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Vladimir Grof verstärkt die Eisbären-Abwehr
Heilbronn, 31. Dezember Kurz vor Ende der Transferfrist haben sich die Eisbären Heilbronn nochmal verstärkt. Nach dem Abgang von Verteidiger Ruben Lechler kommt Vladimir Grof vom Heilbronner EC 1b zu den Eisbären. Der 36-Jährige lernte das Eishockeyspielen bei seinem Heimatverein Roter Stern Belgrad, ehe er 1991 zu den Neckarsulm Crocodiles wechselte. Nach mehrjähriger Inaktivität war er zuletzt in der Baden-Württemberg-Liga einer der Leistungsträger beim Heilbronner EC 1b. Grof war von 1985 bis 1989 jugoslawischer Eishockey-Nationalspieler in den U18- und U20-Teams seines Landes.
Black Hawks besetzen Kontingentstelle mit dem Slowaken Vladimir Kraus
Passau, 31. Dezember Nach zwei Probetrainingseinheiten waren sich der Sportchef der Passauer Black Hawks, Hans Dorfner, und Coach Otto Keresztes einig, dass der slowakische Stürmer Vladimir Kraus von den getesteten Kandidaten den besten Eindruck in der Eis-Arena hinterließ. Für den 1,90-Meter-Mann ist es die erste Station in Deutschland, nachdem er vorher in der Slowakei, in Tschechien und auch kurz in Kanada aktiv war. "Ich will Passau zum Aufstieg verhelfen", gibt der pfeilschnelle Stürmer seine Devise aus. Seine persönliche Vorgabe sind noch 20 Tore bis zum Ende der Saison. Ein ehrgeiziges Ziel des Spielers aus Bratislava, denn gerade in der Aufstiegsrunde stehen die Abwehrreihen sicherlich sehr kompakt. Selbstverständlich will sich der Vollblutspieler auch im deutschen Eishockey präsentieren um auch in höheren Ligen ein Engagement zu bekommen. "Körperlich stark, schnell und man sieht, dass er die slowakische Eishockeyschule von der Picke auf gelernt hat", schätzt Keresztes den Neuzugang nach den ersten Trainingseindrücken ein und fügt hinzu: "Ich denke, er kann uns weiterhelfen, auch wenn es noch etwas dauern kann, bis die Teambindung da ist." Seinen größten sportlichen Erfolg feierte den "Hüne" mit den Junioren des HC Bratislava, mit denen er slowakischer Meister wurde. Zuletzt spielte er für den HC Velka Bites in der 2. Liga (dritthöchste Liga) Tschechiens. Wenn alle Passformalitäten mit dem Bayerischen Eissport-Verband reibungslos laufen, wird Vladimir Kraus spätestens am 8.Januar beim Pokalspiel gegen den ESV Buchloe zum ersten Mal in der Eis-Arena auflaufen.
Indians bauen Heimserie aus
Memmingen, 27. Dezember Auch im sechsten Heimspiel in Folge blieben die Memminger Indians unbesiegt. Gegen die Wanderers Germering gewann der ECDC mit 6:1 (2:0, 3:1, 1:0). Vor wiederum knapp 1100 Zuschauern nahmen die Hausherren von Beginn an das Heft in die Hand. Druckvoll, den Gegner früh attackierend agierten die Indians. Schon die erste Überzahlsituation nutzte der Aufsteiger zur 1:0-Führung. Markus Keintzel brachte seine Farben in Front. Die Memminger hatten Chancen, die Führung noch auszubauen. Vor allem der leichtfertig vergebene Penalty von Sergejs Boldavesko war die größte Gelegenheit. In der 19. Minute war die Zeit des Topscorers gekommen. Martin Löhle erhöhte mit seinem 25. Saisontreffer auf 2:0 für seine Indians. Zum Mittelabschnitt kamen die Hausherren entschlossen aus den Katakomben, waren gewillt die Partie zu entscheiden. Eine schwache Leistung der stark dezimierten Gäste ermöglichte dies relativ problemlos. Der Torjäger vom Dienst netzte dann in der 22. Minute zum 3:0 ein, ehe es dann nur 80 Sekunden später eine Premiere gab. Die Indians erhöhten auf 4:0. Der erst 17-jährige Youngster Fabian Germain markierte seinen ersten Treffer im Dress der Seniorenmannschaft des ECDC. Danach verflachte die Partie. Memmingen beschränkte sich darauf, den komfortablen Vorsprung zu verwalten, während den ersatzgeschwächten Wanderers schlicht die Kraft fehlt schien sich gegen die drohende Niederlage zu wehren. Während einer Überzahl sah Stefan Mayer den gut postierten Daniel Gebhardt, der in Torjägermanier zum 5:0 einlochte. Die Partie war gelaufen, und die Indians wurden etwas nachlässig in der Defensive. Dieser Umstand ermöglichte den Gästen nun Tormöglichkeiten. Torjäger Dominik Socher konnte dann den 1:5-Ehrentreffer für Germering erzielen. Helge Pyka markierte den Endstand. Tore: 1:0 (7:05) Keintzel (Pyka, Dietrich/5-4), 2:0 (18:22) Löhle (Keintzel ,Boldavesko), 3:0 (21:20) Löhle (Dietrich, Boldavesko/5-4), 4:0 (22:40) Germain (Tenschert, Becherer), 5:0 (31:59) Gebhardt (Mayer, Nieder/5-4), 5:1 (39:09) Socher (Porak, Klett), 6:1 (58:53) Pyka (Löhle, Boldavesko/5-3). Strafen: Memmingen 12, Germering 18 + 10 (Klett) + 10 (Socher). Zuschauer: 1058. (bd)
Starke Leistung gegen den Spitzenreiter
Königsbrunn, 27. Dezember Trotz einer starken Leistung, die den Bayernliga-Tabellenführer an den Rand einer Niederlage brachte, unterlag der ESV Pinguine Königsbrunn beim Höchstadter EC mit 3:5 (1:1, 2:2, 0:2). Wie erwartet übernahmen die Gastgeber sofort die Kontrolle über das Spiel, und die Pinguine mussten bereits nach 39 Sekunden die erste Unterzahlsituation überstehen. Nachdem nach fünf Minuten auch eine weitere Unterzahl überstanden wurde, gelang es dem ESV sich langsam aus der Umklammerung zu lösen. In der 13. Minute sorgte Marek Cmunt sogar die Gäste-Führung. Doch der Favorit ließ sich nicht beeindrucken und konnte nach 17 Minuten in doppelter Überzahl zum 1:1-Pausenstand ausgleichen. Im zweiten Drittel zeigte sich, dass die Pinguine, bei denen der Toptorjäger Vladislav Gossmann aufgrund einer Schulterverletzung passen musste, mittlerweile mit den Topteams der Liga mithalten können. In der 23. Minute ging der HEC erstmals in Führung. Doch auch die Brunnenstädter zeigten keinesfalls Respekt. Schnell versuchte die Mannschaft von Trainer Hurtik die Initiative zu ergreifen und weitere Torgelegenheiten zu erspielen. Höchstadt blieb durch schnelle Angriffe brandgefährlich, aber ein Konter der Pinguine brachte den Ausgleich. Michael Polaczek schnappte sich im eigenen Drittel die Scheibe und traf zum Ausgleich. Doch es wurde noch besser. In der 31. Minute nutzte Andreas Schwimmbeck einen Tumult vor dem Tor des HEC und netzte zur zweiten Führung der Pinguine ein. Allerdings blieb sie erneut nur vier Minuten bestehen. Im letzten Abschnitt machte der HEC jedoch mit zwei Treffern alles klar. Tore: 0:1 (13.) Cmunt, 1:1 (17.) Sikorski, 2:1 (23.) Ekrt, 2:2 (28.) Polaczek, 2:3 (31.) Schwimmbeck, 3:3 (35.) Oeser, 4:3 (49.) Kukacka, 5:3 (60.) Ekrt. Strafen: Höchstadt 8, Königsbrunn 14.
Führung 47 Sekunden vor Schluss verspielt
Deggendorf, 27. Dezember 47 Sekunden fehlten dem Deggendorfer SC zu einem Sieg gegen den ERC 99 Sonthofen. Am Ende stand aber nur ein 2:2 (0:0, 2:1, 0:1)-Remis. Von Beginn an waren die Deggendorfer darauf ausm an die Leistungen vom Freitag in Pfaffenhofen anzuknüpfen. So konnten sie sich auch wieder einige Chancen erarbeiten, doch Zählbares kam dabei nicht heraus. Das zweite Drittel begann mit einer Strafzeit für Mario Obermeier und bereits wie in Sonthofen zeigten die Allgäuer ihre Qualitäten im Powerplay. In der 23. Minute war es Marc Sill, der das 0:1 erzielte. Doch der DSC wachte nun auf. Nur 47 Sekunden später schoss Simon Sochatsky von der blauen Linie. Chad Urschel stand vor dem Tor und fälschte unhaltbar ab. Die Deggendorfer machten mit ihrer Linie weiter. In der 31. Minute schnappte sich Alexander Sterz den Puck im Mitteldrittel. Er lief damit durch die komplette Abwehr der Gäste und hinter das Tor. Nach der Umrundung des Tors legte er quer auf Thomas Kulzer, der sich dafür mit dem 2:1-Führungstreffer bedankte. Eine DSC-Strafzeit wegen Spielverzögerung brachte den Gäste eine Überzahl keine zwei Minuten vor dem Ende. Schließlich bedankte sich Haf mit dem 2:2-Ausgleich. Tore: 0:1 (22:23) Sill (Kotlanik, Schöllhorn/5-4), 1:1 (23:10) Urschel (Sochatsky, Kulzer), 2:1 (30:52) Kulzer (Sterz A., Pledl), 2:2 (59:13) Haf (Krejcir/5-4). Strafen: Deggendorf 16, Sonthofen 10 + 10 (Tarrach). Zuschauer: 570.
Black Hawks suchen nach Verstärkung für die Aufstiegsrunde
Passau, 27. Dezember Mit einem 14:4 gegen den ESV Gebensbach und einem 9:1 gegen den EV Dingolfing haben die Passauer Black Hawks die Hauptrunde in der Landesliga Bayern abgeschlossen und freuen sich nun auf die Aufstiegsrunde zur Bayernliga. Keim Kantersieg gegen Gebensbach führten die Passauer nach 40 Minuten bereits mit 13:1, ehe sie noch einige Weihnachtsgeschenke verteilten. Am 1. Weihnachtstag boten die Passauer eine stake Leistung im Derby gegen Dingolfing. Fabian Hadamik, der nach dem Spiel nach einer sehr guten Leistung zum Spieler des Abends gekürt wurde, eröffnete den Torreigen nach nur zwei Minuten. In Unterzahl erhöhte Christian Setz auf 2:0. Die 15. Spielminute - Klinzner saß in der Kühlbox - brachte noch etwas Spannung in das Spiel, denn der Dingolfinger Schickaneder nutzte die Überzahl zum Anschlusstreffer. Im Mitteldrittel drehten die Passauer Cracks mächtig auf. Simbeck erhöhte mit einem Schlagschuss auf 3:1. Innerhalb von zwei Minuten fiel die Entscheidung. Setz , Toth und Hadamik machten den Sack mit ihren Treffern endgültig zu. Tommy Istel und Christian Setz schraubten das Ergebnis auf 8:1. Vladimir Gomow sorgte für den Endstand. Mit 125:25 Toren und 26:2 Punkten erreichten die Hawks den ersten Platz ihrer Gruppe. In ihrer Aufstiegsrunden-Gruppe treffen die Passauer auf den ESV Buchloe (Zweiter Gruppe West), VER Selb (Dritter Gruppe Nord) und ERSC Ottobrunn (Vierter Gruppe Süd) und müssen erneut Erster werden, um schließlich die Aufstiegs-Play-offs zu erreichen. Die Hawks suchen derzeit noch nach einer Verstärkung auf der Ausländerposition. Die Termintagung findet am 2. Januar statt.
Der zweite Derbysieg
Erding, 27. Dezember Im letzten Heimspiel
des Jahres 2005 setzte es für den TSV Erding gegen den TuS Geretsried die dritte
Heimniederlage der Saison. Die River Rats erwischten einen Traumstart und gingen bereits
nach 22 Sekunden durch Marc Weigand mit 1:0 in Führung. In der Folge spielte der TSV fast
ausschließlich auf das vom starken Sven Klockner gehütete Geretsrieder Tor, doch ein
Treffer wollte nicht gelingen. Im zweiten Spielabschnitt ein ähnliches Bild, Erding
bestürmte das Gästegehäuse konnte aber nichts Zählbares verbuchen. Im letzten Drittel
kam es so wie es kommen musste. Die äußerst diszipliniert spielenden River Rats konnten
in Person von Ales Jirik eine ihrer wenigen Konterchancen zum 2:0 verwerten. In der Folge
versuchte der TSV den Anschlusstreffer zu erzielen, aber die kompakte Abwehr der Gäste
war an diesem Abend nicht mehr zu knacken. Den 3:0-Endstand stellte schließlich abermals
Marc Weigand durch Empty-Net Goal her. Insgesamt hätte Erding bei einer besseren
Torausbeute das Spiel für sich entscheiden müssen.
Doch am 2. Weihnachtsfeiertag machten sich die TSV-Cracks mit dem 6:2-Derbysieg in Dorfen
ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk. Bis auf die langzeitverletzten Stefan Horneber und
Axel Schütz konnte Trainer Franz Steer auf den kompletten Kader zurückgreifen. Das erste
Drittel war sehr ausgeglichen und auch wenn der ESC optisch mehr vom Spiel hatte, konnte
Dorfen die sehr stabil stehende TSV-Abwehr nicht überwinden. Im zweiten Drittel brachte
Daniel Zollo dann die Grün-Weißen mit einem Schuss von der blauen Linie mit 1:0 in
Führung, doch postwendend glich der ESC zum 1:1 aus. Die knapp 900 Zuschauer sahen ein
spannendes und ansehnliches Landkreisderby, in dem Daniel Krzizok den TSV kurz vor
Drittelende wiederum in Front brachte. Allerdings hatte diese Führung wieder nur kurzen
Bestand, denn der Ex-Erdinger Bastian Tengler erzielte kurz nach Wiederbeginn den
2:2-Ausgleich. Doch ab diesem ESC-Treffer brannte der TSV ein Eishockeyfeuerwerk ab und
spielte den ESC phasenweise an die Wand. Zunächst traf Alexander Gantschnig zum 3:2 und
kurz darauf erhöhte Stefan Peipe, der eine bislang ganz starke Saison spielt das 4:2.
Beide Tore waren schön herausgespielt und versetzten die vielen Erdinger
Schlachtenbummler in Feierstimmung. Der Erdinger Torhunger war aber noch immer nicht
gestillt und so erzielten Christian Mitternacht und Stefan Breiteneicher die Tore zum
6:2-Endstand. Auch wenn der Sieg vielleicht ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen ist, Dorfen
war bis zum 3:2 ein gleichwertiger Gegner, konnte der TSV den zweiten Derbysieg der Saison
feiern.
DSC-Rumpfteam lässt dem EC Pfaffenhofen keine Chance
Deggendorf, 27. Dezember Vor dem Auswärtsspiel gegen den EC Pfaffenhofen waren die Sorgen von Toni Brenner, Trainer des Deggendorfer SC, groß, da einige seiner Spieler passen mussten. So fielen neben den Langzeitverletzten Markus Meier, Andreas Müller und Manuel Bayer noch Peter Sterz (Bänderriss im Sprunggelenk), Roman Schreyer (Schultereckgelenksprellung), Karlheinz Pongratz (Lungenentzündung) und Alexander Sterz (Prüfung an der Fachhochschule) aus. Dennoch gelang dem DSC am Freitag ein 6:1 (4:0, 1:1, 1:0)-Erfolg. Doch schon nach 20 Minuten war die Vorentscheidung gefallen. Chad Urschel, Daniel Pledl, Florian Döring und erneut Urschel sorgten für eine 4:0-Führung nach 20 Minuten. Stark spielte DSC-Goalie Kevin Kühnhackl, der nur einmal hinter sich greifen musste. In der 25. Minute wehrte er einen harten Schuss mit den Schonern ab, aber die Verteidiger ließen Lukas Novak seelenruhig drei Meter vor dem Deggendorfer Tor alleine und der sagte Danke und schoss den Puck ins rechte obere Kreuzeck - aber auch da wäre Kevin Kühnhackl fast noch dran gewesen. Die endgültige Entscheidung besorgte Philipp Weinzierl in der 30. Minute. Nach einem Pass von Kevin Kühnhackl zog er an der gegnerischen (!) blauen Linie ab. Der Schuss senkte sich immer weiter und Florian Lachauer wollte abwehren, aber das ging nach hinten los, denn durch den Abwehrversuch fälschte er sich den Puck ins eigene Tor ab. Thomas Kulzer (51.) erzielte den 6:1-Endstand. Tore: 0:1 (7:06) Urschel, 0:2 (9:28) Pledl (Weber, Weinzierl Ph./5-4), 0:3 (15:10) Döring (Pledl), 0:4 (18:18) Urschel (Sochatsky, Kulzer), 1:4 (24:59) Novak (Hanke, Vokaty), 1:5 (29:53) Weinzierl Ph. (Kühnhackl, Döring), 1:6 (50:12) Kulzer (Weber, Sochatsky). Strafen: Pfaffenhofen 6, Deggendorf 10. Zuschauer: 178.
Auch zweites Derby geht an Bad Kissingen
Bad Kissingen, 27. Dezember Im Derby der Bezirksliga Bayern-Nord gewann der EC Bad Kissingen auch das Rückspiel gegen den ESC Haßfurt. Die Wölfe gewannen gegen die Hawks mit 11:6 (3:2, 2:3, 6:1). Zwei Drittel lang war das Spiel ausgeglichen. Zudem vergab Haßfurts Lubos Thür einen Penalty. Die Entscheidung fiel in den letzten 20 Minuten, als Bad Kissingen sechsmal traf. Doch jetzt werden die Karten neu gemischt, die bisherigen Siege - egal, wie hoch oder wie knapp sie ausgefallen sind - sind Makulatur. Nach dem nächsten Derby im Bayernkrug gegen Schweinfurt, müssen die Wölfe in der Endrunde bei Null anfangen und erneut gegen Würzburg und Haßfurt bestehen. Tore: 0:1 (0:58) Hendrikson (Kaufmann), 0:2 (7:47) Hendrikson (Back), 1:2 (10:30) Rosa (Hermann), 1:3 (14:06) Reiß (Back), 2:3 (15:07) Rosa, 3:3 (23:32) Rosa (Hermann, Schöpplein), 3:4 (27:35) Popek (Rappl), 3:5 (28:02) Hendrikson (Kaufmann, Kühlmann), 4:5 (32:41) Rosa (Thür sen.), 5:5 (39:39) Rosa (Schöpplein, Thür sen.), 5:6 (42:29) Rappl (Berndaner), 5:7 (45:01) Hendrikson (Schorr), 6:7 (48:34) Fuchs (Postler, Viernekes), 6:8 (53:52) Hendrikson (Back), 6:9 (55:54) Rappl (Popek, Stöpel), 6:10 (57:09) Popek (Stöpel), 6:11 (59:08) Kaufmann (Back, Hendrikson). Strafen: Haßfurt 20, Bad Kissingen 24. Zuschauer: 580.
Der ECDC verliert Spiel und Tabellenführung - 15 Sekunden vor dem Ende
Memmingen, 24. Dezember Mit einer 2:3 (0:0, 1:2, 1:1)-Niederlage kehrte der ECDC Memmingen von seinem weitesten Auswärtsspiel in dieser Saison zurück. Trainer Michael Bielefeld musste in diesem Spiel auf sieben Stammkräfte aufgrund Beruf, Sperre oder Verletzung verzichten. Unter anderem auch auf Goalie Reiner Vorderbrüggen. Daher hatte der 18-jährige Patrick Vetter seine erste Bewährungsprobe im Kasten der Indians. Diese nutzte er und auch Bielefeld war nach dem Match des Lobes. "Patrick Vetter hat seine Sache gut gemacht. Er hat einige Sachen rausgeholt." In einem guten Match konnte der ECDC zwar die Ausfälle kompensieren, aber die Durchschlagskraft fehlte. So gab es im ersten Drittel Chancen auf beiden Seiten, die von den beiden Goalies aber zunichte gemacht wurden. Besser aus den Kabinen kam dann der EVP. Mit einem Feuerwerk legten sie schnell los und bezwangen innerhalb drei Minuten Patrick Vetter zweimal. Der ECDC schaffte zwar postwendend durch Daniel Gebhardt in der 25. Minute in Überzahl den Anschlusstreffer, aber zu mehr reichte es lange nicht. Die Indians waren zwar optisch überlegen, aber nur ein Pfostenschuss in der 32. Minute durch Martin Löhle waren das Ergebnis gegen die tapfer kämpfenden Franken. In der Schlussphase des Spieles überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst bekam ein Pegnitzer eine Strafe. Nur 29 Sekunden später ging Andreas Becherer ebenfalls auf die Strafbank und auf dem Eis standen vier Pegnitzer gegen vier Memminger gegenüber. Zudem bekam Helge Pyka wegen Schiedsrichterbeleidigung eine Zehn-Minuten-Strafe aufgebrummt und konnte damit in der Schlussphase nicht mehr teilnahmen. 64 Sekunden vor Ende der Partie erzielte Topscorer Martin Löhle mit einem Backhander den längst fälligen Ausgleich. Doch das soll es noch nicht gewesen sein. 20 Sekunden Überzahl genügten den Franken um die erneute Führung zu erzielen. Markus Schwindl überwand 15 Sekunden vor Schluss Patrick Vetter zum 3:2-Siegtreffer. Damit war die dritte Auswärtsniederlage in Folge und der Sturz von der Tabellenspitze besiegelt. Trainer Michael Bielefeld: "Die Mannschaft hat super gearbeitet. Alle Junioren haben 60 Minuten ihre Sache gut gemacht. Das 2:2 wäre völlig verdient gewesen." Tore: 1:0 (20:52) Steffens (Bartos), 2:0 (22:40) Schwindl (Häußinger), 2:1 (24:01) Gebhardt (Löhle, Boldavesko/5-4), 2:2 (58:56) Löhle (Boldavesko/4-4), 3:2 (59:45) Schwindl (Sintenis/5-4). Strafen: Pegnitz 10, Memmingen 10 + 10 Minunten (Pyka). Zuschauer: 154. (ba)
Punkt gerettet
Königsbrunn, 24. Dezember Viel Spannung und ein gutes Ende erlebten die rund 500 Zuschauer in der Königsthermeneishalle beim Freitagsabendspiel des ESV Pinguine Königsbrunn. Zum Schluss stand ein glückliches 2:2 (0:1, 0:1, 2:0) gegen die EA Schongau. Wie angekündigt fanden sich mit Florian Meyer, Ruben Wolf und Markus Hartmann drei Juniorenspieler im Kader der Mannschaft wieder. Dabei zeigte vor allem Florian Mayer eine starke Partie, ebenso Ruben Wolf, der ab dem zweiten Drittel Eiszeit bekam, und mit Mayer bis kurz vor Schluss die dritte Verteidigungsreihe bildete. Schongau arbeitete hart am Mann und konsequent in der Deckung, so dass die ESVler nicht ins Spiel kamen. Stattdessen drückten die Gäste fast acht Minuten lang, kamen allerdings zu kaum einer wirklichen Torgelegenheit. Erst danach konnten sich die Hurtik-Jungs befreien und einige Chancen erspielen, die aber vergeben wurden. In der 16. Minute kam es, wie es kommen musste, denn ein Verteidiger der EAS erwischte Torwart Heringer auf dem falschen Fuß und brachte die Scheibe zur Führung im Königsbrunner Tor unter. Auch im zweiten Drittel konnten sich die Pinguine nicht steigern. Schongau kam immer besser ins Spiel und hatte die Fäden vollkommen in der Hand. In der 25. Minute wurde ein schneller Angriff zum 0:2 verwertet. Der ESV war nun massiv unter Zugzwang, konnte aber gegen Schongau nicht derart aufspielen, wie man es in den letzten Spielen getan hatte. Auch die wenigen Überzahlgelegenheiten konnten nicht genutzt werden, auch wenn es mit dem Aufbau klappte, denn vor dem Tor überboten sich die Pinguine gegenseitig im Auslassen bester Möglichkeiten. Trainer Marian Hurtik muss die richtigen Worte gefunden haben, denn nach nur 30 Sekunden erzielte Dominik Hägele den Anschlusstreffer. Nun zogen die Rot-Weißen endlich ihr schnelles Angriffsspiel auf und brachten die Gästeabwehr massiv in Bedrängnis. Doch weiterhin wurden beste Chancen vergaben. Mit einem sechsten Feldspieler schließlich aber doch noch der Ausgleich. Fünf Sekunden vor dem Ende war Davidé Conti zum 2:2 erfolgreich. Damit rückten die Pinguine auf den siebten Platz vor. Tore: 0:1 (16.) Resch, 0:2 (25.) Linke, 1:2 (41.) Hägele, 2:2 (60.) Conti. Strafen: Königsbrunn 14, Schongau 18.
Der ECDC fährt ersatzgeschwächt nach Pegnitz
Memmingen, 22. Dezember Die letzten zwei Spiele im Jahre 2005 bestreitet der ECDC Memmingen an diesem Weihnachtswochenende. Zunächst geht es einen Tag vor dem Heiligen Abend ins fränkische Pegnitz, in der Nähe von Bayreuth. Am zweiten Weihnachtsfeiertag empfangen die Indians zu Hause um 18 Uhr (!) die Wanderers Germering. Der Spitzenreiter muss vor allem am Freitag auf einige Akteure verzichten. So sind Torhüter Reiner Vorderbrüggen und Stefan Mayer beruflich unabkömmlich. Holger Völk fällt die ganze Saison aus. Andreas Börner plagt sich immer noch mit einer Rippenprellung aus dem Waldkraiburg-Spiel herum. Stürmer Waldemar Dietrich ist für das Spiel in Pegnitz aufgrund der Spieldauer aus dem Königsbrunn-Spiel gesperrt. Daher wird Trainer Michael Bielefeld die Reihen umbauen müssen. Ersatztorhüter Patrick Vetter wird seinen ersten Einsatz von Beginn an bekommen, zweiter Mann wird Juniorentorhüter Steffen Chronz sein, da auch Stefan Klein verletzt ist. Ebenfalls werden die Juniorenspieler Ullmann, Tenschert, Lämmle, Germain zum Einsatz kommen. Beide Gegner am Wochenende stehen momentan unter dem Strich der Tabelle und wollen natürlich den Anschluss an den achten Platz nicht verlieren. Denn dieser berechtigt zur Teilnahme an den Aufstiegs-Play-offs. Zugleich hätten beide Teams den Klassenerhalt dann bereits geschafft. Der ECDC hat auf einen Nicht-Play-off-Platz momentan zehn Punkte Vorsprung. Am Freitag müssen die Indians die weiteste Auswärtsfahrt in dieser Saison bewältigen. Zudem wiegen die Ausfälle natürlich schon. Trotzdem wollen die Indians laut Trainer Michael Bielefeld "das schwache Spiel vom Sonntag vergessen machen und nochmals Gas geben, denn nach diesem Wochenende haben wir eine Pause und da kann jeder verschnaufen." Das Hauptaugenmerk dürfte in Pegnitz auf Topscorer Markus Schwindl liegen. Er erzielte bislang 33 Punkte. Bereits im Hinspiel hatte er maßgeblichen Anteil an dem Unentschieden seines Teams. Am Montag kommt dann zu ungewohnter Heimspielzeit um 18 Uhr im Duell der Aufsteiger der Nachrücker Wanderers Germering an den Hühnerberg. Doch wie ein Nachrücker, der erst im Juli in die Bayernliga rutschte, haben sich die Wanderers bislang nicht präsentiert. Zumeist knapp verloren sie ihre Spiele. Vor allem auswärts sind sie erfolgreicher als zu Hause. Erfolgreichster Scorer ist der 32-jährige Tscheche Michal Porak, der bislang 36 Punkte erzielte. Er war jahrelang beim EHC Klostersee in der Ober- und Regionalliga aktiv. Der ECDC hofft natürlich auf eine ähnliche Kulisse wie zuletzt gegen Waldkraiburg, da die Weihnachtsspiele traditionell stärker besucht sind. (ba)
DSC vor den beiden letzten Spielen im Jahr 2005
Deggendorf, 22. Dezember Nur noch zwei Spiele hat der Deggendorfer SC im Jahr 2005 zu bestreiten. Aber auch dieses Wochenende muss der DSC wieder mit einem geschwächten Kader antreten. Neben den Langzeitverletzten Markus Meier und Andreas Müller werden Peter Sterz wegen eines Bänderrisses im Sprunggelenk, Manuel Bayer wegen einer Schulterverletzung und Roman Schreyer wegen einer Schultereckgelenksprellung ausfallen. Wieder dabei ist Karlheinz Pongratz, der nach überstandener Lungenentzündung am Mittwoch auf dem Eis stand. Am Freitag tritt Deggendorf beim EC Pfaffenhofen an, den man im Hinspiel besiegen konnte. Die Icehogs, die zuletzt zu Hause einmal gewonnen und zweimal unentschieden gespielt haben, stehen zur Zeit auf Platz sieben und damit zwei Plätze vor dem Deggendorfer SC. Bester Spieler der Oberbayern ist zur Zeit David Vokaty. Der gebürtige Tscheche erzielte bereits 14 Tore und bereitete 13 Treffer vor. Mit Marco Thommes steht auch ein ehemaliger Deggendorfer Spieler im Kader. Das Heimspiel bestreitet der DSC am Montag, dem zweiten Weihnachtsfeiertag, gegen den ERC Sonthofen. Die Allgäuer, die in letzter Zeit einen leichten Trend nach oben zeigten, stehen auf dem letzten Platz der Bayernliga. Gegen Sonthofen feiert Neuzugang Thomas Kulzer seine Heimpremiere. In den beiden bisherigen Spielen markierte er drei Tore und bereitete zwei weitere vor.
Letzter gegen Erster
Passau, 22. Dezember Unterschiedlicher könnten die Vorzeichen nicht sein. Der Tabellenerste der Landesliga Bayern-Ost, die Passau Black Hawks, tritt am Freitag um 20 Uhr beim Schlusslicht der Liga, dem ESV Gebensbach, an. Alles andere als ein klarer Sieg ist kaum vorstellbar, auch wenn die Oberbayern alles versuchen werden, dem Favoriten Paroli bieten zu können. Ganze fünf Punkte sammelte der ESV ein, davon einen am letzten Spieltag gegen den EV Bruckberg. Für die Abstiegsrunde wollen die Gebensbacher noch einmal Werbung vor dem eigenen Publikum machen und möglichst das 100. Gegentor vermeiden. Die Black Hawks wollen sich keine Blöße geben und einen standesgemäßen Sieg herausschießen. Etwas überraschend kam für Hawks-Trainer Otto Keresztes die Ankündigung von Johannes Epple, sein Studium in den Vordergrund stellen zu wollen. Spätestens in einer Bayernliga, so Epple, könne er sich den Zeitaufwand nicht mehr leisten. Epple wird den Verein Anfang nächsten Jahres verlassen. Das Ziel wird voraussichtlich der ESC Vilshofen sein. Am kommenden Sonntag um 18:30 Uhr kommt es in der Passauer Eis-Arena zum Niederbayernderby gegen den Ex-Bayernligisten EV Dingolfing.
Vor dem Landkreis-Derby
Erding, 21. Dezember Zwei schwere Spiele stehen dem TSV Erding am 19. und 20. Spieltag der Bayernliga bevor. Am Freitag empfängt man um 20 Uhr den Tabellensechsten TuS Geretsried und am 2. Weihnachtsfeiertag steht um 17 Uhr das Derby in Dorfen auf dem Programm. Doch bevor es soweit ist, muss Erding noch die Hürde Geretsried nehmen. Die Truppe von Hans Rothkirch wird besonders von den Zwillingen Patrick und Marc Weigand geprägt. Das Brüderpaar zählt zu dem schnellsten und torgefährlichsten Sturmduo der Liga und bildet zusammen mit Ales Jirik eine brandgefährliche Angriffsreihe. Das Spiel in Geretsried konnte der TSV mit 3:2 für sich entscheiden und so sollte auch im Heimspiel ein Sieg möglich sein. Allerdings müssen die Steer-Schützlinge mit voller Konzentration in die Partie gehen und dürfen mit den Gedanken nicht schon beim Spiel in Dorfen sein. Am 26. Dezember ist es dann mal wieder so weit das ewig junge Derby zwischen dem ESC Dorfen und dem TSV Erding lässt das Herz der Eishockeyfreunde im Landkreis höher schlagen. Beide Fanlager fiebern diesem Spiel schon seit Tagen entgegen und die Dorfener Eishalle dürfte wohl aus allen Nähten platzen. Aus diesem Grund wird ein frühzeitiges Erscheinen dringend empfohlen. Der ESC Dorfen will sich für die knappe 3:4-Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren und so in der Tabelle weiter vor dem TSV stehen. Die Truppe von Brad Scott lebt von Hans Haider, der sowohl in der Defensive als auch in der Offensive die Akzente setzt. Allerdings sind auch Patrice Dlugos oder Eduard Seisenberger immer für ein Tor gut und mit der Verpflichtung des ehemaligen Pfaffenhofeners Seth Gray ist die Mannschaft noch ausgeglichener geworden. Doch braucht sich der TSV nach den zuletzt gezeigten Leistungen nicht verstecken und will zeigen, wer die Nummer eins im Landkreis ist.
Zahlenspiele
Königsbrunn, 21. Dezember Die Siegesserie ausbauen möchte der ESV Königsbrunn am kommenden Freitagabend. In der heimischen Königsthermeneishalle bitten die Pinguine um 20 Uhr die EA Schongau zum Lokalderby. Am Montagabend, dem zweiten Weihnachtsfeiertag, sind die ESVler zu Gast beim Höchstadter EC. Spielbeginn dort ist um 18 Uhr. Zum Auswärtsspiel setzt der Fanclub Pinguin-Rednecks einen Bus ein. Dieser fährt aufgrund der langen Tour bereits um 13:30 Uhr vom Thermenparkplatz 1. Am Freitagabend steht alles im vorweihnachtlichen Zeichen, denn vor der Partie findet die offizielle Weihnachtsfeier der Pinguine statt. Danach geht sportlich zur Sache. Mit den Mammuts aus Schongau kommt ein harter Brocken auf den ESV zu. Zwar befinden sich die Gäste derzeit im unteren Tabellendrittel und müssen immer wieder Rückschläge einstecken, beim Versuch noch einmal an die Play Off Plätze heranzukommen, aber gerade Derbys haben eigene Gesetze. Ausgerechnet in Schongau unterlagen die Pinguine am dritten Spieltag mit 2:4. Allerdings dürfte die damalige Situation mit der heutigen Situation nicht mehr vergleichbar sein. Dabei sind vor allem folgenden Zahlen beeindruckend: 6 - 4 - 30. Sechs Heimspiele in Folge wurden nicht mehr verloren, fünf davon größtenteils überlegen gewonnen. Vier Siege hintereinander gelangen den Pinguinen in dieser ausgeglichenen Liga und 30 Punkte machte die Reihe mit Hanemann (15), Cmunt (8) und Hägele (7), seitdem sie zusammenspielt, also in sechs Spielen. Gegen Schongau gilt es nun, die Zahlenspiele fortzuführen. Nach dem großen Zuschauerzuspruch gegen Memmingen hoffen die Verantwortlichen auch zum Spiel am Vorweihnachtsabend wieder viele Fans in der Königsthermeneishalle begrüßen zu dürfen. Am zweiten Weihnachtsfeiertag setzten die Verantwortlichen der Bayernliga auch dieses Jahr ein Spiel an. Nach Heimspielen in den vergangenen Spielzeiten, geht es für die Pinguine diesmal auf eine weite Reise. Zwar ist die Fahrt zu den Höchstadt Alligators nicht die weiteste, aber zeitlich die längste. Das Hinspiel gewannen der HEC mit 3:1 und gerade dieses Spiel zeigte das damalige Manko der Brunnenstädter am Deutlichsten. Ein von den Namen überlegener Gegner wurde phasenweise an die Wand gespielt, aber die besten Gelegenheiten wurden nicht genutzt. Wie gegen Schongau sind die Vorzeichen seitdem anders, und die Pinguine auf dem Vormarsch. Sicherlich stellt Höchstadt mit Torwart Kai Fischer im Tor und Stürmerveteran Jamie McKinley zwei Topspieler der Bayernliga, aber der ESV muss sich keineswegs dahinter verstecken. In der jetzigen Verfassung ist es in der ausgeglichenen Liga, in der nach wie vor jeder Jeden schlagen kann, absolut im Bereich des Möglichen, auch bei den Alligators im Frankenland zu punkten. Allerdings eider gibt es auch an diesem Wochenende einige Ausfälle seitens der Pinguine zu beklagen. Simon Arzt wurde bereits an der Hand operiert und fällt voraussichtlich vier bis sechs Wochen aus. Am Mittwoch wurde dazu Ronald Juchems am Ellbogen operiert. Für Andreas Gerstberger geht die Leidenszeit weiter, denn nachdem alle Rehabilitationsmaßnahmen ohne Erfolg blieben, muss auch er operiert werden. Stefan Schnabel muss die Freitagspartie gesperrt verfolgen, ist aber am Montag wieder dabei. Zu guter Letzt ist Stürmer Topias Dollhofer wieder im Training, ein Einsatz entscheidet sich aber kurzfristig. Somit dürfte dennoch der ein oder andere Juniorenspieler zum Kader der Seniorenmannschaft gehören.
3:10-Schlappe in Mannheim folgt Sieg gegen Hügelsheim
Eppelheim, 20. Dezember Am vergangenen Wochenende
hatten die Eisbären Eppelheim ein schweres Programm in der Baden-Württemberg-Liga zu
absolvieren. Gegen den Mannheimer ERC kamen die Eppelheimer von Beginn an mit dem
schnellen und kombinationssicheren Spiel der Gastgeber nicht zurecht. Entsprechend lag man
nach knapp neun Minuten schon mit 0:2 im Hintertreffen. Auch im weiteren Verlauf ließen
die Mannheimer nichts anbrennen und machten den Eisbären das Leben schwer. Mit seinem
dritten Treffer in Folge erzielte dann Sandro Pagani den 3:0-Pausenstand (15). Im zweiten
Drittel kamen die Eppelheimer scheinbar frischer aus der Kabine und so konnte Kai
Schädlich in Unterzahl das 1:3 markieren (21.). Die Freude währte nur kurz, genau zwölf
Minuten benötigte Mannheim, um den alten Abstand wieder herzustellen (21.). Danach bot
sich das schon gewohnte Bild des ersten Drittels. Drei weitere Tore brachten die
Vorentscheidung (32., 38., 40.). Am Ende stand ein 10:3-Erfolg des MERC. Die weiteren
Eppelheimer Tore erzielten Uli Stadler (45.) und Sven Langhals (54.).
Ein ganz anderes Gesicht zeigten die Eppelheimer am Sonntag, als der Erzrivale ESV
Hügelsheim verdient mit 9:5 besiegt wurde. Verletzungsbedingt fehlte Stürmer Kai
Schädlich, doch dies sollte die Eisbären in keinster Weise stören, denn schon nach zwei
Minute konnte Ole Meyer das 2:0 für die Hausherren erzielen. Danach durfte am
Offensivfeuerwerk der Eisbären fast jeder teilnehmen. So konnten sich fünf verschiedene
Torschützen in die Torjägerliste eintragen (Meyer, Wegel und Gabler je einmal;
Pankotsch, Stadler und Jakobaschke je zweimal). Das Spiel schaukelte hin und her, doch die
Eppelheimer konnten in jeder Phase der Partie die Oberhand behalten und so einen
ungefährdeten und verdienten Sieg im letzten Spiel des Jahres einfahren. Aus einer
geschlossenen Eisbären-Mannschaft konnte sich Alexander Pankotsch mit fünf Scorerpunkten
besonders hervorheben. Das Auftreten der Eppelheimer gibt Hoffnung für den weiteren
Saisonverlauf, der am 15. Januar mit dem Heimspiel gegen die Reserve der Freiburger Wölfe
beginnt.
Torfestival für die TSG
Reutlingen, 20. Dezember Mit ihrem Pflichtsieg konnte die TSG Reutlingen endlich auch ihr Torverhältnis aufbessern. In der Landesliga Baden-Württemberg gelang ein 11:3 (2:0, 5:0, 4:3)-Auswärtssieg gegen den ESV Hügelsheim 1b. Zunächst ging es nur schleppend los. Erst in der 15. Minute erzielte Martin Krhut das 1:0, der allerdings in der 20. und 23. Minute noch zwei Treffer nachlegte. Aufgrund des geschickten Defensivverhaltens des ESV während des Reutlinger Aufbauspiels, stand bei der TSG Dump-and-Chase auf dem Taktikbrett. Das hatte Erfolg. Das Ergebnis wurde zweistellig. Erst nach dem 10:0 gelang den Gastgebern der erste Treffer. Tore: 0:1 (15.) Krhut, 0:2 (20.) Krhut, 0:3 (23.) Krhut, 0:4 (28.) M.Schreiber, 0:5 (35.) Bauer, 0:6 (37.) Landenberger, 0:7 (39.) M.Schreiber, 0:8 (43.) Krhut, 0:9 (46.) Krhut, 0:10 (51.) Krhut, 1:10 (54.) Lingenfelder, 1:11 (55.) Haile, 2:11 (55.) Hug, 3:11 (59.) Hug. Strafen: Reutlingen 6, Hügelsheim 19+30.
Sieg gegen den Tabellenführer
Königsbrunn, 19. Dezember Über 500 Zuschauer sorgten für den richtigen Rahmen für das Bayernligaspiel zwischen dem ESV Pinguine Königsbrunn und dem ECDC Memmingen. Die Pinguine ließen sich nicht lumpen und besiegten den Tabellenführer mit 5:3 (2:0, 2:1, 1:2). Die Königsbrunner haben derzeit einen Lauf. Der Spitzenreiter konnte in den ersten Minuten kaum etwas entgegensetzen. In der fünften Minute hatten die Pinguin-Fans schon den Torschrei auf den Lippen, doch der Pfosten stand im Weg. Nur zwei Minuten später durfte lautstark gejubelt werden. Vladislav Gossmann brachte die Brunnenstädter in Führung. Ganze 34 Sekunden später nahm sich Davidé Conti ein Herz und unter gütiger Mithilfe des Gästetorhüters landete die Scheibe im Netz. Die Stimmung in der Halle kochte, denn Memmingen fand nicht ins Spiel und die Pinguine drängten weiter. Kurz vor Ende des Drittels sorgten die beiden Schiedsrichter noch einmal für Kopfschütteln, denn als Roland Hanemann alleine auf das gegnerische Tor lief und dabei von hinten umgerissen wurde, verweigerten sie den Penalty. Auch im zweiten Drittel machten die Pinguine weiter mächtig Druck. In der 24. Minute traf Marek Cmunt zum 3:0 - sein siebtes Tor im sechsten Spiel für die Pinguine. In der 32. Minute schien das Glück perfekt, denn Simon Arzt, der im bisherigen Saisonverlauf oft gescholten wurde, erzielte sein erstes Punktspieltor mit einem Schuss von der blauen Linie. Akkerdings verletzte er sich bei der Aktion schwer, denn er brach sich aller Wahrscheinlichkeit nach die Mittelhand und wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht. Je länger die Partie dauerte, desto mehr merkte man, dass die Konzentration nachließ. In der 39. Minute nutzte Memmingen das aus und kam zum 1:4. Ins letzte Drittel kam Memmingen stark zurück. Kurz nach Drittelbeginn geriet Stefan Schnabel mit Waldemar Dietrich aneinander und beide wurden von den Referees zum Duschen geschickt. In der 47. Minute fiel das 4:2. Allerdings konnte Kapitän Roland Hanemann in der 50. Minute mit einem Alleingang alles klar machen. Zwar verkürzten die Gäste in Minute 51 noch auf 5:3, aber dies sollte keine weiteren Folgen haben. Tore: 1:0 (6:30) Gossmann, 2:0 (7:04) Conti (Hanemann, Hägele), 3:0 (23:11) Cmunt (Hanemann), 4:0 (31:16) Arzt, 4:1 (38:27) Nieder (Becherer, Löhle), 4:2 (46:40) Löhle (Boldavesko, Pyka), 5:2 (49:39) Hanemann (Härtl, Conti), 5:3 (50:15) Löhle (Boldavesko). Strafen: Königsbrunn 10 + 10 (Lippert) + 5 + Spieldauer (Schnabel), Memmingen 14 + 5 + Spieldauer (Dietrich).
Indians unterliegen in Königsbrunn
Memmingen, 19. Dezember Mit einer 3:5 (0:2, 1:2, 2:1)-Niederlage im Gepäck kehrten die Memminger Indians vom Schwabenderby beim ESV Königsbrunn heim. Nach dem 4:1-Sieg des Höchstadter EC beim EHC Waldkraiburg steht der ECDC trotz der Niederlage weiterhin an der Tabellenspitze der Bayernliga. Von Beginn an hatten die Indians wenig zu erben gegen einen starken ESVK. Die Pinguine wirkten frischer und agiler. Der Druck wurde immer stärker, und die ESV-Stürmer suchten blitzschnell den Abschluss. Die logische Folge war dann auch die Führung für die Gastgeber. Diese wurde allerdings von einem Fehler von Reiner Vorderbrüggen begünstigt. Auch nach der Führung zeichnete sich das gleiche Bild ab. Vor allem die Defensivabteilung der Memminger hatte alle Mühe mit den Angriffen der Gastgeber. Auch im Mitteldrittel beherrschten die Pinguine die Partie. Immer einen Schritt schneller und vor allem beweglicher präsentierten sich die Hausherren. So war die zwischenzeitliche 3:0-Führung hoch verdient, denn den Indians gelangen bis dato gerade einmal sechs Torschüsse. Als die Gäste nach einem eklatanten Torwartfehler gar auf 4:0 erhöhten, setzte niemand mehr einen Cent auf die Rückkehr der Indians ins Spiel. Aus heiterem Himmel markierten die Gäste aber doch den Anschlusstreffer. Einen Pass von Andreas Becherer verwertete der wie immer kämpfende Ingo Nieder zum etwas überraschenden 1:4. Über die enttäuschende Leistung des Tabellenführers konnte dies allerdings nicht hinwegtäuschen. Im Schlussdrittel wurde es turbulent. Nach einer von Waldemar Dietrich entfachten Keilerei musste sowohl er, als auch sein Kontrahent vorzeitig zum Duschen. Dietrich fehlt somit auch beim Auswärtsspiel in Pegnitz am kommenden Freitag. Nach dem 4:2 von Topscorer Martin Löhle witterten die Indians ihre Chance, und begannen endlich ihr gewohntes Eishockey zu spielen. Viele Nickligkeiten unterbrachen allerdings den Spielfluss des öfteren. Memmingen war am Drücker, doch der überragende ESV-Kapitän Roland Hanemann konnte seinen Konter zum 5:2 in Vorderbrüggens Kasten unterbringen. Daraufhin entdeckten die Indians ihr Kämpferherz, und wiederum war es Martin Löhle, der seine Farben auf 5:3 heranbringen konnte. Löhle war es dann auch, der das Spiel hätte auf die Kippe bringen können. Er scheiterte jedoch mit seinem Penalty am guten Clemens Heringer im Kasten der Pinguine. Am Ende siegten die Gastgeber verdient. 35 Minuten gutes, kämpferisches Eishockey genügen in dieser ausgeglichen Bayernliga nicht, um Punkte einzufahren. Tore: 1:0 (6:30) Gossmann, 2:0 (7:04) Conti (Hanemann, Hägele), 3:0 (23:11) Cmunt (Hanemann), 4:0 (31:16) Arzt, 4:1 (38:27) Nieder (Becherer, Löhle), 4:2 (46:40) Löhle (Boldavesko, Pyka), 5:2 (49:39) Hanemann (Härtl, Conti), 5:3 (50:15) Löhle (Boldavesko). Strafen: Königsbrunn 10 + 10 (Lippert) + 5 + Spieldauer (Schnabel), Memmingen 14 + 5 + Spieldauer (Dietrich). (bd)
Zu viele Strafen kosteten einen Punkt
Deggendorf, 19. Dezember Wieder einmal konnte der Deggendorfer SC nur mit einem kleinen Kader antreten. Gegen den SVG Burgkirchen liefen vier Verteidiger und neun Stürmer auf. Am Ende stand ein 3:3 (2:2, 1:1, 0:0)-Unentschieden. Von der ersten Minute an war der DSC bei der Sache und man konnte sich einige Chancen erarbeiten. Aber immer wenn die Deggendorfer mal Übergewicht hatten, holten sie sich Strafzeiten ab. So war man in der zehnten Minute nur mit drei Mann am Eis. Aber das machte Thomas Kulzer nichts aus. An der eigenen blauen Linie luchste er dem Gastgeber die Scheibe ab und lief alleine auf das Tor zu. Er umkurvte den Torwart und es stand 1:0 für den Deggendorf. Doch Aber nur zwei Minuten später nutzte Wolfgang Jung die Chance und überwand Alexander Krenn im DSC-Tor zum 1:1. Bei Fünf gegen Fünf waren die Deggendorfer wieder die bessere Mannschaft. In der 16. Minute war es wieder Thomas Kulzer, der seine Mannschaft in Führung brachte. Doch nur vor der Pause glich Sergej Piskunov zum 2:2 aus. In der 32. Minute nutzte der DSC eine Überzahlsituation aus. Mario Obermeier schoss von der blauen Linie und Simon Sochatsky fälschte vor dem Tor ab. Aber diese Führung hielt auch nur ein paar Minuten. In der 37. Minute war erneut Sergej Piskunov mit dem 3:3 zur Stelle. Letztlich verhinderten die vielen Strafzeiten einen Deggendorfer Erfolg. Tore: 0:1 (9:57) Kulzer (3-4), 1:1 (11:11) Jung (Demcenko, Piskunov A/5-4), 1:2 (15:39) Kulzer (Weinzierl Ph., Weber), 2:2 (18:41) Piskunov S. (Brosch, Piskunov A./5-4), 2:3 (31:02) Sochatsky (Obermeier/5-4), 3:3 (36:41) Piskunov S. (Brosch/5-3). Strafen: Burgkirchen 12, Deggendorf 20. Zuschauer: 130.
Titel der Landesliga Bayern-Ost gehört den Black Hawks
Passau, 19. Dezember Ein 8:3 gegen den EV
Moosburg und ein 8:5 gegen die Amateure des EHC Straubing - und schon standen die Passauer
Black Hawks als Meister der Landesliga Bayern-Ost fest. Die glatten Straßen sorgten für
einen verspäteten Beginn gegen Moosburg und für nur 700 Zuschauer. Der EVM spielte nicht
- wie viele andere Teams in Passau - rein defensiv, sondern versuchte selbst Akzente zu
setzen. Nach fünf Minuten standen schon drei Großchancen der Gäste auf dem Papier, ehe
Christian Setz in der siebten Minute das erlösende 1:0 für die Hawks erzielte. Als
Florian Asen auf Seiten der Moosburger für zwei Minuten in die Kühlbox geschickt wurde,
legten die Hawks nach. Christian Penzkofer erhöhte in der zehnten Minute auf 2:0. Viele
Zuschauer waren schon auf dem Weg zum Glühweinstand, da lochte Christian Setz nur eine
Sekunde vor der Pausensirene zum 3:0 ein. Im Mitteldrittel kontrollierten die Hawks klar
das Geschehen auf dem Eis, erarbeiteten sich Chancen en masse. In der Sturmeuphorie
vergaßen aber die Passauer Verteidiger den Weg nach hinten zu sichern. Aus vier Chancen
machte der EVM zwei Tore und plötzlich stand es nur noch 3:2. Tobi Büchl hatte in der
35. Minute das Glück des Tüchtigen. Ein eigentlich harmloser Schuss von der blauen Linie
fand über Umwege ins Moosburger Gehäuse. "Im letzten Drittel waren wir total platt.
Was Passau für einen Druck macht, sieht man erst, wenn man selber auf dem Eis
steht", meinte Moosburgs Sascha Haschberger nach dem Spiel. In der Tat, die Black
Hawks schnürten die immer noch tapferen Moosburger im eigenen Drittel ein. Viermal musste
Eggerdinger im Tor der Oberbayern noch hinter sich greifen, aber auch Alex Konschuh ließ
die Fans des EVM nochmals nach einem sehenswerten Solo jubeln. Tore für Passau: Setz (4),
Penzkofer (2), Büchl, Toth. Tore für Moosburg: Konschuh (2), Rauch. Strafen: Passau 20 +
10 (Penzkofer), Moosburg 14 + 10 (Kletter).
Zu einem Heimspiel wurde die Auswärtsfahrt der Passauer ins Straubinger Eisstadion am
Pulverturm, denn nur wenige Fans der Tigers nutzten die Chance, ihre Amateure unter die
Lupe zu nehmen. Der große Anhang der Black Hawks war nach 50 Sekunden Spielzeit perplex,
als der Straubinger Weinzierl ein Solo gleich zum 1:0 abschloss. Das trieb den Stachel bei
den Hawks und innerhalb von nur sechs Minuten drehte der Spitzenreiter den Spieß um und
führte 4:1. Eine der besten Spieler war Christian Penzkofer, der fünf Tore in Serie
erzielte. Nach 50 Minuten führte Passau bereits mit 8:2, die Partie war entschieden.
Danach war das Team allerdings zu nachlässig und ließ noch drei Gegentreffer zu. Tore
für Passau: Penzkofer (5), Setz (2), Klinzner. Tore für Straubing: Weinzierl (2),
Landgraf, Skrtl, Schmidhuber. Strafen: Straubing 18, Passau 20 + 10 (Penzkofer).
Sieg im ersten Derby
Bad Kissingen, 19. Dezember Vor dem gestrigen Spiel hätte es das nicht erwartet, das die Kissinger Wölfe gegen die erfahrene Haßfurter Truppe gewinnen können. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und gutem Kampf langte es für die Wölfe dann doch zu einem 6:5 (1:0, 4:2, 1:3)-Sieg. Dabei musste die Mannschaft von Rafael Popek um ihre Erfolgsserie am Ende mehr zittern, als ihr lieb gewesen wäre. Wenige Minuten vor dem Schlusspfiff keimte bei den Hawks noch einmal Hoffnung auf. Denn in den letzten Spielminuten überschlugen sich im Eisstadion am Großen Anger die Ereignisse. Alexander Walter kassierte beim Spielstand von 5:3 gar eine Matchstrafe wegen Stockstichs. Daraus folgte eine längere Unterzahlphase für die Wölfe. Durch die Treffer von Topscorer Rosa kamen die Ostunterfranken gegen die dezimierten Kissinger immer weiter heran. Nach einer Auszeit warfen die Haßfurter beim Spielstand von 6:5 noch einmal alles nach vorne: Trotz guter Chancen gelang der Mannschaft von Ivan Horak der Ausgleich aber nicht mehr, vor allem deswegen, weil sich Fabian Sprenger einmal mehr als starker Rückhalt erwies. Tore: 1:0 (11.) Hendrikson (Back), 1:1 (27.) Herrmann (Hartmann), 2:1 (29.) Rappl (Stöpel, Kvasnovsky), 3:1 (31.) Hendrikson (Berndaner), 3:2 (35.) Reichert (Rosa, Schorr), 4:2 (36.) Stöpel (Kaufmann), 5:2 (38.) Rappl (Popek), 5:3 (53.) Herrmann (Rosa), 6:3 (55.) Rappl (Berndaner), 6:4 (57.) Rosa (Hartmann, Thür), 6:5 (59.) Rosa (Herrmann, Schorr). Strafen: Bad Kissingen 24 + 10 (Reiß) + Matchstrafe (Walter), Haßfurt 30. Zuschauer: 850.
Vier-Punkte-Wochenende für Erding
Erding, 19. Dezember Endlich mal wieder einen Auswärtssieg. Der 4:3-Sieg des TSV Erding bei den Alligators aus Höchstadt war allerdings ein hartes Stück Arbeit für die Truppe von Trainer Franz Steer. Im ersten Drittel spielte man aus einer sicheren Abwehr auf Konter - und einen solchen konnte Stefan Peipe in der zwölften Spielminute zum 1:0 verwerten. Ab dem zweiten Drittel bestimmte der Höchstadter EC das Spielgeschehen und machte innerhalb von einer Minute aus dem 0:1 ein 2:1. In der Folge verhinderte TSV-Keeper Michael Martin mit starken Paraden einen höheren Rückstand. Kurz vor dem Drittelende konnte der TSV durch Daniel Krzizok den überraschenden Ausgleich erzielen. Auch im letzten Drittel hatten die Franken den besseren Start, und McKinley brachte seine Farben abermals in Führung. Dass Höchstadt den Sack nicht zu machen konnte, lag zum einen an Michael Martin und zum anderen am kämpferischen Einsatz des TSV. Zehn Minuten vor Spielende nutzte Michael Multhammer einen der wenigen Entlastungsangriffe zum 3:3. In den letzten Spielminuten berannten die Alligatoren das TSV-Tor, den Siegtreffer schoss aber Erding. Stefan Breiteneicher zog 102 Sekunden vor Ende auf und davon und überwand Kai Fischer zum viel umjubelten 4:3-Endstand. Und auch das Heimspiel gegen die EA Schongau entschied der TSV mit 4:2 für sich. Die 450 Zuschauer sahen ein über weite Strecken zerfahrenes Spiel, indem sich der TSV gegen kompakt spielende Schongauer schwer tat. Zwar brachte Daniel Harrer die Herzogstädter mit 1:0 in Front, doch fünf Sekunden vor Drittelende gelang der Truppe von Ignaz Berndaner der Ausgleich. Im zweiten Drittel ein ähnliches Bild, Schongau zerstörte den Spielaufbau des TSV und war durch Konter immer wieder gefährlich. Kurz vor Ende der zweiten 20 Minuten erlöste dann Stefan Breiteneicher die Erdinger Fans, als er die 2:1-Führung erzielte. Erst im letzten Drittel musste Schongau dem kraftraubenden Spiel Tribut zahlen, und der TSV erhöhte durch Alexander Gantschnig und Robert Steinmann auf 4:1. Der Anschlusstreffer zum 4:2 stellte nur noch Ergebniskorrektur dar. Nach diesem Vier-Punkte-Wochenende hat sich der TSV etwas Luft im Kampf um Platz acht verschafft.
Indians erobern die Tabellenspitze zurück
Memmingen, 19. Dezember Vor 1010 Zuschauern fand am vergangenen Freitag das Topspiel der Bayernliga statt. Die Memminger Indians empfingen den Tabellenführer EHC Waldkraiburg und gewannen dabei mit 4:1 (2:1, 1:0, 1:0). Damit setzte sich der ECDC selbst wieder an die Spitze der Bayernliga. Waldkraiburg begann die Partie stark und traf schon in der siebten Minute durch Meinicke zur 1:0-Führung. Die Indians nahmen nun aber das Heft in die Hand. Einen schön vorgetragenen Spielzug über Tim Tenschert und Christian Augst vollendete Ingo Nieder zum verdienten Ausgleich für die Hausherren. Memmingen machte weiter Druck, doch der EHC war jederzeit durch schnelle Vorstöße gefährlich. Bei einer 5:3-Überzahl netzte Markus Keintzel fünf Sekunden vor der ersten Sirene zur umjubelten Führung für die Indians ein. Das intensive, hohe Niveau der Begegnung setzte sich auch im Mitteldrittel fort. Reiner Vorderbrüggen musste ein ums andere Mal sein Können aufbieten, um den Ausgleich zu verhindern. Dann schlug die Stunde des Bayernliga-Topscorers. Martin Löhle erhöhte verdientermaßen auf 3:1 für Memmingen. Wenig später hatte der glänzend agierende Helge Pyka gar die Möglichkeit, die Führung auszubauen, doch er scheiterte mit seinem Alleingang am Löwenkeeper. Die Partie hielt ihr flottes Tempo und wurde dem Prädikat Spitzenspiel gerecht. Im Schlussabschnitt mühten sich die Gäste zwar, doch Martin Löhle sorgte mit dem 4:1 für die Entscheidung. Tore: 0:1 (6:23) Meinicke (Führmann), 1:1 (17:08) Nieder (Augst, Tenschert), 2:1 (19:55) Keintzel (Löhle, Pyka/5-3), 3:1 (24:27) Löhle (Becherer), 4:1 (49:42) Löhle (Augst, Nieder/5-4). Strafen: Memmingen 10, Waldkraiburg 12 + 5 + Spieldauer (Hanöffner). Zuschauer: 1010.
Aufholjagd nicht belohnt
Deggendorf, 19. Dezember Am Freitag trat der Deggendorfer SC mit einem Rumpfteam die Fahrt nach Pegnitz an. Neben den Verletzten Markus Meier, Andreas Müller und Manuel Bayer fehlten noch Karlheinz Pongratz, der an einer Lungenentzündung leidet, Michael Winnerl, Mario Obermeier, Christian Mutzl und Sebastian Sterr. Mit nur acht Stürmern und vier Verteidigern begann Trainer Toni Brenner das Spiel im Frankenland. Am Ende stand eine 3:4 (0:2, 2:2, 1:0)-Niederlage. Pünktlich zu Spielbeginn begann der Wettergott verrückt zu spielen. Es herrschte auf einmal ein gewaltiger Schneesturm, so dass die Schiedsrichter nach vier Minuten das Spiel für 30 Minuten unterbrachen. Danach war danach das Chaos vorbei, und das Spiel konnte in geregelten Bahnen weitergeführt werden. Die Pause tat dem Deggendorfer SC nicht gut. Denn Pegnitz kam besser aus der Kabine heraus, und nach elf Minuten stand es 1:0 für die Gastgeber, als Peter Sterz auf der Strafbank saß und eine weitere Strafzeit angezeigt wurde. Kurz darauf hätte Thomas Kulzer fast den Ausgleich geschossen. Aber in der 17. Minute folgte der zweite Streich durch den Pegnitzer Kapitän Marco Zimmermann. Im zweiten Drittel kamen die Deggendorfer immer besser ins Spiel, aber die vielen Chancen wurden nicht genutzt. Dafür sagte Markus Schwindl in der 27. Minute danke, als man ihm zuviel Platz ließ - 3:0. Nur zwei Minuten später machte Philipp Sintenis sogar das 4:0. In der 35. Minute kam die Erlösung für den DSC. Thomas Kulzer setzte sich durch, passte zu Florian Döring und er machte den ersten Treffer für Deggendorf. Nur drei Minuten später war wieder Thomas Kulzer der Ausgangspunkt einer schönen Aktion, die die Scheibe über Robert Weber zu Chad Urschel brachte, der den Puck zum 4:2 versenkte. Im letzten Drittel spielte nur noch der Deggendorfer SC, obwohl mit Peter Sterz (Sprunggelenkverletzung) und Roman Schreyer (Schulterverletzung) zwei weitere Spieler ausfielen. In der 45. Minute gelang dann Thomas Kulzer sogar sein erster Treffer im DSC-Trikot. Zu mehr langte es aber nicht mehr. Tore: 1:0 (10:52) Häußinger P. (Schwindl M., Skarupa R./5-4), 2:0 (16:02) Zimmermann M. (Schwindl M./4-4), 3:0 (26:28) Schwindl M. (Steffens T., Sintenis P.), 4:0 (28:53) Sintenis P. (Zimmermann M./5-4), 4:1 (34:08) Döring F. (Kulzer T. ), 4:2 (37:48) Urschel C. (Weber R., Kulzer T.), 4:3 (44:33) Kulzer T. (Sterz A., Urschel C.). Strafen: Pegnitz 8, Deggendorf 12. Zuschauer: 126.
Starke Leistung
Königsbrunn, 19. Dezember Eine starke Leistung brachte dem ESV Pinguine Königsbrunn am Freitag beim Auswärtsspiel gegen die Wanderers Germering den dritten Sieg in Folge. Am Ende stand ein vom Ergebnis zu knappes 5:3 (3:0, 1:1, 1:2) zu Buche. In den ersten zwei Minuten wirbelten die Gastgeber die Pinguine gehörig durcheinander. Aber dank Clemens Heringer, der mehrere Alleingänge entschärfte, blieb es erst einmal beim 0:0. Minute für Minute wurden die Pinguine stärker und in der siebten Spielminute schlug der neue Traumsturm des ESV zu. Marek Cmunt erzielte die mittlerweile verdiente Führung. Nun dominierten die Pinguine das Match. In der zehnten Spielminute erhöhte Tim Lippert auf 2:0. Auch danach war Germering fast nicht vorhanden, und die Pinguine erspielten sich zahlreiche Gelegenheiten. In der 15. Minute war es Geburtstagskind Max Holzmann, der per Schlagschuss von der blauen Linie den Germeringer Torwart zum dritten Mal überwand. Im zweiten Drittel merkte man früh, dass die Pinguine ein wenig zu selbstsicher auftraten, denn Heringer und die gesamte Abwehr hatten von Beginn an eine Menge Arbeit zu verrichten. Es fehlte mit dem 3:0 im Rücken die letzte Konsequenz. In der 30. Minute bestraften die Germeringer eine Unaufmerksamkeit der Pinguine und erzielten in Unterzahl das 1:3. In den darauf folgenden Minuten erspielten sich die Gastgeber ein deutliches Übergewicht, und die Pinguine beschränkten sich auf reine Zerstörung. Minutenlang versuchten die Wanderers den Anschlusstreffer zu erzielen, konnten aber gegen die immer stärker werdende Königsbrunner Defensive kaum eine hochkarätige Gelegenheit erspielen. Stattdessen kamen die Pinguine in der 39. Minute zu einem Konter, als sie sich ebenfalls in numerischer Unterlegenheit befanden. Dominik Hägele nutzte den Alleingang und erhöhte zum wichtigen 4:1. Im letzten Drittel drehten die Pinguine wieder auf und erspielten sich etliche Chancen. Eine dieser Chancen wurde im Tor untergebracht, doch die Schiedsrichter erkannten den Treffer nicht an. In der 49. Minute sorgte Marek Cmunt mit dem 5:1 für die Entscheidung, ehe Germering noch einmal auf 3:5 heran kam. Tore: 0:1 (7.) Cmunt, 0:2 (10.) Lippert, 0:3 (15.) Holzmann, 1:3 (30.) Socher, 1:4 (39.) Hägele, 1:5 (49.) Cmunt, 2:5 (60.) Lindner, 3:5 (60.) Lindner. Strafzeiten: Germering 20, Königsbrunn 24.
Spitzenspiel in Passau
Passau, 16. Dezember Vier Spiele gewann der EV Moosburg in Folge. Mit nur sechs Minuspunkten ist das Team der erste Verfolger des Landesliga-Spitzenreiters Black Hawks Passau. Heute um 20 Uhr treffen die beiden Teams zum Spitzenspiel um 20 Uhr in Passau aufeinander. Zuletzt ließen das Team um den tschechischen Auswahlspieler Zdenek Balaban auch dem ESC Vilshofen keine Chance und nahmen beide Punkte aus der Vilsstadt mit. "Wir haben Respekt, aber sicherlich keine Angst vor dem EV Moosburg", gibt sich Christian Eder von den Hawks dennoch selbstbewusst, denn auch das Hinspiel in Moosburg konnten die Passauer mit 3:0 für sich entscheiden. Doch was die Oberbayern in den letzten Spielen zeigten, ließ nicht nur die Spieler des Spitzenreiters aufhorchen. Mit 9:2 zerlegten sie den EHC Straubing (A) und eine Woche später ließen sie gar ein 13:3 gegen den ESV Gebensbach folgen. Hans Dorfner, der Sportchef der Hawks: "Vieles spricht für ein echtes Spitzenspiel gegen den EV Moosburg. Mit einem Punkt bei uns wäre ihnen wohl auch der Vizemeistertitel nicht mehr zu nehmen." Ein Remis hinzunehmen ist für den ehrgeizigen Coach Otto Keresztes nicht akzeptabel. Er möchte natürlich am liebsten die Punkterunde ohne Niederlage und Punktverlust abschließen, denn sportlich haben die Hawks noch eine weiße Weste. Etwas Sorgen macht den Black Hawks die Verletztenliste, denn nach Helmut Kößl und Thomas Hartl, fällt nun auch Stefan Stummvoll nach einem zweifachen Nasenbeinbruch für vier bis sechs Wochen aus. Für die Zuschauer gibt es schon eine Woche vor dem Heiligen Abend Weihnachtsgeschenke. Dank der Unterstützung durch die Betriebskrankenkasse mhplus kann sowohl ein Originaltrikot von Marco Sturm, als auch ein Originaltrikot der Chicago Blackhawks mit Autogrammen unter den Zuschauern verlost werden. Am Sonntag treten die Hawks die kurze Reise nach Straubing an. Dort erwartet der EHC Straubing (A) den Tabellenführer bereits um 16:15 Uhr im Eisstadion am Pulverturm. Für die Ex-Straubinger im Team der Black Hawks, wie Penzkofer, Setz, Heubach, Schuster und Huber geht es um mehr als nur zwei Punkte.
Zum Jahresabschluss gegen den Letzten
Reutlingen, 16. Dezember Zum letzten Spiel in diesem Jahr gastiert die TSG Reutlingen beim Tabellenletzten der Landesliga Baden-Württemberg, dem ESV Hügelsheim 1b. Die Badener konnten bislang noch keine Punkte holen und weisen ein verheerendes Torverhältnis auf. Für die TSG ist ein Sieg somit Pflicht. Bisher hat der ESV auch keine Verstärkungsspieler aus der ersten Mannschaft, die in der Baden-Württemberg-Liga spielt, eingesetzt. Dies wird wohl auch gegen die TSG so bleiben, da die erste Mannschaft ebenfalls am Sonntag spielt. Los geht es in der Eishalle im Baden-Air-Park um 19 Uhr.
Thomas Kulzer gibt sein Debüt
Deggendorf, 15. Dezember Mit drei Auswärtsspielen endet für den Deggendorfer SC im Jahr 2005 die Adventszeit. Am Freitag spielt das Team beim EV Pegnitz, am Sonntag fahren die Deggendorfer zu den Kelten nach Burgkirchen. Mit dabei sein wird zum ersten Mal Thomas Kulzer, der sich am Anfang der Woche für eine Rückkehr in seine Heimat entschieden hat und ab sofort mit der Nummer 24 die Fahnen des Deggendorfer SC hochhalten wird. Beim EVP ist man nach dem letzten Wochenende nicht so glücklich gewesen. Die Trainer Stefan Ponitz und Horst Kürzdörfer war nach zwei Niederlagen ihrer Mannschaft stocksauer. Umso gefährlicher dürfte das für den Deggendorfer SC damit werden, da sich die Pegnitzer sicher bei ihrem Publikum für die Leistungen entschuldigen wollen. Sorgen plagen zur Zeit die Kelten des SVG Burgkirchen, denn die Spielerdecke ist sehr dünn. Der Trainer Michael Schnabl rechnet mit nur zwölf Feldspielern am Sonntag.
Spitzenspiel in Memmingen
Memmingen, 15. Dezember In der Bayernliga steigt am Freitag um 20 Uhr in der Memminger Eissporthalle das Spitzenspiel zwischen dem Zweiten ECDC Memmingen und dem Tabellenführer EHC Waldkraiburg. Am Sonntag treten die Indians um 18 Uhr beim schwäbischen Rivalen ESV Königsbrunn an. Nach der 1:5-Niederlage in Erding und dem Verlust der Tabellenspitze ist keineswegs Katzenjammer angesagt. Im Gegenteil, man zeigt sich kämpferisch vor dem Spitzenduell gegen den EHC Waldkraiburg und will versuchen, die Tabellenführung zurück zu erobern. Aber auch für die 1:6-Auftaktniederlage in Waldkraiburg brennt man natürlich auf Revanche und hofft, bei diesem Vorhaben endlich einmal die 1000 Zuschauermarke in dieser Saison zu knacken. Im Moment haben sich die beiden Teams zusammen mit dem Höchstadter EC ein wenig von der Liga abgesetzt. Die Ausgangslage vor diesem Match ist klar: Bei einem Sieg der Memminger würden sie wieder die Spitze übernehmen, bei einer Niederlage hätten sie erst einmal drei Punkte Rückstand auf Waldkraiburg. Es wird aber nicht nur ein Kampf um die Tabellenspitze werden, sondern auch in den Einzelwertungen. Bei den Torjägern führt Dale Crombeen mit 20 Treffern vor Martin Löhle mit 19 Treffern. Bei den Assisten hat Sergejs Boldavesko mit 23 Vorlagen vor Rainer Zerwesz (22) die Nase vorn. In der Gesamtscorerwertung liegt Martin Löhle mit 36 Punkten vor Dale Crombeen (34). Bei den Indians wird Verteidiger Holger Völk auf jeden Fall die nächsten vier Wochen fehlen, da er sich nach einem Check am Freitag einen Kapsel- und Bänderriß zugezogen hat. Ansonsten kann Trainer Michael Bielefeld den besten Kader aufbieten, zwar ist der ein oder andere Spieler angeschlagen, aber aller Voraussicht nach werden alle auflaufen können. Bei Waldkraiburg wird allerdings der punktbeste Verteidiger Nikolas Köttstorfer nach einer Spieldauerstrafe aus dem Germering-Spiel für das Spitzenspiel gesperrt sein. Die Waldkraiburger sind zu Hause noch ohne Punktverlust, allerdings schwankten auswärts die Leistungen. Vor dem Spiel wird es zur Einstimmung noch ein kleines Einlagespiel der Kleinsten der Indians geben. Am Sonntag geht es dann zum schwäbischen Rivalen ESV Königsbrunn. Der Tabellenzehnte befindet sich derzeit in einer guten Form und zeigte aufsteigende Tendenzen. Seit die Pinguine auf den vorletzten Platz abgerutscht sind, zeigte die Leistungskurve von Spieltag zu Spieltag nach oben. Mittlerweile ist der Kontakt zu den Play-off-Rängen wieder hergestellt. Im Dezember rüsteten die Königsbrunner mit dem 27jährigen Tschechen Marek Cmut nochmals nach. Seine Bilanz bisher: in vier Spielen erzielte er fünf Punkte. Auffälligste Spieler für die Erfolge sind der Torhüter Clemens Heringer und die beiden Stürmer Vladislav Grossmann und Roland Hanemann. Das Hinspiel gewannen die Indians mit 4:1, taten sich aber lange Zeit schwer. (ba)
Heilbronner Eisbären erwarten die Mad Dogs
Heilbronn, 15. Dezember Zu ihrem bis Mitte Februar letzten Heimspiel empfangen die Eisbären Heilbronn am Sonntag (20 Uhr) die Mad Dogs Mannheim in der Knorr Arena. Der Tabellensiebte erwies sich im Hinspiel trotz des 15:0-Sieges der Eisbären als sehr unangenehmer Gegner. Das Spiel der Badener lebt von dem starken Torhüter Philipp Jandura sowie von einer dicht gestaffelten und übermäßig hart spielenden Abwehr. Die Offensive dagegen ist der Schwachpunkt der Mad Dogs. In sieben Spielen wurden gerade einmal sieben Treffer erzielt. Die Eisbären Heilbronn müssen ab sofort auf Verteidiger Ruben Lechler verzichten, der mit seiner Familie aus beruflichen Gründen nach Tschechien umzieht. Mit Markus Bernhardt fällt am Sonntag ein weiterer Abwehrspieler verletzt aus.
Thomas Kulzer kommt aus der 2. Bundesliga
Deggendorf, 14. Dezember Der Deggendorfer SC hat sich namhaft verstärkt. Von den Straubing Tigers aus der 2. Bundesliga wechselt Stürmer Thomas Kulzer zum Bayernligisten. Kulzer kehrt damit zu seinem Heimatverein zurück. Denn bereits im Nachwuchs war er einer der herausragensten Spieler in Deggendorf. Zusammen mit seinen Weggefährten Karlheinz Pongratz und Robert Weber besiegte er im Kleinschülerbereich den SV Gendorf sage und schreibe mit 60:0. Er war sofort Publikumsliebling, als er Mitte der 90er Jahre sein Debüt in der Hacker-Pschorr-Liga in Deggendorf gab. Stets gehörte er zu den Stützen im Deggendorfer Team. Er erlebte die glorreichen Zeiten zusammen mit einem Glenn Goodall und Kim Collins und musste dann auch das Verschwinden des Deggendorfer Eishockeys aus der Oberliga erleben. Danach nutzte er die sich bietende Chance und heuerte bei den Straubing Tigers in der 2. Bundesliga an. In Straubing stand er im letzten Jahr im Play-off-Finale, scheiterte erst gegen den EV Duisburg am Aufstieg in die DEL.
Pinguine wollen Aufwärtstrend fortsetzen
Königsbrunn, 14. Dezember Nach zwei überzeugenden Siegen gegen den EV Pegnitz versucht der ESV Pinguine Königsbrunn, auch am kommenden Wochenende wieder zu punkten. Gegner sind die Wanderers Germering (Freitag, 20 Uhr, in Germering) und der ECDC Memmingen in der Königsthermeneishalle am Sonntag um 18 Uhr. Gegen Germering begann für die Pinguine im Oktober die Bayernligasaison. Dabei wurde das Spiel nach einer starken Schlussphase noch 4:3 gewonnen. Danach taten sich beide Mannschaften schwer, aber vor allem Germering zeigte früh das Potenzial, das in der Mannschaft steckt. Vom letzten Tabellenplatz arbeiteten sich die Wanderers bis an die Play-off-Ränge, befinden sich nun allerdings auf dem zwölften Tabellenplatz. Kurios ist dabei das Torverhältnis, denn mit 71:71 Toren stellen die Germeringer den viertbesten Sturm und gleichzeitig die viertschlechteste Abwehr. Für die Pinguine gilt es vor allem die beiden Topspieler der Gastgeber, Socher und Porak, zu stoppen. Fehlen wird den Pinguinen dabei allerdings Jörg Mengele. Er wechselte zu Wochenbeginn letztendlich doch zum ESV Burgau in die Landesliga. Nach schwachem Saisonstart fand Mengele in den letzten Spielen zu seiner wahren Stärke. Somit dürfte der Weggang des Spielers eher einen Verlust darstellen. Außerdem fehlt Andreas Gerstberger. Fraglich sind die Einsätze von Topias Dollhofer (Sprunggelenk) und Stefan Härtl (Oberschenkel). Am Sonntag ist eine der bisherigen Topmannschaften zu Gast. Die Indians aus Memmingen belegen derzeit den zweiten Tabellenplatz und stellen mit Martin Löhle den besten Punktesammler der gesamten Liga. Ebenfalls bärenstark präsentiert sich der lettische Star der Memminger, Sergejs Boldavesko, der Löhle dicht auf den Fersen ist. Beide Spieler legten im Hinspiel den Grundstein für den 4:1-Sieg der Indians. Überraschend ist vor allem die Leistungskonstanz der Gäste, die sich als Aufsteiger bisher kaum einen Ausrutscher erlaubt haben.
Sieg gegen Tabellenführer bestätigen
Erding, 14. Dezember Nach dem starken Heimsieg gegen den ECDC Memmingen muss der TSV Erding am Freitag um 19.30 Uhr beim Tabellendritten Höchstadter EC antreten. Die Aischtaler spielen als Absteiger in die Bayernliga eine bisher überzeugende Saison und konnten dem TSV im Hinspiel eine 2:3-Heimniederlage beibringen. Trainer Jan Cizek verfügt über einen sehr ausgeglichenen Kader, aus dem neben Torhüter Kai Fischer besonders der offensivstarke Verteidiger Thomas Schmidhuber und die Stürmer Jamie McKinley, Zbynek Kukacka und Martin Ekrt herausstechen. Die heimstarken Alligators mussten bisher erst eine Heimniederlage einstecken und gehen auch gegen den TSV als Favorit in die Partie. Doch wenn die Steer-Schützlinge an die Leistung aus dem Memmingen Spiel anknüpfen, können sie auch aus Franken den einen oder anderen Punkt mitnehmen. Am Sonntag empfängt der TSV um 18 Uhr die EA Schongau. Mit einer schier unglaublichen Verletzungsmisere mussten die Schongauer zu Saisonbeginn leben. Auch wenn sich die Mannen von Trainer Ignaz Berndaner tapfer schlugen konnten sie die Ausfälle nicht kompensieren und fanden sich schnell am Tabellenende wieder. Doch nachdem immer mehr Verletzte wieder ins Spielgeschehen eingreifen konnten, zeigt sich die wahre Stärke der Mammuts. Das musste am letzten Wochenende auch der EC Pfaffenhofen erfahren, denn Schongau konnte das Heimspiel mit 5:3 gewinnen und auch an der Ilm holte man ein beachtliches 4:4. Dies sollte dem TSV Warnung genug sein, die Schongauer nicht zu unterschätzen. Denn bei der Ausgeglichenheit der Bayernliga kann man sich im Kampf um den achten Platz keinen Ausrutscher leisten.
Arbeitssieg in Balingen
Eppelheim, 14. Dezember Ohne die drei Stammverteidiger Michael Gabler, Jürgen Rotsche und Andreas Morlock traten die Eisbären Eppelheim am vergangenen Wochenende beim Tabellenletzten der Baden-Württemberg-Liga in Balingen an. Trotz fehlender Stammbesetzung war für die Spieler von Coach Randall Karsten ein Sieg Pflicht, um sich wichtige Punkte für die Plazierung in der Tabelle zu sichern. Entsprechend der Erwartungen gingen die Eppelheimer durch Uli Stadler (4.) und Ingmar Wegel (9.) mit 2:0 in Führung, doch die Gastgeber nutzten die Löcher in der Hintermannschaft der Eisbären, um sich den Anschluss zum 2:1 zu erspielen(15.). Knapp drei Minuten später konnte Kai Schädlich auf Pass von Philipp Losinger den alten Abstand wieder herstellen. Eineinhalb Minuten vor der ersten Drittelpause konnten die Balinger allerdings noch einmal aufschließen und den Eppelheimer Torwart Henri Bufe per Distanzschuss zum 2:3 überwinden. Im zweiten Drittel benötigten die Balinger nur 57 Sekunden, um den 3:3-Ausgleich zu erzielen. Das Ergebnis blieb dann bis Drittelende bestehen, aber das Gesicht beider Mannschaften veränderte sich. Stephen Albert fiel durch eine Verletzung aus und konnte nicht weiterspielen. Die Gastgeber hingegen dezimierten sich durch Disziplinlosigkeit selbst, als ihr Spielmacher Petr Struhovsky durch permanentes Diskutieren zweimal zehn Minuten und damit eine Spieldauerstrafe kassierte. Im letzten Drittel nutzten die Eppelheimer ihre Chancen besser und konnten durch drei Treffer in sechs Minuten (Stadler 2, Pankotsch) auf 6:3 davonziehen. Nur 16 Sekunden später trafen die Balinger zum 6:4-Anschlusstreffer und rochen noch einmal Lunte. Durch dumme Strafzeiten brachte sich Balingen selbst aus dem Konzept und so konnte Sebastian Partl in Überzahl für Sven Langhals auflegen, der nur den Schläger hinhalten musste, um auf 7:4 zu erhöhen (54.). Wiederum nur 48 Sekunden brauchten der ESV, um abermals auf zwei Tore zu verkürzen (55.). Nach einem unfairen Check gegen Sven Jakobaschke kamen die Eisbären erneut in Überzahl zum Zug. Sebastian Partl spielte den gleichen Pass wie zuvor noch einmal. Diesmal war Uli Stadler der dankende Abnehmer und erzielte drei Sekunden vor Schluss seinen vierten Treffer zum 8:5-Endstand. Am kommenden Wochenende ist Derby-Time für die Eisbären, denn am Freitag treffen die Eisbären um 19:30 Uhr in der SAP-Arena auf den Mannheimer ERC. Am Sonntag gastiert um 19 Uhr der Erzrivale aus Hügelsheim im Icehouse.
Unterfrankenderby
Bad Kissingen, 14. Dezember Der Countdown läuft! Am Sonntag, 18. Dezember, kommt es zum großen Showdown zwischen dem "heimatlosen" EC Bad Kissinger Wölfe und den Hawks des ESC Hassfurt. Eine schwierige und dennoch sehr erfolgreiche Vorrunde in der Bezirksliga Bayern-Nord liegt bisher hinter den Wölfen aus der Kurstadt, die auf Grund des geborstenen Leimbinderbalkens nicht in der eigenen heimischen Halle spielen können. Dennoch schien bisher den Wölfen die Saison in den fremden Hallen zu gefallen. Doch für dieses Derby stehen die Vorzeichen eher schlecht für die Wölfe. Zwar hat man formell zunächst das Heimspiel am Sonntag gegen die Hawks, da man dieses jedoch in der Hassfurter Eissporthalle am großen Anger spielen muss, sind es wohl eher zwei Auswärtsspiele, die man gegen die Hawks bestreitet. Schließlich haben die vergangenen Heimspiele in Hassfurt gezeigt, dass nur wenige Kissinger Fans den Weg nach Hassfurt finden, wogegen die Hawks in heimischer Halle im Schnitt von rund 600 Fans unterstützt werden. Zum ersten Aufeinandertreffen am Sonntag um 18:30 Uhr setzt der EC Bad Kissingen im übrigen einen kostenlosen Fanbus ein. Abfahrt ist um 17 Uhr an der OMV-Tankstelle Bad Kissingen. Zusteigemöglichkeiten gibt es in Reiterswiesen (17:10 Uhr, Backhaus) und in Eltingshausen (17:15 Uhr, Rathaus). Anmeldungen bei Stephan Matuschka unter 0170-3145869.
EA Schongau nähert sich dem Mittelfeld
Schongau, 13. Dezember Mit drei Punkten am Wochenende gegen die viertplatzierten Pfaffenhofener hat sich die EAS zwar in der Tabelle noch nicht wesentlich nach vorne geschoben, jedoch der Abstand zur Tabellenmitte und den begehrten achten Platz ist auf machbare fünf Punkte geschrumpft. Mit einer engagierten und starken Mannschaftsleistung aus einer gesicherten Abwehr heraus gab es zunächst einen 5:3 (2:0, 1:1, 2:2)-Heimsieg gegen die Icehogs. Die Mammuts legten schon im ersten Drittel den Grundstein zum Erfolg. Mathieu Fleury (8.) und Markus Schneider (13.) waren die Torschützen. Auch das 3:0 in der 22. Minute durch Markus Poetzel war Lohn für das konsequente Auftreten: Erst nach dem Anschlusstreffer durch Löwenberger in der 27. Minute kam der Tabellenvierte wieder ins Spiel. Gleich nach Beginn des Schlussabschnitt konnten die Gäste in Überzahl auf 3:2 verkürzen, doch nur 23 Sekunden später war es Junior Bastian Grundner in seinem ersten Einsatz bei den Senioren, der das 4:2 nachlegte. Nachdem die EAS in der Folge versäumte, den Sack endgültig zu zumachen - Chancen erarbeiteten sie sich genügend - konnten die Gäste erneut den Anschluss markieren (50.). Doch auch die Herausnahme ihres Torhüters für einen weiteren Angreifer brachte den Pfaffenhofenern nichts mehr - Björn Michels schlenzte die Scheibe ins leere Tor zum 5:3 für die EAS. In Pfaffenhofen folte ein 4:4 (1:1, 3:2, 0:1)-Remis. Lediglich die Tatsache, dass die EAS die letzen zwölf Minuten fast beständig in Unterzahl spielen musste, verhinderte einen erneuten Sieg. Die Schongauer zeigten auch in Pfaffenhofen Moral und glichen jeden Rückstand wieder aus. Das 1:0 der Hausherren egalisierte Verteidiger Martin Kößl in 5:3-Überzahl in der 18. Minute. Auch die beide in Überzahl erzielten Tore zum 2:1 (21.) und 3:1 (31.) der Pfaffenhofener machten die Schongauer nicht mürbe. René König verkürzte in der 36. Minute auf 3:2. Auch das 4:2 der Icehogs beantwortete König mit dem erneuten Anschluss zum 4:3 (40.). Die einzige Überzahl der EAS im Schlussabschnitt verwertete Robert Linke zum hochverdienten Ausgleich (44.). Trotz der andauernden Unterzahl im Schlussabschnitt brachten die Mammuts das Remis über die Zeit.
Sieg verspielt
Reutlingen, 13. Dezember Was ist bloß mit den ersten beiden Sturmreihen der TSG Reutlingen los? Diese Frage stellen sich nicht nur Trainer Karel Bauhof und die Abteilungsleitung, sondern auch die Spieler selbst, nachdem das Spiel in der Landesliga Baden-Württemberg beim VfR Pforzheim mit 3:5 (1:1, 2:0, 0:4) verloren ging. Nach schwacher Anfangsphase, aber dafür einem guten Mitteldrittel mit der 3:1-Führung folgte im Schlussabschnitt der gemeinschaftliche Einbruch. Zu Beginn des letzten Abschnittes hätte das Spiel jedoch schon längst entschieden sein müssen. Aus der Unmenge an besten Torchancen und Überzahlsituationen konnte lediglich Manuel Keppeler als Vertreter für die beiden ersten Sturmformationen die erneute Führung zum 2:1 erzielen. Aus den verbleibenden 57 Torschüssen entfielen neun auf die dritte Sturmreihe der TSG. Diese machte daraus allerdings zwei Tore. Die goldenen Hände hatte an diesem ansonsten wenig erfreulichen Abend Olav Schnier als Stürmer eben dieser dritten Reihe. Mit vier Torschüssen brachte er zunächst die Führung für die TSG und baute dann den Vorsprung auf zwei Tore zum 3:1 aus. Dem sicheren Auftreten der TSG in den zweiten 20 Minuten folgte die völlige Verunsicherung im Schlussabschnitt. Kaum mehr ein Pass fand seine Anspielstation und der Reutlinger, am Ende stand schließlich der Pforzheimer Sieg. Tore: 0:1 (8.) Schnier, 1:1 (10.) Justus, 1:2 (31.) Keppeler, 1:3 (32.) Schnier, 2:3 (42.) Würtz, 3:3 (47.) Justus, 4:3 (52.) Justus, 5:3 (60.) Justus.
Indians unterliegen in Erding
Memmingen, 12. Dezember Nach dem überzeugenden 8:3-Sieg am vergangenen Freitag im Heimspiel gegen den TSV Erding sah für die Memminger Indians im Rückspiel die Welt ganz anders aus. Mit 1:5 (1:1, 0:3, 0:1) unterlag man gegen starke Gastgeber. Beinahe schon traditionell ist der Blitzstart für die Indianer. Diesmal dauerte es nur 16 Sekunden, ehe der Puck im Netz zappelte. Goalgetter Martin Löhle brachte sein Team früh mit 1:0 in Führung. Erding davon keineswegs geschockt, nahm ab diesem Zeitpunkt das Heft in die Hand. Die Indians zwar defensiv eingestellt, aber doch mit zu wenig Körperspiel im eigenen Drittel. Es wurden sehr viele Möglichkeiten zugelassen, und der Kasten von Reiner Vorderbrüggen stand zwischenzeitlich unter Dauerbeschuss. Nach zwei Strafen gegen Memmingen wegen Spielverzögerung kamen die Gäste mit 3:5 in Unterzahl, doch der TSV konnte keinen Vorteil daraus schlagen. In der achten Minute dann der hochverdiente Ausgleich für die Erdinger. Dominik Gerbl erlöste die Gastgeber mit seinem satten Schuss. Der TSV hatte bis zur ersten Drittelsirene weitere Möglichkeiten, doch die Indians retteten ein schmeichelhaftes Unentschieden in die Pause. Im Mittelabschnitt wiederum das gleiche Bild. Erding ging mit vier Sturmreihen ein hohes Tempo und setzte die Indians permanent unter Druck. Der gut aufgelegte Breiteneicher brachte den TSV in der 29. Minute dann völlig verdient mit 2:1 in Führung. Nun brannte es des öfteren lichterloh vor dem Memminger Kasten. Teils Unvermögen und teils gute Reaktionen von Vorderbrüggen verhinderten zu diesem Zeitpunkt einen höheren Rückstand. Als der schwache Daniel Gebhardt auf der Bank Platz nahm, nutzten die Gastgeber wiederum in Person von Stefan Breiteneicher die Möglichkeit um mit 3:1 in Führung zu gehen. Das 4:1 fiel gar bei numerischer Überlegenheit der Indians. Stefan Mayer vertändelte den Puck an der blauen Linie und Stefan Peipe vollendete das Break zur verdienten 4:1-Führung zur zweiten Pause. Im Schlussdrittel nahm der TSV Erding etwas Tempo aus der Partie, was den Indians mehr Möglichkeit zur Entfaltung gab. Zwingende Möglichkeiten waren aber auf Seiten der Maustädter trotzdem Fehlanzeige. Einen bösen Stellungsfehler von Patrick Meißner nutzte Erdings Kapitän Multhammer, um mit seinem 5:1 den Schlusspunkt unter die Begegnung zu setzen. Die Indians unterlagen verdientermaßen gegen einen starken TSV Erding. ECDC-Trainer Bielefeld: "In Erding kann man verlieren. Der TSV hat uns mit vier Reihen permanent unter Druck gesetzt. Mit dem ersten und dritten Drittel bin ich zufrieden, im Mittelabschnitt haben wir die Tore durch individuelle Fehler regelrecht hergeschenkt." Tore: 0:1 (0:16) Löhle (Dietrich, Pyka), 1:1 (7:03) Gerbl, 2:1 (28:19) Breiteneicher (Gantschnig/4-4), 3:1 (31:41) Breiteneicher (Gantschnig, Seyller/5-4), 4:1 (35:53) Peipe (Mitternacht/4-5), 5:1 (57:49) Multhammer (Mitternacht). Strafen: Erding 14, Memmingen 14. Zuschauer: 575. (bd)
Negativserie hält an
Augsburg, 12. Dezember Sechstes Spiel, sechste Niederlage. Die EG Woodstocks Augsburg kommt in der Bezirksliga nicht auf die Beine. Dabei zeigte man gegen den EC Senden bei der 5:7 (2:2, 1:4, 2:1)-Heimniederlage besonders in der Anfangsphase eine gute Leistung. Erstmals mit drei Sturmreihen, darunter auch Neuzugang Andre Fischer, angetreten, führte man bis zur 26. Minute mit 3:2, ehe der Ausgleich die Woodstocks aus dem Konzept brachte. Ein kollektiver Tiefschlaf nach 30 Minuten nützten die Sendner dann zur Vorentscheidung. Innerhalb von 84 Sekunden erhöhten die Gäste auf 6:3. Dieser Vorsprung war dann für die Woodstocks nicht mehr aufzuholen. Tore: 1:0 Dannhorn (8.), 1:1 Hacker (17.), 2:1 Dannhorn (17.), 3:2 Plesch (23.), 3:3 Schmid (26.), 3:4 Schöllhorn (31.), 3:5 Schmid (32.), 3:6 Schmid (32.), 4:6 Bock (45.), 4:7 Hacker (46.), 5:7 Fischer (60.). Strafen: Augsburg 16, Senden 22.
DSC scheitert wiederum an Chancenauswertung
Deggendorf, 12. Dezember Angetreten war der Deggendorfer SC mit dem Ziel, die 4:6-Niederlage aus dem Freitagsspiel in Peißenberg wieder wett zu machen. Daniel Pledl und Karlheinz Pongratz, die beide am Freitag wegen Grippe noch fehlten, war wieder mit von der Partie. Dafür musste man auf Manuel Bayer verzichten, der sich im letzten Drittel in Peißenberg verletzte. Am Ende stand jedoch eine 1:3 (1:1, 0:1, 0:1)-Niederlage. Von Beginn an machten die Deggendorfer Druck auf das Tor der Gäste, aber die ersten Chancen wurden wieder vergeben. In der sechsten Minute erzielte Philipp Weinzierl den ersten und einzigen Treffer für die Gastgeber. Die Gäste gaben schnell eine Antwort. So erzielte der Peißenberger Welsch, der schon fast auf dem Boden lag, in der neunten Minute den Ausgleich. Kurz vor der Drittelpause vergab Chad Urschel eine gute Chance auf die erneute Deggendorfer Führung. Im zweiten Drittel war erst einmal Sturm und Drang der Deggendorfer Kufencracks angesagt, aber wenn der Torwart mal überwunden war, dann stand immer noch ein Pfosten im Weg. In der 36. Minute waren es wieder die Peißenberger, die Grund zum Jubeln bekamen. Martin Weckerle setzte ich in der Ecke durch und lief vor in Richtung Tor und überwand Alexander Krenn zum 1:2. Kurz vor Drittel hätten die Peißenberger sogar noch auf 1:3 erhöhen können. Das holten sie im letzten Drittel per Empty-Net-Goal durch Lieb nach. Tore: 1:0 (5:53) Weinzierl Ph. (Schreyer, Döring), 1:1 (8:19) Welsch (Stranninger), 1:2 (35:48) Weckerle, 1:3 (59:41) Lieb (ENG). Strafzeiten: Deggendorf 10, Peißenberg 10. Zuschauer: 214.
Vier-Punkte-Wochenende perfekt
Königsbrunn, 12. Dezember Nach dem Erfolg in Hinspiel gewann der ESV Königsbrunn zum Auftakt der Bayernliga-Rückrunde auch das zweite Spiel gegen den EV Pegnitz, diesmal mit 6:3 (2:1, 3:1, 1:1). Im Gegensatz zur Freitagspartie trat Pegnitz diesmal mit 18 Spielern an und wirkte zu Beginn äußerst entschlossen. In der vierten und fünften Minute mussten zwei Pinguine auf die Strafbank und nach genau sechs Minuten kam Pegnitz zur Führung. Bis zur 13. Minute spielte die Mannschaft von Trainer Marian Hurtik nahezu durchgehend in Unterzahl. Kaum wieder komplett nahmen die Rot-Weißen das Heft in die Hand und erspielten sich einige Chancen. In der 16. Minute war es geschafft. Neuzugang Dominik Hägele erzielte mit seinem ersten Treffer im Pinguin-Dress den verdienten Ausgleich. Nur zwei Minuten später waren die ESVler in Überzahl und erneut Hägele nutzte dies zur Führung. Wie die Feuerwehr kamen die Brunnenstädter zurück auf das Eis im Pegnitzer Freiluftstadion. Marek Cmunt brachte die Scheibe nach nur 54 Sekunden im Tor des EVP unter. Die Pinguine hatten den Puck und den Gegner nun vollkommen im Griff. In der 26. Minute erzielte Vladislav Gossmann gar das 4:1. Die Gastgeber hatten zu diesem Zeitpunkt nichts entgegenzusetzen - abgesehen von ihrem Star Markus Schwindl. Der verkürzte in der 29. Minute auf 2:4. Die Pinguine standen nun defensiver als zuvor, aber blieben Herr der Lage. Kurz vor Ende des zweiten Drittels konterte der ESV noch einmal. Erneut Marek Cmunt erhöhte auf 5:2. Im letzten Abschnitt passierte lange Zeit wenig. Erst in der 55. Minute wurde es noch einmal spannend, denn der EVP traf zum 3:5. Aber auch das führte nicht zur Verunsicherung bei den Pinguinen. Stattdessen ergriff man wieder selbst die Initiative. 51 Sekunden vor Ende traf Vladislav Gossmann zum zweiten Mal ins mittlerweile leere Gastgebertor. Tore: 1:0 (7.) Schwindl, 1:1 (16.) Hägele, 1:2 (18.) Hägele, 1:3 (21.) Cmunt, 1:4 (26.) Gossmann, 2:4 (29.) Schwindl, 2:5 (40.) Cmunt, 3:5 (55.) Häußinger, 3:6 (60.) Gossmann. Strafen: Pegnitz 12, Königsbrunn 18.
Dritten Tabellenplatz gefestigt
Herrischried, 12. Dezember Im siebten Spiel der Saison gegen die Hügelsheim Hornets 1b wurde der EHC Herrischried seiner Favoritenrolle gerecht und gewann in der Landesliga Baden-Württemberg mit 14:4 (4:1, 6:0, 4:3). Das Spiel begann mit einer 25-minütigen Verspätung, da während der Aufwärmphase eine Plexiglasscheibe hinter dem Tor von Michael Kiepert zu Bruch ging und diese Lücke erst einmal durch Holzbretter ausgebessert werden musste. Dann legten die White Stags jedoch los, führten zur ersten Pause mit 4:1, beim zweiten Seitenwechsel war das Ergebnis bereits zweistellig. Danach ließen die Herrischrieder die Zügel etwas schleifen, so dass Hügelsheim im Schlussabschnitt noch einmal drei Tore erzielen konnte. Tore: 1:0 (7.) Kuttruff, 1:1 (7.) M.Pankratz (Steiert), 1:2 (8.) Bremenkamp (Geist, Punge), 1:3 (17.) Krejci (Houska, Hierholzer), 1:4 (19.) Ullrich (Steiert), 1:5 (29.) Zöller (Bremenkamp), 1:6 (32.) Steiert (Bremenkamp), 1:7 (33.) Klein (Steiert, Ullrich), 1:8 (34.) Houska, 1:9 (34.) Geist (Bremenkamp), 1:10 (40.) Houska (Krejci, Ullrich), 2:10 (42.) Börsig, 3:10 (43.) Konstantinov, 3:11 (53.) Steiert (Ullrich, Klein), 3:12 (56.) Steiert (Ullrich, Klein), 3:13 (58.) Klein (Steiert), 3:14 (58.) Hierholzer (Houska) 4:14 (60.) Reske. Strafen: Hügelsheim 12, Herrischried 12.
3:8-Pleite folgt 5:1-Sieg
Erding, 12. Dezember Mit einer 3:8-Packung kehrte der TSV Erding am letzten Freitag von seinem Auswärtsspiel beim Tabellenführer ECDC Memmingen zurück. Bereits nach 28 Sekunden konnte Helge Pyka das 1:0 für die Indians erzielen. Doch der TSV zeigte sich nicht geschockt und konnte durch Dominik Gerbl und Michael Multhammer die Partie drehen und mit 2:1 in die Pause gehen. Ab dem zweiten Drittel zeigte Memmingen, warum sie die Tabelle der Bayernliga anführten und erzielten von nun an ein Tor nach dem anderen. Nach dem zweiten Drittel hieß es 4:2 und auch im letzten Spielabschnitt war der Memminger Torhunger noch nicht gestillt. Am Ende stand es 8:3, wobei Michael Multhammer das zwischenzeitliche 7:3 erzielte. Dieses Ergebnis ließ für das Rückspiel am Sonntag nichts Gutes erwarten, doch spielte die TSV-Mannschaft wie verwandelt und schickte den Tabellenführer mit einer 1:5-Niederlage zurück ins Allgäu. Franz Steer konnte wieder auf Jaroslav Straka, Dominik Eibl und auf die Juniorenspieler zurückgreifen. Allerdings begann das Spiel wie am Freitag, denn bereits in der ersten Spielminute konnte Martin Löhle Memmingen mit 1:0 in Führung bringen. Der TSV ließ sich aber von dem frühen Rückstand nicht beirren und spielte druckvoll nach vorne. Schließlich wurde der Offensivdrang in der achten Spielminute mit dem 1:1 durch Dominik Gerbl belohnt. Im zweiten Drittel zeigten die Steer-Schützlinge den knapp 600 Zuschauern ihre beste Saisonleistung. Zunächst schraubte Stefan Breiteneicher mit einem Doppelschlag das Ergebnis auf 3:1. Als dann Stefan Peipe in Unterzahl sogar das 4:1 gelang, stand die Eissporthalle Kopf und die TSV-Fans feierten die wie entfesselt aufspielenden Herzogstädter. Im letzten Spielabschnitt kontrollierte Erding Puck und Gegner. Schließlich stellte Michael Multhammer den 5:1-Endstand her.
8:6-Sieg im Spitzenspiel vor 1730 Zuschauern
Heilbronn, 12. Dezember Die Eisbären Heilbronn haben im Spitzenspiel der Landesliga Baden-Württemberg den Tabellenzweiten ESC Bad Liebenzell mit 8:6 (2:3, 2:1, 4:2) geschlagen. 1730 begeisterte Zuschauer erlebten einen offenen Schlagabtausch in einem nicht immer hochklassigen, aber an Spannung kaum zu überbietenden Spiel. Beide Teams begannen sehr nervös, man merkte den Spielern an, dass es um eine Vorentscheidung im Aufstiegsrennen ging. Die Eisbären erwischten einen perfekten Start: Nach 55 Sekunden erzielte Michael Filobok mit einem Schlagschuss das 1:0. Bad Liebenzell erwies sich als der erwartet schwere Gegner, und immer wieder kamen die schnellen Black Hawks Stürmer gefährlich vor das Tor von René Werner. Dennoch konnten die Eisbären in der 5. Spielminute durch Andreas Knecht auf 2:0 erhöhen. Doch die Heilbronner Verteidiger rückten ein ums andere Mal viel zu weit auf, was sich rächte. Nach sieben Minuten verwandelte Milan Richter einen Abpraller zum 2:1. In der 10. Minute schloss Petr Kumpan einen Konter zum 2:2 ab. Das Spiel wurde zusehends ruppiger, und die Eisbären ließen sich zu unnötigen Aktionen hinreißen, die die kleinlich leitenden Schiedsrichter sofort ahndeten. Die Strafe folgte auf dem Fuße, denn Oliver Schlachter brachte die Gäste in der 14. Minute im Spiel fünf gegen drei erstmals in Führung. Im zweiten Drittel dauerte es knapp zwei Minuten, ehe Michael Filobok das 3:3 erzielte. Keines der beiden Teams konnte entscheidende Vorteile herausspielen. In der 28. Minute brachte Kumpan die Black Hawks erneut in Führung, doch glich Sascha Bernhardt schon 31 Sekunden später wieder zum 4:4 aus. Das Schlussdrittel war an Spannung nicht mehr zu überbieten. Zahlreiche klare Torchancen wurden von den immer stärker werdenden Goalies zunichte gemacht. Als Alex Keterling in der 47. Minute in Überzahl die 5:4-Führung für die Eisbären erzielte, schein der Bann gebrochen. Doch schon 15 Sekunden später glich Schlachter erneut aus, und in der 50. Minute brachte Schaumburg die Gäste in Unterzahl mit 6:5 in Führung. In der 52. Minute tankte sich Heiko Becker gegen zwei Verteidiger durch und schloss zum 6:6 ab. Dreieinhalb Minuten vor Schluss fälschte ein Gäste-Verteidiger Alex Keterlings Schuss unhaltbar für den Goalie zum 7:6 ab. Bad Liebenzell warf nun alles nach vorne, und zwei Minuten vor dem Ende schien der Ausgleich gefallen zu sein, doch der Referee machte deutlich, dass die Scheibe von der Querlatte wieder aufs Eis zurücksprang. Sascha Bernhardt nutzte die allgemeine Verwirrung und machte im Gegenzug mit seinem Treffer zum 8:6 alles klar. Tore: 1:0 (1.) Filobok, 2:0 (5.) Knecht, 2:1 (7.) Richter, 2:2 (10.) Kumpan, 2:3 (14.) Schlachter, 3:3 (22.) Filobok, 3:4 (28.) Kumpan, 4:4 (29.) S.Bernhardt, 5:4 (47.) Keterling, 5:5 (47.) Schlachter, 5:6 (50.) Schaumburg, 6:6 (52.) Becker, 7:6 (57.) Keterling, 8:6 (59.) S.Bernhardt. Strafen: Heilbronn 28 + 10 (S.Bernhardt) + 10 (M.Carl), Bad Liebenzell 28 + 10 (Mannhardt) + 10 (Kumpan). Zuschauer: 1730.
DSC verliert das Spiel in Peißenberg in einer Minute
Deggendorf, 11. Dezember Zum Ende der Bayernliga-Hinrunde unterlag der Deggendorfer SC beim TSV Peißenberg mit 4:6 (0:1, 2:1, 2:4). Bereits heute steigt das Rückspiel in Deggendorf. Besondere Bewachung galt dem Peißenberger Kanadier Josh Welter, der in der letzten Woche das Spiel gegen Pegnitz fast alleine entschieden hatte. In der zwölften Minute gelang den Gastgebern das 1:0 durch Thorsten Stranninger, dennoch sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel. Im zweiten Drittel gelang Manuel Bayer nach 31 Sekunden bereits der Ausgleich in Überzahl. In der Folge übernahm man immer mehr die Kontrolle des Spiels, aber man scheiterte immer wieder am Peißenberger Goalie Maximilian Bergmann. In der 24. Minute musste Kevin Kühnhackl wieder hinter sich greifen. Aber auch danach blieben die Deggendorfer ihrem Spiel treu. In der 38. Minute traf Karl-Heinrich Stern aus spitzen Winkel zum erneuten Ausgleich. Kurz nach dem ersten Bully des Schlussabschnitts die Hiobsbitschaft: Manuel Bayer wurde gecheckt und kugelte sich dabei die Schulter aus. Die Vorentscheidung fiel in der 48. Minute. Einem Überzahltreffer durch Lieb ließ der Peißenberger Weindl nur 18 Sekunden später das 4:2 folgen. Zwar kam Deggendorf noch einmal heran, doch bis zur Schlussminute - mit einem Empty-Net-Goal vom Josh Welter - zogen die Gastgeber auf 6:3 davon. Roman Schreyer gelang Sekunden vor der Schlusssirene noch das vierte DSC-Tor. Tore: 1:0 (11:57) Stranninger (Arpke), 1:1 (20:31) Bayer (Schreyer/5-4), 2:1 (23:34) Lieb (Welter, Welsch/5-3), 2:2 (37:22) Stern (Mutzl, Winnerl), 3:2 (47:32) Lieb (Welter, Lenz/5-4), 4:2 (47:50) Weindl (Stürzl), 4:3 (54:05) Weber (Sterz A., Döring/5-4), 5:3 (58:11) Welsch (Weindl/5-4), 6:3 (59:13) Welter (4-6, ENG), 6:4 (59:44) Schreyer (Stern, Sterz P./5-4).
Indians weiter in der Erfolgsspur
Memmingen, 11. Dezember Mit einer überzeugenden Leistung konnten die Memminger Indians im letzten Heimspiel der Bayernliga-Hinrunde den TSV Erding mit 8:3 (1:2, 3:0, 4:1) besiegen. Wie schon im letzten Spiel vor eigener Kulisse erwischten die Indians einen Auftakt nach Maß. Nach nur 28 Sekunden zappelte der Puck zum ersten Mal im Gästetor. Kapitän Helge Pyka sorgte für die frühe 1:0-Führung für die Hausherren. Doch genau wie vor Wochenfrist währte die Freude nur kurz. Die Gäste nutzten eine Unachtsamkeit in der Memminger Deckung nur 78 Sekunden später zum Ausgleich. Danach entwickelte sich ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die Indians erspielten sich zwar Chancen, doch die Gäste waren es, die kurz vor der ersten Drittelsirene durch Multhammer mit 2:1 in Führung gingen. Das Mitteldrittel begannen die Maustädter engagiert. Immer wieder wurde auf Chancen gelauert und der Abschluss gesucht. Der wie immer stark kämpfende Ingo Nieder konnte den verdienten Ausgleich für seine Farben markieren. Von nun an waren die Indians das überlegene Team in einer guten Bayernligapartie. Die Führung fiel wiederum durch die stark aufspielende zweite Formation. Andi Börner kurvte ums Tor und versenkte den Puck zum 3:2 für die Bielefeld-Schützlinge. Als nur wenige Sekunden vor Ende des zweiten Drittels ein Löhle-Hammer zum 4:2 in die Maschen krachte, bogen die Indians auf die Siegerstraße ein. Im Schlussdrittel schienen die Gäste die Partie bereits aufgegeben zu haben. Helge Pykas Schlagschuss brachte die Indians gar auf 5:2 davon. Memmingen gestaltete das Spiel nun nach Belieben und konnte auch spielerisch überzeugen. Einen sehenswerten Alleingang konnte Becherer zum 6:2 verwandeln, ehe der gut aufgelegte Augst endlich zum 7:2 traf. Dann wurde es doch noch turbulent vor dem Kasten von Reiner Vorderbrüggen. Obwohl der Puck nach Ansicht der Memminger nicht hinter der Linie war, entschied das Schiedsrichtergespann auf Tor für Erding, was Memmingens Nummer eins derartig erzürnte, dass er mit einer Zehn-Minuten-Strafe belegt wurde. Der Memminger Anhang konnte noch Boldaveskos 8:3 im Nachschuss bejubeln. Tore: 1:0 (0:28) Pyka (Dietrich), 1:1 (1:41) Gerbl (Multhammer), 1:2 (19:29) Multhammer (Seyller/5-4), 2:2 (27:12) Nieder (Augst, Mayer/5-4), 3:2 (36:56) Börner (Nieder/4-4), 4:2 (39:34) Löhle (Gebhardt/4-4), 5:2 (40:44) Pyka (Löhle, Boldavesko/5-4), 6:2 (41:47) Becherer (Mayer) , 7:2 (44:44) Augst (Nieder), 7:3 (45:49) Multhammer (4-4), 8:3 (51:42) Boldavesko (Dietrich/5-4). Strafen: Memmingen 18 + 10 (Vorderbrüggen), Erding 20 + 10 (Gantschnig). Zuschauer: 753. (bd)
Schützenfest
Königsbrunn, 11. Dezember Ein Offensivspektakel, das beiden Trainern die Nerven raubte, erlebten die rund 250 Zuschauer beim ESV Pinguine Königsbrunn am vergangenen Freitagabend. Zum Abschluss der Hinserie der Bayernliga gewannen die Pinguine mit 10:6 (4:1, 2:3, 4:2) gegen den EV Pegnitz. Pegnitz reiste ersatzgeschwächt nach Königsbrunn, denn auf dem Spielberichtsbogen befanden sich neben nur einem Torwart lediglich zwölf Feldspieler. Die Brunnenstädter begannen stark. Nach nur 17 Sekunden netzte Tim Lippert zum 1:0 ein. In der dritten Minute glich Pegnitz mit dem ersten Torschuss, den der fiebergeschwächte Clemens Heringer nicht sehen konnte, aus. Aber die Rot-Weißen drückten weiter und in Minute sieben legte Marek Cmunt dem schwachen Gästetorwart das 2:1 ins Tor. Danach brannten die Pinguine ein Offensivspektakel ab und erhöhten in der 14. Minute durch Vladislav Gossmann auf 3:1. Das 4:1 in der 19. Minute erzielte Andreas Weil. Zum zweiten Drittel räumte Heringer zugunsten Martin Zentners den Kasten. Und nun sollte das Spiel an Spannung und Kurzweiligkeit nicht mehr zu überbieten sein. In Minute 25 verkürzte der Pegnitzer Star Markus Schwindl auf 2:4. Die Brunnenstädter antworteten durch Tim Lippert mit dem 5:2. Nur 20 Sekunden später fiel das 3:5 und nach 36 Minuten gar das 4:5. Es wurde unnötig spannend. Doch die Sturmmaschine der Pinguine lief ungewohnt stark und machte richtig Spaß. In der 39. Minute hämmerte Stefan Härtl die Scheibe zum Pausenstand von 6:4 in die gegnerischen Maschen. Keine zwei Minuten waren im letzten Abschnitt gespielt, da verkürzte Pegnitz erneut auf 5:6. Doch Michael Polaczek schloss einen Konter in der 45. Minute mustergültig mit dem 7:5 ab. Auch bei Pegnitz waren noch einmal Kräfte vorhanden und so konnten die Gäste in der 50. Minute erneut den Anschluss herstellen. Aber nur 21 Sekunden danach war es erneut Vladislav Gossmann, der den Zwei-Tore-Abstand wieder herstellte. Nun war der EVP endlich geschlagen und kräftemäßig am Ende. Max Holzmann traf von der blauen Linie zum 9:6. Der Schlusspunkt zum 10:6 war dem Toptorjäger der Pinguine vorbehalten. Vladislav Gossmann traf zum dritten Mal an diesem Abend. Tore: 1:0 (1.) Lippert, 1:1 (3.) Jasny, 2:1 (6.) Cmunt, 3:1 (14.) Gossmann, 4:1 (19.) Weil, 4:2 (25.) Schwindl, 5:2 (29.) Lippert, 5:3 (29.) Sintenis, 5:4 (36.) Häußinger, 6:4 (39.) Härtl, 6:5 (42.) Zimmermann, 7:5 (45.) Polaczek, 7:6 (50.) Sintenis, 8:6 (51.) Gossmann, 9:6 (52.) Holzmann, 10:6 (58.) Gossmann. Strafen: Königsbrunn 12 + 10 Minute (Hägele), Pegnitz 14.
Gegen den Tabellennachbarn
Reutlingen, 9. Dezember Am Sonntag muss die TSG Reutlingen in der Landesliga Baden-Württemberg beim direkten Tabellenkonkurrenten VfR Pforzheim antreten. Die Goldstädter liegen nur drei Punkte vor der TSG und konnten wie die Reutlinger gegen Mannheim gewinnen. Allerdings konnte der VfR auch einen Sieg gegen den EHC Herrischried verbuchen, bei dem die TSG unterlegen war. Für die TSG sind nach Verletzungspause Christoph Schreiber, Werner Odenbach und Stephan Untraut wieder dabei, so dass im Sturm ordentlich auf das Tempo gedrückt werden kann.
DSC will Aufwärtstrend fortsetzen
Deggendorf, 8. Dezember Groß war der Jubel beim Deggendorfer SC am letzten Wochenende, als man sowohl in Dorfen als auch zu Hause gegen Geretsried mit je zwei Punkten das Eis verlassen hatte - und das jeweils gegen eine Mannschaft, die vor dem DSC platziert war. Nun stehen die Deggendorfer auf Platz acht, einem Play-off-Rang. Am kommenden Wochenende gibt es zwar zwei Spieler, aber nur einen Gegner. Der erste Rückrundenspieltag am Sonntag sieht die gleichen Paarungen wie der letzten Hinrundenspieltag am Freitag nur mit vertauschtem Heimrecht. Zunächst ist der DSC beim TSV Peißenberg zu Gast, ehe der Gegner nach Deggendorf kommt. Peißenberg, das im Keller der Tabelle steht, hat am letzten Wochenende mit einem klaren 6:1-Sieg gegen den EV Pegnitz ein deutliches Lebenssignal von sich gegeben. Erheblichen Anteil am Sieg der Mannschaft von Trainer Norbert Strobl hatte Josh Welter, die Neuverpflichtung aus Kanada. Welter kam von den Fayetteville Fire Ants aus der Southern Professional Hockey League nach Oberbayern. Spielbeginn am Sonntag in der Deggendorfer Eissporthalle ist um 18:30 Uhr.
Erdinger Wochenende für die Indians
Memmingen, 8. Dezember Mit zwei Spielen gegen einen der Favoriten auf den Aufstieg absolviert der Spitzenreiter ECDC Memmingen das nächste Wochenende. Am Freitag um 20 Uhr sind die Indians zunächst Gastgeber für den TSV Erding, am Sonntag geht es um 18 Uhr im Rückspiel in Erding zur Sache. Die Oberbayern waren in der Saison 2000/2001 noch in der zweiten Liga zu Hause. In dieser Spielzeit war auch Memmingens Topscorer Martin Löhle bereits für die Oberbayern aktiv. Vor vier Jahren fingen sie aber in der Bezirksliga neu an und erleben seitdem einen Höhenflug nach dem anderen. Bezirksliga-, Landesligameister und im letzten Jahr Platz drei in der Bayernliga lautet die Bilanz der letzten drei Jahren. Vor der Saison wurde die Mannschaft gezielt verstärkt. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass sie von vielen als einer der Favoriten auf den Aufstieg in die höhere Liga gelten. Die Mannschaft besteht vorwiegend aus Eigengewächsen. Die Ausländerposition nimmt der Slowake Jaroslav Stranka ein, der mit vier Scorerpunkten bislang aber noch wenig in Erscheinung trat. Topscorer ist mit 16 Punkten der 26-jähriger Stefan Breiteneicher. Ansonsten ist die Mannschaft sehr ausgeglichen. So sieht es auch ECDC-Trainer Michael Bielefeld: "Die Erdinger haben das Potenzial mit vier gleich guten Reihen zu spielen." Trotz alledem konnten die Erdinger auswärts bislang erst einen Sieg in Geretsried einfahren, allerdings spielten sie schon viermal unentschieden. Zu Hause sind die Erdinger aber eine Macht. Erst vor kurzem mussten die Waldkraiburger die Punkte dort lassen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten befinden sich die Erdinger nun aber auf dem Weg nach oben und haben sich mittlerweile auf Platz fünf gefestigt. Der Rückstand auf den Spitzenreiter Memmingen beträgt derzeit sechs Punkte. Diesen Rückstand wollen die Erdinger in den beiden Spielen natürlich verkürzen. Personell sieht es bei den Indians gut aus. Ingo Nieder ist nach seiner Spieldauerstrafe wieder mit dabei. Ein Fragezeichen steht allerdings noch hinter Verteidiger Markus Keintzel und Juniorenstürmer Tim Tenschert, die beide noch verletzt sind. Am Sonntag muss Trainer Michael Bielefeld auf jeden Fall auf die Juniorenspieler verzichten, da sie im Spitzenspiel in Schongau antreten. (ba)
Bad Liebenzell kommt zum Spitzenspiel - Andrej Jaufmann verstärkt die Eisbären
Heilbronn, 8. Dezember Zum Spitzenspiel der Eishockey-Landesliga Baden-Württemberg empfangen die Eisbären Heilbronn am Freitag um 21 Uhr den Tabellenzweiten ESC Bad Liebenzell. Sowohl die Eisbären als auch die Black Hawks haben in dieser Saison noch kein Spiel verloren. Beide Vereine haben den Aufstieg als Saisonziel, doch nur einer kann letztendlich aufsteigen. Im Gegensatz zu den Eisbären war bei den Black Hawks bisher nicht alles Gold, was glänzte. Zwar gab es bisher nur Siege, doch hatte man vor allem in den Heimspielen gegen Reutlingen (3:1) und Mannheim (4:1) zu kämpfen. Doch jetzt haben sich die Schwarzwälder im Zuge des Dezembertransfers nochmal kräftig verstärkt. Die beiden Tschechen Petr Kumpan und Milan Richter kamen vom Zweitligisten HC Hvezda Prag, Peer Schaumburg und Daniel Altmann spielten bisher bei den Schwenninger Fire Wings in der Baden-Württemberg-Liga. Doch auch die Eisbären waren auf dem Transfermarkt nochmal tätig. Mit Andrej Jaufmann wird gegen Bad Liebenzell erstmals ein alter Bekannter im Heilbronner Eishockey das Eisbären-Trikot überstreifen. Der 39-Jährige, der von 1995 bis 1997 in 115 Spielen für die Heilbronner Falken 124 Scorerpunkte sammelte, wurde nach dem Ende seiner Profi-Karriere im Raum Heilbronn sesshaft. "Jaufmann war eigentlich im Gespräch für kommende Saison", so Eisbären-Vorstand Kai Sellers, "doch sind wir übereingekommen, dass er bereits jetzt für uns aufs Eis geht und uns im Aufstiegskampf unterstützt". Andrej Jaufmann absolvierte 47 Spiele in der DEL und spielte unter anderem für Frankfurt, Nordhorn, Bietigheim, Ravensburg und Stuttgart. Als weiterer Neuzugang stößt Vitali Ripplinger zum Team. Ripplinger spielte in den 90er Jahren bei den Neckarsulm Crocodiles und bei der 1b-Mannschaft der Heilbronner Falken. Nach mehrjähriger Inaktivität war er seit Oktober für die 1b der Eisbären in der Kurpfalz-Eishockey-Liga aktiv.
Zweimal gegen den Spitzenreiter
Erding, 8. Dezember Am kommenden Wochenende trifft der TSV Erding gleich zweimal auf den ECDC Memmingen. Zum Ende der Bayernliga-Vorrunde spielt man am Freitag zunächst in Memmingen und am Sonntag steigt um 18 Uhr das Heimspiel gegen den aktuellen Tabellenführer. Der Bayernligaaufsteiger Memmingen spielt bislang eine furiose Saison und steht verdient auf Tabellenplatz eins. Besonders die Paradereihe um die beiden Topscorer Martin Löhle und Sergejs Boldavesko sind Garanten für den Erfolg der Allgäuer. Allerdings kann Trainer Michael Bielefeld mit Reiner Vorderbrüggen auch auf einen exzellenten Torhüter bauen, der mit den erfahrenen Verteidiger Helge Pyka und Stefan Meyer ein nur schwer zu überwindendes Abwehrbollwerk bildet. Gerade Vorderbrüggen dürfte bei den Erdinger Fans Erinnerungen an die alte Zeit hervorrufen, waren doch die Duelle zwischen Vorderbrüggens damaligen Verein EC Bad Tölz und dem TSV Erding mit Bernie Englbrecht im Tor wahre Eishockeyschmankerl. Dem TSV erwartet bei seinem Spiel am Hühnerberg sicherlich eine tolle Kulisse, denn durchschnittlich 800 Fans peitschen die Indians nach vorne. Dennoch brauchen sich die Herzogstädter nicht verstecken, denn in den letzten Auswärtspartien zeigte man durchaus ansprechende Leistungen und hätte bei etwas mehr Glück sowohl in Pegnitz als auch in Königsbrunn das Eis als Sieger verlassen können. Doch auch beim Heimspiel am Sonntag wird es für den TSV nicht einfach werden, ist der ECDC mit sechs Siegen und nur einer Niederlage auch die auswärtsstärkste Mannschaft der Liga. Für den TSV wird es also ein schweres Wochenende und nur mit einer Topleistung dürfte man Paroli bieten können.
Doppelspieltag gegen Pegnitz
Königsbrunn, 8. Dezember Das Ende der Hinrunde liegt am kommenden Wochenende vor dem ESV Pinguine Königsbrunn. Am Freitagabend bestreiten die Rot-Weißen gegen den EV Pegnitz den 15. Spieltag und am Sonntag geht es zum Auftakt der Rückrunde zum gleichen Gegner. Spielbeginn in der Königsthermeneishalle ist am Freitag um 20 Uhr, am Sonntag in Pegnitz um 17:30 Uhr. Zum Auswärtsspiel setzt der Fanclub Pinguin-Rednecks einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 13.30 Uhr vom Thermenparkplatz 1. Mit dem EV Pegnitz treffen die Pinguine auf den Tabellenzehnten. Drei Punkte trennen die ESVler vom kommenden Gegner, das heißt rein rechnerisch bestände an diesem Wochenende die Möglichkeit den EVP zu überholen. Allerdings muss dazu mehr als ein hartes Stück Arbeit vollbracht werden. Angeführt werden die Gäste von ihrem alles überragenden Stürmer der vergangenen Saison, von Markus Schwindl. In der letzten Spielzeit gelangen dem bulligen Knipser weit über 80 Punkte in lediglich 30 Spielen. Auch die Pinguine bekamen damals Schwindls Durchschlagskraft zu spüren. Derzeit belegt er den zwölften Platz der Bayernliga-Scorerwertung mit 24 Punkten aus 14 Spielen. Einen hohen Wert weisen allerdings auch seine Strafzeiten auf, denn mit insgesamt 36 Strafminuten kassiert Schwindl über zwei Minuten pro Spiel. Bei den Pinguinen gibt es noch weitere Veränderungen im Kader. Matthias Aßner zählt nicht mehr zum Kader der ersten Mannschaft, sondern wird nur noch bei den Junioren spielen. Als Gründe nannte die sportliche Leitung disziplinarische Maßnahmen. Beim Langzeitverletzten Stefan Schnabel stellt sich auch weiterhin keine Wettkampfstärke ein, so dass er weiterhin auf unbestimmte Zeit pausieren muss. Stürmer Andreas Gerstberger wird nach seiner Verletzung am dritten Spieltag rund um Weihnachten im Kader der Pinguine zurückerwartet. Zur selben Zeit fällt dagegen Verteidiger Ronald Juchems aus, der sich am 21. Dezember am Ellbogen operieren lassen wird. Eine Pause von zwei Wochen ist vorhergesehen.
White Stags zu Gast bei den Hornets
Herrischried, 7. Dezember Am kommenden Sonntag reisen die White Stags des EHC Herrischried zum Tabellenletzten der Landesliga Baden-Württemberg ESV Hügelsheim 1b. Die Hornets stehen nach fünf Auswärtspartien punktelos und mit einem Torverhältnis von 6:92 Toren da. Im vergangenen Jahr fuhren die Spieler des EHC zu siegessicher nach Hügelsheim. Am Ende stand ein 14:7-Erfolg zu Gunsten der Hornets auf der Anzeigetafel. Vor knapp vier Wochen konnte allerdings der EHC zu Hause das Hinspiel mit 14:0 gewinnen. Abfahrt an der Eissporthalle Herrischried ist um 14:30 Uhr.
Indians setzen Auswärtsserie fort
Memmingen, 6. Dezember Auch am Sonntag beim Spiel im Freiluftstadion von Fürstenfeldbruck setzten die Memminger Indians ihre Serie fort. 7:4 (2:1, 3:2, 2:1) hieß es am Ende verdientermaßen für die Maustädter. Nach nur 86 Sekunden brachte Andreas Börner die Indians mit 1:0 in Führung. In der fünften Minute hatte Martin Löhle die Möglichkeit per Penalty auf 2:0 zu erhöhen, doch der ansonsten unsichere Rames Wagener konnte parieren. Als in der neunten Minute Holger Völk auf der Strafbank Platz nahm, fasste sich Patrick Gerber ein Herz und zog ab. Trotz freier Sicht konnte Reiner Vorderbrüggen den Puck nur mit dem Schoner abprallen lassen, und dieser fand über den Indians-Goalie hinweg den Weg ins Tor. Die Gäste ließen sich jedoch nicht beirren und waren weiter am Drücker. Andreas Becherer sorgte mit seinem 2:1 für die erneute Memminger Führung. Der EV Fürstenfeldbruck wechselte den Torhüter, für Wagener stand Severin Dürr zwischen den Pfosten. Der bekam auch gleich Arbeit. Bei einer Doppelchance durch Börner und Boldavesko gelang es beiden Stürmern nicht auf 3:1 zu erhöhen, was sich wenig später rächte. Daniel Gebhardt agierte in der Verteidigung zu zaghaft, und Christian Geuß nutzte diesen Umstand zum Ausgleich für die Crusaders. Boldavesko gelang bei 5:3-Überzahl das dritte Tor für Memmingen, ehe der aufgerückte Kapitän Helge Pyka sogar auf 4:2 erhöhen konnte. Die Gäste waren keineswegs geschockt und lauerten jederzeit auf ihre Möglichkeit. Pasterny konnte einen Konter dann zum erneuten Anschluss verwandeln, ehe Martin Löhle nach Zuspiel von Boldavesko den alten Abstand wieder herstellte. Bei einer unglücklichen Aktion verletzte sich EVF-Angreifer Manfred Schreiber schwer, die Schiris entschieden daher, die zweite Drittelpause nach vorne zu verlegen. Im Schlussdrittel stand das Spiel auf der Kippe. Viele unnötige Fouls brachten die Indians immer wieder in Unterzahl. Einen satten Schuss konnte Vorderbrüggen nur nach vorne abprallen lassen, und Michael Hallmann erzielte im Nachschuss den 4:5-Anschlusstreffer. Bereits zwei Minuten vor dem Ende nahm EVF-Trainer Sternkopf seinen Goalie vom Eis. Waldemar Dietrich ergatterte die Scheibe und konnte seelenruhig zum 6:4 vollenden. Als die Indians Anhänger noch jubelten setzte Andi Börner mit seinem 7:4 den Schlusspunkt unter eine unterhaltsame Bayernligapartie. Tore: 0:1 (1:26) Börner, 1:1 (8:43) Gerber (Vilgertshofer/5-4), 1:2 (15:18) Becherer (Augst/5-4), 2:2 (26:26) Geuß (Hallmann), 2:3 (27:51) Boldavesko (Augst, Dietrich/5-3), 2:4 (30:22) Pyka (Löhle, Boldavesko/5-4), 3:4 (33:44) Pasterny (Geuß/5-4), 3:5 (38:48) Löhle (Boldavesko), 4:5 (56:25) Hallmann (4-4), 4:6 (58:53) Dietrich (Boldavesko/5-6), 4:7 (59:31) Börner (Becherer). Strafen: Fürstenfeldbruck 12, Memmingen 22. Zuschauer: 250. (bd)
Alexander Krenn und Michael Winnerl waren die Matchwinner
Deggendorf, 5. Dezember Mit dem Sieg beim ESC Dorfen haben die Spieler des Deggendorfer SC jede Menge Selbstvertrauen getankt. Denn gegen den TuS Geretsried gewann der Bayernliga-Aufsteiger mit 3:0 (0:0, 2:0, 1:0). Die Helden des Abends waren Michael Winnerl und Goalie Alexander Krenn. Während der Keeper einen Shut-out feierte, erzielte Winnerl alle drei Tore. Im ersten Drittel vergab der DSC noch gute Chancen, das änderte sich aber nach dem ersten Pausentee. In der 24. Minute konnte der Stürmer, der in den Spielen zuvor einen Durchhänger hatte, eine Vorlage von Philipp Weinzierl nutzen und überwand Robert Haase im Tor der Geretsrieder. Dies gab ihm anscheinend das Selbstvertrauen, so dass er sich zu einem der spielentscheidenden Spieler auf Deggendorfer Seite entwickelte. In der 37. Minute erhöhte der Deggendorfer auf 2:0. Im letzten Drittel siegte die Cleverness der Deggendorfer. In der Verteidigung ließ man nicht mehr viel zu, falls doch mal ein Gegner den Deggendorfer durchschlüpfte, dann war Alexander Krenn auf seinem Posten. Im Sturm setzten sich dann auch alle drei Reihen gut in Szene. Fast wäre sogar dem jüngsten auf Deggendorfer Seite, Sebastian Sterr, ein Tor gelungen, aber Torwart Robert Haase konnte den Direktschuss nach einem Pass von Alexander Sterz gut parieren. Doch in der 54. Minute fiel die Entscheidung. Auf der linken Seite schnappte sich Michael Winnerl den Puck vom Gegner, lief in das gegnerische Drittel, zog ab und durfte seinen Hattrick bejubeln. Tore: 1:0 (23:30) Winnerl (Weinzierl Ph.), 2:0 (36:15) Winnerl (Schreyer, Weinzierl M./5-4), 3:0 (53:44) Winnerl. Strafen: Deggendorf 16, Geretsried 8 + 10 (Winhard). Zuschauer: 314
Gut mitgehalten
Königsbrunn, 5. Dezember Eine zu hohe Niederlage kassierte der ESV Pinguine Königsbrunn am Sonntagabend beim EHC Waldkraiburg. Mit 1:4 (1:0, 0:2, 0:2) gingen die Punkte verloren. Von der ersten Sekunde an zeigte sich, dass sich die Pinguine auf ihre bewährte Taktik besannen. Dies bedeutete, dass den Gastgebern weite Teile des Feldes überlassen wurden und man sich erst einmal auf eine sichere Defensivarbeit konzentrierte. Im Gegensatz zum einzigen Auswärtserfolg in Deggendorf, der mit der gleichen Methode errungen wurde, zeigten die ESVler diesmal allerdings auch Offensivdrang, bei dem vor allem die beiden Neuzugänge Cmunt und Hägele antreibend waren. In der 15. Minute gingen die Pinguine in Führung. Michael Polaczek schloss einen Konter in eigener Überzahl, nach einem Zuspiel von Marek Cmunt mit dem 1:0 ab. Auch im zweiten Abschnitt blieben die Brunnenstädter mit ihrer Spielweise ein harter Gegner für den Topfavoriten. Waldkraiburg konnte sogar eine vierminütige Überzahl nicht ausnutzen. Vor und nach der Überzahl hatten die rot-weißen Pinguine mehrmals die Gelegenheit, die Führung auszubauen. Allerdings wurde die schlechte Chancenverwertung bitter bestraft. In der 30. Minute gelang dem EHC-Routinier Rainer Zerwesz der Ausgleich. Nun kam Waldkraiburg zu einigen guten Möglichkeiten und die Pinguine hatten schwer zu arbeiten. Eine Strafzeit gegen die Gastgeber sollte das Spiel entscheiden, denn anstatt selber ein wenig für Ruhe zu sorgen, konnte der EHC einen Konter fahren und dabei die Führung erzielen. Waldkraiburg blieb auch im Schlussabschnitt die spielbestimmende Mannschaft, und die Königsbrunner antworteten mit schnellen Kontern, blieben aber vor dem gegnerischen Tor zu harmlos. In den Schlussminuten machten die Löwen mit zwei weiteren Toren alles klar. Tore: 0:1 (15.) Polaczek, 1:1 (30.) Zerwesz, 2:1 (34.) Crombeen, 3:1 (58.) Hämmerle, 4:1 (60.) Hanöffner. Strafen: Waldkraiburg 16, Königsbrunn 18.
6:2-Sieg im Spitzenspiel Passauer Eis-Arena ausverkauft
Passau, 5. Dezember "Spiel ausverkauft!" Diese Info stand in großen Lettern eine halbe Stunde vor Spielbeginn an der Eis-Arena Passau. Und es ging gut für die Passauer Black Hawks weiter, denn der Gastgeber gewann das Spitzenspiel der Landesliga gegen den ESC Vilshofen mit 6:2. "Bei dieser Kulisse will man schon beim Aufwärmen alles zeigen", schwärmte Tobi Büchl. Nach etwas mehr zwei Minuten traf Tommy Istel zum 1:0, in der elften Minute erhöhte der Passauer Topscorer Christian Setz auf 2:0. Nur eine Minute nach Wiederbeginn fiel die Vorentscheidung. Erich Fries schnappte sich nach einer schönen Kombination mit Andreas Toth und Markus Simbeck die Scheibe und zog den Puck unhaltbar ins lange Eck. Die Passauer schalteten einen Gang zurück, so dass die Vilshofener durch Stephan Meier auf 1:3 verkürzten. Doch Christian Setz und Bernd Vorderbrüggen rückten die Verhältnisse mit ihren Treffern zum 5:1 wieder zurecht. Vladimir Gomow erzielte schließlich noch das 6:1, ehe Thomas Kremhelmer den 2:6-Endstand aus Vilshofener Sicht besorgte.
Wieder gekämpft wieder verloren
Augsburg, 5. Dezember Jedes Wochenende dasselbe bei den EG Woodstocks Augsburg. Kleiner Kader kämpft aufopferungsvoll, doch am Ende setzt es eine Packung. Mit zehn Feldspielern stemmten sich die Woodstocks beim VfL Denklingen gegen die Niederlage in der Bezirksliga, am Ende stand doch ein klares 3:9 (1:2, 0:2, 2:5) auf der Anzeigetafel im Landsberger Eisstadion. Gegen den Aufstiegsfavorit verkauften sich die Woodstocks teuer, doch in Gefahr bringen, konnte man den Favoriten nie. Tore: 1:0 Weiss (5.), 1:1 Zeller (6.), 2:1 Conrad (20.), 3:1 Mayer (24.), 4:1 Rafl (28.), 5:1 Rafl (41.), 6:1 Lang (44.), 7:1 Rafl (53.), 7:2 Markovic (55.), 8:2 Maier (56.), 8:3 Markovic (57.), 9:3 Kössl (57.). Strafzeiten: Denklingen 8, Augsburg 6.
Mad Dogs unterliegen nach dreimaliger Führung
Mannheim, 5. Dezember Das Spiel der Mad Dogs Mannheim in der Landesliga Baden-Württemberg gegen den EHC Herrischried begann mit einem offenen Schlagabtausch. Am Ende stand trotz dreimaliger Mannheimer Führung eine 3:7 (1:1, 2:2, 0:4)-Niederlage. In der zwölften Minute zog Wolfgang Gärtner von der blauen Linie ab und erzielte die 1:0-Führung. Kurz vor Drittelende konnten die Gäste zum 1:1 ausgleichen. Gleich zu Anfang des Mitteldrittels musste Stefan Schwarz nur noch den Schläger hinhalten, und die Mannheimer führten erneut. Diesmal hielt die Führung zehn Minuten ehe der EHC Herrischried wieder ausglich. Unbeeindruckt erarbeiteten sich die Mad Dogs ihre Chancen. Die Mad Dogs legten durch Jan Viola wieder ein Tor vor. Doch wieder glichen die Gäste kurz vor Pause aus. Dieses 3:3 hielt bis zur 52. Minute, dann nutzten die Herrischrieder die Unkonzentriertheit der Mannheimer Hintermannschaft und im Zwei-Minuten-Takt fielen noch vier Tore. Am kommenden Sonntag, 11. Dezember, um 20 Uhr sind die Cracks vom FSV Schwenningen zu Gast in der SAP-Arena.
TSV Erding macht sich Leben selbst schwer
Erding, 5. Dezember Beim Gastspiel des TSV Erding in Königsbrunn kamen die Steer-Schützlinge nicht über ein 4:4 hinaus. Dabei gelang den Herzogstädtern ein Auftakt nach Maß, denn bereits in der ersten Spielminute erzielte Stefan Breiteneicher die 1:0-Führung. In den folgenden Minuten verpasste Erding, seinen Vorsprung auszubauen, und so kam Königsbrunn besser in das Spiel. Im zweiten Spielabschnitt gelang den Pinguinen sogar der Ausgleich, doch ließ sich der TSV davon nicht beirren und gab nun mächtig Gas. Daniel Harrer, Christian Mitternacht und abermals Stefan Breiteneicher schossen eine 4:1-Führung heraus. Sekunden vor dem Drittelende verkürzte Roland Hanemann auf 2:4 und machte die Partie wieder spannend. Und tatsächlich kam der ESV Königsbrunn im letzten Drittel innerhalb von wenigen Minuten zum 4:4. In der restlichen Spielzeit boten sich dem TSV noch einige Großchancen zum Siegtreffer doch entweder scheiterte man an Clemens Heringer, am eigenen Unvermögen oder an dem Schiedsrichterduo, das ein TSV-Tor annullierte. Am Ende musste man sich mit einem 4:4 begnügen, für den TSV sicherlich ein verschenkter Punkt. Auch im Heimspiel gegen den Bayernliga-Aufsteiger Wanderers Germering machte sich der TSV das Leben selbst schwer. Die 500 Zuschauer in der Erdinger Eissporthalle sahen eine zunächst stark aufspielende TSV-Mannschaft, die durch Tore von zweimal Christoph Triller, Dominik Gerbl und Stefan Peipe mit 4:0 in Führung ging. Doch individuelle Fehler brachten die Münchener Vorstädter auf 4:3 heran, bevor Martin Schneider das 5:3 gelang. Wer nun glaubte, der TSV würde ruhiger agieren sah sich getäuscht, denn Germering verkürzte abermals. Minuten später dasselbe Geschehen, zunächst erhöht Daniel Harrer auf 6:4 und postwendend treffen die Wanderers zum 6:5. Im letzten Spielabschnitt machte sich beim Gast der Kräfteverschleiß bemerkbar und die Hintermannschaft des TSV Erding um Keeper Sven Schubert hatte weniger Mühe die Angreifer aus Germering zu stoppen. Allerdings gelang auch der Offensivabteilung kein weiteres Tor, und so endete das für die Zuschauer spannende Spiel mit 6:5 für den TSV Erding. So konnte der TSV Erding im Kampf um den achten Platz drei wichtige Punkte einfahren.
Serie der White Stags hat Bestand
Herrischried, 5. Dezember Beim dritten Auswärtsspiel der Saison konnte der EHC Herrischried einen wichtigen 7:3 (1:1, 2:2, 4:0)-Sieg bei den Mad Dogs Mannheim erringen und somit die Serie auf vier Siege in Folge ausbauen. Aufgrund der dünnen Spielerdecke rückte Coach Dousan Houska nach langer Verletzungspause wieder ins Team. Die Mad Dogs spielten passiv, waren nur auf Konter bedacht und verließen sich ganz auf ihren überragenden Keeper Philipp Jandura. Kurz vor Drittelende konnte Dirk Hierholzer Jandura zum ersten Mal zum 1:1 überwinden, was gleichzeitig das 1-1 und den Stand nach dem ersten Drittel bedeutete. Im zweiten Abschnitt bestimmten die Herrischrieder das Spiel. noch deutlicher. Doch trotz vieler Chancen geriet der EHC noch zweimal in Rückstand, glich aber noch vor der zweiten Pause aus. Im Schlussabschnitt machten die White Stags den Sack mit vier Treffer aber endgültig zu. Tore: 1:0 Gärtner (11:19), 1:1 Hierholzer (17:44), 2:1 Schwarz (22:00), 2:2 Houska (32:17), 3:2 Viola (35:57), 3:3 Ullrich (38:11), 3:4 Steiert (51:23), 3:5 Hierholzer (54:29), 3:6 Giacometti (55:53), 3:7 Houska (59:08). Strafen: Mannheim 18, Herrischried 8.
Nach Aufholjagd doch noch verloren
Reutlingen, 5. Dezember Beim FSV Schwenningen unterlag die TSG Reutlingen in der Landesliga Baden-Württemberg mit 5:6 (0:2, 1:2, 4:2). In den ersten beiden Drittel spielte die TSG verhalten. Nach dem 0:2 zur ersten Pause verkürzte Martin Krhut im Mittelabschnitt auf 1:2, ehe Schwenningen mit zur zweiten Sirene erneut auf 4:1 davonzog. Im Schlussabschnitt wehrte der FSV den Reutlinger Ansturm sicher ab und konterte aus der Defensive. In der 46. Minute schob sich Gross am Reutlinger Verteidiger vorbei und setzte die Scheibe unhaltbar für den nun im Reutlinger Tor stehenden Florian Grad in den Dreiangel. Mit dem sicheren 5:1 sah sich der FSV schon auf der Siegerstraße und ließ Leichtsinn einkehren. Nur eine Minute nach der sicheren Führung unterschätzte die Schwenninger Defensive den scharfen Pass von Kai Landenberger und den Antritt von Martin Krhut. Dieser zog derart aus vollem Lauf von halblinks auf das Schwenninger Tor ab, so dass der FSV Keeper die Scheibe durch den Ärmel rutschen ließ. Zwei Minuten später ging die FSV-Abwehr wieder zu nachlässig ran, und Marc Welsch schob zum 5:3 ein. Vor lauter Vorwärtsdrang vergaß die Reutlinger Defensive allerdings auch ihre Aufgaben. Trotz drei TSG-Defensivspielern konnte Kusinic den Abpraller von seinem ersten Schuss zum 6:3 in der 51. Minute verwerten. Nach diesem "Zwischenfall" ging der Reutlinger Sturmlauf weiter. Manuel Keppeler schaltete am schnellsten und profitierte vom Ausflug des FSV-Keepers an die Mittellinie und schoss die Scheibe in Richtung dem leer stehenden Tor. Die Scheibe wurde zu seinem Glück noch durch den hereinspringenden FSV-Torhüter auf die richtige Flugbahn zum 6:4 gebracht. Der letzte Endspurt der TSG mit dem Treffer durch Matthias Schreiber zum 6:5 kam in der 60. Minute aber zu spät. Tore: 1:0 (8.) Kusinic, 2:0 (13.) Kusinic, 2:1 (26.) Krhut, 3:1 (33.) Kusinic, 4:1 (40.) Gross, 5:1 (46.) Gross, 5:2 (47.) Krhut, 5:3 (49.) Welsch, 6:3 (51.) Kusinic, 6:4 (56.) Keppeler, 6:5 (60.) M.Schreiber.
Remis reicht für die Tabellenführung
Memmingen, 3. Dezember Ein hart erkämpftes 4:4 (1:4, 1:1, 2:0)-Unentschieden im Heimspiel gegen den EC Pfaffenhofen reichte den Memminger Indians, um nach dem 13. Spieltag die Tabellenspitze der Bayernliga zu erklimmen. Dabei sah es nach dem ersten Drittel alles Andere als rosig aus für die Maustädter. 1:4 lagen die Indians bereits zurück. Zwar konnte Kapitän Helge Pyka nach nur 43 Sekunden die Hausherren in Führung bringen, doch was dann geschah, ist ein schwarzes Kapitel der bisherigen Bayernligasaison. Durch "katastrophale, individuelle Fehler" , so Trainer Michael Bielefeld, konnte der EC Pfaffenhofen bis zur elften Minute mit 4:1 in Führung gehen. Das 1:1 fiel im direkten Gegenzug, und nach einem schön vorgetragenen, jedoch nicht vollendeten Angriff von Börner und Jahrmann stand Reiner Vorderbrüggen unter Dauerbeschuss. Des öfteren wurde er von seinen Kollegen kläglich im Stich gelassen. Nach dem 4:1 hatte der Indians-Goalie genug und räumte seinen Kasten für Back-up-Keeper Patrick Vetter. Memmingen konnte sich befreien und etwas Ruhe ins Spiel bringen. Im Mitteldrittel fehlten den Indians zu Beginn noch die Ideen gegen die jetzt tiefer stehenden Gäste. Doch der Wille war erkennbar. Martin Löhles Treffer zum 2:4 in Unterzahl weckte dann Hoffnung beim Memminger Anhang. Nun wurde die Partie besser. Die Indians entwickelten Druck auf das von Florian Lachauer bestens gehütete Gästetor, doch auch bei zwei Überzahlsituationen wollte der dritte Treffer nicht fallen. Das Schlussdrittel war an Spannung kaum zu überbieten. Die Indians setzten alles auf eine Karte, doch der ECP stand sicher in der Defensive. Ergebnis der jetzt ruppiger geführten Partie war dann eine Spieldauerstrafe gegen ECP-Stürmer Robert Huber wegen eines Checks von hinten. Die numerische Überlegenheit nutzten die Indians mit ihren beiden Treffern zum Ausgleich. Waldemar Dietrich brachte die Maustädter auf 3:4 heran, ehe der glänzend aufgelegte Sergejs Boldavesko den umjubelten Ausgleich markierte. Wermutstropfen war die Spieldauerstrafe gegen Ingo Nieder wegen eines Stockstichs. Tore: 1:0 (0:43) Pyka (Boldavesko, Löhle), 1:1 (1:01) Thommes (Löwenberger), 1:2 (7:07) Jelinek, 1:3 (7:57) Vokaty (Jaax), 1:4 (10:51) Wörndl (Vokaty,Oehme/4-4), 2:4 (27:44) Löhle (Boldavesko/4-5), 3:4 (56:26) Dietrich (Boldav., Löhle/5-4), 4:4 (57:16) Boldavesko (Dietrich, Löhle/5-4). Strafen: Memmingen 12 + 5 + Spieldauer (Nieder), Pfaffenhofen 16 + 5 + Spieldauer (Huber). Zuschauer: 730. (bd)
Remis gegen Erding
Königsbrunn, 3. Dezember Nach drei Siegen in Folge gelang der Mannschaft am Freitagabend ein hart erkämpftes 4:4 (0:1, 2:3, 2:0) gegen den bisher stärksten Gegner in der Königsthermeneishalle, den TSV Erding. Bereits vor Spielbeginn hatten die Pinguin-Anhänger Grund zur Freude, denn nicht nur Dominik Hägele wurde lautstark begrüßt, sondern auch der tschechische Neuzugang Marek Cmunt feierte sein Debüt. Doch das Spiel begann für die Pinguine schlecht. Von Beginn an drückte Erding durch schnelles, gradliniges Spiel und nach nur 45 Sekunden unterlief Torwart Heringer ein folgenschwerer Fehler, als er über die Scheibe schlug und Erding zum 0:1 abstauben konnte. In der Folgezeit kamen die ESVler überhaupt nicht ins Spiel. Weder die Reihe um Topscorer Vladislav Gossmann, noch die neuformierte Reihe mit Hanemann, Hägele und Cmunt konnten Akzente gegen die starke Defensive der Gäste setzen. Ins zweite Drittel kamen die Pinguine stark zurück und ergriffen die Initiative. In der 22. Minute schlug die Hanemann-Reihe zu und Neuzugang Marek Cmunt erzielte den Ausgleich. Doch Erding ließ sich durch den Treffer keineswegs schocken und schlug umgehend zurück. In der 24. Minute erzielten die Gäste die erneute Führung. Nun gerieten die Brunnenstädter unter Dauerdruck und Erding zeigte sich von seiner guten Seite. Zwei Strafzeiten in kurzer Zeit und die damit verbundene 3:5-Unterzahl wurde zu Ungunsten der Pinguine gnadenlos ausgenutzt und der TSV ging mit 4:1 in Führung. Das Spiel schien gelaufen. Denn auch weiterhin zeigten die Hurtik-Jungs eine überraschend schwache Abwehrleistung, doch Heringer begann Stück für Stück seinen Fehler wieder gut zu machen. Die Erdinger vergaben etliche gute Chancen und die Pinguine mussten froh sein, dass sich das Ergebnis nicht noch in höhere Bereiche veränderte. Dann brachte ein schöner Üass von Dominik Hägele noch einmal Hoffnung unter die Zuschauer. Hanemann nahm den Pass an der gegnerischen blauen Linie auf und lief allein auf den Gästetorhüter zu und traf zwei Sekunden vor Drittelende zum 2:4. Aus der zweiten Pause kamen die Pinguine wie verwandelt und brannten ein unerwartetes Feuerwerk ab. Angeführt vom starken Hanemann wurde Erding vor dem eigenen Tor geschnürt. Schüsse im Sekundentakt und eine Chance nach der anderen brachten die Gäste in ärgste Nöte. In der 44. Minute erzielte Hanemann den Anschlusstreffer. Vladislav Gossmann konnte eine Minute später den verdienten Ausgleich erzielen. Zu Spielende wurde Erding noch einmal stärker, doch Heringer zeigte die bekannten Stärken und hielt den Punkt fest. Nach Spielende kam es noch zu einer Rangelei zwischen dem Erdinger Steinmann und Stefan Härtl. Die Schiedsrichter gaben daraufhin Spieldauerdisziplinarstrafen für beide, im nachhinein wurde auf Pinguin-Seite allerdings fälschlicherweise Tim Lippert und nicht Härtl als Übeltäter ausgemacht.
Bessere Abwehr entscheidet Spiel
Deggendorf, 3. Dezember Sechs Spiele lang war der ESC Dorfen zuletzt in der Bayernliga unbesiegt. Diese Serie durchbrach nun der Deggendorfer SC, der beim Tabellenfünften mit 4:2 (0:0, 2:2, 2:0) gewann. Das erste Drittel stand im Zeichen der Abwehrreihen und der Torhüter. Chancen gab es nur wenige, beim DSC scheiterten Roman Schreyer in der fünften sowie Robert Weber in der 15. Spielminute am bis dahin glänzend aufgelegten Torhüter der Oberbayern. Im Kasten stand übrigens ein alter Bekannter. Sven Spanrad, letzte Saison noch in Deggendorf, hütet in dieser Saison das Tor des ESC. Es brannte jedoch immer vor dem Tor, als die erste Deggendorfer Reihe, Bayer, Urschel und Pongratz, auf dem Eis stand. Im zweiten Spielabschnitt sollten auch die Tore fallen. Nur 51 Sekunden nach Wiederanpfiff war es Seth Gray, der einen Abpraller von Kühnhackl versenken konnte. Manuel Bayer kam just in dem Moment von der Strafbank zurück. In der 23. Minute herrschte Aufregung vor dem Dorfener Tor. Spanrad rutschte die Scheibe unter die Hostenträger durch. Die Fans sahen die Scheibe schon hinter der Linie, doch dann verschob Wohlgemuth absichtlich das Tor und musste deshalb für zwei Minuten auf die Strafbank. Der DSC drückte nun auf den Ausgleich, und Manuel Bayer konnte schließlich auch erfolgreich einen Abpraller von Spanrad verwerten und zum 1:1 einnetzen. Nur vier Minuten später baute Dorfen ein gutes Powerplay auf. Ein Schlagschuss von Geigenscheder wurde abgefälscht und rutschte Kühnhackl durch die Beine zum 2:1. Der DSC gab sich jedoch nicht auf und konnte umgehend antworten. Mit einem schönen Tor trug sich Manuel Bayer zum zweiten Mal in die Statistik ein. Jetzt dominierte der DSC die Partie und konnte sich etliche Chancen erarbeiten. Am Anfang des letzten Drittels wurde fast nur auf ein Tor gespielt, nämlich auf das des ESC Dorfen. So nutzte Daniel Pledl in der 47. Spielminute einen Fehler von Spanrad, der aus dem Tor rauslief und die Scheibe wegspielen wollte, sie jedoch nicht erwischte. Pledl konnte ohne Probleme die Scheibe zur ersten Führung ins Tor schießen. Nun wollte Dorfen den Ausgleich erzielen, Kühnhackl hielt jetzt jedoch den Kasten sauber und hatte endlich mal das nötige Glück, das ihm in den letzten Spielen gefehlt hat. Den Schlusspunkt setzte erneut Manuel Bayer, nachdem er wieder eine Unsicherheit des Torhüters ausnutzen konnte. Zum Schluss wurde es ruppig, Haider, der sich übers ganze Spiel von Deggendorfer Spielern provoziert sah, griff Kühnhackl an. Dieser wehrte sich mit einem Stockschlag und Haider schlug dann auf den ersten Deggendorfer ein, der ihm in den Weg kam. Kühnhackl und Haider erhielten fünf Strafminuten und damit je eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Tore: 1:0 (20:51) Gray (Angermeier/5-4), 1:1 (24:34) Bayer (Pongratz, Urschel/5-4), 2:1 (27:49) Geigenscheder (Weinzierl, Trox/5-4), 2:2 (31:02) Bayer, 2:3 (46:58) Pledl (Schreyer, Weinzierl M.), 2:4 (52:27) Bayer (Urschel/5-4). Strafen: Dorfen 14 + 5 + Spieldauer (Haier) + 10 (Trox) + 10 + Spieldauer (Aiglstorfer), Deggendorf 18 + 5 + Spieldauer (Kühnhackl). Zuschauer: 205.
Andreas Toth verlässt den DSC
Deggendorf, 2. Dezember Am Fanstammtisch wurde bereits darüber gesprochen und nun ist es offiziell. Andreas Toth verlässt auf eigenen Wunsch den Deggendorfer SC. Er wird sich den Passau Black Hawks in der Landesliga anschließen. Für ihn wird ab Freitag wieder Florian Döring seine Schlittschuhe schnüren, der in den letzten Wochen wegen einer Verletztung am Finger pausieren musste. Am Freitag trifft die Mannschaft beim ESC Dorfen auf einen alten Bekannten. Im Tor steht Sven Spanrad, mit dem der DSC in der letzten Saison den Aufstieg in die Bayernliga schaffte. Topspieler beim ESC ist Hans Haider, der mit 28 Scorerpunkten in zwölf Spielen der Topscorer der Liga ist. Am Sonntag um 18:30 Uhr wartet mit dem TuS Geretsried bereits der nächste harte Brocken. Topspieler der River Rats sind die Brüder Patrick und Marc Weigant, die zusammen bereits 50 Scorerpunkte verbuchen konnten.
Schweres Wochenende für Indians
Memmingen, 2. Dezember Zwei schwere Spiele erwartet der ECDC Memmingen am kommenden Wochenende in der Bayernliga. Am Freitag um 20 Uhr kommt der letztjährige Finalist um den Aufstieg in die Oberliga, der EC Pfaffenhofen, an den Hühnerberg. Am Sonntag um 17:15 Uhr geht es in Fürstenfeldbruck um wichtige Punkte im Kampf um einen Play-off-Platz. Die Indians haben mit 19:5 Punkten nach zwölf Spielen bereits ein beachtliches Punktepolster im Kampf um einen der begehrten Play-off-Plätze. Spielten sie in den letzten Spiele vorwiegend gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellenkeller, warten in den nächsten acht Spielen harte Brocken in Form der letztjährigen Play-off-Teilnehmer oder die es heuer werden wollen. Bei den Indians wird voraussichtlich Verteidiger Markus Keintzel zwei bis drei Wochen fehlen. Er hat sich im Heimspiel gegen Burgkirchen eine Adduktorenzerrung zugezogen. Auch hinter Juniorenspieler Tim Tenschert, der letztes Wochenende schon pausiert hat, steht noch ein Fragezeichen. Dafür wird erstmals der 17-jährige Fabian Germain Bayernliga-Luft schnuppern dürfen. Trainer Michael Bielefeld: "Er hat seit dem Sommer immer wieder mittrainiert und wird jetzt in den Kader aufrücken." Am Sonntag wird wieder der ein oder andere Juniorenspieler fehlen, denn diese spielen fast zeitgleich im Spitzenspiel gegen Königsbrunn. Einen neuen Verein hat auch inzwischen Philipp Hacker gefunden. Er wechselt zum Bezirksligisten EC Senden. (ba)
Andreas Toth wechselt zu den Black Hawks
Passau, 2. Dezember Vom Bayernligisten Deggendorfer SC wechselt Andreas Toth zu den EHF Passau Black Hawks. Toth kennt viele im Passauer Team noch aus einer gemeinsamen Zeit bei den Junioren in Deggendorf. Tommy Istel, Erich Fries und Stefan Girster standen gemeinsam in der Junioren-Bundesliga mit auf dem Eis. Mit ihnen wurde Andreas Toth 2002 sogar Deutscher Meister. In Erinnerung ist der Mittelstürmer den Passauer Fans sicher noch, denn in der vergangenen Saison läutete er mit seinem Tor in der zweiten Minute für Deggendorf die 0:4-Niederlage der Hawks im Derby ein. "Ich studiere in Passau und habe schon seit längerer Zeit mit dem Verein Kontakte geknüpft. Meine Zukunft sehe ich in Passau und freue mich jetzt auf das Team und das wirklich professionelle Umfeld bei den Black Hawks", sagte Andreas Toth. Am Sonntag um 18:30 Uhr steht das Spitzenspiel an. Der Tabellenführer aus Passau empfängt den Tabellenzweiten ESC Vilshofen. Ein volles Stadion dürfte dabei garantiert sein. Mittlerweile stehen auch die Termine für das Pokalachtelfinale fest: Am Sonntag, 8.Januar, treffen die Hawks zu Hause auf den ESV Buchloe, das Rückspiel ist eine Woche später. Der Sieger dieser Runde steht durch ein Freilos bereits im Halbfinale.
Rückspiel in Schwenningen
Reutlingen, 2. Dezember Die TSG Reutlingen muss in der Landesliga Baden-Württemberg für den fünften Spieltag bereits am Freitagabend ran. Auswärts geht es gegen den FSV Schwenningen. Das Heimspiel vor zwei Wochen konnte die TSG knapp mit 4:3 für sich entscheiden. Der Auswärtstermin wird für das Team von Trainer Karel Bauhof jedoch ungleich schwerer. Noch immer ist der Einsatz der Mittelstürmer Werner Odenbach und Christoph Schreiber aufgrund von Verletzungen unklar. Wie immer bereitet auch der Termin am Freitagabend mit der Anreise der Mannschaft aufgrund vorheriger beruflicher Tätigkeit Probleme.
Wölfe kämpfen weiter um ihre weiße Weste
Bad Kissingen, 2. Dezember Am Sonntag um 18:30 Uhr steht für den EC Bad Kissingen in der Bezirksliga das Rückspiel gegen der ERC Ingolstadt (A) im Haßfurter Eisstadion an. Im Gegensatz zum Hinspiel kann Rafael Popek wieder auf die Unterstützung von Thomas Berndaner und Lukas Gieselbrecht bauen. Thomas Berndaner, der zu diesem Wochenende von seiner beruflichen Reise aus Frankreich zurückkommt, wird wieder eine wichtige Rolle in der Abwehr spielen. Denn der Kapitän der Wölfe, Benjamin Schorr, ist an diesem Spieltag wegen seiner Spieldauerstrafe gesperrt. Dazu kommt erstmals auch der neue "Abwehrriese" Pavel Kvasnovsky, der vom ERV Schweinfurt zu den Kissinger Wölfen wechselt.
EHC am Samstagabend zu Gast bei den Mad Dogs
Herrischried, 2. Dezember Am kommenden Sonntag werden sich die Spieler des EHC Herrischried in der Landesliga Baden-Württemberg auf den Weg zur SAP-Arena nach Mannheim machen. Die Mad Dogs Mannheim stehen auf dem vorletzten Tabellenplatz und mussten sich bisher immer geschlagen geben. Allerdings sind die Mannheimer keinesfalls zu unterschätzen, wurden doch alle Spiele recht knapp, bis auf die 0:15-Niederlage gegen den EHC Heilbronn, verloren. Bis auf die verletzten Jürgen Denz, Domink Zöller und Marcus Pankratz kann Spielertrainer Dusan Houska auf alle Spieler zurückgreifen.