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Archiv: News der Landesverbände

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Elche reisen in die Klingenstadt 

Dortmund, 20. Oktober Das zweite Auswärtsspiel in dieser Saison bestreitet der EHC Dortmund am Sonntag, 22. Oktober, um 19:30 Uhr in Solingen. Gastgeber in der Klingenstadt ist der EC Bergisch Land. Die Raptors starteten in der letzten Saison neu in der Verbandsliga und schafften den sofortigen Aufstieg in die Regionalliga. Der verlief aber nicht ganz so reibungslos, denn ursprüngliche Ambitionen, auch in dieser Spielzeit in der höheren Klasse eine dominierende Rolle spielen zu wollen, mussten auf Grund von finanziellen Zwängen zurückgeschraubt werden. Außerdem führte ein verspäteter Trainingsbeginn zu einem missglückten Meisterschaftsstart mit drei Niederlagen in Folge. Danach aber lief es besser, das neu formierte Team fand sich und es gab Siege gegen Moers und Iserlohn (nach Penaltyschießen). Herausragender Akteur ist sicherlich Kapitän Tim Neuber, in der vergangenen Saison eifrigster Punktesammler. Die Elche treten in der Besetzung des letzten Wochenendes an. Zwar haben Dominik Lumare und Jan-Sebastian Fries in der Woche das Training wieder aufnehmen können, ihr Einsatz käme am Sonntag aber noch zu früh. Neben Karl Kolloch und Fabian Kuboth werden mit Patrick Stach und Juri Kasarin erneut zwei weitere Juniorenspieler im Kader sein, die auf ihren Einsatz brennen.

Kobras erwarten Königsborn 

Dinslaken, 20. Oktober Am heutigen Freitag erwarten die Dinslakener Kobras um 20 Uhr die Bulldogs aus Königsborn zum zweiten Aufeinandertreffen in der heimischen Eissporthalle und somit zum Rückspiel der diesjährigen Meisterschaftsrunde. Bereits das Hinspiel konnte die Mannschaft von Trainer Armin Lehmann mit 10:2 für sich entscheiden. Die Königsborner belegen derzeit den neunten Rang und sind somit direkt hinter den Dinslakenern in der Tabelle zu finden. Nach den letzten Spielen gegen die Favoriten der Liga sollte diese Aufgabe für die Kobras machbar sein, um somit den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren und zeitgleich den Vorsprung auf die untere Tabellenhälfte auszubauen. Dennoch werden es die Königsborner den Kobras nicht leicht machen, auch dieses Spiel klar zu dominieren, haben diese doch zuletzt gegen Bergisch Land gewonnen und kommen somit mental gestärkt in die Eishalle nach Dinslaken. Lehmann wird dabei wieder auf den gesamten Kader zurückgreifen können. Lediglich auf der Torwartposition wird es eine Veränderung geben. Dennis Albrecht steht in diesem Spiel für den unter der Woche erkrankten Markus Felkel zwischen den Pfosten. 

Realstars suchen Weg aus der Krise 

Bergisch Gladbach, 20. Oktober 6:42 Tore, 0 Punkte. Das ist die Bilanz des ESV Bergisch Gladbach aus den ersten fünf Spielen in der Regionalliga NRW. Waren die Niederlagen in Herne und Dortmund noch einkalkuliert, so hatte man sich an der Saaler Mühle gerade in den Partien gegen Trier, Iserlohn und Königsborn doch mehr erhofft. In der vergangenen Woche wurden viele Gespräche mit der Mannschaft geführt und am kommenden Samstag, 17:45 Uhr, beim GSC Moers möchte man sich endlich als Einheit präsentieren. Gerade die Kommunikation zwischen Juniorenspielern und "alten Hasen" war in der Vergangenheit verbesserungswürdig. Gegen das Schlusslicht vom Niederrhein ist ein Sieg Pflicht. Allerdings werden die Realstars mit Julian Cammann (Sperre), Eugen Lemmer (berufliche Gründe) und Kapitän Michael Schröter (Knieverletzung) drei wichtige Akteure fehlen. Während Cammann nächste Woche beim Spiel gegen Grefrath wieder auflaufen darf, werden Lemmer und Schröter voraussichtlich noch mindestens drei Wochen fehlen. Besser als die Regionalliga-Manschaft des ESV machen es zurzeit die ebenfalls von Lothar Strauch trainierten Junioren. Das 4:0 gegen den EHC Dortmund bedeutete den dritten Sieg im dritten Spiel. Mit insgesamt 30:5 Toren und neun Punkten führen die ESV-Jungstars die Tabelle der NRW-Liga an. Auch das Eis in der Eissporthalle Saaler Mühle wird am Samstag nicht brach liegen. Hallenbetreiber und Verein laden zum Tag der offenen Tür mit reichhaltigem Programm. Ab 10 Uhr besteht zum Beispiel die Möglichkeit des kostenlosen freien Eislaufs. Weiter wird es Eiskunstlaufdarbietungen, Eisstockschießen und eine Eisdisko geben. Den Abschluss bildet das Spiel der Hobbymannschaft gegen die Yetis aus Köln, das um 19:30 Uhr beginnt. 

Schönheide will gegen Erfurt und Braunlage punkten 

Schönheide, 20. Oktober Richtungsweisend wird das anstehende Wochenende für den EHV Schönheide mit den Spielen gegen die Black Dragons Erfurt und den neugegründeten Harzer Wölfen aus Braunlage. Zuerst gastieren die Schönheider Wölfe am Freitag, 20. Oktober, um 20 Uhr in der Erfurter Kartoffelhalle, ehe einen Tag später, am Samstag, 21. Oktober, um 18 Uhr die Namensvetter aus dem Harz die Eisfläche im Schönheider Wolfsbau betreten. Zum ersten Mal in dieser Saison trifft der EHV auf die „Schwarzen Drachen“. Die Blumenstädter belegen nach sechs Spielen, bei zuletzt zwei Siegen gegen die Preussen Juniors aus Berlin (7:2) und gegen die Spielgemeinschaft Niesky/Weißwasser (6:2), momentan den begehrten vierten Platz in der Tabelle. Das zwischenzeitliche Sorgenkind der Liga, der neugegründete ESC „Harzer Wölfe“ Braunlage, ist der nächste schwere Gegner im Eisstadion an der Neuheider Straße. Das für Sonntag, 22. Oktober, angekündigte Heimspiel des EHV Schönheide gegen den EHC Erfurt wurde aus terminlichen Gründen seitens des EHV auf Mittwoch, 31. Januar, verlegt. 

Steelers wollen den Crocodiles die Zähne ziehen 

Salzgitter, 20. Oktoer In der Verbandsliga Nordost steht für die Steelers vom EHC Salzgitter das zweite Heimspiel in der noch jungen Saison an. Gegner sind am Sonntag ab 19 Uhr die Crocodiles Hamburg. Mit den Hanseaten kommt ein Absteiger aus der Regionalliga an die Humboldtallee. „Die Crocodiles haben einen Fehlstart in die Saison auf das Eis gelegt“, erklärte Pressesprecher Benjamin Kozlowski. „Die ersten beiden Partien haben sie gegen Bremerhaven und Adendorf verloren. Sie werden versuchen, gegen unser Team die Wende einzuleiten“. Um dies zu verhindern, feilt Trainer Igor Kabernuk weiter an der Reihenzusammenstellung. „Da weiterhin einige Spieler verletzungsbedingt ausfallen, müssen die Reihen umgestellt werden“, so Kozlowski. „Beim Auswärtsspiel in Berlin sah es so aus, als hätten sich die neu formierten Reihen schnell gefunden“. Mit dem Zuschauerinteresse beim ersten Heimspiel waren die Steelers-Verantwortlichen zufrieden. „325 Zuschauer waren schon ganz ordentlich. In der gesamten Liga dürften wir die meisten Fans haben“, sagte der Pressesprecher. „Allerdings wissen wir auch, dass das Fanpotential noch größer ist und hoffen, dass die Eissporthalle bald noch voller wird“. 

Wieder ins Siegerland 

Ratingen, 20. Oktober Zum drittel Mal in Folge fahren die Ratinger Ice Aliens 1b am Sonntagabend nach Netphen. Diesmal ist jedoch der TuS Wiehl der Gegner. Aufgrund von Sanierungsarbeiten in Wiehl tragen die Pinguine ihre Heimspiele im Siegerland aus. Der TuS steht auf dem dritten Tabellenplatz und hat nach vier Spielen sechs Punkte auf der Habenseite. Diese stammen aus den letzten beiden Spielen gegen Brackwede und Troisorf, die man 11:0 und 11:5 besiegte.  

Hornets wollen Platz zwei festigen 

Dorsten, 20. Oktober Am Sonntag, 22. Oktober, 19.30 Uhr erwartet die Dorstener EJ die Bullydogs aus Nordhorn zum Landesligaspiel an der Crawleystraße. Nach dem klaren 14:2-Erfolg bei den Schalker Haien wollen die Hornets mit einem weiteren Sieg ihren zweiten Tabellenplatz festigen. Bis auf Christof Schrader kann Trainer Dirk Roßbach auf den kompletten Kader zurückgreifen. Sollte die Mannschft in der Chancenverwertung besser abschneiden als in den zurückliegenden Spielen, dürfte eine Sieg der DEJ durchaus drin sein. Vorsitzender Roman Topcegic hofft natürlich auf entsprechende Unterstützung der Dorstener Zuschauer, die bisher sehr zahlreich zu den Spielen der Hornets gepilgert sind: "300 Zuschauer wären natürlich wieder eine sehr schöne Kulisse für dieses Spitzenspiel, da auch aus Nordhorn sicherlich zahlreiche Zuschauer anreisen werden, ist diese Zahl sicherlich realistisch."

Drachen empfangen Schönheide 

Erfurt, 19. Oktober Nur einmal heißt es kommenden Wochenende „Eiszeit“ für die Black Dragons Erfurt. Nachdem das Auswärtsspiel in Schönheide, das für den kommenden Sonntag geplant war, auf den 31. Januar verlegt wurde, steht lediglich das Heimspiel gegen den EHV am kommenden Freitag ab 20 Uhr auf dem Programm. Die Drachen wollen ihre kleine Serie von zuletzt zwei Siegen in Folge weiter ausbauen, während der Gast aus dem Erzgebirge nach zwei Niederlagen in Folge zurück in die Erfolgsspur finden will. Die bisherige Statistik spricht eher für die Gäste, in bisher 22 Spielen gegeneinander konnten die Wölfe aus Schönheide immerhin 15 Vergleiche für sich entscheiden. Dies wollen die Black Dragons natürlich etwas freundlicher gestalten. Da derzeit keine Ausfälle bekannt sind, steht Coach Belitz das komplette Team zur Verfügung. 

Duell der Meister 

Neuss, 19. Oktober Am Freitag um 20 Uhr kommt es zum Duell der Meister. Während der Neusser EV im Vorjahr den Titel der Regionalliga NRW errang, belegte der Iserlohner EC 1b in der Verbandsliga den ersten Platz. Anschließend sicherten sie sich in der Pokalrunde frühzeitig den anvisierten Aufstieg. Für die aktuelle Saison gaben die Sauerländer keine bestimmte Platzierung als Ziel aus, zunächst einmal sollen sich die zahlreichen jungen Spieler in der Liga etablieren. Angeführt von einigen einheimischen Routiniers scheinen sie dazu in der Lage zu sein, wie die bisherigen Ergebnisse belegen. Am Sonntag steht für den NEV ein Niederrheinderby auf dem Programm. Um 19 Uhr treten die Neusser beim Grefrather EC 2001 an. Die Nierspanther feierten mit dem Einzug in die Aufstiegsrunde in der vergangenen Saison einen großen Erfolg. In der aktuellen Spielzeit gilt die junge und kampfstarke Mannschaft bereits als sicherer Kandidat für einen Endrundenplatz, der den etablierten Top-Teams durchaus gefährlich werden könnte. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Herner EG, die zuvor gegenüber der Liga-Konkurrenz deutlich überlegen war, am vergangenen Wochenende große Probleme mit dem GEC hatte und am Ende nur mit etwas Glück und einem knappen 2:1 die Oberhand behielt. Auf den NEV wartet eine schwere und undankbare Aufgabe, bei der man auf die Unterstützung des eigenen Anhangs hofft, der traditionell zahlreich zu den Spielen beim Rivalen aus „Ost-Holland“ anreist.

Zwei Schlagerspiele in Grefrath 

Grefrath, 19. Oktober Am kommenden Wochenende gibt es im Grefrather Eissportzentrum gleich zwei Schlagerspiele zu sehen. Denn am Freitag ist der Tabellendritte aus Troisdorf zu Gast an der Niers, ehe am Sonntag der letzjährige Regionalliga-Meister und aktuelle Tabellenzweite aus Neuss den Nierspanthern einen Besuch abstattet. Gerade das Spiel am Freitag gegen den direkten Tabellennachbarn wird es in sich haben, denn die Panther wollen dort noch Wiedergutmachung für die knappe Niederlage im Hinspiel betreiben. Dass dieses Unternehmen aber nicht gerade leicht werden wird, lässt alleine ein Blick auf den Mannschaftskader der Dynamites erahnen. Seit dem letzten Aufeinandertreffen haben sich die Troisdorfer mit dem polnischen Erstliga-Spieler Slawomir Kiedewicz weiter verstärkt. Allerdings scheint momentan auch etwas Sand im Getriebe bei den Dynamites zu sein, denn nach einem überragenden Saisonstart konnten die Dynamites aus den letzten vier Spielen lediglich einen Sieg auf der Habenseite verbuchen – allerdings kamen die Niederlagen allesamt gegen die drei Topteams der Liga zustande. Am Sonntag steht dann das nächste Spitzenspiel auf dem Programm. Mit dem Neusser EV kommt die Mannschaft nach Grefrath, die im letzten Jahr ohne Niederlage überragender Regionalliga-Meister wurde. Auch in diesem jahr ist das Team aus Neuss gut in die Saison gestartet. Aus sieben Spielen holte das Team 17 Punkte und belegt damit aktuell den zweiten Tabellenplatz. Die Nierspanther hingegen haben bisher zuhause eine reine Weste und möchten diese auch nach diesem Wochenende noch haben. Dass diese eine schwere Aufgabe ist, weiß auch Thomas König, doch er hat auch wie viele andere gesehen, dass die Mannschaft an schweren Aufgaben wachsen kann. Um dem Ganzen noch einen Anreiz zu geben, haben die Zuschauer die Möglichkeit, beide Spiele zum Preis von nur 10 Euro zu besuchen. Wer am Freitag an der Abendkasse 10 Euro bezahlt, erhält gleichzeitig einen Karte für das Spiel am Sonntag gegen Neuss. Oliver Gerst wird allerdings nicht mehr für den GEC auflaufen. Sein Vertrag wurde in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst.

Wölfe fordern den Spitzenreiter 

Braunlage, 18. Oktober Das tolle Heimspiel der Vorwoche ist kaum vergessen, da steht auch schon das nächste Highlight an. Am Freitag erwarten die Harzer Wölfe die Blue Lions Leipzig ab 20 Uhr zum Kräftemessen. Am Samstag steht dann schon das erste Wölfe-Duell der Saison beim EHV Schönheide auf dem Programm. Die Blue Lions sind das einzige noch ungeschlagene Team der Liga. Ein Umstand, den die Wölfe natürlich nur allzu gerne ändern möchten. Da passt es hervorragend, dass Peter Westerkamp am Freitag sein Heimdebüt feiern wird. In welcher Reihe der Deutsch-Kanadier aufläuft, ist allerdings noch offen. „Wir probieren im Training verschiedene Varianten“, wollte Sportobmann Bernd Wohlmann noch nichts verraten. Denkbar sind gegen die starke Leipziger Defensive um den Schweden Esbjörn Hofverberg zwei Varianten. So könnte Westerkamp zusammen mit Juza und Vanek den Top-Block bilden. Möglich wäre auch der Einsatz zusammen mit den Schock-Brüdern. Fest steht zumindest der zweite Block, Salzmann, Bilstein und Lütjen legten zuletzt starke Auftritte hin. Neben den starken Abwehrspielern, unter anderem auch Sebastian Kastner, müssen die Wölfe-Stürmer aber auch an Jan Pospisil vorbeikommen. Der Tscheche scheint bei den Blue Lions nahtlos in die großen Fußstapfen von Vorjahresgoalie Marco Suvelo zu treten. Keine Verschnaufpause ist den Harzern am Samstag gegönnt. Wie in den Wochen zuvor steht direkt wieder ein Auswärtsspiel an. Diesmal geht es zum Wolfsduell zu den Namensvettern aus Schönheide. Beginn im Erzgebirge ist um 18 Uhr. Dann müssen die Harzer vor allem auf das brandgefährliche Sturmduo Daniel Jun und Miroslav Jenka achten. Die beiden Tschechen schossen just den ESC Halle 04 mit 7:3 aus dem Stadion. 

Bulldogs vor schwerem Wochenende 

Unna, 18. Oktober Den Bulldogs des Königsborner JEC steht in der Regionalliga NRW ein überaus hartes Wochenende bevor. Gleich zweimal muss sich das junge KJEC-Team gegen starke Gegner beweisen. Am Freitag reisen die Königsborner zu den Dinslakener Kobras. Zwar steht der Gastgeber nur einen Platz vor dem KJEC, doch darf Dinslaken nach dem Überraschungserfolg beim EHC Dortmund nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Zudem schlugen die Kobras erst vor wenigen Tagen auf dem Transfermarkt zu und verpflichteten die beiden Kanadier Derek Picklyk und David Stetch vom früheren Nordost-Regionalligisten Crocodiles Hamburg. Zusammen mit Dan Nadeau verfügt das Dinslakener Team insgesamt über drei Kanadier, von denen jedoch nur zwei eingesetzt werden dürfen. Angeführt wird das Team vom Deutsch-Kanadier und Ex-DEL-Profi Henri Marcoux. Dieser gehört trotz seiner nunmehr 40 Jahre noch zu den Top-Stürmern der Liga. Das Hinspiel verlor Königsborn auf eigenem Eis noch deutlich mit 2:10. Nach den starken Leistungen der Bulldogs in den vergangenen Begegnungen hofft man bei KJEC nun auf ein positiveres Ergebnis. Am Sonntag gastiert Vizemeister Herner EG in der Eissporthalle am Bergenkamp. Die Blizzards stehen nach sechs Siegen aus sechs Spielen unangefochten an der Tabellenspitze und dürfen zweifelsohne als das stärkste Team der Liga angesehen werden. Zu verdanken ist der Erfolg insbesondere der Sturmreihe um Milan Vanek. Vanek wurde in der vergangenen Saison bereits Top-Scorer der Regionalliga NRW und konnte auch in der jetzigen Spielzeit bereits 13 Treffer in nur sechs Spielen erzielen. Bislang gewann Herne sogar gegen die Mitfavoriten aus Neuss und Grefrath, die Teams aus Moers und Bergisch Gladbach bezogen von den Blizzards regelrecht „Prügel“. Die Bulldogs stehen am Sonntag deshalb vor einer nahezu unlösbaren Aufgabe. Hinzu kommt, dass Trainer Uwe Roosen auf Abwehrchef Willi Tesch (Beruf) verzichten muss. 

Neuauflage des Pokalrunden-Duells 

Netphen, 18. Oktober Für den EC Siegerland geht es am kommenden Freitag mit einem Heimspiel in der Verbandsliga NRW weiter. Gegner ist um 19:30 Uhr im Sportpark Siegerland der Herforder EV. Der HEV begann die letzte Saison in der Landesliga NRW und belegte in der Abschlusstabelle den zweiten Tabellenplatz. In der zweiten Saisonhälfte spielten sie zusammen mit dem ECS im Verbandsligapokal und lieferten sich bis zum Saisonende einen packenden Kampf um den ersten Tabellenplatz, den der ECS am Ende mit zwei Punkten Vorsprung für sich entschied. Mit diesem zweiten Platz schaffte der HEV den Aufstieg in die Verbandsliga. Vor der Saison hat sich der HEV mit einigen Spielern verstärkt, die eingefleischten Eishockeyfans bekannt sein werden. Vom SV Brackwede kamen mit Alexander Gaal, Waldemar Oppenländer und Christian Rudolph gleich drei Spielern vom unmittelbaren Nachbarn. Dazu wechselte Andreas Martens, ebenfalls ein ehemaliger Brackweder von Kristall Lippstadt nach Herford. Außerdem kommt mit Kevin Christ ein Spieler von den Kasseler Junioren. Des Weiteren wurden Christian Jabs und Thorsten Weber reaktiviert. Dazu kommen noch viele Nachwuchsspieler, die in dieser Saison das Seniorenteam des Trainergespanns Peter Derksen und Frank Burchot verstärken. Neben diesen jungen Spielern und den erwähnten Neuzugängen stehen im HEV-Kader viele erfahrene Spieler. Für den HEV begann wie für den ECS die neue Saison am vergangenen Freitag. Sie mussten bei den DEG Metro Stars 1b antreten und verloren die Partie gegen den Topfavoriten auf den ersten Platz in der Verbandsliga mit 2:9. In der vergangen Saison konnte der EC Siegerland beide Spiele gewinnen. In Herford konnte der ECS mit 6:3 und zuhause mit 6:4 die Oberhand behalten. Der ECS muss am Freitag auf vier Spieler verzichten. Zu den bereits gesperrten Rene Kutzner und Andreas Halfmann ist am Freitag wegen seiner gegen Ratingen erhaltenen Matchstrafe auch ECS-Neuzugang Daniel Niestroj gesperrt. Dazu wird am Freitag auch Dennis Sauer aus beruflichen Gründen nicht auf dem Eis stehen können. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Markus Gieseler, der seit Samstag über Problemen mit der Schulter klagt. 

Revanche ging gründlich daneben 

Gelsenkirchen, 18. Oktober Die im Vereinsmagazin Powerplay angekündigte Derbyrevanche gegen die Dorsten Hornets ging gründlich daneben. Mit 2:14 (1:3, 0:3, 1:8) kassierte der EHC Gelsenkirchen wiederum eine hohe Heimniederlage und konnte vor allem mit zunehmender Spielzeit nicht an die gute Leistung aus dem Hinspiel anknüpfen. Dabei ging es gar nicht so schlecht los: Auch ohne die verletzten Timo Kahl, Mario Smarslik, Julian Kallmeier und den beruflich verhinderten Björn Schönfeld hielt der getreue Rest die Partie vor knapp 300 Zuschauern in der Emscher-Lippe-Halle zu Beginn offen. Stürmer Irenäus Zok erzielte in der fünften Spielminute sogar die umjubelte Führung, bevor die Gästemannschaft von Trainer Dirk Roßbach immer mehr das Kommando übernahm. Bis zur Hälfte der Spielzeit konnten die ihr Team wacker anfeuernden Haie-Fans trotz der Gästeführung noch auf einen Erfolg hoffen, doch offensichtliche konditionelle Unzulänglichkeiten der Mannschaft von Trainer Krystian Sikorski ermöglichten dem immer überlegener agierenden Gästen, die Führung immer höher zu schrauben. Falco Damm gelang im letzten Spielabschnitt zwar noch ein Treffer zum 2:7 (42.), doch kurz später ließ sich der mittlerweile entnervte Torhüter Nico Neudeck auswechseln. Er stemmte sich zwar mit guten Paraden gegen die Niederlage, doch unzählige Abspielfehler seiner Mitspieler brachten ihn immer wieder in Verlegenheit. Mirco Hausmann fing sich in der restlichen Spielzeit auch noch fünf Gegentreffer, so dass wie auch im ersten Heimspiel gegen Dinslaken wiederum eine hohe Niederlage auf eigenem Eis zu Buche stand. Tore: 1:0 (5.) Zok (Damm, Weckelmann), 1:1, (8.) Guttmann (Winkler, Figurin), 1:2 (14.) Figurin (Guttmann), 1:3 (17.) Winkler, 1:4 (30.) Figurin (Köster, Schrader), 1:5 (35.) Guttmann (Brockschmitt), 1:6 (38.) Kluge, 1:7 (42.) Hochkirchen (Gramadtke), 2:7 (42.) Damm, 2:8 (43.) Schubert (Schrader), 2:9 (44.) Winkler, 2:10 (50.) Hochkirchen (Fiolka, Kluge), 2:11 (52.) Brockschmitt (Figurin, Guttmann), 2:12 (54.) Köster (Schubert), 2:13 (58.) Schubert (Kruse, John), 2:14 (60.) Kruse (Guttmann, Winkler). Strafen: Gelsenkirchen 22 + 10 (Damm), Dorsten 24 + 2x10 (Hochkirchen, Köster). Zuschauer: 283.

Luxemburgisches Duell 

Troisdorf, 18. Oktober Am Sonntag um 18:30 Uhr gastiert mit dem EHC Troisdorf der Tabellendritte in der Eishalle an der Diedenhofener Straße. Für die Trierer Huskys also ein Spitzenspiel. Die Dynamites hatten ebenfalls einen guten Saisonstart und rangieren momentan mit 14 Punkten vorne in der Tabelle der Regionalliga NRW. Topscorer der Troisdorfer ist Thomas Sülzner. Eine Gemeinsamkeit zwischen den Huskys und den Dynamites gibt es auf alle Fälle. Beide Teams haben mit Benny Welter und Philippe Lepage aktuelle luxemburgische Nationalspieler in ihren Reihen. In der vergangenen Saison gab es zu Hause gegen die Dynamites zwei Siege (2:1 nach Penaltyschießen und 5:2). 

Zwei Abgänge 

Bergisch Gladbach, 18. Oktober In ihrer sportlich schwierigen Situation müssen die Realstars des ESV Bergisch Gladbach zwei Abgänge hinnehmen. Felix Ansorge wird aus beruflichen, Alexander Frings aus familiären Gründen nicht mehr für die Realstars auflaufen. Ob Eugen Lemmer noch einmal auf das Eis zurückkehren wird, wird sich innerhalb der nächsten drei Wochen entscheiden. Auch er fehlt zu Zeit aus beruflichen Gründen. 

Zwei Spieler verletzt – Eric Fast im Probetraining 

Solingen, 18. Oktober Den Bergisch Raptors steht ein schweres Wochenende ins Haus. Am Freitag, 20. Oktober, reist der EC Bergisch Land zum Tabellenführer nach Herne. Die Solingern werden am Freitag von Stephan Aue gecoacht, da der etatmäßige Trainer Jiri Smicek noch auf Hochzeitsreise ist und erst ab dem 23. Oktober wieder zur Verfügung steht. Zwei Hiobsbotschaft erhielt das Team in dieser Woche: Lars Budweg fällt für mindestens weitere sechs Wochen aus. Seine Bänderverletzung im rechten Fußgelenk muss sehr wahrscheinlich operiert werden. Niels Peil, der mit einer Matchstrafe im Spiel gegen Moers belegt wurde, erhielt vom Sportgericht eine Sperre für acht Spiele. Pierre Klein spielt seit zwei Spielen mit einem riesigen Bluterguss im linken Oberschenkel. Patrick Varga und Phillip Burka kehren nach auskurierten Verletzungen wieder zurück ins Team. Derzeit absolviert Eric Fast, zuletzt Center beim VERC Lauterbach in der Regionalliga Hessen, ein Probetraining bei den Raptors. Am Sonntag, 19:30 Uhr, kommt der EHC Dortmund in die Klingenstadt. Dieses Spiel wurde vom 3. November vorverlegt, da der EHC Dortmund einige Termine verschieben musste.  

Harter Kampf gegen den großen Favoriten 

Frankfurt, 18. Oktober Ein harter Kampf, dennoch eine klare Niederlage. Im ersten Spiel der Regionalliga Hessen unterlagen die Young Lions Frankfurt den Roten Teufel Bad Nauheim mit 4:14 (1:4, 2:5, 1:5). Dennoch konnten die jungen Frankfurter mit ihrer Leistung zufrieden sein. Der Spielbeginn gehörte Frankfurt: der erste Schuss aufs gegnerische Tor gehörte nach wenigen Sekunden den Young Lions. Auch danach hatte man mehr vom Spiel bedingt durch einige Strafen gegen Bad Nauheim. Diese ersten Überzahlminuten konnte man aber nicht nutzten. Es dauerte einige zeit, bis sich die Gäste ein leichtes Übergewicht und erste Chancen erspielten. In der achten Minute ging Bad Nauheim mit 0:1 in Führung. Trotz des Rückschlages hielt man weiter dagegen und war auch nahe dran am Ausgleich. Als das erste Unterzahlspiel anstand, klingelte es in der zwölften Minute zum zweiten Mal im Frankfurter Tor. Knapp zwei Minuten später konnte man wieder in Überzahl antreten. Dieses Mal machte es Frankfurt besser: Adrian Ostendorff verkürzte auf 1:2. Bis zur Pause erhöhte Nauheim jedoch auf 4:1. Der Einsatz der Young Lions wurde zu Beginn des Mittelabschnitss belohnt. Nach nur 71 Sekunden verkürzte Mike Schmidt auf 2:4, eine doppelter Überzahl nutzte Adrian Ostendorff gar zum 3:4-Anschlusstreffer. Dach zogen die Roten Teufel das Tempo jedoch an und zogen bis zur 52. Minute auf 13:3 davon. Das vierte Frankfurter Tor markierte Johannes Goldbach neun Sekunden danach. Am kommenden Sonntag steht das erste Auswärtsspiel auf dem Spielplan, die Young Lions Frankfurt gastieren beim Aufsteiger VFE Neuwied. Tore: 0:1 (7:05) Marcel Patejdl (Tobias Saßmannshausen, Martin Flemming), 0:2 (11:54) Bernd Naulin (Ilkka Sandström/5:4), 1:2 (13:53) Adrian Ostendorff/5:4), 1:3 (16:01) Mario Willkom (Bernd Naulin, Ilkka Sandström), 1:4 (17:08) Fabian Saulite (Paul Knihs/4:5), 2:4 (21:11) Mike Schmidt (Michael Schwarzer, Tobias Braun), 3:4 (23:19) Adrian Ostendorff (Daniel Straube, Christopher Punga/5:3), 3:5 (28:20) Max Levin Frank (Andreas Behrens), 3:6 (34:36) Ilkka Sandström (Mario Willkom), 3:7 (35:49) Paul Knihs (4:5), 3:8 (38:41) Mario Willkom (Christopher Hurtik, Bernd Naulin), 3:9 (39:25) Martin Flemming (Tobias Saßmannshausen, Patrick Schmitt), 3:10 (42:28) Mario Willkom (Ilkka Sandström/5:3), 3:11 (43:06) Ilkka Sandström (Mathias Simon/5:4), 3:12 (48:49) Marcel Patejdl (Bernd Naulin), 3:13 (51:44) Mario Willkom (Bernd Naulin, Rene Lind), 4:13 (51:53) Johannes Goldbach, 4:14 (53:50) Tobias Saßmannshausen (Patrick Schmitt, Martin Flemming). Strafen: Frankfurt 20, Bad Nauheim 28 + 10 (Hurtik). 

Wild Boys empfangen Greiz zum Test 

Chemnitz, 18. Oktober Am Freitag, 20. Oktober, um 19:15 Uhr empfangen die Wild Boys Chemnitz den Thüringenligist Hainberger Füchse Greiz zu einem Testspiel. Nach dem Remis am Sonntag gegen Erkersreuth soll nun ein Sieg für die Chemnitzer her. Beide Teams standen sich zuletzt im Frühjahr gegenüber, damals siegten die Wild Boys mit 10:3. Dass es diesmal nicht leichter wird, zeigen die letzten Ergebnisse der Greizer. Verlor man in Jonsdorf mit 1:8 noch recht deutlich, erzielte man in Leipzig ein achtbares 3:5. Auch personell hat sich einiges bei den Gästen getan. So sind mit Frank Stiebert, Kevin Geier (beide Schönheide), Toni Backhaus und Sebastian Schmid (beide ETC-Jugend) gleich vier junge Spieler zu den Füchsen gewechselt.

Klarer Sieg im Derby

Dorsten, 18. Oktober Nachdem es im Hinspiel noch knapp war, wurde es diesmal deutlich. Die Dorstener EJ gewann das Landesliga-Derby bei den Schalker Haien mit 14:2. Vor 300 Zuschauern ging der Gastgeber nach fünf Minuten durch Zok mit 1:0. Zunächst brauchte die Dorstener Mannschaft einige Zeit, um sich von diesem Schock zu erholen, doch dann erspielte sich die Mannschaft ein deutliches Übergewicht und zog bis zur ersten Drittelpause auf 3:1 davon. Die Tore erzielten Uwe Guttmann (8.), Kiril Figurin (14.) und Domenic Winkler (17.). Im zweiten Driitel erhöhten Kiril Figurin (30.), Uwe Guttmann (35.) und Tim Kluge (38.) auf 6:1. Im letzten Durchgang zeigte die Dorstener Mannschaft dann, dass sie das Toreschießen doch recht gut beherrscht. Stefan Hochkirchen (42., 45.), Enrico Schubert (43., 58.), Domenic Winkler (44.), Sven Brockschmidt( 52.), Mike Köster (54.) und Domenic Winkler schraubten das Ergebnis bei einem Gegentreffer von Falco Damm (42.) auf 14:2. Christof Schrader musste kurz vor dem Ende verletzt vom Eis gehen.

VFE startet am Sonntag in die Saison 

Neuwied, 17. Oktober Der Vorstand des „Vereins zur Förderung der Eishockeyjugend Neuwied e.V.“, kurz VFE, hat offiziell die Aufnahme des Spielbetriebs für die Saison 2006/2007 bestätigt.  Das erste Meisterschaftsspiel der Seniorenmannschaft bestreitet der VFE am Sonntag, 22. Oktober, um 18 Uhr gegen die Young Lions Frankfurt. Im Vorfeld der Begegnung startet um 15 Uhr vor der Eishalle eine Saisoneröffnungsfeier. Neben der ersten Mannschaft gehen auch fünf Nachwuchsmannschaften des VFE Neuwied an den Start. Die Junioren spielen in der Landesliga NRW, Jugend, Schüler, Knaben und Kleinschüler treten in den Landesligen Rheinland-Pfalz an.

Pohlheimer Rumpfteam unterliegt beim VERC mit 1:9

Pohlheim, 17. Oktober Der ERC Pohlheim hat das vergangene spielfreie Wochenende für ein Freundschaftsspiel beim VERC Lauterbach genutzt. Am Ende mussten sich die Galloways dem letztjährigen Vize-Meister der Regionalliga Hessen mit 1:9 (0:2, 1:3, 0:4) geschlagen geben. Den Pohlheimer Ehrentreffer erzielte Marco Hedtrich (34.). „Für uns ein mehr als achtbares Ergebnis“, war Holger Pöritzsch nach der Partie dennoch zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft. Verärgert war der ERC-Spielertrainer da schon eher über den Einsatz des Gegners: „Die haben sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Insbesondere nicht als Gastgeber.“ In der Presseerklärung des ERC heißt es: „Damit spielte Pöritzsch insbesondere auf die Schiedsrichtersituation an. Da es kein offizielles Spiel war, wurde die Partie von einem Lauterbacher Offiziellen geleitet. Dieser stand alleine auf dem Eis, war oftmals völlig überfordert und hat zahlreiche unfaire Aktionen gegen Pohlheimer Spieler erst gar nicht geahndet“. ärgerten sich die ERC-Verantwortlichen darüber, dass kein offizieller Schiedsrichter auf dem Eis stand. Mit einem Rumpfteam war der ERC Pohlheim in den Vogelsberg gereist. Nach den Ausfällen von Martin Homola, Dirk Stather, Benny Jeckel, Boris Grif, Nikolas Fast, Christof Czech und Kapitän Frank Häuser, standen dem ERC-Coach gerade einmal drei Verteidiger und sechs Stürmer zur Verfügung. Die eh schon dünne Personaldecke wurde dann während der Begegnung zusätzlich beansprucht. Nach einem Bandencheck reklamierte Thomas Bartl und wurde von dem Lauterbacher Schiedsrichter zum Duschen geschickt. Außerdem schied Dominik Felsmann nach einem ungeahndeten Stockschlag verletzt aus. Dass während der Verletzung ein Tor für den VERC fiel, steigerte den Unmut des ERC angesichts der Schiedsrichter-Situation. Felsmann fällt aufgrund eines Fingerbruchs drei Wochen lang aus. "Der Gegner konnte mit vier kompletten Blöcken aus dem Vollen schöpfen und war uns natürlich auch spielerisch überlegen. Wir haben mit Kampf und Moral dagegengehalten. Von da her können wir mit dem Ergebnis auch zufrieden sein", resümierte Pöritzsch.

Spät in Fahrt gekommen 

Dortmund, 17. Oktober Mit einem 8:2 (1:1, 1:0, 6:1)-Erfolg kehrte der EHC Dortmund von seinem ersten Auswärtsspiel dieser Saison beim Königsborner JEC zurück. Ein durchaus standesgemäßes Ergebnis, das allerdings täuscht. Denn lediglich im Schlussabschnitt entsprachen die Elche den (eigenen) Erwartungen, zuvor gab es reichlich Anlaufschwierigkeiten gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden KJEC. In der Unnaer Eissporthalle waren die Gastgeber zwei Drittel nahezu ebenbürtig, glichen spielerische Unterlegenheit mit großer Laufbereitschaft aus und gingen sogar nach 41 Sekunden mit 1:0 in Führung. Der EHC brauchte lange, um ins Spiel zu kommen, glich zwar in der 13. Minute durch Igor Furda aus und ging kurz vor Ende des zweiten Drittels durch Karl Kolloch mit 2:1 in Führung, aber die Gastgeber kamen in der 41. Minute zum 2:2-Ausgleich. Erst danach nutzten die Elche ihr spielerisches Potential besser aus und bezwangen die Bulldogs noch deutlich. Nun fielen die bis dahin vermissten Tore in lockerer Folge. Dreimal Igor Cillik, Karl Kolloch ebenfalls mit Treffer zwei und drei sowie Igor Furda nutzten erlahmende Kräfte der Gastgeber und Überzahlsituationen aus und holten damit die erwarteten Punkte. „Natürlich verlief das Wochenende nicht so ganz nach unseren Vorstellungen. 30 Minuten gegen Dinslaken am Freitag und ein Drittel in Unna entsprachen so ungefähr meinen Vorstellungen, ansonsten gab es zu viele individuelle und spieltaktische Fehler. Da gibt es sicherlich einiges aufzuarbeiten. Vier Siege aus den ersten fünf Spielen dieser Saison bringen ein Zwischenfazit nach dem ersten Viertel der Hauptrunde, mit dem man leben kann. Vor einem Jahr hatten wir zum gleichen Zeitpunkt 13 statt nun 15 Punkte. Allerdings sind in dieser Saison auch die Erwartungen gestiegen. Mit diesem Druck müssen wir alle leben und weiterhin hart arbeiten“, zog EHC-Coach Markus Scheffold nach der Partie in Unna eine nüchterne erste Bilanz. Am kommenden Wochenende wird der EHC am Sonntag, 22. Oktober, 19:30 Uhr in Solingen in einer vorgezogenen Partie beim EC Bergisch Land antreten. Die ursprünglich für Freitag, 20. Oktober, angesetzte Heimbegegnung gegen Trier musste wegen einer anderen Sportveranstaltung an der Strobelallee auf Freitag, 10. November, 20 Uhr verlegt werden. 

Saisonstart beim Titelverteidiger endet mit Niederlage 

Wiesbaden, 17. Oktober Mit großem Kampf- und Teamgeist starteten die Ice Tigers in die Saison, allerdings blieb der Erfolg aus. Im ersten Spiel in der Regionalliga Hessen unterlag der EV Wiesbaden bei der TSG Darmstadt mit 4:7. Von Beginn an versuchten die Gastgeber mit hohem Tempo die Ice Tigers unter Druck zu setzen und in Führung zu gelangen. Doch die vom Trainergespann Oliver Hettler/Alexei Gebel gut eingestellten Ice Tigers hielten dagegen und Goalie Florian Wagner brachte die Stars ein ums andere Mal zum Verzweifeln. Die Führung der Stars fiel erst in der Mitte des ersten Drittels in Überzahl durch Wehner. Noch vor der Drittelpause glichen die Ice Tigers durch Gebel aus. Bereits wenige Minuten nach der Pause konnten die Stars durch Parejo wieder im Führung gelangen und erhöhten durch Wehners zweiten Treffer auf 3:1. Aber die Ice Tigers gaben nicht auf und erzielten bei Halbzeit des Spiels den Anschlusstreffer in Überzahl durch Bornhausen. Während im ersten Drittel die Strafbank wenig besucht war, sollte diese im zweiten Hochkonjunktur haben. Negativer Höhepunkt war eine handfeste Auseinandersetzung, die zur Folge hatte, dass auf Seiten der Stars Gaitantzis und auf Seiten der Ice Tigers Bornhausen vorzeitig zum Duschen geschickt wurden. Des Weiteren durften noch mehrere Akteure mit jeweils 2+2 Strafminuten in der Kühlbox Platz nehmen. Die erhitzten Gemüter wollten nicht mehr abkühlen, so kam es immer wieder zu Nickligkeiten. Die Stars behielten auf Grund der zahlenmäßigen Überzahl jetzt die Oberhand und bauten die Führung kurz vor Ende des zweiten Abschnitts durch Peters aus. Das Spiel hatte kaum wieder begonnen, kamen die Sanitäter zum Einsatz. Nach einem Foul mit Verletzungsfolge bekam der Darmstädter Schultz eine Matchstrafe. Selten waren mehr als vier Spieler pro Mannschaft auf dem Eis. Wieder konnten die Stars in 4:3-Überzahl den Spielstand erhöhen. Kaum war Gebel wieder auf dem Eis, wurde er von zwei Gegnern in die Zange genommen. Seinen Unmut über die Aktion kundtuend erhielt er eine Disziplinarstrafe, diese kommentierend eine weitere „Diszi“ und automatisch eine Spieldauerstrafe. In Unterzahl verwandelte Johansson ein Break und ließ die Hoffnung auf den Ausgleich wieder aufkeimen. Mit zwei weiteren Treffern erstickten die Stars diese Hoffnung und waren endgültig auf der Siegerstraße. Erst gegen Ende des Spiels konnte Brauer noch zum Endstand von 7:4 verkürzen. Tore: 1:0 (13:30) Wehner (Janßen, 5-4), 1:1 (17:37) Gebel (Viggiani, 4-4), 2:1 (25:11) Parejo (Peters), 3:1 (28:15) Wehner (Gaitantzis), 3:2 (30:14) Bornhausen (Gebel, 5-4), 4:2 (38:16) Peters (Nissen, 4-4), 5:2 (43:01) Nissen (Wehner, 4-3), 5:3 (48:18) Johansson (4-5), 6:3 (50:24) Parejo (Nissen), 7:3 (54:13) Janssen (Wehner. Vogt-Müller), 7:4 (58:09) Brauer. Strafen: Darmstadt       52 (+ 10 Vogt-Müller, + SPD Gaitantzis, Vogt-Müller, + Matchstrafe Schulz), Wiesbaden 35 (+ 10 Antropov, Gebel. Viggiani, + SPD Bornhausen, Gebel). 

ECW will gegen Bitburg punkten 

Wallernhausen, 17. Oktober Am kommenden Sonntag um 18 Uhr empfängt der EC Wallernhausen den letztjährigen Meister aus Rheinland Pfalz, den EV Bitburg. Die Bitburger starten in dieser Saison in der Landesliga Hessen und gelten als einer der Favoriten. Dennoch ist man im Lager des ECW gewillt, die Auftaktniederlage durch einen Punktgewinn vergessen zu machen. Der Bus fährt in Wallernhausen um 16 Uhr ab.

Spiel der Wölfe in Halle am 31. Oktober 

Braunlage, 16. Oktober Die ursprünglich zu Beginn der Saison angesetzte Partie der Harzer Wölfe bei den Saale Bulls des ESC Halle 04 findet nun am 31. Oktober statt. Beginn in der Eishalle am Gimritzer Damm wird um 17:15 Uhr sein. Auf dieses Datum einigten sich beide Vereine. Auf Grund der unklaren Situation um eine Ligenteilnahme war die eigentliche Partie am 29. September als Freundschaftsspiel ausgetragen worden. Die Saale Bulls setzten sich dort mit 8:3 durch. Für reisefreudige Wölfefans aus Sachsen-Anhalt und Thüringen ist der Termin am Reformationstag besonders erfreulich. Schließlich ist der 31. Oktober in diesen Ländern ein gesetzlicher Feiertag. Zusammen mit der frühen Spielzeit steht so einer lautstarken Unterstützung nichts mehr im Weg. 

Revanche geglückt 

Dinslaken, 16. Oktober Am vergangenen Sonntag spielten die Dinslaken Kobras 1b bei der Soester EG. Nach der 2:3-Heimniederlage nach Penaltyschießen aus dem Hinspiel, hatten sich die Spieler von Coach Oliver Küpper vorgenommen,nicht ohne Punkte die Heimreise anzutreten. Das hat geklappt: Die Kobras-Reserve gewann mit 6:2. O.Volbrecht (2), M.Volbrecht, Baldys, S.Peisker und M.Schott erzielten die Tore. Der Abstand der Kobras auf den Tabellenzweiten ist nun auf fünf Punkte gewachsen und man kann ohne Sorgen auf das kommende Heimspiel am kommenden Sonntag um 19 Uhr gegen den EHC Gelsenkirchen hinarbeiten. 

Holpriger Auftakt  

Darmstadt, 16. Oktober Einen holprigen Auftakt in die Saison der Regionalliga Hessen nahmen die Darmstadt Stars. Fehlpässe und Missverständnisse prägten das erste Drittel, dennoch gewann die TSG gegen den EV Wiesbaden mit 7:4. In der 14. Minute brachte Christian Wehner die Gastgeber in Führung, doch Wiesbaden glich noch vor der Pause durch Gebel zum 1:1 aus. Im Mittelabschnitt wurde das Spiel nickliger. Nach handfesten Auseinandersetzungen fanden sich der Darmstädter Gaitantzis und der Wiesbadener Bornhausen samt Spieldauerstrafen unter der Dusche wieder. Parejo, Wehner und Peters trafen für die Stars, Bornhausen vor seiner Strafe für die Ice Tigers. Hektisch wurde es noch einmal, als auch TSG-Spieler Helmut Schulz nach einem Check mit einer Matchstrafe das Eis verlassen musste. Der Sieg der Darmstadt Stars geriet allerdings nicht mehr in Gefahr. Nissen, Parejo und Janßen waren für die Gastgeber erfolgreich, Johansson und Gwiozdzik für den EVW.

Fünfter Sieg in Folge 

Neuss, 16. Oktober Mit dem fünften Sieg in Folge kehrte der Neusser EV aus Troisdorf zurück. Nach schwachem Beginn sicherten sich die Neusser mit großem Engagement, starkem Unterzahlspiel und einer überragenden ersten Reihe die Punkte durch den 4:2 (1:1, 2:1, 1:0)-Erfolg. Trainer Andrej Fuchs musste nach den Ausfällen von Ralf Reisinger (verletzt) und Rafael Jedamzik (berufliche Gründe) erneut improvisieren. So kam Evgenij Kozhevnikov als Center der ersten Reihe zum Einsatz, in der Verteidigung rückte Thomas Rottluff auf. Gilbert Schröder wurde in den zweiten Sturm beordert, während Max Rejhon dessen Platz in der Defensive übernahm. Die Umstellungen machten sich im ersten Abschnitt deutlich bemerkbar, spielerisch lief beim NEV nicht viel zusammen. So übernahmen die Gastgeber die Initiative und gingen in der achten Minute durch einen Treffer von Christoph Jahns in Führung. Auch in der Folgezeit blieben die Dynamite am Drücker, verpassten es allerdings, den Vorsprung auszubauen. Auf Neusser Seite sorgte fast nur die erste Reihe für Torgefahr und so war es nicht verwunderlich, dass sich Ronny Sassen für den zu diesem Zeitpunkt glücklichen Ausgleich verantwortlich zeichnete. Der Verteidiger drückte die Scheibe über die Linie, nachdem Troisdorfs Torhüter Tim Kühlem einen Schuss von Boris Fuchs nicht unter Kontrolle bringen konnte (19.). Nachdem zu Beginn des zweiten Drittels zwei Strafzeiten schadlos überstanden wurden, ging der NEV bei eigener Überzahl durch einen Sassen-Schlagschuss erstmals in Führung (28.). Doch es sollte noch besser kommen, als Boris Fuchs nur eine Minute später einen lehrbuchmäßigen Konter über Daniel Hatterscheid erfolgreich abschloss - 1:3. Die Neusser präsentierten sich nun deutlich stärker und ließen sich auch von der aufkommenden Härte nicht beirren. Nach zwei Revanchefouls mussten Lutz Klauck und Thomas Rottluff jedoch gleichzeitig auf die Strafbank, was nicht ohne Folgen bleiben sollte. Zwei Minuten lang zeigte man ein vorzügliches Unterzahlspiel, fing sich jedoch just mit dem Ablauf der Zeitstrafen den zweiten Gegentreffer (37.). Der letzte Abschnitt begann für die Neusser optimal. Erneut war es das Duo Hatterscheid/Fuchs, das einen sehenswerten Angriff zum 2:4 vollendete (43.). Auch wenn die Mannschaft um Kapitän Ronny Sassen das Spiel recht sicher im Griff hatte, blieben die Troisdorfer weiterhin gefährlich, scheiterten aber an der Latte (Kiedewicz, 49.) oder am starken Dennis Kohl. Fünf Minuten vor dem Ende drohte es noch einmal spannend zu werden, als Bernd Hausmann nach einem Stockfoul vorzeitig unter die Dusche musste. Der Sieg sollte jedoch nicht mehr in Gefahr geraten, zumal kurz darauf auch eine Strafe gegen die Gastgeber verhängt wurde. Ein aufgrund des kämpferischen Einsatzes und der Leistungssteigerung ab dem zweiten Drittel letztendlich verdienter Sieg des NEV, der sich nach dem Wochenende auf dem zweiten Tabellenplatz wieder findet. Tore: 1:0 (7:22) Jahns (Sülzner, K. Kühlem/4-4), 1:1 (18:24) Sassen (Fuchs, Hatterscheid), 1:2 (27:54) Sassen (Klauck/5-4), 1:3 (29:06) Fuchs (Hatterscheid), 2:3 (36:10) Sülzner (K. Kühlem), 2:4 (42:26) Fuchs (Hatterscheid, Kozhevnikov). Strafen: Troisdorf 14, Neuss: 14 + 10 (von der Heiden) + 5 + Spieldauer (Hausmann). Zuschauer: 219. 

Führung verspielt – zu viele Strafzeiten 

Dinslaken, 16. Oktober Am Sonntag unterlagen die Dinslakener Kobras vor 477 Zuschauern auf eigenem Eis mit 2:5 gegen die Blizzards aus Herne. Die Herner ließen keinen Zweifel aufkommen, dass sie das Spiel von Anfang an dominieren wollten. So stand es bereits nach vier Minuten durch einen Überzahltreffer der Blizzards 0:1. Durch diesen frühen Rückstand wenig beeindruckt war es eine Minute später Henri Marcoux, der freistehend vor dem Herner Tor durch Stetch und Picklyk in Szene gesetzt wurde und den stark spielenden Torwart der Blizzards überwinden konnte. Nun kamen die Dinslakener besser ins Spiel und konnten trotz abermals vieler Unterzahlsituationen in der 14. Spielminute den Führungstreffer durch Marco Piwonski erzielen, der einen Abpraller zum 2:1 nutzte. Danach jedoch schwächten sich die Dinslakener selbst. Thomas Frach handelte sich nach einem Disput mit den Unparteiischen eine Spieldauerstrafe ein. Im zweiten Drittel erhöhten die Blizzards jedoch wieder das Tempo. Wie schon im ersten Drittel handelten sich die Kobras zu viele Strafen ein, sodass die Kräfte schwanden. So drehte Herne das Ergebnis im Mittelabschnitt auf 3:2 für die Gäste. Zwei weitere Tore in den letzten 20 Minute machten den HEG-Sieg perfekt. „Gegen Dortmund haben wir bewiesen, dass wir auch die Favoriten schlagen können. Auch gegen Herne wäre eine Überraschung möglich gewesen, nur erhalten wir immer viel zu viele Strafzeiten, mit denen wir uns das Leben selbst schwer machen. Die Einsatzbereitschaft und kämpferische Leistung der Mannschaft ist absolut in Ordnung. Nun haben wir zum Glück erstmals die harten Brocken hinter uns und können uns voll und ganz auf das Spiel gegen Unna konzentrieren, um durch einen möglichen Sieg gegen die Bulldogs am nächsten Freitag den Anschluss an die Aufstiegsplätze wieder herzustellen“, so Kobras-Trainer Armin Lehmann. Tore: 0:1 (3:44) Matthias Baldys (Milan Vanek), 1:1 (4:29) Henri Marcoux (Derek Picklyk, David Stetch), 2:1 (13:38) Marco Piwonski (Daniel Eul, Henri Marcoux), 2:2 (29:06) Pavel Mann (Milan Vanek), 2:3 (32:00) Milan Vanek (Sebastian Hasselberg, Shannon McNevan), 2:4 (47:09) Sebastian Hasselberg (Shannon McNevan, Sascha Pelzer), 2:5 (55:42) Milan Vanek. Strafen: Dinslaken 28 + 10 + Spieldauer (Thomas Frach), Herne 16 + 10 (Shannon McNevan). 

Blizzards bleiben ganz vorne 

Herne, 16. Oktober Das wohl schwierigste Wochenende der Hauptrunde haben die Herner Blizzards mit sechs Punkten überstanden. Nach dem nervenaufreibenden Spiel am Freitag gegen die Nierspanther aus Grefrath mussten die Spieler von Peter Franke am Sonntagabend zu den Dinslakener Kobras. Dort gewann die HEG mit 5:2. In einer Partie mit gehobenem Regionalliganiveau hatte Herne den besseren Start. Ein schön heraus gespieltes Tor von Matthias Baldys bedeutete die Führung in der vierten Spielminute. Wenig später egalisierte Dinslaken dieses Tor und die kanadische Reihe der Kobras mit Marcoux, Stetch und Picklyk konnte beweisen, dass sie zu einer der besten in der laufenden Regionalligasaison gehört. In der 14. Spielminute erhöhte Dinslaken auf 2:1 und die Blizzards waren zunächst geschockt. Aber in der Drittelpause fand Peter Franke wohl die richtigen Worte und die Blizzards starteten druckvoll ins zweite Drittel. Pavel Mann glich in der 30. Spielminute aus. Nur drei Minuten später erhöhte Milan Vanek auf 3:2. Mit der Führung im Nacken drückten die Herner nun den Niederrheinern ihr Spiel auf und nach der zweiten Spielpause erhöhte Sebastian Hasselberg auf 4:2. Vier Minuten vor Ende konnte Milan Vanek sich noch einmal in die Torschützenliste eintragen und besorgte so den 5:2-Endstand. Am kommenden Freitag gibt der EC Bergisch Land seine Visitenkarte am Gysenberg ab. 

Katerstimmung bei den Realstars 

Bergisch Gladbach, 16. Oktober Katerstimmung herrschte bei den Realstars Bergisch Gladbach am Samstagabend. Gegen den Königsborner JEC sollte vor heimischem Publikum endlich der erste Sieg der Saison eingefahren werden. Doch daraus wurde nichts, der ESV unterlag 0:3 (0:0, 0:2, 0:1). Schon sehr früh wurde deutlich, dass es gegen die Bulldogs keineswegs so leicht werden würde, die dringend benötigten Punkte einzufahren, wie man es vorher vielleicht auch mit Blick auf die letztjährigen Ergebnisse erwartet hatte. So war das erste Drittel zwar noch vergleichsweise ausgeglichen, doch die zwingenderen Chancen konnten die Gäste verbuchen. So konnten sich die Realstars in der ersten Pause auch bei Goalie Stefan Blumenhofen bedanken, dass es ohne Rückstand in die Kabine ging. Doch das sollte sich im zweiten Abschnitt ändern. Gerade war eine Strafe gegen Königsborns Tim Linke abgelaufen, als die Realstars den Puck im Angriffsdrittel verloren und Linke den sich so ergebenden Konter zum 0:1 abschließen konnte (34.). Im weiteren Verlauf zeigte sich die Mannschaft des ESV noch verunsicherter, als dies schon vorher der Fall war. Bezeichnend dafür war auch der zweite Treffer der Bulldogs: Die Scheibe prallte vom Plexiglas hinter dem Realstars-Tor nach vorne gegen den Rücken von Stefan Blumenhofen und fand von dort den Weg über die Linie (40.). Bereits zu diesem Zeitpunkt schien das Spiel entschieden. Doch im letzten Drittel konnten die Realstars zumindest phasenweise noch einmal Druck aufbauen. Doch gerade hier zeigten sich die Schwächen am deutlichsten. War das Penaltykilling noch ganz zufrieden stellend, so ergaben sich im Powerplay gefährliche Situationen höchstens für das eigene Tor. Teilweise sehenswerte vorgetragene Spielzüge scheiterten an mangelnder Konsequenz vor dem Tor. Den Schlusspunkt des Abends setzte Königsborns Michael Sasse mit einem Treffer ins leere Tor (57.). Trainer Lothar Strauch hatte zu diesem Zeitpunkt Stefan Blumenhofen für einen weiteren Feldspieler geopfert und da gerade eine Strafe gegen Königsborn lief eine doppelte Überzahl erzeugt. Es gibt also noch viel zu tun für Trainer und Mannschaft der Realstars, um wieder Ruhe ins Team zu bringen und so konzentriert am nächsten Samstag (17:45 Uhr) in Moers aufzutreten und endlich das erste Mal zu punkten. Fehlen werden dabei Alexander Frings und Julian Cammann, die beide eine Spieldauerstrafe erhielten. Tore: 0:1 (33:28) Linke (Blagoev, Tesch), 0:2 (39:26) Brozé (Kuchina/5-4), 0:3 (56:58) Sasse (Neumann/4-6, ENG). Strafen: Bergisch Gladbach 14 + 10 + Spieldauer (Cammann) + 5 + Spieldauer (A.Frings),  Königsborn 20. 

Klarer Heimsieg der Huskys 

Trier, 16. Oktober Wie erwartet war es eine klare Angelegenheit. Der ESC Trier gewann in der Regionalliga NRW mit 10:1 (3:0, 4:0, 3:1) gegen den GSC Moers. Von Beginn an dominierten die Huskys die Partie und erspielten sich Chancen im Minutentakt. Es dauerte jedoch bis zur siebten Minute, ehe Anton Bauer sein Team mit 1:0 in Führung brachte. Wenige Sekunden später erhöhte Dominik Wilnauer mit seinem ersten Saisontor auf 2:0. Kurz vor Ende des ersten Drittels markierte Jeffrey Golby das 3:0 für die Huskys. Im Mittelabschnitt weiterhin das gleiche Bild. Die Huskys drückten Moers ins eigene Drittel. Moers sorgte lediglich ab und an für Entlastung und selbst in Überzahl konnten sie das Tor der Huskys nicht in Gefahr bringen. In der 22. Minute erzielte David Müller, ebenfalls mit seinem ersten Saisontreffer, das 4:0. Auch Willi Hamann erzielte sein erstes Tor für den ESC Trier und schraubte das Ergebnis auf 5:0. Wiederum David Müller machte das halbe Dutzend voll und nach 30 Minuten stand es 6:0. Genau eine Sekunde vor Ablauf des Mitteldrittels fiel das 7:0 für die Huskys. Anton Bauer erzielte im Alleingang seinen zweiten Treffer. Dies schien René Hippler im Tor der Moerser so aus der Fassung gebracht zu haben, dass er sich eine Disziplinarstrafe einhandelte. Im letzten Drittel erzielte Moers in doppelter Überzahl durch Fabian Loos das Ehrentor zum 7:1 (44.). Doch der Gast aus Moers konnte sich nicht lange über das eigene Erfolgserlebnis freuen, denn bereits im Gegenzug fiel das 8:1 durch Lukas Golumbeck. Anton Bauer traf in der 49. Minute zum 9:1, ehe Willi Hamann zwei Minuten vor dem Abpfiff den 10:1-Endstand erzielte. Tore: 1:0 (7:00) Anton Bauer (Jeffrey Golby/4-5), 2:0 (7:27) Dominik Wilnauer (Jeffrey Golby/4-5), 3:0 (19:46) Jeffrey Golby (Lukas Golumbeck, Anton Bauer), 4:0 (21:37) David Müller (Anton Bauer, Jeffrey Golby/5-4), 5:0 (27:33) Willi Hamann (Thomas Ganer/5-3), 6:0 (29:46) David Müller (Willi Hamann), 7:0 (39:59) Anton Bauer, 7:1 (44:36) Fabian Loos (Wasja Steinborn, Marco Kaiser/5-4), 8:1 (44:45) Lukas Golumbeck, 9:1 (48:55) Anton Bauer, 10:1 (57:48) Willi Hamann (David Müller, Thomas Ganer). Strafen: Trier 14 + 10 (Hähnel), Moers 17 + 10 (Hippler). 

Null-Punkte-Wochenende 

Schönheide, 16. Oktober Nach der deutlichen Niederlage am Vortag gegen Leipzig, gab es auch am Sonntagabend an der Ostseeküste keine Punkte für den EHV Schönheide. Mit 4:7 (1:2, 0:3, 3:2) verloren die Wölfe trotz Leistungssteigerung und taktischen Veränderungen gegen die Piranhas vom Rostocker EC. Vier Auswärtstore, alle erzielt durch Daniel Jun, reichten dabei nicht aus, um Rostock auf eigenem Eis zu besiegen. Erneutes Problem, die Torhüter des EHV. Sowohl Sebastian Modes, als auch Oliver Granert (ab 25. Minute), konnten wenig überzeugen und zeigten zu viele Unsicherheiten. Auf der anderen Seite stand hingegen mit Branislav Hippik ein sicherer Rückhalt, der nach dem zwischenzeitlichen 3:5-Anschluss für den EHV seine Piranhas auf der Siegerstraße hielt. Die Begegnung begann alles andere als ideal für die Wölfe. Bereits der erste Schuss Richtung EHV-Gehäuse saß und Hainke markierte nach nur 25 Sekunden das 1:0 für die Hausherren. Nach dem frühen Rückstand kam Schönheide in der Folge besser ins Spiel und nutzte in der zwölften Minute eine doppelte Überzahl zum Ausgleich durch Daniel Jun. In einem offenen Spiel, mit Chancen auf beiden Seiten, gelang den Piranhas in der 17.min die erneute Führung zum 2:1 durch Tokarev, gleichzeitig auch der Stand nach dem ersten Abschnitt. Der zweite Abschnitt begann ähnlich wie der erste. Gleich zu Beginn handelten sich die Wölfe eine Strafe ein, und der REC ließ sich nicht lange bitten und erhöhte in Überzahl auf 3:1 (21.). Die Begegnung wurde nun verbissener und es hagelte viele Strafzeiten für beide Teams. Doch zunächst wussten nur die Rostocker besser mit den sich bietenden Möglichkeiten umzugehen. Mit zwei Spielern mehr zog man in der 25. Minute auf 4:1 davon. Mit diesem Tor war auch der Arbeitstag von Wölfe- Keeper Sebastian Modes zu Ende. Unsicher wirkend und entnervt machte er Platz für Backup Oliver Granert. Doch auch er konnte leider nicht die nötige Ruhe ins Spiel des EHV bringen und kassierte in der 33. Minute durch Herrmann das 5:1 für die Piranhas. Dass es im Schlussdrittel doch noch einmal spannend werden sollte, lag weiter an der Strafzeitenflut. Diesmal agierten die Wölfe entschlossener und kamen durch einen Doppelschlag von Daniel Jun (46./47.) auf 5:3 heran. In dieser Phase bewies sich, was ein sicherer Rückhalt ausmachen kann. Schönheide drängte weiter auf das Rostocker Tor, doch Branislav Hippik vereitelte mit guten Paraden einen erneuten Anschlusstreffer und legte das vorentscheidende 6:3 (52.) für seine Mannschaft sogar noch auf. Zwar konnte Daniel Jun mit seinem vierten Treffer in der 56. Minute nochmals verkürzen, doch der letzte Akt gehörte eine Minute vor Schluss den Rostockern. Andreowski stellte den 7:4-Endstand für die Piranhas her. Tore: 1:0 (0:25) Hainke (Michalek), 1:1 (11:37) Jun (Kase, Schröder/5-3), 2:1 (16:39) Tokarev (Haupt, Hördler), 3:1 (20:41) Michalek (Hruby, Blaha/5-4), 4:1 (24:42) Tokarev (Haupt/5-3), 5:1 (32:40) Herrmann (Hördler/5-4), 5:2 (45:11) Jun (Kase/5-3), 5:3 (46:48) Jun (Schröder/5-4), 6:3 (51:12) Michalek (Hippik/(5-4), 6:4 (55:03) Jun (Köllner/4-5), 7:4 (58:57) Andreowski (Haupt, Hördler/5-4). Strafen: Rostock 24 + 10 (Franz) + 10 (Tokarev), Schönheide 28 + 10 (Forster). Zuschauer: 1394. 

Torverhältnis aufgebessert 

Wiehl, 16. Oktober Einen klaren 11:0-Auswärtssieg verbuchte der TuS Wiehl in der Verbandsliga NRW beim SV Brackwede. Die Gastgeber sind zu keinem Zeitpunkt ins Spiel gekommen und konnten auch in Überzahl kaum Gefahr für das Wiehler Gehäuse erzeugen. Lediglich durch Unachtsamkeiten in der Abwehr oder übertriebenen Offensivdrang ließen die Penguins vereinzelte Torchancen zu, aber sowohl Alexander Neurath in der ersten Spielhälfte als auch Pasqual Gusen waren stets auf dem Posten. Die Gäste kontrollierten zwar jederzeit die Partie, zeigten dabei aber über weite Stecken kein schönes Spiel. Dennoch erarbeiteten sie sich viele Torchancen, von denen allerdings wieder einmal zu viele ungenutzt blieben. So hätte die 4:0 Führung zum ersten Pausentee durchaus in doppelter Höhe ausfallen können. Auch weitere vier Treffer im zweiten Spielabschnitt waren angesichts des einseitigen Spiels eine eher mäßige Ausbeute. Die Gastgeber stemmten sich zwar mit vehementem Einsatz gegen die bevorstehende Niederlage, hatten den Penguins aber kaum etwas entgegenzusetzen. So lautete der Endstand in einer überwiegend fairen Partie folgerichtig 11:0 für die Wiehler. Spieler des Abends war Juniorenspieler Dennis Dreier, der ein gutes Spiel machte und sich dem Trainer mit seinen ersten beiden Toren in der Seniorenmannschaft empfehlen konnte.  Die Tore für den TuS Wiehl erzielten Derichs (3), Dreier (2), Finkenrath, Dick, Leuthold, Sascha Schmitz, Ulyanov, und Wilthelm. 

U23 verdirbt dem EC Siegerland den Saisonauftakt 

Ratingen, 16. Oktober In nebeliger Halle verdarb die U23-Mannschaft der Ratinger Ice Aliens dem EC Siegerland den Saisonauftakt in Verbandsliga und siegten in Netphen mit 6:5 (4:1, 1:3, 2:1). Unter erschwerten Bedingungen, die Torhüter konnten die Mittellinie gerade noch erkennen, ging der ECS zwar in der zweiten Spielminute in Führung, konnte in der Folge aber keine entscheidenden Akzente setzen. Mit einem Doppelschlag durch Gärtner und Franzen in der 12. und 14. Minute gingen die Aliens 1b in Führung, konnten vor der Pause durch Schmitz sogar die 3:1-Führung erzielen. Mit Tor zum 1:4 durch Schmitz in der 32. Minute sollte eigentlich in die Ratinger Mannschaft einkehren, doch das Gegenteil war der Fall. Die Siegerländer nahmen das Heft in die Hand und glichen bis zur 39. Minute aus. Die Ratinger wirkten nun verunsichert, das Spiel stand auf der Kippe. In derselben Minute schwächten sich die Gastgeber, als Niestroj eine Matchstrafe wegen Kopfstosses erhielt. Die daraus resultierende Überzahl konnten die Aliens leider nicht nutzen, auch nicht, als es für zwei Minuten eine doppelte Unterzahl für den ECS gab. Im Gegenteil, unmittelbar nachdem die Gastgeber wieder komplett waren, gingen sie zum ersten Mal an diesem Abend in Führung. Der Jubel der Fans dauerte jedoch nicht lange an. In der 52. Und 54. Minute schossen Mayer und Rumpler die Ice Aliens wieder in Front. Diesen Vorsprung sicherten sie bis zu Schlusssirene. 48 Stunden gewann die Aliens-Reserve auch das Hinspiel in der 1. Runde des NRW-Pokals gegen die 1b-Mannschaft des EC Siegerland. Diesmal gewann Ratingen mit 9:3 (3:0, 3:2, 3:1). Die Tore erzielten Mayer, Burat (je 2), Keil, Gärtner, Wilczek, Rumpler und Krups. 

Derby am Dienstag 

Gelsenkirchen, 16. Oktober Nach dem packenden Aufeinandertreffen der beiden Lokalrivalen am Tag der deutschen Einheit steht für den EHC Gelsenkirchen am Dienstag bereits das Rückspiel gegen die Dorsten Hornets an. Das erste Bully zum Landesligaspiel erfolgt in der Emscher-Lippe-Halle um 20 Uhr. So verfolgten etwa 100 mitgereiste Haie-Fans das 3:4 nach Penaltyschießen und jubelten nach dem Spiel dem aufopferungsvoll kämpfenden Team noch lange nach Ende der Partie zu, als die siegreichen Gastgeber schon längst wieder in der Kabine verschwunden waren. Über mangelnde Unterstützung der Schlachtenbummler brauchte sich die Mannschaft um Kapitän Sascha Theißen zuletzt nicht zu beklagen. Im Heimspiel erhofft sich das Team von Trainer Krystian Sikorski wiederum auf lautstarke Anfeuerung, auch wenn die Zuschauerkulisse beim Auftaktspiel gegen Dinslaken das Team zuletzt zu lähmen schien. Doch vielleicht mag sich dies schon beim Derby gegen Dorsten in einem Heimvorteil wandeln. Hier kann Trainer Krystian Sikorski im Sturm wieder auf Irenäus Zok und den zuletzt durch eine Viruserkrankung gehandicapten Carsten Weckelmann zurückgreifen. Bei den Gästen steht mit Dirk Roßbach ein alter Bekannter an der Bande. Als einstiger Spieler im Trikot von ehemaligen Gelsenkirchener Eishockeyvereinen erlebte Roßbach beim „Schalker Haie“-Revivalspiel Ende März im Sportparadies Gelsenkirchen einen ergreifenden Abschluss seiner aktiven Karriere. Mit Dominik Winkler, Tim Kluge, Dennis Kruse und Sven Hausmann hat Roßbach auch vier ehemalige Akteure vom EHC Gelsenkirchen in ihren Reihen, so dass auch im zweiten Derby für genügend Brisanz gesorgt ist. 

Remis zur Heimpremiere 

Chemnitz, 16. Oktober 400 Zuschauer kamen zum ersten Heimspiel des ERC Chemnitz in der neuen Saison. Dabei trennten sich die Wild Boys vom EC Erkersreuth in einem Testspiel unentschieden 2:2 (0:0, 1:1, 1:1). Im ersten Drittel zeigte sich schnell das zwei gleichwertige Gegner auf dem Eis stehen. In der 34. Minute fiel endlich der erste Treffer des Tages. Dabei waren es die Erkersreuther, die durch Janda mit 1:0 in Führung gingen. Nun waren die Hausherren gefordert. Doch zunächst wollte kein Tor gelingen. So dauerte es bis zur 39. Minute, ehe Christian Weck die Chemnitzer Fans erlöste und einen Konter in Unterzahl zum Ausgleich abschloss. Im Schlussdrittel suchten beide Teams die Entscheidung. In 5:3-Überzahl traf Sebastian Hammer zur 2:1-Führung der Gastgeber (48.), doch drei Minuten später gelang Jörg Sommerer der 2:2-Ausgleich. Das nächste Testspiel bestreitet der ERC am Freitag, 20. Oktober, um 19:15 Uhr zu Hause gegen Thüringenligist Hainberger Füchse Greiz.

Schlecht gespielt und doch gewonnen 

Rostock, 16. Oktober Nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen gegen Halle und Braunlage gelang den Rostock Piranhas am Sonntagabend gegen den EHV Schönheide ein 7:4 (2:1, 3:0, 2:3)-Heimsieg. Bereits nach 25 Sekunden klingelte es zum ersten Mal im Wölfe-Tor, Sascha Hainke tunnelte Gäste-Goalie Sebastian Modes. In der Folge übernahmen die Wölfe die Regie im Spiel und erarbeiteten sich Chance um Chance. Bis zur zwölften Minute konnte Branislav Hippik alle Versuche der Wölfe parieren, doch dann war auch er bei einer 3:5-Unterzahlsituation machtlos. Die Achillesferse des schnellen und schnörkellosen Schönheider Passspiels, die die Piranhas im ersten Drittel nach Belieben beherrschten, war ihr Torwart, der mehrere Unsicherheiten bei den eigentlich harmlosen Versuchen der Piranhas zeigte. So mussten die Wölfe in der 17. Minute das 2:1 hinnehmen, Modes ließ einen Weitschuss von Tokarev passieren. Im gesamten Spiel waren die Piranhas nicht in der Lage, sich klare Torchancen zu erarbeiten, vom glanzvollen Kombinationsspiel der letztjährigen Meistermannschaft waren sie noch ein ganzes Stückchen weit entfernt. Dennoch kamen die Piranhas, begünstigt durch den sehr unsicher wirkenden Modes, zu zwei weiteren Toren in Überzahlsituationen. Schönheide dagegen wirkte gehemmt, fast schien es, als ob die Torhüterleistung auf die gesamte Mannschaft abfärbte. Auch ein Torhüterwechsel in der 25. Minute brachte nicht die erhoffte Sicherheit, der neue Goalie, Oliver Granert musste in der 33. Minute das 5:1 hinnehmen. Eine fast fünfminütige 5:3-Überzahlsituation zu Beginn des letzten Drittels nutzte Schönheide durch Daniel Jun, ihrem einzigen Torschützen an diesem Abend, zu zwei Toren, doch nachdem das Kräfteverhältnis auf dem Eis wieder hergestellt war, nahmen sich beide Mannschaften an Harmlosigkeit und Angriffsschwäche nicht viel. Jan Michalek, nicht nur wegen seiner zwei Treffer bester Spieler des Abends, mit einem überraschenden Schuss von der blauen Linie, erneut Jun mit einem Break und Harald Andreowski in Penaltymanier stellten in einem mäßigen Regionalligaspiel den 7:4-Endstand her. Tore: 1:0 Hainke (1.), 1:1 Jun (12.), 2:1 Tokarev (17.), 3:1 Michalek (21.), 4:1 Tokarev (25.), 5:1 Herrmann (33.), 5:2 Jun (46.), 5:3 Jun (47), 6:3 Michalek (52.), 6:4 Jun (56.), 7:4 Andreowski (59.). Strafen: Rostock 24 + 10 (Franz) + 10 (Tokarev), Schönheide 28 + 10 (Forster). Zuschauer: 1394. 

Wiedergutmachung geglückt 

Erfurt, 16. Oktober Nachdem man letztes Wochenende noch punktlos geblieben war, strebten die Black Dragons Erfurt an diesem Wochenende eine Wiedergutmachung an. Und dies gelang ihnen eindrucksvoll. Mit 6 Punkten sowie 13:4 Toren konnte sich die Mannschaft um Thomas Belitz eindrucksvoll im Kampf um den Oberligaaufstieg zurück melden. Am Freitagabend beim Heimspiel gegen den ECC Preussen Juniors Berlin legten die Gastgeber los wie die Feuerwehr, bereits nach gut 90 Sekunden schlug es erstmals hinter Gästetorwart Leibrand ein. Thomas Korte hatte im Powerplay von der blauen Linie abgezogen, diesen Schuss fälschte Zbynek Marak unhaltbar über Leibrand in die Maschen ab. Doch lange Freude hatten die Gastgeber an dieser frühen Führung nicht. Im direkten Gegenzug konnte Mills eine Unsicherheit in der Drachendefensive zum Ausgleich nutzen. Dieser Treffer zeigte bei den Gastgebern zunächst Wirkung, viel wollte nicht mehr gelingen. Man erspielte sich zwar einige hochkarätige Chancen, doch scheiterte man zum Teil an Leibrand bzw. den eigenen Nerven. Dies änderte sich erst in der 16. Spielminute, erneut waren die Drachen in Überzahl und Tim Donnelly war es letztendlich der mit einem fulminanten Schlagschuss von der blauen Linie erfolgreich war. Dieser Treffer sorgte für viel Erleichterung auf Seiten der Gastgeber, und so legte man vor der ersten Pause noch einen Treffer nach. Wiederum Marak zeichnete sich hierfür verantwortlich als er in der 20. Spielminute ein Zuspiel von Dusan Halloun und Oliver Otte. Im zweiten Drittel ein ähnliches Bild, gerade vier Minuten waren gespielt, als es erneut hinter Leibrand einschlug. Andreas Nickel war zum 4:1 erfolgreich, damit war eine frühe Vorentscheidung gefallen. Die letzten Zweifel am Drachensieg beseitigte John Noob in der 35. Minute mit dem 5:1. Nun brannten bei Andre Petters die Sicherungen durch, nach einem üblen Stockstich gegen Robert Zander kassierte der Berliner vollkommen zurecht eine 5Spieldauerstrafe. Diese daraus folgende Überzahl nutzten die Gastgeber nochmals zu einem Torerfolg durch Oliver Otte zum 6:1. Im letzten Drittel verwalteten die Drachen die Führung geschickt und legten sogar noch einen weiteren Treffer nach, so traf nochmals Andreas Nickel zum zwischenzeitlichen 7:1. Der Treffer zum 2:7 durch Michael Henk nach 59 Minuten war lediglich Ergebniskorrektur. Auch das Auswärtsspiel beim Aufsteiger Niesky/Weißwasser konnten die Erfurter siegreich gestalten. Nach Treffern von Nickel, Halloun (2), Korte, Noob und Kapitän Müller konnte man einen ungefährdeten 6:2-Erfolg mit in die Heimat nehmen. Damit rangieren die Black Dragons nach sechs Spielen auf Platz vier der Tabelle. 

Schönheide gegen Leipzig chancenlos 

Schönheide, 16. Oktober Hoch verdient siegten die Blue Lions Leipzig am Samstagabend mit 6:1 (0:1, 3:0, 3:0) im Schönheider Wolfsbau. Nur im ersten Drittel konnten die Wölfe gut mithalten, ehe die Messestädter ab dem zweiten Abschnitt das Kommando übernahmen und fast mühelos zu einem klaren Sieg kamen. Enttäuschend vor allem die Vorstellung einzelner Leistungsträger im Team des EHV. Speziell die zweite Reihe um Mannschaftskapitän Mike Losch konnte in keiner Phase des Spiels die vorhandenen Potenzen und Möglichkeiten unter Beweis stellen. Zudem erwischte auch Wölfe-Goalie Sebastian Modes nicht seinen besten Tag. Das Spiel begann zunächst verheißungsvoll. Schönheide hielt sich an das taktische Konzept von Trainer Jiri Heinisch, spielte konzentriert aus einer sicheren Abwehr nach vorn und erarbeitete sich die eine oder andere gute Torchance. Folgerichtig führte eine dieser gelungenen Kombinationen nach Zuspiel von Krehl und Jun durch Jenka zur 1:0-Führung für das Wölfeteam. Leipzig, derzeit für ihr schwaches Eröffnungsdrittel bekannt, wofür auch Trainer Travnicek auf der anschließenden Pressekonferenz keine Erklärung finden konnte, war damit gut bedient und konnte sich bei Goalie Pospisil bedanken, der weitere klare Torchancen vereitelte. Das zweite Drittel brachte nach einem Doppelschlag durch Tore von Hofverberg (23.) und Czajka (24.) ein völlig verändertes Bild. Leipzig offensichtlich jetzt erwacht, übernahm danach die Initiative und konnte nun fast nach Belieben aufspielen. Im Schönheider Spiel schlichen sich zunehmend Fehler und Unsicherheiten ein, zu dem gelang es den Messestädtern das Duo Jun/Jenka zu neutralisieren. Als in der 33. Minute Weigant auf 1:3 erhöhen konnte, war damit bereits eine Vorentscheidung gefallen. Im Schlussdrittel erhofften sich Zuschauer ein Aufbäumen ihrer Wölfe. Trainer Heinisch erkannte die nicht erklärbare Wirkungslosigkeit seiner zweiten Reihe, wechselte Krehl in diesen Block, dafür stürmte Stoyan in der ersten Reihe. Doch drei Minuten nach Wiederanpfiff sorgte Bartell mit dem 1:4 für die endgültige Entscheidung. Die letzten beiden Treffer erzielten Hoffmann und Berg in den Schlussminuten. Tore: 1:0 (10:23) Jenka (Jun, Krehl), 1:1 (22:15) Hofverberg (Gaudet, Czajka), 1:2 (23:48) Czajka (Hoffmann, Gaudet), 1:3 (32:46) Weigant (Louven, Bärschneider/4-5), 1:4 (42:25) Bartell (Kastner, Müller), 1:5 (54:51) Hoffmann (Hofverberg, Gaudet/5-4), 1:6 (56:54) Berg (Geistler, Basse/5-4). Strafen: Schönheide 10, Leipzig 8 + 10 (Müller). Zuschauer: 544. 

Viel Arbeit für die Preussen 

Berlin, 16. Oktober Mit 2:7 verlor der ECC Preussen Juniors Berlin am Freitag bei den Black Dragons Erfurt. Dabei boten die Preussen das bislang schlechteste Spiel der Saison. Leider gelang es nicht, an die gezeigten Leistungen der vorangegangenen Spiele anzuknüpfen, in Erfurt wurde das bisher schlechteste Spiel der Saison geboten. Chris Mills und Michael Henk waren für die Berliner erfolgreich. Gegen die Harzer Wölfe lief es dagegen deutlich besser. In der heimischen Deutschlandhalle gewannen die Preussen mit 4:3. Das Spiel zeigte Fehler und Schwächen auf beiden Seiten. Insbesondere das Überzahlspiel  der Preussen funktionierte in Erfurt schon nicht und fand gegen Braunlage die Fortsetzung. Trainer Kuhnke hat in der folgenden Woche viel Arbeit zu leisten, um die junge Truppe wieder auf Kurs zu bringen. Dann steht nämlich das zweite von sechs Lokalderbys gegen FASS Berlin in der Deutschlandhalle auf dem Terminplan. Tore: 1:0 (19:32) Hurbanek (Henk, Kebeiks), 1:1 (26:42) Juza (Bilstein), 2:1 (32:15) Reuter (Hurbanek), 2:2 (32:43) Salzmann (Bilstein), 3:2 (36:18) Werner (Henk, Hurbanek), 3:3 (40:43) Juza, 4:3 (50:14) Harloff (Segmüller, Kebeiks). Strafen: Berlin 18, Braunlage 24+10. 

Niederlage gegen Neuss 

Troisdorf, 16. Oktober Der EHC Troisdorf unterlag in der Regionalliga NRW dem Neusser EV mit 2:4 (1:1, 1:2, 0:1). Im ersten Durchgang konnten sich die Dynamite gegen die Neusser gut behaupten. Die Partie begann mit hohem Tempo auf beiden Seiten und die Troisdorfer waren ein gleichwertiger Gegner. In der achten Spielminute brachte Christoph Jahns den EHC in Führung. In der 19. Minute nutzte Ronny Sassen einen Zuordnungsfehler in der Troisdorfer Abwehr zum 1:1-Ausgleich. Sassen war es auch, der Neuss im zweiten Drittel in Führung brachte. Dem 1:3 durch Boris Fuchs ließ Thomas Sülzner den 2:3-Anschlusstreffer folgen. Das 2:4 (43.) durch Boris Fuchs brachte schließlich die Entscheidung. Das nächste Wochenende wird für die Dynamite nicht leichter, geht es doch gleich gegen zwei weitere Anwärter auf einen der ersten sechs Plätze. Zunächst geht es am Freitag, 20. Oktober, ab 20 Uhr nach Grefrath, bevor am Sonntag, 22. Oktober, 18:30 Uhr das Auswärtsspiel gegen Trier ansteht. Tore: 1:0 (8.) Christoph Jahns (Thomas Sülzner, Kai Kühlem), 1:1 (19.) Ronny Sassen (Boris Fuchs, Daniel Hatterscheid), 1:2 (28.) Ronny Sassen (Lutz Klauck/5-4), 1:3 (30.) Boris Fuchs (Daniel Hatterscheid), 2:3 (37.) Thomas Sülzner (Kai Kühlem/5-3), 2:4 (43.) Boris Fuchs (Daniel Hatterscheid, Evgenij Kozhevnikov). Strafen: Troisdorf 14, Neuss 14 + 10 (von der Heiden) + 5 + Spieldauer (Hausmann). Zuschauer: 250. 

Klares 5:1 gegen Solingen 

Grefrath, 16. Oktober Nach dem kräfteraubenden Spiel am Freitag bei der Herner EG gab am Sonntag der EC Bergisch Land seine Visitenkarte bei den Grefrather Nierspanthern ab. Die Raptors, die in der Vorbereitung noch eine ungenügende Verfassung aufwiesen, waren nach dem guten Spiel beim ESC Trier und dem Sieg am Freitag gegen Iserlohn mit breiter Brust an die Niers gekommen. Doch schon früh sollte sich zeigen, dass die Panther die Punkte zu Hause halten wollten. Das 1:0 für die Nierspanther leuchtete in der dritten Minute von der Anzeigetafel, als Solingen eine Unterzahlsituation zu überstehen hatte. Danny Fischbach schob den Puck in die Maschen. Die Nierspanther waren den Gästen in den ersten 20 Minuten in allen Belangen überlegen. Und keine fünf Minuten später zappelte die Scheibe erneut im Netz der Raptors. Abermals traf Danny Fischbach. Die Hausherren kombinierten und spielten sich einige gute Torchancen heraus, die jedoch nicht verwandelt wurden. Carsten Reimann erzielte in der 14. Minute das beruhigende 3:0. Im zweiten Spielabschnitt ließen es die Panther ruhiger angehen und so kam Solingen zu den ersten größeren Torchancen des Spiels. Dennoch dauerte es bis zur 32. Minute, ehe der Mannschaft aus dem Bergischen der Anschlusstreffer zum 1:3 gelingen wollte. Simon Grossecker traf auf Vorlage seines Bruders Tobias. Dirk Schmitz und erneut Fischbach mit seinem dritten Treffer sorgten für den Endstand. Tore: 1:0 Fischbach (Huber), 2:0 Fischbach (Huber), 3:0 Reimann (Perlitz), 3:1 S.Grossecker (T.Grossecker), 4:1 Schmitz (Perlitz, Reimann), 5:1 Fischbach. Strafen: Grefrath 20, Solingen 22. Zuschauer: 311. 

Erneut zweistellig 

Bad Nauheim, 16. Oktober Auch im zweiten Saisonspiel gewannen die Roten Teufel Bad Nauheim zweistellig: 14:4 (4:1, 5:2, 5:1) hieß es am Sonntagabend im Auswärtsspiel bei den Young Lions Frankfurt. Die Gastgeber wollten sich anfänglich nicht so einfach geschlagen geben und kamen auch begünstigt durch Strafzeiten gegen die Kurstädter gut in die Partie. Bereits nach 18 Sekunden gab Punga einen Warnschuss in Richtung von Sebastian Gault ab, der auch in dieser Partie den an der Leiste verletzten David-Lee Paton glänzend vertrat. Erst ab der sechsten Spielminute, als man wieder komplett war, übernahmen die Gäste das Spielgeschehen, und folgerichtig gingen sie durch einen Treffer von Patejdl in der 8.Minute in Front. Naulin in Überzahl (12.) besorgte die 2:0-Führung, durch einen Sonntagsschuss von Ostendorff in der 14.Minute waren die Hausherren aber urplötzlich wieder dran. Willkom (17.) und Barta in Unterzahl (18.) sorgten jedoch für eine beruhigende 4:1-Führung nach dem ersten Abschnitt. Die Young Lions kamen aber mit Elan aus der Kabine, und nach einem Fehler in der Hintermannschaft war es der Ex-Nauheimer Mike Schmidt, der noch einmal für Schwung bei seinem Team mit dem 2:4 in der 22.Minute sorgte. Als Schmitt und Simon in der Kühlbox saßen, markierte Ostendorff seinen zweiten Treffer, so dass es noch einmal richtig spannend zu werden schien. Michael Eckert musste einiges an der Bande in Richtung seiner Spieler ansagen und sie wieder zu konzentriertem Spiel motivieren. Und dies sollte fruchten: Frank, Sandström, Knihs, Willkom und Flemming ließen die Roten Teufel, die nun eindeutig das Match dominierten, auf 9:3 nach der zweiten Sirene davon ziehen. Im letzten Drittel, in dem Alexander Müller aufgrund einer Bänderverletzung nicht mehr mitwirkte, war es nun ein leichtes für die Gäste, dieses bereits entschiedene Spiel nach Hause zu bringen. Willkom (2), Sandström und Patejdl legten auf 13:3 vor, ehe der frühere Teufel Johannes Goldbach den vierten Lions-Treffer erzielen konnte. Den Schlusspunkt unter ein nur phasenweise ausgeglichenes Match setzte Saßmannshausen in der 54. Minute mit dem 14:4-Endstand. Nun haben die Kurstädter fast zwei Wochen Pause, ehe es am Freitag, 27. Oktober, mit dem Heimspiel gegen den VFE Neuwied eine härtere Nuss zu knacken gilt.

Wölfe unterliegen knapp in Berlin 

Braunlage, 15. Oktober Berlin ist für die Harzer Wölfe in dieser Saison noch keine Reise wert gewesen. Nach der Niederlage vor einer Woche bei FASS mussten sich die Harzer nun auch beim ECC Preussen Juniors knapp mit 3:4 (0:1, 2:2, 1:1) geschlagen geben. Nach dem starken Spiel beim Heimsieg gegen Rostock kassierten die Wölfe in Berlin zu viele Strafen. So half auch nicht, dass Martin Juza zweimal erfolgreich war. Der Tscheche traf zum zwischenzeitlichen 1:1 und 3:3. Den Ausgleich zum 2:2 erzielte Benjamin Salzmann. Die Berliner hatten auf jeden Wölfe-Treffer jedoch immer die passende Antwort parat, so dass die Harzer ohne Punkte auf die Heimreise gehen mussten, während der ECC weiterhin das Überraschungsteam der Saison ist. Im nächsten Heimspiel wollen die Wölfe die in Berlin verlorenen Punkte zurückgewinnen. Mit den Blue Lions Leipzig stellt sich am kommenden Freitag allerdings der ungeschlagene Tabellenführer im Wurmbergstadion vor. 

Bulldogs feiern verdienten Auswärtssieg 

Unna, 15. Oktober Einen verdienten 3:0 (0:0, 2:0, 1:0)-Auswärtssieg beim ESV Bergisch Gladbach feierte der Königsborner JEC in der Regionalliga NRW. Von Beginn an gaben die Bulldogs den Takt an. Der Frust über die Königsborner Dominanz entlud sich bereits in der 15. Spielminute, als ein Gladbacher Spieler nach einer handgreiflichen Auseinandersetzung unter die Dusche musste. Im zweiten Abschnitt boten die Bulldogs weiterhin eine gute Offensivleistung. In der 24. Minute gelang Tim Linke der Führungstreffer. Unmittelbar vor Ende des zweiten Spielabschnitts steuerte Marcel Brozé einen kuriosen Treffer herbei: Hinter dem Tor stehend lupfte er den Puck über das Gehäuse gegen den Rücken des Torwarts, von dem er abprallte und ins Tor fiel. Jetzt standen die Bergisch Gladbacher zunehmend unter Druck. Fünf Minuten vor Spielende gab es eine Hinausstellung gegen den Königsborner Verteidiger Tim Schulz. Um mehr Druck auf das Tor des KJEC aufzubauen, nahmen die Gladbacher den Torhüter heraus. Michael Sasse erzielte das 3:0 per Empty-Net-Goal. KJEC-Pressesprecher Ralf Kowalsky zum Spiel: „Wir gingen heute verdient als Sieger vom Eis. Der Aufwärtstrend der vergangenen Spiele hat sich fortgesetzt, so dass wir endlich unsere gute Leistung in Punkte umsetzten konnten.“ Tore: 0:1 (24.) Linke (Blagoev, Tesch), 0:2 (40.) Brozé (A. Kuchnia), 0:3 (57.), Sasse (Neumann). Strafen: Bergisch Gladbach 19+50, Königsborn 20. 

17:2 – Pflichtaufgabe erfüllt 

Troisdorf, 15. Oktober Der Pflichtaufgabe beim GSC Moers entledigte sich der EHC Troisdorf locker. In der Regionalliga NRW gewannen die Dynamite am Niederrhein mit 17:2 (6:0, 6.0, 5:2). Marco Dietzel und Slawomir Kiedewicz. Nach 20 Minuten stand es bereits 6:0 für die Gäste, sodass die Partie früh entschieden war. Beim Heimspiel der Dynamite am heutigen Sonntag um 18 Uhr ist mit dem Neusser EV der Tabellenzweite zu Gast im Icedome am Rotter See. Tore: 0:1 (3.) Marco Dietzel (Christoph Jahns, Slawomir Kiedewicz), 0:2 (7.) Slawomir Kiedewicz, 0:3 (9.) Alexander Bill (Maximilian Witting, Christoph Jahns), 0:4 (13.) Matthias Rötters (Daniel Lehmann), 0:5 (17.) Thomas Sülzner (Matthias Rötters, Kai Kühlem), 0:6 (20.) Alexander Bill (Slawomir Kiedewicz, Christoph Jahns), 0:7 (26.) Christoph Jahns (Slawomir Kiedewicz, Thomas Sülzner/5-4), 0:8 (27.) Benny Welter (Maximilian Witting, Slawomir Kiedewicz), 0:9 (28.) Slawomir Kiedewicz (Alexander Bill, Marco Dietzel), 0:10 (30.) Slawomir Kiedewicz (Tobias Ridder, Tim Grundl), 0:11 (32.) Thomas Sülzner (Kai Kühlem, Christoph Jahn/5-3), 0:12 (39.) Maximilian Witting (Benny Welter, Tobias Ridder), 0:13 (42.) Kai Kühlem (Thomas Sülzner, Daniel Lehmann/5-4), 1:13 (48.) Lars Stockschneider (Julian Gemein, Lorenz Koch/5-4), 1:14 (50.) Matthias Rötters (Maximilian Witting), 1:15 (52.) Marco Dietzel (Alexander Bill, Slawomir Kiedewicz/4-5), 1:16 (53.) Benny Welter (3-5), 2:16 (58.) Kevin Schmitz (Andre Schroll/4-5), 2:17 (59.) Daniel Lehmann (Kai Kühlem, Thomas Sülzner). Strafen: Moers 14, Troisdorf 14.  

Eintracht unterliegt in Bad Nauheim 

Frankfurt, 15. Oktober Wie von vielen erwartet gab es für die Cracks der Frankfurter Eintracht beim ersten Saisonspiel der Regionalliga Hessen bei den Roten Teufeln Bad Nauheim nichts zu holen. Die Kurstädter zeigten von der ersten Minute, dass sie der Topfavorit in der Liga sind. Dennoch konnte die Eintracht im ersten Drittel sehr gut dagegen halten. Knapp zehn Minuten musste die SGE dabei in Unterzahl überstehen. Die Teufel konnten sich zunächst in Überzahl keine großen Torchancen erspielen. Ansonsten war Eintracht-Goalie Julian Hessel immer zur Stelle. 24 Sekunden vor Ende des ersten Abschnitts war der Bann aber gebrochen. Jan Barta schob zum 1:0 für Bad Nauheim ein. Im zweiten Drittel reichten den Roten Teufel knapp fünf Minuten, um die Weichen auf Sieg zu stellen. Fünf Gegentreffer innerhalb dieser Zeitspanne beendeten auch den Auftritt von Eintracht-Goalie Julian Hessel. Er machte Platz für Neuzugang Russ Ramos. Zwischenzeitlich konnten die Adler über das 1:3 jubeln. Jay McNeill zog ab und der Puck fand sich im Netz von Nauheims Keeper Gault wieder. So auch beim 2:7, wiederum durch den Kanadier Jay McNeill. Die Teufel schonten ab sofort ihre Junioren und RT-Coach Michael Eckert agierte fortan nur noch mit knapp zwei Reihen. Das konnte er sich auch aufgrund einer 9:2-Führung nach dem zweiten Drittel erlauben. Im letzten Abschnitt waren die tapfer kämpfenden Frankfurter auch aufgrund der viele Strafzeiten (28 Minuten) mit ihren Kräften am Ende. Die Roten Teufel spielten weiter souverän und schraubten das Ergebnis noch auf 13:2 in die Höhe. Die Analyse des Spiels ist recht einfach. Neun Gegentore in Unterzahl sprechen eine klare Sprache. Das Überzahlspiel der SGE fand so gut wie nicht statt und viereinhalb Minuten reichten dem Oberliga-Absteiger, um das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Knapp 800 Zuschauer im Colonel-Knight-Stadion feierten ihre Roten Teufel, während dessen sich die Eintracht bereits auf das kommende Wochenende vorbereitet. Gleich zwei Spiele stehen für Eintrachtler auf dem Plan. Samstag erwartet man den EV Wiesbaden und Sonntag gastiert man beim Mitfavoriten TSG Darmstadt. Verteidiger Stefan Hilton steht dann wohl wieder zur Verfügung. Dafür muss man abwarten, wie sich die Verletzung von Kapitän Frederic Kullack entwickelt. Er verletzte sich während des Spiels gegen Bad Nauheim.

Wölfe furios: Meister Rostock mit 6:3 besiegt 

Braunlage, 14. Oktober Was für eine Stimmung! Was für ein Spiel! Die Top-Partie der Regionalliga Nordost zwischen den Harzer Wölfen und dem Rostocker EC hielt, was sie versprach. Die Gastgeber besiegten die Piranhas verdient mit 6:3 (0:1, 4:2, 2:0). Von Beginn an entwickelte sich ein spannungsgeladenes Spiel. Die rund 900 Zuschauer brauchten ihr Kommen wahrlich nicht zu bereuen, wenngleich die Wölfe, noch ohne Neuzugang Peter Westerkamp, etwas Zeit brauchten, um in die Partie zu finden. Martin Juza hätte einen Traumeinstand feiern können, scheiterte jedoch mit einem Penalty an REC-Kepper Branislav Hippik (6.). Die Harzer bestimmten zwar in der Folge das Spiel, dennoch ging Rostock durch Hördler mit einer Führung in die erste Drittelpause. Der zweite Abschnitt ließ den Fans dann kaum Zeit zum Durchatmen. Juza erzielte in Überzahl den längst fälligen Ausgleich (23.), Stefan Bielstein netzte nach Traumpass von Jozef Potac zur 2:1-Führung ein (26.). Zuvor hatte Benjamin Salzmann nach einem klasse Solo nur den Pfosten getroffen. Die Piranhas drehten in der 28. Minute das Spiel allerdings völlig. Jan Michalek in Überzahl und erneut Hördler brachten die Hanseaten wieder in die Vorderhand. Die Wölfe bissen jedoch zurück. Roman Vanek überraschte Hippik im Fallen mit einem Schuss in den kurzen Winkel (37.). Und als Salzmann seine starke Leistung mit dem 4:3 krönte (38.), war die Stimmung bereits auf dem Siedepunkt. Im Schlussdrittel sorgten die Überzahltreffer von Harry Kulczynski (49.) und Vanek (54.) für Jubel auf den Tribünen. „Wir haben verdient gewonnen, auch wenn man merkt, dass uns sogar noch etwas Zeit aus der Vorbereitung fehlt“, befand nach der Partie Wölfe-Coach Jan Furo. Ihm war die Aufregung des Spiels noch genauso anzusehen wie seinem Gegenüber Sergej Jaschin, der die zu hohe Fehlerquote seines Teams bemängelte. Tore: 0:1 (16:13) Hördler (Haupt), 1:1 (22:50) Juza (Vanek, Adamec/5-4), 2:1 (25:36) Bilstein (Potac), 2:2 (27:00) Michalek (Blaha, Franz/5-4), 2:3 (27:58) Hördler (Tokarov), 3:3 Vanek, 4:3 (37:54) Salzmann (Vait, Lütjen), 5:3 (48:58) Kulczynski (Vanek, Potac/5-3), 6:3 (53:16) Vanek (Potac/5-4). Strafen: Braunlage 14, Rostock 24. Zuschauer: 892. 

0:5 – 5:5 – 5:7

Dortmund, 14. Oktober Am Ende einer phasenweise äußerst spannenden Begegnung stand der EHC Dortmund im heimischen Eissportzentrum mit leeren Händen da und haderte etwas mit dem Schicksal. Dabei war nach 24 Spielminuten eigentlich schon alles klar, denn die Gäste aus Dinslaken führten zu diesem Zeitpunkt völlig verdient an der Strobellallee mit 5:0. Dann aber kämpften sich die Elche ins Spiel, holten Tor um Tor auf und kamen in der 48. Minute zum nicht mehr erwarteten 5:5-Ausgleich. Wie ein Schock wirkte da knapp drei Minuten später die erneute Führung der Kobras zum 5:6. Der EHC mobilisierte noch einmal die letzten Kräfte und der erneute Ausgleich lag mehrfach in der Luft, aber es sollte nicht sein an diesem Abend. Fünfzehn Sekunden vor Spielende traf Dinslakens Henri Marcoux zum 5:7 (0:4, 4:1, 1:2)-Endstand ins leere EHC-Tor. „Sieht man einmal vom grausamen ersten Drittel ab, so kann ich meiner Mannschaft zumindest in kämpferischer Hinsicht keinen Vorwurf machen. Sie hat große Moral bewiesen um nach einem deprimierenden 0:5-Rückstand überhaupt noch ins Spiel zu kommen. Aber nach dem Ausgleich wurde wieder die Defensivdisziplin über Bord geworfen und dadurch wurde der Lohn der Aufholjagd verspielt. Die ersten Zwanzigminuten waren aber zum Verzweifeln. Da lief gar nichts, nach vorne nicht, nach hinten erst recht nicht. Da zählt es auch nicht, dass Dinslaken mit der neuen Paradereihe Marcoux-Picklyk-Stetch hoch motiviert antrat“, zeigte sich EHC-Coach Markus Scheffold nach der Partie etwas zwiespältig. „Unterm Strich stehen null Punkte in der Bilanz und das ist mir zu wenig. Das einzig positive bleibt die Erkenntnis, dass die Mannschaft auch einen Fünf-Tore-Rückstand aufholen kann. Und vielleicht kam dieser Schuss vor den Bug ja auch zur rechten Zeit nach den drei Auftaktsiegen in Folge.“ 

Vorsprung verspielt – dennoch gewonnen 

Dinslaken, 14. Oktober Hochauf zufrieden war der Dinslakener Trainer Armin Lehmann nach 60 Minuten, denn die Kobras hatten beim EHC Dortmund mit 7:5 (4:0, 1:4, 2:1) gewonnen – obwohl sie einen 5:0-Vorsprung verspielt hatten. Vor allem die neu formierte erste Sturmreihe Marcoux-Picklyk-Stetch konnte die von ihr erhofften Akzente setzen und auch durch diese gingen die Kobras bereits in der ersten Spielminute mit 1:0 durch Derek Picklyk in Führung. Schon wenig später war es wiederum dieselbe Sturmreihe, die das 2:0 durch Henri Marcoux erzielte. Nach dem 3:0 von Malte Bergstermann nahmen die Gastgeber eine Auszeit. Doch in der 15. Minute legte Sebastian Leverenz das 4:0 nach. Nach der ersten Drittelpause versuchten die Dinslakener nun das Ergebnis weiterhin in die Höhe zu schrauben, was in der 24. Minute gelang. Marcoux traf zum 5:0. Was nun folgte, war allerdings alles andere als eingeplant. Denn binnen 600 Sekunden gelangen den Dortmundern vier Tore. Im Schlussabschnitt glich der EHC sogar zum 5:5 aus. Doch durch eine schöne Leistung von Christian Schlesiger, der Heiko Wilken frei vor dem Dortmunder Gehäuse anspielte, stellten die Kobras die Führung zum 6:5 wieder her. Nun versuchten die Dortmunder alles, um nochmals den Ausgleich zu erzielen, nahmen kurz vor Schluss ihren Torwart heraus und setzten sich im Dinslakener Verteidigungsdrittel fest. Durch eine kompakte Mannschaftsleistung mussten die Kobras jedoch keinen Treffer mehr hinnehmen und markierten durch Henri Marcoux kurz vor Schluss durch ein Empty-Net-Goal noch den siebten Treffer. „Ich bin absolut zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Lediglich im zweiten Drittel hätten wir etwas konzentrierter sein sollen, um unnötige Tore nicht hinnehmen zu müssen. Vor allem finde ich bezeichnend, dass wir vier der fünf Treffer in Unterzahl hinnehmen mussten, wohingegen unsere Tore grundsätzlich aus 5:5-Situationen entstanden sind. Wir sind als Außenseiter in dieses Spiel gegangen. Umso erfreulicher, dass wir zwischenzeitlich mit 5:0 geführt haben. Nun bin ich auf die Partie gegen Herne gespannt und sehe dem Ganzen relativ optimistisch entgegen“, sagte Armin Lehmann. Tore: 0:1 (0:32) Derek Picklyk (David Stetch, Henri Marcoux), 0:2 (4:57) Henri Marcoux  (Heiko Schlabes, Derek Picklyk), 0:3 (5:48) Malte Bergstermann (Daniel Eul, Marco Piwonski), 0:4 (14:13) Sebastian Leverenz (Michael Kalisch, Christian Schlesiger), 0:5 (23:23) Henri Marcoux (Derek Picklyk), 1:5 (24:16) Igor Furda (Dmitri Tsvetkov, Igor Cillik), 2:5 (24:47) Niko Bitter (Eric Daniels), 3:5 (28:03) Igor Cillik (Dmitri Tsvetkov, Pierre Schulz), 4:5 (33:25) Thomas Branz (Christian Lotte, Igor Cillik), 5:5 (47:59) Niko Bitter (Jan Baron, Carsten Plate), 5:6 (50:45) Heiko Wilken (Christian Schlesiger, Marco Piwonski), 5:7 (59:45) Henri Marcoux (Marco Piwonski, David Stetch). Strafen: Dortmund 12, Dinslaken 28 + 10 (Henri Marcoux). 

Gut gespielt – knapp verloren 

Grefrath, 14. Oktober „Das bessere Team hat verloren.“ Mit diesen Worten von HEG-Trainer Peter Franke, ging die Pressekonferenz zum Spiel der Herner EG gegen die Grefrather Nierspanther zu Ende. Vorrausgegangen waren 60 Minuten schnelles Eishockey – und der 2:1-Sieg der Blizzards. Vor 1200 Zuschauer merkte man dem Gastgeber an, dass der „Angstgegner“ zu Gast am Gysenberg war. Dennoch entwickelte sich von Beginn an ein sehr temporeiches Spiel. So erspielten sich beide Teams auch zahlreiche Torchancen und die Torhüter standen im Mittelpunkt des Geschehens. Ein ums andere Mal sollten sie als Sieger darstehen, selbst in Überzahlsituationen war spätestens bei den Goalies Endstation. Im zweiten Drittel waren es die Gäste, die den besseren Start erwischten. Nur zwölf Sekunden nach Drittelbeginn gelang Sven Linda der 1:0-Führungstreffer. Dieses Tor schien das Team vom Gysenberg einen Schock versetzt zu haben, denn in den folgenden acht Spielminuten waren die Gäste das klar tonangebenede Team. Jedoch wusste man diese Überlegenheit nicht in Tore umzumünzen und gab der HEG Gelegenheit, ins Spiel zurückzufinden. Ab Mitte des zweiten Drittels hatte sich die HEG vom Schock erholt und spielte nun wieder munter mit. Das wiedererstarkte Team von Trainer Peter Franke nutzte eine Verwirrung in der Hintermannschaft der Gäste während einer angezeigten Strafzeit für die Nirespanther zum 1:1-Ausgleich durch Shannon McNevan. Nun war zwischen beiden Teams kein Unterschied mehr zu erkennen. Dennoch waren es die Hausherren, die in der 36. Minute durch Milan Vanek, der von Shannon McNevan schön in Szene gesetzt wurde, auf 2:1 erhöhten. Auch hier war der Torwart der Gäste chancenlos. Im letzten Drittel verlegten die Hausherren sich nun aufs Konterspiel, denn man wusste, dass das Team von der Niers nun aufmachen musste. Obwohl sich beide Teams noch zahlreiche Chancen erspielen konnten, waren die größeren Chancen eindeutig den Gästen aus Grefrath zu zuschreiben. Am Ende blieb es jedoch beim Herner 2:1. Tore: 0:1 Linda (Mangold), 1:1 McNevan (Mann, Haßelberg), 2:1 Vanek (McNevan, Haßelberg). Strafen: Herne 34, Grefrath 26 + 10 (Sven Linda). 

Wild Roosters holen einen Punkt in Solingen 

Iserlohn, 14. Oktober Ein Auf und Ab erlebten die Zuschauer am Freitagabend bei der 5:6 (0:2, 3:1, 2:2, 0:1)-Niederlage des Iserlohner EC 1b beim EC Bergisch Land in Solingen. Die Bergisch Raptors führten nach dem ersten Drittel bereits mit 2:0. Beide Treffer kamen zustande, als die 1b des IEC einen Mann weniger auf dem Eis hatte. Außerdem fehlte es eindeutig an Biss und Einsatzwillen im ersten Durchgang. Wie verwandelt kamen die Iserlohner, die kurzfristig auf Sebastian Brinker und Dennis Breker verzichten mussten, dann aber aus der Kabine. Energisch setzten sie den Solingern zu und kamen durch die Treffer von Jens Esche (30.), der nach schönem Schlagschuss von Bresack abstaubte und Patrick Schnieder (32.), der eine 2:1-Situation blitzsauber nutzte, zum Ausgleich. Bitter war dann der neuerliche Rückstand, als der Solinger Pierre Klein bei Iserlohner Überzahl durchstartete und nicht gestoppt werden konnte (34.). Doch abermals zeigte das Team von Andreas Pokorny Moral: Sven Pütz zog von der „Blauen“ ab und erneut glich Schnieder aus (39.). Mit 3:3 ging es in die zweite Pause. Stefan Bresack ließ einen weiteren Schlagschuss folgen, den Robert Simon geschickt abfälschte (47.). Iserlohn schien auf der Gewinnerstraße zu sein, doch ein Doppelschlag der Solinger (der zweite Treffer wiederum bei Roosters-Überzahl) schob dem Sieg einen Riegel vor. Gut, das Pierre Kracht kurz vor Schluss einen weiteren Rebound nach Bresack-Schlagschuss zum Ausgleich verwandelte (57.). So ging es beim Stand von 5:5 ins Penaltyschießen. Da lediglich Robert Simon traf und die Raptors es mit drei Treffern deutlich besser machten, fuhren die Iserlohner mit nur einem Punkt nach Hause. Strafen: Solingen 24, Iserlohn 12 + 10 (Esche). 

Endlich wieder punkten 

Bergisch Gladbach, 14. Oktober Nach zuletzt deutlichen Niederlagen in Dortmund (1:10) und Herne (1:15) sowie den ebenfalls enttäuschenden Ergebnissen in den ersten beiden Spielen der Saison möchten die Realstars aus Bergisch Gladbach am Samstag (20 Uhr, Eissporthalle Saaler Mühle) im zweiten Heimspiel endlich punkten. Gegner dabei ist der Königsborner JEC. Die Bulldogs stehen mit drei Punkten und 28:34 Toren zur Zeit auf dem zehnten Tabellenplatz und damit einen Rang vor den Realstars. Gegen das Team des GSC Moers gelang den Königsbornern zuletzt ein deutlicher 14:0-Erfolg. In der letzten Saison konnte der ESV alle Spiele gegen Königsborn gewinnen (3:0; 8:4; 8:3; 6:1). Auf Seiten der Realstars werden mit Jacek Wronecki und Rainer Frings zwei Routiniers ins Team zurückkehren. Der Einsatz von Marcin Wronecki ist dagegen weiter fraglich, Kapitän Michael Schröter wird aufgrund einer Knieverletzung längere Zeit aussetzen müssen. Erstmals werden die Realstars am Samstag zuhause in ihren neuen Trikots auflaufen. 

Lockerer Auftakterfolg gegen Eintracht Frankfurt 

Bad Nauheim, 14. Oktober Freitag, der Dreizehnte war kein Unglückstag für die Roten Teufel Bad Nauheim. Im Gegenteil: einen ungefährdeten 13:2 (1:0, 8:2, 4:0)-Auftakterfolg in der Regionalliga Hessen konnten die Kurstädter gegen Eintracht Frankfurt einfahren. Ein starkes Mitteldrittel reichte, um die Mainstädter am Ende deutlich zu besiegen, auch wenn ein höheres Resultat möglich gewesen wäre. Erst Sekunden vor der ersten Pause gingen die Nauheimer durch Jan Barta in Führung. Zuvor hatte Frankfurts Jay McNeill zweimal die Gästeführung auf dem Schläger, doch Sebastian Gault im Tor der Hausherren war jedoch stets mit dem Schoner zur Stelle. Sandström im Powerplay nur 24 Sekunden nach Wiederanpfiff zum 2:0 sowie Saulite in der 23. Minute mit dem 3:0 nach einem kapitalen Fehler von Neugebauer sollten bereits eine Art Vorentscheidung erzielen. Zwar netzten die Gäste in der 27. Minute nach einem feinen Treffer von McNeill zum 3:1 ein (27.), drei Tore für die Gastgeber innerhalb von exakt 68 Sekunden durch Barta (2) sowie Willkom ließen die Kurstädter auf 6:1 zur Hälfte des Spiels davon ziehen. Der entnervte Eintracht-Goalie verließ daraufhin für seinen Backup Romos das Gehäuse, aber auch der neue Mann musste nach nur einer weiteren Minute und einem Treffer von Naulin zum ersten Mal hinter sich greifen. Nach einem Fehler von Barta war es erneut McNeill, der den zweiten Frankfurter Treffer sogar in Unterzahl markierte, Horcicka stellte den alten Abstand eine dreiviertel Minute später wieder her. Den Schlusspunkt unter ein furioses Mitteldrittel vor begeisterten 751 Zuschauern setzte der agile Willkom in der 39. Minute mit einem Überzahltor. Im letzten Abschnitt blieben dann wie angekündigt die Juniorenspieler in der Kabine, währen es die restlichen Akteure ein wenig ruhiger angehen ließen. Das Match war ohnehin lange gelaufen, und selbst eine Zwei-Mann-Unterzahl konnte man noch zu Torchancen nutzen. Der zehnte Treffer war Patrick Schmitt ebenfalls in Überzahl vorbehalten (52.), der Stürmer mit der Nummer 9 war auch für das 11:2 in der 55. Minute verantwortlich. Nochmals Willkom (57.) sowie Barta (60.) setzten die Schlusspunkte unter ein einseitiges Match, das aufgrund der vielen Torchancen im Anfangsdrittel noch höher hätte ausgehen müssen. Der erste richtige Härtetest in der Liga steht den Roten Teufeln nun beim Auswärtsspiel bei den Young Lions ins Haus, und dann wird man sehen, wie viel der Erfolg gegen die Eintracht wert war. Tore: 1:0 (19:36) Barta (Schmitt, Willkom/5-3), 2:0 (20:24) Sandström (Barta/5-4), 3:0 (22:18) Saulite (4-4), 3:1 (26:50) McNeill (Renner), 4:1 (29:22) Barta (Knihs, Horcicka), 5:1 (29:56) Barta (Knihs), 6:1 (30:30) Willkom (Naulin, Sandström), 7:1 (31:31) Naulin (Willkom), 7:2 (32:59) McNeill (4-5), 8:2 (33:45) Horcicka (Knihs, Saulite), 9:2 (38:43) Willkom (Sandström/5-4), 10:2 (51:28) Schmitt (Flemming/5-4), 11:2 (54:51) Schmitt (Horcicka, Barta/4-4), 12:2 (56:05) Willkom (Schmitt, Naulin/5-3), 13:2 (59:58) Barta (Flemming, Schmitt/5-3). Strafen: Bad Nauheim 20 + 10 (Flemming) + 10 (Simon) + 10 (Fischer) + 10 (Willkom), Frankfurt 28. Zuschauer: 751. 

Wiesbadener Cracks starten in die neue Regionalliga-Saison 

Wiesbaden, 14.Oktober Glaubt man Trainer Oliver Hettler, dann müsste dem EV Wiesbaden schon vor dem ersten Bully in der neuen Regionalliga-Saison der Titel des Motivationsmeisters verliehen werden. „Wir wollen zeigen, dass die Landeshauptstadt in der Liga etwas zu bieten hat“, betont der Coach der Ice Tigers. „Die anderen machen sich immer über uns lustig, das fängt schon in der Jugend an“. Der 38-Jährige, in seiner zweiten Saison Cheftrainer bei den Ice Tigers, weiß, wovon er spricht: Seit 1987 ist er dem Verein – zunächst als Spieler, danach als Jugendtrainer – treu. Den Spott der Gegner kenn er deshalb zu Genüge. Es betrifft die Bedingungen am Kleinfeldchen, die Eisfläche ohne Überdachung und, dass die Spieler zum Duschen über die Straße zum Hockeyclub DHC müssen. „Früher hat man Eishockey nur draußen gespielt“, tut Hettler die amüsierten Blicke der Konkurrenz genauso ab wie die Expertentipps, die seine Mannschaft in der Vorsaison bereits als sicheren Absteiger sahen. Zweiter wurden die Ice Tigers am Ende und zeigten sich spätestens mit diesem Erfolgserlebnis als eingeschworen Gemeinschaft. „Es ist das Miteinander, das die Mannschaft stark gemacht hat“, weiß Hettler. „Bei uns herrscht ein Teamgeist wie in der Fußballnationalmannschaft.“ Dieses Gemeinschaftsgefühl lockt mittlerweile auch Talente aus dem Umland in die Landeshauptstadt: Stürmer Alexander Möller kam von den Young Lions Frankfurt, Nicolas Johansson (Mainz) und die Brüder Tobias und Florian Wagner (Neuwied) kehrten in ihre Eishockey-Heimat zurück. Am Sonntag (18 Uhr) geht´s ausgerechnet zum Regionalliga-Meister TSG Darmstadt. Danach folgen zwei weitere Auswärtsspiele gegen Eintracht Frankfurt und VERC Lauterbach. 

Auftaktspielsiegesserie der Beachboys geht weiter  

Timmendorfer Strand, 13. Oktober Trotz Freitag, des 13., reißt die Auftaktspielsiegesserie der Beachboys nicht ab. Vor 460 Zuschauern schlug der EHC Timmendorfer Strand 06 die 1b-Mannschaft des Rostocker EC mit 7:2 (3:0, 0:0, 4:2) und ist jetzt in sieben Saisonauftaktspielen ungeschlagen. Coach Henry Thom musste noch in letzter Sekunde seine Reihen umstellen, da sich Rino Schröder am Finger verletzte und somit nicht spielen durfte. Da die erste Mannschaft von Rostock zeitgleich in Braulage ran musste, gab es keine Verstärkungen für die Mannschaft von Robert Busche. Er musste mit einem Goalie und 13 Feldspielern auskommen. Eike Wagner erzielte in der zehnten Spielminute den ersten Saisontreffer. Nur 18 Sekunden später sorgte Julian Bartsch für die 2:0-ührung. Nach dem Tor vom Moritz Meyer ging es mit einer beruhigenden 3:0 Führung zum ersten Pausentee. Im zweiten Drittel fielen keine Tore, obwohl die Beachboys gute Einschussmöglichkeiten hatten. Im Schlussdrittel kam Rostock durch Tore von Paul Paepke und Phillip Mielenz noch mal auf 4:2 heran, aber nur 26 Sekunden später stellte Vicent Harmstorf die Drei-Tore-Führung wieder her. Goalie Björn Reinke lieferte sich nach einem Stockschlag auf die Hand von Christian Ciupka mit Ciupka noch ein kleines Gerangel, wofür beide Spieler zwei Minuten bekamen. Den Schlusspunkt in der Partie setzte Johann Harmstorf zum verdienten 7:2. Drei der siebn Tore markierten die Beachboys in Überzahl. Auf der anschließenden Pressekonferenz wurde REC-Coach Busche nach seinem Saisonziel gefragt: „Es gibt nicht viele Manschaften, die auf unserem Niveau spielen. Die Liga ist stärker geworden. Es kann nur heißen, so viele Mannschaften wie möglich hinter uns zu lassen. Es ist realistisch, wenn wir um den siebten bis neunten Tabellenplatz spielen.“ Hockeyweb hatte die Gelegenheit Coach Thom nach den 3 Fragezeichen (Klupp, Koubenski, Phillips) in der Kaderplanung bei den Beachboys zu fragen: „Es ist eine schwierige Situation, die drei Fragezeichen sind natürlich da. Ich hätte sie auch gern alle. Wir arbeiten eifrigst dran, dass die Umschulungsmaßnahme für Koubenksi durch die Agentur für Arbeit genehmigt wird. Klupp ist erstmal noch krankgeschrieben. Bei den beiden habe ich die größte Hoffnung, dass wir die irgendwie mit einer Umschulung oder mit einer Arbeitsstelle kriegen. Wir können es uns nicht leisten dieses Jahr Vollprofis zu haben. Leider muss ich dazu sagen, dass wir deswegen auch, so leid es mir tut, wahrscheinlich Bryan Phillips abschreiben müssen.“ Nach Hockeywebinformationen wird Phillips bereits mit FASS Berlin in Verbindung gebracht. Für Henry Thom ist die Verbandsliga auf jeden Fall nur eine Zwischenstation. Tore: 1:0 E. Wagner (10.), 2:0 Bartsch (10.), 3:0 M. Meyer (17.), 4:0 V. Harmstorf (45.), 4:1 Paepke (48.), 4:2 Mielenz (50.), 5:2 V.Harmstorf (50.), 6:2 K. Witting (53.), 7:2 J. Harmstorf (59.). Strafen: Timmendorf 26, Rostock 28 + 10 (Mundt). Zuschauer: 460. 

Knappe Auftaktniederlage

Netphen, 14. Oktober Mit einer 5:6-Niederlage gegen die Ratinger Ice Aliens 1b startete der EC Siegerland in die Verbandsligasaison. Leider lief der Auftakt nicht wie geplant. Obwohl der ECS nach nicht mal zwei Minuten durch Marius Klein mit 1:0 in Führung ging, mussten die ECS-Spieler am Ende mit hängenden Köpfen das Eis verlassen. Konnte man sich in den ersten zehn Minuten noch eine kleine Überlegenheit erarbeiten, kamen in der zweiten Hälfte des Auftaktdrittels die Ratinger immer besser ins Spiel, auch bedingt durch fehlenden Einsatz der heimischen Kufenflitzer. So kamen die Ice Aliens in der zwölften Spielminute durch Michael Gärtner zum Ausgleich und erzielten knapp zwei Minuten später durch Jerome Franzen die 2:1-Führung. Der ECS spielte weiter ohne Einsatz und musste in der 19. Spielminute sogar das 1:3 durch Dario Schmitz hinnehmen. Im zweiten Drittel bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Der ECS knüpfte nahtlos an das Auftaktdrittel an, und die Ratinger standen immer wieder vor dem von Theo Eickhoff gehüteten Kasten, der mit einigen Glanzparaden einen höheren Rückstand verhinderte. Trotzdem musste er in der 32. Spielminute as 1:4 durch Dario Schmitz hinnehmen. Im Gefühl, das Spiel in der Hand zu haben, ließen die Ratinger etwas die Zügel schleifen, was in der 34. Spielminute zum zweiten ECS-Tor duch Marco Herbel führte. Der ECS witterte Morgenluft und spielte fortan, von den eigenen Fans angefeuert, mit mehr Einsatz und konnte mehr und mehr eigene Akzente setzen, die zum 3:4-Anschlusstreffer durch Marius Klein in der 38. Spielminute führte. Nur 14 Sekunden später erzielte Marco Herbel mit einem Schuss von der „Blauen“, der bedingt durch die schlechte Sicht wegen des Nebels seinen Weg am Ratinger Goalie Marco Ohmann vorbei ins Tor fand. Allerdings schied kurz darauf der ECS-Stürmer und Neuzugang Daniel Niestroj wegen einer Matchstrafe aus. Die folgende fünfminütige Unterzahl konnte der ECS schadlos überstehen. Zum Jubel der Fans erzielte Tim Bruch kurze Zeit später in der 45. Spielminute mit einem satten Schuss oben rechts in Winkel des Ratinger Gehäuses die 5:4-Führung. Der ECS konzentrierte sich nun darauf das eigene Tor zu verteidigen, und kam nur noch selten zu einigen Konterangriffen. Die Gäste spielten wieder mit mehr Druck nach vorne und erzielten in der 52. Spielminute durch Dirk Mayer den Ausgleich zum 5:5. Beim ECS schwanden gegen Ende der Partie etwas die Kräfte, so konnte der Gast eine Überzahl zum 6:5 durch Pascal Rumpler in der 54. Spielminute nutzen. Der ECS warf noch mal alles nach vorne, doch konnte die Niederlage nicht mehr verhindern. Tore: 1:0 (2.) Klein, 1:1 (12.) Gärtner (Thiel), 1:2 (14.) Franzen (Hanke, Schmitz), 1:3 (19.) Schmitz (Allinger, Wilczek), 1:4 (32.) Schmitz (32.), 2:4 (34.) Herbel (Walther), 3:4 (38.) Klein (Walther, Schönfeld), 4:4 (39.) Herbel (Walther), 5:4 (45.) Tim Bruch (Stein), 5:5 (52.) Mayer (Brychzy), 5:6 (54.) Rumpler (Schmitz). Strafen: Siegerland 22 + Matchstafe (Niestroj), Ratingen: 18. 

Zum Derby nach Schalke 

Dorsten, 13. Oktober Zum Derby bei den Schalker Haien reisen die Dorstener Hornets am Dienstag, 17. Oktober. Spielbeginn ist in der Emscher-Lippe-Halle um 20 Uhr. Nach der vermeidbaren Niederlage bei Tabellenführer Dinslaken will sich die DEJ mit einem Sieg im Derby in Gelsenkirchen wieder auf einen Aufstiegrundeplatz schieben. Bisher zeigte die Mannschaft, dass sie spielerisch den meisten Teams einiges voraus hat, doch im Abschluss da haperte es zuletzt enorm. Trainer Dirk Roßbach bringt es auf den Punkt: „Wir spielen gut, treffen aber das Tor nicht, wir brauchen einfach zu viele Chancen um die Scheibe ins Tor zu bringen.“ Dies soll nun anders werden, mit einem Erfolg kann die Mannschaft sich das entsprechende Selbstvertrauen holen, um dann am nächsten Sonntag im Spitzenspiel der Landesliga NRW gegen die Bullydogs aus Nordhorn entsprechend gerüstet zu sein. Im Hinspiel gewann die DEJ nach Penaltyschießen vor über 400 Fans mit 4:3. Wenn die Mannschaft ihr Potenzial abruft und vor allem vor dem gegnerischen Tor endlich einmal vernünftig abschließt, sollten die drei Punkte mit in die Lippestadt gehen. 

Niederlage zum Auftakt 

Wallernhausen, 14. Oktober Im ersten Spiel der neuen Saison setzte es für die Pirates eine verdiente Heimniederlage. Gegen die erwartet starken Eisteufel, den letztjährigen Meister der Landesliga Hessen, unterlag der EC Wallernhausen mit 2:4 (1:2, 1:2, 0:0). Das Spiel begann im dichten Nebel mit einem frühen Tor für die Gäste. Nach gut zweieinhalb Minuten erzielte Schaffrik das 0:1 für die Eisteufel. Die Pirates, denen die kurze Vorbereitung ohne Testspiel anzumerken war, hielten mit Kampf dagegen. Nach knapp fünf Minute schlenzte Thomas Günther den Puck aus dem eigenen Drittel direkt auf die Kelle von Manuel Six, und der vollendete zum 1:1. Vor allem die Undiszipliniertheiten im ersten Drittel brachten den ECW aus dem Konzept. Insgesamt standen 14 Strafminuten im ersten Abschnitt auf dem Konto der Wallernhäuser. So war es auch nicht verwunderlich, dass Frankfurt in der achten Minute durch Sebastian Pech in Überzahl in Führung ging. Dem gut aufgelegten Simon Platzer im Tor des ECW war es zu verdanken, dass es bis zur ersten Pause beim 1:2 blieb. Der Mittelabschnitt begann besser für den ECW, in der 23. Minute war es erneut Manuel Six, der nur durch ein Foul zu stoppen war, und dann den an ihm verschuldeten Penalty zum 2:2 nutzte. Die Zuschauer konnten all dies nur schemenhaft erkennen, da der Nebel in der Halle immer dichter wurde. Eine Strafzeit wegen eines Wechselfehlers bei den Pirates brachte dann die Vorentscheidung. Nach 36 Minuten nutzte Dalüge einen Fehler in der Hintermannschaft in Überzahl zum 2:3 für den FEC. Doch es kam noch schlechter, 37 Sekunden vor dem Drittelende nutzte Christian Mayer einen erneuten Lapsus des ECW zum 2:4. 

Wieder im Soll 

Pohlheim, 14. Oktober Nach der unglücklichen Niederlage zum Saisonauftakt sicherte sich der ERC Pohlheim am vergangenen Sonntag die ersten drei Punkte in der noch jungen Saison der Landesliga Hessen. Mit einem klaren 9:2 (4:0, 3:1, 2:1) schickten die Galloways die Ice Devils zurück nach Bad Nauheim. „Der Sieg war wichtig für die Moral, auch wenn noch nicht alles perfekt lief“, resümierte Spielertrainer Holger Pöritzsch die Partie. Im ersten Heimspiel der Saison bestimmte der ERC von Beginn an das Geschehen auf dem Eis und hätte durchaus höher gewinnen können. Nachdem Pohlheim bei der 2:3-Niederlage in Bad Nauheim noch mit nur elf Feldspielern antreten musste, konnte man diesmal drei Angriffsreihen aufbieten. „Da ist aber noch Potenzial nach oben“, sagte Pöritzsch, der auf die beiden Torjäger Martin Homola (Urlaub), Benny Jeckel (beruflich) und den noch nicht spielberechtigten Rückkehrer Christof Czech verzichten musste. Dafür aber zog erstmals Neuzugang Nikolas Fast das ERC-Trikot über und trug sich auch gleich in die Torschützenliste ein. Die weiteren ERC-Tore erzielten: Thorsten Bartl, Dominik Felsmann (je 2), Boris Grif, Markus Kaczenski, Dirk Stather und Tobias Bartl. „Nach dem Sieg und den anderen Ergebnissen ist in der Liga wieder alles offen. Die Saison ist noch lang“,  betonte der Pohlheimer Coach, der das gesetzte Ziel - Platz eins bis Dezember und damit die Qualifikation zur Regionalligarunde - wieder fest im Visier hat. Das kommende spielfreie Wochenende nutzt der ERC Pohlheim für ein Freundschaftsspiel in Lauterbach (Sonntag, 17.30 Uhr). „Das Hauptaugenmerk aber liegt auf dem nächsten Meisterschaftsspiel“, so der Spielertrainer. Dann geht es am Samstag, 21. Oktober, um 17.30 Uhr zum Rückspiel gegen die Ice Devils nach Bad Nauheim.

Roman Wunderlich wird ein Preusse 

Berlin, 13. Oktober Noch rechtzeitig vor dem Kräfte zehrenden Wochenende gegen Erfurt und Braunlage mit zwei Spielen innerhalb von 24 Stunden meldte der ECC Preussen Junioren Berlin noch einen Neuzugang. Verpflichtet wurde der erst 18-jährige Roman Wunderlich, der bei den Eisbären Juniors in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) beachtliche Erfolge erzielen konnte und nach einem kurzen Aufenthalt beim Rostocker EC wieder an die Spree zurückkehrt. Mittlerweile stehen 17 U23-Spieler im Kader der Preussen.

Peter Westerkamp wechselt in den Harz 

Braunlage, 12. Oktober Die Harzer Wölfe haben mit dem Deutsch-Kanadier Peter Westerkamp einen weiteren starken Stürmer in den Harz gelotst. „Es waren sehr angenehme Gespräche“, betonte Wölfe-Vize Richard Flohr. Sicher hat es da auch in die Karten der Harzer gespielt, dass der 30-Jährige den Schnee und den Winter liebt. „Davon wird er hier mehr als genug kriegen“, ist Flohr sicher. Bei seinen bisherigen Stationen in Deutschland stand der 1,76 Meter große Stürmer durch die Bank bei höherklassigen Vereinen auf dem Eis. So stehen Einsätze für die Hannover Indians, die Roten Teufel Bad Nauheim und den ERSC Amberg in seiner Vita. In der vergangenen Saison schnürte der Angreifer seine Schlittschuhe für die Stuttgart Wizards in der Oberliga. Und das mit gutem Erfolg, schließlich erzielte er zwölf Treffer und gab zu 20 weiteren die Vorlage. Trainer Jan Furo ist von den bisherigen Trainingseindrücken angetan. Am Freitag erwarten die Wölfe um 20 Uhr den Rostocker EC. Am Samstag reisen die Wölfe nach Berlin, um dort ab 19:30 Uhr gegen den ECC Preussen anzutreten. 

Wiedersehen mit Ex-Drachen 

Erfurt, 12. Oktober Nach dem letzten punktlosen Wochenende sind die Black Dragons Erfurt auf Wiedergutmachung aus. Die nächste Gelegenheit dazu besteht am kommenden Freitagabend, 13. Oktober, ab 20 Uhr, wenn die Drachen vor heimischer Kulisse den überraschenden Tabellendritten aus Berlin, den ECC Preussen Juniors empfangen. Mit den Berlinern, die zuletzt mächtig für Furore sorgten, so siegte man zum Beispiel im Wolfsbau in Schönheide mit 5:3, kehren einige bekannte Gesichter in die Erfurter „Kartoffelhalle“ zurück. So tragen jetzt die Ex-Drachen Marcel Weise sowie seit kurzem auch Erik Wünsche das Trikot der Preussen Juniors, aber damit nicht genug. Auch an der Bande steht ein Mann, der in Erfurt alles andere als ein Unbekannter ist. Trainiert werden die Preussen seit dieser Saison vom ehemaligen Drachentrainer Harald Kuhnke, der die Drachen in der Saison 2004/2005 betreute. Doch trotz aller Wiedersehensfreuden soll es für die drei „Heimkehrer“ keinen Grund zur Freude geben, denn die Drachen sind auf Wiedergutmachung aus und wollen alle drei Punkte in Erfurt behalten. Drachencoach Thomas Belitz kann für das Spiel gegen den ECC Preussen auf den kompletten Kader zurückgreifen, auch Olli Otte, zuletzt in Leipzig leicht gehandicapt ist wieder voll einsatzbereit. 

Preussen wollen dritten Platz festigen 

Berlin, 12. Oktober Am Freitag tritt der ECC Preussen Juniors Berlin zum vierten Auswärtsspiel in Reihenfolge an. Gegner sind diesmal die Black Dragons Erfurt. Alle drei bisherigen Auswärtsspiele konnten gewonnen werden. Nur rund 19 Stunden später, am Samstag, dann das nächste Spiel. Zu Gast in der Deutschlandhalle sind die Harzer Wölfe aus Braunlage. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr, Einlass und Kassenöffnung ab 18:30 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt auf allen Plätzen fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Die Mannschaft wird zu Hause versuchen, den dritten Tabellenplatz zu festigen. 

Zweimal Frankfurt 

Bad Nauheim, 12. Oktober Zum Auftakt der Regionalliga Hessen treten die Roten Teufel Bad Nauheim am kommenden Wochenende gleich zweimal gegen Frankfurter Teams an. Zunächst gastiert am Freitag ab 19:30 Uhr mit Eintracht Frankfurt ein Gegner mit einem hochkarätigen Namen im Bad Nauheimer Kurpark, bevor es am Sonntag in der Eishalle am Bornheimer Hang zum Auswärtsspiel bei den Young Lions kommt, Spielbeginn ebenfalls 19:30 Uhr. Was waren das für Duelle Mitte der 80er Jahre, die sich der EC Bad Nauheim und die Eintracht aus Frankfurt in der damaligen 2. Bundesliga lieferten. Tausende von Fans verfolgten dieses Derby, das stets ausverkauft war und für Emotionen auf den Rängen und dem Eis sorgte. Spieler wie Trevor Erhardt, Jerzy Potz und Ralph Pöpel sind vielen noch ein Begriff, alle spielten sowohl hier als auch dort. Nach dem finanziellen Aus der Eishockey-Abteilung des namhaften Stammvereins Anfang der Neunziger gründeten sich die Frankfurt Lions, die sich damals noch „Löwen“ nannten. Was aus ihnen geworden ist, dürfte bekannt sein. Erst 2002 nahm die Eintracht Eishockey wieder in ihr Programm auf, seitdem spielen die Frankfurter im Landesverband Hessen. Am Sonntag geht es dann zu den Young Lions, die in der vergangenen Saison nur knapp den dritten Platz vor der Eintracht belegten und in der Double-Saison der Roten Teufel 2004/05 den Vizemeister-Titel holten. Die Roten Teufel haben vor dem ersten Punkt-Wochenende lediglich eine Personalsorge, nachdem Bernhard Naulin mit Leistenproblemen zu kämpfen hat. Ob der Angreifer spielen kann, wird sich kurzfristig entscheiden. Jens Fischer wird nach abgelaufener Sperre wieder zurückkehren, und auch der finnische Angreifer Ilkka Sandström, der unter der Woche lizenziert wurde, geht für die Kurstädter auf Torejagd. Nach einer langen Wartezeit kann die Saison 2006/07 nun also richtig beginnen, und die Testspiel-Resultate machen Appetit auf mehr. Das Erreichen der Aufstiegsrunde ist das Ziel, und mit zwei Erfolgen aus dem ersten Wochenende könnte man sich gleich entsprechend in Szene setzen. 

Auftaktspiel der Eintracht in Bad Nauheim 

Frankfurt, 12. Oktober Schlechter hätte die Vorbereitung der Frankfurter Eintracht auf die kommende Saison kaum laufen können. Trotz zweier Siege auf der Habenseite, stehen doch gleich zwei Ausfälle aufgrund Verletzungen zu Buche. Zu den Verletzten Stefan Hilton und Christoph Geiser gesellt sich auch noch Alexander Hermann, der mit einem schweren Infekt nicht zur Verfügung steht. Ebenfalls nicht mit zum Spiel nach Bad Nauheim reisen Goalie Russ Ramos, Verteidiger Volker Konrad und Stürmer Stefan Eisenträger. Dennoch kann die Eintracht mit drei kompletten Reihen antreten. Für das Spiel in Bad Nauheim hat sich das Team einiges vorgenommen. Dennoch weiß jeder, dass die Adler krasser Außenseiter in der Partie beim Oberligaabsteiger Rote Teufel Bad Nauheim sind. Geschenkt bekommen die Kurstädter allerdings nichts von der SGE. Das verdeutlichte Spielertrainer Jay McNeill noch mal in der letzten Trainingseinheit. Personell gibt es aber auch noch gute Nachrichten aus „Mainhattan“ zu melden. Die Eintracht verpflichtete vor einigen Tagen noch einen Verteidiger. Der 25-jährige Robert Maj wechselt aus Nordhessen zu der SGE. Maj ist Deutscher mit tschechischen Wurzeln und durchlief alle Jugendmannschaften der Kassel Huskies. Sein Einsatz am Freitag ist aufgrund der Formalitäten aber noch nicht möglich. 

Highlander im letzten Test gegen Pohlheim 

Lauterbach, 12. Oktober Für die Lauterbacher Highlander läuft der der Countdown zum Saisonbeginn in der Regionalliga Hessen. Mit dem letzten Vorbereitungsspiel will Trainer Horst Fahl noch mal den kompletten Kader testen, bevor er in der den nächsten Tagen zum Feinschliff ansetzt. Abteilungsleiter Bernd Grunewald zeigt sich von der Vorbereitung überrascht: „Es läuft schon ziemlich rund“, so Grunewald. Gegen den Landesligisten ERC Pohlheim am Sonntag um 18 Uhr auf eigenen Eis wollen die Highlander endlich das umsetzen, was ihnen in den letzten Wochen noch gefehlt hat. Für alle treuen Fans gibt es am Sonntag im Stadion,  sowie am Samstag bei der Shell Station in Lauterbach, Zeitschriftenhandel Berghäuser und Zechers Bodenfachmarkt, Dauerkarte zum Vorzugspreis. Wer an diesen Tagen Mitglied des VERC wird, erhält eine Dauerkarte gratis. Einen Erfolg hat der Eishockeynachwuchs zu melden, eine enorme Anzahl an jungen Talenten hat sich zur Laufschule bei Bernhard Rinke angemeldet, von Eichenzell über Grossenlüder bis nach Alsfeld geht das Einzuggebiet der Young  Highlander. Wer sich noch in die Laufschule der Young Highlander anmelden möchte, kann dies unter der Rufnummer von Manuela Goerke 0661/9425515 machen. 

Zurück in die Erfolgsspur 

Troisdorf, 12. Oktober Nach einem punktlosen Wochenende, was aber durchaus positive Erkenntnisse für die Verantwortlichen der Mannschaft brachte, geht es für den EHC Troisdorf nun darum, am kommenden Wochenende wieder in die Erfolgsspur zurück zu kommen. Zunächst geht es am Samstag, 17:45 Uhr, nach Moers zu den Black Devils Niederrhein. Schon am Sonntag, 18 Uhr, geht es zu Hause weiter. Und dann wird es bedeutend schwerer als am Samstag gegen die jungen Moerser. Denn der Tabellenführer Neusser EV ist bei den Dynamite zu Gast. Wie schon am letzten Sonntag gegen die Herner EG werden dann die Trauben für die Dynamite gegen ein weiteres Spitzenteams der Liga sehr hoch hängen. 

Saisonstart mit Heimspiel gegen Ratingens 1b 

Netphen, 12. Oktober Am kommenden Freitag startet der EC Siegerland mit einem Heimspiel in die Verbandsligasaison 2006/2007. Gegner ist ab 19:30 Uhr die 1b-Mannschaft der Ratinger Ice Aliens. Diese Mannschaft ist den „Keilern“ noch bestens aus der vergangenen Verbandsligapokalrunde bekannt. Von den beiden Spielen konnte jede Mannschaft eines für sich entscheiden. Zu Hause gewann der ECS mit 8:3, während er sich beim Auswärtsspiel denkbar knapp mit 4:5 geschlagen geben musste. Am Ende standen die Ratinger auf dem fünften Tabellenplatz und schafften damit den Aufstieg in die Verbandsliga. Der Saisonstart der Ratinger Ice Aliens 1b verlief mehr schlecht als recht. Gegen die Vertreter der Düsseldorfer EG und klaren Favoriten auf den Spitzenplatz in der Verbandsliga mussten sie sich mit einer deftigen 2:16-Niederlage zufrieden geben. Der EC Siegerland muss am Freitag auf zwei Stammkräfte verzichten. Aufgrund von Sperren aus der Vorsaison müssen Rene Kutzner und Andreas Halfmann im ersten Spiel von der Tribüne aus zusehen. Hinter dem Einsatz von Florian Fischbach steht noch ein Fragezeichen, da man noch nicht weiß, ob er wegen seines Wehrdienstes am Freitag rechtzeitig im Sportpark Siegerland eintrifft. 

Dreimal nach Netphen 

Ratingen, 12. Oktober Vier Spiele, drei in Nethpen, eins auf eigenem Eis, aber drei unterschiedliche Mannschaften stehen in den nächsten zwei Wochen für die Ratinger Ice Aliens 1b auf dem Plan. Am kommenden Freitag findet das Meisterschaftsspiel gegen den EC Siegerland in Netphen statt. Für die Keiler ist es der Saisonauftakt und es steht zu erwarten, dass sie in diesem Spiel glänzen wollen. Dem Verbandsliga-Pokalsieger der vergangenen Saison konnten die Ratinger in ihrem Heimspiel einen 5:4- Sieg abringen, im Siegerland ging man als Verlierer vom Eis. Zur neuen Saison haben sich die Siegerländer an einigen Positionen verstärkt, zuletzt verpflichtete man einen neuen Torwart. 48 Stunden später ist das Team dann wieder in Netphen, um das Ligapokalspiel gegen die 1b-Mannschaft des EC Siegerland auszutragen. Diese spielt in der Bezirksliga NRW, die Saison hat dort noch nicht begonnen. In der abgelaufenen Spielzeit erreichten die Keiler den sechsten Tabellenplatz mit fünf Siegen aus 14 Spielen. Das Rückspiel findet am 29. Oktober in der Ratinger Eissporthalle statt. Vom Papier her zwei zu lösende Aufgaben, allerdings bleibt abzuwarten, wie die Mannschaft die Reiseaktivitäten verdauen wird, da nicht für alle Spiele ein Bus zur Verfügung steht. Am 22. Oktober geht es dann erneut ins Siegerland, Gegner sind dann die Pinguine aus Wiehl. Aufgrund der dortigen Hallensanierung trägt der TuS seine Heimspiele in Netphen aus. Breits drei Spiele haben die Wiehler ausgetragen. Dabei gabe es Niederlagen gegen die DEG und die Youngstars aus Hamm. Die Troisdorfer 1b wurde mit 11:5 besiegt. Der Gegner, der in der vergangenen Saison noch in der Regionalliga spielte, ist schwer einzuschätzen. Da zu Hause kein Eis verfügbar war, fuhr man in die Partnerstadt Crimmitschau ins Trainingslager.

Kobras reisen nach Dortmund 

Dinslaken, 11. Oktober Die Dinslakener Kobras stehen vor einem schweren Wochenende. Am Freitagabend ist man um 20 Uhr beim EHC Dortmund zu Gast. Schon in der Vorbereitung trafen die Spieler von Trainer Armin Lehmann auf die Westfalen und verloren mit 2:6. Dabei hoffen die Kobras dieses Mal auf eine Revanche und eine Leistungssteigerung zum Spiel gegen Iserlohn. Die Dortmunder sind, wie das Vorbereitungsspiel gezeigt hat, auf allen Positionen bestens besetzt. Torwart Frank Pribil, Igor Furda, Dimitri Tsvetkov oder auch Igor Cilik sind nur einige bekannte Namen der Spieler in den Reihen des Westfalen. Erstmals bei den Kobras werden bei diesem Spiel auch die beiden neuen Kanadier Stetch und Picklyk mit von der Partie sein und hoffentlich die erhoffte Durchschlagskraft bringen. Derzeit kann Lehmann auf den gesamten Kader zurückgreifen, auch Marco Piwonski ist nach seiner Erkrankung wieder im Kader, und somit stehen ihm drei Sturmreihen zur Verfügung, die auf Grund der Verpflichtung beider Nordamerikaner nun ausgeglichener agieren können. Die Dinslakener werden nichts unversucht lassen, um am Freitag die Punkte mit nach Hause zu nehmen. Zu diesem Spiel besteht auch wieder die Möglichkeit für einen Betrag von acht Euro im Bus mitzufahren. Interessierte finden sich  bitte bis zum Abfahrtstermin um 17 Uhr an der Halle ein.

Start gegen den Meister

Wallernhausen, 11. Oktober Am kommenden Freitag bestreitet der EC Wallernhausen sein erstes Saisonspiel in der Landesliga Hessen. Gegner in der Lauterbacher Eissporthalle ist der letztjährige Landesligameister und klare Favorit Eisteufel Frankfurt. Beginn der Partie ist um 20:15 Uhr.

Ein „Alpenbomber“ für den Harz 

Braunlage, 11. Oktober Das Lächeln ist noch etwas unsicher, aber aus den Augen spricht Tatendrang. Martin Juza ist der neue Stürmer bei den Harzer Wölfen. Am Dienstag nahm der 23-Jährige erstmals am Mannschaftstraining teil. Der Tscheche wird bei den Harzern die dritte Kontingentstelle belegen. Juza wurde am 6. Mai 1983 geboren, die Wölfe sind aber nicht seine erste Station im Ausland. Bereits mit 20 stand der Außenstürmer für Wien in der ersten österreichischen Liga auf dem Eis. Die beiden folgenden Jahre verbrachte er ebenfalls im Alpenstaat und spielte für Feldkirch und zuletzt für Kapfenberg. Überzeugend war dabei die Torausbeute des ehemaligen U18-Nationalspieler Tschechiens. So erzielte er für Feldkirch 36 Tore in 39 Spielen, bei Kapfenberg traf er in 27 Spielen 18 Mal ins Schwarze. Im Visier hatten die Wölfe Juza schon länger, doch erst nach der Klärung der ungewissen Lage war nun auch die Verpflichtung des 1,78 Meter großen Angreifers möglich. „Er ist torgefährlich, genau das, was wir gesucht haben“, sagte Wölfe-Trainer Jan Furo. Geplant ist der Einsatz von Juza an der Seite von Roman Vanek im ersten Block.  

Huskys empfangen den GSC Moers

Trier, 11. Oktober Am kommenden Sonntag empfängt der ESC Trier um 18:30 Uhr den GSC Moers an der Diedenhofener Straße. Das Team vom Niederrhein besteht überwiegend aus Juniorenspielern und musste bislang derbe Niederlagen einstecken. Nach der unglücklichen Niederlage in Neuss und dem Sieg gegen den EC Bergisch Land ist Trainer Proskurjakov mit seiner Mannschaft zufrieden. In der Tabelle liegen die Huskys mit neun Punkten auf einem guten Mittelfeldplatz und sind punktgleich mit dem Tabellensechsten aus Iserlohn. Auch im Kader hat sich wieder etwas verändert. David Müller ist wie berichtet in den Kader zurückgekehrt und verstärkt die Sturmreihen. Unter der Woche befand sich zudem ein weiterer Spieler im Probetraining. Die Mannschaft findet immer besser zusammen und im Tor verfügen die Husky´s über ein gutes Gespann. Zudem zeigt sich immer mehr, dass Jeffrey Golby ein Glücksgriff war.

Revierderby gegen Dortmund 

Unna, 11. Oktober Am Sonntag begrüßen die Cracks des  Königsborner JEC den EHC Dortmund. Das Derby beginnt um 19 Uhr in der Eissporthalle Unna. Zuvor jedoch, am Samstag um 20 Uhr, müssen die Bulldogs beim ESV Bergisch Gladbach ran. Die Gäste vom Reviernachbarn gehören zu den Top-Kandidaten auf die NRW-Meisterschaft. Der EHC Dortmund ist mit drei Heimsiegen in die Saison gestartet und plant beim Gastspiel in Königsborn den ersten Auswärtserfolg ein. Die Königsborner werden jedoch alles daran setzen, um es dem Favoriten möglichst schwer zu machen. Zur neuen Saison wechselten mit Willi Tesch, Werner Heinrich und Tim Schulz drei der insgesamt acht KJEC-Neuzugänge von Dortmund nach Unna. Gleichzeitig wird es auch zum Familienduell auf Unnaer Eis kommen: Mit Tim Schulz bei den Bulldogs und Pierre Schulz bei Dortmund werden sich zwei Brüder gegenüber stehen.

Freitag, der Dreizehnte 

Dortmund, 11. Oktober Drei Spiele – drei Siege in Folge kann der EHC Dortmund bis dato verbuchen - also eine makellose Weste! Der WDR berichtete und gratulierte zum Zehnjährigen Bestehen des EHC Dortmund – alle Fans, Verantwortlichen und besonders Markus Scheffold als Trainer und die Mannschaft wünschen sich natürlich einen weiteren Sieg. Dieser Sieg soll durch die Elche am kommenden Freitag, 13. Oktober, 20 Uhr gegen die Kobras aus Dinslaken gelingen. Die Dinslakener Kobras haben sich nach etwas enttäuschendem Saisonstart mit dem kanadischen Stürmer-Duo David Stetch und Derek Picklyk verstärkt und werden damit sicherlich stärker auftrumpfen als in den bisherigen Spielen. Es wird für die Elche ein weiterer schwerer Prüfstein auf dem Weg in das gesetzte Ziel die Oberligaaufstiegsrunde zu erreichen. Wenngleich in der Vorbereitung gleich im ersten Spiel gegen die Kobras ein 6:2-Sieg gelang, so darf dieses Ergebnis keineswegs überbewertet werden. Der EHC muss verletzungsbedingt weiterhin auf Dominik Lumare und Jan-Sebastian Fries verzichten. Jörn Siegmanski fehlt aufgrund seiner Sperre. Seine ursprüngliche Sperre (Matchstrafe in der letzten Meisterschaftsbegegnung der vergangenen Saison) von acht Spielen wurde vom Landesverband auf vier Begegnungen herabgesetzt, die restlichen vier Spiele sind zur Bewährung ausgesetzt, so dass der Stürmer erst wieder ab dem kommenden Sonntag im ersten Auswärtsspiel des EHC Dortmund in seinem Meisterschaftsdebüt in Königsborn eingesetzt werden kann. Niko Bitter wird nach seiner Handverletzung wieder zum Kader stoßen. 

Überraschung vermeiden 

Neuss, 11. Oktober Am kommenden Wochenende steht für den Neusser EV nur eine Aufgabe auf dem Programm. Nach dem spielfreien Freitag tritt der NEV am Sonntag beim EHC Troisdorf an. Bis vor einer Woche waren die Troisdorfer noch der Überraschungs-Tabellenführer der Regionalliga NRW, ehe sie nach zwei Niederlagen gegen die Favoriten aus Dortmund und Herne von den Neussern an der Tabellenspitze abgelöst wurden. Auf den NEV wartet ein unangenehmer Gegner, der seine kämpferischen Stärken schon bei früheren Aufeinandertreffen beweisen konnte, aufgrund schwacher Chancenverwertung aber mögliche Überraschungen verpasste. Eine solche möchten die Neusser auch am kommenden Sonntag mit einer konzentrierten Leistung verhindern. Anpfiff im Icedome an der Uckendorfer Straße ist um 18 Uhr. 

Zwei unterschiedliche Aufgaben 

Grefrath, 11. Oktober Zwei Spiele, die unterschiedlicher nicht sein könnten, stehen den Grefrather Nierspanthern an diesem Wochenende bevor. Am Freitag, 20 Uhr,  geht die Reise zu den Blizzards nach Herne, bevor es am Sonntag, 19 Uhr,  im eigenen Stadion zum Spiel gegen den EC Bergisch Land aus Solingen kommt. Am Freitag dürften die Fans wieder einmal voll auf ihre Kosten kommen, denn die Spiele der Nierspanther gegen Herne haben es in sich. Bereits in den Vorbereitungsspielen trafen beide Teams aufeinander. Dieses ausgesprochen kampfbetonte Spiel konnten die Nierspanther mit 6:3 für sich entscheiden. Beim ersten Sonntagsheimspiel der Nierspanther am 15. Oktober ist das Team vom EC Bergisch Land zu Gast an der Niers. Das Team aus Solingen hat nach einer sehr verkorksten Saisonvorbereitung und dem verlegten Saisonstart einen Fehlstart hingelegt, denn keines der drei bisherigen Spiele konnte gewonnen werden. Dennoch war gerade beim letzten Spiel gegen Trier zu erkennen, dass das Team zusammenwächst. 

Rheinland-Pfalz-Meister startet in Hessen 

Bitburg, 11. Oktober Fast zwei Jahre nach dem der EV Bitburg sein Gastspiel in der Regionalliga Hessen gab, zieht es die „Bits aus der Eifel“ wieder über den Rhein Richtung Hessen. Ein Weg des amtierenden und ungeschlagenen Rheinland-Pfalz-Landesligameisters, der gegangen werden musste, wollte man doch seinen Zuschauern und seinen Sponsoren einen regulären attraktiven Spielbetrieb mit Teams bieten, die auch konkurrenzfähig sind und damit interessante Spiele in der Bärenarena garantieren werden. Der Weg in die Landesliga Hessen und nicht in die Regionalliga Hessen, die auch in dieser Saison mit den Roten Teufel Bad Nauheim, Darmstadt Stars und den Young Lions Frankfurt stark besetzt ist, ist sicherlich auch der richtige Weg. War der Kader zu Regionalligazeiten noch ausschließlich mit Legionären besetzt und damit auch mit einem hohen Finanzbudget verbunden, setzt man jetzt auf winheimische Spieler. Für die Jugendarbeit ist der vom ESC Trier zurückgekehrte Felix Brunschwiler zuständig. Der erfahrene Jugendtrainer arbeitet mit den Bitburger Schulen an einem Eishockeyprojekt, was natürlich dem EVB zugute kommt. Wieder zurück im Kader der Bären sind die Abwehrhünen Sascha Syre und Marc Ludwig, sowie Stefan Wanken, der in der vergangenen Saison noch für die Trierer Huskys die Schlittschuhe schnürte. „ Wir sind froh das auch dieses Jahr mit den Brüdern Lucas und Leo Föhr wieder zwei Juniorenspieler den Sprung in unseren Kader gepackt haben,“ so Frank Lempges, „Wir werden die beiden behutsam aufbauen und weiterentwickeln.“ Mit im Team ist auch noch der ehemalige Nürnberger David Tesch, der noch an einer Knieverletzung laboriert. Das erste Spiel bestreitet der EVB am 22. Oktober beim EC Wallernhausen. Das erste Heimspiel steigt am 29. Oktober um 19 Uhr gegen den ERC Ludwigshafen.

Schweres Programm – EHV muss gegen Leipzig und Rostock ran 

Schönheide, 10. Oktober Am kommenden Wochenende stehen für den EHV Schönheide zwei „harte Brocken“ auf dem Spielplan. Zuerst treffen die Wölfe am Samstag, 14. Oktober, um 18 Uhr auf die Blue Lions Leipzig. Zuletzt trafen beide Teams am Tag der Deutschen Einheit aufeinander und Schönheide verlor nach zwischenzeitlicher 2:0- Führung und guter Leistung mit 3:5. Revanche ist also angesagt und mit einer ähnlich starken Mannschaftsleistung wie zuletzt beim 7:3- Sieg gegen Halle soll der Tabellenführer ohne Punkte auf die Heimreise geschickt werden. Dass die Leipziger in dieser Saison zu den Ligafavoriten zählen, zeigt sich schon jetzt an den bereits erzielten Ergebnissen. Fünf Spiele – fünf Siege heißt die makellose Bilanz, die es für den EHV zu durchbrechen gilt. Keine zwölf Stunden nach dem Ende des Spiels gegen Leipzig befinden sich die Wölfe bereits wieder im Bus zur nächsten Auswärtsbegegnung. Nicht nur eine lange Fahrt steht dem EHV Schönheide bevor, sondern auch ein schweres Spiel beim letztjährigen Regionalligameister Rostocker EC. Am Sonntag, 15. Oktober, um 19 Uhr in der Eishalle Schillingallee kreuzen sich die Schläger zwischen den Piranhas und den Wölfen. Rostock ist in dieser Saison auf heimischen Eis noch ungeschlagen und steht nach fünf Spielen bei vier Siegen und einer Niederlage (2:3 in Halle) auf Tabellenplatz zwei. Auch die Piranhas zählen in dieser Spielzeit wieder zu den Topfavoriten für den Aufstieg.

Zwei Siege und drei Verletzte bei der SGE

 

Frankfurt, 9. Oktober Knapp eine Woche vor dem Saisonstart am 13. Oktober bei den Roten Teufeln Bad Nauheim konnte die Frankfurter Eintracht die beiden Testspiele siegreich gestalten. Am Freitag gelang gegen den Stadtrivalen Eisteufel Frankfurt ein klarer 8:1-Erfolg. Einen Hattrick verbuchte dabei Stürmer Stefan Eisenträger. Auch das Comeback von Frederic Kullack konnte sich sehen lassen. Der Blueliner konnte gleich zweimal an diesem Abend jublen. Aber der Sieg wurde auch teuer bezahlt. Gleich nach fünf Minuten musste der schwedische Verteidiger Stefan Hilton verletzt raus. Einige Minuten später folgte ihm Stürmer Matthias Mänz. Zumindest Stefan Hilton sollte am Freitag wieder einsatzbereit sein. Das zweite Testspiel gegen den Landesligisten VfR Pforzheim schloss die SGE mit einem 7:4-Heimerfolg ab. Aber auch in diesem Spiel musste man wieder einen Verletzten hinnehmen. Neuzugang Christoph Geiser musste nach einem Check in den Nacken sogar ins Krankenhaus. Die Diagnose: Gehirnerschütterung. Sein Einsatz in Bad Nauheim ist somit wohl ausgeschlossen. Dafür sind die bei den Testspielen noch fehlenden Jay McNeill und Steffen Schnürer in der Kurstadt wohl wieder am Start. 

Stars beenden Vorbereitung mit 5:7-Niederlage 

Darmstadt, 9. Oktober Trotz einer 5:7-Niederlage gegen die Eisbären Heilbronn sah man nach dem Spiel am Sonntagabend doch meist zufriedene Gesichter bei den Verantwortlichen der Darmstadt Stars. Schon vor der Partie hatten die Hessen mit einem „heißen Tanz“ gegen den Aufsteiger in die Baden-Württemberg-Liga gerechnet, haben die Eisbären doch mit Spielern wie Igor Dorochin einige Spieler im Kader mit höherklassiger Erfahrung. Die TSG blieb während des Spiels dran, musste sich aber trotz der Tore von Janßen, Parejo, Nissen, Sasek und Odemer geschlagen geben. Das erste Punktspiel bestreiten die Stars auf eigenem Eis gegen den EV Wiesbaden am kommenden Sonntag, 15. Oktober, um 18 Uhr. Der Außenseiter aus der Landeshauptstadt wird von den Stars jedoch ernst genommen, denn mit Alexej Gebel und Viktor Bauer ist wieder ein Stürmerpaar bei den Wiesbadenern vereint, an die die Stars noch schlechte Erinnerungen aus den Vorjahren haben. 

Steelers siegen gegen den HSV 9:5 

Salzgitter, 9. Oktober Es war das erwartete schwere Heimspiel gegen den Hamburger SV. Dennoch gewannen die Steelers mit 9:5 (4:3, 2:1, 3:1). Vor 325 Zuschauern legte der EHC Salzgitter 05 rasant los. So konnte Stürmer André Kiene in der zweiten und dritten Minute die Steelers schnell in Front schießen. Und zwei Minuten später stand es sogar 3:0 durch Pavol Levicky. Der entnervte Gästekeeper Holger Ansmann verließ das Tor und Oliver Schmökel hütete fortan das Gehäuse. Auf die Gastgeber hatte dieser Wechsel eine lähmende Wirkung. Der HSV kam in der achten Minute zum Anschlusstreffer. Am Ende des ersten Drittels stand es 4:3. Negativ aufgefallen sind mal wieder die vielen Zeitstrafen gegen beide Teams. Der nächste Spielabschnitt war wiederum von etlichen Strafen geprägt und so konnte kaum ein reibungsloser Spielaufbau gestaltet werden. Nachdem die Hanseaten nach 28 Minuten zum 4:4 ausgeglichen hatten, dauerte es sechs Minuten, bis Alexander Pflüger und André Kiene den EHC mit 6:4 in Führung bringen konnten. Im letzten Drittel hatten die Steelers einen Verbündeten. Das Torgehäuse. Mehrfach scheiterten die Gäste an Pfosten oder Latte. Durch einen Doppelschlag in der 48. und 49 Spielminute schraubten Pflüger und Pietrzyk das Ergebnis nochmals nach oben.  

Saisonauftakt misslungen 

Ratingen, 9. Oktober Der U23-Mannschaft der Ratinger Ice Aliens ist der Saisonauftakt missglückt. Am Samstagabend setzte es eine heftige 2:16 (1:3, 0:6, 1:7)-Niederlage gegen den Favoriten der Verbandsliga, die Düsseldorfer EG 1b. Trainer Leggen hatte eine Defensivtaktik ausgegeben, um gegen die technisch und läuferisch stärkeren Düsseldorfer bestehen zu können. Dies setzte die Mannschaft im ersten Drittel auch um. Allerdings nutze die DEG die erste Strafzeit der Ratinger, um in Führung zu gehen. Nach 20 Minuten hielt sich der Rückstand beim 1:3 noch in Grenzen. 40 Minuten und sechs Gegentore später war die Sache allerdings gelaufen. Für Ratingen trafen Michael Gärtner und Dirk Mayer. Strafen: Düsseldorf 8, Ratingen 12. Zuschauer: 309. 

EHC verliert in Soest mit 3:8 

Gelsenkirchen, 9. Oktober Beim Auswärtsspiel bei der Soester EG unterlag der EHC Gelsenkirchen mit 3:8 (2:3, 0:2, 1:3). Vor rund 200 Zuschauern im Eissportzentrum Möhnesee-Echtrop musste Trainer Krystian Sikorski neben den beiden Langzeitausfällen Thorsten Rogowski und Carsten Weckelmann auch noch auf den beruflich verhinderten Irenäus Zok und den grippeerkrankten Michael Koralewski verzichten. Torhüter Julian Kallmeier fehlte nach seiner im Training erlittenen Knieverletzung. Immerhin zeigte der 21-jährige Neuzugang Mario Smaslik im ersten Einsatz im Trikot des EHC Gelsenkirchen eine ansprechende Leistung in der Verteidigung des EHC. Nun bleiben zehn Tage Zeit, um sich auf das Derby gegen die Dorsten Hornets am 17. Oktober vorzubereiten. Tore: 1:0 (5.) Sebastian Sprenger (Wentigmann, Keyser), 2:0 (6.) Buschmann (Seb. Sprenger, Häckel), 2:1 (9.) Kahl (Damm, Smarslik), 2:2 (11.) Baukholt (Kliem, Theißen), 3:2 (12.) Buschmann (Jokic, Wüstenfeld, 5-3), 4:2 (28.) Höcker, 5:2 (40.) Seb. Sprenger (Buschmann), 6:2 (50.) Wentigmann (Seb. Sprenger, 5-3), 6:3 (54.) Martin Koralewski (Smarslik, Schönfeld, 5-3), 7:3 (57.) Höcker (Jokic), 8:3 (60.) Buschmann (Keyser, Häckel, 5-4). Strafen: Soest 16, Gelsenkirchen 32 + 10 (Kahl) + 10 (Dieckmann).

Weiterer Testspielsieg 

Rostock, 9. Oktober Ihr punktspielfreies Wochenende nutzten die Rostock Piranhas für ein weiteres Testspiel. Zu ungewohnter Zeit, Sonnabend 18 Uhr, war der VER Selb, der Heimatverein von David Hördler, zu Gast in der Schillingallee. Mit 9:3 (2:1, 4:1, 3:1) gewannen die Piranhas das Spiel, bei dem der Landesligist aus Bayern zu keinem Zeitpunkt ein ernsthafter Konkurrent sein konnte. Bereits nach zwei Minuten stand es 2:0 für die Piranhas, die daraufhin etwas Tempo aus dem Spiel nahmen. Sofort kamen die nur mit zwei Reihen angetretenen Selber besser ins Spiel und erzielten den Anschluss. Dennoch diktierten die Piranhas das Spielgeschehen nach Belieben und kamen regelmäßig zu allergrößten Torchancen. Mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit und Zug zum Tor hätte das Ergebnis deutlich höher ausfallen sollen, doch statt des direkten Abschlusses suchten die Piranhas häufig noch einmal den „besser“ postierten Mann. Erfolgreichster Torschütze mit vier Treffern war an diesem Abend Jan Michalek, der seinen dritter Treffer bei einer 3:5-Unterzahlsituation erzielte. Die etwa 20 angereisten Selber Fans, die eine fast zehnstündige Reise per Bahn auf sich genommen hatten und am Bahnhof von einigen Rostocker Fans empfangen und zur Eishalle geleitet wurden, sahen eine aufopferungsvoll kämpfende Selber Mannschaft, die sich mit aller Kraft gegen ein zweistelliges Ergebnis stemmte. Tore: 1:0 Michalek (1.), 2:0 Herrmann (2.), 2:1 Leupold (3.), 3:1 Haupt (22.), 4:1 Haupt (22:), 5:1 Hrstka (26.), 5:2 Jarowin (29.), 6:2 Michalek (40.), 7:2 Michalek (44.), 7:3 Horvath (44.), 8:3 Tokarev (50.), 9:3 Michalek (51.). Strafen: Rostock 24, Selb 30. Zuschauer: 1133. 

Null-Punkte-Wochenende für die Drachen 

Erfurt, 9. Oktober Bei den Blue Lions Leipzig verkauften sich die Black Dragons Erfurt ganz anders als am Freitag gegen FASS Berlin, unterlagen aber mit 2:4. Von Beginn an auf der Hut verteidigten die Drachen ihre Zone konsequent und warteten geduldig auf ihre Chancen. In der 15. Spielminute war es dann auch schon so weit, nach einem Angriff der Blue Lions folgte ein schneller Pass von Korte auf Marak, der gab die Scheibe direkt weiter zu Halloun und er ließ Goalie Pospisil keine Chance und schoss somit die Erfurter mit 1:0 in Führung. Selbst das darauf folgende 5:3 Powerplay der Leipziger konnte den Drachen nichts anhaben, die Verteidiger agierten weiterhin konzentriert und Erfurts Goalie Fischer vereitelte den Rest. Und so konnten die Black Dragons mit der 1:0-Führung in die erste Pause gehen. Der zweite Spielabschnitt begann wie der erste aufgehört hatte, die Drachen arbeiteten und erkämpften sich weitere Möglichkeiten. Erst in der 30. Spielminute gelang den Hausherren, in Überzahl, durch Eichelkraut der 1:1-Ausgleichstreffer. Aber auch davon ließ man sich auf der Seite der Thüringer nicht beeindrucken. Die rund 1100 Zuschauer sahen ein sehr schnelles Spiel das von beiden Mannschaften auf hohem Niveau geführt wurde. Weitere Tore sollten bis zur Pausensirene nicht mehr fallen, und so ging es beim Spielstand von 1:1 zum zweiten Mal in die Kabinen. Im letzen Drittel gelang den Sachsen dann allerdings doch noch ein Doppelschlag. Innerhalb von nur 90 Sekunden konnten die Blue Lions durch Kastner (43.) und Weigant (44.) auf 3:1 davonziehen. In dieser Phase ließen sich die Drachen überrumpeln, aber nur vier Minuten später markierte erneut Dusan Halloun den 2:3-Anschlusstreffer. Nun waren es die Black Dragons die immer mehr Druck ausübten, aber auch die Leipziger können kontern, und so gelang es ihnen fünf Minuten vor den Ende, durch Jens Müller den Zwei-Tore-Abstand wieder her zu stellen. Nun versuchte Erfurts Trainer Thomas Belitz noch einmal alles, setzte alles auf eine Karte, nahm zwei Minuten vor Schluss eine Auszeit. Daraufhin musste Kai Fischer zugunsten eines sechsten Feldspielers sein Gehäuse verlassen. Doch auch die künstlich erzeugte Überzahl half den Drachen nicht mehr, und so mussten sich die Erfurter den Blue Lions mit 2:4 geschlagen geben. 

Zwei Premieren 

Neuss, 9. Oktober Beim GSC Moers feierte der Neusser EV gleich zwei Saisonpremieren. Neben dem ersten zweistelligen Sieg wurde beim 15:0 (6:0, 5:0, 4:0)-Erfolg auch der erste Shut-out eingefahren, den sich Andi Schrills gutschreiben lassen konnte. Der junge Moerser Mini-Kader hatte dem NEV trotz aller Bemühungen wenig entgegen zu setzen. Bereits in der Anfangsphase wurde deutlich, was die 120 Zuschauer - der Großteil davon war aus Neuss angereist - erwarten sollte. Elf Moerser Feldspieler stemmten sich so gut es ging gegen die Neusser Übermacht. Der Erfolg hielt sich in Grenzen, bereits nach zehn Minuten stand es 4:0 für den NEV. Dennis von der Heiden (2), Lutz Klauck und Daniel Hatterscheid zeichneten sich für die frühzeitige Führung verantwortlich, wobei der vierte Treffer irrtümlich Klauck und nicht dem eigentlichen Torschützen, Dennis von der Heiden, gutgeschrieben wurde. Während der erstmalig in der Meisterschaft eingesetzte Andreas Schrills im Tor des NEV nur selten geprüft wurde, hatte sein Gegenüber Schwerstarbeit zu verrichten. Diese erledigte René Hippler jedoch sehr gut, auch wenn Ralf Reisinger und Dennis von der Heiden in der Schlussphase auf 6:0 erhöhten. Im zweiten Abschnitt setzte sich das Einbahnstraßen-Eishockey fort, obwohl auch die überwiegend mit Junioren angetretenen Gastgeber in Überzahl zu zwei guten Möglichkeiten kamen, die Schrills vereitelte. Auf der anderen Seite zeigten die Neusser schöne Spielzüge und bauten den Vorsprung weiter aus. Daniel Hatterscheid (2), Boris Fuchs und Lutz Klauck durften weitere Treffer bejubeln, wobei es dem bis dahin im Abschluss glücklosen Ralf Reisinger vorbehalten war, das Ergebnis in zweistellige Höhe zu schrauben. Zu Beginn des letzten Drittels setzte sich das muntere Toreschießen fort, Lutz Klauck, Bernd Hausmann und Daniel Hatterscheid erhöhten auf 14:0. Während den GSC-Spielern trotz der Konzentration auf die Defensive die Luft ausging, ließen die Neusser die Scheibe laufen, wobei es nur an der Konsequenz bei der Ausnutzung der zahlreichen Torchancen mangelte. Boris Ackermann setzte in der 51. Minute den Schlusspunkt, ansonsten hatte der Moerser Torhüter noch einige Gelegenheiten, sich zu bewähren. Dies tat auch Andreas Schrills, als er einen Alleingang von Fabian Loos entschärfen konnte (57.). Kurze Zeit später durfte er sich für seinen Shut-out und das Team wegen des deutlichen Siegs feiern lassen. Tore: 0:1 (4:32) Klauck (Rejhon, Kozhevnikov), 0:2 (6:59) Von der Heiden (Geisler, Klauck/5-4), 0:3 (8:26) Hatterscheid (Jedamzik, Fuchs/5-4), 0:4 (9:38) Klauck (Von der Heiden, Kozhevnikov), 0:5 (18:12) Reisinger (Hatterscheid, Sassen/5-4), 0:6 (19:17) Von der Heiden (Klauck, Kozhevnikov), 0:7 (22:41) Hatterscheid (Fuchs/5-4), 0:8 (28:51) Hatterscheid (Reisinger/4-5), 0:9 (33:21) Fuchs (Sassen, Hatterscheid/4-4), 0:10 (35:40) Reisinger (Hatterscheid, Fuchs), 0:11 (36:58) Klauck (Krahforst, Emde), 0:12 (40:40) Klauck (Von der Heiden, Kozhevnikov), 0:13 (44:02) Hausmann (Köhler, Krahforst), 0:14 (45:15) Hatterscheid (Krahforst), 0:15 (50:45) Ackermann (Hausmann, Krahforst). Strafen: Moers 18 + 10 (Beckford), Neuss: 16. Zuschauer: 120. 

Erster Heimsieg gegen Bergisch Land 

Trier, 9. Oktober Das Wochenende verlief für die Trierer Huskys sehr positiv. Am Freitagabend hatte der ESC den amtierenden Meister aus Neuss am Rande einer Niederlage, verlor am Ende jedoch unglücklich mit 5:7 (3:1, 1:3, 1:3). Anders dann beim ersten Heimspiel der Saison gegen den EC Bergisch Land. Hier siegten die Huskys mit 3:2 (2:0, 0:1, 1:1). Bevor das Heimspiel gegen die Solinger anfing, konnten sich die Zuschauer über die Rückkehr von David Müller freuen. Die Huskys kontrollierten zunächst das Spiel. In der fünften Spielminute gab es dann ein Premierentreffer. Lukas Golumbeck erzielte mit dem 1:0 für die Huskys sein erstes Tor im Seniorenbereich. In Neuss hatte er bereits drei Treffer vorbereitet. Danach gab es Chancen auf beiden Seiten. Der Torhüter der Huskys, Mario D´Antuono, zeigte nun sein ganzes können. Gut zwei Minuten vor Drittelende erhöhte Jeffrey Golby auf 2:0. Im Mittelabschnitt merkte man den Huskys das Spiel von Neuss an. Da die Trierer in Neuss bereits viel Kraft gelassen hatten, schlichen sich im Spiel der Huskys Abspielfehler und Konzentrationslücken ein. Dies wusste der EC Bergisch Land in Form von Tim Neuber zu nutzen. In der 27. Minute markierte er den Anschlusstreffer zum 2:1. Langsam setzte in der Trierer Eishalle der Nebel ein und die Zuschauer hatte nicht immer den Durchblick. Weitere Treffer bekamen die Zuschauer im Mittelabschnitt nicht mehr zu sehen. Anton Bauer stellte den alten Zwei-Tore-Abstand im Schlussabschnitt wieder her und erhöhte auf 3:1 für Trier (45.). Der Jubel der Husky-Fans war noch zu hören, als im direkten Gegenzug der erneute Anschlusstreffer fiel. Tobias Grossecker machte die Partie wieder spannend. Letztlich blieb es aber beim Trierer Erfolg. Tore: 1:0 (5:35) Lukas Golumbeck (Jeffrey Golby, Anton Bauer/5-4), 2:0 (18:37) Jeffrey Golby (Dominik Wilnauer, Thomas Ganer), 2:1 (26:22) Tim Neuber (Benjamin Albrecht, Tobias Grossecker/5-4), 3:1 (44:52) Anton Bauer (Jeffrey Golby/5-4), 3:2 (45:38) Tobias Grossecker (Christopher Olschewski, Tim Neuber). Strafen: Trier 22, Solingen 18. 

Niederlage gegen Bad Kissingen 

Lauterbach, 9. Oktober Eine 4:6-Niederlage mussten die stark dezimierten Lauterbach Highlander gegen die Kissinger Wölfe im ersten Vorbereitungsspiel auf heimischen Eis hinnehmen. Ohne die erkrankten oder verhinderten Stammkräfte Falk Ozellis, Sebastian Heinemann, Dennis Weinrich, Dennis Klinge, Benny Faust und Olli Ebenrett zeigten die Highlander sich nach drei Trainingseinheiten auf eigenen Eis bereits in einer sehr guten Verfassung. Für Trainer Horst Fahl war das Spiel gegen Bad Kissingen ein Prüfstein für die letzten Trainingseinheiten, er war mit dem Spielverlauf zufrieden, sah in den neu gebildeten Reihen gute Ansätze, doch bis zu den Spiel gegen die Young Lions Frankfurt steckt noch eine Menge arbeit. Nach fünf Minuten gingen die Gäste aus Bad Kissingen bereits in Führung, wobei sie eine Unachtsamkeit der Lauterbacher Verteidigung sofort ausnutzen, doch langsam fanden die Highlander ins Spiel und konnten durch Benjamin Rabe nach sieben Minuten ausgleichen. In der 25. Minute gelang Bad Kissingen die abermalige  Führung, die von Horst Feuerfeil ausgeglichen wurde. Doch die Führung der Kissinger ließ nicht lange auf sich warten. In der 28. Minute hieß es 3:2, doch fast im Gegenzug gelang Julian Grund, dem Youngster im VERC-Dress, mit einen schönen Treffer nach Vorarbeit von seinen Bruder Emanuel Grund der Ausgleich. Eine abermalige Konzentrationsschwäche der Highlander sorgte für die 4:3-Führung der Wölfe. Im letzten Drittel sahen die Zuschauer eine Lauterbacher Mannschaft, die trotz schwindender Kräfte noch versuchte, das Spiel zu drehen. So traf Julian Grund zum 4:4 (44.), letztlich jedoch zog Bad Kissingen auf 6:4 davon. 

Rekordmeister siegt zum Auftakt 

Berlin, 9. Oktober Mit 5:4 gewann der Deutsche Rekordmeister, der Berliner SC, zum Auftakt der Saison in der Verbandsliga Nordost das Derby gegen den OSC Berlin. In den ersten beiden Dritteln bestimmte der Schlittschuh-Club das Geschehen auf dem Eis, vermochte es aber nicht, die spielerische Überlegenheit ausreichend zu nutzen. Mit 1:1 und 3:3 gingen beide Teams in die Drittelpausen. Im spannenden letzten Spielabschnitt schien ein zwischenzeitliches 4:4- Unentschieden fast schon sicher, als Constantin Gregg zwei Minuten vor Spielende den entscheidenden Siegtreffer zum vielumjubelten 5:4-Endstand erzielte. Torschützen für den BSchC: Sven Dietz (2), Alexander Langhoff, Martin Ohme, Constantin Gregg. Der Berliner SC spielt am kommenden Wochenende in Adendorf. Das nächste Heimspiel steigt am Sonntag, 22. Oktober, um 16.15 Uhr an der Paul-Heyse-Straße gegen FASS Berlin 1b. Darüber hinaus läuft noch bis Ende Oktober unsere „Fanaktion 100x10“, bei der 100 neue Fans für den Berliner SC gesucht werden, die den Club mit jeweils zehn Euro unterstützen, um ihnen die Anreise zu den Auswärtsspielen zu ermöglichen.
Spendenkonto "100x10":
Inhaber Martin Ohme
Sparda Bank
BLZ: 12096597
Kontonummer: 1958990
Betreff: 100x10.
Informationen rund um den Berliner SC gibt es auf der von Fans gestalteten Internetseite www.bschc-fan.de.  

Chancen nicht genutzt 

Dorsten, 9. Oktober Für die Hornets war es zum Mäusemelken. Chance über Chance erspielte sich die Dorstener EJ beim Landesligaspiel in Dinslaken, doch wollte die Hartgummischeibe einfach nicht ins Tor der Kobras. Am Ende stand eine 2:5-Niederlage. Die 100 mitgereisten Fans aus Dorsten rauften sich die Haare. Die Gastgeber warteten geschickt auf ihre Chance, in Überzahl gelang den Kobras nach 19 Minuten die Führung. Im zweiten Durchgang war die Überlegenheit der Hornets dann noch größer, doch auch hier wollte die Scheibe einfach nicht ins Dinslakener Tor. Die Gastgeber blieben durch Konter weiterhin gefährlich. Dann endlich schien der Bann gebrochen. Timur Türk gelang das vielumjubelte Ausgleichstor in der 44. Minute. Nun schien auch den Dinslakenern zudem die Puste auszugehen, die DEJ suchte nun die Entscheidung, doch es kam ganz anders. Zwei dumme Srafen brachten die Gastgeber wieder ins Spiel zurück und in Überzahl gelang dann der 2:1 Führungstreffer für den ECD. Nun versuchten die Hornets noch einmal alles, doch ging dieser Schuss nach hinten los. Ein Doppelschlag in der 53. Minute besiegelte das Schicksal der Rossbach-Truppe. In der 57. Minute führte ein weiterer Konter zum 5:1. Erst in der 60. Minute gelang Stefan Hochkirchen der 5:2-Endstand. 

Dreimal Schott und ein überragender Köhler 

Dinslaken, 9. Oktober Christian Kühn ist zurzeit sicherlich nicht zu beneiden. Er kümmerte sich in den letzten Tagen um die noch anstehenden Umbauarbeiten im Eishallenrestaurant, um die Verpflichtung der beiden Kanadier der ersten Mannschaft und am Samstagabend stand er noch persönlich an der Kasse für die Discolaufzeit. Am Sonntagabend vertrat er dann noch Oliver Küpper, der die Junioren der Kobras in Bergkamen coachte - Endergebnis 25:1 für die jungen Kobras. Aber es sollte sich lohnen. Die Kobras 1b schlugen den Dorstener EJ mit 5:2 (1:0, 0:0, 4:2). 150 Zuschauer, davon jede Menge Dorstener Fans, bekamen eine rassige und chancenreiche Partie zu sehen, in der Christoph Köhler im Tor der Kobras zum Matchwinner wurde. M.Schott (3), Prellinger und Spazier erzielten die Dinslakener Tore, Türk und Hochkirchen trafen für Dorsten. Strafen: Dinslaken 22 + 10 (Antrecht), Dorsten 24 + 10 (Figurin). Zuschauer: 150. 

Wild Boys unterliegen zum Auftakt 

Chemnitz, 9. Oktober Die Wild Boys Chemnitz unterlagen im ersten Testspiel beim EC Erkersreuth mit 2:6 (2:0, 0:4, 0:2). Dennoch verkauften sich die Chemnitzer vor allem im ersten Drittel recht ordentlich und wurden mit einer 2:0-Pausenführung durch Treffer von Karsten Stiegler (6.) und Sebastian Hammer (17.) belohnt. Im Mittelabschnitt legten die Hausherren ein anderes Tempo an den Tag. Zudem verbrahchten die Chemnitzer zu viel Zeit auf der Strafbank. So lag der ERC nach 40 Minuten mit 2:4 zurück und kassierte im Schlussabschnitt zwei weitere Gegentore.

Dynamite unterliegen Herne 

Troisdorf, 8. Oktober Gegen die Herner EG unterlag der EHC Troisdorf mit 0:5 (0:0, 0:2, 0:3). Im ersten Durchgang konnten sich die Dynamite gut gegen die starken Herner behaupten. Die Partie begann mit hohem Tempo auf beiden Seiten. Herne wie auch Troisdorf waren zunächst gleichwertige Gegner, jedoch ließen die Dynamite gleich zu Beginn im Überzahlspiel gute Chancen aus. Der zweite Spielabschnitt begann wie der erste endete, mit hohem Tempo und auf einem technisch hohen Niveau. Nun erkämpften sich die Bizzards die Oberhand. Erst in den letzten Minuten des Drittels konnten die Herner ihre Chancen nutzen. In einem Überzahlspiel in der 37. Spielminute kam Christian Müller freistehend zum Schuss und überwand Tim Kühlem im Troisdorfer Tor zum ersten Mal an diesem Abend. Nur eine Minute später zappelte die Scheibe erneut im Troisdorfer Tor, diesmal war es Milan Vanek, der einnetzen konnte, da die Troisdorfer nicht konsequent genug auf die Scheibe gingen. Den Schlussabschnitt mussten die Troisdorfer zunächst in Unterzahl beginnen. Nach nur 23 Sekunden konnte sich dann Karl Jasik mit dem 3:0 für Herne in die Torschützenliste eintragen. Zwischenzeitlich hatten die Dynamite zwar auch wieder ihre Chancen, kamen aber nicht zum Abschluss. Milan Vanek (49.) und Patrick Berger (52.) stellten schließlich den Endstand her. Das nächste Spiel bestreiten die Dynamite am Samstag ab 17:45 Uhr auswärts gegen den GSC Moers. Am Sonntag, 15. Oktober, 18 Uhr kommt der Spitzenreiter Neusser EV nach Troisdorf. Tore: 0:1 (37.) Christian Müller (Darius Czerwiec, Matthias Baldys/5-4), 0:2 (39.) Milan Vanek (Shannon McNevan, Sebastian Haßelberger), 0:3 (41.) Karl Jasik (Mark Jablonski/5-4), 0:4 (49.) Milan Vanek (Sebastian Haßelberger, Shannon McNevan/5-4), 0:5 (52.) Patrick Berger (Robert Cavanagh). Strafen: Troisdorf 28, Herne 28. Zuschauer: 350.

Pavel Vait neu im Wolfsdress – Niederlage gegen FASS 

Braunlage, 8. Oktober Es waren genau 31 Minuten und 59 Sekunden gespielt am Freitag, als Pavel Vait endgültig im Harz angekommen war. Roman Vanek hatte an die blaue Linie zurückgelegt und Vait versenkte die Scheibe per Schlagschuss zum 5:0 im Tor. Es war die Krönung eines starken Debüts, das erst in letzter Sekunde möglich wurde. Am Donnerstag hatte sich der gestandene Verteidiger für die Wölfe entschieden. Am Freitag fuhr der Harzer Spielobmann Bernd Wohlmann in aller Frühe nach Lüneburg zum Niedersächsisch Eissport-Verband, um alle Passangelegenheiten zu regeln. Kurz vor Toresschluss trafen schließlich auch die letzten Unterlagen von den Lausitzer Füchsen ein, für die der Deutsch-Tscheche in der vergangenen Saison in der zweiten Liga aktiv war. So staunten die Fans der Wölfe nicht schlecht, als am Abend mit dem 33-Jährigen ein neues Gesicht in der Mannschaft auftauchte. Der am 17. Oktober 1972 geborene Abwehrspieler kann durchweg auf höherklassige Vereine verweisen. Vor seinem Engagement in der Lausitz spielte er für den ETC Crimmitschau ebenfalls in der zweiten Liga. Doch auch Niedersachsen kennt Vait bestens, schließlich war er lange für Braunschweig und Wolfsburg in der Oberliga Nord aktiv. Keine Beute machten die Harzer Wölfe bei ihrem sonntäglichen Streifzug durch Berlin. Nach dem überzeugenden Sieg zum Heimauftakt gegen die SG Niesky/Weißwasser gab es gegen die Freien Akademiker von FASS Berlin eine knappe 2:3 (0:2, 1:1, 1:0)-Niederlage. „Wir haben vorne einfach zu viele Chancen vergeben“, bemängelte Wölfe-Obmann Bernd Wohlmann. Tore: 1:0 (6:29) Aichler (Gries), 2:0 (7:21) Schönfeld (Thielsch, Nicholsen), 2:1 (24:45) Deibert (Vanek/5-4), 3:1 (29:50) Murray, 3:2 (55:20) Bilstein (Adamec/4-4). Strafen: Berlin 16, Braunlage 14 + 10 (Vanek). Zuschauer: 327. 

Dritter Auswärtssieg der Preussen 

Berlin, 8. Oktober Auch das dritte Auswärtsspiel in Reihenfolge diesmal bei der SG Niesky/Weißwasser in der Lausitz gewann kann der ECC Preussen Juniors Berlin glücklich, aber verdient 3:2 (0:0, 2:1, 1:1). Das erste Drittel endet torlos mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Im zweiten Drittel gingen die Preussen in Führung. Marcel Weise bediente den freien André Petters, der zum 1:0 traf. Ein Verlegenheitsschuss von Chris Mills fand den Weg zum 2:0 ins Lausitzer Tor. Eine Unaufmerksamkeit in der Berliner Abwehr nutzten die Gastgeber durch Sebastian Greulich  zum 1:2-Anschlusstreffer. Im letzten Drittel wurde der Druck der Lausitzer  immer stärker, doch ECC-Kapitän Kay Hurbanek markierte aus dem Gedränge heraus das 3:1. Die letzten Minuten werden sehr hektisch. Nach einer Unterbrechung in der 58. Spielminute und je zwei Strafminuten für beide Mannschaften lief die Spieluhr nach dem Bully nicht an. Nach heftigen Protesten von der Berliner Bank unterbrach der Schiedsrichter nach 15 Sekunden. Dennoch ging es bei gleicher Spielzeit weiter. 20 Sekunden verkürzte die SG auf 2:3. Letztlich blieb es beim Berliner Sieg. Tore: 0:1 (24:46) Petters (Weise, Grundmann), 0:2 (28:55) Mills (Giermann, Segmüller), 1:2 (34:18) Greulich (Lehnigk, Volek), 1:3 (47:44) Hurbanek (Grundmann, Berger), 2:3 (58:06) Wimmer (Greulich, Lehnigk). Strafen: Niesky/Weißwasser 16, Berlin 16. Zuschauer: 250. 

Kobras holen Goalgetter 

Dinslaken, 8. Oktober Christian Kühn brauchte fast sechs Wochen, ehe er den Vollzug bekannt geben konnte. Nun ist es soweit. David Stetch und Derek Picklyk gehen ab sofort für die Dinslakener Kobras auf Torejagd. Nach einer 22 Stunden dauernden Anreise hinterließen die beiden einen hervorragenden Eindruck beim ersten Training. Die beiden Stürmer werden ab dem kommenden Wochenende für die Kobras auflaufen und sollen das Team in die Aufstiegsrunde schießen. Beide Spieler gingen den Weg ihren Weg in Deutschland gemeinsam. Als Doppelpack spielten sie bis Ende 2000 in der Regionalliga Süd in Pfaffenhofen. Danach führte sie der Weg nach Solingen in die Regionalliga. Dort blieben sie bis zum Ende der Saison 2002/2003 und wurden Topscorer. Danach ging es nach Herford. Nach der Meisterschaftsrunde kehrten sie im Januar 2004 wieder zum Vorverein zurück. In der letzten Saison spielten beide eine erfolgreiche Saison bei den Crocodiles Hamburg.

Schönheider Wölfe besiegen Saale Bulls deutlich 

Schönheide, 8. Oktober Mit 7:3 (2:2, 3:1, 2:0) gewann der EHV Schönheide souverän und hochverdient gegen den ESC Halle 04. 500 begeisterte Zuschauer im Wolfsbau sahen einen ganz starken Auftritt ihrer Wölfe. Das Spiel begann optimal für den EHV. Bereits in der vierten Minute erzielte Daniel Jun in Überzahl das 1:0 für die Hausherren. Doch zwei Minuten später konnten die Saale Bulls durch Kimstatsch ebenfalls in Überzahl ausgleichen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch beider Teams. Als Christian Müller für den ESC die Strafbank drücken musste, gingen die Wölfe wieder in Führung. Erneut Daniel Jun ließ Felix Feeser im Hallenser Tor keine Chance und vollendete mit unhaltbaren Schlagschuss von der blauen Linie zum 2:1 (8.). In der 17. Minute aber der erneute Ausgleich für Halle. ESC-Kapitän Kimstatsch ließ mit seinem zweiten Treffer die rund 80 mitgereisten Bullsfans jubeln. Auch der zweite Spielabschnitt begann mit einem frühen Tor der Wölfe. Sven Schröder netzte auf Zuspiel von Jenka und Stoyan zum 3:2 (21.) ein. In der 26. Minute mussten gleich zwei Spieler von Halle zur Abkühlung in die Box. Schönheide nutzte diese Gelegenheit und kam durch Miroslav Jenka zum 4:2. Doch die Bulls schlugen noch einmal zurück. Martin Miklik brachte die Gäste in der 31. Minute wieder auf ein Tor heran und vollendete im Alleingang gegen Wölfe-Goalie Modes zum 4:3. Allerdings nur eine Minute später sorgte Daniel Jun mit Treffer Nummer drei wieder für den alten Zwei-Tore-Vorsprung. Ein Doppelschlag vom wiederum starken Sturmduo Jun-Jenka sorgte gleich zu Beginn des letzten Drittels für die entgültige Entscheidung. Zuerst erzielte Jun mit seinem vierten Tor das 6:3 (42.), ehe Miroslav Jenka (zwei Tore, fünf Assists) nur eine Minute später für den endgültigen K.o. der Saale Bulls verantwortlich war. Bis zum Schluss hatten die Schönheider Wölfe dann die Partie fest im Griff. Tore: 1:0 (3:08) Jun (Jenka/5-4), 1:1 (5:11) Kimstatsch (Ciganovic, Kasperczyk/5-4), 2:1 (7:38) Jun (Jenka, Kase/5-4), 2:2 (16:27) Kimstatsch (Miklik, Zille/5-4), 3:2 (20:47) Schröder (Jenka, Stoyan), 4:2 (25:19) Jenka (Schröder, Kase/5-3), 4:3 (30:02) Miklik (Schmitz, Zille), 5:3 (31:57) Jun (Jenka, Solf/4-4), 6:3 (41:26) Jun (Mix, Jenka/5-4), 7:3 (42:36) Jenka (Kase, Stoyan/5-4). Strafen: Schönheide 14, Halle 24 + 10 (Kimstatsch). Zuschauer: 472.

Serie fortgesetzt - Derby-Sieg gegen Halle 

Leipzig, 8. Oktober Die Blue Lions Leipzig gewannen ihr Auswärtsspiel bei den Saale Bulls Halle mit 4:1 (0:1, 1:0, 3:0). Die Löwen wurden im ersten Drittel gleich eiskalt erwischt und so stand es nach nur 66 Sekunden durch ein Tor von Kasperczyk schon 1:0 für die Hallenser. Erst in der 37. Minute konnte Daniel Bartell die etwa 400 mitgereisten Leipziger Fans erlösen und den Puck zum Ausgleich im Tor der Saale Bulls versenken. In der 46. Minute umfuhr Patrick Czajka geschickt die Abwehr und netzte zur verdienten Führung ein. Weitere drei Minuten später baute Hendrik Bärschneider die Leipziger Führung auf 3:1 aus. Zum Abschluss traf Florian Eichelkraut noch das Hallenser Tor und machte damit den sechsten Derbysieg in Folge perfekt. Tore: 1:0 Kasperczyk (2.), 1:1 Bartell (37.), 1:2 Czajka (46.), 1:3 Bärschneider (49.), 1:4 Eichelkraut (59.). (Quelle: www.eishockey-leipzig.de)  

Erster Sieg gegen direkten Konkurrenten 

Iserlohn, 8. Oktober Der erste Sieg gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Plätze eins bis sechs ist gelungen. Die 1b-Mannschaft des Iserlohner EC gewann gegen die Dinslakener Kobras mit 11:5 (1:0, 5:3, 5:2). Besonders angetan waren die Zuschauer von der ersten Reihe mit DEL-Förderlizenzspieler Pierre Kracht und den Routiniers Jens Esche und Robert Simon, die für sechs Treffer verantwortlich war. Der stärkste Scorer der Dinslakener, Henri Marcoux, wurde kontrolliert und erzielte nur ein Tor. Im ersten Spielabschnitt kam das Team von Andreas Pokorny nicht so recht in Fahrt, konnte aber in der sechsten Spielminute durch einen schönen Treffer von Pierre Kracht in Führung gehen. Im zweiten Drittel drehten die Iserlohner dann mächtig auf und zogen auf 6:3 davon. Die Wild Roosters hielten das hohe Tempo auch im Schlussdrittel und erhöhten schnell auf 8:3. Mit einem Doppelschlag in der 46. und 47. Spielminute erhöht Jens Esche auf  10:3. Zwar konnten die Dinslakener mit einem Tor in der 56. und 57. Minute das Ergebnis noch leicht korrigieren, kassierten dann aber in der letzten Spielminute das elfte Gegentor. Erneut war es Esche, der mit seinem dritten Treffer hintereinander einen Hattrick erzielte. Die nächsten drei Spiele wird die Iserlohner 1b auf gegnerischem Eis austragen. Das nächste Heimspiel findet am 29. Oktober gegen den GSC Moers statt. Erstes Bully ist um 19:45 Uhr. 

Kobras leisten sich katastrophale Niederlage in Iserlohn 

Dinslaken, 8. Oktober Das erste Drittel des Regionalligaspiels am Freitagabend war ja noch ein richtiges Eishockeyspiel. Zwei gleichwertige Gegner zeigten ein von Einsatzstärke, taktischen Finessen und Spielfreude geprägtes Spiel. Dass die Dinslakener Kobras am Ende des Drittels mit 0:1 hinten lagen, nahmen die mitgereisten Dinslakener Fans nicht weiter schwer. Es waren ja noch zwei weitere Drittel zu spielen. Doch diese hätte es besser nicht gegeben. Denn am Ende unterlagen die Gäste beim Iserlohner EC 1b mit 5:11 (0:1, 3:5, 2:5). Bereits nach zwei Minuten brach dem bis dahin besten Verteidiger, Thomas Frach, eine Kufe und er konnte nur noch auf der Tribüne dabei sein. Die Kobras kamen wie erstarrt aus der Kabine und Iserlohn konnte seine Spielzüge wie im Training vortragen. Dinslakens Spieler standen zeitweise wie Statisten auf dem Eis und konnten die Gastgeber kaum einmal aufhalten. Hinzu kam ein Dinslakener Goalie, Markus Felkel, der nur ein Schatten seiner selbst war. Jeder Schuss war ein Treffer und so konnte Iserlohn in der 30. Minute gleich drei Treffer erzielen. Zum Ende des Drittels nahmen die Roosters das Spiel dann ein wenig lockerer und die Kobras konnten wieder aufkommen. Dem erst 16 Jahre alten Tobias Stöckhardt gelang in der 38. Minute mit einem Schlagschuss von der blauen Linie das 5:3 und Dinslakens Anhang schöpfte wieder Hoffnung. Scheinbar fingen sich die Kobras und die Drittelpause war nah. Doch bereits im Gegenzug spielte ein Iserlohner Spieler den Dinslakener Torschützen, der innerlich noch mit seinem Treffer beschäftigt war, aus und erhöhte zum Pausenstand 6:3. Im letzten Drittel gaben sich die Kobras dann vollends auf. Iserlohn hatte mit den Dinslakenern überhaupt kein Problem mehr und ein Angriff jagte den nächsten. Markus Felkel gab nach dem achten Treffer entnervt auf und Dennis Albrecht wurde auf Seiten der Kobras ins kalte Wasser geworfen. Das rächte sich auch sofort. Die Treffer neun und zehn für die Roosters waren die unmittelbare Folge. Danach fing sich Albrecht aber und zeigte ansprechende Leistungen. Zum Ende des Spiels konnten die Kobras noch einmal etwas für das Ergebnis tun und auf 5:10 heran kommen. Die Dinslakener die sonst bei allen Spielen bis zum Schluss hinter ihrem Team standen interessierte das aber genauso wenig wie das elfte Tor der Gastgeber. Sie waren oder gezeigten Leistung der Kobras nur noch stocksauer. Tore der Kobras: Schlesiger (2), Kalisch, Stöckhardt, Marcoux. Strafen: Iserlohn 26+30, Dinslaken 30. Zuschauer: 187. 

Erste Niederlage der Dynamite 

Troisdorf, 8. Oktober Beim 4:6 (0:2, 0:3, 4:1) auswärts gegen den EHC Dortmund musste der EHC Troisdorf die erste Niederlage der Saison einstecken und gab die Tabellenführung in der Regionalliga NRW an den Neusser EV ab. Die Partie begann für die Troisdorf Dynamite mit Überzahlspielen. Doch verstrichen in den ersten sieben Spielminuten gleich drei Powerplays ohne zählbaren Erfolg. Die Troisdorfer machten sich das Leben selber schwer, indem sich Fehler einschlichen. So wundert es denn auch nicht, dass das erste Dortmunder Tor in der 13. Spielminute in Überzahl auf einen Zuordnungsfehler der Troisdorfer zurückzuführen war. Die Gastgaber bauten ihre Führung bis zu 34. Minute auf 5:0 aus. Und auch das 1:5 durch Matthias Rötters beantworteten die Dortmunder gleich mit dem 6:1. Doch nur 13 Sekunden später verkürzte Slawomir Kiedewicz mit seinem ersten Treffer für den EHC auf 2:6. Nun waren die Dynamite da und noch in der selben Spielminute (51.) fiel ein weiterer Treffer für Troisdorf. Das 3:6 erzielte Christoph Jahns. Es waren immer noch knapp zwei Minuten zu spielen, als bei angezeigter Strafe gegen Dortmund Thomas Sülzner den Dortmunder Goalie erneut zum 4:6 überwinden konnte. Allerdings blieben die letzten Sekunden des Spiels ohne weiteren Treffer für die Dynamite. Beim nächsten Heimspiel der Dynamite am Sonntag, 8. Oktober, 18 Uhr ist die Herner EG zu Gast im Icedome Troisdorf am Rotter See. Tore: 1:0 (13.) Christian Lotte (Igor Furda, Igor Cillik/5-4), 2:0 (17.) Carsten Plate (Igor Furda, Dmitri Tsvetkov), 3:0 (29.) Pierre Schulz (Igor Furda, Dmitri Tsvetkov/5-4), 4:0 (32.) Igor Cillik (Thomas Branz, Dmitri Tsvetkov/4-4), 5:0 (34.) Pierre Schulz, 5:1 (47.) Matthias Rötters (Claudiu Muntean,Tim Grundl/5-3), 6:1 (50.) Eric Daniels (Toni Fonso/3-4), 6:2 (51.) Slawomir Kiedewicz (Christoph Jahns/5-3), 6:3 (51.) Christoph Jahns (Daniel Lehmann, Thomas Sülzner/5-4), 6:4 (59.) Thomas Sülzner (6-5). Strafen: Dortmund 22, Troisdorf 24. Zuschauer: 221.

Traumauftakt für die Wölfe 

Braunlage, 7. Oktober Traumhafter Einstand für die Harzer Wölfe: Mit einem 5:1 (4:0, 1:0, 0:1)-Sieg über die SG Niesky/Weißwasser legten die Harzer einen Start nach Maß in die Regionalliga Nordost hin. Die Zuschauer hatten kaum Platz genommen, da hieß es schon das erste Mal jubeln. Genau 15 Sekunden waren gespielt, als Torjäger Roman Vanek zum 1:0 für die Wölfe vollstreckte. Es war der Auftakt in ein starkes Anfangsdrittel. Der Führungstreffer gab den Wölfen die nötige Sicherheit, die Scheibe lief gut durch die Reihen. Nach Dennis Lütjens 2:0 (6.) folgte der Auftritt von Harry Kulczynski. Der Neuzugang war bei der Anreise im Stau stecken geblieben. Doch quasi bei seinen ersten Eiszeiten erzielte er gleich die Treffer zum 3:0 (15.) und 4:0 (20.). „Die Entscheidung war nach dem ersten Drittel gefallen“, musste auch Gerd Jandik, der Mannschaftsleiter der Gäste, anerkennen. Das zweite Drittel war von vielen Strafzeiten geprägt. Die Wölfe standen in Unterzahl jedoch sehr sicher. Zudem konnte ein weiterer Neu-Wolf sein Debüt mit einem Tor krönen. Pavel Vait war von der blauen Linie erfolgreich (32.). Im Schlussdrittel scheiterten die Harzer des öfteren am eingewechselten SG-Torwart Lars Morawitz. Er hatte die ebenfalls gute Ivonne Schröder abgelöst. Auf der Gegenseite musste Wölfe-Keeper Tobias Bannach doch noch hinter sich greifen, Mario Hähnel war für die Gäste erfolgreich. Am überzeugenden Sieg der Wölfe änderte dies nichts. „Der frühe Treffer war wichtig für uns, der Sieg ist verdient“, sagte nach dem Spiel Wölfe-Coach Jan Furo. Neben den drei Punkten machte den Verantwortlichen auch die Zuschauerzahl Freude. 761 Fans hatten den Weg in das Wurmbergstadion gefunden und bildeten eine starke Kulisse. Tore: 1:0 (1.) Vanek (Adamec), 2:0 (6.) Lütjen (A. Schock), 3:0 (15.) Kulczynski (Potac), 4:0 (20.) Kulczynski (Potac, Chr. Schock), 5:0 (32.) Vait (Vanek, Lütjen), 5:1 (45.) Hähnel (Lehnigk). Strafen: Harz 20, Niesky/Weißwasser 16 + 10 (Volek) + 10 (Groba). Zuschauer: 761.

Mit Aufholjagd an die Tabellenspitze 

Neuss, 7. Oktober Erst das Empty-Net-Tor von Evgenij Kozhevnikov erlöste Spieler und Fans des Neusser EV. Gegen den ESC Trier hatten die Neusser bereits mit 1:4 hinten gelegen, starteten dann aber eine erfolgreiche Aufholjagd und wurden mit der Übernahme der Tabellenführung belohnt. Auf Seiten der Gäste überragte die erste Sturmreihe, die sich für alle Treffer der Huskys verantwortlich zeichnete. Am Ende gewann der Neusser EV mit 7:5 (1:3, 3:1, 3:1). Anders als zuletzt startete der NEV direkt druckvoll in die Partie und ließ sich auch nicht durch einen frühen Rückstand beirren. Nachdem Triers Jeffrey Golby per Bauerntrick das 0:1 markieren konnte, dauerte es nur zwei Minuten, bis Lutz Klauck die Scheibe nach Zuspiel von Evgenij Kozhevnikov in die gegnerischen Maschen wuchtete (6.). Die Gastgeber blieben auch in der Folgezeit am Drücker, zeigten sich aber bei der Verwertung ihrer Chancen sehr fahrlässig, was unter anderem auch an ESC-Torhüter Mario D’Antuono lag, den Trier kurzfristig verpflichtet hatte. Auf der anderen Seite schockte Anton Bauer die Neusser, der eine der wenigen Husky’s-Möglichkeiten zur erneuten Führung ausnutzte (17.). Als der gleiche Spieler nicht einmal eine Minute später mit einem Überzahltor auf 1:3 erhöhte, war die Verunsicherung auf Neusser Seite groß und so kam es Trainer Andrej Fuchs ganz gelegen, dass kurz darauf die Pausensirene ertönte. Zurück auf dem Eis gab es direkt den nächsten Rückschlag zu verdauen. Triers Kanadier Golby legte den vierten Treffer nach und ließ die zehn mitgereisten und lautstarken Fans der Moselstädter auf eine Überraschung hoffen. Die Mannschaft um Kapitän Ronny Sassen fing sich jedoch schnell und legte umgehend wieder den Vorwärtsgang ein. Dennis von der Heiden war es vorbehalten, die Aufholjagd mit seinem Treffer zum 2:4 einzuleiten (28.). Der Bann war nun gebrochen, Ralf Reisinger (34.) und Daniel Hatterscheid (38.) glichen die Partie noch im zweiten Drittel aus. Der letzte Abschnitt begann mit einer Großchance von Lutz Klauck, der trotz mehrfacher Gelegenheit zum Nachschuss am starken Trierer Torhüter scheiterte. In der 47. Minute war es dann aber doch soweit und „Lutzifer” besorgte - mit etwas Verspätung - die erstmalige Führung für den NEV. Der Widerstand der Gäste war jedoch noch lange nicht gebrochen, zumal man Anton Bauer und vor allem Jeffrey Golby weiterhin nicht in den Griff bekam. So war es auch nicht verwunderlich, dass der Kanadier sechs Minuten vor dem Spielende den dritten Trierer Überzahltreffer an diesem Abend erzielen konnte. Nun stand die Partie wieder auf des Messers Schneide, aufgrund der starken Nebelbildung auf dem Eis sollte sich die Entscheidung aber ein wenig hinauszögern. Das Schiedsrichterduo bat beide Mannschaften auf das Eis, um mit einigen „Ehrenrunden” die dichten Schwaden zu beseitigen. Für Unmut auf Neusser Seite sorgte allerdings das Verhalten der Gäste, die sich stattdessen zur eigenen Mannschaftsbank begaben, um die Taktik für die Schlussphase zu besprechen. Eine Maßnahme, die noch Folgen haben sollte, denn nach einer Beschwerde von Sebastian Geisler pfiffen die Unparteiischen die Partie prompt wieder an. Während sich die Situation auf der Neusser Spielhälfte gebessert hatte, war die Sicht im Trierer Drittel weiterhin eingeschränkt, was Daniel Hatterscheid umgehend zum 6:5 ausnutzen konnte (55.). 90 Sekunden vor dem Spielende nahmen die Moselstädter ihren Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis und drängten noch einmal auf den Ausgleich, doch die NEV-Cracks konnten sich befreien. Für die endgültige Erlösung sorgte Evgenij Kozhevnikov, der mit einem Schuss ins verwaiste Gehäuse die letzten Zweifel am Heimsieg beseitigte. Tore: 0:1 (3:32) Golby (Golumbeck), 1:1 (5:23) Klauck (Kozhevnikov, Rottluff), 1:2 (16:32) Bauer (Golumbeck), 1:3 (17:30, 5-4 ÜZ) Bauer (Wilnauer/5-4), 1:4 (22:11, 5-4 ÜZ) Golby (Golumbeck, Bauer/5-4), 2:4  (27:49) von der Heiden (Kozhevnikov, Klauck), 3:4 (33:04) Reisinger  (Schröder), 4:4 (37:50) Hatterscheid (Reisinger), 5:4 (46:23) Klauck (Von der Heiden, Kozhevnikov), 5:5 (53:38, 5-4 ÜZ) Golby (Bauer/5-4), 6:5 (54:16) Hatterscheid (Fuchs, Sassen), 7:5 (59:45, 4-5, ENG) Kozhevnikov (von der Heiden, Reisinger/4-5, ENG). Strafen: Neuss 16, Trier 14. Zuschauer: 197. 

Klarer Sieg im Spiel gegen die Realstars 

Herne, 7. Oktober Mit 15:1 (7:0, 4:0, 4:1) gewann die Herner EG am Freitagabend gegen die Realstars aus Bergisch Gladbach. Anfangs taten sich die Blizzards schwer, doch in der sechsten Spielminute hatte Sascha Pelzer den Bann gebrochen und vollendete nach einer Kombination von Milan Vanek und Sebastian Hasselberg. Nur drei Minuten später war es dann Sebastian Hasselberg selbst, der den Torhüter aus Bergisch Gladbach überwand. Nun drehten die Blizzards auf und kombinierten nach Belieben. Delf Spauszus nahm sich an der eigenen blauen Linie den Puck, lief auf das gegnerische Tor los und versenkte eiskalt zum zwischenzeitlichen 3:0. Kurze Zeit später schob Shannon McNevan die Hartgummischeibe direkt durch die Schoner des glücklos agierenden Moritz Schilling aus Bergisch Gladbach. Nun fielen die Tore im Minutentakt. Matthias Baldys, Gordon Kopp und abermals Shannon McNevan erhöhten bis zum Pausentee auf mittlerweile 7:0. Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts spielten die Blizzards weiter und so gelang Karl Jasik mit einem Doppelschlag das zwischenzeitliche 9:0. Die Realstars wechselten in der 30. Spielminute ihren Torhüter. Shannon McNevan trat von der Mittellinie aus an und durchspielte die gesamte Mannschaft des ESV Bergisch Gladbach und versenkte zum 10:0. Beeindruckt durch die laute Kulisse erhöhten die Herner Akteure das Tempo auf dem Eis und Patrick Berger erzielte das 11:0. Zu Beginn des letzen Spielabschnitts schalteten die Herner einen Gang zurück, was auch sofort vom Gegner bestraft wurde. Den Ehrentreffer auf Seiten der Gäste erzielte Marc Blumenhofen. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten und so versenkte Milan Vanek kaltschnäuzig zum 12:1. Kurze Zeit später traf Milan Vanek erneut und Delf Spauszus nutzte seine Chance, auch noch ein Tor zu ergattern. Den letzlich verdienten Schlusspunkt zum 15:1 markierte nochmals Milan Vanek, der mit sechs Punkten auf Herner Seite erfolgreichster Spieler des Abends war. Am Sonntag geht es nun für die Spieler von Trainer Peter Franke zu den heimstarken Troisdorf Dynamites. 

5:5-Unentschieden im letzten Test in Hügelsheim 

Bad Nauheim, 7. Oktober 5:5 (2:3, 2:0, 1:2) unentschieden trennten sich gestern Abend die Roten Teufel Bad Nauheim auswärts von den Hügelsheim Hornets bei dem letzten Test vor der nächste Woche beginnenden Punktrunde in der Regionalliga Hessen. Mit gerade einmal 13 Feldspielern angetreten (Fischer, Flemming, Naulin, Saßmannshausen, Simon, Schmitt und Slota fehlten) gestaltete sich das Match zunächst so, wie man es erwarten konnte: die Gastgeber legten durch Steve Pepin in der zweiten Minute auf 1:0 vor. Dem Treffer war ein Foul von Marcel Patejdl nach einem Alleingang des Routiniers vorausgegangen, so dass der Unparteiische auf Penalty entscheiden musste, den der Deutsch-Kanadier persönlich gegen Paton verwandelte. Nauheim versuchte ins Spiel zu kommen und sich zu finden, in diese Phase hinein fiel jedoch das umstrittene 2:0 durch Singaitis, der die Scheibe nach einem Save von Paton noch über die Linie stocherte. Die Hessen erspielten sich in der Folgezeit einige Möglichkeiten und erhielten zweimal die Chance mit jeweils einem Mann mehr auf dem Eis. Beide Male sollte dies zu Treffern führen, nachdem das Powerplay zuletzt nicht gerade die Stärke der Kurstädter war. Zunächst traf Barta in der zwölften Minute nach einer sehenswerten Kombination zum Anschluss, Zahrt mit seinem ersten Saisontor markierte den verdienten Ausgleich nur zwei Minuten später. Erneut zwei Minuten danach gingen die Gäste gegen (ob der couragierten Spielweise der Gäste) völlig überraschte Hügelsheimer Spieler durch Alexander Müller, der diesmal selber einnetzen konnte, sogar mit 3:2 in Front. Im Mitteldrittel merkte man den Hausherren, die zum Favoritenkreis der Aufstiegskandidaten gehören, deutlich an, dass sie das Heft nun an sich reißen wollten. Die Teufel standen mehr und mehr unter Druck, es dauerte bis zur 29. Minute, ehe Mauderer den Ausgleich zum 3:3 erzielen konnte. Nur vier Minuten später war es Hügelsheims kanadischer Neuzugang Tyler Resch, der im Powerplay die 4:3-Führung für die Hornets markierte. In der Kabine fand RT-Coach Michael Eckert offenbar genau die richtigen Worte, denn die Nauheimer kamen noch einmal mit Elan aus der Pause. Es dauerte nur zwei Spielminuten, ehe Fabian Saulite den erneuten Ausgleich zum 4:4 markieren konnte. Und es kam sogar noch besser: Barta legte für die Gäste mit dessen zweitem Treffer an diesem Abend auf 5:4 für die Kurstädter vor. Der Torjubel war aber noch nicht ganz verstummt, da traf Hügelsheims Pepin zum 5:5 für die Hornets. Das erste Ligaspiel der Roten Teufel steigt am Freitag, 13. Oktober, um 19:30 Uhr gegen Eintracht Frankfurt. Tore: 1:0 (1:10) Pepin (Penalty), 2:0 (9:14) Singaitis (Mauderer), 2:1 (11:30) Barta (Behrens, Sandström/5-4), 2:2 (14:18) Zahrt (Müller/4-3), 2:3 (16:02) Müller (Knihs, Kessler), 3:3 (28:35) Mauderer (Weixler), 4:3 (31:55) Resch (Mader, Karpenko/5-4), 4:4 (42:27) Saulite (Patejdl/4-4), 4:5 (44:56) Barta (Knihs, Müller), 5:5 (45:39) Pepin. Strafen: Hügelsheim 28, Bad Nauheim 22. Zuschauer: 106.

Elche besiegen den Tabellenführer

Dortmund, 7. Oktober Nach vierzig Spielminuten führte der EHC Dortmund scheinbar sicher mit 5:0 gegen Tabellenführer EHC Troisdorf und alles sah nach einem erneuten klaren Heimerfolg aus. Dann wurde es aber im letzten Abschnitt noch einmal spannend und die Gäste konnten bis auf 6:4 verkürzen. Mangelnde Konzentration, zu viele Strafzeiten und Kräfteverschleiß bedingt durch einige Verletzungsausfälle führten zu dieser Ergebniskorrektur, änderten aber nichts am verdienten 6:4 (2:0, 3:0, 1:4)-Sieg der Elche, die vor allem im mittleren Spielabschnitt überzeugen konnten und dort den Grundstock für den dritten Sieg im dritten Saisonspiel legten. „Natürlich haben mir die letzten zwanzig Minuten nicht gefallen. Eine so klare Führung bis dahin darf man nicht so leichtfertig aufs Spiel setzen. Aber neben Dominic Lumare und Jörn Siegmanski mussten wir auch kurzfristig auf Jan-Sebastian Fries mit einer Knieverletzung verzichten. Als sich dann im zweiten Abschnitt auch noch Niko Bitter an der rechten Hand verletzten blieben uns fast nur noch zwei Reihen übrig“, sagte Elche-Coach Markus Scheffold. Im Training der kommenden Tage wird das Vermeiden unnötiger Strafzeiten ein Thema sein, denn bereits in der Anfangsphase der Partie fing sich Dortmund vier Strafzeiten ein und stand somit zwangsläufig mehr unter Druck als die Gäste, die mit der überraschenden Tabellenführung im Rücken recht selbstbewusst auftraten. Aber die Elche bewiesen Cleverness und nutzten ihr erstes Überzahlspiel in der 13. Minute durch Jung-Verteidiger Christian Lotte, der sich mittlerweile zu einer festen Größe im Defensivbereich entwickelt hat. Vier Minuten später war es dann sein Verteidigerpartner Carsten Plate, der im mehrfachen Nachstochern auf 2:0 erhöhte. Im zweiten Drittel hatten die Elche ihren Gegner fest im Griff. Die Dynamites glichen nun die Strafzeitenbilanz aus und Pierre Schulz nutzte eine Überzahlsituation in der 29. Minute zum 3:0. Drei Minuten später konnte Igor Cillik ein gutes Zuspiel von Thomas Branz direkt zum 4:0 verwerte. Mit dem 5:0, erneut durch Pierre Schulz, schien in der 34. Minute bereits eine Vorentscheidung gefallen, zumal die Elche nun eindeutig das Spiel dominierten. Dies änderte sich nach der zweiten Pause schlagartig. Bereits in der 41. Minute musste Goalie Frank Pribil zweimal kurz hintereinander sein ganzes Können aufbieten. Sechs Minuten später war er aber bei doppelter Unterzahl der Elche machtlos. Eine Energieleistung des unermüdlich kämpfenden Kapitäns Eric Daniels bei 3:4-Unterzahl brachte zwar in der 50. Minute die 6:1-Führung aus Dortmunder Sicht, aber weitere Strafzeiten gegen das Team von Markus Scheffold brachten einen Troisdorfer Doppelschlag innerhalb von 47 Sekunden. Damit war das Ergebnis auf 6:3 geschrumpft, aber die Elche waren Dank der Trainerworte danach wieder wach. Ein Break der Dynamites in der 59. Minute zum 6:4 brachte den Endstand. Am nächsten Wochenende muss der EHC zum ersten Mal in dieser Saison doppelt ran. Zuerst  erwarten die Elche am Freitag um 20 Uhr im heimischen Eissportzentrum die Kobras aus Dinslaken, am Sonntag, 19 Uhr, geht die Reise dann ins benachbarte Unna zum Gastspiel beim Königsborner JEC, gegen die Jörn Siegmanski sein Meisterschaftsdebüt bei den Elchen geben wird. Seine ursprüngliche Sperre (Matchstrafe in der letzten Meisterschaftsbegegnung der vergangenen Saison) von acht Spielen wurde vom Landesverband auf vier Begegnungen herabgesetzt, die restlichen vier Spiele sind zur Bewährung ausgesetzt. 

Harter Kampf in Königsborn 

Grefrath, 7. Oktober Mit einem 5:2 beim Königsborner JEC fuhren die Grefrather Nierspanther ihren ersten Auswärtssieg ein. Vorausgegangen waren aber 60 Minuten Kampf. Die Bulldogs versuchten es den Gästen so schwer wie möglich zu machen. Dieses Vorhaben wurde von Seiten der Nierspanther durch das Auslassen bester Möglichkeiten tatkräftig unterstützt. Selbst in Powerplay-Situationen fand die Scheibe nicht den Weg ins Königsborner Tor. Lediglich in der sechsten Spielminute gelang Christian Perlitz Schmetz, das einzige Panther-Tor in ersten Drittel. In diesem sonst sehr einseitigen Drittel mit wenigen Strafzeiten sollte sich aber noch die Weisheit bewahrheiten, wer vorne vergibt, kassiert hinten die Treffer. So erzielte der KJEC 53 Sekunden vor dem Ende des ersten Spielabschnitts den 1:1-Ausgleich durch Werner Heinrich. Zwar legten die Gäste von der Niers im Mittelabschnitt einen Blitzstart hin, indem Dennis Holstein nach nur 18 Sekunden den Puck zum 2:1 für die Panther einschob, doch sollte das auch schon das einzige Tor in diesem Drittel bleiben. Schuld daran waren aber nicht zuletzt die unnötigen Strafzeiten, die man sich immer wieder einhandelte, sondern auch die Chancenverwertung im Powerplay. So ging das Zittern für die Fans auch im dritten Spielabschnitt weiter. Und wieder legten die Panther durch Dennis Holstein einen Blitzstart hin. Diesesmal dauerte es 20 Sekunden, ehe die Scheibe den Weg ins Tor fand. Jedoch war der Knoten immer noch nicht geplatzt. Die Panther waren zwar weiter überlegen, jedoch scheiterte man immer wieder am Gäste Torwart Dominik Kuchnia. Aber damit nicht genug, die Bulldogs schafften in der 54. Spielminute durch Boris Gnoyevykh den Anschlusstreffer. Aber mit einem Doppelschlag kurz vor Schluss fuhren die Nierspanther den ersten Auswärtsdreier ein. Saschas Schmetz und Jannick Joosten waren die Torschützen zum 5:2-Sieg. Tore: 0:1 Christian Perlitz (Linda, Schmetz), 1:1 Heinrich Werner (Riede), 1:2 Dennis Holstein (Lankes), 1:3 Dennis Holstein (Schmitz), 2:3 Boris Gnoyevykh (Domula, Tesch), 2:4 Sascha Schmetz (Schmitz, Huebscher), 2:5 Jannick Joosten (Reimann, Perlitz). Strafen: Königsborn 14, Grefrath 28. 

KJEC überrascht trotz Niederlage gegen Grefrath  

Unna, 7. Oktober Am Freitag unterlag der Königsborner JEC in der Regionalliga NRW dem Grefrather EC mit 2:5 (1:1, 0:1, 1:3). Ernsthafte Hoffnungen auf einen Erfolg hatte sich im Vorfeld der Begegnung niemand gemacht, zu stark besetzt war der Gästekader. In den Reihen der Grefrather standen gleich vier Spieler, die in dieser Saison bereits in der DEL für die Krefelder Pinguine zum Einsatz kamen. Nachwuchs-Stürmer André Huebscher erzielte erst vor einer Woche seinen ersten DEL-Treffer gegen die Iserlohn Roosters. Im ersten Drittel ging Grefrath nach fünf Minuten mit 1:0 in Führung. Der KJEC konnte sich  dank einer starken kämpferischen Einstellung jedoch viele Chancen erarbeiten, scheiterte jedoch am Grefrather Schlussmann. In der letzten Minute klappte es dann doch endlich: Werner Heinrich erzielte den längst überfälligen Ausgleichstreffer. Zu Beginn des zweiten Abschnitts nutze Grefrath eine Unkonzentriertheit der Königsborner aus und traf zum 1:2. Die mit nur zwei Reihen spielenden Bulldogs hielten aber stark dagegen. Die Schiedsrichter verhängten im weiteren Spielverlauf zunehmend Strafen gegen die Gäste, für die Bulldogs sprang jedoch trotz zahlreicher Überzahlsituationen kein Tor heraus. Der letzte Spielabschnitt begann wie der zweite: Wenige Sekunden nach der Pause erzielte Grefrath das 3:1. Der KJEC bot den Gästen jedoch Paroli und knüpfte an die starken Leistungen der vorausgegangenen Drittel an. In der 54. Minute gelang der lang ersehnte Anschluss. In Überzahl verkürzte KJEC-Stürmer Boris Gnoyevykh das 2:3 für die Bulldogs. Den mit nur zwei Blöcken spielenden Königsbornern gingen nach langem Kampf allmählich die Kräfte aus, so dass die mit 20 Feldspielern angetretenen Grefrather noch auf 4:2 und 5:2 erhöhen konnten. 

Mario Smarslik verstärkt die Haie – Sonntag nach Soest 

Gelsenkirchen, 7. Oktober Nachdem die Mannschaft von Krystian Sikorski mit dem Punktgewinn in Dorsten hat aufhorchen lassen, möchte der EHC Gelsenkirchen auch am kommenden Sonntag im Auswärtsspiel bei der Soester EG in der Landesliga NRW punkten. Beim hart umkämpften Derby in Dorsten sahen die über 400 Zuschauer und die knapp 100 Haie-Fans zuletzt schon eine Leistungssteigerung des Teams, das durch einen starken Nico Andre Neudeck im Tor viele heikle Situationen in Unterzahl überstand. Nachdem sich Goalie Julian Kallmeier beim Training am Knie verletzte, ist sein Einsatz am Sonntag ausgeschlossen. Außerdem fehlen Rekonvaleszent Thorsten Rogowski und der beruflich verhinderte Irenäus Zok. Dafür gibt der junge Verteidiger Mario Smarslik sein Debüt im Trikot der Schalker Haie. Smarslik spielte in der letzten Saison noch für die Junioren-Bundesliga für den ESC Moskitos Essen. Doch auch bei den Bördeindianern ist der EHC wiederum nur Außenseiter, denn der Aufsteiger gewann mit 3:2 nach Penaltyschießen sein Auftaktmatch bei der Zweitvertretung der Dinslaken Kobras, die den Haien im ersten Saisonspiel eine hohe Heimniederlage aufbrummten. Das erste Bully im Eissportzentrum Möhnesee-Echtrop erfolgt am Sonntag um 18.30 Uhr. 

Spitzenspiel in Dinslaken 

Dorsten, 7. Oktober Am Sonntag,  8. Oktober, 19 Uhr reisen die Dorstener Hornets zum Spitzenspiel der Landesliga NRW nach Dinslaken. Bei der DEJ hat man sich vorgenommen, den unnötigen Punktverlust gegen Schalke wieder auszugleichen und mit einer konzentrierten Leistung beim Tabellenführer erfolgreich zu sein. Beide Teams kenne sich gut und einen Favoriten gibt es nicht. Trainer Dirk Roßbach hofft, dass vor allem die Chancenverwertung besser klappt als am letzten Dienstag.

Wölfe zeigen sich familienfreundlich 

Braunlage, 6. Oktober Das ist mal gar nicht typisch für Wölfe: Denn zumindest die Harzer Gattung gibt sich Familien gegenüber sehr handzahm. Grund ist die neue Preisgestaltung der Harzer Wölfe: So zahlen Familien in Zukunft pauschal nur noch 19,50 Euro für die Familienkarte.  Dabei ist es egal, wie viele Kinder der Familie angehören. Gültig ist das Ticket für den Bereich der Gegentribüne. Erstmals wird eine Trennung zwischen Haupttribüne / Café sowie der Gegentribüne inklusive der Tribüne unter dem Café durchgeführt. Die Sitzplätze auf der Haupttribüne kosten nun 9,50 Euro (ermäßigt 7,50 Euro), das Ticket für die Gegentribüne bei freier Platzwahl 8 Euro (ermäßigt 5 Euro). Zusätzlich noch einmal deutliche Vergünstigungen gibt es für Vereinsmitglieder. Auch die Preise für die Dauerkarten sind festgezurrt: Auf der Haupttribüne / Café kostet das Saisonticket 199 Euro (ermäßigt 149 Euro). Auf den anderen Plätzen sind 169 Euro (ermäßigt 99 Euro) zu zahlen. Vereinbart werden kann dabei auch eine Ratenzahlung. Gültig ist die Ermäßigung für Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren, Schüler, Studenten, Azubis und Wehrdienst- oder Zivildienstleistende. Bis zum Alter von sechs Jahren haben Kinder sogar freien Eintritt. 

Erik Wünsche wechselt zum ECC

Berlin, 6. Oktober Nach Marcel Weise (20) fand jetzt auch der ebenfalls aus Erfurt stammende Erik Wünsche (21) den Weg zum ECC Preussen Juniors Berlin. Am kommen Samstag um 19:30 Uhr in Weißwasser können Kapitän Hurbanek und Co. gegen die SG Niesky/Weißwasser erneut auf Punktejagd gehen und vielleicht im dritten Auswärtsspiel in Reihenfolge das eine oder andere Pünktchen aus der Lausitz entführen. 

Gegen zwei Favoriten – Slawomir Kiedewicz verstärkt die Dynamite 

Troisdorf, 6. Oktober Der EHC Troisdorf ist Spitzenreiter der Regionalliga NRW. Ihre Position müssen die Dynamite nun aber gegen zwei Favoriten der Liga verteidigen. Sowohl bei dem Freitagspiel gegen den EHC Dortmund wie auch am Sonntag beim Heimspiel im Icedome am Rotter See gegen die Herner EG werden die Trauben für die Dynamite sehr hoch hängen. Jedoch werden die Troisdorfer in beiden Spielen bestrebt sein, die wenigen sich bietenden Chancen für die eine oder andere Überraschung zu nutzen. Am Freitag geht es nun zunächst erstmal gegen den EHC Dortmund, die einer der ganz klaren Titelaspiranten für diese Saison sind. Jedoch werden die Dynamite nichts unversucht lassen, das eine oder andere Tor an der Strobelallee zu erzielen, um vielleicht den einen oder andern Punkt entführen zu können. Die Mannschaft ist fit und gesund, muss aber am Freitag auf Maximilian Witting aus beruflichen Gründen verzichten. Am Sonntag dann sollte das Team um Trainer Rüdiger Poschlod wieder komplett sein, um einen weiteren Titelfavoriten mit den Blizzards der Herner EG um 18 Uhr gebührend empfangen zu können. In personeller Hinsicht sind die Dynamite weiter bestrebt, der Sturmformation mehr Durchschlagskraft zu verleihen. So ist Marco Dietzel seit dieser Woche wieder im Training. Nach längeren Verhandlungen konnte man sich diese Woche in Troisdorf mit Slawomir Kiedewicz einig werden. Ob er schon für dieses Wochenende spielberechtigt sein wird, muss sich bis Freitag dann noch herausstellen. Der 33-Jährige spielte in den letzten vier Jahren für den TKH Torun in der ersten polnischen Liga. 

Eintracht vor Testspielwochenende

Frankfurt, 6. Oktober So langsam, aber sicher beginnt die heiße Phase bei der Frankfurter Eintracht. Für den heutigen Freitag wurde kurzfristig noch ein Testspiel gegen den Stadtrivalen FEC Eisteufel organisiert. Bei der SGE werden zwar einige Spieler nicht mit dabei sein, aber dies bietet den Reservisten noch mal die Möglichkeit, sich in Szene zu setzen. Zwei Tage später gastiert der baden-würtembergische Landesligist VfR Pforzheim am Bornheimer Hang. Dann dürfte auch die nominell erste Sturmreihe der Eintracht mit Spielertrainer Jay McNeill, Peter Renner und Neuzugang Steffen Schnürer erstmals geschlossen auf Torejagd gehen. Für die Eintracht sind es die einzigen beiden Testspiele auf die bevorstehende Regionalligasaison. Startschuss für die SGE ist am 13. Oktober in Bad Nauheim. Dann trifft man gleich im ersten Spiel auf den Topfavoriten Rote Teufel Bad Nauheim.

Pflichtsieg gegen Schönheide

Leipzig, 5. Oktober Nach den beiden Siegen am Wochenende gegen FASS und die SG Niesky/Weißwasser gelang den Blue Lions Leipzig auch am vergangenen Dienstag gegen die Schönheider Wölfe nach schwachem Beginn ein letztlich ungefährdeter Heimsieg. Nach einem verkorksten ersten Drittel, das die Blue Lions mit einem 0:2 beendeten, drehten die Messestädter auf und bogen bereits nach den zweiten 20 Minuten mit einer 4:2-Führung auf die Siegerstraße ein. Alles klar machten die Lions dann kurz nach Wiederanpfiff mit dem 5:2. Schönheide konnte zwar 6 Minuten vor Ende den Abstand noch einmal auf 5:3 verringern, aber den Heimsieg der Löwen konnten auch ein 6:4 Überzahlspiel der Wölfe zu Ende der Partie nicht mehr gefährden. Vor 850 zahlenden Zuschauern erzielten Hendrik Bärschneider (2), Ron Gaudet, Patrick Weigant und Daniel Bartell die Treffer für die Leipziger, für Schönheide trafen Jenka, Schröder und Losch. Zeit zum Verschnaufen bleibt den Lions aber nicht, denn bereits am morgigen Freitag wird es beim Derby gegen Halle für die Cracks von Zdenek Travnicek wieder ernst. Anbully am Gimmritzer Damm in Halle ist 20:00 Uhr, zwei Tage später kommt es dann in heimischer Halle um 17:00 Uhr zum ersten Kräftemessen mit den Black Dragons aus Erfurt. Tore: 0:1 Jenka (04.), 0:2 Schröder (17.), 1:2 Bärschneider (30.), 2:2 Gaudet (35.), 3:2 P. Weigant (38.), 4:2 Bärschneider (39.), 5:2 Bartell (42.), 5:3 Losch (54.). Zuschauer: 850. (Quelle : www.eishockey-leipzig.de)

Der Tabellenführer kommt 

Dortmund, 5. Oktober Im dritten Meisterschaftsheimspiel in Folge empfängt der EHC Dortmund am Freitag um 20 Uhr den EHC Troisdorf im Eissportzentrum Westfalenhallen. Die Dynamites haben bereits vier Spiele ausgetragen und sind glänzend in die Saison gestartet. Zum Auftakt gewannen sie knapp in Dinslaken, besiegten dann Königsborn und blieben auch in Solingen beim EC Bergisch Land erfolgreich. Am letzten Wochenende setzte sich das Team von Rüdiger Poschlod zu Hause im Penaltschießen gegen Grefrath durch. Die Folge sind elf Punkte und die überraschende Tabellenführung. Sicherlich eine Momentaufnahme begünstigt durch den Spielplan, aber der EHC Troisdorf ist auf jeden Fall höher einzuschätzen als in der letzten Spielzeit. Mit Christoph Jahns und Thomas Sülzner kamen zwei erfahrene Akteure in die größte Stadt des Rhein-Sieg-Kreises. Mit Kai Kühlem, Bernd Deske, Tim Grundl und Torhüter Tim Kühlem spielen weitere bekannte Akteure im Troisdorfer Icedom am Rotter See. Insgesamt achtmal trafen die Elche bisher auf den EHC Troisdorf und in der Bilanz stehen bei fünf Siegen auch drei Niederlagen (aus der Saison 2004/05). In der letzten Saison gewann der Dortmunder EHC sein Heimspiel klar mit 8:2. „Sicherlich nehmen wir den Gegner sehr ernst, nicht nur wegen der momentanen Tabellenposition. Aber wir wollen unsere Serie fortsetzen und weitere drei Punkte einfahren. Wir haben uns zu Hause gegen Grefrath durchgesetzt und Bergisch Gladbach klar beherrscht, nun sind die Dynamites an der Reihe. Da erwarte ich von meinem Team den dritten Erfolg“, so EHC-Coach Markus Scheffold. Personell bleibt beim Heimspiel alles beim Alten. Dominik Lumare und Jörn Siegmanski fehlen weiterhin, ansonsten sind alle Mann an Bord. Am Wochenende darauf folgt das erste Doppelspielwochenende mit dem Heimspiel gegen Dinslaken und der ersten Auswärtsbegegnung in Unna. Auf die Mitfavoriten der Liga, Neuss und Herne, trifft der EHC Ende Oktober und Anfang November. 

Huskys zu Gast im Südpark 

Neuss, 5. Oktober Am Freitag um 20 Uhr begrüßt der Neusser EV Gäste aus Rheinland-Pfalz. Im Vorjahr debütierten die Trierer Huskys als sportlicher Aufsteiger in der Regionalliga NRW. Mit einem neuen Übungsleiter und einem glücklichen Händchen bei der Zusammenstellung des Kaders hofft man nun, in die Erfolgsspur zurückkehren zu können. Die ersten Ergebnisse in Trier geben Anlass zum Optimismus. Am Sonntag, 18:15 Uhr, ist der NEV zu Gast beim Nachbarn aus Moers. Die Black Devils Niederrhein waren in der vergangenen Saison eine der positiven Überraschungen der Regionalliga NRW und zogen als Tabellenvierter in die Aufstiegsrunde zur Oberliga ein. Aufgrund des mangelnden Interesses der Wirtschaft und Bevölkerung am Eishockey gehen die Devils nun in einer stark abgeschwächten Variante an den Start.  

Wieder nur ein Spiel

Dinslaken, 5. Oktober Am kommenden Wochenende bestreiten die Dinslakener Kobras wieder nur ein Spiel. Am Freitag um 19:45 Uhr spielt das Team auswärts gegen die 1b-Mannschaft des Iserlohner EC. Die von dem ehemaligen Bundesligaprofi Andreas Pokorny trainierten Iserlohner sind in der Regionalliga NRW noch ein unbeschriebenes Blatt. Fast alle Spieler der Iserlohner entstammen der eigenen Nachwuchsabteilung und werden durch einige erfahrene Spieler komplettiert. Die Roosters werden für das Team von Armin Lehmann keine leichte Aufgabe darstellen, haben sie doch zwei der letzten drei Spiele teilweise deutlich gewinnen können. Bei den Kobras sind nunmehr wieder fast alle Spieler an Bord. Lediglich André Oesterreich ist grippeerkrankt, hofft aber, am Freitag wieder die Schlittschuhe schnüren zu können. Zu diesem Spiel besteht auch wieder die Möglichkeit für die Fans, zu einem Unkostenbeitrag von acht Euro im Bus mitzufahren. Treffen ist um 16:30 Uhr an der Eissporthalle in Dinslaken. 

Wild Roosters empfangen Kobras am Freitag 

Iserlohn, 5. Oktober Am Freitag erwartet die 1b-Mannschaft des Iserlohner EC einen ganz dicken Brocken im Rennen um einen der begehrten ersten sechs Plätze in der Regionalliga NRW. Um 19.45 Uhr gibt der EC Dinslaken seine Visitenkarte am Seilersee ab. Die Kobras stehen nach drei Spielen auf einem für sie unbefriedigenden achten Platz und haben nach der Begegnung am Seilersee zwei weitere schwierige Spiele gegen Dortmund und Herne zu bestreiten. „Sie werden sich mächtig ins Zeug legen, um nicht den Anschluss an die Aufstiegsplätze zu verlieren“, erwartet Iserlohns Team-Manager Torsten Busch ein knappes Match. Für Dinslaken stürmt unter anderem Ex-Profi Henri Marcoux, der in den ersten drei Begegnungen bereits fünf Tore und vier Assist verbuchen konnte und in der Scorer-Liga-Wertung somit Platz zwei belegt. Auf dem vierten Rang steht der Iserlohner Pierre Kracht mit sieben Punkten aus zwei Spielen. Iserlohns Trainer Andreas Pokorny muss verletzungsbedingt weiterhin auf Hendrik Pernt und Kevin Lukassen verzichten. Ob Hendrik Sirringhaus oder Sebastian Kutschelis, der am Sonntag gegen Trier auflief, im Tor stehen wird entscheidet sich kurzfristig. Die Besucher werden via Radio-Live-Schaltung ständig über die aktuellen Geschehnisse des Roosters-Spiels in Hamburg informiert. Die Eintrittspreise betragen fünf Euro auf allen Plätzen, ermäßigt drei Euro. Jugendliche bis 17 Jahre haben freien Eintritt. 

Blizzards wollen an die Tabellenspitze 

Herne, 5. Oktober Am kommenden Wochenende steht für die Herner EG der Ligaalltag an. Unterschiedlicher in die Saison starten, konnten die kommenden Gegner der Blizzards nicht. Am Freitag um 20 Uhr tritt mit dem ESV Bergisch Gladbach eine Mannschaft am Gysenberg an, die alles andere als einen optimalen Start hingelegt hat. Mit drei Niederlagen aus drei Spielen stehen die Realstars auf dem vorletzten Tabellenplatz. Beim ebenfalls ambitionierten EHC Dortmund verlor das Team aus Bergisch Gladbach gar zweistellig mit 1:10. Eine leichte Aufgabe wird es für die Herner Akteure allerdings nicht, da der Tabellenvorletzte sicherlich in diesem Spiel versucht aufzutrumpfen. Am kommenden Sonntag geht es für das Team von Peter Franke zum derzeitigen Tabellenführer EHC Troisdorf. Hier hängen die Trauben ein wenig höher. In bislang vier Spielen mussten die „Dynamites“ lediglich einen Punkt gegen Grefrath abgeben. Die Rheinländer sind seit Jahren ein eingespieltes Team, das immer punktuell verstärkt wird. Nicht nur aus diesem Umstand sind die Realstars der derzeitige Tabellenführer der Regionalliga NRW. Gerade in den letzten Jahren taten sich die Favoriten gegen Troisdorf immer schwer. Dort erwartet die Blizzards ein hart umkämpftes Spiel und die Mannschaft um Kapitän Dariusz Czerwiec muss auf der Hut sein. Wenn man sich allerdings oben festsetzen will, so müssen an diesem Wochenende sechs Punkte her. 

Komplett ins zweite Wochenende 

Erfurt, 5. Oktober Für die Black Dragons Erfurt stehen am kommenden Wochenende wieder zwei Punktspiele in der Regionalliga Nordost auf dem Programm. Und unterschiedlicher könnten die Ausgangspositionen kaum sein. So gastiert am Freitag, 6. Oktober, ab 20:30 Uhr mit FASS Berlin das momentan noch sieglose Schlusslicht der Tabelle in der Erfurter „Kartoffelhalle“. Jedoch sollte man die Akademiker keinesfalls unterschätzen, so stehen in ihren Reihen unter anderem mit Doug Murray und Neale Schönfeld sowie Ex-Nationalspieler Marco Rentzsch gestandene Spieler, die bereits auf einige Erfolge zurückblicken können. Nach zum Teil deutlichen Niederlagen (4:7 gegen Leipzig, 3:5 gegen ECC Preußen sowie 2:5 gegen die SG Niesky/Weißwasser) zeigten die Akademiker zuletzt ansteigende Form und mussten sich beim Tabellenführer in Rostock lediglich mit 2:4 geschlagen geben. Ganz andere Vorzeichen bringt der Sonntagabend, geht es doch um 17 Uhr in der Leipziger Messehalle 6 gegen die bis dato noch ungeschlagenen Blue Lions Leipzig. Hier haben die Black Dragons aus der letzten Saison noch die eine oder andere Rechnung zu begleichen. So musste man sich in allen drei Spielen in der Messehalle den Gastgebern recht deutlich geschlagen geben und verpasste so letztendlich auch die Play-off-Qualifikation. Trainer Thomas Belitz meldet für beide Spiele: „Alle Mann an Bord.“ 

Wild Boys starten in die Saison 

Chemnitz, 5. Oktober Am kommenden Sonntag bestreiten die Wild Boys Chemnitz ihr erstes Testspiel in der neuen Saison. Nach nur einer Woche Eistraining heißt es beim bayrischen Bezirksligisten EC Erkersreuth zu zeigen, dass man in der Sommerpause das Eishockeyspielen noch nicht verlernt hat. Vor allem geht es darum, dass sich der neue Trainer Jozef Kovacik ein Bild von den Spielern machen kann. Mit von der Partie dürfte dann auch Neuzugang Ville Hedman sein, der aus familiären Gründen noch mal in seine Heimat Finnland fliegen musste. Fehlen werden auf Chemnitzer Seite die Abgänge Alexander Teichert (Dresden), Michael Hofmann (Leipzig) und Kai Hofmann (Passau). Ein Fragezeichen steht noch hinter Matthias Klatt, den es beruflich nach Landshut gezogen hat. Der Gegner Erkersreuth ist in Chemnitz kein Unbekannter, wurden doch bereits in den vergangenen zwei Spielzeiten Vorbereitungsspiele gegeneinander ausgetragen. Gespielt wird um 18 Uhr in der Hutschenreuther Eissporthalle Selb.

Mit neuem Wolf auf Beutezug 

Braunlage, 5. Oktober Am Freitag um 20 Uhr ist es endlich soweit, die Harzer Wölfe starten in die neue Regionalliga-Saison. Erster Gast im Braunlager Wurmbergstadion wird die SG Niesky/Weißwasser sein. Der Gegner ist nur schwer einzuschätzen. Im Kader stehen allerdings etliche Regionalliga-erfahrene Spieler und mit Jens Schwabe sogar ein ehemals im Harz Aktiver. Derweil haben die Harzer Wölfe ihr neues Logo vorgestellt. In den Farben rot, grau und grün durchkämen die Wölfe künftig die Harzer Wälde. „Ab Freitag sind Jan Furo und sein Wolfsrudel gefordert, es unserem Logo gleich zu tun“, hebt Pressesprecher Robert Koch die Symbolträchtigkeit des Bildes deutlich hervor. Und Vizepräsident Richard J. Flohr unterstreicht auch die emotionale Bedeutung des neuen Leittieres: „Ich bin davon überzeugt, dass unsere Fans den ‚fliegenden Super-Wolf’ schnell in ihr Herz schließen werden und er zu einem starken Identifikationsmittel für uns alle wird.“ 

Wölfe unterliegen in Leipzig 

Leipzig, 5. Oktober Am Tag der Deutschen Einheit gab es am Dienstagabend für den EHV Schönheide nichts zu feiern. Trotz 2:0-Führung verloren die Schönheider Wölfe vor 850 Zuschauern mit 3:5 (2:0, 0:4, 1:1) bei den Blue Lions Leipzig. Dabei begann die Partie für den EHV gut. Schönheide begann konzentriert und kampfbetont. Gleich das erste Überzahlspiel brachte in der vierten Minute die frühe Führung durch Miroslav Jenka. Leipzig hatte mit der Schönheider Spielweise im ersten Drittel sichtlich Probleme und kam kaum zu nennenswerten Torchancen. In der 17. Minute gelang es den Wölfen sogar, die Führung auf 2:0 auszubauen. Gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts konnte der EHV Schönheide eine 3:5-Unterzahl noch überstehen, doch in der Folge spielten nur noch die Blue Lions. Bis zur 30. Minute hielt das tapfer kämpfende Bollwerk der Wölfe, ehe Bärschneider mit der furiosen Aufholjagd für die Messestädter begann und den Anschlusstreffer zum 1:2 besorgte. Ganze neun Minuten genügten, um das Spiel aus Leipziger Sicht zu drehen und selbst mit 4:2 in Führung zu gehen. Auch das letzte Drittel begann mit zweifacher Unterzahl der Wölfe. Daniel Bartell nutzte die sich bietende Chance und erhöhte spielentscheidend auf 5:2 (42.) für die Löwen. Doch der EHV fing sich im weiteren Spielverlauf und konnte nun wieder vermehrt eigene Offensivaktionen starten. Allerdings ließen die vielen Strafzeiten auf beiden Seiten kein schönes Spiel mehr zu. Schönheide kam in der 54. Minute durch Mike Losch nur noch zum 3:5-Anschlusstreffer. Tore: 0:1 (3:01) Jenka (Jun, Kase/5-4), 0:2 (16:59) Schröder (Kase, Jun/5-4), 1:2 (29:29) Bärschneider (Eichelkraut, Bartell/5-4), 2:2 (34:00) Gaudet (Hoffmann, Geistler), 3:2 (37:29) Weigant (Kastner, Louven/4-5), 4:2 (38:58) Bärschneider (Kastner, Müller/5-4), 5:2 (41:30) Bartell (Kastner, Müller/5-3), 5:3 (53:41) Losch (Mix, Schröder). Strafen: 24 + 10 (Bartell), Schönheide 30. Zuschauer: 850. 

Erste Saisonniederlage 

Rostock, 5. Oktober Regionalligaeishockey im Osten von Deutschland hätte es ohne die Wiedervereinigung nicht gegeben – so fanden sich denn gestern Abend rund 1000 Eishockeyfans, darunter 15 Unentwegte aus Rostock, in der Halle am Gimritzer Damm ein, um beim Spiel der Halle Saale Bulls gegen die Rostock Piranhas den Tag der Deutschen Einheit auf ihre besondere Weise zu feiern. Dabei mussten die Piranhas mit dem 3:2 (0:0, 0:1, 3:1) im fünften Saisonspiel ihre erste Niederlage hinnehmen. In einer temporeichen Partie agierten die Piranhas von Beginn an souverän und waren lange feldüberlegen. Die ganz großen Chancen waren zunächst auf der Seite der Hallenser zu verzeichnen, die daraus aber kein Kapital schlagen konnten. Im zweiten Drittel wurde das Spiel zusehends hektischer, es gab viele Strafzeiten hüben wie drüben, minutenlang wurde drei gegen drei gespielt. In dieser Phase gelang Jan Michalek die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung für die Piranhas. Im Schlussabschnitt setzten die Saale Bulls alles daran, das Spiel noch zu drehen, übten enormen Druck auf das von Branislav Hippik gehütete Piranhas-Gehäuse aus und kamen durch Zille und Kimstatsch zu Treffern. Einigen Supersaves von Hippik war es zu verdanken, dass die Piranhas zu diesem Zeitpunkt im Spiel blieben. Nach dem Rückstand stemmten sich die Piranhas gegen die drohende Niederlage, doch bevor bei ihren Bemühungen Zählbares heraussprang, mussten sie nach einem Konter von C. Czaika, der zwei Verteidiger ausspielte und dann noch Hippik überwand, das 3:1 hinnehmen. Zwar gelang durch Ronny Schneider noch der Anschlusstreffer, das 3:3 aber wollte trotz aller Anstrengungen nicht mehr fallen. Tore: 0:1 Michalek (31.), 1:1 Zille (46.), 2:1 Kimstatsch (50.), 3:1 Czaika (54.), 3:2 Schneider (55.). Strafen: Rostock 26 + 10 (Hruby), Halle 20. 

Erstes Heimspiel am Sonntag 

Trier, 5. Oktober Am kommenden Wochenende haben die Trierer Huskys zwei Partien zu absolvieren. Zunächst reist das Team von Viktor Proskurjakov am Freitag, 20 Uhr, zum Neusser EV. Am Sonntag spielt der ESC Trier zum ersten Mal in dieser Saison zu Hause. Gast in der Eishalle an der Diedenhofener Straße sind die Raptors vom EC Bergisch Land. Los geht es um 18:30 Uhr. Zurzeit haben die Neusser mit einer langen Verletztenliste zu kämpfen. Beim Heimspiel gegen Solingen treffen die Huskys auf einen Aufsteiger. Für den ESC ist die unglückliche  Niederlage in Iserlohn abgehakt. Mit der Leistungbereitschaft und dem Einsatz ist Proskurjakov sehr zufrieden. Philippe Lepage ist seit Saisonbeginn in sehr guter Form und bringt die gegnerischen Stürmer mehrfach zur Verzweiflung. In beiden Spielen wird auch der Neuzugang Mario D´Antuono dabei sein. 

Christian Hollmann wird Co-Trainer 

Grefrath, 5. Oktober An diesem Wochenende steht für die Nierspanther aus Grefrath nur ein Auswärtsspiel auf dem Programm. Am Freitag geht die Reise quer durchs Revier zu den Bulldogs aus Königsborn. Das Team aus Unna kann nach dem positiven Ergebnis vom vergangenen Sonntag, einem 14:0-Auswärtssieg beim GSC Moers und den damit verbundenen ersten drei Punkten, etwas befreiter aufspielen. Allerdings will das Team von Trainer Adam Grygiel in Königsborn den ersten Auswärtssieg der noch jungen Saison einfahren. Die Grefrather Nierspanther geben zudem bekannt, dass Christian Hollmann mit sofortiger Wirkung in den Trainerstab wechselt. Der 31 Jahre alte Verteidiger wird den Panthern aber als Standby-Spieler weiter zur Verfügung stehen. Aufgrund seiner Weiterentwicklung als Trainier haben sich der Spieler und die Panther zu diesem Schritt entschlossen. 

Bulldogs erneut vor schwerer Aufgabe 

Unna, 5. Oktober Am Freitag empfängt der Königsborner JEC in der Regionalliga NRW den Grefrather EC. Das Match beginnt um 20 Uhr in der Eissporthalle Unna. Grefrath rangiert derzeit mit sieben Punkten aus vier Begegnungen auf Platz drei der Tabelle. Die Gäste streben das Erreichen der Aufstiegsrunde zur Oberliga an. Dafür wurde die Mannschaft mit zahlreichen jungen Talenten verstärkt. Nach dem hohen Sieg in Moers richtet man sich beim KJEC wieder auf ein schweres Spiel ein. „Die Grefrather gehören zweifelsohne zu den stärksten Mannschaften der gesamten Liga. Wir sind realistisch sein und erwarten kein Wunder. Unser Ziel kann deshalb nur sein, dem Gegner einen Sieg so schwer wie nur irgendwie möglich zu machen.“ 

Stimmung verhalten optimistisch 

Wilhelmshaven, 5. Oktober Am vergangenen Montagabend hatte der Vorstand des EC Wilhelmshaven-Friesland seine Mitglieder zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in die Gaststätte „Zum Knurrhahn“ geladen. Zwar folgten 34 Mitglieder dieser Einladung. Dies entspricht jedoch nur rund einem viertel der derzeitigen Mitgliederzahl. Der erste Vorsitzende, Frerk Boltjes, hatte keine Neuigkeiten in Sachen Eishockey in Wilhelmshaven zu bieten. Zunächst gab er den Anwesenden einen kurzen Abriss über die Vorgänge im Zusammenhang mit dem Verkauf der Eissporthalle am Sportforum. Kernaussage war dabei, dass sämtliche Verhandlungen nach dem letzen Scheitern des Bremerhavener Investors eingeschlafen sind. Da für die bereits laufende Saison ohnehin keine Chance mehr für eine Inbetriebnahme der Halle besteht, warten nun alle Parteien wohl auf den bereits festgelegten zweiten Zwangsversteigerungstermin im Januar 2007. Der Vorstand des ECWF sieht dafür durchaus noch eine realistische Möglichkeit, einen Betreiber zu finden, der die Sportstätte in unmittelbarer Nachbarschaft zum derzeit entstehenden Prestigeobjekt der Wilhelmshavener Sport- und Freizeitlandschaft erwirbt. Für eine Eishockeysaison 2007/2008 bestünde demnach genug Zeit im kommenden Sommer die notwendigen Instandsetzungsmaßnahmen durchzuführen. Damit dann die Chance für einen erfolgreichen Neustart im Eishockeysport zu wahren, empfahl Frerk Boltjes den Mitgliedern, den Verein fortbestehen zu lassen. Diese Empfehlung wurde bei der folgenden Abstimmung von den Anwesenden ohne Gegenstimmen angenommen. Das Ergebnis der Abstimmung spiegelt auch die Stimmung unter den Mitgliedern wieder: Trotz der misslichen Situation um die Eishalle in Wilhelmshaven ist man in Hinsicht auf eine erfolgreiche Zukunft des Eislaufs in Wilhelmshaven durchaus positiv gestimmt. So bestätigten auch anwesende Eltern von Nachwuchsspielern, dass ihre Kinder sich durchaus noch in Warteposition befinden, um bei einem Neuanfang sofort durchstarten zu können. Trotz der langen Wege nehmen sogar eine Handvoll unermüdlicher Eishockeyspieler das Angebot des Bremer EC war, und nehmen am Training und Spielbetrieb der dortigen Mannschaften teil. Zwar gibt es keine konkreten Neuigkeiten. Aber die Stimmung ist verhalten optimistisch. 

Kobras-Reserve bleibt vorne 

Dinslaken, 5. Oktober Mit einem 8:1 (4:1, 2:0, 2:0) gegen die Zweitvertretung des Neusser EV konnten die Dinslaken Kobras 1b ihre Tabellenführung in der Landesliga NRW verteidigen. Zwar gingen die Gäste in der vierten Minute mit 0:1 in Führung, dennoch dominierte die Kobras-Reserve die Partie. Die Dinslakener Tore erzielten S.Peisker (2), Thiel, Antrecht, O. Volbrecht, Verwey, M. Volbrecht und Lesage. Für Neuss war Roth erfolgreich. Strafen: Dinslaken 18, Neuss 26. 

Dramatisches Derby geht an die Dorstener EJ 

Dorsten, 5. Oktober Kurz vor 19:30 Uhr am Dienstag in der Dorstener Eissporthalle: ungläubige, aber erfreute Blicke der Verantwortlichen der Hornets. Auf der Tribüne hatten sich gut 400 Zuschauer, darunter etwa gut 100 Gelsenkirchener Anhänger eingefunden, um das Derby vergangener Tage zwischen Dorsten und Schalke zu sehen. Dabei gewann die DEJ mit 4:3 nach Penaltyschießen gegen den EHC Gelsenkirchen. Nach einem torlosen ersten Drittel nutzten die Haie ein Unaufmerksamkeit in der Dorstener Verteidigung und gingen in Führung. Erst Uwe Guttmann brach den Bann und glich zum 1:1 in der 37. Minute aus. In der 40, Minute bissen die Haie zurück, 1:2. Doch die Hornets zogen das Tempo noch einmal an, zunächst der Ausgleich in der 43. Minute durch Kiril Figurin, dann die 47.Minute, Führung durch Timur Türk, der Favorit schien sich durchzusetzen. Doch unnötige Strafzeiten ermöglichten Schalke doch noch den Ausgleich. Nachdem DEJ-Keeper Robin Fiege zuvor noch einen Penalty von Björn Schönfeld abwehren konnte, kam der Gast in der 57. Minute zum 3:3. So ging es nach 60 Minuten ins Penaltyschießen, das ging allerdings verdient an die DEJ, Torhüter Robin Fiege entschärfte drei Penaltys, während Thomas Fiolka durch den letzten verwandelten Penalty des Abends den Dorstener Anhang nun feiern ließ und den Hornets damit den Zusatzpunkt sicherte. 

Dramatisches Derby endet im Penaltyschießen 

Gelsenkirchen, 5. Oktober Nach 60 dramatischen Eishockeyminuten endete das Derby zwischen den Dorstener Hornets und dem EHC Gelsenkirchen nach dem 3:3 nach regulärer Spielzeit erst im Penaltyschießen. Die Hausherren behielten die Oberhand und sicherten sich durch den 4:3-Sieg den Extrapunkt. Vor rund 400 Zuschauern in der Eissporthalle an der Crawleystraße entwickelte sich von Anfang an ein Derby mit zwei Gegnern auf Augenhöhe. Dabei schlug Dorsten zwei Tage zuvor den Landesligakonkurrenten Wesel mit 13:1, während die Haie beim verpatztem Saisonstart sogar noch höher verloren. Auf der Torwartposition gönnte der Coach Julian Kallmeier nach seiner Erfahrung eine Woche zuvor mit normalen Schlittschuhen im Tor eine Pause und gab dem gerade 21 Jahre alt gewordenen Nico Andre Neudeck nach guten Trainingsleistungen eine Chance zwischen den Pfosten. Dieser zahlte es seinem Trainer vor etwa 80 mitgereisten Haiefans mit einer Glanzleistung zurück. Im Mitteldrittel bekamen die Gäste aus Gelsenkirchen mehr Spielanteile und deuteten mit ersten Konterchancen ihre Gefährlichkeit an. In Überzahl überwand schließlich Dominik Baukholt den Dorstener Torhüter Robin Fiege zum umjubelten 1:0. Nun schien auch nach dem Ausgleich der Gastgeber in der 38. Minute immer noch eine Überraschung in der Luft. Denn Falco Damm schoss in der letzten Minute in Unterzahl den erneuten Führungstreffer zum 2:1 für den EHC. Doch der Favorit drehte das Spiel, denn nach Toren von Kiril Figurin (45.) und Tolga-Timur Türk (48.) hieß es 3:2 für Dorsten. Doch so leicht wollten sich die neuen Haie nicht geschlagen gebe. Der immer besser agierende Björn Schönfeld scheiterte mit einem Penalty nach Foul an Falco Damm noch knapp, bevor eine Minute später in der 56. Spielminute in Überzahl der enthusiastisch gefeierte Ausgleich durch Jörg Kliem fiel. Auch im Penaltyschießen gingen die Haie in Führung. Michael Koralewski und Falco Damm verwandelten für die Gäste, doch Dank dreier erfolgreicher Schützen setzten sich die Hornets durch. Tore: 0:1 (31.) Baukholt (5-4), 1:1 (38.) Guttmann (Figurin/John), 1:2 (40.) Damm (Gwozdz, 3-4), 2:2 (45.) Figurin (Schrader, 5-4), 3:2 (48.) Türk (Schrader/John, 4-3), 3:3 (56.) Kliem (5-3), 4:3 (60.) Fiolka (Penalty). Strafen: Dorsten 26, Haie 38 + 10 (Theißen).

D'Antuono neu im Tor der Huskys

Trier, 3. Oktober Im Laufe der vergangenen Woche hat sich der Kader der Trierer Huskys personell verändert. Verteidiger Markus Joosten spielt nicht mehr für den ESC Trier. In beiderseitigem Einvernehmen verließ Markus Joosten das Team. Dagegen kann Trainer Viktor Proskurjakov nun auf einen weiteren Torhüter bauen. Mario D´Antuono kam unter der Woche aus Bad Nauheim an die Mosel. Bei den Roten Teufeln aus der Wetterau absolvierte der 23-jährige Frankfurter in der letzten Saison zwölf Oberligaspiele. Am Wochenende verbuchten die Huskys in der Regionalliga NRW einen Sieg und eine Niederlage. Dem 6:5 (1:0, 3:3, 2:2)-Sieg beim Königsborner JEC folgte eine 2:4 (1:3, 1:1, 0:0)-Niederlage beim Iserlohner EC 1b.
Königsborner JEC - ESC Trier 5:6 (0:1, 3:3, 2:2). Tore: 0:1 (5:10) Tassilo Luft (Alexander Blasius), 0:2 (25:52) Ronny Hähnel (Willi Hamann, Tom Barth), 1:2 (27:52) Willi Tesch (Borislav Blagoev, Boris, Gnoyevykh), 2:2 (28:32) Andre Kuchnia (Marcel Broze, Werner Heinrich/5-4), 2:3 (29:12) Tom Barth (Willi Hamann), 3:3 (34:29) Tim Linke (Sebastian Riede, Willi Tesch), 3:4 (39:54) Jeffrey Golby (Alexander Blasius/4-5), 3:5 (42:49) Jeffrey Golby (Anton Bauer/4-5), 4:5 (50:47) Tim Linke (Willi Tesch, Pascal Neumann/5-4), 4:6 (51:47) Jeffrey Golby, 5:6 (57:07) Willi Tesch (Pascal Neumann/5-4).
Iserlohner EC 1b - ESC Trier 4:2 (3:1, 1:1, 0:0). Tore: 1:0 (0:24) Pierre Kracht, 1:1 (1:14) Anton Bauer (Jeffrey Golby/5-4), 2:1 (4:44) Jens Esche (Robert Simon, Pierre Kracht), 3:1 (15:23) Sven Pütz (Tony Engelmann, Pierre Kracht), 4:1 (32:39) Robert Simon (Pierre Kracht), 4:2 (39:37) Jeffrey Golby.

Wölfe dürfen bleiben 

Braunlage, 3. Oktober „Die Vereine der Regionalliga Nordost haben sich auf ihrer außerordentlichen Sitzung am Montag für die Teilnahme der Harzer Wölfe ausgesprochen. Letztlich waren die anwesenden Vertreter der Vereine von den Darlegungen zum Fortführungskonzept, die der Harzer Vizepräsident Richard Flohr der Versammlung gab, überzeugt.“ So knapp fällt das offizielle Statement der Liga nach der Tagung am Montag Abend aus. Es wurde vereinbart, keine weiteren Einzelheiten zum Sitzungsverlauf bekannt zu geben. Doch allein die Dauer der Sitzung von rund drei Stunden verrät deutlich, dass das Ergebnis bei weitem kein Selbstläufer war. 

Klarer Sieg gegen SG Niesky/Weißwasser 

Leipzig, 3. Oktober Die Blue Lions Leipzig gewannen am vergangenen Sonntag auch ihr zweites Spiel in der Regionalliga Nordost klar und deutlich mit 9:1 (1:0, 4:0, 4:1). Allerdings brauchten die Löwen wie schon am Freitag knapp ein Drittel Anlauf, ehe sie in Fahrt kamen. Vor 1070 Zuschauern erzielten die Treffer gegen die SG Niesky/Weißwasser Patrick Czajka (3), Florian Eichelkraut, Daniel Bartell (je 2), Sebastian Kastner und Timo Basse für die Messestädter. Den Ehrentreffer für die Tornados markierte Josef Hudec. Bereits am heutigen Dienstag treffen die Blue Lions in der MH6 im dritten Spiel der Saison auf den EHV Schönheide. (Quelle: www.eishockey-leipzig.de)

Positive Tendenzen 

Berlin, 2. Oktober  Auch wenn das zweite Spielwochenende erneute nichts Zählbares auf das Punktekonto der Berliner brachte, zeigte die Mannschaft von FASS Berlin doch eine deutliche Leistungssteigerung zum Vorwochenende. Mit den Blue Lions Leipzig und den Rostock Piranhas hatte man dabei gleich zwei Topfavoriten der Liga als Gegner, machte beiden den Sieg nicht einfach. Bereits im Heimspiel gegen die Blue Lions überzeugten sie über weite Strecken mit Einsatz und Spielfreude. Nach einem furiosen Start im erstem Drittel, in dem die Berliner nach fünf Minuten durch zwei Überzahltreffer von Stefan Leciejewski (3., 5.) mit 2:0 vorne lagen, schalteten die scheinbar etwas überheblich in die Partie gegangenen Leipziger einen Stufe höher, schafften noch im selben Drittel durch Philipp Louven (12.) und David Bartell (19.) den Ausgleich. Im Mittelabschnitt standen die Weddinger zum Großteil mit mindestens einem Mann weniger auf dem Eis. Dem Führungstreffer der Leipziger ging  zunächst jedoch ein fataler Abwehrfehler voraus, den Louven prompt mit seinem zweiten Treffer bestrafte (23.). Als Dennis Thielsch danach den Leipziger Patrick Weigant unsanft in die Bande beförderte, so dass sich dieser eine Platzwunde im Gesicht zuzog, war für Thielsch die Partie gelaufen und sein Team hatte eine fünfminütige Unterzahl  zu bewältigen (23.), was ihnen auch lange gelang. Erst eine Minute vor Ablauf hatte Goalie Marcel Weise bei versperrter Sicht aber keine Chance mehr (Müller, 27.). Als beide Teams mit einem Mann weniger agieren mussten, verwandelte Marco Rentzsch eine geniale Vorlage von Doug Murray zum 3:4-Anschlusstreffer (34.). Im weiteren Verlauf spielten die Berliner aber wieder in Unterzahl, was in der 38. Minute durch einen Schlagschuss von Bastian Geistler zum 3:5 führte. Im Schlussdrittel dann zunächst der erneuter Anschluss und Jan Pospisil im Leipziger Tor musste das letzte Mal an diesem Abend hinter sich greifen, als Marc Fritschken eine Vorlage von Neuzugang Blair Nicholson abfälschte (42.). Als kurz darauf aber wieder eine fragwürdige Strafe gegen die Berliner verhängt wurde, konnten die Leipziger durch einen glatten Durchschuss von Kapitän Jens Müller erneut den alten Abstand herstellen (44.). Bei den Akademikern machten sich immer mehr Konditions- und auch Konzentrationsschwächen bemerkbar, spielte man doch einige Zeit aus Versehen nur zu Viert. Der 4:7-Treffer von Bartell in der 56. Minute besiegelte dann endgültig die Niederlage der Akademiker. Auch beim Sonntagsspiel gegen die Rostock Piranhas war man einem Punktgewinn wieder nahe. Das es nicht soweit kam lag unter anderem an dem hervorragend haltenden Branislav Hippik, der besonders in den letzten zehn Minuten die drei Punkte für seine Mannschaft festhielt. Zuvor sahen die rund 1600 Zuschauer ein temporeiches Spiel, bei dem sich die Weddinger stetig steigerten. Im ersten Drittel dominierten noch die Gastgeber, FASS wurde nur durch gelegentliche, schnelle Breaks gefährlich. Nach zehn Minuten lagen die Rostocker durch zwei Treffer von Jan Michalek (5., 10.) mit 2:0 in Front. In der zwölften Minute kamen die Berliner durch einen schönen Treffer von Doug Murray (12.) heran, waren in der Folge dem Ausgleich nahe. Ein Scheibenverlust kurz vor Drittelende bestraften die Piranhas mit dem 3:1 (Ronny Schneider, 20.). Im Mittelschnitt kassierten die Weddinger viel Strafen, was in einer 3:5-Situation zum 4:1 von Rostock-Neuzugang Oleg Tokarev führte (25.). In der 34. Minute gelang Marc Fritschken sogar in Unterzahl der erneute Anschluss, ein weiterer Treffer sollte aber trotz aller Bemühungen, zahlreicher Chancen und auch mit einem sechsten Feldspieler kurz vor Schluss leider nicht mehr fallen. Nichtsdestotrotz hat das Wochenende gezeigt, dass im Team von FASS  Berlin  noch viel Potential steckt, welches es im Laufe der Saison noch auszureizen gilt. Die Mannschaft spielt sich immer besser auf einander ein und auch die beiden neusten Neuzugänge, Fabio Patrzek und Blair Nicholson, verheißen Positives, wobei insbesondere der Kanadier durch ein gutes Auge und Spielübersicht auffiel. 

Gelungener Einstand von Coach Henry Thom 

Timmendorfer Strand, 3. Oktober Am Sonntag gewann der EHC Timmendorfer Strand 06 vor 305 Zuschauern ein Vorbereitungsspiel gegen den Hamburger SV mit 9:2. Es war das erste Spiel unter der Leitung des neuen Trainers Henry Thom. Beide Teams treffen auch in der Verbandsliga Nordost aufeinander. Bei den Beachboys fehlten Marcus Krützfeldt, Bryan Phillips und Marcus Klupp. Auch Hamburg reiste nicht mit allen Kräften an. Timmendorf dominierte das Spiel von Beginn an und erarbeitete sich viele Torchancen, aber Gästegoalie Oliver Schmökel bewahrte sein Team vor Schlimmeren. Nach dem ersten Drittel stand es 4:0 für Timmendorf, wobei ein Tor von Vincent Harmstorf definitiv nicht drin war, aber der Schiedsrichter Sven Gösch es trotzdem gab. Im zweiten Drittel schaltete Timmendorf einen Gang zurück und erzielte einen Überzahltreffer durch Rino Schröder zum 5:1. Benjamin Garbe erzielte für die Gäste das 5:2 im zweiten Durchgang. Im Schlussdrittel war die Torausbeute für Timmendorf besser, so dass das Spiel mit 9:2 endete. Tore: 1:0 Witting (9.), 2:0 V. Harmstorf (12.), 3:0 Schröder (14.), 4:0 V. Harmstorf (17.), 5:0 Schröder (22.), 5:1 Garbe (27.), 6:1 Mai (43.), 7:1 M. Meyer (45.), 8:1 V. Harmstorf (46.), 8:2 Schlode (55.), 9:2 Schröder (55.). Strafen: Timmendorf 22 + 10 (Hein), Hamburg 32 + 10 (Rutkowski). Zuschauer: 305.

ESC „Harzer Wölfe“ Braunlage aus der Taufe gehoben 

Braunlage, 2. Oktober Im Braunlager Hotel „Hohenzollern“ haben acht Gründungsmitglieder am Sonntagabend den neuen Harzer Eishockeyverein aus der Taufe gehoben. Der Eissport-Club „Harzer Wölfe“ Braunlage soll die Nachfolge des insolventen BSC Harz antreten und die Fortführung des Eishockeysports im Harz garantieren. Hans Metje, Daniel Richter, Rolf-Michael Stropel, die Herren Korzen und Küster-Baumann, Bernd Wohlmann, Jan Furo und Richard J. Flohr sind Gründer des neuen Clubs. Für den Niedersächsischen Eissport-Verband überbrachte Heinz Ackert die „besten Wünsche für die Zukunft des Harzer Eishockeys“. Die Gründer verabschiedeten nicht nur die Satzung, an der bis zur letzten Minute gearbeitet wurde, sondern sie wählten insbesondere das neue Präsidium: Der Braunlager Rechtsanwalt und Notar, Rolf-Michael Stropel, wird die Geschicke des Clubs als Präsident führen. Sein Vize ist mit dem Unternehmensberater und Sportvermarkter Richard J. Flohr genau der Mann, der die Fäden für den Fortbestand des Braunlager Eishockeys knüpft. „Mein Respekt für die Entschlossenheit, mit der Herr Stropel binnen einer Stunde nach meinem Anruf am Freitag diese Herausforderung annahm“, bekundete Flohr. „Hiervon könnte sich manch ein anderer honoriger Kandidat in Braunlage und Umgebung eine Scheibe abschneiden.“ Am heutigen Montag soll nach notarieller Beurkundung die Anmeldung beim Vereinsregister in Braunschweig erfolgen. Diese ist erforderlich, um noch am selben Tag die Aufnahme in den Landessportbund Niedersachsen beantragen zu können. Damit wäre die Voraussetzung für den Beitritt zum Niedersächsischen Eissport-Verband, vermutlich am Mittwoch, und damit zum Erhalt der Spielgenehmigung für die Regionalliga Nordost geschaffen. „Dies ist ein wahnsinnig enger Zeitplan, der durch den Feiertag noch erschwert wird. Wir haben nur einen Tag Puffer, um eventuelle Verzögerungen auszugleichen“, beschrieb Flohr die Brisanz der Aufgabe. „Dies ist mein erster Beitrag, den ich zum Gelingen des Vorhabens aktiv leisten kann“, erklärte Stropel, der für diesen Prozess verantwortlich zeichnet. Parallel hierzu wird sein Vize, Richard J. Flohr, zusammen mit dem designierten Insolvenzverwalter, Jörg Dauernheim, am Montag auf der Ligentagung in Berlin um Zustimmung der anderen Vereine für die gefundene Fortführungslösung werben.  

Spannung, Spiel und drei Punkte 

Erfurt, 2. Oktober Ein spannendes Spiel sahen die Zuschauer beim 5:3-Heimsieg der Black Dragons Erfurt gegen den ESC Halle 04. Die zunächst dominierenden Gastgeber gingen früh durch Florian Müller (2.) in Führung. Nur kurze Zeit später erhöhte Thomas Korte (6.) auf 2:0, ehe Rumid Masche das 3:0 nachlegte (10.). Halles Trainer Rothkirch nahm daraufhin eine Auszeit und verlor dabei deutliche Worte an sein Team. Daraufhin lief es scheinbar besser in den Reihen der Gäste, und Kevin Müller sorgte in der 13. Minute für den 1:3-Anschlusstreffer. Im zweiten Spielabschnitt erarbeiteten sich beide Mannschaften Chancen über Chancen, Tim Donnelly traf für die Black Dragons in der 22. Minute zum 4:1, aber Halle antwortete direkt und Miklik überwand Fischer in Spielminute 24 zum 4:2. Auch im letzten Abschnitt schenkten sich beide Mannschaften nichts. Durch den 3:4-Anschlusstreffer von Norman Müller in der 58. Minute wurde es noch einmal spannend. Eine Minute vor Schluss bekamen die Gäste sogar einen Penalty zugesprochen, doch Miklik scheiterte an Fischer. Nun setzten die Saale Bulls alles auf eine Karte, Goalie Feeser musste zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch kaum war der Aufbau im Erfurter Drittel vollzogen, verloren die nun hektisch wirkenden Gäste die Scheibe, und Oliver Otte hatte nach Zuspiel von Zbynek Marak keine Mühe, den Puck im leeren Tor zu versenken. 

Mühsamer Heimsieg - Veränderungen im Kader 

Rostock, 2. Oktober Wie der Rostocker EC am Sonntagabend in einer Presseerklärung mitteilte, werden Roman Wunderlich und Paul Paepke ab sofort nicht mehr zum Kader der Rostock Piranhas gehören. Wunderlich, der erst zu Beginn der Saison nach einem Testtraining an die Ostseeküste wechselte, wird nach Berlin zurückgehen, von wo er ein Angebot erhalten haben soll. Paepke, der schon länger zum Kader der Piranhas gehörte, konnte zuletzt nicht mehr die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen und wird vorerst nur für die zweite Mannschaft, die Youngstar Piranhas, zum Einsatz kommen. Ihm wird allerdings die Möglichkeit offengelassen, bei entsprechender Leistungssteigerung wieder in den Kader der ersten Mannschaft aufzurücken. Das Spiel gegen FASS Berlin gewannen die Rostocker mit 4:2 (3:1, 1:1, 0:0). Einen Assist beim seinem Punktspieldebüt bei den Black Dragons aus Erfurt, dass die Piranhas am Freitagabend mit 6:3 gewinnen konnten; ein Tor bei seinem Heimspieldebüt gegen FASS Berlin, das die Piranhas mit 4:2 gewannen – einen besseren Einstand konnte es für Neuzugang Oleg Tokarev bei den Rostock Piranhas kaum geben. Ein besseres Spiel der Piranhas hätten sich die gut 1600 Zuschauer am Sonntagabend in der Eishalle in der Schillingallee gegen die Akademiker allerdings schon gewünscht. Ohne Martin Vojcak, der nach dem Spiel in Erfurt verletzt ausfiel, erzielten die Piranhas durch David Hördler früh die Führung, die Jan Michalek in Überzahl nach einem feinen Zuspiel von Pavel Blaha ausbauen konnte. Richtig viel gelingen wollte den Piranhas dabei allerdings nicht. Sie diktierten zwar das Spielgeschehen, ohne jedoch besonderen Druck auf das von Tobias John gehütete FASS-Tor auszuüben. So fiel der Anschlusstreffer durch Schlitzohr Doug Murray, der den Puck im Fallen an Branislav Hippik vorbei schob, etwas überraschend. Danach steigerten sich die Akademiker und hatten in ihrem ersten Überzahlspiel kurz vor Drittelende mehrfach die Gelegenheit zum Ausgleich. Mit viel Kampf und etwas Glück konnten die Piranhas diese Unterzahl überstehen und kamen im Gegenzug 17 Sekunden vor der Pausensirene durch Ronny Schneider sogar zum 3:1. In einer 5:3-Überzahlsituation gelang Oleg Tokarev gleich zu Beginn des zweiten Drittels das 4:1. Wer jetzt an einen Kantersieg wie zuletzt gegen die SG Niesky/Weißwasser glaubte, musste sich leider getäuscht sehen. Die Piranhas kamen nach wie vor zu ihren Chancen – Hainke mit einem Break, genau auf die Brust von John geschossen, Michalek mit einem fulminanten Schlagschuss, der an den Pfosten klatschte – doch die Akademiker konnten jetzt das von den Piranhas vorgelegte Tempo mühelos mitgehen. Marc Fritschken gelang nach 33 Minuten das 4:2, es sollte der letzte Treffer des Spiels sein. Zwar legten die Akademiker im Schlussdrittel los wie die Feuerwehr, deren Paradereihe um Rentzsch, Schönfeld und Murray schnürten die Piranhas phasenweise regelrecht ein, zählbares sprang dabei allerdings nicht mehr heraus. Für Entlastung seitens der Piranhas sorgte lediglich die zweite Reihe mit Garthe, Schneider, Herrmann sowie Jeschke und Tokarev in der Defense, die am heutigen Abend am besten zu Gefallen wusste. Richtig spannend wurde es noch einmal zum Schluss des Spiels. Trotz der zwei Tore Rückstand witterten die Akademiker ihre Chance auf einen Punkt und nahmen ihren Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers heraus. Die Piranhas hatten alle Hände voll zu tun mit der Abwehr von zahlreichen Schlagschüssen, retteten am Ende aber ihren 2-Tore-Vorsprung über die Zeit. Tore: 1:0 Hördler (5.), 2:0 Michalek (10.) 2:1 Murray (12.), 3:1 Schneider (20.), 4:1 Tokarev (25.), 4:2 Fritschken (34.). Strafen: Rostock 12, Berlin 16. Zuschauer: 1635. 

Wild Roosters mit zwei Gesichtern 

Iserlohn, 2. Oktober In der Regionalliga NRW unterlag die 1b-Mannschaft des Iserlohner EC beim Grefrather EC mit 3:5 (0:2, 2:2, 1:1), ehe die Wild Roosters das Heimspiel gegen den ESC Trier mit 4:2 (3:1, 1:1, 0:0) gewannen. Dass man auf der Strafbank kein Spiel gewinnen kann, erfuhren die Iserlohner am Freitag in Grefrath. Immer wieder brachte sich das Team von Andreas Pokorny durch Strafzeiten ins Hintertreffen und Grefrath erzielte alle fünf Tore in Überzahl. Nachdem der erste Durchgang mit 2:0 an die Grefrather ging, kamen die Iserlohner hellwach aus der Kabine: Patrick Mylius zog aus spitzen Winkel unhaltbar ab und erzielte den Anschlusstreffer. Acht Minuten später spielte Mylius den frei vor dem Tor stehenden Iserlohner Kapitän Toni Engelmann an: Ausgleich. Diesen konnten die heimischen Cracks aber nicht in die Pause retten. Grefrath zog auf 4:2 davon. Nachdem die Gastgeber dann in Minute 48. auf 5:2 erhöhten schien „der Kuchen gegessen“. Jens Esche zog unmittelbar danach aus dem eigenen Drittel bei Unterzahl einfach mal ab: Grefraths Keeper rutschte der Puck durch die Beine und wiederum war es Mylius, der die Scheibe aus spitzem Winkel ins leere Tor drosch. Ein Treffer mit Seltenheitswert. Ein Iserlohner Wechselfehler und weitere Strafzeiten für die Iserlohner 1b machten eine weitere Aufholjagd dann aber nicht mehr möglich. Weitaus disziplinierter traten die Wild Roosters am Sonntag vor eigenem Publikum auf. Die Treffer von Pierre Kracht, Jens Esche und Sven Pütz im ersten Durchgang waren bereits vorentscheidend. Robert Simon erzielte in der 33. Minute mit seinem ersten Treffer für die Iserlohner das 4:1. Doch Trier kam durch den Kanadier Jeff Golby noch mal ran und verkürzte kurz vor der zweiten Drittelpause auf 4:2. Zu Beginn des Schlussdurchganges stand Keeper Sebastian Kutschelis unter Dauerbeschuss und hielt seine Farben im Rennen. Sowohl Pierre Kracht als auch Dennis Breker hatten danach noch gute Chancen das Resultat zu erhöhen, scheiterten aber immer wieder an Triers Keeper Philippe Lepage. 

Mit Müh’ und Not zum 8:1 

Neuss, 2. Oktober Seine liebe Mühe und Not hatte der Neusser EV gegen die mit einer Rumpftruppe angetretenen Solinger. Dem vom ehemaligen Neusser Coach  Jiri Smicek taktisch klug eingestellten Aufsteiger gelang es trotz  mangelnder Spielpraxis, ein achtbares Resultat einzufahren. Letztlich gewann der NEV mit 8:1 (2:0, 2:0, 4:1) gegen den EC Bergisch Land. Erst eine Minute vor der ersten Pause erlösten Dennis von der Heiden und Lutz Klauck mit ihrem Doppelschlag das Team und die ungeduldig werdenden Zuschauer. Nach dem zerfahrenen Anfangsdrittel sollte sich im Mittelabschnitt ein einseitiges, aber weiterhin nicht sehr attraktives Spiel entwickeln. Die Gäste zogen sich vor das eigene Tor zurück und überließen dem NEV die Initiative, der seine Probleme hatte, damit etwas anzufangen. Zwar konnte Robert Ackermann mit einem Unterzahl-Schlagschuss auf 3:0 erhöhen, ansonsten jedoch biss sich das Team um Kapitän Ronny Sassen an der vielbeinigen Solinger Defensive regelrecht die Zähne aus. Boris Fuchs erhöhte in der 38. Minute auf 4:0. Erst in den letzten zehn Spielminuten lief es flüssiger. Reisinger, Fuchs und Rottluff – diese beiden in Unterzahl – und Schröder sorgten bei einem Gegentreffer von Neuber für den Endstand. Tore: 1:0 (18:52) von der Heiden, 2:0 (19:18) Klauck (Kozhevnikov, Rottluff), 3:0 (26:32) Ackermann (von der Heiden, Krahforst/4-5), 4:0 (37:21) Fuchs (Hatterscheid, Reisinger), 5:0 (50:32) Reisinger (Hatterscheid, Schröder), 6:0 (52:13) Fuchs (4-5), 7:0 (53:07) Rottluff (Klauck, Kozhevnikov/4-5), 7:1 (58:49) Neuber, 8:1 (59:42) Schröder (Fuchs, Reisinger). Strafen: Neuss 24, Solingen 14. Zuschauer: 243. 

Dynamite bleiben an der Spitze 

Troisdorf, 2. Oktober Auch im vierten Saisonspiel bleibt der EHC Troisdorf in der Regionalliga unbesiegt. Nach drei „Dreiern“ gewannen die Dynamite gegen den Grefrather EC 2001 mit 4:3 (2:2, 0:0, 1:1, 1:0) nach Penaltyschießen und behaupteten damit die Tabellenführung. Im ersten Drittel gingen Gäste zweimal in Führung, zweimal glichen Christoph Jahns und Bernd Deske aus. Nach einem torlosen Mitteldrittel sorgte Matthias Rötters für die erste Troisdorfer Führung, doch in der 51. Minute erzwang Sascha Schmetz das Penaltyschießen. Im Shoot-out versenkte Maxmilian Witting den entscheidenden Schuss. Tore: 0:1 (7.) Carsten Reimann (Dennis Kobe), 1:1 (11.) Christoph Jahns (Anton Zirnov/5-4), 1:2 (17.) Carsten Ackers (Jan Lankes/5-4), 2:2 (19.) Bernd Deske (5-4), 3:2 (43.) Matthias Rötters (5-4), 3:3 (51.) Sascha Schmetz, 4:3 (60.) Maximilian Witting. Strafen: Troisdorf 24, Grefrath 32 + 10 (Sascha Schmetz). Zuschauer: 220. 

Penaltykrimi im Icedome Troisdorf 

Grefrath, 2. Oktober Beim EHC Troisdorf unterlag der Grefrather EC 2001 mit 3:4 (2:2, 0:0, 1:1, 0:1) nach Penaltyschießen. Schnell war klar, dass es für die Nierspanther kein Spaziergang wird. Viele Strafen ließen kaum Spielfluss zu. Carsten Reimann und Carsten Ackers brachten den GEC mit 1:0 und 2:1 in Führung, doch zweimal glichen die Gastgeber aus. Im zweiten Drittel bekamen die Zuschauer zwar ein spannendes, aber auch torloses Spiel zu sehen. Im letzten Drittel trieben nun beide Fanlager die Teams auf dem Eis nach vorne. Diesmal jedoch erwischte Troisdorf den besseren Start und ging mit 3:2 in Führung. Die Grefrather wollten sich aber nicht geschlagen geben und schlugen durch einen schönen Treffer von Sascha Schmetz noch einmal zurück. Am Ende der regulären Spielzeit hieß es 3:3, und die Entscheidung musste im Penaltyschießen gefunden werden. Dabei gewannen die Dynamites, sodass der GEC einen Punkt mitnahm. Tore: 0:1 (7.) Carsten Reimann (Dennis Kobe), 1:1 (11.) Christoph Jahns (Anton Zirnov/5-4), 1:2 (17.) Carsten Ackers (Jan Lankes/5-4), 2:2 (19.) Bernd Deske (5-4), 3:2 (43.) Matthias Rötters (5-4), 3:3 (51.) Sascha Schmetz, 4:3 (60.) Maximilian Witting. Strafen: Troisdorf 24, Grefrath 32 + 10 (Sascha Schmetz). Zuschauer: 220. 

Herbe 4:13-Niederlage in Königsbrunn 

Bad Nauheim, 2. Oktober Mit einem 4:13 (1:6, 1:2, 2:5) kassierten die Roten Teufel Bad Nauheim gestern Abend beim ESV Königsbrunn die bislang höchste Saison-Niederlage, allerdings trat das Team von Michael Eckert mit lediglich 14 Feldspielern an, nachdem entgegen der ursprünglichen Ankündigung doch vier Juniorenspieler sowie der gesperrte Jens Fischer, der verletzte Lars-Arne Slota, der erkrankte Marcel Greb sowie Kapitän Martin Flemming ohnehin fehlten. Auch Ilkka Sandström, dessen Gastspielgenehmigung verlängert wurde, trat die Reise in die Nähe von Augsburg nicht mit an. Somit stand mit dem Rekonvaleszenten Marcel Patejdl erneut nur ein gelernter Verteidiger zur Verfügung, was sich schnell bemerkbar machen sollte: nach nur 26 Sekunden zappelte der Puck zum ersten Mal im Netz von David-Lee Paton, ganze 90 Sekunden später stand es bereits 2:0 für die Pinguine. Müller gelang in Überzahl zwar der Anschlusstreffer, bis Ende des ersten Abschnittes zogen die Gastgeber jedoch auf 6:1 davon. Damit war die Partie natürlich schon frühzeitig gelaufen, die Hausherren, die an diesem Wochenende erstmalig vor eigenem Publikum antraten, zeigten aber Torhunger und netzten in Abschnitt zwei und drei noch acht Mal ein. Bei den Gästen trafen Simon, Schmitt und Müller mit dessen zweiten Tor zum zwischenzeitlichen 8:2, 13:3 sowie dem 13:4-Endstand. Neben der Partie verloren die Roten Teufel Mitte des Matches auch noch Bernhard Naulin, der nach einem Stockstich vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. Überhaupt verteilten die Unparteiischen einiges an Strafzeiten, so erhielten die Pinguine insgesamt 30, während die Hessen 38 + die Spieldauerstrafe gegen Naulin kassierten. Vor der am 13. Oktober mit dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt beginnenden Punktrunde steht nun noch ein Test mit der Auswärtspartie am kommenden Freitag, 6. Oktober, ab 20 Uhr beim ESV Hügelsheim auf dem Programm. Das Hinspiel vor acht Tagen konnten die Roten Teufel mit 5:4 für sich entscheiden, was den bislang einzigen Saisonsieg bedeutet. Tore: 1:0 (0:26) Andreas Klundt (Robert Franc), 2:0 (2:10) Andreas Schwimmbeck, 2:1 (3:30) Alexander Müller (Paul Knihs), 3:1 (6:20) Andreas Schwimmbeck (Andreas Gerstberger, Thomas Herbst), 4:1 (8:50) Michael Polaczek (Patrick Ullmann), 5:1 (16:14) Andreas Klundt  (Robert Franc), 6:1 (19:50) Robert Franc (Andreas Klundt, Dominik Hägele), 7:1 (27:45) Vladislav Gossmann (Thomas Herbst), 8:1 (30:10) Michael Polaczek  (Michael Heichele, Maximilian Heichele), 8:2 (37:40) Matthias Simon (Marcel Patejdl, Tobias Saßmannshausen), 9:2 (42:53) Andreas Gerstberger  (Andreas Schwimmbeck, Davide Conti), 10:2 (48:40) Sascha Stürzl (Tim Bertele, Thomas Kastenmeier), 11:2 (51:28) Sascha Stürzl  (Tim Bertele, Thomas Kastenmeier), 12:2 (52:09) Andreas Klundt (Robert Franc), 13:2 (53:09) Roland Hanemann (Maximilian Heichele), 13:3 (58:41) Patrick Schmitt (Christoffer Hurtik), 13:4 (59:07) Alexander Müller (Tobias Saßmannshausen). Strafen: Königsbrunn 30, Bad Nauheim 38 + 5 + Spieldauer (Naulin). 

Stars besiegen Zweibrücken 

Darmstadt, 2. Oktober Im zweiten Testspiel der neuen Saison gewann der hessische Regionalligist Darmstadt Stars mit 5:3 gegen den EHC Zweibrücken aus der Baden-Württemberg-Liga. Allerdings mussten die Hessen einen 0:2-Rückstand aufholen, denn in der fünften und siebten Minute waren die Gastgeber mit zwei schnellen Kontern durch Benjamin Anken erfolgreich. Nach einigen verpassten Chancen war es Jan Nissen, der in Überzahl einen Gewaltschuss von der blauen Linie in das Tor Gastgeber platzierte. Dies schien die Initialzündung der Stars gewesen zu sein, denn fortan bestimmten sie das Geschehen. Eine weitere Überzahlsituation nutze Benedikt Peters auf Seiten der Stars zum 2:2-Pausenstand. Im zweiten Drittel bot sich ein unverändertes Bild. Zweibrücken war wie zuvor mit sich selbst und den Schiedsrichtern beschäftigt. Erneut war es Peters, der in Überzahl ins Tor der Zweibrücker lenkte. Eine Schrecksekunde mussten die Gäste erleben, als Torwart Doroschenko verletzt gegen Mathias Fach ausgewechselt werden musste. Kurzfristig wirkte das Team irritiert, was den Gastgebern einen erneuten Anschlusstreffer durch Hartfelder kurz vor Ende des zweiten Drittels ermöglichte. In der Folge jedoch fingen sich die Stars wieder und auch Fach bleib im weiteren Verlauf fehlerfrei. Im letzten Spielabschnitt machten die Gäste dann alles klar. Erst konnte Parejo einen Alleingang in der 53. Minute erfolgreich abschließen, dann war es Schulz (55.), der aus der für ihn ungewohnten Position eines Stürmers aus kurzer Distanz  verwandelte. Strafen: Darmstadt 18 + 10 (Gaitantzis), Zweibrücken 34. 

Dauerkarten zum Vorzugspreis – viele Aktionen 

Lauterbach, 2. Oktober Mit einer Sonderaktion kurz vor Saisonbeginn will der hessische Regionalligist VERC Lauterbach die Eiszeit einleiten. Am 7. Oktober findet ein „Highlander-Tag“ in Lauterbach statt. An diesen Tag haben alle Fans der Highlander die Möglichkeit, Dauerkarten zum Vorzugspreis zu erhalten. Damit die Sache etwas abgerundet wird, hat sich der Vorstand des VERC mit einigen Sponsoren etwas einfallen lassen. So gibt es beim Kauf einer Dauerkarte am 7. Oktober bei folgenden Vorverkaufsstellen folgende Events: Shell-Station Lauterbach: Beim Kauf einer Dauerkarte gibt es einen Rabatt auf die Autowäsche. Firam Berghäuser Pressekaffee – Internationale Presse: Beim Kauf einer Dauerkarte gibt es einen Fanartikel kostenlos. Zecher Bodenbeläge Lauterbach Maar: Beim Kauf einer Dauerkarte erhält der Käufer einen  Rabattgutschein von fünf Prozent auf alle Waren. Dauerkarten können ebenfalls telefonisch bestellt werden unter: 0171-3377859. Beim Kauf der Dauerkarte erhält jeder Käufer einen Fanartikel. Wer in den genannten Vorverkaufstellen Mitglied des VERC wird erhält eine Dauerkarte kostenlos. Die Karten kosten 20 Euro. 

Farmers gewinnen „kleines Derby“ 

Mellendorf, 2. Oktober Das „kleine“ Derby zwischen den beiden Teams, die das Mellendorfer Ice House als Heimspielstätte nutzen, dem EC Wedemark Farmers und den Celle Oilers, war vom sportlichen Gesichtspunkt eine sehr einseitige Sache. Die klassenhöheren Farmers, unter denen sich auch Spieler befinden, die bereits DEL-Luft geschnuppert haben, beherrschten den Niedersachsenligisten nach Belieben, ohne sich dabei besonders anstrengen zu müssen. Auch Torfrau Daniela Berkentin im Farmers-Tor blieb über weite Strecken der Partie arbeitslos. Am Ende stand ein 12:1 (2:0, 7:1, 3:0)-Sieg der Mellendorfer. Die Celle Oilers, die sich nie aufgaben, freuten sich zwar über ihren Ehrentreffer, der ihnen aufgrund einer Nachlässigkeit in der Farmers-Verteidigung gelang. Dem gegenüber standen aber zwölf Tore der Farmers, von denen fünf auf das Konto von Farmers-Kapitän Sven Hoppe gingen. Die weiteren Torschützen waren Peter Willmann (2), Lars Reinke, Clemens Anger, Mathias Ballach, Ingo Schrader und Ronny Schubert. Coach Uwe Gräser war trotz des vermeintlich hohen Sieges nicht mit der lockeren Einstellung seines Teams zufrieden. „Mit so einer Einstellung wie heute brauchen wir am Freitag gar nicht erst nach Adendorf zu fahren“, so der Coach. 

Klarer Sieg gegen Wesel 

Dorsten, 2. Oktober Im Derby gegen den EHC Wesel siegte die Dorstener EJ auch in der Höhe völlig verdient mit 13:1. Vor 200 Zuschauerm brachte Dennis Kruse die DEJ mit dem ersten Tor der Hornets in Führung, Timur Türk, Mike Köster, Kiril Figurin und Domenic Winkler sorgten für die Tore zum 5:0-Zwischenstand nach 20 Minuten. Neuzugang Thomas Fiolka war es, der die Hornets mit 6:0 in Front brachte. Tim Kluge und Stefan Hochkirchen und erneut Kiril Figurin schraubten das Ergebnis auf 9:0 nach der zweiten Periode. Der EHC Wesel war in Belangen überfordert und die Fans forderten weitere Treffer ihrer Mannschaft, Thomas Fiolka machte es dann auch zweistellig und Treffer von Daniel Hantrop, Tim Kluge und Jörn Gramadtke schraubten bei einem Gegentreffer des EHC das Ergebnis auf den Endstand von 13:1 für die Dorstener EJ. Am Dienstag geht es gegen den EHC Gelsenkirchen  um 19:30 Uhr, dabei dürfte die gute Kulisse sicherlich noch übertroffen werden. "Wir würden uns riesig über 300 Zuschauer freuen", so der 1.Vorsitzende der DEJ, Roman Topcegic. 

Kobras-Reserve zu lässig 

Dinslaken, 2. Oktober Seinen Einstand an der Bande der 1b-Mannschaft der Dinslakener Kobras hatte sich Coach Oliver Küpper anders vorgestellt. Gegen die Soester EG verlor sein Team in der Landesliga NRW mit 2:3 (1:1, 1:1, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen, weil es viel zu lässig agierte. Stefan Peisker und Marvin Volbrecht erzielte die Tore für Dinslaken zum 1:0 und 2:1. Strafen: Dinslaken 22 + 10 (T.Schott), Soest 24. 

Pohlheim startet mit Niederlage in die Saison 

Pohlheim, 2. Oktober Einen Fehlstart legte der ERC Pohlheim zum Auftakt der Saison in der Landesliga Hessen hin. Bei der 1b-Mannschaft der Roten Teufel Bad Nauheim mussten sich die Galloways mit 2:3 geschlagen geben. „Wir hatten uns viel vorgenommen. Dass es am Ende nicht gereicht hat, ist bitter. In den nächsten Partien stehen wir bereits mit dem Rücken zur Wand, wenn wir unser Ziel, den ersten Tabellenplatz,  erreichen wollen“, zog der sichtlich enttäuschte Spielertrainer Holger Pöritzsch nach der Partie sein Resümee. Die Gründe für die Niederlage waren schnell gefunden: „zum einen Pech, zum anderen Unvermögen“, so Pöritzsch, der mit nur zwei Reihen nach Bad Nauheim reisen musste. Neben Neuzugang Nikolas Fast und Tobias Bartl (beide noch nicht spielberechtigt), fehlten auch Dirk Stather (aus beruflichen Gründen) und Benny Jeckel (verhindert). Dennoch kamen die Galloways gut ins Spiel und diktierten von Beginn an die Partie. Nach schönem Zuspiel von Markus Kaczenski brachte Holger Pöritzsch sein Team in der 12. Minute verdient in Führung. Und die hätte bis zur Pausensirene durchaus höher ausfallen können. Gleich mehrfach scheiterten die Pohlheimer Stürmer am Pfosten und vergaben hundertprozentige Chancen. „Im zweiten Drittel haben wir dann plötzlich den Faden verloren“, kommentiert der neue ERC-Kapitän Frank Häuser den zweiten Spielabschnitt. Das nutzte Nauheim aus und ging mit einem Doppelschlag in der 23. und 28. Minute mit 2:1 in Führung. Auch im letzten Spielabschnitt übernahmen zunächst die Gastgeber die Initiative, scheiterten aber mehrfach am sehr gut aufgelegten ERC-Torhüter Ralf Groos. In der 49. Minute war aber auch dieser machtlos: Gerade als Pohlheim wieder besser ins Spiel kam, verwandelten die Kurstädter einen Konter zum 3:1. Pohlheim warf jetzt alles nach vorne, erspielte sich noch zahlreiche Chancen, scheiterte aber erneut gleich mehrfach an Posten, Latte oder dem ebenfalls aufmerksamen Torwart der Roten-Teufel. Hoffnung keimte noch mal auf, als Thorsten Bartl nach Zuspiel von Martin Homola auf 2:3 verkürzte (58. Minute). Die erwartete Schlussoffensive des ERC aber blieb aus, als kurze Zeit später mit Markus Kaczenski und Martin Homola gleich zwei Pohlheimer auf der Strafbank Platz nehmen mussten. Strafen: Bad Nauheim 20, Pohlheim 20.

Deutlicher Erfolg gegen die Realstars 

Dortmund, 2. Oktober Auch die zweite Begegnung in der neuen Spielzeit verlief für den EHC Dortmund erfolgreich. Mit einem auch in der Höhe verdienten 10:1 (2:0, 3:1, 5:0)-Erfolg setzten sich die Elche gegen den Angstgegner der letzten Saison, den ESV Bergisch Gladbach, durch und ließen den Gästen keine Chance. Vierfacher Torschütze war EHC-Rekordspieler Cillik, gleich dreimal war das Team von EHC-Coach Markus Scheffold in Unterzahl erfolgreich. Das erste Saisongegentor musste Goalie Frank Pribil in der 25. Minute zum zwischenzeitlichen 3:1 einstecken, drei Minuten später entschärfte er aber einen Penalty. Bei konsequenterer Chancenverwertung hätte das Ergebnis durchaus noch deutlicher ausfallen können gegen einen Gegner, der nur nach dem Anschlusstreffer etwas besser ins Spiel kam. "Nach den negativen Erfahrungen aus der letzten Saison gegen die Realstars habe ich von meiner Mannschaft volle Konzentration gefordert. Bis auf eine kurze Phase im zweiten Drittel hat sie dies auch gut umgesetzt. Natürlich bin ich mit der Chancenverwertung noch nicht so ganz zufrieden, aber Bergisch Gladbach hat sehr dicht vor dem eigenen Tor gestanden“, so der Trainer. Den Torreigen eröffnete Igor Cillik in der zehnten Minute mit einem Unterzahlbreak. Eine gelungene Einzelaktion von Karl Kolloch brachte sieben Minuten später das 2:0. Kurz nach der ersten Pause erhöhte Igor Cillik wiederum in Unterzahl auf 3:0, eine Vorentscheidung, die die Elche zu sicher werden ließ. Kurz darauf musste EHC-Keeper Frank Pribil einen Schuss von der Linie fischen, dann war er aber machtlos und die Gäste kamen zum 3:1. Der EHC verlor kurzzeitig den Faden und Carsten Plate konnte einen weiteren Gegentreffer nur regelwidrig verhindern. Beim fälligen Penalty war Frank Pribil aber auf dem Posten und rüttelte damit sein Team wieder wach. Jan Baron und Igor Furda (in Unterzahl) erhöhten noch vor der zweiten Pausensirene auf 5:1. Im Schlussabschnitt brachen dann endgültig alle Dämme. Verteidiger Dmitri Tsvetkov, Igor Cillik und Kapitän Eric Daniels legten drei weitere Tore vor und in den Schlussminuten schraubten Youngster Fabian Kuboth und Igor Cillik mit seinem vierten Treffer das Ergebnis auf 10:1 hoch. Auch am nächsten Wochenende steht für den EHC nur eine Begegnung auf dem Programm und da läuft dann am Freitag um 20 Uhr der momentane Überraschungstabellenführer aus Troisdorf im Eissportzentrum Westfalenhallen auf. Die Dynamites starteten mit vier Siegen in die Saison, zuletzt am Sonntag gegen Grefrath nach Penaltyschießen. 

Kantersieg gegen Moers 

Herne, 2. Oktober Mit einem deutlichen 17:0 (5:0, 7:0, 5:0) siegte die Herner EG vor heimischem Publikum gegen tapfer kämpfende Moerser. Damit ist der zweite Sieg im zweiten Spiel für die Jungs von Trainer Peter Franke unter Dach und Fach. Es dauerte ganze 79 Sekunden, da landete der erste Puck schon im gegnerischen Tor. Es war Pacal Adolfs, der den Startschuss für ein heiteres Scheibenschießen gab. Durch weitere Tore von Karl Jasik (2), Milan Vanek und Darius Czerwiec erhöhten die Blizzards vor Ende des ersten Drittel sogar auf 5:0. Ohne Frage schon die Vorentscheidung. Der GSC Moers, dessen Kader zum größten Teil aus Juniorenspielern besteht, konnte auch im zweiten und dritten Spielabschnitt nicht den Herner Angriffen entgegenwirken. Für die Jungs von Peter Franke geht das Leben ernst weiter. Am kommenden Freitag begrüßen die Blizzards vor heimischen Fans die Realstars aus Bergisch Gladbach.  

KJEC feiert Schützenfest in Moers 

Unna, 2. Oktober Bein Gastspiel in Moers konnten der Königsborner JEC den ersten Saisonerfolg feiern. Die Black Devils Niederrhein besiegten die Bulldogs mit 14:0 (2:0, 8:0, 4:0). Dabei stand das Spiel von Beginn an unter einem schlechten Stern: Erst konnten die  Königsborner aufgrund einiger Ausfälle nur mit elf Feldspielern antreten, dann gab es bereits in der zweiten Minute gegen KJEC-Stürmer Pascal Neumann eine Spieldauer-Disziplinarstrafe. Folglich konnte der KJEC nur noch über zwei Reihen verfügen. Doch man ließ sich nicht beirren und erzielte nur kurze Zeit später durch Borislav Blagoev das 1:0. In der siebten Minute folgte das 2:0 durch Michael Sasse. André Kuchnia (3), Tim Linke (2), Patrick Kuchnia, Werner Heinrich und Sebastian Schulte machten es schon im zweiten Drittel zweistellig. Den Endstand besorgten Werner Heinrich, André Kuchnia, Borislav Blagoev und Michael Sasse. 

Kobras unterliegen im  Penaltyschießen 

Dinslaken, 2. Oktober Am Freitag unterlagen die Dinslakener Kobras dem Neusser EV mit 4:5 nach Penaltyschießen. In einer von vielen Strafzeiten geprägten Partie gingen jedoch zuerst die Gäste in der achten Spielminute mit 1:0 in Führung und erhöhten während des ersten Drittels noch auf 2:0, während die Kobras beste Chancen ausließen. Erst im zweiten Drittel wurde das Dinslakener Team von Trainer Armin Lehmann in der 36. Spielminute durch den Anschlusstreffer durch Christian Schlesiger in Unterzahl für seine Mühe belohnt. In einem nun noch chancenreicheren Spiel auf beiden Seiten waren es dann auch vor allem die beiden Torhüter, die immer mehr in den Vordergrund rückten. Markus Felkel blieb dabei ohne Gegentreffer, wohingegen sein Neusser Gegenüber in der 39. Minute den Ausgleichtreffer der Kobras zum 2:2 durch Henri Marcoux hinnehmen musste. Der letzte Spielabschnitt gestaltete sich nun zunehmend offensiver. So waren es die Neusser, die in der 43 Minute den 3:2-Führungstreffer erzielen konnten, was aber postwendend durch Henri Marcoux egalisiert wurde. Durch einen kapitalen Fehler im darauf folgenden Überzahlspiel, als der Puck an der blauen Linie durch einen Neusser Spieler abgefangen wurde und dieser freie Bahn auf Torwart Markus Felkel hatte, markierten die Gäste den erneuten Führungstreffer zum 4:3. Dadurch unbeeindruckt nutzen die Dinslakener fünf Minuten vor Ende der Partie ihre Möglichkeit zum abermaligen Ausgleich durch Sebastian Leverenz, der durch Thomas Frach in Szene gesetzt wurde. Das Penaltyschießen entschieden die Neusser für sich.  

Wölfeteam patzt gegen ECC Preussen Juniors 

Schönheide, 2. Oktober Nach dem 8:5 (3:2, 3:0, 2:3)-Sieg am Freitag gegen die SG Tornado Niesky/Weißwasser verlor der EHV sein erstes Heimspiel in der neuen Saison gegen den ECC Preussen Juniors Berlin mit 3:5 (0:1, 1:3, 2:1). Die Preussen stellten sich in Schönheide als spiel- und kampfstarke Mannschaft vor und entführten am Ende nicht unverdient drei Punkte aus dem Wolfsbau. Aus Schönheider Sicht war dies ein Spiel der vergebenen Torchancen. Zudem vereitelte der bestens aufgelegter Goalie Stefan Leibrandt zahlreiche Torgelegenheiten der Schönheider durch Klasseparaden. Nach einem 1:4-Rückstand nach dem zweiten Drittel konnten die Jungs von Trainer Jiri Heinisch im Schlussdrittel zunächst auf 3:4 verkürzen. Doch der unmittelbare Gegentreffer zum 3:5 führte zur vorzeitigen Spielentscheidung.
Niesky/Weißwasser – Schönheide. Tore: 0:1 (0:54)  Krehl (Jun, Jenka), 0:2 (2:00) Kase (Schröder, Jenka, 5-4), 1:2 (9:40) Kustow (4-5), 2:2 (16:37) Volek (Hudec), 2:3 (18:21) Jun (Kase, Mix, 5-3), 2:4 (22:59) Jun (Jenka, 4-4), 2:5 (28:06) Krehl (Jenka, Jun, 5-4), 2:6 (36:25) Mix (Schröder, Losch), 3:6 (43:17) Hähnel (Groba), 3:7 (43:34) Schröder (Krehl, Jun), 4:7 (46:50) Hirsch (Groba), 4:8 (49:55) Jenka (Mix), 5:8 (56:04) Volek (Schwabe). Strafen: Niesky/Weißwasser 28 + 10 (Becher), Schönheide 28. Zuschauer: 253.
Schönheide – Preussen. Tore: 0:1 (14:16) Henk (Hurbanek, Reuter), 1:1 (23:06) Krehl (Jun, Jenka, 5-4), 1:2 (25:37) Petters (Weise, Grundmann, 5-4), 1:3 (35:46) Weise (Petters, Hermle), 1:4 (37:03) Henk (Reuter, 6-4), 2:4 (40:19) Kase (Jun, Jenka), 3:4 (42:52) Mix (Schröder, 5-4), 3:5 (44:40) Grundmann (Weise, Petters). Schönheide 18 + 10 (Losch), Berlin 18. Zuschauer: 388. 

Preussen gewinnen auch zweites Auswärtsspiel 

Berlin, 2. Oktober Auch im zweiten Auswärtsspiel dieser Saison gegen den EHV Schönheide verließ der ECC Preussen Juniors Berlin das Eis als Sieger.  Auch diesmal zeichnete sich scheinbar die gründliche Vorbereitung aus. Trainer Harald Kuhnke bat die Mannschaft schon um 9 Uhr zu einem leichten Training auf das Eis der Deutschlandhalle. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es um 12 Uhr Richtung Erzgebirge. In den ersten Minuten hatten die Berliner durch die lange Anreise noch etwas schwere Beine, konnten aber im weiteren Verlauf locker aufspielen und durch konsequente Abwehrarbeit die Erzgebirgler in Schach halten. In der 15. Spielminute der erste Jubel bei den Preussen, Michael Henk traf zum 1:0. Zwar glichen die Schönheider aus, doch bis zur 38. Minute zogen die Preussen durch Treffer von André Petters, Marcel Weise und Michael Henk auf 4:1 davon. Die Gastgeber kamen bis zur 43. Minute auf 3:4 heran, doch Sebastian Grundmann stellte früh den 5:3-Endstand für den ECC her. Am Samstag geht für die Preussen um 20 Uhr in Weißwasser gegen die SG Niesky, Weußwasser weiter. 

Zwei Verletzte 

Salzgitter, 2. Oktober Als gestern am späten Abend die Schlusssirene ertönte, fielen sich die Spieler des EHC Salzgitter 05 entkräftet in die Arme. Über den Sieg 6:5-Sieg beim REV Bremerhaven 1b konnte man sich freuen, dennoch hinterließ das Spiel einen bitteren Beigeschmack. Von etlichen Fans unterstützt legten die Spieler von Coach Kabernuk einen guten Start hin und gingen verdient nach fünf Minuten durch André Kiene in Führung. Nach dem es nach zehn Minuten bereits 14 Strafzeiten für Salzgitter gab, musste man ständig in Unterzahl agieren. 5. Folgerichtig dann nach gut zwölf Minuten das 1:1 für die Gastgeber. Doch nur 15 Sekunden später sorgte Sebastian Kotke für die erneute Führung, die Pavol Lecicky auf 3:1 ausbeute, ehe Bremerhaven noch vor der ersten Pause auf 2:3 verkürzte. Wie der erste Abschnitt war auch das Mitteldrittel von etlichen Strafzeiten geprägt. Kurz nach Wiederbeginn schraubte Levicky das Ergebnis auf 4:2. Bremerhaven glich aber zum 4:4 aus. In der 35.Minute dann der erste Schock für die Steelers. Stürmer Patrick Pröschild blieb mit schmerzverzehrtem Gesicht auf dem Eis liegen. Eine starke Bänderdehnung zwag den EHC-Spieler zur Aufgabe. Das zweite Drittel wurde vorzeitig beendet. Korkus und Pflüger sorgten für die Vorentscheidung. Doch schließlich verletzte sich auch noch David Jasieniak. Verdacht auf Kreuzbandriss heißt die schlimme Diagnose. Strafen: Bremerhaven 43+40, Salzgitter 42+20. 

Als Außenseiter nach Dorsten 

Gelsenkirchen, 2. Oktober Nach der hohen 1:14-Niederlage im Auftaktspiel der Landesliga NRW gegen Dinslaken steht für den EHC Gelsenkirchen am kommenden Dienstag ausgerecht das Derby beim Lokalrivalen und Ligafavoriten Dorsten Hornets an. Das erste Bully erfolgt in der Eishalle an der Crawleystraße um 19:30 Uhr. Während der Trainingseinheit am vergangenen Donnerstag stellte Krystian Sikorski seine Spieler auf das schwierige Spiel in Dorsten ein und nahm gleichzeitig weitere Gastspieler in Augenschein. Im Derby gibt es zudem ein Wiedersehen mit Sven Hausmann, Dominik Winkler, Tim Kluge und Dennis Kruse, die in der vergangenen Saison noch unter Krystian Sikorski bei den Revier Löwen Oberhausen 1b in Gelsenkirchen spielten. Stürmer Thorsten Rogowski fällt wegen seiner schweren Schulterverletzung wie schon gegen Dinslaken weiter aus und wird dem EHC somit weiterhin nicht zur Verfügung stehen. So geht das Team um Kapitän Sascha Theißen am Abend des Feiertags als krasser Außenseiter in die Partie beim Aufstiegsfavoriten, möchte aber auf dem Eis weitere Fortschritte erkennen lassen.