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Archiv: News der Landesverbände

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Und noch ´ne Absage

Schönheide, 28. Februar Das für den morgigen Mittwoch, 1. März, angesetzte Nachholspiel in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost zwischen dem EHV Schönheide und dem ESC Halle 04 wurde am Dienstagnachmittag seitens der Hallenser kurzfristig abgesagt. Grund: Halle kann krankheitsbedingt nicht genügend Spieler aufbieten. Die Saale Bulls werden morgen die notwendigen Krankenscheine und Attests bei der zuständigen Ligenleitung und beim EHV Schönheide nachreichen.

1:5-Niederlage in Duisburg

Darmstadt, 28. Februar Ohne van Leyen, McShane und Schnürer traten die Darmstadt Stars beim EV Duisburg 1b an. Dabei unterlagen die Hessen mit 1:5 (1:2, 0:0, 0:3). Derart ersatzgeschwächt war es kaum verwunderlich, dass sich die Gäste zunächst in der Defensive wieder fanden. Mit Frank Petrozza spielt zudem der Torschützenkönig der Regionalliga NRW für Duisburg - und er machte seinem Namen alle Ehre, als er nach sieben Minuten das 1:0 für die Gastgeber erzielte. Die Stars wehrten sich zwar wacker, aber schon in der zehnten Spielminute musste Ilja Doroschenko zum zweiten Mal hinter sich greifen, als Kozhevnikov das 2:0 für Duisburg markierte. Viel mehr sprang aber für Duisburg nicht heraus. Die Stars schöpften langsam etwas Hoffnung, doch die wenigen Torchancen wurden zunächst vertändelt. Mitten in die Duisburger Angriffsbemühungen hinein nutzte unerwartet Michael Horcicka ein Überzahlspiel der Stars und erzielte den Anschlusstreffer kurz vor der Drittelpause. Das zweite Drittel blieb torlos, obwohl sich die Stars fünfmal auf der Strafbank wieder fanden. Doroschenko erwischte wieder einmal einen Glanztag und unterstrich seine Wichtigkeit für das Team. Im letzten Drittel bewahrheitete sich dann die Prophezeiung des Trainers der Stars, Viktor Dorochenko, der seinen Mannen noch eingeschärft hatte: "Wer das nächste Tor schießt, gewinnt das Spiel." Es waren noch keine 30 Sekunden gespielt, da verwandelte erneut Petrozza zum 3:1. Zwar wehrten sich die Stars nach Kräften aber die wenigen Chancen konnten nicht genutzt werden. So kam es, wie es kommen musste, Reimann in der 53. und erneut Petrozza in der 54. Minute machten für Duisburg alles klar. Am kommenden Wochenende sind die Stars erneut doppelt gefordert. Am Freitag ist man in Grefrath zu Gast, die sicher noch an die Niederlage im Hinspiel denken werden. Am Sonntag gastiert die Herner EG in Darmsstadt. Die Stars können auch mit einem ausverkauften Haus rechnen, denn das Team aus dem Ruhrgebiet hatte für seine Fans schon mal 150 Karten vorab angefordert.

Raptors sind Pokalsieger

Solingen, 28. Februar Der EC Bergisch Land ist erster Sieger des NRW-Verbandspokals. Auch wenn sich die Raptors am Freitagabend im zweiten Finalspiel dem Iserlohner EC 1b mit 3:4 (0:2, 1:0, 2:2) geschlagen geben mussten, gaben die Cracks um Kapitän Tim Neuber den Titel nicht mehr her. Nach dem Hinspiel hätten die Sauerländer einen Sieg mit mehr als fünf Toren Unterschied benötigt. Dabei lief es am Anfang gar nicht rund für die Mannen von Teamchef Rolf van Hauten, denn nach 15 Minuten lagen sie bereits mit 0:2 zurück und die Rechnerei begann. Van Hauten: "Ich kam schon ein wenig ins Grübeln, denn drei Tore sind im Eishockey schnell aufgeholt." Doch Tim Neuber und Pierre Klein stellten den Ausgleich her. Van Hauten: "Nach dem Ausgleich war klar, dass da nichts mehr anbrennt." Als Philipp Burka sogar die Führung erzielte, war der Drops gelutscht. Dennoch kamen die Iserlohner noch zum Ausgleich und erzielten 20 Sekunden vor Schluss sogar die Führung. Die erste Niederlage nach 23 Siegen in Folge war perfekt. Doch das änderte nichts mehr an der Tatsache, dass der EC Bergisch Land Pokalsieger ist. Van Hauten: "Zwei von drei Saisonzielen haben wir erreicht: wir haben uns souverän für die Aufstiegsrunde qualifiziert, sind Verbandspokalsieger geworden. Das war allerdings nur der Aufgalopp, denn das wichtigste Ziel, der Aufstieg, ist noch nicht ganz fix."

Huskys bleiben Zweiter

Trier, 28. Februar Am Fastnachtssonntag bezwangen die Trierer Huskys in einem spannenden Spiel die Kobras aus Dinslaken mit 6:5 (3:0, 2:2, 0:3, 1:0) nach Penaltyschießen. Bis auf den verletzten Nico Rietz hatte Trainer Oldrich Jindra alle Spieler an Bord. Jan Hammes und Mario Schraut kamen zu ihren ersten Einsätzen in der Regionalliga. Die Huskys begannen druckvoll. Die Anfangsoffensive wurde in der achtenMinute durch das Tor von Kevin Saville belohnt. Dieses Tor beflügelte die Huskys noch mehr. Udo Schön war es erhöhte nur drei Minuten später auf 2:0. Noch in der gleichen Minute zappelte der Puck wieder im Gehäuse der Kobras. Kevin Saville erzielte in den driten Treffer. Das ging Andreas Schrills, Torhüter der Kobras, etwas zu schnell. Entnervt verließ er in der zwölften Spielminute das Gehäuse und wurde durch Dennis Albrecht ersetzt. Im Mitteldrittel fanden die Kobras immer besser ins Spiel und kamen ihrerseits zu guten Chancen. Nun war der Moment von Marc Garthe gekommen. Binnen weniger Minuten verkürzte er mit zwei Überzahltoren auf 2:3. Doch die Trierer schlugen zurück. In doppelter Überzahl holte Falk Elzner zu einem Schlagschuss aus und traf zum 4:2 (31.). Noch vor Ende des zweiten Drittels erzielte Kevin Saville mit seinen dritten Treffer an diesem Abend das 5:2 (39.). Im Schlussabschnitt erspielten sich beide Teams gute Tormöglichkeiten. Die Huskys hatten jedoch kein Glück mehr. Zumeist scheiterten sie an Dennis Albrecht, oder aber der letzte Biss fehlte. Marc Garthe verkürzte in der 48. Minute auf 5:3. Dieses Resultat hatte bis zwei Minuten vor Ende bestand. Alle rechneten mit einem Sieg für die Huskys. Lediglich Marc Garthe hatte etwas dagegen. Mit einem Doppelschlag erzielte er seine Treffer vier und fünf an diesem Abend und glich binnen weniger Minuten zum 5:5 aus. Im Penaltyschießen wurde Markus Müller mit drei gehaltenen Schüssen zum Matchwinner. Lediglich Dirk Rossbach überwand den Husky-Goalie. Auf der anderen Seite machten es Falk Elzner und Kevin Saville besser. Anton Bauer war es letztendlich, der den entscheidenden Penalty für die Huskys verwandelte und somit den 6:5-Endstand herstellte.

Thomas Haupt wird untersucht - Youngstars verlieren

Rostock, 27. Februar Eine MRT-Untersuchung am Dienstag soll Aufschluss über die Schwere der Knieverletzung von Piranhas-Kapitän Thomas Haupt geben. Der 25-jährige Stürmer der Rostock Piranhas verletzte sich am Sonntag im ersten Drittel des Spiels gegen die Halle Saale Bulls nach einem Foul vom Gegner. Erste Diagnose: Verdacht auf Kreuzbandriss. Haupt biss auf die Zähne und spielte gespritzt weiter. Sollte sich der Verdacht bestätigen, wäre die Saison für den gebürtigen Berliner beendet. "Für uns wäre das natürlich ganz bitter. Aber wir hoffen das Beste und das die Verletzung ‚nur' ein Anriss ist", so Präsident Peter Dickmanns. Der Kapitän der Rostocker gehört zu den wichtigsten und erfolgreichsten Akteuren bei den Piranhas. In den bisherigen zwölf Spielen der Meisterrunde erzielte er neun Tore und fünf Vorlagen. In der Vorrunde war Haupt in 19 Spielen aktiv und traf 13mal, verzeichnete 20 Vorlagen.
Mit 2:9 (0:3, 2:4, 0:2) unterlagen die Youngstars Piranhas in der Verbandsliga Nordost am Samstag dem EC Wilhelmshaven. Mit diesem Sieg festigten die Wilhelmshavener den fünften Tabellenplatz, die Rostocker bleiben auf Rang sechs. Auch wenn das Ergebnis etwas anderes aussagt, verlief das Spiel recht ausgeglichen. Ausschlaggebend für den klaren Erfolg waren die Torhüterleistungen. Während der Wilhelmshavener Keeper nahezu alles hielt, stand Rostocks Juniorenkeeper Marco Sonnenberg auf verlorenem Posten. Benjamin Grunwald wurde aufgrund eines grippalen Infekts geschont. Für die Rostocker Treffer sorgten Hannes Morrenin in der 29. Minute zum zwischenzeitlichen 1:3 und Jörn Rydin in der 38. Minute zum 2:7. Einen Bärendienst erwies Verteidiger Sebastian Schmidt seiner Mannschaft, er verpasste seinem Gegenspieler einen Schlittschuhtritt und erhielt eine Matchstrafe. Schmidt ist zudem für die nächste Begegnung gesperrt. Strafen: Rostock 33, Wilhelmshaven 14.

Weiter auf Play-off-Kurs

Braunlage, 27. Februar Der Braunlager SC Harz hält in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost weiterhin Kurs auf die Play-offs. Nach dem Ausfall des Freitagsspiels - Gegner Rostock hatte krankheitsbedingt keine spielfähige Mannschaft mehr zur Verfügung - setzten sich die Wölfe am Sonntag mit 7:4 (2:2, 3:1, 2:1) bei den Wedemark Farmers durch. Auch durch die Ergebnisse der Konkurrenz konnte der BSC so den vierten Tabellenplatz festigen. Dabei mussten die Harzer im Niedersachsenderby gleich auf mehrere Spieler verzichten. Stefan Bilstein war noch gesperrt, Dennis Overbeck und Dennis Lütjen fehlten mit Verletzungen, Mario Breneizeris musste mit Magenproblemen passen. BSC-Trainer Jan Furo stellte daher auf zwei Verteidigerpaare um, David Seidl rückte in den dritten Angriffsblock. Nach der kalten Dusche durch David Magnotta nach nur 19 Sekunden wachten die Harzer schnell auf. Roman Vanek erzielte in Überzahl den Ausgleich (2.), der starke Ales Stribny brachte den BSC in der elften Minute in Führung. Postwendend fiel jedoch das 2:2, Sven Hoppe nutzte eine Unaufmerksamkeit in der Braunlager Abwehr (12.). Wenig später hatte der BSC sogar Glück, dass Laszlo Csata nur die Latte traf. War das erste Drittel noch ausgeglichen, so übernahmen die Wölfe ab Drittel Zwei deutlich das Kommando. Stribny verpasste frei vor ESC-Goalie Stephan Miskovic die Führung (23.), wenig später war aber Dusan Halloun zur Stelle und brachte den Puck mit der Rückhand im Tor unter (25.). Mit einem satten Schuss in die kurze Ecke erhöhte Stribny auf 4:2 (29.), ehe der Ex-Braunlager Jim Brown verkürzen konnte (32.). Alexander Deibert stellte per Bauerntrick in der 36. Minute den Zwei-Tore-Abstand aber wieder her. Zu Beginn des Schlussdrittels mussten die rund 150 BSC-Fans nach Ronny Schuberts 4:5-Anschlusstreffer kurzzeitig zittern (43.), nachdem Vanek aber das 6:4 markiert hatte (47.), kamen die Wölfe nicht mehr in Bedrängnis. Den Schlusspunkt setzte Halloun mit einem Schuss in das verwaiste Wedemarker Tor, offiziell wurde der Treffer allerdings Stribny gutgeschrieben. Fingerspritzengefühl zeigte der ansonsten eher mäßige Schiedsrichter Ehlert Sekunden vor Abpfiff, als er Magnotta und Jozef Potac nach einer Boxeinlage nur mit jeweils zwei kleinen Strafen bedachte. Am kommenden Freitag erwartet der BSC zum Spitzenspiel den Tabellenführer Blue Lions Leipzig im Wurmbergstadion, am Sonntag geht es zu den Black Dragons Erfurt, die als Dritter derzeit punktgleich mit den Wölfen sind. Tore: 1:0 (0:19) Magnotta (Hoppe), 1:1 (1:56) Vanek (Adamec, Potac/5-4), 2:1 (10:40) Stribny (Brümmer, Salzmann), 2:2 (11:17) Hoppe (Magnotta, Todd), 2:3 (24:20) Halloun (Vanek, Deibert), 2:4 (28:35) Stribny (Salzmann, Brümmer), 3:4 (31:01) Brown (Hoppe), 3:5 (35:40) Deibert (Vanek, Potac), 4:5 (42:45) Schubert (Csata, Soriano), 4:6 (46:47) Vanek (Halloun, Deibert), 4:7 (58:56) Stribny (Deibert/ENG). Strafen: Wedemark 14, Braunlage 10 + 10 (Vanek). Zuschauer: 299.

Drachen unterliegen Schönheide im Penaltyschießen

Erfurt, 27. Februar Die Black Dragons Erfurt unterlagen am Sonntagabend in der heimischen "Kartoffelhalle" dem EHV Schönheide mit 2:3 (1:0, 0:1, 1:1, 0:1) nach Penaltyschießen. Die Partie war eher auf schwachem Meisterrundenniveau. Die Gäste aus dem Erzgebirge setzten von Beginn an auf eine sehr defensive Taktik. Damit hatten die Erfurter von Beginn an Probleme, größtes Manko im Erfurter Spiel war allerdings die eigene Chancenverwertung. So wurden gleich mehrfach Großchancen nicht genutzt. Dabei begann das Spiel für die Gastgeber erfolgsversprechend. Bei einer angezeigten Strafe gegen die Gäste in der fünften Spielminute konnte Marek Pospisil zum 1:0 einnetzen. In der Folgezeit übertrafen sich die Gastgeber im Auslassen von Großchancen. So trafen Zbynek Marak, Sebastian Stoyan und Marko Reichert das leere Tor nicht. Mit einer besseren Chancenverwertung hätte man das Spiel bereits im ersten Drittel entscheiden können. So kam es wie es kommen musste, im zweiten Drittel baute man den Gegner wieder auf. Zunächst scheiterte noch Jenka mit einem Penaltygeschenk an Manuel Groß. Vier Minuten später machte es Wölfekapitän Mike Losch besser und traf im Powerplay, Otte drückte die Strafbank wegen Spielverzögerung, zum 1:1-Ausgleich. Im weiteren Verlauf des Mittelabschnitts lief bei beiden Teams nicht mehr viel zusammen. Die größte Chance hatte Rumid Masche auf dem Schläger, doch Wölfe-Goalie Nachtmann hatte, wie bereits im ersten Drittel mehrfach gesehen, sein Gehäuse aus der Verankerung gerissen. So blieb es beim 1:1-Remis. Im letzten Drittel scheiterten die Gastgeber erneut an der eigenen Chancenverwertung. So vergaben Marak, Pospisil, Stoyan, Johannhardt und Müller. Gegen Ende des Spieles nutzten dann die Gäste eine ihrer wenigen Chancen zur erstmaligen Führung. Erneut im Powerplay spielend traf Krehl zum 2:1. Doch fast im direkten Gegenzug glich erneut Pospisil zum 2:2 aus. So musste das Penaltyschießen einen Sieger bringen. Hier trafen Solf und Krehl für die Gäste, während auf Seiten der Hausherren kein Penalty verwandelt werden konnte. Damit nahmen die Wölfe aus Schönheide aufgrund der besseren Chancenverwertung nicht unverdient zwei Punkte mit ins Erzgebirge. Tore: 1:0 (4:43) Marek Pospisil (Florian Müller/6-5), 1:1 (25:30) Mike Losch (Patrick Solf, Holger Mix/5-4), 1:2 (55:41) Mathias Krehl (Miroslav Jenka, Milan Hahn/5-4), 2:2 (56:39) Marek Pospisil (Sebastian Stoyan, John Noob), 2:3 (60:00) Patrick Solf (entscheidenter Penalty).

EHV Schönheide im Aufwind - Penaltysieg in Erfurt

Schönheide, 27. Februar Mit einer starken Mannschaftsleistung entführten die Schönheider Wölfe am Sonntagabend zwei Punkte aus Erfurt und siegen am Ende verdient mit 3:2 (0:1, 1:0, 1:1, 1:0) nach Penaltyschießen. Spieler des Abends auf EHV-Seite war Goalie Markus Nachtmann, der im gesamten Spiel mit sehenswerten Paraden glänzte und im entscheidenden Penaltykrimi alle Versuche der Black Dragons vereitelte. Damit ist die Revanche für die im Februar erlittene Niederlage (4:5 n.P.) gelungen und auch der Aufwärtstrend der Wölfe deutlich zu erkennen. Wie schon im Spiel gegen Leipzig setzte EHV-Coach Jiri Heinisch auf eine defensivere Taktik. Mit nur 14 Spielern nach Erfurt gereist ging das Konzept am Ende auf. Nach dem frühen Rückstand in der fünften Spielminute durch den Erfurter Pospisil kam Schönheide nach und nach besser ins Spiel und konnte durch Tore von Mannschaftskapitän Mike Losch und Matthias Krehl die Partie bis kurz vor Schluss drehen. Unglücklich, dass drei Minuten vor Ultimo doch noch der Ausgleich für den ESC Erfurt fiel. Im anschließenden Penaltyschießen krönte Nachtmann seine starke Leistung und ließ keinen Treffer für die Black Dragons mehr zu. Für den EHV Schönheide trafen Patrick Solf und Matthias Krehl. Aufbauend auf die beiden Spiele des Wochenendes blickt Schönheide positiv nach vorn und möchte die ansteigende Form auch am Mittwoch, 1. März, im Heimspiel gegen die Saale Bulls Halle unter Beweis stellen. Tore: 1:0 (4:43) Marek Pospisil (Florian Müller/6-5), 1:1 (25:30) Mike Losch (Patrick Solf, Holger Mix/5-4), 1:2 (55:41) Mathias Krehl (Miroslav Jenka, Milan Hahn/5-4), 2:2 (56:39) Marek Pospisil (Sebastian Stoyan, John Noob), 2:3 (60:00) Patrick Solf (entscheidenter Penalty). Strafen: Erfurt 10, Schönheide 18 + 10 (Matthias Krehl). Zuschauer: 703.

7. Spiel, 7. Sieg - Akademiker weiterhin ohne Punktverlust

Berlin, 27. Februar In der Relegationsrunde zur Regionalliga Nordost drehen die Akademiker weiterhin einsam ihre Kreise. Sieben Spiele, sieben Siege, damit haben die Eishockeyjungs aus dem Berliner Wedding die optimale Punktzahl von 21 Zählern erzielt. Bereits nach fünf Spielen konnte FASS Berlin vom Tabellenvierten nicht mehr eingeholt werden, der Abstieg aus der Regionalliga ist nicht mehr möglich. Am Freitag konnte der Lokalkonkurrent ECC Preussen nur im Mitteldrittel das Spiel offen halten. Da machten es ihnen die "Fässer", bei denen mit Andi Dimbat, Daniel Kuch, Steve Blumentritt und Goalie Tobias John vier Stammspieler fehlten, aber auch durch unnötige Strafzeiten leicht. Die Preussen konnten so zwischenzeitlich zum 3:3 ausgleichen, ehe die Akademiker wieder den Druck erhöhten und letztendlich verdient mit 7:3 auch das zweite Derby in der Relegation für sich entschieden. Nur 24 Stunden später beim zweiten Spiel am Wochenende waren die Crocodiles Hamburg zu Gast in der Erika-Hess-Eishalle. In dieser Partie bewahrheite sich, dass man keinen Gegner unterschätzen darf. Die Akademiker fanden erst im letzten Drittel in das von den Crocodiles sehr hart geführte Match. Ständig liefen die Weddinger einen Rückstand hinterher. Erst in der 56. Minute konnte Markus Paulick die Berliner erstmals zum 7:6 in Führung schissen, die sie bis zur Schlusssirene verteidigen konnten. FASS-Trainer Bodo Christ brachte es nach dem Spiel genau auf den Punkt: "Wenn du denkst, dass du so ein Spiel mit links gewinnst, kann es nicht funktionieren. Wir haben zu kompliziert gespielt, aber letztendlich ist es positiv zu sehen, wenn du so ein Spiel noch gewinnst." Am kommenden Samstag, 4. März, um 19 Uhr sind erneut die Preussen zu Gast in der Erika-Hess-Eishalle. Am Sonntag müssen die Berliner nach Hamburg zum Rückspiel gegen die Crocodiles reisen.

Zweistellige Pleite in Herne

Dortmund, 27. Februar "Dieses Spiel müssen wir ganz schnell vergessen, und es wird in den nächsten Tagen einige Mühen kosten, das Ergebnis zu verdauen" war nicht nur Markus Scheffold, der Trainer des EHC Dortmund, sichtlich geschockt vom Auftreten seiner Mannschaft bei der 3:14 (0:4, 2:6, 1:4)-Schlappe in Herne. "An diesem Abend lief gar nichts zusammen, niemand zeigte auch nur ansatzweise Normalform. Alle haben gemeinsam verloren, einzelne Schuldzuweisungen helfen da überhaupt nicht. Jedem müsste klar sein, welchen Mist er gespielt hat", wählte er abschließend noch einige drastische Worte. "In den letzten vier Spielen der Aufstiegsrunde müssen wir uns noch einmal zusammen reißen, um nicht den bisherigen Saisonerfolg zu gefährden. Vielleicht hat uns der Höhenflug in der Tabelle doch nicht so gut getan, Bäume wachsen halt nicht in den Himmel." Als die Mannschaft mit den wenigsten Strafminuten in der Aufstiegsrunde waren die Elche nach Herne gereist. Diese positive Bilanz wurde am Gysenberg aber schnell revidiert. Bereits in den ersten fünf Minuten spielte der EHC zweimal in 3:5-Unterzahl und fing sich prompt die ersten beiden Gegentore ein. In der Folgezeit fehlte jegliche Ordnung im Spiel. Ständig wurden die Elche von den Blizzards überlaufen. Die Gastgeber nutzten die Abwehrschwächen der Elche schonungslos und profitierten zudem von den vielen Überzahlsituationen. So vielen die Hälfte der Herner Treffer im Powerplay. Auf der anderen Seite fanden Dortmunder (Entlastungs-)Angriffe höchst selten statt. Beim Stande von 8:1 nahm Markus Scheffold eine Auszeit und wechselt Daniel Bethe gegen den Junioren-Keeper Marc Surkamp. Am Spielverlauf änderte dies aber nur wenig. Zu allem Überfluss kassierte Jan Baron in der 37. Minute noch eine Spieldauerdisziplinarstrafe und ist damit für das nächste Spiel gegen Duisburg gesperrt.

Vierter Sieg in Folge gegen einen Regionalligisten

Iserlohn, 27. Februar Auch im vierten Aufstiegsspiel zur Regionalliga NRW gewann die 1b-Mannschaft des Iserlohner EC. Mit 10:1 (0:1, 4:0, 6:1) gewannen die Wild Roosters gegen den Königsborner JEC. Das Unternehmen Regionalliga-Aufstieg nimmt Konturen an. Momentan belegen die Wild Roosters den vierten Tabellenplatz der Aufstiegsrunde. Zu beachten ist jedoch, dass die Mannschaft von Dieter Brüggemann erst vier Spiele absolviert hat. Spitzenreiter EC Bergisch Land Solingen hat bereits einen Punkt abgegeben. Die Zuschauer können sich daher sicherlich auf einen spannenden Kampf um die "Pole Position" in der noch bis Anfang April laufenden Aufstiegsrunde freuen. Lediglich im ersten Drittel hatten die Iserlohner am Sonntagabend so ihre Probleme. Zum einen wurde die Gastmannschaft offensichtlich unterschätzt, zum anderen kam man mit der "Mauertaktik" der Gäste nicht zurück. Unna beschränkte sich darauf, hinten zuzumachen, konzentrierte sich auf das Konterspiel und ging in der zehnten Minute in Führung. Neu konzentriert kamen die "Wilden Hähne" aus der Kabine. In der Folge war nahezu jeder Iserlohner Spieler an den folgenden zehn Treffern beteiligt. Erfolgreichster Scorer mit zwei Toren und drei Beihilfen war wieder einmal der Iserlohner Angriffsmotor und Kapitän Dennis Breker. Im Schlussabschnitt durfte dann Nachwuchs-Keeper Kevin Schürmann ran. Er machte seine Sache ordentlich und musste lediglich einmal hinter sich greifen (50.). IEC-Team-Manager Torsten Busch: "Ein Aufstiegsplatz unter den ersten Sechs dürfte uns kaum noch zu nehmen sein. Wir schauen weiter nach oben und wollen den Gesamtsieg in dieser Runde." Das kommende Heimspiel findet am Sonntag, 12. März, gegen den ESV Bergisch Gladbach statt. Zuvor reisen die Sauerländer nach Wiehl und Solingen.

Verschnupft und lädiert zum Sieg

Dinslaken, 27. Februar Viel hatten sie sich vorgenommen die Dinslakener Kobras, die in Trier die Erfolgsserie der letzten Spiele fortsetzen wollten. Doch am Sonntag waren es fast nur kranke oder verletzte Spieler, die sich in der Eissporthalle einfanden, um ihre Sachen zu packen und nach Trier zu fahren. So klagte Marc Garthe über eine dickes Knie (Prellung aus dem Spiel gegen Wiehl, Henri Marcoux litt noch unter der Schnittverletztung im Gesicht, Dirk Rossbach, Andreas Schrills, Sebastian Leverenz und Daniel Parsch schleuderten jede Menge Grippebazillen um sich, und Oliver Küpper hatte nach seiner leichten Gehirnerschütterung immer noch einen dicken Kopf. Die Junioren Patrick Stach und Jonas Podlecki erlitten bei den Nachwuchsspielen in der letzten Woche ebenfalls Verletzungen, die sie passen lassen mussten. Ohne Beschwerden meldeten sich die Nachwuchsspieler Marvin Raslan, Marvin Richter und André Krupps beim Trainer. Und immerhin: Die Kobras holten einen Punkt, sie unterlagen beim ESC Trier erst nach Penaltyschießen mit 5:6 (0:3, 2:2, 3:0, 0:1). Bis zur zehnten Minuten sah es allerdings nach einer klaren Niederlage aus. Drei Konter. Drei Gegentore. Eine Auszeit bereits im ersten Drittel rüttelte die Dinslakener allerdings auf. Marc Garthe traf zwar zweimal im Mittelabschnitt, doch angesichts des Gesundheitszustandes der Mannschaft schien der 2:5-Rückstand zur zweiten Pause kaum noch aufzuholen zu sein. Und dennoch klappte es. Und wie! Marc Garthe erzielte drei Unterzahltore (!) zum Ausgleich. Das letzten davon 18 Sekunden vor dem Ende. Im Penaltyschießen setzten sich die Trierer durch. Strafen: Trier 14, Dinslaken 10.

Starkes erstes Drittel reichte nicht

Unna, 27. Februar Nichts zu holen gab es am Wochenende für den Königsborner JEC in der Regionalliga-Qualifikation. Ohne große Hoffnungen reisten die Bulldogs am Sonntag mit einem Rumpfkader von nur zehn Feldspielern und zwei Torhütern nach Iserlohn, wo man gegen die Wild Roosters mit 2:10 (1:0, 0:4, 1:6) unterlag. Dabei begann das erste Drittel erstaunlich gut. Die Minitruppe von Trainer Uwe Roosen präsentierte sich spielerisch und kämpferisch in einer sehr guten Verfassung. Trotz des permanenten Drucks, den die Iserlohner auf das Tor des KJEC ausübten, gab es kein Mittel gegen den Riegel der KJEC-Abwehr. Statt dessen konnten die Königsborner mehrfach kontern. In der zehnten Spielminute erzielte André Kuchnia nach mustergültiger Vorarbeit durch Marcel Brozè und Michael Sasse sogar das 1:0 für die Bulldogs. Im zweiten Spielabschnitt wurde Iserlohn bedingt durch ständiges Überzahlspiel stärker. Königsborn erhielt im zweiten Drittel deutlich mehr Strafen als Iserlohn. Klare Regelverstöße auf Iserlohner Seite wurden nicht geahndet. Derweil wurde auf Seiten des KJEC kleinlichst gepfiffen. In Folge dessen erzielten die Wild Roosters drei der vier Tore im zweiten Drittel in Überzahl. Im letzten Drittel ließ die Kraft einiger KJEC-Akteure zunehmend nach. Bedingt durch die geringe Spielerzahl mussten einige Königsborner Spieler Doppel- und sogar Dreifachschichten auf dem Eis abliefern. Die Gastgeber konnten personell indes aus dem Vollen schöpfen und konnte im letzten Spielabschnitt sechs weitere Treffer verbuchen. In der 50. Spielminute verkürzte Königsborn auf 7:2. Auf Zuspiel von André Kuchnia traf Michael Sasse mit einem Schlagschuss aus Rechtsaußenposition. Am kommenden Wochenende treten die Bulldogs gleich zweimal an. Am Freitag reist der KJEC zum Auswärtsspiel nach Troisdorf und am Sonntag empfangen die Bulldogs den ESV Bergisch Gladbach.

Wild Boys gelingt wichtiger Sieg

Chemnitz, 27. Februar Die Wild Boys Chemnitz wahrten durch einen deutlichen 7:0 (4:0, 1:0, 2:0)-Sieg über die Eislöwen Leipzig ihre Chance auf den dritten Tabellenplatz in der Sachsenliga. Vor fast 450 Zuschauern legten die Chemnitzer den Grundstein des Erfolgs bereits in der Anfangsphase des Spiels. Schon nach 68 Sekunden traf Karsten Stiegler zum 1:0 für den ERC. Entschieden war die Partie bereits zur ersten Pause. Lars Spranger, Norbert Steinweh – mit seinem ersten Tor für das Seniorenteam – und Alexander Teichert sorgten für den 4:0-Pausenstand ab. Danach kam Leipzig zwar besser ins Spiel, doch am deutlichen Sieg der Chemnitzer gab es nichts zu rütteln. Steinweh mit seinem zweiten Tor sowie Christian Weck und Matthias Klatt machten den Sack endgültig zu. Damit gab es in Chemnitz den ersten Shut-out seit dem 9. November 2003 zu feiern. Am Sonntag ist der SV Rudelswalde in Chemnitz zu Gast.

Mäßige Leistung reichte zum Sieg

Duisburg, 27. Februar Eine mäßige Leistung reichte der 1b-Mannschaft am Sonntagabend um das Spiel in der Aufstiegsrunde zur Oberliga gegen die TSG Darmstadt mit 5:1 (2:1, 0:0, 3:0) zu gewinnen. Zu unkonzentriert spielten die Jungfüchse um einen höheren Sieg einzufahren, der durchaus möglich gewesen wäre. Gerade im zweiten Drittel standen die Duisburger fast permanent vor dem Tor der Gäste, brachten die Scheibe aber nicht hinter TSG-Goalie Ilja Doroschenko unter. Im Gegenteil, der EVD hatte noch Glück, dass keiner der wenigen, aber gefährlichen Darmstädter Konter zu einem Gegentor führte. Erst gegen Ende des Spiels wurde es noch halbwegs deutlich. Da Torhüter Frank Pribil als weiterer Goalie für die DEL-Mannschaft der Füchse lizenziert wurde, stehen künftig die Jugend-Goalies der Füchse, Mark Thiel und Marcel Hormanns, als Back-up für Mirco Theurer bereit. Mark Thiels Vater dürfte vielen Duisburger Fans noch ein Begriff sein, denn Tony Thiel spielte einige Jahre im Duisburger Tor. Die EVD-Tore erzielten Frank Petrozza (3), Evgenij Kozhevnikov und Carsten Reimann.

Fünf Heimspiele lang unbesiegt

Dortmund, 27. Februar Mit einem 8:5 (4:1, 4:2, 0:2)-Erfolg gegen die Niers Panther aus Grefrath setzte der EHC Dortmund seine Siegesserie in der Aufstiegsrunde zur Oberliga fort und blieb auch im fünften Spiel auf eigenem Eis ungeschlagen. Dabei reichte ein konzentriertes erstes Drittel mit klarer 4:0-Führung sowie vier starke Minuten zum Ende des mittleren Spielabschnitts, als die Elche auf 8:3 davon zogen. In den letzten 20 Minuten hatte das Team von Markus Scheffold wohl schon das Sonntagsspiel in Herne im Hinterkopf, so dass die Gäste noch zu zwei Treffern kommen konnten. "Mit dem ersten Drittel war ich sehr zufrieden. Da hat die Mannschaft so gespielt, wie ich es erwarte. Dann kam das dumme Tor zum 1:4 nur 13 Sekunden vor der ersten Pausensirene und es folgten 15 Minuten ohne vernünftigen Spielaufbau und Einsatz. Lediglich die letzten vier Minuten im zweiten Abschnitt mit vier Treffern in direkter Folge haben das Ergebnis gerettet. Im Schlussdrittel habe ich dann einige Umstellungen vorgenommen um angeschlagene Spieler zu schonen. Darunter musste der Spielfluss zwangsläufig leiden. Immerhin haben wir unser Minimalziel für das Wochenende erreicht und können ohne Druck nach Herne fahren", war der EHC-Coach trotz einiger lauter Worte in der zweiten Pause nicht unzufrieden. Die erste Strafzeit des Spiels brachte in der achten Minute die 1:0-Führung der Elche, als Jan Baron in Überzahl einen abgeprallten Puck nur noch ins leere Gehäuse schieben musste. Nur 33 Sekunden später erhöhte Igor Cillik auf 2:0 und der EHC spielte weiter druckvoll und dominierend. Youngster Karl Kolloch mit einer überlegten Aktion war in der elftenMinute für das 3:0 verantwortlich und keine zwei Minuten später hieß der Spielstand bereits 4:0, als Verteidiger André Erhart eine erneute Überzahlsituation mit einem nicht gerade unhaltbaren Schuss nutzte. Von den Gästen war zu diesem Zeitpunkt wenig zu sehen. Die Elche ließen den Panthern kaum Spielraum und hatten die Partie fest im Griff. Als alle bereits auf die erste Pause warteten leistete sich EHC-Keeper Daniel Bethe hinter seinem Gehäuse einen fatalen Abspielfehler und Grefraths Sascha Schmetz hatte wenig Mühe den Puck ins leere Tor zu schießen. Im mittleren Spielabschnitt kam der EHC dann gar nicht ins Spiel. Drucklos und unkonzentriert agierend wurde der Gegner aufgebaut, die Quittung war die beiden Anschlusstreffer zum 4:3. Erst in der 37. Minute besannen sich die Elche wieder auf ihre spielerischen Qualitäten. Hans Lacalli, Gordon Schukies, Pierre Schulz und Toni Fonso nutzten ihre Möglichkeiten konsequent und schraubten das Ergebnis auf 8:3. Die Niers Panther wirkten in dieser Phase überfordert und chancenlos, zu viele Regelwidrigkeiten füllten ihre Strafbank und der EHC nutzte die Überzahlsituationen effektiv. Im Gefühl des sicheren Sieges nahmen die Elche dann im Schlussabschnitt den Druck wieder heraus. Werner Heinrich musste nach dem ersten Drittel bereits mit einer Fußverletzung passen, Niko Bitter und Manuel Jahrendt schieden nach dem zweiten Abschnitt aus. Dafür rückte Igor Furda in die Abwehr und Hendrik Pernt und Fabian Kuboth kamen zum Einsatz. Die Gäste versuchten nun ihr Heil im Körperspiel und übertrieben dies phasenweise. Die EHC-Spieler wollten keine Verletzungen riskieren und hielten sich zurück. So gab es in den letzten fünf Minuten noch Ergebniskosmetik, ohne allerdings den verdienten Sieg der Elche zu gefährden.

Unglückliche Niederlage gegen Halle

Rostock, 27. Februar Ersatz- und grippegeschwächt unterlagen die Rostocker Piranhas am Sonntagabend in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost dem Tabellenzweiten ESC Halle 04 mit 2:3 (1:2, 1:0, 0:1). Gleich fünf Spieler fehlten verletzungs- bzw. krankheitsbedingt, ein Grippevirus hatte innerhalb der letzten Woche mehrere Spieler außer Gefecht gesetzt. Spielabsagen gegen Wedemark am Mittwoch und Braunlage am Freitag waren die Folge. Dennoch wollte das "letzte Aufgebot" der Piranhas das Spiel gegen Halle erfolgreich gestalten und die Miniserie von zuletzt drei siegreichen Spielen ausbauen. David Hördler hatte schon nach einer Minute die erste Möglichkeit, doch ein Befreiungsschlag von Thomas Haupt wenige Augenblicke später, läutete die Niederlage ein. Da der Schuss über die Bande ging, musste der Rostocker Kapitän für zwei Minuten wegen Spielverzögerung auf die Strafbank. Das anschließende Überzahlspiel nutzte Halle zum 1:0. Die Piranhas ließen sich davon jedoch nicht entmutigen und kamen durch Michael Stockbauer nach 13 Minuten zum Ausgleich. Eine Nachlässigkeit in der Abwehr, Ronny Schneider wehrte den Puck zu kurz ab, aber brachte die Hallenser in der 16. Minute wieder in Führung. Die Piranhas hatten am gestrigen Abend nicht nur mit einem aggressiven und starken Gegner zutun, auch die Schiedsrichterleistungen ließen zu wünschen übrig. Für Sascha Hainke war nach einem Stockstich gegen den Gegner in der 17. Minute das Spiel zu Ende, auf der anderen Seite kam der Gegenspieler von Thomas Haupt ungeschoren davon, der Haupt unsanft zu Boden brachte und den 25-Jährigen verletzte. Haupt konnte mit Verdacht auf einen Kreuzbandriss nur mit einer schmerzstillenden Spritze weiterspielen. Halle präsentierte sich insgesamt spielfreudiger und agierte routinierter. Nach einer halben stunde trafen die Gäste zum 3:1. Die Rostocker mühten sich, hatten aber gerade in Überzahlsituationen nicht das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite. Nach dem 2:3 durch Pavel Blaha keimte noch einmal etwas Hoffnung auf, doch Halle ließ kein weiteres Gegentor mehr zu. "Meiner Mannschaft kann ich keinen Vorwurf machen, sie hat ihr Bestes gegeben. Aber mit den Entscheidungen der Unparteiischen kann ich nicht zufrieden sein", drückte Piranhas-Trainer Andreas Bentenrieder sein Unverständnis über die Leistung der Schiedsrichter aus. Tore: 0:1 (3.) Miklik (Kasperczyk, Precan), 1:1 (13.) Stockbauer (Bartanus, Blaha), 1:2 (16.) Kasperczyk, 1:3 (29.) Kasperczyk (Malicek, Kimstatsch), 2:3 (46.) Blaha (Czajka). Strafen: Rostock 16 + 5 + Spieldauer (Hainke), Halle 18.

Wölfe trotzen dem Spitzenreiter ein 1:2 ab

Schönheide, 27. Februar In einer niveauvollen Begegnung zwischen dem EHV Schönheide und dem Spitzenreiter der Meisterrunde der Regionalliga Nordost, den Blue Lions Leipzig, unterlagen die Wölfe nur knapp mit 1:2 (0:0, 0:2, 1:0). EHV-Trainer Jiri Heinisch war mit seiner Defensivtaktik nach der 2:9-Niederlage in der Vorwoche diesmal gut beraten und sein Team hielt das Spiel deshalb lange offen. Seine Jungs kämpften insbesondere in einem starken Schlussdrittel bis zum Ende, aber der verdiente Ausgleich gelang nicht. Nach den derben Niederlagen in der Vorwoche begann das Wölfe-Team die Partie mit kontrolliertem Spiel. Bereits in der neutralen Zone wurden die zunächst vorsichtigen Angriffsbemühungen der Leipziger von der Heimmannschaft gestört. Die Schönheider, die auf Grund der Krankheiten von Christian Heumann und Steve Kunzmann mit nur vier Verteidigern agieren konnten, setzten die von Trainer Heinisch geforderte Defensivtaktik konsequent um. Auch Goalie Markus Nachtmann präsentierte sich nach einer verordneten Auszeit wieder in guter Verfassung und so ging es torlos zum ersten Pausentee. Im Mitteldrittel fanden zunächst die Blue Lions besser ins Spiel und schlossen einen schönen Angriff in der 23. Minute durch Just zur 1:0-Führung ab. Schönheide versuchte mit Kontern erfolgreich zu sein, scheiterte aber wie schon im Anfangsdrittel an dem überragenden Suvelo im Tor der Messestädter. Dafür musste in der 35. Minute Goalie Nachtmann zum zweite Mal hinter sich greifen, als Thielsch nach Zuspiel von Just nicht unhaltbar zum 2:0 einnetzte. Im Schlussdrittel sollte sich zeigen, dass die in der Vorwoche von Trainer Heinisch mit den Spielern geführten Einzelgespräche fruchtbar waren sowie im Training geübte taktische Varianten erfolgreich umzusetzen sind. Schönheide hatte nun zunehmend mehr Spielanteile, erarbeitete sich zahlreiche Torchancen, doch besagter Golie bei Leipzig vereitelte diese. Eine Ausnahme bildete die 49. Minute, als Matthias Krehl von Jenka bedient den verdienten Anschlusstreffer markierte. Hoffnung keimte. Das Wölfe-Team kämpfte aufopferungsvoll bis zur Schlusssirene, nahm zwei Minuten vor Ultimo Nachtmann zugunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Tor, doch der verdiente Ausgleich blieb den Wölfen versagt. Tore 0:1 (23.) Just (Trolda, Thielsch), 0:2 (35.) Thielsch (Just, Müller), 1:2 (49.) Krehl (Jenka). Strafen: Schönheide 6, Leipzig 8. Zuschauer: 412.

Wie die Fußballer

Frankfurt, 27. Februar Heribert Bruchhagen, Vorstandsvorsitzender von Eintracht Frankfurt, kommentierte das Spiel der Eintracht-Fußballer beim FC Bayern am Samstag mit "zu fahrig", "nicht aggressiv genug", "zu viele Chancen für den Gegner zugelassen" oder "zu anfällig in der Abwehr". Hätte der Eintracht-Manager das Spiel "seiner" Eishockeymannschaft gegen den EV Wiesbaden am Samstagabend angeschaut und wäre er zu dem Auftritt der Eis-Adler befragt worden, er hätte problemlos dieselben Vokabeln verwenden können, denn genauso präsentierte sich die Eintracht in der Qualifikation zur Regionalliga Hessen bei der 5:6 (4:2, 0:4, 1:0)-Niederlage. Dabei hatte alles gut begonnen: die Eintracht machte Druck und auch die Tore, Schnitzer in der Abwehr erlaubten es dem EVW aber immer wieder, dranzubleiben. So ging es mit einem 4:2 in die erste Drittelpause. Im zweiten Abschnitt spielte die SGE dann wie von allen guten Geistern verlassen, es war wohl das schwächste Drittel einer Eintracht-Eishockeymannschaft überhaupt: es wurden keine Zweikämpfe gesucht, man schwächte sich durch unnötige Strafen und nach vorne ging rein gar nichts. So drehten die Ice Tigers das Spiel und gewannen das Drittel mit 4:0. Nach einer sehr lauten Kabinenpredigt besann sich die SGE auf ihre Stärken, mehr als der Anschlusstreffer zum 5:6 sprang aber nicht mehr raus. So gewann der EV Wiesbaden in einem guten Spiel verdient mit 6:5 und die Eintracht musste einsehen, dass gegen einen solchen Gegner mehr als zwei halbwegs gute Drittel nötig sind, um das Spiel zu gewinnen. Die Tore für die SGE schossen Bresler, Hermann, Renner, Eisenträger und Birk.

Wild Roosters siegten 4:3 - Pokal geht nach Solingen

Iserlohn, 27. Februar Am Freitagabend bekamen die Iserlohner Fans ein Match zu sehen, das hervorragendes Regionalliga-Niveau hatte. Im zweiten Endspiel um den NRW-Pokal siegten die Wild Roosters mit 4:3 (2:0, 0:1, 2:2), konnten den 0:5-Rückstand aus dem Hinspiel aber nicht mehr wett machen. Die Sauerländer kamen gut ins Spiel und der glänzend aufgelegte Hendrik Sirringhaus hielt seinen Kasten im ersten Drittel sauber. Keeper Sebastian Kutschelis fällt vermutlich vier bis sechs Wochen aufgrund einer Handverletzung aus. In der fünften Minute durften die Blau-Weißen erstmals jubeln: Jens Esche fuhr einen schönen Konter und legte mustergültig für Kevin Lukaßen auf. Zehn Minuten später ging Pierre Kracht energisch auf das von Lars Wünsche gehütete Tor zu. Seinen Kurzpass nahm Sven Pütz auf und verwandelte zum 2:0-Zwischenstand. In der 20. Minute stoppte Solingens Pavel Mann dann einen Alleingang von Lukaßen regelwidrig. Doch statt eines Penaltys gab es "nur" zwei Minuten für den Solinger Routinier. Wer weiß wie das Spiel geendet hätte, wären die Iserlohner auf 3:0 davon gezogen? Im zweiten Drittel zogen die Gäste dann das Tempo erwartungsgemäß an. Solingens Kapitän Tim Neuber erzielte per Alleingang den Anschlusstreffer (31.). Die beiden guten Torleute verhinderten weitere Treffer hüben wie drüben. Iserlohn ging knapp mit 2:1 in die Kabine. Im Schlussdurchgang erlebten die Iserlohner Fans ein Wechselbad der Gefühle. Pierre Klein, der auffälligste Gästespieler, narrte die gesamte Iserlohner Hintermannschaft und erzielte den Ausgleich (47.) um ganze 30 Sekunden später für Phillip Burka aufzulegen. Nun sahen die Iserlohner ihre Felle schwimmen. Doch eine Energieleistung in den Schlussminuten sollte folgen um die Solinger nicht zum 24. Mal (!) in Folge unbesiegt vom Eis zu lassen: Auf ein starkes Anspiel von Toni Engelmann traf Wild-Rooster-Kapitän Dennis Breker zum Ausgleich (58.). Kurze Zeit später rieben sich die Beobachter die Augen: Dieter Brüggemann nahm beim Stand von 3:3 Keeper Sirringhaus zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Der Mut wurde belohnt. Dennis Buchwitz erzielte aus dem Getümmel heraus den Siegtreffer (60.). IEC-Team-Manager Torsten Busch: "Das Spiel hatte Oberliga-Niveau. Der Sieg ist gut für unser Selbstvertrauen, denn die Raptors haben seit 23 Spielen hintereinander nicht mehr verloren. Wir wollten diese Serie unbedingt beenden. Mein Glückwunsch geht nach Solingen zum Gewinn des NRW-Pokals. Wir konzentrieren uns weiter auf das Kapitel Regionalliga-Aufstieg."

Stars patzen in Lauterbach

Darmstadt, 26. Februar Als Favorit fuhren die Darmstadt Stars am Freitag zum VERC Lauterbach , dem zweiten hessischen Teilnehmer an der Aufstiegsrunde zur Oberliga. Zwar hatte man alle bisherigen Begegnungen gegen die Vogelsberger gewonnen, doch zu selbstsicher wollten die Stars eigentlich nicht auftreten. Für Lauterbach ging es jedoch darum, eine der wenigen Möglichkeiten zum Punktgewinn zu nutzen, war man doch in allen bisherigen Begegnungen gegen die NRW-Vereine als deutlicher Verlierer vom Eis gegangen. Und es gelang dem VERC. Die TSG Darmstadt unterlag mit 5:6. Gleich zu Beginn hatte Lauterbach einige Chancen. Torwart Doroschenko behielt jedoch in dieser Phase die Übersicht und bewahrte sein Team wie schon so oft vor einem frühen Rückstand. In die erste Angriffswelle der Gastgeber hinein war es jedoch Darmstadts Schnürer, der ein Solo zur 1:0-Führung in der fünften Minute nutzte. Lauterbach blieb aber hoch motiviert und gefährlich und glich in der zwölften Minute aus. In der 17. Minute war es dann Wehner, der die erneute 2:1-Führung herstellte. Die Stars schienen mit den Gedanken jedoch schon in der Kabine, da glich Feuerppfeil (20.) mit seinem zweiten Tor für Lauterbach aus. Auch im zweiten Drittel setzte sich das Wechselspiel von Darmstädter Führung und Lauterbachs Ausgleich fort. Erst war es Jan Nissen, der das 3:2 in der 24.Minute erzielte, gefolgt vom Ausgleich für Lauterbach durch Mecke in der 29. Minute. Parejo stellte die Führung zur zweiten Drittelpause zwar im Gegenzug wieder her, aber ein Doppelschlag von Lauterbach in der 42. und 48. Minute durch Heinemann und Ozellis sorgte für die erstmalige Führung der Gastgeber. Da sich inzwischen auf beiden Seiten der Kräfteverzehr bemerkbar machte, schlichen sich nun auch Strafzeiten auf beiden Seiten ein. So war es dann auch Darmstadts Maier, der einen Alleingang zum 5:5-Ausgleich in der 53. Minute nutzte. Hoffnungen auf ein erfolgreiches Ende für die Gäste machte aber Lauterbachs Rombach mit seinem 6:5 in der 55. Minute zunichte.

Nichts zu bestellen

Erfurt, 25. Februar Wie bereits zum Start in die Meisterrunde der Regionalliga Nordost erwiesen sich am Freitagabend die Saale Bulls Halle als eine Nummer zu groß für die Black Dragons Erfurt. Kassierte man am 7. Januar noch eine 0:7-Pleite setzte es diesmal eine 1:8-Niederlage. Von Beginn an dominierten die Gastgeber die Partie, die Drachen konnten lediglich in den letzten fünf bis zehn Minuten des Anfangsdrittel gegenhalten. Zu diesem Zeitpunkt führten die Bulls durch zwei frühe Miklik-Tore bereits mit 2:0. Hoffnung keimte bei den etwa 100 mitgereisten Drachenanhängern auf, als Sebastian Stoyan nach 17 Minuten zum zwischenzeitlichen 1:2 treffen konnte. Diese Hoffnung wurde aber bereits 25 Sekunden nach Wiederbeginn im zweiten Drittel zunichte gemacht, als Kimstatsch den alten Zwei-Tore-Abstand wieder herstellte. In der Folgezeit legten die Gastgeber nach und zogen durch Treffer von Kimstatsch, Forster, Kasperczyk und erneut Miklik auf 7:1 davon. Damit war bereits nach 33 Minuten mehr als eine Vorentscheidung gefallen. Im letzten Drittel passierte nicht mehr allzu viel, lediglich Kimstatsch komplettierte mit seinem dritten Treffer am Abend seinen Hattrick.

Nachholtermine stehen fest

Rostock, 25. Februar Die beiden Nachholtermine für die Rostocker Piranhas stehen fest. Die Partie bei den Wedemark Farmers, die am vergangenen Mittwoch ausgefallenen war, wird am Mittwoch, 8. März, um 20 Uhr in Mellendorf ausgetragen. Das Auswärtsspiel beim Braunlager SC Harz, dass am gestrigen Freitag hätte stattfinden sollen, geht nun am Samstag, 25. März, um 17.30 Uhr in Braunlage über die Bühne.

Konzentration auf "rheinische Feierlichkeiten"

Neuss, 25. Februar Der NEV behält bei den Niederrhein-Derbies seine weiße Weste. Nach vier Erfolgen gegen den Grefrather EC wurde Karnevalsfreitag auch der GSC Moers zum vierten Mal bezwungen. Am Ende eines abwechslungsreichen Spiels mit fünfzehn Toren verließen die Gastgeber als 9:6 (4:2, 0:0, 5:4)-Sieger das Eis und können sich nun auf die rheinischen Feierlichkeiten konzentrieren. Nach ihren verletzungsbedingten Pausen waren Ralf Reisinger und Sebastian Bongartz wieder mit dabei und wie wichtig sie für das Neusser Spiel sind, sollte sich schnell beweisen. Zwei Mal legte das Duo für Boris Fuchs auf, zwei Mal verwandelte der Routinier aus kurzer Distanz - 2:0. Die Anfangsphase gehörte klar dem NEV und so war es wenig verwunderlich, dass Jared Mudryk einen Abpraller von der Bande aus spitzem Winkel ins Gehäuse bugsieren konnte (16.). Doch wer nun glaubte, das Spiel würde ein Selbstläufer, sollte sehr bald eines Besseren belehrt werden. Mit einem Doppelschlag meldeten sich die offensiv bis dahin seltener in Erscheinung getretenen Black Devils zurück. Umso beruhigender, dass Sebastian Bongartz kurz vor der Pausensirene die Kräfteverhältnisse geraderückte, sodass man mit einer 4:2-Führung in die Kabine gehen konnte. Im zweiten Abschnitt lieferten sich die Mannschaften einen offenen Kampf mit guten Chancen auf beiden Seiten. Tore fielen jedoch keine, woran auch die Torhüter - Dennis Kohl und Markus Felkel - großen Anteil hatten. Freilich konnten die Schlussmänner zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen, was sie im letzten Drittel erwarten sollte. Dieses hatte gerade erst begonnen, da schien das Spiel auch schon gelaufen. Mit drei Toren innerhalb von zwei Minuten besorgten Ramin Yazdi, Bernd Hausmann und Jared Mudryk die vermeintliche Vorentscheidung. Die wegen zahlreicher Ausfälle nur mit einem Minikader angereisten Gäste machten zu diesem Zeitpunkt nicht den Eindruck, als würden sie noch einmal ins Spiel zurückfinden und mussten folgerichtig in der 48. Minute den achten Gegentreffer hinnehmen. Die Neusser hatten nun Geschmack am Toreschießen gefunden, vernachlässigten dabei jedoch die Defensivarbeit. Moers wusste dies eiskalt auszunutzen und ehe sich der NEV versah, stand es plötzlich nur noch 8:6. So richtig eng wurde es in der Schlussphase aber dann doch nicht mehr, weil Mudryk mit seinem dritten Treffer alles klar machte. Tore: 1:0 (2:09) Fuchs (Bongartz, Reisinger), 2:0 (9:20) Fuchs (Reisinger, Bongartz), 3:0 (15:53) Mudryk (Sauer), 3:1 (17:31) Hirsch (Schlesiger, Schubert/5-4), 3:2 (17:54) Muhs (Schlesiger), 4:2 (19:57) Bongartz (Fuchs, Reisinger/5-4), 5:2 (40:59) Yazdi, 6:2 (41:33) Hausmann (Louven, Krahforst), 7:2 (42:16) Mudryk (Yazdi, Sauer), 8:2 (47:59) Sassen (Louven, Reisinger/5-4), 8:3 (50:40) Muhs (Gerst, Perlitz/5-4), 8:4 (51:29) Hirsch (5-3), 8:5 (52:45) Oesterreich (Branco, Gerst/4-4), 8:6 (53:16) Schlesiger (Muhs/4-3), 9:6 (56:06) Mudryk (Yazdi). Strafen: Neuss 32 + 10 (Mudryk) + 10 (Bongartz), Moers 32. Zuschauer: 295.

Gut gespielt

Moers, 25. Februar Gut gespielt, dem Meister zeitweise Paroli geboten, aber für einen Sieg hat es dennoch nicht gereicht. Beim Neusser EV unterlagen die Black Devils Niederrhein am gestrigen Freitagabend mit 6:9. Knapp 300 Zuschauer sahen eine phasenweise hochklassige Partie, in der die Moerser nie aufsteckten. 3:0 gingen die Schützlinge von Coach Andrej Fuchs in Front, bevor die Devils zum Zuge kamen. Mit einem Doppelschlag in der 18. Minute kamen die Gäste wieder heran, auch wenn Neuss drei Sekunden vor der ersten Pausensirene auf 4:2 erhöhte. Erst im letzten Drittel ging es nach einem torlosen Mittelabschnitt wieder richtig rund. Da versetzten die Quirinusstädter den Moersern innerhalb 77 Sekunden den sportlichen Todesstoß. Drei Tore zum 7:2 waren zuviel für die Grafschafter, zumal in der 48. Minute noch das 8:2 folgte. Zehn Minuten vor dem Ende ließen es die Neusser langsamer angehen, so dass die Gäste auf 8:6 herankamen. Jared Mudryk stellte mit seinem dritten Treffer den Endstand her. "Wir haben uns wirklich toll verkauft. Schade, dass wir im Mitteldrittel für knapp eineinhalb Minuten in den Tiefschlaf gefallen sind, sonst hätten wir hier mehr erreichen können", so Devils-Manager Thomas Esser.

Schützenfest gegen Tabellenführer

Netphen, 25. Februar Der EC Siegerland bot seinen Fans am gestrigen Abend einen überzeugenden Kantersieg gegen den Tabellenführer der Qualifikation zur Verbandsliga NRW, den EHC Wesel. Mit 11:4 wurden die Gäste wieder auf die Heimreise geschickt. Die heimischen Kufenflitzer spielten von Beginn an mit hohem Tempo und ließen keinen Zweifel aufkommen, wer Herr im Hause ist. Während die Gäste nur selten vorm ECS-Tor auftauchten, erarbeite sich der ECS eine Vielzahl von Torchancen. Das erste Mal zappelte der Puck in der achten Spielminute im Netz des von Jean-Pierre Störmann gehüteten Tores. Daniel Walther erzielte das 1:0. Nur 32 Sekunden später konnten die Fans einen erneuten Treffer bejubeln. Torschütze war diesmal Marco Herbel. Durch weiterhin druckvolles Spiel nach vorne wurden weitere Chancen herausgespielt. Das Tor zum 3:0 erzielte wieder Daniel Walther in der 14. Spielminute. Gegen Ende des ersten Drittels ließen die heimischen Kufenflitzer etwas die Zügel schleifen, wodurch der Gegner 65 Sekunden vor Schluss das 3:1 durch Meik Enseleit erzielte. Nur 32 Sekunden später stellte der gestern stark spielende Marco Herbel mit dem 4:1 den alten Abstand wieder her. Trotzdem steckten die Weseler nicht auf und konnten drei Sekunden vor Drittelende in Überzahl das 4:2 durch Sven Bißmann erzielen. Im zweiten Spielabschnitt kam der ECS mit immer noch viel Schwung aus der Kabine und konnte nach 77 Sekunden durch Tim Bruch auf 5:2 erhöhen. Die Moral der Gäste schien gebrochen. Durch weitere vier Tore durch Jörg Deske (27., 35.), Andre Bruch (28.) und Marius Klein (38.) zog man auf 9:2 davon. Kurz vor Drittelende konnte der EHC Wesel noch zwei Tore von Dennis Bißmann und Stefan Peisker zum 9:4 erzielen. Im letzten Spielabschnitt schaltete der ECS einen Gang zurück, um ein paar Kräfte für das schwere Spiel am Sonntag in Hamm zu schonen. Trotzdem konnten Andreas Halfmann (in Unterzahl) und wieder Jörg Deske noch die Tore zum 11:4-Endstand erzielen. Mit diesem Sieg schob sich der EC Siegerland auf Tabellenplatz zwei und hat nun bei der gleichen Anzahl absolvierter Spiele einen Punkt Vorsprung auf den Herforder EV und vier Punkte Vorsprung zum kommenden Gegner aus Hamm. Am Sonntag in Hamm muss Spielertrainer Daniel Walther auf Stürmer Jörg Deske und Verteidiger Alexander Schönfeld verzichten. Jörg Deske hat private Verpflichtungen, während Alexander Schönfeld sich auf sein Auslandsstudium vorbereiten muss. Tore: 1:0 (8.) Walther (Deske), 2:0 (8.) Herbel (Halfmann), 3:0 (14.) Walther (Deske), 3:1 (19.) Enseleit (Skupina, Thiel), 4:1 (20.) Herbel (Walther), 4:2 (20.) Sven Bißmann (20.), 5:2 (22.) Tim Bruch (Stein, Kutzner), 6:2 (27.) Deske (Sauer), 7:2 (28.) Andre Bruch (Klein), 8:2 (35.) Deske, 9:2 (38.) Klein (Deske), 9:3 (39.) Dennis Bißmann (Möllenbeck), 9:4 (40.) Peisker (Szymkowiak), 10:4 (42.) Halfmann (Stein) 11:4 (46.) Deske. Strafen: Siegerland 24, Wesel 20 + 10 (Thiel). Zuschauer: 168.

Rückspiel gegen Wiesbaden

Frankfurt, 25. Februar Am Karnevalswochenende steht in der Qualifikation zur Regionalliga Hessen nur ein Spiel an. Die Frankfurter Eintracht erwartet am Samstag (19.30 Uhr) den EV Wiesbaden zum direkten Rückspiel. Am vergangenen Sonntag siegte die Eintracht in Wiesbaden in einem guten Regionalligaspiel vor ordentlicher Kulisse mit 5:4 und drehte dabei noch einen 2:4-Rückstand nach dem zweiten Drittel. Auch am morgigen Samstag könnte es wieder ein knappes Spiel werden, die Eintracht möchte dabei den Ice Tigers mit einem Erfolg die Karnevalstage gründlich vermiesen, auf der anderen Seite ist die knappe Heimniederlage noch in den Köpfen der EVW-Akteure, so dass auch die Landeshauptstädter hoch motiviert in die Partie gehen dürften und der Eintracht einen vorzeitigen Aschermittwoch bereiten möchten. Die Eintracht vermeldet bis auf Lang und Kern (beide Trainingsrückstand) "volles Orchester" und hat in dieser Saison des öfteren bewiesen, dass sie komplett gegen jedes Team der Liga bestehen kann.

Piranhas wollen nachlegen

Rostock, 25. Februar Am Sonntag wollen die Rostocker Piranhas in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost nachlegen. Nach zuletzt drei Spielen ohne Niederlage kommt der Angstgegner ESC Halle in die Eishalle in der Schillingallee. Nachdem wegen zwölf erkrankter bzw. verletzter Spieler bereits die Partie am Mittwoch bei den Wedemark Farmers abgesagt wurde, lichtete sich das Lazarett auch am Donnerstag nicht. Das für heute geplante Spiel in Braunlage wurde nun ebenfalls verschoben, ein neuer Termin steht allerdings noch nicht fest. "Wir kommen so natürlich in arge Bedrängnis, denn der Terminplan ist eng gesteckt", so REC-Präsident Peter Dickmanns. Die Partie in Wedemark wird am 8. März nachgeholt, zudem steht am 21. März ein Dienstag-Spieltag für die gesamte Liga an. "Die Partie gegen Halle findet aber statt", meinte der Präsident. Gegen die Hallenser konnten die Rostocker in dieser Saison bislang nur zwei Punkte holen, die restlichen drei Spiele gingen teilweise klar verloren. Noch gut in Erinnerung ist die 2:5-Heimniederlage vor sieben Wochen. Doch die Hallenser schwächeln derzeit, haben ihre Vormachtsstellung nach drei Niederlagen in Folge eingebüßt. "Wir wollen unseren Aufwärtstrend in den kommenden Spielen bestätigen", so REC-Coach Andreas Bentenrieder vor dem Spiel. Leipzig, Halle sieht der Trainer fast schon durch, die beiden anderen Play-off-Plätze dagegen sind hart umkämpft. Die Piranhas sieht Bentenrieder auf einem guten Weg. "Die Mannschaft nimmt das körperbetonte Spiel an und zeigt schönes und kraftvolles Eishockey", so der 38-Jährige. In der Verbandsliga Nordost empfangen die Youngstars Piranhas am Samstag um 15:30 Uhr den EC Wilhelmshaven. Für die beiden Tabellennachbarn geht es in dieser Partie allerdings nicht mehr um sehr viel. Die Wilhelmshavener können bei einem Sieg als Fünfter der Tabelle den Abstand zwischen sich und den Rostockern vergrößern. Für die Youngstar Piranhas gilt es, sich für das blamable 1:10 aus dem Hinspiel zu rehabilitieren.

Zu Karneval nach Trier

Dinslaken, 25. Februar Am kommenden Sonntag treten die Dinslakener Kobras um 18:30 Uhr beim ESC Trier an. Geschwächt, aber nicht chancenlos, fahren die Kobras nach Trier, um ihre Erfolgsserie fortzusetzen und den punktgleichen Huskys den zweiten Tabellenplatz streitig zu machen. Dinslakens Trainer Jörg Böhme muss auf die gesperrten Spieler Wilhelm, Spazier und voraussichtlich Küpper (Gehirnerschütterung) verzichten. Daniel Parsch kehrt nach Ablauf seiner Sperre wieder ins Team der Kobras zurück. Die Dinslakener werden das Spiel mit zwei Blöcken sowie den Torhütern Schrills und Albrecht bestreiten. Von den Junioren stoßen die Spieler André Krups, Jonas Podlecki, Marvin Raslan und Marvin Richter hinzu. Die Kobras wollen die Scharte aus dem Hinspiel auswetzen, als das Team nach einer 4:1-Führung noch 4:7 unterlag. Die Verantwortlichen der Kobras setzen einen Fanbus für das Spiel in Trier ein. Abfahrt ist um 12:30 Uhr von der Eissporthalle Dinslaken. Der Fahrpreis beträgt zehn Euro.

Spielausfall: BSC geschockt

Braunlage, 24. Februar Das Spiel in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost am morgigen Freitag zwischen dem Braunlager SC Harz und dem Rostocker EC muss kurzfristig von Rostocker Seite her abgesagt werden. Den Piranhas stehen auf Grund einer Grippewelle nicht mehr genügend einsatzfähige Spieler zur Verfügung, die Absage erfolgte erst am späten Donnerstagabend. "Das ist das schlimmste, was uns in unserer derzeitigen Lage passieren konnte", stöhnte BSC-Obmann Bernd Wohlmann auf Grund der zunächst ausfallenden Einnahmen.

Wölfe wollen gegen Rostock Revanche

Braunlage, 23. Februar Vierter gegen Fünfter, Braunlage gegen Rostock: In der Meisterrunde der Regionalliga Nordost geht der Kampf um die Play-off-Plätze für die Harzer Wölfe mit dem Heimspiel am Freitag ab 20 Uhr gegen die Rostocker Piranhas in die entscheidende Phase. Am Sonntag reisen die Braunlager dann zum Derby in die Wedemark, Beginn dort ist um 18:30 Uhr. Beim Heimspiel gegen den Rostocker EC brennt das Team auf Revanche. Am vergangenen Sonntag mussten sich die Wölfe an der Ostseeküste geschlagen geben, nun soll der Spieß herum gedreht werden. Hoffnung schöpft der BSC vor allem aus dem grandiosen Auftakt in die Meisterrunde, als man eben diese Rostocker mit 6:3 schlagen konnte. Pausieren muss gegen den Vorrundensieger Stefan Bilstein, der am vergangenen Sonntag eine Spieldauerstrafe kassierte. Auch Dennis Lütjen fällt noch verletzt aus, weitere Spieler sind angeschlagen. Trotzdem sind natürlich drei Punkte das klare Ziel. Gegen die mit starken Spielern nur so gespickte Rostocker Mannschaft wird die Defensive des BSC gefordert sein. Mit Angreifer Karol Bartanus, Verteidiger Pavel Blaha und Torhüter Branislav Hippik sind die Mecklenburger auf allen Positionen hervorragend besetzt. Dennoch, die Meisterrunde verlief noch nicht nach den Wünschen des REC, zu schwankend waren die Leistungen zuletzt. Von Seiten des Vereins hofft man, dass die Wölfe-Fans die Mannschaft so gut und zahlreich wie gegen Erfurt unterstützen. "Wir sind in den abschließenden Spielen auf gute Zuschauerzahlen angewiesen", so Schatzmeister Uwe Klöppelt, der auch auf den Solidaritätszuschlag beim Eintrittspreis hinweist. Dieser beträgt 50 Cent auf ermäßigte Karten und 1,50 Euro für Vollzahler. Am Sonntag ab 18:30 Uhr steht dann das dritte Derby der Saison auf Wedemarker Eis an. Die Farmers zieren zwar das Tabellenende, zu unterschätzen sind sie jedoch gerade im Mellendorfer Ice-House keinesfalls. So schaffte Rostock dort erst in letzter Sekunde den Siegtreffer, Halle musste gar in das Penaltyschießen. Auch die Wölfe taten sich bei den beiden bisherigen Vergleichen in der Wedemark sehr schwer, zur Freude der rund 250 mitgereisten Fans gelang beim letzten Spiel aber doch ein knapper Sieg. Ungeachtet der schwierigen Lage des Vereins, die Mannschaft steht hinter dem BSC und will alles tun, um die Play-offs zu erreichen. Eine große Unterstützung durch den Wölfe-Anhang wäre dabei wichtig.
"Das Braunlager Eishockey darf nicht sterben!" Einen Solidaritätszuschlag beim Eintritt sowie die Einrichtung eines Spendenkontos waren die ersten Reaktionen der rund 70 Anhänger und Freunde des Braunlager SC Harz, die am Dienstagabend zum Schützenhaus Braunlage gekommen waren. Auf einer Informationsveranstaltung, ausgerichtet vom Förderverein Harzer Wölfe, berichteten BSC-Präsident Albert Baumann und Schatzmeister Uwe Klöppelt vom momentanen Stand. Ein Ergebnis der Steuerfahndung vom vergangenen Mittwoch sei nicht vor etwa neun Monaten zu erwarten, so Baumann. "Wir haben uns nichts vorzuwerfen, haben immer nach bestem Wissen gehandelt", sagte der Präsident. Dass die Bürgschaften zurückgezogen wurden, verteidigte Baumann: "Irgendwann ist ein Punkt erreicht, da kann man das auch seinen Familien und der Ehefrau nicht mehr zumuten." Am Samstag wurde nun ein Kassensturz durchgeführt. Klöppelt: "Insgesamt fehlten rund 19.000 Euro bis zum Saisonende, um den Verein zu entschulden." Ein erster Schritt aus der Krise sei bereits getan. Karin und Heinz Szeppat, Betreiber des Cafés am Eisstadion, sagten ihre Hilfe zu und unterstützen den Verein mit 5.000 Euro. Dr. Günther Benne, der stellvertretende Bürgermeister von Braunlage, berichtete, dass auch die Kurbetriebsgesellschaft dem Verein entgegenkommen werde. Mit dem "Deutschen Ring" sagte noch am Abend auch ein neuer Sponsor seine Unterstützung zu. Außerdem wurde ein Spendenkonto eingerichtet: Förderverein Harzer Wölfe e.V., Volksbank Braunlage, Kontonummer 10160160, Bankleitzahl 27893359, Betreff "Spende Harzer Wölfe". Eine positive Nachricht konnte Obmann Bernd Wohlmann überbringen: "Die Mannschaft steht auch in dieser schwierigen Zeit zum Verein und möchte durch einen Verzicht auf einen Teil ihrer Gehälter zur Unterstützung beitragen."

Wiedergutmachung ist angesagt

Schönheide, 23. Februar Gemeinsam aus dem Tief, so heißt das Motto am kommenden Wochenende für den EHV Schönheide. Nach den peinlichen Auftritten gegen Timmendorf und Leipzig steht Wiedergutmachung auf dem Programm. Erneut im direkten Vergleich gegen die Blue Lions aus Leipzig können sich die Wölfe am Samstag, 25. Februar, um 18 Uhr im heimischen Wolfsbau für die 2:9-Klatsche in der Vorwoche revanchieren. Zum zweiten Spiel des Wochenendes geht es für Schönheide am Sonntag, 26. Februar, zum Auswärtsspiel nach Erfurt zu den Black Dragons. Erstes Bully ist um 18 Uhr im Eissport-Zentrum Erfurt. Mit den Blue Lions Leipzig kommt der aktuelle Tabellenführer der Regionalliga nach Schönheide. Bereits zum fünften Mal in dieser Saison kreuzen die Wölfe mit den Messestädtern die Schläger, mit unterschiedlichem Erfolg. Gingen in der Vorrunde die Punkte jeweils an das Heimteam (1:2 in Leipzig, 4:3 in Schönheide), so gewannen die Löwen in der Meisterrunde die bisherigen beiden Spiele gegen den EHV Schönheide (3:4 und 2:9). Besonders die letzte Niederlage am vergangenen Sonntag sitzt tief im Gemüt der Wölfe. Fast ohne Gegenwehr ließ man Leipzig gewähren und kam am Ende mit 2:9 unter die Räder. Im Spiel am Sonntag gegen den ESC Erfurt trifft - statistisch gesehen - der Revanchegedanke erneut zu. Ebenfalls zum fünften Mal geht es für den EHV gegen die Black Dragons um wichtige Punkte in der Regionalliga. Bislang nur ein Mal gingen die Wölfe als Sieger vom Eis (4:0), dem entgegen stehen drei knappe Niederlagen (2:3, 2:4 und 4:5 n.P.).

Bulls und Wölfe warten auf die Drachen

Erfurt, 23. Februar Am kommenden Freitag, 24. Februar, um 20 Uhr gastieren die Black Dragons Erfurt beim gegenwärtigen Tabellenzweiten in Halle. Die gastgebenden Saale Bulls werden auf Revanche sinnen, siegten doch die Black Dragons am letzten Sonntag in Erfurt verdient mit 3:1. Trotz der zuletzt kassierten drei Niederlagen am Stück, davon zwei vor heimischem Publikum (1:4 gegen Braunlage und 0:2 im Derby gegen Leipzig), gehen die Saale Bulls als Favorit in das Spiel. "Wir wollen uns aber nicht noch einmal so vorführen lassen wie beim letzten Gastspiel in Halle", so Belitz. In diesem Spiel standen die Drachen von Beginn an auf verlorenem Posten und mussten sich am Ende auch in der Höhe verdient mit 0:7 geschlagen geben. Am Sonntag um 18 Uhr gastieren die Schönheider Wölfe in der Erfurter "Kartoffelhalle". Die Wölfe mussten zuletzt zwei herbe Niederlagen einstecken. Zunächst kassierte man vor heimischem Publikum eine 2:6-Pleite gegen Timmendorf und nur 24 Stunden später musste man sich dem neuen Tabellenführer Blue Lions Leipzig mit 2:9 geschlagen geben. Bleibt abzuwarten, wie die Wölfe diese beiden Niederlagen verarbeitet haben. Die Erfurter Bilanz gegen die Schönheider Wölfe kann sich in dieser Saison durchaus sehen lassen. Bei bisher vier Aufeinandertreffen konnten die Drachen das Eis dreimal als Sieger verlassen. So siegte man vor heimischem Publikum mit 4:2 und 3:2 sowie zuletzt im Wolfsbau mit 5:4 n.P. (nachdem man bereits 1:4 zurücklag), lediglich das erste Spiel konnten die Wölfe mit 4:0 für sich entscheiden. Für beide Spiele kann Drachencoach Thomas Belitz wohl aus dem Vollen schöpfen.

Derby gegen Preussen – Qualifikation schon gesichert

Berlin, 23. Februar Die Akademiker haben ihr erstes Ziel in der Relegationsrunde zur Regionalliga Nordost in Rekordzeit ereicht. Nach dem überzeugenden 5:1-Sieg gegen den Adendorfer EC kann der FASS Berlin nicht mehr aus der Regionalliga Nordost absteigen. Nun gilt es, die Tabellenspitze in der Relegationsrunde zu verteidigen. Am Freitag, 24. Februar, geht es um 19 Uhr zuerst gegen den Lokalkonkurrenten ECC Preussen und am Samstag, 25. Februar, sind um 19 Uhr die Crocodiles Hamburg zu Gast in er Erika-Hess-Eishalle. Die Hamburger sind der einzige Konkurrent in dieser Runde. Bisher konnten die Akademiker alle Spiele gewinnen, die Crocos verloren am vergangenen Sonntag mit 7:6 nach Penaltyschiessen in eigener alle gegen den ECC. Der FASS Berlin hat der Anfrage des ECC Preussen Juniors zugestimmt, das ECC-Heimspiel vom Freitag, 24. Februar, im Erika-Hess-Eisstadion, auf den 10. März um 19:30 in der Deutschlandhalle zu verlegen. Dafür findet nun am 24. Februar dass FASS-Heimspiel statt, das ursprünglich für den 19. März vorgesehen war. FASS Berlin unterstützt die Anfrage auf Spielverlegung des ECC, um möglichst viele Spiele in der ab dem 1. März wieder geöffneten Deutschlandhalle auszutragen. Für die Zuschauer gibt es an diesem Doppelheimspielwochenende Freitag gegen ECC Preussen und am Samstag gegen die Crocodiles Hamburg eine Eintrittskartenrabattaktion. Wer am Freitag bereits die Karten für Samstag erwirbt, erhält einen Euro Rabatt. Die Preise für die ermäßigten Karten bleiben gleich.

Am Freitag kommen die Black Devils Niederrhein

Neuss, 23. Februar Zum vierten und letzten Mal in dieser Saison trifft der Neusser EV auf heimischen Eis am Freitag um 20 Uhr auf die Black Devils Niederrhein. Weit mehr als die Hälfte der Spieler in den Reihen unserer Gäste war in der Vergangenheit für Neusser Mannschaften aktiv, viele davon haben den Eishockeysport sogar im Südpark erlernt. Mit den Black Devils Niederrhein kehren sie am Freitag an ihre alte Wirkungsstätte zurück, wo die Ex-Neusser hochmotiviert zu Werke gehen dürften. Als Tabellenvierter waren die Grafschafter eine der positiven Überraschungen der Vorrunde, nachdem ihnen vor Saisonbeginn ein schweres Jahr vorausgesagt wurde. Auch in der Endrunde spielt das Team von Trainer Josef Spychala trotz zahlreicher Ausfälle bislang eine außergewöhnlich gute Rolle. Auf Neusser Seite entspannt sich die personelle Situation nach drei harten Wochen, denn Ralf Reisinger und Sebastian Bongartz werden wieder auflaufen. So kann die Mannschaft von Trainer Andrej Fuchs optimistisch in das Derby gehen. Mit einem vierten Sieg beim vierten Aufeinandertreffen wollen die NEV-Cracks die Tabellenführung weiter verteidigen.

Spychalas Hoffnung

Moers, 23. Februar Neues Spiel - dasselbe Lied, oder besser gesagt: Leid. Josef Spychala, Trainer der Black Devils Niederrhein, kann am nächsten Freitag wahrscheinlich nur mit einem Rumpfteam beim Neusser EV antreten. Zu den Verletzten bzw. Kranken hat sich gestern auch der Ex-Neusser Oliver Gerst gesellt. "Wir werden mit dem letzten Aufgebot nach Neuss fahren. Aber nicht nur deshalb ist der Tabellenführer klarer Favorit. Außerdem sind bei Neuss die Verletzten Bongartz und Reisinger wieder an Bord. Das macht die Sache nicht einfacher", vermutet der Coach und ergänzt mit Blick auf die tollen Tage: "Ich kann nur hoffen, dass die Mannschaft am Donnerstag kräftig Altweiber feiert." Die Begegnung beginnt um 20 Uhr in der Eissporthalle am Südpark.

Zuhause gegen die Niers Panther - auswärts bei den Blizzards

Dortmund, 23. Februar Mit den Spielen gegen die Grefrather Niers Panther und die Herner Blizzards warten auf den EHC Dortmund die nächsten Aufgaben in der Aufstiegsrunde zur Oberliga. Zuerst empfangen die Elche am Freitag um 20 Uhr die Gäste aus Grefrath im Eissportzentrum Westfalenhallen, am Sonntag geht dann die Reise in die Nachbarstadt Herne zu einem der Aufstiegsaspiranten. Spielbeginn im Gysenbergpark ist um 18:30 Uhr. Gegen Grefrath konnte der EHC in der Regionalliga-Hauptrunde beide Begegnungen gewinnen. Damit konnte man die Panther in der Tabelle hinter sich lassen. Das soll natürlich auch in der Aufstiegsrunde so bleiben. "Wir haben unser Ziel, ein Platz unter den ersten Vier, weiterhin klar im Blick. Dazu brauchen wir noch einige Punkte, vor allem gegen die Mannschaften, die wir hinter uns lassen wollen. Allerdings ist der Grefrather EC momentan sehr schwer einzuschätzen. Am vorletzten Wochenende gab es einen Sieg in Duisburg, letzten Sonntag ein Niederlage in Darmstadt", warnt EHC-Coach Markus Scheffold. "Wir haben nur noch sechs Spiele in dieser Saison, da sind Nachlässigkeiten nicht angebracht. Die Spieler wissen dass sie in den verbleibenden Begegnungen auf dem Prüfstand stehen, wenn es darum geht sich auch für die nächste Saison zu empfehlen." Dies gilt in besonderem Maße auch für die zweite Begegnung am Wochenende, wenn der EHC am Sonntag in Herne auflaufen muss. Mitte Januar konnten die Elche das Hinspiel auf eigenem Eis bekanntlich mit 5:3 gewinnen. "Das war ein schöner Erfolg für uns, aber nun sinnen die Blizzards erst recht auf Revanche, zumal sie danach kein Spiel mehr verloren haben. Uns erwartet also ein ganz heißer Tanz vor sicherlich großer Kulisse. Auf der anderen Seite haben wir nichts zu verlieren, denn wir gehen als Außenseiter ohne Druck in das Spiel und werden uns sicherlich nicht kampflos ergeben", t sich der sportliche Leiter Klaus Picker sicher, dass sein Team mit der entsprechenden Motivation in die Partie geht. Ob der EHC am Wochenende komplett antreten kann wird sich erst beim Abschlusstraining zeigen. Zwar hat Goalie Thomas Franta nach seiner Fingerverletzung das Training wieder aufnehmen können, Fragezeichen stehen aber noch hinter dem Einsatz von André hart und Hans Lacalli, der zum Wochenanfang mit einer fiebrigen Grippe das Bett hüten musste.

Niers Panther treffen die Elche

Grefrath, 23. Februar Nach der Niederlage gegen die TSG Darmstadt, wartet auf die Grefrather Niers Panther nun ein ganz dicker Brocken. Am kommenden Freitag trifft man das Team des EHC Dortmund, die in der Aufstiegsrunde einen hervorragenden Eindruck hinterlassen und auf dem dritten Platz stehen. In der Vorrunde verlor man beide Spiele recht deutlich, denn weder beim 2:6, noch bei der 1:7-Heimniederlage konnte man die Elche in Gefahr bringen. Dortmunds Mischung zwischen jungen und erfahrenen Cracks stimmt und gerade die Routiniers wie Toni Fonso, Hans-Jürgen Lacalli und Jan Baron sind in der Regionalliga NRW eine feste Größe, die man nur schwer in den Griff bekommt. Für die Niers Panther dürfte es ein schweres Spiel werden und mit einer Leistung wie in Darmstadt, könnte es auch in einem Schützenfest enden. Die Fans hoffen aber auf das andere Gesicht der Niers Panther, denn die Mannschaft hat gerade bei den Auswärtsspielen schon so manche Überraschung geschafft und vielleicht gelingt ja in Dortmund ein ähnlicher Coup, wie zuletzt bei den Duisburger Jungfüchsen. GEC-Trainer Adam Grygiel kann wohl wieder auf den gewohnten Kader zurückgreifen, denn Carsten Ackers und André Schroll sollten von der Grippe geheilt sein, so dass nur Dennis Kobe nach einer Finger-OP ausfällt. Das Spiel beginnt am Freitag um 20 Uhr.

KJEC erneut vor schwerer Aufgabe

Unna, 23. Februar Am Sonntag reist der Königsborner JEC zum "kleinen Derby" ins Sauerland, wo man um 19.30 Uhr auf den Iserlohner EC 1b trifft. Die Young Wild Roosters wurden in der Verbandsliga mit nur einer Niederlage souverän Meister, noch vor dem EC Bergisch Land, und streben nun den unmittelbaren Aufstieg in die Regionalliga an. Momentan rangieren die Amateure des DEL-Vereins Iserlohn Roosters auf dem fünften Tabellenplatz. Zu beachten ist allerdings, dass das Team aus der Waldstadt erst drei Spiele in der Pokalrunde absolviert hat und diese auch gewann. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr: Mit Sascha Heimann, Sven Pütz, Jens Esche und Sebastian Kutschelis kehrten gleich vier erfahrene Spieler pünktlich zu Beginn der Pokalrunde zurück in ihre Heimat. KJEC-Trainer Uwe Roosen zu dieser Begegnung: "Die Young Wild Roosters haben ein sehr spielstarkes kompaktes Team. Einige Spieler verfügen über Oberligaerfahrung und Oberligaformat. Aller Voraussicht nach werden einige KJEC–Leistungsträger beruflich sowie verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen. Bis auf wenige Ausnahmen werden wir fast ausschließlich mit Junioren antreten. Ziel ist es eine gute kämpferische und taktische Leistung abzuliefern um das Ergebnis im Rahmen zu halten."

Raptors auf dem Weg zum Pokalsieg?

Solingen, 23. Februar Im einzigen Pflichtspiel an diesem Wochenende müssen die Raptors des EC Bergisch Land am Freitag zum Iserlohner EC 1b reisen. Ab 19:45 Uhr werden die Raptors von den Wild Roosters gefordert - und es geht um einiges: es gilt für die Bergischen, den Ligapokal NRW an die heimische Birker Straße zu ringen. Die Vorzeichen sind gut. Das Hinspiel wurde nachträglich vom Verband mit 5:0 für die Raptors gewertet, so dass Iserlohn ein Sieg mit mindestens diesen 5 Toren Unterschied benötigt, um die Serie noch zu drehen. Bei einer bergischen Niederlage bis fünf Toren geht der Pokal nach Solingen. Aber davon will im Solinger Lager keiner etwas wissen. Rolf van Hauten, Teammanager der Raptors: "Wir haben eigentlich schon mehr als eine Hand am Pokal und wir wollen uns den Pott nicht mehr entreißen lassen. Wir werden uns aber nicht auf dem Hinspiel ausruhen, sondern unsere Stärken ausspielen. Und diese Stärken liegen ganz klar in der Offensive." Dabei verliert van Hauten natürlich auch nicht beeindruckende Serie aus dem Blick: "Wir sind bei 23 Siegen in Folge schon angelangt. Aber die Mannschaft will mehr. Zwei Ziele haben wir noch: einmal wollen wir die 25 voll machen und wenn alles gut läuft, wollen wir bis zum Ende der Saison ungeschlagen bleiben."

Jadehai zu Gast bei den Freezers – Wochenendspiele abgesagt

Wilhelmshaven, 23. Februar Eine tolle Erfahrung für den jungen Keeper der Wilhelmshavener Jadehaie, Philipp Hein, war die Einladung der Hamburg Freezers. Die DEL-Mannschaft aus seiner Heimatstadt hatte ihn schon mehrfach zum Training eingeladen. Als es am vergangenen Dienstag in der Olympia-Pause zu einem Freundschaftsspiel gegen die Hamburg Crocodiles kam, sollte Philipp Heinneben den Cracks aus der höchsten deutschen Eishockeyliga auch beim Spiel mit auf der Bank Platz nehmen. Dachte er im Vorfeld noch an einen spannenden Abend als Zuschauer mit Mannschaftsanschluss, kam es denn doch etwas anders: Gegen Ende des letzten Drittels beorderte der Freezers-Trainer den Haie-Keeper zwischen die Pfosten. In den letzten zehn Minuten konnte Hein seinen Kasten sauber halten und so seinen Teil zum 13:0-Endstand im Hamburger Stadtduell beitragen. Derweil wurde aus dem vermeintlich anstrengendsten Wochenende der laufenden Saison mit drei Begegnungen ein eher entspannter Stundenplan für die Mannschaft um Kapitän Nick Hurbanek. So sagte der ECE Braunschweig den Spieltermin am Freitag wegen Terminproblemen ab. Da die meisten Eislöwen beruflich eingebunden sind kann die Mannschaft keine Auswärtsspiele am Freitag durchführen. Diese Begegnung ist jedenfalls im Einvernehmen mit dem Bremer EC auf den 12. März verlegt worden, deren Rückspiel gegen die Jadehaie noch auf einen neuen Termin festgelegt wird. Am Sonntag sollte dann der OSC Berlin in Bremen gegen den EC Wilhelmshaven-Friesland antreten. Doch der Großteil der Berliner Mannschaft sind krank und können die Reise nicht antreten. Diese Begegnung wird mit 5:0 für den ECWF gewertet. Somit bleibt noch das Auswärtsspiel am Samstag gegen den Rostocker EC 1b, wo dann auch sportlich weitere drei Punkte eingefahren werden sollen.

Wild Boys erwarten heißen Tanz

Chemnitz, 23. Februar Mit den Leipziger Eislöwen erwarten die Wild Boys Chemnitz am Sonntag, 26. Februar, um 18 Uhr den eigentlichen Titelfavoriten der laufenden Sachsenliga-Saison. Noch im letzten Sommer stand das Leipziger Eishockey vor dem Aus. Doch die Gründung einer Eishockeyabteilung beim SV Fortuna Leipzig rettete den Eishockeystandort. Während die Blue Lions derzeit Spitzenreiter in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost sind, belegen die Eislöwen Platz vier der Sachsenliga. Dass es derzeit nur dieser Platz ist, haben sich die Verantwortlichen der Leipziger selbst zu zuschreiben. Wurden doch die Spiele in Jonsdorf (6:3) und bei Bad Muskau (15:3) auf Grund des Einsatzes eines nicht spielberechtigten Akteurs mit 5:0 für den jeweiligen Gegner gewertet. Als vor zwei Wochen auch noch das Heimspiel gegen Jonsdorf verloren wurde, dürfte für die Leipziger der Meisterschaftszug abgefahren sein. Für die Wild Boys gilt es nun, mit einer beherzten Heimpartie die Möglichkeit zu nutzen, um an den Eislöwen vorbei zu ziehen.

Rostocker Old Stars sichern sich Meistertitel

Rostock, 23. Februar Mit einem schwer erkämpften 9:6-Sieg über der Teterower Hechte haben sich die Rostocker EC Old Stars den Meistertitel in der Landesliga Mecklenburg-Vorpommern gesichert. Auch wenn noch eine Partie auszutragen ist (25. März gegen Stettin) können die Rostocker nicht mehr vom ersten Tabellenplatz verdrängt werden. Die Old Stars taten sich schwer, trotz optischer Überlegenheit gingen die Teterower in der vierten Minute mit 1:0 in Führung. Doch ein im ersten Drittel gut aufgelegter Lutz Damböck erzielte zunächst den Ausgleich und traf später nach Schulz' Führungstreffer noch weitere zweimal. Mit 4:1 schienen die Rostocker in die erste Drittelpause gehen zu wollen, doch durch zwei Tore innerhalb weniger Sekunden in der letzten Spielminute kamen die Teterower zum Anschluss. Im an Torchancen armen Mitteldrittel gelang den Teterowern sogar der Ausgleich, doch Martin Doerjer brachte die Old Stars erneut in Führung. Die letzten 20 Spielminuten dominierten zunächst die Teterower, die erst den Ausgleich (42.), dann sogar die Führung (45.) erzielen konnten. Doch die Routine der Ciupka, Damböck & Co. rettete den Rostockern den Sieg. Vier Tore in Folge bedeuteten den 9:6-Endstand, in einer relativ schwachen Partie. Am Ende jedoch zählt nur das Ergebnis. Tore: 0:1 Rekowski (4.), 1:1 (7.) Damböck, 2:1 R. Schulz (10.), 3:1 Damböck (15.), 4:1 Damböck (19.), 4:2 Kramarenko (20.), 4:3 Burchett (20.), 4:4 Schult (35.), 5:4 (38.) Doerjer, 5:5 Schult (42.) 5:6 Rekowski (45.), 6:6 Ciupka (47.), 7:6 Damböck (50.), 8:6 Doerjer (52.), 9:6 Doerjer (55.).

Mit einem Freundschaftsspiel zur Revanche

Herne, 21. Februar Um im Spielrhythmus zu bleiben, haben sich die Verantwortlichen der Herner EG und der Dorstener EJ Hornets kurzfristig entschieden, am kommenden Freitag, 24. Februar, ein Freundschaftsspiel um 20 Uhr in der Herne auszutragen. Die Hornets sind derzeit Spitzenreiter der Landesliga-Platzierungsrunde. Die Aufstiegsrunde zur Verbandsliga wurde verpasst. Für Trainer Peter Franke bietet sich nun vor dem Spiel am Sonntag, gegen die Elche aus Dortmund, die Möglichkeit noch einmal ein wenig zu experimentieren. Der Eintritt liegt bei fünf Euro pro Person, egal ob Sitz- oder Stehplatz. Auf Grund der günstigen Dauerkartenpreise werden diese bei dem Spiel nicht anerkannt. Der EHC Dortmund ist bis jetzt die einzige Mannschaft, die den Blizzards in der Oberliga-Aufstiegsrunde drei Punkte abnehmen konnte. Im Hinspiel wurden die HEG mit 3:5 besiegt. Los geht es am Sonntag um 18:30 in der Eis-Arena am Gysenberg. Des weiteren stehen zwei Auswärtsspiele in Darmstadt (5. März) und Lauterbach (12. März) an. Zu beiden Spielen wird den Fans wieder ein Bus angeboten. Informationen und Anmeldungen bei Carsten Fischer (Handy: 0176/286 25714).

Huskys erwarten Dinslaken

Trier, 21. Februar Am kommenden Wochenende steht für die Trierer Huskys nach zwei Auswärtspartien wieder ein Heimspiel auf dem Plan. Um 18:30 Ijr gastieren die Dinslakener Kobras an der Diedenhofener Straße. Für die Kobras verlief der Start in die Pokalrunde nicht nach Plan. Die ersten beiden Partien wurden mit 0:5 für die Gegner gewertet. Im dritten Saisonspiel gelang der erste Sieg in Troisdorf. Von den folgenden Spielen verloren die Kobras lediglich die Partie zu Hause gegen Iserlohn und weisen somit, wie die Huskys, zwölf Punkte auf der Habenseite auf. Prunkstück der Kobras sind die Spieler Henri Marcoux und Marc Garthe, die sich in guter Regelmäßigkeit für Tore und Vorlagen verantwortlich zeigen. Aber auch Dirk Rossbach lief gegen Trier oft zur Hochform auf. In den letzten Spielen traf er mehrfach gegen die Huskys. Die Huskys wollen die beiden letzten Niederlagen vergessen lassen. Patrick Leitner kehrt am Sonntag in den Kader der Huskys zurück. Für die Trierer geht es darum, drei wichtige Punkte zu holen, um die Verfolger auf Distanz zu halten.

Die Serie hält

Erfurt, 20. Februar Auch der ESC Halle 04 konnte die Heimserie der Black Dragons Erfurt nicht durchkreuzen. Die Erfurter bleiben weiterhin das einzige Team der Regionalliga Nordost, das vor heimischem Publikum immer zumindest einen Punkt geholt hat. Gegen die Saale Bulls aus Halle kamen am Sonntagabend drei weitere Punkte beim 3:1-Sieg hinzu. Damit konnten sich die Black Dragons auch für die letzte 0:7-Pleite in Halle revanchieren. Die gut 800 Zuschauer, die den Weg in die Erfurter "Kartoffelhalle" fanden, werden ihr Kommen nicht bedauern, sofern sie den Erfurtern die Daumen drückten. Gerade im ersten Drittel überboten sich beide Teams im Auslassen klarster Chancen, die beste hatten hierbei die Gäste, die es nicht schafften, Manuel Groß im Drachentor bei drei direkt aufeinander folgenden Großchancen zu überwinden. Das zweite Drittel begann mit einem Überzahlspiel für die Gastgeber, Plate saß noch eine Strafe wegen Spielverzögerung aus dem ersten Drittel ab. Und dieses Powerplay hatte diesmal Folgen für die Gäste. Zunächst versuchte sich Noob von der blauen Linie, doch sein Schuss wurde vom Ex-Erfurter Precan abgeblockt. Jedoch genau auf den Schläger von Vitali Geist, der mit einem trockenen Schuss zum 1:0-Führungstreffer erfolgreich war. Für den nächsten Treffer sorgten die Gäste, Miklik fälschte einen Schuss von Malicek unhaltbar für Groß zum zwischenzeitlichen Ausgleich ins Erfurter Tor ab. Dieser Ausgleich hielt allerdings gerade einmal knapp zwei Minuten, dann machte sich Pospisil auf den Weg. Er tunnelte zunächst Ex-Teamkameraden Precan, konnte sich dann bei Schnelle bedanken der beim Rettungsversuch über den Puck schlug und dabei aufs Eis fiel. Pospisil hatte nun keine Mühe mehr den Puck im nun verwaisten Hallenser Tor unterzubringen. Die Gäste konnten in den ersten zehn Minuten des letzten Abschnitts zunächst etwas mehr Druck entwickeln, doch scheiterte man zumeist an der eigenen Treffsicherheit oder am sehr gut aufgelegten Drachengoalie Manuel Groß. Die Gastgeber verlegten sich mehr und mehr aufs Kontern, und diese Konter hatten es in sich. Die Entscheidung fiel in der 55. Minute. Masche leitete mit einem Zuspiel auf Otte wieder einmal einen Konter ein, dieser bediente Marak der zunächst noch Schnelle umkurvte und zum 3:1 traf. In der nächsten Woche kommt es bereits wieder zum Duell mit den Saale Bulls. Am Freitagabend, 24. Februar, gastieren die Drachen um 20 Uhr in Halle. Zum Heimspiel empfangen die Drachen am Sonntag, 26. Februar, um 18 Uhr den EHV Schönheide in der Erfurter Kartoffelhalle. Tore: 1:0 (20:41) Vitali Geist (Rumid Masche, John Noob/5-4), 1:1 (33:04) Martin Miklik (Josef Malicek, Petr Precan), 2:1 (35:30) Marek Pospisil (Zbynek Marak, Dennis Schmunk), 3:1 (54:11) Zbynek Marak (Oliver Otte, Rumid Masche). Strafen: Erfurt 14, Halle 18. Zuschauer: 806.

Harmlose Wölfe gehen in Leipzig unter

Schönheide, 20. Februar Wer dachte, es gäbe nach der dürftigen Vorstellung gegen Timmendorf eine Trotzreaktion des EHV Schönheide am Sonntag bei den Blue Lions Leipzig, wurde wiederum auf ganzer Linie enttäuscht. Über 1000 Zuschauer sahen in Leipzig ein katastrophales Spiel der Wölfe. Mit einer 2:9 (0:3, 1:4, 1:2)-Demontage schickten die Leipziger Löwen, auch in dieser Höhe verdient, das Team von Trainer Jiri Heinisch zurück ins Erzgebirge. Gerade bis zur achten Minute konnte der EHV Schönheide das Spiel ausgeglichen gestalten, ehe die Tormaschine der Blue Lions ins Laufen kam. Daniel Bartell eröffnete in der neunen Minute das Scheibenschiessen auf das von Oliver Granert gehütete Tor der Wölfe. Selbst in Unterzahl war Leipzig in der Folge gefährlicher und erhöhte eine Minute später durch Eichelkraut auf 2:0. Den Wölfen blieb von nun an nur noch die Flucht nach vorn. Doch planloser Spielaufbau und individuelle Fehler in der Hintermannschaft gaben den Leipzigern immer wieder Gelegenheit im eigenen Stadion gefährliche Konter zu setzen. Die logische Konsequenz folgte mit dem 3:0 (20.) durch Molnar kurz vor Ende des ersten Drittels. Unverändertes Bild auch im Mittelabschnitt. Mit einem Doppelschlag zum 5:0 durch Bärschneider (25.) und Just (26.) ließen die Lions keine Zweifel mehr aufkommen, wer an diesem Tag als Sieger vom Eis gehen sollte. Daran änderte auch das 5:1 durch Matthias Krehl in der 28. Minute nicht viel. Zu harmlos und fast schon lustlos wirkte das Spiel der Wölfe, indem besonders die erfahrenen und routinierten Leistungsträger des EHV enttäuschten. Ärmster Spieler auf Schönheider Seite war Keeper Oliver Granert, der ein ums andere Mal von seinen Vorderleuten im Stich gelassen wurde und auch gegen die Tore sechs und sieben durch Bartell (31.) und Trolda (40.) machtlos war. Im Schlussdrittel schalteten die Hausherren zunächst zwei Gänge zurück und gaben sogar ihrem zweiten Torhüter Benjamin Henn Gelegenheit zur Spielpraxis. Aber selbst mit angezogener Handbremse waren die Blue Lions den Wölfen spielerisch und läuferisch überlegen. Nachdem Miroslav Jenka in der 47. Minute das zweite Tor für den EHV zum 7:2 gelang, stellte Daniel Bartell nur zwei Minuten später mit seinem dritten Treffer den alten Abstand zum 8:2 wieder her. Mit viel Glück und dank Granert gelang es den Wölfen, wenigstens nicht zweistellig auf die Heimreise geschickt zu werden. Olaf Wilson erzielte mit dem 9:2 (55.) das letzte Tor des Abends. Tore: 1:0 (8:06) Bartell (Eichelkraut, Rentzsch), 2:0 (9:26) Eichelkraut (Bärschneider, Rentzsch), 3:0 (19:15) Molnar (Jun, Thiede), 4:0 (24:38) Bärschneider (Bartell, Müller J.), 5:0 (25:57) Just (Jun, Thiede), 5:1 (27:45) Krehl (Kase, Jenka), 6:1 (30:39) Bartell (Eichelkraut, Müller J.), 7:1 (39:40) Trolda (Felsch, Thielsch), 7:2 (46:30) Jenka (Kase, Kunzmann), 8:2 (48:21) Bartell (Eichelkraut, Bärschneider), 9:2 (54:30) Wilson (Jun, Kreißl). Strafen: Leipzig 16, Schönheide 10 + 10 (Mix). Zuschauer: 1013.

Rostock keine Reise wert - Dienstag wichtige Informationsveranstaltung

Braunlage, 20. Februar Nichts zu holen gab es für den Braunlager SC Harz beim Auswärtsspiel in Rostock. Gegen den heimischen REC unterlagen die Wölfe vor 1636 Zuschauern mit 1:7 (0:2, 0:2, 1:3). Das Spiel stand von Beginn an unter keinem guten Stern. Die Harzer mussten auf Marek Adamec, Sebastian Hofmann, Timo Blunck und Johannes Kohlrusch verzichten. Auf der Hinfahrt platzte am Mannschaftsbus dann noch ein Reifen, so dass sich die Ankunft in Rostock um über eine Stunde verzögerte. Folgerichtig erwischten die Gastgeber den besseren Start, Nicolas Waldner musste in der ersten Minute bereits zweimal eingreifen. Nachdem die Harzer eine fast zweiminütige doppelte Unterzahl überstanden hatten, gestaltete sich das Spiel dann aber zunächst ausgeglichen. Stefan Bilstein und Benjamin Salzmann scheiterten am ausgezeichneten Rostocker Keeper Branislav Hippik (5.), Roman Vanek verfehlte im Powerplay um Zentimeter (6.). Effektiver in der Chancenauswertung waren die Gastgeber: Paul Stratmann (15.) und Patrick Czajka (19.) per Direktabnahme sorgten für den 0:2-Rückstand nach dem ersten Drittel. Zu Beginn des Mittelabschnitts musste dann auch noch Dennis Overbeck passen, der von einem Ellbogen im Gesicht erwischt wurde. Neben die nur noch drei verbliebenen Verteidiger rückte Roman Vanek in die Defensive. Trotz der Handicaps hatte Ales Stribny den Anschlusstreffer auf der Kelle, scheiterte aber auch an Hippik (24.). Im Gegenzug nutzte Lars Hoffmann einen Aufbaufehler der Harzer und versenkte den Puck im Winkel (25.). In Unterzahl gelang Rostock gar das 4:0, auch David Hördler traf genau in den Torgiebel. Die Wölfe kämpften verbissen um den Anschluss, doch auch Dusan Halloun und Alexander Deibert (35.) fanden in Hippik ihren Meister. Die Entscheidung fiel dann per Rostocker Doppelschlag. Hoffmann (45.) und Karol Bartanus (46.) sorgten für klare Verhältnisse, wenngleich der Treffer zum 5:0 umstritten war. Waldner hatte gegen Czajka stark gehalten, den Puck dabei in die oberen Fangnetze befördert. Statt abzupfeifen, ließ Schiedsrichter Schiffer weiterspielen, Hoffmann konnte ungehindert am verdutzen Waldner vorbei einschieben. Immerhin, den Harzern gelang schließlich doch der hochverdiente Ehrentreffer. In Überzahl war Stribny erfolgreich (54.), den Schlusspunkt zum 7:1 setzte per Konter aber Stratmann (60.). "Das Ergebnis gibt eigentlich nicht wirklich das Spiel wieder", ärgerte sich anschließend BSC-Obmann Bernd Wohlmann. "Rostock war schon besser, aber nicht mit einem so großen Abstand." Die Chance zur Revanche haben die Harzer aber bereits am nächsten Freitag. Dann beginnt die zweite Hälfte der Meisterrunde mit dem Heimspiel gegen die Rostocker Piranhas, am Sonntag geht es zum Derby in die Wedemark. Nach der ersten Hälfte der Meisterrunde steht der BSC auf Rang Vier, genau der Platz, mit dem die Wölfe für die Play-offs qualifiziert wären. Eine wichtige Informationsveranstaltung für alle Fans des BSC findet derweil am Dienstag ab 20 Uhr im Braunlager Schützenhaus statt. Hier soll genauer über die Vorgänge und Hintergründe der überraschenden Steuerfahndung berichtet werden, die über den Verein in der vergangenen Woche hereinbrach. Thema ist auch, wie es nun mit dem Verein weitergeht. Der Vorstand der Harzer Wölfe sowie die Initiatoren aus Reihen der Fans bitten um die Anhänger des BSC um eine rege Beteiligung. Tore: 1:0 (14:47) Stratmann (Hainke, Blaha), 2:0 (18:01) Czajka (Weiss, Hördler/5-4), 3:0 (24:09) Hoffmann (Hördler, Franz), 4:0 (27:09) Hördler (Weiss, Blaha/4-5), 5:0 (44:17) Hoffmann (Czajka, Blaha), 6:0 (45:19) Bartanus (Weiss, Haupt), 6:1 (53:07) Stribny (Potac, Halloun/5-4), 7:1 (59:23) Stratmann (Schneider, Hippik). Strafen: Rostock 20 + 10 (Czajka), Braunlage 20 + 10 + Spieldauer (Bilstein). Zuschauer: 1636.

Der erste Sieg

Darmstadt, 20. Februar Nur mit Außenseiterchancen traten die Darmstadt Stars am Samstag in Herne angetreten. Das Team aus dem Ruhrgebiet gab sich keine Blöße, gewann klar mit 11:0. Doch der Frust der Stars währte nicht lange. Im Spiel gegen Grefrath rechnete man sich erheblich bessere Chancen aus. Und tatsächlich. Gegen den GEC holte sich die TSG Darmstadt beim 6:4 den ersten Sieg in der Aufstiegsrunde zur Oberliga. In der 19. Minute erzielte Thorsten van Leyen das 1:0 für Darmstadt. Nach der Drittelpause legten die Stars nach. Maier nutzte ein Zuspiel von Nissen, überrannte die Grefrather Abwehr und erzielte das 2:0 in der 23. Minute. Doch die Gäste blieben gefährlich und nutzten in der 26. Minute eine eigene Überzahlsituation zum Anschlusstreffer durch Dreseler. Viele befürchteten nun ein konditionelles Einknicken der Stars. Doch das Team belehrte die 250 Zuschauer in der Eissporthalle eines Besseren. Ein Doppelschlag vom an diesem Abend großartig aufgelegten van Leyen in der 28. und 29. Minute baute die Führung zum 4:1 nach dem zweiten Drittel aus. Mit diesem Vorsprung lies sich eigentlich beruhigt aufspielen und da McShane gleich zu Beginn im letzten Drittel sogar noch das 5:1 erzielte schien man sich auf Darmstädter Seite etwas zu sicher. Darmstadts Goalie Doroschenko bekam dies nun öfter zu spüren, denn trotz Rückstand gaben die Gäste vom Niederrhein nicht auf. Das Spiel verlagerte sich mehr und mehr in die Darmstädter Hälfte und Grefraht nutzte das nun entstandene Übergewicht, um mit zwei Toren durch Deseler (45.) und Holstein (48.) auf 3:6 zu verkürzen. Dies schien den Gästen weiter Auftrieb zu geben und brachte die Stars ans Limit, was sich besonders in Strafzeiten für die Gastgeber niederschlug. Aber selbst zweifache Unterzahl überstanden die Gastgeber mit viel Glück. Zwar legte Grefrath in der 56. Minute nochmals zum 4:6 nach, aber mehr war auch für sie an diesem Abend nicht mehr möglich. Strafe: Darmstadt 26, Grefrath 18.

Niers Panther enttäuschten beim Hessenmeister

Grefrath, 20. Februar Keinen Punkt hatte Hessenmeister TSG Darmstadt bislang in der Oberliga-Aufstiegsrunde geholt. Das hat sich geändert. Denn der Grefrather EC bezog bei den Stars eine 4:6-Niederlage. Zu Beginn scheiterten die Niers Panther immer wieder an TSG-Goalie Doroschenko. Die Gastgeber machten es besser und nach einem ersten Warnschuss, der gegen den Pfosten klatschte, hieß es plötzlich 1:0 für Darmstadt. Thorsten van Leyen traf für den Hessenmeister in Überzahl. Im zweiten Drittel waren ganze drei Minuten gespielt und es hieß 2:0. Toni Maier hatte keine Mühe den Puck ins Netz zu setzen. Eine Überzahlsituation schien den GEC zu wecken, denn man machte Druck und James Dreseler traf zum 1:2. Nur wenige Sekunden später lief Sascha Schmetz alleine auf das TSG-Tor zu, scheiterte an dem TSG-Goalie und im Gegenzug erhöhte Darmstadt auf 3:1, denn van Leyen zeigte wie es gehen muss. Als nur 16 Sekunden später sogar das 4:1 fiel, wieder war van Leyen der Torschütze, ging Goalie Lüttges vom Eis. Darmstadt verpasste schon zu diesem Zeitpunkt ein Schützenfest, denn von Gegenwehr war wenig zu spüren. Der sportliche Leiter hatte genug gesehen und richtete in der Kabine einige Worte an das Team. Diese schienen zunächst die Wirkung verfehlt zu haben, denn Sekunden nach dem Wiederbeginn erhöhten die Gastgeber sogar auf 5:1. Shea McShane konnte Goalie Tebbe mit einem Schlagschuss überraschen. James Dreseler verkürzte nur wenige Minuten später auf 5:2, doch die Gastgeber schlugen zurück und erhöhten auf 6:2. Kaum hatte der Stadionsprecher das Tor verkündet, da traf Dennis Holstein nach einem Alleingang zum 3:6. Die Panther drückten nun auf das Tor von Darmstadt, doch mehrfach vergab man kläglich die sich bietenden Chancen. So konnte Marco Piwonski kurz vor Spielende noch auf 4:6 verkürzen, doch auch das änderte nichts an der peinlichen Niederlage, die man aufgrund der ersten beiden Drittel als verdient ansehen muss.

Knapp an Überraschung vorbei

Moers, 20. Februar Wieder einmal waren die Black Devils Niederrhein gegen ein favorisiertes Team einer Überraschung ganz nahe. Doch es hat erneut nicht ganz gereicht. Nur knapp unterlagen die Moerser dem EV Duisburg 1b mit 3:4 (1:0, 1:2, 1:2). Trainer Josef Spychala musste dabei wiederum auf Max Bänder, André Wilmshöfer, Gerrit Ackers, Jan Fries und Peter Goldbach verzichten. Die Hausherren starteten verheißungsvoll ins Spiel. Nach knapp sechs Minuten erzielte Oliver Gerst, der eine starke Partie spielte und wesentlich dafür verantwortlich zeichnete, dass die Devils zeitweise gleichwertig waren, das 1:0. Außerdem überzeugten Robert Schubert, Sebastian Muhs und wieder einmal Markus Felkel im Tor. Der Goalie konnte allerdings nicht verhindern, dass die Gäste im Mitteldrittel mit dem Toreschießen anfingen. Klaus Micheller und Björn Reiser brachten ihrerseits ihr Team in Front, Heiko Hirsch glich aus. Im Schlussdrittel gingen die Devils erneut durch Oliver Gerst in Führung. Der EVD glich aber postwendend durch Evgenij Kozhevnikov; gut eine Minute später besorgte Frank Petrozza den Endstand. "Duisburg war schon die überlegene Mannschaft, aber wir haben sehr gut dagegen gehalten und konnten das Spiel lange Zeit offen halten. Ich bin zwar enttäuscht, aber mein Team hat sich sehr gut verkauft", lautet das Fazit von Josef Spychala. "Wir waren einfach nicht in der Lage, konstant aufmerksam zu sein. Dadurch haben wir die entscheidenden Tore kassiert. Auf der anderen Seite haben wir unsere Chancen nicht verwertet. Duisburgs Riesenplus waren die spielbestimmenden Petrozza und Micheller. Das macht letztendlich den Unterschied aus."

Trainerwechsel bei den Trierer Huskys

Trier, 20. Februar Der ESC Trier hat einen neuen Trainer verpflichtet. Der 25-jährige Oldrich Jindra ersetzt Felix Brunschwiler als Coach der Huskys. Da der Tscheche neben seiner Muttersprache auch Deutsch und Englisch beherrscht, stimmen die Voraussetzungn. Jindra coachte zuletzt den slowakischen Erstligisten HK Presov. Zuvor war der Tscheche als Nachwuchstrainer beim EHC Montafon in Österreich tätig, mit dem er Voralberg-Meisterschaft gewann. Zuvor war er im Nachwuchsbereich der tschechichen Vereine HC Rokycany und HC Keramika Plzen beschäftigt. Des weiteren leitete Oldrich Jindra bereits diverse Jugend-Trainingscamps. Dem Trainerwechsel ging eine 3:5 (3:0, 0:3, 0:2)-Niederlage beim EHC Troisdorf voraus. Dabei verspielten die Huskys eine klare 3:0-Führung nach 20 Minuten. Am Ende standen dem ESC dabei allerdings nur noch acht Spieler zur Verfügung. Die wenigen Trierer lieferten kämpferisch eine starke Leistung. Tore: 0:1 (7:09) Kevin Saville (Udo Schön), 0:2 (16:57) Anton Bauer (Kevin Saville, Daniel Sonnack), 0:3 (19:53) Udo Schön (Anton Bauer), 1:3 (26:24) Anton Zirnov, 2:3 (34:22) Christan Czaika (Benny Welter, Kai Kühlem), 3:3 (37:02) Daniel Lehmann (Nick Thiros, Christian Czaika), 4:3 (46:40) Matthias Rötters (Maximilian Witting, Nick Thiros), 5:3 (57:13) Andreas Czaika (Marcus Breuer, Anton Zirnov). Strafen: Troisdorf 14, Trier 12. Zuschauer: 110.

0:3 gedreht

Troisdorf, 20. Februar Beim 5:3 (0:3, 3:0, 2:0) gegen den ESC Trier verbuchte der EHC Troisdorf den ersten Sieg in der Qualifikation zur Regionalliga NRW. Zu Beginn versuchten die Dynamite zwar Druck zu machen, doch nach dem ersten Drittel lagen die Gastgeber mit 0:3 hinten. Im zweiten Spielabschnitt mussten die Dynamite nun kämpfen und kamen auch in eigener Unterzahl gefährlich vors Tor der Gäste. In der 27. Spielminute leitete Anton Zirnov die Aufholjagd der nun dominierenden Troisdorfer ein. Mit einem strammen Direktschuss von Christian Czaika klingelte es erneut im Gehäuse der Trierer (35.). Nun spielten die Dynamite und in der 38. Spielminute netzte Daniel Lehmann zum Ausgleich ein. Den Schlussabschnitt begannen beide Teams mit Elan. Doch die Trierer waren läuferisch nicht mehr so frisch wie die Dynamite. So konnten die Troisdorfer auch diesem Abschnitt ihren Stempel aufdrücken. Zwar waren die Moselaner immer noch gefährlich und die Defensive durfte nicht vernachlässigt werden, doch war Troisdorf nun drückend überlegen. Hatten sie in der einen oder anderen Situation noch Pech im Abschluss, so konnte ein Angriff in der 47. Spielminute durch Matthias Rötters erfolgreich abgeschlossen werden. Nun drückte Trier noch mal auf den Ausgleich, doch die Troisdorfer Abwehr hielt. In der 58. Spielminute trugen Marcus Breuer und Anton Zirnov die Scheibe ins gegnerische Drittel und Andreas Czaika markierte den letzten Treffer des Abends. Tore: 0:1 (7:09) Kevin Saville (Udo Schön), 0:2 (16:57) Anton Bauer (Kevin Saville, Daniel Sonnack), 0:3 (19:53) Udo Schön (Anton Bauer), 1:3 (26:24) Anton Zirnov, 2:3 (34:22) Christan Czaika (Benny Welter, Kai Kühlem), 3:3 (37:02) Daniel Lehmann (Nick Thiros, Christian Czaika), 4:3 (46:40) Matthias Rötters (Maximilian Witting, Nick Thiros), 5:3 (57:13) Andreas Czaika (Marcus Breuer, Anton Zirnov). Strafen: Troisdorf 14, Trier 12. Zuschauer: 110.

Sieg teuer bezahlt

Dinslaken, 20. Februar Wieder einmal mussten die Dinslakener Kobras einen Sieg gegen den TuS Wiehl teuer bezahlen. Drei Verletzte hatten die Dinslakener nach dem 7:3 (4:0, 2:1, 1:2)-Sieg zu beklagen. Nach einem Foul prallte Oliver Küpper aufs Eis, zog sich dabei eine Gehirnerschütterung zu. Ein Stockschlag brachte Henri Marcoux eine Platzwunde unter dem rechten Auge ein. Zudem erlitt Marc Garthe eine Prellung im linken Knie. Kaum zu glauben, es wurde auch Eishockey gespielt. Die Kobras waren den Wiehlern in allen Belangen überlegen und legten los wie die Feuerwehr. Sie führten schnell bis zur zwölften Minuten mit 4:0 durch Tore von Dirk Rossbach, Jens Fischer und zweimal Henri Marcoux. Im zweiten Drittel erhöhten die Kobras nach einem sehenswerten Alleingang durch Marc Garthe in der 26. Minute auf 5:0. Dem 1:5 ließ Garthe (35.) das 6:1 folgen. Nach zwei weiteren Toren der Wiehler stellte Alexander Wunsch den 7:3-Enstand her. Unrühmlicher Höhepunkt des Spiels waren die beiden Spieldauerstrafen gegen Dennis Wilhelm und Benjamin Spazier gegen Ende des Spiels, so dass beide Spieler für das nächste Spiel gesperrt sind. Auf Wiehler Seite handeltn sich Oliver Kreuder und Sebastian Schmitz eine Spieldauer ein.

Penguins auf einem Abstiegsplatz

Wiehl, 20. Februar Der TuS Wiehl hat in Dinslaken aufgrund einer völlig verschlafenen Anfangsphase mit 3:7 (0:4, 1:2, 2:1) verloren. Zu schwach präsentierten sich die Pinguine in der Chancenauswertung. Darüber hinaus brachten zu viele Strafzeiten das Gästeteam immer wieder aus dem Konzept. Besonders hart traf es Oliver Kreuder und Sebastian Schmitz, die beide eine Spieldauerstrafe erhielten und Trainer Thorsten Maier somit in zwei Wochen im Heimspiel gegen den Iserlohner EC 1b fehlen werden. Die zuletzt zwei spielfreien Wochenenden waren den Penguins offenbar nicht bekommen, so dass es nach knapp fünf Minuten bereits 3:0 für die Kobras stand. Dieser Vorsprung erwies sich trotz einer engagierten Leistung als nicht mehr einholbar. Im Gegenteil: Dinslaken erzielte in der zwölften Minute noch das vierte Tor, ehe die Wiehler sich fangen konnten. Danach musste Matthias Kehlen, der im Wiehler Gehäuse eine solide Leistung bot, nur noch Überzahltore hinnehmen. Im zweiten Spielabschnitt verkürzte Andreas Leuthold nach Vorarbeit von Akio Finkenrath zwischenzeitlich auf 5:1, aber Wiehl kassierte noch den sechsten Gegentreffer, ehe Sebastian Schmitz und Peter Lutter im letzten Drittel die Treffer zwei und drei für die Gäste erzielten. Den Schlusspunkt setzten die Kobras mit dem 7:3 in der vorletzten Spielminute. Tore: 1:0 Dirk Roßbach (2.), 2:0 Jens Fischer (5.), 3:0 Henri Marcoux (5.), 4:0 Henri Marcoux (12.), 5:0 Marc Garthe (26.), 5:1 Andreas Leuthold (30.), 6:1 Marc Garthe (35.), 6:2 Sebastian Schmitz (55.), 6:3 Peter Lutter (56.), 7:3 Alexander Wunsch (59.).

Bulldogs verlangen dem Tabellenführer alles ab

Unna, 20. Februar Als in der Unnaer Eissporthalle das Licht schon längst erloschen war, standen die Zuschauer noch immer auf der Tribüne und wollten ihren KJEC sehen. Die Mannschaft kam dann auch, begleitet vom lautstarken Jubel der Fans, zurück auf das Eis und ließ sich feiern. Obwohl der Königsborner JEC gegen den EC Bergisch Land in der Regionalliga-Qualifikation mit 5:8 (3:2, 2:3, 0:3) unterlag, war das Team von Uwe Roosen letztlich doch der große Gewinner der Begegnung. Denn die Königsborner boten gegen den Tabellenführer eine starke Leistung. Dabei begann es wie so oft in dieser Saison: Nach nur 19 Sekunden ging Solingen durch einen Treffer von Christian Spaan mit 0:1 in Führung. Der KJEC ließ sich jedoch nicht beirren. In der dritten Spielminute gelang Raphael Riedl, der heute im ersten Sturm der Königsborner spielte, der Ausgleichstreffer. Nur wenige Sekunden später ging Königsborn durch Michael Sasse nach beherzter Einzelleistung sogar mit 2:1 in Führung. Motiviert durch die beiden Tore erspielten sich die Bulldogs zunehmend Chancen und erzielten in der 14. Minute das zu diesem Zeitpunkt verdiente 3:1 durch Kai Domula. Eine Minute später gelang Solingen der Anschlusstreffer mit einem Unterzahltreffer zum 3:2. Unmittelbar nach der Drittelpause erzielten die Gäste durch Grossecker den Ausgleich. Wer nun damit gerechnet hatte, dass die mit nur elf Feldspielern angetretenen Königsborner sich im ersten Drittel verausgabt haben, wurde eines besseren belehrt: Die Bulldogs zeigten gegen die zunehmend besser ins Spiel kommenden Solinger eine starke Defensivleistung. Fels in der Brandung war einmal mehr KJEC Torhüter Dominik Kuchnia der erneut eine stabile Leistung ablieferte. In der 29. Spielminute traf erneut Juniorenspieler Michael Sasse zum 4:3. Nun war es ein Hin und Her. Wieder nur eine Minute später glich Solingen glücklich zum 4:4 aus. Tim Linke war es, der Königsborn mit einem mächtigen Schlagschuss wieder mit 5:4 in Front brachte (36.). Der Solinger Pierre Klein erzielte in der 39. Minute mit dem 5:5 gleichzeitig den Pausenstand. Mehrfach in Unterzahl spielend mussten die Unnaer dann aber im letzten Abschnitt drei Gegentreffer hinnehmen. Allerdings hatte Königsborn viel Pech. Denn 47 Sekunden vor dem Ende wurde der vermeintliche 6:7-Anschlsusstreffer nicht anerkannt. Am kommenden Wochenende reisen die Bulldogs in die Nachbarstadt Iserlohn, wo man am Sonntag um 19.30 Uhr bei den Young Roosters antreten muss.

Spannender als erwartet

Solingen, 20. Februar In einem spannenden und hart umkämpften Spiel gewann der EC Bergisch Land beim Königsborner JEC mit 8:5 (2:3, 3:2, 3:0) – das 23. Spiel ohne Niederlage. Waren vor dem Spiel die Vorzeichen klar, taten sich die Bergischen schwerer als erwartet. Die frühe Führung der Raptors nach nur 19 Sekunden durch Christian Spaan brachte nicht die erwartete Sicherheit. Die Königsborner kämpften sich in die Partie zurück und drehten das Spiel. So sahen sich die Raptors auf einmal einem Rückstand gegenüber. Jedes Mal, wenn die Raptors allerdings ausglichen, ging die Mannschaft aus Königsborn wieder in Führung. Erst nach dem 5:5 konnte der Spieß erneut umgedreht und "der Sack zugemacht" werden, so dass am Ende der Auswärtssieg zu Buche stand. Einen Wehrmutstropfen gab es allerdings zu verzeichnen. Verteidiger Pavel Mann ließ sich kurz vor Schluss zu einem Check von hinten verleiten, der von den Schiedsrichtern umgehend mit fünf Minuten und einer Spieldauerstrafe geahndet wurde. Damit fällt Pavel Mann im kommenden Spitzenspiel gegen den ESC Trier aus. Im Pokalfinale am Freitag ist der robuste Verteidiger allerdings spielberechtigt, da die Strafen wettbewerbsbezogen sind.

Derbe 2:24-Klatsche

Mainz, 20. Februar Mit einer 2:24 (1:5, 0:11, 1:8)-Pleite kehrten die Mainzer Wölfe von ihrem Auswärtsspiel in der Qualifikation zur Regionalliga Hessen gegen Eintracht Frankfurt. Die falschen Leute wären mit einer falschen Einstellung auf dem Eis gewesen, erklärte man von Mainzer Seite das miserable Ergebnis. Weil der Spieltermin ungünstig auf einen Freitagabend festgelegt war, konnten nur vier Spieler aus der ersten Mannschaft antreten. Die restlichen Positionen wurden mit der zweiten Mannschaft aufgefüllt. So fehlte den Wölfen nicht nur das Können, sondern vor allem die nötige Moral, um den Gegnern Paroli zu bieten. Einzig Hans Schmidt und Sascha Haselsteiner konnten ihre Alleingänge erfolgreich zu je einem Treffer nutzen.

Niederlage gegen den neuen Tabellenführer

Wallernhausen, 20. Februar Mit 3:8 (1:3, 0:2, 2:3) verlor der EC Wallernhausen beim neuen Tabellenführer der Landesliga Hessen, den Frankfurter Eisteufeln. Der ECW bot in diesem Spiel eine bessere Leistung als einen Tag zuvor beim Sieg gegen Bad Nauheim. Doch die Gastgeber waren in den entscheidenden Momenten den berühmten Tick schneller. Bereits nach einer Minute gingen die Eisteufel mit 1:0 in Führung. Doch in der achten Minute glich der ECW durch ein umstrittenes Tor von Thomas Günther zum 1:1 aus. Aber zwei individuelle Fehler in der 17. und 19. Minute brachten die Eisteufel mit 3:1 in Front. Im Mittelabschnitt ging es genauso los wie in Abschnitt eins, nach einer Minute erhöhten die Eisteufel auf 4:1. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitestgehend, der ECW spielt gefällig im Mitteldrittel lies jedoch den Zug zum Tor vermissen. Die Gastgeber machten die besser und nutzten ihre Möglichkeiten zum 5:1 in der 35. Minute. Das letzte Drittel wurde noch einmal turbulent. Fünf Tore fielen, drei für Frankfurt, zwei für Wallernhausen. Beim ECW trugen sich Nils Schultheiß und Steffen Nachtmann in die Torschützenliste ein. Auf Grund der Spielanteile fiel der Sieg zwei bis drei Tore zu hoch aus.

Freibeuter schreiben Meisterschaft ab

Rostock, 20. Februar Die Rostocker Freibeuter müssen die Verteidigung der Meisterschaft in der Landesliga Hamburg abschreiben. Nach der 4:6-Niederlage im Heimspiel gegen den Hamburger SV 1c ist die Mannschaft von Spielertrainer Axel Götz auf Rang drei der Tabelle zurückgefallen und hat nun keine Chance mehr, den Titel aus dem letzten Jahr zu verteidigen. Bereits in der 29. Minute lag Rostock mit 0:6 hinten, ehe das Team noch einmal herankam. Die Freibeuter konzentrieren sich nach der verlorenen Meisterschaft nun ganz auf den Landespokal Mecklenburg-Vorpommern und wollen diesen zum achten Mal in Folge erringen. Tore: 0:1 Birrenkoven (6.), 0:2 Pchaiek (9.), 0:3 Möller (13.), 0:4 Pchaiek (20.), 0:5 Roupp (21.), 0:6 Möller (29.), 1:6 Damböck (33.), 2:6 Ciupka (41.), 3:6 Damböck (54.), 4:6 Ciupka (54.). Strafen: Rostock 35, Hamburg 20.
Die Youngstar Piranhs, das Team des Rostocker EC in der Verbandsliga Nordost, unterlag beim Tabellenzweiten Jungfüchse Weißwasser mit 1:6. Dabei spielten die Rostocker besser als noch bei der 1:11-Niederlage im Hinspiel. Den Ehrentreffer für die Rostocker erzielte Hannes Morrenzin in der 53. Minute zum 1:6, bester Akteur auf dem Eis war Benjamin Grunwald im Tor. In der Tabelle rutschten die Rostocker um einen Platz auf Rang fünf ab. Am heutigen Dienstag kommt es in der Landesliga Mecklenburg-Vorpommern zum Duell der bislang ungeschlagenen Rostocker EC Oldstars und den Teterower Hechten. Los geht es in Rostock um 21 Uhr. Die Piranhas in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost treffen am Mittwoch auswärts auf die Wedemark Farmers.

Sieg gegen Braunlage krönt erfolgreiches Wochenende

Rostock, 20. Februar Die Rostocker Piranhas haben sechs sehr wichtige Punkte in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost eingefahren. Dem dramatischen 6:5-Erfolg beim Tabellenletzten ESC Wedemark folgte am Sonntag ein 7:1 (2:0, 2:0, 3:1)-Heimsieg über den Braunlager SC Harz. Die Piranhas boten am Sonntag gegen Braunlage eines ihrer besten Spiele seit langem. Vor 1600 Zuschauer benötigen die Rostocker allerdings eine gute Viertelstunde, ehe sie zum verdienten 1:0 kamen. Die kompakte Braunlager Abwehr musste erst einmal "geknackt" werden. Doch noch vor der ersten Drittelpause traf Czajka zum 2:0. Die Rostocker spielten konzentriert auf und hatten in Hippik einen herausragenden Goalie. Dieser parierte sämtliche Schüsse der Stribny, Breneizeris & Co. und war im Mitteldrittel Dreh- und Angelpunkt des Piranhas-Spiel. Hoffmann nach einem Fehler der BSC-Abwehr und Hördler mit einer tollen Einzelaktion markierten die Tore drei und vier. In das letzte Drittel schienen die Piranhas etwas unkonzentriert zu gehen, doch der Doppelschlag von Hoffmann und Bartanus (45./ 46.) stellte die Fronten wieder klar. Ärgerlich war dann zwar der 1:6-Gegentreffer von Stribny (54.), dem einzigen Überzahltreffer in diesem Spiel, doch Paul Stratmann versöhnte die Zuschauer mit dem 7:1, knapp 30 Sekunden vor dem Ende. Hier kam Hippik zu einem Assist. "Es war ein enorm wichtiger Sieg, gerade nach dem Wedemark-Spiel, das uns sehr viel Kraft gekostet hat", so Trainer Andreas Bentenrieder. Der Coach sieht sich mit dem Sechs-Punkte-Wochenende in seiner Arbeit bestätigt, die Play-offs hat Bentenrieder noch nicht abgehakt. Tore: 1:0 (15.) Stratmann (Hainke, Blaha), 2:0 (19.) Czajka (Weiss, Hördler/5-4), 3:0 (25.) Hoffmann (Hördler, Franz), 4:0 (28.) Hördler (Weiss, Blaha/4-5), 5:0 (45.) Hoffmann (Czajka, Blaha/4-4), 6:0 (46.) Bartanus (Weiss, Haupt), 6:1 (54.) Stribny (Potac), 7:1 (60.) Stratmann (Schneider, Hippik). Strafen: Rostock 20 + 10, Braunlage 20 + 20.

Verdienter Sieg in Moers

Duisburg, 20. Februar Verletzungen, Krankheit, Prüfungen. Mit gerade einmal zwölf Feldspielern konnte der EV Duisburg 1b am Sonntag bei den Black Devils Niederrhein in Moers antreten. Dennoch gewannen die Jungfüchse ihr Spiel in der Aufstiegsrunde zur Oberliga mit 4:3 (0:1, 2:1, 2:1) – und das verdient. "Technisch und läuferisch waren wir die bessere Mannschaft", sagte EVD-1b-Trainer Charlie Weise nach der Partie. Ein deutlicher Sieg war durchaus drin. "Dreimal haben wir den Pfosten getroffen", berichtete Weise. Angesichts der dünnen Personaldecke biss auch Frank Petrozza auf die Zähne und spielte weiter, als er von einem Schlagschuss getroffen worden war. Das nächste Spiel bestreiten die Duisburger am kommenden Sonntag, 26. Februar. Dann ist um 18 Uhr der Hessenmeister TSG Darmstadt an der Wedau zu Gast. Die Duisburger Tore erzielten Klaus Micheller, Björn Reiser, Evgenij Kozhevnikov und Frank Petrozza.

Ein Sieg ohne Glanz

Dortmund, 20. Februar Auch im vierten Heimspiel in der Aufstiegsrunde zur Oberliga blieb der EHC Dortmund ohne Punktverlust, spielerischen Glanz konnte der 6:3 (2:0, 1:1, 3:2)-Erfolg gegen den VERC Lauterbach aber nicht vermitteln. Im Gegenteil, die Elche taten sich 60 Minuten lang mehr als schwer gegen einen Gegner, auf dessen Eis man im Hinspiel bereits klar gewonnen hatte. So war auch EHC-Coach Markus Scheffold wenig angetan von den Leistungen seiner Truppe und fand bereits in der ersten Drittelpause einige laute Worte. Allerdings ohne große Wirkung, die Mannschaft beschränkte sich auf wenige zielstrebige Aktionen, führte nach zwölf Minuten durch Tore von Kapitän Manuel Jahrendt und Verteidiger Werner Heinrich mit 2:0 und verwaltete den Vorsprung. "Natürlich ist es immer schwer, gegen ein spielerisch unterlegenes Team zu überzeugen, aber etwas mehr hätte es schon sein müssen. Es wurde viel zu umständlich und phlegmatisch gespielt, der direkte Weg zum gegnerischen Tor wurde nur selten gesucht und durch Nachlässigkeiten in der Defensive haben wir den Gegner immer wieder aufgebaut. In der kommenden Woche werden wir im Training wohl ein paar zusätzliche Bewegungseinheiten einbauen", kündigte der Trainer der Elche Konsequenzen an. Die Gäste aus Hessen freuten sich über das knappe Ergebnis und feierten ihre drei Torerfolge zu Recht, denn zumindest ihr kämpferischer Einsatz stimmte. Beim Stande von 0:3 nahmen sie sogar eine Auszeit und kamen prompt bei zweifacher numerischer Überlegenheit zum 1:3. Im letzten Spielabschnitt kamen sie dann durch zwei Treffer innerhalb von zweieinhalb Minuten von 1:5 auf 3:5 heran, zu mehr reichte es aber nicht. Beim EHC fehlte wie schon am Freitag in Duisburg André Erhart wegen einer Knieverletzung, Igor Furda musste noch vor der ersten Drittelpause mit Schulterproblemen passen. Nach der 2:0-Führung brauchten die Elche über zwanzig Minuten um endlich einmal einen schnellen und direkten Angriff zu starten, der das 3:0 durch Karl Kolloch brachte. Der Youngster war auch mit einer guten Einzelaktion in der 47. Minute verantwortlich, drei Minuten zuvor hatte Jan Baron das 4:1 markiert. Den Schlusspunkt setzte Igor Cillik in der 58. Minute zum 6:3-Endstand. Ohne Frage ein verdienter Sieg, der nie in Gefahr war. Aber in den nun noch ausstehenden sechs Begegnungen der Oberliga-Aufstiegsrunde ist zur Sicherung einer Platzierung in der Spitzengruppe der Tabelle eine Leistungssteigerung nötig. Am nächsten Wochenende empfängt der EHC zuerst am Freitag auf eigenem Eis den Grefrather EC, Sonntag muss man dann in Herne antreten.

Knappe Niederlage in Bergisch Gladbach

Troisdorf, 20. Februar Am Samstag musste der EHC Troisdorf in der Qualifikation zur Regionalliga NRW eine 2:3 (1:1, 1:2, 0:0)-Niederlage beim ESV Bergisch Gladbach einstecken. Das Spiel ging bereits schlecht los. Bereits in der ersten Minute gerieten die Dynamite in Unterzahl. Bergisch Gladbach ließ sich nicht zweimal bitten, denn Eugen Lemmer traf zum 1:0 für die Realstars. Dann schied auch noch Anton Zirnov mit einer ausgekugelten Schulter aus – Alexander Frings vom ESV bekam dafür fünf Minuten und eine Spieldauerstrafe. Doch immerhin glich Matthias Rötters in der 16. Minute für den EHC zum 1:1-Pausenstand aus. Und Rötter schlug nach der Pause erneut zu und erzielte in der 23. Minute die Troisdorfer Führung. Doch schon fünf Minuten später war Felix Ansorge mit dem Ausgleich zur Stelle. In Powerplay machte Gladbachs Michael Schröter bereist in der 35. Minute den Sack zu. Tore: 1:0 (1.) Eugen Lemmer (Felix Ansorge, Jacek Wronecki), 1:1 (16.) Matthias Rötters, 1:2 (23.) Matthias Rötters (Daniel Lehmann, Maximilian Witting), 2:2 (28.) Felix Ansorge (Eugen Lemmer), 3:2 (35.) Michael Schröter (Björn Langer, Andreas Frings). Strafen: Bergisch Gladbach 30 + 5 + Spieldauer (Alexander Frings), Troisdorf 38 + 10 (Anton Zirnov) + 10 (Nick Thiros) + 10 (Henrik Isselhorst). Zuschauer: 105.

Eintracht mit großer Moral

Frankfurt, 20. Februar Nach dem lockeren 24:2-Kantersieg gegen den TSV Mainz am Freitagabend musste die Frankfurter Eintracht in der Relegationsrunde zur Regionalliga Hessen am Sonntag zum EV Wiesbaden. Der EVW - in der Vorrunde noch abgeschlagen Letzter - hat sich inzwischen personell verstärkt und konnte in drei Spielen bisher acht Punkte einfahren, also kein leichter Gegner für die SGE. Im ersten Drittel hatte die Eintracht den Gegner zunächst im Griff und führte durch einen Treffer von Jay McNeill mit 1:0. Ein Abwehrfehler bescherte den Gastgebern durch Gebel aber kurz vor der ersten Drittelpause den Ausgleich. Im Mitteldrittel traf zunächst der EVW. Nachdem Brauer und erneut Gebel auf 3:1 erhöhten, konnte McNeill auf 3:2 verkürzen, bevor Bornhausen den alten Abstand mit dem 4:2 wiederherstellte. Die Eintracht hatte mehrere Chancen, konnte diese aber nicht nutzen, so dass es mit einer Wiesbadener Führung in die letzte Pause ging. Im Schlussdrittel drehte die Eintracht dann das Spiel. Mänz schoss in der 48. Minute das 3:4, Renner glich nach einen tollen Alleingang in der 56. Minute aus und dann war es erneut der überragende Spielertrainer Jay McNeill, der nach 56:47 Minuten den 5:4-Führungstreffer der SGE erzielte. Auch das Herausnehmen des Goalies half dem EVW nicht mehr, die Eintracht brachte den Vorsprung nach tollem Kampf über die Zeit. "Ich bin stolz auf die Mannschaft", war denn auch der Kommentar von Co-Spielertrainer Peter Renner nach der Partie. Trotz einiger Ausfälle (Lang, Flink, Templar, Kern) konnte die Eintracht mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einfahren, am kommenden Samstag (19.30 Uhr) kommt es bereits zum Rückspiel gegen den EVW.

Böse Überraschung: Steuerfahndung beim BSC-Vorstand zu Besuch

Braunlage, 19. Februar Eine böse Überraschung musste am vergangenen Mittwoch der Vorstand des Braunlager SC Harz erleben. Wie der Präsident des BSC, Albert Baumann, auf der Pressekonferenz im Anschluss an das Spiel gegen Erfurt berichtete, wurden er, Schatzmeister Uwe Klöppelt sowie Schriftführerin Beate Witt zeitgleich von mehreren Beamten der Steuerfahndung besucht. Dabei wurden Unterlagen und Computer beschlagnahmt. Auch im Geschäftsbüro des BSC waren die Beamten tätig. "Das Ganze kam aus heiterem Himmel, wir sind alle noch ziemlich geschockt ob der Maßnahmen", sagte Baumann. Der Präsident weiter: "Wir möchten bewusst offen mit der Situation umgehen, auch um unnötige Spekulationen zu vermeiden." Am Samstag beriet der Vorstand dann zusammen mit dem Steuerberater des Vereins das weitere Vorgehen. Uwe Klöppelt: "Wir können uns diese Maßnahme weiterhin nicht erklären und warten nun, was auf uns zu kommt." Aus verständlichen Gründen zogen bereits am Mittwoch Baumann und Klöppelt allerdings ihre für den BSC gegebenen Kredite zurück. "Dadurch ist natürlich eine Lücke entstanden, die wir nun schließen müssen", räumte Klöppelt ein. "Der Spielbetrieb der Mannschaft ist aber kurzfristig nicht gefährdet." Trotzdem, die Lage ist ernst. "Wir haben den Trainer und das Team informiert, alle stehen hinter dem Verein und wollen ihr möglichstes tun", sagte Klöppelt, der von dem Zuspruch der auf der Pressekonferenz Anwesenden erfreut war. "Der Schritt in die Öffentlichkeit war der Richtige, denn nur zusammen können wir diese Situation meistern", so der Schatzmeister.

Zu viele Schwächen in der Defensive

Dortmund, 19. Februar Nach vier Siegen in Folge musste der EHC Dortmund beim EV Duisburg 1b eine schmerzliche Niederlage einstecken. In einer fairen Begegnung hatten die Elche trotz guter Chancen beim 2:6 (0:3, 1:2, 1:1) wenig zu bestellen, zu viele Schwächen im Defensivverhalten waren ausschlaggebend. Bereits nach 52 Sekunden gingen die gastgebenden Jungfüchse mit 1:0 in Führung. Die erste EHC-Chance bot sich in der siebten Minute, kurz drauf musste das Team von Markus Scheffold das 2:0 schlucken. In der Folgezeit erspielten sich die Elche zwar ein Chancenplus, Zählbares sprang aber auch bei einigen Überzahlsituationen nicht heraus. Im Gegenteil, ein erneutes Abwehrchaos brachte noch vor der ersten Pausensirene das 3:0. In den ersten zehn Minuten im mittleren Spielabschnitt spielte der EHC überlegen, holte sich gute Möglichkeiten heraus, scheiterte aber immer wieder am Gästekeeper Frank Pribil. Die Jungfüchse machten es wesentlich besser und vor allem effektiver. Ihr erster nennenswerter Angriff im zweiten Spielabschnitt brachte in der 31. Minute das vorentscheidende 4:0. Zwar keimte zwei Minuten später auf Dortmunder Seite noch einmal Hoffnung auf, als Hansi Lacalli einen guten Pass von Eric Daniels aufnahm und auf 1:4 verkürzen konnte, aber nach 37 Minuten brachte das 5:1 wieder den alten Abstand. Christian Nieberle konnte in der 42. Minute noch einmal auf 2:5 verkürzen, das war es aber dann auch für den EHC. Den Schlusspunkt zum 6:2 setzte der Gastgeber in der 50. Minute. "Vielleicht haben wir uns durch die leichten Siege in den letzten drei Wochen etwas blenden lassen und sind nun bei Halbzeit der Aufstiegsrunde zur Oberliga wieder auf dem Boden der Tatsachen zurück. Bei 15 Punkten nach den ersten sieben Spielen müssen wir trotzdem die Köpfe nicht hängen lassen. Man sollte nicht vergessen, dass unser Ziel für die Aufstiegsrunde war unter die ersten Vier zu kommen und das werden wir auch schaffen", war EHC-Coach Markus Scheffold nach Spielende zwar nicht angetan von den Leistungen seiner Schützlinge in Duisburg, Anlass zur Resignation zeigte er aber auch nicht. "Duisburg war erneut wesentlich cleverer in der Chancenverwertung, vor allem in Überzahl. Bei drei Treffern der Jungfüchse hatten wir einen Spieler auf der Strafbank. Wir selber hatten fast doppelt so viele Überzahlchancen, die leider alle ungenutzt blieben. Neben unseren Schwächen im Defensivverhalten war das sicherlich Spiel entscheidend."

Olympiade der vergebenen Chancen

Berlin, 19. Februar Ganz dem olympischen Motto "Dabei sein ist alles" folgend, versuchten sich die Akademiker von FASS Berlin und ihre Gäste, der Adendorfer EC, in der Perfektionierung ihrer Torchancen ohne diese zu nutzen. Die 271 Zuschauer sahen vor allem im ersten Drittel ein Spiel der Regionalliga-Abstiegsrunde, das ohne Mühe schon zu diesem Zeitpunkt mit 10:5 hätte entschieden werden können, wenn denn jemand Tore geschossen hätte. Am Ende stand ein 5:1-Erfolg der Berliner. Von Beginn an suchte der Adendorfer EC, der nur mit zwölf Spielern angereist war, seine Chance mit Kontern aus einer mit nur zwei nominellen Verteidigern schwach besetzten Abwehr. Zu allem Übel konnte der Adendorfer Frank Richardt nicht mitreisen. FASS seinerseits spielte den Personalvorteil aus und drängte offensiv auf das Tor der Gäste. Doch genau dabei ließen die Spieler beider Teams keine Gelegenheit aus, sich beim Vergeben klarster Torchancen zu blamieren: Da wurde munter freistehend am Tor vorbeigeschossen und schöne Pässe geschickt verstolpert. Der 0:0-Pausenstand für beide Teams durchaus gerecht. Ganz im Zeichen der Zeit, stand das zunächst etwas ruppig beginnende zweite Drittel: Bei einem vorhergehenden Spiel vom Tage hatte ein Zeitnehmer offenbar verbotenerweise mit Getränken an der Bedienung der Stadionuhr experimentiert, so dass diese sich so etwa ab der 28. Minute nicht mehr zuverlässig bedienen ließ und auf die gute alte Stoppuhrmethode gewechselt werden musste. Zeitlos gut dann zunächst die Gastgeber, die durch Leciejewski (31.) und Aicher (32.) endlich mal zwei ihrer Chancen nutzten und mit 2:0 in Führung gingen. Kulabuchov erzielt in der 37. Spielminute nach einem schönen Konter den Anschlusstreffer für den AEC. Der Rest des Drittels war vor allem etwas gekennzeichnet von den Schwierigkeiten mit der Stadionuhr, denn so war für niemanden durch Stoppen und Nachlaufen der Uhr nachvollziehbar, ob etwa der Pausenpfiff pünktlich erfolgte. Komplett per Hand gestoppt und damit völlig unstrittig der Schlussabschnitt: FASS Berlin kann sich bei einem glänzend aufgelegten Stefan Leibrandt bedanken, dass nur einer, der brandgefährlichen Adendorfer Konter sein Ziel fand, die viel zu oft alleine vor dem Berliner Tor auftauchten. Die Akademiker selbst nutzten nun drei weitere ihrer zahlreichen Chancen und erhöhten durch Aicher (46.), Dimbat (49.) und Blumentritt (49.) auf den 5:1-Endstand.
Radio Eiskalt

5:1 gegen den Tabellenletzten

Wallernhausen, 19. Februar Am Ende deutlich mit 5:1 (1:1, 0:0, 4:0) besiegte der EC Wallernhausen den Tabellenletzten der Landesliga Hessen, die Ice Devils Bad Nauheim. Im Bad Nauheimer Colognel Knight Stadion dauerte es bis zur elften Minute, ehe Daniel Dickel zum 1:0 traf. In der Folgezeit kamen die Bad Nauheimer besser ins Spiel und erzielten bei 5:3-Überzahl das Tor zum 1:1 durch Levon Lafou. Im weiteren Spielverlauf wurde der Druck des ECW immer stärker und die Ice Devils konnten sich bei Torhüter Hauck bedanken das es nach zwei Dritteln noch unentschieden stand. Im Schlussabschnitt nutzten die Pirates ihre Gelegenheiten effektiver. Steffen Nachtmann traf in der 44. Minute zum 2:1. Als Manuel Six zu Fall gebracht wurde entschieden die Unparteiischen auf Penalty. Der Gefoulte trat an, doch er scheiterte am Nauheimer Goalie. Eine Unstimmigkeit in der Abwehr der Ice Devils ermöglichte es Daniel Dickel, sein zweites Tor zu erzielen. Morris Haas erhöhte nach Pass von Nachtmann auf 4:1. Und Lutz Franke traf fünf Minuten vor Schluss zum 5:1. Leider handelte dieser sich dann drei Minuten vor Ende noch eine Spieldauerstrafe ein, so dass er am Sonntag in Frankfurt zuschauen muss.

Heimniederlage gegen Timmendorf

Schönheide, 19. Februar Nach der Zwangspause der Schönheider Wölfe auf Grund der verletzungsbedingten Spielabsagen in der vergangenen Woche ging man nach der Regeneration der Spieler optimistisch in die Heimpartie gegen die Beach Boys aus Timmendorf. Doch bereits nach fünf Minuten lag der EHV mit 0:2 im Rückstand. Trainer Jiri Heinisch ersetzte daraufhin Goalie Markus Nachtmann durch Oliver Granert, der seine Chance wahrnahm und insgesamt überzeugte. Doch das übrige Wölfeteam mit Ausnahme von Maaß und Krehl erwischte nicht seinen besten Tag und musste sich am Ende gegen eine clevere Teamleistung der Timmendorfer mit 2:6 (0:2, 1:2, 1:2) geschlagen geben. Das Spiel begann für die Schönheider Wölfe denkbar ungünstig, als Pepin (3.) und Schroeder (5.) mit zwei Treffern die Timmendorfer in Führung brachte. Zumindest der am zweiten Tor nicht unschuldige und in den vergangenen Spielen umstrittene Markus Nachtmann versetzte damit seinen Mannschaftskameraden einen lähmenden Schock. Die Wölfe fanden danach nur schwer ins Spiel und konnten auch drei Überzahlsituationen nicht zu Toren nutzen. Das zweite Drittel gestalteten beide Seiten zunächst verhalten. In der 31. Minute schloss Miroslav Jenka einen Angriff für Schönheide zum 1:2 ab, und es keimte Hoffnung im Wolfsbau. Doch ein Doppelschlag im perfekten Konterspiel der Timmendorfer durch Pepin (36.) und Reid (38.) führte zur Vorentscheidung und zum 1:4. Trainer Heinisch stellte nun seine Reihen auf seine Leistungsträger um, doch der überragende ECT-Keeper Ulrik Kuhnekath vereitelte mehrere Schönheider Einschussmöglichkeiten. Im Schlussdrittel gelang Phillips bereits nach 57 Sekunden die endgültige Spielentscheidung zum 5:1. Das Tor von Michael Maaß in der 55. Minute war deshalb nur Ergebniskosmetik. Obwohl das Bemühen der Wölfe um Ergebniskorrektur bis zur Schlusssirene zu erkennen war, das dritte Tor von Pepin in der 57. Minute setzte den Schlusspunkt zur insgesamt schwächsten Heimvorstellung des Wölfeteams in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost. Tore: 0:1 (3:30) Pepin (Witting), 0:2 (4:31) Schroeder (Klupp), 1:2 (30:59) Jenka (Hahn, Kase), 1:3 (35:36) Pepin (Klupp, Witting), 1:4 (37:12) Reid (Phillips, Kuhnekath), 1:5 (50:57) Phillips (Klupp, Ahrens), 2:5 (54:32) Maaß (Schröder), 2:6 (56:16) Pepin (Mai, Witting). Strafen: Schönheide 8, Timmendorfer Strand 12. Zuschauer: 435.

Vierter Sieg gegen Grefrath

Neuss, 18. Februar Auch beim vierten Derby gegen die Grefrather Niers Panther behielt der Neusser EV die Oberhand. Die Gäste setzten sich mit 4:0 (0:0, 1:0, 3:0) durch. Wie bereits bei den letzten beiden Spielen war der Grefrather EC ein hartnäckiger Kontrahent, der erst im letzten Drittel niedergerungen werden konnte. Erneut hatten sich zahlreiche Neusser Fans auf den Weg nach Grefrath gemacht, um ihre Mannschaft im Aufstiegskampf zu unterstützen. Im ersten Drittel ging es jedoch eher darum, das eigene Tor zu sichern, als selbst Akzente in der Offensive zu setzen. Fünf Strafzeiten gegen den NEV sorgten dafür, dass die Schützlinge von Trainer Andrej Fuchs fast die Hälfte der Zeit in Unterzahl agierten. Gestützt auf den sicheren Dennis Kohl im Neusser Gehäuse überstand man diese Phasen jedoch ohne Gegentor. Ansonsten kamen beide Mannschaften zu guten Chancen, so dass sich auch GEC-Torhüter Christian Lüttges mehrfach auszeichnen konnte. Ohne Torerfolge ging es erstmals in die Kabinen. Auch im zweiten Abschnitt lief der Angriffsmotor der Neusser noch nicht richtig rund. Zum einen hatte man mit der unangenehmen Spielweise des Gegners seine Probleme, darüber hinaus haderte man auch weiterhin mit einigen Schiedsrichterentscheidungen, was sogar eine Zeitstrafe gegen Andrej Fuchs zur Folge hatte. Da sich beide Teams vor dem gegnerischen Gehäuse wenig kaltschnäuzig zeigten, und darüber hinaus die Torhüter gut aufgelegt waren, sah es lange Zeit so aus, als würde es auch bis zur zweiten Pausensirene beim 0:0 bleiben. Nachdem Dennis Kohl seine Mannschaft bei einem Alleingang von Dennis Holstein vor dem Rückstand bewahrt hatte, sollte aber kurz vor dem Drittelende doch noch ein Tor fallen. Als sich die Neusser in der Schlussphase des Drittels immer öfter in der Grefrather Verteidigungszone festsetzen konnten, war Philipp Louven mit einem Nachschuss aus dem Gewühl heraus zum 0:1 erfolgreich. Der letzte Abschnitt begann mit einem Paukenschlag. Ramin Yazdi wuchtete die Scheibe mit einem Distanzschuss Richtung Grefrather Tor, von wo die Scheibe zurück ins Feld sprang. Doch während Yazdi den Puck an der inneren Torstange gesehen hatte und bereits zum Torjubel abdrehte, vermuteten die Schiedsrichter einen Pfostentreffer und ließen das Spiel weiter laufen. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben und so sollte Yazdi kurz darauf doch noch für das 0:2 verantwortlich sein. Nach einem Distanzschuss von Sebastian Geisler setzte der Stürmer einen Abpraller aus kurzer Distanz in die Maschen (49.). Der Widerstand der Gastgeber war drei Minuten später endgültig gebrochen, als Lutz Klauck einen Schlagschuss unter die Latte wuchtete. Der Meister verwertete die sich bietenden Überzahlchancen konsequent und legte in der 54. Minute durch Sven Sauer den vierten Treffer nach. Der achte Shut-out der Saison für Dennis Kohl rundete den Erfolg an der Niers ab, der verdient, aber vielleicht um ein oder zwei Tore zu hoch ausfiel. Tore: 0:1 (39:22) Louven (Mudryk, Fuchs), 0:2 (48:56) Yazdi (Geisler, Mudryk/5-4), 0:3 (51:40) Klauck (Geisler, Mudryk/5-4), 0:4 (53:54) Sauer (Mudryk, Yazdi/5-4). Strafen: Grefrath 18, Neuss 16. Zuschauer: 419.

Rekordsieg für die Eintracht

Frankfurt, 18. Februar In der Qualifikationsrunde zur Regionalliga Hessen hat die Frankfurter Eintracht am Freitagabend einen Rekordsieg verbucht. Mit 24:2 (5:1, 11:0, 8:1) schickte die SGE den TSV Schott Mainz zurück nach Rheinhessen, dabei genügte der Eintracht eine höchst durchwachsene Leistung, um den höchsten Sieg seit der Wiedergründung der Eishockeyabteilung der Eintracht zu feiern. Nach dem grausamen ersten Drittel führte die Eintracht zwar 5:1, hatte aber des öfteren Glück, dass Goalie Julian Hessel einige Mainzer Alleingänge zunichte machte. In Abschnitt zwei präsentierte sich die Eintracht dann verbessert und nach 40 Minuten stand ein 16:1 auf der Anzeigetafel. Vor enttäuschender Kulisse legte die SGE dann im letzten Drittel noch mal nach und siegte letztlich auch in dieser Höhe verdient. Am Sonntag um 19 Uhr bedarf es beim EV Wiesbaden allerdings einer wesentlich besseren Leistung, um dort ebenfalls erfolgreich sein. Positiv anzumerken ist, dass die Mainzer Wölfe trotz der deutlichen Unterlegenheit niemals unfair agierten. Sechs Strafminuten gegen den TSV und zwei (wegen Spielverzögerung) gegen die SGE zeugen von einer sehr fairen Partie. Die Unstimmigkeiten mit dem EV Wiesbaden sind indes weitgehend ausgeräumt. "Es gab ein klärendes Gespräch mit dem Vorstand des EVW und der betreffende 1b-Spieler des EVW wird sich bei Levon Laufou entschuldigen. Wenn dies geschehen ist, dann ist das Thema für uns erledigt", erklärt Eintracht-Sportwart Oliver Eberz.

EC Siegerland weiter auf Erfolgskurs

Netphen, 18. Februar Am Freitagsabend besiegte der EC Siegerland besiegte die Ratinger Ice Aliens 1b in der Qualifikation zur Verbandsliga NRW mit 8:3. Vor 138 Zuschauern gingen beide Mannschaften von Anfang an mit hohem Tempo zu Werke. Der EC Siegerland, der ohne den erkrankten Markus Gieseler antrat, konnte sich viele klare Tormöglichkeiten herausspielen, die aber vom guten Schlussmann der Gäste vereitelt wurden oder statt des Tores nur dessen Umrandung trafen. So mussten die ECS-Fans bis zur 17. Spielminute warten, ehe Marco Herbel das 1:0 erzielen konnte. Im zweiten Spielabschnitt machte der ECS weiter wie zuvor, diesmal allerdings mit besserer Chancenauswertung. Jörg Deske erzielte in der 26. Spielminute das 2:0. Im Gegenzug nutze der Gegner eine Unachtsamkeit zum 1:2-Anschlusstreffer durch Michael Gärtner. Der ECS ließ sich davon aber nicht beirren und spielte weiter druckvoll nach vorne. Daraus resultierten zwei weitere Tore durch Andre Bruch und Rene Kutzner, wobei das letzte im Fallen erzielt wurde. Auch im dritten Abschnitt ließ sich der ECS nicht von seiner Linie abbringen und erzielte vier weitere Tore. Den Anfang machte Marius Klein in der 50. Spielminute, ehe Matchwinner Marco Herbel seine Tore zwei und drei am gestrigen Abend zum 6:1 und 7:1 erzielte. Durch zwei Unachtsamkeiten in der Defensive konnten die Ratinger durch Michael Gärtner und Dennis Hesse weitere Tore zum 3:7 erzielen, was aber nur als Ergebniskosmetik betrachtet werden kann, und den Sieg der heimischen Kufenflitzer nicht in Gefahr brachte. Den Schlusspunkt setzte gestern Abend Jörg Deske mit seinem zweiten Tor 92 Sekunden vor Spielende. "Das war heute eine geschlossene Mannschaftsleistung. Alle drei Blöcke waren an den Toren beteiligt. Das macht uns für die kommenden Gegner schwerer auszurechnen", so Daniel Walther nach Spielschluss. Ein nicht alltägliches Schiedsrichtergespann erlebten die Zuschauer gestern Abend. Aufgrund von Organisationsproblemen beim Verband musste Boris Mörtl das Spiel alleine leiten, was ihm nach Meinung der Trainer sehr gut gelang.

Starke Leistung gegen Dortmund

Duisburg, 18. Februar Charlie Weise atmete tief durch. "Wir können doch noch gewinnen", augenzwinkerte der Trainer der EV Duisburg 1b. Am Freitagabend gewannen die Jungfüchse verdient ihre Partie in der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Oberliga gegen den EHC Dortmund mit 6:2 (3:0, 2:1, 1:1). Angeführt vom "Ersatz-Kapitän" Frank Petrozza – Klaus Micheller musste eine Sperre absitzen – bot der EVD gerade im ersten Drittel eine starke Offensivleistung. Aber auch hinten brannte kaum etwas an, auch weil Torhüter Frank Pribil eine sehr starke Partie ablieferte. "Wir haben das Spiel kontrolliert und auch in der Höhe verdient gewonnen", lobte der Coach seine Mannschaft. Sebastian Berg hatte nach der Partie mit Adduktorenproblemen zu kämpfen. Jörn Siegmanski hat das Training wieder aufgenommen. "Vielleicht kann er schon am nächsten Wochenende wieder spielen", hofft Weise. Die Duisburger Tore erzielten Björn Reiser, Evgenij Kozhevnikov, Frank Petrozza, Heiko Wilken, Markus Schmidt und Dario Schmitz.

Piranhas wollen sechs Punkte

Rostock, 17. Februar Die Rostocker Piranhas wollen an diesem Wochenende in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost die maximale Punkteausbeute einfahren. Am Freitag steht die Partie bei den Wedemark Farmers (20 Uhr) auf dem Programm, am Sonntag kommt um 19 Uhr der Braunlager SC Harz in die Eishalle in der Schillingallee. Nach dem letzten durchwachsenen Wochenende wollen die Rostocker nun endlich wieder sechs Punkte auf das Konto holen. Dies ist auch nötig, um den Anschluss an die Play-off-Plätze nicht zu verlieren. Vier Punkte liegen die Piranhas derzeit hinter dem Vierten Braunlage zurück, haben allerdings auch ein Spiel weniger ausgetragen. Somit kommt der Partie gegen Braunlage am Sonntag einige Bedeutung zu. Die Piranhas sind gewarnt, denn Braunlage gewann am letzten Wochenende bei den Halle Saale Bulls mit 4:1 und knöpfte eine Woche zuvor sogar Leipzig einen Punkt ab. Für die Rostocker gab es zum Auftakt der Meisterrunde eine 3:6-Niederlage im Harz. Doch auch das Spiel in Wedemark wird keine leichte Aufgabe. Auch wenn die Farmers mit nur zwei Punkten abgeschlagen in der Tabelle auf Rang acht liegen, gelten sie nicht als Punktelieferant. Die Piranhas und auch Halle bekamen den Kampfgeist der Mellendorfer zu spüren und setzten sich erst im Penaltyschießen durch. Einen Punktverlust dürfen sich die Rostocker nicht noch einmal leisten, wollen sie die Play-off-Plätze nicht aus den Augen verlieren. "Wenn die Mannschaft so kämpft wie am vergangenen Sonntag gegen Leipzig, wird sie erfolgreich sein", so Trainer Andreas Bentenrieder. In der Landesliga Hamburg steht für die Rostocker Freibeuter eine Vorentscheidung an. Gegen den Hamburger SV 1c muss die 2:9-Niederlage aus dem Hinspiel aufgeholt werden, um den Titel aus der letzten Saison zu verteidigen. "Die Aufgabe ist schwer, aber lösbar, wenn unsere Mannschaft komplett ist", weiß Spielertrainer Axel Götz. Das erste Bully wird am Samstag um 15:30 Uhr in der Eishalle Schillingallee ausgeführt. Vor einer schweren Auswärtsaufgabe stehen die Youngstar Piranhas in der Verbandsliga Nordost. Nach dem 1:11 am letzten Samstag daheim gegen die Jungfüchse des ES Weißwasser steht am Samstag das Rückspiel an. Die Youngstars fahren als krasser Außenseiter in die Lausitz, sollten sich aber möglichst achtbar aus der Affäre ziehen.

Situation im Kader bessert sich etwas

Darmstadt, 17. Februar Geglättet haben sich die Sorgenfalten auf der Stirn von Viktor Doroschenko, dem Trainer der TSG Darmstadt. Für das kommende Wochenende in der Aufstiegsrunde zur Oberliga stehen ihm mit Odemer und Schnürer wieder zwei zuverlässige Spieler zur Verfügung, nachdem das letzte Spiel ja nur noch in Notbesetzung bewältigt werden konnte. Für den Rest der Saison wird allerdings Routinier Helmut Schultz fehlen, den ein Bandscheibenvorfall quält. Am Samstag um 17 Uhr müssen die Stars versuchen, sich in Herne zumindest achtbar aus der Affäre zu ziehen. Neben Neuss ist Herne als das stärkste Team in der Liga zu sehen, was sie auch am vergangenen Sonntag mit einem 6:5-Sieg über Neuss unter Beweis gestellt haben. Nicht einfach, aber doch mit einer besseren Chance als gegen Herne ausgestattet empfangen die Stars am Sonntag um 18 Uhr den Grefrather EC. Grefrath kam als Sechster in NRW in die Aufstiegsrunde und kann erst einen 5:2-Sieg gegen Lauterbach verzeichnen. Die Stars hoffen also am Sonntag den ersten Punktgewinn zu erzielen. "Wir sind es unseren Fans schuldig, gegen die Teams, die mit uns auf einer Höhe spielen, zu Hause zu Punkten", stellt der Sportliche Leiter Benno Hochstrate die momentane Situation klar und fügt hinzu: "Bislang war die Eissporthalle immer fast ausverkauft, das ist für unser Team nach dem Frust der letzten Wochen der größte Ansporn überhaupt." In der Tat sind die Besucherzahlen trotz der mageren Punktausbeute der Stars beachtlich und selbst auf den weiten Auswärtsfahrten begleiteten immer einige Schlachtenbummler das Team aus Südhessen.

Als klarer Favorit nach Unna

Solingen, 17. Februar Am Sonntag wird es für die Spieler vom EC Bergisch Land wieder ernst. Nach dem Testspiel in der vergangenen Woche greifen die Raptors wieder in den Kampf um den Aufstieg in die Regionalliga NRW ein und geben dabei am Sonntag um 19 Uhr ihre Visitenkarte bei den Bulldogs aus Königsborn ab. Die Vorzeichen scheinen vor dem Spiel klar zu sein: die Raptors sind souveräne Tabellenführer, Königsborn findet sich im Tabellenkeller wieder. Auch das Hinspiel in Solingen konnten die Bergischen klar für sich entscheiden. Der Königsborner JEC konnte bislang nur Achtungserfolge feiern. Ein Sieg nach Penaltyschießen gegen den TuS Wiehl ist das einzig Zählbare, das die Bulldogs in den Händen halten. Trotz allem ist Vorsicht geboten. Rolf van Hauten: "Wir waren gegen Troisdorf auch zweimal der klare Favorit und haben uns sehr schwer getan. Wir müssen von Anfang an zeigen, wer die bessere Mannschaft ist, uns Chancen erarbeiten und diese dann auf konsequent nutzen." Am 24. Februar wird es auch wieder die schon fast traditionelle Eishockey-Karnevals-Bustour geben, die diesmal die Raptors nach Iserlohn zum Rückspiel im Ligapokalfinale begleitet. Zum Preis von 13 Euro einschließlich Eintrittskarte können Fans die Mannschaft des EC Bergisch Land begleiten. Die Fanbetreuung am Fanstand in der Halle nimmt die Anmeldungen an.

Dennis Albrecht unternimmt Trainingsversuch

Dinslaken, 17. Februar Am kommenden Sonntag, 19. Februar, um 19 Uhr treffen die Dinslakener Kobras zu Hause auf den TuS Wiehl. Dennis Albrecht stand beim Abschlusstraining am Donnerstag, nach seiner im Spiel gegen Iserlohn erlittenen Knieprellung zum ersten Mal wieder auf dem Eis und unternahm einen Trainingsversuch. Gegen Wiehl werden auch die Juniorenspieler Jonas Podlecki, Marvin Raslan und Patrick Stach wieder dabei sein. Die grippegeschwächten Sebastian Leverenz und Andreas Schrills konnten am Training nicht teilnehmen, hoffen aber, am Sonntag gegen Wiehl auflaufen zu können.

Gegen direkte Konkurrenz Grundstein für die Play-offs legen

Braunlage, 16. Februar "Es geht gegen die direkte Konkurrenz", weiß BSC-Coach Jan Furo um die Wichtigkeit des anstehenden Wochenendes. Um weiter gut im Rennen um einen Play-off-Platz zu liegen, will der Braunlager SC Harz in der Meisterrunde der Eishockey-Regionalliga Nord-Ost den vierten Platz gegen zwei direkte Tabellennachbarn verteidigen. Am Freitag erwarten die Wölfe um 20 Uhr den Dritten ESC Erfurt im heimischen Wurmbergstadion, am Sonntag geht es zum Fünften Rostocker EC. Die Spiele gegen die Erfurter Black Dragons waren im Saisonverlauf jeweils knappe Angelegenheiten. Im bisher letzten Duell unterlag der BSC zu Hause knapp mit 5:6 nach Penaltyschießen. Nun brennen die Harzer darauf, die drei Punkte am Wurmberg zu behalten und die Thüringer damit in der Tabelle zu überholen. "Letztlich wird es auf die Tagesform ankommen", sagt Furo, der auch auf den Heimvorteil und die Unterstützung der Fans setzt. Aufpassen muss die BSC-Defensive vor allem auf die beiden Tschechen Zbynek Marak und Marek Pospisil, die in der Meisterrunde schon kräftig zugeschlagen haben. Überzeugend waren bisher auch die Leistungen der Verteidiger John Noob und Brendan Cook. Beim letzten Duell gerieten die Harzer schnell mit 0:3 in Rückstand, genau das soll diesmal vermieden werden. Rostock, immerhin Vorrundenmeister, konnte in der Meisterrunde in den vergangenen Spielen nur bedingt überzeugen. So folgte einer 1:5-Niederlage in Timmendorf postwendend ein 5:2-Sieg über Leipzig. "Wir können in Rostock nur überraschen, die hatten zuletzt Licht, aber auch Schatten", meint Furo. Nicht bei einer Überraschung helfen kann an diesem Wochenende Dennis Lütjen. Seine Verletzung, erlitten beim Sieg in Halle, stellte sich glücklicherweise nicht als Bänderriss heraus. Dennoch wird der Zwei-Wege-Spieler für etwa drei Wochen mit einer Sprunggelenksstauchung ausfallen. Während im Heimspiel gegen Erfurt ansonsten alle Wölfe dabei sein werden, muss Furo beim Spiel in Rostock wohl doch etwas umstellen: "Die späte Rückkehr ist ein gerade für unsere Schüler ein Problem. Wir müssen schauen, wer letztlich dabei sein wird." An Furos Zielsetzung ändert das aber nichts. "Gewinnen wollen wir immer", so der Wölfe-Dompteur selbstbewusst.

Guter Start für die Akademiker

Berlin, 16. Februar Ein positiver Start gelang dem FASS Berlin in der Abstiegsrunde der Regionalliga Nordost. Vier Spiele, vier Siege. Am Samstag, 18. Februar, um 19 Uhr ist der Adendorfer EC erneut in der Erika-Hess-Eishalle zu Gast. In den bisherigen vier Spielen gegeneinander konnten die Akademiker bisher dreimal siegreich das Eis verlassen (Vorrunde H 7:5, A 2:4, Relegation H 7:4, A 6:3). Mit einem weiteren Sieg über die Rams können die Akademiker bereits vorzeitig den Klassenerhalt in der Regionalliga feiern. Für Spannung ist damit sicherlich gesorgt, da sich die Adendorfer nicht kampflos ergeben werden. Am vergangenen Wochenende konnten sie beim Auswärtsspiel gegen den ECC Preussen Juniors Berlin in den letzten zwei Minuten noch zwei Tore aufholen und siegreich wieder nach Hause fahren und somit ihre Chancen auf einen Nichtabstieg aus der Regionalliga waren. Besonders der erste Block mit dem beiden Ex-Eisbären Danny Böttger (6 Tore, 7 Vorlagen), Frank Richardt (3 Tore, 9 Vorlagen), Torsten Heideck (2 Vorlagen), Pat Rowan (5 Tore, 8 Vorlagen) und Vadim Kulabuchov (9 Tore, 7 Vorlagen) sorgte in den bisherigen Duellen für viel Gefahr vor den Tor der Berliner. Während die Adendorfer mit den Hofmann Brüdern, Michels und Schuhart verletzungsbedingt wichtige Spieler im Kader fehlen, kann FASS-Coach Heiko Awizius auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Besonders Andreas Dimbat (4 Spiele, 6 Tore, 9 Vorlagen), der in der Vorrunde berufsbedingt nur sporadisch zur Verfügung stand, hat sich zum Leader der Mannschaft entwickelt. Zusammen mit Kapitän Lucian Aicher (3 Spiele, 5 Tore, 9 Vorlagen) wirbelten sie in den bisherigen Spielen die gegnerischen Verteidigungen regelmäßig durcheinander. Ergänzt wird die Sturmreihe mit dem 18-jährigen Roman Gries, der nach seiner viermonatigen Verletzungspause glänzend mit den beiden harmoniert und in zwei Spielen bereits dreimal einnetzen konnte.

Jungfüchse und Highlander stehen auf dem Programm

Dortmund, 16. Februar Zwei sehr unterschiedliche Aufgaben erwarten den EHC Dortmund am Wochenende in der Aufstiegsrunde zur Oberliga. Zuerst geht die Reise am Freitag nach Duisburg (Spielbeginn 19:30 Uhr) in den Sportpark Wedau, zwei Tage später tritt der VERC Lauterbach an der Strobelallee an. Erstes Bully ist dann um 19 Uhr. Die Duisburger Jungfüchse sind als Aufstiegsaspirant in die Saison gestartet und konnten mit dem dritten Platz in der Hauptrunde den Ansprüchen auch gerecht werden. In der Aufstiegsrunde ist das Team von Charlie Weise aber bisher deutlich hinter den Erwartungen geblieben und liegt nur auf Platz fünf. "Dass Duisburg zuletzt dreimal verloren hat, passt uns gar nicht. Gerade ein angeschlagener Gegner ist unberechenbar. Aber wenn wir im Dreikampf an der Tabellenspitze weiter mitmischen wollen, dann müssen wir auch bei den Jungfüchsen gewinnen", gibt EHC-Trainer Markus Scheffold eine klare Order aus. "Beide Spiele in der Hauptrunde waren sehr eng. An der Wedau haben wir erst im Penaltyschiessen verloren, zuhause hat uns der zweite Spielabschnitt die Punkte gekostet. Im dritten Anlauf wollen wir es besser machen, und ich bin zuversichtlich, dass es klappt. Die Mannschaft will weiter erfolgreich bleiben." Die Elche können ohne Personalsorgen ins Wochenende gehen, lediglich Thomas Franta wird wegen seiner Fingerverletzung weiter fehlen. Für ihn werden die beiden Juniorenkeeper Mark Surkamp und Sören Werth ins Aufgebot kommen. Beim Heimspiel am Sonntag gegen die Highlander aus Lauterbach wird es darum gehen, die nötige Konzentration und Einstellung zu finden. Das Hinspiel ging bereits klar an den EHC und der Hessenvertreter ist bisher in der Aufstiegsrunde nicht über die Rolle des Punktelieferanten hinaus gekommen. "Solche Spiele sind immer unangenehm. Jeder erwartet einen deutlichen Erfolg, die Mannschaft natürlich auch. Gerade deshalb ist die Gefahr des Unterschätzens groß. Dennoch wollen wir den Zuschauern ein gutes Spiel zeigen und entsprechende spielerische Akzente setzen. Schließlich liegen nur noch vier Heimspiele in dieser Saison vor uns", so der Sportliche Leiter Klaus Picker, der sich noch um ein weiteres Spiel zum Saisonabschluss bemüht. "Wir würden uns gern mit einem Heimspiel am letzten März-Wochende zu Hause aus dieser Saison verabschieden. Außerdem will sich der EHC Dortmund an einem Benefiz-Turnier am 1. April in Herne zugunsten der Betroffenen des Eishalleneinsturzes von Bad Reichenhall beteiligen." Mit welchem Erfolg die Elche die Saison abschließen können wird sicherlich nicht unwesentlich vom Wochenende abhängen. "Wenn wir in Duisburg gewinnen, dann ist für uns in der Aufstiegsrunde weiterhin alles drin."

KJEC trifft auf den Spitzenreiter

Unna, 16. Februar Am Sonntag um 19 Uhr trifft der Regionalligist Königsborner JEC in der Qualifikationsrunde auf Tabellenführer EC Bergisch Land aus Solingen. Die Bergisch Raptors gingeb in dieser in der Verbandsliga an den Start, wo sie zehn von zwölf Spielen gewannen und den zweiten Tabellenplatz hinter Iserlohn belegten. Das Team aus der Klingenstadt läuft mit zahlreichen Routiniers auf. Wie stark Solingen ist, haben neben den Bulldogs (11:2 im Hinspiel) bereits auch andere Regionalligisten am eigenen Leibe zu spüren bekommen. Wieder an Bord ist Verteidiger Kai Domula. Verletzungbedingt fehlt weiterhin Stürmer Sebastian Riede. Ob auf den bulgarischen Nationalspieler Borislav Blagoev zurückgegriffen werden kann, entscheidet sich erst zum Wochenende.

Eintracht erwartet Mainz und muss nach Wiesbaden

Frankfurt, 16. Februar Am Freitag um 20 Uhr erwartet die Frankfurter Eintracht mit dem TSV Mainz den ersten Landesligisten in der Qualifikation zur Regionalliga Hessen. Die Rheinhessen unterlagen bisher in allen Spielen mehr oder weniger deutlich und liegen mit null Punkten auf dem letzten Platz. Allerdings hat aber auch die Eintracht noch keinen Zähler auf dem Konto, dass soll aber spätestens am Freitag gegen 22:30 Uhr nicht mehr der Fall sein. In der vergangenen Landesligasaison gewann die SGE beide Spiele (7:1 und 4:2), hatte aber insbesondere beim knappen Rückspielerfolg sehr viel Mühe mit dem TSV und wird den Gast auch am Freitag sicher nicht unterschätzen. Mit dem Schweden Nikolas Johansson und dem ehemaligen Limburger Hans Schmidt spielen zwei sehr erfahrene Akteure bei den Blau-Weißen, die in den bisherigen Spielen immer für Tore gut waren. Bei der Eintracht wird Peter Renner wieder auflaufen, er hat seine Verletzung auskuriert und soll zusammen mit Jay McNeill der Offensive wieder mehr Durchschlagskraft verleihen. Allerdings ist diesmal die Defensive personell geschwächt, mit Volker Konrad und Ringo Neugebauer fehlen zwei Stammkräfte aus familiären Gründen. Am Sonntag geht es dann zum EV Wiesbaden.

Heimspiel in Bremen – Auswärtsspiel in Bremen

Wilhelmshaven, 16. Februar An inzwischen gewohnter Stelle, dem Bremer ParadIce, gibt es am Freitag um 21 Uhr das nächste Heimspiel des EC Wilhelmshaven-Friesland in der Verbandsliga Nordost. Gäste beim dritten Spiel in Folge für die Jadehaie in Bremen ist das Team der Celler Oilers, die als Zwölfter die Reise an die Weser antreten. Aus 20 Partien gab es bisher nur zwölf Punkte. Schmerzlich für die Oilers mit Sicherheit die Erinnerung an das erste Aufeinandertreffen beider Team: Am 30. Dezember gab es im Mellendorfer Icehouse eine satte "Klatsche" von den Jadehaien. Die Mannschaft von Kapitän Nick Hurbanek gewann das Spiel souverän 13:1. Neben den zuletzt gesperrten Kallweit und Friedrichsen wird auch die erste Reihe wieder komplett antreten. Christian Priem hat seinen ersten Einsatz gegen die Harsefeld Tigers nach der Knieverletzung gut überstanden. Damit stehen Sorokin wieder drei komplette Reihen zur Verfügung. Eine weitere Premiere gibt es für den ECW, wenn am Sonntag das Punktspiel im ParadIce angepfiffen wird. Schauplatz für das Auswärtsspiel gegen den Bremer EC ist um 19 Uhr nicht die kleine Trainingshalle, sondern die "gute Stube" der Bremer, die große Halle 1. Darauf freuten sich im Vorfeld nicht nur die Jadehaie und die erste Mannschaft des Bremer EC, sondern auch alle Fans auf beiden Seiten. So rechnen die Verantwortlichen in Bremen mit 800 bis 1000 Zuschauern. Das dieses Spiel unter ganz besonderen Vorzeichen steht liegt vor allem daran, dass der Bremer EC den EC Wilhelmshaven-Friesland in ganz außergewöhnlicher Weise unterstützt hat. Ohne die spontane Einladung der jadestädtischen Mannschaften zum Training der Bremer Teams und die Hilfe bei den Terminen für die Heimspiele des ECWF wäre die Saison sicherlich vorzeitig beendet gewesen. Zeichen für die besondere Verbundenheit zwischen beiden Vereinen ist aber auch die offizielle Fan-Freundschaft, die zwischenzeitlich etabliert wurde und die Ankündigung einer großen Party im Anschluss an das Spiel am Sonntag.

Das Duell zweier Kumpel

Moers, 15. Februar Spychala gegen Weise. Ein Duell zweier "dicker Kumpel". Und natürlich möchte Josef Spychala, Trainer der Black Devils Niederrhein, nicht nur aus persönlichen Gründen gegen Charlie Weise, Coach des EV Duisburg 1b, gewinnen. "Wir würden gerne unseren derzeitigen vierten Tabellenplatz in der Aufstiegsrunde zur Oberliga behalten und werden alles daran setzen, gegen Duisburg endlich einmal erfolgreich zu sein." In der Vorrunde verloren die Moerser zweimal gegen die Jungfüchse. Dass er nach den Trainingseinheiten in der Woche nicht weiß, wer spielen kann, daran hat sich Spychala schon gewöhnt. Einige Spieler sind angeschlagen, möglicherweise kommen noch berufliche Verhinderungen hinzu. "Ich hoffe, dass der Stamm trotzdem komplett sein wird. Auf der anderen Seite erwarte ich eine Duisburger Mannschaft, die ihre letzten Niederlagen ausbügeln und die letzten Chancen auf den Aufstieg wahren will." Es wird also bestimmt nicht einfacher als in der Vorrunde, zumal die Förderlizenzspieler der ersten Mannschaft wegen der DEL-Pause zu Olympia zur Verfügung stehen. Das Derby beginnt am kommenden Sonntag um 17.45 Uhr in der Moerser Eissporthalle.

Am Freitag geht es nach Grefrath

Neuss, 15. Februar Nach dem Wochenende der Spitzenspiele ist wieder Derbyzeit. Mit dem Grefrather EC 2001 wartet ein unangenehmer Kontrahent auf den Neusser EV. Der Aufsteiger erwies sich in dieser Saison als Favoritenschreck, bezwang er doch nach der Herner EG vor einer Woche völlig überraschend den EV Duisburg 1b. Dabei haben die Niers Panther mit der Qualifikation zur Aufstiegsrunde ihr eigentliches Saisonziel - den Klassenerhalt in der Regionalliga - bereits erreicht. Nun folgt die Zugabe und auch bei der machen die Blau-Gelben bislang eine gute Figur. Dies tat man auch bei den beiden letzten Aufeinandertreffen mit dem NEV, die hart umkämpft waren. Sowohl beim 3:2-Sieg zum Ende der Vorrunde, als auch beim 8:3-Erfolg vor vier Wochen fiel die Entscheidung erst im letzten Drittel zu Gunsten der Neusser. Für das Rückspiel am Freitag um 20 Uhr in Grefrath hofft die Mannschaft um Kapitän Ronny Sassen erneut auf die maximale Punkteausbeute, zumal die Verfolger aus Dortmund und Herne den NEV mit Siegen am Wochenende von der Tabellenspitze verdrängen könnten. Ralf Reisinger wird an diesem Wochenende noch pausieren, will aber danach wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Hinter dem Einsatz von Sebastian Bongartz und Ronny Sassen steht noch ein Fragezeichen, beide müssen noch weitere ärztliche Untersuchungen abwarten.

Drachen in Braunlage und zu Hause gegen Halle gefordert

Erfurt, 15. Februar Am Freitag, 17. Februar, um 20 Uhr geht es für die Black Dragons Erfurt wieder um wichtige Punkte. Gegner sind die Wölfe aus Braunlage. Beide Aufeinandertreffen in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost konnten die Drachen bisher für sich entscheiden, gewann man in Erfurt noch relativ klar mit 4:2, musste in Braunlage das Penaltyschießen für einen Sieger sorgen, schlussendlich siegten die Drachen mit 6:5. Die Braunlager konnten mit einem Sechs-Punkte-Wochenende den Rückstand auf die Drachen auf zwei Punkte verkürzen, allerdings haben die Drachen ein Spiel weniger absolviert. Besonders der 4:1-Auswärtserfolg der Wölfe beim Spitzenreiter in Halle sorgte doch für einiges Aufsehen, waren doch die Hallenser bis zu diesem Spiel in der Meisterrunde zu Hause noch ungeschlagen. "Unser Ziel sind trotzdem drei Punkte, damit könnten wir den Abstand wieder auf fünf Punkte ausbauen", so Drachencoach Belitz. Am Sonntag, 19. Februar, ab 18 Uhr, kommt es zum Spitzenspiel in der Erfurter "Kartoffelhalle". Der derzeitige Tabellenführer aus Halle trifft auf den Tabellendritten aus Erfurt. Dabei wollen die Erfurter ihre imposante Heimbilanz weiter ausbauen. Auch nach 17 Heimspielen sind die Drachen weiterhin das einzige Team, das vor heimischem Publikum in allen Spielen mindestens das Penaltyschießen, und somit einen Punkt, erreicht haben. Ebenso haben die Erfurter mit den Bulls noch eine kleine Rechnung zu begleichen, gewannen die Hallenser das Hinspiel zum Meisterrundenstart mehr als deutlich mit 7:0. In der Vorrunde hingegen konnten die Drachen beide Spiel für sich entscheiden. So siegte man in Halle mit 4:2 und in Erfurt knapp mit 3:2. "Die Favoritenrolle dürfte hier eindeutig bei den Gästen liegen, das kommt uns nicht ungelegen. Hinten dicht stehen und vorn mit unseren Kontern frühzeitig punkten, dann sollte auch gegen den Spitzenreiter der ein oder andere Punkt zu holen sein", so Belitz. Ob der zuletzt ausgefallene Sebastian Stoyan wieder mitwirken kann, entscheidet sich erst kurzfristig. Sonst steht Drachencoach Belitz der komplette Kader zur Verfügung.

Wölfe wieder fit

Schönheide, 15. Februar Aufatmen beim EHV Schönheide, das Krankenlager lichtet sich und die Schönheider Wölfe greifen am kommenden Wochenende wieder ins Geschehen der Regionalliga-Meisterrunde ein. Zwei schwierige Spiele stehen dabei auf dem Programm. Am Samstag, 18. Februar, um 18 Uhr empfängt der EHV im heimischen Wolfsbau die Beach Boys vom EC Timmendorfer Strand. Keine 24 Stunden später, am Sonntag, 19. Februar, um 17 Uhr geht es für die Wölfe auswärts gegen die Blue Lions Leipzig ebenfalls wieder um wichtige Punkte im Kampf um einen der begehrten Play-off-Plätze. Dabei kann EHV-Trainer Jiri Heinisch wieder auf den Großteil seiner Leistungsträger zurückgreifen. War es aufgrund der Kranken- und Verletztenliste in der vergangenen Woche nicht möglich eine einsatzfähige Mannschaft aufzustellen, ist die Erleichterung groß, dass in dieser Woche fast alle Spieler wieder trainieren konnten. So hat beispielsweise Stammkeeper Markus Nachtmann seine Verletzung nahezu auskuriert. Ganz sorgenfrei ist die Situation im Kader des EHV dennoch nicht, steht beispielsweise hinter den Einsätzen von Milan Hahn, Matthias Krehl und Oliver Granert noch ein Fragezeichen. Genaueren Aufschluss wird das Abschlusstraining am Freitag geben.

Huskys reisen zu den Troisdorf Dynamites

Trier, 15. Februar Am kommenden Sonntag, 19. Februar, reisen die Trierer Huskys ins Rheinland zu den Troisdorf Dynamites. Hier gilt es, im Icedome von Troisdorf Punkte einzufahren um den zweiten Tabellenplatz in der Qualifikation zur Regionalliga NRW zu festigen. Im Gegensatz zu den Huskys ist die Pokalrunde für die Dynamites bisher eine herbe Enttäuschung. Gegen die Huskys bestreiten die Dynamites bereits eines ihrer vielen Endspiele um den Klassenerhalt. Mit gerade einmal einem Punkt rangieren die Troisdorfer am Tabellenende. Dabei hat die Mannschaft durchaus Potenzial und ist spielerisch auch nicht zu verachten. In den letzten Wochen schafften es die Troisdorfer jedoch nicht, ihre Möglichkeiten auszuschöpfen. Tiefpunkt dürfte wohl die 3:7-Niederlage in Wiehl gewesen sein. Der letzte Tabellenplatz täuscht, denn die Troisdorfer haben bisher als einzige Mannschaft den Raptors aus Solingen einen Punkt abgenommen, als sie in Solingen erst im Penaltyschießen verloren. Bis auf Patrick Leitner, der eine Sperre absitzen muss, sind alle Trierer Spieler an Bord.

Mit viel Kampf zum knappen Sieg

Pohlheim, 15. Februar Als am Dienstagabend gegen 22.40 Uhr der langjährige Bad Nauheimer Stadionsprecher Richard Eberhardt die Mannschaften nach einem rasanten Schlagabtausch vom Eis des Colonel-Knight-Stadions verabschiedete, war der erwartete Sieg unter Dach und Fach: Vor guter Kulisse setzte sich der ERC Pohlheim gegen das Tabellenschlusslicht der Landesliga Hessen, die Ice Devils Bad Nauheim zwar erwartungsgemäß, aber äußerst knapp mit 5:4 (1:1, 2:2, 2:1) durch. Dabei begann es alles andere als nach Maß für die Pohlheimer. So zappelte in der 13. Minute der Puck im Netz von ERC-Torhüter Ömer Aslan-Salzer, der diesmal den Vorzug vor Ralf Groos erhalten hatte. Nauheims Levon Ray Laufou hatte einen Abpraller bei eigener 5:4-Überzahl zum 1:0 verwertet. Nur eine Minute später war Pohlheims Martin Homola zur Stelle und schoss unnachahmlich zum 1:1 ein. Die Gäste hatten in dem von Beginn an kampfbetonten und von vielen Nickligkeiten durchsetzten Spiel Probleme in die Partie zu finden. So nach und nach kamen sie aber dann ins Rollen. Nach Dominik Felsmanns Riesenchance und Benjamin Jeckels Pfostenschuss binnen einer Minute blieb es dann Spielertrainer Holger Pöritzsch vorbehalten, zu Beginn des zweiten Drittels die 2:1-Führung zu besorgen. Als Freddie Schmaus eine umstrittene Strafe absaß, gelang Murat Schipper der 2:2 Ausgleich (24.) für seine Ice Devils. Fünf Minuten später fasste sich Benjamin Jeckel ein Herz und hämmerte den Puck per Schlagschuss zum 3:2 ins Tor der Gastgeber. Die Bad Nauheimer antworteten mit wütenden Angriffen und versuchten, weiter Druck aufzubauen. Die Folge war der erneute Ausgleich durch Tim Kunzler (3:3, 34.). Im Schlussdrittel blieb die Begegnung weiter auf des Messers Schneide, doch neigte sich die Waagschale immer stärker zugunsten der Gastgeber, als Laufou erneut traf und damit sein Team wieder in Führung brachte (4:3 , 51.). Aber nur 15 Sekunden später war es Holger Pöritzsch, der nach glänzender Vorarbeit von Martin Homola, den erneuten Ausgleich erzielte. Die letzten Minuten gerieten zum reinen Willensakt. Beide Seiten kratzten nun die letzten Kräfte zusammen, der ERC hatte letztlich das entscheidende Quäntchen mehr zu bieten. Das lag zum einen an Freddie Schmaus, der einen strammen Schuss von Verteidiger Thorsten Becker mit viel List und Tücke zum 5:4 nutzte (53.) und zum anderen machte Torhüter Aslan-Salzer mehrere gute Chancen der Gastgeber beherzt zunichte. Tore: 1:0 (13.) Laufou, 1:1 (14.) Homola, 2:1, (22.) Pöritzsch, 2:2 ( 24.) Schipper, 3:2 (30.) Jeckel, 3:3 (34.) Künzler, 4:3 (51.) Laufou, 4:4 (51.) Pöritzsch, 5:4 (53.) Schmaus. Strafen: Pohlheim 14, Bad Nauheim 14.

Besser als im Hinspiel

Mainz, 14. Februar Zwar verloren die Wölfe vom TSV Schott Mainz beim 6:10 (4:5, 1:0, 1:5) erneut im Rahmen der Qualifikation zur Regionalliga Hessen gegen die Young Lions Frankfurt. Doch auf heimischem Eis war die Niederlage weit weniger deutlich als noch im Hinspiel vor drei Wochen. Dies war vor allem den zurückgekehrten Urlaubern Nicolas Johannson (drei Tore) und Hans Schmidt (zwei Tore) zu verdanken. Der Spielstand schaukelte sich Treffer für Treffer bis zur ersten Pause auf 4:5 hoch. Legten die Lions ein Tor vor, folgten die Wölfe direkt mit einem Anschlusstreffer. Im zweiten Drittel schafften die Mainzer dann den 5:5-Ausgleich und im letzten Drittel gingen sie sogar kurzzeitig mit 6:5 in Führung. Doch wie schon im Hinspiel nahmen die Gegner die Überzahlsituationen kurz vor Spielende zum Anlass, noch fünf schnelle Tore nachzulegen. Neben Johansson und Schmidt war außerdem noch Norbert Kraffer für Mainz erfolgreich.

BSC gewinnt 6:4 gegen Timmendorf

Braunlage, 13. Februar Der Braunlager SC Harz hält in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost weiterhin Kurs auf die Play-offs. Gegen den EC Timmendorfer Strand setzten sich die Wölfe vor rund 650 Zuschauern mit 6:4 (2:1, 2:1, 2:2) durch und machten somit nach dem Freitags-Coup bei Spitzenreiter Halle das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt. Ausschlaggebend für den Sieg gegen die Beach Boys waren die starken Special Teams des BSC. In Überzahl schlugen die Harzer gleich viermal zu, in Unterzahl musste nur ein Treffer geschluckt werden. Schon vor dem 1:0 durch Kapitän Marek Adamec (6.) hatten Jozef Potac und Roman Vanek das Tor genau ausgemessen und jeweils den Pfosten getroffen. Die Braunlager Führung hielt allerdings keine Minute, Jarret Reid stocherte erfolgreich zum 1:1 nach. Doch der BSC konterte und in Überzahl stellte Alexander Deibert die Führung wieder her (12.). Zu Beginn des Mitteldrittels erhöhte Roman Vanek in Unterzahl auf 3:1 (23.). Dusan Halloun hatte den Puck über das Tor gesetzt, der Abpraller landete bei Vanek, der Timmendorfs Torwart Ulrik Kuhnekath mit einem harten Schuss tunnelte. Wiederum Vanek war für das 4:1 verantwortlich (32.), die Führung hätte zu diesem Zeitpunkt aber auch höher ausfallen können. Potac haftete jedoch das Pech am Schläger, gleich zweimal traf er nur das Torgestänge. Mehr Glück hatte auf der Gegenseite Markus Klupp. Sein Pass sprang von David Seidls Schlittschuh in das Harzer Tor (37.). Im Schlussabschnitt hatten die Gäste von der Ostsee zunächst Oberwasser. Steve Pepin verkürzte auf 3:4 (46.), Bryan Phillips hatte den Ausgleich auf der Kelle, traf aber den Puck nicht richtig. Für die Entscheidung sorgte der BSC in Überzahl. Zunächst machte Vanek seinen Hattrick perfekt (49.), dann krönte Halloun, zuvor bei jedem Wölfe-Treffer als Vorbereiter beteiligt, seine überragende Leistung mit dem 6:3 (52.). Das vierte Timmendorfer Tor durch Phillips hatte nur noch statistischen Wert. "Das erfolgreichere Powerplay hat den Ausschlag gegeben", meinte nach dem Spiel Timmendorfs Trainer Jörg Dittrich. BSC-Coach Jan Furo war trotz der drei gewonnenen Punkte nicht hundertprozentig zufrieden: "Der Sieg war wichtig, auch wenn wir zu viele Gegentore zugelassen haben." Am kommenden Wochenende erwarten die Harzer zwei Spiele gegen direkte Tabellennachbarn. Am Freitag kommt der ESC Erfurt in das Wurmbergstadion, am Sonntag steht die lange Auswärtsfahrt zum Rostocker EC auf dem Programm der Wölfe. Zum Freitags-Heimspiel wird der Fanclub Südharz einen Fan-Bus einsetzen. Abfahrt in Wulften ist um 17:45 Uhr, weitere Stationen sind Schwiegershausen, Osterode, Herzberg und Bad Lauterberg. Mitfahren können selbstverständlich auch BSC-Anhänger, die nicht Mitglied im Fanclub sind. Anmeldungen nimmt der erste Vorsitzende Jürgen Kamrad (Telefon/Fax 05556-345; E-Mail: kamju@web.de) entgegen. Tore: 1:0 (5:27) Adamec (Deibert, Halloun/5-4), 1:1 (6:00) Reid (Ahrens, Koubenski), 2:1 (11:11) Deibert (Vanek, Halloun/5-4), 3:1 (22:48) Vanek (Halloun, Seidl/4-5), 4:1 (31:55) Vanek (Halloun, Vanek), 4:2 (36:30) Klupp, 4:3 (45:33) Pepin (Wittig, Klupp/5-4), 5:3 (48:06) Vanek (Halloun, Adamec/5-4), 6:3 (51:50) Halloun (Adamec, Potac/5-4), 6:4 (56:09) Phillips (Ahrens, Reid). Strafen: Braunlage 18, Timmendorfer Strand 14 + 10 (Ahrens). Zuschauer: 612.

Pflicht erfüllt - 6:2 Sieg gegen Wedemark

Erfurt, 13. Februar Es war nicht gerade ein Eishockey-Spektakel, das die knapp 700 Zuschauer heute in der Erfurter Kartoffelhalle zu sehen bekamen, doch dies verwunderte niemand so recht. Zum einen war der Gegner Wedemark für seinen extrem defensiven Stil bekannt, außerdem war es mittlerweile das fünfte Spiel in neun Tagen für die Black Dragons Erfurt. Doch der ESC gewann letztlich mit 6:2 (0:1, 3:0, 3:1). Erschwerend kam noch hinzu das Sebastian Stoyan nach dem Aufwärmen passen musste, er hat sich wohl einen Magen-Darm-Virus zugezogen und fiel damit aus. Marcel Weise übernahm Stoyans Position in der ersten Reihe. So hatten die Gastgeber im ersten Drittel sichtlich Probleme, zu ihrem Spiel zu finden. Als sich die Erfurter mit der Spielweise des Gegners angefreundet hatten, erspielten sie sich auch folgerichtig die ersten Chancen. Doch man scheiterte zunächst immer wieder bestens aufgelegten Farmers-Goalie Marc Röhrig. Wedemark nutzte allerdings ein Powerplay zur Führung. Zwei Spieler sorgten für viel Verkehr von Manuel Groß, so dass dieser den Schuss von Kent Todd zu spät sah und schon stand es 0:1 aus Erfurter Sicht (17.). Im zweiten Drittel erwischten die Drachen den besseren Start, man konnte deutlich sehen das die Drachen gewillt waren, das Spiel noch zu drehen. Und doch war auch hier zunächst immer wieder Endstation bei Röhrig, der seine Mannschaft immer wieder mit vor dem Ausgleich bewahrte. Nach 29 Minuten war aber auch er machtlos. Masche und Marak bedienten den Alleingelassenen Otte vorm Farmers-Tor und dieser bedankte sich mit dem längst überfälligen Ausgleichstreffer zum 1:1. Auch in der Folgezeit machten die Erfurter weiterhin Druck auf das Gästetor, die Farmers hingegen beschränkten sich nur noch auf Zerstörung und setzten vermehrt auf hartes Körperspiel. Dies hatte Folgen, so mussten zunächst Spors und wenig später Todd auf die Strafbank und diesmal hatte das 5:3-Powerplay der Drachen Folgen für die Farmers. DrachenverteidigerJohn Noob bediente Zbynek Marak der mit einem trockenen Schuss vom Bullypunkt zur 2:1-Führung erfolgreich war. Genau 120 Sekunden später konnten die Erfurter ihre Führung auf 3:1 ausbauen, Marek Pospisil netzte ein Zuspiel von Florian Müller und Marcel Weise ein. Viel Glück hatten die Gastgeber kurz vor der zweiten Pause, als ein Schuss von Csata am Innenpfosten landete und wieder zurück ins Feld sprang. Das letzte Drittel war gerade 45 Sekunden alt, als es bereits wieder hinter Röhrig einschlug. Florian Müller bediente Youngstar Marcel Weise, der den Puck im Farmerstor unterbrachte. Damit war die Vorentscheidung gefallen. Die Farmers ergaben sich nun in ihr Schicksal, während die Drachen weiterhin Druck machten. Immer wieder mussten die Gäste nun brenzlige Situationen im eigenen Drittel per Icing klären. So kamen die Drachen auch zum fünften Treffer. Ein Bully konnte Marko Reichert gewinnen, über Umwege kam der Puck schließlich zu Sven Johannhardt, dieser schaltete am schnellsten und brachte den Puck im Farmers-Tor unter. Nach 56 Minuten konnten die Wedemarker nochmals verkürzen, erneut im Powerplay spielend nutzte Schubert eine Unkonzentriertheit in der Drachendefensive zum 2:5. Den Schlusspunkt setzten allerdings erneut die Drachen, es war wieder Oliver Otte, der den Erfurter Torreigen eröffnet hatte. Tore: 0:1 (16:13) Kent Todd (Peter Willmann, Lazlo Csata/5-4), 1:1 (28:36) Oliver Otte (Zbynek Marak, Rumid Masche), 2:1 (36:42) Zbynek Marak (Oliver Otte, John Noob/5-3), 3:1 (38:42) Marek Pospisil (Florian Müller, Marcel Weise), 4:1 (40:45) Marcel Weise (Marek Pospisil, Florian Müller), 5:1 (46:48) Sven Johannhardt (Marko Reichert, John Noob), 5:2 (55:21) Ronny Schubert (Lazlo Csata, Richard Tischler/5-4), 6:2 (59:58) Oliver Otte (Zbynek Marak, John Noob). Strafen: Erfurt 22, Wedemark 28. Zuschauer: 701.

Die erste Saisonniederlage

Neuss, 13. Februar Trotz einer weiteren kämpferischen Glanzleistung reichte es am Ende nicht ganz. Nach 60 spannenden Minuten setzte sich die Mannschaft mit der geringeren Fehlerquote, sprich die Herner EG, durch und fügte dem Neusser EV die erste Saisonniederlage zu. Am Ende stand es 5:6 (2:2, 2:3, 1:1). Wie bereits am Freitag hatte der Gegner den besseren Start. Herne war zu Beginn die stärkere Mannschaft und ging verdient durch ein Tor von Milan Vanek in Führung. Neuss fand nicht richtig ins Spiel und leistete sich immer wieder haarsträubende Abspielfehler, ein Problem, das sich auch im weiteren Verlauf der Partie nicht abstellen lassen sollte. Erst nach zehn Minuten kam es zum erhofften offenen Schlagabtausch, als Sven Sauer bei doppelter Überzahl den Ausgleich markierte. Nun war Feuer im Spiel und beide Seiten nutzten Strafzeiten des jeweiligen Gegners zu weiteren Toren. Während Vanek die Blizzards erneut in Front schoss, setzte Jared Mudryk einen herrlichen Schlenzer unter die Latte - 2:2. Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts war Herne überlegen. Mit drei Treffern innerhalb von neun Minuten zogen die Blizzards auf 2:5 davon, doch dies war noch nicht die Vorentscheidung. Jared Mudryk gab mit einer feinen Einzelleistung die Initialzündung zu einer Aufholjagd (34.), die sein Sturmpartner Ramin Yazdi kurz darauf fortsetzte. Trotz weiterer guter Möglichkeiten konnte HEG-Torhüter Juister bis zur Pause nicht mehr bezwungen werden, so dass es mit einem knappen 4:5-Rückstand in die Kabinen ging. Auch das letzte Drittel begann aus NEV-Sicht sehr unglücklich. Zunächst vergab Jared Mudryk einen an ihm verschuldeten Penalty, nur eine Minute später nutzte Karl Jasik auch noch einen Abwehrfehler zum 4:6 aus. Doch trotz dieser Rückschläge war die Moral des Meisters noch nicht gebrochen, die in der Offensive überragende zweite Reihe markierte umgehend den Anschlusstreffer. Herne konzentrierte sich in der Folgezeit auf die Defensive, während Andrej Fuchs mit zwei Reihen den Ausgleich erzwingen wollte. Trotz schwerer Knochen gaben seine Schützlinge noch einmal alles, doch Ronny Sassen und Ramin Yazdi vergaben in der Schlussphase die letzten hochkarätigen Torchancen. Ein unter dem Strich verdienter Herner Sieg gegen ein NEV-Team, das trotz der Personalsorgen an diesem Wochenende absolut überzeugen konnte. Ein Sonderlob verdiente sich Kapitän Ronny Sassen, der sich in Duisburg an der Schulter verletzt hatte, aber mit starken Schmerzen auflief. Nach Minuspunkten liegen Neuss, Dortmund und Herne nun gleichauf, während sich der EV Duisburg 1b zumindest vorerst aus dem Rennen um den Aufstieg verabschiedet hat. Tore: 0:1 (1:58) Vanek (McNevan), 1:1 (10:42) Sauer (Yazdi/5-3), 1:2 (13:13) Vanek (McNevan, Tsvetkov/5-4), 2:2 (14:36) Mudryk (Yazdi, Sauer/5-4), 2:3 (22:49) Bläsche (Nimako), 2:4 (23:46) Haßelberg (Vanek, McNevan), 2:5 (31:17) McNevan (Lumare, Vanek/5-3), 3:5 (33:24) Mudryk, 4:5 (34:43) Yazdi (Mudryk, Sauer), 4:6 (44:06) Jasik (Berger, Tsvetkov/4-4), 5:6 (45:53) Yazdi (Geisler, Mudryk). Strafen: Neuss 22 + 10 (von der Heiden), Herne 18. Zuschauer: 645.

Auf Aufstiegskurs

Herne, 13. Februar Mit einem grandiosen Sieg über den bisher ungeschlagenen Aufstiegsrivalen Neusser EV ebnen die Herner Blizzards den Weg in Richtung Aufstieg in die Oberliga. Kampf- und Teamgeist führten in Neuss zum verdienten 6:5-Sieg. Die 645 Zuschauer hatten noch nicht einmal Platz genommen, da begann die Partie schon mit einem Paukenschlag von Herner Seiten: Keine zwei Minuten dauerte es, bevor NEV-Goalie Dennis Kohl überwunden war. Milan Vanek nutzte ein Zuspiel von Shannon McNevan zum 1:0 für die HEG. Doch der NEV gab sich nicht so leicht geschlagen und glich in der elften Minute mit zwei Mann mehr auf dem Eis zum 1:1 aus. Torschütze war Sven Sauer. Doch die Blizzards kämpften weiter und blieben bei ihrem souveränen Spiel. Das wurde auch drei Minuten später bei einem 5:4-Überzahlspiel belohnt: Wieder war es Milan Vanek, der für Herne traf. Aber wieder kam der Neusser EV postwendend zum Ausgleich. In der 15. Minute traf Jared Mudryk zum 2:2. Was auch immer HEG-Trainer Peter Franke seinen Schützlingen in der Drittelpause gesagt hat, es hatte Auswirkungen: Die Blizzards kamen auf das Eis und legten ein oberligareifes Zwischendrittel hin. Zunächst war es Thomas Bläsche, der in der 23. Spielminute sicher zum 3:2 verwandelte. Eine Minute später netzte Sebastian Haßelberg zum 4:2 ein. Und in der 32. Minute erhöhte Shannon McNevan sogar auf 5:2. Doch die Neusser kamen Jared Mudryk und Ramin Yazdi bis zur zweiten Pause wieder auf 4:5 heran. Für die Vorentscheidung sorgte Karl Jasik mit dem 6:4. Yazdi gelang nur noch der erneute Anschlusstreffer. Jetzt haben die Herner ihren sportlichen Aufstieg selber in der Hand. Am kommenden Wochenende ist Darmstadt zu Gast am Gysenberg. Danach folgen Heimspiele gegen Dortmund und Moers.

Keine Mühe

Dortmund, 13. Februar Auch das Rückspiel im heimischen Eissportzentrum an den Westfalenhallen gegen den Meister der Regionalliga Hessen bereitete dem EHC Dortmund keine Mühe. Die Elche gewannen auch in dieser Höhe verdient mit 9:1 (3:0, 2:1, 4:0) gegen die TSG Darmstadt und behaupteten damit die zweite Tabellenposition in der Aufstiegsrunde zur Oberliga. Ein unkonzentriertes zweites Drittel mit vielen Strafzeiten auf Seiten des EHC verhinderte einen noch deutlicheren Sieg gegen einen Gegner, der erneut mit Ilja Doroschenko seinen besten Mann im Tor hatte. Dreifacher Torschütze bei den Elchen war Igor Furda, Hendrik Pernt war zweimal erfolgreich. Bereits in der ersten Spielminute hatte Hans Lacalli die Chance zum 1:0 und wie schon im Hinspiel vor einer Woche erspielte sich der EHC in der Folgezeit viele gute Möglichkeiten, scheiterte aber immer wieder am jungen Gästekeeper. Erst um die zehnte Spielminute sprang etwas Zählbares heraus. Zuerst war Karl Kolloch im Nachschuss erfolgreich, dann Verteidiger Andre Erhart 37 Sekunden später mit einem Schlagschuss von der blauen Linie aus. Beide Treffer fielen in doppelter numerischer Überzahl und die Gäste hatten gerade im ersten Abschnitt ihre Probleme mit der strengen Regelauslegung. Auch im Angriff boten die Stars nicht viel, ein Break in Unterzahl war die einzige Ausbeute. Ein Alleingang von Niko Bitter brachte dem EHC in der 17. Minute die 3:0-Führung und damit das Gefühl eines weiteren sicheren Sieges. Das sollte sich trotz mahnender Trainerworte im zweiten Abschnitt rächen. Mangelnde Konzentration und zu wenig Spieldisziplin bei den Elchen führten zu Strafzeiten und häufigem Unterzahlspiel. Der Rhythmus ging verloren und die Folge war das 3:1 für die Gäste in der 33. Minute. Erst in den letzten Minuten des zweiten Drittels baute der EHC durch zwei Einzelaktionen die Führung wieder aus. Zuerst war es Igor Furda, der in der 38. Minute das 4:1 markierte, eine Minute später Hendrik Pernt zum 5:1. In den letzten zwanzig Minuten zogen die Elche das Tempo wieder an. Igor Furda aus unmöglichem Winkel, Toni Fonso mit hartem Schlagschuss, erneut Igor Furda (dieses Mal in Unterzahl) und wiederum Hendrik Pernt schraubten das Ergebnis auf 9:1 und brachten dem EHC den vierten Sieg in Folge. Nachdem Trainer Markus Scheffold im zweiten Drittel mit vier Angriffsreihen spielen ließ gönnte er Gordon Schukies, Jan Baron und Christian Nieberle im Schlussdrittel eine Pause. Dafür rückte Junior Fabian Kuboth in die erste Reihe. Im Tor stand kurzfristig doch Daniel Bethe, der erst am Freitag von einem Auslandsaufenthalt zurückgekommen war. Thomas Franta hatte sich am Freitag eine Fingerverletzung zugezogen. Am kommenden Freitag erwartet das Team von Markus Scheffold mit der Auswärtspartie in Duisburg eine ungleich schwerere Aufgabe, am Sonntag kommt dann der VERC Lauterbach an die Strobelallee. Durch den Sieg der Herner in Neuss ist der Kampf an der Tabellenspitze spannend geworden und der EHC liegt auf Platz zwei (punktgleich mit Herne), drei Zähler hinter dem Neusser EV, der allerdings schon ein Spiel mehr absolviert hat. "Uns gefällt die Rolle in diesem Trio an der Tabellenspitze. Wir sind zwar Außenseiter, aber kampflos werden wir diese Position auch am kommenden Wochenende sicherlich nicht aufgeben" zeigt sich der sportliche Leiter Klaus Picker sehr zufrieden mit der momentanen Situation in der Aufstiegsrunde zur Oberliga.

Kurzer Prozess

Moers, 13. Februar Die Black Devils Niederrhein haben mit dem Tabellenletzten der Aufstiegsrunde zur Oberliga kurzen Prozess gemacht. Die Moerser siegten beim VERC Lauterbach mit 13:1 (5:0, 5:0, 3:1)und übernahmen den vierten Tabellenplatz. Die Verletzungsmisere blieb den Moersern auch in Hessen treu. Mit Bänder, Wilmshöfer, Angemeer, Gerst, Noack, Goldbach und Ackers fehlten gleich sieben Akteure. Dabei hatte Trainer Josef Spychala unter der Woche noch Hoffnung, erstmals auf den kompletten Kader zurückgreifen zu können. Negativ ausgewirkt haben sich die Ausfälle indes nicht. Nach dem schnellen Führungstreffer durch Sven Gotzsch taten sich die Devils zwar zunächst mit dem Toreschießen etwas schwer, stellten am Ende des 1. Drittels die Weichen dann aber mit vier Treffern innerhalb nur drei Minuten klar auf Sieg. Im Mitteldrittel hätten durchaus mehr als fünf Tore fallen können. Nur eins von insgesamt sechs Überzahlspielen wurde erfolgreich abgeschlossen. Im letzten Drittel ließen es die Grafschafter locker ausklingen. Bester Schütze war Christian Hannig mit drei Treffern, Sebastian Muhs und der starke Juniorenspieler Felix Kolewe folgten mit jeweils zwei. Ein Tor markierten Jan Fries, Sven Gotzsch, Christian Perlitz, Robert Schubert, Axel Müffeler und Heiko Hirsch. "Obwohl wir mit einem ‚Miniteam’ angetreten sind, haben wir den Lauterbachern von Beginn an die Grenzen aufgezeigt. Die Junioren Marco Hellwig und Felix Kolewe haben ihre Sache ausgezeichnet gemacht", wird Trainer Josef Spychala in der heutigen Pressemitteilung zitiert. "Alles in allem haben wir eine überzeugende Partie gespielt", so der Coach weiter. Am kommenden Sonntag empfangen die Black Devils in den heimischen Filder Benden das hoch vorgewettete, aber bisher sehr enttäuschende 1b-Team des EV Duisburg. Beginn ist um 17.45 Uhr.

Stars bleiben ohne Erfolgserlebnis

Darmstadt, 13. Februar Konnte Trainer Viktor Dorochtchenko bislang immer auf einen großen Kader zurückgreifen, so standen ihm beim Auswärtsspiel in Dortmund nur noch drei Blöcke zur Verfügung. Neben den Langzeitverletzten Vogt-Müller, Dostalek und Sapia fehlten zusätzlich Schulz wegen Bandscheibenproblemen und Schnürer wegen einer Rippenprellung. Wenigstens meldete sich Benedikt Peters nach überstandener Blinddarmoperation zurück. Da Dietzel und Odemer auch noch wegen Sperren pausieren mussten, kam auf das letzte Häuflein Aufrechter in der Bierstadt viel Arbeit zu. Am Ende stand eine 1:9-Niederlage. Die Gastgeber waren von Beginn an das Spiel bestimmende Team. Konnte Darmstadts Goalie Doroschenko anfangs noch größeres Unheil vermeiden, wirkten sich im Verlauf die vielen Strafzeiten gegen Darmstadt negativ aus. Während auf Dortmunder Seite im ersten Drittel nur zwei Strafminuten aufgerufen wurden, spielte Darmstadt insgesamt zwölf Minuten in Unterzahl. Im 5:3-Powerplay ging Dortmund in Führung. Und weil gleich ein weiterer Darmstädter auf der Strafbank Platz nehmen durfte, erzielten die Dortmunder auch gleich den zweiten Treffer (11.). Und auch das dritte Tor für die Gastgeber fiel in Überzahl in der 16. Minute. Hier zeigte sich erneut, dass die Stars als technisch unterlegenes Team durch die neue Regelauslegung gehandicapt sind. Im zweiten Drittel drehte sich das Bild etwas, denn Dortmunder Spieler fanden sich nun öfter auf der Strafbank wieder. Allerdings ließen die Stars haufenweise Topchancen ungenutzt. McShane traf schließlich zum 1:3 für Darmstadt, ehe Dortmund auf 5:1 davon zog und den klaren Sieg im Schlussabschnitt perfekt machte. Am kommenden Samstag müssen die Darmstadt Stars in Herne antreten.

Wild Roosters stürmen auf Rang drei in der Regionalliga-Aufstiegsrunde

Iserlohn, 13. Februar Im Spitzenspiel der Qualifikation zur Regionalliga NRW gewann die 1b-Mannschaft des Iserlohner EC mit 5:2 (1:0, 3:2, 1:0) gegen den ESC Trier. Auf die Leistung, die die 1b-Vertretung des IEC am Sonntag Abend am Seilersee zeigte, kann man wirklich stolz sein. Die Zuschauer sahen ein bis in die Schlussphase enges und gutes Eishockeyspiel. Ein Zuspiel von Verteidiger Stefan Besack nahm Tony Engelmann auf und erzielte im Alleingang das 1:0 (7.) Überhaupt hatten die Wild Roosters sehr viele Chancen in 2:1- oder 1:0-Situationen. Doch wieder einmal mussten die Sauerländer ihre mangelnde Chancenverwertung beklagen. In Durchgang zwei war dann aber endlich mal ein Alleingang von Erfolg gekrönt. Auf Zuspiel von Marc Wapnewski traf Kevin Lucassen unhaltbar mit einem Schlenzer zum 2:0 ins lange Eck (22.). Doch die stets gefährlichen Trierer antworteten postwendend durch den starken Patrick Leitner (25.). In der 33. Minute kam dann der Auftritt von Jens Esche. Nachdem Kracht und Breker mehrmals um das Trierer Tor kurvten stand Esche goldrichtig und markierte das 3:1. Anschließend verwehrte das Schiedsrichtergespann einem Treffer von Sven Pütz, der knallhart von der blauen Linie abzog die Anerkennung. Doch Pierre Kracht traf wenig später aus dem Gewühl heraus zum 4:1 (38.). Wer jetzt dachte, das Spiel sei gelaufen, der irrte. Erneut folgte postwendend der Anschlusstreffer durch den Kanadier Kevin Saville (39.). Im Schlussabschnitt zeichnete sich das Team von Dieter Brüggemann nun sehr diszipliniert. Eine hervorragende Leistung von Keeper Sebastian Kutschelis, der mehrere "Hundertprozentige" zunichte machte, festigte diesen enorm wichtigen Sieg, der durch den Treffer von Mannschaftskapitän Dennis Breker fünf Minuten vor Abpfiff ausgebaut wurde. Strafen: Iserlohn 18, 26 + 10 + Spieldauer (Leitner).

Huskys unterliegen Iserlohn

Trier, 13. Februar Beim Iserlohner EC 1b verloren die Trierer Huskys mit 2:5 (0:1, 2:3, 0:1) ihr zweites Spiel in der Regionalliga-Qualifikation. Die Huskys bleiben jedoch trotz der Niederlage auf dem zweiten Tabellenplatz. Das Spiel begann auf beiden Seiten sehr verhalten. Es gab Chancen auf beiden Seiten, jedoch konnte sich keine Mannschaft einen Vorteil erspielen. In der siebten Spielminute nutzten die heimischen Sauerländer einen Abspielfehler und konnten durch Tony Engelmann das 1:0 erzielen. Im ersten Drittel tat sich ansonsten jedoch nichts mehr. Im Mitteldrittel dauerte es gerade zwei Minuten, ehe die Iserlohner eine Überzahlsituation zum 2:0 nutzen konnten. Kevin Lucaßen war der Torschütze. Die Huskys verkürzten drei Minuten später durch Patrick Leitner auf 2:1 verkürzen. Nun keimte bei den mitgereisten Fans Hoffnung auf. In der 33. Minute kam jedoch die kalte Dusche. Jens Esche stellte den alten Drei-Tore-Abstand wieder her. Es kam noch bitterer für die Huskys. In der 38. Minute traf wiederum Kevin Lucaßen zum 4:1. Doch die Huskys gaben sich nicht auf und verkürzten durch Kevin Saville in der 39. Minute auf 4:2. In der Folgezeit drückten die Huskys und erzielten sogar das 4:3, jedoch fand dieses Tor keine Anerkennung. Alle Proteste halfen nichts. Es blieb beim 4:2. Mit diesem Ergebnis gingen beide Teams ins letzten Drittel. Hier merkte man den Substanzverlust der Huskys. Auch Iserlohn spielte nicht mehr zwingend, kam jedoch 5 Minuten vor Ende des Spiels durch Dennis Breker zum 5:2-Endstand. Tore: 1:0 (6:38) Tony Engelmann (Stefan Bresack), 2:0 (21:16) Kevin Lucaßen (Mark Wapnewski, Dennis Buchwitz), 2:1 (24:28) Patrick Leitner (Kevin Saville), 3:1 (32:57) Jens Esche (Pierre Kracht, Dennis Breker), 4:1 (37:10) Kevin Lucaßen (Dennis Buchwitz, Patrick Mylius), 4:2 (38:14) Kevin Saville (Nico Rietz, Thomas Ganer), 5:2 (54:55) Dennis Breker (Jens Esche, Pierre Kracht).

Testspielniederlage gegen Herne

Solingen, 13. Februar In einem Testspiel unterlag der EC Bergisch Land der Herner EG am Freitag mit 5:8 (1:1, 2:6, 2:1). Die ersatzgeschwächte Solinger Mannschaft konnte das Spiel lange zeit offen gestalten, musste sich dann aber den größeren, individuellen Fähigkeiten der Blizzards geschlagen geben. Die Tore für die Bergischen erzielten Pavel Mann, Christian Spaan (je 2) und Jiri Smicek. Am kommenden Wochenende steht für die Solinger nur das Auswärtsspiel in Königsborn auf dem Terminplan.

Bulldogs chancenlos gegen Kobras

Dinslaken, 13. Februar Vor einer mageren Kulisse, aber einigen mitgereisten Dinslakener Fans hatten die Königsborner Bulldogs gegen die Dinslakener Kobras in der Regionalliga-Qualifikation nichts zu bestellen. Die Gäste gewannen mit 6:1 (1:0, 3:1, 2:0). Trainer Jörg Böhme, nach einem Kurzurlaub wieder an der Bande der Kobras, spielte nur mit zwei Blöcken, aber seine Spieler setzten die Bulldogs von Beginn an unter Druck. Die Königsborner hatten nichts mehr mit der Mannschaft gemein, die noch vor einer Woche bei den Kobras so stark aufspielte. Dennoch führten die Dinslakener nach einem Tor von Marc Garthe nur mit 1:0 nach dem ersten Drittel. Das Bild änderte sich in den folgenden Dritteln nicht, da die Königsborner zu schwach waren und höchstens durch etliche Strafzeiten auffielen, während Dinslaken das gesamte Spiel drückend überlegen war. Wären die Kobras nicht zu scheibenverliebt gewesen, hätte der Sieg noch höher ausfallen können. So ging auch das zweite Drittel nur mit 3:1 an die Kobras, wobei die Tore in der 21. Minute durch einen Doppelschlag von Sebastian Leverenz und Henri Marcoux fielen. Das einzige Tor der Königsborner fiel nach einer Auszeit der Bulldogs in der 22. Minute. Alexander Wunsch stellte jeodch den alten Abstand in der 26. Minute wieder her. Im letzten Drittel hatten die Bulldogs weiterhin nichts zu melden, und die Kobras erhöhten in der 41. Minute durch Henri Marcoux auf 5:1. Den Schlusspunkt unter ein einseitiges Spiel setzte Sebastian Leverenz mit seinem Treffer zum 6:1. Tore: 0:1 (4.) Garthe (Marcoux, Wunsch), 0:2 (21.) Leverenz (Garthe, Marcoux), 0:3 (21.) Marcoux (Leverenz, Garthe), 1:3 (22.) Hildebrandt (Gnoewych), 1:4 (26.) Wunsch (Garthe), 1:5 (41.) Marcoux (Garthe, Leverenz), 1:6 (49.) Leverenz. Strafen: Königsborn 32, Dinslaken 22 + 10 (Backhaus).

KJEC unterliegt gegen Dinslaken

Unna, 13. Februar Eine 1:6 (0:1, 1:3, 0:2)-Niederlage gab es für den Königsborner JEC am Sonntag in der Regionalliga-Qualifikation gegen die Dinslakener Kobras. Die rund 100 Zuschauer in der Unnaer Eissporthalle sahen von Beginn an einen kämpfenden KJEC. Die Mannschaft zeigte auch ohne die Routiniers Blagoev, Domula und Riede eine für ihre Verhältnisse ansprechend gute Leistung. Jedoch konnten die Bulldogs dem ersten Dinslakener Block, der mit einigen Ex-Profis besetzt war, in Sachen Spielwitz, Spielideen und Überzahlspiel nicht Paroli bieten. Nachdem die Bulldogs wieder einmal in Unterzahl waren und zwei Strafzeiten gleichzeitig absitzen mussten, wurde der Druck auf das Gehäuse zu groß. In der vierten Spielminute erzielte Marc Garthe in einer 5:3-Überzahlsituation den ersten Treffer für die Gäste. Bedingt durch die defensive taktische Ausrichtung der Königsborner, die ihr Spiel auf Konter ausgerichtet hatten, lagen die größeren Spielanteile auf Dinslakener Seite. Ein erneuter Blackout, wie bereits im Hinspiel, brachte die Dinslakener auf die Siegerstraße. Im zweiten Drittel waren lediglich 19 Sekunden gespielt, als Sebastian Leverenz den zweiten Treffer für Dinslaken erzielte. Weitere 27 Sekunden später erhöhte Henri Marcoux sogar auf 3:0. KJEC-Trainer Uwe Roosen nahm eine Auszeit um seine Spieler wach zu rütteln. In der 22. Minute markierte KJEC-Verteidiger Tom Hildebrandt auf Zuspiel von Boris Gnoewych den Anschlusstreffer. Kurz darauf scheiterte Stürmer André Kuchnia am Gästekeeper. Für kurze Zeit war Königsborn dem Anschlusstreffer sehr nahe. Die Dinslakener Spieler ließen sich jedoch nicht irritieren und erzielten in der 26. Minute das 1:4. Marcoux und Leverenz besorgten mit zwei weiterern Gästetreffern den 1:6-Endstand.

Zwei Siege vor der Pause

Frankfurt, 13. Februar Zwei Spiele, zwei Siege. Bevor für die Young Lions Frankfurt in der Qualifikation zur Regionalliga Hessen bis zum 5. März kein Spiel mehr auf dem Plan steht, gewannen sie zunächst mit 4:1 (2:1, 1:0, 1:0) gegen Eintracht Frankfurt, ehe sich die jungen Löwen auch beim TSV Mainz mit 10:6 (5:4, 0:1, 5:1) durchsetzten. Im Stadtderby lagen die Lions zwar mit 0:1 hinten, doch der erneute Sieg gegen die Eintracht war letztlich nicht in Gefahr. Tore: 1:0 (7:21) Jay McNeil (Alexander Herrmann/5:4), 1:1 (15:46) Jobst Braun (Julian Roros/5:3), 1:2 (17:01) Jan Bannenberg (5:4), 1:3 (31:19) Julian Roros (Enrico Poßner, Mike Schmidt/5:4), 1:4 (45:17) Stefan Schubert (Michael Schwarzer). Strafen: Eintracht 20 + 10 (Templat), Young Lions 20.
Gegen Mainz lief es nicht geradae gut. Erst begann das Spiel mit 30 minütiger Verspätung, da die Sanitäter nicht kamen und dann auch noch ein fürchterliches Spiel. Zum Glück für die Lions stand am Ende ein Sieg. Zu Beginn des letzten Drittels ging Mainz sogar mit 6:5 in Führung, ehe die Frankfurter doch noch fünf Tore in Folge erzielten. Tore: 0:1 (4:10) Sven Schippler (Sascha Pregler), 1:1 (5:36) Hans Schmidt, 1:2 (8:11) Sascha Pregler (Adrian Ostendorff), 2:2 (8:35) Nikolas Johansson, 2:3 (10:19) Jan Bannenberg (Sven Schippler), 2:4 (13:30) Stefan Schubert (Jan Bannenberg/5:4), 2:5 (15:19) Christopher Punga (Stefan Schubert), 3:5 (16:37) Nikolas Johansson (Hans Schmidt), 4:5 (17:12) Hans Schmidt (Nikolas Johansson), 5:5 (31:26) Norbert Kraffer (David Nytra), 6:5 (40:29) Nikolas Johansson (David Nytra/5:4), 6:6 (42:44) Christopher Punga (Adrian Ostendorff), 6:7 (42:54) Adrian Ostendorff, 6:8 (46:24) Christopher Punga (4:4), 6:9 (48:01) Mike Schmidt (Enrico Poßner/4:3), 6:10 (49:25) Christopher Punga (Alexander Möller, Adrian Ostendorff/5:4). Strafen: Mainz 18, Frankfurt 14 + 10 (Schubert) + 10 (Bannenberg).

Meister gegen Meister

Bitburg, 13. Februar Zwei Wochen nach dem Heimsieg gegen den EHC Zweibrücken 1b und der damit eingefahrenen Meisterschaft in der Rheinland-Pfalz-Liga trifft der EV Bitburg auf den hessischen Landesligameister SC Mittelrhein-Neuwied 1b. Ein interessantes Freundschaftsspiel für die Bären am Sonntag, 19. Februar, um 19 Uhr. Denn wenn alles klappt, will der EVB in die Landesliga Hessen wechseln. Tags zuvor spielen die Bären in der Rheinland-Pfalz-Liga beim ESC Trier 1b.

Piranhas besiegen Tabellenzweiten Leipzig

Rostock, 13. Februar Einige Fans protestierten vor dem Spiel gegen Leipzig gegen die schwachen Leistungen der Mannschaft. Bei der Vorstellung der Spieler drehten sie den Akteuren demonstrativ den Rücken zu. Am Ende versöhnten die Rostocker Piranhas ihre Fans mit einem 5:2-Sieg gegen die Blue Lions Leipzig. Das erste Drittel im Spiel war zwar von wenigen Torchancen geprägt, dennoch ging es auf dem Eis hoch her. Die Torleute standen hier im Vordergrund. Im zweiten Abschnitt wurden die 1696 Zuschauer dann auch endlich mit Toren verwöhnt. Die Rostocker waren auch nach dem 1:0 durch Haupt die bessere Mannschaft, mussten aber nach durch einen unklugen Wechsel den Ausgleich hinnehmen. Auch das 2:2 entsprang einer Unaufmerksamkeit der Abwehr. Dennoch ließen sich die Rostocker nicht vom Erfolg abbringen. Hördler beantwortet eine knappe halbe Minute später eine Leipziger Schlafeinlage mit dem 3:2. Im letzten drittel ließen die Rostocker dann nichts mehr anbrennen. Eine 5:3-Überzahlsituation nutzte Weiss zum 4:2, Bartanus schaffte nach schönem Kombinationsspiel mit Blaha und Czajka das 5:2. Der sechste Treffer gelang nicht mehr. Die Leipziger hatten nach einer Strafe von Haupt ihren Keeper zugunsten eines sechsten Spielers vom Feld genommen, gleich viermal scheiterten die Bartanus, Blaha & Co. beim Zielschießen auf das leere Tor. Dennoch waren nach den 60 Minuten auch die Fans wieder versöhnt, die der Mannschaft zu Beginn der Partie noch die kalte Schulter gezeigt hatten. "Natürlich fällt mir ein Stein vom Herzen, meine Mannschaft hat heute wirklich gut gespielt", meinte Trainer Andreas Bentenrieder. Tore: 1:0 (21.) Haupt (Bartanus), 1:1 (26.) Eichelkraut (Bartell, Müller), 2:1 (33.) Hainke (Cardona), 2:2 (34.) Eichelkraut, 3:2 (35.) Hördler, 4:2 (50.) Weiss (Hördler), 5:2 (52.) Bartanus (Blaha, Czajka). Strafen: Rostock 18, Leipzig 16.

Alles schief gegangen

Duisburg, 13. Februar Nach drei Niederlagen in drei Spitzenspielen, die nahezu sicher das Ausscheiden im Kampf um den Aufstieg in die Eishockey-Oberliga bedeuteten, ging für den EV Duisburg 1b im Heimspiel gegen den Grefrather EC 2001 alles schief. Völlig unnötig unterlagen die Jungfüchse den Niers Panthern mit 1:4 (0:2, 0:1, 1:1). Bei den Hausherren lief so ziemlich nichts zusammen. Die Spieler liefen nicht schnell genug, die Pässen kamen zu ungenau, schwaches Abwehrverhalten, unkonzentrierte Überzahl. Zu allem Überfluss kassierte auch noch Klaus Micheller eine Spieldauerstrafe. Bei einem ab Boden liegenden Grefrather stocherte der Kapitän nach der Scheibe – der Schiri deutete das Ganze als Stockstich. Zudem kassierte Frank Petrozza seine zweite Zehn-Minuten-Strafe, sodass nach einer weiteren Zehner eine Sperre droht. Das einzige Duisburger Tor erzielte Sven Linda.

Panthern gelingt Überraschung in Duisburg

Grefrath, 13. Februar Eine echte Überraschung gelang den Grefrather Niers Panthern. Beim EV Duisburg 1b, der zuvor schon mit drei Niederlagen in den Spitzenspielen der Oberliga-Aufstiegsrunde alle Hoffnungen auf den Sprung nach oben begraben musste, gewann der GEC verdient mit 4:1 (2:0, 1:0, 1:1). Schon in der zweiten Minute brachte Ex-Fuchs Marco Piwonski die Gäste in Führung. Die Panther zeigten keinerlei Respekt und erspielten sich weitere gute Chancen. In der 13. Minute fiel das 2:0 durch Carsten Ackers. Die Füchse versuchten alles, doch die Abwehr stand sicher und Goalie Lüttges zeigte keine Schwächen. Wer im zweiten Drittel einen Sturmlauf der Füchse erwartet hatte, der wurde enttäuscht, denn wieder waren die Panther den Tick frischer und schraubten das Ergebnis auf 3:0. Niklas Wilmen war in der 26. Minute für den Treffer verantwortlich. Auch danach änderte sich nichts am Geschehen. Petrozza und Co. kamen auch in der Folgezeit nicht gegen das Abwehrbollwerk an und immer wieder fuhren die Panther brandgefährliche Konter, so dass die 3:0-Führung auch zur zweiten Pause hoch verdient war. Im letzten Drittel verwaltete der GEC das Resultat und selbst das 1:3 (49.) sorgte kaum für Unruhe. Die Füchse verloren kurz vor Schluss die Fassung. Erst ging Micheller nach einem Stockstich unter die Dusche und Petrozza musste für zehn Minuten auf die Sünderbank. Sascha Schmetz nutzte die Gunst der Stunde und erzielte in Überzahl das 4:1 für den GEC. Tore: 0:1 (2.) Marco Piwonski (Felix Huber), 0:2 (13.) Carsten Ackers (James Dreseler), 0:3 (26.) Niklas Wilmen (Andre Wagner, Marco Piwonski), 1:3 (49.) Sven Linda (Markus Schmidt, Frank Petrozza), 1:4 (59.) Sascha Schmetz (Dennis Kobe, Christian Hollmann). Strafen: Duisburg 18 +10 (Frank Petrozza) + 5 + Spieldauer (Klaus Micheller), Grefrath 20 + 10 (Dennis Kobe). Zuschauer: 111.

FASS dominiert Abstiegsrunde

Berlin, 13. Februar Mit zwei Siegen hat FASS Berlin den ersten Platz in der Abstiegsrunde der Regionalliga Nordost untermauert. Erst gewannen die Akademiker klar mit 11:4 (4:2, 4:2, 3:0) gegen den Tabellenzweiten, die Crocodiles Hamburg. Tags darauf gewann FASS das Derby gegen den ECC Preussen Juniors Berlin mit 6:4 (2:1, 2:1, 2:2). Gegen die Hanseaten bestraften die Berliner einen Abwehrfehler nach dem anderen, so dass schon früh kein Zweifel am Erfolg der Gastgeber bestand. Zwar geriet FASS schon in der zweiten Minute mit 0:1 in Rückstand, schoss aber durch Aicher (3), Gries, Teichert (je 2), Kugler, Tittus, Blumentritt und Krautmann den zweistelligen Sieg heraus. Dass Derby beim ECC Preussen sahen 454 Zuschauer. Schon in der zweiten Minute brachte Griess die Akademiker in Führung. Die Gäste bestimmten das Spiel, der ECC setzte auf Konter. Fritschken erhöhte auf 2:0, ehe ECC-Spieler Patrzek auf 1:2 verkürzte. Auch das zweite Drittel bestimmten die Gäste, die durch Dimbat (24., 27.) auf 4:1 davon zogen. Der ECC wurde gegen Drittelende stärker, kam aber nur zum 2:4 durch Grundmann (34.). Der ECC erarbeitete sich im Schlussabschnitt mehr Spielanteile, verkürzte durch Windler in der 56. Minute auf 3:4. Fritschken und Aicher (beide 59.) machten mit dem 6:3 den Sack für FASS zu, ehe Holzmann (60.) noch das 4:6 besorgte.
Radio Eiskalt – Das Eishockeymagazin aus Berlin

Gutes Lokalderby

Frankfurt, 13. Februar Die Zuschauer, die am Samstag sowohl das Fußball-Bundesligaspiel der Frankfurter Eintracht gegen Hannover 96 als auch die Regionalligapartie der Eishockey-Eintracht gegen die Young Lions Frankfurt sahen, konnten durchaus einige Parallelen erkennen. In beiden Spielen hatte die Eintracht Siegchancen, in beiden Begegnungen wurden aber die entscheidenden Torchancen nicht genutzt und sowohl im Waldstadion als auch in der Eissporthalle am Bornheimer Hang siegte der Gast am Ende nicht unverdient. Die jungen Löwen gewannen das Derby in der Qualifikationsrunde zur Regionalliga Hessen mit 4:1. Die Young Lions starteten wie immer furios ins Spiel, die Eintracht konnte die erste Druckphase aber schadlos überstehen. Nach gut sieben Minuten war es dann Jay McNeill, der in Überzahl ein Zuspiel von Alex Hermann verwertete und zur verdienten Führung einschoss. Gegen Ende des ersten Abschnitts folgten dann mehrere Strafzeiten für die SGE und die Lions drehten das Spiel innerhalb von 75 Sekunden. Im zweiten Abschnitt hatte die Eintracht mehrere erstklassige Chancen, so traf Jan-Hendrik Ganß nur den Pfosten, Jay McNeill brachte das Kunststück fertig, die Scheibe nicht im leeren Gehäuse unterzubringen, was man bei dem Kanadier auch nur sehr selten sieht. Der dritte Treffer der Lions dagegen sehr glücklich, Stefan Hilton fälschte einen Schuss von Julian Roros - der im Dezember kurz vor einem Wechsel zur Eintracht stand - unhaltbar für Goalie Hessel ab. Der Knackpunkt des Spiels dann in der 55. Minute. Die sonst gut leitenden Unparteiischen gaben einen regulären Treffer von Hilton nicht, im Gegenzug trafen die Lions, ebenfalls wieder sehr glücklich, als der vom Pfosten zurückprallende Schuss vom Kopf des SGE-Keepers ins Tor sprang. 1:4 statt 2:3, damit war die Moral der Eintracht gebrochen und die Lions spulten das Spiel routiniert runter. Fazit: alle Tore fielen während Strafzeiten, bei 5-5 neutralisierten sich beide Teams, in Überzahl waren die Lions cleverer und glücklicher. Die Eintracht muss sich nun auf das nächste Wochenende konzentrieren, wenn man gegen Mainz und Wiesbaden zwei "Abstiegsendspiele" bestreitet. Dann ist auch wieder Routinier Peter Renner dabei, der seine Knieverletzung auskuriert hat.

Aliens U23 gewinnen "kleines Derby"

Ratingen, 13. Februar Nach einem enttäuschenden ersten Drittel gewann die Ratinger Ice Aliens U23 in der Qualifikation zur Verbandsliga NRW mit 9:2 (0:2, 4:0, 5:0) gegen die Revier Löwen Oberhausen 1b. Die Aliens schossen zwar das erste Tor, dieses wurde jedoch wegen Torraumabseits nicht gewertet. Über den Rest des ersten Drittels sollte man in Ratingen den Mantel des Schweigens decken, denn die U23 spielte übernervös, handelte sich viele Strafzeiten ein und ging mit einem 0:2 in die erste Pause. Trainer André Leggen hatte in der Pause wohl die richtigen Worte gefunden, denn die Mannschaft kam in völlig anderer Verfassung wieder aufs Eis. Nach überstandener Strafzeit aus dem ersten Drittel erhöhten sie den Druck und erzielten in der vierten Minute des zweiten Spielabschnittes den Anschlusstreffer durch Gerhard Engler. Eugen Novossjolov schoss den Ausgleich zwei Minuten später, als er sich gegen zwei Gegenspieler engagiert durchsetzte. Wiederum zwei Minuten später konnte Michael Gärtner einen Penalty nicht verwerten, der ihm gewährt worden war, als er im Alleingang von einem Oberhausener Verteidiger von den Kufen geholt wurde. Im weiteren Verlauf übernahmen die Aliens nun die Regie und liessen kaum noch Aktionen der Löwen zu. Sebastian Weitz und Stefan Binder erhöhten noch vor der Pause auf 4:2. Dieselben beiden Spieler waren es, die im letzten Abschnitt die Führung der Aliens auf 6:2 brachten. In der 46. Minute war es dann erneut Gerhard Engler, der mit einem schönen Schlagschuss von der Blauen Linie traf. In der 51. Minute schlenzte Philipp Allinger den Puck unter die Latte und liess dem Torwart der Löwen damit keine Chance. Den Schlusspunkt setzte Dennis Hesse in der letzten Spielminute, als er mit seinem Tor das Endresultat herstellt. Tore: 0:1 Kahl, 0:2 Kühnel, 1:2 Engler, 2:2 Novossjolov, 3:2 Binder, 4:2 Weitz, 5:2 Weitz, 6:2 Binder, 7:2 Engler, 8:2 Allinger, 9:2 Hesse. Strafen: Ratingen 22 + 10 (Gärtner), Oberhausen 26. Zuschauer: 192.

Schmeichelhafter Heimsieg für Blue Lions Leipzig

Erfurt, 12. Februar Mit 1:4 (0:1, 1:1, 0:2) mussten sich die Black Dragons Erfurt am Freitagabend bei den Blue Lions Leipzig geschlagen geben, dieses Ergebnis fiel aber um zwei Tore zu hoch aus. Die Erfurter haderten dabei zum wiederholten Mal mit Schiedsrichter Siebeneicher. Was die Gäste so aufregte, war eine Szene im zweiten Drittel, die zum 5:3-Powerplay für die Leipziger führte, das die Lions zum 2:0 nutzten. Da marschierte Drachenverteidiger John Noob ins Leipziger Drittel, wird unsanft zu Boden gebracht, Eichelkraut hakte mehrfach von hinten, am Boden liegend rutschte Noob in Lions-Goalie Suvelo. Wer nun dachte, Eichelkraut würde für sein Haken in der Kühlbox Platz nehmen, sah sich getäuscht. Siebeneicher entschied auf Stockschlag gegen Noob und sprach eine Zwei-Minuten-Strafe aus. Coach Belitz regte sich über diese Entscheidung auf und kassierte noch eine Bankstrafe. Das folgende 5:3-Powerplay nutzten die Gastgeber zum 2:0. Das Spiel begann mit einer recht langen Abtastphase beider Teams, keiner wollte so recht die Initiative ergreifen. So dauerte es auch bis zur sechsten Spielminute, ehe die Lions zur ersten echten Torchance kamen. Diese machte Manuel Groß noch zunichte, in der zehnten Spielminute war er aber machtlos. Die Erfurter befanden sich immer noch in Unterzahl, man hatte gerade eine 3:5-Unterzahl überstanden, konnten nach einem Schussversuch von Jun, den Groß noch parieren konnte, nicht schnell genug klären, und Thiede stocherte den Puck zum 1:0 ins Tor. In der Folgezeit kamen die Gastgeber zwar etwas besser ins Spiel ohne sich allerdings zwingende Chancen erarbeiten zu können. So verstrich die restliche Zeit bis zur ersten Pause ergebnislos. Im zweiten Drittel kamen die Erfurter zunächst besser ins Spiel. Die erste dicke Chance hatten nun auch folgerichtig die Gäste. Youngstar Marcel Weise, der den verletzten Pospisil in Reihe eins glänzend vertrat, scheiterte allerdings an Suvelo. Nach dem 2:0 für Leipzig erspielten sich die Gäste ein leichtes optisches Übergewicht, ohne jedoch zunächst zum gewünschten Erfolg zu kommen. Erst kurz vor Drittelende konnte Sven Johannhardt ein heilloses Durcheinander in der Leipziger Defensive zum Anschlusstreffer nutzen. Zunächst war noch Masche an Suvelo gescheitert, doch die Leipziger bekamen den Puck nicht aus dem Drittel und so hatte Johannhardt letztlich wenig Mühe einzuschieben. Im letzten Spielabschnitt warfen die Gäste alles nach vorn, mussten aber immer auf die schnellen Konter der Gastgeber achten. Doch Manuel Groß hielt seinen Kasten sauber. Die Drachen waren dem Ausgleich näher als die Leipziger dem dritten Tor. Zwei Minuten vor Spielende setzte Drachencoach Belitz alles auf eine Karte, er nahm Keeper Groß zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Dies nutzten die Leipziger zur 3:1-Entscheidung. Auch der letzte Treffer zum 4:1-Endstand fiel ins wiederum verwaiste Erfurter Tor. Und wieder war es Bartell. Am Sonntag um 18 Uhr gastieren die Wedemark Farmers in Erfurt. Tore: 1:0 (9:06) Thiede (Jun, Wilson/5-4), 2:0 (25:01) Thiede (Jun, Wilson/5-3), 2:1 (38:31) Johannhardt (Masche), 3:1 (58:31) Bartell (Bärschneider/ENG), 4:1 (59:39) Bartell (Rentzsch/ENG). Strafen: Leipzig 8, Erfurt 14. Zuschauer: 1256.

Wölfe beißen beim Spitzenreiter zu

Braunlage, 11. Februar Damit haben wohl nur die kühnsten Optimisten gerechnet. Mit einem sensationellen 4:1 (0:1, 3:0, 1:0)-Sieg kehrte der Braunlager SC vom Meisterrundenspiel der Regionalliga Nordost vom Spitzenreiter ESC Halle 04 heim in den Harz. Nachdem es zuvor in Halle immer Niederlagen für die Wölfe gegeben hatte, konnte das Team nun erstmals drei Punkte von der Saale mitnehmen. "Das war eine ganz starke Vorstellung der gesamten Mannschaft!" jubelte BSC-Obmann Bernd Wohlmann nach dem Spiel. Dabei begann die Partie durchaus standesgemäß für den Tabellenführer. Bereits nach 57 Sekunden hatte Georgij Kimstatsch die Führung für die Saale-Bulls besorgt. Danach aber war die Defensive der Harzer nicht mehr zu überwinden. Gestützt auf Nicolas Waldner, der nach seiner Verletzungspause ins Tor der Wölfe zurückgekehrt war, fanden die Harzer auch offensiv langsam zu ihrem Spiel, im ersten Drittel aber noch ohne zählbaren Erfolg. Dies änderte sich aber im Mittelabschnitt. Roman Vanek vernaschte gleich mehrere Spieler der Bulls und schloss mustergültig ab (22.), Jozef Potac brachte den BSC mit einem Schuss von der blauen Linie gar in Führung (27.). Als dann Dusan Halloun den Puck erkämpfte und zum dritten Harzer vollstreckte, war eine Vorentscheidung gefallen (38.). Auf der Gegenseite kam das Angriffsspiel der Gastgeber weder im zweiten noch im dritten Drittel kaum zur Geltung. "Halle kam mit unserer Taktik überhaupt nicht zurecht", berichtete ein freudestrahlender Wohlmann, der auch lobende Worte für den Schiedsrichter fand. Endgültig in trockene Tücher brachte die Punkte derweil erneut Halloun. Als die Gastgeber kurz vor Schluss alles auf eine Karte setzten und den Torwart vom Eis nahmen, markierte der BSC-Goalgetter per Empty-Net-Tor den 4:1-Endstand für die Wölfe. Bitter für die Harzer ist allerdings die Verletzung von Dennis Lütjen. Er war im zweiten Drittel unglücklich in die Bande gefahren und hatte sich eine heftige Knöchelverletzung zugezogen. Eine genaue Diagnose steht aber noch aus. Tore: 1:0 (1.) Kimstatsch, 1:1 (22.) Vanek, 1:2 (27.) Potac, 1:3 (38.) Halloun, 1:4 (59.) Halloun. Strafen: Halle 6, Braunlage 8.

8:5-Sieg im Testspiel

Herne, 11. Februar Mit 8:5 setzen sich die Herner Blizzards im Testspiel gegen den Tabellenführer der Qualifikation zur Regionalliga NRW, EC Bergisch Land, durch. Auch die sonst seltener zum Einsatz kommenden Dennis Pompetzki und Sebastian Gorenc bekamen an diesem Abend das Vertrauen. Das erste Drittel begann ausgeglichen. Torhüter Eugen Michel hatte vier Alleingänge der Solinger zu entschärfen. In der neunten Spielminute gab es den ersten Herner Torjubel durch Karl Jasik. Doch nur eine Minute später glich Pavel Mann zum 1:1 aus. Mit Beginn des zweiten Spielabschnitts wurden die Herner stärker. Thomas Bläsche und Delf Spauszus brachten die HEG mit 3:1 in Führung, ehe Solingen innerhalb von 14 Sekunden erneut zum Ausgleich kam. Durch je zwei Tore von Shannon McNevan und Milan Vanek zog Herne dann aber auf 7:3 davon. Den letzten Herner Treffer erzielte erneutt McNevan.

Sieg im Spitzenspiel – zwei Drittel besser

Neuss, 11. Februar 28 Siege in Folge – und dennoch kämpfen die Spieler des Neusser EV in jedem Spiel so, als ging es um alles. Der verdiente Lohn: ein erneuter Sieg. 4:3 (2:1, 2:1, 0:1) im Spitzenspiel der Aufstiegsrunde zur Oberliga beim EV Duisburg 1b. Keine Minute war gespielt, da fälschte Duisburgs Björn Reiser schon nach 58 Sekunden in 5:3-Überzahl den Puck zum 1:0 für die Gastgeber ab. Doch die ersatzgeschwächten Neusser zeigten keine Resignation, sondern legten nur kurze Zeit später den Hebel um. So gehörte das erste Drittel unter dem Strich doch recht deutlich dem NEV, der das Spiel bestimmte und den Gegner immer wieder zu Fouls zwang. Überzahlspiele führten folglich dazu, dass die Neusser das 0:1 bis zur achten Minute in eine 2:1-Führung umwandeln konnten, wobei der erste Treffer streng genommen bei 5:5 fiel. Duisburgs Eul hatte gerade die Strafbank verlassen, da schlug ein Schuss von Dennis von der Heiden hinter dem in dieser Szene unglücklich aussehenden Frank Pribil ein. Zwei Minuten später musste der Duisburger Schlussmann erneut hinter sich greifen, als Philipp Louven nach einer schnellen Kombination zum 1:2 abschloss. In der Folgezeit verhinderte der Jungfüchse-Schlussmann allerdings mit guten Paraden weitere Gegentreffer, wobei sich auch Dennis Kohl einige Male auszeichnen konnte und sein Team in der Schlussphase vor dem möglichen Ausgleich bewahrte. Im zweiten Abschnitt erwischte die Mannschaft von Trainer Andrej Fuchs einen Traumstart. Nach einer Einzelaktion von Jared Mudryk, die Pribil gerade noch meistern konnte, verwertete Lutz Klauck den Nachschuss zum 3:1 (23.). Auch wenn die Neusser ihre Kontrahenten bei zahlenmäßiger Ausgeglichenheit auf dem Eis gut unter Kontrolle hatten, in Überzahl blieben die Duisburger weiterhin brandgefährlich. Drei Sekunden nach dem Ablauf einer Zeitstrafe gegen den NEV setzte Daniel Eul den Puck in die Maschen und verkürzte auf 2:3 (29.). Hektik kam auf Seiten des Meisters jedoch nicht auf, zumal es nur 40 Sekunden später wieder auf der Gegenseite klingelte. Tim Krahforst fälschte einen Kempf-Schuss so geschickt ab, dass dieser dem Duisburger Torhüter durch die Schienen rutschte - 2:4. Für Pribil war der Abend damit gelaufen, wie bereits in der Hinrunde machte er Platz für seinen Kollegen Mirco Theurer. Dieser wurde nicht mehr ganz so häufig geprüft wie sein Vorgänger und hielt den Kasten bis zur zweiten Pausensirene sauber. Zu Beginn des letzten Drittels versäumte es der NEV, frühzeitig für eine Vorentscheidung zu sorgen. Fünf Minuten lang agierte er mit einem, teilweise sogar zwei Spielern mehr auf dem Eis, konnte sich dabei aber gegen früh störende Gastgeber nur wenige Möglichkeiten herausspielen. Dies sollte sich schon sehr bald rächen, denn in kompletter Stärke läuteten die Füchse die Schlussoffensive ein. Trainer Weise stellte auf zwei Reihen um und setzte mit der Mischung aus Routiniers und Förderlizenzspielern der Profi-Mannschaft den NEV gehörig unter Druck. Als acht Minuten vor dem Ende Frank Petrozza der Anschlusstreffer gelang, wurde es noch einmal ganz eng. Nachlassende Kräfte und drei Strafzeiten gegen Neuss hatten eine leidenschaftliche Abwehrschlacht zur Folge, bei der Dennis Kohl wie der Turm in selbiger stand. Mit vereinten Kräften stemmte man sich gegen den drohenden Ausgleich und wurde dafür letztendlich belohnt. Selbst als die Duisburger ihren Schlussmann vom Eis nahmen und mit sechs Feldspielern das gegnerische Tor belagerten, gelang kein weiterer Treffer mehr. Tore: 1:0 (0:58) Reiser (Berg/5-3), 1:1 (5:22) von der Heiden (Hausmann), 1:2 (7:41) Louven (Fuchs, von der Heiden/5-4), 1:3 (22:26) Klauck (Mudryk), 2:3 (28:27) Eul (Reiser, Berg), 2:4 (29:07) Krahforst (Kempf), 3:4 (51:50) Petrozza (Kozhevnikov). Strafen: Duisburg 28 + 10 (Petrozza), Neuss 20 + 10 (Kempf). Zuschauer: 240.

Verdienter Punkt wurde verpasst

Duisburg, 11. Februar Ein Punkt war drin. Ein Punkt wäre verdient gewesen. Gegen den in dieser Saison noch immer ungeschlagenen Meister der Regionalliga NRW, den Neusser EV, unterlag der EV Duisburg 1b in der Aufstiegsrunde zur Oberliga zwar mit 3:4 (1:2, 1:2, 1:0), hätte aber aufgrund starker letzter 20 Minuten mehr mitnehmen können als nur ein Lob. Im Schlussabschnitt berannten die Jungfüchse das Duisburger Tor, verloren letztlich aber, weil die Gäste die ersten beiden Abschnitte bestimmten. Los ging es mit einer 1:0-Führung nach 58 Sekunden durch Björn Reiser – kurios genug, denn schon zu diesem frühen Zeitpunkt spielte der EVD in 5:3-Überzahl. Doch Neuss nutzte sein Powerplay ebenfalls, ging noch im ersten Abschnitt mit 2:1 in Führung. Der Mittelabschnitt zeigte, dass die Jungfüchse in Teilen der Mannschaft noch zu unerfahren sind. So parierte Goalie Frank Pribil mehrere gute Neusser Chancen. Doch immer wieder kam es zu Nachschüssen – einer davon flog zum 1:3 ins Tor. Dem 2:3, das Daniel Eul in den kurzen Winkel setzte, folgte das unglücklich 2:4. Ein Schuss wurde direkt vor Pribil abgefälscht, sodass der Puck durch die Beine des Keepers trudelte. Keine Chance für Duisburgs Torhüter. Im letzten Drittel jedoch machten die Duisburger Druck. Frank Petrozza schaffte den verdienten Anschlusstreffer. Immer wieder brannte es für NEV-Keeper Dennis Kohl, der seinen Kasten danach aber sauber hielt.

Heimspiel gegen ESC Halle 04 ebenfalls abgesagt

Schönheide, 10. Februar Auf Grund der unveränderten personellen Situation, dass alle drei Torhüter des EHV Schönheide verletzungs- und krankheitsbedingt weiterhin ausfallen, wurde auch das für Sonntag, 12. Februar, angesetzte Heimspiel der Wölfe gegen den ESC Halle 04 am heutigen Freitag abgesagt. Die Ligenleitung und die Verantwortlichen der Saale Bulls wurden bereits darüber informiert und alle Beteiligten werden sich in den nächsten Tagen über einen neuen Spieltermin einigen.

Elche erwarten Stars an der Strobelallee

Dortmund, 10. Februar Nach zwei Auswärtsspielen in Folge kann der EHC Dortmund am Wochenende wieder im heimischen Eissportzentrum an den Westfalenhallen antreten. In der Aufstiegsrunde zur Oberliga empfangen die Elche am Sonntag um 19 Uhr die Darmstadt Stars. Das Hinspiel vor Wochenfrist im Hessischen konnte der EHC mit 7:2 für sich entscheiden und geht damit erneut als Favorit ins Rennen. "Der zweite Platz in der Tabelle ist eine schöne Momentaufnahme und die drei Siege in Folge haben der Mannschaft sicherlich auch weiteres Selbstvertrauen gegeben. Trotzdem dürfen wir den Hessenmeister aus Darmstadt nicht unterschätzen. Ich erwarte von meinem Team erneut die volle Konzentration, schließlich wollen wir unsere gute Ausgangsposition nicht aufs Spiel setzen" mahnt EHC-Coach Markus Scheffold zur Vorsicht. "Es spielt sich leichter mit einem guten Punktepolster im Rücken, aber Nachlässigkeiten sind immer gefährlich und dazu gibt es auch gegen Darmstadt keinen Anlass. Immerhin haben wir uns dort vor einer Woche trotz guter Chancen erst gegen Ende des zweiten Drittels entscheidend absetzen können. Und die Stars werden uns auch dieses Mal die Punkte nicht auf dem Tablett servieren" fordert der sportliche Leiter Klaus Picker die entsprechende Einstellung. "Natürlich bleiben wir bei unserer Zielsetzung und die heißt vierter Platz. Aber niemand hat etwas dagegen wenn mehr dabei heraus springen sollte." Die Elche können gegen die Stars komplett antreten. Toni Fonso konnte nach seiner Kieferentzündung das Training wieder aufnehmen und wird an der Seite von Gordon Schukies, der ebenfalls in Darmstadt fehlte, verteidigen. Torhüter Daniel Bethe wird nach seinem studiumbedingten Auslandsaufenthalt ebenfalls wieder zurück erwartet. Allerdings wird er wegen seines Trainingsrückstands auf der Bank Platz nehmen, zumal Thomas Franta in bestens vertreten hat. Im Sturm hat Markus Scheffold die Qual der Wahl. Die zweite Reihe mit Igor Furda, Igor Cillik und Pierre Schulz ist momentan in Torlaune und EHC-Rekordspieler Cillik wartet auf seinen 450. Scorerpunkt im 256. Spiel im Dress der Elche. Aushilfsverteidiger Niko Bitter wird wieder in der dritten Reihe stürmen und mit Fabian Kuboth ist erneut ein weiterer Juniorenspieler im Aufgebot. Sponsor des Tages ist beim Heimspiel gegen Darmstadt übrigens die Autovermietung Europcar, die dem EHC Kleinbusse für die Auswärtsfahrten zur Verfügung stellt. Damit wird die Präsentation der verschiedenen Partner fortgesetzt, ohne die die erfolgreiche Arbeit dieser Saison nicht möglich wäre. Aber natürlich erwartet der Verein auch eine weitere positive Entwicklung der Zuschauerzahlen. "Die Mannschaft spielt eine gute Rolle in der Aufstiegsrunde und ist sicherlich noch weiter entwicklungsfähig. Von daher wäre es schön wenn wir auch neue Gäste an der Strobelallee begrüßen könnten" hofft das Vorstands-Duo Günter Kuboth und Gerd Alda auf eine entsprechende Resonanz auf den Rängen.

Bulldogs empfangen Kobras

Unna, 10. Februar Am kommenden Sonntag steht das zweite Heimspiel der Qualifikation zur Regionalliga NRW für den Königsborner JEC auf dem Plan. Um 19 Uhr sind die Dinslakener Kobras zu Gast. KJEC-Trainer Uwe Roosen wünscht sich eine ähnlich gute Leistung des Teams wie im Hinspiel der vergangenen Woche. Da zeigte der KJEC über 50 Minuten eine gute Leistung. Nach dem zweiten Drittel führte man sogar verdient mit 6:5. Durch einen Blackout in der 43. Spielminute mussten innerhalb von 56 Sekunden drei vermeidbare Gegentreffer hingenommen werden. Am Ende gewann Dinslaken die Partie mit 11:8. Positiv bleibt festzustellen, dass die Leistungs- und Motivationskurve deutlich nach oben zeigt. Die ersten zwei Begegnungen in der Regionalliga-Vorrunde gingen noch mit 2:15 und 5:12 deutlich an Dinslaken. Verzichten müssen die Bulldogs wahrscheinlich erneut auf den bulgarischen Nationalspieler Borislav Blagoev, der noch immer aufgrund diverser Passformalitäten in seiner Heimat verweilt, im Laufe der kommenden Woche aber zurück erwartet wird. Darüber hinaus fehlt noch immer Sebastian Riede auf Grund einer länger andauernden Oberschenkelverletzung. Fraglich ist zudem der Einsatz des US-Amerikaners Tom Hildebrand.

Schweres Auswärtsspiel bei den Bulldogs

Dinslaken, 10. Februar Am kommenden Sonntag treten die Dinslakener Kobras um 19 Uhr beim Königsborner JEC an. Die Kobras können sich in Königsborn auf einen heißen Abend gefasst machen, nachdem sich die Bulldogs in heimischer Halle schon als harte Nuss erwiesen. Kobras-Trainer Jörg Böhme kann am Sonntag auch auf den zuletzt gesperrten Jens Fischer zurückgreifen und muss auf die bereits bekannten Spieler verzichten. Von den Junioren wird voraussichtlich nur Jonas Podlecki dazu stoßen, so dass mit knapp drei Blöcken gespielt werden kann. Fans, die ihre Mannschaft in Königsborn bei den Bulldogs unterstützen möchten, haben die Möglichkeit, sich dem Fanbus anzuschließen, den die Verantwortlichen der Kobras am Sonntag einsetzen werden. Abfahrt ist um 16 Uhr an der Eissporthalle in Dinslaken. Der Fahrpreis beträgt sieben Euro.

Drei Spiele in vier Tagen – Penaltysieg in Braunlage

Erfurt, 9. Februar Ein wahres Hammerprogramm mussten die Black Dragons Erfurt in den letzten vier Tagen absolvieren. Mit der Punkteausbeute von sieben Punkten aus drei Spielen kann man durchaus leben, vor allem da alle Punkte gegen die direkte Mitkonkurenz um den vierten Platz errungen wurden. In Braunlage gewann Erfurt am Dienstag mit 6:5 nach Penaltyschießen. Im ersten Drittel bestimmten die Black Dragons das Spiel fast nach Belieben. Dem Spielverlauf entsprechend sorgten die Gäste auch für die ersten Tore in der Partie. Den Anfang machte zunächst Marek Pospisil nach sieben Spielminuten. Turbulent wurde es in der elften Spielminute, als die Erfurter zwei Treffer innerhalb von 15 Sekunden erzielten. Zunächst sorgte Noob für das 2:0, und nur wenig später legte Cook das 3:0 nach. Im zweiten Drittel kamen die Gastgeber besser ins Spiel, folgerichtig erzielten sie auch zwei Treffer durch Kastner und Vanek. In der Folgezeit waren die Wölfe dem Ausgleich näher als die Drachen dem 4:2. Und doch war es schließlich Johannhardt, der in der 35. Minute zum 4:2 traf. Im letzten Drittel mussten die Drachen dem Mammutprogramm langsam Tribut zollen, erschwerend kam noch hinzu das Petr Hnidek im letzten Drittel ausfiel. So konnten die Harzer zunächst zum 4:4 ausgleichen. Nach dem erneuten Führungstreffer durch Marak (56.) schien das Spiel entschieden. Aber zehn Sekunden vor dem Ende konnten die Gastgeber erneut ausgleichen. So musste das Penaltyschießen entscheiden. Hier hatten die Erfurter das bessere Ende für sich und sicherten sich den Zusatzpunkt. Tore: 0:1 (6:22) Pospisil, 0:2 (10:10) Noob, 0:3 (10:25) Cook, 1:3 (22:57) Kastner, 2:3 (25:45) Vanek (5-4), 2:4 (34:53) Johannhardt, 3:4 (49:15) Halloun (4:5), 4:4 (54:31) Deibert (5:4), 4:5 (56:00) Marak (5:3), 5:5 (59:50) Kastner (6:5), 5:6 (60:00) Masche (entscheidenter Penalty).
Am Freitag um 20 Uhr geht es bereits wieder um Regionalligapunkte. Gegner ist der Tabellenzweite aus Leipzig. Die Messestädter sinnen nach dem letzten Spiel in Erfurt sicherlich auf Wiedergutmachung. Dieses Spiel gewannen die Erfurter in einem mitreißenden Spiel auch in der Höhe verdient mit 9:5. Die Gastgeber konnten zuletzt wenig überzeugen, so kassierte man in Halle beispielsweise trotz 3:0-Führung nach den ersten 20 Minuten eine 4:6-Niederlage. Auch am letzten Wochenende hatten die Blue Lions mit Problemen zu kämpfen. So musste man sowohl in Timmendorf als auch zu Hause gegen Braunlage ins Penaltyschießen. Am Sonntag um 18 Uhr gastiert mit den Wedemark Farmers der derzeitige Tabellenletzte in der Erfurter Kartoffelhalle.

Wölfe erwarten Sonntag Timmendorf zum Klassiker

Braunlage, 9. Februar In der Meisterrunde der Regionalliga Nordost geht es für den Braunlager SC Harz weiter Schlag auf Schlag. Am Freitag müssen die Wölfe beim Spitzenreiter ESC Halle 04 antreten (20 Uhr). Am Sonntag ist der EC Timmendorfer Strand ab 19 Uhr zum Nord-Klassiker im heimischen Wurmbergstadion zu Gast. In Halle dürfte es für die Wölfe schwierig werden. Die Saale Bulls haben als Tabellenführer bereits 29 Punkte gesammelt, nur beim Auswärtsspiel in Leipzig mussten sie als Verlierer vom Eis gehen. "Die Hallenser haben derzeit einen Lauf. Aber letztlich spielen auch sie nur Eishockey", macht BSC-Trainer Jan Furo Mut. Dass die Harzer gegen die Hallenser durchaus mithalten können, zeigen die beiden Spiele der Vorrunde. 4:1 siegten die Wölfe zu Hause, auswärts gab es eine knappe 3:4-Niederlage. Deutlicher war das 1:6 in der Meisterrunde, allerdings war der BSC in diesem Spiel stark ersatzgeschwächt. Viel Arbeit dürfte auf die Verteidigung der Harzer zukommen, schließlich stellen die Saale-Bulls den derzeit heißesten Angriff der Liga. Egal, ob Martin Miklik, Petr Hruby, Marco Blazyczek oder Jedrzej Kasperczyk, die Angreifer des ESC sind in Topform, schlugen bereits 64 Mal zu. Zudem stellen die Hallenser mit erst 23 Gegentoren auch noch die beste Defensive. Beim traditionsreichen Duell mit den Timmendorfer Beach Boys gilt es, die kanadischen Trumpfkarten der Gäste auszuschalten. Beim Hinspiel waren schließlich Jarret Reid, Bryan Phillips und Steve Pepin entscheidend am Sieg der Schleswig-Holsteiner beteiligt. Doch auch der Rest des Timmendorfer Kaders ist hochklassig besetzt, etwa mit Verteidiger Viatcheslav Koubenski oder Torwart Ulrik Kuhnekath. Der BSC brennt nun darauf, die Niederlage aus dem ersten Vergleich vergessen zu machen und Punkte im Kampf um die Play-Off-Plätze zu sammeln. Diese Plätze haben die Timmendorfer ebenfalls als Ziel, in der Tabelle liegen sie nur einen Punkt hinter dem BSC. In der Verteidigung steht den Wölfen wieder Dennis Overbeck zur Verfügung. Er musste in Leipzig und gegen Erfurt verletzungsbedingt pausieren, ist am Mittwoch aber wieder in das Training eingestiegen. Ob dagegen Nicolas Waldner in das Tor zurückkehrt, bleibt offen. Back-up Alexander Ansmann, in Leipzig mit einer starken Leistung einer der Garanten für den Punktgewinn, könnte auch an diesem Wochenende starten. Nach zuletzt drei Spielen in fünf Tagen war die Erholungsphase für die Wölfe extrem kurz. Deshalb ist Jan Furo auch froh, mit seinem Team jeden Montagabend in der Kirchbergtherme in Bad Lauterberg regenerieren zu können. "Unsere Fans können uns dabei gerne besuchen und sich mit mir oder den Spielern unterhalten", so der BSC-Coach.

Devils peilen Sieg in Lauterbach an

Moers, 9. Februar Beim Tabellenletzten VERC Lauterbach sind die Black Devils Niederrhein am Sonntagabend in der Aufstiegsrunde zur Oberliga zu Gast. Die Highlanders aus Hessen sind durch den Verzicht der Young Lions Frankfurt als Dritter der Regionalliga in die Aufstiegsrunde gerutscht. Bisher hagelte es nur Niederlagen. Beim Grefrather EC holten sich die Vogelsberger am letzten Wochenende eine 2:5-Niederlage ab. "Wir können nur einen Fehler machen: Lauterbach unterschätzen", so Devils-Manager Thomas Esser. "Drei Punkte sind Pflicht. Gewonnen haben wir sie aber erst, wenn wir nach dem Spiel das Eis als Sieger verlassen", so Esser weiter. Drei Junioren sollen in dem Spiel weitere Regionalliga-Erfahrung sammeln. Ansonsten kann Trainer Josef Spychala voraussichtlich erstmals auf das ganze Team zurückgreifen.

Niers Panther müssen in den Fuchsbau

Grefrath, 9. Februar Am kommenden Sonntag geht es für die Grefrather Niers Panther in der Aufstiegsrunde zur Oberliga weiter. Nach dem lauen Spiel gegen den VERC Lauterbach geht es nun in den Fuchsbau zum EV Duisburg 1b. Die Füchse haben zuletzt zwei Niederlagen kassiert und stehen unter Zugzwang, will man sich noch die Option Oberligaaufstieg erhalten. Für die Panther sicherlich eine leichte Partie, denn man ist nicht der Favorit und so kann man sich auf das Konterspiel verlegen, das schon so manchen Auswärtszähler eingebracht hat. Trainer Adam Grygiel wird am Sonntag wohl mit dem bewährten Kader antreten können und kann dabei auch auf die Euphorie der Junioren setzen, die gerade den Meistertitel in der NRW-Liga gewinnen konnten. Auftakt ist am Sonntag um 18 Uhr.

Raptors testen gegen Herne

Solingen, 9. Februar Am kommenden Freitag geht es beim EC Bergisch Land ausnahmsweise mal nicht um Punkte oder Pokale, sondern ein Freundschaftsspiel gegen die Herner EG steht auf dem Programm. Mit den Blizzards aus Herne stellt sich der aktuelle Tabellenzweite der Oberliga-Aufstiegsrunde in Solingen vor und will die Mannschaft der Raptors richtig fordern. Dass die Raptors eigentlich jetzt schon Regionalliga-Format haben, zeigt ein Blick auf die Tabelle. Ungeschlagen belegen die Bergischen den Spitzenplatz und haben unter anderem auch die stark eingeschätzten Regionalligisten aus Trier oder Dinslaken besiegen können. Wie weit die Mannschaft aber ist, wird sich am Freitag zeigen. Teamchef van Hauten schätzt die Partie wie folgt ein: "Herne wird ein echter Prüfstein für unsere Jungs. Jetzt können sie zeigen, was wirklich in ihnen steckt." Um möglichst viele Zuschauer in die Halle zu locken, gelten für Freitagabend Sonderpreise. Der Eintritt liegt bei fünf Euro, ermäßigte Karten sind für drei Euro zu haben.

Lokalderby in Frankfurt

Frankfurt, 9. Februar Am Samstag um 19:30 Uhr erwartet die Frankfurter Eintracht den Lokalrivalen Young Lions zum dritten Derby dieser Saison, diesmal in der Qualifikationsrunde zur Regionalliga Hessen. Ging das erste Spiel mit 7:16 noch sehr deutlich in die Binsen, so konnte die SGE beim 4:5 nach Verlängerung im zweiten Vergleich zumindest einen Punkt ergattern. Am Samstag sollen es dann erstmals nach der Wiedergründung der Eintracht-Eishockeyabteilung drei Punkte für die SGE werden. Jay McNeill ist von seinem Arbeitsunfall wieder genesen und wird ebenso wieder im Kader stehen wie Stefan Hilton, der sich bei der 0:8-Pleite in Bad Nauheim verletzte. Peter Renner, der sich im Dezember eine Innenbandverletzung zuzog, wird am Wochenende noch nicht spielen, er möchte kein Risiko eingehen und schont sich für die "Abstiegsendspiele" gegen Wiesbaden, Mainz und Neuwied.

Das Derby der 1b-Teams

Ratingen, 9. Februar Am Sonntagnachmittag um 17 Uhr kommt es zum Derby am Sandbach. Zu Gast bei der U23 der Ratinger Ice Aliens sind die Revier Löwen Oberhausen 1b. Spiele gegen die Löwen sind aufgrund der Vergangenheit immer etwas Besonderes. Auch wenn es sich bei der 1b um die ehemalige zweite Mannschaft der Schalker Haie handelt. Seit der Fusion der Vereine treten sie nun als 1b der Löwen auf. Der Gast spielte in der laufenden Saison in der Verbandsliga. Die Vorrunde schlossen die Löwen als Tabellenletzter mit einem Sieg, einem Unentschieden und damit vier Punkten auf der Habenseite ab. In der nun laufenden Pokalrunde konnten sie bisher keine Akzente setzen. Die bisherigen vier Spiele gingen alle verloren. Nach der Auftaktniederlage haben die Ice Aliens im letzten Spiel gezeigt, dass sie mit konzentrierter und mannschaftlicher Gesamtleistung in der Lage sind, Begegnungen für sich zu entscheiden. Diese Form und Einstellung gilt es über die gesamte Pokalrunde zu präsentieren, um am Ende den Aufstieg in die Verbandsliga NRW zu realisieren. Der Eintritt ist wie immer frei.

Kastners Treffer belohnt Harzer Moral

Braunlage, 8. Februar Dank einer tollen Moral erkämpfte der Braunlager SC Harz im Meisterrundenspiel der Regionalliga Nordost im Heimspiel gegen die Black Dragons Erfurt noch einen Punkt. Im Penaltyschießen scheint aber ein Fluch über den Harzern zu liegen. Denn am Ende stand eine 5:6 (0:3, 2:1, 3:1, 0:1)-Niederlage. Dabei zogen die Harzer bereits zum siebten Mal den Kürzern im Shoot-out. Gleich zu Beginn des Spiels überstand der BSC eine 3:5-Unterzahl, hatte anschließend durch Jürgen Brümmer auch die erste dicke Torgelegenheit. Den Rest des Drittels spielten aber nur noch die Gäste. Marek Pospisil durfte sich in der siebten Minute die Ecke aussuchen, ein Doppelschlag innerhalb von 15 Sekunden brachte den 0:3-Zwischenstand (11.). Zunächst hatte John Noob getroffen, dann Brandon Cook. Hätte Pospisil kurz vor der Drittelpause nicht nur den Innenpfosten getroffen, das Spiel wäre wohl entschieden gewesen. Die Unterbrechung tat den Wölfen dann aber sichtlich gut. Mit viel Schwung kam der BSC aus der Kabine und startete die Aufholjagd. Stefan Bilstein scheiterte noch zweimal an Manuel Groß im Erfurter Tor, Sebastian Kastner mit einem Schuss in den Winkel ließ dem Keeper aber keine Abwehrmöglichkeit (23.). Roman Vanek, in Überzahl perfekt freigespielt, verkürzte auf 2:3 (26.), doch der Ausgleich wollte noch nicht gelingen. Bilstein verfehlte im Fallen das leere Tor, Vaneks abgefälschter Puck traf nur die Latte, auch Potac hatte kein Glück. Stattdessen schlugen die Erfurter in Person von Sven Johannhardt mit dem 2:4 zurück (35.). Im Schlussabschnitt sah es lange so aus, als sollte dieser Vorsprung den Gästen reichen. Ausgerechnet in Unterzahl erzielte jedoch Dusan Halloun den direkten Anschlusstreffer. Und als Alexander Deibert in Überzahl das 4:4 markierte, schien die Partie sogar komplett zu kippen. Zwei sehr kleinlichen Strafen brachten die Erfurter vier Minuten vor Schluss aber in doppelte Überzahl, Zbynek Marak bedankte sich mit der neuerlichen Führung. Doch der BSC steckte auch diesen Nackenschlag weg. Dreizehn Sekunden vor dem Ende, Torwart Alexander Ansmann war zu Gunsten eines weiteren Feldspielers ausgetauscht, schaffte der starke Kastner aus kurzer Entfernung tatsächlich noch den 5:5-Ausgleich und belohnte seine Mannschaft für die starke Moral. Im Penaltyschießen war allerdings wiederum nur Kastner für den BSC erfolgreich, während gleich drei Erfurter trafen. Da half es auch nicht, dass BSC-Coach Jan Furo in die Trickkiste griff und nach dem zweiten Schützen den angeschlagenen Nicolas Waldner ins Tor schickte. Tore: 0:1 (6:22) Pospisil (Schmunk, Cook), 0:2 (10:10) Noob (Marak, Masche), 0:3 (10:25) Cook (Pospisil), 1:3 (22:57) Kastner, 2:3 (25:45) Vanek (Deibert, Potac/5-4), 2:4 (34:53) Johannhardt (Marak, Schmunk), 3:4 (49:15) Halloun (Vanek/4-5), 4:4 (54:31) Deibert (Vanek, Potac/5-4), 4:5 (56:08) Marak (Noob, Geist/5-3), 5:5 (59:47) Kastner (Deibert, Seidl), 5:6 (60:00) Masche (entscheidender Penalty). Strafen: Braunlage 18 + 10 (Potac), Erfurt 14. Zuschauer: 416.

Der Meister schwächelt vor dem harten Wochenende

Neuss, 8. Februar Ein richtungweisendes und zugleich hartes Wochenende steht dem Neusser EV bevor. Mit der EV Duisburg 1b und der Herner EG trifft die Mannschaft von Trainer Andrej Fuchs auf die beiden Mitkonkurrenten um den Aufstieg in die Oberliga. Die Neusser Mannschaft wird allerdings stark geschwächt ins Wochenende starten müssen. Eigentlich war man erfreut über das letzte, spielfreie Wochenende, verbunden mit der Hoffnung, dass sich das NEV-Lazarett etwas lichten könne. Doch leider hat die Pause nicht die erhoffte Besserung gebracht. Zwar hat Ralf Reisinger nach sechswöchiger Verletzungspause wieder das Training aufgenommen, ein Einsatz am Wochenende käme jedoch zu früh, da die Kieferknochen nach dem Bruch noch nicht ausreichend verwachsen sind. Darüber hinaus wird voraussichtlich auch Torhüter Lars Tannhof fehlen, der sich eine Mandelentzündung zugezogen hat. Bei Sebastian Bongartz hat sich heute Morgen bei einer erneuten Untersuchung glücklicherweise der Verdacht eines Schlüsselbeinbruchs nicht bestätigt. Durch eine heftige Prellung, verbunden mit einer sehr starken Schwellung, ist aber ein Einsatz am Wochenende nicht möglich. Jared Mudryk, der bereits seit drei Wochen starke Rückenprobleme hat und deshalb in ärztlicher Behandlung ist, wird ebenso angeschlagen in die Partien gehen, wie Boris Fuchs und Dennis von der Heiden. Während Fuchs mit Schulterproblemen zu kämpfen hat wurde "VDH" von der Erkältungswelle erfasst, wobei er mittlerweile auf dem Wege der Besserung ist. Den Anfang macht am Freitag das Spiel in Duisburg. Die Zweitvertretung des DEL-Teams erklärte schon vor Saisonbeginn, dass sie ihre Zukunft in der Oberliga sieht. Für den Fall des Klassenerhalts der ersten Mannschaft möchte man junge Talente in professionellem Umfeld auf einen Einsatz in der höchsten deutschen Spielklasse vorbereiten. Neben einigen Routiniers der Extraklasse (Frank Pribil, Frank Petrozza und Klaus Micheller) wurden auch die Förderlizenzspieler der Profi-Mannschaft eingespannt, die mit helfen sollen, die Aufstiegspläne zu realisieren. Nachdem man die Vorrunde auf dem dritten Platz beendete, belegen die Jungfüchse derzeit nur den vierten Rang, weil sie die beiden Spitzenspiele gegen die Herner EG verloren. Das Team des auch in Neuss bestens bekannten Trainers Charlie Weise steht damit gegen den NEV schon unter relativ großem Erfolgsdruck. Dementsprechend wird am Freitag ab 19.30 Uhr ein heißer Kampf in der Duisburger Eissporthalle erwartet, der verbal auch auf der Tribüne stattfinden könnte. Während Kapitän Ronny Sassen und seine derzeit angeschlagene Mannschaft auf die Unterstützung zahlreicher Schlachtenbummler hoffen, dürften sich auch einige Duisburger Anhänger einfinden, weil das DEL-Team wegen der Olympia-Pause momentan spielfrei ist. Beim Duell gegen die Herner EG treffen am Sonntag um 20 Uhr im Neusser Südpark, nicht nur Meister und Vize der Regionalliga NRW aufeinander, sondern auch die beiden Teams, die derzeit die größten Chancen auf den Aufstieg in die Oberliga besitzen. Während der NEV vor dem Wochenende ungeschlagen an der Tabellenspitze steht, kann man auch bei den Blizzards angesichts von nur drei Minuspunkten von einem gelungenen Start in die Endrunde sprechen.

Zweimal zuhause

Duisburg, 8. Februar Gleich zwei Heimspiele bestreitet die 1b-Mannschaft des EV Duisburg am kommenden Wochenende in der Aufstiegsrunde zur Oberliga. Am Freitag ist um 19.30 Uhr der Neusser EV in der Scania-Arena zu Gast, am Sonntag kommt es um 18 Uhr zum Duell mit dem Grefrather EC 2001. Nach den beiden Niederlagen gegen die Herner EG dürfen sich die Jungfüchse keine Ausrutscher mehr leisten, wollen sie ihre Minimalchance auf Platz eins noch wahrnehmen. Dabei muss der EVD 1b am Freitag ausgerechnet gegen den Meister der Regionalliga NRW ran, der weder in der Hauptrunde der Regionalliga noch in der Oberliga-Aufstiegsrunde bislang ein Spiel verloren hat. Allerdings geht Neuss ersatzgeschwächt in die Partie, sodass bei einer konzentrierten Leistung eine Überraschung möglich ist. Gegen Grefrath spielten die Jungfüchse bereits zum Auftakt der Aufstiegsrunde. An der Niers gewann der EVD 1b mit 8:4.

Erst die Crocos, dann die Juniors

Berlin, 8. Februar In der Relegationsrunde der Regionalliga Nordost müssen die Akademiker gleich zweimal an diesem Wochenende ran. Zuerst sind am Samstag um 19 Uhr die Crocodiles Hamburg bei FASS Berlin zu Gast in der Erika-Heß-Eishalle. Der Vorrundenletzte führt derzeit die Tabelle mit zwei Siegen gegen Adendorf an. Nach der Spielwertung (5:0 Tore, 3 Punkte), da die Adendorfer im ersten Spiel nicht antraten, besiegten die Norddeutschen das Team aus der Lüneburger Heide mit 7:3. Dennoch gelten die Hamburger als Außenseiter gegen den FASS, der die Hinspiele mit 3:2 nach Penaltyschießen und 8:4 gewonnen hatte. 18 Stunden später müssen die Akademiker im Stadtderby zum "Auswärtsspiel in eigener Halle" beim ECC Preussen Juniors Berlin antreten. Der ausgesprochen bitteren 1:8-Niederlage im Auftaktspiel zur Hauptrunde der Regionalliga Nordost Mitte September - vor über 1000 Zuschauern - folgte vier Wochen später ein klarer 4:0-Sieg. Die ECC´ler, die bereits am Freitag gegen Adendorf antreten müssen, haben ein wenig mehr Zeit zum Ausruhen und sind mit einem schwer erkämpften Sieg (4:3 in Adendorf) gestartet. Für FASS gilt es die notwendigen Punkte für das selbst gesteckte Ziel, Platz eins in der Qualifikation, einzufahren.

Zu viele Strafen

Frankfurt, 8. Februar In der Qualifikation zur Regionalliga Hessen unterlagen die Young Lions Frankfurt dem EV Wiesbaden mit 5:6 (0:2, 3:1, 2:2, 0:1) nach Verlängerung. Dabei kassierten die Lions zu viele Strafzeiten – und vier der sechs Gegentore in Unterzahl. Das Spiel hatte kaum begonnen, da standen bereits sechs Strafminuten auf dem Frankfurter Konto. Die erste konnte man noch überstehen, aber als der erste Spieler gerade wieder von der Strafbank gekommen war, schlug es zum ersten Mal im Frankfurter Tor ein. Auch nachdem man wieder komplett war, wirkten die Gäste präsenter und hatten mehr vom Spiel. Daran änderte auch das erste eigene Überzahlspiel wenig. Es kam kein Druck zum Tor der Gäste zu Stande. So verschlief man das Ende der Strafzeit, denn als der Wiesbadener von der Strafbank kam, wurde er angespielt und verwandelte den Alleingang zum 0:2. Mit Beginn des zweiten Drittels änderte sich das Spielgeschehen. Frankfurt bekam den Abschnitt besser in den Griff und wurde zunehmend druckvoller. Erstes Resultat war der Anschlusstreffer in der 26. Minute, Mike Schmidt war erfolgreich. Aber den aufkommenden Schwung nahm man sich direkt im Anschluss wieder durch eine weitere Strafzeit. Diese konnten die Gäste zum 1:3 nutzten. Für den Rest des zweiten Drittels übernahm nun Frankfurt das Spielgeschehen und setzte Wiesbaden unter Druck. Nur vier Minuten nach dem Dritten Gegentreffer konnte Adrian Ostendorff auf 2:3 verkürzen. Nachdem man ein weiteres Unterzahlspiel dieses Mal unbeschadet überstanden hatte, gelang der verdiente Ausgleich. Nach dem Bully vor dem Gästetor schnappte sich Sven Schippler den Puck und verwandelte in der 36. Minute zum 3:3. Zu Beginn des letzten Drittels legten die Gäste wieder vor und gingen mit 3:4 in Führung (43.). Den Schwung im Spiel nahm man sich aber selbst durch unnötige Strafen. Einen Großteil des weiteren Spieles musste man in Unterzahl agieren. Trotzdem versuchte man alles, um noch zu punkten. Es blieb aber erst einmal beim 3:4. Erst in der 54. Minute konnte Enrico Poßner den 4:4-Ausgleich erzielen. Auch zu diesem Zeitpunkt war man in Unterzahl, dennoch konnte man sich immer wieder im gegnerischen Drittel festsetzten. Allerdings hatte man aus dem bisherigen Spielverlauf nichts gelernt und nur kurz nach dem Ausgleich durfte der nächste Frankfurter auf der Strafbank Platz nehmen. Bei doppelter Unterzahl war es nur eine Frage der Zeit, bis zum nächsten Gegentreffer. Dieser kam auch und Wiesbaden ging wieder in Führung (56.). In den letzten Minuten wurde es dann dramatisch. In der 58. Minute entschieden die Schiedsrichter auf Penalty für Frankfurt, ein Wiesbadener Spieler blockierte den Puck mit der Hand im Torraum. Zu diesem lief Adrian Ostendorff an, aber er scheiterte am gegnerischen Torhüter. Da man zu diesem Zeitpunkt in Überzahl war, nahm man schon früh den Torhüter vom Eis. Daran änderte sich auch nichts, als Wiesbaden in der letzten Minute wieder komplett war. 19 Sekunden vor Schluss dann der verdiente Ausgleich. Christopher Punga war im Nachschuss zum 5:5 erfolgreich. Mit diesem Unentschieden ging es in die Verlängerung. Da man sich aber mit dem Spielende mal wieder eine Strafzeit leistete, musste man mit 3 gegen 4 beginnen. Die Verlängerung dauerte dann nur 16 Sekunden, bis Wiesbaden den Siegtreffer erzielte. Am kommenden Wochenende stehen zwei Auswärtsspiele auf dem Spielplan. Am Samstag (19:30 Uhr) geht zur Eintracht, am Sonntag reist man nach Mainz (20:30 Uhr). Tore: 0:1 (3:39) Alexei Gebel (Mario Viggiani, Andreas Dorn/5:4), 0:2 (9:41) Jonathan Brückner (Alexei Gebel, Darren Luke), 1:2 (25:00) Mike Schmidt (Julian Roros, Sven Schippler), 1:3 (26:46) Viktor Brauer (Tim Bornhausen/5:4), 2:3 (30:40) Adrian Ostendorff (Stefan Schubert, Enrico Poßner), 3:3 (35:55) Sven Schippler (Mike Schmidt), 3:4 (42:28) Andreas Dorn (Tim Bornhausen, Viktor Brauer), 4:4 (53:30) Enrico Poßner (Alexander Möller/4:5), 4:5 (55:32) Andreas Dorn (Alexei Gebel, Tim Bornhausen/5:3), 5:5 (59:41) Christopher Punga (Jobst Braun/6:5), 5:6 (60:16) Tim Bornhausen (Viktor Brauer, Alexei Gebel/4:3). Strafen: Frankfurt 24 + 10 + Spieldauer + Matchstrafe (Fiedler), Wiesbaden 14 + 10 (Luke) + 10 (Görl).

HSV siegt im Verfolgerduell gegen Wilhelmshaven

Hamburg, 8. Februar Ersatzgeschwächt? Kein Problem. Trotz vieler Ausfälle gewann der Hamburger SV das Verfolgerduell der Verbandsliga Nordost gegen den EC Wilhelmshaven mit 9:6 (4:3, 1:2, 4:1). Der HSV begann im Feuerwehrtempo. Bereits der erste Schuss, der Goalgetter Benjamin Poppitz umkurvte mehrere Spieler, schlug im Kasten von Phillip Hein ein - 1:0 nach nur 48 Sekunden. Darauf hin waren die 150 Zuschauer schlagartig wach und die rund 30 mitgereisten Fans aus Wilhelmshaven trauten ihren Augen nicht. Fortan war es ein sehr offensiv geführtes Spiel - und das von beiden Mannschaften. Einzig die HSV-Abwehr wackelte bei den Sturmläufen von Meinhardt und Hurbanek. Im Gegenzug zeigte die Gästeabwehr und speziell Goalie Phillip Hein einige Schwächen, die dann auch eiskalt in Toren umgemünzt wurden. Da stach beim HSV ganz klar die Sturmreihe mit Paul Ritter, Dennis Hotopp und Patrik Ridila raus, die konsequent ihre Tore machten. Auch der fleißige dritte Block mit Christian Tuleweit, Dominik Döge, Jens Wolfram und Benett Bergmann wusste immer wieder die Wilhelmshavener körperlich zu beschäftigen. Ärgerlich nur, dass es bei eigener Überzahl drei Gegentreffer gab. So war es bis zum letzten Drittel ein offener Schlagabtausch, der gerecht mit einem 5:5 in die zweite Drittelpause ging. Im letzten Drittel hatte der HSV konditionelle Vorteile, die auch hier wieder kaltschnäuzig ausgenutzt wurden. Die Topreihe der Gäste war körperlich nicht mehr auf der Höhe und musste sich gegen eine mannschaftlich geschlossene HSV-Mannschaft verdient mit 6:9 geschlagen geben. Bereits am kommenden Freitag, 10. Februar, kommt es um 21 Uhr im Bremer ParadIce zum Rückspiel dieser beiden Mannschaften. Dort wird dann Stürmer Andrej Gorbenko einsetzbar sein, der nun endlich spielberechtigt ist. Tore: 1:0 (0:48) Poppitz, 1:1 (5:48) Eckert (Hurbanek), 2:1 (6:01) Ridila (Ritter P.), 2:2 (10:04) Meinhardt (Eckert), 2:3 (17:08) Blask (Josch, Friedrichsen), 3:3 (17:40) Ridila (Ritter P.), 4:3 (18:00) Ritter P. (Ridila), 4:4 (21:12) Eckert (Meinhardt, Hurbanek), 5:4 (32:40) Ritter P. (Hotopp), 5:5 (36:39) Meinhardt (Friedrichsen), 5:6 (40:37) Eckert (Hurbanek, Meinhardt), 6:6 (41:21) Poppitz (Kallsen), 7:6 (43:22) Hotopp (Schmidt, Ridila), 8:6 (51:45) Ritter P. (Bergmann), 9:6 (52:30) Hotopp (Poppitz). Strafen: Hamburg 12, Wilhelmshaven 18.

Kommentar: Gedankenspiele Verbandsliga Nord-Ost

Hamburg, 8. Februar So gut die Regionalliga Nordost bei Fans, Presse und in den Eisstadien ankommt, so muss man sich über die nächste Saison der Verbandsliga Nordost erheblich mehr Gedanken machen. Problem: Das große Leistungsgefälle innerhalb der Liga. Mannschaften wie Braunschweig, die vor der Saison genau wussten, was sie erwartet, können kaum ein Team für Auswärtsfahrten stellen. Sie lassen sich regelrecht "abschlachten" von Teams, die in der gleichen Liga spielen. Spiele wie 59:0, 38:0, 17:0 möchte kein Zuschauer sehen, nicht mal vom Siegerteam. Deswegen sollte man sehen, ob man die Liga nicht kleiner gestaltet und den Play-offs wieder einführt. Stärkere Mannschaften wie Niesky, Weißwasser, Harsefeld, Hamburg, Wilhelmshaven haben keine Motivation dauerhaft gegen Celle, SG Adendorf, Braunschweig, Bremerhaven 1b etc. zu spielen. Wenn bei den kleineren Vereinen sichtbare Strukturen geschaffen werden, kann man sich langfristig auf eine derart große Liga einlassen. Leider sehe ich bei keinem Verein, außer vielleicht Rostock 1b, größeres Potenzial, das auf Höheres schließen lassen könnte. Wenn es im nächsten Jahr so weiter geht, weiß ich für den HSV nicht, wo er denn melden sollte. Die Regionalliga erinnert an Halbprofitum und die Verbandsliga könnte ganz schnell zu einer Liga ohne Strukturen verkommen. Hier wäre ein Arbeitsgespräch aller Vereine wünschenswert. Denn im Sommer ist es meistens zu spät. Meine Idee: Vielleicht teilt man die Verbandsliga nochmal durch zwei - einmal Verbandsliga Nordost A und Verbandsliga Nordost B. A = die stärkere, die auch Play-offs mit den Letzten der Regionalliga Nordost spielen kann. B = für Mannschaften wie Braunschweig, Celle, Bremerhaven 1b und so weiter.
(Alexander Schmidtchen aus Hamburg für Hockeyweb.de)

Spiel gegen Wedemark abgesagt

Schönheide, 7. Februar Am Dienstagnachmittag hat der EHV Schönheide beim Ligenleiter telefonisch die Spielabsage des fälligen Auswärtsspiels der Wölfe am Mittwoch bei den Wedemark Farmers veranlasst. Die schriftliche Anzeige einschließlich der Nachweisführung zu den Umständen der notwendigen Spielverlegung wird vom Verein am morgigen Mittwoch beigebracht.

Test in Solingen – Spitzenspiel in Neuss

Herne, 7. Februar Um den Spielrhythmus beizubehalten, haben sich die Verantwortlichen des EC Bergisch Land und der Herner EG darauf geeinigt, am kommenden Freitag ein Freundschaftsspiel auszutragen. Bereits vor Saisonbeginn fand ein Spiel beider Mannschaften statt, dass die Blizzards für sich entscheiden konnten. Für Trainer Peter Franke bietet sich nun vor dem Showdown am kommenden Sonntag in Neuss die Möglichkeit, ein wenig zu experimentieren. Gerade die Spieler, die sonst weniger am Zug sind, können jetzt einmal eingesetzt und beobachtet werden. Bully in Solingen ist um 20 Uhr. Ganz anders sind die Vorzeichen für die Partie am Sonntag. In Neuss erwartet der ungeschlagene Tabellenführer die Blizzards. Trainer auf Neusser Seite ist der Ex-Herner Andrej Fuchs, der vor der Saison mit seinem Bruder Boris an den Südpark wechselte. Auch Peter Franke ist in Neuss nicht unbekannt, schließlich war gerade er in der Vorsaison dort Trainer. "Es wird ein ganz heißer Kampf werden", verspricht der Herner Coach den Fans. "Wir wollen sportlich in die Oberliga aufsteigen, dieser Weg führt nur über Neuss", gibt Uwe Menapace, erster Vorsitzender der Herner EG, als Marschroute vor. Nach den guten Spielen gegen Duisburg sollte aber auch gegen den Neusser EV etwas Zählbares bei herausspringen. Die Blizzards liegen zurzeit drei Punkte hinter dem NEV, gleichauf mit den Elchen aus Dortmund, die es im Kampf um den Aufstieg auch zu schlagen gilt. Zu beiden Spielen wird den Fans wieder ein Bus angeboten. Informationen und Anmeldungen bei Carsten Fischer (Handy: 0176/28625714).

Huskys reisen ins Sauerland

Trier, 7. Februar Am kommenden Sonntag, 12. Februar, müssen die Trier Huskys in der Qualifikation zur Regionalliga NRW auswärts antreten. Der ESC Trier reist ins Sauerland zur 1b-Mannschaft des Iserlohner EC. Das Nachwuchsteam der Iserlohn Roosters will mit aller Macht in die Regionalliga. Der erste Schritt gelang den Sauerländern bereits, denn sie wurden, wie die Huskys in der letzten Saison, Verbandsligameister. Im Verlaufe der jetzigen Pokalrunde konnten die Iserlohner ihre bisherigen zwei Spiele gewinnen. Das Iserlohner Team ist gespickt mit vielen jungen Talenten, die sich für die Profis empfehlen wollen. Mit Beginn der Pokalrunde kehrten Sebastian Kutschelis und Jens Esche an den Seilersee zurück. Nach zuletzt drei Heimspielen in Folge, haben die Huskys nun zwei Auswärtsspiele zu bestreiten. In Iserlohn wollen die Trierer an die Leistung aus dem letzten Heimspiel anknüpfen. Trainer Felix Brunschwiler kann auf den gesamten Kader zurückgreifen. In Iserlohn geht es für die Huskys darum, den zweiten Tabellenplatz zu behaupten und den Anschluss an Bergisch Land herzustellen. Nach dem Sieg gegen Bergisch Gladbach ist das Selbstvertrauen entsprechend hoch.

Schönheider Wölfe zu Gast in Wedemark

Schönheide, 7. Februar Nur drei Tage nach dem Gastauftritt in Rostock bestreitet der EHV Schönheide bereits am Mittwoch, 8. Februar, sein nächstes Auswärtsspiel in der Meisterrunde Regionalliga Nordost. Um 20 Uhr treffen die Wölfe im Ice-House Mellendorf auf die Wedemark Farmers. Nach der mageren Ausbeute von nur einem Punkt aus den letzten beiden Spielen gegen Erfurt und Rostock gilt es für den EHV, den Anschluss im Kampf um die vorderen Plätze nicht zu verlieren. Bei momentan nur zwei Punkten Rückstand auf einen der begehrten Play-off-Plätze, könnten die Schönheider Wölfe mit einem Dreier in der Wedemark der Konkurrenz vorlegen und sich selbst in der Tabelle weiter nach vorn bringen. Dass dies kein leichtes Unterfangen wird, zeigte schon das Ergebnis aus der Vorrunde. Im damaligen Vergleich verlor der EHV in einem ausgeglichenen Spiel mit 5:6 nach Penaltyschießen. Erst am vergangenen Wochenende bewiesen die Farmers ihre Heimstärke erneut und zwangen trotz zwischenzeitlichem 1:4-Rückstand den Spitzenreiter vom ESC Halle 04 noch in die Penaltyentscheidung. Weiter angespannt ist zudem die personelle Situation beim EHV Schönheide. Aufgrund seiner Verletzung aus dem Spiel gegen Erfurt wird Keeper Markus Nachtmann auch in Wedemark fehlen. Ob und wer von der Kranken- und Verletztenliste gestrichen werden kann, entscheidet sich erneut erst zum Abschlusstraining am Dienstag. Dabei steht unter anderem hinter den Einsätzen von Holger Mix, Milan Hahn, Steve Kunzmann und Frank Stiebert noch ein Fragezeichen.

Keine Olympiapause für Iserlohner Eishockeycracks

Iserlohn, 7. Februar Die Iserlohner Eishockeyfans wird es freuen. Die von Dieter Brüggemann gecoachte 1b-Vertretung des IEC geht auch während der Olympiade auf Punktejagd. Bereits am kommenden Sonntag, 12, Februar, gastiert um 19.30 Uhr der derzeitige Tabellenzweite der Qualifikationsrunde zur Regionalliga NRW, der ESC Trier, am Seilersee. Für diesen Tabellenplatz zeichnet insbesondere die Paradereihe um Routinier Anton Bauer, Patrick Leitner und dem Kanadier Kevin Saville verantwortlich. Diese erzielten alleine in den letzten drei Begegnungen insgesamt 15 Tore. Die Wild Roosters können mit einem Sieg den dritten Tabellenplatz erreichen, da die Konkurrenz aus Bergisch Gladbach spielfrei ist. Unterdessen zeigt sich Team-Manager Torsten Busch sehr zufrieden mit der Leistung des Teams: "Mit unserer Truppe wollen wir ganz oben angreifen. Mit unseren Neuzugängen Jens Esche im Sturm sowie Sven Pütz und Victor Proskurjakov in der Abwehr bin ich sehr zufrieden. Auch Sebastian Kutschelis im Tor ist eine große Bereicherung für uns." Am übernächsten Wochenende spielt der IEC dann gleich zweimal am Seilersee. Am Freitag, 24, Februar, kommt der EC Bergisch Land aus Solingen zum Rückspiel des NRW-Pokals und am Sonntag, 26. Februar, erwarten die Iserlohner den Königsbrner JEC zum Punktspiel der Regionalliga-Aufstiegsrunde. Die Verantwortlichen erwarten einen guten Zuschauerbesuch aufgrund der Olympiapause des heimischen DEL-Teams. Der Eintritt beträgt jeweils fünf Euro auf allen Plätzen.

Schwaches Spiel gegen Lauterbach

Grefrath, 7. Februar 222 Fans waren zum Spiel des Grefrather EC 2001 gegen den VERC Lauterbach gekommen und sahen eine schwache Vorstellung beim 5:2-Erfolg der Niers Panther. Die Gäste igelten sich in der eigenen Zone ein und versuchten mit dem einen oder anderen Konter zum Erfolg zu kommen. Das Pantherteam hatte im ersten Drittel etliche Torchancen, doch der Puck wollte einfach nicht ins Tor. Die Gäste kamen nur selten vor das Tor von Christian Lüttges und so waren die Niers Panther wohl mit den Gedanken schon in der Pause, als es plötzlich 0:1 hieß. Michael Rombach wurde von Stefan Heirich und Sven Mecke freigespielt und schob den Puck zum 1:0 ins Netz. Das zweite Drittel begannen die Panther dann mit mehr Druck und prompt fiel das 1:1. Christin Hollmann hatte sich die Scheibe geschnappt und mit einem Schlagschuss glich der Verteidiger die Partie aus. Keine zwei Minuten später gingen die Panther in Führung. Christian Lüttges hatte die Scheibe zu Jan Lankes gepasst und dieser schob die Scheibe zum 2:1 ins Tor. In der 31. Minute erhöhte Marco Piwonski auf 3:1. Die Gäste zeigten sich unbeeindruckt und kamen im Gegenzug durch Horst Feuerfeil zum 2:3. Grefrath antwortete nur Sekunden später mit dem 4:2. Carsten Ackers bediente Sascha Schmetz und der Torjäger setzte die Scheibe ins Tor. Im letzten Drittel ging dann nicht mehr viel. Die Niers Panther mussten oft auf die Strafbank und selbst bei 5:3-Überzahl ging von den Gästen keine Gefahr aus. Sascha Schmetz setzte in der Schlussminute den letzten Treffer der Partie. Grefrath 16, Lauterbach 12.

Bären stehen als Rheinland-Pfalz-Meister fest

Bitburg, 7. Februar Drei Spiele vor dem Saisonende hat es der EV Bitburg geschafft. Die Bären stehen nach dem 9:4-Sieg gegen den EHC Zweibrücken 1b als Meister der Rheinland-Pfalz-Liga fest. Nachdem die Bitburger zuvor schon alle acht Saisonspiele gewonnen hatte, konnte auch Zweibrücken den vorzeitigen Titelgewinn des EVB nicht verhindern. Dabei war es bis Mitte des zweiten Drittels spannend. 3:2 stand es, Marc Bares (2) und David Tesch hatten für die Gastgeber getroffen. Pepe Fuxen (2), sowie Paddy und Jürgen Berens sorgten mit ihren Treffern zum 7:2 jedoch für die Entscheidung. Wladimir Gibert und Holger Schwinge erzielten die Bitburger Tore im letzten Drittel.

Mit Ex-Basketballprofi Grif an die Spitze

Pohlheim, 6. Februar Durch einen 7:2 (3:0, 1:0, 3:2)-Sieg am Sonntagabend gegen die Roten Teufel Bad Nauheim 1c konnte der ERC Pohlheim erstmals die Tabellenführung in der Landesliga Hessen übernehmen. Mann des Abends bei den Galloways war dabei der frühere russische Basketballprofi (1. Liga St. Petersburg, Chemnitz 2. Liga) Boris Grif, der alleine sechs Tore erzielte. Nach zähem Beginn in den ersten Minuten hatten es die Pohlheimer dann vor allem ihrem glänzend reagierenden Torhüter Ralf Groos zu verdanken, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Nach dieser Phase kam die große Zeit des Boris Grif. Binnen 60 Sekunden schoss er eine 2:0-Führung (12.) heraus und in der 16. Minute baute er diese im Nachstochern gar auf 3:0 aus. Trotz der klaren Führung verloren die Schützlinge von Holger Pöritzsch im zweiten Abschnitt etwas ihre spielerische Linie. In der 27. Minute war aber wiederum Boris Grif zum 4:0 zur Stelle. Diesmal hatten Stephan Wasserfuhr und Ernst Wilczek glänzend vorbereitet. Selbst im Schlussdrittel wollten sich die Gäste aus der Wetterau nicht geschlagen geben. Nach nur 30 Sekunden fiel so das 4:1 und als Thorsten Becker und Benjamin Jeckel gemeinsam auf der Strafbank weilten gar das 4:2 (50.). Doch nur zwei Minuten später legte Benjamin Jeckel quer auf Boris Grif und dieser schoss aus kurzer Distanz zum 5:2 ein. In der Schlussphase ging es noch mal hoch her. Aber auch mehrere Strafzeiten brachten den ERC nicht mehr von der Siegestrasse ab. Boris Grif krönte seine Leistung mit Treffer Numero sechs (54.) und kurz vor dem Ende gelang es sogar noch einem anderen ERC Spieler sich in die Torschützenliste einzutragen. Dominik Felsmann nutzte eine Vorlage von Thomas Bartl-zum 7:2 Endstand. Die nächste Partie bestreitet der ERC am Dienstag, 14. Februar (20:15 Uhr, Colonel-Knight-Stadion Bad Nauheim), beim bisher noch sieglosen Tabelleschlusslicht Ice Devils Bad Nauheim.

BSC erobert Punkt in Leipzig

Braunlage, 6. Februar Ganz nah an einer dicken Überraschung war der Braunlager SC Harz beim Auswärtsspiel bei den Blue Lions Leipzig. Letztlich unterlagen die Wölfe vor rund 1100 Zuschauen mit 2:3 (2:0, 0:2, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen und haderten mit Hauptschiedsrichter Franz. Im Gegensatz zu den Leipzigern verstanden es die Braunlager zunächst bestens, die sich bietenden Powerplay-Gelegenheiten zu nutzen. Roman Vanek brachte die Wölfe in Führung (5.), Dusan Halloun vollendete eine schnelle Puckstafette über Alexander Deibert und Jozef Potac mit einem satten Schlagschuss (12.). Zuvor hatte Deibert bereits den zweiten BSC-Treffer auf der Kelle, scheiterte aber an Marko Suvelo im Leipziger Tor (8.). Von den Hausherren war wenig zu sehen, die beste Gelegenheit hatte noch Hendrik Bärschneider, der die Oberkante der Latte traf (9.). Im zweiten Durchgang rückte der Referee in den Mittelpunkt. So schickte Franz innerhalb einer Minute gleich fünf Harzer auf die Strafbank. Der BSC wehrte sich in der folgenden fast vier Minuten langen doppelten Unterzahl nach Kräften, musste dann aber doch innerhalb von wenigen Sekunden zwei Treffer durch Daniel Bartell zum 2:2 schlucken (35.). "Der Schiri hat entscheidend eingegriffen. In dieser Phase sind wir total verpfiffen wurden", war Wölfe-Coach Jan Furo auch nach dem Spiel noch mächtig sauer. Im Schlussabschnitt, und endlich auch wieder bei gleicher Spielerzahl auf dem Eis, erkämpften sich die Harzer zwar ein kleines Übergewicht, konnten dies aber nicht in einen Torerfolg ummünzen. Sowohl Suvelo als auch der starke Alexander Ansmann im BSC-Tor ließen keine weiteren Treffer zu, so dass die Entscheidung schließlich im Penaltyschießen fallen musste. Hier traf für die Wölfe Vanek, doch der ansonsten blasse Daniel Jun und Stephan Kuhlee sicherten mit ihren Toren den Blue Lions den Extra-Punkt. Tore: 0:1 (4:48) Vanek (Halloun, Deibert/5-4), 0:2 (11:36) Halloun (Vanek, Potac/4-3), 1:2 (34:08) Bartell (Eichelkraut, Jun/5-3), 2:2 (34:24) Bartell (Eichelkraut, Rentzsch/5-3), 3:2 (60:00) Kuhlee (entscheidender Penalty). Strafen: Leipzig 12, Braunlage 28 + 10 (Bilstein). Zuschauer: 1057.
Nach dem Spiel in Leipzig geht es für die Wölfe bereits am Dienstag ab 20 Uhr im Heimspiel gegen die Black Dragons Erfurt erneut um Punkte. Wie wichtig die Partie im Braunlager Wurmbergstadion ist, beweist ein Blick auf die Tabelle: Der BSC rangiert mit 13 Punkten derzeit auf Platz Fünf, die Erfurter mit 17 Punkten auf Rang Drei. Mit einem Sieg könnten die Wölfe aufschließen und wertvollen Boden im Kampf um ein Play-off-Ticket gut machen. "Nach dem anstrengenden Wochenende setzen wir gegen Erfurt auch auf die Unterstützung unserer Fans", hofft Furo auf eine gute Kulisse. Verdient hätten die Harzer nach den ansprechenden Leistungen gegen die Wedemarker und in Leipzig allemal. Zurückgreifen kann Furo gegen Erfurt wieder auf Andreas Bippus, der seine Sperre aus dem Freitagsspiel abgesessen hat. Gegen die ausgeglichen besetzten Sturmreihen der Erfurter um die beiden Tschechen Zbynek Marak und Marek Pospisil muss der BSC in der Defensive sicher stehen.

Beach Boys chancenlos - 6:0-Erfolg der Black Dragons

Erfurt, 6. Februar Zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden ging es heute die Black Dragons Erfurt. Am Ende stand ein glatter 6:0-Sieg gegen den EC Timmendorfer Strabd. Den Spielbeginn hatte sich Gästecoach Dittrich sicherlich anders vorgestellt. Denn bereits der erste Angriff der Hausherren endete mit dem Führungstreffer. Zunächst hatte John Noob abgezogen, scheiterte allerdings am Pfosten. Den zurück prallenden Puck netzte Rumid Masche zum 1:0 ein. Auch im Powerplay waren die Drachen heute wieder gefährlich. So auch in der dritten Spielminute beim 2:0, Florian Müller und Brandon Cook bedienten Marek Pospisil, dieser überlistete Kuhnekath im Timmendorfer Tor mit einem Bauerntrick zum 2:0. Die Offensive der Gäste vom Ostseestrand um Bryan Phillips und Jarred Reid war in der Drachendefensive in guten Händen und kam kaum zur Entfaltung. So verlebte Drachengoalie Manuel Groß einen recht ruhigen Sonntagabend. Mit dem dritten Streich der Drachenoffensive begann die Ein-Mann-Show des Zbynek Marak. In der zwölften Spielminute überwand er Kuhnekath zum dritten Mal. Damit war bereits vor der ersten Pause eine Vorentscheidung gefallen, zu harmlos agierten die Timmendorfer Gäste. Im zweiten Drittel eröffnete erneut Marak den Torreigen. 30 Minuten waren bereits gespielt, in denen sich das Spiel zumeist im Mitteldrittel abspielte, als er ein Zuspiel von erneut Masche und Johannhardt nutzte und Kuhnekath den Puck durch die Schoner spitzelte. 141 Sekunden später herrschte in der Timmendorfer Defensive ein heilloses Durcheinander, man bekam den Puck nicht aus der Gefahrenzone und so kam es wie es kommen musste. Ein Zuspiel von Pospisil netzte erneut Marak mit einem trockenen Schuss ein. Nach diesem Treffer hatte Ulrik Kuhnekath genug und er überließ seinem Backup Björn Reinke den Platz zwischen den Pfosten. Auch im weiteren Spielverlauf hatte man nie den Eindruck, dass die Gäste die Drachen in Bedrängnis bringen konnten. Bezeichnend dafür: die Timmendorfer kamen nach 39 Minuten zur ersten echten Torchance im Spiel. Dennis Schmunk legte im letzten Drittel das 6:0 nach. Bereits am Dienstag, 7. Februar, geht’s um 20 Uhr für die Drachen weiter. Dann in Braunlage. Tore: 1:0 (1:25) Masche (Noob, Marak), 2:0 (2:55) Pospisil (Cook, Müller/5-4), 3:0 (11:22) Marak (Masche, Noob), 4:0 (29:20) Marak (Masche, Johannhardt), 5:0 (31:41) Marak (Pospisil, Stoyan), 6:0 (56:26) Schmunk (Pospisil, Stoyan/5-4). Strafen: Erfurt 10, Timmendorf 20. Zuschauer: 703.

Erneuter Sieg in Hessen

Dortmund, 6. Februar Auch von der zweiten Fahrt binnen einer Woche ins Hessenland brachte der EHC Dortmund drei Punkte mit nach Hause und holte sich damit in der Aufstiegsrunde zur Oberliga den dritten Sieg in Folge. Bei der TSG Darmstadt gewann das Team mit 7:2 (1:0, 4:2, 2:0). Von Beginn an waren die Elche Spiel bestimmend und hätten bei konsequenterer Chancenverwertung bereits frühzeitig alles klar machen können. So aber musste das Team von Markus Scheffold bis kurz vor Ende des zweiten Drittels warten, ehe ein Doppelschlag innerhalb von 35 Sekunden das Ergebnis auf 2:5 schraubte. Danach erlahmte der kämpferische Wille der Gastgeber und der EHC fuhr den Erfolg im Schlussabschnitt sicher und konzentriert nach Hause. Bereits in den ersten fünf Minuten hatten die Elche vor den Augen der zahlreich mitgereisten Fans drei gute Möglichkeiten, aber ein hervorragender Ilia Doroschenko im Gehäuse der Stars vereitelte die möglichen Torerfolge des EHC. So dauerte es bis zur 19. Minute, ehe das 0:1 fiel. Bei zweifacher Überzahl wurde ein Schuss von Verteidiger Thomas Branz abgefälscht und rutschte durch die Schoner des gegnerischen Keepers. Eine Unachtsamkeit in der EHC-Defensive brachte Darmstadt kurz nach Beginn des zweiten Abschnitts den etwas glücklichen Ausgleich, aber die Elche ließen sich nicht beirren und eine gute Einzelaktion von Pierre Schulz brachte in der 25. Minute die erneute Führung. Danach wurde die Dortmunder Überlegenheit immer eindeutiger, und um die 28. Minute gab es bei erneuter Überzahl gleich reihenweise Einschussmöglichkeiten. Das 1:3 fiel aber erst fünf Minuten später, als die Elche in Unterzahl waren und Igor Furda bei einem Break mustergültig auf Igor Cillik auflegte, der den Puck versenkte. Aber die Darmstadt Stars steckten noch nicht auf und kamen in der 35. Minute zum 2:3-Anschlusstreffer. Die letzten Minuten vor der zweiten Pausensirene wurden spannend. Zuerst war es erneut Pierre Schulz, der im Nachschuss das 2:4 markierte, dann rette EHC-Keeper Thomas Franta mit einer tollen Reaktion (die Gastgeber sahen den Puck schon hinter der Linie und stimmten den Torjubel an) und kurz darauf schnappte sich Eric Daniels die Scheibe und schloss einen Alleingang zum vorentscheidenden 2:5 ab. Im Schlussabschnitt einer insgesamt fairen Begegnung, die die Schiedsrichter vor wenig Probleme stellte, dominierte der EHC eindeutig. Ein Tor von Hans Lacalli und ein erneutes Unterzahltor von Igor Furda nach Alleingang schraubten das Ergebnis auf 2:7. Der EHC spielte diszipliniert und konzentriert, verkrafte die Ausfälle von Toni Fonso und Gordon Schukies in der Abwehr und brachte in den letzten vier Minuten Juniorenkeeper Marc Surkamp für Thomas Franta zum Einsatz. Der Youngster konnte sich auch sofort bei einer 3:5-Unterzahl auszeichnen.

Stars weiterhin sieglos

Darmstadt, 6. Februar Auch im dritten Spiel der Oberliga-Aufstiegsrunde konnten die Darmstadt Stars nicht gewinnen. Gegen den EHC Dortmund unterlag die TSG mit 2:7 (0:1, 2:4, 0:2). Trotz guter Vorsätze auf Seiten der Gastgeber war jedoch Dortmund von Beginn an das bessere Team. Zwar hatten auch die Stars einige gute Möglichkeiten, doch es war Dortmunds Branz, der den ersten Treffer in der 19. Minute verzeichnete. Das zweite Drittel begann für die Stars jedoch mit einem Erfolgserlebnis. Thorsten van Leyen nutzte ein Zuspiel von Roth zum 1:1-Ausgleich. Und die Stars versuchten nun, am Drücker zu bleiben. In diese Bemühungen hinein fiel jedoch das zweite Tor für die Gäste durch Schulz (25.). Und es kam noch schlimmer, denn bei eigener Überzahl ermöglichte ein Puckverlust an der blauen Linie einen Konter der Westfalen, der von Topscorer Cillik (32.) eiskalt genutzt wurde. Zunächst waren die Stars davon jedoch nicht geschockt, denn Steffen Schnürer verkürzte auf 2:3 in der 34. Minute. Aber das Spiel wurde weiter sehr offen geführt und somit ergaben sich Chancen auf beiden Seiten. Besonders wenn Dortmunds erster Block auf dem Eis war, brannte es vor Doroschenkos Gehäuse. Diese Sturmreihe war dann auch für den vierten Dortmunder Treffer durch Furda (37.) verantwortlich. Und dann kam es für die Stars richtig bitter. Ein Tor für Darmstadt wurde durch das Schiedsrichtergespann nicht anerkannt, und im Gegenzug fiel das 5:2 für die Gäste durch Daniels (39.). Im letzten Drittel verwaltete Dortmund nur noch den Vorsprung, erhöhte gleich zu Beginn zum 6:2 durch Lacalli (41.), und wartete ansonsten auf seine Chancen, die sich erneut durch Darmstädter Unterzahl ergaben. Darmstadt hingegen war nicht mehr in der Lage, ernsthaft die Gäste zu gefährden. Dabei haderten sie nach der kontroversen Entscheidung im zweiten Drittel immer noch mit den Schiedsrichtern. In dieser Phase fing sich Darmstadts Odemer zwei Disziplinarstrafen ein und wird somit am kommenden Sonntag in Dortmund fehlen. Den Schlusspunkt in diesem Spiel setzte dann Dortmund mit dem 7:2 in der 60. Minute erneut durch Furda. Strafen: Darmstadt 18 + 10 + Spieldauer (Odemer), Dortmund 12.

Raptors setzen Siegeszug fort

Solingen, 6. Februar Der EC Bergisch Land setzt seine Siegesserie in der Qualifikation zur Regionalliga NRW fort. Am Wochenende gewannen die Solinger zweimal gegen Troisdorf und sind seit 22 Spielen ungeschlagen. Dem 4:3-Penaltysieg zu Hause folgte in Troisdorf ein 6:4-Erfolg. Allerdings kam besonders am Freitag ein hartes Stück Arbeit auf die Mannschaft von Rolf van Hauten zu. Ein früher 0:1-Rückstand nach bereits vier Minuten und ein sehr starker Troisdorfer Torhüter machten es den Raptors extrem schwer. Es entwickelte sich ein offenes und sehr spannendes Spiel. Keine der Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen, so dass es nach 60 Minuten 3:3 stand: das Penaltyschießen musste entscheiden und dort behielten die Raptors die Nerven und Pierre Klein erzielte den entscheidenden Treffer zum 4:3. Das Highlight ging allerdings auf das Konto von Tobias Grossecker. Seinen Penalty verwandelte er mit dem Rücken zum Torhüter stehend per Rückhand "im Blindflug". "Der Penalty von Grossecker war große Klasse und zeigt sein Potenzial, so van Hauten. "Ein Schmunzeln kann er sich dennoch nicht verkneifen: "Geht der Schuss daneben, gibt es Ärger." Am Sonntag war die Aufgabe nicht minder schwierig, allerdings gingen die Raptors diesmal von Beginn an konzentierter zu Werke und konnte einen weiteren Sieg einfahren. Mit 6:4 behielt der EC Bergisch Land gegen die Troisdorf Dynamite die Oberhand. Von Beginn an versuchten die Raptors dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken und gingen verdient durch einen strammen Schuss von Christian Spaan in Führung. Als Tim Neuber und erneut Christian Spaan bei einem Gegentreffer auf 3:1 erhöhten, schien das Spiel schon entschieden. Troisdorf schlug allerdings noch vor der Pause zurück, verkürzte auf 3:2 und ging im zweiten Abschnitt sogar mit 4:3 in Führung. Dann allerdings zeigten die Raptors Moral und drehten innerhalb von vier Minuten erneut das Spiel und schossen einen erneuten Zwei-Tore-Vorsprung heraus. Die Torschützen waren Tim Neuber, Falk Schnöring und Christian Becker. So ging es auch in den Schlussabschnitt, in dem keine weiteren Treffer zu bejubeln waren. Am kommenden Freitag empfangen die Bergisch Raptots die Herner EG zu einem Freundschaftsspiel. Auf allen Plätzen kostet der Eintritt fünf Euro, der ermäßigte Preis liegt bei drei Euro.

Arbeitssieg gegen starke Königsborner

Dinslaken, 6. Februar Christian Kühn, in Abwesenheit von Coach Jörg Böhme an der Bande der Dinslakener Kobras, erlebte einen Königsborner JEC, der mit der Meisterschaftstruppe nicht mehr zu vergleichen ist. So gewann Dinslaken nur knapp mit 11:8 (3:2, 2:4, 6:2): Von Beginn an versuchten die Gäste die Dinslakener unter Druck zu setzen und gingen in der neunten Minute in Führung. Doch die Freude währte nicht lange, da Henri Marcoux in der zehnten Minute den Ausgleich besorgte. Wer dachte, dass die Kobras jetzt die Oberhand gewännen und die Bulldogs wieder zum Kanonenfutter würden, sah sich getäuscht. Erneut gingen die Königsborner in der 14. Minute mit 2:1 in Front. Die Kobras hielten dagegen und erzielten zwei Minuten später den Ausgleich, ehe sie in der 18. Minute zum ersten Mal mit 3:2 in Führung lagen.Im zweiten Drittel änderte sich das Bild nicht, Königsborn stürmte unentwegt auf das Tor von Goalie Andreas Schrills zu, der sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen konnte. So war es nicht verwunderlich, dass die Bulldogs in der 27. Minute zum 3:3 ausglichen. Die Führung wechselte ständig, zur zweiten Pause lag Dinslaken 5:6 hinten. Das letzte Drittel brachte dann die Entscheidung zu Gunsten der Dinslakener Kobras, da die Königsborner ihrem hohen Tempo Tribut zollen mussten und gegen die ihrerseits nunmehr gut aufspielenden Kobras keine Chance hatten. Vor allem Oliver Küpper mit seinen drei Toren und Alexander Wunsch, der fünf Punkte in diesem Spiel beisteuerte, hatten großen Anteil am Sieg der Kobras. Dinslaken ging nach Toren von Benjamin Spazier, Oliver Küpper und Marc Garthe mit 8:6 in Front. Oliver Küpper, Alexander Wunsch und Henri Marcoux machten mit ihren Toren zum 11:6 alles klar, ehe die Unnaer noch zweimal erfolgreich waren. Strafen: Dinslaken 16, Königsborn 18+10. Zuschauer: 391.

Sieg gegen Bergisch Gladbach bringt Platz zwei

Trier, 6. Februar Mit einem nie gefährdeten 6:2 (1:1, 3:1, 2:0) Erfolg über den ESV Bergisch Gladbach fanden die Huskys in die Erfolgsspur zurück. In der Qualifikation zur Regionalliga NRW belegen sie nun den zweiten Platz. Nach der Heimniederlage gegen Bergisch Land merkte man den Huskys an, dass sie unbedingt wieder einen Sieg wollten. Dementsprechend spielten sie von Anfang an druckvoll und dynamisch. Mit der lautstarken Unterstützung der Fans im Rücken erspielten sich die Huskys sofort reihenweise gute Chancen, die jedoch zunächst vom guten Torhüter der Realstars, Marco Ohmann, vereitelt wurden. Bergisch Gladbach wurde stets dann gefährlich, wenn sie schnelle Gegenzüge spielten. Durch einen dieser Konter kamen die Realstars auch zur 1:0-Führung. Alexander Ziegenhahn traf in der 15. Spielminute. Dadurch ließen sich die Huskys jedoch nicht schocken und drückten noch mehr aufs Tor der Gäste. Dieser Aufwand wurde wenige Sekunden vor Drittelende mit dem 1:1 durch Anton Bauer belohnt. Auch mit Mittelabschnitt waren die Huskys das bessere und überlegene Team. Aber auch hier war Marco Ohmann zunächst nicht zu überwinden. In der 29. Minute war es jedoch soweit. Kevin Saville spielte einen Rückhandpass auf den freien Patrick Leitner, der dieses Zuspiel auch sicher zum 2:1 verwandelte. Die Realstars kamen in der 36. Minute durch Björn Langer kurz zurück ins Spiel und zum 2:2-Ausgleich. Die Freude der Gäste währte gerade mal zehn Sekunden, denn im direkten Gegenzug ließ wiederum Patrick Leitner die Huskyfans jubeln. Es sollte noch besser kommen. Gut eine Minute vor Drittelende netzte Patrick Leitner zum dritten Mal im Gehäuse der Realstars ein. Mit 4:2 ging es so in den letzten Spielabschnitt. Hier hatte Bergisch Gladbach nicht mehr viel entgegenzusetzen. Weiterhin offensiv und selbst in Unterzahl, ließen sich die Huskys nicht beirren. Kevin Saville machte mit seinem Doppelpack (48.) und (54.) einen hochverdienten Sieg der Huskys perfekt. Tore: 0:1 (14:47) Alexander Ziegenhahn (Andreas Wichterich, Alexander Frings), 1:1 (19:32) Anton Bauer (Patrick Leitner), 2:1 (28:47) Patrick Leitner (Kevin Saville, Anton Bauer), 2:2 (35:52) Björn Langer (Jacek Wronecki, Michael Schröter), 3:2 (36:02) Patrick Leitner (Daniel Sonnack, Dimitry Nevzorov), 4:2 (38:57) Patrick Leitner (Kevin Saville, Falk Elzner), 5:2 (47:54) Kevin Saville , 6:2 (53:44) Kevin Saville (Anton Bauer, Udo Schön).

Glanzloser Sieg gegen Klingenthal

Chemnitz, 6. Februar Den Wild Boys Chemnitz gelang vor knapp 400 Zuschauern in der Sachsenliga ein glanzloser 4:3 (1:2, 3:1, 0:0)-Sieg gegen den EHV Klingenthal. Vor dem ersten Bully sah es gar nicht schlecht aus, denn die Gäste waren nur mit neun Feldspielern nach Chemnitz gereist. Dennoch tat sich der ERC schwer. Schon nach zwei minuten brachte Stefka die Gäste in Führung. Immerhin erzielte Alexander Teichert den Ausgleich, doch noch vor der ersten Pause ging Klingenthal durch Lubos Hruby erneut in Führung. Chemnitz ging nach der Pause erstmals in Führung, die Matthias Klatt in der 33. Minute auf 4:2 ausbaute. Doch die Gäste kamen noch einmal zurück, trafen noch im zweiten Drittel zum 3:4. Weitere Tore fielen aber nicht mehr.

Ein rabenschwarzer Tag

Wallernhausen, 6. Februar Einen rabenschwarzen Tag erwischte der EC Wallernhausen. In der Landesliga Hessen unterlagen die Pirates der TSG Darmstadt 1b mit 5:11 (2:4, 3:2, 0:5). Zwar begann für den ECW alles gut, durch Tore von Manuel Six und Philipp Hartmann führten die Pirates nach neun Minuten mit 2:0. Doch haarsträubende Fehler im gesamten Spielverlauf machten den Schwarz-Gelben einen Strich durch die Rechnung. Im ersten Abschnitt zogen die Gäste auf 4:2 davon, die Tore erzielten Jauch, Koch, Chieminski und Stolzenberg. Im Mittelabschnitt schaffte es der ECW noch einmal das Ruder rumzureißen. Innerhalb von einer Minute kamen die Pirates durch Manuel Six und Steffen Erkel zum 4:4-Ausgleich. Doch symptomatisch für dieses Spiel, nur 20 Sekunden später traf Koch zum 5:4 für Darmstadt. Bastron setzte mit dem 4:6 noch einen drauf. Jetzt machte Mathias Alt platz zwischen den Pfosten für Dirk Langmann. Morris Haas gelang in der 36. Minute der Anschlusstreffer zum 5:6. Im Schlussabschnitt wollten die Piraten noch einmal zum Angriff blasen, doch es folgte das schlechteste Schlussdrittel der Saison. Mit 0:5 verlor man den Schlussabschnitt. Strafen: Wallernhausen 0, Darmstadt 2.

War´s das?

Duisburg, 6. Februar War es das? Nach der Niederlage in der Vorwoche unterlag die 1b-Mannschaft des EV Duisburg in der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Oberliga auch zu Hause gegen die Herner EG mit 2:5 (1:2, 1:1, 0:2). Damit wird es für die Jungfüchse ganz schwer, doch den ersten Platz zu erreichen. Schon nach 2:36 Minuten lag der EVD mit 0:2 hinten. Maxim Meyer und Patrick Berger hatten die Blizzards nach individuellen Fehlern der Gastgeber in Führung gebracht. "Wir haben uns einige Male nicht gerade clever angestellt", seufzte EVD-1b-Trainer Charlie Weise. "In Überzahl wirkten wir überfordert", findet Weise klare Worte. "Aber einen Vorwurf mache ich unserer jungen Mannschaft nicht, denn der Kampf stimmte." So gelange Evgenij Kozhevnikov und Klaus Micheller auch der 2:2-Ausgleich. Aber noch im zweiten Drittel brachte der starke Milan Vanek, der gerade in Überzahl viel Druck auf das Duisburger Tor erzeugte, die HEG wieder in Führung. Thomas Bläsche und Karl Jasik machten schließlich alles klar für die Gäste aus Herne. Jetzt sind die Duisburger auf Schützenhilfe angewiesen, wollen sie noch einmal die Spitze angreifen.

Juister hält den Sieg fest

Herne, 6. Februar Rund 350 mitgereiste Herner Fans unterstützen ihr in Duisburg. Mit Erfolg. Denn auch im Rückspiel gewann die Herner EG gegen den EV Duisburg 1b mit 5:2 (2:1, 1:1, 2:0). Die Blizzards begannen druckvoll. Schon nach 53 Sekunden traf Maxim Meyer zum 1:0 für die Gäste. Nur knapp zwei Minuten später war es Patrick Berger, der nach einem mustergültigen Pass von Dennis Nimako zum 2:0 verwandelte. Gegen Mitte des Drittels ließ der Herner Sturmdrang nach, und schon merkte man, dass die Reserve des Erstligisten versuchte, den Blizzards ihr Spiel aufzudrängen. Als es dann in der 13. Spielminute zu einer 3:5-Unterzahl kam, war auch der gut aufgelegte Thomas Juister im Herner Tor machtlos. Der frühere Nationalspieler Klaus Micheller netzte für Duisburg zum 1:2 ein. Ein wenig wachgerüttelt spielten die Blizzards jetzt wieder etwas konzentrierter, aber Duisburg dominierte die letzten Minuten des ersten Spieldrittels. Der Mittelabschnitt begann, wie der erste Abschnitt aufgehört hatte. Duisburg wieder einen Tick besser. In der 31. Spielminute war es dann der Ex-Herner Evgenij Kozhevnikov, der Thomas Juister zum zwischenzeitlichen Ausgleich überwand. Der Ausgleich war ein Wachrüttler für das Herner Team. Bereits vier Minuten später gelang Milan Vanek die erneute Führung. Duisburg begann den letzen Spielabschnitt offensiv. Dadurch blieb den Blizzards jedoch viel Platz zum Kontern. In der 46. Spielminute war es Thomas Bläsche, der auf 4:2 erhöhte. Fortan spielte Duisburg noch offensiver und setzte alles auf eine Karte, doch Thomas Juister wusste das Spiel durch seine Glanzparaden zu entscheiden. Mehrfach scheiterten die Duisburger Stürmer. Vier Minuten vor dem Ende fiel die endgültige Entscheidung. Aus dem eigenen Drittel kommend nahm Karl Jasik den Puck auf, lief ins gegnerische Drittel und mit einem gezielten Schuss überwand er den Ex-Herner Frank Pribil. In den letzten Minuten spulten die Blizzards eine einwandfreie Defensivleistung ab.

Piranhas rehabilitieren sich gegen Schönheide

Rostock, 6. Februar Der Rostocker EC steht auf einem Play-off-Platz. Das bessere Torverhältnis gegenüber den Konkurrenten bescherte den Piranhas den Sprung auf Rang vier nach dem 9:5 (4:1, 4:3, 1:1)-Erfolg gegen den EHV Schönheide. Die Rostocker starteten engagiert. Schon nach einer halben Minute hatte Bartanus die erste Möglichkeit, Kapitän Haupt traf nach sechs Minuten zum 1:0. In der elften und zwölften Minute erhöhte Rostock durch Bartanus und Czajka auf 3:0. Allerdings taten sich aber auch Schwächen in der Abwehr auf. Im Gegenzug markierte Jenka das 1:3. Der EHV fühlte sich in der Folgezeit von den Unparteiischen benachteiligt, nach 18 Minuten beorderte Coach Jiri Heinisch sein Team kurzerhand in die Kabine. Grund für die Diskrepanzen waren eine Zwei-Minuten-Strafe und zwei Disziplinarstrafen gegen die Gäste. Die Piranhas nutzten die darauf folgende Überzahl zum 4:1 durch Haupt (19.). Im zweiten Drittel agierten beide Teams mit offenem Visier, die Abwehrreihen existierten nicht mehr. Die Piranhas nutzten die Strafzeiten der Schönheider konsequent aus, trafen dreimal. Doch in Überzahl mussten sie auch das 4:6 (35.) hinnehmen. "So etwas darf natürlich nicht passieren", meinte Rostocks Trainer Andreas Bentenrieder. Doch die Schönheider Wölfe waren an diesem Tage den Rostockern klar unterlegen und konnten aus der offensichtlichen Abwehrschwäche keinen Nutzen ziehen. Das Schlussdrittel verlief ausgeglichen, beide Teams trafen jeweils in Überzahl. "Meine Aufgabe liegt nun vornehmlich darin, die Vergangenheit aufzuarbeiten. Ziel bleibt weiterhin Platz vier und damit der Einzug in de Play-offs", schaut Bentenrieder optimistisch in die Zukunft. Um die körperliche Fitness der Spieler wieder herzustellen, wird derzeit das Training etwas heruntergefahren, in Zusammenarbeit mit anderen Partnern aktive Regeneration betrieben. Tore: 1:0 (6.) Haupt (Michalek, Blaha), 2:0 (11.) Bartanus (Michalek, Weiss), 3:0 (12.) Czajka (Hördler, Blaha), 3:1 (12.) Jenka (Krehl, Losch), 4:1 (19.) Haupt (Weiss, Bartanus), 4:2 (21.) Günzl, 5:2 (25.) Czajka (Franz, Hoffmann), 5:3 (27.) Krehl (Solf) , 6:3 (34.) Bartanus (Blaha, Weiss), 6:4 (35.) Krehl, 7:4 (36.) Michalek (Haupt, Bartanus), 8:4 (39.) Weiss (Blaha, Bartanus), 8:5 (45.) Jenka (Schröder, Kase), 9:5 (57.) Weiss (Bartanus, Haupt). Strafen: Rostock 18, Schönheide 32 + 20.

Klare Führung reichte nur für einen Punkt

Schönheide, 6. Februar Am Samstag unterlagen die Schönheider Wölfe trotz zwischenzeitlicher 4:1-Führung den Black Dragons Erfurt noch mit 4:5 (1:1, 3:0, 0:3, 0:1) im Penaltyschießen. Knapp 500 Zuschauer im Wolfsbau sahen ein temporeiches und spannendes Spiel. Nach ausgeglichenem ersten Drittel profitierten die Wölfe im zweiten Abschnitt von vielen Disziplinlosigkeiten der Erfurter und gingen innerhalb von zwei Minuten durch drei Überzahltore klar mit 4:1 in Front. Doch mit ungebrochener Moral und Einsatz, bedingt durch leichtfertige, individuelle Fehler in der Wölfeabwehr, glichen die Drachen in nur vier Minuten im Schlussabschnitt das Ergebnis aus und hatten auch im anschließenden Penaltyschiessen das Glück auf ihrer Seite. Mehr Kopfzerbrechen als diese unglückliche Niederlage bereitet den Verantwortlichen des EHV jedoch die personelle Situation im Wölfeteam. Aufgrund einer Verletzung nach einem Schlagschuss musste Stammkeeper Markus Nachtmann nach 27 Minuten aus dem Spiel genommen werden. Nach der ärztlichen Untersuchung im Krankenhaus die nüchterne Diagnose: Knochenabsplitterung und Bluterguss am rechten Schlüsselbein. Damit fällt der Keeper für mindestens zwei Spiele aus. Zudem werden Holger Mix, Milan Hahn, Steve Kunzmann und Frank Stiebert fehlen. Tore: 1:0 (0:52) Hahn (Krehl, Jenka), 1:1 (16:56) Pospisil (Stoyan, Müller), 2:1 (36:53) Jenka (Losch, Hahn/5-3), 3:1 (38:25) Schröder (Krehl, Losch/5-3), 4:1 (38:55) Jenka (Hahn, Schröder/5-4), 4:2 (42:42) Reichert (Nickel, Weise), 4:3 (44:18) Marak (Masche/4-5), 4:4 (46:04) Masche (Marak/5-4), 4:5 (60:00) Reichert (entscheitender Penalty). Strafen: Schönheide 16, Erfurt 18. Zuschauer: 448.

Erneute Niederlage

Troisdorf, 6. Februar Erneut setzte es eine Niederlage gegen Solingen. In der Qualifikation zur Regionalliga NRW unterlag der EHC Troisdorf dem EC Bergisch Land mit 4:6 (2:3, 2:3, 0:0). Anders wie noch am Freitag gerieten die Dynamite bereits in der zweiten Spielminute in Unterzahl und mussten durch Christian Spaan das 0:1 in der dritten Spielminute hinnehmen. Die Dynamite kämpften, kamen aber in der fünften Spielminute in doppelte Unterzahl. Die Troisdorfer wehrten sich tapfer, aber in der siebten Spielminute konnte Tim Neuber für die Bergischen zum 0:2 einnetzen. Nur wenig später hatten die Dynamite die Chance in doppelter Überzahl, Jaroslaw Zirnov brachte die Scheibe ins Drittel, Kai Kühlem passte direkt auf Nick Thiros, der mit einem sehenswerten Rückhandschuss den Anschlusstreffer zum 1:2 (9.) erzielte. Nun waren die Dynamite wieder da, aber nur eine Minute später vertändelte man die Scheibe im eigenen Drittel, und die Bergischen kamen durch Christian Spaan zu ihrem dritten Treffer. Doch die Dynamite steckten nicht auf und in der Schlussminute konnte Andreas Caika erneut den Anschlusstreffer zum 2:3-Pausenstand erzielen. Den zweiten Spielabschnitt begannen die Dynamite mit neuem Elan, und in der 24. Spielminute fiel der Ausgleichstreffer durch Marc Blumenhofen. Die Troisdorfer machten weiter Druck und in doppelter Überzahl in der 26. Spielminute spielten sie die Bergischen aus. Erneut war es Nick Thiros, der einnetzte. Anschließend fanden sich die Dynamite erneut immer wieder in Unterzahl wieder. Fiel der Ausgleich der Solinger dann mal bei 5-5 in der 30. Spielminute durch Tim Neuber, so kassierte der EHC die beiden letzten Treffer der Bergischen in der 33. Minute durch Falk Schnöring bei 3-5 und in der 34. Spielminute durch Christian Becker bei 4-5 zum 4:6 in Unterzahl. Im Schlussabschnitt passierte nichts mehr, es blieb beim 4:6. Tore: 0:1 (3.) Christian Spaan (Dennis Rudolph/5-4), 0:2 (7.) Tim Neuber (Christian Becker/5-3), 1:2 (9.) Nick Thiros (Kai Kühlem, Jaroslaw Zirnov/5-3), 1:3 (10.) Christian Spaan (Tobias Grossecker/4-5), 2:3 (20.) Andreas Czaika (Marc Blumenhofen), 3:3 (24.) Marc Blumenhofen (Henrik Isselhorst), 4:3 (26.) Nick Thiros (Marc Blumenhofen, Jaroslaw Zirnov/5-3), 4:4 (30.) Tim Neuber, 4:5 (33.) Falk Schnöring (Pavel Mann, Christian Spaan/5-3), 4:6 (34.) Christian Becker (Thomas Herbst, Phillip Burka/5-4). Strafen: Troisdorf 20 + 10 + Spieldauer (Tim Grundl), Solingen 18. Zuschauer: 150.

1:4-Rückstand noch umgebogen

Erfurt, 5. Februar Ein Comeback, das nach dem zweiten Drittel kaum einer für möglich hielt, legten die Black Dragons Dragons beim gestrigen Punktspiel in Schönheide auf die Eisfläche. Nachdem die Drachen mit einem fast aussichtslosen 1:4-Rückstand in die letzte Pause gegangen waren, starteten die Spieler von Coach Thomas Belitz im letzten Drittel eine furiose Aufholjagd. Innerhalb von knapp vier Minuten glichen die Drachen das Spiel zum 4:4 aus. Und auch das ungeliebte Penaltyschießen ging an die Drachen, die damit mit 5:4 gewannen. Dabei begann das Spiel im verschneiten Schönheide alles andere als gut für die Gäste aus Thüringen. Gerade 52 Sekunden waren gespielt, als Milan Hahn die Wölfe in Führung brachte. In der Folgezeit hatten die Schönheider zunächst mehr vom Spiel, versäumten es aber ihre frühe Führung, unter anderem in einer 5:3-Powerplaysituation, auszubauen und brachten so die Erfurter zurück ins Spiel. Etwa zur Mitte des ersten Drittels hatten sich die Gäste besser auf die teils überfallartigen Konter der Gastgeber eingestellt und machten sich nun selbst daran das Tor der Hausherren immer öfter in Gefahr zu bringen. Goalie Nachtmann konnte sein Tor zunächst noch sauber halten. Allerdings nur bis zur 17. Spielminute, dann konnte Marek Pospisil zum 1:1 ausgleichen. Im Mittelabschnitt wogte das Spiel zunächst hin und her, mit Chancen auf beiden Seiten. Nach 26 Minuten stockte den Drachenfans zunächst der Atem. "Wölfespieler Matthias Krehl trat nach dem bereits auf dem Eis liegenden Brandon Cook und traf diesen auch an der Nase. Warum dieser eindeutige Schlittschuhtritt Krehl lediglich eine 2 Minuten Strafe einbrachte wird wohl das Geheimnis von Schiedsrichter Siebeneicher bleiben, selbst Cook kassierte wegen Reklamierens noch eine Zwei-Minuten Strafe", so der ESC in seiner Pressemitteilung. So ging es also mit 4 gegen 4 weiter, etwa 30 Sekunden später stockte nun den Wölfefans der Atem. Nachdem Markus Nachtmann einen fulminanten Schlagschuss von Rumid Masche an die Schulter bekam, ging auch er verletzt zu Boden. Nachtmann zog sich hierbei eine Knochenabsplitterung am Schlüsselbein zu und musste fortan von Backup Goalie Oliver Granert ersetzt werden. Gegen Ende des Drittels musste zunächst Dennis Schmunk und kurz später auch John Noob auf die Strafbank, diese doppelte Überzahl nutzten die Gastgeber durch Jenka zum 2:1. Doch es kam noch schlimmer für die Black Dragons. Kaum war Schmunk zurück auf dem Feld musste er bereits wieder auf der Strafbank Platz nehmen, diesmal wegen Spielverzögerung. Und wieder nutzten die Wölfe diese Überzahl. Diesmal in Form von Schröder. 30 Sekunden später, die Wölfe immer noch in Überzahl, war wiederum Jenka zur Stelle und vollendete zur vermeintlich beruhigenden 4:1 Führung für die Gastgeber. Wie verwandelt kamen die Gäste aus der Pause. Gerade 162 Sekunden waren im letzten Drittel gespielt, als ausgerechnet Ex-Schönheider und jetziger Drachenkapitän Marko Reichert die Erfurter wieder auf zwei Tore heranbrachte. Nach 43 Minuten die Chance für die Gastgeber den alten Abstand wieder herzustellen. Oliver Otte nahm auf der Strafbank platz, und doch kam es anders. Rumid Masche konnte Sven Schröder den Puck vom Schläger spitzeln, sein Zuspiel auf Zbynek Marak konnte dieser zum Anschlusstreffer nutzen. Bei den Gastgebern machte sich nun zusehends Nervosität breit, nichts wollte mehr gelingen. Dies konnten die Drachen erneut nutzen. Diesmal war es Rumid Masche der Maß nahm. Diesmal schlug der Puck unhaltbar für Granert unter der Latte zum mittlerweile verdienten Ausgleich ein. Marko Reichter erzielte schließlich den entscheidenden Penalty. Tore: 1:0 (0:52) Hahn (Krehl, Jenka), 1:1 (16:56) Pospisil (Stoyan, Müller), 2:1 (36:53) Jenka (Losch, Hahn/5-3), 3:1 (38:25) Schröder (Krehl, Losch/5-3), 4:1 (38:55) Jenka (Hahn, Schröder/5-4), 4:2 (42:42) Reichert (Nickel, Weise), 4:3 (44:18) Marak (Masche/4-5), 4:4 (46:04) Masche (Marak/5-4), 4:5 (60:00) Reichert (entscheidender Penalty). Strafen: Schönheide 16, Erfurt 18. Zuschauer: 448.

Hochspannung bis zur letzten Sekunde

Moers, 5. Februar Heiko Hirsch strahlte noch Minuten nach dem Schlusspfiff über das ganze Gesicht. Kein Wunder, hatte der Stürmer der Black Devils Niederrhein doch kurz vor dem Ende für den Siegtreffer der Moerser gegen den Erzrivalen Grefrather EC gesorgt. 6:5 (1:1, 1:1, 4:3) kämpften die "Teufel" in der Aufstiegsrunde zur Oberliga die "Nierspanther" nieder. Das Derby war über weite Strecken geprägt von Hektik und Nervosität beider Teams. "Entschädigt" wurden die etwa 180 Zuschauer durch großen Kampf und Spannung pur. Zunächst machten die Devils aber da weiter, wo sie in den letzten Spielen aufgehört hatten. Sie vergaben reihenweise gute Chancen, hatten aber auch ein wenig Pech. Hirschs vermeintliches Tor nach gut zwei Minuten wurde nicht anerkannt, und ein abgefälschter Schuss des wieder genesenen Sebastian Muhs (8.) trudelte knapp über das Tor. Auf der anderen Seite rettete Markus Felkel großartig gegen Dennis Kobe und Sascha Schmetz. In der 14. Minute war er aber machtlos. Marco Piwonski traf zum 0:1. Sven Gotzsch, Christian Perlitz, Sebastian Muhs und Robert Schubert hatten danach den Ausgleich auf dem Schläger, vergaben aber allesamt. Heiko Hirsch war es schließlich, der knapp eine Minute vor der ersten Pausensirene ausgleichen konnte. Das zweite Drittel war zerfahren und hatte eigentlich nur zwei Höhepunkte: das 1:2 von Christian Hollmann und das 2:2 durch Robert Schubert. Der Ex-Grefrather "dankte" mit einem kleinen "Gruß" in Richtung Gästebank. Er war – wie Gerrit Ackers – nach Unstimmigkeiten mit der Vereinsführung im Laufe der Saison nach Moers gewechselt. Das Schlussdrittel entschädigte dann für alles! Nach einem Doppelschlag durch Sebastian Muhs in der 43. Minute zum 3:2 und 4:2 schienen die Devils auf der Siegerstraße zu sein. Doch die Nierspanther kamen zurück. Patrick Büren und Sascha Schmetz glichen innerhalb von einer Minute aus. Kapitän Oliver Gerst brachte die Moerser durch einen feinen Schuss aus der Distanz wieder in Front, aber Grefrath kam wieder zurück. Das 5:5 markierte Schmetz nach einem Konter. Eine ähnliche Situation nutzte 1:16 Minute vor dem Schluss unter dem großen Jubel der ständig anfeuernden Fans Heiko Hirsch zum 6:5-Endstand. "Wir haben Grefrath von Anfang an etwas zu leicht genommen und sind nicht richtig ins Spiel gekommen. Im letzten Drittel waren wir dann klar besser, waren uns nach dem 4:2 aber zu sicher und haben vergessen, den Sack zuzumachen", analysierte Devils-Trainer Josef Spychala nach dem Spiel. "Wir sind jetzt alle glücklich und freuen uns über den dritten Sieg gegen Grefrath in dieser Spielzeit."

Niers Panther verlieren unglücklich mit 5:6

Grefrath, 5. Februar Das Lokalderby bei den Black Devils Niederrhein hatte lange Zeit nicht das Niveau der ersten beiden Duelle, denn beide Teams wirkten nervös und in vielen Situationen auch ungeordnet und hektisch. Am Ende siegten die Moerser mit 6:5 (1:1, 1:1, 4:3) gegen die Grefrather Niers Panther. Die Panther hatten im ersten Drittel die besseren Chancen, doch Felkel hielt sein Team im Rennen. In der 14. Minute war der Goalie aber machtlos, als Marco Piwonski vor dem Tor auftauchte und die Panther in Führung brachte. Die Gastgeber, die mit einem großen Kader angetreten waren, kamen in der 20. Minute zum 1:1-Ausgleich. Im zweiten Drittel das gleiche Bild. Die Panther hatten wieder einige gute Chancen und gingen durch Christian Hollmann in der 34. Minute auch verdient in Führung, doch wieder schlug der Gastgeber zurück und kam durch Robert Schubert zum 2:2. Im letzten Drittel beendeten beiden Teams den "Nichtangriffspakt" und Moers legte los wie die Feuerwehr. In der 43. Minute brachte Sebastian Muhs seine Farben mit 3:2 in Front und nur 22 Sekunden später war wieder Muhs zur Stelle und erhöhte sogar auf 4:2. Das Spiel schien entschieden, denn die Niers Panther wirkten geschockt und Moers drückte vehement auf das Tor von Goalie Lüttges. Die Devils verpassten ein weiteres Tor und plötzlich drehten die Niers Panther das Spiel mit einem Doppelschlag. Marco Piwonski bediente Patrick Büren, ein 16-jähriges Talent des GEC, dieser ließ Felkel keine Chance und schob die Scheibe zum 3:4 ins Tor. 60 Sekunden später traf Sascha Schmetz sogar zum 4:4 und die vielen mitgereisten Fans hatten wieder Oberwasser. Die Euphorie hielt aber nur ganze 38 Sekunden, denn die Gastgeber gingen wieder in Führung. Die Niers Panther kämpften und zwei Minuten nach dem 5:4, glich Sascha Schmetz die Partie erneut aus. Die Blau-Gelben wollten nun den Sieg, stürmten mit Mann und Maus und wurden dafür bestraft. Hirsch stand alleine an der blauen Linie, wurde mustergültig bedient und versenkte die Scheibe zum 6:5. Tore: 0:1 (14.) Marco Piwonski (Carsten Ackers), 1:1 (20.) Haiko Hirsch (Sven Gotzsch,Oliver Gerst), 1:2 (34.) Christian Hollmann (Arno Brux,Sascha Schmetz), 2:2 (36.) Robert Schubert (Haiko Hirsch,Ron Noack), 3:2 (43.) Sebastian Muhs (Oliver Gerst,Christian Schlesiger), 4:2 (43.) Sebastian Muhs (Sven Gotzsch), 4:3 (52.) Patrick Büren (Marco Piwonski), 4:4 (54.) Sascha Schmetz (Richard Wefers), 5:4 (54.) Oliver Gerst (Robert Schubert), 5:5 (56.) Sascha Schmetz (Arno Brux), 6:5 (59.) Haiko Hirsch (Sven Gotzsch,Christian Schlesiger). Strafen: Moers 32, Grefrath 30 + 10 (Jan Lankes). Zuschauer: 120.

Derbysieg gegen Wedemark

Braunlage, 5. Februar Mit einem souveränen 9:5 (3:1, 4:2, 2:2)-Derbysieg über die Wedemark Farmers hat sich der Braunlager SC Harz drei wichtige Punkte in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost gesichert. Aus einer starken BSC-Mannschaft ragten Dusan Halloun und Jozef Potac heraus. Dabei begann das recht ruppige Derby alles andere als planmäßig für die Wölfe. Bereits nach 25 Sekunden waren die Wedemarker durch Christian Schock in Führung gegangen, wenn auch aus klarer Abseitsposition. Der BSC schlug jedoch zurück, zunächst in Person von Andreas Bippus, der sich einen klassischen Faustkampf mit Marco Spors lieferte. Dann aber auch mit Toren: Marek Adamec erzielte in Überzahl das 1:1 (7.), Halloun brachte die Wölfe in Führung (10.). Kurz vor der Drittelpause erhöhte Potac mit einem satten Schuss auf 3:1. So wie das erste Drittel geendet hatte, so begann auch der zweite Abschnitt. Wieder hatte Potac Maß genommen und getroffen (22.). Zwar konnte Richard Tischler für die Farmers verkürzen, mit drei Toren in drei Minuten machte der BSC aber frühzeitig den Sack zu. Zunächst war Mario Breneizeris erfolgreich (30.), dann knallte Halloun den Puck per Direktabnahme in die Maschen (31.). Zum Zungeschnalzen war auch das 7:2: Knapp 20 Sekunden brauchten die Wölfe im Powerplay, ehe Roman Vanek nach einem Zuckerpass von Halloun erfolgreich war (33.). Fast bitterer als der dritte Gegentreffer durch Schock (38.) war für die Wölfe gegen Ende des Drittels allerdings das Ausscheiden von Ales Stribny, der mit einer Knieverletzung vom Eis musste. Nach dem schnellen 8:3 durch Vanek zu Beginn des Schlussabschnitts (42.) ließen es die Gastgeber etwas ruhiger angehen. Laszlo Csata (47.) und Daniel Soriano (49.) waren die Nutznießer auf Seiten der Farmers. Der Schlusspunkt gehörte vor rund 750 begeisterten Zuschauern, darunter auch etwa 50 extra angereiste BSC-Fans aus den Niederlanden, in Form des 9:5 durch Dennis Lütjen aber doch den Wölfen (57.). Mit den neun Gegentreffern waren die Wedemarker letztlich gut bedient, schließlich vergaben die Harzer sogar noch einige dicke Chancen. BSC-Trainer Jan Furo freute sich über die drei Punkte, blickte aber auch schon auf das nächste Heimspiel am Dienstag gegen die Black Dragons Erfurt: "Wir hoffen auf eine gute Kulisse und die Unterstützung von den Rängen. Erfurt ist schließlich einer der direkten Konkurrenten um einen Play-off-Platz." Tore: 0:1 (0:25) Chr. Schock (Magnotta, Hoppe), 1:1 (6:20) Adamec (Deibert, Potac/5-4), 2:1 (9:26) Halloun (Potac), 3:1 (19:45) Potac (Vanek), 4:1 (21:20) Potac (Halloun), 4:2 (23:05) Tischler, 5:2 (29:31) Breneizeris (Stribny, Brümmer), 6:2 (30:47) Halloun (Bilstein), 7:2 (32:09) Vanek (Halloun, Deibert/5-4), 7:3 (37:11) Chr. Schock (Magnotta, Hoppe), 8:3 (41:37) Vanek (Potac), 8:4 (46:24) Csata, 8:5 (48:40) Soriano (Schubert, Willmann/5-4), 9:5 (56:28) Lütjen. Strafen: Braunlage 16 + 5 + Spieldauer (Bippus), Wedemark 16 + 5 + Spieldauer (Spors). Zuschauer: 716.

Nur nach dem Spiel gab’s etwas zu feiern

Adendorf, 5. Februar Sportlich läuft zurzeit beim Adendorfer EC eher weniger zusammen, feiern können die Rams aber trotzdem. Nach dem enttäuschenden 3:7 (0:3, 1:3, 2:1) am Freitagabend gegen die Crocodiles Hamburg in der Abstiegsrunde der Regionalliga Nordost hielt das angekündigte vierte Drittel, was es im Vorfeld versprach. Die Cover-Rock Band Nameless aus Lüneburg heizte die rund 500 Zuschauer im Walter-Maack Eisstadion Adendorf ordentlich ein, so dass das Spiel schnell in Vergessenheit geraten ist.

Ersatzgeschwächt zum Punktgewinn

Troisdorf, 5. Februar Ersatzgeschwächt unterlag der EHC Troisdorf in der Qualifikation zur Regionalliga NRW beim EC Bergisch Land in Solingen mit 3:4 (1:0, 0:2, 2:1, 0:1) nach Penaltyschießen. Die Dynamite kamen aber wider Erwarten gut ins Spiel und erzielten in der ersten Überzahl des Abends bereits den Treffer zum 1:0 in der vierten Spielminute durch Christian Czaika. Der Mittelabschnitt sah die Dynamite zunächst im Vorwärtsgang. Doch in der 29. Minute glichen die Hausherren durch Tim Neuber aus, ehe kurz darauf Pavel Mann die Bergisch Raptors erstmals in Führung brachte. Das Blatt schien sich aber noch einmal zu wenden. Ein Doppelschlag von Maximilian Witting und Marc Blumenhofen, und schon lag Troisdorf in der 46. Minute wieder vorne. Doch Tobias Grossecker glich für Solingen (56.) aus. Im Penaltyschießen hatten die Raptors die besseren Nerven. Tore: 0:1 (16.) Christian Czaika (Jaroslaw Zirnov, Maximilian Witting), 1:1 (29.) Tim Neuber (Christian Spaan, Tobias Grossecker), 2:1 (30.) Pavel Mann (Tim Neuber), 2:2 (45.) Maximilian Witting (Matthias Rötters), 2:3 (46.) Marc Blumenhofen (Nick Thiros), 3:3 (56.) Tobias Grossecker (Tim Neuber), 4:3 (60.) Pierre Klein (entscheidender Penalty). Strafen: Solingen 16, Troisdorf 34. Zuschauer: 172.

Förderverein unterstützt Typisierungsaktion

Braunlage, 4. Februar Kurz nach der Gründung gibt es den ersten Anlass für den Förderverein Harzer Wölfe, aktiv zu werden. Nach einem Aufrus aus Salzgitter unterstützen die Braunlager die Typisierungsaktion für die an myeloischer Leukämie erkrankten Melanie Jahnke (www.melanie-jahnke.de). Am 4. Februar findet zwischen 10 und 14 Uhr eine Typisierungsaktion im Evangelischen Kindergarten an der Barumer Straße 8 in Heerte statt. Mehr Infos auf der Homepage von Melanie Jahnke. Geldspenden zu Gunsten der 22-Jährigen können auf folgendes Konto überwiesen werden:

DKMS Kontonummer 255556
Kreissparkasse Tübingen
BLZ 641 500 20
Verwendungszweck Melanie SZ

Der Förderverein hat zudem im Forum der Homepage (www.harzer-woelfe.de) eine Trikotversteigerung ins Leben gerufen.

Klarer Sieg gegen Troisdorf

Netphen, 4. Februar Der EC Siegerland besiegte den EHC Troisdorf 1b in der Qualifikation zur Verbandsliga NRW mit 9:3. Den Anfang machte Heimkehrer Jörg Deske, der nach 54 Sekunden mit einem Schuss aus der eigenen Hälfte den Gästetorwart überraschte und das 1:0 erzielte. Mit dem Aufwind des frühen Tores agierten die heimischen Puckjäger weiter druckvoll und konnten sich weitere gute Torchancen erarbeiten, doch erst in der 17. Spielminute konnte Marco Herbel auf 2:0 erhöhen. Auch der ersten Pause ging es schnell. Nach eineinhalb Minute erzielte Markus Gieseler das 2:0. Nur zwei Minuten später konnten die Gäste allerdings durch Tobias Müller das 1:3 erzielen. Tim Bruch und Marius Klein sorgten für den 5:1-Zwischenstand nach dem zweiten Drittel. "Nach den Chancen, die wir hatten, hätten wir nach dem zweiten Drittel schon zweistellig führen müssen", so ECS-Spielertrainer Daniel Walther nach dem Spiel. In Drittel drei knüpfte der ECS nahtlos an die Leistung aus den bisherigen Dritteln an. Eine Vielzahl von Chancen blieb allerdings ungenutzt, trotzdem erzielten Andreas Halfmann, Andre Bruch und zweimal Jörg Deske noch die Tore sechs bis neun.. Dazwischen konnte Claudiu Muntean mit zwei Toren das zwischenzeitliche 6:2 und 8:3 erzielen.

Falken gliedern Eishockeyabteilung aus

Jonsdorf, 3. Februar In der neuen Saison wird das Eishockey in Jonsdorf neu organisiert. Die Eishockeyabteilung des Sachsenligisten ZSG Jonsdorf wird ausgegliedert und bildet künftig gemeinsam mit dem Verein Freunde des Jonsdorfer Eishockey den EHC Jonsdorfer Falken. "Um die finanzielle und materielle Basis der im Spielbetrieb stehenden Mannschaften im Männer- und Nachwuchsbereich weiterhin optimal absichern zu können, ist es durch äußere Umstände bedingt, notwendig den sportlichen Bereich (Abteilung Eishockey der ZSG Jonsdorf) und den Förderverein (Freunde des Jonsdorfer Eishockey) zusammenzuführen und als eigenständigen Sportverein zu etablieren", erklären die Falken auf ihrer Homepage. "Deshalb hat sich der Förderverein - Freunde des Jonsdorfer Eishockey - durch Satzungsänderung zum Sportverein gewandelt. Dieser neue Verein trägt den Namen EHC Jonsdorfer Falken und soll für alle aktiven Sportler der ZSG Jonsdorf - Abteilung Eishockey - nach Abschluss der Saison nach dem 1. April die neue Heimstatt sein. Die Teilnahme am Spielbetrieb ab der Saison 2006/07 wird durch den neuen Verein abgesichert."

Tabellenführung winkt

Pohlheim, 3. Februar Ungeschlagen im Jahr 2006 empfängt der ERC Pohlheim am Sonntagabend um 19:30 Uhr in Diez die Roten Teufel Bad Nauheim 1c. Den Schützlingen von Spielertrainer Holger Pöritzsch winkt bei einem Sieg am Sonntag sogar erstmals in dieser Saison die Tabellenführung in der Landesliga Hessen. Vor gut vier Wochen konnten die Galloways im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion schon einmal mit 6:4 in die Oberhand behalten. Die Partie war aber hart umkämpft und konnte erst in der 56. Minute zugunsten der Pohlheimer entschieden werden. "Nach dem 8:3-Sieg in Frankfurt gehen wir natürlich mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen ins Spiel. Wir wollen auch gegen Bad Nauheim dafür sorgen, dass unsere Serie nicht reißt", so ERC-Spielertrainer Holger Pöritzsch. Garant dafür sollen zum größten Teil die Spieler sein, die schon in Frankfurt auf dem Eis standen. Einzig Dirk Stather steht aus privaten Gründen nicht zur Verfügung. Dafür kehren aber Frank Häuser und Stephan Wasserfuhr zurück ins Team. "Wenn wir an die Leistungen von letzter Woche anknüpfen und noch einen Gang höher schalten, muss sich Nauheim warm anziehen", heizt Pöritzsch die Stimmung vor dem Heimspiel am Sonntagabend in der Diezer Eissporthalle an. "Und ich bin mir sicher, dass wir das können", gibt sich der Coach optimistisch.

Und wieder nach Hessen

Dortmund, 3. Februar Auch an diesem Wochenende steht für den EHC Dortmund nur eine Begegnung in der Aufstiegsrunde zur Oberliga auf dem Programm - und erneut führt die Reise der Elche ins Hessische. Dabei ist die Aufgabe allerdings ungleich schwerer als vor Wochenfrist beim klaren 12:2-Auswärtserfolg in Lauterbach, denn am Sonntag muss das Team von Markus Scheffold um 18 Uhr beim Hessenmeister TSG Darmstadt antreten. Die Stars waren in der dortigen Regionalliga ohne Konkurrenz und belegten in der Abschlusstabelle mit zehn Punkten Vorsprung den ersten Rang. Lediglich ein Spiel mussten sie abgeben und das war ihre Auftaktbegegnung im Oktober zuhause gegen Bad Nauheim. Danach folgten neun Siege in Folge und auch die 100 erzielten Treffer sprechen eine deutliche Sprache. Dass in der Aufstiegsrunde ein anderer Wind weht, musste Trainer Viktor Doroschenko mit seinem Team erleben, allerdings verkaufte sich die TSG in den bisherigen beiden Begegnungen sehr gut, denn in Moers unterlag man nur mit 0:3 und zuhause zog man sich gegen Neuss bei der 3:8-Niederlage achtbar aus der Affäre. Der EHC ist also gewarnt und will den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. "Natürlich wollen wir weitere drei Punkte einfahren. Aber so einfach wie in Lauterbach wird es garantiert nicht werden. Ich erwarte die volle Konzentration meiner Mannschaft und ein diszipliniertes Spiel von Beginn an. Wir haben eine hervorragende Ausgangslage, stehen in der Tabelle oben und wollen die Position natürlich festigen. Ich bin mir sicher dass die Spieler mit der entsprechenden Motivation an diese Aufgabe gehen werden", zeigt sich der Trainer zuversichtlich. Allerdings wird er nicht komplett antreten können, denn Toni Fonso konnte das Training bisher noch nicht wieder aufnehmen. Außerdem muss er für den Rest der Saison auf einen weiteren Verteidiger verzichten. In der letzten Woche ist nämlich Willi Tesch aus persönlichen Gründen von seinen Aufgaben als Juniorentrainer zurückgetreten. Ausschlaggebend für diese Entscheidung des 37-jährigen waren unterschiedliche vertragliche Vorstellungen. Gleichzeitig hat er sich auch aus dem Kader der ersten Mannschaft verabschiedet. Zum Auswärtsspiel in Darmstadt setzt der EHC am Sonntag einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 14 Uhr an der Strobelallee.

Mit Minikader gegen Königsborn

Dinslaken, 3, Februar Am kommenden Sonntag, 5. Februar, treffen die Dinslakener Kobras um 19 Uhr zu Hause auf den Königsborner JEC. Aufgrund der urlaubsbedingten Abwesenheit von Trainer Jörg Böhme wird Christian Kühn das Coaching an der Bande übernehmen. Die Kobras werden ohne die gesperrten Spieler Daniel Parsch, Jens Fischer sowie ohne den verletzten Goalie Dennis Albrecht, der sich im Spiel gegen Iserlohn eine starke Knieprellung zuzog, antreten. Andreas Schrills wird somit das Tor der Kobras hüten. Marc Garthe ist am Sonntag wieder mit von der Partie. Alexander Wunsch kehrt nach überstandener Verletzung auch auf das Eis zurück. Außer Jonas Podlecki wird dieses Mal kein Juniorenspieler zum Einsatz kommen, so dass die Kobras nur mit elf Spielern und zwei Torhütern agieren werden. Nachtrag zum Spiel gegen den ESV Bergisch Gladbach: Daniel Parsch erhielt zusätzlich zur Spieldauerstrafe, die ein Spiel Sperre beinhaltete, noch vier Spiele Sperre für die erhaltene Matchstrafe.

Der Traum von New York - Penguins wollen ehemaligem Mitspieler helfen

Wiehl, 3. Februar Die Wiehler Penguins reisen am Wochenende zu einem Benefizturnier, dessen Erlös dem an der Nervenkrankheit ALS erkrankten ehemaligen Mitspieler Alexander Tubeileh zugute kommt. Es war eine Selbstverständlichkeit für die TuS-Cracks, das Angebot anzunehmen. Die Reise zu dem Turnier im bayrischen Ingolstadt hat einen ernsten Hintergrund: Alexander Tubeileh, der in der Jugend beim TuS Wiehl Eishockey gespielt hat und dessen Eltern immer noch in Gummersbach wohnen, ist an ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) erkrankt. Diese Nervenkrankheit, an der auch der inzwischen verstorbene Fußball-Profi Krzysztof Nowak (VfL Wolfsburg) litt, ist unheilbar und bei Tubeileh inzwischen soweit fortgeschritten, dass er beatmet werden muss. Um ihm seinen großen Traum von einer New-York-Reise mit der Queen Mary II und einem Besuch des Central Parks zu erfüllen, gehen die Erlöse des Turniers an Tubeileh, der vor seiner Erkrankung für den EC Pfaffenhofen gespielt hat. Neben den Penguins sind die Oldstars des ERC Ingolstadt, die Pfaffenhofen Chiefs und die EV Landshut Altstars mit von der Partie.

Zwei Spiele in 24 Stunden

Erfurt, 2. Februar Gleich zweimal innerhalb von nur 24 Stunden sind die Black Dragons Erfurt an diesem Wochenende gefordert. Zunächst geht es am Samstag, 4. Februar, um 18 Uhr im Erzgebirge gegen den gastgebenden EHV Schönheide um wichtige Punkte. Die Wölfe gelten, wie die Drachen, als sehr heimstark. Dies bekamen zuletzt neben den Harzer Wölfen (6:2) auch die Piranhas aus Rostock zu spüren (4:2). Auch Erfurt verlor in der Hauptrunde mit 0:4 in Schönheide. Vor allem auf die pfeilschnellen Stürmer Milan Hahn und Miroslav Jenka müssen die Drachen achten, doch auch die restliche Abteilung "Attacke" hat es in sich. Dort tummeln sich mit Krehl, Mix und Kase Spieler, die ein Spiel im Alleingang entscheiden können. Ebenfalls im Kader der Wölfe aus Schönheide steht mit Stephan Kaiser ein Spieler, der noch bis Dezember im Kader der Drachen stand. "Wenn wir aus einer sicher stehenden Defensive agieren und unsere Konterchancen besser verwerten als zuletzt in Rostock, sollte auch dort der ein oder andere Punkt für uns drin sein", ist sich ESC-Trainer Thomas Belitz sicher. Am Sonntag, 5. Februar, gastiert der EC Timmendorfer Strand um 18 Uhr in der Erfurter "Kartoffelhalle". Dabei wollen die Erfurter ihre imposante Heimbilanz fortsetzen. Die Drachen sind das einzige Team der Regionalliga Nordost, das in bisher allen Spielen vor heimischen Publikum mindestens einen Punkt geholt haben. Dies gelang nicht einmal den Aufstiegsfavoriten aus Rostock, Leipzig und Halle. Die Vorzeichen in diesem Spiel scheinen eigentlich klar verteilt, mussten die Beach Boys doch zuletzt zwei herbe Niederlagen einstecken. So musste man sich in Halle mit 0:6 geschlagen geben, vor eigenem Publikum setzte es gegen den gleichen Gegner eine 1:7-Niederlage. "Dies ist aber kein Grund, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen", warnt Belitz, "die Timmendorfer werden sicher alles daran setzen, die beiden letzten Niederlagen vergessen zu machen. Doch mit der Unterstützung unserer Fans schaue ich zuversichtlich auf dieses Spiel." Bis auf Markus Schneider, bei dem sich ein Einsatz erst kurzfristig entscheidet, steht Belitz der komplette Kader zur Verfügung.

Heiß aufs Derby

Braunlage, 2. Februar Drei Spiele in fünf Tagen, so lautet das anspruchsvolle Programm Anfang Februar für den Braunlager SC Harz in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost. Am Freitag erwarten die Wölfe die Wedemark Farmers ab 20 Uhr im Wurmbergstadion zum Niedersachsen-Derby. Am Sonntag folgt um 17 Uhr das Auswärtsspiel bei den Blue Lions Leipzig, am Dienstag sind dann schon die Black Dragons Erfurt zu Gast in Braunlage. Eine Kraft raubende Hetzjagd für die Wölfe, bei denen die Grippewelle noch immer Auswirkungen hat. Alexander Deibert hat es heftig erwischt, auch Johannes Kohlrusch musste mit dem Training aussetzen. Passend daher, dass Jürgen Brümmer inzwischen im Harz eingetroffen ist und das Team verstärken wird. "Er hat Ende der vergangenen Woche seine letzten Prüfungen abgelegt und diese Woche mit uns trainiert", so BSC-Coach Jan Furo. Sorgen bereitet dem Wölfe-Dompteur Torwart Nic Waldner, der schon länger angeschlagen ist. "Es wird seine Entscheidung sein, ob er spielt", erklärt Furo. "Die Verletzung ist besser geworden, aber wir werden ihn zu nichts zwingen. Die Gesundheit steht klar an erster Stelle." Ob mit oder ohne Waldner, punkten will Furo an diesem Wochenende auf jeden Fall. "Wir wollen angreifen", gibt er die Parole für das Derby gegen Wedemark aus. Wie schwer es gegen die extrem defensiv spielenden Farmers wird, hat allerdings der letzte Vergleich gezeigt. Nur knapp mit 2:1 behielten die Harzer in Mellendorf die Oberhand. Lautstarke Unterstützung von den Rängen ist daher wichtig für die Wölfe. Ihren Teil dazu beitragen wollen auch rund 50 Anhänger aus den Niederlanden, die am Wochenende in Braunlage sind. BSC-Pressesprecher Robert Koch begeistert: "Wir sind wahrscheinlich der einzige Regionalligist mit einem Fanclub in den Niederlanden. Das ist etwas Besonderes." Hoch werden die Trauben am Sonntag bei den Blue Lions hängen. "Wir können in Leipzig nur überraschen", meint Furo. Abzuwarten bleibt, wie die Leipziger um Startorwart Marco Suvelo die bittere Derby-Niederlage unter der Woche beim ESC Halle 04 verkraftet haben. Nach einer klaren 3:0-Führung setzte es letztlich noch eine 4:6-Niederlage für die Messestädter. "Wir denken positiv und wollen immer punkten", gibt sich Furo selbstbewusst. An ein mögliches Kraftproblem beim Spiel gegen Erfurt am Dienstag glaubt er jedenfalls nicht. Bevor jedoch die Aufmerksamkeit dem Duell mit den Black Dragons gilt, ist der Fokus klar auf das Wochenende gerichtet.

Drachen und Piranhas sind nächste Gegner der Wölfe

Schönheide, 2. Februar Am Wochenende geht es für den EHV Schönheide wieder zweimal um wichtige Punkte in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost. Am Samstag, 4. Februar, um 18 Uhr empfangen die Wölfe die Black Dragons vom ESC Erfurt im Eisstadion an der Neuheiderstraße. Bereits früh am Sonntag, 5. Februar, führt die Reise an die Küste. Dort trifft der EHV um 19 Uhr im Eisstadion an der Schillingallee auf die Rostocker Piranhas. Mit dem ESC Erfurt kommt der aktuell Drittplatzierte der Aufstiegsrunde in den Wolfsbau. Bereits drei Aufeinandertreffen gab es schon in dieser Saison, wobei jeweils die Heimmannschaft die Spiele für sich entscheiden konnte. So gab es für den EHV in der Vorrunde einen 4:0-Heimerfolg, aber auch in der "Kartoffelhalle" zwei unglückliche Niederlagen (2:3 und 2:4). Im Kader der Dragons verstärkte man sich vor Beginn der Meisterrunde noch mit Sebastian Stoyan, der vom insolventen Oberligisten Bayreuth in die Blumenstadt wechselte. Ein ehemaliger Spieler des ESC schnürt derweil seine Schlittschuhe in Schönheide. Der nach seiner Krankheit wieder genesene Stephan Kaiser ist zurück im Kader der Wölfe und wird sicher hoch motiviert sein, gegen sein altes Team aufzulaufen. Entwarnung gab es beim gestrigen Training, was die Verletzungen einiger Spieler beim EHV angeht. So konnte beispielsweise Sven Schröder nahezu schmerzfrei trainieren und auch Jörg Buschmann ist für das Wochenende wieder einsatzbereit. Über den Gesundheitszustand der immer noch kranken oder verletzten Spieler Holger Mix, Mike Losch, Christian Heumann, Sebastian Wolf und Milan Hahn kann sich Trainer Jiri Heinisch frühestens am Freitag zum Abschlusstraining ein Bild machen. Dennoch geht er davon aus, das ein Großteil der Leistungsträger wieder auskuriert ist und am Wochenende spielen kann. Ziel für die Wölfe ist, auch gegen Erfurt die Heimstärke auszunutzen und die wichtigen drei Punkte im Erzgebirge zu behalten. Schwer wird auch der Gastauftritt des EHV Schönheide beim Vorrunden-Primus Rostocker EC am Sonntag. Nach schlechtem Start in die Hauptrunde und mit neuem Trainer sind die Piranhas wieder im Aufwind.

Und noch einmal gegen Duisburg

Herne, 2. Februar Nach dem Sieg am vergangenen Sonntag gegen den EV Duisburg 1b vor heimischer Kulisse treten die Herner Blizzards am Sonntag zum Rückspiel an der Wedau an. Mit 3:1 gewann die HEG gegen die Jungfüchse. Schon in der Hauptrunde der Regionalliga NRW konnte die HEG beide Spiele gegen den Aufstiegsaspiranten gewinnen. In der Scania-Arena, wo auch die DEL-Mannschaft der Duisburger Füchse ihre Heimspiele bestreitet, fällt um 18 Uhr das erste Bully. Für die Herner Fans wird auch wieder ein Bus eingesetzt. Anmeldungen und Informationen zum Bus bei Carsten Fischer unter 0176/28625714.

Nach dem Derby gegen Lauterbach

Grefrath, 2. Februar Die Grefrather Niers Panther müssen an diesem Wochenende zweimal ran und wollen dabei endlich die ersten Punkte in der Aufstiegsrunde zur Oberliga einfahren. Am kommenden Samstag geht es zum ewig jungen Duell gegen die Black Devils Niederrhein aus Moers. In der Vorrunde lieferten sich die Teams zwei enge Spiele, und auch beim dritten Treffen gehen die Panther mit breiter Brust aufs Eis. Gegen Duisburg und Neuss zeigte das Team jeweils eine starke Leistung. Und genauso engagiert wollen die GEC-Cracks in die nächsten Spiele gehen. Die Devils sind der Favorit - und das liegt dem Team von der Niers. GEC-Trainer Adam Grygiel kann wieder auf Christian Lüttges setzen, muss aber Sascha Schmetz ersetzen, der immer noch von der Bänderverletzung geplagt wird. Auch hinter dem Einsatz von Dennis Holstein steht noch ein Fragezeichen, der wegen Leistenproblemen nicht trainieren konnte. Neu im Kader ist Patrick Büren. Der Juniorenspieler ist seit zwei Wochen im Training und konnte seinen Trainer überzeugen. Los geht es um 17:45 Uhr. Am Sonntag treffen die Niers Panther auf den VERC Lauterbach. Das Team aus Hessen setzt wie die Niers Panther auf den Nachwuchs und spielt in dieser Runde mit einer sehr jungen Mannschaft, die in den ersten Spielen unter die Räder kam. Das erste Bully erfolgt um 19 Uhr.

Erneut auswärts

Unna, 2. Februar Der Königsborner JEC wird am Sonntag um 19 Uhr sein bereits viertes Auswärtsspiel hintereinander in der Qualifikation zur Regionalliga NRW austragen. Zu Gast ist man diesmal bei den Dinslakener Kobras. Die ersten beiden Aufeinandertreffen in der Hauptrunde der Regionalliga gingen deutlich an die Spieler um Oldie Henri Marcoux. Der KJEC muss weiterhin auf den quirligen Stürmer Sebastian Riede verzichten, da er immer noch an den Verletzungsfolgen des Fouls beim Gastspiel in Solingen laboriert. Am Wochenende müssen auch die Verteidiger Patrick Moldenhauer, Björn Pläsken und Tobias Wirth ersetzt werden. So wird Stürmer Raphael Riedl erneut sein Talent als Defensivkraft unter Beweis stellen können, was er schon in Bergisch Gladbach getan hat. Ob Borislav Blagoev rechtzeitig von seinem Heimataufenthalt zurückkehrt, steht noch nicht fest. Der bulgarische Nationalspieler und Student der Uni Münster weilte zwecks Visa-Formalitäten kurzzeitig in Sofia.

Niederlagen aus den Köpfen bekommen

Wilhelmshaven, 2. Februar Im dritten Heimspiel des EC Wilhelmshaven-Friesland in der Verbandsliga Nordost kommt es am Freitag um 21 Uhr im Bremer ParadIce zum erneuten Zusammentreffen mit dem REV Bremerhaven 1b. Bereits im Hinspiel am 18. November in Bremerhaven mussten sich die Amateure des REV den Spielern um Kapitän Nick Hurbanek glatt mit 0:7 geschlagen geben. Für ECW-Trainer Andrej Sorokin geht es darum, die beiden empfindlichen Niederlagen vom vergangenen Wochenende gegen Niesky und Weißwasser aus den Köpfen seiner Spieler zu bekommen. Derwei fühlen sich die Wilhelmshaven in Bremen fast schon heimisch. Dazu trägt auch bei, dass die Verantwortlichen der Eissporthalle und des Bremer EC den ECW tatkräftig unterstützen und hilfreich zur Seite stehen. Zu diesem Spiel fahren diesmal gleich zwei Busse, in denen noch wenige Plätze frei sind. Kurzentschlossene haben also noch die Möglichkeit, um 18.15 Uhr an der Eishalle zuzusteigen und die Jadehaie zu unterstützen. Am Sonntag um 18:30 Uhr geht es beim Hamburger SV weiter. Und damit haben die Wilhelmshavener wieder eine schwere Aufgabe vor der Brust. Derzeit stehen die Hanseaten auf dem dritten Platz. Auch im Bus nach Hamburg stehen noch Plätze zur Verfügung. Zum Fahrpreis von 15 Euro können weitere Fans ihre Mannschaft zum Auswärtsspiel begleiten. Abfahrt ist um 14.30 Uhr an der Apotheke Posener Straße. Anschließend steuert der Bus die Haltestellen Bismarckplatz, Eishalle und Bahnhof Sande an. Anmeldungen werden unter den Telefonnummern 0162-7868186 und 04421-747110 entgegen genommen.

Wild Boys wollen Serie fortsetzen

Chemnitz, 2. Februar Am Sonntag, 5. Februar, empfangen die Wild Boys Chemnitz in der Sachsenliga den EHV Klingenthal. Die Vogtländer kommen mit der Empfehlung eines 5:0-Sieges über die Jonsdorfer Falken zum ERC. Doch auch die Chemnitzer haben in den letzten Auswärtsspielen gezeigt, dass sie das Eishockey spielen nicht verlernt haben. Nicht zuletzt der Sieg vor Wochenfrist gegen Spitzenreiter Dresden sorgte für Aufsehen. Wie die Klingenthaler zu schlagen sind, haben die Chemnitzer in dieser Saison schon zweimal gezeigt. Um weiter auf Erfolgskurs zu bleiben, muss der dritte Streich her. Wenn man sich an der Leistung der Dritteln zwei und drei des Dresdenspiels orientiert, stehen die Chancen gut. Vor der Partie werden die Chemnitzer Bambini geehrt. Die Kleinen haben die Silbermedaille der siebten Landesjugendspiele gewonnen. Durch ein ungeschlagenes Turnier belegte man zunächst Platz eins. Ein dritter Platz in den Laufwettbewerben ließ das Team noch hinter Weißwasser zurückfallen. Dennoch konnten mit Crimmitschau und Dresden Teams aus Hochburgen auf die Plätze verwiesen werden. Spielbeginn der Sachsenligapartie ist wie immer um 18 Uhr.

Viele Absagen

Moers, 1. Februar Krank, verletzt, beruflich verhindert - derzeit hagelt es Absagen für Josef Spychala, den Trainer der Black Devils Niederrhein, und das ausgerechnet vor dem mit Spannung erwarteten Niederrheinderby gegen den Grefrather EC am kommenden Samstag um 17:45 Uhr in der Moerser Eissporthalle. In der Vorrunde blieben die Moerser in beiden Spielen siegreich. Definitiv fehlen wird Stürmer André Wilmshöfer. Ein wenig Hoffnung gibt es noch bei dessen Stürmerkollegen Max Bänder, Peter Goldbach, Ron Noack und Sebastian Muhs. Sollten sie alle ausfallen, wird es bestimmt ganz eng für die Devils. "Bisher sind wir in der Aufstiegsrunde noch in keinem einzigen Spiel in voller Mannschaftsstärke angetreten. Jammern nützt aber nichts. Ich bin trotzdem optimistisch", gibt sich Trainer Josef Spychala kämpferisch. "Die Jungs haben bisher in jedem Spiel einen hervorragenden Einsatz gezeigt und zuletzt unglücklich verloren. Dieses Mal sind wir wieder dran." Die Nierspanther aus Grefrath warten noch auf ihren ersten Sieg in der Runde. Sie haben aber - wie die Black Devils - bisher gut mitgehalten. Gegen Neuss verloren sie 3:8 und gegen Duisburg 4:6. Beide Teams zählen zu den Aufstiegsfavoriten.

EVB steht weit vorne

Bitburg, 1. Februar Unangefochten mit 13 Punkten Vorsprung bei zwei mehr ausgetragenen Spielen steht der EV Bitburg an der Tabellenspitze der Rheinland-Pfalz-Liga. Die Dominanz in der Liga stellt sich auch auf dem Torkonto der Bären dar, konnte man doch beim 11:5-Auswärtssieg in Zweibrücken die 100er-Toremarke bei 25 Gegentoren im achten Spiel überschreiten. Am Sonntag geht es um 19 Uhr weiter, wenn die 1b-Mannschaft des EHC Zweibrücken im Eisstadion am Südring zu Gast sein wird. Der EVB hat sich nun zum Ziel gesetzt, die Meisterschaft der Rheinland-Pfalz-Liga verlustpunktfrei zu erreichen. Geplant ist für die Zukunft noch ein Freundschaftsspiel gegen den SC Mittelrhein-Neuwied 1b, der die Landesliga Hessen gewann. Eine interessante Partie, da man sich vielleicht im nächsten Jahr wieder in einer gemeinsamen Liga gegenüber seht.