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Kein Eis in Wilhelmshaven
Wilhelmshaven, 31. Dezember Die Lage beim EC Wilhelmshaven-Friesland wird immer prekärer. Der Verbandsligist konnte bislang nur Auswärtsspiele bestreiten, da die Arbeiten an der Wilhelmshavener Eissporthalle nicht voran schreiten und daher noch kein Eis zur Verfügung steht. Bislang stand der 22. Januar als Datum für eine Rückkehr in die heimischen Gefilde im Raum. Doch noch unbestätigten Meldungen zu Folge besteht nun die Gefahr, dass es in dieser Saison überhaupt kein Eis in Wilhelmshaven mehr geben wird. Aus Kreisen der Mannschaft sei Bremen, wo der ECWF bislang sporadisch trainieren konnte, als Erstatz-Heimspielort ins Gespräch gebracht worden. Noch ist aber unklar, ob das für den Verein finanziell und terminlich zu machen ist. Derweil wird auf der Homepage des Oberlandesgerichts Oldenburg die Zwangsversteigerung der Eissporthalle Wilhelmshaven für den 27. März um 9:30 Uhr im Saal 50 angekündigt (Aktenzeichen: 10 K 178/03). Der Verkehrswert wird mit 450.000 Euro angegeben.
Lange mitgehalten Tobias Bunk neu dabei
Berlin, 31. Dezember Bis zur 30. Minuten war der ECC Preussen Juniors Berlin bei seinem Auftritt in Erfurt gleichwertig doch danach wurde es deurlich. Die Hauptstädter unterlagen bei den Black Dragons mit 2:9. Die Berliner überzeugten lange durch ihren Kampfgeist. Gerade Goalie Bartocz Stepokura überzeugte mit guten Paraden. Die Erfurter gingen im ersten Drittel mit 2:0 in Führung, doch noch vor der Pause berkürzte Tim Harloff auf 1:2, ehe Patrick Gayer in der 23. Minute zum 2:2 ausglich. Am Ende fiel der 9:2-Erfolg der Thüringer etwas zu hoch aus. Zum ersten Mal dabei war ECC-Neuzugang Tobias Bunk. Der am 25. März 1983 geborene Verteidiger hat sein Handwerk bei den Eisbären Berlin gelernt. Über die Stationen Nauheim, Erfurt und Hamburg kam er zu den Preussen und wird erst einmal bis Ende der Saison für die Preusse in der Relegationsrunde der Regionalliga Nordost spielen.
AEC-Fans räumen den Keller aus
Adendorf, 31. Dezember Durch das Nicht-Erreichen der Meisterrunde in der Regionalliga Nordost muss der Adendorfer EC vor Beginn der Relegationsrunde abspecken, um den finanziellen Schaden nicht zu groß werden zu lassen. Auch die Fans der Rams wollen helfen. Im Forum (unter Fan-Aktionen) auf der Vereinshomepage (www.adendorfer-ec.com) haben sich bereits einige Fans bereit erklärt, den "Keller auszuräumen", alte Fanartikel und Trikots bei Ebay zu versteigern und den Erlös an den AEC zu spenden.
Eishockey der Extraklasse zum Jahresabschluss der Piranhas
Rostock, 31. Dezember Die Rostocker Piranhas gewannen am vorletzten Tag des Jahres ein internationales Freundschaftsspiel gegen die Universitätsauswahl der Concordia Stingers aus Montreal mit 6:5 (3:1, 1:2, 1:2, 1:0) nach Penaltyschießen. Auf Rostocker Seite gab Neuzugang Dennis Cardona sein Debüt und zeigte eine gute Leistung. Zu Beginn der Partie begannen beide Mannschaften die ersten Minuten sehr vorsichtig. In der sechsten Minute gingen die Gäste aus einem Getümmel vor dem Rostocker Tor durch Sebastian Courcelles in Führung. Es begann sich nun, ein rasantes Klassespiel mit tollen Angriffen auf beiden Seiten zu entwickeln. In der 16. Minute gelang Bartanus mit einem Schuss aus dem Handgelenk der Ausgleich. Nur zwei Minuten später gingen die Piranhas durch Hoffmann mit 2:1 in Führung. Sein Schuss von der rechten Seite der blauen Linie schlug im langen Eck ein. Wiederum nur zwei Minuten später und zehn Sekunden vor Ende des ersten Drittels erzielte er die 3:1-Führung. Torwart Ron James rutschte der Puck unter dem linken Arm durch. Im zweiten Drittel kamen die Kanadier besser ins Spiel und zeigten ihre Klasse. Die 1500 Zuschauer bekamen nun technisch gutes und schnelles Eishockey geboten. Die Rostocker Piranhas standen dem nicht nach. Beide Torhüter rückten nun in dem Blickpunkt mit Glanzparaden. In der 26. Minute verkürzten die Kanadier durch Fred Fancher auf 3:2. In Unterzahl konnte er nach einem Solo den Puck im Netz versenken. Rostock konnte in der 34. Minute im Überzahlspiel durch Jan Michalek auf 4:2 erhöhen. Zwei Minuten vor Ende des zweiten Drittels verkürzten die Concordia Stingers durch Yanwick Noiseux auf 4:3. In einer 3:1-Angriffssituation verzögerte er, lockte Torwart Grunwald aus dem Tor und zog den Puck ins kurze Eck. Im letzten Drittel setzte sich das Klassespiel auf beiden Seiten weiter fort. Die Stingers hatten den besseren Start und erzielten in der 43. Minute den 4:4-Ausgleich. In der 56. Minute sahen sich die Piranhas nach dem 5:4-Führungstreffer durch Blaha als Sieger in der Partie. Die Montrealer konnte aber 88 Sekunden vor Ende des Spieles dann noch durch einen schnellen Konter von Sebastian Courcelles den Ausgleich erzielen. Das Penaltyschiessen entschieden die Piranhas für sich. Tore: 0:1 (6:45) Courcelles (Champagne, Fancher), 1:1 (15:18) Bartanus (Blaha, Weiss), 2:1 (17:21) Hoffmann (Franz, Czajka), 3:1 (19:50) Hoffmann (Haupt, Paepke), 3:2 (26:57) Fancher (Gagne, Durian/4-5), 4:2 (33:01) Michalek (Weiss/5-4), 4:3 (37:56) Noiseux (Gautier, Liteasse), 4:4 (42:54) Liteasse (Coughlin, Hawkins), 5:4 (55:24) Blaha (Hördler, Cardona), 5:5 (56:52) Courcelles (Corbeic, Champagne), 6:5 (60:00) Hoffmann (entscheidender Penalty). Strafen: Rostock 6, Concordia 8.
Souveräner Sieg zum Jahresabschluss
Neuss, 31. Dezember Eine beeindruckende Leistung zeigte der Neusser EV beim Duell zweier ersatzgeschwächter Mannschaften. Mit einem 8:1 (2:0, 3:0, 3:1)-Sieg bei den Dinslakener Kobras schloss das Team um Kapitän Ronny Sassen das Jahr 2005 souverän ab. Gleich drei Stürmer fehlten auf Neusser Seite, dazu auch noch Trainer Andrej Fuchs, der für einen Kurzurlaub in seine kasachische Heimat gereist war. Dennoch musste sich sein Vertreter Jürgen Landmesser, der normalerweise die Bambini des NEV coacht, von Beginn an keine Sorgen über ein misslungenes Debüt machen. Die zum Teil neu formierten Reihen harmonierten prächtig und schossen frühzeitig einen beruhigenden Vorsprung heraus. Bereits nach 44 Sekunden brachte André Grein sein Team in Führung, sechs Minuten später düpierte Boris Fuchs die komplette Dinslakener Hintermannschaft und legte den zweiten Treffer nach. Während die Kobras nur zweimal gefährlich vor dem Tor von Lars Tannhof auftauchten, war auf der anderen Seite Thomas Juister hauptverantwortlich dafür, dass die Gastgeber nicht mit einem noch höheren Rückstand in die Pause gehen mussten. Auch im zweiten Abschnitt brannten die NEV-Cracks ein verfrühtes Silvester-Feuerwerk ab und boten so dem ECD-Torhüter reichlich Gelegenheiten, sich zu bewähren. Dennoch musste der Kanadier noch dreimal hinter sich greifen, wobei der Höhepunkt ein sehenswerter Unterzahl-Konter war, den André Grein in Zusammenarbeit mit Lutz Klauck erfolgreich zum 0:4 abschloss. Die Gastgeber konnten ihrerseits nur selten Akzente in der Offensive setzen, was allerdings auch am Fehlen von Top-Stürmer Henri Marcoux lag. Zu Beginn des letzten Drittels sollte es für die Traberstädter das erhoffte Erfolgserlebnis geben. Marc Garthe schoss den unmittelbar vor dem Gehäuse stehenden Frederik Dültgen an, von dem die Scheibe unglücklich ins eigene Tor abprallte. Dennoch musste der Neusser Verteidiger die Heimreise nicht frustriert antreten, denn kurz nach einem weiteren Unterzahltor (Ronny Sassen, 48.) markierte Dültgen mit einer schönen Einzelleistung das 1:7. In der Schlussphase bekamen die rund 100 mitgereisten Neusser Schlachtenbummler noch zwei Sololäufe zu sehen. Während Dennis von der Heiden an Dinslakens Torhüter scheiterte, krönte André Grein seinen starken Auftritt mit dem vierten Treffer an diesem Abend. Für Spieler und Fans des Neusser EV dürfte es an Silvester eine Menge zu feiern geben... Tore: 0:1 (0:44) Grein (Mudryk, Yazdi), 0:2 (6:35) Fuchs (5-4), 0:3 (25:54) Louven (Sassen), 0:4 (28:47) Grein (Klauck, Geisler/4-5), 0:5 (19:36) Grein (Yazdi, Jedamzik/4-4), 1:5 (43:54) Garthe (Leverenz/4-4), 1:6 (47:13) Sassen (Grein, Klauck/4-5), 1:7 (54:44) Dültgen (Mudryk), 1:8 (59:12) Grein (Klauck). Strafen: Dinslaken 12 + 10 + Spieldauer (Backhaus), Neuss 20 + 10 (Klauck). Zuschauer: 384.
Kobra-"Juniorenteam" stand auf verlorenem Posten
Dinslaken, 31. Dezember Vor der Kulisse von 384 Zuschauern wurden die Dinslakener Kobras kalt erwischt. Es war noch keine Minute gespielt, da durfte Thomas Juister zum ersten Mal hinter sich greifen. Am Ende stand eine 1:8 (0:2, 0:3, 1:3)-Niederlage gegen NRW-Meister Neusser EV. Das "Juniorenteam", wie Trainer Böhme seine Mannschaft nach Spielende bezeichnete, musste krankheits- und verletzungsbedingt auf Henri Marcoux, Daniel Parsch, Benjamin Spazier und Alexander Wunsch verzichten. Trotz starker Bemühungen waren die Kobras nie in der Lage den Neussern Paroli zu bieten. Es war ein Match mit ungleichen Voraussetzungen, in dem Marc Garthe lediglich den Ehrentreffer markierte. Dinslaken konnte das erste Drittel noch einigermaßen offen gestalten und ging mit einem 0:2-Rückstand in die Drittelpause. Mit zunehmender Spieldauer offenbarte sich aber, dass das Kobra-Rumpfteam, gespickt mit Juniorenspielern, dem Tabellenführer, der auf fast allen Positionen besser besetzt war, spielerisch nichts entgegen zu setzen hatte. Vor allem ein wie entfesselnd spielender André Grein war nicht zu stoppen. So war es nicht verwunderlich, dass das zweite Drittel mit 0:3 verloren ging. Das letzte Drittel brachte auch keine Veränderung zugunsten der Kobras, außer dass Marc Garthe in der 44. Spielminute zum zwischenzeitlichen 1:5 traf. Es ging eigentlich nur noch um Schadensbegrenzung und darum, die Niederlage im einstelligen Bereich zu halten, was auch gelang. Unnötigerweise handelte sich Jürgen Backhaus in der 48. Spielminute eine Spieldauerstrafe ein. Das Troisdorf-Spiel findet somit ohne ihn statt und die Kobras müssen wieder einen Ausfall verkraften. Anlass zur Freude gab ein kurzes Gespräch mit Henri Marcoux, der sich zuversichtlich zeigte, gegen Troisdorf wieder mit von der Partie zu sein, was dringend notwendig wäre. Tore: 0:1 (0:44) Grein (Mudryk, Yazdi), 0:2 (6:35) Fuchs (5-4), 0:3 (25:54) Louven (Sassen), 0:4 (28:47) Grein (Klauck, Geisler/4-5), 0:5 (19:36) Grein (Yazdi, Jedamzik/4-4), 1:5 (43:54) Garthe (Leverenz/4-4), 1:6 (47:13) Sassen (Grein, Klauck/4-5), 1:7 (54:44) Dültgen (Mudryk), 1:8 (59:12) Grein (Klauck). Strafen: Dinslaken 12 + 10 + Spieldauer (Backhaus), Neuss 20 + 10 (Klauck). Zuschauer: 384.
9:1-Sieg und 195 Strafminuten
Herne, 31. Dezember Einen klaren 9:1 (3:0, 2:1, 4:0)-Sieg feierte die Herner EG beim ESC Trier dennoch ergoss sich eine Strafenflut über beide Teams. Insgesamt 195 Strafminuten kassierten beide Teams zusammen. Darunter je vier Zehn-Minuten-Strafen sowie eine Matchstrafe gegen Trier. Auf dem Eis schossen Christian Müller, Pascal Adolfs und Marc Jablonski im ersten Drittel einen sichere 3:0-Führung heraus. Dem Trierer Anschlusstreffer ließ Karl Jasik postwendend das 3:1 folgen. Vor dem zweiten Seitenwechsel legte Maxim Meyer noch den fünften Herner Treffer nach. Dominik Lumare mit zwei Treffern, Dimitri Tsvetkov und Marc Jablonski sorgten für den 9:1-Endstand. Im Schlussabschnitt füllten sich derweil die Strafbänke immer mehr. Bis zu fünf Herner und vier Trierer nahmen auf dem Sünderbänkchen Platz. Mit einem weiteren Sieg gegen Trier am 6. Januar in Herne können die Blizzards die Vizemeisterschaft der Regionalliga NRW unter Dach und Fach bringen.
14:1-Kantersieg gegen Bergisch Gladbach
Duisburg, 31. Dezember Das war deutlich! Das vorletzte Spiel in der Hauptrunde der Eishockey-Regionalliga NRW gegen den ESV Bergisch Gladbach entschied die 1b-Mannschaft des EV Duisburg überdeutlich mit 14:1 (2:0, 6:0, 6:1) für sich. Herausragender Spieler war Frank Petrozza, der alleine sechs Tore für die Jungfüchse erzielte. "Ich freue mich darüber, wie sich die Mannschaft in den letzten Wochen entwickelt hat", sagte EVD-Trainer Charlie Weise. Das Team spielte mannschaftlich geschlossen und konnte sich über eine überragende erste Reihe freuen. In einem schnellen Spiel ließ der EVD 1b den Realstars aus Bergisch Gladbach mit schnellen Passfolgen keine Chance. "Eine starke Leistung boten Björn Reiser und Sebastian Berg. Die Förderlizenzspieler kommen immer besser in Fahrt", lobte Weise. Am Freitag, 6. Januar, bestreiten die Jungfüchse um 19:30 Uhr das letzte Hauptrundenspiel zu Hause gegen die Black Devils Niederrhein aus Moers, ehe die Aufstiegsrunde zur Oberliga beginnt. Die EVD-Tore erzielten Frank Petrozza (6), Klaus Micheller (2), Björn Reiser, Carsten Reimann, Sebastian Berg, André Hauser, Malte Bergstermann und Jörn Siegmanski.
Spielplan der Meisterrunde in der Regionalliga Nordost
Berlin, 29. Dezember Der zuständige
Berliner Eissport-Verband hat den Spielplan der Meisterrunde in der Regionalliga Nordost
veröffentlicht. Die Termintagung für die Abstiegsrrunde, an der die Crocodiles Hamburg,
der Adendorfer EC, der FASS Berlin und der ECC Preussen Berlin Juniors teilnehmen werden,
findet in der zweiten Januarwoche statt.
Zum
Spielplan der Meisterrunde
Blizzards peilen Sieg an
Herne, 29. Dezember Im letzten Spiel des Jahres sind die Herner Blizzards in Trier zu Gast. Zwei Doppeldecker werden dabei die Mannschaft begleiten. 150 Herner Eishockeyfans haben sich in Trier angemeldet. Eine beachtliche Zahl, wenn man bedenkt das andere Eishockeyvereine in der Regionalliga noch nicht mal diesen Zuschauerzuspruch haben. Die Spieler wollen das Herner Stadtwappen auf dem Trikot hochhalten, schließlich geht es darum, nun die Herner Farben auch in der Fremde zu präsentieren. Angespornt durch die Ereignisse der letzten Tage und so vielen Fans im Nacken haben sich die Spieler von Trainer Peter Franke einiges vorgenommen. Anfang Januar wird es zu Neuverpflichtungen für die Blizzards kommen. Schließlich will man in der Aufstiegsrunde ganz oben mitspielen.
Abschiedsvorstellung für Jan-Henning Bethke
Wilhelmshaven, 29. Dezember Unmittelbar vor Silvester geht es für den EC Wilhelmshaven-Friesland noch einmal um Punkte in der Verbandsliga Nordost. Nach einer ausgiebigen Weihnachtspause - Trainer Sorokin verbrachte die Feiertage in Paris - wird es nun nochmals ernst für seine Schützlinge. Allerdings musste eine für diese Woche geplante Trainingszeit in der Bremer Paradice-Halle kurzfristig abgesagt werden, da die dortige Eismaschine den Dienst verweigerte. Also muss es wieder mal ohne Training gehen. Zwar geht die Reise am Freitag gemeinsam mit zahlreichen Fans mit dem Bus nach Mellendorf. Doch der Gegner heißt im dortigen Icehouse nicht wie gewohnt Wedemark Farmers, sondern EC Celler Oilers. Da es in Celle keine Eishalle gibt, trägt der Verein seine Heimspiele traditionell in der Nachbarhalle aus. Nach bereits 13 Spielen in der laufenden Saison gehen die Oilers als Tabellenzwölfte in diese Partie, während die Jadestädter aufgrund der lupenreinen Bilanz mit 15 Punkten aus fünf Spielen derzeit den siebten Rang belegen. Bände spricht da natürlich auch das Verhältnis von 129 Gegentoren, denen der ECC nur 41 eigene Treffer entgegen zu setzen hat. Somit scheinen die Vorzeichen für das letzte Spiel dieses Jahres klar zu Gunsten der Jadehaie zu stehen. Mit den fest eingeplanten zusätzlichen drei Punkten könnte man das neue Jahr sogar als Tabellenfünfter begrüßen, und so den weiteren Aufgaben in 2006 gelassen entgegen sehen. Allerdings steht für Christian Priem noch eine Zwangspause wegen der Knieverletzung auf dem Programm. Ansonsten wird in dieser Begegnung voraussichtlich nur noch Verteidiger Dominik Wilnauer, der den Jahreswechsel zuhause in Freiburg verbringen wird, und dort weiterhin seine Füße auskuriert, fehlen. Auch Andreas Eckert befindet sich zwar derzeit auf Heimaturlaub, wird jedoch direkt in Mellendorf zur Mannschaft stoßen, um mit seinen Teamkollegen einen weiteren Erfolg zu feiern. Bei aller Feierstimmung gibt es trotzdem einen Wehrmutstropfen: ECW-Keeper Jan-Henning Bethke wird - zumindest vorerst sein letztes Spiel im Dress der Jadehaie absolvieren. Ihn zieht es beruflich auf die andere Seite der Weser nach Bremerhaven. Dort wird er sich, soweit es seine Zeit zulässt, zunächst bei den Pinguinen fit halten.
Der Wurmberg soll beben: Wölfe erwarten Wedemark zum Derby
Braunlage, 29. Dezember Ein brisantes Derby zum Jahresende und ein Schmankerl zum Neujahrsempfang: Der Braunlager SC Harz bleibt seinen Fans auch um den Jahreswechsel herum erhalten. Am 30. Dezember kommt es ab 20 Uhr im Wurmbergstadion zum lang erwarteten Duell der Wölfe mit dem ESC Wedemark. Mit einem Sieg im letzten Vorrundenspiel kann der BSC den zweiten Platz unter Dach und Fach bringen. Am Neujahrssonntag treffen die Harzer ab 19 Uhr ebenfalls im heimischen Stadion auf die Auswahl der Concordia-Universität Montreal. Braunlage gegen Wedemark, diese Spiele hatten schon immer einen besonderen Reiz. Neben dem traditionellen Derbycharakter kommt in diesem Jahr aber auch noch der Wechsel von Laszlo Csata vom Harz zu den Farmers hinzu. Zwar sagt Jan Furo, dass dies keinen Unterschied mache, doch in der Fanseele brodelt es noch immer gewaltig. Zu überraschend und plötzlich war der Abgang des Routiniers mitten in der laufenden Saison. Die Mannschaft des BSC täte jedoch schlecht daran, sich nur auf Csata zu konzentrieren. So steht mit dem während der Spielzeit geholten Ryan Love ein weiterer gefährlicher Angreifer bereit. Richard Tischler, ebenfalls später zum ESC gestoßen, hat der eh schon guten Verteidigung nun auch einen offensiven Impuls gegeben. Im Tor steht mit Stephan Miskovic, ehemals Hannover Indians, ein starker Keeper. Seine Klasse mussten die Wölfe schon bei der 3:4-Niederlage nach Penaltyschießen im Hinspiel anerkennen. Diese Scharte gilt es auszuwetzen, wollen die Wölfe den zweiten Platz perfekt machen. Um nicht von den anderen Ergebnissen abhängig zu sein, ist nämlich die volle Punktausbeute von Nöten. Etwas gegen einen Harzer Sieg werden allerdings die vier ehemaligen Braunlager haben, nun in Diensten der Farmers stehen. Während Bruno Kähm und Christian Schock das BSC-Trikot nur für eine halbe Saison übergestreift hatten, kehren mit Björn Naujokat und Thomas Pape zwei echte Harzer an den Wurmberg zurück. Um vor dem Derby lange Schlangen an den Kassen zu vermeiden, bittet der BSC seine Fans, die Vorverkaufsstellen zu nutzen und sich Tickets noch im Vorfeld zu sichern. Sportlich interessant dürfte das Spiel der Wölfe am Neujahrstag gegen die Concordia Stingers werden. Die Mannschaft der Concordia Universität Montreal spielt in der kanadischen Uni-Liga, aus der auch des öfteren Spieler der Weg zu europäischen Vereinen finden. Dass die Wölfe mit den Stingers ein ordentliches Kaliber vor sich haben, zeigt ein Blick auf den letzten Besuch der Ahornblätter in Deutschland: Vor zwei Jahren schlugen sie unter anderem den ESC Saale-Teufel Halle, immerhin damaliger Meister der Regionalliga Ost.
Dario Schmitz verstärkt EVD 1b
Duisburg, 29. Dezember Die 1b-Mannschaft des EV Duisburg hat sich vor Beginn der Aufstiegsrunde zur Oberliga verstärkt. Aus der DNL-Mannschaft des Krefelder EV wechselt Verteidiger Dario Schmitz zu den Jungfüchsen. "Er ist seit zwei Wochen bei uns im Training. Nun habe ich mich entschieden, ihn zu behalten", berichtete Trainer Charlie Weise über den 17-Jährigen. "Dario kann für uns im Aufbauspiel wichtig werden", lobte der Coach die sicheren Pässen seines neuen Abwehrspielers. Aufgrund seines Alters kann Dario Schmitz zusätzlich noch für die Junioren-Mannschaft spielen. Am Samstag, 30. Dezember, spielt der EVD 1b um 19.30 Uhr in der vorletzten Partie der Regionalliga-Hauptrunde gegen den ESV Bergisch Gladbach. Dario Schmitz wird dann allerdings noch nicht dabei sein, da die Passstelle des Landes-Eissport-Verbandes NRW wie immer zwischen den Jahren geschlossen ist.
Eine Herausforderung
Neuss, 29. Dezember Eine Prüfung müssen die Cracks des Neusser EV in diesem Jahr noch bestehen - und die könnte schwerer werden, als ein oberflächlicher Blick auf die Tabelle aussagt. Am kommenden Freitag um 20:15 Uhr tritt die Mannschaft um Kapitän Ronny Sassen bei den Dinslakener Kobras an. Die Traberstädter verkauften sich beim Hinspiel in Neuss gut, am Ende gewann der NEV nur mit 6:3. Sein besonderes Augenmerk sollte der Tabellenführer am Freitag auf Marc Garthe richten. Sein Sturmpartner Henri Marcoux jedoch wird verletzungsbedingt fehlen. Goalie Thomas Juister wird eine seiner letzten Partien im Trikot des aktuellen Tabellenzehnten absolvieren. Der Torhüter wird sich mit Beginn der Aufstiegsrunde zur Oberliga der Herner EG anschließen und dementsprechend noch öfter in dieser Saison auf den NEV treffen. Der hat am Freitag mit personellen Problemen zu kämpfen, da gleich drei Stürmer fehlen. Tim Krahforst und Sebastian Bongartz sitzen Sperren ab, Ralf Reisinger wird wegen eines Kieferbruchs für unbestimmte Zeit ausfallen. Der Routinier wurde bereits am Dienstag operiert, wobei der Eingriff unproblematisch verlief. Da die Junioren zeitgleich gegen die Düsseldorfer EG antreten, ist mit Unterstützung von dieser Seite nicht zu rechnen. Es könnte also zum Jahresausklang noch einmal eine richtige Herausforderung anstehen.
Zum Jahresabschluss gegen den Tabellenführer
Dinslaken, 29. Dezember Am kommenden Freitag empfangen die Dinslakener Kobras um 20:15 Uhr den Tabellenführer der Regionalliga NRW, den Neusser EV, in der heimischen Eissporthalle am Stadtbad. Trotz der erneut unglücklichen Niederlage gegen Bergisch Gladbach wollen die Kobras noch einmal alles geben und versuchen Neuss Paroli zu bieten. Mit dem Tabellenführer haben die Kobras zwar eine harte Nuss zu knacken, dass dies nicht unmöglich ist, zeigte das Hinspiel, das die Kobras seinerzeit nach großartigem Kampf mit 3:6 verloren. Jens Fischer wird nach seiner Sperre auch wieder mit von der Partie sein und der Abwehr den nötigen Rückhalt geben. Alexander Wunsch steht zwar noch nicht auf dem Eis, wird jedoch Dienstag, früher als erwartet, wieder in das Training einsteigen. Allerdings hat Trainer Jörg Böhme den Ausfall von Henri Marcoux zu beklagen. Eine Oberschenkelverletzung zwingt ihn zu einer ein- bis zweiwöchigen Pause. Somit wird das kanadische Stürmerduo, das die Neusser im Hinspiel vor große Probleme stellte, gesprengt. Aber auch die Neusser haben einen herben Verlust zu beklagen, da Top-Scorer Ralf Reisinger aufgrund eines Kieferbruchs zum Zuschauen verdammt ist.
Letztes Vorrundenspiel in Adendorf
Schönheide, 29. Dezember Am Freitag, 30. Dezember, bestreitet der EHV Schönheide um 19:30 Uhr sein letztes Spiel in der Vorrunde der Regionalliga Nordost beim Adendorfer EC. Eine große Pause wird es aber nicht geben. Denn schon am ersten Januarwochenende geht es für die Wölfe in der Meisterrunde weiter. Die Rams jedoch müssen in der Abstiegsrunde ran. Im Verlauf der Saison hatte man in Adendorf viele Probleme, den Kader zusammen zu halten und konnte in den letzten beiden Spielen gegen Leipzig (0:9) und Braunlage (2:9) mit gerade mal zehn Spielern antreten. EHV-Trainer Jiri Heinisch muss lediglich auf Sven Schröder verzichten, der aufgrund seiner dritten Zehn-Minuten-Strafe im Spiel gegen Timmendorf pausieren muss.
Klares 2:8 gegen Dortmund
Troisdorf, 29. Dezember Ersatzgeschwächt kassierte der EHC Troisdorf beim EHC Dortmund eine 2:8 (1:1, 0:4, 1:3)-Niederlage. Ein Drittel lang lief es für die Dynamite sogar richtig gut. Matthias Rötters brachte die Troisdorfer in Führung. Vor der ersten Pause gelang den Gastgebern nur noch der Ausgleich zum 1:1. Für die Entscheidung sorgte Dortmund im Mittelabschnitt: Nach 40 Minuten stand es 5:1 für die Elche. Tobias Ridder verkürzte im Schlussabschnitt noch einmal auf 2:5. Zu einem Punktgewinn reichte es aber nicht mehr. Erst im neuen Jahr wird der EHC Troisdorf beim letzten Heimspiel der Regionalliga-Hauptunde wieder ins Geschehen eingreifen, wenn am Freitag, 6. Januar, die Dinslakener Kobras um 20 Uhr zum Rückspiel im Troisdorfer Icedome zu Gast sein werden. Tore: 0:1 (4.) Rötters (Breuer), 1:1 (7.) Baron (Schukies, Lacalli/5-4), 2:1 (22.) Furda (Tesch, Cillik), 3:1 (26.) Daniels (Nieberle, Jahrendt), 4:1 (27.) Lacalli (Kolloch, Schukies), 5:1 (32.) Cillik (Schukies, Furda/5-4), 5:2 (46.) Ridder (Lehmann, Thiros), 6:2 (48.) Furda (Schulz, Schukies), 7:2 (51.) Lacalli (Kolloch, Baron), 8:2 (53.) Cillik (Furda, Tesch/5-3). Strafen: Dortmund 18, Troisdorf 24. Zuschauer: 239.
Teuer bezahlter Sieg
Neuss, 27. Dezember Hart erkämpft und teuer bezahlt wurde der 3:2 (1:1, 2:0, 0:1)-Sieg des Neusser EV über den Grefrather EC. Während die Gäste dem NEV erfolgreich ihre Spielweise aufdrängten, hielt sich die Neusser Freude über den knappen Erfolg angesichts einer schweren Verletzung von Ralf Reisinger in Grenzen. Passend zur Weihnachtszeit machte Udo Tursas vom Landesverband NRW den Neusser Spielern das vielleicht schönste Geschenk, als er vor dem Anpfiff den Meisterpokal an Kapitän Ronny Sassen überreichte. Auf dem Eis schenkten sich beide Mannschaften jedoch nichts und so bekamen die Zuschauer schon zu Beginn einen Vorgeschmack auf das, was sie auch im weiteren Verlauf des Spiels erwarten würde. Die kampfstarken Gäste verlegten sich darauf, den Neusser Spielaufbau zu stören und hatten damit Erfolg. Nach an Torchancen armen 20 Minuten und jeweils einem Überzahltreffer auf beiden Seiten ging es in die Kabinen. Jan Lankes hatte die Grefrather an alter Wirkungsstätte in Führung gebracht, Boris Fuchs glich vier Sekunden vor der Pausensirene aus. Auch im mittleren Abschnitt gab es vor allem Zweikämpfe zu sehen, zahlreiche Strafzeiten waren die Folge. Nach dem zwischenzeitlichen 2:1 durch Sven Sauer ereignete sich der negative Höhepunkt, als Marco Piwonski mit dem Schläger Ralf Reisinger niederstreckte. Der Neusser Stürmer wurde sofort ins Krankenhaus gefahren, wo sich die schlimmsten Befürchtungen leider bestätigten: Kieferbruch! So war es auch kein wirklicher Trost, dass Ramin Yazdi die anschließende 5:3-Überzahl zum Ausbau der Führung nutzen konnte. Wie bereits zum Ende des zweiten Drittels, so rückte auch zu Beginn der letzten 20 Minuten Dennis Kohl in den Vordergrund, der mehrfach einen möglichen Anschlusstreffer verhinderte. Auch wenn sich nach Ablauf einiger Strafzeiten gegen den NEV die Lage besserte, besaßen die Gäste dennoch einige Chancen, das Ergebnis zu ihren Gunsten zu korrigieren. Genau das tat sechs Minuten vor dem Ende mit André Schroll ein weiterer Ex-Neusser, der sein Team auf 3:2 heran brachte. Zwar verstärkten die Panther in der Schlussphase noch einmal die Offensivbemühungen, so richtig eng wurde es dann aber doch nicht mehr. Tore: 0:1 (15:16) Lankes (Brux, Holstein/5-4), 1:1 (19:56) Fuchs (Reisinger, Bongartz/5-4), 2:1 (24:11) Sauer (Grein, Mudryk), 3:1 (32:38) Yazdi (Mudryk, Sauer/5-3), 3:2 (53:33) Schroll (C. Ackers, Schmetz. Strafen: Neuss 26 + 10 (Bongartz) + 10 (Sassen) + 10 (Yazdi) + 10 (Grein), Grefrath 32 + 5 + Spieldauer (Piwonski).
Zum Abschluss gegen die HEG
Herne, 27. Dezember Am Freitag, 30. Dezember, empfangen die Trierer Huskys die Herner Blizzards zum letzten Spiel diesen Jahres und damit auch zum letzten Heimspiel in der Hauptrunde der Regionalliga NRW, ehe es für den ESC Trier in die Relegationsrunde - genannt Regionalligapokal geht. Mit der Herner EG kommt der Tabellenzweite an die Diedenhofener Straße. Dabei kann ESC-Trainer Felix Brunschwiler wieder die Topreihe mit Anton Bauer, Kevin Saville und Patrick Leitner aufbieten.
Niers Panther unterliegen dem Meister knapp
Grefrath, 27. Dezember Über 500 Zuschauer waren zum Derby zwischen den Grefrather Niers Panthern und dem Neusser EV erschienen und sahen ein turbulentes Spiel, das der GEC mit 2:3 (1:1, 0:2, 1:0) verlor. Die Panther verstecken sich beim frischgebackenen Meister nicht und spielten munter mit. Beide Teams hatten im ersten Drittel auch einige Chancen, um in Führung zu gehen, doch die Fans mussten bis zur 16. Minute warten, ehe der erste Treffer fiel. Jan Lankes brachte den GEC mit 1:0 in Führung. Neuss schlug vier Sekunden vor Drittelende zurück und kam durch Boris Fuchs zum 1:1-Ausgleich. Im zweiten Drittel wurde der NEV besser und ging in der 25. Minute mit 2:1 in Führung. Sven Sauer war für Neuss erfolgreich. Weitere Höhepunkte waren die vielen Strafzeiten, denn selten spielten die Teams komplett. Ein negativer Höhepunkt war in der 28. Minute das Foul von Marco Piwonski, der Ralf Reisinger verletzte und mit fünf Minuten und einer Spieldauerstrafe in die Kabine musste. Neuss nutzte die Überzahl zum 3:1 durch Ramin Yazdi. Im letzten Drittel hatte Neuss die Lage im Griff, auch wenn die Panther das Spiel nie aufgaben. Die Strafzeitenorgie ging munter weiter und plötzlich wurde das Spiel noch einmal dramatisch, als Ronny Sassen auf die Sünderbank musste und André Schroll in der 54.Minute auf 2:3 verkürzen konnte. Die Panther riskierten nun alles, doch am Ende hieß der Sieger Neuss. Tore: 0:1 (16.) Jan Lankes (Arno Brux, Dennis Holstein), 1:1 (20.) Boris Fuchs (Ralf Reisinger, Sebastian Bongartz), 2:1 (25.) Sevn Sauer (Andre Grein, Jared Mudryk), 3:1 (33.) Ramin Yazdi (Jared Mudryk, Sven Sauer), 3:2 (54) Andre Schroll (Carsten Ackers, Sascha Schmetz). Strafen: Neuss 26 + 10 (Bongartz) + 10 (Sassen) + 10 (Yazdi) + 10 (Grein), Grefrath 32 + 5 + Spieldauer (Piwonski). Zuschauer: 506.
Adendorf kein Maßstab: Wölfe siegen deutlich mit 9:2
Braunlage, 27. Dezember Die Weihnachtspause ist dem Braunlager SC Harz bestens bekommen. Vor rund 1000 Zuschauern setzten sich die Wölfe in der Eishockey-Regionalliga deutlich mit 9:2 (4:0, 3:0, 2:2) gegen den Adendorfer EC durch. Damit stehen die Harzer vor dem letzten Heimspiel gegen den ESC Wedemark wieder auf dem zweiten Tabellenplatz. Bereits vor dem Spiel war ein gewisses Ungleichgewicht der Kräfte offensichtlich. Während die Adendorfer nur neun Feldspieler zusammenbrachten, konnte BSC-Coach Jan Furo erstmals in dieser Saison mit vier Reihen stürmen lassen. Entsprechend setzten die Wölfe die Gäste von Beginn an unter Druck. Den Torreigen eröffnete schließlich in der siebten Minute Stefan Bilstein. Genau zwei Minuten später das 2:0: Nach toller Vorarbeit von Benjamin Salzmann versenkte Maximilian Müller den Puck im Winkel. Mit zwei weiteren Treffern durch Ales Stribny (15.) und Marek Adamec (20.) vor der ersten Pause waren die Adendorfer noch gut bedient. Im zweiten Durchgang machte der BSC zur Freude der Fans mit viel Offensivpower weiter. Andreas Bierzahn im AEC-Kasten hatte Schwerstarbeit zu verrichten, war beim herrlich herausgespielten 5:0 durch Roman Vanek aber machtlos (27.). Zur halben Spielzeit wechselte der AEC den Keeper, Bastian Niedermeier stand nun im Tor. Er wurde durch einen von Vanek abgefälschten Schuss gleich kalt erwischt (32.). Ein gutes Comeback im BSC-Dress feierte derweil Mario Breneizeris. Mit einem eiskalt abgeschlossenen Unterzahlbreak trug er sich in der 40. Minute in die Torschützenliste ein. Nachdem gleich zu Beginn des letzten Drittels Vanek auf 8:0 erhöhte, ließen es die Wölfe etwas ruhiger angehen. Adendorf, bis dahin nur mit einer einzigen Torgelegenheit, kam nun besser ins Spiel. Die beiden Treffer durch Frank Richardt (54.) und Patrick Rowan (60.) waren für die tapfer kämpfenden Gäste verdient. Der Schlusspunkt gehörte aber doch dem BSC: Breneizeris beendete mit seinem zweiten Treffer einen gelungenen Eishockeyabend (60.). "Für die Zuschauer war das ein schönes Spiel. Wir haben gut kombiniert", so Jan Furo anschließend. Im abschließenden Spiel der Vorrunde am 30. Dezember gegen den ESC Wedemark können die Harzer mit einem Sieg tatsächlich den zweiten Platz perfekt machen. Der Fanclub Südharz setzt zu diesem Derby auf Grund der großen Nachfrage einen weiteren Fanbus ein. Abfahrt ist um 17:45 Uhr in Wulften. Anmeldungen gehen an Jürgen Kamrad (Telefon: 05556-345, E-Mail: kamju@web.de). Tore: 1:0 (6:15) Bilstein (Vanek, Halloun), 2:0 (8:15) Müller (Salzmann, Potac/5-4), 3:0 (14:45) Stribny (Vanek, Adamec), 4:0 (19:42) Adamec (Breneizeris/5-4), 5:0 (26:30)Vanek (Stribny, Halloun/5-4), 6:0 (31:35) Vanek (Potac, Seidl), 7:0 (39:10) Breneizeris (Deibert, Potac/4-5), 8:0 (40:38) Vanek (Halloun, Stribny), 8:1 (53:04) Richardt (Rowan, Marco Oertel/4-5), 8:2 (59:20) Rowan (Brown, Matthias Oertel/5-4), 9:2 (59:48) Breneizeris (Deibert, Seidl). Strafen: Braunlage 14, Adendorf 24. Zuschauer: 952.
Die erste Niederlage
Iserlohn, 27. Dezember Nach zehn Siegen in Folge hat es nun auch die Wild Roosters erwischt. Am Freitag unterlag die 1b-Mannschaft des Iserlohner EC vor rund 500 Zuschauern beim Tabellenzweiten der Verbandsliga NRW, dem EC Bergisch Land, in Solingen. Die Iserlohner mussten verletzungsbedingt auf ihre komplette erste Sturmreihe um Kapitän Dennis Breker verzichten. Der "Antriebsmotor" fehlte und so wunderte man sich nicht, dass die Solinger, teilweise nur mit ihren beiden ersten Reihen agierend, früh den Grundstein zum Sieg legten. Im zweiten Drittel schalteten sie einen Gang zurück und die Mannen von Dieter Brüggemann kamen durch Mylius und Lukaßen auf. Solingens Treffer zu Beginn des Schlussabschnitts zum 5:2 zerstörte dann aber alle Hoffnungen auf einen Sieg. Der dritte Iserlohner Treffer von Kracht kam zu spät. Mit einem Sieg im letzten Spiel der Vorrunde am 8. Januar gegen den EHC Troisdorf 1b können die Wild Roosters die Verbandsliga-Meisterschaft besiegeln. Die bereits vorzeitig erreichte Regionalliga-Aufstiegsrunde ist ihnen nicht mehr zu nehmen. Die Gegner stehen bereits fest. Ab dem 13. Januar treffen die Sauerländer auf die Mannschaften aus Unna, Dinslaken, Trier, Troisdorf, Wiehl, Bergisch Gladbach und Solingen. Die ersten sechs Teams dieser Achtergruppe spielen in der Saison 2006/2007 in der Regionalliga NRW. Strafen: Solingen 16, Iserlohn 10.
Thomas Juister geht nach Herne
Dinslaken, 27. Dezember Weh tat die 3:4 (2:1, 1:3, 0:0)-Niederlage der Dinslakener Kobras gegen die Realstars aus Bergisch Gladbach am 2. Weihnachtstag. Doch trotz des Fehlens von Jens Fischer, Marius Knetsch, Daniel Parsch und Benjamin Spaziers haben sich die Kobras wieder einmal selbst geschlagen. Durch die mangelhafte Verwertung der Torchancen brachte sich das Team von Jörg Böhme um den Sieg. Dabei fing alles wie geplant an. Dinslaken konnte bereits in der vierten Minute in Führung gehen und die vorgegebene Taktik schien aufzugehen. Doch in der Folge hatten die Gäste ein gehöriges Wörtchen mitzureden. Beide Seiten versuchten, aus einer gesicherten Abwehr heraus mit Kontern zum Erfolg zu kommen. Schnelle Angriffszüge und kämpferisch starkes Abwehrspiel boten den Zuschauern viel Abwechslung und Spannung. Bis zur ersten Pause hatten die Kobras die Nase mit 2:1 vorn. Im Mittelabschnitt wirkten die Kobras unkonzentrierter, und so kam es immer wieder zu Scheibenverlusten. So drehten die Gäste die Partie bereits im Mittelabschnitt. Die Dinslakener Tore erzielten Henri Marcoux, Jürgen Backhaus und Sebastian Leverenz. Negativer als die Niederlage ist jedoch ein Spielerabgang: Torhüter Thomas Juister wechselt zur Herner EG.
Starker Abschied von 2005
Dortmund, 27. Dezember Mit einem auch in dieser Höhe verdienten 8:2 (1:1, 4:0, 3:1)-Heimerfolg gegen den EHC Troisdorf verabschiedet sich der EHC Dortmund aus 2005 und blickt hoffnungsvoll ins neue Jahr. Gegen die Dynamites aus Troisdorf reichten den Elchen zwei Drittel, um die letzten theoretischen Zweifel an der Teilnahme der Aufstiegsrunde zur Oberliga zu beseitigen. Zwar war der Auftakt dieser Begegnung in den ersten 20 Minuten wie schon im Hinspiel vor acht Tagen aus Dortmunder Sicht erneut durchwachsen und eher von weihnachtlicher Besinnlichkeit geprägt, dann aber führten starke zehn Minuten im mittleren Abschnitt zu vier Treffern und einem beruhigen 5:1-Zwischenstand, den das Team von Markus Scheffold im Schlussabschnitt weiter ausbaute. Jeweils zweimal erfolgreich waren Igor Cillik, Igor Furda und Hansi Lacalli, der für den 100. Meisterschaftstreffer des EHC in dieser Saison verantwortlich war. Durch diesen Sieg überflügelten die Elche Grefrath in der Tabelle und holten sich den fünften Platz zurück. Über den Jahreswechsel ist nun intensives Training angesagt, bevor am übernächsten Wochenende die letzten beiden Spiele der Hauptrunde auf dem Programm stehen. Dabei empfängt der EHC Dortmund am Freitag, 6. Januar, um 20 Uhr die Realstars aus Bergisch Gladbach und muss zwei Tage später am Sonntag, 8. Januar, um 19 Uhr in Grefrath antreten. Am Ende der Feiertage präsentierten sich die Elche zwar ausgeruht und bis auf den weiterhin verletzungsbedingt fehlenden Thomas Branz komplett, aber es waren doch einige aufrüttelnde Worte des Trainers in der ersten Drittelpause nötig um mit dem nötigen Biss zur Sache zu gehen. Bereits nach vier Spielminuten gingen die Gäste in Führung und bis auf den Überzahl-Ausgleich in der siebten Minute durch Jan Baron und zwei klaren Chancen kurz vor der ersten Pausensirene war von den Gastgebern wenig zu sehen. Das änderte sich im zweiten Abschnitt entscheidend. Igor Furda mit einer Einzel-Show-Einlage, Eric Daniels, Hans Lacalli und Igor Cillik brauchten noch nicht einmal zehn Minuten um die Weichen auf Sieg zu stellen. Danach hatten beide Teams reichlich Gelegenheit ihr Überzahlspiel zu trainieren, zuerst die Elche, dann die Dynamites. Allerdings mit mäßigem Erfolg. Selbst eine zweifache Unterlegenheit konnten beide Mannschaften schadlos überstehen. Dennoch waren die Elche ab der 21. Spielminute klar überlegen und ließen keinen Zweifel daran wer die drei Punkte für sich verbuchen würde. Im letzten Drittel erhöhten Igor Furda, Hansi Lacalli und Igor Cillik mit ihren jeweils zweiten Treffern bei einem Gegentor auf 8:2 und Elche-Coach Markus Scheffold wechselte in den letzten zehn Minuten Goalie Thomas Franta für Daniel Bethe ein. Mittlerweile liegt auch der Terminplanentwurf für die Aufstiegsrunde vor. Danach könnte es am Freitag, 13. Januar, zu einem spannenden Auftakt an der Strobelallee kommen mit der Herner EG als Gast. Entschieden wird der Spielplan mit den Gegnern Neuss, Herne, Duisburg, Moers, Grefrath, Darmstadt sowie Young Lions Frankfurt oder VERC Lauterbach allerdings erst endgültig bei der Termintagung am 7. Januar.
Gute Leistung trotz Niederlage
Wiehl, 25. Dezember Eine gute Leistung boten die Wiehler Penguins waren bei der 0:5-Auswärtsniederlage gegen die Dinslakner Kobras, scheiterten dabei aber immer wieder am gut aufgelegten Keeper der Gastgeber. Besonders in der ersten Hälfte spielten die Gäste durchaus auf Augenhöhe mit Dinslaken, mussten sich lediglich dem starken ersten Block mit Henri Marcoux, Mark Garthe und Sebastian Leverenz zweimal geschlagen geben. Die Wiehler waren in dieser Phase nicht in der Lage, eine ihrer zahlreichen guten Gelegenheiten zu nutzen, um somit den Spielstand ausgeglichen zu halten. Auch die Überzahlformation brachte nichts Zählbares zustande. Im zweiten Spielabschnitt brachte sich der TuS Wiehl durch einige Unkonzentriertheiten selbst in Schwierigkeiten, so dass die Kobras bis zur zweiten Sirene auf 4:0 erhöhen konnten. Nachdem sich die Gäste in der zweiten Pause etwas sammeln konnten, zeigten sie in den letzten 20 Minuten wieder eine disziplinierte Leistung. Torwart Matthias Kehlen musste nur noch einen Gegentreffer in Unterzahl hinnehmen. Allein der verdiente Ehrentreffer blieb Wiehl verwehrt.
Niederlage gegen ECT - Jun geht nach Leipzig
Schönheide, 24. Dezember Am Freitagabend unterlag der EHV Schönheide nach spannendem Spielverlauf mit 6:9 (0:3, 3:1, 3:5) beim EC Timmendorfer Strand. Nach 0:3- und 1:4- Rückstand kämpften sich die Wölfe bis auf 4:4 heran, acht Minuten vor Schluss stand es noch 6:6. Doch durch viele Strafzeiten in den Schlussminuten brachten sich die Jungs von Trainer Jiri Heinisch um den möglich gewesenen Lohn ihrer Aufholjagd. Schlimmer als die Niederlage ist jedoch, dass die Wölfe in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost ohne ihre Top-Scorer Daniel Jun auskommen müssen. Sein Vertrag wurde im beiderseitigen Einvernehmen und in Übereinstimmung mit Trainer Jiri Heinisch vorzeitig zum 31. Dezember 2005 gelöst. Daniel Jun, der 2004 aus Bayreuth kam, hat in dieser Zeit als Stürmer neben anderen Spielern für einen deutlichen Leistungsaufschwung im Schönheider Eishockey gesorgt. Der 28-jährige Tscheche sucht bei seinem neuen Verein, den Blue Lions Leipzig, eine neue sportliche Herausforderung. Der EHV ist nun auf der Suche nach Verstärkungen für die Endrunde. Tore: 1:0 (1.) Reid (Koubenski, Klupp), 2:0 (11.) Reid (Mai, Phillips), 3:0 (20.) Klupp (Reid), 3:1 (26.) Jenka (Krehl, Jun), 4:1 (27.) Gehrig (Ahrens, Krützfeld), 4:2 (37.) Jun (Jenka), 4:3 (39.) Jenka (Jun), 4:4 (44.) Jun (Krehl, Jenka), 5:4 (46.) Reid (Klupp, Gehrig), 5:5 (47.) Geier (Heumann), 6:5 (51.) Koubenski (Gehrig), 6:6 (52.) Schröder (Günzl, Kase), 7:6 (52.) Reid (Phillips, Klupp), 8:6 (54.) Reid (Phillips, Krützfeld), 9:6 (60.) Gehrig (Phillips, Reid). Strafen: Timmendorf 14, Schönheide 14 + 10 (Mix) + 10 (Schröder). Zuschauer: 729.
Bierzahn wechselt zu den Rams
Adendorf, 24. Dezember Der Adendorfer EC hat sich mit einem weiteren Torhüter verstärkt. Andreas Bierzahn gehört nun zum Kader der Rams. Der Goalie hatte in der letzten Saison für die Blue Lions Leipzig in der Oberliga gespielt. Der aus dem Nachwuchs des ES Weißwasser stammende Goalie hatte vor seiner Zeit in der Messestadt bereits beim Höchstadter EC Oberliga-Erfahrung sammeln können.
Sieg gegen den Favoritenschreck
Neuss, 24. Dezember Auch gegen den Tabellensiebten der Regionalliga NRW gab sich der Neusser EV keine Blöße. Der EHC Troisdorf, der zuletzt die Top-Teams aus Herne und Duisburg geschlagen hatte, überzeugte auch gegen den NEV mit einer engagierten Leistung, dennoch gewannen die Neusser deutlich mit 11:1 (2:0, 4:0, 5:1). Aufgrund der Sperren gegen Boris Fuchs und Tim Krahforst mussten erneut die Reihen umgestellt werden. Dies hatte erwartungsgemäß Auswirkungen auf den Spielfluss, auch wenn André Grein mit einer schönen Einzelleistung bereits in der siebten Minute den Führungstreffer erzielte. Die Gastgeber versteckten sich nicht und setzten ihrerseits einige Akzente in der Offensive, doch NEV-Torhüter Dennis Kohl stand immer wieder einer vorweihnachtlichen Bescherung in Form eines Tores im Wege. Auf der anderen Seite wurde Jared Mudryk für seinen Einsatz belohnt, als er sich in Unterzahl den Puck erkämpfte, diesen über zwei Stationen zurück erhielt und gekonnt in die Maschen setzte. So ging es mit einer standesgemäßen 2:0-Führung in die Kabinen. Auch zu Beginn des mittleren Abschnitts machte vor allem die Chancenverwertung den entscheidenden Unterschied zwischen beiden Teams. Während Nick Thiros eine Troisdorfer Großchance vergab, schloss Ramin Yazdi den anschließenden Konter zum 3:0 ab. Mit fortlaufender Spieldauer gelang es dem NRW-Meister aber immer mehr, der Partie seinen Stempel aufzudrücken, was sich auch im Ergebnis wiederspiegelte. So waren Sebastian Bongartz und Ralf Reisinger jeweils im Nachschuss für den weiteren Ausbau der Führung verantwortlich, ehe Sebastian Bongartz die Scheibe - ebenfalls aus kurzer Distanz - über die Linie drückte. Trotz des klaren Rückstands, der zwischenzeitlich durch ein weiteres Bongartz-Tor auf 0:7 erhöht wurde, steckten die Dynamite nicht auf und kamen zehn Minuten vor dem Ende zum hoch verdienten Anschlusstreffer. Kurioserweise war es mit Marc Blumenhofen ausgerechnet ein früherer Neusser, der dem hervorragend haltenden Dennis Kohl einen Shut-out vermasselte. Eine sehr gute Leistung zeigte auch Kohls Gegenüber, Tim Kühlem, der in der Schlussphase allerdings noch vier Mal hinter sich greifen musste. Scheinbar davon befreit, das "zu null" halten zu wollen, fingen die Fuchs-Schützlinge an zu zaubern, die Folge waren Tore der Extraklasse durch Ralf Reisinger (2), André Grein und Jared Mudryk, der vor den Augen seiner Eltern besonders motiviert war. Tore: 0:1 (6:31) Grein, 0:2 (16:07) Mudryk (Yazdi, Geisler/4-5), 0:3 (26:35) Yazdi (Grein, Mudryk), 0:4 (30:40) Bongartz (Reisinger, Sassen/5-4), 0:5 (33:46) Reisinger (Grein), 0:6 (37:08) Mudryk (Yazdi, Sauer), 0:7 (48:37) Bongartz (Hausmann, Reisinger), 1:7 (50:00) M. Blumenhofen (A. Czaika), 1:8 (52:42) Reisinger (Bongartz/4-5), 1:9 (53:39) Grein (Mudryk), 1:10 (54:25) Mudryk (Grein, Yazdi), 1:11 (59:34) Reisinger (Dültgen). Strafen: Troisdorf 6, Neuss 14. Zuschauer: 181.
Gut gekämpft, aber ohne Chance
Troisdorf, 24. Dezember Auch wenn der EHC Troisdorf fast komplett antreten konnte, denn bis auf Benny Welter waren alle Spieler an Bord, konnten die Dynamite dem Druck des Neusser EV nur phasenweise Paroli bieten. Am Ende stand eine 1:11 (0:2, 0:4, 1:5)-Niederlage. Die Dynamite waren bemüht, es diesmal besser zu machen als noch in Neuss. Wenn sich die Dynamite mühten und Druck machten, hatten sie auch ihre Chancen, aber schon der kleinste Fehler wurde von den Neussern gleich zum Gegenangriff genutzt. Auch gegen den auf allen Positionen sehr ausgeglichen stark besetzten Tabellenersten hatten die Troisdorf Dynamite in den ersten beiden Dritteln ihre Chance. Zunächst dauerte es aber bis in die siebte Spielminute, ehe die Abwehr der Dynamite ausgespielt war und Tim Kühlem zum ersten Mal an diesem Abend hinter sich greifen musste. Doch die Dynamite ließen in ihren Bemühungen nicht nach, scheiterten aber an den gut aufgestellten Neussern auch in Überzahl, so in der 17. Spielminute, als ein Konter zum 0:2 durch Jared Mudryk führte. Im zweiten Abschnitt ein ähnliches Bild: Die Troisdorf Dynamite spielten mit, aber in den entscheidenden Szenen zogen sie den Kürzeren. So kamen dann noch vier weitere Tore der Neusser zustande, Torschützen waren Ramin Yazid, Sebastian Bongarz, Ralf Reisinger und Jared Mudryk. Auch im Schlussabschnitt wurde um jede Scheibe gekämpft, wobei die Dynamite zunächst in der 49. Spielminute noch weiter in Rückstand gerieten; Torschütze zum 0:7 war der Neusser Sebastian Bongarz. Aber die Dynamite gaben nicht auf und eine Minute später nutzte Marc Blumenhofen eine Vorlage des wiederum vorbildlich kämpfenden Andres Czaika und erzielte den viel umjubelten Ehrentreffer der Troisdorfer. Dass die Neusser noch weitere vier Tore durch Ralf Reisinger (2), Andre Grein und Jared Mudryk erzielten, trübte die Feierlaune der Fans auf der Tribüne nicht mehr. Die Dynamite kämpften bis zum Schluss um jede Scheibe, waren aber gegen eine erfahrene und gut eingespielten Neusser Mannschaft ohne realistische Chance. Am zweiten Weihnachtstag geht es für die Dynamite zum Rückspiel gegen den EHC Dortmund mit dem Bus. Abfahrt ist um 15:30 Uhr ab Icedome Troisdorf, die Fahrkostenbeteiligung für reiselustige Fans beträgt 15 Euro incl. Eintritt. Tore: 0:1 (6:31) Grein, 0:2 (16:07) Mudryk (Yazdi, Geisler/4-5), 0:3 (26:35) Yazdi (Grein, Mudryk), 0:4 (30:40) Bongartz (Reisinger, Sassen/5-4), 0:5 (33:46) Reisinger (Grein), 0:6 (37:08) Mudryk (Yazdi, Sauer), 0:7 (48:37) Bongartz (Hausmann, Reisinger), 1:7 (50:00) M. Blumenhofen (A. Czaika), 1:8 (52:42) Reisinger (Bongartz/4-5), 1:9 (53:39) Grein (Mudryk), 1:10 (54:25) Mudryk (Grein, Yazdi), 1:11 (59:34) Reisinger (Dültgen). Strafen: Troisdorf 6, Neuss 14. Zuschauer: 181.
Der 2000. Scorerpunkt von Henri Marcoux
Dinslaken, 24. Dezember Es dauerte sieben Minuten, bis das erste Tor der Dinslakener Kobras genau durch den Spieler fiel, der in diesem Match die magische Scorer-Punktzahl von 2000 in seiner Spielerlaufbahn perfekt machte. Henri Marcoux erlöste die Fans und brachte die Kobras verdient mit 1:0 in Führung. Das Scorer-Jubiläum von "Magic" Marcoux leitete den verdienten 5:0 (2:0, 2:0, 1:0)-Sieg der Kobras gegen den TuS Wiehl ein. Doch im erste Drittel erhöhte Sebastian Leverenz auf 2:0. Wiehl konnte die Gastgeber selbst bei einer 5:3-Situation von der 16. bis zur 20. Minute nicht unter Druck setzen. Im zweiten Drittel änderte sich nichts an dem Gesamtbild. Dinslaken war weiterhin die spielbestimmende Mannschaft, und Wiehl unternahm erfolglose Anstrengungen in der gegnerischen Hälfte, ohne dass sich ihnen nennenswerte Chancen boten. Den Rest erledigte Goalie Juister in gewohnter Manier, der zu seinem zweiten Shut-out in dieser Saison kam. Den Doppelschlag, den Marc Garthe mit seinem Tor zum 3:0 in der 31. Spielminute einläutete, vollendete Benjamin Spazier in der 32. Minute zum 4:0. Im letzten Drittel gelang dem Juniorenspieler André Krups das hochverdiente 5:0 - mit seinem ersten Tor für die erste Mannschaft. Neben Krups war mit Patrick Spazier ein weiterer Juniorenspieler dabei. Jürgen Backhaus und Daniel Parsch kamen dagegen aus disziplinarischen Gründen erst im letzten Drittel zum Einsatz. Gegen Spielende kassierte Jens Fischer noch eine Spieldauerstrafe.
Freundschaftsspiel der besonderen Art
Trier, 24. Dezember Da die Trierer Huskys erst am 30. Dezember wieder ein Meisterschaftsspiel bestreiten, gibt es am Dienstag, 27. Dezember, ein Freundschaftsspiel der besonderen Art. Gegen den alten Rivalen SC Mittelrhein-Neuwied steigt ab 20 Uhr das Testspiel-Derby. Als EHC Trier und EHC Neuwied hatten hatten sich die beiden Teams aus Rheinland-Pfalz in der damaligen 1. Liga Nord - damals die zweithöchste Liga, nach Neugründung der 2. Bundesliga die dritthöchste Liga, später Oberliga - viele Duelle geliefert. Für dieses Spiel werden einige Testspieler erwartet. Unter anderem werden aus Bitburg Chris Sandau und Dennis Scheele mit nach Neuwied fahren. Natürlich besteht für die Fans die Möglichkeit, den ESC nach Neuwied zu begleiten. Anmeldungen und Infos über Detlef Muthers unter 0178-8213946.
Klarer Sieg gegen Troisdorfer Reserve
Netphen, 24. Dezember Im letzten Spiel des Jahres besiegte der EC Siegerland den EHC Troisdorf 1b in der Verbandsliga NRW mit 9:2 (1:1, 4:0, 4:1). Vor 137 Zuschauern begann der ECS im ersten Drittel eher verhalten. Den Netphenern fehlte der Zug zum Tor. Trotzdem ging der ECS in der neunten Minute mit 1:0 in Führung. Vor dem Tor stehend fälschte Marco Herbel einen Schuss von Alexander Schönfeld unhaltbar ins Tor ab. Der EC Siegerland spielte weiterhin eher mit gemäßigtem Tempo, vor allem in der Defensive fehlte die nötige Entschlossenheit in den Zweikämpfen, und so kassierte man in der zwölften Minute durch mangelnde Aufmerksamkeit vor dem eigenen Tor durch Tobias Müller den 1:1-Ausgleich. Im zweiten Abschnitt lief es besser. Andreas Kaiser, zweimal Daniel Walther und Tim Bruch erhöhten bis zur zweiten Pause auf 5:1, ehe Martin Williams, Markus Gieseler im Schlussabschnitt auf 7:1 erhöhten. Dem achten Treffer durch Andreas Halfmann, ließ Williams nur 14 Seknden später das 9:! folgen. Dominik Patt traf schließlich noch für Troisdorf.
Wölfe sind heiß auf Platz zwei
Braunlage, 23. Dezember Der Braunlager SC Harz will in der Regionalliga Nord-Ost den zweiten Platz erreichen, der Adendorfer EC noch den Sprung in die Meisterrunde schaffen. Nur ein Ziel wird aber nach dem Duell der Wölfe gegen die Heidschnucken Bestand haben. Beim vorletzten BSC-Heimspiel der Vorrunde treffen die Teams am zweiten Weihnachtstag ab 19 Uhr aufeinander. Die Adendorfer haben bisher eine völlig unbefriedigende Saison gespielt und liegen derzeit nur auf dem neunten Tabellenrang. So brachte auch ein Trainerwechsel - für Henry Heyduk kam Bernd Holler - nicht den gewünschten Erfolg. Gerade zu Beginn der Saison ging es bei den "Rams" drunter und drüber: Denis Loschkin verließ den Club Richtung Russland, ausgesprochene und wieder zurückgenommene Suspendierungen, das Kurzgastspiel des Kanadiers Seth Grey, der AEC war nicht zu beneiden. Zu allem Überfluss ist Torwart Bastian Niedermeier nicht der erhoffte Nachfolger für den in der vergangenen Saison überragend haltenden Varian Kirst. Nach der 4:6-Niederlage im direkten Kampf um den wichtigen achten Platz gegen die Wedemarker besteht für den AEC allenfalls noch eine theoretische Chance auf das Erreichen der Meisterrunde. Doch genau die wollen die Heidschnucken natürlich nutzen. Viel Verantwortung muss da vor Allem die starke erste Reihe um den spät von Zweitligist Lausitzer Füchse verpflichteten Vadim Kulabuchov übernehmen. Neben den Ukrainer stürmen der Kanadier Pat Rowan und Danny Böttger. Die Gäste stehen unter Zugzwang, doch freiwillig wird der BSC die Punkte nicht hergeben. "Wir wollen gewinnen, ganz klar. Schließlich können wir aus eigener Kraft Zweiter werden", gibt Wölfe-Coach Jan Furo die Richtung vor. Furo plagen allerdings ein paar Sorgen. So ist Kapitän Marek Adamec angeschlagen, über einen Einsatz wird erst kurzfristig entschieden. Auch Dusan Halloun ist nicht in Vollbesitz seiner Kräfte, sein Mitwirken fraglich. Für zwei Harzer wird das Spiel gegen Adendorf übrigens zu einer besonderen Partie, wechselten sie doch erst vor kurzem aus der Heide in den Harz. Dennis Overbeck wird mit Sicherheit gegen seinen ehemaligen Club auflaufen. Unsicher ist dies allerdings bei Mario Breneizeris, da hier noch einige Details zu klären sind.
Letztes Spiel im alten Jahr - Elche empfangen Dynamites
Dortmund, 23. Dezember Im letzten Meisterschaftsspiel des alten Jahres empfängt der EHC Dortmund am 2. Weihnachtstag den EHC Troisdorf an der Strobelallee, Spielbeginn ist am 26. Dezember um 19 Uhr. Damit kommt es innerhalb von acht Tagen zum erneuten Aufeinandertreffen mit den Dynamites. Das Hinspiel gewannen die Elche verdient mit 3:1, konnten die Begegnung aber erst ab dem zweiten Drittel dominieren. Trainer Markus Scheffold hofft, dass alle Spieler den Weihnachtsstress gut überstehen. "Ich erwarte auf eigenem Eis, dass meine Mannschaft dieses Mal von Beginn an mit dem entsprechenden Elan aufwartet. Wir wollen uns den Fans zum Abschluss der Feiertage mit einer guten Leistung präsentieren." Außerdem geht nun die Blickrichtung klar auf die Mitte Januar beginnende Aufstiegsrunde zur Oberliga. "Nach den Festtagen werden wir die Trainingsintensität erhöhen. Wir sind zwar alle zufrieden mit dem Erreichen unseres ersten Saisonziels, aber ich sehe noch gute Steigerungsmöglichkeiten", zeigt sich der Coach weiterhin sehr ambitioniert. Personell kann der Trainer am Montag auf einen guten Kader zurückgreifen. Zwar schmerzt der Ausfall von Hendrik Budde und Thomas Branz in der Abwehr ebenso wie das beruflich bedingte Kürzertreten von Markus Rautenberg. Aber durch die Verpflichtungen von Igor Furda und Eric Daniels bieten sich zumindest im Angriff beste sportliche Alternativen. "Wir hätten uns für die Endrunde auch gerne noch in der Abwehr verstärkt, aber nur mit der gleichzeitigen Perspektive für die kommende Saison. Und da hat sich noch nichts ergeben, zumindest nicht zu realistischen Konditionen. Aber auch so sind wir zuversichtlich, dass sich auch im neuen Jahr unsere positive Entwicklungen fortsetzen", zeigt sich das Vorstands-Duo Günter Kuboth und Gerd Alda zufrieden mit der Situation des Vereines. Beide sind nach wie vor unermüdlich dabei die finanziellen Rahmenbedingungen zu verbessern und haben dabei auch schon die kommende Saison im Blick. Zum Heimspiel gegen Troisdorf ist mittlerweile auch eine Entscheidung in der Torhüterfrage getroffen worden. "Bisher gab es ein Wechselspiel zwischen Daniel Bethe und Sebastian Kutschelis. Beide lagen in ihren Leistungen ziemlich gleichauf und es fiel mir schwer, eine klare Nummer eins zu nominieren. Mittlerweile sind aber beide mit ihrer Situation unzufrieden, beide wollen spielen und nicht auf der Bank sitzen. Auch die Mannschaft hat sich für eine Entscheidung ausgesprochen. Also habe ich sie nach intensiven Überlegungen getroffen und den beiden Keepern nach dem Donnerstagstraining im gemeinsamen Gespräch zusammen mit dem sportlichen Leiter Klaus Picker mitgeteilt", erläutert EHC-Coach. Danach erhält Daniel Bethe den Vorzug, er steht damit gegen die Dynamites im Gehäuse. Auf der Bank wird Thomas Franta sitzen, der nach seinem krankheitsbedingten Ausfall zum Saisonbeginn mittlerweile wieder den Anschluss gefunden hat.
Erster Fan-Stammtisch war ein Erfolg
Moers, 23. Dezember Etwa 40 Fans der Black Devils Niederrhein kamen zum ersten, vorweihnachtlichen Fan-Stammtisch. Der Fan-Beauftragte Norbert Schumacher dankte für die großartige Unterstützung in den letzten Monaten und wünschte sich, dass jeder zum nächsten Heimspiel einen Freund oder Verwandten mitbringt. "Die Mannschaft ist toll, das Umfeld stimmt, Eishockey in Moers macht wieder Spaß. Ich hoffe, dass die Fangemeinde noch größer wird", sagte Schumacher.
Dmitro Kryvorutskyy geht nach Nürnberg
Troisdorf, 22. Dezember Nach dem letztlich doch recht durchwachsenen letzten Wochenende müssen die Erwartungen des EHC Troisdorf auf das Erreichen der Aufstiegsrunde zur Oberliga realistischerweise ad acta gelegt werden. Auf Seiten der Dynamite hofft man, Stürmer Jaroslaw Zirnov bis zum Wochenende wieder fit zu bekommen, denn nun werden alle Kräfte benötigt, um einen ordentlichen Abschluss der Regionalligarunde abzuliefern. Dabei wird es für Troisdorf noch darum gehen, den siebten Tabellenplatz gegen die Konkurrenz aus Bergisch Gladbach und Trier zu verteidigen. Am kommenden Freitag geht es gegen den bislang ungeschlagenen Regionalliga-Meister aus Neuss. Schon am zweiten Weihnachtstag steht das nächste Auswärtsspiel gegen den EHC Dortmund für die Dynamite auf dem Programm. Auch wenn es diese Meldung in der Saison schon mal gab - denn nach einem kurzen Intermezzo kehrte Dmitro Kryvorutskyy wieder an den Rotter See zurück - ist es nun definitiv, dass der Stürmer nicht mehr in Troisdorfer Farben auflaufen wird. Er verließ den EHC Troisdorf zu Beginn der Woche aus persönlichen Gründen auf eigenen Wunsch. Kryvorutskyy hat sich dem EHC 80 Nürnberg angeschlossen, für den er nun in der Landesliga Bayern-Nord auf Tore- und Punktejagd gehen wird. Ein Ersatz wird gesucht.
Christian Kühn wieder dabei
Dinslaken, 22. Dezember Am kommenden Freitag treten die Dinslakener Kobras um 20.15 Uhr gegen den TuS Wiehl und am 2. Weihnachtsfeiertag um 19 Uhr gegen den ESV Bergisch Gladbach in der heimischen Eissporthalle am Stadtbad an. Mittlerweile konnte Christian Kühn Montag das Krankenhaus wieder verlassen. Ein Sieg wäre da das passende Weihnachtsgeschenk für ihn. Gegen Bergisch Gladbach sinnen die Kobras nach der unglücklichen 3:4-Niederlage im Hinspiel auf Revanche. Die Kobras suchen einen neuen Stadionsprecher, da Detlev Hullermann aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht. Interessenten melden sich beim Vorstand der Dinslakener Kobras (Dietmar Mensch, 2. Schatzmeister) unter dietmarmensch@dinslaken-kobras.de.
Niers Panther reisen zum Regionalligameister
Grefrath, 22. Dezember Das letzte Auswärtsspiel im Jahr 2005 hat es nochmal in sich. Die Grefrather Niers Panther müssen am zweiten Weihnachtstag um 20 Uhr zum Regionalligameister Neusser EV reisen und werden dort wohl eine hochmotivierte Leistung abliefern müssen, will man nicht unter die Räder kommen. Neuss beherrscht die Liga, verfügt über eine homogene Truppe und gewann fast alle Spiele sehr deutlich. Da die Panther den Sprung unter die ersten Sechs der Tabelle geschafft haben, dürften sich viele Fans auf den Weg machen und das Team feiern. GEC-Trainer Adam Grygiel wird wohl auf einen breiteren Kader zurückgreifen können, denn Arno Brux, Martin Gebel und Jan Lankes dürften dabei sein. Ob Torjäger Carsten Ackers spielen kann, ist noch nicht entschieden.
Mit den Fans feiern
Neuss, 21. Dezember Nicht besonders besinnlich fällt die Weihnachtszeit für Spieler und Fans des Neusser EV aus. Das diesjährige Weihnachtsprogramm umfasst neben Bescherung und Festessen auch zwei Spiele am verlängerten Wochenende. Am Freitag um 20 Uhr tritt die Mannschaft um Kapitän Ronny Sassen beim EHC Troisdorf an, der sich in den vergangenen Wochen mehrfach als Favoritenschreck betätigte. Mit der Herner EG und dem EV Duisburg 1b wurden zwei Teams aus dem Spitzentrio besiegt, ehe man am vergangenen Sonntag einen schweren Dämpfer hinnehmen musste. Nach der 1:3-Niederlage gegen den EHC Dortmund haben die Dynamite trotz ansteigender Formkurve nur noch theoretische Chancen auf die Teilnahme an der Aufstiegsrunde. Verzichten muss Trainer NEV-Andrej Fuchs auf seinen Bruder Boris, der nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe aus dem Dortmund-Spiel ebenso gesperrt ist wie Tim Krahforst, der gegen Bergisch Gladbach eine Matchstrafe aufgebrummt bekam. Nach dreiwöchiger Heimspiel-Pause präsentiert sich der NEV am 26. Dezember um 20 Uhr als frischgebackener Meister der Regionalliga NRW seinem Publikum. Zum diesjährigen Weihnachtsspiel ist der Grefrather EC zu Gast im Südpark. Der Aufsteiger gab zu Saisonbeginn den Klassenerhalt als Ziel aus, wobei die Blau-Gelben von Anfang an auch als Kandidat für einen der ersten sechs Plätze galten. Mit gutem Grund, sicherten sich unsere heutigen Gäste doch bereits am vergangenen Wochenende die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Oberliga. Im Anschluss an die Partie möchte die Mannschaft des NEV mit den Fans auf den Titelgewinn anstoßen. Mit 100 Litern Freibier soll die erste Regionalliga-Meisterschaft seit zehn Jahren gebührend gefeiert werden.
BSC-Fans können ihren "Spieler der Vorrunde" wählen
Braunlage, 21. Dezember Langsam, aber sicher neigt sich für den Braunlager SC Harz die Vorrunde der Regionalliga Nordost dem Ende zu. Mit zwei Siegen im Wurmbergstadion in den letzten beiden Heimspielen am 26. Dezember gegen Adendorf und am 30. Dezember gegen Wedemark könnten die Wölfe sogar noch auf den zweiten Platz klettern. Zum Ende der Vorrunde gibt es nun eine besondere Aktion. Denn obwohl die Mannschaft als Ganzes bisher stark aufspielte, hat doch jeder Anhänger auch seinen persönlichen Favoriten. Erstmals können die Wölfe-Fans daher ihren "BSC-Spieler der Vorrunde" wählen. Um an der Abstimmung teilzunehmen, muss nur eine E-Mail mit dem Namen des persönlichen "BSC-Spielers der Vorrunde" bis spätestens zum 28. Dezember an umfrage@harzer-woelfe.de geschickt werden. Mit der Abgabe der Stimme nimmt man gleichzeitig auch an einer kleinen Verlosung teil. Daher sollte in der E-Mail eine Telefonnummer zur eventuellen Gewinnbenachrichtigung enthalten sein. Geehrt wird der "BSC-Spieler der Vorrunde" beim letzten Heimspiel am 30. Dezember gegen den Derby-Rivalen Wedemark Farmers.
Schönheide zu Gast am Timmendorfer Strand
Schönheide, 21. Dezember Zum vorletzten Spiel der Regionalligavorrunde reisen die Schönheider Wölfe am Freitag, 23. Dezember, in vorweihnachtlicher Mission an den Timmendorfer Strand. Um 19 Uhr trifft man im Eissportcenter auf die Beach Boys aus dem hohen Norden. Auch wenn beide Mannschaften bereits für die Hauptrunde der Regionalliga Nordost qualifiziert sind, besteht noch die Möglichkeit, einige Plätze in der Tabelle gut zu machen. Für den EHV ist sogar rein rechnerisch noch Platz drei drin, wenn die Kontrahenten dabei Schützenhilfe leisten. Mit einem Sieg an der Küste könnte das Team von Trainer Jiri Heinisch sich diesem Ziel nähern. Allerdings wird es keine leichte Aufgabe, konnten die Timmendorfer seit ihrem Gastauftritt im Erzgebirge doch enorm an Leistungsstärke zulegen und brennen sicher darauf, sich für die Hinspielniederlage zu revanchieren. Die Wölfe müssen zudem weiterhin auf Kapitän Mike Losch verzichten, dessen Verletzung doch noch nicht soweit ausgeheilt ist, um in diesem Jahr in den Spielbetrieb einzugreifen. Dafür wird Patrick Solf nach auskurierter Rippenprellung wieder einsatzbereit sein.
HEG ruft zum Protestmarsch auf
Herne, 20. Dezember Um gegen die geplante Umfunktionierung der Herner Eissporthalle in eine Fußballhalle zu demonstrieren, ruft die Herner EG zu einem Protestmarsch auf. Am Dienstag, 27. Dezember, soll es um 13:30 Uhr am Großmarkt losgehen. Treffpunkt ist um 13 Uhr. Die Strecke geht über die Juliastraße, Cranger Straße, Bahnhofstraße, Behrensstraße und Friedrich-Ebert-Platz zum Rathaus. Gegen 17 Uhr soll die Demonstration beendet sein.
Wölfe behaupten zweiten Platz
Mainz, 20. Dezember Die Mainzer Wölfe behaupteten gegen den EC Wallernhausen mit einem 9:2 (3:0, 3:1, 3:1)-Sieg ihren zweiten Platz in der Landesliga Hessen. Auf heimischen Eis hatten sie den Gegner fest im Griff. Gleichmäßig verteilt sammelten sie in jedem Drittel drei Tore. Der spielerischen Überlegenheit tat auch der Abgang des besten Mainzer Spielers, Viktor Brauer, wenig Abbruch. Er kehrte in der vergangenen Woche zu seinem alten Verein EV Wiesbaden zurück. Ein Highlight in dem ungewöhnlich ruhigen Spiel (17 torlose Minuten im letzten Drittel) stellte ein Penalty im zweiten Drittel dar. Doch Nicolas Johannson konnte die Chance nicht in einen Treffer für die Wölfe verwandeln. Mainzer Tore: Nicolas Johannson (3), Andreas Vey (2), Nytra, Schmidt, Goziewski, Wech.
Wölfe räumen auch FASS aus dem Weg
Braunlage, 20. Dezember Der Braunlager SC Harz hält in der Regionalliga Nordost weiterhin Kurs auf Platz zwei. Auch FASS Berlin konnte die Wölfe nicht stoppen, vor rund 400 Zuschauern im heimischen Wurmbergstadion setzte sich der BSC mit 7:4 (3:1, 1:2, 3:1) durch. Die Harzer erwischten einen Blitzstart. Bereits nach 48 Sekunden sorgte der starke Ales Stribny für die frühe Führung. In der Folge waren die Braunlager überlegen. Stribny und Stefan Bilstein mit einem Doppelschlag innerhalb von zwölf Sekunden münzten dies in der 16. Minute auch in Tore um. Doch noch vor der ersten Pause konnte Steve Blumentritt für die Berliner verkürzen. Auch in Abschnitt zwei waren die Harzer das bessere Team. Zählbares sprang jedoch zunächst nicht heraus, auch nicht bei einem Pfostenknaller von Jozef Potac (27.). Besser machten es die Gäste, die durch Daniel Kuch zum Anschlusstreffer kamen (31.). Bilstein, der beste Harzer an diesem Abend, stellte den alten Abstand aber wieder her (34.). Spannend blieb es trotzdem, da Stefan Leciejewski zum 3:4 traf (37.), während Maximilian Müller mit einem Penalty am Berliner Torwart Marcel Weise scheiterte (38.). Im Schlussdrittel blieb das Ergebnis lange Zeit eng. Erst Bilstein in der 53. und Sebastian Kastner in der 55. Minute sorgten schließlich für klare Verhältnisse. Zwar traf Marc Fritschken noch für FASS (57.), doch als die Berliner alles riskierten und ihren Torwart vom Eis nahmen, beseitigte Potac mit dem 7:4 letzte Zweifel am Braunlager Sieg. "Am Ende hat sich die routiniertere Mannschaft durchgesetzt", sagte nach dem Spiel Berlins Trainer Heiko Awizus. Jan Furo zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden. "Wir kämpfen um den zweiten Platz", sagte er mit Blick auf die letzten beiden Vorrundenspiele des BSC. Am zweiten Weihnachtstag empfangen die Wölfe den Adendorfer EC, am 30. Dezember kommt es zum stets brisanten Derby mit dem ESC Wedemark. Tore: 1:0 (0:48) Stribny, 2:0 (15:45) Stribny (Vanek, Potac), 3:0 (15:57) Bilstein (Kastner, Deibert), 3:1 (17:30) Blumentritt (Seguin), 3:2 (30:45) Kuch, 4:2 (33:12) Bilstein (Bippus, Deibert), 4:3 (36:51) Leciejewski (Fritschken, Kuch), 5:3 (52:33) Bilstein (Adamec/5-4), 6:3 (54:18) Kastner (Müller, Salzmann), 6:4 (56:13) Fritschken (Rentzsch), 7:4 (59:19) Potac (Vanek/ENG). Strafen: Braunlage 8 + 10 (Seidl) + 10 (Stribny), 8 + 10 (Paulick). Zuschauer: 379.
Nicht diszipliniert genug
Unna, 20. Dezember Im letzten Spiel vor der nun anstehenden dreiwöchigen Spielpause zeigte sich der Tabellenletzte der Regionalliga NRW, der Königsborner JEC, im Kellerduell gegen den TuS Wiehl zunächst gut aufgelegt, doch am Ende stand eine 4:6 (1:1, 3:3, 0:2)-Niederlage zu Buche. In der fünften Minute gingen die Bulldogs durch Boris Gnoewych in Führung. In einem dann ausgeglichenen ersten Drittel bei verteiltem Spiel gelang den Gästen noch vor der ersten Pause der Ausgleich. In Abschnitt zwei spielte der KJEC endlich konzentrierter und auch druckvoller und erzielte durch Raimund Peschke und abermals Boris Gnoewych bis zur 28. Spielminute eine verdiente 3:1-Führung. Als dann in der 31. Minute der Partie nach dem Eingreifen bei einem Break der Gäste zeitgleich zwei Verteidiger der Bulldogs auf die Strafbank mussten, kam Wiehl zunächst zum Anschlusstreffer bei 5:3-Überzahl. Noch in Unterzahl kassierte der KJEC erneut zeitgleich zwei weitere Zwei-Minuten-Strafen und somit ermöglichte man den Wiehlern durch weiter andauerndes 5:3-Überzahlspiel den 3:3-Ausgleichstreffer. Bei einer 4:4-Spielsituation gelang den Bergischen sogar weitere zwei Minuten später durch einen abgefälschten Schuss die erstmalige Führung. Aber endlich einmal war das Glück gerecht verteilt und Bobby Blagoev gelang ebenso ein kurioser Treffer, da die von ihm abgefeuerte Scheibe mehrfach abgefälscht den Weg zum Ausgleich ins Gehäuse des TuS fand. So ging es bei erneut unentschiedenem Spielstand zum zweiten Pausentee, jedoch erhielt Kai Domula bei Abpfiff noch eine 2+10-Minutenstrafe wegen eines Checks gegen den Kopf- und Nackenbereich. Aufgrund anschließender verbaler Attacken mit einer zusätzlichen zehnminütigen Disziplinarstrafe belegt gab es damit sogar automatisch eine Spieldauerstrafe und er durfte so zum Duschen in der Umkleide bleiben. Hatte man sich doch seitens der Bulldogs dann für den Schlussabschnitt noch einiges vorgenommen, so war das durch erneut völlig unnötige - aber absolut gerechtfertigte Strafen - in der 48. Minute hinfällig, denn die Konsequenz des erneuten Unterzahlspiels war der 4:5-Rückstand. Als man dann nochmals alles nach vorne warf, erhielt man einen Konter zum 4:6-Endstand in der 55. Spielminute. Auch Patrick Kuchnia musste dann noch mit einer 2+10-Minuten-Strafe vorzeitig vom Eis, da er bereits im zweiten Drittel wegen Reklamierens eine Disziplinarstrafe erhalten hatte, was somit ebenfalls eine automatische Spieldauerstrafe nach sich zog.
Niers Panther stehen in der Aufstiegsrunde
Grefrath, 19. Dezember In einem spannenden Spiel unterlagen die Grefrather Niers Panther mit 5:7 (0:1, 4:2, 1:4) gegen den ESC Trier. Dennoch gab es Grund zu feiern. Dem GEC ist die Teilnahme an der Oberliga-Aufstiegsrunde nicht mehr zu nehmen. Die Trierer Huskys legten los wie die Feuerwehr und belagerten das Tor des GEC, erspielten sich Chancen über Chancen, doch der Puck wollte erst in der achten Minute zur verdienten 1:0-Führung ins Tor. Patrick Leitner war der Schütze. Nach zehn Minuten befreiten sich die Panther. Die größte Chance hatten die Grefrather kurz vor der ersten Drittelpause, doch der Pfosten stand im Weg. Im zweiten Drittel drehte sich das Fähnchen dann zu Gunsten der Panther, denn der GEC begann druckvoll und kam in der 22. Minute durch Richard Wefers zum 1:1-Ausgleich. Danach hatten die Panther einige gute Chancen, so wurde André Schroll freigespielt, doch der Torjäger scheiterte mit dem Alleingang an Goalie Markus Müller. Im Gegenzug machte es Anton Bauer besser. Patrick Leitner hatte Kevin Saville freigespielt und dessen Pass nutzte Anton Bauer im Alleingang zum 2:1. Nur wenige Sekunden später schnappte sich André Wagner die Scheibe, marschierte an Freund und Feind vorbei, ließ dabei auch Goalie Müller keine Chance, und es hieß 2:2. Nun drückten die Panther und in der 32. Minute nutzte Niklas Wilmen das Chaos vor dem Tor der Gastgeber aus und schob die Scheibe zum 3:2 ins leere Tor. Trier wirkte nun angeschlagen und das nutzte Marco Piwonski in der 36. Minute zum 4:2. Im Gegenzug meldeten sich die Huskys zu Wort. Daniel Sonnack umkurvte das Tor von Lüttges und seinen Pass versenkte Stefan Tschammer zum 3:4. Im letzten Drittel waren nur wenige Sekunden verspielt, da klingelte es erneut im Kasten von Goalie Müller. Wieder war Marco Piwonski zur Stelle und auch der zweite Schlagschuss landete im Tor, es hieß 5:3 für die Panther. Damit schien eine Vorentscheidung gefallen zu sein, doch die Huskys kämpften sich ins Spiel zurück. Dennis Holstein musste auf die Sünderbank und Falk Elzner traf zum 4:5. Nun waren die Huskys nicht mehr zu bremsen, auch wenn die Panther immer wieder große Chancen hatten, doch den Ton gab der Gastgber an. In der 49 .Minute war es Kevin Saville, der das 5:5 erzielen konnte. Die Fans des ESC Trier feierten ihr Team frenetisch und in der 57.Minute war es wieder Dennis Holstein, der zur Strafbank ging. Die Folge war das 6:5 für Trier. Kevin Saville schnappte sich die Scheibe, ließ auch Lüttges keine Chance und brachte damit die Huskys in Front. Trainer Adam Grygiel nahm kurz vor Schluss den Goalie raus und Anton Bauer setzte mit dem 7:5 den Schlusspunkt in einer spannenden Partie. Strafen: Trier 23 + 10 (Daniel Sonnack) + Matchstrafe (Marco Hillgärtner), Grefrath 24 + 10 (Dennis Holstein) + 10 (Christian Lüttges). Zuschauer: 115.
Sieg in Unna
Wiehl, 19. Dezember Den Wiehler Penguins glückte nach langer Zeit wieder ein Sieg in der Regionalliga NRW. Mit 6:4 (1:1, 3:3, 2:0) gewann der TuS das Kellerduell gegen den Königsbroner JEC. TuS-Trainer Torsten Maier war aus dem Hinspiel gewarnt, als sein Team sich zu viele Kontertore einfing, und begann mit einer defensiven Grundordnung. Allerdings machte der KJEC den Gästen einen Strich durch die Rechnung, als sie nach einer Unachtsamkeit die frühe Führung erzielten. Im Anschluss waren die Penguins das überlegene Team. Sie gaben dem Gegner kaum Möglichkeiten, weitere Akzente zu setzen und kamen nach Vorarbeit von Alexander Maier durch Akio Finkenrath zum Ausgleich. Ab dem zweiten Drittel war das Spiel fünf gegen fünf eher die Ausnahme. Die Überzahlreihen auf beiden Seiten bekamen reichlich Gelegenheiten und waren mehrfach erfolgreich. Königsborn nutzte eine 5:3-Überzahl zur erneuten Führung und konnte wenig später sogar auf 3:1 erhöhen. Der TuS Wiehl steckte nicht auf und glich seinerseits durch zwei Überzahltore von Maier und Finkenrath aus. In der Folge agierten die Penguins weiter druckvoll und Peter Lutter erzielte die erste Führung. Die Freude war jedoch nur von kurzer Dauer. Die Gastgeber egalisierten den Spielstand wiederum in Überzahl noch vor der Pause mit einem äußerst unglücklichen Eigentor. Im letzten Spielabschnitt war den Gästen der Siegeswille deutlich anzumerken. Der von Marcel Wilthelm mit guter Übersicht aufgelegte Überzahltreffer von Kevin Ritter markierte die verdiente Führung. Auch die Abwehr stand im Verbund mit Torwart Pasqual Gusen sicher und ließ nichts mehr anbrennen, so dass der angeschlagen ins Spiel gegangene Sascha Derichs mit dem von Captain Lutter stark vorbereiteten 6:4 die Weichen endgültig auf Sieg stellte. Die Penguins hoffen nun auf dieser Leistung aufbauen zu können, um in den letzten drei Spiel noch möglichst viele Punkte einzufahren und mit gestärktem Selbstvertrauen in die Abstiegsrunde zu gehen.
Mit drei Punkten in die Weihnachtspause
Trier, 19. Dezember Was beim Gastspiel in
Moers mit der 4:8 (2:3, 2:1, 0:4)-Niederlage nicht klappte, holten die Trierer Huskys zu
Hause gegen Grefrath nach. Mit drei hochverdienten und hart erkämpften Punkten zwangen
sie die Gäste aus Grefrath mit 7:5 (1:0, 2:4, 4:1) in die Knie, und sorgten für
vorweihnachtliche Jubelstimmung an der Diedenhofener Straße. Selbstbewusst und motiviert,
begannen die Jungs um Trainer Felix Brunschwiler das Spiel in Moers gegen die Black Devils
Niederrhein. Jedoch waren es zunächst die Hausherren, die den Ton angaben. Die
Anfangsoffensive der Devils schien vorbei, als turbulente sieben Minuten begannen. Dem 1:0
(13.) für die Hausherren, folgte im Gegenzug das 1:1 (14.) durch Dimitrij Nevzorov. Die
mitgereisten Fans freuten sich jedoch nur kurz, denn in der 15. Minute stand es schon 2:1
für die Devils. Doch auch dieses Mal hatten die Huskys eine passende Antwort parat.
Patrick Leitner traf noch in der selben Spielminute zum 2:2. Bis zur 28. Minute gingen die
Niederrheiner mit 4:2 in Führung. Zwar gelang den Trierer noch vor der zweiten Pause der
4:4-Ausgleich, dochj mit vier Toren im Schlussabschnitt machte Moers alles klar. Tore: 1:0
(12:54) Christian Schlesinger (Jan Fries, Sebastian Muhs), 1:1 (13:16) Dimitrij Nevzorov,
2:1 (14:07) Sebastian Muhs (Chritian Perlitz), 2:2 (14:33) Patrick Leitner (Anton Bauer),
3:2 (16:07) Christian Schlesinger (Sebastian Muhs, Christian Perlitz), 4:2 (27:37) Juraj
Dusicka (Heiko Hirsch), 4:3 (29:47) Kevin Saville (Patrick Leitner), 4:4 (33:25) Daniel
Sonnack (David Müller), 5:4 (44:08) Christian Perlitz, 6:4 (54:14) Christian Schlesinger
(Heiko Hirsch), 7:4 (57:50) Sven Gotzsch (Christian Perlitz, Christian Schlesinger), 8:4
(58:10) Juraj Dusicka (Max Bänder).
Die Partie gegen Grefrath bestimmten zunächst die Huskys. Patrick Leitner brachte den ESC
in der achten Minute in Führung. Ab dem zweiten Drittel schienen die Gäste das Spiel an
sich zu reißen und gingen anfangs des Schussabschnitts sogar mit 5:3 in Führung - und
dennoch drehte der ESC die Partie. Vier Tore später stand der verdiente Sieg der
Gastgeber fest. Tore: 1:0 (7:20) Patrick Leitner (Anton Bauer, Kevin Saville), 1:1 (21:22)
Richard Wefers (Sascha Schmetz), 2:1 (27:29) Anton Bauer (Patrick Leitner, Kevin Saville),
2:2 (28:11) Andre Wagner, 2:3 (31:30) Niklas Wilmen (Andre Schroll), 2:4 (35:27) Marco
Piwonski (Christian Hollmann), 3:4 (36:41) Stefan Tschammer (Daniel Sonnack), 3:5 (40:25)
Marco Piwonski, 4:5 (44:44) Falk Elzner (Marco Hillgärtner, Anton Bauer), 5:5 (48:47)
Kevin Saville, 6:5 (57:45) Kevin Saville, 7:5 (59:08) Anton Bauer.
Darmstadt Stars sind Hessen-Meister
Darmstadt, 19. Dezember Mit einem 18:1 (5:0, 6:0, 7:1)-Kantersieg gegen Eintracht Frankfurt sicherten sich die Darmstadt Stars am Sonntagabend endgültig die Meisterschaft in der Regionalliga Hessen. Nachdem die Stars schon am vergangenen Wochenende die Qualifikation zur gemeinsamen Endrunde der Regionalligen NRW und Hessen klar gemacht hatten, ging es am Sonntag darum, die Siegesserie von acht Spielen in Folge fortzusetzen. Daran ließen die Gastgeber keinen Zweifel aufkommen. Schon nach dem ersten Drittel führten die Südhessen vor gut 300 Zuschauern gegen eine ersatzgeschwächte Eintracht mit 5:0. Alles sah nach einem unbeschwerten Abend für die Stars aus, als plötzlich Christian Vogt-Müller nach einem Check in die Bande krachte und mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Eis getragen werden musste. Die erste Diagnose lautete auf mehrfachen Knöchelbruch. Der Schock saß bei allen Aktiven tief, denn in der eigentlich schon entschiedenen Begegnung ging es in sportlicher Sicht um nichts mehr. "Wir müssen jetzt erst die weiteren Diagnosen abwarten und haben uns schon mit unserem Teamarzt, Dr. Behr, in Verbindung gesetzt", berichtet Benno Hochstrate, sportlicher Leiter der Stars. Auch der Frankfurter Spieler, der den Check verursachte, zeigte sich tief betroffen und fuhr ebenfalls mit ins Krankenhaus. Tragisch noch, dass Vogt-Müller erst in dieser Saison von der Eintracht nach Darmstadt gewechselt war, und sich mit großem Einsatz inzwischen an das Niveau der Stars herangearbeitet hatte. Erst nach der Drittelpause normalisierte sich zumindest auf dem Eis die Situation wieder, wobei sich ein unverändertes Bild bot. Die Stars bestürmten das Tor der Eintracht, die selbst nur noch um Schadensbegrenzung bemüht war. Allerdings waren die Gastgeber mit nun sechs Toren sogar noch erfolgreicher. Auch im letzten Drittel ein unverändertes Bild, wobei sich die Stars zum Schluss noch als gute Gastgeber zeigten und der Eintracht neben sieben eigenen Toren zumindest noch einen Ehrentreffer gewährten. Nun steht nur noch ein Spiel am 8. Januar in Lauterbach aus. Bei dieser Begegnung handelt es sich um die Generalprobe vor Beginn der schweren Finalrundenspiele gegen die NRW-Vereine. Die Stars werden sich noch auf zwei Positionen verstärken. Aus Frankfurt wird Markus Odemer zu den Stars stoßen. Der 20-Jährige ist Verteidiger und dürfte durch seine sehr starke Physis ein Gewinn für das defensiv etwas anfällige Team von Trainer Dorochtschenko sein. Ebenfalls neu im Kader ist Stürmer Daniel Novak. Novak (26) war dem Team im Training der zweiten Mannschaft aufgefallen und wurde in den Kader der Stars berufen. Der bullige Stürmer kann auf eine Eishockeykariere in Bietigheim und Balingen zurückblicken, hatte aber einige Zeit pausiert. TSG-Tore: Peters (5), McShane, Amstutz (je 3), van Leyen (2), Maier, Dietzel, Roth, Schnürer, Parejo. Eintracht-Tor: Birk. Strafen: Darmstadt 4, Frankfurt 4 + 5 + Spieldauer (Kreiling).
Eintracht unterliegt deutlich
Frankfurt, 19. Dezember Erwartungsgemäß gab es für den Minikader von Eintracht Frankfurt, der den Weg nach Darmstadt fand, nichts beim Meister zu erben. Mit 1:18 (0:5, 0:6, 1:7) verkaufte sich die Eintracht trotzdem unter Wert, entsprechend bedient war Coach Peter Renner nach Spielende. "Wir haben um einige Tore zu hoch verloren und haben den Darmstädtern das Toreschießen zu einfach gemacht." Überschattet war die ansonsten faire Partie von der schweren Verletzung des Ex-Eintrachtlers Christian Vogt-Müller, der nach einem Check von André Kreiling in die Bande krachte und sich einen doppelten Knöchelbruch sowie den Bruch des Schien- und Wadenbeins zuzog. "André tut diese Verletzung sehr leid, es war nicht seine Absicht, Chris zu verletzen, zumal die eigentliche Verletzung nicht durch den Check sondern durch den unglücklichen Sturz in die Bande entstand", so Eintracht-Sportwart Eberz. "André fuhr sogar noch während des Spiels ins Krankenhaus, um sich nach Christians Gesundheitszustand zu erkundigen", so Eberz weiter. Sportlich ist die Partie schnell erzählt: mit nur noch neun Feldspielern (nach Kreilings Spieldauer und Gerrit Kerns Verletzung Ende des ersten Drittels) hatte die SGE den mit vier Reihen angetretenen Darmstädtern nicht mehr viel entgegenzusetzen, es galt den Schaden zu begrenzen und sich in die Weihnachtspause zu retten. Kurz vor Schluss gelang Alexander Birk mit einem sehenswerten Schlagschuss noch der hochverdiente Ehrentreffer, dann hatten es die wackeren Eintrachtler überstanden und gratulierten der TSG zur Meisterschaft und zur Teilnahme an der Endrunde. Die Termintagung der Regionalliga-Abstiegsrunde findet am 9. oder 10. Januar am Frankfurter Riederwald statt.
Young Lions können auf Endrunden-Teilnahme hoffen
Frankfurt, 19. Dezember Durch den 9:6 (3:3, 2:2, 4:1)-Erfolg in Wiesbaden und der gleichzeitigen Heimniederlage des VERC Lauterbach gegen Bad Nauheim rückten die Young Lions Frankfurt wieder auf den zweiten Platz in der Tabelle der Regionalliga Hessen. Sollte Lauterbach im letzten Spiel gegen Darmstadt keinen Punkt holen, ziehen die Frankfurter doch noch in die Regionalliga-Endrunde NRW/Hessen ein. Allerdings sah es lange Zeit nicht nach einem Erfolg aus. Lange Zeit lief man einem Rückstand hinterher, erst in der 54. Minute konnte Frankfurt erstmals im Spiel in Führung gehen. Zu Beginn des Spieles hatte man große Probleme, den Rhythmus zu finden. Innerhalb von 33 Sekunden legte Wiesbaden eine 2:0-Führung vor. Den ersten Treffer für den EVW besorgte der aus Mainz zurückgekehrte Viktor Brauer, der es auf insgesamt drei Tore und eine Vorlage brachte. Da die Wiesbadener in der Folge auch noch zwei Pfostenschüsse verbuchten, war zunächst schlimmes zu befürchten. Aber so wolltem sich die Young Lions nicht aus dem Jahr 2005 verabschieden und begannen zu kämpfen. Als man selbst zwei Spieler auf der Strafbank hatte, nutzten Alexander Möller einen 2:1-Break und verkürzte auf 2:1 (10.). Nachdem man die Unterzahlspiele ohne Gegentreffer überstanden hatte, konnte man selbst in Überzahl agieren. Aber ein unnötiger Scheibenverlust an der roten Linie führte zu einem Wiesbadener Alleingang und zum 3:1 (15.). Jetzt war man endlich wach und spielte druckvoll nach vorne. Nur zwei Minuten später verkürzte Julian Roros auf 3:2. Die Gastgeber wirkten nun verunsichert und die Young Lions konnten dies ausnutzten. Nur eine Minute später bekam Mike Schmidt den Puck nach dem Bully auf den Schläger und verwandelte mit der Rückhand zum 3:3-Ausgleich. Auch im zweiten Drittel wurden die Lions überrascht. Nach knapp fünf Minuten lag Wiesbaden erneut mit 5:3 in Führung. Danach riss Frankfurt das Spiel jedoch an sich und drehte die Begegnung. Bis zur 57. Minute erhöhten die jungen Löwen auf 9:5, ehe Wiesbaden noch der letzte Treffer gelang. Tore: 1:0 (4:51) Viktor Brauer (Tim Bornhausen/5:4), 2:0 (5:24) Alexei Gebel, 2:1 (10:20) Alexander Möller (Mike Schmidt/3:5), 3:1 (14:31) Viktor Brauer (4:5), 3:2 (16:18) Julian Roros (Markus Odemer), 3:3 (17:28) Mike Schmidt (Adrian Ostendorff), 4:3 (21:11) Alexei Gebel (Viktor Brauer, Mario Viggiani74:3), 5:3 (24:44) Viktor Brauer (4:5), 5:4 (35:25) Mike Schmidt (Alexander Möller, Adrian Ostendorff), 5:5 (38:22) Mike Schmidt (Alexander Möller, Michael Schwarzer), 5:6 (53:24) Adrian Ostendorff (Alexander Möller, Benjamin Fiedler), 5:7 (54:10) Dominique Hensel (Jan Bannenberg, Adrian Ostendorff), 5:8 (56:23) Michael Schwarzer (Mike Schmidt), 5:9 (56:43) Michael Schwarzer (Jobst Braun, Mike Schmidt), 6:9 (57:54) Mario Viggiani (Alexei Gebel, Mathias Windrath). Wiesbaden 14, Frankfurt 16.
ERC Pohlheim nun auf Rang 6
Pohlheim, 19. Dezember Durch einen 6:4 (3:0, 2:1, 1:3)-Erfolg gegen die TSG Darmstadt 1b und rückte der ERC Pohlheim auf den sechsten Platz der Landesliga Hessen vor. Dabei schien nach dem frühen Tor von Thomas Bartl (5.) alles nach Plan zu laufen, und als die Gastgeber nach einer längeren Durststrecke binnen 60 Sekunden durch Neuzugang Boris Grif auf 3:0 (17.) erhöhten, da wurde vorwiegend über die Höhe des Sieges diskutiert. Aber die Darmstädter, fanden in der temporeichen Partie immer wieder ins Spiel zurück. Das wurde auch dadurch begünstigt, dass die Pohlheimer in der Chancenverwertung einmal mehr unter Schnitt blieben - unter anderem vergaben Dominik Felsmann und Thomas Altus einige gute Möglichkeiten. Den Anschlusstreffer der Südhessen durch Igor Huba (28.) steckte die wesentlich stabiler wirkende Pöritzsch-Truppe auch gut weg. Freddie Schmaus stellte mit seinem Treffer den alten Abstand schnell wieder her (4:1, 30.). Einen mustergültigen Konter schloss Holger Pöritzsch auf Vorlage von Werner Scheitler mit platziertem Schuss ab (5:1, 36.). Darmstadt erarbeitete sich mit zunehmender Dauer zwar ein optisches Übergewicht, Tore gelangen ihnen jedoch keine. Der ERC blieb mit Kontern jedoch gefährlich, und einen dieser Gegenangriffe nutzte Benjamin Jeckel zur 6:1-Führung (53.). In den Schlussminuten wurde die Partie dann turbulenter. Die Hausherren lockerten etwas die Defensive, die Gäste setzten auf Konter. Die Scheibe schlug so zwischen der 55. und 59. Minute noch dreimal im ERC Tor ein. Dies änderte aber nichts mehr am verdienten Heimsieg der Pohlheimer.
Piranhas siegen im Penaltyschießen gegen Halle
Rostock, 19. Dezember Bot die Partie der Rostocker Piranhas gegen die Saale Bulls Halle einen ersten Vorgeschmack auf die Finalspiele der Play-offs um den Aufstieg in die Oberliga? Haben die Zuschauer am Sonntag in der ausverkauften Eishalle in der Schillingallee die beiden Kontrahenten gesehen, die ab April um den Regionalligatitel spielen werden? Es könnte durchaus sein, denn für Rostocks Trainer Jozef Kovacik sind die Saale Bulls der "heißeste Favorit" auf den Aufstieg. Natürlich neben seiner Mannschaft. Und die verschaffte sich am Sonntag ein Erfolgserlebnis. Nachdem die Rostocker Anfang Dezember ihre erste und bislang einzige Niederlage in Halle hinnehmen mussten (2:4) revanchierten sie sich nun dafür. Zwar nur im Penaltyschießen, aber immerhin. 3:2 (0:1, 1:0, 1:1, 1:0) hieß es am Ende. Die Hallenser waren sehr defensiv eingestellt und ließen die Rostocker kommen. Doch die erste Möglichkeit besaßen die Gäste, schon nach 21 Sekunden prüfte Schmitz Piranhas-Keeper Hippik. Allerdings ging es in diesem Tempo nicht weiter. Halle stand sicher in der Abwehr, die Rostocker taten sich schwer, im Angriff Torgefahr zu entwickeln. Hoffmann hatte nach vier Minuten die erste Möglichkeit. Chancen auch im weiteren Verlauf eher Mangelware, doch das Spiel keineswegs uninteressant. Das 1:0 für die Gäste dann doch etwas überraschend. Eine Schaltpause der Rostocker Defensivabteilung nutzt Miklik zur Führung. Erst in der 26. Minute gelingt Michalek der Ausgleich. Zuvor waren die Piranhas zwar Spiel bestimmend und tonangebend, aber der Puck konnte einfach nicht im Tor untergebracht werden. Selbst einen Penalty konnte Czajka nicht verwerten (34.). Auch das Überzahlspiel, sonst eher eine Stärke der Rostocker, führte an diesem Abend nicht wie gewünscht zum Erfolg. In der 35. Minute dann eine unschöne Szene, Schneider streckte seinen Gegenspieler Schmitz mit einem Stockschlag am Hals nieder, es grenzte schon an ein Wunder, das keiner der drei Unparteiischen diese Aktion gesehen hatte. Respekt vor dem Publikum, das den Hallenser mit Beifall wieder auf die Beine "half". Im letzten Drittel gingen die Saale Bulls in der 46. Minute in Führung. Thomas Haupt saß gerade eine Zweiminutenstrafe ab, da traf Maskarinec mit einem Schlagschuss. Rostock mühte sich weiter und kam in der 58. Minute durch einen Schuss von Franz zum Ausgleich. Ein Knaller von der blauen Linie rutschte dem starken Hallenser Keeper Schnelle unter den Schonern hindurch. Es musste also das Penaltyschießen entscheiden. Haupt und Hruby scheiterten, dann trafen Czajka für Rostock und Malicek für Halle. Hördler und Hoffmann vergaben ebenso wie Miklik und Kimstatsch. Blaha traf als fünfter Schütze und als Hippik Kasperczkys Schuss parierte, lagen sich die Piranhas überglücklich in den Armen. Die Fans sangen die neue Hymne der Rostocker Band Crushing Caspers und genossen das Freibier und die 3000 Würste, die die Sponsoren bereitgestellt hatten. Tore: 0:1 (17.) Miklik (Precan), 1:1 (26.) Michalek (Blaha, Bartanus), 1:2 (46.) Maskainec (Kasperczky, Kimistatsch), 2:2 (58.) Franz (Czajka, Haupt), 3:2 (60.) Blaha (entscheidender Penalty). Strafen: Rostock 10, Halle 14 + 10.
Der Neusser EV ist NRW-Meister
Neuss, 19. Dezember Es ist vollbracht: Der Neusser EV ist Meister der Regionalliga NRW. Vier Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde steht der in dieser Saison noch ungeschlagene NEV uneinholbar an der Tabellenspitze. Die Fuchs-Schützlinge sicherten sich den Titel mit einem hart erkämpften 4:2 (1:0, 0:2, 3:0)-Sieg beim EHC Dortmund, der lange Zeit erbitterten Widerstand leistete. Bereits in der Anfangsphase wurde deutlich, dass sich die NEV-Cracks den Meistertitel nicht im Spaziergang sichern würden. Zwar stellte die Neusser Offensivabteilung Dortmunds Torhüter Kutschelis mehrfach auf die Probe, doch auch die Gastgeber tauchten einige Male gefährlich vor dem Gehäuse von Dennis Kohl auf. Auf Tore warteten die Zuschauer aber vergeblich, bis Boris Fuchs mit einem trockenen Flachschuss, bei dem Kutschelis die Sicht versperrt war, zum 0:1 traf (15.). Nur eine Minute später bot sich Jared Mudryk die Gelegenheit, die Führung auszubauen, der Pfosten verhinderte jedoch einen zu diesem Zeitpunkt ungerechtfertigten Zwischenstand. Das Mitteldrittel begann aus Neusser Sicht alles andere als wunschgemäß. Igor Furdas Schuss aus spitzem Winkel fand an Freund und Feind vorbei irgendwie den Weg ins Neusser Tor - 1:1. Der NEV erhöhte in der Folgezeit deutlich den Druck, ging aber allzu fahrlässig mit den sich bietenden Chancen um, was bestraft werden sollte. Die Westfalen kamen nach einer halben Stunde wieder besser ins Spiel und erarbeiteten sich zwar weniger, dafür aber hochkarätige Möglichkeiten. Als dann auch noch Boris Fuchs nach einem Bandencheck unter die Dusche geschickt wurde, brachte Igor Cillik sein Team bei doppelter Überzahl mit 2:1 in Führung. Mit ungünstigen Voraussetzungen ging es für den NEV in den letzten Abschnitt, doch als psychologisch äußerst wertvoll erwies sich der frühzeitige Ausgleich durch André Grein (42., Überzahl), der zuvor noch wenig Glück im Abschluss hatte. Wie bereits im Mitteldrittel gab der Spitzenreiter nun richtig Gas, doch immer wieder scheiterte man am sehr guten Dortmunder Torhüter. Erst als Rafael Jedamzik in der 50. Minute "mit der Brechstange" zum 2:3 traf, war der Bann gebrochen. Nur 62 Sekunden später konterten Jared Mudryk und Ramin Yazdi die Gastgeber erfolgreich aus und stellten damit die Weichen endgültig auf Sieg und Titelgewinn. In den letzten Minuten ließ man nichts mehr anbrennen, so dass nach Spielschluss ausgedehnte Feierlichkeiten mit den circa 80 mitgereisten Fans anstanden. Ein verdienter Neusser Sieg gegen starke Dortmunder, mit denen bei Erreichen der Aufstiegsrunde in eben dieser noch zu rechnen sein dürfte. Tore: 0:1 (14:48) Fuchs (Bongartz, Reisinger), 1:1 (21:07) Furda (Tesch), 2:1 (35:54) Cillik (Heinrich, Furda/5-3), 2:2 (41:41) Grein (Sauer/5-4), 2:3 (49:30) Jedamzik (Schröder, Reisinger), 2:4 (50:32) Yazdi (Mudryk). Strafen: Dortmund 18, Neuss 18 + 5 + Spieldauerdauer (B.Fuchs) + 10 (Bongartz). Zuschauer: 306.
BSC fehlten acht Sekunden zum Dreier
Braunlage, 19. Dezember Schöne Tore, rassige Zweikämpfe und ein Herzschlagfinale vom Feinsten: Das Gastspiel des Braunlager SC Harz bei den Blue Lions Leipzig in der Regionalliga Nordost bot so ziemlich alles, was das Fanherz begehrt. Lange Zeit sahen die Harzer dabei wie der Sieger aus, erst acht Sekunden vor dem Schluss schaffte Leipzigs Kapitän Jens Müller doch noch den 2:2-Ausgleich. Im folgenden Penaltyschießen sicherten sich die Leipziger den Zusatzpunkt zum 3:2-Sieg. Die ersten Rückschläge mussten die Harzer Wölfe bereits vor Spielbeginn hinnehmen. Dusan Halloun war auf Grund einer Verletzung nicht mit dabei, die Anreise dauerte auf Grund der schlechten Wetterlage deutlich länger als geplant. Zu allem Überfluss brach Sebastian Kastner beim kurzen Warmlaufen auch noch eine Kufe, so dass auch er passen musste. Doch trotz aller Hindernisse, der BSC war im ersten Drittel das bessere Team. Aus einer kompakten Defensive setzten die Wölfe immer wieder feine Nadelstiche in der Offensive. So in der neunten Minute: Maximilian Müller und Dennis Lütjen spielten schön Benjamin Salzmann frei, der mit einem trockenen Schuss in den Winkel auch Leipzigs Top-Goalie Marko Suvelo keine Chance ließ. Ganz abgezockt machte wenig später Max Müller gar das 2:0 für die Wölfe (12.). Im Duell mit Suvelo wartete er so lange, bis der Leipziger Tormann schließlich ein Ecke aufmachen musste. In Durchgang zwei kamen die Gastgeber deutlich besser ins Spiel, Nicolas Waldner im Braunlager Tor erwieß sich aber als glänzender Rückhalt. Nur in der 34. Minute war er geschlagen. Nach einem Konter liefen mit Daniel Just und Stephan Trolda gleich zwei Leipziger auf ihn zu, Torschütze war Trolda. Auf der Gegenseite hatte Ales Stribny zuvor sogar das dritte Harzer Tor auf der Kelle, traf mit einem schönen Schuss aus der Drehung aber nur den Innenpfosten (28.). Ausgleichende Gerechtigkeit daher, dass Andreas Felsch mit auch nur die Latte des Braunlager Tores traf. Leipziger Dauerdruck mussten sich die Wölfe schließlich im Schlussabschnitt erwehren. Zwar hatten die fast 1200 Zuschauer mehr als einmal den Torschrei schon auf den Lippen, doch die BSC-Defensive um Waldner hielt stand. Bei Breaks, etwa von Stefan Bilstein oder Alexander Deibert, war sogar die Vorentscheidung möglich. Suvelo hielt seine Mannschaft aber im Spiel, und acht Sekunden vor Schluss war es tatsächlich Kapitän Jens Müller, der mit einem letzten Schussversuch von der blauen Linie den Ausgleich schaffte und die Halle in ein Tollhaus verwandelte. Im anschließenden Penaltyschießen scheiterten die Harzer gleich viermal an Suvelo, während Stephan Kuhlee und Trolda für die Blue Lions trafen. "Ein Punkt in Leipzig ist in Ordnung. Der Zeitpunkt des Ausgleichs ist natürlich sehr bitter", meinte nach dem Spiel BSC-Trainer Jan Furo. Sein Gegenüber Zdenek Travnicek lobte den Einsatz seiner Mannschaft: "Sie hat bis zum Schluss gekämpft und sich letztlich selber dafür belohnt." Tore: 0:1 (8:22) Salzmann (M. Müller, Lütjen), 0:2 (11:52) M.Müller (Salzmann, Bilstein), 1:2 (33:00) Trolda (Just, Felsch), 2:2 (59:52) J.Müller (Kuhlee, Eichelkraut) 6-5, 3:2 (60:00) Trolda (entscheidender Penalty). Strafen: Leipzig 10, Braunlage 14. Zuschauer: 1132.
Packendes Derby - EHV siegt gegen Blue Lions Leipzig
Schönheide, 19. Dezember In einer an
Spannung kaum zu überbietenden Partie gewann der EHV Schönheide am Samstag im letzten
Heimspiel der Vorrunde der Regionalliga Nordost mit 4:3 (1:0, 1:1, 2:2) gegen die Blue
Lions Leipzig. Einen Tag nach der schmerzlichen Niederlage in Halle präsentierten sich
die Schönheider Wölfe hoch motiviert den Anhängern im Wolfsbau. So ergriff der EHV
gleich von Beginn an die Initiative und machte mächtig Druck auf das Tor von Lions-Keeper
Suvelo. Die Angriffsbemühungen wurden in der siebten Minute mit dem Treffer von Daniel
Jun zur 1:0-Führung belohnt. Im Mittelabschnitt kam Leipzig zunächst besser ins Spiel
und erarbeitete sich eine Vielzahl hochkarätiger Chancen. Allein zwei penaltyähnliche
Alleingänge auf das Tor der Wölfe konnten nicht genutzt werden und wurden von EHV-Goalie
Markus Nachtmann pariert. Stattdesssen traf Robert Kase (36.) zum 2:0. Leipzig zeigte sich
nicht geschockt, traf postwendend in der gleichen Spielminute zum 1:2-Anschlusstreffer
durch Eichelkraut. Im Schlussdrittel wurde den rund 600 Anhängern packendes und
spannendes Eishockey geboten. Die Blue Lions nutzten ihre Chancen nun besser und erzielten
in der 42. Minute durch Kreißl den Ausgleich. Keine zwei Minuten später jubelten die
rund 100 mitgereisten Fans aus der Messestadt gar über die 3:2-Führung. Olaf Wilson
versenkte die Scheibe in der 44. Minute im EHV-Gehäuse. Die Wölfe brauchten einige
Minuten, um sich von diesem Schock zu erholen. In der 50. Minute traf Miroslav Jenka zum
3:3 für den EHV Schönheide. Die Wölfe wollten sich nicht auf ein Penaltyschiessen
einlassen angesichts von fünf Siegen in fünf Penaltyschießen für Leipzig und drängten
weiter auf die wohl spielentscheidende Führung. In 5:3-Überzahl, Müller und Eichelkraut
drückten für die Lions die Strafbank, war es dann geschehen. Holger Mix (54.) sorgte zum
4:3 für Schönheide. Tore: 1:0 (7.) Jun (Jenka, Schröder), 2:0 (36.) Kase (Jenka, Jun),
2:1 (36.) Eichelkraut (Wilson, Kuhlee), 2:2 (42.) Kreißl (Kuhlee, Müller J.), 2:3 (44.)
Wilson (Thiede, Kuhlee), 3:3 (50.) Jenka (Kase, Jun), 4:3 (54.) Mix (Jun, Schröder).
Strafen: Schönheide 8, Leipzig 18. Zuschauer: 576.
Zuvor musste der EHV Schönheide jedoch eine klare 1:5 (0:2, 0:2, 1:1)-Niederlage gegen
den ESC Halle 04 einstecken. 0:1 (9.) Schubert (Hruby), 0:2 (20.) Miklik (Kasperczyk,
Blazyczek), 0:3 (27.) Kimstatsch (Schmitz, Kasperczyk), 0:4 (37.) Schmitz (Malicek,
Blazyczek), 1:4 (45.) Schröder (Jenka, Jun), 1:5 (60.) Miklik (Hruby, Precan). Strafen:
Halle 14, Schönheide 12. Zuschauer: 524.
Elche haben die Endrunde - so gut wie - sicher
Dortmund, 19. Dezember Nur noch eine rechnerische Eventualität ist übrig geblieben. Doch mit mit dem 3:1-Erfolg beim EHC Troisdorf hat der EHC Dortmund die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Oberliga so gut wie sicher. Allerdings brauchte das Team von Markus Scheffold wie schon in Trier erneut 20 Minuten Warmlaufzeit, ehe ein ergebnismäßig zu knapper Sieg zustande kam. Die Gastgeber lagen nämlich zur ersten Pause mit 1:0 vorne, dann aber drehte der Dortmunder EHC im zweiten Abschnitt das Spiel um und hätte bei konsequenterer Chancenverwertung einen wesentlich deutlicheren Erfolg erzielen können. "Meine Mannschaft spielt mittlerweile auf einem guten Niveau, allerdings würden die nicht genutzten Chancen bei effektiver Verwertung ausreichen um die Endrunde zu gewinnen", war der EHC-Coach trotz Erreichen des ersten Saisonziels nicht so ganz zufrieden. Am zweiten Weihnachtstag erwarten die Elche nun an der Strobelallee den EHC Troisdorf zum Rückspiel, im neuen Jahr folgen noch die Heimbegegnung gegen Bergisch Gladbach und die Auswärtspartie in Grefrath, bevor Mitte Januar die Endrunde beginnt. Bereits nach 42 Sekunden gab es den ersten Schuss auf das von Tim Kühlem sicher gehütete Troisdorfer Tor und viele weitere sollten im Icedome folgen, allerdings fanden nur wenige den Weg ins Netz. Im ersten Drittel nur einer - und der brachte den Gastgebern die überraschende 1:0-Führung. "Vorweihnachtliche Besinnlichkeit", umschrieb Nathalie Bohe, bei den Elchen verantwortlich für die Heimspielorganisation, das Verhalten ihres Teams beim Bully in der zehnten Spielminute. Danach versuchte das Team von der Strobelallee zwar die Konzentration zu steigern, zu viele Strafzeiten in diesem Spielabschnitt verhinderten aber den nötigen Druck nach vorn. Daniel Bethe im Gehäuse musste sogar einige brenzlige Situationen meistern. Das änderte sich mit Beginn des zweiten Spielabschnitts. Die Elche waren nun phasenweise feldüberlegen, die notierten Chancen füllten viel Papier, und Treffer fielen auch. Pierre Schulz nach feiner Einzelleistung in der 26. Minute, Igor Furda sieben Minuten später im Nachschuss und Hans Lacalli nach guter Vorarbeit von Gordon Schukies bei 5:3-Überzahl brachten eine standesgemäße 3:1-Führung, die durchaus noch weiter hätte ausgebaut werden können. Aber die Torausbeute blieb das große Manko an diesem Abend. Die Gastgeber kamen nur noch selten zu nennenswerten Kontern und konnte somit den elften Sieg des EHC Dortmund in dieser Saison nicht mehr gefährden. "Damit haben wir unser erstes Saisonziel erreicht und sind in der Endrunde. In den noch ausstehenden drei Begegnungen geht es darum, das Zusammenspiel weiter zu festigen. Durch die beiden Neuzugänge Igor Furda und Eric Daniels hat es einige Veränderungen in den Angriffsformationen gegeben. Da fehlt noch etwas die Feinabstimmung. Aber bis Mitte Januar sollte auch das hinzubekommen sein. Dann werden die Karten neu gemischt und die Ziel neu gesteckt", blickten Trainer Markus Scheffold und der sportliche Leiter Klaus Picker schon einmal in die nahe Zukunft.
Überraschender Sieg in Duisburg - Niederlage gegen Dortmund
Troisdorf, 19. Dezember Am Freitag konnte
sich der EHC Troisdorf noch Hoffnungen machen, die Aufstiegsrunde zur Oberliga zu
erreichen. Überraschend, aber völlig verdient gewann der EHC beim bisherigen
Tabellenzweiten EV Duisburg 1b mit 4:3 (x:x) nach Penaltyschießen, hätte dabei aber auch
gut und gerne alle Punkte mitnehmen können. Eine Enttäuschung brachte aber der Sonntag.
Gegen den Tabellensechsten EHC Dortmund unterlagen die Troisdorf mit 1:3 (1:0, 0:3, 0:0).
Damit ist der Rückstand auf die Dortmund bei drei noch ausstehenden Spielen auf neun
Punkte angewachsen. Die Dynamite könnten die Aufstiegsrunde also nur noch erreichen, wenn
sie alle drei Spiele gewinnen - davon das Rückspiel gegen Dortmund mit mindestens drei
Toren Unterschied - während die Dortmunder alle drei Spiele verlieren müssten. Dabei
legten die Troisdorfer auch gegen Dortmund gut lus. Nick Thiros brachte die Gastgeber im
ersten Abschnitt in Führung. Doch wie schon in Duisburg war die Chancenauswertung
mangelhaft. Nach der Pause kam Dortmund besser in die Partie - und drehte das Spiel. Schon
zur zweiten Pause stand der Endstand fest. Tore: 1:0 (10.) Nick Thiros (Benny Welter), 1:1
(26.) Piere Schulz (Igor Chillik), 1:2 (33.) Igor Furda (Piere Schulz), 1:3 (37.)
Hans-Jürgen Lacalli (Gordon Schukies/5-3). Strafen: Troisdorf 16 + 10 (Matthias Rötters)
+ 10 (Tobias Ridder). Zuschauer: 190.
Gegen Duisburg lief es zuvor recht gut. Mit 2:0 und 3:2 gingen die Dynamite in Führung.
Als der EVD 1b jedoch das Penaltyschießen mit dem 3:3-Ausgleich erzwang, hätte der EHC
schon deutlich führen müssen. Schließlich sicherten sich die Troisdorfer
verdientermaßen noch den zweiten Punkt. Tore: 0:1 (10.) Nick Thiros (Marc Blumenhofen),
0:2 (14.) Dano Janßen, 1:2 (21.) Malte Seifert (Klaus Micheller), 2:2 (29.) Jörn
Siegmanski (Malte Bergstermann, Frank Petrozza), 2:3 (45.) Christian Czaika (4-5), 3:3
(50.) Sebastian Berg (Daniel Eul, Björn Reiser), 3:4 (60.) Tim Grundl (entscheidender
Penalty). Strafen: Duisburg 8, Troisdorf 14.
Zunächst zu überheblich
Moers, 19. Dezember "Wir waren am Anfang einfach zu überheblich, sonst wäre die Begegnung schon früher entschieden gewesen. Im letzten Drittel haben wir aber endlich konzentrierter gespielt und verdient gewonnen", ließ Josef Spychala, Trainer der Moerser Black Devils Niederrhein, nach dem letzten Spiel des Jahres 2005 verlauten. Mit 8:4 (3:2, 1:2, 4:0) besiegte seine Truppe die Trierer Huskies. Neuzugang Christian Schlesiger vom Oberligisten Stuttgart Wizards legte einen spektakulären Einstand mit drei Treffern und einem Assistenzpunkt hin. Einen ebenso erfolgreichen Ausstand feierte Juraj Dusicka, der in die Slowakei zurückkehrt, mit zwei Toren. Besser konnte sich Christian Schlesiger den Fans und Mannschaftskollegen kaum vorstellen als mit dem 1:0 nach knapp 13 Minuten. Dann wurde hüben wie drüben getroffen, wobei die Sorglosigkeit der Moerser den Moselstädtern zu Hilfe kam. Auch das 4:2 brachte den Hausherren keine Sicherheit. "Ich habe dann gefragt, ob wir so weiter spielen wollen, und mehr Konzentration eingefordert. Das hat wohl geholfen", kommentiert Spychala seine deutlichen Ansprache. Dann hatten die Moerser ihre Gäste endlich im Griff. "Ich freue mich über die sehr gute Premiere von Christian Schlesiger. Er hat schon gezeigt, dass er uns auch in der Aufstiegsrunde weiterhelfen kann", sagte Spychala über seinen neuen Stürmer. In den nächsten Tagen wollen sich Trainer und Manager Thomas Esser noch einmal mit Jannick Joosten zusammensetzen. Er trainiert seit einer Woche in Moers. Über eine Verpflichtung des 19-Jährigen ist noch keine Entscheidung gefallen. Mannschaft, Trainer und Manager wollen sich am kommenden Donnerstag von den Zuschauern mit einem "Fan-Stammtisch" aus dem alten Jahr verabschieden. Ab 19.00 Uhr sind alle Interessierten ins Bowling-, Sport- und Freizeitcenter an der Filder Straße 143 B (gegenüber der Eissporthalle) eingeladen. Auch neue Gäste, die das Team kennenlernen wollen, sind herzlich willkommen. Tore: 1:0 (12:54) Christian Schlesiger, 1:1 (13:16) Dmitrij Newzdrow, 2:1 (14:07) Sebastian Muhs, 2:2 (14:33) Patrick Leitner, 3:2 (16:07) Christian Schlesiger, 4:2 (27:37) Juraj Dusicka, 4:3 (29:47) Kevin Savilla, 4:4 (33:25) Daniel Sonnack, 5:4 (44:08) Christian Perlitz, 6:4 (54:14) Christian Schlesiger, 7:4 (57:50) Sven Gotzsch, 8:4 (58:10) Juraj Dusicka. Strafminuten: Moers 14, Trier 20. Zuschauer: 100.
Großer Schritt zur Aufstiegsrunde
Grefrath, 19. Dezember "Aufstiegsrunde, Grefrath ist dabei", schallte es aus über 300 Kehlen und man feierte nach dem Spiel auch diesen Schritt, obwohl in der Theorie noch alles anders kommen kann. Mit 8:1 (1:0, 6:0, 1:1) gewann der GEC das wichtige Spiel gegen Verfolger ESV Bergisch Gladbach. Rene Thielsch sagte nach dem Spiel: "Unsere Fans haben uns in dieser Saison unheimlich unterstützt und auch großen Anteil an der Entwicklung der Niers Panther. Deshalb freue ich mich, dass die Fans in den Genuss kommen, die Aufstiegsrunde erleben zu dürfen." Die Niers Panther begannen nervös und es brauchte einige Zeit, bis man sich gefunden hatte. Daran änderte sich auch zunächst nichts, als Arno Brux in der neunten Minute das 1:0 erzielen konnte. Das war auch schon der Höhepunkt im ersten Drittel. In der Kabine gab es dann wohl die richtigen Worte, denn nun startete das Team einen wahren Sturmlauf und kaum waren 120 Sekunden im zweiten Abschnitt verstrichen, da rappelte es im Kasten von Marco Ohmann. Sascha Schmetz bediente Dennis Kobe und der Juniorentorjäger schob die Scheibe an Ohmann vorbei zum 2:0. Vier Minuten erhöhte James Dreseler auf 3:0. Nach dem 4:0 von Marco Piwonski klingelte es gleich dreimal binnen drei Minuten im Gladbacher Kasten. André Schroll, Dennis Holstein und erneut Schroll sorgten für das 7:0 zur zweiten Pause. Lukas Schilling besogrte in der 41. Minute den Ehrentreffer für die Gäste, ehe Marco Piwonski den Schlusspunkt setzte. Am Sonntag tritt der GEC die Reise zu den Trierer Huskys an. Dann sind auch wieder Martin Gebel und Bobby Fischer an Bord, so dass Trainer Adam Grygiel ein großer Kader zur Verfügung steht. Strafen: Grefrath 14, Bergisch Gladbach 18 + 10 (Manuel Warda). Zuschauer: 316.
Herner Blizzards starten Siegesserie
Herne, 19. Dezember Mit dem dritten Sieg in Folge eroberten sich die Herner Blizzards in Bergisch Gladbach den zweiten Tabellenplatz zurück. Die HEG verbuchte einen verdienten 11:3 (2:1, 4:2, 5:0)-Sieg beim ESV Bergisch Gladbach. Herne begann furios. Nach 93 Sekunden traf Patrick Berger bereits zum 1:0. Dem Ausgleich ließ Pascal Adolfs jedoch die erneute Führung folgen. Zu Beginn des Mittelabschnitts schlummerten die Herner selig. Nach dem Gladbacher Ausgleich zum 3:3 brachte Milan Vanek die HEG mit einem Doppelschlag wieder auf die Siegerstraße. Noch vor der zweiten Pause ließ Pascal Adolfs das 6:3 folgen. In der Schlussphase des Spiels machten es die Herner richtig deutlich. Sebastian Haßelberg, Bastian Tanne, Karl Jasik, erneut Tanne und Thorsten Peters sorgten für den Kantersieg. Das nächste Spiel der Blizzards findet am 30. Dezember in Trier statt. Zur weitesten Auswärtsfahrt werden neben dem Mannschaftsbus noch zwei weitere Doppeldeckerbusse mit Fans zu den Huskys fahren. Sollten sich weitere Interessenten finden wird auch eventuell noch ein dritter Reisebus zur Verfügung gestellt. Interessenten melden sich bei Carsten Fischer unter 0162/9414019.
Drachen überraschen Beach Boys - 4:2-Auswärtssieg am Ostseestrand
Erfurt, 17. Dezember Mit einem 4:2 (1:2, 3:0, 0:0)-Sieg und drei Punkten im Gepäck konnten sich die Black Dragons Erfurt am späten Freitagabend auf die lange Heimreise aus Timmendorf nach Thüringen machen. Die Gastgeber konnten sich zwar ein leichtes optisches Übergewicht erarbeiten, doch versäumten sie es, daraus Kapital zu schlagen. Für die Gastgeber konnte das Spiel kaum besser beginnen. Bereits nach neun Spielminuten konnte Bryan Phillips die Führung erzielen. Im weiteren Verlauf des ersten Spieldrittels kamen auch die Gäste besser ins Spiel und erarbeiteten sich Torchancen, doch scheiterte man zunächst am Timmendorfer Goalie Ulrik Kuhnekath. Nach 16 Minuten war allerdings auch Kuhnekath chancenlos. Zwei Timmendorfer Spieler saßen auf der Strafbank und diese numerische Überlegenheit konnten die Erfurter nutzen. Brandon Cook war erfolgreich. Noch vor der ersten Pause gingen die Beach Boys allerdings erneut in Führung. Jarred Reid war 25 Sekunden vor Drittelende zum 2:1 erfolgreich. Im Mitteldrittel konnten die Erfurter das Spiel komplett drehen. Zunächst versüßte sich Stephan Kaiser (28.), der die Drachen verlassen wird, seinen Abschied mit dem Treffer zum 2:2. Und die Drachen setzten nach. Nur vier Minuten später konnten die Erfurter erneut ein Überzahlspiel nutzen. Dominic Erdle drückte die Strafbank, als John Noob zur erstmaligen Erfurter Führung traf. Und 27 Sekunden vor der zweiten Pause setzte Oliver Otte bereits den Schlusspunkt. Tore: 1:0 (8:55) Phillips (Koubenski), 1:1 (15:32) Cook (Reichert, Pospisil/5-3) 2:1 (19:35) Reid (Gehring, Phillips/5-4), 2:2 (27:57) Kaiser (Geist, Weise), 2:3 (31:48) Noob (Masche/5-4), 2:4 (39:32) Otte (Reichert). Strafen: Timmendorf 22, Erfurt 10. Zuschauer: 698.
Lange mitgehalten - Neuss ist vorzeitig Meister
Dortmund, 17. Dezember Zwei Drittel lang konnte der EHC Dortmund dem Neusser EV Paroli bieten und sogar mit einer 2:1-Führung in die zweite Pause gehen, dann aber setzte sich die dominierende Mannschaft der Regionalliga NRW durch und holte mit dem 4:2 (1:0, 0:2, 3:0)-Erfolg an der Strobelallee vorzeitig den Hauptrundentitel. Die Elche versäumten es, im zweiten Spielabschnitt nach dem 2:1 bei einer dreiminütigen Überzahl den Vorsprung auszubauen und mussten zu Beginn der letzten 20 Minuten durch eigene Strafzeiten die Gäste vorbei ziehen lassen. Nach Spielschluss der insgesamt attraktiven und spannenden Begegnung feierte der NEV mit seinen zahlreich mitgereisten die vorzeitige Meisterschaft in der Regionalliga NRW, während der EHC sich immerhin damit trösten konnte, gegen die eindeutig beste Mannschaft der Liga, die nun seit 18 Spielen ungeschlagen ist, über weite Strecken der Partie zumindest eine mindestens gleichwertige Leistung gezeigt zu haben. Von Beginn an lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch mit hohem kämpferischen Einsatz. Dabei musste der EHC gleich auf sechs Spieler verzichten. Neben Hendrik Budde (vorläufiges Karriereende) und Thomas Branz (Kieferbruch) fehlten die gesperrten Gordon Schukies und Christian Nieberle sowie Markus Rautenberg, der dem EHC aus beruflichen Gründen nicht mehr regelmäßig zur Verfügung steht. Kurzfristig fiel auch noch Youngster Karl Kolloch verletzungsbedingt aus. Dafür kam Neuzugang Eric Daniels zu seinem ersten Einsatz und lieferte nach nur einer Trainingseinheit mit seiner neuen Mannschaft ein gutes Debüt. Das erste Drittel gestaltete sich ausgeglichen, wobei die Elche bereits nach fünf Minuten zwei gute Chancen hatten und deutlich zeigten, dass sie nicht gewillt waren die Punkte kampflos abzugeben. Im Gegenteil, die spielerischen Vorteile der Gäste konnten durch Einsatzwillen gut kompensiert werden. Dennoch ging Neuss in der 15. Minute in Führung, als Sebastian Kutschelis die Sicht versperrt war und er einen Distanzschuss von Boris Fuchs passieren lassen musste. Der Rückstand schockte die Elche aber nicht und direkt zu Beginn des zweiten Drittels gelang Igor Furda der verdiente Ausgleich. Ein eher als Pass gedachter Schlenzer fand den Weg in die lange Ecke. Die Begegnung wurde zunehmend körperbetonter und beide Mannschaften schenkten sich nichts. In der 35. Minute musste Boris Fuchs wegen Checks von Hinten vorzeitig unter die Dusche und Igor Cillik, der vorher knapp an Dennis Kohl im Gehäuse des NEV scheiterte, schaffte in numerischer Überzahl das aus Dortmunder Sicht umjubelte 2:1. Die Elche spielten noch weitere drei Minuten mit einem Mann mehr und wollten das Ergebnis verbessern, allerdings wurde gegen die cleveren Gäste zu hektisch agiert und damit eine mögliche Vorentscheidung verpasst. In den letzten Spielabschnitt startete der EHC unglücklich. Bereits in Unterzahl beginnend mussten zwei weitere Strafzeiten hingenommen werden, eine davon nutzte der Spitzenreiter in der 42. Minute zum Ausgleich. In dieser Phase waren die Gäste überlegen, das lag allerdings wohl eher am Überzahlspiel. Zwei Konzentrationsschwächen der Elche führten dann innerhalb von 62 Sekunden um die 50. Minute herum zu zwei Toren für die Gäste, die diesen Vorsprung nicht mehr aus der Hand gaben.
Verdiente Niederlage
Duisburg, 17. Dezember Eine verdiente 3:4 (0:2, 2:0, 1:1, 0:1)-Niederlage nach Penaltyschießen kassierte die 1b-Mannschaft des EV Duisburg in der Eishockey-Regionalliga NRW gegen den Tabellensiebten EHC Troisdorf. Die Qualifikation für die Oberliga-Aufstiegsrunde hatten die Jungfüchse schon vor dieser Partie in der Tasche - und genau so spielte auch ein Großteil des Teams. Wären die Gäste nicht an ihrer eigenen Chancenauswertung gescheitert, die EVD-Cracks hätten sich über eine Niederlage in regulärer Spielzeit nicht beschweren können. In der Anfangsphase machten die Duisburg noch Druck. Doch obwohl sich das Spielgeschehen rund acht Minuten lang vor dem Troisdorfer Gehäuse abspielte, sprang für die Jungfüchse nichts heraus. Doch nach ihrer ersten Überzahlsituation trafen die Gäste zur Führung, die sie drei Minuten später auf 2:0 ausbauten. Zwar gelang den Jungfüchsen im Mittelabschnitt der Ausgleich, doch viel zu viel blieb Stückwerk. Vorne fehlte die Übersicht, die Pässe wurde nicht präzise gespielt und hinten wurden Zweikämpfe nur selten angenommen. Gerade von den Förderlizenzspielern darf in dieser Hinsicht mehr erwartet werden. Starken Einsatz zeigten vor allem die älteren Spieler wie Klaus Micheller und Frank Petrozza - oder die ganz jungen wie André Hauser. Ein Fehler von Malte Seifert in eigener Überzahl ermöglichte Troisdorf im Schlussabschnitt die erneute Führung, die Sebastian Berg in der 50. Minute ausglich. Im Penaltyschießen setzten sich die Gäste mit 3:2 durch. EVD-Tore: Malte Seifert, Jörn Siegmanski, Sebastian Berg.
EC Siegerland unterliegt EC Bergisch Land nur knapp
Netphen, 17. Dezember Das gestrige Verbandsligaspiel zwischen dem EC Siegerland und dem EC Bergisch Land lief für die Gastgeber aus Netphen wesentlich besser als die ersten drei Aufeinandertreffen. Nach dem 0:17 und 1:16 bot der ECS den Solingern lange Paroli und unterlag nur mit 0:2 (0:0, 0:2, 0:0). Dabei waren die Voraussetzungen für die Siegerländer nicht gut. Neben den gesperrten Marco Herbel und Florian Fischbach fehlten auch krankheitsbedingt Andre Bruch und Martin Williams. Mit viel Disziplin und hohem läuferischen Einsatz konnte das Spiel der Gäste von Anfang an gut gestört werden. Obwohl die Bergisch Raptors den heimischen ECS fast komplett im Drittel einschnürten, konnten sie die Scheibe wegen des sehr gut aufgelegten ECS-Goalies Theo Eickhoff nicht im Tor versenken. Somit ging es torlos in die erste Drittelpause. Im zweiten Drittel setzten die ECS-Spieler ihre Spielweise des Auftaktdrittels fort. Zum Leidwesen der heimischen Fans konnten die Raptors trotz der defensiven Spielweise des ECS eine ihrer sich bietenden Chancen durch Jiri Smicek in der 25. Minute nutzen. Frei vorm Tor stehend ließ er Theo Eickhoff mit einem platzierten Handgelenksschuss keine Abwehrmöglichkeit. Nur drei Minuten schlug es wieder im Kasten des ECS ein. Per Direktschuss erhöhte von Pierre Klein auf 2:0. Tore: 0:1 (25.) Smicek (Burka), 0:2 (28.) Klein (Smicek). Strafen: Siegerland 8, Bergisch Land 10 + 10 (Mann). Zuschauer: 127.
Nachwahlen bei den Steelers
Salzgitter, 16. Dezember Der EHC Salzgitter 05 "Steelers" hat in den zurückliegenden Tagen recht unruhige Zeiten hinter sich gebracht, die durch die Amtsniederlegung aus gesundheitlichen Gründen des 2. Vorsitzenden und die dadurch veränderte Situation im Vorstand hervorgerufen wurden. Der bisherige geschäftsführende Vorstand ist aus eben genannten Gründen nur noch bis zum 28. Dezember im Amt. An diesem Tag werden auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Nachwahlen stattfinden, um den Vorstand wieder zu komplettieren. Die nötigen Kandidaten sind zum größten Teil gefunden, so dass ein nahtloser Übergang gewährleistet ist. Die Mitglieder des EHC werden schriftlich eingeladen und auch über die Print-Medien gebeten werden, diesen Termin zahlreich wahrzunehmen. So ist es möglich, schnell wieder zum Tagesgeschäft zurückzukehren, um der bis dato doch sehr erfolgreichen Mannschaft weiterhin ein ruhiges und konzentriertes Arbeiten zu ermöglichen.
Rumpftruppe gegen Spitzenreiter - Flink kommt von Lions
Frankfurt, 16. Dezember Mit dem letzten Aufgebot reist die Frankfurter Eintracht am Sonntag zum Spitzenreiter der Regionalliga Hessen nach Darmstadt. Die Stars stehen seit letzter Woche als Teilnehmer an der Endrunde der Regionalligen NRW und Hessen fest, die Eintracht muss nach der 2:9-Niederlage gegen Lauterbach definitiv in die Relegationsrunde. Am Sonntag fehlen unter anderem Jay McNeill, Sascha Samochwalow, Jens Mörschel, Peter Renner und Stefan Eisenträger, die beiden letztgenannten fallen nach ihren schweren Verletzungen aus dem Lauterbach-Spiel mindestens sechs bis acht Wochen aus. Bei der Eintracht ist man immer noch stinksauer über die überharte Spielweise der Lauterbacher und die damit verbundenen Verletzungen der SGE-Spieler. Bei Peter Renner wurde eine Innenbandverletzung diagnostiziert, die wahrscheinlich sogar operiert werden muss, bei Stefan Eisenträger hat sich der Bänderriss in der Schulter bestätigt. In Darmstadt geht es für die SGE einzig und allein darum, Schadensbegrenzung zu betreiben. Die Eintracht geht personell momentan am Stock, und man ist heilfroh über die Pause, die nach dem Darmstadt-Spiel ansteht. In der Relegationsrunde wird mindestens ein neuer Spieler das Eintracht-Trikot überstreifen: Dennis Flink wechselt von den Young Lions zur SGE und folgt damit Robert Lang, der diesen Schritt bereits im Herbst getan hat. Am Montag folgt das jährliche Gaudispiel, bei dem in diesem Jahr die ausländischen Spieler beider Eintracht-Teams gegen die deutschen Eintrachtler antreten, anschließend wird gegrillt.
Galloways verpflichten Homola
Pohlheim, 16. Dezember Nach dem überzeugenden 7:1-Sieg gegen die Ice Devils Bad Nauheim versucht der ERC Pohlheim auch am Sonntag wieder zu punkten. Gegner in der Eissporthalle Diez ist um 19:30 Uhr die TSG Darmstadt 1b. Die Stars aus Südhessen belegen derzeit Rang sechs der Tabelle. Dahinter rangieren die Pohlheimer. Nach den durchwachsenen Ergebnissen der Vorwochen, haben die Verantwortlichen gehandelt und eine spektakuläre Neuverpflichtung getätigt. Martin Homola schnürt künftig die Schlittschuhe für den Landesligisten. Der gebürtige Tscheche gehörte jahrelang zu den Publikumslieblingen in der Diezer Eissporthalle. Sowohl für den EC Diez-Limburg, als auch für die Nachfolgevereine Limburger EG und Lahntal Ducks stand der Mittelstürmer auf dem Eis und ging in der Oberliga und in der 2. Liga Nord auf Torejagd. Mit der LEG wurde er außerdem Deutscher Amateurmeister. Nach weiteren Station unter anderem in Wiesbaden und Trier war er zuletzt beim EC Siegerland in der NRW-Verbandsliga aktiv. Künftig wird er sich nun das Trikot des ERC Pohlheim überstreifen. "Martin betreibt seit kurzem eine Gaststätte in Diez. Das ließ sich mit den ständigen weiten Fahrten zum Training nach Siegen einfach nicht mehr vereinbaren. Außerdem wohnt er in Limburg. Da lag es also nahe, ihn für uns zu gewinnen", so ERC-Spielertrainer Holger Pöritzsch. Er kennt Homola nicht nur aus gemeinsamen Zeiten in Limburg und Wiesbaden, sondern ist mit ihm auch privat eng befreundet. "Ich dachte eigentlich nicht, dass wir noch mal gemeinsam in einem Team auf dem Eis stehen. Umso schöner, dass es jetzt doch noch mal klappt", freut sich Pöritzsch bereits auf den ersten Einsatz seines Neuzugangs. Ob der allerdings schon am Sonntag gegen Darmstadt sein wird, ist noch fraglich. "Noch ist nicht sicher, ob wir bis Sonntag die Spielberechtigung bekommen, da der Pass noch in Netphen liegt", so Pöritzsch nach dem Abschlusstraining am Donnerstagabend. Wenn alles klappt, dann wird er zusammen mit Boris Grif und Youngster Benjamin Jeckel einen schlagkräftigen Angriffsblock bilden. Aber auch so blickt der Coach optimistisch auf das letzte Heimspiel der Galloways im Jahr 2005: "Nach vier Niederlagen in Folge war der Sieg gegen Bad Nauheim vergangene Woche wichtig für die Moral." Langsam, aber sicher lichtet sich auch die ERC-Ausfallliste. So steht am Wochenende Thorsten Becker wieder zur Verfügung. Wie auch Stephan Wasserfuhr, der nach einer privaten Auszeit ins Team zurückkehrt und sein erstes Saisonspiel bestreitet. "Wir wollen mit einem Sieg in die Weihnachtspause gehen. Alles andere zählt nicht", gibt Holger Pöritzsch die Ziele vor.
Michael Sasse wechselt nach Unna
Herne, 16. Dezember Am kommenden Samstag treffen die Herner Blizzards auf die Realstars aus Bergisch Gladbach. Das Hinspiel am vergangenen Sonntag in der Eis-Arena, konnten die Blizzards klar mit 12:3 für sich entschieden. Ob dieses Ergebnis wiederholt werden kann, werden die Fans am Samstag in Bergisch Gladbach erleben. Bully ist um 20 Uhr. Verzichten muss die Herner EG auf Michael Sasse, der um Auflösung seines Vertrages und die Freigabe für den Königsborner JEC bat.
Endspurt zur Endrunde beginnt
Dortmund, 16. Dezember Am heutigen Freitag erwartet der EHC Dortmund um 20 Uhr den ungeschlagenen Tabellenführer Neusser EV an der Strobelallee, am Sonntag muss das Team von Markus Scheffold die Reise nach Troisdorf antreten, erstes Bully ist dort um 18 Uhr. Während es im Heimspiel gegen den NEV darum geht, mit einer konzentrierten und kämpferischen Leistung dem Spitzenreiter Paroli zu bieten und den Zuschauern ein spannendes und attraktives Spiel zu zeigen, können die Elche in Troisdorf einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Endrunde machen. Leicht wird es aber für den EHC am Wochenende nicht werden, denn in der Woche erreichte die Verantwortlichen eine Hiobsbotschaft. Hendrik Budde wird in dieser Saison die Schlittschuhe nicht mehr schnüren können, denn seine Knieprobleme machen zumindest eine längere Pause unumgänglich. Allerdings gibt es auch positive Nachrichten, denn zum einen macht der Heilungsprozess bei Thomas Branz sehr gute Fortschritte, zum anderen kann der EHC mit dem Dortmunder Unternehmen Sports Analytics einen weiteren Kooperationspartner präsentieren. Zum Sportlichen: Mit dem Neusser EV kommt am Freitagabend die dominierende Mannschaft der Regionalliga NRW ins Eissportzentrum Westfalenhallen. In den bisherigen 17 Spielen wurden ganze zwei Punkte abgegeben. Den Neussern fehlen noch zwei Punkte, um auch rechnerisch die Regionalliga-Hauptrunde für sich zu entscheiden. Unter diesem Gesichtspunkt hat die Sonntagsbegegnung in Troisdorf noch eine größere Bedeutung, denn die Dynamites wittern bei acht Punkten Rückstand auf die Elche ihre letzte Chance auf Platz sechs. Der Dortmunder EHC dagegen könnte im Siegesfall den Vorsprung noch weiter ausbauen und im Icedome eventuell schon vorzeitig alles klar machen. Dort kann Trainer Markus Scheffold die am Freitag gesperrten Gordon Schukies und Christian Nieberle wieder einsetzen, im Angriff baut er außerdem darauf, dass sich die in der ersten Drittelpause an der Mosel vorgenommenen Umstellungen weiter bewähren. So wird Youngster Karl Kolloch wieder an der Seite der Routiniers Jan Baron und Hansi Lacalli stürmen, die zweite Formation bildet das Duo Igor Cillik und Igor Furda zusammen mit Pierre Schulz, lediglich die Besetzung der dritten Reihe ist neben Kapitän Manuel Jahrendt und Hendrik Pernt, der trotz beruflicher Belastung sich in Trier zur Verfügung stellte und seine Sache sehr ordentlich machte, noch offen. Ebenso wie die Frage, ob die Personalplanung trotz des Ausfalls von Hendrik Budde und einiger kursierender Gerüchte über Wechselkandidaten für den Angriff abgeschlossen ist oder nicht.
Kellerduell
Unna, 15. Dezember Der Königsborner JEC wird am Sonntag um 19 Uhr sein letztes Heimspiel in der Regionalliga NRW vor dem Jahreswechsel austragen. Zu Gast ist der Tabellennachbar und der bislang einzige vom KJEC bezwungene Gegner, der TuS Wiehl. Die Vorrunde endet für die Bulldogs am 8. Januar mit de Spiel gegen den designierten Meister Neusser EV. In der dreiwöchigen spielfreien Zeit setzt man seitens der Bulldogs auf Regeneration und wird anders als in den Jahren zuvor keine Freundschaftsspiele austragen. Zunächst aber gilt die volle Konzentration dem TuS Wiehl, der ähnlich wie der KJEC reine Amateure einsetzt und eine Mischung aus alten Haudegen und hungrigen Nachwuchskräften aufbietet. Das Hinspiel ging mit 5:3 an Königsborn. Mit einem weitern Erfolg könnten die Unnaer die Rote Laterne an die Wiehler Penguins weitergeben. Der KJEC wird erstmals mit sechs Verteidigern spielen können, da Tobias Wirth seine Lebensmittelvergiftung mittlerweile auskuriert haben dürfte. Ebenso wird Stürmer Sebastian Riede wieder zur Formation stoßen. Lediglich hinter dem Einsatz von Raphael Riedl steht noch ein Fragezeichen aufgrund seiner bevorstehenden Lehrproben. Trainer Milan Vanek sen. will sich mit seinem Team unbedingt mit einem Sieg von den heimischen Zuschauern aus dem laufenden Jahr verabschieden, da man dieses Gefühl mitnehmen könnte in die anstehende Spielpause. Unter der Woche wurde bei den Übungseinheiten ein weitere potenzieller Neuzugang für die Bulldogs getestet, dessen Verpflichtung allerdings noch nicht entschieden wurde.
Zwei unterschiedliche Aufgaben
Braunlage, 15. Dezember Zwei höchst unterschiedliche Aufgaben erwarten den Braunlager SC an diesem Wochenende. Am Freitag geht es bei den Blue Lions Leipzig um den Kampf um Platz zwei. Am Sonntag erwartet die Harzer zu Hause der FASS Berlin. Die Leipziger und die Harzer trennt momentan in der Tabelle gerade einmal ein Punkt. Eigentlich ist dies umso überraschender, wenn man die finanziellen Möglichkeiten der beiden Vereine in Betracht zieht. So spielt bei Leipzig mit Marco Suvelo der wohl beste Torwart der Liga. Nicht zuletzt dank ihm steuern die Blue Lions direkt Richtung Aufstiegsrunde. Mit FASS Berlin erwartet den BSC am Sonntag um 19 Uhr ein unangenehmer Gegner. Die Berliner haben etliche erfahrene Spieler in ihren Reihen. Allen voran steht Marco Rentzsch, der sogar schon im Nationalteam gestanden hat. Zwar gewann der BSC das Hinspiel relativ sicher, aber trotzdem ist beim Rückspiel Vorsicht geboten.
Letztes Auswärtsspiel in Timmendorf - Veränderung im Kader
Erfurt, 15. Dezember Zum letzten Auswärtsauftritt in der Vorrunde treten die Black Dragons Erfurt am kommenden Freitag um 20 Uhr bei den Beach Boys in Timmendorf an. In den letzten Spielen zwischen beiden Teams konnte jeweils die Heimmannschaft die Spiele gewinnen (6:3 und 2:0 in Erfurt sowie 8:2 in Timmendorf). Mit den Beach Boys verbindet die Drachen eine lange Bekanntschaft, bereits in der Saison 1998/99 kam es zum ersten Aufeinandertreffen beider Teams. In bisher 15 Spielen gegeneinander konnte sich keine der beiden Teams entscheidend absetzen. Neun Erfurter Siegen stehen sechs Niederlagen gegenüber. Fehlen wird in Timmendorf definitiv noch Petr Hnidek, er laboriert noch an einer Verletzung im Adduktorenbereich. "Er hat schon einige Zeit Probleme mit der Leiste, wir wollen ihm jetzt erst einmal die Zeit einräumen, die er braucht um seine Verletzung auszukurieren. Ob er beim letzten Heimspiel gegen den ECC Preussen wieder mit von der Partie sein wird steht noch in den Sternen", so ESC-Trainer Thomas Belitz nach dem Hallespiel. Sonst steht der komplette Kader zur Verfügung. Das Spiel in Timmendorf wird gleichzeitig der letzte Auftritt von Stephan Kaiser im Drachentrikot werden. Er verlässt den ESC Erfurt wegen einer besseren beruflichen Perspektive in seiner bayrischen Heimat. "Wir hätten Stephan gern bei uns in Erfurt behalten, er war immer ein wichtiger Bestandteil des Teams. Jedoch wollen wir ihm in seinem beruflichen Weiterkommen nicht behindern", so Präsident Holger Eden. Stephan Kaiser absolvierte bisher für den ESC Erfurt 40 Spiele, dabei erzielte er zwölf Tore und steuerte 15 Assists bei.
Blizzards bangen um ihre sportliche Heimat
Herne, 14. Dezember Die Herner EG muss sich um ihre sportliche Heimat sorgen. Nach Presseberichten plant Jürgen Stienecke, Betreiber der Eis-Arena Herne, die Eishalle aus Kostengründen zu einer Sporthalle für Hallenfussball umzubauen, da die Energiekosten für das Eis immens gestiegen wären und der Eissportverein in einer desolaten Situation wäre. Neben den Blizzards, dem Nachwuchs- und Amateurmannschaften der HEG wären auch die Hobby-Eishockey-Vereine Wanne-Eickel Knights und Herner Honks sowie das Team der Ruhr-Universität Bochum betroffen. Nun will die HEG gemeinsam mit den anderen Vereinen für den Erhalt der Eissporthalle kämpfen und hofft dabei auf die Unterstützungn von Oberbürgermeister Horst Schiereck.
NEV will den Tiel klar machen
Neuss, 14. Dezember Wer hätte das schon vor der Saison gedacht? Nach 17 Siegen in Folge fehlen dem Neusser EV nur noch zwei Punkte, um vorzeitig den Meistertitel in der Regionalliga NRW zu erringen. Das große Ziel könnte die Mannschaft von Trainer Andrej Fuchs schon am kommenden Freitag erreichen, wenn der NEV beim EHC Dortmund antritt. Doch obwohl der bislang noch ungeschlagene Tabellenführer selbstbewusst die Reise zu den Westfalen antritt, hat man durchaus Respekt vor dem Gegner. Abgesehen davon, dass sich Neusser Mannschaften in Dortmund meist besonders schwer taten, sind die Elche doch eins von nur zwei Teams, die den NEV in der aktuellen Spielzeit ins Penaltyschießen zwingen konnten. Erschwert wird die Aufgabe dadurch, dass man auf die gesperrten Ronny Sassen und Tim Krahforst verzichten muss, wobei auch die Gastgeber aus gleichem Grund nicht komplett antreten können. Während der NEV am Freitag bereits um den Meistertitel kämpft, geht es für den EHC darum, die letzten noch fehlenden Punkte für das Erreichen der Aufstiegsrunde zu sammeln. Langweilig dürfte es an der Dortmunder Strobelallee also nicht werden, wenn um 20 Uhr die Schiedsrichter den Puck zum ersten Bully einwerfen.
Panther peilen die Aufstiegsrunde an
Grefrath, 14. Dezember Der kommende Freitag kann für eine Vorentscheidung sorgen. Denn sollten die Grefrather Niers Panther das Heimspiel gegen den ESV Bergisch Gladbach gewinnen, ist man wohl in der Aufstiegsrunde zur Oberliga dabei. Gleichzeitig könnte man damit auch den vorzeitigen Klassenerhalt perfekt machen. GEC-Trainer Adam Grygiel wird unter der Woche wohl die richtigen Worte finden, denn die Bergischen haben zuletzt böse Niederlagen kassiert, werden sich in Grefrath aber bestimmt zerreissen, um noch die theoretische Chance auf den sechsten Platz zu wahren. André Wagner wird dann auch zum ersten Einsatz bei den Niers Panthern kommen, da die Passangelegenheit geklärt ist. Der Coach kann wohl nicht auf einen breiten Kader zurückgreifen, denn neben Marcel und Carsten Ackers, stehen auch Dirk Schmitz und Fabian Peelen nicht zur Verfügung. Hinter James Dreseler und Gerrit Ackers steht noch ein Fragezeichen, da beide Cracks angeschlagen sind. Die Firma Suthor stellt sich wieder als "Sponsor" für die Fans zur Verfügung und liefert Fahnen, Luftballons und Wunderkerzen. Am Sonntag reisen die Panther zum ESC Trier. Das Hinspiel konnte man mit 7:1 für sich entscheiden, doch in Trier hat man einige Spieler ausgetauscht und plötzlich läuft die Maschine wieder.
Derbywochenende
Schönheide, 14. Dezember Mit dem Einzug in die Meisterrunde am vergangenen Wochenende und des damit erreichten ersten Saisonzieles will der EHV Schönheide Begegnungen gegen den ESC Halle 04 und die Blue Lions Leipzig die ersten Duftmarken in Hinblick auf die bevorstehende Meisterrunde setzen. Am Freitag treten die Wölfe um 20 Uhr bei den Saale Bulls in Halle an. Tags darauf sind die Leipziger um 17 Uhr in Schömheide zu Gast. Dabei steht dem EHV an der Saale sicher ein heißer Abend bevor. Noch immer sitzt der Stachel der 1:9-Hinspielschlappe tief bei den Bulls. Auch wenn für beide Teams die Aufstiegsrunde schon sicher ist, gilt es speziell für den ESC Halle 04, die Schmach vom 5. November wett zu machen. Nach achtwöchiger Verletzungspause wird Kapitän Mike Losch wieder das Wölfeteam aufs Eis führen. Einzig Patrick Solf wird dem EHV an diesem Wochenende weiterhin fehlen. Der Verteidiger laboriert immer noch an der im FASS-Spiel zugezogenen Rippenprellung. Am Samstag steht Wiedergutmachung für den EHV Schönheide auf dem Plan. Die knappe 1:2-Niederlage in Leipzig Anfang der Saison wollen die Jungs von Trainer Jiri Heinisch vergessen machen.
Motivation und Selbstbewusstsein tanken
Trier, 14. Dezember Nachdem der ESC Trier den sechsten Tabellenplatz abgehakt hat, konzentrieren sich die Huskys nun auf den Regionalligapokal und möchten sich in den letzten Spielen die nötige Motivation und das Selbstbewusstsein holen, um das Saisonziel Klassenerhalt zu realisieren. Am kommenden Samstag, 17. Dezember, muss die Mannschaft von Trainer Felix Brunschwiler in Moers ran. Die Huskys kehren an den Ort zurück, wo sie den größten Erfolg der Vereinsgeschichte, den Aufstieg in die Regionalliga, feiern konnten. Das Hinspiel zeigte, dass man trotz der 3:5-Niederlage durchaus mithalten konnte. In diesem Spiel kann Felix Brunschwiler bis auf den gesperrten Marco Hillgärtner seinen gesamten Kader ins Rennen schicken. Wer das Team im Bus begleiten möchte, sollte sich bei Oliver Fau unter 0170-2916264 anmelden. Gut 24 Stunden später empfangen die Huskys ab 18:30 Uhr die Panther aus Grefrath. Hier gilt es, die bittere 1:7-Niederlage aus dem Hinspiel zu egalisieren. Zudem wollen die Huskys zu Hause den Fans zeigen, dass der Trend der letzten Wochen kein Strohfeuer war.
Verjüngte Kobras gewinnen Testspiel
Dinslaken, 13. Dezember Der Regionalligist Dinslakener Kobras hat heute Abend das Testspiel gegen die Ratinger Ice Aliens 1b aus der Landesliga NRW mit 7:5 gewonnen. Dabei gaben die Dinslakener ihrem Nachwuchs die Chance, sich zu präsentieren. In den zweieinhalb Blöcken der Kobras, die gegen die vier Ratinger Reihen antraten, waren nur sechs Spieler der ersten Mannschaft, dafür aber fünf Junioren- und ein Jugendspieler.
Christian Schlesiger kommt Juraj Dusicka geht
Moers, 13. Dezember Nachdem die Black Devils Niederrhein das große Ziel Aufstiegsrunde vorzeitig erreicht haben, beginnen die Planungen für die Zukunft. Und es gibt schon erste Ergebnisse. Stürmer-Talent Christian Schlesiger - von einigen Teams in der Regionalliga heftigst umworben - wechselt vom Oberligisten Stuttgart Wizards nach Moers. "Christian ist ein guter Regionalliga-Spieler. Er bringt uns in der Aufstiegsrunde sicher weiter", freut sich Trainer Josef Spychala. Der 20-Jährige hat seine Wurzeln bei den Krefeld Pinguinen und war bereits für den Grefrather EC und den Neusser EV in der Regionalliga im Einsatz. Möglicherweise kommt auch Jannick Joosten (19), der ebenfalls in Stuttgart unter Vertrag stand. "Jannick Joosten trainiert derzeit mit der Mannschaft. In den nächsten Tagen entscheidet sich, ob er kommt", so Team-Manager Thomas Esser. Definitiv bleiben wird Verteidiger Kristian Simo. Der Slowake wechselte zu Saisonbeginn nach Moers. Vereinbart war, dass er zunächst bis Ende Dezember für die Devils spielt. "Er hat uns überzeugt, deshalb sind wir froh, dass er auch die Aufstiegsrunde für uns bestreitet", erklärt Esser. Verabschieden wird sich dagegen Simos Landsmann Juraj Dusicka. Thomas Esser: "Es ist uns sehr schwer gefallen, aber wir haben uns für Schlesiger und gegen Dusicka entschieden." Sein Abschiedsspiel bestreitet Dusicka am kommenden Samstag. Zur letzten Partie im Jahr 2005 empfangen die Black Devils den ESC Trier. "Wir wollen uns natürlich mit einem Sieg von den Fans aus dem alten Jahr verabschieden", lautet Spychalas Zielsetzung. "Trier hat aber ordentlich aufgerüstet, deshalb wird es mit Sicherheit ein knappes Spiel." Beginn ist um 17:45 Uhr in der Moerser Eissporthalle.
Christian Kühn schwer verletzt
Dinslaken, 13. Dezember Einen hohen Preis für ihren Sieg haben die Dinslakener Kobras bezahlt. Christian Kühn, Spieler und Schatzmeister des Vereins, erlitt entgegen den ersten Vermutungen (Verdacht auf Bänderriss), eine derart schwere Verletzung, dass er nicht nur für den Rest der Saison ausfallen wird, sondern sogar mit dem Ende seiner Eishockeykarriere rechnen muss. Auch in seiner Funktion als Schatzmeisters wird er den Kobras für längere Zeit nicht zur Verfügung stehen können. Er zog sich die Verletzung im ersten Drittel zu, als er während einer Zweikampfsituation unglücklich frontal in die Bande rutschte. Er erlitt links einen Wadenbein- und Sprunggelenksbruch sowie den kompletten Abbruch einer Knochenecke. Eine stationäre Aufnahme von Christian Kühn ins Krankenhaus erfolgte noch am selben Abend. Die dringend notwendige Operation fand am gestrigen Montag statt, wobei ihm Nägel und Stahlplatten ins Bein eingesetzt wurden.
Gute Leistung gegen Duisburgs 1b
Unna, 13. Dezember Gute Ansätze zeigte der Königsborner JEC bei der 2:12 (0:5, 0:3, 2:3)-Niederlage am Sonntag gegen den EV Duisburg 1b. Alleine Frank Petrozza sorgte mit vier Toren für ein Drittel der Gästetreffer und war zu keiner Zeit durch die bemühte Abwehr der Bulldogs aus dem Spiel zu nehmen. Stets angetrieben vom Ex-Nationalspieler Klaus Micheller rollte ein Angriff nach dem anderen auf das KJEC-Tor. Auch im zweiten Drittel veränderte sich das Bild nicht. Immerhin gelang es den Bulldogs im Schlussdrittel, sich einige Male aus der Duisburger Umklammerung zu befreien. So erzielte der bulgarische Nationalspielern Borislav "Bobby" Blagoev seinen ersten Treffer für Königsborn, ehe Patrick Kuchnia wenige Tage nach seinem 18. Geburtstag das zweite Tor der Gastgeber gelang. Der amerikanische Verteidiger William Thomas Hildebrandt, Rufname Tom, überzeugte bei seinem Debüt, spielte hart, aber fair. Am nächsten Sonntag erwartet der KJEC den TuS Wiehl, den bislang einzigen Gegner, den man bezwingen konnte, zum Rückspiel in Unna. Mit einem Sieg kann man über die Weihnachtstage sogar die rote Laterne an den Gast abgeben. Spielbeginn wird wie gewohnt um 19 Uhr sein.
Mario Breneizeris stürmt wieder für den BSC
Braunlage, 13. Dezember Der Braunlager SC hat seinen Kader um einen Angreifer erweitert. Mario Breneizeris wird wieder für die Wölfe auflaufen. Im Harz ist der 1,90 Meter große Stürmer bestens bekannt, schließlich stand er in den beiden Spielzeiten 2002/03 und 2003/04 bereits bei den Wölfen unter Vertrag. Der am 17. Dezember 1970 geborene Rechtsschütze zählte in beiden Saisons zu den besten Scorern der Liga. Auch in der vergangenen Spielzeit, die Breneizeris beim EC Wilhelmshaven verbrachte, stehen für ihn aus 31 Spielen beachtliche 51 Punkte (14 Tore, 37 Vorlagen) zu Buche. Nach dem finanziellen Aus des ECW in diesem Sommer wechselte der erfahrene Stürmer zum Adendorfer EC. Richtig glücklich wurde der wuchtige Angreifer dort jedoch nicht, so dass nun die Rückkehr an den Wurmberg perfekt ist. Bei den Wölfen soll Breneizeris auch mit seiner Routine helfen, das nächste Etappenziel zu erreichen. Nach der bisher erfolgreich verlaufenden Saison hat der BSC seine Ambitionen höher gesteckt. "Jetzt wollen wir auch die Play-offs ereichen", gibt Sportchef Bernd Wohlmann das neue Ziel vor. Doch nicht nur auf dem Spielermarkt können die Harzer einen Erfolg vermelden. Auch im Sponsoring-Bereich konnte der BSC einen Treffer landen. Mit dem "Autoland Bad Harzburg" in der Ilsenburger Straße in Bad Harzburg freuen sich die Harzer Wölfe über einen neuen Partner und Unterstützer des Braunlager Eishockeys.
Wölfe stehen in der Meisterrunde
Schönheide, 12. Dezember Mit einem sicheren 9:3 (1:0, 4:0, 4:3)-Sieg gegen die Crocodiles Hamburg hat der EHV Schönheide vorzeitig das Ticket für die Endrunde der Regionalliga Nordost gelöst. Verwirrung gab es nur beim letzten Hamburger Tor. Unklar war, welcher Schönheider Spieler nach einer Unterzahlsituation wieder aufs Eis durfte. "Normalerweise darf nach einem Gegentor jener Crack die Strafbank verlassen, der sie zuletzt betreten hat", wird Gästetrainer Hans-Günter Dreher in der Schönheider Pressemitteilung zitiert. Sollte der Coach das so gesagt haben, liegt er allerdings daneben. Denn es darf der Crack aufs Eis, dessen (Zwei-Minuten-)Strafe am weitesten abgelaufen ist. Ersetzte Strafen sind natürlich ausgenomen. Tore: 1:0 (18.) Günzl (Kase, Mix), 2:0 (22.) Mix (Günzl, Kase), 3:0 (26.) Geier (Heumann, Kase), 4:0 (27.) Krehl (Jun, Kase), 5:0 (28.) Geier (Kase, Günzl), 5:1 (44.) Pawletta (Wellnitz, Sadlon), 6:1 (46.) Jenka (Mix, Schröder), 6:2 (50.) Pawletta (Sadlon), 7:2 (51.) Jenka (Schröder, Krehl), 8:2 (52.) Heumann (Mix, Günzl), 8:3 (59.) Sadlon (Picklyk, Bunk), 9:3 (60.) Jun (Schröder, Granert). Strafen: Schönheide 16, Hamburg 22.
4:1-Führung verspielt
Trier, 12. Dezember Mangelnde Konzentration und geringe Chancenauswertung kosten einen sichergeglaubten Sieg. Nüchtern betrachtet ist dies das Fazit nach dem Heimspiel des ESC Trier gegen den EHC Dortmund. Zwei Drittel lang waren die Huskys dem Gast aus Dortmund überlegen und führten schon mit 4:1, ehe am Ende die 4:6 (3:0, 1:2, 0:4)-Niederlage zu Buche stand. Gegen Dinslaken schafften es die Huskys, ein 1:4 noch in einen Sieg umzuwandeln, diesmal mussten die Huskys schmerzvoll erfahren, dass es auch umgekehrt geht. Den besseren Start in eine gute Partie hatten die Trierer. Coach Felix Brunschwiler musste aufgrund der Sperre von Patrick Leitner die Reihen umbauen. David Müller stürmte an seiner Stelle neben Anton Bauer und Kevin Saville. Nach gut neun Minuten war es David Müller, der den Torreigen an diesem Abend eröffnete. Aus dem Getümmel heraus traf er zum 1:0 für die Huskys. Mit der Führung im Rücken spielten die Huskys weiterhin stark auf und drückten auf das Dortmunder Gehäuse. Chancen gab es in Hülle und Fülle. Kevin Saville bestätigte mit dem 2:0 in der 19. Minute seine gute Form. In den Jubel über dieses Tor fiel auch schon das 3:0 (19.). David Müller konnte den Goalie der Gäste ein weiteres Mal überwinden. Im zweiten Drittel machten die Huskys dort weiter, wo sie vorher aufgehört hatten. Dortmund kam jedoch in der 32. Minute zum Anschlusstreffer. Igor Furda traf sehenswert mit einem Schlenzer unter die Latte zum 3:1. Nun gab es Chancen hüben wie drüben. Viele dieser Chancen blieben von den Huskys ungenutzt. Selbst eine fünfminütige Überzahl führte nicht zum Torerfolg. Kevin Saville markierte in der 34. Minute das 4:1. Doch bereits im Gegenzug verkürzten die Dortmunder auf 2:4. Der Treffer gab den Dortmundern den Auftrieb, um das Spiel im letzten Drittel binnen fünf Minuten zu drehen und mit 5:4 in Führung zu gehen. Nachdem die Huskys wieder die Ordnung zurückgefunden hatten, fiel in der 56. Minute die Entscheidung. Hans-Jürgen Lacalli traf für die Gäste aus Dortmund zum 6:4 Auswärtssieg. Tore: 1:0 (8:46) David Müller (Kevin Saville), 2:0 (18:20) Kevin Saville (Anton Bauer), 3:0 (18:48) David Müller, 3:1 (31:22) Igor Furda (Igor Cillik, Willi Tesch), 4:1 (33:57) Kevin Saville (Udo Schön), 4:2 (34:07) Jan Anton Baron (Hans-Jürgen Lacalli), 4:3 (41:51) Toni Fonso (Christian Nieberle, Igor Cillik), 4:4 (42:38) Jan Anton Baron (Karl Kolloch), 4:5 (45:32) Jan Anton Baron (Hans-Jürgen Lacalli, Karl Kolloch), 4:6 (55:16) Hans-Jürgen Lacalli (Karl Kolloch)
Penguins-Tor wurde zur Schießbude: 17 Gegentreffer in zwei Partien
Wiehl, 12. Dezember 17 Gegentore setzte es für die Wiehler Penguins in der Regionalliga NRW. Der 2:9 (1:2, 1:5, 0:2)-Heimniederlage gegen die Dinslakener Kobras folgte beim Grefrather EC ein 0:8 (0:4, 0:1, 0:3). Wiehl konnte zwar nach wenigen Sekunden durch Sascha Derichs in Führung gehen, doch die Kobras erholten sich schnell von diesem Schock und erzielten in der zweiten Minute den Ausgleich. Nach sieben Minuten war Marc Garthe zur Stelle und traf zum 2:1. Völlig von der Rolle waren die Penguins im zweiten Drittel: Dinslaken baute die Führung auf 6:1 aus und verlor Torwart Matthias Kehlen mit einer Spieldauerstrafe. Für das einsame Highlight aus Wiehler Sicht sorgte Christof Stranzenbach mit dem zweiten Ehrentreffer. Dinslakens Henri Marcoux stellte im Schlussabschnitt den Endstand her. Bereits am Freitag hatten die Wiehler beim Grefrather EC keine Chance. 8:0 hieß es am Ende für den Tabellenfünften. Immerhin gab es eine positive Nachricht am Wochenende: Verteidiger und Mannschaftskapitän Peter Lutter wurde Vater.
Endrunde so gut wie verpasst
Frankfurt, 12. Dezember Mit einer 1:6 (0:3, 1:2, 0:1)-Heimniederlage im Rückspiel der Regionalliga Hessen gegen die TSG Darmstadt dürften wohl alle Hoffnungen auf das Erreichen der gemeinsamen Endrunde mit NRW bei den Young Lions Frankfurt ein Ende gefunden haben. Zwar gibt es noch eine theoretische Chance, aber es ist davon auszugehen, dass der VERC Lauterbach aus den beiden noch ausstehenden Spielen den notwendigen Punkt holt. Den Spielbeginn bestimmten klar die Gäste aus Darmstadt. Sie waren vor allem körperlich robuster. Es dauerte nur 33 Sekunden, bis Darmstadt mit dem ersten Torschuss die frühe Führung erzielen konnte. Es dauerte einige Zeit, bis man sich vom Druck der Darmstädter befreien und selbst zum Spiel beitragen konnte. Nachdem beide Mannschaften ihr erstes Überzahlspiel nicht nutzten konnten, kam Frankfurt besser ins Spiel. Endlich erspielte man sich selbst Torchancen und war drauf und dran, den Ausgleich zu erzielen. Darmstadt war aber mit den schnellen Angriffen immer wieder gefährlich. Bei eigener Überzahl nutzten die Gäste einen solchen zur 0:2-Führung (16.). Zwei Minuten später musste man gar noch das 0:3 hinnehmen. Mit diesem Zwischenergebnis ging es dann auch in die Pause. Trotz des Rückstandes zeigte man aber ein recht gutes Spiel, auf jeden Fall deutlich verbessert zur Vorwoche gegen Bad Nauheim. Im zweiten Drittel versuchte man weiterhin, dem Spiel noch eine andere Richtung zu geben, die Mannschaft gab sich trotz des frühen Rückstandes nicht auf. Gleich zu Beginn des Drittels konnte man eine Unterzahlsituation überstehen. Danach versuchte man wieder, den Anschluss herzustellen. Es gab viele Chancen auf beiden Seiten, aber die beiden Torhüter konnten ihren Kasten zunächst sauber halten. Mit zunehmender Spielzeit wurden die Gäste wieder dominanter und erhöhten mit einem Doppelschlag (33., 35.) auf 0:5. Auch davon ließ man sich nicht entmutigen und kam in der 37. Minute zum Ehrentreffer durch Enrico Poßner. Obwohl der Schuss glücklich von einem Darmstädter ins Tor prallte, war der Treffer mehr als verdient. Es bleib beim 1:5 nach 40 Minuten aus Frankfurter Sicht. Im letzten Drittel spielten dann beide Mannschaften das Spiel ohne wirkliche Höhepunkte über die Zeit. In der erfreulich fairen Partie gab es auch keine störenden Fouls. Kurz nach Beginn des Drittels gab es bei doppelter Überzahl nochmals einige gute Torchancen, aber erneut konnte man diese nicht nutzten. Danach plätscherte das Spiel so dahin bis zur 57. Minute. Dort nämlich erzielten die Gäste in Überzahl den 1:6-Endstand. Am kommenden Sonntag steht das letzte Vorrundenspiel beim EV Wiesbaden auf dem Spielplan. Tore: 0:1 (0:33) Shea McShane, 0:2 (15:11) Torsten van Leyen (Sebastian Erhart/4:5), 0:3 (18:26) Shea McShane (Marco Dietzel), 0:4 (32:56) Toni Maier (Marcel Gaitantzis, Michael Horcicka), 0:5 (34:08) Florian Amstutz (Radek Dostalek, Christian Wehner/5:4), 1:5 (36:04) Enrico Poßner (5:4), 1:6 (56:25) Marcel Gaitantzis (Philipp Roth, Jan Nissen/5:4). Strafen: Frankfurt 14, Darmstadt 18.
Eintracht unterliegt überharten Lauterbachern
Frankfurt, 12. Dezember Die Frankfurter Eintracht hat in der Regionalliga Hessen gegen überhart spielende Lauterbacher mit 2:9 verloren. Zwei SGE-Spieler (Eisenträger und Renner) mussten mit schweren Verletzungen nach üblen Fouls vorzeitig vom Eis, bei Stefan Eisenträger diagnostizierten die Ärzte einen Bänderriss in der rechten Schulter, was gleichbedeutend mit sechs Wochen Pause ist. Bei Renner steht die Diagnose noch aus, aber auch er wird nach einem brutalen Kniecheck in der letzten Minute einige Wochen pausieren muessen. Die Tore für die SGE schossen Renner zum 1:0 und McNeill zum 2:3.
Strafzeitenflut und Spielabbruch
Iserlohn, 12. Dezember Beim Stand von 7:2 (2:1, 3:1, 2:0) wurde das Verbandligaspiel des Iserlohner EC 1b gegen den EC Siegerland in der 53. Minute abgebrochen. Vorrausgegangen war eine reine Strafzeitenflut mit insgesamt je zwei Spieldauerdisziplinarstrafen auf beiden Seiten und einer Matchstrafe gegen den Gast. Die Mannschaft des Tabellendritten aus Netphen verabschiedete sich daraufhin in die Kabine. Kurze Zeit später erschienen die Verantwortlichen des EC Siegerland und teilten mit, das sie auf Grund von Verletzungen keine spielfähige Mannschaft mehr stellen könnten. Mit diesem Sieg ist den Wild Roosters - das Spiel geht mit 7:2 in die Wertung ein - bereits drei Spieltage vor Beendigung der Vorrunde, der Platz in der Regionalliga-Aufstiegsrunde nicht mehr zu nehmen. Das kommende Heimspiel findet am Freitag um 19:30 Uhr gegen den SV Brackwede statt.
ERC Pohlheim im Schlussspurt 7:1 gegen Ice Devils Bad Nauheim
Pohlheim, 12. Dezember Von Beginn an lief das Spiel für die Galloways am vergangenen Sonntag im Exil in der Diezer Eissporthalle. Mit 7:1 (2:0, 0:0, 5:1) kam der ERC Pohlheim zu einem klaren Heimerfolg gegen den Tabellenletzten aus Bad Nauheim. "Nach vier Niederlagen in Folge wird es endlich wieder Zeit für einen Dreier", hatte ERC-Spielertrainer Holger Pöritzsch bereits vor der Partie die Zeichen klar auf Sieg gestellt. Die Gäste aus der Kurstadt hatten die Devise: Tief stehen und das Spiel so lange wie möglich offen halten und bei Fehlern der Galloways zuschlagen. Hochkarätige Chancen blieben daher zunächst Mangelware. Beide Torhüter, Ralf Groos auf ERC- und Gordon Eberhard auf Bad Nauheimer Seite, zeigten sich zudem als Meister ihres Faches. Dies änderte sich erst nach dem 1:0 (15.) durch Benjamin Jeckel der trotz einer Knieverletzung auf ein Wiedersehen mit einigen Spielern aus gemeinsamen Bad Nauheimer Zeiten nicht verzichten wollte. Kurz vor der Pause bediente Holger Pöritzsch mustergültig Frank Müller, der dann aus kurzer Distanz zum 2:0 traf. Das Mitteldrittel endete mit 0:0 was auch am enormen Einsatz der Gäste lag. Der letzte Abschnitt begann mit einem Paukenschlag. Gerade 29 Sekunden waren gespielt als Benjamin Jeckel zum 3:0 traf. Dominik Felsmann erzielte mit einem Solo das 4:0 (47.) und sechs Minuten später gar das 5:0. Nach Vorarbeit von Jeckel schoss Frank Müller ein. Zwei weitere schöne ERC-Treffer sollten die Zuschauer noch zu sehen bekommen. Erst traf erneut Müller per Direktschuss aus halblinker Position (56.), ehe Thorsten Bartl das 7:0 gelang. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Gastgeber gänzlich ohne Strafzeit ausgekommen. Nun aber mussten Ernst Wilczek und auch Dominik Felsmann in die Kühlbox. Kurz vor der Schlusssirene nutzten dies die Bad Nauheimer zum Ehrentreffer. Am nächsten Sonntag (19:30 Uhr, Heimspiel gegen die TSG Darmstadt) soll der positive Trend fortgesetzt werden.
Kantersieg gegen Königsborn
Duisburg, 12. Dezember Keine Probleme hatte die 1b-Mannschaft des EV Duisburg am Sonntagabend bei ihrem Auswärtsspiel in der Eishockey-Regionalliga NRW. Gegen den Königsborner JEC gewannen die Jungfüchse klar und deutlich mit 12:2 (5:0, 4:0, 3:2). Schon nach 20 Minuten stand der Erfolg gegen die zum Teil überforderten Bulldogs aus Unna fest. "Dabei wird unsere Personaldecke immer dünner", sagt EVD-Trainer Charlie Weise. Immerhin musste das Reserveteam Björn Reiser für das DEL-Team abstellen, dass ohne Acht zu den Adler Mannheim reisen musste. Am Freitag um 20 Uhr haben die EVD-Fans die Gelegenheit, das 1b-Team näher unter die Lupe zu nehmen. Während die DEL-Profis spielfrei sind, tritt die Regionalliga-Mannschaft zu Hause mit allen Förderlizenzspielern gegen den EHC Troisdorf an. "Es wäre schön, wenn uns die Fans unterstützen würden", so Weise. Danach spielen die Jungfüchse noch gegen den ESV Bergisch Gladbach (30. Dezember) und gegen die Black Devils Niederrhein (6. Januar), ehe die Oberliga-Aufstiegsrunde beginnt. EVD-Tore: Frank Petrozza (4), Malte Bergstermann (3), Markus Bak (2), Klaus Micheller, Sebastian Berg, Carsten Reimann.
0:3-Rückstand noch umgebogen
Dortmund, 12. Dezember Nach einem verschlafenen ersten Drittel mit einem 0:3-Rückstand bewies der EHC Dortmund Moral und kam mit einer deutlichen kämpferischen Steigerung zu einem verdienten 6:4 (0:3, 2:1, 4:0)-Auswärtserfolg bei den Trierer Huskys. Allerdings wurden die wichtigen drei Punkte im Kampf um die Aufstiegsrundenplätze teuer erkauft, denn mit Gordon Schukies und Christian Nieberle mussten gleich zwei Akteure wegen Spieldauerdisziplinarstrafen vorzeitig unter die Dusche. Eine klare Leistungssteigerung im Vergleich zum ersten Abschnitt gab es bereits in den zweiten 20 Minuten, bedingt durch einige Unterzahlsituationen allerdings noch nicht mit großem zählbaren Erfolg. Innerhalb von dreieinhalb Minuten zu Beginn des Schlussabschnitts konnten die Elche dann aber aus einem 2:4-Zwischenstand eine 5:4-Führung machen. Den Schlusspunkt setzte Hans Lacalli in der 56. Minute. Nach gut dreistündiger Busfahrt ging der EHC zu ruhig in die Partie und musste schnell erkennen, dass der Gegner von der Mosel nicht mehr zu vergleichen war mit dem Team, das die Elche vor sechs Wochen an der Strobelallee mit 7:0 so klar beherrscht hatten. Die Huskys zeigten sich sehr einsatzfreudig und kamen immer wieder gefährlich vor das von Daniel Bethe gehütete Tor. Der EHC hatte zwar auch die ein oder andere Möglichkeit, aber die Gastgeber wurden im Verlauf des ersten Spielabschnitts immer bestimmender. Ein Überzahltor in der neunten Minute und ein Doppelschlag kurz vor der ersten Pausensirene brachten einen 3:0-Zwischenstand. Beim Pausentee stellte Elche-Coach Markus Scheffold die ersten beiden Angriffsreihen um. Dies sollte sich ab dem zweiten Drittel auswirken. Zuerst musste allerdings sein Team fünf Minuten in Unterzahl spielen, denn Gordon Schukies musste nach 24 Minuten nicht ganz unumstritten wegen eines Bandenchecks vorzeitig in die Kabine. Die numerische Unterlegenheit wurde gut überstanden und mit dem 1:3-Anschlusstreffer durch Igor Furda in der 32. Minute waren die Elche wieder im Spiel. Daran änderte sich auch trotz des erneuten Drei-Tore-Rückstands in der 34. Minute nichts, denn nur zehn Sekunden später verkürzte Jan Baron auf 2:4. Dabei blieb es bis zur zweiten Pause, aus der die Elche hellwach zurückkehrten. Toni Fonso mit einem Distanzschuss zum 3:4 in der 42. Minute sowie Jan Baron mit zwei Treffern in der 43. und 46. Minute drehten das Spiel zugunsten der Elche. Die Gastgeber setzten eine Auszeit und weiteren kämpferischen Einsatz dagegen, aber es reichte auch wegen des guten Daniel Bethe im EHC-Gehäuse nicht mehr zur Ergebnisverbesserung. Im Gegenteil, vier Minuten vor Schluss war die Begegnung mit dem 4:6 endgültig entschieden. Zuvor gab es allerdings noch einige unschöne Situationen, denn der Trierer Kapitän Marco Hillgärtner, der vorher schon durch einige gekonnte schauspielerische Einlagen auffiel, schlug Christian Nieberle abseits des Spielgeschehens zweimal den Schläger aus der Hand. Der Dortmunder revanchierte sich, wurde dann von seinem Kontrahenten am Boden liegend verprügelt und musste dennoch mit ihm gemeinsam wegen übertriebener Härte das Spielfeld verlassen.
Drei Punkte im Derby am dritten Advent
Erfurt, 12. Dezember Es bleibt dabei, die Saale Bulls Halle können in dieser Saison gegen den ehemaligen "Lieblingsgegner und Punktelieferanten" aus Erfurt einfach nicht gewinnen. Auch am dritten Advent hielt diese Serie, nach Siegen in der Vorbereitung (3:2 und 4:2) sowie dem 4:2-Punktspielsieg in Halle blieben die Black Dragons diesmal mit 3:2 (1:0, 1:0, 1:2) siegreich. Den besseren Start ins Spiel erwischten diesmal die Gäste aus Halle, man erspielte sich in den ersten zehn Spielminuten ein optisches Übergewicht, ohne aber zu zwingenden Chancen zu kommen. Das machten die Erfurter besser. In der 16. Minute konnte sich Zbynek Marak die Ecke aussuchen. Im zweiten Spieldrittel ein ähnliches Bild: Die Gastgeber agierten aus einer sicheren Defensive und ließen kaum etwas zu. So ließen die Hallenser allein im zweiten Drittel fünf Überzahlspiele, einmal fast 70 Sekunden Fünf gegen Drei, ungenutzt. Die Erfurter hingegen blieben mit ihren Kontern auch in Unterzahl stets gefährlich. Und so war es dann auch ein Unterzahlbreak der die 2:0-Führung für die Drachen brachte. Stephan Kaiser bediente in der 33. Spielminute Drachen-Kapitän Marko Reichert, der und Bulls-Goalie Tim Schnelle keine Chance ließ. Im Schlussabschnitt hatten die Dragons gerade eine Überzahl überstanden, bekamen aber den Puck nicht heraus. Das nutzte Martin Miklik zum Anschlusstreffer. Dennis Schmunk stellte zwar den alten Abstand wieder her, doch Kevin Müller verkürzte in der 53. Minute noch einmal auf 2:3, so dass es bis zum Ende spannend blieb. Tore: 1:0 (15:39) Marak (4-4), 2:0 (32:28) Reichert (Kaiser/4-5), 2:1 (41:25) Miklik, 3:1 (47:59) Schmunk (Masche, Marak/5-4), 3:2 (52:22) K.Müller (Kasperczyk, Maskarinec). Strafen: Erfurt 26 + 10 (Noob), Halle 16 + 10 (Miklik).
Stars stehen in der Aufstiegsrunde
Darmstadt, 12. Dezember Geschafft! Nach einem wenig aufregendem Spiel am Freitag Abend in der Eissporthalle Frankfurt haben Darmstadt Stars als erstes Team der Regionalliga Hessen die Teilname an der gemeinsamen Endrunde der Regionalligen NRW und Hessen fest in den Händen. Selbst bei zwei Niederlagen gegen Eintracht Frankfurt und die Lauterbach Highlanders ist ihnen der zweite Tabellenplatz nicht mehr zu nehmen. Das Spiel gegen die Young Lions Frankfurt wurde den Erwartungen nicht gerecht und nicht zum erwarteten Prüfstein. Die "Heiner" kontrollierten zu jeder Zeit die Begegnung und konnten schon nach 33 Sekunden mit einer Führung im Rücken Spielen. Einzig die Chancenauswertung hätte an diesem Abend noch verbessert werden können und so hätte das Ergebnis durchaus auch noch höher ausfallen können. Am Ende gewann die TSG mit 6:1. Ein Shut-out wurde es nicht, da ein Darmstädter Schlittschuh beim 1:5 den Puck ins eigene Tor abfälschte. Tore: 0:1 McShane (00:33), 0:2 van Leyen (15:11), 0:3 McShane (18:26), 0:4 Maier (32:56), 0:5 Amstutz (34:08), 1:5 Poßner (36:04), 1:6 Gaitantzis (56:25).
Zweistelliger Erfolg gegen Bergisch Gladbach
Herne, 12. Dezember Einen klaren 12:3-Sieg verbuchte die Herner EG gegen den ESV Bergisch Gladbach. Dimitri Tsvetkov und Maxim Meyer eröffneten in der fünften Minute den Torreigen per Doppelschlag. Gerade einmal 24 Sekunden benötigten sie zur 2:0-Führung. Nach dem Gladbacher Anschlusstreffer erhöhte Dominik Lumare auf 3:1, ehe Pascal Adolfs zwei Sekunden vor der Pause zum 4:1 traf. Die restlichen Herner Treffer erzielten Patrick Berger (2), Michael Sasse, Bastian Tanne, Dominik Lumare, Dimitri Tsvetkov, Milan Vanek und Pascal Adolfs.
Pirates besiegen die Eisteufel
Wallernhausen, 12. Dezember Im vierten Heimspiel der Saison gelang dem EC Wallernhausen der dritte Sieg. Der hessische Landesligist besiegte den Frankfurter EC Eisteufel mit 4:3 (2:1, 1:1, 1:1). Die Pirates hatten sich für das Spiel gegen die Eisteufel viel vorgenommen. Mit drei Reihen wollte man den Gast unter Druck setzen, und dies gelang auch. Nach nur fünf Minuten schickte Philip Hartmann Manuel Six auf die Reise und dieser vollendete zum 1:0. Dass die Eisteufel nicht zu unrecht auf dem dritten Platz stehen, zeigten sie in der achten Minute. Michael Bittel erzielte per Rückhandschuss das 1:1. Das Spiel ging weiter temporeich hin und her, wobei der ECW die aktivere Mannschaft war. Als Tim Hohmeier abzog und der Torhüter die Scheibe nicht festhalten konnte, war Spielertrainer Philip Hartmann zur Stelle und erzielte das 2:1. Nach dem Wechsel nahm das Spiel noch einmal an Tempo auf. Der einmal mehr gut aufgelegte Simon Platzer im ECW-Tor hatte genügend Gelegenheiten, sein Können unter Beweis zu stellen. Lars Kirch erzielte in der 34. Minute den 2:2-Ausgleich für die Eisteufel. In der 37. Minute hatten die Pirates wieder Grund zum Jubeln. Steffen Erkel passte auf Thomas Günther und der vollendete zum 3:2. Im letzten Drittel wurden die Gäste stärker und drängten auf den Ausgleich, den Michael Bittel in der 50. Minute erzielte. Doch Lutz Franke sicherte dem ECW den Sieg.
6:0-Sieg - obwohl halbe Mannschaft fehlte
Moers, 12. Dezember Neun Spieler musste Trainer Josef Spychala ersetzen. Die zwölf, die übrig geblieben sind, haben eine Glanzleistung gezeigt. Bei den zuletzt sehr starken "Real Stars" vom ESV Bergisch Gladbach gewannen die Black Devils Niederrhein mit 6:0 (1:0, 2:0, 3:0). Das war gleichzeitig das erste Shut-out von Goalie Markus Felkel, der überragend hielt. Verletzungen, berufliche und private Gründe sorgten für die vielen Absagen. Einziger Lichtblick in personeller Hinsicht: Stürmer Axel Müffeler feierte nach mehrwöchiger Verletzungspause ein gelungenes Comeback. Doch auch mit einer Rumpftruppe gaben die Moerser den Ton an. Kristian Simo erzielte nach gut zwei Minuten den Führungstreffer. Der starke Sebastian Muhs bereitete vor. Im zweiten Drittel erhöhte Simos slowakischer Landsmann Juraj Dusicka auf 2:0 (30.). Muhs und Heiko Hirsch verdienten sich die Assist-Punkte. Sieben Minuten später durfte sich Muhs endlich über einen eigenen Treffer freuen. Dusicka und Müffeler waren die "freundlichen Helfer". Spätestens mit diesem Tor war das Spiel entschieden, was die Devils aber nicht davon abhielt, weiter munter zu stürmen. Dusicka (42.), Müffeler (56.) und Christian Hannig (59.) waren im Schlussdrittel erfolgreich. Beeindruckt zeigte sich nach dem Spiel Devils-Team-Manager Thomas Esser: "Riesenrespekt für diese Leistung. Die Mannschaft hat die Ausfälle hervorragend kompensiert". Trainer Josef Spychala ergänzte: "Die Jungs haben bis zum Ende gekämpft. Das war wirklich großartig. Markus Felkel hat sich ein Sonderlob verdient." Tore: 0:1 (2:19) Simo (Muhs), 0:2 (29:10) Dusicka (Muhs, Hirsch), 0:3 (36:16) Muhs, 0:4 (41:34) Dusicka (Hirsch), 0:5 (55:06) Müffeler (Hannig), 0:6 (58:19) Hannig (Branco, Müffeler). Strafzeiten: Bergisch Gladbach 14, Moers 8.
Durststrecke beendet
Dinslaken, 12. Dezember Die Dinslakener Kobras standen gerade acht Sekunden auf dem Eis, als die Wiehler Penguins zum 1:0 einschoben. Dennoch beendeten die Niederrheiner ihre Durststrecke und gewannen mit 9:2 (2.1, 5:1, 2:0). Die Kobras erholten sich schnell von dem ersten Schock Schock und erzielten in der zweiten Minute den Ausgleich durch Marcin Schott. In der Folgezeit war kein Spielfluss auf beiden Seiten zu erkennen, so dass Marc Garthes Tor zur 2:1-Führung in der siebten Minute die einzige noch nennenswerte Aktion im ersten Drittel darstellte. Überschattet wurde das Drittel durch die Verletzung von Christian Kühn, der mit Verdacht auf Bänderriss das Spiel beenden musste. Im zweiten Drittel dominierten die die Kobras und zogen bis zur 35. Spielminute durch Tore von Sebastian Leverenz, Henri Marcoux und zweimal Marc Garthe auf 6:1 davon. Der Anschlusstreffer von Wiehl in der 39. Minute zum 2:6 stellte lediglich einen Schönheitsfehler dar. Die Wiehler spielten nun ruppiger. Negativer Höhepunkt: Jürgen Backhaus verlor einen halben Zahn, als er von einem gegnerischen Schläger im Gesicht getroffen wurde. Der Penguins-Goalie erhielt dafür eine Spieldauerstrafe. Henri Marcoux sorgten im Schlussabschnitt für die letzten beiden Treffer des Spiels. Die Kobras werden am kommenden Dienstag, 13. Dezember, um 20 Uhr in Ratingen ein Trainingsspiel gegen die 1b-Mannschaft der Ice Aliens absolvieren. Beide Teams werden ihren Kader mit Juniorenspielern ergänzen. Der für den 13. Dezember vorgesehene Fanstammtisch findet nicht statt und entfällt in diesem Monat. Strafen: Wiehl 13+30, Dinslaken 16.
Jadehaie weiterhin makellos
Wilhelmshaven, 12. Dezember Wieder haben die Jadehaie kräftig zugebissen: Bei der SG Adendorf setzte sich der EC Wilhelmshaven-Friesland in der Verbandsliga Nordost mit 9:4 (5:1, 2:2, 2:1) durch. Erstmals in dieser Saison durften die Adendorfer ihren Spielmacher einsetzten. Der auch an der Jade noch bestens bekannte Jacek Piechutta musste zu Beginn der aktuellen Spielzeit noch eine längere Strafe absitzen. Doch nun greift er wieder ins Geschehen ein und konnte so auch in der Begegnung mit dem ECWF seine Mitspieler zu besseren Leistungen anspornen, als den bisher gezeigten. Doch die Spieler um Andrej Sorokin ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken. Bereits nach 79 Sekunden hatte dann auch Nico de Vries bereits den ersten Zähler auf die Anzeigetafel gebracht. Danach folgte zunächst noch vorsichtiges Abtasten, aber in der zehnten Spielminute zündeten die Haie den Turbo und lagen fünf Minuten Später bereits komfortabel mit fünf Toren in Führung. Den Torreigen eröffnete Simon Bartmann zum 0:2, gefolgt von Nico de Vries zum Zweiten, Nick Hurbanek und Christoph Josch. Kurz vor der ersten Drittelpause gelang dann den Gastgebern noch der Anschlusstreffer zum 1:5-Zwischenstand. Im zweiten Spielabschnitt zeigte sich den rund 30 mitgereisten Wilhelmshavener Fans ein völlig anderes Bild: Einerseits hatte sich Jacek Piechutta nun deutlich besser in sein Team eingefügt, andererseits zeigte sich jetzt deutlicher als im ersten Durchgang das Fehlen der verletzten Spieler. Dominik Wilnauer konnte seine Entzündung in beiden Fußgelenken noch nicht auskurieren und fehlte so in der Verteidigung. Im Sturm muss die Mannschaft wohl noch einige Zeit auf Christian Priem verzichten. Im vorletzten Spiel gegen die Eislöwen hatte er sich Verletzt. Diagnose: Kreuzband-Anriss. Anfang dieser Woche stehen bei ihm noch weitere Untersuchungen an, in deren Anschluss geschätzt werden kann, wie lange er pausieren muss. So machte Spielertrainer Sorokin aus der Not eine Tugend und nutzte die schnelle und deutliche Führung für einige Experimente und stellte mehrfach die Reihen um. In der 25. Minute musste Philipp Hein zum zweiten Mal hinter sich greifen. Bei einem Angriff der Gastgeber war ihm die Sicht versperrt, Piechutta zog ab und der Puck zappelte im Netz. Direkt im Anschluss an diese Aktion fiel zunächst die Uhr aus und konnte nicht mehr korrigiert werden, was zu einer längeren Unterbrechung führte, bevor die Jadehaie durch Andreas Eckert den alten Abstand von fünf Toren wieder herstellten. Auch das dritte Tor für die Gastgeber beantwortete umgehend diesmal Andrej Sorokin mit einem Treffer, bevor es in die Drittelpause ging. Im letzten Durchgang probierte der ECW-Trainer unbeirrt weiter an möglichen Alternativen in den verschiedenen Formationen, wobei Nico de Vries noch weitere zwei Tore erzielte. Kurz vor Ende des Spiels setzte sich auf Seiten der Adendorfer noch einmal René Knop durch und markierte den Endstand von 4:9.
Mit Nachwuchskeeper ins Pokalfinale
Solingen, 12. Dezember Keinerlei Probleme bereitete dem EC Bergisch Land das Halbfinale um den NRW-Pokal. Gegen den EC Siegerland gewannen die Solinger mit 16:1 (5:0, 3:0, 8:1). Schon nach 14 Sekunden begann das Schützenfest der Raptors, die bereits nach dem ersten Drittel mit 5:0 führten. Dabei kam sogar der 15-jährige Nachwuchskeeper Alexander Nusshart zu einem Einsatz. Tore: 1:0 (0:14) Tim Neuber, 2:0 (2:53) Tim Neuber, 3:0 (5:26) Sascha Fuchs, 4:0 (9:38) Niels Peil, 5:0 (16:18) Pavel Mann, 6:0 (27:07) Pierre Klein, 7:0 (37:01) Tobias Grossecker, 8:0 (39:22) Niels Peil, 9:0 (41:36) Phillip Burka, 10:0 (42:32) Christian Becker, 11:0 (45:06) Jiri Smicek, 12:0 (48:28) Sascha Fuchs, 13:0 (52:10) Tim Neuber, 14:0 (53:41) Falk Schnöring, 15:0 (55:46) Tim Neuber, 15:1 (57:28) Matti Stein, 16:1 (59:19) Niels Peil.
Sicherer Sieg gegen Osterode
Salzgitter, 12. Dezember Einen sicheren 7:2 (4:0, 2:1, 1:1)-Heimsieg verbuchten die Salzgitter Steel Bullets in der Niedersachsenliga gegen den EHC Osterode. Philipp Steinke Taron (2), Maro Gapinski, Wolfgang Buss, Sascha Pelikan, Mark von Niemtschinowitsch und Michael Nather. Die Gäste waren druch Alexander Schlottke und Carsten Müller erfolgreich.
Schönheide verliert "Wölfeduell" in Braunlage
Schönheide, 11. Dezember Am Freitagabend unterlag der EHV Schönheide beim Braunlager SC mit 3:5 (3:2, 0:2, 0:1). Die Wölfe aus dem Erzgebirge zeigten besonders im ersten Drittel Biss, ehe die Harzer Wölfe das Spiel noch drehten. Im ersten Abschnitt entwickelte sich vom Anpfiff an ein offener Schlagabtausch zweier offensiv eingestellter Teams. Den besseren Start erwischten dabei die Schönheider Wölfe. Bereits nach 48 Sekunden traf Daniel Jun zum 0:1. Der BSC zeigte sich keinesfalls geschockt und drängte sofort auf den Ausgleich. Die Bemühungen der Harzer wurden in der sechsten Minute mit dem 1:1 durch Müller belohnt. Doch nur zwei Minuten nach dem Ausgleich sorgte Matthias Krehl in der achten Minute für die erneute EHV-Führung zum 1:2. Dem Treffer folgten zahlreiche gute Chancen auf beiden Seiten, ehe Braunlage in der zwölften Minute das Ergebnis durch Lütjen wiederholt egalisieren konnte. Es gab kein Verschnaufen im kalten Wurmbergstadion. In der 14. Minute gab es das erste Überzahlspiel für Braunlage, als Holger Mix für zwei Minuten pausieren musste. Doch Schönheide hatte die Chance, um erneut in Führung zu gehen. Daniel Jun lief bei einem Konter alleine auf das Tor von Waldner zu, traf aber nur den Pfosten. In der 16. Minute ließ Kevin Geier die mitgereisten Wölfe-Fans jubeln. Auf Zuspiel des zu diesem Zeitpunkt stark agierenden Sturmduos Jun und Jenka erzielte er die 3:2-Führung. Die Braunlager kamen wie ausgewechselt aus der Kabine und setzten Schönheide dermaßen unter Druck, dass einem schon bange werden konnte. Die wenigen Entlastungsangriffe der EHV-Wölfe fanden im zunehmend stärker werdenden Braunlager Keeper Waldner ihren Meister oder wurden unpräzise abgeschlossen. Schönheide leistete sich zu viele Strafzeiten. Folgerichtig wandelten die Harzer eine drohende Niederlage in die eigene Führung um. Vanek erledigte den Ausgleich und Stribny erzielte mit seinem Tor die 4:3-Führung. Im letzten Drittel schienen sich die Schönheider wieder gefangen zuhaben. Doch es half alles nichts, der Braunlager Keeper meisterte alle Torschüsse. Letztendlich war es wiederum Vanek, der das 5:3 für Braunlage besorgte. Tore: 0:1 (1.) Jun (Jenka, Krehl), 1:1 (6.) Müller, 1:2 (8.) Krehl (Jenka, Jun), 2:2 (12.) Lütjen, 2:3 (16.) Geier (Jun, Jenka), 3:3 (25.) Vanek (Potac, Halloun/5-4), 4:3 (35.) Stribny (Potac/5-4), 5:3 (58.) Vanek (Seidl, Halloun/5-4). Strafen: Braunlage 8, Schönheide 22. Zuschauer: 502.
Marak rettet Black Dragons einen Punkt
Erfurt, 11. Dezember Zbynek Marak war der Garant für den Punktgewinn der Black Dragons Erfurt am späten Freitagabend in Adendorf. An allen Erfurter Toren war der Tscheche beteiligt, drei Treffer erzielte er selbst, zum vierten Treffer steuerte er einen Assist bei. Am Ende sprang jedoch "nur" ein Punkt heraus, die Drachen unterlagen zum dritten Mal in dieser Saison im Penaltyschießen, diesmal mit 3:4. Das Spiel konnte aus Erfurter Sicht kaum besser beginnen. Nach gut neun Spielminuten setzte Marak zu seinem ersten Streich an. Auf Zuspiel von Rumid Masche und Dennis Schmunk überwand er Niedermeier im Adendorfer Tor zur Führung. In der Folgezeit entwickelte sich ein gutes Regionalligaspiel, das die Gäste über weite Strecken bestimmten, ohne allerdings zu klaren Chancen zu kommen. Kurz vor dem Ende des ersten Spielabschnittes fiel jedoch der Ausgleich. Der erst vor kurzem verpflichtete Vadim Kulabuchov zeichnete sich hierfür verantwortlich - eine Sekunde vor der Pause. Im Mittelabschnitt legten wiederum die Gäste früh eine Führung vor, wiederum war Marak der Torschütze. Und wieder glichen die Gastgeber aus, Martin Oertel traf in der 36. Minute. Fast im direkten Gegenzug antworteten die Gäste hierauf. Wer anders als Zbynek Marak sollte es auch sein, der zur erneuten Führung traf. Das letzte Drittel war gerade 40 Sekunden alt, als die Gastgeber erneut ausgleichen konnten. Kulabuchov konnte Ralf Scheibe überwinden. Aber auch dieser erneute Ausgleich wurde von den Gästen wiederum beantwortet. Nach 46 Minuten war es diesmal Rumid Masche, der Niedermeier überwinden konnte. Kurz vor Spielende, genauer gesagt in der 59. Spielminute, sorgte erneut Kulabuchov für den Ausgleich zugunsten der Hausherren. So musste das Penaltyschießen für einen Sieger sorgen. Hier trafen für Erfurt nur Marak und Pospisil während Cook, Müller und Masche scheiterten. Für Adendorf trafen Bötger, Zielske und Kulabuchov, Ex-Drache Richard vergab. So ging der Zusatzpunkt an die Hausherren. Bereits am heutigen Sonntag geht es für die Erfurter weiter. Zu Gast in der "Kartoffelhalle" sind die Saale Bulls Halle. Spielbeginn ist um 17 Uhr. Tore: 0:1 (8:34) Marak (Masche, Schmunk), 1:1 (19:59) Kulabuchov (Oertel, Schmidt) 1:2 (21:01) Marak (Johannhardt), 2:2 (35:40) Oertel (Richardt), 2:3 (37:45) Marak (Masche, Johannhardt), 3:3 (40:40) Kulabuchov (Rowan, Richardt), 3:4 (46:26) Masche (Marak, Schmunk), 4:4 (58:06) Kulabuchov (Hudak, Böttger), 5:4 (60:00) Kulabuchov (entscheidender Penalty). Strafen: Adendorf 14 + 10 (Kulabuchov), Erfurt 18. Zuschauer: 251.
Harzer Wölfe das stärkere Rudel
Braunlage, 11. Dezember Der Braulager SC Harz setzt in der Regionalliga Nordost seinen Höhenflug fort. Mit 5:3 (2:3, 2:0, 1:0) siegten die Wölfe über ihre Namensvetter vom EHV Schönheide und peilen nun sogar den zweiten Tabellenplatz an. Im ersten Drittel boten beide Teams Offensiveishockey vom Feinsten. Bereits nach 48 Sekunden lag der BSC mit 0:1 hinten. Schönheides Torjäger Daniel Jun hatte aus kurzer Distanz zugeschlagen. In der Folge nahmen es beide Seiten mit der Abwehrarbeit nicht zu genau. "Für die Zuschauer war das fantastisch, für mich als Trainer weniger", sagte BSC-Coach Jan Furo. Chancen am laufenden Band ergaben sich so für beide Mannschaften. Eine davon nutzte schließlich Maximilian Müller zum 1:1, er versenkte einen Abpraller volley (6.). Postwendend gingen aber wieder die Gäste in Führung, Torschütze diesmal Matthias Krehl (8.). Erneut schlugen die Harzer zurück. Stefan Bilstein und Alexander Deibert scheiterten an EHV-Keeper Markus Nachtmann, im dritten Nachschuss brachte Dennis Lütjen den Puck dann über die Linie (12.). Trotzdem mussten die Braunlager mit einem Rückstand in die erste Pause: Kevin Geier markierte aus dem Gewühl heraus das 3:2 für den EHV (16.). Im zweiten Abschnitt erkämpften sich die Braunlager, begünstigt durch etliche Strafen gegen die Gäste, deutlich Oberwasser. So fiel der erneute Ausgleich auch in Überzahl: Nach Pass von Jozef Potac stand Roman Vanek völlig frei vor Nachtmann und bedankte sich für so viel Platz mit einem Rückhandschuss in den Winkel (25.). Zwar musste Deibert wenig später nach einer unglücklichen Aktion mit eingerissener Lippe passen, die Harzer blieben aber überlegen. In der 34. Minute dann die erstmalige Führung für den BSC. Bei angezeigter Strafe hält Ales Stribny die Kelle in einen Potac-Schuss und lässt Nachtmann keine Chance. Zu Beginn des Schlussdrittels hätte Stribny für Beruhigung bei den rund 550 Zuschauern sorgen können, scheiterte aber mit einem Break. So dauerte es bis zur 58. Minute, ehe Vanek mit dem 5:3 die Entscheidung schaffte. Zuvor hatte BSC-Keeper Nicolas Waldner mehrfach glänzend gehalten und einen möglichen Ausgleich verhindert. Nach 60 temporeichen Minuten bleiben somit drei Punkte bei den Harzer Wölfen. Auf Grund eines leichten Chancenübergewichtes verdient, wenngleich die Partie statt 5:3 aber auch gut mit 12:10 hätte enden können. Tore: 0:1 (0:48) Jun (Jenka, Krehl), 1:1 (5:23) Müller, 1:2 (7:08) Krehl (Jenka, Jun), 2:2 (11:05) Lütjen, 2:3 (15:26) Geier (Jun, Jenka), 3:3 (24:14) Vanek (Potac, Halloun/5-4), 4:3 (34:38) Stribny (Potac), 5:3 (57:05) Vanek (Seidl, Halloun). Strafen: Braunlage 8, Schönheide 22. Zuschauer: 502.
Niederlage in Herne
Duisburg, 10. Dezember Das Defensivverhalten sorgte für Sorgenfalten. Die 1b-Mannschaft des EV Duisburg unterlag in der Eishockey-Regionalliga NRW verdient mit 3:4 (1:1, 0:2, 2:1) bei der Herner EG, behauptete aber dennoch den zweiten Platz vor den nun punktgleichen Blizzards, die allerdings den direkten Vergleich für sich entschieden haben. Die Gastgeber führten bereits mit 4:1, ehe die Duisburger in den Schlussminuten noch einmal heran kamen. Mit Abstand bester Duisburger war Mannschaftskapitän Klaus Micheller. Ansonsten lief hinten nicht viel zusammen. "Die Niederlage ist kein Beinbruch. Wir müssen aber noch hart an uns arbeiten", sagte EVD-Trainer Charlie Weise. Das Erreichen der Oberliga-Aufstiegsrunde dürfte für beide Mannschaften nicht in Frage stehen. Die ersten Sechs der Regionalliga Nordrhein-Westfalen sowie die beiden besten Teams der Regionalliga Hessen qualifizieren sich für die Endrunde. Aus Hessen steht mit der TSG Darmstadt der erste Teilnehmer fest. Der zweite Platz wird wohl unter dem VERC Lauterbach und den Young Lions Frankfurt ausgemacht. Eintracht Frankfurt hat noch theoretische Chancen. EVD-Tore: Carsten Reimann, Sebastian Berg, Denis Nimako.
Der Aufstiegsrunde ein Stück näher
Grefrath, 10. Dezember Der Grefrather EC ließ gestern Abend nichts anbrennen und fegte den TuS Wiehl mit 8:0 (4:0, 1:0, 3:0) vom Eis. Schon nach 13 Sekunden hatten die Panther die erste dicke Chance, als Dennis Holstein nur knapp an Pasqual Gusen scheiterte. Routinier Arno Brux machte es in der vierten Minute besser und erzielte das 1:0. 120 Sekunden später zappelte der Puck wieder im Netz, denn James Dreseler schob die Scheibe zum 2:0 ins Netz. In der neunten Minute war die Partie entschieden. James Dreseler passte die Scheibe zu André Schroll, und der anschließende Rückhandschuss landete zum 3:0 im Tor. Danach drückte man weiter auf das Tor von Wiehl, doch Goalie Gusen verhinderte mit etlichen Paraden weitere Tore der Niers Panther. In der 20. Minute fiel der vierte Treffer. Die Gäste waren in Unterzahl und Marius Mühlenberg nutzte diese Gelegenheit zum 4:0. Im zweiten Drittel änderte sich am Spielverlauf nichts. Die Niers Panther drückten weiter auf das Tor von Wiehl und in der 27. Minute klingelte es wieder im Kasten von Goalie Gusen. Jan Lankes bediente Arno Brux, der dem Goalie keine Abwehrchance ließ. Arno Brux, Martin Gebel und Marius Mühlenberg erhöhten im Schlussabschnitt auf 8:0. Strafen: Grefrath 16, Wiehl 26 + 10 (Thore Marenbach). Zuschauer: 211.
Iserlohner "Gold Star Team" am 30. Dezember am Seilersee
Iserlohn, 10. Dezember Am Freitag, 30. Dezember, wird ab 18:30 Uhr am Iserlohner Seilersee unter dem Motto "Ein Revival der 80er und 90er Jahre" ein Wiedersehen mit alten Bekannten ab. Deutschlands "Oberschiedsrichter" Bernd Schnieder wird unter anderem ein Freundschaftsspiel des Iserlohner EC 1b gegen das Iserlohner "Gold Star Team" leiten. IEC-1b-Team Manager Torsten Busch hat unter anderem folgende Spieler für das Gold-Star-Team gewinnen können: Martti Jarkko, Bruce Hardy, Roger Nicholas, Greg Pruden, Dani Held, Jens Esche, Andreas Pokorny, Jerzy Christ, Olf Engelmann, Dieter Brüggemann, Peter Kaluza, Gerdi Muell, Daniel Hesmert, Ernst Koenig, Steffen Klau, Robert Simon und Ladislav Hospodar. Als Coach wurde Heinz Weifenbach eingeladen. Die Spieler, die von auswärts anreisen (oder einfliegen) werden im Hotel "Campus Garden" übernachten. Für das Gold-Star-Team wurden eigene goldfarbene Trikots entworfen, die nach dem Spiel versteigert werden. Ein Trikot wird darüber hinaus als erster Preis für das Torwandschiessen zur Verfügung gestellt. Vor und während des Spiels (erstes Bully um 19:30 Uhr) werden Interviews mit den Spielern geführt und sie werden zu den Erinnerungen an ihre gute alte Iserlohner Zeit befragt. So werden die jüngeren Fans interessante Einblicke in die Iserlohner Eishockey-Tradition bekommen. Die Fans, die die ECD-Spieler schon früher live erlebt haben, werden ein freudiges Wiedersehen erleben. Es werden 4000 Wunderkerzen kostenlos verteilt, um die kribbelnde Atmosphäre der 80er und 90er Jahre in der Eishalle zu spüren. Für die passende musikalische Untermalung mit dem 80er-Jahre-Sound sorgt DJ Bobby aus der Discothek "King George". Alle Fans sind eingeladen interessante Geschichten oder Erinnerungen aus der "guten alten Zeit" an die E-mail-Adresse busch@iec1b.de zu senden. Die drei schönsten Geschichten sollen dann live an diesem Abend in der Eishalle über Micro erzählt werden. Die Zwischenergebnisse des Matches der "Roosters" in Kassel werden live über Lautsprecher und live durch "Nummern-Girls" bekannt gegeben. Die Zuschauer werden also stets über die Entwicklung in Kassel auf dem Laufenden gehalten. Alle wichtigen Infos zu diesem Event können auch im Internet auf www.iec1b.de nachgelesen werden. Der Vorverkauf beginnt am Freitag, 9. Dezember, ab 18 Uhr bei: Tabak-Lotto-Sprenger, Bahnhofsplatz Iserlohn und bei buschmedia verlag, Giesestrasse 4, Iserlohn. (Stehplatz acht Euro, Sitzplatz zwölf Euro.)
ERC Pohlheim erwartet Ice Devils Bad Nauheim
Pohlheim, 10. Dezember Der ERC Pohlheim empfängt am Sonntag um 19:30 Uhr (Eissporthalle Diez) das Team der Ice Devils Bad Nauheim. "Nach vier Niederlagen in Folge wird es endlich wieder Zeit für einen Dreier", stellt ERC-Spielertrainer Holger Pöritzsch die Zeichen für das Spiel gegen Bad Nauheim klar auf Sieg. Neben den wieder genesenen Frank Müller und Werner Scheitler kehrt auch Dirk Stather nach seiner Sperre zurück ins Team. Und auch Stamm-Goalie Ralf Groos ist wieder mit von der Partie. Leer ist das "Pohlheimer Lazarett" damit aber noch lange nicht. Auf Frank Häuser, Benny Jeckel, Tobi Bartl, Thomas Bartl und Oliver Becker müssen die Galloways weiterhin verzichten. Außerdem weilt Thorsten Becker am Wochenende aus beruflichen Gründen in der Schweiz und fällt somit auch aus. "Wir müssen halt das beste aus der derzeitigen Situation machen", so Pöritzsch, "auch wenn man meinen könnte, dass im Moment wirklich der Wurm drin steckt, was die Ausfälle angeht". Einsatzbereit ist hingegen Boris Grif. Nach wochenlangem hin und her ist der gebürtige Russe endlich spielberechtigt und schnürt am Sonntag erstmals die Schlittschuhe für die erste Mannschaft. "Das ist erfreulich und hilft uns schon mal weiter", sagt der Coach.
Auswärtsfahrt nach Trier
Dortmund, 9. Dezember Genau 100 Begegnungen sind in der Regionalliga NRW absolviert, 32 stehen in den kommenden fünf Wochenenden noch auf dem Programm, sechs davon für den EHC Dortmund. Während der Neusser EV an der Tabellenspitze einsam seine Kreise zieht verspricht der weitere Kampf um die Endrundenplätze noch einiges an Spannung. Besonders eng sieht es zwischen Platz fünf und acht aus und auch die Huskys aus Trier auf dem neunten Rang sind noch nicht ganz aus dem Rennen. Genau dort müssen die Elche am Sonntag um 18:30 Uhr antreten, und die klare Zielsetzung kann nur lauten, das Team von der Mosel auf Distanz zu halten. Keine leichte Aufgabe, denn der ESC Trier hat sich im Vergleich zum Hinspiel, das der EHC Ende Oktober an der Strobelallee mit 7:0 gewinnen konnte, deutlich gesteigert. Am letzten Sonntag wurden die Kobras mit 7:4 geschlagen, sogar nach einem 1:4-Rückstand. Entscheidend für den positiven Trend sind sicherlich einige Veränderungen im Kader gewesen. So trennte man sich von Dmitri Shimkov und fand geeigneten Ersatz im Kanadier Kevin Saville und im Slovaken Patrick Leitner. Letzterer fehlt aber gegen die Elche wegen einer Sperre. Der EHC kann nicht komplett bei den Huskys auflaufen. Vor allem in der Abwehr müssen die Ausfälle von Thomas Branz und Hendrik Budde, der auf die abschließenden Untersuchungsergebnisse seiner Knieprobleme wartet, kompensiert werden. Auch André Erhart wird fehlen, er steht vor wichtigen mündlichen Prüfungen. Dennoch geht Elche-Coach Markus Scheffold optimistisch an die Aufgabe heran. "Die Mannschaft ist sich der Bedeutung dieses Spiels bewusst. Zur Festigung eines der sechs Endrundenplätze fehlen uns noch mindestens drei Siege und die wollen wir so früh wie möglich holen." Gedanken macht er sich derzeit bei der Besetzung der Torhüterposition und bei der Frage der Zusammensetzung der Angriffsformationen. "Beide Keeper liegen leistungsmäßig gleich auf. Da fällt es schwer sich zu entscheiden, zumal natürlich sowohl Daniel Bethe als auch Sebastian Kutschelis für sich den Anspruch erheben die Nummer eins sein zu wollen. Und im Sturm habe ich durch unseren Neuzugang Igor Furda nun verschiedene Optionen."
Bulldogs empfangen Duisburger DEL-Reserve
Unna, 9. Dezember Der Königsborner JEC empfängt am Sonntag um 19 Uhr die 1b-Mannschaft des DEL-Teams EV Duisburg. Mit dem aktuellen Topscorer dieser Saison und dem Torschützenkönig des Vorjahres aus der Oberligaqualifikation, Frank Petrozza, steht ein starker Spieler in Reihen der Duisburger. Weitere Stützen sind Kapitän Klaus Micheller, der auch schon das Nationaltrikot trug, sowie Torwart Frank Pribil. Auf Seiten der Königsborner freut man sich auf ein weiteres Debüt an diesem Wochenende, denn sollte alles auf dem bürokratischen Wege wie angedacht funktionieren, wird am Sonntag mit dem deutschstämmigen US-Boy William Thomas Hildebrandt ein junger Verteidiger zum Team stoßen. Der auf den Rufnamen Tom hörende 22-jährige Abwehrspieler unterrichtet in den Fächern Englisch und Sport seit einiger Zeit an einer Dortmunder Schule und steht bereits seit ein paar Tagen mit seinen neuen Teamkollegen im Training auf dem Eis. Personell gesehen steht hinter Tobias "Taube" Wirth weiterhin aufgrund einer Lebensmittelvergiftung ein Fragezeichen und auch Raphael Riedl wird wegen seiner Lehramtprüfung vorrausichtlich nicht zur Verfügung stehen. Die zuletzt nicht berücksichtigten Stefan Seiwerth und Marcel Brozé müssen erst wieder in den Übungseinheiten ihren Trainingsrückstand aufarbeiten, ehe sie wieder zum Team gehören werden. Taktisch gesehen haben die Bulldogs sicherlich die vorrangige Aufgabe den Aufbau und den Abschluss der Duisburger erfolgreich zu stören und dann selbst Konter vorzutragen. Die zuletzt so erfreulich ansteigende Tendenz der Leistungskurve soll fortgesetzt werden.
Kobras verpflichten Jens Fischer
Dinslaken, 9. Dezember Am kommenden Sonntag treten die Dinslakener Kobras um 17:15 Uhr beim TuS Wiehl an. Trainer Jörg Böhme ist optimistisch, dass die Kobras nach den letzten unglücklichen Niederlagen drei Punkte aus Wiehl entführen werden. Betrachtet man die Punktsituation von Wiehl scheint der Optimismus durchaus angebracht. Dirk Rossbach, Alexander Wunsch und Salvatore Solarino fallen weiterhin verletzungs- bzw. berufsbedingt aus. Wunsch war beim Ärzteteam der DEG Metro Stars zur Untersuchung, das eine Leistenzerrung diagnostizierte, was zur Folge hat, dass er erst zur Pokalrunde wieder einsatzfähig sein wird. Patrick Spazier aus der Juniorenmannschaft trainiert ab sofort bei der ersten Mannschaft mit. Des weiteren gab der Verein beim Donnerstag-Training die Verpflichtung eines neuen Verteidigers bekannt: Jens Fischer (geb. am 04.02.66), der zuletzt für die Roten Teufel Bad Nauheim 1b (RL Hessen) die Schlittschuhe schnürte. Fischer, der in der Region kein Unbekannter ist, wird schon in Wiehl erstmals für die Kobras spielen. Die Verantwortlichen der Kobras setzen einen Fanbus für das Spiel in Wiehl ein. Abfahrt ist um 14 Uhr von der Eissporthalle Dinslaken. Der Fahrpreis beträgt sieben Euro.
Gerrit Ackers fällt mit einer Rückenverletzung aus
Grefrath, 9. Dezember Die Grefrather Niers Panther müssen an diesem Wochenende nur einmal ran und treffen am Freitagabend, um 20.00 Uhr, auf TuS Wiehl. Trainer Adam Grygiel muss weiterhin mit einem kleinen Kader auskommen, Denn nach Marcel und Carsten Ackers, muss nun auch Gerrit Ackers die Segel streichen, da eine Rückenverletzung keinen Einsatz zulässt. Auch Niklas Wilmen steht wegen einer Grippe nicht zur Verfügung und Marco Piwonski fehlt wegen der Spieldauerstrafe gegen Herne. Trotzdem will man den Elan vom 5:2 Erfolg gegen die HEG fortsetzen und drei Punkte einfahren, um den fünften Platz zu festigen. Ob Neuzugang Andre Wagner, der vom Oberligisten Ratinger Ice Aliens gekommen ist, spielen kann, entscheidet sich am Freitagvormittag. Neu im Team ist auf jeden Fall Juniorentorjäger Dennis Kobe, der Trainer Adam Grygiel im Training überzeugen konnte.
André Wagner zurück in Grefrath
Grefrath, 8. Dezember André Wagner, 20-jähriger Verteidiger vom Oberligisten Ratinger Ice Aliens, wechselt zu den Grefrather Niers Panthern und kehrt damit an seine alte Wirkungsstätte zurück. Wagner spielte zuvor in Grefrath und beim Neusser EV und kam in dieser Saison auf 21 Einsätze in der Oberliga. Der Spieler wiegt 84 Kilogramm und ist 1,79 Meter groß. Derweil haben Sascha Schmetz, Christian Lüttges und Dennis Holstein schon für die neue Saison verlängert.
Duell der Wolfsrudel
Braunlage, 8. Dezember Nur ein Spiel muss der Regionalligist Braunlager SC Harz an diesem Wochenende absolvieren. Mit dem EHV Schönheide erwarten die Wölfe am Freitag jedoch einen hochkarätigen Gegner. Ab 20 Uhr stehen sich im Wurmbergstadion die Harzer Wölfe und ihre Namensvetter aus dem Erzgebirge gegenüber. Für den BSC geht es um das Behaupten des dritten Tabellenplatzes. Der EHV Schönheide ist zwar momentan nur Sechster, jedoch auch nur drei Punkte hinter den Harzern zurück. Allein das zeigt, wie eng es derzeit in der Liga zugeht. Mit einem Sieg über die Erzgebirgler können die Braunlager sowohl ihre Position festigen als auch ein gewichtiges Signal für die Meisterrunde aussenden. Im Hinspiel setzten sich die Harzer Wölfe beim EHV in einer hart umkämpften Partie mit 3:1 durch. Völlig aus dem Spiel nahm der BSC damals Daniel Jun, den Topscorer der Schönheider. In der bisherigen Saison sammelte der Tscheche schon beachtliche 49 Punkte (25 Tore und 24 Vorlagen). Zusammen mit seinem Sturmpartner Miroslav Jenka, der es bisher auf 42 Punkte (18 Tore und 24 Vorlagen) bringt, bildet Jun das wohl gefährlichste Angriffsduo der Liga. Doch auch der Rest des Schönheider Kaders kann mit Offensivkräften glänzen. Robert Kase spielt bisher eine ausgezeichnete Saison. Auch Youngster Matthias Krehl überzeugt durch viel Zug zum Tor. In der Verteidigung hat sich Sven Schröder als einer der offensivstärksten Abwehrspieler etabliert. In bisher 16 Spielen gelangen ihm schon satte 27 Punkte (6 Tore und 21 Vorlagen). Im Tor kann sich EHV-Trainer Jiri Heinisch auf die Künste von Markus Nachtmann verlassen. Er stand in der vergangenen Spielzeit noch beim Oberligisten Heilbronner EC unter Vertrag. Um gegen die Schönheider Wölfe erfolgreich zu sein, muss der BSC an die starke Leistung vom vergangenen Sonntag anknüpfen. Da entführte man überraschend beim Spitzenreiter Rostock einen Punkt. Richtig nah können die BSC-Fans ihren Idolen übrigens am Samstag sein. Im FIAT-Autoland in Bad Harzburg (Ilsenburger Straße) werden ab 14 Uhr Jozef Potac und Nicolas Waldner den Anhängern jeden Autogrammwunsch erfüllen.
Huskys machen den Elchtest
Trier, 8. Dezember An Sonntag empfängt der ESC Trier um 18:30 Uhr den EHC Dortmund in der Eishalle an der Diedenhofener Straße. Nach dem 7:4-Sieg gegen Dinslaken haben die Huskys jede Menge Selbstvertrauen getankt, und sinnen auf Revanche gegenüber der deutlichen 0:7-Niederlage aus dem Hinspiel. Die spielstarken und kompakten Dortmunder haben sich vor kurzem nochmals verstärkt. Vom Oberligisten Revier Löwen Oberhausen wechselte Igor Furda zu den Elchen. ESC-Trainer Felix Brunschwiler hofft, dass seine Schützlinge gegen Dortmund da weitermachen, wo sie gegen Dinslaken aufgehört haben. Jedoch muss er die Top-Angriffsreihe umbauen. Patrick Leitner erhielt im Spiel gegen Dinslaken eine Spieldauerstrafe (zweimal zehn Minuten) und ist nun gesperrt. Ansonsten kann der gesamte Kader eingesetzt werden.
Eintracht erwartet Lauterbach
Frankfurt, 8. Dezember Zum letzten Heimspiel der Vorrunde erwartet die Frankfurter Eintracht am Sonntag um 19:30 Uhr den VERC Lauterbach in der Regionalliga Hessen . Die Highlander aus dem Vogelsberg liegen derzeit mit 13 Punkten auf Rang drei und möchten nur zu gern am Ende den zweiten Tabellenplatz belegen, der zur Teilnahme an der Regionalliga-Endrunde mit den Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen berechtigt. Die Eintracht will ihrerseits aber an die letzten erfolgreichen Auftritte anknüpfen und auch gegen den VERC überraschen. Bei einem Sieg hätte der Eishockeyableger des Großvereins sogar selbst noch Chancen auf den Relegationsplatz, allerdings sind diese nur sehr theoretischer Natur und die Eintracht wäre personell und finanziell auch kaum in der Lage, in dieser Runde mitzuspielen. Aber nicht auszudenken, wo die SGE stehen würde, hätte man nicht die überflüssige Niederlage in Wiesbaden kassiert oder bei den Young Lions den Zusatzpunkt in der Overtime vergeben. Am Sonntag fehlen definitiv die Verteidiger André Kreiling (gesperrt) und Ringo Neugebauer (familiäre Gründe) sowie Torhüter Oliver Eberz (Urlaub), ansonsten dürfte Spielertrainer McNeill alle Mann an Bord haben. Der schwedische Verteidiger Stefan Hilton wird am Sonntagmorgen aus Vancouver zurück erwartet und dürfte trotz Jetlag am Abend die quantitativ dürftig besetzte Eintracht-Abwehr verstärken.
IEC 1b kann am Sonntag Aufstiegsrunde vorzeitig erreichen
Iserlohn, 8. Dezember Das Iserlohner Eishockeypublikum freut sich an diesem Wochenende gleich zweimal auf interessante Spiele am Seilersee. Am Freitag will die "Erste" in der DEL den Abstand auf die Play-off-Ränge mit einem Sieg gegen Hannover verkürzen, und am Sonntag um 19:30 Uhr möchte die Zweitvertretung des IEC bereits vorzeitig die Aufstiegsrunde zur Regionalliga NRW klarmachen. Gelingt ein Sieg gegen den Tabellendritten EC Siegerland ist den "Wild Roosters" Platz eins oder zwei nicht mehr zu nehmen. Mit dem neunten Sieg im neunten Spiel wäre bereits die erste Etappe im "Unternehmen Regionalliga-Aufstieg" erreicht. Im Hinspiel behielt das Team von Trainer Dieter Brüggemann mit 6:3 im Siegerland die Oberhand. Die Iserlohner können nach den abgelaufenen Sperren von Dennis Breker und Brinker wieder in Bestbesetzung auflaufen. Der Eintritt beträgt auf allen Plätzen fünf Euro. Arbeitslose, Rentner, Schüler und Studenten zahlen drei Euro. Für Jugendliche bis 17 Jahre ist der Eintritt kostenlos.
Raptors wollen ins Finale
Solingen, 8. Dezember Am Freitag, 9. Dezember, will der EC Bergisch Land den Einzug ins NRW-Pokal-Finale klar machen. Ab 20 Uhr ist der EC Siegerland bei den Raptors zu Gast. In der Saison konnten die Solinger die Keiler bereits mit 17:0 besiegen. Zuletzt lief es für das Team aus Netphen nicht so gut. Trainer Jaro Hudec legte sein Amt am 29. November aus beruflichen und familiären Gründen nieder. Ein Nachfolger ist noch nicht gefunden. Der Sieger des Spiels steht im Finale, erst das in der letzten Runde gibt es wieder ein Hin- und Rückspiel.
Prügelorgie
Neuss, 8. Dezember Von der Nachholbegegnung gegen den ESV Bergisch Gladbach wird beim Neusser EV weniger der sportlich einseitige Verlauf des 12:0 (4:0, 2:0, 6:0)-Siegs in Erinnerung bleiben, sondern vor allem einige Szenen, die nicht viel mit Eishockey zu tun hatten. Zu Beginn nahm das Spiel den in dieser Saison fast schon gewohnten Verlauf. Der NEV brannte ein Offensiv-Feuerwerk ab, dem die Gäste nicht gewachsen waren. Nach knapp sieben Minuten lagen die Realstars bereits mit 0:4 zurück, wobei ESV-Torhüter Marco Ohmann anschließend eine noch deutlichere NEV-Führung verhinderte. Auch zu Beginn des zweiten Drittels lief alles nach Plan, als Sebastian Bongartz frühzeitig auf 5:0 erhöhte. In der Folgezeit legten die Gäste jedoch eine deutlich härtere Gangart ein, was nicht ohne Folgen bleiben sollte. Abgesehen vom zwischenzeitlichen sechsten Treffer gelang es den Realstars zwar, den Spielfluss der NEV-Cracks zu stören, die Stimmung auf dem Eis erhitzte sich aber immer mehr. Sekunden vor dem Drittelende entlud sich die angestaute Aggressivität in einer ersten handfesten Auseinandersetzung zwischen Ronny Sassen und Daniel Pering. Die Hoffnung, das in dieser Szene rigorose Durchgreifen der Schiedsrichter (jeweils 5 + Spieldauer) würde sich beruhigend auf den Spielverlauf auswirken, erfüllte sich jedoch nicht. Auch zu Beginn des letzten Abschnitts, in dem Jared Mudryk und Sebastian Bongartz schnell auf 8:0 erhöhten, lieferten sich die Mannschaften einige Scharmützel. Zum Höhepunkt - in negativer Hinsicht - sollte es aber in der 47. Minute kommen, als Thomas Sülzner den mit dem Rücken zum Spielfeld stehenden Dennis Kohl in die Bande checkte. Nicht nur, dass sich mehrere Neusser Spieler auf den "Übeltäter" warfen, auch ein Großteil der weiteren Akteure lieferte sich eine muntere und minutenlange Schlägerei auf dem Eis. Das Schiedsrichterduo pickte sich den Verursacher und die beiden auffälligsten Streithähne heraus und belegte diese mit Matchstrafen. Immerhin kehrte anschließend wieder etwas Ruhe auf dem Eis ein, was auch daran lag, dass die Neusser Mannschaft nun wieder sportliche Antworten suchte. So musste der inzwischen ins Tor gerückte Junioren-Torhüter der Realstars noch vier Gegentore hinnehmen, ehe die denkwürdige Begegnung ein herbei gesehntes Ende fand. Tore: 1:0 (1:46) Mudryk (Grein, Geisler), 2:0 (3:42) Mudryk (Grein), 3:0 (5:17) Reisinger (Bongartz, Fuchs), 4:0 (7:06) Klauck (Louven, Dültgen), 5:0 (21:41) Bongartz (Jedamzik, Mudryk/5-4), 6:0 (34:36) Klauck (Louven, Schröder), 7:0 (43:01) Mudryk (Yazdi, Grein/4-4), 8:0 (44:21) Bongartz (Fuchs, Reisinger), 9:0 (47:38) Bongartz (Fuchs/3-3), 10:0 (48:16) Mudryk (Sauer, Grein/4-3), 11:0 (50:43) Bongartz (Reisinger, Jedamzik/5-4), 12:0 (53:21) Yazdi (Bongartz, Jedamzik/5-4). Strafen: Neuss 28 + 5 + Spieldauer (Sassen) + Matchstrafe (Krahforst), Bergisch Gladbach 26 + 10 (J. Wronecki) + 10 (Al. Frings) + 10 (Ziegenhan) + 5 + Spieldauer (Pering) + Matchstrafe (Sülzner) + Matchstrafe (Könitzer). Zuschauer: 185.
Von Wundertüten und Lieblingsgegnern
Erfurt, 8. Dezember Für die Black Dragons Erfurt stehen am kommenden Wochenende wiederum zwei Spiele auf dem Programm. Unterschiedlicher können die Aufgaben allerdings auch kaum sein. Am Freitag, 9. Dezember, heißt der Gegner zunächst Adendorfer EC. Die Adendorfer sind so etwas wie die "Wundertüte" der Liga. Gegen Leipzig gelang zu Hause ein glatter 6:2-Sieg, auch gegen Halle gelang vor heimischem Publikum ein Punktgewinn (4:5 n.P.). Dem Gegenüber steht allerdings auch eine 5:7-Niederlage beim Schlusslicht in Hamburg. Unterschätzen sollte man die Adendorfer jedenfalls nicht, zumal man in Adendorf immer noch in Richtung Meisterrunde schielt. Man hat zwar von allen möglichen Kandidaten für Platz acht der Tabelle (Wedemark, FASS Berlin und Adendorf) noch die meisten Spiele zu absolvieren, doch hat man eben auch das vermeintlich schwerste Restprogramm. Die Gastgeber sind also, sofern sie die Meisterrunde noch schaffen wollen, zum Siegen verdammt. Fehlen wird zum Freitagsspiel noch John Noob nach seiner Sperre aus dem Leipzigspiel. Zum vorletzten Spiel auf heimischem Eis erwarten die Drachen am Sonntag den "Lieblingsgegner" aus Halle. Während die Drachen eine bisher überragende Saison spielen, man rangiert weiterhin auf Platz zwei der Tabelle, blieben die Saale Bulls im bisherigen Saisonverlauf hinter den eigenen Ansprüchen und Erwartungen zurück. Als einer der Top-Favoriten vor Saisonbeginn gehandelt steht man derzeit nur auf einem etwas enttäuschenden vierten Tabellenplatz. Betrachtet man den Kader den Coach Stasny zur Verfügung hat, kann man die Prognosen vor der Saison verstehen. Hier tummeln sich Namen wie Kasperczyk, Hruby, Miklik die zuletzt alle höherklassig gespielt haben. Eben wegen dieser "großen Namen" verwundern die zuletzt erreichten Ergebnisse doch etwas. So gelangen den Hallensern in den letzten zwölf Spielen lediglich fünf Siege. Man unterlag so zum Beispiel mit 4:6 beim ECC Preussen in Berlin und fast schon sensationell 1:2 im heimischen Stadion gegen Wedemark. Aber auch unsere Drachen trugen mit zur "kleinen Hallenser Krise" bei und siegten vor zwei Wochen verdient mit 4:2 in Halle. Am letzten Wochenende konnten die Hallenser zwei Siege einfahren, besonders der 4:2-Sieg gegen Spitzenreiter Rostock sorgte doch für einiges Aufsehen.
Duell der Wölfe
Schönheide, 8. Dezember In der Regionalliga Nordost stehen für den EHV Schönheide an diesem Wochenende zwei Spiele auf dem Programm. Am Freitag, 9. Dezember, reisen die Wölfe zum schweren Auswärtsauftritt nach Braunlage in den Harz. Spielbeginn ist um 20 Uhr im Wurmbergstadion. Einen Tag später empfängt der EHV Schönheide die Crocodiles Hamburg um 17 Uhr im Wolfsbau. Beide Spiele könnten von der Ausgangslage nicht unterschiedlicher sein. Trifft man beim Braunlager SC auf den aktuell Drittplatzierten, so kommt mit den Hamburgern das Schlusslicht der Liga ins Erzgebirge. Zielsetzung für die Wölfe ist es, in beiden Begegnungen als Sieger vom Eis zu gehen. Besonders im Harz brennt der EHV auf Revanche für das im Oktober verloren gegangene Heimspiel gegen den BSC (1:3). Leicht wird es sicher nicht, denn die Namensvetter sind besonders vor heimischen Publikum stark einzuschätzen und verloren nur zwei der bisherigen Spiele am Wurmberg (Leipzig 3:4 n.P., Rostock 1:2) knapp. Besonderes Augenmerk sollten die Mannen von Trainer Jiri Heinisch dabei auf Spieler wie Vanek, Halloun, Deibert oder Potac haben, die an über der Hälfte der erzielten Tore für den BSC beteiligt waren. Im Heimspiel am Samstag gegen die Crocodiles stehen dagegen alle Vorzeichen auf einen Sieg im Wolfsbau. Sollte man die Hansestädter auch nicht unterschätzen, so würde anhand der bisherig gezeigten Leistungen alles andere als ein Dreier für die Wölfe eine kleine Sensation darstellen. Für beide Partien kann der Coach der Wölfe, bis auf Kapitän Mike Losch, auf das Gros seiner Leistungsträger zurückgreifen. Allerdings scheint der Einsatz von Verteidiger Patrick Solf fraglich. Er hatte sich im letzten Spiel eine Prellung der Rippen zugezogen. Der im Spiel gegen FASS Berlin verletzte Matthias Krehl (Daumenprellung) wird aller Wahrscheinlichkeit nach wieder im Kader stehen. Mike Losch konnte am Dienstag nach langer Verletzungspause wieder am Mannschaftstraining teilnehmen. Wann der Kapitän der Wölfe jedoch wieder in den Wettkampfbetrieb eingreifen wird, entscheidet sich erst in der nächsten Woche.
Blizzards wollen zweiten Platz wieder erobern
Herne, 8. Dezember Mit zwei Heimspielen an diesem Wochenende will die Herner EG den zweiten Tabellenplatz wiedererobern. Zunächst trifft man am Freitag um 20 Uhr in der Eis-Arena Herne auf den derzeitigen Tabellenzweiten, die Zweitvertretung des Erstligisten EV Duisburg. Hier werden auch die Weihnachtstrikots der Blizzards zum ersten Mal getragen. Vor Saisonbeginn hatte sich der Aufsteiger namhaft verstärkt. Im Team stehen mit Frank Pribil im Tor sowie Frank Petrozza gleich zwei letztjährige Herner Publikumslieblinge. Auch das Herner Urgestein Jörn Siegmanski gehört zum Kader der Füchse. Wollen die Blizzards Vizemeister werden, ist dieses nur über einen Sieg am Freitag möglich. Spannung wird in diesem Spiel geboten sein. Am Sonntag um 18:30 Uhr kommt es ebenfalls in der Eis-Arena Herne zum Vergleich mit dem ESV Bergisch Gladbach. Die Realstars sind außer dem ESC Trier das einzige Team, mit dem die Blizzards in dieser Saison noch keinen sportlichen Vergleich hatten. Nach dem Spiel am Sonntag kommt es zur Versteigerung der Weihnachtstrikots. Ab Freitag wird der Spielerkalender 2006 zum Preis von 19,99 Euro am Fanstand erhältlich sein.
Gewarnt nach Bergisch Gladbach
Moers, 8. Dezember Nur ein Spiel bestreiten die Black Devils Niederrhein am Wochenende, aber das hat es in sich. Die Moerser sind gewarnt, denn das Hinspiel gewannen sie gegen die Realstars aus Bergisch Gladbach äußerst glücklich mit 2:1 nach Penaltyschießen. Erstes Bully im Bergischen Land ist am kommenden Samstag, 10. Dezember, um 20 Uhr. Bergisch Gladbach hat drei Spiele weniger absolviert und deshalb noch gute Chancen, die Endrunde zu erreichen. "Deshalb müssen sie auch gegen uns gewinnen. Dementsprechend wird es sicher ganz schwer für uns", lautet die Einschätzung von Trainer Josef Spychala. "Das ist eine junge, sehr ausgeglichene und hungrige Mannschaft, denen ich eine Menge zutraue, zumal es sich in der Mehrzahl um gut ausgebildete Spieler handelt. Wir werden im Gegensatz zum Spiel in Neuss mit vollem Einsatz versuchen, die Punkte nach Moers zu holen, um unseren Tabellenplatz zu verteidigen". Die Personalsituation gibt allerdings wenig Anlass zu allzu großem Optimismus. Fünf Stammspieler sind nicht einsatzbereit. Der Fanclub "Schwarze Teufel" begleitet das Team zu diesem Auswärtsspiel. Wer in einer Fahrgemeinschaft mitfahren möchte, kann sich per E-Mail an info@black-devils-niederrhein.de wenden.
Stars wollen alles klar machen
Darmstadt, 8. Dezember Am Freitagabend um 20 Uhr haben die Darmstadt Stars mit einem Sieg beim Tabellenzweiten Young Lions Frankfurt die Chance, sich vorzeitig für die Endrunde der Regionalligen NRW und Hessen zu qualifizieren. Vermutlich wird das Spiel auf der Außenfläche im Frankfurter Eislaufzentrum ausgetragen. Das ist allerdings kein Nachteil für die Stars, da einige Spieler ja ehemals beim Konkurrenten in Frankfurt aktiv waren. Außerdem dürfte es bei der Partie heiß hergehen, denn die Frankfurter Young Lions müssen unbedingt gewinnen, um sich noch die Chance auf die Qualifikation zu erhalten. Verletzungsbedingt wird Kapitän Jörg Sapia nicht spielen, der an einer Knieverletzung laboriert. Möglicherweise wird allerdings Christian Wehner erstmalig eingesetzt werden. Der Ex-Frankfurter brennt besonders gegen seinen alten Verein nach seiner Knieverletzung auf den ersten Ligaspieleinsatz.
Jadehaie reisen nach Adendorf
Wilhelmshaven, 8. Dezember Nachdem sich der EC Wilhelmshaven-Friesland Mannschaft am vergangenen Sonntag in Braunschweig in glänzender Spiellaune präsentierte und das Spiel verdient gewann, wartet nun die nächste Aufgabe. Am Samstag wird um 19 Uhr in Adendorf der Puck zur Begegnung des ECWF gegen die SG Adendorf eingeworfen. Allerdings sind unsere Gastgeber in der laufenden Saison bisher noch sehr glücklos gewesen. Aus neun Spielen resultieren lediglich drei Punkte, die man sich mit einem Mini-Kader vor 14 Tagen in Braunschweig hart erarbeiten musste. Dabei zeigte das Adendorfer Team aber einen sportlichen Ehrgeiz, den man bei einer Einschätzung des Teams nicht außer Acht lassen darf. Trotzdem können die Schützlinge von Andrej Sorokin mit Selbstbewusstsein frei aufspielen. Hat man doch im letzten Spiel gesehen, dass alle Spieler hoch motiviert sind. Als neuester Jadehai hat sich Andreas Eckert gleich dreimal in die Torschützenliste eintragen können. Bis zum ersten Bully sollten sich Philipp Hein und Dominik Wilnauer wieder erholt haben. Keeper Hein hatte sich im letzten Spiel leicht verletzt. Bei einem Braunschweiger Angriff zur Mitte des letzten Drittels stürzte er unglücklich rückwärts ins eigene Gehäuse und musste danach durch Jan-Henning Bethke ersetzt werden, der für die letzten Minuten mit der Erfahrung eines "alten Haasen" souverän das Haie-Tor abriegelte. Verteidiger Wilnauer laboriert bereits seit einiger Zeit an einer beidseitigen Entzündung der Fußgelenke, die ihm in seinen Schlittschuhen immer wieder Probleme bereitet.
Aufwärtstrend bei den Huskys
Trier, 7. Dezember Nach der 5:8-Niederlage des ESC Trier beim EV Duisburg 1b besiegten die Huskys zu Hause die Dinslakener Kobras mit 7:4 (1:2, 1:2, 5:0). Dabei gab es auch einen Erfolg auf Sponsorenebene zu feiern. Denn die Stadtwerke Trier wurden als neuer "Premium-Partner" präsentiert. Erstmals konnten die Trierer in Bestbesetzung antreten. Das schien jedoch zunächst kaum etwas zu nützen, denn nach gut 30 Minuten stand es 1:4. Doch die Huskys kämpften weiter und gaben keinen Zweikampf verloren. Fünf Minuten vor der zweiten Drittelpause schoss Patrick Leitner den 2:4-Anschlusstreffer. Der letzten Abschnitt war das bislang beste Drittel der ganzen Saison. Mit einer neu formierten ersten Reihe starteten die Huskys eine furiose Aufholjagd. Kevin Saville, Patrick Leitner und Anton Bauer spielten die Kobras phasenweise schwindelig. Anton Bauer traf dreimal in Folge nach Vorarbeit von Kevin Saville. Die beiden scheinen sich gesucht und gefunden zu haben. Das 6:4 war ein Alleingang vom Kanadier Kevin Saville. Den Schlusspunkt setzte Udo Schön. Stehende Ovationen gab es nach dem Spiel für die Cracks von Trainer Felix Brunschwiler. Am Sonntag empfängt der ESC den EHC Dortmund. Tore: 0:1 (6:54) Marc Garthe (Henri Marcoux, Sebastian Leverenz), 1:1 (8:17) Thomas Ganer (Thomas Barth, Dimitrij Nevzorov), 1:2 (9:53) Marc Garthe (Henri Marcoux, Sebasitan Leverenz), 1:3 (21:49) Henri Marcoux (Marc Garthe, Sebastian Leverenz), 1:4 (31:16) Sebastian Leverenz (Henri Marcoux, Marcin Schott), 2:4 (34:01) Patrick Leitner (Anton Bauer, Dimitrij Nevzorov), 3:4 (42:51) Anton Bauer (Kevin Saville, Dimitrij Nevzorov), 4:4 (42:58) Anton Bauer (Kevin Saville, Dimitrij Nevzorov), 5:4 (49:58) Anton Bauer (Kevin Saville), 6:4 (52:42) Kevin Saville, 7:4 (57:50) Udo Schön (Thomas Barth, Ronny Hähnel).
Abwehr stabiler - Amerikaner William Hildebrandt neu
Unna, 7. Dezember In den beiden Spielen vom vergangenen Wochenende zeigte sich der Königsborner JEC zwar in der Defensive deutlich verbessert, aber besaß dafür im Angriff zu wenig Durchschlagkraft. Zahlreiche Torchancen blieben erneut ungenutzt und somit vergab man selbst die Möglichkeit sich länger im Spiel zu halten. Beim ESV Bergisch Gladbach unterlag der KJEC mit 0:3 (0:3, 0:0, 0:0). Ärgerlich war die Ausbeute, denn die Bulldogs spielten einige Zeit in 5:3-Überzahl blieben aber dennoch ohne eigenen Torerfolg. Eine ansprechende Partie boten die Unnaer beim 3:6 (1:1, 0:2, 2:3) gegen den EHC Troisdorf. Eine starke Leistung zeigte dabei bei seinem Debüt der zuletzt inaktive und als Torwarttrainer im Nachwuchs arbeitende Routinier Petr Sekera. Der KJEC betrachtet die restlichen Spiele als "Training" für die Relegationsrunde. Dafür haben sich die Bulldogs noch einmal verstärkt. Neu in der Verteidigung ist der US-Amerikaner William Thomas Hildebrandt, der vom Uni-Team der Rochester Yellowjackets (ACHA) kommt.
Noch ein Sieg bis zur Qualifikation
Darmstadt, 7. Dezember Am Sonntag waren die Lauterbach Highlanders zu Gast beim Spitzenspiel der Regionalliga Hessen in der Eissporthalle Darmstadt. An diesem Abend war viel Prominenz mit Hilfe von Oberbürgermeister Hoffmann in die Halle geladen worden, um das Eishockey auch in Darmstadt populärer zu machen. Prominentester Gast war Dragoslav Stepanovic, der wie alle etwa 400 Zuschauer begeistert von der Atmosphäre und dem Spiel war. Das Ergebnis machte den Abend schließlich perfekt. Die Darmstadt Stars besiegten den VERC Lauterbach mit 6:2 (2:1, 2:1, 2:0), sodass man nun mit 4 Punkten klar an der Tabellenspitze steht und nur noch einen Sieg für die vorzeitige Qualifikation zur gemeinsamen Endrunde der Regionalligen NRW und Hessen fehlt. "Taktisch, körperlich und technisch ist Lauterbach sicher unser stärkster Gegner", ließ Trainer Dorochtschenko nach dem Spiel verlauten und war sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, mahnte jedoch, dass es noch viel zu verbessern gibt. Tore: 1:0 Roth (1:07), 2:0 Maier (1:25), 2:1 Grund (2:18), 3:1 Peters (22:41), 4:1 McShane (23:35), 4:2 Heinrich (26:19), 5:2 Schnürer (49:43), 6:2 Sasek (50:28).
Kantersieg gegen Brackwede
Solingen, 6. Dezember In einem fairen, aber einseitigen Verbandsligaspiel gewann der EC Bergisch Land mit 13:0 (7:0, 4:0, 2:0) gegen den SV Brackwede. Im ersten Drittel hielt Brackwede die Partie bis zur sechsten Minute offen. Dann schlugen die Raptors zu. Innerhalb von einer Minute trafen die Solinger dreimal, bis zum Dirtelende erhöhte der Favorit auf 7:0. Im zweiten Drittel schalteten die Raptors einen Gang zurück. Vier Tore im zweiten und zwei im letzten Drittel rundeten den Solinger Kantersieg ab. Im Halbfinale des NRW-Pokals trifft der EC Bergisch Land auf den EC Siegerland. Die Partie wird voraussichtlich am Freitag, 9. Dezember, um 20 Uhr in Solingen stattfinden. Tore: 1:0 (6:30) Tobias Grossecker, 2:0 (6:56) Tobias Grossecker, 3:0 (7:32) Christian Spaan, 4:0 (8:10) Pavel Mann , 5:0 (8:49) Falk Schnöring, 6:0 (10:49) Thomas Herbst, 7:0 (17:39) Tim Neuber, 8:0 (22:39) Tobias Grossecker, 9:0 (29:23) Tim Neuber, 10:0 (31:33) Nils Peil, 11:0 (39:09) Christian Böhm, 12:0 (43:06) Pierre Klein, 13:0 (54:55) Falk Schnöring.
Zurück auf einem Aufstiegsplatz
Mainz, 6. Dezember Mit dem wichtigsten Sieg der Saison spielten sich die Mainzer Wölfe am Sonntag zurück auf einen Aufstiegsplatz. Sie gewannen gegen die bis dahin ungeschlagenen Frankfurter Eisteufel mit 9:5 (1:1, 2:4, 7:1) und stehen nun auf Platz zwei der Landesliga Hessen. Der Verdacht eines Kreuzbandrisses bei Viktor Brauer hat sich derweil glücklicherweise nicht bestätigt. Zusammen mit Nicolas Johannson entschied er im letzten Drittel das Spiel zugunsten der Wölfe. Zu Beginn zeigte sich die Mannschaft elativ verhalten, obwohl sie zunächst durch einen Treffer von David Nytra in Führung ging. Anschließend hatten die Wölfe Probleme mit der Chancenauswertung und gerieten im zweiten Drittel sogar mit zwei Toren in Rückstand. Der zwischenzeitlich erwachte Kampfgeist zahlte sich erst am Ende aus, als innerhalb weniger Minuten sieben Tore fielen. Torschützen: Johannson, Brauer (je 3), Nytra, Vey, Fichtner.
Auf verlorenem Posten
Moers, 5. Dezember Von Anfang an auf verlorenem Posten standen die Black Devils Niederrhein gegen den angeschlagenen Spitzenreiter Neusser EV. Nach dem 6:5-Sieg im Niederrheinderby gegen den Grefrather EC am Samstag setzte es einen Tag später eine deftige 2:12-Schlappe im Neusser Südpark. Auf fünf wichtige Spieler, darunter Ron Noack und Sebastian Muhs, mussten die Gäste verzichten. Doch das war nicht ausschlaggebend für die deutliche Niederlage. Neuss ist einfach auf allen Positionen deutlich besser besetzt und spielt "in einer anderen Liga". Nach 34 Sekunden kassierten die Moerser bereits den ersten Treffer, dem im ersten Drittel noch drei folgten. Im Mitteldrittel hielten die Devils besser mit, da die Rot-Gelben einen Gang zurückschalteten. Auch in den letzten 20 Minuten war ein Klassenunterschied zu verzeichnen. Trotz der Niederlage bleiben die Spychala-Schützlinge Tabellenvierter.
Kein Glück
Dortmund, 5. Dezember Bis zur Schlussminute drückte der EHC Dortmund auf das Tor der Gäste aus Duisburg, aber es fehlte das nötige Quäntchen Glück, um zumindest den verdienten Ausgleich zu erzielen. Damit rächten sich mangelnde Chancenverwertung und einige Schwächen im Abwehrverhalten vor allem im zweiten Spielabschnitt. Letztlich unterlagen die Elche dem EV Duisburg 1b mit 3:4 (2:1, 0:3, 1:0). Im Mittelabschnitt drehten die Jungfüchse den Vorsprung der Elche und gingen ihrerseits mit 4:2 in Führung. Im Schlussabschnitt gelang dem EHC nur noch der Anschlusstreffer durch Debütant Igor Furda, eine Fülle von weiteren Torchancen blieb ungenutzt. Damit musste das Team von Markus Scheffold trotz einer guten Leistung ohne Punkte vom Eis gehen. Wie so häufig hatten die Elche einen Blitzstart und gingen bereits nach 121 Sekunden mit 1:0 in Führung. Verteidiger André Erhart war im Nachschuss erfolgreich, die Vorarbeit leisteten Igor Cillik und Neuzugang Igor Furda. Trainer Markus Scheffold hatte den von den Revier Löwen Oberhausen zu den Elchen zurückgekehrten Stürmer erst einmal in der dritten Angriffsreihe eingesetzt. In der achten Spielminute erhöhte der EHC wie schon beim Hinspiel an der Wedau auf 2:0 und wieder war es Verteidiger André Erhart, der erfolgreich war. Die Elche waren in den ersten zehn Minuten spielbestimmend, hatte sogar drei Überzahlsituation, aber dann kamen die Gäste stärker auf, angetrieben von ihren Routiniers Klaus Micheller und vor allem Frank Petrozza. So brachte ein verdeckter Schuss in der elften Minute den Anschlusstreffer zum 2:1. Dennoch boten sich dem EHC weitere gute Möglichkeiten, so in der 15. Minute, als Igor Furda nach einem Break nur knapp verzog. Die zweiten 20 Minuten brachten in einer ansprechenden Partie Möglichkeiten auf beiden Seiten, aber nur Tore für die Jungfüchse. Zuerst fiel der Ausgleich in der 30. Minute, als die Elche in Unterzahl waren. Dann gingen die Gäste binnen 50 Sekunden sogar mit 4:2 in Führung. Im Schlussabschnitt warfen die Elche nun alles nach vorne, Markus Scheffold stellte um auf zwei Reihen, doch trotz Dauerdrucks gelang nur noch das 3:4. Am kommenden Sonntag treten die Elche die Fahrt nach Trier an. In den noch ausstehenden sechs Spielen braucht der EHC noch mindestens zehn Punkte, um einen Platz unter den ersten Sechs der Tabelle und damit die Teilnahme an der Endrunde zu sichern.
Zweistellig gegen den Tabellenvierten
Neuss, 5. Dezember Knapp 24 Stunden nach dem deutlichen Sieg des Neusser EV in Wiehl wurde auch der Tabellenvierte aus Moers arg gerupft. Zwar wussten die Grafschafter mit einigen Aktionen in der Offensive zu überzeugen, die Hintermannschaft hatte beim 12:2 (4:0, 3:1, 5:1) jedoch Schwerstarbeit zu verrichten. Als Ronny Sassen nach 35 Sekunden aus vollem Lauf abzog und die Scheibe im langen Eck landete, deutete sich bereits an, was die mit zahlreichen Ex-Neussern angetretenen Gäste erwarten sollte. Doch auch wenn Ramin Yazdi mit einem schönen Unterzahl-Break in der 10. Minute auf 2:0 erhöhte, wussten die Black Devils Niederrhein durchaus zu gefallen, scheiterten jedoch mehrfach an NEV-Keeper Dennis Kohl. Sein Gegenüber, Markus Felkel, war in der 14. Minute chancenlos, als André Grein unmittelbar vor dem Tor stehend einen Sauer-Distanzschuss abfälschte. Nur kurze Zeit später war der 32-Jährige mit einem harten und platzierten Flachschuss erneut erfolgreich, so dass es mit einem 4:0-Vorsprung, der zu diesem Zeitpunkt noch etwas zu deutlich ausfiel, erstmals in die Kabinen ging. Zu Beginn des Mittelabschnitts markierte Jan-Sebastian Fries den verdienten Anschlusstreffer, doch die Neusser Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Sebastian Bongartz stellte nur eine Minute später den alten Abstand wieder her, ehe sich Ronny Sassen vor dem gegnerischen Tor durchsetzte und auf 6:1 erhöhte (29.). Zwar konnten die Black Devils Niederrhein die Partie phasenweise offen gestalten, Tore schossen jedoch nur die Neusser. Nach einem "Zungenschnalzer" von Boris Fuchs (34.) musste man dann aber eine Schrecksekunde überstehen, als Sebastian Emde in die Bande rauschte und erst einmal liegen blieb. Nach einigen Minuten Behandlung konnte der Verteidiger aber - mit leichter Unterstützung - vom Eis fahren. In den letzten 20 Minuten brachen bei den Gästen alle Dämme, die ihren Torhüter arg im Stich ließen. Nacheinander kamen Boris Fuchs, Ramin Yazdi und Ralf Reisinger unbedrängt und aus kurzer Distanz zum Schuss und nutzten die günstigen Gelegenheiten zum Ausbau der Führung auf 10:1. Während Markus Felkel sogar noch einen höheren Rückstand verhinderte, gelang Haiko Hirsch bei einem sehenswerten Break in der 53. Minute eine Ergebniskorrektur zu Gunsten der Grafschafter. In der Schlussphase hatte dann aber Jared Mudryk seinen Auftritt, der sich am Vortag nur mit Vorlagen in die Statistik hatte eintragen können. Innerhalb von 36 Sekunden sorgte der Kanadier mit zwei Treffern - einem davon in Unterzahl - für den Endstand. Tore: 1:0 (0:34) Sassen (Reisinger), 2:0 (9:12) Yazdi (Grein/4-5), 3:0 (13:54) Grein (Sauer), 4:0 (18:09) Grein, 4:1 (21:58) Fries (Hirsch), 5:1 (23:03) Bongartz, 6:1 (28:57) Sassen (Louven, Reisinger), 7:1 (33:11) Fuchs (Jedamzik, Reisinger/5-4), 8:1 (43:53) Fuchs (Jedamzik, Bongartz), 9:1 (45:30) Yazdi (Mudryk, Grein), 10:1 (46:59) Reisinger (Bongartz, Fuchs), 10:2 (52:43) Hirsch (Dusicka), 11:2 (54:58) Mudryk (Louven/4-5), 12:2 (55:34) Mudryk (Yazdi, Grein). Strafen: Neuss 16, Moers 10. Zuschauer: 246.
4:1-Vorsprung verspielt
Dinslaken, 5. Dezember Lange Zeit war es ein starkes Spiel der Niederrheiner. Die Dinslakener Kobras führten im zweiten Drittel bereits mit 4:1 unterlagen beim ESC Trier aber doch noch mit 4:7 (2:1, 2:1, 0:5). Die Dinslakener begannen engagiert, führten zur ersten Pause nach zwei Treffern von Marc Garthe mit 2:1. Und es ging so weiter. Henri Marcoux und Sebastian Leverenz bauten die Führung bis zur 31. Minute auf 4:1 aus. Danach lief jedoch nichts mehr. Noch vor der Pause verkürzten die Huskys auf 2:4, ehe sie im letzten Abschnitt fünf weitere Treffer nachlegten. Strafen: Trier 24+30, Dinslaken 22+10. Zuschauer: 125. Der für den morgigen Dienstag vorgesehen Fanstammtisch wurde um eine Woche auf den 13. Dezember um 19:30 Uhr verlegt.
Nur am Anfang Probleme
Troisdorf, 5. Dezember Beim Königsborner JEC gewann der EHC Troisdorf in der Regionalliga NRW mit 6:3 (1:1, 2:0, 3:2). Zunächst lief es für die Dynamite gar nicht gut, denn der Tabellenletzte ging in der elften Minute in Führung. Immerhin gelang Henrik Isselhorst noch vor der Pause der Ausgleich. Nach der Pause brachte Isselhorst den EHC in Unterzahl in Führung, ehe Christian Czaika zum 3:1 traf. Allerdings mussten die Dynamite einen herben Verlust in 39. Spielminute hinnehmen, als Dmitro Kryvorutskyy eine 2+10-Minuten-Strafe wegen Checks gegen den Hals- und Nackenbereich kassierte und obendrein noch eine Spieldauer bekam, als er sich auf der Strafbank nicht beruhigen konnte. Im Schlussabschnitt versuchten die Bulldogs das Blatt noch mal zu wenden, mussten aber in der 44. Spielminute einen Break durch Nick Thiros hinnehmen, der das 4:1 für die Dynamite einbrachte. Eine kurze Unachtsamkeit der Abwehr nutzten die Königsborner zum 2:4-Anschlusstreffer in der 45. Spielminute. Nun wurde die Gangart etwas härter und jede Scheibe umkämpft. In Überzahl konnten die Troisdorfer erneut erhöhen, als Marc Blumenhofen den Schuss von Tobias Ridder zum 5:2 in die Königsborner Maschen lenkte. Eine sehenswerte Kombination in der 53. Spielminute ausgehend von Daniel Lehmann über Jaroslaw Zirnov brachte das 6:2 durch Maximilian Witting. Den Gastgebern gelang schließlich noch ein dritter Treffer. Tore: 1:0 (11.) Patrick Moldenhauer (Boris Gnoewych, Raphael Riedl), 1:1 (17.) Henrik Isselhorst (Dmitro Kryvorutskyy), 1:2 (23.) Henrik Isselhorst (Christian Czaika), 1:3 (36.) Christian Czaika (Andreas Czaika), 1:4 (44.) Nick Thiros, 2:4 (47.) Raphael Riedl (Boris Gnoewych, Raimund Peschke), 2:5 (52.) Marc Blumenhofen (Tobias Ridder), 2:6 (53.) Maximilian Witting (Jaroslaw Zirnov, Daniel Lehmann), 3:6 (57.) Tim Linke (Patrick Moldenhauer). Strafen: Königsborn 20, Troisdorf 16 + 10 + Spieldauer (Dmitro Kryvorutskyy).
Wölfe erobern Punkt im Piranha-Becken
Braunlage, 5. Dezember Nach einer starken Vorstellung entführen die Harzer Wölfe völlig zu Recht einen Punkt beim Spitzenreiter Rostocker EC. Erst nach Penaltyschießen mussten sich die Braunlager in einer schnellen und intensiv geführten Partie den Piranhas mit 4:5 (1:1, 1:1, 2:2, 0:1) geschlagen geben. Dabei begann das Spiel rund 1600 Zuschauern denkbar schlecht für die Harzer. Gleich die erste Rostocker Überzahlsituation nutzte Karol Bartanus per Direktabnahme zum 1:0 (3.). Die Wölfe zeigten sich aber keineswegs geschockt. Im Gegenteil, bis zum Ende des Drittels war ein klares Chancenplus für den BSC zu verzeichnen. Doch nur Dusan Halloun war nach schöner Vorarbeit von Sebastian Kastner erfolgreich (13.). Jozef Potac (7.) und Roman Vanek nach einem Unterzahlbreak (9.) scheiterten jeweils an Branislav Hippik im Rostocker Tor. Als der nach einem Schuss von Maximilan Müller bereits geschlagen war, wurde der Puck noch von der Linie gekratzt (15.). In Durchgang zwei knüpfte der BSC nahtlos an die starke Vorstellung der ersten zwanzig Minuten an. Etwas überraschend daher die erneute Rostocker Führung. Wiederum im Powerplay war Jan Michalek erfolgreich (27.). Doch auch diesmal kamen die Harzer zurück: Dennis Lütjen zog hinter das Tor und legte auf Alexander Deibert zurück der 2:2-Ausgleich. Weitere Treffer fielen zunächst nicht, da Michalek das leere Tor verfehlte (32.) und Lars Hoffmann nur den Pfosten des Braunlager Tores traf (33.). Auf der Gegenseite blieb Hippik Sieger gegen den frei vor ihm auftauchenden Lütjen (37.). Das Schlussdrittel begann ganz nach dem Geschmack der Wölfe. In Überzahl verwertete Vanek einen Pass Potacs zur erstmaligen Harzer Führung. Die währte jedoch nicht lange. In Unterzahl gewann Thomas Haupt ein Bully vor dem Braunlager Tor, legte ab auf Bartanus, der den Puck in die Maschen hämmerte (44.). Die Rostocker machten in der Folge mächtig Druck. Zunächst traf Pavel Blaha nur den Pfosten (46.), besser zielte eine Minute später Ronny Schneider. Er traf per Schlagschuss zum 4:3 in den Winkel (47.). Braunlage kam allerdings auch nach dem dritten Rückstand der Partie wieder. In einer doppelten Überzahl war es ausgerechnet der Ex-Rostocker David Seidl, der die Wölfe ins Penaltyschießen brachte (52.). Hier traf für den BSC wiederum nur Seidl, der die REC-Führung durch Haupt egalisierte. Blaha mit dem letzten Rostocker Penalty brachte seine Farben auf Siegkurs, die Extrapunkte hielt letztlich Hippik gegen Deibert fest. Alles in allem ein hoch verdienter Punkt für den stark aufspielenden Braunlager SC, der den Rostockern damit auch den ersten Heimpunkt überhaupt abknöpfte. Tore: 1:0 (2:30) Bartanus (Blaha/5-4), 1:1 (12:31) Halloun (Kastner/5-4), 2:1 (26:29) Michalek (5-4), 2:2 (30:10) Deibert (Lütjen), 2:3 (40:51) Vanek (5-4), 3:3 (43:44) Bartanus (Haupt/4-5), 4:3 (46:18) Schneider (Czajka, Hördler/5-4), 4:4 (51:02) Seidl (5-3), 5:4 (60:00) Blaha (entscheidender Penalty). Strafen: Rostock 22 + 10 (Haupt), Braunlage 24 + 10 (Vanek). Zuschauer: 1598.
Enttäuschung bei den jungen Löwen
Frankfurt, 5. Dezember Nach dem Auswärtssieg vom vergangenen Wochenende in Lauterbach war die Hoffnung auf das Erreichen der Endrunde mit den Teams der Regionalliga NRW NRW groß. Genauso groß war bei den Young Lions Frankfurt nach dem Spiel allerdings auch die Enttäuschung über die 3:4 (0:2, 0:1, 3:1) Heimniederlage gegen die Roten Teufel Bad Nauheim 1b. Da Lauterbach am Sonntag in Darmstadt verlor, verpasste man es, sich einen entscheidenden Vorteil gegenüber den Vogelsbergern herauszuholen. Zu keinem Zeitpunkt fanden die Lions zum gewohnten Spiel. Mit dem ersten gefährlichen Torschuss im Spiel ging Bad Nauheim in der vierten Minute mit 0:1 in Führung. Durch das frühe Gegentor zusätzlich geschockt, war ein geordnetes Aufbauspiel kaum zu erkennen. Die Gäste nutzten diese Schwäche gekonnt aus und erhöhten in der zehnten Minute auf 0:2. Erst jetzt konnte sich Frankfurt einige wenige Chancen erspielen. Im zweiten Drittel wurde das Frankfurter Spiel etwas besser. Zumindest hatten die Gastgeber jetzt mehr Torchancen als noch im ersten Drittel. Das erste Frankfurter Überzahlspiel blieb ungenutzt. Die Gäste machten es dann besser und nutzten ihr erstes Powerplay zum 0:3 (26.). Danach versuchte Frankfurt alles, um endlich das erste eigene Tor zu erzielen. Aber selbst beste Chancen wurden vergeben. Auch das letzte Drittel begann mit vergebenen Chancen, aber eine richtige Drangphase auf das Bad Nauheimer Tor gab es nicht. Auch eine fast vierminütige 5:3-Überzahl wurde nicht genutzt. Als schon fast keiner mehr mit einem Tor rechnete, fiel es doch noch. In der 49. Minute konnte Julian Roros auf 1:3 verkürzen. Nun witterten die Young Lions wieder Morgenluft und wollten das Spiel drehen. Es schien auch, als sollte es gelingen. Nach dem zweiten Frankfurter Tor durch Alexander Möller (53.) war das Spiel wieder offen. Aber durch zwei unnötige Strafzeiten machte man sich die Aufholjagd wieder zunichte. In Überzahl konnte Bad Nauheim vier Minuten vor Schluss auf 2:4 erhöhen. Den Lions gelang nur noch das 3:4 durch Patrick Hofmann 48 Sekunden vor dem Ende. Am kommenden Freitag erwarten die Young Lions zum letzten Vorrundenheimspiel den Tabellenführer und Titelfavoriten aus Darmstadt. Tore: 0:1 (3:10) Christopher Hurtik, 0:2 (9:57) Christopher Hurtik (Michael Eckert, Torsten Väth), 0:3 (25:39) Fabian Saulite (Michael Eckert, Christopher Hurtik/5:4), 1:3 (48:59) Julian Roros, 2:3 (53:16) Alexander Möller (Mike Schmidt), 2:4 (55:59) Christopher Hurtik (Stephan Zahrt, Michael Eckert/5:4), 3:4 (59:12) Patrick Hofmann (Adrian Ostendorff, Markus Odemer). Strafen: Frankfurt 12 + 10 (Fiedler), Bad Nauheim 14 + 5 + Spieldauer (Becker).
Weiterer Kantersieg des Verbandsliga-Tabellenführers
Iserlohn, 5. Dezember Erwartet klar verlief am Sonntagabend die Partie des Tabellenführer der Verbandsliga NRW, Iserlohner EC 1b, gegen das punktlose Tabellenschlusslicht Revier Löwen Oberhausen 1b. Die Sauerländer gewannen klar mit 12:0 (4:0, 6:0, 2:0). Die Gäste, von denen zu keiner Zeit eine wirkliche Gefahr ausging, sahen sich von Beginn an in der Defensive. IEC-Trainer Dieter Brüggemann schonte Stammkeeper Sirringhaus und schenkte Kevin Schürmann das Vertrauen. Das wurde mit seinem ersten Shut-out belohnt. Erfolgreichster Torschütze war Daniel Breker mit drei Treffern. Team Manager Torsten Busch erwartet für das kommende Heimspiel am Seilersee (Sonntag, 19:30 Uhr) gegen den Tabellendritten EC Siegerland ein deutlich engeres Spiel. Hier siegte die Zweitvertretung des IEC im Hinspiel mit 6:3 und es hagelte insgesamt 72 Strafminuten sowie vier Spieldauerstrafen.
Niederlage gegen Leipzig
Chemnitz, 5. Dezember In einem sehenswerten Sachsenligaspiel gewannen die Eislöwen Leipzig am Ende mit 9:5 (3:2, 2:3, 4:0) gegen die Wild Boys Chemnitz. Für die Chemnitzer ging es vor allem darum an die Leistung des letzten Spiels anzuknüpfen. Leider fehlten erneut eine Vielzahl von Spielern, so dass man mit nur zwölf Feldspielern auskommen musste. Die anwesenden Spieler machten das Beste aus der Situation, auch wenn der Sieg der Leipziger vielleicht um ein, zwei Tore zu hoch ausfiel. Das Spiel begann ohne langes Taktieren. Die erste Großchance hatten die Hausherren, doch zum Glück für Keeper Cyrill Gryska landete der Puck am Metall des Kastens. Dann gelang Matthias Klatt (6.) nach einer Einzelleistung gar die Führung für die Wild Boys. Nun erst recht angestachelt drängten die Leipziger auf den Ausgleich. Der fiel, als David Nicolai auf der Strafbank schmorte. Routinier Roland Hülse konnte zum 1:1 (11.) einnetzten. Nur zwei Minuten später bereitete er das 2:1 durch Glasl vor. Jetzt schienen die Leipziger in Fahrt zu kommen und ein Schuss von der blauen Linie durch Vogel fand den Weg zum 3:1 (16.) in die Maschen. Die Chemnitzer beeindruckte dies allerdings wenig und so gelang dann auch der Anschluss zum 3:2 (18.). Torschütze war erneut Matthias Klatt. Fast mit der Pausensirene war gar noch die Chance zum Ausgleich da, doch zunächst sollte es damit nichts werden. Ganz anders zu Beginn des zweiten Drittels. Es waren gerade einmal 35 Sekunden gespielt, da gelang Matthias Klatt mit seinem dritten Treffer der viel umjubelte Ausgleich. Doch wieder nur zwei Minuten später konnte Roland Hülse erneut eine Überzahlzahlsituation zur Führung nutzen. Wieder rannte man einem Rückstand hinterher und wiederum war man dabei erfolgreich. Diesmal war es Eric Nicolai der zum 4:4 (27.) ausgleichen konnte. Und wie sollte es in einem abwechslungsreichen Spiel auch anders sein, als nächstes waren wieder die Eislöwen an der Reihe. Roland Hülse setzte in der 31. Minute Bernd Weifenbach in Szene und der vollendete zum 5:4. Aber auch diesmal waren die Chemnitzer um eine Antwort nicht verlegen. Noch vor der Pause gelang Christian Weck der nun schon dritte Ausgleich. Im letzten Drittel sollte die Chemnitzer dem hohen Tempo dann doch Tribut zollen. Zunächst schoss Kalbe mit dem 6:5 (44.) die Leipziger wieder in Führung. Als dann jedoch Roland Hülse zum dritten Mal eine Überzahl nutzen konnte und auf 7:5 (46.) erhöhte merkte man das die Kräfte der Chemnitzer nachließen. Selbst ein Auszeit brachte nicht die erhoffte zweite Luft. Das 8:5 (54.) durch Sirko Wustig, bei erneuter Leipziger Überzahl, war dann die Entscheidung in diesem Spiel. Das letzte Tor des Tages schoss Gögler in der 57. Minute.
Starke Leistung mit kleinem Kader
Duisburg, 5. Dezember Nur 13 Feldspieler standen der 1b-Mannschaft des EV Duisburg zur Verfügung. Dennoch gewannen die Jungfüchse in der Eishockey-Regionalliga NRW beim EHC Dortmund mit 4:3 (1:2, 3:0, 0:1). "Dafür haben wir das Optimale erreicht", war EVD-Trainer Charlie Weise mit der Leistung des Teams zurfrieden. "Jeder hat diszipliniert gespielt." Gerade einmal eine Reihe konnte so spielen, wie sie es auch im Training macht. "Der Rest war gewürfelt", so Weise. Dennoch zogen die Duisburger in einem starken Mitteldrittel auf 4:2 davon und mussten im Schlussabschnitt nur noch einen Dortmunder Gegentreffer hinnehmen. EVD-Tore: Klaus Micheller, Sebastian Berg, Michael Kalisch, André Hauser.
Piranhas lassen ersten Heimpunkt
Rostock, 5. Dezember Der Tabellenführer der Regionalliga Nordost, die Rostocker Piranhas, mussten am Sonntag den ersten Heimpunkt abgeben. Gegen den Braunlager SC Harz gewannen die Rostocker nach Penaltyschießen mit 5:4 (1:1, 1:1, 2:2, 1:0). Damit musste die "kleine Meisterfeier" zum Gewinn der Vorrunde zunächst vertagt werden. Vor 1598 Zuschauern begannen die Rostocker sehr stark und nutzten gleich das erste Überzahlspiel aus. Bartanus erzielte in der dritten Minute das 1:0. Die Rostocker stark und gewillt, das 2:4 vom Freitag in Halle auszumerzen. Doch Braunlage wollte sich keinesfalls kampflos geschlagen geben und hielt kräftig dagegen. Dabei nutzten die Braunlager die Fehler der Piranhas. So in der neunten Minute, als Schneider den Puck im Vorwärtsgang verlor und Bilstein allein auf Torhüter Hippik zulief. Der Rostocker Keeper aber parierte prächtig. Es entwickelte sich ein schnelles und interessantes Spiel, in dem beide Mannschaften etliche Tormöglichkeiten hatten. Doch zunächst markierten die Gäste das 1:1 durch Halloun (13.). Zum Ende des ersten Drittels diktierten die Braunlager das Geschehen auf dem Eis. Nach einem Knaller von Müller kratzten die Rostocker Verteidiger den Puck gerade noch von der Linie (16.). Das zweite Drittel bestimmten die Rostocker wieder, allerdings waren die Tormöglichkeiten jetzt etwas rarer gesät. Dennoch blieb das Spiel spannend und attraktiv. In Überzahl gingen die Piranhas durch Michalek mit 2:1 in Führung (27.), nach etwas mehr als einer halben Stunde stellte Deibert den Ausgleich wieder her. Im Schlussabschnitt wurde den Eishockeyfreunden in der Eishalle in der Schillingallee alles geboten, was das Herz begehrt. Braunlage ging nach 51 Sekunden in Überzahl durch Vanek mit 3:2 in Führung, doch Bartanus schaffte in Unterzahl den Ausgleich (44.). Blaha traf den Pfosten, wenige Sekunden war Schneider zur Stelle, um das vielumjubelte 4:3 für Rostock zu erzielen. Auch dieser Treffer fiel nach einer Zeitstrafe für Braunlage. Das Speil wurde nun giftiger, auf dem Eis wurde es teilweise sehr hitzig. Die Piranhas überstanden eine gute halbe Minute mit zwei Spielern weniger auf dem Eis, doch die Torhüterkünste von Branislaw Hippik konnten den Ausgleich dann in der 52. Minute doch nicht verhindern. Der ehemalige Rostocker Seidl markierte das so wichtige Tor für Braunlage. In der 55. Minute trafen die Rostocker erneut das Tor, doch der Treffer von Hördler wurde nicht gegeben. Im Penaltyschießen markierte Blaha den entscheidenden Treffer. Tore: 1:0 (3.) Bartanus (Blaha), 1:1 (13.) Halloun (Kastner), 2:1 (27.) Michalek, 2:2 (31.) Deibert (Lütjen), 2:3 (41.) Vanek, 3:3 (44.) Bartanus (Haupt), 4:3 (47.) Schneider (Czajka, Hördler), 4:4 (52.) Seidl, 5:4 (60.) Blaha (entscheidender Penalty). Strafen: Rostock 22, Braunlage 24.
Wölfe siegen auch zu Hause gegen FASS
Schönheide, 5. Dezember Wie auch schon in der Vorwoche gewann der EHV Schönheide am Samstag - diesmal im heimischen Wolfsbau - gegen FASS Berlin. In einem bis zum Mitteldrittel ausgeglichenem Spiel setzten sich die Wölfe am Ende noch deutlich mit 5:1 (1:1, 1:0, 3:0) gegen die Hauptstädter durch. Die Partie begann mit einem Paukenschlag für die Gäste. Nach gerade einmal 34 Sekunden zappelte der Puck bereits im Netz der Wölfe. Steve Blumentritt traf per Schlagschuss von der blauen Linie zum 0:1. Der EHV war in der Folgezeit am Drücker und bemüht, den Rückstand auszugleichen, doch eine Vielzahl guter Chancen konnte ein guter FASS-Keeper John entschärfen. So dauerte es bis zur 13. Minute, ehe der erlösende Treffer zum 1:1 für die Hausherren fiel. Auf Zuspiel von Maaß und Jun war es Robert Kase, der die Anhänger der Wölfe jubeln ließ. Berlin beschränkte sich danach größtenteils auf Zerstören des Spielflusses und hatte alle Hände voll zu tun, die in Manndeckung genommenen Stürmer des EHV nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Im zweiten Drittel das gleiche Bild. Berlin nur auf Defensivarbeit bedacht und mit dem Ziel die technisch besseren Schönheider durch enge Bewachung aus dem Tritt zu bringen. Doch in der 29. Minute gelang Holger Mix die verdiente Führung zum 2:1 für die Wölfe. Mit viel Druck kauften die Wölfe gleich zu Beginn des Schlussabschnitts den Berlinern den Schneid ab. Mit einem Doppelschlag durch Kase (44.) und Günzl (45.) zog der EHV auf 4:1 davon. Die Taktik der Gäste war nun durchbrochen und Schönheide legte in der 49. Minute durch Christian Heumanns erstes Saisontor in Unterzahl noch einen Treffer zum 5:1 nach. Einen vorzeitigen Feierabend gab es in der 54. Minute für EHV-Goalie und Geburtstagskind Markus Nachtmann (30 Jahre). In den verbleibenden Minuten hielt Back-up Oliver Granert den Kasten der Wölfe sauber. Tore: 0:1 (1.) Blumentritt (Riemer, Kunze), 1:1 (13.) Kase (Jun, Maaß), 2:1 (29.) Mix (Günzl, Wolf), 3:1 (44.) Kase (Jenka, Jun), 4:1 (45.) Günzl (Geier, Mix), 5:1 (49.) Heumann (Giesenl, Günzl). Strafen: Schönheide 6, Berlin 10. Zuschauer: 548.
Sieg gegen die Herner EG
Grefrath, 5. Dezember Ein großer Kader
stand dem Grefrather EC nicht zur Verfügung. Dennoch gewannen die Niers Panther gegen die
Herner EG mit 5:2 (2:0, 3:1, 0:1) und machten einen wichtigen Schritt in Richtung
Endrunde. Schon in der zweiten Minute klingelte es im Kasten von Christian Berlin. Richard
Wefers traf mit einem verdeckten Schuss zum 1:0. Die Panther machten weiterhin Druck und
in der achten Minute erhöhte Marco Piwonski auf 2:0. Die Blizzards kamen zum zweiten
Drittel besser aus der Kabine. So verkürzte Darius Czerwiec in der 22. Minute auf 1:2.
Doch die Grefrather ließen sich nicht beeindrucken und erhöhten bis zur zweiten Pause
auf 5:1. Sascha Schmetz, André Schroll und Martin Gebel waren die Torschützen. Im
Schlussabschnitt ließ es der GEC ruhiger angehen, sodass nur noch Karl Jasik einmal für
Herne traf. Tore: 1:0 (2.) Richard Wefers (Gerrit Ackers, Felix Huber), 2:0 (8.) Marco
Piwonski (Andre Schroll, Martin Gebel), 2:1 (22.) Darius Czerwiec (Thomas Bläsche), 3:1
(27.) Sascha Schmetz (Marco Piwonski), 4:1 (33.) Andre Schroll (Christian Hollmann), 5:1
(38.) Martin Gebel (Sascha Schmetz), 5:2 (58.) Karl Jasik (Pascal Adolfs, Dominik Lumare).
Strafen: Grefrath 6 + 5 + Spieldauer (Marco Piwonski), Herne 22 + 10 (Thorsten Peters).
Zuschauer: 370.
Bereits tags zuvor hatte der GEC ein starkes Spiel hinter sich gebracht. Die Niers Panther lagen im Niederrhein-Derby bei
den Black Devils Niederrhein schnell 0:2 hinten, gingen mit 4:2 in Führung und verloren
am Ende mit 5:6 (1:2, 3:2, 1:1, 0:1) nach Penaltyschießen. Rund 200 Zuschauer waren zum
zweiten Derby erschienen, darunter weit über die Hälfte aus Grefrath. Und die staunten
auch nicht schlecht, denn Kapitän Dirk Schmitz stand auf dem Eis und Adrian Grygiel, der
DEL-Förderlizenzstürmer der Krefelder Pinguine, war auch nach Moers gekommen, um den
Panthern zu helfen. Zunächst sah es nicht gut aus, denn Moers drückte gleich mächtig
aufs Gaspedal und nach 33 Sekunden hieß es 1:0 für die Devils. Sebastian Muhs nutze das
Durcheinander vor dem Tor von Lüttges und schob die Scheibe ins Netz. Die Panther wirkten
nervös und kamen mit dem Druck der Gastgeber überhaupt nicht zu Recht. Die Folge war das
2:0 in der fünten Minute und wieder hieß der Torschütze Sebastian Muhs. Danach
übernahmen die Niers Panther aber das Kommando und wurden vom überragenden Adrian
Grygiel angetrieben. In der siebten Minute war es auch Grygiel, der auf 1:2 verkürzen
konnte. Grefrath drückte weiter und hatte viele große Chancen, doch Devils-Goalie Markus
Felkel war der Fels in der Brandung und sicherte den Devils die Führung. Im zweiten
Drittel das gleiche Bild. Grefrath drückte und erspielte sich Chancen im Minutentakt. In
der 25. Minute war Felkel ohne Chance. Arno Brux und Andre Schroll leisteten die Vorarbeit
und Adrian Grygiel zog ab - 2:2. Kaum hatten sich die Devils von diesem Tor erholt, da
konnte man den Puck erneut aus dem Tor holen. Adrian Grygiel erzielte sein drittes Tor zum
3:2. Jan Lankes erhöhte schließlich noch auf 4:2. Die Panther hatten das Spiel im Griff,
bis Bobby Fischer wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge vom Eis musste und die Devils
fünf Minuten in Überzahl spielen konnten. Heiko Hirsch nutzte die Gunst der Stunde und
drehte das Spiel mit zwei schnellen Toren, zur zweiten Pause stand es 4:4. Im letzten
Drittel nahm die Spannung dann mehr und mehr zu. Die Devils gingen in der 47. Minute mit
5:4 in Führung, als Juraj Dusicka den Puck im Kasten von Christian Lüttges unterbringen
konnte. Die Niers Panther glichen aber noch einmal aus. Zum vierten Mal hieß der
Torschütze Adrian Grygiel. Im Penaltyschießen ging bei den Panthern nichts. Juraj
Dusicka sicherte den Moersern den Sieg. Strafen: Moers 26 + 10 + Spieldauer (Sebastian
Muhs),
Grefrath 16 + 10 (Dennis Holstein) + 5 + Spieldauer (Wolfgang Fischer).
Stinksauer auf die Schiris
Bergisch Gladbach, 5. Dezember Der ESV Bergisch Gladbach bleibt dran am sechsten Platz. Gegen den Königsborner JEC gewannen die Realstars mit 3:0 (3:0, 0:0, 0:0). Die Geschichte dieses Spiels ist schnell erzählt. Wie schon im Hinspiel erzielte Nico Rosewe nach einem Alleingang in der zweiten Minute die Führung für die Realstars. Nur vier Minuten später markierte Marcin Wronecki das 2:0. In der 13. Minute folgte dann das 3:0 durch Manuel Warda nach Vorarbeit von Alex Frings. Danach plätscherte der Rest des ersten Drittels vor sich hin. "Ab dem zweiten Drittel hatten es sich die Schiedsrichter wohl zur Aufgabe gemacht ein normales Eishockeyspiel kaputt zu pfeifen", ärgerten sich die Gladbacher in ihrer Pressemittteilung. Ab sofort saß für den Rest des Spiels mindestens ein, manchmal auch zwei oder drei Gladbacher auf der Strafbank. So kamen die Unnaer immer wieder zu Chancen, während der ESV nur noch Entlastungsangriffe spielen konnte. Dank eines Moritz Schilling in starker Form und aufopferungsvoller Abwehrarbeit konnten die Gäste jedoch keine dieser Chancen nutzen. Da der ESV-Trainer seinem Keeper Marco Ohmann nach seinen zuletzt starken Leistungen eine Pause gönnte, zeigte sich, dass man mit Juniorentorwrt Moritz Schilling eine gute Alternative hat. Bei einem Strafzeitenverhältnis von 101:14 gegen die Realstars war ergebnismäßig einfach nicht mehr drin. Tore: 1:0 (2.) Nico Rosewe, 2:0 (6.) Marcin Wronecki, 3:0 (13.) Manuel Warda (Alex Frings).
Neusser eine Klasse besser
Wiehl, 5. Dezember Der TuS Wiehl war dem Neusser EV wie im Hinspiel klar unterlegen und verlor mit 0:11. Die Wiehler, bei denen Juniorenspieler Pierre Sofner aushalf, konnten wieder nur elf Feldspieler aufbieten. Die Gäste legten von Beginn an ein hohes Tempo vor, dem die Penguins nicht dauerhaft standhalten konnten. So wusste Neuss eine frühe Strafzeit für den TuS Wiehl zum 1:0 zu nutzen. Die Gastgeber mühten sich redlich, mussten aber bis zur ersten Pause drei weitere Gegentreffer hinnehmen. Nach vorne ging nicht viel, die Neusser Defensive war stets auf dem Posten. Lediglich Sascha Derichs war das eine oder andere Mal in der Lage, die NEV-Abwehr in Verlegenheit zu bringen. Doch Torwart Dennis Kohl ließ sich aber an diesem Abend nicht überwinden. Im zweiten Spielabschnitt zeigte sich die Abwehr der Penguins wesentlich stabiler. Auch Pasqual Gusen im Tor konnte seine Leistung verbessern und war in der Lage, einige scheinbar Unhaltbare rauszuholen. Neuss spielte zwar weiterhin sehr druckvoll auf das Wiehler Gehäuse, war aber bis zur nächsten Sirene nur zweimal in der Lage erfolgreich abzuschließen, so dass es mit 6:0 in die Pause ging. Der TuS kam etwas unkonzentriert aus der Kabine und kassierte in den ersten Minuten des Schlussabschnitts gleich drei Tore. In der Folge fingen sich die Penguins und wehrten sich mit aller Kraft gegen das zehnte Gegentor. Der Neusser EV war allerdings weiterhin deutlich überlegen und zwang die Wiehler mit seinem Sturmlauf immer wieder zu Fehlern. Als Wiehl der Kräfte zehrenden Abwehrschlacht in der Schlussphase Tribut zollen musste, waren die Gäste leider doch noch in der Lage, ihr zehntes und elftes Tor zu feiern. Obwohl die Penguins bis zum Ende kämpften, mussten sie doch einsehen, dass der NEV eine Klasse besser war.
Ice Aliens U23 verlieren auch in Herford
Ratingen, 5. Dezember War die U23 der Ratinger Ice Aliens im Hinspiel am Sandbach noch als Sieger vom Eis gegangen, musste sie sich am Freitagabend im Landesligaspiel beim Herforder EV mit 2:6 (0:1, 1:2, 1:3) geschlagen geben. Wie schon in Hamm sahen auch in Herford 322 Zuschauer die Begegnung. Während sich bei Herford die erste Reihe als am gefährlichsten darstellte, präsentierte sich der Neuzugang Diogo Fernandes als Verstärkung für die Defensive der Ratinger. Beide Mannschaften konnte ihr Überzahlspiel nicht nutzen, so dass sich jeder schon auf ein 0:0 zur Pause einstellte. Mit dem Schlusssirene erzielten die Herforder jedoch den Führungstreffer durch einen Fehler in der Ratinger Abwehr. Davon unbeeindruckt glichen die Ratinger in der 22. Spielminute aus und hatten unmittelbar darauf gab es eine weitere Großchance, als Allinger mit einem Rückhand-Lupfer nur knapp das Tor verfehlte. Durch einen weiteren Abwehrfehler gelang den Westfalen die erneute Führung. Da Bastian Binder an diesem Abend nicht den sichersten Eindruck machte, wechselte Trainer Andre Leggen in der 32. Minute Rafael Hildebrandt ein. Doch auch er konnte den Treffer zum 3:1 nicht verhindern. Im zweiten Drittel handelten sich beide Mannschaften reichlich Strafzeiten ein, so dass ein flüssiges Spiel auf beiden Seiten nicht mehr aufkam. Das letzte Drittel begann mit einer 4:3-Überzahl für Ratingen. Die Abwehr des HEV stand gut und störte früh. Die Ice Aliens kamen nicht dazu, ein Powerplay aufzubauen. Innerhalb von sieben Minuten schoss Herford drei weitere Tore, die Ratinger hatten dem nichts mehr entgegen zu setzen. In der 47. Spielminute rutschte Stefan Binder mit einem Stürmer der Herforder in das eigene Tor. Dabei nahmen sie Torhüter Rafael Hildebrandt mit, der sich dabei am linken Ellenbogen verletzte und ausgewechselt werden musste. Der Anschlusstreffer der Aliens in der 55. Spielminute durch Dennis Burat war nur noch Ergebniskosmetik. Tore: 1:0 Buchholz, 1:1 Burat, 2:1 Berger, 3:1 Wolff, 4:1 Berger, 5:1 Burchot, 6:1 Marchel, 6:2 Burat. Strafen: Herford 18 + 10 (Buchholz), Ratingen 16. Zuschauer: 322.
Karel Lang und Co. in Bitburg
Bitburg, 5. Dezember Zum diesjährigen Weihnachtsevent laden die Bitburger Bären am vierten Adventssamstag, 17. Dezember, um 11 Uhr ein. Zu einem Freundschaftsspiel empfängt der Rheinland-Pfalz-Ligist die Big Old Boys Krefeld. " Wir sind froh, dass wir unseren Fans mit den Big Old Boys ein Team präsentieren können, dass mit seinen Bundesliga- und DEL-erfahrenen Spielern sicherlich ein Weihnachtsschmankerl für unsere Fans sind", so der sportliche Leiter der Bären, Axel Schier. Ungewöhnlich ist allerdings die Zeit. "Da wir keine Ausweichmöglichkeit hatten, mußten wir den Spieltermin auf Samstagvormittag legen", so Bären-Pressesprecher Manfred Sieberger. Immerhin bekommen die Zuschauer dafür Spieler wie den 44-fachen tschechischen Nationaltorhüter Kalre Lang zu sehen.
Wölfe besiegen die Preussen zweistellig
Braunlage, 4. Dezember Mit dem ersten zweistelligen Sieg der Saison hat Regionalligist Braunlager SC den ECC Preussen Juniors Berlin auf die Heimreise geschickt. 10:4 (3:2, 4:2, 3:0) hieß es nach einem muntern Spiel für die Wölfe, bei denen David Seidl ein gelungenes Debüt feierte. Begünstigt durch zwei dicke Patzer in der BSC-Defensive konnten die Berliner das Spiel im ersten Drittel offen halten. Michael Henk (5.) und Fabio Patrzek (17.) nutzten die Aussetzer aus. Auf der Gegenseite durfte Seidl gleich in seinem ersten Spiel für den BSC auch sein erstes Tor bejubeln (13.). Zuvor hatte der starke Alexander Deibert bereits ausgeglichen (11.). Deibert war es nach schönem Zuspiel von Marek Adamec auch vorbehalten, für die Harzer Führung kurz vor der Drittelpause zu sorgen. In Durchgang zwei sorgte Jozef Potac schnell für das 4:2. Auch wenn die Berliner in der Folge durch Patrzek wieder verkürzen konnten (24.), wirklich in Gefahr geriet der Sieg der Wölfe zu keiner Zeit. Roman Vanek, Potac und Ales Stribny schraubten das Ergebnis in die Höhe, Henk schaffte nur den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer. Vor allem Dusan Halloun spielte mit den Gegnern teilweise Katz und Maus, scheiterte jedoch zweimal am Torgestänge. Auch im Schlussabschnitt setzte sich die Überlegenheit der Braunlager fort. Endlich wurde auch Halloun mit einem Tor belohnt (46.), das 9:4 steuerte Stribny nach herrlichem Zusammenspiel mit Vanek bei (50.). Maximilian Müller war es schließlich vorbehalten, mit seinem ersten Saisontreffer für den 10:4-Endstand zu sorgen. Tore: 0:1 (4:40) Henk (Berger, Watzke/4-5), 1:1 (10:23) Deibert (Lütjen, Bilstein/5-4), 2:1 (12:52) Seidl (Deibert, Potac/5-4), 2:2 (16:58) Patrzek (Segmüller), 3:2 (19:16) Deibert (Adamec/4-4), 4:2 (20:35) Potac (Vanek, Stribny/5-4), 4:3 (23:00) Patrzek (Watzke/5-3), 5:3 (25:25) Vanek (Deibert, Hallloun/5-4), 5:4 (31:03) Henk (Reuter/5-4), 6:4 (33:43) Potac (Bippus, Seidl), 7:4 (34:56) Stribny (Halloun), 8:4 (45:42) Halloun (Vanek/5-4), 9:4 (49:15) Stribny (Vanek, Halloun), 10:4 (56:53) Müller (Bippus, Adamec). Strafen: Braunlage 18, Berlin 20. Zuschauer: 435.
11:0 gegen elf Wiehler
Neuss, 4. Dezember Eine klare Angelegenheit war das Spiel zwischen dem TuS Wiehl und dem Neusser EV. Die nur mit zwei Reihen angetretenen Gastgeber wehrten sich tapfer, konnten aber eine zweistellige Niederlage nicht vermeiden. Der NEV gewann mit 11:0 (4:0, 2:0, 5:0). Während NEV-Coach Andrej Fuchs ungewohnterweise auf seinen kompletten Kader zurückgreifen konnte, hatten elf Wiehler Feldspieler die undankbare Aufgabe, sich dem Neusser Sturmwirbel entgegen zu stellen. Nachdem Sascha Derichs bei der ersten Chance der Gastgeber an Dennis Kohl scheiterte, zogen sich die Penguins zurück, um die Defensive zu stabilisieren. Der Erfolg hielt sich in Grenzen, denn nach zwei guten Neusser Gelegenheiten nutzte Sven Sauer die erste Überzahl zum 0:1. Wiehls Akio Finkenrath hatte gerade fünf Sekunden auf der Strafbank Platz genommen, da war der Verteidiger auch schon mit einem Schuss von der blauen Linie erfolgreich (3.). Auch in der Folgezeit rollten so einige Angriffswellen auf das Tor von TuS-Schlussmann Pasqual Gusen, der mehrere Neusser Chancen entschärfte, den Doppelschlag von André Grein und Boris Fuchs aber auch nicht verhindern konnte (7., 8.). Dass kurz vor dem Drittelende auch ein Wiehler Spieler den Puck ins Tor beförderte, löste bei diesem nicht gerade Jubel aus, geschah es doch auf der falschen Seite. Wolfgang Göbel hatte vor einem einschussbereiten Neusser Stürmer klären wollen, lenkte die Scheibe dabei aber versehentlich ins eigene Gehäuse ab (18.). Das zweite Drittel begann für den NEV mit einem weiteren Überzahlspiel, das Ronny Sassen nach 23 Sekunden mit einem Schuss vom Bullykreis vorzeitig beendete - 0:5. Hatte zuvor bereits Sven Sauer seinen ersten Saisontreffer erzielt, so verzeichnete zur Halbzeit auch Lutz Klauck den ersten Torerfolg. Der Stürmer, der nach einem Handbruch am letzten Wochenende seine Meisterschaftspremiere feierte, ließ auf präzise Vorarbeit von André Grein dem Wiehler Goalie keine Abwehrchance. Die Gastgeber setzten ihrerseits fast nur in Überzahl Akzente in der Offensive, wobei Christof Stranzenbach bei numerischer Ausgeglichenheit die beste Möglichkeit vergab. Der Stürmer war frei vor Kohl aufgetaucht, der mit gutem Stellungsspiel aber geschickt den Winkel verkürzte, so dass Stranzenbach nur das Außennetz des Neusser Gehäuses traf. Ebenso wenig Glück im Abschluss hatte auf der anderen Seite Sebastian Bongartz, der sich reihenweise gute Gelegenheiten erarbeitete, diesmal aber nicht den nötigen Torinstinkt besaß. Beim Stand von 0:6 gingen beide Mannschaften erneut in die Kabinen. Im letzten Abschnitt nahm das Wiehler Unheil seinen Lauf. André Grein und Sven Sauer, der scheinbar am Toreschießen Spaß gefunden hatte, erhöhten per Doppelschlag innerhalb von 26 Sekunden auf 0:8 (42.). Da wollte sich auch Lutz Klauck nicht lumpen lassen und markierte vier Minuten später seinen zweiten Treffer. Der Wiehler Minikader mühte sich redlich, eine zweistellige Niederlage zu verhindern, letztendlich aber vergeblich. Ralf Reisinger und Philipp Louven legten in der Schlussphase noch zwei weitere Tore nach, während sich auf der anderen Seite Dennis Kohl über seinen fünften Shutout im elften Punktspiel für den NEV freuen durfte - eine tolle Quote. Der NEV ist gut gerüstet für das heutige Lokalderby gegen die Black Devils Niederrhein um 20 Uhr im Südpark. Tore: 0:1 (2:50) Sauer (Mudryk/5-4), 0:2 (6:34) Grein (Mudryk, Yazdi), 0:3 (7:41) Fuchs (Grein, Reisinger), 0:4 (17:25) Sassen (Bongartz, Reisinger), 0:5 (22:53) Sassen (Fuchs, Reisinger/5-4), 0:6 (29:52) Klauck (Grein, Kohl), 0:7 (41:26) Sauer, 0:8 (41:52) Grein (Sauer, Mudryk), 0:9 (46:32) Klauck (Grein, Mudryk), 0:10 (55:12) Reisinger (Louven, Bongartz), 0:11 (58:19) Louven (Klauck, von der Heiden). Strafen: Wiehl 8, Neuss 8 + 10 (Sassen). Zuschauer: 50.
Dritter Sieg in Folge
Frankfurt, 4. Dezember Aufsteiger Eintracht Frankfurt bleibt in der Regionalliga Hessen weiter in der Erfolgsspur. Der EV Wiesbaden konnte mit 10:7 (2:1, 7:1, 1:5) bezwungen werden und damit feierten die Adlerträger den dritten Sieg in Folge. In diesem Spiel gab es einen der schnellsten Penaltys in der deutschen Eishockeygeschichte, nach nur 15 (!) Sekunden blockierte ein Feldspieler des EVW den Puck im eigenen Torraum, Eintrachts Spielertrainer McNeill scheiterte aber am EVW-Goalie. Trotzdem ging die Eintracht mit einer 2:1-Führung in die erste Drittelpause, als Lang und Mänz die Führung des EVW drehten. Im zweiten Drittel spielte die Eintracht den Gegner phasenweise an die Wand, mit schönen Toren konnte die Führung auf 9:2 ausgebaut werden. Im letzten Abschnitt waren etliche Eintracht-Spieler gedanklich offenbar schon auf der anschließenden Weihnachtsfeier, man ließ den zuvor restlos überforderten EVW noch mal unnötigerweise auf 7:10 rangekommen, am Sieg der Eintracht bestand aber zu keinem Zeitpunkt ein Zweifel. Tore: 0:1 (4:06) Gebel (Antropov), 1:1 (10:07) Lang (McNeill, Kern), 2:1 (11:16) Mänz (Eisenträger, Ganß), 3:1 (26:32) McNeill (Renner, Kullack), 4:1 (27:44) McNeill (Renner, Lang), 5:1 (28:10) Hermann (Bresler, Templar), 5:2 (29:34) Gebel (Antropov), 6:2 (31:42) Lang (Kern, McNeill), 7:2 (34:38) Hermann (Templar), 8:2 (35:24) Lang, 9:2 (38:29) Lang (Kern), 9:3 (41:30) Bornhausen (Gebel), 10:3 (44:45) Templar (Konrad), 10:4 (47:36) Antropov (Gebel), 10:5 (50:32) Antropov (Gebel, Schuhmacher), 10:6 (54:15) Bornhausen (Gebel, Schuhmacher), 10:7 (56:47) Bornhausen (Dorn, Gebel). Strafen: Frankfurt 16 + 10 + Spieldauer (Kreiling), Wiesbaden 12 + 10 (Viggiani).
Ein Sieg in der Frühe
Duisburg, 3. Dezember Klein waren die Augen. Bei den Spielern, bei den Schiedsrichtern. Um 10.45 Uhr standen sich der EV Duisburg 1b und der ESC Trier am Samstagmorgen in der Eishockey-Regionalliga NRW gegenüber. Am Ende des Frühsports stand ein 8:5 (2:2, 3:1, 3:2)-Erfolg der Jungfüchse. "Vor dem Aufstehen Eishockey zu spielen, ist schon ziemlich unnormal", flachste EVD-Trainer Charlie Weise. Die Duisburger legten zunächst einmal einen Fehlstart hin. Mit 0:2 lagen die Gastgeber hinten. "Da habe ich einen leichten Anfall bekommen", beschrieb Weise seine folgende Ansprache. Sie wirkte, denn noch vor der Pause glich der EVD zum 2:2 aus. "Im zweiten Drittel waren wir dann die bessere Mannschaft. Der Sieg geht in Ordnung", sagte Weise. Nur mit den fünf Gegentoren war der Coach alles andere als einverstanden. "Das ist zu Hause viel zu viel. Vorsichtig formuliert waren wir hinten zu fahrlässig." Die Jungfüchse müssen derzeit auf drei Spieler verzichten. Torhüter Mirco Theurer zog sich beim Universitätssport einen Haarriss im Finger zu. Heiko Wilken fällt mit einem Bluterguss unter der Kniescheibe für zwei Wochen aus. Daniel Eul macht immer noch die Schulterprellung zu schaffen. EVD-Tore: André Hauser, Frank Petrozza (je 2), Björn Reiser, Malte Seifert, Jörn Siegmanski, Carsten Reimann.
Drachen erst im Schlussspurt zum Sieg
Erfurt, 3. Dezember Erst mit einem energischen Schlussspurt gelang es den Black Dragons Dragons am späten Freitagabend, gegen die Wedemark Farmers einen alles in allem verdienten 6:3 (0:0, 3:2, 3:1)-Erfolg einzufahren. Vorausgegangen war ein Spiel in dem die Erfurter zunächst einige Mühe hatten, sich auf die destruktive Spielweise der Gäste einzustellen. Während vier Spieler einen fast undurchdringlichen Riegel an der eigenen blauen Linie aufbauten, lauerte ein Stürmer an des Gegners blauer Linie auf Konterchancen. So liefen sich die Drachen im ersten Drittel immer wieder an der dicht gestaffelten Farmers-Defensive fest. Die Erfurter ließen auch ungewohnte Ungenauigkeiten im Passspiel erkennen, so dass die Farmers meist recht wenig Probleme hatten, die Erfurter Angriffe zu stoppen. So ging es nach einem recht ereignislosen ersten Spieldrittel mit 0:0 in die Pause. Im zweiten Abschnitt kamen die Drachen wie verwandelt aus der Kabine, plötzlich war deutlich mehr Druck im Spiel und auch der Zug zum Tor war erkennbar. So war es nur eine Frage der Zeit, bis es im Farmers-Kasten einschlug. Nach 63 Sekunden war es auch schon soweit. Die Farmers-Abwehr war wohl noch in der Drittelpause, und so war es für Zbynek Marak kein Problem, den Drachenanhang erlösen und die Führung zu besorgen. Nur 90 Sekunden später mussten die Farmers eine Unterzahl überstehen, Love saß wegen hohen Stocks auf der Bank. Rumid Masche umkurvte zunächst das von Miskovic gehütete Farmers-Tor bediente dann den vorm Tor lauernden Marak, der unbedrängt zum 2:0 einschob. Mit dieser scheinbar beruhigenden Führung im Rücken konnte man das Tempo wieder etwas drosseln. Und so brachte man die Farmers wieder ins Spiel, diese bedankten sich artig bei der sorglos agierenden Drachen-Defensive mit zwei Treffern zum Ausgleich. Zunächst traf Schubert im dritten Nachschuss, und nur 45 Sekunden später war Kent Todd nach einem gewonnen Bully zur Stelle. Wiederum nur knapp zwei Minuten später waren die Drachen wieder an der Reihe. Sven Johannhardt traf zur erneuten Führung. Im letzten Spieldrittel dauerte es zunächst wieder einige Zeit, ehe beide Teams aufwachten. Erst als das Spiel in die letzten zehn Minuten ging erspielten sich beide Teams wieder einige Chancen. Nach 53 Minuten, die Drachen hatten gerade eine Unterzahl schadlos überstanden, trafen die Farmers doch noch. Ex-Indians-Spieler Sven Hoppe zeichnete sich hierfür verantwortlich. Dieser Treffer schien die Drachen endlich aus ihrer Lethargie zu reißen. Plötzlich lief die Scheibe, man spielte einfaches, schnelles Eishockey. Oliver Otte narrte zunächst zwei Abwehrspieler spielte einen Pass auf Pospisil, und der hatte keine Mühe mehr, zur erneuten Führung zu treffen. Und die Drachen wollten mehr. Einen schön vorgetragenen Angriff über Johannhardt und Masche schloss erneut Marak mit seinem dritten Treffer zur 5:3-Vorentscheidung in der 56. Minute ab. Brandon Cook legte nur 70 Sekunden später im Powerplay auf Zuspiel von Pospisil noch das 6:3 nach. Für die Drachen geht es erst am nächsten Freitag weiter. Dann geht es nach Adendorf gegen die Rams, die immer noch auf eine Meisterrundenteilnahme hoffen. Tore: 1:0 (21:03) Marak (Schmunk, Masche), 2:0 (24:00) Marak (Masche/5-4), 2:1 (35:51) Schubert (Soriano), 2:2 (36:36) Todd (Levicky), 3:2 (38:28) Johannhardt (Cook, Masche), 3:3 (53:12) Hoppe (Schubert, Tischler), 4:3 (54:37) Pospisil (Otte), 5:3 (55:04) Marak (Masche, Johannhardt), 6:3 (56:22) Cook (Pospisil/5-4). Strafen: Erfurt 8, Wedemark 12. Zuschauer: 525.
ERC Pohlheim beim Spitzenreiter chancenlos
Pohlheim, 3. Dezember Die Rumpftruppe der Galloways war nicht stark genug, um für eine Überraschung zu sorgen. Mit 3:10 (0:5, 1:2, 2:3) verlor der ERC Pohlheim am Freitagabend beim SC Mittelrhein-Neuwied 1b und bleibt damit weiter unter seinen Möglichkeiten in der Landesliga Hessen. Nun müssen am nächsten Sonntag (19.30 Uhr, Eissporthalle Diez/Limburg) im Kellerduell gegen die Ice Devils Bad Nauheim unbedingt drei Punkte her. Gegen Neuwied standen den Pohlheimern nur vier Verteidiger und sieben Stürmer zur Verfügung. Die verlegten sich von Beginn an auf die Defensive und suchten ihr Heil in Kontern. Dieses Rezept ging zu Beginn fast auf, als Benjamin Jeckel (1.) den Pfosten traf. Pech hatte Mario Nink im ERC-Gehäuse, als er in der fünften und siebten Minute gleich zwei abgefälschte Treffer hinnehmen musste. Er hielt aber im ersten Drittel seine Mannschaft dank mehrerer Paraden weiter im Spiel. Dennoch zogen die Neuwieder bis zur ersten Pause auf 5:0 davon. Im zweiten Drittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit einer Fülle von Chancen hüben wie drüben. Dabei rückten die beiden Torleute immer stärker in den Blickpunkt. Das bessere Ende in diesem Drittel hatten aber erneut die Gastgeber. Die erhöhten auf 7:1 und hatten damit bereits für die Vorentscheidung gesorgt. Dominik Felsmann hatte den Pohlheimer Treffer in der 37. Minute erzielt. So kam auch im Schlussdrittel keine Spannung mehr auf, zudem am Anfang das ERC-Brüderpaar Thorsten und Sven-Oliver Becker gemeinsam auf der Strafbank saßen. Der SC Mittelrhein behielt das Heft stets in der Hand. Es passte zu dem verkorksten Abend, das mit Benjamin Jeckel in der 50. Minute ein weiterer Leistungsträger ausfiel. Nach einem Bandencheck konnte er nicht mehr weiter spielen und musste behandelt werden. Etwas Resultatskosmetik betrieben noch Thorsten Bartl und Dennis Möller (42., 54.).
Dynamite unterliegen Bergisch Gladbach
Troisdorf, 3. Dezember Der EHC Troisdorf unterlag dem ESV Bergisch Gladbach in der Regionalliga NRW mit 0:4 (0:1, 0:1, 0:2). Dabei begannen die Troisdorfer mit Schwung und suchten ihre Chance. Doch Matthias Rötters (6.), Kai Kühlem (7.) und Christian Czaika (10.) vergaben auch die besten Chancen. Es war absehbar, das der Schuss nach hinten los gehen würde. Die Dynamite ließen sich in der letzten Spielminute übertölpeln und Bergisch Gladbach erzielte durch Felix Ansorge das 1:0. Den Mittelabschnitt mussten die Dynamite wiederum in Unterzahl beginnen, aber diesmal sprang zunächst kein zählbares Ergebnis dabei heraus. Dennoch erhöhten die Realstars in der 25. Minute auf 2:0, Torschütze war Andreas Funk. Der Schlussabschnitt war hart umkämpft, das bessere Ende hatten jedoch die Gäste aus Bergisch Gladbach. Lars Möltgen und Jacek Wrobecki machten den 4:0-Auwärtssieg des ESV perfekt. Tore: 0:1 (20.) Felix Ansorge, 0:2 (25.) Andreas Funk (Marco Ohmann), 0:3 (53.) Lars Möltgen (Alexander Frings), 0:4 (56.) Jacek Wronecki (Eugen Lemmer). Strafen: Troisdorf 24 + 10 (Tim Grundl), Bergisch Gladbach 18 + 10 (Marco Ohmann). Zuschauer: 225.
FASS Berlin verpflichtet Kanadier Sam Seguin
Berlin, 2. Dezember Der FASS Berlin hat die Qualifikation zur Meisterrunde in der Regionalliga Nordost noch nicht aufgegeben und verpflichtete den Stürmer Samuel Seguin. Der 24-jährige Kanadier stand bisher beim Oberligisten Revier Löwen Oberhausen unter Vertrag. In den vergangenen Jahren spielte er für die University of Ottawa in der CIS. Zudem konnte der bisher beruflich verhinderte rumänische Ex-Nationalverteidiger Valentin Toader das Training aufnehmen.
Drachen nur einmal gefordert - Freitag gegen Wedemark
Erfurt, 2. Dezember Für die Black Dragons Erfurt steht am kommenden Wochenende nur ein Spiel auf dem Programm. Am Freitag ab 19:30 Uhr gastieren erstmals die Wedemark Farmers in der Erfurter "Kartoffelhalle". Der derzeitige Tabellenachte aus Wedemark kann mit dem momentanen Saisonverlauf durchaus zufrieden sein. Man weist zwar lediglich einen Punkt Vorsprung auf Verfolger FASS Berlin auf, doch die Berliner haben bereits vier Spiele mehr absolviert. Dies hatte den Farmers vor Saisonbeginn kaum einer zugetraut. Zuletzt wurde nochmals kräftig am Kader gearbeitet. Neu-Co-Trainer und ehemaliger DEL-Star-Len Soccio, zu seiner aktiven Zeit für die Hannover Scorpions aktiv und auch deutscher Nationalspieler, gelang es seinen ehemaligen Mannschaftskollegen Lazlo Csata aus Braunlage in die Wedemark zu lotsen. Außerdem stieß Ryan Love, bereits für Ratingen in Deutschland aktiv, zum Kader der Farmers. Die Favoritenrolle scheint klar verteilt zu sein, immerhin gehen die Black Dragons als Tabellenzweiter in das Spiel gegen Wedemark. Unterschätzen sollte man das Team der Farmers allerdings keinesfalls. Dies bekamen zuletzt die Saale Bulls aus Halle schmerzhaft zu spüren. Ebenfalls als großer Favorit ins Spiel gegangen unterlagen sie vor heimischem Publikum mit 1:2 gegen die Farmers. Die Drachen sollten also gewarnt sein. "Auch wenn wir die Meisterrundenqualifikation bereits gelöst haben, müssen wir mit voller Konzentration in das Spiel gehen", so ESC-Coach Belitz. "Wir wollen unserer Favoritenrolle gerecht werden und drei Punkte holen". Belitz steht für dieses Unternehmen fast der komplette Kader zur Verfügung. Lediglich der gesperrte John Noob wird ausfallen.
AEC erwartet Timmendorf zum Derby
Adendorf, 2. Dezember Am kommenden Sonntag, 4. Dezember, empfängt der Adendorfer EC um 19 Uhr den EC Timmendorfer Strand zum Derby im heimischen Walter-Maack-Eisstadion. Die Rams, zurzeit Zehnter in der Regionalliga Nordost, haben bei einem Sieg die Chance, den für die Meisterrunde wichtigen achten Platz zu übernehmen. Dass dies durchaus machbar ist, zeigten die Adendorfer beim letzten Heimspiel, bei dem sie einen der Favoriten auf den Aufstieg, die Blue Lions Leipzig, mit 6:2 vom Eis "rammten". Aufpassen müssen die Rams auf die erste Reihe der Beach Boys. Mit den kanadischen Stürmern Bryan Phillips und Jarret Reid haben die Timmendorfer zwei torgefährliche Angreifer in ihren Reihen, die es in 14 Spielen zusammen auf 27 Tore und 38 Vorlagen brachten. Der Adendorfer EC kann beim Derby endlich wieder aus den Vollen schöpfen. Bis auf den Langzeitverletzten Matthias Hofmann sind alle fit. Große Hoffnung setzen die Verantwortlichen der Rams auf die erste Angriffsreihe. Denn Denny Böttger, Pat Rowan und der kürzlich aus der zweiten Bundesliga neu dazugekommende Vadim Kulabuchov spielen immer besser zusammen. Unter den Zuschauer verlost der AEC zwei Fahrsicherheitstrainings des ADAC-Fahrsicherheitszentrum in Embsen bei Lüneburg.
Wölfe empfangen ECC Berlin
Braunlage, 2. Dezember Die Harzer Wölfe stehen vor einem Wochenende der Gegensätze. Am Samstag um 20 Uhr empfängt der Regionalligist Braunlager SC den Tabellenelften ECC Preussen Juniors Berlin im heimischen Wurmbergstadion. Am Sonntag folgt der schwere Gang zum ungeschlagenen Spitzenreiter Rostocker EC. Trotz des ungewohnten Samstagstermins hofft der BSC auf zahlreiche Unterstützung durch seine Anhänger. Gegen den ECC Berlin wollen die Harzer schließlich wichtige Punkte im Kampf um den dritten Tabellenplatz sammeln. Ein Selbstläufer wird das freilich nicht. Das Hinspiel gewann der BSC zwar mit 5:2, gegen die defensiv eingestellten Berliner war dies aber ein hartes Stück Arbeit. Der Großteil des ECC-Kaders setzt sich aus eigenen Nachwuchsleuten zusammen, die erste Erfahrung im Herrenbereich sammeln. Geführt werden die "Youngsters" von einigen durchaus erfahrenen Spielern. So stand Fabio Patrzek schon mehr als 80 Mal für die Eisbären Berlin und die Schwenninger Wild Wings in der DEL auf dem Eis. Torwart Björn Leonhardt war unter anderem schon bei den Hannover Scorpions und den Mannheimer Adlern aktiv. Passend zur beginnenden Weihnachtszeit haben die Harzer Wölfe beim Spiel gegen die Preussen auch einige Geschenke für ihre Fans parat. So erhält jeder 20. Besucher freien Eintritt. Außerdem werden fünf Freikarten für das BSC-Spiel gegen Schönheide am kommenden Freitag verlost. Die Sonntagspartie ab 19 Uhr bei den Rostocker Piranhas wird dann vor allem für BSC-Neuzugang David Seidl ein besonderes Spiel. Der Verteidiger wechselte erst unter der Woche von der Ostsee in den Harz und trifft nun gleich wieder auf seine alte Mannschaft. Dass die Trauben für die Wölfe in Rostock sehr hoch hängen, ist klar. Trotzdem, nach der unglücklichen 1:2-Niederlage gegen den REC vor Wochenfrist wähnt man sich nicht gänzlich chancenlos. Oder, um es mit den Worten von BSC-Trainer Jan Furo zu sagen: "Das Spiel muss erst gespielt werden." Wer die Wölfe beim Kräftemessen mit dem Tabellenführer vor Ort unterstützen möchte, kann sich übrigens noch eine Mitfahrgelegenheit im Mannschaftsbus sichern. Inklusive Eintrittskarte kostet die Fahrt 20 Euro, Anmeldungen nimmt Schatzmeister Uwe Klöppelt (Tel: 0162-9803525) entgegen. Sein Comeback im Braunlager Trikot feiert an diesem Wochenende derweil Dennis Overbeck. Der 21-Jährige kehrte vom Adendorfer EC zurück zum BSC und wird die Abwehr verstärken.
Jungfüchse kommen am Sonntag - Igor Furda neu im EHC-Dress
Dortmund, 2. Dezember Am kommenden Wochenende steht für den EHC Dortmund erneut nur ein Einsatz auf dem Programm und dabei kommt es am Sonntag um 19 Uhr an der Strobelallee zum Rückspiel gegen die Duisburger Jungfüchse. Vor Wochenfrist unterlagen die Elche an der Wedau erst im Penaltyschießen und zeigten, dass sie durchaus in der Lage waren, gegen Petrozza und Co mitzuhalten. Das soll auf eigenem Eis nun nicht anders sein, zumal mit Igor Furda kurzfristig ein weiterer oberligaerfahrener Stürmer von den Revier Löwen Oberhausen verpflichtet werden konnte. Bereits vor vier Jahren war der 29-jährige beim EHC aktiv und kam damals in 40 Meisterschaftsspielen auf 66 Skorerpunkte (28 Tore). Nach der bereits erfolgten Freigabe durch den Oberligisten steht seinem Einsatz gegen Duisburg nichts im Wege. "Eigentlich war eine weitere Verstärkung erst für die Endrunde angedacht, aber die Verpflichtung von Igor Furda ließ sich sich kurzfrstig realisieren. Damit haben wir für die noch ausstehenden sieben Spiele zusätzlich an spielerischer Substanz gewonnen und können noch zuversichtlicher daran gehen unsere sportlichen Ziele zu verwirklichen", erläutert der sportliche Leiter Klaus Picker. "Igor Furda konnte aus beruflichen und privaten Gründen dem zeitlichen Aufwand in der Oberliga nicht mehr gerecht werden. Deshalb war ein Wechsel nach Dortmund, wo er wohnt und arbeitet, naheliegend. Die Revier Löwen haben sich sehr verständnisvoll gezeigt und eine Freigabe noch vor Vertragsende (31.12.05) erteilt. Deshalb können auch die Wechselmodalitäten sehr schnell geregelt werden." EHC-Coach Markus Scheffold hat nun die Aufgabe, für das Heimspiel gegen Duisburg den Neuzugang in den Angriff einzubauen. Ob es zu einem bereits in der Saison 2001/02 erprobten Tandem Igor Furda und Igor Cillik kommt, ist dabei noch offen. Ebenso die Besetzung der Verteidiger-Positionen. Zwar konnte Routinier Willi Tesch in der Woche wieder ins Training einsteigen, fehlen werden aber Hendrik Budde und natürlich Thomas Branz. Letzterer hat seine Operation nach dem Kieferbruch mittlerweile gut überstanden und konnte das Krankenhaus bereits verlassen. Allerdings ist nach wie vorher Schonung angesagt. Die wird es für das Team der Elche auf dem Eis nicht geben, denn in der Tabelle der Regionalliga geht es nach wie vor eng zu im Kampf um die ersten sechs Plätze. Duisburg liegt fünf, Moers vier Punkte vor dem EHC, Grefrath folgt mit drei Punkten Abstand und auch Troisdorf und Bergisch Gladbach (vier Spiele im Rückstand) sollten nicht abgeschrieben werden. "Die Endphase in der Hauptrunde verspricht ebenso Spannung wie die nächsten Aufgaben des EHC. Nach dem Heimspiel gegen Duisburg müssen wir nach Trier, dann kommt Spitzenreiter Neuss, bevor beide Begegnungen gegen Troisdorf anstehen. Im neuen Jahr bilden dann das Heimspiel gegen Bergisch Gladbach und die Auswärtspartie in Grefrath den Abschluss", blickt das Vorstands-Duo Günter Kuboth und Gerd Alda in die Zukunft. "Wir hoffen, dass die positive sportliche Entwicklung auch zuschauermäßig weiterhin honoriert wird."
Bulldogs zweimal verbessert - Petr Sekera neu im Team
Unna, 2. Dezember Sowohl beim 2:8 (1:5, 0:1, 1:2) gegen die Black Devils Niederrhein (Tore: Wirth, Riede) und beim 1:8 (0:1, 0:5, 1:2) gegen die Herner EG (Tor: Peschke) zeigte sich der Königsborner JEC zwar verbessert, war aber in beiden Partien chancenlos. Wieer reichte jeweils ein klares Drittelergebnis aus, um die Bulldogs auf Distanz zu halten. Ob es diemsla besser läuft? Zunächst geht es am Samstag um 20 Uhr zum ESV Bergisch Gladbach sein, bevor am Sonntag wie gewohnt um 19 Uhr ein Heimspiel gegen die "Dynamite" vom EHC Troisdorf ausgetragen wird. Gab es bei der Hinspielniederlage gegen die Realstars aus dem Bergischen Land noch eine eher ausgeglichene Partie, so unterlag man dem EHC schon recht deutlich. Am Samstag wird man personell zumindest zahlenmäßig außergewöhnlich gut besetzt sein, denn aller Voraussicht nach werden mit fünf Verteidigern und neun Stürmern seit langem wieder einmal fast drei komplette Blöcke zur Verfügung stehen. Am Geburtstag des KJEC-Trainers Milan Vanek sollen endlich neue Punkte auf das Konto des KJEC dazukommen. Wahrscheinlich wird sich der Coach an seinem Ehrentag auch nichts lieber als das von seiner Mannschaft wünschen. Mit dem erfahrenen Torhüter Petr Sekera ist den Bulldogs eine weitere Verpflichtung gelungen, die in Hinsicht auf die ab Januar startende Relegation zur Regionalliga Anlass zum Optimismus was den Klassenerhalt angeht bietet. Sekera hat bereits hoch bis zur 2. Bundesliga Einsätze in seiner Karriere zu verbuchen und ist beim KJEC seit Längerem als Torwart-Trainer für den Nachwuchs tätig. Auch wird Verteidiger Tobias Wirth nach überstandener Lebensmittelvergiftung wieder an Bord sein, ebenso wie die drei zuletzt gesperrten Tim Linke, Sebastian Riede und Sebastian Schulte.
Erst das Niederrheinderby, dann der Westschlager
Grefrath, 2. Dezember Der Grefrather EC steht vor einem weiteren wichtigen Wochenende. Der Sieg in Troisdorf hat das Team von Adam Grygiel ein Stück näher an den direkte Qualifikation für die Regionalliga 2006/2007 gebracht und nun möchte man sich auf die Pirsch machen um den fünften Platz zu holen. Das wird an diesem Wochenende allerdings sehr schwer, denn erst muss man am Samstag um 17:45 Uhr zum Niederrhein-Derby nach Moers, ehe am Sonntag die Herner EG zum Westschlager erscheint. Das Hinspiel gegen die Blizzards war dramatisch, denn Herne führte schon mit 2:0, verlor am Ende aber mit 3:4 nach Penaltyschießen und will sicher Revanche nehmen. Die Firma Suthor stellt den Fans für diese Partie 500 Fahnen, 200 Luftballons und 400 Wunderkerzen zur Verfügung. Auftakt ist um 19 Uhr. Das Fanprojekt hat auch wieder eine Aktion geplant. Man bietet ein Puckwerfen an und die Gewinner können sich auf ein Trikot der KEV Pinguine und auf ein Trikot der Steelers Bietigheim-Bissingen freuen. Der Erlös geht an Kapitän Dirk Schmitz, dessen Sohn an Leukämie erkrankt ist.
Kobras wollen endlich punkten
Dinslaken, 2. Dezember Am kommenden Sonntag treten die Dinslakener Kobras um 18:30 Uhr beim ESC Trier in der Eishalle an der Diedenhofener Straße an. Nach den zuletzt guten Leistungen, die allerdings nicht von Erfolg gekrönt waren, sind die Kobras umso motivierter. Sie möchten endlich punkten, obwohl sie auf die beruflich verhinderten Dirk Rossbach und Salvatore Solarino sowie verletzungsbedingt auf Alexander Wunsch verzichten müssen. Trier belegt zur Zeit mit einem Punkt Vorsprung den neunten Tabellenplatz, die Kobras liegen dahinter auf Platz 10. Für Thomas Juister wird es ein Wiedersehen mit seinem alten Verein geben, für den er letzte Saison noch das Tor hütete. Marc Garthe spielte früher für den Vorgängerverein EHC Trier. Einen Abgang haben die Kobras zu verzeichnen: Nick Szymkowiak wird Dinslaken in Richtung Wesel verlassen. Die Kobras setzen einen Fanbus für das Spiel in Trier ein. Abfahrt ist um 12 Uhr von der Eissporthalle Dinslaken. Der Fahrpreis beträgt zehn Euro.
Eintracht empfängt EVW
Frankfurt, 2. Dezember Am Samstag um 16.30 Uhr empfängt die Frankfurter Eintracht mit dem EV Wiesbaden das Schlusslicht der Regionalliga Hessen. Allerdings gibt es für die SGE-Akteure überhaupt keinen Grund, überheblich in die Partie zu gehen, auch wenn nach zuletzt zwei Siegen in Folge das Selbstvertrauen deutlich gestärkt sein dürfte. Im Hinspiel bezog die Eintracht eine schmerzhafte 4:8-Niederlage, nicht nur durch die unschönen Begleitumstände dieses Spiels gehen die SGE-Akteure hochmotiviert in die Partie. Spielertrainer Jay McNeill dürfte (fast) aus dem Vollen schöpfen können, bis auf Lothar Henß (krank) sind alle Akteure an Bord. Mit einem Sieg dürfte die anschließende Weihnachtsfeier der Eishockeyabteilung der Eintracht wesentlich gelöster von statten gehen als nach einem Misserfolg.
Weiterhin Eishockey in Wilhelmshaven - Heimspiele erst im Januar
Wilhelmshaven, 2. Dezember Nach einer weiteren turbulenten Woche im Wilhelmshavener Eishockey abseits der Eisfläche geht es nun doch weiter. Obwohl die Eishalle wohl nicht vor Januar fertig gestellt werden kann sollen nun wieder auswärts Punkte gesammelt werden. In einer Besprechung am vergangenen Mittwoch hat sich die Mehrheit der Wilhelmshavener Spieler bereit erklärt, auch unter den derzeitigen Bedingungen weiter am Spielbetrieb der Verbandsliga Nordost teilzunehmen. Da ohne Heimspiele keine Sponsoren zu finden sind, die dem Verein Geld zur Verfügung stellen, ist die Finanzdecke entsprechend dünn. So müssen die Mannschaften bei ihren Auswärtsspielen bis auf weiteres auf Busse verzichten und auf PKW zurückgreifen. Trotzdem sind fast alle weiterhin mit an Bord, wenn die nächsten Aufgaben in der Liga anstehen. Lediglich auf Teile der ersten Sturmreihe wird Trainer Andrej Sorokin wohl verzichten müssen, und auch Kapitän Nick Hurbanek hat sich noch Bedenkzeit ausgebeten. Diese Spieler sind nicht bereit, unter diesen Bedingungen weiter zu machen. So muss wohl das zunächst ausgegebene Saisonziel mit dem Wiederaufstieg in die Regionalliga relativiert werden, aber die jetzige Mannschaft geht weiter hoch motiviert an die Sache heran. Und wenn sich die Treuen ECWF-Fans noch bis zum Januar vertrösten lassen, wird es sicherlich noch in dieser Saison das eine oder andere Eishockey-Fest an der Jade geben. Am Sonntag treffen die Jadehaie auf den EC Eislöwen Braunschweig.
IEC steht im Halbfinale des NRW-Pokal
Iserlohn, 2. Dezember Verbandsligist Iserlohner EC steht im Halbfinale des NRW-Pokals. Bei Lippe Hockey Hamm gewannen die Young Wild Roosters mit 10:2 (3:0, 4:2, 3:0). Doch immer wieder haben die Iserlohner mit der Tatsache zu kämpfen, dass sich deren Gegner mangels Klasse mehr auf Provokationen als auf sauberes Eishockey konzentrieren. Am Mittwoch-Abend war die Zweitvertretung des IEC vor rund 200 Zuschauern über das komplette Spiel hinweg überlegen und hielt den Landesligisten stets in Schach. Bereits im zweiten Drittel brachte Coach Dieter Brüggemann den jungen Keeper Schürmann, der seine Sache nach anfänglicher Nervosität gut machte. Erfolgreichster Scorer war Tony Engelmann mit drei Treffern und zwei Beihilfen. Den Treffer zum 10:2 erzielte Lucassen in der Schlussminute im Alleingang. Daraufhin flogen die Fäuste. Spieldauerstrafen auf beiden Seiten waren die Folge. Im Halbfinale trifft der IEC 1b nun auf den EHC Troisdorf 1b. Das kommende Verbandsliga-Meisterschaftsspiel findet am Sonntag, 4. Dezember, um 19:30 Uhr gegen die Revier Löwen Oberhausen 1b am Seilersee statt.
ERC Pohlheim gehandicapt nach Neuwied
Pohlheim, 2. Dezember Keine leichte Situation für den Tabellensechsten der Landesliga Hessen, die Pohlheimer Galloways, vor dem Auswärtsspiel am Freitagabend (19.30 Uhr, Eissporthalle Neuwied). Nach drei Niederlagen in Folge, zuletzt am vergangenen Sonntag mit 3:7 (ERC-Torschützen: Felsmann 2, Katzer 1) bei den Frankfurter Eisteufeln, sieht Spielertrainer Holger Pöritzsch auch beim SC Mittelrhein-Neuwied 1b die Trauben sehr hoch hängen:"Das wird mit Sicherheit kein einfaches Spiel. Zumal wir weiterhin auf einen Großteil unserer Stammspieler verzichten müssen. Darunter neben dem Langzeitverletzten Tobias Bartl jetzt auch Frank Häuser (Handgelenk), Frank Müller (Rücken), Werner Scheitler (Rippenbruch). Überdies fehlt voraussichtlich Goalie Ralf Groos aus beruflichen Gründen und auch hinter Thomas Bartl steht noch ein Fragezeichen", sagt Spieltrainer Holger Pöritzsch, der selbst leicht angeschlagen (Knie) in die Partie gehen muss. "Wir werden wohl - wie schon am Sonntag in Frankfurt - auf einige Spieler der zweiten Mannschaft zurückgreifen müssen. Zum Glück stehen Benny Jeckel und Ernst Wilczek der Mannschaft wieder zur Verfügung. Außerdem warten wir mit jedem Tag auf die Spielgenehmigung von Boris Grif, die seit Wochen bereits beim Verband zur Bearbeitung liegt. Wir müssen derzeit einfach das Beste aus der personellen Notsituation machen und hoffen, dass sich die Wogen möglichst schnell wieder glätten", gibt sich Pöritzsch optimistisch. Gesteht aber ein: "Neuwied ist am Freitag haushoher Favorit."