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Aus Drei mach Zwei: Der Kampf um die Play-off-Tickets

Braunlage, 30. März Wer rasiert, verliert! Eine der ungeschriebenen Play-off-Regeln führt dazu, dass in der entscheidenden Phase der Eishockeysaison die Bärte der Spieler ungeahnte Längen erreichen. Ob auch die Cracks der Harzer Wölfe ihre Rasierer für eine Weile liegen lassen können und dafür in die Play-offs einziehen, entscheidet sich am kommenden Wochenende. Die Spannung vor den letzten beiden Spielen in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost ist jedenfalls groß. Es geht um alles oder nichts, um Sekt oder Selters. Am Freitag in Halle (Beginn 20 Uhr) und am Sonntag ab 19 Uhr im heimischen Wurmbergstadion gegen den EC Timmendorfer Strand kann der Braunlager SC Harz aus eigener Kraft das Ticket für die Play-offs lösen und damit den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte perfekt machen. Grund genug also für jeden Harzer Eishockey-Fan, am Sonntag das Trikot überzustreifen und in das Wurmbergstadion zu kommen. Vier Punkte braucht der BSC aus den beiden Partien, um sicher unter den besten Vier zu stehen. Womöglich reichen auch weniger, vorausgesetzt, die Ergebnisse der Konkurrenz stimmen. Darauf will sich Wölfe-Coach Jan Furo allerdings nicht einlassen. "Ziel sind ganz klar sechs Punkte. Wir wollen und können es aus eigener Kraft schaffen", sagt der Trainer des BSC. Die erste Hürde auf dem Weg in die Endrunde gilt es beim bereits als Zweiten feststehenden ESC Halle 04 zu überspringen. Die Saale-Bulls stellen das offensivstärkste Team der Liga. Bei Akteuren wie Torjäger Martin Miklik, Petr Hruby, Georgij Kimstatsch, Jedrzej Kasperczyk oder Marco Blazyczek ist dies kein Wunder. Mit einer konzentrierten Abwehrleistung haben die Harzer aber bereits einmal in Halle gesiegt. Ein Erfolg, der auch für den Freitag Mut Macht. Am Sonntag folgt dann das alles entscheidende Spiel gegen den EC Timmendorfer Strand. "Durch die Bedeutung ist das wie ein vorgezogenes Play-off-Spiel", macht BSC-Pressesprecher Robert Koch deutlich. Denn egal, ob die Timmendorfer zu diesem Zeitpunkt noch Chancen auf den vierten Platz haben, gegen die Beach Boys wartet eine ganz schwere Partie auf die Wölfe. Der kanadisch geprägte Angriff um Jarret Reid und Bryan Philips ist immer für reichlich Tore gut. Auch die eigentlichen Defensivkräfte Viatcheslav Koubenski und Markus Klupp zeigten zuletzt viel Zug zum gegnerischen Tor. Gehütet wird das ECT-Tor zudem von Ulrik Kuhnekath, immerhin zum zweitbesten Keeper der Liga gewählt. Um dem Team auch auf den Rängen den nötigen Rückhalt zu geben, hat sich der BSC-Vorstand sogar dazu entschlossen, die Eintrittspreise für diese Top-Partie zu senken. 7,50 Euro (Ermäßigt 5,50 Euro) kostet nun eine Eintrittskarte. "Wir hoffen, mit dieser Maßnahme dazu beitragen zu können, dass die Mannschaft in dem schweren und entscheidenden Spiel von möglichst vielen Zuschauern unterstützt wird", erklärt Schatzmeister Uwe Klöppelt. Sollten die Wölfe doch die Play-offs verpassen, wird im Anschluss an das Sonntagsspiel eine kleine Saisonabschlussfeier inklusive der traditionellen Trikotversteigerung stattfinden. Die BSC-Fans hoffen aber natürlich, dass ihre Lieblinge die Jerseys noch möglichst lange im Einsatz brauchen. Sollten sich genügend Mitfahrer melden, so wird der Fanclub Südharz zum Meisterrundenfinale gegen Timmendorf einen Fanbus einsetzen. Abfahrt wäre um 17:15 Uhr in Wulften, danach würden die Stationen Schwiegershausen, Osterode, Herzberg und Bad Lauterberg folgen. Anmeldungen nimmt der erste Vorsitzende Jürgen Kamrad (Tel. /Fax: 05556-345; E-Mail: kamju@web.de) entgegen.

Wölfe gewinnen in Wedemark

Schönheide, 30. März Vor gerade einmal 28 Zuschauern gewann der EHV Schönheide am Mittwochabend bei den Wedemark Farmers mit 6:3 (3:1, 1:0, 2:2) und sicherte sich mit diesem Sieg den ersten Auswärtsdreier in der laufenden Meisterrunde der Regionalliga Nordost. Ohne die gesperrten Mike Losch und Patrick Solf gerieten die Schönheider Wölfe in der vierten Minute zunächst mit 0:1 in Rückstand. Doch im weiteren Verlauf des ersten Drittels kam der EHV immer besser ins Spiel und drehte die Partie bis zur Pause durch einen lupenreinen Hattrick von Matthias Krehl (8., 13., 19.) zu einer 3:1-Führung. Im zweiten Abschnitt wurde das Spiel deutlich bissiger geführt und es kam zu mehreren Strafen auf beiden Seiten. Teils überhart agierten dabei die Farmers, was Wölfe- Stürmer Robert Günzl am eigenen Leib erfahren musste und Mitte des zweiten Drittels verletzt ausschied. In der 31. Minute nutzten die Wölfe eine der sich bietenden Überzahlsituationen und bauten durch den Treffer von Miroslav Jenka die Führung auf 4:1 aus. Das Schlussdrittel begann zunächst mit einem Schock für den EHV. Die harte Gangart der Hausherren hinterließ im Kader der Wölfe weitere Spuren, auf Grund dessen auch Christian Heumann und Sebastian Wolf verletzungsbedingt passen mussten. Diese Schwächung konnte Wedemark in der 46. Minute nutzen und verkürzte durch Csata auf 2:4. Doch Schönheide war trotz der Ausfälle weiter Chef im Icehouse und stellte in der 51. Minute den alten Abstand wieder her. Stephan Kaiser traf mit seinem ersten Saisontor für den EHV zum 5:2. Die Vorentscheidung zu Gunsten der Wölfe war gefallen und auch das dritte Tor für die Farmers durch Tischler (58.) konnte daran nichts mehr ändern. Den Schlusspunkt zum 6:3 (58.) für Schönheide setzte Matthias Krehl, der mit seinem vierten Treffer seine sehr starke Leistung krönte. Tore: 1:0 (3:24) Magnotta (Pflüger, Csata), 1:1 (7:05) Krehl (Hahn), 1:2 (12:02) Krehl (Jenka, Hahn), 1:3 (18:56) Krehl (Hahn, Jenka), 1:4 (30:19) Jenka (Mix/5-4), 2:4 (45:02) Csata (Todd/5-4), 2:5 (50:54) Kaiser (Geier, Mix), 3:5 (57:27) Tischler (Csata, Magnotta), 3:6 (57:43) Krehl. Strafen: Wedemark 18, Schönheide 20.

Piranhas wollen in die Play-offs

Rostock, 30. März An diesem Wochenende wollne die Rostocker Piranhas den Einzug in die Play-offs perfekt machen. Aus den beiden letzten Spielen der Meisterrunde benötigen die Rostocker einen Sieg, um sicher dabei zu sein. Aufgrund der direkten Vergleiche gegen die beiden direkten Konkurrenten Braunlager SC Harz (42 Punkte) und dem ESC Erfurt (40) sind die Piranhas (43) im Vorteil. Gegen Braunlage wurden sieben von zwölf Punkten geholt, gegen Erfurt sogar acht Zähler. So kann bei einem Sieg im Auswärtsspiel am heutigen Freitag beim EC Timmendorfer Strand (Erstes Bully ist um 20 Uhr) die Play-off-Teilnahme klar gemacht werden. "Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Gegen Timmendorf haben die Jungs zudem etwas gut zumachen", so Trainer Andreas Bentenrieder. Das erste Meisterrunden-Auswärtsspiel bei den Beachboys verloren die Piranhas mit 1:5. Unterstützung kann die Mannschaft von zahlreichen Fans erwarten, drei Fanbusse und zahlreiche Anhänger machen sich auf den Weg nach Timmendorf. Auch am Sonntag um 19 Uhr wird dann zum Abschlussspiel der Meisterrunde der Regionalliga Nordost eine volle Eishalle erwartet. Gegner sind dann die Blue Lions Leipzig, souveräner Tabellenführer der Runde. Die Youngstar Piranhas bestreiten am Samstag um 15:30 Uhr ihr letztes Saisonspiel in der Verbandsliga Nordost. Gegner im Heimspiel ist der REV Bremerhaven 1b. Gegen den punktgleichen Tabellennachbarn, beide Mannschaften haben 33 Punkte auf dem Konto, geht es um den siebten und achten Platz. Die Rostocker Freibeuter müssen am Sonntag um 19 Uhr bei den Crocodiles Hamburg antreten. In der Landesliga Hamburg geht es für die Mannschaft von Trainer Axel Götz um Platz zwei.

Zum Abschluss gegen Bremen

Wilhelmshaven, 30. März Eine turbulente Zeit findet an diesem Freitag seinen Abschluss. Das letzte Spiel der Verbandsliga Nordost in der Saison 2005/2006 findet für den EC Wilhelmshaven-Friesland im Bremer ParadIce statt. Wenn hoffentlich zum letzten Mal der Puck zu einem Heimspiel der Jadehaie auf fremden Eis eingeworfen wird, ist der Bremer EC in eigener Halle zu Gast. Entgegen der ursprünglichen Planung wird das Spiel aber nicht um 19 Uhr, sondern eine halbe Stunde später um 19:30 Uhr beginnen. Vorher findet im ParadIce ein Wettkampf im Eiskunstlauf statt. Für die Bremer verlief der Saisonabschluss bisher nicht nach Wunsch. Durch ein Versehen wurde in der Begegnung mit den Celler Oilers ein gesperrter Spieler eingesetzt. Dadurch wurde die eigentlich gewonnene Partie mit 0:5 gegen die Bremer gewertet. So war für die Gäste des ECW jede Chance vertan, in der Tabelle noch an den Konkurrenten und Nachbarn an der Weser, den Amateuren des REV Bremerhaven, vorbei zu ziehen. Jetzt steht wohl der neunte Platz in der Abschlusstabelle fest. Mit einem Sieg im letzten Spiel könnten sich aber die Jadehaie noch in der Tabelle verbessern. Derzeit steht das Team von Andrej Sorokin an fünfter Position hinter dem TuS Harsefeld und dem Hamburger SV, die ihre letzte Partie gegeneinander austragen werden. Doch wie auch immer das Endergebnis am Ende des letzten Spiels sein wird steht bereits jetzt fest, dass die gesamte Mannschaft um Kapitän Nick Hurbanek stolz sein kann auf das, was sie in dieser Saison geleistet haben. Ohne Eistraining konnten sich die Spieler lediglich beim Hallen-Soccertraining auf ihre Einsätze vorbereiten, bei denen es praktisch nur Auswärtsspiele gab. Und der Erfolg war nicht zu erwarten: Nur in sieben von 26 Begegnungen verließen die Jadehaie als Verlierer das Eis. Selbst schossen sie bisher bereits 199 Tore und ließen bei ihren Gegnern lediglich 91 Treffer zu. Im heutigen Spiel wird es intern im Rennen um den Titel des Top-Torjägers noch mal spannend. Auf den ersten drei Positionen liegen derzeit knapp hintereinander Andrej Sorokin vor Nick Hurbanek und Marc Meinhardt. Doch die Sympathien sind in diesem Spiel geteilt: Wünscht man sich natürlich für die Jadehaie einen weiteren Erfolg, würde man sich auch gerne beim Bremer EC mit einem lockeren Match bedanken. So hatte der Verein in dieser Saison maßgeblichen Anteil am Erfolg des jadestädtischen Eishockeys. Ohne eigene Halle boten die Bremer dem EC Wilhelmshaven-Friesland unbürokratisch die Möglichkeit, seine Nachwuchsspieler am Training teilnehmen zu lassen. Außerdem gab es tatkräftige Unterstützung bei der schwierigen Aufgabe mögliche Spieltermine im ParadIce zu finden und einen bereits stehenden Spielplan komplett umzukrempeln. Da überraschte es nicht wirklich, dass vom Bremer EC eine Einladung an den ECWF und seine Fans erging, direkt im Anschluss an das heutige Spiel noch in der Halle ein wenig den Saisonabschluss zu feiern. Zurück an der Jade wird es dann am Samstag, ab 19.00 Uhr eine Saisonabschlussparty des ECWF für alle Mannschaften, Mitglieder Eltern und Betreuer geben. Gefeiert wird im Vereinsheim des VfL in der Plauenstraße 2. Abseits der Eisfläche gibt es für die Fans dieses Wochenende noch mal die Gelegenheit ihre Jadehaie zu treffen. Im Rahmen des Frühlingsfestes bei Opel Schmidt findet am Samstag und Sonntag jeweils um 15 Uhr eine Autogrammstunde statt.

Die Hoffnung lebt - Drachen siegen 7:3 gegen Beach Boys

Erfurt, 29. März Mit einem auch in der Höhe verdienten 7:3-Erfolg gegen den EC Timmendorfer Strand setzten die Black Dragons Erfurt am Dienstagabend ein deutliches Zeichen, dass man den Kampf um Platz vier in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost noch nicht aufgegeben hat. "Wir haben heute ein Spiel mit zwei Gesichtern gesehen", waren sich beide Trainer nach dem Spiel einig. "Die ersten zehn Minuten gehörten eindeutig den Beach Boys, nach dem 0:2 kamen wir dann langsam selbst ins Spiel und haben in der Folgezeit mehr und mehr das Kommando übernommen. In der ersten Drittelpause hat es in der Kabine eine recht laute Ansprache gegeben, und dann ging es. Am Ende geht der Sieg vollkommen in Ordnung", so Drachen-Coach Belitz. Jeweils zu Beginn des ersten und zweiten Drittels machten unterdessen die Drachen-Fans deutlich was sie von der Erfurter Stadtpolitik halten. So war auf zwei Transparenten zu lesen: "Wir Fans haben gewählt - Eishockey in Erfurt" und "Erfurt ohne Eishockey ist wie Thüringen ohne Bratwurst". Den Spielbeginn hatten sich Team und Fans der Drachen sicherlich anders vorgestellt. Bereits nach neun Minuten lagen die Black Dragons nach zwei Treffern von Bryan Phillips mit 0:2 zurück. Bei beiden Treffern machte die Drachen-Defensive nicht gerade einen sicheren Eindruck. Doch dies schien ein Weckruf für die Drachen zu sein. Fortan kam man besser ins Spiel und folgerichtig auch zum Anschlusstreffer. Masche nagelte im Powerplay ein Zuspiel von Hnidek und Noob unter die Latte des Timmendorfer Gehäuses (12.). Im Mittelabschnitt kam von den Gästen aus Timmendorf kaum noch etwas. Man versuchte zwar immer wieder den pfeilschnellen Jarrett Reid ins Spiel zu bringen. Doch dieser war bei Dennis Schmunk zumeist in guten Händen. Die Gastgeber vergaben hingegen einmal mehr Chancen im Minutentakt. So dauerte es bis zur 27. Minute, ehe Kuhnekath beim Ausgleichstreffer der Erfurter kräftig mithalf. Pospisil hatte einen eigentlich recht harmlosen Schuss richtig Tor abgegeben, diesen ließ Kuhnekath jedoch abprallen. Genau auf die Kelle von Pospisil, der nun keine Mühe mehr hatte Timmendorfs Goalie zu umkurven und die Scheibe ins Tor zu schieben. Und die Drachen setzten nach, zunächst war Noob mit einem Blueliner zum 3:2-Führungstreffer erfolgreich. Nur 59 Sekunden später war erneut Pospisil mit dem 4:2. Drei Minuten vor der Drittelpause kamen die Beach Boys durch einen Unterzahltreffer von Jarret Reid nochmals auf 3:4 heran. Im letzten Drittel spielten nur noch die Black Dragons, die Gäste hingegen zogen sich immer weiter zurück. Stoyan, Weise und Pospisil machten den 7:3-Sieg schließlich perfekt. Tore: 0:1 (6:04) Bryan Phillips (Jarret Reid, Steve Pepin), 0:2 (8:08) Bryan Phillips (Jarret Reid, Marcus Klupp), 1:2 (11:16) Rumid Masche (Petr Hnidek, John Noob/5-4), 2:2 (26:25) Marek Pospisil (John Noob, Zbynek Marak), 3:2 (28:33) John Noob (Marek Pospisil, Marko Reichert), 4:2 (29:32) Marek Pospisil (John Noob, Florian Müller), 4:3 (36:52) Jarret Reid (4-5), 5:3 (43:42) Sebastian Stoyan (Zbynek Marak, Marek Pospisil), 6:3 (51:15) Marcel Weise (Vitali Geist, Andreas Nickel), 7:3 (52:43) Marek Pospisil (Sebastian Stoyan, Florian Müller). Strafen: Erfurt 2, Timmendorfer Strand 10. Zuschauer: 410.

Endspurt für die Schönheider Wölfe

Schönheide, 28. März Drei Begegnungen hat der EHV Schönheide in dieser Woche noch vor sich, dann ist für die Wölfe die Regionalligasaison 2005/2006 Geschichte. Dabei tritt der EHV am Mittwoch, 29. März, und am Freitag, 31. März, gleich zweimal zu Auswärtsspielen bei den Wedemark Farmers an. Los geht es jeweils um 20 Uhr im Icehouse Mellendorf. Am Sonntag, 2. April, um 17 Uhr kommt es schließlich zum großen Saisonfinale im Schönheider Wolfsbau. Zum letzten Spiel dieser harten und langen Spielzeit empfangen die Wölfe die Saale Bulls vom ESC Halle 04. Für die beiden Spiele gegen Wedemark gilt besonders, sich nochmals zu motivieren, um vielleicht doch noch einen, wenn nicht sogar zwei Auswärtsdreier in dieser Meisterrunde einzufahren. In der laufenden Runde gelang den Wölfen nur ein Erfolg auf fremden Eis, in Erfurt beim 3:2- Sieg nach Penaltyschießen. Dass dies kein leichtes Unterfangen in der Wedemark wird, zeigt nicht nur das letzte Aufeinandertreffen beider Teams, das die Farmers mit 5:4 nach Penaltyschießen im Wolfsbau für sich entscheiden konnten. Schwieriger wird die Aufgabe auch durch die Ausfälle von EHV-Kapitän Mike Losch und Verteidiger Patrick Solf, die aufgrund der Sperren aus dem Rostockspiel zumindest am Mittwoch in Wedemark pausieren müssen. Die Zielsetzung für das letzte Heimspiel gegen Halle ist allerdings klar definiert. Mit einem Sieg möchten sich die Schönheider Wölfe bei den Fans, Zuschauern und Sponsoren für ihre Unterstützung bedanken und sich erfolgreich aus der Saison 2005/06 verabschieden. Am Montag, 3. April, um 19 Uhr wird es nochmals möglich sein, die Cracks von Trainer Jiri Heinisch auf dem Eis zu erleben. Fast schon eine Tradition bildet das Saisonabschlussspiel der Wölfe gegen die Starauswahl der "Flying Bacardis". Alle Zuschauer, die am Sonntag zum Spiel gegen den ESC Halle 04 eine Eintrittskarte erworben haben, können sich dieses abschließende Highlight gratis anschauen. Zudem werden am Montag zehn glückliche Gewinner ausgelost, die sich für das erste Heimspiel der neuen Saison über Freikarten freuen können.

Benefizturnier der Herner EG für die Opfer von Bad Reichenhall

Herne, 28. März Am kommenden Samstag gehen die Herner Blizzards zum letzten Mal in dieser Saison auf das Eis. Diesmal nicht, um Punkte zu sammeln, sondern für einen guten Zweck. Mit einem Benefizturnier möchten die Verantwortlichen der Herner EG den Opfern des Eishalleneinsturzes in Bad Reichenhall helfen. Zusammen mit dem frisch gebackenen Oberligaaufsteiger Neusser EV, sowie Mannschaften aus Duisburg, Dortmund, Moers, Grefrath und dem EC Bergisch Land geht auch die Mannschaft aus Bad Reichenhall im Gysenberg auf Torejagd. Beginn des Turniers ist um 10 Uhr. Der Eintritt beträgt fünf Euro. Während des Turniers wird eine Tombola angeboten. Die Cheerleader des EV Duisburg sorgen für Eishockey-Stimmung. Um den Opfern noch weitere finanzielle Unterstützung zu gewährleisten, folgt zudem noch eine Versteigerung eines HEG Trikots von Thorsten Peters mit allen Unterschriften der Blizzards. Besonders dürfen sich die HEG-Fans freuen: Nach dem Turnier werden die Original-Trikots der HEG-Spieler der Saison 2005/2006 versteigert. Das Einstiegsgebot liegt bei 50 Euro. In den beiden Vorrunden-Gruppen á vier Teams spielte Jeder gegen Jeden, zweimal zehn Minuten durchlaufende Zeit. Die ersten Beiden jeder Gruppe spielen über Kreuz das Halbfinale aus. Gegen 19:30 Uhr soll das Turnier beendet sein, danach geht es mit Players-Night und Abtau-Party weiter. Gruppe A: Neusser EV, EHC Dortmund, Grefrather EC, Dorstener EJ; Gruppe B: Herner EG, EV Duisburg 1b, Black Devils Niederrhein, EAC Bad Reichenhall.

Zwei Heimsiege zum Saisonabschluss

Trier, 28. März Zum Abschluss der Saison 2005/2006 besiegten die Trierer Huskys in der Qualifikation zur Regionalliga NRW zu Hause den TuS Wiehl mit 8:1 (5:1, 3:0) und den Iserlohner EC 1b mit 5:4 (2:0, 2:2, 1:2). Gegen die ersatzgeschwächten Wiehler begannen die Huskys das Spiel sehr druckvoll. Es dauerte keine drei Minuten, bis Puck zum ersten Mal im Gehäuse der Penguins zappelte. Patrick Leiter wurde von Falk Elzner angespielt und erzielte das 1:0 (3.) Dann fielen Tore fast im Drei-Minuten-Takt. Patrick Leitner erhöhte in der fünften Spielminute auf 2:0. Thomas Ganer markierte den Treffer zum 3:0 in der achten Spielminute. Auch angespornt durch die Anwesenheit seiner Eltern, erzielte Patrick Leiter binnen acht Minuten die Tore zum 4:0 (10.) und 5:1 (18.). Zwischenzeitlich hatte Cristof Stranzenbach den Ehrentreffer für die Penguins erzielt. Mit diesem Resultat startete auch das Mitteldrittel. Christian Schumacher erzielte bei seinem Comeback den Treffer zum 6:1 (26.) Nur wenige Sekunden später stand es 7:1, Kevin Saville verwertete ein Zuspiel von Anton Bauer gewohnt sicher. In der 31. Minute holte Falk Elzner zum Schlagschuss aus, und der Puck zappelte im Netz. Dichter Nebel, der sich nun in der Halle ausbreitete bereitete den Teams erhebliche Probleme. Um die Spieler vor Verletzungen zu schützen, einigten sich beide Teams darauf, das Spiel abzubrechen. Tore: 1:0 (2:43) Patrick Leitner (Kevin Saville), 2:0 (4:53) Patrick Leitner (Anton Bauer, DimitrijNevzorov), 3:0 (7:34) Thomas Ganer (Kevin Saville), 4:0 (10:08) Patrick Leitner (Kevin Saville), 4:1 (12:38) Cristof Stranzenbach, 5:1 (17:58) Patrick Leitner (Kevin Saville), 6:1 (24:18) Christian Schumacher (Daniel Sonnack), 7:1 (25:20) Kevin Saville (Anton Bauer), 8:1 (30:10) Falk Elzner (Kevin Saville).
Im Spiel gegen Iserlohns 1b-Mannschaft begannen die Huskys mit hohem Tempo. In der vierten Spielminute nutzten die Huskys eine Überzahlsituation zum 1:0. Christian Schumacher erzielte sein zweites Saisontor im zweiten Spiel. In der Folgezeit mussten die Huskys zumeist in Unterzahl agieren, die Abwehr hielt jedoch stand. Markus Müller im Tor der Huskys war der gewohnt sichere Rückhalt. Kurz vor Ende des ersten Drittels startete Udo Schön ein Solo über die gesamte Eisfläche. Er umkurvte den Torhüter und legte zurück auf Anton Bauer, der das 2:0 markierte. Die Sauerländer hatten sich für das zweite Drittel viel vorgenommen, jedoch hatten die Huskys nach wenigen Sekunden bereits eine passende Antwort parat. Anton Bauer erzielte seinen zweiten Treffer an diesem Abend und erhöhte auf 3:0 (21.). Nach diesem Treffer gab es Chancen auf beiden Seiten. Die Iserlohner gingen jetzt noch mehr Tempo. In der 32. Minute kamen sie zum verdienten Anschlusstreffer durch Patrick Schnieder. Davon zeigten sich die Huskys wenig beeindruckt und konterten mit dem 4:1 (33.) durch Udo Schön. Noch vor Ende des zweiten Drittels verkürzten die Iserlohner durch Dennis Breker auf 4:2 (38.). Auch im letzten Drittel war das Tempo sehr hoch. Iserlohn machte nun mächtig Druck. Die Huskys indes hatten in der 49. Minute eine Überzahlsituation und nach Zuspiel von Anton Bauer hämmerte Falk Elzner den Puck zum umjubelten 5:2 ins Tor. Es wurde jedoch nochmal spannend, als Tony Engelmann in der 54. Minute auf 3:5 verkürzte. Die Iserlohner schafften sogar noch das 4:5 (60.) durch Sebastian Brinker. Damit stehen die Trierer derzeit auf Rang drei und haben mindestens Platz vier sicher. Derweil steht mit Dimitrj Nevzorov bereits jetzt schon ein Abgang fest. Tore: 1:0 (4:00) Christian Schumacher, 2:0 (19:39) Anton Bauer (Udo Schön), 3:0 (20:17) Anton Bauer (Udo Schön, Kevin Saville), 3:1 (31:40) Patrick Schnieder (Alexander Imhof, Dennis Buchwitz), 4:1 (32:18) Udo Schön, 4:2 (37:59) Dennis Breker (Sebasitan Brinker), 5:2 (48:33) Falk Elzner (Anton Bauer), 5:3 (53:44) Tony Engelmann, 5:4 (59:43) Sebastian Brinker (Kevin Lucassen, Dennis Buchwitz).

Erneute Niederlage

Mainz, 28. März Auch in ihrem vorletzten Spiel in der Qualifikation zur Regionalliga Hessen mussten sich die Mainzer Wölfe geschlagen geben. Das Ergebnis gegen den EV Wiesbaden fiel mit 3:14 (1:7, 1:4, 1:3) zwar schlechter aus als noch im Hinspiel vor einer Woche. Doch die Gastgeber mussten gleich auf vier ihrer besten Stürmer sowie auf ihren ersten Torwart verzichten. Die Mainzer Tore erzielten Norbert Kraffer (2) und Sascha Haselsteiner.

Stimmungsvoller Saisonausklang im Südpark

Neuss, 27. März Knapp 400 Zuschauer feierten am gestrigen Abend ein letztes Mal den diesjährigen Meister und sportlichen Aufsteiger der Regionalliga NRW. Gegen den lange Zeit als Mitfavoriten gehandelten EV Duisburg 1b verabschiedete sich die Mannschaft um Kapitän Ronny Sassen mit einer weiteren glanzvollen Vorstellung und einem 6:3 (0:1, 3:0, 3:2)-Sieg. Einziger Wermutstropfen war die Verletzung von Boris Fuchs, der nach einem Zusammenprall mit einem Duisburger Spieler bereits im ersten Drittel vom Eis geführt werden musste. Die Partystimmung ließen sich Fans und Team dennoch nicht vermiesen, so dass gemeinsam bis weit nach Mitternacht gefeiert wurde. Wer nach den ausgedehnten Feierlichkeiten des vergangenen Freitags auf ein "lockeres Auslaufen" gegen Duisburg gesetzt hatte, wurde direkt zu Beginn eines Besseren belehrt. Der NEV startete mit Vollgas in die Partie und spielte reihenweise gute Chancen heraus, die man allerdings nicht nutzen konnte. Dass die Gäste nach zwölf Minuten durch ein Tor von Carsten Reimann in Führung gehen konnten, stellte den Spielverlauf auf den Kopf, brachte die Neusser aber nicht aus dem Konzept. Weiterhin rollten Angriffswellen auf das Tor von Mirco Theurer, der sich bis zum Drittelende jedoch nicht bezwingen ließ. Auch zu Beginn des mittleren Abschnitts war der Mannschaft von Andrej Fuchs das Glück nicht treu. Als Lutz Klauck das vermeintliche 1:1 erzielte, war die Begegnung bereits unterbrochen, eine Minute setzte Frederik Dültgen den Puck an den Außenpfosten (23.). Erst Sebastian Geisler war es vergönnt, den überfälligen Ausgleich zu erzielen, als ein Duisburger Spieler auf der Strafbank saß (24.). Damit war der Bann gebrochen, mit zwei Toren innerhalb von zwei Minuten schossen Bernd Hausmann und Philipp Louven, der Fuchs´ Platz in der ersten Reihe eingenommen hatte, den NEV in Front. Doch auch die Gäste, die den Neussern nichts schenkten, besaßen ihre Möglichkeiten, scheiterten jedoch an Dennis Kohl oder am Pfosten des Neusser Gehäuses (Reiser, 39.). Ganz dicke sollte es für Duisburg kurz vor der Pausensirene kommen, als Jörn Siegmanski im Vorbeifahren Schiedsrichterin Michaela Kiefer anrempelte und mit einer Matchstrafe in die Kabine geschickt wurde. Die aus dieser Situation entstandene fünfminütige Überzahl nutzte Jared Mudryk zu Beginn des letzten Drittels aus und legte den vierten Treffer nach. Die Moral der Gäste war zu diesem Zeitpunkt noch nicht gebrochen und wie bereits beim letzten Aufeinandertreffen übernahm die Zweitvertretung des DEL-Clubs nun die Initiative. Mehr als das 4:2 durch Frank Petrozza war allerdings nicht drin und so beendete Sebastian Bongartz’ Tor in der 53. Minute die Zwischenoffensive der Füchse. Vier Zeigerumdrehungen später trickste Bongartz den Duisburger Torhüter erneut aus, was dessen starke Leistung jedoch nicht schmälerte. Der Schlusspunkt eines temporeichen und auch körperlich intensiv geführten Spiels war EVD-Stürmer Daniel Eul vorbehalten, der vierzig Sekunden vor dem Ende zum 6:3 traf. Zu diesem Zeitpunkt feierten die Neusser Anhänger bereits ihre Mannschaft und auch anschließend wurde noch lange und ausführlich auf die erfolgreichste Saison seit zehn Jahren angestoßen. Tore: 0:1 (12:33) Reimann (Berg, Reiser), 1:1 (24:45) Geisler (Mudryk, Yazdi/5-4), 2:1 (31:32) Hausmann (Reisinger, Bongartz), 3:1 (33:41) Louven (Reisinger, Jedamzik/4-4), 4:1 (42:23) Mudryk (Yazdi/5-4), 4:2 (45:21) Petrozza (Micheller, Reiser), 5:2 (52:39) Bongartz (Reisinger), 6:2 (56:54) Bongartz (Reisinger), 6:3 (59:20) Eul (Petrozza). Strafen: Neuss 10, Duisburg 10 + Matchstrafe (Siegmanski). Zuschauer: 386.

Wölfe sauer auf die Schiris

Schönheide, 27. März Eine 5:6 (2:4, 3:1, 0:1)-Niederlage musste der EHV Schönheide gegen die Rostocker Piranhas einstecken und haderte dabei mit Schiedsrichter Schiffer. Der erste Abschnitt begann unglücklich für den EHV. Nicht einmal eine Minute war gespielt, als Czajka bereits das erste Tor für Rostock erzielte. Doch im Gegenzug gelang den Wölfen durch Christian Heumann der Ausgleich zum 1:1 (2.). Eine Unachtsamkeit in der Schönheider Defensive nutzte Bartanus in der 5. Minute zur erneuten Führung für die Piranhas, als er durch die gesamte Abwehr spazierte und auch Wölfe-Keeper Nachtmann keine Chance ließ. In der Folge kassierten die Wölfe etliche Strafen, mit denen sie alles andere als einverstanden waren. In dieser Phase zog Rostock auf 4:2 davon, ehe Matthias Krehl noch auf 2:4 verkürzte (20.). Im Mittelabschnitt bestimmte nun der EHV Schönheide das Geschehen auf dem Eis in der Schillingallee. Die Wölfe stets gefährlich, setzten die Piranhas-Abwehr mehr und mehr unter Druck und wurden in der 29. Minute für ihren Einsatz belohnt. Mike Losch brachte den EHV mit seinem Tor zum 4:3 wieder heran. Doch nur ganze elkf Sekunden dauerte die Freude über diesen Treffer, als Christian Franz, direkt von der Strafbank kommend, die Rostocker Führung wieder auf 5:3 (30.) erhöhte. Aber auch die Wölfe ließen sich nach diesem Gegentor nicht lange bitten und kamen, wiederum nur 20 Sekunden später, durch das 5:4 (30.) von Miroslav Jenka wieder zurück ins Spiel. In der 31. Minutemin agierte der EHV zum ersten Mal selbst in Überzahl und nutzte diese Möglichkeit, um den Ausgleich zu markieren. Mit seinem zweiten Treffer zum 5:5 sorgte Miroslav Jenka für Totenstille in der mit über 1600 Zuschauern gefüllten Rostocker Eishalle. Das letzte Drittel verlief bis zur 52. Minute sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften hatten zwar gute Gelegenheiten zur Führung, konnten aber weder REC-Goalie Hippik noch EHV-Schlussmann Nachtmann überwinden. Danach fanden sich die Schönheider immer öfter auf der Strafbank wieder. So traf Karo Bartanus zum Rostocker Sieg (53.). Tore: 1:0 (0:58) Czajka (Hördler, Weiss), 1:1 (1:34) Heumann (Mix, Kase), 2:1 (4:11) Bartanus (Haupt, Michalek), 3:1 (12:01) Czajka (Hördler, Weiss/5-3), 4:1 (12:30) Michalek (Haupt, Bartanus/5-4),4:2 (19:17) Krehl (Hahn, Maaß), 4:3 (29:55) Losch (Kase), 5:3 (29:06) Franz (Hördler, Herrmann/5-4), 5:4 (29:26) Jenka (Hahn, Schröder), 5:5 (30:53) Jenka (Losch/5-4), 6:5 (52:58) Bartanus (Blaha, Schneider/5-3). Strafen: Rostock 14, Schönheide 28 + 10 (Losch) + 10 + Spieldauer (Solf). Zuschauer: 1612.

Keine Punkte für die Wild Roosters

Iserlohn, 27. März Das lief für den Iserlohner EC 1b gar nicht gut. Erst unterlagen die Wild Roosters in der Regionalliga-Aufstiegsrunde beim ESV Bergisch Gladbach mit 2:3 (0:2, 1:0, 1:1), tag darauf beim ESC Trier mit 4:5 (0:2, 2:2, 2:1). In Gladbach lag der IEC bereits nach zwölf Minuten mit zwei Toren im Rückstand. Diese Leichtfertigkeit sollte sich rächen. Zwar kamen die Iserlohner immer besser in Fahrt und glichen durch Buchwitz (38.) und Heimann (55.) aus, doch am Ende siegte der Gastgeber und versetzten den Roosters drei Minuten vor Ende der Partie den Knock-out. Am Sonntag wollten die "Wilden Hähne" den Aufstieg perfekt machen. Nach Trier reiste man allerdings ohne die Verletzten Esche, Bresack und Pütz. Doch wieder einmal war es das Anfangsdrittel, in dem die Iserlohner viel zu schwach auftraten. Abermals lag man zur ersten Drittelpause mit 0:2 hinten. Wie schon einen Tag zuvor steigerte sich das Team im weiteren Verlauf. Schnieder und Breker gestalteten mit ihren Treffern das zweite Drittel ausgeglichen. In den letzten fünf Minuten drehten die Wild Roosters mächtig auf. Doch die Treffer von Engelmann und Brinker kamen zu spät.

3:1 Führung reichte nicht zum Sieg

Dinslaken, 27. März Trotz einer 3:1-Führung im ersten Drittel gelang den Dinslakener Kobras wieder kein Sieg. So unterlag das Team von Trainer Jörg Böhme gegen den Tabellenführer EC Bergisch Land aus Solingen mit 5:9 (3:3, 1:4, 1:2). Im Gegensatz zu den vorherigen Begegnungen gingen die Kobras zur Abwechslung einmal in Führung. Bereits in der fünften Spielminute konnten die Fans nach einem Treffer von Henri Marcoux jubeln. Dem Solinger Ausgleich ließen Marc Garthe und Jörn Gramadtke zwar die 3:1-Führung folgen, doch noch vor der Pause trafen die Gäste zum 3:3. In Abschnitt zwei traf nur Sebastian Leverenz für Dinslaken, während Solingen auf 7:4 davonzog. Da war der Treffer von Henri Marcous im Schlussdrittel zu wenig.

Kreuder, Lutter und Stranzenbach mit Sieg verabschiedet

Wiehl, 27. März Nachdem die Partie in Trier wegen Nebels auf der Eisfläche abgebrochen wurde, gab es beim letzten Heimspiel vor der Sommerpause einen Erfolg. Dabei wurden Oliver Kreuder, Christof Stranzenbach und Peter Lutter verabschiedet, sie beenden Karriere. Die Begegnung wurde in der 31. Spielminute beim Stand von 8:1 (5:1, 3:0) für die Huskies abgebrochen. Die Sicht auf der Eisfläche war aufgrund starker Nebelbildung derart beeinträchtigt, dass ein regulärer Spielbetrieb nicht mehr möglich war. Im ersten Spielabschnitt hatten die Unparteiischen beide Mannschaften noch einige Runden auf dem Eis drehen lassen, damit sich der Nebel sich verzieht. Den Ehrentreffer erzielten Christof Stranzenbach. Zum Saisonausklang feierten die Penguins beim 5:2 (2:0, 0:2, 3:0) gegen den Königsborner JEC den dritten Sieg in der Qualifikationsrunde und bereiteten Christof Stranzenbach, Oliver Kreuder und Peter Lutter, die ihre Schlittschuhe an den Nagel hängen, einen versöhnlichen Abschied. Besonders Lutter und Kreuder wollten es zum Abschluss noch einmal richtig wissen und hatten am Ende jeweils drei Socrerpunkte auf ihrem Konto. Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr und führten bereits nach neun Minuten durch Überzahltore von Thomas Dick und Kreuder, jeweils vorbereitet von Lutter, mit 2:0. Anschließend erlahmte das Angriffsspiel der Penguins, die sich zudem zu viele Strafzeiten einhandelten. Resultat war der Ausgleich der Gäste im Mitteldrittel. Kreuder und Lutter leiten in der 50. Minute höchstpersönlich die Wende, als sie eine sehenswerte Kombination zum 3:2 abschlossen. Beim abschließenden Schaulaufen erhöhte zunächst Andreas Leuthold, ehe Kreuder mit einem Empty-Net-Goal den Schlusspunkt setzte. Bei der Abschlussfeier wurde das Trio vom Vorstand gebührend verabschiedet.

4:44 Strafen im ersten Drittel

Unna, 27. März Wenig begeistert von den Schiedsrichterleistungen zeigte sich der Königsborner JEC bei der 2:5 (0:2, 2:0, 0:3)-Niederlage beim TuS Wiehl. Nach dem ersten Drittel standen 44 Strafminuten gegen die Bulldogs, aber nur vier gegen Wiehl zu Buche. Der KJEC lag zu diesem Zeitpunkt mit 0:2 hinten. Im zweiten Drittel lief es deutlich besser. Nach nur 57 Sekunden verkürzte Borislav Balgoev auf 1:2. Danach bestimmte das Team aus Unna das Spiel. In Unterzahl erzielte Michael Sasse schließlich noch den Ausgleich. Bei den Toren zum 2:3 und 2:4 reklamierten die Bulldogs zwar, die Treffer seien irregulär – allerdings ohne Erfolg.

Sechs-Punkte-Wochenende für die Ice Aliens 1b

Ratingen, 27. März In einer bis zum Ende offenen Partie zeigten die Ratinger Ice Aliens 1b vor 300 Zuschauern die beste Saisonleistung und besiegten in einem bis zum Schluss spannenden Spiel den Tabellenführer der Verbandsliga-Qualifikation, den Herforder EV, mit 6:5 (1:2, 1:0, 4:3). Bereits im Vorfeld sorgten die Fans des HEV für einen zusätzlichen Motivationsschub auf Ratinger Seite: im Forum der HEV-Homepage wurde nur über die Höhe eines zweistelligen Heimsieges gerätselt. Verstärkt wurde das Team durch Jan Philipp Priebsch, der die vom Trainer erwartete Leistung zeigte. Im Tor stand Arthur Torka, der Goalie der Youngaliens Junioren. In seinem ersten Seniorenspiel vor dieser ungewohnten Kulisse lieferte er eine starke Leistung ab und zeigte nach Aussen viel Ruhe und Sicherheit. Die Ratinger begannen druckvoll und setzten sogar teilweise in Unterzahl die Heimmannschaft unter Druck. Diese nutzte ihr Überzahlspiel effektiv und ging mit 2:0 in Führung. Die Überzahlspiele der Aliens verliefen leider nicht erfolgreich. Trotzdem gelang Gerhard Engler noch vor der Pause der Anschlusstreffer. Allerdings fiel Diogo Fernandes mit einer Schulterverletzung aus, die er sich bei einem Check zuzog. Das zweite Drittel begann so ausgeglichen, wie das erste geendet hatte. Ratingen erspielte sich einige gute Chancen, die der gut aufgelegte Kai Frenzel im Tor der Gastgeber vereiteln konnte. Herford war bemüht das Spiel zu bestimmen, doch Ratingen stand gut und zerstörte durch konsequentes Forchecking den Aufbau. In der 31. Minute nutzte Priebsch die Gelegenheit nach einer überstandenen Unterzahl und verwandelte nach einem Alleingang zum Ausgleich. Die Aliens spielten nun viel körperbetonter, was dem HEV überhaupt nicht lag. Jedoch häuften sich dabei auch die Strafzeiten, was die Ostwestfalen diesmal jedoch nicht zu nutzen wussten. Im letzten Drittel ging Herford wieder in Führung. Doch die Ratinger zeigten sich davon unbeeindruckt, setzten sich im Angriffsdrittel fest und erzielten kurz darauf den erneuten Ausgleich durch Daniel Beenen. Dies brachte Unruhe in die Heimmannschaft und den Aliens Chancen. In der 50. Spielminute gingen die Gäste durch Sebastian Weitz zum ersten Mal in Führung, die aber nicht lange Bestand hatte. Nun ging es Schlag auf Schlag. Herford glich aus, wieder Führung für Ratingen durch Philipp Allinger, erneuter Ausgleich für Herford. Die Entscheidung der Partie brachte die einzige Strafzeit des Drittels, als der Herforder Dirk Marchel bei 59:11 auf die Strafbank musste. Die Ice Aliens benötigten 30 Sekunden, um durch Pascal Rumpler den Siegtreffer zu erzielen.

Wild Boys machen Platz drei perfekt

Chemnitz, 27. März Die Wild Boys Chemnitz haben mit einem klaren 12:2 gegen Rot-Weiß Bad Muskau ihren dritten Platz in der Sachsenliga aus dem Vorjahr wiederholen. Dabei sah es vor 300 Zuschauern zunächst gar nicht danach aus. Die Gäste konnten gleich ihren ersten Angriff durch Robert Zech zum 1:0 (3.) abschließen. Was nun folgte war eine Abwehrschlacht der Gäste. Man wollte sich ganz auf Konter verlassen und so rollte eine Angriffswelle nach der anderen in Richtung Muskauer Gehäuse. Die Gäste hatten gar Mühe ihr eigenes Drittel zu verlassen, doch zählbares sprang für Chemnitzer zunächst nicht heraus. Zum einen hatte Gästekeeper Ronny Gerb einen guten Tag, zum anderen fehlte das gewisse Quäntchen Glück auf Chemnitzer Seite. Doch 20 Sekunden vor der Pausensirene erlöste Spielertrainer David Nicolai mit seinem ersten Saisontreffer sein Team. Mit dem für die Gäste schmeichelhaften Remis ging es in Abschnitt zwei. Nun wollten die Chemnitzer Nägel mit Köpfen machen und Christian Weck gelang nach nur 45 Sekunden die erstmalige Führung der Wild Boys. Wer nun glaubte es geht so weiter sah sich vorerst getäuscht, denn die erst dritte Chance der Gäste nutze Oliver Hübner um zum 2:2 (27.) auszugleichen. Aber das sollte es dann auch schon für die Muskauer gewesen sein. Nur eine halbe Minute später erzielte Alexander Teichert die neuerliche Chemnitzer Führung und leitete so das fröhliche Scheibenschießen ein. Sten Glaßmann (29.), Alexander Teichert (32.), Reinhard Weck (38.), Michael Hofmann (39.) und Matthias Klatt (40.) trafen zum 8:2-Pausenstand. Im letzten Drittel das gleiche Bild, Treffer von Kai Kossack (47.), Marco Kanow (48..), Alexander Teichert (50.) erhöhten den Spielstand auf 11:2. Danach gingen es die Chemnitzer etwas ruhiger an. Denn Schlusspunkt zum 12:2-Endstand setze Sebastian Hammer in der 55. Minute.

Wölfe erkämpfen Punkt beim Spitzenreiter

Braunlage, 27. März Einen wichtigen Punkt im Kampf um einen Play-off-Platz hat der Braunlager SC Harz beim Spitzenreiter Blue Lions Leipzig erkämpft. Wie schon die beiden bisherigen Gastspiele der Wölfe im Löwenkäfig im Laufe der Saison endete die Partie auch diesmal mit einem 3:2 (0:0, 1:1, 1:1, 1:0)-Penaltysieg für die Blue Lions. Wie schon beim letzten Spiel in Leipzig stand auch diesmal Alexander Ansmann zwischen den Pfosten, und der Backup lieferte eine glänzende Partie. So rettete er in der Schlussphase eines ausgeglichenen ersten Drittels im Leipziger Powerplay gleich mehrfach das 0:0. Überhaupt war den Harzern kaum anzumerken, dass sie bereits das dritte Spiel in nur 48 Stunden zu absolvieren hatten. So blieben die Chancen auch im zweiten Abschnitt verteilt. Leipzig hatte zwar etwas mehr Spielanteile, die Braunlager konterten aus einer sicheren Defensive aber geschickt. So scheiterten Roman Vanek, Dusan Halloun und Mario Breneizeris an Leipzigs Torwart Marko Suvelo, auf der Gegenseite verpassten Leipzigs Topscorer Daniel Bartell und seine Stürmerkollegen mehrfach knapp ein Tor. In der 37. Minute fiel dann doch das 1:0 für die Blue Lions, Marco Rentzsch traf im Powerplay per Schlagschuss, Ansmann war die Sicht versperrt. Die Wölfe glichen jedoch umgehend aus. Andreas Bippus setzte sich hinter dem Tor durch, Dennis Lütjen verwertete den Pass mit einem Schuss aus der Drehung und überraschte so Suvelo. Im Schlussabschnitt erzielte Bartell die neuerliche Führung für die Leipziger (50.). Die Harzer mobilisierten in der Folge die letzten Kräfte, und tatsächlich gelang Vanek in der 55. Minute der 2:2-Ausgleich. In den Schlusssekunden drückte Leipzig nochmals mächtig auf den Siegtreffer, Ansmann war aber nicht mehr zu bezwingen und rettete das 2:2 über die Zeit. Im nun fälligen Penaltyschießen setzten sich die Blue Lions allerdings zum fünften Mal in dieser Saison gegen die Wölfe durch. Während Suvelo sämtliche Harzer Versuche entschärfte, trafen Stephan Kuhlee und Stephan Trolda für die Gastgeber. "Wir wussten, dass es kein einfaches Spiel wird", war anschließend Leipzigs Trainer Zdenek Travnicek nicht überrascht vom starken Auftritt der Harzer. "Hut ab! Das war das dritte Spiel in drei Tagen, den Punkt nehmen wir gerne mit", zollte Jan Furo seinem Team Respekt. Die Wölfe haben es in den beiden letzten Spielen der Runde nun selbst in der Hand, die Play-Offs zu erreichen. Am kommenden Freitag führt die Reise zum Tabellenzweiten aus Halle. Am Sonntag könnte es dann im Wurmbergstadion zu einem wahren Endspiel um den vierten Platz zwischen den Harzern und dem EC Timmendorfer Strand kommen. Tore: 1:0 (36:51) Rentzsch (Bartell, Eichelkraut/5-4), 1:1 (37:11) Lütjen (Bippus), 2:1 (49:14) Bartell (Bärschneider, J. Müller), 2:2 (55:00) Vanek 5-4, 3:2 (60:00) Kuhlee (entscheidender Penalty). Strafen: Leipzig 10, Braunlage 10. Zuschauer: 1046.
Zuvor unterlag der BSC den Rostocker Piranhas mit 2:4 (0:2, 2:2, 0:0). Tore: 0:1 (17:17) Cardona (Stratmann, Hainke) 0:2 (19:21) Stratmann (Cardona), 0:3 (20:30) Herrmann (Czajka, Weiss), 0:4 (22:19) Blaha (Bartanus), 1:4 (33:24) Stribny (Lütjen, Seidl), 2:4 (35:06) Vanek (Halloun, Potac). Strafen: Braunlage 8 + 10 (Halloun), Rostock 10 + 5 + Spieldauer (Hoffmann). Zuschauer: 450.

Drachen siegen in Schönheide mit 3:2 nach Penaltys

Erfurt, 27. März Wie sollte man dieses Spiel wohl einschätzen? Hatte der ESC Erfurt nun zwei Punkte im Kampf um die Play-offs gewonnen, oder doch einen Punkt verloren? Jedenfalls gewannen die Black Dragons beim EHV Schönheide mit 3:2 nach Penaltyschießen. Etwa 500 Zuschauer sahen von Beginn an zwei hochmotivierte Teams. Während die Drachen die Punkte dringend im Kampf um Platz vier benötigten, wollten sich die Wölfe mit ansprechenden Leistungen vom eigenen Publikum verabschieden. Die Gäste kamen dabei zunächst besser ins Spiel, bereits nach 160 Sekunden nutzte Sebastian Stoyan einen Rebound zur 1:0-Führung. Dennis Schmunk hatte Markus Nachtmann geprüft, dieser konnte nur prallen lassen und Stoyan stand goldrichtig. Dies schockte die Gastgeber zusehends, so verzeichnete man im weiteren Verlauf des ersten Drittel lediglich drei Chancen für die Gastgeber. Die Gäste hingegen versäumten es im ersten Drittel bereits für klare Verhältnisse zu sorgen. Im Mittelabschnitt nutzten die Gastgeber recht früh eine Powerplaychance zum Ausgleich. Sven Schröder war nach gut zwei Minuten von der blauen Linie erfolgreich. Auch in der Folgezeit konnten sich die Gastgeber einen optischen Vorteil herausarbeiten, dies allerdings begünstigt durch zahlreiche Überzahlsituationen. Doch im Gegensatz zu den letzten Spielen funktionierte diesmal das Penaltykilling der Black Dragons besser. Und so blieb es zum Ende des Mittelabschnitts beim 1:1-Unentschieden. Der letzte Spielabschnitt war recht ausgeglichen, beide Teams hatten Chancen das Spiel für sich zu entscheiden. Doch scheiterten zunächst beide Teams an den jeweiligen Goalies. Nach 46 Minuten konnten die Drachen nochmals in Führung gehen, Petr Hnidek war nach einer etwas unübersichtlichen Situation erfolgreich. Eine ähnliche Situation brachte gut fünf Minuten später auf der Gegenseite den Ausgleich für die Gastgeber. Nachdem beide Teams in der Schlussphase mehrere Strafen kassierten passierte nicht mehr allzu viel und so musste wieder einmal das Penaltyschießen eine Entscheidung bringen. Auf Seiten der Wölfe konnte lediglich Jenka seinen Versuch nutzen, während auf Erfurter Seite mit Hnidek, Reichert und Masche drei Spieler verwandeln konnten. Somit ging der Zusatzpunkt nach Thüringen. Tore: 0:1 (2:40) Stoyan (Schmunk), 1:1 (21:46) Schröder (Jenka, Losch/5-4), 1:2 (46:38) Hnidek (Marak, Pospisil), 2:2 (52:11) Mix (Solf), 2:3 (60:00) Masche (entscheidender Penalty). Strafen: Schönheide 10, Erfurt 16. Zuschauer: 456.

Drachen holen zwei Punkte im Wolfsbau

Schönheide, 27. März In der Meisterrunde der Regionalliga Nordost unterlag der EHV Schönheide dem ESC Erfurt mit 2:3 nach Penaltyschießen. Bereits in der dritten Spielminute erzielte Erfurts Sebastian Stoyan den Führungstreffer, mit der ersten Torszene des Spiels. Dies brachte die EHV-Cracks aus dem Konzept, denn für den Rest des ersten Abschnitts konnte man gerade drei Schüsse auf den Kasten von Manuel Groß verzeichnen. Mehr als zwei gefährliche Aktionen Richtung Schönheider Tor gelangen aber auch unseren Gästen nicht. So enttäuscht man die Wölfe in die Kabine gehen sah, so motiviert und verändert kamen sie wieder zurück. Brandon Cook saß gerade eine seiner Strafen ab, da bekam Sven Schröder den Puck im Powerplay an der blauen Linie und zog ab. Erfurts Goalie hatte gegen diesen fulminanten Schuss keine Chance und so stand es 1:1. Allerdings zeigte sich aber wieder eine Schwäche des EHV während der gesamten Meisterrunde, man hatte in eigener Überzahl zu wenig Durchschlagskraft. Die ersten beiden Reihen versuchten zwar alles, hatten aber große Mühe entscheidende Akzente gegen eine aggressiv verteidigende Gastmannschaft zu setzen. Nach einem unnötigen Puckverlust ging Erfurt durch Petr Hnidek erneut in Führung. Doch Holger Mix glich gut fünf Minuten später aus. Im Penaltyschießen setzten sich schließlich die Gäste durch. Tore: 0:1 (2:40) Stoyan (Schmunk), 1:1 (21:46) Schröder (Jenka, Losch/5-4), 1:2 (46:38) Hnidek (Marak, Pospisil), 2:2 (52:11) Mix (Solf), 2:3 (60:00) Masche (entscheidender Penalty). Strafen: Schönheide 10, Erfurt 16. Zuschauer: 456.

Piranhas vor Einzug in die Play-offs

Rostock, 27. März Zwei Spiele vor dem Ende der Meisterrunde stehen die Rostocker Piranhas dicht vor dem Einzug in die Play-offs der Regionalliga Nordost. Vier Punkte sind noch nötig, um die Runde der besten vier Teams zu erreichen. Mit dem 6:5 (4:2, 1:1, 1:0)-Arbeitssieg am Sonntag gegen den EHV Schönheide haben die Rostocker einen ganz wichtigen Schritt in Richtung Play-off-Teilnahme gemacht. Schon nach 58 Sekunden führten die Piranhas durch einen Treffer von Patrick Czajka, doch die Wölfe glichen postwendend aus. Nach 13 Minuten hatten Karol Bartanus, abermals Czajka und Jan Michalek sogar auf 4:1 erhöht. Doch es war offensichtlich dass die beiden Partien zuvor den Rostockern enorm viel Kraft gekostet hatten. Noch vor der Pause kam Schönheide zum 2:4, was Trainer Bentenrieder sehr heftig "auf die Palme trieb". Ziel des Wutausbrauchs war Karol Bartanus, der seinerseits "zurückzischte". "Kein Kommentar", meinte der Trainer auf Nachfrage, was denn da vorgefallen sei. Die Piranhas wollten das unnötige 2:4 wieder wettmachen, doch Cardona und Czajka ließen beste Möglichkeiten aus. In Unterzahl traf Jenka auf der anderen Seite den Pfosten. Es folgten zwei ereignisreiche Minuten. Losch traf in einer 4-4-Situation zum 3:4, elf Sekunden später markierte Christian Franz in Überzahl das 5:3. Nur 20 Sekunden später hatten die Gäste erneut den Anschluss geschafft. Wieder eine knappe Minute später gerieten sich Cardona und Heumann in die Haare und waren mit ihren vielen kleinen Strafen gut bedient. Das 5:5 44 Sekunden später beendet zunächst einen furiosen Spielabschnitt. Nach dem zweiten Wechsel spielte sich das Geschehen relativ gelassen ab, ohne jedoch ernsthafte Torgefahr, hier wie da, heraufzubeschwören. Die Rostocker hatten dennoch die druckvolleren Aktionen. Karol Bartanus erzielte in der 53. Minute das entscheidende Tor. Und spätestens da hatte auch Andreas Bentenrieder seinen Star wieder lieb. "Aber natürlich", grinste der Coach nach dem Spiel. "Es war ein brutales Wochenende, ich bin froh, dass dies vorbei ist", meinte ein geschaffter Trainer Andreas Bentenrieder. "Nach dem 4:1 wurden bei meiner Mannschaft die Beine schwer, aber wir haben zum Glück noch die zweite Luft bekommen", so der Trainer glücklich. Tore: 1:0 (1.) Czajka (Hördler, Weiss), 1:1 (2.) Kaiser (Mix, Kase), 2:1 (5.) Bartanus (Haupt, Michalek), 3:1 (13.) Czajka (Hördler, Weiss), 4:1 (13.) Michalek (Haupt, Bartanus), 4:2 (20.) Krehl (Hahn, Maaß), 4:3 (29.) Losch (Kase), 5:3 (30.) Franz (Hördler, Herrmann), 5:4 (30.) Jenka (Hahn, Schröder), 5:5 (31.) Jenka (Losch), 6:5 (53.) Bartanus (Blaha, Schneider). Strafen: Rostock 18, Schönheide 28 + 30.
In der Verbandsliga Nordost blieben die Youngstar Piranhas am Samstag im vorletzten Heimspiel ohne Chance. Gegen den Hamburger SV fiel die Niederlage mit dem 0:6 (0:3, 0:2, 0:1) dabei recht deutlich aus. Strafen: Rostock 10+10, Hamburg 16.

Jungfüchse beenden Saison als Vierter

Duisburg, 27. März Mit dem vierten Platz hat die 1b-Mannschaft des EV Duisburg die Aufstiegsrunde zur Oberliga beendet. Im letzen Saisonspiel unterlagen die Jungfüchse beim Neusser EV, die bereits vor der Partie als frisch gebackener Oberligist feststanden, mit 3:6 (1:0, 0:3, 2:3). "Das war ein ausgeglichenes Spiel", war EVD-1b-Trainer Charlie Weise nach der Partie mit der Leistung seines Teams zufrieden. Immerhin führten die Duisburger nach 20 Minute sogar mit 1:0 am Neusser Südpark. Danach jedoch kam Neuss zum Sieg. Das ausgefallene Heimspiel gegen den VERC Lauterbach wurde unterdessen mit 5:0 für den EVD 1b als gewonnen gewertet. Für Duisburg waren Frank Petrozza, Carsten Reimann und Daniel Eul erfolgreich.

Niederlage und Spielabsage für die Stars

Darmstadt, 27. März Nach dem Sieg im Hinspiel hatte sich die TSG Darmstadt auch beim Grefrather EC etwas ausgerechnet. Doch in der Aufstiegsrunde zur Oberliga unterlagen die Darmstadt Stars mit 0:5. Nur im letzten Drittel legten die Stars etwas Gegenwehr an den Tag. Besser sollte es am Sonntag gegen die Black Devils Niederrhein ab. Doch die Moerser sagten das Spiel am Sonntag wegen Spielermangels ab. In der Partie gegen die Duisburger Reserve am Mittwoch hatten die Black Devils fünf Spielerdauerstrafen kassiert. Ob das Spiel nachgeholt oder gewertet wird, steht noch nicht fest. "Wir waren über die Moerser Probleme zwar schon im Vorfeld informiert, aber warum das Team nicht mit Junioren zumindest angetreten ist, bleibt mir schleierhaft", entschuldigt Benno Hochstrate vpn der TSG den Spielausfall, der vielen Fans erst in der Eishalle mitgeteilt werden konnte, und verspricht: "Gegen Lauterbach sind wir nun halt besonders motiviert und wollen mit den Fans eine kleine Sasionabschlussfeier erleben." Am kommenden Sonntag planen die Stars neben dem Spiel auch eine Verlosung, sowie einen Geschicklichkeitswettbewerb, an dem alle Zuschauer teilnehmen können.

Ein Sieg zum Abschluss

Dortmund, 27. März Mit einem 6:4 (4:1, 1:0, 1:3)-Sieg gegen die Juniorenmannschaft der Essener Moskitos verabschiedete sich der EHC Dortmund auf eigenem Eis von seinen Fans. Das vom ehemaligen Dortmunder Juris Kruminsch betreute Gästeteam, Meister der Nordgruppe der Junioren-Bundesliga, konnte grippegeschwächt nicht komplett antreten, beim EHC fehlten neben Thomas Franta und Christian Nieberle mit Thomas Branz, André Erhart und Tim Schulz gleich drei Verteidiger. Außerdem zeigten sich beim Team von Markus Scheffold noch einige Auswirkungen der "anstrengenden" Saisonabschlussfahrt, die die Elche am Samstag auf Einladung des Hauptsponsors Kik nach Bremen führte. So begnügte sich der EHC mit einer schnellen Führung bereits nach 36 Sekunden durch Eric Daniels sowie weiteren Treffern im ersten Spielabschnitt durch Fabian Kuboth, Igor Furda und Manuel Jahrendt. Die spielerisch unterlegenen, aber unermüdlich kämpfenden Gäste konnten in der 17. Minute auf 4:1 verkürzen. Im zweiten Abschnitt erhöhten die Elche durch Pierre Schulz auf 5:1, in der Folgezeit ließen sie aber die Moskitos Juniors gut mitspielen. Die nutzten im Schlussabschnitt ihre Möglichkeiten und kamen bis auf 5:4 heran. Den Schlusspunkt setzte Jan Baron in der 54. Minute zum 6:4-Endstand. Anschließend feierten die Fans die erfolgreichste Saison in der knapp zehnjährigen Vereinsgeschichte. Am kommenden Samstag, 1. April, findet ab 10 Uhr in der Eisarena Herne das Benefiz-Turnier zugunsten der Opfer von Bad Reichenhall statt. Teilnehmer sind neben dem EHC Dortmund die Teams aus Bad Reichenhall, Solingen, Neuss, Duisburg, Moers, Grefrath und Herne.

Vorentscheidung schon nach 14 Minuten

Troisdorf, 27. März Einen 2:1 (2:0, 0:1,0:0)-Sieg feierte der EHC Troisdorf in der Qualifikation zur Regionalliga NRW gegen den ESV Bergisch Gladbach. Die Gastgeber legten in der achten Minute los. Andreas Czaika brachte den EHC mit 1:0 in Führung, als er einen Schuss von Tobias Ridder abfälschte. Bernd Deske erzielte bereits in der 14. Minute die Vorentscheidung, als er sich gegen vier Gladbacher durchsetzte und das 2:0 markierte. In 5:3-Überzahl verkürzte Daniel Pering zwar auf 1:2 (27.), weitere Treffer fielen aber nicht mehr. Das letzte Heimspiel dieser Saison bestreiten die Dynamite gegen die 1b-Vertretung des Iserlohner EC am Sonntag, 2. April, um 18 Uhr. Tore: 1:0 (8.) Andreas Czaika (Tobias Ridder, Benny Welter), 2:0 (14.) Bernd Deske, 2:1 (27.) Daniel Pering (Manuel Warda, Felix Ansorge). Strafen: Troisdorf 30, Bergisch Gladbach 20. Zuschauer: 380.

Topmodels motivieren Eintracht-Cracks

Frankfurt, 27. März War es die Anwesenheit der "Germany’s next Topmodels" (die drei Finalistinnen der Pro7-Show von Heidi Klum waren unter den Zuschauern in der Frankfurter Eissporthalle) oder haben die Eishockeycracks der Eintracht schlicht und ergreifend den Ernst der Lage verstanden? Jedenfalls war die SGE im Vergleich zu den durchwachsenen Auftritten der vergangenen Wochen nicht wieder zu erkennen und schlug die Roten Teufel Bad Nauheim 1b deutlich mit 10:4 (4:1, 1:2, 5:1). Im ersten Abschnitt nutzte die Eintracht ihre Chancen konsequenter als die Gäste aus der Wetterau und führte durch Treffer von Renner, Neugebauer und McNeill (2) bei einem Gegentreffer von Saßmannshausen verdient mit 4:1. Eintracht-Goalie Julian Hessel (der erst seit gut einem Jahr Eishockey spielt) entnervte die Nauheimer Stürmer (u.a. den langjährigen Profi Michael Eckert) mit zahlreichen guten Paraden, aber auch die Zielgenauigkeit der RT-Stürmer ließ in den ersten 20 Minuten zu wünschen übrig. Im zweiten Drittel wurden die Nauheimer dann aber besser und konnten den Abschnitt mit 2:1 für sich entschieden (Eintracht-Treffer durch McNeill). Im letzten Abschnitt brachen dann alle Dämme: zunächst fälschte Alex Hermann einen Schlagschuss von Ringo Neugebauer unhaltbar ab, dann zog Lothar Henß von der Mittellinie (!) ab und überraschte den Nauheimer Goalie zum 7:3. Renner, McNeill und erneut der Ex-HSVer Renner bei einem Gegentreffer von Frank schraubten das Resultat auf 10:4 hoch, wobei das Ergebnis letztlich auch in dieser Höhe verdient war. Die Eintracht hat mit diesem Sieg urplötzlich für sich eine hervorragende Ausgangsposition im Kampf um den Klassenerhalt geschaffen, man liegt nun mit 14 Punkten auf Platz drei, einen Punkt dahinter rangieren die Young Lions Frankfurt, auf die man am kommenden Samstag im Saisonfinale trifft. Aber auch die Bären des SC Mittelrhein-Neuwied 1b liegen noch auf der Lauer und können noch den Aufstieg in die Regionalliga Hessen schaffen.

Wölfe dominieren klar im Derby

Braunlage, 25. März Zu einer einseitigen Angelegenheit wurde in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost das Derby zwischen dem Braunlager SC Harz und den Wedemark Farmers. Die Harzer siegten souverän mit 7:1 (2:1, 3:0, 2:0) und konnten dabei sogar Kräfte für die weiteren Wochenendaufgaben schonen. Überragender Spieler war einmal mehr Dusan Halloun, der Tscheche war an fünf Treffern beteiligt und konnte von den Wedemarkern nie unter Kontrolle gebracht werden.Enttäuschend war allerdings die Zuschauerzahl, wenngleich die rund 550 Fans von Beginn an ihre helle Freude am Spiel der Wölfe hatten. Bereits nach sechs Minuten führten die Harzer durch Treffer von Halloun und Mario Breneizeris mit 2:0, danach überbot sich der BSC allerdings im Auslassen der Torchancen. Das rächte sich, als kurz vor Drittelende David Magnotta mit dem ersten Torschuss der Gäste genau in den Winkel traf. "Ich habe die Mannschaft in der Drittelpause vor dem engen Spielstand gewarnt", sagte BSC-Coach Jan Furo später. Worte, die wohl besonders bei Halloun Anklang fanden. Bis zur 26. Minuten hatte er, jeweils auf Zuspiel von Roman Vanek, zweimal zugeschlagen. Als Jozef Potac in der 29. Minute auch noch das 5:1 nachlegte, war die Partie gelaufen. Die Wölfe schalteten in der Folge zurück und schonten durch kurze Wechsel die Kräfte, kontrollierten die Wedemarker aber weiter nach Belieben. Auch im Schlussabschnitt änderte sich das Bild wenig. Der BSC war hochüberlegen, Wedemark nur bei wenigen Kontern gefährlich. Die Schlusspunkte unter eine einseitige, aber aus Harzer Sicht doch hocherfreuliche Partie, setzten Dennis Lütjen (55.) und Alexander Deibert (59.), die den Spielstand auf 7:1 erhöhten. "Auch solche Spiele müssen erst gewonnen werden. Gut, dass wir etwas Kräfte sparen konnten", sagte Furo mit Blick auf die drei Spiele an diesem Wochenende. Tore: 1:0 (4:00) Halloun (Vanek, Adamec), 2:0 (5:42) Breneizeris (Bippus, Stribny), 2:1 (18:06) Magnotta, 3:1 (21:33) Halloun (Vanek), 4:1 (25:24) Halloun (Vanek), 5:1 (28:18) Potac (Halloun, Deibert), 6:1 (54:25) Lütjen (Bippus, Breneizeris), 7:1 (58:56) Deibert (Halloun, Vanek). Strafen: Braunlage 8, Wedemark 18. Zuschauer: 547.

Sieg in der Schlusssekunde: NEV steigt in die Oberliga auf

Neuss, 25. März Es war ein denkwürdiges Spitzenspiel vor einer sagenhaften Kulisse. 3200 Zuschauer sahen über 60 Minuten einen offenen und dramatischen Kampf, der in der letzten Sekunde entschieden wurde – zu Gunsten des Neusser EV. Mit seinem Empty-Net-Goal sorgte Jared Mudryk dafür, dass sich die Neusser nicht nur Meister der Regionalliga NRW nennen dürfen, sondern darüber hinaus auch die sportliche Qualifikation für die Oberliga geschafft haben. Das Spitzenspiel bei der Herner EG ging mit 4:3 (2:1, 1:2, 1:0) an den NEV. Die Bedeutung des Spiels, der gegenseitige Respekt und die beeindruckende Kulisse ließen auf einen nervösen und zerfahrenen Beginn tippen. Doch dies war nicht der Fall, auch wenn hochkarätige Torchancen in der Anfangsphase Mangelware blieben. Die Akteure beider Teams gingen sehr engagiert zur Sache, wobei sich Neuss in den ersten Minuten zweimal in Unterzahl bewähren musste. Dies überstand man relativ souverän, ehe es dann in der neunten Minute – bei numerischer Ausgeglichenheit – doch noch im Neusser Kasten klingelte. Thorsten Peters ließ Dennis Kohl mit einem platzierten Schuss keine Abwehrchance. Doch der Jubel der über 3000 Herner Anhänger sollte nicht lange dauern, denn nur acht Sekunden danach setzte sich Jared Mudryk gegen die Defensivabteilung der Gastgeber durch und netzte zum Ausgleich ein. Nun waren die 300 mitgereisten NEV-Fans völlig aus dem Häuschen, was sich nicht einmal eine Minute später noch einmal steigern sollte. Boris Fuchs legte hinter dem Herner Tor stehend auf Sebastian Bongartz auf, der aus kurzer Distanz einschob – 1:2! Fast wäre es sogar noch besser für den Meister gekommen, denn als Ramin Yazdi kurze Zeit später die Arme hochriss, wähnten sich Anhänger und Spieler mit 1:3 in Front. Doch ein Herner Akteur hatte vor dem erfolgreichen Torschuss die Scheibe berührt und die Schiedsrichter wegen einer angezeigten Strafzeit gegen die Blizzards das Spiel unterbrochen. So blieb es bis zum Drittelende beim knappen Neusser Vorsprung. Auch im zweiten Abschnitt erwischten die Gastgeber den besseren Start. In Überzahl schlug ein Vanek-Schuss hinter Dennis Kohl ein, dem die Sicht in dieser Situation versperrt wurde (25.). Als Dominik Lumare mit einem Rückhandschuss (30.) die erneute Herner Führung markierte, tobte der Gysenberg erneut. In der Folgezeit bekamen zunächst Neuss und dann auch Herne die Gelegenheit, jeweils in doppelter Überzahl zu agieren, was jedoch nicht ausgenutzt werden konnte. Im Gegenteil, als der NEV zumindest wieder mit vier Feldspielern agieren durfte, erkämpfte sich der überragende Jared Mudryk im Herner Drittel die Scheibe, zog vor das Gehäuse und versetzte Thomas Juister – 3:3 (39.). Unter dem Strich ein gerechtes Resultat, mit dem beide Mannschaften zum zweiten Mal in die Kabinen gingen. So fing die Partie im letzten Drittel praktisch wieder bei "Null" an, wobei sich nun keine der Mannschaften nennenswerte Vorteile erspielen konnte. Während es sich aus Neusser Sicht mit dem Ergebnis recht gut leben ließ, benötigten die Gastgeber jedoch einen Sieg nach regulärer Spielzeit, um aus eigener Kraft den Aufstieg realisieren zu können. Folgerichtig erhöhte Herne in der Schlussphase noch einmal den Druck und setzte 40 Sekunden vor dem Ende alles auf eine Karte. Torhüter Juister verließ zugunsten eines sechsten Feldspielers seinen Kasten und so wurde es noch einmal richtig brenzlig vor dem Neusser Gehäuse. Als Dennis Kohl dann bei einem Gewühl vor seinem Tor den Schläger verlor, stockte den NEV-Fans der Atem. Doch es sollte der Abend werden, an dem der NEV für die überragenden Leistungen der gesamten Saison belohnt wurde. Bei einem Klärungsversuch beförderte erneut Jared Mudryk den Puck über die Bande aus der Gefahrenzone, der anschließend weder von Freund noch Feind aufzuhalten war und wie in Zeitlupe über die Torlinie rutschte – 3:4. Und so kam es zu den Szenen, die man nur von Meisterschaften und Aufstiegen kennt. Jubelnde Spieler stürmten auf das Eis und auch die Neusser Anhänger lagen sich in den Armen. Anschließend wurde überschwänglich die Erfüllung des großen Traums gefeiert, an den in dieser Form vor der Saison wohl kaum zu glauben war. Ein toller Eishockeyabend mit den beiden besten Mannschaften der Regionalliga NRW, der keinen Verlierer verdient gehabt hätte. Die Gastgeber durften sich immerhin über einen warmen Geldregen freuen, während die Neusser Mannschaft den Pokal mit auf die Heimreise nahm. Am morgigen Sonntag präsentiert sich das Team von Trainer Andrej Fuchs noch einmal den eigenen Fans, wenn der EV Duisburg 1b zum Abschluss der Aufstiegsrunde im Südpark gastiert (20.00 Uhr). Dann wird es im Anschluss an die Partie noch Gelegenheit geben, die gemeinsamen Erfolge zu würdigen und mit 100 Liter Freibier zu feiern. Tore: 1:0 (9:09) Peters (Berger), 1:1 (9:17) Mudryk (Geisler, Yazdi), 1:2 (10:05) Bongartz (Fuchs), 2:2 (25:08) Vanek (Tsvetkov/5-4), 3:2 (29:17) Lumare (Mc Nevan, Hasselberg), 3:3 (38:48) Mudryk (4-5), 3:4 (59:59) Mudryk (ENG). Strafen: Herne 14, Neuss 16. Zuschauer: 3261.

HEG verliert unglücklich vor Rekordkulisse

Herne, 25. März Die Herner EG verlor in einem fairen Spitzenspiel der Oberliga-Aufstiegsrunde mit 3:4 (1:2, 2:1, 0:1) vor 3261 Zuschauern und hat somit den Aufstieg in letzter Sekunde verpasst. Das erste Drittel begann schon recht zügig auf Neusser Seite. Jedoch markierte Thorsten Peters in der neunten Minute das 1:0 für die HEG. Dieser Treffer resultierte aus einem Neusser Abwehrfehler. Weiter ging es acht Sekunden später: Neuss erzielte den Ausgleich. Und schon in der zehnten Minute ging Neuss in Führung. Die Gäste gewannen nun die Oberhand, doch die Herner Defensive stand sicher. Zu Beginn des zweiten Drittels machten die Blizzards mehr Druck – und das mit Erfolg. In der 25. Minute traf Milan Vanek zum Ausgleich, ehe Dominik Lumare vier Minuten später das 3:2 für Herne besorgte. Riesiger Jubel in der prächtig gefüllten Halle am Gysenbergpark. Einen Herner Patzer nutzte jedoch der Neusser Top-Scorer noch vor der zweiten Pause zum 3:3. Im letzten Drittel standen die beiden Keeper im Mittelpunkt. Da Herne unbedingt den Sieg brauchte, nahm HEG-Trainer Peter Franke in der 59. Minute seinen Torwart heraus. Das nutzte Mudryk in der letzten Sekunden zum 4:3 für Neuss. Am nächsten Samstag, 1. April, findet in der Eisarena Herne das Benefiz-Turnier zugunsten der Opfer von Bad Reichenhall statt. Teilnehmer sind die Teams der EAC Bad Reichenhall, EC Bergisch Land, Neusser EV, EV Duisburg 1b, Black Devils Niederrhein, Grefrather EC, EHC Dortmund und die Herner EG.

Endspurt reichte nicht - AEC sportlicher Absteiger

Adendorf, 25. März Es hat nicht sollen sein beim Adendorfer EC. Trotz einer starken Aufholjagd – das Team gewann die letzten vier Spiele – reichte es am Ende nicht für die "Heidschnucken". Das entscheidende Spiel des ECC Preussen Juniors Berlin gegen die Crocodiles Hamburg in der Abstiegsrunde der Regionalliga Nordost gewannen die Berliner klar mit 12:2 (4:0, 5:1, 3:1). Damit landete der AEC mit 14 Punkten auf dem letzten Platzund steht als sportlicher Absteiger fest. Nun beginnt das Warten. Möglicherweise kann der AEC nachrücken, da aus der Oberliga kein Team in die Regionalliga Nordost abgestiegen ist.

Saisonabschlussspiel der Elche

Dortmund, 24. März Mit dem Freundschaftsspiel gegen die Junioren der Essener Moskitos verabschiedet sich der EHC Dortmund am Sonntag um 19 Uhr vor eigenem Publikum aus der Saison 2005/06. Während die anderen Teams am Wochenende in der Aufstiegsrunde noch aktiv sind können die Elche bereits den fest stehenden dritten Tabellenplatz feiern. Vor der Abschlussfeier stehen aber für das Team von Markus Scheffold, der in seiner ersten Saison beim EHC maßgeblich beteiligt war am sportlichen Aufschwung, noch harte 60 Minuten auf dem Programm. Denn der Meister der Nordgruppe der Junioren-Bundesliga wird den Elchen sicherlich alles abverlangen. Vor allem die erste Essener Reihe mit Peter Baumgartner und Benedikt Rangen in der Verteidigung, sowie den Kruminsch-Brüdern Maris und Arturs sowie Tim Pietzko im Angriff verdient Respekt und bis auf den 19-jährigen gebürtigen Bayern Baumgartner haben die vier anderen früher im Nachwuchs beim EHC gespielt. Auch Juris Kruminsch, Trainer der Moskitos, ist in Dortmund kein Unbekannter. Er wird sicherlich alles daran setzen, an alter Wirkungsstätte erfolgreich zu sein. "Natürlich wird es nicht einfach sein am Ende der Saison noch einmal die entsprechende Konzentration und Laufbereitschaft abzurufen, aber wir wollen uns natürlich mit einem Sieg von unseren Fans verabschieden" lässt Markus Scheffold, der kurz vor der Unterschrift einer Vertragsverlängerung steht, keinen Zweifel an der Ernsthaftigkeit dieses Saison-Ausklangs. "Mir hat die Saison Spaß gemacht und ich möchte auch im letzten Spiel Spaß haben, natürlich mit einem Sieg. Ich bin mir sicher, dass hier beim EHC die Entwicklung noch weiter nach Vorne geht. Hier wird seriös gearbeitet und die Perspektiven sind günstig." Zum Saisonabschluss bietet der EHC Dortmund für seine Fans signierte Autogrammkarten aller Spieler an. Der komplette Satz besteht aus 28 Karten (Postkartengröße) und ist in einer limitierten Auflage mit den Unterschriften der Spieler zum Preis von 15 Euro während der Begegnung gegen die Moskitos am Sonntag im Fanshop erhältlich. Außerdem können die Original-Heimspieltrikots dieser Saison zum Preis von 35 Euro erworben werden. Die Trikots können am Fanshop vorgemerkt und nach dem Spiel in Empfang genommen werden, gegebenenfalls mit der Unterschrift des jeweiligen Spielers.

Tabellenführer kommt nach Dinslaken

Dinslaken, 24. März Am kommenden Sonntag, 26. März, treffen die Dinslakener Kobras um 19 Uhr zu Hause auf den Tabellenführer der Qualifikation zur Regionalliga NRW, den EC Bergisch Land aus Solingen. Nachdem die Kobras unverhofft doch noch zu drei Punkten aus der Partie gegen Trier kamen, gehen sie optimistisch in die Begegnung gegen die Raptors. Der sechste Tabellenplatz ist in jedem Fall gesichert, da die Dinslakener nunmehr über 16 Punkte verfügen und von Wiehl rechnerisch nicht mehr eingeholt werden können. Allerdings besteht jetzt sogar noch die Möglichkeit, den vierten Tabellenplatz zu erobern, wobei man aber auf Unterstützung der Gegner hoffen muss. Um dieses Ziel zu erreichen muss ein Sieg gegen die Raptors her. Die Juniorenspieler Podlecki und Raslan werden wieder mit von der Partie sein, wohingegen Junior Dennis Wilhelm durch Krankheit ausfällt. Dirk Roßbach, zurzeit auch noch krank, hofft am Sonntag vielleicht doch mit von der Partie sein zu können. Alexander Wunsch steht nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe aus dem Spiel gegen Trier nicht zur Verfügung, dafür können die Kobras wieder auf den zuletzt gesperrten Jens Fischer zurückgreifen. Dennis Albrecht wird anstelle von Andreas Schrills das Tor der Kobras hüten.

Devils sauer auf Schiri Dietmar Schönherr

Moers, 23. März Das gestrige Spiel der Black Devils Niederrhein gegen den EV Duisburg 1b (2:9) sorgt in Moers immer noch für schlechte Laune. Wie bereits erwähnt setzte es in einem fairen Spiel fünf Spieldauerstrafen gegen die Devils. Denn unklar ist nun, mit welchem Team die Black Devils am Sonntag zum letzten Spiel in der Oberliga-Aufstiegsrunde in Darmstadt antreten. Zu den fünf gesperrten Akteuren kommen drei berufliche verhinderte. Neun Feldspieler und ein Torhüter sind die Mindest-Antrittsstärke. Lediglich zwei Torhüter wären kein Problem. Devils-Trainer Josef Spychala war tags darauf jedenfalls stinksauer: "Duisburgs Trainer Charlie Weise und ich waren uns einig, ein lockeres Spiel durchzuführen, vor allem unter der Prämisse, dass sich keiner verletzt", so der Moerser Coach. "Das haben wir auch beide vorher den Schiedsrichtern gesagt. Es ging ganz ordentlich los, mit Ehrgeiz, aber überaus fair. Eskaliert ist die Situation im letzten Drittel, als Herr Schönherr falsche und selbstherrliche Entscheidungen traf. Ich distanziere mich von einer möglichen Anschuldigung, ich hätte die Strafen durch ständiges Reklamieren provoziert. Das ist falsch. Bezeichnend war, dass mir beide Schiedsrichter nach dem Spiel den Handschlag verweigerten. Kommentar von Herrn Schönherr: ,Du kriegst keine Hand.’", sagte Spychala.

Drei Spiele in drei Tagen

Braunlage, 23. März Der Countdown in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost läuft unerbittlich. Fünf Spiele sind es noch für den Braunlager SC Harz, dann ist klar, ob die sich Wölfe Play-off-Sekt oder doch nur die Selters zum Saisonende genehmigen dürfen. Mit drei Spielen in drei Tagen erwartet den BSC dabei an diesem Wochenende ein wahres Mammutprogramm. "Das ist die absolute Grenze der Belastbarkeit", stöhnt Coach Jan Furo, der hofft, dass durch die Unterstützung der Zuschauer vielleicht noch ein paar Extra-Prozent herausgekitzelt werden können. Den Auftakt zu dem kraftraubenden Wochenende bildet am Freitag ab 20 Uhr im heimischen Wurmbergstadion das Niedersachsenderby gegen die Wedemark Farmers. Am Samstag folgt dann ebenfalls in Braunlage die Nachholpartie gegen den Rostocker EC (Beginn 17 Uhr), am Sonntag geht es zum Spitzenreiter Blue Lions Leipzig (Beginn 17 Uhr). Für die beiden Heimspiele am Freitag und Samstag wird der BSC an der Stadionkasse für 15 Euro (Ermäßigt 11 Euro) ein Kombiticket anbieten. "Die Heimspiele gewinnen, und auswärts überraschen", ist die Marschroute, die Furo ausgegeben hat. Sollte zumindest die Heimspiele mit der vollen Punktausbeute abgeschlossen werden, so wären die Play-offs zum Greifen nahe. Doch sowohl die Wedemarker als auch die Rostocker werden die Punkte sicherlich nicht freiwillig abgeben. Die Wedemark Farmers sind zwar abgeschlagener Achter, überraschten aber am vergangenen Wochenende. Gleich zweimal konnten sie den Tabellenführer aus Leipzig in das Penaltyschießen zwingen. Überhaupt ging die Formkurve der Farmers zuletzt nach oben. Stark waren vor allem die Torhüter Mark Röhrig und Stephan Miskovic. Aber auch Richard Tischler, Laszlo Csata und der bullige Kanadier David Magnotta wussten zu gefallen. Die Rostocker, Gegner am Samstag, stehen momentan einen Punkt hinter dem BSC auf Platz Vier der Tabelle. Das Duell am Wurmberg könnte also schon entscheidende Bedeutung im Play-off-Kampf haben. Angeführt von Top-Scorer Karol Bartanus ist der Angriff der Mecklenburger durch die Bank stark besetzt. Spieler wie Patrick Czajka, David Hördler oder Jan Michalek strahlen eine enorme Torgefahr aus. Mit Verteidiger-Routinier Pavel Blaha und Torwart Branislav Hippik ist auch die Defensive glänzend aufgestellt. Dennoch fehlte den Rostockern in der Meisterrunde bisher die Konstanz, mit der sie noch souverän die Vorrunde gewannen. Am Sonntag in Leipzig will der BSC dann an die Serie der bisherigen Spiele gegen die Blue Lions anknüpfen. Von den fünf Partien wurden schließlich vier erst im Penaltyschießen entschieden. Es bleibt zu hoffen, dass nach den beiden schweren Heimspielen die Kraft auch für das Auswärtsspiel im Löwenkäfig reicht. Immerhin kann Furo auf einen breiten Kader zurückgreifen, wenngleich die lange Saison doch Spuren hinterlassen hat und sich etliche Spieler mit Blessuren herumschlagen.

Und noch einmal drei Spiele am Wochenende

Rostock, 3. März Gleich drei Spiele müssen die Rostock Piranhas am Wochenende in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost austragen. Dann sollte eine Vorentscheidung im Kampf um die verbleibenden Play-off-Plätze gefallen sein. Während die Blue Lions Leipzig und die Saale Bulls Halle bereits als Teilnehmer der Runde der letzten Vier feststehen, streben der Braunlager SC Harz, die Rostocker Piranhas, der ESC Erfurt und der EC Timmendorfer Strand den Sprung in die Aufstiegsrunde zur Oberliga an. Die Piranhas können in den Spielen in Halle (Freitag), in Braunlage (Samstag) und am Sonntag in der Schillingallee gegen Schönheide (19 Uhr) den Sprung in die so wichtigen Play-offs schaffen. Nach seiner Knieverletzung wird Kapitän Thomas Haupt seiner Mannschaft wieder zur Verfügung stehen. "Thomas hat in der Woche gut trainiert und wird zum Einsatz kommen", so Piranhas-Trainer Andreas Bentenrieder. Ebenfalls hat Yann Jeschke seine Grippe überwunden, die Piranhas gehen also mit dem kompletten Kader in den Endspurt der Meisterrunde. "Wir haben die Trainingseinheiten in der Woche in der Quantität reduziert, schließlich wollen wir die drei Spiele positiv gestalten", meint Bentenrieder, der seinem Team eine gute Verfassung bescheinigt. "Die Mannschaft ist zwar durch die Mehrfach-Belastung der letzten Wochen etwas müde, aber gut drauf". Maßstab für ein erfolgreiches Wochenende sollte die Leistung aus dem 8:1-Sieg gegen Erfurt am letzten Sonntag sein. Ein erfolgreiches Überzahlspiel und das Verhindern von unnötigen Strafen, sind der Schlüssel zum Erfolg. Ihr vorletztes Heimspiel bestreiten am Samstag die Youngstar Piranhas (7. Platz, 33 Punkte) in der Verbandsliga Nordost. Um 15:30 Uhr empfangen die Rostocker den Hamburger SV in der Eishalle Schillingallee. Gegen den Tabellendritten der Liga (55) befinden sich die Youngstars in der Außenseiterrolle. Das Hinspiel im Oktober gewann der HSV mit 7:2.

Drachen in Schönheide und gegen Timmendorf gefordert

Erfurt, 23. März Am kommenden Wochenende steht für die Black Dragons Erfurt nur ein Spiel auf dem Programm. Am Samstag ab 18 Uhr gilt es, gegen die Wölfe vom EHV Schönheide zu punkten, will man doch noch in die Play-offs einziehen. Derzeit stehen die Drachen auf Platz fünf der Tabelle mit zwei Punkten Rückstand auf Platz vier, den derzeit die Rostocker Piranhas innehaben. Allerdings haben die Drachen, die derzeit ein Spiel mehr als die Rostocker absolviert haben, lediglich einen Punkt Vorsprung auf die Beach Boys aus Timmendorf. Mit den Wölfen aus Schönheide haben die Black Dragons noch eine kleine Rechnung offen, entführten die Wölfe doch beim letzten Spiel zwei Punkte aus der "Kartoffelhalle". Diese Scharte wollen die Männer von Trainer Thomas Belitz auswetzen. Am kommenden Dienstag gastieren dann die Beach Boys in Erfurt. Hier werden die Timmendorfer wohl alles daran setzen, ihre Statistik in Erfurt etwas aufzubessern. Gelang es doch den Beach Boys in dieser Saison noch nicht in Erfurt, einen Treffer zu markieren. In der Vorrunde siegten die Drachen mit 2:0, in der Meisterrunde gar mit 6:0. Für beide Teams geht es außerdem um die letzte Chance in die Play-offs zu rutschen. Doch beide müssen dabei auf Ausrutscher der Konkurrenz aus Rostock und Braunlage hoffen. Drachen-Coach Thomas Belitz muss wohl lediglich auf Markus Schneider verzichten. Für Schneider ist die Saison wohl bereits beendet, er kugelte sich beim Auswärtsspiel in Rostock die linke Schulter aus.

Zwei Heimspiele

Trier, 23. März Am kommenden Wochenende stehen für die Huskys zwei Heimspiele auf dem Plan.. Am Freitagabend um 20 Uhr empfängt der ESC den TuS Wiehl, am Sonntag gastieren ab 18:30 Uhr die Young Wild Roosters aus Iserlohn an der Diedenhofener Straße. Für die Penguins aus Wiehl geht es lediglich darum, den Abstand auf Königsborn zu wahren. Mehr als der siebte Tabellenplatz ist für die Penguins jedoch nicht mehr möglich. Wiehl hat bisher nur gegen Troisdorf und Dinslaken gewinnen können. In Königsborn verloren die Penguins im Penaltyschießen, so dass sie auf insgesamt sieben Punkte kommen. Die Young Wild Roosters starteten im Vergleich zu den anderen Teams sehr spät in die Pokalrunde und haben momentan acht Spiele absolviert. Davon gewann die 1b-Mannschaft des DEL-Clubs Iserlohn Roosters sieben Spiele und musste sich bisher nur dem EC Bergisch Land mit 4:8 geschlagen geben.

Bulldogs bestreiten letztes Auswärtsspiel

Unna, 23. März Am Sonntag bestreiten die Bulldogs des Königsborner JEC das letzte Auswärtsspiel in der Qualifikation zur Regionalliga NRW. Diese Reise führt den KJEC ins Bergische Land, wo man um 17:15 Uhr beim Tabellennachbarn TuS Wiehl antreten muss. Die Gastgeber rangieren mit sieben Punkten auf dem siebten Tabellenplatz. Gegen die starken Dinslakener Kobras konnte kürzlich ein Überraschungserfolg eingefahren werden. Die Bulldogs konnten gegen Wiehl bislang die einzigen beiden Erfolge in dieser Saison einfahren. In der Vorrunde siegte man auswärts in Minimalbesetzung mit 5:3, in der Pokalrunde konnte das Team von Trainer Uwe Roosen das Hinspiel vor heimischem Publikum mit 4:3 nach Penaltyschießen gewinnen. Möglicherweise kann Roosen wieder auf Stürmer Sebastian Riede zurückgreifen. Nach einer schweren Verletzung aus dem Spiel in Solingen kann er nach mehrmonatiger Pause wahrscheinlich in dieser Woche wieder ins Training einsteigen. Ob Riede am Sonntag jedoch auflaufen wird, entscheidet sich kurzfristig. Für den Saisonabschluss am Montag, 10. April, kann der KJEC einen attraktiven Gegner präsentieren. Um 19.30 Uhr treffen die Bulldogs auf die Nationalmannschaft Bulgariens. Die Bulgaren absolvieren bereits in der kommenden Woche die Weltmeisterschaft in der Division II (C-WM) im eigenen Land. Anschließend tritt man eine Testspielreise nach Deutschlandreise an.

Eintracht vor Abstieg?

Frankfurt, 23. März Nach dem überflüssigen 7:8 gegen den SC Mittelrhein-Neuwied 1b am vergangenen Samstag steht die Frankfurter Eintracht in der Qualifikation zur Regionalliga Hessen mit dem Rücken zur Wand. Zwar hat man noch vier Punkte Vorsprung gegenüber Neuwied, die Bären spielen aber noch zweimal gegen den bisherigen Punktelieferanten aus Mainz, während die SGE gegen Bad Nauheim (Samstag, 17:15 Uhr) und am ersten Aprilwochenende "bei" den Young Lions Frankfurt antritt. Die Leistung der Eintracht war aber auch beim Spiel gegen die mit zwei Oberligaprofis (Hrstka, Hamann) angetretene Neuwieder Zweitvertretung nicht regionalligareif, dazu kamen noch dubiose Schiedsrichterentscheidungen und ein durch Verletzungen, Urlaub oder anderen Verpflichtungen stark dezimierter Kader. Ein katastrophaler individueller Fehler acht (!) Sekunden vor Schluss bescherte dem SCM den Siegtreffer und nahm der Eintracht die Hoffnungen auf den vorzeitigen Klassenerhalt. Nun müssen gegen Bad Nauheim und die Young Lions mindestens drei Punkte her, das wird angesichts der zuletzt gezeigten "Leistungen" schwer genug, allerdings ist eine "jetzt erst recht" Stimmung in der Mannschaft erkennbar, so dass die Eintracht bis zur letzten Sekunde um den Klassenerhalt in der Regionalliga kämpfen wird.

Wild Boys wollen Platz drei

Chemnitz, 23. März Durch die Spielabsage vor zwei Wochen können die Wild Boys Chemnitz nun vor heimischer Kulisse den dritten Platz der Sachsenligasaison 2005/06 perfekt machen. Dabei geht es am Sonntag, 26. März, um 18 Uhr gegen das Team von Rot-Weiß Bad Muskau. Die Tatsache, das vor Wochenfrist bei den Muskauern mit 14:1 gewonnen werden konnte, nährt die Hoffnung das auch diesmal das eine oder andere Tore fallen wird. Die Chemnitzer wollen sich auf jeden Fall mit einem gelungenen Auftritt in die Sommerpause verabschieden. Immerhin ist dieses Spiel nicht nur der Saisonabschluss sondern auch das 250. Punktspiel der ersten Männermannschaft seit der Wiederauferstehung des Chemnitzer Eishockeys im Jahre 1990. Ein Grund mehr für die Wild Boys, den Fans noch einmal schöne Treffer zu präsentieren um erneut den dritten Platz nach Chemnitz zu holen.

Kommentar: Die Grenze überschritten

Duisburg, 23. März Ohne Schiedsrichter geht es nicht. Keine Frage. Die Unparteiischen haben einen schweren Job. Sie sind Teil des Spiels und haben es vollauf verdient, dass man sich vor sie stellt. Doch es gibt Grenzen. Grenzen, die Schiedsrichter Schönherr am Mittwochabend in Moers bei der Partie zwischen dem EV Duisburg 1b und den Black Devils Niederrhein weit überschritten hat. Mit Fingerspitzengefühl hatte der Auftritt des Schiedsrichters nichts mehr zu tun. Fünf Spieldauerstrafen in einem fairen Spiel, davon vier in einer völlig harmlosen Szene. Christian Perlitz regt sich über eine Strafzeit auf. Zehn Minuten. Okay. Spieldauerstrafe. Auch okay. Sich danach aber ständig in die Hüften zu greifen, wenn ein weiß gewandeter Spieler auch nur zu nahe an Schönherr vorbei fuhr - das ist nicht okay. Ein Schiedsrichter muss auch einmal über den Dingen stehen, muss auch einmal über einen dummen Spruch eines aufgebrachten Spielers hinweghören. Das Spiel hat Schönherr nicht entschieden. Immerhin führten die Duisburger bereits mit 9:2. Doch durch die überzogene Flut von Spieldauerstrafen besteht die Gefahr, dass die Moerser am Sonntag in Darmstadt nicht antreten können. Neun Feldspieler und ein Torhüter sind die Mindest-Antrittsstärke. Sieben Feldspieler und zwei Torhüter waren schließlich noch übrig. Das heißt, im schlimmsten Fall geht Darmstadt eine Einnahme flöten und ein Spiel in der Oberliga-Aufstiegsrunde muss am grünen Tisch gewertet werden – wegen solch einer Lappalie. Und nebenbei bemerkt: Wenn andere als Besucher anwesende Schiedsrichter kopfschüttelnd die Halle verlassen, ist das wohl ein sicheres Zeichen, dass da etwas schief gelaufen ist. (Friedhelm Thelen)

Fünf Spielerdauerstrafen in einem fairen Spiel

Duisburg, 23. März Es war ein faires Spiel. Das klingt kaum nach einer beeindruckenden Spielbeschreibung. Wichtig ist sie dennoch. Denn beim 9:2 (2:0, 6:2, 1:0)-Sieg des EV Duisburg 1b in der Aufstiegsrunde zur Oberliga gegen die Black Devils Niederrhein kassierten die Nachbarn aus Moers fünf Spieldauerstrafen. Warum? Eine kaum zu beantwortende Frage. Los ging es mit Christian Schlesiger, der nach einem Foul fünf Minuten und eine Spieldauer aufgebrummt bekam. Danach führte ein harmloses Reklamieren von Christian Perlitz zu vier (!) weiteren Spielausschlüssen. Schiedsrichter Schönherr sprach die Strafen gegen Christian Perlitz, Sebastian Muhs, Bastian Angermeer und Devils-Trainer Josef Spychala aus. Letztlich blieben den Moersern, die zu diesem Zeitpunkt schon 2:9 zurücklagen, am Ende nur noch sieben Feldspielern und zwei Torhüter. "Die Junioren haben die Saison bereits beendet. Ich weiß nicht, wie wir für das Spiel in Darmstadt eine spielfähige Mannschaft zusammen bekommen sollen", sagte Devils-Chef Thomas Esser. Zuvor war der kurzfristige Ausfall der Hallenbeleuchtung, der zu einer zehnminütigen Pause führte, der Höhepunkt eines lockeren Duisburger Heimspiels, das wegen des DEL-Spiels am Freitag in Duisburg nach Moers verlegt werden musste. Die EVD-Tore erzielten Frank Petrozza, Klaus Micheller (je 2), Carsten Reimann, Daniel Eul, Björn Reiser, Sebastian Berg, Heiko Wilken. Für Moers war zweimal André Wilmshöfer erfolgreich.

Blizzards bitten zum Finale

Herne, 23. März Es soll etwas Besonderes werden, das "Finale" in der Aufstiegsrunde zur Oberliga zwischen der Herner EG und dem Neusser EV am Freitag um 20 Uhr in Herne. Daher treten die Blizzards mit einer Bitte an die eigenen Fans heran. "Das Team braucht lautstarke Unterstützung. Außerdem jeder Eishockeybegeisterte dazu aufgerufen, am Freitag mit einem weißen T-Shirt oder Pullover zu erscheinen. Das Vorbild dazu lieferten die Winnipeg Jets vor zehn Jahren. Bei einem entscheidenden Play-off-Spiel in der NHL gewannen die Jets zuhause, als es zu diesem ,White Out’ kam", heißt es in der Pressemitteilung der HEG. Das Team hat sich einen zweiten Sieg gegen den NEV vorgenommen, um den Aufstieg in die Oberliga unter Dach und Fach zu bringen. Die HEG ist bisher das einzige Team, dass die Mannschaft um EX-HEG Trainer Andrej Fuchs besiegen konnte. Mit Rafael Jedamzik und Boris Fuchs spielen auch zwei letztjährige Spieler der Blizzards in Neusser Reihen. Der Vorverkauf für das Spiel am Freitag ist bereits erfolgreich angelaufen. Nach der ersten Resonanz rechnen die Blizzards-Verantwortlichen mit weit mehr als 2000 Zuschauern. Mit von der Partie wird auch das Spiel "Fifty-Fifty" sein. Durch den Erwerb eines Loses wird die Mannschaft finanziell unterstützt. Zudem kann sich der Losbesitzer über einen möglichen Geldpreis freuen.

Drei Minuten zwischen Freud und Leid

Schönheide, 23. März Am Dienstagabend in Leipzig zeigte sich wieder einmal, wie schnell sich beim Eishockey der Spielverlauf ändern kann. Nur drei Minuten lagen zwischen Sieg und Niederlage für die Schönheider Wölfe. Am Ende hatten die Blue Lions Leipzig das Glück auf ihrer Seite und gewannen gegen den EHV Schönheide mit 4:2 (0:0, 1:0, 3:2). Die Partie begann vor 611 Zuschauern eher verhalten. So war im ersten Abschnitt kein Leistungsunterschied zwischen beiden Teams zu erkennen. Schönheide agierte aus einer sicheren Defensive heraus und ließ Leipzig nur selten zu Chancen kommen. Wenn sich ein Schuss in Richtung beider Gehäuse verirrte, waren sowohl EHV-Keeper Nachtmann als auch Lions-Schlussmann Suvelo auf dem Posten. Folgerichtig ging es beim Stand von 0:0 zum ersten Mal in die Kabinen. Unverändertes Bild auch im Mittelabschnitt. Der EHV stand sicher in der Abwehr und hatte nun auch selbst gute Möglichkeiten um in Führung zu gehen. Mitte des zweiten Drittels hatte Miroslav Jenka die bis dahin größte Chance für die Wölfe, als er allein auf Suvelo zu lief, aber Leipziger Keeper scheiterte. Dann fiel aber doch die Führung für die Blue Lions. In der 35. Minute ließ Leipzigs Stürmer Trolda mit einem verdeckten Schuss nahe der blauen Linie Wölfe-Goalie Nachtmann keine Chance. Zu Beginn des letzten Drittels lockerte der EHV die Defensive und setzte nun vermehrt Akzente nach vorn. Im Bemühen um den Ausgleich ergaben sich für die Lions gute Kontermöglichkeiten. Doch die Wölfe waren nun am Drücker und erspielten sich gute Chancen. Mit einem Doppelschlag in der 49. Minute drehte der EHV binnen einer Minute das Spiel und ging durch Tore von Miroslav Jenka und Robert Günzl mit 2:1 in Front. Doch die Freude über diese Führung wehrte nur kurz. Leipzig war scheinbar aufgewacht und glich nur eine Minute später zum 2:2 (50.) durch Daniel Bartell aus. Es sollte für die Wölfe noch schlimmer kommen, als Schiri Uhlmann, wiederum nur eine Minute später, EHV-Verteidiger Schröder für zwei Minuten auf die Strafbank beorderte. Gelang es den Schönheidern bis dahin sämtliche Überzahlspiele der Lions unbeschadet zu überstehen, war es umso ärgerlicher für den EHV, dass ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt die Leipziger im Powerplay erfolgreich waren. Erneut Daniel Bartell drehte nun das Spiel wieder für die Lions und ließ mit seinem Treffer zum 3:2 Markus Nachtmann unglücklich aussehen. Drei Minuten, vier Tore. Zwar war dem EHV nach diesem Schock das Bemühen um den Ausgleich nicht abzusprechen, doch "Wölfeschreck" Daniel Bartell sorgte mit seinem dritten Tor in Folge für die endgültige Entscheidung und traf zum 4:2 (56.) für die Löwen. Tore: 1:0 (34:11) Trolda (Kreißl, Just), 1:1 (48:16) Jenka (Krehl), 1:2 (48:51) Günzl (Mix, Losch), 2:2 (49:53) Bartell (Kuhlee, Rentzsch), 3:2 (50:50) Bartell (Eichelkraut, Bärschneider), 4:2 (55:12) Bartell (Müller J., Eichelkraut). Strafen: Leipzig 10, Schönheide 16. Zuschauer: 611.

Schlusslicht Adendorf trifft auf die Jadehaie

Wilhelmshaven, 23. März Das vorletzte Spiel in der Verbandsliga Nordost steht am Freitag um 21 Uhr in Bremen gegen den Tabellenletzten SG Adendorf auf dem Spielplan des EC Wilhelmshaven-Friesland. Damit stehen die Jadehaie vor einer lösbaren Aufgabe, den für die Adendorfer lief die Saison alles andere als berauschend. Nach 22 Spielen stehen gerade einmal zwölf Punkte zu Buche. Für die letzten beiden Saisonspiele haben sich Wilhelmshavener sechs Punkte als Ziel vorgenommen. Den Abschluss bildet die Partie gegen den Bremer EC am Freitag, 31. März, um 19 Uhr. Ein Heimspiel in Bremen gegen Bremen. Der BEC half den Wilhelmshavenern in dieser Saison, da in Wilhelmshaven kein Spiel stattfinden konnte. Das Heimspiel des ECWF gegen die Jungfüchse Weißwasser wurde unter dessen bereits mit 0:5 für Wilhelmshaven als verloren gewertet.

Der Countdown läuft - "Finale" am Freitag in Herne

Neuss, 22. März Wochenlang lieferten sich die Herner EG und der Neusser EV einen Zweikampf um den ersten Platz der Aufstiegsrunde zur Oberliga. Nun naht das letzte Wochenende der Saison und es kam so, wie es von vielen Fans und Fachleuten vorausgesagt wurde. Am kommenden Freitag spielen beide Mannschaften im direkten Duell den sportlichen Aufsteiger in die Oberliga aus. Nur bei einem Herner Sieg nach Penaltyschießen würde die Entscheidung auf den Sonntag vertagt, an dem die NEV-Cracks dann gegen den EV Duisburg 1b zwei Zähler benötigen würden. Sollte Herne das Spiel gegen die Neusser bereits in der regulären Spielzeit gewinnen, so würden sich die Blizzards wegen des entscheidenden direkten Vergleichs den Platz an der Sonne sichern. Für den Fall, dass der NEV das Herner Eis als Sieger verlassen sollte ­ egal ob nach 60 Minuten oder Penaltyschießen ­ wäre der Mannschaft um Kapitän Ronny Sassen der Triumph sicher. Dass dies alles andere als einfach wird, belegt ein Blick auf die Ergebnisse der Truppe vom Gysenberg. Nach einer unter dem Strich zufrieden stellenden Vorrunde liefert das Team von Trainer Peter Franke seit Beginn der Endrunde überragende Leistungen ab, die man zuvor in dieser Form nur vom NEV gewohnt war. Kein Wunder, dass es den Ruhrgebietlern als bislang einziger Mannschaft gelang, den NEV in dieser Saison zu bezwingen. Beim 6:5-Hinspielsieg überzeugte der Vizemeister mit einer starken Leistung und am kommenden Freitag dürfte es erneut zu einem packenden Duell kommen. Über 2000 Zuschauer werden erwartet, wenn die überragenden Kontrahenten der diesjährigen Aufstiegsrunde zum Showdown antreten. Dass die Neusser Mannschaft mit Druck gut umgehen kann, hat sie in dieser Saison oft genug bewiesen und so kann man selbstbewusst, aber logischerweise mit dem angebrachten Respekt vor dem Gegner, in das Spitzenspiel gehen. Unterstützung erhalten die Quirinusstädter vom eigenen Anhang, der sich unter anderem mit zwei Fanbussen auf den Weg nach Herne macht. Spielbeginn am Gysenberg ist um 20 Uhr, frühzeitiges Erscheinen ist ratsam.

Unnötige 4:6-Heimpleite gegen Saale Bulls

Erfurt, 22. März Die Black Dragons Erfurt mussten sich am Dienstagabend vor knapp 500 Zuschauern, dem Tabellenzweiten ESC Halle 04 mit 4:6 geschlagen geben. Dabei bestimmten die Drachen das Spiel über weite Strecken, versäumten es allerdings im Mittelabschnitt, für klare Verhältnisse zu sorgen. Mehrfach scheiterten die Drachen-Stürmer an René Hippler im Bulls-Tor. "Mit dieser Niederlage wird eine Qualifikation für die Play-offs natürlich nicht gerade einfacher. Aber wir werden weiter dran bleiben, vielleicht geht ja doch noch was", meinte ein etwas enttäuschter Drachen-Trainer Thomas Belitz nach dem Spiel. "Wir hätten im Mittelabschnitt die nötigen Tore machen können, wenn nicht müssen. Wenn man dann in der Defensive bei zwei, drei Situationen nicht aufpasst, rächt sich so etwas halt." Das Spiel konnte aus Erfurter Sicht kaum besser beginnen. Bereits nach 26 Sekunden kassierte Maskarinec die erste Strafzeit, mit Folgen für sein Team. Noob und Marak bedienten Ex-Hallenser Hnidek, der unbedrängt zur 1:0-Führung einschieben konnte. Diese Führung sollte allerdings nur knapp vier Minuten Bestand haben, so glich Hruby nach sechs Minuten aus. Und die Gäste legten nach, in der elften Spielminute erzielte Kimstatsch die zwischenzeitliche 1:2-Führung im Powerplay. Doch auch diese Führung hielt nur knapp vier Minuten. Wiederum Noob und Marak sorgten für die Assists und Oliver Otte traf zum Ausgleich. Drei Minuten vor Drittelende erzielte Otte seinen zweiten Treffer im Spiel und wieder kamen die Assists von Marak und Noob. Somit ging ein ereignisreiches erstes Drittel zu Ende. Im Mittelabschnitt hatten die Gastgeber mehrfach die Chance für eine frühzeitige Vorentscheidung zu sorgen. Doch vermochte man selbst klarste Chancen nicht zu nutzen. Selbst im Powerplay konnte man klarste Chancen nicht in Tore ummünzen. So kassierten die Gäste zwischen der 23. und 32. Minute vier Strafzeiten in Folge, doch wie in den letzten Spielen bereits mehrfach gesehen, konnten die Gastgeber ihre Chancen nicht verwerten. So blieb es nach einem torlosen Mittelabschnitt bei der knappen 3:2-Führung. Im letzten Drittel kam es dann, wie es in solchen Spielen meist kommt. Innerhalb von 49 Sekunden drehten die Gäste das Spiel. Zunächst glich Miklik zum 3:3 aus, diesem ließ Kimstatsch die 4:3-Führung folgen. Die Drachen jedoch konnten nochmals den Ausgleich erzielen, Dennis Schmunk bestrafte einen Fehler von Hippler zum 4:4-Ausgleich. Nach 54 Minuten nutzten die Gäste erneut eine numerische Überzahl durch Hruby zum 5:4. 76 Sekunden nach dem Führungstreffer sorgte Miklik mit seinem Treffer zum 6:4 für die Endscheidung. Tore: 1:0 (0:42) Hnidek (Marak, Noob/5-4), 1:1 (5:48) Hruby (Miklik, Müller), 1:2 (10:05) Kimstatsch (Hruby, Precan/5-4), 2:2 (13:52) Otte (Noob, Marak), 3:2 (17:21) Otte (Marak, Noob), 3:3 (45:49) Miklik (Hruby, Precan), 3:4 (46:38) Kimstatsch (Maskarinec/5-4), 4:4 (50:54) Schmunk (Pospisil, Noob), 4:5 (53:05) Hruby (Kimstatsch, Maskarinec/5-4), 4:6 (54:21) Miklik (Müller). Strafen: Erfurt 12, Halle 14 + 10 (K.Müller). Zuschauer: 421.

Klarer Sieg im vierten Wölfeduell

Schönheide, 22. März Nach der unglücklichen Niederlage der Schönheider Wölfe am Freitag in Braunlage rehabilitiert sich das Team von Trainer Jiri Heinisch zwei Tage später im Rückspiel mit einem verdienten 4:1 Sieg (0:1, 2:0, 2:0) gegen die Harzer Wölfe im Stadion an der Neuheider Straße. Damit ist die Bilanz der Wölfeduelle in der Meisterrunde ausgeglichen. Beide Teams gewannen jeweils ihre Heimspiele. Braunlage hat in den noch sechs ausstehenden Spielen gute Chancen zum Einzug in die Play-off-runde. Für Schönheide hingegen bleibt nur noch eine bessere Platzierung als der derzeitige Platz sieben im Achterfeld als realistisches Ziel. Weiter geht es für die Wölfe am Samstag, 25. März, um 18 Uhr im heimischen Wolfsbau gegen die Black Dragons Erfurt. Am Sonntag folgt um 19 Uhr das Auswärtsspiel gegen die Rostocker Piranhas. Tore: 0:1 (15:11) Seidel (Potac,Vanek), 1:1 (21:07) Hahn (Mix, Jenka), 2:1 (36:40) Losch (Günzl, Schröder), 3:1 (52:34) Krehl (Hahn, Jenka), 4:1 (58:36) Losch (Mix, Günzl). Strafen: Schönheide 10, Braunlage 10. Zuschauer: 346.

Darmstadt Stars auch gegen Neuss chancenlos

Darmstadt, 22. März Mit wenig Hoffnung reisten die Darmstadt Stars zum Neusser EV. Und am Ende ging die Partie der Oberliga-Aufstiegsrunde auch mit 2:11 verloren. Doch zu Beginn sah es gut aus. Mit etwas Glück, viel Einsatz und dem wieder starken Goalie Ilja Doroschenko lange hielt die TSG lange ein 0:0. Erst in der letzten Minute des ersten Drittels gelangen den Neussern die ersten beiden Treffer. Schließlich wurde es aber doch noch zweistellig. Am kommenden Wochenende wollen die Stars endlich ihren "Endspurt" starten. Zwar dürfte es auch in Grefrath sehr schwer werden, aber der Sieg aus dem Hinspiel gibt doch etwas Hoffnung. Wichtig aber sind im Anschluss die beiden Heimspiele gegen Moers am Sonntag, 26.März, und gegen Lauterbach am 2. April, dem Saisonfinale. Gegen Lauterbach geht es im letzten Spiel um die inoffizielle "Hessenmeisterschaft", nachdem die Stars ja das letzte Aufeinandertreffen unerwartet mit 5:6 verloren haben.

Kobras gewinnen am grünen Tisch

Dinslaken, 22. März 24 Tore sind gefallen, doch nur fünf gehen in die Wertung ein. Am 19. März unterlagen die Dinslakener Kobras dem ESC Trier in der Qualifikation zur Regionalliga NRW mit 11:13, doch nun wurden die Kobras darüber informiert, dass das Spiel mit 5:0 für Dinslaken gewertet wird. Udo Schön auf Trierer Seite war nicht spielberechtigt.

Penguins scheiterten am Gästekeeper

Wiehl, 22. März Die Wiehler Penguins haben auch die vierte Partie in dieser Saison gegen den ESV Bergisch Gladbach verloren. Der Endstand in der Qualifikation zur Regionalliga NRW lautete nach einem von vielen Strafzeiten zerfahrenen Spiel 5:1 für die Gäste. Dabei begannen die Wiehler gegen die stark dezimierten Realstars überaus druckvoll und kamen bereits in den ersten Minuten zu guten Torchancen. Dann brachten sie sich allerdings durch einige Strafzeiten aus dem Konzept und ermöglichten den Gästen somit den Führungstreffer. Die Penguins zeigten sich unbeeindruckt und drängten auf den Ausgleich. Ihre Bemühungen scheiterten jedoch immer wieder am gut aufgelegten Gladbacher Keeper. Und als er dann doch einmal hinter sich greifen musste, verweigerten die Schiedsrichter dem Treffer von Peter Lutter die Anerkennung. So dauerte es bis zur 35. Spielminute, ehe Thomas Dick den überfälligen 1:1-Ausgleich herstellte. Die Freude währte allerdings nicht lange, denn kurz darauf musste Matthias Kehlen im Wiehler Gehäuse die erneute Gästeführung hinnehmen. Diesem Rückstand sollten die Penguins bis zum Schluss hinterher rennen. Sie fanden keinen Weg, Gästetorwart Marco Ohmann noch einmal zu überwinden. Auch zahlreiche Überzahlspiele ließen die Gastgeber verstreichen, ohne ein weiteres Tor zu erzielen. Als der TuS Wiehl im letzten Drittel etwas zu kopflos auf den Ausgleich aus war, ließ in der ansonsten sicheren Defensive die Konzentration ein wenig nach. Die Realstars nutzten die sich bietenden Gelegenheiten eiskalt aus und sorgten so für den zu hoch ausgefallenen 5:1-Endstand.

Niederlagenserie geht weiter

Mainz, 22. März Die Niederlageserie der Mainzer Wölfe in der Qualifikation zur Regionalliga Hessen reißt nicht ab. Das 6:16 gegen viele ehemalige Mannschaftskollegen vom Erzrivalen EV Wiesbaden schmeckte besonders bitter. In ihrem letzten Auswärtsspiel der Saison zeigten die Mainzer erneut über weite Strecken nicht das für die Regionalliga erforderliche Leistungsniveau. Erst gegen Ende sorgte die vergleichsweise gute Kondition der Wölfe mit 4:3 für einen passablen Drittelstand. Das gesamte Spielgeschehen wurde jedoch deutlich von den durchweg schnelleren Wiesbadenern mit vielen überlegenen Spielzügen dominiert. Die Mainzer Tore erzielten Nikolas Johannson, Michael Wech (je 2), Holger Haselsteiner und David Nytra.

ERC verabschiedet sich mit Niederlage in die Sommerpause

Pohlheim, 22. März Der ERC Pohlheim verlor sein letztes Saisonspiel in der Landesliga Hessen mit 6:7 (3:2, 2:3, 1:2) bei der TSG Darmstadt 1b. Nur mit zwei Reihen angetreten war die Partie bis zur 59. Minute beim Stande von 6:6 offen. Ein individueller Fehler zog dann aber einen Penalty nach sich. Den nutzten die Gastgeber zum Siegtreffer. Der ERC belegt damit Rang drei in der Abschlusstabelle. Grif, Felsmann (je 2), Homola und Becker trafen für Pohlheim.

Deutsche Teams bei der Tachov Challenge

Tachov, 22. März Am 8. und 9. April steigt zum ersten Mal die "Internationale Tachov Challenge" für Eishockey-Amateurmannschaften. Bei acht teilnehmenden Mannschaften freut sich Organisator Rainer Schmid hauptsächlich auf die Teilnahme der finnischen Mannschaft "Wild Hippos". Das Team kommt aus der Nähe von Turku und hat über 1500 Kilometer Anreise vor sich. Folgende Mannschaften treten in zwei Vierer-Gruppen an: Berlin Huskys (ASC Spandau; Landesliga Berlin), EHC Aalen (Schwabenliga Baden-Württemberg), Jojo&Friends (gemischte Allstar-Truppe), Red Devils Welsberg (Italien), SV Apfeldorf (Bezirksliga Bayern), SV Rudelswalde (Sachsenliga), die heimische Mannschaft vom HC Tachov (Tschechien) und die bereits erwähnten Wild Hippos (Finnland). Die Vorrundenspiele finden am Samstag von 8 bis 21 Uhr und die Platzierungsspiele am Sonntag von 9 bis 15 Uhr statt, der Eintritt ist frei. Der EHC Aalen wird begleitet von den Guggenmusikern der "Ostalb Highländer Gugga", diese Truppe wird mit rund 25 Musikern die Reise nach Tachov auf sich nehmen und verzicht auf eine Gage.

Freier Eintritt in Moers

Duisburg, 20. März Aufgrund des vierten Play-down-Spiels der Profimannschaft des EV Duisburg in der DEL hat die 1b-Mannschaft ihr Spiel in der Aufstiegsrunde zur Oberliga gegen die Black Devils Niederrhein verlegt – zeitlich und örtlich. Statt am Freitag treffen die Jungfüchse nun am kommenden Mittwoch, 22. März, um 20 Uhr auf die Moerser – und zwar in den Filder Benden in Moers. "Dabei gilt freier Eintritt für alle", erklärte Obfrau Marion Horack.

Guter Einsatz, dennoch verloren

Moers, 20. März Mangelnden Einsatz kann man den Black Devils Niederrhein beim letzten Heimspiel der Saison nicht vorwerfen. Für einen Sieg hat es am Ende aber nicht gereicht. 4:6 (2:2, 1:4, 1:0) verloren die Moerser vor 150 Zuschauern gegen den EHC Dortmund. Es begann ganz nach dem Geschmack der heimischen Fans. Nach knapp zwei Minuten brachte Sebastian Muhs die Devils in Front. Doch die Freude währte nicht lange. Eine Minute später gelang den Elchen der Ausgleich und in der siebten Minute die 2:1-Führung. Kapitän Oliver Gerst sorgte nach gut einer Viertelstunde für den Gleichstand. Im Mitteldrittel hatten die Moerser einen Durchhänger, der sie den Sieg kostete. Die schnelle Dortmunder Führung glich Sebastian Muhs zwar noch aus, aber zwischen der 34. und 39. Minute fielen die Gästetore in Serie. Das 3:6 war die Vorentscheidung, obwohl die Devils nie aufsteckten. Mehr als das 4:6 durch Robert Schubert gelang aber nicht mehr.

Alles bereit für das Aufstiegsfinale

Neuss, 20. März Auch das zweite Duell der Meister ging an den Neusser EV. Lieferten die Darmstadt Stars dem NRW-Meister noch beim Hinspiel über zwei Drittel einen offenen Kampf, so verlief die Revanche über weite Strecken recht einseitig. Nach dem souveränen 11:2 (2:0, 5:0, 4:2)-Sieg kommt es nun zum allseits erhofften "großen Finale" in Herne um den Aufstieg in die Oberliga. Das Spiel begann mit etwas Sand im Getriebe und schwacher Chancenverwertung auf beiden Seiten. Auch wenn die Neusser nach einigen Minuten das Spielgeschehen bestimmten, musste man bis zur 20. Minute warten, ehe ein Doppelschlag von Boris Fuchs und Jared Mudryk die erlösende Führung brachte. Der Kanadier versenkte die Scheibe dabei exakt eine Sekunde vor der Pausensirene im Darmstädte Gehäuse, nachdem er zuvor die Verteidiger überlaufen hatte. Im zweiten Drittel sahen die Zuschauer ein Spiel auf ein Tor, nämlich das von Ilja Doroschenko. Der Darmstädter Torwart, der bereits beim ersten Aufeinandertreffen mit einer guten Leistung überzeugt hatte, hielt seine Mannschaft mit einigen guten Paraden im Spiel. Nach Rafael Jedamziks zwischenzeitlichem Treffer zum 3:0 brach ein erfolgreicher Vorstoß von Kapitän Ronny Sassen jedoch endgültig den Bann. Zunächst schlug ein abgefälschter Sauer-Schuss hinter dem Schlussmann der Stars ein, weitere sehenswerte Treffer von Fuchs und Mudryk sorgten bis zur zweiten Pause für klare Verhältnisse. Auch wenn die Partie bereits entschieden war, spielten die NEV-Cracks auch im letzten Abschnitt nicht mit angezogener Handbremse. Ralf Reisinger legte zwei Tore nach und erhöhte damit auf 9:0, ehe auch die Hessen ihren ersten Erfolg bejubeln durften. War Darmstadt zuvor dreißig Minuten lang nur selten offensiv in Erscheinung getreten, so nutzte Philip Roth eine Unaufmerksamkeit der Neusser Hintermannschaft zum Anschlusstreffer aus (54.). Auch in der Schlussphase der Partie sollte noch einiges passieren, denn nachdem Jared Mudryk und Sebastian Bongartz das Ergebnis in zweistellige Höhe schrauben konnten, war Gäste-Stürmer Toni Maier der letzte Torjubel des Abends vorbehalten. Nun gilt alle Konzentration dem kommenden Freitag, an dem das vorentscheidende Spiel um den sportlichen Aufstieg in die Oberliga stattfinden wird. Tore: 1:0 (19:25) Fuchs, 2:0 (19:59) Mudryk (Sauer, Geisler), 3:0 (26:01) Jedamzik (Reisinger/5-4), 4:0 (32:36) Sassen (Bongartz , Reisinger), 5:0 (32:54) Sauer (Klauck, Mudryk), 6:0 (37:27) Fuchs (Schröder, Reisinger/5-4), 7:0 (38:47) Mudryk (Yazdi, Geisler), 8:0 (40:37) Reisinger (Bongartz, Fuchs), 9:0 (47:58) Reisinger (Fuchs), 9:1 (53:22) Roth (Maier), 10:1 (58:14) Mudryk (Klauck, Sauer), 11:1 (59:09) Bongartz (Sassen, Reisinger), 11:2 (59:22) Maier (Roth, Horcicka). Strafen: Neuss 12 + 10 (Jedamzik), Darmstadt 18. Zuschauer: 230.

Nur Seidl erfolgreich: BSC verliert zweites Wölfe-Duell

Braunlage, 20. März Ohne Punkte musste der Braunlager SC Harz die Rückreise aus dem Erzgebirge vom zweiten Duell der Wolfsrudel an diesem Wochenende antreten. Nach dem Heimsieg der Harzer am Freitag setzte sich im Rückspiel der EHV Schönheide mit 4:1 (0:1, 2:0, 2:0) durch. Die Ausgangsposition im Kampf um ein Play-off-Ticket hat sich für den BSC allerdings nicht verändert, da sich die Konkurrenten Rostock und Erfurt die Punkte in ihren zwei direkten Duellen teilten. In Schönheide wurden die Braunlager von Beginn an in die Defensive gedrückt, der starke Nicolas Waldner verhinderte aber mehrfach einen Rückstand. Etwas überraschend daher die Führung für den BSC nach 16 Minuten. David Seidl hatte noch von jenseits der blauen Linie abgezogen und EHV-Torwart Markus Nachtmann ließ die Scheibe durchrutschen. Nach dem schnellen Ausgleich zu Beginn des Mitteldrittels – Milan Hahn hatte im Powerplay unhaltbar abgefälscht (22.) – kamen die Harzer besser ins Spiel. Die dickste Chance auf die neuerliche Führung vergab Dusan Halloun (28.), der an Nachtmann scheiterte. Stattdessen markierte Losch, in der 23. Minute noch glänzend von Waldner gestoppt, drei Minuten vor Drittelende mit einem Schlagschuss in den Winkel das 2:1 für Schönheide. Im Schlussabschnitt war den Harzer das Bemühen um den Ausgleich anzumerken, doch erneut Halloun fand nach einem Solo in Unterzahl in Nachtmann seinen Meister (48.). Mit dem 3:1, Matthias Krehl hatte genau ins obere Dreieck getroffen, war eine Vorentscheidung gefallen (53.). Der BSC drängte zwar nochmals, doch auch Mario Breneizeris kam an Nachtmann nicht vorbei. Als der EHV-Goalie kurz vor Schluss auch gegen Marek Adamec parierte und Mike Losch den anschließenden Konter mit dem 4:1 abschloss, war die Partie gelaufen. "Wir haben zu viele Chancen vergeben. Das dritte Tor hat uns doch den Zahn gezogen", meinte anschließend BSC-Trainer Jan Furo, während EHV-Coach Jiri Heinisch von einer überzeugenden Leistung seines Teams sprach. Tore: 0:1 (15:11) Seidl (Potac, Vanek), 1:1 (21:07) Hahn (Mix, Jenka/5-4), 2:1 (36:40) Losch (Günzl, Schröder), 3:1 (52:34) Krehl (Hahn, Jenka), 4:1 (58:36) Losch (Mix, Günzl). Strafen: Schönheide 10, Braunlage 10. Zuschauer: 346.

Ein Punkt zum Abschluss

Berlin, 20. März Die Akademiker haben mit einer Rumpfmannschaft das letzte Spiel der Relegationsrunde gegen die Crocodiles Hamburg mit 5:6 (4:2, 0:2, 1:1, 0:1) nach Penaltyschießen verloren und damit die Relegationsrunde mit neun Siegen und drei Niederlagen souverän gewonnen. Mit dem Sieg konnten sich auch die Hamburger die Teilnahme an der Regionalliga-Saison 2006/2007 sichern. Im letzten Spiel mussten die Akademiker ohne Neun antreten, auch Coach Heiko Awizus fiel mit Grippe aus. Die 13 Berliner Spieler, darunter elf jünger als 23 Jahre (zwei Spieler aus der 1b-Mannschaft) legten in Hamburg gleich los wie die Feuerwehr und suchten ihr Heil im Angriff. Nach sieben Minuten lagen die Weddinger bereits 4:1 in Führung. Alleridings reichte der Drei-Tore-Vorsprung nicht aus und so mussten sich die wackeren Berliner im Penaltyschießen geschlagen geben. Noch einmal eine starke Partie mit drei Toren und einer Vorlage bot der 21-Jährige Marc Fritschken. Die weiteren Treffer der Berliner beim Saisonausklang erzielten Jörn Kugler und Jan Krautmann. Während die Akademiker und die Hamburger den Klassenerhalt bereits geschafft haben, müssen die beiden anderen Teilnehmer der Relegation noch zittern. Am kommenden Freitag müssen die Adendorfer den Hamburgern die Daumen drücken. Im Spiel des ECC Preussen Juniors Belrin gegen die Crocodiles Hamburg (19:30 Uhr, Deutschlandhalle) wird über den sportlichen Absteiger entscheiden. Zwei Punkte Vorsprung haben die Adendorfer vor dem ECC, aber kein weiteres Spiel mehr. Sollte der ECC also drei Punkte gewinnen, stünde der AEC als Absteiger fest. Bei einer Niederlage dagegen träfe dies auf den ECC zu - ebenso wie im Falle eine Penaltysieges und damit entstehender Punktgleichheit, denn im direkten Vergleich hätte Adendorf mit drei Siegen die Nase vorn. Am kommenden Sonntag, 26. März, um 9:30 Uhr ist der Aufsteiger in die Regionalliga Nordost Tornado Niesky bei den Jung-Akademikern FASS 1b zum letzten Saisonspiel der Verbandsliga Nordost zu Gast in der Erika-Hess-Eishalle. Der Eintritt ist frei.

Das große Zittern beim AEC beginnt

Adendorf, 20. März Was für ein Wochenende für den Adendorfer EC. Mit den beiden Auswärtsspielen beim ECC Preussen Berlin und den Crocodiles Hamburg standen die letzten Spiele für das Regionalliga-Team in der Abstiegsrunde an. Die Vorraussetzung war klar definiert, sechs Punkte aus diesen beiden Spielen mussten her, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Und die Heidschnucken machten ihre Sache sehr gut. Am Freitagabend besiegten die Adendorfer den ECC Preussen Berlin durch ein Last-Minute-Tor von Patrick Rowan knapp mit 3:2 (1:1, 0:0, 2:1). Zweimal Patrick Rowan und einmal Matthias Oertel sorgten für die Tore in diesem heiß umkämpften Spiel gegen den Abstieg. Nun hieß es noch einmal alles auf eine Karte setzen und mit vollem Schwung nach Hamburg fahren. Die Hamburger, die den Klassenerhalt am Freitag durch ein 6:5 nach Penaltyschießen gegen FASS Berlin gesichert hatten, konnten locker aufspielen - wollten aber zum Saisonabschluss sich mit einem Sieg gegen die Adendorfer von den Fans verabschieden. Der AEC, der wie schon die ganze Relegation mit nur zwei Reihen spielte, machte von Anfang an Druck und zeigte über die gesamte Spielzeit seine spielerische Überlegenheit. Am Ende siegte die Adendorfer verdient mit 13:5 (4:1, 3:5, 4:1). Die knapp 100 mitgereisten Fans aus Adendorf waren begeistert vom ersten zweistelligen Sieg ihres Teams und feierten vor allem Stürmer Vadim Kulabuchov, der allein fünf Tore und vier Vorlagen zum Sieg beitrug. Nun heißt es erstmal abwarten und zittern für den AEC, der nun mit 14 Punkten zwei Zähler vor dem ECC Berlin auf dem dritten Platz liegt. Die Berliner bestreiten am kommenden Freitag in eigener Halle ihr letztes Spiel gegen die Crocodiles Hamburg. Sollten die Hamburger nur einen Punkt mit nach Hause nehmen, wäre der Klassenerhalt für die Heidschnucken gesichert.

"Ostholland" lud Herne zum heißen Tanz

Grefrath, 20. März Herner Fans nennen Grefrath oft "Ostholland" und so hatten sich die Niers Panther für das vierte Duell so einiges auf die Fahne geschrieben. Eine niederländische Band heizte die Fans ein, die zum großen Teil auch mit Mützen, Schals und Trikots der niederländischen Nationalmannschaft ins Stadion gekommen waren. Frau Antje überreichte dem ersten Vorsitzenden der HEG ein Tablett mit Käsepicker und zum ersten Bully kam dann auch das Team der Niers Panther in den Landesfarben der Niederlande aufs Eis. Den Herner Fans stockte der Atem, denn damit hatte wohl keiner gerechnet. Die Gäste nutzten die erste Chance und gingen mit 1:0 in Front. Goalie Lüttges verlor seinen Schläger und gegen den Weitschuss von Christian Müller gab es dadurch keine Abwehrchance. Die "Oranjes" kämpften und erspielten sich in der Folgezeit einige dicke Chancen, doch Juister hielt seinen Kasten sauber. Im zweiten Drittel begann Herne furios, setzte die Panther unter Druck und erhöhte durch Karl Jasik (21.) auf 2:0. Nur Sekunden später traf Patrick Berger und es hieß 3:0. Pascal Adolfs erhöhte schließlich noch auf 4:0 (38.) für die HEG. Im letzten Drittel hatten sich die Panther wieder gefangen, doch alle Bemühungen ein Tor zu schießen, scheiterten spätestens bei Goalie Juister. Herne spielte strak und schaltete auch früh einen Gang zurück. Den Schlusspunkt zum 0:5 setzte Delf Spauszus in der 49. Minute Strafen: Grefrath 10, Herne 20. Zuschauer: 509.

Lauterbach sagte Spiel ab

Duisburg, 20. März Beschäftigungslos waren die Jungfüchse in der Aufstiegsrunde zur Oberliga. Aufgrund zu vieler erkrankter und verletzter Spieler sagte der VERC Lauterbach das für Sonntag geplante Spiel bei der 1b-Mannschaft des EV Duisburg ab. Bis zum 21. März haben die Highlanders nach Angaben des Verbandes Zeit, Atteste vorzulegen. Ob das Spiel gewertet oder wiederholt wird, steht noch nicht fest. Für ein mögliches Nachholspiel stünden nur noch Termine unter der Woche zur Verfügung.

Zum Abschluss der 23. Sieg im 36. Spiel

Dortmund, 20. März Mit einem 6:4 (2:2, 4:1, 0:1)-Erfolg in Moers bei den Black Devils Niederrhein beendete der EHC Dortmund die erfolgreiche Meisterschaftssaison 2005/06. Vom eigenen Publikum verabschieden sich die Elche am kommenden Sonntag, 26. März, um 19 Uhr mit dem Freundschaftsspiel gegen die Junioren der Essener Moskitos. Die Elche hatten die Begegnung in Moers vor zahlreich mitgereisten Fans bis auf wenige Phasen gut im Griff und hätten bei konsequenterer Chancenverwertung vor allem in der Schlussphase das Ergebnis noch klarer gestalten können. Vor den Augen der ehemaligen EHC-Stürmer Peter Udvardy und Marian Abrman, die zu Besuch in Dortmund weilten, gingen die Gastgeber zwar in der zweiten Minute mit 1:0 in Führung, aber nur eine Zeigerumdrehung später war es Fabian Kuboth, der mit seinem ersten Treffer für die Seniorenmannschaft den Ausgleich erzielte. Der Junior rückte für Igor Cillik, der für Toni Fonso verteidigte, in die erste Sturmreihe und war auch in der siebten Minute am Führungstreffer zum 2:1 durch Igor Furda beteiligt. Danach ließen es die Elche langsamer angehen, ein weiterer Treffer wurde in der 15. Minute wegen Torverschiebens nicht anerkannt. Als kurz darauf eine Strafe gegen den EHC angezeigt wurde, warteten alle sechs Elche'auf den Pfiff der Schiedsrichter. Die Gastgeber nutzten diesen Blackout und erzielten ungehindert den Ausgleich. Das zweite Drittel brachte nach nur 36 Sekunden die erneute Führung für die Elche durch Pierre Schulz, sie hielt aber nur acht Minuten, dann konnten die Black Devils noch einmal egalisieren. Eingedenk der aufrüttelnden Trainerworte in der ersten Pause zog die Mannschaft das Tempo etwas an. Endlich wurde auch einmal eine Überzahlsituation durch Niko Bitter mit einem Schlagschuss von der blauen Linie zum 3:4 in der 34. Minute genutzt und 52 Sekunden später konnte Christian Nieberle ein kluges Zuspiel von Manuel Jahrendt zum 3:5 verwandeln. Eine gute Einzelaktion von Eric Daniels, der vorher schon knapp scheiterte, brachte in der 39. Minute das 3:6, eine Vorentscheidung in einer insgesamt sehr fairen Begegnung. Die Moerser konnten zwar in der 45. Minute auf 4:6 verkürzen, in Gefahr geriet aber der 23. Meisterschaftssieg im 36. und letzten Spiel nicht mehr. Der EHC hatte sogar vor allem in den letzten zehn Minuten noch gute Chancen den Sieg auszubauen, scheiterten mehrfach aber nur knapp. "Wir haben alle Saisonziele nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen. Der dritte Rang in der Aufstiegsrunde zur Oberliga hinter den klaren Favoriten aus Neuss und Herne kann sich sehen lassen und verdeutlicht den klaren sportlichen und wirtschaftlichen Aufschwung des EHC Dortmund in dieser Saison. Jetzt fährt die Mannschaft am kommenden Samstag auf Einladung unseres Hauptsponsors Kik nach Bremen und besucht ein Bundesligaspiel der anderen Kik-Mannschaft, dann wollen wir am Sonntag auf eigenem Eis gegen die Moskitos für einen würdigen Abschluss dieser Spielzeit sorgen", zog Elche-Coach Markus Scheffold ein erstes Saisonfazit. Gleichzeitig ist er gemeinsam mit dem sportlichen Leiter Klaus Picker bereits in die Planung für die nächste Saison eingestiegen. "Wir wollen den sportlichen Aufwärtstrend fortsetzen und wissen, wo der Hebel angesetzt werden muss. Unser Sturm ist bereits gut besetzt, natürlich könnten wir noch einen Stürmer mit Torgarantie gebrauchen, aber zuerst geht es darum die Defensive zu verstärken. Hier wird es sicherlich Veränderungen geben. Erste Gespräche hat es bereits gegeben."

Sieg und Niederlage

Rostock, 20. März Zweimal mussten die Rostocker Piranhas am Wochenende in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost gegen den ESC Erfurt antreten. Zwei Siege waren eingeplant, am Ende gab es nur drei Zähler. Nach dem 2:5 in Erfurt vom Freitag wollte sich die Mannschaft von Trainer Andreas Bentenrieder dafür vor dem eigenen Publikum rehabilitieren. Mit einem überzeugenden 8:1 (3:0, 3:1, 2:0)-Erfolg über den Black Dragons Erfurt holten sich die Piranhas am Sonntagabend die Play-off-Position wieder zurück. Ohne den verletzten Thomas Haupt und den erkrankten Yann Jeschke taten sich die Rostocker zunächst schwer und mussten den Thüringern erst einmal das Feld überlassen. Erfurt agierte aggressiver, Torchancen taten sich aber nicht auf. Erst eine 4:4-Situation verhalf den Rostockern zur 1:0-Führung, Karol Bartanus setzte sich an der Mittellinie durch, zog mit dem Puck in Richtung Tor und traf. Entscheidend war an diesem Tage das überzeugende Überzahlspiel der Piranhas, bei sechs der acht Treffer hatten die Rostocker einen Mann mehr auf dem Eis. Bartanus traf erzielte mit seinem zweiten und dritten Treffer einen Hat-Trick, nach dem Anschlusstreffer bekam Erfurt etwas Oberwasser. Doch die Rostocker antworteten prompt. Zweimal David Hördler und Pavel Weiss erhöhten auf 6:1. Die Entscheidung war gefallen, doch die Piranhas waren noch nicht satt. Geburtstagskind Jan Michalek (wurde 30) traf im letzten Drittel ebenso, wie Paul Stratmann, der nach einem Alleingang das schönste Tor des Tages erzielte. "Wir haben auch in Erfurt gut gespielt, doch dort unsere Chancen nicht genutzt. Ich habe der Mannschaft immer wieder vor Augen geführt, wie wichtig das Überzahlspiel ist", so Trainer Andreas Bentenrieder. Tore: 1:0 (14.) Bartanus (Michalek), 2:0 (17.) Bartanus (Blaha), 3:0 (26.) Bartanus (Michalek), 3:1 (29.) Müller Pospisil), 4.1 (36.) Hördler (Franz), 5:1 (38.) Hördler (Bartanus), 6:1 (40.) Weiss (Blaha, Bartanus), 7:1 (52.) Michalek (Hainke, Weiss), 8:1 (58.) Stratmann. Strafen: Rostock 20, Erfurt 24.

Wild Roosters besiegen weiteren Regionalligisten

Iserlohn, 20. März Eine starke mannschaftliche Geschlossenheit, gutes Aufbauspiel und das funktionierende Überzahlspiel waren ausschlaggebend für den in der Höhe nicht erwarteten 7:0 (1:0, 3:0, 3:0)-Sieg des Iserlohner EC 1b am Freitagabend gegen den EHC Troisdorf. Die Wild Roosters festigten damit den zweiten Platz in der Qualifikation zur Regionalliga NRW. Auffälligster Iserlohner war Verteidiger Sven Pütz. Er war verantwortlich für die Führung zum 1:0 (10.). Mit seinem dritten Versuch von der blauen Linie traf er bei Überzahl "ins Schwarze". Die Gäste aus Troisdorf machten sich das Leben immer wieder selber schwer. Auf Grund der Schnelligkeit der heimischen Eishockeycracks nahmen sie viel zu oft Strafzeiten in Kauf. Im Mittelabschnitt war es dann Patrick Mylius, der nach einem Schuss von Alex Imhoff die Scheibe aufnahm und das 2:0 besorgte. Bei doppelter Überzahl hatte Mark Wapnewski, auf Zuspiel des guten Pierre Kracht, dann alle Zeit der Welt und traf zum 3:0 (33.). Nur 57 Sekunden später legte Kracht dann wiederum für Defender Pütz auf: Dieser traf aus der Kurzdistanz zum vorentscheidenden 4:0 (34.). Im dritten Durchgang boten die Iserlohner weiterhin offensives Hockey. Troisdorf boten sich einige gute Chancen, doch Keeper Hendrik Sirringhaus hielt seine Farben immer wieder im Spiel und bot eine Klasse Leistung. Den Schlagschuss von Verteidiger Aaron Reckers konnte der Gästekeeper nicht festhalten und Brinker staubte zum 4:0 ab (45.). Anschliessend dann ein Konter: Jens Esche legt mustergültig auf den zentral mitgelaufenen Alex Imhoff auf und dieser erzielte das "Tor des Abends" zum 5:0 per Direktabnahme (52.). Fünf Minuten vor Schluss erzielte dann Torjäger Sebastian Brinker, auf Pass von Pütz, den Endstand mit seinem zweiten Treffer. IEC-Team-Manager Torsten Busch: "Was unsere Mannschaft gezeigt hat war oberes Regionalliga-Niveau. Die Mannschaft strotzt vor Selbstbewusstsein. Solingen kann kommen." Das kommende Heimspiel findet am Freitag, 31. März, gegen den Spitzenreiter, die Bergisch Raptors aus Solingen, statt. Zuvor reisen die Sauerländer nach Bergisch Gladbach und Trier.

Elf Tore reichen Kobras nicht zum Sieg

Dinslaken, 20. März Die Dinslakener Kobras konnten auch gegen die Trierer Huskys nicht die ersehnten drei Punkte in der Qualifikation zur Regionalliga NRW einfahren. Dabei erzielten die Hausherren elf Tore – verloren aber dennoch mit dem Handballergebnis von 11:13 (2:2, 5:5, 4:6). Wie schon oft in den vergangenen Wochen gerieten die Dinslakener in Rückstand. Innerhalb von zwei Minuten kassierten sie zwei Tore, so dass es in der zwölften Minute 2:0 für den Gegner stand, obwohl die Kobras wieder einmal ein gleichwertiger Gegner waren und das Spiel bis zu diesem Zeitpunkt sehr ausgeglichen war. Dieser Spielstand währte aber nicht allzu lange, da die Dinslakener durch Sebastian Leverenz (13.) und Drik Rossbach (16.) zum Ausgleich kamen. Im zweiten Drittel fielen die Tore wie reife Früchte. Jeweils fünf Tore auf beiden Seiten sorgten für die nötige Unterhaltung. Erst beim 7:6 in er 39. Minute ging Dinslaken erstmals in Führung. Mit 7:7 ging es in die zweite Pause. Nach Wiederbeginn zogen die Huskys schließlich davon. Über 10:7 und 12:8 kamen sie zum 13:11-Sieg. Zwar blieben die Kobras immer dran, zu Punkten reichte es aber nicht. Nachdem Dinslaken auf 11:12 herangekommen war, machte Trier mit einem Empty-Net-Goal alles klar. Zu allem Überfluss ist Alexander Wunsch im nächsten Spiel nach einer Spieldauerstrafe gesperrt.

Kantersieg gegen Bad Muskau

Chemnitz, 20. März Mit einem 14:1 (4:1, 7:0, 3:0)-Kantersieg bei Rot-Weiß Bad Muskau bleiben die Wild Boys Chemnitz in der Sachsenliga weiterhin in der Erfolgsspur. Sebastian Dieser sorgte zunächst für die überraschende Führung der Rot-Weißen, ehe nur noch die Chemnitzer trafen. Alexander Teichert (2), Matthias Klatt und Kai Koassack sorgten für die 4:1-Führung des ERC zur ersten Pause. Schon im zweiten Drittel wurde es zweistellig. Christian Weck (3), Karsten Stiegler (2), Sebastian Hammer und Alexander Teichert trafen zur 11:1-Führung, die schon in der 33. Minute feststand. Matthias Klatt, Kai Kossack und Marco Kanow erzielten im Schlussabschnitt die Tore zum 14:1-Endstand für den ERC Chemnitz.

Braunlage siegt im ersten Wolfsduell 5:2

Braunlage, 19. März Der Braunlager SC Harz ist in der Meisterrunde der Regionalliga Nord-Ost weiterhin auf Play-Off-Kurs. Im Duell der Wolfsrudel siegten die Harzer gegen den EHV Schönheide mit 5:2 (1:2, 1:0, 3:0). Vor der enttäuschenden Kulisse von 561 zahlenden Zuschauern brauchten die Braunlager allerdings ein Drittel, um richtig in Schwung zu kommen. So glänzten im ersten Abschnitt vor allem die Gäste mit einer guten Chancenauswertung. In der fünften Minute war Miroslav Jenka mit einem Konter erfolgreich, in der 13. Minute war Robert Kase nach einen Abpraller gedankenschnell zur Stelle. Zuvor hatte Dusan Halloun den Puck beim zwischenzeitlichen 1:1 regelrecht ins Tor gearbeitet (9.). Im zweiten Drittel kam der BSC wesentlich besser ins Spiel, Coach Jan Furo dürfte aber angesichts der Chancenverwertung graue Haare bekommen haben. Lediglich Halloun, er hatte in Unterzahl an der eigenen blauen Linie den Puck erkämpft und den Konter eiskalt abgeschlossen, konnte zählbares verbuchen (25.). In der Folge war das Tor der Gäste jedoch wie vernagelt. Egal ob zweimal bei Benjamin Salzmann, bei Mario Breneizeris oder bei Roman Vanek, entweder der Pfosten oder Schönheides Keeper Marcus Nachtmann hatten etwas gegen ein weiteres Tor. Halloun mit seinem dritten Treffer des Abends sorgte gleich in der ersten Minute des Schlussdrittels dann doch für die längst überfällige Führung. Jürgen Brümmer hatte wenig später das 4:2 auf der Kelle, scheiterte jedoch an Nachtmann. Spätestens nach zwei Überzahltreffern von Vanek (48.) und Jozef Potac (55.) war der BSC-Erfolg aber in trockenen Tüchern. "Wir hatten Chancen für drei Spiele, die drei Punkte sind verdient und wichtig", haderte Furo nach dem Spiel zwar etwas, konnte letztlich aber doch zufrieden sein. "Die bessere Mannschaft hat heute gewonnen", bekannte auch Schönheides Trainer Jiri Heinisch. Zum nächsten Heimspiel der Harzer Wölfe am kommenden Freitag, den 24. März, gegen die Wedemark Farmers setzt der Fanclub Südharz wieder einen Fanbus ein. Da die Busse in der Vergangenheit schnell ausgebucht waren, bittet der Fanclub um eine rasche Anmeldung, um bei genügend Interesse möglicherweise einen zweiten Bus einsetzen zu können. Anmeldungen nimmt der erste Vorsitzende Jürgen Kamrad entgegen (Telefon / Fax: 05556-345; E-Mail: kamju@web.de). Abfahrt ist um 17:45 Uhr in Wulften, danach folgen die bekannten Stationen in Schwiegershausen, Osterode, Herzberg und Bad Lauterberg. Tore: 0:1 (4:26) Jenka (Heumann), 1:1 (8:54) Halloun (Potac, Vanek), 1:2 (12:30) Kase (Hahn), 2:2 (24:47) Halloun 4-5, 3:2 (40:50) Halloun (Potac, Vanek), 4:2 (47:13) Vanek (Potac/5-4), 5:2 (54:24) Potac (Vanek, Hofmann/5-4). Strafen: Braunlage 10, Schönheide 12. Zuschauer: 561.

Guter EHV im letzten Drittel besiegt

Schönheide, 19. Märuz Die Schönheider Wölfe waren nahe dran, doch durch ein starkes Schlussdrittel sicherte sich der Braunlager SC Harz am Freitagabend durch einen 5:2 (1:2, 1:0, 3:0)- Sieg die drei Punkte gegen einen guten EHV Schönheide. Vor 561 Zuschauern kam Schönheide zu Beginn besser ins Spiel. Ohne die kranken oder verletzten Spieler Patrick Solf, Matthias Krehl und Jörg Buschmann stellte Trainer Jiri Heinisch seine Sturmreihen um und agierte aus einer sicheren Defensive heraus. Braunlage versuchte zwar das Geschehen auf dem Eis zu bestimmen, wurde aber immer wieder durch die gefährlichen Konter der Schönheider gestört. Einen dieser Vorstöße schloss Miroslav Jenka im Alleingang auf BSC-Keeper Waldner überlegt zum 1:0 (5.) für den EHV ab. Mit viel Glück gelang den Harzern in der 9.min der Ausgleich. Als EHV-Goalie Nachtmann schon zweimal geklärt hatte, aber die Scheibe nicht unter Kontrolle brachte, stocherte Halloun den Puck im Gewühl über die Linie. Doch die erneute Antwort der Schönheide Wölfe ließ nicht lange auf sich warten. Nachdem Milan Hahn mit seinem Schuss noch an Waldner scheiterte, staubte Robert Kase den Abpraller ab und brachte den EHV wieder mit 2:1 (13.) in Front. Braunlage war nun merklich verunsichert und hatte Probleme, mit der Taktik der Schönheider klar zu kommen. Miroslav Jenka vergab kurz vor Ende des ersten Abschnitts wiederum im Alleingang die Chance, die Führung auszubauen. Sein Schuss verfehlte aber diesmal um Millimeter das Harzer Tor, so ging es mit der knappen 2:1- Führung zum Pausentee. Im zweiten Drittel kam Braunlage besser mit der Spielweise des EHV zurecht. Zunächst scheiterte der BSC aber am wieder guten EHV-Goalie Nachtmann, der eine Reihe gefährlicher Situationen gekonnt entschärfte. Doch Schönheide stach immer wieder mit gefährlichen Kontern zurück und hatte selbst auch gute Möglichkeiten zum Torerfolg. Die größte Chance das Ergebnis deutlicher zu gestalten, hatte der EHV von der 24. bis 28. Spielminute, als man ganze vier Minuten in Überzahl agierte. Doch wie schon in den letzten Partien zuvor, spielten unsere Wölfe zu umständlich und machten es Braunlage oft zu leicht, sich aus dem eigenen Drittel zu befreien. Einen Blackout von EHV-Kapitän Losch nutzten die Harzer dann gar, um in Unterzahl den 2:2-Ausgleich (25.) zu erzielen. Erneut Dusan Halloun fing einen unbedrängt gespielten Querpass von Losch ab und lief allein auf Nachtmann zu, der gegen den platzierten Abschluss machtlos war. Der Schlussabschnitt begann für den EHV mehr als ungünstig. Bereits 50 Sekunden nach Wiederbeginn gingen die Harzer Wölfe erstmals in Führung. Dabei entwickelte sich BSC-Spieler Halloun zum Alptraum der Schönheider, als er mit seinem dritten Treffer die Wende zugunsten der Braunlager einleitete. Der große läuferische und kämpferische Aufwand des EHV hinterließ nun deutliche Spuren. Braunlage wirkte frischer und war immer öfter den entscheidenden Schritt schneller als die Schönheider Wölfe. Zwangsläufig waren die flinken Stürmer des BSC nun mehr und mehr nur noch durch Fouls zu stoppen. Die logische Folge waren die Tore vier (48.) und fünf (55.) für die Harzer, die jeweils in Überzahl erzielt wurden. Tore: 0:1 (4:26) Jenka (Heumann), 1:1 (8:54) Halloun (Potac, Vanek), 1:2 (12:30) Kase (Hahn), 2:2 (24:47) Halloun 4-5, 3:2 (40:50) Halloun (Potac, Vanek), 4:2 (47:13) Vanek (Potac/5-4), 5:2 (54:24) Potac (Vanek, Hofmann/5-4). Strafen: Braunlage 10, Schönheide 12. Zuschauer: 561.

Blackout im zweiten Drittel

Dinslaken, 19. März Erstmals seit Wochen konnten die Dinslakener Kobras mit drei Blöcken agieren und dennoch reichte es wieder nicht zum Sieg. Beim ESV Bergisch Gladbach unterlag das Team in der Qualifikation zur Regionalliga NRW mit 4:7 (1:1, 0:5, 3:1). Das erste Drittel war ausgeglichen und endete leistungsgerecht 1:1. Was dann im zweiten Drittel innerhalb von fünf Minuten geschah, ist kaum zu erklären. Die Realstars drehten von Anfang an mächtig auf, und die Kobras fanden sich nur noch in der Defensive wieder. Zwischen der 25. und 28. Minute fingen sich die Gäste gleich fünf Treffer ein. Zwar steigerten sich die Dinslakener im letzten Abschnitt, den sie 3:1 gewannen, aber an der Niederlage war nicht mehr zu rütteln. Zudem kassierte Jens Fischer seine dritte zehnminütige Disziplinarstrafe und ist damit gegen Trier gesperrt.

Klare Niederlage im Sauerland

Troisdorf, 19. März Eine klare 0:7 (0:1, 0:3, 0:3)-Niederlage musste der EHC Troisdorf in der Qualifikation zur Regionalliga NRW beim Iserlohner EC 1b einstecken. Schon die Anreise war mit Hindernissen gespickt. Verspätet kam der EHC im Sauerland an und musste mit nur fünf Minuten Einspielzeit auskommen. Die Dynamite kämpften im ersten Drittel und setzten alles daran, nicht frühzeitig in Rückstand zu geraten. Schon nach knapp sechs Sekunden gab es die erste Strafzeit für Iserlohn, aber anders als noch in den Begegnungen zuvor konnten die Troisdorfer kein Kapital daraus schlagen, es lief nichts zusammen. Auch die erste Strafzeit gegen die Dynamite endete noch ohne Folgen. Das einzige Tor des ersten Abschnitts fiel dann aber doch für das Iselohner 1b-Team in der zehnten Minute. Danach wurde es deutlich. Mit jeweils drei Treffern in den folgenden beiden Abschnitten machte der IEC den deutlichen Sieg perfekt. Unschön: Kai Kühlem verletzte sich bei einem Check von hinten und musste mit fünf Stichen genäht werden. Tore: 1:0 (10.) Sven Pütz (Dennis Brecker), 2:0 (24.) Patrick Mylius (Tony Engelmann, Alexander Imhof), 3:0 (33.) Mark Wapnewski (Pierre Kracht, Sven Pütz), 4:0 (34.) Sven Pütz (Pierre Kracht, Jens Esche), 5:0 (45.) Sebastian Brinker (Aron Reckers, Sven Pütz), 6:0 (52.) Alexander Imhof (Jens Esche, Victor Proskuriakov), 7:0 (56.) Sebastian Brinker (Sven Pütz, Pierre Kracht). Strafen: Iserlohn 12, Troisdorf 30 + 10 (Christian Czaika). Zuschauer: 139.

Vereinsrekord

Wallernhausen, 19. März Mit 4:3 besiegte der EC Wallernhausen die Roten Teufel Bad Nauheim 1c. Die Pirates wahrten damit ihre Chance auf den zweiten Platz in der Abschlusstabelle der Landesliga Hessen. Im letzten Spiel der Saison am 26. März um 20 Uhr treten die Wallernhäuser in Frankfurt bei den Young Lions 1b an. Die Tore für die erfolgreichen Wallernhaüser erzielten Philip Hartmann, Thomas Günther, Daniel Dickel und Manuel Six. Mit dem derzeitigen Punktestand haben die Spieler aus der 1000-Seelen-Gemeinde einen neuen Vereinsrekord hergestellt. Neben dem ERC Pohlheim sind die Pirates die einzige Mannschaft der Liga ohne eigenes Eisstadion und fahren zu jedem Training oder Spiel ins 40 Kilometer entfernte Lauterbach.

Verdienter 5:2-Heimsieg bringt Drachen auf Rang vier

Erfurt, 18. März Mit einem auch in dieser Höhe verdienten 5:2-Sieg gegen die Piranhas aus Rostock konnten die Black Dragon Erfurt, zumindest vorläufig Platz vier in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost zurück erkämpfen. So waren sich auch beide Trainer zur anschließenden Pressekonferenz einig, dass die Punkte diesmal verdient in Erfurt blieben. "Wir haben einfach zuviel dumme Strafen genommen und konnten am Ende nicht mehr gegenhalten", so Rostocks Coach Bentenrieder. Drachen-Trainer Belitz sprach von "einer sehr guten Mannschaftsleistung. Wir haben heute die Tore jeweils genau zum richtigen Zeitpunkt gemacht". Die Drachen machten von Beginn an viel Druck, allen voran die Reihe um Marak, Masche und Eigengewächs Otte sorgten ständig für Gefahr vor Hippik. Doch zunächst scheiterte man noch am Piranhas-Goalie. Die Rostocker ließen im ersten Drittel dagegen klarste Chancen ungenutzt, so vermochte es Bartanus zum Beispiel nicht, den Puck aus knapp zwei Metern Entfernung, im Tor des bereits geschlagenen Manuel Groß unterzubringen. In der 14. Spielminute erzielten die Black Dragons durch Zbynek Marak die längst überfällige 1:0-Führung. Unter wütenden Protesten der Drachen kamen die Gäste nach 18 Minuten zum Ausgleich. Hainke hatte geschossen, und Drachen-Goalie Groß fing den Puck vor der Torlinie ab. Doch Hauptschiedsrichter Siebeneicher sah es anders und gab diesen Treffer. Dies schien allerdings die Drachen richtig anzustacheln. Und 37 Sekunden vor der ersten Pause wurden die Bemühungen nochmals belohnt. Masche bediente Marak, der einen scharfen Pass vors Tor spielte. In dieses Zuspiel hechtete Verteidiger Markus Schneider und bezwang so Hippik im Piranhas-Tor zur erneuten Führung. Das zweite Drittel begann, wie das erste geendet hatte. Mit einem Treffer der Drachen. Johannhardt und Nickel bedienten Drachen-Kapitän Reichert und dieser tunnelte Hippik. Die Rostocker verlegten sich in der Folgezeit mehr und mehr auf Einzelaktionen, so scheiterte Michalek mehrfach an Groß. Die Drachen hingegen versäumten es, zur Hälfte des Spieles für eine vorzeitige Entscheidung zu sorgen. So kam es wie es kommen musste. Bartanus brachte sein Team wieder auf Schlagdistanz heran. Auch im letzten Spielabschnitt schlugen die Gastgeber früh zu. Diesmal waren gerade 71 Sekunden gespielt, als es hinter Hippik einschlug. Marak und Otte bedienten den frei stehenden Rumid Masche und der Ex-Rostocker ließ Hippik keine Chance und verwandelte zum 4:2. Damit war zumindest eine Vorentscheidung gefallen, denn von den Gästen war im letzten Drittel nicht mehr allzu viel zu sehen. Für die endgültige Entscheidung sorgte fünf Minuten vor dem Ende Oliver Otte. Hnidek prüfte zunächst Hippik mit einem Schuss von der blauen Linie, diesen konnte Hippik allerdings nicht festhalten und Otte verwandelte den Rebound problemlos zum 5:2. Bereits am Sonntag sehen sich beide Teams wieder, dann aber in Rostock. Tore: 1:0 (13:44) Zbynek Marak (Rumid Masche), 1:1 (17:05) Sascha Hainke (Pavel Blaha, Ronny Schneider), 2:1 (19:23) Markus Schneider (Zbynek Marak, Rumid Masche), 3:1 (22:49) Marko Reichert (Andreas Nickel, Sven Johannhardt), 3:2 (37:43) Karol Bartanus (Jan Michalek, Patrick Czajka), 4:2 (41:11) Rumid Masche (Oliver Otte, Zbynek Marak), 5:2 (54:55) Oliver Otte (Petr Hnidek, Rumid Masche). Strafen: Erfurt 8, Rostock 14. Zuschauer : 567.

Platz drei gesichert

Dortmund, 18. März Im vorletzten Meisterschaftsspiel dieser Saison gewann der EHC Dortmund mit 6:5 (2:1, 1:2, 2:2, 1:0) nach Penaltyschießen in Grefrath und sicherte sich damit vorzeitig den dritten Tabellenplatz in der Aufstiegsrunde zur Oberliga. In einer spannenden und bis zum Ende offenen Begegnung ohne spielerischen Glanz lagen die Elche zwar die meiste Zeit in Führung, die Niers Panther kamen aber immer wieder zurück. Nach 60 Minuten stand es 5:5, den Zusatzpunkt sicherten Hans Lacalli und Jan Baron, die ihre Penaltys souverän verwandelten. Mit einem Doppelschlag in der siebten und achten Minute eröffnete der EHC den Torreigen und es waren die ersten durchdachten Angriffsversuche, die diese Dortmunder 2:0-Führung brachten. Ein Abwehrchaos bei den Elchen bescherte den Gastgebern in der zwölften Minute den Anschlusstreffer, in den letzten sechs Minuten des ersten Abschnitts sahen die Zuschauer dann noch einen Alleingang von Eric Daniels und reichlich Strafzeiten, zwingende Aktionen waren aber eher Mangelware. Daran änderte sich auch im zweiten Drittel wenig. Im Gegenteil, die Panther kamen immer besser ins Spiel. Trotzdem erhöhte der EHC in der 32. Minute auf 3:1, als Jan Baron einen gegnerischen Abspielfehler nutze und ein Break erfolgreich abschloss. Dann aber kam die beste Zeit der Gastgeber, die innerhalb von gut zwei Minuten zum 3:3-Ausgleich kamen. Im Schlussabschnitt gab es reichlich Spannung. Es dauerte fünf Minuten bis das weiche Eis angetrocknet war, dann setzte sich Hans Lacalli in Szene und markierte das 3:4. Der gleiche Spieler hatte kurz darauf bei einem Break das 3:5 auf dem Schläger, scheiterte aber knapp. Stattdessen gelang dem GEC in der 52. Minute der erneute Ausgleich. Trotzdem ging der EHC in der 58. Minute erneut in Führung, als Igor Furda eine tolle Einzelaktion zum 4:5 abschloss. Die Führung hielt 53 Sekunden, dann erzielte Grefraths Jüngster, Patrick Büren, das insgesamt verdiente 5:5. Der Shoot-out ging schließlich an Dortmund. "Natürlich war ich nicht zufrieden mit dem Spiel meiner Mannschaft. Es fehlte die Konzentration. Kaum ein Zuspiel kam genau, Vieles war Zufall. Aber ich will am Saisonende nicht zu kritisch sein. Viele Spieler sind angeschlagen. Wichtig war, dass wir mindestens einen Punkt geholt haben, um den dritten Platz endgültig zu verteidigen", war das Fazit von Trainer Markus Scheffold. Beim EHC fiel nach André Erhart auch kurzfristig Tim Schulz aus, dafür kam Willi Tesch wieder zum Einsatz.

EC Siegerland stürmt an die Tabellenspitze

Netphen, 18. März Am Freitagabend besiegte der EC Siegerland den aktuellen Tabellenführer Herforder EV auswärts mit 6:3 und konnte sich damit selbst auf Platz eins der Qualifikation zur Verbandsliga NRW setzen. Der ECS begann hoch motiviert und konnte schon nach 61 Sekunden durch Marco Herbel mit 1:0 in Führung gehen. Durch eine weiter konzentrierte Vorstellung wurden immer wieder Torchancen herausgespielt, die bis zur Drittelpause durch Marco Herbel (10.) und Jörg Deske (17.) in die 3:0-Führung umgemünzt wurden. Im zweiten Drittel ließ der ECS die Zügel schleifen, wodurch der HEV stärker ins Spiel kam und in der 32. Spielminute in Überzahl durch Dirk Marchel das 3:1 erzielte. Durch dieses Tor wurden auch die Zuschauer wieder wach, die in der Folgezeit ihr Team nach vorne peitschten und in der 35. Spielminute in Überzahl das 3:2 durch Michael Reim bejubeln konnten. Die Mannen des ECS hatten noch einige brenzlige Situationen zu überstehen, konnten sich aber mit der 3:2-Führung in die Pause retten. Im Schlussabschnitt spielten sie wieder wie im Auftaktdrittel mit mehr Konzentration und Florian Fischbach erzielte in der 42. Spielminute das 4:2. Knapp sieben Minuten später konnte Tim Bruch eine seine zahlreichen Tormöglichkeiten zum 5:2 nutzen. Sein Bruder André machte es ihm gleich und erzielte in der 51. Spielminute das 6:2. Damit war das Spiel entschieden. Der ECS brachte das Spiel sicher nach Hause und musste in der 54. Spielminute nur noch das 6:3 durch Frank Burchot hinnehmen. Damit ist der ECS bei einem absolvierten Spiel mehr mit zwei Punkten Vorsprung zumindest bis Sonntag Spitzenreiter der Verbandsligapokalrunde. Am Sonntag bestreitet der Herforder EV sein Auswärtsspiel in Troisdorf.

Kampf um Platz zwei

Pohlheim, 18. März Zum Saisonabschluss geht es für die Cracks des ERC Pohlheim noch einmal zur Sache. Denn am Sonntag um 18 Uhr geht es bei der TSG Darmstadt 1b um Platz zwei in der Abschlusstabelle der Landesliga Hessen. Die Galloways dominierten im Heimspiel mit 6:4 über den aktuellen Tabellenfünften. Dies soll sich, wenn es nach dem Willen der Pohlheimer geht, am Sonntag wiederholen. "Wir trainieren hart und sind trotz der fortgeschrittenen Saison immer noch hoch motiviert", stellt Holger Pöritzsch, sportlicher Leiter der Galloways, fest und fügt bei: "Ich bin sicher, dass auch zum Saisonabschluss noch ein Punktgewinn möglich ist." In der Tat ist es so, dass sich das Team mit dem Verlauf der Rückrunde gesteigert hat.

Neuer Hauptsponsor

Rostock, 17. März Besucher der Heimspiele der Rostocker Piranhas müssen sich von nun an geschmacklich etwas umorientieren. Ab sofort ist die Ludwigsluster Fleisch- und Wurstspezialitäten GmbH einer der drei Hauptsponsoren des Vereins. Der bisherige Wurstlieferant "Die Rostocker" beendet mit sofortiger Wirkung sein Engagement beim Rostocker EC. Die Rostocker Fleisch- und Wurstwaren GmbH steckt seit geraumer Zeit in finanziellen Schwierigkeiten. Die Ludwigsluster unterstützen die Piranhas bis zum Saisonende und haben eine Option für die kommende Saison. "Wir sind froh, so schnell einen Ersatz gefunden zu haben", freute sich REC-Präsident Peter Dickmanns. Dass das Engagement der Rostocker auf der Kippe stand, war ein offenes Geheimnis, Ende der letzten Woche zeichnete sich nun ein Ausstieg des Rostocker Unternehmens ab. Die Rostocker Werbeagentur "K" sah sich kurzfristig nach einem Ersatz um und wurde fündig. Der erste Kontakt zu den Ludwigslustern kam am Montag zustande. "Der Hilferuf kam für uns plötzlich und unerwartet", meinte Ulrich Müller, Geschäftsführer der Ludwigsluster. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben Marktführer in Mecklenburg-Vorpommern und hat Geschäftskontakte in ganz Europa. "Wir unterstützen die Volleyballer des Schweriner SC, sind aktiv im Pferdesport und streben auch eine Zusammenarbeit mit dem FC Hansa an", so Müller weiter.
An diesem Wochenende müssen die Rostocker Piranhas zweimal gegen die Black Dragons Erfurt antreten. Bei zwei Siegen können die Piranhas für eine Vorentscheidung im Kampf um die Play-off-Plätze sorgen. "Menschen sind keine Maschinen", nahm Trainer Andreas Bentenrieder sein Team nach der 6:7-Niederlage im Penaltyschießen vom Dienstag gegen Braunlage in Schutz, wusste aber, dass die Piranhas nahezu alle Stärken vermissen ließen. "Wir werden alles versuchen, um die Scharte in Erfurt am Freitag auszuwetzen", kündigte Hördler an. Dann ist auch wieder Karol Bartanus dabei, der vom Verband zuvor für zwei Spiele gesperrt worden war. Am Sonntag soll dann ab 19 Uhr in der Eishalle Schillingallee "scharf nachgewaschen" werden. Die Rostock Old Stars empfangen am Samstag Stettin Gryfy zum letzten Punktspiel in der Landesliga Mecklenburg-Vorpommern. Die Old Stars stehen bereits seit vier Wochen als Meister fest. Die Partie beginnt um 15:30 Uhr.

Zum Meisterschafts-Kehraus zweimal auswärts

Dortmund, 17. März Zwei Meisterschaftsspiele hat der EHC Dortmund in dieser erfolgreichen Saison noch zu bestreiten und beide finden an diesem Wochenende auswärts statt. Zuerst geht die Fahrt am Freitag nach Grefrath, dort treffen die Elche um 20 Uhr auf die Niers Panther. Am Sonntag geht es in die gleiche Richtung, dann gastiert das Team von EHC-Coach Markus Scheffold ab 17:45 Uhr in Moers bei den Black Devils. "Wir wollen uns gut aus der Aufstiegsrunde zur Oberliga verabschieden. Wir brauchen noch Punkte, um den hervorragenden dritten Tabellenplatz vorzeitig abzusichern, denn die Konkurrenz ist noch eine Woche länger aktiv", gibt der Trainer klar zu verstehen, dass er noch einmal vollen Einsatz von seiner Mannschaft erwartet. In der Regionalliga-Hauptrunde konnte der EHC den Grefrather EC in der Tabelle hinter sich lassen und beide Begegnungen siegreich beenden. Auch in der Aufstiegsrunde gewannen die Elche die erste Partie, auf die leichte Schulter sollte der Gegner aber dennoch nicht genommen werden. "Die Panther sind nur schwer auszurechnen. In Darmstadt haben sie verloren, gegen Herne gelangen ihnen aber in dieser Spielzeit bereits drei Siege. Deshalb müssen wir schon volle Konzentration zeigen um an der holländischen Grenze die Punkte zu holen." Auch gegen Moers ist die Saison-Bilanz der Elche positiv. Zwar ging das erste Spiel verloren, dafür gab es aber bei den Devils einen Sieg nach Penaltyschießen. Das Hinspiel in der Aufstiegsrunde gewann der EHC vor zwei Monaten mit 6:5. "Alle drei Spiele in dieser Saison verliefen sehr knapp, das wird am Sonntag wohl nicht anders sein. Aber wir wollen die Aufstiegsrunde natürlich mit einem Sieg abschließen", zeigt sich Markus Scheffold optimistisch. "Wir haben uns in dieser Spielzeit kontinuierlich entwickelt. Das wollen wir auch im Meisterschaftsfinale zeigen." Allerdings werden die Elche nicht komplett auflaufen können. Vor allem in der Defensive drückt der Schuh. André Erhart laboriert an seiner Bänderverletzung und auch hinter dem Einsatz von Werner Heinrich und Toni Fonso stehen Fragezeichen. "Immerhin haben wir mit Niko Bitter eine gute Alternative für den Abwehrbereich. Als gelernter Stürmer hat er zuletzt schon einige Erfahrungen auf dieser ungewohnten Position sammeln können." Vor eigenem Publikum ist der EHC Dortmund dann eine Woche später noch einmal aktiv. Am Sonntag, dem 26. März empfangen die Elche nämlich um 19 Uhr die Juniorenmannschaft der Essener Moskitos zu einem Freundschaftsspiel. "Natürlich wollen wir uns von unseren Fans auf eigenem Eis verabschieden. Mit den Moskitos kommt sicherlich ein interessanter Gegner, denn das Team aus Essen wurde Meister in der Nordgruppe der Junioren-Bundesliga. Außerdem kommen mit Trainer Juris Kruminsch, seinen beiden Söhnen Maris und Arturs sowie Benedikt Rangen, Tim Pietzko und Florian Hachmann alte Bekannte an die Strobelallee zurück", freut sich der sportliche Leiter Klaus Picker schon auf dieses Saisonabschlussspiel, "und leicht wird diese Aufgabe sicherlich nicht werden."

Doppeltes Duell der Wolfsrudel – Schönheide gegen Braunlage

Schönheide, 17. März Am kommenden Wochenende trifft der EHV Schönheide gleich zweimal auf die Namensvetter vom Braunlager SC Harz. Zuerst geht es für die Schönheider Wölfe am Freitag, 17. März, nach Braunlage. Los geht es um 20 Uhr im Eisstadion am Wurmberg. Zum direkten Rückspiel empfängt der EHV dann am Sonntag, 19. März, um 17 Uhr die Harzer Wölfe im Eisstadion an der Neuheider Straße. Bereits vier Aufeinandertreffen in dieser Saison gab es schon zwischen beiden Wolfsrudeln. Während für Schönheide momentan nur ein Sieg zu Buche steht, kann Braunlage schon drei Erfolge gegen den EHV nachweisen. Die Ausgangslage vor den anstehenden Begegnungen ist in beiden Lagern unterschiedlich. Der Braunlager SC steht in der aktuellen Tabelle auf dem dritten Platz und möchte am Ende der Hauptrunde auch die Play-offs um den Oberligaaufstieg bestreiten. Mit zuletzt einer Niederlage zuhause gegen Halle (4:8) und dem Achtungserfolg in Rostock (7:6 n.P.) schwanken die Leistungen allerdings etwas, und Ziel für die Harzer ist es nun, möglichst beide Spiele gegen den EHV Schönheide zu gewinnen, um den dritten Platz gegen die starke Konkurrenz aus Rostock und Erfurt zu verteidigen. Selbstverständlich haben die Schönheider Wölfe etwas gegen dieses Vorhaben. Mit dem Sieg gegen Halle im Rücken will der EHV natürlich selbst beide Spiele gewinnen, um vielleicht doch noch für eine kleine Überraschung im Kampf um die vorderen Plätze zu sorgen. Dabei kann EHV-Trainer Jiri Heinisch voraussichtlich auf einen kompletten Kader zurückgreifen.

Grippewelle schwächt Akademiker – Aufstellungsprobleme fürs letzte Saisonspiel

Berlin, 17. März Der hartnäckige Winter geht nicht spurlos an den Spielern von FASS Berlin vorbei. Ein Training mit dem kompletten Kader war in den letzten zwei Wochen für Trainer Bodo Christ nicht möglich. Selbst Trainerkollege Heiko Awizus lag mit Fieber im Bett. "Einigen Spielern fehlte die Konzentration, andere liegen derzeit mit einer Erkältung im Bett. Bereits in der letzten Woche gegen den ECC und in Adendorf fehlten uns diverse Spieler. Mit der Rumpftruppe war gegen die beiden nicht mehr drin. In Adendorf hatten wir nur noch elf Feldspieler zur Verfügung", so Bodo Christ. Bis zur Abfahrt nach Hamburg, wo die Akademiker am Freitag, 17. März, um 19:30 Uhr auf die Crocodiles treffen, hofft Christ allerdings auf baldige Genesung. "Insgesamt acht Akteure standen gar nicht zur Verfügung. Weitere fühlten sich unwohl." Die Berliner haben in dieser Saison bislang alle Spiele gegen die Crocodiles Hamburg gewonnen (Vorrunde 3:2 n.P., 8:4; Relegation 11:4, 7:6, 3:2). Dennoch wird es sicherlich ein schweres Spiel. Mit einem Sieg gegen FASS ist ihnen der zweite Platz in der Abstiegsrunde der Regionalliga Nordost nicht mehr zu nehmen. Gewinnen am Freitag die Akademiker und die Adendorfer zeitgleich gegen den ECC, dann stecken die Hamburger zusammen mit den Preussen und den Adendorfern mitten im Abstiegskampf.

Wild Roosters empfangen Troisdorf

Iserlohn, 17. März Am Freitag empfängt die 1b-Vertretung des Iserlohner EC um 19:30 Uhr die "Dynamites" aus Troisdorf am Seilersee. "Der aktuelle Tabellenplatz der Troisdorfer spiegelte nicht deren tatsächliche Leistungsstärke wider. Nach verpatztem Auftakt der Qualifikation zur Regionalliga NRW hat sich der Gegner stabilisiert und zuletzt viermal in Folge gewonnen. Im Februar zwangen die "Dynamites" sogar Tabellenführer Solingen ins Penaltyschießen", so Team-Manager Torsten Busch. Die Iserlohner werden also hochkonzentriert in diese Begegnung gehen müssen, wollen sie den EC Bergisch Land aus Solingen noch vom Thron stoßen. Der Eintrittspreis beträgt fünf Euro auf allen Plätzen. Jugendliche bis 17 Jahre haben freien Eintritt.

Das letzte Auswärtsspiel

Trier, 17. März Am kommenden Sonntag, 19. März, gastieren die Trierer Huskys bei den Dinslakener Kobras. Dies ist zugleich das letzte Auswärtsspiel der Saison. Die Kobras sind in den letzten Wochen vom Verletzungsproblemen geplagt und agierten in den letzten Spielen, ähnlich wie die Huskys, mit einem kleinen Spielerkader. Junioren- und Jugendspieler halfen ebenso aus wie zuletzt der eigene Trainer Jörg Böhme. So lassen sich auch die letzten Niederlagen erklären, die die Kobras einstecken mussten. Momentan rangieren die Kobras auf dem sechsten Tabellenplatz und sind gegen die Huskys unter Zugzwang. Für die Huskys geht es darum, den dritten Tabellenplatz in der Qualifikation zur Regionalliga NRW weiter zu behaupten. Unter der Woche hat Trainer Oldrich Jindra mit seiner Mannschaft intensiv trainiert, damit die Huskys auch in Dinslaken das Eis als Sieger verlassen. Stefan Tschammer wird nach seinem berufsbedingten Fehlen auch wieder mit dabei sein. Im Hinspiel siegten die Huskys in einem spannenden Spiel mit 7:6 nach Penaltyschießen. Für die Fans besteht wieder die Möglichkeit, die Mannschaft im Bus nach Dinslaken zu begleiten. Infos erteilt Oliver Fau (blackmonsk@yahoo.de oder 0170/2916264).

Schweres Restprogramm für die Kobras

Dinslaken, 17. März Kein Pappenstiel sind die Begegnungen der Dinslakener Kobras in der Qualifikation zur Regionalliga NRW am Samstag, 18. März, um 20 Uhr beim ESV Bergisch Gladbach und am 19. März um 19 Uhr beim Heimspiel gegen den ESC Trier. Die Kobras treten zum ersten Mal seit Wochen mit einem nahezu kompletten Kader an, der Anlass zur Hoffnung gibt, da endlich wieder auf drei Blöcke zurückgegriffen werden kann. Jens Fischer und Alexander Wunsch sind ebenso mit von der Partie wie der zuletzt gesperrte Daniel Parsch und die von Verletzungen genesenen Spieler. Wer die Kobras in Bergisch Gladbach unterstützen möchte, findet sich am 18. März um 17 Uhr an der Eishalle Dinslaken ein, da von dort um 17.15 Uhr der Bus nach Bergisch Gladbach startet. Der Fahrpreis beträgt acht Euro.

Eintracht erwartet Neuwied

Frankfurt, 17. März Am Samstag um 19:30 Uhr steigt ein vorgezogenes Endspiel um den Verbleib bzw. den Aufstieg in der Regionalliga Hessen zwischen der Frankfurter Eintracht und dem SC Mittelrhein-Neuwied 1b. Nachdem der SCM am vergangenen Wochenende überraschend bei den Young Lions Frankfurt gewonnen hat, sprechen die Bären plötztlich wieder um die Qualifikation zur Regionalligasaison 2006/07 ein gewichtiges Wort mit. Zwar haben die Neuwied erst vier Punkte auf dem Konto (die Eintracht hat elf Zähler), es stehen aber noch die beiden Begegnungen gegen den TSV Schott Mainz an, die die Deichstädter für sich entscheiden sollten. Die Eintracht wird ersatzgeschwächt antreten, mehrere Spieler fehlen aus Verletzungs-, familiären oder Urlaubsgründen, trotzdem will man am Samstagabend den endgültigen Klassenerhalt mit einem Sieg über die "kleinen" Bären feiern. Kuriosität am Rande der Bande: am Freitagmorgen starten gleich vier Eintracht-Spieler innerhalb von 40 Minuten vom Frankfurter Flughafen zu Urlaubs- bzw. Geschäftsreisen. Während Verteidiger Stefan Hilton nach Vancouver fliegt, um dort seine Freundin zu besuchen, startet Goalie Oliver Eberz in Richtung Addis Abeba, um dort seinem als Entwicklungshelfer lebenden Bruder einen Besuch abzustatten. 1b-Kapitän Oliver Groß fliegt nach New York, zeitgleich startet der kanadische 1b-Stürmer Rich Hutson zu einem geschäftlichen Trip nach Las Vegas.

Spitzenspiel gegen Niesky

Wilhelmshaven, 17. März Am heutigen Freitag um 21 Uhr empfängt der EC Wilhelmshaven-Friesland den souveränen Tabellenführer der Verbandsliga Nordost, den ELV Niesky, zum Heimspiel in Bremen. Ein echtes Spitzenspiel, hat sich der ECW doch unter schwierigen Bedingungen auf Rang drei vorgearbeitet – eingedenk der 5:0-Wertung gegen den OSC Berlin, die der Verband in seiner Ergebnismeldung noch nicht offiziell verkündet hat. Dafür, dass sich der derzeitige Tabellenplatz festigt und die Jadehaie bis zum Saisonabschluss den Jungfüchsen noch etwas weiter auf den Pelz rücken können, wollen die Spieler um Kapitän Nick Hurbanek heute sorgen. Bereits beim Hinspiel in Niesky zeigte sein Team, dass sie zu den wenigen in der Liga gehören, die dem Primus eventuell noch ein Beinstellen könnten. Zwar verlor man das Spiel in der Niederlausitz mit 3:11, verdiente sich aber bereits zu diesem Zeitpunkt den Respekt des gegnerischen Teams. Seitdem hat Andrej Sorokin es verstanden, seine Mannschaft weiter zusammen zu schweißen und geht dabei als Torjäger mit gutem Beispiel voran.

Spiele und andere Pflichten

Chemnitz, 17. März Bevor die Wild Boys Chemnitz am Samstag in der Sachsenliga bei Rot-Weiß Bad Muskau ran müssen, stehen noch andere Pflichten auf dem Programm. Bereits am Freitag (16 bis 18 Uhr) präsentiert sich das Team auf der Messe "Rad & Roll" in der Chemnitzer Arena. Danach steht noch ein Eistraining an. Am Samstag heißt es früh aufstehen, denn das Spiel gegen Bad Muskau beginnt bereits um 12 Uhr. Wollte man sich eigentlich vergangene Woche beim Heimspiel ein Bild vom Gegner machen, so muss man aufgrund der kurzfristigen Absage nun ohne jegliches Wissen über die Rot-Weißen nach Weißwasser fahren. Bleibt für den ERC zu hoffen, dass die unfreiwillige Spielpause nicht den zuletzt guten Rhythmus der Wild Boys beeinträchtigt hat. Bereits am folgenden Montag um 20:30 Uhr bestreiten die Chemnitzer ein Freundschaftsspiel gegen den thüringischen Landesligisten Hainberger Füchse Greiz. Der Tabellendritte aus Thüringen kann unter anderem auf die Tschechen Jiri Parkmann und Ludek Beran zurückgreifen.

Spielverlegung und 0:5-Wertung

Duisburg, 15. März Das Heimspiel des EV Duisburg 1b am kommenden Sonntag in der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Oberliga wurde wegen des Play-down-Spiels der DEL-Profis um 14.30 Uhr um eine Stunde nach hinten auf 19 Uhr verlegt. Derweil sind den Jungfüchsen drei Punkte verloren gegangen. Da der Spieler Sebastian Berg nicht auf dem Spielberichtsbogen eingetragen worden war, wird der 11:3-Auswärtssieg bei der TSG Darmstadt nun mit 5:0 für Darmstadt und damit für Duisburg als verloren gewertet.

Wölfe durchbrechen Penaltyfluch

Braunlage, 15. März Der Penaltyfluch ist gebrochen. Nach acht vergeblichen Anläufen gelang dem Braunlager SC Harz im Dienstags-Gastspiel beim Rostocker EC der erste Sieg. Mit dem 7:6 (1:3, 3:1, 2:2, 1:0) nach Penaltyschießen sicherten sich die Wölfe zwei weitere und vorher nicht unbedingt einkalkulierte Punkte im Kampf um die Play-off-Teilnahme. "Es war einfach an der Zeit, dass wir auch ein Penaltyschießen gewinnen, und heute hat es gepasst", freute sich BSC-Obmann Bernd Wohlmann. In einem offenen Spiel mit etlichen Torchancen auf beiden Seiten waren die Gastgeber durch Christian Franz zunächst in Führung gegangen (12.). In Unterzahl erzielte Benjamin Salzmann nach 15 Minuten für die Harzer den Ausgleich. Kurz vor der Drittelpause sorgte ein Doppelschlag durch Patrick Czajka und Christian Herrmann allerdings für eine 3:1-Führung der Piranhas. Die Wölfe waren durch diesen Rückstand jedoch nicht aus der Ruhe zu bringen und zeigten im Mitteldrittel Moral. Dusan Halloun markierte in Überzahl den Anschlusstreffer, Roman Vanek sorgte zur Hälfte der Spielzeit für einen wieder ausgeglichenen Spielstand. Damit gaben sich die Braunlager aber nicht zufrieden, der starke Halloun brachte den BSC erstmals in Führung (36.). Im direkten Gegenzug fiel der erneute Ausgleich, das Tor von Paul Stratmann war allerdings heftig umstritten. "Der Schiedsrichter hatte nach einem Schuss bereits abgepfiffen. Als dann der Nachschuss im Tor war, gab er den Treffer trotzdem", beklagte sich Wohlmann nicht nur in dieser Szene über eine schwache Leistung der Unparteiischen. Die Harzer waren über die Entscheidung so verärgert, dass sie sogar die Mannschaft kurzzeitig vom Eis nahmen. Den Frust wandelten die Wölfe im Schlussabschnitt aber schnell in positive Energie um. Vanek erzielte in Überzahl das 5:4 (42.). Nach Hallouns 6:4 roch es kurzzeitig sogar nach drei Auswärtspunkten (48.). Die Gastgeber kamen vor fast 1350 Zuschauern aber noch mal zurück. Sascha Hainke brachte die Rostocker auf ein Tor heran (49.), Ronny Schneider besorgte genau acht Minuten vor Schluss das 6:6. In den letzten Minuten hatten beide Mannschaften den Siegtreffer auf der Kelle, letztlich musste das Penaltyschießen entscheiden. Hierbei zeigten sich die Wölfe äußerst treffsicher. Sebastian Kastner, Vanek und Halloun brachten den Puck im Rostocker Tor unter, auf der Gegenseite war lediglich David Hördler erfolgreich, so dass bereits nach jeweils vier Schützen der Auswärtssieg der Wölfe feststand. Am kommenden Wochenende stehen für die Braunlager nun die beiden Begegnungen gegen das Wolfsrudel aus Schönheide an. Am Freitag haben die Harzer Heimrecht, am Sonntag führt der Weg ins Erzgebirge. Tore: 1:0 (11:13) Franz (Weiss, Hoffmann), 1:1 (14:12) Salzmann (Potac/4-5), 2:1 (18:21) Czajka (Cardona, Franz/5-4), 3:1 (18:37) Herrmann (Cardona, Schneider), 3:2 (26:58) Halloun (Potac, Kastner/5-4), 3:3 (30:10) Vanek (Potac), 3:4 (35:27) Halloun, 4:4 (35:55) Stratmann (Hainke), 4:5 (41:19) Vanek (Aamec, Halloun/5-4), 4:6 (47:23) Halloun, 5:6 (48:10) Hainke (Michalek, Stratmann), 6:6 (52:00) Schneider (Blaha, Czajka/4-4), 6:7 (60:00) Vanek (Penalty). Strafen: Rostock 16 + 10 (Weiss) + 10 (Michalek), Braunlage 14 + 5 + Spieldauer (Bippus). Zuschauer: 1316.

Revanche geglückt

Schönheide, 15. März Nach dem Schlusspfiff am Dienstagabend im Wolfsbau schauten wohl nicht wenige Anhänger der Schönheider Wölfe ungläubig und mit offenem Mund auf die Anzeigetafel. Nach der deutlichen Niederlage vergangenen Freitag in Halle (0:7) revanchierte sich der EHV Schönheide mit einem verdienten 2:1 (1:0, 0:1, 1:0)- Sieg gegen die Saale Bulls und ließ nach zwei Niederlagen in Folge den treuen Anhang wieder jubeln. Gut 200 Zuschauer sahen eine spannende und über weite Strecken ausgeglichene Begegnung, in der die Schönheider Wölfe zunächst besser ins Spiel fanden. Nach kontrolliertem Beginn beider Mannschaften ging der EHV in der elften Minute durch Holger Mix mit 1:0 in Führung. Schon zu diesem Zeitpunkt war festzustellen, dass sich die Wölfe von den Anstrengungen der letzten Woche gut erholt hatten und mit viel Einsatz und Laufbereitschaft zu Werke gingen. Bis zum ersten Pausenpfiff hatten beide Teams gute Möglichkeiten, um zum Torerfolg zu kommen. Doch sowohl Halle-Keeper Tim Schnelle als auch sein Gegenüber Markus Nachtmann ließen bis dahin keine weiteren Treffer zu. Zu Beginn des zweiten Drittel kamen die Saale Bulls etwas energischer aus der Kabine, nachdem Halle-Coach Stastny erst deutliche Worte finden musste, weil sein Team wohl etwas zu leichtsinnig an die "Pflichtaufgabe Schönheide" gegangen war. Lange Zeit hielt die Defensive der Wölfe dem nun stärker werdenden Druck der Hallenser Stand, doch in der 38. Minute gelang den Bulls durch Plate der Ausgleich zum 1:1, gleichzeitig auch der Spielstand nach 40 Minuten. Der EHV Schönheide begann den Schlussabschnitt gleich mit eigener Überzahl, nachdem zehn Sekunden vor der Pause Carsten Plate vom ESC Halle für zwei Minuten auf die Strafbank mußte. Die Wölfe versuchten sofort, sich im Angriffsdrittel festzusetzen und nutzten diese Gelegenheit zur erneuten Führung. Gerade zwei Sekunden war die Strafe der Saale Bulls abgelaufen, als EHV- Kapitän Mike Losch seine Mannschaft mit 2:1 in Front brachte. In der Folge hatten die Wölfe gute Möglichkeiten die Führung auszubauen, scheiterten jedoch am guten ESC-Keeper Schnelle. Allerdings setzte der Tabellenzweite aus Halle jetzt auch alles auf eine Karte und versuchte, den Ausgleich zu erzielen. Doch ein, an diesem Abend hervorragend aufgelegter Wölfe-Goalie Nachtmann, ließ alle Bemühungen der Bulls scheitern. Kurz vor Ende der Partie nahm Halle noch seinen Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Spiel, doch die aufopferungsvoll kämpfenden Wölfe hielten dagegen und sicherten sich durch eine couragierte Leistung verdient die drei Punkte gegen den ESC Halle 04. Tore: 1:0 (10:04) Mix (Solf, Kase), 1:1 (37:03) Plate (Sohlmann, N.Müller), 2:1 (41:52) Losch (Mix, Jenka). Strafen: Schönheide 8, Halle 10. Zuschauer: 202.

Drachen weiterhin im Play-off-Rennen

Erfurt, 15. März Einen verdienten 5:3-Sieg verbuchten die Black Dragons Erfurt am Dienstagabend bei den Wedemark Farmers. Mit diesem Sieg konnte man das Play-off-Rennen weiter spannend halten, da Rostock zeitgleich eine Heimniederlage nach Penaltyschießen gegen Braunlage einstecken musste. So beträgt der Rückstand auf die Rostocker vor den direkten Duellen am kommenden Wochenende lediglich zwei Punkte. Überraschenderweise übernahmen zunächst die Farmers die Initiative im Spiel. Die Drachen brauchten einige Minuten, um sich darauf einzustellen. Ab der fünften Spielminute erspielten sich die Drachen nun ein leichtes optisches Übergewicht, mitten hinein in die erste Drangphase der Drachen platzte jedoch die Wedemarker Führung. Nach einem blitzsauberen Konter konnte Pflügler nach sieben Minuten Manuel Groß im Drachentor überwinden. Nur drei Minuten später glich allerdings Pospisil diese Führung wieder aus. In der Folgezeit vergaben beide Teams noch die ein oder andere Großchance, so dass es bis zur Drittelpause beim 1:1 blieb. Mit Beginn des zweiten Drittels drückten die Gäste nun auf die Führung, während die Farmers sich wieder auf ihr Konterspiel verlegten. Mit zwei Treffern innerhalb von 31 Sekunden sorgten Pospisil und Marak (26.) für eine beruhigende 3:1-Führung. Im letzten Drittel ging es nochmals hoch her. Zunächst sorgte erneut Pflügler (48.) für den 2:3-Anschlusstreffer, Geist drückte zu diesem Zeitpunkt die Strafbank. Vier Minuten vor Spielende sorgte Nickel für die erneute Zwei-Tore-Führung der Gäste. In der letzten Spielminute komplettierte Pospisil mit seinem dritten Treffer seinen Hattrick, der erneute Anschluss der Farmers drei Sekunden vor Ende kam zu spät. Am kommenden Freitag kommt es um 19:30 Uhr nun zum direkten Duell mit den Piranhas aus Rostock. Tore: 1:0 (6:42) Pflügler (Magnotta, Schubert), 1:1 (10:59) Pospisil (Reichert, Schmunk/4-5), 1:2 (25:41) Pospisil (Johannhardt), 1:3 (26:12) Marak (Masche, Noob), 2:3 (47:17) Pflügler (Magnotta), 2:4 (56:19) Nickel (Hnidek, Reichert), 2:5 (59:15) Pospisil (Hnidek), 3:5 (59:57) Kähm. Strafen: Wedemark 14 + 10 (Magnotta), Erfurt 12.

Adendorfer EC vor letztem Auswärtswochenende

Adendorf, 15. März Zuletzt lief es wieder etwas besser für den Adendorfer EC in der Abstiegsrunde der Regionalliga Nordost. Nach dem 6:5 (2:1, 3:2, 1:2)-Heimsieg am vergangenen Sonntag gegen Tabellenführer FASS Berlin machten die "Heidschnucken" noch mal ausdrücklich klar, dass der Klassenerhalt das oberste Ziel ist. Die Zielsetzung für das kommende Wochenende ist klar definiert. Sechs Punkte in den beiden letzten Spielen (Freitag beim ECC Preussen Juniors Berlin, Sonntag bei den Crocodiles Hamburg) sind Pflicht für den AEC. Die Berliner liegen mit zwölf Punkte einen Platz vor den Adendorfern (acht Punkte), sind also der direkte Konkurrent. Die Crocodiles Hamburg haben mit bisher 13 Punkten noch die besten Chancen, den Klassenerhalt zu schaffen.

Piranhas unterliegen im Penaltyschießen

Rostock, 14. März Das Spiel am Dienstagabend in der Rostocker Eishalle hatte alles, was Eishockey ausmacht. Zahlreiche Tore, Emotionen pur und einen dramatischen Spielverlauf. Am Ende waren die Harzer Wölfe das glücklichere Team, denn sie gewannen im zehnten Penaltyschießen der Saison zum ersten Mal. Die Rostocker Piranhas unterlagen mit 6:7 (3:1, 1:3, 2:2, 0:1). Die Piranhas ohne den verletzten Thomas Haupt und den gesperrten Karol Bartanus, der am Freitag in Erfurt aber wieder zum Team stoßen wird, gingen die Rostocker nach zwölf Minuten durch Franz mit 1:0 in Führung. Nasch einem Check in den Rücken gegen Jeschke erhielt Bippus wenige Augenblicke später eine Fünf-Minuten-Strafe plus Spieldauer. Das sollte die Gäste aber nicht davon abhalten, in Unterzahl den Ausgleich zu erzielen. Die Piranhas (Hoffmann, Schneider) ließen dagegen etliche Chancen aus. Als niemand mehr an einen Treffer für die Rot-Schwarzen glaubte, waren innerhalb von nur 16 Sekunden Czajka und Herrmann zur Stelle. Und waren die Piranhas heiß, innerhalb weniger Sekunden musste BSC-Keeper Waldner viermal klären. Nach dem Wechsel dominierte Braunlage das Spiel, die Aktionen der Rostocker wirkten fahrig und planlos. Der Puck lief einfach nicht durch die Reihen, die Piranhas leisteten sich zahlreiche Abspielfehler. Konnte Hippik in der 26. Minute noch gegen Stribny klären, tarfen die Braunlager eine Minute später zum 2:3 - diesmal in Überzahl. In der 31. und 36. Minute folgten der Ausgleich bzw. die Führung. Dann der Eklat: 18 Sekunden nach der Braunlager Führung stocherte Stratmann in einer unübersichtlichen Situation den Puck über die Linie, Schiedsrichter Schiffer pfiff. Gästecoach Furo erregte sich maßlos, vergaß sich und holte sein Team vom Eis. Das Schiedsrichterpaar musste sich übelst beschimpfen lassen. Irgendwie wurde das Drittel dann doch noch zu Ende gebracht. Im letzten Abschnitt gingen die Braunlager mit 4:6 in Führung, Hainke und Schneider schafften den Ausgleich. In Unterzahl hatten die Rostocker die Möglichkeit zum Sieg, Hoffmann vergab aber die beste Möglichkeit (58.). Im fälligen Penyltyschießen traf auf Seiten der Rostocker nur Hördler, während für Braunlage Kastner, Vanek und Halloun verwandelten. Tore: 1:0 (12.) Franz, 1:1 (15.) Salzmann (Potac), 2:1 (19.) Czajka (Cardona, Franz), 3:1 (19.) Herrmann (Cardona, Schneider), 3:2 (27.) Potac (Deibert, Vanek), 3:3 (36.) Vanek (Potac), 3:4 (36.) Ansmann, 4:4 (36.) Stratmann, 4:5 (42.) Vanek (Adamec, Halloun), 4:6 (48.) Halloun, 5:6 (49.) Hainke (Blaha, Stratmann), 6:6 (53.) Schneider (Blaha), 6:7 (60.) Halloun (Penalty). Strafen: Rostock 18 + 20, Braunlage 19 + 20.

Ein Dankeschön an die Fans

Moers, 14. März "Auch wenn es zuletzt nicht ganz rund lief, haben wir insgesamt eine tolle Saison gespielt. Wir wollen uns bei den Fans für die großartige Unterstützung bedanken und haben zum letzten Heimspiel gegen Dortmund die Eintrittspreise halbiert", wird Thomas Esser, Team-Manager der Black Devils Niederrhein, in der heutigen Pressemitteilung der Moerser zitiert. Gegen Dortmund wolle man, so Esser, an die guten Leistungen gegen Neuss und Duisburg anknüpfen. "Dann könnte vielleicht auch eine Überraschung gelingen." Für die Elche ist das Rennen um den Aufstieg in die Oberliga nach dem 2:4 gegen Neuss am letzten Spieltag gelaufen. Sie werden bestenfalls noch ihren dritten Tabellenplatz verteidigen können. Die Devils wollen in den verbleibenden drei Begegnungen den am letzten Sonntag an Grefrath verlorenen fünften Rang zurückerobern. Nach dem Dortmund-Spiel folgen noch die Auswärtspartien in Duisburg und Darmstadt. Das Saisonfinale in den Filder Benden startet am kommenden Sonntag um 17:45 Uhr. Erwachsene zahlen drei statt sechs Euro Eintritt, Jugendliche und Behinderte 1,50 Euro. "Hoffentlich wird die Halle zum Abschluss noch einmal richtig voll", so Essers Wunsch. "Die Mannschaft hätte es wirklich verdient."

Zwei Niederlagen für die Young Lions

Frankfurt, 14. März Zwei Niederlagen mussten die Young Lions Frankfurt in der Qualifikation zur Regionalliga Hessen einstecken. Nur zehn Feldspieler standen den Löwen beim 3:8 (1:3, 1:2, 1:3) gegen die 1b-Mannschaft der Roten Teufel Bad Nauheim zur Verfügung. Gegen die Reserve des SC Mittelrhein-Neuwied waren es schon wieder fünf mehr, dennoch unterlagen die Frankfurter mit 5:6 (2:1, 1:2, 2:3) dem bislang sieglosen Team. Aufgrund der Personalprobleme wurden gegen Bad Nauheim sogar zwei Stürmer als Verteidiger eingesetzt. Der Frankfurter Minikader kämpfte, so dass das Endergebnis den Spielverlauf nicht widerspiegelt. Für einen Erfolg waren die Lions jedoch vor dem Tor nicht clever genug. Nauheim dagegen nutzte seine Chancen fast immer zu einem Tor. Tore: 0:1 (6:57) Michael Eckert (5:3), 0:2 (9:52) Max Levin Frank (Marcel Partetel), 1:2 (10:25) Jan Bannenberg (Mike Schmidt), 1:3 (17:29) Alexander Müller (Michael Eckert), 1:4 (32:29) Marcel Partetel (Michael Kessler, Michael Eckert/5:3), 2:4 (34:10) Jan Bannenberg (Julian Roros), 2:5 (36:17) Max Levin Frank (Dirk Schmalz, Michael Eckert), 2:6 (44:49) Max Levin Frank (Lars Arne Slota, Dirk Schmalz), 3:6 (51:14) Christopher Punga (Sascha Pregler, Adrian Ostendorff), 3:7 (53:31) Michael Kessler (Michael Eckert, Andreas Behrens), 3:8 (59:40) Michael Eckert (4:6). Strafen: Frankfurt 20, Bad Nauheim.
Gegen Neuwied lief es ein Drittel lang gut. Doch den Spielfluss und das Zusammenspiel hatte man aber wohl in der Kabine gelassen. Irgendwie stand man fast das gesamte zweite Drittel neben sich und teils bettelte man um Gegentreffer. Doch im Schlussdrittel kam es noch schlimmer. Zwar brachte Enrico Poßner die Lions noch in der 53. Minute in Führung. Doch Gabriel Asbach (56.) und Martin Schell (58.) drehten das Spiel zu Gunsten der Gäste. Tore: 1:0 (12:37) Stefan Schubert (Benjamin Fiedler/5:3), 2:0 (14:02) Sascha Pregler (Michael Schwarzer), 2:1 (17:35) Sergej Lackmann (Penalty), 2:2 (22:21) Alexander Wolff (Daniel Niestroj, Martin Schell), 2:3 (36:05) Sergej Lackmann (Gabriel Asbach, Andre Martaler/5:4), 3:3 (37:25) Michael Schwarzer (Mike Schmidt), 4:3 (44:54) Adrian Ostendorff (Christopher Punga), 4:4 (48:08) Patrick Morys, 5:4 (52:44) Enrico Poßner (Christopher Punga, Jobst Brau/5:4), 5:5 (55:45) Gabriel Asbach (Andre Martaler), 5:6 (57:27) Martin Schell (Rene Lörsch/5:4). Stafen: Frankfurt 14, Neuwied 24 + 10 (Hartel).

Sieg im Freundschaftsspiel – Saison vorzeitig beendet

Bitburg, 14. März Zum Abschluss der Saison in der Rheinland-Pfalz-Liga feierte der EV Bitburg zwar noch einen 11:5 (5:1, 3:1, 3:3)-Sieg – in die Tabelle ging das Spiel allerdings nicht mehr ein. Zuvor hatte sich der ESC Trier 1b aus der Vierer-Liga zurückgezogen. Da die übrigen noch ausstehenden Spiele ausnahmslose Partien mit Trierer Beteiligung gewesen wären, ist die Saison nun überraschend früh zu Ende gegangen. Am Ausgang änderte aber auch die Annullierung der Trierer Spiele nichts mehr. Die Bitburger Bären sind und bleiben Meister der Rheinland-Pfalz-Liga. Da der EVB viele Freikarten an Karneval verteilt hatte, war es umso sportliche dass die Trierer "Ersatz-Mannschaft" doch noch zu einem Freundschaftsspiel angetreten ist. Denn immerhin sahen 500 Zuschauer die Partie. Andreas Weiler, Guido Plein (je 3), Roman Widung, Patric Nora, Chris Sandau, A.J. Rouse und Marc Bares trafen für Bitburg, Erik Hennes, Steven Minden, Jan Hammes, Mark Knob und Tim Hammes für Trier. In der neuen Saison wird der EVB möglicherweise in der Landesliga Hessen an den Start gehen, da es ohnehin unsicher ist, ob es in der neuen Saison noch eine eigenständige Rheinland-Pfalz-Liga geben wird.

Dreifachschlag brachte Entscheidung

Braunlage, 13. März Mit 4:8 (1:2, 2:1, 1:5) musste sich der Braunlager SC Harz in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost dem Tabellenzweiten ESC Halle 04 geschlagen geben. Einen möglichen Punktgewinn verhinderten drei Treffer der Hallenser zu Beginn des Schlussabschnitts, die bis dahin ausgeglichene Partie war entschieden. Vor rund 550 Zuschauern erwischten die Wölfe einen Blitzstart. Jürgen Brümmer wurde von Benjamin Salzmann mit einem langen Pass auf die Reise geschickt und netzte mit seinem ersten Treffer im Wölfe-Dress nach nur 67 Spielsekunden zum 1:0 ein. Auch in der Folge hatte der BSC Oberwasser, Jozef Potac und Roman Vanek verpassten in Überzahl jedoch knapp. Dann schlugen die Saale-Bulls per Doppelschlag zurück. Zunächst erzielte Petr Hruby den Ausgleich (14.), wenig später war Christian Sohlmann erfolgreich. Dem Tor ging allerdings eine klare Abseitsstellung voraus, was nach der Partie auch Halles Trainer Jaroslav Stastny bestätigte. In Durchgang zwei schaffte Dusan Halloun den schnellen 2:2-Ausgleich (22.). Beide Mannschaften hatten nun gute Gelegenheiten, ehe Normen Forster die neuerliche Führung für die Gäste markierte (30.). Die Wölfe bissen aber zurück, im direkten Gegenzug war Vanek erfolgreich. Zu Beginn des Schlussabschnitts nahm sich die BSC-Defensive dann jedoch ihre folgenschwere Auszeit. Hruby in Überzahl, Kai Schmitz und Martin Miklik sorgten binnen 71 Sekunden für die Entscheidung, Wölfe Goalie Nicolas Waldner ließ sich daraufhin entnervt auswechseln. Jozef Malicek erhöhte gar noch auf 7:3 für die Saale-Bulls (54.). Zwar gelang Stefan Bilstein noch das vierte Harzer Tor (55.), den Schlusspunkt setzen durch den Treffer von Matthias Schubert aber die Gäste. "Wir wollten uns für die Heimniederlage revanchieren, das ist uns besten gelungen", sagte nach dem Spiel ESC-Coach Stastny. Wölfe-Trainer Jan Furo ärgerte der Beginn de Schlussdrittels: "Der Dreifach-Schlag war die Entscheidung, wir haben dort individuelle Fehler gemacht." Einig waren sich beide Seiten über die katastrophale Leistung der Unparteiischen, die in einer gemeinsamen Zusatzmeldung der beiden Vereine dokumentiert wurde. Das Gespann um Hauptschiedsrichter Wagner aus Erfurt war zu keiner Zeit des Spiels auf der Höhe und sorgte mit etlichen Fehlentscheidungen für Unverständnis bei beiden Vereinen. Trotz der Niederlage halten die Harzer aber weiterhin Kurs auf die Play-offs. Bereits am Dienstag um 19 Uhr geht es beim punktgleichen Tabellendritten aus Rostock erneut um wichtige Punkte. Der Vorrundenmeister kam nach einem schwachen Start zuletzt immer besser in Schwung, wie auch der Auswärtssieg bei Tabellenführer Leipzig beweist. Tore: 1:0 (1:07) Brümmer (Salzmann, Kastner), 1:1 (13:31) Hruby (Miklik, Malicek), 1:2 (14:01) Sohlmann (Schubert, Forster), 2:2 (21:44) Halloun (Vanek, Potac/5-4), 2:3 (29:21) Forster, 3:3 (29:56) Vanek (Potac, Hofmann), 3:4 (40:33) Hruby (Maskarinec, Miklik/5-4), 3:5 (41:17) Schmitz (Blazyczek, Kimstatsch), 3:6 (41:44) Miklik (Malicek, Janke), 3:7 (53:46) Malicek (Miklik, Janke), 4:7 (54:51) Bilstein (Potac, Salzmann/5-4), 4:8 (57:16) Schubert (Sohlmann, Forster). Strafen: Braunlage 10, Halle 14. Zuschauer: 516.

Powerplay brachte die Entscheidung

Erfurt, 13. März Mit 1:4 – um ein oder zwei Tore zu hoch - mussten sich die Black Dragons Erfurt am Sonntagabend dem Spitzenreiter Blue Lions Leipzig geschlagen geben. Besonders im Powerplayspiel zeigten sich die Blue Lions diesmal stärker als der Gastgeber. So trafen die Gäste allein dreimal bei numerischer Überzahl, während die Gastgeber lediglich einmal in Überzahl erfolgreich waren. Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf hohem Regionalliganiveau. Früh im Spiel bot sich den Gastgebern die Chance in Führung zu gehen. Doch fehlte im 5-3 Powerplayspiel das letzte Quäntchen Glück, so scheiterte Johannhardt nur an der Latte. Auch im weiteren Spielverlauf boten sich auf beiden Seiten gute Einschussmöglichkeiten, doch verhinderten die Goalies zunächst zählbaren Erfolg. Nach 14 Minuten bot sich nun für die Gäste die Chance im 5:3-Powerplayspiel zu punkten. Und die derzeit beste Powerplaymannschaft lies sich nicht zweimal bitten und zog mit zwei schön herausgespielten Treffern von Eichelkraut und Thiede (14., 15.) auf 2:0 davon. Die Drachen benötigten nach diesem Doppelschlag innerhalb von 50 Sekunden einige Minuten, um sich wieder zu fangen. Kurz vor Drittelende bot sich Marak und Otte in einer 2:1-Situation die Chance zum Anschlusstreffer, doch scheiterte Otte am heute wieder überragenden Suvelo im Tor der Lions. Im Mitteldrittel kamen die Black Dragons immer besser ins Spiel, bedingt dadurch dass sich die Gäste weiter zurückzogen und aus einer sicher stehenden Defensive agierten. Dennoch blieben die Leipziger immer mit Kontern gefährlich, vor allem dann, wenn Daniel Jun seine Schnelligkeit ausspielen konnte. Die Black Dragons verzweifelten derweil immer wieder an Suvelo, der sein Team mit einigen Glanzparaden vor dem Anschlusstreffer rettete. Nach 31 Spielminuten war allerdings auch er machtlos. Im Powerplay sorgten die Drachen für viel Verkehr vor Suvelo um diesem die Sicht zu versperren. Das nutzte Rumid Masche zum Anschlusstreffer. Nach 39 Minuten stellten die Blue Lions den alten Abstand wieder her. Erneut im Powerplay war Bärschneider zum 1:3 erfolgreich. Im letzten Drittel versuchten die Black Dragons nochmals den Druck zu erhöhen, Trainer Belitz stellte auf zwei Reihen um, und die Drachen waren dem erneuten Anschluss näher als die Lions einem erneuten Treffer. Doch fand man immer wieder in Suvelo seinen Meister. Auf der Gegenseite boten sich den Lions mit fortgeschrittener Spieldauer immer wieder Konterchancen, die jedoch allesamt von Manuel Groß im Drachentor entschärft werden konnten. zwei Minuten vor Spielende ersetzte Coach Belitz seinen Keeper durch einen weiteren Stürmer, doch dieses Risiko sollte unbelohnt bleiben. Im Gegenteil die Lions erzielten durch Kuhlee noch das 1:4 per Empty-Net-Goal. Tore: 0:1 (13:47) Eichelkraut (Jun, Bärschneider/5-3), 0:2 (14:37) Thiede (Jun, Wilson/5-4), 1:2 (30:48) Masche (Marak/5-4), 1:3 (38:13) Bärschneider (Rentzsch, Wilson/5-4), 1:4 (58:52) Kuhlee (Bärschneider, Rentzsch/ENG). Strafen: Erfurt 22, Leipzig 20. Zuschauer: 602.

Wölfe wollen "Halle-Komplex" ablegen

Schönheide, 13. März Am Dienstag, 14. März, kommt es um 19:30 Uhr zum Nachholspiel der Schönheider Wölfe gegen die Saale Bulls Halle. Eine optimistische Prognose zum Spiel fällt diesmal schwer, da das Wölfeteam mit Personalsorgen geplagt wird. Neben Goalie Markus Nachtmann und Stürmer Matthias Krehl, die verletzungsbedingt fehlen werden, wird der Einsatz von Patrick Solf, Stephan Kaiser und Jörg Buschmann offensichtlich erst am Spieltag entschieden. Des Weiteren bleibt abzuwarten, ob sich der Akku der übrigen Spieler nach den kräftezehrenden Partien der vergangenen Woche wieder aufgeladen hat. Und schließlich wäre da noch der Gegner, der ESC Halle 04. Offensichtlich scheint man diesbezüglich im Wölfeteam einschließlich Trainer Heinisch mit einem Komplex behaftet zu sein, der davon ausgeht, dass die Hallenser für Schönheide eine Nummer zu groß seien. Das war am 5. November anders. Damals gewann der EHV überraschend deutlich mit 9:1.

Tief durchgeatmet

Neuss, 13. März Tief durchgeatmet wurde nach dem Spiel in Dortmund bei Fans und Mannschaft des Neusser EV. Wie bereits in der Hinrunde setzten sich die Neusser an der Strobelallee mit 4:2 (1:1, 1:0, 2:1) durch, hatten dabei aber das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite. Nach diesem wichtigen Sieg läuft alles auf ein spektakuläres Saisonfinale hinaus. Das erste Drittel hatte sich der Meister der Regionalliga NRW anders vorgestellt. Nach der frühen Dortmunder Führung (Schukies/2.) fand das Spiel fast nur in der Neusser Verteidigungszone statt, immer wieder brannte es lichterloh vor dem von Dennis Kohl gehüteten Gehäuse. Der Schlussmann hatte Schwerstarbeit zu verrichten und verhinderte mit Glück und Geschick einen höheren Rückstand. Der NEV fand nicht in die Partie, was auch daran lag, dass man immer wieder in Unterzahl agieren musste. Doch während die Gastgeber zahlreiche Chancen ungenutzt ließen, verwertete Neuss direkt die erste echte Möglichkeit zum Ausgleich. Ramin Yazdi erzielte nach Zuspiel von Jared Mudryk aus kurzer Distanz das 1:1 (12.). Da die Elche auch in der Folgezeit spielbestimmend blieben, durfte das Remis zur Pausensirene aus Neusser Sicht getrost mit der Ergänzung schmeichelhaft versehen werden. Auch der zweite Abschnitt begann nicht nach dem Geschmack der Schützlinge von Trainer Andrej Fuchs. Dennis Kohl kratzte in höchster Not einen Schulz-Schuss von der Linie, nachdem dieser vom Innenpfosten abgeprallt war. Immerhin gelang es den Neussern anschließend, das Spielgeschehen offen zu gestalten, was in der 33. Minute mit der erstmaligen Führung belohnt wurde. Ralf Reisinger spielte die Scheibe vor das Dortmunder Gehäuse und ein Verteidiger lenkte das Zuspiel unglücklich mit der Kufe ins eigene Tor ab. Anders als in den ersten beiden Abschnitten erwischten die NEV-Cracks zu Beginn der letzten zwanzig Minuten einen Traumstart. Auf Vorlage von Jared Mudryk traf Lutz Klauck zum 1:3 und stellte damit die Weichen auf Sieg. Als Sebastian Bongartz sechs Minuten vor dem Ende einen Jedamzik-Schuss unhaltbar für Torhüter Daniel Bethe abfälschte, war die Begegnung so gut wie entschieden. Zwar brachte Werner Heinrich die Gastgeber in der Schlussphase auf 2:4 heran, mehr gelang jedoch nicht mehr. Tore: 1:0 (1:55) Schukies (Nieberle, Baron/5-4), 1:1 (11:19) Yazdi (Mudryk), 1:2 (32:33) Reisinger (Fuchs, Sassen/5-4), 1:3 (41:13) Klauck (Mudryk), 1:4 (53:33) Bongartz (Jedamzik, Fuchs/5-4), 2:4 (56:21) Heinrich (Nieberle). Strafen: Dortmund 10, Neuss 20 + 10 (Geisler).

Zurück gemeldet

Grefrath, 13. März Nach vier Niederlagen hintereinander hat sich der Grefrather EC am vergangenen Wochenende in der Aufstiegsrunde zur Oberliga eindrucksvoll zurück gemeldet. Bereits am Freitagabend sorgten die Niers Panther für die Überraschung des Spieltages, als sie mit einem Minikader beim Spitzenreiter Herner EG mit 3:2 (0:2, 1:0, 2:0) gewannen. Vor 1200 Fans behielten sie in der Gysenberghalle die Nerven und wandelten einen 0:2-Rückstand noch in einen Sieg um. Dennis Holstein (2) und Jan Lankes waren die Torschützen. Am Sonntagabend komplettierte die Truppe von Trainer Adam Grygiel das erfolgreiche Wochenenende mit einem eindrucksvollen 7:1 (2:0, 2:0, 3:1) in eigener Halle gegen die Black Devils Niederrhein. Nach diesem Sechs-Punkte-Wochenende verbesserten sich die Blau-Gelben vom sechsten auf den fünften Platz und lassen den Lokalkonkurrent Moers damit hinter sich, obwohl sie noch ein Spiel austragen müssen. Über 300 Zuschauer waren begeistert von der Vorstellung der Nierpanther. Von der ersten Minute zeigten die Spieler, dass sie nach bisher drei teilweise unglücklichen Niederlagen gegen die Grafschaften nun endlich einen Sieg landen wollten. Neben den routinierten Spielern zeigten gerade die jungen Spieler auch  in diesem Match, dass sie in dieser Spielzeit viel gelernt haben. Im Gegensatz zum Gegner aus Moers, der eine ähnliche personelle Konstellation in seinen Reihen aufweist, waren die Spieler von Coach Grygiel viel wendiger, ideenreicher und auch konditionell stärker. In den Moerser Reihen war keine Begeisterung, kein Aufbäumen gegen die drohende Niederlage zu erkennen. Tore: 1:0 (3.) Gorgs (Wefers, Urban), 2:0 (7.) Holstein (Piwonski), 3:0 (32.) Brux (Büren), 4:0 (36.) Holstein (Wagner), 4:1 (42.) Müffeler, 5:1 (51.) Schmetz (Büren), 6:1 (53.) Schmetz (Büren, Wagner), 7:1 (56.) C.Ackers (Büren, Piwonski). Strafen: Grefrath 20, Moers 26. Zuschauer: 318.

Wild Roosters festigen den zweiten Platz

Iserlohn, 13. März Hoffnungsfroh fuhren die Wild Roosters Iserlohhn am Freitag zum Spitzenspiel nach Solingen. Am Ende fuhr man jedoch auch bei der dritten Begegnung im fremden Stadion, ohne Punkte nach Hause. Der EC Bergisch Land gewann mit 8:4 (3:1, 3:3, 2:0). Ersatzcoach Victor Proskurjakov hatte seine Spieler gut auf den Gegner eingestellt. Allerdings fehlte dem Team in der Anfangsphase die nötige Aufmerksamkeit in der Hintermannschaft. Die Raptors nutzen dies zu einer schnellen 2:0-Führung bereits in den ersten fünf Minuten. Fortan liefen die heimischen Cracks einem Rückstand hinterher und konnten das Match durch Treffer von Lukaßen (8.), Brinker (22.), Pütz (24.) und erneut Lukaßen (38.) offen halten. Strafzeiten gegen die "Wilden Hähne" zum Ende des Mitteldrittels nutzten die Solinger jedoch konsequent und gingen mit 6:4 in die zweite Pause. Im Schlussdurchgang war dann nichts mehr zu holen und man kassierte zwei weitere Treffer. Gegen den ESV Bergisch Gladbach dagegen gelang ein 3:1 (1:0, 1:0, 1:1), so verdrängte der IEC die Realstars vom zweiten Platz. Hier machten es die Iserlohner besser und waren von Beginn an hochkonzentriert. Breker gelang nach schönem Zuspiel von Brinker die Führung (6.). Goalie Sirringhaus machte ein gutes Match und hielt die Heimischen mit einigen Paraden im Spiel. Andreas Pokorny hatte eine kompakte Defensive gefordert und das setzte die Mannschaft gut um. Jedoch erkannten die Zuschauer einige Defizite im Spiel nach vorne. Torchancen ergaben sich meist durch Konterspiel. Erneut war es der Kapitän Dennis Breker, der die Führung ausbaute (40.). Im Schlussdurchgang wurde das Siel zusehendst härter. Sebastian Brinker krönte seine gute Leistung mit dem dritten Treffer der Sauerländer (46.) Für den Rest der Saison müssen die Wild Roosters vermutlich auf ihren Verteidiger Stefan Bresack verzichten, der sich einen Leistenbruch zuzog. Das kommende Heimspiel findet am Freitag um 19.30 Uhr gegen Troisdorf statt.

Zweiter Sieg in der Qualifikation

Wiehl, 13. März Über 600 Zuschauer verfolgten am Samstag den zweiten Erfolg der Wiehler Penguins in der Qualifikation zur Regionalliga NRW. Gegen die Dinslakener Kobras gewann der TuS mit 6:4 (2:0, 1:2, 3:2). Dinslaken hatte zwar zunächst mehr vom Spiel, allerdings postierten sich die Hausherren in der Defensive geschickt und konnten einige gefährliche Konter setzen. So war es Christof Stranzenbach, der nach Querpass von Peter Lutter zur Führung traf. Kurz darauf erhöhte Sascha Derichs sogar auf 2:0. Obwohl Goalie Matthias Kehlen einen guten Tag erwischte, konnten die Gäste, nachdem Andreas Leutholds das dritte Penguins-Tor erzielt hatte, innerhalb kürzester Zeit auf 3:2 verkürzen. Kurz vor der Drittelpause hatte Thomas Dick Pech bei einem Pfostentreffer. Richtig kribbelig wurde es im dritten Durchgang: Wiehl stellte durch Stranzenbach den alten Abstand wieder her, kassierte aber nur eine Minute später das Anschlusstor. Anschließend spielte man mehrere Minuten in der Unterzahl, was den Dinslakenern auch den Ausgleich ermöglichte. Doch Wiehl zeigte Moral: Akio Finkenrath und in der Schlussminute Oliver Kreuder – die Gäste hatten bereits ihren Torwart herausgenommen – sicherten den zweiten Saisonsieg. Dieser Erfolg kam allerdings zu spät, zumal man gestern sang- und klanglos mit 0:8 (0:2, 0:3, 0:3) beim direkten Konkurrenten EHC Troisdorf unterging. Bereits nach drei Spielminuten führten die Dynamites mit 2:0 und hatten damit für eine Vorentscheidung gesorgt. Wiehl liegt als Vorletzter sechs Punkte hinter Dinslaken - bei vier ausstehenden Partien. Am kommenden Wochenende treten die Penguins zunächst beim EC Bergisch Land, ehe man am Sonntag den ESV Bergisch Gladbach empfängt.

Huskys gewinnen in Königsborn

Trier, 13. März Am Sonntagabend besiegten die Trierer Huskys auswärts den Königsborner JEC mit 10:6 (1:2, 4:1, 5:3). Durch diesen Sieg klettern die Huskys auf den dritten Tabellenplatz der Regionalliga-Qualifikation. Die Bulldogs hatten den besseren Start. In der vierten Spielminute traf Andre Kuchnia zum 1:0 für die Gastgeber. Davon zeigten sich die Huskys jedoch wenig beeindruckt und glichen in der sechsten Minute aus. Anton Bauer fälschte einen Schuss von Falk Elzner ab, und der Puck landete unhaltbar im Netz der Bulldogs. Nun waren die Huskys die bessere Mannschaft, der Puck wollte aber trotz guter Chancen nicht ins Tor. Doch im ersten Drittel ging Unna erneut in Führung. Den Grundstein zum Erfolg legten die Trierer im zweiten Drittel, in dem sie auf 5:3 davonzogen. Nur 49 Sekunden nach Wiederbeginn sorgten Kevin Saville endgültig mit dem 6:3 für die Vorentscheidung. Danach kamen die Königsborner nicht mehr näher als auf zwei Tore heran. Das Team von Trainer Oldrich Jindra siegte am Ende auch in der Höhe verdient. Spieler des Abends waren Falk Elzner und Kevin Saville, die beide jeweils an sieben Toren beteiligt waren. Stephan Zillgen absolvierte seinen ersten Einsatz für die Huskys in der Regionalliga. Den Huskys ist der Klassenerhalt nun nur noch theoretisch zu nehmen. Tore: 1:0 (3:57) Andre Kuchnia (Michael Sasse, Marcel Broze), 1:1 (5:15) Anton Bauer (Patrick Leitner, Falk Elzner), 2:1 (12:46) Michael Sasse (Sebastian Schulte, Kai Domula), 2:2 (20:16) Patrick Leitner (Kevin Saville, Falk Elzner), 2:3 (24:33) Dimitry Nevzorov (Kevin Saville, Falk Elzner), 3:3 (24:52) Boris Gnoewych (Borislav Blagoev, Tim Linke), 3:4 (30:45) Falk Elzner (Daniel Sonnack, Udo Schön), 3:5 (31:26) Anton Bauer (Kevin Saville, Falk Elzner), 3:6 (40:49) Kevin Saville (Patrick Leitner), 4:6 (46:51) Borislav Blagoev (Patrick Kuchnia), 4:7 (49:49) Kevin Saville (Falk Elzner, Anton Bauer), 5:7 (52:09) Borislav Blagoev (Tim Linke, Andre Kuchnia), 5:8 (54:13) Anton Bauer (Kevin Saville), 5:9 (55:27) Kevin Saville (Udo Schön, Dimitry Nevzorov), 5:10 (56:27) Udo Schön (Patrick Leitner, Falk Elzner), 6:10 (56:54) Kai Domula (Boris Gnoewych, Borislav Blagoev).

Gut gespielt, doch verloren

Unna, 13. März Gut verkaufte sich der Königsborner JEC in der Qualifikation zur Regionalliga NRW gegen den ESC Trier, musste aber dennoch eine 6:10 (2:1, 1:4, 3:5)-Niederlage hinnehmen. Dabei hatte das Spiel für den KJEC gut angefangen. André Kuchnia brachte die Bulldogs in Überzahl in Führung. Dem Trierer Ausgleich ließ Michael Sasse in der 13. Minute die erneute Führung folgen. Im zweiten Drittel waren lediglich 16 Sekunden gespielt als Trier nach einer Unsicherheit des KJEC-Keepers den Ausgleich erzielte. Nach der Trierer Führung glich Königsborn noch einmal aus. Boris Gnoewych traf zum 3:3 für den KJEC. Danach lief es jedoch für die Gäste besser, die bis zur zweiten Pause mit 5:3 in Führung gingen. Trotz einiger Powerplaysituationen gelang den Königsbornern kein weiterer Treffer in diesem Abschnitt. Die Unnaer kämpften auch im Schlussdrittel, trafen zweimal durch Borislav Blagoev, doch danach zog Trier auf 10:5 davon, ehe Kai Domula noch der sechste Treffer gelang.

Youngstars mit Sieg

Rostock, 13. März Die Rostocker Freibeuter haben in der Landsliga Hamburg eine 5:6-Niederlage beim EC Timmendorfer Strand 1b hinnehmen müssen. Innerhalb von 73 Sekunden traf Timmendorf zum 3:0, die Rostocker erholten sich nur schwer von diesem Schock. Nach dem 1:3 von Damböck in der siebten Minute bauten die Gastgeber den Vorsprung bis zur ersten Pause auf 5:1 aus. Erst danach fanden die Freibeuter ins Spiel und schafften bis zur 49. Minute durch Tore von Kelbel, Sponholz und zweimal Damböck zum 5:5-Ausgleich. In der 51. Minute dann aber erzielten die Beach Boys das entscheidende Tor. Nach fünf zum Teil heftigen Niedrlagen in Folge konnten die Youngstars Piranhas endlich wieder einen Sieg einfachren. Im Heimspiel der Verbandsliga Nordost gewannen die Rostocker gegen den Bremer EC mit 6:4. Die Tore erzielten Tony Walther, Robert Busche, Alexander Thiel, Martin Russnak, Christian Herrmann und Jörn Rydin und belegen derzeit den siebten Platz.

Piranhas weiter im Aufwind

Rostock, 13. März Der Sieg am Freitag im Penaltyschießen gegen die Blue Lions Leipzig gab offensichtlich Selbstvertrauen. Denn am Sonntag besiegten die Rostocker Piranhas den EC Timmendorfer Strand mit 8:3 (4:1, 2:1, 2:1). Bereits nach 22 Sekunden jubelten die 1600 Zuschauer in der Rostocker Eishalle auf. Lars Hoffmann hatte das 1:0 erzielt. Die Piranhas spielten sich in einen richtigen Rausch, bis zur 15 Minute hatten Ronny Schneider, Patrick Czajka und Paul Stratmann auf 4:0 erhöht. Lediglich das 1:4 kurz vor der ersten Drittelsirene passte nicht so gut ins Bild des wirklich starken Auftritts der Piranhas. Ohne den verletzten Thomas Haupt und den gesperrten Karol Bartanus (am heutigen Montag Verhandlung vor dem Sportgericht) spielten die Rostocker engagiert auf. Ein gut aufgelegter Branislav Hippik hielt die Schüsse der Timmendorfer reihenweise und entschärfte zudem einen Penalty von Reid. Die Rostocker erzielten weitere Tore durch zweimal David Hördler sowie Christian Franz und Schneider und gewannen am Ende verdient. Schon am Dienstag können die Piranhas einen weiteren Schritt in Richtung Play-offs tätigen. Ab 19 Uhr empfangen die Rostocker den Braunlager SC Harz. "Die Emotionen vom Leipzig-Spiel haben wir auf die Partie gegen Timmendorf übertragen können. Nun wollen wir auch gegen Braunlage gewinnen", meinte ein zufriedener Trainer Andreas Bentenrieder. Tore: 1:0 (1.) Hoffmann (Czajka), 2:0 (5.) Schneider (Herrmann), 3:0 (11.) Czajka (Hoffmann, Hördler), 4:0 (15.) Stratmann (Blaha, Schneider), 4:1 (18.) Phillips (UZ), 5:1 (23.) Hördler (Czajka, Hippik) ÜZ, 5:2 (26.) Phillips (Reid, Klupp) ÜZ, 6:2 (29.) Franz (Czajka, Weiss), 7:2 (42.) Hördler (Hoffmann), 8:2 (49.) Schneider (Herrmann), 8:3 (58.) Witting (Koubenski, Pepin). Strafen: Rostock 22 + 20, Timmendorf 20.

Farmers ernten zwei Punkte gegen müde Wölfe

Schönheide, 13. März In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie reichte es für die Schönheider Wölfe am Samstagabend zu Hause nur für einen Punkt gegen Wedemark. Nach kampfbetonten 60 Minuten musste sich der EHV im Penaltyschießen mit 4:5 (2:2, 1:1, 1:1, 0:1) gegen die Farmers geschlagen geben. Nach der derben Niederlage am Vortag in Halle war Schönheide von Beginn an motiviert und bemüht, das Spiel vor heimischem Publikum in die Hand zu nehmen. In den Anfangsminuten hatten die Wölfe gleich gute Möglichkeiten, um früh in Führung zu gehen, doch ein sicherer Farmers-Keeper Miskovic wusste diese Versuche zu vereiteln. Dagegen gingen die Farmers mit ihrem ersten ernsthaften Angriff durch Christian Schock mit 1:0 (9.) in Front. Die Antwort des EHV ließ nicht lange auf sich warten. Holger Mix erzielte in der zwölften Minute den verdienten 1:1- Ausgleich. Nun hatte Schönheide Chancen im Minutentakt, doch entweder der Pfosten oder Miskovic verhinderten die Führung für die Wölfe. In der 16. Minute schien der Bann gebrochen, als Robert Kase zum 2:1 vollendete. Wedemark hatte zu diesem Zeitpunkt fast ausschließlich mit Defensivarbeit zu tun und konnte nur selten eigene Angriffe auf das Gehäuse des EHV starten. Bis kurz vor Ende des ersten Drittels hätten die Wölfe schon eine kleine Vorentscheidung herbeiführen können, aber wiederum beste Chancen blieben ungenutzt. So sorgte der überraschende Ausgleich der Farmers in der Schlusssekunde wieder für Ernüchterung auf den Rängen. Auch im Mitteldrittel fand Schönheide zunächst besser ins Spiel. Einen schön heraus gespielten Angriff über Schröder und Maaß schloss Miroslav Jenka sehenswert zur erneuten Führung für die Wölfe ab. Dennoch war die Effektivität der Gäste aus der Wedemark erschreckend. Die wenigen Chancen nutzten die Farmers eiskalt und glichen in der 31. Minute durch Hoppe zum 3:3 aus. Der EHV hatte bis zur zweiten Pause wiederum gute Möglichkeiten um das Ergebnis positiver zu gestalten, doch selbst in 5:3-Überzahl wollte der Puck nicht über die Torlinie der Farmers. Der Schlussabschnitt wurde von beiden Seiten durch viel Kampf und Krampf bestimmt. Besonders den Wölfen merkte man nun an, dass sie bereits das dritte Spiel innerhalb von vier Tagen in den Beinen hatten. Auf Grund der Ausfälle von Solf, Buschmann, Kaiser und Krehl musste der ohnehin schon geschwächte Kader ab dem zweiten Drittel auch noch ohne Stammkeeper Nachtmann auskommen, der sich während des Spiels ohne gegnerische Einwirkung verletzte. Schönheide wirkte müde und nun auch unkonzentriert und ermöglichte Wedemark nun vermehrt gute Chancen. In der 42. Minute nutzten die Farmers eine dieser Möglichkeiten und gingen mit 4:3 in Führung. Doch die Wölfe bissen nochmals auf die Zähne und wurden für ihren Kampf und Einsatz belohnt. Michael Maaß glich in der 44. Minute aus und sicherte dem EHV wenigstens noch einen Punkt. Im anschließenden Penaltyschießen traf nur Miroslav Jenka für den EHV Schönheide. Mit drei erfolgreichen Versuchen kamen die Farmers, am Ende auch verdient, zu ihrem ersten Meisterrundensieg. Tore: 0:1 (8:55) Schock (Hoppe, Tischler), 1:1 (12:00) Mix (Losch, Kase), 2:1 (15:49) Kase (Jenka, Losch/4-4), 2:2 (20:00) Csata (Hoppe, Schubert), 3:2 (23:39) Jenka (Schröder, Maaß), 3:3 (30:35) Hoppe (Tischler, Schock), 3:4 (41:39) Magnotta (Todd, Brown/5-4), 4:4 (43:21) Maaß (Hahn, Jenka), 4:5 (60:00) Schock (entscheidender Penalty). Strafen: Schönheide 10, Wedemark 24. Zuschauer: 348.

Lockerer Sieg in Darmstadt

Duisburg, 13. März Einen lockeren 11:3 (3:0, 6:0, 2:3)-Sieg verbuchte die 1b-Mannschaft des EV Duisburg in der Aufstiegsrunde zur Oberliga bei der TSG Darmstadt. Die wieder einmal dezimierten Jungfüchse – nur 13 Feldspieler machten sich auf den Weg nach Hessen – waren den Darmstadt Stars in allen Belangen überlegen. Gerade der erste Block mit Franz Petrozza, Jörn Siegmanski, Evgenij Kozhevnikov, Klaus Micheller und Heiko Wilken machte eine gute Partie. Alleine neun der elf Treffer gingen auf das Konto dieser Reihe. "Wir haben in Darmstadt mit einer Kontertaktik gespielt, unsere Chancen genutzt und die Fehler aus dem Hinspiel vermieden", so EVD-1b-Trainer Charlie Weise. Aufgrund der Play-downs in der DEL wird es zu einer Spielverlegung kommen, da das Heimspiel der Jungfüchse am 24. März gegen die Black Devils Niederrhein auf ein Heimspiel der Profis fällt. Das Heimspiel am Sonntag, 19. März, gegen den VERC Lauterbach muss nicht verlegt werden, da das DEL-Team des EVD bereits um 14.30 Uhr gegen die Kassel Huskies spielt. Möglicherweise muss der Spielbeginn (vorgesehen ist 18 Uhr) leicht nach hinten verschoben werden. Die EVD-Tore erzielten Frank Petrozza (5), Klaus Micheller (2), Sven Linda, Evgenij Kozhevnikov, Jörn Siegmanski und Malte Bergstermann.

Lange Paroli geboten

Dortmund, 13. März 30 Minuten lang bot der EHC Dortmund dem Favoriten aus Neuss mehr als Paroli, dann aber setzte sich das cleverere Spiel der Gäste durch. Mit 2:4 (1:1, 0:1, 1:2) kassierten die Elche im letzten Meisterschaftsspiel dieser Saison auf eigenem Eis die erste und einzige Heimniederlage in der Oberliga-Aufstiegsrunde. Dabei begann die Partie aus Sicht des EHC verheißungsvoll, denn bereits nach zwei Minuten konnte das Team von Markus Scheffold die erste Überzahlsituation zur frühen 1:0-Führung nutzen. Auch in der Folgezeit blieb der EHC am Drücker, zumal der Neusser EV weitere Strafzeiten hinnehmen musste. Aber außer einer zum Teil deutlichen Feldüberlegenheit sprang nichts Zählbares dabei heraus. Im Gegenteil, einer der wenigen Gegenangriffe brachte in der zwölften Minute den zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaften Ausgleich. Der änderte aber nur wenig am Angriffsschwung der Elche, die weiterhin das Spiel bestimmten und zumindest bis zur 32. Minute ein deutliches Chancenplus herausholten. Dann aber folgte die nächste kalte Dusche. Erst wurde das Tor von NEV-Keeper Dennis Kohl nach guter Kombination erneut knapp verpasst, dann brachte eine unnötige Strafzeit den EHC in Unterzahl, die von den Gästen eiskalt zur Führung genutzt wurde. Im letzten Spieldrittel konnte der NEV dann schnell auf 3:1 erhöhen. Der EHC blieb zwar weiterhin im Angriff, scheiterte aber entweder am Neusser Keeper, am fehlenden Glück oder an der schlechten Chancenverwertung. Nach dem 1:4 in der 54. Minute verkürzte der EHC drei Minuten später noch einmal auf 2:4, mehr war aber nicht mehr drin. "So ist es nun einmal, es zählen nicht Chancen oder Spielanteile, sondern Tore, die man erzielt. Man hat heute gesehen, was uns noch zu einem Spitzenteam fehlt. Wir haben unsere Möglichkeiten nicht genutzt und nicht clever genug gespielt. Hinzu kam natürlich auch Pech. Zwei Neusser Treffer waren abgefälscht, einer unserer Schüsse blieb Millimeter vor der Torlinie liegen. Neuss hatte doppelt so viele Strafzeiten wie wir, machte aber zwei Tore in Überzahl, wir nur eins. Vor allem im ersten Drittel wäre mehr als nur eine 1:0-Führung für uns verdient gewesen, auch im zweiten Abschnitt hätten wir mehrfach wieder in Führung gehen können. Aber es hat leider nicht sein sollen", haderte EHC-Coach Markus Scheffold etwas mit dem Schicksal. "Natürlich schmälert diese Niederlage nicht den Erfolg dieser Saison insgesamt, etwas ärgerlich ist nur, dass an diesem Abend mehr drin gewesen wäre. Auf der anderen Seite hat das Spiel weitere Erkenntnisse gebracht worauf wir bei der nun bereits beginnenden Planung für die neue Saison achten müssen", sah der sportliche Leiter Klaus Picker auch ein paar positive Ansätze. Der EHC musste kurzfristig auf die Verteidiger Toni Fonso (Magen-Darm-Virus) und André Erhart (Bänderdehnung beim Aufwärmtraining) verzichten, Hans Lacalli schied nach dem zweiten Drittel aus. Am kommenden Wochenende müssen die Elche noch zweimal auswärts antreten. Zuerst am Freitag (20 Uhr) in Grefrath und dann am Sonntag zum letzten Meisterschaftsspiel in Moers (17:45 Uhr). Zum Erhalt des guten dritten Tabellenplatzes sind da noch einige Punkte einzufahren.

Erste Niederlage im Niederrhein-Derby

Moers, 13. März Dreimal gewannen die Black Devils Niederrhein in dieser Saison bereits das niederrheinische Derby gegen den Grefrather EC. Im vierten und letzten Aufeinandertreffen behielten die Niers Panther die Oberhand. Mit 7:1 (2:0, 2:0, 3:1) fegten sie die Moerser förmlich Eis. Die Devils standen in Grefrath von Beginn an auf verlorenem Posten und fanden nie richtig ins Spiel. Kein Spieler erreichte auch nur annähernd Normalform. Die Blau-Gelben, beflügelt durch den Freitagssieg beim Aufstiegsfavoriten Herne, bestimmten dagegen das Spiel nach Belieben. So blieb für die Devils lediglich der Ehrentreffer zu Beginn des letzten Drittels durch Axel Müffeler. "Momentan ist bei uns einfach der Wurm drin", so ein enttäuschter Team-Manager Thomas Esser. Die Devils haben nach dieser Niederlage den Tabellenplatz mit Grefrath getauscht und sind jetzt Sechster. "Es war klar, dass wir nicht um den Aufstieg spielen. Ich erwarte aber von der Mannschaft, dass sie bis zum letzten Spiel alles gibt", so Esser weiter. Eine Chance zur Wiedergutmachung gibt es am kommenden Sonntag. Um 17:45 Uhr beginnt das letzte Heimspiel gegen Dortmund in der Moerser Eissporthalle.

Ein Handballergebnis

Frankfurt, 13. März Die Frankfurter Eintracht siegte am Sonntagabend im Qualifikationsspiel zur Regionalliga Hessen mit dem Handballergebnis von 21:8 (4:2, 10:1, 7:5) beim TSV Schott Mainz. Ein starkes Drittel genügte der SGE dabei zum klaren Erfolg. Durch den überraschenden 6:5-Erfolg des SCM Neuwied 1b bei den Young Lions Frankfurt steigt damit am kommenden Samstag ein vorgezogenes Abstiegsendspiel zwischen der Eintracht und dem Team vom Mittelrhein. Die Tore für die Eintracht schossen Renner (6), McNeill (5), Eisenträger (2), Birk, Mörschel, Hermann, Neugebauer, Kern, Hilton, Templar und Henß. In dem sehr fairen Spiel gab es sechs Strafminuten gegen Mainz und zehn gegen die Eintracht.

Klare Verhältnisse

Troisdorf, 13. März Einen klaren 8:0 (2:0, 3:0, 3:0)-Sieg verbuchte der EHC Troisdorf in der Qualifikation zur Regionalliga NRW gegen den TuS Wiehl. Die Dynamite erkämpften sich schon in den ersten Minuten ein Übergewicht, noch in der ersten Spielminute erzielte Benny Welter das 1:0. In der dritten Spielminute erkämpfte sich Nick Thiros die Scheibe und legte auf den mitgelaufenen Matthias Rötters, der wiederum den besser postierten Kai Kühlem anspielte: 2:0. Im zweiten Spielabschnitt machten die Troisdorfer so weiter. Den nächsten Treffer erzielten die Dynamite in Überzahl, als ein Pass von Matthias Rötters durch Kai Kühlem zum 3:0 verwertet wurde(26.). Etwas mehr wie eine Minute später klingelte es erneut im Wiehler Gehäuse, diesmal konnte Robin Lehmann das 4:0 der Troisdorfer erzielen. Auch in Unterzahl blieben die Troisdorfer immer gefährlich, wogegen Wiehl an die Leistung von Samstag nicht anschließen konnte. So konnten in der 35. Spielminute die Brüder Czaika zuschlagen. Dabei profitierte Andreas Czaika von der Vorarbeit von Christian Czaika, der ihn frei spielte. Im letzten Abschnitt legten Andreas Czajka, Nick Thiros und Christian Czajka drei weitere Treffer nach. Einen bitteren Beigeschmack bekam das Spiel, als sich Daniel Lehmann durch ein unnötiges und ungeahndetes Foulspiel in den letzten Sekunden das Wadenbein brach. Das nächste Spiel findet für die Dynamite am Freitag, 17. März, um 19:30 Uhr am Seilersee beim Iserlohner EC 1b statt. Dazu wird ein Bus eingesetzt, Fans sind dazu eingeladen für einen Kostenbeitrag 15 Euro pro Person (incl. Eintritt) mitzufahren. Abfahrt ist um 16 Uhr ab dem Troisdorfer Icedome. Tore: 1:0 (1.) Benny Welter (Christian Czaika, Tobias Ridder), 2:0 (3.) Kai Kühlem (Matthias Rötters, Nick Thiros), 3:0 (26.) Kai Kühlem (Matthias Rötters), 4:0 (28.) Robin Lehmann (Anton Zirnov, Marcus Breuer), 5:0 (35.) Andreas Czaika (Christian Czaika), 6:0 (41.) Andreas Czaika (Christian Czaika, Tobias Ridder), 7:0 (51.) Nick Thiros (Dano Janssen, Tim Grundl), 8:0 (56.) Christian Czaika (Bernd Deske, Robin Lehmann). Strafen: Troisdorf 16, Wiehl 28 + 10 (Oliver Keuder). Zuschauer: 190.

Wölfe auch nach Mitternacht hellwach

Braunlage, 12. März Wenn BSC-Coach Jan Furo freudestrahlend die Welle initiiert, Jozef Potac zum dritten Mal von den mitgereisten Fans auf das Eis gerufen wird, und das alles nachts um kurz vor zwei Uhr passiert, dann muss wirklich Außergewöhnliches passiert sein. Mit 7:4 (4:1, 1:1, 2:2) hatte der Braunlager SC Harz in einer wahren Mitternachtspartie beim EC Timmendorfer Strand gewonnen, neben den drei wichtigen Punkten für die Wölfe sind aber vor allem die Begleitumstände erwähnenswert. Schließlich konnte die Partie in der Eishockey-Meisterrunde erst um 23:30 Uhr angepfiffen werden. Zuvor blieben die Harzer mit ihrem Mannschaftsbus im Schneechaos rund um Hamburg stecken und schafften es erst mit reichlich Verspätung nach Timmendorf. Trotz der langen, mehr als neunstündigen Busfahrt waren die Wölfe aber von Beginn an hellwach. Der überragende Potac brachte seine Farben bereits in der vierten Minute in Führung und erhöhte mit einem mächtigen Schlagschuss auf 2:0 (9.). Nachdem Jarret Reid für die Timmendorfer verkürzen konnte (12.), folgte eine der entscheidenden Szenen des Spiels. In der 16. Minute verpasste Reid freistehend das 2:2, im direkten Gegenzug war stattdessen Alexander Deibert erfolgreich und erhöhte auf 3:1. Den Schlusspunkt unter ein überlegen geführtes erstes Drittel setzte mit dem vierten Harzer Treffer wiederum Potac. Zu Beginn des Mittelabschnitts verkürzte Viachteslav Koubenski in Überzahl auf 2:4 (22.), doch postwendend schlugen der BSC zurück. Die Timmendorfer hatten in der Drittelpause den Torwart getauscht, für Ulrik Kuhnekath kam Björn Reinke. Als David Seidl die Kelle in einen Schuss von Potac hielt, war aber auch er machtlos (24.). In der Folge verflachte das Spiel etwas, erst kurz vor der zweiten Pause hatten die Gastgeber durch Reid die nächste große Chance. Der beste Timmendorfer scheiterte mit einem Alleingang jedoch an BSC-Goalie Nicolas Waldner. Die Entscheidung fiel dann in den ersten Minuten des Schlussdrittels. Potac krönte seine Leistung mit dem 6:2, seinem vierten Treffer des Abends. Zwar verkürzte Bryan Phillips auf 3:6 (43.), doch Roman Vanek vernaschte auf der Gegenseite Torwart Reinke nach allen Regeln der Kunst und markierte das 7:3 (48.). Der vierte ECT-Treffer von Marcus Klupp (50.) hatte nur noch statistischen Wert. Routiniert brachten die Wölfe den Vorsprung in Ziel und ließen sich anschließend von ihren rund 80 mitgereisten Fans ausgiebig feiern. Mann des Abends war eindeutig Jozef Potac, den die Wölfe-Anhängern fast nicht mehr vom Eis lassen wollten. Doch auch der Rest der Mannschaft zeigte eine starke Vorstellung und hat weitere Big Points im Kampf um die Play-offs gemacht. Tore: 0:1 (3:31) Potac (Vanek), 0:2 (8:39) Potac (Vanek), 1:2 (11:00) Reid (Witting, Koglin), 1:3 (15:27) Deibert (Halloun), 1:4 (17:48) Potac (Halloun), 2:4 (21:42) Koubenski (Reid, Pepin/5-4), 2:5 (23:38) Seidl (Potac, Stribny), 2:6 (41:54) Potac (Halloun, Deibert), 3:6 (42:59) Phillips (Klupp, Krützfeld), 3:7 (47:59) Vanek (Halloun, Potac/4-4), 4:7 (49:45) Klupp (Reid, Phillips/5-4). Strafen: Timmendorfer Strand 16, Braunlage 14. Zuschauer: 320.

Penaltysieg in Wedemark

Erfurt, 12. März Mit zwei Punkten im Gepäck konnten sich die Black Dragons Erfurt am Freitagabend auf den Heimweg aus der Wedemark machen. Mit 2:1 nach Penaltyschießen gewannen die Thüringer bei den Farmers. Dass es bei lediglich zwei Punkten blieb, war vor allem der mangelnden Chancenverwertung zuzuschreiben. Die Gastgeber versuchten ihr Glück wieder mit der bekannt defensiven Taktik, um dann mit schnellen Kontern zum Erfolg zu kommen. Im Mittelabschnitt wäre dies auch fast zweimal belohnt worden, lediglich der Pfosten verhinderte die Führung der Wedemarker. Die Drachen versuchten von Beginn an das Wedemarker Tor zu bestürmen, doch scheiterte man meist am dichten Abwehrriegel der Wedemarker oder an deren starken Goalie Miskovic, so ging es mit 0:0 in die erste Pause. Auch im Mittelabschnitt waren Chancen wiederum genügend vorhanden, doch scheiterten die Drachen wie zuletzt so oft an Pfosten oder Latte bzw. am Goalie. Erst in der 40. Spielminute, 19 Sekunden vor Drittelende, konnte Petr Hnidek die längst überfällige Führung für die Black Dragons erzielen. Im letzten Spielabschnitt hatten die Gäste mehrfach die Chance auf dem Schläger für die Entscheidung zu sorgen, doch wieder vermochte man die Chancen nicht zu nutzen. In der 53. Minute kam es wie es kommen musste, Lazlo Csata nutzte ein Überzahlspiel zum Ausgleichstreffer. So musste wieder einmal das Penaltyschießen für einen Sieger sorgen. Hier hatten diesmal die Drachen das bessere Ende für sich. Marek Pospisil und Marko Reichert konnten ihre Versuche nutzen, während Cook und Johannhardt vergaben. Da aber Drachengoalie Manuel Groß alle Wedemarker Versuche vereitelte konnten die Drachen am Ende den Zusatzpunkt mitnehmen. Tore: 0:1 (29:36) Petr Hnidek, 1:1 (52:41) Lazlo Csata (Jim Brown, Richard Tischler/5-4), 1:2 (60:00) Marek Pospisil (entscheidender Penalty). Strafen: Wedemark 14 + 10 (Tischler), Erfurt 10. Zuschauer: 151.

Niederlage in Wiehl

Dinslaken, 12. März Angesichts der dünnen Personaldecke sowie des schmerzlichen Fehlens von Jens Fischer und Alexander Wunsch schnürte Trainer Jörg Böhme, der im Spiel eine sehr gute Figur machte, die Eishockeystiefel für die Dinslakener Kobras. Die Rolle an der Bande übernahm somit wieder einmal Schatzmeister Christian Kühn. Dennoch unterlagen die Kobras beim TuS Wiehl in der Regionalliga-Qualifikation mit 4:6 (0:2, 2:1, 2:3). Die Kobras, die nur mit zwei Blöcken agieren konnten, begannen sehr furios, scheiterten aber immer wieder am gut aufgelegten Wiehler Keeper Kehlen. So gingen die gastgebenden Penguins im ersten Drittel mit 2:0 in Führung. Dem 0:3 im zweiten Drittel ließen die Dinslakener zwar durch Oliver Küpper und Henri Marcoux die Treffer zum 2:3-Anschluss folgen, zu einem Punktgewinn reichte es aber nicht. Dabei gelang sogar noch der Ausgleich. Dem vierten Gegentor folgten Treffer von Dennis Wilhelm und Marc Garthe. In der 56. Minute sorgten die Wiehler mit dem 5:4 für die Vorentscheidung. Ein Empty-Net-Goal brachte den Endstand.

Spielabsage in der Sachsenliga

Chemnitz, 12. März Die für Sonntag, 12. März, angesetzte Sachsenliga-Partie zwischen dem ERC Chemnitz und Rot-Weiß Bad Muskau wurde von den Gästen aufgrund zu vieler verletzter und gesperrter Spieler abgesagt. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest. Das nächste Spiel bestreitet der ERC übrigens am Samstag, 18. März, um 12 Uhr auswärts gegen Bad Muskau. Wer den ERC im Bus begleiten möchte, sollte um spätestens 8 Uhr am Chemnitzer Eisstadion sein.

Klarer Sieg gegen das Schlusslicht

Wallernhausen, 12. März Im Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht der Landesliga Hessen, die Ice Devils Bad Nauheim, fuhr der EC Wallernhausen einen klaren 10:3 (4:0, 3:0, 3:3)-Sieg ein. Nach nur drei Minuten hatten die Pirates schon zwei Alleingänge durch Thomas Günther und Morris Haas, doch der gute Gästegoalie Hauck verhinderte die Führung. Besser machte es dann Nils Schultheiß in der vierten Minute, als er zum 1:0 traf. Vor allem die erste Sturmreihe mit Hartmann, Horn und Schultheiß erarbeitete sich eine Vielzahl an Chancen. Philipp Hartmann traf in 14. Minute zum 2:0 und Morris Haas erhöhte in der 16. Minute auf 3:0. Die Gäste hielten tapfer dagegen, doch der wiedergenesene Simon Platzer vereitelte die Konterchancen der Nauheimer. Zu Beginn des zweiten Drittels stand nun Mathias Alt zwischen den Pfosten. Und das Toreschießen beim EC ging weiter. Wieder Hartmann erhöhte auf 4:0 in der 20. Minute. Die weitere Torfolge: 5:0 Schultheiß (30.), 6:0 Hartmann (35.), 7:0 Franke (36.), 8:0 Dippel (41.), 9:0 Dickel (41.), 9:1 Chuc (42.), 9:2 Kunzler (45.), 9:3 Geck (51.), 10:3 Schultheiß 53. Minute. Das nächste Spiel bestreiten die Pirates am Freitag, 17. März, um 20 Uhr in Lauterbach gegen die Roten Teufel Bad Nauheim 1c.

Schwacher Auswärtsauftritt in Halle

Schönheide, 11. März Der EHV Schönheide handelte sich am Freitagabend bei den Saale Bulls Halle erneut eine derbe 0:7 (0:3, 0:1, 0:3)-Niederlage ein. Das Wölfeteam fand nach dem frühen Rückstand (0:2 nach sechs Minuten) nicht ins Spiel und setzt damit die Auswärtsmisere fort. Auch der Versuch von Trainer Jiri Heinisch, seine zwei leistungsstarken Angriffsreihen umzuformieren und durch junge Spieler zu ergänzen, brachte nicht den gewünschten Erfolg. So konnte der keineswegs übermächtige Gegner, ohne voll gefordert zu werden, einem klaren und verdienten Sieg einfahren. Unschön war die Tatsache, dass sich Matthias Krehl kurz vor Schluss nach einem Foul so schwer verletzte, dass er im Hallenser Krankenhaus versorgt werden musste. Der Verdacht auf Kieferbruch bestätigte sich zum Glück nicht, aber mit einer Zahnverletzung und genähter Oberlippe wird er wohl erst einmal für die nächsten Spiele ausfallen. Tore: 1:0 (1:23) Precan (Hruby, Maskarinec), 2:0 (5:36) Miklik (Kimstatsch, Hruby), 3:0 (16:36) Precan (Miklik, Kimstatsch), 4:0 (25:03) Kimstatsch (Blazyczek, Maskarinec), 5:0 (41:08) Miklik (Hruby, Janke), 6:0 (46:54) Miklik (Hruby, Precan), 7:0 (51:00) Hruby (Janke, Miklik). Strafen: Halle 18, Schönheide 16. Zuschauer: 734.

Rückschlag im Kampf um den Pokalsieg

Netphen, 11. März Am gestrigen Freitag unterlag der EC Siegerland den Ratinger Ice Aliens 1b in der Qualifikation zur Verbandsliga NRW mit 4:5. Allerdings musste der ECS dabei einige Ausfälle verkraften. Zu den bereits bekannten Ausfällen von Jörg Deske und Alexander Schönfeld, fielen kurz vor Spielbeginn noch Florian Fischbach und Markus Gieseler aus. Florian Fischbach konnte krankheitsbedingt nicht mitwirken, während Markus Gieseler wegen seiner nicht abgesessenen Sperre im Spiel gegen Wesel (0:5 gewertet) für ein Spiel gesperrt wurde. Dafür konnte Marius Klein noch mal mitspielen und Reinhard Bruch stand zum dritten Mal in Folge mit seinen beiden Söhnen auf dem Eis. Die Netphener begannen ohne hohes Tempo und ohne großen Druck nach vorne. Trotzdem konnte man durch Matti Stein in der zehnten Spielminute mit 1:0 in Führung gehen. In der Folgezeit ließ der ECS weiterhin das nötige Tempo vermissen und so konnten die Ratinger durch Jerome Franzen ausgleichen (16.). Im zweiten Drittel spielte der ECS mit mehr Druck nach vorne und ließ eine klare Steigerung zum Auftaktdrittel erkennen. Trotzdem gingen die Ratinger durch Pascal Rumpler in der 29. Spielminute mit 2:1 in Führung. Der ECS erhöhte noch mal den Druck und konnte sich viele Tormöglichkeiten herausspielen, die durch Matti Stein (31.), Marius Klein (37.) und Marco Herbel (39.) zur 4:2-Führung bis zur zweiten Drittelpause genutzt wurden. Im Schlussabschnitt knüpften die Keiler an die Leistung aus dem Mittelabschnitt an. Trotzdem konnten die Ratinger Ice Aliens in der 45. Spielminute durch Christian Oberem den 3:4-Anschlusstreffer erzielen. Durch viele Strafzeiten fand man sich zu oft auf der Strafbank wieder und musste ein Überzahltore der Ratinger durch Eugen Novossjolov (47.) hinnehmen. Daniel Beenen sorgte in der 59. Minuten schließlich für den Ratinger Siegtreffer. Tore: 1:0 (10.) Stein (Halfmann, Walther), 1:1 (16.) Franzen (Engler, Allinger), 1:2 (29.) Rumpler (Wodrich), 2:2 (31.) Stein (Walther, Tim Bruch), 3:2 (37.) Klein (Halfmann), 4:2 (39.) Herbel (Halfmann), 4:3 (45.) Oberem (Franzen), 4:4 (47.) Novossjolov (Allinger, Beenen), 4:5 (59.) Beenen (Weitz). Strafen: Siegerland 22, Ratigen 28 + 10 (Weitz) + 10 (Engler) + 10 (Fernandes) + 10 (Burat).

Piranhas erklimmen Play-off-Platz

Rostock, 10. März In den nächsten sechs Tagen bestreiten die Piranhas drei weitere Spiele. Am Freitagabend sind die Rostocker beim Tabellenführer Blue Lions Leipzig zu Gast (20 Uhr), am Sonntag (19 Uhr, Eishalle) kommt der EC Timmendorfer Strand. Am kommenden Dienstag steht das zweite Nachholspiel gegen den Braunlager SC Harz (19 Uhr, Eishalle) auf dem Programm. "Wir wollen auch in Leipzig bestehen, der 5:2-Erfolg vor einem Monat gibt uns zusätzliche Motivation", so Bentenrieder. Gegen Leipzig wird Ronny Schneider fehlen, der sich in Wedemark eine Spieldauerstrafe einhandelte. Der Vorstand des Rostocker EC gab eine weitere Personalentscheidung bekannt. Nico Löloff verlässt den Verein aus beruflichen Gründen, stattdessen gehört nun Christian Herrmann zum Aufgebot. In der Landesliga Hamburg können sich die Rostocker Freibeuter am Sonntag ab 17 Uhr mit einem Sieg beim EC Timmendorfer Strand 1b den zweiten Platz sichern. In der Vorwoche gewann das Team von Spielertrainer Axel Götz mit 9:6. Nach fünf Spielen in der Verbandsliga Nordost ohne Sieg wollen die Youngstars Piranhas endlich wieder punkten. Das desaströse 3:35 in der Vorwoche beim Tabellenführer ELV Niesky, soll mit einem Erfolg über den Bremer EC (Samstag, 15:30 Uhr) etwas gerade gerückt werden. Das Hinspiel gewannen die Rostocker mit 5:3.

Revanche geglückt - EHV gewinnt gegen Beach Boys

Schönheide, 10. März Vor nur rund 200 Zuschauern im Wolfsbau gewann am Mittwochabend der EHV Schönheide gegen den EC Timmendorfer Strand mit 3:2 (1:2, 1:0, 1:0) und revanchierte sich damit für die letzten beiden Niederlagen gegen die Beach Boys. In einer vor allem kämpferisch geprägten, aber sehr fairen Begegnung hielten beide stark reduzierten Mannschaften das Geschehen auf dem Eis lange offen. Nach verhaltenem Beginn fanden die Schönheider Wölfe zunächst besser ins Spiel und gingen in der 13. Minute in durch Miroslav Jenka mit 1:0 in Führung. Doch die Beach Boys meldeten sich, wie schon am vergangenen Sonntag in Timmendorf, mit einem Doppelschlag zurück und gingen innerhalb einer Minute durch Tore von Jarret Reid und Bryan Phillips sogar mit 2:1 in Front. Im zweiten Abschnitt erspielte sich der EHV ein deutliches Übergewicht auf dem Eis und hatte eine Vielzahl guter Chancen um das Ergebnis aus Schönheider Sicht zu korrigieren. Doch die Timmendorfer hatten mit einem wieder einmal überragenden Keeper Kuhnekath einen sicheren Rückhalt auf der Torlinie. In der 35. Minute war aber auch er machtlos, als Miroslav Jenka mit seinem zweiten Treffer der 2:2-Ausgleich für die Wölfe gelang. Auch in der Folge vergab Schönheide beste Möglichkeiten und so ging es mit diesem Unentschieden zum zweiten Mal in die Kabinen. Unverändertes Bild auch Anfangs des Schlussabschnittes. Der EHV drückte weiter auf die schon längst überfällige Führung, wobei sich Timmendorf zunächst nur auf die Defensive konzentrierte. Ein Angriff über Wölfe-Kapitän Mike Losch und Robert Günzl brachte in der 44. Minute dann das erlösende Tor. Eine Unordnung in der Timmendorfer Abwehr nutzte Holger Mix aus und traf zum 3:2 für den EHV Schönheide. Beiden Mannschaften merkte man mit zunehmender Spielzeit den Kräfteverschleiß immer mehr an. Beide Trainer mussten auf Grund mehrerer Ausfälle das gesamte Spiel mit zwei Reihen auskommen, was sich gegen Ende der Partie kräftemäßig auswirkte. Während sich Timmendorf aufopferungsvoll gegen die drohende Niederlage stemmte und versuchte nach vorn Akzente zu setzten, gaben ebenso die Wölfe ihr Bestes, versäumten es aber, eine frühzeitigere Entscheidung herbei zu führen. Bis zum Ende standen besonders beide Torhüter, Nachtmann und Kuhnekath, im Mittelpunkt des Geschehens, die keine weiteren Treffer mehr zuließen und nach dem Spiel zurecht zum besten Spieler ihrer Mannschaft ausgezeichnet wurden. Weiter geht es für die Wölfe am heutigen Freitag um 20 Uhr beim ESC Halle 04. Tags darauf sind die Wedemark Farmers in Schönheide zu Gast. Tore: 1:0 (12:47) Jenka (Hahn, Krehl), 1:1 (17:29) Reid (Pepin, Koubenski), 1:2 (17:50) Phillips (Pepin), 2:2 (34:53) Jenka (Krehl, Schröder), 3:2 (43:06) Mix (Günzl, Losch). Strafen: Schönheide 2, Timmendorfer Strand 4. Zuschauer: 204.

Schlag auf Schlag

Braunlage, 10. März In der Meisterrunde der Regionalliga Nordost geht es langsam auf die Zielgerade und spannender könnte der Kampf um die Play-off-Plätze kaum sein. Zwischen dem Tabellendritten Braunlage und dem Tabellensechsten aus Erfurt liegen gerade einmal drei Punkte, doch nur die ersten Vier schaffen den Sprung in die Play-offs. "Wir werden alles versuchen, um am Ende unter den Top-Vier zu sein", verspricht BSC-Trainer Jan Furo vor den anstehenden Wochenendpartien. Am Freitag reisen die Wölfe an die Ostseeküste zum Nord-Klassiker gegen den EC Timmendorfer Strand (Beginn 20 Uhr), am Sonntag ab 19 Uhr erwarten die Harzer den Tabellenzweiten ESC Halle 04 zum Duell im heimischen Wurmbergstadion. "Das sind wieder zwei sehr schwere Spiele, aber wir wollen natürlich beide gewinnen", gibt Furo die Marschrichtung an. Mit dem Rückenwind aus dem Sieg in Erfurt soll nun auch bei den Beach Boys gepunktet werden. Die erwiesen sich zuletzt jedoch als äußerst heimstark. Angeführt von Jarret Reid, der Kanadier wurde zum besten Mittelstürmer der Liga gewählt, sind die Timmendorfer wieder in Schlagweite zu Rang vier. Seinen Teil dazu beigetragen hat auch Viatcheslav Koubenski, der drahtige Russe wurde bei der Wahl zum besten Verteidiger nur von Braunlages Jozef Potac geschlagen. Mit Bryan Phillips und Steve Pepin verfügt der ECT zudem über weitere erfahrene Angreifer. Mit Ulrik Kuhnekath hütet zudem einer der stärksten Goalies das Timmendorfer Gehäuse. Auf jede Menge Offensivpower muss sich der BSC beim Spiel gegen die Saale-Bulls Halle gefasst machen. ESC-Topstürmer Martin Miklik hat in der Meisterrunde schon 22 getroffen, insgesamt stellt Halle mit 85 Treffern die torhungrigste Mannschaft. Bei starken Stürmern wie Georgej Kimstatsch, Jozef Malicek, Petr Hruby und Marco Blazyczek ist dies aber auch kein Wunder. Dank der Fangkünste von Tim Schnelle und den routinierten Verteidigern Martin Maskarinec und Petr Precan haben die Hallenser zudem die wenigsten Treffer aller Meisterrundenteams kassiert. Abzuwarten bleibt allerdings, wie die Saale-Bulls die empfindliche 0:8-Klatsche im Derby gegen Leipzig am vergangenen Sonntag verkraftet haben. "Es werden wieder enge Spiele", ist sich Furo sicher. Zurückgreifen kann der Wölfe-Coach bis auf Dennis Lütjen wahrscheinlich auf den gesamten Kader, wenngleich einige Spieler noch immer angeschlagen sind. Gar nicht so ungelegen kam dem BSC-Trainer daher die nicht geplante Trainingspause während der Woche. Das Braunlager Eisstadion war vorsorglich gesperrt worden, um das Dach von der Schneelast zu befreien. "Die Pause tat ganz gut und hat Zeit zum Krafttanken gegeben", sagte Furo. Kraft, die der BSC benötigt, denn schon am kommenden Dienstag geht es zum Rostocker EC. Die Partie bei den Piranhas wurde um eine Woche vorgezogen, vor diesem Spiel gilt die Konzentration aber zunächst den Wochenendpartien.

Drei Spiele in sechs Tagen

Erfurt, 10. März Zeit zur Erholung wird für die Black Dragons Erfurt in den nächsten Tagen recht knapp bemessen sein. In den nächsten sechsTagen stehen drei Spiele auf dem Programm. Zunächst geht es am kommenden Freitag in die Wedemark zu den Farmers, am Sonntag gastiert der Tabellenführer aus Leipzig in Erfurt, am Dienstag gastieren die Black Dragons erneut in der Wedemark. Für die Black Dragons gilt es in den anstehenden Spielen, wichtige Punkte für die Play-offs gut zu machen. Die Bilanz der Black Dragons gegen die Farmers aus Wedemark spricht eine recht deutliche Sprache. Alle bisherigen Aufeinandertreffen konnten die Black Dragons für sich entscheiden. So siegte man bisher in Wedemark 5:2, in Erfurt 6:3 (beide Spiele in der Vorrunde), sowie das bisher einzige Spiel in der Meisterrunde mit 6:2. Unterschätzen sollten die Black Dragons die Farmers, derzeit Letzter der Meisterrunde, allerdings keinesfalls. Zwar holten die Wedemarker bisher erst zwei Punkte in der Meisterrunde, doch errang man diese Punkte in Rostock und zu Hause gegen Halle. Am Sonntag empfangen die Black Dragons vor heimischem Publikum den derzeitigen Tabellenführer, die Blue Lions Leipzig. Dieses Spiel wurde wegen der Junioren-Weltmeisterschaft im Eisschnelllauf von 18 Uhr auf 19 Uhr verlegt. Hier gehen die Black Dragons wohl als krasser Außenseiter ins Spiel. Die Gäste aus der Messestadt sind seit sechs Spielen ohne Niederlage, die letzte Niederlage kassierte man am 12. Februar in Rostock beim 2:5. Beim letzten Gastspiel der Blue Lions in Erfurt ging der Sieg am Ende etwas überraschend, wenn auch in der Höhe verdient, mit 9:5 an die Black Dragons. Verzichten muss Drachencoach Belitz wohl auf Zbynek Marak, Rumid Masche und John Noob- was die anstehenden Spiele nicht gerade leichter macht.

Zum Abschluss muss ein Sieg her

Adendorf, 10. März Am kommenden Sonntag ist es schon so weit, für den Adendorfer EC steht das letzte Pflichtheimspiel dieser Regionalliga-Saison an. Gegner in der Abstiegsrunde ist FASS Berlin. Die Brisanz ist klar: Um den Klassenerhalt zu schaffen, zählt nur ein Sieg gegen die Hauptstädter. "Wir setzen alles daran, dass der Klassenerhalt gesichert wird und werden bis zur letzten Minute kämpfen", so AEC-Präsident René Junga. Die Berliner werden am Sonntag ersatzgeschwächt in Adendorf auflaufen, mindestens fünf Stammspieler werden wegen Verletzungen oder Sperren zu Hause bleiben müssen. Trotzdem wird sich Berlin nicht kampflos ergeben und als "Meister der Relegation" feststehend wird Berlin voller Selbstbewusstsein in Adendorf auflaufen. Die Heidschnucken müssten eigentlich gewarnt sein, da gerade bei den letzten Aufeinandertreffen die "Fässer" die Oberhand behielten. Fünfmal spielten beiden Teams gegeneinander in dieser Saison, lediglich einmal konnten die "Rams" das Spiel mit 4:2 für sich entscheiden, dagegen stehen vier Niederlagen (5:7, 3:6, 4:7, 1:5). Der Adendorfer EC zeigte sich beim letzten Heimspiel gegen den ECC Preussen Juniors Berlin wieder in Bestform. Die Verantwortlichen der Rams haben sich für dieses Abschlussspiel etwas einfallen lassen. Mit einem Rahmenprogramm zum Spiel wird unser Team in die baldige Sommerpause verabschiedet. Es wird wieder die alljährliche Trikotversteigerung geben, bei der die aktuellen Heimtrikots mit einem Startangebot von 25 Euro an die Fans versteigert werden. Des weiteren haben die Fans die Möglichkeit, beim "Penalty-Lauf" auf einen Kleinschüler-Torwart attraktive Preise zu gewinnen, unter anderem ein Fahrsicherheitstraining des ADAC Lüneburg.

Letztes Heimspiel in der Aufstiegsrunde

Dortmund, 10. März Noch drei Begegnungen hat der EHC Dortmund in der Aufstiegsrunde zur Oberliga zu bestreiten, eines davon ist am Sonntag zugleich das letzte Meisterschaftsspiel der Saison auf eigenem Eis. Als Gegner im Eissportzentrum Westfalenhallen wird um 19 Uhr der Neusser EV erwartet, ungeschlagener Meister der Regionalliga-Hauptrunde und momentan punktgleich mit Herne nur wegen des um zwei Treffer schlechteren Torverhältnisses auf dem zweiten Tabellenplatz. "Die Aufgabe wird für uns ähnlich schwer wie vor 14 Tagen in Herne. Aber wir haben schon in der Hauptrunde zu Hause gegen den NEV bewiesen, dass wir mithalten können. Damals haben wir im Schlussabschnitt eine 2:1-Führung durch zu viele Strafzeiten verspielt. Das darf uns dieses Mal nicht passieren. Natürlich würden wir gern unsere weiße Heimweste verteidigen, zumal wir noch Punkte zur Absicherung unseres guten dritten Platzes brauchen", zeigt sich EHC-Coach Markus Scheffold nicht ohne Optimismus vor der anspruchsvollen Aufgabe. "Natürlich ist Neuss der Favorit, aber wenn wir diszipliniert auftreten dann können wir dem Titelaspiranten auch Paroli bieten. Ich hoffe auf eine spannende und attraktive Partie vor hoffentlich guter Kulisse." In 32 Meisterschaftsspielen ging der Neusser EV nur einmal als Verlierer vom Eis und das war ausgerechnet zu Hause im Spitzenspiel gegen Herne. Mit 5:6 unterlag man den Blizzards, allerdings verletzungsbedingt geschwächt. Mittlerweile sind wieder alle Akteure an Bord. Auch der EHC kann wohl komplett in die Begegnung gehen. Verteidiger André Erhart hat seine schwere Grippe überstanden und Jan Baron seine Sperre abgesessen. Offen ist die Besetzung der Torhüterposition, hier wird sich Trainer Scheffold erst nach dem Freitagstraining entscheiden. Begonnen haben mittlerweile auch die Planungsgespräche für die kommende Saison. "Grundsätzlich wollen wir alle Leistungsträger behalten und uns vor allem im Abwehrbereich gezielt verstärken. Natürlich gibt es bereits Kontakte, aber wir werden auch weiterhin mit Augenmass arbeiten und keine finanziellen Risiken eingehen. Man kann bereits jetzt sagen dass wir eine tolle Saison hatten und diesen Aufschwung werden wir fortsetzen", blickt der sportliche Leiter Klaus Picker bereits über die Saison hinaus.

Neues Selbstbewusstsein - Spiel in Grefrath wird nachgeholt

Darmstadt, 10. März Am kommenden Sonntag haben die Stars eine weitere Chance gegen ein NRW-Team in der Aufstiegsrunde zur Oberliga zu punkten. Dann gastiert mit dem EV Duisburg 1b die zweite Mannschaft des Duisburger DEL-Teams in der Darmstädter Eissporthalle. Trotz der jüngsten Niederlagen gegen Herne und Lauterbach ist man im Lager der Stars optimistisch, wieder einmal Punkte einfahren zu können. Außer Steffen Schnürer sind keine Verletzten zu beklagen und auch Shea McShane wird von einem zwischenzeitlichen Kanadaaufenthalt zurück erwartet. Im Hinspiel in Duisburg waren die Stars stark ersatzgeschwächt angetreten und unterlagen dort mit 1:5. Dies soll sich, wenn es nach dem Willen der Stars geht, am Sonntag nicht wiederholen. " Wir trainieren hart und sind trotz der fortgeschrittenen Saison immer noch hoch motiviert", stellt Benno Hochstrate, sportlicher Leiter der Stars, fest und fügt bei: "Ich bin sicher, dass uns in den verbleibenden fünf Spielen noch einige Punktgewinne gelingen." In der Tat scheint ist es so, dass sich das Team von Viktor Doroschenko mit dem Verlauf der Rückrunde gesteigert hat. Die anfängliche Ladehemmung der Stürmer hat sich gegeben und selbst gegen das Top Team aus Herne am vergangenen Sonntag gelangen vier Tore. Los geht es um 18 Uhr. Das von den Stars abgesagte Spiel in Grefrath wird am 24. März um 21 Uhr in Grefrath nachgeholt. Darauf einigten sich die Mannschaftsführer am vergangenen Dienstag.

Sonntag nach Dortmund - die heiße Phase beginnt

Neuss, 10. März Mit gemischten Gefühlen treten am kommenden Sonntag die Spieler des Neusser EV die Reise nach Dortmund an. Zwar hängen die Trauben für Neusser Mannschaften im Westfalenland traditionell hoch, auf der anderen Seite feierte der NEV aber auch vor drei Monaten in Dortmund den vorzeitigen Gewinn der Meisterschaft der Regionalliga NRW. Anschließend wurden die Karten jedoch neu gemischt und neben den Neussern spielt auch der EHC eine sehr gute Rolle in der Aufstiegsrunde zur Oberliga. Dass man bis vor zwei Wochen sogar noch realistische Chancen auf den sportlichen Aufstieg hatte, war eine Aussicht, die wohl selbst für die Dortmunder etwas überraschend kam, will man doch nach sportlich eher durchschnittlich verlaufenen Jahren nun behutsame Aufbauarbeit leisten. So wurde die Mannschaft im Sommer und auch während der Saison gezielt verstärkt und mit dem Einzug in die Aufstiegsrunde das wichtigste Ziel bereits erreicht. Der dritte Platz ist den Elchen schon fast sicher, zufrieden zurücklehnen wird man sich deshalb jedoch wohl kaum. Für den NEV ist die Partie richtungsweisend, kann man sich doch nur mit weiteren Siegen die gute Ausgangsposition für das vermeintlich entscheidende Duell in Herne am 24. März sichern. Doch auch wenn die Schützlinge von Trainer Andrej Fuchs bisher alle Duelle gegen die Dortmunder für sich entscheiden konnten, dürfte es keine leichte Aufgabe werden, die Punkte aus dem Ruhrgebiet zu entführen. Zwei der drei Spiele dieser Saison wandten sich erst in der Schlussphase bzw. im Penaltyschießen zugunsten des NEV und auch am Sonntag um 19 Uhr wird ein spannendes Duell erwartet.

Huskys gastieren in Königsborn

Trier, 10. März Am kommenden Sonntag spielt der ESC Trier in der Regionalliga-Qualifikation gegen die Bulldogs aus Königsborn. Dort wollen die Huskys wieder einen Sieg erringen, um in Sachen Klassenerhalt einen weiteren wichtigen Grundstein zu legen. Königsborn erkämpfte sich die bisher einzigen gleich im ersten Spiel der Pokalrunde, als sie Wiehl im Penaltyschießen besiegten. In den letzten Spielen steigerte sich Königsborn jedoch beachtlich und erreichte achtbare Ergebnisse. Nach den zuletzt unglücklichen Ergebnissen, haben die Huskys mit einem Sieg die Möglichkeit, den Vorsprung auf den siebten Tabellenplatz weiter auszubauen. Mit einem Sieg gegen die Bulldogs dürfte den Huskys der Klassenerhalt nur noch theoretisch zu nehmen sein. ESC-Trainer Oldrich Jindra kann am Sonntag auch wieder auf Nico Rietz zurückgreifen. Der Juniorenspieler ist nach überstandener Verletzung wieder einsatzbereit. Auch Markus Konz wird gegen die Bulldogs im Kader stehen. Erstes Bully ist um 19 Uhr in der Eishalle Unna.

Eintracht vor vermeintlicher Pflichtaufgabe

Frankfurt, 10. März Am Sonntag um 20:30 Uhr gastiert die Frankfurter Eintracht in der Qualifikation zur Regionalliga Hessen beim TSV Schott Mainz. Die Rheinhessen liegen abgeschlagen, punktlos und mit einem verheerenden Torverhältnis auf dem letzten Platz und haben keine Chance mehr, den Aufstieg in die Regionalliga zu schaffen. Entsprechend befreit können die Mainzer aufspielen, während die Partie für die Eintracht eigentlich eine Pflichtaufgabe ist und drei Punkte fest eingeplant sind. Die SGE verlor zuletzt vier sichere Punkte, als man völlig überflüssig zu Hause gegen Wiesbaden verlor und in Neuwied kurz vor Schluss einen Punkt einbüßte, in Mainz will man sich dagegen keine Blöße geben und an das Ergebnis vom Hinspiel (24:2) anknüpfen. Allerdings sind die Mainzer vor drei Wochen stark ersatzgeschwächt angereist, so dass man den TSV am Sonntag auf keinesfalls unterschätzen wird.

Ein Punkt im bergischen Land

Trier, 8. März Am Wochenende bestritten die Trierer Huskys zwei schwere Spiele im bergischen Land. Beim EV Bergsich Gladbach unterlagen die Huskys nach gutem Spiel unglücklich mit 6:7 (2:2, 3:1, 1:3, 0:1) nach Penaltyschießen, und auch in Solingen beim EC Bergisch Land verlor der ESC mit 2:6 (0:1, 2:3, 0:2). In Bergisch Gladbach gerieten die Huskys recht schnell durch ein Tor von Nico Rosewe (4.) mit 0:1 in Rückstand. Daniel Pering war es dann, der die Realstars auch noch mit 2:0 (13.) in Führung brachte. Dies schockte die Huskys jedoch nicht. Binnen weniger Minuten glichen Thomas Ganer (16.) und Udo Schön (18.) zum 2:2 aus. Im Mittelabschnitt brachte Andreas Wichterich die heimischen Realstars erneut in Führung (31). Doch damit war die Herrlichkeit der Realstars zunächst vorbei, denn von nun an waren es die Huskys, die die Tore erzielten. Durch Kevin Saville (34.) glichen die Huskys erneut aus. Thomas Ganer (39.) und Anton Bauer (39.) erzielten mit einem Doppelschlag die erstmalige Führung für die Huskys zum 5:3. Udo Schön erhöhte sogar auf 6:3 (43.) für die Huskys. Jedoch konnte Bergisch Gladbach in einem spannenden Schlussspurt auf 5:6 aus ihrer Sicht verkürzen. Und zwei Minuten vor Ende des Spiels nutzten die Realstars eine Überzahlsituation und glichen durch Björn Langer zum 6:6 aus. Im Penaltyschießen verwandelte ESV-Spieler Eugen Lemmer den entscheidenden Versuch. Tore: 1:0 (3:02) Nico Rosewe (Felix Ansorge, Eugen Lemmer), 2:0 (12:06) Daniel Pering (Manuel Warda), 2:1 (16:00) Thomas Ganer (Daniel Sonnack, Udo Schön), 2:2 (17:28) Udo Schön, 3:2 (30:52) Andreas Winterich (Manuel Warda), 3:3 (33:31) Kevin Saville (Patrick Leitner, Anton Bauer), 3:4 (38:15) Thomas Ganer (Falk Elzner, Udo Schön), 3:5 (38:44) Anton Bauer (Kevin Saville, Falk Elzner), 3:6 (42:57) Udo Schön, 4:6 (50:39) Daniel Pering (Bjönr Langer, Lars Möltgen), 5:6 (51:22) Nico Rosewe (Daniel Pering), 6:6 (57:11) Björn Langer, 7:6 (60:00) Eugen Lemmer (entscheidender Penalty).
Einen Abend später spielte das Team von Trainer Oldrich Jindra in Solingen. In diesem Spiel durfte Kevin Saville nicht mitwirken, da er eine Sperre absitzen musste. Dafür kam Markus Konz zu seinem ersten Einsatz für die Huskys. Das Spiel begann ausgeglichen, und die Huskys spielten gut mit. In der 13. Minute war es Pierre Klein, der Markus Müller überwand und zum 1:0 für die Raptors traf. Dieses Ergebnis hatte auch bis zu Beginn des Mitteldrittels bestand. Nils Peil (23.) und Jiri Smicek (28.) erhöhten binnen weniger Minuten auf 3:0 für Solingen. Doch die Huskys gaben sich nicht auf und verkürzten auf 3:1. Stefan Tschammer traf in der 31. Minute auf Zuspiel von Falk Elzner. Doch die Freude währte nicht lange, denn Daniel Karschges markierte in der 36. Minute das 4:1 und stellte damit den Abstand von drei Toren wieder her. Nur eine Minute später gaben die Huskys die passende Antwort. Thomas Ganer wurde von Dimitrij Nevzorov angespielt, kurvte um das Tor und verwandelte souverän zum 4:2 (37.). Im letzten Abschnitt tat sich nicht mehr viel. Tobias Grossecker (43.) und Tim Neuber (53.) trafen zum letztendlich verdienten 6:2 Heimsieg für die Raptors. Tore: 1:0 (12:05) Pierre Klein (Christian Spaan), 2:0 (22:17) Nils Peil (Pierre Klein, Jiri Smicek), 3:0 (27:22) Jiri Smicek (Philipp Burka), 3:1 (30:43) Stefan Tschammer (Falk Elzner), 4:1 (35:05) Daniel Karschges, 4:2 (36:47) Thomas Ganer (Dimitry Nevzorov), 5:2 (42:45) Tobias Grossecker (Christian Spaan), 6:2 (53:00) Tim Neuber (Falk Schnöring).

Am Samstag nach Wiehl

Dinslaken, 8. März Am kommenden Samstag, 11. März, die Dinslakener Kobras in der Qualifikation zur Regionalliga NRW um 17 Uhr beim TuS Wiehl an. Die Dinslakener werden die Reise allerdings ohne Jens Fischer (beruflich verhindert) und Alexander Wunsch (Urlaub) antreten müssen. Daniel Parsch muss aufgrund seiner gegen Troisdorf erhaltenen Spieldauerstrafe pausieren und steht Trainer Jörg Böhme somit auch nicht zur Verfügung. Der Jugendspieler Marvin Richter und Juniorenspieler Marvin Raslan werden das Team hingegen wieder verstärken. Nach der unglücklichen Niederlage gegen den EHC Troisdorf wollen die Kobras unbedingt punkten, damit der Kontakt zu den ersten vier Plätzen nicht verloren geht. Dies wird jedoch angesichts der dünnen Personaldecke der Kobras ein schwieriges Unterfangen, zumal 2 wichtige Verteidiger fehlen. Die Verantwortlichen des Vereins setzen einen Fanbus ein. Wer seine Kobras in Wiehl lautstark unterstützen möchte, sollte sich am Samstag um 14 Uhr an der Eissporthalle Dinslaken einfinden. Abfahrt ist um 14:5 Uhr. Der Fahrpreis beträgt acht Euro.

Schwere Aufgabe gegen Trier

Unna, 8. März Nur ein Spiel steht an diesem Wochenende für die Bulldogs des Königsborner JEC in der Regionalliga-Qualifikation auf dem Programm. Am Sonntag empfängt der KJEC um 19 Uhr den ESC Trier. Die Mannschaft aus der Pfalz steht derzeit mit 15 Punkten aus zehn Begegnungen auf dem vierten Tabellenplatz der Pokalrunde. Der Klassenerhalt der Trierer scheint somit nahezu gesichert. Zu verdanken haben die Huskys dies insbesondere dem Kanadier Kevin Saville sowie dem Slowaken Patrick Leitner. Der ESC Trier verfügt insbesondere mit Saville über einen hervorragenden Kontingentspieler. In nur fünf Spielen hat er 20 Scorerpunkte erzielt und steht auf Platz drei der Gesamtwertung. "Auf dem Papier haben wir keine Chance gegen Trier. Wir werden jedoch wie immer bis zum Schluss kämpfen und alles geben", so KJEC-Pressesprecher Ralf Kowalsky zum Spiel. Zur Freude von Trainer Uwe Roosen entspannt sich die personelle Situation beim KJEC allmählich. Nachdem der bulgarische Nationalspieler Borislav Blagoev bereits seit der vergangenen Woche wieder für den KJEC auflaufen kann, stehen gegen Trier voraussichtlich auch wieder der US-Amerikaner Tom Hildebrandt sowie Raphael Riedel zur Verfügung.

Fans helfen dem ECW – die letzten "Heimspiele" in Bremen

Wilhelmshaven, 8. März Mit dem Spiel am vergangenen Samstag gegen den Berliner SC bestritt der Verbandsligist EC Wilhelmshaven-Friesland sein letztes Auswärtsspiel der Saison 2005/06. Nun stehen für die momentan an Platz vier stehenden Jadehaie noch fünf "Heimspiele" im Paradice Bremen auf dem Programm, um sich in der Spitzengruppe festzusetzen und eventuell sogar noch den Hamburger SV vom "Bronzerang" zu verdrängen. Ein erster Schritt dafür soll am Sonntag, 12. März, ab 19 Uhr im Vergleich mit dem EC Eislöwen Braunschweig getan werden. Das Hinspiel Anfang Dezember gewann der ECW ungefährdet mit 12:1, doch ließen die Löwenstädter in ihrem vorletzten Spiel mit einem 7:4-Sieg gegen den Bremer EC aufhorchen. Der Eintritt ist wie immer frei, um Spenden wird aber weiterhin gebeten, die zur Durchführung der "Heimspiele" im Paradice benötigt werden. Da sich in dieser Woche eine Lösung der Wilhelmshavener Hallenfrage abzeichnete, werden die "Heimspiele" gegen Braunschweig, Niesky (Freitag, 17. März, 21 Uhr), Adendorf (Freitag, 24. März, 21 Uhr), Weißwasser und Bremen (beide noch nicht terminiert), die hoffentlich für lange Zeit letzten sein, die die Jadehaie in fremder Halle austragen müssen. Neben der immer noch sehr erfolgreich verlaufenden Auktionen auf www.ebay.de (Suchwort: Jadehaie) veranstaltet die Faninitiative Jadedome United am kommenden Samstag, 11. März, ab 9 Uhr einen Garagenflohmarkt in der Weserstraße 158 in Wilhelmshaven (Ansprechpartner Thorsten Papke 0176-27244572). Hier finden die Besucher viele Raritäten wie gespielte Schläger ehemaliger Jadehaie sowie Schals und Souvenirs wie auch nützliche Gegenstände für alle Alltagssituationen fern des Sports. Auch hier fließen sämtliche Einnahmen der ersten Mannschaft des ECW zu.

Wild Boys bestreiten letztes Heimspiel

Chemnitz, 8. März Am Sonntag, 12. März, um 18 Uhr bestreiten die Wild Boys Chemnitz ihr letztes Sachsenliga-Heimspiel der Saison 2005/06. Mit dem EHV Rot-Weiß Bad Muskau kommt der große Unbekannte an den Chemnitzer Küchwald. Zwar stehen die Muskauer nur auf dem siebten Platz der Tabelle, konnten aber dennoch einige achtbare Ergebnisse erzielen.

Ein Sieg nach dem anderen

Berlin, 7. März Der FASS Berlin setzt seine Siegesserie in der Relegationsrunde der Regionalliga Nordost weiter fort. Nach einem 5:1-Erfolg über den Lokalrivalen ECC Preussen Juniors Berlin haben die Weddinger am Sonntag mit 3:2 gegen die Hamburg Crocodiles gewonnen. Damit waren die Siege acht und neun in Folge errungen und die Akademiker haben somit 14 Punkte Vorsprung in der Tabelle vor den Hamburgern. Torschützen gegen ECC Preussen: Blumentritt (2), Riemer, Kugler, Paulick je 1; Torschützen gegen Hamburg: Kugler, Blumentritt und Seeber. Am kommenden Freitag, 10. März, treffen die Akademiker um 19:30 in der Deutschlandhalle erneut auf die Preussen und am Sonntag spielt man auswärts gegen den momentanen Tabellenletzten Adendorfer EC. Ob die Siegesserie dann weiter fortbestand haben wird ist fraglich, fehlen doch mit Andreas Dimbat, Nico Tittus, Daniel Kuch, Jules Marowski und Julian Teichert immerhin fünf Stammspieler.

Auch keine Punkte gegen die Herner EG

Darmstadt, 7. März Eigentlich standen für die Darmstadt Stars am letzten Wochenende wieder zwei Spiele auf dem Plan, aber die Wetterverhältnisse in Hessen machten am Freitag die Fahrt zum Auswärtsspiel nach Grefrath unmöglich. Ein Nachholtermin wird in den kommenden Tagen vereinbart. Bei entspannter Wettersituation kam am Sonntag die Herner EG in die Eissporthalle Darmstadt und wollten ihre Aufstiegsambitionen untermauern. Die Gäste befinden sich momentan in blendender Verfassung und 39 Tore in den letzten 3 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Als klarer Außenseiter gingen die Stars ins Spiel und nach nur 28 Sekunden nutzten die Gäste einen groben Fehler in der Verteidigung zum 0:1. Die Gäste zeigten sich von Beginn an überlegen und mit hohem Tempo brachten sie die Stars immer wieder in Schwierigkeiten und erhöhten noch auf 3:0, bevor van Leyen das 1:3 erzielte. Am Ende stand ein 9:4-Sieg der Gäste. Die übrigen Darmstädter Tore erzielten Nissen, Novak und Roth. Am Sonntag, 12. März, ist die Reserve des EV Duisburg zu Gast in Darmstadt.

3:8 gegen Bergisch Gladbach

Unna, 7. März Am Sonntag unterlag der Königsborner JEC dem ESV Bergisch Gladbach in der Qualifikation zur Regionalliga NRW mit 3:8 (1:2, 1:3, 1:3). Durch den studienbedingten Ausfall von Kapitän Tom Hildebrandt konnte Trainer Uwe Roosen nur über zwei Blöcke verfügen. Im ersten Drittel gingen die Gäste nach vier Minuten mit 0:1 in Führung. Postwendend erzielte der bulgarische Nationalspieler Borislav Blagoev den Ausgleich. Mit einem haltbaren Schuss nach einem KJEC-Stellungsfehler ging Bergisch Gladbach in der 15. Minute mit 1:2 erneut in Führung. Im zweiten Drittel erhöhten die Gäste aus dem Bergischen Land auf 1:4. Beide Treffer waren abgefälschte Schüsse, eins davon sogar ein Eigentor. Die Bulldogs gaben trotz des Kräfte aufreibenden Wochenendes nicht auf. Die eingesetzten sieben Juniorenspieler bestritten immerhin in drittes Spiel in drei Tagen. Dieser Kampf wurde in der 38. Spielminute belohnt, Blagoev erzielte den zweiten Treffer zum 2:4. Marcel Brozé markierter schließlich noch das zwischenzeitliche 3:6. Das nächste Heimspiel bestreiteen die Bulldogs am kommenden Sonntag um 19 Uhr in der Eissporthalle Unna gegen den ESC Trier.

Etliche Strafen in Wiesbaden

Frankfurt, 7. März Mangelnde Chancenverwertung und Disziplin sowie zehn ganz schwache Minuten im ersten Drittel brachten den Young Lions Frankfurt die zweite Niederlage gegen den EV Wiesbaden in der Qualifikation zur Regionalliga Hessen. "Zudem drückten spätestens ab dem zweiten Drittel die beiden Schiedsrichter Barton und Lepich mit ihren Entscheidungen dem Spiel den Stempel auf. Allerdings muss man trotz allem Unverständnis über die beiden den Grund für die Niederlage nicht bei ihnen suchen", erklärten die Löwen in ihrer Pressemitteilung. Erst nach einem 0:5-Rückstand erzielten die Lions in der 37. Minute ihr erstes Tor. Am Ende stand ein 8:4 (4:0, 2:1, 2:3)-Sieg des EV Wiesbaden sowie eine hohe Strafenquote. Wiesbaden 44 Minuten standen 120 Minuten auf Frankfurter Seite – darunter vier Zehner und zwei Spieldauerstrafen. Doch nicht nur die Spieler flogen raus. Die Schiris verwiesen auch einen Zuschauer des Stadions, der sich über die Entscheidungen aufregte. Am kommenden Wochenende stehen zwei Heimspiele für die Young Lions auf dem Spielplan. Am Freitag um 20 Uhr empfängt man den Tabellenführer aus Bad Nauheim, am Sonntag um 19:30 Uhr den SC Mittelrhein-Neuwied 1b. Will man bei der Vergabe des Titels noch ein Wort mitreden, muss man beide Spiele gewinnen. Tore: 1:0 (7:55) Viktor Brauer (Andreas Dorn, Tim Bornhausen), 2:0 (11:26) Mario Viggiani (Alexei Gebel, Christian Labusek), 3:0 (13:30) Alexei Gebel (Alexander Schumacher/5:4), 4:0 (16:19) Viktor Brauer (Andreas Dorn (Dimitri Antropov), 5:0 (30:16) Alexei Gebel (Tim Bornhausen/5:4), 5:1 (36:57) Adrian Ostendorff (Alexander Möller), 6:1 (38:02) Tim Bornhausen, 6:2 (41:12) Jobst Braun (Mike Schmidt, Adrian Ostendorff/5:3), 7:2 (42:21) Alexei Gebel (3:5), 7:3 (44:42) Adrian Ostendorff (Mike Schmidt/5:4), 8:3 (52:38) Andreas Dorn (Tim Bornhausen/5:4), 8:4 (56:11) Adrian Ostendorff/5:4). Strafen: Wiesbaden 44, Frankfurt 40 + 10 (Roros) + 10 (Punga) + 10 + Spieldauer (Möller) + 10 + Spieldauer (Schubert).

ERC fehlte das Glück im Abschluss

Pohlheim, 7. März Gut gespielt, dem Meister der Landesliga Hessen zeitweise Paroli geboten, aber für einen Sieg hat es dennoch nicht gereicht. Mit einer Rumpftruppe von nur zehn Feldspielern unterlag der ERC Pohlheim am Sonntagabend den als Meister feststehenden Eisteufeln aus Frankfurt mit 5:6 (2:1, 3:4, 0:1). Die Gastgeber dominierten das erste Drittel in einer hochklassigen Partie und gingen nach einem sehenswerten Spielzug durch Boris Grif in Führung. Kurz darauf Überzahl für die Pohlheimer. Benjamin Jeckel bedient mustergültig Martin Homola und der schiebt den Puck am schon geschlagenen Gästetorhüter vorbei ins Netz. Nur Sekunden vor der Pausensirene dann doch noch der 2:1 Anschlusstreffer für die favorisierten Gäste. Auch im zweiten Abschnitt lief das Spiel auf hohem Niveau. Beide Mannschaften übersprangen die Phase des Abtastens und starteten richtig durch. Die erste Chance nutzen dabei die Frankfurter zum 2:2 Ausgleich. Boris Grif stellte wieder einmal seinen Torinstinkt unter Beweis. Vor dem herausgeeilten Gästetorhüter erreichte er die Scheibe und netzte zur erneuten Führung ein (3:2, 28.). Die Eisteufel glichen mit einem Break aus, aber Freddie Schmaus traf aus spitzem Winkel zum 4:3 (30.). Die Antwort des Spitzenreiters folgte auf dem Fuße. Nach einem erneut blitzartig vorgetragenen Angriff fiel das 4:4 (31.). Als Freddie Schmaus eine Zwei Minuten Strafe absitzen musste prompt die erneute Führung für die Eisteufel. Über der Schulter von Goalie Ralf Groos schlug dabei der Puck im ERC Gehäuse ein. Dank Boris Grif und seinem dritten Treffer (38.) ging es mit 5:5 in die Kabine. Im Schlussdrittel mussten die Galloways dem schnellen Spiel und vor allem dem kleinen Kader Tribut zollen. Zwar hatten Homola und Jeckel noch gute Einschusschancen, aber als Holger Pöritzsch auf der Strafbank weilte, gelang den Frankfurtern in der 51. Minute der entscheidende Treffer zum 6:5-Endstand. Zum Saisonabschluss reist der ERC am 19. März nach Darmstadt. Die Partie wurde um eine Woche verschoben.

Haupt fällt zwei Wochen aus - Jeschke wieder dabei

Rostock, 6. März Der Mannschaftskapitän der Rostocker Piranhas, Thomas Haupt, fällt aller Voraussicht nach zwei Wochen aus. Das Ergebnis seiner MRT-Untersuchung ergab einen Anriss des Innenbands im rechten Knie sowie einen Meniskusschaden. "Ich hoffe, dass ich in zwei Wochen wieder spielen kann", meinte der 25 Jahre alte Stürmer. Yann Jeschke, musste nach einem Autounfall drei Wochen pausieren, steigt am Dienstag wieder ins Mannschaftstraining ein. Ob der 24-jährige Verteidiger am Mittwoch in Wedemark zum Einsatz kommt, ist noch fraglich.

Wölfe stürmen Drachenhöhle

Braunlage, 6. März Mit einem 4:1 (0:0, 2:1, 2:0)-Auswärtssieg beim ESC Erfurt kehrte der Braunlager SC Harz vom Meisterrundenspiel in der Regionalliga Nordost zurück. Mit einer disziplinierten und konzentrierten Leistung siegten die Wölfe bei den Black Dragons kletterten somit auf Tabellenplatz drei. 20 Spiele hatte Erfurt zuvor in eigener Halle zumindest einen Punkt verbuchen können, die Braunlager durchbrachen nun diese Serie. Und nicht nur dies, mit dem Erfolg sicherten sich die Harzer auch den Vorteil des gewonnen direkten Vergleichs gegen die Drachen, entscheidend bei Punktgleichheit am Saisonende. "Das waren Big Points", freute sich daher BSC-Coach Jan Furo zurecht. In einer offen geführten Partie stand das erste Drittel im Zeichen der beiden Torhüter. Zunächst war es Braunlages Goalie Nicolas Waldner, der stark gegen Rumid Masche (6.) und Zbynek Marak (9.) parierte. Sein gegenüber Manuel Groß stand genauso sicher, als Roman Vanek (17.) und Stefan Bilstein (20.) frei vor ihm auftauchten. Auch im zweiten Abschnitt mussten die 720 Zuschauer lange auf Tore warten. Waldner vereitelte eine Doppelchance des frei vor ihm stehenden Oliver Otte (25.), auf der Gegenseite zielte Vanek zu genau und traf nur den Pfosten (27.). In der 32. Minute hatten dann die Gastgeber Grund zum Jubeln, Marek Pospisil markierte in Überzahl das 1:0. Ebenfalls im Powerplay glichen die Wölfe aus, Jozef Potac war per Schlagschuss erfolgreich. Kurz vor Ende des Drittels brachte Sebastian Kastner den BSC mit 2:1 in Führung. Der Treffer zählte, auch wenn die Erfurter vehement ein Schlittschuhtor reklamierten. Im Schlussdrittel neigte sich die Partie immer mehr zu Gunsten der Braunlager. Zwar verpasste Dusan Halloun noch knapp (47.), legte dann aber maßgerecht für Alexander Deibert vor – das 3:1 in der 51. Minute. In der Folge musste der BSC noch zwei heikle Unterzahlsituationen, davon eine knappe Minute mit zwei Spielern weniger, überstehen. Mit viel Einsatz und dank eines überragenden Waldner im Tor blieben die Wölfe aber auf der Siegerstraße. Als Erfurt bereits frühzeitig den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers ausgewechselt hatte, eroberte Vanek den Puck und sorgte endgültig für den Auswärtssieg (59.). "Wir haben diszipliniert gespielt und in den entscheidenden Momenten die Tore gemacht", strahlte Furo anschließend. Lob gab es auch von Thomas Belitz, dem Trainer der unterlegenen Erfurter: "Braunlage war bärenstark und hat verdient gewonnen." Einen weiteren Schritt Richtung Play-offs – die ersten Vier der Tabelle qualifizieren sich – wollen die Wölfe am kommenden Wochenende machen. Am Freitag in Timmendorf und am Sonntag zu Hause gegen Halle warten aber wieder schwere Aufgaben. Lautstarke Unterstützung an der Ostseeküste garantiert der Fanclub Südharz, deren Fanbus zum Spiel bei den Beach Boys inzwischen restlos ausgebucht ist. Tore: 1:0 (31:33) Pospisil (5-4), 1:1 (37:03) Potac (Halloun, Deibert/5-4), 1:2 (39:29) Kastner (Bilstein), 1:3 (50:00) Deibert (Halloun), 1:4 (58:29)Vanek (4-6). Strafen: Erfurt 14, Braunlage 18. Zuschauer: 720.

Serie gerissen - Drachen erstmals ohne Punkt vor heimischem Publikum

Erfurt, 6. März Unglaubliche 20 Heimspiele in Folge hielt die Serie der Black Dragons Erfurt, in allen Spielen ging man mit zumindest einem Punkt auf der Habenseite vom Eis. Am Sonntagabend riss diese Serie nun. Hochverdient entführte der Braunlager SC Harz nach einer starken Leistung alle drei Punkte aus der Erfurter "Kartoffelhalle". Der ESC unterlag den Harzern mit 1:4 (0:0, 1:2, 0:2). Dies erkannte auch Drachencoach Thomas Belitz neidlos an: "Braunlage hat heute eine sehr starke Leistung abgeliefert, wir haben es zum wiederholten Mal nicht verstanden, unsere vorhandenen Chancen in Tore umzumünzen. Braunlage hingegen hat unsere Fehler gnadenlos bestraft und nimmt so verdient die Punkte mit." Schon im ersten Drittel vergaben die Hausherren, die ohne den angeschlagenen Noob auskommen mussten, Chancen zur Führung. So vermochte es Otte nicht, den Puck im leeren Harzer Tor unterzubringen, Pospisil scheiterte am Pfosten oder man scheiterte am bestens aufgelegten Waldner im Braunlager Tor. Auf der Gegenseite hatten die Erfurter allerdings auch bei einem Schuss von Stribny Glück, der ebenso am Pfosten scheiterte. Im Mittelabschnitt zunächst ein ähnliches Bild. Die Gäste aus dem Harz agierten aus einer kompakten Defensive, blieben aber mit Kontern stets gefährlich. So scheiterte beispielsweise Halloun nur am Pfosten. Auf der Gegenseite verzweifelten die Drachen am nun bärenstarken Waldner. So musste eine Einzelaktion herhalten um das erste Tor zu erzielen. Marek Pospisil nahm den Puck im Powerplay im eigenen Drittel auf, umspielte die komplette Harzer Defensive und überwand am Ende auch noch Waldner zum 1:0-Führungstreffer. Es sollte der letzte Erfurter Treffer im Spiel bleiben. Sechs Minuten nach der Erfurter Führung glichen die Gäste ebenfalls im Powerplay aus. Potac überwand Manuel Groß mit einem strammen Schuss von der blauen Linie. Kurz vor Drittelende wurde es hektisch. Kastner bugsierte die Hartgummischeibe im Torraum stehend mit dem Schlittschuh ins Drachentor. Und doch gab Hauptschiedsrichter Franz diesen Treffer zur Braunlager 2:1-Führung. Die Drachen vermochten es auch im letzten Spielabschnitt nicht, ihre weiterhin vorhandenen Chancen in Zählbares umzumünzen. Während sich die Gastgeber immer mehr zurückzogen und vermehrt auf Konter setzten. Einer dieser Konter brachte in der 51. Spielminute die Endscheidung. Deibert verwandelte ein Zuspiel von Halloun zum 3:1 aus Harzer Sicht. Thomas Belitz setzte gegen Ende noch mal alles auf eine Karte und nahm Groß zu Gunsten eines 6. Feldspielers vom Eis. Dieses Risiko wurde allerdings nicht belohnt und die Gäste erzielten durch Vanek noch das 4:1. Durch diese Niederlage und den gleichzeitigen Sieg der Beach Boys aus Timmendorf rutschen die Black Dragons erstmals aus den Play-off-Plätzen. Dies gilt es am kommenden Wochenende zu ändern, doch mit den Wedemark Farmers auswärts und dem gegenwärtigen Spitzenreiter aus Leipzig vor heimischem Publikum wird diese Aufgabe alles andere als einfach. Der Spielbeginn des Heimspiels gegen die Blue Lions am kommenden Sonntag wurde wegen der in Erfurt stattfindenden Junioren-Weltmeisterschaft im Eisschnelllauf auf 19 Uhr verschoben. Tore: 1:0 (31:33) Pospisil (5-4), 1:1 (37:03) Potac (Halloun, Deibert/5-4), 1:2 (39:29) Kastner (Bilstein), 1:3 (50:00) Deibert (Halloun), 1:4 (58:29)Vanek (4-6). Strafen: Erfurt 14, Braunlage 18. Zuschauer: 720.

Niederlage nach zehnstündiger Anreise

Schönheide, 6. März 24 Stunden nach dem Sieg gegen die Rostocker Piranhas reisten die Schönheider Wölfe mit dem Vorsatz nach Timmendorf, hier nochmals Punkte in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost einzufahren. Am Ende stand jedoch eine 2:6-Niederlage. Nach mehr als zehnstündiger Busfahrt wurde die Partie 30 Minuten verspätet angepfiffen. Nach dem 1:1 im ersten Drittel (0:1 durch Holger Mix in der 14. Minute, Ausgleich durch Jarret Reid in der 18. Minute) kam im zweiten Abschnitt der fast erwartete kräftemäßige Einbruch. Zwei Treffer in der 30. und 31. Minute und ein Doppelschlag in der 35. Minute bei einem Gegentreffer wiederum durch Mix zum zwischenzeitlichen 3:2 brachten die Vorentscheidung im Spiel. Im Schlussdrittel versuchte das Team von Trainer Jiri Heinisch das Ergebnis noch zu korrigieren, doch das 6:2 der Gastgeber in der 51. Minute begrub auch die letzten Schönheider Hoffnungen. Ein verdienter Sieg der Timmendorfer. Bereits am Mittwoch kann der EHV im heimischen Wolfsbau dafür Revanche nehmen. Tore: 0:1 (13:08) Mix (Schröder, Jenka), 1:1 (17:43) Reid (Koubenski), 2:1 (29:36) Pepin (Witting, Gehrig), 3:1 (30:36) Phillips (Reid, Ahrens), 3:2 (31:33) Mix (Kase, Losch), 4:2 (34:15) Reid (Phillips, Ahrens), 5:2 (34:51) Koubenski (Pepin, Gehrig), 6:2 (50:11) Phillips (Ahrens, Reid/6-5). Strafen: Timmendorfer Strand 14, Schönheide 14. Zuschauer: 522.

Raptors marschieren weiter

Solingen, 6. März Die Raptors marschieren weiter in Richtung Aufstieg in die Regionalliga NRW. Im Spitzenspiel der Qualfikationsrunde besiegte der EC Bergisch Land den bisherigen Tabellenzweiten ESC Trier mit 6:2 (1:0, 3:2, 2:0). Dadurch wächst der Vorsprung auf mittlerweile acht Punkte auf den Tabellenzweiten an. Neuer Verfolger der Raptors ist nun die 1b-Vertretung des Iserlohner EC. Vor 165 Zuschauern fing alles nach Plan an: Die Raptors gingen in der 13. Minute durch Pierre Klein in Führung und ließen sich nicht mehr vom eingeschlagenen Weg abbringen. Bis zur 28. Minute legten die Bergischen gar die Tore zwei und drei durch Nils Peil und Jiri Smicek vor. Auch der kurzfristige Anschluss durch die Huskys brachte kaum Gefahr für das Team um Rolf van Hauten, die jederzeit eine entsprechende Antwort parat hatten. So überraschte das abschließende, souverän heraus gespielte 6:2 im Endeffekt niemanden mehr. Teamchef Rolf van Hauten: "Der Aufstieg sollte uns jetzt nicht mehr zu nehmen sein. Aber wir wollen natürlich die Aufstiegsrunde als Erster beenden. Da war dieses Ergebnis natürlich wichtig, weil wir einen direkten Konkurrenten besiegt haben.

16 Tore: Dynamite gewinnen in Dinslaken

Troisdorf, 6. März Mit 9:7 (4:2, 2:4, 3:1) setzte sich der EHC Troisdorf in der Regionalliga-Qualifikation bei den Dinslakener Kobras durch. In Dinslaken begannen die Dynamite mit einem Paukenschlag, vom ersten Bully weg waren die Troisdorfer das aktivere Team und schon nach 52 Sekunden zappelte die Scheibe im Netz der Gastgeber. Kai Kühlem war der Schütze, der die Lücke traf die der Dinslakener Goalie ließ. Aber die Freude währte nicht lange, knapp eine Minute später konnten die Hausherren durch Alexander Wunsch zum 1:1 im ersten Überzahlspiel des Abends ausgleichen. Doch die Dynamite ließen sich nicht erschüttern und erspielten sich weitere Chancen. In der 13. Spielminute konnte sich Kai Kühlem die Scheibe erobern. Er setzte Dano Janßen ein, der dem besser postierten Robin Lehmann zum 1:2 die Scheibe auflegte. Nur eine Minute später der erneute Dinslakener Ausgleich (14.) durch einen Sololauf von Dirk Rossbach. Nicht gar eine Minute später (15.) konnte sich Tim Grundl auszeichnen, als er an der eigenen blauen Linie die Scheibe erkämpfte und nach einem Sololauf zur erneuten Führung einnetzen konnte. Nun waren die Dynamite weiter am Drücker und erkämpften sich ein leichtes Übergewicht, daraus resultierte auch in der 19. Spielminute der Treffer von Kai Kühlem in Überzahl zum 4:2. Im zweiten Spielabschnitt knüpften die Dynamite an ihre Leistung des ersten Drittels an und setzten Dinslaken weiter unter Druck. Doch nach dem 5:2 durch Kai Kühlem, schienen die Kobras das Spiel zu drehen und gingen ihrerseits mit 6:5 in Führung. Nachdem es hektisch geworden war, kam der EHC zurück und glich durch Bernd Deske vor der zweiten Pause zum 6:6 aus. Zwar geriet Troisdorf erneut in Rückstand, doch die Treffer von Bernd Deske, Kai Kühlem und Matthias Rötters machten den Sieg perfekt. Tore: 0:1 (1.) Kai Kühlem (Matthias Rötters), 1:1 (2.) Alexander Wunsch (Jens Fischer, Henri Marcoux), 1:2 (13.) Robin Lehmann (Dano Janßen, Kai Kühlem), 2:2 (14.) Dirk Rossbach, 2:3 (15.) Tim Grundl, 2:4 (19.) Kai Kühlem (Matthias Rötters, Tim Grundl), 2:5 (29.) Christian Czaika (Kai Kühlem), 3:5 (31.) Jens Fischer (Marc Garthe), 4:5 (32.) Henri Marcoux (Marc Garthe, Sebastian Levernz), 5:5 (35.) Henri Marcoux (Alexander Wunsch, Marc Garthe), 6:5 (36.) Marc Garthe, 6:6 (37.) Bernd Deske (Robin Lehmann), 7:6 (42.) Marc Garthe (Alexander Wunsch), 7:7 (46.) Bernd Deske (Andreas Czaika), 7:8 (57.) Kai Kühlem (Tim Grundl), 7:9 (60.) Matthias Rötters (ENG). Strafen: Dinslaken 30 + 10 + Spieldauer (Daniel Parsch), Troisdorf 38 + 10 (Kai Kühlem). Zuschauer: 266.

Unglückliche Niederlage gegen starke Troisdorfer

Dinslaken, 6. März Eine unglückliche 7:9 (2:4, 4:2, 1:3)-Niederlage mussten die Dinslakener Kobras gegen den EHC Troisdorf in der Qualifikation zur Regionalliga NRW einstecken. Die Kobras waren noch keine Minute auf dem Eis, da stand es 1:0 für den EHC Troisdorf. Jedoch währte die Freude der Dynamites nicht lange. Alexander Wunsch gab für die Dinslakener in der zweiten Minute die Antwort mit seinem Tor zum Ausgleich. In der Folge erlebten die Zuschauer ein Wechselbad der Gefühle. Troisdorf ging erneut in der 13. Minute in Führung, doch Dirk Rossbach glich postwendend in der 14. Minute wieder aus. Die Zuschauer bejubelten noch den Ausgleich, als die Dynamites in der 15. Minute zum Gegenschlag ausholten und abermals die Führung eroberten. Troisdorf erhöhte kurz vor Drittelende noch auf 4:2. Im zweiten Drittel hütete Dennis Albrecht das Tor der Kobras. Beide Mannschaften gingen weiterhin äußerst engagiert zu Werke und erspielten sich zahlreiche Torchancen. Zunächst erhöhten die Gäste auf 5:2, ehe Dinslaken aufdrehte. Nach Jens Fischers 3:5 kamen die Kobras binnen drei Minuten zum verdienten Ausgleich durch zwei Tore von Henri Marcoux. Das Spiel war nun endgültig nichts mehr für schwache Nerven, denn die Kobras gingen erstmals in der 36. Minute mit 6:5 in Führung. Doch die Dynamites gaben in der 37. Minute die Antwort zum 6:6. Zwar brachte Marc Garthe die Kobras in der 42. Minute erneut in Front, doch danach trafen nur noch die Troisdorfer. Mit einem Empty-Net-Goal machten die Gäste den Sack schließlich zu.

Penguins am Abgrund: 2:8-Schlappe gegen Iserlohn

Wiehl, 6. März Keine Chance für die Wiehl Penguins gegen die Iserlohner Zweitvertretung: Bereits nach dem ersten Drittel hatten Patrick Mylius, Stefan Bresack und Jens Esche eine 3:0-Führung für die in vier Spielen ungeschlagenen Wild Roosters herausgeschossen. Am Ende unterlag der TuS mit 2:8 (0:3, 1:5, 1:0) Der zweite Spielabschnitt wurde zum Desaster: Nach einem Abwehrfehler der Penguins erhöhte Gästespieler Kevin Lucaßen, ehe Pierre Kracht, Jan Rademacher sowie Bresack und Lucaßen mit einem Doppelschlag kurz vor der Sirene die Demütigung perfekt machten. Andreas Leuthold und Wolfgang Göbel sorgten für die Ergebniskorrektur. Wiehl belegt mit vier Zählern den vorletzten Tabellenplatz in der Qualifikation zur Regionalliga NRW und würde nach aktuellem Stand in die Verbandsliga absteigen. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt – bei einem Spiel weniger gegenüber Troisdorf – sechs Punkte. Am kommenden Samstag empfangen die Penguins die Kobras aus Dinslaken (17 Uhr). Am Sonntag steht dann die vorentscheidende Partie in Troisdorf (18 Uhr) an.

Schwaches erstes Drittel sorgte für Entscheidung

Unna, 6. März Am Freitag unterlag der Königsborner JEC in der Regionalliga-Qualifikation beim EHC Troisdorf mit 6:9 (0:4, 4:3, 2:2). Das Team von Trainer Uwe Roosen trat mit elf Feldspielern und zwei Torhütern an. Bereits in der zweiten Spielminute ging Troisdorf in Führung. Es entwickelte sich ein flottes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Troisdorf hatte aber das wesentlich bessere Zielwasser getrunken. Troisdorf traf, Königsborn verschoss. Bei einem Schussverhältnis von 13:8 für Troisdorf und einem 4:0 für die Rheinländer ging es in die erste Drittelpause. Das Ergebnis zu diesem Zeitpunkt spiegelte nicht den Spielverlauf wieder. Nach einer kurzen Ansprache des KJEC-Trainers kam das Team motivierter aus der Kabine. Der KJEC kam zunehmend besser ins Spiel und erkämpfte sich vermehrt Chancen. In der 23. Minute erzielte Michael Sasse nach engagierter Einzelleistung den Anschlusstreffer zum 4:1. Nur drei Minuten später war wiederum Michael Sasse am Puck. Mit einem gezielten Schuss aus Linksaußenposition bezwang er den Troisdorfer Torwart. Der KJEC machte jetzt Druck und ein gutes Spiel. In der 27. Minute kamen die Unnaer Kufencracks sogar durch Tim Linke auf 4:3 heran. In der 33. Spielminute erhöhte Troisdorf jedoch innerhalb von 20 Sekunden auf 6:3. Der sonst solide spielende Torhüter Dominik Kuchnia hatte nicht seinen stärksten Tag erwischt und wurde danach durch Franz Gerhard ersetzt. Beide Mannschaften erzielten danach noch einen Treffer, so dass man mit 7:4 in die zweite Pause ging. Den Königsborner Treffer erzielte Marcel Brozé. Im letzten Drittel traf der EHC Troisdorf erneut zwei Mal binnen weniger Sekunden und brachte sich somit endgültig auf die Siegerstraße. Kai Domula konnte durch zwei Überzahltore nur noch für Ergebniskosmetik sorgen.

37 Sekunden haben gefehlt

Frankfurt, 6. März Einen mehr als unnötigen Punktverlust musste die Frankfurter Eintracht beim Qualifikationsrundenspiel zur Regionalliga Hessen in Neuwied hinnehmen. 37 Sekunden vor Schluss führte der Favorit aus der Mainmetropole noch mit 7:5, ehe zwei Neuwieder Treffer innerhalb von neun (!) Sekunden den Ausgleich und die daraus resultierende Verlängerung bewirkten. Aber auch im ersten Drittel lief es für die SGE schon nicht rund. Durch unnötige Strafzeiten schwächte man sich selbst, eine 3:5-Unterzahlsituation gestattete den Bären den Führungstreffer. Mit 1:0 ging es in die erste Pause. Nach der Pause ging es weiter wie vorher: Frankfurt bekam Strafen und Neuwied nutzte eine weitere doppelte Überzahl zum zweiten Tor. Dann aber die Wende: bei erneuter Neuwieder Überzahl waren es Renner und McNeill, die innerhalb von 29 Sekunden den Ausgleich erzielten. Drei weitere Treffer von McNeill und einmal Hilton sorgten bei einem Gegentreffer des SCM für eine 6:3-Führung der SGE nach dem zweiten Drittel. Das letzte Drittel wird Eintracht-Goalie Oliver Eberz so schnell nicht vergessen. Nach nur 16 Sekunden schoss Lackmann von der blauen Linie und der eigentlich harmlose Schuss schlug über der Fanghand von Eberz im Winkel ein. Damit nicht genug. Zwar schoss Mänz nach 42:54 Minuten das 7:4, kurze Zeit später verlor Hilton die Scheibe an Wolff und der düpierte Eberz mit einem Bauerntrick zum 5:7. In der Folge hatte die Eintracht etliche Chancen, das Spiel vorzeitig zu entscheiden, scheiterte aber immer wieder an der eigenen Abschlussschwäche oder an Alex Rodens im Neuwieder Gehäuse. 42 Sekunden vor Schluss dann eine lächerliche Strafzeit gegen Stefan Eisenträger, der SCM nahm Rodens aus dem Gehäuse und erneut Lackmann markierte das 6:7. Ganze neun Sekunden später war Eberz dann an alter Wirkungsstätte erneut geschlagen, als er nicht wusste wo die Scheibe war und Martaler am verdutzten Ex-Neuwieder vorbei zum viel umjubelten Ausgleich einschoss. In der anschließenden Overtime waren die Neuwieder wohl noch innerlich den ersten Punktgewinn der Aufstiegsrunde am feiern, Peter Renner schoss nach 26 Sekunden das 8:7 für die Eintracht und sicherte den Hessen damit zumindest zwei Punkte. Fazit: die Eintracht hätte mit drei Punkten den Klassenerhalt schon so gut wie sicher gehabt, nun müssen gegen Mainz und zu Hause gegen Neuwied sechs Punkte her, dann hat sich die SGE auch für die kommende Saison in der Regionalliga Hessen qualifiziert. Am Rande der Bande: Verteidiger Alexander Birk hatte am Sonntag die schönste Begründung, warum er die Reise nach Neuwied nicht mit antreten konnte. Seine Freundin hat am Samstag eine gesunde Tochter zur Welt gebracht und "Papa" Birk musste Mutter und Tochter am Sonntagnachmittag aus dem Krankenhaus abholen. Tore: 1:0 (5:57) Martaler (Asbach) (5-3), 2:0 (23:56) Schell (Oltersdorf) (5-3), 2:1 McNeill (Renner, Hilton) (4-5), 2:2 Renner (Hilton) (4-5), 2:3 (34:20) McNeill (Kullack, Hilton) (4-4), 2:4 (34:46) Hilton (Eberz) (4-4), 3:4 (38:10) Wagner (Bächle), 3:5 (39:08) McNeill (Renner, Hilton) (5-3), 3:6 (39:59) McNeill (Flink, Renner) (5-4), 4:6 (40:16) Lackmann (Asbach, Morys), 4:7 (42:52) Mänz (Henß) (5-4), 5:7 (43:22) Wolff, 6:7 (59:23) Lackmann (Oltersdorf) (6-4), 7:7 (59:32) Martaler (Asbach) (6-5), 7:8 (60:26) Renner (McNeill). Strafen: Neuwied 24+10 (Schell), Frankfurt 22.

Ungefährdeter Sieg

Chemnitz, 6. März Durch einen nie gefährdeten 5:2 (2:1, 1:1 ,2:0)-Sieg über den SV Rudelswalde gelang den Wild Boys Chemnitz ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung dritten Platz in der Sachsenliga. Das Spiel begann mit einem Auftakt nach Maß. Bereits in der zweiten Minute musste Gästekeeper Ralf Kößling nach einem Schuss von Eric Nicolai erstmals hinter sich greifen. Vor diesmal nur gut 250 Zuschauern gelang es Gästen kaum, sich aus dem eigenen Drittel zu befreien. So war es nur eine Frage der Zeit, wann der nächste Chemnitzer Treffer fallen sollte. Doch selbst größte Chancen blieben ungenutzt, bevor dann Alexander Teichert mit dem 2:0 die Chemnitzer erlöste. Wie aus heiterem Himmel fiel in der 14. Minute der Anschlusstreffer der Gäste. Steffen Täufel wurde von der Chemnitzer Hintermannschaft nicht angegriffen und versenkte die Scheibe im Kasten. Im zweiten Drittel verlor der ERC jedoch den Faden. Erst gegen Ende des Drittels besann man sich wieder aufs Wesentliche. Zunächst erhöhte Alexander Teichert auf 3:1 (39.), doch nur wenig später gelang den Gästen durch Voll der erneute Anschluss zum 3:2 (40.). Im Schlussabschnitt gelang den Wild Boys, durch Marco Kanow, schnell das beruhigende 4:2 (43.). Den Gästen merkte man nun an, dass sie bereits am Vortag ein Spiel zu absolvieren hatten. So brachten die Wild Boys das Spiel locker über die Bühne. Dennoch Zwei Minuten vor Schluss verließ Ralf Kößling sein Gehäuse zu Gunsten eines weitern Feldspielers. Nach mehreren Versuchen das leere Tor der Gäste zu treffen, war es Reinhard Weck, der die Scheibe aus den eigenen Drittel heraus zum 5:2-Endstand versenkte. Das nächste Spiel findet am kommenden Sonntag, 12. März, um 18 Uhr statt. Gegner ist der mehrmalige Sachsenmeister Rot-Weiß Bad Muskau.

Freibeuter siegen zu Hause

Rostock, 6. März Die Rostocker Freibeuter haben sich die Chance auf den zweiten Platz in der Landesliga Hamburg offen gehalten. Nachdem die Meisterschaft an den Hamburger SV 1c verloren wurde, wurde nun im Kampf um den Vize-Platz der EC Timmendorfer Strand 1b mit 9:6 besiegt. Mit lediglich acht Stürmern und vier Verteidigern wurde die taktische Marschroute von Spielertrainer Axel Götz perfekt umgesetzt. Die erste Reihe sollte für die Tore sorgen, die zweite für Entlastung. "Am Ende lief alles so, wie wir uns das vorgestellt haben", freute sich Axel Götz. Die Timmendorfer gingen mit 1:0 in Führung, doch Ralf Petruschka und Christian Ciupka brachten die Freibeuter innerhalb einer Minute in Führung. Nach dem Ausgleich in der 13. Minute spielten die Rostocker konzentriert weiter und schafften noch vor der ersten Drittelpause das 5:2. Timmendorf traf allerdings in der 17. Minute zum 5:3. Nach einem tor- und abwechslungsreichen ersten Drittel wurden die Seiten gewechselt. Die Freibeuter bauten nun die Führung durch drei Treffer aus und hatten den Gegner jederzeit fest im Griff. Am guten Gesamteindruck konnte auch die Aufholjagd der Timmendorfer nichts ändern. Drei Treffer erzielte die zweite Mannschaft der Beach Boys im Schlussabschnitt, doch Christian Ciupka war es mit seinem dritten Treffer in diesem Spiel vorbehalten, den 9:6-Endstand zu erzielen. Timmendorf und Rostock belegen derzeit mit neun Punkten den zweiten bzw. dritten Rang die Vorentscheidung über die beiden Plätze hinter den weiterhin ungeschlagenen Hamburgern fällt am nächsten Wochenende im Rückspiel. Tore: 0:1 Vollbrecht (2.), 1:1 Petruschka (8.), 2:1 Ciupka (9.), 2:2 Kasjan (13.), 3:2 Sponholz (13.), 4:2 Niedermauntel (14.), 5:2 Damböck (17.), 5:3 Kasjan (17.), 6:3 Ciupka (27.), 7:3 B. Peters (30.), 8:3 Damböck (35.), 8:4 Kasjan (42.), 8:5 Meyer (48.), 8:6 Innokenti (50.), 9:6 Ciupka (59.).

Penaltyfluch hält beim BSC an

Braunlage, 5. März "Das hatte schon Play-off-Charakter", meinte BSC-Trainer Jan Furo nach der 3:4 (2:0, 1:1, 0:2, 0:1)-Penalty-Niederlage seiner Harzer Wölfe gegen Tabellenführer Blue Lions Leipzig. Wieder einmal lieferten sich die Mannschaften aus Braunlage und Leipzig vor rund 700 Zuschauern im Wurmbergstadion eine enge und intensive Partie. Zum vierten Mal in dieser Saison musste das Duell im Penaltyschießen entschieden werden, und zum vierten Mal siegten die Leipziger. Dabei begann das Spiel für die Harzer vielversprechend. Im ersten Drittel wurde der Spitzenreiter von den Wölfen regelrecht an die Wand gespielt. Aber erst Jozef Potacs fantastisches Solo gegen gleich vier Gegenspieler, gekrönt mit einen Schuss in den Winkel, brachte in der zwölften Minute die verdiente Führung. Mit dem 2:0 kurz vor der Drittelpause, als Roman Vanek einen Abpraller des überragenden Potacs verwertete, waren die Löwen noch gut bedient. "Wir hätten höher führen können", trauerte Furo nach dem Spiel den vergebenen Chancen nach. Zunächst blieb der BSC aber auf der Gewinnerstraße. Alexander Deibert war nach einem an der Bande versprungenen Puck gedankenschnell zur Stelle und erzielte das 3:0. Benjamin Salzmann hatte bei einem Unterzahl-Konter sogar den vierten Treffer auf der Kelle. Mit fortlaufender Spielzeit wurden die Gäste jedoch immer stärker, scheiterten zunächst allerdings am blendend aufgelegten Braunlager Keeper Nicolas Waldner. Erst im Anschluss an eine doppelte Unterzahl konnte Daniel Jun für die Blue Lions verkürzen (38.). Im Schlussdrittel erzielten die Leipziger schnell den direkten Anschlusstreffer. Nachdem der BSC eine doppelte Unterzahl nach fragwürdigen Strafen gegen Marek Adamec und Potac überstanden hatte, hielt Benjamin Thiede noch in Überzahl die Kelle in einen Jun-Schuss und fälschte unhaltbar ab (46.). Wölfe-Goalie Waldner verletzte sich beim Abwehrversuch und musste für rund zehn Minuten durch Alexander Ansmann ersetzt werden. Der Back-up war beim 3:3-Ausgleich durch Daniel Bartell allerdings chancenlos (49.). In einer dramatischen Schlussphase bewahrte Leipzigs Torwart Marko Suvelo seine Mannschaft vor der drohenden Niederlage, die Entscheidung musste im Penaltyschießen fallen. Hier zogen die Harzer in dieser Saison bisher jedes Mal den Kürzeren, so auch diesmal. Zwar traf Vanek für die Wölfe, für die Blue Lions waren mit Florian Eichelkraut und Bartell allerdings zwei Schützen erfolgreich und sicherten so den Zusatzpunkt. "Wir hatten Leipzig am Rand der Niederlage, letztlich müssen wir aber mit dem einen Punkt zufrieden sein. Die Mannschaft gut gekämpft und gespielt", fasste Furo zusammen. "Wir sind zunächst gar nicht ins Spiel gekommen, das Unentscheiden nach 60 Minuten ging in Ordnung", urteilte Leipzigs Trainer Zdenek Travnicek. Tore: 1:0 (11:28) Potac (Vanek, Adamec), 2:0 (19:13) Vanek (Potac, Halloun), 3:0 (25:06) Deibert (Halloun, Potac) 5-4, 3:1 (38:19) Jun (J. Müller, Kuhlee) 5-4, 3:2 (45:36) Thiede (Jun, Molnar) 5-4, 3:3 (48:26) Bartell (Bärschneider, Eichelkraut), 3:4 (60:00) Bartell (entscheidender Penalty). Strafen: Braunlage 16, Leipzig 12 + 10 (Wilson). Zuschauer: 681.

Drachen unterliegen Beach Boys im Penaltyschießen

Erfurt, 5. März Erstmals in dieser Saison konnten die Beach Boys vom Timmendorfer Strand am Freitag die Black Dragons bezwingen. In einem ausgeglichenen Regionalligaspiel setzte sich der ECT mit 4:3 nach Penaltyschießen durch. Die Anfangsphase des Spiels bestimmten die Gastgeber, folgerichtig auch in der vierten Spielminute die Führung für die Beach Boys. Jarret Reid traf im Powerplay, Masche drückte die Strafbank. Nun kamen auch die Gäste langsam besser ins Spiel. Nach elf Minuten erzielte Florian Müller den 1:1-Ausgleich. Doch erneut im Powerplay brachte Klupp die Timmendorfer nach 17 Minuten wieder in Front. Im Mittelabschnitt kamen die Drachen besser ins Spiel. Doch zunächst scheiterten man immer wieder an Kuhnekath. In der 33. Spielminute war dann aber auch Kuhnekath machtlos. Sebastian Stoyan erzielte den erneuten Ausgleich für die Gäste. Zwei Minuten später erzielte Phillips die erneute Führung für die Gastgeber, doch lange hielt diese Führung nicht. Bereits 23 Sekunden später war Oliver Otte zum erneuten Ausgleich erfolgreich. Im Schlussabschnitt passiert nicht mehr allzu viel. Beide Teams hatten zwar noch Chancen, die jedoch ungenutzt blieben. So musste wieder einmal das Penaltyschießen entscheiden. Hier waren diesmal die Gastgeber das glücklichere Team. Tore: 1:0 (3:15) Reid (Klupp, Koubenski/5-4), 1:1 (10:17) Müller (Pospisil), 2:1 (16:00) Klupp (Koubenski/5-4), 2:2 (32:44) Stoyan (Schmunk), 3:2 (35:57) Phillips (Reid, Koubenski/5-4), 3:3 (36:20) Otte (Marak, Masche), 4:3 (60:00) Reid (entscheidender Penalty). Strafen: Timmendorfer Strand 10, Erfurt 10. Zuschauer: 676.

Piranhas mit Licht und Schatten

Rostock, 5. März Es sollte ein Sechs-Punkte-Wochenende für die Rostocker Piranhas werden, doch am Ende gab es nur die Hälfte der Ausbeute. Am Samstag unterlagen die Rostocker in Schönheide mit 2:4 (1:2, 0:0, 1:2). Am Sonntag folgte ein 12:1 (5:0, 5:1, 2:0)-Sieg über Wedemark auf eigenem Eis. Das Spiel gegen Wedemark war bereits nach neun Minuten entschieden. Jan Michalek, Lars Hoffmann, Pavel Blaha und Karol Bartanus hatten einen komfortablen 4:0-Vorsprung herausgespielt, die Wedemarker hatten es den Piranhas allerdings auch leicht gemacht. Durch 13 Strafminuten sowie zwei persönliche Strafen gegen die beiden besten Wedemarker Csata und Magnotta, brachten sich die Gäste selbst auf die Verliererstraße. Die Rostocker spielten schnell und nutzten konsequent die sich bietenden Möglichkeiten. Auch im zweiten Drittel spielten die Piranhas aggressiv auf und trafen nahezu im Minutentakt. Die knapp 1600 Zuschauer kamen zwischen der 24. und 29. Minute aus dem Jubel nicht mehr heraus. Kleiner Schönheitsfehler war das 1:7 der Gäste in der 26. Minute. Den straffen Schuss von Hoppe musste Piranhas-Keeper Branislav Hippik passieren lassen. Im letzten Drittel nahm Benjamin Grunwald den Platz zwischen den Rostocker Pfosten ein und machte seine Sache sehr gut. Michael Stockbauer und Paul Stratmann mit seinem dritten Treffer stellten den hochverdienten Endstand her. Die Partie gegen den EHV Schönheide wurde auf einem hohen Niveau geführt. Beide Teams boten den knapp 400 Zuschauern ein attraktives Eishockeyspiel. Ganz nach dem Geschmack der Erzgebirgler war das 1:0 nach 14 Minuten, das allerdings 38 Sekunden später vom wieder genesenen Jan Michalek ausgeglichen wurde. Allerdings gingen die Wölfe noch vor der ersten Drittelpause erneut in Führung. Auch wenn der zweite Abschnitt torlos blieb, zeigten beide Mannschaften ein interessantes Spiel. Patrick Czajka stellte in der 42. Minute den erneuten Ausgleich her, doch Schönheide würde nun stärker. Branislav Hippik stand nun mehrfach im Mittelpunkt des Geschehens, doch in der 43. Minute musste der 29-Jährige dann zum dritten Male hinter sich greifen. Ein abermaliger Ausgleich gelang den Rostockern nicht, stattdessen mussten sie 51 Sekunden vor dem Ende der Partie das 2:4 hinnehmen. Schon am Mittwoch geht es für die Piranhas weiter, dann steht das erste Nachholspiel bei den Wedemark Farmers auf dem Programm. Das erste Bully wird um 20 Uhr im Eisstadion Mellendorf gespielt. Mit einem Sieg bei den Farmers, die ohne die gesperrten Csata und Magnotta auskommen müssen, können die Piranhas wieder den Sprung auf Rang vier schaffen.
Schönheide - Rostock 4:2 (2:1, 0:0, 2:1). Tore: 1:0 (14.) Mix (Kase, Losch), 1:1 (15.) Michalek (Stratmann, Stockbauer), 2:1 (18.) Hahn (Jenka, Krehl), 2:2 (42.) Czajka (Stratmann, Blaha), 3:2 (48.) Losch (Mix, Kase), 4:2 (60.) Kase (Losch, Mix). Strafen: Schönheide 8, Rostock 10.
Rostock - Wedemark 12:1 (5:0, 5:1, 2:0). Tore: 1:0 (4.) Michalek, 2:0 (6.) Hoffmann (Weiss, Czajka), 3:0 (7.) Blaha (Bartanus, Hainke), 4:0 (9.) Bartanus (Michalek, Hainke), 5:0 (17.) Cardona (Stratmann, Weiss), 6:0 (24.) Stratmann (Cardona, Weiss), 7:0 (25.) Michalek (Weiss, Bartanus), 7:1 (26.) Hoppe (Tischler), 8:1 (28.) Stratmann (Schneider, Cardona), 9:1 (29.) Hainke (Schneider, Cardona), 10:1 (35.) Bartanus (Blaha, Michalek), 11:1 (46.) Stockbauer (Czajka, Hoffmann), 12:1 (48.) Stratmann (Löloff). Strafen: Rostock 6, Wedemark 19 + 50.

EHV Schönheide besiegt Rostocker Piranhas

Schönheide, 5. März In einer "auf Oberliganiveau geführten Begegnung", so beide Trainer auf der anschließenden Pressekonferenz, siegten die Schönheider Wölfe am Samstagabend verdient mit 4:2 (2:1, 0:0, 2:1) gegen den Rostocker EC. Rund 400 Zuschauer sahen ein schnelles und attraktives Spiel, indem der EHV ab dem zweiten Drittel das bessere Team war. Am Ende können sich die Piranhas bei ihrem Keeper Branislav Hippik bedanken, dass das Ergebnis nicht noch höher ausgefallen ist. Die Wölfe begannen die Partie, wie schon in den vergangenen zwei Spielen, konzentriert und aus einer sicheren Defensive heraus. Nach Chancen auf beiden Seiten markierte Holger Mix die 1:0-Führung (14.) für den EHV Schönheide. Doch postwendend schlugen die Piranhas zurück. Gerade einmal 38 Sekunden dauerte der Jubel im Wolfsbau, als Jan Michalek den Ausgleich für den REC besorgte. Keinesfalls geschockt machten die Wölfe nun mehr und mehr Druck und gingen in der 18. Minute durch Milan Hahn erneut in Front. Im zweiten Drittel waren die Wölfe das spielbestimmende Team. Sicher in der Abwehr ließen die schnellen Schönheider Stürmer die Rostocker Verteidiger ein ums andere Mal alt aussehen. Zahlreiche Gelegenheiten und drei Pfostenschüsse, von denen einer im Tor war, aber von Schiri Braun nicht anerkannt wurde, zeigten das Chancenverhältnis ganz klar zu Gunsten des EHV. Tore fielen – dank REC-Keeper Hippik – aber nicht. Verkehrte Welt dann gleich zu Beginn des letzten Drittels im Wolfsbau. In der 42. Minute erzielte Patrick Czajka den schmeichelhaften 2:2-Ausgleich für den Rostocker EC. Doch Schönheide ließ sich auch dadurch wenig beeindrucken und stürmte unbeirrt weiter auf das Tor der Piranhas. Mit Erfolg, denn in der 48. Minute wurden die Wölfe für ihren Einsatz belohnt und gingen durch Kapitän Mike Losch erneut mit 3:2 in Führung. Doch sollte es von nun an spannende und dramatische letzte zehn Minuten geben, in denen die Rostocker ihre beste Phase im Spiel hatten. Zunächst stand das Glück diesmal auf EHV-Seite, als der REC nur den Pfosten traf. Die Piranhas gaben sich noch nicht geschlagen und stürmten weiter auf das Gehäuse von Goalie Markus NachtmannDen letztendlich verdienten Sieg der Wölfe sicherte in der Schlussminute Robert Kase mit seinem ersten Meisterrundentreffer zum 4:2-Endstand. Tore: 1:0 (13:50) Mix (Kase, Losch), 1:1 (14:28) Michalek (Schneider, Stockbauer), 2:1 (17:49) Hahn (Jenka, Krehl), 2:2 (41:29) Czajka (Schneider, Blaha), 3:2 (47:47) Losch (Mix, Kase), 4:2 (59:09) Kase (Losch, Mix). Strafen: Schönheide 8, Rostock 10. Zuschauer: 386.

Zeitloses Heimspiel

Berlin, 5. März Offenbar ist der Schaden an der Stadionuhr doch größer, als bislang angenommen. Denn schon beim vorangegangenen Verbandsliga-Spiel der Akademiker fiel diese erneut aus, so dass das Regionalligaspiel von Beginn an per Hand gestoppt wurde, um weitere Komplikationen zu vermeiden. 382 Zuschauer im Eisstadion Wedding wollten eine weitere Runde der für den ECC Preussen Juniors Berlin längst verlorenen "Stadtmeisterschaft" sehen. Eine weitere Runde des "Nightmares on Müllerstraße", wie die Jungs der "Aktion FASS" auf ihren Transparenten andeuteten. Am Ende gewann FASS Berlin mit 5:1. Von Spielbeginn an stand das Tor des ECC unter Beschuss, die Akademiker stellten sofort klar, dass sie ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden gedachten. Der ECC nur mit einigen Kontern gefährlich vor dem Tor von Tobias John. Der Alptraum des ECC begann in der 15. Spielminute Form anzunehmen, als Stepokura einen Schuss von Blumentritt eigentlich schon gehalten hatte, der Puck an seinem Schoner entlang aber bis zum Pfosten rutschte und von dort von ihm selbst mit dem Schlittschuh ins Tor geschubst wurde (15., 4-4). Blumentritt selbst erhöhte dann mit einem schönen Treffer zum 2:0-Pausenstand (20., 5-4). Der ECC nach der Pause wie ausgewechselt, drückte auf das Tor der Akademiker, die allerdings auch mit ihrer Abwehrleistung förmlich zu einem Gegentreffer einluden. Mehr als konsequent nun auch die Vorgehensweise des ECC vor dem eigenen Tor, wo man nun rigoros abräumte. Das führte in der 33. Spielminute zu einer größeren Rangelei, an derem Ende der ECC sechs und FASS vier Strafminuten verbuchte. Als Blumentritt dann noch wenige Sekunden später das Strafbankteam der Akademiker wegen Hakens verstärkte, gelang Henk der Anschlusstreffer für den ECC (34.). Nachdem man den Mittelabschnitt ja eher kampflos an den ECC abgegeben hatte, der Gastgeber nun wieder im Vorwärtsgang. Ein Treffer von Riemer (3:1, 45., 5-4) und ein schöner Schuss von Kugler (4:1, 49., 5-4) belohnten die jeweiligen Strafzeiten des ECC, ehe Pauligk mit einem satten Blueliner den Endstand herstellte (5:1, 50.). Das Schlussdrittel geht also wieder eindeutig an die konzentriert spielenden Gastgeber. Am Ende erlebte auch Marc-Alexander Kresse vom ECC noch seinen persönlichen Alptraum an der Müllerstraße, als Fritschken kurz vor Ende der Partie offenbar zahnmedizinische Korrekturen an dessen Schneidezähnen vornahm und für diese unnötige Aktion zurecht in die Kabinen geschickt wird. Für Spannung ist also weiterhin gesorgt, schließlich trifft man sich ja auf eine weitere Runde des Stadtduells am Freitag in der wieder geöffneten Deutschlandhalle (19.30 Uhr).
Quelle: www.kufennews.de - Peter Wendel

Wild Roosters bereits Tabellenzweiter

Iserlohn, 5. März Die Siegesserie der Wild Roosters in der Regionalliga-Aufstiegsrunde hält an. Am Samstagabend beherrschten der Iserlohner EC 1b den Gegner klar beim Gastspiel in Wiehl und gewann beim TuS mit 8:2 (3:0, 5:1, 0:1). Bereits in der dritten Minute markierte Mylius das 1:0 nachdem sich Schnieder schön an der rechten Bande durchgetankt hatte. Anschließend folgte der Auftritt von Pierre Kracht: Er arbeitete sich schön hinter dem Gästkeeper frei und legte zuerst für Bresack zum 2:0 und anschließend für Esche zum 3:0 auf. Im zweiten Drittel kamen die Sauerländer richtig in Fahrt. Lukaßen nahm einen mustergültigen Pass des Wiehler Abwehrspielers auf und markierte völlig freistehend das 4:0 (23.). Krachts Alleingang (29.), Rademachers Abstauber (38.) sowie die Treffer von Bresack (40.) und Lukaßen (40.), jeweils nach schönem Zuspiel des auffälligsten Iserlohners Jens Esche (vier Beihilfen, ein Tor) machten den Sieg perfekt. Daran änderten auch die beiden Anschlusstreffer des TuS Wiehl nichts mehr. Nachdem Bergisch Gladbach gegen Trier nur im Penaltyschießen mit 7:6 gewinnen konnten lagen die Iserlohner vor den Sonntagsspielen somit bereits auf dem zweiten Platz der Regionalliga-Aufstiegsrunde. Am kommenden Freitag reisen die Wild Roosters zum Spitzenspiel nach Solingen. Am Sonntag erwarten die Iserlohner um 19.30 Uhr den ESV Bergisch Gladbach am Seilersee. Für dieses Match haben sich die Verantwortlichen etwas Besonderes ausgedacht: Alle Zuschauer, die nachmittags das letzte Saisonspiel der Iserlohn Roosters gegen Augsburg besuchen, erhalten für nur einen Euro unter Vorlage der Eintrittskarte vom Nachmittag Eintritt für das Spiel gegen Bergisch Gladbach. Der reguläre Preis beträgt fünf Euro. Jugendliche bis 17 Jahre frei.

Mit Doppelschlägen zum Sieg

Troisdorf, 5. März In der Qualifikation zur Regionalliga NRW besiegt der EHC Troisdorf den Königsborner JEC mit 9:6 (4:0, 3:4, 2:2). Dabei knüpften die Dynamite im ersten Drittel da an, wo sie gegen Trier aufgehört hatten. Schon die erste Strafzeit für Königsborn endete in der zweiten Minute mit einem Tor der Dynamite: Kai Kühlem traf nach knapp 20 Sekunden zum 1:0. Nun machten die Troisdorfer weiter Druck und in der neunten Spielminute erhöhten Christian Czaika und Henrik Isselhorst per Doppelschlag auf 3:0 – innerhalb von 15 Sekunden. Ihre drückende Überlegenheit konnten die Gastgeber in der 15. Spielminute in Zählbares umsetzen, als Benny Welter einen scharfen Schuss von Tobias Ridder unhaltbar ins Königsborner Gehäuse zum 4:0 ablenkte. Im Mitteldrittel verloren die Troisdorfer jedoch zunächst ihre Konzentration. Bis zur 27. Minute hatten die Gäste auf 3:4 verkürzte, ehe der EHC wieder in Fahrt kam. Doch dann ging es zügig: Zwischen der 33. und 34. Minute bauten Andreasj Czaika, Robin Lehmann und Nick Thiros die Führung wieder auf 7:3 aus, ehe Marcel Broze für Königsborn noch einmal verkürzte. Nach den Tore von Bernd Deske und Benny Welter in der 43. Minute zum 9:4 war die Partie entschieden. Kai Domula betrieb mit zwei Toren für den KJEC noch Ergebniskosmetik. Tore: 1:0 (2.) Kai Kühlem (Robin Lehmann), 2:0 (9.) Christian Czaika (Daniel Lehmann, Andreas Czaika), 3:0 (9.) Henrik Isselhorst (Anton Zirnov), 4:0 (15.) Benny Welter (Tobias Ridder, Andreas Czaika), 4:1 (23.) Michael Sasse (Patrick Kuchnia), 4:2 (26.) Michael Sasse, 4:3 (27.) Tim Linke (Borislav Blagoev), 5:3 (33.) Andreas Czaika (Benny Welter, Christian Czaika), 6:3 (34.) Robin Lehmann, 7:3 (34.) Nick Thiros (Benny Welter, Dano Janßen), 7:4 (36.) Marcel Broze (Michael Sasse), 8:4 (43.) Bernd Deske, 9:4 (43.) Benny Welter (Christian Czaika, Andreas Czaika), 9:5 (46.) Kai Domula, 9:6 (50.) Kai Domula (Tim Linke). Strafen: Troisdorf 14, Königsborn 16. Zuschauer: 190.

Zweistellig nach holprigem Beginn

Neuss, 4. März Auch das Schnee-Chaos konnte den Neusser EV nicht aufhalten. Nach holprigem Beginn bekamen die Schützlinge von Trainer Andrej Fuchs den VERC Lauterbach im Mittelabschnitt in den Griff und siegten am Ende deutlich mit 10:1 (1:1, 6:0, 3:0). Neben der Mannschaft hatten auch 70 Anhänger dem erneuten Wintereinbruch getrotzt und die Reise nach Hessen angetreten. Sie sollten nach drei Minuten große Augen machen, denn den ersten Treffer markierten nicht die spielbestimmenden Neusser, sondern die Gastgeber. Direkt mit dem ersten Schuss überwand Lauterbachs Alexander Roth den machtlosen Lars Tannhof im NEV-Gehäuse. In der Folgezeit igelte sich der aufopferungsvoll kämpfende VERC im eigenen Drittel ein, was dem Spitzenreiter einige Probleme bereitete. Neuss biss sich am Abwehrbollwerk die Zähne aus, darüber hinaus prallten die Schüsse am 17-jährigen Torhüter Benjamin Faust ab wie von einer Gummiwand. Erst 15 Sekunden vor der Pausensirene erlöste Sebastian Bongartz sein Team mit dem Ausgleich, als er einen dieser Abpraller über die Linie stocherte. Im zweiten Abschnitt erwischte der NEV einen besseren Start. Bei doppelter Überzahl setzte Boris Fuchs die Scheibe im Nachschuss in die Maschen und gab damit den Startschuss zum Tor-Festival. Die Dauerbelagerung zwang die Hessen zu Fehlern, die nun konsequent ausgenutzt wurden. Lutz Klauck und Rafael Jedamzik schossen eine beruhigende Führung heraus, die Dennis von der Heiden und erneut Klauck mit Überzahltoren auf 1:6 ausbauen konnten. Lauterbach wechselte den Torhüter, doch auch der neu ins Spiel gekommene Sebastian Grunewald musste bei seiner ersten Prüfung direkt hinter sich greifen - Fuchs hatte den siebten Treffer erzielt. In der Anfangsphase des letzten Drittels plätscherte das Spiel ein wenig vor sich hin, ehe die zweite Neusser Reihe wieder Akzente setzte. Nachdem Ramin Yazdi zuvor bei einer starken Szene knapp gescheitert war, markierte sein Sturmkollege Jared Mudryk ebenso sehenswert das 1:8 (49.). Drei Minuten später legte der Kanadier für Lutz Klauck auf, der den Puck aus kurzer Distanz ins Tor wuchtete. Verlief das erste Aufeinandertreffen, das der NEV mit 18:1 gewann, noch äußerst fair, so tauschten beide Mannschaften bei der Revanche nicht nur Nettigkeiten aus. So wurde es auch in der Schlussphase noch einmal hektisch, als Lauterbachs Selenka nach einem Check von hinten gegen Jared Mudryk unter die Dusche geschickt wurde. Ramin Yazdi nutzte das folgende Überzahlspiel aus und machte es 80 Sekunden vor dem Ende zweistellig. Tore: 1:0 (2:50) Roth (Mecke), 1:1 (19:45) Bongartz (Reisinger/4-4), 1:2 (22:52) Fuchs (Sassen, Jedamzik/5-3), 1:3 (29:36) Klauck (Yazdi), 1:4 (32:28) Jedamzik (Fuchs, Reisinger), 1:5 (34:32) Von der Heiden (Louven/5-4), 1:6 (37:41) Klauck (Mudryk/5-4), 1:7 (39:16) Fuchs (Reisinger, Louven), 1:8 (48:15) Mudryk (Klauck, Geisler), 1:9 (51:02) Klauck (Mudryk, Geisler), 1:10 (58:40) Yazdi (Klauck, Sauer/5-4). Strafen: Lauterbach 22 + 10 (Mecke) + 10 (Selenka), Neuss 18. Zuschauer: 350.

Zu viele Strafen kassiert

Duisburg, 4. März Nur noch vier Verteidiger standen zur Verfügung als die 1b-Mannschaft des EV Duisburg am Freitagabend beim EHC Dortmund antrat. Zu wenig, um erfolgreich zu sein. Die Jungfüchse unterlagen mit 4:5 (2:2, 1:2, 1:1), hatten sich die Niederlage aber auch selbst zuzuschreiben. "Nach unserer 2:0-Führung haben wir einfach zu viele Strafzeiten kassiert. Das konnten wir mit unserem kleinen Kader nicht kompensieren", sagt EVD-1b-Trainer Charlie Weise. Sebastian Berg und Heiko Wilken fielen vor der Partie in Dortmund aus, sodass die Jungfüchse nur mit zwei Blöcken agierten. "Spieltechnisch war das gut, aber so viele Strafen zu kassieren, war fahrlässig. Ansonsten aber kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen", so der Coach. Eine gute Leistung bot EVD-Goalie Mirco Theurer. Die Duisburger Tore erzielten Frank Petrozza (3) und Klaus Micheller.

Sieg im Derby gegen Duisburg

Dortmund, 4. März In einer spannenden Begegnung setzte sich der EHC Dortmund auf eigenem Eis mit 5:4 (2:2, 2:1, 1:1) gegen die Duisburger Jungfüchse durch. Dabei verlief der Auftakt dieser wichtigen Partie im Kampf um Platz drei der Oberliga-Aufstiegsrunde für die Elche alles andere als verheißungsvoll, denn nach zehn Spielminuten führten die Gäste bereits mit 2:0. Aber der EHC steckte nicht auf, kam noch vor der ersten Pausensirene zum 2:2-Ausgleich, spielte im zweiten Abschnitt phasenweise drückend überlegen und ließ sich auch durch einen erneuten 2:3-Rückstand nicht beirren. Mit einer beeindruckenden Moral konnte erneut der Ausgleich erzielt und 21 Sekunden vor der zweiten Drittelpause sogar die erstmalige Führung erzielt werden. Im Schlussabschnitt gerieten die Elche dann zuerst in Unterzahl mächtig unter Druck, behaupteten aber den knappen Vorsprung und konnten ihn in der 51. Minute sogar auf 5:3 ausbauen. Der hielt aber nur knapp drei Minuten, ehe Duisburg noch einmal auf 5:4 heran kam. Die Schlussphase wurde dramatisch. Die Gäste versuchten alles, um zum Ausgleich und damit ins Penaltyschießen zu kommen, nahmen nach einer Auszeit eine Minute vor Spielschluss ihren Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers heraus, aber der EHC spielte taktisch geschickt und hatte sogar gute Konterchancen zur Ergebnisverbesserung. Am Ende konnte ein knapper aber verdienter Sieg gefeiert werden, der erste in dieser Saison gegen die Jungfüchse und ein wichtiger zudem, denn damit konnte der Vorsprung zu den Duisburgern auf neun Punkte erhöht werden. Bei noch drei ausstehenden Spielen für die Elche bzw. vier für die Jungfüchse fehlt dem EHC damit noch ein Sieg, um den dritten Platz in der Aufstiegsrunde zu sichern. Mit Thomas Franta im Tor, aber ohne Jan Baron (gesperrt), André Erhart (erkrankt) und Hendrik Pernt (beruflich verhindert) ging der EHC in das Spiel und musste wie schon in Herne erneut zwei frühe Strafzeiten hinnehmen. Die erste brachte auch sofort das 0:1 in der siebten Minute und drei Minuten später erhöhten die Gäste sogar auf 0:2. Beide Male hatte das routinierte Trio Petrozza-Micheller-Siegmanski zugeschlagen. Erst danach fanden die Elche ins Spiel und kamen in der 13. Minute zum 1:2-Anschlusstreffer. In Überzahl wurde Werner Heinrich mustergültig frei gespielt und der Verteidiger vollstreckte gegen sein altes Team. In der Folgezeit blieb der EHC am Drücker und erspielte sich gute Möglichkeiten, musste aber bis kurz vor Drittelende warten ehe Igor Cillik sehenswert den Gästekeeper mit einem Schuss ins obere kurze Eck überwinden konnte. Im zweiten Drittel machten die Elche dort weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Angriff auf Angriff rollte in Richtung Duisburger Tor und die Dortmunder Führung lag mehrfach in der Luft, der nächste Treffer fiel aber auf der Gegenseite. Erneut war es Frank Petrozza, der in der 34. Minute einen der wenigen Entlastungsangriffe routiniert erfolgreich abschloss. Aber die Elche zeigten Moral und kämpferischen Einsatz und kamen innerhalb von drei Minuten zu zwei tollen Spielzügen des Duo Hans Lacalli und Eric Daniels. Zuerst vollendete Hans Lacalli einen Pass von Eric Daniels zum 3:3-Ausgleich, Letzterer revanchierte sich in der 40. Minute und legte seinem Sturmpartner zum 4:3 auf. In den letzten 20 Minuten geriet der EHC dann noch einmal unter Druck, denn die Duisburger wollten sich auch nach dem 5:3 durch Igor Furda in der 51. Minute nicht kampflos ergeben. Aber mit Geschick und guten Kontermöglichkeiten hielten die Elche trotz des Anschlusstreffers in der 54. Minute die drei Punkte fest.

Keine Chance

Moers, 4. März Nichts zu bestellen hatten die Black Devils Niederrhein bei der Herner EG in der Aufstiegsrunde zur Oberliga. Mit 14:5 (5:0, 7:2, 2:3) fegte der Favorit die Gäste aus Moers vom Eis und unterstrich somit eindrucksvoll seine Aufstiegsambitionen. Die Devils konnten lediglich mit elf Spielern, davon drei Verteidiger, antreten. Christian Wilmshöfer vertrat den verletzten Torhüter Markus Felkel - und machte seine Sache gut. Gegen die wie entfesselt aufspielenden Blizzards hatten die Moerser nie den Hauch einer Chance. Einziger Lichtblick aus Sicht der Gäste war das letzte Drittel, das ausgeglichen gestaltet werden konnte. Bester Moerser Spieler war Heiko Hirsch, der vier Treffer markierte. Juniorenspieler Felix Kolewe traf einmal.

Spielabsage

Frankfurt, 4. März Das Schneechaos in Hessen hat die erste Spielabsage in der Quaifikation zur Regionalliga Hessen bewirkt. Die Partie Eintracht Frankfurt gegen Rote Teufel Bad Nauheim 1b wurde in beiderseitigem Einvernehmen abgesagt. "Ich habe um 17 Uhr mit Dieter Jehner von den Roten Teufeln telefoniert und er berichtete mir, dass ein Kollege vier Stunden von Frankfurt nach Nauheim brauchte und dass die Autobahnen zwischen Friedberg und Frankfurt komplett dicht sind", erklärt Eintracht-Sportwart Eberz. "Sie hätten es ohnehin nicht rechtzeitig nach Frankfurt geschafft, und bevor wir stundenlang an der Eissporthalle warten, um dann unverrichteter Dinge wieder nach Hause zu fahren, haben wir beschlossen, das Spiel zu verschieben." Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

Arbeitssieg gegen Hamm

Netphen, 4. März Am gestrigen Freitag besiegte der EC Siegerland die Gäste von Lippe Hockey Hamm in der Qualifikation zur Verbandesliga NRW mit 4:2. Zunächst gingen die Gäste durch ein Powerplaytor von Martin Köchling in der achten Spielminute in Führung. Der ECS spielte konsequent weiter nach vorne und erspielte sich viele Torchancen, doch die Fans mussten bis zur 16. Spielminute warten, ehe Tim Bruch in Unterzahl den Ausgleich erzielte. In der Schlussminute des Auftaktdrittels markierte Daniel Walther den 2:1-Führungstreffer. Im Mitteldrittel knüpfte der ECS nahtlos an die Leistung aus dem ersten Drittel an. So erhöhte Daniel Walther auf 3:1 (28.). Kurz darauf musste Verteidiger Markus Gieseler wegen einer Spieldauerdisziplinarstrafe das Eis verlassen, und ist für das Spiel am Sonntag gesperrt. Im Zuge dieser Strafe erzielte erneut Martin Köchling den 2:3-Anschlusstreffer für die Gäste. Davon ließ sich der ECS nicht beeindrucken und erzielte zehn Minuten später erneut durch Daniel Walther das 4:2 in Überzahl. Kurz vor der Partie erreichte die Verantwortlichen des ECS eine schlechte Nachricht. Aufgrund des Einsatzes des gesperrten Markus Gieseler im letzten Heimspiel gegen den EHC Wesel, wurde aus dem 11:4-Sieg eine 0:5-Niederlage am "grünen Tisch". Trotzdem besteht für den EC Siegerland weiter die Möglichkeit, am Ende der Saison auf Platz eins des Verbandsligapokals zu stehen. Am Sonntag geht es weiter mit dem Heimspiel gegen die Revier Löwen Oberhausen 1b. Für dieses Spiel steht wieder der gestern gesperrte Marco Herbel zur Verfügung, dafür ist wie bereits erwähnt Markus Gieseler aufgrund der Spieldauerdisziplinarstrafe gesperrt. Tore: 0:1 (8.) Köchling, 1:1 (16.) Tim Bruch (Kutzner, Gieseler), 2:1 (20.) Walther (Deske, Halfmann), 3:1 (28.) Walther (Deske), 3:2 (29.) Köchling (Koenen), 4:2 (38.) Walther (Deske). Strafen: Siegerland 24 + 10 (Stein) + 5 + Spieldauer (Gieseler), Hamm 16 + 10 (Simon Feske) + 5 + Spieldauer (Ulrich). Zuschauer: 152.

Galloways treffen auf den Spitzenreiter

Pohlheim, 4. März Zwei Partien stehen dem ERC Pohlheim in dieser Saison noch bevor. Am Sonntag empfangen die Galloways auf heimischem Eis die Eisteufel aus Frankfurt. Diese Begegnung beginnt um 19.30 Uhr in der Eissporthalle Diez und ist gleichzeitig das letzte Heimspiel. Am kommenden Wochenende reist die Pöritzsch-Truppe zum Saisonabschluss nach Darmstadt. Derzeit führen die Frankfurter mit sieben Punkten Vorsprung die Tabelle der Landesliga Hessen vor den Pohlheimern an. Die Vorzeichen scheinen klar: die Eisteufel gehen als Favorit in das Spiel. Schon das Hinspiel am Main konnten die Eisteufel deutlich mit 7:3 für sich entscheiden. Zumal die Mannschaft von Holger Pöritzsch gehandicapt ins Spiel geht: "Ich hoffe, dass die Mannschaft die Karnevalspause gut überstanden hat und voll motiviert in das Spitzenspiel am Sonntag geht", so ERC-Coach Holger Pöritzsch, den allerdings einige Verletzungssorgen plagen. Thorsten und Tommy Bartl fallen weiter aus. Und auch Werner Scheitler und Frank Müller werden der Mannschaft am Sonntag fehlen. Ein Fragezeichen steht auch noch hinter Benny Jeckel, der beim Abschlusstraining am Donnerstag fehlte und mit einer Grippe im Bett weilte. "Das würde uns natürlich besonders hart treffen, da die Sturmreihe mit Martin Homola, Benny Jeckel, Boris Griff sowie Thorsten Becker und mir in der Verteidigung in den letzten Partien recht gut harmoniert hat. Ich bin dennoch guter Hoffnung, dass wir Frankfurt auch mit einer Schrumpfmannschaft Paroli bieten können. Immerhin ist dass in dieser Saison bei uns schon zum Dauerzustand geworden", gibt sich Pöritzsch allerdings zuversichtlich. "Wir sind in 2006 noch ungeschlagen. Und daran soll sich auch am Sonntag nichts ändern".

Schönheide trifft auf Piranhas und Beach Boys

Schönheide, 3. März Am kommenden Wochenende stehen für die Schönheider Wölfe zwei Spiele gegen Mannschaften aus dem hohen Norden auf dem Plan. Am Samstag, 4. März, um 18 Uhr begrüßt der EHV die Piranhas vom Rostocker EC im heimischen Wolfsbau. Am Sonntag früh am 5. März geht es dann für Schönheide auf die weite Reise an den Timmendorfer Strand. Um 18 Uhr heißt es Beach Boys gegen Wölfe im dortigen Eissport- und Tenniscenter. Nach der Spielabsage am Mittwoch brennt der EHV Schönheide darauf, seine ansteigende Form der letzten beiden Spiele gegen Leipzig und Erfurt erneut vor heimischen Publikum unter Beweis zu stellen. Die Wölfe nutzten die frei gewordene Zeit für drei intensive Trainingstage und sind "heiß" auf die Spiele gegen Rostock und Timmendorf. Nach langer Zeit präsentiert sich das Team von Wölfe-Trainer Jiri Heinisch am Wochenende wieder in voller Stärke und mit all seinen Leistungsträgern. Anders scheint die Situation momentan bei den Piranhas. Der REC hatte in der letzten Woche mit vielen krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen zu kämpfen und musste zwei Spiele in der Vorwoche absagen. Mit minimiertem Kader verlor man am vergangenen Sonntag zuhause gegen Halle mit 2:3 und beklagt auch nach diesem Spiel zusätzliche Schwächung mit der Verletzung von Mannschaftskapitän Thomas Haupt.

Zweimal gegen 1b-Teams

Frankfurt, 3. März Gleich gegen beide in der Regionalliga Hessen vertretenen Oberligareserven muss die Frankfurter Eintracht am Wochenende antreten. Am Freitag um 20 Uhr gastiert mit der "Zweiten" des designierten Oberligaabsteigers Rote Teufel Bad Nauheim ein alter Bekannter am Bornheimer Hang, gegen die Teufel gab es bisher zwei Siege (4:3 und 8:3) und eine empfindliche Niederlage (0:8). Durch die Turbulenzen im Verein werden die beim Spiel in Januar überragenden Junioren der RT am Freitag wohl zum Großteil in der Oberliga gegen Klostersee gebraucht, aber auch ohne Hurtik, Frank und Saulite sind die Wetterauer nicht zu unterschätzen, spielen doch einige ehemalige Profis (Eckert, Flemming) bei den Roten Teufeln. Am Sonntag reist die SGE zum weitesten Auswärtsspiel der Saison an den Mittelrhein. Mit der 1b des SC Mittelrhein-Neuwied wartet ein für die meisten Eintracht-Spieler bisher recht unbekanntes Team auf die SGE, die Deichstädter verloren zwar bisher alle Spiele der Relegationsrunde, zogen sich aber zumindest beim Heimspiel gegen die Young Lions (3:5) und in Wiesbaden (5:6) sehr achtbar aus der Affäre. Keine leichte Aufgabe also für die Adlerträger, drei Punkte aus der Bärenhöhle an der Andernacher Straße zu entführen, denn auch die Neuwieder vertrauen auf ehemalige Profis und talentierte Juniorenspieler.

Jadehaie auf Punktejagd in der Hauptstadt – Doppelwertung

Wilhelmshaven, 3. März Erneut hat der EC Wilhelmshaven-Friesland nur einen Einsatz am Wochenende in der Verbandsliga Nordost. Diesmal geht die Reise in die Bundeshauptstadt. Dort findet am Samstag um 18.30 Uhr das Spiel gegen den Berliner SC statt. Geplant war zunächst, die erste Begegnung beider Teams am Freitag, 3. März, in Bremen stattfinden zu lassen, bevor es einen Tag später zum Face-off an der Spree kommt. Da die Berliner jedoch freitags Probleme haben, eine spielfähige Mannschaft auf fremdes Eis zu bringen, einigten sich die Vereine darauf, das Ergebnis vom 4. März doppelt zu werten, also Heim- und Auswärtsspiel in einem durchzuführen. Dies wurde auch vom Verband so genehmigt. Aus Sicht des Berliner SC sicherlich ein cleverer Zug, spart man sich doch so die Fahrtkosten an die Weser. Für den ECWF auch eine praktische Sachen, denn so wird der ohnehin schon randvolle Terminplan etwas entlastet. Da der Schlittschuh-Club derzeit nur Zwölfter ist, stehen die Chancen gut, dass der ECWF mit sechs Punkten aus Berlin zurückkehrt.

Mit zwei Siegen in Richtung Play-offs

Rostock, 2. März In der Meisterrunde der Regionalliga Nordost stehen am Wochenende für die Rostocker Piranhas zwei von der Papierform her leichte Aufgaben an. Am Samstag muss die Mannschaft von Trainer Andreas Bentenrieder beim Tabellenvorletzten EHV Schönheide antreten, am Sonntag treffen die Rostocker auf eigenem Eis auf das Schlusslicht ESC Wedemark. Auch wenn Schönheide mit dem Einzug in die Play-offs wohl kaum mehr etwas zu tun hat, sind die Rostocker gewarnt. Das letzte Aufeinandertreffen verloren die Rostocker Mitte Januar im Erzgebirge mit 2:4. Auch wenn das Rückspiel vor vier Wochen deutlich mit 9:5 gewonnen werden konnte, wollen sich die Piranhas nicht noch einmal überraschen lassen. Auch am Sonntag wird ein unbequemer Gegner erwartet. Die Wedemark Farmers konnten in der Meisterrunde zwar erst zwei Zähler einfahren, holte diese beiden Punkte aber in Rostock und daheim gegen Halle. "Natürlich ist Wedemark ein unangenehmer Gegner. Aber das sind wir auch. Wenn wir in die Play-offs wollen, müssen wir sie weghauen", so Trainer Bentenrieder mit einer klaren Ansage. Die Piranhas müssen am Samstag auf Sascha Hainke verzichten, der nach seiner Disziplinarstrafe gegen Halle gesperrt ist. Der Einsatz von Mannschaftskapitän Thomas Haupt entscheidet sich am heutigen Freitag. "Die MRT-Untersuchung ergab keinen Schaden am Kreuzband, aber das Innenband am rechten Knie ist in Mitleidenschaft gezogen worden", so Haupt. Nach der endgültigen Diagnose wird entschieden, ob Haupt auflaufen kann. Trainieren konnte der 25-jährige Stürmer in dieser Woche nicht. Offen ist auch der Einsatz von Christian Franz, der zuletzt aufgrund muskulärer Probleme nicht spielen konnte. Dennoch zeichnet sich eine Entspannung im "Lazarett der Piranhas" ab, allerdings kann Andreas Bentenrieder kaum Rücksicht auf die angeschlagenen Spieler nehmen. "Es sind noch nicht alle Spieler wieder vollkommen fit, aber zwangsläufig müssen alle auflaufen und spielen", meinte der Coach. In der Landesliga Hamburg empfangen die Rostocker Freibeuter am Samstag um 15 Uhr den EC Timmendorfer Strand 1b. Nach der vergebenen Meisterschaft geht es für die Rostocker nun um den zweiten Platz der Tabelle. Dazu muss am Samstag und in einer Woche im Rückspiel gewonnen werden.

Gegen Duisburg um den dritten Platz

Dortmund, 2. März Vier Spiele stehen für den EHC Dortmund in der Aufstiegsrunde zur Oberliga noch auf dem Programm, den Anfang macht am Freitag die Begegnung gegen die Duisburger Jungfüchse. Spielbeginn des vorletzten Meisterschaftsheimspiels dieser Saison ist um 20 Uhr im Eissportzentrum an den Westfalenhallen. Dreimal haben die Elche bereits in dieser Spielzeit vergeblich Anlauf genommen, die Zweitvertretung des DEL-Vereins zu besiegen, dieses Mal soll es nun klappen. "Duisburg ist der direkte Konkurrent um Rang drei in der Tabelle und wir wollen diese Position verteidigen. Dazu ist ein Sieg nötig und ich bin optimistisch, dass wir die drei Punkte holen", zeigt sich EHC-Coach Markus Scheffold zuversichtlich. "Wir müssen noch einmal alle Kräfte mobilisieren und vor allem konzentriert und diszipliniert auftreten. Entscheidend wird das Defensivverhalten sein. Wahrscheinlich wird wieder Thomas Franta im Tor stehen." Der Gegner aus Duisburg muss auf seinen Keeper Frank Pribil verzichten, der für die restlichen DEL-Spiele der Füchse lizenziert wurde. Aber auch ohne ihn verfügen die Duisburger mit Frank Petrozza und Klaus Micheller noch über klangvolle Namen. Die Elche müssen auf Jan Baron verzichten, der wegen seiner Spieldauerdisziplinarstrafe aus der letzten Begegnung gesperrt ist. Ein Fragezeichen steht auch hinter dem Einsatz von Werner Heinrich, der an einer Fussverletzung laboriert. Deshalb wird die Zusammenstellung der Reihen wohl auch erst kurzfristig entschieden werden. "Natürlich wäre ich gerade in diesem wichtigen Spiel um Platz drei gerne komplett angetreten, aber am Ende einer Saison mehreren sich halt die kleineren Probleme. Wir werden trotzdem mit drei Reihen auflaufen und können uns ganz auf diese Partie konzentrieren, da wir am Sonntag spielfrei sind", so der Elche-Coach, der bereits mit dem Vorstand über eine Vertragsverlängerung verhandelt hat.

Prestigeduell gegen Troisdorf

Dinslaken, 2. März Am kommenden Sonntag, 5. März, treffen die Dinslakener Kobras um 19 Uhr in der Qualifikation zur Regionalliga NRW auf den EHC Troisdorf. Dabei kann Trainer Jörg Böhme verletzungsbedingt nicht auf die Juniorenspieler Podlecki und Stach zurückgreifen. Marvin Raslan verstärkt somit als einziger Junior die Truppe der Kobras. Alexander Wunsch, der in Trier aus beruflichen Gründen fehlte, ist am Sonntag wieder mit von der Partie und sollte der Abwehr den gewohnten Rückhalt geben können. Der EHC Troisdorf geht seinerseits selbstbewusst in die Partie gegen Dinslaken, nachdem er nach langer Durststrecke einen 5:3-Sieg gegen den ESC Trier feiern konnte. Die Kobras haben sich derweil wegen unüberbrückbarer Differenzen mit sofortiger Wirkung von Stürmer Jürgen Backhaus getrennt.

Raptors im Spitzenspiel

Solingen, 2. März Am kommenden Sonntag, 5. März, um 20 Uhr trifft der EC Bergisch Land im Spitzenspiel der Qualifikation zur Regionalliga NRW zu Hause in Solingen auf den ESC Trier. Der frisch gebackene NRW-Pokalsieger will auch gegen die Huskys seine weiße Heimweste behalten. Derzeit führen die Raptors mit neun Punkten Vorsprung die Tabelle an. Die Vorzeichen scheinen klar: die Raptors gehen als Favorit in das Spiel. Schon das Hinspiel an der Mosel konnten die Raptors überraschend deutlich mit 11:4 für sich entscheiden. Teamchef Rolf van Hauten: "Wir wollen in der Aufstiegsrunde weiter ungeschlagen bleiben. Behalten wir die drei Punkte bei uns, ist der Aufstieg rechnerisch perfekt. Der Abstand zum Tabellensechsten beträgt 19 Punkte bei ausstehenden sieben Spielen für Troisdorf."

Huskys vor schwerem Doppelwochenende

Trier, 2. März Nach dem wichtigen Heimsieg gegen Dinslaken haben die Trierer Huskys in der Qualifikation zur Regionalliga NRW ein schweres Wochenende vor sich. Am kommenden Wochenende reisen die Spieler um Trainer Oldrich Jindra ins bergische Land. Am Samstag, 4. März, geht es ab 20 Uhr in Bergisch Gladbach auf Punktejagd, einen Abend später ab 18:30 Uhr gegen den ungeschlagenen Tabellenführer EC Bergisch Land. An Bergisch Gladbach haben die Huskys gute Erinnerungen. Hier starteten die Huskys mit einem Sieg in die neue Saison. Auch in den vergangenen Spielen verließen die Huskys Bergisch Gladbach zumeist als Sieger. Die Mannschaft von Lothar Strauch bestreitet bisher eine solide und erfolgreiche Pokalrunde. Bisher verloren die Realstars nur zwei Spiele. Gegen die Raptors aus Bergisch Land gab es eine knappe 1:2-Niederlage und in Trier verloren die Realstars mit 2:6. Somit weisen die Realstars momentan zwölf Punkte in der Tabelle auf und stehen mit gerade mal zwei Punkten Rückstand auf die Huskys auf Tabellenplatz fünf. Gute 23 Stunden später müssen für die Huskys nach Solingen zum EC Bergisch Land. Die Raptors sind momentan unangefochtener Tabellenführer. Jedoch gaben sie unerwartet einen Punkt zu Hause gegen Troisdorf ab, als sie die Dynamites "nur" im Penaltyschießen bezwingen konnten. Auch in den vergangenen Spielen siegten die Raptors nicht mehr so deutlich wie noch zu Beginn der Pokalrunde. Jedoch stellen sie mit Tim Neuber, Tobias Grossecker und Christian Spaan die Topreihe der Liga. Zusammen bringen diese Spielersie es auf 70 Scorerpunkte. Für die Huskys ist dieses Wochenende eminent wichtig im Hinblick auf das Saisonziel Klassenerhalt. Keine leichte Aufgabe, da man an beiden Tagen auswärts gegen sehr starke Gegner spielt. Um den Kräfteverschleiß und den Reisestress so gering wie möglich zu halten, werden die Huskys im bergischen Land übernachten. Trainer Oldrich Jindra hat bis auf Nico Rietz den kompletten Kader zur Verfügung.

Wölfe heiß auf Spitzenspiel

Braunlage, 1. März Jetzt gilt es für den Braunlager SC Harz. Nachdem vergangene Woche das Heimspiel gegen Rostock kurzfristig von den Piranhas abgesagt wurde, fiebern die Wölfe dem Duell mit Spitzenreiter Blue Lions Leipzig an diesem Freitag entgegen. Beginn des Topspiels im heimischen Wurmbergstadion ist um 20 Uhr. Am Sonntag muss der BSC zum Tabellendritten aus Erfurt reisen. "An diesem Wochenende ist von null bis sechs Punkte alles drin", sagte BSC-Coach Jan Furo. "Wir können gegen Leipzig etwas ausrichten, aber das wird natürlich sehr schwer." Hoffnung dürfen die Wölfe aus den bisherigen Vergleichen mit den Messestädtern ziehen. Dreimal zwangen die Harzer die Lions bereits in das Penaltyschießen, allein ein Erfolg blieb dem BSC bisher verwehrt. "Mit der tollen Unterstützung unserer Fans wollen wir das ändern", gibt sich Furo kämpferisch. Gegen den Spitzenreiter, bisher nur dreimal in der Meisterrunde bezwungen, kehrt Stefan Bilstein nach seiner Sperre wieder in den zweiten Angriffsblock zurück. Die läuferischen und kämpferischen Fähigkeiten des schnellen Außenstürmers werden gegen die Abwehr der Leipziger wichtig sein. Vor Star-Torwart Marko Suvelo stehen mit Petr Molnar, Kapitän Jens Müller und dem Alt-Internationalen Marco Rentzsch gleich mehrere hochkarätige Verteidiger. Auch die Offensive der Lions kann sich sehen lassen. Daniel Bartell und Florian Eichelkraut zählen zu den stärksten deutschen Spielern der Liga, Daniel Jun war, allerdings noch in Diensten des EHV Schönheide, der Top-Scorer der Vorrunde. Beim Auswärtsspiel in Erfurt geht es für die Wölfe neben den drei Punkten auch um den direkten Vergleich. Um den zu gewinnen, müsste aber die volle Punktzahl eingefahren werden. Zbynek Marak, Marek Pospisil und die weiteren Angreifer der Black Dragons werden sicherlich etwas dagegen haben. "Erfurt ist sehr heimstark. Aber wir müssen auch mal überraschen, wenn wir in die Play-Offs wollen", meint Furo. Ob bei einer möglichen Überraschung gegen Leipzig und Erfurt Mario Breneizeris mitwirken kann, ist noch offen. Er fehlte am vergangenen Wochenende mit heftigen Magenproblemen und setzte mit dem Training aus. Mit dabei wird aber Torjäger Roman Vanek sein. Er hatte zwar im Derby gegen die Wedemark die dritte Disziplinarstrafe der Saison erhalten. Da nach der Vorrunde sein Konto "genullt" wurde, hat dies aber keine Auswirkung, informierte sich BSC-Obmann Bernd Wohlmann.

Richtungsweisendes Wochenende für Black Dragons

Erfurt, 1. März Das kommende Wochenende wird sich für die Black Dragons Erfurt wohl als richtungweisend herausstellen. Mit den Beach Boys aus Timmendorf und dem Braunlager SC Harz bekommen es die Drachen mit zwei direkten Konkurrenten um den begehrten vierten Platz zu tun. Am Freitag geht es zunächst an die Ostseeküste zu den Beach Boys. Die Statistik in diesem Jahr spricht eine deutliche Sprache. So konnten die Erfurter in dieser Saison bislang alle Spiele gegen die Beach Boys siegreich gestalten (2:0, 4:2, 5:4 n.P. und 6:0). "Diese Serie möchten wir natürlich ausbauen. Allerdings wird dies alles andere als leicht. Die Timmendorfer gelten nicht umsonst als sehr heimstark, was zuletzt auch der Heimsieg gegen Rostock deutlich zeigte", so Drachencoach Belitz. Am Sonntag um 18 Uhr gastiert der derzeit punktgleiche Braunlager SC Harz in Erfurt. Hier wollen die Black Dragons ihre Heimserie weiter ausbauen. Auch die Statistik spricht hier für die Gastgeber. Beide Spiele in der Erfurter "Kartoffelhalle" konnten die Drachen für sich entscheiden. Während es beim Vorrundenspiel beim 6:5 nach Penaltyschießen noch eng war, konnte man das erste Meisterrundenspiel mit 4:2 relativ deutlich für sich entscheiden. "Gegen Braunlage soll unsere Heimserie halten. Mit der Unterstützung unserer Fans im Rücken sollten nach Möglichkeit die drei Punkte bei uns in Erfurt bleiben", so Belitz weiter. Für beide Spiele meldet Thomas Belitz: "Alle Mann an Bord".

Neusser EV reist am Freitag nach Hessen

Neuss, 1. März Mit dem Auswärtsspiel beim VERC Lauterbach muss der Neusser EV am kommenden Wochenende nur eine Aufgabe lösen. Nachdem die Highlander in den vergangenen Wochen reichlich Lehrgeld bezahlen mussten, zeigt die Formkurve inzwischen deutlich nach oben. Bereits bei der 3:6-Niederlage in Dortmund wussten die Vogelsberger mit einer guten Leistung zu überzeugen, im Hessen-Derby gegen die Darmstadt Stars gelang sogar ein überraschender 6:5-Sieg. Ein Achtungserfolg für die junge Lauterbacher Mannschaft, die vom langjährigen DEL-Spieler Falk Ozellis angeführt wird. Der VERC dürfte dementsprechend weitaus selbstbewusster in die Partie gehen, als beim ersten Aufeinandertreffen mit dem NEV, das die zu diesem Zeitpunkt ersatzgeschwächte Mannschaft mit 1:18 verlor. Auch bei der Revanche am Freitag um 20 Uhr befindet sich das Team von Trainer Andrej Fuchs in der Favoritenrolle, zumal mit drei Punkten die gute Ausgangsposition im Kampf um den sportlichen Aufstieg in die Oberliga gewahrt werden soll. Allerdings wird Lauterbach wohl tatkräftige Unterstützung bekommen, denn beim Rosenmontagsumzug in Fulda wurden 5000 Freikarten für das kommende Spiel verteilt.

Spieltag der Gegensätze

Moers, 1. März Ein Spieltag der Gegensätze erwartet die Black Devils Niederrhein am nächsten Wochenende. Am Freitag reisen die Moerser zu den Blizzards nach Herne, die in der letzten Woche ihre Aufstiegsambitionen mit einem 14:3 gegen die keinesfalls schwachen Dortmunder beeindruckend unterstrichen. Am Sonntag empfangen sie den Tabellenletzten VERC Lauterbach in der heimischen Eissporthalle. Gegen die "Großen" unterlagen die Devils in der Aufstiegsrunde stets recht knapp. Auch im Hinspiel gegen Herne, als die Grafschafter mit 3:5 unterlagen, war eine Überraschung durchaus möglich. Größtes Manko war die Chancenverwertung, besonders in Überzahlsituationen. Ob es ausgerechnet in Herne besser klappt? Klar ist, dass die Moerser gerne Spielverderber wären. Deutlich einfacher wird es gegen die Highlander aus Hessen. Unterschätzen wird man das Team aber sicher nicht, zumal sie unlängst die ersten drei Punkte gegen Darmstadt eingefahren haben, die wiederum zuvor gegen Grefrath gewannen. Die Spieler vom Vogelsberg sind offensichtlich in der Aufstiegsrunde "angekommen", und deshalb ist Vorsicht geboten. Beginn der Partie ist um 17.45 Uhr in der Eissporthalle an den Filder Benden.

Viel zu tun für die jungen Bulldogs

Königsborn, 1. März Zwei Partien stehen dem Königsborner JEC am Wochenende in der Qualifikationsrunde zur Regionalliga NRW bevor. Am Freitag müssen die Bulldogs ins Rheinland reisen, wo man um 20 Uhr beim EHC Troisdorf antritt. Bei einem Sieg des KJEC wären die Bulldogs wieder mitten im Rennen um den Klassenerhalt. Allerdings ist es hinsichtlich der personellen Situation beim KJEC eine überaus schwere Aufgabe. Am Sonntag empfangen die Königsborner auf heimischem Eis den ESV Bergisch Gladbach. Diese Begegnung beginnt um 19 Uhr in der Eissporthalle Unna. Die Realstars aus dem Bergischen Land stehen derzeit mit zwölf Punkten aus sechs Spielen auf dem fünften Platz. Das Hinspiel gewann Bergisch Gladbach mit 6:1. Nach den Tumulten im Hinspiel steht das Rückspiel in Unna unter Aufsicht des Landesverbandes. Dass beide Spiele sehr harte Kämpfe werden wird, steht bereits jetzt fest: Wie schon am vergangenen Wochenende in Iserlohn kann KJEC-Coach Uwe Roosen nur auf einen sehr begrenzten Spielerstamm zurückgreifen. Voraussichtlich wird der Kader für diese Spiele mit weiteren Nachwuchsspielern aufgestockt. "Wie bereits vergangene Woche gegen Iserlohn werden wir hauptsächlich auf unsere Juniorenspieler zurückgreifen müssen. Zudem müssen viele der Nachwuchsspieler aufgrund der unglücklichen Terminlegungen gleich viermal innerhalb von nur vier Tagen für den KJEC spielen. Am Freitag mit den Senioren in Troisdorf, Samstag mit den Junioren in Moers, Sonntag für die Senioren gegen Bergisch Gladbach und zu guter Letzt noch am Montag mit den Junioren um 20 Uhr in Neuwied", berichtet KJEC-Pressesprecher Ralf Kowalsky.

Wild Boys weiter auf dem Vormarsch?

Chemnitz, 1. März Nach den letzten Siegen kletterten die Wild Boys Chemnitz in der Sachsenligatabelle auf den dritten Platz. Diesen kann man nun aus eigener Kraft heraus bis zum Saisonende halten. Dazu müssen aber auch am Sonntag, 5. März, 18 Uhr die Wölfe aus Rudelswalde geschlagen werden. Mit Ralf Kößling, Steffen Täufel, Markus Dinter, Mario Birnstein, Ronny Bauer, Karsten Gneipel, Torsten Vogel und Roland Drechsel kann Rudelswalde auf gestandene Spieler zurückgreifen. Bis auf Ralf Kößling übrigens alle dieser Spieler schon für Chemnitz gespielt. Für den ERC geht darum, sich für die 1:3-Niederlage aus dem Hinspiel zu revanchieren.