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Etliche Strafen beim Sieg in Neuwied
Frankfurt, 31. Januar Es hätte ein schöner Abend mit einem guten Spiel werden können. Es wurde mit dem 5:3 (2:2, 1:0, 2:1)-Auswärtssieg beim SC Mittelrhein-Neuwied 1b zumindest ein erfolgreicher für die Young Lions Frankfurt in der Qualifikation zur Regionalliga Hessen. Ansonsten aber ärgerten sich die Lions über das Schiedsrichter-Duo, das insgesamt 142 Strafminuten verhängte. Zudem sind für das nächste Spiel gleich drei Spieler gesperrt. Aufgrund von Verletzungen und Krankheiten reisten die jungen Löwen nur mit zwölf Feldspielern nach Neuwied. Diese zwölf (am Ende nur noch neun) gewannen nach großem Kampf am Ende verdient. Neuwied präsentierte sich stärker als der zweite Landesligist Mainz am vergangenen Wochenende. Trotzdem gelang es schon früh, das Spiel unter Kontrolle zu bringen. Aber es sprangen zunächst nur zwei Pfosten-Schüsse heraus. Auch das erste Überzahlspiel konnte nicht genutzt werden. Als beide Mannschaften mit je einem Spieler weniger aus dem Eis waren, nutzten die Gastgeber nach acht Minuten einen Konter zur überraschenden Führung. Vom Gegentreffer wenig geschockt, spielte man weiter nach vorne und hatte auch Chancen, scheiterte aber mehrfach am Neuwieder Torhüter. Gerade als Neuwied wieder komplett war, leistete sich Frankfurt einen schweren Abwehrfehler. Diesen nutzte der Neuwieder Gabriel Asbach zum 2:0 aus (14.). Auch dieser zweite Rückschlag konnte gut weggesteckt werden. In der 16. Minute nutzten die Lions das nächste Überzahlspiel zum Anschlusstreffer. Julian Roros erzielte den Treffer zum 1:2. Nur 37 Sekunden später dann der Ausgleich. Noch immer in Überzahl traf Enrico Poßner zum 2:2. Auch der Start des zweiten Drittels gehörte den Young Lions. Bereits in der ersten Minute hätte man in Führung gehen können, scheiterte aber am Torhüter. Besser machte es da Sven Schippler, er traf in der 23. Minute zum 3:2 für die Gäste. Mit zunehmender Spielzeit wurde man immer mehr in die Defensive gedrängt. Dies aber nicht, weil Neuwied plötzlich stärker wurde, sondern weil man bis Drittelende fast komplett in Unterzahl spielen musste. Teilweise saßen mehr Frankfurter Spieler auf der Straf- als auf der Mannschaftsbank. Nach 40 Minuten blieb es dennoch bei der knappen 3:2-Führung. Das letzte Drittel war nur 35 Sekunden alt, da nutzte Adrian Ostendorff den ersten gefährlichen Angriff aus und erzielte das 4:2. Allerdings währte die Freude über die Zwei-Tore-Führung nicht einmal eine Minute. Neuwied verkürzte postwendend auf 3:4. Aber mit Einsatz und Kampf trotzte Frankfurt den Neuwieder Angriffen. In den letzten 75 Sekunden nahm der Gastgeber den Torhüter vom Eis. Nachdem man die eine gefährliche Situation vor dem eigenen Tor überstand und die Scheibe eroberte, schnappte sich Mike Schmidt den Puck und traf ins leere Tor zum 5:3-Sieg. Am kommenden Sonntag um 19:30 Uhr empfangen die Young Lions Frankfurt auf heimischen Eis den EV Wiesbaden. Tore: 1:0 (8:08) Sergej Lackmann (Jochen Oltersdorf/4:4), 2:0 (13:19) Gabriel Asbach, 2:1 (15:08) Julian Roros (Benjamin Fiedler/4:3), 2:2 (15:40) Enrico Poßner (Jobst Braun, Jan Bannenberg/4:3), 2:3 (22:01) Sven Schippler (Adrian Ostendorff), 2:4 (40:35) Adrian Ostendorff (Christopher Punga, Sven Schippler), 3:4 (41:22) Martin Schell, 3:5 (59:36) Mike Schmidt (5:6). Strafen: Neuwied 30 + 5 + Spieldauer (Engelmann), Frankfurt 32 + 10 (Schwarzer) + 10 (Fiedler) + 10 + Spieldauer (Hofmann) + 5 + Spieldauer (Bannenberg).
Live-Konzert beim Adendorfer EC
Adendorf, 31. Januar Der Regionalligist Adendorfer EC hat sich für seine Fans etwas einfallen lassen. Nach dem Derby in der Abstiegsrund der Regionalliga Nordost am Freitag, 3. Februar, um 19:30 Uhr im heimischen Walter-Maack-Eisstadion gegen die Crocodiles Hamburg bieten die Rams den Zuschauern ein Konzert der Band Nameless. Die Cover-Band ist vor allem durch ihre Auftritte auf den Lüneburger Stadtfesten und diversen Konzerten bekannt geworden und verfügt über eine große Fangemeinde. In ihrem Programm findet sich alles, was rockt, von AC/DC bis Westernhagen. Beginnen soll das Konzert kurz nach Spielende um 22.30 Uhr und wird aller Voraussicht nach bis etwa 0.30 Uhr andauern. Die Eintrittspreise für diesen langen Partyabend, bei dem für Essen und Getränke gesorgt sein wird, werden sich nicht erhöhen und bei fünf Euro (Stehplatz Erwachsene) bleiben. Karten für dieses Event können in der Geschäftsstelle der Rams am Mittwoch von 17 bis 18 Uhr und am Freitag von 16 bis 17:30 Uhr erworben werden. Infos unter 04131-603981.
Huskys empfangen Bergisch Gladbach
Trier, 31. Januar Am Sonntag, 5. Februar, kommt es um 18:30 Uhr in der Eishalle an der Diedenhofener Straße zum Verfolgerduell der Regionalliga-Qualifikation. Die Huskys empfangen den Tabellennachbarn ESV Bergisch Gladbach. Die Realstars aus dem Kölner Umland schlossen die Hauptrunde der Regionalliga NRW auf dem siebten Tabellenplatz ab. Für die Huskys geht es darum, die Niederlage der Vorwoche gegen den EC Bergisch Land abzuhaken. Der Einsatz von Markus Müller ist noch nicht sicher, da er sich im letzten Heimspiel eine Blessur zugezogen hat. Ansonsten sind alle Spieler einsatzbereit, auch Stefan Tschammer kehrt in den Kader zurück.
Uwe Roosen und Frank Loecke stehen an Bulldogs-Bande
Unna, 31. Januar Uwe Roosen und Frank Loecke haben ab sofort das Sagen an der Bande des Regionalligisten Königsborner JEC. Roosen durchlief als Spieler alle NRW-Auswahlteams und wurde in den damaligen Kader DEB U16 West berufen. Er spielte im Nachwuchs des Königsborner SV und ECD Iserlohn sowie in den Seniorenmannschaften des Königsborner SV (Oberliga - Aufstieg 2. Bundesliga - Saison 1982/1983) und EHC Unna (Regionalliga Saison 1983/1984 und Regionalliga - Aufstieg Oberliga Saison 1984/1985). Nach einem schweren Motorradunfall musste er seine Spielerkarriere beenden, es folgte die Trainerlaufbahn. Nach fünf erfolgreichen Jahren als Trainer beim Königsborner JEC von 1996 bis 2001 wechselte er mit seinem Sohn Daniel Roosen nach Dortmund, wo er von 2001 bis 2005 als Trainer tätig war. Roosen übernahm im November 2005 das Juniorenteam der Bulldogs. Neben der Vereinstrainertätigkeit war Roosen in den letzten Jahren als NRW-Stützpunkttrainer und Co-Trainer der U13- und U14-NRW-Auswahlmannschaften tätig. Als Co-Trainer steht ihm Frank Loecke zur Seite, der ebenfalls zuletzt beim EHC Dortmund aktiv war. Loecke stand darüber hinaus auch schon an der Bande der Hammer Huskies, Hammer Eisbären und des EC Lünen-Bergkamen.
Unterstützung für ECWF-Vorstand
Wilhelmshaven, 31. Januar Unterstützung bei der Planung für die zukünftigen Aufgaben im jadestädtischen Eishockey erhält der Vorstand des EC Wilhelmshaven-Friesland von Mike Münkel. Der 25-jährige Sarstedter bot sich für eine längerfristige Zusammenarbeit an, nachdem er bereits der Fanorganisation "Jadedome United" bei seinen Aktionen zur Rettung der laufenden Saison unter die Arme gegriffen hat. Nach seinem Engagement im Hannoveraner Fußball und Eishockey, wo er erste Erfahrungen mit Sportmanagement und -marketing gemacht hatte, war er auf die Jadehaie aufmerksam gemacht worden. Im Hauptberuf ist er am Amtsgericht Hannover beschäftigt und leitet nebenher seine eigene Firma, Radio MSH, eine Agentur für Moderatoren und DJs. Zunächst wird sich Münkel um überregionale Sponsoren kümmern, zu denen er erste Kontakte aufnehmen soll und die er auch zukünftig für den Verein betreuen soll. Außerdem möchte er sich bei Bedarf an der Suche und Verpflichtung neuer Spieler beteiligen, wenn der ECWF wieder in höheren Ligen spielen wird.
Hauptsache gewonnen
Neuss, 30. Januar Hauptsache gewonnen. Auch beim zweiten Teil des Derbywochenendes musste hart gearbeitet werden, ehe die Punkte im Sack waren. Gegen die über weite Strecken gleichwertigen Black Devils Niederrhein tat sich der Neusser EV sehr schwer, dennoch gewann das Team auswärts mit 3:1 (1:0, 1:0, 1:1). Beide Teams gingen allerdings gehandicapt in das Spiel. Während auf Seiten der Black Devils Niederrhein einige Leistungsträger fehlten, stellten sich gleich mehrere angeschlagene Neusser Spieler in den Dienst der Mannschaft und liefen trotz ihrer Blessuren auf. Wie bereits bei der Partie gegen Grefrath machte man in der Anfangsphase mehrfach Bekanntschaft mit dem Torgestänge der Gastgeber, die dennoch das Geschehen auf dem Eis relativ offen gestalten konnten. Insgesamt erarbeitete sich der NEV allerdings ein Chancenplus und wurde dafür mit dem Führungstreffer belohnt. In Überzahl spielte Philipp Louven einen Querpass auf Boris Fuchs, der vom Bullykreis aus hart und platziert abzog - 0:1 (18.). Mit diesem Ergebnis ging es erstmals in die Kabinen. Zurück auf dem Eis übernahm Neuss die Initiative und so schien es auch nur eine Frage der Zeit zu sein, wann der zweite Treffer fallen sollte. Für diesen zeichnete sich dann der erstmals im Sturm eingesetzte Frederik Dültgen verantwortlich, der im Nachschuss den sehr guten Moerser Torhüter Felkel bezwang. Die kämpferisch starken Gastgeber reagierten dennoch alles andere als geschockt und kamen zu einigen guten Gelegenheiten, die NEV-Goalie Dennis Kohl jedoch zunichte machte. Auf der anderen Seite verzeichnete der diesmal im Abschluss glücklose Jared Mudryk einen weiteren Pfostentreffer, so dass es ohne weitere Torerfolge in die zweite Pause ging. Im letzten Abschnitt erwischten die Black Devils den besseren Start und kamen durch Peter Goldbach zum verdienten Anschlusstreffer. Die Gastgeber blieben am Drücker um drängten bei einer einminütigen 5:3-Überzahl auf den Ausgleich, doch mehr als ein Schuss an den Außenpfosten von Axel Müffeler sprang dabei nicht heraus. Neuss verlegte sich auf schnelle Konter, hatte dabei aber ebenso wenig Glück im Abschluss, wie auf der anderen Seite der GSC bei seinen Chancen. Für die endgültige Erlösung unter den mitgereisten Neusser Anhängern sorgte Sebastian Bongartz, der sich bereits im ersten Drittel an der Schulter verletzt hatte, in der Folgezeit aber auf die Zähne biss und nach einer Behandlungspause weiterspielte. Der Lohn der Mühen stellte sich in der 54. Minute ein, als Bongartz bei einem Gegenzug von Philipp Louven angespielt wurde und die Scheibe per Direktabnahme in den Winkel setzte. Ein glanzloser Arbeitssieg des NEV, doch nach den beeindruckenden Vorstellungen der letzten Monate hat man auch nach einem solchen Spiel einen Sieg verdient. Tore: 0:1 (17:33) Fuchs (Louven, Mudryk/5-4), 0:2 (23:05) Dültgen (Krahforst), 1:2 (43:34) Goldbach (Hirsch), 1:3 (53:37) Bongartz (Louven). Strafen: Moers 16, Neuss 16. Zuschauer: 120.
Ganz nah dran
Moers, 30. Januar So nah dran waren die Moerser noch nie. Doch auch im dritten Spiel gegen den souveränen Regionalligameister Neusser EV zogen die Black Devils Niederrhein den Kürzeren. Mit 1:3 (0:1, 0:1, 1:1) unterlagen die Grafschafter den Quirinusstädtern. Die haushohen Favoriten machten zwar von Anfang an Druck, aber die Gastgeber blieben stets gefährlich. Sebastian Muhs, Christian Schlesiger und Christian Perlitz tauchten ein ums andere Mal vor dem Tor des starken Goalies Dennis Kohl auf. Bis zur 18. Minute hielt sein ebenfalls gut aufgelegter Gegenüber Markus Felkel auch seinen Kasten sauber, ehe Trainerbruder Boris Fuchs in Überzahl das 0:1 erzielte. Im Mitteldrittel kamen die Neusser stark aus der Kabine und trafen durch Frederik Dültgen zum zweiten Mal. Gegen Ende des Drittels witterten die Devils ihre Chance und drehten mächtig auf. Perlitz und Schlesiger hatten bei Pfostenschüssen allerdings Pech. Auch das Überzahlspiel nutzen die Moerser nicht. In der 44. Minute war es dann endlich soweit. Peter Goldbach markierte mit einem verdeckten Schuss das 1:2. In der Folgezeit lag der Ausgleich in der Luft. Sebastian Bongartz sorgte gut sechs Minuten vor dem Ende aber für das jähe Ende der Hoffnungen und machte den Gäste-Sieg perfekt. "Die Jungs haben alles gegeben, Markus Felkel hat sehr gut gehalten, aber es hat nicht gereicht. Wer die vielen Chancen nicht nutzt, darf sich nicht wundern, wenn Kampf und Einsatzbereitschaft nicht reichen", bedauert Trainer Josef Spychala. Manager Thomas Esser ergänzte: "Wären wir komplett gewesen, hätten wir Neuss dieses Mal gepackt." André Wilmshöfer fehlte aus beruflichen Gründen; Max Bänder, Sven Gotzsch und Ron Noack lagen krank im Bett. "Ich hoffe, dass alle vier am nächsten Samstag dabei sind. Und dann muss halt wieder Grefrath dran glauben", so Esser weiter. Erstes Bully im Derby ist am Samstag um 17:45 Uhr.
Klarer Sieg in Lauterbach
Dortmund, 30. Januar Die Auswärtsbegegnung beim VERC Lauterbach wurde für den EHC Dortmund die erwartet klare Angelegenheit. Mit dem 12:2 (5:0, 5:1, 2:1)-Erfolg kamen die Elche zum dritten Sieg im vierten Spiel der Aufstiegsrunde zur Oberliga. Das Team von Markus Scheffold begann zielstrebig, lag nach sieben Minuten mit 3:0 und nach 33 Spielminuten bereits mit 10:0 vorne. Erst danach ließ man es bei eisigen Temperaturen etwas langsamer angehen und verwertete die sich weiterhin bietenden Chancen nicht mehr so zwingend. "Natürlich war der Dritte aus Hessen kein wirklicher Maßstab, aber ich bin dennoch zufrieden mit Ergebnis und Spiel. Meine Mannschaft hat die geforderte Konzentration und Disziplin gezeigt, einige gute Kombinationen gefahren und auch Überzahlsituationen erfolgreich abgeschlossen. Natürlich hätte ein noch deutlicheres Ergebnis dabei herausspringen können, aber wir wollten es auch nicht übertreiben", schmunzelte der EHC-Coach nach Spielende. Die Elche mussten in Lauterbach kurzfristig ohne Toni Fonso antreten. Der hatte vor einer Woche im Heimspiel gegen Moers einen Puck ins Gesicht bekommen und musste sich in der Woche deshalb einen Zahn ziehen lassen. An seiner Stelle verteidigte Niko Bitter in der ersten Reihe und machte seine Sache gut auf der ungewohnten Position in der Abwehr. Für Daniel Bethe, der studienbedingt 14 Tage in Frankreich weilt, stand Thomas Franta im Tor und konnte beweisen, dass der Trainer jederzeit auf ihn zurückgreifen kann. In den letzten sechs Minuten kam auch noch der 18-jährige Junioren-Keeper Sören Werth zu seinem ersten Einsatz. Mit dem ebenfalls 18-jährigen Fabian Kuboth wurde ab dem zweiten Drittel ein weiterer Spieler der Juniorenmannschaft aufs Eis geschickt und dieser konnte sich beim zehnten EHC-Treffer mit einer Vorlage auch in die Scorerliste eintragen lassen. Am kommenden Wochenende wird die Aufgabe für den EHC schwerer werden. Dann geht die Reise erneut ins benachbarte Bundesland und man muss am Sonntag um 18 Uhr beim Hessenmeister TSG Darmstadt antreten. EHC-Tore: Igor Cillik, Jan Baron, Andre Erhart, Pierre Schulz (je 2), Igor Furda, Werner Heinrich, Hansi Lacalli, Tim Schulz.
Sieg im Spitzenspiel
Herne, 30. Januar Mit 3:1 besiegten die Herner Blizzards den EV Duisburg 1b in einem dramatischen Endspurt. Von Beginn an setzten die Gastgeber ihren Gegner unter Druck. Nach 30 Sekunden war es ein Fehlgriff von Gästekeeper Frank Pribil, der den Hernern das 1:0 durch Milan Vanek ermöglichte. Weitere Großchancen vereitelte Pribil allerdings, und nach knapp zehn Minuten wurde Duisburg stärker. Das Spiel gestaltete sich ausgeglichen. In der elften Spielminute war es eine Kombination von Ex-Hernern die Duisburg den Ausgleich bescherte. Jörn Siegmanski traf auf Zuspiel von Frank Petrozza und Evgenij Kozhevnikov. Bis zur 32. Spielminute kam es zu Großchancen für beide Teams. Dann war es Milan Vanek, der Herne auf die Siegerstraße brachte. Vorausgegangen war wie auch schon am letzten Wochenende eine Vorlage von Shannon McNevan. Im letzten Drittel spielte Duisburg offensiv. Auf Biegen und Brechen versuchten die Duisburger alles. Thomas Juister im Herner Tor konnte sich mit einigen Glanzparaden auszeichnen. In der 58. Spielminute nahm Duisburg den Torwart raus. In allerletzter Sekunde gelang Karl Jasik per Empty-Net-Goal der 3:1-Siegtreffer.
Unter Wert geschlagen
Erfurt, 30. Januar Zum zweiten Mal innerhalb von drei Tagen stand die Partie der Black Dragons Erfurt gegen die Rostocker Piranhas auf dem Programm. Wie bereits am Freitag ging der Sieg wiederum an die Piranhas. Die Erfurter scheiterten vor allem an der eigenen Chancenverwertung und unterlagen 1:4. Allein im ersten Spieldrittel vergaben sie sechs gute Einschussmöglichkeiten. So scheiterten Marak, Masche, Stoyan und Müller an Hippik im Tor der Rostocker. Dabei sorgte Marek Pospisil bereits nach 16 Sekunden für die Erfurter Führung. In der Folgezeit vergaben die Drachen reihenweise gute Chancen. "Zu diesem Zeitpunkt hätten wir das Spiel frühzeitig für uns entscheiden können, wenn nicht sogar müssen", sagte ESC-Trainer Thomas Belitz. Gegen Drittelende kam es wie es kommen musste, die Rostocker erzielten durch Hördler den 1:1-Ausgleich. Im Mittelabschnitt konnten die Rostocker erstmals in Führung gehen. Müller fälschte einen Schuss von Hoffmann unhaltbar für Manuel Groß ins Tor ab (29.). Nach 34 Minuten der Schock für die Gäste, Verteidiger Markus Schneider verletzte sich bei einem Kniecheck von Michalek, der Rostocker kassierte hierfür eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Der erste Verdacht eines Kreuzbandrisses bestätigte sich zum Glück nicht, Schneider kam mit einer schweren Bänderdehnung noch relativ glimpflich davon. Die Drachen konnten die sich bietende Überzahl jedoch nicht nutzen. Im Gegenteil, kurz vor Drittelende sorgte Bartanus für die 3:1-Führung der Rostocker. Im letzten Abschnitt erzielte Haupt noch das 4:1 für die Gastgeber. Tore: 0:1 (0:16) Pospisil (Stoyan, Müller), 1:1 (17:22) Hördler (Czajka, Haupt), 2:1 (28:51) Hoffmann (Michalek, Blaha), 3:1 (39:31) Bartanus (Czajka/5-3), 4:1 (44:01) Haupt (Blaha, Bartanus/4-5). Strafen: Rostock 16 + 10 (Schneider) + 10 (Haupt) + 5 + Spieldauer (Michalek), Erfurt 16. Zuschauer: 1401.
Geglückte Revanche im Wölfeduell
Schönheide, 30. Januar Nach der erwarteten 1:3-Niederlage des EHV Schönheide am Freitag beim Braunlager SC Harz rehabilitieren sich die Schönheider Wölfe und gewannen am Sonntag vor rund 500 Zuschauern das Rückspiel klar mit 6:2 (2:1, 3:1, 1:0). Das Team von Trainer Jiri Heinisch war im heimischen Wolfsbau deutlich besser eingestellt und verdiente sich den Dreier. Dabei begann die Partie nach nicht einmal zwei Minuten alles andere als gewünscht. Der erste Schuss der Harzer in Richtung EHV-Gehäuse saß. Salzmann sorgte damit für die frühe Führung für den Braunlager SC. Sichtlich geschockt brauchte der EHV zunächst einige Minuten, um ins Spiel zu finden. Nach der Hälfte des ersten Drittels übernahmen die Schönheider aber mehr und mehr die Initiative und wurden gleich im ersten Überzahlspiel mit dem Treffer zum 1:1-Ausgleich durch Miroslav Jenka (14.) belohnt. Von nun an lief die Scheibe gut in den Reihen der Hausherren und nur vier Minuten später brachte erneut Miroslav Jenka den EHV mit 2:1 in Front. Der Mittelabschnitt brachte die Vorentscheidung. Die Wölfe spielten wie aufgedreht und hatten Chancen im Minutentakt. Fast folgerichtig erhöhte Matthias Krehl mit Bauerntrick in der 28. Minute auf 3:1. Der ohne Zweifel schönste Treffer im Spiel gelang drei Minuten später. Sven Schröder schnappte sich vor dem eigenen Tor den Puck, ließ gleich vier BSC-Spieler stehen und vollendete gegen Keeper Ansmann sehenswert zum 4:1 (31.). Nach Vorarbeit von Robert Kase und Holger Mix konnte sich EHV-Kapitän Mike Losch freistehend die Ecke des Harzer Tores aussuchen und verwandelte zur 5:1-Führung in der 33. Minute. Zwar gelang den Braunlagern kurz vor Ende des Drittels noch der zweite Treffer durch Kastner (39.), mehr als Ergebniskosmetik war dieses Tor jedoch nicht mehr. Unverändertes Bild auch gleich zu Beginn des Schlussabschnittes. Die Schönheider Wölfe kamen mit mehr Biss aus der Kabine und wiederum Mike Losch sorgte mit seinem zweiten Tor zum 6:2 in der 42. Minute wieder für klare Verhältnisse auf dem Eis. Tore: 0:1 (1:48) Salzmann (Bilstein), 1:1 (13:31) Jenka (Hahn, Krehl), 2:1 (17:36) Jenka (Mix, Kase), 3:1 (27:30) Krehl (Schröder, Jenka), 4:1 (30:40) Schröder (Günzl, Maaß), 5:1 (32:49) Losch (Mix, Kase), 5:2 (38:02) Kastner (Seidl, Breneizeris), 6:2 (41:56) Losch (Mix, Kase). Strafen: Schönheide 8, Braunlage 12. Zuschauer: 468.
Zweites Wolfsduell geht an Schönheide
Braunlage, 30. Januar Ohne Punkte kehrte der Braunlager SC Harz vom Meisterrundenspiel beim EHV Schönheide zurück. Nach dem 3:1 im Heimspiel am Freitag mussten die Harzer im Erzgebirge beim zweiten Aufeinandertreffen der Wolfsrudel an diesem Wochenende eine 2:6 (1:2, 1:3, 0:1)-Niederlage hinnehmen. Dabei erwischte der BSC einen Start nach Maß: Mit dem ersten gefährlichen Angriff brachte Benjamin Salzmann die Harzer in der zweiten Minute in Führung. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, zwar mit optischem Übergewicht für Schönheide, doch auch mit Chancen für den BSC. In der ersten Überzahlsituation schlugen die Gastgeber dann aber zu, Milan Hahn passte auf den freistehenden Miroslav Jenka - das 1:1. Symptomatisch für die Partie die Szenen kurz vor der ersten Drittelpause. Während die Braunlager Jozef Potac und Roman Vanek jeweils an Markus Nachtmann im EHV-Tor scheiterten, netzte erneut Jenka zum 2:1 ein (18.). Das zweite Drittel waren zunächst die Gastgeber tonangebend, verdient daher auch das 3:1 durch Matthias Krehl (28.). Mit einem starken Solo über den gesamten Platz markierte Sven Schröder wenig später das 4:1 (31.). Die Vorentscheidung fiel bereits wenig später. Potac setzte bei einem Konter den Puck an den Pfosten, im direkten Gegenzug traf Mike Losch zum 5:1 (33.). Zwei Minuten vor Ende des zweiten Abschnitts erzielte Sebastian Kastner mit einem Schlagschuss den zweiten Harzer Treffer und sorgte für Hoffnung bei den rund 60 mitgereisten BSC-Anhängern. "Wir haben uns in der Pause vorgenommen, unbedingt das nächste Tor zu erzielen. Dann wäre noch etwas möglich gewesen", meinte BSC-Trainer Jan Furo nach dem Spiel. Tatsächlich kam es jedoch genau andersherum. Losch mit seinem zweiten Treffer in der 42. Minute machte mit dem 6:2 alles für die Schönheider klar. In der Folge probierten die Harzer, mit drei Spielern früh zu stören. Alexander Ansmann im BSC-Tor war es aber zu verdanken, dass die Niederlage bei etlichen Konterngelegenheiten der Gastgeber nicht höher ausfiel. "Schönheide hat entschlossener agiert und verdient gewonnen", urteilte Furo anschließend. "Das Spiel wurde im zweiten Drittel entschieden. Nach dem 0:1 hat es viel Kraft gekostet, die Partie zu drehen", sagte Schönheides Coach Jiri Heinisch. Trotz der Niederlage beträgt der Abstand auf einen Play-Off-Platz für den BSC nur drei Punkte. Um so wichtiger ist daher das nächste Heimspiel am kommenden Freitag. Dann erwarten die Harzer die Wedemark Farmers zum brisanten Derby im Wurmbergstadion. Um die Wölfe zu unterstützen, setzt der Fanclub Südharz zu diesem Niedersachsenduell einen Fanbus ein. Abfahrt ist in Wulften um 17:45 Uhr. Weitere Stationen sind Schwiegershausen, Osterode, Herzberg und Bad Lauterberg. Anmeldungen sind an den ersten Vorsitzenden Jürgen Kamrad (Tel./Fax 05556-345; E-Mail: kamju@web.de) zu richten. Tore: 0:1 (1:48) Salzmann (Bilstein), 1:1 (13:31) Jenka (Hahn, Krehl), 2:1 (17:36) Jenka (Mix, Kase), 3:1 (27:30) Krehl (Schröder, Jenka), 4:1 (30:40) Schröder (Günzl, Maaß), 5:1 (32:49) Losch (Mix, Kase), 5:2 (38:02) Kastner (Seidl, Breneizeris), 6:2 (41:56) Losch (Mix, Kase). Strafen: Schönheide 8, Braunlage 12. Zuschauer: 468.
Erster Dreier in der Qualifikationsrunde
Wiehl, 30. Januar Die Wiehler Penguins besiegten den EHC Troisdorf in einer von vielen Strafzeiten zerfahrenen Partie mit 7:3. Sie zeigten dabei ein völlig anderes Gesicht, als noch bei der 0:10-Niederlage in Iserlohn zwei Tage zuvor. Sowohl die kämpferische als auch die spielerische Leistung waren überzeugend. Besonders stark war das Überzahlspiel, das zu mehreren Torerfolgen führte. Die Unparteiischen pfiffen kleinlich, worunter zu Beginn besonders die Wiehler zu leiden hatten. Sie wussten sich bei dem hohen Tempo der Gäste häufig nur mit Fouls zu helfen und mussten folgerichtig in Unterzahl den 0:1-Rückstand hinnehmen. Torwart Matthias Kehlen erwies sich ein ums andere Mal als Fels in der Brandung, so dass Troisdorf im ersten Spielabschnitt kein weiterer Treffer gelang. Im Gegenteil war es Wolfgang Göbel, der mit einem Direktschuss im Powerplay den Ausgleich erzielte. Im zweiten sowie dritten Drittel nahm sich die Troisdorfer durch zahlreiche Strafzeiten, mit denen sie sich häufig nicht einverstanden zeigten, selbst weitgehend aus dem Spiel. Es gelang ihnen zwar noch ein Tor zum 1:2, aber danach übernahmen die Penguins das Ruder. Sie glichen durch Akio Finkenrath aus und gingen durch Kevin Ritter und Thomas Dick bis zur zweiten Sirene mit 4:2 in Führung. In den letzten 20 Spielminuten, die die Gäste fast komplett in Unterzahl verbrachten, ließen die Gastgeber nichts mehr anbrennen. Bereits nach 44 Sekunden erhöhte Christof Stranzenbach auf 5:2. Troisdorf konnte zwischenzeitlich lediglich auf 5:3 verkürzen, bevor wiederum Stranzenbach und Sascha Derichs für den 7:3-Endstand sorgten.
Dynamite patzen in Wiehl
Troisdorf, 30. Januar Eine 3:7 (1:1, 1:3, 1:3)-Niederlage kassierte der EHC Troisdorf in der Qualifikation zur Regionalliga NRW beim TuS Wiehl. Die Dynamite kamen recht gut ins Spiel, doch ließen sie die ersten Chancen in den Anfangsminuten aus. Erst in der 16. Spielminute konnte sie aus einer Strafzeit gegen Wiehl nutzen ziehen, als Kai Kühlem zum 1:0 traf. Doch die Freude am Vorsprung währte nur etwa zwei Spielminuten, diesmal in Unterzahl mussten die Troisdorfer den Ausgleich durch Wolfgang Göbel hinnehmen. Der Wiederbeginn im Mittelabschnitt sah die Dynamite in doppelter Überzahl, und noch in der 21. Spielminute nutzte Henrik Isselhorst den Abpraller nach einem strammen Schuss zur erneuten Führung. Allerdings ließen die Dynamite weitere gute Chancen aus, so dass die Hausherren in der 29. Spielminute in Überzahl den Ausgleich durch Aiko Finkenrarath schafften. Eine doppelte Überzahl der Hausherren konnte in der 32. Spielminute Kevin Ritter nutzen und zum ersten Mal seine Farben in Führung bringen, in der 36. Spielminuten erhöhte Thomas Dick wiederum in Überzahl sogar noch auf 4:2, bevor es in die zweite Pause ging. Der Schlussabschnitt begann für die Troisdorfer unglücklich. In der Vorwärtsbewegung verlor Henrik Isselhorst die Scheibe im eigenen Abwehrdrittel gegen zwei heranstürmende Wiehler und Cristof Stranzenbach ließ dem wieder hervorragend haltenden Tim Kühlem diesmal keine Chance. Durch schnelles und direktes Spiel versuchten die Dynamite ihre Chancen zu wahren, konnten aber erst nach knapp zwei Minuten nochmals jubeln, als Daniel Lehmann in Überzahl noch den Anschlusstreffer zum 3:5 erzielte. Allerdings wurden wiederum wie schon im Mitteldrittel weitere Chancen durch die Troisdorfer vertändelt. Zwei weitere Treffer der Wiehler in der 46. Spielminute durch Kevin Ritter und in der 55. Spielminute durch Sascha Derichs führten zum 7:3-Endstand. Tore: 0:1 (16.) Kai Kühlem (Matthias Rötters, Maximilian Witting), 1:1 (18.) Wolfgang Göbel (Sascha Schmitz), 1:2 (21.) Henrik Isselhorst, 2:2 (29.) Aiko Finkenrarath, 3:2 (32.) Kevin Ritter (Sascha Derichs, Peter Lutter), 4:2 (36.) Thomas Dick, 5:2 (41.) Cristof Stranzenbach (Sascha Derichs), 5:3 (43.) Daniel Lehmann, 6:3 (46.) Kevin Ritter, 7:3 (55.) Sascha Derichs (Alexander Maier, Peter Lutter). Strafen: Wiehl 26, Troisdorf 38 + 10 (Jaroslaw Zirnov) + 10 + Spieldauer (Marcus Breuer) + 10 + Spieldauer (Kai Kühlem).
Ein Dämpfer
Trier, 30. Januar Nach drei Siegen in drei Spielen haben die Trierer Huskys zu Hause gegen den EC Bergisch Land mit einer 4:11 (2:3, 1:5, 1:3)-Niederlage einen Dämpfer in der Qualifikation zur Regionalliga NRW erhalten. Das Spiel begannen die Huskys mit viel Selbstvertrauen. Jedoch mussten die Schützlinge von Trainer Felix Brunschwiler schon früh einem Rückstand hinterherlaufen. Der an diesem Abend überragende Tim Neuber traf in der vierten Spielminute zum 0:1. Die Huskys antworteten jedoch schnell und kamen durch Patrick Leitner (6.) zum Ausgleich. Tim Neuber war es, der die Raptors aus Solingen erneut in Führung brachte. Anton Bauer ließ die Huskyfans in der 15. Minute erneut jubeln. Er verwertete ein Zuspiel von Patrick Leitner. Jedoch währte die Freude über den erneuten Ausgleich nicht lange. Jiri Smicek traf gut vier Minuten vor der ersten Drittelpause zum 2:3. Im Mitteldrittel lief es bei den Trierern nicht gut. So zogen die Raptors binnen weniger Minuten durch Tore von Pavel Mann (26.), Phillip Burka (29.) und Pierre Klein (31.) auf 2:6 davon. Anton Bauer sorgte nochmal für Hoffnung, als er in der 34. Minute das 3:6 erzielte. Das Spiel war jedoch entschieden, als Thomas Herbst (36.) und Pavel Mann (38.) noch vor dem Drittelende auf 3:8 erhöhten. Im letzten Drittel versuchten die Huskys, das Ergebnis nochmal zu korrigieren. Doch nicht die Huskys, sondern die Raptors erzielten weiterhin die Tore. Tim Neuber traf mit seinem zweiten Doppelpack zum 3:10. Patrick Leitner traf vier Minuten vor dem Ende zum 4:10. Das letzte Tor an diesem Abend erzielten jedoch die Raptors durch Christian Spaan. Tore: 0:1 03:55 Tim Neuber (Pavel Mann), 1:1 (5:22) Patrick Leitner (Kevin Saville), 1:2 (8:10) Tim Neuber, 2:2 (14:21) Anton Bauer (Kevin Saville), 2:3 (15:42) Jiri Smicek, 2:4 (26:36) Pavel Mann (Lars Budweg, Tobias Grossecker), 2:5 (28:59) Phillip Burka (Tim Neuber), 2:6 (30:37) Pierre Klein, 3:6 (33:29) Anton Bauer (Kevin Saville, Patrick Leitner), 3:7 (35:17) Thomas Herbst (Christian Spaan, Tobias Grossecker), 3:8 (37:44) Pavel Mann (Pierre Klein, Jiri Smicek), 3:9 (47:34) Tim Neuber (Tobias Grossecker), 3:10 (49:17) Tim Neuber (Dennis Rudolph), 4:10 (55:21) Patrick Leitner (Anton Bauer), 4:11 (56:39) Christian Spaan (Tobias Grossecker).
Führungstreffer reichte nicht
Unna, 30. Dezember In einem weiteren Auswärtsspiel der Regionalliga-Relegationsrunde unterlag der Königsborner JEC beim ESV Bergisch Gladbach mit 1:6 (1:1, 0:2, 0:3). Mit den Junioren Franz Gerhard und Marcel Brozé standen zudem auch noch zwei neue junge Nachwuchsleute im Kader der ersten Mannschaft, wobei Stürmer Brozé anders als Torwart Gerhard schon in der Hinrunde sporadisch in der Ersten eingesetzt wurde. Im ersten Drittel begann man wie von Trainer Uwe Roosen vorgegeben äußerst defensiv und fuhr schnelle Konter, wovon einer durch Michael Sasse auch das 1:0 für die Bulldogs brachte. Einen zugunsten des Gastgebers verhängten Penalty wehrte der erneut gut aufgelegte Dominik Kuchnia souverän ab und so kam der ESV lediglich noch durch einen abgefälschten Rückhandschuss zum Ausgleich vor der ersten Pause. Im Mitteldrittel war die Begegnung lange Zeit heiß umkämpft und aufgrund der besseren Chancenverwertung ging diese Periode mit 2:0 an den Gastgeber. Im Schlussabschnitt ließ die Kraft bei den Bulldogs nach, so dass die Realstars auf 6:1 davobn zogen. Die nächste Aufgabe steht am kommenden Sonntag um 19 Uhr bei den Dinslakener Kobras.
Nichts für schwache Nerven
Iserlohn, 30. Dezember Der Start in die Regionalliga-Aufstiegsrunde ist geglückt. Nach dem klaren Sieg am Freitag zuhause gegen Wiehl holten die Wild Roosters Iserlohn auch bei den Dinslakener Kobras durch ein 6:4 (2:0, 0:3, 4:1) weitere drei Punkte. Allerdings gestaltete sich der Spielverlauf aus Roosters-Sicht unnötigerweise eng. Die Iserlohner waren im ersten Drittel die klar überlegene Mannschaft und hätten zur Pause weitaus höher führen müssen. Die mangelnde Chancenauswertung musste man den "Wilden Hähnen" wieder einmal ankreiden. Der zusammen mit Jens Esche gut harmonisierende Brinker (2.) und Schnieder (8.) sorgten für die Pausenführung. Im zweiten Drittel hatten die Iserlohner dann, zehn Minuten in teilweise doppelter Unterzahl agierend, das Nachsehen. Ex-Profi Henri Marcoux, der Mitte der 90er für Landshut und Frankfurt in der DEL auf Torejagd ging, brachte die Dinslakener Kobras in Führung (39.) nachdem Küpper (28.) und Rossbach (33.) trafen. Mit einem Rückstand in das letzte Drittel gehen zu müssen, daran hatte wohl nach dem ersten Durchgang niemand gerechnet. Im Schlussdurchgang disziplinierten sich die Iserlohner allerdings nach der Pausenansprache von Dieter Brüggemann wieder. Folgerichtig gingen sie durch einen Doppelschlag von Lucassen (48. 53.) in Front. Der in Iserlohn allseits bekannte Jens Fischer, der in den 90er Jahren auch schon für den IEC auflief, stand zu diesem Zeitpunkt bereits unter der Dusche. Er brachte den Iserlohner Youngster Marvin Schüring regelwidrig zu Fall und reklamierte anschliessend zu heftig. Kurz vor Schluss machten dann Esche (57.) und Kracht (58.) den Sack zu. Daran änderte auch der zweite Treffer von Marcoux (60.) nichts mehr.
Sieg in Troisdorf
Ratingen, 30. Januar Einen 5:4 (3:1, 1:2, 1:1)-Sieg verbuchte die 1b-Mannschaft der Ratinger Ice Aliens in der Qualifikation zur Verbandsliga NRW gegen den EHC Troisdorf 1b. Bereits nach gut vier Minuten stand es 3:0 für die Aliens. Das erste Tor fiel in Überzahl durch Kapitän Dirk Meyer, das zweite in Unterzahl durch Jerome Franzen, Pascal Rumpler brachte die klare Führung. Kurz vor Drittelende erzielte Troisdorf das 1:3. Die Gastgeber glichen im Mitteldrittel sogar aus, ehe Eugen Novossjolov die erneute Ratinger Führung besorgte. In der 50. Minute glich Troisdorf erneut aus. Doch Dennis Burat erzielte in der 59. Minute den Siegtreffer.
Wild Boys schlagen den Spitzenreiter
Chemnitz, 30. Januar Die Chemnitzer Wild Boys fügten den Neuen Eislöwen Dresden mit einem 6:4 (1:1, 3:3, 2:0) die erste Punktspielniederlage der Saison zu. Doch zunächst war der Spitzenreiter der Sachsenliga überlegen. So traf Wolters zur Dresdner Führung, die Karsten Stiegler in der 19. Minute ausglich. Ausgeglichen verlief auch der Mittelabschnitt. Abwechselnd gingen beide Teams in Führung, die immer wieder ausgeglichen wurde. Matthias Klatt, Christian Weck und Alexander Teichert erzielten die Chemnitzer Tore in den zweiten 20 Minuten. Den Sack machten Eric Nicolai (42.) und Alexander Teichert (60.) per Empty-Net-Goal zu.
Ungefährdeter Sieg
Pohlheim, 30. Dezember Der ERC Pohlheim hat am Sonntagabend die Aufgabe bei den Young Lions Frankfurt 1b problemlos gelöst. Nach dem ungefährdetem 8:3 (3:1, 4:0, 1:2)-Sieg in Frankfurt bleibt das Team von Spielertrainer Holger Pöritzsch auch im fünften Spiel hintereinander ungeschlagen und belegt nun Rang zwei in der Tabelle der Landesliga Hessen. Vor allem der ersten Reihe mit Boris Grif, Benjamin Jeckel und Martin Homola war es zu verdanken, dass die Punkte nach Pohlheim gingen. Sieben Tore und sechs Vorlagen waren am Ende die Bilanz dieser neu gebildeten Formation. Vor zahlreichen Zuschauern gelang es den Gastgebern zunächst recht geschickt, das Tempo niedrig zu halten und das Aufbauspiel der Gäste durch gutes Forechecking zu zerstören. In der achten Spielminute verbuchte Dominik Felsman einen Scorerpunkt, als er Freddie Schmaus bediente und der zum 1:0 einschoss. In der zehnten Minute schnappte sich Martin Homola den Puck und umkurvte die komplette Frankfurter Hintermannschaft. Seinen Pass schoss Benjamin Jeckel zur 2:0-Führung ein. Einen missglückten Abwehrversuch konnten die Frankfurter zum 1:2-Anschlusstreffer nutzen (12.), ehe Boris Grif noch vor der ersten Drittelpause einen Penalty zum 3:1 verwertete. Wie sehr sie das Geschehen auf dem Eis beherrschten, zeigten die Pohlheimer im zweiten Abschnitt. Der erfahrene Martin Homola brachte seine Mitspieler richtig auf Trab und erzielte zwei Tore (28., 33.). Ebenfalls zwei Treffer steuerte Benjamin Jeckel (25., 39.) bei und so ging es mit einer 7:1 Führung ins letzte Drittel. Hier verwalteten die Gäste dann ihren Vorsprung mehr oder weniger, während sich die Young Lions unverdrossen um Resultatskosmetik bemühten. Bei den Galloways stand Ömer Aslan Salzer für Ralf Groos zwischen den Pfosten. In Anbetracht des klaren Vorsprungs kamen einige Lässigkeiten bei den Pohlheimern auf, was zu unnötigen Strafzeiten führte. Die Young Lions konnten so in den letzten Minuten auf 3:8 verkürzen. Boris Grif hatte zwischenzeitlich für Pohlheims Treffer Numero acht gesorgt.
Niederlage in Herne
Duisburg, 30. Januar Nach den beiden Auftakterfolgen musste die 1b-Mannschaft des EV Duisburg die erste Niederlage einstecken. In der Aufstiegsrunde zur Oberliga unterlagen die Jungfüchse bei der Herner EG mit 1:3 (1:1, 0:1, 0:1). "Wir haben das Spiel in Überzahl begraben", ärgerte sich EVD-1b-Trainer Charlie Weise. "Egal ob 5:3 oder 5:4, da klappte nichts", so der Coach. Die Herner EG machte es da besser, ging im Powerplay mit 2:1 in Führung, ehe die Blizzards kurz vor Schluss per Empty-Net-Goal den Sack zumachten. Noch schlimmer traf es Jörn Siegmanski, den Torschützen zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. In einem Zweikampf an der Bande zog sich der EVD-Stürmer eine Knieverletzung zu. Im schlimmsten Fall ist der Meniskus in Mitleidenschaft gezogen worden. Am Sonntag, 5. Februar, steht bereits das Rückspiel in der Duisburger Scania-Arena auf dem Spielplan. "Das kann ich klipp und klar sagen", betont Weise. "Wenn wir das nächste Spiel gegen Herne nicht gewinnen, können wir den ersten Platz und damit den Aufstieg vergessen", findet der Trainer deutliche Worte.
Piranhas gewinnen souverän gegen Erfurt
Rostock, 30. Januar Der Ersatz-Goalie steckte dem neuen Trainer Andreas Bentenrieder nach dem Spiel einen Puck zu. Der Rest des Teams ließ sich von den 1400 Zuschauern in der Rostocker Eishalle feiern und auch der Coach klatschte jeden Spieler ab. Die Erleichterung war allen Beteiligten ins Gesicht geschrieben und auch Präsident Peter Dickmanns strahlte übers ganze Gesicht. Die Rostock Piranhas hatten mit 4:1 (1:1, 2:0, 1:0) gegen die Black Dragons Erfurt gewonnen. Dabei fing die Partie gar nicht erfolgversprechend an, denn nach 16 Sekunden zappelte der Puck bereits im Netz der Piranhas. Ohne dass der Puck von einem Rostocker Spieler berührt wurde, trugen ihn die Erfurter locker und leicht ins Piranhas-Tor. Allerdings sollte dies der einzige Erfolg für die Erfurter bleiben. Den Blitzstart gab den Black Dragons nicht den erhofften Schwung, nach 45 Sekunden scheiterte Masche mit der Möglichkeit. Erfurt zwar tonangebend, aber ohne Erfolg. Stoyan (10.), Pospisil und nochmals Stoyan (11.) scheiterten an Piranhas-Keeper Hippik. Erst nach zwölf Minuten hatte Jeschke die erste echte Torchance für Rostock. Nun wurden die Rostocker stärker, in der 18. Minute gelang dann auch der Ausgleich. Nach einer schönen Kombination traf Hördler. Erwähnenswert noch das Glück für den Erfurter Otte, der nach einem üblen Foul an Jeschke (rammte den Stock in den Gegner) mit zwei Strafminuten davonkam. Im zweiten Drittel passierte zunächst nicht viel. Erst das 2:1 durch Hoffmann (29.) riss die Zuschauer von den Sitzen. Davor gab es viel Leerlauf, einige Fouls und jede Menge Strafen. Dem Spiel tat dies nicht wirklich gut. Erst nach dem 2:1 tat sich auf dem Eis wieder etwas. Torchancen blieben Mangelware, Michalek kassierte auf Rostocker Seite nach einem Kniestoß gegen Schneider fünf Minute plus Spieldauer. Doch die Erfurter konnten daraus keinen Nutzen ziehen, im Gegenteil. Bartanus traf in nach überstandener Unterzahl zum 3:1. Mehr noch, zu diesem Zeitpunkt saßen drei Black Dragons in der Box. Die Entscheidung fiel nach 44 Minuten, als Haupt in Unterzahl das 4:1 erzielte. Bartanus kurz zuvor und Czajka nach dem Treffer, hatten weitere Möglichkeiten, Tore mit einem Mann weniger zu erzielen. Tore: 0:1 (1.) Pospisil (Stoyan, Müller), 1:1 (18.) Hördler (Czajka), 2:1 (29.) Hoffmann (Michalek, Blaha/4-4), 3:1 (35.) Bartanus (Czajka/5-3), 4:1 (45.) Haupt (Blaha).
Die Luft wird dünner
Adendorf, 30. Januar Das Spiel am vergangenen Freitag begann für den Regionalligisten Adendorfer EC gut. Zwar kam kurz vor dem Spiel die Meldung vom Verband, dass das abgesagte Spiel gegen die Crocodiles Hamburg mit 0:5 gegen den AEC gewertet wurde, da die Absagefrist von acht Stunden nicht eingehalten worden ist, aber die gesperrten "Rams" Denny Böttger und Torsten Heideck durften wieder spielen. Dadurch trat der Adendorfer EC erstmals seit mehreren Spielen mit einem halbwegs gut gefüllten Kader an. Dennoch stand schließlich wieder eine 3:4 (0:1, 3:3, 0:0) gegen den ECC Preussen Juniors Berlin in der Abstiegsrunde der Regionalliga Nordost. Die knapp 300 Zuschauer sahen von Beginn an einen druckvollen AEC, der sich gute Chancen herausspielte, die aber ungenutzt ließ. So erzielten die Preussen in der 15. Minute das 0:1. Die Adendorfer Rams waren aber nicht geschockt und machten weiter Druck auf das Berliner Tor, wobei sich die Berliner bei ihrem Torwart Bartocz Stepokura bedanken konnten, der genau wie sein Gegenüber, Andreas Bierzahn, eine sehr gute Leistung bot. Im zweiten Drittel begann der Adendorfer EC, wo er im ersten aufgehört hatten, mit viel Druck auf das Berliner Tor. In der 22. Minute wurde der AEC belohnt. Vadim Kulabuchov erzielte das 1:1 für die Rams. Aber die Freude hielt nicht lange, bereits 19 Sekunden später ging der ECC erneut in Führung. Und es kam schlimmer. Berlin baute die Führung auf 4:1 aus. Doch die Rams kamen noch einmal zurück, kämpften sich dur Pat Rowan (28.) und Frank Richardt (37.) auf 3:4 heran. Im letzten Abschnitt berannten die Adendorfer zwar das Preussen-Tor, doch sowohl Denny Böttger als auch Vadim Kulabuchov scheiterten immer wieder am Berliner Goalie. So blieb es am Ende beim unglücklichen 3:4. Am kommenden Freitag um 19:30 Uhr tritt der AEC auf heimischen Ei im nun überaus wichtigem Derby gegen die Crocodiles Hamburg an. Drei Punkte sind Pflicht für den AEC, da ansonsten der Zug zum Klassenerhalt wahrscheinlich abgefahren ist. Fehlen wird dem AEC neben den langzeitverletzten Hendrik Michels, Timo Schuhart, Peter und Matthias Hofmann auch Marco Zielske, der sich gegen Berlin eine Sperre einhandelte. Der Adendorfer EC macht noch einmal auf die Spendenhotline aufmerksam, bei der mit einem Anruf dem finanziell angeschlagenen AEC geholfen werden kann. Unter der 0900-1110069 spendet man fünf Euro, die von der Telefonrechnung abgebucht werden (nur vom Festnetz).
Auf Regionalliga-Kurs
Solingen, 30. Januar Zwei weitere Siege. Der EC Bergisch Land hält weiterhin Kurs auf den Aufstieg in die Regionalliga NRW. Beim ESC Trier gewannen die Solinger souverän mit 11:4 (3:2, 5:1, 3:1). Die taktisch sehr gut eingestellten Raptors zeigten schon im ersten Drittel, dass sie mit Punkten nach Hause fahren möchte. "In dieser Liga geben wir den Ton an und die anderen müssen sich an uns messen", sagte Teamchef van Hauten nach dem Erfolg in der Regionalliga-Aufstiegsrunde. Damit feierten die Raptors bereits den 20. Sieg in Folge. Denn vor dem Erfolg gegen Trier gewann der EC Bergisch Land mit 2:1 gegen den ESV Bergisch Gladbach. Gegen Trier trafen Neuber, Mann (je 3), Smicek, Burka, Klein, Herbst und Spann, gegen Bergisch Gladbach Peil und Burka. Am Freitag um 20 Uhr erwarten die Raptors den EHC Troisdorf. Am Sonntag geht es nach Troisdorf. Dort beginnt das Spiel um 18 Uhr.
Kobras unterliegen nach gutem Spiel
Dinslaken, 30. Januar Trotz einer zwischenzeitlichen Führung nach dem zweiten Drittel verließen die Dinslakener Kobras am Ende die Eisfläche als Verlierer. Gegen den Iserlohner EC 1b verloren die Gastgeber in der Qualifikation zur Regionalliga NRW mit 4:6 (0:2, 3:0, 1:4). Im ersten Drittel spielte nur eine Mannschaft - und das waren die Young Roosters. Die Kobras fanden sich nur in der Defensive wieder, und die entfesselnd stürmenden Iserlohner belagerten das Tor von Goalie Dennis Albrecht. Das erste Tor für Iserlohn fiel in der zweite Spielminute. Der zweite Einschlag war in der achten Minute fällig. Viele Fans befürchteten schon ein Debakel, sahen aber eine kampfstarke Dinslakener Truppe, die weitere Treffer verhindern konnte, so dass sie nur mit einem 0:2-Rückstand in die Pause gingen. Der zweite Spielabschnitt bot ein anderes Bild. Die Kobras hatten sich nunmehr zusehends auf das schnelle Spiel der "Wilden Hähne" eingestellt und setzten sich ihrerseits im Drittel der Iserlohner fest. In der 28. Minute war es endlich so weit. Dirk Rossbach erlöste die Fans mit seinem Anschlusstreffer nach toller Vorlage von Jürgen Backhaus, der in der Folgezeit noch durch weitere Assists auffallen sollte. Die 33. Spielminute brachte den ersehnten Ausgleich durch Oliver Küpper. Das I-Tüpfelchen gelang Henri Marcoux eine Minute vor Drittelende mit seinem Treffer zum 3:2 für die Kobras. Allerdings konnten die Kobras im letzten Spieldrittel nicht mehr an die Leistung des Mitteldrittels anknüpfen und kassierten in der 48. Spielminute den Ausgleich. Danach ging alles Schlag auf Schlag, und die Dinslakener mussten innerhalb von fünf Minuten drei Tore hinnehmen, so dass sie mit 3:6 ins Hintertreffen gerieten. Das Tor von Henri Marcoux in der 60. Minute zum 4:6 war nur noch eine kleine Ergebniskorrektur. Die Dinslakener mussten wieder einen herben Verlust hinnehmen, da Verteidiger Jens Fischer zuerst eine 10-minütige Disziplinarstrafe erhielt (die dritte in dieser Saison) und später noch eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Folglich wird er den Kobras für zwei Spiele nicht zur Verfügung stehen.
Wertung gegen den AEC
Adendorf, 28. Januar Nur ein Spiel stand für den Adendorfer EC an diesem Wochenende in der Abstiegsrunde der Regionalliga Nordost auf dem Spielplan - dennoch setzte es gleich zwei Niederlagen. Dem sportlichen 3:4 am Freitag gegen den ECC Preussen Juniors Berlin, folgte schließlich noch eine 0:5-Wertung. Am 22. Januar war die Partie gegen die Crocodiles Hamburg ausgefallen, weil den Rams aufgrund von Verletzungen zu wenige Spieler zur Verfügung standen. Jedoch erfolgte die Adendorfer Absage zu kurzfristig, so dass das Spiel nun mit 5:0 an die Hanseaten geht.
Braunlage gewinnt erstes Wolfsduell mit 3:1
Braunlage, 28. Januar "Der BSC ist wieder da", hallte es nach Spielende durch das Braunlager Wurmbergstadion. Zufrieden traten die rund 500 Fans der Harzer Wölfe den Heimweg an, schließlich hatte der Braunlager SC Harz die Wölfe des EHV Schönheide in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost mit 3:1 (2:1, 1:0, 0:0) besiegt und drei wichtige Punkte im Kampf um einen Play-off-Platz eingefahren. Obwohl Jozef Potac und Roman Vanek nach ihren Verletzungen wieder dabei waren, begann das Spiel denkbar schlecht für den BSC. Michael Losch brachte die Gäste in der fünften Minute mit 1:0 in Führung. Doch die Harzer, bei denen Alexander Deibert mit einer Grippe fehlte, konterten. Kapitän Marek Adamec erzielte den wichtigen Ausgleich (10.), der starke Stefan Bilstein brachte die Gastgeber nach 13 Minuten mit einem satten Schlagschuss in Führung. Das zweite Drittel dominierten die Harzer deutlich. Doch mehr als der Treffer zum 3:1 durch Dusan Halloun (26.) wollte den Braunlagern nicht gelingen. So knallte Potac den Puck an die Latte und Ales Stribny verfehlte den Winkel um Zentimeter. Bei Sebastian Hofmann war der für den unsicher wirkenden Oliver Granert eingewechselte Markus Nachtmann zur Stelle. Trotz der ausgelassenen Tormöglichkeiten lief der BSC auch im Schlussabschnitt kaum Gefahr, das Spiel aus der Hand zu geben. Bei der besten Chance der Gäste durch ein Solo von Matthias Krehl war der ansonsten kaum geprüfte Nicolas Waldner auf dem Posten. Auf der Gegenseite ließen aber auch die Harzer ihre Gelegenheiten großzügig aus. Andreas Bippus scheiterte an Nachtmann, ebenso Hofmann bei einem Unterzahlbreak. Auch Potacs Schüsse von der blauen Linie fanden nicht ihr Ziel. Trotzdem reichte es für die Braunlager zu dem verdienten Sieg. Den erkannte nach der Partie auch Gästetrainer Jiri Heinisch an, während BSC-Coach Jan Furo die Erleichterung nach zuvor vier Niederlagen deutlich anzumerken war. Tore: 0:1 (4:21) Losch (Kase, Mix), 1:1 (9:09) Adamec (Bilstein, Salzmann), 2:1 (12:18) Bilstein (Salzmann, Adamec), 3:1 (25:31) Halloun (Potac, Vanek/5-4). Strafen: Braunlage 12, Schönheide 16 + 10 (Losch). Zuschauer: 489.
Erst am Ende deutlich
Neuss, 28. Januar Der Siegeszug des Neusser EV wurde auch beim ersten von zwei Niederrhein-Derbys an diesem Wochenende nicht gestoppt. Dabei erwies sich der Grefrather EC jedoch als der erwartet unangenehme Gegner, der das Spiel zwei Drittel lang offen gestalten konnte. Letztlich steht ein Neusser 8:3 (1:2, 2:1, 5:0)-Sieg zu Buche. Besser hätte die Partie für den NEV nicht beginnen können. Gerade einmal 17 Sekunden waren gespielt, da verwertete Boris Fuchs einen Abpraller zum 1:0. Doch wer nun glaubte, dies wäre der Auftakt zu einem souveränen Heimsieg, sah sich getäuscht. Während die Neusser in der Folgezeit ein unfreiwilliges Zielschießen auf den Grefrather Pfosten veranstalteten, nutzten die Gäste ihre Chancen deutlich konsequenter aus. Die Ex-Neusser Lankes und Dreseler brachten ihr Team mit zwei abgefälschten Schüssen in Überzahl in Führung. Wie bereits beim letzten Aufeinandertreffen gelang es den Grefrathern sehr gut, das Neusser Spiel zu stören, so dass es mit einem 1:2-Zwischenstand in die Kabinen ging. Auch im zweiten Drittel bestimmte der NEV das Spiel, obwohl der Motor weiterhin noch nicht rund lief, wobei sich auch die anweisungsgemäß strenge Regelauslegung der Schiedsrichter negativ auf den Spielfluss auswirkte. Sebastian Bongartz nutzte einen Fehler der GEC-Defensive aus und stocherte die Scheibe zum 2:2 über die Linie (25.). Wie bereits im ersten Abschnitt scheiterte man mehrfach an Grefraths Torhüter Tebbe, der - ebenso wie NEV-Goalie Lars Tannhof - einige Male das Glück auf seiner Seite hatte, aber auch mit glänzenden Reflexen gefiel. Machtlos war der 18-Jährige allerdings bei einem sehenswerten Unterzahl-Konter von Jared Mudryk, der Neuss nach 33 Minuten erstmals in Führung brachte. Doch auch die Nierspanther hatten weiterhin ihre Chancen und so war es auch gar nicht einmal unverdient, dass Jan Lankes eine Unaufmerksamkeit in der Neusser Hintermannschaft zum Ausgleich nutzen konnte (36.). Für die Vorentscheidung des Spiels sorgte der überragende Jared Mudryk zu Beginn des letzten Drittels. Zunächst brachte der Kanadier den NEV mit einem weiteren Unterzahltor in Führung, vier Minuten später legte er - diesmal in Überzahl - das 5:3 nach. Gegen die nun nachlassenden Gäste klappte es anschließend auch mit schnellen Spielzügen, Ramin Yazdi (2) und Sebastian Bongartz schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. So endete die Begegnung letztendlich etwas zu deutlich mit 8:3. Übrigens: nur der erste Treffer nach 17 Sekunden wurde erzielt, als beide Mannschaften mit je fünf Feldspielern auf dem Eis standen. Tore: 1:0 (0:17) Fuchs (Bongartz), 1:1 (3:53) Lankes (Piwonski, Holstein/5-4), 1:2 (10:31) Dreseler (Schmitz/4-3), 2:2 (24:13) Bongartz (Fuchs/5-4), 3:2 (33:43) Mudryk (4-5), 3:3 (35:43) Lankes (Piwonski/4-4), 4:3 (41:57) Mudryk (Yazdi, Sauer/4-5), 5:3 (45:37) Mudryk (Sauer, Klauck/5-4), 6:3 (47:41) Yazdi (Mudryk, Geisler/4-4), 7:3 (50:00) Bongartz (Louven, Jedamzik/5-4), 8:3 (51:07) Yazdi (Sauer, Geisler/4-5). Strafen: Neuss 36, Grefrath 38. Zuschauer: 315.
Niers Panther zeigen zwei Drittel die Krallen
Grefrath, 28. Januar Zwei Drittel hielten die Grefrather Niers Panther beim Top-Team des Neusser EV mit, doch im letzten Drittel kam der Favorit dann doch ins Rollen und sicherte sich mit fünf Toren den 8:3 (1:2, 2:1, 5:0)-Sieg. Über 300 Zuschauer waren zum Lokalderby erschienen und kaum hatte man seinen Platz gefunden, da klingelte es auch schon im Tor von Goalie Christian Tebbe. Boris Fuchs brachte den NEV nach 17 Sekunden in Führung. Wer nun im Glauben war, es würde sich ein Schützenfest entwickeln, der wurde schnell eines besseren belehrt, denn die Panther zeigten den Löwen die Krallen und Jan Lankes traf nur drei Minuten später zum 1:1. Der NEV zeigte sich wenig beeindruckt und hatte durch Pfostentreffer weitere Chancen, doch das nächste Tor erzielten wieder die Niers Panther. Dirk Schmitz bediente James Dreseler, und der ehemalige Neusser traf zum 2:1 für die Blau-Gelben. Das zweite Drittel war gerade fünf Minuten alt, da traf der NEV zum 2:2. Boris Fuchs bediente Sebastian Bongartz, und der ließ Tebbe keine Chance. Jared Mudryk brachte den Favoriten in der 34. Minute erneut in Front, doch wieder hielt die Führung nicht lange, denn 120 Sekunden später war es wieder Jan Lankes, der den Ausgleich herstellte. Im letzten Drittel waren gerade zwei Minuten gespielt, als wieder Jared Mudryk zur Stelle war und das 4:3 erzielte. Die Niers Panther gaben alles, doch Neuss erhöhte binnen sechs Minuten durch Jared Mudryk, Ramin Yazdi, Sebastian Bongartz und erneut Ramin Yazdi auf 8:3. Allerdings spiegelte das Ergebnis nicht den Spielverlauf wider, denn Neuss war zwar das bessere Team, doch so groß, wie es die Tordifferenz wiedergibt, war der Unterschied nicht. Für die Panther heißt es jetzt, die Ruhe bewahren und sich auf das kommende Wochenende vorbereiten, denn dann warten die Black Devils Niederrhein und der VERC Lauterbach. Tore: 1:0 (0:17) Fuchs (Bongartz), 1:1 (3:53) Lankes (Piwonski, Holstein/5-4), 1:2 (10:31) Dreseler (Schmitz/4-3), 2:2 (24:13) Bongartz (Fuchs/5-4), 3:2 (33:43) Mudryk (4-5), 3:3 (35:43) Lankes (Piwonski/4-4), 4:3 (41:57) Mudryk (Yazdi, Sauer/4-5), 5:3 (45:37) Mudryk (Sauer, Klauck/5-4), 6:3 (47:41) Yazdi (Mudryk, Geisler/4-4), 7:3 (50:00) Bongartz (Louven, Jedamzik/5-4), 8:3 (51:07) Yazdi (Sauer, Geisler/4-5). Strafen: Neuss 36, Grefrath 38. Zuschauer: 315.
Gelungener Auftakt
Netphen, 28. Januar Vor rund 100 Zuschauern besiegte der EC Siegerland den SV Brackwede zum Auftakt in die Qualifikation zur Verbandsliga NRW mit 7:4. Dabei machte der ECS, der ohne Martin Williams, Marco Herbel, Florian Fischbach und Matti Stein, dafür mit Heimkehrer Jörg Deske antrat, von Anfang an viel Druck und konnte sich viele Tormöglichkeiten herausspielen, die aber nicht genutzt wurden. Es kam, wie es kommen musste. In der siebten Spielminute erzielte Thomas Herbort aus heiterem Himmel das 1:0 für die Gäste. Der ECS zeigte sich keineswegs geschockt und konnte sich weitere Tormöglichkeiten herausspielen, die bis zur 16. Spielminute ungenutzt blieben. In eben jener fing Daniel Walther einen Querpass der Brackweder ab, und erzielte im Alleingang bei 3:5-Unterzahl den verdienten Ausgleich. Im zweiten Drittel spielte der EC Siegerland weiterhin druckvoll nach vorne, konnte allerdings diesmal seine sich bietenden Chancen nutzen. Der Bann wurde von Alexander Schönfeld gebrochen, der in der 27. Minute in Unterzahl mit seinem ersten Saisontor die Führung für den ECS erzielte. Damit begann die starke Phase der Netphener Puckjäger. Mit sehenswerten Spielzügen fielen in den folgenden sieben Minuten fünf weitere Tore für die Gastgeber. Durch die Tore Marius Klein, zweimal Daniel Walther und zweimal Tim Bruch, davon einmal in Überzahl, konnte man das Ergebnis auf 7:1 erhöhen. Zwei Minuten vor der zweiten Pause konnten die Gäste in Person von Valentin Unterlöhner auf 2:7 verkürzen. Im Gefühl des sicheren Sieges schaltete man im Schlussabschnitt einen Gang zurück, um Kräfte für das Spiel am Sonntag in Wesel zu sparen. Dadurch kam der SV Brackwede durch zwei Tore von Alexander Gaal noch einmal auf 7:4 heran. Der ECS brachte den Sieg jedoch sicher nach Hause, und man hatte nie das Gefühl, der Sieg könnte noch in Gefahr geraten. Für den EC Siegerland geht es am Sonntag um 19 Uhr weiter mit dem Auswärtsspiel beim EHC Wesel.
Erneut nach Penaltys unterlegen - 3:4 gegen Rostock
Erfurt, 28. Januar Wie schon im ersten Aufeinandertreffen beider Teams musste auch dieses Mal das Penaltyschießen die Entscheidung bringen. Am Ende unterlagen die Black Dragons Erfurt dem Rostocker EC mit 3:4 (1:3, 1:0, 1:0, 0:1). "Ich bin mit dem Punktgewinn zufrieden. Wir haben heute das erste Drittel komplett verschlafen, haben lediglich reagiert und die Piranhas spielen lassen. Das war ein großer Fehler, den wir mit dem Rückstand bezahlt haben. Im zweiten Drittel haben wir langsam zu unserem Spiel gefunden. Jedoch haben wir uns zu sehr von der zum Teil sehr nickeligen Spielweise der Piranhas beeindrucken lassen. Im letzten Drittel hätten wir das Spiel eigentlich entscheiden können, aber wir haben unsere Chancen nicht nutzen können. So muss man mit dem Punkt zufrieden sein", sagte ESC-Trainer Thomas Belitz. Sein Gegenüber Andreas Bentenrieder sah es ähnlich. "Am Ende war es Glück, das wir uns ins Penaltyschießen gerettet haben. Und da siegt dann meist der Glücklichere, das waren heute wir." Im ersten Drittel hatten die Gastgeber zunächst Mühe, zu ihrem Spiel zu finden. Die Gäste hingegen waren zu Spielbeginn sofort hellwach. Gleich ihr erstes Powerplay konnten die Piranhas zur Führung nutzen. Dennis Cardona war nach sechs Minuten erfolgreich. Auch in der Folgezeit hatten die Erfurter sichtlich Probleme, sich auf die schnelle, geradlinige und schnörkellose Spielweise der Rostocker einzustellen. Turbulent gestaltete sich die zwölfte Spielminute mit drei Treffern innerhalb von 60 Sekunden. Zunächst bauten die Gäste ihre Führung durch Haupt auf 0:2 aus. Lediglich 23 Sekunden später verkürzte Drachen-Kapitän Marko Reichert auf 1:2 verkürzen. Doch die Gäste konterten diesen Treffer postwendend, 19 Sekunden später stellte Patrick Czajka den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Mit Beginn des zweiten Drittels kamen die Drachen immer besser ins Spiel. Immer wieder angetrieben von Geburtstagskind Florian Müller, Marek Pospisil und Rumid Masche erspielten sie sich mit fortwährender Spielzeit ein leichtes optisches Übergewicht. So war der erneute Anschlusstreffer nur eine Frage der Zeit. Dennis Schmunk war es dann, der im Powerplay erfolgreich war. In der Folgezeit hatten es die Piranhas ihrem Goalie Branislav Hippik zu verdanken, dass man weiterhin mit einem Tor in Führung lag. Auf Rostocker Seite flüchtete man sich ab Mitte der Spielzeit mehr und mehr in eine nickelige Spielweise. So versuchten unter anderem Franz und Cardona immer wieder mit versteckten Fouls das Tempo aus dem Drachenspiel zu nehmen. Hauptschiedsrichter Siebeneicher hatte in dieser Phase mehrfach Glück, dass ihm das Spiel nicht komplett entglitt. Kurz vor Drittelende konnten sich die Piranhas erneut bei Hippik bedanken, der gegen den frei durchgebrochenen Florian Müller gerade noch klären konnte. Kaum ein anderes Bild im letzten Spielabschnitt. Die Drachen bestürmten das Gehäuse von Hippik, doch war man im Abschluss meist zu ungenau. Oder man nahm es zu genau, so scheiterten zunächst Cook und später Pospisil lediglich am Pfosten. Nach 50 Spielminuten konnte sich Paul Startmann bei Schiedsrichter Siebeneicher bedanken, dass er nicht vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. So streckte er Markus Schneider mit hohem Stock nieder. Trotz einer Verletzung kam der Rostocker mit 2+2 Minuten statt 5 + Spieldauer davon. Kurz vor Ablauf der zweiten Strafzeit erzielten die Drachen dann doch noch den Ausgleich. Sven Johannhardt fälschte einen Schlagschuss von John Noob unhaltbar für Hippik ins Rostocker Tor ab. Während der letzten beiden Spielminuten, die Gäste befanden sich wieder einmal in Unterzahl, hatte Sebastian Stoyan die Riesenchance zum 4:3. Doch er scheiterte diesmal am Lattenkreuz. Während auf Erfurter Seite im Penaltyschießen weder Marak, Pospisil, Reichert noch Hnidek verwandelten, netzten Weiss und Haupt für die Piranhas ein. Tore: 0:1 (5:55) Cardona (Franz, Löloff/5-4), 0:2 (11:17) Haupt (Michalek), 1:2 (11:35) Reichert (Nickel), 1:3 (11:54) Czajka (Hoffmann, Cardona), 2:3 (22:21) Schmunk (Pospisil/5-4), 3:3 (54:03) Johannhardt (Noob, Marak/5-3), 3:4 (60:00) Haupt (entscheidender Penalty). Strafen: Erfurt 16, Rostock 28. Zuschauer: 696.
Wild Roosters starten erfolgreich in die Regionalliga-Aufstiegsrunde
Iserlohn, 28. Januar Der
Tabellenvorletzte der Regionalliga-Hinrunde kam am Freitag am Seilersee ordentlich unter
die Räder. Bester Mann des TuS Wiehl war der Keeper, der einen noch höheren Sieg der
Sauerländer verhinderte. Schließlich gewann die 1b-Mannschaft des Iserlohner EC gegen
die Penguins mit 10:0 (3:0, 4:0, 3:0). Mylius (7.) und Engelmann (18.) schossen die
Blau-Weißen in Front. Bereits in der 20. Minute war das Spiel nach einem schönen
"Blueliner" durch Youngster Aaron Reckers entschieden. Der wiedergenesen
Kapitän Dennis Breker wurde im Spielverlauf immer sicherer. Sein Lohn: Das 4:0 in Minute
25. Auch Debütant Jens Esche wurde für seine gute Leistung belohnt. Er schloss einen
sehenswerten Konter zum 5:0 erfolgreich ab (35.). Weitere Treffer von Kracht (38.),
Bresack (40.), Pütz (42.) sowie Brinker und erneut Mylius in den Schlussminuten rundeten
diesen Sieg ab. Neuzugang Keeper Kutschelis aus Dortmund machte seine Sache ordentlich und
wurde mit dem Shut-out belohnt. Strafen: Iserlohn 16, Wiehl 34+10.
(Foto: Vor der Begegnung erhielt Kapitän Dennis Breker den Pokal für den Titel des
Verbandsliga-Meisters.)
ERC-Spieler müssen sich an neue Auslegung gewöhnen
Pohlheim, 27. Januar Am kommenden Sonntag, 29. Januar, um 19.30 Uhr treffen die Galloways vom ERC Pohlheim in der Landesliga Hessen auf die Young Lions Frankfurt 1b. ERC Spielertrainer Holger Pöritzsch: "Ich bin guter Hoffnung, dass wir den Sieg aus dem Hinspiel wiederholen können. Zwar fallen Frank Müller und Werner Scheitler krankheitsbedingt aus, dafür aber kehren Benny Jeckel, Thomas Bartl und Frank Häuser zurück in die Mannschaft." Nach derzeitigem Stand der Dinge kann der ERC am Sonntag in Frankfurt wieder mit drei Sturmreihen antreten. "Unser größtes Problem sind im Moment die neue Regelauslegung, mit der die Mannschaft gegen Wallernhausen nicht klar kam. Deshalb werde ich die Jungs am Sonntag vor dem Spiel diesbezüglich noch mal ganz speziell einstimmen."
Trainerwechsel in Königsborn
Unna, 27. Januar Der Königsborner JEC wird am Samstag um 20 Uhr sein nächstes Auswärtsspiel in der Qualifikation zur Regionalliga NRW beim ESV Bergisch Gladbach austragen. Gleichzeitig ist der kommende Auftritt der Bulldogs auch ein Neubeginn was die sportliche Aufgabenverteilung angeht, denn ab sofort steht Milan Vanek nicht mehr an der Bande des KJEC. Wie die Verantwortlichen mitteilten, war man der Meinung, dass Vanek die Mannschaft nicht mehr erreiche und diese allerdings auch selbst nicht immer die gleiche Sprache des Trainers sprach. Bis auf weiteres wird die Mannschaft vom jetzigen Trainer der Junioren, Uwe Roosen, mitübernommen. Er wird zunächst kommissarisch bis Saisonende das Team trainieren. Er war in seiner aktiven Karriere Stürmer lief unter anderem für den damaligen EHC Unna auf.
Elche reisen am Sonntag nach Lauterbach
Dortmund, 27. Januar Mit der Auswärtsbegegnung beim VERC Lauterbach beginnen für den EHC Dortmund am Sonntag die hessischen Wochen in der Aufstiegsrunde zur Oberliga. "Natürlich fahren wir als Favorit in die Kreisstadt des Vogelsbergkreises. Ein Sieg beim Dritten der Regionalliga Hessen ist für uns Pflicht. Aber unterschätzen dürfen wir auch diesen Gegner nicht", verlangt EHC-Coach Markus Scheffold auch in diesem Spiel von seiner Mannschaft die nötige Konzentration. "Mit den Heimsiegen gegen Herne und Moers haben wir uns eine gute Ausgangsbasis geschaffen, die müssen wir nun in den nächsten Spielen weiter ausbauen, zuerst in Lauterbach, eine Woche später in Darmstadt, bevor der Hessenmeister dann am 12. Februar zum Rückspiel an die Strobelallee kommt." Der VERC nimmt nur an den Spielen der Aufstiegsrunde teil, weil der Tabellenzweite aus Hessen, die Young Lions Frankfurt, auf diesen Wettbewerb verzichtet haben. Aber obwohl die Highlander in den ersten drei Spielen gegen Herne, Neuss und Duisburg Lehrgeld zahlen mussten, gehen sie dennoch motiviert an diese sportlichen Herausforderungen. Lauterbachs Trainer Horst Fahl, in der letzten Saison noch im Iserlohner Nachwuchsbereich tätig, schickt dabei ein Team ins Rennen, das nur über wenige im Westen bekannte Akteure verfügt. Lediglich der 37-jährige Routinier Falk Ozellis, Mitte der 90er Jahre für Kassel in der DEL aktiv, dürfte geläufig sein. "Das bedeutet aber nicht, dass wir uns im Schongang die Punkte dort abholen können. Gerade gegen Gegner, die man nicht so gut einschätzen kann, ist die Gefahr groß, unliebsame Überraschungen zu erleben. Deshalb erwarte ich die gleiche Einstellung wie gegen die anderen Gegner der Aufstiegsrunde und so haben wir auch den spielfreien Freitag zu einer weiteren Trainingseinheit genutzt", betrachtet auch der sportliche Leiter Klaus Picker die Fahrt nach Lauterbach nicht als lockere Pflichtübung. Zumal nicht nur hinter der Spielstärke des Gegners einige Fragezeichen stehen. "Wir sind auf einem guten Weg uns mit der verschärften Regelauslegung zu arrangieren. Aber nun spielen wir in einem anderen Landesverband und erwarten eigentlich, dass auch dort nach den gleichen konsequenten Maßstäben gepfiffen wird. Dies kommt uns eigentlich entgegen, allerdings haben wir auch seit Jahresbeginn konsequent daran gearbeitet. Denn es nützt wenig, die Regelverschärfung einfach nur zu kritisieren, ohne sich damit auseinanderzusetzen", zeigt Klaus Picker wenig Verständnis dafür, dass der Landesverband zum Beispiel eine Informationsveranstaltung zur Regelsituation anbietet, die dann bei den Vereinen auf sehr wenig Resonanz trifft.
Kobras empfangen Iserlohner Reserve
Dinslaken, 27. Januar Am kommenden Sonntag, 29. Januar, um 19 Uhr treffen die Dinslakener Kobras zu Hause auf den Iserlohner EC 1b. Trainer Jörg Böhme kann wieder auf die Juniorenspieler zurückgreifen, muss aber auf die gesperrten Spieler Marc Garthe, Daniel Parsch sowie auf den beruflich verhinderten Alexander Wunsch verzichten. Marcin Schott ist noch durch seinen Arbeitsunfall außer Gefecht gesetzt. Marvin Richter kann nicht für die Kobras spielen, da er für die Jugendmannschaft im Einsatz ist.
Regionalliga-Aufstiegsrunde beginnt für IEC 1b
Iserlohn, 26. Januar Jetzt wird es ernst für die "wilden Hähne" vom Seilersee. Am Freitag startet die Aufstiegsrunde für den Iserlohner EC 1b mit der Partie gegen den TuS Wiehl am Seilersee. Erstes Bully ist um 19 Uhr. Der Eintritt beträgt fünf Euro auf allen Plätzen. Team-Manager Torsten Busch hofft auf die rege Unterstützung der heimischen Fans. Diese dürfen sich auf die Heimpremiere von Ex-ECD-Profi Jens Esche freuen. Kapitän Dennis Breker ist nach seinem Schlüsselbeinbruch ebenfalls wieder mit an Bord. Am Sonntag fahren die heimischen Kufenflitzer dann zu den Dinslakener Kobras. Erstes Bully ist ebenfalls um 19 Uhr. Topscorer der Dinslakener ist Ex-Profi Henri Marcoux, der in den 90er Jahren für Landshut und Frankfurt in der DEL auf Torejagd ging. Marcoux erzielte in der Regionalliga-Hinrunde in 21 Spielen 27 Tore und belegte damit Platz drei in der Torschützenliste.
Gipfeltreffen in der Verbandsliga Nordost
Wilhelmshaven, 26. Januar Das härteste
Wochenende der Saison 2005/06 steht dem EC Wilhelmshaven-Friesland bevor. Am Samstag
besteigt die erste Mannschaft des ECWF gemeinsam mit zahlreichen Fans bereits um 7 Uhr den
Bus für die Reise tief in den Osten der Republik. Gleich beide Spiele gegen die dicksten
Brocken der Verbandsliga Nordost stehen auf dem Programm. Am Samstagabend müssen die
Jadehaie um 19:30 Uhr im Nieskyer Freiluft-Eisstadion gegen den Tabellenersten antreten.
Die Gastgeber, die Tornados Niesky, sind in ihren bisherigen 13 Begegnungen ungeschlagen
und weisen neben einer makellosen Bilanz ein Torverhältnis von 258:14 auf. Der ELV hat
mit der Zusammenstellung seiner Mannschaft für die Verbandsliga ein deutliches Zeichen
gesetzt. Mit den "Sporttouristen" Josef Hudec, Jaroslaw Hlavnicka und Ivo Svatos
von der anderen Seite der nahmen Grenze stehen Eishockeyspieler in den Reihen der
Tornados, die bereits über große Erfahrungen in höheren deutschen und internationalen
Ligen verfügen. Umso unverständlicher, das sich Trainer Steffen Thau noch vor kurzem in
der örtlichen Presse beklagte, seine Mannschaft hätte genauso wenig wie Nachbar
Weißwasser etwas in einer solchen "Hobby-Liga" verloren. Ein schneller Aufstieg
würde da Abhilfe schaffen, kann aber nur realisiert werden, wenn die Eisfläche in Niesky
bald auch ein Dach bekommt. Direkt im Anschluss an die Begegnung in Niesky macht sich dann
noch in der Nacht die "Reisegruppe" von der Nordsee auf den Weg ins benachbarte
Weißwasser, wo sie ihr Nachtquartier beziehen. Denn bereits früh am Sonntag werden schon
wieder Höchstleistungen verlangt. Um 10 Uhr wird der Puck zum Spiel des EC
Wilhelmshaven-Friesland gegen den Nachwuchs des ES Weißwasser eingeworfen. Die
Jungfüchse haben sich seit einiger Zeit auf Position zwei der Tabelle festgesetzt.
Einziger Fehltritt in den 13 Spielen der laufenden Saison fand gegen die Nachbarn aus
Niesky statt. Das Geheimnis der Jungfüchse ist eine homogene Mannschaft aus jungen
Talenten zwischen 17 und 20 Jahren, die optimal von ihrem Trainer Torsten Hanusch
vorbereitet werden. Wollen sich die Jadehaie noch eine Chance auf die Tabellenführung
wahren, müssen mindestes die drei Zähler vom Samstag mitgenommen werden.
Wie versprochen setzt der EC Wilhelmshaven-Friesland auch weiterhin in Zusammenarbeit mit
der "Jadedome United" Fanbusse zu den Eishockeyspielen der ersten Mannschaft in
Bremen ein. Nach der großen Resonanz bei den ersten Fahrten können sich jetzt bereits
frühzeitig Mitfahrer anmelden. Nächster Einsatz ist am 3. Februar zum Heimspiel gegen
den REV Bremerhaven 1b im Bremer ParadIce zum Preis von zehn Euro pro Person. Abfahrt ist
um 18 Uhr in F´groden an der Apotheke/Posener Straße. Weitere Stationen sind um ca.
18.10 Uhr der Bismarckplatz, 18.15 Uhr die Eishalle, 18.30 Uhr der Bahnhof in Sande und um
18.40 Uhr vor der AOK in Varel. Am 5. Februar fährt ebenfalls ein Bus zum Auswärtsspiel
gegen den Hamburger SV. Für 15 Euro pro Person ist die Abfahrt mittags um 14.30 Uhr an
der Apotheke/Posener Straße. Die weiteren Stationen werden im gleichen zeitlichen Abstand
wie am Freitag angefahren. Neben den festen Stationen können nach Absprache auf Wunsch
auch weitere Stationen angefahren werden. Mitfahrer können sich für beide Fahrten bis
zum 31. Januar unter den Telefonnummern 0162-7868186 oder 04421-747110 anmelden.
Chemnitz zu Gast beim neuen Sachsenmeister?
Chemnitz, 26. Januar Am Sonntag, 29. Januar, um 13:45 Uhr steht das letzte der drei schweren Auswärtsspiele für die Wild Boys Chemnitz in der Sachsenliga an. Mit den Neuen Eislöwen Dresden wartet allerdings niemand geringeres als der ungeschlagene Tabellenführer auf seinen nächsten Gegner. Viele handeln die Dresdner schon als neuen Sachsenmeister, wobei auch einiges dafür spricht. Bei sechs Punkten Vorsprung und einen Spiel weniger als Verfolger Jonsdorf kann man doch von einem soliden Vorsprung reden. Für die Wild Boys geht es vor allem darum, an die beiden letzen Spiele anzuknüpfen, um sich auf die dann folgenden vier Heimspiele im Schwung zu bringen. Noch im Vorjahr konnte man die Eislöwen viermal (bei einer Wertung) schlagen. Doch in dieser Saison sah man gegen die Dresdner bereits einmal ziemlich alt aus, verlor man doch das Heimspiel mit 1:6.
Piranhas suchen nach Trainer - Kovacik erkrankt
Rostock, 26. Januar Der Regionalligist Rostocker Piranhas sucht einen neuen Trainer. Der bisherige Coach Jozef Kovacik reichte beim Verein mit dem gestrigen Tage eine Krankschreibung eines ortsansässigen Arztes ein. Warum Kovacik plötzlich nicht mehr in der Lage ist, die Mannschaft zu trainieren, ist unklar. Der Slowake, seit eineinhalb Jahren in Diensten der Rostocker, war telefonisch nicht zu erreichen. Auch bei den Rostocker Piranhas kann man keine Auskunft geben: "Der Grund der Krankschreibung geht aus dem Attest nicht hervor", so Präsident Peter Dickmanns. Dickmanns unterstreicht aber, das "Kovacik weder gekündigt noch beurlaubt ist". Dass die Krankschreibung in Zusammenhang mit den Trennungsgerüchten der letzten Tage steht, bestreitet Dickmanns. "Das ist keine 'schleichende Entlassung'. Dies steht außer Frage und entbehrt jeder Grundlage", so Dickmanns weiter. Nichtsdestotrotz schauen sich die Rostocker nun nach einem neuen Mann an der Bande um. Der Kandidat für den "Interimstrainerposten" soll bereits am heutigen Tage nach Rostock kommen. Einen Namen wollte Dickmanns nicht nennen. "Er hat eine gute Ausbildung genossen und wird uns, so wir uns einigen, sicherlich weiterhelfen", verriet der Präsident lediglich.
Kampf der Wolfsrudel: BSC trifft gleich zweimal auf den EHV Schönheide
Braunlage, 26. Januar Wer stellt das stärkere Rudel? Diese Frage gilt es am Wochenende zu klären, wenn die Harzer Wölfe in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost gleich zwei Mal auf ihre Namensvetter aus Schönheide treffen. Am Freitag ab 20 Uhr steigt das erste Kräftemessen zunächst im Wurmbergstadion in Braunlage, am Sonntag geht es für den BSC dann zum Rückspiel in das Erzgebirge, Anpfiff ist dort bereits um 17 Uhr. Für die Harzer haben die beiden Spiele durchaus schon richtungweisenden Charakter. Zwar ist die Meisterrunde noch lang, doch im Kampf um einen Play-off-Platz will das Team von Jan Furo den Abstand auf Rang vier möglichst schnell verkürzen. Die Vorzeichen, dies gegen den EHV Schönheide zu realisieren, sind jedenfalls gegeben. Jozef Potac und Roman Vanek kehren nach ihren Verletzungspausen wieder in den Kader zurück. Die Grippewelle, die noch in der Vorwoche grassierte, ist abgeflaut. Zudem steht mit Jürgen Brümmer ein BSC-Neuzugang vor seinem Debüt. In der Vorrunde konnten die Harzer Wölfe beide Duelle für sich entscheiden. In Schönheide siegte der BSC mit 3:1, zu Hause folgte ein knappes 5:3. Im Vergleich zur Vorrunde hat sich beim EHV jedoch entscheidendes geändert, verließ doch Top-Scorer Daniel Jun den Club und wechselte zu den Blue Lions Leipzig. In seine Rolle soll nun der neu verpflichtete Milan Hahn schlüpfen. In seinen bisherigen Einsätzen hat er an der Seite von Miroslav Jenka und Matthias Krehl überzeugt. Zwar nicht so torgefährlich, dafür aber deutlich mannschaftsdienlicher als Jun präsentierte sich der 26-jährige Tscheche bisher in der Meisterrunde. Auch die zweite Reihe der Schönheider um Mike Losch und Robert Kase strahlt eine Menge Torgefahr aus, genauso wie Verteidiger Sven Schröder. In den bisher sechs absolvierten Spielen der Meisterrunde sammelte der EHV sieben Punkte, beim letzten Auswärtsauftritt in Halle setzte es allerdings eine deftige 4:11-Klatsche. "Wir müssen die vergangenen Spiele abhaken und nach vorne gucken. Die Runde ist noch lang", hofft BSC-Trainer Jan Furo für dieses Wochenende auf den Start einer Serie. Freuen können sich übrigens die BSC-Fans aus dem Westharz. Mit "BEAU Sportsline" konnten die Wölfe nun auch einen Vorverkaufspartner für dieses Gebiet gewinnen. Inhaber Matthias Beau freut sich, in seinem Sport-Fanartikelshop in der Jacobsonstraße 44 in Seesen zukünftig auch die Anhänger der Wölfe mit Tickets im versorgen zu können.
Derbywochenende
Neuss, 25. Januar Derbyzeit am Niederrhein, denn am Freitag um 20 Uhr gastiert der Grefrather EC 2001 im Neusser Südpark. Der Aufsteiger hat - ähnlich wie der Neusser EV - eine zufrieden stellende Vorrunde absolviert, die man mit dem Erreichen der Aufstiegsrunde zur Oberliga krönte. Nachdem die Verantwortlichen zunächst nur den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben hatten, bewies die vor allem kämpferisch starke Mannschaft, dass sie auch höheren Ansprüchen gerecht werden kann. Als Tabellensechster qualifizierten sich die Nierspanther für die Endrunde, in der den Schützlingen von Trainer Adam Grygiel die eine oder andere Überraschung zuzutrauen ist. Interessant dürfte das Torhüter-Duell werden, da auf beiden Seiten die etatmäßige Nummer eins gesperrt ist. Sowohl Dennis Kohl als auch Christian Lüttges müssen nach Spieldauerdisziplinarstrafen pausieren. So werden sich voraussichtlich Lars Tannhof und Christian Tebbe gegenüber stehen. Zudem muss NEV-Trainer Andrej Fuchs weiterhin auf Ralf Reisinger verzichten. Am Sonntag findet das Derbywochenende seine Fortsetzung, wenn der NEV in Moers gastiert. Die Black Devils Niederrhein waren als Tabellenvierter die positive Überraschung der Vorrunde. Nach einem 3:0-Auftaktsieg über den Hessen-Meister aus Darmstadt und knappen Niederlagen gegen Herne und Dortmund rangieren die Grafschafter derzeit auf dem fünften Tabellenplatz. Spielbeginn in Moers ist um 17:45 Uhr.
Achtbar aus der Affäre ziehen
Moers, 25. Januar Der Neusser EV ist nächster Gegner der Black Devils Niederrhein. Der souveräne Regionalliga-Meister ist am kommenden Sonntag, 29. Januar, um 17:45 Uhr zu Gast in der Moerser Eissporthalle. "Das wird wieder sehr schwer", so Devils-Trainer Josef Spychala. "Trotz des Abgangs von Stürmer André Grein ist die Mannschaft immer noch stark und gefährlich. Die Paarung von sehr guten jungen Spieler und erfahrenen älteren ist Garant für den Erfolg", so der Coach weiter. Alle Mannschaftsteile der Neusser sind die besten der Liga. Die Resultate aus der Vorrunde und die ersten Ergebnisse der Aufstiegsrunde sprechen eine deutliche Sprache. "Als Außenseiter kann es nur unser Ziel sein, sich achtbar aus der Affäre zu ziehen." Voraussichtlich sind bei den Moersern bis auf den beruflich verhinderten André Wilmshöfer alle an Bord.
Noch ein Spitzenspiel
Herne, 25. Januar Am Sonntag, 29. Januar, steht das zweite Spitzenspiel der Oberliga-Aufstiegsrunde für die Herner Blizzards auf dem Plan. Am heimischen Gysenberg treffen die Spieler von Trainer Peter Franke auf die "Jungfüchse" aus Duisburg. Die 1b-Mannschaft des DEL-Clubs besiegte die HEG in der Regionalliga-Meisterschaft zweimal mit 4:3. Los geht es um 18:30 Uhr in der Eis-Arena Herne. Derweil wurde die Mitgliederversammlung für den 4. Februar um 18 Uhr terminiert. Neben den Neuwahlen des Vorstandes gibt es einen Bericht zur Hallensituation, außerdem die Ausgliederung der ersten Mannschaft wird thematisiert. Am 1. April veranstaltet die HEG ein Benefizturnier für die Opfer und Hinterbliebenen der Eishallentragödie in Bad Reichenhall. Hernes Oberbürgermeister Horst Scheireck hat für dieses Turnier die Schirmherrschaft übernommen.
Zwei Niederlagen
Unna, 25. Januar In den Spielen zwei und drei der Regionalliga-Relegationsrunde zeigte sich der Regionalligist Königsborner JEC auswärts zweimal nur streckenweise ebenbürtig. Zunächst unterlag man am Freitag in Solingen beim Verbandsligisten EC Bergisch Land deutlich mit 2:11. Die neue Regelauslegung trug unter anderem dazu bei, dass man fast drei Stunden auf dem Eis stand. Viele unnötig geahndete Kleinigkeiten standen schweren nicht bestraften Fouls gegenüber, so dass zu allem Überfluss Sebastian Riede nach einem Kniecheck längere Zeit ausfallen wird. Die vor allem in der ersten Formation stark besetzten Gastgeber wiesen den Gast aus Unna bereits im ersten Drittel deutlich mit 5:0 in die Schranken und auch in Abschnitt zwei gab es nichts für die Bulldogs zu bestellen. Erst im Schlussdrittel hatte man sich halbwegs auf die Raptors. Umgekehrt verlief am Sonntag der Gastauftritt in Trier. Hier war der KJEC lange Zeit gleichwertig. Im lezten Abschnitt brachen jedoch alle Dämme, so dass die Unnaer 3:11 unterlagen.
Spitzenspiele der Raptors am Wochenende
Solingen, 25. Januar Der EC Bergisch Land hat gleich zwei Spitzenspiele am kommenden Wochenende zu bestreiten. Der Spitzenreiter der Qualifikation zur Regionalliga NRW begrüßt am Freitag um 20 Uhr den ESV Bergisch Gladbach und muss am Sonntag nach Trier reisen. Wie die Verbandsliga-Hauptrunde aufhörte, begann für die Raptors die Regionalligapokal-Runde um den Aufstieg in die Regionalliga - mit Siegen. Seit nunmehr 18 Spielen sind die Spieler um Kapitän Tim Neuber unbesiegt, selbst in den Spielen gegen die klassenhöheren Mannschaften. Diese Stärke ist auch am Wochenende gefragt, wenn die Raptors gegen den Tabellendritten und den Tabellenzweiten antreten müssen. Die Realstars aus Bergisch Gladbach belegen derzeit Rang drei. Teamchef Rolf van Hauten ist zuversichtlich: "Bergisch Gladbach ist ein starker Gegner, aber ich vertraue auf die Homogenität meines Teams und auf die Heimstärke. Wer den Aufstieg im Visier hat, muss die Heimspiele gewinnen. Auch gegen Bergisch Gladbach. An diesem Wochenende wird sich die wahre Leistungsfähigkeit der Mannschaft herausstellen." Der Teamchef kann am Freitag voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Torhüter Lars Wünsche, der derzeit noch an einer Verletzung laboriert, ist der ganze Kader fit. "Der Ausfall von Lars Wünsche ist natürlich ärgerlich, aber Dennis Rudolph hat mein vollstes Vertrauen und hat Wünsche bislang gut vertreten", ist van Hauten optimistisch. Eröffnungsbully ist am Freitag um 20 Uhr in der Eishalle an der Birker Straße. Zum Spitzenspiel reisen die Raptors am kommenden Sonntag nach Trier und fordern dort die Huskys des ESC Trier heraus. Die Huskys haben bisher alle drei Spiele gewonnen. Nur aufgrund des schlechteren Torverhältnis rangieren sie auf Rang zwei. Rolf van Hauten: "Wir fahren sicherlich nicht als Touristen nach Trier, sondern wollen auch dieses Spiel gewinnen. Die Mittel dazu haben wir." Um möglichst viele Fans zur Unterstützung mit nach Trier nehmen zu können, bietet der EC Bergisch Land den Anhängern an, mit dem Mannschaftsbus mitzufahren. Der Fahrtpreis inklusive Eintrittskarte beträgt 20 Euro. Dieser Preis kommt auch aus Dankbarkeit der Mannschaft gegenüber den Fans zustande, da die Mannschaft dafür komplett auf die ihr zustehenden Freikarten verzichtet und diese an die Anhänger weitergibt. Kapitän Tim Neuber: "Wir sind von den Fans das ganze Jahr über immer unterstützt worden und möchten uns mit dieser Aktion bedanken." Anmeldungen zur Mitfahrt werden am Freitag in der Eishalle am Fanstand oder über den Vorstand angenommen. Eröffnungsbully in Trier ist um 18:30 Uhr.
Aliens-Reserve startet in die Verbandsliga-Qualifikation
Ratingen, 25. Januar Am Freitagabend starten die Ratinger Ice Aliens 1b um 20 Uhr in die Qualifikationsrunde zur Verbandsliga 1b. Erster Gegner ist der EHC Wesel. Die Piraten standen nach der Vorrunde in der Verbandsliga mit vier Siegen und acht Niederlagen an vorletzter Stelle der Tabelle. Nur die Revier Löwen Oberhausen 1b ließen sie hinter sich. Der Auftakt in der Pokalrunde verlief auch mehr als enttäuschend. Mit den beiden Tabellenersten der Landesliga fand bereits ein Kräftemessen statt, beide Spiele gingen verloren. Dabei war die Partie bei Lippe Hockey Hamm eine der torreichsten der Saison, am Ende trennte man sich mit 10:8. Dies ist auch der härteren Auslegung der Regeln zuzuschreiben, beide Mannschaften erhielten jeweils 38 Strafminuten. Am vergangenen Dienstag trennte man sich auf fremden Eis von den Revier Löwen mit einem 10:6-Erfolg. Für den Auftakt auf eigenem Eis ist von den Ice Aliens eine disziplinierte und geschlossene Mannschaftsleistung abzuliefern. Der Trainer wird seine Jungs noch einmal an die neue Regelauslegung erinnern. Am Sonntag geht es nach Troisdorf, zur dortigen 1b-Mannschaft. Die hatte nach der Vorrunde eine nahezu identische Bilanz wie der EHC Wesel. Das Eröffnungsspiel der Pokalrunde fand in Brackwede statt. Dort verloren die Dynamite mit 6:7 nach Verlängerung.
Es geht wieder los
Netphen, 25. Januar Am kommenden Freitag hat das Warten ein Ende. Nach einer Pause von knapp drei Wochen beginnt auch für den EC Siegerland die Qualifikation zur Verbandsliga NRW. Am Freitag steigt das Auftaktspiel um 19:30 Uhr gegen den SV Brackwede. Damit spielt der ECS zum dritten Mal in der laufenden Saison gegen das Team aus Bielefeld. Nachdem man das Heimspiel mit 4:3 nach Penaltyschießen gewinnen konnte, besiegte man den SV Brackwede Anfang Januar im letzten Verbandsligaspiel mit 3:2. Musste der SVB in diesem Spiel noch auf ihren Topscorer Alexander Gaal wegen einer Handverletzung verzichten, wird dieser am kommenden Freitag wahrscheinlich wieder auflaufen können, um dem SVB zu einem erfolgreichen Start in die neuen Runde zu helfen. Der SV Brackwede belegte hinter dem ECS mit neun Punkten Abstand den vierten Tabellenplatz in der Abschlusstabelle der Verbandsliga NRW. Zwei Tage später geht es weiter mit dem Auswärtsspiel in Wesel. Auch hier handelt es sich um das dritte Aufeinandertreffen. Die bisherigen Spiele konnte der ECS mit 4:3 und 5:3 für sich entscheiden.
Fitzner schwer verletzt - dem AEC gingen die Spieler aus
Adendorf, 24. Januar Es läuft nicht gut beim Adendorfer EC. Die ersten beiden Spiele in der Abstiegsrunde der Regionalliga Nordost gegen FASS Berlin gingen verloren. Die dritte Partie, die am vergangenen Sonntag gegen die Crocodiles Hamburg hätte stattfinden sollen, wurde abgesagt. Die Rams hatten nicht mehr genügend Spieler, um antreten zu können. Im Spiel gegen FASS hatte sich Sascha Fitzner schwer verletzt. Ein Platzwunde am Kopf sowie ein Bluterguss, der auf das Gehirn drückt, machen dem Adendorfer nach einem Bandencheck von hinten schwer zu schaffen. Zudem war Denny Böttger gesperrt, Vadim Kulabuchov hatten einen Schlagschuss auf die Wade abgekommen und zahlreiche weitere Spieler fielen mit Grippe oder leichten Verletzungen aus. Das Spiel am Freitag gegen den ECC Preussen Juniors Berlin wird aber auf jeden Fall stattfinden. Da es dem AEC auch finanziell durch die verkorkste Saison nicht besonders gut geht, hat der Verein eine Spendenhotline eingerichtet. Wer die Nummer 0900/1110069 aus dem Festnetz anruft, dem werden fünf Euro über die Telekomrechnung abgebucht, die an den AEC weitergeleitet werden.
Doppeltes Wölfe-Duell am Wochenende
Schönheide, 24. Januar Am kommenden Wochenende stehen für den EHV Schönheide gleich zwei Vergleiche gegen die Namensvetter vom Braunlager SC Harz auf dem Spielplan. Am Freitag, 27. Januar, um 20 Uhr sind die Schönheider Wölfe bei den Harzer Wölfen im Braunlager Wurmbergstadion zu Gast, ehe das Rückspiel am Sonntag, 29. Januar, um 17 Uhr in Schönheide beginnt. Dabei will sich der EHV für die beiden Niederlagen in Hauptrunde der Regionalliga Nordost nun in der Meisterrunde revanchieren. Beide Wölfe-Teams sind nur schlecht aus den Startlöchern gekommen. Verzichten muss EHV-Trainer Jiri Heinisch auf Sebastian Wolf. Der Jung-Stürmer der Wölfe zog sich im Spiel gegen Wedemark eine Bänderdehnung zu. Ansonsten kann der EHV auf alle Leistungsträger zurückgreifen.
Förderverein in Braunlage gegründet
Braunlage, 24. Januar Am vergangenen Montag wurde im "Hapimag" in Braunlage von insgesamt 14 Gründungsmitgliedern der Förderverein Harzer Wölfe e.V. gegründet. Ziel des Vereins ist es, dem Braunlager SC im direkten Gebiet der Spieler der ersten Mannschaft eine Unterstützung zu bieten. Da die Mitgliedsbeiträge des Fördervereins ganzjährig laufen, ist eine Unterstützung des BSC gerade auch im Sommer, wenn Kosten für Transferkarten, Spielerpässe und Material anfallen, angedacht.
Auf der Gründungsversammlung wurde folgender Vorstand
gewählt:
Vorsitzender: Joachim Heister
2. Vorsitzender: Patrick Niehus
Kassenwart: Dirk Hirschelmann
Stellv. Kassenwart: Steffen Heister
Schriftführerin: Susanne Gottwald
Stellv. Schriftführerin: Cornelia Werner
Festgelegt wurden ebenfalls die Mitgliedsbeiträge pro Monat, die sich je nach Mitgliedschaft staffeln: Bronze: 5 Euro, Silber: 10 Euro, Gold: 15 Euro, Platin: ab 25 Euro. Für seine Mitglieder bietet der Förderverein pro Jahr auch einen Anreiz. Geplant sind dabei, je nach Mitgliedschaft gestaffelt, folgende Präsente: Bronze: eine Freikarte pro Saison, Silber: drei Freikarten pro Saison, Gold: fünf Freikarten pro Saison und ein Fanschal, Platin: fünf Freikarten pro Saison, Fantrikot der Harzer Wölfe nach Wahl. Ansprechpartner für interessierte BSC-Fans, die ebenfalls Mitglied im FV werden möchten, sind während der Heimspiele sämtliche Vertreter des Vorstandes. Der Kontakt kann auch per E-Mail oder Telefon aufgenommen werden. Ansprechpartner hier sind Steffen Heister (0173-8508397) und Dirk Hirschelmann (hirschi@marsmail.de). Die Satzung des Fördervereins kann unter anderem auf der Internetpräsenz der Harzer Wölfe unter www.harzer-woelfe.de eingesehen werden.
Niers Panther reisen zum Neusser EV
Neuss, 24. Januar Nach dem schweren Auftakt gegen die 1b-Mannschaft der Duisburger Füchse geht es für die Grefrather Niers Panther gleich mit dem nächsten Brocken weiter. Am kommenden Freitag um 20 Uhr müssen die Panther zum Neusser EV, der trotz des Abgangs von André Grein und der schweren Verletzung von Ralf Reisinger keine Schwächen zeigt und die Gegner vom Eis fegt. In der Vorrunde zeigten die Panther in Neuss keine Angst und lieferten dem Regionalligameister bei der 2:3-Niederlage ein großen Kampf. GEC-Trainer Adam Grygiel muss auf Goalie Christian Lüttges verzichten, der gegen Duisburg eine Spieldauerstrafe bekam. Auch Marcel Ackers und Fabian Peelen stehen dem Team nicht zur Verfügung. Ob Torjäger Sascha Schmetz auflaufen kann steht noch nicht fest. Auf Neusser Seite fällt dre gesperrte Goalie Dennis Kohl aus.
Spitzenspiel bei den Huskys
Trier, 24. Januar Am kommenden Sonntag, 29. Januar, steigt um 18:30 Uhr in der Eishalle an der Diedenhofener Straße das Spitzenspiel der Regionalliga-Pokalrunde. In der Qualifkation zur Regionalliga NRW empfangen die Huskys mit dem EC Bergisch Land den momentan punktgleichen Spitzenreiter. Der EC Bergisch Land gilt als heißer Anwärter auf einen der vorderen Plätze in der Pokalrunde. Als Nachfolgeverein des EHC Solingen starteten die Raptors einen neuen Anlauf in der Verbandsliga. Diese wurde ähnlich souverän abgeschlossen, wie es den Huskys im letzten Jahr gelang. Lediglich zwei Niederlagen kassierten die Raptors in der Verbandsliga und qualifizierten sich als Tabellenzweiter für den Regionalliga-Pokal. Dieser begann für die Mannschaft von Teamchef Rolf van Hauten vielversprechend. Ebenso wie die Huskys sind die Raptors unbesiegt. In der Verteidigung muss ESC-Trainer Felix Brunschwiler etwas umbauen, da Stefan Tschammer aussetzen muss. Dafür rückt mit Tim Hammes ein erfahrener Spieler in die Verteidigung.
Wertung gegen den IEC 1b
Iserlohn, 24. Januar Sportlich zogen der Iserlohner EC 1b im NRW-Pokalfinal-Hinspiel in Solingen mit 2:5 den kürzeren. Allerdings wurde Verteidiger Stefan Bresack eingesetzt, obwohl er nach seiner Spieldauerstrafe im Spiel gegen Hamm nicht spielberechtigt gewesen wäre. Somit wurde die Partie mit 0:5 aus Iserlohner Sicht gewertet. Bresack muss seine Sperre nun im Rückspiel absitzen. Das Rückspiel in Iserlohn wurde auf Wunsch der Solinger auf Freitag, 24. Februar, verlegt. Den IEC erwartet ein hartes Stück Arbeit, wenn sie den NRW-Pokal noch gewinnen wollen: Ein Sieg mit sechs Toren Unterschied wäre nötig. Am Freitag, 27. Januar, trifft der IEC um 19 Uhr am Seierlsee auf den TuS Wiehl, ehe es Sonntag in Dinslaken in der Regionalliga-Aufstiegsrunde weiter geht.
Eine klare Sache
Frankfurt, 24. Januar Einen leichten Auftakt hatten die Young Lions Frankfurt in die Pokalrunde, also die Qualifikationsrunde der Regionalliga Hessen. Am Sonntag Abend siegte man auf heimischen Eis gegen den TSV Mainz mit 11:1 (3:0, 3:1, 5:0). Fast über die gesamte Spielzeit dominierte Frankfurt das Spiel, lediglich in einigen wenigen Phasen kam das eigene Tor unter Druck. Da seit diesem Wochenende auch im Bereich des Hessischen Eissport-Verbandes die verschärfte Regelauslegung angewendet wird, versuchten beide Mannschaften zunächst, sich von der Strafbank fernzuhalten. Dies gelang beiden Mannschaften, denn bis zum Beginn des letzten Drittels gab es in der fairen Partie nur zwei Strafen gegen die Gäste. Michael Schwarzer und Adrian Ostendorff mit einem Doppelschlag innerhalb von 59 Sekunden und erneute Schwarzer sorgten für die 3:0-Pausenführung. Dem 4:0 der Lions ließen die Gäste zwar den Ehrentreffer folgen. Doch bis zur zweiten Pause erhöhte Frankfurt auf 6:1. Im letzten Drittel wurde es schließlich zweistellig. Am kommenden Sonntagabend reist die Mannschaft zum ersten Auswärtsspiel der Pokalrunde zum SC Mittelrhein-Neuwied 1b. Tore: 1:0 (5:46) Michael Schwarzer (Jan Bannenberg), 2:0 (6:45) Adrian Ostendorff (Christopher Punga, Alexander Möller), 3:0 (17:48) Michael Schwarzer (Jan Bannenberg, Stefan Schubert), 4:0 (24:05) Alexander Möller (Benjamin Fiedler), 4:1 (30:23) Pavel Michalek (Sebastian Raab), 5:1 (32:46) Christopher Punga (Adrian Ostendorff, Benjamin Fiedler), 6:1 (33:27) Mike Schmidt (Sascha Burg), 7:1 (49:39) Julian Roros (Benjamin Fiedler), 8:1 (50:37) Sven Schippler (Benjamin Fiedler, Jobst Braun 5:4), 9:1 (51:38) Alexander Möller (Christopher Punga, Alexander Winter 5:4), 10:1 (57:06) Bastian Schoof (Mike Schmidt, Julian Roros 5:4), 11:1 (57:45) Jobst Braun. Strafen: Frankfurt 8, Mainz 12.
Gutes Spiel trotz deutlicher Schlappe
Mainz, 24. Januar Eine erneute hohe Niederlage gegen die Young Lions Frankfurt mussten die Mainzer Wölfe bei ihrem zweiten Aufstiegsrundenspiel zur Regionalliga Hessen beim 1:11 (0:3, 1:3, 0:5) hinnehmen. Doch den Gastgebern aus Frankfurt machten sie den Sieg schwerer, als das Ergebnis vermuten lassen würde. Kämpferisch zeigten die Wölfe eines ihrer besten Spiele dieser Saison. Und das, obwohl zwei ihrer Top-Stürmer wegen Urlaubs fehlten. So boten denn auch einzig die nicht umgesetzten Torchancen Anlass zur Kritik und trugen zu dem hohen Vorsprung der Lions bei. Erst Verteidiger Pavel Michalek, ausnahmsweise im Sturm eingesetzt, traf im zweiten Drittel zum 1:6. Die Hoffnung auf ein besseres Ergebnis wurde im letzten Drittel zerstört. In Unterzahl hagelte es in kurzer Folge fünf Treffer, die die Niederlage besiegelten.
30 Sekunden vor Schluss Sieg verspielt
Pohlheim, 24. Januar 30 Sekunden fehlten am Sonntagabend dem ERC Pohlheim zum angestrebten Heimerfolg über den EC Wallernhausen in der Landesliga Hessen. Die Zuschauer durchlebten vor allem im turbulenten Schlussdrittel ein Wechselbad der Gefühle. Am Endes hieß es 7:7 (2:3, 3:2, 2:2) nach Verlängerung. Bedingt durch einige Ausfälle (Thomas, Tobias und Thorsten Bartl, Schmaus, Altus, Häuser, Jeckel) konnten die Galloways erstmals in dieser Saison nur zwei Reihen auf das Eis schicken. Die Gäste schienen dies zu nutzen und gingen mit 2:0 (9.) in Front. Doch Pohlheims Neuzugang Martin Homola glich mit zwei Treffern in Folge aus (12.). Im zweiten Abschnitt das gleiche Bild. Wallernhausen legte vor, Verteidiger Thorsten Becker glich aus (22.). Mit einem 5:5-Zwischenstand (zwei Tore Homola) ging es in die letzte Drittelpause. Im Schlussabschnitt hatten die Pohlheimer zunächst die Nase vorn. Boris Grif und Martin Homola erhöhten auf 7:5 (44.). Wallernhausen gelang der Anschluss (47.) und wie geschildert gar noch der Ausgleich. Die Verlängerung blieb torlos.
Optimale Ausbeute gegen hessische Teams
Neuss, 23. Januar Mit einer optimalen Punkteausbeute beendete der Neusser EV das "hessische Wochenende". Zwei Tage nach dem Kantersieg über den VERC Lauterbach entschieden die NEV-Cracks auch das Duell der Meister bei den Darmstadt Stars in der Oberliga-Aufstiegsrunde mit 7:3 (3:0, 3:1, 1:2) für sich. Bereits in der Anfangsphase der Partie wurde deutlich, dass man es im Vergleich mit den stark ersatzgeschwächten Lauterbachern mit einem anderen Kaliber zu tun bekommen würde. Die kompakten Gastgeber versuchten, den NEV mit körperbetonter Spielweise nicht ins Spiel kommen zu lassen und hatten damit anfänglich auch Erfolg. So besaßen die Hessen anfänglich sogar die etwas besseren Chancen, scheiterten aber an Dennis Kohl oder der Latte (van Leyen/9.). Mehr Glück im Abschluss hatte der NRW-Meister, Lutz Klauck und Philipp Louven verwerteten Abpraller zur beruhigenden 0:2-Führung. In der Folgezeit bekamen die Neusser das Spiel besser in den Griff und erhöhten kurz vor der Drittelpause durch einen Distanzschuss von Sebastian Geisler auf 0:3. Auch im zweiten Abschnitt kontrollierte die Mannschaft um Kapitän Ronny Sassen das Spiel und baute den Vorsprung auf 0:5 aus. Während Ronny Sassen eine schnelle Kombination erfolgreich abschloss, bezwang Bernd Hausmann Darmstadts Torhüter Doroschenko mit einem Schuss an den kurzen Pfosten. Nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer von Jan Nissen legte Dennis von der Heiden umgehend das 1:6 nach, mit dem es auch in die zweite Pause ging. Im letzten Abschnitt hatten beide Mannschaften in etwa ausgeglichene Spielanteile, wobei die Stars durch Treffer von Nissen (46.) und Parejo Ramon (49.) auf 3:6 heran kamen. Auf die in der Folgezeit aufkommende Hektik reagierte Trainer Fuchs, indem er nach Sebastian Bongartz Treffer zum 3:7 eine Auszeit nahm. Er ermahnte sein Team, sich nicht provozieren zu lassen, was jedoch die erhoffte Wirkung verfehlte. Nachdem er abseits des Spielgeschehens von einem Darmstädter angegriffen worden war, revanchierte sich Dennis Kohl mit einem Faustschlag, woraufhin sich mehrere Spieler beider Mannschaften an der Auseinandersetzung beteiligten. Neben Kohl (5 + Spieldauer) wurde auch Darmstadts Marco Dietzel (Matchstrafe) vom Schiedsrichterduo in die Kabine geschickt. In den letzten Minuten passierte auf dem Eis nichts Aufregendes mehr, so dass es beim Resultat blieb. Tore: 0:1 (9:25) Klauck (Sauer), 0:2 (10:49) Louven (Bongartz/5-4), 0:3 (19:20) Geisler (Mudryk), 0:4 (26:12) Sassen (Louven, Bongartz), 0:5 (26:33) Dültgen (Hausmann, Krahforst), 1:5 (27:46) Nissen (van Leyen/5-4), 1:6 (28:35) Bongartz (Louven, von der Heiden/5-4), 2:6 (45:11) Nissen (Parejo, van Leyen/5-4), 3:6 (48:44) Parejo (Nissen), 3:7 (52:53) Bongartz. Strafen: Darmstadt 20 + 10 (Parejo) + Matchstrafe (Dietzel), Neuss 22 + 5 + Spieldauer (Kohl). Zuschauer: 250.
Respektables Ergebnis gegen den Topfavoriten
Darmstadt, 23. Januar Am Sonntag kam es in der Eissporthalle Darmstadt zum Meistertreffen der Aufstiegsrunde zur Oberliga. Die Darmstadt Stars als Hessenmeister unterlagen dabei dem Klassenprimus Neusser EV aus Nordrhein-Westfalen mit 3:7. Für die Stars ging es darum, sich vor heimischem Publikum gut zu verkaufen und den Gästen Parole zu bieten. Die Darmstädter zeigten sich im Gegensatz zum ersten Spiel in Moers stark verbessert und hielten von Anfang an gut dagegen. Viele Strafzeiten machten es den Stars zusätzlich schwer und so konnte die Gäste ihrerseits die Chancen nutzen und das erste Drittel mit 3:0 für sich entscheiden. Die Gastgeber haderten derweilen mit den vergebenen Chancen, die sich ein ums andere mal ergaben. Die Gäste zeigten sich aber weiterhin gut aufgelegt und erhöhten auf 5:0, bevor Jan Nissen in Überzahl auf 1:5 verkürzen konnte. Auch das 1:6 konnte den Stars den Mut nicht nehmen und es ergaben sich mehr Chancen. Doroschenko zeigte sich im Darmstädter Tor wieder gut aufgelegt und hielt sein Team weiter im Spiel. Erneut Nissen und Parejo ließen noch mal die Hoffnungen auf die große Überraschung aufleben. Ein umstrittenes Tor für Neuss ließ die Emotionen hoch kochen und es kam zu handfesten Auseinandersetzungen auf dem Spielfeld und hitzigen Wortgefechten auf den Zuschauerrängen. Dietzel (Darmstadt) und Kohl (Neuss) konnten daraufhin frühzeitig das Eis verlassen. Es bleib beim 3:7 und angesichts der Vorzeichen war es ein gutes Spiel, das auch noch knapper hätte werden können. Am 5. Februar ist der EHC Dortmund zu Gast in Darmstadt.
Pech klebte am Schläger
Moers, 23. Januar Den Black Devils Niederrhein klebte am letzten Wochenende in der Oberliga-Aufstiegsrunde das Pech am Schläger. Nach der knappen Niederlage gegen Regionalliga-Vizemeister Herne (3:5) fehlten in Dortmund 76 Sekunden zum Punktgewinn. Denn in der 59. Minute erzielten die heimischen Elche den glücklichen Siegestreffer zum 6:5 (2:1, 2:3, 2:1). Fünfmal holten die zähen Moerser einen Rückstand auf. Die sechste Führung des EHC Dortmund war jedoch gleichbedeutend mit der zweiten Niederlage des Wochenendes. Vermeidbar war sie allemal. Unter anderem Heiko Hirsch, André Oesterreich und Christian Perlitz (Pfosten) vergaben glasklare Chancen. Vor allem das Überzahlspiel klappte nicht. Die Westfalen machten es schon in der fünften Minute besser und nutzten eine zweifache Überzahl. Verteidiger Willi Tesch erzielte das 1:0, nachdem der wieder sehr starke Markus Felkel im Moerser Tor zuvor noch abgewehrt hatte. Gut vier Minuten später glich Christian Perlitz erstmals aus. Kurz vor der ersten Drittelpause brachte André Erhart die Gastgeber wieder in Front. Einen schnellen Konter schloss Sebastian Muhs in der 22. Minute zum erneuten Ausgleich ab, der allerdings nur knapp zwei Minuten hielt. Auf Eric Daniels` 3:2 folgte Heiko Hirschs 3:3. In der 36. und 37. Minute gab´s die nächsten beiden Treffer durch Pierre Schulz und Ron Noack. Im Schlussdrittel blieb es beim offenen Schlagabtausch. Und wieder reagierten die Moerser nach Lacallis Führung schnell. Robert Schubert schloss eine schöne Kombination mit einem satten Schuss von der blauen Linie ab. Während die Devils in der Vorrunden-Begegnung das glücklichere Ende noch auf ihrer Seite hatten, mussten sie sich nun geschlagen geben. Niko Bitter machte das 6:5 - und seinem Namen alle Ehre, denn bitter war aus Moerser Sicht auch die Niederlage. "Wir sind einfach nicht clever genug. Außerdem konnten wir den Ausfall unserer Stammspieler Max Bänder, André Wilmshöfer und Oliver Gerst nicht kompensieren", so Devils-Trainer Josef Spychala. "Wir haben jedoch eine tolle Moral gezeigt. Als wir beim Spielstand von 5:5 und noch eineinhalb Minuten Spielzeit nach einem Scheibenverlust das 6:5 kassiert haben, war das wie ein Stich ins Herz. Trotz fehlender Leistungsträger haben die Jungs alles gegeben. Wir müssen aber auch erkennen, dass wir solche Ausfälle ohne Simo und Dusicka nicht ausgleichen können." Am Sonntag erwarten die Devils in der Moerser Eissporthalle den Regionalliga-Meister Neusser EV; Spielbeginn ist um 17:45 Uhr.
Angstgegner besiegt
Dortmund, 23. Januar Auch das zweite Heimspiel der Aufstiegsrunde zur Oberliga beendete der EHC Dortmund siegreich und kam beim 6:5 (2:1, 2:3, 2:1)-Erfolg gegen die Black Devils Niederrhein zum ersten Drei-Punkte-Sieg in dieser Saison gegen den "Angstgegner" aus Moers. In den beiden Begegnungen der abgelaufenen Regionalliga-Hauptrunde konnten die Elche einen Zwei- und Drei-Tore-Vorsprung nicht ins Ziel retten, im dritten Anlauf ging der EHC nun sechsmal in Führung und musste fünfmal den Ausgleich durch die Black Devils hinnehmen. Das sechste Dortmunder Tor durch Niko Bitter 76 Sekunden vor Spielende konnten die Gäste in einer spannenden Begegnung nicht mehr kontern. "Am Ende zählen nur die drei Punkte und die sind gegen einen Gegner, der in der Hauptrunde noch einen Platz vor uns stand, besonders wertvoll. Damit haben wir nach dem Sieg gegen Herne einen weiteren wichtigen Schritt gemacht in Richtung unserer angestrebten Zielsetzung und die heißt weiterhin in der Aufstiegsrunde unter die ersten Vier zu kommen", war EHC-Trainer Markus Scheffold nach der Partie zufrieden mit dem Ergebnis, ohne dabei näher auf das Spiel einzugehen. Die Begegnung begann erneut mit zwei frühen Strafen, die hatten aber nichts mit der momentan viel diskutierten Regelverschärfung zu tun. Inner halb von nur sechs Sekunden mussten in der dritten Minute zwei Gästespieler auf die Strafbank, allerdings wegen Spielverzögerung. Sie hatten den Puck über die Bande gespielt. Und der EHC konnte diese zweifache Überzahl nutzen. Zuerst traf Igor Furda nur die Torhütermaske des guten Moerser Keepers Markus Felkel, dann aber konnte Verteidiger Willi Tesch zum 1:0 einlochen. Die Führung konnte aber nur bis zur neunten Minute gehalten werden, dann nutzten die Gäste einen abgeprallten Puck zum Ausgleich durch Christian Perlitz. Der EHC blieb weiterhin am Drücker und vor allem die zweite Angriffsreihe erspielte sich einige gute Möglichkeiten. Eine davon nutzte Andre Erhart kurz vor der ersten Pausensirene zum 2:1. Aber auch die Gäste blieben im Spiel und fuhren immer wieder gefährliche schnelle Konter. So fiel in der 22. Minute durch Sebastian Muhs der erneute Ausgleich, der allerdings nur knapp zwei Minuten hielt, denn dann setzte sich Eric Daniels durch und markierte das 3:2. Sicherheit gab die neuerliche Führung dem EHC aber nicht und nach 26 Spielminuten stand es wieder remis, dieses Mal war der Torschütze Haiko Hirsch. Der nächste Doppelschlag folgte in der 36. und 37. Minute. Zuerst fälschte Pierre Schulz einen Schuss von Igor Cillik irgendwie ins gegnerische Tor ab, die sofortige Antwort der Black Devils gab Routinier Ron Noack. Kurz darauf gab es dann die ersten beiden Strafzeiten gegen die Elche, sie blieben aber ohne Auswirkung. Auch der Schlussabschnitt bot das gleiche Bild: Beide Mannschaften lieferten sich einen offenen und spannenden Schlagabtausch in einer kampfbetonten aber fairen Partie. Erneut gingen die Elche in Führung und Hans Lacalli setzte sich in der 46. Minute mit einer guten Einzelaktion zum 5:4 durch, aber der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Ein verdeckter Schuss von Robert Schubert bei EHC-Unterzahl brachte drei Minuten später den fünften Gleichstand. Das Spiel blieb auf des Messers Schneide und die Gäste kamen immer stärker auf. Böse Erinnerungen kamen beim EHC auf, denn Ende September letzten Jahres machte Moers aus einem vermeintlichen Penaltyschießen acht Sekunden vor Spielende das 2:3 und verdarb damals den Elchen den Meisterschaftsauftakt. Dieses Mal hatte aber der EHC das bessere Ende für sich. Niko Bitter erkämpfte sich die Scheibe im eigenen Verteidigungsdrittel, wurde wieder gut angespielt und ließ GSC-Keeper Markus Felkel keine Chance. Damit war der Sieg perfekt. An den nächsten beiden Wochenenden muss der EHC reisen. Zuerst am kommenden Sonntag nach Lauterbach, eine Woche später nach Darmstadt. Das nächste Heimspiel der Elche ist erst wieder am Sonntag, 12. Februar. Dann tritt die TSG Darmstadt um 19 Uhr an der Strobelallee an.
Halle zum Schluss gnadenlos
Braunlage, 23. Januar Und täglich grüßt das Murmeltier. Wie in den vergangenen Spielen musste der Braunlager SC Harz nun auch gegen den ESC Halle 04 eine Niederlage einstecken. Und wie in den Spielen zuvor fiel die Entscheidung gegen die Harzer erst kurz vor Schluss. Das die Wölfe im Spiel der Meisterrunde der Regionalliga Nordost mit 1:6 (0:2, 1:0, 0:4) wieder ein deutliches Ergebnis zu schlucken hatten, lag vor allem an der Abgebrühtheit der Hallenser in den letzten Spielminuten. Verletzungsbedingt waren Roman Vanek und Jozef Potac zum Zusehen gezwungen, trotzdem hatte Dusan Halloun die erste Gelegenheit für die Harzer. Insgesamt ging der erste Spielabschnitt vor rund 650 Zuschauern aber an die Gäste. In Überzahl ließ sich Halles Torjäger Martin Miklik nicht lange bitten und traf zum 0:1 (9.). Den Treffer zum 0:2 erzielte Normen Forster nach 13 Minuten. Die Drittelpause tat den Wölfen sichtlich gut. Wie verwandelt setzten sie nun die Gäste unter Druck. Die erste dicke Chance hatte Stefan Bilstein, er scheiterte aber an Halles Keeper Tim Schnelle. Besser machte es in der 26. Minute Timo Blunck. Mit einem 40-Meter-Pass von David Seidl auf die Reise geschickt schob er Schnelle den Puck zum Anschlusstreffer durch die Schoner. Der Ausgleich wollte in der Folge allerdings nicht gelingen. Während Sebastian Kastner noch im zweiten Drittel in Schnelle seinen Meister fand, ließen die Braunlager zu Beginn des Schlussabschnitts gleich vier Minuten Überzahlspiel ungenutzt. Die Bestrafung folgte mit dem 1:3, Miklik hatte am langen Pfosten eingeschoben, auf dem Fuß (46.). Die Harzer versuchten nochmals Druck zu machen, wurden in der Folge aber gnadenlos ausgekontert. Georgij Kimstatsch nach schönem Doppelpass (53.) sowie zweimal Miklik (57. und 60.) schraubten das Ergebnis für Halle in die Höhe. "Chancen zum Ausgleich hatten wir, die Niederlage ist zu hoch ausgefallen", bilanzierte Jan Furo. Der BSC-Coach weiter: "Nächste Woche sind wir wieder komplett. Die Runde ist noch sehr lang. Wir dürfen jetzt die Niederlagen nicht zu einem Kopfproblem werden lassen." Froh über die drei Punkte war Halles Trainer Jaroslav Stastny: "Die Entscheidung war wohl das 3:1. Der Rest war Ergebniskosmetik." Tore: 0:1 (8:41) Miklik (Forster, Plate/5-4), 0:2 (12:15) Forster (Müller, Plate), 1:2 (25:48) Blunck (Seidl, Kastner), 1:3 (45:43) Miklik (Hruby, Müller), 1:4 (52:45) Kimstatsch (Blazyczek, Maskarinec), 1:5 (56:06) Miklik (Precan, Schnelle), 1:6 (59:41) Miklik (Precan, Janke/4-5). Strafen: Braunlage 6, Halle 12. Zuschauer: 607.
Spitzenreiter entzaubert
Erfurt, 23. Januar Ohne Niederlage reisten die Blue Lions Leipzig als Spitzenreiter am Sonntag in Erfurt an, mit einer deftigen 5:9-Packung im Gepäck und als Ex-Spitzenreiter verließen sie die Blumenstadt wieder. Dabei erwies sich besonders die sonst so sichere Defensive der Löwen als sehr anfällig, auch Top-Goalie Suvelo machte bis zu seiner Auswechslung (35.) keine glückliche Figur. Besonderer Trumpf der Black Dragons Erfurt war diesmal das Powerplay, sonst nicht gerade eine Stärke der Männer um Thomas Belitz. Allein viermal konnten die Black Dragons eine numerische Überzahl ausnutzen. Knapp 900 Zuschauer fanden sich am Sonntagabend in der Erfurter "Kartoffelhalle" zum Spitzenspiel Erster, Leipzig, gegen Vierter, Erfurt, der momentanen Meisterrundentabelle ein. Sie sollten ein denkwürdiges Spiel, auf hohem Regionalliganiveau, sehen, bei dem zumindest im ersten Drittel die Tore wie reife Früchte fielen. Bereits im ersten Drittel zeigten beide Teams, dass sie gewillt waren, dieses Spiel für sich zu entscheiden. So dauerte es auch nicht lange, ehe es zum ersten Mal im Tor einschlug. Es war das Tor der Gastgeber, Benjamin Thiede nutzte ein Zuspiel von Felsch zum Führungstreffer für die Leipziger. Lange ließ die Antwort der Gastgeber jedoch nicht auf sich warten. Das zweite Powerplay nutzten die Erfurter zum Ausgleich. Nur 52 Sekunden nach dem Leipziger Führungstreffer servierte Sebastian Stoyan dem an der blauen Linie wartenden Brandon Cook den Puck auf den Schläger, dessen One-Timer schlug hinter dem chancenlosen Suvelo in Lions-Tor ein. Den nächsten Treffer legten nun die Gastgeber vor, gut zwei Minuten nach dem Ausgleich stand Rumid Masche erstmals goldrichtig, um einen Rebound von Suvelo über die Linie zur Führung zu schieben. Die Antwort erfolgte jedoch prompt, wiederum nur zwei Minuten später glich diesmal Bartell für die Blue Lions aus. Doch auch dieser Treffer blieb nicht lange unbeantwortet, 60 Sekunden später war es Andreas Nickel, der einen erneuten Rebound zum 3:2 im Gästetor unterbringen konnte. Wiederum nur zwei Minuten später bauten die Drachen ihre Führung erstmals auf zwei Tore aus. Petr Hnidek staubte zum 4:2 ab. Doch Kuhlee verkürzte noch im ersten Drittel auf 3:4. Im zweiten Drittel konnten zunächst die Blue Lions zeigen, wie gut sie das Powerplayspiel beherrschen. Doch in drei direkt aufeinander folgenden Erfurter Strafzeiten konnten die Gäste die Defensive der Gastgeber kaum einmal in Bedrängnis bringen. Der überragende Brandon Cook hatte Topstürmer Daniel Jun zumeist im Griff, John Noob und Petr Hnidek organisierten die Drachenabwehr zumeist sehr gut. Ab der 30. Spielminute spielten sich die Black Dragons in einen wahren Rausch, innerhalb von gut vierMinuten schraubten die Gastgeber ihre Führung auf vier Tore nach oben. Wiederum konnten die Erfurter ihre Powerplaysituationen einfach besser nutzen als die Gäste. Zunächst stand wieder einmal ein Erfurter Stürmer goldrichtig um einen Suvelo-Abpraller zu verwehrten. Rumid Masche zeichnete sich hierfür verantwortlich. Abermals Rumid Masche war zwei Minuten später wieder im Powerplay erfolgreich. Zbynek Marak hatte ihm den Puck serviert und Masche konnte Suvelo tunneln und zum 6:3 einschieben. Nur 40 Sekunden später schlug die Stunde von Oliver Otte, nach einem im eigenen Verteidigungsdrittel gewonnenen Bully machte sich das Erfurter Eigengewächs auf den Weg über die komplette Eisfläche. Dabei überlief er zunächst Ex-Nationalspieler Marco Rentzsch und überwand schließlich Suvelo mit einem wunderschönen Schlenzer in die lange Ecke. Nach diesem Treffer hatte Suvelo genug, vollkommen entnervt räumte er zugunsten von Back-Up Goalie Benjamin Henn sein Tor. Zu Beginn des Abschlussdrittels fühlten sich die Gastgeber angesichts des Spielstandes wohl etwas zu sicher und räumten den Gästen zuviel Platz ein. Dies konnten die Leipziger durch Jun und erneut Kuhlee nutzen und auf 5:7 aus Leipziger Sicht verkürzen. Doch die Gastgeber konnten den Schalter nochmals umlegen. Zunächst waren es Müller und Pospisil die die Leipziger Defensive narrten, Pospisil überwand Henn zum 8:5. Nur 52 Sekunden später machten sich diesmal Pospisil und Stoyan auf den Weg. In einer exakten Kopie des achten Treffers setzte Sebastian Stoyan mit dem neunten Drachentreffer den Schlusspunkt. Tore: 0:1 (5:23) Thiede (Jun, Felsch), 1:1 (6:15) Cook (Stoyan - 5-4), 2:1 (7.45) Masche (Johannhardt, Noob), 2:2 (9:02) Bartell (Schwarz, Bärschneider), 3:2 (10:15) Nickel (Otte, Reichert), 4:2 (12:44) Hnidek (Marak, Noob - 5-4), 4:3 (15:45) Kuhlee (Thiede, J. Müller), 5:3 (29:22) Masche (Noob, Marak - 5-4), 6:3 (32:50) Masche (Marak, Noob), 7:3 (33:30) Otte (Geist, Reichert), 7:4 (44:20) Jun (J.Müller, Kuhlee), 7:5 (47:36) Kuhlee (Jun, Rentzsch - 5-4), 8:5 (49:57) Pospisil (F.Müller), 9:5 (50:49) Stoyan (Pospisil). Strafen: Erfurt 14, Leipzig 18. Zuschauer: 898.
Mit sechs Punkten auf Platz eins
Solingen, 23. Januar Die Mannschaft des EC Bergisch
Land ist nun schon seit 18 Spielen in Folge ungeschlagen. Zwei souveräne Siege am
Wochenende bescheren den Raptors aus Solingen den Platz an der Sonne in der Aufstiegsrunde
zur Regionalliga NRW. Schon der Start ins Wochenende gelang am Freitag in beeindruckender
Manier. Mit 11:2 (5:0, 4:1, 2:1) wurden die Bulldoggen des Königsborner JEC besiegt.
Aufgrund der neuen Regelauslegung der Schiedsrichter kam nur selten ein geordneter
Spielfluss zu Stande. Trotz allem hatten die Raptors die Bulldoggen jederzeit im Griff.
Tore: 1:0 (2.) Smicek (Peil, Herbst), 2:0 (5.) Neuber (Spaan, Grossecker), 3:0 (9.)
Schnöring, 4:0 (17.) Klein (Peil, Smicek), 5:0 (17.) Budweg (Burka), 6:0 (26.) Grossecker
(Neuber), 6:1 (27.) Kuchnia (Schulte, Peschke), 7:1 (27.) Mann (Smicek, Peil), 8:1 (39.)
Klein (Mann), 9:1 (39.) Neuber (Schnöring, Klein), 9:2 (43.) Schulte (Riedl), 10:2 (57.)
Schlatt (Herbst, Neuber), 11:2 (60.) Spaan (Grossecker, Neuber). Strafen: Solingen 32 + 10
(Neuber), Königsborn 58 + 10 (Riedl).
Auch das sonntägliche Spiel lief für die Raptors erfolgreich. Bei den Wiehler Penguins
wurden mit 9:2 (3:0, 3:0, 3:2) die drei Punke entführt. Wie schon am Freitag ließen die
Raptors keinen Zweifel an der eigenen Überlegenheit. So wurden die Wiehler auch bei
gleicher Spieleranzahl lange im eigenen Drittel eingeschnürt. Tore: 0:1 (9.) Peil
(Smicek, Spaan), 0:2 (11.) Grossecker (Neuber, Mann), 0:3 (14.) Klein (Mann, Spaan), 0:4
(22.) Spaan (Neuber, Grossecker), 0:5 (24.) Grossecker (Spaan, Neuber), 0:6 (38.)
Grossecker (Neuber, Spaan), 0:7 (41.) Mann (Grossecker), 0:8 (47.) Peil (Smicek, Klein),
0:9 (48.) Kaiser, 1:9 (54.) Ulyanov, 2:9 (58.) Schmitz (Ulyanov). Strafen: Wiehl 26 + 10
(Brückner), Solingen 14.
Siegesserie der Huskys hält weiter an
Trier, 23. Januar Am Wochenende besiegten die Trierer Huskys die Bulldogs aus Königsborn auch in dieser Höhe verdient mit 11:3 (3:0, 2:1, 6:2). Somit sind die Huskys in den drei Spielen der Qualifikation zur Regionalliga NRW unbesiegt. Bis auf den gesperrten Udo Schön konnte Trainer Felix Brunschwiler aus dem Vollen schöpfen. Tim Hammes absolvierte trotz Prüfungsvorbereitung sein erstes Saisonspiel für die Huskys. Die Trierer begannen dominant und druckvoll. Königsborn kam so gut wie nie aus dem eigenen Drittel heraus, und wusste sich meist nur durch Befreiungsschüsse aus der Umklammerung zu wehren. Es dauerte es bis zur sechsten Minute, ehe die Huskys den ersten Treffer landeten. Anton Bauer eröffnete den Torreigen. Daniel Sonnack erhöhte nur kurze Zeit später auf 2:0. Die Huskys waren auch weiterhin das bessere Team, und Anton Bauer traf in der elften Minute zum 3:0. Das Mitteldrittel war geprägt durch viele Strafzeiten. Zumeist agierten die Huskys in Unterzahl, doch Kevin Saville traf schließlich in der 25. Minute zum 4:0. In der 35. Minute nutze Königsborn eine Überzahlsituation und erzielte durch Michael Sasse das 4:1. Noch vor Ende des zweiten Drittels erhöhte Patrick Leitner auf 5:1 (40.). Im letzten Drittel kamen die Huskys immer wieder vor das Gehäuse von Gästekeeper Dominik Kuchina. Patrick Leitner (42.), Kevin Saville (45.) und Anton Bauer (48.) schraubten das Ergebnis binnen weniger Minuten auf 8:1 hoch. Königsborn gab sich jedoch nicht auf und konnte durch Treffer von Borislav Blagoev (50.) und Raphael Riedel (53.) zum 8:3 verkürzen. Anton Bauer, Kevin Saville und Patrick Leitner sorgten für den Endstand. Tore: 1:0 (5:48) Anton Bauer (Daniel Sonnack), 2:0 (6:51) Daniel Sonnack (Patrick Leitner), 3:0 (10:55) Anton Bauer (Falk Elzner), 4:0 (24:14) Kevin Saville (Patrick Leitner, Anton Bauer), 4:1 (34:56) Michael Sasse (Raimund Peschke, Andre Kuchina), 5:1 (39:37) Patrick Leitner, 6:1 (41:20) Patrick Leitner (Anton Bauer), 7:1 (44:37) Kevin Saville, 8:1 (47:43) Anton Bauer (Patrick Leitner, Kevin Saville), 8:2 (49:45) Borislav Blagoev (Boris Gnoewych, Tim Linke), 8:3 (52:16) Raphael Riedel (Patrick Kuchina), 9:3 (56:13) Patrick Leitner (Anton Bauer, Kevin Saville), 10:3 (56:46) Anton Bauer (Patrick Leitner), 11:3 (58:07) Kevin Saville (Patrick Leitner).
Eintracht unterliegt in Nauheim
Frankfurt, 23. Januar Ohne die Topreihe McNeill-Renner-Lang hatte die Frankfurter Eintracht bei der 1b-Mannschaft der Roten Teufel Bad Nauheim nicht viel zu bestellen. Mit 0:8 (0:1, 0:5, 0:2) unterlag die SGE in der Qualifikation zur Regionalliga Hessen etwas zu hoch, konnte aber offensiv kaum Akzente setzen und blieb damit zum ersten Mal seit Dezember 2003 ohne eigenen Torerfolg in einem Pflichtspiel. Das Spiel begann für beide Teams mit einer großen Überraschung: 30 Minuten (!) vor Spielbeginn eröffneten die Schiedsrichter den Verantwortlichen beider Teams, dass entgegen einer Mitteilung von Anfang Januar - in der die neue Regelauslegung für Hessen erst für Anfang nächster Saison angekündigt wurde - nun doch ab sofort nach der Null-Toleranz-Regel gepfiffen wird. Die technisch überlegenen Nauheimer kamen erwartungsgemäß damit besser zurecht als die Eintracht, die vor allem auf das kämpferische Element setzte und dementsprechend häufiger von Strafen betroffen war. So wurde ein sehr faires Spiel vollkommen zerpfiffen, Nauheimer Spieler saßen 14 Minuten auf der Strafbank, Eintrachtler 30 Minuten. Sportlich hielt die SGE im ersten Drittel hervorragend dagegen und Nauheim konnte nur einmal, bereits nach 27 Sekunden, einnetzen. Im zweiten Abschnitt ging das muntere Strafenverteilen weiter und die Nauheimer nutzten die häufigen Überzahlspiele clever aus und kamen zu einer beruhigenden 6:0-Führung. Auch im Schlussdrittel wurde die Strafbank nicht kalt, die Teufel kamen aber nur zu zwei weiteren Treffer, ansonsten stand mit Julian Hessel ein bärenstarker Goalie im Eintracht-Gehäuse, der zahlreiche Nauheimer Angriffe zunichte machte. Das nächste Spiel steigt für die Eintracht erst am 11. Februar, dann dürfte zumindest Spielertrainer Jay McNeill wieder einsatzbereit sein, ob Peter Renner bis dahin wieder fit ist erscheint derzeit eher zweifelhaft. Gerrit Kern fällt nach seiner Verletzung aus dem Darmstadt-Spiel Ende Dezember nun bis mindestens Anfang März aus, das Hämatom im Oberschenkel muss eventuell sogar operativ entfernt werden.
Remis gegen Pohlheim
Wallernhausen, 23. Januar Mit einem 7:7 (2:3, 3:2, 2:2, 0:0) nach Verlängerung trennten sich der ERC Pohlheim und der EC Wallernhausen im einzigen Spiel des Wochenendes in der Landesliga Hessen. Trotz einiger Ausfälle traten die Pirates aus Wallernhausen in Diez mit drei Reihen an. Torhüter Simon Platzer (Schlüsselbeinbruch) und Verteidiger Tim Hohmeier (Meniskus) fallen wohl für die komplette Restsaison aus. Der ECW agierte druckvoll und kam in der achten Spielminute zum 1:0 durch Torjäger Nils Schultheiß. Nur eine Minute später traf Lutz Franke per Schlenzer von der blauen Linie zum 2:0. Doch der ERC Pohlheim hatte im Dezember einen Neuzugang zu verzeichnen, und dieser, Martin Homola, traf zum 1:2 in der zehnten Minute. Wiederum nur eine Minute später erzielte derselbe Spieler das 2:2. Doch die Pirates zeigten vor den Augen ihrer mitgereisten Fans Moral und kamen vor der ersten Pause zum 3:2 durch Daniel Dickel der einen Konter verwandelte. Im zweiten Spielabschnitt das gleiche Bild. Der ECW war die aktivere und bessere Mannschaft, doch Pohlheim hatte Homola. Durch diesen Spieler fiel in der 22. Minute der Ausgleich zum 3:3. Postwendend waren die Pirates wieder am Zug. Einen Abstimmungsfehler in der Pohlheimer Abwehr nutzte Steffen Nachtmann zum 4:3 für den ECW. Und das Wechselspielchen ging weiter, Martin Homola traf zum erneuten Ausgleich in der 30. Minute. Als Philipp Hartmann auf Steffen Erkel passte, netzte dieser die Scheibe sehenswert zum 5:4 ein. Doch noch einmal traf Homola zum 5:5 (38.). Im Schlussabschnitt hatten die Pohlheimer zunächst die Nase vorn. Zunächst traf Grif zum 6:5, und zwei Minuten später traf Homola mit seinem sechsten Tor zum 7:5. Doch die Pirates die als Mannschaft zu gefallen wusste zeigte einmal mehr das es in der Truppe stimmt. Eugen Blehm erzielte mit seinem ersten Tor für den ECW, nach Pass von Sebastian Becker den 6:7-Anschlusstreffer in der 50. Minute. Doch der ECW wollte mehr. Immer mehr Angriffe rollten auf das Pohlheimer Tor. In der 59. Minute war es dann soweit, Nils Schultheiß gelang der vielumjubelte Ausgleich, 30 Sekunden vor Schluss. Es folgte eine fünfminütige Verlängerung. Die größte Chance hatte dabei erneut Nils Schultheiß, doch er scheiterte an Ralf Groos im Pohlheimer Tor.
Überraschung blieb aus
Chemnitz, 23. Januar Die Wild Boys Chemnitz zogen sich bei der ZSG Jonsdorf mit einer 2:4 (2:2, 0:0, 0:2)-Niederlage gut aus der Affäre und bei etwas mehr Glück und Abgeklärtheit hätte man die Partie durchaus gewinnen können. Vor 600 Zuschauern erwischten die Chemnitzer wieder einmal einen guten Start. Sehr zur Freude der mitgereisten Fans konnte Matthias Klatt einen von der Bande zurückspringenden Puck nach nur 57 Sekunden zum 1:0 einschieben. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Doch Patrick Müller glich in der siebten Minuten für die Hausherren aus. Klatt brachte den ERC zwar erneut in Front, doch in der 18. Minute erzielte Jens Wagner das 2:2 für Jonsdorf. Spannend blieb es im torlosen Mitteldrittel. Die Entscheidung fiel in den letzten 20 Minuten. In der 48. Minute brachte Michael Kopke den Gastgeber in Führung. Jiri Havlik stellte in der 56. Minute den Endstand her.
Piranhas holen ersten Dreier
Rostock, 23. Januar Die Rostocker Piranhas haben in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost ihren ersten "Dreier" geholt. Gegen den EC Timmendorfer Strand wurde mit 6:3 gewonnen. Die Höhenflug der Beach Boys wurde durch die Niederlage in Rostock erst einmal gestoppt. Dabei finden die Timmendorfer vor 1900 Zuschauern engagiert und druckvoll an, mussten aber gleich zwei Strafen hinnehmen. Während Strafe Nummer eins noch unbeschadet überstanden wurde, klingelte es nach knapp 20 Sekunden der zweiten Strafzeit im Kasten der Timmendorfer. Verteidiger Franz hatte zum 1:0 für Rostock getroffen. Doch die Gäste blieben relativ unbeeindruckt von der Rostocker Führung und gingen forsch zur Sache. Der Lohn für das couragierte Auftreten waren der Ausgleich durch Phillips (8.) und die Führung durch Koglin (16.). Im zweiten Drittel mussten die Timmendorfer erneut eine frühe Strafzeit hinnehmen, doch Rostock konnte zunächst keinen Nutzen daraus ziehen. Doch die Piranhas ließen nicht nach und forcierten Tempo und Druck auch, nachdem die Timmendorfer wieder vollzählig waren. Czajka traf nach einer schönen Einzelleistung zum 2:2 (24.). Die Rostocker jetzt wesentlich stärker, Haupt (26.) und Michalek (33.) erhöhten in Überzahl auf 4:2. In Unterzahl hatte Cardona in der 46. Minute sogar die Chance, mit einem Alleingang auf 5:2 zu erhöhen, doch er scheiterte an Kuhnekath, der an diesem Abend sonst eher unsicher wirkte. Zwei weitere Treffer sorgten Anfangs des dritten Drittels für die Entscheidung. Czajka, abermals in Überzahl und Bartanus trafen zum 6:2. Jetzt sangen die Fans " der REC ist wieder da" und sie hatten Recht. Auch wenn noch nicht alles nach Plan lief und etliche Chancen vergeben wurden, zeigt die Formkurve der Piranhas wieder nach oben. Das Ziel, das erreichen der Play Offs und der Aufstieg in die Oberliga, ist noch nicht aus den Augen verloren. Tore: 1:0 (4.) Franz (Bratnaus, Blaha) ÜZ, 1:1 (8.) Phillips (Reid, Koubenski), 1:2 (16.) Koglin, 2:2 (24.) Czajka, 3:2 (26.) Haupt (Bartanus) ÜZ, 4:2 (33.) Michalek (Blaha) 5-3 ÜZ, 5:2 (44.) Czajka (Weiss) ÜZ, 6:2 (45.) Bartanus, 6:3 (58.) Reid (Gavrilas). Strafen: Rostock 12, Timmendorf 20.
Glatter 10:0-Sieg in Lauterbach
Duisburg, 23. Januar Eine lockere Angelegenheit war das zweite Auswärtsspiel der 1b-Mannschaft des EV Duisburg in der Aufstiegsrunde zur Oberliga. Beim VERC Lauterbach gewannen die Jungfüchse mit 10:0 (3:0, 3:0, 4:0). "Die zweite Reihe hat ein ganz starkes Spiel gemacht", lobte EVD-1b-Trainer Charlie Weise. Alleine 15 Punkte gingen auf den Block mit Björn Reiser, Sebastian Berg, Daniel Eul, Lars Spielmann und Dario Schmitz. Bester Scorer des Spiels war Björn Reiser, der neben seinen fünf Toren auch noch eine Vorlage zum Sieg in Hessen beisteuerte. "Allerdings ist uns das Wasser in der Flasche eingefroren", flachste Weise angesichts der eisigen Temperaturen am Vogelsberg. Der EVD 1b spielte diszipliniert und hatte keine Probleme, zu einem zweistelligen Sieg zu kimmen. "In der nächsten Woche wartet mit Herne ein anderes Kaliber. Die Mannschaft muss und wird dann zulegen", ist sich Weise sicher. Am Sonntag, 29. Januar, muss der EVD um 18.30 Uhr bei der Herner EG ran, ehe es am Sonntag, 5. Febuar, gegen den gleichen Gegner zum ersten Heimspiel in der Aufstiegsrunde kommt. EVD-Tore: Björn Reiser (5), Klaus Micheller (2), Daniel Eul, Carsten Reimann, Frank Petrozza. Strafen: Lauterbach 16 + 10 + Spieldauer (Erik Fast), Duisburg 12 + 10 (Carsten Reimann). Zuschauer: 160.
Wieder nichts
Moers, 23. Januar Zumindest das Ergebnis war knapp, doch auch im dritten Versuch hat es bei den Moersern nicht geklappt. Die Black Devils Niederrhein unterlagen im zweiten Spiel der Aufstiegsrunde der Herner EG vor 190 Zuschauern mit 3:5 (2:3, 0:2, 1:0). Bereits in der Vorrunde hatten sie gegen diesen Kontrahenten zweimal verloren. Dabei fing es gegen den Vizemeister so gut an. Nach gerade einmal 21 Sekunden erzielte Kapitän Gotzsch mit einem Weitschuss das 1:0 für die Gastgeber. Dann wurden die in Bestbesetzung angetretenen "Blizzards" immer stärker und erarbeiteten sich einige Chancen. Dumme Zeitstrafen brachten die dezimierten Devils (Gerst, Noack und Bänder fehlten) außerdem oft in Unterzahl. Die cleveren und technisch versierten Gäste nutzten ihre Möglichkeiten eiskalt aus. Vanek traf nach knapp sieben Minuten zum Ausgleich, sorgte kurz darauf für das 1:2 und bereitete das 1:3 durch Lumare vor. Wer aber dachte, dass die Devils untergehen würden, sah sich getäuscht. Die Mannschaft von Trainer Josef Spychala hielt dagegen und verkürzte noch im ersten Drittel durch Schubert auf 2:3. Im zweiten Durchgang waren die Herner optisch klar überlegen. Vanek erhöhte in der 29. Minute auf 2:4 und markierte in Überzahl das 2:5. Im Schlussdrittel ließen es die Herner angesichts der klaren Führung lockerer angehen, so dass die Moerser zu ihren Chancen kamen. Mehr als das 3:5 durch Hirsch sprang jedoch nicht heraus. "Ich bin trotz der Niederlage nicht unzufrieden. Wir haben nie aufgesteckt und sind immer wieder herangekommen. Vor allem in Überzahl hätten wir aber mehr Tore machen müssen Da haben uns ein bisschen Glück und Coolness gefehlt", analysierte Spychala in der heutigen Pressemitteilung die Begegnung. "Hätten wir das 5:4 gemacht, dann bin ich sicher, dass wir noch gewonnen hätten."
Dem Debakel folgte ein 7:2 gegen Wedemark
Schönheide, 23. Januar Am Freitagabend endete der
Gastauftritt des EHV Schönheide beim ESC Halle 04 mit einem 4:11 (1:3, 3:5, 0:3)-Debakel.
Einen rabenschwarzen Tag erwischten insbesondere die Goalies der Wölfe. Allein achtmal
musste Markus Nachtmann hinter sich greifen. Fast jeder Schuss landete im Tor. Das wacker
kämpfende Wölfe-Team konnte diese hohe Niederlage nach toller Aufholjagd vom 6:1 zum
6:4 (das 6:5 fand keine Anerkennung) dennoch nicht mehr verhindern. Am Ende gewannen
die Saale Bulls auch in dieser Höhe verdient und revanchierten sich damit für die
1:9-Niederlage im November in Schönheide. Tore: 0:1 (6.) Günzl (Kase), 1:1 (10.) Malicek
(Hruby, Forster), 2:1 (11.) Kimstatsch (Blazyczek, Kasperczyk), 3:1 (13.) Malicek (Miklik,
Hruby), 4:1 (24.) Miklik (Hruby), 5:1 (26.) Miklik (Malicek), 6:1 (30.) Hruby (Miklik,
Kasperczyk), 6:2 (31.) Krehl (Jenka, Mix), 6:3 (33.) Solf (Hahn, Kase), 6:4 (34.)
Schröder (Jenka), 7:4 (40.) Hruby (Miklik, Malicek), 8:4 (40.) Schubert (Plate, Müller
K.), 9:4 (46.) Kimstatsch (Blazyczek, Kasperczyk), 10:4 (48.) Kimstatsch (Blazyczek,
Kasperczyk), 11:4 (49.) Hruby (Malicek, Miklik). Strafen: Halle 14, Schönheide 6.
Zuschauer: 787.
Im fünften Spiel in der laufenden Meisterrunde wollte der EHV Schönheide nach der
Schlappe vom Freitag gegen Halle vieles besser machen. Am Ende stand ein 7:2 (1:1, 4:0,
2:1)-Sieg der Wölfe. Doch im Anfangsdrittel wirkte das Wölfeteam zunächst sehr nervös.
Oliver Granert, der von Anfang an im Tor stand, merkte man dies allerdings nicht an. Er
überzeugte mit einer guten Leistung in seinem ersten Spiel. Doch die 1:0-Führung durch
Soriano in der fünften Minute konnte er nicht verhindern. Allmählich fanden die Wölfe,
die konsequent mit drei Reihen agierten, zu ihrem Spiel. Zwei Minuten vor der Drittelpause
schloss Matthias Krehl eine schöne Kombination mit dem Ausgleich ab. Im zweiten Drittel
erlebten die Zuschauer Eishockey auf gutem Niveau. Das Wölfeteam spielte jetzt
kombinationssicher und schnell nach vorn und brachte damit die Farmers arg in Bedrängnis.
Den Torreigen eröffnete der wieder erstarkte Mike Losch in der 28. Minute. Zwei Minuten
später erzielte Matthias Krehl das 3:1. Verteidiger Christian Heumann, an diesem Tag
wieder mit überzeugendem und fehlerfreiem Spiel, erhöhte in der 38. Minute auf 4:1.
Wenig später war es wiederum Kapitän Mike Losch, der das vorentscheidende 5:1 erzielte.
Im Schlussdrittel erwarteten die Wölfe eine Offensive der Farmers, die an diesem
Wochenende nur ein Spiel hatten und dadurch möglicherweise kräftemäßig im Vorteil
waren - doch die blieb aus. Dafür legte Schönheide noch zweimal nach. In der 42. Minute
traf Miroslav Jenka zum 6:1. Und in der 50. Minute krönte Christian Heumann mit seinem
Tor seine gute Leistung. Eine Minute später gelang Wedemark durch Hoppe das zweite Tor.
0:1 (5.) Soriano (Magnotta, Csata), 1:1 (18.) Krehl (Hahn, Maaß), 2:1 (28.) Losch (Kase,
Solf), 3:1 (30.) Krehl (Hahn, Jenka), 4:1 (38.) Heumann (Geier, Schröder), 5:1 (39.)
Losch (Mix, Kase), 6:1 (42.) Jenka (Schröder, Hahn), 7:1 (50.) Heumann (Mix, Losch), 7:2
(51.) Hoppe (Naujokat, Brown). Strafen: Schönheide 2, Wedemark 6. Zuschauer: 468.
Goalie Albrecht rettet Kobras den Sieg
Dinslaken, 23. Januar Eine Glanzvorstellung bot Goalie Dennis Albrecht. Mit seinem ersten Shut-out kamen die Dinslakener Kobras zu einem 3:0 (1:0, 1:0, 1:0)-Auswärtssieg gegen den EHC Troisdorf in der Qualifikation zur Regionalliga NRW. Dinslaken konnte nur mit elf Spielern agieren und bot Troisdorf während der gesamten Spieldauer einen aufopferungsvollen Kampf. Die Kobras setzten Troisdorf von Beginn an stark unter Druck und erspielten sich so die eine oder andere Torchance. Die Dynamites, die vom stürmischen Beginn des Dinslakener Rumpfkaders überrascht waren, fanden erst allmählich zu ihrem Spiel. Troisdorf nutzte jedoch seine Chancen nicht oder scheiterte am Goalie der Kobras. Die Dinslakener machten es in der elften Minute besser und gingen durch einen sehenswerten Treffer von Oliver Küpper, der sein erstes Tor für die Kobras erzielte, in Führung. Im zweiten Drittel änderte sich das Bild nicht, die Kobras stürmten und Troisdorf war bemüht dagegen zu halten, scheiterte aber immer wieder am hervorragend aufgelegten Dinslakener Keeper. Völlig unnötig war die Spieldauerdisziplinarstrafe von Marc Garthe in der 33. Minute, mit der er seine Mannschaft nur schwächte, die ohnehin schon das ganze Spiel mit zwei Blöcken absolvieren musste. Marc Garthe muss somit gegen Iserlohn pausieren. Den positiven Schlusspunkt im zweiten Drittel setzte Henri Marcoux mit seinem Tor zum 2:0 für die Kobras in der 39. Minute. Wer dachte, dass die Kobras im letzten Drittel einbrechen würden und dem hohen Tempo Tribut zollen müssten, sah sich getäuscht. Sie waren zwar nicht mehr so offensiv wie in den Dritteln zuvor, aber verstanden es, mit Mann und Maus zu verteidigen und auf Konter zu lauern. Die Kobras boten gegen eine starke Troisdorfer Mannschaft eine starke kämpferische Leistung. Den Schlusspunkt setzte Henri Marcoux in der 59. Minute zum 3:0. Tore: 0:1 (11.) Oliver Küpper (Benjamin Spazier, Jürgen Backhaus/5-4), 0:2 (39.) Henri Marcoux (Oliver Küpper), 0:3 (59.) Henri Marcoux (Benjamin Spazier, Alexander Wunsch). Strafen: Troisdorf 16 + 10 (Tim Grundl), Dinslaken 22 + 10 + Spieldauer (Marc Garthe). Zuschauer: 160.
Noch niederschmetternder
Troisdorf, 23. Januar In der Qualifikation zur Regionalliga NRW unterlag der EHC Troisdorf den Dinslakener Kobras mit 0:3 (0:1, 0:1, 0:1). Von Beginn an merkte man, dass die Dynamite es diesmal besser machen wollten wie noch vor Wochenfrist in Trier, doch das Ergebnis war noch niederschmetternder als in der letzten Woche. Denn in Trier machten die Troisdorfer aus ihren Chancen wenigstens noch zwei Tore. Heute ging man trotz bester Chancen leer aus. In der elften Spielminute musste sich der wieder in Bestform präsentierende Tim Kühlem zum ersten Mal geschlagen geben. Oliver Küpper nutze eine Überzahl zum 1:0 für die Kobras. Die Dynamite waren weiter bemüht, aber bekamen nichts Zählbares zu Stande. Im Mittelabschnitt dasselbe Bild, Troisdorf kämpfte und rackerte, traf aber nicht ins Schwarze. In der 38. Spielminute war dann die Scheibe doch mal im Dinslakener Tor, der Treffer von Nick Thiros zählte aber nicht, da gleichzeitig Marc Blumenhofen im gegnerischen Torraum lag. Die Dinslakener waren in der Ausnutzung ihrer Chancen konsequenter, nur eine Minute später ließ Henri Marcoux die gesamte Hintermannschaft der Dynamite stehen und zockte auch noch Tim Kühlem zum 2:0 aus. Und auch im Schlussabschnitt war Kampf bei den Dynamite angesagt, aber das bessere Ende hatten die Dinslakener erneut in Form eines Marcoux-Tores in der 59. Minute. Tore: 0:1 (11.) Oliver Küpper (Benjamin Spazier, Jürgen Backhaus/5-4), 0:2 (39.) Henri Marcoux (Oliver Küpper), 0:3 (59.) Henri Marcoux (Benjamin Spazier, Alexander Wunsch). Strafen: Troisdorf 16 + 10 (Tim Grundl), Dinslaken 22 + 10 + Spieldauer (Marc Garthe). Zuschauer: 160.
Milan Vanek schießt Blizzards zum Sieg
Herne, 22. Januar Mit vier Toren und einer Vorlage war Milan Vanek in Moers der Spieler des Abends. Er sicherte der Herner EG den 5:3 (3:2, 2:0, 0:1)-Auswärtssieg gegen die Black Devils Niederrhein. Schon in der ersten Minute musste HEG-Keeper Thomas Juister hinter sich greifen. Doch in der sechsten Minute begann der Abend des Milan Vanek. In Überzahl verlud er den ehemaligen Herner Keeper Markus Felkel. Dabei bekam er eine mustergültige Vorlage von Shannon McNevan. Der Kanadier spielte auffällig und harmonierte gut mit Milan Vanek. In der elften Spielminute legte wiederum Milan Vanek nach und die Blizzards gingen zum ersten Mal in Führung. Nur zwei Minuten später erhöhte Dominik Lumare zum 3:1. Moers verkürzte noch in der 18. Minute und mit dem Stand von 3:2 für Herne ging es in die Drittelpause. Im zweiten Drittel war es wiederum zweimal Milan Vanek, der traf. Gegen Ende des zweiten Spielabschnitts ließ dann aber die Konzentration nach und durch einige Abwehrfehler brachte sich Moers wieder ins Spiel. Auch im dritten Drittel begann Moers stärker. Bis zur 52. Spielminute gelang es den Blizzards das 5:2 zu halten, ehe Heiko Hirsch für Moers noch einmal verkürzte. Am Spielstand änderte sich aber nichts mehr.
Zu hoch ausgefallen: Wölfe unterliegen bei den Beach Boys 3:7
Braunlage, 21. Januar Unter Wert musste sich der Braunlager SC Harz in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost beim EC Timmendorfer Strand geschlagen geben. Vor 761 Zuschauern unterlagen die Wölfe an der Ostsee mit 3:7 (2:2, 1:2, 0:3). Die Entscheidung fiel dabei erst acht Minuten vor Schluss, als Timmendorfs Marcus Klupp mit einen mächtigen Schlagschuss zum 5:3 für seine Beach Boys traf. Bis dahin lieferten sich beide Teams ein Duell auf Augenhöhe, und das, obwohl die Harzer gehandicapt ins Spiel gingen. BSC-Trainer Jan Furo verzichtete auf die angeschlagenen Jozef Potac und Roman Vanek, weitere Spieler waren durch eine Grippewelle geschwächt. Trotzdem konnten die Harzer im ersten Drittel die zweimalige Führung des ECT ausgleichen. Auf Bryan Phillips 1:0 nach einem dicken Aussetzer in der BSC-Hintermannschaft (5.) antwortete Dennis Lütjen mit einem satten Schuss in den Winkel (9.). Als der überragende Jarret Reid die Timmendorfer mit einem Solo erneut in Front brachte (13.), war Ales Stribny nach einem Schuss von Alexander Deibert zur Stelle und verwertete den Abpraller (14.). Auch im zweiten Drittel schenkten sich beide Teams nichts. Der gut aufgelegte Alexander Ansmann stand sicher im Braunlager Kasten, sein Gegenüber Ulrik Kuhnekath glänzte mit einer Parade gegen Stribny (27.). Die 3:2-Führung für die Gastgeber besorgte dann erneut Reid (31.). Während auf Braunlager Seite Stefan Bilstein kurz darauf knapp verfehlte, wühlte Reid das 4:2 geradezu ins Tor (33.). Doch noch vor der zweiten Drittelpause sorgte Dusan Hallouns Anschlusstreffer für Mut bei den Wölfen. Entsprechend drückte der BSC im Schlussdrittel auf den Ausgleich, musste bei den Kontern der Timmendorfer aber immer auf der Hut sein. "Hätten wir in dieser Phase das 4:4 erzielt, hätten wir mindestens einen Punkt mitgenommen", war sich Furo nach dem Spiel sicher. Doch es kam anders, nach Klupps Kracher stürmten in Unterzahl alle Wölfe nach vorne und wurden durch Reids 6:3 eiskalt ausgekontert (55.). Das 7:3 durch Michael Mai (56.) hatte nur noch statistischen Wert. "Die Niederlage ist zu hoch ausgefallen", meinte nach dem Spiel der zerknirschte Furo. "Aber die Runde ist lang. Die Spieler müssen lernen, solche Niederlagen zu verkraften und nach vorne zu blicken." Zufrieden war verständlicher Weise Timmendorfs Coach Jörg Dittrich: "Nach dem ersten Drittel hatte ich schon Bauchschmerzen. Letztlich haben wir gut abgewartet, bis Kluppi schließlich getroffen hat." Tore: 1:0 (4:42) Phillips (Reid, Ahrens), 1:1 (9:59) Lütjen (Kastner), 2:1 (12:29) Reid (Phillips, Ahrens/5-4), 2:2 (13:09) Stribny (Deibert, Hofmann/5-4), 3:2 (30:43) Reid (Pepin, Gehrig/5-4), 4:2 (32:16) Reid (Phillips), 4:3 (36:18) Halloun (Seidl/5-4), 5:3 (52:00) Klupp, 6:3 (54:04) Reid (Phillips, Pepin/5-4), 7:3 (55:05) Mai (Pepin, Gehrig). Strafen: Timmendorf 14, Braunlage 12. Zuschauer: 761.
Der höchste Sieg der Saison
Neuss, 21. Januar Eine Woche nach dem Start der Oberliga-Aufstiegsrunde meldet sich der Neusser EV an der Tabellenspitze zurück. Beim 18:1 (7:0, 6:0, 5:1) gegen den VERC Lauterbach, dem höchsten Sieg der Saison, zeigten sich die Neusser gegenüber einer bemitleidenswerten Gäste-Mannschaft gnadenlos. Bereits nach zwei Minuten ahnten die 300 Zuschauer, was sie an diesem Abend erwarten würde. Lutz Klauck und Dennis von der Heiden hatten den NEV mit einem Doppelschlag in Führung gebracht, auch im Anschluss spielte sich die Partie fast nur im Drittel der Lauterbacher ab. Diese mussten auf einige Leistungsträger verzichten und konzentrierten sich von Anfang an darauf, eine derbe Klatsche zu vermeiden. Der Erfolg hielt sich jedoch bereits im ersten Abschnitt in Grenzen, denn die Mannschaft um Kapitän Ronny Sassen erwies sich gewohntermaßen als äußerst torhungrig und schenkte dem Gegner bis zur Drittelpause noch fünf weitere Treffer ein. Auch im zweiten Abschnitt ließen die Gastgeber kein Mitleid mit den überforderten Highlandern erkennen. Es dauerte gerade einmal 24 Sekunden, bis es hinter VERC-Torhüter Grunewald einschlug, der trotz der zahlreichen Gegentore eine gute Vorstellung zeigte. Diese war jedoch nach 33 Minuten beendet, als der 20-Jährige von einem Schuss an schmerzempfindlicher Stelle getroffen wurde und anschließend das Eis verließ. So nahm Oliver Ebenrett beim Stand von 10:0 den Platz im Lauterbacher Gehäuse ein und musste fünf Sekunden später erstmals hinter sich greifen. Jared Mudryk und Boris Fuchs legten bis zur Pause noch zwei weitere Tore nach, so dass es mit einem 13:0-Zwischenstand in die Kabinen ging. Lobenswert erwähnen muss man, dass sich die Gäste trotz des frustrierenden Ergebnisses auch im letzten Drittel nicht aufgaben und darüber hinaus auf Frustfouls verzichteten. Für die positive Einstellung wurden die Hessen in der 57. Minute mit dem Ehrentreffer belohnt, der nicht nur für große Freude auf Seiten der Gäste sorgte, sondern auch vom heimischen Publikum mit Applaus anerkannt wurde. Tore: 1:0 (1:07) Klauck (Sauer, Mudryk), 2:0 (1:45) von der Heiden (Krahforst, Schröder), 3:0 (3:36) Klauck (Jedamzik, Sauer/5-4), 4:0 (7:14) Sassen (Fuchs, Bongartz), 5:0 (13:46) Mudryk (Yazdi, Klauck), 6:0 (14:51) Krahforst (von der Heiden, Dültgen/5-4), 7:0 (19:12) von der Heiden (Krahforst), 8:0 (20:24) Jedamzik (Bongartz), 9:0 (24:46) Sassen (Bongartz), 10:0 (25:01) Yazdi (Mudryk), 11:0 (33:34) Bongartz (Louven, Jedamzik), 12:0 (38:06) Mudryk (Sauer, Yazdi/5-4), 13:0 (39:20) Fuchs (Sassen, Louven), 14:0 (40:29) Bongartz (Louven), 15:0 (48:38) Mudryk (Klauck, Yazdi), 16:0 (50:14) Louven (Bongartz), 17:0 (54:13) Mudryk (Yazdi/4-5), 17:1 (56:38) Heinemann (Mecke), 18:1 (56:59) Bongartz (Louven). Strafen: Neuss 6, Lauterbach 12. Zuschauer: 288.
Verfolgerduell geht an den HSV
Hamburg, 21. Januar Nach vielen langweiligen Verbandsligaspielen, in denen der Hamburger SV oft hohe Kantersieg einfuhr, wurde es mal wieder richtig spannend. Im Verfolgerduell mit dem TuS Harsefeld behielt der HSV mit 6:1 (4:1, 1:0, 1:0) die Oberhand. Dabei profitierte der HSV auch von den Strafzeiten, die im Zuge der Null-Toleranz-Regelauslegung verteilt wurden. Das viel umjubelte 1:0 erzielte der an diesem Abend bärenstarke Marcel Schlode mit einem Schlagerschuss direkt unter die Unterkante der Latte. Tigers-Goalie Jan Philip Fiege war bei diesem Schuss machtlos. Zielstrebig nutzte der HSV fast jede Torchance zu einem Tor - Alexander Schmidt konnte auf einem umsichtigen Pass von John-Darren Laudan zum 2:0 einschießen. Die Tigers haderten bereits früh mit dem überforderten Schiedsrichtergespann. Ergebnis war das 3:0 - wie die anderen Treffer wurde auch dieses Tor im HSV-Überzahlspiel erzielt. Torschütze war Junior Goran Jankovic. Nach diesem Treffer verließ das Gästeteam das Eis und ging in die Kabine. Selbst Mannschaftsleiter Wolfgang Hauser war ratlos und wusste nichts zu dieser Situation zu sagen. Nach mehreren Minuten besannen sich die Gäste und spielten weiter. Nach dieser unfreiwilligen Unterbrechung waren die Teams lange gleichwertig. Ex-Tiger Dominik Döge war der Torschütze zum 4:0. Doch die Gäste steckten nicht auf und konnten durch Karsten Poweleit, der einen Abpraller von Goalie Oliver Schmökel eiskalt in das Netz abstaubte, zum 4:1 den Abstand verringern. Im zweiten Abschnitt setzte sich die Strafzeitenflut weiter fort. Trotzdem: Es waren nie grobe Fouls, die dort gepfiffen wurden. Das Spiel beider Teams war zum großen Teil fair. Das Spiel verflachte etwas und beide Mannschaften hatten Chancen, die aber von den Torhütern gleichermaßen gut gehalten wurden. John-Darren Laudan erhöhte schließlich aber doch in der 26. Minute auf 5:1. Die Tigers mühten sich weiter, nahmen gegen Ende des zweiten Drittels sogar bei 5:3-Überzahl den Torhüter vom Eis, doch ein Schuss von Holger Glomb fand erst nach der Pausensirene den Weg ins Tor. Laudan stellte schließlich im Schlussabschnitt den 6:1-Endstand her. Tore: 1:0 (7:26) Schlode (B.Gündling), 2:0 (9:09) Schmidt (Laudan), 3:0 (9:51) Jankovic (Schmidt), 4:0 (13:06) Döge (P.Ritter), 4:1 (14:48) Poweleit, 5:1 (26:06) Laudan (Haupt, Poppitz), 6:1 (45:41) Laudan (Poppitz). Strafen: Hamburg 30, Harsefeld 84.
Eintracht hat Personalsorgen
Frankfurt, 21. Januar Eigentlich sollte eine fünfwöchige Spielpause ausreichen, um eine Verletztenliste schrumpfen zu lassen. Nicht so bei der Frankfurter Eintracht, die trotz der langen Pause weiterhin mit großen Personalsorgen zu kämpfen hat. So fallen am Sonntag beim Auftakt der Qualifikation zur Regionalliga Hessen bei den Roten Teufeln Bad Nauheim 1b die beiden Topscorer Jay McNeill und Peter Renner weiterhin aus, auch Gerrit Kern ist noch nicht wieder fit. McNeill zog sich bei einem Arbeitsunfall in dieser Woche eine Gehirnerschütterung zu und erhielt vom Arzt erst einmal ein absolutes Sportverbot. Bei Renner ist mit einer Rückkehr aufs Eis erst frühestens Anfang Februar zu rechnen, so dass der Eintracht der Spielplan mit einer weiteren Pause nach dem Nauheim-Spiel bis zum 11. Februar ganz recht kommt. Dafür konnte Stürmer Stefan Eisenträger beim Mittwochstraining erstmals wieder schmerzfrei trainieren und wird am Sonntag sein Comeback feiern. Erstmals das Eintracht-Trikot tragen wird Neuzugang Dennis Flink, der vom Lokalrivalen Young Lions zur SGE wechselte. In der Vorrunde gewann die Eintracht beide Spiele gegen die Kurstädter (4:3 und 8:3), allerdings standen den Wetterauern bei diesen Begegnungen die starken Junioren nicht zur Verfügung und das Team vom kommenden Sonntag wird mit der Mannschaft der Vorrunde nicht mehr viel gemein haben, so dass die SGE als krasser Außenseiter nach Nauheim reist.
Wiedergutmachung gegen Wallernhausen
Pohlheim, 21. Januar Am Sonntag steht für den ERC Pohlheim um 19:30 Uhr das Heimspiel gegen den EC Wallernhausen in der Landesliga Hessen auf dem Programm. "Wir haben was gutzumachen", gibt ERC-Spielertrainer Holger Pöritzsch die Losung für das Spiel am Sonntag aus und spricht damit die 2:5-Niederlage vom Hinspiel beim EC Wallernhausen hat. "Das sitzt immer noch tief. Schließlich ist das so eine Art Derby da zu verlieren, schmerzt immer besonders stark", so Pöritzsch, der sich allerdings sicher ist, "dass wir das Hinspiel am Sonntag vergessen machen werden". Auch wenn der Coach gegen Wallernhausen nur mit zwei Reihen an den Start geht, ist er zuversichtlich: "Nachdem ich zuletzt sehr unzufrieden mit der Einstellung und insbesondere mit der Trainingsbeteiligung war, gab es nach dem Spiel in Bad Nauheim eine Aussprache. Seitdem gilt: Wer nicht trainiert, kann auch nicht spielen. Dennoch bin ich mir sicher, dass die Jungs, die am Sonntag auf dem Eis stehen, ihr Bestes geben und dafür sorgen, dass die Punkte in Diez bleiben." Dazu gehört unter anderem auch Neuzugang Martin Homola, der sich nach seinem brillanten Einstand und den drei Toren in Nauheim auf sein erstes Heimspiel freut. Nach Gastspielen in Trier und Siegen kehrt der Mittelstürmer damit zurück "in seine Heimat" aufs Diezer Eis, wo er bereits für den EC Diez-Limburg, die Limburger EG sowie die Lahntal Ducks auf Torejagd ging. "Es wird nicht einfach", weiß Holger Pöritzsch, "aber die Stimmung und Moral sind nach zuletzt drei Siegen in Folge bestens. Und daran soll sich auch am Sonntagabend nichts ändern."
Punkte sind weg - Eissporthallenverein gegründet
Dinslaken, 20. Januar Traurig aber wahr,
die Dinslakener Kobras ereilte das gleiche Schicksal wie den ESC Trier, nur mit dem
Unterschied, dass es für Trier in der Meisterschaft ohne Bedeutung war, der verpatzte
Pokalauftakt für Dinslaken jedoch schwerer wiegt. Die Spiele gegen den EC Bergisch Land
und ESV Bergisch Gladbach wurden mit 5:0 für die Gegner gewertet, da Torhüter Andreas
Schrills noch nicht spielberechtigt war. Nun gilt es, diese Scharte auszuwetzen. Am
Sonntag spielen die Kobras um 18 Uhr beim EHC Troisdorf. Trainer Jörg Böhme muss auf
Marcin Schott (Arbeitsunfall), Marius Knetsch, Jens Fischer (beide beruflich verhindert),
Jörn Gramadtke (Trainingsrückstand) sowie Daniel Parsch (gesperrt) verzichten. Leicht
wird es für die Kobras keinesfalls, da auch die Dynamites nach ihrem verpatzten
Pokalrundenauftakt in Trier unter Druck stehen. Beide Mannschaften zieren ohne Punkte das
Tabellenende. Im Gegensatz zu den Kobras hat Troisdorf jedoch alle Spieler an Bord und
somit keine personellen Probleme. Die Verantwortlichen der Kobras setzen einen Fanbus für
das Spiel in Troisdorf ein. Treffpunkt ist um 15 Uhr vor der Eissporthalle Dinslaken. Der
Fahrpreis beträgt sieben Euro.
Am Donnerstag, 19. Januar, 01.2006, haben sich abgesehen von den Vertretern des
Eiskunstlaufs Vertreter aller Vereine getroffen, die in der Dinslakener Eissporthalle
ihren Sport betreiben. Es wurde beschlossen, den Verein Eissporthalle Dinslaken zu
gründen, der ins Vereinsregister eingetragen werden soll. Dieser Verein wird schnellstens
ein Konzept zur Führung der Halle ausarbeiten und es der Stadtverwaltung vorlegen. Daraus
soll wird hervorgehen, dass es möglich ist, die Halle wirtschaftlich zu führen.
Gründungsmitglieder sind:
Ulrich Flötgen, 1. Vorsitzender ERV Dinslaken Kobras Nachwuchs
Henner Sander, 1. Vorsitzender EC Dinslaken Kobras Senioren
Michael Linke, DSV Hol-Drop
Fritz Rixfehren, Verein Dinslakener Sportkegler
Bernhard Fink, BSG Walsum
Eckhard Lauer, PSSC Dinslaken
Christine Stöckhard, ERV Dinslakener Kobras Nachwuchs
Dietmar Mensch, EC Dinslaken Kobras Senioren
Christian Kühn, EC Dinslaken Kobras Senioren
Am kommenden Montag um 19 Uhr findet das nächste Treffen statt, das die Möglichkeiten der Mitgliedergewinnung schaffen wird, um schnellstens viele Stimmen für den Erhalt der Eissporthalle zu gewinnen. Am Donnerstag, 23. Januar, 19 Uhr findet die konstituierende Sitzung in der Eissporthalle statt.
Elche empfangen am Sonntag die Black Devils
Dortmund, 20. Januar Am zweiten Spielwochenende in der Aufstiegsrunde zur Oberliga steht für den EHC Dortmund nur eine Begegnung auf dem Programm. Am Sonntag empfangen die Elche um 19 Uhr im Eissportzentrum Westfalenhallen die Black Devils Niederrhein. In der Regionalliga-Hauptrunde lagen die Moerser drei Punkte und eine Position vor dem EHC, mit ein Grund dafür war, dass die Elche das Auftaktspiel dieser Saison Ende September letzten Jahres mit 2:3 gegen Moers unterlagen. Im Rückspiel am Niederrhein gab es zwar im November einen 4:3-Erfolg für den EHC, der kam aber erst im Penaltyschießen zustande. "In der Aufstiegsrunde wollen wir uns vor den Black Devils platzieren und den ersten Schritt dazu wollen wir am Sonntag auf eigenem Eis machen. Außerdem wollen wir natürlich Revanche nehmen für die Heimniederlage vor vier Monaten. Damals haben wir uns nach gutem Start und einer 2:0-Führung das Spiel durch dumme Strafzeiten aus der Hand nehmen lassen und die Niederlage acht Sekunden vor Spielende schlucken. Das soll nun nicht wieder passieren", setzt EHC-Coach Markus Scheffold die Zeichen auf Sieg. Der EHC kann mit dem Selbstvertrauen des 5:3-Heimerfolges gegen Herne vor Wochenfrist in diese Partie gehen. Erneut werden sicherlich die momentan viel diskutierten Regelverschärfungen im Mittelpunkt stehen. "Wir haben gegen Herne bewiesen, dass wir mit der neuen Auslegung umgehen können. Deshalb bin ich zuversichtlich dass es auch gegen Moers klappt. Wir müssen clever spielen, sowohl im Defensivverhalten als auch im Angriff. Das konsequente Unterbinden von Haken mit dem Stock und Halten des Gegners bietet auch Vorteile und die müssen wir nutzen. Natürlich muss auch das Überzahlspiel effektiv umgesetzt werden, ohne allerdings die nötige Ruhe zu verlieren", erläutert der sportliche Leiter Klaus Picker. Der Gegner aus Moers ist mit einem glatten 3:0-Heimerfolg gegen den Hessenmeister aus Darmstadt in die Aufstiegsrunde gestartet und kann ohnehin als das Überraschungsteam dieser Saison bezeichnet werden. Devils-Coach Josef Spychala hat dort gute Arbeit geleistet und beinahe ein komplett neues Team aufgebaut. Allerdings gab es zuletzt auch einige Abgänge zu verzeichnen. So sind die beiden Slovaken Dusicka und Simo mittlerweile nicht mehr im Team, dafür kamen aber Christian Schlesinger und Gerrit Ackers neu hinzu. Mit Markus Felkel, Sven Gotsch, Andre Wilmshöfer und Ron Noack stehen zudem sehr erfahrene Spieler zur Verfügung.
Der Spitze annähern
Wilhelmshaven, 20. Januar An diesem Wochenende wird es richtig ernst für den EC Wilhelmshaven-Friesland. In der Begegnung mit dem TuS Harsefeld am Samstag gibt es die erste echte Standortbestimmung in der Verbandsliga Nordost. Zwar stehen die Tigers derzeit nur auf dem vierten Tabellenplatz, doch sie gehören sicherlich zu den Favoriten der Saison 2005/06 und werden sich die Butter nicht so einfach vom Brot nehmen lassen. Wie die Jadehaie verfügen die Harsefelder auch über eine stabile Abwehr. Der Weg zum Erfolg für Trainer Sorokin und seine Mannschaft führt wohl über die konsequente Neutralisierung der ersten Sturmreihe, die geschlossen zu Beginn dieser Spielzeit von Bremerhaven nach Harsefeld umgesiedelt ist. Dennoch macht sich der ECWF berechtigte Hoffnungen Alle Spieler sind fit und fiebern schon den Vergleichen mit den stärkeren Teams der Liga entgegen. Schon am Sonntag geht es weiter im Programm: Um 11:45 Uhr ist die 1b-Mannschaft von FASS Berlin zu Gast beim EC Wilhelmshaven-Friesland in der Bremer Eissporthalle. Auch am Sonntag stehen den Fans Busse zur Verfügung, die sie zum Spielort bringen werden, und auch dafür sind noch Restplätze zu haben. So können sich die Jadehaie wohl auch im zweiten "Heimspiel on tour" auf eine große Zuschauerkulisse freuen, die sie bei dieser Pflichtübung unterstützen wird. Anders als am Vortag gibt es an einem Erfolg gegen die Hauptstädter, die im Moment den elften Platz in der Tabelle einnehmen, wohl keine Zweifel. Wurde das Hinspiel an der Spree mit 4:2 noch relativ knapp gewonnen stehen die Vorzeichen diesmal gut für ein wesentlich deutlicheres Ergebnis. Denn schließlich wollen sich die Wilhelmshavener der Spitze annähern, die momentan von den Jungfüchsen Weißwasser an zweiter und Tornado Niesky an erster Stelle gebildet wird.
Blizzards reisen nach Moers Mitgliederversammlung am 4. Februar
Herne, 19. Januer Am Samstag um 17:45 Uhr ist die Herner EG bei den Black Devils Niederrhein in Moers zu Gast. Mit dabei sind erstmals die Neuzugänge, Denis Nimako und Shannon McNevan. Im Training hinterließen bisher einen sehr guten Eindruck. Nach der Auftaktniederlage am letzten Freitag gegen Dortmund zeigten die Blizzards am Sonntag gegen Lauterbach ein ganz anderes Gesicht. Personell kann HEG-Trainer Peter Franke aus dem Vollen schöpfen. Auch außerhalb der Eishalle tut sich etwas. So wurde für den 4. Februar die Mitgliederversammlung angesetzt, zu der jedes zahlende Mitglied in den nächsten Tagen eine Einladung erhält. Auch was die Rettung der Eissporthalle in Herne angeht, sind Vorsitzender Uwe Menapace und Kassierer Robert Haßlinger nicht untätig. Gespräche mit der Stadt laufen, und auch die CDU-Fraktion lud die Verantwortlichen zu einem Gespräch ein.
Wölfe vor hartem Wochenendprogramm
Braunlage, 19. Januar "Bisher liegen wir im Soll", blickt BSC-Trainer Jan Furo auf die ersten Begegnungen der Meisterrunde zurück. Nach zwei Siegen und zwei Niederlagen zum Auftakt wollen die Harzer Wölfe an diesem Wochenende am Freitag ab 18 Uhr beim EC Timmendorfer Strand und am Sonntag ab 19 Uhr im Wurmbergstadion gegen den ESC Halle 04 ihr Punktekonto weiter aufstocken. Welches Team Furo am Wochenende allerdings zur Verfügung steht, ist offen. "In der Mannschaft geht gerade die Grippe um, einige Spieler sind angeschlagen", berichtet der Coach. Mit Blick auf die noch lange dauernde Meisterrunde steht daher die Gesundheit der Spieler im Vordergrund. Trotz der Probleme, Furo gibt sich kämpferisch: "Wir wollen Punkte. Auch wenn wir nur mit einem kleinen Team antreten können, ist das möglich." Definitiv fehlen wird dem BSC Antal Hudak, der wohl nur ein kurzes Gastspiel im Harz hatte. "Er hat mir mitgeteilt, dass er es zeitlich nicht mehr schafft, für uns dabei zu sein", so Furo. Der Pass wird allerdings beim BSC bleiben, so dass Hudak weiterhin spielberechtigt ist. In den beiden Vorrundenpartien gegen die Timmendorfer konnte sich jeweils das Heimteam durchsetzen. Gefährlich bei den Beach Boys ist vor allem die Offensive um die kanadische Fraktion. Mit Jarret Reid, Bryan Phillips und Steve Pepin stehen gleich drei Ahornblätter für die Schleswig-Holsteiner auf dem Eis. Die Abwehr vor dem sicheren Ulrik Kuhnekath wird angeführt von Viatcheslav Koubenski. Auch gegen die Saale-Bulls muss sich der BSC auf einen gefährlichen Angriff einstellen. Mit drei Siegen und nur einer Niederlage in Leipzig sind die Hallenser gut gestartet. Torjäger Martin Miklik hat seine Treffsicherheit wieder gefunden, auch Petr Hruby, Georgij Kimstatsch und Marco Blazyczek sind gut in Form. Nicht zu vergessen ist Jerdrzej Kasperczyk, der in der vergangenen Saison noch für den Oberliga-Meister ESC Dresden stürmte. Die Abwehr um die Routiniers Martin Maskarinec und Petr Precan verspricht Druck von der blauen Linie.
Zweimal auswärts gefordert
Unna, 19. Januar Der Königsborner JEC wird am Wochenende gleich zweimal auswärts in der Relegation zur Regionalliga NRW antreten müssen. Zunächst einmal geht es am Freitag zum EC Bergisch Land, dem Nachfolgeverein des im vergangenen Jahres erloschenen EHC Solingen. Dabei werden die Bulldogs auf einen starken nicht zu unterschätzenden Gegner treffen. Am Sonntag geht es zum zweiten Mal innerhalb dieses Spieljahres nach Trier an die Ufer der Mosel. Ziel wird es diesmal sein, die bisherige Bilanz zu verbessern und auch in Trier zu punkten. Für dieses Spiel besteht noch Mitfahrgelegenheit im Mannschaftsbus für interessierte Fans zum Preis von zwölf Euro. Anmeldungen sind noch in der Eishalle oder kurzfristig unter 0178-5216624 möglich. Abfahrt wird Sonntag gegen 12.30 Uhr ab Eissporthalle Unna sein. Auf Seiten des KJEC mag Trainer Vanek mit seinem Team unbedingt den Sieg aus der Vorwoche gegen Wiehl mit einem guten Folgeauftritt an diesem Wochenende bestätigen. Zwar werden nun ungleich schwerere Aufgaben auf die Bulldogs zukommen, aber angesichts der teilweise sehr guten Trainingsarbeit und der gezeigten Leistung gegen Wiehl darf man sich durchaus Hoffnung auf weitere Erfolgserlebnisse machen. "Die Vorrunde ist abgehakt und nun gilt es den sechsten Platz als Mindestziel zu erreichen, damit man sich sportlich die Option zur erneuten Teilnahme am Regionalligaspielbetrieb teilzunehmen aufrecht erhält", so der Coach der Königsborner. Personell werden zumindest am Sonntag erfahrensgemäß nicht alle Aktiven zur Verfügung stehen, da bedingt durch die relativ späte Rückkehr aus Trier einige Cracks verzichten müssen. Angesichts des Amateurstatus der Bulldogs geradezu verständlich, wenn am frühen Montag wieder der Arbeitsplatz, das Studium oder die Ausbildung Priorität besitzen.
Raptors wollen sechs Punkte - drei Neuzugänge in Solingen
Solingen, 19. Januar Die Aufstiegsrunde zur Regionalliga NRW geht in die nächste Runde. Am morgigen Freitag empfängt der EC Bergisch Land die Bulldoggen des Königsborner JEC, am Sonntag müssen die Raptors zum ersten Mal in dieser Runde reisen - zum Bergischen Nachbarn nach Wiehl. Das Heimspiel beginnt wie gewohnt um 20 Uhr in der Eishalle an der Birker Straße, das Eröffnungsbully in Wiehl wird um 17.15 Uhr gespielt. Das Ziel für die Partien der Kellerkinder der Regionalliga steht für den Verbandsligisten aus Solingen fest: Sechs Punkte sollen her. Dabei helfen sollen den Raptors auch die letzten Neuzgänge, die kurz vor Ende der Wechselfrist noch verpflichtet wurden. Vom EC Siegerland wechselt der 37-jährige Stürmer Andreas Kaiser an die Birker Straße. Kaiser spielte sechs Jahre im Dress des EC Siegerland und konnte in 191 Spielen 404 Punkte erzielen. Davor sammelte er in Königsbrunn, Bremerhaven, Wiehl und Bergisch Gladbach bereits Erfahrungen in höheren Ligen. Vom Grefrather EC wurde Verteidiger Lars Budweg verpflichtet. Der 25-jährige Verteidiger spielte vor seiner Grefrather Zeit beim GSC Moers und sollte der ohnehin schon stabilen Verteidigung weitere Sicherheit geben. Der dritte Neuzugang stammt aus Hennef und heißt Marcel Handrich. Der 27-jährige Stürmer hat zuletzt zwar ein Jahr nicht auf dem Eis gestanden, sich aber durch Spiele beim Skaterhockey-Bundesligisten Uedesheim Chiefs und der deutschen Skaterhockey-Nationalmannschaft durchaus fit gehalten. Beim Heimspiel gegen den Königsborner JEC wird es zwei Besonderheiten geben. Zum einen werden die neuen Cheerleader des EC Bergisch Land, die "Rapteens" zum ersten Mal die Mannschaft lautstark unterstützen, zum anderen wird eine Tombola gestartet. Bürgermeister Bertenburg wird die Tombola offiziell mit dem Kauf des ersten Loses starten. Die Verlosung wird bis zum letzten Heimspiel laufen. Zum Preis von einem Euro pro Los können attraktive Preise wie ein Wochenende für zwei Personen in Hintertux, Rundflüge über NRW, Gutscheine und vieles mehr gewonnen werden. Dabei gilt: jedes dritte Los gewinnt. Eine weitere gute Nachricht bekam der EC Bergisch Land vom Landeseissportverband. So sind die beiden letzten Spiele der Raptors gegen Dinslaken und gegen Iserlohn mit 5:0 Toren und 3:0 Punkten für die Bergischen gewertet worden. Sowohl Dinslaken als auch Iserlohn setzen nicht spielberechtigte Spieler ein. Für die Tabelle der Aufstiegsrunde wird die Wertung nur marginale Auswirkungen haben. Der 9:5-Sieg wird eben in ein 5:0 umgewandelt und nur die Tor-Differenz ändert sich. Für den Ligapokal hat die Wertung eine weitreichendere Bedeutung. Musste die 1b-Vertretung der Iserlohn Roosters bislang "nur" einen Drei-Tore-Rückstand aufholen, geht es jetzt um fünf Tore. Teammanager Rolf van Hauten und Vorstand Wolfgang Lingen unisono: "Wir waren vorher schon zuversichtlich, den Pokal gewinnen zu können, aber diesen Vorsprung lassen wir uns jetzt nicht mehr nehmen." Die beiden Spiele gegen den ESC Trier sind im übrigen getauscht worden. Um einen für die Fans ausgeglicheneren Spielplan zu erhalten, konnte das Heimrecht der Spiele gedreht werden. Am 29. Januar werden die Raptors zuerst beim ESC Trier gastieren (Beginn: 18.30 Uhr), das Rückspiel wird am 5. März um 20 Uhr an der Birker Straße stattfinden.
Wild Boys vor schwerer Auswärtshürde
Chemnitz, 19. Januar Nach dem Sieg in Klingenthal heißt es für die Wild Boys Chemnitz am Sonntag, 22. Januar, erneut auf Reise zu gehen. Dabei wird die Aufgabe um einiges schwerer als vor Wochenfrist. Gastgeber beim Sachsenligaspiel sind diesmal die Jonsdorfer Falken. Das Team aus dem Zittauser Gebirge darf man mit Fug und Recht als Favoriten bei dieser Partie bezeichnen. Zum einen konnten sie die Chemnitzer in dieser Saison schon zweimal bezwingen, zum anderen ist die Leistung der Wild Boys zu schwankend, um sich Hoffnungen zu machen.
Hessisches Wochenende für den NEV
Neuss, 18. Januar Mit den Spielen gegen den VERC Lauterbach und die TSG Darmstadt wartet auf den Neusser EV in der Oberliga-Aufstiegsrunde der Kreuzvergleich mit der Regionalliga Hessen. Den Anfang macht am Freitag um 20 Uhr das Heimspiel gegen die Lauterbacher Highlander, die als Tabellendritter in die Endrunde nachrückten, weil die Young Lions Frankfurt auf eine Teilnahme verzichteten. Nach der Abmeldung der Oberliga-Mannschaft im Jahr 2000 schnuppert man damit erstmals wieder am höherklassigen Eishockey, und zwar mit einiger Vorfreude, aber ohne großen Erfolgsdruck. Nachdem sich in der Vorrunde der Regionalliga Hessen nur sechs Mannschaften am Titelrennen beteiligten, freut man sich auf neue Gegner und höheres sportliches Niveau. Langjährige Neusser Fans werden sich noch an die Duelle gegen die Lauterbacher Strolche erinnern, die zuletzt 1998 die Schläger mit dem NEV kreuzten. Aufgrund der guten Kontakte in die Slowakei, wo man immer wieder überdurchschnittlich gute Spieler unter Vertrag nahm, gelang dem VERC anschließend der Aufstieg in die Oberliga Nord, in der man sich jedoch nur kurzzeitig halten konnte. Nachdem Ammoniak aus der Kühlanlage der heimischen Eishalle ausgetreten war, musste man sich aus dem (halb-)professionellen Sport zurückziehen. Die Spieler verstreuten sich in alle Richtungen und nur die Nachwuchsabteilung nahm nach Beendigung der Reparaturarbeiten wieder den Spielbetrieb auf. Erst nach vierjähriger Pause startete man ein Comeback in der Regionalliga Hessen, wo man mit einer jungen Mannschaft auf Anhieb den vierten Platz erreichte. Am Sonntag kommt es zu einem Novum in der Geschichte des Neusser Eishockeysports. Beim Duell der Meister der Regionalligen Hessen und NRW trifft der NEV erstmals auf eine Mannschaft aus Darmstadt. Die Stars sicherten sich mit deutlichem Abstand zur Liga-Konkurrenz den Titel und qualifizierten sich frühzeitig für die Aufstiegsrunde. Dennoch ist die Mannschaft von Trainer Viktor Doroschenko für den Neusser EV ein relativ unbeschriebenes Blatt, sieht man einmal von Thorsten van Leyen ab, den es aus beruflichen Gründen nach Darmstadt zog. Nachdem die TSG mit einer 0:3-Niederlage bei den Black Devils Niederrhein in die Endrunde startete, geht der NEV als Favorit in die Partie. Spielbeginn in Darmstadt ist um 18 Uhr.
Schwere Aufgaben
Moers, 18. Januar Nach dem 3:0-Auftaktsieg gegen Darmstadt stehen an diesem Wochenende die ersten schweren Prüfungen für die Black Devils Niederrhein an. Am Samstag empfangen die Moerser in der Aufstiegsrunde zur Oberliga die Herner EG in der heimischen Eissporthalle; Spielbeginn ist 17.45 Uhr. "Der Vizemeister hat sich noch einmal verstärkt. Denis Nimako vom Liga-Konkurrenten EV Duisburg 1b und der Kanadier Shannon McNevan werden gegen uns das erste Mal eingesetzt. Das wird eine ganz schwere Aufgabe für uns", vermutet Devils-Trainer Josef Spychala in der heutigen Pressemitteilung. In Dortmund wird es nicht minder schwer. Auch dort wurden neue Spieler verpflichtet. Die Elche, die gegen Herne ihr Auftaktspiel gewannen, wollen sich außerdem für die Heimspielniederlage in der Hinrunde revanchieren. "Auch in diesem Spiel hängen die Trauben für uns sehr hoch. Wir hatten leider nicht die finanziellen Möglichkeiten, um unser Team gezielt zu verstärken. Auf jeden Fall wird die Mannschaft alles versuchen, das Beste aus dieser Situation zu machen", erläutert Spychala. Mit Gerrit Ackers kann der Coach zum zweiten Mal auf einen neuen Stürmer zurückgreifen: "Ich sehe ihn zunächst als Ergänzungsspieler. Aber er ist jung und ein Mann mit Perspektive."
Zweimal ausgeglichene Bilanz
Schönheide, 18. Januar Am kommenden Wochenende stehen für den EHV Schönheide zwei Spiele in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost auf dem Plan. Am Freitag, 20. Januar, um 20 Uhr spielen die Wölfe an der Saale bei den Bulls vom ESC Halle 04. Einen Tag später, am Samstag, 21. Januar , heißt es um 18 Uhr Wölfe gegen Wedemark Farmers. Gegen beide Teams ist die Bilanz nach der Vorrunde ausgeglichen. Gewann man im November vergangenen Jahres gegen die Saale Bulls noch sensationell mit 9:1, so setzte es gut vier Wochen später eine 1:5-Schlappe in Halle. Ähnlich der Vergleich mit den Farmers aus Mellendorf. Nach einem klaren 5:0-Heimerfolg für die Wölfe, verlor man das Rückspiel im Icehouse mit 4:5 nach Penaltyschießen. Während der ESC Halle 04 mit identischem Kader die Meisterrunde bestreitet, gab es in der Wedemark zusätzliche Verstärkungen. Gleich zwei Kanadier sollen den Mellendorfern helfen, um eine gute Rolle in der Meisterrunde zu spielen und mit den knappen Niederlagen gegen Braunlage (1:2) und Rostock (4:5 n.P.) bewies man, dass jederzeit mit den Farmers zu rechnen ist.
Drachen nur einmal gefordert - Sonntag gegen Leipzig
Erfurt, 18. Januar Nur ein Spiel steht für die Black Dragons Erfurt am kommenden Wochenende auf dem Programm. Dieses Spiel hat es jedoch in sich, gastiert doch am Sonntag ab 18 Uhr der derzeitige Tabellenführer der Meisterrunde der Regionalliga Nordost, die Blue Lions Leipzig, in der Erfurter "Kartoffelhalle". Die Leipziger konnten bisher alle vier Spiele für sich entscheiden. So konnte man sowohl beide Auswärtspartien in Schönheide (4:3) und in Braunlage (7:2) als auch die beiden Heimpartien gegen Timmendorf (3:1) sowie gegen Halle (4:0) gewinnen. Die Blue Lions haben sich zu Beginn der Meisterrunde nochmals verstärkt. Für die Verteidigung wurde mit dem 39-Jährigen Ex-Nationalspieler Marco Rentzsch ein erfahrener Mann verpflichtet. Auch im Sturm wurde man in der Messestadt tätig. Mit Daniel Jun wechselte der Topscorer der Vorrunde vom EHV Schönheide nach Leipzig. Beide Nachverpflichtungen machten sich auch sofort bemerkbar, so stellen die Blue Lions nach vier Spielen sowohl den erfolgreichsten Sturm (18 Treffer) als auch die beste Defensive (sechs Gegentore). Drachen-Coach Thomas Belitz kann für dieses Spiel wohl auf den kompletten Kader zurück greifen. "Die Blue Lions gehen wohl als Favorit in das Spiel am Sonntag, doch ich glaube mit unserer Heimstärke und unseren Fans im Rücken sollte auch gegen die Leipziger etwas möglich sein", so Belitz. Vor dem Spiel am Sonntag stehen die Black Dragons, der Trainer sowie der Vorstand interessierten Besuchern am Samstag im Kaufhaus "Anger 1" Rede und Antwort. Außerdem wird es eine Autogrammstunde geben. Beginn der Veranstaltung am Samstag, 21. Januar, wird um 14 Uhr sein.
Bulldogs starten mit Sieg gegen Wiehl
Unna, 18. Januar Im ersten Spiel der Qualifikation zur Regionalliga NRW setzte sich der Königsborner JEC gegen den TuS Wiehl mit 4:3 (1:2, 2:0, 0:1, 1:0) nach Penaltyschießen durch. Bereits in der dritten Minute brachte Michael Sasse die Bulldogs in Unterzahl in Führung. In einem ausgeglichenen ersten Drittel gelang den Gästen noch vor der ersten Pause zunächst der Ausgleich und sogar die Führung. In Abschnitt zwei spielte der KJEC konzentrierter und druckvoller und erzielte durch Tim Linke in der 31. Spielminute den Ausgleich. Als in der 39. Minute Kai Domula und Patrick Moldenhauer für ihre gute Vorbereitung in erneut Tim Linke einen dankbaren Abnehmer fanden, hieß es 3:2 für die Bulldogs. In den letzten 20 Minuten lief es nicht mehr so gut, und Wiehl kam zum Ausgleich. Im Penaltyschießen setzte sich der KJEC jedoch durch. Boris Blagoev verwandelte den entscheidenden Versuch. Am kommenden Wochenende steht der erste von drei Doppelspieltagen an, wenn man am Freitag zunächst beim starken Verbandsligisten EC Bergisch Land in Solingen antreten wird, bevor es am Sonntag zum ESC Trier geht. Für die Partie in Trier besteht noch Mitfahrgelegenheit im Mannschaftsbus zum Preis von zwölf Euro inklusive Eintrittskarte. Interessenten melden sich entweder in der Eishalle oder unter 02303-967249.
ECWF setzt Fanbusse ein
Wilhelmshaven, 18. Januar Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Lösungen: Da der EC Wilhelmshaven-Friesland seine Heimspiele wie berichtet überwiegend im Bremer ParadIce austragen muss, ergibt sich das Problem der Fahrerei nicht nur für die Mannschaft, sondern auch für die Fans der Jadehaie. Nach der überraschenden Resonanz bei der erfolgreichen Heimspiel-Premiere am vergangenen Freitag, bei der der ECWF den Rostocker EC mit 10:1 auf die Heimreise geschickt hat musste nun dringend eine Alternative zum privaten PKW her. Um allen interessierten Fans die Möglichkeit zu bieten, auch in der "Fremde" ihrem Team eine angemessene Heimkulisse zu bereiten, wird der Verein in Zusammenarbeit mit dem Jadedome United Fanbusse einsetzen. Bei einem Fahrpreis von zehn Euro pro Person sind damit die Heimspiele nicht erheblich teurer als in den vergangenen Jahren, da in Bremen ja kein Eintritt genommen wird. Die erste Mitfahrgelegenheit gibt es am kommenden Wochenende. Sowohl am Samstag zum Auswärtsspiel gegen den TuS Harsefeld, als auch am Sonntag zum Heimspiel gegen FASS Berlin werden Busse eingesetzt. Abfahrt ist am Samstag um 14.45 Uhr an der Bushaltestelle vor der Apotheke in F´groden. Mit jeweils rund fünf Minuten Verzögerung kann dann am Bismarckplatz, Neptun Markt, Eishalle und schließlich noch am Bahnhof in Sande zugestiegen werden. Am Sonntag beginnt die Runde dann um 8.45 Uhr in F´groden, die weiteren Stationen werden in der gleichen Reihenfolge wie am Samstag angefahren. Anmeldungen nimmt ECWF-Sportwart Maico Adler unter der Telefonnummer 0162-7868186 entgegen. Der Fahrpreis kann im Bus bezahlt werden. Mit dieser Aktion hoffen die Wilhelmshavener in dieser Saison überaus erfolgreichen Mannschaft eine einigermaßen angenehme Heimspiel-Atmosphäre zu schaffen, und den Zuschauern und Fans in der momentan etwas misslichen Situation ein bisschen entgegen zu kommen.
Jörg Deske spielt wieder beim EC Siegerland
Netphen, 18. Januar Der letztjährige Spieler des EC Siegerland Jörg Deske (37) wird ab sofort wieder für den EC Siegerland auf Torejagd gehen. Nachdem er vor allem gegen Ende der letzten Saison aus beruflichen Gründen nicht mehr eingesetzt werden konnte, hat er jetzt wieder die Zeit gefunden, für den EC Siegerland in der Verbandsliga-Pokalrunde zu spielen. In der letzten Saison erzielte er in 16 Spielen 18 Scorerpunkte (zehn Tore und acht Vorlagen). Jörg Deske kann Erfahrung aus der 1. und 2. Liga Nord (u.a. für Limburg und Gelsenkirchen) aufweisen. Der Routiner kann sowohl als Stürmer als auch auf der Verteidigerposition eingesetzt werden.
Punktgewinn in Timmendorf
Schönheide, 17. Januar Eine 2:3 (1:1, 1:1, 0:0, 0:1)-Niederlage nach Penaltyschießen brachte der EHV Schönheide von seinem Auswärtsspiel in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost vom EC Timmendorfer Strand mit nach Hause. "Das Schlussdrittel ging aber klar an uns, denn wir wollten die Entscheidung", so EHV-Mannschaftsleiter Siegfried Giesel nach der achtstündigen Heimreise, "umso ärgerlicher, was die Schiedsrichter kurz vor der Sirene machten." Beim Zwischenstand von 2:2, der so bereits seit der 30. Minute gehalten hatte, versenkte Sven Schröder drei Minuten vor ultimo den Puck im Gehäuse der Gastgeber. Die Schönheider jubelten - die Unparteiischen erkannten den Treffer aber nicht an. Giesel: "Die Partie war unmittelbar vor dem Torschuss aber weder abgepfiffen, noch war ein Foul oder ein Verrutschen des Tores zu beobachten. Die Scheibe war eindeutig und auf reguläre Weise über die Timmendorfer Torlinie ins Netz gerutscht." Dennoch blieb es bei der Entscheidung. Im fälligen Penaltyschießen scheiterte Newcomer Milan Hahn beim entscheidenden fünften Duell an ECT-Keeper Ulrik Kuhnekath. Nur Miroslav Jenka und Holger Mix hatten zuvor für die Gäste getroffen. "Die Jungs ordnen das nicht als verlorenes Spiel, sondern nur als einen Punktverlust ein", erklärte Teamleiter Giesel, "denn die Atmosphäre in der Truppe passt." Mix und Mike Losch hatten den EHV zu Mitte des ersten und zweiten Drittels in Front gebracht, ehe die "Beach Boys" jeweils ausglichen. Am Freitag, 20. Januar., gastieren die jetzt sechstplazierten Schönheider bei den Saale Bulls des ESC Halle, die derzeit mit neun Zählern Endrunden-Zweiter sind. Tore: 0:1 (10:57) Losch (Mix), 1:1 (12:29) Phillips (Reid, Ahrens), 1:2 (24:47) Mix (Schröder, Losch), 2:2 (29:12) Phillips (Reid, Pepin/5-4), 3:2 (60:00) Gehrig (entscheidender Penalty). Strafen: Timmendorfer Strand 10 + 10 (Koubenski), Schönheide 12 + 10 (Heumann) + 10 (Krehl). Zuschauer: 572.
Spielplanänderung beim BSC Fanbus nach Schönheide geplant
Braunlage, 17. Januar Die Harzer Wölfe geben eine Änderung im Spielplan bekannt. Das Heimspiel gegen die Black Dragons Erfurt findet bereits am Dienstag, 7. Februar, ab 20 Uhr im Wurmbergstadion in Braunlage statt. Der ursprüngliche Termin am Dienstag, 21. Februar, ist damit hinfällig.Um die Wölfe auch im fremden Bau lautstark zu unterstützen, setzt der Fanclub Südharz zum Auswärtsspiel am Sonntag, 29. Januar, bei den Schönheider Wölfen einen Fanbus ein. Die Abfahrt ist auf Grund der frühen Spielzeit um 17 Uhr bereits für 10:45 Uhr in Wulften geplant. Weitere Zustiegsmöglichkeiten bestehen entlang der Reiseroute in das Erzgebirge. Anmeldungen nimmt der erste Vorsitzende Jürgen Kamrad (Tel/Fax: 05556-345; E-Mail: kamju@web.de) ab sofort entgegen. Mitfahren können selbstverständlich nicht nur Fanclub-Mitglieder, sondern alle interessierten BSC-Fans.
Huskys empfangen die Bulldogs
Trier, 17. Januar Nach den beiden Siegen zu Beginn der Qualifikation zur Regionalliga NRW empfangen die Trierer Huskys am Sonntag, 22. Januar, die Bulldogs aus Königsborn. Königsborn beendete die Hauptrunde auf dem letzten Tabellenplatz und konnte lediglich ein Spiel in Wiehl gewinnen. Die Verantwortlichen erhofften sich sicherlich mehr in der Regionalliga, mussten jedoch schnell feststellen, dass die Bulldogs wohl noch nicht stark genug für diese Liga sind, obwohl einige erfahrene Spieler im Kader der Bulldogs stehen, sowie viele junge Nachwuchsspieler, die sich für höhere Aufgaben empfehlen wollen. Während der Hauptrunde verstärkte man sich mit dem bulgarischen Nationalspieler Borislav Blagoev. Auch der Amerikaner Tom Hildebrandt fand seinen Weg zu den Bulldogs. Die Bulldogs wollen sich in der Pokalrunde so gut wie möglich verkaufen. Der erste Schritt in die richtige Richtung wurde bereits mit dem ersten Spiel in der Pokalrunde gemacht. Zuhause konnte man wiederum gegen Wiehl mit 4:3 im Penaltyschießen gewinnen. Die Huskys indes wollen ihren Lauf auch zu Hause gegen Königsborn fortführen. In den beiden letzten Spielen gewann man souverän. Trainer Felix Brunschwiler muss nun jedoch auf Udo Schön verzichten. Der seit Monaten angeschlagene Stürmer muss eine Strafe gegen die Bulldogs absitzen. Trainer Felix Brunschwiler wird wohl auch wieder dem ein oder anderen Nachwuchsspieler die Chance geben, sein Können unter Beweis zu stellen. Vor heimischem Publikum sind die jungen Spieler wie Nico Rietz und Lukas Föhr besonders motiviert.
IEC 1b unterliegt im NRW-Pokalfinal-Hinspiel
Iserlohn, 17. Januar So hat sich Neuzugang Jens Esche sein Debüt sicher nicht vorgestellt. Beim Warmmachen brach eine Kufe seiner Schlittschuhe und somit war er bei seinem ersten Einsatz zum Zuschauen verurteilt. Der zweite Neuzugang, Sebastian Kutschelis, kam wegen Trainingsrückstand noch nicht zum Einsatz. Dieter Brüggemann gab Hendrik Sirringhaus im Tor den Vorzug. Letztlich unterlag jedoch die 1b-Mannschaft des Iserlohner EC im Hinspiel um den NRW-Pokal dem EC Bergisch Land mit 2:5 (1:1, 1:2, 0:2). Anders als beim letzten Aufeinandertreffen in Solingen, als die Iserlohner bereits nach zehn Minuten mit drei Toren hinten lagen, waren sie am Sonntag von Beginn an hellwach. Zwar gingen die Gastgeber in der zehnten Minute in Führung, doch Marc Wapnewski glich mit einem schönen Schlenzer aus (16.). Im zweiten Drittel ging die 1b-Vertretung des IEC dann sogar durch Sebastian Brinker in Führung (33.). Doch zwei Doppelschläge kurz vor der zweiten Drittelpause und direkt zu Beginn des dritten Durchgangs konnten die Wild Roostersnicht mehr wettmachen. Zu oft verzettelten sie sich in Alleingängen und offenbarten Schwächen im Abschluss. Im Rückspiel gilt es nun diesen Drei-Tore-Vorsprung der Solinger aufzuholen. Dann wahrscheinlich mit dem wieder genesenen "Antriebsmotor" Dennis Breker.
Derbe Schlappe zum Auftakt
Mainz, 17. Januar Eine 1:20 (0:9, 0:7, 1:4)-Schlappe erlitten die siegverwöhnten Spieler TSV Schott Mainz in ihrem ersten Spiel in der Qualifikationsrunde zur Regionalliga Hessen gegen die 1b-Mannschaft der Roten Teufel Bad Nauheim. Die Gäste Nauheim waren von Beginn an überlegen. Die Wölfe wussten, dass es schwer werden würde, sie zeigten sich verkrampft und unsicher. Das 0:9 vor der ersten Drittelpause ließ zunächst sogar eine - noch - höhere Niederlage vermuten. Doch nachdem die Fronten geklärt waren, kehrte ab Mitte des zweiten Drittels Entspannung auf dem Eis ein. Zum Dank durfte auch mal gelacht werden: die Heimmannschaft verschob kurzerhand einfach das Tor, um einen Treffer zu landen. Natürlich zählte das "Tor" nicht. Eine echte Wertung erhielten sie erst in der 52. Minute durch einen Fallschuss von Andreas Vey.
Niers Panther zeigen großes Kämpferherz
Grefrath, 16. Januar Die Grefrather Niers Panther zeigten im Gegensatz zum Spiel gegen Dortmund eine ganz andere Leistung, kämpften gegen den EV Duisburg 1b mit großer Leidenschaft, doch die neue Regelauslegung brachte den Favoriten zum Schluss auf die Siegerstraße. Das Spiel zwischen dem GEC und den Jungfüchsen endete mit 4:6. Schon früh hatten die Fans genug, skandierten "Ihr macht den Sport kaputt" oder "Aufhören, Aufhören", denn mit Eishockey hatte es nichts mehr zu tun, was den Zuschauern dort gezeigt wurde. Jede noch so kleine Körperberührung wurde mit einer Strafe belegt und am Ende kam es in einem fairen Spiel zu 122 Strafminuten. Duisburg begann druckvoll, spielte in den ersten acht Minuten ständig in Überzahl, doch Goalie Lüttges hielt seinen Kasten zunächst sauber. In der 13.Minute, die Füchse waren in Unterzahl, fiel das 1:0 für den Favoriten. Klaus Micheller brachte seine Farben mit einem schönen Treffer in Führung. Das war es auch schon an Höhepunkte, denn außer Strafzeiten hatte man nichts zu notieren. Im zweiten Drittel änderte sich nichts an dem Geschehen. Die Teams gaben alles, doch immer wieder hatten die Schiedsrichter etwas gegen den Spielfluss, hoben lieber den Arm, um einen Spieler auf die Bank zu setzen. Die Folge war das schnelle 2:0 für die Füchse. Jörn Siegmanski traf in Überzahl und die Füchse schienen damit auf der Siegerstraße. Doch die Panther zeigten die Krallen und kamen nochmal ins Spiel zurück. Felix Huber nutzte in der 30. Minute die Vorarbeit von Dirk Schmitz und Sascha Schmetz zum 1:2. Die 288 Zuschauer witterten die Chance und peitschten die Panther nach vorne, die nun vehement auf das Tor von Pribil stürmten, doch der Routinier behielt die Nerven und verhinderte zunächst den Ausgleich. Kurz vor Drittelende fiel der verdiente Ausgleich. Marco Piwonski und Arno Brux sorgten für die Vorarbeit und Torjäger Carsten Ackers traf zum vielumjubelten 2:2. Das letzte Drittel begann mit einem Paukenschlag, denn nur wenige Sekunden nach dem Wiederbeginn traf Dennis Holstein zum 3:2. Danach brach wieder das Chaos aus, denn reihenweise wanderten die Panther zur Bank und so hatte Dario Schmitz keine Mühe das 3:3 zu erzielen. Nächster Höhepunkt war die Spieldauer gegen Goalie Christian Lüttges. Ein Spieler der Füchse läuft in den Torwart - und der Goalie bekam dafür zehn Minuten. Lüttges beklagte sich beim Schiedsrichter, kassierte eine weitere Zehner und damit automatisch eine Spieldauerstrafe. Christian Tebbe musste ins Tor und kaum stand der junge Goalie im Kasten, da gingen die Füchse durch einen gewaltigen Schlagschuss von Klaus Micheller mit 4:3 in Führung. Sekunden später schien das Spiel entschieden, denn Sebastian Berg traf beim nächsten Angriff zum 5:3. Die Panther zeigten sich aber nicht beeindruckt und kamen durch einen Treffer von Carsten Ackers nochmal auf 4:5 heran. Aller Kampf war aber umsonst, denn Frank Petrozza überraschte Christian Tebbe mit einem Schuss aus der Drehung und es hieß 4:6. Strafen: Grefrath 42 + 10 (Schmetz) + 10 + (Lüttges), Duisburg 40. Zuschauer: 288.
Guter Start der Akademiker in die Qualifikationsrunde
Berlin, 16. Januar Am Sonntagabend starteten die Akademiker gleich mit dem Spitzenspiel beim Adendorfer EC in die Qualifikationsrunde der Regionalliga Nordost. Am Ende stand ein 6:3 (1:1, 1:1, 4:1)-Sieg für FASS Berlin. Beide Mannschaften legten auch gleich los wie die Feuerwehr. In den ersten Minuten musste Rams-Goalie Bierzahn dreimal Kopf und Kragen riskieren, damit sein Team nicht in Rückstand geriet. Probleme hatten allerdings beide Teams mit der neuen, verschärften Regelauslegung. FASS spielte im ersten Drittel ständig in Unterzahl. So dauerte es bis zur 15. Minute, ehe die Berliner über die verdiente 1:0-Führung durch Daniel Kuch jubeln konnten. In der 18. Minute konnten die Heidschnucken durch Kulabuchov bei 5:3-Überzahl zum 1:1 ausgleichen. Das zweite Drittel begann wie das erste. Andreas Dimbat musste gleich auf die Strafbank, und die Akademiker musste ein 5-3-Powerplay der Gastgeber überstehen. Die gelang dank FASS-Goalie Tobias John. Mit einem schönen Break-Pass schickte dann Kuch den von der Strafbank kommenden Dimbat auf die Reise, der den Puck mit einem Hammer zur erneuten Führung unter die Latte hämmerte. In der 39. Minute fiel der erneute Ausgleich für Adendorf - FASS vertändelt den Puck im eigenen Drittel, Kulabuchov passt auf Rowan - 2:2. Im letzten Drittel musste also die Entscheidung her. FASS-Verteidiger Tobias Riemer konnte mit einem harten Schlagschuss Bierzahn zur 3:2-Führung überwinden. Jules Marowski erhöhte in der 46. Minute zum 4:2. Aber die zehn aufrechten Rams steckten nicht auf und setzten nach, aber wie auch Andreas Bierzahn zeigte FASS-Gaolie Tobias John glänzende Paraden. Erst in der 56. Minute konnte der starke Danny Böttger bei 5:3-Überzahl auf 4:3 verkürzen. Aber nachdem die Akademiker wieder komplett waren erhöhten sie mit einem Doppelschlag innerhalb von 38 Sekunden zum verdienten 6:3-Endstand. Derweil kann FASS auch einen Neuzugang melden. Vom EC Timmendorfer Strand wechselte der 29-jährige Gerd Stodiek nach Berlin. Vor seiner Zeit an der Ostsee spielte er für das Collegeteam St. Michael's Purple Knights in der ECAC East. Am kommenden Samstag, 21. Januar, ist der Adendorfer EC um 19 Uhr in der Erika-Hess-Eishalle zum Rückspiel bei den Akademikern zu Gast. Tore: 0:1 (15.) Daniel Kuch (Leciejewski, Seguin), 1:1 (18.) Vadim Kulabuchov (Böttger, Rowan), 1:2 (24.) Andreas Dimbat (Kuch), 2:2 (39.) Patrik Rowan (Kulabuchov), 2:3 (42.) Tobias Riemer (Seguin), 2:4 (46.) Jules Marowski (Kugler, Kuch), 3:4 (56.) Danny Böttger (Richardt), 3:5 (59.) Marc Fritschken (Leciejewski, A. Dimbat), 3:6 (60.) Steve Blumentritt (A. Dimbat, Fritschken). Strafen: Adendorf 20, Berlin 30. Zuschauer: 305.
Zu viele Ausfälle
Trier, 16. Januar In der Qualifikationsrunde zur Regionalliga NRW unterlag der EHC Troisdorf beim ESC Trier mit 2:5 (1:1, 1:2, 0:2). Schon im Vorfeld dieser Begegnung mussten die Dynamite auf zwei Stammkräfte verzichten, so musste aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen auf Marc Blumenhofen und Daniel Lehmann verzichtet werden. Aber auch nach der Ankunft in Trier setzte sich die Ausfallserie fort, als beim Aufwärmen Henrik Isselhorst die Kufe eines Schlittschuhs brach und trotz intensiver Bemühung der Betreuer kein Ersatz aufzutreiben war. Schon in der ersten Spielminute gerieten die Troisdorfer in Rückstand. Doch der EHC kam zurück, glich durch Christian Czajka in der zwölften Minute aus. Noch besser wurde es in der 29. Minute. Denn Nick Thiros traf in 5:3-Überzahl zur 2:1-Führung. Doch noch im zweiten Drittel drehten die Trierer das Spiel zur eigenen 3:2-Führung. Im Schlussabschnitt suchten die Trier weiterhin ihre Chancen durch schnelles und direktes Spiel, während die Dynamite lange nur gegenhalten konnten, aber wiederum wie schon im Mitteldrittel den Zug zum Tor vermissen ließen. Eine weitere Unachtsamkeit der Abwehr beim Unterzahlspiel nutzten nun die Trier gnadenlos und markierten durch Kevin Saville das 4:2 in der 48. Spielminute. Kurz darauf machte Triers Anton Bauer mit dem 5:2 alles klar. Tore: 1:0 (0:30) Kevin Saville (Anton Bauer), 1:1 (11:21) Christian Czaika (Benny Welter, Kai Kühlem), 1:2 (28:43) Nick Thiros (Matthias Rötters), 2:2 (30:42) Patrick Leitner (Kevin Saville), 3:2 (37:25) Stefan Schratt (Udo Schön, Daniel Sonnack), 4:2 (47:02) Kevin Saville, 5:2 (48:54) Anton Bauer (Patrick Leitner, Kevin Saville). Strafen: Trier 16 + 10 (Udo Schön), Troisdorf 16. Zuschauer: 105.
Der Meister gewinnt das erste Spiel
Neuss, 16. Januar Auch das erste Spiel des Neusser EV in der Aufstiegsrunde zur Oberliga stand unter dem Einfluss der verschärften Regelauslegung, die seit Jahresbeginn in Deutschland für Diskussionen sorgt. So resultierten alle acht Treffer der Partie aus Über- bzw. Unterzahlspielen, was vor allem daran lag, dass sich nur selten beide Mannschaften in kompletter Stärke gegenüber standen. Da die Neusser unter dem Strich die besseren Special teams besaßen, verließen sie verdientermaßen als Sieger das Eis beim 6:2 (2:1, 3:0, 1:1) gegen den EHC Dortmund. Dass sich die NEV-Cracks noch an die neuen Richtlinien gewöhnen müssen, zeigte sich bereits in der Anfangsphase. So wanderten reihenweise Neusser Spieler auf die Strafbank und bescherten so den Gästen die willkommene Gelegenheit, den Führungstreffer zu erzielen. Einen Querpass von Nico Bitter verwertete Tim Schulz aus kurzer Distanz zum 0:1 (11.). Auch in der Folgezeit sorgten abwechselnde Strafzeiten dafür, dass neben den anweisungsgemäß pfeifenden Schiedsrichtern auch die Torhüter immer wieder im Mittelpunkt standen. Für den NEV erwies sich die Stärke im Unterzahlspiel als vorteilhaft, die auch zum Ausgleich durch Jared Mudryk führte. Der Kanadier verwertete einen Penalty, nachdem zuvor Sebastian Bongartz bei einem Konter nur mit einem Foul am Torschuss gehindert werden konnte. Mit einem Feldspieler mehr auf dem Eis standen die Neusser hingegen bei der erstmaligen Führung, für die sich Sebastian Geisler verantwortlich zeichnete (16.). Nach einem Zuspiel von Ramin Yazdi lief "Geisi" seitlich auf das Tor zu und ließ EHC-Torhüter Daniel Bethe keine Abwehrchance. Der zweite Abschnitt begann mit einem echten Paukenschlag. Nach einer schnellen Überzahl-Kombination, die Lutz Klauck abschloss, entschieden die Schiedsrichter auf Tor für Neuss. Neben der Dortmunder Mannschaft hatten zwar die Mehrzahl der Zuschauer den Puck nur am Pfosten gesehen, nach Ansicht der Unparteiischen prallte die Scheibe jedoch von der inneren Torstange zurück ins Feld. Mit dem beruhigenden Vorsprung im Rücken agierte die Mannschaft von Trainer Andrej Fuchs nun sicherer, das 4:1 durch Sebastian Geisler war die logische Folge (28.). Mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend konnte der Verteidiger, der im bisherigen Saisonverlauf nur einmal getroffen hatte, seine Torquote verdreifachen. Die Gäste blieben gefährlich, hatten bei ihren Chancen aber nicht das Glück des Tüchtigen. Dies lag neben dem erneut glänzend aufgelegten Dennis Kohl auch am Pfosten des Neusser Gehäuses, der in der 33. Minute einen möglichen Anschlusstreffer von Igor Furda verhinderte. Auf der anderen Seite erkämpfte sich der überragende Jared Mudryk in Unterzahl die Scheibe und setzte diese zum 5:1 in die gegnerischen Maschen (39.). Mit diesem Zwischenstand gingen beide Mannschaften in die zweite Pause. Im letzten Abschnitt plätscherte die Partie längere Zeit ohne große Höhepunkte vor sich hin. Während sich die Neusser auf die Sicherung des Ergebnisses konzentrierten, gelang es den Westfalen nicht, die nötige Aufholjagd einzuleiten. Erst nach einem sehenswerten Unterzahl-Tor von Eric Daniels in der 53. Minute erhöhten die Gäste noch einmal den Druck, ein Punktgewinn war zu diesem Zeitpunkt jedoch schon in weite Ferne gerückt. Eineinhalb Minuten vor dem Spielende stellte Philipp Louven mit einem Schuss aus der Halbdistanz den Endstand einer denkwürdigen Partie her. Auch wenn sich die Neusser Mannschaft zurecht von den eigenen Fans für die gute Leistung feiern lassen durfte, wartet auf Team und Trainer noch eine Menge Arbeit. Zwar kommt die verschärfte Regelauslegung den Fähigkeiten der meisten NEV-Cracks eher entgegen, dennoch wird man wohl noch einige Zeit brauchen, um sich an das veränderte Spiel zu gewöhnen. Das beste Beispiel dafür dürfte Jared Mudryk sein, der gleich viermal auf das Sünderbänkchen geschickt wurde, auf der anderen Seite aber auch mit fünf Scorerpunkten großen Anteil am gelungenen Start in die Aufstiegsrunde hatte. Tore: 0:1 (10:33) T. Schulz (Bitter, Kolloch/5-4), 1:1 (12:28) Mudryk (Penalty), 2:1 (15:39) Geisler (Yazdi, Mudryk/5-4), 3:1 (22:07) Klauck (Mudryk, Yazdi/5-4), 4:1 (27:43) Geisler (Mudryk/4-3), 5:1 (38:14) Mudryk (4-5), 5:2 (52:30) Daniels (3-5), 6:2 (58:33) Louven (Fuchs, Jedamzik/5-3). Strafen: Neuss 36, Dortmund 36. Zuschauer: 304.
Huskys melden sich mit zwei Siegen zurück
Trier, 16. Januar Rechtzeitig zum Auftakt
der Qualifikationsrunde zur Regionalliga NRW konnten sich die Trierer Huskys mit zwei
Siegen erfolgreich zurückmelden. Beim Angstgegner TuS Wiehl gewannen die Huskys mit 8:1
(2:0, 3:0, 3:1) und beim ersten Heimspiel im sogenannten Regionalliga-Pokal bezwang man
die Dynamites aus Troisdorf mit 5:2 (1:1, 2:1, 2:0). In beiden Spielen war man die
überlegene Mannschaft. In Wiehl feierten die Spieler Daniel Knott und Thaddäus Schmitz
ihren Einstand in der ersten Mannschaft. Beide rückten aus der 1b in das Regionalligateam
von Trainer Felix Brunschwiler. Auch Nico Rietz stand wieder für die Huskys auf dem Eis.
Die Huskys bestimmten das Spiel und bauten die Führung kontinuierlich aus. Am Ende stand
ein souveräner Sieg. Tore: 0:1 (9:45) Stefan Tschammer (Anton Bauer, Kevin Saville), 0:2
(15:22) Anton Bauer (Stefan Tschammer, Kevin Saville), 0:3 (32:22) Falk Elzner (Thomas
Ganer, Kevin Saville), 0:4 (34:25) Udo Schön (Dimitrij Nevzorov), 0:5 (35:26) Anton Bauer
(Kevin Saville, Dimitrij Nevzorov), 0:6 (43:06) Dimitrij Nevzorov (Udo Schön, Daniel
Sonnack), 0:7 (47:22) Daniel Sonnack (Dimitrij Nevzorov, Udo Schön), 0:8 (49:39) Daniel
Knott (Udo Schön, Stefan Tschammer), 1:8 (51:31) Andreas Leuthold.
Nur einen Tag später wartete ein schwererer Gegner auf die Huskys. Zu Hause traf man auf
den EHC Troisdorf. Hier wurde ein weiteres junges Talent in den Kader der ersten
Mannschaft berufen. Lukas Föhr absolvierte seinen ersten Einsatz für das Team von
Trainer Felix Brunschwiler. Die Huskys starteten furios ins Spiel. Es waren erst wenige
Sekunden gespielt, als Kevin Saville die Zuschauer zum ersten Mal jubeln ließ. Die
Gastgeber blieben auch weiterhin tonangebend und erspielten sich weiterhin gute
Torgelegenheiten, die jedoch nicht entschlossen genug ausgenutzt wurden. Ab Mitte des
ersten Drittels kamen die Gäste aus Troisdorf besser ins Spiel und erzielten durch
Christian Czaika in der zwölften Minute den Ausgleich. Im zweiten Drittel agierten die
Huskys wiederum stärker als die Dynamites. Doch auch hier ergab sich das gleiche Bild wie
in Abschnitt eins. Troisdorf kam zur Mitte des Drittels wieder besser in die Partie, und
konnte eine kurze Drangphase mit dem Tor zum 1:2 ausnutzen. Nick Thiros traf in der 29.
Minute. Die Huskys gaben sich jedoch nicht auf und kämpften weiter. Dies wurde in der 31.
Minute durch den Treffer von Patrick Leitner belohnt. Stefan Schratt brachte des ESC Trier
in der 38. Minute erneut in Führung. ESC-Goalie Markus Müller parierte im letzten
Abschnitt alles was auf seinen Kasten kam, und Kevin Saville ließ die Zuschauer in der
48. Minute mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend erneut jubeln. Anton Bauer machte
mit seinem Tor zum 5:2 den Sack endgültig zu. Tore: 1:0 (0:30) Kevin Saville (Anton
Bauer), 1:1 (11:21) Christian Czaika (Benny Welter, Kai Kühlem), 1:2 (28:43) Nick Thiros
(Matthias Rötters), 2:2 (30:42) Patrick Leitner (Kevin Saville), 3:2 (37:25) Stefan
Schratt (Udo Schön, Daniel Sonnack), 4:2 (47:02) Kevin Saville, 5:2 (48:54) Anton Bauer
(Patrick Leitner, Kevin Saville).
Pirates gewinnen in Darmstadt
Wallernhausen, 16. Januar Im letzten Spiel der Vorrunde in der Landesliga Hessen gewann der EC Wallernhausen bei der TSG Darmstadt 1b mit 6:4 (3:1, 1:0, 2:3). Eine Unachtsamkeit vor dem eigenen Tor brachte die Führung für Darmstadt durch Koch in der fünften Minute. Doch der an diesem Abend starke dritte Block erzielte durch Mittelstürmer Carsten Bingel in der achten Minute den 1:1-Ausgleich. Sebastian Becker und Thomas Günther erhöhten doch im ersten Drittel auf 3:1, Nils Schultheiß legte das 4:1 im zweiten Drittel nach. Erneut Schultheiß und Daniel Dickel bei einem Gegentor von Beckmann sorgten im Schlussabschnitt mit 6:2 für die Vorentscheidung, ehe Bartossek und Siegl für Darmstadt auf 4:6 verkürzten.
Sieg und Strafenflut zum Auftakt
Duisburg, 16. Januar In einem Eishockeyspiel stehen sich auf beiden Seiten je fünf Feldspieler gegenüber. Meistens jedenfalls. Im Auftaktspiel der Oberliga-Aufstiegsrunde zwischen dem Grefrather EC und dem EV Duisburg 1b war das allerdings anders. Beide Teams waren "Opfer" der neuen Regelauslegung. 40 Strafminuten kassierten die Duisburger, die Grefrather sogar 42 plus 40. Letztlich gewannen die Jungfüchse beim GEC mit 6:4 (1:0, 1:2, 4:2). "Das war schon eklatant", schüttelte EVD-1b-Trainer Charlie Weise den Kopf. Dennoch war er mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. "Jeder hat sich Mühe gegeben. Allerdings haben wir ja fast nie mit fünf Spielern gespielt." Gerade im Schlussabschnitt wurde es noch einmal spannend. Denn die Grefrather Niers Panther gingen sogar noch mit 3:2 in Führung, ehe der EVD auf 5:3 davon zog. Dem Anschlusstreffer der Gastgeber ließen die Duisburger die endgültige Entscheidung folgen. "Das erste Aufstiegsrundenspiel ging an das Nervenkostüm unserer jungen Spieler", berichtete Weise. Bester Fuchs war Klaus Micheller, und auch auf Goalie Frank Pribil konnten sich die Jungfüchse verlassen. Neuzugang Evgenij Kozhevnikov spielte im dritten Block. "Er hat ein gutes Spiel gemacht. Im Training muss das Zusammenspiel mit Frank Petrozza und Jörn Siegmanski geübt werden", möchte ihn der Coach bald in der ersten Reihe aufstellen. Derweil gab es noch einen Abgang. Stürmer Denis Nimako schloss sich dem Ligakonkurrenten Herner EG an. Das nächste Spiel bestreitet der EVD 1b am Sonntag, 22. Januar, um 18 Uhr beim VERC Lauterbach. Die EVD-Tore erzielten Klaus Micheller (2), Jörn Siegmanski, Dario Schmitz, Sebastian Berg und Frank Petrozza.
Zweistelliger Sieg gegen Lauterbach - zwei neue Blizzards
Herne, 16. Januar Eine einseitige Partie sahen die 547 Zuschauer am Herner Gysenberg. Gegen den VERC Lauterbach gewann die Herner EG klar mit 10:2 (4:0, 3:0, 3:2). Schon im ersten Drittel bauten die Blizzards ihre Führung auf 4:0 aus. Die unzähligen Unstimmigkeiten in der Lauterbacher Abwehr konnten Karl Jasik, Dominik Lumare, Milan Vanek und Patrik Berger erfolgreich nutzen. Im zweiten Drittel nahm die HEG den Schwung etwas heraus. Die Mannschaft von Trainer Peter Franke konnte sich aber dennoch im gegnerischen Drittel verankern. So sprangen in den zweiten 20 Minuten dennoch drei Tore für die Gastgeber heraus. Patrick Berger und zweimal durch Milan Vanek waren erfolgreich. Im letzten Drittel mussten die Blizzards zwar selbst zwei Gegentore hin nehmen, ließen aber nie Zweifel aufkommen, wer der Spiel gewinnwn würde. Karl Jasik, Maxim Meyer und Mark Jablonski stellten den 10:2-Endstand her. Nach dem Spiel gaben die Verantwortlichen der Herner EG noch zwei Neuverpflichtungen bekannt: Denis Nimako kommt vom EV Duisburg 1b, Shannon McNevan vom Collegeteam der Bowdoin Polar Bears aus der NESCAC.
Start in die Aufstiegsrunde gelungen 3:0 gegen Darmstadt
Moers, 15. Januar Mit einem Sieg sind die Black Devils Niederrhein in die Aufstiegsrunde zur Oberliga gestartet. Gegen die TSG Darmstadt gewannen die Moerser vor 130 Zuschauern mit 3:0 (1:0, 2:0, 0:0). Kurzfristig konnte Team-Manager Thomas Esser noch eine Neuverpflichtung präsentieren. Stürmer Gerrit Ackers (21) kehrte kurz vor Ende der Wechselfrist vom Grefrather EC zurück nach Moers. Die Devils begannen konzentriert und konnten sich schon nach knapp vier Minuten über die Führung freuen. Christian Perlitz war auf Vorlage von Oliver Gerst und Max Bänder erfolgreich. In der Folgezeit verpassten die Gastgeber eine frühe Vorentscheidung gegen den Hessenmeister. Unter anderem scheiterten André Wilmshöfer, Max Bänder und Sven Gotzsch an Ilja Doroschenko, den überragenden Goalie der Gäste. Das zweite Drittel war das stärkste der Devils, und endlich nutzten sie auch einmal eine Überzahl. Robert Schubert netzte in der 23. Minute ansatzlos und trocken ein. André Oesterreich und Sebastian Muhs verdienten sich die Assist-Punkte. Letzterer reihte sich auch gleich noch selbst in die Torschützenliste ein. Erneut Oesterreich und Christian Schlesiger bereiteten seinen Treffer zum 3:0 (25.) vor. Und Sebastian Muhs hätte heute weiter kräftig Scorer-Punkte sammeln können. Zweimal war er allein im Mitteldrittel frei vor Doroschenko. Im Schlussabschnitt durfte dann fast wirklich jeder einmal vergeben. Reihenweise verballerten die Devils selbst beste Möglichkeiten. Und Darmstadt? Alles in allem enttäuschten die Südhessen. Wenn ihnen mal Offensivaktionen gelangen, war spätestens beim starken Markus Felkel Schluss. Nach dem Auftaktsieg wird´s am nächsten Samstag (17:45 Uhr) ungleich schwerer. Dann wird die Herner EG in den Filder Benden erwartet.
Niederlage beim Meister
Dortmund, 16. Januar Nach dem Auftaktsieg in der Oberliga-Aufstiegsrunde gegen Herne am Freitag wurde der EHC Dortmund zwei Tage später wieder auf den Boden der Realitäten geholt. Beim ungeschlagenen Meister der Regionalliga, dem Neusser EV, unterlagen die Elche mit 2:6 (1:2, 0:3, 1:1). Zwar sah es anfangs recht gut aus, denn erneut stand die verschärfte Regelauslegung wie schon gegen Herne im Mittelpunkt. Dabei nutzte der EHC eine Überzahlsituation in der elften Minute zum 1:0 durch Verteidiger Tim Schulz, der zu seinem ersten Saisontreffer kam. Anstatt die Führung aber weiter auszubauen und vor allem die Möglichkeiten in numerischer Überlegenheit zu nutzen, musste der EHC in der 13. Minute den Ausgleich durch einen von Jared Mudryk verwandelten Penalty hinnehmen. Elche-Keeper Daniel Bethe war zwar mit der Fanghand am Puck, musste die Hartgummischeibe dann aber doch passieren lassen. In der 16. Minute gingen die Gastgeber mit 2:1 in Führung. Der zweite Abschnitt begann für den EHC noch schlechter, denn in der 23. Minute prallte ein Schuss des Neusser Lutz Georg Klauck an den Pfosten, aber Schiedsrichter Markus Krawinkel sah ihn hinter der Linie und entschied auf Tor zur vorentscheidenden 3:1-Führung. Danach kam der EHC nicht mehr so richtig ins Spiel. Es gab zwar noch die ein oder andere Chance, aber vor allem das Überzahlspiel blieb blass. Die Gastgeber dagegen machten es besser, erhöhten in der 28. Minute auf 4:1 und hatten die Begegnung beim 5:1 in der 39. Minute entschieden. An diesen fünf Treffern des NEV war übrigens Jared Mudryk immer beteiligt, zweimal als Torschütze, dreimal als Vorlagengeber. Der Schlussabschnitt verlief ausgeglichen, wie auch die Gesamtstrafenbilanz. Sechzehnmal jeweils auf beiden Seiten musste ein Spieler auf die Strafbank, zumeist wegen Haken und Haltens. Auf beiden Seiten fiel noch jeweils ein Tor, zuerst durch Eric Daniels, der einen Alleingang bei 3:5-Unterzahl zum 2:5 abschloss, dann durch die Gastgeber, die in der 59. Minute eine zweifache Überzahl zum Endstand von 6:2 nutzen konnten. Am kommenden Wochenende müssen die Elche nur einmal ran und empfangen am Sonntag, 22. Januar, um 19 Uhr die Black Devils Niederrhein.
Hessenmeister unterliegt in Moers
Darmstadt, 16. Januar Mit 0:3 unterlagen die Darmstadt Stars in der ersten Begegnung der Aufstiegsrunde zur Oberliga bei den Black Devils Niederrhein in Moers. Nach sportlich doch recht einseitigen Partien in der hessischen Regionalliga hatte es die TSG nun mit dem Viertplazierten der Regionalliga NRW zu tun. Während sie Stars auf die Stürmer McShane und Peters verzichten mussten, konnte Moers in Bestbesetzung antreten und schon nach kurzem Abtasten nutzten die Black Devils einen Abwehrfehler der Stars zum 1:0 in der vierten Spielminute. Hier zeigte sich gleich einer der Unterschiede zu den Vorwochen, denn in NRW werden Fehler sofort ausgenutzt und Perlitz verwandelte eiskalt. Trotzdem ließen sich die Stars nicht unterkriegen. Moers war zwar optisch überlegen, vermochte aber nicht das leichte Übergewicht in Tore umzuwandeln. Darmstadts Goalie Doroschenko hatte einen seiner Glanztage und hielt die Stars im Spiel. Auch im zweiten Drittel war Moers überlegen. Gleich zu Beginn nutzten sie in der 22. Minute ein Überzahlspiel zum 2:0 durch Schubert. Bitter war es dann auch, dass die Stars keine Möglichkeit bekamen, Luft zu holen, denn in der 25 Minute erzielte Muhs sogar das 3:0. Trotzdem ließen die Stars nicht locker und versuchten konsequenter in der Abwehr zu spielen und kompromissloser und vor allem schneller den Abschluss zu suchen. Allerdings ließen sie aber sich nun ergebende Chancen ungenutzt. Bitter, denn zwischen der 30. und 32. Minute boten sich sogar in doppelter Überzahl einige Einschussmöglichkeiten. Letztlich scheiterten sie jedoch wiederholt am glänzenden Torhüter der Black Devils. Im letzten Drittel ließen dann bei beiden Teams die Kräfte nach, was sich bei Darmstadt besonders an den zunehmenden Strafzeiten bemerkbar machte. Moers seinerseits war aber ebenfalls nicht mehr in der Lage diese Möglichkeiten zu nutzen und so blieb es beim 3:0.
Rostock wieder in der Erfolgsspur
Rostock, 16. Januar Die Rostocker Piranhas sind wieder in der Erfolgsspur zurück. Nach drei Niederlagen zum Auftakt der Meisterrunde in der Regionalliga Nordost gewann der Vorrundenmeister am Sonntagabend gegen die Wedemark Farmers mit 5:4 im Penaltyschießen. Wer von den 1500 Zuschauern in der Eishalle in der Schillingallee zu spät seinen Platz einnahm, verpasste einiges. Innerhalb von drei Minuten fielen zwei Tore, wurden vier Zweiminutenstrafen sowie eine Disziplinarstrafe verhängt. Schon nach eineinhalb Minuten markierte Blaha das 1:0 in Überzahl, doch die Freude währte nicht lange. Ebenfalls in Überzahl machte Willmann den Ausgleich nach drei Minuten. Und so offensivfreudig ging es weiter, doch Tore wollten nicht fallen. Beide Teams leisteten sich viele Fehler, die Rostocker wirkten verunsichert. Die Wedemarker Gäste spielten frech auf und mit und erarbeiteten sich etliche Tormöglichkeiten. Schock (8.) und Salzer (12.) scheiterten an Hippik. Die Piranhas zeigten sich wie in den Spielen zuvor anfällig in der Abwehr, zunächst blieben die Konsequenzen aber aus. Im zweiten Drittel diktierten die Wedemarker das Geschehen auf dem Eis. In der 25. Minute traf Csata nur den Pfosten, kurze Zeit später machte Todd das 2:1 für die Gäste. Rostock schlug zurück, Michalek traf zum 2:2 (28.). Doch 31 Sekunden nach dem Ausgleich war es Hoppe, der zum 3:2 für Wedemark traf. "Wir woll'n euch kämpfen seh'n", sangen die Rostocker Fans - erstmalig in der Saison. Denn bei den Piranhas lief nur wenig zusammen. Personifiziert kann die derzeitige Situation an Karol Bartanus werden. Glücklos agiert der überragende Mann der Vorrunde momentan, auch im Spiel gegen Wedemark scheiterte er mehrmals frei vor dem Gästetor. Wedemark erhöhte in der 30. Minute durch Csata sogar auf 4:2. Doch mit einem Kraftakt kehrten die Piranhas wieder zurück ins Spiel. Haupt und Hoffmann stellten noch vor der zweiten Drittelpause den 4:4-Ausgleich her. Im letzten Drittel dominierten die Rostocker wieder das Spiel, doch Tore wollten ihnen einfach nicht gelingen. Wedemark blieb bei Kontern gefährlich, doch auch die Farmers fanden in Hippik ihren Meister. Jeweils acht Schützen mussten im fälligen Penaltyschießen ran, Czajka, Blaha und Michalek trafen für Rostock, Schock und Hoppe für Wedemark. Tore: 1:0 (2.) Blaha (5-4), 1:1 (4.) Willmann (Todd/5-4), 1:2 (26.) Todd (Salzer), 2:2 (28.) Michalek, 2:3 (28.) Hoppe (Tischler), 2:4 (30.) Csata (Tischler), 3:4 (37.) Haupt, 4:4 (40.) Hoffmann (Schneider, Czajka), 5:4 (60.) Michalek (entscheidender Penalty). Strafen: Rostock 14 + 10, Wedemark 24 + 10.
Kleine Fehler wurden bestraft: BSC unterliegt in Erfurt 2:4
Braunlage, 16. Januar Keine Punkte konnte der Braunlager SC Harz in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost beim heimstarken ESC Erfurt ergattern. Gegen die Black Dragons unterlagen die Wölfe vor 700 Zuschauern knapp mit 2:4 (2:1, 0:1, 0:2). "Genug Chancen hatten wir, aber es zählen nun mal die Tore", fasste BSC-Trainer Jan Furo das Spiel zusammen. Nach genau 99 Sekunden mussten die Harzer bereits das 0:1 schlucken. Sven Johannhardt tauchte alleine vor dem Tor auf. Alexander Ansmann, der den angeschlagenen Nic Waldner vertrat, war ohne Chance. Doch die Wölfe bissen zurück. Nach Zuspiel von Benjamin Salzmann erzielte Dennis Lütjen nur eine Minute später den Ausgleich. Es entwickelte sich ein munteres und ausgeglichenes Spiel, in dem der BSC nach 13 Minuten erstmals in Führung ging. Dusan Halloun war von der Seite vors Tor gezogen und ließ auch Erfurts Goalie Manuel Groß alt aussehen. Ärgerlich aus Harzer Sicht, dass die Wölfe ihre folgenden Chancen nicht zum Ausbau der Führung nutzten. So scheiterte Alexander Deibert kurz vor der ersten Drittelpause nach einem Alleingang an Groß. Zu Beginn des zweiten Abschnitts brannte es im Powerplay zwar vor dem Erfurter Tor lichterloh, der Puck wollte aber nicht hinein. Eher glücklich fiel daher der Ausgleichstreffer für die Black Dragons. Bei einem Weitschuss von Zbynek Marak machte der ansonsten gute Ansmann eine unglückliche Figur und ließ den Puck zum 2:2 durchrutschen (27.). Trotzdem hätten die Wölfe mit einer Führung in die zweite Pause gehen können, Stefan Bilstein zielte aber ein Stück zu hoch (37.). Wie im zweiten Abschnitt hatte der BSC auch zu Beginn des Schlussdrittels im Powerplay gute Chancen, wiederum machten aber die Gastgeber den Treffer. Von der Bande sprang der Puck einem an der blauen Linie der Harzer stehenden Erfurter auf die Kelle, den folgenden Spielzug beendete Marek Pospisil mustergültig (45.). Entschieden war die Partie schließlich, als die Hausherren die Harzer Angriffsbemühungen mit einem klassischen Konter durchkreuzten. Auf Zuspiel des starken Pospisil musste Marco Reichert nur noch zum 4:2 einschieben (52.). "Das Spiel war auf hohem Niveau. Ein Kompliment an mein Team", freute sich nach der Partie Erfurts Coach Thomas Belitz. Jan Furo ärgerte sich dagegen: "Wir haben ein paar kleine Fehler mehr gemacht, dass wurde bestraft." Am kommenden Wochenende müssen die Wölfe am Freitag zunächst beim EC Timmendorfer Strand antreten, am Sonntag sind dann die Saale Bulls aus Halle zu Gast am heimischen Wurmberg. Tore: 1:0 (1:39) Sven Johannhardt (Rumid Masche, Zbynek Marak), 1:1 (2:48) Dennis Lüdtjen (Benjamin Salzmann), 1:2 (13:03) Dusan Halloun (Ales Stribny), 2:2 (26:57) Zbynek Marak (John Noob), 3:2 (44:10) Marek Pospisil (Florian Müller, Sebastian Stoyan), 4:2 (51:41) Marko Reichert (Marek Pospisil, Brandon Cook). Strafen: Erfurt 18, Braunlage 22. Zuschauer: 703.
Verdienter 4:2-Sieg gegen Harzer Wölfe - Drachen auf Platz drei
Erfurt, 16. Januar Gegen alles in allem zu harmlos agierende Gäste aus dem Harz fuhren die Black Dragons Erfurt am Sonntagabend einen 4:2-Heimsieg einfahren. "Die Braunlager standen tief in der eigenen Zone und versuchten uns immer wieder auszukontern. Damit hatten wir im ersten Drittel noch unsere Probleme, doch ab dem Mittelabschnitt hatten wir uns darauf eingestellt. Wir müssen das Spiel mit unseren Chancen, die wir allein im zweiten Drittel hatten, frühzeitig entscheiden", sagte Thomas Belitz der Trainer des ESC Erfurt nach dem Erfolg gegen den Braunlager SC Harz. Das Spiel begann mit einem Paukenschlag, gerade 139 Sekunden waren gespielt, als die Erfurter in Führung gingen. Abermals zeigte sich hierfür die Paradereihe der Drachen verantwortlich. Zbynek Marak und Rumid Masche bedienten Sven Johannhardt, der den Braunlager Goalie Alexander Ansmann überwandt. Diese schnelle Führung hatte allerdings nicht lange Bestand. Knapp 60 Sekunden später glichen die Gäste durch Lüdjen aus. Und es sollte noch schlimmer kommen für die Gastgeber. in der 14. Spielminute erzielte Halloun die 2:1-Führung für die Gäste. Es folgte ein wahrer Sturmlauf der Erfurter. Doch mit viel Glück konnten Ansmann und seine Defensive gegen Marak, Pospisil, Stoyan oder Müller klären und so mit einer zu diesem Zeitpunkt etwas glücklichen Führung in die erste Pause gehen. Im Mittelabschnitt kaum ein anderes Bild. Die Drachen berannten den Kasten von Ansmann, gingen dabei aber mit ihren Chancen zu fahrlässig um oder schlossen zu überhastet ab. Die nur noch sporadisch vorgetragenen Entlastungsangriffe der Wölfe fanden meist in der nun hellwach agierenden Drachendefense ihr Ende. Spätestens bei Manuel Groß, der ein sicherer Rückhalt im Drachentor war, war Endstation. In der 27. Minuten war es dann aber doch so weit. Zbynek Marak legte seine ganze Wut über die bisher vergebenen Chancen in einen Schuss, der zum 2:2 ins Netz fand. Im Schlussabschnitt brachte ein leichtfertig verspielter Puck die Drachen endgültig auf die Siegerstraße. Potac verlor an der Bande einen Zweikampf gegen Sebastian Stoyan, er bediente Jubilar Florian Müller (er bestritt sein 400. Pflichtspiel), Müller bediente Marek Pospisil mit einem mustergültigen Pass und der hatte keine Mühe mehr, den Puck im Braunlager Tor unterzubringen. Für die endgültige Entscheidung zu Gunsten der Erfurter sorgte Kapitän Marko Reichert in der 52. Spielminute. Brandon Cook, seit Wochen in bestechender Form, hatte Pospisil bedient der mit einer simplen Körpertäuschung einen Gegenspieler aussteigen ließ und Reichert den Puck auf den Schläger serviert hatte. Tore: 1:0 (1:39) Sven Johannhardt (Rumid Masche, Zbynek Marak), 1:1 (2:48) Dennis Lüdtjen (Benjamin Salzmann), 1:2 (13:03) Dusan Halloun (Ales Stribny), 2:2 (26:57) Zbynek Marak (John Noob), 3:2 (44:10) Marek Pospisil (Florian Müller, Sebastian Stoyan), 4:2 (51:41) Marko Reichert (Marek Pospisil, Brandon Cook). Strafen: Erfurt 18, Braunlage 22. Zuschauer: 703.
Schönheide besiegt den Meister
Schönheide, 16. Januar Der EHV Schönheide gewann am Samstag das Heimspiel gegen den Rostocker EC mit 4:2 (1:0, 2:1, 1:1). Die Wölfe haben damit in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost nach zwei knappen Niederlagen gegen Leipzig und Erfurt den erste Dreier eingefahren. In einem starken Spiel beider Mannschaften waren die Wölfe am Ende der verdiente Sieger. Im ersten Drittel sahen rund 600 Zuschauer ein schnelles und ausgeglichenes Spiel. Beste Torchancen auf beiden Seiten blieben ungenutzt oder konnten durch die jeweiligen Goalies Nachtmann und Hippik pariert werden. So gelang den Wölfen erst in der 18. Minute die 1:0-Führung durch Milan Hahn in Überzahl, als der Rostocker Czajka für zwei Minuten die Strafbank drücken musste. Auch Anfangs des Mittelabschnitts ein unverändertes Bild. Sowohl Schönheide als auch Rostock hatten gute Möglichkeiten. Selbst mehrere penaltyähnliche Alleingänge blieben ungenutzt oder waren Beute der Keeper. Die Piranhas waren zwar ständig bemüht, den Ausgleich zu erzielen, doch die Wölfe tauchten im Gegenzug immer wieder gefährlich vor dem Gehäuse von Hippik auf. So war es Holger Mix, der den EHV Schönheide in der 31. Minute mit 2:0 in Front brachte. Die Gäste wirkten in der Folge angeschlagen. Die Wölfe mehr und mehr am Drücker, den Vorsprung auszubauen. Im Spiel 4 gegen 4 traf jedoch Pavel Weiss, zu diesem Zeitpunkt etwas überraschend, zum 1:2-Anschluss für den REC. Schönheide ließ sich durch diesen Treffer nicht aus dem Rhythmus bringen und spielte weiter zielstrebig nach vorn. Kurz vor Ende des zweiten Drittels wurde der Einsatz der Wölfe erneut belohnt. In Überzahl traf Matthias Krehl nach glänzender Vorarbeit von Sven Schröder und Miroslav Jenka zum 3:1 (40.) für den EHV. Spannung und Dramatik pur sollten die letzten 20 Minuten den Fans bieten. Rostock kam stärker aus der Kabine und hatte gleich zu Beginn gute Chancen das Ergebnis zu korrigieren. Zweimal half dem EHV der Pfosten, ehe Karol Bartanus die Piranhas auf 2:3 (46.) heran brachte. Im Stadion wurde es merklich ruhiger, denn in der Folge war Rostock dem Ausgleich nahe. Die Wölfe setzten nun immer mehr ihre Tugenden ein und hielten mit Kampf, Einsatz und Laufbereitschaft dagegen. Selbst als die Ostseestädter zweimal in Überzahl agierten, verteidigten die Wölfe aufopferungsvoll den knappen Vorsprung. In der 58. Minute dann die Entscheidung des Spiels. EHV-Kapitän Mike Losch versenkte die Scheibe zum umjubelten 4:2 im Netz der Piranhas. 1:0 (18.) Hahn (Krehl, Schröder), 2:0 (31.) Mix (Günzl, Losch), 2:1 (35.) Weiss (Bartanus, Michalek), 3:1 (40.) Krehl (Jenka, Schröder), 3:2 (46.) Bartanus (Blaha), 4:2 (58.) Losch (Mix, Günzl). Strafen: Schönheide 12 + 10 (Buschmann), Rostock 12. Zuschauer: 578.
Sieg im dritten Anlauf
Dinslaken, 16. Januar Es war zwar sehr mühsam, aber die Dinslakener Kobras schafften es nach endlosen Spielunterberechungen und zahlreichen Zeitstrafen auf beiden Seiten, die die neuen Spielregeln mit sich brachten, gegen die Realstars aus Bergisch Gladbach endlich einen Sieg einzufahren. Am Ende stand es 8:4 (1:1, 3:1, 4:2) für die Hausherren. Im ersten Spieldrittel konnten die Kobra-Fans nach der zuletzt schlimmen Vorstellung in Solingen endlich wieder jubeln, nachdem Henri Marcoux in der neunten Minute den Führungstreffer erzielte. Das Spiel wirkte in der Folge zerfahren und Andreas Schrills, der sein erstes Spiel für die Kobras absolvierte, durfte unnötigerweise drei Sekunden vor Ende des ersten Drittels hinter sich greifen, so dass die Mannschaften mit einem 1:1 in die Pause gingen. Im zweiten Drittel versuchten die Kobras mehr Druck zu erzeugen und Henri Marcoux erzielte zwischen der 24. und 32. Minute zwei Treffer zur 3:1-Führung der Kobras. Alexander Wunsch erhöhte in der 35. Minute mit einem fulminanten Schuss auf 4:1. Noch vor der Pause verkürzte der ESV Bergisch Gladbach auf 2:4. Im letzten Drittel kamen die Kobras in Überzahl zum 5:2 durch Marc Garthe (44.). Unrühmlicher Höhepunkt des Spiels war die harte Strafe gegen Daniel Parsch, der sich wie sein Kontrahent wegen unnötiger Härte eine Matchstrafe einhandelte. In der 51. Minute verkürzten die Realstars auf 3:5, ehe die Kobras in der 58. und 59. Minute mit einem Doppelschlag durch Dirk Rossbach und Henri Marcoux auf 7:3 davonzogen. Die Antwort der Realstars folgte mit dem 4:7 noch in der gleichen Spielminute. Den Schlusspunkt zum 8:4 setzten jedoch die Kobras durch einen Treffer von Marc Garthe drei Sekunden vor Spielende. Ein Nachtrag zum Spiel gegen Trier vom 8. Januar aus der Hauptrunde: Das Spiel wird mit 5:0 für Dinslaken gewertet, da Trier ebenso wie in der Partie zwei Tage zuvor in Herne - nicht spielberechtigte Spieler einsetzte.
Erster Schritt zum Pokalerfolg
Solingen, 16. Januar Der EC Bergisch Land hat sich im Finale um den NRW-Pokal in eine gute Ausgangslage gebracht. Das Hinspiel gegen den Iserlohner EC 1b entschieden die Solinger mit 5:2 für sich. Das Rückspiel steigt am Dienstag, 31. Januar, um 20 Uhr in Iserlohn. In einem ausgeglichenen ersten Drittel brachte Tim Neuber die Bergisch Raptors in der zehnten Minute in Führung. Doch die Sauerländer drehten das Spiel zunächst. In der 16. Minute glich der IEC aus und ging in der 33. Minute gar in Führung. Danach erspielten sich die Solinger zwar einige Chancen, doch das Tor schien wie vernagelt. In der 38. Minute traf Christian Spaan dann aber doch zum Ausgleich. Und nur 21 Sekunden vor der Pause brachte Falk Schnöring den EC Bergisch Land mit 3:2 in Führung. Ein Doppelschlag in der 43. Minute innerhalb von 17 Sekunden brachte die Entscheidung. Pierre Klein und Christian Spaan sorgten für den Endstand.
Eishockeycracks haben nach 50 Jahren nichts verlernt
Rostock, 16. Januar Aus Anlass verschiedener Jubiläen hat sich das Rostocker Old Star Team die Eishockeymannschaft der Dresdner Altlöwen zu einem Freundschaftsspiel eingeladen. Das Ergebnis von 7:6 (3:2, 3:3, 1:1) spielte dabei am Ende eine untergeordnete Rolle. Zu feiern gab es zehn Jahre Old Star Team (Januar 1995), 50 Jahre Kunsteis in Rostock (19. November 1955) und 50 Jahre Gründung der Sektion Eissport im SC Empor Rostock (4. Januar 1956). In diesem Spiel standen sich jahrzehntelange Erfahrung aus vielen Oberligabegegnungen in der ehemaligen DDR gegenüber. Zu Beginn der Partie erwischte Dresden den besseren Start. Bereits nach 80 Sekunden gelang Bernd Möbius die Führung. Rostock kam nach fünf Minuten besser ins Spiel und kam durch Chancen vom Wolfgang Peters und Prof. Jupp Kreutzmann zu Ausgleichmöglichkeiten. Beim 2:0 für die Altlöwen in der 13. Minute war Herbert Mohr im nachsetzen erfolgreich. Im ersten Drittel erlebten die Zuschauer unbewusst das Highlight des Spieles. Mit Wolfgang Wünsche (67 Jahre), Professor Walter Wild (65 Jahre), Professor Jupp Kreutzmann (65 Jahre), Werner Preuß (67 Jahre) und Albert Dittmann (68 Jahre) standen die ältesten noch aktiven Eishockeyspieler der Welt aus dem Guinness-Buch der Rekorde von 2001 auf dem Eis. Mittlerweile zusammen 332 Jahre alt und 50 Jahre zusammen auf dem Eis. In einigen Spielzügen konnte man dann auch ihre Erfahrung auf dem Eis bestaunen. 90 Sekunden nach dem 2:0 der Dresdener konnte Rostocks Kurt Schnepel verkürzen. Den viel umjubelten Ausgleich für die Rostocker Old Stars erzielte Wolfgang Wünsche nach einem Solo in der 16. Minute. Dresden zog noch mal das Tempo an und konnte zwei Minuten vor Ende des ersten Drittels mit 3:2 durch Dirk Menzel in Führung gehen. Im zweiten Drittel konnte Dresden ein Übergewicht im Spiel erzielen, aber die Old Stars aus Rostock hielten mit. Ein Schuss von Mohr von der blauen Linie und eine Chance von Möbius konnte Rostocks Torwart Wunsch parieren. In der 26. Minute scheiterten Pilch und Böttcher im Doppelpack an Dresdens Torwart. Ein Tor von Wolfgang Peters in der 29. Minute wurde wegen Schlittschuhtor nicht anerkannt. Im direkten Gegenzug erhöhte Dresden dann durch Petruschka auf 5:3. Ein erneutes Solo durch Wolfgang Wünsche ließ Rostock wieder verkürzen. Der nach langer Verletzung wieder genesene Jens Hallaschk konnte dann in der 37. Minute für Rostock ausgleichen, aber die Altlöwen erhöhten im Gegenzug durch Wolfgang Kühne auf 6:5. Im letzten Drittel setzten dann die Rostocker Old Stars auf die "Jugend" im Team. Bereits nach 15 Sekunden im letzten Drittel markierte erneut Hallaschk den Ausgleich. Rostock hatte nun mehr Tempo im Spiel und es ergaben viele Torchancen auf beiden Seiten. Torsten Fiedler brachte dann in der 57. Minute den 7:6-Siegtreffer für Dresden. Auf der anschließenden Jubiläumsfeier gab es dann ein geselliges Beisammensein mit vielen Geschichten aus den vergangenen Jahrzehnten des aktiven Eishockeysports. Beide Kapitäne sprachen sich für eine Weiterführung der Freundschaftsspiele aus. So ist eine Revanche im Rückspiel in Dresden geplant. Tore: 0:1 (1:20) Möbius, 0:2 (12:24) Berger (Mohr), 1:2 (13:52) Schnepel, 2:2 (15:32) Wünsche, 2:3 (17:56) Menzer, 2:4 (24:32) Petruschka (K.-H. Domschke), 3:4 (26:37) Damböck (Hallaschk), 3:5 (29:34) Petruschka, 4:5 (31:20) Wünsche, 5:5 (36:33) Hallaschk (Dittmann, Arndt), 5:6 (36:49) Kühne (Menzer), 6:6 (40:15) Hallaschk (W.Peters), 6:7 (55:06) Fiedler. Strafen: Rostock 2, Dresden 2.
Wild Boys gelingt Wiedergutmachung
Chemnitz, 16. Januar Nach der 1:6-Blamage in Dresden gelang dem ERC Chemnitz die Wiedergutmachtung. Die Wild Boys gewannen in der Sachsenliga beim EHV Klingenthal mit 6:4 (2:1,1:1,3:2). Schnon nach 52 Sekunden brachte Marco Kanow mit seinem ersten Tor für den ERC die Wild Boys in Führung. Chemnitz wirkte überlegen, markierte aber nur noch das 2:0 durch Alexander Teichert (11.). Kurz vor der Pausensirene verkürzte Hruby auf 1:2. Doch auch im zweiten Drittel erwischte der ERC den besseren Start. In der 22. Minute erhöhte Karsten Stiegler auf 3:1, ehe erneut Hruby verkürzte. Spannend wurde es noch einmal im Schlussabschnitt. Zwar erhöhte Christian Weck auf 4:2, doch Klingenthal gelang durch Hruby und Gregor der Ausgleich. Lars Spranger und Matthias Klatt schossen dennoch den Chemnitzer Sieg heraus. ERC-Crack Alexander Teichert kassierte im zweiten Drittel eine Matchstrafe wegen Bandenchecks.
Wölfe unterliegen eiskalten Löwen
Braunlage, 14. Januar Freitag, der Dreizehnte, zumindest dem Braunlager SC Harz hat dieses Datum kein Glück gebracht. Mit 2:7 (2:3, 0:0, 0:4) mussten sich die Wölfe vor rund 1000 Zuschauern den Blue Lions Leipzig geschlagen geben. Zwei Drittel lang konnte der BSC das Spiel gegen die Leipziger offen halten. Erst im Schlussabschnitt setzten sich die Gäste entscheidend ab. Die Blue Lions starteten bestens ins Spiel und nutzten durch Dennis Thielsch gleich die erste Chance zur Führung. Die Wölfe zeigten sich aber kaum verunsichert. In Überzahl markierte Mario Breneizeris den Ausgleich (7.). Kurze Zeit später gingen die Harzer sogar in Führung. Nach einem Unterzahlkonter über Dusan Halloun lag der Puck schon auf der Linie, Jozef Potac sorgte für die letzten Zentimeter. Doch noch in der selben Strafzeit glichen die Leipziger aus, Torschütze war Daniel Bartell. Den Schlusspunkt in einem turbulenten Anfangsdrittel setzten schließlich wieder die Gäste in Person von Paul Kreißl, während Ales Stribny in aussichtsreicher Position an Marko Suvelo im Leipziger Tor scheiterte. Nach einem ausgeglichenen Mitteldrittel mit Chancen auf beiden Seiten fiel die Entscheidung mit dem vierten Leipziger Treffer nach 48 Minuten im Schlussabschnitt. Wölfe-Goalie Nic Waldner rutschte ein Schuss von Petr Molnar durch, David Seidl konnte erst Zentimeter hinter der Linie klären. Die folgende BSC-Offensive blieb ergebnislos, während die Leipziger ihre Chancen eiskalt ausnutzten. "Das Ergebnis ist letztlich zu hoch ausgefallen", befand dann auch Braunlages Trainer Jan Furo. Blue-Lions-Coach Zdenek Travnicek war vor allem mit der Abwehrleistung seines Teams zufrieden: "Wir haben gut an der blauen Linie gestanden und Braunlage nicht ins Spiel kommen lassen." Am kommenden Montag ist derweil die Gründungsversammlung für einen BSC-Förderverein geplant. Das Treffen für alle interessierten BSC-Anmhänger findet ab 18 Uhr im "Hapimag" in Braunlage statt. Neben der Wahl des Vorstandes steht auch die Festlegung der Mitgliedsbeiträge zur Diskussion. Tore: 0:1 (3:06) Thielsch (Just, Trolda), 1:1 (6:16) Breneizeris (5-4), 2:1 (7:47) Potac (Halloun, 4-5), 2:2 (9:31) Bartell (Eichelkraut, Rentzsch, 5-4), 2:3 (18:33) Kreißl (Wilson), 2:4 (47:14) Molnar (Kreißl), 2:5 (52:04) Eichelkraut (Bartell, Molnar, 5-4), 2:6 (54:31) Bartell (Eichelkraut, Bärschneider, 4-5), 2:7 (59:04) Bartell (Eichelkraut, Bärschneider). Strafen: Braunlage 14, Leipzig 14 + 5 + Spieldauer (J.Müller). Zuschauer: 924.
Penaltysieg in Timmendorf
Erfurt, 14. Januar Der Timmendorfer Strand scheint in dieser Saison für die Drachen ein gutes Pflaster zu sein, nach dem 4:2-Sieg in der Vorrunde siegten die Black Dragons Erfurt gestern auch im ersten Meisterrundengastspiel an der Ostsee mit 5:4 (1:1, 1:0, 2:3, 1:0) nach Penaltyschießen. Bis es allerdings soweit war stand zunächst ein Wechselbad der Gefühle an. Im Anfangsdrittel entwickelte sich ein schnelles Spiel auf gutem Regionalliganiveau. Beide Teams zeigten, dass sie gewillt waren, das Spiel für sich zu entscheiden. Den ersten Treffer legten nach gut 15 Minuten die gastgebenden Beach Boys durch Markus Klupp vor. Die Antwort der Gäste aus Thüringen erfolgte allerdings noch vor der ersten Pause. Brandon Cook war im Powerplay 17 Sekunden vor Drittelende erfolgreich. Im Mitteldrittel übernahmen die Drachen mehr und mehr die Initiative. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Gäste nach fünf Minuten in Führung gingen. Neuzugang Sebastian Stoyan, erst im dritten Einsatz für die Drachen, traf unter gütiger Mithilfe der Timmendorfer Defensive zum 2:1. Im weiteren Verlauf versäumten es die Gäste, diese Führung auszubauen. So scheiterten Pospisil, Marak, Müller und Cook aus aussichtsreichen Positionen. So blieb es nach 40 Minuten bei der knappen 2:1-Führung. Im letzten Drittel traf zunächst Zbynek Marak nach zwei Minuten zur vermeintlichen 3:1-Vorentscheidung. Doch die Gastgeber kamen ins Spiel zurück, zunächst traf Bryan Phillips zum 2:3-Anschluss (50.). In den letzten fünf Minuten wurde es dann richtig turbulent. Die Gastgeber erzielten innerhalb von 67 Sekunden zwei Treffer zur zwischenzeitlichen 4:3-Führung (56., 57.). Als dann in der letzten Spielminute die Drachen zu einem Powerplay kamen, setzte Drachencoach Belitz alles auf eine Karte und nahm Goalie Ralf Scheibe zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Dieses Risiko sollte sich lohnen, Zbynek Marak war es, der 54 Sekunden vor Ende zum 4:4-Ausgleich traf. Im Penaltyschießen avancierte Ralf Scheibe zum Matchwinner für die Erfurter. Er musste zwar die Penaltys von Reid, Pepin und Gehrig passieren lassen, konnte allerdings gegen Koubenski und Phillips parieren. Auf Erfurter Seite trafen Marak, Pospisil und Hnidek während zunächst Müller und Masche vergaben. So musste der Tie-Break die Entscheidung bringen. Hier parierte Scheibe gegen Pepin und Reid. Während Marak noch vergab, traf dann allerdings Pospisil zur Entscheidung. Tore: 1:0 (14:23) Klupp (Gehrig, Koubenski, 5-4), 1:1 (19:43) Cook (Müller, Pospisil, 5-4), 1:2 (24:18) Stoyan, 1:3 (41:02) Marak (Johannhardt), 2:3 (49:39) Phillips (Kuhnekath), 3:3 (55:02) Gehrig (Reid, Pepin, 5-4), 4:3 (56:09) Reid, 4:4 (59:06) Marak (Cook, Stoyan, 6-4), 4:5 (60:00) Pospisil (entscheidender Penalty). Strafen: Timmendorf 14, Erfurt 16. Zuschauer: 606.
Auftakt im Zeichen neuer Regelauslegung
Herne, 14. Januar Mit einer 3:5-Niederlage beim EHC Dortmund startete die Herner EG gestern in die Aufstiegsrunde zur Oberliga. Bei einer hart umkämpften Begegnung die von zwei ebenbürtigen Mannschaften geführt wurde, stand der Unparteiische des öfteren im Mittelpunkt. Eine Strafzeitenverteilung von 20 Minuten auf Dortmunder Seite und 36+40 auf Herner Seite waren die Folge der neuen Regelauslegung. Den besseren sportlichen Auftakt erwischten die Elche. Nach rund sechs Minuten nutzte Igor Cillik eine Überzahlsituation zum 1:0. Doch die HEG kämpfte weiter und glich nach acht Minuten zum 1:1 aus. Torschütze war Milan Vanek. Doch die freudige Stimmung der 300 mitgereisten Herner sollte nicht lange anhalten: Grund war der 2:1-Führungstreffer der Elche, der nur 44 Sekunden später erzielt wurde. Pierre Schulz konnte sich in die Torschützenliste eintragen. Und es sollte noch dicker kommen für die HEG: 60 Sekunden waren gespielt da stand schon 3:1 für Dortmund. Trotz eines Spielers weniger auf dem Eis konnte der Ex-Herner Eric Daniels seinen Alleingang in ein Tor ummünzen. Doch die Herner gaben sich nicht geschlagen und kamen durch Dominik Lumare zum 2:3-Anschlusstreffer. Dieser Abstand hielt ganze vier Minuten, bevor Igor Furda im Tor des Herner Goalies Thomas Juister einnetzte. In der restlichen Spielzeit stand die neue Regelauslegung im Mittelpunkt. So musste Sebastian Haßelberg zwei Disziplinarstrafen und somit den direkten Spielverweis in Kauf nehmen. Auch Karl Jasik konnte nach dem Erhalt einer zehnminütigen Disziplinarstrafe frühzeitig in die Kabine. Beiden Teams gelang es noch einmal, das gegnerische Tor zu treffen. Zunächst war es Pascal Adolfs, der den Hernern wieder Mut machte, mit seinem 3:4-Anschlusstreffer in der 32 Spielminute. Dann aber war es Werner Heinrich, der zum 5:3 traf und damit auch den Endstand besiegelte. Am Sonntag treffen die Blizzards um 18:30 Uhr vor eigenem Publikum auf die Highlanders aus Lauterbach.
Fehlstart in Solingen
Dinslaken, 14. Januar Völlig von der Rolle kassierten die Dinlakener Kobras zum Auftakt der Qualifikationsrunde zur Regionalliga NRW beim Verbandsligisten EC Bergisch Land in Solingen eine 5:9 (1:1, 0:5, 4:3)-Niederlage. Dabei hatte sich das Team um Jörg Böhme so viel vorgenommen. In voller Besetzung sollte das Unternehmen Regionalligapokal den ersten Erfolg bringen. Doch Dinslaken stand neben dem Geschehen und konnte mit viel Glück die mit Elan und viel Schwung anrennenden Hausherren bis zur 13. Minute am Torerfolg hindern. Dann aber gelang den Raptors der Führungstreffer. Etwas wacher versuchten die Kobras nun dagegen zu halten und in der 20. Minute gelang Dirk Roßbach der Ausgleich. Erwarteten die mitgereisten Kobrafans nun im zweiten Abschnitt ein Aufbäumen, wurden sie bitter enttäuscht. Dinslaken war nur noch körperlich präsent und die Raptors konnten schalten und walten, wie sie wollten. Fünf Treffer in diesem Drittel, alle auf Seiten der Hausherren, sprechen eine deutliche Sprache und sorgten für die Entscheidung in diesem Spiel. Auch im Schlussdrittel sah es zunächst nicht anders aus. Zwar konnte Dirk Roßbach, der seine Ladehemmung aus der Vorrunde endgültig abgelegt hat, die Kobras bereits nach 29 Sekunden auf 6:2 heran bringen, aber Solingen kam bereits eine Minute später zu einem Treffer und stellte den alten Abstand wieder her. In Folge kam Dinslaken aber wieder besser ins Spiel und zeigte, wenn auch viel zu spät, endlich Biss. Die Kobras nahmen das Geschehen in die Hand und setzten die Akzente, die alle Zuschauer bereits von Beginn an erwartet hatten. So konnte wenigsten dieser Abschnitt von den Kobras gewonnen werden. Die drei Tore weiteren Dinslakener Tore erzielte Henri Marcoux. Strafen: Solingen 24 + 10 (Pavel Mann), Dinslaken 24 + 10 (Jens Fischer). Zuschauer: 205.
Auftakt nach Maß
Dortmund, 14. Januar Mit einem 5:3 (4:2, 2:1, 0:0)-Erfolg gegen die Herner EG hatte der EHC Dortmund einen Auftakt nach Maß in der Aufstiegsrunde zur Oberliga. Nach 15 Minuten führten die Elche bereits mit 4:2 und gaben den Vorsprung nicht mehr aus der Hand. Das Team von Markus Scheffold zeigte sich wesentlich cleverer im Umsetzen der verschärften Regelauslegung, die Verstöße bezüglich Haken, Halten und Behinderung seit Jahresanfang ohne Einschränkung ahndet. "Man kann zu dieser so genannten Neuerung stehen wie man will. Fakt ist, dass es keine neue Regel ist, sondern eine konsequente Anwendung des gültigen Regelwerkes. Sie ist allen bekannt, also muss man sich darauf einstellen. Wir haben das schon am letzten Sonntag gegen Grefrath geschafft und nun auch gegen Herne. Das war sicherlich mit ein entscheidender Faktor für diesen Sieg", zeigte sich der sportliche Leiter Klaus Picker nach dem Spiel mehr als zufrieden mit dem ersten Saisonerfolg gegen die Blizzards. Die Strafzeitenbilanz spricht eine eindeutige Sprache: 20 Minuten gegen den EHC, 36 Minuten gegen Herne. Hinzu kommen noch 40 Minuten Disziplinarstrafen gegen die Gäste. "Es lag aber nicht nur an den Strafzeiten, denn mein Team erzielte nur einen Treffer in numerischer Überlegenheit. Hätten wir unsere Überzahlmöglichkeiten besser genutzt, dann wäre das Spiel schon eher entschieden gewesen", ergänzte EHC-Coach Markus Scheffold. "So mussten wir bis zum Ende doch etwas bangen. Ich bin aber dennoch sehr zufrieden mit dem Start in die Aufstiegsrunde. Auf diese Leistung können wir aufbauen und sicherlich eine gute Runde spielen." Schon in der Anfangsphase dieser Begegnung wurde deutlich, dass an diesem Abend die Schiedsrichter im Mittelpunkt stehen würden. In den ersten sechs Spielminuten gab es ämlich bereits vier Strafzeiten und zwar ausnahmslos gegen die Gäste aus Herne, die sich so gar nicht auf die neue Regelauslegung einstellen wollten. Die vierte Strafzeit nutzte der EHC dann auch in der siebten Spielminute zur 1:0-Führung durch Igor Cillik, der eine Kombination der zweite Reihe erfolgreich abschloss. Die Gäste antworteten mit einigen wütenden Kontern und kamen auch anderthalb Minuten später zum Ausgleich. Aber die Elche zeigten sich wenig beeindruckt, spielten weiter konsequent nach vorne und gingen in der neunten Minute durch Pierre Schulz erneut in Führung. Wenige Sekunden danach gab es die erste Strafzeit gegen Dortmund, aber die brachte in Unterzahl sogar das 3:1. Eric Daniels schnappte sich die Scheibe, fuhr ein schnelles Break gegen sein ehemaliges Team und ließ Thomas Juister, dem neuen Keeper der Blizzards, in seinem ersten Spiel keine Chance. Der Zwei-Tore-Vorsprung hielt aber nur gut eine Minute, dann verkürzte Herne auf 3:2. Die Elche machten aber weiter Druck gegen den Favoriten und Igor Furda stellte in der 15. Minute mit dem 4:2 den alten Abstand wieder her. In dieser Phase schien es, als ob beide Mannschaften sich auf das Durchgreifen der Schiedsrichter eingestellt hätten und auch beim Spiel fünf gegen fünf war der EHC oben auf. Nach den sechs Treffern im ersten Abschnitt sah es nach einer torreichen Partie aus, dieser Eindruck wurde aber in Abschnitt zwei und drei nicht bestätigt. Das zweite Drittel begann erneut mit vielen Überzahlsituationen für die Elche und nun stand der Herner Goalie, der zuvor einige Unsicherheiten zeigte, deutlich im Mittelpunkt. Immer wieder vereitelte er gute Möglichkeiten des EHC, der in dieser Phase es versäumte vorzeitig alles klar zu machen. Im Gegenteil, die Blizzards kamen in der 32. Minute in Unterzahl zum Anschlusstreffer und bekamen auf einmal Oberwasser. So wähnten die zahlreichen Herner Zuschauer in der 34. Minute den Puck erneut im Dortmunder Tor, die schwarze Hartgummischeibe trudelte aber nur parallel zur Torlinie hinter EHC-Keeper Daniel Bethe, der die Situation dann entschärfen konnte. Kurz darauf nutzte Werner Heinrich einen Wechselfehler der Gäste und markierte das 5:3. Es folgten zwei weitere gute Möglichkeiten, zuerst ein Pfostentreffer von Hans Lacalli, dann verpasste ein Herner das leere Tor. Zwei Sekunden vor Ende des Mitteldrittels gelang dem EHC dieses Kunststück auch noch. Im Schlussabschnitt waren dann Tore Fehlanzeige. Der EHC war wieder häufig in Überzahl, die Gäste nur noch frustriert. Sebastian Haßelberg konnte vorzeitig Duschen gehen und das häufige Unterzahlspiel forderte seinen Tribut. So blieb es dann beim 5:3-Erfolg eines konzentriert spielenden EHC, der mit der nötigen Cleverness auftrat und sicherlich zusätzliches Selbstbewusstsein aufgetankt hat für die kommenden Aufgaben.
Andreas Kaiser verlässt EC Siegerland nach sechs Jahren
Netphen, 13. Januar Der langjährige ECS-Akteur Andreas Kaiser verlässt den EC Siegerland und wechselt zum EC Bergisch Land. Der EC Siegerland wird die Freigabe erteilen und Andreas Kaiser keine Steine in den Weg legen. Kaiser war sechs Jahre für die erste Mannschaft des EC Siegerland als Spieler auf Puckjagd, dabei war er in den ersten fünf Jahren in Personalunion Spielertrainer. In diesen sechs Jahren stand er in 146 Spielen auf dem Eis und verbuchte 263 Scorerpunkte (120 Tore und 143 Vorlagen).
NEV startet mit unverändertem Kader in die Aufstiegsrunde
Neuss, 13. Januar Zwei Tage vor dem Auftaktspiel gegen den EHC Dortmund steht fest, dass der Neusser EV keine weiteren Spieler unter Vertrag nehmen wird. Nach einigen Anfragen konzentrierte sich das Interesse der Neusser Verantwortlichen in den letzten Tagen auf zwei Kandidaten, deren Verpflichtung sich letztendlich aber zerschlug. Zwar hatte man in beiden Fällen gute und Erfolg versprechende Gespräche geführt, doch berufliche Verpflichtungen bzw. die fehlende Freigabe des bisherigen Vereins standen einer kurzfristigen Einigung im Wege. Da man die Suche von Anfang an auf eindeutige Verstärkungen begrenzte, werden die Planungen mit Blick auf den nahenden Transferschluss nun ad acta gelegt. Dennoch nehmen Vorstand und Spieler des NEV zuversichtlich die kommenden Aufgaben in Angriff. Trainer Andrej Fuchs äußerte sich dahingehend, dass er der Mannschaft auch ohne Verstärkungen den ersten Platz zutraut, auch wenn sein Team in den nächsten Wochen deutlich mehr gefordert werden dürfte, als dies noch in der Vorrunde der Fall war.
Bulldogs zum Quali-Auftakt daheim gegen Wiehl gefordert
Unna, 13. Januar Der Königsborner JEC wird am Sonntag um 19 Uhr sein erstes Heimspiel in der Qualifikationsrunde zur Regionalliga NRW gegen den TuS Wiehl bestreiten. Die ersten beiden Aufeinandertreffen gingen in Wiehl mit 5:3 an die Bulldogs und beim 4:6 in Unna an die Pinguine. Spannung ist also garantiert am kommenden Sonntag in der Eishalle am Bergenkamp. Gleichzeitig ist der erste Auftritt der Bulldogs nach der Regionalligavorrunde auch ein Neubeginn, schließlich geht es nun um den Klassenerhalt. Mindestens zwei andere Teams muss der KJEC dafür hinter sich lassen. Auf Seiten der Gäste stehen ähnlich wie beim KJEC fast ausschließlich reine Amateure in Reihen der Mannschaft, die mit einigen erfahren Spielern und zahlreichen Nachwuchskräften aus der gut geführten Jugendabteilung besetzt ist. Mit Juniorenstürmer Michael Sasse aus Herne fand in der Weihnachtspause ein junger talentierter Neuzugang seinen Weg zu den Bulldogs, der nun dauerhaft als Verstärkung auch für die Offensive der ersten Mannschaft eingesetzt werden soll. Außerdem wird aller Voraussicht nach mit sechs Verteidigern agiert werden können, da bis auf Matthias Roos (Urlaub) und Björn Pläsken (Sperre) alle anderen an Bord sind. So werden neben Stürmer Raphael Riedl auch die Verteidiger Kai Domula, Volker Loschek und Tobias Wirth wieder zur Formation stoßen und lediglich hinter dem Einsatz von Patrick Kuchnia steht krankheitsbedingt noch ein Fragezeichen.
Evgenij Kozhevnikov wird ein Jungfuchs Start in die Aufstiegsrunde
Duisburg, 12. Januar Kurz vor Beginn der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Oberliga der besten Teams aus NRW und Hessen hat sich die 1b-Mannschaft des EV Duisburg noch einmal verstärkt. Vom insolventen Oberligisten Bayreuth Tigers kehrt Stürmer Evgenij Kozhevnikov nach Duisburg zurück. Der 24-Jährige spielte bereits im Nachwuchsbereich für die Füchse und kam über die Stationen Ratingen, Solingen und Herne zu Beginn dieser Spielzeit nach Bayreuth. "Evgenij ist eine Verstärkung für uns", freute sich EVD-1b-Trainer Charlie Weise, der Kozhevnikov am Mittwoch zu einem Probetraining eingeladen hatte. "Ich kenne ihn schon aus Solingen. Er hat einen guten Schuss und kann seinen Körper einsetzen", sagt der Coach. "Wenn die Formalitäten klar gehen, wird er schon am Sonntag zum Auftakt der Aufstiegsrunde für uns spielen", erklärte der EVD-Vorsitzende Arnd Lietz. "Dann wird er einen Sturm mit Frank Petrozza und Jörn Siegmanski bilden", so Weise. In Herne erzielte er im letzten Jahr sieben Tore und zwölf Vorlagen in der Regionalliga, legte in den 22 Spielen der Oberliga-Aufstiegsrunde noch einmal zehn Tore und neun Vorlagen oben drauf. "Das wird eine heiße Nummer", fiebert Weise derweil dem ersten Endrundenspiel am Sonntag um 19 Uhr beim Grefrather EC entgegen. "Die letzte Partie dort ging immerhin im Penaltyschießen verloren", will Weise genau das nun vermeiden. "Wir haben weiterhin anhand der neue Regelauslegung auf Schnelligkeit und Powerplay trainiert." Als Favoriten der Endrunde hat Charlie Weise den Neusser EV ausgemacht. "Wir werden ebenfalls um den Aufstieg mitspielen und können uns berechtigte Hoffnungen machen", so der Coach. "Aber zu weit aus dem Fenster lehnen, möchte ich mich nicht."
Kobras wollen endlich den Spieß umdrehen
Dinslaken, 12. Januar Am kommenden Sonntag, 15. Januar, treffen die Dinslakener Kobras in der Qualifikationsrunde zur Regionalliga NRW um 19 Uhr zu Hause auf den ESV Bergisch Gladbach. Zum dritten Mal treffen beide Teams in dieser Saison aufeinander. Zweimal verließen die Dinslakener das Eis als Verlierer den Spieß wollen die Kobras diesmal umdrehen. Die Dinslakener Kobras können auf alle Spieler zurückgreifen. Gegen die Realstars werden auch die Juniorenspieler wieder zum Kader stoßen.
Erstes Heimspiel der Jadehaie
Wilhelmshaven, 12. Januar Nun ist es endlich soweit: Das lang ersehnte erste Heimspiel des EC Wilhelmshaven-Friesland in der Verbandsliga Nordost steht auf dem Programm. Allerdings heißt das trotzdem nicht, dass das erste Bully auch in Wilhelmshaven stattfindet. Wie bereits ausführlich berichtet konnte die örtliche Eissporthalle am Sportforum bisher nicht fertig gestellt werden. Darum machen sich am Freitag die Wilhelmshavener Kufencracks auf den Weg nach Bremen, wo in der ParadIce-Eishalle um 21 Uhr die Partie gegen den Rostocker EC angepfiffen wird. Da die Gäste in der Verbandsliga mit ihrer 1b-Manschaft antreten, wird es kein Wiedersehen mit alten Bekannten aus der letzten Saison geben. Für Spannung ist aber dennoch gesorgt, denn der ECWF als Siebter empfängt den Tabellenfünften. Scheinbar also ein erster echter Prüfstein für die Spieler von Trainer Andrej Sorokin auf dem Weg an die Tabellespitze, die nun, nachdem die Voraussetzungen für den Verbleib im aktuellen Ligenbetrieb geschaffen sind, wieder fester ins Auge gefasst wird. Doch bei ihren bisher zwölf Spielen gingen die Rostocker fünfmal leer aus, so dass lediglich 21 Punkte in der Wertung stehen. Dagegen wirkt die lupenreine Bilanz der Jadehaie sehr komfortabel, und dabei soll es auch weiterhin bleiben. Zwar können die ECWF-Spieler ausgeruht in die Begegnung gehen, dafür fehlt ihnen natürlich im Vergleich zu den Ligakonkurrenten die Trainingspraxis. So hieß es gestern noch mal statt Eistraining - Training in der Soccerhalle in Sande, wo sich die Mannschaft sehr wohl fühlt und bereits zu den Stammgästen zählt. Dennoch ist die Stimmung überaus positiv und man erwartet wie selbstverständlich weitere drei Punkte an der Jade zu behalten und die Gäste mit leeren Händen auf die Heimreise zu schicken. Derweil hat sich Verteidiger Dominik Wilnauer entschlossen, sein Studium im heimischen Freiburg weiter zu führen, und steht damit bereits in diesem Spiel nicht mehr mit seinen ehemaligen Mannschaftskollegen auf dem Eis. Eine Lücke in der Abwehr, die nun erstmal geschlossen werden muss. In die Freude über weitere Spiele in dieser Saison mischt sich aber auch die Hoffnung, dass der EC Wilhelmshaven-Friesland seine "Heimspiele" nicht komplett unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen muss. Deshalb hofft, dass die Fans ihren Verein auch in Bremen (ParadIce, Waller Heerstraße 293a, 28219 Bremen) lautstark unterstützen. Da durch die Anreise bereits Kosten verursacht werden, wird der Eintritt für alle Zuschauer kostenlos sein. Eventuell kann dadurch ein wenig Heimspiel-Atmosphäre geschaffen werden.
Sonntag beginnt die Aufstiegsrunde - Dortmund kommt
Neuss, 12. Januar Mit einem Heimspiel gegen den EHC Dortmund beginnt für den Neusser EV die zweite Saisonhälfte. Nachdem die Neusser vor einer Woche ungeschlagen Meister der Regionalliga NRW wurden, werden die Karten nun wieder neu gemischt und alle Mannschaften beginnen bei Null. Mit dem Vorrunden-Fünften wartet ein unangenehmer Gegner auf das Team von Trainer Andrej Fuchs, wie ein Blick auf die bisherigen Aufeinandertreffen in dieser Saison beweist. Bereits beim Meisterschaftsauftakt im Südpark hatten die Elche den NEV am Rande einer Niederlage, auch bei der Revanche wendete sich das Blatt erst im letzten Drittel zugunsten der Neusser, die anschließend den vorzeitigen Titelgewinn feiern durften. Nachdem die Westfalen am vergangenen Wochenende das direkte Duell um den fünften Platz beim Grefrather EC mit 7:1 für sich entscheiden konnten, dürften sie selbstbewusst in die Partie gehen. Doch nicht nur deshalb sollten Mannschaft und Fans des NEV die Partie nicht auf die leichte Schulter nehmen, auch die bisherigen, hart umkämpften Duelle zwischen beiden Teams sollten Warnung genug sein. Verzichten muss Trainer Andrej Fuchs weiterhin auf Ralf Reisinger, der sich aber schon auf dem Weg der Besserung befindet und zuversichtlich ist, bald wieder eingreifen zu können.
Elche starten in die Aufstiegsrunde zur Oberliga
Dortmund, 12. Januar Fünf Tage nach Beendigung der Regionalliga-Hauptrunde startet der EHC Dortmund nun in die Aufstiegsrunde zur Oberliga. Das Auftaktprogramm hätte schwerer nicht sein können, denn zuerst empfangen die Elche am Freitag um 20 Uhr den Vize-Meister aus Herne im heimischen Eissportzentrum an der Strobelallee, zwei Tage später muss man beim Meister in Neuss (20 Uhr) antreten. Aber leichte Gegner gibt es in dieser Runde der besten acht Teams aus NRW und Hessen ohnehin nicht und einen Vorteil hat das Wochenende auf jeden Fall: Es wird nicht an der entsprechenden Motivation und Konzentration fehlen. Besonders gegen Herne hat sich das Team von Markus Scheffold einiges vorgenommen, denn in den beiden Begegnungen der ersten Runde blieb man gegen die Blizzards ohne Punkte. In der Nachbarstadt konnte der EHC erst im Schlussabschnitt Paroli bieten und zuhause lief es erst nach einem 0:3-Rückstand besser. "Wir müssen dieses Mal von der ersten Sekunde an konzentriert Auftreten. Natürlich ist die HEG Favorit, aber wir brauchen uns nicht zu verstecken. Wir müssen kontrolliert in der Defensive arbeiten und unsere Chancen im Angriff nutzen. Keine leichte Aufgabe, zumal die Regelverschärfung im Bereich des Haken und Halten noch gewöhnungsbedürftig ist. Aber das trifft beide Mannschaften und wahrscheinlich wird das bessere Überzahlspiel den Ausschlag geben", erläutert Markus Scheffold. Sponsor des Tages beim EHC ist übrigens die Druckerei Blömeke, und die kommt ebenfalls aus Herne. Der Sonntagsgegner und NRW-Meister Neuss gab in seinen 22 Punktspielen insgesamt nur zwei Punkte ab und blieb ungeschlagen. Vielleicht ist es ein gutes Omen, dass die Elche am ersten Meisterschaftswochenende in dieser Saison Anfang Oktober einen der beiden Punkte beim NEV ergattern konnte und nach gutem Spiel erst im Penaltyschießen unterlag. Und auch im Heimspiel des EHC Mitte Dezember sah es lange nicht nach einem klaren Sieg der Neusser aus, die erst zu Beginn des letzten Drittels zum 2:2-Ausgleich kamen und zehn Minuten vor Spielende mit einem Doppelschlag die Weichen auf Sieg stellen konnten. Der EHC geht unverändert in die Aufstiegsrunde. "Wir haben uns bereits im Dezember mit Igor Furda und Eric Daniels verstärkt. Durch das Karriereende von Hendrik Budde und den vorübergehenden Ausfall von Thomas Branz hätte uns zwar noch ein Verteidiger gut zu Gesicht gestanden, leider war aber nichts passendes auf dem Markt. Aber wir sind auch so zuversichtlich, dass wir unsere positive Entwicklung fortsetzen können. Der fünfte Platz in der Hauptrunde entsprach unseren Erwartungen, in der Aufstiegsrunde wollen wir diese Position festigen und weiter ausbauen. Es wäre vermessen an den Aufstieg zu denken, solche Träume kämen zu früh, zumal die Situation der Oberliga nach wie vor ungeklärt und vor allem wirtschaftlich problematisch erscheint. Aber wir wollen natürlich eine gute Rolle spielen. Die Favoriten kommen aus Neuss, Herne und Duisburg, dahinter ist alles offen", so das EHC-Führungs-Duo Günter Kuboth und Gerd Alda.
Zwei neue Wölfe im Bau - Max Müller verlässt BSC
Braunlage, 12. Januar Kurz vor dem Ende
der Wechselfrist haben die Harzer Wölfe ihren Kader nochmals erweitert. Von den Hamburg
Crocodiles kommt Jürgen Brümmer, vom Adendorfer EC wechselt Antal Hudak in den Harz. Mit
Hudak haben die Wölfe nunmehr ihre Verteidigung komplettiert. Der Verteidiger wurde am 8.
August 1975 geboren und kann auf reichlich Eishockeyerfahrung zurückblicken. So stand er
schon für den ESC Erfurt und die Hannover Indians in der Oberliga auf dem Eis. Die
vergangenen zwei Saisons spielte der Rechtsschütze für die Adendorfer Heidschnucken.
Nach der Verpflichtung von Hudak plant BSC-Trainer Jan Furo, nun jeweils einen erfahrenen
Verteidiger zusammen mit einem der talentierten "Youngster" auflaufen zu lassen.
Jürgen Brümmer wurde am 8. Dezember 1978 geboren und stammt ursprünglich aus Rostock.
Dort schaffte der Stürmer auch den Sprung in die Regionalliga-Mannschaft. Einem Abstecher
nach Adendorf folgte in der vergangenen Saison der Wechsel zu den Hamburg Crocodiles, wo
er mit dem jetzigen BSC-Topscorer Roman Vanek zusammen auflief. In einem Probetraining
konnte Brümmer die BSC-Verantwortlichen von sich überzeugen. Einnehmen wird er
wahrscheinlich den Platz von Maximilian Müller in der dritten Sturmreihe. Müller
befindet sich in der Endphase seines Studiums und möchte sich verständlicherweise auf
seinen Abschluss konzentrieren. Somit wäre es ihm nicht möglich gewesen, im nötigen
Umfang mit den Wölfen zu trainieren. Er bat den BSC daher um die Freigabe für einen
Wechsel zum Niedersachsenligisten EHC Osterode.
Der Start in die Meisterrunde ist dem Braunlager SC gut geglückt. Zwei Siege in zwei
Spielen konnten die Harzer bisher verbuchen. An diesem Wochenende soll die Bilanz in den
Spielen zu Hause gegen Leipzig und beim ESC Erfurt weiter nach oben getrieben werden.
Zweimal hat der Braunlager SC Harz bisher gegen die Blue Lions Leipzig gespielt, zweimal
musste man in das finale Penaltyschießen. Um diesmal sämtliche Punkte im Harz zu
bewahren, hofft BSC-Coach Jan Furo neben seiner Defensive auch auf den Einsatz der zwei
Neuverpflichtungen. Doch auch die Leipziger haben nach der Vorrunde den Kader nachmals
verstärkt. Allen voran Daniel Jun, bisher Topscorer beim EHV Schönheide gibt dem Kader
eine neue Qualität. Doch auch die Deutschen Angreifer, etwa Hendrik Bärschneider oder
Florian Eichelkraut, sind extrem gefährlich. Im Tor vertrauen die Leipziger voll und ganz
auf die Künste von Marko Suvelo. Der Finne erhielt im vergangenen Jahr, da noch in
Diensten der Berlin Capitals, die Auszeichnung als bester Oberliga-Keeper. Unüberwindbar
ist Suvelo aber auch nicht, und dass wollen die BSC-Stürmer am Freitag ab 20 Uhr im
heimischen Wurmbergstadion zeigen. Die Erfurter überraschten wie der BSC mit einer
starken Vorrunde. Besonders die tschechische Fraktion um Marek Pospisil und Zbynek Marak
ist extrem stark. Kein einfaches Spiel also für den BSC, das es am Sonntag Abend ab 18
Uhr für die Harzer zu bestreiten gilt.
Eishockey in Wilhelmshaven geht weiter
Wilhelmshaven, 12. Januar Die erste Pressemitteilung des EC Wilhelmshaven-Friesland im neuen Jahr verheißt Positives. Nach einer unglaublichen Kraftanstrengung des Vereinsvorstandes und der Fanvereinigung Jadedome United konnten tatsächlich genügend Sponsoren gefunden werden, die das Eishockey an der Jade auch ohne heimische Spielstätte bis zum Ende der Saison 2005/2006 ermöglichen. Allerdings muss der ECW seine Heimspiel überwiegend in Bremen und Harsefeld austragen. Wie bereits berichtet, weiß derzeit niemand, wann die Wilhelmshavener Halle bespielbar sein wird. Der insgesamt benötigte Etat von rund 30.000 Euro für den Rest dieser Spielzeit soll zu einem Drittel von den Fans aufgebracht werden, der Rest über den Verein, der Kontakt zum Sponsorenpool hat, der den Betrag decken wird. Damit können alle Mannschaften ihren Spielbetrieb aufrechterhalten, nicht nur die erste Mannschaft, die noch am ehesten die Chance hat, zu ihren Spielen mit eigenen Fahrzeugen zu gelangen. Mindestens genauso wichtig wie der Seniorenbereich ist dem Vorstand die Nachwuchsförderung. Neben den finanziellen Mitteln ist im Jugendbereich jedoch auch ein nicht unerhebliches Engagement der Eltern notwendig. Dazu wird es in der kommenden Woche Gespräche mit allen Eishockey-Eltern geben, bei denen dann auch organisatorische Dinge geklärt werden müssen. Als sensationell bezeichnet der Verein die Unterstützung der Fans. Durch die ECWF-Fanclubs mit ihrer Dachorganisation Jadedome United wurde eine Welle der Hilfsbereitschaft losgetreten, die in letzter Konsequenz wohl keiner erwartet hätte. Neben Geld- und Sachspenden von Firmen gaben zahlreiche Eishockeybegeisterte aus dem gesamten Bundesgebiet teilweise wertvolle Fanartikel für eine Internetversteigerung. Sogar die Hannover Indians haben spontan zu einer Spendenaktion zu Gunsten der Jadehaie aufgerufen und Liga-Konkurrent TuS Harsefeld stellt die eigene Halle kostenlos für das Heimspiel gegen den ECWF zur Verfügung.
Sebastian Kutschelis kehrt an den Seilersee zurück
Iserlohn, 12. Januar Die Zahl der Rückkehrer ehemaliger Iserlohner Spieler an den Seilersee erhöht sich weiter. Nachdem in dieser Saison bereits Sascha Heimann, Sven Pütz und Jens Esche zum IEC zurückkehrten, konnte der Team-Manager der 1b-Mannschaft, Torsten Busch, in dieser Woche auch Keeper Sebastian Kutschelis als Rückkehrer begrüßen. Der 22-jährige entsprang der Iserlohner Nachwuchsabteilung, und gehörte 2001, wie 1b-Verteidiger Sven Pütz, neben Kimmo Kapanen und Dimitrij Kotschnew zum erweiterten Kader des DEL-Teams der Iserlohn Roosters. 2002 wechselte Kutschelis zum Regionalligisten EHC Dortmund. Wenn alle Passformalitäten pünktlich bearbeitet werden können, soll Kutschelis bereits am Sonntag in Solingen zum Pokalfinal-Hinspiel eingesetzt werden.
Viele Lokalderbys in der Qualifikationsrunde - Gute Zuschauerzahlen werden erwartet
Berlin, 11. Januar Mit vier Vereinen
startet die Regionalliga Nordost in ihre Qualifikationsrunde. Zu den beiden Teams aus
Berlin (FASS und ECC Preussen) gesellen sich die beiden Nordvertreter Adendorfer EC und
Crocodiles Hamburg. Nach der Vorrunde mit 22 Pflichtspielen fällt nun der Startschuss
für eine Doppelrunde mit insgesamt zwölf Spielen. Im Gespräch ist derzeit noch die
Variante mit einer anschließenden Play-down-Serie der Plätze drei und vier um den
Verbleib in der Regionalliga Nordost. Damit soll die Ernsthaftigkeit dieser Runde betont
werden, denn in dieser Saison soll der Absteiger auch wirklich absteigen. Die Topteams aus
der Verbandsliga Nordost (ELV Niesky, ES Jungfüchse Weißwasser und EC Wilhelmshaven)
wird dies freuen, schließlich sind sie für diese Liga einfach zu stark. Das 59:0 von
Niesky gegen Braunschweig war schon mehr als ein Kantersieg. Die vier
Regionalliga-Vertreter haben zusammen einen Spielplan erarbeitet und an die Ligenleitung
zur Prüfung weitergegeben. Nun heißt es, auf Absegnung zu warten. Dennoch ist der erste
Spieltag für den 15. Januar bereits mit dem Spitzenspiel der Runde terminiert. Der
Tabellenneunte Adendorfer EC wird vor heimischer Kulisse auf den Tabellenzehnten FASS
Berlin treffen und am folgenden Wochenende (Samstag, 21. Januar, 19 Uhr,
Erika-Hess-Eishalle) zum Rückspiel in Berlin erwartet. Die weiteren bestätigten Termine
werden in Kürze erwartet.
Radio Eiskalt Das Eishockeymagazin aus Berlin
Jetzt wird es ernst für die Blizzards
Herne, 11. Januar Für die Herner EG beginnt am diesem Wochenende die Aufstiegsrunde zur Oberliga gleich mit einem Knaller. Am kommenden Freitag treffen die Schützlinge von HEG-Trainer Peter Franke auf die Elche in Dortmund. Die Dortmunder zählen mit zum Favoritenkreis um den Aufstieg in die Oberliga. Nicht zuletzt auch durch die Verstärkung von ehemaligen Herner Spielern, die vor der Saison in die Revierstadt wechselten. Am Sonntag kommt es zu einer Begegnung, die kaum einzuschätzen ist. Die Spieler um Kapitän Dariusz Czerwiec treffen vor heimischem Publikum auf die Highlanders aus Lauterbach. Die Mannschaft von Horst Fahl ist durch den Verzicht der Young Lions Frankfurt in die Aufstiegsrunde nachgerutscht. Der VERC war 1998 in der Oberliga Nord zuletzt zu Gast am Gysenberg. Sechs Punkte wären nicht nur für den Aufstieg gut, sondern auch für die kritische Situation um die Herner Eis-Arena. So möchte man zur Aufstiegsrunde noch einmal an alle Eissport interessierten appellieren, sich hinter den Verein zu stellen um zu zeigen, dass Eishockey und Eiskunstlauf eine lange Tradition in Herne besitzen und dass für den Erhalt gekämpft werden muss. Die HEG hofft auf regen Zuschauerandrang.
Kobras wollen Sieg zum Pokalrundenstart
Dinslaken, 11. Januar Am kommenden Freitag, 13. Januar, treten die Dinslakener Kobras zum Auftakt der Qualifikationsrunde zur Regionalliga NRW um 20 Uhr beim EC Bergisch Land in Solingen an. Trainer Jörg Böhme kann auf alle Spieler zurückgreifen. Lediglich die zuletzt eingesetzten Juniorenspieler werden nicht mit von der Partie sein, da sie selbst ein wichtiges Meisterschaftsspiel zu absolvieren haben. Mit dem EC Bergisch Land haben die Kobras gliech ersten Spiel der sogenannten Pokalrunde eine harte Nuss zu knacken. Die Solinger schlossen die Verbandsliga-Saison mit dem zweiten Platz ab. Top-Scorer bei Bergisch Land sind Christian Spaan (in zehn Spielen 22 Tore, 29 Assists) sowie Tobias Grossecker (in elf Spielen 22 Tore, 22 Assists). Ein Wiedersehen wird es mit dem Ex-Dinslakener Pierre Klein geben. Die Verantwortlichen der Kobras setzen am 13. Januar einen Fanbus für das Spiel in Solingen ein. Treffpunkt ist um 16:30 Uhr vor der Eissporthalle Dinslaken. Abfahrt ist um 17:15 Uhr. Der Fahrpreis beträgt sieben Euro.
Aufstiegsrundentermine stehen fest
Duisburg, 11. Januar Der Hessische Eissport-Verband hat den Spielplan für den Regionalligapokal, also für die Qualifikationsrunde zur Regionalliga Hessen veröffentlicht. Neben den Regionalligisten Young Lions Frankfurt, Eintracht Frankfurt, EV Wiesbaden und Rote Teufel Bad Nauheim 1b nehmen auch die Landesligisten TSV Mainzer Wölfe und SC Mittelrhein-Neuwied 1b teil.
Qualifikationsrunde zur Regionalliga Hessen
Zweites Meisterrunden-Wochenende: Timmendorf und Braunlage warten
Erfurt, 11. Januar Für die Black Dragons Erfurt steht am Freitag, 13. Januar, die weite Reise an den Ostseestrand bevor. Dort wartet ab 20 Uhr der EC Timmendorfer Strand auf die Jungs von Coach Thomas Belitz. Wie auch für die Black Dragons gab es für die Beach Boys zum Meisterrundenauftakt Licht und Schatten. Während man am ersten Spieltag gegen die Wedemark Farmers mit 4:1 gewinnen konnte, setzte es gegen die Blue Lions in Leipzig eine 1:3-Niederlage. Ob Beach-Boys-Trainer und Manager Dittrich der gesamte Kader zur Verfügung steht, entscheidet sich erst im Laufe der Woche. Zuletzt fehlten mit Koubenski, Reid und Gehrig drei sehr wichtige Spieler. Beide bisherigen Aufeinandertreffen in dieser Saison konnten die Erfurter für sich entscheiden. Während man vor heimischem Publikum mit 2:0 die Oberhand behielt, sicherte man sich mit 4:2 am Ostseestrand drei weitere Punkte. Am Sonntag gastiert der bisher noch ungeschlagene Braunlager SC Harz in der Erfurter Kartoffelhalle. Den Harzern gelang zum Auftakt der Meisterrunde das Kunststück den Vorrundenprimus aus Rostock mit 6:3 zu bezwingen. Am zweiten Spieltag hatte man mit den Wedemark Farmers zunächst mehr Mühe als erwartet, siegte am Ende doch noch mit 2:1. Diese Ergebnisse brachten den Harzern zunächst erstmal Platz zwei in der Tabelle, die allerdings nach zwei Spielen noch recht wenig Aussagekraft besitzt, ein. Die beiden Aufeinandertreffen in der Saison konnte jeweils die Heimmannschaft für sich entscheiden. Im Harz gelang den Braunlagern ein 4:2-Heimsieg, während in Erfurt die Drachen mit 6:5 nach Penaltyschießen den Sieg davon trugen. Drachencoach Thomas Belitz hofft, dass bis Freitag auch der zuletzt Grippeerkrankte John Noob wieder zur Verfügung steht. "Wir sind in Timmendorf nur Außenseiter, dennoch sollte da schon der ein oder andere Punkt drin sein. Am Sonntag gegen Braunlage setze ich auf unsere bekannte Heimstärke. Mit unseren Fans im Rücken sollte auch Braunlage zu knacken sein."
Veränderungen im Kader des ESC Trier
Trier, 11. Januar Unmittelbar vor Beendigung der Hauptrunde in der Regionalliga NRW hat es personelle Veränderungen im Kader des Regionalligisten ESC Trier gegeben. Mit sofortiger Wirkung werden Marco Hillgärtner, Felix Beuteführ, Ronny Dudek, Ronny Hähnel, Tom Barth und Alexander Blasius nicht mehr für die Huskys spielen. Drei weitere Spieler sind noch in der Schwebe. Um den verbliebenen Kader in der Tiefe zu erweitern, wurden bereits zwei Spieler aus der 1b-Mannschaft sowie ein Spieler aus der Jugend nachgemeldet. Mit Tim Hammes, Mario Schraut und Nico Rietz rücken drei Spieler in den Kader des Regionalligateams auf, die in Trier das Eishockeyspielen erlernt haben. Tim Hammes, kehrt nach seiner berufsbedingten Pause wieder in die erste Mannschaft zurück. Nico Rietz bestritt bereits die beiden letzten Spiele der Hauptrunde und fügte sich nahtlos in die Mannschaft ein.
Richtungsweisendes Wochenende für den EHV Schönheide
Schönheide, 11. Januar Zum Duell der "Punktelosen" kommt es am Samstag, 14. Januar, um 18 Uhr im Wolfsbau. Zum zweiten Heimspiel der Wölfe in der Meisterrunde reist allerdings kein Geringerer als der Topfavorit zum Aufstieg in die Oberliga, die Piranhas aus Rostock, an. Das Team von der Ostsee, das in der Vorrunde mit dem besten Sturm der Liga die Konkurrenz beherrschte, sorgte mit den beiden Niederlagen am vergangenen Wochenende sicher für die größte Überraschung des Meisterrundenauftakts in der Regionalliga Nordost. Aber der Druck liegt nicht allein auf Rostocker Seite, auch die Wölfe brauchen dringend die ersten Punkte, um das Unternehmen "Platz vier" nicht vorzeitig in Gefahr zu bringen. Fehlen wird am Samstag, nach derzeitigem Kenntnisstand, nur Verteidiger Patrik Solf. Er muss ein Spiel pausieren, da er in Erfurt seine dritte zehnminütige Disziplinarstrafe erhielt. Nicht lange nach der Schlusssirene sitzen die Schönheider Spieler und Verantwortlichen schon wieder im Bus nach Timmendorf. Um 18 Uhr trifft man am Sonntag, 15. Januar, im Eissportcenter Timmendorf auf die Beach Boys. Revanche ist angesagt, verlor man doch das letzte Gastspiel in Timmendorf, einen Tag vor Heiligabend, in den letzten Minuten noch mit 6:9. Schwer, aber durchaus lösbar wird die Aufgabe, wenn man Topspieler Jarret Reid, er verbuchte beim letzten Aufeinandertreffen sieben (!) Punkte, kontrollieren kann.
"Alte" GSC-Fans mit Schal haben freien Eintritt
Moers, 10. Januar Die Black Devils Niederrhein stehen gleich zum Start in die Oberliga-Aufstiegsrunde vor ihrer ersten schweren Prüfung. Mit den Darmstadt Stars kommt am kommenden Sonntag, 17:45 Uhr, der souveräne Hessenmeister in die Moerser Eissporthalle. Sie haben die Vorrunde souverän als Erster abgeschlossen und treten unter anderem mit dem Ex-Neusser Thorsten van Leyen, dem Kanadier Shea McShane und dem Tschechen Radek Dostalek an. "Neben der ansonsten unbekannten Mannschaft werden wir als auch gegen die neuen Regeln spielen", vermutet Devils-Coach Josef Spychala. Ab sofort wird jede Behinderung, Beinstellen, Haken oder Halten rigoros bestraft. "Die Umstellung ist schwer, denn man spielt oft in Unterzahl. Das muss schnellstens in die Köpfe der Spieler, denn gegen die starken Endrunden-Mannschaften wird es sonst unmöglich, ein Spiel zu gewinnen", erläutert der Trainer. "Wir arbeiten sehr intensiv daran." Im Gegensatz zu den letzten Vorrundenspielen kann Spychala auf den Großteil seines Kaders zurückgreifen. Voraussichtlich sind auch Peter Goldbach und Heiko Hirsch wieder mit von der Partie. "Der Start sollte für die Zuschauer ein Grund mehr sein, in die Halle zu kommen. So sieht man auch einmal einen Verein aus Hessen in Moers. Unterstützung brauchen wir in dieser Runde allemal", so Spychala. Um auch ein paar "alte" GSC-Fans aus vergangenen Tagen in die Halle zu locken, lädt Team-Manager Thomas Esser die Anhänger, die noch im Besitz eines alten GSC-Schals sind, ein. Sie können das Spiel mit einer Begleitung kostenlos sehen. "In unserem Internet-Forum hat es zuletzt heiße Diskussionen gegeben. Einige Ex-Fans scheinen sich durch die neue Namensgebung ausgeschlossen zu fühlen. Wir brauchen aber jeden Fan und wollen gemeinsam stärker werden", begründet Esser die Aktion. Ein weiterer Beweis für die enge Verbindung zwischen GSC und Black Devils: Thomas Esser ist auch zweiter Vorsitzender des Stammvereins GSC Moers.
Huskys starten mit Doppelspieltag in die Pokalrunde
Trier, 10. Januar Zu Beginn des Regionalliga-Pokals, also der Qualifikationsrunde zur Regonalliga NRW, haben die Huskys einen Doppelspieltag zu absolvieren. Zunächst reisen die Spieler von Trainer Felix Brunschwiler am 14.01.06 nach Wiehl. Einen Tag später haben die Huskys Heimrecht gegen die Dynamites aus Troisdorf. In Wiehl wollen die Huskys den Grundstein für eine erfolgreiche Pokalrunde legen. Alles beginnt wieder bei Null und der Klassenerhalt ist oberstes Ziel. Gegen die Penguins haben die Huskys noch eine Rechnung zu begleichen. In der Regionalliga-Hauptrunde holten die Huskys gegen Wiehl lediglich zu Hause einen Punkt. In Wiehl verlor der ESC mit 4:5 und auch zu Hause mussten sich die Huskys mit 4:5 nach Penaltyschießen geschlagen geben. Wiehl beendete die Hauptrunde als Vorletzter und sammelte nur neun Punkte, die Huskys hingegen holten 21 Zähler. Einen Tag später, am Sonntag, 15. Januar, empfangen die Huskys den EHC Troisdorf. Die Dynamites mussten zuletzt auf einen wichtigen Spieler verzichten. Dmytro Kryvorutskyy hat den Verein verlassen und wechselte zum Landesligisten EHC 80 Nürnberg. Dennoch verfügt das Team über technisch gute Einzelspieler und tritt als kompakte Einheit auf. In Troisdorf unterlag der ESC 1:4, daheim gab es ein 2:1 nach Penaltyschießen.
Jens Esche ab sofort wieder beim Iserlohner EC
Iserlohn, 10. Januar Seit Montag ist es amtlich: Jens Esche wird, wenn alle Passformalitäten pünktlich unter Dach und Fach gebracht werden, bereits am Sonntag für die Wild Roosters in Solingen zum Pokalfinal-Hinspiel auflaufen. Der 32-jährige spielte Anfang der 90er Jahre für den ECD in der 2. Bundesliga und später für den neu gegründeten Iserlohner EC in der 1. Liga Nord. Zuletzt aktiv war er für die Hammer Huskies in der Regionalliga NRW. Sein Heimdebüt am Seilersee wird Esche am 27. Januar im ersten Match des Iserlohner EC 1b in der Regionalliga-Aufstiegsrunde gegen den TuS Wiehl geben.
Alle Aufstiegsrunden in NRW terminiert
Duisburg, 9. Januar Nach der Endrunde der Regionalligen NRW und Hessen um den Aufstieg zur Oberliga sind nun auch die Qualifikationsrunden zur Regionalliga und Verbandsliga NRW sowie die Platzierungsrunde der Landesliga NRW - an der auch eine Amateur-Mannschaft der Düsseldorfer EG teilnimmt - terminiert worden.
Endrunde der
Regionalligen NRW/Hessen: Aufstieg zur Oberliga
Qualifikation
zur Regionalliga NRW
Qualifikation
zur Verbandsliga NRW
Platzierungsrunde
der Landesliga NRW
Wölfe sauer auf die Schiris
Schönheide, 9. Januar Wenig Begeisterung löste die 2:4 (1:0, 1:3, 0:1)-Niederlage auswärts gegen die Black Dragons Erfurt beim EHV Schönheide aus - weniger wegen der zweiten Meisterrunden-Niederlage im zweiten Spiel, sondern aufgrund der Schiedsrichterleistung, mit der die Wölfe arg haderten. Dabei begann für den EHV alles nach Plan. Nach zögerlichem Beginn beider Teams setzten die Drachen die ersten Akzente. In dieser Phase überzeugte Markus Nachtmann im Tor der Wölfe durch mehrere gute Paraden und konnte somit die Führung der Erfurter verhindern. In der Folge fand der EHV besser ins Spiel und ging durch Matthias Krehl in der 13. Minute etwas überraschend mit 1:0 in Front. Im weiteren Verlauf aber bestimmten die Wölfe zunehmend das Geschehen auf dem Eis und hatten durch Milan Hahn und Mike Losch sogar die Chancen die Führung auszubauen. Doch ab dem zweiten Drittel fanden sich die Wölfe immer öfter auf der Strafbank wieder - und hatten immer öfter kein Veständnis für die Entscheidungen. Nach dem 1:2-Rückstand gelang Krehl noch einmal der Ausgleich, ehe Erfurt den Sieg perfekt machte. Tore: 0:1 (12:57) Matthias Krehl (Milan Hahn, Miroslav Jenka), 1:1 (23:56) Florian Müller (Brandon Cook, Marek Pospisil/5-3), 2:1 (30:21) Dennis Schmunk (Marek Pospisil, Florian Müller/5-4), 2:2 (32:51) Matthias Krehl (Miroslav Jenka, Milan Hahn/5-4), 3:2 (38:11) Marek Pospisil (Florian Müller, Brandon Cook), 4:2 (59:15) Vitali Geist (Manuel Groß). Strafen: Erfurt 6, Schönheide 12 + 10 (Solf). Zuschauer: 700.
Niederlage vor der Aufstiegsrunde
Mainz, 9. Januar Das letzte Spiel vor der Aufstiegsrunde in die Regionalliga Hessen verloren die Mainzer Wölfe am Sonntag in Frankfurt gegen die 1b-Mannschaft der Young Lions Frankfurt mit 3:4 (1:2, 1:1, 1:1). Bis zur ersten Pause spielten sie "ihr schlechtestes Spiel der Saison", so Manager Milan Nosek in der Kabine. Das Zusammenspiel funktionierte selten und die wenigen Alleingänge verliefen erfolglos. Die Lions lagen im ersten Drittel 2:0 in Führung bis kurz vor Ende der Anschlusstreffer durch Hans Schmidt fiel. Nach der Pausenansprache war der Kampfgeist der Wölfe erwacht. Kurz nach dem Anpfiff zum letzten Drittel fiel der 3:3-Ausgleich durch einen Weitschuss des Spielertrainers Martin Bittner. Dieser Spielstand ließ bis zwei Minuten vor Ende ein Penaltyschießen erwarten. Doch die Lions entschieden in der 58. Minute mit ihrem Siegtreffer das Spiel endgültig für sich. Die Aufstiegsrunde zur Regionalliga Hessen wird am 10. Januar terminiert. Die Mainzer Tore erzielten Hans Schmidt, Holger Haselsteiner und Martin Bittner.
ebakel vergessen gemacht - 4:2 Sieg gegen Schönheide
Erfurt, 9. Januar Nur zwei Tage nach der bitteren 0:7-Pleite gegen Halle zeigten die Black Dragons Erfurt am Sonntag im Heimspiel gegen den EHV Schönheide, dass sie es besser können, viel besser. Vor gut 700 Zuschauern konnten die Black Dragons gegen den EHV Schönheide verdient mit 4:2 die Oberhand behalten und holten damit die ersten Punkte in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost. Zunächst sah man den Drachen noch leichte Nachwirkungen des Halle-Spiels an, doch etwa ab der zehnten Spielminute kamen die Erfurter langsam auf Touren. Doch die Chancen wurde zunächst nicht verwertet. Im Gegenteil. Matthias Krehl brachte die Gäste in Führung. Im Mittelabschnitt waren gerade zwei Minuten gespielt, als Krehl auf die Strafbank musste, nur 40 Sekunden später folgte ihm Patrick Solf, der sich allerdings wegen Reklamierens auch noch eine zehnminütige Disziplinarstrafe abholte. Die daraus folgende 5:3-Powerplaysituation nutzten die Erfurter durch Florian Müller zum Ausgleich. Nach 30 Minuten bedienten Florian Müller und Marek Pospisil Dennis Schmunk, der zur 2:1-Drachenführung traf. Zwar reklamierten die Gäste einen Maskentreffer. Da der Puck jedoch sofort ins Tor abprallte, war der Treffer regulär. Die Gäste kamen jedoch zwei Minuten später erneut durch Krehl im Powerplay zum Ausgleich. Doch die Black Dragons schlugen zurück. Knapp zwei Minuten vor Drittelende bezwang Marek Pospisil Goalie Nachtmann zum 3:2. Eine Schrecksekunde erlebten die Drachenfans kurz vor der erneuten Führung. Nach einem Zusammenprall mit Brandon Cook blieb Rumid Masche benommen auf dem Eis liegen. Er kehrte jedoch zum letzten Drittel wieder ins Team zurück. Im letzten Spielabschnitt kamen die Gäste aus Schönheide zunächst besser ins Spiel, doch fanden sie ihren Meister in Drachengoalie Manuel Groß. Er konnte im letzten Drittel seinen Kasten mit Hilfe seiner Verteidigung sauber halten. Trotz des Fehlens von John Noob, er quälte sich bereits in Halle mit einem grippalen Infekt durchs Spiel, hielt die Defensive dem immer stärker werdenden Druck stand. Kritisch wurde es nochmals drei Minuten vor dem Ende, Vitali Geist erhielt eine Zwei-Minuten-Strafe, doch auch dies konnten die Wölfe nicht nutzen. Den Schlusspunkt im Spiel setzte 45 Sekunden vor dem Ende dann eben jener Vitali Geist. Seine Strafe war gerade abgelaufen, als er einen Befreiungsschlag von Drachengoalie Manuel Groß aufnahm und diesen Break mit einem schönen Treffer zum 4:2 Endstand abschloss. Tore: 0:1 (12:57) Matthias Krehl (Milan Hahn, Miroslav Jenka), 1:1 (23:56) Florian Müller (Brandon Cook, Marek Pospisil/5-3), 2:1 (30:21) Dennis Schmunk (Marek Pospisil, Florian Müller/5-4), 2:2 (32:51) Matthias Krehl (Miroslav Jenka, Milan Hahn/5-4), 3:2 (38:11) Marek Pospisil (Florian Müller, Brandon Cook), 4:2 (59:15) Vitali Geist (Manuel Groß). Strafen: Erfurt 6, Schönheide 12 + 10 (Solf). Zuschauer: 700.
Wölfe verlieren unglücklich gegen Leipzig
Schönheide, 9. Januar Nach einem schnellen und spannenden Spiel verloren die Schönheider Wölfe am Samstag vor rund 750 Zuschauern im heimischen Wolfsbau unglücklich mit 3:4 (1:2, 1:1, 1:1) gegen die Blue Lions Leipzig. Eigentlich hatte die mit großer Spannung erwartete Begegnung keinen Verlierer verdient, denn sowohl Leipzig als auch Schönheide präsentierten sich in guter Form und wussten durch viel Einsatz zu überzeugen. Das Spiel begann denkbar ungünstig für den EHV Schönheide. Bereits in der dritten Minute gingen die Gäste aus Leipzig durch Daniel Bartell mit 1:0 in Führung. Die Wölfe übernahmen jetzt die Initiative und drängten sofort auf den Ausgleich und wurden in der achten Minute durch das Tor von Miroslav Jenka für ihre Bemühungen belohnt. Der weitere Spielverlauf war sehr ausgeglichen. Chancen gab es auf beiden Seiten und so brauchte es eine Überzahlsituation, die die Lions in der 15. Minute zur erneuten Führung durch Molnar nutzten. Der zweite Abschnitt knüpfte nahtlos an das Geschehen im ersten Durchgang an. Viel Kampf und Laufbereitschaft prägten die Partie, in der beide Teams sehr ausgeglichen agierten. Wiederum erst ein Powerplay musste helfen, um einen Treffer zu verbuchen. Und wieder waren es die Messestädter, die diese Situation ausnutzten und durch Bärschneider auf 3:1 (30.) erhöhten. Doch postwendend gelang erneut Jenka der Anschluss zum 2:3 in der gleichen Spielminute. Schönheide war bis zum Ende des zweiten Drittels bemüht noch den Ausgleich zu schaffen, doch die gute Defensive der Lions ließ bis zur zweiten Sirene keinen Treffer mehr zu. Spannend gestaltete sich auch der Schlussabschnitt. Zunächst schienen die Gäste durch das Tor von Trolda zum 2:4 (47.) alle Trümpfe in der Hand zu haben. Doch selbst in Unterzahl (50.) bewiesen die Wölfe unbändigen Willen und verkürzten durch das dritte Tor von Miroslav Jenka auf 3:4. Ab diesem Zeitpunkt beschränkte sich Leipzig nur noch auf die Abwehrarbeit. Schönheide war nun drückend überlegen und durch Chancen von Losch (Pfosten) und Jenka dem Ausgleich nahe. Tore: 0:1 (3.) Bartell (Molnar, Eichelkraut), 1:1 (8.) Jenka (Hahn, Schröder), 1:2 (15.) Molnar (Bartell, Eichelkraut), 1:3 (30.) Bärschneider (Molnar, Rentzsch), 2:3 (30.) Jenka (Krehl, Kase), 2:4 (47.) Trolda (Thielsch, Müller J.), 3:4 (51.) Jenka (Kase, Mix. Strafen: Schönheide 16, Leipzig 16. Zuschauer: 748.
Wölfe beißen sich gegen Wedemark durch
Braunlage, 9. Januar Der Braunlager SC hat den Traumstart in die Meisterrunde der Regionalliga Nordost perfekt gemacht. Mit einem hart erkämpften 2:1 (0:1, 1:0, 1:0)-Auswärtssieg bei den Wedemark Farmers sicherten sich die Wölfe zum zweiten Mal an diesem Wochenende drei Punkte. Das Derby bei den Farmers war allerdings kein Spiel für Eishockey-Ästheten. Wie beim ersten Gastspiel der Wölfe in Mellendorf waren die Wedemarker von Beginn an nur darauf bedacht, das Spiel der Harzer zu zerstören. Die Folge war ein zerfahrenes Spiel mit vielen Zweikämpfen, jedoch wenige Torchancen. Das 1:0 für die Farmers nach dem ersten Drittel - Jim Brown hatte BSC-Keeper Nic Waldner nach neun Minuten im dritten Nachschuss überwunden - war noch nicht einmal unverdient. Im zweiten Durchgang fanden die Wölfe zwar besser ins Spiel, Tore blieben aber weiterhin Mangelware. Nach einem Schuss von Benjamin Salzmann ließ Stephan Miskovic im Wedemarker Tor den Puck abprallen, Andreas Bippus wurde jedoch in letzter Sekunde abgedrängt (27.). Die zwei besten Chancen boten sich den Harzern in der 31. Minute: Zunächst traf Dusan Halloun nur die Latte, wenig später scheiterte Salzmann an Miskovic. Kurz vor Schluss des Drittels durfte der BSC dann endlich jubeln, verantwortlich war mit Laszlo Csata aber ein Wedemarker. Ausgerechnet der Ex-Harzer fälschte einen Schuss von Roman Vanek unhaltbar in sein eigenes Tor ab. Auch im letzten Abschnitt blieben die Farmers ihrer defensiven Taktik treu. Die Wölfe, noch spürbar müde nach dem Spiel gegen Rostock, fanden kaum eine Lücke im Abwehrbollwerk. Wenn doch, dann war Miskovic auf dem Posten, etwa bei Ales Stribnys Schuss (44.). Auf der Gegenseite war Waldner hellwach und parierte in Unterzahl gleich mehrfach (46.). Die Entscheidung fiel schließlich in der 52. Minute. Zur Freude der fast 300 mitgereisten Harzer, die für ein Heimspiel sorgten, schob Stribny den Puck unter Miskovic hindurch zur Führung ins Tor. Kurz vor Schluss mussten die Wölfe noch eine Unterzahl überstehen, doch auch das Ersetzen des Torwarts durch einen weiteren Feldspieler half den Gastgebern nicht mehr. Am Ende stehen drei hart erkämpfte Punkte für den BSC und eine in der Meisterrunde noch makellose Bilanz. Die soll natürlich am kommenden Wochenende weiter ausgebaut werden. Am Freitag erwarten die Wölfe die bisher ebenfalls verlustpunktfreien Blue Lions Leipzig am heimischen Wurmberg, am Sonntag führt der Weg zum ESC Erfurt. Tore: 1:0 (8:15) Brown (Soriano), 1:1 (39:23) Vanek, 1:2 (51:52) Stribny (5-4). Strafen: Wedemark 22, Braunlage 12. Zuschauer: 610.
Kantersieg und siebter Shut-out zum Abschluss
Neuss, 9. Januar Mit einem Kantersieg und dem siebten Shut-out für Dennis Kohl beendete der Neusser EV die Vorrunde der Regionalliga NRW. Nach dem 16:0 (5:0, 5:0, 6:0) beim Könisgsborner JEC ziehen die Neusser als ungeschlagener Meister in die Aufstiegsrunde zur Oberliga ein. Trainer Andrej Fuchs musste die Mannschaft vor dem ersten Auftritt im neuen Jahr umbauen. Für den verletzten Ralf Reisinger spielte Philipp Louven im ersten Sturm, während Lutz Klauck in die zweite Reihe aufrückte. Darüber hinaus nahm NEV-Junior Bernd Hausmann die freie Stelle in der dritten Formation neben Dennis von der Heiden und Tim Krahforst ein. Zwar übernahm das NEV-Team bereits zu Spielbeginn die Initiative, auf den ersten Torerfolg mussten die 50 mitgereisten Fans aber bis zu Sebastian Bongartz' Doppelschlag in der elften Minute warten. Dann jedoch war der Bann gebrochen und Dominik Kuchnia musste bis zum Drittelende noch dreimal hinter sich greifen, wobei der Torhüter einen noch höheren Rückstand mit guten Paraden verhinderte. Zu Beginn des Mittelabschnitts konnte einem der Königsborner Schlussmann schon ein wenig Leid tun, denn seine Vorderleute wussten dem Neusser Sturmwirbel wenig entgegen zu setzen. Innerhalb von nur drei Minuten bauten die NEV-Cracks die Führung auf 0:8 aus, ehe sich die Gastgeber wieder ein wenig befreien konnten. So wurde auch der bis dahin kaum beschäftigte Dennis Kohl mehrfach geprüft, was dieser souverän löste. Auf der anderen Seite legten Dennis von der Heiden und Boris Fuchs nach, so dass es bereits nach 40 Minuten mit einem zweistelligen Zwischenstand in die Kabinen ging. Aus diesen kehrten beide Teams wie verwandelt zurück. Als hätten beide Mannschaften die Rollen getauscht, gaben die Neusser ihren Kontrahenten plötzlich eine Vielzahl von sehr guten Kontermöglichkeiten. Die Bulldogs schienen auch wild entschlossen, die Einladung zum Toreschießen zu nutzen, zu deren Unterzeichnern Dennis Kohl jedoch definitiv nicht gehörte. Mit einer Reihe von glänzenden Paraden verhinderte der Schlussmann den überfälligen Ehrentreffer und teilte seinen Vorderleuten den Unmut über deren Nachlässigkeiten lautstark mit. Doch erst ein Doppelschlag von Jared Mudryk nach 53 Minuten war die Initialzündung zur Neusser Gegenoffensive. Viermal schlug es noch im Gehäuse des Tabellenletzten ein, ehe dieser von der Schlusssirene erlöst wurde. Nun gilt die Neusser Konzentration der Vorbereitung auf die Aufstiegsrunde zur Oberliga, die am kommenden Sonntag mit einem Heimspiel gegen den EHC Dortmund beginnt. Tore: 0:1 (10:17) Bongartz, 0:2 (10:37) Bongartz (Hausmann), 0:3 (14:04) Mudryk (Klauck, Yazdi), 0:4 (15:11) Bongartz (Fuchs), 0:5 (19:48) Yazdi (Mudryk, Geisler), 0:6 (21:14) Louven (Sassen), 0:7 (22:18) Yazdi (Mudryk, Klauck), 0:8 (23:04) von der Heiden (Krahforst), 0:9 (30:49) von der Heiden (Dültgen, Louven), 0:10 (35:22) Fuchs (Louven), 0:11 (53:57) Mudryk (Yazdi, Sauer/5-4), 0:12 (54:22) Mudryk (Yazdi, Kohl), 0:13 (55:13) Krahforst (von der Heiden/5-4), 0:14 (55:39) Louven (Bongartz), 0:15 (58:25) Sassen (Dültgen, Krahforst/4-4), 0:16 (59:20) Yazdi (Mudryk, Geisler/4-4). Strafen: Königsborn 20 + 10 + Spieldauer (Björn Pläsken), Neuss 14. Zuschauer: 123.
Sieg in Cilliks Jubikäumsspiel
Dortmund, 9. Januar Mit einem zu keiner Zeit gefährdeten 7:1 (4:1, 2:0, 1:0)-Auswärtserfolg in Grefrath beendete der EHC Dortmund die Regionalliga-Hauptrunde und sicherte sich damit endgültig den fünften Platz in der Abschlusstabelle mit fünf Punkten Vorsprung auf den Kontrahenten von der niederländischen Grenze. Herausragend an diesem Abend war Verteidiger Werner Heinrich, der nicht nur drei Tore erzielte, sondern beinahe auch noch mit einem im Eishockeysport eher unüblichen Kopfballtreffer den Schlusspunkt gesetzt hätte. Noch erfolgreicher war Igor Cillik. Wenige Tage vor Vollendung seines 39. Lebensjahres blieb er in seinem 250. Pflichtspiel für den EHC zwar ohne Torerfolg, aber er lieferte zu vier Treffern die Vorlage und sammelte damit in sieben Spielzeiten 436 Scorerpunkte. Die Elche gingen, wie so oft, früh in Führung. Nach gut drei Spielminuten nahm Jan Baron ein schönes Zuspiel vom EHC-Rekordspieler, der gerade von der Strafbank zurück war, auf und vollendete zum 1:0. Weitere gute Dortmunder Möglichkeiten folgten, denn das Team von Markus Scheffold zeigte sich gut motiviert und eindeutig Spiel bestimmend gegen einen enttäuschenden Gastgeber, dem wenig gelang. Hinzu kam die Verunsicherung durch die seit Jahresbeginn praktizierte Regelverschärfung, nach der Haken, Halten und Behinderung konsequent mit Strafzeiten belegt werden soll. So wurden in den ersten zwölf Spielminuten bereits insgesamt sieben Strafen ausgesprochen. Bis zur 17. Minute bauten die Elche den Vorsprung auf 4:0 aus, Werner Heinrich profitierte in der zwölften Minute von einer erneuten guten Vorarbeit von Igor Cillik, der auch fünf Minuten später beim 3:0 seinen Sturmpartner Igor Furda bediente. Nur 15 Sekunden danach gab es eine Gemeinschaftsproduktion der dritten Angriffsreihe, abgeschlossen von Christian Nieberle. Die Niers Panther kamen nur selten gefährlich vor das EHC-Tor und schafften lediglich ihren Ehrentreffer zum 1:4 kurz vor der ersten Pausensirene. Auch der zweite Spielabschnitt bot das gleiche Bild. Die Elche blieben überlegen und hätten bei konsequenterer Chancenverwertung noch deutlicher führen können. Das 5:1 fiel aber erst in der 31. Minute, als sich Werner Heinrich in 3:5-Unterzahl durchsetzen konnte. Wiederum gab Igor Cillik den entscheidenden Pass. Dass Werner Heinrich an diesem Abend einen guten Lauf hatte, bewies er zweieinhalb Minuten später mit seinem dritten Treffer zum 6:1. Zuvor musste Karl Kolloch vorzeitig unter die Dusche, er bekam für einen Bandencheck eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Für ihn rückte Niko Bitter in die erste Angriffsreihe, zuvor hatte er für den verletzungsbedingt fehlenden Andre Erhart sein Debüt in der Verteidigung gegeben. Im Sturm gelang ihm der letzte Treffer zum 7:1-Endstand und das war bereits in der 43. Minute. Danach nahm der EHC gleich mehrere Gänge heraus, ohne dass die Gastgeber daraus nutzen schlagen konnten. Vor Beginn des zweiten Drittels übergaben die Fans der Elche das Ergebnis einer von ihnen initiierten Sammelaktion zugunsten des an Leukämie erkrankten Sohnes von GEC-Verteidiger Dirk Schmitz. Der momentan inaktive Spieler konnte neben einem EHC-Trikot und einem unterschriebenen Mannschaftsposter für Lennart auch eine Summe von über 500 Euro in Empfang nehmen. Am nächsten Wochenende startet die Aufstiegsrunde zur Oberliga und das Auftaktprogramm für den EHC hat es in sich. Am kommenden Freitag, 13. Januar, empfangen die Elche um 20 Uhr die Herner EG an der Strobelallee. Zwei Tage später geht die Reise nach Neuss zum Meister der Regionalliga. Tore: 0:1 (3:17) Jan Baron (Igor Cillik), 0:2 (11:40) Werner Heinrich (Igor Cillik, Gordon Schukies), 0:3 (16:33) Igor Furda (Igor Cillik, Willi Tesch), 0:4 (16:48) Christian Nieberle (Manuel Jahrendt, Eric Daniels), 1:4 (18:18) Martin Gebel (James Dreseler, Dennis Holstein), 1:5 (30:23) Werner Heinrich (Igor Cillik), 1:6 (32:58) Werner Heinrich (Willi Tesch), 1:7 (42:46) Niko Bitter (Gordon Schukies, Christian Nieberle).
Huskys gegen mit zwei Niederlage in die Relegation
Trier, 9. Januar Mit zwei Niederlagen und auf dem zehnten Platz beendete der ESC Trier die Hauptrunde in der Regionalliga NRW und geht nun die die Relegationsrunde. Dem 3:6 (1:3, 1:1, 1:2) bei der Herner EG folgte ein 4:7 (0:3, 2:3, 2:1) bei den Dinslakener Kobras. Dabei zogen sich die elf übrig gebliebenen Trierer Spieler gerade in Herne achtbar aus der Affäre. Elf waren es nur, weil es unterhalb der Woche vereinsinterne Personalentscheidungen gab und neun Spieler nicht mehr zur Verfügung stehen. Zudem fehlten der gesperrte Patrick Leitner und David Müller, der seit kurzem seinen Grundwehrdienst ableistet. Dafür kehrte Stefan Schratt zurück ins Team, und auch der Juniorenspieler Nico Rietz kam zu seinem ersten Einsatz in der Regionalliga. Angesichts dessen lief es sogar richtig gut, denn Udo Schön gelang sogar der 1:1-Ausgleich, ehe Herne auf 3:1 davonzog. Daniel Sonnack zum 2:3 und Falk Elzner zum 3:5 sorgten für einen respektablen Spielverlauf. In Dinslaken waren Patrick Leitner und Back-up-Goalie Dustin Grahl wieder mit dabei. Die Huskys wachten zu spät auf. Trier verkürzte nach einem 2:6 zwar noch auf 4:6, zu einem Punkt reichte es aber nicht. Kevin Saville, Dimitrij Nevzorov, Anton Bauer und erneute Saville trafen für den ESC. Der Kader wird für die Relegationsrunde noch einmal aufgefüllt. Die endgültige Zusammensetzung wollen die Huskys in dieser Woche bekannt geben.
Zwei Punkte verloren
Wiehl, 9. Januar Die Wiehler Penguins haben das letzte Spiel der Vorrunde in der Regionalliga NRW gegen die Realstars aus Bergisch Gladbach trotz überzeugender Leistung mit 4:5 nach Penaltyschießen verloren. Sie führten zwischenzeitlich mit 3:0 sowie 4:2, kassierten aber wieder einmal zu viele Strafzeiten und mussten am Ende dem Kräfte zehrenden Spiel mit nur elf Spielern Tribut zollen. Die Gastgeber zeigten ein völlig anderes Gesicht als am Vorabend. Sie starteten druckvoll in die Partie und gingen schnell durch Akio Finkenrath in Führung. Auch im weiteren Verlauf des ersten Drittels wurde engagiert nach vorne gespielt so dass Sascha Schmitz das verdiente 2:0 erzielen konnte. Matthias Kehlen bot im Wiehler Gehäuse eine starke Leistung und wurde von seinen Mitspielern tatkräftig unterstützt. Folgerichtig ging es ohne Gegentreffer in die erste Pause. Im zweiten und dritten Spielabschnitt brachte der TuS Wiehl sich durch haufenweise Strafen selbst aus dem Rhythmus. Zwar gelang Christof Stranzenbach nach einem groben Fehler der Gäste im Aufbau das 3:0, aber die Realstars verkürzten noch vor der zweiten Sirene auf jeweils in Überzahl auf 3:2. Mit schwindenden Kräften wehrten sich die Penguins gegen die anrennenden Realstars und erzielten in der 52. Spielminute das schmeichelhafte 4:2. Der nach langer Verletzungspause zum zweiten Mal wieder aufgelaufene Andreas Leuthold war der umjubelte Torschütze. Doch die Gastgeber leisteten sich noch einige Unaufmerksamkeiten und ließen Bergisch Gladbach so zum Ausgleich kommen. Im Penaltyschießen zeigten sich die Gäste souverän und verwandelten drei ihrer ersten vier Versuche, während auf Wiehler Seite nur Alex Maier traf. Letztendlich macht die Leistung der Penguins aber Hoffnung für ein erfolgreiches Abschneiden in der Relegationsrunde, das mit einem größeren Kader sicherlich möglich ist.
Stars beenden Hessenrunde mit Auswärtssieg und 100. Tor
Darmstadt, 9. Januar Die Darmstadt Stars haben auch das letzte Spiel der Regionalliga Hessen gewonnen. Am Sonntag schlugen die "Heiner" die Highlanders aus Lauterbach 5:2 und setzten somit die Siegesserie fort. Dabei hatte man doch gerade im ersten Drittel etwas Glück als Pfosten und Latte zweimal ein Tor verhinderten. Das Spiel war geprägt von vielen Strafminuten (VERC 44, TSG 62) und beide Teams bekamen einen Vorgeschmack auf die neue Regelauslegung. Alles in allem war es ein kämpferisches Spiel und die Lauterbacher zeigten wieder einmal, dass sie auf eigenem Eis immer zulegen können und schwer zu schlagen sind. Auch wenn das Glück an diesem Abend eher auf Seiten der Stars war, ging der Sieg jedoch völlig in Ordnung und vor allem das Überzahlspiel, in dem drei Tore erzielt wurden, war ein Garant für den Sieg. Das 5:2 durch Parejo war sowohl der Siegtreffer als auch das 100. Tor der Darmstädter in dieser Saison. Einen gelungenen Einstand feierten die Neuzugänge Markus Odemer und Daniel Nowak, der sich gleich mit zwei Assists eintragen konnte. Nachdem am 7. Januar die Termine für die Endrunde der Regionalligen NRW und Hessen festgelegt wurden, beginnen auch in Darmstadt die weiteren Planungen für das Unternehmen Aufstiegsrunde, denn hier warten eine Reihe neuer Herausforderungen. Tore: Parejo (2), van Leyen, Mc Shane, Schnürer.
IEC 1b ist Meister der Verbandsliga NRW
Iserlohn, 9. Januar Mite dem elften Sieg im zwölften Spiel machten die Wild Roosters die Meisterschaft in der Verbandsliga NRW perfekt. Der Iserlohner EC 1b gewann bei der Reserve des EHC Troisdorf mit 13:3 (1:0, 5:1, 7:2). Lediglich im ersten Drittel hatten die Gastgeber den Wild Roosters, die von Co-Trainer Andreas Pokorny begleitet wurden, etwas entgegen zu setzen. Mylius brachte die Iserlohner auf Zuspiel von Schnieder und Pütz mit 1:0 in Führung (19.). Ab dem zweiten Durchgang kamen die Iserlohner, die weiterhin verletzungsbedingt auf ihren Kapitän Dennis Breker verzichten mussten, richtig in Schwung und man bezwang den Gegner auch in dieser Höhe verdient. Back Up Goalie Kevin Schürmann kam folgerichtig für Hendrik Sirringhaus (33.) und machte seine Sache ordentlich. Etappenziel eins ist mit dem Meistertitel somit erreicht. Als nächstes hat sich die Mannschaft nun den Gewinn des NRW-Pokals auf die Fahne geschrieben. Hier wartet allerdings mit dem EC Bergisch Land aus Solingen ein starker Brocken auf die Zweitvertretung des IEC. In der Meisterschaft konnte man die Solinger zwar in eigener Halle schlagen, doch zuletzt gab es auswärts die bisher einzige Niederlage. Das Final-Hinspiel findet kommenden Sonntag, 15. Januar, um 20 Uhr in Solingen statt. Das Rückspiel in Iserlohn ist auf Dienstag, 31. Januar, ebenfalls um 20 Uhr terminiert. Etappenziel drei lautet Aufstieg in die Regionalliga. In der Qualifiaktionsrunde zur Regionalliga NRW Iserlohner neben Solingen (Zweiter der Verbandsliga) auf die Regionalligisten aus Wiehl, Dinslaken, Trier, Unna, Bergisch Gladbach und Troisdorf. Die Aufstiegsrunde beginnt für die Sauerländer am Freitag, 27. Januar, mit dem Heimspiel gegen den TuS Wiehl. In diesem Achterfeld berechtigen die ersten sechs Plätze zur Teilnahme an der Regionalliga NRW 2006/2007. Strafen: Troisdorf 28+10, Iserlohn 22.
Klare Niederlage gegen den Spitzenreiter
Chemnitz, 9. Januar Mit einer 1:6 (0:2, 0:3, 1:1)-Niederlage gegen die Neuen Eislöwen Dresden starteten die Wild Boys Chemnitz ins Sportjahr 2006. Bereits vor der Sachsenliga-Partie die erste Hiobsbotschaft für die Chemnitzer. Stammkeeper Jan Letzsch musste auf Grund einer Handverletzung passen, so dass der fast trainingslose Cyrill Gryska in den Kasten musste. Zwar spielte der ERC ansonsten komplett, doch nur der Tabellenführer aus der Landeshauptstadt konnte überzeugen. Erst nach dem 0:6 gelang Eric Nicolai in der 56. Minute vor über 400 Zuschauern der Ehrentreffer.
BSC sensationell: Wölfe besiegen Meister Rostock
Braunlage, 9. Januar Den weit über 1000 Zuschauern im Wurmbergstadion dürfte dieser Eishockeyabend noch lange in Erinnerung bleiben. Mit 6:3 (2:1, 1:2, 3:0) besiegte der Braunlager SC Harz zum Auftakt der Meisterrunde in der Regionalliga Nordost den Vorrundenersten Rostocker EC. In einem schnellen und intensiv geführten Spiel erwischten die Wölfe den besseren Auftakt. Nach sieben Minuten brachte Jozef Potac den BSC in Führung, Mario Breneizeris erhöhte in Überzahl auf 2:0 (13.). Doch auch die Rostocker durften im ersten Drittel noch jubeln, Christian Franz verkürzte für die Gäste zum 2:1 (17.). Zu Beginn des Mitteldrittels hatten die Gäste Oberwasser, Lars Hoffmann erzielte den Ausgleich (22.). Zur halben Spielzeit schien das Spiel endgültig zu kippen, als Jan Michalek die Piranhas erstmals in Führung brachte. BSC-Goalie Nic Waldner sowie das Torgestänge verhinderten sogar einen noch höheren Rückstand. Dann aber die Wende: Benjamin Salzmann tanzte gleich zwei Rostocker Verteidiger aus, verlud auch Torwart Branislav Hippik und schob überlegt zum 3:3 ein (35.). Der Treffer gab dem BSC Schwung für die letzten 20 Minuten. Potac war es schließlich vorbehalten, die Harzer mit einem Traumtor auf die Siegerstraße zu führen: Aus vollem Lauf knallte er den Puck per Schlagschuss direkt in den Giebel (45.). Die Überzahltreffer von Alexander Deibert (55.) und Dusan Halloun (59.) beseitigten schließlich die letzten Zweifel, während die BSC-Fans das Stadion förmlich zum Beben brachten. Tore: 1:0 (6:28) Potac (Hofmann), 2:0 (11:49) Breneizeris (Vanek, Halloun/5-4), 2:1 (16:19) Franz (Haupt, Czajka), 2:2 (21:18) Hoffmann (Franz, Czajka), 2:3 (29:07) Michalek (Schneider, Löloff/5-4), 3:3 (34:13) Salzmann (Potac/5-4), 4:3 (44:04) Potac, 5:3 (54:31) Deibert (Vanek, Breneizeris/5-4), 6:3 (58:27) Halloun (Vanek, Stribny/5-4). Strafen: Braunlage 16, Rostock 30. Zuschauer: 1203.
Devils freuen sich über vierten Platz
Moers, 9. Januar Mit einem Sieg und einer Niederlage haben die Black Devils Niederrhein die Vorrunde der Regionalliga NRW abgeschlossen. Unter dem Strich steht ein starker vierter Tabellenplatz. Die Qualifikation für die Oberliga-Aufstiegsrunde hatten die Moerser bereits vor einigen Wochen vorzeitig perfekt gemacht. Dass sie zu den Top-Favoriten in der Endrunde gehören werden, bewiesen am Freitag die Jungfüchse vom EV Duisburg. Sie nahmen die - allerdings auch schwachen - Devils mit 13:2 (4:0, 4:2, 5:0) auseinander und nutzten clever eine Regelverschärfung, nach der bei Haken, Halten und Behinderung die so genannte "Null Toleranz Regel" gilt. So war der EVD 1b praktisch das gesamte erste Drittel in Überzahl, und das nutzte die Mannschaft eiskalt aus. Beim 6:1-Anschlusstreffer durch Jan Fries (30.) waren die Moerser zum ersten Mal gefährlich vor dem gegnerischen Tor. Das zwischenzeitliche 6:2 markierte Juniorenspieler Felix Kolewe. Nachwirkungen der heftigen Schlappe waren der Mannschaft dann am Samstag noch anzumerken. Gegen den Tabellenvorletzten TuS Wiehl, den die Moerser 8:0 besiegten, lief im ersten Drittel nur wenig zusammen. Immerhin brachte Kapitän Oliver Gerst die Gastgeber nach knapp sechs Minuten in Front. Christian Hannig war der Vorbereiter. Erst im Mitteldrittel drehten die Devils auf. Sven Gotzsch - bester Mann auf dem Eis -, André Wilmshöfer, der nach seiner Verletzung zwei Drittel gut durchhielt, Sebastian Muhs und Max Bänder trafen. Neuzugang Christian Schlesiger ließ im letzten Drittel dann bei zwei Toren sein Können aufblitzen, und Sven Gotzsch krönte seine gute Leistung mit seinem zweiten Treffer. Stammtorhüter Markus Felkel ließ gegen Wiehl übrigens seinen Stellvertreter ran. Christian Wilmshöfer dankte mit einer guten Leistung und einem Shut-out. Am kommenden Sonntag, 15. Januar, beginnt für die Devils die Oberliga-Endrunde. Erster Gegner sind die Darmstadt Stars. Erstes Bully gegen den Hessenmeister ist um 17:45 Uhr in der Moerser Eissporthalle. "Wir wollen unsere guten Leistungen der Vorrunde natürlich bestätigen. Es ist lange her, dass in Moers so gutes Eishockey geboten wurde, deshalb unser Appell an alle Moerser: Unterstützt uns bitte!", so Thomas Esser, Team-Manager der Black Devils Niederrhein.
Fehlstart der Piranhas
Rostock, 9. Januar Gespenstische Stille in der Eishalle in der Schillingallee. Die 1700 Zuschauer, sofern sie Anhänger der Rostock Piranhas waren, konnten es kaum glauben. Ihr Team hatte am Sonntag Abend mit dem 2:5 (1:0, 1:3, 0:2) die erste Heimniederlage der Saison hinnehmen müssen. Die Piranhas wurden einmal mehr von den Halle Saale Bulls zerfleischt. Deren Fans feierten das Team überschwänglich, denn die Hallenser führen nach dem Auswärtscoup die Tabelle an. Dabei begann für die Rostocker alles nach Plan. Nach der 3:6-Niedrelage in Braunlage wollten sich die Rostocker rehabilitieren und dies schien auch prompt zu gelingen. 1:0 gingen die Piranhas nach knapp zweieinhalb Minuten in Führung, Torschütze war Michalek in Überzahl. Zwar dauerte es bis zum Beginn des zweiten Drittels, ehe Michalek erneut traf (23.), doch die Rostocker waren auf eigenem Eis tonangebend. Umso unverständlicher, warum das Team von Trainer Jozef Kovacik das Spiel innerhalb von wenigen Minuten noch aus der Hand gab. Ausgerechnet Rostocks "Mr. Eishockey" Karol Bartanus leitete durch eine Abspielfehler in der 33. Minute die Wende ein, den Konter versenkte Kimistatsch zum zwischenzeitlichen Anschluss. Doch die Bulls wurden jetzt stärker, Rostock wirkte wie gelähmt. Der Puck lief nicht mehr so flüssig durch die Reihen, die Fehler häuften sich. Blazyczek markierte zwei Minuten später den Ausgleich, ein umstrittener Treffer (Torwartbehinderung?) von Malicek bedeutete die nicht unverdiente Führung für Halle. Im letzten Drittel ließen die Piranhas den unbedingten Siegeswillen vermissen. Schon nach etwas mehr als einer Minute war die Vorentscheidung gefallen, als Hruby in Unterzahl das 4:2 erzielte. Symptomatisch für das Piranhas-Spiel an diesem Abend Die Bartanus & Co. mühten sich zwar, aber es lief nichts zusammen. Stattdessen kam es noch schlimmer, Kaspercyk traf eine Minute vor Schluss zum 5:2-Erfolg für die Hallenser. Piranhas-Coach Kovacik wollte noch nicht von einem Fehlstart seiner Mannschaft sprechen, bemängelte aber die vielen Fehler: "Nach dem 2:0 haben wir zu viele einfache Angriffe vergeben und waren nachlässig. Selbstzufrieden mit unserer Leistung dürfen wir auf keinen Fall sein", so der Coach. Tore: 1:0 (3.) Michalek (Blaha), 2:0 (23.) Michalek (Hördler, Weiss), 2:1 (33.) Kimistatsch (Kaspercky), 2:2 (35.) Blazyczek (Kaspercky), 2:3 (38.) Malicek, 2:4 (42.) Hruby, 2:5 (59.) Kaspercky (Blazyczek, Zeirath). Strafen: Rostock 14 + 10, Halle 20.
1:7 gegen Dortmund - Niers Panther enttäuschen auf ganzer Linie
Grefrath, 9. Januar 270 Zuschauer waren zum letzten Spiel der Vorrunde erschienen und gingen, sofern man zum Grefrather EC hielt, mit versteinerter Mine in Richtung Heimat. Die Niers Panther kamen nie zum gewohnten Spiel, was nicht nur an der "neuen" Auslegung der Strafzeiten lag. Dortmund bestimmte über die gesamte Spielzeit das Geschehen und nahm am Ende auch das Tempo aus dem Spiel, weil man nie in Gefahr war. Letztlich unterlagen die Panther den Elchen mit 1:7. In den ersten 20 Minuten spielten die Gäste Katz und Maus mit den Panthern und schraubten das Ergebnis bis zur 17. Minute auf 4:0, ehe Martin Gebel das 1:4 erzielen konnte. Im zweiten Drittel änderte sich nichts am Spiel der Panther. Die Grefrather wirkten müde und hatten gegen die starken Gäste einfach keine geeigneten Mittel, um das Spiel zu drehen. Höhepunkt war sicherlich die Fünf-Minuten-Strafe gegen die Gäste. Dortmund spielte mit drei Feldspielern, doch nicht die Panther trafen das Tor, sondern die Gäste. Werner Heinrich schnappte sich die Scheibe, marschierte durch die Zone des GEC und jagte den Puck zum 5:1 ins Netz. Sekunden später war es wieder Werner Heinrich, der sogar auf 6:1 erhöhte. Beim Team von Trainer Adam Grygiel lief nichts, aber auch gar nichts zusammen, und man verpasste damit auch die nötige Werbung für den Auftakt der Aufstiegsrunde zu machen, in der man gegen den EV Duisburg 1b beginnt. Im letzten Drittel nahm Dortmund das Tempo raus und trotzdem kamen die Niers Panther nicht mehr ins Spiel. Am Ende siegten die Gäste verdient mit 7:1 und sicherten sich den fünften Platz. Trainer Grygiel war nach dem Spiel, wie alle Verantwortlichen, enttäuscht. Will man die Zuschauer nicht verjagen, muss sich das Team in der kommenden Woche von einer anderen Seite zeigen. Strafen: Grefrath 18, Dortmund 16 + 5 + Spieldauer (Karl Kolloch). Zuschauer: 270.
Rossbach-Gala gegen Trier
Dinslaken, 9. Januar Eine Galavorstellung bot Dirk Rossbach den Fans der Dinslakener Kobras. Fast im Alleingang sorgte er für den 7:4 (3:0, 3:2, 1:2)-Sieg gegen den ESC Trier zum Abschluss der Hauptrunde in der Regionalliga NRW. Nach dem kräfteraubenden Spiel in Troisdorf gaben die Kobras gegen Trier noch einmal alles, um den achten Tabellenplatz zu erreichen, was ihnen auch gelang. Von Anfang setzten sie die Huskys unter Druck, und Dirk Rossbach gelangen im ersten Drittel alle 3 Tore, so dass die Kobras mit einer 3:0-Führung in die Pause gingen. Im zweiten Drittel setzte Dirk Rossbach noch eins drauf und erhöhte in der 23. Spielminute auf 4:0. Alles sah nach einer Abfuhr für Trier aus, doch plötzlich eröffneten sich den Huskys Torchancen, so dass sie in der 25. Minute den Anschlusstreffer erzielten. Dirk Rossbach erhöhte in der 29. Minute mit seinem fünften Treffer zwar auf 5:1, aber die Trierer erhöhten allmählich den Druck und kamen folgerichtig in der 32. Minute auf 2:5 heran. Fast mit der Drittelsirene erhöhte Henri Marcoux nach einem sehenswerten Alleingang auf Vorlage von Knetsch auf 6:2 und stellte den beruhigenden Abstand wieder her. Im letzten Drittel ging den Kobras mit zunehmender Spieldauer die Luft aus. Zu schwer lag ihnen noch das Freitagsspiel in den Beinen, was nicht verwunderlich ist und außerdem konnte Jörg Böhme während des gesamten Spiels nur mit zwei Sturmreihen agieren. Die Fans der Kobras mussten auf einmal zittern, als die Huskys zwischen der 48. und 54. Minute zwei Tore erzielten und bis auf 4:6 herankamen. Erinnerungen an das Hinspiel in Trier wurden wach. Doch die Kobras wehrten sich mit Mann und Maus gegen den starken Druck der Trierer und erzielten 17 Sekunden vor Schluss durch Verteidiger Alexander Wronski noch das 7:4, das den Endstand bedeutete. Die Verantwortlichen der Kobras setzen am 13. Januar einen Fanbus für das Spiel in Solingen gegen den EC Bergisch Land ein. Treffpunkt ist um 16:30 Uhr vor der Eissporthalle Dinslaken. Abfahrt ist um 17:15 Uhr. Der Fahrpreis beträgt sieben Euro.
Kantersieg zum Abschluss der Verbandsliga
Solingen, 9. Januar Der EC Bergisch Land hat auch sein letzten Spiel in der Verbandsliga NRW gewonnen. Obwohl den Raptors nur ein Rumpfkader von zehn Feldspeilern und einem Torhüter zur Verfügung stand, gewannen die Solinger beim EHC Wesel mit 15:2. Dabei assistierte Kapitän Tim Neuber, der auch die Knaben der Raptors trainiert dem Teammanager Rolf van Hauten an der Bande, da Neuber selbst gesundheitsbedingt nicht auflaufen konnte. Hätten die Solinger durch ihren Patzer zu Saisonbeginn nicht drei Punkte am Grünen Tisch abgeben müssen, hätten sie nun die Verbandsligameisterschaft feiern können. Aber auch so steht für den EC Bergisch Land nun die Aufstiegsrunde zur Regionalliga NRW auf dem Plan. Das erste Aufstiegsrundenspiel bestreiten die Raptors am Freitag, 13. Januar, um 20 Uhr gegen den Königsborner JEC. Am Sonntag, 15. Januar, treten die Solinger um 20 Uhr zum ersten Finalspiel um den NRW-Ligapokal gegen den Iserlohner EC 1b an.
Neuzugang Homola traf dreimal
Pohlheim, 9. Januar Im Bad Nauheimer Colonel Knight Stadion sahen die Zuschauer am Samstagabend nicht nur einen 6:4 (3:1, 0:2, 3:1)-Auswärtserfolg des ERC Pohlheim in der Landesliga Hessen gegen die Roten Teufel Bad Nauheim 1c, sondern auch ein gutes und abwechslungsreiches Match. Das Team von Spielertrainer Holger Pöritzsch verbuchte den dritten Sieg in Folge und verbessert sich in der Tabelle auf Rang fünf. Die neu formierten Reihen des ERC setzten die ersten Stiche: Erst vollendete Frank Müller (0:1, 4.) und dann legte Dirk Stather (5.) zum 0:2 nach. Neuzugang Martin Homola erhöhte in der 16. auf 0:3 und alles schien nach Plan zu laufen. Doch kurz vor dem Drittelende fanden die Wetterauer mit einem kuriosen Treffer wieder ins Spiel zurück. Ein harter Schuss trudelt dem ansonsten gewohnt souverän agierenden ERC Goalie Ralf Groos noch aus der Fanghand und auch über die Linie. Im zweiten Drittel gelingt den Roten Teufeln innerhalb von einer Minute der 3:3-Ausgleich (31.). Der ERC hielt dagegen, schien aber in ein kleines Loch zu fallen. Im Schlussdrittel stellte Coach Holger Pöritzsch um. Boris Grif, Martin Homola und Benjamin Jeckel stürmten nun in der ersten Reihe. Holger Pöritzsch und Thorsten Becker gingen in die Verteidigung. Und dies sollte sich auszahlen. Martin Homola gelang mit einer feinen Einzelleistung die erneute Führung (3:4, 45.). Bad Nauheim glich in der 52. Spielminute erneut aus. Vor dem "Finale furioso" bekamen die Zuschauer dann eine völlig ausgeglichene Partie geboten. Die Hausherren gaben sogar etwas mehr den Ton an. Mehrmals scheiterten die Roten Teufel nämlich an Ralf Groos, doch die Scheibe wollte nicht in den Kasten. Es war das letzte Mal, dass die Gastgeber von sich hören ließen. Denn die letzten Minuten spielte dann nur noch der ERC der seine Kräfte glänzend eingeteilt hatte und noch einmal erheblich zulegte. Benjamin Jeckel schnappte sich den Puck, sortierte die Hintermannschaft und schloss überlegt zum 4:5 ab und nur zehn Sekunden später sorgte Martin Homola mit seinem dritten Treffer für die endgültige Entscheidung (4:6, 56.). Boris Grif und Benjamin Jeckel hatten glänzend vorbereitet. "Dieser Doppelschlag hat uns aus der Reihe gebracht", so Bad Nauheims Trainer Andreas Kilian nach der Partie. Pohlheims Holger Pöritzsch freute sich über den Auswärtscoup mahnte aber sein Team die Trainingsintensität in der kommenden Woche zu erhöhen, um für die nächste Partie in Mainz (Sonntag, 15. Januar, 20:30 Uhr) gerüstet zu sein. 0:1 (3:37) Frank Müller (Dirk Stather), 0:2 (4:11) Dirk Stather (Benjamin Jeckel), 0:3 (15:23) Martin Homola (Boris Grif), 1:3 (18:00) Slim Trabelsi (Thorsten Väth), 2:3 (29:01) Levon Ray Laufou, 3:3 (30:08) Toni Knihs (Levon Ray Laufou, Neil Witthoeft), 3:4 (44:55) Martin Homola, 4:4 (51:54) Neil Witthoeft (Toni Knihs), 4:5 (55:09) Benjamin Jeckel, 4:6 (55:19) Martin Homola (Boris Grif, Benjamin Jeckel). Strafen: Bad Nauheim 6, Pohlheim 4.
Böse 0:7-Pleite in Halle
Erfurt, 8. Januar Den Start in die Meisterrunde der Regionalliga Nordost hatte man sich bei den Black Dragons Erfurt sicherlich auch anders vorgestellt. Beim mittlerweile fünften Spiel gegen den ESC Halle 04 in dieser Saison musste man sich erstmals den Bulls geschlagen geben, am Ende stand eine deutliche 0:7-Schlappe zu Buche. Die Drachen kamen vor knapp 1000 Zuschauern überhaupt nicht ins Spiel. Während die Saale Bulls über die komplette Spielzeit gedanklich schneller wirkten und die Gästen mit aggressivem Forechecking frühzeitig attackierten. Mit dieser Spielweise hatten die Erfurter deutlich erkennbare Schwierigkeiten, gerade die Erfurter Stärke - die schnell vorgetragenen Konter - waren kaum zu sehen. Hatte man dann doch einmal Torchancen, so wurden diese vom starken Goalie Schnelle zunichte gemacht. Allen voran die Hallenser Sturmreihe um Martin Miklik - Miklik erzielte allein fünf Treffer - bekam man nie unter Kontrolle. Die weiteren Treffer für die Saale Bulls erzielten neben Kevin Müller und Petr Hruby. Drachen-Coach Thomas Belitz: "Der Sieg geht auch in der Höhe vollkommen in Ordnung, wir haben zu keinem Zeitpunkt zu unserem Spiel gefunden. Immer wenn wir etwas besser ins Spiel kamen legten die Bulls einen Treffer nach und bremsten uns so aus. Ich hoffe, jetzt haben alle verstanden, dass diese Meisterrunde alles andere als leicht wird." Tore: 1:0 (13:25) Miklik (Malicek, Hruby), 2:0 (16:47) Miklik (Hruby, Precan), 3:0 (24:43) Miklik (Maskarinec, Hruby), 4:0 (38:10) K. Müller (Forster, Sohlmann), 5:0 (39:00) Miklik (Malicek, Hruby), 6:0 (47:49) Miklik (Malicek, Janke), 7:0 (59:29) Hruby (Miklik, Janke). Strafen: Halle 2, Erfurt 8. Zuschauer: 997.
Nicht in Aufstiegsrundenform
Dortmund, 8. Januar Mit einer 4:6 (1:2,
2:2, 1:2)-Heimniederlage gegen den ESV Bergisch Gladbach startete der EHC Dortmund ins
neue Jahr und präsentierte sich dabei nicht in Aufstiegsrundenform. Kaum ein Spieler
konnte seine Normalform abrufen, lediglich in den ersten zehn Minuten kombinierten die
Elche recht ansehnlich, aber mehr als die frühe 1:0-Führung in der fünfte Spielminute
in Überzahl sprang nicht dabei heraus. Danach lief das Team von Markus Scheffold immer
wieder in die geradlinigen Konter der kampffreudigen Gäste, die zur ersten Drittelpause
mit 2:1 in Führung lagen und sich auch durch einen zweimaligen Ausgleich nicht beirren
ließen. Negativer Höhepunkt war der Treffer zum 2:3 in der 35. Minute, den die Realstars
mit nur drei Spielern gegen fünf EHC-Akteure erzielten. Beim Stande von 4:4 zehn Minuten
vor Schluss hofften die Elche zwar noch einmal auf den Erfolg, aber die Gäste sicherten
sich den Sieg in den letzten drei Minuten. Dabei fiel der sechste Treffer 52 Sekunden vor
dem Ende, als der EHC seinen Keeper Daniel Bethe gegen einen sechsten Feldspieler
ausgetauscht hatte. So blieb an diesem Abend das einzig Positive aus Dortmunder Sicht die
Sammlung zugunsten des an Leukämie erkrankten Lennart Schmitz, Sohn des Grefrather
Verteidigers. 550 Euro konnten unter den Zuschauern, Vorstand und der Mannschaft des EHC
gesammelt werden. EHC-Tore: Hans Lacalli (2), Igor Furda, Igor Cillik.
Bei der Termintagung am Samstagmittag in Dortmund wurde der endgültige Spielplan für die
Aufstiegsrunde zur Oberliga festgelegt. Bereits zu Beginn der Sitzung gab es Klarheit
hinsichtlich des zweiten hessischen Vertreters. Unabhängig vom Ausgang der noch
ausstehenden Begegnung des momentan noch Tabellendritten Lauterbach gegen den Meister aus
Darmstadt am Sonntag nimmt der VERC Lauterbach an den Aufstiegsspielen teil, da die Young
Lions Frankfurt, als Zweiter mit einem Punkt Vorsprung auf den Dritten, nicht
gewährleisten konnten, bis zum Saisonende über eine spielfähige Mannschaft zu
verfügen. Damit konnten die Termine mit den Lauterbachern bestätigt werden. Der EHC
Dortmund startet am kommenden Freitag zu Hause gegen Herne und muss zwei Tage später beim
NRW-Meister Neuss antreten.
Schwache Leistung und Probleme mit dem Regelwerk
Wiehl, 8. Januar Der dezimierte Kader des TuS Wiehl unterlag den Black Devils Niederrhein in Moers deutlich mit 0:8. Die mit nur neun Spielern und zwei Torhütern angereisten Gäste hatten offensichtliche Schwierigkeiten, sich an die neue, strengere Regelauslegung zu gewöhnen. Jedes angesetzte Haken und Halten wurde rigoros abgepfiffen, was zu vielen Überzahlspielen auf beiden Seiten führte. Die Penguins konnten lediglich im ersten Drittel, in dem sie nur ein Tor kassierten und gute Torchancen ausließen, einigermaßen mithalten. Sie zeigten sich allerdings bereits hier sehr nervös und teilweise überhastet im Spielaufbau, so dass wenig geordnete Angriffe zustande kamen. Im zweiten Spielabschnitt wurden zwar noch ein paar gute Torchancen herausgespielt, aber in der Defensive, in der nur Alex Maier eine solide Partie bot, kam es zu mehreren Unachtsamkeiten. Gepaart mit ein paar groben Schnitzern ermöglichte dies den Gastgebern, auf 5:0 davonzuziehen. Weiterhin mit großen Problemen im Aufbau, gab es bei den Gästen nun kaum noch ein vernünftiges Spiel zu sehen, was sich im letzten Drittel noch verschlimmern sollte. Selbst in Überzahl kam bei den Penguins nichts Zählbares heraus. In den letzten zwanzig Minuten standen die Wiehler wieder etwas besser in der Abwehr. Torwart Matthias Kehlen musste noch dreimal hinter sich greifen und das Spiel ging am Ende verdient mit 8:0 für die Black Devils aus. Bleibt nur die Hoffnung, dass sich der TuS Wiehl schnell wieder fängt und mit einem größeren Kader gegen den nächsten Gegner aus Bergisch Gladbach eine wesentlich bessere Leistung zeigt, um mit dem nötigen Selbstvertrauen in die Relegationsrunde gehen zu können.
Termine der Aufstiegrunde zur Oberliga stehen fest
Duisburg, 7. Januar Der Spielplan der gemeinsamen Endrunde der Regionalligen NRW und Hessen steht fest. Dabei ermitteln die acht Vereine (sechs aus Nordrhein-Westfalen und zwei aus Hessen) zwei Aufsteiger. Der eigentümliche Modus sieht vor, dass der Erstplatzierte aufsteigt und der Bestplatzierte des anderen Landesverbands.
Regionalligen NRW und Hessen: Aufstiegsrunde zur Oberliga
Zweistelliger Sieg im Derby gegen Moers
Duisburg, 7. Januar Und wieder haben es die Jungfüchse zweistellig gemacht. Im letzten Spiel der Hauptrunde in der Eishockey-Regionalliga NRW gewann der EV Duisburg gegen die Black Devils Niederrhein aus Moers klar mit 13:2 (4:0, 4:2, 5:0). Dabei hatten die Gäste von Beginn an mit der neuen Regelauslegung zu kämpfen. 32 Minuten kassierten die Moerser, die Hälfte davon bereits im ersten Drittel, während die EVD-Cracks nur 18 Minuten abbrummen mussten. "Wir haben uns im Training gezielt auf die neuen Regeln vorbereitet, haben auf Geschwindigkeit und Powerplay gesetzt", erklärte EVD-Trainer Charlie Weise "Heute waren wir schlittschuhläuferisch und stocktechnisch klar überlegen", lobte der Coach sein Team. Offensiv läuft derzeit richtig gut, immerhin konnten die Jungfüchse in den letzten beiden Spielen 27 Tore bejubeln. "Bis Donnerstag werden wir das Training noch einmal anziehen", hat Weise die Aufstiegsrunde zur Oberliga bereits fest im Blick. Los geht es für den EVD 1b am Sonntag, 15. Januar, mit einem Auswärtsspiel beim Grefrather EC. Die EVD-Tore erzielten Daniel Eul, Klaus Micheller (je 3), Sven Linda, Frank Petrozza (je 2), Heiko Wilken, Lars Spielmann und Malte Bergstermann.
Blizzards erringen Vizemeisterschaft
Herne, 7. Januar Die Marschroute war klar, die Coach Peter Franke der Mannschaft vorgab. Drei Punkte aus dem letzten Heimspiel und die Vizemeisterschaft in der Regionalliga NRW ist perfekt. Und genau das hat geklappt. Die Herner EG besiegte den ESC Trier mit 6:3 (3:1, 1:1, 2:1) und beendet damit die Hauptrunde auf dem zweiten Platz. Nun geht es in die Aufstiegsrunde zur Oberliga. Als Erster nahm sich Milan Vanek ein Herz, und nach vier Minuten stand es 1:0. Aber auch die mit nur zehn Feldspielern und einem Torwart angereisten Trierer Huskies versteckten sich nicht und spielten offensiv. So gelang auch der zwischenzeitliche Ausgleich zum 1:1, der aber von Karl Jasik in der 18. Minute beantwortet wurde. Vor der Drittelsirene legte Pascal Adolfs noch einmal nach, und es ging mit 3:1 in die Kabinen. Knapp drei Minuten waren im Mittelabschnitt vergangen, als die Huskies den 2:3-Anschluss erzielten. Doch in der 33. Spielminute markierte Milan Vanek das 4:2 für Herne. Pascal Adolfs und Maxim Meyer für Herne sowie Falk Elzner für Trier machten im Schlussabschnitt den Endstand perfekt.
Krimi im Troisdorfer Icedome
Dinslaken, 7. Januar Kein Spiel für schwache Nerven war die Partie zwischen dem EHC Troisdorf und den Dinslakener Kobras. Einen 3:5-Rückstand zur zweiten Pause drehte das Team vom Niedrrhein schließlich noch in einen 6:5 (3:1, 0:4, 3:0)-Erfolg. Troisdorf war zwar im ersten Drittel die spielbestimmende Mannschaft, scheiterte aber an der schlechten Chancenauswertung und am gut aufgelegten Dinslakener Goalie Dennis Albrecht. So brachte Marvin Richter die Kobras mit seinem ersten Tor im Seniorenbereich mit 1:0 in Führung. Die Freude währte jedoch nicht lange, denn Troisdorf glich in der sechsten Minute aus. Auch wenn die Kobras im ersten Drittel spielerisch nicht mithalten konnten, zeichneten sie sich durch großen Einsatz und Kampf aus. So gingen die Gäste nach Treffern von Henri Marcoux und Sebastian Leverenz sogar mit einer 3:1-Führug in die ersten Pause. Troisdorf präsentierte sich erst im Mitteldrittel treffsicherer. Aus ihren Chancen machten sie vier Treffer und drehten das Spiel - scheinbar - zur zweiten Pause auf 5:3. Dennoch sicherten sich die Gäste noch den Sieg. Trainer Jörg Böhme stellte aus zwei Sturmreihen um und hatte Erfolg. Henri Marcoux und zweimal Marc Garthe sorgten für den Erfolg.
Sorgen in Adendorf
Adendorf, 7. Januar Ein Abgang eines Leistungsträgers ist nie eine besonders schöne Sache. Doch beim Adendorfer EC ist das ein wenig anders. "Das Verpassen der Meisterrunde in der Regionalliga Nordost wiegt ziemlich schwer für uns", wird AEC-Präsident René Junga in der lokalen Presse zitiert. Daher sei der Wechsel von Verteidiger Jim Brown zum ESC Wedemark finanziell das Beste für die Rams. Nun muss erst einmal der Modus der Abstiegsrunde festgezurrt werden. Geplant ist, dass die vier Letzten - neben dem AEC sind das die Crocodiles sowie die Berliner Verein FASS und ECC Preussen - eine Doppelrunde spielen. Das würde jedem Verein sechs Heimspiele garantieren. Danach sollen die beiden Letzten den Absteiger ermitteln. Immerhin stehen die Adendorfer in Verhandlungen mit einem Sponsor für die nächsten drei Jahre. Das würde bei den Überlegungen helfen, Vadim Kulabuchov weiter zu verpflichten und Denis Loschkin aus Russland zurück zu holen. Beide Spieler haben ihr Interesse bereits siganalisiert.
Neuzugang Milan Hahn in die Meisterrunde
Schönheide, 6. Januar Am Samstag, 7. Januar, beginnt um 18 Uhr für die Schönheider Wölfe die mit Spannung erwartete Meisterrunde der Regionalliga Nordost. Der Auftakt im Wolfsbau könnte brisanter nicht sein, kommt mit den Blue Lions Leipzig nicht nur einer der Favoriten für den Aufstieg, sondern mit Ex-Wolf Daniel Jun auch ein Spieler zurück ins Erzgebirge, der vor gut einer Woche noch das Trikot des EHV Schönheide trug. Genau 24 Stunden später, am Sonntag, 8. Januar, geht es für die Wölfe zum ersten Auswärtsspiel dieser Runde zu den Black Dragons nach Erfurt. Los geht es um 18 Uhr im Eissport-Zentrum in Erfurt. Im Blickfeld des Wochenendes ist ohne Zweifel der Auftritt der Messestädter mit Stürmer Daniel Jun in Schönheide. Dennoch wird es für das Team von Trainer Jiri Heinisch ein Spiel wie jedes Andere. Die Zielsetzung beim EHV für diese Zwischenrunde ist klar definiert, mindestens Platz vier und das damit verbundene Erreichen der Play-offs. Dazu ist es wichtig, einen guten Start zu haben, um mit breiter Brust die folgenden schweren Aufgaben zu meistern. Die Stimmung im Erzgebirge ist entspannt wie selten zuvor, denn mit dem Weggang von Daniel Jun rückte das Team noch enger zusammen und konzentriert sich wieder auf seine alten Stärken. Mit Neuzugang Milan Hahn wurde zudem ein Stürmer verpflichtet, der durch starke Laufbereitschaft und Kampfgeist bestens in das Mannschaftsgefüge der Wölfe passt. Zudem kehrt mit Steve Kunzmann ein Verteidiger nach Schönheide zurück, der für mehr Sicherheit vor dem eigenen Gehäuse sorgen soll. Am Sonntag geht es für den EHV Schönheide nach Erfurt. Die Black Dragons überraschten mit dem dritten Platz in der Vorrunde und gehören aufgrund der gezeigten Leistungen ebenfalls zu den Teams, die es unter die ersten Vier schaffen können. Mit Sebastian Stoyan wurde ein oberligaerfahrener Stürmer aus Bayreuth geholt, der die Leistungsfähigkeit der Blumenstädter noch zusätzlich erhöhen soll. Für die Schönheider Wölfe waren die Thüringer bis auf eine Niederlage in den letzten Spielzeiten immer ein angenehmer Gegner.
Heimspiele "on tour" - Immer etwas Neues für ECW-Fans
Wilhelmshaven, 6. Januar Es sieht immer mehr danach aus, dass es in dieser Saison kein Spiel mehr geben wird im Wilhelmshavener Eislaufzentrum am Sportforum. Obwohl die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt, haben sich jetzt Fans der "Jadedome United" darum bemüht, Alternativen zu finden. So wurde bei den Vereinen und den Eishallen der weiteren Umgebung angefragt, ob Möglichkeit bestehe, einzelne Heimspiele auszulagern. Fast durchweg positive Antworten kamen aus Nordhorn, Bremerhaven, Harsefeld und Bremen. So kann jetzt bekannt gegeben werden, dass die Jadehaie am Freitag, den 13. Januar um 21 Uhr ihr erstes Heimspiel gegen den Rostocker EC 1b im Bremer ParadIce (Bremer Eissporthalle; Waller Heerstraße 293 A; 28219 Bremen) austragen werden. "Wir danken dem Bremer EC, dem ParadIce und der Bremer Bäder GmbH für die schnelle Hilfe und die unbürokratische Zusammenarbeit und sind uns sicher, dass das Datum ein positives Omen für die Zukunft ist", so Hauptorganisator Lars Eifler. Weitere Termine sollen in den nächsten Tagen festgezurrt und zeitnah bekannt gegeben werden, damit alle Fans aus Friesland und Wilhelmshaven Fahrgemeinschaften planen können. Dafür lohnt sich ein Blick in die Foren der Internetseiten www.jadehaie.de und www.jadedome-united.de, um die Fanunterstützung ökologisch und ökonomisch zu organisieren. Außerdem soll noch einmal auf die Ebay-Auktionen hingewiesen werden, die unter dem Suchstichwort "Jadehaie" zu finden sind. In den nächsten Tagen werden noch weitere Leckerbissen für alle Eishockeyinteressierte folgen. Einige bekannte Spieler und Ex-ECWler sponsern zu diesem Zweck Trikots aus ihrer Privatsammlung.
Jahresauftakt in Bad Nauheim
Pohlheim, 6. Januar Am Samstag, 7. Januar, um 17:30 Uhr starten die Pohlheimer Eishockeycracks ins neue Jahr 2006. Los geht es für den ERC mit einem Landesliga-Auswärtsspiel bei den Roten Teufel Bad Nauheim 1c. Pohlheims Spielertrainer, Holger Pöritzsch, blickt optimistisch auf die erste Begegnung im Jahr 2006. Auch wenn er derzeit mehr als unzufrieden ist mit der Einstellung zahlreicher Spieler, insbesondere was die Trainingsbeteiligung angeht. Bei der Partie im Colonel Knight Stadion fehlen am Samstag zwar Thorsten und Thomas Bartl (private Gründe), dafür aber ist Neuzugang Martin Homola erstmals spielberechtigt und wird das Team verstärken. Dirk Stather ist nach abgelaufener Sperre ebenfalls wieder dabei. Frank Häuser stand nach seiner Handgelenkverletzung diese Woche zwar wieder auf dem Eis, bekommt nach der langen Verletzungspause am Samstag aber noch eine Auszeit. Benjamin Jeckel hat noch mit der verletzten Schulter zu tun, sollte aber an alter Wirkungsstätte auflaufen können. "Wenn wir an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfen können, insbesondere in Sachen Disziplin und Kampfbereitschaft, dann sind auf alle Fälle drei Punkte drin", so ERC-Coach Pöritzsch.
Wölfe erwarten Meister Rostock zum Auftakt Sonntag Derby in der Wedemark
Braunlage, 5. Januar Mit einem Spitzenspiel startet der Braunlager SC Harz in die Meisterrunde der Regionalliga Nordost. Die Wölfe erwarten am Freitag ab 20 Uhr den Vorrundenmeister Rostocker EC zum Kräftemessen im heimischen Wurmbergstadion. Am Sonntag steht ab 18:30 Uhr das brisante Derby in der Wedemark auf dem Plan. Insgesamt 28 Spiele muss der BSC in der Meisterrunde gegen sieben Konkurrenten absolvieren. Das Ziel der Braunlager ist dabei der vierte Platz, der zur Teilnahme an den Play-offs berechtigt. "Die Runde wird hammerhart", ist sich Wölfe-Coach Jan Furo sicher. "Aber wenn wir einen guten Start erwischen, ist alles möglich." Zum Auftakt erwarten die Harzer gleich den Vorrunden-Primus aus Rostock. In den beiden bisherigen Spielen ging es zweimal denkbar knapp zu. Mit 1:2 verloren die Harzer zu Hause den ersten Vergleich, beim 4:5 nach Penaltyschießen konnten sie den Piranhas gar einen Heimpunkt abknöpfen. "Unser Ziel ist immer zu gewinnen", gibt Furo die Richtung vor. Selbstbewusst sagt er: "Rostock ist schlagbar, das wissen wir." Viele Fehler dürfen sich die Braunlager gegen den REC allerdings nicht erlauben. Mit Karol Bartanus steht einer der besten Stürmer für Rostock auf dem Eis. 26 geschossene Tore und 29 Vorlagen in der Vorrunde sprechen eine deutliche Sprache. Doch auch dem Rest der Offensive fehlt es nicht an Durchschlagskraft. Namen wie David Hördler, Thomas Haupt, Jan Michalek, Patrick Czaijka oder Lars Hoffmann stehen für viel Torgefahr. Die strahlt auch Abwehrrecke Pavel Blaha aus. Satte 21 Treffer hat der tschechische Routinier in der Vorrunde erzielt. Auch der erfahrene Pavel Weiß hat in der Abwehr bisher überzeugt. Im Tor kann sich Rostocks Trainer Jozef Kovacik voll auf die Fangkünste von Branislav Hippik verlassen. Noch gut in Erinnerung ist das 9:0 der Wölfe vom letzten Vorrundenspieltag gegen den ESC Wedemark. Nochmals wollen sich die Farmers aber nicht so einfach geschlagen geben. So soll Stammkeeper Stephan Miskovic wieder im Tor stehen. Er war in Braunlage geschont worden. Auch andere Stammkräfte sollen wieder in den Kader der Farmers zurückkehren. Jan Furo lässt sich davon aber wenig beeindrucken: "Unter Druck gesetzt sind die Wedemarker anfällig. Wir werden unser Spiel spielen und uns nicht die Taktik vom Gegner aufzwingen lassen." Zurückgreifen kann Furo zum Auftakt mit Ausnahme des Langzeitverletzten Jörg Horlacher auf den kompletten Kader. Auch Ales Stribny, der im Spiel gegen die Concordia Stingers verletzt aufgeben musste, ist mit von der Partie.
Wölfe drehen ein 4:7 Zweistelliger Sieg gegen Montreal
Schönheide, 5. Januar Mehr als zufrieden traten rund 600 Fans am späten Mittwochabend die Heimreise aus dem Wolfsbau an. In einem hochklassigen und spannenden Spiel besiegte der EHV Schönheide die Concordia Stingers aus Montreal mit 10:7 (2:2, 2:4, 6:1). Und auch das Rahmenprogramm konnte sich sehen lassen. So fand unmittelbar vor Spielbeginn eine 15-minütige Laser- und Tanzshow statt. Den größten Anteil an diesem gelungenen Eishockeyfest im Rahmen des Jubiläums "70 Jahre Eishockey in Schönheide" hatten im Anschluss beide Teams. In einer schnellen und abwechslungsreichen Partie hieß es nach dem ersten Drittel 2:2. Nach einem besseren Start der Kanadier waren es Mike Losch und Sven Schröder, die zwischenzeitlich zur Führung für die Wölfe trafen, ehe kurz vor Ende des ersten Abschnittes den Stingers der Ausgleich gelang. Gleich zu Beginn des zweiten Drittels gingen die Gäste aus Montreal durch einen Doppelschlag mit 4:2 in Front. Mit viel Kampf und Laufbereitschaft egalisierten jedoch die Wölfe auch diese Führung und kamen durch zwei Tore von Kapitän Mike Losch wieder zurück ins Spiel. Sichtlich angestachelt ob der Gegenwehr der Wölfe nahmen die Concordia Stingers wieder das Heft in die Hand und sorgten innerhalb von zwei Minuten für die 6:4 Führung, gleichzeitig auch der Stand nach dem Mittelabschnitt. Den besseren Auftakt im letzten Drittel erwischten wiederum die Cracks aus Montreal und gingen in der 46. Minute gar mit 7:4 in Führung. Doch nur 25 Sekunden später begann die Aufholjagd des EHV Schönheide. Mit seinem ersten Tor für Schönheide traf Neuzugang Milan Hahn zum 5:7. Noch in der gleichen Minute schaffte Mike Losch mit seinem vierten Tor den Anschluss zum 6:7. Die Wölfe kamen immer besser ins Spiel und waren den Kanadiern in dieser Phase des Spiels läuferisch und kämpferisch überlegen. Fast folgerichtig erzielte Holger Mix den verdienten Ausgleich zum 7:7 in der 50. Minute. Die schwindenden Kräfte der Stingers waren nicht zu übersehen und die Gäste wussten sich teils nur durch strafwürdige Fouls zu helfen. So waren es Mike Losch mit seinem fünften Tor und Matthias Krehl, die die Überzahlsituationen eiskalt nutzten und den EHV innerhalb einer Minute (57., 58.) mit 9:7 auf die Siegerstraße brachten. Den Abschluss in einem hart aber jederzeit fair geführten Spiel machte Sven Schröder, der per Empty-Net-Goal den zweistelligen Endstand zum 10:7 (60.) herstellte. Tore: 0:1 (6.) Gagne (Champagne, Faucher), 1:1 (8.) Losch (Mix, Kase), 2:1 (17.) Schröder (Hahn, Jenka), 2:2 (20.) Noiseux (Gauthier, Lacasse), 2:3 (24.) Corbeil (Noiseux, Courcelles), 2:4 (26.) Smith (Gauthier), 3:4 (27.) Losch (Kase, Mix), 4:4 (31.) Losch (Mix, Kase), 4:5 (33.) Corbeil (Faucher, Courcelles), 4:6 (35.) Baslyk (Rizk, Blanchard), 4:7 (46.) Faucher (Gagne), 5:7 (47.) Hahn (Schröder), 6:7 (47.) Losch (Kase, Mix), 7:7 (50.) Mix (Kase, Losch), 8:7 (57.) Losch (Mix, Kase), 9:7 (58.) Krehl (Schröder, Jenka), 10:7 (60.) Schröder (Hahn, Jenka). Schönheide 14, Concordia 14. Zuschauer: 567.
Meisterrundenstart für Black Dragons in Halle und gegen Schönheide
Erfurt, 5. Januar Am Freitag, 6. Januar, um 20 Uhr starten die Black Dragons Erfurt in die Meisterrunde der Regionalliga Nordost. Los geht es mit einem Auswärtsspiel gegen den ESC Halle 04. Die Black Dragons können das "Abenteuer" Meisterrunde völlig entspannt angehen, das ausgegebene Saisonziel wurde bereits geschafft und mit Platz drei in der Vorrunde weit überboten. Die Vorzeichen für das Spiel in Halle stehen für die Black Dragons nicht schlecht aus. In allen vier Spielen (zwei Testspiele, zwei Meisterschaftsspiele) konnten die Drachen die Hallenser in dieser Saison schlagen. Am Sonntag, 8. Januar, um 18 Uhr gastiert der EHV Schönheide in Erfurt. Die Wölfe sind zur Zeit schwer einzuschätzen, mussten sie doch kurz vor dem Start in die Meisterrunde ihren bisherigen Topscorer Daniel Jun abgeben. Jun war im bisherigen Saisonverlauf an 54 Prozent der Schönheider Treffer direkt beteiligt. Doch der Angreifer löste seinen Vertrag in Schönheide auf und wechselte zu den Blue Lions Leipzig. Drachen-Coach Thomas Belitz kann für beide Spiele aus dem Vollen schöpfen. Auch Petr Hnidek kann vorraussichtlicht wieder eingesetzt werden. Ebenso zum Einsatz kommen wird wohl Neuzugang Sebastian Stoyan, sofern sein Spielerpass bis Freitag vorliegt.
Die beiden letzten Begegnungen in der Hauptrunde
Dortmund, 5. Januar Mit den Spielen gegen den ESV Bergisch Gladbach und den Grefrather EC startet der EHC Dortmund nach zehntägiger Spielpause ins neue Jahr und beendet damit die Hauptrunde der Regionalliga NRW. Gleich mit doppelter Motivation gehen dabei die Elche in das Heimspiel am Freitag (20 Uhr) an der Strobelallee, denn erstens ist die 1:4-Niederlage beim Hinspiel Mitte Oktober in Bergisch Gladbach Trainer und Mannschaft noch in unguter Erinnerung, zweitens kann durch einen Sieg gegen die Realstars schon vor dem Auswärtsspiel am Sonntag in Grefrath (19 Uhr) der fünfte Tabellenplatz in der Abschlusstabelle vorzeitig gesichert werden. "Unser erstes Saisonziel, die Teilnahme an der am Freitag, 13. Januar, zuhause gegen Herne beginnenden Aufstiegsrunde zur Oberliga, konnten wir bereits im alten Jahr erreichen. Nun wollen wir auch Platz fünf gegenüber Grefrath verteidigen. Das wollen wir am Freitag im heimischen Eissportzentrum schaffen um dann zwei Tage später ohne Druck zu den Niers Panthern fahren zu können", so der sportliche Leiter Klaus Picker zu Beginn eines neuen Jahres, das den Aufschwung der letzten Monate weiter fortsetzen soll und in dem außerdem im Oktober das zehnjährige Vereinsjubiläum stehen wird. Gut angefangen hat das Jahr bereits, denn mit Karstadt Sport kann ein weiterer Kooperationspartner verkündet werden, der sich zudem im Heimspiel gegen Bergisch Gladbach als Partner des Tages präsentiert. Trainer Markus Scheffold hat in den letzten Tagen die Trainingsintensität gesteigert und blickt wie die Mannschaft mit Spannung auf die kommenden drei Monate. "Wir wollen natürlich eine gute Rolle in der Aufstiegsrunde spielen, aber zuerst gilt es die volle Konzentration auf die beiden letzten Begegnungen der Hauptrunde zu legen. Gegen die Realstars und gegen Grefrath wollen wir mit voller Konzentration unsere Tabellenposition festigen." Zum Jahresanfang konnte sich der Coach über die Rückkehr von Verteidiger Thomas Branz in den Trainingsbetrieb freuen, verzichten musste er allerdings auf Toni Fonso, den eine Fußverletzung plagt. Ansonsten sind alle Mann an Bord, sieht man mal von Sebastian Kutschelis ab, der nach der Entscheidung zugunsten von Daniel Bethe als die Nummer eins im Gehäuse nicht mehr zum Training erschienen ist. "Ich bedaure, dass sich Sebastian nicht dem sportlichen Wettkampf stellen will", geht der Coach nur knapp auf dieses Thema ein. Zwischen den beiden Spielen des Wochenendes steht am Samstag die Termintagung für die Oberliga-Aufstiegsrunde an.
Blizzards wollen die Vizemeisterschaft
Herne, 5. Januar Im letzten Spiel der Hauptrunde gibt es für die Herner EG nur ein Ziel: Die Vizemeisterschaft in der Regionalliga NRW, die man aus eigener Kraft erringen kann. Die Spieler um Kapitän Dariusz Czerwiec sind heiß. Ein Punkt würde den Blizzards dazu reichen. Nach vier Siegen in Serie hofft man nun am Freitag um 20 Uhr auf eine große Kulisse gegen die Trierer Huskys. Eingeladen wurde auch der Herner Oberbürgermeister Horst Schiereck. Am nächsten Mittwoch, 12. Januar, findet auch ein Gespräch zwischen Oberbürgermeister und HEG statt bezüglich der Hallenfrage. Ob man Freitag auf Neuzugang Thomas Juister zählen kann, hängt nun nur noch von der rechtzeitigen Passausstellung durch den Verband ab. Sein bisheriger Verein, die Dinslakener Kobras, hat die Freigabe erteilt und dem Verband zugesandt. Sportlich geht es nach diesem Spiel für die Blizzards in die Aufstiegsrunde zur Oberliga.
Zum Abschluss gegen Dinslaken
Troisdorf, 5. Januar Am Freitag, 6. Januar, erwartet der EHC Troisdorf ab 20 Uhr die Dinslakener Kobras zum letzten Heimspiel der Regionalliga-Hauptrunde. Das Trainergespann des EHC wird aus einem vollen Spielerkader schöpfen können. Mussten sich die Dynamite im Hinspiel noch den erfahrenen Spielmachern der Dinslakener beugen, scheinen zum Rückspiel nun die Karten für Troisdorf besser gemischt zu sein. Auch wenn es letztendlich "nur noch" um das Halten des siebten Platzes in der Abschlusstabelle gehen wird, wollen die Dynamite vollen Einsatz zeigen. Denn schon am 15. Januar beginnt für den EHC die Relegationsrunde zur Regionalliga mit einem Auswärtsspiel in Trier. Das erste Heimspiel steht am Sonntag, 22. Januar, um 18 Uhr auf dem Spielplan - Gegner sind dann erneut die Dinslakener Kobras.
Vorletztes Spiel in Troisdorf - dann kommt Trier - Schrills neu
Dinslaken, 5. Januar Am
kommenden Freitag treten die Dinslakener Kobras um 20 Uhr beim EHC Troisdorf an. Das
vorletzte Spiel vor Beginn der Pokalrunde findet höchstwahrscheinlich noch ohne Henri
Marcoux und Alexander Wunsch statt. Wunsch steht jedoch seit Dienstag wieder im Training
und Marcoux wird nach überstandener Verletzung am Donnerstag-Training teilnehmen.
Definitiv nicht mit von der Partie ist Jürgen Backhaus nach seiner Spieldauerstrafe gegen
Neuss. Es gilt, gegen Troisdorf noch einmal Selbstvertrauen für die anstehende
Relegationsrunde zu sammeln und den Erfolg aus dem Hinspiel (7:4) zu wiederholen.
Troisdorf (4:8-Niederlage in Dortmund) und Dinslaken (1:8-Niederlage zu Hause gegen Neuss)
haben etwas gutzumachen und stehen in der Pflicht zu siegen, um die Fans zu versöhnen.
Die Verantwortlichen der Kobras setzen einen Fanbus für das Spiel in Troisdorf ein.
Treffpunkt ist um 16:30 Uhr vor der Eissporthalle Dinslaken. Der Fahrpreis beträgt sieben
Euro.
Das letzte Hauptrundenspiel bestreiten die Kobras am Sonntag, 8. Januar, um 19 Uhr zu
Hause gegen den ESC Trier. Neu im Dinslakener Team ins Torhüter Andreas Schrills vom
Grefrather EC, der alledings erst zu Beginn der Relegationsrunde zur Verfügung steht.
Der letzte Spieltag der Vorrunde
Grefrath, 5. Januar Vor dem Start der Aufstiegsrunde zur Oberliga müssen die Grefrather Niers Panther am Sonntag um 19 Uhr nochmal in der Vorrunde ran und treffen dabei auf die Elche aus Dortmund. Das Hinspiel verloren die Panther nach einem starken ersten Drittel - man führte mit 2:0 - mit 2:6. Die Panther wollen sich am Sonntagabend mit einem Sieg aus der Vorrunde verabschieden und Trainer Adam Grygiel kann, bis auf Marco Piwonski und Dirk Schmitz, auf den bewährten Kader zurückgreifen.
Hessenmeister tritt zum letzten Vorrundenspiel in Lauterbach an
Darmstadt, 5. Januar Am kommenden Sonntag bestreiten die Darmstadt Stars ihr letztes Vorrundenspiel in der Regionalliga Hessen. Dabei kommt es zum Vergleich mit dem VERC Lauterbach. Während die Darmstädter als Hessenmeister und erster Qualifikant für die Oberliga-Aufstiegsrunde feststehen, können die Vogelsberger bei einem Sieg auf eigenem Eis die Qualifikation noch schaffen. Für das Team von Trainer Viktor Doroschtschenko ist dieses Spiel aber trotzdem nicht ohne Bedeutung, stellt es doch die letzte Möglichkeit einer Generalprobe vor den Vergleichen mit den Teams aus NRW dar. Mit Markus Odemer und Daniel Novak sind auch zwei Neuzugänge im Kader, die nun erstmalig ihr Können unter Beweis stellen sollen. Odemer ist während der Weihnachtspause von den Young Lions Frankfurt zu den Stars gestoßen und soll die Abwehr verstärken. Daniel Novak war in seiner Jugend bei Slavia Prag sowie in Schwenningen und Bietigheim aktiv. Nach einigen Jahren Spielpause hatte er sich im Training der zweiten Mannschaft an das Team herangerbeitet. Freuen können sich die Stars auf zahlreiche eigene Anhänger. Für dieses Spiel wurde sogar ein Fanbus gemietet. Es stehen noch einige wenige freie Plätze im Bus zur Verfügung. Infos gibt es im Internet unter www.darmstadt-stars.de. Zuvor findet am Samstag die Termintagung der Aufstiegsrunde statt. Allerdings gibt es jetzt schon einen Entwurf des Spielplanes von dem es wohl nur geringfügige Abweichungen geben wird. Los geht es für die TSG Darmstadt am 15. Januar in Moers. Das erste Heimspiel bestreitet der Hessenmeister gegen sein Pendant aus Nordrhein-Westfalen, den Neusser EV.
"Jadedome United" will den ECW unterstützen
Wilhelmshaven, 5. Januar Die ungeklärte Hallensituation ist seit Wochen und Monaten das bestimmende Thema rund um den Verbandsligisten EC Wilhelmshaven-Friesland. Bisher konnten die Jugendteams und die erste Mannschaft um Spielertrainer Andrej Sorokin nur auswärts antreten und auch nur sporadisch trainieren. Trotzdem konnten die Jadehaie ihre Spiele allesamt gewinnen und stehen trotz der teilweise neun Spiele Rückstand auf dem fünften Tabellenplatz der Verbandsliga Nordost. Doch um die Saison auch ordnungsgemäß beenden zu können, fehlt es dem ECW auf Grund der fehlenden Heimspiele und der damit nicht einzulösenden Sponsorenzusagen wie Hallen- und Bandenwerbung an Einnahmen. Für die ausstehenden Auswärtsfahrten, die wahrscheinlich nötige Auslagerung der Heimspiele in benachbarte Hallen und die Materialkosten für die Mannschaft wird bis zum Saisonende eine niedrige fünfstellige Summe benötigt. Deshalb starten die "Jadedome United" eine Versteigerungsaktion und rufen alle Freunde des jadestädtischen und friesischen Eishockeys auf, für diesen guten Zweck zu spenden. Natürlich werden Geldspenden auch gerne angenommen, doch denkt der Fanclub-Dachverband dabei vor allem an Trikots, Schals und andere Gegenstände, die sie auf www.ebay.de zu Gunsten des ECW versteigern. Wer als Suchbegriff "Jadehaie" eingibt, landet auf den entsprechenden Seiten und kann ab einem Euro mitbieten. Die gesamten Einnahmen kommen komplett dem Team der Jadehaie zugute. Wer Gegenstände für die Versteigerung geben oder zudem mithelfen möchte, kann sich per E-Mail (jadedomeunited@gmx.de), telefonisch (0163-6212361 oder 04421-747110) und beim "Tintenfux", Parkstraße 5 in 26382 Wilhelmshaven informieren.
Jubiläumsspiel der Oldstars
Rostock, 5. Januar Gleich mehrere Jubiläen können in dieser Saison in Rostock gefiert werden. Zu feiern gibt es 10 Jahre Old Star Team (Januar 1995), 50 Jahre Kunsteis in Rostock (19. November 1955) und 50 Jahre Gründung der Sektion Eissport im SC Empor Rostock (4. Januar 1956). Aus diesem Anlass bestreiten die Rostocker Old Stars am 14. Januar um 13 Uhr ein Freundschaftsspiel gegen die Dresdner Altlöwen. Seit der Einweihung des ersten Freiluft-Kunsteisstadions der DDR 1955 in Rostock haben mehre Kinder und Jugendliche das Schlittschuhlaufen erlernt und ihr Können in Eishockeymannschaften, Eisschnelllaufteams oder beim Eiskunstlaufen nachgewiesen. Ohne Kunsteis wäre das in Rostock nicht möglich gewesen. Dem Engagement und der Beharrlichkeit eines Herbert Pusch ist es zu verdanken, dass dieses Stadion an Rostock vergeben wurde. Den "Rest" erledigte die Bevölkerung durch gemeinsame Aufbaustunden. Zur Einweihung spielte am 19. November 1955 Dynamo Rostock gegen Empor Oberhof (15:0). In Rostock wurde seit der Saison 1951/52 bei den Betriebssportgemeinschaften Motor und Empor/Handel Eishockey gespielt, vor allem durch die Umsiedler aus Böhmen und Mähren. In der Saison 1952/53 schaffte Motor den Aufstieg in die 2. DDR-Liga. Danach wurde die SG Dynamo Rostock gegründet, die alle Eishockeykräfte in Rostock bündelte. 1953/54 schaffte Dynamo den Aufstieg in die 1. DDR-Liga und am Ende der Saison 1955/56 den Aufstieg in die höchste Spielklasse, die DDR-Oberliga. Für den seit 1954 in Rostock ansässigen Sportclub Empor, mit den starken Sektionen Fußball, Handball, Schwimmen/Springen war es nach Errichtung des Eisstadions nur natürlich, auch eine Eissportsektion zu gründen. Am 4. Januar 1956 meldeten sich die ersten Eishockeyspieler beim Club. In der Saison 1956/57 gewann die neue Mannschaft gegen Wismar die Bezirksmeisterschaft und stieg in die 2. DDR-Liga auf; Ende 1957/58 schaffte der SC Empor den Aufstieg in die 1. DDR-Liga und eine Saison später den Sprung in die Oberliga. Zwei Jahre lang gab es zwei Rostocker Oberligamannschaften. Durch staatliche Anweisung fusionierte in der Saison 1962/63 Dynamo mit der Empor-Mannschaft zum starken SC Empor Rostock. Mehr als 6000 Zuschauer verfolgten oft bei klirrender Kälte, wie sich das Team von Alfred Trampota kontinuierlich der Oberligaspitze nähert und in den letzten vier Jahren stets an den Endrundenturnieren mit Weißwasser, Berlin und Crimmitschau teilnahm .Im September 1970 dann der Schock: Auf Beschluß des DTSB war der Eishockeyleistungssport in den zivilen Clubs sofort einzustellen. Nur noch Dynamo Berlin und Dynamo Weißwasser spielten die Meisterschaft aus und stellten Spieler für die Nationalmannschaft. Das Gros der Mannschaft des SC Empor Rostock trainierte einmal pro Woche als Volkssportgemeinschaft Rostock und nach Fertigstellung der Eishalle als Sektion Eishockey der BSG Chemie 70. Durch Teilnahme an den Bestenermittlungen der Amateurvereine der alten Oberligamannschaften in Crimmitschau kam es einmal im Jahr zu echten Eishockeyvergleichen und nostalgischen Erinnerungen. Ein unvergessliches Erlebnis war der 5:4-Sieg am 9. Oktober 1976 über die italienische Nationalmannschaft, die zu einem Trainingsaufenthalt in Rostock weilte .1984 wird bei Schiffahrt/Hafen Rostock eine weitere Eishockeytruppe ins Leben gerufen, die ebenfalls in der Eishalle ihr Training absolvierte. Nach dem Fall der Mauer wurde in Rostock schnell reagiert und aus beiden Mannschaften der Rostocker Eishockey-Club gegründet. Noch einmal stellen sich die alten Oberligaspieler der neuen Herausforderung und gingen in der Landesliga Hamburg/Schleswig-Holstein auf Torejagd. Ein halbes Jahrzehnt bestritten sie Punkt- und Pokalspiele in der Landes- und Regionalliga. Höhepunkt für alle Spieler war 1994 die Erringung des Norddeutschen Landespokals. Im Januar 1995, nach mehreren Jahrzehnten Eishockey in vorderster Front für Rostock gründeten die "Alten" im REC das Old-Star-Team und überließen den Jüngeren die erste Mannschaft. Mit Erfolg. Die Piranhas haben die Vorrunde der Regionalliga Nordost souverän gewonnen, während das Old-Star-Team erfolgreich an Turnieren und der Landesliga Mecklenburg-Vorpommern teilnimmt.
Letzte Begegnung der Vorrunde
Ratingen, 5. Januar Am Samstagvormittag tragen die Ratinger Ice Aliens 1b die letzte Begegnung in der Landesliga-Vorrunde aus. Gegner auf fremden Eis ist Kristall Lippstadt. Mit diesem Spiel soll die endgültige Qualifikation für die Verbandsliga-Aufstiegsrunde gelingen. Durch einen Sieg hat man diese dann aus eigener Kraft geschafft und muss sich nicht auf andere Teams verlassen. Das Hinspiel konnten die Ice Aliens mit 8:2 gewinnen. Das war im Oktober der Auftakt für eine Serie von sechs Siegen in Folge. Die letzten beiden Spiele gegen Hamm und Herford gingen verloren, und damit auch die Tabellenspitze. Nach einer vierwöchigen Pause sind die Ratinger nun gefordert, die Vorrunde positiv abzuschließen. Die Trainer André Leggen und Wilfried Tursch haben die Mannschaft bereits auf die bekannt robuste Spielweise der Lippstädter eingestellt und fordern eine konzentrierte Mannschaftsleistung. Bis auf Stefan Merscheim werden alle Spieler an Bord sein, mit dem Ziel, dem Aufstieg einen Schritt näher zu kommen.
Spitzenreiter zu Gast am Küchwald
Chemnutz, 5. Januar Am kommenden Sonntag, 8. Januar, um 18 Uhr empfangen die Wild Boys Chemnitz mit den Neuen Eislöwen Dresden den unangefochtenen Tabellenführer der Sachsenliga am Chemnitzer Küchwald. Die Dresdner konnten ihre bisherigen sieben Punktspiele allesamt für sich gestalten. Sie standen auch im Pokalfinale, wo sie sich den Jonsdorfer Falken erst nach Penaltyschießen geschlagen geben mussten. Somit haben sie sich selbst in die Favoritenrolle auf den Meistertitel gebracht und werden auch in Chemnitz mit dieser Last leben müssen. Doch auch die Wild Boys haben sich für den zweiten Teil der Saison noch viel vorgenommen. Damit der angestrebte Platz unter den ersten Drei nicht aus den Augen gerät, sollten möglichst schon am Sonntag wieder Punkte auf die Habenseite gebracht werden. Neuzugang Marco Kanow wird sicherlich besonders heiß auf sein Debüt im Wild Boys Trikot sein, gehörte er doch pikanterweise zu Saisonbeginn noch zum Kader der Dresdner und wechselte erst im Dezember nach Chemnitz.
Letztes Spiel am Sonntag - die Aufstiegsrunde folgt
Neuss, 4. Januar Vorbehaltlich der Bestätigung bei der Verbandstagung am kommenden Samstag startet der Neusser EV am 15. Januar mit einem Heimspiel gegen den EHC Dortmund in die Aufstiegsrunde zur Oberliga. Dort wird die Mannschaft von Trainer Andrej Fuchs neben den besten NRW-Regionalligisten auch auf die beiden besten Vertreter aus Hessen treffen. So wird es ein Wiedersehen mit dem letztjährigen NEV-Stürmer Thorsten van Leyen geben, der sich vor der Saison der TSG Darmstadt anschloss. Wer das Teilnehmerfeld der Endrunde komplettiert, wird sich erst am kommenden Wochenende klären, da der VERC Lauterbach noch die Chance besitzt, die Young Lions Frankfurt vom zweiten Tabellenplatz der Regionalliga Hessen zu verdrängen. Nachdem der Neusser EV überlegen Meister der Regionalliga NRW wurde, wird man nun alles dafür geben, auch am Ende der Aufstiegsrunde auf dem ersten Platz zu stehen, um so die sportliche Voraussetzung für den Aufstieg in die Oberliga zu erfüllen. Doch auch im Hintergrund rüstet man sich für die möglicherweise kommende Aufgaben. So werden die Gespräche mit potenziellen und bestehenden Sponsoren intensiviert, um auch in diesem Bereich die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Erschwert werden die Zukunftsplanungen aber dadurch, dass momentan noch nicht klar ist, wie die dritthöchste Spielklasse in der nächsten Saison aussehen wird. Weite Entfernungen zwischen den Spielstätten und die auch dadurch begründeten finanziellen Probleme mehrerer Vereine sorgen für anhaltende Diskussionen über eine Liga-Reform. Zwar bekundete der Neusser Vorstand bereits in der Vergangenheit sein grundsätzliches Interesse an der Oberliga, die derzeitige Struktur würde einen Verein wie den NEV aber vor schwer zu überwindende Hürden stellen. Entscheidend für die Antwort auf die Frage, ob der Neusser EV den Sprung in die Oberliga schaffen kann, wird aber auch sein, wie sich in den kommenden Wochen die Zuschauerzahlen entwickeln. Die glanzvollen Auftritte der Mannschaft um Kapitän Ronny Sassen entfachten zwar eine neue Euphorie unter den treuen Fans, neue Anhänger hat man bislang aber nicht in ausreichender Menge gewinnen können. So bleibt die Hoffnung, dass die attraktivere Endrunde deutlich mehr Zuschauer in den Südpark locken könnte, als dies bei den Vorrundenspielen der Fall war. Nach wie vor ist man auf der Suche nach einem adäquaten Ersatz für André Grein, wobei dieses sicherlich schwierig sein wird. Es werden jedoch bereits erste Gespräche geführt und man hofft, bald eine positive Meldung präsentieren zu können. Das Team ist trotz der personellen Rückschläge der letzten Tage heiß auf die Aufstiegsrunde, richtet den Blick aber zunächst noch auf den kommenden Sonntag. Mit einem Sieg beim Königsborner JEC könnte der NEV das Kunststück vollbringen, als ungeschlagener Meister in die Endrunde einzuziehen. In die Partie gegen den Tabellenletzten werden die Fuchs-Schützlinge als haushoher Favorit gehen, zumal die Mannschaft aus dem Unnaer Stadtteil in dieser Saison nur einen Sieg einfahren konnte. Nachdem die Bullydogs aufgrund von personellen Problemen zwischenzeitlich einige derbe Niederlagen einstecken mussten, konnten sie in den letzten Wochen durchaus akzeptable Resultate erreichen. Ob dies auch gegen den NEV gelingt, wird sich ab 19 Uhr in der Eishalle in Unna zeigen.
Harsefelder EC zieht zurück
Harsefeld, 4. Januar Die Niedersachsenliga ist um eine Mannschaft kleiner geworden. Wie der Verein dem Niedersächsischen Eissport-Verband mittteilte, zieht der Harsefelder EC sein Team mit sofortiger Wirkung vom Spielbetrieb zurück.
Verstärkung aus Bayreuth
Erfurt, 2. Januar Pünktlich zum Start in die Meisterrunde der Regionalliga Nordost können die Black Dragons Erfurt einen Neuzugang melden. Vom ESV Bayreuth, der aufgrund von finanziellen Problemen den Spielbetrieb in der Oberliga einstellen musste, stößt Sebastian Stoyan zum Team der Drachen. Stoyan, 21-jähriger Stürmer, spielte in seiner Karriere bisher für die Eisbären Berlin Juniors in der Deutschen Nachwuchsliga sowie für die Dresdner Eislöwen und die Bayreuth Tigers in der Oberliga. In seinen bisherigen 209 Ligaspielen kam er auf 51 Tore und 60 Assists bei 138 Strafminuten.
Kristian Simo wechselt in die Niederlande
Moers, 2. Januar "Wir haben unser Ziel vorzeitig erreicht und wollten Kristian Simo die große Chance nicht verbauen. Deshalb haben wir ihn freigegeben. Er wechselt mit sofortiger Wirkung zu den Vadeko Flyers Heerenveen." So lässt sich Thomas Esser, Manager der Moerser Black Devils Niederrhein, in einer Pressemitteilung zitieren. "Wir hätten Kristian sehr gerne behalten, wollten ihm nach der frühen Qualifikation für die Aufstiegsrunde aber keine Steine in den Weg legen. Wir freuen uns, dass er sich bei uns so gut entwickelt hat und wünschen ihm alles Gute." Die Flyers sind aktuell Dritter in der niederländischen Eishockeyliga. In 19 Spielen erzielte der Verteidiger sieben Tore für Moers. "Wir schauen uns mit Blick auf die kommende Saison aber bereits jetzt nach einem Ersatz um. Möglicherweise können wir in der nächsten Woche einen neuen Spieler präsentieren", so Esser weiter. Sportlich stehen an diesem Wochenende die beiden letzten Vorrundenspiele auf dem Programm. Am Freitag um 19:30 Uhr kommt es in Duisburg zunächst zum Derby gegen das 1b-Team des EVD. Trainiert wird die Mannschaft von Charlie Weise, einem guten Bekannten von Devils-Coach Josef Spychala. Natürlich würde Letzterer gern drei Punkte aus Duisburg entführen, zumal bei einem Sieg in der Endabrechnung sogar noch der dritte Platz möglich wäre. Untermauert werden müsste er dann durch einen Sieg am Samstag gegen den TuS Wiehl. Ein deutlich leichteres Unterfangen, denn bisher konnten die Oberbergischen nur drei Saisonsiege verzeichnen. Das Spiel beginnt um 17:45 Uhr in der Moerser Eissporthalle. Am Samstag stehen auch die genauen Termine für die Aufstiegsrunde fest. Das erste Heimspiel findet voraussichtlich am Sonntag, 15. Januar, um 17:45 Uhr gegen den Hessenmeister Darmstadt Stars statt.
Schönheider Wölfe treffen auf Concordia Stingers aus Montreal
Schönheide, 2. Januar Zum Auftakt ins neue Jahr 2006 steht für die Schönheider Wölfe gleich ein besonderes Spiel auf dem Programm. Im Rahmen des Jubiläums "70 Jahre Eishockey in Schönheide" trifft der EHV Schönheide erstmals in seiner Geschichte auf eine Mannschaft aus dem Mutterland des Eishockeys. Am Mittwoch, 4. Januar, um 20 Uhr kreuzen die Concordia Stingers aus Montreal die Schläger mit den Wölfen im Eisstadion an der Neuheider Straße. Passend zu diesem bisher einmaligen Ereignis wird den Fans und Zuschauer auch ein entsprechendes Rahmenprogramm geboten. So wird es im Vorfeld des Spiels und zum Mannschaftseinlauf eine große Laser-Show zu bestaunen geben. Fürs leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt und vielleicht erwartet den treuen Anhänger auch im Team der Wölfe die eine oder andere Überraschung in Hinblick auf die am Samstag beginnende Meisterrunde. Auf dem Eis ist ein spannendes Spiel zu erwarten, denn bei den bisherigen Auftritten der Kanadier gegen Rostock (5:6 n.P.) und Braunlage (5:2) kann man davon ausgehen, dass die Mannschaft aus Montreal in jedem Fall das Niveau der Regionalliga mitgehen kann und dies auch mit den bisherigen Ergebnissen nachgewiesen hat.
Eishockey im Schnee
Trier, 2. Januar Das Spiel der Trierer Huskys gegen
die Herner EG werden die Zuschauer noch lange in Erinnerung behalten. Der Grund dafür ist
nicht nur die deutliche 1:9 (0:3, 1:2, 0:4)-Niederlage, sondern die Randerscheinungen
dieses Spiels. Gut eine halbe Stunde vor Spielbeginn begann es heftig zu schneien. Es
schneite so stark, dass der Schnee sogar durch das Zeltdach der Trierer Eishalle
durchdrang. Somit erlebten die vielen Zuschauer schon vor dem Spiel eine Überraschung.
Dies wirkte sich jedoch keinesfalls auf die Stimmung, die in der Eishalle an der
Diedenhofener Strasse herrschte, aus. Schon vor Spielbeginn feuerten beide Fanlager ihre
Teams stimmgewaltig an. Die Partie war letztlich jedoch eine klare Angelegenheit. Tore:
0:1 (3:42) Sebastian Hasselberg (Pascal Adolfs, Darius Czerwiec), 0:2 (6:20) Pascal Adolfs
(Darius Czerwiec, Karl Jasik), 0:3 (12:22) Mark Jablonski (Milan Vanek), 1:3 (25:23)
Patrick Leitner (Kevin Saville, Stefan Tschammer), 1:4 (28:55) Karl Jasik (Darius
Czerwiec), 1:5 (38:00) Maxim Meyer (Milan Vanek, Delf Spauszus), 1:6 (41:11) Dominik
Lumare (Milan Vanek, Dimitri Tsvetkov), 1:7 (57:36) Dominik Lumare (Sebastian Haßelberg),
1:8 (58:06) Dimitri Tsvetkov (Patrick Berger, Milan Vanek), 1:9 (58:43) Mark Jablonski
(Eugen Michel).
Die letzten beiden Spiele der Hauptrunde in der Regionalliga NRW bestreiten die Trierer am
Wochenende, ehe es in die Relegationsrunde geht. Am Freitag, 6. Januar, spielt der ESC um
20 Uhr bei der Herner EG. Am Sonntag, 8. Januar, geht es zu den Dinslakener Kobras.
Wölfe unterliegen Concordia Stingers
Braunlage, 2. Januar Mit 2:5 (2:2, 0:0, 0:3) unterlag der Braunlager SC Harz in einem Freundschaftsspiel der Mannschaft der Concordia Universität Montreal. Die Ahornblätter befinden sich derzeit auf einer Tour durch Deutschland und treffen in den nächsten Tagen auch noch auf Halle und Schönheide. Die kurzweilige Partie gegen den BSC hätte dabei deutlich mehr als die nur rund 250 Zuschauer verdient gehabt. In einem offenen Spiel mit reichlich Torchancen auf beiden Seiten erwischten die kanadischen Gäste den besseren Start. Dem Führungstor durch Trevor Hawkins (5.) ließ Sebastian Corbeil das 2:0 für die Stingers folgen (9.). In die erste Pause ging es trotzdem mit einem Unentschieden. Per Doppelschlag (18., 19.) glichen die Wölfe aus, das 1:2 erzielte Ales Stribny, das 2:2 ging auf das Konto von Jozef Potac. Im Mitteldrittel standen vor allem die Torhüter im Mittelpunkt. Sowohl Alexander Ansmann im BSC-Tor als auch sein Gegenüber Ron James sorgten mit etlichen Paraden dafür, dass das 2:2 auch nach 40 Spielminuten noch Bestand hatte. Im Schlussabschnitt bewiesen die Montrealer den längeren Atem. Joey DAmico (52.), Karl Gagne (56.) und Phil Lacasse (58.) schossen die Stingers letztlich zum Sieg. Bitterer als die Niederlage ist für die Harzer jedoch das verletzungsbedingte Ausscheiden von Ales Stribny. Der Stürmer wurde mit Verdacht auf einen gebrochenen Finger in das Krankenhaus gebracht, sein Einsatz zum Meisterrundenauftakt am kommenden Freitag gegen Rostock ist offen. Tore: 0:1 (4:51) Hawkins (Gautier, Lacasse), 0:2 (8:30) Corbeil (Blanchard, Durian), 1:2 (17:09) Stribny (Halloun, Vanek), 2:2 (18:37) Potac (Stribny, Adamec/5-4), 2:3 (51:51) J. DAmico (Gagne, Gautier), 2:4 (55:30) Gagne (4-5), 2:5 (57:47) Lacasse. Strafen: Braunlage 8, Concordia 16. Zuschauer: 231.
Schönheider Wölfe besiegen Adendorfer EC
Schönheide, 2. Januar Mit seinem 13. und letzten Sieg in der Vorrunde der Regionalliga Nordost sicherte sich der EHV Schönheide den fünften Platz in der Abschlusstabelle. Der 8:5 (6:1, 1:4, 1:0)-Erfolg beim Adendorfer EC war am vorletzten Abend des alten Jahres erst nach kuriosem Spielverlauf perfekt. Das Auftaktdrittel beherrschten die Erzgebirger - nach langer krankheits- bzw. berufsbedingter Zwangspause wieder mit Kapitän Mike Losch und Eigengewächs Steve Kunzmann im Team - problemos. Nach vier Minuten lag man mit zwei Toren und nach acht Minuten bereits mit 4:0 in Front. Erst nachdem die Wölfe das halbe Dutzend voll gemacht hatten, gelang den Gastgebern in der 18. Minute der Anschlusstreffer. Für den EHV hatten vor 270 Zuschauern bis dahin Miroslav Jenka (2) sowie Daniel Jun, Mike Losch, Holger Mix und Robert Kase getroffen. Ganz anders der Mittelabschnitt, in dem nur Matthias Krehl (29.) den Puck ins gegnerische Netz brachte. Dafür starteten die Adendorfer, die in die Abstiegsrunde müssen, ihre Gegenoffensive und kamen mit einem Treffer-Quartett bis auf 5:7 heran. Zu "Halbzeit" machte Stammkeeper Markus Nachtmann im Schönheider Gehäuse Platz für Ersatzgoalie Oliver Granert, der seinen Kasten im Schlussdrittel sauber hielt. Mit seinem zweiten Treffer sicherte Krehl in der 47. Minute den letztlich verdienten Schönheider Erfolg zum Vorrunden-Finale nach vorn ab. Tore: 0:1 (4.) Jenka (Jun), 0:2 (4.) Losch (Solf, Kase), 0:3 (8.) Jenka (Heumann), 0:4 (9.) Jun (Mix, Losch), 0:5 (12.) Kase (Losch, Mix), 0:6 (17.) Mix (Kase, Losch), 1:6 (18.) Brown (Martin Oertel, Matthias Oertel), 2:6 (21.) Kulobuchow (Martin Oertel, Rowan), 3:6 (23.) Rowan (Böttger, Kulobuchow), 3:7 (29.) Krehl (Jenka, Heumann), 4:7 (33.) Rowan (Kulobuchow, Böttger), 5:7 (38.) Brown (Martin Oertel, Matthias Oertel), 5:8 (47.) Krehl (Losch, Jun). Strafen: Adendorf 10, Schönheide 6. Zuschauer: 265.
André Grein verlässt den Neusser EV
Neuss, 1. Januar Das neue Jahr beginnt mit einer schlechten Nachricht für den Neusser EV. André Grein, der eigentlich bis zum Ende der Saison für den NEV auflaufen wollte, hat sich nun doch anders entschieden. Die Neusser Verantwortlichen haben intensiv und lange versucht, ihn zum Bleiben zu bewegen; auch eine Arbeitsstelle wurde für ihn besorgt, doch ein finanziell attraktives Angebot aus Oberhausen ließ dem NEV letztendlich keine andere Wahl, als den Stürmer ziehen zu lassen. Morgen werden sich die Verantwortlichen mit dem Trainer zusammensetzen und überlegen, ob und wie die entstandene Lücke geschlossen werden kann, wobei es sicherlich schwierig wird, Grein gleichwertig zu ersetzen. Dennoch möchte man - gerade auch mit Blick auf die in zwei Wochen beginnende Endrunde - nichts unversucht lassen.
Wölfe wie entfesselt: 9:0-Derbysieg über Wedemark
Braunlage, 1. Januar Der Braunlager SC Harz hat es tatsächlich geschafft. Mit einem starken 9:0 (3:0, 3:0, 3:0)-Sieg über die Wedemark Farmers sicherten sich die Wölfe den Vize-Titel in der Regionalliga Nordost. Gefeiert von 1403 begeisterten Zuschauern setzte der BSC mit dem Derby-Sieg einer tollen Vorrunde die Sahnehaube auf. Die Harzer wollten unbedingt die Schlappe aus dem Hinspiel vergessen machten. Mit entsprechend viel Dampf kamen die Wölfe aus der Kabine und setzten die Gäste unter Dauerdruck. Bereits nach elf Minuten stand es durch Treffer von Alexander Deibert (3.), Dusan Halloun (5.) und Ales Stribny (11.) 3:0 für den BSC, die Partie war entschieden. Die Braunlager dachten in der Folge allerdings nicht daran, das Tempo zu drosseln, sondern zeigten weiterhin Offensiveishockey. Selbst im Spiel Fünf gegen Fünf schafften es die Wedemarker kaum, sich zu befreien. Daran änderte sich auch im zweiten Abschnitt wenig. Tolle Kombinationen garniert mit schönen Toren, so bei Jozef Potacs Schuss in den Winkel (24.) oder Roman Vaneks Bauerntrick (38.), sorgten für gute Stimmung. Auch Stefan Bistein durfte sich im zweiten Drittel über ein Tor freuen, er traf zum 5:0 (29.). Standesgemäß drei BSC-Treffer brachte auch das Schlussdrittel. Erfolgreich waren erneut Deibert (49.) sowie zweimal Vanek (52., 58.). Mit einer starken Parade gegen Ronny Schubert Sekunden vor dem Ende sicherte sich Alexander Ansmann als Zugabe sogar seinen ersten Shut-Out der Saison. Während von Wedemarker Seite kein Vertreter zur Pressekonferenz erschien, freute sich BSC-Coach Jan Furo über die Vorstellung seiner Mannschaft: "Wir hatten aus dem Hinspiel noch etwas gut zu machen, das ist sehr gut gelungen." Mit dem Sieg beenden die Wölfe die Vorrunde auf dem zweiten Platz. "Das ist eine sensationelle Leistung. In der Meisterrunde wollen wir jetzt in die Play-offs", äußerte Furo. Den Auftakt für die Meisterrunde bringt für die Wölfe übrigens gleich einen Straßenfeger: Am 6. Januar erwartet der BSC den Vorrundenmeister aus Rostock im Wurmbergstadion, zwei Tage später bitten die Wedemark Farmers zur Revanche. Tore: 1:0 (2:08) Deibert (Bilstein, Breneizeris), 2:0 (4:37) Halloun (Seidel, Vanek), 3:0 (10:29) Stribny (Vanek, Halloun), 4:0 (23:21) Potac (Halloun, Vanek/5-4), 5:0 (28:07) Bilstein (Deibert/4-4), 6:0 (37:26) Vanek (Stribny, Breneizeris/5-4), 7:0 (48:05) Deibert (Bilstein, Breneizeris/5-4), 8:0 (51:55) Vanek (Halloun, Seidl), 9:0 (57:59) Vanek (Halloun, Stribny). Strafen: Braunlage 16, Wedemark 16 + 10 (Schubert). Zuschauer: 1403.
Jadehaie ohne Punktverlust
Wilhelmshaven, 1. Januar Auch die Partie beim EC Celler Oilers stellte den EC Wilhelmshaven-Friesland vor keine Probleme. Die Jadestädter gewannen das Verbandsligaspiel mit 13:1. Dennis Stübbe sorgten mit drei Treffern im ersten Drittel bereits zur Pause für eine klare 3:1-Führung. Im zweiten Durchgang hatte die Wilhelmshavener Stürmer der Ehrgeiz gepackt, und sie schraubten das Ergebnis bis zur 28. Spielminute auf 8:1 nach oben. Besonders sehenswert eine Situation in der 27. Minute, als Nick Hurbanek an der blauen Linie den Puck von Dennis Stübbe auf den Stock bekam und in Penalty-Manier eiskalt im Celler Tor versenkte - und das in Unterzahl. Und noch in derselben Unterzahlsituation legten die Gäste einen weitern Treffer nach. Während die sportliche Bilanz mit sechs Siegen in sechs Spielen makellos ist, bleibt die Zukunft des ECWF ungewiss. Ein Gespräch zwischen dem ersten Vorsitzenden, Frerk Boltjes, und Ottfried Walter am Donnerstagabend brachte keine Klarheit: Die Hallenfrage ist nach wie vor offen und damit auch der erste Heimspieltermin am 22. Januar. In der nächsten Wochen werden weitere Gespräche zwischen dem Vorsand des ECWF und dem designierten Hallenbesitzer geführt, die hoffentlich mehr Sicherheit bringen werden.