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Weitere Neuzugänge für die Abwehr der Elche
Dortmund, 31. Mai Nach der bereits veröffentlichten Verpflichtung von Dmitri Tsvetkov kann der EHC Dortmund zwei weitere Neuzugänge in seinen Reihen begrüßen. Mit Dominik Lumare und Jan-Sebastian Fries wechseln dabei zwei weitere Verteidiger zu den Elchen. Letzterer ist kein Unbekannter an der Strobelallee, denn der knapp 26-jährige Jan Fries trug bereits zwischen 2000 und 2003 in 69 Spielen das EHC-Trikot, bevor er über die Zwischenstation Neuss in den letzten drei Jahren bei den Black Devils in Moers spielte. Der 25-jährige Dominik Lumare trug in der letzten Saison das Trikot der Herner EG, davor spielte er unter Elche-Trainer Markus Scheffold zwei Jahre bei den Revier Löwen Oberhausen. "Der Kontakt zu beiden Spielern bestand schon länger und sie entsprechen zusammen mit Dmitri Tsvetkov dem Anforderungsprofil zur Verstärkung unserer Abwehr. Gemeinsam mit dem noch bekannt zu gebenden neuen Torhüter werden wir in der Defensive sicherlich deutlich stärker besetzt sein", zieht der sportliche Leiter Klaus Picker ein zufriedenes Zwischenfazit hinsichtlich der Planung für die neue Saison. Trainer Markus Scheffold hat mittlerweile seinen Vertrag gleich um weitere zwei Jahre verlängert und von den Spielern der letzten Saison liegen die Unterschriften von Eric Daniels, Manuel Jahrendt und Nikolas Bitter vor. "Weitere werden in den nächsten folgen, alle Spieler die wir halten wollen haben ihre mündliche Zusage gegeben. Hinzu kommen etliche Anfragen von Spielern, für die der EHC eine attraktive Adresse ist. Wir werden diese Angebote in Ruhe prüfen und sind weiterhin offen besonders für jüngere Spieler, die sich gute sportliche Entwicklungschancen ausrechnen." Auch im wirtschaftlichen Bereich wird hinter den Kulissen weiterhin gute Arbeit geleistet. "Neben der Verlängerung unserer Zusammenarbeit mit den bisherigen Kooperationspartnern wollen wir natürlich weitere zuverlässige Partner gewinnen. Erste gute Erfolge sind bereits zu verzeichnen und wir werden der nächsten Jahreshauptversammlung sicherlich eine sehr positive finanzielle Bilanz präsentieren können. Zwar ist der Zeitaufwand manchmal schon enorm aber die bisherige Entwicklung ist natürlich auch Motivation für die weitere Arbeit", blickt das Vorstands-Duo Günter Kuboth und Gerd Alda nicht ohne Stolz auf die bisherige Amtszeit zurück. Mittlerweile hat es auch weitere Klärungen hinsichtlich der Regionalliga NRW gegeben. Durch den wirtschaftlich bedingten Verzicht des Neusser EV auf den Aufstieg verbleiben die Ratinger Ice Aliens in der Oberliga, Neuss bleibt weiterhin Liga-Konkurrent der Elche in der Regionalliga. Einen ersten Rahmenspielplan gibt es mittlerweile auch schon, hier muss allerdings die Arbeits- und Termintagung am kommenden Samstag in Dortmund abgewartet werden, bevor die Spielpaarungen der Hauptrunde, die bis Weihnachten gehen soll, bestätigt werden können.
Dirk Hirschelmann neuer BSC-Schatzmeister Potac bleibt ein Harzer Wolf
Braunlage, 30. Mai Das Bonbon wurde bis zuletzt aufbewahrt: Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung des Braunlager SC Harz unterschieb Jozef Potac unter dem Beifall der Anwesenden einen Vertrag für die neue Saison. Der Slowake wurde in der vergangenen Spielzeit zum besten Verteidiger der Liga gewählt und überzeugte offensiv wie defensiv. Insgesamt verlief die Jahreshauptversammlung mit 37 Vereinsmitgliedern und etlichen Gästen in geregelten Bahnen. BSC-Präsident Albert Baumann konnte auf die bis dato beste Saison mit der bisher besten Mannschaft der Harzer Wölfe zurückblicken. "Teilweise hatten die Zuschauer wieder glänzende Augen", sagte Baumann nicht ohne Stolz. Allerdings sei der Verein ein hohes finanzielles Risiko eingegangen, das nur teilweise aufgegangen sei, führte der Präsident in seinem Jahresbericht aus. Seinen Dank richtete Baumann an alle, die dem BSC auch in den schweren Zeiten der abgelaufenen Saison geholfen haben. Besonders dankte der Präsident den ehrenamtlichen Helfern: "Ohne sie geht es nicht." Um rund 6000 Euro konnte der BSC seinen Schuldenstand reduzieren, berichtete Uwe Klöppelt. "Trotz der Einnahmen von rund 225.000 Euro bleibt aber bei einem Restminus von 10.000 Euro", so der scheidende Schatzmeister. "Der Ausfall des Rostock-Spiels war bitter und hat uns bei den zu erwartenden Zuschauern etwa 10.000 Euro gekostet", erläuterte dazu Baumann. "Viel höher als erwartet sind mit rund 39.000 Euro auch die Materialkosten ausgefallen. Hier müssen wir in Zukunft mehr sparen", erklärte Klöppelt. Für das neue Geschäftsjahr wurde von der Versammlung ein Etatentwurf von rund 193.000 Euro gebilligt. Auch einer leichte Erhöhung der Eintrittspreise um 50 Cent auf nun acht (ermäßigt sechs) Euro wurde zugestimmt. Noch kein Vollzug konnte bei der Suche nach einem neuen Hauptsponsor vermeldet werden. Ein um 50 % gekürztes neues Angebot des bisherigen Partners Hasseröder Brauerei hat der Verein abgelehnt. Gespräche mit neuen Vertragspartnern haben daher bereits stattgefunden. "Es sieht dabei durchaus gut aus", sagte Baumann. Bei den Wahlen des kompletten Vorstandes wurde der 1. Vorsitzende Albert Baumann klar bestätigt. Baumann, der auch Bürgermeister der Stadt Braunlage ist, wird das Amt jedoch vorerst nur kommissarisch weiterführen. "Der Zeitaufwand für die anstehenden Kommunalwahlen ist sehr hoch. Falls sich jemand findet, würde ich das Amt auch abgeben", äußerte sich Baumann. Auf den bisher vakanten Posten des zweiten Vorsitzenden wurde überraschend Richard Flohr gewählt. Als neuen Schatzmeister wählte die Versammlung Dirk Hirschelmann aus Bad Sachsa. Er übernimmt diese Stelle von Uwe Klöppelt, der nach sechs Jahren in das zweite Glied des Vereins rückt. In der Position des stellvertretenden Schatzmeisters bleibt Klöppelt dem BSC aber erhalten, in der Abstimmung setzte er sich knapp gegen Patrick Niehus durch. Jeweils deutlich in ihren Ämtern bestätigt wurden Schriftführerin Beate Witt und ihre Stellvertreterin Sigrid Wagner, Sportobmann Bernd Wohlmann, Jugendwart Jürgen Klemp sowie Pressesprecher Robert Koch.
Noch drei Duisburger
Dinslaken, 29. Mai Nach Daniel Eul und André Hauser melden die Dinslakener Kobras drei weitere Neuzugänge vermelden. Andreas Bergmann, Heiko Wilken und Malte Bergstermann werden in der kommenden Saison in den Dinslakener Farben auflaufen. Alle drei kommen von der 1b-Mannschaft des EV Duisburg. Andreas Bergmann (24) spielte bereits von 2000 bis 2002 in Dinslaken, bevor er über Rostock und Duisburg nun wieder den Weg zurück zu den Kobras fand. Bergmann war zuletzt als Verteidiger im Einsatz, ist aber von seiner Spielanlage sehr flexibel und somit auch im Sturm einsetzbar. Heiko Wilken (23), der schon mit 16 Jahren für den EV Duisburg in der 1. Liga Nord auflief, bevor sein Weg über Ratingen, Essen, Grefrath wieder nach Duisburg führte, ist ein sehr großer Verteidiger, an dem es die gegnerischen Stürmer schwer haben werden vorbeizukommen. Malte Bergstermann (22) ist ein sehr schneller, quirliger und torgefährlicher Stürmer. Er erzielte in den letzten beiden Jahren für die Duisburger Füchse 1b 30Tore und gab 21 Vorlagen. Nunmehr will er für die Kobras richtig Gas geben. Vom alten Kader steht neben Henri Marcoux auch Daniel Parsch weiter zur Verfügung, der am Samstag für eine weitere Spielzeit im Kobradress grünes Licht gab. In den nächsten Tagen werden die Verantwortlichen der Kobras auch noch mit den restlichen Spielern der letzten Saison sprechen, wobei Dirk Rossbach seine Schlittschuhe wohl an den Nagel hängen wird. Marcin Schott würde gerne kürzer treten und nur noch in der neuen 1b-Mannschaft auflaufen.
Sven Linda wechselt an die Niers
Grefrath, 29. Mai Die Grefrather Nierspanther haben einen weiteren Verteidiger unter Vertrag genommen. Von der 1b-Mannschaft des EV Duisburg wechselt Sven Linda zum GEC. In der letzten Saison war Linda zudem mit einer Förderlizenz für das DEL-Team der Füchse ausgestattet, kam aber in der höchsten deutschen Liga nicht zum Einsatz.
Klaus Micheller bleibt in Duisburg und geht nach Moers
Duisburg, 23. Mai Klaus Micheller bleibt. Klaus Micheller geht. Klingt verwirrend, ist aber ganz einfach. "Klaus wird Trainer im Nachwuchs des EV Duisburg", freut sich Arnd Lietz, der Vorsitzende des EVD-Stammvereins, den früheren Nationalspieler weiter an die Füchse binden zu können. "Er wird eine unserer Juniorenmannschaften im Rahmen der Kooperation mit dem GSC Moers übernehmen." Und die Kooperation sorgt auch dafür, dass Micheller weiterhin aktiv sein wird. In der letzten Saison war er der Kopf der Duisburger 1b-Mannschaft in der Eishockey-Regionalliga NRW. Künftig wird er in Moers bei den Black Devils Niederrhein verteidigen. "Wir sind sehr froh, dass uns Klaus bei unserem Projekt, der Kooperation mit Moers, unterstützt", so Lietz. "Damit sind wir auf einem sehr guten Weg." In der letzten Spielzeit markierte Micheller in 34 Spielen 30 Tore und 39 Vorlagen für den EVD 1b.
Erste Neuverpflichtungen unter Dach und Fach
Dinslaken, 23. Mai Die ersten zwei Neuverpflichtungen haben am heutigen Nachmittag die Formalitäten bei den Dinslakener Kobras erledigt. Daniel Eul und André Hauser werden in der kommenden Saison für die Kobras in der Regionalliga NRW auf Punktejagd gehen, beide kommen vom EV Duisburg 1b. Daniel Eul ist in Dinslaken kein Unbekannter, hat er doch als Jugendspieler schon in der ersten Mannschaft spielen dürfen und in einer Saison in gleich drei Teams der Kobras gespielt (Jugend, Junioren und Senioren) und in allen drei Mannschaften tolle Leistungen gebracht. Der 1983 geborene Stürmer hat in Dinslaken das Eishockeyspielen von der Pike an gelernt und war immer einer der besten seines Jahrgangs. Nach dem Niedergang des DEV wechselte er in die Nachbarstadt zu den Füchsen und war eine Stürze der 1b-Mannschaft: Seine Leistungen wurden in der letzten Saison mit der Erteilung der Förderlizenz des DEL Teams gekrönt. André Hauser, gerade 20 Jahre alt geworden, spielte in der letzten Saison ebenfalls in der Duisburger 1b-Mannschaft und ist eines der hoffnungsvollsten Talente. Er hat sein können bereits unter Beweis gestellt und wird die Kobras sicherlich weiter bringen. Noch nicht geklärt ist die Frage, wer die Kobras in der kommenden Saison trainieren wird.
Carsten Reimann wechselt an die Niers
Grefrath, 22. Mai Die Grefrather Nierspanther präsentieren ihren ersten Neuzugang für die kommenden Regionalliga-Saison. Von der 1b-Mannschaft des EV Duisburg wechselt Carsten Reimann zum GEC. Reimann erzielte in der letzten Saison 15 Tore und gab 12 Vorlagen. Carsten Reimann kann in der Offensive wie auch in der Defensive eingesetzt werden.
Aufstieg der Tornados ungewiss
Niesky, 20. Mai 424 Tore geschossen, nur 48 kassiert, jedes einzelne Spiel gewonnen keine Frage, der ELV Niesky ist für die Verbandsliga Nordost deutlich überqualifiziert. Doch trotz des souveränen Aufstiegs des Teams aus der Lausitz ist derzeit noch nicht endgültig sicher, dass das Team aus der Nähe von Weißwasser auch tatsächlich in der Regionalliga Nordost an den Start gehen wird. Der Grund? Der Modus. Auf der Ligentagung wurde beschlossen, dass die zwölf oder 13 Mannschaften einen Doppelrunde mit anschließenden Play-offs spielen werden. Bei zwölf Mannschaften heißt das: 44 Spiele in der Vorrunde. Eine Menge Holz für ein reines Amateurteam in einer wohl eher semiprofessionellen Liga. Als Teilnehmer stehen die Teams der vergangenen Saison bereit außer den Crocodiles Hamburg und eventuell der Adendorfer EC. Aus der Verbandsliga sollen neben Niesky die Jungfüchse Weißwasser dazu kommen. Die Crocodiles haben sich für die Verbandsliga entschieden, Adendorf könnte möglicherweise dazu kommen.
Neusser EV verzichtet auf den Aufstieg in die Oberliga
Neuss, 18. Mai Das "Abenteuer Oberliga"
findet in der kommenden Saison ohne den Neusser EV statt. Da auch die letzte Tagung der
ESBG und der Landesverbände keine wesentlichen Neuerungen für die Saison 2006/2007
brachte, entschieden sich die Neusser Verantwortlichen, die Meldung für die Oberliga
zurückzuziehen.
Nach den Entwicklungen der letzten Wochen und Monate war der Optimismus bezüglich einer
möglichen Teilnahme an der Oberliga bereits der Skepsis gewichen. In der Vergangenheit
hatten die Verantwortlichen des Vereins bereits mehrfach betont, dass es für den NEV nur
in einer nach geographischen Kriterien aufgeteilten Oberliga eine Zukunft geben könne.
Mittlerweile steht jedoch fest, dass es eine eingleisige Oberliga, bestehend aus rund 14
bis 16 Mannschaften, geben wird, die eine Doppelrunde spielen werden. Das Risiko einer
eingleisigen Oberliga, die für einen relativ kleinen Verein wie den NEV derzeit
wirtschaftlich nicht zu realisieren ist, war letztendlich zu groß. Die zahlreichen
Fahrten in den Süden der Republik würden die Kosten für Mannschaft und Reisen so weit
in die Höhe treiben, dass diese die Möglichkeiten des Vereins übersteigen würden. Die
Hoffnung auf Einnahmen aus zuschauerträchtigen Lokalduellen, die die hohen Kosten wieder
ausgleichen könnten, ist durch die geografische Lage sehr gering. Nach der wirtschaftlich
seriösen Arbeit der vergangenen zehn Jahre hätte man nun alles aufs Spiel setzen
müssen, um sich den Traum von der Oberliga erfüllen zu können. Dabei sind sich die
Verantwortlichen des NEV durchaus bewusst, dass der Aufstieg die verdiente Belohnung für
die Mannschaft gewesen wäre und ein Dankeschön an die treuen Fans noch dazu. Die
Gefahr, dass der Verein die kommende Saison aber nicht überleben könnte, ist viel zu
groß.
Nach Rücksprache mit der ESBG und dem Landesverband wird man weiterhin in der
Regionalliga NRW auf Punktejagd gehen. Diese wird durch den Aufstieg der Mannschaften aus
Solingen (Bergisch Land) und Iserlohn voraussichtlich deutlich ausgeglichener besetzt
sein, als dies in der letzten Saison der Fall war. Auch in der Frage der
Ligenzusammensetzung zeichnet sich nach dem Meldeschluss vom 1. Mai mittlerweile eine
erste Klarheit ab, die sich bei der NRW-Ligentagung am 3. Juni wohl weiter konkretisieren
wird. In der Saison 2006/07 wird die Regionalliga mit zwölf Vereinen an den Start gehen
und bis Ende des Jahres eine Einfachrunde spielen. Danach soll es für die ersten Sechs
eine gemeinsame Aufstiegsrunde mit den jeweils beiden Ersten aus Hessen sowie aus
Baden-Württemberg geben. Des weiteren sind anschließende Play-offs geplant.
Das aktuelle Neusser "Nein" zum Thema Oberliga möchte man allerdings nicht als
generelle Absage verstanden wissen. Es bleibt die Hoffnung, dass die Oberliga in naher
Zukunft vor einem großen Umbruch steht und eine bessere Ligenstruktur geschaffen wird.
Deshalb wird man weiterhin daran arbeiten, auf allen Ebenen die Voraussetzungen für
Oberliga-Eishockey zu schaffen.
Revier Löwen: Erklärung des Vorstands
Oberhausen, 18. Mai Nach der Insolvenz der Revier Löwen Oberhausen GmbH & Co. KG möchte sich der Vorstand des Stammvereins Revier Löwen Oberhausen e.V. zunächst für die geleistete Arbeit und den Einsatz der Geschäftsführung in der abgelaufenen Saison bedanken. Der Abstieg aus der Oberliga und die mögliche Liquidation der Spielbetriebs - GmbH bedeuten keineswegs das direkte Aus für den Eishockeysport in Oberhausen und das Ende des Vereins. Hierzu die beiden Vorsitzenden Holger Konermann und Holger Rößing: "Wir verfolgen weiterhin entschieden unser Projekt zur baldigen Rückkehr nach Oberhausen. Nach intensiven Gesprächen mit dem Revierpark Vonderort in den letzten Wochen, erscheint die Möglichkeit zur Verwirklichung dieses Ziels näher als jemals zuvor. Jedoch sollte allen Vereinsmitgliedern und Freunden des Eishockeys in Oberhausen bewusst sein, dass wir uns jetzt in der für den Eishockeysport in Oberhausen alles entscheidenden Phase befinden und die nächsten Wochen werden definitiv zeigen, ob das Vorhaben gelingt oder nicht. Dafür brauchen wir gerade jetzt den Rückhalt aller eishockeyinteressierten Oberhausener und den treuen Anhängern unserer Löwen. Denn unser Vorhaben bleibt nach wie vor, ab September 2006 wieder in Oberhausen Eishockey zu spielen. In allernächster Zeit werden wir auf einer Mitgliederversammlung zu den Rahmenbedingungen und Möglichkeiten für einen Spielbetrieb in der Regionalliga 2006/2007 ausführlich Stellung nehmen. Die Einladungen werden den Mitgliedern auf bekannte Weise zugestellt."
Sommertraining hat begonnen
Erfurt, 18. Mai Bereits am Dienstagabend traf sich Drachen-Coach Thomas Belitz mit dem Großteil seiner Männer. Thema des Abends war das Aufbautraining im Sommer. Jeder der Anwesenden erhielt vom Trainer einen speziell zugeschnittenen Trainingsplan, so dass ein individuelles Aufbautraining gewährleistet ist. Von nun an werden die Black Dragons Erfurt wieder öfter im Sportforum, rund um das Eissportzentrum, oder im Sportpark Erfurt zu sehen sein. Beim Krafttraining können die Black Dragons auch auf die Erfahrungen vom Ex-Weltmeister (Gewichtheben) Michael Siegner zurückgreifen. Siegner wird das Eishockeyteam nun auch im Sommer mit Rat und Tat unterstützen. Weiterhin haben Florian Müller und Dennis Schmunk ihre Operationen am Knie bzw. am Fuß gut überstanden, und stiegen ebenfalls in das laufende Training ein. Auch Ex-Drache Brandon Cook ließ sich in dieser Woche noch seine Nase richten, und überstand den Eingriff ebenfalls sehr gut. Cook, der sich in der abgelaufenen Saison die Nase mehrmals gebrochen hatte wird in den nächsten Wochen die Heimreise nach Kanada antreten.
GEC: Drei Verteidiger bleiben
Grefrath, 18. Mai Die Grefrather Nierspanther setzen weiter auf die Kräfte der letzten Spielzeit und so verlängerte man nun auch die Verträge mit drei gestandenen Verteidigern. Kapitän Dirk Schmitz, Arno Brux und Christian Hollmann werden auch in der kommenden Saison für die Panther auflaufen.
Zwei Vertragsverlängerungen
Grefrath, 15. Mai Die Grefrather Nierspanter haben die Verträge mit zwei weiteren Spielern verlängert. So wird Topscorer Marco Piwonski auch in der kommenden Regionalliga-Saison für den GEC aufs Eis gehen. Außerdem kann Trainer Adam Grygiel auch in Zukunft auf die Dienste von Carsten Ackers setzen.
Duisburg und Moers vereinbaren enge Kooperation
Duisburg, 12. Mai In der Regionalliga standen sie
sich noch gegenüber die 1b-Mannschaft des EV Duisburg und das Team des GSC Moers,
die Black Devils Niederrhein. Ab der Saison 2006/07 werden aus Nachbarn jedoch Partner.
Der EV Duisburg e.V. der Stammverein des DEL-Teams von der Wedau und der GSC
Moers haben eine enge Kooperation vereinbart. Von der Laufschule bis zur
Regionalligamannschaft.
Fast in allen Altersklassen können die Partner aus Duisburg und Moers künftig zwei
Mannschaften melden. In den meisten Fällen gehen die Teams als EV Duisburg an den Start,
drei Nachwuchsmannschaften laufen als GSC Moers auf. "Das ist die Mindestzahl, die
ein Regionalligist vorweisen muss. Ansonsten hätten wir eine Strafgebühr an den Verband
zahlen müssen", sagte Thomas Esser, der Chef der Black Devils Niederrhein. Neu beim
EVD ist künftig eine Frauen-Mannschaft.
"Auf diese Art und Weise können wir nicht nur die besten Spieler beider Vereine
bündeln und in ihrer Leistungsstärke fördern, sondern bieten auch den Kindern und
Jugendlichen ein Zuhause, die nur aus Spaß am Sport Eishockey spielen. So wird niemand
über- oder unterfordert", erklärte Arnd Lietz, der Vorsitzende des EV Duisburg.
Außerdem stehen den Jungfüchsen sowie den drei Moerser Nachwuchsmannschaften nun sowohl
die Scania-Arena in Duisburg als auch die Eissporthalle Moers zur Verfügung. "So
können wir unseren Trainings- und Spielplan deutlich entzerren." Darüber hinaus
erhalten die Duisburger Junioren die Chance, sich für Einsätze im Regionalligateam der
Black Devils Niederrhein in Moers zu empfehlen.
An beiden Standorten wird es weiterhin eine Laufschule geben. "Außerdem richten wir
eine ,Krabbelgruppe für Kinder ab drei Jahren ein", so Lietz. Sowohl beim EVD
als auch beim GSC wird es eine Bambinimannschaft geben, die von Thomas und Volker Berk in
Duisburg sowie von Hans-Peter Brux in Moers trainiert werden. Zwei Kleinschülerteams,
eine Knabenmannschaft und zwei Schülermannschaften werden komplett als EVD auflaufen.
Frank Antrecht und Karlheinz Linda kümmern sich um die Kleinschüler, Stefan Hlavek um
die Knaben sowie Hans-Willi Mühlenhaus und Stefan Grupe um die Schüler. In Jugend und
Junioren gibt es wiederum jeweils ein Team beim EVD und beim GSC. Das
"Jugend-A-Team" (Trainer: Thomas Spinnen) spielt in Duisburg, das
"B-Team" (Trainer: Stefan Hlavek) in Moers; bei den Junioren ist es genau anders
herum. "Das liegt einfach an der jeweils höheren Ligenzugehörigkeit der
Vereine", erklärt Esser.
Die Spieler beider Vereine werden da, wo es notwendig ist, beitragsfreie Mitglieder des
jeweiligen Partnervereins. "Für die Junioren besteht damit die Möglichkeit, in der
Moerser Regionalligamannschaft eingesetzt zu werden", freut sich Lietz auf die
gemeinsame Arbeit. Das Regionalligateam wird weiterhin von Josef Spychala gecoacht, der
bisherige Duisburger 1b-Trainer Charlie Weise übernimmt die A-Junioren.
"So können wir die leistungsstärkeren und leistungsschwächeren Kinder optimal
fördern", sagt Lietz und hofft mit den A-Junioren so schnell es geht, in die
Bundesliga aufsteigen zu können. "Wenn am Ende der Entwicklung steht, dass wir pro
Jahr einen Juniorenspieler so ausbilden, dass er im DEL-Team mittrainieren kann oder sogar
eingesetzt wird, dann haben wir viel erreicht."
Verlängerungen in Grefrath
Grefrath, 12. Mai Die Grefrather Nierspanther haben für die kommende Saison drei weitere Spieler unter Vertrag genommen: Der 19-jährige Stürmer Sascha Schmetz, der 20-jährige Stürmer Jan Lankes, und der 22-jährige Stürmer Dennis Holstein, haben ihre Verträge beim GEC verlängert. Die Planungen beim Regionalligisten laufen also auf vollen Touren - und nun steht auch der erste Gegner zur Saison 2006/2007 fest. Im Rahmen der Saisoneröffnung am 1. September wird das DEL-Team der Krefelder Pinguine an der Niers gastieren. Die Nierspanther werden an diesem Tag aber noch verstärkt, denn vier oder fünf Spieler aus der guten alten Zeit werden sich in Grefrath noch einmal den Fans zeigen. Auftakt ist um 19 Uhr.
Dmitrij Tsvetkov erster Neuzugang bei den Elchen
Dortmund, 9. Mai Mit Dmitrij Tsvetkov kann der EHC Dortmund den ersten Neuzugang für die kommende Spielzeit präsentieren. Der in St. Petersburg geborene Verteidiger spielt seit 1999 in Deutschland und kann auf Oberligaerfahrung in Selb, Füssen und Ulm zurückblicken. In den letzten drei Spielzeiten war er beim Ligakonkurrenten Herne aktiv. Bei den Elchen wird er nicht nur die Abwehr des Teams von Markus Scheffold, dessen Vertragsverlängerung nur noch Formsache ist, verstärken, sondern auch in die Trainingsarbeit der Jung-Elche eingebunden werden. "Ich freue mich über die Verpflichtung von Tsvetkov, sowohl für unsere Erste als auch für die Nachwuchsabteilung. Er wird uns vor allem bei den jüngeren Jahrgängen unterstützen und bringt außerdem noch seinen Sohn Nikolai mit nach Dortmund, der in der Knabenmannschaft spielen wird", zeigt sich der 2. Vorsitzende Gerd Alda sehr zufrieden mit dem ersten veröffentlichten Neuzugang des EHC. Wir sind schon recht weit in der Zusammenstellung der Mannschaft, wenn man bedenkt, dass ja noch drei Monate Pause sind. Neben Dmitrij Tsvetkov sind wir uns mit einem Torhüter, zwei weiteren Verteidigern und einem Angreifer als weitere Neuzugänge einig. Alle sind eindeutige Verstärkungen und werden uns sicherlich bei der Weiterentwicklung unserer sportlichen Ziele helfen können", blickt der sportliche Leiter Klaus Picker auf die erste Phase der Saisonplanung. "Die Verträge werden in den nächsten Wochen unterschrieben, natürlich auch mit den Spielern des bisherigen Kaders. Alle die wir behalten wollen, werden auch im zehnten Jubiläumsjahr des EHC das Trikot der Elche tragen." Auch in der Frage der Ligenzusammensetzung zeichnet sich nach Meldeschluss zum 1. Mai mittlerweile eine erste Klarheit ab, die sich bei der NRW-Ligentagung am 3. Juni wohl weiter konkretisieren wird. Auch in der Saison 2006/07 wird die Regionalliga mit zwölf Vereinen an den Start gehen und bis Ende des Jahres eine Einfachrunde spielen. Danach soll es für die ersten Sechs eine gemeinsame Aufstiegsrunde mit den jeweils beiden Ersten aus Hessen sowie aus Baden-Württemberg geben. Noch offen ist, ob entsprechend der sportlichen Entscheidungen der abgelaufenen Spielzeit Ratingen und Oberhausen in die Regionalliga absteigen und Neuss in die Oberliga aufsteigt.
Nierspanther verlängern mit Christian Lüttges Chance für sechs Youngster
Grefrath, 9. Mai Die Grefrather Nierspanther haben den Vertrag mit dem 23-jährigen Torhüter Christian Lüttges für die kommende Saison verlängert. Lüttges spielt seit 2005 für die Nierspanther. Eine weitere Chance erhalten zudem die Stürmer Youngster Felix Huber, Dennis Kobe, Patrik Büren, Torhüter Christian Tebbe sowie Verteidiger Richard Wefers. Zudem wechselt aus der Juniorenmannschaft als dritter Torhüter Thomas Wilmen ins Seniorenteam. Manuel Müller wird dagegen dem Team bis voraussichtlich Dezember aufgrund einer komplizierten Fußgelenk-Verletzung fehlen.
Erfolgreiche Eintracht
Frankfurt, 9. Mai Am vergangenen Wochenende hatten nicht nur die Eintracht-Bundesligafußballer Grund zum Jubeln (bedingt durch den vorzeitigen Klassenerhalt), auch vier Eishockeycracks der schwarz-roten Adlerträger aus Frankfurt konnten nochmal feiern. Jan-Hendrik Ganß, Matthias Mänz, Stefan Eisenträger und Robert Lang vertraten die Farben der SGE bei den Deutschen Polizeimeisterschaften (24 Teams aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen daran teil) in Berlin und kehrten mit ihrem Team, den "Green Lions Frankfurt" als Vizemeister aus der Hauptstadt zurück. Im Finale mussten sich die Frankfurter Polizisten erst nach Penaltyschießen den Kollegen aus München geschlagen geben und blieben in den Begegnungen davor (Gruppenspiele inklusive Halbfinale) sogar ohne Gegentor. Robert Lang wurde Torschützenkönig des Turniers, Goalie Marc Waldecker (TSV Mainz) wurde zum besten Torhüter gewählt.
EHC statt ESC Neues Erscheinungsbild der Black Dragons
Erfurt, 8. Mai Es hat sich einiges Verändert in den Strukturen der Erfurter Black Dragons. Man verlor keine Zeit, und so geschah die schon seit langer Zeit geplante Ausgliederung der Drachen aus dem ESC Erfurt e.V. direkt mit dem Ende der abgelaufenen Spielzeit. Von der Ausgliederung, zum EHC Erfurt e.V. ist lediglich das Team der Black Dragons betroffen, der gesamte Eishockeynachwuchs verbleibt weiterhin unter dem Dach des ESC. Trotzdem werden beide Vereine in der Zukunft sehr eng miteinander kooperieren, hierzu wurde auch ein entsprechender Vertrag ausgearbeitet. Um eine bessere Vermarktung zu gewährleisten gründete man ebenfalls innerhalb des EHC Erfurt e.V. eine Vermarktungsgesellschaft, hier sorgt fachkompetentes Personal dafür, dass es bei den Black Dragons nicht zu finanziellen Engpässen kommt. Weiterhin legte man sich auch ein neues Gesicht zu. Ab sofort treten die Drachen nur noch im Zusammenhang mit ihrem neuen Logo auf. Man machte sich die Entscheidung für ein neues Logo nicht leicht, aber am Ende hielt man das Logo einer sehr bekannten Thüringer Biermarke, als Begleitung für ein Eishockeyteam, für nicht mehr zeitgemäß. An der Spitze des "neuen" EHC Erfurt e.V. steht mit Holger Eden ebenfalls wieder derselbe Mann, der zuvor schon den "alten" ESC aus der Krise geführt hat. Mit Eden hat man auf einen Mann gesetzt der sich in der Vergangenheit durch Tatkraft und Mut ausgezeichnet hat.
Steelers starten zwei Aktionen
Salzgitter, 5. Mai Die erste Saison liegt nun hinter dem frischgebackenen Meister der Niedersachsenliga. An Faulenzen wird beim EHC Salzgitter 05 jedoch nicht gedacht. Die Verantwortlichen um den ersten Vorsitzenden Wolfgang Weber planen die neue Saison auf Hochtouren. Neben Gesprächen mit Sponsoren und Spielern wird es in den nächsten Wochen und Monaten mehrere Aktionen und Veranstaltungen mit und um die Steelers geben. Seit heute laufen die Aktionen "100 x 5" sowie die "Aktion 100 plus". Mit der Aktion "100 x 5" möchte der EHC seinen Fans die Möglichkeit bieten, ihren Lieblingsclub auch außerhalb der Eishockeyzeit zu unterstützen. Auf der Internetseite des EHC (www.ehc-salzgitter.de) hat jeder die Möglichkeit, mit einer kleinen Spende von fünf Euro das Team zu unterstützen. Als Belohnung wird der Spender mit seinem Namen, einem Pseudonym oder einem Logo auf der Homepage genannt. Zudem werden vor der Saison unter allen Teilnehmern Preise verlost. Mit der "Aktion 100 plus" will der Vorstand der Steelers neue Mitglieder gewinnen. Die Werbungsoffensive soll dazu dienen, möglichst bald die Mitgliederzahl auf über 100 ansteigen zu lassen. Auch hier haben die Neumitglieder die Chance, an einer Verlosung teilzunehmen. Zudem werden Gespräche mit den Sponsoren geführt, um Vergünstigungen für Mitglieder zu erlangen.
Abgänge in Grefrath
Grefrath, 3. Mai Die Grefrather Nierspanther haben bekannt gegeben das folgende Spieler in der nächsten Saison nicht mehr für die Blau-Gelben auflaufen werden: Marcel Ackers, Niklas Wilmen, Marius Mühlenberg, André Schroll, Fabian Peelen, Martin Gebel, Stefan Urban und Wolfgang Fischer.