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Archiv: News der Landesverbände

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Vorentscheidendes Spiel für die Stars gegen Lauterbach

Darmstadt, 30. November Mit Vollgas laufen bei den Darmstadt Stars die Vorbereitungen auf das kommende Wochenende. Für das vorentscheidende Spiel am Sonntag um 18 Uhr gegen den VERC Lauterbach haben sich Team und Management Besonderes vorgenommen. Während die Spieler von Trainer Dorochtschenko für das Gelingen auf dem Eis zuständig sind, planen die Organisatoren auch Events neben der Eisfläche. Man will sich auch deshalb ins Zeug legen, weil auf Einladung von Oberbürgermeister Walter Hoffman Sponsoren und Vertreter aus Politik und Wirtschaft dem Spiel beiwohnen werden. "Für uns ist das eine besondere Gelegenheit, uns noch mehr ins Rampenlicht zu rücken", fiebert TSG-Eishockeychef Benno Hochstrate dem Ereignis entgegen. Neben einem stimmungsvollen Einlauf der Teams soll es auch kleinere Sponsorenevents geben. In Erwartung von reichlich Prominenz wurde der VIP-Bereich erweitert. "Wir rechnen doch auch mit einigen Gästen, die möglicherweise noch nie einem Eishockeyspiel beigewohnt haben. Da wollen wir beweisen, dass Eishockey in Darmstadt spannend, stimmungsvoll und torreich ist und bei uns kalte und nasse Füße kein Thema sind", so Hochstrate. Aus sportlicher Sicht könnten die Darmstadt Stars mit einem Sieg gegen einen der direkten Konkurrenten im Kampf um die beiden Qualifikationsplätze viel Boden gut machen. Lauterbach ist einer der hartnäckigsten Verfolger der Stars mit nur zwei Punkten Rückstand. Die Nordhessen haben bislang recht beständig gespielt und der direkte Vergleich der Teams in dieser Saison hat im Rahmen eines Vorbereitungsspieles erst einmal stattgefunden. Das allerdings haben die Stars auf eigenem Eis mit 4:2 gewonnen. Zusätzlich hat Trainer Doroschtschenko ein Luxusproblem. Er kann auf den vollen Kader zurückgreifen, denn neben McShane, der noch am Samstag das Eis in Bad Nauheim mit einer Platzwunde am Auge vorzeitig verlassen musste, hat sich auch Christian Wehner von seinem Innenbandabriss erholt.

Grein bleibt bis Saisonende

Neuss, 30. November Eine gute Nachricht für den Neusser EV. André Grein, der zunächst nur zwei Monate aushelfen sollte, wird bis zum Saisonende für den NEV spielen. Nachdem an den vergangenen drei Wochenenden nur jeweils ein Spiel auf dem Programm stand, kommt auf den Neusser EV eine ungewohnte Belastungsprobe zu. Drei Partien innerhalb von vier Tagen warten auf die Schützlinge von Andrej Fuchs, der in dieser Woche vorsorglich das Training intensivierte. Am Samstag treten die Neusser um 17 Uhr beim TuS Wiehl an. Mit fünf Zählern stehen die Penguins derzeit auf dem vorletzten Platz. Eine Reise in die eigene Vergangenheit steht dem NEV am Sonntag um 20 Uhr im heimischen Südpark bevor. Beim Spiel gegen den aktuellen Tabellenvierten aus Moers gibt es ein Wiedersehen mit zahlreichen alten Bekannten. Abschließend kommt es am Nikolaus-Dienstag um 20 Uhr zur Wiederauflage der Partie gegen den ESV Bergisch Gladbach. Bereits am 25. November standen sich beide Mannschaften im Südpark gegenüber, dies jedoch nur zwanzig Minuten lang. Nach einem Defekt an der Lenkung der Eismaschine wurde die Begegnung abgebrochen und annulliert. Hinter dem Einsatz von Sebastian Geisler steht noch ein kleines Fragezeichen. Er laboriert derzeit an einer Erkältung. Am Dienstag wird Lars Tannhof aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stehen. Ansonsten kann Trainer Andrej Fuchs aber auf alle Spieler zählen.

Doppelspieltag für die Huskys

Trier, 30. November Am kommenden Wochenende müssen die Trierer Huskys gleich doppelt ran. Am Samstag, 3. Dezember, reisen die Schützlinge von Trainer Felix Brunschwiler nach Duisburg. Am Sonntag, 4. Dezember, haben die Huskys dann Heimrecht gegen die Kobras aus Dinslaken. Nach der 3:6-Heimniederlage haben die Huskys gut eine Woche später die Möglichkeit zur Revanche. In Duisburg werden die Huskys kämpfen, um die heimischen Füchse in Bedrängnis zu bringen. Wie gut die Duisburger sind, mussten die Huskys im Heimspiel schmerzvoll erleben, als die Duisburger binnen weniger Minuten zweimal einen Zwei- bzw. Vier-Tore-Vorsprung herausspielten. Mit dem Einsatz und dem Willen, den die Huskys im Heimspiel gegen die 1b der Fuechse im ersten Drittel zeigten, sollte jedoch an der Wedau eine Überaschung möglich sein. Mit Kevin Saville hat Felix Brunschwiler eine weitere Alternative im Sturm. Unter der Woche haben einige Spieler beim Training pausieren müssen, werden aber am Samstag dabei sein. Frühaufsteher kommen bei diesem Spiel auf ihre Kosten, da es bereits um 10:45 Uhr in der Scania-Arena los gehen wird. Die Huskys werden den Weg nach Duisburg nicht alleine in Angriff nehmen. Denn wieder sind viele Fans dabei, die das Team anfeuern wollen. Deshalb setzt der Fanclub Blueliners auch wieder einen Bus ein. Infos und Anmeldung bei Romano Glasner (0179/9196172 oder romano.glasner@esc-trier.de) und Oliver Fau (0170/2916264 oder oliver.fau@esc-trier.de). Es sind noch wenige Plätze frei. Gut 30 Stunden später, am Sonntag um 18:30 Uhr, empfangen die Huskys die Dinslakener Kobras in Trier. Dinslaken kam zu Saisonbeginn gut aus den Startlöchern und sorgte durchaus für die ein oder andere Überaschung. Siege in Grefrath und Herne zeigen, dass die Kobras durchaus Potential nach oben haben. In den letzten Wochen haben die Kobras aufgrund diverser Verletzungen den Anschluss zu Platz sechs verloren und rangieren zur Zeit hinter den Huskys. Dabei gibt es ein Wiedersehen mit Spielern, die in ihrer Karriere bereits das Trierer Trikot trugen. Marc Garthe spielte früher für den Vorgängerverein der Huskys, den EHC Trier. Auch Thomas Juister sollte vielen noch ein Begriff sein, spielte er doch in der letzten Saison für Trier und gewann mit den Huskys den Regionalligapokal. Wie gegen Duisburg kann Felix Brunschwiler auch gegen die Kobras seinen kompletten Kader aufbieten.

Schönheide empfängt Akademiker zum Rückspiel

Schönheide, 30. November Am Samstag, 3. Dezember, um 17 Uhr empfängt der EHV Schönheide den FASS Berlin zum Rückspiel im Eisstadion an der Neuheider Straße. Schon am vergangenen Samstag standen sich beide Mannschaften in Berlin gegenüber und die Wölfe gewannen deutlich mit 12:5. Allerdings werden die Karten an diesem Wochenende wieder neu gemischt. Das letzte Ergebnis täuscht in dieser Höhe über den Leistungsstand der Akademiker hinweg, denn die im Hinspiel fehlenden Leistungsträger wie Dimbat und Tittus werden aller Voraussicht nach wieder im Kader der Hauptstädter stehen. Im Kader des EHV wird man immer noch auf Kapitän Mike Losch verzichten müssen. Voraussichtlich wird er aber in zwei Wochen gegen Halle und Leipzig wieder das Wölfetrikot überstreifen. Ansonsten stehen dem Trainer des EHV alle Leistungsträger zur Verfügung. Auch der Einsatz von Verteidiger Jörg Buschmann ist nach auskurierter Grippe wieder möglich.

Heißes Wochenende für die Devils

Moers, 29. November Am Wochenende geht's für die Black Devils Niederrhein richtig zur Sache: Am Samstag um 17:45 Uhr erwarten die Moerser den Grefrather EC zum Niederrheinderby. Am Sonntag um 20 Uhr wollen sie dem Spitzenreiter Neusser EV ein Bein stellen. Die personelle Situation hat sich vor diesem wichtigen Wochenende nur wenig entspannt. Wilmshöfer, Müffeler, Remer und Angemeer fehlen weiterhin. Bei Routinier Ron Noack und den Verteidigern Sven Gotzsch und Jan Fries besteht dagegen berechtigte Hoffnung auf einen Einsatz. Trainer Josef Spychala geht - wie immer - voller Optimismus in die Spiele. "Wir wollen sie selbstverständlich beide erfolgreich gestalten, wobei die Trauben in Neuss natürlich sehr hoch hängen", lautet die realistische Einschätzung für das Sonntagsspiel. "Die Mannschaft wird aber mit Sicherheit alles tun, um ein gescheites Ergebnis herauszuholen. Schließlich hat die Hälfte der Spieler ihre Wurzeln in Neuss." Spychala selbst wohnt fast neben der Neusser Eishalle. "Wir wollen in unserer Heimat so gut wie möglich aussehen." Umgekehrte Vorzeichen am Samstag. Viele Niers Panther waren in der letzten Saison noch Black Devils. Und die Grefrather Spieler wollen nur eins: Wiedergutmachung für die 3:5 Hinspiel-Schlappe. Josef Spychala: "Zwar scheint dieses Spiel leichter zu sein, aber das täuscht. Grefrath ist komplett und kann auf Neuzugang Bobby Fischer zurückgreifen. Uns steht mit Sicherheit ein heißes Tänzchen bevor."

Erste Niederlage - Kreuzbandriss bei Viktor Brauer

Mainz, 29. November Nach der ersten Saisonniederlage musste die Mainzer Wölfe den ersten Platz in der Landesliga Hessen räumen. Der TSV unterlag dem SC Mittelrhein-Neuwied 1b mit 5:10 (3:4, 1:5, 1:1). Das Spiel verloren die Mainzer im zweiten Drittel, als sie innerhalb kürzester Zeit vier Gegentore hinnehmen mussten. Bis dahin war das Kräfteverhältnis ausgeglichen, aber die Wölfe einen Tick zu siegesgewiss. Zu Beginn des letzten Drittels fiel dann auch noch der beste Mainzer Spieler, Viktor Brauer, aus. Grund dafür war die Diagnose eines Kreuzbandrisses nach einem unnötig harten Foul seines Gegenspielers, der dafür eine Disziplinarstrafe erhielt. Durch den Ausfall Brauers moralisch und spielerisch geschwächt, hielten die Wölfe dem Gegner dennoch kräftig entgegen. Nicolas Johannson erzielte dann auch noch einen Treffer, was den Spielausgang jedoch nicht mehr beeinflussen konnte. Am nächsten Sonntag kämpfen die Wölfe gegen die Frankfurter Eisteufel um die Rückkehr auf einen Aufstiegsplatz. Tore: Nicolas Johannson, Hans Schmidt (je 2), Viktor Brauer.

Zwei Neuzugänge für das Wolfsrudel - Spiel gegen ECC Berlin um 20 Uhr

Braunlage, 29. November Die Harzer Wölfe haben mit Blick auf die Meisterrunde ihren Kader mit zwei Verteidigern verstärkt. Vom Rostocker EC wechselt David Seidl zum Braunlager SC. Ebenfalls wieder zum Kader gehört Dennis Overbeck. "David ist groß, körperlich stark und topfit", sagt BSC-Sportobmann Bernd Wohlmann über den 21-Jährigen. In Rostock wurde der am 12. August 1984 geborene Seidl, obwohl gelernter Verteidiger, allerdings hauptsächlich im Sturm eingesetzt. "Wir brauchen für die Meisterrunde drei starke Blöcke und wollen auch mit drei Verteidigerpärchen spielen", erläutert Wohlmann. "Jeweils ein Erfahrener und ein Junger sollen dann zusammenspielen." Wieder zum Braunlager SC zurückgekehrt ist Dennis Overbeck. Der ebenfalls 21-Jährige Verteidiger ist ein Harzer Eigengewächs und durchlief sämtliche Nachwuchsmannschaften in Braunlage. Vor der Saison war Overbeck zum Adendorfer EC gewechselt. Nun schnürt er seine Schlittschuhe wieder für die Wölfe und will sich ins Team von BSC-Coach Jan Furo kämpfen. "Weiterhin schauen wir aber auch noch nach einem erfahrenen Verteidiger", bestätigt Wohlmann. Etwas enttäuscht zeigte sich der Sportdirektor von der Zuschauerresonanz beim Spiel gegen Rostock: "Das war die Partie Dritter gegen Erster. Viel mehr geht nicht." Dabei sieht Wohlmann den BSC durchaus nicht mehr in der Bringschuld: "Wir spielen ein klasse Eishockey, ich hoffe, die Leute honorieren das." Letztlich, so erklärt er, hänge es auch an den Zuschauerzahlen im Dezember, wie viel die Harzer noch auf dem Transfermarkt bewegen können. Etwas unzufrieden ist man auf Seiten der Wölfe mit dem Braunlager Kurdirektor Christian Klampt. Dieser hatte in einem Radiointerview am vergangenen Freitag zwar auf geöffnete Glühweinstände hingewiesen, dass Eishockey-Spitzenspiel zwischen dem BSC und den Rostocker Piranhas aber gänzlich unerwähnt gelassen. "Manchmal werden wir halt doch sehr stiefmütterlich behandelt", meint Wohlmann. Nochmals weißt der Braunlager SC darauf hin, dass die Partie am kommenden Samstag gegen den ECC Preussen Juniors Berlin erst um 20 Uhr beginnt. Auf einigen Plakaten steht als Anfangszeit 17 Uhr, um diese Uhrzeit spielen jedoch noch die Eishexen gegen den OSC Berlin.

Bissige Wölfe

Braunlage, 28. November Standesgemäß hat der Regionalligist Braunlager SC Harz das Auswärtsspiel gegen die Crocodiles Hamburg absolviert. Beim Tabellenletzten siegten die Wölfe deutlich mit 9:4 (5:0, 2:2, 2:2) und stehen damit weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz. Den Grundstein für den Erfolg legten die Harzer bereits im ersten Drittel. Der BSC setzte die Crocodiles von Beginn an unter Druck. Zwar dauerte es nach der frühen Führung durch Roman Vanek (4.) rund zehn Minuten bis zum nächsten Tor, doch nach vier Treffern innerhalb von vier Minuten waren die Fronten endgültig geklärt. Matthias Rieck im Tor der Crocodiles machte bei den Treffern von Alexander Deibert (2), Sebastian Kastner und Dusan Halloun nicht die glücklichste Figur. In der Drittelpause wechselten die Hamburger folgerichtig den Torwart. Guido Titzhoff stand nun zwischen den Pfosten und gab der Defensive der Gastgeber deutlich mehr Sicherheit. Zwei weitere Treffer des BSC durch Deibert (26.) und Vanek (29.) konnte er aber nicht verhindern. Auf der Gegenseite bekam nun auch Alexander Ansmann mehr zu tun, beim Doppelschlag von David Stetch war er jedoch machtlos (36., 37.). Zwar waren die Wölfe auch im Schlussabschnitt überlegen, die Tore machten zunächst aber die Hamburger. Zweimal Tim Gaudlitz brachte die Hausherren auf drei Tore heran. In Gefahr geriet der BSC allerdings nicht. Mit dem Treffer von Stefan Bilstein zum 8:4 war spätestens alles klar, Jozef Potac legte kurz vor Schluss noch das 9:4 nach. Am kommenden Samstag empfangen die Wölfe im heimischen Wurmbergstadion den ECC Preussen Juniors. Der BSC weißt ausdrücklich darauf hin, dass der Spielbeginn erst um 20 Uhr ist. Am Sonntag steht dann der schwere Gang zum Spitzenreiter Rostock auf dem Programm. Tore: 0:1 Vanek 5-4 (4.), 0:2 Kastner 5-4 (15.), 0:3 Deibert (16.), 0:4 Halloun 4-4 (19.), 0:5 Deibert 4-4 (19.), 0:6 Deibert (26.), 0:7 Vanek (29.), 1:7 Stetch (36.), 2:7 Stetch 5-4 (37.), 3:7 Gaudlitz (44.), 4:7 Gaudlitz (48.), 4:8 Bilstein (53.), 4:9 Potac (60.). Strafen: Hamburg 18 + 10 (Meyer) + 10 (Mund) + 5 + Spieldauer (Sadlon), Braunlage 12. Zuschauer: 117.

Neue Geschäftsstelle ist fertig

Adendorf, 28. November Die Adendorfer Rams haben eine neue Geschäftsstelle. Nach längeren Umbauarbeiten wird sie am Mittwoch, 30. November, von 16 bis 18 Uhr öffnen. An diesem Tag haben die Fans die Möglichkeit, Karten für das große Derby am Sonntag, 4. Dezember, gegen die Timmendorfer "Beach Boys" im Vorverkauf zu erwerben oder sich mit Fanartikeln einzudecken. Am Freitag, 2. Dezember, wird sie ebenfalls von 16 bis 18 Uhr geöffnet sein, an diesem Tag werden die Fans und Neugierige auf ein Glas Sekt zur Eröffnung eingeladen. Die Geschäftsstelle befindet sich im Gebäude der Firma Dirk Kaduk, Artlenburger Landstraße 69, in Adendorf. "Ich bin froh, dass wir endlich eine zentrale Anlaufstelle für die Fans haben, wo sie sich mit Karten und Fanartikel eindecken können. Die neue Geschäftsstelle soll aber auch ein Ort der Kommunikation sein, in der Fans und Zuschauer der Rams Fragen stellen können oder uns Anregungen geben, wie wir den Spielbetrieb noch verbessern können", so AEC-Marketingleiter Finn Sonntag. Die genauen Öffnungszeiten der Geschäftsstelle stehen noch nicht fest, werden aber in Kürze über die AEC-Homepage (www.adendorfer-ec.com) bekannt gegeben.

Auch gegen angeschlagene Herner nichts zu holen

Wiehl, 28. November Der Tabellenzweite, die Herner EG, hatte unter der Woche mit vereinsinternen Querelen zu kämpfen - der Vorstand war zurückgetreten - und reiste wegen der schwierigen Straßenverhältnisse zunächst nur mit zehn Spielern an zu der Partie bei den Wiehl Penguins an. Doch auch gegen die angeschlagenen Blizzards unterlagen die Wiehler mit 3:7 (1:2, 1:5, 1:0). Den Herner Führungstreffer glich Alexander Maier mit einem Schlagschuss nur 14 Sekunden später aus. Wie gewonnen so zerronnen: Der Herner Stürmer Milan Vanek traf nur wenig später zur 1:2-Pausenführung. Mit einem Doppelschlag zu Beginn des zweiten Durchgangs legten die Blizzards - nun verstärkt durch drei weitere Akteure, die verspätet im Oberbergischen eingetrudelt waren - den Grundstein für den Erfolg und bauten den Vorsprung bei einem Gegentreffer von Wolfgang Göbel bis zur Drittelpause auf 7:2 aus. Wiehl, das auf Christoph Stranzenbach (Rippenbruch), Thomas Dick (Sperre) und Kevin Ritter (privat verhindert) verzichten musste, betrieb im Schlussabschnitt erneut durch Göbel noch etwas Ergebniskosmetik. Die Penguins verharren mit fünf Zählern auf dem vorletzten Tabellenplatz der Regionalliga NRW.

Gut gekämpft und doch verloren - Alexander Wunsch verletzt

Dinslaken, 28. November Denn zweiten Teil des Doppelpacks am Wochenende begannen die Dinslakener Kobras sehr stürmisch und gingen in der vierten Minute mit 1:0 durch Marc Garthe in Führung. Doch der Ausgleich durch den EHC Dortmund ließ nicht lange auf sich warten, so dass es sieben Minuten 1:1 stand. Am Ende unterlagen die Niederrheiner mit 4:5 (2:2, 0:2, 2:1). Die Zuschauer erlebten ein spannendes und körperbetontes Spiel mit großen Torchancen auf beiden Seiten. Durch eine Unachtsamkeit der Kobras gingen die Dortmunder erstmals in der 16. Minute in Führung, jedoch wurde der Ansturm auf das Dortmunder Tor durch den Ausgleich von Jörn Gramadtke kurz vor Ende des ersten Drittels belohnt. Im zweiten Drittel zeigten die Kobras weiterhin Siegeswillen. Dennoch mussten die Dinslakener zwei Treffer zum 2:4-Pausenstand hinnehmen. Doch in der 43. Minute gelang Henri Marcoux der 3:4-Anschlusstreffer. Dem 3:5 ließen die Kobras das 4:5 durch Marcoux folgen (54.). Letztlich reichte es aber nicht mehr zu einem Punktgewinn für die Gastgeber. Damit müssen die Dinslakener die Aufstiegsrunde abhaken. Nun gilt es, das Augenmerk auf die Relegationsrrunde zu setzen. Vom Pech verfolgt scheinen die Kobras mit ihren Verteidigern zu sein, da sich Neuzugang Alexander Wunsch erneut an der Leiste verletzte und erst einmal pausieren muss. Zum Auswärtsspiel in Trier am 4. Dezember setzen die Verantwortlichen der Kobras wieder einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 12 Uhr von der Eissporthalle Dinslaken. Der Fahrpreis beträgt zehn Euro. Strafen: Dinslaken 14, Dortmund 8. Zuschauer: 192.

Huskys verlieren gegen Duisburg

Trier, 28. November Am Sonntag unterlagen die Trierer Huskys der 1b-Mannschaft der Duisburger Füchse mit 3:6 (1:0, 0:3, 2:3). Dabei erwischte der ESC den besseren Start. Nach gut fünf Minuten ging das Team von Coach Felix Brunschwiler mit 1:0 in Führung. In Überzahl traf Alexander Blasius und sorgte für Jubelstimmung bei den Fans. In der Folgezeit erspielten sich die Huskys weitere Chancen und hatten den Gegner aus Duisburg im Griff. Ein weiterer Treffer fiel im ersten Drittel jedoch nicht mehr. Das Mitteldrittel begann mit einem Paukenschlag. Binnen drei Minuten drehten die Gäste das Spiel und führten durch Tore von Jörn Siegmanski und Klaus Micheller mit 2:1. Ehe die Huskys ihre Ordnung wieder fanden, stand es 3:1. Der an diesem Abend überragende Frank Petrozza schloss einen Alleingang sehenswert ab. Mit neuem Selbstbwusstsein kamen die Huskys aus der Kabine. Falk Elzner war es vorbehalten, den schönsten Treffer des Abends zu erzielen. Mit einem Schlagschuss überwand er den verdutzten Duisburger Torhüter und traf zum 2:3. Doch die Hoffnung auf den Ausgleich war nur von kurzer Dauer. Duisburg zog das Tempo wieder an und durch Tore von Sebastian Berg, Frank Petrozza und Klaus Micheller auf 2:6 davon. Die Huskys konnten kurz vor Ende noch auf 3:6 verkürzen. Ronny Hähnel schloss eine Kombination über Anton Bauer und Patrick Leitner sehenswert ab. Aufgrund der beiden letzten Drittel geht der Sieg der Duisburger durchaus in Ordnung. Hauptschiedsrichter Hahn aus Limburg hatte an diesem Abend nicht seinen besten Tag. Während des gesamten Spiels pfiff er auf beiden Seiten Strafen, die niemand nachvollziehen konnte. Am kommenden Samstag haben die Huskys die Möglichkeit zur Revanche, denn dann spielen sie bereits das Rückspiel in Duisburg. Im Ruhrgebiet soll auch endlich Kevin Saville spielen, der noch keine Spielberechtigung hatte. 1:0 (4:26) Alexander Blasius (Tassilo Luft, Felix Beuteführ), 1:1 (20:27) Jörn Siegmanski (Frank Petrozza), 1:2 (22:15) Klaus Micheller (Frank Petrozza, Daniel Eul), 1:3 (27:05) Frank Petrozza (Lars Spielmann), 2:3 (41:24) Falk Elzner (Marco Hillgärtner), 2:4 (45:19) Sebastian Berg (Heiko Schlabes, Andreas Bermann), 2:5 (53:18) Frank Petrozza (Jörn Siegmanski), 2:6 (57:56) Klaus Micheller (Frank Petrozza, Jörn Siegmanski), 3:6 (58:29= Ronny Hähnel (Anton Bauer, Patrick Leitner).

Stars stürmen an die Tabellenspitze

Darmstadt, 28. November Mit zwei Auswärtsspielen hatten die Darmstadt Stars ein volles Wochenende zu absolvieren. Im Vordergrund stand dabei das Spiel am Samstag in Bad Nauheim gegen die Reserve der Roten Teufel. Nach der Hinspielniederlage musste man dieses Mal unbedingt drei Punkte mitnehmen. Bei den Stars waren Michael Horcicka und Florian Amstutz erstmals dabei, aber auch die Roten Teufel hatten sich mit fünf Spielern verstärkt. Die Führung der "Heiner" ließ nur zwei Minuten auf sich warten und danach brachten sich die Bad Nauheimer selbst um ihre Chancen. Mit dummen Aktionen (107 Strafminuten!) gaben sie den Stars immer wieder die Chance in Überzahl, und die TSG erhöhte den Vorsprung noch vor dem letzten Drittel auf 5:1. Das Schluss wurde zum offenen Schlagabtausch in aufgeheizter Atmosphäre, aber Darmstadt hielt den Vorsprung und nahm mit dem 9:5-Endstand die drei Punkte verdientermaßen mit nach Hause. Am Sonntag ging es nach Wiesbaden zum Rückspiel und wie schon im Hinspiel war es eine einseitige Angelegenheit. Gegen wieder überforderte Gastgeber kam man zu einem ungefährdeten 18:2-Sieg und hatte mehr als die Pflicht erfüllt. Bester Scorer an diesem Abend war Parejo mit drei Toren und fünf Assists. Mit diesen beiden Siegen stehen die Stars nun an der Tabellenspitze. Am kommenden Sonntag kommt es in der Eissporthalle Darmstadt zum Spitzenspiel gegen den VERC Lauterbach.

Revanche geglückt - Kampf um die ersten beiden Plätze wieder offen

Frankfurt, 28. November Mit einem 5:4 (2:2, 2:0, 1:2)-Erfolg im Rückspiel beim VERC Lauterbach konnten sich die Young Lions Frankfurt für die eine Woche zuvor erlittene Heimniederlage gegen Lauterbach revanchieren und zudem die Chance auf einen der ersten beiden Plätze in der Regionalliga Hessen erhalten. Dabei waren die Umstände nicht die aller besten, denn mit nur 13 Spielern trat man die Reise in den Vogelsberg an. Nach nur 90 Sekunden konnten die Gastgeber zum ersten Mal jubeln, denn sie erzielten das 1:0. Aber Frankfurt ließ sich davon nicht beeindrucken und schlug nicht einmal eine Minute später zurück. Nachdem der Lauterbacher Torhüter den Schuss von Benjamin Fiedler nicht festhalten konnte, staubte Stefan Schubert zum 1:1 ab. Doch nur 40 Sekunden später lagen die jungen Löwen erneut zurück. Doch der VERC kassierte in der Folge für viele Fouls die entsprechenden Strafzeiten. So traf Alexander Möller im Powerplay zum zweiten Frankfurter Ausgleich. Zu Beginn des zweiten Drittels leistete sich Frankfurt einen Wechselfehler. Dennoch traf erneut Möller - diesmal halt in Unterzahl. Doch von de 31. Minute bis zum Drittelende spielte Frankfurt in Überzahl. Das nutzte Markus Odemer zum 4:2 in der 35. Minute bei 5:3-Überzahl. Weitere Tore gelangen im zweiten Abschnitt nicht mehr. In der 36. Minute erhielt der Lauterbacher Schmelzer eine Matchstrafe, er lief Stefan Schubert, der nicht in Scheibenbesitz war, nach und checkte ihn von hinten gegen die Bande. Er verletzte sich bei dieser Aktion und konnte nicht mehr am Spiel teilnehmen. Auch zu Beginn des letzten Drittels spielten die Lions in Überzahl. Allerdings merkte man der Mannschaft an, dass das Spiel Kraft gekostet hatte. Die Aktionen wurden langsamer und nicht mehr so druckvoll nach vorne. Lauterbach fand noch einmal zurück ins Spiel. Bis zur 54. Minute glichen Sven Mecke und Bastian Heinemann zum 4:4 aus. Jetzt wollte Lauterbach mehr und versuchte viel Druck zu machen. Aber zumeist schossen sie aus der Distanz aufs Frankfurter Tor. Vier Minuten vor Schluss gab es dann eine Strafe gegen Frankfurt. In Unterzahl musste man einige unruhige Sekunden überstehen, aber dies schafften die Young Lions - auch weil man nicht die kompletten zwei Minuten überstehen musste. Der Lauterbacher Roth kassierte fünf Minuten und eine Spieldauerstrafe. Das nutzten die Frankfurter: Nach Pass von Benjamin Fiedler und Christopher Punga traf Michael Schwarzer gut eine Minute vor Schluss zur 5:4-Führung. In der Tabelle der Regionalliga Hessen steht die Mannschaft nun auf dem zweiten Platz. Am kommenden Freitag um 20 Uhr erwartet man auf heimischen Eis die Roten Teufel Bad Nauheim 1b zum nächsten Spiel. Tore: 1:0 (1:30) Bastian Heinemann, 1:1 (2:23) Stefan Schubert (Benjamin Fiedler, Michael Schwarzer), 2:1 (3:01) Daniel Teschauer (Erik Fast, Horst Feuerfeil), 2:2 (8:11) Alexander Möller (5:4), 2:3 (24:00) Alexander Möller (4:5), 2:4 (34:02) Markus Odemer (Michael Schwarzer, Alexander Möller/5:3), 3:4 (45:23) Sven Mecke (Bastian Heinemann/4:5), 4:4 (53:49) Bastian Heinemann (Christoph Bierschenk, Sven Mecke), 4:5 (58:57) Michael Schwarzer (Christopher Punga, Benjamin Fiedler/5:4). Strafen: 28 + 10 (Rombach) + 10 (Höhl) + 5 + Spieldauer (Roth) + Matchstrafe (Schmelzer), Frankfurt 16.

Erster Auswärtssieg für die Eintracht

Frankfurt, 28. November Den ersten Auswärtssieg in der Regionalliga Hessen konnte die Frankfurter Eintracht am Sonntagabend in Bad Nauheim einfahren. Bei der Reserve der Roten Teufel siegte die SGE deutlich mit 8:3 (4:3, 3:0, 1:0) und hatte nur im ersten Drittel Probleme mit den Gastgebern. In den ersten 20 Minuten stimmte bei der Eintracht nur eines, und zwar das Ergebnis. Die Adlerträger fuhren nur neben ihren Gegenspielern her anstatt sie anzugreifen, taktische Vorgaben wurden nicht eingehalten und auch der zuletzt starke Goalie Julian Hessel machte nicht immer die beste Figur. Trotzdem ging es mit einer 4:3-Führung in die erste Pause, in der Spielertrainer Jay McNeill deutliche Worte fand. Die Mannschaft hat das deutsch-englische Mischmasch ihres Trainers aber offensichtlich verstanden, denn man kam wie verwandelt aus der Kabine und spielte endlich so, wie man die letzten Spiele absolvierte. Lang, Samochwalow und McNeill sorgten im zweiten Abschnitt für die beruhigende 7:3-Führung. Im letzten Drittel versuchte man zwar noch das Ergebnis hochzuschrauben, mehr als das 8:3 durch den einmal mehr überragenden Jay McNeill war aber nicht mehr drin, während man der Nauheimer Minitruppe den Kräfteverscheiß anmerkte. Die Eintracht überzeugte wieder einmal (zumindest 40 Minuten) und ist auf dem besten Wege, sich in der Regionalliga zu etablieren. Mit nunmehr sieben Punkten aus aus sechs Spielen liegt man deutlich über dem Soll und über dem, was man sich vor der Saison selbst erhofft hat. Das Spiel in Bad Nauheim war erneut sehr fair (14 Strafminuten auf beiden Seiten) und wurde von den souveränen und unauffälligen Schiedsrichtern Halfar und Jacobi fehlerlos geleitet. Tore: 1:0 (0:41) Schmalz (Fischer, Zahrt), 1:1 (2:28) McNeill, 1:2 (7:02) Lang (Renner), 2:2 (7:14) Müller, 2:3 (12:44) McNeill (Lang, Kern), 2:4 (13:19) Eisenträger (Mänz, Samochwalow), 3:4 (14:31) Becker (Fischer, Sassmannshausen), 3:5 (32:52) Lang (Renner, Kern), 3:6 (35:55) Samochwalow, 3:7 (38:07) McNeill (Kern, Renner), 3:8 (46:23) McNeill. Strafen: Bad Nauheim 14, Frankfurt 14.

Verdienter Sieg - zwei Spieler verletzt

Duisburg, 28. November Einen verdienten 6:3 (0:1, 3:0, 3:2)-Auswärtssieg verbuchte der EV Duisburg 1b in der Eishockey-Regionalliga NRW gegen den ESC Trier. Die Freude darüber hielt sich jedoch in Grenzen. Denn gleich zwei Spieler der ohnehin ersatzgeschwächten Gäste verletzten sich während des Spiels. Heiko Wilken musste nach einem nicht geahndeten Foul ins Krankenhaus gebracht werden Die befürchtete schwere Knieverletzung wurde zwar glücklicherweise nicht diagnostiziert, dennoch zwinge ein Bluterguss unter der Kniescheibe den EVD-Spieler zu einer längeren Pause. Auch Daniel Eul wurde gefoult, wieder wurde das Vergehen nicht geahndet. Der Füchse-Stürmer zog sich dabei eine Schulterprellung zu. "Das war eine schwache Schiedsrichterleistung", ärgerte sich daher auch EVD-Trainer Charlie Weise. Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel bestimmten die Duisburger das Spielgeschehen. "Wir haben auf Konter gespielt und die auch genutzt", sagte Weise. "Das Team hat stark gekämpft." EVD-Tore: Frank Petrozza, Klaus Micheller (je 2), Jörn Siegmanski, Sebastian Berg.

Deutlicher Sieg in schweren Zeiten

Herne, 28. November Das ging fix! Die erste Überzahlsituation für die Herner EG dauerte gerade einmal neun Sekunden, dann zappelte die Scheibe im Tor des Königsborner JEC. In Unna trotzten die Blizzards den Vorstandsquerelen und gewannen mit 8:1 (1:0, 5:0, 2:1). Der Führung von Dimitri Tsvetkov folgten aber in den ersten 20 Minuten keine weiteren Treffer der dezimierten Herner. Besser lief es für die HEG nach der ersten Pause. Bereits nach 75 Sekunden schlug die Scheibe erneut im Tor von Dominik Kuchnia ein. Eric Daniels hatte zum 2:0 getroffen. Bis zur zweiten Pause erhöhten Sebastian Haßelberg (2), Thomas Bläsche und Dominik Lumare auf 6:0. Milan Vanek und Patrick Berger, der zwischenzeitlich im Krankenhaus mit neun Stichen an der Lippe genäht wurde, trafen zum 8:0, ehe den Gastgebern in der 58. Minute durch Raimund Peschke der Ehrentreffer gelang. Tore: 0:1 (5:14) Dimitri Tsvetkov (Michael Sasse, Thomas Bläsche), 0:2 (21:15) Eric Daniels, 0:3 (25:54) Sebastian Haßelberg (Pascal Adolfs, Milan Vanek), 0:4 (28:25) Thomas Bläsche (Dominik Lumare, Eugen Michel), 0:5 (30:30) Sebastian Haßelberg (Eric Daniels, Dimitri Tsvetkov), 0:6 (39:08) Dominik Lumare (Eric Daniels, Sebastian Haßelberg), 0:7 (48:55) Milan Vanek (Pascal Adolfs, Karl Jasik), 0:8 (53:32) Patrick Berger (Eric Daniels, Mark Jablonski), 1:8 (57:38) Raimund Peschke (Borislav Blagoev, Patrick Kuchnia). Strafen: Königsborn 8, Herne 18. Zuschauer: 119.

Piranhas tun sich schwer - 5:4-Erfolg gegen Wedemark

Rostock, 28. November Zwar bleiben die Rostocker Piranhas in der Regionalliga Nordost weiter unbezwungen, am Sonntag im Heimspiel gegen den ESC Wedemark standen sie am Rand einer Niederlage. Am Ende gewann die Mannschaft von Trainer Jozef Kovacik unverdient mit 5:4 (1:0, 1:3, 3:1). Wer gedacht hatte, nach der frühen 1:0-Führung von Bartanus in der zweiten Minute würde das Spiel von allein laufen, sah sich getäuscht. Der Slowake traf nach exakt 1:27 Minuten mit einem kapitalen Schlagschuss zur Rostocker Führung. Auch danach hatten die Rostocker weiter Möglichkeiten, die Führung auszubauen, doch diese wurden allesamt vergeben. Das Überzahlspiel wurde umständlich und schwerfällig aufgezogen, ständig unterliefen die Piranhas Fehler in der Puckannahme und im Abspiel. In der zehnten Minute musste Piranhas-Keeper Hippik erstmals gegen Schock klären. Auch im zweiten Abschnitt setzte sich dieses Spiel fort. Rostock dominierte, nutzte aber die Chancen nicht, weil die Fehlerquote einfach zu hoch war. Naujokat prüfte Hippik in der 23. Minute, im Gegenzug scheiterte Bartanus. Das 1:1 nach 25 Minuten folgerichtig, aber es sollte noch schlimmer kommen. Wedemark agierte nun entschlossener, versteckte sich vor den erschreckend schwachen Rostockern nicht. In Überzahl traf Pflügler in der 33. Minute zum 2:1, eine Minute später markierte Naujokat sogar das 3:1. Das 2:3 von Hainke eine knappe Minute vor der zweiten Drittelpause kam zur rechten Zeit. Das Rostocker Spiel kam an diesem Tage einfach nicht wie gewohnt in Schwung. Lief der Puck endlich einmal flüssig über das Eis, verhinderte ein gegnerischer Schlittschuh oder Schläger ein Erfolgserlebnis. Doch auch Wedemark leistete sich Unkanzentriertheiten. In der 47. Minute nutzte Blaha einen Abspielfehler der Gäste zum Ausgleich. Urplötzlich standen vier (!) Rostocker Angreifer vor dem Farmers-Tor. Eine schöne Kombination bescherte den Piranhas die 4:3-Führung durch Hainke (52.). Für einen Aufreger sorgte der Ausgleich der Wedemarker. Nach einem Schuss von Pflügler rutschte Hippik der Puck unter den Schonern durch, Schiri Hagemeister pfeift für nahezu alle Zuschauer deutlich hörbar ab. Als der Puck im Tor landet, gibt der Unparteiische den Treffer, was den Unmut der Piranhas nach sich zieht. Verteidiger Franz geht den Schiedsrichter hart an, der aber auf eine Bestrafung verzichtet. Konzessionsentscheidung? Das am Ende aber alles in "geordneten" Bahnen verläuft, dafür sorgt der Wedemarker Kähm. Er spielt den Puck über die Bande, erhält dafür die einzige Zeitstrafe im Schlussdrittel. Ganze 14 Sekunden später ist es Hainke zum Dritten, der die Piranhas erlöst. Tore: 1:0 (2.) Bartanus (Marsall, Haupt), 1:1 (25.) Pape (Theilmann, Dauselt), 1:2 (33.) Pflügler (Todd, Tischler), 1:3 (34.) Naujokat (Hoppe, Tischler), 2:3 (39.) Hainke, 3:3 (47.) Blaha (Bartanus, Hainke), 4:3 (49.) Hainke, 4:4 (52.) Pflügler, 5:4 (57.) Hainke (Bartanus, Haupt). Strafen: Rostock 14+10, Wedemark 20.

Klarer Sieg der Wölfe bei FASS Berlin

Schönheide, 28. November Mit 12:5 (2:2, 6:2, 4:1) gewann der EHV Schönheide in der Hauptstadt bei FASS Berlin. Mit gemischten Gefühlen reisten die Wölfe zu den Akademikern nach Berlin, hatten doch auch andere Kontrahenten gegen die Berliner ihre Schwierigkeiten. Die Partie begann für die Wölfe zunächst verheißungsvoll. Nach kontrolliertem Spiel trafen Jenka (13.) und Jun (16.) zur 2:0-Führung. Doch danach schlichen sich einige Unaufmerksamkeiten ein. FASS bestrafte diese folgerichtig mit zwei Gegentoren zum 2:2-Pausenstand. Zwei Minuten nach Wiederbeginn nutzte Krautmann eine weitere Schwäche in der Schönheider Abwehr sogar zum 3:2. In dieser kritischen Spielphase zeigte sich, dass die Moral im Wölfeteam in Ordnung ist. Die Mannschaft erkannte die Gefahr und zeigte nun Einsatz und Geschlossenheit. Zunächst erzielte Geier den Ausgleich, und der überragende Jenka selbst besorgte die 4.3-Führung. Krehl, Mix und zweimal Jun sorgten mit ihren Toren zum 8:4 für die Vorentscheidung. Das Schlussdrittel begann verhalten. Erst als Fritzschken in der 50. Minute zum 5:8 traf, zündete das Wölfeteam nochmals den Turbo und kam durch Kase (2), Jun und Günzl zu weiteren vier Treffern. Tore: 0:1 (13.) Jenka (Schröder, Jun), 0:2 (16.) Jun (Jenka, Schröder), 1:2 (17.) Awizus, 2:2 (19.) Fritzschken (Kuch), 3:2 (22.) Krautmann (22.), 3:3 (23.) Geier (Jenka, Schröder), 3:4 (27.) Jenka (Schröder), 3:5 (29.) Krehl (Jenka, Jun), 4:5 (35.) Fritzschken (Awizus), 4:6 (36.) Mix (Solf), 4:7 (36.) Jun (Jenka, Krehl), 4:8 (37.) Jun, 5:8 (50.) Fritzschken (Kunze), 5:9 (53.) Kase (Günzl), 5:10 (55.) Jun (Schröder), 5:11 (58.) Günzl (Jenka, Wolf), 5:12 (60.) Kase (Günzl). Strafen: Berlin 12, Schönheide 12 + 10 (Heumann) + 10 (Schröder). Zuschauer: 271.

Ungefährdeter 4:2-Derbysieg in Halle

Erfurt, 28. November Besser hätte der Start ins Derbywochenende für die Black Dragons Erfurt nicht sein können. Mit einer konzentrierten Leistung in allen Mannschaftsteilen gelang auswärts beim ESC Halle 04 vor etwa 1000 Zuschauern, davon etwa 200 aus Erfurt und Leipzig, ein ungefährdeter 4:2 (1:0, 3:1, 0:1)-Sieg. Will man aus der geschlossen guten Mannschaftsleistung jemanden herausheben, dann den dreifachen Torschützen Rumid Masche, der fast im Alleingang für den Drachensieg sorgte, sowie Sven Johannhardt, der drei Assists beisteuerte. Die erste nennenswerte Chance wurde sofort in die 1:0-Führung umgemünzt. Sven Johannhardt und Zbynek Marak legten für Rumid Masche auf, und der hatte keine Mühe mehr, den Puck an Hippler vorbei im Hallenser Tor unterzubringen (6.). Auch im zweiten Drittel ein ähnliches Bild. Die Erfurter agierten aus einer sicher stehenden Defensive um einen fehlerlosen Manuel Groß und sorgten mit ihren schnellen Kontern immer wieder für Gefahr vor dem Hallenser Tor. So auch nach 26 Spielminuten. Vitali Geist und Sven Johannhardt bedienten Rumid Masche. Der scheiterte zunächst an René Hippler, doch der Saale-Bulls-Goalie ließ den Puck abprallen - genau auf den Schläger von Rumid Masche, der eiskalt aus spitzem Winkel verwandelte. Selbst der Anschlusstreffer von Sohlmann nach 33 Minuten blieb nicht lange unbeantwortet. Fast im direkten Gegenzug stellte erneut Rumid Masche den alten Abstand wieder her. Noch im zweiten Drittel sorgte ausgerechnet Vitali Geist, der in seiner Jugendzeit für Halle auf Puckjagd ging, für das schönste Tor des Abends. Sven Johannhardt spielte Geist frei, dieser umkurvte in bester Penaltymanier noch Goalie Hippler und vollstreckte eiskalt zum 1:4-Zwischenstand (40.). Im letzten Drittel taten die Gäste nur noch das nötigste, um den verdienten Erfolg über die Zeit zu bringen. Die Gastgeber kamen dadurch zwar besser ins Spiel, ohne jedoch das Erfurter Tor zunächst ernsthaft in Gefahr zu bringen. Erst als es nach 48 Minuten eine 5:3-Powerplaysituation gab, Marak und Noob drückten für je zwei Minuten die Strafbank, konnten sich die Bulls im Erfurter Drittel festsetzen. Kasperczyk war es schließlich der zum 2:4-Endstand erfolgreich war. Tore: 0:1 (6.) Masche (Johannhardt, Marak), 0:2 (26.) Masche (Johannhardt, Geist), 1:2 (33.) Sohlmann, 1:3 (34.) Masche (Kaiser, Reichert), 1:4 (40.) Geist (Johannhardt, Reichert), 2:4 (48.) Kasperczyk (5-3). Zuschauer: 1000.

Spannend bis zuletzt

Dortmund, 28. November Bis zur letzen Minute spannend blieb die Begegnung des EHC Dortmund in Dinslaken, bevor sich das Team der Elche freuen konnte über einen 5:4 (2:2, 2:0, 1:2)-Erfolg gegen die Kobras und über wichtige drei Punkte im Kampf um die Endrundenplätze. "Meine Mannschaft hat gut gespielt, lag die meiste Zeit im Angriff, hat es aber leider versäumt eine Vielzahl von Torchancen so zu nutzen, dass man nicht bis zum Ende zittern musste", zog der sichtlich erleichterte EHC-Trainer Markus Scheffold nach der Partie das Fazit. Ein Blick auf die Tabelle unterstreicht die Bedeutung dieses Sieges. Vor den letzten sieben Spielen konnte der fünfte Platz verteidigt und der Abstand zu Platz sieben auf acht Punkte ausgebaut werden. Die Elche dominierten das vierte Aufeinandertreffen mit den Kobras in dieser Saison durchgehend, mussten aber dennoch bereits in der vierten Minute einen 0:1-Rückstand hinnehmen. Der Ausgleich folgte aber nur drei Minuten später, als Markus Rautenberg einen Abpraller aufnahm und erfolgreich einnetzte. Es folgten weitere gute Möglichkeiten und ein deutliches Übergewicht, das sich aber erst in der 16. Minute mit dem 1:2 durch Pierre Schulz auszahlte. Die Kobras vertrauten auf ihren Keeper Thomas Juister und blieben durch einige Konter gefährlich. Diese Taktik zahlte sich mit dem Ausgleich in der 19. Minute aus. Auch der zweite Spielabschnitt bot das gleiche Bild, die Elche lagen die meiste Zeit im Angriff, gingen aber entweder zu großzügig mit den Chancen um oder wirkten zu verspielt. Vor allem bei Überzahl war das der Fall. Das Powerplay-Spiel war zu umständlich, es fehlten die zündenden Ideen oder der schnelle und gezielte Torschuss. Dennoch gingen die Elche durch Karl Kolloch und Hans Lacalli mit 4:2 in Führung, aber ein vielleicht vorentscheidender Drei-Tore-Vorsprung blieb aus. Das sollte sich im Schlussdrittel rächen, denn vor allem das Dinslakener Sturm-Duo Henri Marcoux und Marc Garthe steckte nicht auf. Die Folge war das schnelle 3:4 in der 43. Minute. Noch einmal erhöhte der EHC zwei Minuten später auf 3:5, als sich Hans Lacalli mustergültig durchsetzte und die Elche endlich auch eine numerische Überlegenheit ausnutzen konnten. Aber weiter ausgebaut werden konnte die Führung nicht. Im Gegenteil, bei eigener Unterzahl in einer insgesamt sehr fairen Begegnung unter sicherer Leitung der beiden Unparteiischen von de Fenn und Krawinkel (Letzterer übersah allerdings bereits in der Anfangsphase aus kürzester Entfernung einen klaren Stockstich gegen Christian Nieberle) musste der EHC in der 54. Minute den Anschlusstreffer der Gastgeber hinnehmen. Es folgten einige bange Minuten, Kobra-Stürmer Henri Marcoux wurde phasenweise in Manndeckung genommen und ein leichtes Aufatmen gab es erst 40 Sekunden vor Schluss als ein Dinslakener auf die Strafbank musste. Die Kobras nahmen in den letzten Sekunden noch den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers heraus, aber auch das änderte nichts mehr am verdienten Sieg des EHC, der nach einem befreienden Pass noch den Pfosten des leeren Kobra-Gehäuses traf.

Der Aufstiegsrunde ein großes Stück näher

Moers, 28. November In einem technisch durchschnittlichen, dafür aber stets spannenden Spiel gewannen am Samstag die Black Devils Niederrhein gegen den EHC "Dynamite" Troisdorf mit 4:3 (1:2, 1:0, 1:1, 1:0) nach Penaltyschießen. Die Moerser haben damit ihren Platz unter den ersten Vier untermauert und sind der Aufstiegsrunde ein großes Stück näher gerückt. Trainer Josef Spychala musste neben den Langzeitverletzten Wilmshöfer, Angemeer und Müffeler auch noch kurzfristig auf Gotzsch, Fries (Grippe) und Max Bänder verzichten; Letzterer kam nicht aus seinem Wohnort Coesfeld weg. Die Devils schienen jedenfalls die Warnungen ihres Coaches nicht so richtig ernst genommen zu haben, denn die Rheinländer gaben zunächst den Ton an. Nach gut einer Minute musste Markus Felkel den Puck das erste Mal aus dem Netz fischen. Zwar konnte Christian Perlitz auf Vorlage von Dusicka und Hirsch zwei Minuten später ausgleichen, aber in der elften Minute zappelte die Scheibe wieder im Devils-Netz. Im Mitteldrittel wurden die Gastgeber etwas stärker. In Unterzahl versenkte Muhs die Scheibe nach Vorarbeit von Hirsch und Simo. Kurz vor dem Ende gab´s noch eine umstrittene Entscheidung. Das Schlussdrittel begannen die Devils ohne Torwart Markus Felkel. Zumindest war er nach 17 Sekunden wohl nur körperlich anwesend, als er einen harmlosen Schuss vor den Schläger von Jaroslaw Zirnow legte, der dieses Geschenk dankbar annahm. Das schien den Moerser Goalie richtig anzuspornen, denn in der Folgezeit hielt er fehlerlos und rettete zweimal in höchster Not. Auch die Devils ließen größte Möglichkeiten aus; Simo und Dusicka scheiterten knapp. Beiden Teams blieb das Penaltyschießen also nicht erspart. Und hier wurde Markus Felkel zum Matchwinner. Drei Schüsse parierte er glänzend. Und weil Oesterreich, Hirsch und zum Abschluss Robert Schubert trafen, blieb der zweite Punkt in Moers. Tore: 0:1 (1:11) Czajka, 1:1 (3:02) Perlitz, 1:2 (10:33) Ridder, 2:2 (35:08) Muhs, 2:3 (40:17) Zirnow, 3:3 (49:37) Hirsch, 4:3 (60:00) Schubert (entscheidender Penalty). Strafen: Moers 8, Troisdorf 14. Zuschauer: 100.

Niederlage nach dramatischer Schlussphase - Punkt in Moers

Troisdorf, 28. November In einem zum Ende an Dramatik nicht zu überbietenden Spiel gegen den Grefrather EC zogen die Troisdorf Dynamite in der letzten Minute noch mit 2:3 (0:2, 1:0, 1:1) den kürzeren. Noch eine Rechnung offen hatten die Troisdorfer mit dem GEC, aber die Dynamite machten es sich selbst schwer. Mit Druck begannen die Troisdorfer und suchten ihre Chancen, doch in der sechsten Spielminute ging der Schuss nach hinten los. Die Dynamite ließen sich in Überzahl ins eigene Drittel drängen, bei angezeigter Strafe gegen die Troisdorfer nutzte Carsten Ackers die Gunst der Stunde und netzte für Grefrath ein. Das Spiel wurde nun zusehends ruppiger geführt, doch nur die Dynamite fanden sich ein ums andere mal auf der Strafbank wieder. Es lief die 15. Spielminute als gleichzeitig zwei Dynamites auf die Strafbank geschickt wurden. Diese Gelegenheit ließen sich die Grefrather nicht nehmen, exakt bei 15:00 schlug die Scheibe hinter Tim Kühlem im Tor der Troisdorfer ein. Damit war das erste Drittel für die Troisdorfer gelaufen. Den Mittelabschnitt mussten die Dynamite wiederum in Unterzahl beginnen, aber diesmal sprang kein zählbares Ergebnis heraus. Die Troisdorfer hatten ihre Chancen und kamen in der 29. Spielminute beim Spiel Vier gegen Vier durch einen Schuss von Henrik Isselhorst zum längst verdienten Anschlusstreffer. Der Schlussabschnitt war hart umkämpft, wobei die Dynamite zunächst das bessere Ende für sich wähnten. Denn in der 57. Spielminute kamen die Dynamite zum längst überfälligen Ausgleich. Christian Czaika und Maximilian Witting leisteten ein gute Vorarbeit, die Kai Kühlem mit einem sehenswerten Treffer vollendete. Nun bauten die Dynamite weiter Druck auf, doch aus "nicht nachvollziehbaren Gründen" - so der EHC in seiner Pressemitteilung - wurde von den Schiedsrichtern gegen die Dynamite eine weitere Strafe verhängt. So konnten die Grefrather 55 Sekunden vor Schluss die erneute Führung durch Dennis Holstein erzielen. Aber die Dynamite steckten noch nicht auf, 30 Sekunden vor Schluss nahmen die Troisdorfer Trainer den Torwart vom Eis. Die Dynamite hatten bei Sechs gegen Fünf noch eine letzte Großchance sechs Sekunden vor dem Ende, als Anton Zirnov an dem Goalie der Niers Panther scheiterte. Tore: 0:1 (6.) Carsten Ackers (Sascha Schmetz), 0:2 (15.) Marco Piwonski (Bobby Fischer), 1:2 (29.) Henrik Isselhorst, 2:2 (57.) Kai Kühlem (Christian Czaika, Maximilian Wittig), 2:3 (60.) Dennis Holstein (Gerrit Ackers, Sascha Schmetz) Strafen: EHC Troisdorf 16 plus 10 (Christian Czaika), Grefrath 22. Zuschauer: 123. Tags zuvor holte sich der EHC einen Punkte bei der 3:4 (2:1, 0:1, 1:1)-Niederlage nach Penaltyschießen bei den Black Devils Niederrhein. Dabei hatten die Troisdorfer die Chance, das Spiel bei den favorisierten Moersern sogar zu gewinnen, denn bis zur 40. Minute führte der EHC mit 3:2. Tore: 0:1 (1:11) Czajka, 1:1 (3:02) Perlitz, 1:2 (10:33) Ridder, 2:2 (35:08) Muhs, 2:3 (40:17) Zirnow, 3:3 (49:37) Hirsch, 4:3 (60:00) Schubert (entscheidender Penalty). Strafen: Moers 8, Troisdorf 14. Zuschauer: 100. Am nächsten Wochenende kommt es nun zunächst am Freitag um 20 Uhr zum Rückspiel gegen den nächsten Tabellen Nachbarn, wenn der ESV Bergisch Gladbach im Troisdorfer Icedome zu Gast ist, bevor es am kommenden Sonntag, 4. Dezember, mit dem Bus zum Tabellenletzten Königsborner JEC nach Unna geht. Abfahrt nach Unna ist um 15 Uhr.

EHC-Fans sammeln für Familie Schmitz

Grefrath, 28. November Das Auswärtsspiel des Grefrather EC begann mit einer bemerkenswerten Geste der Fans des EHC Troisdorf. Zu Spielbeginn erklärte der Stadionsprecher die Situation um Lennart Schmitz, dem zweieinhalbjährigen Sohn von GEC-Kapitän Dirk Schmitz, und rief die Fans zu Spenden auf. In der ersten Drittelpause übergaben die EHC-Fans dann 250 Euro an GEC-Geschäftsführer Thomas König, der den Umschlag an Pressesprecher Mario Träger weiterleitete, damit das Geld im Sinne von Familie Schmitz eingesetzt werden kann. Das Spiel gewannen die Niers Panther mit 3:2 (2:0, 0:1, 1:1). In der sechsten Minute bediente Sascha Schmetz den GEC-Torjäger Carsten Ackers und der tankte sich durch und erzielte in Unterzahl das 1:0 für den GEC. Der EHC erarbeitete sich Chancen, doch der Fels in der Brandung hieß Christian Lüttges. Die Niers Panther spielten ihren Stiefel runter und ließen sich auch in Unterzahl nicht aus der Ruhe bringen. In der 15. Minute bediente Bobby Fischer Marco Piwonski, der bei 5:3-Überzahl zum 2:0 traf. Im zweiten Drittel verwalteten die Niers Panther das Resultat. Troisdorf wurde immer stärker und drückte auf das Tor von Goalie Lüttges, doch entweder war der Gaolie zur Stelle, oder aber Martin Gebel und Co. räumten die Scheibe ab. In der 29. Minute musste man aber das Anschlusstor hinnehmen. Die Gastgeber trafen in Überzahl durch Henrik Isselhorst zum 1:2. Spannend wurde es in der Schlussphase. Kai Kühlem glich für den EHC in der 57. Minute aus. Alles rechnete schon mit einem Penaltyschießen, doch dann musste Henrik Isselhorst nochmal auf die Strafbank und die Niers Panther nutzten diese Chance in der 60.Minute zum Siegtor. Gerrit Ackers gewann das Bully, Sascha Schmetz bediente Dennis Holstein und wieder hatte Tim Kühlem das Nachsehen und musste die Scheibe aus dem Netz holen. Tore: 0:1 (6.) Carsten Ackers (Sascha Schmetz), 0:2 (15.) Marco Piwonski (Bobby Fischer), 1:2 (29.) Henrik Isselhorst, 2:2 (57.) Kai Kühlem (Christian Czaika, Maximilian Wittig), 2:3 (60.) Dennis Holstein (Gerrit Ackers, Sascha Schmetz) Strafen: EHC Troisdorf 16 plus 10 (Christian Czaika), Grefrath 22. Zuschauer: 123.

Glück und Pech für die Realstars

Bergisch Gladbach, 28. November Glück und Pech lagen für den ESV Bergisch Gladbach am Wochenende eng beeinander. Pech, denn in Neuss machte die Realstars ein starkes Spiel gegen den Spitzenreiter, lagen nach gutem Spiel und 20 Minuten mit 1:2 durch einen Treffer von Thomas Sülzner hinten. Es schien recht gut zu laufen, doch in der ersten Pause musste die Partie aufgrund einer defekten Eismaschine abgebrochen werden. Nachgeholt wird nun am 6. Dezember. Nur 24 Stunden später war der Tabellennachbar, die Dinslakener Kobras, mit den Ex-Profis Henri Marcoux, Marc Garthe und Alexander Wunsch zu Gast an der Saaler Mühle. Trotz des schlechten Wetters fanden rund 150 Zuschauer den Weg in die Eissporthalle - und die sahen ein gutes erstes Drittel der Realstars. Nachdem sich das Team schon einige gute Chancen erarbeitet hatte, war es dann Felix Ansorge, der auf Zuspiel von Jacek Wronecki und Eugen Lemmer in der 13. Minute das verdiente 1:0 erzielte. Nur zwei Minuten später konnte Manuel Warda das beruhigende 2:0 erzielen. Im zweiten Drittel ging es im hohen Tempo rauf und runter, und der Gast kam besser ins Spiel. Doch die Realstars standen kompakt und hatten in Marco Ohmann wieder ihren bewährten Rückhalt im Kasten. Und als Nico Rosewe in der 22. Minute eine eigentlich schon verlorene Scheibe in der Ecke gegen zwei Kobras wieder erobern konnte, nutzte Manuel Warda diese Chance zum beruhigenden 3:0. Unverständlicherweise verlor das Team von Lothar Strauch nun die Linie, und unnötige Strafzeiten führten zu permanentem Unterzahlspiel. Teilweise mit Drei gegen Fünf mussten die Realstars ihr Tor verteidigen und dies führte folgerichtig zu zwei Treffern der Kobras in der 25. und in der 33. Minute. Allerdings konnte Eugen Lemmer mit einem Konter 17 Sekunden vor Drittelende das 4:2 erzielen. Im letzten Drittel gab es Kampf pur. Die Kobras drängten immer stärker auf das Tor der Realstars und erzielten in der 57. Minute den Anschlusstreffer. Doch mit Glück und Geschick konnten die Realstars den letztlich verdienten Sieg nach Hause bringen.

Hamm stoppt Siegesserie

Ratingen, 28. November Die Young Stars Hamm besiegten die Ratinger Ice Aliens 1b am Sonntagabend im Spitzenspiel der Landesliga NRW wie im Hinspiel mit 6:4 (0:3, 4:1, 2:0). Trotz einer 3:0-Führung nach dem ersten Drittel schafften es die Ratinger nicht, die Punkte mitzunehmen. Gleich zu Beginn gerieten die Aliens in Bedrängnis, als Dennis Burat nach 67 Sekunden auf die Strafbank musste. Die Mannschaft fing sich jedoch und nutzte das erste Überzahlspiel in der sechsten Spielminute zum Führungstreffer. Schon eine Minute später traf Pascal Rumpler. Auch in der Folge brachte diese Reihe die Hammer Mannschaft in Bedrängnis und erhöhte in der zehnten Spielminute auf 3:0. Nach der Pause sahen die 322 Zuschauer in Hamm zwei völlig unterschiedliche Mannschaften. Statt dass die Ratinger ihre Linie weiterspielten, trumpften nun die Jungs von Lippe Hockey Hamm auf. Sie spielten aggressiver und körperbetonter, Ratingen verlor den Faden und kam völlig aus dem Rhythmus. So kamen die Hammer bis zur 33. Spielminute zum Ausgleich. Konstantin Keil brachte die Aliens noch einmal in Führung, doch die wurde im unmittelbaren Gegenzug egalisiert. Aliens-Trainer André Leggen stellte nun auf zwei Reihen um. Doch bereits 39 Sekunden nach Wiederanpfiff ging Hamm zum ersten Mal in Führung. In der Folge entwickelten sich gute Chancen für beide Teams, doch die Ratinger kamen mit der Spielweise der Young Stars nicht zurecht. Durch ein Eigentor von Dennis Burat in der 49. Spielminute fiel die Entscheidung. Die Ice Aliens waren völlig aus dem Lauf und begingen nun immer häufiger Fouls, so dass das Team die letzten zehn Spielminuten nahezu ständig dezimiert war. Tore: 0:1 Meyer, 0:2 Rumpler, 0:3 Rumpler, 1:3 Ulrich, 2:3 Köchling, 3:3 Riedel, 3:4 Keil, 4:4 Riedel, 5:4 Schneider, 6:4 Grosslohmann. Strafen: Hamm 18 + 10 (Grosslohmann), Ratingen 24 + 10 (Allinger). Zuschauer: 322.

Unglückliche Niederlage in Bergisch Gladbach

Dinslaken, 27. November Eine unglückliche 3:4 (0:2, 2:2, 1:0)-Niederlage mussten die Dinslakener Kobras gegen den ESV Bergisch Gladbach einstecken. Die Niederrheiner bestimmten zwar das Spiel, konnten ihre Vorteile aber nicht in Tore umsetzen. Die Kobras, die wieder auf Goalie Thomas Juister zurückgreifen konnten, nutzten ihre Chancen nicht und gingen mit einem 0:2-Rückstand in die erste Pause. Die Realstars erhöhten in der 23. Minute sogar auf 3:0, ehe die Kobras heran kamen. Marc Garthe (26.) und Marcin Schott (32.) erzielten die Treffer zum 2:3-Anschluss. Aufgrund eines unnötigen Puckverlustes im Angriff ermöglichten die Kobras das 4:2 für die Realstars kurz vor Drittelende. Im letzten Drittel gaben die Kobras noch einmal alles und konnten in der 56. Spielminute durch Marcin Schott auf 3:4 herankommen. Alle weiteren Bemühungen scheiterten, so dass es beim knappen Erfolg der Gastgeber blieb.

HEG trotzt den Querelen

Herne, 27. November Nachdem der Vorstand der Herner EG seinen vorzeitigen Rücktritt bekannt gegeben hatte, ging es für die Spieler von Trainer Franke in das verschneite Wiehl. Mit zehn Spielern reisten die Herner zunächst an. Drei weitere Spieler folgten auf Grund der schlechten Witterungsverhältnisse verspätet zum zweiten Drittel. Die Blizzards setzten sich mit 7:3 durch. Zehn Minuten mussten die rund 50 mitgereisten Herner Fans warten, bis der erste Treffer zu feiern war: Milan Vanek brachte die HEG verdiente in Führung. Doch es dauerte gerade einmal 14 Sekunden, da stand es schon 1:1. Ein Schlagschuss von Alexander Maier überwand dabei HEG-Goalie Eugen Michel. Doch das Gegentor schien keine weitere Wirkung auf die Herner Mannschaft zu haben: eine Minute später gingen die Blizzards wieder durch Milan Vanek mit 2:1 in Führung. Das zweite Drittel begann mit einem Paukenschlag der Gäste: Binnen zweieinhalb Minuten führten die Blizzards mit 4:1. Zunächst war es Christian Müller, der ein Zuspiel von Pascal Adolfs und Dmitri Tsvetkov erfolgreich nutzte. Anschließend konnte dann Maxim Meyer die Gummischeibe im gegnerischen Tor versenken. Nun hatten die Blizzards Blut geleckt und so ging es munter weiter. In der 27. Minute das 5:1 durch Milan Vanek und in 29. Minute gelang es Patrick Berger sogar in Unterzahl, das 6:1 zu erzielen. Zwar konnte Wiehl noch den 2:6-Anschlusstreffer durch Wolfgang Göbel erzielen, blieben aber auch weiterhin ungefährlich. Den alten Abstand beschaffte Michael Sasse kurz vor Drittelende durch das 7:2. Im letzten Drittel nahmen die Herner den Schwung aus der Partie. Sie wollten sich schonen, da schon am folgenden Tag die Partie in Königsborn auf dem Programm steht. Dies nutzten die Wiehler noch einmal zum 3:7 durch Wolfgang Göbel.

Niers Panther siegen im Schongang

Grefrath, 27. November 208 Zuschauer fanden den Weg trotz des Schneechaos ins Stadion und sahen einen überlegenen Grefrather EC, der ab dem zweiten Drittel im Schongang spielte. Am Ende stand es 8:2 für die Niers Panther gegen den Königsborner JEC. Trainer Adam Grygiel verzichtete auf Christian Lüttges, Martin Gebel, Fabian Peelen, Marcel Ackers, Manuel Müller, Andreas Arnolds und Richard Wefers, doch der kleine Kader gab im ersten Drittel mächtig Gas und machte schon dort den Sieg perfekt. In der vierten Minute klingelte es zum ersten Mal im Kasten von Dominik Kuchnia. Torjäger Carsten Ackers traf auf Vorlage von Deninis Holstein und Marco Piwonski. Die Gäste kamen in der nächsten Zeit kaum aus der eigenen Zone raus und Kuchnia musste immer wieder sein ganzes Können zeigen. In der zehnten Minute war Königsborns bester Akteur dann aber machtlos, als sich Dennis Holstein durchsetzen konnte. Sechs Minuten später führte ein Doppelschlag zum 4:0. Erst traf Andre Schroll und einige Sekunden später war Jan Lankes zur Stelle und erhöhte auf 4:0. Kaum hatten sich die Gäste davon erholt, da hieß es 5:0. Niklas Wilmen tankte sich durch und die Vorlage nutzte James Dreseler zum 5:0. Die Gäste kamen Sekunden vor der ersten Drittelpause zum 1:5 durch Tobias Wirth. Im zweiten Drittel nahmen die Niers Panther im Hinblick auf das Spiel gegen den EHC Troisdorf das Tempo raus und so kamen die Gäste besser ins Spiel. Die sich dadurch bietenden Chancen konnte Christian Tebbe aber abwehren. Die Niers Panther kamen in der 30.Minute zum 6:1. Dennis Holstein und Jan Lankes leisteten die Vorarbeit und Sascha Schmetz jagte die Scheibe ins Tor. Kurz vor Drittelende hatten die Gäste zwei große Chancen, denn zweimal durfte man alleine auf das Tor von Christian Tebbe zufahren, doch der 18-Jährige blieb ruhig und wehrte auch diese beiden Großchancen ab. Im letzten Drittel bleiben die Höhepunkte zunächst aus, denn Grefrath nahm noch einen Gang raus und die Gäste waren wohl auch mit dem Ergebnis zufrieden. James Dreseler traf in der 44. Minute zum 7:1. In der 53. Minute verletzte sich Torjäger Carsten Ackers. Sebastian Schulte schlug dem Stürmer mit der Kelle ins Gesicht, so dass sich Carsten Ackers mit einem Cut am Auge in die Kabine begeben musste. Schulte bekam für diese Aktion fünf Minuten und eine Spieldauer und konnte unter die Dusche gehen. Die Panther legten in Überzahl nach und erhöhten durch Marius Mühlenberg auf 8:1. Den Schlusspunkt setzten die Gäste Sekunden vor Spielschluss durch Sebastian Riede. Strafen: Grefrath 8, Königsborn 8 + 10 (Sebastian Riede) + 5 + Spieldauer (Sebastian Schulte). Zuschauer: 208.

Viele Komplimente, aber keine Punkte

Braunlage, 26. November Komplimente? Ja! Punkte? Nein! So einfach lässt sich das Spitzenspiel der Regionalliga Nordost zwischen dem Braunlager SC Harz und dem Rostocker EC aus Sicht der Harzer zusammenfassen. Trotz einer hervorragenden Leistung unterlagen die Wölfe dem weiterhin ungeschlagenen Tabellenführer von der Ostsee mit 1:2 (1:0, 0:2, 0:0). Der BSC begann wie die Feuerwehr, schlug ein enormes Tempo an und spielte die Rostocker in der ersten Viertelstunde förmlich an die Wand. Einzig die Torausbeute der Braunlager ließ zu wünschen übrig. So scheiterten Dusan Halloun, Stefan Bilstein, Roman Vanek und Alexander Deibert jeweils am überragenden REC-Torwart Branislav Hippik. Nur in der dritten Minute war Hippik geschlagen. Nach einem Schlägerwurf gab Hauptschiedsrichter Ehlert Penalty für den BSC, Vanek nutzte die Chance und brachte die Harzer in Führung. Erst in den letzten Minuten des Anfangsdrittels mussten die Wölfe dem hohen Einsatz Tribut zollen, BSC-Goalie Nicolas Waldner war aber zunächst nicht zu bezwingen. In Durchgang zwei kamen die Rostocker die besser ins Spiel. Logische Folge war der Ausgleich in der 28. Minute. Die Verteidigung der Braunlager war für einen Moment unachtsam, so dass Thomas Haupt aus kurzer Distanz vollstreckte. Fast eine Wiederholung des ersten REC-Treffers folgte drei Minuten später. Wieder standen die Verteidiger der Wölfe nicht nah genug am Mann, wieder war Haupt der Nutznießer und schoss die Rostocker mit 2:1 in Führung. Um den Druck zu erhöhen stellte Wölfe-Coach Jan Furo in der Folge auf zwei Reihen um. Doch auch in einer fünfminütige Überzahl am Ende des Drittels schafften es die Harzer nicht, die Rostocker entscheidend unter Druck zu setzen. Paul Paepke musste nach einem Bandencheck gegen Ales Stribny vorzeitig zum Duschen. Der Stürmer des BSC zog sich eine Platzwunde zu, konnte später aber weiterspielen. Den besseren Start in das letzte Drittel erwischten die Gäste aus Mecklenburg. Waldner stand jedoch sicher und verhinderte weitere Gegentreffer. In den letzten zehn Minuten erkämpfte sich der BSC wieder mehr Spielanteile. Von den rund 700 Zuschauern nach vorne getrieben stemmten sich die Harzer gegen die drohende Niederlage. Doch egal ob gegen Vanek, Halloun oder Deibert, immer wieder stand Hippik im Weg und verhinderte den durchaus verdienten Ausgleich. "Wir haben ein klasse Spiel gemacht. Schade, dass meine Mannschaft für den Einsatz nicht belohnt wurde", sagte Furo nach dem Spiel. Rostocks Trainer Jozef Kovacik freute sich über die drei Punkte, lobte aber auch Gegner Braunlage: "Jan Furo hat hier hervorragende Arbeit geleistet. In dieser Form ist Braunlage ein heißer Kandidat für die Play-offs." Tore: 1:0 (2:25) Vanek (Penalty), 1:1 (27:25) Haupt (Blaha, Bartanus), 1:2 (30:23) Haupt (Bartanus, Michalek). Strafen: Braunlage 4, Rostock 0 + 5 + Spieldauer (Paepke). Zuschauer: 669.

Eismaschine defekt

Neuss, 26. November Nur 20 Minuten dauerte am Freitag die Regionalliga-Partie zwischen dem Neusser EV und dem ESV Bergisch Gladbach. Danach musste die Partie abgebrochen werden, da die Eismaschine defekt war. Das Spiel wird am Dienstag, 6. Dezember, um 20 Uhr wiederholt. Als das Spiel beendet wurde, stand es 2:1 für den NEV.

Moral bewiesen

Duisburg, 26. November Im ersten Regionalliga-Spiel unter dem neuen Trainer Charlie Weise wirkte die 1b-Mannschaft des EV Duisburg noch verunsichert, bewies dafür aber Moral. Nach einem 0:2- und 2:4-Rückstand gewannen die Jungfüchse noch mit 5:4 (0:2, 2:0, 2:2, 1:0) nach Penaltyschießen gegen den EHC Dortmund. Noch fehlte den Duisburgern das Selbstvertrauen, so dass die Gäste im ersten Abschnitt mit 2:0 in Führung gingen. In den zweiten 20 Minuten lief es dann jedoch schon besser, Resultat war der verdiente Ausgleich. Doch die Dortmunder kamen noch einmal zurück, gingen im letzten Abschnitt erneut mit zwei Toren in Führung, ehe der EVD 1b doch noch das Penaltyschießen erzwang. Hier versenkte Sebastian Berg den entscheidenden Versuch. Die Jungfüchse gingen ersatzgeschwächt in die Partie. So musste Andreas Bergmann, der in Rostock als Bundeswehrsoldat stationiert ist, angesichts des Wetters passen. "Die Verunsicherung war zu spüren. Die Routiniers haben eine gute Arbeit gemacht. Die Moral stimmte, und angesichts des zweimaligen Rückstandes bin ich zufrieden", sagte der neue EVD-Trainer Charlie Weise nach seinem ersten Spiel. Derweil gibt es einen Abgang zu verzeichnen. Matthias Holzki, der lange für den EVD gespielt und im letzten Jahr mit der 1b-Mannschaft den Regionalliga-Aufstieg geschafft hat, wechselt aus Studiengründen zum Bezirksligisten SC Krefeld. Die EVD-Tore erzielten Björn Reiser, Jörn Siegmanski, Frank Petrozza, Klaus Micheller und Sebastian Berg.

Punkt in Duisburg geholt - Thomas Branz verletzt

Dortmund, 26. November Mit einem Punkt im Gepäck trat der EHC Dortmund die Rückfahrt aus Duisburg bei dichtem Schneegestöber an. Nach 60 Minuten stand die Partie der Jungfüchse gegen die Elche unentschieden 4:4, das anschließende Penaltyschießen ging klar an die Gastgeber, so dass der EHC letztlich mit 4:5 (2:0, 0:2, 2:2, 0:1) unterlag. Zweimal hatte der EHC geführt, 2:0 nach dem ersten Drittel und noch einmal 4:2 im Schlussabschnitt. Aber bei einer 3:5-Unterzahlsituation musste das Team von Markus Scheffold in der 55. Minute den Anschlusstreffer hinnehmen, der Ausgleich fiel drei Minuten später. Im Kampf um den Zusatzpunkt trafen zwar Pierre Schulz, Jan Baron und Hans Lacalli für den EHC, Sebastian Kutschelis musste aber viermal hinter sich greifen. Der EHC hatte in der DEL-Halle einen Auftakt nach Maß. Ein verdeckter Hammer von Toni Fonso ins rechte Eck brachte bereits nach gut vier Minuten das 0:1. Und 71 Sekunden später schaffte Hans Lacalli aus dem Gewühl sogar das 0:2. Nach acht Minuten dann aber ein Schock für die Elche, denn Thomas Branz wurde von einem Schlagschuss im Gesicht getroffen und musste nach Duisburg-Homberg in die Kieferchirurgie gebracht werden. Dort stellte sich ein glatter Kieferbruch heraus. Der Verteidiger wurde nach der Heimfahrt noch in der Nacht in Dortmund in die Klinik gebracht und ist am Samstagmorgen dort operiert worden. Auf dem Eis mussten sich die Elche nach der überraschenden Führung stürmischer Angriffe der Jungfüchse erwehren, taten dies aber mit Geschick und einer guten kämpferischen Leistung. 25 Minuten fielen keine weiteren Treffer, erst in der 31. Minute, kurz nachdem Karl Kolloch mit einem Break nur knapp scheiterte, gelang den Gastgebern der Anschlusstreffer. Etwas unglücklich für Goalie Sebastian Kutschelis, der nach hartem Schuss mit dem Puck ins Tor fiel. Zwei Strafzeiten gegen den EHC innerhalb einer Minute brachte ein 3:5-Unterzahlspiel und kurz nachdem der erste wieder von der Strafbank zurückkam, fiel dann der Ausgleich für das erstmals von Trainer-Urgestein Charlie Weise betreute Duisburger Team. Aber die Elche steckten nicht auf und hatten im letzten Drittel erneut einen Blitzstart. Durch einen Billard-Schuss von Hans Lacalli ging der EHC in der 41. Minute wieder in Führung. Die konnte erneut sogar ausgebaut werden. Mit einer tollen Leistung setzte sich Youngster Karl Kolloch in der 52. Minute gegen alle Gegenspieler durch und netzte ein. In der 55. Minute gab es aber innerhalb von acht Sekunden zwei Strafzeiten gegen die Elche und die Gastgeber warfen alles nach vorne. Und es waren die Routiniers Frank Petrozza und Klaus Micheller, die für den Ausgleich sorgten. Im Penaltyschießen fehlte dem EHC dann das Glück trotz dreier Treffer. "Natürlich kann man sich ärgern, dass wir wieder sogar zweimal eine Führung abgegeben haben. Aber wir haben erneut gegen eine in der Tabelle vor uns liegende Mannschaft gepunktet und gut mitgehalten. Deshalb sehe ich das Ergebnis eher positiv. Leid tut es mir um Thomas Branz, der sich immer in den Dienst der Mannschaft stellt, direkt aus seinem Laden zum Training oder zu den Spielen kommt und uns sicher in der nächsten Zeit fehlen wird", lautete das Fazit vom EHC-Trainer Markus Scheffold.

HEG steht zum 30. November ohne Vorstand da

Herne, 26. November Die Herner EG sieht ganz schweren Zeiten entgegen. Nachdem Uwe Menapace, der bisherige Vorsitzende der Blizzards, offenbar im Streit zurücktrat, bricht der Vorstand der HEG nun komplett auseinander. So musste der Schatzmeister Robert Haslinger aus beruflichen Gründen nun ebenfalls zum 30. November zurücktreten. "Die Bemühungen des Restvorstandes der letzten Wochen, eine solide, korrekte, ehrliche und zukunftsorientierte Arbeit abzuliefern, wurde durch Intrigen, Torpedierungen und persönliche Angriffe sabotiert", erklärte die verbliebenen Vorstandsmitglieder. Nun haben auch Markus Lülf (2. Vorsitzender), Jupp Klöne (Beisitzer) und Fritz Schumann (Beisitzer) ihre Ämter zum 30. November niedergelegt und wollen auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Neuwahlen ermöglichen.

Erst spät in Fahrt gekommen

Solingen, 26. November Fünf Minuten hielt der EHC Wesel beim EC Bergisch Land gut mit. Goalie Lars Wünsche bewahrte die Solinger in dieser Phase vor einem Rückstand. Danach fanden die Raptors besser ins Spiel und gewannen das Verbandsligaspiel mit 15:1 (3:1, 4:0, 8:0). Je länger das Spiel dauerte, desto besser wurden die Solinger ihrer Favoritenrolle gerecht. Dabei glänzte die erste Reihe mit Tim Neuber, Christian Spaan und Tobias Grossecker, die zwölf der 15 Tore erzielten. Tore: 1:0 (7.) Grossecker (Spann, Neuber), 2:0 (15.) Neuber (Soaan, Grossecker), 3:0 (16.) Spaan (Neuber), 3:1 (16.) Mark-Oliver Vollbrecht (Marco Peisker, Marvin Vollbrecht), 4:1 (25.) Spaan (Neuber, Herbst), 5:1 (25.) Herbst (Neuber, Spaan), 6:1 (27.) Smicek (Herbst), 7:1 (33.) Peil (Spaan, Grossecker), 8:1 (41.) Grossecker, 9:1 (44.) Neuber (Spaan), 10:1 (50.) Herbst (Böhm), 11:1 (51.) Spaan (Neuber, Mann), 12:1 (53.) Herbst (Neuber, Spaan), 13:1 (56.) Fuchs (Herbst), 14:1 (58.) Grossecker (Neuber, Klein), 15:1 (58.) Klein (Smicek).

Topspiel in der Landesliga

Ratingen, 26. November Am kommenden Sonntag kommt es in Hamm zur Begegnung zwischen dem Zweiten der Landesliga NRW, Lippe Hockey Hamm, und dem Spitzenreiter, den Ratinger Ice Aliens 1b. Beide Teams stehen mit 18 Punkten in der Tabelle, Hamm hat jedoch zwei Spiele weniger ausgetragen und erst eine Niederlage hinnehmen müssen. Im Hinspiel auf Ratinger Eis konnten sich die Westfalen mit 6:4 durchsetzen und die Punkte mitnehmen. Mittlerweile hat sich das Aliens-Team gefunden und auch schon bewiesen, dass es nun in der Lage ist, in einem Spiel einen Rückstand aufzuholen. Trotzdem wird eine starke und konzentrierte Leistung erforderlich sein, um die noch offene Rechnung zu begleichen und die Tabellenspitze zu behaupten. Das erste Bully ist um 18:30 Uhr.

Ein schwerer Gang

Pohlheim, 26. November Alles andere als leicht wird für den Tabellensechsten der Landesliga Hessen, die Pohlheimer Galloways, der Gang am Sonntag um 16:30 Uhr zu den Frankfurter Eisteufeln. Nach der bitteren 2:5-Niederlage des ERC Pohlheim beim EC Wallernhauen setzte es im letzten Spiel gegen Aufstiegsfavorit Mainz eine herbe 2:16-Klatsche. Die Frankfurter hingegen konnten ihre vier Partien allesamt gewinnen und belegen derzeit Rang drei der Tabelle. In der letzten Saison trafen beide Teams zweimal aufeinander. Dabei waren die Pohlheimer nur im ersten Vergleich erfolgreich. In diesem Jahr ist die ERC-Truppe von Spielertrainer Holger Pöritzsch noch nicht so richtig in Tritt gekommen, vor allem in der Offensive mangelt es doch an Toren. So konnten in den bisherigen drei Saisonspielen lediglich acht Tore erzielt werden. Vor dem Wochenende sind bei den Galloways zudem einige Spieler angeschlagen. Sollte es dem ERC wieder gelingen bei Auseinandersetzungen einen kühlen Kopf zu bewahren, könnte aber auch in Frankfurt etwas Zählbares heraus springen.

Wolfgang "Bobby" Fischer kehrt zurück

Grefrath, 25. November Rund 500 Spiele in der 2. Bundesliga, 200 in der Oberliga. Wolfgang "Bobby" Fischer ist einer der großen Spieler beim Krefelder EV und Grefrather EC. Heute Abend gibt Fischer sein Comeback für den Grefrather Regionalligisten. Fischer erlernte seine Handwerk beim Grefrather EC, ging 1979 zum damaligen EHC Krefeld, der 1981 wieder den Namen Krefelder EV annahm. 1988 kehrte Fischer noch einmal für zwei Jahre nach Grefrath zurück. Fischer ist seit zwei Wochen im Training der Niers Panther und macht einen hervorragenden Eindruck. Rene Thielsch zum Comeback von Bobby Fischer: "Die Lücke, die durch die Auszeit von Dirk Schmitz in der Verteidigung entstanden ist, ist damit geschlossen. Bobby verfügt über unheimlich viel Erfahrung und kann den jungen Spielern viele wertvolle Tipps geben."

Zum Tabellennachbarn

Dinslaken, 25. Noember Am kommenden Samstag treten die Dinslakener Kobras um 20 Uhr gegen den ESV Bergisch Gladbach und am Sonntag zum Heimspiel um 19 Uhr gegen den EHC Dortmund an. Die Kobras reisen am Samstag mit ihrem neuen Verteidiger Alexander Wunsch zum Tabellennachbarn nach Bergisch Gladbach. Über einen Einsatz von Nick Szymkowiak, der sich beim Training eine Handverletzung zuzog, und Thomas Juister, der das komplette Training absolvierte, wird kurz vor dem Spiel eine Entscheidung getroffen. Bergisch Gladbach belegt mit 13 Punkten den zehnten Platz, wobei die Realstars drei Spiele weniger aufzuweisen haben. Die Verantwortlichen der Kobras setzen einen Bus für die Fahrt nach Bergisch Gladbach ein. Abfahrt ist um 17 Uhr von der Eissporthalle Dinslaken. Der Fahrpreis beträgt sieben Euro. Gegen den EHC Dortmund wäre Revanche für die 6:13-Schlappe in Dortmund angesagt. Zur damaligen Zeit hatten die Kobras große Verletzungsprobleme, die mittlerweile behoben sind. Allerdings fehlen mit Sven Prusa und Thomas Frach zwei wichtige Verteidiger, die noch nicht ersetzt werden konnten. Der Einsatz von Thomas Juister im Tor ist noch ungewiss, wohingegen Neuzugang Alexander Wunsch auch gegen Dortmund mit von der Partie sein wird.

Ein Bulgare für die Bulldogs - "Taube" Wirth reaktiviert

Unna, 24. November Wieder setzte es zwei deftige Niederlagen für den Königsborner JEC. 2:19 in Moers, 0:10 gegen Dortmund. Gut, dass sich die Bulldogs noch einmal verstärken konnten. Denn mit dem erfahrenen und zuletzt inaktiven Tobias "Taube" Wirth kommt zum einen eine weitere Alternative für den Abwehrbereich hinzu und zum anderen wird man im Offensivbereich deutlich stärker sein durch die Verpflichtung des Bulgaren Borislav Blagoev. Der auf den Spitznamen "Bob" hörende, 22-jährige Student aus Münster ist aktueller Nationalspieler seines Landes und konnte nicht zuletzt aufgrund der guten Kontakte seit dem zu Ostern ausgetragenen Freundschaftsspiel gegen Bulgarien nach Unna geholt werden. Da Blagoev sämtliche Jugendnationalmannnschaften durchlief und dabei auch international mehrfach ausgezeichnet wurde, erhoffen sich die Verantwortlichen der Bulldogs einen Ruck für das ganze Team. Am Freitag muss der KJEC um 20 Uhr beim Grefrather EC ran, am Sonntag kommt die Herner EG um 19 Uhr nach Unna. Mit dem Gastauftritt der HEG stellt sich auch der Sohn des Königsborner Trainers Milan Vanek jun. in Unna vor, der zu den Topscorern seiner Mannschaft und der Liga an sich gehört. Im Hinspiel musste allerdings das Vater-Sohn-Duell ausfallen, da sich Vanek junior eine Schulterverletzung zugezogen hatte und somit ein Einsatz unmöglich war. Tim Linke ist aufgrund einer Matchstrafe aus der Partie gegen Dortmund gesperrt.

Auswärts-Doppelpack am Wochenende

Dortmund, 24. November Nach den leichten Siegen an den beiden letzten Wochenenden folgt für den EHC Dortmund nun die wichtige Phase im Kampf um die Endrundenplätze. "Der momentane fünfte Platz entspricht zwar unserer Zielsetzung, sicher ist aber noch gar nichts. Man braucht sich nur die Tabelle anschauen, da erkennt man, dass sich noch einige Vereine Chancen ausrechnen können unter die ersten Sechs zu kommen. Wir brauchen noch einige Punkte, um unsere Position zu halten", verdeutlicht EHC-Coach Markus Scheffold die Spannung in der Regionalliga NRW. Einfach haben es die Elche nicht am Wochenende, denn sie müssen zweimal auswärts antreten. Zuerst am Freitag (19:30 Uhr) geht es zu den Jungfüchsen an die Wedau, am Sonntag (19 Uhr) muss man in Dinslaken auflaufen. Vor allem in Duisburg steht der EHC vor einer schweren Aufgabe, aber auch die Kobras dürfen nicht unterschätzt werden. Die 1b des EV Duisburg, mit klarer Marschrichtung Oberliga-Aufstieg in die Saison gestartet, liegt einen Platz vor dem EHC in der Tabelle. Dass dies nicht den Erwartungen der Vereinsverantwortlichen entsprach, wurde bereits in der letzten Woche deutlich. Da trennte man sich nämlich von Trainer Wilfried Lahrfeld. Ein Nachfolger wurde zu Beginn dieser Woche mit Charlie Weise präsentiert - und der ist wahrlich kein Unbekannter in der Regionalliga. "Natürlich passt uns der Trainerwechsel beim Gegner nicht, denn man kennt das ja: Neue Besen kehren gut. Dennoch werden wir uns davon ebenso wenig beeindrucken lassen wie von den bisherigen Ergebnissen der Jungfüchse", blickt der Coach der Elche nicht ohne Zuversicht auf dieses Spiel. Die Duisburger verfügen mit Frank Pribil, Frank Petrozza und Klaus Micheller über einige herausragende Spielerpersönlichkeiten, hinzu kommen die Förderlizenzspieler aus dem DEL-Team. Da ist für die Elche höchste Konzentration angesagt. Die ist aber zwei Tage später in Dinslaken genauso geboten. Zwar gewann der EHC beide Vorbereitungsspiele gegen diesen Gegner und auch das Hinspiel in der Regionalliga ging vor drei Wochen an der Strobelallee klar an den EHC, trotzdem dürfen Thomas Juister, Henri Marcoux, Marc Garthe und Co. keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. Der EHC wird wahrscheinlich komplett ins Wochenende gehen können. Thomas Branz ist wieder ins Training eingestiegen, auch André Erhart kann nach seiner Sperre wieder auflaufen, so dass der Trainer hofft endlich wieder seine Standardformationen aufbieten zu können.

Huskys empfangen das nächste Spitzenteam

Trier, 24. November Am kommenden Sonntag, 27. November, um 18:30 Uhr wartet auf die Trierer Huskys ein weiterer starker Gegner. Zu Hause empfangen die Spieler um Trainer Felix Brunschwiler die Mannschaft des EV Duisburg 1b. Duisburg wurde vor der Saison als ein heißer Anwärter auf Platz eins gehandelt, jedoch mussten sie in den letzten Wochen einige Federn lassen. Vor kurzem haben die Füchse ihren Coach entlassen und reagierten so auf die sportliche Situation und die Tatsache das momentan "nur" Platz vier zu Buche steht. Da die erste Mannschaft in der DEL spielt, wollen die Nachwuchsspieler unbedingt den Aufstieg in Oberliga realisieren. Die Duisburger besitzen neben vielen jungen, auch eine Reihe von älteren und erfahrenen Spielern. Frank Petrozza ist derzeit der beste Scorer der Liga. Viel steht und fällt im Team der Füchse aber auch mit den Spielern, die jetzt bereits eine Spielberechtigung für das DEL-Team besitzen. Die Huskys werden es also schwer haben gegen diesen Gegner. Jedoch sind alle optimistisch, dass gegen Duisburg weitere Punkte auf das Konto der Huskys gelangen. Mit der Einstellung und dem Einsatzwillen, mit dem die Huskys in Neuss zu Werke gingen, ist dies durchaus möglich. Zudem kann Felix Brunchwiler bis auf den ein oder anderen angeschlagenen Spieler auf die gesamte Mannschaftsstärke zurückgreifen. Kevin Saville brennt auf sein Debüt im Trikot der Huskys, und auch Stefan Schratt ist nach langer Zeit wieder ins Training eingestiegen. Am vergangenen Sonntag stand er für die 1b der Huskys auf dem Eis und steuerte beim 9:2-Heimerfolg einen sehenswerten Treffer bei.

Harzer Wölfe sind heiß auf den Spitzenreiter

Braunlahe, 24. November Dritter gegen Erster, und doch David gegen Goliath? Die Fans im Harz jedenfalls sind heiß auf das Duell des Braunlager SC gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter Rostocker EC. Am Freitag ab 20 Uhr fordern die Wölfe im heimischen Wurmbergstadion die Mannen von der Ostseeküste. "Wir wollen versuchen, Rostock ein Bein zu stellen. Dafür brauchen wir aber von Beginn an die volle Unterstützung der Fans", meint BSC-Trainer Jan Furo vor dem großen Spiel. "Vielleicht haben die Rostocker ja inzwischen vergessen, wie sich eine Niederlage anfühlt. Wir werden alles dafür tun, das zu ändern", sagt Furo kämpferisch. Gleichwohl weiß er aber um die Schwere der Aufgabe: "Normalerweise spielen die in einer anderen Klasse." 101 Tore haben die Piranhas in ihren bisherigen 14 Spielen erzielt, nur 31 zugelassen. Von 42 möglichen Punkten wurde nur einer beim 3:2-Sieg nach Penaltyschießen in Erfurt abgegeben. "Rostock ist momentan so überlegen wie Michael Schumacher in seinen besten Zeiten in der Formel 1. Allerdings", so vergleicht Furo, "hat Schumi auch nicht alle Rennen gewonnen." Überragend auf Seiten der Rostocker ist derzeit Karol Bartanus. Der Slowake ist mit 21 Toren und 21 Vorlagen Topscorer der Liga. Ihn zu stoppen, ist eine der Hauptaufgaben der BSC-Defensive. Doch selbst wenn es die Wölfe schaffen, Bartanus aus dem Spiel zu nehmen, warten mit Patrick Czajka, David Hördler, Jan Michalek oder Thomas Haupt weitere erstklassige Stürmer. Topmann in der Verteidigung ist Pavel Blaha. Neben seinen Aufgaben in der Defensive hat der erfahrene Tscheche auch genug Zeit in der Offensive Akzente zu setzen. Schon 34 Scorerpunkte hat er gesammelt, ist damit bester Verteidiger der Liga. Spannend dürfte das Torwartduell werden. BSC-Goalie Nicolas Waldner wurde im vergangenen Jahr zum besten Torwart der damaligen Regionalliga Nord gewählt. Auf der Gegenseite wartet mit Branislav Hippik sein Pendant aus der Regionalliga Ost. Immerhin, die Braunlager können gegen den Spitzenreiter wieder auf ihren kompletten Kader zurückgreifen. Dusan Halloun und Ales Stribny kehren ins Team zurück. "Bei uns müsste alles optimal laufen, Rostock dürfte nicht den besten Tag haben. Warum sollten wir dann nicht überraschen, schließlich haben wir das diese Saison schon öfters getan", hofft Furo. Bei aller Konzentration auf das Rostock-Spiel dürfen die Wölfe aber nicht die Sonntagsaufgabe vergessen. Bei den Crocodiles Hamburg steht ab 19 Uhr das Rückspiel auf dem Programm. Das Hinspiel gewannen die Harzer vergangenen Sonntag souverän mit 8:2. "Trotzdem dürfen wir Hamburg nicht unterschätzen", warnt Furo. Dass die Hanseaten durchaus überraschen können, zeigt das 4:3 der Crocodiles gegen Adendorf.

EHV Schönheide gastiert Samstag bei FASS Berlin

Schönheide, 24. November Ein hartes Spiel steht dem EHV Schönheide mit seinem Auswärtsauftritt in der Regionalliga Nordost beim FASS Berlin bevor. Die Partie im Stadtteil Wedding beginnt am Samstag, 26. November, um 14:30 Uhr. Die Akademiker, die über einen umfangreichen, jungen und leistungsfähigen Kader verfügen, haben sich jüngst noch mit Stürmer Christian Faltin vom Rostocker EC verstärkt und gelten als heimstark. Mannschaften wie Adendorf und Wedemark konnten daher keine Punkte aus der Hauptstadt mitnehmen und auch Halle hatte einige Mühe. Die Jungs von EHV-Trainer Jiri Heinisch sind also gewarnt, aber mit dem festen Willen, drei Punkte in das Erzgebirge mitzubringen. Im Wölfekader gibt es weiterhin noch Personalsorgen. Heinisch hofft, dass Sven Schröder (Rückenschmerzen) und Patrick Solf (Grippe) wieder dabei sein können. Definitiv fehlen werden Jörg Buschmann wegen Grippe sowie Mike Losch aufgrund seiner langwierigen Handverletzung, die den Kapitän voraussichtlich noch drei Wochen zum Zuschauen zwingt.

Niers Panther stehen vor wichtigem Wochenende

Grefrath, 24. November Am Sonntag reisen die Grefrather Niers Panther zu einem ersten "Endspiel" um den sechsten Platz. Um 18 Uhr erwartet der EHC Troisdorf die Panther zu einem heißen Tanz. Die Jungs von GEC-Trainer Adam Grygiel werden auf einen erstarkten EHC treffen, der nach dem Trainerwechsel gegen Herne gewinnen konnte. EHC-Goalie Tim Kühlem, die Stürmer Nicolas Thiros und Kai Kühlem sowie Verteidiger Daniel Lehmann können ihr Team als Leistungsträger mitreißen. Die Niers Panther können wohl mit dem kompletten Kader antreten, wenn sich am Freitagabend kein Spieler verletzt oder eine Strafe einfängt. Gegner ist am Freitagabend, um 20 Uhr der Königsborner JEC. Das Hinspiel gewann das Team von Adam Grygiel mit 4:1. Seit diesem zweiten Spieltag haben sich die Zeiten aber geändert, denn Grefrath kletterte auf den sechsten Platz, während der Königsborner JEC mehr und mehr unter die Räder kam. Zuletzt gab es in vier Spielen 63 Gegentore. Grygiel wird unter der Woche wohl die richtigen Worte gefunden haben, denn so spielt auch Gerrit Ackers trotz eines Nasenbeinbruchs. Verzichten müssen die Panther auf Martin Gebel und Marcel Ackers. Gebel wird am Sonntag auf jeden Fall spielen und bei Marcel Ackers entscheidet sich kurzfristig, ob die Schulterverletzung einen Einsatz möglich macht. Die Fans können das Spiel zu vergünstigten Eintrittspreisen verfolgen und bekommen in der Pistenbar auch ein Freigetränk.

AEC unterstützt die Organisation "Lebenshilfe"

Adendorf, 24. November Der Adendorfer EC unterstützt die Organisation "Lebenshilfe" (LH). So hat die LH 15 Sitzplatzdauerkarten im Wert von je 230 Euro bekommen. Im Eisstadion wurden 15 Plätze in guter Lage reserviert. Frank Müller-Goedelt, der Leiter der LH Lüneburg, freute sich über die Spende. "Viele der bei der Lebenshilfe untergebrachten Menschen gehen gerne zum Sport, es ist aber nicht immer leicht dies zu finanzieren, daher freuen wir uns natürlich sehr über diese Spende", sagte Müller-Goedelt. Finn Sonntag, Marketingleiter und Pressesprecher des AEC: "Man hat beim Spiel gegen Leipzig die Begeisterung gesehen, mit der die Menschen von der LH bei so einem schnellen Sport dabei sind. Für uns vom AEC ist es einfach wichtig, das behinderte Menschen nicht außen vor stehen, sondern auch mit der Hilfe vom AEC in die Gesellschaft integriert werden. Bei den knappen Kassen in der heutigen Zeit ist es einfach selbstverständlich, dass wir die LH mit freiem Eintritt unterstützen." Das kommende spielfreie Wochenende nutzten die Rams, um zu regenerieren, so dass der AEC im Kampf um Rang acht noch einmal angreifen kann. Geplant ist am kommenden Sonntag ein Infostand beim verkaufoffenen Wochenende im Einkaufzentrum Adendorf. Dort werden die Besucher über den Eishockeysport informiert, können sich von dem einen oder anderen Spieler Autogramme holen und Fanartikel kaufen.

Derbywochenende für die Drachen

Erfurt, 23. November Das kommende Wochenende steht für die Black Dragons Erfurt ganz im Zeichen der Derbys. Zunächst geht es am Freitagabend um 20 Uhr gegen den Erzrivalen aus Halle. Hier gehen die Erfurter erstmals überhaupt in Spielen gegen hallesche Teams als Favorit ins Spiel, zumindest wenn man nach der Tabelle geht. Die Drachen reisen als Tabellenzweiter zum brisanten Duell an den Gimritzer Damm nach Halle, während die Gastgeber nach einem Null-Punkte-Wochenende auf Platz vier abrutschten. Auch wenn die Bulls zur Zeit ihrer Form etwas hinterherfahren, wie die letzten Ergebnisse zeigen, unterschätzen wird die Hallenser niemand. "Es ist doch allgemein bekannt, dass gerade ein angeschlagener Gegner am gefährlichsten ist. Deswegen heißt es für uns mit vollster Konzentration ins Spiel zu gehen. Natürlich wollen wir in Halle punkten, am liebsten dreifach", so Coach Belitz. Die Gastgeber brennen immer noch auf Revanche, schmerzlich in Erinnerung immer noch die beiden Niederlagen gegen die Black Dragons in der Vorbereitung. "Das kommt uns sicherlich entgegen", so Belitz weiter, "in der Defensive sicher stehen und auf Konter lauern, so werden wir wohl in das Spiel gehen." Auf heimischem Eis geht es am Sonntag um 17 Uhr weiter, Gegner dann die Blue Lions Leipzig. Hier wollen sich die Drachen für die 0:4-Hinspielpleite revanchieren. Einfach wird dieses Unterfangen gegen die zweitbeste Defensive der Liga um Goalie Suvelo nicht. Die Vorraussetzungen für ein erfolgreiches Wochenende stehen allerdings nicht schlecht, nachdem am letzten Wochenende Pospisil und Zander ihr Comeback im Drachendress gaben. Somit steht Coach Belitz nach derzeitigen Stand der komplette Kader zur Verfügung.

Am Freitag kommen die Realstars

Neuss, 23. November Mit dem ESV Bergisch Gladbach begrüßt der Neusser EV am Freitag um 19:30 Uhr eine der positiven Saison-Überraschungen im Südpark. Die als nominell letztes Team in die Regionalliga nachgerückten Realstars vom ESV Bergisch Gladbach galten zu Meisterschaftsbeginn als Außenseiter, entpuppten sich aber frühzeitig als Favoritenschreck. Mit 13 Punkten aus zehn Spielen rangiert das Team von Trainer Lothar Strauch zwar auf dem zehnten Platz, angesichts von drei Partien Rückstand auf die Konkurrenz scheint aber sogar die Qualifikation für die Aufstiegsrunde noch möglich. Doch dies ist nicht das eigentliche Ziel, und selbst wenn der sechste Platz verpasst werden sollte, dürfte die sehr junge Mannschaft in ihrem ersten Regionalliga-Jahr wertvolle Erfahrungen sammeln können. Konsequenterweise schenkte man den Youngstern auch für ihre neue Aufgabe Vertrauen und ergänzte den Kader nur mit wenigen, dafür aber sinnvollen Verstärkungen. Von den Kölner Junghaien wechselte mit dem 17-jährigen Marco Ohmann ein Torhüter zum ESV, der inzwischen schon mehrfach mit guten Leistungen auf sich aufmerksam machen konnte. In das Jugend-Konzept passen auch Thomas Sülzner (20), Matthias Stüwe (21), Daniel Pering (21) und Eugen Lemmer (22), die immerhin zumindest Regionalliga-Erfahrung vorweisen können. Nur ein Drittel des Kaders ist älter als 23 Jahre, zudem unterstützen zahlreiche Spieler auch noch die Junioren-Mannschaft der Bergischen.

Devils empfangen am Samstag Troisdorf

Moers, 23. November Der EHC Troisdorf ist am kommenden Samstag Gast der Black Devils Niederrhein. Für die Gastgeber, die derzeit überraschend auf dem zweiten Tabellenplatz stehen, geht es darum, den Platz in der Spitzengruppe zu behaupten. Trainer Josef Spychala muss weiter auf die verletzten Stürmer Bastian Angemeer, André Wilmshöfer und Axel Müffeler verzichten. "Wir wollen den guten Lauf fortführen und alles daran setzen, auch dieses Spiel erfolgreich zu gestalten", so Spychala. "Das wird aber keine leichte Angelegenheit, da Troisdorf nach wie vor auf Platz sechs vorrücken will." Dieser Tabellenplatz würde zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Oberliga berechtigen. "Der Trainerwechsel hat sicherlich ebenfalls dazu beigetragen, dass neue Kräfte geweckt wurden", vermutet der Coach. Am letzten Spieltag gewann Troisdorf überraschend deutlich gegen Herne. "Ich vertraue auf unsere mannschaftliche Geschlossenheit und glaube, dass wir die drei Punkte in Moers behalten können." Erstes Bully ist am Samstag um 20 Uhr in der Moerser Eissporthalle. Das Hinspiel gewannen die Devils 4:2.

"Königs-Treffen" auf dem Eis

Grefrath, 22. November Mit Thomas König steht seit Saisonbeginn ein neuer Mann an der Spitze der Nierspanther Ltd., die sich um die Vermarktung der Regionalligamannschaft des Grefrather EC kümmert. Gleichzeitig hat das Eissportzentrum Grefrath zur Wintersaison mit der König-Brauerei einen neuen Partner in der Gastronomie. Und nun kommt mit dem Königsborner JEC "der dritte König" ins Spiel, wenn es am Freitag, 25. November, ab 20 Uhr in der Eissporthalle um Punkte geht. Zum Sonderpreis von sechs Euro erhalten die Besucher zusätzlich zum Eintritt ein Getränk in der Pistenbar gratis. Von jeder Eintrittskarte geht ein Euro in die Vereinsarbeit des GEC.

Spielabsage

Frankfurt, 22. November Die Frankfurter Eintracht muss erneut das Auswärtsspiel beim VERC Lauterbach absagen. Das Spiel hätte am kommenden Freitag um 20 Uhr in Lauterbach stattfinden sollen, allerdings sieht sich die SGE nicht in die Lage, eine spielfähige Mannschaft nach Lauterbach entsenden zu können. "Wir haben etliche Spieler, die bis 18 oder 19 Uhr arbeiten müssen und die es keinesfalls rechtzeitig zum Spiel schaffen, zudem haben wir auch einige Spieler, die im Schichtdienst arbeiten und denen es ebenfalls nicht möglich ist, am Freitag nach Lauterbach zu fahren. Es tut uns sehr Leid, aber der Beruf geht nun mal für alle unsere Spieler vor, wir sind nun mal keine Profis. Bisher habe ich die Zusagen von sechs Spielern, das reicht natürlich hinten und vorne nicht, um in Lauterbach antreten zu können", kommentiert Eintracht-Sportwart Oliver Eberz die Situation. "Wir hoffen natürlich, dass wir gemeinsam mit dem VERC noch einen Ausweichtermin finden."

Vorverkauf für das Spitzenspiel

Braunlage, 22. November Die Spannung im Harz steigt: Am Freitag erwartet der Dritte Braunlager SC den Spitzenreiter Rostocker EC zum absoluten Top-Spiel der Regionalliga Nordost. Die entscheidende Frage dabei: Schaffen es die Wölfe als erstes Team der Liga, die Rostocker zu besiegen? Auf Grund des zu erwartenden hohen Zuschauerzuspruchs werden die Fans des BSC gebeten, sich ihre Tickets bereits im Vorverkauf zu sichern. So können am Freitag unnötig lange Wartezeiten vor dem Stadion vermieden werden. Passend zum Gipfeltreffen freut sich der BSC über zwei neue Partner beim Vorverkauf: In Goslar sind Tickets nun auch bei "Elektroinstallation Olbrich" in der Carl-Zeiss-Straße 5 erhältlich. In Bad Lauterberg können Eintrittskarten im "Salon Annett" in der Kummelstraße 12 erworben werden.

Weiterhin stehen natürlich auch die bisherigen Vorverkaufsstellen bereit:

Bad Harzburg:
Bau- und Kunstglaserei Frank Schöner
Herzog Juliusstr. 50

Bad Harzburg-Göttingerode:
Lotto-Annahmestelle Könker
Am Stadtstieg 7A

Bad Lauterberg:
Firma Werner Koch Baustoffhandel
Oderstr.25

Braunlage:
Café im Eisstadion
Harzburger Str. 28

Goslar:
Hör Rein
Jacobikirchhof 1

Langelsheim:
Friseursalon Hartung
Harzstraße 3

Drachen unterliegen im Spitzenspiel mit 3:7

Erfurt, 22. November Im Spitzenspiel der Regionalliga Nordost mussten sich die Black Dragons Erfurt dem Ligaprimus aus Rostock mit 3:7 (2:2, 1:2, 0:3) geschlagen geben. Das Spiel versprach schon vor Beginn ein hohes Niveau, was auch die Zuschauer honorierten, die Rostocker Eishalle war erstmals in dieser Saison ausverkauft. Und beide Teams erfüllten die Erwartungen der Zuschauer mit einem mitreißenden Spiel auf sehr hohem Regionalliganiveau. Am Ende setzte sich der bisher ungeschlagene Tabellenführer aus Rostock zwar verdient, aber ein, zwei Tore zu hoch mit 7:3 durch. Bereits nach knapp drei Spielminuten konnte Christian Franz die Rostocker in Führung bringen. Doch wer dachte, die Drachen seien dadurch geschockt, wurde enttäuscht. Im direkten Gegenzug gelang Rückkehrer Marek Pospisil, der überraschend wie auch Zander sein Comeback gab, der Ausgleich zum 1:1. In der Folgezeit entwickelte sich ein munteres Spielchen mit Chancen auf beiden Seiten. So vergab Pospisil in der zehnten Minute zweimal die Chance zur Führung für die Gäste. In der 13. Minute gelang Pavel Weiss die erneute Führung für die Piranhas, doch wieder ließ die Antwort der Gäste nicht lange auf sich warten. Wiederum im direkten Gegenzug schlug ein abgefälschter Schuss von Zbynek Marak hinter Hippik zum erneuten Ausgleich ein. Auch im Mittelabschnitt schenkten sich beide Teams nichts. Doch zunächst scheiterten beide Teams an den jeweiligen Goalies. Doch in der 36. Minute war auch Hippik machtlos und musste einen Marak-Schuss zum 2:3 passieren lassen. Doch die Rostocker schlugen im Stile einer Spitzenmannschaft zurück. Nur 22 Sekunden später traf Blaha zum Ausgleich. Kurz vor der zweiten Pause war erneut Pavel Weiss zur Stelle und erzielte im Powerplay die 4:3-Führung für den Gastgeber. Im letzten Spielabschnitt legten die Rostocker früh die 5:3-Führung durch Marsall nach (42.). Damit war eine Vorentscheidung gefallen. Für die endgültige Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber sorgte nach 47 Minuten Patrick Czajka, der einen Penalty zum 6:3 nutzen konnte. Die Drachen versuchten zwar weiterhin alles, scheiterten aber immer wieder an Branislav Hippik im Rostocker Tor. Den letzten Treffer des Spieles steuerte erneut Czajka in der 55. Minute bei. Tore: 1:0 (2:42) Franz (Jeschke), 1:1 (3:33) Pospisil (Nickel), 2:1 (13:09) Weiss (Hördler, Marsall), 2:2 (13:30) Marak (Noob), 2:3 (36:00) Marak, 3:3 (36:22) Blaha (Michalek), 4:3 (39:27) Weiss (Blaha, Hoffmann), 5:3 (41:52) Marsall (Stratmann, Seidl), 6:3 (46:33) Czajka (Penalty), 7:3 (54:42) Czajka. Strafen: Rostock 14, Erfurt 16. Zuschauer: 1800 (ausverkauft).

Sechs Punkte sind das Ziel

Herne, 22. November Trotz der entstandenen Unruhe durch die Rücktrittserklärung von Uwe Menapace zum 1. Dezember ist das primäre Ziel der Herner EG, am kommenden Wochenende bei ihren zwei Auswärtsspielen innerhalb von 26 Stunden sechs Punkten zu erreichen. Als erstes geht die Reise in der Auswärtsserie der Blizzards nach Wiehl. Am Samstag, 26. November, um 17 Uhr startet die Partie beim TuS Wiehl, bevor es am Sonntag, 27. November, zum Königsborner JEC geht. Das Spiel in Unna beginnt um 19 Uhr.

Gelungener Einstand von Pütz und Proskurjakov

Iserlohn, 22. November Unerwartet einfach gestaltete sich die Aufgabe der Young Wild Roosters Iserlohn am Sonntagabend gegen den Tabellenfünften der Verbandsliga NRW, den EHC Wesel, den man im Hinspiel in Wesel nur knapp mit 6:3 schlagen konnte. Im Sauerland gewann die 1b-Mannschaft des IEC jedoch klar mit 14:1 (4:1, 7:0, 3:0). Bereits im zweiten Drittel zeigten die Gäste konditionelle Schwächen und wurden folgerichtig von den Iserlohnern schwindelig gespielt. Nach einem rüden Check an Dennis Breker flogen die Fäuste. Die Folge waren Spieldauerdiszis gegen Breker und Brinker, der sich ins Geschehen einmischte. Die beiden neuen Verteidiger Pütz mit dem Tor zum 5:1 und Proskurjakov mit der Vorlage zum 9:1 fügten sich gut in die Mannschaft ein und verstärkten die Abwehr vor Keeper Sirringhaus. Der erst im Verlauf der Saison nominierte 17-jährige Juniorenspieler Marvin Schüring wurde durch zwei Tore für seinen guten Einsatz belohnt. Am Mittwoch um 19:30 Uhr tritt das 1b-Team in Hamm zum Viertelfinalspiel des NRW-Pokals an. Das nächste Heimspiel der Verbandsliga findet am Sonntag, 4. Dezember, um 19:30 Uhr gegen die Revier Löwen Oberhausen 1b statt. IEC-Tore: Lukaßen, Ehlert, De.Breker, Schüring (je 2), Buchwitz, Da.Breker, Pütz, Engelmann, Schnieder, Brinker.

Spitze behauptet

Ratingen, 22. November Die Ratinger Ice Aliens 1b behaupten weiter die Tabellenspitze in der Landesliga NRW: Am Sonntagabend war die Dorstener EJ zu Gast am Sandbach und wurde mit 5:1 besiegt. Allerdings tat sich das Heimteam schwerer als nötig. Die Mannschaft war wohl mit der Einstellung in das Spiel gegangen, dass der Sieg reine Formsache war. Doch die Hornets wehrten sich tapfer, so dass der Sieg am Ende ein wenig zu hoch ausfiel. Zu Beginn der Partie machen die Ratinger mehr Druck und Dorsten verlegte sich aufs Kontern. Zur Mitte des Drittels nutzen die Aliens das erste Überzahlspiel und Stefan Binder netzte seinen ersten Saisontreffer zum 1:0 ein. Kurz vor Drittelende erhöhte Michael Gärtner auf 2:0. Die Aliens begannen das zweite Drittel in Unterzahl, machten jedoch weiter Druck auf Dorsten. Diese konnten sich in der Überzahl jedoch davon befreien. Die Folge dieser Situation waren Chancen auf beiden Seiten, die jedoch keine Mannschaft verwerten konnte. In der 29. Spielminute war es Jerome Franzen, der alleine auf das Dorstener Tor zufuhr, jedoch an der gut aufgelegten Esther Thyssen scheiterte. In der 30. Spielminute erhöhte Dennis Burat mit einem schönen Schlagschuss von der blauen Linie auf 3:0. Das war das Signal für Dorsten. Diese legten nun ihre defensive Spielweise ab und setzten die Ice Aliens ein ums andere Mal unter Druck. In der 33. Spielminute fiel als Lohn der Bemühungen der Anschlusstreffer. Bereits zwei Minuten später hatte Sarah Thyssen eine weitere Chance, doch hier rettete der Pfosten den bereits geschlagenen Bastian Binder. Zum Ende des Drittels war das Spiel nun ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für Dorsten. Auch das letzte Drittel begannen die Ratinger in Unterzahl. Die Pause war genau richtig gekommen, denn die Hornets spielten nun nicht mehr so druckvoll. Beide Teams erspielten sich nun einige Chance, doch keiner konnte das Ergebnis verbessern. In der 47. Spielminute zogen die Aliens in Unterzahl ein Powerplay im Drittel der Hornets auf und wurden mit dem 4:1 durch Dennis Burat belohnt. In der Folge vermochte Dorsten keine Akzente mehr zu setzen. So erhöhte Stefan Merscheim in der 56. Minute auf den Endstand von 5:1.

Qualifikation für die Meisterrunde ist in Gefahr

Berlin, 21. November "Das wird ein verdammt heißes Match", sagte FASS-Trainer Heiko Awizus vor der Partie gegen die Wedemark Farmers. Sein Respekt vor den Farmers war mit den letzten Ergebnissen auch begründet. Der Aufsteiger aus Mellendorf mauserte sich in den letzten Wochen zum Favoritenschreck der Regionalliga Nordost und erwartete die Berliner mit breiter Brust im Mellendorfer Icehouse. Für die Akademiker hatte dieses Auswärtsspiel besondere Bedeutung, weil es richtungweisend war. Nur mit einem Erfolg können die Weddinger, die derzeit auf Rang acht stehen, den Meisterrunden-Platz sicher halten. Eine Niederlage würde die "Fässer" möglicherweise um etliche Plätze zurückwerfen. Deshalb forderte der Sportliche Leiter Peter Wagenfeldt auch kategorisch: "Alles andere als ein Sieg kommt nicht in Frage." Doch das Selbstbewusstsein der Mannen um Kapitän Lucien Aicher ist wie zuletzt in Adendorf bei der 2:4-Pleite und beim Heimspiel gegen Braunlage (0:4) zu spüren war, arg angekratzt. So bestand für Awizius in den beiden letzten Tagen die Hauptaufgabe darin, sein Team auf mehr Disziplin und Selbstvertrauen einzuschwören. "Die Spieler müssen eine dickere Haut zeigen und auf ihr Spiel und weniger auf die Entscheidungen des Schiedsrichters achten", sagte er angesichts der vielen Strafminuten in den letzten Spielen. "Auf der Strafbank gewinnt man keine Spiele und mit Diskussionen und Überreaktionen auch nicht." Während die Abwehr vor Torhüter Tobias John unverändert spielt, sucht Awizus im Angriff neue Varianten. Besonders die Neuzugänge Christian Faltin und Nico Löloff sorgen für viel neuen Schwung im Angriff. Allerdings hält die Schussschwäche weiter an. Die Chancen für einen Sieg in der Wedemark waren da. Die Berliner hatten eine Vielzahl von guten Torchancen, aber nur Daniel Kuch und Marc Fritschken konnte die Scheibe ins Tor bringen. Es reichte in den 60 Minuten nur zu einem 2:2. Das anschließende Penaltyschießen gewannen die Farmers glücklich und so blieben zwei Punkte in der Wedemark. Am nächsten Samstag sind die Schönheider Wölfe um 14:30 Uhr zu Gast in der Erika-Heß-Eishalle. Die Chancen für das Erreichen der Meisterrunde sind nach den letzten Niederlagen um einiges gesunken, aber noch sind in den letzten Spielen 18 Punkte zu holen.

23:0! Kantersieg gegen Wiesbaden

Darmstadt, 21. November Am Sonntagabend war der EV Wiesbaden zu Gast bei den Darmstadt Stars in der Eissporthalle im Bürgerpark. Die Stars gingen als deutlicher Favorit in das Spiel und setzten dies von Beginn an um. Gegen völlig überforderte Wiesbadener war das Spiel bereits nach dem ersten Drittel gelaufen und die Hausherren lagen mit 8:0 in Front. Die folgenden Drittel hatten für die Stars Trainingsspiel-Charakter und so endete das Spiel mit 23:0 für die Darmstadt Stars. Dieses Spiel sollte jedoch nicht als Gradmesser dienen, denn am kommenden Samstag geht es nach Bad Nauheim, wo das Team sicher eine andere Mannschaft erwarten wird und man unbedingt Revanche für die bisher einzige Niederlage nehmen will. Dazu wurde von den Fans ein Bus zur Mitreise organisiert. Gleich am Sonntag geht es dann zum Rückspiel nach Wiesbaden. Die Tore erzielten Maier, McShane (je 4), Peters, Parejo (je 3), Vogt-Müller (2), Erhart, J.Nissen, Sapia, van Leyen, Dietzel, Roth und Schnürer.

Veränderungen im Trainerstab

Duisburg, 21. November Durch den Trainerwechsel bei der 1b-Mannschaft des EV Duisburg haben sich noch weitere Veränderungen im Trainerstab ergeben. Charlie Weise, der einen Vertrag bis Jahresende mit Verlängerungsoption erhalten hat, wird die 1b-Mannschaft in der Eishockey-Regionalliga gemeinsam mit Mannschaftskapitän Klaus Micheller betreuen. Des weiteren wird Weise gemeinsam mit Niklas Sundblad die Junioren coach, so dass der hauptamtliche Trainer der Nachwuchsabteilung, Hans-Willi Mühlenhaus, der bislang drei Mannschaften betreut hat, mehr Zeit hat, um sich um den Nachwuchs insgesamt zu kümmern.

Auf Meisterschaftskurs

Neuss, 21. November Während die Konkurrenz am Wochenende patzte, gab sich der Neusser EV gegen den ESC Trier keine Blöße. Beim 6:0 (2:0, 2:0, 2:0) fuhr man einen standesgemäßen Sieg ein und nimmt angesichts eines dicken Punkte-Polsters nun so langsam Kurs in Richtung Meisterschaft. Wie schon fast seit Saisonbeginn üblich legte der NEV los wie die Feuerwehr. Das Tor der Gäste wurde direkt unter Dauerbeschuss genommen, logische Folge war das 1:0 durch Jared Mudryk, der die Scheibe aus der Halbdistanz unter die Latte hämmerte (3.). Während Triers Torhüter Müller frühzeitig Betriebstemperatur erreichte, wurde sein Gegenüber verhältnismäßig selten gefordert, wenn, dann aber richtig. Zunächst machte Dennis Kohl eine gute Gelegenheit von Paul Henke zunichte, ehe er mit Unterstützung des Pfostens während einer Unterzahlphase den möglichen Ausgleich verhinderte. Als man kurz darauf selbst mit einem Mann mehr auf dem Eis agierte, wurde der Schalter wieder umgelegt und die Führung ausgebaut. Von André Grein optimal bedient hatte Ramin Yazdi wenig Mühe, den Puck im gegnerischen Gehäuse unterzubringen (12.). Während die Moselstädter kämpferisch und mit einigen guten Szenen in der Offensive überzeugten, hatte deren Hintermannschaft gegen die schnellen und wendigen Neusser doch erhebliche Mühe. Im zweiten Abschnitt gingen die NEV-Stürmer anfänglich zu fahrlässig mit ihren Torchancen um, die Müller mit einigen guten Paraden entschärfte. Teilweise hatte man den Eindruck, der 100. Saisontreffer sollte ein ganz besonderer werden und so blieben einige Kabinettstückchen brotlose Kunst. In der 33. Minute fasste sich dann aber Rafael Jedamzik ein Herz, nahm den Puck an der blauen Linie auf und setzte ihn anschließend unhaltbar für den Torhüter in den Winkel. Eine der zahlreichen sehenswerten Kombinationen der überragenden zweiten Reihe führte dann zum 4:0, für das sich Jared Mudryk nach Vorarbeit von André Grein verantwortlich zeichnete (38.). Ohne große Höhepunkte plätscherte das Spiel im letzten Drittel vor sich hin. Der Torhunger der Neusser schien zunächst gestillt, doch auch die Gäste konnten sich selbst in Überzahl nur wenige Chancen erarbeiten. In der Schlussphase ging es dann aber doch noch einmal zur Sache. Zunächst traf Bernd Hausmann im Nachschuss zum 5:0, ehe Mudryk mit einer weiteren tollen Aktion den sechsten Treffer markierte. Dabei tanzte der Kanadier einen Verteidiger und Torhüter Müller aus, um anschließend den Puck mit der Rückhand in die Maschen zu heben. Grund zum Jubeln hatte aber auch Dennis Kohl, der für seine gewohnt starke Leistung mit dem vierten Shut-out der noch recht jungen Saison belohnt wurde. Als einzigen Wermutstropfen galt es zu notieren, dass sich trotz des derzeitigen Höhenflugs der Neusser Kufenjäger nur der treue Kern von 260 Zuschauern auf den Weg in den Südpark gemacht hatte. Tore: 1:0 (2:08) Mudryk (Grein), 2:0 (11:49) Yazdi (Grein, Geisler/5-4), 3:0 (32:58) Jedamzik (Reisinger, Bongartz), 4:0 (37:22) Mudryk (Grein, Yazdi), 5:0 (56:45) Hausmann (Geisler, Louven), 6:0 (58:29) Mudryk (Grein). Strafen: Neuss 20 + 10 (Bongartz), Trier 10 + 10 (Leitner). Zuschauer: 259.

Neuss eine Nummer zu groß

Trier, 21. November Am späten Sonntagabend kehrten die Trierer Huskys vom Gastspiel aus Neuss zurück. Trotz der klaren 0:6 (0:2, 0:2, 0:2)-Niederlage konnten die Schützlinge von Trainer Felix Brunschwiler mit der gezeigten Leistung zufrieden sein. Gegen eine starke Neusser Mannschaft hielten die Huskys lange mit und kämpften bis zum Umfallen. Felix Brunschwiler hatte die Reihen etwas umgestellt und wollte so versuchen, die Neusser zu überaschen. Man besaß sogar die Chance, den frühen Gegentreffer von Jared Mudryk (3.) auszugleichen. Ein Alleingang von Paul Henke konnte Dennis Kohl im Tor der Neusser parieren. Danach prallte ein Schlagschuss von Falk Elzner an den Pfosten. In Unterzahl mussten die Huskys dann das zweiten Gegentor durch Ramin Yazdi hinnehmen. Im Mitteldrittel zog Neuss auf 4:0 davon, Jedamzik und Mudryk hießen die Torschützen. Jedoch besaßen auch die Huskys weitere Torchancen. Ronny Hähnel und Anton Bauer scheiterten am gut aufgelegten Dennis Kohl im Gehäuse der Neusser. Doch auch sein Gegenüber, Markus Müller, überzeugte wiederum und zeigte eine sehr ansprechende Leistung. Im letzen Drittel schwanden dann bei den Huskys die Kräfte und so fielen gut drei Minuten vor Spielende noch zwei weitere Treffer durch Hausmann und Mudryk zum 6:0-Endstand. Jared Mudryk (3 Tore) und André Grein (4 Assists) waren an diesem Abend von den Huskys nicht zu bremsen. Kompliment an die Huskys: Im Vergleich zum Hinspiel steigerte man sich um Längen und der Trend der letzten Wochen wurde bestätigt. Tore: 1:0 (2:08) Mudryk (Grein), 2:0 (11:49) Yazdi (Grein, Geisler/5-4), 3:0 (32:58) Jedamzik (Reisinger, Bongartz), 4:0 (37:22) Mudryk (Grein, Yazdi), 5:0 (56:45) Hausmann (Geisler, Louven), 6:0 (58:29) Mudryk (Grein). Strafen: Neuss 20 + 10 (Bongartz), Trier 10 + 10 (Leitner). Zuschauer: 259.

Ein erneuter Dämpfer

Frankfurt, 21. November Nach dem unerwarteten Punktverlust gegen die Eintracht eine Woche zuvor, gab es im Heimspiel gegen den VERC Lauterbach einen erneuten Dämpfer für die Regionalliga-Mannschaft der Young Lions Frankfurt . Eine gut zehnminütige "Auszeit" führte zur 4:6 (1:1, 1:5, 2:0)-Niederlage. Beide Mannschaften begannen das Spiel sehr offensiv. Die Gäste versuchten mit zwei Forecheckern viel Druck auszuüben, man selbst konnte sich gut befreien und selbst schnell nach vorne spielen. So bekamen die Zuschauer viele Checks und viele Torchancen zu sehen. Gleich nach knapp drei Minuten bekam Lauterbach kurz hintereinander zwei Strafen. Trotz großem Druck auf das Lauterbacher Tor konnte dieses Überzahlspiel nicht ausgenutzt werden. So dauerte es bis zur siebten Minute, ehe die Young Lions mit 1:0 in Führung gehen konnte. Michael Schwarzer war erfolgreich, als beide Mannschaften einen Spieler weniger auf dem Eis hatten. Die Freude über die Führung wehrte aber nicht einmal zwei Minuten. Mit etwas Glück – der Puck prallte vom Pfosten auf den Rücken des Torhüters und von dort ins Tor – kam Lauterbach in der neunten Minute zum 1:1-Ausgleich. Der Rest des ersten Drittels blieb auf beiden Seiten torlos, obwohl es u.a. bei wechselnden Über- und Unterzahlspielen genügend Möglichkeiten zum Torerfolg gegeben hätte. Der Beginn des zweiten Drittels war geprägt von einigen Strafen gegen die Young Lions und den damit verbundenen Unterzahlspielen. Die ersten beiden konnte man unbeschadet überstehen. Im zweiten Unterzahlspiel konnte Patrick Hofmann sogar die erneute Führung der Young Lions erzielen. Kurz darauf musste man mit drei Spielern auskommen, denn zwei Frankfurter Spieler wanderten auf die Strafbank. Nun zeigten die Gäste, wie man ein Überzahlspiel aufzieht. Mit zwei Toren nutzten sie dieses gnadenlos aus und gingen ihrerseits mit 3:2 in Führung. Diese beiden Treffer zeigten deutlich Wirkung. Man verlor völlig den spielerischen Faden und die Gäste dominierten nun das Spiel. Im Zwei-Minuten-Takt konnte Lauterbach die Führung auf 5:2 ausbauen. Nach einer Auszeit konnte man sich etwas stabilisieren und fand langsam wieder ins Spiel. Zudem trugen nun auch Strafen der Gäste dazu bei. Allerdings war man nicht in der Lage, drei Überzahlspiele ausnutzten. Praktisch mit der Pausensirene musste man gar noch den sechsten Gegentreffer hinnehmen. In der Kabine versuchte man dann noch einmal alle Reserven zu mobilisieren und dem Spiel noch eine Wendung zu geben. Endlich war auch die spielerische Linie und der kämpferische Einsatz aus dem ersten Drittel wieder da. Man konnte viel Druck aufs gegnerische Tor ausüben und sich dadurch viele Torchancen erspielen. Allerdings zeigte sich jetzt die größte Schwäche der Mannschaft, nämlich das Ausnutzten der Chancen. Trotzdem gab man nicht auf und spielte weiter nach vorne. In der 49. Minute wurde der Mut dazu in Überzahl endlich belohnt. Dachte man zumindest. Die beiden Schiedsrichter gaben den Frankfurter Treffer zum 3:6 zunächst. Nach dem Lauterbacher Protest – ein Gästespieler wurde zu spät von der Strafbank gelassen – annullierten die beiden Schiedsrichter den Treffer wieder. Diese Entscheidung stachelte aber die Young Lions nur noch mehr an und nur eine Minute später gab es dann doch noch den dritten Treffer. Patrick Hofmann schloss bei 4 gegen 4 einen Angriff zum 3:6 ab. Nun begannen die Gäste doch noch zu wackeln und der Gästetrainer wurde immer lauter. Allerdings blieben selbst beste Chancen nun ungenutzt, sonst hätte das Spiel doch noch gewendet werden können. In der letzten Minute wurden die Bemühungen dann doch noch einmal belohnt. 17 Sekunden vor Schluss traf Jan Bannenberg zum 4:6. Bei diesem Ergebnis blieb es dann auch. Am kommenden Sonntag steht das Rückspiel in Lauterbach an. Wenn man dabei an die Leistung im ersten und letzten Drittel anknüpfen kann, und zudem alle Mann an Bord sind, sollte man das Ergebnis umdrehen können. Tore: 1:0 (6:33) Michael Schwarzer (Christopher Punga/4:4), 1:1 (8:02) Erik Fast (Horst Feuerfeil, Daniel Teschauer), 2:1 (22:58) Patrick Hofmann (Adrian Ostendorff/4:5), 2:2 (26:51) Dennis Klinge (Christoph Bierschenk, Alexander Roth/5:3), 2:3 (27:58) Horst Feuerfeil (Michael Rombach/5:4), 2:4 (29:14) Sven Mecke (Christoph Bierschenk, Dennis Klinge/4:4), 2:5 (31:51) Horst Feuerfeil (Sven Naumann/5:4), 2:6 (39:59) Holger Selenka (Horst Feuerfeil/4:5), 3:6 (49:14) Patrick Hofmann (Jobst Braun/4:4), 4:6 (59:43) Jan Bannenberg (Christopher Punga). Strafen: Frankfurt 24 + 10 (Schippler), Lauterbach 30 + 10 (Weinrich) + 10 (Klinge).

Bullydogs klettern auf Platz vier

Nordhorn, 21. November Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung besiegte die Nordhorner Bullydogs den Herforder EV in der Landesliga NRW mit 8:2 (2:1, 4:0, 2:1). Durch den dritten Saisonsieg kletterte der ECE auf den vierten Platz. Mann des Tages bei den im Spielaufbau gut harmonierenden Gastgebern war Sandro Cioffi, der vor seinem durch Schulterbeschwerden ausgelösten Abgang nach dem zweiten Drittel an fünf der bis dahin sechs erzielten Treffer unmittelbar beteiligt war. Außerdem bewiesen Karel Horak und Heiko Niere ihre Qualitäten in der Spielübersicht und im Abschluss. Zudem spielten sich Sami Chehade und Stefan Smoor immer mehr in die Mannschaft. So wurden auch sie gestern für ihr Engagement mit je einem Treffer belohnt. ECE-Tore: Niere (2), Cioffi, Horak, Smoor, Chehade, Kaminski, Sostmann.

Charlie Weise ist neuer 1b-Trainer

Duisburg, 21. November Wie der EV Duisburg auf der Pressekonferenz nach der DEL-Partie gegen die Iserlohn Roosters bekannt gab, ist Charlie Weise der neue Trainer der 1b-Mannschaft der Füchse in der Regionalliga NRW. Der 58-Jährige arbeitete bereits im letzten Jahr im Management der Duisburger mit. Seine letzte Trainerstation war der EHC Solingen.

Wölfe stürmen auf Rang drei

Braunlage, 21. November Souverän mit 8:2 (2:0, 5:2, 1:0) siegte der Braunlager SC gegen das Tabellenschlusslicht der Regionalliga Nordost, die Crocodiles Hamburg. Durch den Sieg und die gleichzeitigen Ausrutscher der Konkurrenz stürmten die Wölfe in der Tabelle auf den dritten Rang. Am kommenden Freitag steht somit im heimischen Eisstadion ein echtes Gipfeltreffen an, schließlich erwartet der BSC den noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Rostock. BSC-Coach Jan Furo hatte vor dem Spiel gewarnt, den Gegner nicht zu leicht zu nehmen. Seine Spieler hielten sich prompt daran, so dass es nach fünf Minuten bereits 2:0 für die Wölfe stand. Benjamin Salzmann (3.) und Stefan Bilstein (5.) hatten getroffen. Zwar kam auch Hamburg gerade zu Beginn zu vereinzelten Chancen, doch obwohl der BSC verletzungsbedingt auf Dusan Halloun und Ales Strinbny verzichten musste, beherrschten die Harzer den Gegner fast nach Belieben. Nur der mangelnden Chancenverwertung war es anzulasten, dass der Spielstand bis zur ersten Drittelpause knapp blieb. Spätestens mit dem 3:0 zu Beginn des Mitteldrittels machte Alexander Deibert aber alles klar. Nachdem Sebastian Kastner auf 4:0 erhöhte, kamen auch die Crocodiles zu ihrem ersten Tor. Derek Stetch ließ BSC-Torwart Alexander Ansmann aus kurzer Distanz keine Chance. Durch den Gegentreffer angestachelt erhöhte der BSC nochmals den Druck. Drei Tore in kurzer Folge waren die Konsequenz. Zunächst Andreas Bippus, dann Roman Vanek und schließlich erneut Kastner schraubten das Ergebnis auf 7:1. Das letzte Tor des Drittels gehörte allerdings den Hamburgern, Robert Lappe war eine Sekunde vor der Drittelpause erfolgreich. Auch im Schlussabschnitt dominierte der BSC, wenngleich es die Harzer nun etwas ruhiger angehen ließen. Ausdruck der Überlegenheit war der zweite Treffer von Vanek gegen seine ehemaliges Team in der 52. Minute zum 8:2. Nach der souveränen Vorstellung scheint der BSC für das Topspiel am kommenden Freitag gerüstet zu sein. Die Gäste aus der Hansestadt wehrten sich zwar tapfer, hatten den Wölfen letztlich aber nichts entgegen zu setzen. "Wir haben es nicht geschafft, Braunlage vom Spielen abzuhalten. Vielleicht gelingt uns das ja nächste Woche", meinte Crocodiles-Trainer Hans-Georg Dreher mit Blick auf das Rückspiel am kommenden Sonntag in Hamburg-Farmsen. "Das war ein optimales Wochenende für uns", freute sich dagegen Furo. Tore: 1:0 (2:37) Salzmann (Kastner, Lütjen), 2:0 (4:21) Bilstein (Deibert, Vanek), 3:0 (21:28) Deibert (Vanek, Potac), 4:0 (27:53) Kastner (Adamec/5-4), 4:1(31:59) Stetch (Picklyk), 5:1 (32:19) Bippus (Hofman, Kohlrusch), 6:1 (33:13) Vanek (Bilstein, Deibert), 7:1 (33:54) Kastner (Vanek, Adamec), 7:2 (39:59) Lappe (Stetch, Meyer), 8:2 (51:29) Vanek (Potac, Hofmann/4-4). Strafen: Braunlage 14, Hamburg 22. Zuschauer: 502.

EHV siegt ungefährdet gegen tapfere Preussen

Schönheide, 21. November Mit 9:4 (3:0, 3:3, 3:1) gewann der EHV Schönheide am Samstag sein Heimspiel gegen den ECC Preussen Berlin. Gut 500 Zuschauer sahen im Wolfsbau einen ungefährdeten Sieg der Hausherren gegen eine mit nur elf Feldspielern angereiste, aber tapfer kämpfende Mannschaft aus der Hauptstadt in einer betont fairen Begegnung. Das Spiel begann mit deutlicher Überlegenheit der Wölfe. Berlin war von Anfang an in die Defensive gedrängt und konnte sich nur bis zur Hälfte des ersten Drittels gegen die vielen Angriffe des EHV erwehren. Als Robert Günzl in der neunten Minute die 1:0-Führung gelang, schien der Abwehrriegel des ECC geknackt und die Dominanz der Wölfe zeigte sich bis zum Pausenpfiff nun auch im Ergebnis. Patrick Solf (11.) und Miroslav Jenka (16.) sorgten mit ihren Treffern für einen beruhigenden 3:0-Vorsprung. Das zweite Drittel war zur allgemeinen Überraschung sehr ausgeglichen. Berlin spielte nun gut mit und wurde in der 25. Minute mit dem Anschlusstreffer zum 3:1 durch Andre Berger belohnt. Der Mannschaft von Trainer Jiri Heinisch war anzumerken, dass die anhaltende Grippewelle im Team doch Spuren hinterlassen hat. Mehrere Spieler darunter Daniel Jun, Holger Mix, Miroslav Jenka und Michael Maaß konnten deshalb unter Woche nicht optimal trainieren. Hinzu kommen noch die Rückenverletzungen von Robert Kase und Sven Schröder, weshalb Letzterer ab dem zweiten Drittel in der Kabine bleiben musste. Allerdings zeigte sich der EHV keinesfalls vom Gegentreffer geschockt und stellte nur eine Minute später den alten Vorsprung wieder her. Miroslav Jenka erzielte mit seinem zweiten Treffer in der 26. Minute das 4:1 für die Wölfe, ehe Holger Mix in der 36. Minute sogar auf 5:1 erhöhen konnte. Im weiteren Verlauf vielen nun Tore auf beiden Seiten im Minutentakt. Dennis Holzmann verkürzte in der 37. Minute auf 5:2 für die Gäste, postwendend folgte das 6:2 in der 38. Minute durch Sebastian Wolf für den EHV. Wiederum nur eine Minute später fiel das dritte Tor für die Preussen. Philipp Reuter traf in der 39. Minute zum 6:3. Zu Beginn des Schlussabschnitts kam kurz noch einmal Spannung auf, als wiederum Holzmann in der 45. Minute den ECC auf 6:4 heran bringen konnte. Doch bereits 34 Sekunden später zerstörte Robert Kase mit seinem Tor zum 7:4 alle Hoffnungen der Berliner. Zwei sehenswerte Treffer von Daniel Jun (55., 57.) besiegelten den verdienten Erfolg zum 9:4-Endstand für den EHV Schönheide. Tore: 1:0 (9.) Günzl (Kase, Geier), 2:0 (11.) Solf (Kase), 3:0 (16.) Jenka (Krehl, Jun), 3:1 (25.) Berger (Henk), 4:1 (26.) Jenka (Jun, Krehl), 5:1 (36.) Mix (Wolf, Heumann), 5:2 (37.) Holzmann (Reuter), 6:2 (38.) Wolf (Kase, Heumann), 6:3 (39.) Reuter (Mills, Watzke), 6:4 (45.) Holzmann (Kebeiks, Kanellopulus), 7:4 (45.) Kase (Mix, Jun), 8:4 (55.) Jun (Solf, Krehl), 9:4 (57). Jun (Krehl, Jenka). Strafen: Schönheide 6, Berlin 8. Zuschauer: 472.

Jozef Potac erzielt Hattrick - 4:0 bei FASS Berlin

Braunlage, 21. November Der Braunlager SC Harz hält in der Eishockey-Regionalliga Nord-Ost weiterhin zielstrebig Kurs auf die Meisterrunde. Auch die Auswärtshürde FASS Berlin meisterte der BSC mit Bravour. 4:0 (1:0, 1:0, 2:0) gewannen die Wölfe in der Hauptstadt, überragend dabei der dreifache Torschütze Jozef Potac. Torwart Nicolas Waldner feierte seinen ersten Shut-out der Saison. "Wir sind mit viel Respekt und Anspannung nach Berlin gefahren", gestand nach dem Spiel BSC-Trainer Jan Furo. Nicht zu unrecht, wie die ersten Minuten zeigten. Beim ersten Powerplay der Gastgeber musste Waldner gleich mehrfach retten (5.). Danach bekamen die Wölfe die Partie aber immer besser in den Griff, Stefan Bilstein verfehlte aber knapp (8.). In der 13. Minute der erste große Auftritt Potacs. An der Mittellinie startete er sein Solo, schüttelte mehrere Berliner ab und ließ auch dem guten Tobias John im FASS-Tor keine Chance. Obwohl Dusan Halloun angeschlagen aus dem Spiel ging und Furo zum Umstellen gezwungen war, hatte der BSC in Durchgang Zwei deutlich Oberwasser. Doch sowohl Alexander Deibert (25.), als auch Maximilan Müller (33.) scheiterten an John. Somit war es erneut Potac vorbehalten, das 2:0 zu erzielen. Mit einem satten Handgelenksschuss setzte er den Puck im Powerplay genau in den Winkel (35.). Kurze Zeit später bot sich Bilstein die Gelegenheit zum dritten Wölfe-Tor, doch wieder einmal blieb John Sieger. Mit der Führung im Rücken spielten die Braunlager im Schlussdrittel sicher und souverän auf. Potac traf wiederum im Powerplay (54.) und feierte seinen Hattrick mit einem "Hexenritt" auf dem Schläger. Wenig später war Ales Stribny unterwegs zum 4:0, wurde aber von hinten zu Fall gebracht. Stribny musste danach verletzt passen, da er nach dem Foul mit vollem Tempo gegen den Pfosten geknallt war. Den fälligen Penalty schoss Potac, diesmal blieb John aber Sieger gegen den Slowaken (55.). In den Schlussminuten erhöhte Andreas Bippus doch noch auf 4:0 (58.), während Waldner mit einem Reflex mit dem Schoner das "Zu Null" sicherte. Insgesamt ein verdienter Sieg der Wölfe, so beide Trainer nachdem Spiel übereinstimmend. Während aus einer kompakten und diszipliniert spielenden BSC-Mannschaft Potac herausragte, überzeugte bei FASS nur Torwart John. Tore: 0:1 (12:03) Potac (5-4), 0:2 (34:00) Potac (Kastner, Deibert/5-4), 0:3 (53:39) Potac (Deibert, Vanek/5-4), 0:4 (57:26) Bippus (Bilstein, Adamec). Strafen: Berlin 18, Braunlage 10 + 10 (Lütjen). Zuschauer: 337.

Keine Mühe

Dortmund, 21. November Ohne große Mühe und mit einer nur durchschnittlichen Leistung holte sich der EHC Dortmund die drei Pflichtpunkte in Unna ab und gab dem gastgebenden Königsborner JEC mit 10:0 (4:0, 4:0, 2:0) das Nachsehen. Einem noch deutlicheren Ergebnis standen zu viele Nachlässigkeiten in der Chancenverwertung sowie eine zu hohe Strafzeitenbilanz entgegen. "Im ersten Drittel waren wir acht Minuten in Unterzahl, im zweiten Abschnitt wurde erst ab der 28. Minute mal wieder fünf gegen fünf gespielt. Da kommt dann der Spielfluss zu kurz. Phasenweise wurde ganz nett kombiniert aber zu wenig aufs Tor geschossen" war EHC-Trainer Markus Scheffold dann nach der Begegnung auch nur mit den Punkten zufrieden. Die erste Chance des Spiels hatten die Gastgeber, aber der ehemalige EHC-Stürmer Sebastian Riede scheiterte an seinem Namensvetter Sebastian Kutschelis im Gehäuse der Elche. Die mussten bis zur vierten Minute warten, dann zappelte der Puck zur Freude der zahlreichen mitgereisten Fans das erste Mal im Netz. Eine sehenswerte Kombination des Duos Jan Baron und Hansi Lacalli verwandelte Letzterer. Christian Nieberle im Nachschuss erhöhte auf 0:2, dann war wieder Hans Lacalli Vollstrecker eines Zuspiels von Jan Baron. Das standesgemäße 0:4 erzielte der Unnaer Karl Kolloch im zweiten EHC-Sturm. Weitere Möglichkeiten für den EHC, auch in Unterzahl, blieben ungenutzt. Nach dem Wiederanpfiff gab es auch weiterhin viel Arbeit für die Zeitnehmer. So bekam Tim Linke auf Seiten der Gastgeber eine Matchstrafe wegen Kopfstoßes (allerdings ohne jegliche Verletzungsfolgen), Christian Nieberle musste eine zehnminütige Disziplinarstrafe wegen Reklamierens absitzen. Weitere Strafzeiten in einer nicht sonderlich harten Begegnung führten dazu, dass kein Spielfluss aufkommen konnte. Erst als es auf den Strafbänken wieder leerer wurde, reichten den Elchen vier Minuten um zwischen der 28. und 32. Minute auf 0:7 davon zu ziehen. Hans Lacalli, Pierre Schulz und Jan Baron waren die Torschützen. Gordon Schukies erhöhte noch vor der zweiten Pausensirene auf 0:8. Im Schlussabschnitt blieb ein Schützenfest gegen die dezimierten Königsborner aus. Sebastian Kutschelis krönte seinen zweiten Shut-out in dieser Saison mit einem gehaltenen Penalty (Igor Cillik brachte den ehemaligen Dortmunder Raphael Riedl zu Fall). Im Angriff begnügte sich der EHC ohne die verletzungs- oder krankheitsbedingt fehlenden Thomas Branz, Willi Tesch und den gesperrten Andre Erhart mit zwei weiteren Treffern durch Werner Heinrich und Pierre Schulz. Am nächsten Wochenende werden die Trauben ungleich höher hängen, denn dann müssen die Elche zweimal reisen. Zuerst am Freitag nach Duisburg, am Sonntag geht es nach Dinslaken.

Kobras verlieren Spiel und Thomas Frach an Revier Löwen

Dinslaken, 21. November Die Dinslakener Kobras unterlagen im Niederrhein-Derby gegen die Black Devils Niederrhein mit 4:10 (1:5, 0:1, 3:4). Noch schlimmer als die verlorenen Punkte dürfte der Abgang von Thomas Frach sein, der sich dem Oberligisten Revier Löwen Oberhausen anschließt. Mit ihm verlieren die Dinslakener einen weiteren wichtigen Verteidiger. Im Spiel ging es schlecht los. Zwischen der siebten und 14. Minute zogen die Gäste aus Moers auf 5:0 davon, ehe Henri Marcoux den ersten Treffer für die Kobras erzielte. Das Spiel war damit früh entschieden. Im zweiten Abschnitt erhöhte Moers auf 6:1, ehe im Schlussdrittel noch zweimal Marcoux und einmal Jürgen Backhaus für die Kobras trafen. Die Niederlage war aber nicht mehr zu vermeiden. Die Kobras setzen zum Auswärtsspiel in Bergisch Gladbach am 26. November einen Bus ein. Abfahrt ist um 17 Uhr an der Eissporthalle Dinslaken. Der Fahrpreis beträgt sieben Euro. Strafen: Dinslaken 18, Moers 24. Zuschauer: 188.

Klare Sache

Solingen, 21. November Einen deutlichen 14:3 (4:1, 6:0, 4:2)-Sieg verbuchte der EC Bergisch Land in der Verbandsliga NRW gegen den EHC Troisdorf 1b. Dabei legten die Gäste einen überraschend guten Start hin. In der achten Minute ging der EHC überraschend in Führung. Doch danach fingen sich die Solinger und gingen nach Treffern von Peil (2), Neuber und Grossecker noch vor der Pause mit 4:1 in Führung. Schon im zweiten Drittel wurde es zweistellig.

Nicht auf Lorbeeren ausruhen

Bitburg, 21. November Am kommenden Sonntag treten die Bitburger Bären beim Tabellenzweiten der Rheinland-Pfalz-Liga, dem EHC Zweibrücken 1b, an. Das Hinspiel in Bitburg konnten die Mannen um Teamkapitän Patrick Berens klar mit 15:2 für sich entscheiden. Wir dürfen uns nicht auf unseren Lorbeeren der letzten Spiele ausruhen", so Holger Schwinge vom EVB ,"sondern müssen konzentriert an die Sache rangehen, um unserem Ziel, der Meisterschaft, näher zu kommen." Das nächste Heimspiel der Bären findet am Samstag, 17. Dezember, um 11 Uhr statt. Dann trifft der EVB in einem Freundschaftspiels auf die Big Old Boys Krefeld, für die viele ehemalige DEL-Spieler auflaufen.

Uwe Menapace tritt zurück

Herne, 20. November Die Herner EG kommt einfach nicht zur Ruhe. In einer wortkargen Presseerklärung gaben die Blizzards bekannt, dass ihr erster Vorsitzender, Uwe Menapace, sein Amt zum 1. Dezember niederlegt. Menapace war an der Rettung der HEG maßgebilch beteiligt.

Sieg im Spitzenspiel gegen Erfurt

Rostock, 20. November Die Rostocker Piranhas konnten nur 24 Stunden nach dem Auswärtsspiel in Leipzig gegen den Tabellenzweiten Black Dragons Erfurt einen 7:3 (2:2, 2:1, 3:0)-Heimsieg einfahren. Ohne den gesperrten Bartanus und die verletzten Paepke und Schneider war es für die Piranhas keine leichte Aufgabe, gegen die guten Erfurter zu bestehen. Rostock konnte zwar gleich in der dritten Minute durch Franz den Führungstreffer erzielen, aber die Dragons sorgten im Gegenzug durch Pospisil für den Ausgleich. Es entwickelte sich ein flottes Spiel auf beiden Seiten. Erfurt versteckte sich nicht und versuchte Rostock früh zu stören. In Unterzahl musste Rostocks Torwart Hippik in der fünften Minute mit einer Glanzparade klären. Erfurts Pospisil scheiterte in der zehnten Minute gleich zweimal Torwart Hippik. In der 13. Minute konnten die Piranhas durch Pavel Weiss mit 2:1 in Führung gehen. Weiss nahm sich Zeit, um Torwart Groß auszugucken und vollendete mit einem strammen Schuss. Erfurt ließ sich davon wieder nicht beeindrucken und erzielte erneut im Gegenzug den Ausgleich. Der Schuss von Marak wurde für Hippik unhaltbar abgefälscht. Auffallend auf Rostocker Seite im ersten Drittel war das gute Zusammenspiel von Czajka und Neuzugang Lars Hoffmann. Im zweiten Drittel ging das ausgeglichene Spiel auf beiden Seiten weiter. Rostock begann nun aber, seine Chance nicht zu nutzen. So traf Blaha nach einem Solo nur den Pfosten. Auf der anderen Seite musste Torwart Hippik einige Male brenzlige Situationen vor seinem Tor klären. In der 36. Minute ging Erfurt erstmals in Führung. Rostocks Christian Franz legte unglücklich den Puck für Marak auf die Kelle und dieser verwandelte im zweiten Anlauf. Dieses Mal drehte Rostock den Spieß um und erzielte im Gegenzug den Ausgleich durch Blaha. Im Verlauf des zweiten Drittels ließ die Kraft auf Rostocker Seite durch das Spiel vom Vortag nach. Der Spielfaden aus dem ersten Drittel ging verloren. Trotzdem konnten die Piranhas 33 Sekunden vor der Drittelpause den 3:2-Führungstreffer erzielen. Nach einer Fahrt ums Erfurter Tor passte Blaha vors Tor und Pavel Weiss versenkte den Puck zu einem wichtigen Zeitpunkt. Im letzten Drittel bekamen die Piranhas wieder den richtigen Biss. In der 42. Minute erhöhte Marsall nach einer schönen Kombination auf 5:3. Rostock setzte nun in eigener Halle auf Kontertaktik und ließ die Erfurter spielen. In der 47. Minute wurde Sascha Hainke nach einem Break vor dem Erfurter Tor von hinten gefoult. Das gute Schiedsrichtergespann entschied auf Penalty für die Piranhas. Patrick Czajka verwandelte den Strafschuss. Den Abschlussstand von 7:3 erzielte erneut Czajka mit einem Schuss aus dem Handgelenk. Tore: 1:0 (2:42) Franz (Jeschke), 1:1 (3:33) Pospisil (Nickel), 2:1 (13:09) Weiss (Hördler, Marsall), 2:2 (13:30) Marak (Noob), 2:3 (36:00) Marak, 3:3 (36:22) Blaha (Michalek), 4:3 (39:27) Weiss (Blaha, Hoffmann), 5:3 (41:52) Marsall (Stratmann, Seidl), 6:3 (46:33) Czajka (Penalty), 7:3 (54:42) Czajka. Strafen: Rostock 14, Erfurt 16.

Eintracht landet ersten Dreier

Frankfurt, 20. November Nun ist es endlich soweit: die Frankfurter Eintracht hat trotz etlicher Ausfälle ihren ersten Sieg in der Regionalliga Hessen eingefahren. Die mit vielen Routiniers (Fischer, Flemming, Eckert) bzw. ehemaligen Oberligaspielern (Müller, Simon) angereisten Roten Teufel Bad Nauheim 1b wurden mit 4:3 (1:0, 1:2, 2:1) geschlagen, und die SGE konnte die rote Laterne der Regionalliga an den EV Wiesbaden abgeben. Die Gäste aus der Wetterau begannen forsch und die Eintracht war oft ins eigene Drittel eingeschnürt, mit einem starken Goalie Julian Hessel und auch etwas Glück konnte das Eintracht-Tor aber zunächst saubergehalten werden. Die Adlerträger hatten aber auch selbst einige Chancen und in der 16. Minute war es der Ex-Nauheimer Robert Lang, der zur Führung einschoss. Sekunden vor der ersten Pausensirene hatte Lang nach einem mustergültigen Break die Chance zum 2:0, scheiterte aber am Nauheimer Goalie. Mitte des zweiten Drittels drehte die Oberligareserve aus der Wetterau das Spiel binnen 39 Sekunden. Der Ausgleich fiel auf sehr kuriose Weise, als ein Verteidiger der SGE einen Mitspieler anschoss und von dessen Schlittschuh trudelte die Scheibe ins Tor, bei der Nauheimer Führung schoss Matthias Simon unhaltbar für Julian Hessel ein. Die Eintracht ließ sich aber davon nicht beeindrucken und kam durch McNeill in der 33. Minute zum Ausgleich. Das letzte Drittel war gerade einmal 31 Sekunden alt, als erneut McNeill die abermalige Führung für die Eintracht erzielte, in der 53. Minute dann aber der erneute Ausgleich, ebenfalls eher kurios zustandegekommen: Eintracht-Goalie Hessel wehrte einen Schuss ab, der Abpraller traf allerdings die Schulter des Nauheimers Alexander Müller und von dort sprang die Hartgummischeibe ins Eintracht-Gehäuse. Als sich alle schon auf eine Verlängerung einstellten, schloss McNeill einen Konter erfolgreich ab und schoss das 4:3 für die SGE. In der letzten Minute setzten die Nauheimer alles auf eine Karte, nahmen den Goalie raus und trotz einer Strafzeit für die Eintracht konnte der Aufsteiger das 4:3 über die Zeit retten. Wie schon in der Vorwoche gegen die Young Lions zeigte die Eintracht auch gegen die Roten Teufel eine starke kämpferische und taktische Leistung. Anzumerken ist noch, dass das Spiel trotz großen Kampfes auf beiden Seiten sehr fair verlief, die ausgezeichneten Schiedsrichter Amos und Jacobi verhängten gegen die Eintracht zehn und gegen Bad Nauheim sechs Strafminuten. Tore: 1:0 (15:05) Robert Lang (Jay McNeill), 1:1 (27:55) Dirk Schmalz, 1:2 (28:34) Matthias Simon (Jens Fischer), 2:2 (32:05) Jay McNeill (Peter Renner, Robert Lang), 3:2 (40:31) Jay McNeill (Robert Lang), 3:3 (52:33) Alexander Müller (Michael Eckert, Sebastian Gault), 4:3 (57:54) Jay McNeill (Gerrit Kern). Strafen: Frankfurt 10, Bad Nauheim 1b 6.

19:2! Munteres Scheibenschießen

Moers, 19. November Die Gäste konnten einem schon ein wenig Leid tun. Erbarmungslos nahmen die Black Devils Niederrhein in der Regionalliga NRW den Königsborner JEC auseinander. 19:2 (7:0, 7:2, 5:0) hieß es am Ende gegen den völlig überforderten Tabellenletzten. Das muntere Scheibenschießen begann nach knapp zwei Minuten. Juraj Dusicka eröffnete den Torreigen. Der wieder genesene Peter Goldbach machte eine knappe Minute später das 2:0, und spätestens mit dem 3:0 durch Sebastian Muhs nach sechseinhalb Minuten war klar, dass das ein ganz bitterer Abend für Königsborn werden würde. Bis zur ersten Drittelsirene schraubten André Oesterreich, Sebastian Muhs, Ron Noack und wieder Muhs das Ergebnis auf 7:0 hoch. Im Mitteldrittel hatte Stadionsprecher Oliver Alefs dann zeitweise Mühe, rechtzeitig die Torschützen durchzugeben, denn zwischen der 43. und 48. Minute fielen die Tore im Minutentakt. Auch im letzten Drittel hatten die Moerser kein Einsehen. Trotz einer 14:2-Führung musste der Gäste-Goalie noch fünfmal hinter sich greifen. Die erfolgreichsten Schützen waren Sebastian Muhs mit vier Treffern, gefolgt von Heiko Hirsch mit drei sowie André Oesterreich, Juraj Dusicka und Kapitän Oliver Gerst mit je zwei Toren. Die meisten Assist-Punkte (6) sammelte Christian Perlitz.

Vier Punkte nach dem Trainerwechsel

Duisburg, 19. November Kurz nach dem Trainerwechel bei der 1b-Mannschaft des EV Duisburg verbuchten die Jungfüchse in der Eishockey-Regionalliga NRW vier Punkte. Ein neuer Coach ist noch nicht gefunden. Am Freitag stand Juniorentrainer Willi Mühlenhaus hinter der Bande, am Samstag EVD-Sportdirektor Uli Egen. Das EVD-Team schien den Abschied vom bisherigen Trainer Wilfried Lahrfeld bei der 5:6 (0:2, 4:2, 1:1, 0:1)-Niederlage nach Penaltyschießen beim Grefraher EC zunächst schlecht zu verkraften. Mit 0:3 und 1:4 lag die Mannschaft bereits hinten. "Moralisch war die Leistung allerdings stark", lobte der EVD-Vereinsvorsitzende Arnd Lietz. Interimstrainer Willi Mühlenhaus und Kapitän Klaus Micheller sprachen viel an der Bande - und plötzlich lief's. Innerhalb von gut zwei Minuten glichen die Duisburger im Mittelabschnitt zum 4:4 aus und gingen im letzten Drittel durch den zweiten Treffer von Carsten Reimann sogar mit 5:4 in Führung. Die Hausherren trafen aber noch zum 5:5, so dass es zur verdiente Punkteteilung kam. Im Penaltyschießen waren die Hausherren treffsicherer. GEC-Goalie Christian Lüttges parierte alle Duisburger Versuche. Die EVD-Tore erzielten Carsten Reimann (2), Frank Petrozza, Markus Bak und Klaus Micheller.
Souverän spielte der EVD 1b nur 24 Stunden später beim 7:2 (4:1, 0:1, 3:0)-Auswärtssieg gegen den Bergisch Gladbach. Schnell führten die Duisburger mit 2:0. "Im ersten Drittel haben wir sehr konzentriert gespielt", lobte Sportdirektor Uli Egen. "Danach gab es viele Strafzeiten. Die Schiris waren ziemlich schwach." Beide Tore kassierten die Jungfüchse in 3:5-Unterzahl. Im Schlussabschnitt dominierten die Duisburger wieder. "Unsere jüngsten Spieler, Malte Berstermann und André Hauser, haben mir gefallen", lobte Egen. Für den EVD waren Frank Petrozza (2), Sebastian Berg, Malte Bergstermann, André Hauser, Daniel Eul und Carsten Reimann erfolgreich.

Niers Panther besiegen Angstgegner Duisburg

Grefrath, 19. November Das war kein Spiel für schwache Nerven. Die Grefather Niers Panther führten gegen den EV Duisburg 1b schon deutlich mit 4:1, lagen dann sogar mit 4:5 zurück und siegten letztendlich mit 6:5 (2:0, 2:4, 1:1, 1:0) nach Penaltyschießen. Christian Lüttges hielt seinen Kasten in diesem Penaltyschießen sauber, Arno Brux und Andre Schroll trafen und so sicherten sich die Niers Panther den wichtigen zweiten Punkt. Die Niers Panther begannen druckvoll. In der zweite Minute schoss Andre Schroll die Scheibe auf das von Frank Pribil gehütete Tor und irgendwie kam James Dreseler an die Scheibe, schob den Puck ins Netz, und es hieß 1:0 für den GEC. Die Niers Panther waren auch in den nächsten Minuten das bessere Team und hätten schon früh mit 3:0 oder 4:0 führen können. In der 20. Minute waren die Gäste wohl schon mit den Gedanken in der Kabine, denn die Panther kamen noch zum verdienten 2:0. Martin Gebel legte die Scheibe auf Marco Piwonski und dessen Pass landete bei Carsten Ackers, der den Puck ins Tor jagte. Im zweiten Drittel waren die Niers Panther zunächst das bessere Team und so wunderte man sich nicht, als Carsten Ackers in der 23. Minute sogar das 3:0 erzielen konnte. Die Gäste kamen in der 26. Minute zum 1:3 Anschlusstor. Torschütze war Carsten Reimann. 14 Sekunden später jubelte wieder der Anhang des GEC. Dennis Holstein und Marco Piwonski leisteten die Vorarbeit und Jan Lankes traf zum 4:1. Dass man sich beim Eishockey niemals in Sicherheit wiegen darf, bekamen die Panther dann zu spüren. In der 34. Minute verkürzte Frank Petrozza zum 2:4. 16 Sekunden später hieß es plötzlich 3:4, denn Markus Bak traf für die Gäste. Damit nicht genug, denn nur 120 Sekunden nach dem 3:4, landete der Puck wieder im Kasten von Christian Lüttges. Klaus Micheller traf zum 4:4. Im letzten Drittel ging es hin und her, denn beide Teams suchten die Entscheidung. In der 48. Minute schien Duisburg dann wieder das bessere Ende zu haben, denn Carsten Reimann brachte die Füchse mit 5:4 in Führung und stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Die Niers Panther zeigten sich nicht geschockt und kämpften sich ins Spiel zurück. In der 50. Minute fiel der verdiente Ausgleich. Carsten Ackers, der im Moment einen unglaublichen Lauf hat, schnappte sich die Scheibe, tanzte die Abwehrspieler aus und schob die Scheibe zum vielumjubelten 5:5 ins Tor. Danach wurde es dramatisch, denn beide Teams wollten das Siegtor, doch die Goalies ließen keinen weiteren Treffer zu und so ging es ins Penaltyschießen. Hier wurde Christian Lüttges dann zum Matchwinner, denn alle Schützen der Duisburger scheiterten an dem nervenstarken Keeper des GEC. Arno Brux und Andre Schroll machten es besser und sicherten den Niers Panthern den zweiten Punkt. Tore: 1:0 (2.) James Dreseler (Andre Schroll), 2:0 (20.) Carsten Ackers (Marco Piwonski, Martin Gebel), 3:0 (23.) Carsten Ackers (Dennis Holstein, Jan Lankes), 3:1 (26.) Carsten Reimann (Frank Petrozza, Klaus Micheller), 4:1 (26.) Jan Lankes (Dennis Holstein, Marco Piwonski), 4:2 (34.) Frank Petrozza (Klaus Micheller), 4:3 (34.) Markus Bak (Björn Reiser, Sebastian Berg), 4:4 (36.) Klaus Micheller (Frank Petrozza, Daniel Eul), 4:5 (48.) Carsten Reimann ( Klaus Micheller, Frank Petrozza), 5:5 (50.) Carsten Ackers, 6:5 (60.) Arno Brux (entscheidender Penalty). Strafen: Grefrath 16 + 10 (Gerrit Ackers), Duisburg 18 + 10 (Heiko Wilken). Zuschauer: 231.

Überraschung in Troisdorf

Herne, 19. November Mit Strafen gegen beide Mannschaften und einer offensiven Partie startete die Auswärtstour der Herner Blizzards in Troisdorf – und mit einer Niederlage. Die gastgebenden Dynamites gewannen mit 3:0 (1:0, 0:0, 2:0). Etwas über dreieinhalb Minuten waren gespielt, als die 250 Zuschauer einen schnell vorgetragenen Konter der Gastgeber sahen. Eugen Michel kam raus, aber nicht ran. So landete der Puck zum 1:0 im Herner Netz. Da dies nicht der erste Rückstand für die Blizzards war in der laufenden Saison, spielten sie ihr System weiter, indem sie versuchten ihre Chancen in zählbare Werte, sprich Tore, umzuwandeln. Die Partie gewann aber zu diesem Zeitpunkt nicht an Toren, sondern an Strafzeiten, überwiegend auf Seiten der Dynamites. Herne war bemüht, spielte überlegen, während Troisdorf defensiv agierte. Die erfolgsversprechenste Chance für die Gäste hatte 24 Sekunden vor Drittelende Pascal Adolfs. Sein Schuss wurde jedoch von Tim Kühlem im Troisdorfer Tor von der Torlinie gekratzt. Ähnlich ging es im zweiten Abschnitt weiter. Herne hatte gute Chancen, die besten von Darius Czerwiec in der 39. Minute. Doch auch Troisdorf hat seine Möglichkeiten wie beim Alleingang von Nick Thiros 38 Sekunden vor dem zweiten Drittelende, den Eugen Michel jedoch parierte. Troisdorf kam gut in das Schlussdrittel. Bereits nach 2:36 Minuten traf Kai Kühlem zum 2:0. Herne wurde noch offensiver, handelte sich dadurch aber auch Konter ein. Einer dvon führte in der 57. Minute zum 3:0 durch Matthias Rötters. Tore: 1:0 (3:34) Nick Thiros (Daniel Lehmann), 2:0 (42:36) Kai Kühlem (Andreas Czaika, Christian Czaika), 3:0 (56:49) Matthias Rötters (Marcus Breuer). Strafen: Troisdorf 22, Herne 10. Zuschauer: 250.

Grundl verpflichtet - Herne geschlagen

Troisdorf, 19. November Ein rund herum gelungenes Wochenende für den EHC Troisdorf. Erst konnten die Dynamite mit Tim Grundl einen neuen Verteidiger in ihren Reihen begrüßen, dann gab es einen völlig überraschenden 3:0 (1:0, 0:0, 2:0)-Sieg gegen die Herner EG. Der 27-Jährige Abwehrspieler trainierte seit einer Woche in Troisdorf mit. Nun wurde sein Wechsel vom Oberligisten SC Mittelrhein-Neuwied zum EHC perfekt gemacht. In der Partie gegen die Blizzards machten die Dynamite von Beginn an Druck. Schon die zweite Chance nutzte Nick Thiros in der vierten Minuten zur Troisdorfer Führung. Das Spiel wurde danach zusehends ruppiger, doch nur die Dynamite fanden sich ein ums andere mal auf der Strafbank wieder. Die Herner verstanden es an diesem Abend jedoch nicht, aus Überzahlsituationen Profit zu ziehen. Selbst bei drei doppelten Überzahlspielen standen die Dynamite so geschickt, dass Herne kein Tor erzielen konnte. Nach einem torlosen Mittelabschnitt fiel die Entscheidung in den letzten 20 Minuten. Zwar machten die Herner zunächst mächtig Druck, doch in der 43. Minute erhöhte Kai Kühlem auf 2:0. Es folgte ein offener Schlagabtausch, den Matthias Rötters mit dem 3:0 (57.) beendete. Allerdings werden die Dynamite wohl auf die Dienste von Dmitro Kryvorutskyy in den nächsten Tagen verzichten müssen, da er eine Kapselprellung am linken Daumen davon getragen hat. Tore: 1:0 (4.) Nick Thiros (Daniel Lehmann), 2:0 (43.) Kai Kühlem (Andreas Czaika, Christian Czaika), 3:0 (57.) Matthias Rötters (Marcus Breuer). Strafen: Troisdorf 22, Herne 10. Zuschauer: 250.

Viktor Proskurjakov debütiert am Seilersee

Iserlohn, 19. November Den bereits dritten Neuzugang vermeldet Team-Manager Torsten Busch in der laufenden Verbandsliga-Saison für die 1b-Mannschaft des Iserlohner EC. Der 39-jährige Routinier Viktor Proskurjakov verstärkt ab sofort die Abwehr des Tabellenführers aus dem Sauerland. Er fungierte in der vergangenen Spielzeit noch als Spielertrainer des EHC Wolfsburg Amateure in der Regionalliga Nord und trainiert aktuell die Schüler-Mannschaft in Iserlohn. Auch der aus der Oberliga verpflichtete Verteidiger Sven Pütz wird am Sonntag debütieren. Das erste Bully im Spiel gegen den EHC Wesel findet am Sonntag um 19:30 Uhr statt.

EVD trennt sich von 1b-Trainer Wilfried Lahrfeld

Duisburg, 18. November Der EV Duisburg hat sich vom Trainer seiner 1b-Mannschaft in der Regionalliga NRW, Wilfried Lahrfeld, getrennt. Am Donnerstagabend führte der Vereinsvorstand der Füchse ein Gespräch mit dem bisherigen Coach. "Wir kamen zu der Ansicht, dass eine einvernehmliche Trennung das beste sei", erklärte der zweite EVD-Vereinsvorsitzende Peter Kawaters. "Beide Seiten kamen zu dem Entschluss, dass die Fortführung einer gemeinsamen Arbeit nicht mehr möglich ist", erklärte der Vereinsvorsitzende Arnd Lietz. Bis ein neuer Trainer gefunden ist, wird Mannschaftskapitän Klaus Micheller das Training leiten. Nach wie vor haben sich die Jungfüchse den Aufstieg in die Oberliga zum Ziel gesetzt.

Alexander Wunsch wird eine Kobra

Dinslaken, 18. November Die Dinslakener Kobras haben sich vor ihrem Spiel am Sonntag um 19 Uhr gegen die Black Devils Neiderrhein noch einmal verstärkt. Der am 1. Februar 1972 in Russland geborene Alexander Wunsch wird die Schlittschuhe für die Kobras schnüren. Der Abwehrspieler bringt eine ganze Menge Erfahrung mit, schließlich spielte er von 1991 bus 1994, sowie 1995 bis 1996 für Ratingen in der DEL bzw. der alten 1. Bundesliga sowie für die Moskitos Essen von 1996 bis 1999 in der 2. Bundesliga. In der Zeit von 2001 bis 2003 trug er das Trikot der Ratinger Ice Aliens, für deren 1b-Mannschaft er zuletzt dreimal auflief. Da er zur Zeit noch an einer Verletzung laboriert, wird er erst am kommenden Dienstag in das Training einsteigen. Derweil hat sich das Lazarett der Kobras gelichtet. Trainer Jörg Böhme stehen die zuletzt durch Krankheit oder Verletzung ausgefallenen Spieler Thomas Frach und Dirk Roßbach wieder zur Verfügung. Aufgrund der Knieprellung von Thomas Juister wird Dennis Albrecht erneut das Tor der Kobras hüten. Juniorenspieler Jonas Podlecki, der gegen Duisburg eine sehr ansprechende Leistung bot, wird aufgrund dessen bis zum Saisonende mit der 1. Mannschaft mittrainieren und gegebenenfalls zum Einsatz kommen.

Elche reisen in die Nachbarschaft

Dortmund, 18. November Erneut nur einmal muss der EHC Dortmund am Wochenende antreten und trifft am Sonntag um 19 Uhr in Unna auf den dortigen Königsborner JEC. Die Vorzeichen sind eindeutig, wenn der Tabellenfünfte gegen das Schlusslicht der Liga antritt. Aber die Gefahr des Unterschätzens sollte nicht vergessen werden. "Sicherlich ist ein Sieg Pflicht und die drei Punkte sind fest eingeplant, trotzdem erwarte ich von meiner Mannschaft die nötige Konzentration. Immerhin spielen auf Seiten des KJEC ein paar gute Bekannte, die gerade gegen den EHC ihre Leistungsfähigkeit beweisen wollen. Deshalb werden wir keinen lockeren Betriebsausflug unternehmen", zeigt sich Trainer Markus Scheffold nicht gewillt die Begegnung zu unterschätzen. Nach den vielen krankheitsbedingten Ausfällen der letzten Wochen hat sich die Lage in der Mannschaft wieder etwas entspannt. Sebastian Kutschelis, Gordon Schukies und Toni Fonso sind mittlerweile wieder ins Training eingestiegen, dafür musste Thomas Branz am letzten Sonntag kurzfristig passen, so dass ein Fragezeichen hinter seinem Einsatz steht. Ganz verzichten müssen die Elche ab sofort auf Christian Schneider, der nach Hamm gewechselt ist. In der letzten Saison noch Vierter in der internen Scorerliste sah auch er keine regelmäßigen Spielmöglichkeiten mehr unter den ersten 15, zumal er durch eine berufliche Veränderung Trainingsdefizite hatte. Damit reduziert sich der Kader der Elche auf 18 Feldspieler und drei Torhüter. "Wir haben aber immer noch genügend personelle Alternativen und ich habe Verständnis dafür, wenn Spieler auf dem Eis zum Einsatz kommen wollen. Wenn das beim EHC aus Leistungsgründen nicht klappt, dann eben in anderen Vereinen. Wir wussten bei Saisonbeginn dass bei 22 Verteidigern und Stürmern einige auf der Bank sitzen müssen. Das gefällt keinem Akteur", erläutert der sportliche Leiter den Wechsel. Mittlerweile wurde übrigens vom Landesverband die Spielwertung der am letzten Sonntag abgebrochen Begegnung des EHC gegen den TuS Wiehl vorgenommen. Das Spiel geht erwartungsgemäß mit 9:1 Toren und drei Punkten an die Elche.

Huskys zu Gast beim Neusser EV

Trier, 18. November Am kommenden Sonntag, 20. November, reisen die Trierer Huskys zum Regionalliga-Spitzenreiter Neusser EV. Trainer Felix Brunschwiler will mit seinem Team den Aufwärtstrend der letzten Wochen weiter fortsetzen und sicht achtbar gegen die bisher souverän aufspielenden Neusser aus der Affäre ziehen. Vom Papier her stellt Neuss das klar stärkere Team. Prunkstück der Mannschaft ist sowohl die Offensive um Jared Mudryk, der die Scorerliste der Liga anführt, als auch die Defensive da Neuss mit Abstand die wenigstens Gegentore vorzuweisen hat. Ziel der Huskys kann es also nur sein, das Spiel so lange wie möglich ausgeglichen zu gestalten und möglichst wenig Fehler zu machen. Um dieses Ziel zu erreichen, hoffen die Verantwortlichen, dass der kanadische Neuzugang Kevin Saville bis Sonntag spielberechtigt ist, und der Rest des Teams an die Leistung aus dem Spiel gegen Troisdorf anknüpfen kann. Auch Patrick Leitner wird für das Team immer wertvoller. Er erzielte den entscheidenden Treffer im Penaltyschießen gegen Troisdorf. Erstes Bully im Neusser Südpark ist um 20 Uhr.

Bulldogs erneut Außenseiter

Unna, 18. November Der Königsborner JEC muss erneut gleich zweimal aufs Eis am bevorstehenden Wochenende. Mit dem Gastauftritt bei den Black Devils Niederrhein am Samstag um 18 Uhr steht zunächst der Auftakt gegen einen überraschend gut platzierten Gegner aus der Führungsetage der Liga an. Zu Beginn der Saison hatte die Moerser wohl keiner derart auf der Rechnung. Trainer Josef Spychalla ist es gelungen, eine Einheit zu formieren, die von der hohen Einsatzbereitschaft und dem Teamgeist lebt. KJEC-Trainer Milan Vanek auf Seiten der Königsborner plagt sich auch vor dem zweiten Auftritt seiner Mannschaft am Sonntag zuhause um 19 Uhr im Derby gegen den Nachbarn EHC Dortmund weiterhin mit personellen Sorgen. Hinter dem Einsatz von Kai Domula und Patrick Moldenhauer stehen aufgrund von Erkrankung und Verletzung noch Fragezeichen. Zwischen den Zuschauern beider Lager hat sich mittlerweile fast schon eine Fanfreundschaft entwickelt, zumal ein Teil der Dortmunder Anhänger regelmäßig beim KJEC weilt, wenn die Elche auswärts antreten. Mit Igor Cilik, der einen nicht unerheblichen Anteil am Erfolg und Aufstieg des Vorjahres hat, kehrt zudem am Sonntag der Publikumsliebling der Vorsaison an seine alte Wirkungsstätte bei den Bulldogs zurück.

Eintracht mit Minikader gegen Bad Nauheim

Frankfurt, 18. November Mit einem Minikader von gerade einmal zwei Reihen muss die Frankfurter Eintracht gegen die 1b-Mannschaft des Oberligisten Rote Teufel Bad Nauheim bestehen. Neben den beiden gesperrten Lothar Henß und Frederic Kullack fehlen auch Matthias Mänz, Stefan Eisenträger, Jan Ganß, Ringo Neugebauer, Stefan Hilton, Robin Görg und Alexander Hermann. Ob man gegen die routinierten Nauheimer mit dieser Minitruppe etwas ernten kann, dürfte doch eher zweifelhaft sein. Im Eintracht-Lager hofft man auf die Rückkehr von Gerrit Kern (krank), Jens Mörschel und Robert Lang (verletzt). Am gestrigen Donnerstag fand die harmonische Jahreshauptversammlung des Gesamtvereins Eintracht Frankfurt statt. Der alte und neue Eintracht-Präsident Peter Fischer, der fast einstimmig wiedergewählt wurde, fand in seiner Rede auch einige lobende Worte über die letztjährigen Erfolge der Eintracht-Eishockeymannschaft.

Drachen zum Spitzenspiel nach Rostock

Erfurt, 17. November Ein Spiel haben die Drachen am kommenden Wochenende vor sich, doch dies hat es in sich, geht es für den ESC Erfurt doch gegen den bisher ungeschlagenen Aufstiegsfavoriten aus Rostock. Lediglich einen Punkt musste die Piranhas bisher abgeben - und dies war in Erfurt. Trotz des zweiten Platzes, direkt hinter Rostock, in der Tabelle gehen die Black Dragons lediglich als Außenseiter in die Partie. "Wir fahren jedoch nicht nach Rostock, um die Punkte kampflos abzuliefern. Im Hinspiel hatten wir die Rostocker am Rande der Niederlage, warum soll uns das nicht in Rostock gelingen? Wir haben nichts zu verlieren. Die Piranhas müssen das Spiel machen, um ihrem Anspruch gerecht zu werden. Das können und wollen wir nutzen. In der Defensive kompakt stehen und immer wieder gefährliche Konter fahren" so Drachen-Trainer Thomas Belitz. Bisher waren die Auftritte der Drachen an der Ostsee nicht sehr erfolgreich. Nur ungern erinnert man sich an die ersten zehn Minuten in der letzten Meisterrunde, als man vier Gegentreffer kassierte. Dies soll diesmal vermieden werden. "Wir müssen zunächst die Anfangsoffensive der Rostocker heil überstehen, dann kann viel passieren", so Belitz weiter. Bis auf Pospisil und Zander kann Belitz auf das komplette Team zurückgreifen.

Wichtiges Spiel bei FASS Berlin – Sonntag Crocodiles zu Gast

Braunlage, 17. November "Wir wollen beide Spiele gewinnen", gibt Jan Furo, Trainer des Regionalligisten Braunlager SC Harz, die Marschroute für das anstehende Wochenende aus. Am Samstag ab 19 Uhr müssen die Wölfe bei FASS Berlin antreten. Nur 24 Stunden später erwarten die Harzer am Sonntag dann die Crocodiles Hamburg im heimischen Eisstadion am Wurmberg. FASS hat zuletzt super Ergebnisse erzielt", warnt Furo vor dem Tabellenachten. So schaffte Spitzenreiter Rostock in Berlin nur ein mühsames 3:0, auch Leipzig tat sich sehr schwer. Bekannteste Namen im Kader der "Freien Akademiker" sind Marco Rentzsch und Andreas Dimbat, die schon in der DEL gespielt haben. Doch auch etliche der jungen Akteure haben bereits höherklassige Erfahrung gesammelt, zumeist mit dem ehemaligen Oberliga-Team der Preussen oder im Team der Eisbären Juniors. "Das wird ein schweres Spiel, auch weil es für FASS mit Spielen gegen uns und die Wedemark ein entscheidendes Wochenende ist", erklärt Furo. Favorit ist der BSC in der Sonntagspartie gegen die Crocodiles Hamburg. Ab 19 Uhr sollen gegen die Hansestädter wichtige Punkte für den Einzug in die Meisterrunde gesammelt werden. Besonders aufpassen müssen die Wölfe dabei auf David Stetch und Derek Picklyk. Die beiden Kanadier bilden bereits seit Jahren ein hervorragendes Sturmduo und sind bestens eingespielt. Noch immer mit einem gewissen Grollen blickt Furo auf das vergangene Wochenende zurück. Besonders die Schiedsrichterleistung in Halle beurteilt er als katastrophal. "Durch die unberechtigte Spieldauer hat Ales Stribny in Erfurt gefehlt, bei dem kleinen Kader merkt man das dann besonders", so der Coach. An diesem Wochenende ist Stribny nach abgelaufener Sperre aber wieder mit dabei. Auch Maximilian Müller und Sebastian Kastner werden in den Kader zurückkehren. Beide fehlten auf Grund von Krankheiten oder Verletzungen bei den vergangenen zwei Spielen.

Am Sonntag kommt Trier

Neuss, 17. November Nachdem der Neusser EV schon am vergangenen Sonntag spielfrei war, ist auch für dieses Wochenende nur eine Partie angesetzt. Mit dem ESC Trier gastiert der Sieger der Regionalliga-Pokalrunde 2004/2005 im Neusser Südpark. Da man als letztjähriger Verbandsligist gleich drei höherklassige Teams in der Aufstiegsrunde hinter sich lassen konnte, galten die Huskys vor der Saison schon als aussichtsreicher Kandidat für einen Platz unter den besten sechs Mannschaften. Doch der Start in die Meisterschaft misslang, was die Verantwortlichen des Vereins auf den Plan rief. Nach einer ganzen Reihe von personellen Korrekturen meldeten sich die Huskys zuletzt ins Rennen um die Aufstiegsrundenplätze zurück. Ähnlich wie zuvor bereits der SC Mittelrhein-Neuwied schlossen sich die Moselstädter vor vier Jahren dem Landesverband NRW an, da ihnen in Hessen und Rheinland-Pfalz die sportliche Perspektive fehlte. In der vergangenen Saison wurden die Huskys überlegen Meister der Verbandsliga und sicherten sich mit dem anschließenden Pokalsieg frühzeitig den Aufstieg. Da man dabei bereits die Regionalligisten aus Dortmund, Moers und Troisdorf auf die Plätze verwies, wurden den Trierern vor der aktuellen Saison gute Chancen beim Kampf um einen Aufstiegsrundenrang eingeräumt. Doch die Huskys hatten Probleme, sich an die neue Liga zu gewöhnen und legten einen Fehlstart hin, der zu Konsequenzen führte. Nach der 0:10-Heimniederlage gegen den NEV musste Trainer Igor Gross seinen Platz räumen, auch am Kader wurde kräftig gearbeitet.

ECWF greift wieder ins Geschehen ein

Wilhelmshaven, 17. November Endlich geht es für die Jadehaie nach mehreren Wochen Pause wieder um Punkte in der Verbandsliga Nordost. Dazu reist der EC Wilhelmshaven-Friesland am Freitag auf die andere Seite der Weser. Um 20 Uhr beginnt in Bremerhaven die Partie gegen die 1b-Mannschaft des REV, und das ewig junge Duell der beiden Vereine geht in eine weitere Runde. Durch die kurze Anreise werden auch viele Fans von der Jade erwartet, die endlich wieder Gelegenheit haben "ihre Jungs" direkt an der Bande anzufeuern. Und die Erwartungen sind hoch, kommen doch die Haie als Favoriten mit reichlich Vorschusslorbeeren ins Pinguin-Land. Trotz der direkten Tabellennachbarschaft beider Mannschaften ist der Abstand wohl doch deutlich, denn die Bremerhavener haben es bisher nur auf sechs Punkte aus sechs Spielen gebracht und liegen damit an zehnter Stelle einen Platz hinter den Jadestädtern. Diese haben ja bekanntlich mit sechs Zählern aus zwei Spielen das Optimum aus ihren Möglichkeiten gemacht. Außerdem steht neben dem bereits bewährten Team in diesem Spiel erstmals der neue Stürmer, Andreas Eckert, zusätzlich zur Verfügung und bietet Trainer Andrej Sorokin weitere Variationsmöglichkeiten. Bereits bei einem Trainingsspiel vor einigen Wochen mussten die Spieler des REV Lehrgeld zahlen, als man ebenfalls in eigener Halle gegen die Mannschaft des ECWF mit 3:13 unter die Räder geriet. Derweil gehen auch die Vorbereitungen auf das erste Heimspiel weiter. So läuft ja bereits der Vorverkauf der Saisonkarten und es wird fleißig am Rahmenprogramm gearbeitet. Wer sich jetzt schon eine Dauerkarte sichern möchte, kann diese zu den Öffnungszeiten dienstags bis donnerstags zwischen 16 Uhr und 18 Uhr in der Geschäftsstelle, Börsenstraße 14, erwerben.

Revanche gegen Troisdorf

Solingen, 17. November Am Sonntag um 20 Uhr ist es soweit. Die Revanche des EC Bergisch Land gegen den EHC Troisdorf 1b kann beginnen. Rückblick: Im Hinspiel siegten die Raptors mit 7:3, verloren den Sieg jedoch am grünen Tisch wegen eines nicht spielberechtigten Spielers. Die Punkte wollen die Solinger nun holen - und behalten. Mit einem Sieg wollen die Bergischen den zweiten Platz in der Verbandsliga festigen. Teamchef van Hauten kann dabei auf einen nahezu vollständigen Kader zurückgreifen, einzig Daniel Karschges fehlt berufsbedingt, und Patrick Varga ist aufgrund einer Matchstrafe gesperrt.

Duell mit Herford

Nordhorn, 17. November Am kommenden Sonntag treffen die Nordhorner Bullydogs in der heimischen Eissporthalle auf den jetzigen Landesliga-Tabellendritten Herforder EV. Die beiden Teams trafen bereits in der Saisonvorbereitung schon einmal aufeinander. Damals konnten die Herforder die Partie in Nordhorn mit 4:1 für sich entscheiden. Der HEV startete zwar später als alle übrigen Liga-Teams in die neue Saison, konnte jedoch bisher ihre Aufstiegsambitionen deutlich untermauern. Der von Anfang an als Favorit gehandelte HEV hat in der laufenden Saison nur eine Niederlage hinnehmen müssen. Der EC Euregio steckt hingegen in einer kleinen sportlichen Krise: Nach einem mit den Heimsiegen gegen Ratingen und Lünen guten Start in die neue Spielzeit konnten die Bullydogs in den darauf folgenden Begegnungen kein einziges Mal das Eis als Sieger verlassen. Die Moral stimmt in der Mannschaft zwar, jedoch können die Torchancen noch nicht konsequent genug verwertet werden.

Am Sonntag gegen Dorsten

Ratingen, 17. November Der erste Gegner der Ratinger Ice Aliens U23 in der zweiten Saisonhälfte der Landesliga NRW, die Dorsten Hornets, kommt am Samstag um 20 Uhr zum Rückspiel an den Sandbach. Die Ice Aliens hatten ihren Saisonauftakt knapp mit 6:7 verloren, im Grunde genommen muss das Spiel als Vorbereitung abgehakt werden. Mittlerweile hat sich die Mannschaft gefunden und am letzten Sonntag gezeigt, dass sie in der Lage ist, einen Rückstand zu drehen und als Sieger vom Eis zu gehen. Die Hornets haben in einem durchwachsenen Saisonstart überwiegend Spiele mit einem knappen Ergebnis ausgetragen. Höhepunkt war der 6:1-Sieg gegen Nordhorn, der aber bereits eine Woche später durch eine 2:9-Niederlage in Herford vergessen gemacht wurde. Zwar wurde diese Niederlage vom Verband als ein 5:0 gewertet, da Herford einen nicht berechtigten Spieler eingesetzt hatte, trotzdem herrscht keine Konstanz in der Mannschaft, was sich in der Tabelle mit zwei Siegen in sechs Spielen widerspiegelt. Dennoch darf das Team von Andre Leggen die Gäste nicht unterschätzen. Wieder einmal gilt zu beachten, dass es keine "Selbstläufer" in dieser Liga gibt. Konzentration und Teamgeist sind gefordert, um die Tabellenspitze zu behalten. Der Eintritt ist wie immer frei.

Piranhas verstärken sich mit Lars Hoffmann

Rostock, 16. November Die Rostocker Piranhas haben sich die Dienste von Lars Hoffmann gesichert. Schon am Freitag kann der ehemalige Berliner im Spiel bei den Blue Lions Leipzig zum Einsatz kommen. Hoffmann ist 29 Jahre alt und 1,80 Meter groß. Der 78 Kilogramm schwere Stürmer spielte bereits für die Berlin Capitals in der DEL und war zuletzt beim ECC Preussen Berlin aktiv. "Wir danken den Berlinern für ihr unkompliziertes Verhalten im Zuge des Wechsels", freute sich REC-Präsident Peter Dickmanns. Hoffmann kommt aus der "Berliner Schule" und diese ist in Rostock hinlänglich bekannt. Namen wie Thomas Haupt oder Patrick Czajka bürgen für die Qualität. "Wir versprechen uns nun natürlich noch mehr Durchschlagskraft der ersten Reihe", erklärte Dickmanns die Verpflichtung.

Berliner Wochen

Schönheide, 16. November Am kommenden Samstag, 19. November, um 17 Uhr beginnen für den EHV Schönheide die Spiele gegen die Berliner Clubs. Den Auftakt zu drei aufeinander folgenden Duellen gegen Mannschaften aus der Hauptstadt machen die Wölfe im heimischen Wolfsbau gegen die ECC Preussen Juniors. Das Hinspiel im Oktober konnten die Wölfe bereits in Berlin mit 6:4 für sich entscheiden. Klar, dass man auch die Heimpartie an der Neuheider Straße gegen die sehr kampfbetont spielenden Preussen gewinnen will. Im Gegensatz zu anderen Teams wurde der Kader der Juniors seit der letzten Begegnung mit den Schönheider Wölfen nicht verstärkt. Mit dem vorletzten Tabellenplatz und dem wohl eher schwierig zu erreichenden achten Platz, der für die Qualifikation zur Meisterrunde nötig wäre, haben die Berliner nichts zu verlieren und werden der Schönheider Mannschaft sicher das Leben nicht einfach machen. Personell werden die Jungs von EHV-Coach Jiri Heinisch weiterhin auf Kapitän Mike Losch verzichten müssen. Er befindet sich zwar auf dem Weg der Besserung, wird aber noch zwei Wochen brauchen, bis seine Handverletzung ausgeheilt ist. Auch Verteidiger Jörg Buschmanns Einsatz auf Grund einer Grippe scheint nicht wahrscheinlich. Holger Mix und Christian Heumann, ebenfalls davon infiziert, sollten aber wieder dabei sein.

Arbeitssieg über die Eintracht

Darmstadt, 16. November Vor 250 Zuschauern gewannen die Darmstadt Stars das Nachholspiel gegen Eintracht Frankfurt mit 6:1 (0:0, 5:1, 1:0). Der ursprüngliche Termin in Frankfurt konnte nicht wahrgenommen werden, zuvor hatten sich die beiden Teams auf eine Partie in Darmstadt verständigt. Die Eintracht kam mit neuem Selbstbewusstsein nach der knappen 4:5-Niederlage nach Penaltyschießen gegen die Young Lions Frankfurt nach Darmstadt. Das Spiel begann sehr ausgeglichen und Frankfurt spielte gut mit. Trotz der Chancenvorteile auf Darmstädter Seite ging es mit 0:0 in die erste Pause. Im Mitteldrittel zeigten die Stars jedoch zeitweise ihr Potenzial, und so reichten zehn Minuten, um das Spiel zu entscheiden. Dostalek(2), Dietzel, Schnürer und Roth schossen die 5:0-Führung heraus. Danach ging der Spielfluss aber wieder verloren und die Eintracht erzielte den Treffer zum 1:5. Das letzte Drittel brachte neben vielen vergebenen Chancen auf Seiten der Stars 30 Sekunden vor Schluss durch Dietzel noch den Treffer zum 6:1-Endstand. Am Sonntag werden die Stars auf Sasek und Dostalek verzichten müssen, die mit Spieldauer-Disziplinarstarfen ein Spiel aussetzen müssen. Tore: 1:0 (23:51) Dietzel (Sasek), 2:0 (25:12) Dostalek (McShane, Dietzel), 3:0 (31:15) Schnürer (Sasek, Parejo), 4:0 (32:38) Dostalek (Dietzel, Nissen), 5:0 (33:01) Roth (Maier, Sapia), 5:1 (33:46) Renner (Mänz), 6:1 (59:37) Dietzel (Vogt-Müller).

Eintracht unterliegt nach großem Kampf

Frankfurt, 16. November Zehn verschlafene Minuten im Mitteldrittel und das Spiel war für die Frankfurter Eintracht verloren. Am Ende stand es 6:1 (0:0, 5:1, 1:0) für die TSG Darmstadt. In den 23 Minuten davor kämpfte die SGE um jeden Zentimeter Eis. Und wenn die Darmstädter Stars mal vor das Eintracht-Tor kamen, dann stand mit Julian Hessel ein Goalie im Weg, der an diesem Abend zum besten Spieler auf dem Eis avancierte. Im ersten Drittel überstand die SGE drei Strafzeiten, so dass es mit 0:0 in die erste Pause ging. Im zweiten Abschnitt dann die besagten zehn Minuten, wobei das 1:0 und 2:0 in Darmstädter Überzahl fiel. Im zweiten Drittel erzielte Renner auch das einzige Eintracht-Tor im Spiel zum zwischenzeitlichen 5:1. Im Schlussdrittel hatte die SGE noch einige Möglichkeiten, um das Ergebnis freundlicher zu gestalten, Höhepunkt war jedoch eine Boxeinlage zwischen dem Eintrachtler Lothar Henß und dem Darmstädter Radek Dostalek, die der Eintracht-Stürmer deutlich für sich entscheiden konnte. Beide wurden ebenso zum Duschen geschickt wie SGE-Kapitän Kullack und der Ex-Frankfurter Sasek, die sich in die Schlägerei eingemischt hatten. Diese beiden Spieldauerstrafen sind für die Eintracht jedoch sehr bitter, da man im kommenden Spiel am Samstag gegen die 1b der Roten Teufel Bad Nauheim ohnehin schon etliche Spieler ersetzen muss und diese beiden Ausfälle nun dazukommen.

Auswärtstour der Blizzards

Herne, 16. November Zu einer vierwöchigen Auswärtstour begeben sich die Herner Blizzards in den nächsten Wochen. Am kommenden Wochenende steht dabei lediglich der EHC Troisdorf, der momentan den siebten Tabellenplatz belegt, auf dem Routenplan. Am Freitag, 18. November, um 20 Uhr startet die Partie bei den Dynamite. Besonderes Augenmerk gebührt Dmitro Kryvorutskyy, dem 23-jährigen Stürmer aus Kiew, der bereits für die U18- und U20-Nationalmannschaft der Ukraine die Schlittschuhe schnürte, und der in den bisherigen elf Spielen schon acht Tore und 13 Vorlagen erzielen konnte. Das Lazarett der Blizzards ist weiterhin gut gefüllt.

Trotz Verletzungsmisere soll's ein Sechs-Punkte-Wochenende werden

Moers, 16. November Auch wenn die personelle Situation bei den Black Devils Niederrhein nicht besser wird, hoffen Spieler und Verantwortliche auf ein erfolgreiches Wochenende. "Wir wollen sechs Punkte holen", gibt Team-Manager Thomas Esser vor. Samstag sollte die erste Hälfte des Solls etwas leichter erfüllt werden können. Um 18 Uhr ist der Tabellenletzte Königsborner JEC zu Gast in der Moerser Eissporthalle. Am Sonntag geht's dann zu den Dinslakener Kobras (19 Uhr). Die Stürmer André Wilmshöfer, Bastien Angemeer, Axel Müffeler und Peter Goldbach sowie die Verteidiger Bastian Remer und Oliver Gerst sind am kommenden Wochenende nicht dabei. Am Samstag dürfte das jedoch nicht so sehr ins Gewicht fallen, denn die Bulldogs aus dem Unnaer Stadtteil konnten bisher in der Regionalliga erst einen Sieg verbuchen. "Trotzdem werden wir wieder konzentriert zur Sache gehen und alles daran setzen, unser Torverhältnis zu verbessern", erläutert Devils-Trainer Josef Spychala. "Das heißt aber nicht, dass wir überheblich oder leichtsinnig agieren." Erstes Bully ist um 18 Uhr. Die Devils hoffen, die zuletzt guten Zuschauerzahlen auch gegen den eher als "Underdog" statt als "Bulldogs" agierenden Gegner wieder erreichen zu können. Am Sonntag wird es ungleich schwerer, selbst wenn die Kobras beim 0:7 im Hinspiel förmlich untergingen. "Da musste Dinslaken noch auf einige Routiniers verzichten. Außerdem haben sie mit der Verpflichtung von Marc Garthe nachgelegt und ihren Angriff verstärkt", so Spychala. "Wir werden jedoch alles daran setzen, die Punkte mitzunehmen."

Schicksalsschlag für den Sohn von Dirk Schmitz

Grefrath, 16. November Nach dem 1:3 gegen die Realstars Bergisch Gladbach müssen die Grefrather Niers Panther aufpassen, dass man nun nicht den sechsten Platz aus den Augen verliert. Am Wochenende steht auch wieder nur ein Spiel auf dem Programm. So erwartet man am Freitagabend um 20 Uhr die Füchse aus Duisburg, die das Hinspiel mit 4:2 für sich entscheiden konnten. Die Duisburger 1b-Mannschaft hat ein erfahrenes Team und stellt mit Frank Petrozza und Klaus Micheller zwei erfahrene Cracks, die das Team auch im Hinspiel zum Erfolg geführt haben. Trainer Adam Grygiel kann wiederauf einen breiten Kader zurückgreifen, doch wird Kapitän Dirk Schmitz bis auf weiteres nicht mehr spielen. Der Sohn von Dirk Schmitz ist an Leukämie erkrankt und das versetzte den Niers Panthern ein heftigen Schlag. Pressesprecher Mario Träger dazu: "Wir sind von dieser Nachricht überrascht worden und stehen alle unter Schock." Wir werden alles mögliche in Bewegung setzen, um der Familie Schmitz zu helfen, wenn die Hilfe erforderlich wird.

Kulabuchov wechselt nach Adendorf

Adendorf, 15. November Der Adendorfer EC hat sich nach den Abgängen der letzten Zeit verstärkt – und wie. Mit Vadim Kulabuchov kommt ein erfahrener Spieler in die Lüneburger Heide. Von 1995 bis 2005 spieler der Ukrainer – mit einem Jahr Unterbrechung in Bayreuth – für Weißwasser und damit die meiste Zeit in der 2. Bundesliga. Von Kiew zog es den 36-Jährigen zunächst 1994 zunächst zu Slavia Prag in die tschechische Extraliga, ehe er 1995 für die Füchse Sachse, wie das Weißwasseraner Team damals hieß, in der DEL aktiv war. Mit 16 Toren und sieben Vorlagen in sieben Spielen wurde er 1993 zudem Topscorer der C-Weltmeisterschaft für sein Heimatland, das nach der Auflösung der UdSSR damals in den unteren Gruppen beginnen musste. Am Wochenende hofft der AEC Vadim Kulabuchov – dessen gleichnamiger 15-jähriger Sohn übrigens für den DNL-Nachwuchs aus Weißwasser spielt – bereits einsetzen zu können. Allerdings müssen die Rams in den Partien gegen Hamburg und Leipzig auf Torsten Heideck verzichten, der an einer Schleimbeutelentzündung im rechten Arm laboriert. Zudem wird Frank Richardt am Sonntag berufsbedingt nicht dabei sein können.

Ein Neuer im Haifisch-Becken

Wilhelmshaven, 15. November Verbandsligist EC Wilhelmshaven-Friesland hat sich verstärkt. Neu im Team ist der 21-jährige Andreas Eckert, der ECW-Sportwart Maico Adler und Trainer Andrej Sorokin zu überzeugen wusste. Nach seiner Zeit beim EC Ulm/Neu-Ulm wechselte er zum bayrischen Landesligisten 1. EC Senden. In den Norden verschlug es ihn nun durch die Bundeswehr. Auch der Zeitpunkt, an dem der ECW in sein Stadion zurückkehren kann steht nun fest. Am 2. Dezember soll es wieder losgehen. Bis dahin soll die neue Bande geliefert und aufgebaut sein. Doch auch derzeit trainieren die Jadehaie fleißig. Durch die Unterstützung des Bremer EC können die ECW-Spieler in der Hansestadt aufs Eis.

Drachen besiegen Penalty-Fluch

Erfurt, 14. November Es war der 10. Februar 2002 als die Drachen zuletzt ein Penaltyschießen auf heimischem Eis für sich entscheiden konnten, am späten Sonntagabend war es nach langer Durststrecke wieder soweit und die Erfurter konnten einen Penaltykrimi für sich entscheiden. Gegen dezimierte Harzer Wölfe, mit lediglich 14 Spielern angereist, sprang in der Lotterie am Ende ein 6:5-Sieg heraus, den manch Zuschauer im zweiten Drittel nicht mehr für möglich gehalten hatte. Dreimal mussten die Erfurter im zweiten Drittel nach zum Teil haarsträubenden Fehlern in der Defensive einem Zwei-Tore-Rückstand nachlaufen. Mit unbändigem Willen und angetrieben von gut 900 Zuschauern gelang acht Minuten vor Spielende der vielumjubelte Ausgleichstreffer. Bereits im Hinspiel hatten die Wölfe bewiesen, dass mit ihnen in diesem Jahr zu rechnen ist. In einem ausgeglichenem ersten Spieldrittel legten die Gäste den ersten Treffer vor. Bereits das erste Powerplay für die Gäste konnte Deibert in der achten Spielminute zur Führung nutzen. Die Antwort der Gastgeber ließ allerdings nicht lange auf sich warten. In der elften Spielminute scheiterten zunächst Marak und Masche an Waldner, im dritten Versuch von Johannhardt zappelte der Puck aber im Netz. Das zweite Drittel sollte um einiges turbulenter werden als das erste, es Spiel wogte hin und her und die Tore fielen wie reife Früchte. Zunächst legten die Gäste durch Treffer von Bilstein (24.) und Potac (25.) eine schnelle Zwei-Tore-Führung vor, beide Treffer fielen unter gütiger Mithilfe der Erfurter Defensive. Doch nur zwei Minuten später verkürzte Andreas Nickel auf 2:3. Nun waren wiederum die Gäste an der Reihe, Halloun erzielte in der 29. Minute das zwischenzeitliche 4:2. Doch wiederum ließ die Antwort der Gastgeber nicht lange auf sich warten. Direkt vom Anstoßbully weg machte sich wiederum Nickel auf den Weg und überwand Waldner, der bei diesem Treffer alles andere als gut aussah zum 3:4 Anschlusstreffer. Wiederum nur zwei Minuten später traf Potac für die Gäste zum 3:5 (32.), hierbei machte diesmal Ralf Scheibe keine allzu glückliche Figur. In der Folgezeit konnten die Gastgeber zunächst ein 5:3-Powerplay nicht nutzen. Der erste Braunlager Spieler hatte die Strafbank gerade verlassen, als Brandon Cook mit einem fulminaten Schlagschuss von der blauen Linie zum erneuten Anschlusstreffer erfolgreich war (36.). Im letzten Spieldrittel machten sich bei den Gästen langsam die schwindenden Kräfte bemerkbar. Das Tor von Nicolas Waldner stand nun fast unter Dauerbeschuss durch die Erfurter. Doch zunächst wollte der Puck nicht ins Tor gehen. Die Gäste aus dem Harz blieben bei ihren nun immer seltener werdenden Entlastungsangriffen immer gefährlich. Ralf Scheibe im Erfurter Tor hielt seinen Kasten nun jedoch sauber. In der 53. Spielminute kam es dann wie es kommen musste. Die Drachen konnten eine ihrer vielen Möglichkeiten im letzten Drittel zum vielumjubelten Ausgleich nutzen. Nachdem zunächst noch Noob und Marak an Waldner gescheitert waren, brachte Rumid Masche den Puck hinter Waldner im Tor unter. Gut eine Minute vor Schluss mussten die Gastgeber nochmals eine heikle Situation überstehen, als die kreuzgefährliche Powerplayformation der Gäste nochmals zum Zug kam. Diese Chance blieb allerdings ungenutzt und so musste wieder einmal die "Lotterie" Penaltyschießen für die Entscheidung sorgen. Hier avancierte Ralf Scheibe, der im Spiel nicht immer den sichersten Eindruck hinterließ, zum Helden für die Gastgeber. Er konnte die Penalty von Potac, Bilstein, Halloun und Adamec parieren, nur Vanek konnte seinen Penalty nutzen. Auf Erfurter Seite scheiterten Masche, Reichert und Cook an Waldner, während Müller und Marak, der letzte Saison noch mit Waldner zusammen in Wilhelmshaven spielte, ihre Penalty nutzen konnten. Damit ging für die Erfurter eine dreieinhalb Jahre andauernde "schwarze Serie im Penaltyschießen" zu Ende. Tore: 0:1 (7:21) Deibert (Bilstein, Potac), 1:1 (10:11) Johannhardt (Marak, Masche), 1:2 (23:07) Bilstein (Adamec, Deibert/5-4), 1:3 (24:20) Potac (Halloun, Salzmann), 2:3 (26:27) Nickel (Cook, Müller), 2:4 (29:16) Halloun (Deibert, Lütjen), 3:4 (29:29) Nickel (Marak, Masche), 3:5 (31:58) Potac (Halloun, Hofmann), 4:5 (35:07) Cook (Hnidek, Kaiser/5-4), 5:5 (52:06) Masche (Noob, Marak), 6:5 (60:00) Marak (entscheidender Penalty). Strafen: Erfurt 8, Braunlage 8 + 10 (Vanek). Zuschauer: 802.

Niederlage im Spitzenspiel

Schönheide, 14. November Das Spitzenspiel dieses Wochenendes verloren die Schönheider Wölfe am Samstagabend zu Hause gegen den auch weiterhin ungeschlagenen Tabellenführer Rostocker EC mit 3:5 (2:1, 0:2, 1:2). Über 700 begeisterte Zuschauer sahen von Beginn an Eishockey auf gutem Niveau zweier gleichwertiger Teams, wobei der REC das glücklichere Ende auf seiner Seite hatte. In der fünften Minute begann Jungwolf Sebastian Wolf, wie im Spiel gegen Halle in der Vorwoche, mit dem Torreigen. Seinen Schuss von der blauen Linie sah Branislav Hippik im Tor der Hansestädter zu spät. Doch bereits in der achten Spielminute konnte Rostock ausgleichen. Beide Teams hatten in der temposcharfen Partie danach zahlreiche Möglichkeiten. Eine davon nutzte Matthias Krehl, der in der 18. Minute für den EHV traf zum 2:1. In der 25. Minute konnte Rostock eine Überzahlsituation mit dem Ausgleichstreffer abschließen, nachdem Holger Mix wegen Torwartbehinderung auf die Strafbank musste. Die Piranhas nun im Aufwind, bestraften das Wölfeteam in der 37. Minute sogar mit dem 3:2-Führungstreffer. Der letzte Spielabschnitt hatte noch einiges zu bieten, weil Schönheide kämpferisch und spielerisch noch zulegen konnte und das Schlussdrittel deshalb dominierte. Als in der 55. Minute Robert Kase den Ausgleich erzielte, hofften die Anhänger des EHV auf zumindest einen Punkt gegen die favorisierten Piranhas, doch zweieinhalb Minuten vor Schluss gingen die Gäste wieder in Führung. Die Wölfe setzten nun alles auf eine Karte und nahmen knapp eine Minute vor Ende Markus Nachtmann zugunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Tor. Doch der REC traf zum 5:3 in den verwaisten Kasten. Tore: 1:0 (5.) Wolf (Kase, Mix), 1:1 (7.) Bartanus (Michalek, Hördler), 2:1 (18.) Krehl (Jun, Schröder), 2:2 (25.) Blaha (Marsall, Czajka), 2:3 (37.) Hördler (Czajka, Schneider), 3:3 (55.) Kase (Solf, Schröder), 3:4 (58.) Marsall (Schneider), 3:5 (60.) Czajka (ENG). Strafen: Schönheide 14, Rostock 16. Zuschauer: 725.

Erneut Markus Müller der Matchwinner

Trier, 14. November Dank eines überragenden Markus Müller im Tor der Trierer Huskys und einer enormen Leistungssteigerung ab dem zweiten Drittel schlugen die Huskys den EHC Troisdorf mit 2:1 (0:1, 0:0, 1:0, 1:0) nach Penaltyschießen. Das erste Drittel wurde verschlafen. Der Gegner war aggressiver und wesentlich spielfreudiger. Nick Thiros brachte die Gäste in der sechsten Spielminute mit 0:1 in Front. Ab dem Mitteldrittel fingen sich die Huskys und nahmen den Kampf an. Es entwickelte sich ein kampfbetontes und jederzeit ausgeglichenes Eishockeyspiel. Chancen in Hülle und Fülle auf beiden Seiten. Doch beide Goalies zeigten erneut eine starke Leistung. In den letzten 20 Minuten legte der ESC noch einen Zahn zu. Phasenweise wurden die Dynamites im eigenen Drittel eingeschnürt. 46 Minuten waren gespielt, als Tom Barth zum erlösenden 1:1-Ausgleichstreffer einlochte. Nun wurde es laut im Huskykäfig. Die Fans trieben das Team zur besten Saisonleistung an. Im Penaltyschießen hielt Markus Müller den Trierer Sieg fest. Den entscheidenden Treffer erzielte Neuzugang Patrick Leitner. Am Sonntag geht es für den ESC zum Tabellenführer Neusser EV. Triers kanadischer Neuzugang Kevin Saville landet am Dienstag um 10 Uhr in Luxemburg. Am späten Abend absolviert er sein erstes Eistraining für den ESC. Tore: 0:1 (5:40) Nick Thiros (Daniel Lehmann), 1:1 (45:19) Anton Bauer (Thomas Barth/5-4), 2:1 (60:00) Patrick Leitner (entscheidender Penalty).

Unglückliche Niederlage in Trier

Troisdorf, 14. November Mit 1:2 (1:0, 0:0, 0:1, 0:1) unterlag der EHC Troisdorf beim ESC Trier. Auch das Rückspiel der Dynamite gegen Trier war wie das Spiel in Troisdorf eine enge kampfbetonte Partie. Von Beginn an machten die Troisdorfer Druck. So fiel das 1:0 für dien EHC bereits in der sechsten Spielminute - ein schön heraus gespielter Treffer von Nick Thiros, der eine Vorlage von Daniel Lehmann nutzen konnte. Das Mitteldrittel begann wieder mit Druck der Dynamite, doch der gewünschte Erfolg stellte sich nicht ein. Zwar erhielt Dmitro Kryvorutskyy in der 25. Spielminute einen Penalty zugesprochen, doch scheiterte er am Trierer Goalie. Nur drei Minuten später erzielte Nick Thiros ein zweites Tor für die Dynamite, doch wurde dieses Tor von den Schiris nicht gegeben. So wie die beiden ersten Abschnitte war auch der Schlussabschnitt hart umkämpft. In der 46. Spielminute jedoch mussten die Dynamite wiederum in Unterzahl den Ausgleichstreffer hinnehmen. Doch die Dynamite gaben nicht auf und kämpften weiter. Im Penaltyschießen machte schließlich Patrick Leitner für Trier alles klar. Tore: 0:1 (5:40) Nick Thiros (Daniel Lehmann), 1:1 (45:19) Anton Bauer (Thomas Barth/5-4), 2:1 (60:00) Patrick Leitner (entscheidender Penalty). Strafen: Trier 14, Troisdorf 20 + 10 (Tobias Ridder) + 10 (Daniel Lehmann).

Krimi in Herne

Moers, 14. November Es fehlte nicht viel, da hätten die Black Devils Niederrhein die Herner EG zumindest in die Verlängerung gezwungen. Am Ende behielt der favorisierte Tabellenzweite mit 4:3 (3:1, 1:1, 0:1) die Oberhand. Mit seiner Einschätzung eines Spiels "auf Augenhöhe" hatte Devils-Trainer Josef Spychala auf jeden Fall Recht, auch wenn es leider nicht für einen Punktgewinn reichte. Ein ungelöstes Rätsel bleibt die Startschwäche der Moerser. Nach sieben Minuten war´s das erste Mal um die Devils geschehen. Maxim Meyer nutzte eine Überzahl auf Vorlage des Ex-Moersers Patrick Berger zum 1:0. Nach zehn Minuten legten die Gastgeber nach (Mark Jablonski), und obwohl Sebastian Muhs nach Vorbereitung von Kristian Simo und Heiko Hirsch in der 14. Minute auf 1:2 verkürzen konnte, blieben die Blizzards überlegen. Wieder in Überzahl sorgte Pascal Adolfs für das 3:1 (16.). Bei den ersten beiden Treffern machte Devils-Keeper Markus Felkel übrigens nicht den sichersten Eindruck. Im zweiten Drittel steigerten sich Gäste und zeigten Moral. Erneut Sebastian Muhs – Christian Perlitz bereitete vor – markierte das 3:2 (29.). Vier Minuten später stellte Maxim Meyer den alten Abstand wieder her. Im Schlussabschnitt gaben die Devils dann richtig Gas, schnürten die Herner immer wieder in ihrer Hälfte ein. In den ersten fünf Minuten hielten sie noch mit, hatten dann aber nur noch eine einzige Torchance. Auf Zuspiel von Sven Gotzsch gelang Heiko Hirsch knapp drei Minuten vor dem Ende der 4:3-Anschluss. Zuvor hatten Hirsch und Perlitz nur Latte und Pfosten getroffen, und am Ende hätte Hirsch freistehend das 4:4 machen müssen. Es blieb nach einem dramatischen und hochklassigen Schlussdrittel aber beim letztlich für die HEG etwas glücklichen 4:3. "Unsere Bemühungen im Schlussdrittel wurden leider nicht belohnt. Das ‚Glück des Tüchtigen’ war heute nicht auf unserer Seite", bedauerte Spychala das erfolglose Anrennen seines Teams. "Dennoch: Riesenkompliment an die Mannschaft. Sie ist phasenweise über sich hinaus gewachsen." Tore: 1:0 (7:26) Meyer, 2:0 (10:02) Jablonski, 2:1 (14:08) Muhs (Simo, Hirsch), 3:1 (15:48) Adolfs, 3:2 (28:32) Muhs (Hirsch), 4:2 (32:14) Meyer, 4:3 (56:45) Hirsch (Gotzsch). Strafen: Herne 22+10, Moers 18. Zuschauer: 523.

Siegerland abgefertigt

Solingen, 14. November Mit einem 17:0 (5:0, 3:0, 9:0)-Kantersieg fertigte der EC Bergisch Land den Tabellenzweiten der Verbandsliga NRW, den EC Siegerland, ab. Das Spiel stand im Zeichen von Tobias Grossecker und Mannschaftskapitän Tim Neuber, die zusammen neun der 17 Tore erzielten. "Es muss schon mit dem Teufel zugehen, wenn wir die Aufstiegsrunde nicht erreichen", so Trainer Marek Fuchs. "Die Junioren werden immer sicherer und die Stammspieler haben nicht nur Spaß am Spiel, sondern auch Freude, den Junioren einiges im Spielverlauf beibringen zu können."

Geglückte Revanche

Ratingen, 14. November Revanche geglückt: Im Landesliga-Rückspiel gegen den ECE Nordhorn haben sich die Ratinger Ice Aliens 1b mit einem 5:3 (0:0, 1:3, 4:0)-Sieg für die Niederlage in Nordhorn revanchiert. Die Bullydogs traten mit einer an sechs Positionen veränderten Mannschaft und ohne Trainer an. Lange Zeit sah es nicht nach einem Sieg der Ratinger aus. In einem ersten Drittel verhielten sich beide Mannschaften recht verhalten, wobei die Aliens eher versuchten das Spiel zu machen. Die Niedersachsen warteten mehr ab und versuchten ihr Glück in Kontern. Tore gelangen beiden Mannschaften nicht, so dass es nach dem ersten Drittel 0:0 stand. Im zweiten Drittel übernahmen die Aliens dann noch mehr die Initiative, Nordhorn tat in der Offensive nicht mehr, als nur auf Konter zu lauern. Ein Wechselfehler der Ratinger lieferte Nordhorn dann die Chance im Überzahlspiel, die diese auch nutzten. Davon unbeeindruckt folgte das Team von Andre Leggen seiner Taktik und hatte in der Folge zwei gute Chance, die sie jedoch nicht verwerten konnten. In der 29. Minute glichen die Aliens aus. Doch die Freude über den Anschlusstreffer währte nicht lange, denn bereits eine Minute später brachte Torsten Lampe die Gäste wieder in Führung. Weitere sechs Minuten später netzte Stefan Smoor für die Bullydogs zum Zwischenstand von 1:3 ein. Zum letzten Drittel stellte Andre Leggen auf zwei Reihen um und versuchte damit, das Spiel noch einmal zu drehen. Dies, und ein glänzend aufgelegter Pascal Rumpler drehten das Spiel. Hatte Marek Hanisz in den ersten beiden Drittel glänzenden Paraden gezeigt, musste er im letzten Drittel vier Mal hinter sich greifen. Die Ice Aliens zeigten ihren Willen, alles Sieger vom Eis zu gehen und liessen mit einer disziplinierten Leistung den Nordhornern keine Chance mehr. Diese nahmen 40 Sekunden vor Schluss noch den Torhüter vom Eis, doch eine 20 Sekunden darauf folgende Strafzeit machte den Vorteil wieder zunichte. So verteidigten die Ratinger Ice Aliens die Tabellenführung erfolgreich. Am kommenden Sonntag ist das Team aus Dorsten zu Gast am Sandbach. Tore: 0:1 (23:57) Meyer, 1:1 (28:22) Pickhardt, 2:1 (29:17) Lampe, 3:1 (35:06) Stefan Smoor, 3:2 (44:08) Novossjolov, 3:3 (52:42) Rumpler, 4:3 (58:19)Rumpler, 5:3 (59:56) Mayer. Strafen: Ratingen 22, Nordhorn 18.

Nach zwei Dritteln war Schluss

Dortmund, 14. November 23 Sekunden waren im zweiten Drittel noch zu spielen, da verletzte sich der Gästekeeper Pasqual Gusen unglücklich und konnte trotz Behandlung in der vorgezogenen Drittelpause nicht mehr weiter spielen. Da der TuS Wiehl nur mit einem Torhüter angereist war musste die Begegnung beim Stande von 9:1 (5:0, 4:1) für den EHC Dortmund abgebrochen werden. Man kann wohl davon ausgehen, dass das Spiel mit diesem Ergebnis gewertet wird. "Eigentlich wollten wir uns im letzten Abschnitt noch etwas bewegen und ein paar Törchen schießen. So müssen wir uns mit nur 40 Minuten Eishockey am Wochenende begnügen und haben Kraft gespart für das nächste Wochenende, an dem wieder nur ein Spiel ansteht", sagte EHC-Trainer Markus Scheffold mit einem unübersehbaren Augenzwinkern nach dem frühen Ende an der Strobelallee. Gut zehn Minuten brauchten die Elche, um die Torproduktion anzuwerfen. Zwar hatte Hans Lacalli bereits nach 130 Sekunden die erste gute Möglichkeit, aber der EHC spielte in der Anfangsphase zu umständlich und langsam um das Gästetor ernsthaft in Gefahr zu bringen. Lediglich Niko Bitter konnte in der sechsten Minute einlochen, als er in guter Position einen Abpraller aufnehmen konnte. Die Oberbergischen suchten ihr Heil in der Defensive und hatten ihre erste Möglichkeit erst nach gut elf Spielminuten. Dann aber trafen die Elche. Markus Rautenberg brauchte nach schönem Zuspiel von Jan Baron nur noch den Schläger hinzuhalten und Letzterer markierte dann die Treffer drei und vier. Den Schlusspunkt im ersten Abschnitt setzte Verteidiger Werner Heinrich kurz vor der ersten Drittelpause. Im zweiten Drittel brauchte der EHC zehn Minuten, um auf 9:0 davon zu ziehen, zuerst Jan Baron mit seinem dritten Treffer, dann Hendrik Budde mit einen schönen Rückhandschlenzer sowie Igor Cillik und Pierre Schulz mit einem Alleingang trugen sich dabei in die Torschützenliste ein. Danach ließ die Konzentration im Abschluss nach und weitere gute Möglichkeiten wurden vergeben. Außerdem musste der EHC-Coach umstellen, denn André Erhart musste nach knapp 16 Minuten bereits vorzeitig unter die Dusche. Er bekam eine Spieldauerdisziplinarstrafe wegen eines Stockstichs. Für ihn verteidigte Igor Cillik, Hendrik Pernt rückte in die zweite Angriffsformation. Kurz vor der zweiten Drittelsirene ein folgenschwerer Zusammenprall vor dem Wiehler Gehäuse. Ein Spieler der Gäste schob Christian Nieberle in den eigenen Torraum und beide prallten mit Keeper Pasqual Gusen unglücklich zusammen. Der Goalie musste behandelt werden und die gut leitenden Schiedsrichter Schummers und Kowert schickten beide Mannschaften vorzeitig in die Pause. Aber auch die Unterbrechung reichte nicht um den Torhüter wieder spielfähig zu machen. Da sich kein Feldspieler der Wiehler ins Tor stellen wollte, wurde die Begegnung abgebrochen. Thomas Branz musste wegen eines Magen-Darm-Virus bereits vor dem Spiel passen, dafür konnte Gordon Schukies nach überstandener Grippe wieder auflaufen. Auch Sebastian Kutschelis war zumindest als Ersatzkeeper mit dabei, da Thomas Franta wegen eines Polizeieinsatzes verhindert war. Toni Fonso wird am Dienstag das Training wieder aufnehmen. Am kommenden Sonntag muss der EHC nach Unna in die Nachbarstadt reisen und tritt dort um 19 Uhr beim Königsborner JEC an. Dann sind weitere drei Punkte Pflicht zur Verteidigung des fünften Tabellenplatzes.

Ungefährdeter Sieg

Duisburg, 14. November Einen jederzeit ungefährdeten 9:2 (4:1, 2:1, 3:0)-Sieg verbuchte die 1b-Mannschaft des EV Duisburg in der Regionalliga NRW gegen die Dinslakener Kobras. "Nach dem schwachen Auftritt gegen Neuss haben wir uns zumindest wieder ein wenig rehabilitiert", sagte EVD-Trainer Wilfried Lahrfeld gegen eine Dinslakener Mannschaft, die unter dem Abgang von Verteidiger Sven Prusa zu leiden hat. Dem 1:1-Ausgleich der Gäste ließen die Duisburger noch im ersten Drittel die Tore zur 4:1-Pausenführung folgen. Mit einer soliden Leistung erhöhten die Gastgeber nach 40 Minuten auf 6:2 und hatten im Schlussabschnitt einige Chancen, das Ergebnis zweistellig zu gestalten Letztlich blieb es nach einem Doppelschlag von Carsten Reimann und dem insgesamt vierten Tor von Frank Petrozza beim 9:2-Sieg. Am kommenden Wochenende warten zwei Auswärtsaufgaben auf die Jungfüchse. Am Freitag geht es ab 20 Uhr gegen den Grefrather EC zur Sache. Tags darauf spielt der EVD erneut um 20 Uhr beim ESV Bergisch Gladbach, die mit Marco Ohmann einen talentierten Goalie zwischen den Pfosten haben, der sogar eine Förderlizenz für die Kölner Haie in der DEL besitzt. Die EVD-Tore erzielten Frank Petrozza (4), Carsten Reimann (2), Björn Reiser, Klaus Micheller und Jörn Siegmanski.

Sieg im Verfolgerduell gegen Moers

Herne, 14. November Mit einer Torbilanz von 23:3 Treffern und zwei Siegen bewältigte die Herner EG das Wochenende. Nach dem 19:0-Sieg am Freitag gegen Königsborn gewannen die Schützlinge von Trainer Peter Franke auch ihr zweites Heimspiel gegen die Black Devils Niederrhein. Mit 4:3 (3:1, 1:1, 0:1) konnten die Blizzards sich vor 523 Zuschauern gegen die Moerser behaupten und halten somit den zweiten Tabellenplatz. Die Herner begannen konzentriert und zeigten sofort, wer Herr in der Eis-Arena war. Nach sieben Minuten landete die schwarze Gummischeibe zum ersten Mal im Netz der Moerser. Maxim Meyer nutzte eine Überzahlsituation zum 1:0 für die HEG. Nach zehn Minuten erhöhten die Gastgeber durch Mark Jablonski auf 2:0. Zwar konnte Sebastian Muhs in der 14. Minute mit einem Überzahltor den Abstand für die Black Devils auf 1:2 verkürzen, doch nur zwei Minuten später stllten Pascal Adolfs den alten Abstand wieder her. Im zweiten Drittel konnten die Gäste in einer 5:4-Situation zwar durch Sebastian Muhs verkürzen, doch Maxim Meyer stellte daraufhin auf 4:2 für Herne. Im letzten Drittel gaben die Moerser noch einmal richtig Gas und kamen durch Haiko Hirsch zum 3:4. Bei diesem Ergebnis blieb es nach 60 Minuten. Für die Herner EG stehen nun vier Auswärtsspiele in Folge an. Am kommenden Wochenende geht es nach Troisdorf. Anschließend folgen Wiehl, Königsborn und Grefrath. Das nächste Heimspiel wird am 9. Dezember stattfinden, wenn die 1b-Mannschaft des EV Duisburg in Herne zu Gast sein wird. Vor dem Spiel wurde eine Spende aus dem Erlös des Straßenfestes am Ladwehrweg übergeben. Die 800 Euro wurden je zur Hälfte an die Jugendabteilung der HEG und an den Klinikclown vergeben.

Wölfe erkämpfen Punkt in Erfurt

Braunlage, 14. November Erwartet hatte das wohl kaum einer: Trotz eines Mini-Kaders haben die Harzer Wölfe beim Tabellenzweiten ESC Erfurt einen verdienten Punkt entführt. Erst im Penaltyschießen mussten sich die Braunlager nach einem temporeichen Spiel mit 5:6 (1:1, 4:3, 0:1, 0:1) geschlagen geben. Von Beginn an entwickelte sich zwischen den Wölfen und den Black Dragons eine enge, hochklassige, aber zu jedem Zeitpunkt faire Partie. Den ersten Vorteil konnte sich der BSC erarbeiten: Alexander Deibert markierte in der achten Minute das 1:0. Die Führung hielt allerdings nicht lange. Scheiterte zunächst Florian Müller noch an Nic Waldner im BSC-Tor (10.), schaffte Sven Johannhardt wenig später den Ausgleich. Danach war es erneut Waldner, der gegen Markus Schneider spektakulär rettete. Auf der Gegenseite verhinderte Ralf Scheibe gegen Dusan Halloun einen Treffer. Im zweiten Drittel ging es dann Schlag auf Schlag. Nach einem perfekten Überzahlspiel vollstreckte Stefan Bilstein zur erneuten Harzer Führung (24.). Eine Minute später legte Jozef Potac nach. Aus spitzem Winkel überwand er Scheibe zum 3:1. Die Erfurter kamen aber umgehend durch Andreas Nickel zurück ins Spiel (27.). In der 30. Minute erkämpfte Dennis Lütjen den Puck im Angriffsdrittel. Seinen Pass verwertete Halloun in Torjägermanier. Doch die Freude wehrte nicht lange. Nur 15 Sekunden später hatte wiederum Nickel zum 3:4 verkürzt. Damit war das Drittel aber noch längst nicht beendet. In Überzahl erzielte Potac per Schlagschuss das 5:3 für den BSC (32.). Doch Erfurt konterte wieder, diesmal ebenfalls in Überzahl durch einen Schlagschuss von Brandon Cook (36.). Im Schlussabschnitt machten die Hausherren mächtig Druck. Dem BSC merkte man nun die dünne Personaldecke und das schwere Spiel in Halle an. Trotzdem dauerte es bis zur 53. Minute, ehe Rumid Masche das 5:5 erzielte. Kurz zuvor hatte Potac die große Gelegenheit zur Vorentscheidung, scheiterte aber an Scheibe. Auch in der Schlussphase zeigten beide Torhüter nochmals ihr Können. Waldner hielt im Erfurter Dauerdruck seinen Kasten bis zur Abpfif sauber, Scheibe brachte noch die Fanghand an einen Schlagschuss von Roman Vanek. Das abschließende Penaltyschießen lief wie bisher jedes Mal in der Saison gegen den BSC. Zwar traf Vanek, da aber auf Erfurter Seite Müller und Zbynek Marak verwandelten, blieb der Extrapunkt in Thüringen. Trotz der Niederlage war Wölfe-Trainer Jan Furo stolz auf sein Team und die gezeigte Leistung: "Unter den schweren Vorraussetzungen haben wir heute einen Punkt gewonnen." Auch Drachen-Trainer Thomas Belitz war nicht unzufrieden und lobte vor allem den Kampfgeist seiner Mannschaft. Am kommenden Wochenende führt der Weg der Wölfe zunächst in die Bundeshauptstadt. Am Samstag steht der Vergleich mit FASS Berlin an. Am Sonntag empfängt der BSC dann die Crocodiles Hamburg im heimischen Wurmbergstadion. Tore: 0:1 (7:21) Deibert (Bilstein, Potac), 1:1 (10:11) Johannhardt (Marak, Masche), 1:2 (23:07) Bilstein (Adamec, Deibert/5-4), 1:3 (24:20) Potac (Halloun, Salzmann), 2:3 (26:27) Nickel (Cook, Müller), 2:4 (29:16) Halloun (Deibert, Lütjen), 3:4 (29:29) Nickel (Marak, Masche), 3:5 (31:58) Potac (Halloun, Hofmann), 4:5 (35:07) Cook (Hnidek, Kaiser/5-4), 5:5 (52:06) Masche (Noob, Marak), 6:5 (60:00) Marak (entscheidender Penalty). Strafen: Erfurt 8, Braunlage 8 + 10 (Vanek). Zuschauer: 802.

Erneuter Shut-out für die Piranhas

Rostock, 14. November Die Rostocker Piranhas haben ihre Vormachtstellung in der Regionalliga Nordost einmal mehr deutlich untermauert. Gegen FASS Berlin gewannen die Rostocker mit 9:0 (3:0, 3:0, 3:0) und schafften damit ihren vierten Shut-out der laufenden Saison. Trainer Jozef Kovacik musste die verletzten Thomas Haupt und Paul Paepke ersetzen und rechnete mit einer stark defensiv orientierten Berliner Mannschaft. Doch schon nach 1:18 Minute war die mögliche Taktik der Akademiker hinfällig, Karol Bartanus hatte nach Vorlage von Jan Michalek zum 1:0 getroffen. Doch die Berliner versteckten sich nicht und brachten die Rostocker immer wieder in Gefahr. Als Schneider auf der Strafbank saß (3.) wurde es das ein oder andere Mal brenzlig vor dem Tor von Branislav Hippik. In den kommenden Minuten hatten die Piranhas deutlich mehr Spielanteile, Torchancen aber bleiben Mangelware. Erst nach knapp zwölf Minuten kamen die Rostocker wieder druckvoller vor das Tor der Gäste, doch Hainke (12.) und Weiss (14.) scheiterten noch. Doch Michael Stockbauer traf nur wenig später zum 2:0, mit der Schlusssirene erhöhte Hainke auf 3:0. FASS begann das Mitteldrittel wesentlich engagierter und verschaffte sich in Überzahl auch einige gute Szenen, Tormöglichkeiten aber ergaben sich nicht wirklich. In diese etwas stärkere Phase platzten die Rostocker mit dem 4:0 (23./ Bartanus), gerade hatten die Piranhas ihre Strafzeit abgesessen. Rostocks Trainer Kovacik konnte sich nach einer halben Stunde sogar den Luxus erlauben, die Torhüter zu tauschen, doch eine echte Bewährungsprobe für Benjamin Grunwald ergab sich aufgrund der Offensivflaute nicht wirklich. Blaha (34.) und Weiss (38.) tarfen dagegen auf der Gegenseite zum 6:0. Auch im Schlussdrittel ließen die Piranhas vor über 1700 Zuschauern nicht anbrennen. Als FASS sich in doppelter Unterzahl befand, markierte Michalek das 7:0, die Berliner schienen nun regelrecht "fertig" zu sein. Sie reagierten nur noch, ließen die Piranhas gewähren. Die aber machten zuwenig aus den sich bietenden Torchancen, lediglich Stratmann (54.) und Czajka (57.) trafen ins Berliner Tor. Danach musste Grunwald doch noch einmal zeigen, warum er die zuverlässige "Nummer zwei" in Rostock ist. Tore: 1:0 (2.) Bartanus (Michalek), 2:0 (14.) Stockbauer (Hainke), 3:0 (20.) Hainke, 4:0 (23.) Bartanus (Blaha), 5:0 (34.) Blaha (Hainke, Michalek), 6:0 (38.) Weiss (Bartanus), 7:0 (45.) Michalek (Blaha), 8:0 (54.) Stratmann (Jeschke), 9:0 (57.) Czajka (ÜZ). Strafen: Rostock 12, Berlin 16.

Verdienter 7:2 Sieg gegen schwache Preussen

Erfurt, 14. November Eine mittelprächtige Leistung reichte den Drachen, um in Berlin gegen schwache Preussen einen auch in der Höhe jederzeit verdienten 7:2-Sieg einzufahren. Dabei versuchten der ECC seine spielerische Unterlegenheit in den ersten beiden Dritteln mit zum Teil überharten Einsteigen wettzumachen. Erst nachdem Schiri Gregorius, der die Partie jederzeit im Griff hatte, den ECC mit großen Strafen belegte (2+2+10 für Hoffmann im ersten Drittel und 5+Spieldauer für Patrzek im zweiten Drittel) überdachte der ECC seine Spielweise und agierte fortan zumindest etwas vorsichtiger. Bis zur Führung für die Drachen nach neun Spielminuten durch Rumid Masche wurden schon zahlreiche Chancen (u.a. Marak, Kaiser und Reichert) vergeben. Nur knapp 60 Sekunden später der erste negative Höhepunkt: Zunächst streckte der Berliner Hoffmann den Erfurter Schneider mit einem Crosscheck nieder, um nur kurz später (das Spiel war noch unterbrochen) ebenfalls gegen Schneider einen Stockstich anzubringen. Diesen Stockstich legte der Schiri lediglich als versuchten Stockschlag aus. Hoffmann bescherte mit seiner unbeherschten Aktion seinem Team eine sechsminütige Unterzahl. Die nutzten die Drachen zum 2:0 durch Florian Müller, der einen Schuss von Cook unhaltbar abfälschte. Kurz vor der Drittelpause legte der wiedergenesene Stephan Kaiser noch das 3:0 nach. Damit war bereits im ersten Drittel eine Vorentscheidung gefallen. Im zweiten Spielabschnitt sah man danach deutlich, dass die Erfurter zwei Gänge zurück geschaltet hatten, schließlich stand bereits am Sonntag das nächste Spiel auf dem Plan. Eine weitere Überzahl nutzte Zbynek Marak zum 4:0 in der 29. Spielminute. Dem ECC gelang zwar durch Kanellopulos der Treffer zum 1:4 (30.), doch dies war nicht mehr als Ergebniskosmetik. So ging es mit einer 4:1-Führung der Erfurter in die 2. Pause. Für den Berliner Patrzek war das Spiel zu diesem Zeitpunkt bereits beendet. Er kassierte nach 24 Minuten eine fünf Minuten und eine Spieldauerstrafe, nachdem er Schneider mit einem Stockendenstoß niederstreckte. Auch im letzten Spielabschnitt blieben die Gäste am Drücker, taten allerdings wiederum nur das nötigste. Trotzdem gelang John Noob nach 44 Minuten in Überzahl das 5:1. Das zwischenzeitliche 2:5 durch Henk (48.) beantworteten die Drachen mit dem 2:6 durch Kapitän Marko Reichert, der erneut in Überzahl in der 52. Minute traf. Den Schlusspunkt setzte in der 60. Minute Stephan Kaiser mit seinem zweiten Treffer zum 7:2-Endstand.

2:9-Niederlage in Duisburg

Dinslaken, 14. November Guter Kampfgeist reichte den Dinslakener Kobras nicht, um den Duisburger Jungfüchsen Paroli zu bieten. Der EV Duisburg 1b gewann mit 9:2 (4:1, 2:1, 3:0). Das Team von Jörg Böhme musste schon in der zweiten Spielminute das 0:1 hinnehmen. Dennis Wilhelm besorgte überraschenderweise postwendend den Ausgleich. Die Freude war jedoch von kurzer Dauer, da die Jungfüchse in der siebten Minute wieder in Führung gingen. Geschwächt wurden die Kobras, als Henri Marcoux mit zwei plus zehn Minute auf die Strafbank musste. Schließlich zog der EVD 1b bis zur ersten Pause auf 4:1 davon. Im Mittelabschnitt erhöhte Duisburg auf 6:2, den zweiten Gästetreffer erzielte Daniel Parsch. Im Schlussabschnitt erhöten die Gastgeber auf 9:2. Strafen: Duisburg 8, Dinslaken 8 + 10 (Marcoux). Zuschauer: 117.

Bären gewinnen trotz mäßiger Leistung mit 12:4

Bitburg, 14. November In der Rheinland-Pfalz-Liga gewann der EV Bitburg die doppelt gewertete Partie gegen die 1b-Mannschaft der Mainzer Wölfe mit 12:4 (4:1, 3:1, 5:2). Gut 120 Zuschauer sahen ein in den ersten Spielminuten zerfahrenes Spiel beider Teams. Wie im Hinspiel konnten die Bären wiederum nicht das umsetzen, was sie im Training gelernt hatten. Zu viele Fehlpässe und Unkonzentriertheiten brachten den Spielfluss der Bären durcheinander. Dennoch gelang dem EVB die 2:0-Führung durch Andreas Weiler und Frank Lempges. Nachdem Victor Bauer auf 1:2 verkürzte hatte, erhöhten die Gastgeber durch Wladimir Gibert und David Tesch zur 4:1-Pausenführung. Guido Plein, Andreas Weiler und Axel Schier erhöhten bei einem Gegentor von Victor Bauer auf auf 7:2 im Mitteldrittel. In den letzten 20 Minuten waren Frank Lempges, Marc Bares, David Tesch, Patrick Berens und Guido Plein für Bitburg erfolgreich. David Nytra und Timo Reichardt trafen für Mainz.

Ein Wochenende ohne Punkte

Berlin, 13. November Es war ein Wochenende ohne Punkte für den ECC Preussen Juniors Berlin. Zu beiden "Heimspielen" mussten Spieler und Fans den beschwerlichen Weg in den Wellblechpalast nach Hohenschönhausen antreten. Beschwerlich auch deshalb, weil im Ostteil der Stadt erhebliche Behinderungen durch Baustellen einen direkten Weg zur Spielstätte nicht möglich war. So kamen die Gästen am Freitag, der ESC Wedemark, auch mit einer halbstündigen Verspätung an und das Spiel begann erst um 20 Uhr. Gleich zu Anfang hatte man den Eindruck, dass die Preussen das Spiel auf die leichte Schulter nahmen - eine Einstellung, die sich so in die Köpfe gesetzt hatte, dass diese Blockade während des gesamten Spieles nicht beseitigt werden konnte. Stellungsfehler und mangelnde Laufbereitschaft waren wieder einmal mit die Ursache, dass dieses Spiel mit 2:4 verloren ging. Die Leistungsträger waren farblos, was den Torwart Bartosz Stepokura dazu zwang, wieder einmal seine guten Leistungen unter Beweis zu stellen. Ein erst 18-jähriger Spieler, Michael Henk, war die einzige positive Größe in diesem Spiel, was darauf hoffen läßt, dass die Nachrücker in der kommenden Saison, dem Spiel neuen Anschub geben. Am Samstag gegen die Black Dragons Erfurt zeigte die Mannschaft trotz einer 2:7-Niederlage ein ganz anderes Gesicht - obwohl die Preussen das Spiel zur Hälfte von der Mannschaftsbank und zur anderen Hälfte von der Strafbank verfolgten. "Mit dieser Moral hätte man das Spiel vom Vortag sicherlich gewinnen können", sagte Trainer Czeslaw Panek nach dem Spiel. Auch in dieser Begegnung stach Andreas Henk wieder hervor, was mit einem weiteren Tor belohnt wurde. (HPH)

Stark gekämpft und doch verloren

Braunlage, 13. November Trotz einer kämpferisch überzeugenden Leistung musste der Braunlager SC Harz eine unglückliche 3:4 (1:3, 1:1, 1:0)-Niederlage beim ESC Halle 04 hinnehmen. In einem emotionsgeladenen Duell mussten die Wölfe früh einem Rückstand hinterher rennen. Bereits in der zweiten Minute hatte Jozef Malicek die Gastgeber in Führung gebracht. Auch in der Folge standen die mit nur zwei Reihen spielenden Braunlager unter Druck. Alexander Ansmann, der diesmal zwischen den Pfosten stand, ließ zunächst aber keinen weiteren Treffer zu. In der zwölften Minute gönnte sich die BSC-Abwehr jedoch eine 20-sekündige Auszeit, die von den Gastgebern prompt mit einem Doppelschlag bestraft wurde. Zunächst hielt Martin Miklik die Kelle in einen Schuss von Normen Müller, dann versenkte Matthias Schubert aus kurzer Distanz. Trotz des 0:3-Rückstands ließen die Wölfe die aber nicht die Köpfe hängen. Stattdessen ließ Dusan Halloun bei einem Konter zwei Verteidiger aussteigen und traf zum 1:3 (16.). Mit Beginn des Mitteldrittels kamen die Harzer immer besser ins Spiel, noch allerdings ohne zählbaren Erfolg. Gehindert wurden die Wölfe dann durch eine umstrittene Spieldauerstrafe (27.). Ales Stribny wurde gehalten, für seinen Versuch, sich loszureißen, wurde er wegen gefährlichen Spiels mit hohem Stock vom Schiedsrichter Siebeneicher zum Duschen geschickt. Die folgende fünfminütige Unterzahl, davon sogar zwei Minuten mit zwei Mann weniger, überstand der BSC ohne Gegentor. Umso bitterer, dass Marco Blazyczek einem Konter schließlich doch zum 4:1 verwertete (34.). Kurz vor der zweiten Drittelpause sorgte Stefan Bilstein mit dem zweiten Wölfe-Tor aber wieder für Hoffnung im Harzer Lager. Als Halloun in der 43. Minute schließlich den direkten Anschluss herstellte, war die Partie wieder völlig offen. Die Nicklichkeiten auf dem Eis nahmen nun deutlich zu, da es der Schiedsrichter nicht verstand, die Emotionen wieder zu beruhigen. Angefeuert von rund 70 mitgereisten Fans drängten die Wölfe auf den Ausgleich. Andreas Bippus verzog jedoch aus guter Position (46.), Roman Vanek scheiterte an René Hippler im ESC-Tor (56.). Auch eine längere Überzahl konnten die Harzer nicht nutzen. Der letzte Sturmlauf blieb den Braunlagern allerdings verwehrt, da Referee Siebeneicher Dennis Lütjen zwei Minuten vor dem Abpfiff wegen wiederholten regelwidrigen Anspiels auf die Strafbank schickte. "Leider hat uns der Schiedsrichter nicht mehr die Chance zum Ausgleich gegeben", meinte BSC-Trainer Jan Furo nach dem Spiel enttäuscht. Sein Gegenüber Jaroslav Stastny war dagegen froh über die drei Punkte: "Dieser Sieg war für uns sehr wichtig." Tore: 1:0 (1:45) Malicek (Schubert, Sohlmann), 2:0 (11:12) Miklik (N. Müller), 3:0 (11:33) Schubert (K. Müller, Malicek), 3:1 (15:57) Halloun (Stribny), 4:1 (33:48) Blazyczek (Kimstatsch, Kasperczyk), 4:2 (38:53) Bilstein (Halloun, Potac/5-4), 4:3 (42:58) Halloun (Vanek). Strafen: Halle 18, Braunlage 10 + 5 + Spieldauer (Stribny). Zuschauer: 753.

Gala-Vorstellung der Neusser

Neuss, 13. November Fünf Tage nach dem deutlichen Sieg gegen Herne triumphierte die Mannschaft von Trainer Andrej Fuchs beim ernsthaftesten Verfolger und Aufstiegsfavoriten. Beim EV Duisburg 1b gewann der Neusser EV mit 8:2 (3:0, 4:2, 1:0). Ein furioser Auftakt mit drei Toren nach fünf Minuten ließ die Sorgenfalten auf der Stirn der Neusser Verantwortlichen verschwinden, die aufgrund personeller Probleme durchaus berechtigt waren. Die Freude auf das zweite Spitzenspiel innerhalb einer Woche war vor der Partie der Skepsis gewichen. Lars Tannhof hatte sich ebenso krankheitsbedingt abmelden müssen wie Frederik Dültgen. Dennis Kohl stellte sich trotz einer fiebrigen Erkältung in den Dienst der Mannschaft, während sich der zur Verstärkung herbei gerufene Juniorentorhüter Stephan Schwarz für einen Einsatz bereit hielt. So rückte fast schon in den Hintergrund, dass Gilbert Schröder nach sechswöchiger Verletzungspause und nur einer Trainingseinheit in den Kader zurück gekehrt war. Angriff ist die beste Verteidigung, dachte man sich, berannte direkt zu Beginn das Duisburger Gehäuse und legte einen sagenhaften Start hin. Drei Minuten waren gespielt, da brachte Sebastian Bongartz den NEV mit 0:1 in Führung. Knapp 200 Anhänger hatten ihr Team an die Wedau begleitet und diese wussten in der Folgezeit gar nicht, wie ihnen geschah. Unter dem Neusser Druck unterliefen den Gastgebern kapitale Abwehrfehler, die Boris Fuchs (4.) und Philipp Louven (5.) sofort ausnutzten. Beide Stürmer bezwangen im Alleingang EVD-Torhüter Frank Pribil, Louven gelang dies sogar mit einem spektakulären Hechtsprung. Während sich die Neusser Fans im Freudentaumel befanden, war Pribil ob der Fehler seiner Vorderleute mächtig angefressen, die erst nach knapp zehn Minuten besser ins Spiel fanden. Neuss blieb jedoch das bessere Team, so dass es verdientermaßen mit einem beruhigenden Drei-Tore-Vorsprung in die Kabinen ging. Zu Beginn des Mittelabschnitts stellte sich die Frage, ob die ambitionierte Zweitvertretung des DEL-Clubs nun das Heft in die Hand nehmen würde. Das tat auf Duisburger Seite jedoch vorerst nur Pribil, der in der 25. Minute wutentbrannt den Weg in die Katakomben antrat. Zuvor hatte ein Mannschaftskollege einen Jedamzik-Distanzschuss unhaltbar abgefälscht, ehe André Grein der Duisburger Hintermannschaft davonlief und Jared Mudryk das Zuspiel zum 0:5 verwertete. Mirco Theurer hatte nun also die undankbare Aufgabe, sich dem Neusser Angriffswirbel entgegen zu stellen. Drei Minuten später musste aber auch der junge Ersatztorhüter erstmals hinter sich greifen, nachdem Sebastian Bongartz in Überzahl aus kurzer Distanz eingeschoben hatte. Die Strafzeiten mehrten sich nun, was André Grein bei 5:3 zum unfassbaren 0:7-Zwischenstand ausnutzte (29.). Da anschließend einige Strafen gegen den NEV ausgesprochen wurden, bedrängten die Gastgeber in der Folgezeit erstmals das Neusser Gehäuse, das Dennis Kohl jedoch glänzend verteidigte. Nach minutenlanger Belagerung holte dann aber Klaus Micheller die Brechstange raus und verkürzte mit einem Doppelschlag auf 2:7. Angesichts so langsam nachlassender Kräfte gab es für den NEV keinen besseren Zeitpunkt für die zweite Drittelpause. Die Jungfüchse hatten inzwischen gemerkt, dass mit etwas Glück vielleicht noch eine Aufholjagd möglich wäre. So versuchten es die mit DEL-Verstärkung angetretenen Gastgeber in der Anfangsphase des letzten Abschnitts vor allem mit Gewaltschüssen von der blauen Linie, die Kohl jedoch mit einigen Paraden entschärfte. Neuss verstärkte seinerseits die Defensive, beschäftigte den EVD aber weiterhin mit gefährlichen Gegenstößen, die unter anderem zu einem Pfostenschuss von André Grein führten. Als sechs Minuten vor dem Ende der Fünf-Tore-Vorsprung immer noch Bestand hatte, machte der entkräftete Kohl Platz für Stephan Schwarz, der dadurch zu seinem Regionalliga-Debüt kam. Während der Youngster in der Schlussphase mit Glück und Geschick seinen Kasten sauber hielt, sorgte Ronny Sassen auf der anderen Seite für den Schlusspunkt der Neusser Gala-Vorstellung. Dass der Neusser EV nach gut der Hälfte der Vorrunde die Liga mit sieben (Minus-)Punkten Vorsprung anführen würde, hätten vor der Saison wohl selbst die kühnsten Optimisten nicht erwartet. Das Team hat einfach einen unglaublichen Lauf und entfacht auch unter den Zuschauern lange nicht mehr gespürte Euphorie. Tore: 0:1 (3:22) Bongartz (Reisinger, Louven), 0:2 (3:34) Fuchs, 0:3 (4:49) Louven (Emde, Schröder), 0:4 (22:56) Jedamzik (Reisinger, Bongartz/4-5), 0:5 (24:35) Mudryk (Grein, Yazdi), 0:6 (27:33) Bongartz (Sassen, Reisinger/4-3), 0:7 (28:07) Grein (Schröder, Mudryk/5-3), 1:7 (35:22) Micheller (Petrozza, Siegmanski), 2:7 (36:41) Micheller (Petrozza, Eul/5-4), 2:8 (55:12) Sassen (Grein, Yazdi). Strafen: Duisburg 16, Neuss 20. Zuschauer: 350.

Schützenfest in Herne

Herne, 13. November Es ist der bislang höchste Sieg in dieser Saison der Regionalliga NRW. Mit 19:0 (3:0, 8:0, 8:0) fertigte die Herner EG den Königsborner JEC ab. Die Herner machten von Beginn an Druck. In den ersten drei Spielminuten hatten sich die Blizzards schon vier Tormöglichkeiten erarbeitet, bevor die Gegner überhaupt zum ersten Mal in die Nähe des Herner Tores kamen. In der sechten Spielminute war die Herner Torfabrik erstmals erfolgreich, als Thomas Bläsche das 1:0 erzielte. In der zehnten Minute erarbeiteten sich die Blizzards eine beruhigende 2:0 Führung durch Sebastian Haßelberg, bevor nach weiteren 88 Sekunden Bastian Tanne zum 3:0 erhöhen konnte. Er erzielte damit seinen ersten Regionalliga-Treffer für die Blizzards. Die harmlos agierenden Gäste aus Königsborn hatten zwar fünf Torschüsse, blieben aber ohne Erfolg. Mit drei Toren in den ersten sechs Spielminuten des Mitteldrittels ging es dann mit einem Blitzstart weiter. Pascal Adolfs (21.), Darius Czerwiec (25.) und Patrick Berger (26.) waren erfolgreich. Von den Gästen war nicht viel zu sehen. Die junge Truppe von Milan Vanek sen. war zwar sehr engagiert und versuchte mitzuhalten, war aber hoffnungslos überfordert mit dem Herner Sturm. Knapp 29 Minuten waren um, als Michael Sasse auf 7:0 erhöhte, und gerade mal 43 Sekunden später traf Adolfs zum 8:0. Drei weitere Treffer ließen die Blizzards das Mitteldrittel mit 8:0 gewinnen. Nach den Treffern von Meyer (34.), Adolfs (39.) und Sasse (40.) ging es dann mit 11:0 in die zweite Unterbrechung. Acht weitere Treffer erzielten die Spieler von Peter Franke im Schlussdrittel. Angefangen mit Karl Jasik in der 49. Minute. Meyer (48.), Jasik (49.) erhöhten erst einmal auf 14:0. Tsvetkov, Jablonski, Müller, Peters und Lumare sorgten für den Endstand. Tore: 1:0 (5:50) Thomas Bläsche (Dimitri Tsvetkov), 2:0 (9:53) Sebastian Haßelberg (Pascal Adolfs, Karl Jasik), 3:0 (11:21) Bastian Tanne (Sebastian Haßelberg), 4:0 (20:48) Pascal Adolfs (Sebastian Haßelberg, Mark Jablonski), 5:0 (24:11) Darius Czerwiec (Pascal Adolfs, Karl Jasik), 6:0 (25:49) Patrick Berger (Dimitri Tsvetkov, Maxim Meyer), 7:0 (28:54) Michael Sasse (Bastian Tanne, Sebastian Haßelberg), 8:0 (29:37) Pascal Adolfs (Sebastian Haßelberg), 9:0 (33:10) Maxim Meyer (Dominik Lumare, Dimitri Tsvetkov), 10:0 (38:37) Pascal Adolfs (Sebastian Haßelberg, Mark Jablonski), 11:0 (39:53) Michael Sasse (Dominik Lumare, Thomas Bläsche), 12:0 (43:37) Karl Jasik (Pascal Adolfs, Darius Czerwiec), 13:0 (47:43) Maxim Meyer (Patrick Berger, Dimitri Tsvetkov), 14:0 (48:57) Karl Jasik (Darius Czerwiec, Pascal Adolfs), 15:0 (50:25) Dimitri Tsvetkov (Michael Sasse, Thorsten Peters), 16:0 (50:48) Mark Jablonski (Maxim Meyer), 17:0 (56:23) Christian Müller (Karl Jasik, Thomas Bläsche), 18:0 (57:35) Thorsten Peters (Dominik Lumare, Michael Sasse), 19:0 (59:37) Dominik Lumare (Darius Czerwiec, Karl Jasik). Tore: Herne 6, Königsborn 22 + 10 (P.Kuchnia). Zuschauer: 381.

Eine trostlose Leistung

Grefrath, 13. November Leidenschaft, Einsatzwille, Spielfreude und aufopferungsvoller Kampf sind Kriterien, die einem Team zum Sieg verhelfen - und genau das sahen die angereisten Fans der Grefrather Niers Panther auch, allerdings vom jungen Team der Realstars Bergisch Gladbach. Die Niers Panther mussten auf einige Akteure verzichten, hatten aber mit Adrian Grygiel einen DEL-Stürmer in den eigenen Reihen, der immer wieder sein Können zeigte. Am Ende unterlag der Grefrather EC mit 1:3 (0:0, 1:2, 0:1). Im ersten Drittel schläferten sich beide Teams fast selber ein, denn es gab kaum Torchancen und ganze vier Strafminuten. Die größte Chance hatte Adrian Grygiel der in Unterzahl alleine vor Goalie Marco Ohmann auftauchte. Doch das 17-jährige Talent hielt seinen Kasten sauber. Das zweite Drittel begannen die Panther mit einer ähnliche Spielweise, denn man igelte sich in der eigenen Zone ein und wirkte dabei nicht gerade hellwach. Das junge Team der Realstars nutzte die Gunst der Stunde, drückte auf das GEC-Tor und kaum waren 51 Sekunden absolviert, da hieß es 1:0 für die Bergischen. Nicolas Rosewe traf auf Zuspiel von Andreas Frings. Die Niers Panther reagierten nicht wirklich auf diesen Treffer und nur fünf Minuten später fiel das 2:0. Felix Ansorge nahm einen Pass von Thomas Sülzner an, marschierte durch die GEC-Abwehr und schob den Puck an Goalie Christian Lüttges vorbei. Auch das weckte die Niers Panther nicht aus dem Dornröschenschlaf. Zwar versuchte man nun Druck aufzubauen, doch die Abwehr um den guten Goalie Ohmann kam nur selten in Not. Nichts war von letzten Auswärtsspielen zu sehen, als man mit großer Leidenschaft und Einsatz zu Werke ging. Die mitgereisten Fans mussten bis zur 32. Minute warten, ehe ein Spieler der Bergischen auf die Sünderbank wanderte DEL-Stürmer Adrian Grygiel mit dem Anschlusstor für Hoffnung sorgte. Wer nun einen Sturmlauf erwartete, der wurde enttäuscht, denn die Bergischen hatten das Spiel danach wieder im Griff und gingen mit der Führung auch in die zweite Pause. Das letzte Drittel begannen die Niers Panther mit mehr Zug zum Tor, erspielten sich ein paar Chancen, doch nach fünf Minuten war auch das Strohfeuer erloschen. In der Folgezeit sah man kaum ein Aufbäumen und so schaukelten die Gastgeber das Spiel über die Runden und sicherten sich in der 52. Minute mit dem 3:1 den verdienten Sieg. Eugen Lemmer nutzte die Vorlage von Felix Ansorge und Jacek Wronecki eiskalt aus und sicherte den Bergischen den wichtigen Dreier im Kampf um den sechsten Platz. Für die Niers Panther geht es am kommenden Freitag weiter, dann erwartet man die 1b-Mannschaft der Duisburger Füchse. Tore: 1:0 (21.) Nicolas Rosewe (Andreas Frings), 2:0 (26.) Felix Ansorge (Thomas Sülzner), 2:1 (32.) Adrian Grygiel (Carsten Ackers, Marius Mühlenberg), 3:1 (52.) Eugen Lemmer (Felix Ansorge,Jacek Wronecki). Strafen: Bergisch Gladbach 14, Grefrath 14.

Trier war die Reise wert

Wiehl, 13. November Trier war für die Penguins die Reise wert. Der TuS Wiehl, der nur mit zwölf Spielern und einem Torwart angereist war, gewann beim ESC Trier mit 5:4 (0:0, 1:3, 3:1, 1:0) nach Penaltyschießen. Die Pinguine spielten aus einer sicheren Defensive heraus. Es gab zwar einige Nachlässigkeiten in der Rückwärtsbewegung, aber Torwart Pasqual Gusen war auf dem Posten. Doch auch die Wiehler vergaben ihre Chancen, so dass es mit einem 0:0 in die erste Pause ging. Eine kuriose Strafe eröffnete den Mittelabschnitt. Wiehl kam zu spät aus der Kabine: zwei Minuten wegen Spielverzögerung. Trier nutzte die Möglichkeit und ging mit 1:0 in Führung. Nach einem weiteren Trierer Treffer gelang Ilya Ulyanov der 1:2-Anschlusstreffer. Die Freude war allerdings nur von kurzer Dauer, denn die Penguins mussten nach einer Einzelleistung von Leitner das 3:1 hinnehmen. Die Trierer hatten noch vor der Pause die Möglichkeit durch einen Penalty auf 4:1 zu erhöhen, doch Gusen wehrte den Versuch von Henke ab. So ging es mit der in dieser Höhe verdienten Zwei-Tore-Führung für den ESC Trier in das letzte Drittel, das die Penguins ohne Thomas Dick (Matchstrafe) und den verletzten Andy Leuthold absolvieren mussten. Als Torwart Gusen dann auch noch zum vierten Mal bezwungen wurde, schien die Partie gelaufen. Die Huskies beschäftigten sich wohl schon etwas zu sehr mit dem nächsten Gegner, so dass sie die Penguins wieder ins Spiel zurückkommen ließen. Von einer Handvoll unermüdlicher mitgereister Fans unterstützt kamen die Wiehler durch Wolfgang Göbel und wiederum Ulyanov auf 4:3 heran. Eine Minute und acht Sekunden vor Schluss ging Trainer Maier volles Risiko und nahm seinen Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Die Entscheidung wurde belohnt, als Sascha Derichs 36 Sekunden vor der Schlusssirene den Ausgleich erzielte. Im anschließenden Penaltyschießen trafen Peter Lutter und Alex Maier für den TuS Wiehl, während beim ESC nur Nevzorov und Müller den in dieser Disziplin gewohnt starken Gusen bezwingen konnten. Im Stechen zeigte sich Kapitän Lutter nervenstark und versenkte auch seinen zweiten Penalty souverän. Im Gegenzug stellte Gusen für Schön ein nicht zu überwindendes Hindernis dar, so dass die Wiehler auf der Rückfahrt zusammen mit ihren Fans ein wenig Karneval feiern konnten. Tore: 1:0 Barth (Bauer, Ganer), 2:0 Schön (Bauer, Barth), 2:1 Ulyanov (Kreuder, Finkenrath), 3:1 Leitner, 4:1 Bauer (Schön), 4:2 Göbel (Ulyanov), 4:3 Ulyanov (Raab), 4:4 Derichs (Finkenrath, Kreuder), 4:5 Lutter (entscheidender Penalty). Strafen: Trier 18 + 10 (Hillgärtner) + 5 + Spieldauer (Luft), Wiehl 12 + Matchstrafe (Dick).

Leichtfertig zwei Punkte verschenkt - Kanadier verpflichtet

Trier, 13. November Am späten Freitagabend machten die Huskys artig Gastgeschenke. Mit einer sicheren 4:1-Führung gegen den Angstgegner TuS Wiehl verlor man nach Penaltyschießen 4:5 (0:0, 3:1, 1:3, 0:1). Das Spiel begann recht zerfahren. Abtasten war im ersten Drittel angesagt. Für Dimitrij Shimkov rückte Tassilo Luft in die erste Reihe neben Udo Schön und Anton Bauer. Aber auch nur für sechs Minuten. Danach musste er nach einen Spieldauerstrafe wegen hohen Stocks frühzeitig duschen. Zählbares sprang in diesem Drittel für kein Team heraus. Das zweite Drittel startete nach dem Geschmack der Zuschauer. Tom Barth erzielte in Überzahl nach 48 Sekunden das 1:0. Nun kamen die Huskys besser in Fahrt. Drei Minuten später erhöhte Udo Schön auf 2:0. Wiehl konterte gefährlich. Nur 120 Sekunden später kam einer dieser Konter zum Erfolg. Eine Unachtsamkeit nutzten die Penguins zu dem 1:2-Anschlusstreffer. Doch die Huskys schlugen zurück. Keine 20 Sekunden später rappelte es wieder im Kasten von Pasqual Gusen. Patrick Leitner schoss sein erstes Tor für den ESC. Anton Bauer baute den Vorsprung sogar im letzten Abschnitt auf 4:1 aus. Zu sicher fühlten sich die Cracks der Huskys. Wiehl kam zurück ins Spiel und setzte die Hintermannschaft immer mehr unter Druck. 13 Minuten vor Schluss fiel das 2:4. In den letzten fünf Spielminuten setzten die Wiehler noch konsequenter nach, sie merkten, dass an diesem Abend mehr im Huskykäfig zu holen war. Nur noch vier Minuten standen auf der Anzeigetafel, da fiel das 3:4. 60 Sekunden vor Spielende nahm der Coach des TuS Wiehl eine Auszeit, um sein Team einzuschwören. Der Goalie verließ seinen Kasten zu Gunsten eines sechsten Feldspielers. Und die Taktik ging auf. Routinier Peter Lutter netzte zum 4:4 Ausgleich ein. Das Penaltyschießen musste die Entscheidung bringen. Auch da zeigten die Penguins keine Nerven. Am Sonntag muss nun eine gehörige Leistungssteigerung her, damit man gegen die Dynamits bestehen kann. Eine weitere Personalentscheidung ist gefallen. Am Montag landet ein weiterer Neuzugang für die Huskys in Frankfurt. Der 22-jährige Kanadier Kevin Saville wurde vom Vorstand unter Vertrag genommen. Letzte Saison spielte er in Frankreich bei Valence in der Divison 1. Dort traf er in sieben Spielen siebenmal ins Schwarze und steuerte fünf Assists bei. Ab Dienstag steht er im Mannschaftstraining und wird aller Voraussicht nach am nächsten Wochenende schon spielberechtigt sein.

Eintracht unterliegt erst nach Verlängerung

Frankfurt, 13. November Eintracht Frankfurt unterlag in einem packenden Regionalligaspiel bei den Young Lions Frankfurt mit 4:5 (2:3, 0:1, 2:0, 0:1) nach Verlängerung. Die Führung der Eintracht durch Matthias Mänz glichen die Young Lions kurze Zeit später durch einen verwandelten Penalty von Hofmann aus. Schippler erzielte in der zwölften Minute das 2:1 für den Lions-Nachwuchs, McNeill antwortete mit dem 2:2. Kurz vor Ende des ersten Abschnitts landete ein haltbarer Schlagschuss von Möller im Eintracht-Gehäuse, so dass es mit einem knappen 3:2 in die Pause ging. Abschnitt zwei begann mit verteiltem Spiel auf beiden Seiten, die Eintracht überstand zwei 3:5-Unterzahlspiele, trotzdem gelang den Lions ein weiteres Tor durch Michael Schwarzer. Auch die SGE hatte mehrere Chancen, überwand Marco Schwarzer im Lions-Gehäuse zunächst aber noch nicht. Ende des zweiten Drittels musste Fiedler nach einem Foul gegen Eintracht-Stürmer Lang mit fünf Minuten plus Spieldauer vom Eis, der SGE gelang während dieser Überzahl aber kein Treffer. Knapp fünf Minuten vor Ende des Spiels war es erneut Spielertrainer McNeill, der den 3:4-Anschlusstreffer erzielte. Als es einen erneuten Penalty für die Young Lions gab, stand das Spiel auf des Messers Schneide, Schmidt scheiterte aber an Eintracht-Goalie Eberz. Sekunden vor Schluss - der Eintracht-Schlussmann hatte das Eis zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen - dann Aufregung vor dem Lions-Gehäuse: nach einem Schuss von Lang verschoben die Young Lions das eigene Tor, so dass es diesmal einen Penalty für die Eintracht gab. Jay McNeill ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte sicher zum 4:4. In der Overtime waren die Eintracht-Cracks offenbar noch innerlich beim Jubeln, nach nur 15 Sekunden beendete Young-Lions-Stürmer Ostendorff mit einem Schuss ins obere Toreck ein tolles Spiel. Fazit: die Eintracht bewies auch nach dem 2:4-Rückstand Moral und erkämpfte gegen den Favoriten ein hochverdientes Unentschieden. Auch wenn in der Overtime vielleicht noch der Sieg möglich gewesen wäre, so zeigt dieses Ergebnis, dass man auch in der Regionalliga mithalten kann. Am kommenden Dienstag im "Heimspiel" bei der TSG Darmstadt gilt es, an die Leistung vom Freitag anzuknüpfen und den nächsten übermächtigen Gegner zu ärgern.

Dramatisches Frankfurter Derby

Frankfurt, 13. November Ein vom Eintracht-Spielertrainer Jay McNeill verwandelter Penalty mit der Schlusssirene bedeutete der Ausgleich und zudem die Verlängerung. Die dauerte dann nur 15 Sekunden, bis die Young Lions Frankfurt das Derby in der Regionalliga Hessen gegen Eintracht Frankfurt mit 5:4 (3:2, 1:0, 0:2, 1:0) gewannen. Von Beginn an zeigte sich, dass es nicht so leicht werden würde, wie beim ersten Sieg vor sechs Wochen. In der vierten Minute nutzte die Eintracht einen Nachschuss zum 0:1. Leicht geschockt mussten die Young Lions kurz darauf das erste Mal in Unterzahl agieren. In diesem Unterzahlspiel schnappte sich Patrick Hofmann den Puck und lief auf das gegnerische Tor zu. Dabei wurde er unfair gestoppt und die Schiedsrichter entschieden auf Penalty. Den verwandelte Hofmann souverän zum Ausgleich (6.). Nun war die Mannschaft wach und kam immer besser ins Spiel. Als man nun selbst in Überzahl spielte, gelang die 2:1-Führung. Sven Schippler schloss eine Kombination über das ganze Spielfeld mit seinem Tor ab. Mit der Führung im Rücken wurde man dann noch etwas offensiver, was die Eintracht zu einigen schnellen Kontern nutzen konnte. Aus einem dieser Konter resultierte das nächste Unterzahlspiel, in dem der Ausgleich für die Eintracht fiel. Nun sahen die Zuschauer ein weitgehend ausgeglichenes Spiel mit guten Aktionen beider Mannschaften und beider Torhüter. Als alle schon in Gedanken Richtung Pause waren, gingen die Young Lions mit 3:2 in Führung. Alexander Möller schoss vor dem gegnerischen Verteidiger und überraschte den Eintracht-Torhüter mit dem Treffer. In der Pause nahm man sich vor, Strafen zu vermeiden und weiter nach vorne zu spielen. Gleich zu Beginn hatte man bei doppelter Überzahl die Chance, die Führung auszubauen. Aber wahrscheinlich wurde man zu nervös, denn es sprang nur ein einziger Torschuss dabei heraus. Als die Eintracht wieder komplett war, machten es die jungen Löwen besser. In der 26. Minute erhöhte Michael Schwarzer auf 4:2. Das letzte Drittel begann mit einer fünfminütigen Unterzahl, denn Benjamin Fiedler erhielt kurz vor Ende des zweiten Drittels eine Spieldauerstrafe wegen eines Stockendenstoßes. Mit zunehmender Spielzeit machte sich eine spürbare Nervosität im Young-Lions-Spiel breit. Während man selbst mehrfach die Vorentscheidung verpasste, wurde die Eintracht immer druckvoller. Sechs Minuten vor dem Ende gab es dann eine doppelte Unterzahl. Gerade als der erste Spieler wieder aufs Eis zurückgekehrt war, schlug es im Tor ein, und die Eintracht verkürzte auf 4:3. Nun sollte es wirklich dramatisch werden. Nur wenig später dann der Schock einer erneuten Unterzahl. Zunächst rettete Torhüter Marco Schwarzer die knappe Führung mit zwei guten Paraden. Dann lief Adrian Ostendorff alleine auf das gegnerische Tor zu. Gerade als der schießen wollte, wurde er gefault und es gab den zweiten Penalty. Diesen führte Mike Schmidt aus. Leider scheiterte er knapp am Eintracht-Torhüter und das Zitterspiel ging weiter. In der letzten Minute waren dann beide Mannschaften komplett auf dem Eis. Zweimal hatte man selbst den nächsten Treffer auf dem Schläger, aber es kam anders. In den letzten Sekunden bekam man die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel heraus und ermöglichte der Eintracht die große Ausgleichsmöglichkeit. Den ersten Schuss parierte der Torhüter noch, aber bevor er mit der Sirene noch zum Nachschuss kam, verschob ein Verteidiger das Tor. Die Schiedsrichter entschieden auf Penalty. Jay McNeill lief selbst an und verwandelte zum auf Eintracht-Seite vielumjubelten 4:4-Ausgleich. Die Verlängerung dauerte nur ganze 15 Sekunden. Kurz nach dem Eröffnungsbully schnappte sich Adrian Ostendorff im eigenen Drittel den Puck, lief über das ganze Spielfeld und überwand den gegnerischen Torhüter zum 5:4. Tore: 0:1 (3:32) Matthias Mänz, 1:1 (5:41) Patrick Hofmann (Penalty/4:5), 2:1 (8:08) Sven Schippler (Jan Bannenberg, Sascha Burg/5:4), 2:2 (11:08) Jay McNeill (Peter Renner, Matthias Mänz/5:4), 3:2 (19:24) Alexander Möller (Torben Waschke, Enrico Poßner/4:4), 4:2 (25:21) Michael Schwarzer (Jan Bannenberg, Sascha Burg), 4:3 (55:18) Jay McNeill (Robert Lang/5:4), 4:4 (60:00) Jay McNeill (Penalty), 5:4 (60:15) Adrian Ostendorff (Patrick Hofmann). Strafen: Young Lions Frankfurt 20 + 5 + Spieldauer (Fiedler), Eintracht Frankfurt 18.

Teil eins der Pflichaufgabe erfüllt

Solingen, 13. November Einen sicheren 9:1-Sieg in der Verbandsliga NRW verbuchte der EC Bergisch Land im Auswärtsspiel gegen die 1b-Mannschaft der Revier Löwen Oberhausen. Bereits in der vierten Minute stand es 2:0 für die Bergischen. Christian Spaan und Tim Neuber brachten die Solinger in Führung. Erneut Spaan war es, der die 3:0-Führung im ersten Drittel sicherstellte. Auch das zweite Drittel sah nicht anders aus. In einem immer mehr verflachenden Spiel zogen die Raptors auf 6:0 davon, ehe sie im Schlussabschnitt noch einmal drei Tore nachlegten. Die Tore für Solingen erzielten Neuber (4), Spaan (3), Steige und Pavel Mann.

Schlechteste Saisonleistung

Duisburg, 12. November Von allen guten Geistern verlassen präsentierte sich die 1b-Mannschaft des EV Duisburg im Spitzenspiel der Regionalliga NRW gegen den Neusser EV. Denn nur die Gäste wirkten fit, spritzig und bereits für diese Partie. Die Jungfüchse unterlagen dem Tabellenführer auch in der Höhe verdient mit 2:8 (0:3, 2:4, 0:1). Entschieden war die Partie schon nach nicht einmal fünf Minuten. Drei katastrophale Fehler in der Hintermannschaft - drei Tore für die weiterhin unbesiegten Neusser. Vor dem Tor nicht eng genug gedeckt, ein Fehlpass, ein Scheibenverlust, und der EVD lag 0:3 hinten. Fehler, die ein Spitzenteam wie Neuss eiskalt bestraft. Von der ersten Minute wirkten die Duisburger vor knapp 400 Zuschauern völlig verunsichert. Kein Pass kam an, das Stellungsspiel war katastrophal, und auch der Körper wurde nicht eingesetzt. "Und gerade darauf haben unser Kapitän, Klaus Micheller, und ich vor dem Spiel noch klar hingewiesen", ärgerte sich EVD-Trainer Wilfried Lahrfeld über die Leistung. Das 0:4 erzielten die Duisburger sogar selbst, als Malte Seifert einen Schuss von Rafael Jedamzik unglücklich ins eigene Tor abfälschte. Erst nach dem 0:7 trafen die Jungfüchse. Klaus Micheller nach guter Vorarbeit von Frank Petrozza und nochmals Micheller per Schlagschuss. Das war's - das muss besser werden.

Schweres Auswärtsspiel für die Kobras

Dinslaken, 11. November Am kommenden Sonntag treten die Dinslakener Kobras um 18 Uhr beim EV Duisburg 1b an. Eine schier unlösbare Aufgabe wartet auf die Kobras bei den Jungfüchsen. Das Hinspiel in eigener Halle endete mit einer herben Schlappe. Es wird schwer gegen die Duisburger zu bestehen, die seit fünf Spielen ohne Niederlage sind. Die Kobras hingegen zeigten in letzter Zeit eher durchwachsene Leistungen und müssen nach dem Verlust von Sven Prusa, der nicht zu ersetzen ist, nunmehr verletzungsbedingt auf Thomas Juister, Dirk Roßbach, Nick Szymkowiak und Thomas Frach verzichten. Der Einsatz von Benjamin Spazier ist aufgrund seiner Verletzung noch fraglich. Dennis Albrecht wird für den verletzten Thomas Juister das Tor hüten. Zum ersten Mal in dieser Saison steht Christian Kühn als Spieler auf dem Eis. Hingegen tauscht Jörg Böhme die Schlittschuhe wieder gegen den Platz hinter der Bande ein. Aufgrund der vielen Ausfälle wird Jonas Podlecki aus der Juniorenmannschaft zu den Kobras stoßen.

FASS Berlin verpflichtet Christian Faltin

Berlin, 10. November Der Regionalligist FASS Berlin vermeldet weitere Neuzugänge: Christian Faltin wechselt vom Adendorfer EC zu den Weddingern. Heute Nachmittag unterschrieb der 28-Jährige Stürmer die notwendigen Papiere. In seiner bisherigen Karriere war er für die Eisbären Berlin Juniors und die Hannover Indians in der Oberliga sowie für den Rostocker EC und den Adendorfer EC in der Regionalliga aktiv. Er hat insgesamt 266 Spiele absolviert (140 Tore, 204 Vorlagen). In der vergangenen Saison erzielte Faltin für den Rostocker EC 16 Treffer und bereitete 28 Tore vor. In dieser Saison spielte der Berliner für den Adendorfer EC. "Er wird unserem Sturm mehr Durchschlagskraft verleiten. Dafür spricht auch seine Erfahrung, die er in den vergangenen Spielzeiten erworben hat", lobt FASS-Sportwart Peter Wagenfeldt den Neuzugang. Eine weitere Personalentscheidung ist ebenfalls gefallen. Nico Löloff hat nach seiner mehrjährigen Spielpause das Probetraining bei FASS erfolgreich bestanden und gehört ab sofort zum Kader. "Er wird noch einige Zeit benötigen, aber seine Form ist nach der langen Pause schon beeindruckend", so Wagenfeldt. Der 23-Jährige ehemalige Nachwuchsnationalspieler stammt aus dem Nachwuchs der Berlin Capitals und spiele zuletzt bei den Eisbären Berlin Juniors in der Oberliga. Am kommenden Wochenende sind die Akademiker "on Tour" bei Regionalliga-Tabellenführer Rostocker EC. Das nächste steht für die Akademiker am Samstag, 19. November, gegen den Braunlager SC Harz an.

Am Freitag geht es nach Duisburg

Neuss, 10. November Nur eine Aufgabe steht am kommenden Wochenende auf dem Neusser Programm, doch die hat es in sich. Gerade einmal fünf Tage nach dem Duell mit der Herner EG wartet gleich das nächste Spitzenspiel auf den Neusser EV. Mit der 1b-Mannschaft des EV Duisburg wartet der erklärte Aufstiegs-Topfavorit auf das Team von Trainer Andrej Fuchs. Auch wenn die Ruhrgebietler nach Minuspunkten gerechnet vier Zähler hinter den noch ungeschlagenen Neussern stehen, haben sie das große Ziel noch lange nicht aus den Augen verloren. Wenn nötig, könnte man den Kader zu Beginn der Aufstiegsrunde noch einmal deutlich verstärken, wurde schon vor Saisonbeginn erklärt. Um unter Profibedingungen Talente für die in der DEL spielende erste Mannschaft ausbilden zu können, möchte man die Zweitvertretung in die Oberliga hieven. Nach den letzten Resultaten lässt sich erahnen, dass der NEV trotz des derzeitigen Triumphzugs durch die Liga am Freitag um 19:30 Uhr vor der bislang schwersten Aufgabe stehen dürfte. Erschwerend kommt hinzu, dass aufgrund der Länderspielpause in der DEL auch die Förderlizenzspieler zum Einsatz kommen dürften, die zuletzt in der höchsten deutschen Spielklasse zum Einsatz kamen. Eine schwere, aber durchaus reizvolle Aufgabe für den NEV, der nach den bisherigen Leistungen durchaus selbstbewusst in die Partie gehen kann. Dabei baut man auch auf die eigenen Anhänger, die ihr Team bei den letzten Auswärtsspielen kräftig unterstützten und voraussichtlich auch in der Duisburger Eissporthalle zahlreich erscheinen werden.

Wölfe nur auswärts gefordert

Braunlage, 10. November Auswärts beim Dritten in Halle und beim Zweiten aus Erfurt - viel schwieriger könnte das Wochenendprogramm für den Regionalligisten Braunlager SC gar nicht sein. Nach dem vergangenen Wochenende mit Spielen in Timmendorf und gegen Leipzig folgt nun der nächste "Hammer-Spieltag". "Der November hat es in sich", meint daher auch BSC-Trainer Jan Furo. Gegen beide Wochenend-Gegner konnten die Wölfe in den Hinspielen Siege einfahren. Eine Wiederholung der Siege dürfte sehr schwierig werden. Zum einen wollen Halle und Erfurt Revanche nehmen. Zum anderen ist die Personaldecke der Harzer derzeit recht dünn ist. Nach der schweren Verletzung von Jörg Horlacher muss auch Sebastian Kastner an diesem Wochenende passen. Ihn plagt in Folge eines Fouls aus dem Leipzig-Spiel noch ein dicker Bluterguss im Oberschenkel. Trotz der Ausfälle wollen sich die Braunlager natürlich trotzdem den einen oder anderen Punkt erkämpfen. In Halle werden die Harzer am Freitag ab 20 Uhr dabei auf einen auf Wiedergutmachung brennenden ESC 04 treffen. Beim 1:9 in Schönheide am vergangenen Samstag erlebten die Saale Bulls ein Debakel, das sie nun gegen Braunlage ausmerzen möchten. Unter der Woche gab es eine Krisensitzung, in der die zuletzt sehr schwankenden Leistungen analysiert werden sollten. Aufpassen müssen die Wölfe besonders auf die erste Sturmreihe um Torjäger Martin Miklik (schon 21 Tore), Petr Hruby und Jedrzej Kasperczyk. Bereits um 17 Uhr am Sonntag startet dann die Partie der Wölfe bei den Black Dragons Erfurt. Die Thüringer zeigten sich bisher extrem heimstark. Schönheide und Timmendorf kassierten bei den Erfurtern Niederlagen. Auch Rostock musste den bisher einzigen Punktverlust in der "Kartoffelhalle" hinnehmen. Beeindruckend bei den Drachen ist bisher die Geschlossenheit der Mannschaft. Mit Rumid Masche und Zbynek Marak ragen zwei Offensivkräfte aber noch deutlich aus dem guten Team heraus.

Doppelspieltag für die Black Dragons

Erfurt, 10. November Am kommenden Wochenende stehen für die Black Dragons Erfurt wieder zwei Spiele auf dem Programm. Zunächst geht es am Samstag in die Hauptstadt zum Duell mit dem ECC Preussen Juniors Berlin. Der ECC steht momentan zwar nur auf dem elften und damit vorletzten Tabellenplatz, sorgte aber zuletzt für viel Aufsehen, als man im heimischen Stadion den ESC Halle 04 mit 6:4 schlagen konnte. "Wir fahren nach Berlin, um zu punkten", so ESC-Coach Thomas Belitz zur Zielstellung. Spielbeginn am Samstag im Berliner Wellblechpalast ist um 19 Uhr. Nach dem Berlin-Trip sind die Drachen nur knapp 24 Stunden bereits wieder gefordert. Diesmal geht es auf eigenem Eis gegen die Wölfe aus Braunlage. Hier sinnen die Black Dragons auf Wiedergutmachung, ging doch das Hinspiel in Braunlage vollkommen unnötig mit 2:4 verloren. Hier bauen die Black Dragons neben ihrer Heimstärke, es ging erst ein Spiel gegen Rostock nach Penaltyschießen verloren, vor allem auf die Unterstützung durch die Drachen-Fans. Spielbeginn am Sonntag in der Erfurter "Kartoffelhalle" ist um 17 Uhr. Fehlen werden Drachen-Coach Belitz in beiden Spielen weiter Marek Pospisil und Robert Zander sowie der an der Leiste verletzte Stephan Kaiser.

Bilanz zur Hälfte der Hauptrunde - Sonntag zu Hause gegen Wiehl

Dortmund, 10. November Nach den fünf Punkten vom letzten Wochenende zieht der EHC Dortmund eine erste Zwischenbilanz, sowohl sportlich als auch wirtschaftlich. Dabei zeigt sich die neue Vereins-Doppelspitze  zufrieden mit der Situation. "Nach elf von 22 Spielen der Hauptrunde hat das Team von Markus Scheffold 18 Punkte geholt und liegt damit auf Platz fünf in der Tabelle der Regionalliga NRW. Das entspricht unseren Erwartungen. Unser Ziel war und ist Platz sechs und damit das Erreichen der Aufstiegsrunde ab Januar", so Günter Kuboth. "Auch wirtschaftlich stehen wir gut da. Unsere intensiven Sponsorenbemühungen haben sich ausgezahlt. Selbst bei sehr vorsichtiger Kalkulation sind wir voll im Plus. Wir konnten sogar Altlasten aus der vorigen Saison abtragen und schreiben trotzdem schwarze Zahlen", ergänzt sein Partner Gerd Alda. In der letzten Saison hatte der EHC erst am Ende der Hauptrunde 18 Punkte, das war nach 28 Spielen. Das alleine verdeutlicht schon den sportlichen Aufwärtstrend. "Die Mannschaft hat ein neues Aussehen im Vergleich zur letzten Saison, neun Abgängen und neun neue Spieler sprechen eine klare Sprache. Natürlich braucht so eine Veränderung Zeit, auch im sportlichen Anspruch. Alle Neuzugänge haben ihren Wert bewiesen, die Mannschaft ist kompakter und ausgeglichener, besonders in der Mischung von jung und alt", zeigen sich auch Trainer und sportliche Leitung zufrieden mit dem bisher erreichten, ohne allerdings ein paar kritische Gesichtspunkte zu vernachlässigen. "Enttäuschend war die Niederlage in Bergisch Gladbach und auch die zwei Punkte aus beiden Spielen gegen Moers sind mir etwas zu wenig, wenn man bedenkt, dass wir zweimal klar geführt haben. Da fehlt dem Team insgesamt noch die Ruhe und Souveränität. Auf der anderen Seite haben wir dem klaren Tabellenführer Neuss einen seiner beiden Verlustpunkte abgeknöpft und bis kurz vor Ende der Begegnung konnten wir sogar vom Sieg träumen", analysiert Markus Scheffold. Im zweiten Teil der Hauptrunde muss es nun darum gehen das bisher erreichte zu festigen. "Zu Hause müssen wir gegen Wiehl, Duisburg, Neuss, Troisdorf und Bergisch Gladbach antreten, außerdem stehen die Fahrten nach Königsborn, Duisburg, Dinslaken, Trier, Troisdorf und Grefrath auf dem Programm. Noch einmal die gleiche Punktausbeute und wir sind sicher in der Endrunde, allerdings wird das nicht leicht sein. Hinter uns liegen noch einige Teams, die sich ebenfalls noch gute Chancen ausrechnen, ihre sportlichen Ziele zu realisieren" warnt der sportliche Leiter Klaus Picker davor sich auf den momentanen Lorbeeren auszuruhen. Das will sich auch der Vorstand nicht. "Wir haben viele Kontakte geknüpft und die Einnahmen auf der Sponsorenseite nicht unwesentlich erhöht. Damit ist der finanzielle Spielraum größer geworden. Aber wir mussten auch investieren. Das muss sich jetzt auszahlen", erklärt der Vorsitzende Günter Kuboth, und Gerd Alda blickt noch ein bisschen weiter: "Im nächsten Jahr feiern wir unser zehnjähriges Jubiläum.   Da wollen wir einen wirtschaftlich gesunden und sportlich erfolgreichen Verein präsentieren. Das ist nicht vielen Clubs vergönnt." Sportlich weiter geht es am kommenden Sonntag, dann treffen die Elche in ihrem einzigen Spiel des Wochenendes um 19 Uhr zu Hause auf den TuS Wiehl. Im Hinspiel bei den Oberbergischen gab es einen 4:2-Erfolg für den EHC und weitere drei Punkte sind auch dieses Mal Pflicht, auch wenn die Elche nicht komplett antreten können. Sebastian Kutschelis, Gordon Schukies und Toni Fonso sind seit letztem Sonntag grippebedingt außer Gefecht und werden auch gegen Wiehl nicht auflaufen können.

Sechs Punkte sind das Ziel

Trier, 10. November Am Wochenende müssen die Trierer Huskys zweimal ran - und zwar zweimal zu Hause. Zum Auftakt ist am Freitag um 20 Uhr der TuS Wiehl zu Gast. Dass man den Vorletzten nicht unterschätzen darf, musste der ESC im Hinspiel erfahren. Den bislang einzigen Saisonsieg verbuchten die Wiehler gegen Trier. Möglicherweise bekommen die Huskys noch kurzfristige Verstärkung, denn ein Kanadier absolviert derzeit ein Probetraining beim ESC. Zuletzt lief es gut für die Gastgeber. Denn beim 1:0-Sieg gegen den ESV Bergisch Gladbach lieferten Abwehr und Torhüter Markus Müller eine starke Partie ab. Am Sonntag ist der EHC Troisdorf beim ESC zu Gast.

Reise geht nach Bergisch Gladbach

Grefrath, 10. November Am kommenden Wochenende steht wieder nur ein Spiel für die Grefrather Niers Panther an. Dieses Spiel hat es aber in sich, denn die Reise geht zu den Realstars Bergisch Gladbach, die in der Tabelle knapp hinter den Panthern stehen. Das erste Buly erfolgt am Samstagabend um 20 Uhr. Die Niers Panther zeigten zuletzt - gerade bei den Auswärtsspielen - immer öfter die Krallen. So unterlag man im letztenSpiel unglücklich mit 2:4 bei den Füchsen 1b in Duisburg, obwohl man eigentlich gleichwertig war. Trainer Adam Grygiel wird am Wochenende wohl auf alle Spieler zurückgreifen können, auch wenn hinter Martin Gebel ein Fragezeichen zu setzen ist. Unterschätzen sollte man die jungen Wilden der Realstars nicht, denn der ESV verlor nur knapp gegen den ESC Trier mit 0:1. Und auch bei den Black Devils Niederrhein ging es mit 1:2 nach Penaltyschießen knapp zu.

Eintracht am Freitag bei Young Lions

Frankfurt, 10. November Am Freitag steht für Aufsteiger Eintracht Frankfurt das nächste Spiel in der Regionalliga Hessen an. Um 20 Uhr "gastiert" man auf der Außenfläche der Frankfurter Eissporthalle bei den Young Lions Frankfurt und möchte in diesem Spiel die durchwachsene Leistung aus Wiesbaden vergessen machen. Die Eintracht dürfte in diesem Spiel bis auf Frederic Kullack (Spieldauerdisziplinarstrafe in Wiesbaden) und Julian Hessel (sitzt das letzte Spiel seiner Matchstrafe ab) komplett auflaufen, sofern niemand kurzfristig ausfällt. Selbstverständlich ist die SGE auch in diesem Spiel wieder krasser Außenseiter, die erste Partie Ende September gewannen die Junglöwen mit 16:7, auch wenn das Spiel bis ins zweite Drittel hinein doch eher eng war. Noch nichts Neues gibt es im Fall des "Skandalspiels" gegen Wiesbaden, in dem die Wiesbadener nach Meinung der Eintracht einen gesperrten Spieler unter falschem Pass spielen ließen.

Termin für das Nachholspiel gegen die Eintracht

Darmstadt, 10. November Nachdem das Auswärtsspiel gegen Eintracht Frankfurt am 22. Oktober verlegt werden musste und sich auf Frankfurter Eis kein Termin ausmachen ließ, wird das Nachholspiel nun in Darmstadt ausgetragen. Am Dienstag, 15. November, um 20 Uhr kommt es in der Eissporthalle Darmstadt zum Aufeinandertreffen der Darmstadt Stars und der Frankfurter Eintracht. Der Sieg der Stars am letzten Wochenende gegen die Young Lions Frankfurt hat der Mannschaft neues Selbstvertrauen gegeben, und der Darmstädter Trainer muss nur auf den noch verletzten Wehner verzichten. Der noch aus der Vorbereitung gesperrte Parejo rückt nach abgelaufener Strafe wieder zurück ins Team.

Oberhausen und Siegerland auf dem Weg in die Aufstiegsrunde

Solingen, 10. November Ein ereignisreches Wochenende erwartet die Raptors vom EC Bergisch Land. Durch eine Vorverlegung des Spiels vom 3. Januar auf den morgigen 11. November treten die Solinger nun in der Emscher-Lippe Halle Gelsenkirchen gegen die Revier Löwen Oberhausen 1b zum Rückspiel in der Meisterschaft an. Eine sicherlich lösbare Aufgabe, betrachtet man den Sieg im Hinspiel mit 12:1 für die Bergischen. Zum zweiten Spitzenspiel erwarten die Raptors am Sonntag die Keiler des EC Siegerland. Der Tabellenzweite wird eine weitere Messlatte dafür sein, wie fit der EC Bergisch Land wirklich für die angestrebte Aufstiegsrunde ist.

Rückspiel gegen Nordhorn

Ratingen, 10. November Am Sonntag kommt es um 20 Uhr am Sandbach zum Landesliga-Rückspiel der 1b-Mannschaft der Ratinger Ice Aliens gegen die Bullydogs aus Nordhorn. Die U23 hat nach dem negativen Saisonbeginn eine Serie von vier Siegen hingelegt und tritt als Tabellenführer an. Die Niedersachsen kommen leicht angeschlagen nach Ratingen. Der bisherige Saisonverlauf entspricht nicht den gesteckten Zielen. Zuletzt musste man die Punkte in Dorsten lassen und die erste Heimniederlage gegen Hamm hinnehmen. So finden sich die Bullydogs mit sechs Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Das Hinspiel hatten die Young Aliens knapp mit 4:5 verloren, hier ist also noch eine Rechnung offen. Allerdings hat die Mannschaft einige Ausfälle hinzunehmen. So wird Bastian Binder im Tor fehlen. Gesperrt sind Michael Gärtner und Dennis Hesse wegen ihrer Strafen aus dem Spiel in Lünen. Außerdem stehen noch drei Spieler auf der Verletztenliste, bei denen der Einsatz noch nicht feststeht.

Aufgaben in Pokal und Liga

Chemnitz, 10. November Am Wochenende stehen für die Wild Boys Chemnitz zwei Spiele auf dem Programm, bei denen die Vorzeichen nicht unterschiedlicher sein könnten. Am Freitag muss man zunächst im Halbfinale des Sachsenpokals bei den heimstarken Jonsdorfer Falken antreten. Auch wenn man in der Vorsaison die Jonsdorfer zweimal im Falkenhorst besiegen konnte, fährt man doch als Außenseiter zu dieser Partie. Ein Hauptgrund dafür sind die Personalsorgen, die die Chemnitzer plagen. Am Sonntag heißt um 18 Uhr im Eisstadion Küchwald der Gegner EHV Dresden Devils. Die Devils werden trotz ihres kleinen Kaders versuchen, den Wild Boys das Leben so schwer wie möglich machen.

Dotten gefeuert - Duo Deske/Poschlod tritt Nachfolge an

Troisdorf, 9. November Aufgrund von anhaltenden Differenzen zwischen Trainer und Mannschaft, sah sich der Vorstand des EHC Troisdorf gezwungen, am gestrigen Abend Ingo Dotten mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben als Trainer der ersten Mannschaft des EHC Troisdorf zu entbinden. Diese Aufgaben werden ab sofort von dem Trainergespann Bernd Deske und Rüdiger Poschlod wahr genommen.

Königsborn und Moers

Herne, 9. November Zwei Heimspiele stehen auf dem Spielplan der Herner Blizzards für das kommende Wochenende. Am Karnevalsanfang, 11. November, um 20 Uhr trifft die Herner EG auf den Königsborner JEC. Das Tabellenschlusslicht mit drei Punkten konnte bislang lediglich beim TuS Wiehl punkten, musste aber schon fünfmal eine zweistellige Niederlage verdauen. Am Sonntag heißt der Gegner in der Eis-Arena Herne Black Devils Niederrhein. Das Spiel beginnt um 18:30 Uhr. Im Hinspiel in Moers gewannen die Blizzards mit 5:3. Nun heißt es, gegen den momentanen Tabellendritten. den Abstand zu wahren. Dabei müssen die Black Devils Niederrhein auf die Stürmer André Wilmshöfer und Bastian Angemeer verzichten, die sich im Spiel gegen Dortmund verletzt hatten.

Topspiel im Wolfsbau

Schönheide, 9. November Am Samstag, 12. November, bestreitet der EHV Schönheide um 17 Uhr sein nächstes Heimspiel gegen den Rostocker EC im Eisstadion an der Neuheider Straße. Nach den starken Leistungen am vergangenen Wochenende ist die Zielsetzung für die Partie gegen die Piranhas klar definiert: Die Siegesserie der Hansestädter soll gebrochen werden. Die Rostocker konnten bisher all ihre Spiele gewinnen und kommen als Tabellenführer mit breiter Brust ins Erzgebirge. Ungewiss bleibt bis zum Spielbeginn, welche Spieler der EHV-Verletztenliste an diesem Tag wieder zum Einsatz kommen werden. Während Mike Losch sicher noch länger pausieren muss und Christian Heumann auch noch Genesungszeit braucht, könnte für Ralph Gorges und vielleicht auch Frank Stiebert eine Rückkehr aufs Eis möglich sein.

Von Oberhausen an den Seilersee

Iserlohn, 9. November Nachdem vor drei Wochen Sascha Heimann vom Regionalligisten EHC Dortmund den Weg nach Iserlohn fand, verstärkt ab sofort auch der 20-jährige Abwehrspieler Sven Pütz die Young Wild Roosters. Pütz entsprang dem Iserlohner Nachwuchs und trainierte bereits in der Saison 2002/2003 als damals 17-Jähriger unter Greg Poss beim Iserlohner DEL-Team. Vor zwei Jahren zog es ihn in die Oberliga Süd, bevor er in dieser Saison von den Revier Löwen Oberhausen verpflichtet wurde. Aus beruflichen Gründen kehrt Pütz nun an den Seilersee zurück. Team Manager Torsten Busch: "In der ab Januar laufenden Regionalliga-Aufstiegsrunde wollen wir bereits klare Zeichen für unser Engagement im kommenden Jahr setzen und ganz oben mitspielen. Ich freue mich sehr darüber, dass Sven bei uns ist. Er passt spielerisch und charakterlich gut in unsere Mannschaft und wird uns langfristig für die Regionalliga verstärken."

Dünne Personaldecke

Moers, 8. November Erst verletzten sich Axel Müffeler und Peter Goldbach, jetzt kommen bei den Moersern noch André Wilmshöfer und Bastien Angemeer dazu. Vor dem schweren Spiel am Herner Gysenberg am kommenden Sonntag wird die Personaldecke der Black Devils Niederrhein immer dünner. Vor allem die Angriffsreihen lichten sich derzeit, denn alle vier Verletzten sind Stürmer. Wilmshöfer und Angemeer fallen etwa vier bis sechs Wochen aus. Wilmshöfer hat einen Muskelfaserriss im Oberschenkel, Angemeer eine Verletzung des Schultereckgelenks. Trotz der Ausfälle erwartet Trainer Josef Spychala gegen die Herner EG "ein Spiel auf Augenhöhe". Die bisherigen Ergebnisse der Westfalen sind mit denen der Devils vergleichbar. Das Hinspiel verloren die Moerser unglücklich mit 3:5. "Da kann alles passieren. Herne hat eine sehr erfahrene Mannschaft mit einigen exzellenten Einzelspielern. Chancenlos sind wir dort aber trotzdem nicht", zeigt sich Spychala optimistisch. Mitentscheidend wird sein, ob die Devils dieses Mal endlich besser aus den "Startlöchern" kommen. In aller Regelmäßigkeit muss Torwart Markus Felkel bereits nach wenigen Minuten oder gar Sekunden erstmals hinter sich greifen. Um 18:30 Uhr geht's am kommenden Sonntag los. Mitfahrgelegenheiten organisiert der neue Fan-Beauftragte des Fan-Clubs "Schwarze Teufel", Norbert Schumacher, unter Tel. 02841/9799962.

Kein Vater-Sohn-Duell

Unna, 8. November Der Königsborner JEC gibt am Freitagabend um 20 Uhr in der Herner Gysenbergsporthalle seine Visitenkarte ab. Zu einem erwarteten Vater-Sohn-Duell wird es aber aller Voraussicht nach nicht kommen, da der in Herne spielende Sohn des Königsborner Trainers Milan Vanek jun. derzeit an einer Schulterverletzung laboriert. Milan junior gehört bislang zu den erfolgreichsten Punktesammlern bei der Herner EG und taucht auch in der Ligastatistik recht weit oben auf. In der vergangenen Saison sorgte er noch an der Seite und unter der Trainerarbeit von den Ex-Königsbornern Daniel Jun und Jiri Heinisch beim Nord-Ost-Regionalligisten EHV Schönheide zu den Topscorern. Trainer Milan Vanek senior hat im Vergleich zu seinem Sohn eher weniger Grund zur Freude gehabt im bisherigen Saisonverlauf. Als kleiner neuer Nackenschlag kommt da die Meldung passend, dass Verteidiger Volker Loschek für seine Matchstrafe im Troisdorf-Spiel eine Sperre von fünf Meisterschaftsspielen erhielt, gekrönt mit einer für den Verein satten Geldstrafe von 300 Euro als Zuschlag obenauf. Für die Begegnung mit dem Ruhrpottclub Herne stehen dem Coach wahrscheinlich genau die gleichen Spieler wie bei der Niederlage in Dinslaken zur Verfügung. Hinzukommen wird nach seinem Urlaub wieder Raimund Peschke und dabei helfen die Partie längstmöglich ausgeglichen zu gestalten. Zuletzt mussten die Unnaer einmal mehr eine deutliche Packung einstecken. Gegen die Dinslakener Kobras war der KJEC chancenlos und unterlag mit 2:15 (0:6, 2:5, 0:4). Für Königsborn trafen Linke und Schulte.

Keine Probleme gegen Darmstadt

Mainz, 8. November Ohne Schwierigkeiten schlugen die Mainzer Wölfe am Sonntag die Mannschaft der TSG Darmstadt 1b in der Landesliga Hessen mit 14:2 (9:2, 3:0, 2:0). Dadurch liegen die Mainzer nach vier Spielen auf dem ersten Tabellenplatz. Das erste von insgesamt zwei Toren schossen die Gäste nach nur 22 Sekunden und rüttelten damit die Wölfe wach. Die fanden rasch den Anschluss und konterten im ersten Drittel gleich neunmal. In den beiden darauf folgenden Spielabschnitten scheiterten die Darmstädter regelmäßig am Mainzer Schlussmann Mark Waldecker. Die Wölfe konnten sich auf einer immer schlechter werdenden Lauffläche noch fünf weitere Treffer erkämpfen. Wegen eines Maschinendefekts konnte das Eis in den Pausen nicht erneuert werden, so dass starke Unebenheiten das Spielen zusätzlich erschwerten. Die Mainzer Tore erzielten Brauer (3), Nytra, Kraffer, Schmidt (je 2), S.Haselsteiner, Goziewski, Raab, Vey und Bittner.

Die Hanson Brothers in Braunlage

Braunlage, 7. November Erstmals seit dem Filmstart Ende der 70er Jahre werden die drei Hauptdarsteller Jeff, Jack und Steve Hanson - also Jeff und Steve Carlson sowie Dave Hanson, wie sie wirklich heißen, aus dem Kultfilm "Schlappschuss" in Europa auftreten. Und das ausgerechnet im Eisstadion Am Wurmbergin Braunlage. Die drei verrückten, aber sympathischen Film-Brüder werden am Dienstag, 8. November, um 19 Uhr "Leckerbissen und Filmszenen" aus dem Kultfilm auf dem Braunlager Eis präsentieren. Der Film mit Hauptdarsteller Paul Newman spielte damals allein in den USA über 250 Millionen Dollar ein. Generationen von Eishockeyspielern und Fans lachen noch heute über die verrückten Brüder und ihre ungewöhnliche Interpretation der Sportart. Unbeschreiblich viele Szenen sind festes Vokabular im Sprachschatz eines jeden Liebhabers der schnellsten Mannschaftssportart der Welt geworden. Der Kontakt entstand bereits Anfang Februar zwischen dem Ehrenkapitän des Krefelder EV, Uwe Fabig, und dem ehemaligen kanadischen Eishockeyprofi Kerry Goulet. Jeff und Steve Carlson sowie Dave Hanson können alle auf langjährige Eishockey-Karrieren zurückblicken. Nebenbei wurden sie mit 17 und 18 Jahren für den Film entdeckt. In Krefeld haben sie gespielt, nach Braunlage gastieren sie noch in Hamburg, Schwenningen, Berlin und Freiburg.

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Der Kapitän war zur Stelle

Braunlage, 7. November Erst im Penaltyschießen musste sich der Braunlager SC den Blue Lions Leipzig nach einem ausgeglichenen Spiel mit 3:4 (1:1, 0:0, 2:2, 0:1) geschlagen geben. Genau 46 Sekunden vor dem Ende hatte Kapitän Marek Adamec vor rund 800 Fans für den umjubelten Ausgleich gesorgt. BSC-Coach Jan Furo zeigte sich nicht unzufrieden: "Wir haben einen Punkt gewonnen." Gegen die starke Leipziger Defensive fanden die Harzer zunächst kein richtiges Mittel. Dann jedoch folgte die erste Überzahlsituation und damit auch das 1:0. Alexander Deibert war es letztlich, der den Puck über die Linie drückte (13.). Die Freude über die Führung währte jedoch nicht lange. Daniel Just hatte hinter dem Tor stehend Nicolas Waldner angeschossen. Vom Schlittschuh des BSC-Goalies sprang der Puck unglücklich zum 1:1 ins eigene Netz (14.). Im zweiten Abschnitt zeigten sowohl Waldner als auch Marko Suvelo im Leipziger Tor, dass sie zu den besten Keepern der Liga gehören. Gleich reihenweise machten sie Großchancen zunichte, so dass es mit unverändertem Spielstand ins Schlussdrittel ging. Hier schien es, als sollten die Leipziger drei Punkte mit auf den Heimweg nehmen können. Zunächst traf Jens Müller (41.), dann erhöhte Istvan Pal (42.). "Harzer geben niemals auf", skandierten die Fans, und der BSC fand tatsächlich zurück ins Spiel. Sechs Minuten waren noch zu absolvieren, als Jozef Potac Dusan Halloun freispielte, der eiskalt versenkte. Bereits anderthalb Minuten vor Schluss nahm Furo Waldner zu Gunsten eines weiteren Feldspielers aus dem Tor. Die Rechnung ging auf, als Adamec genau richtig stand. Im abschließenden Penaltyschießen hatten allerdings die Leipziger das bessere Ende. Während für die Gäste Florian Eichelkraut, Henrik Bärschneider und Olaf Wilson trafen, war auf Harzer Seite nur Potac erfolgreich. Am kommenden Wochenende müssen die Wölfe zweimal auswärts antreten. Am Freitag geht es zu den Saale-Bulls aus Halle, am Sonntag steht die Reise nach Erfurt auf dem Programm. Tore: 1:0 (12:10) Deibert (Vanek/5-3), 1:1 (13:46) Just (Kreißl, Thielsch), 1:2 (40:46) Müller (Bärschneider, Thiede), 1:3 (41:25) Pal (Kreißl, Just), 2:3 (54:24) Halloun (Potac, Deibert), 3:3 (59:14) Adamec (Deibert, Vanek/6-5). Strafen: Braunlage 6, Leipzig 16. Zuschauer: 745.

Pflicht erfüllt - 5:2-Sieg in Hamburg

Erfurt, 7. November Eine durchschnittliche Leistung reichte den Black Dragons Erfurt gestern Abend, um in Hamburg einen verdienten 5:2 (1:1, 2:0, 2:1)-Sieg einzufahren. Mit lediglich 16 Spielern in Hamburg angereist tat man nur das nötigste, um die drei Punkte einzufahren. Neben Doppeltorschütze Zbynek Marak, der auch noch zwei Assists beisteuerte, glänzte ebenso Rumid Masche mit einem Tor und zwei Assists. In einem ausgeglichenem Startdrittel legte Zbynek Marak bereits nach 74 Sekunden bei eigener Unterzahl die frühe Führung vor. Ebenfalls bei numerischer Überlegenheit gelang den Crocodiles bereits nach sechs Minuten durch David Stetch der Ausgleich. Im Mitteldrittel legte erneut Marak ein frühes Tor vor. 130 Sekunden waren absolviert, als er ein Zuspiel von Masche zur erneuten Führung für die Drachen nutzen konnte. Mit dem Treffer zum 3:1-Zwischenstand nach 30 Minuten durch Rumid Masche war bereits eine Vorentscheidung gefallen. Im letzten Drittel gelang den Crocodiles nach sechs Minuten der 2:3-Anschlusstreffer durch Jürgen Brümmer. Die endgültige Entscheidung fiel erst in den letzten fünf Spielminuten, als die Drachen noch zwei Tore nachlegten. Zunächst traf Florian Müller zum 4:2 (56.), dem ließ Sven Johannhardt das 5:2 folgen (58.). TorE: 0:1 (1:14) Marak (Masche, Noob), 1:1 (5:16) Stetch (Sadlon, Goulet/5-4), 1:2 (22:10) Marak (Masche), 1:3 (29:13) Masche (Geist, Marak), 2:3 (45:39) Brümmer (Meyer, Pawletta), 2:4 (55:31) Müller, 2:5 (57:53) Johannhardt (Marak, Cook). Strafen: Hamburg 16 + 10 (Pawletta) + 10 (Bunk), Erfurt 14.

Penalty-Sieg gegen Schönheide

Mellendorf, 7. November Was für ein Spiel: Das Heimspiel der Farmers gegen die Schönheider Wölfe war an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten und die Fans wurden durch eine regelrechte Gefühlsachterbahn geschickt. Die Schönheider, die tags zuvor gerade Halle 9:1 besiegt hatten, galten als klare Favoriten. Doch am Ende gewann der ESC Wedemark mit 6:5 nach Penaltyschießen. Nach bereits 29 Sekunden lochte Neuzugang Ryan Love zur 1:0-Führung ein, und die Farmers schienen von dem schnellen Tor wie beflügelt zu sein. Den Wölfen gelang zwar im Powerplay der zwischenzeitliche Ausgleich zum 1:1 (7.), aber das brachte die Wedemärker nicht aus dem Konzept, die ihre Überlegenheit auch in Tore ummünzten und bis zum Ende des ersten Abschnitts auf 4:1 davonzogen. Das 2:1 besorgte Karl-Arne Reiffen (10.), das 3:1 Heimkehrer Laszlo Csata im Powerplay nach Vorlage von Love (12.) und das 4:1 ebenfalls im Powerplay durch Alex Pflüger (20.). Im zweiten Drittel kam Schönheide zwar besser ins Spiel, die von einer langen Unterzahlsituation der Mellendorfer profitierten. So gelang Solf in der 34. und 36. Minute der 3:4-Anschluss. Die Farmers erspielten sich zwar noch einige Chancen und bekamen in der 40. Minute sogar noch einen Penalty zugesprochen, aber Love vergab die Chance zum Ausbau der Führung. Es bedurfte aber erneut eine Strafzeit gegen die Farmers, um Schönheide den Ausgleich durch Jenka zu ermöglichen (44.). Man merkte beiden Teams an, dass sie sich nicht mit einem Unentschieden zufrieden geben wollten und zunächst sah es so aus, als hätten die Farmers wieder einmal Pech, als Jun zur erstmaligen Führung der Gäste traf (56.). Doch diesmal war das Glück doch auf Seiten der Wedemärker und Kapitän Kent Todd erzielte kurz vor Schluß den Ausgleich zum 5:5 (59.). Damit war die Punkteteilung besiegelt und im anschließenden Penaltyschießen behielten die Farmers die besseren Nerven. Kolesnikow erzielte den Siegtreffer für Wedemark. (sp)

Niederlage trotz Aufholjagd

Schönheide, 7. November Nicht einmal 14 Stunden nach dem 9:1-Heimsieg über den ESC Halle 04 ging die Reise am Sonntag für den EHV Schönheide ersatzgeschwächt und nur mit zwei kompletten Reihen zum nächsten Gastspiel in die Wedemark. Trotz Aufholjagd verlor der EHV Schönheide mit 5:6 (1:4, 2:0, 2:1, 0:1) nach Penaltyschießen gegen die Wedemark Farmers. Im ersten Drittel gerieten die Wölfe gleich zu Beginn schnell in Rückstand. Ryan Love trifft nach gerade mal 29 Sekunden zum 1:0 für die Farmers. Die frühe Führung gab den Gastgebern die nötige Sicherheit und besonders die erste Sturmreihe mit den Neuzugängen Love, Tischler und Csata überraschte die Wölfe im ersten Abschnitt. Zwar gelang dem EHV in der siebten Minute in Überzahl der Ausgleich durch Miroslav Jenka, doch unbeeindruckt vom Gegentor spielten die Farmers weiter zielstrebig nach vorn und erhöhten durch Tore von Reiffen (10.), Csata (12.) und Pflüger (20.) auf 4:1. Ab dem zweiten Abschnitt hatten die Wölfe das Spiel besser im Griff. Auf die überraschende Spielweise der Farmers aus dem ersten Drittel eingestellt, begann die Aufholjagd. Durch einen Doppelschlag von Patrick Solf (34., 36.) verkürzt der EHV Schönheide auf 3:4. Das Spiel war vor rund 350 Zuschauern wieder offen. Eine gefährliche Situation mussten die Wölfe jedoch im zweiten Drittel noch überstehen. In der 40. Minute entschied der Schiedsrichter auf Penalty für Wedemark. Doch Markus Nachtmann konnte gegen Ryan Love parieren. Im Schlussdrittel drückte die Mannschaft von Trainer Jiri Heinisch weiter auf das Tor von Wedemark. Die starke kämpferische Leistung der Wölfe wurde in der 44. Minute belohnt. Wiederum in Überzahl gelang Miroslav Jenka mit seinem zweiten Treffer der Ausgleich zum 4:4. Beide Mannschaften waren in der Folge bemüht das Spiel für sich zu entscheiden. In der 56. Minute ging Schönheide durch Topscorer Daniel Jun erstmals mit 5:4 in Führung. n letzter Minute gelang Wedemark durch Todd der Ausgleich zum 5:5. Mit dieser Punkteteilung ging es ins Penaltyschießen, dass die Gastgeber für sich entschieden. Tore: 1:0 (1.) Love (Kolesnikov, Casata), 1:1 (7.) Jenka (Krehl, Schröder), 2:1 (10.) Reiffen (Tischler, Pape), 3:1 (12.) Csata (Kolesnikov, Love), 4:1 (20.) Pflüger, 4:2 (34.) Solf (Günzl, Kase), 4:3 (36.) Solf (Schröder, Jun), 4:4 (44.) Jenka (Schröder), 4:5 (56.) Jun (Kase, Jenka), 5:5 (60.) Love (Csata), 6:5 (60.) Kolesnikov (entscheidender Penalty). Strafen: Wedemark 18, Schönheide 14 + 10 (Schröder). Zuschauer: 334.

Klarer Sieg im Spitzenspiel

Neuss, 7. November Eine rundum überzeugende Leistung führte zum deutlichen Sieg im mit Spannung erwarteten Spitzenspiel gegen die Herner EG. Fuhr man im Hinspiel noch mit viel Glück zwei Punkte ein, so schickte der Neusser EV den Tabellenzweiten mit einem 6:1 (2:0, 2:0, 2:1) auf die Heimreise. Knapp 500 Zuschauer, darunter auch einige geladene Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft, sahen einen Traumstart des NEV: Gerade mal 111 Sekunden waren gespielt, da verwertete Frederik Dültgen einen abprallenden Louven-Schuss zum 1:0. Der erste Saisontreffer des Verteidigers, der scheinbar Geschmack am Toreschießen fand, prüfte er doch anschließend noch zweimal Hernes Torhüter Eugen Michel. Die Gäste starteten verhalten in die Partie, setzten aber nach zehn Minuten mehr Akzente. Karl Jasik stocherte den Puck zwischenzeitlich sogar über die Linie, doch Dennis Kohl hatte die Scheibe bereits blockiert, so dass dem vermeintlichen Ausgleichstreffer die Anerkennung verweigert wurde. Auch bei weiteren gelungenen Einzelaktionen von Dariusz Czerwiec und Pascal Adolfs hieß es: Endstation Kohl. So positiv das erste Drittel für den NEV begonnen hatte, so positiv sollte es auch enden. In Unterzahl erkämpfte man sich an der eigenen blauen Linie den Puck, den folgenden Konter schlossen Ronny Sassen und Ralf Reisinger zum 2:0 ab. Auch zu Beginn des zweiten Drittels standen die Torhüter im Mittelpunkt. Während Dennis Kohl Versuche von Vanek und Jablonski entschärfte, verhinderte Eugen Michel gleich bei mehreren Neusser Chancen einen höheren Rückstand. Die beste Gelegenheit besaß dabei Bernd Hausmann, der nach schöner Vorarbeit von Louven aus kürzester Distanz am Blizzards-Goalie scheiterte (29.). Kurz darauf sollte jedoch innerhalb von 20 Sekunden die Vorentscheidung fallen: Tim Krahforst gewann ein Bully im Herner Drittel, Dültgen zog von der blauen Linie ab - 3:0. Der Jubel unter den Neusser Fans war noch nicht verstummt, da setzte Sebastian Bongartz die Scheibe zum 4:0 in die gegnerischen Maschen (31.). Hernes Coach Peter Franke nahm daraufhin eine Auszeit, doch sein Team sollte noch einige Zeit brauchen, um den Doppelschlag zu verkraften. Dass es im letzten Abschnitt nicht mehr eng werden sollte, wurde bereits nach 38 Sekunden deutlich. Sebastian Geisler legte André Grein auf, der die Scheibe vom Bullykreis ins Herner Gehäuse drosch. Immerhin gaben sich die Gäste trotz des aussichtslosen Rückstands nicht auf und versuchten weiterhin, zum Anschlusstreffer zu kommen, den Dennis Kohl jedoch noch verhinderte. Es sollte sogar noch schlimmer für die Blizzards kommen, als Jared Mudryk in Überzahl seitlich vor das Herner Gehäuse zog, den Torhüter mit einer Körpertäuschung verlud und hinter dem Tor stehend die Scheibe über die Linie schob. Ein abgefälschter Schuss brachte in der 58. Minute den Herner Ehrentreffer. Tore: 1:0 (1:51) Dültgen (Louven), 2:0 (17:44) Reisinger (Sassen, Jedamzik/4-5), 3:0 (29:55) Dültgen (Krahforst), 4:0 (30:15) Bongartz (Reisinger, Fuchs), 5:0 (40:38) Grein (Geisler/4-4), 6:0 (49:40) Mudryk (Geisler/4-3), 6:1 (57:30) Czerwiec (Daniels, Müller/5-4). Strafen: Neuss 24, Herne 24. Zuschauer: 494.

Klare Niederlage in Neuss

Herne, 7. November Die Herner Auswärts-Serie ist gerissen: Im fünften Auftreten auf fremdem Eis mussten die Schützlinge von Trainer Peter Franke gegen den Tabellenersten aus Neuss eine bittere 1:6 (0:2, 0:2, 0:1)-Niederlage einstecken. Schon nach knapp zwei Minuten zappelte die Scheibe im Herner Netz. Frederick Dültgen hatte eingelocht. Kurz vor Drittelende konnten die Gastgeber sogar in Unterzahl den Vorsprung ausbauen. Eine Unachtsamkeit der Herner Abwehr nutzte Ralf Reisinger. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts an der Chancenverteilung. Mit einem Doppelschlag in der 30. Minute bauten die Neusser den Vorsprung sogar auf ein sicheres 4:0 aus. Die Torschützen hießen Frederick Dültgen und Sebastian Bongartz. Die Drittelansprache von Peter Franke schien seine Wirkung zu verfehlen, denn wieder waren es die Löwen aus Neuss, die ihre Chancen in Zählbares ummünzten. Gerade 38 Sekunden waren gespielt, als der Puck schon wieder hinter HEG-Goalie Eugen Michel einschlug. Andre Grein (nutzte eine von vielen Missverständnissen in der Herner Abwehr. Zehn Minuten später setzte dann Ramin Yazdi den Schlusspunkt für die Neusser. Den 1:6-Schönheitstreffer konnte Darius Czerwiec zwei Minuten vor Ende der Partie auf Vorlage von Eric Daniels und Christian Müller erzielen. Über das ganze Spiel gesehen, war der Sieg der Gastgeber nie gefährdet. Eine zu offensiv spielende HEG machte es dem Gegner zu einfach und so entstanden schnell Unterzahlsituationen in der Herner Abwehr. Einladungen, die Neuss zu nutzen wusste. Nun gilt es für die Blizzards sich von der Niederlage zu erholen, damit am kommenden Wochenende wieder satt gepunktet werden kann. Am Freitag um 20 Uhr spielen die Blizzards gegen den Königsborner JEC, bevor es am Sonntag um 18:30 Uhr gegen die Black Devils Niederrhein aus Moers auf das Eis geht. Beide Spiele finden vor heimischer Kulisse statt.

Glück für Mirco Theurer

Duisburg, 7. November Da hat Mirco Theurer noch einmal Glück gehabt. Im Regionalliga-Spiel der 1b-Mannschaft des EV Duisburg rauschten ein Grefrather und ein Duisburger Spieler im Zweikampf in das Duisburger Tor und prallten mit Mirco Theurer zusammen. Der junge Duisburger Goalie blieb bewusstlos liegen, wurde ins Krankenhaus gebracht. "Am Ende des Spiels war er wieder da. Es geht ihm gut", freute sich EVD-Trainer Wilfried Lahrfeld. Das Spiel gewannen die Jungfüchse dank eines starken letzten Drittels mit 4:2 (1:1, 1:1, 2:0) gegen den Grefrather EC. Zweimal gingen die Gäste vom Niederrhein in Führung, doch schon im zweiten Drittel deuteten die Duisburger an, dass sie das Spiel gewinnen wollten "Wir hatten im Mittelabschnitt die besseren Chancen. Die Jungs wollten das Spiel mit aller Macht gewinnen, das hat man im letzten Drittel gesehen", lobte Lahrfeld den Einsatz seiner Spieler. Mit zwei Reihen übte der EVD Druck aus und gewann das Spiel schließlich vedient mit 4:2. Am Freitag um 19.30 Uhr steht nun das Spitzenspiel für den EVD 1b an. In der heimischen Scania-Arena empfangen die Jungfüchse den Spitzenreiter Neusser EV, der bislang alle Spiele gewonnen und nur zwei Punkte abgegeben hat. Die Duisburger Tore erzielten Jörn Siegmanski (2), Frank Petrozza und Carsten Reimann.

Überragender Markus Müller sichtere 1:0-Sieg

Trier, 7. November Am Sonntagabend gewannen die Huskys gegen die starken Realstars aus Bergisch Gladbach mit 1:0 (1:0, 0:0, 0:0). Markus Müller im Tor der Moselaner wurde von den Fans nach dem Spiel minutenlang gefeiert. Sie wussten, wem sie den Sieg zu verdanken haben. Mit schier unglaublichen Reflexen brachte er die Sturmreihen der Gladbacher zum Verzweifeln. Aber auch sein Gegenüber Marco Ohmann zeigte, dass er ein Meister seines Faches ist. Nach 3 Minuten und 15 Sekunden war der Endstand schon erzielt. Dimitrij Shimkov schoss das Tor des Tages auf Zuspiel von Udo Schön und Anton Bauer. Gegen Ende des ersten Abschnittes mussten die Huskys eine 3:5-Unterzahl überstehen. Müller entschärfte alles, was auch nur in die Nähe seines Kastens kam. Im zweiten Drittel drückten die Huskys weiter auf das Tor der Gäste. Doch auch der Schlussmann der Gäste wuchs über sich hinaus. Das letzte Drittel begann wieder mit einer starken Drangphase auf das Tor der Realstars. Bergisch Gladbach nahm eine Auszeit und kam besser ins Spiel. Nun war Markus Müller wieder gefragt. Nach einem Abspielfehler standen drei Stürmer der Stars alleine vor dem Schussmann der Huskys, doch sie brachten die Scheibe nicht ihm vorbei. 60 Sekunden vor Spielende setzten die Gäste alles auf eine Karte und nahmen den Goalie zu Gunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Doch auch diese Situation überstanden die Huskys schadlos. Nach dem Schusspfiff stürmten die Spieler auf ihren Helden. Dank ihm ist die Negativserie gestoppt. Zwei Spiele in Folge gewonnen und weitere zwei Heimspiele am nächsten Wochenende vor der Brust. Neuzugang Patrick Leitner wusste zu überzeugen, doch merkte man ihm die fehlende Spielpraxis noch an. Am nächsten Wochenende haben die Huskys nun die Möglichkeit, sich weiter nach vorne in der Tabelle zu orientieren. Der Auftakt ist am Freitag um 20 Uhr gegen den TuS Wiehl, bevor am Sonntag um 18:30 Uhr die Dynamites Troisdorf auflaufen werden. Tor: 1:0 (4.) Shimkov (Schön, Bauer).

Unnötige Heimniederlage

Moers, 7. November Mit einem Punkt begnügen mussten sich die Black Devils Niederrhein gegen den EHC Dortmund bei ihrer 3:4-Heimniederlage nach Penaltyschießen. Erst in der Schlussphase konnte der Gastgeber überzeugen. Nach der frühen Gästeführung legten Lacalli und Nieberle nach. Im Mitteldrittel fingen sich Moerser, brauchten aber bis zur 45. Minute, um das erste Tor zu erzielen. Plötzlich waren die Devils wieder da, erkämpften sich Chance um Chance. Ein Doppelschlag brachte den Ausgleich. In der spannend geführten Schlussphase hatten die Gastgeber mehrfach Gelegenheit, das Spiel zu drehen, scheiterten aber mehr an sich selbst. "Das war eine unnötige Niederlage", wurde Trainer Spychala nach dem Spiel in der Pressemitteilung zitiert. "Einsatz, Stellungsspiel und die Abwehrarbeit waren vor allem im ersten Drittel völlig unzureichend und ermöglichte den Dortmundern die deutliche Führung. Im zweiten Drittel haben wir den Schalter umgelegt, und nach unserem ersten Treffer gab es ein einziges Anrennen auf das Dortmunder Tor. Da hatten die Dortmunder viel Glück. Das Penaltyschießen war wie immer eine Lotterie, bei der wir dieses Mal den Kürzeren zogen." Tore: 0:1 (0:29) Baron, 0:2 (4:26) Lacalli, 0:3 (17:00) Nieberle, 1:3 (44:36) Hirsch, 2:3 (54:52) Oesterreich, 3:3 (55:46) Perlitz, 3:4 (60:00) Lacalli. Strafen: Moers 6+10, Dortmund 10 +10. Zuschauer: 110.

Kein leichter Stand

Troisdorf, 7. November Die Dynamite hatten in Wiehl, wie zu befürchten, keinen leichten Stand. Doch am Ende gewann der EHC Troisdorf gegen die Penguins mit 5:2 (1:0, 2:2, 2:0). Von Beginn an wehrten sich die Wiehler heftigst gegen den Druck der Troisdorfer. So wunderte es nicht, das erst in der 16. Spielminute bei einem Überzahlspiel Maxwell Witting zum 1:0 für die Gäste traf. Das Mitteldrittel begann wieder mit erhöhtem Druck der Wiehler auf die Dynamite, diesmal zunächst mit dem gewünschten Erfolg auf Wiehler Seite, so traf zunächst Sascha Derichs zum Ausgleich in der 26. Spielminute. Nun war es ein offener Schlagabtausch, in dem die Wiehler wie auch die Troisdorfer beste Chancen vergaben. Zunächst gerieten die Dynamite noch durch einen Schlagschuss von Illya Ulyanov in der 33. Spielminute in Rückstand, jedoch noch in derselben Spielminute konnten die Troisdorfer eine ihrer Chancen durch Matthias Rötters nutzen. Nur etwas mehr wie eine Minute später legten die nun unter Dampf stehenden Dynamite mit dem 3:2 in der 34. Spielminute nach, als Matthias Rötters sich die Scheiben erkämpfte. Er legte auf Marcus Breuer ab, der wiederum den besser postierten Kai Kühlem die unhaltbare Chance zum Einschuss gab. So wie die beiden ersten Abschnitte war auch der Schlussabschnitt hart umkämpft. Erst gegen Ende der Partie konnten sich die Dynamite ein leichtes Übergewicht erarbeiteten. Nach einer Auszeit der Wiehler in der 58. Spielminute nahmen sie bei eigenem Scheibenbesitz in der 59. Spielminute den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Nur dauerte dieses Vergnügen nicht allzu lange, denn schon nach knappen 20 Sekunden eroberte Maxwell Witting die Scheibe, er spielte dem frei zum Schuss kommenden Kai Kühlem zu, der mit dem Treffer von der eigene blauen Linie ins leere Tor dem Treiben auf Wiehlerseite ein Ende bereitete. Acht Sekunden vor dem Ende der Partie erhöhten die Dynamite nochmals, diesmal tanzte Marcus Breuer frei vor dem Wiehler Tor den Goalie aus und netzte zum 5:2-Endstand unbedrängt ein. Am Sonntag geht es für die Troisdorfer nach Trier. Im Bus, der um 14 Uhr am Icedome abfährt, sind noch Plätze frei. Der Fahrpreis beträgt 15 Euro. Infos im Fanforum. Tore: 0:1 (16.) Maximilian Witting (Christian Czaika/5-4), 1:1 (26.) Sascha Derichs (Cristof Stranzenbach, Peter Lutter), 2:1 (33.) Illya Ulyanov (Wolfgang Göbel, Jan Höffer), 2:2 (33.) Matthias Rötters (Nick Thiros), 2:3 (34.)Kai Kühlem (Marcus Breuer, Matthias Rötters), 2:4 (60.) Kai Kühlem (Maximilian Witting/ENG), 2:5 (60.) Marcus Breuer (Matthias Rötters). Strafen: Wiehl 16, Troisdorf 10. Zuschauer: 136.

Wieder zwei Pleiten, aber die Moral stimmte

Wiehl, 7. November Die ersatzgeschwächten Wiehl Penguins gingen auch am vergangenen Wochenende in der Regionalliga NRW zweimal als Verlierer vom Eis, die gezeigten Leistungen stimmen aber optimistisch. Mit gerade einmal 14 Aktiven - darunter die beiden Goalies Matthias Kehlen und Pasqual Gusen - reisten die Penguins nach Herne und schlugen sich angesichts der personellen Unterlegenheit recht wacker. Am Ende stand ein 6:1 (2:1, 3:0, 1:0)-Sieg der Herner EG. Nach der schnellen 2:0-Führung der Hausherren konnte Verteidiger Thomas Dick nach Vorlage vom Illya Ulyanov verkürzen, im zweiten Drittel machte Herne aber ernst und zog auf 5:1 davon. Mark Jablonski setzte im letzten Abschnitt mit einem Überzahltor - Andreas Leuthold saß eine Zeitstrafe ab - den Schlusspunkt. Verbessert zeigten sich die Pinguine auch im Duell gegen den alten Rivalen aus Troisdorf, dem der TuS mit 2:5 (0:1, 2:2, 0:2) unterlag. Maximilian Wittling brachte Troisdorf in Führung. Mitte des zweiten Drittels wurde es dann turbulent: Erst lag Wiehl durch Tore von Sascha Derichs und Illya Ulyanov in Front, ehe die Gäste innerhalb von 65 Sekunden mit einem Doppelpack von Matthias Rötters und Kai Kühlem zurückschlugen. Danach stand die Partie auf Messers Schneide, erst in der Schlussminute stellten Kühlem und Marcus Breuer den Sieg für Troisdorf sicher. Tore im Herne-Spiel: 1:0 Sebastian Haßelberg (2.), 2:0 Maxim Meyer (8.), 2:1 Thomas Dick (10. Illya Ulyanov), 3:1 Eric Daniels (26.), 4:1 Pascal Adolfs (27.), 5:1 Eric Daniels (36.), 6:1 Mark Jablonski (48.). Tore im Troisdorf-Spiel: 0:1 Maximilian Witting (16.), 1:1 Sascha Derichs (26. Christof Stranzenbach, Peter Lutter), 2:1 Illya Ulyanov (33. Wolfgang Göbel, Jan Höffer), 2:2 Matthias Rötters (33.), 2:3 Kai Kühlem (34.), 2:4 Kai Kühlem (60.), 2:5 Marcus Breuer (60.).

Unnötiges Unentschieden gegen den VERC Lauterbach

Bad Nauheim, 7. November In der Regionalliga Hessen trennten sich die 1b-Mannschaft der Roten Teufel Bad Nauheim und der VERC Lauterbach mit 4:4 (3:0, 1:3, 0:1, 0:0) nach Verlängerung. Dabei konnte die 1b-Mannschaft der Nauheim wieder auf acht Junioren zurückgreifen und somit den kleinen Kader auffüllen. In der neunten Spielminute war es ein zentimetergenauer Pass von Michael Eckert auf den Goalgetter der Junioren, Max Levin Frank, der wieder mal seine Chance eiskalt nutzte, so dass es 1:0 für die Roten Teufel stand. Und weiter ging es: Mathias Becker zu Michael Eckert und der bedient Max Levin Frank, der seinen zweiten Treffer zur 2:0-Führung erzielen konnte. Es war bis zu diesem Zeitpunkt ein Spiel auf ein Tor, Michael Eckert zu Max Levin Frank, der wiederum zu Marco Guhl und die 3:0-Drittelführung war geschafft. Im zweiten Spielabschnitt waren keine 30 Sekunden gespielt, als Alexander Müller quer zu Michael Eckert spielte und dieser von der blauen Linie zum 4:0 abzog. Anstelle den Sack zuzumachen, zog man es unverständlicherweise vor, es ruhiger angehen zu lassen, was nunmehr die Gäste aus Lauterbach auf den Plan rief. In der 24. Spielminute konnten die Lauterbach den Treffer zum 4:1 markieren, keine zwei Minuten später gar der Treffer zum 4:2. Anstatt jetzt wieder so zu spielen wie im ersten Drittel, spielten die Roten Teufel jetzt etwas ziel- und planlos, was den Anschlusstreffer der Gäste zum 4:3 zur Folge hatte. Im letzten Drittel witterten die Lauterbacher Morgenluft und hatten zahlreiche Chancen, die sie letztendlich in der 49. Spielminute zum 4:4 nutzen konnten. Jetzt ging es hin und her, Chancen auf beiden Seiten wurden nicht genutzt oder aber von den guten Torhütern beider Mannschaften zunichte gemacht. Overtime war angesagt: Chancen hüben wie drüben, ein Treffer der Lauterbacher wurde wegen Erzielens mit dem Schlittschuh korrekterweise nicht gegeben und ein Treffer der Roten Teufel wegen Torraumabseits ebenso wenig. So blieb es bei der Punkteteilung, da das Regelwerk im Landesverband Hessen trotz der Drei-Punkte-Regelung eine Entscheidung im Penaltyschießen nicht vorsieht. Strafen: Bad Nauheim 28+20, Lauterbach 18+10.

Die erste Niederlage

Frankfurt, 7. November Am Sonntag Abend war es soweit, das 3:6 (2:2, 1:3, 0:1) bei der TSG Darmstadt war die erste Saisonniederlage der Young Lions Frankfurt in der Regionalliga Hessen. Der Sieg der Gastgeber war auch in der Höhe hoch verdient und hätte auch höher ausgehen können, denn ab dem zweiten Drittel gab es einen Bruch im Frankfurter Spiel und die Gastgeber dominierten. Das Spiel begann gleich mit einem Frankfurter Überzahlspiel, nach 30 Sekunden musste der erste Darmstädter Spieler auf die Strafbank. Aber dies wurde nicht genutzt. Wie man es besser macht, zeigten die Gastgeber bei deren ersten Überzahl. Es dauerte nur sechs Sekunden und es stand 1:0 für Darmstadt. Vom frühen Rückstand ließ man sich aber nicht schocken und versuchte gleich zurückzuschlagen. Als beide Mannschaften mit einem Spieler weniger auf dem Eis waren, schlug Mike Schmidt zurück. Als Frankfurt in Unterzahl agieren musste, gab es wieder Tore zu sehen. Zunächst ging Frankfurt mit 2:1 in Führung. Adrian Ostendorff nutzte in der 13. Minute den einzigen Fehler des Darmstädter Torhüters. Die Freude währte aber nur 43 Sekunden. Noch immer in Unterzahl musste man den Ausgleich hinnehmen. Nach der Pause änderte sich das Spiel. War das Spiel im ersten Drittel ausgeglichen, so spielte nun fast nur Darmstadt. Man selbst ließ sich etwas den Schneid abkaufen und fand kaum noch ins Spiel. Mit einem Doppelschlag in den ersten Minuten des Drittels zum 4:2 drehte Darmstadt das Spiel in seine Richtung. In der Folge hatte man Glück, dass es beim 4:2 blieb, denn die Gastgeber machten weiter Druck, scheiterten aber immer wieder. Etwas überraschend fiel dann der Anschlusstreffer zum 3:4 durch Patrick Hofmann. Die Chance zum Ausgleich war durchaus auch vorhanden, aber zuerst scheiterte man am Torhüter, dann an eigenen Strafminuten. Mit dem vierten Überzahltreffer in der 34. Minute stellten die Darmstädter den Zwei-Tore Abstand wieder her. In den Zweikämpfen konnte sich Frankfurt sich nur selten durchsetzen und die wenigen Chancen wurden nicht verwertet. Darmstadt war einfach cleverer und erzielte mit dem 6:3 in der 48. Minute die Entscheidung. Im Spiel in Darmstadt feierte der 16-jähige Jugendspieler Dominique Hensel sein Debüt in der Seniorenmannschaft. Am kommenden Freitag, 11. November, erwartet man die Frankfurter Eintracht zum Rückspiel auf der Außenfläche der Frankfurter Eissporthalle, den ersten Vergleich der beiden Mannschaften hatten die Young Lions Ende September mit 16:7 gewonnen. Tore: 1:0 (3:39) Toni Maier (Jan Nissen/5:4), 1:1 (7:07) Mike Schmidt (Torben Waschke/4:4), 1:2 (12:14) Adrian Ostendorff (4:5), 2:2 (12:57) Martin Sasek (Steffen Schnürer, Helmut Schulz/5:4), 3:2 (22:18) Jan Nissen (Thorsten van Leyen, Jörg Sapia/5:4), 4:2 (24:05) Martin Sasek (Sebastian Erhart), 4:3 (29:25) Patrick Hofmann (Adrian Ostendorff/4:4), 5:3 (33:47) Steffen Schnürer (Martin Sasek/5:4), 6:3 (47:01) Toni Maier (Thorsten van Leyen/4:4). Strafen: Darmstadt 26, Frankfurt 30 + 10 (Fiedler) + 10 (Mi.Schwarzer) + 10 (Waschke).

Darmstadt Stars landen ersten Saisonsieg

Darmstadt, 7. November Mit 6:3 gewannen die Darmstadt Stars ihr zweites Saisonspiel in der Regionalliga Hessen gegen den bislang ungeschlagenen Tabellenführer Young Lions Frankfurt. Um keinen Zweifel aufkommen zu lassen, wer an diesem Abend als Sieger vom Eis gehen wollte, begannen die Stars entsprechend motiviert und robust. Man wollte die junge gegnerische Mannschaft aus Frankfurt gar nicht erst ins Spiel kommen lassen, was durch aggressives Forechecking auch gelang. Frankfurt hielt jedoch gut dagegen, was im Verlauf des Spieles immer wieder zu Strafzeiten für beide Teams führte. Als Resultat der harten Gangart der Darmstädter haderten die Frankfurter aber des öfteren mit dem Schiedsrichtergespann, was im Verlauf zu insgesamt drei Frankfurter Zehn-Minuten-Disziplinarstrafen führte und sie somit unnötig schwächte. Den Torreigen in diesem unterhaltsamen Spiel vor rund 350 Zuschauern eröffneten die Gastgeber durch Maier in der vierten Minute. Allerdings währte die Freude nur kurz, denn schon in der der achten Minute nutzte Frankfurts Schmidt einen Konter zum 1:1-Ausgleich. Darmstadt blieb zwar in der Folgezeit Herr des Geschehens, musste aber in der 13. Minute nach einem groben Patzer von Torwart Doroschenko sogar die 2:1-Führung der Frankfurter hinnehmen. Aber schon im Gegenzug sorgte Sasek für den Darmstädter Ausgleich. Auch nach der Drittelpause blieben die Stars spielbestimmend. Seine Blueliner-Qualitäten stellte wieder einmal Jan Nissen unter Beweis, der in der 23. Minute einen Schlagschuss im Frankfurter Gehäuse versenkte, und in der 25. Minute erhöhte Sasek sogar auf 4:2. Doch die Darmstädter wollten mehr. Ohne die in der Vergangenheit oft gescholtene Defensive zu vernachlässigen, blieb man am Drücker. Zwar konnte Frankfurts Hoffman nochmals verkürzen, aber Steffen Schnürer zeigte nach seiner Sperre im ersten Spiel mit seinem Tor in der 34. Minute, wie wichtig er für die Mannschaft ist. Im letzten Drittel spielten dann fast nur noch die Darmstädter während die Frankfurter auf Schadensbegrenzung bedacht waren. Einzig Maier gelang noch ein Tor zum 6:3-Endstand in der 48. Minute. Das nächste Spiel findet am Sonntag, 20. November, um 18 Uhr in der Eissporthalle Darmstadt statt. Zu Gast ist dann Angstgegner EV Wiesbaden.

Arbeitssieg im Siegerland

Iserlohn, 7. November Unerwartet schwierig gestaltete sich die Aufgabe für die 1b-Vertretung des Iserlohner EC am vergangenen Freitag in Netphen vor knapp 300 Zuschauern, wo die Young Wild Roosters mit 6:3 (2:0, 2:2, 2:1) gewannen. Der Tabellenzweite der Verbandsliga NRW ging energisch in die Partie, und die Iserlohner hätten sich nicht beschweren dürfen, wenn sie mit einem Rückstand in die Kabine hätten gehen müssen. IEC-Keeper Hendrik Sirringhaus war es zu verdanken, dass die Iserlohner im ersten Drittel ohne Gegentor blieben. Er entschärfte mehrere gute Chancen der Gastgeber. Schließlich war es dem Jüngsten im Team vorbehalten, den Führungstreffer zu erzielen: Marvin Schüring (7.). Mylius erhöhte anschließend auf 0:2 (11.). Im zweiten Drittel wurde das Spiel zusehends ruppiger. Wurden im ersten Drittel nur jeweils zwei Strafminuten ausgesprochen, so hagelte es im zweiten Durchgang insgesamt 38 Strafminuten plus jeweils zwei Spieldauerdiszis gegen beide Teams. Reichel und Mylius lieferten sich filmreife Faustkämpfe und durften, wie ihre "Kontrahenten", frühzeitig duschen. Spielerisch zeigte sich das Siegener Team nahezu gleichwertig. Ehlert (26.) und Wapnewski (40.), der sich selbst ein Geburtstagsgeschenk machte, hielten den Zwei-Tore-Vorsprung aufrecht. Im Schlussabschnitt hatten die Unparteiischen dann alle Mühe. Die Härte gipfelte in einem nicht geahndeten Bandencheck an Dennis Buchwitz, der daraufhin mit zwölf Stichen an der Stirn genäht werden musste. Sportlich ließen Rademacher (48.) und Lukaßen (60.) keine Zweifel mehr am sechsten Sieg im sechsten Spiel. Das kommende Heimspiel der Wild Roosters findet am 20. November gegen den EHC Wesel statt. Im Hinspiel gewann das Team von Dieter Brüggemann mit 6:3.

Erste Heimniederlage

Nordhorn, 7. November Am Sonntag musste der ECE Nordhorn eine weitere bittere Niederlage in der Landesliga NRW hinnehmen. Die Bullydogs unterlagen zu Hause den Young Stars Hamm mit 1:5 (0:3, 1:0, 0:2). Dies war zugleich die erste Heimniederlage des ECE. Die Bullydogs begannen engagiert und gingen in den ersten Minuten der Partie konzentriert zu Werke. Die Gäste hielten zwar gut dagegen, konnten jedoch ihrerseits kaum Akzente setzen. Das Spiel wurde ruppiger. So hagelte es Strafzeiten, die die Gäste zur 3:0-Führung nach dem ersten Drittel nutzten. Adrian Matula brachte den ECE im Mittelabschnitt auf 1:3 heran, doch weitere Chancen konnten die Bullydogs nicht nutzen. Nach einem offenen Schlagabtausch erhöhten die Hammer im Schlussdrittel auf 5:1.

Wild Boys stehen im Halbfinale

Chemnitz, 7. November Durch einen verdienten 9:6 (4:2, 1:3, 4:1)-Sieg über den EHV Klingenthal zogen die Wild Boys Chemnitz ins Halbfinale des diesjährigen Sachsenpokals ein. Die 450 Zuschauer in der Eissporthalle am Küchwald sahen ein spannendes Pokalspiel. Dabei gingen die Gäste bereits in der vierten Minute mit 1:0 durch Arne Meinhold in Führung. Als kurze Zeit später die Strafbank der Gäste zum ersten Mal Besuch bekam, nutzen die Chemnitzer diese Überzahlsituation, um durch Kai Kossack den Ausgleich herzustellen. In der achten Minute nutze Christian Weck eine Unsicherheit des Gästekeepers, um Chemnitz mit 2:1 in Front zu bringen. Michael Hoffmann und Sebastian Hammer erhöhten bei einem Gegentor von Lubos Hruby bis zur ersten Pause auf 4:2. Im zweiten Drittel schien das Spiel zu kippen. Bado und Hruby glichen für Klingenthal zum 4:4 aus. Zwar sorgte Matthias Klatt für einen erneuten Chemnitzer Vorsprung, doch Torsten Buschmann glich erneut für den EHV aus. Im Schlussabschnitt machte der ERC schließlich alles klar. Chistian Weck, Kai Kossack und zweimal Karsten Stiegler sorgten für den Sieg. Hruby erzielte den sechsten Klingenthaler Treffer. Schon am Freitag steigt für die Wild Boys das Halbfinalspiel in Jonsdorf. Am Sonntag sind um 18 Uhr die Dresden Devils zum Sachsenliga-Spiel in Chemnitz zu Gast.

Die Termine für das Halbfinale des Sachsenpokals:
Freitag, 11.11.2005, 20:00 Uhr: ZSG Jonsdorfer Falken - Wild Boys Chemnitz
Mittwoch, 16.11.2005, 14:00 Uhr: ELV Niesky - EHC Neue Eislöwen Dresden

Klarer 7:2-Sieg gegen Young-Lions-Reserve

Wallernhausen, 7. November Im Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Frankfurt hatten die Pirates sich viel vorgenommen. Spielertrainer Philip Hartmann forderte von Beginn an ein agressives und temporeiches Spiel. Und es hat geklappt. In der Landesliga Hessen gewann der EC Wallernhausen mit 7:2 (1:0, 3:1, 3:1) gegen die 1b-Mannschaft der Young Lions Frankfurt. Erstmals nach fast zwei Jahren Verletzungspause wirkte Verteidiger Henning Pilz wieder mit und feierte sein Comeback. Nach ein paar vergebenen Chancen auf beiden Seiten, war es Nils Schultheiß der einen Abpraller zum 1:0 über die Linie bugsierte. Nach der Pause legte der ECW los wie die Feuerwehr. Nach nur 17 Sekunden erzielte Manuel Six das 2:0 für die Hausherren. Und nur einen Wechsel später schloss Morris Haas eine sehenswerte Kombination über Thomas Günther und Sebastian Becker zum 3:0 ab. Als Steffen Erkel und Tim Hohmeier auf der Strafbank brummten, kam Frankfurt zum 1:3-Anschlußtreffer durch Celia. Doch die Pirates rzielten in der 27. Minute das 4:1 durch Thomas Günther. Die Frankfurter kamen zwar in der 45. Minute noch einmal auf 2:4 durch Abel heran, doch Markus Lindner und Nils Schultheiß mit zwei Unterzahltoren machten das 7:2 perfekt. Am Freitag trifft der ECW um 20 Uhr in Lauterbach auf den SC Mittelrhein-Neuwied 1b.

Zweimal geführt, dennoch hoch verloren

Salzgitter, 7. November Zweimal gelang den Salzgitter Steel Bullets die Führung. Erst traf Philipp Steinke Taron zum 1:0, später Daniel Borchers zum 2:1, doch noch vor der ersten Pause - genauer gesagt zehn Sekunden vor der Sirene - trafen die M.I.B. Hannover zur 3:2-Führung. Am Ende setzten sich die "Men in Black" im Niedersachsenligaspiel mit 11:2 durch. Nach 40 Minuten hatten die Hannoveraner ihren Vorsprung auf 6:2 ausgebaut, ehe sie in den letzten 20 Minuten noch einmal fünf Treffer gegen die ersatzgeschwächten Steel Bullets nachlegten.

Piranhas bauen Tabellenführung aus

Rostock, 7. November Trotz drei fehlender Spieler gewann der Liga-Primus Rostocker Piranhas am Sonatgabend vor 1600 Zuschauern gegen den ECC Preussen Juniors Berlin in der Regionalliga Nordost mit 10:2 (1:0, 4:1, 5:1) ein weiteres Mal zweistellig. Allerdings hielten die Berliner eine gute halbe Stunde mit und brachten die Rostocker ein ums andere Mal in Verlegenheit. Die Preussen spielten keineswegs wie der Drittletzte der Tabelle, sondern hielten munter gegen. Zwar erspielten sie sich erst in der 13. Minute durch Holzmann die erste echte Tormöglichkeit, dennoch standen die Berliner in der Abwehr sehr kompakt und machten den Piranhas das Leben schwer. Allerdings wurden den Rostockern in der Anfangsphase des Spiels zwei Treffer nicht anerkannt, wer weiß, welchen Verlauf diese Begegnung genommen hätte. So aber hatten die Preussen auch das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite. Auch nach dem 1:0 der Rostocker durch Bartanus versteckten sich die Berliner nicht. Im zweiten Drittel wurde das couragierte Auftreten dann mit dem Ausgleich belohnt. Nach einem Abwehrfehler war Windler (21.) zur Stelle. Die Piranhas benötigten einige Zeit, um endlich ihren Spielrhythmus zu finden, ab der 28. Minute lief es dann besser. Mit den Treffern zum 5:1 (Blaha, Michalek, Bartanus, Hainke) war der Widerstand der Berliner bis zur zweiten Drittelpause endgültig gebrochen. Im Schlussdrittel wurden zwar weitere Treffer erzielt, aber die Spieler begannen das Eis als "Kriegsschauplatz" zu missbrauchen. Beim Stande von 8:1 in der 50. Minute prügelten sich Franz und Watzke, genau eine Minute später, zwischenzeitlich hatte Hainke in Unterzahl auf 9:1 erhöht, trugen Hainke und Kebeiks einen Faustkampf auf dem Eis aus. Die Unparteiischen, die zum Beginn der Partie mit ihrer großzügigen Regelauslegung richtig lagen, blieben auch jetzt ihrer Linie treu und verschonten die "Prügelknaben". Lediglich Kebeiks erhielt nach einem Stockstoß gegen Blaha eine Matchstrafe. Tore: 1:0 (17.) Bartanus (Blaha, Schneider), 1:1 (21.) Windler, 2:1 (28.) Blaha (Marsall, Schneider), 3:1 (33.) Michalek (Hainke, Bartanus), 4:1 (37.) Bartanus (Michalek, Hainke), 5:1 (40.) Hainke (Bartanus, Michalek), 6:1 (41.) Marsall (Czajka, Hördler), 7:1 (47.) Marsall (Blaha, Bartanus), 8:1 (49.) Franz (Hördler, Czajka), 9:1 (50.) Hainke (Michalek), 9:2 (51.) Harloff, 10:2 (60.) Czajka (Hördler, Marsall). Strafen: Rostock 16, Berlin 43+10.

Blitzstart und schlechtes letzte Drittel

Dortmund, 7. November Erneut mit einem Blitzstart überraschte der EHC Dortmund seinen Gegner und führte in Moers nach knapp fünf Minuten bereits mit 2:0. Als die Elche in der 17. Minute bei den Black Devils Niederrhein sogar auf 3:0 erhöhten, standen die Zeichen klar auf Sieg. Nach torlosem Spiel im zweiten Abschnitt kamen die Gastgeber im Schlussdrittel aber mächtig auf und der EHC nicht mehr ins Spiel. Die Folge waren drei Moerser Treffer und damit Gleichstand nach 60 Minuten. Ein überragender Daniel Bethe im Tor und die Treffsicherheit von Hans Lacalli und Jan Baron sicherten den Elchen dann aber im Penaltyschießen den Extra-Punkt beim 4:3 (3:0, 0:0, 0:3, 1:0)-Erfolg. Nach der Begegnung war sich EHC-Coach Markus Scheffold nicht sicher, ob er sich über die zwei Punkte freuen oder über den verlorenen Punkt ärgern sollte. "Meine Mannschaft hat im ersten Abschnitt sehr gut gespielt und lag verdient mit drei Toren vorne, im zweiten Drittel hat sie die Partie immer noch kontrolliert, in den letzten 20 Minuten war sie aber viel zu passiv. Dafür haben wir die Quittung bekommen. Vor allem in den letzten sechs Minuten lagen wir unter Dauerbeschuss. Wir konnten uns bei Daniel Bethe bedanken, dass wir nicht mit völlig leeren Händen nach Hause fahren mussten", war seine Spielanalyse. "Es fehlt in solchen Situationen einfach die Abgeklärtheit." In den ersten 20 Minuten lief die Scheibe gut beim EHC, alle drei Reihen waren jeweils einmal erfolgreich und es gab auch noch weitere gute Möglichkeiten. Von den Gastgebern, immerhin auf Platz vier der Tabelle, war bis auf gelegentliche Angriffsversuche wenig zu sehen, denn die Elche hatten das Spiel sicher im Griff. Sie starteten auch konzentriert ins nächste Drittel, spielten allerdings nicht mehr so schwungvoll nach vorne. Das lag sicherlich auch an den Devils vom Niederrhein, die nun offensiver wurden. Allerdings (noch) erfolglos, Tore waren in diesem Abschnitt Fehlanzeige. In der 45. Minute war es dann aber doch so weit, aus einem Gewühle heraus fiel das 1:3 und die Gastgeber erhöhten den Druck noch mehr. Der Anschlusstreffer fiel aber erst nach 55 Minuten und als gerade an der EHC-Bande überlegt wurde eine Auszeit zu nehmen, fiel 54 Sekunden später der Ausgleich. Danach wurde es eng für die Elche, die nur noch selten Entlastungsangriffe starten konnten. Fünf Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit fischte Daniel Bethe mit einem tollen Reflex nach einem Katastrophenpass in der Abwehr den Puck noch so eben aus der Ecke und sicherte somit das Penaltyschießen. Dort wurde er dann so richtig zum Helden, denn er meisterte aller vier Versuche der Moerser mit Bravour. Da Jan Baron und Hans Lacalli für den EHC trafen war damit der Wettbewerb um den zusätzlichen Zähler vorzeitig entschieden.

2:4-Niederlage in Duisburg

Grefrath, 7. November In der Regionalliga NRW unterlag der Grefrather EC beim EV Duisburg 1b mit 2:4 (1:1, 1:1, 0:2). Das Spiel begann mit dem überraschenden Comeback von James Dreseler, der nach einer Knie-OP wieder zum Kader gehört. Dieses Comeback versetzte die mitgereisten Fans in Feierlaune, die sich noch steigerte, als Dreseler sogar die 1:0-Führung für die Niers Panther erzielte. Duisburg, einer der großen Favoriten der Liga, zeigte Respekt vor den Panthern und verlegte sich zunächst auf Kontern, die aber stets gefährlich waren. Einer führte in der 14. Minute zum Ausgleich. Frank Petrozza wurde von Routinier Klaus Micheller bedient, tanzte durch die Zone des GEC, hob die Scheibe an Goalie Lüttges vorbei und markierte das 1:1. Grefrath hatte kurz vor der ersten Drittelpause noch die Chance zum 2:1, doch Jan Lankes traf nur die Latte. Das zweite Drittel begann wieder sehr ausgeglichen, beide Teams igelten sich in der eigenen Zone ein um schnelle Konter zu fahren, und einer führte in der 26. Minute zur erneuten Führung für die Niers Panther. Jan Lankes tankte sich durch, legte die Scheibe vor das Tor, wo Dennis Holstein am schnellsten reagierte und den Puck zur 2:1-Führung ins Netz setzte. Die nächste Situation versetzte alle Anwesenden in einen Schockzustand. Wieder konterten die Niers Panther, wieder bekam Dennis Holstein die Scheibe vor dem Tor und der Duisburger Verteidiger wie auch Dennis Holstein flogen mit voller Wucht in das Tor. Goalie Theurer schlug gegen das Tor und blieb ohne jede Regung liegen, so dass schnelle ärtzliche Hilfe gefragt war. Grefraths Mannschaftsarzt und die Sanitäter eilten auf das Eis und nach einigen Sekunden zeigte der Torwart wieder erste Bewegungen, die mit großem Beifall von den 180 Fans honoriert wurde. Duisburg musste den Goalie wechseln und brachte Frank Pribil. In der 32. Minute kamen die Gastgeber in Überzahl zum 2:2-Ausgleich. Jörn Siegmanski nutzte das Überzahlspiel eiskalt aus und bedankte sich bei Klaus Micheller für die Vorlage. Die Niers Panther waren in den letzten zehn Minuten ständig in Unterzahl, doch man kämpfte vehement um jeden Puck. Im letzten Drittel belauerten sich beide Teams zunächst, keiner traute sich so wirklich, die Abwehrreihen zu lockern. Aus heiterem Himmel hieß es plötzlich 3:2 für die Füchse. Wieder war Jörn Siegmanski zur Stelle und jagte den Puck unter die Latte. Die Niers Panther versuchten nochmal ins Spiel zu gelangen, doch das kraftraubende zweite Drittel zeigte seine Wirkung und es wollte nicht mehr viel gelingen. Die Duisburger spielten abgezockt, riskierten auch nicht mehr als nötig und schlugen in der 58. Minute eiskalt zu. Carsten Reimann wurde von Sebastian Berg und Björn Reiser bedient und schoss die Scheibe ins Tor. Tore: 1:0 (6.) James Dreseler (Christian Hollmann), 1:1 (14.) Frank Petrozza (Klaus Micheller), 2:1 (26.) Dennis Holstein (Jan Lankes), 2:2 (32.) Jörn Siegmanski (Klaus Micheller), 2:3 (48.) Jörn Siegmanski (Björn Reiser, Sebastian Berg), 2:4 (58.) Carsten Reimann (Sebastian Berg, Björn Reiser). Strafen: Duisburg 14, Grefrath 18 + 10 (Dirk Schmitz). Zuschauer: 181.

Kobras fegten Königsborn aus der Halle

Dinslaken, 7. November Nach den zuletzt enttäuschenden Ergebnissen konnten die Dinslakener Kobras mal wieder einen Kantersieg feiern. Gegen den Königsborner JEC gab es einen 15:2 (6:0, 5:2, 4:0)-Erfolg zu feiern. Nachdem die Dinslakener Fans in den letzten drei Spielen nichts zu bejubeln hatten, kamen sie nunmehr wenigstens, was die Anzahl der geschossenen Tore angeht, auf ihre Kosten. Die Kobras eröffneten den Torreigen schon in der ersten Spielminute durch Henri Marcoux. In der Folge zogen sie durch Tore von Marc Garthe, Salvatore Solarino und Benjamin Spazier bis auf 4:0 davon. Dies hatte zur Folge, dass der Torhüter der Königsborner, Stefan Seiwerth, nach sechs Spielminuten entnervt Platz für Dominik Kuchnia machte. Selbst gegen eine in Unterzahl spielende Kobras-Mannschaft gelang den Königbornern nichts. So kassierten sie folgerichtig in der 13. Minute in Überzahl das 5:0 durch Sebastian Leverenz. Kurzzeitig kehrte bei den Kobras der Schlendrian ein und die Königsborner kamen zu ihren ersten Chancen, die Thomas Juister jedoch parierte. Salvatore Solarino stellte nach schönem Pass von Jürgen Backhaus den 6:0-Pausenstand her. Das zweite Drittel begann mit einem Tor der Königsborner - nach kollektivem Schlaf der Kobras. Jedoch zeigten Marc Garthe und Henri Marcoux, dass sie wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt sind und erhöhten bis zur 28. Minute auf 8:1. Die Königsborner konnten durch Raphael Riedel noch einmal auf 2:8 verkürzen, waren dann aber mit ihrem Latein am Ende. Marc Garthe, Henri Marcoux und Marcin Schott erhöhten bis zur Drittelpause auf 11:2 und nutzten ihre Chancen beim Überzahlspiel. Im letzten Drittel erhöhten die Kobras durch Henri Marcoux und Daniel Parsch, innerhalb einer Spielminute auf 13:2. Das 14:2 fiel erneut durch Henri Marcouxe. Den Schlusspunkt setzte Benjamin Spazier in der 55. Spielminute. Strafen: Dinslaken 18, Königsborn 22. Zuschauer: 180.

Erneuter Shut-out für Dennis Kohl

Neuss, 7. November Erwartungsgemäß lieferten die Schützlinge von Trainer Andrej Fuchs einen Tag vor dem Spitzenspiel gegen die Herner EG zwar keine Glanzleistung ab, fuhren aber dennoch beim ESV Bergisch Gladbach einen standesgemäßen Sieg ein. Nach einem zerfahrenen Auftaktdrittel ging man konzentrierter zu Werke und siegte beim Überraschungsteam der Regionalliga NRW mit 7:0 (2:0, 2:0, 3:0). Die erste Chance des Spiels besaßen die Gastgeber, die in der vierten Spielminute bei einem 3:1-Konter an Torhüter Dennis Kohl scheiterten. Mehr Torriecher bewies Jared Mudryk, der fast im Gegenzug einen Verteidiger und den gegnerischen Goalie ausspielte, um dann locker einzunetzen. Trotz der frühen Führung hielten die Gastgeber im ersten Abschnitt noch gut mit, folgerichtig war es Dennis Kohl und der Pfosten des Neusser Gehäuses, die in der Folgezeit einen möglichen Ausgleich verhinderten. Zumindest vom Ergebnis her lief jedoch alles nach Plan, erst recht, als André Grein nach einem gewonnenen Bully in Unterzahl das 0:2 markierte (19.). Im Mitteldrittel bekam der NEV das Spiel besser in den Griff. Auch wenn in den Angriffsreihen wegen nur acht zur Verfügung stehender Stürmer variiert werden musste, waren die Gastgeber der Anfangsoffensive nicht gewachsen. Zunächst erhöhte Ronny Sassen mit einem Schuss aus der Halbdistanz auf 0:3 (24.), ehe Philipp Louven nur zwei Minuten später den vierten Treffer folgen ließ. Dabei täuschte der Stürmer geschickt einen Pass auf Sebastian Bongartz an, um dann doch selber abzuschließen. Auf der Gegenseite tauchten die Realstars nun seltener gefährlich vor Dennis Kohls Gehäuse auf, das dieser gewohnt sicher bewachte. Anders als in den letzten Spielen, in denen man sich jeweils in der Schlussphase einen Gegentreffer fing, geriet Kohls Shut-out in den letzten 20 Minuten nicht mehr in Gefahr. Sein Gegenüber, Marco Ohmann, hatte da schon mehr Arbeit. Nachdem Sebastian Bongartz den jungen Torhüter aus spitzem Winkel bezwingen konnte (43.), legte Sebastian Geisler in der 52. Minute den sechsten Treffer nach. Bei doppelter Überzahl wurde der Verteidiger frei vor dem Tor stehend angespielt und vollendete zum 0:6. Den Schlusspunkt setzte 19 Sekunden vor dem Ende André Grein. Ein souveräner Sieg einer Neusser Mannschaft, die eine ordentliche Leistung ablieferte, auch wenn man mit Blick auf das Spiel gegen Herne Kräfte schonte. Tore: 0:1 (4:17) Mudryk (Geisler, Grein), 0:2 (18:29) Grein (Mudryk/4-5), 0:3 (23:16) Sassen (Bongartz), 0:4 (25:41) Louven (Krahforst), 0:5 (42:06) Bongartz (Louven, Krahforst), 0:6 (51:04) Geisler (Grein, Mudryk/5-3), 0:7 (59:41) Grein (Sauer, Bongartz/5-4). Strafen: Bergisch Gladbach 18, Neuss 12. Zuschauer: 171.

Eintracht unterliegt Wiesbaden - Vorwürfe gegen den EVW

Frankfurt, 7. November Mit 4:8 (1:3, 2:3, 1:2) unterlag Aufsteiger Eintracht Frankfurt in der Regionalliga Hessen beim EV Wiesbaden. Wie schon im Vorfeld vermutet ist der EVW in diesem Jahr alles andere als ein Abstiegskandidat, trotzdem hätte die SGE das Spiel in der Landeshauptstadt gewinnen müssen. Die Eintracht hatte wesentlich mehr vom Spiel und schnürte die Gastgeber zeitweise in deren Drittel ein, vergaß aber dabei das Toreschießen. Im Gegensatz dazu saßen die wenigen Angriffe des EVW, angetrieben von Alexej Gebel konnte der EVW die SGE immer wieder auf Distanz halten. Vier Minuten vor Ende des Spiels hatte die Eintracht beim Spielstand von 4:7 eine 5:3-Überzahl, allerdings konnte auch diese nicht genutzt werden und das Spiel ging verloren. Einen schweren Vorwurf erhebt die Eintracht in ihrer Pressemitteilung. Der Wortlaut:

"Sauer war man bei der SGE über eine grobe Unsportlichkeit der Wiesbadener: der im Lauterbach-Spiel mit einer Matchstrafe belegte Alexander Schumacher lief unter einem falschen Namen auf, als die SGE in der zweiten Drittelpause bei den Schiris eine Kontrolle beantragten, verließ der Spieler fluchtartig Kabine und Eisstadion, so dass keine Identitätsprüfung mehr möglich war. 'Es ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten, einen gesperrten Spieler einzusetzen, zumal mit Kai Schmidlin ein ehemaliger Wiesbadener nun bei uns spielt und seine alten Kameraden alle kennt. Außerdem haben einige unserer Spieler früher mit Schumacher zusammengespielt und ihn zweifelsfrei erkannt, dass er sich dann quasi durch Flucht der Entdeckung entzieht, ist schon ein dicker Hund. Wir werden am Montag Kontakt zum HEV aufnehmen, um zu schauen was wir in dieser Beziehung unternehmen können, auch wenn der Einsatz von Schumacher sicherlich nicht spielentscheidend war', so Eintracht-Sportwart Oliver Eberz. 'Aber es ist schon sehr ärgerlich: da versuchen alle Vereine, der Liga mehr Professionalität zu verleihen und dann erleben wir seitens des EVW so einen Kindergartenkram', so Eberz weiter. 'Es muss ja nicht unbedingt eine Wertung für uns geben, wir wären auch mit einer Annulierung des Ergebnisses und einem Wiederholungsspiel einverstanden. Wenn die Wiesbadener auch nur einen kleinen Funken Sportsgeist und Fairness besitzen, dann stimmen sie einer solchen Lösung zu', fährt Eberz fort. Die Tore für die Eintracht schossen Eisenträger, McNeill, Lang und Birk."

Erster Shut-out für die Aliens

Ratingen, 7. Nvember Einen glatten 4:0 (2:0, 1:0, 1:0)-Erfolg verbuchte die 1b-Mannschaft der Ratinger Ice Aliens in der Landesliga NRW beim EC Lünen 89. Die Westfalen führten die Begegnung wie im Hinspiel sehr defensiv. Im Gegensatz zur ersten Partie fielen aber nicht die Tore. Gerade der erste Sturm hatte Ladehemmungen, so dass die zweite und dritte Reihe die Entscheidung herbeiführten. Die Ratinger vergaben wiederum einige Chancen, die Löwen verfügten nicht über die spielerischen Mittel, den Ice Aliens gefährlich zu werden. Sie verlagerten sich vielmehr auf das Zerstören des Spielflusses und hatten sich zu Beginn des letzten Drittels in ihre Niederlage gefügt. Am Ende setzten die Ratinger sich verdient durch, und Bastian Binder konnte seinen ersten Shut-out der Saison feiern. Mayer, Gärtner, Merschein und Allinger erzielten die Tore.

Realstars beim 0:7 chancenlos

Bergisch Gladbach, 6. November Nun ist der ESV Bergisch Gladbach wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen, hatten doch viele nach den letzten Erfolgen gegen einige Favoriten an ein weiteres Wunder geglaubt. Denn gegen den Neusser EV setzte es eine klare 0:7 (0:2, 0:2, 0:3)-Niederlage. Gegen den Spitzenreiter war die junge Truppe von Coach Lothar Strauch chancenlos. Die Neusser zeigten vor 300 Zuschauern von der ersten Minute an, warum sie in der Liga bisher keiner schlagen konnte: Agressiv, scheiben- und kombinationssicher, guter und schneller Spielaufbau. Da kam die junge Mannschaft der Realstars (wieder mit acht Junioren im Team) doch oft ins Schwimmen. Dennoch erarbeitete sich das Team gute Konterchancen, die aber nicht genutzt werden konnten. Der gute ESV-Goalie Marco Ohmann machte trotz der Niederlage ein starkes Spiel und verhinderte Schlimmeres. Die Neusser Tore erzielten Grein (2), Mudryk, Sassen, Louven, Bongartz und Geisler. Strafen: Bergisch Gladbach 18, Neuss 12.

Wölfe feiern Kantersieg gegen Halle

Schönheide, 6. November Mit einem verdienten 9:1 (3:1, 1:0, 5:0)-Heimerfolg schickten die Schönheider Wölfe am Samstagabend den ESC Halle 04 zurück an die Saale. Die Schönheider unter den 800 Fans feierten ihr Team frenetisch. Bereits nach vier Minuten gingen die Hausherren durch Tore von Sebastian Wolf und Daniel Jun mit 2:0 in Führung. Halle fing sich zwar in den folgenden Minuten, war aber stets in Gefahr, durch die wieselflinken Stürmer des EHV einen weiteren Treffer zu kassieren. Aus einer sicheren Defensive heraus und mit schnörkellosem Spiel nach vorn brachten die Wölfe den ESC ein ums andere Mal in Verlegenheit und erhöhten in der 13. Minute durch Miroslav Jenka auf 3:0. Dem ESC gelang im ersten Abschnitt nur noch das 1:3 durch Christian Sohlmann (15.). Auch im zweiten Drittel waren die Wölfe gedanklich schneller auf dem Eis. Bereits in der 23. Minute, nach krassem Fehler von ESC-Keeper Schnelle, legte Matthias Krehl das 4:1 für Schönheide nach. Der Schlussabschnitt sollte den begeisterten Fans eine Galavorstellung der Wölfe bieten. Schon nach 49 Sekunden erhöhte Daniel Jun auf 5:1. Im Wolfsbau brachen nun alle Dämme. Von den enttäuschenden Hallensern kam jetzt gar nichts mehr, und der EHV spielte sich schon in einen Rausch. Fast im Minutentakt klingelte es im Tor der Bulls. Jenka (48.), Kase (50.) und Jun (53.min) schraubten das Ergebnis auf 8:1 in die Höhe. Den Schlusspunkt in einem überragenden Spiel der Wölfe setzte Kevin Geier mit seinem ersten Saisontreffer zum 9:1. Tore: 1:0 (2.) Wolf (Kase, Günzl), 2:0 (4.) Jun (Schröder, Krehl), 3:0 (13.) Jenka (Jun, Krehl), 3:1 (15.) Sohlmann (Kimstatsch, Schubert), 4:1 (23.) Krehl (Schröder, Jenka), 5:1 (41.) Jun (Schröder, Jenka), 6:1 (48.) Jenka (Krehl, Jun), 7:1 (50.) Kase (Jun, Jenka), 8:1 (53.) Jun (Jenka, Kase), 9:1 (59.) Geier (Kase, Solf). Strafen: Schönheide 6, Halle 8. Zuschauer: 785.

Aufholjagd nicht belohnt

Braunlage, 6. November Es hat nicht sollen sein. Trotz einer tollen Aufholjagd im Schlussdrittel musste sich der Regionalligist Braunlager SC Harz beim EC Timmendorfer Strand mit 4:6 (1:2, 0:2, 3:2) geschlagen geben. "Wir waren nah an der Wende dran", meinte BSC-Coach Jan Furo nach der Partie. Treffend brachte Furo das erste Drittel auf den Punkt: "Wir wurden klassisch ausgekontert." Zwar erreichten die Wölfe auch dank etlicher Überzahlsituationen 16:5 Torschüsse, doch nur Dusan Halloun traf zum zwischenzeitlichen Ausgleich (6.). Bereits nach 52 Sekunden hatte Bryan Phillips die Gastgeber in Führung gebracht. Kurz nach dem 1:1 fiel die neuerliche Führung für die Beach Boys, das Tor wurde Steve Pepin zugesprochen. Bitter für den BSC, dass Marek Adamec den Puck bei seinem Rettungsversuch in höchster Not unglücklich über die eigene Torlinie bugsierte. In Durchgang zwei verloren die Wölfe den Faden. Die Timmendorfer drückten dem Spiel nun ihren Stempel auf und zogen durch Tore von Phillips (26.) und Pepin (32.) auf 4:1 davon. Beim BSC machten sich nun doch die nach dem Csata-Abgang nötigen Umstellungen bemerkbar. Zudem mussten in der Schlussphase des Drittels auch noch Sebastian Hofmann und Dennis Lütjen mit Verletzungen passen. Dramatisch wurde das Spiel in den letzten 20 Minuten. In einem offenen Schlagabtausch brachte wiederum Pepin den ECT scheinbar sicher mit 5:1 in Führung (42.). Die Wölfe zeigten danach aber ihr Kämpferherz. Zunächst war Halloun erfolgreich (47.), dann verkürzte Ales Stribny auf 5:3. (49.). Zwischen den beiden BSC-Toren hatte Maximilian Müller noch eine Riesenchance, auf der Gegenseite haute Phillips den Puck an den Pfosten. 43 Sekunden vor Schluss schaffte Stefan Bilstein schließlich den direkten Anschluss. Zum Punktgewinn reichte es aber nicht mehr, auch weil Pepin noch ins inzwischen verwaiste Braunlager Tor traf. Tore: 1:0 (0:52) Phillips (Reid), 1:1 (5:06) Halloun (Vanek) 5-4, 2:1 (6:00) Pepin (Witting, Krützfeld), 3:1 (25:38) Phillips (Reid, Gehrig), 4:1 (31:02) Pepin (Reid/5-4), 5:1 (41:17) Pepin (Klupp), 5:2 (46:39) Halloun (Deibert/5-4), 5:3 (48:14) Stribny, 5:4 (59:17) Bilstein, 6:4 (59:44) Pepin (Gehrig/ENG). Strafen: Timmendorfer Strand 16, Braunlage 4. Zuschauer: 818.

Farmers nach Verkehrschaos chancenlos in Leipzig

Mellendorf, 6. November Die Auswärtsfahrten der Wedemark Farmers stehen in dieser Saison unter einem schlechten Stern. Nicht nur, dass man in fremden Stadien noch nicht einen Punkt eingefahren hat - auch die Fahrten selbst sorgen für Probleme. Kilometerlange Staus bremsten die Mellendorfer aus, so dass das Spiel bei den Blue Lions Leipzig erst um 21:30 Uhr beginnen konnte. Und schon nach 46 Sekunden trafen die Leipziger durch Eichenkraut zum 1:0, gewannen am Ende klar mit 10:1 (4:0, 4:1, 2:0). Innerhalb weniger Sekunden erhöhten die Leipziger auf 3:0 (3.) und damit war die Partie für die Farmers schon gelaufen, bevor sie richtig angefangen hatte. Von diesem Rückstand erholten sich die geschlauchten Gäste nicht mehr. Sie mussten noch das 4:0 durch Eichelkraut hinnehmen (16.), ehe es in die erste Pause ging. Im zweiten Abschnitt hielten die Farmers zwar gut mit, mussten aber dennoch drei Tore innerhalb von drei Minuten hinnehmen (29., 31., 32.) und konnten froh sein, dass das 8:0 nicht gegeben wurde, da der Schiedsrichter bereits eine Strafe gegen Leipzig angezeigt hatte. Statt dessen fiel kurz darauf der Ehrentreffer für die Farmers durch Alex Pflüger (34.). Er war der einzige, der im zweiten Abschnitt überhaupt einmal aufs Leipziger Tor geschossen hat. Kurz vor der Pause fiel das 8:1 im Powerplay durch Stephan Kuhlee (40.). Das die Leipziger diese Partie zu diesem Zeitpunkt bereits als abgehakt betrachteten, konnte man zu Beginn des letzten Drittels unschwer daran erkennen, dass sie ihre Nummer eins, Top-Goalie Marko Suvelo, schonten und statt dessen Benjamin Henn zwischen die Pfosten stellten. Im letzten Abschnitt mussten die Gäste noch zwei Treffer hinnehmen. (sp)

4:2 in Troisdorf - Devils bleiben die Auswärts-Nummer eins

Moers, 6. November Die Black Devils Niederrhein bleiben Spitzenreiter der Regionalliga - zumindest auswärts. Zur Saisonhalbzeit gewannen die Moerser beim EHC Troisdorf mit 4:2 (1:1, 1:0, 2:1) und festigen damit als Dritter ihren Platz in der Spitzengruppe. Lange Gesichter gab's nach nur 34 Sekunden bei den vielen mitgereisten Devils-Fans. Der Gastgeber ging durch seinen Kapitän Daniel Lehmann in Führung. Lange währte und tief saß der Schock allerdings nicht - weder bei den Fans noch bei der Mannschaft. In der vierten Minute erzielte der starke André Wilmshöfer den Ausgleich. Besser lief es - wie fast immer bei den Moersern - im zweiten und dritten Drittel. Zunächst sorgte Christian Perlitz für die erste Führung (40.), dann erhöhte Heiko Hirsch nach einer schönen Einzelaktion auf 3:1 (52.) Kai Kühlem stellte den Anschluss her (54.), und 90 Sekunden vor Schluss machte erneut André Wilmshöfer alles klar. Einen deutlicheren Sieg verpassten die Devils, weil beispielsweise Juraj Dusicka und Hirsch weitere Großchancen vergaben und am gut aufgelegten EHC-Torwart Tim Kühlem scheiterten. "Das war ein wichtiger Sieg", atmete Trainer Josef Spychala auf. "Spielerisch waren wir klar besser. Wir müssen nur zwei, drei Tore mehr machen." Große Bedeutung hat der Erfolg vor allem, weil man auf den Siebten, den EHC Troisdorf, jetzt elf Punkte Vorsprung hat. Die "Top 6" qualifizieren sich für die Oberliga-Aufstiegsrunde. Gute Neuigkeiten gibt es noch aus der "Fan-Szene". "Schwarze Teufel" heißt der erste Fanclub der Black Devils Niederrhein. Der Fan-Beauftragte ist Norbert Schumacher, Tel. 02841/9799962. Tore: 1:0 (0:34) Daniel Lehmann, 1:1 (3:06) André Wilmshöfer (Oesterreich/Hirsch), 1:2 (39:10) Christian Perlitz (Dusicka/Muhs), 1:3 (51:28) Heiko Hirsch, 2:3 (53:51) Kai Kühlem, 2:4 (58:28) André Wilmshöfer (Hirsch). Strafen: 12:8 (+ 20 Disziplinar), Zuschauer: 130.

Offensive stand im Vordergrund

Dortmund, 6. November Tore im Zwei-Minuten-Takt bekamen die Zuschauer im Eissportzentrum Westfalenhallen geboten, gleich 19 Stück an der Zahl. Mit 13:6 (6:3, 3:2, 4:1) gewann der EHC Dortmund gegen die Dinslakener Kobras, holte damit die (eingeplanten) Punkte im Kampf um den sechsten Platz und hat die Endrunde weiter fest im Visier. Bereits nach vier Minuten lagen die Elche mit 3:0 vorn, dann aber ließ die Konzentration ob der klaren Führung nach, und die Gäste beteiligten sich ihrerseits am munteren Toreschießen. Erst in der Schlussminute des ersten Abschnitts baute der EHC die Führung wieder aus. Trainer Markus Scheffold stauchte sein Team beim Pausentee trotz des 6:3-Zwischenstandes heftig zusammen, denn die Konzentration im Defensivverhalten war ihm zu dürftig. Das änderte sich in den weiteren Dritteln zumindest ansatzweise, aber der Drang nach vorne stand weiterhin eher im Mittelpunkt als die Abwehrarbeit. "Wenn in einem Spiel die ersten drei Schüsse aufs Tor des Gegner auch sofort im Netz zappeln, dann ist es natürlich immer schwer konzentriert weiter zu spielen, egal mit welchen taktischen Vorgaben man in die Begegnung geht. Deshalb sollte man auch nicht zu kritisch in der Analyse sein. Aber einige Nachlässigkeiten in der Spielorganisation muss man dennoch bemängeln, auch wenn die Zuschauer sicherlich ihren Spaß beim Tore bejubeln hatten", wollte der sportliche Leiter Klaus Picker den klaren Erfolg nicht überbewerten. Dazu war allerdings auch der Gegner zu schwach. Die Kobras waren vor allem in der Defensive zahnlos und mussten mit Trainer Jörg Böhme und dem eigentlich sonst als Schiedsrichter auflaufenden Oliver Küpper zwei Spieler reaktivieren. Auch Thomas Juister im Tor wirkte nach seiner Ohrenverletzung aus dem Grefrath-Spiel nicht fit und räumte nach 20 Minuten den Kasten ebenso wie EHC-Goalie Daniel Bethe, der für die Fehler seiner Vorderleute büßen musste. Die Elche hatten ihre stärksten Phasen zu Beginn und am Ende des ersten Drittels, erhöhten nach 19 Sekunden zu Beginn des zweiten Abschnitts auf 7:3, mussten dann aber 16 Minuten warten bevor die Treffer acht und neun fielen. Auch das letzte Drittel begann sofort wieder mit einem Tor des EHC zum 10:5, dann dauerte es wieder bis zur Schlussphase, ehe die letzten drei Scheiben versenkt wurden. Dazwischen lagen reichlich weitere Möglichkeiten. Karl Kollochs Tor im Fallen zum 4:2, ein toller Pass von Toni Fonso (der im letzten Drittel wegen Grippe passen musste) auf den an der blauen Angriffslinie lauernden Jan Baron, der zum 6:3 abschloss und ein Treffer von Hans Lacalli, der zuletzt mit seiner Ladehemmung haderte, waren nur einige Beispiele des munteren Scheibenschießens. Die EHC-Tore erzielten Karl Kolloch, Niko Bitter, Jan Baron, Pierre Schulz (je 2), Manuel Jahrendt, Christian Nieberle, Hansi Lacalli, Hendrik Pernt und Thomas Branz.

Und wieder 13 Gegentore

Dinslaken, 6. November Das war deutlich. Mit 6:13 (3:6, 2:3, 1:4) unterlagen die Dinslakener Kobras beim EHC Dortmund. Dabei gab nicht nur Neuzugang Oliver Küpper sein Comeback. Auch Trainer Jörg Böhme griff wieder zum Schläger. Denn nach dem Weggang von Sven Prusa und dem Ausfall von Thomas Frach gab es Handlungsbedarf in der Dinslakener Hintermannschaft. Spieler und Schatzmeister Christian Kühn übernahm indes den Posten des Trainers an der Bande. So zogen doe Dortmunder bereits bis zu vierten Minute auf 3:0 davon. Doch die Kobras kämpften, kamen auf 2:3 und 3:4 heran, ehe es doch noch mit einem 3:6 in die erste Pause ging. Letzlich kamen die Kobras nicht mehr heran und unterlagen - allerdings um einige Tore zu hoch. Die Dinslakener Tore erzielten Roßbach (2), Wilhelm, Schott, Solarino und Marcoux. Strafen: Dortmund 20, Dinslaken 10. Zuschauer: 293. Am Dienstag, 8. November, findet ab 19 Uhr im Restaurant der Eissporthalle Dinslaken ein Fanabend für alle Anhänger der Kobras statt.

Kantersieg gegen Adendorf - Laudan kommt aus Adendorf

Hamburg, 6. November Am Freitagabend besiegte der Hamburger SV die SG Adendorf in der Verbandsliga Nordost durch Tore von Paul Ritter (3), Georg Gündling (2), Jan-Oliver Haupt, Benjamin Poppitz, Dominik Döge, Lennart Kallsen, Alexander Schmidt, Dennis Hotopp und Patrik Ridila mit 12:3 (3:1, 4:0, 5:2). Einen Tag zuvor konnte der HSV einen weiteren Neuzugang in Stellingen begrüßen. John-Darren Laudan wechselt vom Regionalligisten Adendorfer EC zum HSV und wird in Bremerhaven spielberechtigt sein. Allerdings steht Christian Behncke nicht mehr im Kader.

Niederlage im Spitzenspiel

Netphen, 6. November Im Spitzenspiel der Verbandsliga NRW unterlag der EC Siegerland dem Iserlohner EC 1b vor 290 Zuschauern mit 3:6 (0:2, 2:2, 1:2). Die Heimmannschaft ging mit viel Engagement und ohne Respekt in das Spiel gegen den Spitzenreiter. Die Gäste waren überrascht von der Gegenwehr die ihnen entgegengebracht wurde und kamen dadurch zu Beginn schlecht ins Spiel. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Während die Gäste zwei ihrer Torchancen im ersten Drittel zur 2:0-Führung nutzten, scheiterten die heimischen Kufenflitzer vorm gegnerischen Tor entweder am gut aufgelegten Torhüter oder am eigenen Unvermögen. Zu Beginn des Mitteldrittels erzielte Marco Herbel zur Begeisterung der Zuschauer den Anschlusstreffer zum 1:2. Doch nur kurze Zeite später schlugen die Iserlohner mit 1:3 zurück. Doch der ECS blieb dran und verkürzte durch Marius Klein auf 2:3. War das Spiel im ersten Drittel fair verlaufen, häuften sich im folgenden Spielverlauf die Fouls auf beiden Seiten. Bedingt durch eine Massenschlägerei zu Hälfte des Mitteldrittels verloren beide Mannschaften zwei Spieler durch Spieldauerdisziplinarstrafen. Auf Seiten des ECS waren Andreas Halfmann und Daniel Walther betroffen. Kurz vor Drittelende kassierte Siegerland schließlich noch das 2:4. Dem fünften Gegentreffer im Schlussascbhnitt ließ Floria Fischbach noch das 3:5 folgen, ehe die Sauerländer den Endstand herstellten. Neu im Team des EC Siegerland ist der Deutsch-Amerikaner Martin Williams. Der 30-Jährige spielte in der letzten Saison bei den Roten Teufeln Bad Nauheim in der Regionalliga Hessen und sammelte bereits DEL-Erfahrung bei den Frankfurt Lions und den Revier Löwen Oberhausen. Tore: 0:1 (7.) Schüring, 0:2 (11.) Mylius (Schnieder), 1:2 (24.) Herbel (Homola), 1:3 (26.) Ehlert (Mylius, Buchwitz), 2:3 (28.) Klein (Kaiser, Walther), 2:4 (40.) Wapnewski (Kracht), 2:5 (48.) Rademacher (Brinker), 3:5 (51.) Fischbach (Schönfeld, T. Bruch), 3:6 (60.) Lucaßen (60.).

Per Kantersieg ins Halbfinale

Solingen, 6. November Mit einem klaren 13:0-Erfolg gegen den Neusser EV 1b zog der EC Bergisch Land ins Halbfinale des NRW-Pokals ein. Bei dem Kantersieg hinterließ auch der Solinger Neuzugang Pierre Klein einen guten Eindruck. Ende des Monats wird der Gegner der Bergisch Raptors ausgelost.

Hoher Preis für klaren Sieg

Herne, 5. November Sportlich lief alles so, wie es erwartet wurde. Die Herner EG hatte keine Mühe, die Regionalliga-Partie gegen den TuS Wiehl mit 6:1 (2:1, 3:0, 1:0) für sich zu entscheiden. Dabei hatten die Blizzards in einem eher schwachen Spiel allerdings einen hohen Preis zu bezahlen. Delf Spauszus zog sich bei einem Bandenchek, für den Thore Marenbach fünf Minuten und eine Spieldauerstrafe bekam, eine schwere Gehirnerschütterung zu. Außerdem fiel auch noch Milan Vanek im weiteren Spielverlauf verletzt aus, er kugelte sich im letzten Drittel die Schulter aus. Schon nach gut eineinhalb Minuten gingen die Herner in Führung. Im dritten Nachfassen war Sebastian Haßelberg mit dem 1:0 zur Stelle. Beim 2:0 lenkte Maxim Meyer einen Schlagschiss von Mark Jablonski unhaltbar ab. Eine Unachtsamkeit brachte in der zehnten Minute brachte den Gästen den Ehrentreffer durch Thomas Dick. In der 24. Minute lag sogar der Wiehler Ausgleich in der Luft. Doch die Herner hatten Glück, dass der Puck bei einer 5:3-Überzahl der Gäste nur knapp am Tor vorbei kullerte. Nun machten die Blizzards wieder mehr Druck. Eric Daniels (26.), Pascal Adolfs (27.) und Eric Daniels (36.) bauten die Führung der HEG bis zur zweiten Pause auf 5:1 aus. Im Schlussabschnitt ließ die Kraft der Gäste nach. Mark Jablonski setzte in der 48. Minuten den Schlusspunkt zum 6:1. "Ich habe ein schwaches Spiel gesehen. Mein Team konnte die vorgegebenen taktischen Maßnahmen nicht umsetzten, das Einzelspiel wurde übertrieben, die Chancen nicht genügend genutzt", kritisierte schließlich HEG-Trainer Peter Franke. "Jeder spielte heute für den Schriftzug über der Nummer, aber nicht unter der Nummer." Tore: (1:36) Sebastian Haßelberg (Patrick Berger, Christian Müller), 2:0 (7:02) Maxim Meyer (Mark Jablonski, Karl Jasik), 2:1 (9:20) Thomas Dick (Ilya Ulyanov), 3:1 (25:25) Eric Daniels (Patrick Berger, Karl Jasik), 4:1 (26:42) Pascal Adolfs (Thorsten Peters, Eugen Michel), 5:1 (35:15) Eric Daniels (Karl Jasik, Thomas Bläsche), 6:1 (47:50) Mark Jablonski (Pascal Adolfs, Bastian Tanne). Strafen: Herne 16, Wiehl 12 + 5 + Spieldauer (Thore Marenbach). Zuschauer: 407.

Niederlage nach Blitzstart

Troisdorf, 5. November Nur 39 Sekunden waren gespielt, da traf Daniel Lehmann für den EHC Troisdorf. Doch der Blitzstart brachte am Ende nichts, denn die Black Devils Niederrhein setzten sich bei den Dynamite durch, Troisdorf unterlag mit 2:4 (1:1, 0:1, 1:2). Bereits in der vierten Minute glichen die Moerser aus. André Wilmshöfer nutzte eine der Chancen der Moerser, die immer brandgeföhrlich waren. Zu Beginn des Mittelabschnitts machten die Gastgeber noch einmal Druck, doch ein zählbares Ergebnis sprang nicht dabei heraus. Im Gegenteil. In den letzten Sekunden vor der zweiten Pause brachte Christian Perlitz die Black Devils erstmals in Führung. Auch der Schlussabschnitt war hart umkämpft. Erst gegen Ende der Partie erspielten sich die Devils ein Übergewicht, das Heiko Hirsch in der 52. Minute zum 3:1 für die Gäste nutzte. Ein Powerplaytreffer von Kai Kühlem (54.) brachte noch einmal Hoffnung fpr due Troisdorfer, doch Wilmshöfer mit seinem zweiten Tor machte in der vorletzten Minute für die Moerser alles klar. Tore: 1:0 (1.) Daniel Lehmann (Maximilian Witting), 1:1 (4.) André Wilmshöfer (André Oesterreich, Heiko Hirsch), 1:2 (40.) Christian Perlitz (Juraj Dusicka, Sebastian Muhs), 1:3 (52.) Heiko Hirsch, 2:3 (54.) Kai Kühlem (Daniel Lehmann/5-4), 2:4 (59.) André Wilmshöfer (Heiko Hirsch). Strafen: Troisdorf 12, Moers 8 + 10 (Max Bänder) + 10 (Sebastian Muhs). Zuschauer: 150.

Crocodiles starten mit verändertem Gesicht in die Saison

Bielefeld, 5. November Als letzte aller Mannschaften in Nordrhein-Westfalen steht nun auch das Teams des TSVE Bielefeld in der Bezirksliga vor dem Saisonstart. Am 6. November geht es für die Crocodiles um 19 Uhr mit der Partie gegen die 1b-Mannschaft des Neusser EV los. Da kommt gleich ein dicker Brocken auf die Bielefelder zu. Denn der NEV gewann nicht nur das erste Ligaspiel gegen Hemer mit 11:6, sondern warf auch den klassenhöheren Landesligisten Herforder EV aus dem NRW-Pokal heraus. Außerdem müssen die Bielefelder eine Abgänge verkraften. Dirk Geurink spielt nun für den Herforder EV. Und mit Eduard Friesen, Slava Heinz, Johann und Jochen Schmidt, Hagen Berg, Ulrich Westenfelder und Marco Schlüter wechselten gleich sieben Spieler zum Herforder EV. Außerdem pausieren zurzeit die Spieler André Jürgen, Paul König, Maik Lützow, Marco Marciniak, Marcel Henke, Dennis Ohle und Richard Wecker aus beruflichen oder privaten Gründen. Neu im Team ist Torhüter Meik Brinckemper, der vom Rollhockey kommt und noch Eishockeyerfahrung hat. Friedrich Hemsen spielte zuletzt für Kristall Lippstadt, Sascha Speidel für den SC Bietigheim-Bissingen. Trainer sowohl des TSVE Bielefeld als auch der SV Brackwede ist Andrej Ptasinskij. Der Kader des TSVE: Torhüter: Meik Brinckemper, Daniel Meyer zu Stieghorst. Feldspieler: Arne Fischbach, Mark-Oliver Kaemmerer, Marko Lauks, Mark Lenzen, Andreas Neumann, Alan Podviz (Kapitän), Jens Schütter, Christian Winkelbach, Maxim Kobert, Marc Wingens, Friedrich Hemsen, Sascha Speidel.

Veränderungen bei den Black Dragons

Erfurt, 4. November Andreas Bentenrieder, erst in der Sommerpause nach Erfurt gekommen, hat sein Amt als Coach der Young Dragons sowie als Co-Trainer der ersten Mannschaft niedergelegt. Nachdem die Genehmigung der Freizeitpädagogenstelle zu lange auf sich warten lies, entschied sich Bentenrieder zur Rückkehr nach Bayern. Das weitere Training der Young Dragons übernimmt vorerst Thomas Schindhelm, der nun neben dem Training der Jugend auch noch die Bundesliga-Junioren des ESC trainiert. Nicht mehr zum Kader der ersten Mannschaft der Black Dragons Erfurt gehört unterdessen John Sarno. Sarno stieß erst Ende August zu den Drachen, konnte aber zu keiner Zeit die in ihn gesetzten sportlichen Erwartungen erfüllen. Inzwischen hat Sarno in Frankreich bei Nice HCA einen neuen Club gefunden.

Die 1b als "Ersatzdroge"

Duisburg, 4. November Nach den zuletzt überzeugenden DEL-Spielen des EV Duisburg müssen auch die Fans der Füchse am Sonntag nicht auf Eishockey verzichten, die nicht den Weg nach Augsburg antreten. Denn während die Profis bei den Panthern spielen, tritt die 1b-Mannschaft in der Regionalliga NRW am Sonntag um 18 Uhr zu Hause gegen den Grefrather EC an. "Wir brauchen die Fans. Je voller die Halle ist, desto besser ist es für uns", hofft EVD-Goalie Frank Pribil auf Unterstützung, wenn die Niers Panther vom Niederrhein in der Scania-Arena zu Gast sein werden. "Das ist schon ein anderes Kaliber als die letzten Gegner", sagt EVD-Trainer Wilfried Lahrfeld. "Grefrath ist schließlich ein heißer Kandidat, um die Aufstiegsrunde zur Oberliga zu erreichen." Der GEC liegt derzeit einen Punkt hinter den Jungfüchsen auf Platz fünf, allerdings haben die Duisburger noch zwei Spiele mehr auszutragen. Für die Panther spielt auch Marco Piwonski, der ja eigentlich vor der Saison schon in Duisburg zugesagt hatte. An Allerheiligen haben die Grefrather bereits in Dinslaken zugelangt und gewannen mit 13:4. Bei den Jungfüchsen wird wohl Daniel Eul ausfallen, außerdem sind die meisten Förderlizenzspieler mit den DEL-Profis auf dem Weg nach Augsburg.

Niers Panther reisen zu den Duisburger Füchsen

Grefrath, 4. November Am kommenden Sonntag wartet die nächste Aufgabe auf die Niers Panther, denn es geht zu einem der Top-Teams der Liga. Diesmal wartet ab 18 Uhr die 1b-Mannschaft des DEL-Teams der Duisburger Füchse auf die Jungs von Trainer Adam Grygiel. Das große Ziel der Füchse ist die Oberliga und bisher ließ man auch keinen Zweifel daran, dass man sich für diese Runde qualifizieren will. Die besten Akteure im Dress der Ruhrpott-Truppe sind sicherlich Siegmanski, Petrozza, Micheller und Goalie Pribil. Aber auch auf den Nachwuchs sollte man achten, denn man hat einige gute Spieler in den Reihen, die sich der DEL-Club über die Förderlizenzen gesichert hat. Die Niers Panther erwartet in Duisburg sicherlich ein heißer Tanz, doch nach dem Penaltysieg in Herne und dem Kantersieg in Dinslaken gehen die Grygiel-Schützlinge mit breiter Brust aufs Eis, und man wird sich auch in Duisburg nicht verstecken. Fabian Peelen und Dennis Holstein sind angeschlagen. Ob beide am Spiel teilnehmen können, entscheidet sich kurzfristig. Ansonsten dürften die Niers Panther komplett sein. Das Team und die Verantwortlichen würden sich freuen, wenn die Fans wieder zahlreich anreisen und das Team so unterstützen, wie es in Dinslaken der Fall war. Da im Bus noch ein paar Plätz frei sind, können Fans sich noch bei Mario Träger anmelden. Man trifft sich um 16 Uhr am Stadion. Abfahrt ist um 16.30 Uhr, der Fahrpreis beträgt zehn Euro.

Wieder nur ein starkes Drittel

Unna, 4. November Der Königsborner JEC hatte sich für das Spiel an Allerheiligen gegen den Tabellennachbarn aus der Moselstadt Trier etwas ausgerechnet, zumal die Gäste bis dato auch erst sechs Punkte aufwiesen. Doch wieder langte es nur zu einem guten Drittel, die Bulldogs unterlagen mit 1:9 (0:1, 1:5, 0:3). Dabei waren die Chancen sogar da, um im ersten Drittel in Führung zu gehen. Doch es ein Fehler vor dem eigenen Tor ermöglichte den Trierer Huskys die Führung. Im zweiten Abschnitt kassierten die Unnaer schnell Strafzeiten, die die Gäste zum 3:0 nutzten, ehe Boris Gnoewych sein erstes Tor für den KJEC erzielte. Doch ein Doppelschlag der Gäste entschied die Partie noch im Mittelabschnitt. Am Sonntag geht es um 19 Uhr bei den Dinslakener Kobras weiter. Trainer Milan Vanek wird neben Benjamin Meyer, dessen Sperre vom Spiel in Troisdorf abgelaufen ist, auch aller Voraussicht nach wieder mit Verteidiger Patrick Moldenhauer rechnen dürfen. Abwehrkollege Matthias Roos muss weiterhin aufgrund seines Handbruchs aussetzen. "Oldie" Raimund Peschke wird wegen seines Urlaubs erst wieder in der nächsten Partie auflaufen können und letztmalig fehlen. Strafen: Königsborn 20, Trier 16 +10 (Shimkov).

Am Sonntag kommt es zum Spitzenspiel

Neuss, 3. November Ein spanndendes Wochenende steht dem Neusser EV bevor. Am kommenden Samstag gastiert die Mannschaft von Trainer Andrej Fuchs in Bergisch Gladbach (20 Uhr). Der Aufsteiger zählt bislang zu den positiven Überraschungen der Regionalliga NRW. Zwar stehen die Realstars in der Tabelle "nur" auf dem neunten Platz, zu berücksichtigen gilt jedoch, dass sie zwei bzw. drei Spiele weniger als die Konkurrenz absolviert haben. Dass man gegen die junge Mannschaft nicht mit einer zu laxen Einstellung antreten sollte, beweist alleine schon der 4:1-Sieg über den EHC Dortmund, mit dem die Bergischen ligaweit Aufsehen erregten. Nur 24 Stunden später steht ein Höhepunkt im Neusser Südpark (20 Uhr) mit der Spitzenpartie gegen die Herner EG an. Zusätzlichen Reiz bekommt die Begegnung dadurch, dass auf beiden Seiten Spieler bzw. Trainer stehen, die noch im Frühjahr für den jeweils anderen Verein tätig waren. Während Rafael Jedamzik und die Fuchs-Brüder vom Gysenberg in den Südpark wechselten, gingen Peter Franke, Sebastian Haßelberg und Pascal Adolfs den umgekehrten Weg. Darüber hinaus gibt es ein Wiedersehen mit Maxim Meyer und Karl Jasik, die in Neuss ebenfalls keine Unbekannten sind. Bei der Verteidigung der Tabellenführung müssen die NEV-Cracks also eine harte Nuss knacken.

Slowake im Probetraining

Trier, 3. November Am kommenden Sonntag steht das nächste schwere Match für den ESC Trier auf dem Programm. Die Realstars aus Bergisch Gladbach laufen in der Diedenhofener Straße auf. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Die Stars sind auf keinen Fall zu unterschätzen. Das Hinspiel gewannen die Huskys mit 3:2. Am letzten Wochenende verlangten die Bergischer den Black Devils Niederrhein alles ab. Erst im Penaltyschießen waren die Stars zu bezwingen. In der Tabelle steht der Gast einen Platz vor Trier. Mit einem Sieg können die Moselaner vorbeiziehen und wieder Kontakt zum begehrten sechsten Platz herstellen. Für das Team zählt nur die Wiedergutmachung bei den Fans und an die Leistung vom Königsbornspiel anzuknüpfen. Weitere Verstärkung trifft am Donnerstag ein. Zu einem kommt Verteidiger Daniel Sonnack aus Bad Nauheim, der auch sehr wahrscheinlich für Sonntag spielberechtigt ist, und zum anderen kommt ein Spieler aus Neuwied zum Gastspiel. Der Slowake Patrick Leitner wird am Donnerstag in Trier erwartet. Leitner trainiert seit Saisonbeginn bei den Bären. Die Verantwortlichen des Oberligisten warten auf den deutschen Pass für den Slowaken. Wenn er ins Konzept von Felix Brunschwiller passt, soll er solange für die Huskys auf Torjagd gehen. Beide Vereine profitieren von diesem Deal. Die Vereine pflegen in der letzten Zeit einen sehr guten Kontakt, zwei Freundschaftsspiele der ehemaligen "Erzfeinde" sind in dieser Saison geplant. Am Sonntag sind fast alle Mann an Bord. Im Tor fehlt Ronny Dudek verletzungsbedingt. In der Verteidigung kann der Coach erstmals in dieser Spielzeit mit vier Reihen agieren. Auch der Sturm läuft fast in Bestbesetzung auf. Neuzugang David Müller hat sich sehr gut ins Team integriert und brennt auf seinen zweiten Einsatz für die Huskys.

Wiedergutmachung fürs Heimdebakel - personelle Veränderungen

Dinslaken, 3. November Am kommenden Freitag treten die Dinslakener Kobras um 20 Uhr beim EHC Dortmund an. Nach der frustrierenden und in der Höhe kaum nachzuvollziehenden 4:13-Heimniederlage gegen den Grefrather EC gilt es, die Scharte auszuwetzen und den Anschluss an die oberen Tabellenregionen nicht zu verlieren. Die Kobras haben mit dem EHC Dortmund noch eine alte Rechnung aus der Vorbereitungszeit offen. Zur damaligen Zeit mussten sie sowohl zu Hause als auch in Dortmund mit einer Niederlage vom Eis. Aufgrund der am Sonntag erlittenen Verletzung von Thomas Juister wird Dennis Albrecht das Tor der Kobras hüten. Dirk Roßbach hat seine Sperre abgesessen und ist wieder dabei. Die Verantwortlichen der Kobras setzen zum Auswärtsspiel in Dortmund einen Bus ein. Treffpunkt ist am 4. November um 17 Uhr an der Eissporthalle in Dinslaken. Abfahrt: 17.15 Uhr, Fahrpreis: sieben Euro. Am kommenden Sonntag treten die Kobras um 19 Uhr gegen den Königsborner JEC in der heimischen Eissporthalle am Stadtbad an. Dabei ist ein Sieg gegen die Bulldogs Pflicht für die Dinslakener. Dabei erhalten die Dinslakener Unterstützung. Denn der bisherige Schiedsrichter Oliver Küpper, der früher unter anderem für Schalke, Solingen, Grefrath und Duisburg gespielt hat, läuft künftig für die Kobras auf. Allerdings mussten die Dinslakener auch einen herben Verlust hinnehmen. Sven Prusa steht dem Verein aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Die Spieler Marc Garthe und Henri Marcoux werden Coach Jörg Böhme künftig als Co-Trainer unterstützen.

Wichtiges Wochenende für die Elche

Dortmund, 3. November Mit der Heimbegegnung gegen Dinslaken am Freitag (Spielbeginn 20 Uhr) und der Auswärtspartie am Sonntag (erstes Bully um 17:45 Uhr) hat der EHC Dortmund zwei wichtige Spiele am Wochenende vor der Brust. Die Tabellensituation in der Regionalliga NRW verspricht momentan sehr viel Spannung, denn zur Hälfte der Hauptrunde rechnen sich insgesamt zehn Vereine Chancen aus, einen der sechs Endrundenplätze zu ergattern. Da ist jeder Punkt wichtig, nicht nur zuhause. Die Kobras aus Dinslaken liegen nur zwei Punkte hinter dem EHC (momentang Rang sechs) auf dem achten Platz und wollen nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge natürlich nicht den Anschluss verpassen. Sie haben sich zuletzt nach mit dem ehemaligen Erstligaspieler Marc Garthe verstärkt und verfügen zudem mit Thomas Juister im Tor, Sven Prusa in der Abwehr und den Stürmern Henri Marcoux, Dirk Rossbach und Salvatore Solarino über gute Einzelspieler. Der Sonntagsgegner Moers konnte bereits im Hinspiel an der Strobelallee zu Saisonbeginn sein Potential unter Beweis stellen und besiegte den EHC mit 3:2. Eine schmerzliche Heimniederlage für die Elche, zumal das Team von Markus Scheffold nach dem ersten Drittel mit 2:0 führte und die Niederlage erst acht Sekunden vor Spielschluss besiegelt wurde. "Gegen die Kobras aus Dinslaken ist zuhause ein Sieg Pflicht. Gerade gegen die direkten Konkurrenten zählen die Punkte doppelt. In Moers wollen wir Revanche für die Niederlage auf eigenem Eis. Wenn wir an die Leistung des Heimsieges gegen Trier und des ersten Drittels in Herne anknüpfen dann müssten wir zu den nötigen Punkten kommen", ist der EHC-Coach zuversichtlich. "Wichtig ist dass die Konzentration in beiden Begegnungen stimmt. Ein Grund für die Heimniederlage gegen Moers waren unnötige Strafzeiten, die die Black Devils zu zwei Treffern nutzten. Das darf nicht wieder passieren." Personell kann der EHC am Wochenende wohl aus dem Vollen schöpfen, lediglich Hans Lacalli musste mit Leistenproblemen im Training etwas kürzer treten.

Bulldogs verlieren Loschek und Meyer durch Strafen

Unna, 3. November Das war wohl nichts! Der Königsborner JEC hatte sich für das Spiel am Sonntag beim Tabellennachbarn in Troisdorf so einiges vorgenommen, zumal man erstmals wieder mit vier Verteidigern und drei Sturmreihen auflaufen konnte. Doch was schon zur traurigen Tradition geworden ist, einen Gegentreffer innerhalb der ersten zwei Minuten der Partie zu bekommen, setzte sich auch dort fort. So lag man erneut aufgrund individueller Fehler bereits bis zur 14. Spielminute mit 0:4 zurück. Am Ende setzte es einen 1:9 (0:4, 0:3, 1:2)-Niederlage. Sebastian Riede erzielte den Ehrentreffer. Noch ärgerlicher: die Königsborner "gewannen" die Strafzeitwertung mit 93:8 (!). Volker Loschek kassierte durch zwei Zehnminutenstrafe zunächst automatisch eine Spieldauerstrafe, im Anschluss sogar noch eine Matchstrafe. Benjamin Meyer bekam auch eine Spieldauerstrafe aufgebrummt.

Wölfe erwarten Löwen am Sonntag zum Schlagabtausch

Braunlage, 3. November Zwei deftige Aufgaben erwarten den Regionalligisten Braunlager SC Harz an diesem Wochenende. Am Freitag steht der Klassiker beim EC Timmendorfer Strand an. Am Sonntag erwarten die Wölfe ab 19 Uhr die Blue Lions Leipzig zum Top-Spiel im heimischen Stadion am Wurmberg. Nach dem ESC Halle 04 am vergangenen Sonntag kommt an diesem Sonntag mit den Blue Lions Leipzig ein weiterer Aufstiegsaspirant. Der Star der Lions steht im Tor. Marko Suvelo stand zuletzt bei den Preussen Berlin unter Vertrag und wurde zum besten Keeper der Oberliga gewählt. Doch Suvelo ist nicht der einzige Ex-Preusse: Insgesamt fünf letztjährige Berliner schnüren nun in Leipzig ihre Schlittschuhe. Überhaupt wurde der Kader komplett neu zusammengestellt. Kein Spieler, der in der vergangenen Saison in der Oberliga für die Blue Lions auflief, steht jetzt noch im Kader der Messestädter. Doch der neue Coach Zdenek Travnicek scheint die neue Mannschaft auf Anhieb zu einer schlagkräftigen Truppe geformt zu haben. Prunkstück der Leipziger ist ihre Defensive, doch mit Florian Eichelkraut, Henrik Bärschneider oder Stephan Trolda stehen auch gefährliche Stürmer parat. Freuen können sich die Fans der Wölfe am Sonntag aber nicht nur auf ein attraktives Eishockeyspiel. Für das Gastspiel der Hanson Brothers am kommenden Dienstag in Braunlage gibt es beim Puckspiel drei VIP-Tickets im Wert von 50 Euro zu gewinnen. Bevor es zum Duell mit den Blue Lions kommt, müssen die Harzer am Freitag an der Ostseeküste allerdings die hohe Hürde Timmendorf meistern. Die Gastgeber werden darauf brennen, sich für die 3:7-Niederlage gegen den BSC zum Saisonauftakt zu revanchieren. Besonders gefährlich ist dabei Top-Scorer Jarret Reid sowie der überragende Viatcheslav Koubenski in der Verteidigung. Nach dem Abgang von Laszlo Csata Richtung Wedemark wird BSC-Coach Jan Furo sein Team umbauen müssen. Während sich in der Verteidigung wenig ändern dürfte, muss im Sturm die Lücke gefüllt werden, die Csata in der ersten Reihe hinterlassen hat. Der Fanclub Südharz setzt zum Auswärtsspiel der Harzer Wölfe am 11. November in Halle einen Fanbus ein. Anmeldungen sind schnellstens an den ersten Vorsitzenden Jürgen Kamrad (Tel: 05556-345, E-mail: kamju@web.de) zu richten.

Drachen auf Crocodiles-Jagd – Testspiel gegen Thüringenauswahl

Erfurt, 3. November Nur ein Punktspiel steht für die Black Dragons an diesem Wochenende auf dem Programm. Am Sonntag, 6. November, geht es auf die weite Reise nach Hamburg, wo ab 19 Uhr die Crocodiles Hamburg warten. Im Saisonauftaktspiel in Erfurt kassierten die Crocodiles eine derbe 1:13-Schlappe. Doch Trainer Thomas Belitz warnte schon damals: "Im Rückspiel in Hamburg werden wir eine andere Mannschaft der Crocos sehen". Mit dieser Aussage sollte er Recht behalten, wie die letzten Ergebnisse der Hamburger zeigen. So musste man sich zuletzt in Adendorf erst nach Penaltyschießen geschlagen geben. Im heimischen Stadion in Farmsen gab es für die Hamburger noch nichts zu erben, die bisher einzigen Punkte wurden beide auswärts geholt. "Wir fahren natürlich nach Hamburg, um dort zu punkten", so Thomas Belitz. Dem Drachen-Coach steht wohl bis auf Pospisil und Zander, Letzterer hat das Training nach seinem Armbruch wieder aufgenommen, der komplette Kader zur Verfügung. Bevor es am Sonntag auf die Reise nach Hamburg geht bestreiten die Black Dragons am Freitag, 4. November, um 19.30 Uhr, in der heimischen "Kartoffelhalle" noch ein Testspiel gegen eine Auswahl der Thüringen-Liga. Im Kader der Thüringenauswahl werden unter anderem die Ex-Drachen Michael Ortmann, Daniel Bielas, Christian Wiesemann (jetzt alle ESC Erfurt 1b) sowie Mirko Karger und Christian Köberich (Ice Rebells Waltershausen). Für dieses Spiel gelten ermäßigte Eintrittspreise: 5 € für Vollzahler und 3 € ermäßigt.

Erste Thüringen-Auswahl nach über 30 Jahren

Erfurt, 4. November Zum ersten Mal nach über 30 Jahren betritt am Freitag, 4. November, wieder eine Thüringen-Auswahl die Eisfläche. Das Team tritt um 19:30 Uhr beim Regionalligisten ESC Erfurt an und besteht aus Spielern aus der Thüringenliga. Der Eintritt beträgt fünf Euro, ermäßigt drei Euro.

Der Kader:

Verein Name Vorname Pos.

Geb. am

ESC Erfurt 1b Ortmann Michael V "A"

08.10.1980

ESC Erfurt 1b Wiesemann Christian V

16.06.1982

ESC Erfurt 1b Deutschmann Eckehard V

26.11.1977

ESC Erfurt 1b Stoß Dirk S

14.05.1976

ESC Erfurt 1b Bielas Daniel S

28.06.1973

ESC Erfurt 1b Tschechel Andre S

18.10.1983

ESC Erfurt 1b Jermolajev Alexej TW

19.05.1967

ESC Erfurt 1b Mietho Sascha S

27.10.1981

ESC Erfurt 1b Schindhelm Tomas S

22.10.1974

Ice Rebells Waltershausen Karger Mirko S "C"

11.09.1971

Ice Rebells Waltershausen Köberich Christian V

05.10.1979

Ice Rebells Waltershausen Kucheruk Yuri S

26.02.1969

Ice Rebells Waltershausen Eisenträger Thomas TW

16.04.1984

SV TU Ilmenau Rohland Mattias S

08.05.1978

SC Medizin Erfurt Blokzyl Stefan V "A"

07.11.1982

SC Medizin Erfurt Heinrich Carsten V

25.06.1982

Hainberger SV Greiz Prüstel Eric TW

03.01.1973

Hainberger SV Greiz Zeiner Anton S

28.01.1984

Hainberger SV Greiz Godzik Martin S

23.12.1986

Hainberger SV Greiz Dominke Mario S

15.04.1982

Trainer: Dieter "Fips" Fleischer (ESC Erfurt 1b). Mannschaftsleiter: Uwe Walter (Ice Rebells Waltershausen). Betreuer: Rene Rößler (ESC Erfurt 1b).

Zur Halbzeit ganz oben

Ratingen, 3. November Nach der Hälfte der zu absolvierenden Spiele der Vorrunde steht die 1b-Mannschaft der Ratinger Ice Aliens in der Landesliga NRW auf Position eins in der Tabelle. Damit haben sie sich eine gute Ausgangsposition verschafft, um an der Aufstiegsrunde der Verbandsliga teilzunehmen. Andere Teams haben allerdings weniger Spiele auf dem Konto. Als neu formiertes Team stand nur eine kurze Vorbereitungszeit zur Verfügung. Ohne Testspiele ging es in die Meisterschaft und dort musste zuerst Lehrgeld gezahlt werden. Die ersten drei Spiel gingen verloren, wenn auch jeweils knapp. Bereits in dieser Phase war zu erkennen, dass mehr Potenzial in der Mannschaft steckt, als sie bis dahin gezeigt hatte. Dies offenbarte sich dann im Spiel gegen Lippstadt. Mit einer konzentrierten Leistung, in der jeder für den anderen mitkämpfte, wurde der erste Erfolg eingefahren und der Grundstein für eine kleine Serie gelegt. Der Sieg gegen Lünen fiel vielleicht etwas zu hoch aus, da der Gast mit einer dünnen Personaldecke angereist war. Ein richtiger Prüfstein war die Partie gegen Herford, da die Gäste als Favorit für den Aufstieg gehandelt werden. Eine erneut disziplinierte und geschlossene Mannschaftsleistung brachte die Tabellenführung. Die bisher gezeigten Leistungen beweisen, dass die Ice Aliens in der Lage sind, jeden Gegner zu besiegen. Das sind die kommenden Aufgaben in der zweiten Hälfte der Vorrunde. Die Stimmung in der Mannschaft und im Umfeld ist sehr positiv, was die Leistungsfähigkeit unterstützt. Wenn Spieler und Trainer diesen Status beibehalten können, ist der Aufstieg in die Verbandsliga nicht unmöglich. Allerdings muss die Mannschaft weiterhin konzentriert und kämpferisch in die Partien gehen, vermeintlich "leichte Gegner" gibt es nicht. Die U23 hofft dabei weiter auf die Unterstützung der Fans der Ice Aliens. Der Eintritt am Sandbach ist weiterhin frei.

Der dritte Neue: Ryan Love wird ein Farmer

Mellendorf, 2. November Drei Neuzugänge wird das Regionalligateam der Wedemark Farmers beim Heimspiel gegen den EHV Schönheide (Sonntag, 6. November, 18:30 Uhr) einsetzen. Nachdem Richard Tischler (Offensivverteidiger) bereits beim letzten Auswärtsspiel in Timmendorf eine ansprechende Leistung bot, werden Laszlo Csata und Ryan Love die Offensivabteilung der Farmers verstärken. Während Laszlo Csata für viele Wedemärker Eishockeyfans ein "alter Bekannter" ist, landet Ryan Love, der im vergangenen Jahr in der ersten niederländischen Division gespielt hat, am Donnerstagvormittag direkt aus Toronto kommend auf dem Langenhagener Flughafen. Mit diesen drei Verstärkungen und dem wohl am übernächsten Wochenende erstmals einsatzfähigen Sven Hoppe hoffen die Farmers ihr hochgestecktes Saisonziel, das Erreichen der Runde der besten acht Teams, doch noch zu schaffen. "Mit der Verpflichtung dieser drei neuen Spieler haben wir uns finanziell außerordentlich angestrengt und hoffen auf die Unterstützung der großen Wedemärker Eishockeygemeinde", so Farmers-Manager Jochen Haselbacher, nachdem die Verpflichtung aller drei Neuzugänge abgeschlossen war.

Laszlo Csata verlässt die Harzer Wölfe

Braunlage, 2. November Rückschlag für die Harzer Wölfe: Überraschend verlässt Angreifer Laszlo Csata den Verein und wechselt zum Ligakonkurrenten ESC Wedemark. "Laszlo ist nach dem Spiel am Sonntag mit dem Wunsch nach Vertragsauflösung an uns herangetreten", erklärt Schatzmeister Uwe Klöppelt. "Dem mussten wir letztlich zustimmen, schließlich kann uns ein wechselwilliger Spieler nicht wirklich weiterhelfen." Ausschlaggebend für den Wechsel war nach Angaben des Stürmers seine Freundschaft mit dem Wedemarker Co-Trainer Len Soccio. Mit ihm stand Csata bereits früher für die Wedemarker zusammen auf dem Eis. Den BSC traf dieser Wechsel überraschend. Uwe Klöppelt verbirgt daher nicht seine Enttäuschung: "Wir haben mit Laszlo so lange wie mit keinem Anderen verhandelt und sehr lange um ihn gekämpft." Wie Klöppelt war auch Trainer Jan Furo von der Entscheidung des Deutsch-Rumänen überrascht worden. Kurzfristig werden die Wölfe auf den Abgang nicht reagieren. "Das anstehende Wochenende werden wir erstmal überbrücken. Es wurden aber schon Kontakte geknüpft", sagte Klöppelt. Noch schlimmer als zunächst befürchtet ist die Verletzung, die Jörg Horlacher am Sonntag erlitten hat. Nach der abschließenden Diagnose sind bei dem Verteidiger neben dem Sprunggelenk auch das Schien- und das Wadenbein gebrochen. Am heutigen Mittwoch soll "Horli" bereits operiert werden. "Wir sind alle noch geschockt und wünschen Jörg alles Gute und eine schnelle Genesung", so Jan Furo. Wann, und ob überhaupt Horlacher wieder aufs Eis zurückkehren kann, ist noch völlig unklar. Die Fans der Harzer Wölfe können in Zukunft lange Wartezeiten beim Kartenkauf vor dem Stadion vermeiden. Ab sofort bietet der BSC wieder Tickets im Vorverkauf an. Erhältlich sind die Karten bei folgenden Vorverkaufsstellen: Bau- und Kunstglaserei Frank Schöner in Bad Harzburg, Herzog Juliusstraße 50; Lotto-Annahmestelle Könker in Bad Harzburg-Göttingerode, Am Stadtstieg 7a; Firma Werner Koch Baustoffhandel in Bad Lauterberg, Oderstraße 25; Café im Eisstadion in Braunlage, Harzburger Straße 28; Hör Rein in Goslar, Jacobikirchhof 1; Friseursalon Hartung in Langelsheim, Harzstraße 3.

In einen Rausch gespielt

Grefrath, 2. November Der Stachel der 0:6-Heimniederlage gegen die Dinslaker Kobras saß tief. So tief, dass sich der Grefrather EC nun eindrucksvoll revanchiert hat. In Dinslaken gewannen die Niers Panther am Dienstag mit 13:4. In Unterzahl ging es los, Martin Gebel traf für den GEC zum 1:0. Einseitig war das Spiel zunächst nicht. In einem guten Regionalliga-Spiel gab es Chancen auf beiden Seite. In der 15. Minute gelang den Kobras ein Doppelschlag durch Marc Garth und Daniel Parsch zur 2:1-Pausenführung. Doch ab dem zweiten Drittel spielten fast nur noch die Gäste. Innerhalb von zwölf Sekunden sorgten Martin Gebel und André Schroll für die 3:2-Führung, die Henri Marcoux noch einmal ausglich. Carsten Acker, Gerrit Ackers und Sascha Schmetz brachten den GEC noch vor der zweiten Pause auf die Siegerstraße, ehe Salvatore Solarino noch einmal auf 4:6 verkürzte. Doch im Schlussabschnitt spielten sich die Grefrather endgültig in einen Rausch. Sascha Schmetz (3), Jan Lankes, André Schroll, Carsten Ackers und Marius Mühlenberg machten den verdienten Kantersieg der Panther perfekt. Strafen: Dinslaken 12, Grefrath 18. Zuschauer: 366.

Endlich wieder ein Erfolg für die Huskys

Trier, 2. November Nach fünf Pleiten in Folge ist der ESC Trier wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Mit 9:1 (1:0, 5:1, 3:0) gewannen die Huskys beim Königsborner JEC. Das erste Drittel begann noch sehr verhalten. Königsborn verteidigte aggressiv, und den Trierern merkte man die Verunsicherung an. Mehr als das 1:0 durch Anton Bauer sprang nicht heraus. Im Mittelabschnitt legten die Gäste einen Zahn zu. Erneut Bauer erhöhte auf 2:0. Verteidiger Dimitriy Nevzorov legte nach und lochte zum 3:0 ein. Königsborn schaffte zwar den 1:3-Anschlusstreffer doch die Huskys ließen sich nicht schocken und spielten ihr Spiel souverän weiter. Anton Bauer mit seinem dritten Tor vollstreckte zum 4:1. Die Huskys zeigten nun den mitgereisten Fans das, was in den letzten Spielen so gefehlt hat. Kampf, Leidenschaft und schöne Spielzüge. Garant dafür war auch Neuzugang David Müller. Dank seiner Schnelligkeit und der enormen Laufbereitschaft drückte nun auch die zweite Reihe mit Ronny Hähnel und Tom Barth vehement auf das Tor der Hausherren. Durch einen Doppelschlag wurde das Ergebnis auf 6:1 geschraubt. Torschützen waren Ronny Hähnel und David Müller. Im letzten Drittel trafen noch Bauer, Schön und Marco Hilgärtner für die Huskys. Blenden lassen sich die Verantwortlichen nicht von diesem Ergebnis. Am Donnerstag wird die Arbeit der letzten Tage fortgesetzt. Es folgen persönliche Gespräche mit jedem einzelnen Spieler, um abzuklären, wo der Schuh in den vergangenen Spielen gedrückt hat. Fest steht, dass noch weitere Verstärkungen kommen werden.

Wiehl zu Gast am Freitag, Spitzenspiel am Sonntag

Herne, 2. November Zwei völlig unterschiedliche Gegner stehen für die HEG am kommenden Wochenende auf dem Programm. Am 4. November um 20 Uhr spielen die Herner Blizzards daheim gegen den Tabellenvorletzten TuS Wiehl. Bisher konnten die Gäste aus zehn Spielen nur drei Punkte erarbeiten und sind damit punktgleich mit dem Schlusslicht der Liga. Am Sonntag geht es an die Tabellenspitze zum Rückspiel nach Neuss. Mussten sich die Blizzards daheim nach einem Penalty-Krimi mit einem Punkt zufrieden geben (der Ausgleichstreffer für Neuss fiel erst elf Sekunden vor Schluss), möchte das Team von Peter Franke nun den Tabellenführer schlagen, und sich für die Niederlage revanchieren. Das Spiel beginnt in Neuss um 20 Uhr.

Eintracht in Wiesbaden

Frankfurt, 2. November Am kommenden Sonntag reist die Frankfurter Eintracht zum zweiten Regionalligaspiel in die hessische Landeshauptstadt. Der EV Wiesbaden wurde noch vor wenigen Wochen als Abstiegskanditat Nummer eins angesehen, durch die Rückkehr von Alexej Gebel und einige weitere Neuzugänge haben die Ice Tigers aber inzwischen eine Stärke erreicht, die niemanden mehr in Versuchung bringt, den EVW zu unterschätzen. Auch die Eintracht - die als Aufsteiger ohnehin keinen Grund hat, irgendein anderes Team auf die leichte Schulter zu nehmen - wird am Sonntag voll konzentriert zu Werke gehen müssen, um die Punkte mit in die Bankenmetropole zu nehmen. Erschwerend kommt für die SGE hinzu, dass mit Goalie Julian Hessel und Verteidiger Gerrit Kern zwei Leistungsträger aufgrund ihrer Strafen aus dem Spiel gegen die Young Lions Frankfurt gesperrt sind, Alex Schejbal nach seiner Blinddarm-OP noch nicht fit ist und Jan-Hendrik Ganß auf einer Familienfeierlichkeit in Nordhessen weilt. Dafür wird Neuzugang Robert Lang sein Debüt im Eintracht-Trikot feiern und die SGE-Verantwortlichen hoffen, dass auch Verteidiger Sascha Samochwalow bis dahin seine Spielberechtigung erhalten hat.

Raptors spielen am Freitag gegen Neuss

Solingen, 2. November Nach den beiden Pokalerfolgen gegen Wesel geht es für den EC Bergisch Land schon am kommenden Freitag, 4. November, um 20 Uhr mit dem Viertelfinale des NRW-Pokals weiter, deren Sieger - wie auch im Halbfinale - in nur einem Spiel ermittelt wird. Gegner ist die 1b-Mannschaft des Neusser EV, die als klassentieferer Verein zu Hause hätte spielen dürfen. Jedoch verzichtete der NEV auf sein Heimrecht. In dieser Woche nahmen zwei neue Spieler das Training bei den Raptors auf. Jiri Smicek möchte es noch einmal in Solingen wissen. Außerdem kommt das Stürmertalent Pierre Klein aus Oberhausen. Beide werden wahrscheinlich schon am Freitag eingesetzt. Eine Entscheidung, ob es zu einem längerfristigen Engagement bei den Raptors kommt, werden die nächsten Trainingseinheiten und Spiele bringen.

Neuer Termin steht fest

Frankfurt, 2. November Der Termin für das Nachholspiel der Regionalliga Hessen zwischen dem VERC Lauterbach und Eintracht Frankfurt steht fest. Ursprünglich sollte die Partie am kommenden Freitag, 4. November, ausgetragen werden. Nun treffen sich die beiden Vereine drei Wochen später am Freitag, 25. November. Spielbeginn ist um 20 Uhr.

Heimspiel gegen Moers - Kryvorutskyy verlässt Troisdorf

Troisdorf, 2. November Nach dem doch recht einseitigen Spiel des letzten Wochenendes gegen die alles andere als bissig wirkenden Bulldogs aus Königsborn, steht dem EHC Troisdorf am Freitag ab 20 Uhr mit den Black Devils Niederrhein aus Moers ein Gegner von ganz anderem Kaliber im Icedome an der Uckendorfer Straße gegenüber. Allerdings wird ein Stürmer dann nicht mehr dabei sein: Dmitro Kryvorutskyy wird nicht mehr für die Dynamite auflaufen, er verließ zum Anfang der Woche den EHC Troisdorf aus persönlichen Gründen und auf eigenen Wunsch. Der Verein sucht nun nach gleichwertigen Ersatz. Nun treffen die Troisdorfer jedoch erst einmal auf eine starke Moerser Mannschaft, die sich gut verstärkt hat und derzeit auf Rang drei der Regionalliga NRW steht.

Heimdebakel gegen den Grefrather EC

Dinslaken, 2. November Am Dienstagabend setzte es für die Dinslakener Kobras eine deftige 4:13 (2:1, 2:5, 0:7)-Packung gegen den Grefrather EC. Die Dinslakener beraubten sich mit einer größtenteils indiskutablen Leistung ihrer Chance, dem anvisierten Ziel, einem Rang unter den ersten Sechs - näherzukommen. Im ersten Drittel begannen die Kobras noch furios, fingen sich jedoch in Überzahl durch eine Unachtsamkeit das 0:1 ein. In der Folge erhöhten sie den Druck auf das gegnerische Tor und gingen sogar durch einen Doppelschlag in der 15. Spielminute mit 2:1 in Führung. Der Ausgleich fiel durch Marc Garthe; das 2:1 besorgte Daniel Parsch. Es herrschte ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Mehrmals zeichnete sich Goalie Thomas Juister durch gute Paraden aus. Das zweite Drittel brachte für den Grefrather EC einen Doppelschlag, der den Niers Panthern die 3:2-Führung einbrachte. Bei einem 5:3-Überzahlspiel glichen die Kobras durch Henri Marcoux in der 27. Spielminute noch zum 3:3 aus. In der Folge sorgten individuelle Fehler der Kobras dafür, dass der Gegner auf 6:3 davonzog. In der 40. Spielminute kam noch einmal Hoffnung auf, als Salvatore Solarino nach einem schönen Zuspiel von Jürgen Backhaus auf 4:6 verkürzen konnte. Im letzten Drittel ließen die Kobras Einsatz- und Kampfbereitschaft vermissen, sodass sogar Trainer Jörg Böhme sprachlos war. Was die Kobras in Neuss auszeichnete, war wie weggeweht. Ständige Puckverluste im Angriff sorgten immer wieder für schnelle Konter der Grefrather, die nun davonzogen. Ein herber Verlust ereilte die Kobras in der 47. Minute. Beim Stand von 4:7 erhielt Thomas Juister erneut einen Schuss auf sein verletztes Ohr, der wohl endgültig zu einem Trommelfellriss geführt hat und Befürchtungen zulässt, dass er für längere Zeit ausfallen wird. Dennis Albrecht musste beim Stand von 4:8 ins Tor und kassierte die nächsten Treffer, die zu der hohen 4:13-Schlappe führten. Die Kobras setzen zum Auswärtsspiel in Dortmund einen Bus ein. Treffpunkt ist am 4. November um 17 Uhr an der Eissporthalle in Dinslaken; Abfahrt 17:15 Uhr. Strafen: Dinslaken 12, Grefrath 18. Zuschauer: 366.

Zwei harte Brocken

Moers, 2. November Mit zwei harten Brocken bekommen es die Black Devils Niederrhein am nächsten Wochenende zu tun. Freitag spielen die Grafschafter beim EHC Troisdorf, und am Sonntag um 17:45 Uhr erwarten die Teufel die "Westfalenelche" aus Dortmund in den heimischen Filder Benden. Beide Gegner wollen sich für die Aufstiegsrunde qualifizieren. Dortmund wäre als Sechster derzeit gerade noch dabei, Troisdorf liegt einen Platz dahinter. "Troisdorf ist nicht so schlecht wie der aktuelle Tabellenplatz. Sie hatten zuletzt einige gute Ergebnisse. Das wird ganz sicher eine harte Nuss", wird Trainer Josef Spychala in der heutigen Pressemitteilung zitiert. Nach zuletzt sechs Ausfällen hofft er, wieder auf den Großteil des Kaders zurückgreifen zu können. Jedoch fällt Axel Müffeler wegen eines Bänderanrisses auf jeden Fall aus. Der Coach kann dagegen auf einen neuen Verteidiger zurückgreifen. Der 22-jährige Robert Schubert ist vom Ligarivalen Grefrath nach Moers gewechselt. "Eine echte Verstärkung in der Hintermannschaft", freut sich Spychala. "Ich kenne Robert aus meiner Neusser Zeit. Er ist ein guter, solider Mannschaftsspieler mit Erfahrung in der Liga." Dortmund möchte sich für die knappe Hinspiel-Niederlage (2:3) rehabilitieren; außerdem benötigen die Westfalen nach einem durchwachsenen Saisonverlauf jeden Punkt. "Das ist eine sehr kompakte Mannschaft, gegen die wir alles geben müssen, um zu bestehen. Ich bin aber wie immer guter Dinge und gehe positiv in beide Spiele", so Spychala weiter. Die Zuschauer dürfen sich also auf ein spannendes und hochklassiges Spiel freuen. Gewinnen können sie übrigens auch etwas. In der zweiten Drittelpause wird unter allen Zuschauern, die eine Teilnahmekarte ausgefüllt haben, ein Original-Devils-Trikot verlost. Außerdem gibt es Freikarten. Der zweite Preis ist ein Gruppen-Ticket für vier Personen, der Dritte gewinnt eine Karte, jeweils für das Heimspiel am Samstag, 19. November, gegen Königsborn.

Penguins waren wieder nur Punktelieferant

Wiehl, 2. November Wieder setzte es zwei Niederlagen für die Wiehl Penguins in der Regionalliga NRW. Beim EV Duisburg 1b setzte es ein 1:8 (1:2, 0:2, 0:4), gegen den Grefrather EC verlor das Team mit 1:6 (0:2, 1:2, 0:2). Die Mannschaften aus Duisburg und Grefrath waren für den Tabellenvorletzten eine Nummer zu groß, wobei man beim EVD 1b durch Christof Stranzenbach sogar in Führung gehen konnte. Noch vor der Pause drehten die Hausherren den Rückstand aber um. Im zweiten Durchgang musste Penguins-Goalie Pasqual Gusen nur zweimal hinter sich greifen. Dafür gelangen den Duisburgern im Schlussabschnitt innerhalb von sieben Minuten vier Treffer. Gegen Grefrath war die Messe schon nach 25 Minuten gelesen, da der Gast zu diesem Zeitpunkt bereits mit 4:0 führte. Christof Stranzenbach sorgte zwar kurz darauf für etwas Ergebniskosmetik, doch die Grefrath ließen sich nicht aus Ruhe bringen und machten im letzten Drittel das halbe Dutzend voll.
Tore im Duisburg-Spiel: 0:1 Christof Stranzenbach (8.), 1:1 Michael Kalisch (10.), 2:1 Frank Petrozza (17.), 3:1 Denis Nimako (26.), 4:1 Denis Nimako (35.), 5:1 Frank Petrozza (41.), 6:1 Michael Kalisch (43.), 7:1 Frank Petrozza (45.), 8:1 Daniel Eul (48.).
Tore im Grefrath-Spiel: 0:1 Carsten Ackers (10.), 0:2 Carsten Ackers (19.), 0:3 Dirk Schmitz (23.), 0:4 Gerrit Ackers (25.), 1:4 Christof Stranzenbach (31.), 1:5 Marco Piwonski (43.), 1:6 Arno Brux (48.).

Wohin geht es für die Wölfe?

Schönheide, 2. November Diese Frage stellen sich die Fans des EHV Schönheide vor dem kommenden Wochenende. Um sich zur Spitzengruppe zu zählen, sollten die Cracks von Jiri Heinisch wieder ein Spiel gegen ein Topteam gewinnen. Diese Chance bietet sich am Samstag um 17 Uhr im heimischen Wolfsbau gegen den ESC Halle 04, bevor es einen Tag später nach Wedemark geht. Doch gerade die Saale Bulls werden dies verhindern wollen, verlor man doch wie der EHV am vergangenen Wochenende gegen Braunlage. Von der Tabellensituation her hat Halle, bei gleicher Anzahl der ausgetragenen Spiele, bereits fünfPunkte Vorsprung auf Schönheide. Am Sonntag geht es zum Gastspiel bei den Wedemark Farmers. Das Team aus Mellendorf hatten die Wölfe in dieser Saison am Filzbach bereits mit 5:0 besiegt. Derzeit testen die Farmers Richard Tischler, außerdem kommt Laslo Csata aus Braunlage neu dazu.

Nur 3 aus 9: Weddinger Eishockeyteam war nah an Siegen dran

Berlin, 1. November Der FASS Berlin hatte ein Mammutprogramm in der Regionalliga Nordost zu absolvieren. Drei Spiele in vierTagen standen auf dem Plan. Am Freitagabend siegten die Akademiker nach harter Gegenwehr beim Tabellenletzten Crocodiles Hamburg deutlich mit 8:4. Nur 23 Stunden später stand der Aufstiegsaspirant Blue Lions Leipzig mit dem besten Torhüter der Liga, Marko Suvelo, auf dem Eis der Erika-Heß-Eishalle. In dem Spiel stand sich also das Torhütergespanns des letztjährigen Oberligateams der Berliner Preussen gegenüber. In dem offenen Spiel konnten sich die 500 Zuschauer an Torhüterparaden satt sehen. Der Favorit Leipzig wankte, fiel aber nicht und setzte sich dank des finnischen Goalies mit 3:1 gegen FASS durch. Am Montagabend mussten die Weddinger in die Saalestadt Halle zum Nachholspiel reisen. FASS-Trainer Heiko Awizus konnte seine Mannschaft, die auf fünf Stammspieler verzichten musste, glänzend einstellen und ging bereits in der sechten Minute durch Jörn Kugler in Führung. In der 34. Minute dann der Schock: Stürmer Roman Gries brach sich bei einem Zweikampf mit einem Hallenser sein Handgelenk. In der Konzentration gestört konnten die Hallenser zum 1:1 ausgleichen. Das Spiel war bis zur 57. Minute offen und man dachte schon ans Penaltyschießen, doch der Tscheche Pavel Hruby gelang der 2:1-Führungstreffer für den ESC 04. FASS nahm Torhüter Tobias John vom Eis, aber auch mit einem Mann mehr reichte es nicht mehr zum Ausgleich. Hruby konnte per Empty-Net-Goal zum 3:1-Endstand erhöhen. FASS war nah an den Punkten gegen Leipzig und Halle dran, konnte aber den Sack nicht zumachen. Immerhin: Der Aufwärtstrend der Weddinger geht weiter. Vielleicht kann am kommenden Samstag um 14:30 Uhr in der Erika-Heß-Eishalle der Tabellenführer Rostocker EC mehr als nur "geärgert" werden.