verhindert mit dem Glück des Tüchtigen ein Erfolgserlebnis für den Letten. Das Mitteldrittel begann dann wie das Erste. Memmingen zerfahren im Aufbau, leistet sich zu viele leichte Fehler. Eine Unachtsamkeit Helfrich, um für die Brucker auf 2:0 zu erhöhen. Diesem Treffer ging allerdings eine klare Abseitsstellung der Gäste voraus. Noch kurioser dann das das 0:3. Fürstenfeldbruck zog sich nun etwas zurück und lauerte auf Konter. Andreas Börner nutzte die nun freigewordenen Räume und netzte zum 1:3 für die Indians ein. Hoffnung kam auf beim Memminger Anhang, doch die Partie bot keinerlei Höhepunkte mehr bis zur zweiten Drittelsirene. Im Schlussabschnitt beschränkte sich der EVF darauf, seinen Vorsprung zu verwalten. Die Indians rannten recht ideenlos gegen die kompakte Hintermannschaft der Gäste an. Als Vorderbrüggen seinen Kasten zu Gunsten eines weiteren Feldspielers verlassen hatte sah EVF-Kapitän Schreiber seine Chance gekommen, und schob den Puck zum entscheidenden 1:4 ins verwaiste Indians-Tor. Tore: 0:1 (08:10) Schreiber (Geuß), 0:2 (24:10) Helfrich (Simm), 0:3 (27:18) Paterny, 1:3 (31:22) Börner (Nieder, Becherer), 1:4 (59:38) Schreiber (ENG). Strafen: Memmingen 6 + 10 (Vorderbrüggen), Fürstenfeldbruck 14. Zuschauer: 1019.
Mit zwei Kantersiegen ins Pokalfinale
Passau, 20. Februar Eine gelungene Generalprobe feierten die Passauer Black Hawks eine Woche vor dem entscheidenden Wochenende um den Aufstieg in die Bayernliga. Mit 11:0 und 10:1 besiegten die Passauer den ERC Lechbruck im Halbfinale des Pokalwettbewerbs um den Bayernkrug und zogen damit ins Finale ein. Dort treffen sie auf den Sieger der Begegnungen zwischen dem ERV Schweinfurt und dem EV Bad Wörishofen, die am 10. und 12. März aufeinander treffen. Genau 51 Sekunden hat es am Freitag gedauert, dann durften die Fans zum ersten Mal jubeln. Vladimir Gomow drückte die schwarze Scheibe ins Tor von Markus Echtler. Das Spiel lief fast durchwegs im Drittel der "Lecher", außer zwei Vorstößen bei denen jedoch Daniel Huber gewohnt sicher die Situationen entschärfte. 650 Zuschauer in Passau bejubelten noch zehn weitere Treffer, ehe es auch in Lechbruck zweistellig wurde. Sekt oder Selters gibt es bei den Black Hawks am kommenden Wochenende. Am Freitag in der Nürnberg-Arena und am Sonntag ab 18:30 Uhr in der Eis-Arena Passau gegen den EHC 80 Nürnberg geht es um die Fahrkarte in die Bayernliga. Die Tore am Freitag erzielten Gomow, Setz, Hadamik (je 3) und Gerbl (2). In Lechbruck waren Fries, Ferstl (je 2), Toth, Istel, Büchl, Klinzner, Gomow und Stummvoll erfolgreich.
Spielfreudige Eisbären deklassieren Pforzheim
Heilbronn, 20. Februar Mit 19:3 (7:0, 6:2, 6:1) haben die Eisbären Heilbronn den VfR "Blue Gold Stars" Pforzheim überrannt. Nach diesem Sieg fehlt dem ungeschlagenen Tabellenführer der Landesliga Baden-Württemberg nun bei zwei verbleibenden Spielen nur noch ein Punkt zur Meisterschaft. Die Begegnung begann mit einem Paukenschlag, denn Alex Keterling erzielte bereits nach 30 Sekunden das 1:0. Die 300 Zuschauer sahen ein Eisbären-Team, das vor Spielfreude geradezu sprühte. Mit schnellen Kurzpässen wurden die überforderten Gäste ein ums andere Mal ausgespielt, und vor dem Tor legten die Cracks um Topscorer Sascha Bernhardt eine lange nicht mehr gesehene Kaltschnäuzigkeit an den Tag. Die Tore erzielten Alex Keterling (4), Andrej Jaufmann (4), Sascha Bernhardt (3), Michael Filobok (2), Vitali Ripplinger, Heiko Becker, Michael Carl, Andreas Lung, Markus Bernhardt und Konrad Hoffmann.
Schwierigkeiten bei verdientem Sieg
Herrischried, 20. Februar Einen 6:3 (3:0, 0:2, 3:1)-Arbeitssieg verbuchte der EHC Herrischried in der Landesliga Baden-Württemberg gegen die Mad Dogs Mannheim. Das 1:0 erzielte Jürgen Denz, der nach monatelanger Verletzungspause zum ersten Mal wieder dabei war. Alexander Eckert und Klaus Bremenkamp erhöhten noch vor der ersten Pause auf 3:0. Spannend wurde es im Mitteldrittel, als die Mannheimer auf 2:3 heran kamen. Nach knapp vier Minuten im Schlussdrittel konnte Yves Sennhauser in seinem ersten Spiel für die White Stags sein erstes Tor zum 4:2 erzielen. Keine Zeigerumdrehung später durchfuhr Hermann Steiert die komplette Mannheimer Abwehr und als er verdutzt bemerkte das er keine Gegenwehr bekommt, überwand er auch den Goalie mit einem Schuss auf die Fanghandseite zur 5:2-Führung. Dem dritten Mannheimer Tor ließ Bremenkamp in der letzten Minute das 6:3 folgen. Tore: 1:0 (4.) Denz (Metzger, Bächle), 2:0 (13.) Eckert (Krejci), 3:0 (16.) Bremenkamp (Wagner), 3:1 (38.) Hulstein, 3:2 (38.) Hulstein, 4:2 (44.) Sennhauser (Eckert), 5:2 (45.) Steiert, 5:3 (50.) Schatral, 6:3 (60.) Bremenkamp (Ullrich, Krejci). Strafen: Herrischried 14 + 10 (Krejci), Mannheim 10 + 10 (Hulstein) + 10 (Hammer). Zuschauer: 350.
Trotz Niederlage Achtungserfolg erzielt
Reutlingen, 20. Februar Im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten der Landesliga Baden-Württemberg, den ESC Bad Liebenzell, unterlag die TSG Reutlingen nur knapp mit 3:5. Nachdem sich die Liebenzeller gegenüber dem Hinspiel im November durch die Neuzugänge von Milan Richter und Petr Kumpan (HC Hvezda Praha) sowie Peer Schaumburg und David Altmann (Schwenningen) enorm verstärkt hatten, war die taktische Vorgabe von TSG-Trainer Karel Bauhof klar: defensiv agieren und auf Konterchancen warten. Bis etwa Mitte des ersten Drittels hielten sich die TSG-Cracks auch an die Vorgaben, so dass der ESC trotz technischer Überlegenheit kaum zu einem vernünftigen Spielaufbau kam. Allerdings ging diese Linie zunehmend verloren, wobei sich aber durchaus auch die eine oder andere eigene Torchance ergab, so dass sich die Torhüter auf beiden Seiten mehrfach auszeichnen konnten. Durch Treffer von Peer Schaumburg, Vladimir Villar, Oliver Schlachter und Milan Richter zogen die Liebenzeller auf 0:4 davon, ehe Martin Krhut und Karel Bauhof die TSG auf 2:4 heranbrachten. In der 55. Minute sorgte Petr Kumpan mit 2:5 für die Entscheidung. Reutlingens Christoph Schreiber erzielte drei Sekunden vor dem Ende den 3:5-Endstand.
Schwere Aufgabe in den Play-offs
Deggendorf, 17. Februar Nachdem sich der Deggendorfer SC am letzten Wochenende die Play-off-Qualifikation sichern konnte, steht an diesem Sonntag nun das erste Spiel im Viertelfinale der Play-offs vor der Tür. Gegner ist der EHC Waldkraiburg, gegen den man in der Hauptrunde in Waldkraiburg eine deftige 2:11-Niederlage einstecken musste. Zu Hause konnte sich der DSC allerdings mit einem 5:4 revanchieren. Bei den Oberbayern ist man nach einer starken Leistung gegen den ESV Königsbrunn natürlich gewillt, auch die Deggendorfer in ihre Schranken zu weisen und sich für das Halbfinale zu qualifizieren. Dafür kann der EHC Waldkraiburg auf alle seine Topspieler zurückgreifen. So ist auch wieder Rainer Zerwesz im Team, der bei der Niederlage in Deggendorf fehlte. Bei den Deggendorfern steht Manuel Bayer wieder vor einem Comeback nach überstandener Verletzung. Los geht es am Sonntag in Waldkraiburg um 17:15 Uhr.
Play-off-Start für die Indians
Memmingen, 16. Februar Am kommenden Sonntag geht es in die heiße Phase der Saison. Der ECDC Memmingen empfängt zum ersten Spiel im Play-off-Viertelfinale um 18:30 Uhr den EV Fürstenfeldbruck. Die Vorrunde ist nach 30 Spielen zu Ende. Die Indians belegten als Aufsteiger einen guten vierten Schlussrang. Die weiteren Spieltermine sind Freitag, 24. Februar, um 20 Uhr in Fürstenfeldbruck. Sollte nach diesen zwei Spielen noch kein Team zwei Siege auf dem Konto haben, geht es am Sonntag, 26. Februar im entscheidenden Spiel in Memmingen wieder zur Sache. In der Vorrunde bezwang der ECDC zweimal den Play-off-Gegner. Die Schützlinge von Trainer Michael Bielefeld sollten aber die beiden Vorrundenergebnisse gegen die Brucker schnell vergessen. Auch Bielefeld sieht es so: "In den Play-offs geht alles wieder bei Null los." Der Trainer der Gäste, Rudi Sternkopf, kündigte bereits letzten Sonntag auf der Pressekonferenz an: "Wir werden es nächste Woche den Memmingern nicht so leicht machen." Über die Zielsetzung sind sich beide Trainer einig. Michael Bielefeld: "Wir wollen alles versuchen, um weiter zu kommen." Auch Crusaders-Trainer Sternkopf: "Wir haben in dieser Saison schon viel erreicht. Aber wir wollen es nicht dabei belassen. Warum sollten wir nicht auch gegen Memmingen gewinnen?" Der ECDC kann voraussichtlich in Bestbesetzung antreten. Lediglich hinter Stürmer Christian Augst steht ein Fragezeichen. Er zog sich im Sonntagspiel eine Kapselverletzung zu. Der Kartenvorverkauf für dieses Match hat bereits begonnen und können bei Dietzels Hockeyshop in der Eissporthalle und Lotto-Toto Schaffrath in der Eduard-Flach-Straße erworben werden. (ba)
Black Hawks peilen Pokalfinale an
Passau, 16. Februar Auf zwei Hochzeiten tanzen die Passau Black Hawks noch in der laufenden Eishockeysaison und haben dabei die Möglichkeit das "Double" aus Meisterschaft und Pokalsieg zu schaffen. In der Pokalrunde um den Bayernkrug empfangen die Hawks am Freitag um 20 Uhr den ERC Lechbruck zum Halbfinalhinspiel. Am Sonntag steht das Rückspiel in Lechbruck an. Eine Woche vor den entscheidenden beiden Spielen gegen den EHC 80 Nürnberg wollen die Passauer Selbstvertauen tanken. Lechbruck, 20 Kilometer vor den Toren der Eishockeyhochburg Füssen gelegen, konnte mit seinem Eishockeyverein heuer das 25-jährige Jubiläum feiern. Größter sportlicher Erfolg war der Aufstieg in die Oberliga, auch noch in der Saison 2003/2004 stand der ERC Lechbruck in der Bayernliga. In der laufenden Saison lief nicht alles nach Wunsch für die Allgäuer. Die anvisierte Aufstiegsrunde zur Bayernliga wurde knapp verpasst und in der folgenden Abstiegsrunde musste man mit 5:7 Punkten bis zum Schluss gegen den Abstieg kämpfen. "Die Mannschaft hat nach dem Spiel in Buchloe etwas gut zu machen, sie wird am Freitag wieder ihre Tugenden zeigen, da bin ich mir sicher", hofft Otto Keresztes und rechnet fest mit einem Sieg gegen die Allgäuer. Sie zu unterschätzen, wäre aber fatal. Mit dem 33-jährigen Pietro Vacca, der auf viel Erfahrung mit dem EV Füssen zurückblicken kann, hat Lechbruck ein heißes Eisen im Feuer. 41 Punkte in 19 Spielen sprechen für ihn, dabei steht ihm auch Thomas Holzmann mit 37 Punkten nur wenig nach. Offen ist noch, ob Christian Penzkofer seinen ersten Einsatz nach seiner Innenbandverletzung feiern kann, die Entscheidung fällt wohl recht kurzfristig. Sonst kann Passaus Coach Otto Keresztes aus einem vollen Kader schöpfen. Im zweiten Halbfinale stehen sich der ERV Schweinfurt und EV Bad Wörishofen gegenüber. Die Besucher des Pokalhalbfinales haben als Erste die Möglichkeit, sich die begehrten Karten für das alles entscheidende Spiel um den Bayernliga-Aufstieg am Sonntag, 26. Februar, gegen den EHC 80 Nürnberg in der Eis-Arena zu sichern.
Eisbären empfangen Pforzheim zum Faschingsspiel
Heilbronn, 16. Februar Zu ihrem ersten Heimspiel seit dem 9. Dezember empfangen die Eisbären Heilbronn am Sonntag um 20 Uhr den VfR Pforzheim in der Knorr-Arena. Die Begegnung war ursprünglich für Freitag angesetzt, sie wurde nun jedoch wegen eines Oberligaspiels der Heilbronner Falken auf Sonntag verschoben. Das Hinspiel gegen die Blue Gold Stars aus der Goldstadt konnten die Eisbären klar mit 15:7 für sich entscheiden. Nachdem am vergangenen Wochenende einige Cracks die Reise nach Hügelsheim nicht mit angetreten hatten, kann Coach Reinhard Zehetner gegen den Tabellensechsten wieder aus dem Vollen schöpfen. Auch der zuletzt gesperrte Routinier Andrej Jaufmann wird wieder mit von der Partie sein. Das von "Guggenmusik" begleitete Spiel findet unter dem Motto "Fasching mit den Eisbären" statt. Fans, die verkleidet zum Spiel kommen, erhalten freien Eintritt. Das beste Kostüm wird in der zweiten Drittelpause prämiert.
TSG peilt Überraschung an
Reutlingen, 16. Februar Nachdem jetzt der Kampf um Platz vier in der Landesliga Baden-Württemberg eröffnet ist, will die TSG Reutlingen am kommenden Sonntag um 19:15 Uhr zu Hause gegen den Tabellenzweiten ESC Bad Liebenzell punkten. Bei aller Euphorie über die letzten Siege muss die Partie trotzdem realistisch angegangen werden. Die Offensivstärke, Erfahrung und körperliche Robustheit des Teams aus Liebenzell ist bekannt. Selbst mit schmaler Kernbesetzung gelang dem Team aus Liebenzell ein deutlicher Sieg beim Tabellenvierten aus Herrischried. Es wird deshalb mehr darum gehen, das Spiel offen zu halten. Deshalb ist eine spannendere Partie als zuletzt beim 8:2 gegen den VfR Pforzheim zu erwarten. Es hat sich weiter eine Spielverlegung ergeben. Das Heimspiel vom 19. März gegen den ESV Hügelsheim 1b wurde auf den 12. März vorverlegt.
Start in die heißeste Saisonphase
Erding, 15. Februar Nach 30 Spielen der Bayernliga-Hauptrunde beginnt die heiße Phase der Saison. So trifft der TSV Erding in der ersten Play-off-Runde auf den ESV Königsbrunn. Zum ersten Spiel empfängt der TSV die Pinguine am kommenden Sonntag, 19. Februar, um 18 Uhr in der Erdinger Eissporthalle. Einen Vorgeschmack auf die erste Play-off-Runde bekamen die Erdinger Zuschauer bereits am vergangenen Freitag, denn dort kreuzte man schon mal die Schläger mit dem ESV Königsbrunn. Am Ende konnte der TSV die hitzige Partie mit 5:4 für sich entscheiden. Wie vermutet war bei den Pinguinen die erste Angriffsreihe um Hanemann, Hägele und Cmunt die gefährlichste. Die Truppe von Marian Hurtik ist zwar ein unangenehmer, aber durchaus schlagbarer Gegner für die TSV-Truppe. Sollte der TSV die schnellen Angreifer des ESV Königsbrunn unter Kontrolle bringen und eine konzentrierte Offensivleistung an den Tag legen, kann am Sonntag ein erster Schritt in Richtung Halbfinale getan werden.
Endlich wieder Play-offs
Königsbrunn, 15. Februar Endlich geht für den ESV Pinguine Königsbrunn die wirkliche Eishockeyzeit los. Am Sonntag beginnt nach zwei Jahren Abstiegsrunde für die Pinguine das Abenteuer Play-offs. Gegner in der Best-of-Three-Serie ist der TSV Erding. Das erste Spiel findet am Sonntag in Erding statt. Spielbeginn ist um 18 Uhr. Zum Spiel setzt der Fanclub Pinguin-Rednecks einen Bus ein. Der fährt um 15:30 Uhr vom Thermenparkplatz 1. In der Saison trafen beide Teams zweimal aufeinander. Im direkten Vergleich liegt der TSV vorne, denn das Hinspiel in Königsbrunn endete 4:4, das Rückspiel am vergangenen Freitag verloren die ESVler unglücklich mit 4:5. Vor allem auf Torwart Clemens Heringer ruhen die Hoffnungen. Davor wird die Verteidigung versuchen, die schnellen Angriffswellen der Erdinger einzudämmen, wobei dies eine nachweislich schwere Aufgabe werden wird. In der zweiten Reihe findet sich der Marathonmann der Pinguine. Thomas Kastenmeier ist der einzige Spieler der Pinguine, der alle Partien bestritt. Über die Stürmer der Pinguine muss man seit Dezember kaum ein Wort mehr verlieren, denn diese punkten, angeführt vom Paradesturm Hanemann, Cmunt und Hägele konstant und vor allem effizienter als noch zu Saisonbeginn. Erding stellt eine geschlossene Mannschaft, aus der kaum ein Spieler herausragt. Sicherlich ist das Torhütergespann Michael Martin und Stefan Horneber eines der besten der Liga und kann an guten Tagen Spiele im Alleingang gewinnen. Die Abwehr wird von Routinier Robert Steinmann angeführt, im Sturm gibt es keinen herausragenden Mann, aber es kann generell fast jeder Spieler des TSV ein Tor erzielen. Mit Hilfe der Kreissparkasse Königsbrunn ist es gelungen, für das Heimspiel der Pinguine am Freitag, 24. Februar, Freikarten für die Königsbrunner Bürger zur Verfügung zu stellen. Diese sind ab sofort in der Filiale Marktsraße 1 erhältlich.
Pfaffenhofen ist der Play-down-Gegner
Schongau, 14. Februar Am Sonntag, 19. Februar, beginnt um 17 Uhr für die EA Schongau der "Überlebenskampf" in der Bayernliga. Zum ersten von maximal drei Spielen in der ersten Runde der Play-downs empfangen die Mammuts den EC mehrwöchigen Durchhänger wieder gefangen und haben starke Spieler in ihren Reihen. Wie Neuzugang Scott MacDonald oder David Voktay, der in dieser Saison bereits 20 Tore erzielt hat. Zum Abschluss der Hauptrunde gab es für die EAS einen Sieg und eine Niederlage. Beim Tabelleletzten SVG Burgkirchen gewannen die Mammurs mit 5:1 (2:0, 3:0, 0:1). Aus einer gesicherten Defensive und einem glänzenden Martti Hirvonen im Tor machte die EA Schongau das Heimspielrecht für die Play-downs fix. Ein Doppelschlag in der 19. Minute von Mathieu Fleury und Markus Schneider brachte die 2:0-Führung. Fleury, Stefan Marschall und Manfred Eichberger erhöhten bis zur zweiten Pause auf 5:0, ehe Sergej Demcenko den Ehrentreffer für die Gastgeber in der 50. Minute erzielte. Gegegn den ERC Sonthofen 99 setzte es allerdings eine 1:3 (1:1, 0:2, 0:0)-Heimniederlage. Dabei verteilten die Schiedsrichter Strafen "wie ein Faschingsprinz die Konfettis", ärgerten sich die Schongauer in ihrer Pressemitteilung. Ganze 74 Minuten bekamen die Schongauer aufgebrummt die Gäste kamen mit 24 recht glimpflich davon. Manfred Eichberger erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich. Tarrach, Sing und Greiter waren für Sonthofen erfolgreich.
Punkt- und torloses Wochenende bei den Eisbären
Eppelheim, 14. Februar Mit einem Rumpfteam von gerade einmal zwölf Feldspielern und zwei Torhütern reisten die Eppelheimer Eisbären zur Amateuer-Mannschaft des EHC Freiburg, bei der sie das Baden-Württemberg-Liga-Spiel mit 0:7 (0:2, 0:2, 0:3) verloren. Verletzungsbedingt fehlten dem ECE Sebastian Partl und Ole Meyer, Stephen Albert saß die Sperre vom letzten Spiel ab und aus beruflichen Gründen fehlte Dominik Rader. Zudem verweilte Philipp Losinger in Turin, um die Olympischen Spiele live mitzuerleben. Die Gastgeber starteten rasant ins Spiel und legten ein hohes Tempo vor. Eine Minute und sieben Sekunden benötigten sie, um in Überzahl mit einem Schlagschuss von der blauen Linie in Führung zu gehen. Die Eisbären hielten dagegen und konnten dem Run der Wölfe standhalten. Auch kam man zu guten Einschussmöglichkeiten, allerdings scheiterte man am Pfosten oder am Schlussmann der Wölfe. Henri Bufe konnte währenddessen mit einigen guten Paraden das Leben der Freiburger Stürmer erschweren. Ein Schlittschuhtor eines Angreifers der Gastgeber bescherte in der 19. Minute den 2:0-Pausenstand. Im zweiten Abschnitt bot sich dann ein ähnliches Bild. Die Freiburger stürmten und die Eisbären versuchten mit allen Mitteln dagegen zu halten. Ein Doppelschlag in der 28. und 29. Spielminute besorgte das 3:0 und 4:0. Zum quantitativ ohnehin schon dünn besetzten Kader der Eisbären kamen dann auch noch zwei verletzungsbedingte Ausfälle hinzu. Alex Pankotsch und Sven Jacobaschke verletzten sich jeweils an der Hand und mussten die Segel streichen. Im dritten Drittel konnte auch Nils Meyer noch zum Spiel beitragen und ersetzte Henri Bufe im Gästetor gut. Allerdings konnte auch er die weiteren Treffer der Freiburger zum 7:0 (41., 57., 59.) nicht verhindern. Die Eppelheimer schafften es auch in den letzten 20 Minuten nicht, die Hartgummischeibe im gegnerischen Kasten unterzubringen und somit blieb es beim 7:0. Trotz des relativ hohen Ergebnisses zeigte sich Randall Karsten mit der kämpferischen Leistung seines Teams zufrieden. Lediglich die Chancenauswertung bemängelte er. Für das kommende Wochenende hoffen die Eisbären-Verantwortlichen auf eine Verbesserung der personellen Situation, denn mit den Kodiaks aus Kornwestheim steht am Samstag ein nicht minder schwieriger Gegner auf dem Plan der Eppelheimer Kufen-Cracks. Das Spiel findet um 18:15 Uhr in Kornwestheim statt.
Klarer Sieg gegen Pforzheim
Reutlingen, 14. Februar Mit einem deutlichen 8:2 (2:1, 4:1, 2:0) gegen den VfR Pforzheim schiebt sich die TSG Reutlingen auf den fünften Tabellenplatz der Landesliga Baden-Württemberg vor. Dank guter Leistungen in den vergangenen Spieltagen und gelungener Freikartenaktion konnte die TSG in ihrem Sechs-Punkte-Spiel gegen den Tabellenkonkurrenten aus Pforzheim vor gut gefüllten Rängen auflaufen und mit der entsprechenden Fanunterstützung im Rücken endlich einmal ihre Chancen ausnützen. In der offenen Anfangsphase des ersten Drittels begann die TSG mit gewohnter Unsicherheit. Die besseren Einschussmöglichkeiten waren klar bei den Gästen zu finden. Es brauchte einige Zeit, bis sich die Cracks von Trainer Karel Bauhof auf das Spiel mit drei Blöcken eingestellt hatten. Dann lief es jedoch zusehends besser. Der VfR tat sich mit der verschärften Regelauslegung ernorm schwer und kassierte mehrfach entsprechende Strafminuten. Die TSG war auch in Überzahl einen Schritt schneller und nutzte diese zu insgesamt vier Überzahltoren. So zunächst in der zehnten Minute: Kai Landenberger traf zum 1:0. Zwar glich Pforzheim nur 66 Sekunden später aus, doch Karel Bauhof erzielte noch vor der ersten Pause die erneute Reutlinger Führung. Nach knapp zwei Minuten im Mittelabschnitt durfte Martin Krhut schon wieder jubeln. Auf Vorlage von Christoph Schreiber fand sein Schuss den Weg über die Linie. Rund vier Minuten später begann Mathias Schreiber seinen Hattrick. Innerhalb von sechseinhalb Minuten traf dreimal. Zwischendrin verkürzte der VfR auf 4:2. Der Reutlinger Sieg war aber nicht in Gefahr, da rasch nachgelegt wurde. Nach 40 Minuten stand es 6:2. Stefan Götze und Martin Krhut machten den Sack im Schlussabschnitt zu. Am Sonntag, 19. Februar, gastiert um 19:15 Uhr der Zweite aus Bad Liebenzell in Reutlingen. Tore: 1:0 (10.) Landenberger, 1:1 (11.) Bayer, 2:1 (15.) Bauhof, 3:1 (22.) Krhut, 4:1 (26.) M.Schreiber, 4:2 (27.) Bayer, 5:2 (32.) M.Schreiber, 6:2 (33.) M.Schreiber, 7:2 (41.) Götze, 8:2 (59.) Krhut. Strafen: Reutlingen 2, Pforzheim 18.
Paarungen stehen fest
München, 13. Februar Nach dem Abschluss der Bayernliga-Hauptrunde stehen die Paarungen für das Play-off-Viertelfinale und die erste Runde in den Play-downs fest. In beiden Fällen wird nach dem Modus Best-of-Three gespielt:
Play-offs; Viertelfinale:
(19.2.; 24.2; evtl. 26.2.)
Höchstadter EC - TuS Geretsried
EHC Waldkraiburg - Deggendorfer SC
TSV Erding - ESV Königsbrunn
ECDC Memmingen - EV Fürstenfeldbruck
Play-downs; 1. Runde:
(19.2.; 24.2; evtl. 26.2.)
EV Pegnitz - SVG Burgkirchen
ESC Dorfen - Wanderers Germering
EA Schongau - EC Pfaffenhofen
TSV Peißenberg - EC Pfaffenhofen
Die vier Gruppensieger aus der Landesliga-Aufstiegsrunde zur Bayernliga ermitteln in Hin- und Rückspiel am 24. und 26. Februar jeweils einen Aufsteiger:
EHF Passau - EHC 80 Nürnberg
EC 2000 Ulm/Neu-Ulm - ERV Schweinfurt
Die vier Gruppensieger der Bezirksliga treffen am 17. und 19. Februar im Halbfinale um die Bayrische Bezirksliga-Meisterschaft aufeinander. Alle vier Teams stehen bereits als Aufsteiger in die Landesliga fest:
EC Bad Kissingen - EHC München 1b
EV Bad Wörishofen - ESV Waldkirchen
In den Play-offs nun gegen den ESV Königsbrunn
Erding, 13. Februar Im letzten Heimspiel der Bayernliga-Hauptrunde besiegte der TSV Erding den ESV Königsbrunn verdient mit 5:4. Aufgrund des Winterchaos kamen nur rund 350 Zuschauer in die Eissporthalle, die brauchten ihr Kommen allerdings nicht bereuen. In den ersten 15 Minuten zeigte der TSV eine Galavorstellung und führte nach Toren von Axel Schütz, Jaroslav Straka und Christoph Triller mit 3:0. Doch dann vernachlässigten die Steer-Schützlinge die Defensive und so verkürzten die Pinguine noch im ersten Drittel auf 3:2 (Torschützen: Polaczek, Hanemann). Im zweiten Spielabschnitt knüpfte der TSV an die Leistung der ersten Minuten an und Axel Schütz erhöhte nach tollem Solo auf 4:2. Mit zunehmendem Spielverlauf brachte das Schiedsrichterduo unnötig Hektik in die Partie und so war der Spielfluss dahin. In den letzten 20 Minuten war der TSV zwar überlegen, konnte aber in Person von Alexander Gantschnig nur noch ein weiteres Tor erzielen. Obwohl Erding noch eine Reihe von Überzahlspielen hatten nutzten sie ihre Einschussmöglichkeiten nicht aus und so kam es wie es kommen musste. Zwei blitzschnelle Konter brachten den ESV Königsbrunn noch mal auf 5:4 (Torschütze zweimal Cmunt) heran und machte die Partie wieder spannend. Doch der TSV Erding ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen und konnte sich mit dem 5:4 Sieg das Heimrecht in den Play-offs sichern. Interessanter Weise kreuzt man in der ersten Play-off-Runde gleich wieder die Schläger mit dem ESV Königsbrunn. Am Sonntag, 19. Februar, um 18 Uhr empfängt der TSV Erding die Pinguine zum Spiel eins. Sollten die Steer-Schützlinge ein ähnliches Ergebnis wie am letzen Freitag erzielen können, wäre der erste Schritt Richtung Halbfinale bereits getan. Einen souveränen 6:1 Auswärtssieg feierten die Herzogstädter bei den Wanderers Germering. Im Tor feierte nach langer Verletzungspause Stefan Horneber sein Comeback. Der TSV dominierte 60min Spiel und Gegner und hätte bei einer konsequenteren Chancenausnutzung sogar noch höher gewinnen können. Gegen teils überhart agierende Wanderers erzielten Alexander Gantschnig und Stefan Peipe die TSV-Treffer im ersten Drittel. Der Gegentreffer resultierte aus einem unhaltbar abgefälschten Schuss von Michal Porak. Doch im zweiten Drittel rückten die Steer Schützlinge die Kräfteverhältnisse endgültig zu Recht. Daniel Hahn und abermals Alexander Gantschnig erhöhten auf 4:1 und spätestens jetzt war das Spiel zu Gunsten des TSV entschieden. In den letzten 20min tat der TSV nicht mehr als nötig, um den Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Daniel Krzizok stellte mit einem Doppelpack den 6:1-Endstand her.
DSC gewinnt zum Bayernligaabschluss bei der TuS Geretsried
Deggendorf, 13. Februar Nachdem man am Freitag zu Hause den Einzug in die Play-offs geschafft hat, gewann der Deggendorfer SC das letzte Spiel der Hauptrunde mit 4:3 (0:2, 2:0, 2:1) beim TuS Geretsried in Miesbach. Dorthin mussten die Gastgeber ausweichen, da die eigene Halle wegen akuter Einsturzgefahr gesperrt worden war. Ein Gefühl, das der DSC aus eigener leidvoller Erfahrung kennt. Die Deggendorfer hatten bereits nach wenigen Sekunden eine sehr gute Chance, aber im Gegenzug erzielten die Oberbayern das 1:0 durch Ales Jirik, der Torwart Alex Zitzelsberger keine Abwehrchance ließ. In der Folge machten die Deggendorfer weiter Druck, aber ohne den nötigen Torerfolg. So konnte die Gastgeber in der elften Minute durch Weigant sogar auf 2:0 davon ziehen. Im zweiten Drittel erhöhten die Deggendorfer die Schlagzahl und nahmen immer mehr das Heft in die Hand. In der 31. Minute war es soweit. Roman Schreyer erhielt von Robert Weber die Scheibe und der ließ sich nicht zweimal bitten. Mit einem harten Schuss erzielte er den 1:2-Anschlusstreffer. Danach drängte man weiter auf den Ausgleich, der dann in der 38. Minute fiel. Wieder war es Roman Schreyer, der den Puck im Netz versenkte. Im letzten Drittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften, die durch einen Punktgewinn noch einen Platz in der Tabelle nach oben rutschen konnten. In der 49. Minute bediente Kapitän Robert Weber Michael Winnerl, der abzog und die Führung für die Deggendorfer erzielte. Aber keine Minute später glichen die Geretsrieder durch Melchert wieder aus. Doch in der 58. Minute holten die Deggendorfer zum finalen Schlag aus. Thomas Kulzer schnappte sich auf der rechten Seite die Scheibe, lief ins gegnerische Drittel, umspielte den Torwart und schob die Scheibe zum Endstand von 3:4 ein. Die mitgereisten Fans aus Deggendorf feierten nach dem Spiel ausgelassen diesen Sieg. Durch diesen Sieg schob sich der Deggendorfer SC auf Platz sieben der Tabelle vor. Dadurch trifft der Deggendorfer SC im Play-off-Viertelfinale, das am nächsten Sonntag beginnt, auf den EHC Waldkraiburg. Das erste Spiel findet in Waldkraiburg statt. Tore: 1:0 (0:32) Jirik (Linde), 2:0 (10:31) Weigant (Jirik), 2:1 (30:38) Schreyer (Weber), 2:2 (37:52) Schreyer (Urschel), 2:3 (48:38) Winnerl (Weber), 3:3 (50:30) Melchert (Wanner, Veitenhansel), 3:4 (57:16) Kulzer. Strafen: Geretsried 14, Deggendorf 18. Zuschauer: 195.
Indians sichern sich Platz vier
Memmingen, 13. Februar Mit einem 4:0 (1:0, 2:0, 1:0) Erfolg über dem EV Fürstenfeldbruck sicherte sich der ECDC Memmingen endgültig den vierten Platz. Die Ausgangslage vor dem Spiel war klar. Memmingen konnte mit einem Sieg noch an Erding vorbeiziehen, falls die in Germering mindestens einen Punkt abgaben. Bei einer Niederlage mit drei Toren Unterschied konnte Fürstenfeldbruck noch an Memmingen vorbeiziehen und das Heimrecht in der ersten Runde wurde tauschen. "Daher hat es hat vor dem Spiel nochmals eine klare Ansage gegeben", so Trainer Michael Bielefeld. An seine Marschrichtung hielt sich der ECDC und zeigte sich nach der schwachen Vorstellung vom Freitag wesentlicher spielfreudiger. Erstmals nach seiner langen Verletzungspause war auch Holger Völk wieder mit dabei, der gelegentlich Eiszeit bekam. Ganz andere Probleme hatte man aber noch vor dem Spiel. Martin Löhles Schlittschuhkufe war gebrochen und so musste kurzfristig Ersatz besorgt werden. In der sechsten Minute war es Christian Augst, der die Indians mit 1:0 in Führung brachte, und das Unternehmen "Vierter Platz" in die richtige Richtung lenkte. Spätestens nach dem zweiten Treffer im Mitteldrittel durch Sergejs Boldavesko war die Sache endgültig klar, dass Memmingen der vierte Platz nicht mehr zu nehmen war. Christian Augst und Waldemar Dietrich sorgte für die weiteren Treffer. Tore: 1:0 (5:33) Augst (Becherer, Löhle), 2:0 (30:24) Boldavesko (Löhle, Meißner), 3:0 (39:06) Augst (Dietrich, Becherer), 4:0 (44:12) Dietrich (Löhle, Boldavesko/5-4). Strafen: Memmingen 14, Fürstenfeldbruck 18. Zuschauer: 776. (ba)
Passau steht im Halbfinale gegen Nürnberg
Passau, 13. Februar Die Passauer Black Hawks stehen
kurz vor dem Aufstieg in die Bayernliga. Durch einen 7:0 (3:0, 2:0, 2:0)-Kantersieg gegen
die Selber Wölfe sicherten sich die Hawks Platz eins ihrer Gruppe und haben damit das
Play-off-Halbfinale erreicht. In Hin- und Rückspiel treffen die Passauer dabei auf den
EHC 80 Nürnberg. Der Gewinner der Serie steigt in die Bayernliga. Der zweite Aufsteiger
wird zwischen dem ERV Schweinfurt und dem EC 2000 Ulm/Neu-Ulm ermittelt. Dass die Black
Hawks im letzten Spiel beim ESV Buchloe 2:4 (0:1, 0:2, 2:1) unterlagen, änderte am
Gruppensieg nichts mehr. Eine fleißige Schar von Helfern hatte vor dem Spiel gegen Selb
das Dach der Eis-Arena geräumt, um ein Spiel der Black Hawks zu ermöglichen. Es hat sich
gelohnt, denn die Hawks präsentierten sich am Freitag Abend erneut in hervorragender
Verfassung. Vladimir Kraus, des slowakische Kontingentspieler. hatte nach gut acht
Spielminuten eine Vorentscheidung herausgeschossen. Tor Nummer eins gelang ihm dabei nach
einem pfeilschnellen Antritt in der fünften Minute gar in Unterzahl. Nur drei Minuten
später nahm er einen Pass von Andreas Toth auf und versenkte die Scheibe erneut im Tor
der Selber Wölfe. Passau diktierte und hatte das Spiel weiterhin fest in der Hand. Stefan
Stummvoll bugsierte den Puck in der 14. Minute über die Linie. Spätestens im
Mitteldrittel kamen die Selber in Schwung, doch ein Tor war ihnen an diesem Abend nicht
vergönnt. Abgezockt umkurvte Stefan Stummvoll beim 4:0 die Selber Defensive, um auch noch
den Selber Torhüter aussteigen zu lassen. Schön herausgespielt das 5:0: Istel passt
maßgerecht zu Fabian Hadamik, der zieht auf Höhe des Bullykreises ab und wieder zappelte
die Scheibe im Tordreieck. Istel und Stummvoll legten im Schlussabschnitt nach. Als dann
noch der Sieg des ERSC Ottobrunn gegen den ESV Buchloe bekannt wurde, kannte der Jubel
keine Grenzen mehr. Die Black Hawks waren von Rang eins nicht mehr zu verdrängen. In
Buchloe spielten die Passauer nur halbherzig und kassierten eine 2:4-Niederlage. Am
kommenden Freitag um 20 Uhr steigt das Halbfinale der Bayernkrug-Pokalrunde gegen den ERC
Lechbruck in Passau, bei dem auch der Vorverkauf für die Play-off-Tickets beginnt.
Die Play-off-Termine:
Freitag, 24. Februar, Uhrzeit noch offen: EHC Nürnberg EHF Passau
Sonntag, 26. Februar, 18:30 Uhr: EHF Passau Black Hawks EHC Nürnberg.
EHF Passau Black Hawks VER Selb 7:0 (3:0, 2:0, 2:0). Tore: 1:0 (5:12) Kraus
(Heubach), 2:0 (8:07) Kraus (Toth, Büchl), 3:0 (13:36) Stummvoll (Setz), 4:0 (35:00)
Stummvoll (Ferstl, Setz), 5:0 (36:35) Hadamik (Istel, Heubach), 6:0 (42:03) Istel
(Heubach, Fries), 7:0 (50:15) Stummvoll (Kößl).
ESV Buchloe EHF Passau Black Hawks 4:2 (1:0, 2:0, 1:2). Tore: 1:0 (7:34) Klemm P.
(Braun, Lerchner), 2:0 (28:58) Klemm C. (Zimmler), 3:0 (29:59) Braun (Klemm P., Hubner),
3:1 (43:11) Gerbl (Hadamik), 4:1 (58:16) Hartl (Simmler, Klemm P.), 4:2 (59:50) Gomow
(Toth, Stummvoll).
Eisbären-Sieg im Schongang
Heilbronn, 13. Februar Im Schongang haben die Eisbären Heilbronn ihr Spiel beim Tabellenletzten der Landesliga Baden-Württemberg, ESV Hügelsheim 1b, mit 8:1 (3:0, 1:1, 4:0) gewonnen. Ohne zehn Stammspieler, unter anderem fehlten Michael Filobok, Kapitän Andreas Lung und Routinier Andrej Jaufmann, tat sich der Tabellenführer beim Schlusslicht lange schwer. Mit dem 24:2-Sieg aus dem Hinspiel im Hinterkopf ließen die Eisbären ihr Kombinationsspiel über weite Strecken vermissen. Ein ums andere Mal verzettelten sich die Angreifer in Einzelaktionen. Nach 20 Minuten hieß es zwar bereits 3:0, doch nutzten die mit nur neun Feldspielern angetretenen Gastgeber in der 33. Spielminute eine der zunehmenden Lässigkeiten der Eisbären zum Anschlusstreffer. Erst kurz vor Drittelende erhöhte Konrad Hoffmann auf 4:1. Im Schlussdrittel brach der Tabellenletzte konditionell ein, so dass Heilbronn noch vier weitere Tore erzielen konnte. Torschützen für die Eisbären waren Mike Hewer (3), Konrad Hoffmann (2), Heiko Becker, Sascha Bernhardt und Andreas Knecht. Am kommenden Sonntag empfangen die Eisbären Heilbronn um 20 Uhr zum ersten Heimspiel seit dem 9. Dezember den VfR Pforzheim in der Knorr-Arena.
Zum Sieg zum Hauptrundenende
Königsbrunn, 13. Februar Zum Abschluss der Bayernliga-Hauptrunde unterlag der ESV Pinguine Königsbrunn am Sonntagabend auf heimischen Eis dem EHC Waldkraiburg mit 2:4 (0:1, 1:1, 1:2). Die Gäste zeigten die reifere Spielanlage und "der Sieg ging auch in der Höhe in Ordnung", so Trainer Marian Hurtik nach dem Spiel. Allerdings war das Spiel von Beginn an sehr quälend anzuschauen, denn beide Teams zeigten eine sehr disziplinierte Leistung. Während Waldkraiburg sichtlich mehr vom Spiel hatte, zeigte sich, dass die ESVler an ihrer Defensivschwäche gearbeitet hatten. Sichtlich geordneter ging es vor Torwart Clemens Heringer zu, der endlich wieder von Beginn an in die Partie fand. Somit waren klare Chancen fast Mangelware. In der 16. Minute kamen die Pinguine zur besten Gelegenheit in Führung zu gehen, aber eine 90-sekündige 5:3-Überzahl blieb ungenutzt. Stattdessen trafen die Gäste eine Minute vor Drittelende, ebenfalls in Überzahl spielend, zum 0:1. Auch im zweiten Drittel blieb Waldkraiburg spielerisch überlegen. Folglich war das 0:2 in der 27. Minute alles andere als eine Überraschung. Die Pinguine taten sich unheimlich schwer, erneut gehandicapt durch Reihenumstellungen, da Stefan Härtl bereits nach dem ersten Drittel passen musste. Doch die Pinguine zeigten, wie schon am Freitagabend, Moral und wollten das Spiel nicht einfach herschenken. Stück für Stück erkämpften sich die Rot-Weißen klarere Chancen und in der 37. Minute schlug der Torjäger der Pinguine zu. Marek Cmunt ließ dem ebenfalls starken Gästetorwart keine Chance und erzielte den Anschlusstreffer. Nun wirkte Waldkraiburg kurze Zeit irritiert, aber das Ergebnis hatte bis zur Pause Bestand. Zu Beginn des letzten Drittels durfte nach zwei Minuten je ein Spieler auf die Strafbank, bei den Pinguinen folgte kurz darauf ein Weiterer. Diese Überzahlsituation nutzten die Gäste eiskalt aus und stellten den alten zwei-Tore-Abstand wieder her. Die Pinguine rackerten nun erneut, um den Anschluss wieder herzustellen. Nun wurde das Spiel endlich offener geführt und die Pinguine konnten den Gästen wirklich Paroli bieten. In der 53. Minute war es Kapitän Roland Hanemann der erneut Hoffnung bei den Anhängern der Pinguine hervorrief. In den nachfolgenden zwei Minuten waren die Pinguine dem Ausgleich nahe, aber dann schlugen die Gäste zurück. In der 56. Minute fiel durch das 2:4 die endgültige Entscheidung. Da die Pinguine den Dreier-Vergleich mit den punktgleichen Deggendorfern und Geretsriedern für sich entschieden haben, beendeten sie als Sechster die Hauptrunde und treffen im Play-off-Viertelfinale auf den TSV Erding. Auftakt der Serie ist Sonntag, 19. Februar. Zuerst wird in Erding gespielt. Am 24. Februar folgt das Rückspiel in der Königsthermeneishalle. Ein eventuelles drittes Spiel würde am 26. Februar in Erding ausgetragen werden. Tore: 0:1 (20.) Führmann, 0:2 (27.) Feistl, 1:2 (36.) Cmunt, 1:3 (44.) Hanöffner, 2:3 (53.) Hanemann, 2:4 (56.) Feistl. Strafen: Königsbrunn 18, Waldkraiburg 28.
Versöhnliches Saisonende
Augsburg, 13. Februar Halbwegs versöhnlich endete die Saison für den Bezirksligisten EG Woodstocks Augsburg. Im letzten Saisonspiel retteten die Woodstocks mit einem Tor von Robert Plesch sieben Sekunden (!) vor Schluss gegen den SV Hohenfurch noch ein 4:4 (0:1, 3:0, 1:2). Damit belegen die Woodstocks mit 6:22 Punkten den vorletzten Platz. Im Spiel gegen den SV Hohenfurch schienen die Gastgeber nach dem zweiten Drittel auf den dritten Saisonsieg zuzusteuern. 3:1 führten die Augsburger, doch gelang den Oberbayern im letzten Drittel drei Tore in Folge. Doch die Woodstocks gaben nicht auf. In der letzten Minute nahm Trainer Helmut Nießner Torhüter Thomas Uhl für einen sechsten Feldspieler vom Eis und das Risiko wurde belohnt. Robert Plesch erfasste sieben Sekunden vor Schluss die Situation am schnellsten und schoss zum viel umjubelten Ausgleich ein. Tore: 0:1 Mühlegger (5.), 1:1 Markovic (24.), 2:1 Richter (27.), 3:1 Fischer (33.), 3:2 Kothmeyer (38.), 3:3 Lukats (45.), 3:4 Mühlegger (49.), 4:4 Plesch (60.). Strafen: Augsburg 10, Hohenfurch 4.
DSC steht sich in den Play-offs
Deggendorf, 11. Februar Lange mussten die Fans des Deggendorfer SC zittern, aber am Freitagnachmittag wurde das Dach der Deggendorfer Eissporthalle von einem rund 150 Mann starken Einsatzkommando der Feuerwehr von den Schneemassen befreit und die Halle konnte für das entscheidende Spiel im Kampf um die Play-off-Qualifikation freigegeben werden. Am Ende stand zwar nur ein 2:2 (0:1, 1:1, 1:0) gegen den ESC Dorfen, dennoch ist der DSC nicht mehr von einem Play-off-Rang zu verdrängen. Im ersten Drittel tat man sich gegen Dorfen sehr schwer. Nur ein wieder starker Goalie Alex Zitzelsberger hielt die Deggendorfer im Spiel. Doch in der 17. Minute war er machtlos und musste das 0:1 durch Andreas Koller hinnehmen. Nach der Pause waren die Deggendorfer besser im Spiel. Nur 109 Sekunden nach dem Drittelbeginn umspielte Roman Schreyer den gegnerischen Torwart und traf zum 1:1. Doch erneut Koller sorgte für die Führung der Gäste. Im letzten Drittel merkte man den Deggendorfern aber an, dass sie dieses Spiel noch drehen wollten, aber immer wieder vergaben sie Chancen. Erst in der 53. Minute war es Chad Urschel, der in Überzahl eine sehenswerte Passkombination mit Markus Weinzierl und Peter Sterz zum 2:2 verwandelte. Kurz vor Spielende kam es noch zu einer unschönen Szene, denn Andreas Müller checkte den Dorfener Spieler, Sascha Aiglstorfer, äußerst unglücklich an der Bande, so dass dieser mit einem Kieferbruch ins Klinikum eingeliefert werden musste. Andreas Müller wurde von den Schiedsrichtern daraufhin mit einer Matchstrafe belegt. Nach dem Spiel war die Stimmung nach der gezeigten Leistung im Keller. Erst als der Endstand aus Waldkraiburg bekannt wurde und feststand, dass Pegnitz verloren hatte, lockerte sich die Stimmung bei den Fans, denn damit stand fest, dass sich der Deggendorfer SC als zweiter Aufsteiger nach dem ECDC Memmingen für die Play-offs um die Bayerische Meisterschaft qualifiziert hat. Tore: 0:1 (16:25) Koller (Koß), 1:1 (21:49) Schreyer (Urschel, Kulzer), 1:2 (36:44) Koller (Gray, Koß), 2:2 (52:38) Urschel (Sterz P., Weinzierl M./5-4). Strafen: Deggendorf 15 + Matchstrafe (Andreas Müller), Dorfen 14. Zuschauer: 238.
Schwache Leistung
Memmingen, 11. Februar Mit einer 2:5 (1:3, 1:1, 0:1)-Niederlage kehrte der ECDC Memmingen von seinem letzten Vorrundenauswärtsspiel beim EC Pfaffenhofen zurück. Bis auf Holger Völk und Markus Schmid war die Mannschaft komplett und wollte sich eigentlich mit einem Sieg in Pfaffenhofen, die Chance auf den zweiten Platz bewahren. Aber nach dieser Niederlage ist sogar noch der vierte Platz in Gefahr. Zunächst gingen die Ice Hogs mit 1:0 in Führung, als die sehr schwache Abwehr der Indians an diesem Abend den Puck vor dem Tor von Reiner Vorderbrüggen nicht wegbrachte. In der neunten Minute schaffte Martin Löhle in Überzahl das 1:1. Doch danach übernahmen die Gastgeber in einem schwachen Spiel das Kommando. Der ECDC wirkte einfach zu passiv. Pfaffenhofen ging in der 15. Minute erneut in Führung und drei Minuten später war Memmingen mit zwei Mann weniger auf dem Eis. David Vokaty nutzte dies aus und brachte sein Team mit zwei Toren Vorsprung in Führung. In der 24. Minute kamen die Indians durch einen Schuss von Florian Jahrmann, der Goalie Lachauer mit einem spitzen Schuss ins kurze Eck überraschte, auf 3:2 heran, aber zu mehr sollte es an diesem Abend nicht reichen. Im Gegenteil, es kam noch schlimmer. In der 39. Minute konnte der gut haltende Reiner Vorderbrüggen ein Solo von Scott McDonald noch halten, aber nur eine Minute später führte ein erneutes Break, diesmal von Manuel Kühnl, zum 4:2. Gleich nach Wiederbeginn suchten die Gastgeber die Entscheidung. In der 42. Minute machte Carsten Gräber mit dem 5:2 alles klar. In der Folge versuchte der ECDC, den Abstand zu verkürzen, aber es sprang nichts Zählbares mehr heraus. Selbst ein Penalty, den Andreas Becherer schoss, führte nicht zum Erfolg. Tore: 1:0 (5:24) Wörndl (Acker, Kühnl), 1:1 (8:06) Löhle (Pyka, Boldavesko/5-4), 2:1 (14:02) Wörndl (Kröger), 3:1 (17:51) Vokaty (MacDonald/5-3), 3:2 (23:48) Jahrmann (Tenschert, Mayer), 4:2 (39:23) Kühnl (Wörndl), 5:2 (41:26) Gräber (MacDonald). Strafen: Pfaffenhofen 22, Memmingen 12. Zuschauer: 133. (ba)
Niederlage in Erding
Königsbrunn, 11. Februar Eine Auswärtsniederlage brachte der ESV Pinguine Königsbrunn vom Auswärtsspiel beim TSV Erding mit. 4:5 (2:3, 0.1, 2:1) unterlagen die Rot-Weißen beim Tabellenvierten. Angekündigt als schönes Eishockeyspiel entwickelte sich die Partie allerdings zu einer wahren Schlacht. Erding startete wie erwartet furios, und die Pinguine hatten mächtig Mühe, die schnellen Angriffe der Gastgeber auch nur ansatzweise zu kontrollieren. Folglich war die Führung für den TSV in der fünften Minute alles andere als unerwartet. Auch danach hatten die ESVler sichtlich Probleme ins Spiel zu kommen. Erding spielte sein Pensum gradlinig runter und konnte nach elf Minuten auf 2:0 erhöhen. In der 15. Minute kassierte Torwart Heringer gar das 3:0, und keiner gab zu diesem Zeitpunkt etwas auf die Pinguine. Doch eine Minute später konnte Michael Polaczek unter Mithilfe des Erdinger Torwartes auf 1:3 verkürzen. 34 Sekunden vor Drittelende waren die Königsbrunner zurück, denn Kapitän Roland Hanemann erzielte den Anschlusstreffer. Das zweite Drittel hatte kaum begonnen da erhöhte Erding auf 4:2. Im Tor der Pinguine stand seit Beginn des Abschnitts Martin Zentner, der eine gute Partie ablieferte. Im letzten Drittel schienen beide Mannschaften nur noch auf Zerstörung des Gegners aus. Erst schlugen Roland Hanemann und der Erdinger Axel Schütz aufeinander ein, dann folgte Ruben Wolf, der einen TSV-Spieler heftig niederschlug. In der Folge spielten die Brunnenstädter aufgrund zahlreicher selbstverschuldeter Strafen, alleine dreimal mussten die Pinguine wegen Spielverzögerung auf der Strafbank Platz nehmen, minutenlang in Unterzahl. Die Folge war dabei das fünfte Erdinger Tor. Doch erneut zeigten die Pinguine in Person von Marek Cmunt Herz. Zuerst erzielte er das 3:5 in der 51. Minute, zwei Minuten später traf der Tscheche in Unterzahl zum erneuten Anschluss. Kaum wieder komplett setzten die Pinguine nach, allerdings war der Kräfteverschleiß nach den vielen Unterzahlspielen deutlich zu bemerken. Somit konnte kein wirklicher Druck auf das Tor des TSV ausgeübt und auch kein weiterer Treffer erzielt werden. Tore: 1:0 (5.) Schütz, 2:0 (11.) Straka, 3:0 (15.) Triller, 3:1 (16.) Polaczek, 3:2 (20.) Hanemann, 4:2 (21.) Schütz, 5:2 (48.) Gantschig, 5:3 (51.) Cmunt, 5:4 (54.) Cmunt. Strafen: Erding 12, Königsbrunn 24.
Wieder zwei Hallen gesperrt Geretsried spielt in Miesbach
München, 10. Februar Nach der Sperre der Eishallen in Bad Kissingen und Senden wurden jetzt auch die Eisstadien in Geretsried und Ingolstadt (alte Halle an der Jahnstraße) behördlich gesperrt. Wie der Bayerische Eissport-Verband mitteilt, wird keine dieser Hallen in dieser Saison den Betrieb wieder aufnehmen können. Bayernligist TuS Geretsried wird sein letztes Heimspiel in der Hauptrunde am Sonntag um 18:15 Uhr in Miesbach austragen.
Harter Kampf und viele Strafzeiten
Eppelheim, 10. Februar Am Sonntag unterlagen die Eisbären Eppelheim in der Baden-Württemberg-Liga beim EV Ravensburg 1b mit 2:4. Die Ravensburger wollten sich für das 0:5 gewertete und nicht ausgetragene Heimspiel in Eppelheim revanchieren und begannen auf eigenem Eis druckvoll. Die Eppelheimer hielten auch ohne den kranken Kapitän, Michael Gabler, stand und boten einen offenen Schlagabtausch. Nach vier Minuten hatte Andi Morlock bei 3:5-Unterzahl zum das ersten Mal die Führung auf dem Schläger, doch es blieb vorerst beim 0:0. In der 13. Minute kamen die Gäste in Überzahl zum 1:0-Führungstreffer. Viele, viele Strafzeiten später konnten die Hausherren zum 2:0 erhöhen. Ebenfalls in Unterzahl, es war die 32. Spielminute, konnte Kai Schädlich nach einem Schuss von Andi Morlock den Nachschuss zum 1:2-Anschlusstreffer verwandeln. Das Spiel polterte jetzt hin und her und die Eisbären waren näher am 2:2 als die Ravensburger am 3:1. Viele unnötige Strafzeiten zerstörten allerdings das Spiel der Gäste und so kamen die Gastgeber doch noch zum 3:1 (40.). Im letzten Drittel wollten es die Eisbären noch einmal wissen. Mit viel Kampfgeist kamen sie aus der Kabine. Teilweise war es übermotiviertes Einsteigen, die das Gästeteam wieder in Unterzahl brachten. Allerdings haderte der ECE auch ein ums andere Mal mit den Schiedsrichtern. Das kostete Kraft und wirkte sich auch auf die Spielkultur aus. Als die Gastgeber auch mal die Strafbank besuchten, kamen die Eisbären erneut durch Kai Schädlich durch einen Pass von Uli Stadler auf 2:3 heran. Hoffnung keimte auf, die jedoch nur elf Minuten anhielt. Dann nämlich stellten die Ravensburger den alten Abstand wieder her. Eppelheims Stephen Albert und der Ravensburger Steffen Vogt kassierten nach einer Schlägerei jeweils eine Spieldauerstrafe.
Der Showdown
Deggendorf, 9. Februar Nach dem Sieg am Sonntag gegen den Tabellenführer aus Höchstadt sind die Chancen des Deggendorfer SC, in die Play-offs einzuziehen groß. Man kann es aus eigener Kraft schaffen. Vor allem da die beiden Gegner am letzten Wochenende der Bayernliga die direkten Konkurrenten aus Dorfen und Geretsried sind. Die Dorfener, bei denen der letztjähriger Torwart des Deggendorfer SC, Sven Spanrad, zwischen den Pfosten steht, haben zur Zeit einen Durchhänger und sind nach vier Niederlagen in Folge aus den Play-off-Rängen heraus gefallen. Aber der Kontakt zu Platz acht ist noch da und die Dorfener wollen durch einen Sieg in Deggendorf die Qualifikation noch schaffen. Bei den Riverrats aus Geretsried sieht es ähnlich wie bei den Deggendorfern aus. Sie können aus eigener Kraft ihren bisherigen Platz sieben verteidigen und sich so für die Play-offs qualifizieren. Im Team der Deggendorfer gab es wieder eine Hiobsbotschaft, denn Markus Meier wird für den Rest der Saison ausfallen, da sich eine Infektion in der Operationsnarbe einnistete und diese nun wieder geöffnet werden musste. Dies kann bereits am Freitag geschehen, wenn man das um 20.15 Uhr beginnende Spiel gewinnt und gleichzeitig der EV Pegnitz in Waldkraiburg nicht gewinnt.
Letztes Punktspielwochenende für die Indians
Memmingen, 9. Februar Die letzten beiden Bayernliga-Punktspiele bestreitet der ECDC Memmingen am Wochenende. Zunächst geht es am Freitag nach Pfaffenhofen, ehe es am Sonntag zum letzten Heimspiel in der Vorrunde kommt. Gegner ist um 18:30 Uhr der EV Fürstenfeldbruck. Die Play-offs hat der ECDC Memmingen sicher erreicht. Dies ist gleichbedeutend mit dem Ziel, dass die Indians in ihrem ersten Jahr als Neuling in der Bayernliga angestrebt haben. Auch der Platz unter den ersten Vier ist so gut wie gesichert. Lediglich der Sonntagsgegner aus Fürstenfeldbruck kann Memmingen in einer sehr komplizierten, eher unwahrscheinlichen Variante noch aus den Top Vier verdrängen. Doch so weit denkt Vorsitzender Helge Pramschüfer nicht: "Wir wollen in den beiden restlichen Spielen den dritten Platz auf jeden Fall verteidigen." Dabei gibt er ein klares Ziel vor: "Für eine optimale Ausgangslage wäre der zweite Platz am besten, den wir am Wochenende auch erreichen wollen." Der zweite Platz würde nämlich in der Best-of-Three-Serie in den Viertel- und eventuellen Halbfinalspielen auf jeden Fall in einem möglichen dritten Spiel Heimrecht bedeuten. Doch dieser Platz ist heiß umkämpft. Waldkraiburg, Memmingen und Erding können alle noch Zweiter werden. Wenn der ECDC allerdings an Waldkraiburg vorbeiziehen will, müssen die Löwen an diesem Wochenende einen Punkt weniger holen als die Indians. Denn der direkte Vergleich spricht für die Oberbayern. Gleich am Anschluss an die Vorrunde geht es mit den Play-offs weiter. Das erste Heimspiel für die Indians ist somit für den Sonntag 19.02. terminiert. Offen ist allerdings noch der Gegner. Denn momentan sind noch drei Möglichkeiten gegeben. Entweder treffen die Allgäuer auf Königsbrunn, Geretsried oder erneut auf den Sonntagsgegner Fürstenfeldbruck. Aber das ist im Moment noch Zukunftsmusik, denn abgerechnet wird nach den beiden Wochenendspielen. Für zwei Spieler des ECDC geht es sogar noch um mehr. Martin Löhle kann sowohl die Torjägerkrone, als auch die Scorerwertung noch gewinnen. Sergejs Boldavesko ist derzeit bester Vorlagengeber und möchte diese natürlich genauso wie Martin Löhle gewinnen. Bei Memmingen sind bis auf den Langzeitverletzten Holger Völk alle Mann an Bord. Lediglich hinter Stürmer Andreas Börner steht noch ein Fragezeichen, der diese Woche wegen einer Allergie fehlte. Der Freitagsgegner Pfaffenhofen ließ vergangenes Wochenende mit einer Neuverpflichtung aufhorchen. Kurz vor den Play-downs wurde noch der Ausländer gewechselt. Scott MacDonald ersetzt den schwachen Slowaken Lukas Novak. Der 32-jährige Kanadier spielte in den vergangenen Jahren für den SVG Burgkirchen und gehörte stets zu den besten Scorern der Liga. In der vergangenen Bayernliga-Saison konnte er in 30 Spielen 69 Scorerpunkte für sich verbuchen. (ba)
Die nächste Hürde
Passau, 9. Februar Nur fünf Tage nach dem begeisternden Heimspiel der Black Hawks Passau gegen den ESV Buchloe steigt am Freitag um 20 Uhr der nächste Knaller in der Eis-Arena. Der VER Selb stellt die nächste hohe Hürde der Hawks auf dem Weg ins Play-off-Halbfinale dar, in dem es um den Aufstieg in die Bayernliga gehen wird. "Wir werden einen Teufel tun, und die Wölfe aus Selb nach dem Sieg im Hinspiel unterschätzen", gibt Hawks-Chef Christian Eder eine klare Ansage an das Team und den Gegner aus Oberfranken. Leichtsinn wäre auch völlig fehl am Platz, das hatte schon das Pokalrückspiel Ende November gezeigt als die Passauer mit viel Mühe ein 5:5-Unentschieden gegen den VER erreichten. Auch damals war ein klares 7:0 im ersten Aufeinandertreffen vorausgegangen. Die Euphoriewelle spricht dennoch ganz klar für die Black Hawks aus Passau, hat doch der VER Selb keine Chance mehr, den sportlichen Aufstieg zu erreichen. Für die hohe 1:7-Niederlage wird sich die Mannschaft aus der Porzellanstadt in jedem Fall revanchieren wollen und ihrem Anhang in Passau zeigen, dass sie es besser können. Ob das Motivation genug ist, Kößl und Co. tatsächlich in Verlegenheit zu bringen, bleibt abzuwarten. Mit einem Sieg würde den EHF Passau ein Unentschieden am Sonntag in Buchloe reichen. Seit Dienstag ist Christian Penzkofer wieder auf dem Eis, an einen Einsatz ist freilich noch nicht zu denken. Mindestens zwei Wochen hartes Aufbautraining steht dem Routinier noch bevor, ehe er wieder bei einem Spiel eingreifen wird können. Außer dem Langzeitverletzten Thomas Hartl (hat am Dienstag ebenfalls wieder das Training aufgenommen) und eben Christian Penzkofer kann Otto Keresztes aus dem Vollen schöpfen, doch eine Grippewelle hatte die Mannschaft in den letzten Trainingseinheiten arg dezimiert. Bleibt für den Passauer Coach zu hoffen, dass sich heute wieder alle gesund zurückmelden.
Eisbären gastieren beim Tabellenletzten
Heilbronn, 9. Februar Eine auf dem Papier leichte Aufgabe steht den Eisbären Heilbronn am Sonntag in der Landesliga Baden-Württemberg bevor, wenn sie um 19 Uhr bei den Hügelsheim Hornets 1b antreten. Das Hinspiel konnten die Eisbären mit dem Rekordergebnis von 24:2 gewinnen. Hügelsheim steht nach elf Spielen noch ohne Sieg und mit einem Torverhältnis von 28:151 am Tabellenende. Bei den Eisbären wird Routinier Andrej Jaufmann fehlen, der aufgrund einer Spieldauer-Disziplinarstrafe aus dem Herrischried-Spiel gesperrt ist.
Vorentscheidung um Platz fünf
Reutlingen, 9. Februar Am Sonntag, 12. Februar, um 19:15 Uhr tritt die TSG Reutlingen im vorentscheidenden Spiel um Platz fünf in der Landesliga Baden-Württemberg gegen den VfR Pforzheim an. Das Hinspiel verlor die TSG mehr als unnötig mit 3:5, nachdem bereits eine 3:1-Führung herausgespielt worden war. Die Gäste belegen derzeit vor der TSG mit nur drei Punkten Vorsprung den fünften Tabellenplatz, haben aber ein Spiel mehr absolviert. Aufgrund des ähnlich schwierigen Restprogramms muss die TSG deshalb am Sonntag gewinnen, wenn am Ende der fünfte Platz sicher sein soll.
Sieg im Kellerduell
Mannheim, 9. Februar Auch im zweiten Aufeinandertreffen der beiden direkten Rivalen um den siebten Tabellenplatz der Landesliga Baden-Württemberg konnten sich die Mad Dogs Mannheim knapp dursetzen und bezwangen den ESV Hügelsheim 1b mit 6:5. Die Zuschauer sahen ein recht ausgeglichenes Spiel mit Torschancen auf beiden Seiten. Das erste Drittel konnten die Mannheimer mit 3:2 nach einem 1:2-Rückstand glücklich für sich entscheiden. Diesen Vorsprung konnte man auch im zweiten nicht ausbauen und mit 5:4 ging es in den Schlussabschnitt. Hier kämpften die Mad Dogs 17 Minuten in Unterzahl und mussten dann doch den Ausgleich hinnehmen. Doch kurz vor Spielende erzielte Mannheim den entscheidenen Treffer zum 6:5 und diesen Vorsprung rettete man über die verbleibende Zeit.
Endspiel um Platz vier
Erding, 8. Februar Nachdem die Puckjäger des TSV Erding am letzten Wochenende eine Pause eingelegt hatten, startet die Bayernliga nun in die heiße Phase der Saison. An den letzten Spieltagen vor den Play-Offs empfängt der TSV Erding am Freitag um 20 Uhr den ESV Königsbrunn und reist am Sonntag zu den Wanderers Germering. Los geht es dort um 17 Uhr. Ein Endspiel um Platz vier wird es am Freitag gegen die Pinguine aus Königsbrunn geben. Im Moment rangiert der TSV Erding auf Rang vier, drei Punkte vor den Pinguinen. Die Truppe von Marian Hurtik zählt zu den Überraschungen der Bayernliga. Letzte Saison noch abgeschlagen am Ende der Tabelle zu finden, spielen die Pinguine eine ganz starke Spielrunde und haben sich bereits für die Play-offs qualifiziert. Da sich beide Mannschaften möglicherweise auch in der ersten Play-off-Runde gegenüber stehen, kann sich der Sieger vom Freitag einen psychologischen Vorteil verschaffen. Zum Abschluss der Hauptrunde spielt der TSV am Sonntag bei den Wanderers aus Germering. Das Team von Trainer Ashton zeigte über weite Strecken der Bayernliga gute Leistung und schnupperte zwischendurch sogar an Platz acht. Doch die Rückrunde lief nicht optimal und so findet sich Germering auf dem vorletzten Platz wieder. Aus dem Kader stechen besonders Michal Porak und Dominik Socher heraus. Beide zählen mit 49 Punkten zu den Top-10-Scorern der Bayernliga. Welcher Kader TSV-Trainer Franz Steer zur Verfügung steht, wird sich erst im Laufe der Woche herausstellen. Bei den Spielern Alexander Gantschnig, Michael Multhammer und Dominik Gerbl klingen die Verletzungen zwar ab, ob sie aber schon wieder einsatzbereit sind, bleibt weiter fraglich.
Auf die Zielgerade
Königsbrunn, 8. Februar Auf die Zielgrade der Hauptrunde in der Bayernliga biegt der ESV Pinguine Königsbrunn am kommenden Wochenende ein. Am Freitag ist das Team von Trainer Marian Hurtik um 20 Uhr zu Gast beim TSV Erding. Am Sonntag stellt sich um 18 Uhr der EHC Waldkraiburg in der Königsthermeneishalle vor. Nach zehn Tagen Spielpause, in denen vor allem in der vergangenen Woche die Verschleißerscheinungen bekämpft wurden, gilt seit dieser Woche das Hauptaugenmerk nur noch der Play-off-Vorbereitung. Dies soll aber nicht bedeuten, dass die beiden letzten Partien uninteressant sind. Gerhard Härtl, sportlicher Leiter der Pinguine, wünscht sich vor allem eins, nämlich nicht durch zwei Niederlagen auf Platz acht zurückzufallen. Dies würde als Gegner den Höchstadter EC zur Folge haben. Ansonsten schielen die Verantwortlichen noch ein klein wenig auf den vierten Platz, wobei klar ist, dass diese Position nur mit zwei Siegen bei gleichzeitig zwei Niederlagen des TSV Erding zu erreichen ist. Der Kader der Pinguine wird am kommenden Wochenende wieder, bis auf die Langzeitverletzten Simon Arzt, Ronald Juchems und Andreas Schwimmbeck, die alle bis Saisonende ausfallen, komplett sein. Gegen Erding erkämpften die Pinguine im Hinspiel nach zwischenzeitlichen 1:4-Rückstand ein 4:4. Am Sonntag gastiert mit den Löwen aus Waldkraiburg der aktuelle Tabellenzweite beim ESV. Nach einer starken Hinserie lieferten die Mannen um Ex-DEL-Spieler Rainer Zerwesz in der Rückrunde keineswegs beeindruckende Ergebnisse ab. Sechs Siege konnten in 13 Rückrundenspielen geholt werden. Dabei ist vor allem die eklatante Auswärtsschwäche der Hauptgrund der Misere. Anstatt zum Saisonende um Platz eins mitzuspielen, müssen die Löwen derzeit mehr hinter sich schauen, denn auch die Pinguine könnten, bei einem Sieg mit mehr als drei Toren Unterschied und einer Freitagsniederlage der Gäste noch am EHC vorbeiziehen. Sichtlich getroffen hat die Mannschaft vor allem die Verletzung von Abwehrhüne Nikolas Köttsdorfer, der nach einem Wadenbeinbruch bis Saisonende pausieren muss. Dazu kommt die Verletzungsanfälligkeit von Kapitän Zerwesz, der einige Male ausfiel. Dennoch sind die Löwen, angeführt von Toptorjäger Dale Crombeen (32 Tore in 28 Spielen), eine schwer zu schlagende Mannschaft.
Überragender Kevin Friedle sichert Eisbären-Sieg
Heilbronn, 6. Februar Durch einen hart erkämpften und am Ende noch deutlichen 7:1 (2:0, 2:1, 3:0)-Sieg beim EHC Herrischried stehen die Eisbären Heilbronn nun bereits mit einem Bein in der Baden-Württemberg-Liga. Sollte der ungeschlagene Landesliga-Tabellenführer am kommenden Sonntag in Hügelsheim sowie bei den Heimspielen gegen Pforzheim und Reutlingen erwartungsgemäß Siege einfahren, könnte man sich sogar eine Niederlage beim Kontrahenten aus Bad Liebenzell erlauben und hätte dennoch die Meisterschaft sicher. Bad Liebenzell dagegen hat ein ungleich schwereres Restprogramm und muss noch auswärts in Herrischried, Pforzheim und Reutlingen antreten, bevor es am 5. März zum Showdown im Schwarzwald gegen die Eisbären kommt. Der Heilbronner 7:1-Sieg in Herrischried war geprägt von unzähligen Strafzeiten, die oftmals keinen richtigen Spielfluss zustande kommen ließen. Sascha Bernhardt brachte die Eisbären in der siebten Minute mit 1:0 in Führung, doch konnten sich die Gäste trotz technischer Überlegenheit keine entscheidenden Vorteile herausspielen. Die aufopferungsvoll kämpfenden Schwarzwälder dagegen erarbeiteten sich Chance um Chance, und immer wieder war es Kevin Friedle, der die Gäste verzweifeln ließ. Der 18-jährige Heilbronner Keeper entschärfte in den ersten 20 Minuten drei Alleingänge und war auch sonst nicht zu bezwingen. Völlig überraschend erzielte Sascha Bernhardt dann mit der Drittelsirene in Unterzahl das 2:0. Trotz zahlreicher kräftezehrender Unterzahl-Situationen erwiesen sich die Eisbären im mittleren Spielabschnitt als das cleverere Team. Während Friedle hinten weiterhin seinen Kasten sauber hielt, sorgten Michael Carl und Andrej Jaufmann mit einem Doppelschlag in der 24. und 25. Minute für eine beruhigende 4:0-Führung. Trotz des Anschlusstreffers in der 37. Minute gaben die Eisbären die Führung nicht mehr ab, und Jaufmann (45.), S. Bernhardt (46.) und Keterling (59.) sorgten für den 7:1-Endstand.
6:2 gegen den Tabellenführer
Deggendorf, 6. Februar "The Boys are back in town" war wohl die passenste Musik, die am Sonntag abend im Deggendorfer Eisstadion eingespielt wurde. Denn nach mehrwöchiger Sperrung der Eissporthalle kamen die Spieler des Deggendorfer SC zurück in ihre Heimat und erwarteten zum Nachholspiel den Tabellenführer des Bayernliga, den Höchstadter EC. Und am Ende stand ein 6:2 (1:0, 4:1, 1:1)-Erfolg des DSC. Von Beginn an waren die Deggendorfer die wacheren Spieler am Eis und man hatte bereits sehr gute Chancen in der Anfangsphase. In der achten Minute bediente Roman Schreyer seinen Sturmpartner Chad Urschel, der den Höchstadter Torwart Kai Fischer verlud und den Puck zum 1:0 im Tor versenkte. In der Folgezeit kamen die Franken ein wenig auf, aber Alex Zitzelsberger, der seinen ersten Einsatz in der ersten Mannschaft von Beginn an feierte, zeigte, warum er zu den besten Torleuten in der Junioren-Bayernliga gehört. Nach der Drittelpause kamen die Deggendorfer voller Elan aus der Kabine und überrollten den Tabellenführer. Nur 35 Sekunden nach Drittelbeginn war es Karl-Heinrich Stern, der die Vorlage von Daniel Pledl zum 2:0 nutzte. Danach dauerte es bis zur 26. Minute - doch dann kochte dann die Deggendorfer Eissporthalle. Zuerst war es Chad Urschel, der mit einer Direktabnahme auf 3:0 stellte, und nur 29 Sekunden später traf Florian Döring zum 4:0. Nach einer Auszeit der Gäste fingen sich die Franken wieder und gestalteten das Spiel ausgeglichener. So traf Höchstadts Jamie McKinley in der 33. Minute zum 1:4. Doch noch vor der Pause stellte Stern den alten Abstand zum 5:1 wieder her. Zwar verkürzte der HEC noch einmal durch Johann Kustow, doch in der Schlussminute machte Roman Schreyer den Sack zu. Tore: 1:0 (7:14) Urschel (Schreyer), 2:0 (20:35) Stern (Pledl, Weber), 3:0 (25:23) Urschel (Schreyer, Weber), 4:0 (25:52) Döring (Sterz A., Weinzierl M.), 4:1 (32:11) McKinley (Ekrt), 5:1 (36:39) Stern, 5:2 (52:06) Kustow (Nagl, Cerny), 6:2 (59:15) Schreyer (Sochatsky). Strafen: Deggendorf 6, Höchstadt 6. Zuschauer: 380.
5:0-Erfolg gegen den Angstgegner
Passau, 6. Februar Ein Eishockeyfest erlebten die etwa 1500 Besucher in der Passuer Eis-Arena beim hochverdienten 5:0 (1:0, 1:0, 3:0)-Sieg der Black Hawks gegen den ESV Buchloe. Mit diesem Sieg halten die Hawks weiter den Kurs Richtung Bayernliga und übernehmen den Platz des Spitzenreiters in der Gruppe eins der Aufstiegsrunde. Genau 47 Sekunden lief die Stadionuhr bis zu ihrem ersten Stop. Von der Mittellinie war Helmut Kößl losgezogen, umkurvte seinen Gegenspieler und traf zum 1:0. Fast eine Kopie des ersten Drittels zu Beginn des Mittelabschnitts. Diesmal waren 40 Sekunden gespielt, als der kollektive Torjubel in der Eis-Arena ausbrach. Christian Setz war es diesmal, der den Puck unhaltbar in den Torwinkel schlenzte. Nach einer Phase mit zerfahrenen Aktionen, in der sich Fabian Hadamik eine berechtigte Zehn-Minuten-Strafe einfing, wurde das Spiel wieder dynamischer. Ein Pfostenschuss des Slowaken Vladimir Kraus leitete eine neue Angriffswelle der Hawks ein. Wegen hohes Stocks erkannten die beiden Referees Meier und Stadler ein Tor der Hawks nicht an. Gomow hatte kurz vor Drittelende nochmals eine Riesenchance zum 3:0, doch Buchloes Florian Warkus fischte auch den Nachschuss in seine Fanghand. Auch im letzten Drittel setzten die Black Hawks die Akzente. Nach fünf Minuten erneut ein Treffer der Hawks, doch erneut zählte es nicht. Torraumabseits. Vladimir Kraus, der Mann für die wichtigen Tore, erlöste mit einen Tor aus spitzestem Winkel die Fans in der 47. Minute mit dem 3:0. Nur vier Minuten später zog erneut Helmut Kößl von der blauen Linie ab und krönte seine tolle Leistung mit dem zweiten Treffer zum 4:0. Satt waren die Passauer immer noch nicht, denn zwei Minuten vor Ende fiel noch ein Überzahltor der Truppe von Otto Keresztes. Vladimir Kraus hämmerte mit seinem Handgelenkschuss den Puck ins rechte Toreck.
Keine Chance gegen Denklingen
Augsburg, 6. Februar Keine Chance hatte der Bezirksligist EG Woodstocks Augsburg bei der 3:9 (0:2, 1:6, 2:1)-Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten VfL Denklingen. Besonders im zweiten Drittel wurden dem Vorletzten die Grenzen aufgezeigt. Besonders in der Defensive zeigte sich ein Klassenunterschied. Zu Gute halten muss man den Woodstocks allerdings, dass sie auch im vorletzten Saisonspiel nie aufgaben und das Ergebnis am Ende noch etwas erträglicher gestalten konnten. Tore: 0:1 Sedlmaier (8.), 0:2 Maier (13.), 0:3 Sedlmaier (25.), 0:4 Mayer (27.), 0:5 Zeck (29.), 0:6 Gerum (30.), 0:7 Maier (37.), 0:8 D. Huber (38.), 1:8 Fischer (40.), 1:9 P. Huber (45.), 2:9 Dannhorn (48.), 3:9 Schäfer (52.). Strafzeiten: Augsburg 16, Denklingen 20 + Spieldauer (T. Mayer) + Spieldauer (G. Mayer).
Tabellenführer gibt seine Visitenkarte ab
Deggendorf, 3. Februar Endlich können die Spieler des Deggendorfer SC wieder dem Puck in eigener Halle nachjagen. Zum ersten Spiel nach der Sperrung kommt am Sonntag um 18:30 Uhr die Top-Mannschaft der Bayernliga in die Deggendorfer Eissporthalle. Der Höchstadter EC hat bereits so viel Vorsprung auf die Verfolger Waldkraiburg, Memmingen und Erding, dass ihnen der erste Platz der Bayernliga nicht mehr zu nehmen ist. Das Team der Franken ist gespickt mit Spielern, die bereits in oberen Ligen ihr Können gezeigt haben. So steht Kai Fischer im Tor, der seine Karriere bei der Düsseldorfer EG begann. Auch ein ehemaliger Spieler aus Deggendorf, Daniel Sikorski, steht im Kader der Höchstadter. Topscorer der Mannschaft sind Martin Ekrt und Jamie McKinley, die zusammen 49 Tore erzielten. Die Deggendorfer haben die Zeit vom letzten Spiel in Schongau zum Training genutzt. Markus Meier, der etliche Wochen wegen einer Sprunggelenksverletzung pausieren musste, hat mit dem Training wieder begonnen und so wie es aussieht wird er am Sonntag auch wieder im Trikot des Deggendorfer SC auflaufen. Verzichten dagegen muss Trainer Toni Brenner weiter auf Karlheinz Pongratz und außerdem auf Mario Obermeier, der eine Verletzung im Nackenbereich hat. Auch hinter dem Einsatz von Manuel Bayer steht ein Fragezeichen.
Endspielcharakter
Passau, 3. Februar Eine erste Vorentscheidung um den Aufstieg in die Bayernliga wird am Sonntag ab 18:30 Uhr in der Passauer Eis-Arena fallen. Die Black Hawks wollen in der Partie gegen den ESV Buchloe den Rückenwind des 7:1-Erfolgs beim VER Selb nutzen. "Der Sieg in Selb war wichtig, doch er wäre nutzlos, wenn wir am Sonntag gegen den ESV Buchloe nicht bestehen würden", sagt Passaus Trainer Otto Keresztes. "Ich habe aber keine Angst. Das Team ist topmotiviert, sie werden die zwei Punkte holen." Den Rechenschieber wollen die Hawks auch nicht strapazieren müssen und deshalb mit einem Sieg am Sonntagabend den ersten Schritt Richtung Tabellenspitze in der Aufstiegsrunden-Gruppe setzen. Beide Teams kennen sich nach den Pokalbegegnungen bereits sehr gut. Dabei taten sich die Passauer alles andere als leicht gegen die jungen Allgäuer. Einem mühevollen 3:2-Heimsieg folgte ein 2:2 in Buchloe. Defensivstärke und Kampfgeist zeichnen den ESV Buchloe aus. Die Pirates triumphierten zuletzt im heimischen Stadion gegen den VER Selb mit einem überlegenen 5:1-Sieg. Spätestens hier wurde klar, dass mit den Allgäuern zu rechnen ist. Vor allem auf die Topreihe des ESV Buchloe mit dem wieselflinken Topscorer Peter Klemm, Ferdinand Speckamp und Alexander Endres heißt es für Kößl und Co. aufpassen. Die drei wirbelten schon die Passauer Defensivabteilung in den Pokalspielen kräftig durcheinander. Otto Keresztes kann wieder auf den Rekonvaleszenten Bernd Vorderbrüggen zurückgreifen, der seit Dienstag wieder im Training steht. Dagegen plagen Christian Setz Schmerzen im Adduktorenbereich und Vladimir Kraus eine Ellbogenprellung, beide sollten jedoch am Sonntag in der Eis-Arena auflaufen können. Christian Penzkofer wird am kommenden Dienstag wieder das Eistraining beginnen. Karten gibt es noch im Vorverkauf und an den Abendkassen in der Eis-Arena ab 17:30 Uhr.
Eisbären suchen die Vorentscheidung
Heilbronn, 1. Februar Eine schwere Aufgabe steht
den Eisbären Heilbronn bevor, wenn sie am Sonntag um 18:30 Uhr beim EHC Herrischried
antreten. Obwohl der Tabellenvierte der Landesliga Baden-Württemberg beim Hinspiel in
Heilbronn mit 1:14 unter die Räder kam, sind sich die Eisbären der schweren Aufgabe im
Süd-Schwarzwald bewusst. Die Gastgeber spielen regelmäßig vor 700 Zuschauern und sind
zu Hause noch ungeschlagen. Eine besondere Bedeutung hat das Spiel durch die unerwartete
Niederlage der Black Hawks Bad Liebenzell am vergangenen Wochenende bekommen. Der
Aufstiegs-Kontrahent zog beim FSV Schwenningen mit 4:5 den Kürzeren. Mit einem Sieg in
Herrischried stünden die Eisbären bereits mit einem Bein in der Baden-Württemberg-Liga,
hätte man dann doch weiterhin sechs Punkte Vorsprung auf Bad Liebenzell, das seinerseits
auch noch in Herrischried antreten muss. Wie schon in Pforzheim werden die Eisbären mit
vier Angriffsreihen agieren können. Erstmals wird auch Neuzugang Vladi Grof mit von der
Partie sein. Da die Heilbronner Falken sowohl am 17. Februar als auch am 12. März in der
Meisterrunde der Oberliga Heimspiele bestreiten, mussten die Eisbären die beiden
verbleibenden Heimspiele verlegen. Hier die neuen Termine:
Sonntag, 19.2.2006, 20 Uhr: Eisbären Heilbronn VfR Pforzheim
Freitag, 17.3.2006, 20:30 Uhr: Eisbären Heilbronn TSG Reutlingen