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Erste Hürde übersprungen
Braunlage, 30. September Am Samstagnachmittag wurde die erste Hürde übersprungen, um auch zukünftig hochklassiges Eishockey im Harz zu sehen. Der zweite Vorsitzende der Harzer Wölfe Richard Flohr sowie der Insolvenzverwalter Jörg Dauernheim waren in Hannover zu Besuch beim Niedersächsischen Eissportverband (NEV). Dort erhielten sie bei den zuständigen Gremien die erhoffte Antwort, nämlich eine Zustimmung zur geplanten Fortführungslösung des Harzer Eishockeys. Am Montag folgt nun die zweite Hürde. Auf der Ligentagung der Regionalliga Nord-Ost müssen auch die anderen teilnehmenden Vereine ihre Zustimmung geben. Um das Konzept vorzustellen, werden Flohr und Dauernheim am Montag zum Tagungsort nach Berlin reisen. Parallel dazu nimmt auch die Gründung eines neuen Vereins konkrete Formen an.
Wölfe unterliegen mit 3:8 in Halle
Braunlage, 30. September Mit einer 3:8 (1:4, 1:3, 1:1)-Niederlage kehrten die Harzer Wölfe vom ESC Halle 04 zurück. Eigentlich hätte die Partie schon der Auftakt in die Regionalliga Nordost sein sollen. Doch im Vorfeld hatten sich beide Vereine darauf geeinigt, die Begegnung als Freundschaftsspiel auszutragen. Gleich zu Beginn wurden die Wölfe durch Martin Mikliks Schuss in den Winkel kalt erwischt. Auf der Gegenseite scheiterte Alexander Deibert bei einem Unterzahlbreak, dafür traf im Gegenzug Kai Schmitz zum 2:0 (10). Alexander Zilles 3:0 beantwortete Deibert mit dem ersten Harzer Treffer. Umgehend stellte Georgi Kimstatsch aber den alten Abstand wieder her. Zu Beginn des Mitteldrittels scheiterte Ales Stribny an Halles Keeper Felix Feeser. Stattdessen zogen die Saale Bulls durch Treffer von Kimstatsch, Miklik und Zille auf 7:1 davon. Trotz des Rückstandes, die Harzer hielten gut mit, hatten aber Pech im Abschluss. Jozef Potacs abgefälschter Schuss ging an die Latte, Sven Eichler scheiterte an Feeser. Erst Andreas Schock sorgte nach schöner Vorlage von Andreas Bippus für das zweite Wölfe-Tor (39.). Den Schlussabschnitt konnten die Wölfe schließlich sogar ausgeglichen gestalten. Roman Vanek traf in Überzahl, den Schlusspunkt setzte jedoch Miklik mit einem unberechtigten Penalty. „Trotz des deutlichen Ergebnisses war es ein hartes Stück Arbeit“, sagte nach dem Spiel Halles Coach Hans Rothkirch, während BSC-Trainer Jan Furo auf den unterschiedlichen Stand in der Vorbereitung verwies. „Am Freitag haben wir hoffentlich das erste Punktspiel, dann sehen wir weiter“, so Furo. Tore: 1:0 (0:56) Miklik (Weiss, Ciganovic), 2:0 (9:42) Schmitz (Miklik, Ciganovic/5-4), 3:0 (14:35) Zille, 3:1 (15:14) Deibert (Potac, Adamec), 4:1 (15:32) Kimstatsch (Blazyczek, Weiss), 5:1 (26:10) Kimstatsch (Blazyczek, Kasperczyk), 6:1 (27:41) Ciganovic (Miklik, N. Müller), 7:1 (37:29) Zille (Trolda), 7:2 (38:24) A. Schock (Bippus, Overbeck), 7:3 (42:27) Vanek (Potac/5-4), 8:3 (52:14) Miklik (Penalty). Strafen: Halle 26 + 10 (Miklik), Braunlage 10. Zuschauer: 751.
20 Tore im Test bei den Pirates
Hamburg, 30. September Die neu formierte Mannschaft des Bremer EC, die nun als "Bremen Pirates" an den Start geht, forderte den HSV zum ersten Testspiel im ParadIce. Dabei unterlagen die Piraten dem Hamburger SV mit 8:12 (3:2, 1:5, 4:5). Die Mannschaft von Holger Ryzdy zeigte sich durch die Zugänge Nick Hurbanek, Marc Meinhardt, Christian Priem, Simon Bartmann, Andreas Eckert (alle vom EC Wilhelmshaven), Wolfgang Knoll (Ulm), Thomas Brückner (Hügelsheim) enorm verstärkt. Im Hintergrund zieht der neue Hallenbetreiber und Inhaber des ortsansässigen Eishockeygeschäfts Sport Berntheusel, Uwe Kirsch, die Fäden bei den Pirates. Die Mannschaft wurde dann auch gleich vom Ausrüster neu eingekleidet und wurde mit einem neuen Logo ausgestattet. Der HSV musste auf Jonathan Pein, Jan-Oliver Haupt, Paul Ritter, Oliver Schmökel, Alexander Knöll, Jonas Lauenstein, Robert Lappe, Lennart Kallsen und Goran Jankovic verzichten. Es entwickelte sich früh ein sehr offensives Eishockeyspiel und die sehr starken Einzelspieler aus Wilhelmshaven sorgten bei der Heimmanschaft für Akzente. Der HSV wachte erst im zweiten Drittel auf und konnte einen zwischenzeitlichen 2:4-Rückstand in eine 7:4-Führung korrigieren. Andrey Gorbenko zeigte sich mit seinen drei Toren als erfolgreichster Torschütze für den HSV. Den Pirates merkte man die wenigen Trainingseinheiten an (seit 15. September auf dem Eis) und so konnte der HSV die Führung kontinuierlich halten. Im letzten Drittel sorgten beide Teams für überdurchschnittliche Strafzeiten, dennoch war das Spiel stets fair und Schiedsrichter Panning hatte wenig Probleme. Kuriosität und einziger Fehler der Unparteiischen am Rande: Der Gastgeber erzielte ein Treffer, obwohl der Puck vorher in das Sicherheitsnetz geschossen wurde. Fazit: Ein tolles Testspiel mit 20 (!) Toren für die knapp 120 Zuschauer im Bremer ParadIce. Tore: 0:1 (01:29) Gorbenko (Hotopp, Steinert), 1:1 (06:32) Merta (Papst), 2:1 (09:06) Hurbanek (Brückner, Meinhardt), 3:1 (16:07) Merta (Schmid, de Haas), 3:2 (18:50) Gorbenko (Ridila, Schlode), 4:2 (25:54) Meinhardt (Hurbanek, Sprute), 4:3 (28:06) Steinert (Novicihin), 4:4 (29:37) Ridila (Steinert), 4:5 (31:06) Garbe (Steinert), 4:6 (36:39) Poppitz (Ridila, Garbe), 4:7 (37:14) Novicihin (Steinert), 5:7 (41:03) Brückner (Hurbanek, Meinhardt), 6:7 (45:12) Meinhardt (Priem, Merta), 6:8 (46:02) Gorbenko, 6:9 (46:56) Gündling, G. (Schmidt), 7:9 (47:36) Hurbanek, 7:10 (50:31) Garbe (Poppitz), 7:11 (51:40) Hotopp (Rutkowski, Bürger), 8:11 (54:55) Meinhardt (Priem, Hurbanek), 8:12 (58:02) Hotopp. Strafen: Bremen 46, Hamburg 42.
Zwei Punkte, aber nicht überzeugt
Neuss, 30. September Zwei Punkte mit auf die Heimreise genommen und keine neuen Verletzten. Dies waren die positiven Fakten des Neusser Penalty-Siegs bei den Dinslakener Kobras. Überzeugen konnte der Regionalliga-Meister dabei aber nur phasenweise beim 5:4 (2:0, 0:2, 2:2, 1:0)-Erfolg am Niederrhein. Nachdem sich Dennis Kohl bereits in der Anfangsphase bewähren konnte, war es Evgenij Kozhevnikov vorbehalten, für den ersten Treffer an diesem Abend zu sorgen. Die erhoffte Ruhe kehrte jedoch nicht in das Neusser Spiel ein, stattdessen eröffneten Fehler im Spielaufbau den Gastgebern mehrere gute Möglichkeiten. Deren schwache Chancenverwertung und ein gut aufgelegter Dennis Kohl im Neusser Gehäuse verhinderten aber den möglichen Ausgleich. Anders die Neusser, die nach einem Schuss an den Außenpfosten (Hatterscheid, 14.) den zweiten Treffer nachlegen konnten. Als die Kobras im Anschluss an eine Zeitstrafe gerade wieder komplett waren, setzte Dennis von der Heiden einen Abpraller mit dem Rücken zum Tor stehend ins Dinslakener Gehäuse (16.). Mit einer zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaften Führung ging es in die erste Drittelpause.
Im Mittelabschnitt entwickelte sich ein offenes Spiel mit abwechselnden Chancen auf beiden Seiten, bei denen sich die Torhüter auszeichnen konnten. Am Ergebnis sollte sich erst etwas ändern, als die Neusser in der 36. Minute in Überzahl agieren durften, der Schuss aber nach hinten los ging. Nach einem Puckverlust an der gegnerischen blauen Linie war Dennis Kohl bei einem anschließenden Konter von Christian Schlesiger, der den Neusser Verteidigern enteilen konnte, machtlos (16.). Drei Zeigerumdrehungen später war die Begegnung wieder völlig offen, als die Neusser in Unterzahl zu weit aufgerückt waren und Henri Marcoux eine schnelle Kombination erfolgreich abschloss - 2:2. Zeigten sich beide Mannschaften bislang noch recht fahrlässig bei der Verwertung der Chancen, so ließen es die Routiniers im letzten Drittel noch mal richtig krachen. Zunächst brachte Boris Fuchs sein Team per Nachschuss erneut in Führung (43.), der Marcoux sogleich den sehenswerten Ausgleichstreffer folgen ließ (45). Eine weitere Minute später jubelten wieder die Neusser, diesmal nutzte Lutz Klauck in Unterzahl einen Dinslakener Fehler aus und vollendete seinen Alleingang zum 3:4. Als Boris Fuchs in der 49. Minute mit einem Geniestreich den vermeintlichen fünften Treffer nachlegte, schien der “Oldie-Abend” perfekt und die Vorentscheidung gefallen. Der 37-Jährige hatte hinter der Grundlinie stehend den Torhüter der Kobras angeschossen, von dem der Puck ins Tor abprallte. Doch im Gegensatz zu einigen Spielern und besser postierten Zuschauern konnten die Schiedsrichter die Position der Hartgummischeibe nicht richtig erkennen und versagten dem Treffer die Anerkennung. Dass Sebastian Leverenz fünf Minuten vor dem Ende das 4:4 erzielte, kam dementsprechend zu diesem Zeitpunkt überraschend, auch wenn es auf das gesamte Spiel gesehen in Ordnung ging. Während Dennis Kohl im Penaltyschießen von fünf Versuchen nur einen passieren lassen musste (Daniel Eul), waren auf der Gegenseite Ronny Sassen und Evgenij Kozhevnikov erfolgreich. Tore: 0:1 (7:49) Kozhevnikov (Klauck), 0:2 (15:05) Von der Heiden (Krahforst, Hausmann), 1:2 (35:19) Schlesiger (Marcoux/4-5), 2:2 (38:33) Marcoux (Oesterreich, Frach/5-4), 2:3 (42:37) Fuchs (Reisinger, Hatterscheid/5-4), 3:3 (44:47) Marcoux (Schlesiger, Wunsch), 3:4 (45:07) Klauck (4-5), 4:4 (54:53) Leverenz (Frach), 4:5 (60:00) Kozhevnikov (entscheidender Penalty). Strafen: Dinslaken 14, Neuss 14. Zuschauer: 350.
Erste Saisonniederlage
Erfurt, 30. September Nach dem ersten Heimspiel der Saison stehen die Black Dragons Erfurt in der Regionalliga Nordost mit null Punkten da. Der EHC Erfurt unterlag dem Rostocker EC mit 3:6 (2:2, 0:2, 1:2). Die Gäste von der Ostsee agierten von Beginn an gefährlich und nutzten bereits in der drittten Spielminute ihre erste Chance im Powerplay, zuvor musste Andreas Nickel wegen eines Bandenchecks für zwei Minuten vom Eis. Jetzt, mit dem Rückstand im Nacken, machten die Erfurter mehr Druck und zeigten den Rostockern, wer der Hausherr in der Kartoffelhalle ist. In der 14. Minute war es so weit, der lang ersehnte und auch verdiente Anschlusstreffer fiel, als Torschütze zeigte sich Neuverpflichtung Dusan Halloun verantwortlich. Doch die Freude war nicht von langer Dauer, denn nur zwei Minuten später konnten die Gäste erneut durch Hruby in Führung gehen. Die Black Dragons steckten aber nicht auf, und so brachte Oliver Otte in der 18. Spielminute die Scheibe erneut über die Line und glich zum 2:2 aus. Der zweite Spielabschnitt begann ebenfalls auf hohem Niveau, beide Mannschaften sorgten für ein schnelles, ansehnliches Spiel. Doch wurden nun die von Schiri Braun vergebenen Strafen immer mehr und durch diesen Umstand gelang es Christian Franz, die Gäste erneut in Überzahl in Führung zu bringen. Nur kurze Zeit später konnte Jan Michalek sogar noch auf 2:4 erhöhen. Mit beginn des letzten und entscheidenden Spielabschnittes markierte Zbynek Marak in der 42. Spielminute den 3:4-Anschlusstreffer, aber auch das brachte die Drachen nicht wirklich weiter, denn nur eine Minute später stellte Yann Jeschke den Zwei-Tore-Abstand wieder her. Und in der 53. Spielminute machte Hruby sogar noch seinen Hattrick perfekt und markierte den 3:6-Endstand.
Auftaktsieg gegen FASS
Leipzig, 30. September Am gestrigen Abend gewannen die Blue Lions Leipzig ihr erstes Regionalligaspiel in der Saison 2006/07 bei den Akademikern von FASS Berlin mit 7:4 (2:2, 3:1, 2:1). Gleich zu Beginn wurden die Messestädter von den Hauptstädtern eiskalt erwischt und lagen nach fünf Minuten durch zwei Überzahltore der Berliner mit 0:2 im Rückstand. In der zwölften Minute gelang Philipp Louven der 1:2-Anschlusstreffer. Kurz vor Drittelende besorgte Daniel Bartell den verdienten Ausgleich. Auch der zweite Abschnitt begann gleich mit einem Paukenschlag, nur wenige Minuten nach Wiederbeginn brachte Louven mit seinem zweiten Treffer die Leipziger erstmals in Führung. In der 27. Minute erhöhte Kapitän Jens Müller in einer fünfminütigen Überzahl auf 4:2. Kurz vor Drittelende kamen die Akademiker durch Oldie Marco Rentzsch noch einmal zum 3:4-Anschlusstreffer, der jedoch postwendend von Bastian Geistler mit dem 5:3 beantwortet wurde. Auch im letzten Drittel klingelte es gleich zu Beginn wieder, diesmal allerdings wieder für die Hauptstädter, die damit auf 4:5 verkürzen konnten. In der 44. Minute war jedoch erneut Jens Müller erfolgreich und stellte mit dem 6:4 den alten Abstand wieder her. Fünf Minuten vor Ende besorgte Daniel Bartell mit dem 7:4 den Endstand und ließ die knapp 60 Leipziger unter den rund 400 Zuschauern den ersten Auswärtssieg in der neuen Regionalligasaison bejubeln. (Quelle: www.eishockey-leipzig.de)
Pantherfans feiern Erfolg gegen Iserlohn
Grefrath, 30. September Vor 260 begeisterten Zuschauern haben die Grefrather Nierspanther den Iserlohner EC 1b in der Regionalliga NRW mit 5:3 (2:0, 2:2, 1:1) besiegt. Dem Erfolg ging allerdings ein hartes Stück Arbeit voraus. Hierbei erwies sich der Gegner vom Seilersee als die erwartet starke Truppe. Die Sauerländer erwischten den besseren Start und erspielten sich in den ersten zehn Minuten ein Übergewicht. Ab Mitte des ersten Drittels kämpften sich die Panther, so dass ein offener Schlagabtausch entstand. Dabei hatte der GEC das bessere Ende für sich, denn Sascha Schmetz und Carsten Reimann sorgten für den 2:0-Pausenstand. Nach der Pause dauerte es jedoch gerade einmal zehn Sekunden, ehe Patrick Mylius zum 1:2 für den IEC verkürzte. Tony Engelmann glich sogar für Iserlohn aus, doch nur drei Minuten später brachte Jan Lankes die Hausherren erneut in Führung. Benjamin Jakob sorgte schließlich dafür, dass die Nierspanther erneut mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Kabine gingen. Im Schlussabschnitt standen die Torhüter auf beiden Seiten im Mittelpunkt. So dauerte es bis zur 48. Spielminute, ehe Christian Perlitz das vorentscheidende 5:2 erzielte. Das Spiel war jedoch noch nicht gelaufen. Denn ausgerechnet Panthergoalie Christian Lüttges verteilte „Gastgeschenke“. Als ihm ein Weitschuss vom Schläger durch die Beine rutschte, verlor er kurz die Orientierung und der freistehende Patrick Mylius hatte keine Mühe, die Scheibe ins leere Tor zu schieben. Durch zu viele Strafzeiten standen sich die Rooster bei ihrer Aufholjagd jedoch selbst im Weg. Strafen: Grefrath 18, Iserlohn 36 + 10 (Engelmann) + 10 (Pütz).
Dynamite bleiben vorne
Troisdorf, 30. September Drei Spiele, drei Siege. Der EHC Troisdorf steht weiterhin auf dem ersten Platz der Regionalliga NRW. Beim Aufsteiger EC Bergisch Land in Solingen fuhren die Dynamite einen 2:0 (1:0, 1:0, 0:0)-Sieg ein. Zunächst dauerte es jedoch, bis beide Mannschaften ins Spiel kamen. Anton Zirnov leitete schließlich die Führung ein. Seine Vorlage verwertete Kai Kühlem zum 1:0. Die gut aufgelegte Troisdorfer Abwehr stand kompakt und verhinderte so Chancen der Solinger. Die frühe Entscheidung besorgte Thomas Sülzner in der 29. Minute mit dem 2:0. Marcus Bill hatte schließlich entscheidenden Anteil am Troisdorfer Sieg. Denn in der 35. Minute entschärfte er einen Penalty von Tim Neuber, den zuvor Kai Kühlem am Schützen verursacht hatte. Im Schlussabschnitt wurde es noch einmal turbulent, doch die Troisdorfer überstanden auch doppelte Unterzahlspiele. Am Sonntag geht es für den EHC um 18 Uhr in Troisdorf gegen den Grefrather EC weiter. Tore: 0:1 (15.) Kai Kühlem (Anton Zirnov), 0:2 (29.) Thomas Sülzner (Christoph Jahns, Henrik Isselhorst). Strafen: Solingen 16 + 10 (Falk Schnöring), Troisdorf 16. Zuschauer: 220.
KJEC macht das Spiel, Trier die Tore
Königsborn, 30. September Auch im vierten Regionalliga-Meisterschaftsspiel musste der Königsborner JEC die Punkte an den Gegner abgeben. Gegen den ESC Trier gab es eine denkbar knappe, wenngleich auch unnötige 5:6 (0:1, 3:3, 2:2)-Niederlage. Von Beginn an präsentierten sich die Bulldogs in einer guten kämpferischen Verfassung. Dennoch ging der ESC Trier in der sechsten Minute mit 0:1 in Führung. Allerdings verhinderte in der 17. Minute nur die Latte einen Ausgleich für den KJEC. Hinsichtlich der Chancen hätte Königsborn klar führen müssen, dennoch ging es mit einem Rückstand in die Kabine. Im zweiten Abschnitt machte Trier sogar das 0:2, dem KJEC gelang durch Verteidiger Willi Tesch in der 28. Minute jedoch der Anschluss. Sekunden später musste ein Trierer Spieler wegen Stockschlags vom Eis. Im darauf folgenden Überzahlspiel wurden die Bulldogs mit dem Ausgleichstreffer durch André Kuchnia belohnt. Der Jubel währte allerdings nur kurz, denn unmittelbar im Gegenzug ging Trier wieder mit 2:3 in Front. Zwar konnte ein 5:3-Überzahlspiel der Bulldogs nicht verwertet werden, doch erzielten die deutlich auf das Trierer Tor drückenden Bulldogs erneut den Ausgleichstreffer zum 3:3. Die Mannen von Trainer Uwe Roosen erarbeitete sich Chance um Chance, setzte den luxemburgischen Nationaltorwart Philippe Lepage gehörig unter Druck, wurde letzten Endes aber nicht belohnt. Unmittelbar vor Ende des zweiten Drittels dann der Schock: Beim in Unterzahl spielenden ESC Trier kam der junge Kanadier Jeffrey Golby an den Puck und erzielte im Alleingang das 3:4. Zu Beginn des letzten Drittels musste Trier eine weitere Strafzeit absitzen. Und erneut schlug Golby eiskalt zu und erzielte das 3:5 für die Gäste. Dem KJEC gelang trotz zahlreicher Tormöglichkeiten erst in der 51. Minute durch Tim Linke der Anschluss zum 4:5. Wieder war es Jeffrey Golby, der postwendend die alte Differenz von zwei Toren herstellte. Nun setzte Uwe Roosen alles auf eine Karte und nahm fünf Minuten vor Ende der Begegnung den Torwart zu Gunsten eines sechsten Feldspielers heraus. Die Taktik ging auf und dank eines zweiten Treffers durch Willi Tesch stand es nur noch 5:6. Weitere Tore konnte der KJEC nicht erzielen, so dass es beim 5:6-Endstand für den ESC Trier blieb. Strafen: Königsborn 6, Trier 26.
BSC-Spiel in Halle als Freundschaftsspiel
Braunlage, 29. September Trotz des gestellten Insolvenzantrags des Braunlager SC werden die Wölfe heute in Halle antreten. „Wir werden nach Halle fahren und spielen“, erklärte BSC-Obmann Bernd Wohlmann. Gewertet wird das Spiel jedoch nicht als Punktspiel, sondern als Freundschaftsspiel. Der Punktspielstart für eine Harzer Mannschaft ist damit um zunächst eine Woche verschoben. Beginn der Partie zwischen dem ESC Halle 04 und dem Braunlager SC Harz ist um 20 Uhr in der Eissporthalle in Halle.
Ein Collegespieler für die Akademiker
Berlin, 29. September Mit Blair Nicholson konnte der FASS Berlin einen weiteren Spieler aus dem Mutterland des Eishockeys verpflichten. Der am 13. Mai 1982 in Ottawa geborene Kanadier möchte Europa kennen lernen und hat sich für Berlin als „tolle und interessante Stadt“ entschieden. Mit 1,91 Meter Körpergröße und 95 Kilogramm Kampfgewicht ist er für seinen Job als Verteidiger ideal ausgestattet, ist ein hervorragender Schlittschuhläufer und besitzt ein gutes Auge für seine Mitspieler, was nicht zuletzt die zahlreichen Vorlagen belegen, die er in seiner College-Zeit gegeben hat. Dort wurde er auch 2005/06 auch in das NJCAA All-Region-Team und das NJCAA All-American Team gewählt. Beim heutigen Spiel gegen die Blue Lions Leipzig, einer der Topfavoriten der Regionalliga Nordost, wird der 24-Jährige erstmals im Trikot mit der Rückennummer 9 für die Akademiker auflaufen.
Testspiel in Königsbrunn
Bad Nauheim, 29. September An diesem Wochenende bestreiten die Roten Teufel Bad Nauheim mit dem Auswärtsspiel am Sonntag in Königsbrunn um 18 Uhr lediglich ein weiteres Testspiel. Im Hinspiel trennten sich beide Parteien 2:2 unentschieden, allerdings war dies das erste Match des Bayernligisten, während die Kurstädter bis dahin bereits zwei Partien absolviert hatten. Zusätzlich motiviert dürften die Pinguine ohnehin sein, feiern die Schwaben am Wochenende ihre Saisoneröffnung im eigenen Stadion. Zuvor war das Team vom früheren Teufels-Coach Marian Hurtik ausschließlich im benachbarten Augsburg auf dem Eis, deren DEL-Mannschaft morgen Gegner der Königsbrunner ist. Die Pinguine, die als Saisonziel die Play-offs der Bayernliga ausgegeben haben, nehmen den Test gegen die Hessen mehr als ernst und wollen natürlich einen Sieg vor eigenem Publikum feiern. Wie bereits im Hinspiel gesehen verfügen sie über talentierte junge Spieler, zudem sind einige erfahrene Akteure neu hinzugekommen. Zuletzt feierten die Pinguine mit den Siegen in Peißenberg (5:3), Schongau (10:0) und Burgau (12:2) drei Siege in Folge, und diese Serie soll natürlich Bestand haben. Für Michael Eckert und seine Mannschaft dürfte diese Partie also eine interessante Aufgabe werden, bei der auch die Junioren ihre Qualität unter Beweis stellen können. Zunächst war nämlich geplant, die Nachwuchsspieler zuhause zu lassen. Nachdem ihr Punktspiel gegen Bergisch Gladbach aber vom kommenden Dienstag in den Januar verschoben wurde, entfällt die Doppelbelastung, so dass ein Einsatz möglich wird. Eckert ist bekanntlich in Personalunion auch Coach der Juniorenmannschaft, die die Rückkehr in die Bundesliga anstrebt.
Spielerkader und Terminplan der Highlander steht
Lauterbach, 29. September Auf alte bewährte Kräfte und einige hoffnungsvolle Kräfte setzen die Highlander des VERC Lauterbach in der neuen Saison der Regionalliga Hessen. Das Ziel von Trainer Horst Fahl ist klar: „Wir wollen wieder in die Aufstiegsrunde.“ Fahl will auch in der neuen Saison wieder auf eine gesunde Mischung aus jung und alt setzen und zählt dabei auf die Lauterbacher Eishockeylegende Holger Selenka, der in der neuen Saison mit seiner Erfahrung die Mannschaft führen soll. Ein weiteres Ausrufezeichen soll der ehemalige DEL-Top-Scorer Falk Ozellis sein. „Wir hoffen, dass Falk alle Spiele für die Highlander absolvieren kann“, sagt Fahl. Vorgestellt wird der neue Kader beim Saisoneröffnungsspiel gegen Bad Kissingen am 8. Oktober in der Lauterbacher Eishalle. Am 27. Oktober steigt das erste Ligaspiel gegen die Young Lions Frankfurt. Der „Kracher“ wird aus Lauterbacher Sicht am 3. Dezember das Heimspiel gegen Bad Nauheim sein. Dazu bietet der VERC schon jetzt einen Vorverkauf an.
BSC Harz stellt Insolvenzantrag – neuer Verein soll übernehmen
Braunlage, 29. September Der Braunlager SC Harz stellte am Donnerstag, 28. September, Insolvenzantrag in eigener Sache. Die vom 2. Vorsitzenden, Richard Flohr, nach seiner Wahl im Mai durchgesetzte Bilanzierung förderte per 1. Juli eine Überschuldung des Vereins von über 100.000 Euro samt nachträglichen Berichtigungen zutage und birgt Risiken von mindestens weiteren 30.000 Euro. Diese Schulden beruhen zu über 65 Prozent auf Nachforderungen der Sozialversicherungsträger und des Finanzamts aufgrund fehlerhafter Abrechnungen für Spieler und Trainer in den Jahren 2000 bis 2005. „Die Kalkulation für die kommende Saison geht seriöserweise von einer „schwarzen Null“ im operativen Geschäft aus, so dass ein Ausgleich der fällig werdenden Verbindlichkeiten nicht mal zu einem Bruchteil gewährleistet sein würde“, erklärte Flohr. Diese absehbare Zahlungsunfähigkeit und offensichtliche Überschuldung gebietet zwingend die Insolvenzanmeldung, auch um weiteren Schaden von Gläubigern, z.B. Spieler, Lieferanten, und Wettbewerber zu vermeiden“, führte Flohr weiter aus. Aufgrund des Braunlager Kommunalwahlkampfes war eine frühere Insolvenzanmeldung praktisch ausgeschlossen. Die von Alt-Vorständen in Aussicht gestellten Sanierungsmaßnahmen, insbesondere die Bereitstellung der hierfür notwendigen Liquidität blieben zudem über einen Monat aus, erreichten nicht die notwendige Höhe und kamen auch nicht in der zugesagten Form zustande, so dass der Verein zeitweise erneut zahlungsunfähig war. Durch die Verlegung des ersten Saison-Pflichtspiels wird nun eine Woche Zeit gewonnen, um einen neuen Verein zu gründen, die Regionalliga-Spiellizenz auf diesen zu übertragen und alle weiteren Vorbereitungsmaßnahmen, wie Spieler-, Sponsorenverträge und Dauerkartenverkauf für den neuen Verein zu organisieren. Sollte diese Mammutaufgabe gelingen, wäre dies „wohl die schnellste Ret-tungsaktion in der deutschen Eishockey-Geschichte“ und einer minutiösen Vorbereitung zu verdanken, sagte der in diesen Fragen erfahrene Insolvenzverwalter Jörg Dauernheim.
Zwei Neue vorm Auftakt gegen FASS
Leipzig, 29. September Am heutigen Freitag um 19:30 Uhr starten die Blue Lions Leipzig im Erika-Hess-Stadion gegen FASS Berlin in die neue Regionalligasaison. Vorab gab der sportliche Leiter der Löwen, Thomas Meyer, noch zwei Neuverpflichtungen bekannt. Mit Stürmer Lars Hoffmann (Rostocker EC) und Verteidiger Roman Nußer (ESC Holzkirchen) erhalten nun doch zwei der zahlreichen Testspieler aus der Vorbereitung einen Vertrag bei den Messestädtern. Lars Hoffmann wird schon am Freitag gegen FASS zu Einsatz kommen, Roman Nußer hingegen erst später: „Roman ist noch bis 15. Oktober an seinen Arbeitgeber gebunden. Hier gilt es Kündigungsfristen einzuhalten.“, erklärt Thomas Meyer die ungewöhnliche Situation. Am Sonntag um 17:00 Uhr in MH 6 findet dann die Heimpremiere der Blue Lions gegen die SG Niesky/Weißwasser statt. (Quelle : http://www.eishockey-leipzig.de)
„Hockeytime“ mit Simon, Esche und Hesmert
Iserlohn, 29. September An diesem Wochenende schnüren drei ehemalige ECD-Cracks die Schlittschuhe für die 1b-Vertetung des Iserlohner EC. „Robert Simon, Jens Esche und Daniel Hesmert sind wieder vereint“, freut sich Team-Manager und IEC-Nachwuchs-Vize Torsten Busch auf die beiden Wochenendpartien. Verletzungsbedingt fehlen werden Hendrik Pernt und Kevin Lukaßen. Ob Pierre Kracht für die 1b aufläuft oder für die Roosters gegen Krefeld und Düsseldorf eingesetzt wird, entscheidet sich kurzfristig. Am Freitagabend reist die Mannschaft von Andreas Pokorny zum Ligarivalen nach Grefrath und am Sonntag gastiert der ESC Trier am Seilersee. Die Gäste werden von Viktor Proskurjakov trainiert, der selber noch in der vergangenen Saison für die heimischen Kufenflitzer auflief. Trier spielt mit zwei Ausändern: Im Tor steht der Luxemburger Philippe Lepage und im Sturm überzeugt der Kanadier Jeffrey Golby. Golby war im Sommer auch ein Thema für die Wild Roosters, hielt sich am Seilersee fit und zog dann gemeinsam mit Proskurjakov gen Süden. Neben Golby läuft der Deutsch-Russe Anton Bauer auf, der in der vergangenen Saison in 36 Spielen auf 76 Punkte für die Trierer kam. Die Eintrittspreise betragen jeweils fünf Euro auf allen Plätzen. Jugendliche bis 17 Jahren haben freien Eintritt.
Sonntag kommen die Real Stars aus Bergisch Gladbach
Dortmund, 29. September Mit dem 4:0-Auftakterfolg gegen Grefrath wurde der Anfang gemacht, nun folgt am Sonntag um 19 Uhr im Eissportzentrum Westfalenhallen die nächste Heimbegegnung für den EHC Dortmund in der Regionalliga NRW. Gegner ist der ESV Bergisch Gladbach, in der letzten Saison Siebter in der Hauptrunde und in unangenehmer Erinnerung bei den Elchen, denn beide Spiele gingen überraschend an das Team aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis. Mitte Oktober letzten Jahres war es an der Saaler Mühle Marco Ohmann im Gehäuse der Real Stars, der nicht nur die EHC-Stürmer verzweifeln ließ sondern beim 4:1-Erfolg der Gastgeber einen Scorerpunkt einheimste. Anfang diesen Jahres zum Abschluss der letztjährigen Hauptrunde waren die Elche dann wohl schon mit den Gedanken in der Aufstiegsrunde und verloren auch zuhause mit 4:6 gegen das Team von Lothar Strauch. "Wenn ich daran zurück denke, dass Bergisch Gladbach die einzige Mannschaft war, gegen die wir in der letzten Spielzeit nicht einen Punkt geholt haben, so ist das sicherlich schon die richtige Motivation für die Begegnung am Sonntag. Ich will zwar nicht von Angstgegner sprechen aber die Real Stars können schon ein unangenehmer Gegner sein. Aber will wollen uns natürlich nicht auf unserem Weg nach oben stoppen lassen. Gegen Grefrath in der letzten Woche siegte die Cleverness meiner Mannschaft, was nicht nur an den vier Überzahltoren abzulesen war. Auch Bergisch Gladbach spielt ein geradliniges und kampfbetontes Hockey", so EHC-Coach Markus Scheffold. Personell bleibt beim EHC alles beim alten, Dominik Lumare (verletzt) und Jörn Siegmanski (gesperrt) fehlen weiterhin, ansonsten sind alle einsatzfähig. Lediglich hinter dem gegen Grefrath überzeugenden Goalie Frank Pribil wird in der Rotation dieses Mal Thomas Franta auf der Bank sitzen.
FASS Berlin verpflichtet Fabio Patrzek
Berlin, 29. September Mit Fabio Patrzek hat FASS Berlin einen weiteren Stürmer verpflichtet. Der 25-Jährige stammt aus dem Nachwuchs des Berliner Schlittschuhclubs und spielte in den Jahren von 1999 bis 2002 bei den Eisbären Berlin und absolvierte dabei 83 Spiele in der Oberliga Nord (23 Tore, 14 Vorlagen) sowie 64 Partien in der DEL (ein Tor, zwei Vorlagen). In der Spielzeit 2002/2003 wechselte „Patsche“ nach Schwenningen zu den Wild Wings, wo er weitere 43 DEL-Einsätzen absolvierte. Danach ging in die 2. Bundesliga nach Bietigheim und Duisburg, wo er unter der Obhut von Didi Hegen 42 Mal für die Montanstädter auflief. Nach einem Aufenthalt in Übersee absolvierte der U20-Weltmeisterschaftsteilnehmer 19 Spiele für die Blue Lions Leipzig in der Oberliga, bevor es ihn in der vergangenen Saison wieder zurück nach Berlin zog. Für den ECC Preussen Juniors erzielte er in der Vorrunde acht Tore und gab drei Vorlagen. Der am 3. Februar 1981 in Berlin geborene Stürmer wird bereits am kommenden Freitag im Heimspiel gegen seinen Ex-Verein Blue Lions Leipzig für die Akademiker auflaufen. Am Freitag um 19:30 Uhr sind die Blue Lions Leipzig zu Gast in der Erika-Hess-Eishalle, ehe es am Sonntag an die Ostsee zum Auswärtsspiel gegen den Rostocker EC geht. Spielbeginn am Freitag in der Erika-Hess-Eishalle ist um 19:30 Uhr. Der Eintritt kostet auf allen Plätzen fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Dauerkarten sind zum Preis von 110 und 65 Euro an der Kasse erhältlich.
Goool.de neuer Partner des EHC Dortmund
Dortmund, 29. September Nicht nur sportlich will sich der EHC Dortmund in seinem zehnjährigen Jubiläumsjahr weiter entwickeln. Auch außerhalb der Eisfläche tut sich einiges. Das Vorstandsduo Günter Kuboth und Gerd Alda kann in ihrem gut einjährigen Wirken bereits auf beachtliche Erfolge blicken. So gibt es nun auch im Auftreten der ersten Mannschaft einen weiteren Schritt in Richtung Professionalität zu melden. Die Firma Goool.de Sportswear GmbH, an der der BVB zu 100 Prozent die Anteile hält, stattet den Eishockey-Club Dortmund mit Off-Ice-Bekleidung wie Trainingsanzügen, Polohemden und Teamjacken aus. Am Donnerstag, 28. September, erfolgte die offizielle Übergabe durch den BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke im Eissportzentrum Westfalenhallen.
Der erste „kleine“ Gegner
Herne, 29. September Nach der starken Leistung beim Auswärtssieg gegen Regionalliga-Meister Neuss kommt nun der erste „kleine“ Gegner in die EisArena an den Gysenberg. Am heutigen Freitag empfängt die Herner EG die Black Devils Niederrhein. Die Moerser gehen diesmal mit einem stark reduzierten Etat und einer sehr jungen Mannschaft in die Saison. Auch die Herner Sponsoren freuen sich auf das erste Meisterschaftsheimspiel. So wird die Firma Wuchert und Welter der erste „Sponsor of the Day“. Bei dieser Aktion darf ein Werbeträger der Herner EG sich für einen Spieltag in den Mittelpunkt stellen. Die Bochumer Werbeagentur veranstaltet während des Spiels eine Verlosung.
Regionalligameister zu Gast in Dinslaken
Dinslaken, 29. September Am Freitagabend bestreiten die Dinslakener Kobras ihr nächstes Saisonspiel vor heimischem Publikum um 20 Uhr gegen den Regionalligameister Neusser EV. Es wird kein leichtes Spiel für die Schützlinge von Armin Lehmann. Obwohl die Neusser während der Sommerpause einige Abgänge von Leistungsträgern zu beklagen hatten, wurden diese Positionen wieder stark besetzt. Bei diesem richtungsweisenden Spiel kann Trainer Lehmann wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen. Unter der Woche hat der Coach die Sturmreihen umgestellt und hofft nun auf mehr Effektivität.
Ein Aufsteiger stellt sich vor
Grefrath, 29. September Das erste Wochenende der Regionalligasaison haben die Grefrather Nierspanther mit einem Sieg und einer Niederlage hinter sich gebracht. An diesem Wochenende wird es interessant für den GEC, denn mit dem Iserlohner EC 1b kommt ein Aufsteiger am Freitag um 20 Uhr an die Niers, der sich hohe Ziele gesteckt hat. Die Truppe ist dem Team der Nierspanther sehr ähnlich, denn auch in Iserlohn setzt man auf junge Spieler, die von einigen erfahrenen Cracks geführt werden. Wie stark der IEC ist, bekam Bergisch Gladbach am letzten Wochenende zu spüren als man. Am Sonntag geht die Reise nach Troisdorf. Der EHC ist gut aus den Startlöchern gekommen und siegte überraschend mit 4:3 in Dinslaken. Am Sonntag folgte ein 5:2 gegen Königsborn, wodurch man die Tabellenspitze übernahm. Los geht es bei den Dynamite um 18 Uhr.
Eintracht findet ersten Testspielgegner
Frankfurt, 29. September Gar nicht so einfach war die Suche nach dem ersten Testspielgegner für die Frankfurter Eintracht. Das ursprünglich für vergangenen Sonntag angesetzte Spiel beim Landesligisten TSV Schott Mainz fiel aus. Nun bleibt es bei einem Freundschaftsspiel: am 8. Oktober, 12:15 Uhr, gibt der baden-württembergische Landesligist VfR Pforzheim, zu dem die Eintracht schon seit Jahren freundschaftliche Bindungen pflegt, seine Visitenkarte am Bornheimer Hang ab. Die Leistungsstärke des VfR ist wieder einmal schwierig einzuschätzen, da einige neue Spieler zum Kader dazu gestoßen sind, während andere den Verein unter anderem in Richtung Bad Liebenzell verlassen haben. Trotzdem zählt für die SGE gegen den klassentieferen Gegner nur ein deutlicher Sieg.
Wesel erster Gegner – Vorfreude auf Derby gegen Schalke
Dorsten, 29. September Zum Meisterschaftsauftakt in der Landesliga NRW erwartet die Dorstener EJ den Nachbarn vom EHC Wesel. Der Verbandsligaabsteiger kommt mit einem völlig neuen Kader an die Crawleystraße. Bei den Hornets sind alle Leistungsträger an Bord. Lediglich Christof Schrader wird noch nicht mit dabei sein, er wird wahrscheinlich erst Ende Oktober in Geschehen eingreifen können. Jörn Gramadtke wird am Sonntag sein erstes Pflichtspiel nach seiner Rückkehr vom Regionalligisten Dinslaken absolvieren. Trainer Dirk Roßbach hat seine Spieler entsprechend eingestellt, ein Sieg ist zum Auftakt das Ziel der DEJ, die sich in dieser Spielzeit zunächst einmal für die Aufstiegrunde qualifizieren will. Spielbeginn ist am Sonntag um 19:30 Uhr in der Dorstener Eissporthalle. Zwei Tage später kommt es dann zum Derbyschlager vergangener Tage. Dorsten trifft am 3. Oktober auf den EHC Gelsenkirchen. Die Schalker Haie haben zwar das erste Spiel mit 1:14 gegen Dinslaken verloren, doch werden die Hornets nicht den Fehler begehen, den Gegner zu unterschätzen. Auf dem Sponsorensektor kann der Club weitere Partner vermelden, die Bären-Apotheke aus Dorsten wird den Club in dieser Spielzeit unterstützen und auch das Autohaus Sonntag wird weiter an der Bande werben, so dass man mittlerweile 48 Werbepartner im Boot hat.
Albert Baumann von BSC-Vorsitz zurückgetreten
Braunlage, 28. September Albert Baumann ist von seinem Amt als Vorsitzender des Braunlager SC Harz zurückgetreten. Baumann hatte den Verein seit dem Jahr 2000 geführt. Am vergangenen Sonntag unterlag der bisherige Braunlager Bürgermeister und BSC-Präsident Baumann bei der Stichwahl zum neuen Bürgermeister. Baumann hatte immer betont, dass für ihn nur eine Verbindung der Ämter in Frage käme. Nach der verlorenen Wahl sei er nun nicht mehr prädestiniert, die Dinge im Sinne der Vereins zu regeln, sagte Baumann. Gleichzeitig gab der scheidende Vorsitzende aber auch seine Zusage, das Braunlager Eishockey weiterhin zu unterstützen. „Wir bedauern den Rücktritt sehr“, sagte der stellvertretende BSC-Vorsitzende Richard Flohr. Nach dem Aus des EHC Harz hatte Albert Baumann im Jahr 2000 das Amt des Vorsitzenden im neugegründeten Braunlager SC Harz übernommen. Nicht zuletzt Baumann ist es zu verdanken, dass es in den vergangenen Jahren hochklassigen Eishockeysport im Harz gab. Übergangsweise wollte er das Amt ausüben, betonte Baumann immer wieder. Er klebe nicht an seinem Posten und würde ihn sofort in die richtigen Hände weitergeben, erklärte Baumann des öfteren bei den Jahreshauptversammlungen. Nach seinem Rücktritt verabschiedete sich Albert Baumann am Dienstag von der Mannschaft der Wölfe. Der Verein führte derweil Gespräche mit den führenden Vertretern der Fraktionen im Braunlager Rat. „Uns wurde zugesichert, das Eishockey in Braunlage weiter zu unterstützen“, sagte Flohr. Nicht betroffen von dem Rücktritt ist die Handlungsfähigkeit des Vereins. „Die Arbeit geht davon unbeeinflusst weiter“, so Flohr.
Marco Dietzel kommt aus Darmstadt
Troisdorf, 28. September Auch an dem nun kommenden Wochenende steht für die Troisdorf Dynamite ein Doppelspieltag an, wieder mit recht unterschiedlichen Vorzeichen. Geht es am Freitag für die Dynamite zunächst auswärts zu den Bergisch Raptors. Die Solinger haben die in der letzten Saison so erfolgreiche Mannschaft verstärkt. Am Sonntag, 18 Uhr, kommt es dann zu einem ersten Spitzenspiel der noch jungen Saison, wenn die Grefrather Nierspanther als Tabellenzweiter nach Troisdorf kommen. Nach dem erste Fantreff der noch jungen Saison, bei dem am letzten Mittwoch die Spieler Daniel Lemann, Matthias Rötters und Christoph Jahns den Fans Rede und Antwort standen, ist nun in Abständen von vier bis sechs Wochen eine regelmäßige Wiederholung geplant. Wenn alles glatt läuft, sollte der nächste Neuzugang der Dynamite auch perfekt sein und sein Ligadebüt in Troisdorfer Farben schon in den nächsten Tagen geben können. Stürmer Marco Dietzel wechselt von der TSG Darmstadt an den Rotter See. Er ist 25 Jahre alt und studiert nun in Köln an der Sporthochschule.
Saisonstart am Sonntag gegen Bad Nauheim
Pohlheim, 28. September Der ERC Pohlheim spielt in dieser Saison mit seiner ersten Mannschaft in der zweiteiligen Landesliga Hessen. Die Hin- und Rückrunde wird bis Weihnachten 2006 mit fünf Teams pro Gruppe gespielt. Die beiden Gruppenersten spielen die Rückrunde in der Regionalliga Hessen. Für die verbleibenden Mannschaften geht die Landesligasaison im Januar 2007 weiter. Am Sonntag, 17:30 Uhr, wird es für Trainer und Mannschaft der "Galloways" bereits ernst. Dann starten die Pohlheimer im Kurpark Bad Nauheim in die neue Saison. Gegner sind die Roten Teufel Bad Nauheim 1b. Am Sonntag, 8. Oktober, 19:30 Uhr, folgt das erste Heimspiel am Diezer Heckenweg gegen die Ice Devils Bad Nauheim. "Wir freuen uns auf die Saison", sagt Spielertrainer Holger Pöritzsch. Die ersten Trainingseinheiten liegen hinter der Mannschaft und es wurde ein fünftägiges Trainingslager in Pisek (Tschechien) absolviert. "Auch wenn einige Spieler aus privaten, beziehungsweise beruflichen Gründen nicht dabei sein konnten, war das Trainingslager ein voller Erfolg", so Pöritzsch. Zufrieden konnte er auch mit der Leistung seiner Mannschaft bei einem Vorbereitungsspiel am vergangenen Dienstag gegen Neuwied sein. Zwar verloren die "Galloways" mit 4:7, "aber man muss auch zu Gute halten, dass Neuwied nicht nur eine Klasse höher spielt, sondern auch noch einige Spieler aus der ehemaligen Oberligatruppe im Kader hat", zieht Pöritzsch ein positives Resümee vor dem Saisonstart am Sonntag. "Wir hatten zu Beginn einfach zu viel Respekt vor dem großen Namen und haben schnell 0:3 zurück gelegen. Nach und nach kamen wir besser ins Spiel und haben die beiden letzten Drittel immerhin jeweils 2:2 gespielt. Können wir in Bad Nauheim da anknüpfen, bin ich guter Hoffnung, dass wir mit drei Punkten im Gepäck nach Hause fahren", gibt sich der Coach zuversichtlich. Durch die beiden Neulinge EV Bitburg und ERC Ludwigshafen und dem Aufstieg von Neuwied in die Regionalliga, spielen insgesamt zehn Teams in der Landesliga Hessen. Im ersten Teil trifft Pohlheim auf die Ice Devils Bad Nauheim, Young Lions Frankfurt, TSG Darmstadt und Rote Teufel Bad Nauheim 1b. Ab Januar kommen dann je nach den Ergebnissen Wallernhausen, Bitburg, Ludwigshafen, Mainz und die Eisteufel aus Frankfurt oder gar die Regionalliga als Gegner, beziehungsweise weitere Herausforderung dazu. "Unser Ziel bis Dezember", gibt Pöritzsch die Marschroute aus, "heißt ganz klar Platz eins. Hätten wir nicht ein so großes Verletzungspech gehabt, wäre schon in der vergangenen Saison mehr als nur Platz drei drin gewesen. Hinzu kommt, dass wir uns in dieser Saison noch mal sehr gut verstärkt haben." So kehrt nach einem Jahr Pause aus familiären Gründen unter anderem Verteidiger Markus Kaczenski zurück ins Team. Weiterhin wird künftig Nikolas Fast den ERC-Sturm verstärken. "Ein intelligenter wie läuferisch und technisch starker Spieler, an dem wir mit Sicherheit noch unsere Freude haben werden", urteilt Holger Pöritzsch über den ehemaligen Limburger, den er bereits schon zu Jugendzeiten unter seinen Fitischen hatte. Zweiter Neuzugang ist Torhüter Marc Stromberg, der zuletzt für die Junioren der Düsseldorfer EG zwischen den Pfosten stand. Außerdem, so hofft Pöritzsch, kann er schon bald auch wieder auf den Langzeitverletzten Tobi Bartl zurückgreifen, der nach fast einem Jahr Pause wieder auf dem Eis steht. "Es ist möglich, dass sogar noch der eine oder andere neue Spieler dazu kommt." Nun aber gilt das Hauptaugenmerk zunächst einmal dem kommenden Sonntag: "Drei Punkte sind Pflicht - für die Moral und das gesetzte Ziel", sagt Holger Pöritzsch.
Alter Rivale mit neuem Namen
Neuss, 27. September Am Freitag macht sich der Neusser EV auf den Weg nach Dinslaken. Der letztjährige Aufsteiger hat sich auf Anhieb in der Regionalliga NRW etabliert und will nach seinem Lehrjahr nun höher hinaus. Sicherte man sich im Vorjahr noch souverän den Klassenerhalt, so nehmen die Kobras nun die Aufstiegsrunde ins Visier. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden im Sommer einige namhafte Verstärkungen an Land gezogen. Dabei profitierten die Traberstädter von der Abmeldung der Duisburger 1b-Mannschaft und einigen Problemen bei den Black Devils Niederrhein. Mit Torhüter Markus Felkel, Christian Schlesiger und André Oesterreich wechselten drei Leistungsträger aus Moers nach Dinslaken, dazu schließen sich gleich sieben Duisburger den Kobras an. Bekannte Größen sind auch Thomas Frach (zuletzt Oberhausen) und Marco Piwonski (Grefrath), die die Defensive des ECD verstärken. Angeführt wird die junge Mannschaft vom Deutsch-Kanadier Henri Marcoux, der in der vergangenen Saison bewiesen hat, dass er trotz seiner inzwischen 40 Jahre immer noch zu den gefährlichsten Stürmern der Liga gehört. Spielbeginn in Dinslaken ist um 20.00 Uhr. Neues Gesicht oder alter Bekannter? Wenn am Sonntagabend, 20 Uhr die Mannschaft des EC Bergisch Land zum ersten Mal ihre Visitenkarte im Südpark abgibt, müssen sich die Zuschauer erst an den neuen Namen gewöhnen. Langjährige Neusser Anhänger wissen jedoch, dass sich unter dem Mantel des Neulings kein Geringerer als der alte Rivale aus Solingen versteckt. Ein Jahr nach dem traurigen Ende des EHC Solingen und der Bergisch Blue Knights melden sich die Klingenstädter als Raptors in der Regionalliga NRW zurück. Trotz einiger Schwierigkeiten bei den Vorbereitungen auf die aktuelle Saison nimmt der souveräne Aufsteiger auf Anhieb die Aufstiegsrunde ins Visier.
Gleich zwei ganz harte Brocken
Erfurt, 27. September Mit dem Rostocker EC und den Saale Bulls Halle empfangen die Black Dragons Erfurt zum Saisonauftakt gleich zwei ganz harte Brocken. Beide Teams gelten als Mitbewerber für den Aufstieg in die Oberliga, und die Rostocker konnten auch bereits sechs Punkte aus zwei Spielen auf ihrem Konto gutschreiben. Als erste Gegner werden am Freitagabend die Piranhas aus Rostock erwartet. Los geht’s um 20 Uhr in der Erfurter Kartoffelhalle. Das zweite Heimspiel beginnt am Sonntag um 18 Uhr gegen Halle.
Regionalliga-Start gegen Niesky und Preussen
Schönheide, 27. September Am kommenden Wochenende startet der EHV Schönheide in die Saison. Mit dem ehrgeizigen Ziel, am Ende unter die ersten Vier zu kommen, um damit den sportlichen Aufstieg in die Oberliga zu gewährleisten, heißt es gleich zu Beginn kräftig Punkte sammeln. Mit der SG Niesky, Weißwasser und dem ECC Preussen Juniors Berlin kommen zwei Gegner, die allerdings nicht zu unterschätzen sind. Beide Mannschaften haben bereits zwei Meisterschaftsspiele hinter sich und konnten mit jeweils einem Sieg gegen FASS Berlin und einer Niederlage gegen Rostock die ersten Punkte einfahren. Am Freitag, 29. September, um 19:30 Uhr gastieren die Schönheider Wölfe bei der Lausitzer Spielgemeinschaft im Weißwasseraner Fuchsbau. Bereits in der Vorbereitung trafen beide Mannschaften zweimal aufeinander, wobei der EHV beide Male das Eis als Sieger verlassen konnte. Jedoch stehen die Vorzeichen jetzt ganz anders. Es geht um wichtige Meisterschaftspunkte. Die SG Niesky, Weißwasser hat einen großen Kader mit vielen jungen, aber auch erfahrenen Spielern. Die erste Reihe, der sogenannte „Tschechen-Block“ mit Hlavnicka, Hudec, Volek, Svatos und Neuzugang Hnidek, ist dabei das Prunkstück der Lausitzer. Aber auch Spieler wie Greulich, Michalk oder Schwabe besitzen genügend Erfahrung um das „Abenteuer“ Regionalliga erfolgreich aussehen zu lassen. Am Samstag, 30. September, um 18 Uhr heißt der Gegner ECC Preussen Juniors Berlin im Eisstadion an der Neuheider Straße. Die Hauptstädter haben ebenfalls ein junges Team. Mit der Verpflichtung von Kay Hurbanek, der bereits DEL- und Zweitligaerfahrung aufweisen kann, gelang zudem eine Verstärkung für die Mannschaft von Trainer Harald Kuhnke.
Raptors starten in die Regionalliga-Saison
Solingen, 27. September Nachdem das erste Wochenende der Regionalliga NRW noch ohne die Bergisch Raptors stattfinden musste, ist es am kommenden Freitag soweit. Das erste Spiel des EC Bergisch Land in Solingen findet gegen den EHC Troisdorf statt. Die Troisdorfer haben ihre ersten zwei Spiele in der jungen Saison gewonnen und führen die Tabelle an. Nach einer nicht optimalen Vorbereitung wird es für die Raptors eine erste Standortbestimmung sein. Die neuen Spieler werden sich in die Mannschaft finden müssen. Neu im Team sind Fabian Peelen, Lars Budweg, Rückkehrer Frederick Dültgen, Benjamin Albrecht und Christian Nieberle. Tim Neuber ist wieder Kapitän und Kopf der Mannschaft. Nach Aussagen des Trainers, ist der Kader ist noch nicht ganz rund: „Wir werden mit Sicherheit noch eine Verstärkung in der Verteidigung und einen Knipser im Sturm benötigen. Genaueres wissen wir nach dem ersten Meisterschaftswochenende.“ Am Freitag wird Jiri Smicek an der Bande stehen und das neu formierte Team coachen. Nachdem sich Rolf van Hauten aus beruflichen Gründen aus dem Tagesgeschäft herausgezogen hat, haben die Solinger Jiri Smicek als Trainer verpflichtet. Van Hauten steht dem Verein weiterhin als Berater und Vermittler von Spielern zur Verfügung. Am Sonntag werden die Raptors beim Erzrivalen Neusser EV erwartet.
Bulldogs treten gegen Trier und Moers an
Unna, 27. September Am Freitag empfängt der Königsborner JEC in der Regionalliga NRW die Huskys des ESC Trier. Spielbeginn in der Eissporthalle Unna ist um 20 Uhr. KJEC-Coach Uwe Roosen: „Trier ist klarer Favorit, aber wir werden heute versuchen, dem Favoriten ein Bein zu stellen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Mannschaft endlich die gute Trainingsleistung im Spiel umsetzt.“ Am Sonntag bestreiten die Bulldogs das zweite Spiel an diesem Wochenende. Um 18.15 Uhr tritt das Team in Moers gegen die Black Devils Niederrhein an.
Proskurjakov trifft auf alte Kollegen
Trier, 27. September Am kommenden Wochenende haben die Trierer Huskys zwei Auswärtsspiele zu absolvieren. Am Freitagabend gastiert das Team von Viktor Proskurjakov beim Königsborner JEC (20 Uhr). Am Sonntag, 19:45 Uhr, treten die reisen die Huskys beim Iserlohner EC 1b an. Königsborn absolvierte bereits drei Spiele. Zu Hause verloren die Bulldogs beide Spiele gegen Dinslaken (2:10) und Neuss (3:8) recht deutlich. Beim Auftritt in Troisdorf spielten die Bulldogs gut mit und gestalteten das Spiel recht ausgeglichen. Am Ende stand jedoch auch hier eine 2:5-Niederlage zu Buche. Aufsteiger Iserlohn 1b startete ähnlich erfolgreich in die neue Saison wie die Huskys. Gegen Bergisch Gladbach siegte die zweite Mannschaft des DEL-Clubs Iserlohn Roosters mit 8:2. In diesem Spiel fiel besonders Verteidiger Sven Pütz auf, der drei Tore zum Sieg beisteuerte. Trainer Viktor Proskurjakov kann in beiden Spielen wieder Ronny Hähnel einsetzen, der seine Verletzung soweit auskuriert hat. Im Tor wird wieder Philippe Lepage spielen. Der Luxemburger überzeugte in Bergisch Gladbach durch gutes Stellungsspiel und schnelle Reflexe. Für Proskurjakov ist das Spiel gegen Iserlohn etwas ganz besonderes. In der vergangenen Saison spielte er selbst für die Wild Roosters am Seilersee.
Kobras 1b starten mit Sieg in die Saison
Dinslaken, 27. September Mit 14:1 (7:1, 6:0, 1:0) gewannen die Dinslakener Kobras 1b am Dienstagabend ihr erstes Meisterschaftsspiel in der Landesliga NRW beim EHC Gelsenkirchen. Schon nach dem ersten Drittel, als die Kobras mit 7:1 führten, stand der Sieger fest. Christian Kühn, der das Team coachte, hatte zudem an diesem Abend zum zweiten Mal Grund zu feiern, erreichte ihn doch kurz vor Spielbeginn die Nachricht, das die Übernahme der Dinslakener Eishalle ebenfalls geglückt war. Am kommenden Sonntag spielen die Kobras 1b in Dinslaken um 19 Uhr gegen die Soester EG. Der Eintrittspreis beträgt auf allen Plätzen zwei Euro. Die Tore der Kobras erzielten Thiel, M. Schott (je 3), Spazier, Heuvens, M. Peisker (je 2), T.Schott und Baldys. Strafen: Gelsenkirchen 22, Dinslaken 24.
Deutliche Schlappe zum Auftakt
Gelsenkirchen, 27. September Die Auftaktbegegnung der neuen Landesligasaison endete für den EHC Gelsenkirchen mit einer deutlichen 1:14 (1:7, 0:6, 0:1)-Heimniederlage gegen die Zweitvertretung der Dinslaken Kobras. Ohne Vorbereitungsspiel erwies sich das neue Team der Schalker Haie chancenlos. Knapp 400 Besucher nutzten das Angebot des EHC Gelsenkirchen bei freiem Eintritt die Vorstellung des neuen Teams und den Vergleich gegen den Ligamitfavoriten Dinslaken Kobras 1b in der Emscher-Lippe-Halle beizuwohnen. Doch bereits vor dem ersten Bully ereilte die neuen Haie ein Fauxpas. So brach eine Kufe von den speziellen Torhüterschlittschuhen von Julian Kallmeier, so dass er mit herkömmlichen Schlittschuhen spielen musste. Zwar hielt Kallmeier gegen technisch und läuferisch überlegene Gäste bis zur achten Spielminute seinen Kasten bravourös sauber, doch nach dem ersten Gegentreffer brach es noch im ersten Spielabschnitt über ihn herein. Tore: 0:1 (8.) Peisker (Thiel), 0:2 (11.) Thiel (T. Schott, M. Schott), 0:3 (12.) M. Schott (Vollbrecht, 4-5), 0:4 (13.) T. Schott (Lesage, 4-4), 1:4 (14.) Gwozdz (Dieckmann), 1:5 (16.) Thiel (T. Schott, M. Schott), 1:6 (18.) Peisker (Vollbrecht), 1:7 (20.) Thiel (T. Schott, M. Schott), 1:8 (25.) M. Schott (Lesage), 1:9 (26.) Spazier (Baldys, Schmitz), 1:10 (27.) M. Schott (Vollbrecht), 1:11 (32.) Baldys, 1:12 (39.) Spazier (Vollbrecht, 5-4), 1:13 (40.) Heuvens (Köhler), 1:14 (45.) Heuvens (Schmitz, 5-4). Strafen: Gelsenkirchen 22, Dinslaken 24.
Tokarev neu im Schwarm
Rostock, 25. September Wie am Rande des Punktspiels der Rostock Piranhas gegen die SG Niesky/Weißwasser bekannt wurde, verstärkt Oleg Tokarev ab sofort die Verteidigung der Piranhas. Der 26-jährige Russe ist im Besitz eines deutschen Passes und begann seine Eishockeykarriere in Deutschland bei den Kölner Junghaien. Mit dem Nachwuchsteam des DEL-Clubs machte Tokarev bereits Bekanntschaft mit dem Rostocker Eishockey: In der Saison 2000/01 bestritten beide Teams gemeinsam die Regionalliga-Endrunde, wo es zu zwei Begegnungen zwischen den Teams kam. Über einige Zwischenstationen in der Regionalliga NRW kam Tokarev in der Saison 2004/05 zum SC Mittelrhein-Neuwied in die Oberliga, für die er zwei Jahre lang spielte. In der abgelaufenen Saison kam Tokarev bei 43 Einsätzen für die Bären auf ein Tor und fünf Assists. Tokarev trainierte in der vergangenen Woche bereits mit dem Team und erhielt am Freitag beim Testspiel in Herne das erste Mal Eiszeit für die Piranhas. Tokarev ist ab sofort spielberechtigt und könnte kommenden Freitag beim Auswärtsspiel der Piranhas bei den Black Dragons Erfurt sein Punktspieldebüt geben.
Bad
Nauheim, 25. September
Zwei Mal traten die Roten
Teufel Bad Nauheim am vergangenen Wochenende zuhause gegen Favoriten auf den
Oberliga-Aufstieg an: am Freitag unterlag man im Rückspiel gegen den NRW-Meister
Neusser EV mit 3:5 (1:0, 2:3, 0:2), zwei Tage später konnte man gegen den ESV
Hügelsheim aus der Baden-Württemberg-Liga einen 5:4 (0:0, 2:2, 3:2)-Erfolg
feiern. In einem von zahlreichen Strafzeiten geprägten Spiel legten die
Gastgeber, bei denen erstmals Dominik Schmitt im Angriff zum Einsatz kam, am
Freitagabend gegen Neuss sogar auf 2:0 (Torschützen Flemming und Saulite) vor,
ehe die Rheinstädter das Ergebnis im Mitteldrittel auf 2:3 drehen konnten.
Bezeichnend war, dass lediglich der 2:1-Anschlusstreffer der Neusser bei
numerischem Gleichstand fiel, alle anderen Tore passierten mit Akteuren auf der
Strafbank. So auch der 3:3-Ausgleich durch Barta in der 33.Minute, als Jens
Fischer bereits zum Duschen in der Kabine war. Der Verteidiger erhielt nach
einer angeblichen Tätlichkeit gegen den Schiedsrichter eine Matchstrafe und
dürfte somit länger gesperrt werden. Dadurch stand RT-Coach Michael Eckert nur
noch ein nomineller Verteidiger zur Verfügung, was die Gäste im Schlussabschnitt
clever nutzten. Auch ohne Boris Fuchs, der Bruder des Neusser Trainers verlor
Ende des Mitteldrittels einen Fingernagel und musste behandelt werden,
markierten die Gäste zwei weitere Tore gegen ausgepumpte Teufel, so dass sie
diesen Erfolg mit nach Hause nehmen konnten. Tore: 1:0 (17:04) Jeßberger
(Schmitt, Knihs, 3-4), 2:0 (22:50) Saulite (Knihs, Simon, 4-5), 2:1 (23:58)
Klauck (Kozhevnikov), 2:2 (25:25) Fuchs (Rejhon, Reisinger, 4-4), 2:3 (29:17)
Sassen (Hatterscheid, 4-4), 3:3 (32:00) Barta (Sandström, Knihs, 4-4), 3:4
(43:07) Kozhevnikov (Köhler, Geisler, 5-4), 3:5 (46:57) Rejhon (Hatterscheid,
Reisinger). Strafen: Bad Nauheim 26 + Matchstrafe (Fischer), Neuss 38 + 10 (Kozhevnikov).
Zuschauer: 250.
Die Defensive war am Sonntagabend gegen Hügelsheim von Beginn an das Sorgenkind,
denn nach der Sperre gegen Jens Fischer und den verletzungsbedingten Ausfällen
von Marcel Patejdl (Rücken), Lars-Arne Slota (Kreuzband) sowie Marcel Greb
(Infektion) stand mit Pascal Jessberger nur noch ein nomineller Verteidiger zur
Verfügung. Neben Barta mussten somit auch Matthias Simon, Christoffer Hurtik und
Alexander Müller hinten aushelfen, im Tor kam Sebastian Gault zum Zuge. Aber
auch die Gäste hatten in ihrem ersten Saisonspiel einige Personalsorgen, so
waren die beiden kanadischen Neuzugänge, Routinier Frantisek Frosch, Steve Pepin
sowie Philip Thimm nicht mit von der Partie, so dass gerade mal 13 Feldspieler
auf dem Bogen standen. Die Partie begann mit einem Paukenschlag: nach nur 29
Sekunden und einem Schuss von Hügelsheims Kapitän Apelt sprang die Scheibe vom
Innengestänge wieder aus dem Tor heraus. Die Unparteiischen gaben den
vermeintlichen Treffer jedoch nicht, aber auch unter den Zuschauern herrschte
keine einhellige Meinung, ob der Puck die Linie überschritten hatte oder nicht.
Hügelsheim ging bis zur 47. Minute dreimal in Führung. In den letzten sieben
Minuten drehten die Nauheimer das Spiel aber doch noch. Tore: 0:1 (24:22) Mader
(Bartholomä, 5-4), 1:1 (26:57) Schmitt (Barta, Simon), 1:2 (33:09) Weixler
(Obermann, 5-4), 2:2 (36:29) Barta, 2:3 (46:01) Tilgner (Bartholomä), 3:3
(53:08) Knihs (Barta), 4:3 (54:23) Barta (Knihs), 5:3 (59:26) Saulite (ENG), 5:4
(59:59) Mauderer (Frick, Karpenko). Strafen: Bad Nauheim 18 + 10 (Willkom),
Hügelsheim 18. Zuschauer: 250.
Am Rande der beiden Wochenendpartien konnte der Vorstand der Roten Teufel
vermelden, dass David-Lee Paton ab sofort die neue Nummer eins im Tor der
Kurstädter sein wird. Der 21-Jährige hat den Vorzug vor Ingo Schwarz bekommen,
der dennoch auch weiterhin mit dem Team trainieren wird. Darüber hinaus wurde
die Gastspiellizenz des Finnen Ilkka Sandström um zwei Wochen verlängert. Nicht
nach Bad Nauheim wiederkommen wird hingegen Dominik Schmitt. Der Stürmer konnte
Trainer Michael Eckert am Wochenende nicht überzeugen und wird somit zu seinem
Stammverein REV Bremerhaven zurückkehren.
Berlin, 25. September Mit einem 5:3-Sieg gewann der ECC Preussen Juniors Berlin das Derby gegen den Lokalrivalen FASS Berlin. ihr Auswärtsspiel gegen den Lokalrivalen F.A.S.S. Berlin in eigener Halle gewinnen. In 5:3-Überzahl ging FASS durch Neale Schönfeld in Führung. Danach entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem die beiden Goalies Stefan Leibrandt (Preussen) und Tobias John (FASS) im Mittelpunkt standen. Kurz vor Drittelende markierte Michael Henk dennoch den Ausgleich für den ECC. Im zweiten Drittel sorgten Sebastian Grundmann und erneut Henk für die 3:1-Führung der Preussen. Zwar verkürzte Doug Murray auf 2:3, doch Henk mit seinem dritten Treffer sorgten für die erneute Zwei-Tore-Führung. Dem erneuten Anschluss der Akademiker im Schlussabschnitt durch Marc Fritschken per Penalty ließ wieder Michal Henk den Siegtreffer folgen. Tore: 1:0 (3:28) Schönfeld (Rentzsch), 1:1 (19:16) Henk (Werner, Reuter), 2:1 (20:57) Grundmann (Struck, Petters), 3:1 (26:58) Henk (Hurbanek), 3:2 (32:23) Murray (Rentzsch, Schönfeld), 4.2 (32:51) Henk (Werner), 4:3 (45:18) Fritschken (Penalty), 5:3 (51:18) Henk (Hurbanek).
Noch ohne Punkte
Bergisch Gladbach, 25. September Nach dem ersten Regionalliga-Wochenende stehen die Realstars aus Bergisch Gladbach noch ohne Punkt da. Im Auftaktspiel setzte es am Samstag vor 136 Zuschauern in der heimischen Eissporthalle an der Saaler Mühle eine 2:6 (1:4, 1:1, 0:1)-Niederlage gegen den ESC Trier. Schon nach dem ersten Drittel war das Spiel entschieden. Den Trierer Führungstreffer durch Anton Bauer konnte Björn Langer zwar kurze Zeit später noch ausgleichen, doch durch einen weiteren Treffer von Bauer sowie Toren durch Jeffrey Golby und Daniel Sonnack zogen die Huskys noch im ersten Drittel auf 4:1 davon. Zwar gelang Daniel Pering im zweiten Drittel der Anschluss, doch konnte Stefan Tschammer zehn Minuten später den alten Abstand wieder herstellen. Im Schlussabschnitt war dem ESV Bergisch Gladbach kein Torerfolg mehr vergönnt, dafür setzte Jeffrey Golby mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt. Bereits am nächsten Tag ging es nach Iserlohn zu den Wild Roosters. Der 1b des Iserlohner EC unterlagen die Realstars mit 2:8. Vor den schweren Auswärtsspielen in Dortmund am Sonntag, 1. Oktober, um 19 Uhr und Herne am Freitag, 6. Oktober, um 20 Uhr stehen die Realstars mit null Punkten und 4:14 Toren auf dem zehnten Tabellenplatz der Regionalliga NRW. ESV Bergisch Gladbach - ESC Trier 2:6 (1:4, 1:1, 0:1): Tore: 0:1 (7:08) Bauer (Tschanner), 1:1 (8:39) Langer (Warda, Ansorge), 1:2 (9:56) Bauer (Hamann, Barth), 1:3 (14:43) Golby, 1:4 (15:28) Sonnack (Blasius, Joosten), 2:4 (25:13) Pering (M. Blumenhofen, Langer), 2:5 (35:22) Tschammer (Bauer, Golby), 2:6 (49:54) Golby (Bauer). Strafen: Bergisch Gladbach 26, Trier 26. Zuschauer: 136.
Unna, 25. September Am Sonntag unterlag der Königsborner JEC beim EHC Troisdorf mit 2:5 (0:2, 1:1, 1:2). Nachdem die Hausherren bereits am Freitag gegen Dinslaken mit 4:3 gewonnen hatten, rechnete man sich gegen die Bulldogs einen deutlichen Sieg aus. Doch die 125 Zuschauer sahen von Beginn an zerfahrenes Spiel. Zwei Überzahltore brachten die Troisdorfer im ersten Drittel in Führung. Nur acht Sekunden nach dem ersten Bully des zweiten Drittels erhöhte der EHC Troisdorf sogar auf 3:0. Doch der KJEC ließ sich nicht hängen und kämpfte weiter. In der 35. Minute erkämpfte sich Sebastian Riede die Scheibe hinter dem Troisdorfer Gehäuse und passte auf den vor dem Tor lauernden Tim Linke, der in Unterzahl zum 1:3-Anschluss traf. Im letzten Spielabschnitt präsentierten sich die Königsborner sogar feldüberlegen. Der Druck blieb hoch, der Anschlusstreffer sollte unbedingt her. Nach 43 Minuten gelang er durch Michael Sasse. Nun war der KJEC dem Ausgleich näher als Troisdorf dem 4:2. Zwei Riesenchancen konnten auf KJEC-Seite nicht genutzt werden. Doch erneut in Überzahl sorgte Troisdorf für die Entscheidung. Das nächste Heimspiel bestreiten die Bulldogs am Freitag, 29. Oktober um 20 Uhr gegen den ESC Trier.
Huskys starten mit Sieg
Trier, 25. September Viktor Proskurjakov konnte mit seinem ESC Trier zufrieden sein. Dem 13:5 (3:2, 6:1, 4:2)-Erfolg im letzten Testspiel gegen den EHC Zweibrücken durch Tore von Golby (4), Bauer (3), Hähnel (2), Barth, Sandau, Tschammer und Hamann bei Gegentreffern von Anken, Welsing, Reichelt, Hartfelder und Machura folgte ein 6:2 (4:1,1:1,1:0)-Auswärtssieg im ersten Meisterschaftsspiel in der Regionalliga NRW. Druckvoll drängten die Huskys den Gladbachern ihr Spiel auf. In der achten Spielminute traf Anton Bauer zum verdienten 1:0. Fast im Gegenzug kamen die heimischen Realstars zum Ausgleich. Björn Langer überwand Philippe Lepage. Davon unbeeindruckt spielten die Huskys weiter und gingen durch den zweiten Treffer von Anton Bauer (10.) mit 2:1 in Führung. Neuzugang Jeffrey Golby (15.) und Daniel Sonnack (16.) erhöhten für die Huskys zum verdienten 4:1. Stefan Tschammer im Mittelabschnitt und Jeffrey Golby im letzten Drittel sorgten mit ihren weiteren Toren zum 6:2-Endstand für Jubel bei den rund 100 mitgereisten Fans. Tore: 0:1 (7:08) Bauer (Tschanner), 1:1 (8:39) Langer (Warda, Ansorge), 1:2 (9:56) Bauer (Hamann, Barth), 1:3 (14:43) Golby, 1:4 (15:28) Sonnack (Blasius, Joosten), 2:4 (25:13) Pering (M. Blumenhofen, Langer), 2:5 (35:22) Tschammer (Bauer, Golby), 2:6 (49:54) Golby (Bauer). Strafen: Bergisch Gladbach 26, Trier 26. Zuschauer: 136.
Mellendorf, 25. September Vor knapp 200 Zuschauern besiegten die Wedemark Farmers den Rostocker EC 1b im ersten Punktspiel der Verbandsliga Nordost in einer spannenden Begegnung mit 6:5 (4:1, 1:3, 1:1). Beide Teams traten mit nur zwei Reihen an, die Farmers sorgten in einem starken ersten Drittel aber durch Tore von Sven Hoppe (2), Daniel Soriano und Ingo Schrader für eine komfortable und verdiente 4:1-Führung. Jan Kammeyer sorgte zu Beginn des zweiten Abschnitts für das 5:1. Im weiteren Spielverlauf schlichen sich einige Konzentrationsschwächen ein, die dazu führten, dass die Rostocker noch einmal auf 4:5 herankamen, so dass den Fans ein spannendes letztes Drittel geboten wurde, in dem die Farmers erst auf 6:4 durch Matthias Ballach erhöhten, ehe den Gästen der erneute Anschlusstreffer gelang. Die Gäste riskierten zum Schluss alles und nahmen nach einer Auszeit den Torhüter vom Eis, aber die Farmers konnten ihre Führung bis zur Schlusssirene retten und letztlich verdient drei Punkte einfahren. Am kommenden Samstag geht es für die Farmers mit einem Freundschaftsspiel gegen die Celler Oilers weiter. Im Rahmen dieses Spiels möchten die Farmers sich ihren Fans vorstellen. Der Eintritt ist an diesem Abend frei. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.
Zok wechselt nach Schalke
Gelsenkirchen, 25. September Kurz vor dem Meisterschaftsauftakt in der Landesliga NRW hat der EHC Gelsenkirchen mit dem 25-jährigen Irenäus Zok einen weiteren Stürmer verpflichtet. Irenäus Zok wurde im polnischen Kattowitz geboren, bevor er das Eishockeyspielen beim ESC Moskitos Essen erlernte. Noch im Juniorenalter wechselte Zok zum EHC Dortmund, für die er in der Juniorenmannschaft sowie in der Regionalliga spielte. Zuletzt stürmte Zok für die Dinslakener Kobras in der Regionalliga.
Eine Nummer zu groß
Neuss, 25. September Wie befürchtet erwies sich die Herner EG im ersten Spitzenspiel der Regionalliga NRW als eine Nummer zu groß für den Neusser EV. Der musste sich damit zufrieden geben, eine noch deutlichere Niederlage als das 5:9 (2:5, 2:3, 1:1) verhindert zu haben. Durch die derzeitige Verletzungsmisere, die während des Spiels auch noch Ralf Reisinger traf, war einfach gegen stark aufspielende Herner nicht mehr drin. Bereits in den ersten Minuten wurde deutlich, dass diese Partie für den NEV zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt gekommen war. Die vor Spielfreude sprühenden Herner setzten ihren Gegner mächtig unter Druck, der sich durch einige Strafzeiten noch weiter verstärkte. Nachdem Dennis Kohl mit mehreren Glanztaten einen frühzeitigen Rückstand verhindern konnte, gingen die Gäste durch einen Doppelschlag von Jablonski und Berger in der neunten bzw. zwölften Minute verdientermaßen in Führung. Daniel Hatterscheids Anschlusstreffer konnte nicht verbergen, dass die Stürmer im ersten Drittel nur selten in der Lage waren, die Defensivabteilung zu entlasten. Die logische Folge war ein fast lupenreiner Hattrick von Milan Vanek, der nur von Ralf Reisingers zwischenzeitlichem 2:4 unterbrochen wurde. Eben dieser Ralf Reisinger musste nach dem ersten Abschnitt passen, da er einen Schuss auf den Knöchel bekommen hatte. Als wären die Neusser Sorgen nicht schon groß genug, so lief zu Beginn des zweiten Drittels alles auf ein Debakel hinaus. Als Matthias Baldys und Pavel Mann auf 2:7 erhöhten, waren gerade mal 23 Minuten gespielt. Der in der Folgezeit aufziehende Nebel sorgte für eine willkommene Ruhepause, denn das Schiedsrichterduo ließ beide Teams einige Runden auf dem Eis drehen, um für bessere Sicht zu sorgen. Mit Erfolg, denn anschließend hatten die NEV-Cracks mehr Durchblick. Während es den Neussern nun gelang, Strafzeiten zu vermeiden, mussten die Gäste auf dem Sünderbänkchen Platz nehmen. Der NEV nutzte dies aus und kam durch Evgenij Kozhevnikov und Lutz Klauck plötzlich auf 4:7 heran. Die auf Herner Seite aufkommende Nervosität hielt jedoch nicht allzu lange an, denn Robert Cavanagh sorgte mit einem abgefälschten Schuss in der 40. Minute für klare Verhältnisse. Zu Beginn der letzten 20 Minuten fand das muntere Scheibenschießen seine Fortsetzung. Darius Czerwiec baute die Führung weiter aus, Gilbert Schröder konterte postwendend mit dem 5:9. In der Folgezeit beschränkten sich die Gäste überwiegend auf die Verwaltung ihres sicheren Vorsprungs, während Neuss einige Gelegenheiten zur Ergebniskorrektur ausließ. Fazit: Mehr war unter diesen Umständen nicht drin. Ein Sonderlob verdiente sich auf Neusser Seite Boris Fuchs, der trotz starker Schmerzen auflief und 60 Minuten durchhielt. Wie schlimm die Verletzung von Ralf Reisinger ist, steht derzeit noch nicht fest. Eine starke Prellung am Knöchel ist auf jeden Fall vorhanden. Bleibt zu hoffen, dass sich das Neusser Lazarett schnell lichten wird. Tore: 0:1 (9:17) Jablonski (Czerwiec, Baldys/5-3), 0:2 (11:51) Berger (Cavanagh, Adolfs), 1:2 (14:06) Hatterscheid (Jedamzik, Reisinger/5-4), 1:3 (14:35) Vanek (Pelzer), 1:4 (16:41) Vanek (McNevan/5-4), 2:4 (17:36) Reisinger (Jedamzik, Hatterscheid), 2:5 (19:42) Vanek (McNevan), 2:6 (21:14) Baldys (Czerwiec), 2:7 (22:40) Mann (5-4), 3:7 (30:47) Kozhevnikov (Rottluff/5-3), 4:7 (33:30) Klauck (Sassen, Jedamzik/5-4), 4:8 (39:09) Cavanagh (Bläsche, Adolfs), 4:9 (43:05) Czerwiec (Jasik, Baldys/5-4), 5:9 (44:39) Schröder (Jedamzik). Strafen: Neuss 18, Herne 16. Zuschauer: 495.
Gelungener Einstand von Hesmert und Simon - Esche kommt
Iserlohn, 25. September Sowohl Daniel Hesmert als auch Robert Simon feierten einen gelungenen Einstand beim Saisondebüt am Sonntagabend der Wild Roosters. Die 1b-Mannschaft des Iserlohner EC besiegte in der Regionalliga NRW den ESV Bergisch Gladbach mit 8:2 (3:1, 3:0, 2:1). Sie unterstützten die „jungen Wilden“ immer wieder gut im Spielaufbau und setzten die schnellen Stürmer gut in Szene. Von dem Drang nach vorne profitierten an diesem Abend maßgeblich die Iserlohner Verteidiger. Fünf der acht Treffer erzielten die Defender. Im ersten Spielabschnitt hatte das Team von Andreas Pokorny ein leichtes Übergewicht und ging durch die Tore von Pütz, Schnieder und Buchwitz in Front. Im zweiten Drittel drehten die Iserlohner dann mächtig auf und zogen auf 6:1 davon. In der 41. Minute wurde Pütz dann bei doppelter Unterzahl mustergültig von den Beinen geholt: Penalty. Der Verteidiger verwandelte selber. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war das Match entschieden. Der zweite Treffer von Patrick Mylius besiegelte dann den auch in dieser Höhe verdienten Auftaktsieg der Wild Roosters. Am Freitag tritt die 1b erstmals auswärts zum Punktspiel in Grefrath an. Auch Stürmer Jens Esche wird dann wieder an Bord sein, der seinen Rücktritt vom Rücktritt erklärte. Am Sonntag findet das nächste Heimspiel gegen den ESC Trier statt. Dann gibt es ein Wiedersehen mit dem Ex-1b-Spieler Viktor Proskurjakov, der als Trainer nach Trier wechselte. Erstes Bully ist um 19.45 Uhr. Strafen: Iserlohn 26 +10 (Kracht) +10 (Brinker), Bergisch Gladbach 24.
Dynamite bezwingen Bulldogs
Troisdorf, 25. September Einen 5:2 (2:0, 1:1, 2:1)-Sieg verbuchte der EHC Troisdorf in der Regionalliga NRW gegen den Königsborner JEC. Die Hausherren konnten sich zwar von Beginn an gut in Szene setzen, jedoch fehlte die nötige Genauigkeit im Abschluss. So dauerte es bis in die 13. Spielminute, ehe der Führungstreffer fiel. Torschütze war Thomas Sülzner im Powerplay. Auch den zweiten Treffer in diesem Drittel konnten die Troisdorfer in Überzahl erzielen. Bei Fünf gegen Drei war es erneut Sülzner, der von der Vorarbeit von Matthias Rötters und Bernd Deske profitierte. Der zweiten Spielabschnitt hatte noch nicht ganz begonnen, da netzte nach nur acht Sekunden Andreas Czaika für die Dynamite zum 3:0 ein. Dann jedoch kamen die Gäste auf, die in der 35. Minute durch Tim Linke zum 1:3-Anschlusstreffer kamen. In der 43. Minute verkürzte Michael Sasse sogar auf 2:3 – und die Unnaer waren wieder im Spiel. Doch der EHC agierte danach wieder konzentrierter. So legte Thomas Sülzner mit seinem dritten Treffer (46.) das 4:2 nach. In der 59. Minute markierte Maximilian Witting den Endstand. In der 51. Minute kassierte Troisdorfs Claudiu Muntean wegen eines Kniechecks eine Spieldauerstrafe. Am Freitag treten die Dynamite um 20 Uhr in Solingen beim EC Bergisch Land an. Am Sonntag geht es um 18 Uhr mit dem Heimspiel gegen den Grefrather EC weiter. Tore: 1:0 (13.) Thomas Sülzner (Daniel Lehmann/5-4), 2:0 (15.) Thomas Sülzner (Bernd Deske, Matthias Rötters/5-3), 3:0 (21.) Andreas Czaika, 3:1 (35.) Tim Linke (Sebastin Riede/4-4), 3:2 (43.) Michael Sasse, 4:2 (46.) Thomas Sülzner (Daniel Lehmann, Kai Kühlem/5-4), 5:2 (59.) Maximilian Witting (Daniel Lehmann, Christoph Jahns). Strafen: Troisdorf 32 + 10 (Henrik Isselhorst) + 10 Alexander Bill + 5 + Spieldauer (Claudiu Muntean), Königsborn 34 + 10 (Werner Heinrich). Zuschauer: 170.
Punktloser Saisonauftakt
Berlin, 25. September Null Punkte aus zwei Spielen lautet die wenig erfolgreiche Bilanz von FASS Berlin am ersten Saisonwochenende in der Regionalliga Nordost. Dabei hatte man sich gerade auch von den Neuverpflichtungen Murray und Schönfeld und gegen Gegner wie dem Lokalrivalen ECC Preussen und der neugegründeten SG Tornado Niesky/Jungfüchse Weißwasser sicherlich mehr versprochen. Aber bereits beim Auftaktspiel in Weißwasser das alte Problem der Akademiker: Während die Gastgeber personell aus dem Vollen schöpfen und mit vier gut besetzten Blöcken inklusive der fünf Förderlizenzspieler aus dem Zweitligateam der Lausitzer Füchse spielen konnten, traten die Berliner ohne sechs wichtige Akteure an: Doug Murray, Nicolai Tittus, Andres Dimbat, Markus Paulick, Jules Marowski und Thomas Leibrandt. Einen Einstand nach Maß feierten dagegen die Neuzugänge Neale Schönfeld und Nils Watzke mit je einem Tor und einer Vorlage. So unterlegen wie das 2:5 (1:2, 1:3, 0:0) vermuten lässt, waren sie im insgesamt temporeichen und engagierten Spiel aber keineswegs. Beim ersten von insgesamt sechs Derbys gegen den Lokalrivalen ECC Preussen Juniors Berlin sah es dann trotz Doug Murray und Jules Marowski auch nicht viel besser aus. Mit 3:5 (1:1, 1:3, 1:1) unterlag FASS dem ECC, der die mit Ablauf des noch guten ersten Drittels vermehrt auftretenden Fehler eiskalt ausnutze. Obwohl insbesondere die erste Reihe um Murray, Schönfeld, Thielsch, Watzke und Rentzsch positive Akzente setzte und auch für zwei schön herausgespielte Tore verantwortlich war (Schönfeld, 4.; Murray, 33.), hatte man ähnliche Probleme wie am Freitag. Nach dem Anschlusstreffer der Preussen kurz vor Drittelende und dem schnellen Führungstreffer kurz nach Wiederbeginn war bei den Akademikern die Luft raus, sie fanden nur noch phasenweise ins Spiel, ließen den Charlottenburgern und insbesondere der ersten Reihe um Michael Henk (vier Tore!) zu viel Raum. Durch einen verwandelten Penalty von Marc Fritschken (46.) konnten die Weddinger zwar kurzzeitig auf 3:4 verkürzen, scheiterten in der Folge aber an sich selbst und am gut aufgelegten Stefan Leibrandt im ECC-Gehäuse. Stockfehler, mangelhaftes Zuspiel und vergebene Torchancen: Das Wochenende hat deutlich gezeigt, dass den Akademikern noch die Spielpraxis fehlt – sowohl miteinander als auch gegen andere.
Kantersieg zum Abschluss
Leipzig, 25. September Mit einem deutlichen 18:3 (6:0, 6:1, 6:2) gegen den Bayernligisten EV Pegnitz beendeten die Blue Lions Leipzig am vergangenen Samstag die Vorbereitung auf die anstehende Regionalligasaison. In einer einseitigen Partie, erzielten vor 322 Zuschauern Esbjörn Hofverberg (3), Florian Eichelkraut (3), Patrick Czajka (3), Timo Basse (3), Daniel Bartell (2), Patrick Weigant (2), Hendrik Bärschneider und Bastian Geistler die Tore für die Messestädter. Ernst wird es für die Blue Lions dann am kommenden Freitag um 19:30 Uhr im Erika-Hess-Stadion zum Ligaauftakt gegen FASS Berlin. Das erste Pflichtheimspiel gibt es zwei Tage drauf, am Sonntag um 17 Uhr in der MH 6 gegen die Spielgemeinschaft Niesky/Weißwasser. (Quelle: www.eishockey-leipzig.de)
Starker Auftritt im letzten Test
Erfurt, 25. September Im letzten Testspiel drehten die Black Dragons Erfurt auf und besiegten den Bayernliga-Aufsteiger ERV Schweinfurt deutlich mit 8:1. Deutlich disziplinierter als zuvor am Freitag agierte die Belitz-Truppe von Beginn an, war das doch der große Erfurter Schwachpunkt im Hinspiel. Bereits in der 15. Spielminute belohnte Oliver Otte sein Team mit der 1:0-Führung. Für einen weiteren Knackpunkt in den Reihen der Schweinfurter sorgte Florian Müller, indem er in der 18. Spielminute auf 2:0 erhöhte. Wenige Sekunden später stellte Dusan Halloun den 3:0-Pausenstand her. Nach der Pause spielten die Drachen weiter beherzt auf, erarbeiteten sich ihre Chancen, sodass Oliver Otte in der 37. Spielminute den Vorsprung auf 4:0 ausbaute. Und bereits zwei Minuten später erhöhte Sven Johannhardt auf 5:0. So ging es im Schlussabschnitt weiter. Oliver Otte kam in der 42. Minute beim 6:0 zu seinem Hattrick. Dem Ehrentreffer durch Maximilian Schneider folgten vor 600 Zuschauern zwei weitere Erfurter Tore durch Tim Donnelly und John Noob.
Blizzards schlagen den Regionalliga-Meister
Herne, 25. September Die Revanche ist geglückt. In der vergangenen Saison musste die Herner EG dem Neusser EV noch den Vortritt bei der Vergabe des Meistertitels in der Regionalliga NRW. Beim ersten Aufeinandertreffen der Saison 2006/2007gewannen die Blizzards am Neusser Südpark mit 9:5. Mark Jablonski und Patrick Berger brachten die HEG zügig mit 2:0 in Führung. Dem ersten Neusser Tor folgte noch vor der ersten Pause ein Hattrick von Milan Vanek, so dass die Herner bei einem weiteren Gegentreffer bereits nach 20 Minuten mit 5:2 führten. Matthias Baldys und Pavel Mann erhöhten im zweiten Drittel auf 7:2. Neuss kam noch einmal auf 4:7 heran, doch Bob Cavanagh sorgte wieder für einen beruhigenden Vier-Tore-Vorsprung. Dem fünften Tor ließ Darius Czerwiec zwei Minuten vor Schluss den 9:5-Endstand folgen. Am Freitag erwarten die Blizzards um 20 Uhr die Black Devils Niederrhein aus Moers.
Auftakt nach Maß
Dortmund, 25. September Mit der erhofften erfolgreichen Meisterschaftspremiere startete der EHC Dortmund in seine Jubiläumssaison und besiegte auf eigenem Eis den Grefrather EC mit 4:0 (3:0, 1:0, 0:0). Allerdings mussten sich die Elche den Sieg hart erkämpfen, den die Niers Panther von der niederländischen Grenze waren der erwartet starke Gegner. Ausschlaggebend für den Auftakt nach Maß waren ein Plus im spielerischen Bereich und in der Chancenverwertung, vor allem bei Überzahl, denn alle vier Treffer fielen bei numerischer Überlegenheit des EHC. Vor allem der erste Spielabschnitt stand gemessen an dem frühen Zeitpunkt der Saison schon auf gutem Niveau, denn beide Mannschaften starteten kampfbetont und lieferten sich einen intensiven Schlagabtausch. Dabei zeigten die Gäste mit ihren vielen jungen Talenten das erwartet laufstarke Spiel und machten damit deutlich, welch schwere Aufgabe den Elchen bevorstand. So musste EHC-Keeper Frank Pribil bereits in der siebten Minute zum ersten Mal sein Können zeigen - und der Goalie war auch im weiteren Verlauf der Partie ein großer Rückhalt. Während die Elche bereits in der vierten Minute ihre erste Strafzeit kassierten, kamen die Grefrather in der Folgezeit mit der konsequenten Regelauslegung der Schiedsrichter immer weniger zurecht. Dies nutzte der EHC aus, denn der stark spielende Kapitän Eric Daniels markierte in der 14. Minute im Nachschuss die 1:0-Führung. Ein „Hammer“ von Igor Furda zwei Minuten vor der ersten Drittelpause sowie eine verdeckte Aktion von Carsten Plate 54 Sekunden später brachten die Elche mit 3:0 in Front. Im zweiten Drittel dauerte es recht lange, bis sich wieder der Spielfluss der ersten 20 Minuten einstellte. Beide Teams schenkten sich nichts, aber zu selten waren beide Teams komplett auf dem Eis. Zwei guten Chancen von Jan Baron und Eric Daniels standen weitere gute Paraden von Frank Pribil gegenüber. In der 36. Minute musste er sogar bei einem Unterzahl-Break der Gäste klären, eine halbe Minute später erzielte Eric Daniels dann erneut im Nachschuss das erlösende 4:0. Das nächste Spiel der Elche findet am kommenden Sonntag statt, dann wird um 19 Uhr mit dem ESV Bergisch Gladbach der Dortmunder Angstgegner an der Strobelallee erwartet. Die Real Stars von der Saaler Mühle waren in der letzten Spielzeit der einzige Gegner, gegen den der EHC keine Punkte holte.
Grefrath verliert bei den Elchen mit 0:4
Grefrath, 25. September Keine 48 Stunden nach dem 14:2-Sieg gegen den GSC Moers trat der Grefrather EC zum ersten großen Kräftemessen beim Aufstiegsaspiranten EHC Dortmund an. Die Nierspanther wollten dem Gegner zeigen, dass man um die Aufstiegsplätze ebenfalls mitspielen will und begannen druckvoll. Allerdings war es der Dortmunder Goalie Frank Pribil, der seine Mannschaft mit tollen Reflexen und Paraden in den ersten zehn Minuten im Spiel hielt. Danach wurde der EHC stärker und ging in der 14. Minute in Führung. Viele Überzahlsituationen – seit dieser Saison gilt die Null-Toleranz-Regelauslegung ja auch in den Landesverbänden – brachten den Dortmundern eine 3:0-Pausenführung. Im zweiten Spieldrittel versuchten die Panther noch einmal ins Spiel zurückzukommen, jedoch endeten diese Anstrengungen meist in einer Zwei-Minuten-Strafe. Zu allem Überfluss kassierte dann auch noch Sascha Schmetz eine zehnminütige Disziplinarstrafe. In der 38. Spielminute erzielte der EHC Dortmund den 4:0-Endstand – wiederum während einer Powerplaysituation. Strafen: Dortmund 14, Grefrath 22 + 10 (Schmetz).
Meister gegen Aufsteiger
Rostock, 25. September Im zweiten Punktspiel der Regionalliga Nordost gelang den Rostock Piranhas der zweite deutliche Sieg. Die SG Niesky/Weißwasser, Aufsteiger aus der Verbandsliga, die ohne ihren „Tschechenblock“ in Rostock angereist war, konnte nur im ersten Drittel einigermaßen mit dem Meister mithalten. Am Ende stand ein 11:2 (2:0, 5:1, 4:1)-Sieg der Gastgeber. Zu Beginn des Spiels versuchte die hauptsächlich aus U23-Spielern bestehende SG ihr Glück mit Distanzschüssen, doch die wurden alle eine sichere Beute des gewohnt souverän agierenden Piranhas-Keepers Branislav Hippik. Als Marc Garthe sich mit einem schönen Solo auf der linken Seite durchsetzte, konnte Oliver Werlich im Tor der SG seinen Schuss zwar noch abwehren, den Abpraller aber stocherte Garthe im Fallen zum völlig freistehenden Christian Herrmann hinüber, der keine Mühe hatte, den Puck ins leere Tor zu schieben. In Überzahl gelang den Piranhas durch Jan Michalek zwar das 2:0, doch ein Spielfluss, wie man ihn von der Meistermannschaft aus der letzten Saison gewohnt war, wollte nicht aufkommen. Das änderte sich im zweiten Drittel. Mit einem Doppelschlag zu Beginn des Drittels stellte Neuzugang Petr Hruby die Weichen klar auf Sieg für die Piranhas. Mit der sicheren Führung im Rücken stellte sich auch zusehends Spielsicherheit bei den Piranhas ein, bei denen zwar noch nicht alles wie gewünscht klappte, die nun aber regelmäßig zu Torerfolgen kamen. Nach dem 5:0 durch Stratmann genau zur Hälfte des Spiels wechselte die SG ihren Goalie. Für Werlich hütete jetzt die einzige Frau in der Regionalliga, Ivonne Schröder, die mit Applaus vom Rostocker Publikum empfangen wurde, den Kasten der SG. Allerdings war auch sie gegen Herrmann, der einen Abpraller an ihren Schonern vorbei ins Tor schob, und gegen einen Schuss von Christian Franz, den Jan Michalek kurz vor dem Torraum noch abfälschte, machtlos. Bei einem der wenigen Gegenangriffe der SG, die in der Mehrzahl schon in der neutralen Zone abgefangen wurden, gelang Jens Schwabe durch einen schönen Rückhandschuss ins lange Eck das 7:1. Im Schlussdrittel setzte sich das muntere Toreschießen seitens der Piranhas fort. Bereits nach wenigen Sekunden markierte Hruby mit seinem dritten Treffer das 8:1. In einer 5:3-Überzahl setzte die SG das Piranhas-Gehäuse mächtig unter Druck, doch mehr als zwei Pfostenschüsse wollten vorerst nicht rausspringen. Kurz nach Ablauf der ersten Strafe gegen die Piranhas traf René Michalek aus einem Gewühl vor dem Torraum heraus zum 8:2. Fortan aber waren es nur noch die Piranhas, die zum Torerfolg kamen. Stratmann, Blaha und zum vierten Mal Hruby stellten den auch in dieser Höhe in einem eher mittelmäßigem Regionalligaspiel verdienten Endstand von 11:2 her. Wollen die Piranhas auch am kommenden Freitag in Erfurt gegen die Black Dragons zu einem Punkterfolg kommen, müssen sie noch um einiges zulegen. Tore: 1:0 Herrmann (6.), 2:0 Michalek, J. (13.), 3:0 Hruby (25.), 4:0 Hruby (26.), 5:0 Stratmann (30.), 6:0 Herrmann (34.), 7:0 Michalek, J. (38.), 7:1 Schwabe (39.), 8:1 Hruby (41.), 8:2 Michalek, R. (48.), 9:2 Stratmann (49.), 10:2 Blaha (50.), 11:2 Hruby (55.). Strafen: Rostock 22, Niesky/Weißwasser 30+10 (Rösler). Zuschauer: 1484.
Mühevoller Sieg im letzten Vorbereitungsspiel
Schönheide, 25. September Nachdem tags zuvor Schönheides letzter Testspielgegner, der Bayernligist EV Pegnitz, vom Ligakonkurrenten Leipzig mit 18:3 deutlich geschlagen wurde, gelang dem EHV im heimischen Wolfsbau am Sonntag vor 200 Zuschauern nur ein mühevoller 5:4 (2:1, 2:3, 1:0)-Sieg. Ohne die verletzungsbedingten Ausfälle von Jun und Kase lief im Wölfeteam, in dem trotzdem nicht alle Spieler zum Einsatz bzw. zu den möglichen Eiszeiten kamen, nicht allzu viel zusammen. Jeweils zwei schöne Tore von Losch und Stoyan sowie Jenka versöhnten dabei die erwartungsvollen Zuschauer und Fans. Fünf Tage vor dem Start in die neue Saison bleibt die Hoffnung, dass die Jungs von Trainer Jiri Heinisch bis dahin noch zulegen können. Tore: 0:1 (3:27) Polesny (Skarupa, Jasny), 1:1 (4:14) Stoyan (Schröder, Krehl), 2:1 (14:15) Losch (Michel, Köllner), 2:2 (23:05) Steffens (Schwindl), 3:2 (24:00) Jenka (Schröder), 3:3 (29:40) Steffens (Mayer, Schwindl), 4:3 (35:02) Stoyan (Schröder, Krehl), 4:4 (36:50) Schwindl (Mayer, Polesny), 5:4 (55:37) Losch (Köllner, Mix). Strafen: Schönheide 20 + 10 (Solf), Pegnitz 18. Zuschauer: 186.
Unnötige Niederlage gegen Troisdorf
Dinslaken, 24. September Es war alles andere als der erwartete Einstand beim ersten Heimspiel in der Regionalliga NRW. Denn die Dinslakener Kobras unterlagen dem EHC Troisdorf überraschend mit 3:4. Die Kobras zeigten sich zwar von Beginn an offensiv und erarbeiteten sich diverse Chancen, doch es waren die Gäste, die in der 13. Minute mit 1:0 in Führung gingen. Dadurch scheinbar aufgeweckt erzielten die Dinslakener zwei Minuten später den Ausgleich durch Christian Schlesiger. Jedoch kamen die Gäste immer besser ins Spiel, wohingegen die Kobras selbst die besten Chancen ausließen, was dazu führte, dass die Troisdorfer wiederum den nächsten Treffer erzielten. Kurz nachdem das zweite Drittel begonnen hatte, stand es 2:1 für die Gäste. Christian Schlesiger war es dann abermals, der den Ausgleich zum 2:2 erzielen konnte. Jedoch gab auch dieser Treffer den Kobras keine Sicherheit. Mehrmals scheiterte man am sowohl Troisdorfer Torwart als auch am eigenen Missgeschick, das leere Tor nicht zu treffen. Die Quittung bekamen die Dinslakener dann in der 34. Minute mit dem erneuten Führungstreffer für Troisdorf. Auch im letzten Drittel ging es so weiter. Als es kurz vor Ende der Partie immer noch 2:3 stand, nahm Trainer Armin Lehmann Markus Felkel für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Auch das brachte nicht das erwünschte Resultat, so dass Troisdorf leichtes Spiel hatte, den vierten Treffer zu markieren. Das 3:4 in der letzten Spielsekunde von Daniel Eul war damit lediglich eine Ergebniskosmetik. Nun muss die Mannschaft im Laufe der nächsten Trainingswoche vor allem an der Abschlussschwäche arbeiten, um am Freitag beim nächsten Heimspiel gegen den Regionalligameister aus Neuss ein besseres Resultat erreichen zu können. Tore: 0:1 Anton Zirnov (Andreas Czaika), 1:1 Schlesiger (Thomas Frach), 1:2 Kühlem (Thomas Sülzner), 2:2 Schlesiger (Marco Piwonski, Daniel Eul), 2:3 Zirnov, 2:4 Sülzner (Alexander Bill, Daniel Lehmann/ENG), 3:4 Eul (Henri Marcoux). Strafen: Dinslaken 14 + 10 (Küpper), Troisdorf 22. Zuschauer: 320.
Wölfe beißen kräftig zu – 17:0 zum Saisonauftakt
Braunlage, 24. September Extrem torhungrig zeigten sich die Harzer Wölfe in ihrem ersten Testspiel. Der VERC Lauterbach aus der Regionalliga Hessen konnten zu keiner Phase des Spiels mit dem Braunlager SC mithalten. Am Ende mussten die Gäste noch darüber froh sein, dass es „nur“ 17:0 (5:0, 5:0, 7:0) stand. Stefan Bilstein war es bereits in der zweiten Minute vorbehalten, den ersten Saisontreffer für den BSC zu erzielen. In der Folge erspielten sich die Harzer etliche Torchancen und trafen beinah nach Belieben. Auch im zweiten Drittel setzte sich das ungleiche Spiel fort. Der Puck lief bereits gut durch die Wölfe-Reihen, für eine echte Standortbestimmung war der Gegner trotz allen Bemühens aber letztlich zu schwach. „In Halle wird uns ein ganz anderes Kaliber erwarten“, warnte daher auch BSC-Trainer Jan Furo mit Blick auf den Punktspielauftakt am kommenden Freitag. Nach jeweils fünf Toren in Drittel eins und zwei legten die Wölfe im Schlussabschnitt sogar noch etwas zu. Andreas Schock, der in der Reihe mit seinem Bruder Christian und Andreas Bippus überzeugte, setzte schließlich in der letzten Spielminute mit dem 17:0 den Schlusspunkt. So gut wie nicht gefordert wurde die Defensive der Wölfe, in der Harry Kulczynski und Sven Eichler debütierte. BSC-Torwart Tobias Bannach verlebte ein ruhiges Spiel. Bei den wenigen Lauterbacher Chancen war er aber hellwach und verdiente sich seinen Shut-out. Warmgeschossen haben sich die Wölfe, am kommenden Freitag in Halle gilt es nun, die Treffsicherheit auch zum Ligastart unter Beweis zu stellen. Am 6. Oktober folgt der Heimauftakt gegen die SG Niesky/Weißwasser. Tore: 1:0 (1:16) Bilstein (5-4), 2:0 (7:39) Vanek (Kulczynski, Deibert), 3:0 (10:10) Chr. Schock (A. Schock, Bippus/5-4), 4:0 (16:20) Naujokat (Vanek), 5:0 (19:38) Salzmann (Bilstein), 6:0 (27:22) A. Schock (Chr. Schock, Kulczynski/4-5), 7:0 (29:17) Deibert (Vanek), 8:0 (30:50) Salzmann (Bilstein), 9:0 (36:42) Bilstein (Salzmann), 10:0 (39:02) Potac (Vanek), 11:0 (41:22) Vanek (Potac/5-4), 12:0 (42:01) Salzmann (Lütjen), 13:0 (43:53) Vanek (Potac), 14:0 (47:57) A. Schock (5-4), 15:0 (55:34) Potac (Stribny), 16:0 (57:00) Potac (Vanek, Oertel), 17:0 (59:07) A. Schock (Bippus/5-4). Strafen: Braunlage 12, Lauterbach 10. Zuschauer: 226.
Olenberg gibt Comeback
Adendorf, 24. September Die Comebacks beim Adendorfer EC gehen weiter. Nach Jan-Phillip Fiege, John Darren Laudan und Stefan Blanck wird nun auch Spartak Olenberg nach einem Jahr Spielpause wieder den AEC–Dress überstreifen. „Ich hatte einfach wieder Lust zu spielen und fühle mich fit“, begründet der 35-jährige Stürmer, der es in 230 Spielen für den AEC auf 88 Tore und 134 Vorlagen gebracht hat, seinen Rücktritt vom Rücktritt. Verzichten muss der Adendorfer EC auf Hendrik Michels, der aus gesundheitlichen Gründen seine Karriere beenden muss. Auch die Verpflichtung vom Kanadier Patrick Rowan hat sich zerschlagen. „Wir wollten kein finanzielles Risiko eingehen“, so Trainer Bernd Holler.
Dynamite überraschen in Dinslaken
Troisdorf, 23. September Mit einer Überraschung startete der EHC Troisdorf in die Saison. Denn bei den Dinslakener Kobras gewannen die Dynamite mit 4:3 (1:1, 2:1, 1:1). Zunächst dauerte es etwas bis beide Mannschaften ins Spiel kamen. In der 13. Minute war es aber so weit. Andreas Czaika setzte sich im gegnerischen Drittel durch und legte auf Anton Zirnov ab, der zum 1:0 für die Dynamite einnetzen konnte. Aber nur zweieinhalb Minuten später nutzten die Dinslakener eine eben abgelaufene Strafe gegen Troisdorf zum 1:1. Troisdorf startete besser in den zweiten Abschnitt. Eine Überzahl nutzten die Gäste nach nur zehn Sekunden Powerplay durch Kai Kühlem zur erneuten Führung. Doch Dinslaken blieb dran. Christian Schlesiger erzielte mit seinem zweiten Treffer den erneuten Ausgleich. Doch ein weiteres Powerplay-Tor – diesmal von Anton Zirnov – brachte nur kurz darauf die abermalige Gästeführung. Im Schlussdrittel verteidigten die Gäste ihren Vorsprung. In der Schlussminute sorgte Thomas Sülzner per Empty-Net-Goal für die Entscheidung. Dinslakens Daniel Eul verkürzte in den Schlusssekunden noch einmal auf 3:4. Am morgigen Sonntag, 18 Uhr, spielt der EHC zu Hause gegen den Königsborner JEC. Tore: 0:1 (13.) Anton Zirnov (Andreas Czaika), 1:1 (16.) Christian Schlesiger (Thomas Frach), 1:2 (22.) Kai Kühlem (Thomas Sülzner/5-4), 2:2 (32.) Christian Schlesiger (Marco Piwonski, Daniel Eul), 2:3 (34.) Anton Zirnov (5-4), 2:4 (60.) Sülzner (Alexander Bill, Daniel Lehmann/ENG), 3:4 (60.) Eul (Henri Marcoux). Strafen: Dinslaken 14 + 10 (Oliver Küpper), Troisdorf 22. Zuschauer: 320.
Ohne Tore keine Punkte – Sonntag Lokalderby in der Deutschlandhalle
Berlin, 23. September Man hatte sich bei FASS Berlin mehr vom Saisonauftakt gegen die Spielgemeinschaft Niesky/Weisswasser versprochen, aber wer seine Chancen nicht nutzt kann nicht gewinnen. Mit 2:5 unterlagen die Akademiker beim Neuling. Beide Mannschaften zeigten eine engagierte Leistung und ein hohes Spieltempo. Besonders die fünf Förderlizenzspieler aus dem Zweitligateam der Lausitzer Füchse und der tschechische Block forderten die Akademiker bei jeder Eiszeit. Einen guten Einstand die die beiden FASS-Neuzugänge Neale Schönfeld und Nils Watzke, die sich in die Torschützenliste eintragen konnten. Ein Lob gab es vom guten Schiedsrichter André Morlock: „Die Berliner haben sich gut auf die neue Null-Toleranz-Reglung vorbereitet.“ In einem eng umkämpften Spiel musste er nur sieben Zeitstrafen für die Berliner und zehn für die Lausitzer aussprechen Neben den Fehlen von gleich sechs Spielern (Murray, Dimbat, Tittus, Marowski, Paulick, Leibrandt) machte sich der Nachteil der fehlenden Vorbereitungsspiele für die Weddinger sehr stark bemerkbar. Ab Sonntag sind allerdings vier der sechs (inklusive Murray) dabei. Als Fazit bleibt zu sagen: Wenn die SG Niesky/Weisswasser komplett antritt, wird sich so mancher Favorit die Zähne daran ausbeißen. Am Sonntag empfangen die Weddinger um 15 Uhr den Lokalrivalen ECC Preussen Juniors zum ersten Heimspiel in der Deutschlandhalle. Der Eintritt kostet auf allen Plätzen fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Dauerkarten sind zum Preis von 110 und 65 Euro an der Kasse erhältlich.
7:7 beim Auswärtstest
Erfurt, 23. September Beim letzten Auswärtstest der Black Dragons Erfurt beim ERV Schweinfurt ertönte die Schlusssirene beim Spielstand von 7:7. Von Beginn an zeigten sich beide Teams entschlossen, die Begegnung für sich zu entscheiden. Allerdings brauchten die Drachen eine Weile, um ins Spiel zu kommen, und so konnten die Mighty Dogs zunächst nach Treffern von Kleider(11.) und Buchwieser (12.) mit 2:0 in Führung gehen. Für den Pausenstand von 2:1 zeichnete sich Otte (16.) nach einem schönen Zuspiel von Marak verantwortlich. Der zweite Abschnitt begann mit einem regelrechten Torreigen seitens der Erfurter, in nur sieben Spielminuten gelang es ihnen, nach Treffern von Masche (21.), Otte (22.), Müller (24.) und Marak (27.), aus einem 1:2-Rückstand eine 5:2-Führung zu erspielen. Aber auch Schweinfurt steckte nicht auf und kämpfte sich bis zur zweiten Pause wieder auf 4:5 heran. Hierbei trafen Ploss (31.) und Waldner (40.). Der letzte Abschnitt begann wie der mittlere aufgehört hatte, wieder trafen Ploss (44.) und Waldner (46.) und brachten somit die Gastgeber wieder in Führung. In der 47. Minute glich Masche zum 6:6 aus. Der erneuten Schweinfurter Führung durch Knaup (53.) folgte schließlich der 7:7-Endstand durch Geist zwei Minuten vor dem Ende. Überschattet wurde die Partie jedoch von insgesamt 115 Strafminuten, wobei beide Teams ziemlich gleichwertig von den Unparteischen behandelt wurden.
Teuer erkaufter Sieg
Neuss, 23. September Im letzten Vorbereitungsspiel gewann der Neusser EV bei den Roten Teufeln Bad Nauheim mit 5:3 (0:1, 3:2, 2:0). Wie teuer dieser Sieg bezahlt wurde, lässt sich nach der schweren Handverletzung von Boris Fuchs derzeit noch nicht feststellen. Ohne die verletzten Netter und Blumentritt sowie die beruflich verhinderten Jedamzik und Schröder musste Trainer Andrej Fuchs die Reihen erneut kräftig umstellen. Da den Gastgebern ein zweiter Trikotsatz fehlte, traten beide Mannschaften in überwiegend roten Trikots gegeneinander an, was sowohl den Akteuren, als auch den Zuschauern das Spiel nicht leichter machte. Wie schon im Hinspiel war der Spielfluss durch eine Vielzahl von Strafen erheblich gestört. In der 18. Spielminute nutzten die Hessen eine Überzahlsituation durch Pascal Jeßberger zur bis dato nicht unverdienten Führung aus, als er Dennis Kohl im Nachschuss bezwang. Zu Beginn des zweiten Drittels erhöhte Fabian Saulite mit einem abgefälschten Schuss auf 2:0. Eine Zeigerumdrehung später konnte das Team um Kapitän Ronny Sassen erstmals jubeln, als Lutz Klauck aus kurzer Distanz den sehr gut agierende Torwart David-Lee Paton bezwang. Die Neusser bekamen die Partie nunmehr immer besser in den Griff und drehten sie innerhalb von vier Minuten durch die Tore von Boris Fuchs und Ronny Sassen. In der 29. Minute erhielt der Nauheimer Jens Fischer eine Matchstrafe, nachdem er während einer Rauferei die Schiedsrichter tätlich anging. Jan Barta erzielte in der 33. Spielminute für seine Mannen nach einer schönen Kombination den Ausgleich. Kurz vor Ende des zweiten Drittels folgte dann die nächste personelle Hiobsbotschaft für den Neusser EV. Boris Fuchs wurde durch einen Stockschlag auf die rechte Hand verletzt und konnte die Partie nicht mehr beenden. Erste Untersuchungen vor Ort ergaben, dass ein Finger arg in Mitleidenschaft gezogen ist und deshalb stabilisiert werden musste. Einen Fingerbruch konnte man ohne nähere Diagnose nicht ausschließen. Um die erhitzten Gemüter zu beruhigen, zogen die Referees die Drittelpause vor und schickten beide Mannschaften in die Kabinen. Im letzten Spielabschnitt erhöhte das Neusser Team durch Evgenij Kozhevnikov, dessen Spielberechtigung bereits vorlag, in eigener Überzahl auf 4:3, ehe Max Rejhon seine tadellose Leistung mit dem ersten Saisontreffer zum Endstand krönte. Alles in allem ein Spiel, das durch die Verletzung von Boris Fuchs geprägt war. Tore: 1:0 (17:04) Jeßberger (Schmitt, Knihs/3-4), 2:0 (22:50) Saulite (Knihs, Simon/4-5), 2:1 (23:58) Klauck (Kozhevnikov), 2:2 (25:25) Fuchs (Rejhon, Reisinger/4-4), 2:3 (29:17) Sassen (Hatterscheid/4-4), 3:3 (32:00) Barta (Sandström, Knihs/4-4), 3:4 (43:07) Kozhevnikov (Köhler, Geisler/5-4), 3:5 (46:57) Rejhon (Hatterscheid, Reisinger). Strafen: Bad Nauheim 26 + Matchstrafe (Fischer), Neuss 38 + 10 (Kozhevnikov). Zuschauer: 249.
Lehrstunde für junge Moerser
Grefrath, 23. September Mit einem deutlichen 14:2 (6:2, 5:0, 3:0)-Sieg gegen die Black Devils Niederrhein startete der Grefrather EC in die Regionalligasaison. In den ersten vier Minuten war noch ein wenig zuviel Eifer bei den Panthern zu spüren, doch in der fünften Spielminute war es der Stürmer Jan Lankes, der den Grefrather Torreigen eröffnete. Denn bereits eine Minute später versenkte Christian Perlitz nach schöner Vorarbeit von Carsten Reimann und Patrick Büren den Puck zum 2:0 im Moerser Tor. Nun waren alle Dämme gebrochen und keine 40 Sekunden später hieß es 3:0 durch ein sehenswertes Tor für die Panther durch Felix Huber in Unterzahl. Nun wurden die Panther jedoch etwas nachlässig und brachten den GSC Moers durch Abstimmungsschwierigkeiten in der Hintermannschaft wieder ins Spiel. So erzielte Marco Kaiser in der neunten Spielminute während einer Überzahlsituation den Anschlusstreffer zum 1:3. In der 18. Spielminute legten die Moerser dann noch das 2:3 durch Timo Hipler hinterher. Jedoch war es auch hier noch mit freundlicher Unterstützung der Panther zugegangen. Die Panther konnten jedoch ihrerseits in der 19. Spielminute durch Sascha Schmetz den alten Zwei-Tore-Abstand wieder herstellen. Aber damit nicht genug: noch vor der Drittelpause schraubten die Panther durch Dennis Holstein und Carsten Ackers das Ergebnis auf 6:2 in die Höhe. Im zweiten Drittel begannen die Panther da, wo sie im ersten Drittel aufgehört hatten. So erzielte in der 24. Spielminute Danny Fischbach das 7:2 aus Grefrather Sicht. Nun nahmen die Panther zwar einen Gang raus, aber dennoch ging es nun Schlag auf Schlag. Keine vier Minuten später stand es 8:2 durch Jannick Joosten. Wiederum nur drei Minuten darauf folgte das 9:2 durch Carsten Ackers. Vom Team aus Moers kam zu dieser Zeit praktisch keine Gegenwehr mehr und so fiel in der 34. Minute das 10:2 durch Oliver Gerst. Nun nutze Panther-Trainer Adam Griegyl die Überlegenheit seines Teams und wechselte in der 34. Minute den zweiten Torwart Christian Tebbe ein. In der 38. Spielminute erzielte Carsten Reimann das 11:2. Im letzten Spielabschnitt nahmen die Panther mit Blick auf das Auswärtsspiel in Dortmund das Tempo heraus und spielten die letzten 20 Minuten locker herunter. Im Verlauf des Drittels schraubten Dirk Schmitz, Jan Lankes und abermals Dirk Schmitz das Ergebnis noch auf 14:2. Strafen: Grefrath 22, Moers 30.
Neale Schönfeld wird ein Akademiker – Freitag ist Saisonstart
Berlin, 22. September FASS Berlin hat für die am Freitag startende Regionalligasaison 2006/2007 den 31-jährigen Deutsch-Kanadier Neale Schönfeld verpflichtet. Schönfeld wurde am 11. März 1975 in Kitchener, Ontario/Kanada geboren und ist im Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft. Der schnelle Außenstürmer spielte in den vergangenen Jahren beim Zweitligisten REV Bremerhaven, EC Wilhelmshaven und zuletzt beim Oberligisten Ratinger Ice Aliens. Im Trikot des Oberligisten erzielte der 1,79 Meter große, langjährige Zweitligaspieler in der abgelaufenen Oberligasaison acht Tore und neun Assists. Verletzungsbedingt konnte er allerdings lediglich 19 Partien bestreiten. Von 1995 bis 1997 spielte Schönfeld für das Sir Sanford Fleming College und erhielt zweimal in Folge die Trophäe als MVP im kanadischen College-Allstar-Team. Am Freitag zum Auftakt der Saison sind die Akademiker zu Gast in Weißwasser und spielen gegen die SG Niesky/Weißwasser, ehe es am Sonntag zur Heimpremiere gegen den Lokalrivalen ECC Preussen Berlin geht. Spielbeginn am Sonntag in der Deutschlandhalle ist um 15 Uhr. Der Eintritt kostet auf allen Plätzen fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Dauerkarten sind zum Preis von 110 und 65 Euro an der Kasse erhältlich.
Preussen in eigener Halle zu Gast
Berlin, 22. September Am Sonntag um 15 Uhr steigt das erste von sechs Lokalderbys zwischen dem ECC Preussen Juniors Berlin und FASS Berlin. Da das Eisstadion Wedding, die Heimspielstätte der Akademiker, anderweitig belegt ist findet das Derby in der Deutschlandhalle, der Heimspielstätte der Preussen, statt. Mit regem Zuschauerinteresse wird gerechnet. Die Preussen haben sich intensiv auf dieses Derby vorbereitet, Trainer Harald Kuhnke hat für Samstag noch ein Zusatztraining eingeschoben. Die Preussen können fast komplett antreten, lediglich der Einsatz von Björn Leonhardt, der durch beruflichen Einsatz noch Trainingsrückstand hat, ist fraglich. Fehlen wird auf jeden Fall der junge Rick Giermann, der Probleme mit dem Trommelfell hat.
Furo lässt die Wölfe los
Braunlage, 22. September Am Samstag um 17 Uhr ist es endlich soweit. Zum ersten Mal präsentiert sich die Mannschaft der Harzer Wölfe im Wurmbergstadion in einem Testspiel dem heimischen Publikum. Gegner ist der VERC Lauterbach aus der Regionalliga Hessen. Wenn BSC-Trainer Jan Furo schließlich seine Wolfsbande los lässt, werden auch einige neue Gesichter dabei sein. So mischt etwa Verteidiger Bruno Kähm als Gastspieler mit. „Bruno ist eine Alternative in der Abwehr, wir werden mit ihm sprechen“, sagte dazu Furo. Ebenfalls neue Gesichter sind Sven Eichler und Andreas Schock. Der 26-jährige Eichler könnte einen Platz in der Defensive kriegen. Vergangene Saison musste Eichler verletzungsbedingt pausieren, sammelte davor bei der 1b-Mannschaft in Wolfsburg Regionalliga-Erfahrung. Andreas Schock kann sogar schon auf Zweitligaeinsätze in Wolfsburg verweisen. Er wird wohl zusammen mit Andreas Bippus und seinem Bruder Christian Schock einen Sturmblock bilden. „Wir sind dabei, die Reihen zusammen zu stellen. Im Spiel werden wir sicherlich experimentieren“, erklärt Furo. Mit den bisherigen Trainingseindrücken ist der „Wolfsdompteur“ zufrieden: „Die Jungs ziehen voll mit. Aber wir brauchen jetzt natürlich die Spielsituationen.“ Der Gegner Lauterbach, der derzeit ein Trainingslager im Harz absolviert, kommt daher gerade recht. Wie stark die Hessen wirklich sind, lässt sich nur schwer einschätzen. Mit Falk Ozellis steht aber immerhin ein ehemaliger Harzer und DEL-erfahrener Spieler in den Reihen des VERC.
Robert Simon stürmt für die 1b des Iserlohner EC
Iserlohn, 22. September Nach der Verpflichtung von Daniel Hesmert schnürt ab sofort ein weiterer Ex-ECD-Spieler die Schlittschuhe für die Iserlohner Wild Roosters. Nach dem Abschlusstraining der Vorbereitung am vergangenen Donnerstag, bei dem Simon einen sehr guten Eindruck hinterließ, stand seine Verpflichtung fest. Simon stürmte bereits Ende der 80er Jahre gemeinsam mit Martti Jarkko und Jaroslav Pouzar für den ECD. Weitere Stationen waren danach der EHC Freiburg, der Iserlohner EC und der Herner EV. Zuletzt war Simon in der Saison 2002/03 für Hamm in der Regionalliga aktiv und hielt sich danach bei dem ECD-Traditionsteam fit. Er wird bereits, wie auch Daniel Hesmert, am Sonntag ab 19.45 Uhr sein Heimspieldebüt zum Saisonauftakt der Regionalliga am Seilersee geben.
Auftakt an der Strobelallee
Dortmund, 22. September EHC Dortmund gegen Grefrather EC lautet am Sonntag um 19 Uhr die Auftaktpaarung der Elche zur Saison 2006/07. „Wir wollen an die Leistungen aus der Aufstiegsrunde der letzten Saison anknüpfen und unseren tollen dritten Platz zumindest verteidigen. Aber eine mögliche Favoritenrolle nehmen wir erst gar nicht an. Die gebührt sicherlich der Herner EG und dem Vorjahresmeister aus Neuss. Dahinter wird es spannend zugehen, denn einige Mannschaften sind deutlich stärker als in der letzten Spielzeit. Darunter sind auch die Niers Panther aus Grefrath. Damit erwartet uns sicherlich keine leichte Aufgabe in unserem ersten Meisterschaftsspiel“, zeigt sich der sportliche Leiter Klaus Picker betont vorsichtig in ersten Prognosen. Denn so ganz unproblematisch verlief die bisherige Vorbereitungszeit nicht. Zuerst gab es die berufsbedingten Absagen von Hansi Lacalli und Gordon Schukies, dann konnte mit Carsten Plate zumindest für die Defensive mehr als nur Ersatz präsentiert werden. Aber die mögliche Alternative im Sturm war in Maris Kruminsch nur für drei Vorbereitungsspiele vorhanden, dann zog es den 19-jährigen plötzlich wieder zurück nach Essen in die 2. Liga. „Sportlich nachvollziehbar, aber der späte Zeitpunkt seiner Entscheidung nahm uns etwas die Handlungsspielräume. Deshalb müssen wir aber nicht in Panik verfallen. Es ist genügend Substanz im Team um dennoch unsere Ziele zu verfolgen.“ Beim Sonntagsgegner kann GEC-Trainer Adam Grygiel auf viele Talente aus dem Krefelder Raum zurückgreifen, hinzukommen einige erfahrene Akteure, so dass auch die Mischung stimmt. „Wir wissen dass uns eine ganz schwere Aufgabe erwartet, zumal aller Anfang schwer ist. Wir sind jetzt vier Wochen auf dem Eis und haben gut gearbeitet. Aber dass noch nicht alles ganz rund läuft haben wir beim letzten Testspiel gegen Düsseldorf gesehen. Gegen Grefrath erwarte ich mehr Einsatz und Cleverness und ich bin zuversichtlich dass meine Mannschaft diese Vorgaben umsetzt“, so Elche-Coach Markus Scheffold, der den verletzten Dominik Lumare in der Abwehr ersetzen muss. Außerdem fehlt ihm Jörn Siegmanski im Angriff, der wegen einer Matchstrafe aus der letzten Saison gesperrt ist.
Matthias Oertel im Harz – Der Kapitän bleibt an Bord
Braunlage, 21. September Der Kapitän bleibt an Bord, ein Neuer sitzt im Boot. Mit Matthias Oertel können die Harzer Wölfe einen weiteren Neuen präsentieren, während Kapitän Marek Adamec seinen Vertrag verlängerte. Mit Oertel folgen die Wölfe ihrer Philosophie, junge Spieler zu fördern. Schließlich ist der Stürmer erst 19 Jahre alt, er wurde am 14. April 1987 geboren. In der vergangenen Saison spielte Oertel für den Adendorfer EC: Der 1,85 Meter große Angreifer sammelte immerhin 25 Scorerpunkte, verteilt auf neun Tore und 16 Vorlagen. Vor zwei Jahren stand er für den ECC Preussen Berlin in der DNL, der höchsten deutschen Nachwuchsliga auf dem Eis. Eigentlich wollte der in Bad Kissingen geborene Oertel zu den Black Dragons Erfurt wechseln. Mit einem Studienplatz in Erfurt klappte es jedoch nicht, dafür aber mit einem Platz in Clausthal. Der Wechsel in den Harz bietet sich somit an. In seine nunmehr dritte Saison bei den Wölfen geht Marek Adamec. Dabei beweist der 42-Jährige eindrucksvoll, dass Alter nicht vor Leistung schützt. Mit seiner Routine und Übersicht ist der Abwehrspieler ein wichtiger Faktor im Spielaufbau und kann die jüngeren Spieler führen.
Vorbereitungsabschluss gegen Pegnitz
Leipzig, 21. September Wie schon im vergangenen Jahr beenden die Blue Lions Leipzig am kommenden Samstag um 17 Uhr die Vorbereitungsphase mit einem Testspiel gegen den Bayerligisten EV Pegnitz. Gegen die Ice Dogs werden sowohl Sebastian Kastner als auch Patrick Weigant nach ihren Verletzungen wieder mit von der Partie sein. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Kapitän Jens Müller, der schon beim Auftritt in Halle passen musste. Nach vier Siegen und einem Unentschieden wollen die Blue Lions natürlich auch im letzten Vorbereitungsspiel ungeschlagen bleiben, bevor es in acht Tagen zum „scharfen Start“ gegen FASS Berlin in der Regionalliga Nordost kommt. Erfreuliches erreichte Fans und Offizielle aus dem Verletztenlager, so befindet sich Marc Weigant nach seinem im Testspiel in Schönheide erlittenem Nierenriss auf dem Wege der Besserung und wird am Freitag aus der Klinik entlassen. Seine verletzte Niere arbeitet wieder (wurde genäht) und die Wundheilung der Narbe nach der OP verläuft ebenfalls optimal. Das Zusammenwachsen der Muskulatur wird zwar noch einige Wochen andauern, aber Weigant und auch die Ärzte sind zuversichtlich, dass er schon in diesem Jahr wieder spielen kann. In den nächsten Wochen wird er sich durch Reha-Maßnahmen auf seine Rückkehr auf das Eis vorbereiten, um den Blue Lions recht bald beim Kampf um den Aufstieg wieder zur Verfügung zu stehen. (Quelle : www.eishockey-leipzig.de)
Zwei Heimspiele gegen Top-Teams
Bad Nauheim, 21. September Gleich zwei Heimspiele absolvieren die Roten Teufel Bad Nauheim am kommenden Wochenende im Rahmen der Saisonvorbereitung, wobei zwei Top-Favoriten auf den Oberliga-Aufstieg ihre Visitenkarte im Colonel-Knight-Stadion abgeben werden. Zunächst kommt es am Freitag um 19:30 Uhr zum Rückspiel gegen den amtierenden NRW-Meister Neusser EV, zwei Tage später gastiert der ESV Hügelsheim mit dem ehemaligen RT-Stürmer Sascha Mader im Bad Nauheimer Kurpark (Spielbeginn 18.30 Uhr). Im Hinspiel vor Wochenfrist unterlag das Team von Michael Eckert nur knapp mit 4:5 dem Neusser EV, der vergangene Spielzeit den Titel der Aufstiegsrunde einfahren konnte, später aber auf eine Teilnahme an der Oberliga verzichtete. In der kommenden Spielzeit peilen die Rheinstädter jedoch den Aufstieg an, und das Match in Bad Nauheim ist der letzte Test für die Mannschaft des früheren DEL-Stürmers Andrej Fuchs, dessen Bruder Boris für ihn auf Torejagd geht. Auch wenn man bereits ein Punktspiel absolviert hat (8:3-Sieg beim Aufsteiger Königsborn), wird es für den NEV mit der Neuauflage des Finales am Sonntag gegen Mitfavorit Herner EG erst so richtig ernst. Am Sonntag kommt mit dem ESV Hügelsheim einer der Favoriten aus der Baden-Württemberg-Liga nach Bad Nauheim. Bei den Roten Teufeln sorgte diese Woche die Schlagzeile des Verstärkungsstopps für Aufregung, nach detaillierteren Erklärungen von Manager Roger Nicholas wurde aber auch klar, warum diese Entscheidung getroffen wurde. Erst wenn die Fixkosten der anstehenden Spielzeit gänzlich gedeckt sind, wird sich über weitere Verstärkungen Gedanken gemacht. Ob dies auch auf die Torhüterposition zutrifft, ist derzeit noch nicht gänzlich klar. Sicher dürfte jedoch sein, dass Gastspieler David-Lee Paton, der am vergangenen Wochenende zwei überzeugende Partien ablieferte, auch in den beiden Heimspielen zwischen den Pfosten stehen wird. Ingo Schwarz, der im Sommer bereits als Neuzugang vermeldet wurde, trainiert seit einiger Zeit mit der Mannschaft, ein Vertrag wurde allerdings noch nicht unterschrieben. Ob Verteidiger Marcel Patejdl nach seiner Rückenverletzung wieder wird auflaufen können, steht derzeit ebenfalls nicht fest. Zum vorerst letzten Mal im Einsatz wird zumindest am Freitag Gastspieler Ilkka Sandström sein, dessen Gastspielgenehmigung einen Tag später ausläuft. Ob der Finne einen Vertrag erhält, erscheint nicht nur aufgrund des Einstellungsstopps derzeit unwahrscheinlich, denn zu unauffällig agierte er in seinen bisherigen drei Partien (ein Tor) für die Roten Teufel.
Daniel Hesmert neu bei den Wild Roosters
Iserlohn, 21. September Am Sonntag beginnt die Regionalliga-Saison für die Zweitvertretung des Iserlohner EC. Zu Gast ist der ESV Bergisch Gladbach. Die Zwischenstände der Roosters aus Duisburg werden aktuell durch Lautsprecherdurchsagen bekannt gegeben. Trainer Andreas Pokorny darf bereits in dieser Partie einen guten alten Bekannten im Team begrüßen. Mit Daniel Hesmert schnürt ein Iserlohner Publikumsliebling ab sofort die Schlittschuhe für die 1b. Der 32-jährige Stürmer stand in der Saison 1993/1994 bereits im Kader des „ECD Sauerland und spielte danach bis 1999 für den IEC in der Bundesliga. Hesmert trainiert bereits seit zwei Wochen mit der Mannschaft und hielt sich zuvor bei der Traditionsmannschaft des ECD fit. Team-Manager und IEC-Nachwuchs-Vize Torsten Busch hofft bald noch eine weitere Verpflichtung bekannt geben zu können. Am Donnerstag trainiert ein weiterer, in Iserlohn bestens bekannter Routinier mit dem 1b-Team. Sportliches Ziel für die kommende Saison ist das Erreichen von Platz sechs, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Oberliga berechtigt. Die Eintrittspreise betragen jeweils fünf Euro auf allen Plätzen. Jugendliche bis 17 Jahren haben freien Eintritt.
Bulldogs reisen nach Troisdorf
Unna, 21. September Am Sonntag bestreiten die Bulldogs des Königsborner JEC ihr erstes Auswärtsspiel der jungen Regionalliga-Saison. Die Reise führt ins Rheinland, wo man um 18 Uhr beim EHC Troisdorf antreten muss. Für das KJEC-Team steht erneut ein schweres Spiel auf dem Programm. Troisdorf verfügt über eine eingespielte Truppe, die kurz vor Saisonbeginn noch verstärkt werden konnte. Mit Christoph Jahns wechselt ein Verteidiger mit DEL-Erfahrung zu den Dynamites. „Troisdorf verfügt über eine außerordentlich gute Defensivabteilung. Unsere Stürmer werden es daher erneut sehr schwer haben. Wir wollen aber an die starken kämpferischen Leistungen der letzten Spiele anknüpfen und den Troisdorfern alles abverlangen“, so KJEC-Pressesprecher Ralf Kowalsky. Der für diese Begegnung geplante Fanbus fällt aufgrund eines technischen Defekts leider aus. Die Mannschaft muss nun mit Kleinbussen anreisen, weshalb die Fans auf die Anfahrt mit eigenen PKW angewiesen sind. Dennoch hoffen die Verantwortlichen, dass sich möglichst viele Fans des KJEC auf den Weg ins Rheinland machen werden.
Auch für die Realstars geht los
Bergisch Gladbach, 21. September Am kommenden Samstag startet der ESV Bergisch Gladbach um 20 Uhr in der Eissporthalle an der Saaler Mühle gegen den ESC Trier in die Regionalliga-Saison 2006/2007. Die Vorbereitung lief für den ESV zufrieden stellend. Zwar gab es mit dem 4:5 zuhause gegen Dinslaken und dem 2:5 in Grefrath zwei Niederlagen gegen starke Gegner, doch präsentierte sich die Mannschaft jeweils in sehr guter Verfassung. Zum Abschluss des Vorbereitungsprogramms gab es am letzten Samstag auf heimischem Eis einen 5:3-Erfolg über die 1b der Ratinger Ice Aliens. Die Treffer für die Realstars erzielten dabei Alexander Frings, Daniel Pering, Marc Blumenhofen, Axel Müffeler und Julian Cammann. Neben sportlichen Erfolgen, man möchte sich mindestens wieder so gut platzieren wie in der Vorsaison, geht es dem ESV vor allem darum, den eigenen Bekanntheitsgrad und damit auch den Zuschauerzuspruch zu steigern. Im Verlaufe der Saison wird es deswegen vielfältige Aktionen geben, um mehr Publikum in die Eissporthalle an der Saaler Mühle zu locken. Dies ist natürlich auch ganz im Interesse der Sponsoren der Realstars. Neben der Günther Schmitz GmbH und der Lafarge Dachsysteme GmbH, die mit der Marke "Braas" bereits im letzten Jahr auf den Trikots der Realstars warben, konnten mit der Bensberger Bank eG, der Hirtz & Co. KG und der Intermed Gesellschaft für Medizinbedarf mbH drei weitere Förderer gewonnen werden. Die Heimspiele der Realstars werden, wie auch schon in der letzten Saison, immer samstags um 20 Uhr ausgetragen. Das zweite Heimspiel findet am 14. Oktober gegen den Königsborner JEC statt. Bis dahin bestreiten die Realstars Auswärtsspiele in Iserlohn (24.9., 19:45 Uhr), Dortmund (29.9., 20 Uhr) und Herne (6.10, 20 Uhr).
Unterschiedliche Gegner
Troisdorf, 21. September Unterschiedlicher könnten die Gegner des EHC Troisdorf am dieses Wochenende nicht sein. So geht es am Freitag für die Dynamite zunächst auswärts zu den Dinslakener Kobras. Die Dinslakener sind Mitbewerber um einen der sechs ersten Tabellenplätze, die zur Teilnahme an der Oberligaaufstiegsrunde berechtigten. Die Verteidigung der Troisdorfer werden mit Henri Marcoux, Sebastian Leverenz und Daniel Eul torgefährliche Angreifer gegenüber stehen, aber auch die Troisdorfer Offensivabteilung um Kapitän Matthias Rötters mit Benny Welter, Kai Kühlem und Thomas Sülzner sollten für Treffer in Dinslaken gut sein. Am Sonntag kommt dann mit den Königsborner Bulldogs die Mannschaft nach Troisdorf, die ihre ersten beiden Saisonspiele verloren hat. Los geht es im Icedome um 18 Uhr. Dabei feiert auch das neue Stadionheft „Explosiv“ zum Preis von einem Euro seine Premiere. Das erste Fantreffen dieser Saison ist für den 27. September ab 20 Uhr in der K3 des Icedome geplant. Hier werden wie schon in der letzten Saison in loser Reihenfolge abwechselnd Spieler und Trainer der ersten Mannschaft des den Fans für Fragen zur Verfügung stehen. Den Anfang machen am kommenden Mittwoch Daniel Lehmann, Matthias Rötters und Christoph Jahns.
Kobras erwarten Troisdorf
Dinslaken, 21. September Am Freitag, 22. September, erwarten die Dinslakener Kobras um 20 Uhr den EHC Troisdorf zum ersten Heimspiel der Regionalliga-Saison. Wie auch in den vergangenen Spielen kann Trainer Armin Lehmann dabei nicht auf den gesamten Kader zurückgreifen. André Osterreich ist aus dem Spiel gegen Königsborn noch gesperrt und auch Daniel Parsch wird nicht mit von der Partie sein. Dafür wird Marco Piwonski wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Die Mannschaft aus Troisdorf ist genauso wie Königsborn den Dinslakenern in guter Erinnerung. In der Vorsaison konnten die Kobras von vier Partien drei für sich entscheiden und sowohl in der Punktrunde als auch im Regionalligapokal landete sie jeweils einen Punkt vor Troisdorf in der Tabelle. Auf Grund der Verstärkungen der Dynamites und der letztjährigen Situation gehen die Kobras keinesfalls als Favorit in dieses Spiel. „In dieser Saison gibt es für mich außer den drei Vereinen aus Neuss, Herne und Dortmund keine klaren Favoriten für die ersten sechs Plätze, da alle anderen Mannschaften relativ ausgeglichen sind“, so Trainer Armin Lehmann, der ein hartes Stück Arbeit auf sein Team am Freitag zukommen sieht. Mit einem Sieg in diesem Spiel hätten die Kobras bereits zu Saisonbeginn die Möglichkeit, direkte Mitkonkurrenten hinter sich zu lassen, um das angestrebte Ziel der Aufstiegsrunde zu erreichen.
Björn Schönfeld wird ein Schalker Hai
Gelsenkirchen, 21. September Kurz vor dem ersten Meisterschaftsspiel meldet der EHC Gelsenkirchen einen für die Landesliga spektakulären Neuzugang. Denn mit dem 26-jährigen Stürmer Björn Schönfeld gelang es Geschäftsführerin Claudia Bordan einen ehemaligen DEL-Spieler für anstehende Spielzeit an die Schalker Haie binden. Schönfeld lernte das Eishockeyspielen bei früheren Gelsenkirchener Eishockeyvereinen, bevor er als 18-Jähriger zur Düsseldorfer EG wechselte. Dort schnürte er vier Jahre die Schlittschuhe zusammen mit Spielern wie Sergej Sorokin, Trond Magnussen, Andrei Trefilov oder Leo Stefan, ehe es ihn 2002 zum EV Duisburg zog. Dort schoss der mittlerweile bullige Angreifer in der 2. Bundesliga achtTore und später in der Saison 2002/03 in Reihen der Moskitos Essen zehn Tore. Seitdem hielt sich Schönfeld bei verschiedenen Clubs im Ruhrgebiet fit und kehrt nun zu ehemaligen Mannschaftskameraden aus Jugendzeiten zurück. Dort gelangen Schönfeld teilweise 300 Tore in einer Saison, so dass er wohl der erfolgreichste Torschütze im Haie-Trikot ist. Mit alten und neuen Freunden möchte Björn Schönfeld zusammen mit seinem neuen Verein zu alter Stärke und zur Freude am Eishockey zurückfinden. Beim Meisterschaftsauftakt gegen Dinslakens 1b-Mannschaft ist Björn Schönfeld schon spielberechtigt.
Personelle Veränderungen beim EHC – Einer geht, drei kommen
Salzgitter, 21. September Kurz vor Saisonbeginn gibt es einschneidende Veränderungen im Team des EHC Salzgitter. Zum einen verstärkt der EHC Salzgitter nochmals punktuell den Angriff sowie die Abwehr. Auf der anderen Seite muss das Team einen herben Verlust verkraften. Vom letzt jährigen Verbandsligisten Braunschweiger Eislöwen kommt der robuste Verteidiger Dominique Pietrzyk. Pietrzyk sollte schon in der letzten Saison für die Steelers auflaufen, blieb dann aber aus beruflichen Gründen in Braunschweig. Nun will er aber definitiv in der Abwehr des EHC aufräumen. Ein weiterer Neuzugang kommt aus der Wedemark. Von dort wechselt ein ehemaliger Zuschauerliebling Salzgitters an die Humboldtallee. Mit dem 29-jährigen Alexander Pflüger kommt der Top-Scorer der Wedemarker zum EHC und wird die Offensive erheblich verstärken. Pflüger wird mit der Rückennummer 15 auflaufen. Neuzugang Nummer drei ist der 38-jährige Verteidiger Igor Kabernuk, der ebenfalls wie Alexander Pflüger vom ESC Wedemark kommt und in der Vergangenheit für die Salzgitter Phantoms und die Hannover Indians aktiv war. Kabernuk wird mit der Rückennummer 69 für den EHC aufs Eis gehen. „Wir sind froh, diese Spieler für unser Team zu gewinnen. Mit ihrer Erfahrung und Routine werden sie dem jungen Team weiterhelfen“, erklärte Präsident Wolfgang Weber stolz. Neben den drei neuen Spielern wird es zukünftig auch einen neuen Trainer hinter der Bande geben. Der bisherige Coach Ervin Materna wird den EHC verlassen. „Wo es Ervin hinzieht, wissen wir nicht. Er möchte sich nach einer neuen sportlichen Herausforderung umsehen und wird wohl in eine höherklassige Liga wechseln“, erklärte Weber. „Wir akzeptieren seine Entscheidung und wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft.“ Neuer Trainer wird Igor Kabernuk, der als Spielertrainer fungieren wird. „Igor soll als Trainer und Verteidiger agieren“, teilte Vize-Präsident Michael Pröschild mit. „Ich freue mich, dass ich diesem jungen Verein mit meiner Erfahrung helfen kann“, sagte Kabernuk in den ersten Gesprächen.
Neuauflage des Finals
Neuss, 20. September Mit einem Auswärtsspiel beendet der Neusser EV am Freitag seine Testspielserie. Dann geht die Reise in den Wetteraukreis, denn dort trifft man zum Rückspiel auf die Roten Teufel Bad Nauheim. Beim Hinspiel am letzten Freitag gewann der NEV knapp mit 5:4. Für die beiden Neusser Verletzten Steve Blumentritt und Tobias Netter hilft der Deutsch-Russe Evgenij Kozhevnikov mit einer Gastspielgenehmigung aus. Spielbeginn im Colonel-Knight-Stadion ist um 19:30 Uhr. Mit einer Neuauflage des letztjährigen 'Finales' um den Aufstieg in die Oberliga beginnt im Südpark die neue Regionalliga-Saison. Wenn am Sonntagabend, 20 Uhr, die Herner Blizzards das Neusser Eis betreten, werden Erinnerungen wach an den 24. März, an dem sich beide Teams zuletzt gegenüber standen. Am Ende eines denkwürdigen Spiels stand der NEV als Sieger und Aufsteiger fest, ehe die Entwicklungen in der Oberliga die Neusser Aufstiegsträume vorerst zunichte machten. Geht es nach den Herner Verantwortlichen, dann werden am Ende dieser Saison die Blizzards jubeln. Das Ziel lautet eindeutig 'Oberliga' und ein Blick auf den Kader bestätigt die Ambitionen unseres Gegners.
Wieder gegen Bergisch Gladbach
Trier, 20. September Die Trierer Huskys starten am kommenden Wochenende in die zweite Regionalligasaison. Wie auch in der vergangenen Saison reisen die Huskys zum ersten Spiel nach Bergisch Gladbach. Gegen die heimischen Realstars soll ein guter Saisonstart glücken. Bergisch Gladbach startet mit sechs Neuzugängen. Als bekannteste Neuzugänge gelten wohl Axel Müffeler, Marc Blumenhofen und Ingo Dotten. Dotten agierte in der letzten Saison als Trainer in Troisdorf. Mit Marco Ohmann hat einer der besten Torhüter in der vergangenen Saison die Realstars verlassen. Ohmann wechselte nach Ratingen. Dennoch wird das Team von Trainer Lothar Strauch auch in dieser Saison als geschlossene Einheit auftreten. Dies war bereits in der Vergangenheit die große Stärke der Realstars. Doch auch die Trierer Mannschaft wurde durch junge talentierte Neuzugänge ergänzt. Im Derby gegen den Lokalrivalen Bitburg überzeugten Willi Hamann und Dominik Wilnauer. Anton Bauer und Ronny Hähnel wussten ebenfalls gegen die Bären aus Bitburg zu überzeugen. Trainer Viktor Proskuriakov kann, sofern sich im letzten Testspiel am Freitagabend, 19 Uhr, zu Hause gegen Zweibrücken keiner verletzt, den gesamten Kader auflaufen lassen. Für die treuen Fans des ESC, die das Team von Viktor Prokuriakov unterstützen wollen, wird ein Fanbus angeboten. Zunächst fährt der Bus nach Wirges, um das dortige Auswärtsspiel der Trierer Eintracht zu besuchen, anschließend geht es dann nach Bergisch Gladbach. Informationen und Anmeldung bei Oliver Fau (blackmonsk@yahoo.de oder 0170/2916264).
Eintracht Frankfurt testet in Mainz
Frankfurt, 20. September Mit einem Testspiel beim Landesligisten TSV Schott Mainz startet der Regionalligist Eintracht Frankfurt in die Saison 2006/2007. Los geht es in der Mainzer Eishalle um 20:30 Uhr. Erstmals werden dort auch die vier Neuzugänge Steffen Schnürer (TSG Darmstadt), Stefan Schubert (Young Lions Frankfurt), Christoph Geiser (Rote Teufel Bad Nauheim) und Goalie Russ Ramos (LT Singapur) das Trikot mit dem Adler auf der Brust tragen. Ansonsten kann Coach Jay McNeill auf eine ausreichende Personaldecke zurückgreifen, sodass die Eintracht ordentlich Tempo gegen die Wölfe machen kann. Der zweite und letzte Test vor dem Saisonstart der Eintracht findet dann am 8.Oktober in der heimischen Eissporthalle am Bornheimer Hang statt. Der Gegner für dieses Spiel steht allerdings noch nicht fest. Auftakt in die Regionalligasaison 2006/2007 ist für die Adler dann eine Woche später. Am 13. Oktober gastiert man beim haushohen Ligafavoriten Rote Teufel Bad Nauheim. Mit dann zehn gespielten Vorbereitungsspielen haben die Kurstädter natürlich einen erheblichen Vorteil gegenüber dem Team der Eintracht. Dennoch will die Eintracht den Oberliga-Absteiger ordentlich auf dem Eis fordern. Das Spiel im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion beginnt um 19.30 Uhr.
Waldner und Vanek bleiben Wölfen treu
Braunlage, 20. September Die Harzer Wölfe haben für die anstehen de Saison zwei wichtige Gerüststangen verankert. Torhüter Nicolas Waldner und Top-Stürmer Roman Vanek bleiben dem Regionalligisten eine weitere Spielzeit erhalten. Damit ist es den Harzern gelungen, die Schlüssel-Spieler der so erfolgreichen vergangenen Saison wiederum an den Verein zu binden. Vor Waldner und Vanek hatten bereits Jozef Potac und Alexander Deibert ihre Verträge verlängert. Lediglich Dusan Halloun zieht es zur Konkurrenz nach Erfurt. Satte 108 Punkte sammelte Vanek in seinem ersten Jahr im BSC-Trikot. Damit war der Tscheche mannschaftsinterner Topscorer. In der Liga wurde er nur von Jarret Reid und Miroslav Jenka knapp übertroffen. Besonders vor dem Tor war der am 28. September 1977 geborene Stürmer oft die Ruhe in Person und netzte 48 Mal ein. Diese Tugenden will der technisch starke Angreifer auch in dieser Saison wieder unter Beweis stellen. Publikumsliebling Waldner war vergangene Saison der große Rückhalt der Wölfe. „Mit Nic im Tor sind wir stark besetzt und müssen uns auf dieser Position vor keinem Team der Liga verstecken“, sagt Pressesprecher Robert Koch. Der am 11. Januar 1983 in Schweinfurt geborene Torwart durchlief zunächst die Ausbildung bei den Kölner Junghaien, über die Stationen Grefrath und Wilhelmshaven kam er schließlich in den Harz. Dabei konnte der 23-Jährige seine Leistungen von Jahr zu Jahr steigern. Als Backup wird künftig das Braunlager Eigengewächs Tobias Bannach für die Wölfe spielen. Der 24-Jährige stand bereits von 2000 bis 2004 im BSC-Kader und trainierte zuletzt bei den Hannover Scorpions mit. Er ersetzt damit Alexander Ansmann, der aus beruflichen Gründen nach Hamburg zieht und dort für den HSV in der Verbandsliga spielen wird.Evgenij Kozhevnikov hilft aus
Neuss, 19. September Bereits mit einer Gastspielgenehmigung für den kommenden Freitag (Passformalitäten für weitere Spiele laufen) wird kurzfristig der Deutsch-Russe Evgenij Kozhevnikov dem Neusser EV aushelfen. In der letzten Saison kehrte er vom insolventen Oberligisten Bayreuth Tigers nach Duisburg zur 1b-Mannschaft der Füchse zurück. Der 24-Jährige spielte bereits im Nachwuchsbereich für die Füchse und kam über die Stationen Ratingen, Solingen und Herne zu Beginn der letzten Spielzeit nach Bayreuth. Der 1,94 Meter große Kozhevnikov absolvierte zuletzt bei den Blue Devils Weiden ein Probetraining, zu einem Vertrag kam es jedoch nicht.
Heimpleite im letzten Vorbereitungsspiel
Dortmund, 19. September Im letzten Vorbereitungsspiel vor dem Beginn der Regionalliga-Saison unterlag der EHC Dortmund der 1b-Mannschaft der Düsseldorfer EG mit 3:5 (2:1, 0:1, 1:3). "Testspiele sind dazu da, um zu lernen, und ich bin sicher, meine Mannschaft hat heute einiges gelernt. Zum Beispiel, dass man ohne große Lauf- und Kampfbereitschaft einer jungen Truppe nicht Paroli bieten kann, dass sich zu viele ausgelassene Torchancen in der Regel negativ auswirken und dass taktische Undiszipliniertheiten bestraft werden", resümierte EHC-Trainer Markus Scheffold nach der Partie. "Wir werden aber diese Lehren ziehen und bei der anstehenden Meisterschaftspremiere am Sonntag daheim gegen Grefrath mit einer anderen Einstellung auftreten." Bedingt durch eine sehr strenge Regelauslegung verhängten die Schiedsrichter insgesamt 46 Strafminuten und dies wirkte sich nicht positiv auf den Spielfluss aus. Ein individueller Abwehrschnitzer auf Seiten der Elche ermöglichte den Gästen in der elften Spielminute die erste Führung, bei 5:3-Überzahl konnte der EHC in der 14. Minute durch Dmitri Tsvetkov zum 1:1 ausgleichen. In der Folgezeit profitierten die Elche von Düsseldorfer Strafzeiten und gingen in der 20. Minute durch eine Einzelaktion von Pierre Schulz mit 2:1 in Führung. Allerdings blieb die Torausbeute zu gering, denn die Gäste steckten bis zur 26. Minute bereits zehn ihrer elf Strafen ein. Dann wendete sich das Blatt. Die Elche holten in der Strafzeitenbilanz auf, spielten zu häufig in Unterzahl und gerieten dadurch immer mehr unter Druck. Die Folge waren vier DEG-Treffer in Folge, in der 40. Minute fiel das 2:2, kurz nach Widerbeginn des letzten Drittels die 3:2-Gästeführung und in der 53. und 55. Minute die Tore zum 2:5. Das 3:5 in der 55. Minute, erneut durch Verteidiger Dmitri Tsvetkov, war nur noch Ergebniskosmetik. "Natürlich darf man Vorbereitungsspiele nicht überbewerten, aber von einer erfahrenen Mannschaft kann man sicherlich zumindest etwas mehr Cleverness erwarten, wenn man sieht dass die Schiedsrichter die Regeln konsequent eng auslegen. Zwei Tore in Unterzahl binnen 90 Sekunden belegen, dass man auf der Strafbank nicht zum Erfolg kommt", zeigte sich der sportliche Leiter Klaus Picker zumindest in diesem Punkt sehr kritisch. EHC-Coach Markus Scheffold musste gegen die DEG auf Verteidiger Dominik Lumare verzichten, der sich in Bad Nauheim eine Schultereckgelenkssprengung zuzog und länger ausfällt. Geplatzt ist außerdem das Engagement von Maris Kruminsch, der zu den Essener Moskitos zurückkehrt. Am kommenden Sonntag startet der EHC nun in die Meisterschaft und empfängt um 19 Uhr im heimischen Eissportzentrum Westfalenhallen den Grefrather EC. Keine leichte Aufgabe, denn die Niers Panther haben sich mit vielen jungen Spielern verstärkt und rechnen sich in dieser Saison einiges aus.
Schalker Haie legen los
Gelsenkirchen, 19. September Mit dem ersten Meisterschaftsspiel am kommenden Dienstagabend, 26. September, gegen die Dinslakener Kobras 1b beginnt für die Schalker Haie in der vierten Auflage die Saison in der Landesliga NRW. Die Tore der Emscher-Lippe-Halle öffnen bei freiem Eintritt ab 19.15 Uhr. So bereitete sich das Team um Kapitän Sascha Theißen bei den bisherigen Trainingstagen im Sportparadies intensiv auf die kommenden Aufgaben vor. Trainer Krystian Sikorski zog hier das Tempo der Übungseinheiten merklich an, damit sich die Mannschaft gut gewappnet für den ersten Einsatz unter Eigenregie zeigt. Doch der Gegner ist nicht von Pappe. Das Reserveteam der Dinslaken Kobras hielt sich in der Vorbereitung zuletzt gegen die höherklassig spielenden Young Stars Hamm mit einem 5:7 höchst achtbar und schlug die Dorstener Hornets in dessen Halle im Rahmen eines Vorbereitungsturniers mit 2:1. Hier konnten die Kobras nicht auf ihre Spielerinnen des Bundesligisten Grefrath Ladys zurückgreifen, die die zweite Mannschaft von Dinslaken regelmäßig verstärken. Torhüterin Esther Thyssen stand zuletzt sogar für die deutsche Nationalmannschaft beim olympischen Turnier in Salt Lake City im Kasten. Ihre Schwestern Sarah und Rachel Thyssen verteidigen für Dinslaken, während Corinna Elspaß im Angriff spielt. Allein zehn Neuzugänge kann Dinslaken vom Ligakonkurrenten EHC Wesel vorweisen. Stürmer Tomasz Schott könnte einigen Fans noch im Haie-Trikot in der Auftaktsaison des Vorgängervereins bekannt sein. Im ersten Kräftemessen auf dem Eis geht es somit für den EHC Gelsenkirchen sofort um Punkte. Geschäftsführerin Claudia Bordan gibt zu verstehen: "In der erste Saison nach der Kooperation mit den Revier Löwen soll sich der Verein und alle beteiligten auf zukünftige Aufgaben vorbereiten, weswegen zunächst bewusst auf Vorbereitungsspiele verzichtet worden ist."
Niederlage in erstem Testspiel
Darmstadt, 18. September Das erste Testspiel der Darmstadt Stars ging am vergangenen Sonntag in Troisdorf erwartungsgemäß mit 1:4 verloren. Allerdings war der Leistungsunterschied nicht so gravierend wie bei der Partie vor einem Jahr. Damals unterlagen die Stars mit 1:12. Dabei hat die TSG erst wenige Trainingseinheiten absolviert, während die Saison für den EHC Troisdorf bald beginnt. Natürlich war Troisdorf weitgehend feldüberlegen, konnte aber trotz mehrer Großchancen Torwart Doroschenko im Tor der Stars zunächst nur einmal durch Jahns (14.) überwinden. Die Stars hingegen verlegten sich auf die Sicherung der Abwehr. Im zweiten Drittel legte Troisdorf die Messlatte weiter hoch und verschärfte den Druck auf das Darmstädter Gehäuse. Gleich zu Beginn des Drittels musste sich Doroschenko erneut geschlagen geben (Sülzner, 21.). Aber die Abwehr der Stars hielt, und Troisdorf konnte nur einen weiteren Treffer verzeichnen (Rötters, 30.). Im letzten Drittel nutzte Parejo eine Vorlage von Maier und überwand den ansonsten fehlerlosen Torhüter Tim Kühlem im Tor der Gastgeber. Das Spiel verlief nun offen und Torchancen auf beiden Seiten sorgten für einen unterhaltsamen Ausklang. Den Schlussakzent setzten nochmals die Gastgeber, die in der 55. Minute durch Kai Kühlem, der den zwischenzeitlich eingewechselten Mathias Fach im Tor der Stars überwand.
Herne, 18. September Mit müden Beinen und mit sieben Stunden Anfahrt in den Knochen musste die Herner EG am Sonntagabend in Rostock eine Niederlage hinnehmen. Am Tag zuvor hatte die Mannschaft um Trainer Peter Franke in Dorsten das EDEKA-Weierstahl-Turnier für sich entscheiden können. Mit diesem Sieg im Rücken und vor 1022 Zuschauern wollten die Blizzards auch in Rostock als Gewinner vom Eis gehen. Doch eine Menge von ungenutzten Chancen sowie eine Vielzahl von Strafzeiten besiegelten eine 1:5-Niederlage. Der einzige Herner Treffer gelang Karl Jasik auf Vorlage von Christian Müller. Für Mathias Baldys endete der Abend unschön: in einem Zweikampf mit einem Rostocker Spieler bekam er den Schläger ins Gesicht und verlor dadurch ein Stück seines Zahnes. Rostock, letztjähriger Regionalliga-Ost-Meister, schloss mit dem Sieg seine Heimspiel-Vorbereitung ab. Seit einem Monat war die Mannschaft von der Ostsee jetzt schon auf dem Eis, während die Blizzards erst ab dieser Woche auf heimischen Eis trainieren können. Doch die Revanche muss gar nicht lange auf sich warten lassen, denn am Freitag sind die Piranhas zu Gast in Herne. Mit dem Spiel eröffnet die HEG die neue Heimspielsaison.
Neuss, 18. September Gleich zu Saisonbeginn folgt eine Hiobsbotschaft der anderen. Unmittelbar nach dem Spiel in Königsborn, bei dem Steve Blumentritt kurz vor Spielende unglücklich mit dem Fuß in die Bande krachte, wurde er im Krankenhaus untersucht. Da der Fuß jedoch mittlerweile stark angeschwollen war, konnte das Röntgenbild keine ganz genaue Diagnose zeigen. Fest steht jedoch, dass sein Knöchel eine Fehlstellung aufweist. Nun muss im Gips die Schwellung abklingen, sodass in den nächsten Tagen weitere Untersuchungen gemacht werden können. Je nach folgender Diagnose muss der Stürmer mindestens 6 bis 8 Wochen pausieren. Im schlimmsten Fall sogar länger. Eine weitere schlechte Nachricht ergaben heute Vormittag die abschließenden Untersuchungen von Tobias Netter, der mit Knieproblemen bereits seit zwei Wochen pausiert. Ein irreparabeler Knorpelschaden wurde festgestellt, der einen Verbleib im Leistungssport fast unmöglich macht. Hier stehen jetzt weitere Untersuchungen und Beratungsgespräche an, die jedoch keinen Grund zur Hoffnung geben. Tobias Netter wird wohl seine Karriere beenden müssen. Der NEV ist bereits auf der Suche und hofft, schnellstmöglich Ersatz präsentieren zu können. Auch Bernd Hausmann hat es am Wochenende erwischt. Er musste gestern Abend ebenfalls unmittelbar nach Spielende mit einer klaffende Platzwunde am Kinn im Krankenhaus mit einigen Stichen genäht werden. Er wird aber in einigen Tagen wieder fit sein.
Unna, 18. September Am Sonntag traf der Königsborner JEC auf den Regionalliga-Meister Neusser EV. Das Spiel ging zwar mit 3:8 (1:4, 2:2, 0:2) verloren, die Bulldogs bewiesen jedoch viel Leidenschaft und zwangen dem Favoriten alles ab. Noch in der vergangenen Saison gab es gegen den späteren Meister mit 1:17 und 0:19 deutliche Niederlagen. Vor Spielbeginn sah noch alles nach einer weiteren derben Niederlage aus: Die Bulldogs musste auf sechs Spieler verzichten. Nur elf Feldspieler umfasste die KJEC-Rumpftruppe. Zu Beginn verlief für Neuss noch alles nach Plan. In der 8. Minute führte der Meister bereits mit 3:0. Die zu Beginn der Begegnung zunächst äußerst defensiv agierenden Bulldogs konnten sich trotz alledem eine Vielzahl von Chancen erarbeiten. In der 16. Minute verkürzte Michael Sasse auf 1:3 für den Hausherren. Als Neuss nur zwei Minuten später das 1:4 erzielte, wähnte man sich bereits auf der Siegerstrasse. Doch erstens kommt es bekanntlich anders, und zweitens als man denkt. Im zweiten Drittel agierten die Bulldogs offensiver und boten den Neussern ordentlich Paroli. Nach zehn gespielten Minuten stand Neuss noch immer ohne Torerfolg da. Stattdessen zeigte der KJEC, der taktisch sehr diszipliniert auftrat, dass man ein ernstzunehmender Gegner ist. In der 29. Minute konnte der KJEC durch ein Tor von André Kuchnia auf 2:5 verkürzen. Nur 13 Sekunden später klingelte es erneut im Neusser Gehäuse: Marcel Brozé gelang das 3:5. Die völlig perplexen Neusser nahmen nun sogar eine Auszeit. Kurz darauf erzielte der Gast das 3:6. Die Königsborner Spieler ließen sich jedoch nicht hängen und kämpften weiter. Im letzten Drittel legten die Neusser noch zwei Tore nach. Das nächste Spiel bestreiten die Bulldogs am kommenden Sonntag um 18 Uhr beim EHC Troisdorf. Zu diesem Auswärtsspiel setzt der KJEC einen Bus ein. Der Fahrpreis beträgt 10 Euro. Anmeldungen werden ab sofort in der Eissporthalle entgegen genommen.
Erwarteter erster Sieg
Neuss, 18. September Mit einem erwarteten Auswärtssieg startete der Neusser EV in die neue Saison. Gegen im Vergleich zur Vorsaison verbesserte Königsborner setzte sich der Titelverteidiger trotz schwacher Chancenverwertung letztendlich mit 8:3 (4:1, 2:2, 2:0) durch. Beim vorgezogenen Meisterschaftsspiel musste NEV-Trainer Andrej Fuchs gleich auf vier Akteure verzichten. Neben dem verletzten Tobias Netter wurde vorsichtshalber auch der angeschlagene Dennis Kohl geschont, während Thomas Rottluff und Rafael Jedamzik aus beruflichen Gründen fehlten. Für Dennis Kohl trat erneut Andreas Schrills in Aktion und zeigte eine gute Leistung. Trotz der Ausfälle legten die Neusser einen guten Start hin und nahmen frühzeitig Königsborns Torhüter Dominik Kuchnia unter Beschuss. Lohn der Mühen waren drei Tore in den ersten sieben Minuten, für die sich Tim Krahforst (nach feiner Einzelleistung), Ralf Reisinger und Steve Blumentritt verantwortlich zeichneten. Als Michael Sasse in der 16. Minute der Anschlusstreffer für die Gastgeber glückte, hätte der NEV bereits deutlich höher als nur 3:0 führen müssen, wurde doch eine Reihe bester Möglichkeiten vergeben. Immerhin stellte Daniel Hatterscheid den alten Abstand wieder her, so dass es mit einem komfortablen Vorsprung in die erste Pause ging. Als Gilbert Schröder zu Beginn des zweiten Abschnitts das 5:1 markierte, schien auf Neusser Seite alles nach Plan zu laufen. Doch nun schlichen sich immer mehr Fehler in das Spiel ein, die von den kämpferisch überzeugenden Gastgebern genutzt wurden. Nach einem Doppelschlag in der 28. Minute sah sich Andrej Fuchs zu einer Auszeit genötigt, um seine Jungs wieder zur Ordnung zu rufen. Die deutlichen Worte schienen zu wirken, denn Daniel Hatterscheid erzielte umgehend das 6:3 und beruhigte damit nicht nur seinen Trainer, sondern auch die mitgereisten 40 Anhänger. Dennoch wirkte das Spiel der Neusser auch in der Folgezeit weiterhin zerfahren, was allerdings erneut mit zahlreichen Strafzeiten zusammen hing, die den Spielfluss störten. Steve Blumentritt und Lutz Klauck erhöhten im letzten Drittel auf 8:3 und sorgten so für einen standesgemäßen Erfolg, der jedoch nicht verdeckte, dass noch eine Menge Arbeit auf die Mannschaft um Kapitän Ronny Sassen wartet. Ganz und gar nicht in den Plan der Neusser passt da das derzeitige Verletzungspech, das die Saisonvorbereitung weiter erschwert. Während es Bernd Hausmann mit einer größeren Platzwunde am Kinn schon recht übel erwischte, krachte Steve Blumentritt in der Schlussphase mit den Beinen voraus in die Bande. Ob sich der Berliner dabei tatsächlich, wie zunächst befürchtet, einen Fußbruch zuzog, konnte im Laufe des Abends noch nicht geklärt werden. Bleibt zu hoffen, dass sich die Diagnose für ihn als nicht so schlimm erweist - zumal er an diesem Abend zu den besten Akteuren zählte. Tore: 0:1 (02:33) Krahforst (von der Heiden), 0:2 (06:14) Reisinger (Sassen, Hatterscheid), 0:3 (07:12) Blumentritt (von der Heiden/4-5), 1:3 (15:48) Sasse (5-4), 1:4 (17:58) Hatterscheid (Reisinger, Fuchs), 1:5 (26:00) Schröder (Reisinger), 2:5 (28:48) Kuchnia (Brozé, Blagoev), 3:5 (29:01) Brozé (Domula), 3:6 (29:22) Hatterscheid (Fuchs, Reisinger), 3:7 (49:23) Blumentritt (von der Heiden, Klauck), 3:8 (52:07) Klauck (Blumentritt, von der Heiden). Strafen: Königsborn 16, Neuss 18. Zuschauer: 115.
Die letzten Testspiele – morgen kommt die DEG
Dortmund, 18. September Es war eine schweißtreibende Angelegenheit für die Elche, dieser 10:0 (6:0, 1:0, 3:0)-Heimerfolg des EHC Dortmund am Freitagabend im Testspiel gegen den Herforder EV. Aber das lag an den sommerlichen Temperaturen und nicht am Gegner, denn der Verbandsligist bereitete dem Team von Markus Scheffold nur wenige Probleme. "Eine Trainingseinheit hätte meine Mannschaft sicherlich mehr gefordert. Nach der 6:0-Führung zur ersten Drittelpause ging die Konzentration völlig verloren, da nutzten auch mahnende Worte wenig" zog der EHC-Coach ein nüchternes Fazit. Zwei Tages später gab es ein 4:4 (0:0, 3:1, 1:3) bei den Roten Teufeln Bad Nauheim. Das letzte Testspiel steigt am Dienstag, 19. September, um 19:30 Uhr gegen die 1b-Mannschaft der Düsseldorfer EG. Während beide Torhüter der Elche (Daniel Bethe ersetzte Frank Pribil nach 30 Minuten) gegen Herford einen geruhsamen Abend verbrachten, musste Herfords Keeper Marco Schlüter bereits im ersten Drittel sechs Treffer einstecken, drei davon durch Karl Kolloch. Pierre Schulz, Igor Cillik und Eric Daniels hießen die weiteren Schützen. Vor allem vor der Pausensirene fielen die Tore im Minutentakt. Nach Wideranpfiff stellte Herfords Trainer Peter Derksen den Routinier Kai Frenzel ins Gehäuse und auch der konnte sich über Arbeit nicht beklagen. Nach dem 7:0 in der 27. Minute durch Niko Bitter stellte der EHC aber trotz guter Möglichkeiten die Torproduktion zumindest vorübergehend ein. Es wurde zwar phasenweise ganz ansprechend kombiniert, aber der zwingende Abschluss wurde nur selten gesucht. "Wir wollten uns ein paar Treffer für die Meisterschaft aufsparen" grinste EHC-Rekordspieler Igor Cillik an der Bande. Kapitän Eric Daniels dagegen war noch zweimal erfolgreich, zuerst in der 42. Minute und dann zehn Minuten später zum 9:0. Ein Treffer mit Voranzeige übrigens, denn vor seinem Wechsel aufs Eis prophezeite er: "Jetzt mache ich ein Tor!" und wenige Sekunden später zappelte der Puck im Netz. Den Schlusspunkt setzte Dmitri Tsvetkov in der 55. Minute zum 10:0. Mit einem 4:4-Unentschieden kehrte der EHC Dortmund dann am Sonntagabend von seiner Tour ins Hessische zurück. Nach der 4:1-Führung in der 41. Minute sah es noch nach einem erneuten klaren Erfolg der Elche gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim aus, dann aber ließ die Konzentration nach gegen die nie aufsteckende Mannschaft aus der Kurstadt so dass sich das Team von Markus Scheffold am Ende mit dem Remis begnügen musste. "Ich bin froh dass mein Team richtig gefordert wurde. Bad Nauheim war stärker als vor einer Woche beim Hinspiel an der Strobelallee. Vor allem mit dem 2. Drittel war ich sehr zufrieden. Da gab es einige gute Kombinationen und eine verdiente Führung für uns. Nach dem 4:1 zu Beginn des letzten Abschnitts haben wir uns aber zu sicher gefühlt und nicht mehr konsequent in der Defensive gearbeitet. Dafür gab es dann die Quittung. Aber Vorbereitungsspiele sind auch für solche Erfahrungen da" war EHC-Coach Markus Scheffold nicht so ganz unglücklich über den Ausgang der Begegnung. Igor Furda und Eric Daniels waren je zweimal in der Wetterau für Dortmund erfolgreich.
Köllner verstärkt EHV – Zwei Siege gegen SG aus der Lausitz
Schönheide, 18. September
Gut zwei Wochen vor dem Start
in die Saison in der Regionalliga Nordost verstärkt der EHV Schönheide noch
einmal seine Defensivabteilung. Mit dem 20-jährigen Verteidiger Sven Köllner
wechselt im Rahmen des Kooperationsvertrages des EHV Schönheide mit dem ETC
Crimmitschau ein weiteres Talent zu den Schönheider Wölfen. Köllner wurde in der
vergangenen Saison mit den Eispiraten Vizemeister in der Junioren-Bundesliga und
bestritt mit dem ETC die Vorbereitung zur Zweitligasaison. Dabei stand er im
Testspiel gegen die Kassel Huskies sogar im Aufgebot des Profiteams. Am
Freitagabend gelang den Schönheider Wölfen der erste Saisonsieg in der
Testspielphase. Vor nur rund 250 Zuschauern gewann der EHV Schönheide gegen die
SG Niesky/Weißwasser mit 5:4 (1:0, 4:1, 0:3). In einem typischen Testspiel lag
der EHV bis zur 49. Minute deutlich mit 5:1 in Front. Dass es in den
Schlussminuten noch einmal eng werden sollte, war der ungewöhnlichen Aufstellung
von Trainer Jiri Heinisch geschuldet. Bis zur 30. Minute spielten die Wölfe
ausschließlich mit ihren ersten beiden Sturmreihen, ehe zur Halbzeit Reihe drei
und vier zum Einsatz kamen. Tore: 1:0 (5:47) Jun (Krehl, Jenka), 2:0 (23:53)
Löffler (Kase), 3:0 (24:06) Jun, 4:0 (26:28) Jenka (Schröder, Jun), 4:1 (34:14)
Volek (Hudec, Hlavnicka/5-4), 5:1 (38:42) Kreißl (Wolf), 5:2 (48:41) Volek (Svatos,
Hlavnicka), 5:3 (55:05) Volek (Hlavnicka, Hudec/5-4), 5:4 (56:34) Wahne (Hudec).
Strafen: Schönheide 14, Niesky/Weißwasser 14. Zuschauer: 236.
Zwei Tage später gewann der EHV auch das Rückspiel bei der Lausitzer
Spielgemeinschaft mit 7:6 (3:2, 3:2, 1:2). In einer ausgeglichenen Partie im
Weißwasseraner Fuchsbau gingen alle sieben Wölfetreffer auf das Konto der ersten
Sturm- und Abwehrreihe. Matthias Krehl war mit drei Toren und zwei Vorlagen
bester EHV- Scorer. Überzeugend diesmal auch die Ausnutzung von
Überzahlsituationen. Gleich viermal klingelte es im Gehäuse des
Regionalliganeulings, der anders als am Freitag, diesmal mit komplettem Kader
antrat. Zum ersten Meisterschaftsspiel der Schönheider Wölfe in der Regionalliga
Nordost kommt es am 29. September erneut zum Duell beider Mannschaften in der
Lausitz. Bis dahin bestreitet der EHV noch ein weiteres Vorbereitungsspiel. Am
Sonntag, 24. September, 17 Uhr, erwartet man im Schönheider Wolfsbau den
Bayernligisten EV Pegnitz. Tore: 0:1 (0:03) Jenka (Jun, Schröder), 1:1 (5:19)
Schwabe (Hähnel, Groba), 1:2 (6:33) Krehl (Jenka, Forster), 2:2 (8:13) Kustow (Michalk),
2:3 (17:46) Jenka (Schröder, Kase/5-4), 2:4 (23:12) Krehl (Jenka, Jun/5-4), 3:4
(28:01) Volek (Schwabe, Hnidek/4-3), 3:5 (30:57) Schröder (Solf, Krehl), 4:5
(31:35) Greulich (Michalk), 4:6 (36:59) Solf (Jun, Krehl/5-4), 5:6 (40:34)
Schwabe (Hudec, Volek), 5:7 (48:40) Krehl (Jenka, Schröder/5-4), 6:7 (58:09)
Kohl (Schwerdner, Mazurek). Strafen: Niesky/Weißwasser 26, Schönheide 16.
Zuschauer: 178.
Dritter Testspielsieg für die Piranhas
Rostock, 18. September Zwei spannende Spiele mit jeweils knappem Ausgang für den Gastgeber lieferten sich die Rostock Piranhas und die Herner EG in der Regionalliga-Meisterrunde 04/05 – nun trafen sie erneut zu einem Testspiel aufeinander. Die Rostocker gewannen dabei mit 5:1 (2:0, 2:1, 1:0). Dabei erwischten die Piranhas den besseren Start und gingen nach einem Fehler in der Herner Abwehr durch Neuzugang Martin Vojcak früh mit 1:0 in Führung. Fortan übernahmen die Piranhas das Heft des Handelns, erspielten sich ein ums andere mal Torchancen und konnten nur durch eine robuste Spielweise der Blizzards gestoppt werden, wofür diese regelmäßig Strafen kassierten. Wie schon am Freitag gegen den ECC Preussen Juniors Berlin konnten die Piranhas daraus aber wenig Kapital schlagen. Gegen zunächst überfordert scheinende Blizzards gelang den Piranhas im ersten Drittel nur ein weiteres Tor durch Karol Bartanus bei 5:4-Überzahl. Anscheinend benötigten die Blizzards erst ein wenig Zeit, um sich an der Ostseeküste zu akklimatisieren, denn ab dem 2. Drittel präsentierten sie sich deutlich stärker, brachten die Abwehr der Piranhas mehrere Male in Schwierigkeiten und forderten den heute für den im „Vaterschaftsurlaub“ befindlichen Branislav Hippik im Tor der Rostocker stehenden Benjamin Grunwald zu Glanzparaden heraus. In dem nun schnellen und lebhaften Spiel mit Chancen auf beiden Seiten waren es wiederum die Piranhas, die das nächste Tor erzielten. Von Haupt und Michalek wunderschön freigespielt, brauchte Bartanus den Puck nur noch ins leere Tor zu befördern. Zwar gelang den Blizzards durch Karl Jasik der Anschluss, bei dem sich der ansonsten bestens aufgelegte Grunwald machtlos sah, doch Schneiders Gewaltschuss von der blauen Linie, der unerreichbar für Kuhnekath unter der Latte einschlug, stellte noch vor der Pause den alten Abstand wieder her. Im letzten Drittel bot sich den Zuschauern zunächst das gleiche Bild. Beide Mannschaften versuchten durch schnelles Kombinationsspiel zum Erfolg zu kommen, wobei die Piranhas, die ohne Blaha und Hruby antraten, die bessere Figur machten und zehn Minuten vor Schluss durch Kapitän Thomas Haupt das 5:1 erzielen konnten. Danach aber gab es einen sichtlichen Bruch im Spiel. Ein zum Ende hin immer kleinlicher pfeifender Schiedsrichter sorgte nicht nur für einen unterbrochenen Spielfluss, sondern auch für erhitze Gemüter auf beiden Seiten in einem ansonsten fairen Eishockeyspiel. So kam es am Schluss zu einigen unschönen Szenen und vielen unnötigen Strafen. Wenn am kommenden Freitag diese Nickligkeiten ausbleiben, darf sich das Herner Publikum zum Rückspiel auf temporeiches Eishockey zweier spielstarker Mannschaften freuen. Tore: 1:0 Vojcak (2.), 2:0 Bartanus (12.), 3:0 Bartanus (26.), 3:1 Jasik (33.), 4:1 Schneider (37.) 5:1 Haupt (50). Strafen: Rostock 20 + 5 + 20 (Haupt) + 5 + 20 (Hainke), Herne 38 + 10 (Berger) + 10 (Mann). Zuschauer: 1022.
Zwei starke Spiele gegen zwei starke Gegner
Bad Nauheim, 18. September Gegen zwei Top-Teams der Regionalliga NRW traten die Roten Teufel Bad Nauheim am vergangenen Wochenende im Rahmen der Saisonvorbereitung an. Beim 4:5 in Neuss war man am Freitag knapp an einem Teilerfolg dran, im Rückspiel gegen den EHC Dortmund konnte man einen 1:4-Rückstand noch in ein 4:4 umbiegen und bestätigt damit den Aufwärtstrend der letzten zwei Wochen. In Neuss konnte sich Gast-Goalie David-Lee Paton gleich zu Beginn mit starken Paraden auszeichnen. Dem 0:1 in der achten Minute ließen die Nauheimer in Überzahl den Ausgleich durch Jens Fischer folgen (11.). Kurz vor der Drittelpause musste Pascal Jeßberger nach einem Kniechek mit fünf Minuten und einer Spieldauerstrafe unter die Dusche. Neuss ging mit 3:1 in Führung, doch Paul Knihs brachte die Teufel auf 2:3 heran. Im weiteren Spielverlauf trafen Schmitt und Barta für Bad Nauheim. Der Aufwärtstrend aus den letzten Partien wurde auch im Heimspiel gegen Dortmund bestätigt: zum zweiten Mal in Folge blieben die Roten Teufel zuhause ungeschlagen, 4:4 unentschieden trennte man sich am Sonntagabend vom letztjährigen Dritten der Regionalliga NRW. Bemerkenswert war hierbei eine erneute Aufholjagd mit drei Treffern im letzten Drittel, womit man aus den letzten drei Spielen jeweils den letzten Abschnitt für sich entscheiden konnte. Im Tor stand wie schon in Neuss Gastspieler David-Lee Paton, der eine überragende Partie bot und maßgeblich dafür verantwortlich war, dass es nach dem ersten Drittel torlos stand. Alleine Dortmund Igor Furda hätte zwei Treffer markieren können – wenn nicht sogar müssen - aber beide Male war es der Goalie, der einen Rückstand verhinderte. In einem schnellen ersten Abschnitt kamen die Hausherren ihrerseits so gut wie gar nicht in Tritt, Torchancen blieben Mangelware. Selbst ein 5:3-Überzahlspiel konnte nicht genutzt werden, so dass es ohne Treffer in die erste Pause ging. Im Mittelabschnitt zeigte sich, warum die Elche vergangene Saison zu den Top-Teams in der NRW-Liga zählten. Die Gäste legten starke 15 Minuten hin und kamen so zu Toren von Furda (24. und 31.) sowie Daniels (33.), wobei Treffer zwei und drei jeweils im Powerplay fielen. Zuvor hatten die Gastgeber erneut eine doppelte Überzahl, aber auch diesmal sollte dies keinen Erfolg bringen. Im Gegenteil: fast hätte man nach einem Fehler von Fischer und einem Alleingang von Furda sogar noch einen Gegentreffer kassiert, hätte da nicht Paton erneut toll reagiert. So aber machten die Gäste den Sack nicht zu, was die Roten Teufel, die zu keiner Zeit aufsteckten, zum 1:3 durch Naulin kurz vor der zweiten Pause nutzen konnten. Im letzten Drittel hatten die Hausherren wie schon in den letzten Partien die Luft, die man benötigt, um auch einen solchen Rückstand noch aufzuholen. Zwar musste man nach nur 43 Sekunden das 1:4 durch Daniels wegstecken, Kapitän Martin Flemming sorgte mit dem 2:4 in der 48.Minute aber noch einmal für Hoffnung bei den knapp 300 Fans im weiten Rund des Stadions. Das schönste Tor des Abends markierte dann Jan Barta in der 51.Minute: einen Querpass von Naulin nutzte der Stürmer mit einem Onetimer, der genau im Winkel des Kastens von Pribil einschlug. Dieses Anschlusstor setzte nochmal Kräfte frei, und der nimmermüde Einsatz wurde mit dem Ausgleich durch Saulite in der 55.Minute belohnt. Bei diesem Resultat blieb es dann auch am Ende, unter dem Strich kann man das Remis als gerecht bezeichnen, auch wenn die Gäste bei besserer Chancenauswertung das Match hätten für sich entscheiden können.
Erfolgreicher Auftakt für die Farmers
Mellendorf, 18. September Das erste Vorbereitungsspiel des EC Wedemark Farmers ist absolviert, die Generalprobe zur am kommenden Samstag startenden Saison in der Verbandsliga Nordost geglückt. Mit 4:3 bezwangen die Farmers vor knapp 200 Zuschauern Ligakonkurrent Hamburger SV. Die Tore für die Farmers erzielten Peter Willmann, Daniel Soriano, Mannschaftskapitän Sven Hoppe und Bahne Zander. Die Partie war dank der neuen Null-Toleranz-Regel, die die Schiedsrichter befolgten, von vielen Strafzeiten geprägt, so dass nur selten Spielfluss aufkommen konnte. In diesen Phasen zeigten die Farmers aber, dass sie antrittsschnell und technisch versiert sind. Auch Coach Uwe Gräser zeigte sich zufrieden: „Das sah schon gut aus. Aber es wird mit Sicherheit noch drei bis vier Spiele dauern, bis die Spieler sich an die neue Regelauslegung gewöhnt haben.“
Das Ziel der Panther
Grefrath, 17. September Nach dem Ende der Vorbereitungsphase haben die Grefrather Nierspanther ihr Saisonziel festgelegt. Der GEC 2001 strebt einen Platz unter den ersten Sechs an, um die Aufstiegsrunde zur Oberliga zu erreichen. Sollten die Grefrather das schaffen, wollen sich die Panther noch einmal verstärken, um ein ernstes Wort in der Aufstiegsfrage mitreden zu können.
Dynamite besiegen Darmstadt im letzten Test
Troisdorf, 17. September Im letzten Testspiel gewann der NRW-Regionalligist EHC Troisdorf gegen den hessischen Regionalligisten TSG Darmstadt mit 4:1 (1:0, 2:0, 1:1). Den Anfang machte Christoph Jahns in der 14. Minute. Schneller ging es im Mittelabschnitt. Gerade einmal 15 Sekunden waren gespielt, da erzielte Thomas Sülzner das 2:0. Die Dynamite machten nun weiter Druck und kamen so zu weiteren Chancen. Aber erst in der 30. Spielminute durften die Troisdorfer Fans wieder jubeln, Matthias Rötters traf zum 3:0. Im Schlussabschnitt verkürzte Adrian Parejo auf 1:3, ehe Kai Kühlem den 4:1-Endstand besorgte. Das erste Heimspiel der Dynamite in der Regionalliga NRW findet am Sonntag, 24. September, um 18 Uhr zu Hause gegen den Königsborner JEC statt. Tore: 1:0 (14.) Christoph Jahns (Kai Kühlem, Bernd Deske /4-3), 2:0 (21.) Thomas Sülzner (Daniel Lehmann), 3:0 (30.) Matthias Rötters (Kai Kühlem), 3:1 (46.) Adrian Parejo (Philip Roth), 4:1 (55.) Kai Kühlem (Christoph Jahns, Daniel Lehmann/4-3). Strafen: Troisdorf 16, Darmstadt 20. Zuschauer: 110.
Zufriedene Hornets
Dorsten, 17. September Zufriedene Gesichter bei der Dorstener EJ waren am Samstag allerorts zu sehen. Der dritte Platz der eigenen Mannschaft beim Turnier in Dorsen war im Vorfeld nicht zu erwarten, da sich die Mannschaft noch in der Vorbereitung befindet. Von 10 Uhr bis 18 Uhr hatten die sechs Mannschaften ihren Anhängern gutes und interessantes Eishockey gezeigt. Über 250 Zuschauer waren an die Crawleystraße gekommen. Erwartungsgemäß holte sich die Herner EG den Wanderpokal an den Gysenberg. Im Finale besiegten sie den Iserlohner EC 1b mit 3:1 nach Penaltyschießen. Beide Mannschaften zeigten das beste Eishockey an diesem Tag. Die Sauerländer schlugen im ersten Halbfinale die U23 des Neusser EV mit 3:0. Der Endspielgegner der Roosters wurde im Klassiker zwischen Dorsten und Herne ermittelt. Der Regionalligist zeigte von der ersten Minute, wer Herr auf dem Eis ist und ließ dem ambitionierten Landesligisten den Hauch einer Chance. „Das waren halt zwei Klassen Unterschied“, so ein Dorstener Fan. Trotzdem erspielten sich die Hornets einige Chancen und der Ehrentreffer wäre verdient gewesen. Im Spiel um Platz drei sicherte sich die DEJ durch ein 1:0 gegen den starken Ligenkonkurrenten aus Neuss den dritten Platz. Platz fünf ging an den GSC Moers der Dinslakens 1b-Mannschaft im Penaltyschießen mit 1:0 bezwang.
Wölfe suchen Verstärkung für das Ehrenamtlichen-Team
Braunlage, 17. September Der Braunlager SC Harz sucht noch Unterstützung im Team der ehrenamtlichen Helfer. „Ein zuverlässiges Team hinter der Mannschaft ist schließlich genauso wichtig wie das Team auf dem Eis“, so Pressesprecher Robert Koch. Die Möglichkeiten, um zu helfen, sind dabei vielfältig. Für den Ordnerdienst sind noch einige Posten offen. Die Leitung wird in dieser Spielzeit Ludwig Schöll übernehmen. Bei ihm können sich auch interessierte Mitstreiter melden (Tel: 0151-54103011). Vor dem Spiel ihren Einsatz haben die Helfer bei der Einlaufzeremonie sowie die Ehrenamtlichen, die an der Kasse mithelfen. Immer ganz nah dran am Geschehen sind dagegen die helfenden Hände an der Strafbank. Interessierte Helfer für diese Aufgaben können sich bei Robert Koch melden (Tel: 0176-22295879, E-Mail: pressebsc@yahoo.de).
Deutliche Auftaktniederlage
Berlin, 16. September In seinem ersten Spiel der Regionalliga Nordost 2006/07 hatte der ECC Preussen Juniors Berlin mit dem Rostocker EC sicherlich keinen leichten Gegner. Dass die Niederlage aber mit 2:9 (0:2, 1:3, 1:4) so drastisch ausfallen würde, kam dann doch etwas überraschend. „Der Plan, uns so teuer wie möglich zu verkaufen, ist leider nicht gelungen“, so ECC-Trainer Harald Kuhnke nach dem Spiel. Dabei sahen die 595 Zuschauer durchaus vielversprechende erste Spielminuten: Die Berliner starteten engagiert und offensiv, hatten bereits nach zwölf Sekunden ihre erste Überzahlsituation, konnten diese aber nicht nutzen. Ab der vierten Spielminute waren sie es dann selber, die bedingt durch die neue Null-Toleranz-Regelung knapp zehn Minuten mit mindestens einem Mann weniger auf dem Eis standen, was die Piranhas prompt mit zwei Toren bestraften. Im weiteren Spielverlauf fand der ECC nicht wieder ins Spiel, agierte unsicher und teils ängstlich, konnte in Überzahl keinen Druck aufbauen, während die Rostocker teilweise bei Fünf gegen Fünf wie im Powerplay spielten und oft ungehindert hin und her passen konnten. Die Gäste waren insgesamt zwar drückend überlegen, agierten aber teilweise halbherzig und nachlässig, was einerseits zu nicht genutzten Chancen sowie zu zwei Gegentreffern der Berliner führte (1:4 durch Reuter, 38.; 2:6 durch Henk, 45.). Insgesamt zeigte sich Kuhnke keineswegs zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Es ist sehr offensichtlich, das wir in der Defensive sehr große Probleme haben. Es wurden teilweise katastrophale Fehler gemacht. Rostock war einfach cleverer, hat auf Fehler gewartet.“ Obwohl die Berliner durch die vielen Strafzeiten im ersten Drittel „völlig den Faden verloren“ haben, ist er generell ein absoluter Befürworter der Null-Toleranz-Regelung: „Eishockey sollte im Vordergrund stehen. Die Jungs müssen disziplinierter werden und sich wieder auf ihre Tugenden besinnen.“ Beim nächsten ‚Heimspiel’ am 24. September, bei dem man in eigener Halle zu Gast beim Lokalrivalen FASS Berlin ist, will man natürlich „versuchen, die Scharte von heute auszuwetzen“. Alles in allem ist man bezüglich des weiteren Saisonverlaufs und des anvisierten vierten Platzes optimistisch, schließlich war es das erste Saisonspiel nach nur einem Vorbereitungsspiel: „Es kann nur besser werden.“
Bulldogs noch ohne nötigen Biss
Königsborn, 16. September Im ersten Regionalliga-Meisterschaftsspiel unterlagen die Bulldogs des Königsborner JEC gegen die Dinslakener Kobras deutlich mit 2:10 (1:3, 0:1, 1:6). Die Gastgeber konnten dabei phasenweise gut mithalten. Das Team von Trainer Uwe Roosen erarbeitete sich zahlreiche Torchancen, wurde aber nicht belohnt. Im Gegenteil: In der achten Minute erzielte Dinslakens Henri Marcoux das 1:0 für die Gäste. In der elften Minute wurde die Führung sogar auf 2:0 ausgebaut. Der KJEC hielt aber dagegen und kam durch Tim Linke in der 18. Minute zum Anschlusstreffer. Kaum hatten die KJEC-Spieler wieder Hoffnung geschöpft, erhöhte Dinslaken postwendend auf 3:1. Dabei machte Torhüter Kuchnia kein gutes Bild. Im zweiten Drittel konnte Königsborn gegen den Favoriten gut dagegen halten und kassierte nur einen Treffer. Im letzten Drittel bekam die Defensivabteilung des KJEC jedoch wieder reichlich zu tun. Nach dem 1:5 in der 48. Minute wurde der bis dahin schwach haltende Torhüter Dominik Kuchnia durch Ulf Denniger ersetzt, der gleichzeitig sein Regionalliga-Debüt gab. Denniger konnte allerdings nicht den notwendigen Rückhalt geben. Dinslaken zog daher auf 10:1 davon. In der 58. Minute traf Borislav Blagoev zum 2:10 für den KJEC und sorgte mit seinem Treffer für Ergebniskosmetik.
Wild Boys starten gegen Rudelswalde
Chemnitz, 16. September Auf der heutigen Tagung des Sächsischen Eissport-Verbandes wurden sowohl die Sachsenligatermine klargemacht als auch die erste Runde im Sachsenpokal ausgelost. Dabei erwischte der ERC Chemnitz ein Auswärtsspiel beim EHV Klingenthal, das am Mittwoch, 22. November, 18 Uhr steigt. Im Pokalwettbewerb nimmt mit der SG Niesky/Weißwasser auch ein Regionalligist teil. Das erste Ligaspiel bestreiten die Wild Boys am Sonntag, 5. November, 18:30 Uhr zu Hause gegen den SV Rudelswalde. Am Rande der Termintagung wurde auch der Wechsel des Verteidigers Michael Hofmann zu Ligakontrahent Fortuna Leipzig bekannt gegeben. Ein weiter Punkt war das All-Star-Spiel, das am 10. Februar in Jonsdorf stattfindet. Dabei spielt das Sachsenliga-All-Star-Team gegen einen noch nicht bekannten renommierten Gegner. Das Sachsenligateam setzt sich wie folgt zusammen: EHC Neue Eislöwen Dresden, EHC Jonsdorfer Falken, ERC Chemnitz (je drei Spieler), EHC Fortuna Leipzig, EHV Klingenthal, SV Rudelswalde, EHV Rot-Weiß Bad Muskau, EHV Dresden Devils (je ein Spieler).
Ungefährdeter Auswärtssieg
Rostock, 16. September Das Auftaktspiel der Saison 2006/2007 in der Regionalliga Nordost, gewann der letztjährige Meister, die Rostock Piranhas, gegen den ECC Preussen Juniors Berlin in der Deutschlandhalle klar und verdient mit 9:2 (2:0, 3:1, 4:1). Der ECC, selbsternannter Anwärter auf einen der fünf ersten Plätze der Regionalliga, die zur Bewerbung an der Teilnahme der Oberligasaison 2007/08 berechtigen, geriet zu Beginn des Spiels heftig mit der nun auch in der Regionalliga geltenden Null-Toleranz-Regelung in Konflikt und kassierte fast im Minutentakt Strafen. In den ersten zehn Minuten spielten sie fast ständig in 3:5-Unterzahl. Dass sie danach nur 0:2 zurücklagen, verdankten sie hauptsächlich der nachlässigen Chancenverwertung der Piranhas, bei denen noch kein Kombinationsfluss zustande kam. Das änderte sich mit Beginn des zweiten Drittels. Die Piranhas kamen so langsam in Fahrt, schnürten die Preussen, die zu keinem Zeitpunkt des Spiels ein gleichwertiger Gegner sein konnten, bei 5:5-Situationen wie bei einem Powerplay in ihrem Drittel ein und hatten selbst in Unterzahl hochkarätige Einschussmöglichkeiten. Zwar schossen sie in schöner Regelmäßigkeit ihre Tore, dass der Sieg am Ende aber nicht deutlich höher ausgefallen ist, haben sie allein ihrer inkonsequenten Chancenausbeutung und ihrer geradezu verspielten Angriffsanlage zuzuschreiben. Tore: 0:1 Hördler (5.), 0:2 Hainke (6.), 0:3 Michalek (22.), 0:4 Stratmann (37.), 1:4 Reuter (38.), 1:5 Michalek (40.), 1:6 Hruby (44.), 2:6 Henk (45.), 2:7 Vojcak (48.), 2:8 Garthe (48.), 2:9 Franz (52.). Strafen: Berlin 30 + 10 (Kebeiks), Rostock 26. Zuschauer: 595.
Erster Derbysieg der Saison
Leipzig, 16. September Im ersten Derby der Saison 2006/2007 besiegten die Blue Lions Leipzig am gestrigen Abend die Saale Bulls Halle mit 4:3 (1:2, 2:1, 1:0). Vor 907 zahlenden Zuschauern erzielten in einem tempoarmen Spiel für Leipzig Daniel Bartell (3) und Patrick Czajka die Tore, für Halle traffen Miklik (2) und Kasperczyk. Am morgigen Sonntag um 17:15 Uhr kommt es dann am Gimmritzer Damm in Halle zum Rückspiel. Tore: 0:1 Kasperczyk (5.) 5-3 ÜZ, 1:1 Bartell (12.), 1:2 Miklik (15.), 2:2 Bartell (24.), 3:2 Czajka (35.), 3:3 Miklik (36.), 4:3 Bartell (52.) (Quelle: www.eishockey-leipzig.de)
Auftaktsieg gegen Königsborn
Dinslaken, 16. September Die Saison in der Regionalliga NRW hat begonnen. Den Anfang machten am Freitag der Königsborner JEC und die Dinslakener Kobras. Erwartungsgemäß behielten die Gäste mit 10:2 (3:1, 1:0, 6:1) die Oberhand. Doch am Anfang sah es noch nicht nach einem zweistelligen Sieg für die Kobras aus. Der KJEC kämpfte, so dass es ein hartes Stück Arbeit für die Dinslakener war. Henri Marcoux und Malte Bergstermann schossen zunächst die 2:0-Führung der Gäste heraus. Doch danach kam Königsborn besser ins Spiel. Kurz vor Drittelende gelang den Bulldogs der Anschlusstreffer. Zwölf Sekunden später jedoch war Marcoux mit dem 3:1 zur Stelle. Im zweiten Drittel erhöhte er auf 4:1. Eine umstrittene Spieldauerstrafe gegen André Oesterreich brachten die Dinslakener jedoch aus dem Takt. Das änderte sich allerdings im Schlussabschnitt. Gerade Daniel Eul glänzte, der sie Treffer fünf, sieben und acht erzielte. Dazwischen lag das sechste Kobras-Tor durch Oliver Küpper. Andreas Bergmann und Sebastian Leverenz machten es schließlich zweistellig. Tore: 0:1 Henri Marcoux (Sebastian Leverenz, Daniel Eul), 0:2 Malte Bergstermann (Christian Schlesiger), 1:2 Tim Linke (Werner Heinrich), 1:3 Henri Marcoux (Sebastian Leverenz, Thomas Frach), 1:4 Henri Marcoux (Alexander Wunsch, Sebastian Leverenz), 1:5 Daniel Eul (Henri Marcoux, Sebastian Leverenz), 1:6 Oliver Küpper (Andreas Bergmann, Michael Kalisch), 1:7 Daniel Eul (Henri Marcoux), 1:8 Daniel Eul (Heiko Schlabes, Christian Schlesiger), 1:9 Andreas Bergmann (Alexander Wunsch, Dan Nadeau), 1:10 Sebastian Leverenz (Heiko Wilken), 2:10 Borislav Blagoev (Michael Sasse). Strafen: Königsborn 16, Dinslaken: 20 + 10 (Parsch) + 5 + Spieldauer (Oesterreich).
Viele Strafzeiten – wenig Erkenntnisse
Neuss, 16. September Auch das zweite Vorbereitungsspiel endete mit einem knappen Sieg des Neusser EV. Der Meister der Regionalliga NRW besiegte den Oberliga-Absteiger Rote Teufel Bad Nauheim mit 5:4 (1:1, 3:1, 1:2). Allerdings standen sich im Duell der Aufstiegsrunden-Aspiranten nur selten beide Teams in voller Mannschaftsstärke gegenüber, was sich negativ auf den Spielfluss auswirkte. Gegen den hessischen Regionalligisten wirkten erstmals Boris Ackermann und David Köhler mit, während Tobias Netter wegen Knieproblemen passen musste. Wegen einer leichten Zerrung musste Dennis Kohl nach zehn Minuten das Eis verlassen, so dass Andreas Schrills zwischen den Pfosten stand. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 1:1, denn Ronny Sassens Führungstreffer aus der achten Minute ließ Nauheims Kapitän Fischer kurze Zeit später den Ausgleich folgen. Bereits im ersten Drittel litt der Spielfluss unter zahlreichen Strafzeiten. Während sich die Neusser mit mehreren kleineren Vergehen selbst schwächten, wurde Gäste-Verteidiger Pascal Jeßberger nach einem Kniecheck gegen Bernd Hausmann vorzeitig unter die Dusche geschickt. Auch im zweiten Abschnitt wurde die Partie überwiegend von der Mannschaft bestimmt, die gerade in Überzahl agieren konnte. Boris Fuchs’ Doppelschlag konterte Paul Knihs mit dem zu diesem Zeitpunkt überraschenden Anschlusstreffer, denn der NEV schien während einer längeren Phase ohne Strafe seinen Rhythmus gefunden zu haben. Ein Abstauber von Daniel Hatterscheid besiegelte den 4:2-Zwischenstand, mit dem es erneut in die Kabinen ging. In den letzten 20 Minuten setzte sich die Strafzeitenorgie fort. Zunächst nahmen die Fuchs-Schützlinge mehrfach Platz auf dem Sünderbänkchen, ehe es nach Bernhard Naulins Stockschlag gegen NEV-Goalie Schrills noch einmal ruppig wurde. Die zahlreichen Gelegenheiten, Über- und Unterzahlspiel zu trainieren, konnten beide Teams zu jeweils einem Treffer (Rottluff/NEV und Schmitt/RTBN) nutzen. In der Schlussphase nahmen die Gäste ihren Torhüter David-Lee Paton zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, mehr als eine Ergebniskorrektur in der Schlusssekunde durch Jan Barta gelang jedoch nicht mehr. Ein Spiel, das wegen der zahlreichen Strafzeiten eher geringen Aufschluss über die Leistungsfähigkeit beider Mannschaften gab. Tore: 1:0 (7:55) Sassen (Fuchs, Hatterscheid/4-4), 1:1 (11:09) Fischer (Knihs, Behrens/5-3), 2:1 (20:25) Fuchs (Sassen, Jedamzik/5-4), 3:1 (27:32) Fuchs (Blumentritt, Geisler/5-4), 3:2 (32:45) Knihs (6-5), 4:2 (37:23) Hatterscheid (Jedamzik, Sassen/5-4), 4:3 (53:57) Schmitt (Fischer/4-5), 5:3 (55:32) Rottluff (Klauck, Geisler/5-3), 5:4 (59:59) Barta (6-4). Strafen: Neuss 32 + 10 (Schröder), Bad Nauheim 22 + 10 (Saßmannshausen) + 5 + Spieldauer (Jeßberger). Zuschauer: 198.
8:1 gegen Rumpfteam aus Solingen
Grefrath, 16. September Mit einem nie gefährdeten 8:1-Sieg über den EC Bergisch Land gewann der Grefrather EC 2001 auch das dritte Testspiel gegen einen Ligakonkurrenten. Dass die Bergisch Raptors überhaupt antraten, war den Verantwortlichen der Nierspanther zu verdanken. Die Mannschaft aus Solingen wurde kurzum mit einigen Spielern des Gastgebers bestückt. Mit an Bord waren auch die Förderlizenzspieler Danny Fischbach, André Mangold und Benjamin Jakob. Das Testspiel avancierte zum Trainingsspielchen für die Panther und man ließ Gegner und Puck laufen. Einige sehenswerte Kombinationen ließen erahnen, welches Potential in der Mannschaft steckt. Tore: 1:0 Dennis Holstein, 2:0 Benjamin Jakob, 3:0 Sven Linda, 4:0 Danny Fischbach, 4:1 André Gorgs, 5:1 Felix Huber, 6:1 Carsten Reimann, 7:1 Benjamin Jakobs, 8:1 Benjamin Jakobs. Strafen: Grefrath 12, Solingen 16. Zuschauer: 150.
Darmstadt Stars bestreiten Vorbereitungsspiel in Troisdorf
Darmstadt, 15. September Traditionell holprig verläuft der Saisonstart der Darmstadt Stars. Ohne eigenes Eis in Darmstadt tingelten die Spieler von Trainer Dorochtchenko zum Training nach Eppelheim und nun zum ersten Spiel in Troisdorf am Sonntag um 18 Uhr. Wie in jedem Jahr haben die Stars auch damit zu kämpfen, dass die Wohnorte der Spieler weit verstreut im ganzen Rhein-Main-Gebiet liegen und eine geregelte Vorbereitung auch Rücksicht auf die noch laufenden Inlinehockey-Wettbewerbe nehmen muss, bei denen einige Darmstädter Akteure erfolgreich aktiv sind. Mit dem ersten Spiel in Troisdorf wiederholt man nun eine Partie, die so auch schon im Vorjahr stattgefunden hat. Mit diesem und den nächsten Spielen gegen starke Vorbereitungsgegner wollen die Stars aber klarmachen, dass sie sich auch diese Saison hohe Ziele, sprich ein Eingreifen im Kampf um die erneute Hessenmeisterschaft, gesteckt haben. Noch nicht im Team der Stars ist der frühere Troisdorfer Dano Janßen. Er wird erst Ende September zu den Südhessen stoßen, möglicherweise im Spiel gegen Zweibrücken am 1. Oktober zur Verfügung stehen.
Starkes Spiel beim 6:6 gegen die DEG
Troisdorf, 15. September Nur wenige Zuschauer sahen beim 6:6 (1:1, 4:3, 1:2) des EHC Troisdorf gegen die 1b-Mannschaft der Düsseldorer EG ein gutes, wenn nicht das bisher beste Vorbereitungsspiel der Dynamite im Troisdorfer Icedome. Wie nicht anders zu erwarten entwickelte sich ein kampfbetontes, aber zu Beginn immer noch faires schnelles Spiel. Die Dynamite konnten sich gut in Szene setzen und erzielten zu Beginn der fünften Spielminute den Führungstreffer durch Thomas Sülzner. Allerdings hielt der Jubel nicht lange an, in fast direkt anschließender Überzahl konnten die Düsseldorfer noch in derselben Spielminute durch Sven Sauer ausgleichen. Ein frühes Powerplay im zweiten Drittel nutzten die Düsseldorfer zum Führungstreffer durch Sebastian Bongartz nach nur 30 Sekunden. Doch schon in der 22. Minute erzielte Troisdorf durch Alexej Fuchs, der mit einer Gastlizenz für den EHC auflief, das 2:2. Nur 20 Sekunden sorgte Anton Zirnov für die erneute Führung. Ein Doppelschlag von Kai Kühlem brachte in der 31. Minute die 5:2-Führung, ehe die DEG noch im zweiten Drittel auf 4:5 verkürzte. Alexander Bill erhöhte im Schlussabschnitt zwar noch auf 6:4, doch schon in der 50. Minute fiel der Ausgleich, bei dem es bis zum Ende blieb. Das letzte Vorbereitungsspiel der Dynamite findet am Sonntag, 17. September, um 18 Uhr gegen die TSG Darmstadt statt. Tore: 1:0 (5.) Thomas Sülzner (Christoph Jahns), 1:1 (5.) Sven Sauer (Sebastian Bongartz/5-4), 1:2 (21.) Sebastian Bongartz (Christian Sohlmann, Marc Höveler/5-4), 2:2 (22.) Alexej Fuchs (Claudiu Muntean), 3:2 (23.) Anton Zirnov (Andreas Czaika), 4:2 (31.) Kai Kühlem (Thomas Sülzner), 5:2 (31.) Kai Kühlem (Christoph Jahns/5-4), 5:3 (34.) Marc Höveler (Christian Sohlmann), 5:4 (40.) Max Pilling (Patrik Gogulla/4-4), 6:4 (42.) Alexander Bill (Henrik Isselhorst/5-4), 6:5 (48.) Max Pilling (Holger Schrills/4-4), 6:6 (50.) Christian Sohlmann (Sebastian Bongartz/5-4). Strafen: Troisdorf 28 + 10 (Manuel Lehmann), Düsseldorf 28 + 10 (Sven Sauer) + 5 + Spieldauer (Schahab Aminikia).
Preussen starten in die Saison – Weise neu im Team
Berlin, 15. September Es geht los. Mit der Partie zwischen dem ECC Preussen Juniors Berlin und dem Rostocker EC startet heute um 19.30 Uhr die neue Saison in der Regionalliga Nordost. Die Preussen sind in der wieder freigegebenen Deutschlandhalle zu Hause. Der Eintritt kostet auf allen Plätzen fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Die Preussen haben sich seit Anfang August auf die Saison vorbereitet und stehen unter Leitung des Trainers Harald Kuhnke. Auf Spielerseite war die Verpflichtung von Kay Hurbanek ein Volltreffer. Hurbanek erlernte das Eishockey bei den Eisbären Berlin und spielte auch in der DEL. In der vergangenen Saison stand er für den Zweitligisten SC Bietigheim-Bissingen auf dem Eis. Ein weiterer Leistungsträger konnte gestern verpflichtet werden. Der 20-jährige Marcel Weise aus Erfurt brennt darauf, sich unter seinem Ex-Trainer Kuhnke für höhere Spielklassen zu empfehlen. Das Gros der Mannschaft sind Spieler aus dem eigenen Nachwuchs der Preussen. In der Liga sind drei Ausländer spielberechtigt, aus finanziellen Gründen wurde dieses Kontingent von den Preussen nicht genutzt. Der Vorstand hofft auf weitere Sponsoren, um diese Lücke schließen zu können, ohne dabei jedoch die Berliner Spieler zu vergessen.
Braunlage, 14. September Das ist ein dicker Fisch an der Angel des Braunlager SC Harz. Die Harzer Wölfe stehen kurz vor einem Vertragsabschluss mit Harry Kulczynski. Der Verteidiger bringt trotz seiner erst 24 Jahre schon etliche Erfahrung aus der Oberliga mit. Die vergangenen zwei Saisons verstärkte der 1,90-Meter-Hüne die Defensive des SC Mittelrhein-Neuwied. Kulczynski wird am morgigen Freitag zum Trainingsauftakt in Braunlage erwartet. „Er kommt dann bereits mit Sack und Pack, es ist alles fix“, bestätigte BSC-Sportobmann Bernd Wohlmann. Auch seine Frau wird der am 2. Februar 1982 geborene Defensivmann mitbringen. „Harry ist genau der Spieler, den wir für die Abwehr brauchen“, freut sich Robert Koch. Der Pressesprecher der Wölfe weiter: „Er ist körperlich sehr präsent, defensivstark, kann aber trotzdem Akzente nach vorne setzen.“ Sogar den Adler hat der in Berlin geborene Kulczynski bereits auf der Brust getragen, wenngleich auch „nur“ für die U18-Auswahl. Nach seinem Debüt im Seniorenbereich 1999 beim ERSC Amberg wechselte Kulczynski in die Oberliga zu den Bayreuth Tigers. Über die weiteren Stationen Schweinfurt, nochmals Amberg und schließlich Neuwied führt sein Weg nun in die Harzer Berge zum BSC.
Leipzig, 14. September Die Punktspiele haben noch nicht begonnen, da heißt es am kommenden Wochenende gleich zweimal: "It´s Derbytime". Das mitteldeutsche Derby zwischen den Blue Lions Leipzig und den Saale Bulls Halle geht in seine 16. und 17. Auflage. Am Freitag treffen die Messestädter um 20 Uhr zunächst im heimischen Löwenkäfig auf die Cracks vom ESC 04, ehe sie zwei Tage später am Gimmritzer Damm um 17.15 Uhr zum Rückspiel antreten. Die Vorbereitung beider Vereine auf die neue Saison hätte nicht unterschiedlicher verlaufen können, während die Blue Lions nach einem Unentschieden gegen den ETC Crimmitschau und zwei Siegen gegen den EHV Schönheide noch ungeschlagen sind, gerät Bulls-Coach Hans Rothkirch nach drei Niederlagen in drei Spielen (darunter am letzten Wochenende eine derbe 1:10-Pleite gegen die Dresdner Eislöwen) schon ein wenig unter Druck und hofft nun am Wochenende, wenigstens sein Versprechen von der Mannschaftspräsentation ("Siege gegen Leipzig") einlösen zu können. Einen Haken hat sein Vorhaben allerdings, die Hallenser konnten gegen die Blue Lions wenn überhaupt nur in heimischer Halle überzeugen, in der Messestadt hagelte es für den ESC mitunter deftige Niederlagen (im letzen Spiel vergangenen März gar ein 0:8). Derweil haben sich die Neuverpflichtungen bei den Blue Lions gut in die Mannschaft integriert, von allen drei Reihen geht schon jetzt die nötige Torgefahr aus, einzig die Verletzungen der beiden Weigant-Zwillinge und von Sebstian Kastner bereitet Lions-Coach Zdenek Travnicek ein wenig Kopfzerbrechen. Da trifft es sich gut, dass Sebstian Geistler endlich von seiner Studienreise zurück ist und dem Team genauso zur Verfügung steht, wie mit Pavel Vait (zuletzt Weißwasser) ein weiterer Testspieler. (Quelle : www.eishockey-leipzig.de)
Troisdorf, 14. September Eine gute und eine schlechte Nachtricht halten sich beim EHC Troisdorf die Waage. Die Dynamite haben mit Thomas SÃüzner einen Allroundspieler verpflichtet, der sowohl als Verteidiger als auch als Stürmer zu überzeugen wusste. Sülzner wird mit der 96 auflaufen und soll zunächst die Sturmreihen des EHC verstärken, er hat in der letzten Saison noch für die Realstars aus Bergisch Gladbach in der Regionalliga NRW gespielt. Außerdem spielte er für Schweinfurt, Regensburg, Iserlohn und die Kölner Junghaie. Allerdings muss auch gleichzeitig der Abschied von Stürmer Christian Czaika bekannt gegeben werden. Er wechselte in die Regionalliga Nordost zum ESC Halle 04.
Testspiel-Wochenende in Neuss und gegen Dortmund
Bad Nauheim, 14. September An diesem Wochenende bestreiten die Roten Teufel Bad Nauheim ihre Testspiele Nummer fünf und sechs, wenn das Team von Michael Eckert am Freitagabend ab 20 Uhr beim Neusser EV sowie am Sonntag vor eigenem Publikum zum Rückspiel gegen den EHC Dortmund (Spielbeginn 18.30 Uhr) antreten wird. Beide Gegner sind potenzielle Kandidaten für die Aufstiegsrunde zur Oberliga, auf die man somit erneut ab Januar im Kampf um einen der beiden Plätze im ESBG-Bereich treffen könnte. Der Neusser EV dürfte für die Hessen ein ganz schwerer Brocken werden, sind die Rheinländer doch der aktuelle Titelträger der Regionalliga NRW. Am Sonntag gastiert im Colonel-Knight-Stadion dann der EHC Dortmund, gegen den man im Hinspiel am vergangenen Sonntag mit 2:6. Aller Voraussicht nach wird Torwart David-Lee Paton mit einer Gastspielgenehmigung für Bad Nauheim auflaufen können. Möglicherweise wird auch Stürmer Paul Knihs wieder ins Geschehen eingreifen, darüber hinaus hat der Finne Ilkka Sandström nach zwei Wochen intensivem Training den Rückstand allmählich aufgeholt und in Dortmund seinen ersten Treffer für die Kurstädter erzielt. Somit stehen RT-Coach Michael Eckert, der in Kürze weitere Verstärkungen erwartet, einige zusätzliche Optionen zur Verfügung. Das gesamte Wochenende wird bei den Roten Teufeln unter dem Eindruck des vergangene Woche so plötzlich verstorbenen Hans Bernd Koal stehen. Das Team wird in beiden Partien mit Trauerflor antreten, am Sonntag gibt es kurz vor Spielbeginn zudem eine Schweigeminute in Gedenken an den früheren Mäzen und Alleingesellschafter des EC Bad Nauheim. Darüber hinaus wird von Sonntag bis Mittwoch in der Geschäftsstelle ein Kondolenzbuch ausliegen, in dem die Fangemeinde ihr Beileid ausdrücken kann. Das Buch ist Sonntag ab 16 Uhr, an den anderen drei Tagen in der Zeit von 18 bis 20 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich. Eine besondere Aktion haben die Kurstädter am nächsten Wochenende (22. bis 24. September) im Programm: die Gaststätten rund um den Marktplatz haben sich bereiterklärt, an den besagten Tagen für jedes verkaufte Produkt einen Aufschlag von 20 Cent zu nehmen, die dann als Spende dem Verein zugute kommen. Pilo Knihs als ehemaliger Bad Nauheimer Profi hat für seine Gaststätten "P13" und "Die Scheune" ebenso bereits seine Zusage gegeben wie das ehemalige Vorstandsmitglied und aktueller Kassenprüfer Walter Schlicht mit seinem Pub "Green Island" an der Parkstraße. Der frühere VfL-Spieler Werner Bachmann, Wirt der Gaststätte "Kuckuck" am Marktplatz, wird ebenfalls bei dieser Aktion mitmachen, um so dem heimischen Club finanzielle Unterstützung zu leisten. Die Macher dieses Events haben Schreiben an alle anderen Kneipiers versendet, um diese ebenfalls zum Mitmachen zu animieren. Helfer haben unterdessen die eigens angefertigten Flyer in den Gaststätten verteilt, um so die breite Öffentlichkeit über die Details zu informieren. Somit haben die Fans auch nach dem Heimspiel am 22. September gegen Neuss die Möglichkeit, in den mitmachenden Gaststätten eine weitere Unterstützung mit dem Verzehr von Speisen und Getränken leisten zu können.
Kobras starten in die Meisterschaftsrunde
Dinslaken, 14. September Am Freitag, 15. September, beginnt für die Dinslakener Kobras um 20 Uhr die Meisterschaftsrunde. Auftaktgegner ist der Königsborner JEC. Die Königsborner, die sowohl die Vorrunde als auch die Qualifikationsrunde der vergangenen Saison als Letzter abgeschlossen haben, wollen dieses Jahr versuchen, sich von der Roten Laterne zu lösen und den Klassenerhalt zu sichern, der ihnen für diese Spielzeit lediglich durch den Rückzug der in die Regionalliga abgestiegenen Revier Löwen Oberhausen gewährt wurde, da die Oberhausener ihre Mannschaft vom Spielbetrieb zurückgezogen haben. Zu diesem Spiel wird Armin Lehmann wieder den gesamten Kader zur Verfügung haben. Oliver Küpper, dessen Verletzung ausgeheilt ist, nimmt seit Dienstag wieder am Training teil. Auch Markus Felkel, der unter der Woche an einer Leistenzerrung laborierte, wird zum Auftakt am Freitag im Tor der Kobras stehen. Lediglich Jörn Gramadtke wird nicht mit von der Partie sein, da er die Kobras in Richtung Dorsten (Landesliga NRW) verlassen hat. „Nach vier Vorbereitungsspielen hat sich die Mannschaft gefunden und die Reihen sind soweit eingespielt. Ich bin mit den Spielen gegen Düsseldorf, Bergisch Gladbach, Dortmund und Herne voll und ganz zufrieden. Obwohl wir gegen die letzen beiden mit mehreren Toren Unterschied verloren haben, waren sehr gute Ansätze zu sehen, die mich zuversichtlich machen, dass das angestrebte Saisonziel ohne weiteres zu erreichen ist. Letztendlich sind diese beiden Mannschaften die absoluten Favoriten der Liga und daher sehe ich die beiden Spiele als Erfolg und guten Start in die Saison“, resümierte Trainer Armin Lehmann. Zu diesem Spiel wird wiederum auch ein Bus eingesetzt, den Fans für einen Unkostenbeitrag von fünf Euro nutzen können. Abfahrt ist um 17 Uhr an der Dinslakener Eissporthalle. Für alle, die am Samstag Eishockey der Dinslakener erleben wollen, besteht die Möglichkeit, die 1b-Mannschaft bei einem Turnier in Dorsten zu unterstützen. Das erste Spiel des Teams beginnt dort um 10 Uhr.
Bulldogs empfangen den Regionalliga-Meister
Unna, 14. September Gleich im zweiten Saisonspiel der Regionalliga NRW erwartet die Bulldogs des Königsborner JEC am Sonntag in der Eissporthalle Unna ein ganz dicker Brocken. Zu Gast ist dann mit dem Neusser EV der amtierende Meister der Regionalliga. KJEC-Pressesprecher Ralf Kowalsky zum Gegner: „Mit dem Geld, das allein die Spieler des Neusser EV in einem Monat kosten, muss der KJEC ein ganzes Jahr lang wirtschaften. Und bei uns erhalten die Spieler keinen Cent, wir sind reine Amateure die den Sport aus purer Leidenschaft betreiben. Wirtschaftlich liegen zwischen beiden Vereinen Lichtjahre. Es wird ein Kampf David gegen Goliath.“ Verzichten müssen die Königsborner auf Pascal Hofmann (Platzwunde) und Tim Schulz (Fußbruch).
Die letzten drei Vorbereitungsspiele
Dortmund, 14. September Mit drei Begegnungen im Zwei-Tage-Rhythmus beendet der EHC Dortmund seine Testspielserie. Zuerst erwarten die Elche am Freitag (20 Uhr) den Herforder EV im heimischen Eissportzentrum an den Westfalenhallen, am Sonntag geht dann die Reise in den Wetteraukreis nach Bad Nauheim. Dort trifft man zum Rückspiel auf die Roten Teufel (18:30 Uhr). Den Abschluss bildet dann am kommenden Dienstag (19:30 Uhr) die Heimbegegnung gegen die DEG. „Natürlich ist die Belastung bei diesem Programm hoch, zumal wir auch im Training hart gearbeitet haben. Aber wir brauchen diese Partien um uns einzuspielen und an der Abstimmung zu arbeiten", erläutert EHC-Coach Markus Scheffold, der mit der bisherigen Entwicklung seiner Mannschaft zufrieden ist. "Wir sind kompakter und ausgeglichener geworden, außerdem stimmt die Mischung von erfahrenen und jungen Spielern und die Stimmung ist bestens." Allerdings gab es auch schon die ersten Blessuren zu beklagen. So konnten Dominik Lumare und Jan-Sebastian Fries beim Heimdebut gegen Bad Nauheim verletzungsbedingt nicht mitwirken. Ob sie nun wieder eingreifen können wird sich beim Abschlusstraining zeigen. Auf der zweiten Torhüterposition hinter Frank Pribil, der als Nummer 1 klar gesetzt ist, wechseln sich Daniel Bethe und Thomas Franta erneut ab. Der Freitagsgegner aus Herford schaffte in der letzten Saison den Aufstieg in die Verbandsliga und gehört dort sicherlich zu den Favoriten. Mit Kai Frenzel, Michael Reim, Eugen Berger, Frank Burchot und Uwe Geiselmann stehen noch einige Akteure im Aufgebot der Ice Dragons aus Ostwestfalen, die aus ehemaligen Herforder Regionalliga-Tagen bekannt sind. Um einiges schwerer wird dann am Sonntag die Aufgabe in der hessischen Kurstadt sein. Die Nauheimer fühlten sich beim Hinspiel am letzten Sonntag an der Strobelallee beim 6:2-Erfolg des EHC unter Wert geschlagen und sinnen sicherlich auf Revanche. "Wir werden diese Begegnung ruhig und konzentriert angehen und unterschätzen den Gegner sicherlich nicht, zumal die Gastgeber sich eventuell mit Gastspieler David-Lee Paton, der bereits das Spiel in Dortmund beobachtete, verstärken wollen. Unsere Mannschaft muss sich auch unter Druck beweisen und Disziplin zeigen", so der Elche Coach. Die härteste Nuss wartet auf den EHC dann am kommenden Dienstag. Dann kommen die DEG Metro Stars 1b, die als Verbandsligist sicherlich Regionalliga-Niveau haben. Vor 14 Tagen holte der EHC nach harter Arbeit nur ein 3:3 an der Brehmstraße. Bei den Vorbereitungsspielen hat der EHC die Eintrittspreise gesenkt, Erwachsene zahlen lediglich fünf Euro. Saison-Dauerkarten sind vor dem Spiel gegen Herford ebenfalls noch erhältlich.
Endlich Eistraining
Wiesbaden, 13. September Am vergangenen Freitag standen die Wiesbadener Ice Tigers wieder auf dem Eis. In der Eissporthalle Diez werden die Ice Tigers neben dem Konditionstraining in Wiesbaden mit dem Eistraining die Saisonvorbereitung weiter führen. Beim ersten Eistraining waren alle Neuzugänge an Bord. Neben den bereits im Sommer zu den Ice Tigers gestoßenen Spielern Nicolas Johansson und Alexander Möller streifen zwei alte Bekannte aus der Jugendabteilung das Trikot der Ice Tigers über. Das Brüderpaar Florian und Tobias Wagner vom SC Mittelrhein-Neuwied werden die Mannschaft um Trainer Oliver Hettler, der beide schon in der Jugendabteilung trainiert hat, verstärken. Das Saisonziel ist angesichts der zahlreichen Verstärkungen bei den Ligakonkurrenten dasselbe wie in der vergangenen Saison: Klassenerhalt. Vielleicht gelingt in dieser Saison der große Coup. Doch sind sich alle Verantwortliche einig: unterschätzen wird den EVW diesmal niemand.
Turnier in Dorsten
Dorsten, 13. September
Am Samstag, 16. September,
präsentiert sich die Dorstener EJ ab 10 Uhr erstmalig den heimischen Fans. Beim
2. Edeka-Weierstahl-Turnier an der Crawleystraße messen sechs Mannschaften ihre
Kräfte. In der Gruppe A werden zunächst die drei Landesligisten Dinslakener
Kobras 1b, Neusser EV U23 und Gastgeber Dorstener EJ die beiden Halbfinalisten
ermitteln. Die Gruppe B bietet drei Regionalligisten auf. Die Black Devils
Niederrhein, Iserlohner EC 1b und die Herner EG treffen dort aufeinander. Nach
der Vorrunde finden die Halbfinalspiele statt, danach erfolgen die Finalspiele
die gegen 18 Uhr beendet sein werden. Anschließend steigt für Fans wie Aktive
eine Feier vor der Halle, deren Ende offen ist. Die Hornets haben zudem eine
Cheerleader-Gruppe engagiert, die vorher bei den Oberligaspielen der Revier
Löwen Oberhausen regelmäßig ihren Auftritt hatten. Sie werden gegen 16 Uhr ihr
Können zeigen. Auch Sven Köpke wird am Samstag mit von der Partie sein, der
ehemalige Spieler, der im Januar 2002 beim Training in ein Koma fiel und seitdem
pflegebedürftig ist, stattet Dorsten einen Besuch ab. Der Eintritt für eine
Tageskarte beträgt fünf Euro, aktive Nachwuchsspieler haben freien Eintritt,
erwachsene Mitglieder drei Euro, Jugendliche ab zwölf Jahren drei Euro.
Der Spielplan:
10.00 Uhr: Neuss - Dinslaken
10.45 Uhr: Moers - Iserlohn
11.30 Uhr: Dinslaken - Dorsten
12.15 Uhr: Iserlohn - Herne
13.00 Uhr: Dorsten - Neuss
13.45 Uhr: Herne - Moers
14.45 Uhr: Spiel um Platz 5 (Penaltyschießen)
15.00 Uhr: 1. Gruppe A - 2. Gruppe B
15.45 Uhr: 1. Gruppe B - 2.Gruppe A
16.30 Uhr: Spiel um Platz 3
17.15 Uhr: Finale
(Die Spielzeit beträgt 2x 15 Minuten durchlaufend)
Thomas Rottluff wechselt nach Neuss
Neuss, 13. September Gestern Abend nach dem Training wurden die letzten Formalitäten geklärt. Thomas Rottluff gab seine Zusage, zukünftig im Trikot des Neusser EV aufzulaufen. In der letzten Saison wechselte er vom damaligen Oberliga-Aufsteiger Ratinger Ice Aliens zu den Revier Löwen Oberhausen. Das Glück war dem 26-Jährigen allerdings nicht treu, denn nach einem Kreuzbandriss während der Saisonvorbereitung war das Jahr für ihn schon vor dem offiziellen Startschuss gelaufen. Inzwischen ist die Verletzung jedoch gut auskuriert und er steht vor seinem Comeback. „Ich bin sehr froh, dass dieser Wechsel endlich über die Bühne gegangen ist, denn schließlich versucht man ja schon länger, ihn an den Südpark zu locken, zumal er ja auch in Neuss wohnt. Thomas Rottluff passt als Typ gut in unser Team und mit seinen spielerischen Qualitäten dürfte er unsere Verteidigung stabilisieren“, freut sich der sportliche Leiter, Rolf von der Heiden, über diese Verpflichtung. Dieses Wochenende hat es wirklich in sich. Am Freitag kommt es zur ersten Heimpremiere des NEV und am Samstag eröffnet die Neusser Eishalle mit einem bunten Rahmenprogramm die diesjährige Eislaufsaison. Ebenfalls am Samstag veranstaltet der Neusser Ordner Verein ein großes Fußballturnier und am Sonntag geht es dann bereits in Königsborn um die ersten Punkte in der diesjährigen Meisterschaft. Zuvor sind am Freitag, 15. September, allerdings die Roten Teufel Bad Nauheim um 20 Uhr zu einem Testspiel im Südpark zu Gast.
EHV Schönheide verliert auch dritten Test
Schönheide, 13. September Mit 2:5 (2:2, 0:1, 0:2) verlor der EHV Schönheide am Dienstagabend gegen die Junioren des KLH Chomutov auch das dritte Testspiel. Viel Aussagekraft dürfte dieses Ergebnis allerdings nicht haben, denn Wölfe-Trainer Jiri Heinisch ließ überwiegend der dritten und vierten Reihe Spielpraxis zukommen. Dennoch präsentierten sich die Gäste aus Tschechien stark und hatten mit dem 17-jährigen Goalie Erik Sterba einen sicheren Rückhalt. Bereits am Freitag, 15. September, 19 Uhr, geht die Vorbereitung weiter. Dann empfängt Schönheide die SG Tornado Niesky/Weißwasser zum nächsten Test im Wolfsbau. Tore: 0:1 (0:18) Dudek (Hrdlicka), 0:2 (7:54) Hrdlicka (Zatecky/5-4), 1:2 (10:19) Forster (Michel, Wolf/5-4), 2:2 (14:51) Jun (Jenka, Schröder/5-4), 2:3 (37:03) Prucha (Bures), 2:4 (43:26) Vobornik (Itersky/6-5), 2:5 (57:33) Linet (Hejna, Szakal). Strafen: Schönheide 14, Chomutov 16.
Die neue Eiszeit im Harz beginnt – Trainingsauftakt am Freitag
Braunlage, 13. September Den ganzen Sommer fiebern Eishockeyfans dem Termin der ersten Eisaufbereitung entgegen. Kein Wunder, schließlich folgt diesem Tag rasch das erste Eis-Training der Saison. Nicht anders verhält es sich in Braunlage. Nachdem in der vergangenen Woche im Wurmbergstadion die Eisfläche hergerichtet wurde, herrscht nun schon wieder reger Betrieb auf dem kalten Untergrund. Von besonderem Interesse für die Fans der Harzer Wölfe ist natürlich das erste Training der BSC-Mannschaft. Am Freitag ist es schließlich soweit, erstmals wird die vollständige Mannschaft das Training auf. „Dann treffen auch die auswärtigen Spieler ein“, erklärt Sportobmann Bernd Wohlmann, ohne allerdings die Namen zu verraten. Bereits seit Dienstag schwitzen sogar schon die einheimischen BSC-Spieler auf dem Eis. Zusammen mit Trainer Jan Furo hat Wohlmann in den vergangenen Wochen an der Zusammensetzung des Kaders gefeilt. Das Ergebnis können die Fans nun bei der ersten Übungseinheit begutachten. „Traditionell schauen immer viele Fans beim ersten Training vorbei. Wir würden und freuen, wenn es auch diesmal so ist“, sagt Pressesprecher Robert Koch. Richtig in Aktion können die BSC-Anhänger ihr Team dann am Samstag, 23. September, sehen. Ab 17 Uhr lässt Trainer Jan Furo seine Wölfe los, Gegner ist der VERC Lauterbach. Die Vogelsberger spielen in der Regionalliga Hessen und erreichten in der vergangenen Saison die Aufstiegsrunde zur Oberliga. Ernst wird es für en BSC dann am 29. September beim Punktspielauftakt in Halle. Am 6. Oktober schließlich folgt der heiß ersehnte Heimauftakt in die Regionalliga Nord-Ost gegen die SG Weißwasser/Niesky.
Junges Bulldogs-Team steht erneut vor schwerer Saison
Unna, 12. September Der KJEC startet am Freitag um 20 Uhr in die Regionalliga NRW. Zu Gast in der Eissporthalle Unna sind die Dinslakener Kobras. Die Bulldogs stehen wieder vor einer sehr schweren Saison vor der Tür. Die Verantwortlichen des KJEC hatten zum Meldeschluss die Seniorenmannschaft für den Spielbetrieb der Verbandsliga beim Landeseissport-Verband gemeldet. Durch den Rückzug des EV Duisburg 1b und der Revier Löwen Oberhausen wurde der KJEC erneut durch den Landesverband als Nachrücker in die starke Regionalliga NRW eingestuft. Vorstand, Trainer und insbesondere die Mannschaft wollen die Herausforderung erneut annehmen und eine weitere Saison auf höchstem Amateur-Niveau spielen. Viele Regionalligavereine setzen bereits Voll- und Teilprofis sowie Förderlizenzspieler aus DEL–Vereinen ein. KJEC-Chef Uwe Kuchnia: "Spieler, die sich dem KJEC anschließen, erhalten keinerlei Geldleistungen. Ziel des KJEC kann deshalb nur der Klassenerhalt sein. Wir wollen versuchen mit einem jungen engagierten Team in der höchsten deutschen Amateurklasse für die eine oder andere Überraschung zu sorgen. Wir versuchen, uns mittelfristig im unteren Mittelfeld der Regionalliga zu etablieren. Dafür benötigt man Zeit und vor allem Geduld sowie eine Vielzahl neuer Sponsoren und einen größeren Zuschauerstamm, so wie zu Zeiten des EHC Unna oder des Königsborner SV, als 500 Zuschauer eher die Regel als die Ausnahme darstellten. Deshalb freue ich mich darüber, dass wir in den ersten Vorbereitungsspielen bis zu 350 Besucher in der Eissporthalle begrüßen konnten." Der Kader der Bulldogs hat sich gegenüber dem Vorjahr in einigen Positionen verändert. Acht neue Spieler haben sich dem KJEC angeschlossen. Mit jungen engagieren ausbaufähigen Spielern wird versucht, mittel- und langfristig eine schlagkräftige Truppe aufzubauen. KJEC-Trainer Uwe Roosen zur kommenden Saison: „Wir stehen vor einer sehr schweren Saison, auch wenn sich acht neue Spieler dem KJEC angeschlossen haben. Wir werden alles dafür tun um in dieser Saison die rote Laterne an einen anderen Verein abzugeben. Ziel ist es das Team langfristig nach vorne zu bringen. Das braucht Zeit und viel Geduld.“
Planungen so gut wie abgeschlossen
Salzgitter, 12. September Die Planungen für die Verbandsliga Nordost sind beim EHC Salzgitter 05 fast abgeschlossen. „Es kann durchaus noch zwei oder drei personelle Veränderungen geben“, teilte der 2. Vorsitzende Michael Pröschild mit. Namen wollte der Vorstand aber noch nicht bekannt geben. Finanziell scheint der EHC auch gut aufgestellt zu sein. Mit einem Etat von rund 30.000 Euro wollen die Steelers an den Start gehen. „Unser Etat ist zum großen Teil durch Sponsoren abgedeckt. Unser letztjähriger Zuschauerschnitt lag bei knapp 400. In unserer Kalkulation planen wir mit rund 200“, erklärte Kassenwart Thomas Kühnemann. Die Fans des Salzgitteraner Eishockeyteams scheinen auch schon heiß auf die Verbandsliga zu sein. Denn wie der Fanbeauftragte Mark Briesemeister mitteilte, liegen bereits einige Anmeldungen für einen Fanbus zum Auswärtsspiel nach Bremerhaven vor. Wer am 30. September mit an die Nordseeküste reisen möchte, um den EHC zu unterstützen, sollte über die Internetseite www.ehc-salzgitter.de Kontakt zu den Steelers aufnehmen. Bei den ersten beiden 90 Minuten Trainingseinheiten in Altenau zeigte sich das Team in einer konditionell starken Verfassung. „Ich bin zufrieden mit dem Leistungsbild der Spieler“, erklärte Trainer Ervin Materna.
Schalker Haie bereiten sich vor
Gelsenkirchen, 12. September Die neuen Schalker Haie stecken mitten in der Saisonvorbereitung. Zweimal pro Woche versucht Trainer Krystian Sikorski die Spieler wieder auf die nötige Wettkampfhärte vorzubereiten. Auf der Torhüterposition scheint allein dies kein leichter Weg. Mirko Hausmann und Nico Andre Neudeck bekamen Konkurrenz von Julian Kallmeier und Sven Domkowski. Der 19-jährige Julian Kallmeier wechselte im Sommer von Dinslaken nach Gelsenkirchen und lernte zuvor als Jugendlicher auch im tschechischen Kladno Grundlagen für seine Spielposition. Sven Domkowski trug im Vorjahr das Trikot vom EC Lünen - genauso wie sein Zwillingsbruder Sascha Domkowski, der für den EHC im Sturm auf Torejagd gehen wird. Doch auch die beiden Verteidiger Michael und Martin Koralwski sind Zwillingsbrüder. Die beiden 25j-Jährigen schnürten ebenso wie Törhüter Mirko Hausmann, den Verteidigern Sascha Theißen und Thomas Meuwßen sowie den Stürmern Sebastian Schmidt und Dominik Baukholt die Schlittschuhe bereits gemeinsam in der Nachwuchsabteilung Gelsenkirchener Vorgängervereine. "Youngster" Jörg Kliem feierte nach dem Trainingsauftakt am Dienstag zusammen mit seinen Mannschaftskollegen sein 39. Lebensjahr. Kliem engagierte sich ebenfalls wie Sturmkollege Carsten Weckelmann zuvor als Trainer in der Jugendabteilung des früheren GEC Schalker Haie. Weckelmann assistierte zudem Spielertrainer Petr Fiala seinerzeit auf der Spielerbank des Gelsenkirchener Vorgängervereins. Stürmer Thorsten Rogowski versuchte nach einem Schlüsselbeinbruch bereits wieder ins Mannschaftstraining einzusteigen, musste dies jedoch unter Schmerzen abbrechen. Zum Saisonstart am 26. September ist zunächst offensichtlich ein vollständiges Auskurieren dieser Verletzung notwendig. Die Offensivkraft Timo Kahl konnte wegen beruflicher Verpflichtungen zunächst nicht am Mannschaftstraining teilnehmen. Dafür konnte Trainer Sikorski neben eingen Fans neben der Eisfläche das Können von einem Gastspieler beobachten. Für den Nachwuchs sucht der EHC noch Spieler. Interessierte Eltern können sich bei Geschäftsführerin Claudia Bordan unter 0209-777039 über ein Schnuppertraining erkundigen.
Kantersieg gegen zahnlose Wölfe
Leipzig, 11. September Am gestrigen Abend gewannen die Blue Lions Leipzig auf heimischem Eis in einer einseitigen Partie souverän mit 8:0 gegen den EHV Schönheide. Leipzig schoss aus allen Lagen, hatte allerdings trotz der vielen Treffer weitere Chancen für zwei Spiele. Gästetorwart Oliver Granert wurde ein ums andere Mal von seiner Vordermannschaft im Stich gelassen und war angesichts des Löwen-Sturmlaufs nur zu bedauern. Auf Leipziger Seite ragten bei einer geschlossenen Mannschaftsleistung Sebastian Berg mit zwei Treffern und Esbjörn Hofverberg mit einem Tor und mehreren technischen Kabinettstückchen heraus. Tore: 1:0 Bartell (4.), 2:0 Berg (18.), 3:0 Basse (23.), 4:0 Gaudet (24.), 5:0 Eichelkraut (41.), 6:0 Berg (52.), 7:0 Czajka (54.), 8:0 Hofverberg (58.). Strafen: Leipzig 14, Schönheide 24. Zuschauer: 616.
Derbe Niederlage im zweiten Testspiel
Schönheide, 11. September Nach der knappen 3:4-Niederlage vom Freitag gegen die Blue Lions Leipzig kassierten die Schönheider Wölfe im Rückspiel bei den Messestädtern eine klare 0:8 (0:2, 0:2, 0:4)- Niederlage. Die Wölfe waren dabei diesmal den Löwen in allen Belangen unterlegen. Trainer Jiri Heinisch probierte im zweiten Testspiel mit dem kompletten Kader mehrere Varianten mit seinen vier Blöcken, blieb aber zunächst damit erfolglos. Noch bleibt Zeit, dass sich die angedachte Formation für den Saisonstart findet. Tore: 1:0 Bartell (4.), 2:0 Berg (18.), 3:0 Basse (23.), 4:0 Gaudet (24.), 5:0 Eichelkraut (41.), 6:0 Berg (52.), 7:0 Czajka (54.), 8:0 Hofverberg (58.). Strafen: Leipzig 14, Schönheide 24. Zuschauer: 616.
Durchwachsenes Wochenende für die Roten Teufel – Paton im Probetraining
Bad Nauheim, 11. September Ein 2:2 gegen Königsbrunn sowie eine 2:6-Niederlage in Dortmund stehen nach dem vergangenen Wochenende für die Roten Teufel Bad Nauheim zu Buche. Bei den Hausherren fehlten am Freitag im heimischen Colonel-Knight-Stadion nach wie vor Paul Knihs, auch Bernhard Naulin konnte aufgrund privater Verpflichtungen nicht auflaufen. Dafür waren erstmalig Gastspieler Ilkka Sandström sowie Matthias Simon, der in der Defensive aushalf, im Einsatz. Besonders der gelernte Stürmer verhalf der zuletzt wackeligen Abwehr zu mehr Stabilität und könnte somit eine Option für den weiteren Saisonverlauf sein. Allerdings fehlte es besonders im Spiel nach vorne, das die Gäste, die berufsbedingt auf fünf Akteure verzichten mussten, im ersten Abschnitt besser beherrschten. Die Pinguine ließen die Scheibe immer wieder schnell laufen, so dass Sebastian Gault im Tor der Kurstädter einige Male eingreifen musste, wie z.B. gleich in der 2.Minute nach einem Fehlpass der Verteidigung. Es dauerte auch nur 4:08 Minuten, ehe Klundt ein genaues Zuspiel vom Slowaken Franc unhaltbar für den Goalie im Netz versenken konnte. Auch bei diesem Treffer stimmte die Zuordnung der Gastgeber überhaupt nicht, zudem agierte man viel zu passiv. Dies nutzten die technisch versierten Bayern immer wieder mit schnellen Vorstößen aus, Bertele (12.) und Lippert (16.) hatten hierbei die besten Einschussmöglichkeiten, Gault war beide Male zur Stelle. Nach einem der wenigen Abspielfehler der Pinguine hätte sich kurz vor der Pause Gastspieler Sandström gleich einen Namen machen können, doch die 1:1-Situation gegen den Torhüter vergab er kläglich. In der Kabine fand RT-Coach Michael Eckert wohl die passenden Worte, denn plötzlich waren seine Spieler präsent und hielten körperbetont dagegen. Dies schmeckte den Pinguinen überhaupt nicht, allerdings konnten sich die Hausherren trotz der Spielanteile nur wenige Torchancen herausspielen. Als dann auch noch Gault zwei unnötige Strafminuten kassierte, war es Königsbrunns Ullmann, der das 0:2 in der 31.Minute markierte. Die Hessen ließen sich aber nicht hängen und zeigten Moral: zunächst traf Saulite nach einer schönen Einzelaktion den Pfosten (36.), in der nächsten Szene nutzte Christoffer Hurtik einen Rebound nach einem Schuss von Frank zum verdienten Anschlusstreffer. Da musste selbst der Vater Marian, der bekanntlich Trainer der Königsbrunner ist, schmunzeln, dass ausgerechnet der Sohn seinem Team den ersten Gegentreffer der Saison besorgen sollte. Im letzten Drittel, das ganz unter dem Zeichen des früheren Torjägers Doug Murray stand, der verspätet gemeinsam mit dem neuen Hauptsponsor eintraf, hatten die Hausherren leichte Vorteile, man konnte jedoch zu wenig daraus machen. So war es auch nicht verwunderlich, dass ein sogenannter haltbarer Schuss den Ausgleich in der 51. Minute durch Keßler bringen sollte. Es war aber der verdiente Lohn einer engagierten Mannschaftsleistung gegen eine Mannschaft, die den Anspruch hat, die Play-offs der starken Bayernliga erreichen zu wollen. Keine Chance hatten hingegen die Roten Teufel bei ihrem ersten Auswärtsspiel der Saison am Sonntagabend: mit 2:6 (0:1, 0:4, 2:1) unterlag das ersatzgeschwächte Team von Michael Eckert dem letztjährigen NRW-Dritten. Ilkka Sandström (45.) und Alexander Müller (46.) trafen für Nauheim. Goalie David-Lee Paton wird ab Dienstag im Probetraining sein.
Letztes Testspiel gegen Herne geht 1:4 verloren
Dinslaken, 11. September
Im letzten
Vorbereitungsspiel der Saison unterlagen die Dinslakener Kobras am Sonntag vor
heimischem Publikum mit 1:4 gegen die Blizzards aus Herne. Die Herner, die ihren
ohnehin schon starken Kader in der Sommerpause mit einigen neuen Spielern
verstärkt haben, begannen wie erwartet druckvoll und ließen an ihrer
Favoritenrolle in dieser Saison keinen Zweifel aufkommen. Von Beginn der Partie
an setzten sie die Kobras unter Druck, um eine frühe Führung erzielen zu können,
was aber durch eine gute defensive Leistung der Dinslakener unterbunden wurde.
Lediglich in der siebten Spielminute gelang es den Hernern sowohl Abwehr als
auch den Torwart der Kobras zu überwinden. Dessen unbeirrt erarbeitete sich das
Team von Armin Lehmann einige gute Möglichkeiten, den Ausgleich wieder
herzustellen, scheiterte aber in diesen Situationen am Herner Torhüter. Im
zweiten Drittel erhöhten die Blizzards das Tempo, indem sie es den Kobras durch
frühes Stören erheblich schwerer machten, einen Spielaufbau zu herzustellen. Zur
zweiten Pause stand es bereits 0:3. Nach dem 0:4 (42.) markierte Nickolas
Bovenschen den Dinslakener Treffer. Tore: 0:1 Darius Czerwiec (Mark Jablonski),
0:2 Patrick Berger (Sebastian Haßelberg, Pascal Adolfs), 0:3 Sebastian Haßelberg
(Pascal Adolfs), 0:4 Shannon McNevan (Bob Cavanagh, Milan Vanek), 1:4 Nickolas
Bovenschen (Alexander Wunsch, Christian Schlesiger). Strafen: Dinslaken 16,
Herne 20+20.
Nierspanther
drehen 0:2-Rückstand
Grefrath, 11. September Zum zweiten Vorbereitungsspiel des Wochenendes gaben die Realstars aus Bergisch Gladbach ihre Visitenkarte an der Niers ab. Vor einer enttäuschenden Zuschauer Kulisse von gerade einmal 174 Zuschauern wirkten die Grefrather Nierspanther nicht so spritzig wie im Spiel zuvor, gewannen aber mit 5:2. Das Team von Trainer Adam Grygiel fand nicht den Rhythmus ins Spiel und so erspielten sich die Realstars eine leichte Überlegenheit, die sie in den ersten 20 Minuten allerdings nicht in Zählbares ummünzen konnten. Anders sah hingegen der Start ins zweite Drittel aus, denn die Stars legten einen sehr guten Start vor. Binnen einer Minute schossen Felix Sorge in der 22. Spielminute und Björn Langer in der 23. Spielminute in Überzahl einen 2:0-Vorsprung heraus. Die Panther liefen ihrer Form immer noch hinterher, obwohl man im zweiten Drittel doch besser agierte. Dennoch dauerte es bin zur 34. Spielminute, ehe man eine Überzahlsituation zum 1:2-Anschlusstreffer durch Dennis Holstein nutzen konnte. Erst im letzten Drittel zeigten die Panther dass sie das Eishockeyspielen über Nacht nicht verlernt haben konnten und glichen in der 43. Minute durch Patrick Büren aus. Nun lief es bei den Grefrathern, während sich die Realstars weit in das eigene Drittel zurückzogen. Es dauerte trotzdem keine zwei Minuten ehr der Förderlizenzspieler des KEV, Danny Fischbach, die Blau Gelben mit 3:2 in Führung schoss. Das Team aus Bergisch Gladbach versuchte noch einmal, sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen, und erspielte sich noch die ein oder andere Torchance, die jedoch vom gut postierten Bastian Jakobs (ab der 31. Minute für Christian Lüttges eingewechselt) gehalten wurden. Christian Perlitz und Jannick Joosten sorgten für den 5:2-Endstand. Am kommen Freitag treffen die Nierspanther im letzten Vorbereitungsheimspiel auf den EC Bergisch Land aus Solingen. Bully ist um 20 Uhr im Eisstadion an der Stadionstraße. Tore: 0:1 Ansorge, 0:2 Langer, 1:2 Holstein (Lankes), 2:2 Büren (Joosten, Huber), 3:2 Fischbach (Linda, Reimann), 4:2 Perlitz (Fischbach), 5:2 Joosten. Strafen: Grefrath 24 + 10 (Fischbach), Bergisch Gladbach 18 + 10 (Frings).
Erneut ein Kantersieg
Unna, 11. September Die Generalprobe ist geglückt: Im letzten Testspiel vor der am Freitag beginnenden Regionalliga-Saison schlug der Königsborner JEC den Herforder EV deutlich mit 11:0 (1:0, 5:0, 5:0). Die 350 Zuschauer in der Unnaer Eishalle sahen von Beginn einen klar dominierenden KJEC. Bereits in den ersten Spielminuten konnten sich die Bulldogs zahlreiche Torchancen erarbeiten, jedoch fehlte am Ende einzig das Zielwasser zum gewünschten Erfolg. Erst in der 18. Minute wurden die Fans erlöst. Pascal Neumann traf zum 1:0-Pausenstand. Zuvor erlitt KJEC-Stürmer Pascal Hofmann infolge eines Fouls eine Platzwunde unter der Nase. Er mußte blutüberströmt das Eis verlassen und die Wunde im Krankenhaus nähen lassen. Im zweiten Spielabschnitt ging Königsborn bereits nach wenigen Sekunden durch Stürmer Marcel Brozé mit 2:0 in Führung. Im kurz darauf folgenden Überzahlspiel konnten die Bulldogs durch den Top-Scorer des heutigen Abends, André Kuchnia, auf Zuspiel von seinen Sturmpartnern Marcel Brozé sowie Michael Sasse sogar auf 3:0 erhöhen. Auch in Unterzahl wurde der Torhunger der Bulldogs nicht gestillt, Verteidiger Patrick Kuchnia baute die Führung nach einer einstudierten Überzahlvariante auf 4:0 aus. In der 33. Minute steuerte Tim Linke den zweiten Treffer in Überzahl bei. Marcel Brozé erzielte nach 36 Minuten den 6:0-Pausenstand. Sehr bedauerlich war eine Situation zur Halbzeit der Begegnung. Ein abgefälschter Schlagschuss traf einen Herforder Abwehrspieler unglücklich im Gesicht. Laut ersten Informationen brach er sich dabei den Kiefer. Auch im letzten Drittel dominierte der KJEC, lautstark angefeuert von den Fans, das Spiel. Der frisch ins Spiel gekommene Herforder Torhüter musste bereits drei Minuten nach seiner Einwechslung zum ersten Mal hinter sich greifen. Acht Minuten später traf André Kuchnia ins gegnerische Gehäuse. Nun gaben die Gäste aus Ostwestfalen den Kampf endgültig auf, weshalb Königsborn das Toreschießen munter fortsetzen konnte. So trugen sich noch Michael Sasse, André Kuchnia mit seinem dritten Treffer und Boris Gnoewych in die Liste der Torschützen ein. Am Ende gewannen die Bulldogs das Spiel gegen den Verbandsligisten hochverdient mit 11:0. Strafen: Königsborn 22, Herford 37+20. Zuschauer: 350.
Highlander bei Ebay aktiv
Lauterbach, 11. September Auch wenn zurzeit das Eis noch geschmolzen ist, sind die Highlander aus Lauterbach zurzeit schwer am Schwitzen. Eine große Versteigerungsaktion, wurde vom VERC-Nachwuchs bei Ebay gestartet. Von Markenkleidung, Fanartikeln und persönlichen Gegenständen von Prominenten versucht der Nachwuchs durch diese Auktionen Gelder für den Sozialfond des VERC zu erwirtschaften. Jugendobmann Walter Zecher wacht zurzeit mit Argusaugen auf die täglichen Kurse, wie stehen die Artikel von Pur, oder wie laufen die anderen Artikel, von Walter Zecher kommt sofort die passende Antwort. Für den Jugendobmann Walter Zecher ist diese Aktion eine Herzsache, denn jeder Euro der auf die über 200 Artikel geboten wird unterstützt den Sozialfond. Walter Zecher hat genau wie de Vorsitzende Bertram Höhl klare Ziele. „Wir haben den Sozialfond eingerichtet, um Kindern aus sozialschwachen Familien den Eissport zu ermöglichen“, so Bertram Höhl. Außerdem unterstützt der Sozialfond Projekte gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus, soziokulturelle Projekte und fördert die Integration.
Achtungserfolg für die Piranhas
Rostock, 11. September Mit 4:3 (2:1, 1:1, 0:1, 1:0) nach Penaltyschießen gewannen die Rostocker Piranhas ihr Testspiel vor 1060 Zuschauern gegen das Oberligateam der Ratinger Ice Aliens. Mit Überraschungserfolgen gegen Duisburg und Essen und einem deutlichen 9:4-Heimsieg gegen die Piranhas am Freitagabend in Ratingen reisten die Aliens als klarer Favorit an. Wer sich vom Rückspiel am Sonntagabend allerdings hochklassiges Oberligaeishockey erhoffte, musste sich leider getäuscht sehen. Das Spiel begann verheißungsvoll – in der ersten Unterzahlsituation gegen die Piranhas erkämpfte sich Karol Bartanus den Puck an der blauen Linie, setzte zum Break an und wurde vor dem Ratinger Tor unsanft gestoppt. Den fälligen Penalty verwandelte er selbst etwas glücklich zur frühen 1:0-Führung – danach war das Spiel aber von vielen Fehl- und Zufallspässen auf beiden Seiten geprägt. Das vom Ansatz her temporeiche Angriffsspiel der Aliens blieb durch viele Ungenauigkeiten im Spielaufbau wirkungslos, die Piranhas konnten daraus aber vorerst keinen Nutzen ziehen. Erst in der 15. Minute gingen sie durch ein 5:4-Überzahltor von Sascha Hainke mit 2:0 in Führung. Kurz vor Ende des ersten Drittels gelang den Aliens der verdiente Anschlusstreffer. Da die Piranhas sich wohl schon in der Pausenbesprechung wähnten, hätten sie beinah noch vor der ersten Sirene den Ausgleich kassieren müssen. Der fiel dann erst nach fünf Minuten im zweiten Drittel nach einem der wenigen schönen Spielzüge der Aliens. Von André Grein freigespielt brauchte Kujala nur noch einzuschieben. Danach entwickelten die Piranhas mächtig Druck auf das vom Ex-Rostocker Ronny Glaser gehütete Aliens-Tor, agierten aber genauso glücklos wie zuvor die Aliens. Trainer Jaschin ließ die Sturmreihen permanent durchwechseln, die fehlende Feinabstimmung war dem Spiel der Piranhas deutlich anzumerken. Erst in einer 5:4-Überzahl gelang David Hördler aus einer unübersichtlichen Situation heraus die erneute Führung für die Piranhas. Im Schlussdrittel verflachte das von Schiedsrichter Schiffer insgesamt souverän geleitete Spiel zusehends. Einzig ein abgefälschter Schuss des Finnen Miettinen fand den Weg in das ansonsten sicher gehütete Tor von Branislav Hippik. Das anschließende Penaltyschießen entschieden die Piranhas sicher für sich. Tore: 1:0 Bartanus (1., Penalty), 2:0 Hainke (15.), 2:1 Smyth (20.), 2:2 Kujala (25.), 3:2 Hördler (28.), 3:3 Miettinen (48.), 4:3 Haupt (60., entscheidender Penalty). Strafen: Rostock 22, Ratingen 16 + 10 (Miettinen).
Sieg zum Saisonauftakt an der Strobelallee
Dortmund, 10. September Im dritten Saisonvorbereitungsspiel trat der EHC Dortmund zum ersten Mal auf eigenem Eis an und besiegte die Roten Teufel Bad Nauheim verdient mit 6:2 (1:0, 4:0, 1:2). Bereits nach zwei Dritteln führten die Elche mit 5:0 und hatten die Gäste aus dem Wetteraukreis jederzeit unter Kontrolle, im letzten Spielabschnitt nahm der EHC etwas den Druck heraus, nicht zuletzt wegen einiger aufkommender Härten. "Wir wollten keine Verletzungen oder unnötige Strafzeiten riskieren, da in der Endphase der zweiten 20 Minuten doch einige Emotionen hoch kamen", erläuterte EHC-Coach Markus Scheffold. "Dennoch blieben wir zu jeder Zeit Spiel bestimmend. Natürlich hätte ich mir einen noch härteren Test über die volle Spielzeit gewünscht, aber wir wollten kein Risiko eingehen." Bad Nauheim, in der letzten Saison noch Oberligist, dominierte nur die ersten fünf Spielminuten, dann fand der EHC ins Spiel und holte sich die ersten guten Möglichkeiten heraus. Eine davon verwertete Maris Kruminsch in der neunten Minute in Überzahl, als er einen abgewehrten Schuss von Eric Daniels zum 1:0 abstaubte. Weitere Chancen blieben ungenützt, auch bei einer fünfminütigen Überzahl, als Nauheims Kapitän Jens Fischer wegen eines Checks von hinten vorzeitig unter die Dusche musste. Auch bei zweifacher numerischer Überzahl fiel kein weiteres EHC-Tor im ersten Abschnitt, die Aktionen waren noch zu eng und uneffektiv. Im zweiten Drittel machten die Elche es dann besser, allen voran die erste Angriffsreihe. Zuerst war es Igor Cillik, dann sein Sturmpartner Igor Furda, die auf 3:0 erhöhten. Danach wechselte Markus Scheffold die Torhüter. Für Frank Pribil, der eine Woche lang auf dem Dortmunder Eis den Trainerlehrgang erfolgreich absolvierte, kam nun Daniel Bethe. Nach dem 4:0 durch Verteidiger Dmitri Tsvetkov in der 36. Minute weigerten sich die Nauheimer zum Mittelbully anzutreten, Teufel-Coach Michael Eckert wollte damit auf die seiner Meinung nach ungerechte Behandlung durch die Schiedsrichter hinweisen. In der 38. Minute erhöhte der EHC mit einem weiteren Verteidiger-Tor durch Thomas Branz auf 5:0. Kurz vor der zweiten Pausensirene gab es dann den zweiten Spielausschluss gegen die Gäste, als Stephan-Jan Zahrt nach einem Schiedsrichterpfiff noch aufs EHC-Tor schoss und damit seine zweite zehnminütige Disziplinarstrafe kassierte. In den letzten 20 Minuten verwaltete der EHC das Ergebnis, kassierte binnen einer Minute in Unterzahl zwei Treffer, setzte aber durch einen Gewaltschuss von Eric Daniels in der 60. Minute den Schlusspunkt. Am kommenden Wochenende empfangen die Elche zuerst am Freitag, 20 Uhr, den Herforder EV im Eissportzentrum Westfalenhallen, am Sonntag geht es dann zum Rückspiel nach Bad Nauheim. Erstes Bully im dortigen Colonel-Knight-Stadion ist um 18:30 Uhr.
Die Drachen stellen sich vor
Erfurt, 10. September Bereits am Donnerstag, 14. September, findet im TEC die offizielle Mannschaftspräsentation der Black Dragons Erfurt statt. Ab 16 Uhr wird Stadionsprecher Hansi Hübner allen Interessierten das Drachenteam 2006/07 vorstellen. Zudem wird der Geschäftsführer des Autohaus Gilinicke, Herr Friedrich, den Zeitpunkt nutzen, um den Spielern die Schlüssel für ihre Autos zu übergeben. Anlässlich der Präsentation verlosen die Dragons fünfmal zwei Freikarten für das erste Punktspiel der Saison am 29. September gegen die Saale Bulls Halle. Die Teilnahme ist kinderleicht, einfach ab Montag ins TEC, den schwarzen VW Fox mit Drachenlogo sichten, Gewinnspielkarte ausfüllen und schon ist man dabei.
FASS Berlin meldet zwei weitere Neuzugänge
Berlin, 10. September Nachdem sich FASS Berlin in der vergangenen Woche mit alten Hasen wie Doug Murray, Marco Rentzsch und Nils Watzke verstärkt hat, holen die Akademiker zusätzlich noch zwei junge Spieler in ihrer Regionalliga-Kader: Die Stürmer Dennis Thielsch und Paul Konietzky, die ihr Handwerk beide bei den Eisbären Berlin erlernt haben. Der am 8. Juni 1988 geborene Paul Konietzky spielt seit 1994 bei den Berliner Eisbären Eishockey, zuletzt erfolgreich in der DNL-Mannschaft. In dieser Saison spielt er das erste Mal in einer Seniorenmannschaft und setzt sich selber bescheidene Ziele: "Erstmal die Luft schnuppern und in die Mannschaft finden." Sein ehemaliger und neuer Teamkollege Dennis Thielsch (27. November 1986) bringt da schon mehr Erfahrung mit. Neben zahlreichen Einsätzen in der DNL sowohl für die Eisbären Juniors als auch die Berlin Young Capitals durfte der 19-Jährige schon Oberligaluft schnuppern: 2004/05 kam er für den Berliner SC Preussen insgesamt viermal zum Einsatz, konnte dabei eine Vorlage geben. Parallel spielte Dennis in der der 1b-Mannschaft des Berliner Schlittschuhclubs in der Verbandsliga Nord, wo er mit stolzen 47 Punkten (21 Tore, 26 Vorlagen) in 17 Spielen Topscorer war. In der vergangenen Saison stand er für den Regionalliga-Vizemeister Blue Lions Leipzig auf dem Eis, erzielte 36 Punkte in 50 Spielen, einige davon auch gegen den damaligen Konkurrenten FASS Berlin. Ab Dienstag stehen neben den bisherigen Neuzugängen auch zwei weitere Kandidaten für eine Verpflichtung zum Probetraining auf dem Eis.
Gelungener Auftakt
Neuss, 10. September Ergebnisse haben in der Saisonvorbereitung bekanntermaßen eher zweitrangigen Wert, auf Stimmung und Selbstvertrauen dürfte sich der 3:2 (1:1, 0:0, 1:2)-Sieg bei der Zweitvertretung der DEG Metro Stars allerdings positiv auswirken. Nach nur fünf Trainingseinheiten, einer davon noch am Morgen des gleichen Tages, trat der Neusser EV zum ersten Testspiel der Saison 2006/2007 an. Dabei musste Trainer Boris Fuchs auf die erkrankten Boris Ackermann und David Köhler verzichten, während Thomas Rottluff als Gastspieler neben Sebastian Geisler zum Einsatz kam. Dieser durfte noch vor seiner ersten Eiszeit jubeln, denn Rückkehrer Daniel Hatterscheid brachte den NEV nach nur 36 Sekunden mit 1:0 in Führung. Mit fortlaufender Spieldauer wurde deutlich, warum die DEG Metro Stars 1b als Top-Favorit in die Verbandsliga NRW starten werden. Diese befinden sich dank der professionellen Rahmenbedingungen in der Landeshauptstadt bereits seit sieben Wochen in der intensiven Saisonvorbereitung und hatten auch schon vier Testspiele absolviert. Noch im ersten Drittel gelang dem Ex-NEV-Juniorenspieler Oliver Markmann der Ausgleich und auch anschließend präsentierte sich die junge Mannschaft erwartungsgemäß auf Augenhöhe mit dem Regionalliga-Meister. Als Neuss zu Beginn des letzten Abschnitts durch einige Strafzeiten geschwächt wurde, gelang ausgerechnet dem letztjährigen NEV-Stürmer Sebastian Bongartz die nicht unverdiente 2:1-Führung. Dafür, dass die Neusser nicht mit einer Niederlage in die Saison starten mussten, zeichnete sich neben den jeweils eine halbe Stunde eingesetzten Torhütern Kohl und Schrills auch Thomas Rottluff verantwortlich, der die Partie mit zwei Distanzschüssen in der Schlussphase drehen konnte. Unter dem Strich machte der NEV gegen einen starken Gegner eine gute Figur und auch was die sportliche Integration der Neuzugänge angeht, war der erste Eindruck durchaus positiv. Nun steht eine weitere Woche Training an, ehe es am kommenden Freitag im Rahmen der Saisoneröffnung zum Duell mit dem hessischen Regionalligisten Rote Teufel Bad Nauheim kommt. Tore: 0:1 (0:36) Hatterscheid (Reisinger), 1:1 (19:59) Markmann, 2:1 (45:07) Bongartz (Höveler, Sauer/5-3), 2:2 (54:39) Rottluff (Blumentritt/5-3), 2:3 (55:21) Rottluff (Netter, Blumentritt/5-4). Strafen: Düsseldorf 24, Neuss 34 + 10 (Sassen). Zuschauer: 320.
Nierspanther besiegen Favoriten – Ehrhoff kam zur Saisoneröffnung
Grefrath, 10. September Einen 6:3 (1:2, 3:1, 2:0)-Sieg verbuchten die Grefrather Nierspanther im Testspiel gegen die Herner EG, einem der Ligafavoriten in der Regionalliga NRW. In einem spielerisch schnellen, offensiven, aber ausgeglichenen ersten Drittel spielten sich beide Teams zahlreiche Chancen heraus. Jedoch nutzten die Grefrather die großen Torchancen während zweier Überzahlsituationen in den ersten zehn Minuten nicht aus. In der zehnten Spielminute zeigte die Herner EG, wie man es besser macht - und so hieß es 0:1 durch den Ex-Grefrather Matthias Baldys. Doch auch dieses Tor beeindruckte die Hausherren nicht und so glich der GEC in der 15. Spielminute zum 1:1 durch Danny Fischbach aus. Doch in der 17. Minute war erneut Baldys zum 1:2 erfolgreich. Sascha Schmetz sorgte im Mittelabschnitt mit zwei Treffern für die 3:2-Führung des GEC, ehe Herne in Überzahl ausglich. In der 37. Minute stellte Christian Perlitz die erneute Grefrather Führung her. Im letzten Spielabschnitt zeigten die Panther, dass mit ihnen auch in dieser Saison zurechnen ist. So drückten sie dem Spiel mehr und mehr ihren Stempel auf. Zum Ende eines spannenden letzten Drittels versuchte die Herner EG durch die Herausnahme des Torwarts zugunsten eines sechsten Feldspielers den Ausgleich zu erzielen, kassierten daraufhin aber in der Schlussminute die Treffer fünf und sechs zum Endstand von 6:3 für die Nierspanther. Viel los war bereits bei der Saisoneröffnungsfeier. Über 1000 Besucher kamen über den Tag verteilt. Höhepunkt war der Auftritt des NHL-Profis Christian Ehrhoff. Binnen weniger Minuten waren die 300 Autogrammkarten weg und so mussten Trikots und T-Shirts für die Autogramme herhalten.
Kobras gewinnen vorletztes Testspiel
Dinslaken, 10. September Am Samstag gewannen die Dinslakener Kobras ein Testspiel beim ESV Bergisch Gladbach mit 5:4.In einer von vielen Strafzeiten geprägten Partie gingen jedoch zuerst die Gastgeber in der achten Spielminute mit 1:0 in Führung und erhöhten 240 Sekunden später sogar auf 2:0, während die Kobras beste Chancen, vor allem in Überzahl, ausließen oder diese durch den Gladbacher Torwart Vajs zunichte gemacht wurden. Die Dinslakener erarbeiteten sich Chance um Chance und wurden in der 16. Minute mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 durch André Oesterreich belohnt. Im zweiten Drittel glich Sebastian Leverenz (22.) zum 2:2 aus. Der 3:2-Führungstreffer vier Minuten später wird Tobias Stöckhardt in Erinnerung bleiben. In seinem ersten Einsatz für die Kobras erzielte der 16-Jährige den Führungstreffer durch einen Handgelenkschuss von der blauen Linie. Dan Nadeau erhöhte daraufhin auf 4:2. Goalie Markus Felkel hielt die Führung auch in Unterzahl bis zur zweiten Pause fest. Malte Bergstermann sorgte im Schlussabschnitt mit dem 5:2 für die Entscheidung, ehe die Gladbacher noch einmal auf 4:5 verkürzten. Tore: 1:0 Rosewe (Funk), 2:0 Lemmer, 2:1 Oesterreich (Bergstermann, Wilken), 2:2 Leverenz (Marcoux), 2:3 Stöckhardt (Wunsch), 2:4 Nadeau (Kalisch), 2:5 Bergstermann (Oesterreich), 3:5 Warda, 4:5 Dotten (Schröter). Strafen: Dinslaken 37+50, Bergisch Gladbach 50+50.
Gute Leistung im ersten Test
Bergisch Gladbach, 10. September Der ESV Bergisch Gladbach hat sein erstes Testspiel gegen die Dinslakener Kobras knapp mit 4:5 (2:1, 0:3, 2:1) verloren. Obwohl es das erste Match für die Realstars war, ging die Mannschaft von Trainer Lothar Strauch engagiert in das Spiel und lag nach elf Minuten durch Überzahltore von Nico Rosewe und Eugen Lemmer sogar mit 2:0 in Führung. Im weiteren Verlauf kamen die Dinslakener jedoch immer besser ins Spiel und konnten in der 15. Spielminute durch einen Treffer von André Oestereich, ebenfalls im Powerplay, verkürzen. Im zweiten Drittel zeigte sich dann der Trainingsvorsprung der Kobras und die Gäste konnten durch Treffer von Sebastian Leverenz, Tobias Stöckhardt und Dan Nadeau auf 4:2 davon ziehen. Die Realstars ließen dabei auch beste Chancen aus, die sich in einer fünfminütigen Überzahlsituation nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Christian Schlesiger ergaben. Auch im letzten Drittel blieb das Spiel aufgrund vieler Strafen auf beiden Seiten zerfahren. Als die Kobras durch Malte Bergstermann keine zwei Minuten nach Dritelbeginn auf 5:2 erhöhten, schien das Spiel bereits gelaufen. Doch die Realstars konnten sich im Verlauf des Schlussabschnitts steigern und kamen durch Trefer von Manuel Warda und Neuzugang Ingo Dotten noch auf 4:5 herran. In der Schlussphase riskierte Lothar Strauch noch einmal alles und holte den starken Moritz Schilling, der für den ebenfalls überzeugenden Stafan Vajs planmäßig in der 30. Minute eingewechselt wurde, vom Eis. Doch auch die so erreichte dreifache Überzahl, zwei Dinslakener saßen zudem auf der Strafbank, brachte nicht mehr den erhofften Ausgleich.
4:1-Sieg gegen Dinslaken
Herne, 10. September Mit 4:1 gewann die Herner EG das Vorbereitungsspiel gegen die Dinslakener Kobras. In der siebten Minute traf Darius Czerwiec zum 1:0 für die Blizzards. Zwar hatten die Herner bis zur ersten Pause noch einige gute Chancen, Zählbares gab es aber nicht mehr. Kurz nach Beginn des zweiten Spielabschnitts tauchte Patrick Berger vor dem Kasten des ehemaligen Herners Markus Felkel auf und versenkte die Scheibe zum 2:0. In Überzahl gelang Sebastian Haßelberg das 3:0. Zu Beginn des letzten Drittels gab es ein schönes Tor der Nordamerika-Fraktion. Bob Cavanagh legte Shannon McNevan die Scheibe auf und es stand 4:0. Danach zogen sich die Blizzards zurück. In der 52. Spielminute erzielte Dinslaken das 1:4. Am kommenden Samstag ab 10 Uhr sind die Blizzards bei einem Turnier in Dorsten zu Gast. Vor dem Sieg gegen die Kobras unterlagen die Blizzards mit 3:6 gegen den Grefrather EC.
Klare Niederlage gegen die DEG – 4:0 gegen Wiehl
Troisdorf, 10. September
Am Freitag musste der EHC
Troisdorf eine deutliche Testspiel-Niederlage an der Brehmstraße hinnehmen. Die
1b-Mannschaft der Düsseldorfer EG, Topfavorit in der Verbandsliga, besiegte den
Regionalligisten aus Troisdorf mit 7:2 (3:0, 1:0, 3:2). Für die Dynamite waren
Thomas Sülzner und Kai Kühlem im Schlussabschnitt erfolgreich.
Tore: 1:0 (5.)
Sebastian Bongartz (Christian Sohlmann, Marc Höveler), 2:0 (8.) Sebastian
Bongartz (Marc Höveler), 3:0 (10.) Marc Höveler (Andre Wagner, Sven Sauer/5-4),
4:0 (28.) Marc Höveler (Sebastian Bongartz), 5:0 (41.) Sebastian Bongartz (Marc
Höveler, Christian Sohlmann), 5:1 (42.) Thomas Sülzner (Andreas Czaika), 6:1
(46.) Marc Höveler (Christian Sohlmann, Sebastian Bongartz), 7:1 (50.) Christian
Sohlmann (5-4), 7:2 (52.) Kai Kühlem (Christian Czaika, Matthia Rötters).
Strafen: Düsseldorf 6, Troisdorf 18.
Besser lief es gegen
den TuS Wiehl, den der EHC Troisdorf mit 4:0 (2:0, 0:0, 2:0) besiegte. Thomas
Sülzner, Anton Zirnov, Benny Welter und Claudiu Muntean waren erfolgreich. Die
letzten beiden Vorbereitungsspiele der Dynamite finden am Freitag, 15.
September, um 20 Uhr Rückspiel gegen die Düsseldorfer EG 1b und am Sonntag, 17.
September, um 18 Uhr gegen die TSG Darmstadt statt. Tore: 1:0 (15.) Thomas
Sülzner (Christoph Jahns/5-3), 2:0 (16.) Anton Zirnov (Christoph Jahns/5-3), 3:0
(50.) Benny Welter (Thomas Sülzner), 4:0 (51.) Claudiu Muntean (Thomas Sülzner,
Kai Kühlem/5-4). Strafen: Troisdorf 20 + 10 (Manuel Lehmann) + 10 (Andreas
Czaika), Wiehl 34 + 10 (Akio Finkenrath) + 10 (Sascha Schmitz) + 10 (Thomas
Dick).
Bulldogs erzielen fünf Treffer in 44 Sekunden
Unna, 10. September Im vorletzten Vorbereitungsspiel auf die bevorstehende Regionalliga-Saison boten die Bulldogs den 250 Zuschauern ein wahres Schützenfest. Der Königsborner JEC gewann mit 15:5 (2:1, 9:3, 4:1) gegen die Dorstener EJ. Den Beginn machte das Geburtstagskind Michael Sasse in der achten Spielminute. In der zehnten Minute erhöhte Tim Linke auf 2:0. Danach ließ der KJEC die Zügel ein wenig schleifen, so dass Dorsten zunehmend ins Spiel und auf 2:1 heran kommen konnte. Zu Beginn des zweiten Drittels konnte Marcel Brozé zwar auf 3:1 für die Bulldogs erhöhen, dem Landesligisten gelang durch Tore in der 23. und 26. Spielminute sogar der Ausgleich. Was die Fans nun zu sehen kam, war reif für das Guinnesbuch der Rekorde. Als exakt 26:25 Minuten gespielt waren, erzielte der KJEC das 4:3. Nur 44 Sekunden später, die Uhr stand bei 27:09 Minuten, führte Königsborn sensationell mit 8:3. Nahezu im Sekundentakt klingelte es im Tor des Dorstener Keepers. Die Tore steuerten Michael Sasse (1), Pascal Neumann (2) und Tim Linke (2) bei. Die Fans waren außer sich und der Stadionsprecher kam mit seinen Durchsagen kaum hinterher. In der 35. Minute konnte die Dorstener EJ bei einer 5:3--Überzahl auf 8:4 verkürzen. Michael Sasse, Pascal Hofmann und Tim Linke zerstörten Hoffnungen jedoch endgültig. Mit 11:4 ging es in die zweite Drittelpause. Auch im letzten Spielabschnitt zeigte der KJEC den Gästen klar die Grenzen auf. Durch Tore von Marcel Brozé, Borislav Blagoev sowie Boris Gnoewych baute Königsborn die Führung zwischenzeitlich auf 14:4 aus. In der 48. Minute gelang Dorsten der Anschluss zum 14:5, den Schlusspunkt setzte jedoch abermals der KJEC. Michael Sasse traf mit seinem vierten Treffer zum 15:5-Endstand. Tore: 1:0 (8.) Sasse (Hofmann, Domula), 2:0 (10.) Linke (Brozé), 2:1 (11.), 3:1 (22.) Brozé ( A. Kuchnia, Neumann), 3:2 (23.), 3:3 (26.), 4:3 (27.) Sasse (Riede), 5:3 (27.) Neumann, 6:3 (27.) Linke (Riede, Sasse), 7:3 (28.) Neumann (Domula), 8:3 (28.) Linke (Riede, Sasse), 8:4 (35.), 9:4 (37.) Sasse (Linke), 10:4 (39.) Hofmann (Schulte, Gnoewych), 11:4 (40.) Linke, 12:4 (45.) Brozé (Neumann, A. Kuchnia), 13:4 (45.) Blagoev (Hofmann), 14:4 (46.) Gnoewych (Wagner, Blagoev), 14:5 (48.), 15:5 (57.) Sasse (Linke, Riede). Strafen: Königsborn 16, Dorsten 22. Zuschauer: 250.
Deutliche Niederlage für die DEJ
Dorsten, 10. September Fünf Tore gegen einen Regionalligisten sind sicherlich nicht schlecht, doch insgesamt 15 Gegentore, damit hatte die Dorstener EJ allerdings nicht gerechnet. Mit 5:15 unterlagen die Hornets gegen den Königsborner JEC. Mit nur zwei Reihen waren die Hornets bei den Bulldogs angetreten und verkauften sich bis zur 27.Minute gut. Es stand bis zu diesem Zeitpunkt 3:3-Unentschieden. Dann aber passierte etwas, was viele Fans aus der Lippestadt bis dato noch nicht erlebt hatten. Innerhalb von nur 44 Sekunden kassierte die Dorstener Mannschaft fünf Gegentreffer. Damit war die Moral gebrochen. In der Woche hatte Trainer Dirk Roßbach seinen Mannen kräftig ran genommen und musste nun mit ansehen, wie der Regionalligist alle Register zog und die junge Truppe nach allen Regeln der Kunst auseinander nahm. Zudem musste die Mannschaft auf insgesamt zehn Spieler verzichten. Die Tore für die DEJ erzielten Dennis Kruse, Mike Köster, Domenic Winkler, Thomas Fiolka und Uwe Guttmann.
Realstars starten in die Testspielphase
Bergisch Gladbach, 9. September Am heutigen Samstag um 20 Uhr beginnt in der Eissporthalle Saaler Mühle für den ESV Bergisch Gladbach die letzte Phase der Saisonvorbereitung. Das Testspiel gegen die Kobras aus Dinslaken wird die erste Bewährungsprobe für die Mannschaft der Realstars. Insgesamt müssen sechs Neuzugänge in die Mannschaft integriert werden. Torhüter Stefan Vajs kommt von den Junghaien aus Köln, sein Keeper-Kollege Stefan Blumenhofen hütete in der vergangenen Saison den Kasten vom Ligarivalen EHC Troisdorf und bringt von dort seinen Bruder Marc Blumenhofen mit. Als weiterer neuer Stürmer wird Axel Müffeler zukünftig seine Schlittschuhe in Bergisch Gladbach schnüren. Müffeler war in der letzten Saison noch für die Black Devils aus Moers tätig. Ingo Dotten komplettiert als dritter das Trio der offensiven Neuzugänge. In der Abwehr soll Waldemar Lemmer, Onkel von ESV-Stürmer Eugen Lemmer, für mehr Stabilität sorgen. So verstärkt sollte es für die Realstars möglich sein, die Abgänge von Marco Ohmann (Ratinger Ice Aliens/OL), Matthias Stüwe (Ziel unbekannt), Andreas Frings und Thomas Sülzner (EHC Troisdorf) zu verkraften. Das Vorbereitungsprogramm sieht neben dem Spiel gegen Dinslaken eine Reise nach Grefrath (Sonntag, 10. September, 19 Uhr) sowie ein weiteres Heimspiel gegen die 1b-Mannschaft der Ratinger Ice Aliens (Samstag, 16. September, 20 Uhr) vor. Das erste Punktspiel findet am 23. September in der heimischen Eissporthalle an der Saaler Mühle gegen den ESC Trier statt.
Knappe Niederlage der Dinslakener Reserve
Dinslaken, 9. September Die 1b-Mannschaft der Dinslakener Kobras unterlag in einem Testspiel dem Verbandsligisten Lippe Hockey Hamm mit 5:7 (0:1, 2:2, 3:4). Zwar musste Esther Thyßen im Dinslakener Tor schon nach zwei Minuten hinter sich greifen, der Rest des ersten Drittels verlief jedoch ausgelichen. Das änderte sich auch nicht, je länger das Spiel dauerte. Dennoch stand em Ende eine knappe Niederlage der Reserve-Kobras. Mit einem aufgrund der gezeigten Leistungen gerechten Ergebnis ging das erste Spiel des Dinslakener Landesligateams zu Ende. Das Team zeigte gute Ansätze. Besonders erwähnenswert ist die Torfrau Esther Thyssen, die sehr stark gehalten und einige Alleingänge entschärft hat. In der Verteidigung zeigte ihre Schwester Sarah Umsicht und Einsatz, während im Sturm besonders Dennis Lesage, Robert Thiel und Junior Phil Paul einen positiven Eindruck hinterließen.
Wölfe starten mit Testspielniederlage
Schönheide, 9. September Rund 400 Eishockeyfans sahen am Freitagabend im Eisstadion an der Neuheiderstraße den ersten Auftritt der Schönheider Wölfe in die Spielzeit 2006/2007. Nach nur zweiwöchigem Training unterlag die Mannschaft von Trainer Jiri Heinisch im ersten Testspiel den Blue Lions Leipzig mit 3:4 (1:3, 1:0, 1:1). Gerade im ersten Drittel kam der EHV Schönheide schwer in die Gänge. Leipzig hatte zu Beginn mehr vom Spiel und ging durch Marc Weigant in der zehnten Minute mit 1:0 in Führung. Wenig später dann der erste gefährliche Angriff der Wölfe. „Rückkehrer“ Daniel Jun lief allein auf das Löwengehäuse zu und konnte nur durch ein Foul von Leipzigs David Seidl gebremst werden. Den fälligen Penalty verwandelte der Gefoulte selbst. Die neue Null-Toleranz-Regelauslegung, die ab dieser Saison auch für die Regionalliga gilt, bekam Schönheide in den Schlussminuten des ersten Abschnitts zu spüren. Innerhalb 73 Sekunden nutzten die Blue Lions eine zweimalige Überzahl zur 3:1- Pausenführung. Die Torschützen für die Messestädter waren wiederum Marc Weigant (18.) und der Ex-Rostocker Patrick Czajka (19.). Im zweiten Abschnitt kamen die Wölfe besser ins Spiel und hatten einige gute Möglichkeiten, um den Rückstand zu verkürzen. Die Bemühungen wurden in der 31. Minute belohnt, als Robert Kase der 2:3-Anschlusstreffer gelang. Etwas Glück hatte der EHV aber speziell in der 34. Minute, als Leipzig aus einer 5:3- Überzahl keinen Nutzen ziehen konnte. Gleich zu Beginn des Schlussabschnittes konnten die Löwen allerdings den alten Zwei-Tore-Abstand wieder herstellen. Neuzugang Ron Gaudet traf zum 4:2 (42.). Beiden Mannschaften war in der Folge der Kräfteverschleiß und die kurze Vorbereitungszeit anzumerken. Schönheide war bemüht, das Ergebnis zu verbessern, und konnte durch Sebastian Wolf in der 51. Minute auf 3:4 verkürzen. Der Ausgleich lag in der Luft, aber selbst als der EHV 90 Sekunden vor dem Abpfiff einen sechsten Feldspieler für Goalie Sebastian Modes aufs Eis schickte, sollte es beim Versuch bleiben. Tore: 0:1 (9:38) Weigant (Hoffmann, Berg/5-4), 1:1 (13:05) Jun (Penalty), 1:2 (17:17) Weigant (Frommont, Hoffmann/5-4), 1:3 (18:30) Czajka (Gaudet/5-4), 2:3 (30:20) Kase (Mix), 2:4 (41:21) Gaudet (Hofverberg/4-4), 3:4 (50:39) Wolf (Forster, Buschmann). Strafen: Schönheide 22 + 10 (Kase), Leipzig 12. Zuschauer: 368.
Auswärtserfolg in Schönheide
Leipzig, 9. September Die Blue Lions Leipzig gewannen ihr zweites Vorbereitungsspiel bei den Schönheider Wölfe mit 4:3 (3:1, 0:1, 1:1). In einem erneut von vielen Strafzeiten geprägten Spiel erzielten Patrick Weigant (2), Patrick Czajka und Ronald Gaudet die Treffer für die Blue Lions. Für Schönheide traf Rückkehrer Daniel Jun zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich per Penalty, die weiteren Treffer für die Erzgebirgler erzielten Robert Kase und Sebastian Wolf. Am Rande des Spiels gab Geschäftsführer Jens Witt bekannt, das Testspieler Peter Kalinowski die Blue Lions nun doch wieder verlassen hat, da ihm ein Angebot eines höherklassigen Vereins vorliegt. Für Kalinowski wird ab sofort Lars Hofmann bei den Löwen auf Probe vorspielen. Schon am Sonntag kommt es im Löwenkäfig um 17 Uhr zum Rückspiel gegen den EHV Schönheide.
Oertel verlässt die Black Dragons
Erfurt, 9. September Am heutigen Freitagvormittag unterrichtete Stürmer Matthias Oertel das Management der Black Dragons Erfurt über seinen geplanten Weggang. Oertel, der erst vor vier Wochen in den Kader der Drachen aufgenommen wurde, verlässt das Team aus privaten bzw. beruflichen Gründen. So hat es bei dem 19-Jährigen mit dem erhofften Studienplatz in Erfurt nicht geklappt. Besonders schmerzlich ist der Abgang sicher für das Juniorenbundesligateam des ESC Erfurt, denn Oertel war auch dort als Stürmer gesetzt.
Neuer Partner für die Highlander
Lauterbach, 9. September Ein neuer Partner ist an die Seite der Highlander getreten. Die Fitness Company unterstützt künftig den VERC Lauterbach. In Fulda werden sich die Cracks des VERC Lauterbach fit halten. Für Trainer Horst Fahl und seine Jungs ist diese Kooperation gerade in der Vorbereitung Gold wert, so haben die Lauterbacher Kufencracks bereits die ersten Trainingseinheiten in ihrer „neuen Heimat“ absolviert. Bertram Höhl vom VERC Lauterbach und Angelika Wenzke von der Fitness Company in Fulda freuen sich jetzt auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit, die nicht nur den Bereich Fitness betrifft, die Fitness Company wird in Zukunft bei den Heimspielen der Highlander mit Gewinnspielen und Promotionteams vor Ort sein. Einen weiteren neuen Sponsor konnten Höhl und seine Vorstandscrew für die Highlander gewinnen. So werden die Highlander in der neuen Saison von der Firma SiMa-Care Ambulanter Pflegedienst aus Fulda unterstützt. Bertram Höhl hofft, dass in den nächsten Tagen noch einige neue Sponsoren die Lauterbacher Kufenflitzer unterstützen werden. Schwer ist es für den Nachwuchs des VERC, so müssen die Young Highlander zum Teil über 200 Kilomter fahren, um regelmäßige Eiszeiten zu bekommen. Dies ist natürlich für die Eltern und Kinder ein enormer Aufwand, der kein Dauerzustand sein kann, so ist Höhl und seine Crew auf der Suche nach vernünftigen Lösungen für die Mini-Cracks der Highlander. „Wir wollen Jugendarbeit in Lauterbach und nicht in Braunlage, Bad Sachsa oder Limburg“, so Mike Poschen, der Jugendleiter.
"Goldene Zeiten" für FASS Berlin
Berlin, 8. September FASS Berlin freut sich, eine neue Partnerschaft für die anstehende Saison 2006/2007 in der Regionalliga Nordost bekannt geben zu können. Die Paramount Gold Mining Corperation wird FASS Berlin als neuer Hauptsponsor unterstützen. Das amerikanische Unternehmen betreibt Gold- und Silberminen in den USA, Kanada und Südamerika. Die Aktie des Unternehmens handelt in den USA unter dem Symbol "PGDP" und an der Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Symbol "P6G.F". Klar umrissen ist das Hauptziel der frisch unterzeichneten Kooperation zwischen den Akademikern und Paramount Gold: "Eine positive Saison spielen", so die sportliche Leitung von FASS. Als Minimalziel wird in der für die Akademiker am 22. September startenden Regionalligasaison das Erreichen des fünften Platzes anvisiert. Möglich machen sollen das unter anderem die Neuverpflichtungen von Doug Murray, Marco Rentzsch und Nils Watzke. Mit Doug Murray, der auch den neuen Sponsor vermittelt hat, kommt ein sehr erfahrener Spieler zu FASS. Der 39-jährige Deutsch-Kanadier hat in seiner langen Karriere schon quer durch die Ligen Deutschlands gespielt und ist dem Berliner Publikum wohl noch gut aus der Saison des Berliner Schlittschuhclubs als einer der Topscorer in Erinnerung. Nach einem erfolgreichen Jahr beim Oberligisten ETC Crimmitschau zieht es den schnellen Stürmer und seine Frau auch aus beruflichen Gründen wieder an die Spree. Auch Verteidiger und Ex-Nationalspieler Marco Rentzsch, der bereits in der vergangenen Saison für die Akademiker spielte, kehrt nach einem kurzen Meisterrundenintermezzo in Leipzig zurück in seine Heimatstadt. Die 40-jährige Berliner Eishockeylegende blickt auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurück, wird mit seiner DEL-, Zweitliga- und Oberliga-Erfahrung erneut eine Führungsposition in der Mannschaft einnehmen. Daneben soll auch Neuzugang Nils Watzke die Abwehr der Akademiker verstärken. Der 25-jährige Berliner kommt vom Lokalrivalen ECC Preussen, war dort Kapitän und spielte bereits für den EV Regensburg, Eisbären Berlin, die Eisbären Juniors, und zusammen mit Marco Rentzsch für die Berlin Capitals.
Saisonauftakt an der Strobelallee
Dortmund, 8. September Mit der Begegnung gegen die Roten Teufel Bad Nauheim setzt der EHC Dortmund am Sonntag um 19 Uhr sein Vorbereitungsprogramm fort. Nach den ersten beiden Begegnungen in Dinslaken und Düsseldorf ist dies die erste Gelegenheit, das neue Team der Elche mit seinen acht Neuzugängen im heimischen Eissportzentrum an der Strobelallee unter die Lupe zu nehmen. Der Gegner aus der Kurstadt in der Wetterau spielte in der letzten Saison noch in der Oberliga und startet nun in der Regionalliga Hessen. Mit Torhüter Ingo Schwarz, Abwehrspieler Jens Fischer sowie den Angreifern Paul Knihs, Jan Barta, Martin Flemming und Bernd Naulin kann Nauheims Trainer Michael Eckert auf Spieler zurückgreifen, die auch schon in der dritten Liga zum Einsatz kamen, ansonsten hängen die sportlichen Ziele der Roten Teufel momentan von der finanziellen Konsolidierung des Vereins ab. Auf jeden Fall peilt man die Aufstiegsrunde zur Oberliga an und könnte dort dann ab Januar erneut Gegner der Dortmunder Elche sein. EHC-Coach Markus Scheffold hat in der Woche sein Trainingsprogramm weiter intensiviert: "Wir müssen zweigleisig fahren. Einmal geht es um die konditionellen Grundlagen für die Saison, daneben müssen sich aber auch die Reihen finden. Acht neue Spieler und eine fast komplett neue Abwehr, das braucht natürlich seine Zeit. Deshalb sind auch die Testspiele von großer Wichtigkeit, da können sich die Spieler finden und neue Formationen ausprobiert werden. Spielergebnisse sind nicht so wichtig wie in der Meisterschaft, aber wir wollen natürlich auch den sportlichen Erfolg haben." Verzichten muss der Trainer auf Verteidiger Gordon Schukies, der aus beruflichen Gründen vorerst nicht zum Einsatz kommen kann. Frank Pribil, der die Woche wegen eines Trainerlehrgangs fast komplett im Eissportzentrum verbrachte, wird wieder im Tor beginnen, im Wechselspiel der beiden zweiten Keeper ist Daniel Bethe wieder an der Reihe. Für Jung-Stürmer Maris Kruminsch ist es der erste Einsatz in der Ersten an der Stelle, wo er vor vielen Jahren das Eishockeyspielen gelernt hat. Vor der Begegnung startet der Dauerkartenverkauf.
Kobras testen gegen Bergisch Gladbach und Herne
Dinslaken, 8. September Am kommenden Wochenende stehen die nächsten beiden Testspiele für die Dinlakener Kobras auf dem Programm. Am Samstag tritt das Team von Armin Lehmann um 20 Uhr beim Ligakonkurrenten ESV Bergisch Gladbach an. Die junge Mannschaft aus dem Bergischen ist den Kobras noch bestens in Erinnerung. In der Vorrunde der letzten Saison konnte man sich noch knapp vor ihnen in der Tabelle platzieren, musste sich aber im Regionalligapokal drei Plätze dahinter einreihen. Die Gegner, die von dem in NRW bekannten Lothar Strauch trainiert werden, haben sich zur neuen Saison wiederum mit Spielern verstärkt, die ihr Handwerk bei den Kölner Haien gelernt haben. Von den Black Devils Niederrhein kam Axel Müffeler, aus Troisdorf Ingo Dotten, Marc und Stefan Blumenhofen. Komplettiert werden die Neuzugänge von Nachwuchsspielern der DNL-Mannschaft des Kölner EC. Obwohl im direkten Vergleich bei vier Aufeinandertreffen in der vorherigen Spielzeit die Gladbacher dreimal die Oberhand behielten, sind Trainer, Vorstand und Mannschaft der Kobras guter Dinge, die vergangene Negativserie gegen Bergisch Gladbach zu beenden. „Das Team macht im Training gute Fortschritte und die Reihen harmonieren immer besser miteinander“, so die Aussage von Trainer Armin Lehman, der am Wochenende erstmals auch auf André Oesterreich zurückgreifen kann. Fehlen wird hingegen immer noch Oliver Küpper, dessen Leistenzerrung dazu geführt hat, dass dieser erst ab nächsten Dienstag wieder ins Training einsteigen wird. Ansonsten sind alle Spieler mit von der Partie, auch Michael Kalisch, der nun fest zur Kader der Kobras gehört, und Alexander Wunsch, der in den letzen beiden Partien aus beruflichen Gründen verhindert war. Zu diesem Spiel wird auch wieder ein Bus eingesetzt, den die Fans für einen Unkostenbeitrag von fünf Euro nutzen können. Abfahrt ist am Samstag um 17:15 Uhr an der Dinslakener Eissporthalle. Einen Tag später kommt es dann zum letzten Vorbereitungsspiel der Kobras gegen die Blizzards aus Herne in eigener Halle um 19 Uhr. Die Herner, die in der letzten Saison knapp den Aufstieg in die Oberliga verpassten, gelten auch dieses Jahr als Aufstiegsaspirant. Um dieses Ziel konsequent durchzusetzen wurden mehrere namhafte Spieler verpflichtet, die der Mannschaft die nötige Durchschlagskraft geben sollen. Ulrik Kuhnekath, der sich bis letzte Woche bei den Kobras fit hielt, Pavel Mann und Milan Vanek sind nur drei der Namen, die den Kobras das Leben nicht nur im Testspiel, sondern auch in der Meisterschaft schwer machen werden. „Dieses Spiel ist für mich wegweisend, um zu wissen, wo wir stehen“, bringt Armin Lehmann zum Ausdruck, welchen Stellenwert dieser Test hat. An diesem Tag gibt es auch eine Besonderheit für die Fans der Kobras: von 17 bis 23 Uhr steht ein Koch bereit, der für zehn Euro für Erwachsene und fünf Euro für Kinder bis zwölf Jahren italienische Speisen zubereitet. Diese „Show-Cooking“ steht unter dem Motto: „All you can eat“.
Oliver Gerst wechselt nach Grefrath
Grefrath, 8. September Die Grefrather Nierspanther haben noch einmal einen erfahren Spieler verpflichtet. Vom Ligakonkurrenten Black Devils Niederrhein wechselt der Verteidiger Oliver Gerst an die Niers. Als erfahrener Verteidiger soll er die jungen Spieler führen und aufbauen. Oliver Gerst spielte zuletzt in Moers war davor für den Neusser EV tätig.
Schönheide im Doppelpack
Leipzig, 7. September Am kommenden Wochenende stehen für die Blue Lions Leipzig die nächsten Testspiele auf dem Programm. Gegner sind jeweils die Wölfe von Ligakonkurrent EHV Schönheide, die in diesem Jahr genau wie die Blue Lions einen der vier zum Aufstieg in die Oberliga berechtigten Plätze in der Regionalliga Nordost als Ziel haben. Am Freitag treten die Blue Lions um 19 Uhr zunächst im Schönheider Wolfsbau an, bevor dann die Wölfe am Sonntag zum Rückspiel (17 Uhr) in die Messestadt reisen. Für das ehrgeizige Ziel Oberligaaufstieg hat sich das Team von Wölfe-Coach Jiri Heinisch mit Daniel Jun - der von den Blue Lions ins Erzgebirge zurückkehrte - im Sturm und Sebastian Modes (ETC Crimmitschau) im Tor noch einmal entscheidend verstärkt. Ansonsten konnte der Stamm des letztjährigen Teams weitestgehend gehalten werden. Dank des neuen Kooperationsvertrages mit dem "großen Nachbarn" aus Crimmitschau können die Schönheider zusätzlich noch auf einige ambitionierte Nachwuchstalente zurück greifen, die beim EHV an das Zweitligateam des ETC heran geführt werden sollen und so dem Kader der Wölfe weitere Qualität verleihen. Bei den Leipzigern wird sowohl am Freitag als auch am Sonntag Testspieler Peter Kalinowski mit von der Partie sein. Verabschiedet haben sich hingegen schon wieder Arne Felsch und Roman Nusser die vorerst keinen Vertrag bei den Löwen erhalten werden. (Quelle: www.eishockey-leipzig.de)
Warten bis zum Monatsende
Neuwied, 7. September Gemeldet ist der VFE Neuwied für die Regionalliga Hessen. Noch ist aber nicht endgültig sicher, dass der „Verein zur Förderung der Eishockeyjugend Neuwied“ auch tatsächlich antritt. „Bis zum Ende des Monats wollen wir Klarheit haben“, sagt Rainer Litz, der Vorsitzende des Vereins, der ursprünglich ein Förderverein für den Eishockeynachwuchs war. Und das soll auch künftig wieder so sein. „Im Laufe der Saison soll ein neuer Eishockeyverein gegründet werden“, berichtet Litz. Der VFE will nur in der Übergangsphase den Spielbetrieb garantieren, so dass die Satzung auch zunächst nur für einen Jahr geändert und um die Durchführung des Spielbetriebs erweitert worden ist. Noch versuchen die Verantwortlichen des VFE den Saisonetat zusammen zu bekommen. „Wir benötigen einen fünfstelligen Betrag“, sagt Litz. Auch die Zukunft ist noch offen. „Wir suchen noch Leute, die sich in dem neuen Eishockeyverein engagieren wollen“, erklärt Litz. Das Saisonziel – wenn der VFE Neuwied in der Regionalliga an den Start geht – ist einfach. „Wir wollen nur den Übergang sicherstellen“, so der Vorsitzende. Daher werden hauptsächlich eigene Juniorenspieler an den Start gehen. Der Eintritt zu den Spielen des Vereins in der Regionalliga Hessen wird kostenlos sein. Zunächst muss aber abgewartet werden, ob der VFE bis Monatsende das Budget für den Spielbetrieb aufbringt. Wenn ein Nachfolgeverein für den bisherigen Oberligisten SC Mittelrhein-Neuwied gegründet wird, wird sich der VFE wieder auf seine Funktion als Förderverein beschränken. (the)
Doug Murray eröffnet Testspiel gegen Königsbrunn
Bad Nauheim, 7. September Am morgigen Freitag ab 19.30 Uhr bestreiten die Roten Teufel Bad Nauheim ihr drittes Testspiel gegen den Bayernligisten ESV Königsbrunn im heimischen Colonel-Knight-Stadion. Die Pinguine werden vom früheren EC-Coach Marian Hurtik trainiert und erreichten in der vergangenen Saison das Viertelfinale der Play-offs. Für die Schwaben aus der Nähe von Augsburg ist es das erste Match der Saison, nachdem man seit dem 13.August auf dem Eis steht. Trainieren muss man jedoch in Augsburg, in Königsbrunn selber steht der kalte Untergrund erst am dem ersten Oktober-Wochenende zur Verfügung, wenn die Roten Teufel im Rahmen der dortigen Saisoneröffnung zum Rückspiel antreten werden. Bei den Roten Teufeln wird gegen Königsbrunn aller Voraussicht nach erstmalig der Finne Ilkka Sandström auflaufen können, nachdem er nun eine Woche im Training weilt, wo er einen starken Eindruck hinterließ. Verzichten muss RT-Coach Michael Eckert hingegen auf Lars-Arne Slota, der sich offenbar im Training einen Riss des vorderen Kreuzbandes zuzog und somit längere Zeit ausfallen dürfte. Außerdem ist der Einsatz von Paul Knihs nach wie vor offen. Für die Gastgeber gilt es in dieser Partie, ein akzeptables Ergebnis zu erzielen, nachdem man beim 0:5 gegen Herne ohne Chance blieb. Noch ist das Team jedoch nicht komplett, es werden neue Spieler in den nächsten Tagen und Wochen erwartet, so dass eine gute Partie gegen die Bayern für eine positive Perspektive sorgen dürfte. Das Eröffnungsbully gegen die Pinguine wird übrigens der frühere Publikumsliebling Doug Murray ausführen. Über den letztjährigen Crimmitschauer kam der Kontakt zum neuen Hauptsponsor Paramount Gold, der unter anderem auch das DEL-Team EV Duisburg finanziell unterstützt, zustande, so dass an diesem Abend auch der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens im Stadion weilen wird, um sich die Partie anzusehen. Interessant dürfte auch das Duell Hurtik gegen Hurtik sein, wenn auf der einen Seite der Trainer und Vater Marian und auf der anderen Seite der Stürmer und Sohn Christoffer gegeneinander antreten werden.
KJEC vor letztem Test
Unna, 7. September Am Sonntag um 19 Uhr absolvieren die Bulldogs des Königsborner JEC das letzte Testspiel für die am 15. September beginnende Regionalliga-Saison. Gegner in Unna ist der Herforder EV. Der Herforder EV ist Nachfolgerverein des damaligen Herforder EC. Der Herforder EC spielte unter anderem in der Oberliga. Der neu gegründete Verein bestand zunächst nur aus Nachwuchsteams bevor in der Saison 2005/06 erstmals ein Seniorenteam zum Ligenbetrieb gemeldet wurde. In der vergangenen Spielzeit nahm Herford den Spielbetrieb in der Landesliga auf. Prompt gelang dem HEV der Aufstieg in die Verbandsliga. In Fachkreisen werden die Ostwestfalen sogar als einer der Kandidaten für den Regionalliga-Aufstieg gehandelt. Damit dieses Ziel in Angriff genommen werden kann, wurde der Kader erheblich verstärkt. Mit dem jungen Stürmer Alexander Gaal wechselte ein echter Toregarant zum HEV. In der vergangnen Spielzeit erzielte er für den SV Brackwede in 24 Spielen satte 41 Tore. Aus dem eigenen Nachwuchs stößt zudem Junioren-Nationalspieler Andre Schäfer zur ersten Mannschaft. Darüber hinaus ist der Kader mit einigen regional- und oberligaerfahrenen Routiniers gespickt. Die Spieler Michael Reim, Frank Burchot, Uwe Geiselmann sowie Torhüter Kai Frenzel spielten unter anderem alle bereits höherklassiges Eishockey. Die Bulldogs erwartet somit ein harter Brocken und ein letzter echter Test für die in der kommenden Woche startende Meisterschaftsrunde der Regionalliga NRW. „Die Zuschauer werden voraussichtlich ein packendes Match zu sehen bekommen. Wie bei den letzten Heimspielen hoffen wir auch am Sonntag auf eine große Kulisse. Ziel ist die Zuschauerzahl von 400 zu erreichen. Da beim ersten Spiel gegen Hamm, während des Unnaer Altbierabends/Stadtfestes, bereits rund 300 Zuschauer den Weg in die Eissporthalle Unna gefunden haben, ist dies eine realistische Hoffnung der KJEC-Verantwortlichen. Herford besitzt zudem einen großen Zuschauerstamm und wird daher wohl von viele Anhängern nach Unna begleitet“, so KJEC-Pressesprecher Ralf Kowalsky. KJEC-Coach Uwe Roosen zu der anstehenden Begegnung: „Herford ist der stärkste Vorbereitungsgegner. Sie haben eine ausgewogene Mischung von Routiniers und jüngeren Spielern. Herford ist neben der extrem starken 1b-Vertretung der DEG Metro Stars und Hamm einer der beiden Kandidaten für die beiden Aufstiegsrundenplätze zur Regionalliga. Bis auf Tim Schulz kann ich wahrscheinlich auf den kompletten Kader zurückgreifen und mit drei Blöcken antreten. Auch in diesem letzten Vorbereitungsspiel werde ich wieder einiges testen um dann am kommenden Freitag gegen Dinslaken die aktuell stärkste Formation an den Start schicken zu können.“
Kanadier eingetroffen
Herne, 7. September „Eishockey ist ein dynamischer Sport. Und deswegen passt er so gut zu unserem dynamischen Produkten“, sagt Jürgen Kozik, Leiter des Kärcher Center Kozik in Castrop-Rauxel. Mit Hilfe seiner Maschinen und tatkräftiger Unterstützung seiner Mitarbeiter wird die Eis-Arena in Herner zurzeit auf Vordermann gebracht. 20 Fans der Herner EG hatten sich Montagnachmittag schon zusammen gefunden, um sich den Arbeiten anzuschließen. Neben der Spielfläche wurden auch die Tribünen in Angriff genommen. Am Montag trafen die beiden kanadischen Spieler in Düsseldorf ein. Shannon McNevan und Bob Cavanagh sollen die Blizzards in der kommenden Saison nach vorne schießen. Ihren ersten Auftritt haben sie am kommenden Samstag, 9. September, in Grefrath. Dort bestreitet die HEG um 20 Uhr ihr drittes Testspiel gegen die Nierspanther.
KJEC empfängt Dorstener EJ
Unna, 7. September Am Freitag empfängt Regionalligist Königsborner JEC in einem Vorbereitungsspiel die Hornets aus Dorsten. Das Spiel beginnt um 20 Uhr in der Eissporthalle Unna. Die Dorstener EJ spielt in dieser Saison in der Landesliga NRW und strebt mit einigen Verstärkungen den Aufstieg in die Verbandsliga an. So befinden sich auch einige regionalligaerfahrene Spieler im Kader des Gastes. Der Verein aus der Ruhrgebietsstadt ist für Königsborn kein unbeschriebenes Blatt. Bereits in der vergangenen Saison gab es ein Testspiel zwischen beiden Mannschaften. Die damalige Begegnung konnten die Bulldogs erst nach hartem Kampf mit 7:5 für sich entscheiden. „Auch in diesem Jahr dürfen wir die Hornets nicht unterschätzen. Dorstens Spieler sind heiß und wollen sich gegen ein Regionalliga-Team möglichst gut präsentieren. Wir müssen von Beginn an Druck aufbauen und mit voller Konzentration spielen“, so KJEC-Pressesprecher Ralf Kowalsky. Trainer Uwe Roosen kann am Freitag auf einen großen Kader zurückgreifen. Mit Tim Schulz (Mittelfußbruch) und Patrick Kuchnia (Beruf) fehlen ihm insgesamt nur zwei Spieler der Stammformation. Am Sonntag findet um 19 Uhr das letzte Testspiel der Bulldogs statt. Zu Gast ist dann die stark einzuschätzende Mannschaft des Herforder EV.
Dorstener EJ schaut hoffnugsvoll in die Zukunft
Dorsten, 7. September Wer hätte das im Januar 2005 noch gedacht, die EJ Dorsten damals noch Regionalligist, gerade in die Insolvenz gegangen, ist am Ende, lediglich die Dorstener EJ mit einem Bezirksligateam im Mittelfeld der Liga platziert und einigen wenigen Förderern, vertritt noch Senioreneishockey in der Lippestadt. Die Fans waren sauer, wütend und enttäuscht und wandten sich ab. 18 Monate später sieht die Situation gänzlich anders aus. Die Hornets mittlerweile im zweiten Jahr in der Landesliga vertreten, gehören in der neuen Spielzeit zu den Favoriten der Liga. Auf dem Sponsorensektor hat der Club vorbildlich gearbeitet und sich neues Vertrauen bei Sponsoren und Fans erarbeitet. Insgesamt 45 Firmen unterstützen mittlerweile den Club, wobei erstmalig das Spieltrikot der 1.Mannschaft komplett vermarktet wurde. Dazu gesellen sich zwei Fan-Clubs. Zusammen mit eingefleischten Dorstener Eishockeyfreunden, die viele Jahre lang dem Eishockey vorstanden und unterstützten, hat man es geschafft, wieder Begeisterung und Euphorie zu wecken. Zu den letzten Spielen der Saison 2005/06 kamen gut 200 Fans und zum letzten Match in Düsseldorf begleiteten über 100 Schlachtenbummler die DEJ in die Landeshauptstadt. Auf dem sportlichen Sektor steht ein 25-köpfiger Kader zur Verfügung, der sich als Saisonziel die Aufstiegsrunde zur Verbandsliga gesetzt hat. Lediglich Bernd Maas als Leistungsträger ging von Bord. Er wird aber im Notfall seinem Club helfend zur Seite stehen. Mit Dirk Roßbach hat man einen neuen Coach an die Crawleystraße geholt, der als Spieler sieben Spielzeiten für Dorsten auf Torejagd ging und als Galionsfigur gilt. Seit dem 22. August befindet sich die Truppe bereits im Eistraining und wird am kommenden Freitag, 8. September um 20 Uhr erstmalig in einem Freundschaftsspiel auftreten. Beim Regionalligisten in Königsborn will die Mannschaft dort eine gute Figur abgeben. Die Heimpremiere feiert man am Samstag, 16.September, zwischen 10 und 18 Uhr mit dem 2. EDEKA-Weierstahl-Turnier in Dorsten.
Kaderplanungen so gut wie abgeschlossen
Hamburg, 7. September Wenige Tage vor dem ersten Testspiel kann der Hamburger SV seine Kaderplanungen fast als abgeschlossen bezeichnen. Der letzte Neuzugang kommt aus der Regionalliga und ist Jonathan Pein (20, Stürmer) von den Crocodiles Hamburg. Er kehrt genauso zurück zu seinem Heimatverein wie Jakub Listewnik (22, Verteidiger) und Robert Lappe (21, Verteidiger), die ebenfalls von den Crocodiles zum HSV nach Stellingen zurück wechseln. Als derzeit letzter Neuzugang bei den Verteidigern steht mit Alexander Knöll (27) ein erfahrener Mann im Defensivbereich fest. Knöll verfügte im Jahr 1999 eine DEL-Förderlizenz bei den Frankfurt Lions, war danach allerdings einige Jahr inaktiv und spielte hauptsächlich Inlinehockey. Im Torwartgespann neben Oliver Schmökel steht mit Alexander Ansmann (27, Torwart) auch ein Neuzugang, der im letzten Jahr zweiter Torwart in Braunlage (Regionalliga) war. Aus dem eigenen Nachwuchs kehren Benjamin Garbe und Goran Jankovic (beide Junioren-Bundesliga) wieder fest zum Kader der ersten Mannschaft zurück. Damit konnten die Abgänge von Christian Tuleweit (Harsefeld), John-Darren Laudan (Adendorf), Christian Behncke (Crocodiles Hamburg), Niko Spittkau (inaktiv), Nina Ritter (Schweden) und Thea Ritter (HSV-Damen) gut kompensiert werden. Somit steht dem neuen Trainer Waldemar Bartuli derzeit ein Kader von 22 Akteuren (2 Torhüter, 7 Verteidiger und 12 Stürmer) zur Verfügung. Weitere Testspieler trainieren noch beim HSV, der seit Ende Juli auf dem Eis steht, mit und probieren sich in den Kader zu spielen.
Preussen präsentieren sich auf Straßenfest
Berlin, 6. September Statt eines Stadionfestes zu Beginn der Saison präsentiert sich die neue Regionalmannschaft des ECC Preussen Juniors Berlin am Samstag, 9. September, auf dem Straßenfest der Westfälischen Straße den Berlinern. Nach der Präsentation um 18 Uhr und Vorstellung der Spieler und des neuen Trainers, Harald Kuhnke, auf der Bühne, folgt ab 19 Uhr eine Autogrammstunde vor der Sportsbar „W 50“. So haben auch die Fans die Möglichkeit, ihre neuen Lieblinge hautnah zu erleben. An einem separaten Stand gibt es Informationen durch den Vorstand und die neuen Spielpläne.
Deutsche Meister für die Highlander dem Eis
Lauterbach, 6. September Mit drei deutschen Meistern und Nationalspielern gehen die Lauterbacher Highlander in die neue Saison. Sven Mecke, Benny Raabe und Matthias Steglitz haben eins gemeinsam sie sind mit den Kaufunger Sharks aktueller Deutscher Meister in Inlinehockey und gehen gemeinsam mit den Highlandern aus Lauterbach auf Beutefang. Sven Mecke schon im letzten Jahr Top-Scorer des VERC Lauterbach, strotzt nach der erfolgreichen Titelverteidigung mit den Kaufunger Sharks vor Selbstvertrauen. Das Ziel ist für ihn schon klar definiert: „Wir wollen oben mitspielen und den Zuschauern eine tolle Party bieten.“ Ein weiterer Hochkaräter wird weiter für die Puckjäger aus Lauterbach auf Torejagd gehen, so wird der VERC auch in Zukunft auf die Dienste des ehemaligen Kasseler und Weißwasseraner Top-Scorers Falk Ozellis bauen können. Um die ganze Sache abzurunden hat auch die Lauterbach Eishockey-Legende Holger Selenka die Zusage für eine weitere Saison gegeben. Um allen Gerüchten über einen Wechsel vorzugreifen, erklärte auch der Kapitän Sven Naumann allen Spekulationen eine Absage und wird in der neuen Saison weiter mit der Nummer acht für die Lauterbach auf das Eis gehen. Als Neuzugang kann man den Goalie Olli Ebenrett bezeichnen, nach vielen Verletzungen kann die Nummer 20 wieder zurück ins Lauterbach Tor kehren, gleichzeitig fungiert Olli Ebenrett im Verein als Coach für die Nachwuchs-Goalies. Ansonsten kann der VERC auf seine bewährten Kräfte um Horst Feuerfeil und Co zurückgreifen.
Am Samstag geht es endlich los
Neuss, 6. September Am kommenden Samstag startet der Regionalligist Neusser EV mit seinem ersten Vorbereitungsspiel in die neue Saison. Die Mannschaft um Trainer Andrej Fuchs wird sich dann erstmals den Fans präsentieren können. So kommt es am 9. September zu einem Wiedersehen mit Sven Sauer, Sebastian Bongartz, André Wagner und auch mit Ken Passmann, die mit der zweiten Mannschaft der Düsseldorfer EG Metro Stars ihren alten Verein empfangen. Für den NEV ist es nach gerade einmal drei Trainingseinheiten auf dem Eis das erste Spiel, die Düsseldorfer hingegen stehen bereits seit Wochen auf dem Eis und bestritten schon einige Vorbereitungsspiele. So gelang ihnen gegen unsere Mitkonkurrenten, den EC Dinslaken Kobras ein 4:4, gegen die Wild Roosters aus Iserlohn ein 4:2-Sieg und gegen den EHC Dortmund ein 3:3. Mit einer Gastspielgenehmigung wird Verteidiger Thomas Rottluff für den Neusser EV auflaufen. Spielbeginn an der Düsseldorfer Brehmstraße ist am Samstag um 19:30 Uhr.
Regionalliga-Kader für die Verbandsliga
Adendorf, 6. September Am vergangenen Montag war es soweit, im Rahmen einer Mannschaftssitzung wurde der Kader des Adendorfer EC für die kommende Verbandsliga-Saison bekannt gegeben. Und er ist ein Kracher. Bis auf die Abgänge der Oertel-Brüder und Torwart Bastian Niedermeier (ESV Kaufbeuren) bleibt das Regionalliga-Team aus der letzten Saison zusammen. Besser noch, der im letzten Januar nach Braunlage abgewanderte Verteidiger Antal Hudak wird sein Comeback im AEC-Trikot geben und auch der schon in Wedemark gemeldete Frank Richardt läuft wieder für den AEC auf. Des Weiteren wird es zwei Heimkehrer geben: die beiden Torhüter Jan-Philipp Fiege und Stefan Blanck. Fiege spielte in der letzten Saison noch beim Liga-Kontrahenten TuS Harsefeld Tigers, Stefan Blanck bildete in den letzten Jahren sein Können in Bad Tölz aus. Zwei Positionen sind noch zu besetzten. Der AEC ist noch auf der Suche nach einem sechsten Verteidiger und für den Bereich Offensive könnte sich noch ein weiterer starker Spieler ergeben. Gegenüber der Lüneburger Landeszeitung bestätigte Trainer Bernd Holler den Kontakt zum kanadischen Top-Scorer der letzten Saison, Patrick Rowan. Der vorläufige AEC-Kader: Tor: Andreas Bierzahn, Jan-Phillip Fiege, Stefan Blanck, Mario Kluckow; Verteidigung: Torsten Heideck, Jörn Schmidt, Marko Zielske, Antal Hudak, Frank Richardt; Sturm: Vadim Kulabuchov, Denny Böttger, Peter Hofmann, Matthias Hofmann, Hendrik Michels, John-Darren Laudan, Marc Iwert, Timo Schuhart; Trainer: Bernd Holler.
VFE Neuwied spielt in der Regionalliga Hessen
Neuwied, 6. September Die Fans in Neuwied können aufatmen. Nach dem Aus des Oberligisten SC Mittelrhein-Neuwied wird in der neuen Saison zumindest Regionalliga-Eishockey gespielt. Der Nachfolgeverein VFE Neuwied (Verein zur Förderung der Eishockey-Jugend) geht in der Regionalliga Hessen an den Start. Insgesamt gehen sieben Teams in dieser Spielklasse an den Start. Neben den VFE Neuwied spielen die Roten Teufel Bad Nauheim, Eintracht Frankfurt, Young Lions Frankfurt, TSG Darmstadt, EV Wiesbaden und der VERC Lauterbach in der Regionalliga Hessen. Die Landesliga Hessen besteht aus zehn Teams: Ice Devils Bad Nauheim, Young Lions Frankfurt 1b, Rote Teufel Bad Nauheim 1b, ERC Pohlheim, EC Wallernhausen, Frankfurter EC Eisteufel, TSV Mainz, EV Bitburg, ERC Ludwigshafen und TSG Darmstadt 1b.
Remis gegen DEG-Reserve
Dortmund, 6. September Es war schon ein hartes Stück Arbeit für den EHC Dortmund, um im zweiten Auswärtsspiel binnen 48 Stunden zu einem 3:3 (1:0, 2:1, 0:2)-Unentschieden bei der 1b-Mannschaft der Düsseldorfer EG Metro Stars zu kommen. Dieser Teilerfolg kam auch erst nach einem Kraftakt im Schlussdrittel zustande, denn bis dahin führten die Gastgeber, die bereits seit sechs Wochen auf dem Eis sind, mit 3:1. Die Elche taten sich lange Zeit schwer gegen einen läuferisch und konditionell überlegenden Gegner und konnten nur selten ihre spielerische Reife umsetzen. Bereits in der Anfangsphase der Begegnung war beim EHC zu erkennen, dass nach nur vier Trainingseinheiten vieles noch in den Anfangsschuhen steckte gegen einen Gegner, der mit schnellem und geradlinigem Angriffsspiel sofort ordentlich Druck machte. So konnte sich Neu-Goalie Frank Pribil einige Male auszeichnen, in der elften Minute die 1:0-Führung der DEG durch Sebastian Bongartz nicht verhindern. Zuvor hatte Maris Kruminsch mit einem Break die erste Chance der Elche, scheiterte aber am ebenfalls vorzüglichen Keeper Ken Passmann. Nach der Führung der Gastgeber kamen die Elche zwar etwas besser ins Spiel, aber neben den physischen Defiziten mangelte es auch noch an der Abstimmung. Das gleiche Bild bot sich auch im zweiten Abschnitt. Die DEG blieb weiter am Drücker, hinzu kamen (zu) viele Strafzeiten. Die Folge waren viele Unterzahlsituationen und eine nutzen die Gastgeber zum 2:1 in der 31. Minute, drei Minuten später fiel sogar das 3:1. Im Schlussabschnitt mobilisierte das Team von EHC-Coach Markus Scheffold noch einmal alle Kräfte und kam noch zu zwei Torerfolgen. Zuerst war es Jörn Siegmanski, der ein Zuspiel von Jan Baron verwerte, kurz darauf scheiterte Igor Cillik nur knapp. Den Ausgleich erzielte Maris Kruminsch, der aus fast unmöglicher Position weit rechts neben dem Tor überlegt einschoss. Danach konnte sich auch Thomas Franta, der in den letzten Zwanzigminuten im Gehäuse der Elche stand, auszeichnen und das Remis retten. "Natürlich wussten wir um die Schwere der Aufgabe, zu so einem frühen Zeitpunkt der Vorbereitung gegen ein bereits durchtrainiertes Team zu spielen. Aber dazu sind die Testspiele da um sich durchzubeißen und sich einzuspielen. Im Rückspiel in 14 Tagen sind wir sicherlich schon weiter", bilanzierte der sportliche Leiter Klaus Picker das Spiel beim erklärten Aufstiegsaspiranten in die Regionalliga. "Bis zum Meisterschaftsstart am 24. September liegt noch harte Arbeit in allen Mannschaftsteilen vor uns, aber das ist normal und wir werden die Zeit intensiv nutzen", ergänzte Trainer Markus Scheffold in seiner Heimatstadt. Das erste Heimspiel der Elche in der Vorbereitung findet am kommenden Sonntag gegen die Roten Teufel Bad Nauheim statt. Erstes Bully im Eissportzentrum Westfalenhallen ist um 19 Uhr gegen einen Gegner, der in der Regionalliga Hessen als Titelkandidat gilt und auf den die Elche wohl ab Anfang Januar in der Aufstiegsrunde erneut treffen könnten.
Sponsoren für die vierten Schalker Haie
Gelsenkirchen, 6. September Nach der stimmungsvollen Eröffnungsfeier am vergangenen Wochenende konnte der EHC Gelsenkirchen mit der Diskothek "Alte Hütte" aus Gelsenkirchen-Resse noch am selben Abend die zehnte Zusammenarbeit für die kommende Saison mit einem neuen Partner vereinbaren. Zuvor sagten bereits die Buchhandlung Weber in Gelsenkirchen-Erle, das Fleischerfachgeschäft Janz in Gelsenkirchen-Bismarck, die Feinbäckerei Radzko&Neumuth aus Gelsenkirchen-Erle, das Fußpflege- und Kosmetikstudio Dzikus+Duda, die Werbeagentur zip.design aus Gelsenkirchen, "dat Büdchen" aus Gelsenkirchen-Resse, der Druckerei Lashöfer aus Gelsenkirchen, der Elektrogrosshandel Multimerx aus Gelsenkirchen-Buer sowie das Sportparadies Gelsenkirchen den "Schalker Haien" in vierter Auflage ihre Unterstützung zu. Nachdem bereits am gestrigen Tage mit der Unterstützung von vielen, ehrenamtlichen Helfern die Räume und Umkleidekabinen der Emscher-Lippe-Halle bezogen worden sind, stehen heute bereits die ersten Trainingseinheiten an. Am frühen Abend stehen die Bambini und Kleinschüler mit der neu ins Leben gerufenen Laufschule auf dem Eis. Anschließend bekommt die Jugendmannschaft ihre erste Eiszeit in der neuen Saison, bevor ab 21.45 Uhr das erste Training der Landesligamannschaft unter Trainer Krystian Sikorski stattfindet. Zur Organisation des Spielbetriebs und zur Ausbau der bestehenden Vereinsstrukturen sucht der EHC Gelsenkirchen immer noch ehrenamtliche Mitarbeiter für verschiedene Bereiche an Heimspieltagen.
Cracks des VERC brennen auf die neue Saison
Lauterbach, 5. September Noch ist der Hallenboden in der Lauterbacher Eissporthalle blanker Beton, doch in wenigen Wochen soll dort das Eis für die Kufen-Cracks des VERC Lauterbach wieder brennen, zur Zeit heißt es für die Highlander schwitzen für die neue Saison, so sieht man die Cracks von VERC – Coach Horst Fahl mehr in anderen Gefilden, als in der gewohnten Umgebung. Für Fahl und seine Cracks heißt es fit in die neue Saison, so ist es für die Kufenflitzer von enormem Vorteil, dass mit der Fitness Company in Fulda ein starker Partner in Sachen Fitness gewonnen werden konnte. Mit einer eingespielten Mannschaft ohne auswärtige Spieler, will der VERC auch in dieser Saison wieder den großen Mannschaften ein Bein stellen. Das Ziel für die Lauterbacher ist ein Platz unter den ersten Drei. Dass dieses Vorhaben mehr als schwierig wird, machen die nackten Zahlen deutlich. So kalkuliert der große Rivale Bad Nauheim mit einem hohen Etat, in Lauterbach setzt man dagegen weiter auf heimische Kufencracks. Um das große Ziel zu erreichen, setzen die Highlander wieder auf die Lauterbacher Zuschauer, die gerade in der Aufstiegsrunde die Mannschaft hervorragend unterstützt haben. Als kleines Dankeschön und in Hinblick auf die neue Saison mit renommierten Mannschaften aus Bad Nauheim, Neuwied und dem letztjährigen Rivalen Darmstadt bietet der VERC zum ersten Mal für die Vorrunde eine Dauerkarte zum Vorzugspreis von 20 Euro an. Die Karten können ab sofort direkt beim VERC bestellt werden oder auf dem Stadtfest am 9. und 10. September in Lauterbach gekauft werden. Laut Höhl wird dies nicht die einige Aktion des Vereins bleiben, so sind mit Sponsoren weitere Events, z.B. in Fulda geplant. Um den Nachwuchs zu fördern, bietet der VERC ab Oktober eine kostenlose Laufschule für Kids an. Die Laufschulen gehen über vier Wochen und werden von den Trainern Horst Fahl (Eishockey) und Marianne Streifler (Eiskunstlauf) geleitet. Eltern, die mit ihren Kindern dieses Angebot annehmen wollen, können sich für Lauterbach bei Ute Schneeberger unter 06641/61853, Marianne Streifler unter 0171/4052741 oder für Fulda - dort bestehen auch Mitfahrgelenheiten - Manuela Goerke unter 0171/4915826 anmelden, die Laufschule ist kostenlos und unverbindlich. Ausrüstung stellt der Verein zur Verfügung. Erfreulich ist für den VERC, dass für den Nachwuchsbereich ein so genannter Sozialfond mit Unterstützung von vielen Firmen eingerichtet werden konnte, dieser Fond dient dazu, Kindern aus sozial schwachen Familien den Eissport zu ermöglichen. Weiter sollen aus diesem Fond Projekte unterstützt werden, wie z.B. Kids gegen Ausländerfeindlichkeit und Gewalt. So hat die Nachwuchsabteilung des VERC beschlossen, aktiv gegen Ausländerfeindlichkeit und Gewalt einzutreten. So werden Sponsoren gesucht, die gemeinsam mit dem Nachwuchs eine Bande im Eisstadion gestalten wollen. Da diese Bandenwerbung Geld kostet, ist es für den Jugendleiter Mike Poschen nicht einfach, dieses Vorhaben zu realisieren, dazu braucht man Unterstützer und davon gibt es nicht viele.
Glatte Heimniederlage gegen Herne
Bad Nauheim, 5. September Ohne Chance blieben die Roten Teufel Bad Nauheim in ihrem zweiten Testspiel der Saison beim 0:5 (0:0, 0:3, 0:2) am Sonntagabend gegen Vorjahres-Finalist Herner EG. Auch ohne ihre beiden kanadischen Kontingentspieler behielten die Blizzards zu jeder Zeit das Heft in der Hand, besonders Stürmer Milan Vanek tat sich mit vier Treffern hervor. Bei den Gastgebern dürfte dieses Match gegen einen potenziellen Gegner der Aufstiegsrunde trotz der herben Niederlage einiges an Erkenntnissen gebracht haben, auch wenn man sich natürlich in einer frühen Phase der Saison befindet. Mit fast demselben Kader wie schon im Auftaktspiel gegen Berlin liefen die Roten Teufel auf, somit musste Christoffer Hurtik erneut in der Verteidigung aushelfen, während Paul Knihs aufgrund einer Nasen-Operation nach wie vor nicht zur Verfügung stand. Der Finne Ilkka Sandström konnte erst zweimal mit der Mannschaft trainieren, so dass er noch nicht eingesetzt wurde. Dennoch standen Trainer Michael Eckert drei Blöcke zur Verfügung, die Blizzards konnten hingegen derer vier aufbieten, auch wenn sie zunächst nur mit drei Formationen agierten. Die Partie begann gleich mit viel Tempo: die Herner versuchten es mit technischen Mitteln, die Hausherren hielten mit dem Körper dagegen. Dies führte in den ersten acht Minuten gleich zu drei Strafzeiten, die zwar einige Torchancen für die HEG brachten, Sebastian Gault im Tor der Kurstädter war aber stets auf dem Posten. Besonders das Duell Vanek gegen den Goalie rückte in den Vordergrund, der Stürmer der Gäste konnte die Scheibe aber auch im mehrmaligen Anlauf nicht im Netz unterbringen. Während die Blizzards also munter nach vorne spielten, versuchten sich die Roten Teufel mit Konter. Zahrt in der 15.Minute hatte hierbei noch die beste Gelegenheit, doch Kuhnekath im Tor der Herner war ebenso wie sein Gegenüber stets hellwach. Im Mittelabschnitt begannen die Gastgeber mit einer gute Chance durch Willkom, die der Torhüter jedoch vereiteln konnte. Im Gegenzug machten die Blizzards viel Druck, und nachdem Gault drei Mal abwehren konnte, war es dann schließlich Milan Vanek, der das längst fällige 1:0 für seine Farben erzielen konnte. Eine Vorlage von Haßelberg konnte der Angreifer unhaltbar für den Torhüter abfälschen, und exakt dieselbe Konstellation war es auch, die das 0:2 in der 27.Minute markierte. Herne stürmte nach vorne und ließ die Ordnung auch aufgrund der fehlenden Gegenwehr etwas fallen. Dies ermöglichte den Hausherren zwar einige Konter, es fehlte letztendlich aber die Durchschlagskraft und auch die Unterstützung der Mitspieler. Dies sah auch der Bad Nauheimer Torhüter, der in der 33.Minute sogar im Powerplay seines Teams das 0:3 hinnehmen musste. Wieder war es Vanek, der einen Rebound nach einem Schuss von Baldys in die Maschen setzen konnte. Im letzten Drittel spielten die Gäste das Geschehen locker herunter, während sich ihre vierte Formation in Szene setzen konnte. Vanek mit seinem vierten Treffer, sowie Müller sogar bei zweifacher Unterzahl der Blizzards schraubten das Ergebnis auf 0:5 hoch. Natürlich ließ dieses Resultat auch die anfangs gute Stimmung in der Fankurve verstummen, dem Team war jedoch kein Vorwurf zu machen. Der Vorjahres-Finalist, der seine Ansprüche an den Aufstieg deutlich formuliert hat, war an diesem Abend einfach eine Nummer zu groß für die Roten Teufel, die sich wie angekündigt in den nächsten Tagen und Wochen verstärken wollen. Hinzu kommt die Rückkehr von Paul Knihs sowie der Gastspiel-Einsatz des Finnen Ilkka Sandström. Zudem wird Torhüter Ingo Schwarz ins Trainings-Geschehen eingreifen. Bereits am kommenden Freitag gibt es vor heimischem Publikum die nächste Chance, sich zu beweisen, wenn Bayernligist ESV Königsbrunn zu Gast im Colonel-Knight-Stadion sein wird (Spielbeginn 19.30 Uhr). Tore: 0:1 (21:59) Vanek (Haßelberg, Mann), 0:2 (26:32) Vanek (Haßelberg, Baldys) PP 5-4, 0:3 (32:33) Vanek (Baldys) SH 4-5, 0:4 (40:50) Vanek (D. Spauszus), 0:5 (49:35) Müller (Jasik) SH 3-5. Strafen: Bad Nauheim 18, Herne 20. Zuschauer: 431.
Kobras unterliegen Dortmund mit 2:6
Dortmund, 5. September In der zweiten Partie des vergangenen Wochenendes unterlagen die Dinslakener Kobras vor heimischem Publikum mit 2:6 (1:0, 0:4, 1:2) gegen den EHC Dortmund. Im ersten Drittel überstanden die Kobras einige Unterzahlsituationen und gingen eine Minute vor der Pause durch Henri Marcoux in Führung. Nach der Pause mehrten sich jedoch die Fehler auf Dinslakener Seite, so dass die Gäste auf 4:1 davonzogen. Im letzten Drittel bemühten sich die Dinslakener ins Spiel zurückzufinden, doch erst nach dem 1:5 gelang Nickolas Bovenschen der zweite Treffer. Kurz vor dem Ende stellten die Dortmunder den Endstand her. Bleibt zu hoffen, dass am kommenden Samstag, wenn die Kobras beim ESV Bergisch Gladbach zum nächsten Testspiel antreten, alle Spieler an Bord sind, fehlten doch im Duell gegen Dortmund Alexander Wunsch, André Hauser, André Oesterreich und Oliver Küpper. Tore: 1:0 (19:08) Henri Marcoux, 1:1 (23:27) Igor Furda, 1:2 (29:17) Eric Daniels, 1:3 (36:29) Maris Kruminsch, 1:4 (38:45) Igor Furda, 1:5 (49:45) Carsten Plate, 2:5 (57:51) Nickolas Bovenschen, 2:6 (58:30) Maris Kruminsch. Strafen: Dinslaken 18, Dortmund 10.
Blue Lions feiern gelungenen Auftakt
Leipzig, 4. September Einen Einstand nach Maß feierten die Blue Lions Leipzig am gestrigen Abend in ihrem ersten Vorbereitungsspiel gegen den ETC Crimmitschau. Von Beginn an war zwischen dem Viertligist aus Leipzig und dem Zweitligaaufsteiger aus Westsachsen kein Klassenunterschied zu erkennen. Am Ende stand ein 2:2-Unentschieden. In einem rassigen, aber keinesfalls unfairen Spiel (auch wenn die Strafzeiten, dank einer mehr als kleinlichen Regelauslegung ein anderes Bild sprechen) hatten zunächst die Crimmitschauer dank einer fast fünfminütigen 5:3-Überzahl die größeren Spielanteile, Zählbares sprang dabei allerdings nichts heraus. In der 13. Spielminute konnte der ETC dann aber doch zum ersten Mal Jan Pospisil überwinden und durch Vadim Slivchenko mit 1:0 in Führung gehen. Doch die Leipziger hatten die postwendende Antwort parat, nur wenige Sekunden nach der Gästeführung war es Neu-Löwe Philipp Louven, der den 1:1-Ausgleich besorgte und die 1549 Zuschauer im Löwenkäfig zum ersten Mal jubeln ließ. Nach vielen Strafzeiten ging der Underdog in der 25. Minute sogar mit 2:1 in Führung. Torschütze erneut Philipp Louven. Doch auch diese Führung sollte nicht allzu lange Bestand haben, kurz vor Drittelende besorgte Alexander Heinrich den 2:2-Ausgleich für die Eispiraten. In Anschluss an den Treffer für den ETC kam es dann zu einem kurzen Handgemenge zwischen dem Leipziger Andreas Felsch und dem Crimmitschauer Björn Friedl, das das Schiedsrichtergespann regelgerecht mit je einer fünf Minuten und eine Spieldauerstrafe für beide Akteure ahndete. Spielerisch passierte dann nicht mehr viel, und so ging es auch nach 40 Minuten mit einem Unentschieden in die Pause. Im letzten Drittel sah man nun die leicht schwindenden Kräfte bei den erst eine Woche im Eistraining befindlichen Blue Lions, der ETC übernahm nun zunehmend das Geschehen auf dem Eis. Doch mit ihrem neuem Goalie Jan Pospisil hatten die Leipziger einen sicheren Rückhalt in der Hinterhand, der alle Crimmitschauer Versuche zunichte machte. Und somit blieb es am Ende bei einem dem Spielverlauf gerecht werdenden 2:2-Unentschieden, das am Ende zumindest auf Leipziger Seite alle glücklich machte. Schon am Freitag geht es für die Blue Lions weiter, Gegner im zweiten Vorbereitungsmatch der Saison ist dann im Schönheider Wolfsbau der EHV Schönheide. Tore: 0:1 Slivchenko (13.), 1:1 Louven (13.), 2:1 Louven (25.), 2:2 Heinrich (37.). Strafen: Leipzig 40 + 10 (Felsch) + 10 (Bartell) + 5 + Spieldauer (Felsch), Crimmitschau 20 + 5 + Spieldauer (Friedl). Quelle : www.eishockey-leipzig.de)
Test erfolgreich verlaufen
Herne, 4. September Nach sechs Trainingseinheiten auf dem Eis traten die Herner Blizzards zu einem Testspiel bei den Roten Teufeln Bad Nauheim an und gewannen die Partie mit 5:0. Mit ihrem neuen Torhüter Ulrik Kunekath begannen die Herner druckvoll. Dennoch schweiterten die HEG-Cracks zunächst immer wieder an Nauheims Keeper Sebastian Gault. Anfang des zweiten Spielabschnitts war es Milan Vanek, der Toptorjäger der letzten Saison, der den Kurstädter Goalie überwandt. In der 25. Spielminute legte Vanek gleich das 2:0 nach. Vor der Drittelpause vervollständigte er seinen Hattrick mit dem 3:0. Und weil es so schön war, legte Vanek im Schlussabschnitt auch noch das 4:0 nach, ehe Christian Müller in Unterzahl einen Pass abfing und den Endstand markierte. Am Samstag spielen die Blizzards in Grefrath. Ein Fanbus wird vom Fanclub Ice Friends Herne eingesetzt. Wer Interesse hat mitzufahren, sollte sich bei Carsten Fischer (02361/6582334) melden.
Piranhas holen ersten Testspielsieg
Rostock, 4. September Den ersten Sieg im dritten Testspiel konnten die Rostocker Piranhas verbuchen. Gegen die Saale Bulls Halle gewann die Rostocker am Sonntagabend mit 7.1 (0:1, 5:0, 2:0). Vor knapp 1500 Zuschauern kamen die Piranhas nur schwer ins Spiel. Zudem erschwerte Nebel bei 21 Grad in der Rostocker Eishalle das Geschehen. Die Zuschauer hatten nur begrenzte Sicht, immer wieder musste das Spiel unterbrochen werden. Die Spieler drehten etliche Ehrenrunden auf dem Eis. Halle hatte den besseren Start ins Spiel und machte durch Kasperczyk das erste Tor. Im weiteren Verlauf hatten die Saale Bulls gute Möglichkeiten, doch konnte keine genutzt werden. Erst nach gut zehn Minuten kamen die Rostocker besser in die Partie und hatten durch Garthe die erste Chance. Im zweiten Drittel drehten die Piranhas richtig auf und schafften innerhalb von acht Minuten die Wende. Fünf Tore in Folge brachten die Rostocker auf die Siegerstraße. Halle hatte zu diesem Zeitpunkt nichts entgegenzusetzen. Bei den Rostockern gefiel Bartanus besonders, der als Ideengeber, Torschütze und Vorbereiter glänzte. Auch im Schlussabschnitt dominierten die Piranhas das Geschehen. Blaha und Bartanus erhöhten auf 7:1, ehe sich die Hallenser wieder mühten, das Ergebnis zu verbessern. Allerdings scheiterten alle Versuche am Torhüter der Rostocker Hippik. Für die Rostocker war Kapitän Haupt erstmals im Einsatz, dagegen fehlten die Neuzugänge Hruby und Vojcak wegen einer fiebrigen Grippe. Tore: 0:1 (7.) Kasperczyk , 1:1 (31.) Blaha (Bartanus), 2:1 (32.) Herrmann (Hördler), 3:1 (35.) Bartanus (Blaha), 4:1 (36.) Michalek (Blaha), 5:1 (39.) Bartanus (Michalek, Blaha), 6:1 (46.) Blaha (Haink, Franz), 7:1 (53.) Bartanus. Strafen Rostock 33 + 30, Halle 29 + 30.
Erstes Testspiel der Nierspanther
Grefrath, 4. September In ihrem ersten Testspiel der Saison unterlagen die Grefrather Nierspanther den Krefelder Pinguinen mit 2:13 (0:6, 1:2, 1:5). Das Team aus der Seidenstadt legte vor 1434 Zuschauern einen Raketenstart hin und führte bereits nach 35 Sekunden 0:1.Auch im weiteren Verlauf des ersten Drittels Ließen die Pinguine den Nierspanthern keine Chance und so hieß es nach 20 Minuten 0:6. Nun fanden die Panther besser ins Spiel und kamen ihrerseits zu Torchancen. In der 38. Spielminute erzielte der Neuzugang Carsten Reimann das erste Saisontor für die Nierspanther. Dennoch zahlte sich die Cleverness des DEL-Teams hier aus, so dass es nach diesem Drittel 1:8 von der Anzeigetafel leuchtete. Im letzten Drittel zeigten die Panther, dass es sich bei dem einen Tor nicht um Zufall handelte und legten in der 42. Spielminute durch Dennis Kobe das 2:8 hinterher. Nun merkte man den Panthern aber den Trainingsrückstand an, da die Kräfte deutlich nachließen und daraus folgten die Tore zum Endstand von 2:13 für den KEV. Zehn Minuten vor Ende wurde Torwart Christian Tebbe eingewechselt, der sich bei einer tollen Parade eines Krefelder Penalty in Szene setzen konnte. Auf Grefrather Seite spielten die Gastspieler Kerry Goulet und Elmar Schmitz. Tore: 0:1 Selivanov (Huebscher, Drury), 0:2 Vasiljevs ( Blank, Mangold), 0:3 Blank (Vasiljevs), 0:4 Hendle (Alinc, Verwey), 0:5 Drury ( Selivanv, Huebscher), 0:6 Duruy (Huebscher), 0:7 Vasiljevs (Blank, Dilauro), 0:8 Verwey (Alinc), 1:8 Reimann (Perlitz, Kobe), 2:8 Kobe (Reimann, Perlitz), 2:9 Alinc ( Verwey, Dück), 2:10 Selivanv (Mangold, Köttsdorfer), 2:11 Drury (Selivanv, Mangold), 2:12 Selivanv (Köttsdorfer, Drury), 2:13 Fischbach.
Sieg nach Anlaufschwierigkeiten
Dortmund, 4. September Nach gerade einmal drei Trainingseinheiten brauchte der EHC Dortmund in der ersten Vorbereitungsbegegnung der neuen Saison ein Drittel, um ins Spiel zu kommen, dann aber setzte sich die größere spielerische Reife durch. Vor allen in den zweiten 20 Minuten legten die Elche mit vier Treffern den Grundstock zum verdienten 6:2 (0:1, 4:0, 2:1)-Auswärtserfolg beim Ligenkonkurrenten Dinslakener Kobras. Jeweils zweifacher Torschütze waren Igor Furda und Youngster Maris Kruminsch, Neu-Kapitän Eric Daniels und Carsten Plate trafen je einmal. Alle acht Neuzugänge kamen zum Einsatz und stellten unter Beweis, dass die Elche sich gut verstärkt haben. Beiden Mannschaften merkte man zu Beginn den frühen Zeitpunkt der Saisonvorbereitung an und es dauerte gut zehn Minuten bevor sich ein gewisses Spielverständnis entwickelte. Dann aber kam der EHC besser ins Spiel und holte sich gegen Ende des Auftaktdrittels einige gute Chancen heraus. Den ersten Treffer des Abends markierten aber die Gastgeber in Überzahl durch Henri Marcoux knapp eine Minute vor der ersten Pausensirene. Nach Wiederbeginn schaffte Igor Furda in der 24. Minute nach guter Einzelleistung den Ausgleich, sein Schuss aus rechter Position ließ Kobra-Goalie Markus Felkel keine Chance. Im weiteren Verlauf gab es zwar immer noch den ein oder anderen Stockfehler, aber auch erste gelungene Kombinationen. Eine davon vollendete Eric Daniels in der 30. Minute zur ersten EHC-Führung. Danach häuften sich die Möglichkeiten für die Elche, die nun das Heft fest in der Hand hielten. In der 37. Minute war es der 19-jährige Maris Kruminsch, der sich bestens in Szene setzte und das 1:3 erzielte. EHC-Coach Markus Scheffold brachte nun Keeper Daniel Bethe für Frank Pribil und auch im Angriff lief es weiterhin gut. Erneut war es Igor Furda, der in Überzahl zum 1:4 einschoss und damit die Weichen endgültig auf Sieg stellte. Im Schlussabschnitt ließen Kräfte und Konzentration zwangsläufig auf beiden Seiten nach. Für die weiteren Treffer der Elche waren die Neuzugänge Carsten Plate und erneut Maris Kruminsch (in Überzahl) verantwortlich, eine Nachlässigkeit in der EHC-Defensive verschaffte den gastgebenden Kobras noch den zweiten Treffer. "Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Es ist noch ein weiter Weg bis zum Meisterschaftsauftakt am 24. September gegen Grefrath, aber nun können wir im heimischen Eissportzentrum aufs Eis und wir werden die Zeit nutzen. Vor allem in der Abwehr müssen sich die Paare noch finden aber man kann bereits jetzt sehen dass wir hinten stabiler geworden sind", gab EHC-Trainer Markus Scheffold nach der Begegnung seine erste Saison-Stellungnahme ab. Bereits am Dienstag steht das nächste Vorbereitungsspiel auf dem Programm. Dann müssen die Elche um 19:30 an der Düsseldorfer Brehmstraße bei der Zweitvertretung der Metro Stars antreten. Am kommenden Sonntag, 10. September, präsentieren sich die Elche zum ersten Mal im Eissportzentrum Westfalenhallen. Gegner werden dann um 19 Uhr die Roten Teufel Bad Nauheim sein. Tore: 1:0 (19:08) Henri Marcoux (Sebastian Leverenz, Marco Piwonski), 1:1 (23:27) Igor Furda (Toni Fonso, Igor Cillik), 1:2 (29:17) Eric Daniels (Manuel Jahrendt, Dominik Lumare), 1:3 (36:29) Maris Kruminsch (Jörn Siegmanski), 1:4 (38:45) Igor Furda (Jan Baron), 1:5 (49:45) Carsten Plate, 2:5 (57:51) Nickolas Bovenschen (Daniel Eul), 2:6 (58:30) Maris Kruminsch (Jörn Siegmanski).
Dynamite schlagen Iserlohn
Troisdorf, 4. September In einem Testspiel gewann der EHC Troisdorf gegen die 1b-Mannschaft des Iserlohner EC mit 4:3 (1:0, 1:2, 2:1). Es entwickelte sich aber ein munteres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. In der sechsten Spielminute jedoch überzog der Iserlohner Junior Daniel Frankowiak seinen Einsatz. Die Folge des Fouls mit Verletzungsfolge gegen den Troisdorfer Andreas Czaika waren fünf Strafminuten und eine Spieldauerstrafe. In der Folgezeit spielten die Troisdorfer recht ansehnliches Überzahlhockey, doch erst in der neunten Spielminute netzte Christian Czaika zum längst verdienten 1:0 ein. Den zweiten Spielabschnitt begannen die Dynamite wie der letzte endete, sie machten Druck kamen aber zu keinem zählbaren Ergebnis. Bei anhaltend hohem Tempo, kamen nun die Iserlohner auch zu ihren Chancen, fanden aber ein ums andere mal im gut aufgelegten Tim Kühlem ihren Meister. Erst bei Überzahl in der 28. Spielminute konnte mit Thomas Ehlert der gefährlichste Iserlohner den Ausgleich erzielen. Es dauerte nicht lange und die Dynamite übernahmen wieder das Kommando, konnten aber erst in der 38. Minute erneut für Jubel auf den Rängen sorgen. Kai Kühlem erzielte das 2:1. Allerdings wurde die Führung nach einer turbulenten Szene vor Tim Kühlem erneut abgegeben, als kurz vor der zweiten Pause Thomas Ehlert erneut den Ausgleich für die Sauerländer erzielte. Im Schlussabschnitt hatten die Dynamite zunächst leichte Probleme. So kamen die Iserlohner nach einem Penalty in der 45. Spielminute zunächst sogar zur Führung durch Sascha Heimann. Jedoch gaben sich die Dynamite alle Mühe und in der 49. Spielminute kamen sie verdient zum Ausgleich. Diesmal traf Maximilian Witting traf. Nun kamen die Dynamite besser zur Geltung und der erneute Führungstreffer in der 50. Spielminute war das Ergebnis. Thomas Sülzner stellte den Endstand her. Die nächsten Vorbereitungsspiele der Dynamite finden am Freitag, 8. September, ab 19:30 in Düsseldorf gegen die Düsseldorfer EG 1b und am Sonntag, 10. September, ab 18 Uhr im Icedome Troisdorf gegen den TuS Wiehl statt. Tore: 1:0 (9.) Christian Czaika (Thomas Sülzner/5-4), 1:1 (28.) Thomas Ehlert (Aron Recker, Sascha Heimann/5-4), 2:1 (38.) Kai Kühlem (Maximilian Witting, Claudiu Muntean), 2:2 (40.) Thomas Ehlert, 2:3 (45.) Sascha Heimann (Penalty), 3:3 (49.) Maximilian Witting (Bernd Deske), 4:3 (50.) Thomas Sülzner (Christian Czaika, Matthias Rötters). Strafen: Troisdorf 18 + 10 (Christian Czaika), Iserlohn 10 + 5 + Spieldauer (Daniel Frankowiak). Zuschauer: 150.
Spielabbruch: Bulldogs behalten trotz Nebels den Durchblick
Unna, 4. September Im zweiten Testspiel zur bevorstehenden Regionalliga-Saison gewann der Königsborner JEC beim Nachbarn Lippe Hockey Hamm mit 4:2 (3:1, 1:1). Allerdings wurde Partie bereits in der 25. Minute wegen Nebels abgebrochen. Die Mannschaft von KJEC-Trainer Uwe Roosen musste stark ersatzgeschwächt in Hamm antreten. Nachdem bereits im Hinspiel Tim Schulz wegen eines Mittelfußbruchs (Pause vier bis sechs Wochen) und Boris Gnoewych (Schulterverletzung) pausierten, musste Trainer Uwe Roosen nun zusätzlich auf Dominik Kraatz (Gehirnerschütterung), Sebastian Schulte sowie Marcel Brozé (beide mit Knieverletzungen) verzichten. Trotz der schwachen Besetzung bestimmten die Bulldogs von Beginn an das Spiel. Dennoch gelang Köchling die Hammer 1:0-Führung. Der KJEC ließ sich von dieser Führung jedoch nicht beeindrucken und erzielte nur acht Sekunden später durch Neuzugang Pascal Neumann den 1:1-Ausgleichstreffer. Nun erhöhte der KJEC den Druck auf das Tor der Heimmannschaft. Nachdem ein KJEC-Stürmer alleine in Richtung Tor laufend von den Beinen geholt wurde, verhängten die Schiedsrichter einen Penalty zu Gunsten der Bulldogs. Dieser wurde von Tim Linke gegen Hamms Keeper Kornewald sicher verwandelt. In der 18. Minute erhöhte Pascal Neumann durch einen Alleingang von der Mittellinie auf 3:1. Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts verbüßten zwei Spieler der Gastgeber ihre Strafen. Die numerische Überlegenheit konnte der KJEC nutzen: Stürmer Borislav Blagoev traf zum 4:1. Danach verschlechterten sich die Sichtverhältnisse, bedingt durch die hohen Außentemperaturen, dramatisch. Auf dem Eis bildeten sich starke Nebelschwaden, weshalb das Spiel innerhalb weniger Minuten gleich zweimal unterbrochen werden musste. Zeitweise betrug die Sicht in der Hammer Eishalle keine zehn Meter mehr. Trotz dieser widrigen Umstände wurde das Spiel fortgesetzt. In der 26. Spielminute schoss ein Hammer Spieler auf das völlig vernebelte Königsborner Tor und erzielte das 2:4 für seine Mannschaft. Danach wurde das Spiel beendet. Am kommenden Wochenende bestreiten die Bulldogs die letzten beiden Vorbereitungsspiele. Am Freitag trifft man um 20 Uhr auf die Dorstener EJ, am Sonntag spielen die Bulldogs um 19 Uhr gegen den stark einzustufenden Herforder EV. Beide Spiele werden in der Eissporthalle Unna ausgetragen.
Widerspruch des HEV
Frankfurt, 4. September Bernhard Sturm, der Eishockey-Obmann des Hessischen Eissport-Verbandes, widersprach der Darstellung der Frankfurter Eintracht zur Begrenzung der transferkartenpflichten Spieler auf zwei: „In allen Landesverbänden wird mit maximal zwei transferkartenpflichtigen Spielern gespielt. Schon bei der Fachschafts-Sitzung im Sommer 2005 wurde darauf verwiesen und eine Änderung angekündigt. Zur Erinnerung: In der gemeinsamen Endrunde mit NRW wurde für die HEV-Vereine eine Sonderreglung getroffen. Bei der Fachschafts-Sitzung im Sommer 2006 wurde unter anderem diese Anpassung der Durchführungsbestimmungen angekündigt. Die Umsetzung dieser Ankündigung in den Durchführungsbestimmungen 2006 ist von allen Vereinen positiv aufgenommen worden, keiner hat damit Probleme. Eine eventuelle Abstimmung hätte kein anderes Ergebnis gebracht. Im übrigen muss ich auf den "§ 2.25 Sondermaßnahmen und Erlasse" der Durchführungsbestimmungen hinweisen. Richtig ist, dass Herr Eberz mir zwei Tage vor der Sitzung auf den Anrufbeantworter gesprochen hat. Falsch ist, das ich ,wie immer’ nicht zurückgerufen hätte. Ich rufe immer zurück, allerdings fand diesmal ja zwei Tage später die Termintagung statt.“
EHCT 06 meldet seine Nachwuchsmannschaften zum Spielbetrieb
Timmendorfer Strand, 4. September Erleichtert konnte der Vorstand des EHC Timmendorfer Strand 06 am vergangenen Sonntag Vollzug melden und verkünden, dass in der Saison 2006/07 fünf Nachwuchs- sowie eine Damenmannschaft am Punktspielbetrieb des LEV Niedersachsen teilnehmen werden. Folgende Mannschaften wurden durch den EHCT 06 gemeldet: Kleinstschüler (Jahrgang 1998 und jünger), Kleinschüler (Jahrgang 1996/97), Knaben (Jahrgang 1994/95), Schüler (Jahrgang 1992/93), Jugend (Jahrgang 1990/91), Junioren (Jahrgang 1987/88/89), Damen (1986 und älter). Auch die 1b-Mannschaft wird wieder am Spielbetrieb der Landesliga Hamburg teilnehmen.
Die Schalker Haie sind zurück
Gelsenkirchen, 4. September Am Freitagabend feierte die Vereinsfamilie des EHC Gelsenkirchen in und rund um die Emscher-Lippe-Halle bei wechselhaften Wetter zusammen mit über 200 neuen und alten Freunden wie Dominik Lumare vom EHC Dortmund und Ex-RLO-Manager und Haie-Spieler aus alten Zeiten, Lars Gerike, die Eröffnung der Eishockeyspielzeit 2006/07. Bei reichlich Bratwürstchen und Bier schauten die Zuschauer der Vorstellung der drei Jugendteams, der Hobbytruppe und der Landesligamannschaft des EHC Gelsenkirchen zu. Gleichzeitig wurde bekannt, dass der Hai auf dem Trikot der Teams die Verbundenheit zu allen Gelsenkirchener Eishockeyfreunden unterstreichen sollen - die „Schalker Haie“ sind zurück. Die Nachwuchsabteilung besteht im ersten Jahr in Eigenregie aus drei Mannschaften: den Bambini, den Kleinschülern und der Jugendmannschaft. Wegen zu wenig Nennungen musste ähnlich wie bei anderen Vereinen im Ruhrgebiet die Schülermannschaft vorübergehend abgemeldet werden. Die Hobbytruppe mit dem zweiten Vorsitzenden Markus Volkmann tritt meist sonntags morgens um 8 Uhr zu ihren Trainingssessions und Spielen an. Der erste Vorsitzende Frank Bordan erläuterte in seinen Worten die näheren Pläne des EHC Gelsenkirchen: „In Eigenregie werden keine Schulden gemacht. Wir möchten gerne die Einnahmesituation noch weiter verbessern, doch das ist auch von der Unterstützung der Fans abhängig." So schloss der EHC Gelsenkirchen noch im Verlaufe des gleich Abends bereits den zehnten Sponsorenvertrag mit einem weiteren, neuen Förderer ab. Die Zielsetzung der in der Landesliga antretenden Seniorenmannschaft gab Trainer Krystian Sikorski aus: "In der Auftaktsaison geht es darum, die Fans durch Einsatz und Kampf zu begeistern. Gegen starke Teams aus Dinslaken, Nordhorn und Dorsten wird es schwer, oben mitzuspielen. So müssen wir zunächst sportlich kleinere Brötchen backen, doch können wir mit der Unterstützung der Fans einiges erreichen." Die Mannschaft um Kapitän Sascha Theissen tritt zunächst am Dienstag, 26. September, um 20 Uhr in der Emscher-Lippe-Halle bei freiem Eintritt auf allen Plätzen gegen das Reserveteam der Dinslakener Kobras an. Frank Bordan: "Zum ersten Spiel möchten wir zunächst alle Freunde und Gönner des Gelsenkirchener Eishockeysports einladen, dabei zu sein, wenn der EHC Gelsenkirchen wieder auf eigenen Beinen steht. Bei weiteren Heimspielen der ersten Mannschaft nehmen wir einen geringen Eintrittspreis."
Eintracht stocksauer über neue Regelung
Frankfurt, 2. September Stinksauer kehrte Oliver Eberz, Eishockey-Sportwart bei Eintracht Frankfurt, von der Termintagung des Hessischen Eissport-Verbandes in Wallernhausen zurück. Grund war die Entscheidung der Ligenleitung, die Anzahl der transferkartenpflichtigen Ausländer im HEV von sechs auf zwei zu reduzieren. Die Eintracht ist von dieser Regelung besonders betroffen, hat sie doch mit Templar, McNeill, Hilton und Ramos gleich vier Transferkartenspieler. "Unsere Spieler haben bis zu 700 Euro ausgegeben, um die Spielberechtigung zu erlangen, jetzt darf ich ihnen erzählen, dass sie das Geld umsonst ausgegeben haben, denn spielen dürfen immer nur zwei. Wie kann es sein, dass die Vereine bis zum 2. September aufgrund von geltenden Regelungen mit sechs Ausländern planen, um dann vom Verband vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden. Wir wurden im Vorfeld von Herrn Sturm wieder mal nicht informiert, vor gut einer Woche habe ich versucht ihn zu erreichen, aber er hat wie üblich nicht zurückgerufen. Jetzt entscheidet er eigenmächtig und ohne eine Diskussion, geschweige denn eine Abstimmung zuzulassen, über die Köpfe der Vereine. Das kann alles nicht wahr sein", so der erboste Eintracht-Sportwart. Die Eishockeyabteilung wird am Montag das Präsidium des Hauptvereins bzw. die juristische Vertretung der Eintracht Frankfurt e.V. kontaktieren, um über mögliche Schritte gegen diese Entscheidung zu beraten. "Der hessische Verband hat sich mit dieser Entscheidung wieder mal als Kraut-und-Rüben-Verband präsentiert, am Tag der Termintagung eine derart gravierende Entscheidung zu treffen, ist in anderen Verbänden kaum vorstellbar", so Eberz weiter. "Im Gegensatz zu anderen Regionalligen sind wir eine reine Amateurliga, auch die Ausländer, die hier spielen, sind lupenreine Amateure, kein Verein 'holt' Ausländer, um sich zu verstärken." Besonders über das Zustandekommen der neuen Begrenzung ist Eberz erbost: "In anderen Verbänden werden die Vereine gefragt und es wird abgestimmt. Hier entscheidet Herr Sturm offenbar alleine."
KJEC verzweifelt an Stefan Kornewald
Unna, 2. September Im ersten Vorbereitungsspiel auf die Regionalliga-Saison mussten sich die Bulldogs des Königsborner JEC dem Nachbarn von Lippe Hockey Hamm mit 4:6 (2:1, 1:4, 1:1) geschlagen geben. Dabei bekamen die rund 250 Besucher in der Eissporthalle von Beginn an ein spannendes und hart umkämpftes Match zu sehen. Bereits nach 21 Sekunden gab es die erste Hinausstellung des Spiels. Hamm konnte die Überzahl jedoch nicht nutzen. Danach hatte Königsborn mehrfach die Möglichkeit, in Führung zu gehen. Allerdings konnte selbst eine 5:3-Überzahlsituation nicht genutzt werden. Erst der 16. Minute erlöste KJEC-Stürmer Tim Linke die heimischen Fans und erzielte das 1:0 für den KJEC. Hamm ließ sich jedoch nicht beeindrucken und glich in der 19. Minute aus. Kurz vor Ende des ersten Drittels konnte Tim Linke den alten Vorsprung wieder herstellen. Im zweiten Drittel wurde die Gangart zunehmend ruppiger, vergaben die Schiedsrichter mehr Strafen. Infolge dessen kam es vermehrt zu Überzahlsituationen auf beiden Seiten. Eine solche nutze Lippe Hockey Hamm in der 26. Minute und erzielte den Ausgleich zum zwischenzeitlichen 2:2. Nur zwei Minuten später ging Hamm sogar in Führung. Gegen Mitte des Spiels stand Königsborn wieder mit zwei Mann mehr auf dem Eis, der überragende Hammer Keeper Stefan Kornewald konnte aber jede Chance vereiteln. In der 34. Spielminute konnte Hamms Top-Stürmer Sergej Hatkevitch die Führung sogar auf 2:4 ausbauen. Vier Minuten später verkürzte Pascal Neumann zwar auf 3:4, doch nur eine weitere Minute später stand es wieder 3:5 für Lippe Hockey Hamm. Im letzten Drittel wieder dasselbe Bild: Königsborn griff an, doch Kornewald hielt selbst die unmöglichsten Schüsse. Zwar machte KJEC-Stürmer Michael Sasse es wieder spannend, als er den Anschlusstreffer zum 4:5 erzielte, in der 54. Minute traf Hamm jedoch zum 4:6-Endstand. Wie umkämft das „Freundschaftsspiel“ war, zeigte die Statistik. Am Ende standen insgesamt 100 Strafminuten zu Buche. Strafen: Königsborn 30+10, Hamm 50+10.
Kobras starten mit Unentschieden gegen Düsseldorf
Dinslaken, 2. September In ihrem ersten Testspiel gegen die 1b-Mannschaft der Düsseldorfer EG trennten sich die Dinslakener Kobras von den Metro Stars mit 4:4 (1:2, 2:1, 1:1) unentschieden. Verstärkt durch die beiden Gastspieler Michael Kalisch und Nickolas Bovenschen, deren Mitwirken für die gesamte Saison im Kader der Kobras im Laufe der nächsten Woche klarere Formen annehmen wird, starteten die Dinslakener in diese Partie, wobei das Team von Armin Lehmann auf einige Spieler verzichten musste. Der mit vielen Nachwuchstalenten und erfahrenen Spielern angetretene Gegner wirkte von Beginn des Spiels an schneller und taktisch eingespielter, was zu erwarten war, da die Düsseldorfer, im Gegensatz zu den Kobras, relativ frühzeitig mit dem Eistraining begonnen und daher auch schon Vorbereitungsspiele bestritten haben. In der sechsten Minute ging die DEG in Führung. Die Antwort der Kobras folgte postwendend 36 Sekunden später durch Malte Bergstermann, der bei einer 2:1-Situation ein Zuspiel von Christian Schlesiger zum Ausgleich nutzte. Kurz vor der Pause gingen die Gastgeber an der Brehmstraße erneut in Führung. Nach der Pause kamen die Kobras besser ins Spiel, so traf Heiko Wilken (25.) zum 2:2. Dreieinhalb Minuten erzielte Sebastian Leverenz die erste Dinslakener Führung. Als drei Dinslakener auf der Strafbank saßen, markierte die DEG-Reserve das 3:3. Christian Schlesiger brachte die Kobras im Schlussabschnitt erneut in Führung, doch die Düsseldorfer erzielten in der 57. Minute den 4:4-Endstand. „Es war eine anfangs sehr hektische Partie, die über die gesamte Spielzeit von kleinen Fehlern meiner Mannschaft geprägt war. Dennoch sind die Ansätze sehr gut und ich sehe dem Duell gegen Dortmund sehr optimistisch entgegen“, so das Fazit von Trainer Armin Lehmann, der am Sonntag beim ersten Heimspiel dieser Saison gegen den EHC Dortmund bis auf André Oesterreich den kompletten Kader zur Verfügung hat. Spielbeginn ist um 19 Uhr. Tore: 1:0 (5:24) Max Pilling, 1:1 (6:00) Malte Bergstermann (Christian Schlesiger), 2:1 (19:30) Holger Schrills, 2:2 (24:34) Heiko Wilken (Henri Marcoux, Dan Nadeau), 2:3 (27:17) Sebastian Leverenz (Henri Marcoux), 3:3 (30:54) Holger Schrills, 3:4 (49:15) Christian Schlesiger (Michael Kalisch), 4:4 (56:05) Holger Schrills. Strafen: Düsseldorf 20+30, Dinslaken 26+20.
Kader der SG Niesky/Weißwasser steht
Niesky/Weißwasser, 1. September Steffen Thau lächelt. "Ganz ehrlich?", fragt
der Trainer der neuen SG Niesky/Weißwasser. "Ein Ziel haben wir uns gar nicht
gesteckt. Wir kennen zudem die anderen Mannschaften der Regionalliga Nordost
nicht gut genug, um die Liga einschätzen zu können." In der vergangenen Saison
dominierte der ELV Niesky und die Jungfüchse Weißwasser die Verbandsliga nach
Belieben. Nun gehen beide Teams als Spielgemeinschaft in der Regionalliga an den
Start. Gab das keine Schwierigkeiten? "Nun, für beide Vereine gab es ja gar
keine andere Wahl", sagt der Coach. "Außerdem gibt es bei jedem Saisonstart
Neuzugänge. Das ist also nichts Besonderes. Das Zusammenführen beider
Mannschaften verlief reibungslos", so Thau, "und außerdem kennen wir uns. Die
meisten kommen ohnehin aus Weißwasser." Ein Ziel hat Thau aber doch: "Nicht
Letzter werden", sagt er und hofft, dass auch etwas mehr drin ist. "Mit
Mannschaften wie Halle, Leipzig oder Rostock brauchen wir uns nicht zu
vergleichen, aber Teams wie FASS, Preussen und Braunlage können wir Paroli
bieten." Dazu steht nun auch weitgehend der Kader fest, mit dem die SG an den
Start gehen wird. Theoretisch gehören zum "erweiterten" Kader auch noch jüngere
Cracks, für die es aber zumindest in dieser Saison noch schwer wird, ins
Regionalliga-Team zu rutschen. Aus dem letztjährigen Nieskyer Team gehören zum
SG-Kader die Torhüter Thomas Bresagk und Lars Morawitz, die Verteidiger
Sebastian Greulich, Sven Becher, Ivo Svatos, und Josef Hudec sowie die Stürmer
René Michalk, Jens Schwabe, Daniel Wahne, Marcel Hirsch, Richard Jandik, Jakub
Volec und Jaroslav Hlavnicka. Von den Jungfüchsen Weißwasser stoßen die
Torhüterin Yvonne Schröder, die Verteidiger Toni Klante, Philipp Schwerdtner,
Filip Mazurek, Benjamin Reichardt und die Stürmer Mario Hähnel, Markus Lehnigk,
Andreas Brill, Michel Groba, Matthias Kohl und Pieter Kohls zur
Spielgemeinschaft. Aus dem Zweitliga-Team der Lausitzer Füchse haben Torhüter
Oliver Werlich, die Verteidiger Johann Geddert und Daniel Wimmer sowie die
Stürmer Marco Noack und Christian Rösler das Zweitspielrecht für die
Regionalliga-Mannschaft. Außerdem kommt von den Black Dragons Erfurt mit
Verteidiger Petr Hnidek auch ein "externer" Neuzugang zur Lausitzer
Spielgemeinschaft.
Heute um 20 Uhr bestreitet die SG Niesky/Weißwasser ihr erstes Testspiel in
Jonsdorf gegen den HC Jablonec. Am 15. September, 19 Uhr, tritt die SG beim EHV
Schönheide an. Das Rückspiel gegen die Wölfe steigt am 17. September um 17 Uhr
in Weißwasser. (the)
Ilkka Sandström spielt in Bad Nauheim vor
Bad Nauheim, 1. September Ab heute Abend wird der angekündigte finnische Spieler im Training der 1.Mannschaft der Roten Teufel sein. Es handelt sich dabei um den 25-jährigen Stürmer Ilkka Sandström, der ab September in Gießen studieren wird, so dass ein mögliches Engagement in der Kurstadt optimal passen würde. "Sandström hat jedoch einige Zeit auch aufgrund seines Umzuges nach Deutschland nicht auf dem Eis gestanden, so dass man ihm zunächst ein paar Eiszeiten gewähren muss", sagt Sportdirektor Roger Nicholas. "Ihn gleich am Sonntag gegen Herne spielen zu lassen, sofern es mit der Gastspielgenehmigung klappt, wäre aus diesem Grund möglicherweise verfrüht. Allerdings hat diesbezüglich natürlich der Trainer das letzte Wort", erklärt der frühere Profi. Sandström ist 1,80 Meter groß, wiegt 84 Kilogramm und spielte zuletzt in der 2. Division in seinem Heimatland bei Tuuski Tuusula. Heute Abend ab 19.45 Uhr kann der Finne im Training des Regionalliga-Teams von den Fans begutachtet werden. Ob am Sonntag Paul Knihs auflaufen kann, ist ebenfalls noch nicht gesichert. Der Angreifer musste sich vergangene Woche einer Nasen-Operation unterziehen, so dass er möglicherweise erst in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen kann.
Einigung mit Handschlag besiegelt: Jan Furo bleibt Wölfe-Trainer
Braunlage, 1. September Eine der wichtigsten Personalien für die anstehende Spielzeit ist geklärt: Jan Furo wird auch in der kommenden Saison Trainer des Regionalligisten Braunlager SC Harz bleiben. Nach einem intensiven Gespräch wurden letzte Details geklärt und verbliebene Probleme aus dem Weg geräumt. Mit einem „Handschlag unter Männern“ einigten sich Trainer und Verein auf eine weitere Zusammenarbeit. Dabei ist Furo dem Verein auch finanziell näher gekommen. „Entscheidend war aber letztlich, dass wir gemeinsame Ziele haben, die Verein und Trainer nun zusammen anstreben werden“, betont der zweite Vorsitzende des BSC Harz Richard Flohr. Große Einigkeit habe über die Entwicklungsmöglichkeiten und Perspektiven des Harzer Eishockeys bestanden, erklärte Flohr. Jan Furo geht damit in seine nunmehr dritte Spielzeit als Coach der Wölfe. Die bisherigen Erfolge können sich durchaus sehen lassen. In seiner Premierensaison führte er den BSC zum Vizemeistertitel in der Regionalliga Nord. Im vergangenen Jahr folgte mit dem Einzug in die Play-offs der Regionalliga Nordost der bisher größte Triumph der Harzer Wölfe. Vor seinem Engagement als „Leitwolf“ beim BSC sammelte der in der Slowakei geborene Furo bereits Trainererfahrung bei den Junioren der Wölfe, die er ebenfalls zu einigen Erfolgen führte. In der neuen Saison ist nun die Qualifikation für die Oberliga das große Ziel. Daneben soll aber auch die Einbeziehung des eigenen Nachwuchses vorangetrieben werden.
Kuhnekath statt Juister
Herne, 1. September Die Herner EG bedauert hat den Vertrag mit Torhüter Thomas Juister im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. Die von Juister und dem Verein angestrebte Einbürgerung des Kanadiers lässt sich bis Saisonbeginn nicht realisieren. Grund ist die neue Regelung: Danach dürfen nun nur noch zwei Kontingentspieler in der Meisterrunde sowie in der Aufstiegsrunde spielen. Mit Shannon McNevan und Bob Cavanagh sind diese beiden Kontingentstellen bereits vergeben. Doch für die vielen HEG-Anhänger kein Grund zur Trauer, denn für Ersatz wurde schnell gesorgt: Als neuen Torhüter gibt die Herner EG nun die Verpflichtung von Ulrik Kuhnekath (33) vom EC Timmendorfer Strand bekannt.
AEC ohne Werberecht in der Eishalle
Adendorf, 1. September In gut vier Wochen beginnt in Adendorf die Eiszeit. Es ist die Saison Nummer eins nach dem sportlichen Abstieg aus der Regionalliga, der Insolvenz und der daraus hervorgehenden Neugründung des Adendorfer Eishockey-Clubs. Verbandsliga, das heißt für den AEC Spiele gegen Mannschaften, die man bis jetzt nur vom Hörensagen kennt, und ein Wiedersehen mit alten Kontrahenten aus vergangenen Oberliga- bzw. Regionalligazeiten. Doch momentan liegt noch viel Arbeit vor dem am 21. August neu gewählten Vorstand um den Präsidenten Fred Turré. Das größte Problem dürfte die finanzielle Absicherung der kommenden Saison sein. Einige Sponsoren machten nach der letzten Pleite-Saison einen Rückzieher. Doch es kommt noch schlimmer, der Adendorfer Kreisboten-Verlag ging Gerüchten aus dem Fan-Lager nach und befragte Adendorfs Bürgermeister Joachim Pritzlaff nach dem wichtigen Werberecht im Eisstadion Adendorf. Nach Aussage Pritzlaffs wird die Gemeinde Adendorf die Werbung in der Halle ab dieser Saison wieder selbst vermarkten. Dem AEC gehen hierdurch lukrative Werbeeinnahmen verloren, die in der letzten Saison allein rund 95 Prozent der Werbeeinnahmen ausmachten. Der Grund zu diesem Schritt war laut Aussage Pritzlaffs die enttäuschende Zusammenarbeit in den letzten Jahren mit dem AEC, der nur selten seiner Zahlungsverpflichtung nachkam. Pritzlaff betonte aber, dass weiterhin jeder Eishockeyverein die Eiszeiten umsonst bekommt und weder für Eisbereitung noch Nebenkosten etwas zahlen muss, was in Deutschland fast einmalig ist. AEC-Präsident Fred Turré zeigte sich am Telefon überrascht von dieser Ankündigung und konnte oder wollte keine Stellungsnahme dazu abgeben. Aufgrund dieser Tatsache wird sich der AEC keine großen Sprünge in Zukunft mehr erlauben können und wohl davon absehen müssen, Spieler Geld zu bezahlen, sondern mehr auf den eigenen Nachwuchs und einheimische Spieler zu setzen. Wie die Zukunft aussieht ist ungewiss, doch nur mit der Vermarktung von Werbung „am Mann“ wird der AEC die Ligenreform 2007 und den damit verbundenen Wiederaufstieg in die Regionalliga nur schwer stemmen können.
Piratenjagd im Löwenkäfig
Leipzig, 1. September Fünf Monate eishockeyfreie Zeit in der Messestadt sind vorbei, am Sonntag kreuzen die Blue Lions Leipzig endlich wieder die Schläger. Zu Gast im Löwenkäfig ist der Zweitligaaufsteiger ETC Crimmitschau. Bevor es aber ab 18 Uhr auf dem Eis zur Sache geht, findet gegen 14 Uhr im Rahmen des Tag der offenen Tür der IG Alte Messe auf der großen Bühne vor der Blue-Lions-Eisarena die offizielle Mannschaftspräsentation der Blue Lions statt. Mit dabei wird dann auch Neuzugang Ronald Gaudet sein, der zum Trainingsauftakt am Montag noch fehlte, genau wie mit Lukas Cerny (Slezan Opava Jun.) und Roman Nußer (ESC Holzkirchen) zwei weitere Testspieler, nachdem mit John Kraiss einer der geplanten Probespieler zum Trainingsauftakt gar nicht erst erschien. Unabhängig davon, dass das Team der Blue Lions erst eine Woche auf dem Eis steht, macht man sich im Umfeld und auch in der Führungsetage schon ein wenig Hoffnung dem großen Nachbarn nach zwei denkbaren knappen Niederlagen in der letztjährigen Saisonvorbereitung (jeweils mit 1:2 zogen die Löwen damals den Kürzeren), mehr als nur Paroli bieten zu können. Bestärkt wird diese Hoffung dadurch, dass die Eispiraten in ihren bisherigen fünf Vorbereitungsspielen fünf mehr oder weniger deutliche Niederlagen einstecken mussten. Hinzu kommt, dass die Westsachsen am Freitag in ihrem DEB-Pokal-Spiel gegen DEL-Aufsteiger Straubing womöglich einiges an Kraft lassen werden. Und nicht zuletzt stimmt Anhänger und Offizielle das neuformierte Team der Blue Lions vorsichtig optimistisch. Mit Kapitän Jens Müller und den Top-Scorern der vergangenen Spielzeit Daniel Bartell und Florian Eichelkraut konnten entscheidende Leistungsträger gehalten werden. Im Tor konnte mit dem Tschechen Jan Pospisil ein gleichwertiger Ersatz für den nach Bad Tölz abgewanderten Marko Suvelo gefunden werden. In der Abwehr konnte mit Esbjörn Hofverberg (ETC Crimmitschau) für Regionaligaverhältnisse ein regelrechter Transfercoup gelandet werden, der sogar so manchem Eispiraten-Fan ein tränendes Auge bescherte. Und mit dem vielseitig einsetzbaren Ron Gaudet (Hannover Indians) und Patrick Czajka (Rostocker Piranhas) konnte man sich auch im Sturm für das ausgegebene Saisonziel Oberligaaufstieg entscheidend verstärken. Hinzu kommen mit Eric Reukauf sowie Patrick und Marc Weigant einige viel versprechende junge Talente. Somit bleibt zwar für Geschäftsführer Jens Witt am Sonntag das Ergebnis zweitrangig, aber gegen einen Sieg zum Auftakt hätte auch er natürlich nichts einzuwenden. (Quelle: www.eishockey-leipzig.de)
Start in die Saison 2006/07 - Auftakt in Dinslaken mit zwei neuen Spielern
Dortmund, 1. September Wie schon in der letzten Spielzeit startet der EHC Dortmund auch dieses Jahr sein dreiwöchiges Vorbereitungsprogramm mit der Begegnung gegen die Dinslakener Kobras. Das erste Bully in der Jubiläumssaison der Elche ist am Sonntag um 19 Uhr beim Ligakonkurrenten, nach bisher lediglich drei Eistrainingseinheiten sicherlich keine leichte Aufgabe für das Team von EHC-Coach Markus Scheffold gegen einen Gegner, der schon länger auf dem Eis ist. Vor einem Jahr war die Konstellation ähnlich, dennoch gewannen die Elche mit 7:4 und blieben auch danach in der Meisterschaft zweimal erfolgreich. Die Kobras konnten sich im Sommer verstärken und bieten mit Dan Nadeau von den Manitoulin Islanders einen 21-jährigen Kanadier auf, der sich in Deutschland beweisen will. Mit Markus Felkel, Thomas Frach, Marco Piwonski, Christian Schlesiger, Andre Oesterreich und Daniel Eul sind weitere Liga bekannte Spieler hinzugekommen. „Die Kobras sind in dieser Saison sicherlich höher einzustufen als im letzten Jahr und wollen dieses Mal in die Endrunde kommen. Aber wir haben uns auch verstärkt, deshalb wird es sicherlich eine interessante Partie“, freut sich der sportliche Leiter Klaus Picker,ndass es nach fünf Monaten eisloser Zeit nun endlich losgeht. „Die Spiele in der Vorbereitung sind wichtig, damit sich die Mannschaft finden kann, vor allem wenn man acht Neuzugänge integrieren muss. Da sind Ergebnisse von untergeordneter Bedeutung, obwohl wir natürlich gewinnen wollen. Der Schwerpunkt liegt aber eindeutig auf dem Einspielen, vor allem in der Defensive, die fast völlig neu zusammengestellt ist“, blickt auch Trainer Markus Scheffold mit Neugier auf den Start. Zum Trainingsauftakt in Essen konnte er kurzfristig noch zwei weitere neue Spieler begrüßen. Mit Carsten Plate kommt ein knapp 34-jähriger zweitligaerfahrener Verteidiger zurück in den Westen, der seine Karriere in Iserlohn startete und danach unter anderem in Duisburg, Weiden, Hannover und zuletzt in Halle spielte. Ebenfalls neu im Kader ist Maris Kruminsch, älterer Sohn des ehemaligen EHC-Coachs Juris Kruminsch. Der 19-jährige Stürmer lernte das Eishockeyspielen an der Strobelalle, um dann in Köln und Krefeld DNL-Erfahrungen zu sammeln. Zuletzt spielte er bei den Moskitos Essen und kam dort auf 22 Zweitligaeinsätze. Auch neben dem Eis will der EHC Dortmund neue Wege beschreiten. „Wir wollen ein Cheerleader-Team aufbauen und starten hiermit den ersten Aufruf an tanz- und sportbegeisterte Mädchen im Alter von 14 bis 18 Jahren sich bei uns zu melden“, so der 2. Vorsitzende Gerd Alda. Die Meldungen können telefonisch unter 01729504859 erfolgen oder per Email an ehc-dortmund@t-online.de gehen.