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Archiv: News der Landesverbände

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Erster echter Test für die Blizzards 

Herne, 31. August Nachdem die Herner Blizzards stark geschwächt und wenig vorbereitet in das Spiel gegen Ratingen gegangen sind, kommt nun mit den Roten Teufeln Bad Nauheim ein altbekannter Gegner. Früher gab es immer heiße Duelle in der damaligen 1. Liga Nord. Mittlerweile sind jedoch beide Vereine in der Regionalliga beheimatet und so werden die Roten Teufel nun der erste echte Prüfstein für das Team von Peter Franke. Wie die Blizzards setzen auch die Kurstädter auf einen jungen Kader mit talentierten Spielern. Zu diesem Spiel setzt der Fanclub Ice Friends Herne auch wieder einen Fanbus ein. Interessenten sollten sich an Carsten Fischer (02361/6582334) wenden. Bully in Bad Nauheim wird um 18 Uhr sein. Wer sich für die „100% HEG“-Shirts interessiert, hat exklusiv die Chance sich im Kärcher-Center Castrop eines der Shirts zu bestellen. Wer sich für eine Dauerkarte interessiert, hat die Möglichkeit, sich in einer der bekannten Vorverkaufsstellen  zu bedienen. In der kommenden Woche beginnt die HEG auch mit den Vorbereitungsarbeiten für die nächste Saison in der Eis-Arena. Wer helfen möchte, möge sich bei den Ansprechpartnern vom Verein melden.

Vorstand der Raptors im Wechselbad der Gefühle 

Solingen, 31. August In den letzten Wochen laufen die Vorbereitungen für die neue Saison beim EC Bergisch Land auf Hochtouren. Nach der kurzfristigen Absage eines Hauptsponsors vor rund 14 Tagen, „der uns sehr lange mit positiven Aussagen hingehalten hat und dann kalte Füsse bekommen hatte“, so die Solinger in ihrer Presseerklärun, folgten weitere Absagen, mit denen der Verein nicht gerechnet hatte. „Die Situation bereitete mir einige schlaflose Nächte“, so der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Lingen. „Die Saison der Jugend ist finanziell abgesichert und bereitet uns keine Kopfschmerzen. Für den Seniorenbetrieb müssen wir noch etwas tun. Wir arbeiten und kämpfen weiter.“ Seit gestern ist es definitiv, der Spielbetrieb der ersten Mannschaft wird in eine Gesellschaft ausgegliedert. Der aus Düsseldorf stammende Geschäftsführer wird die in Gründung befindliche Gesellschaft leiten. Es war das erklärte Ziel, die erste Mannschaft vom Verein auszugliedern, um das finanzielle Risiko vom Verein fern zu halten. Die Mannschaft der Raptors steht, es gibt noch Verhandlungen mit einigen weiteren Spielern. Der Trainer und sportliche Leiter Rolf van Hauten strebt mit seiner Mannschaft die Aufstiegsrunde an, dass heißt mindestens Platz sechs nach der Vorrunde, die bis zum 31. Dezember  abgeschlossen ist. Die Raptors gehen in die Saison mit sechs Jugendmannschaften, einer Frauen--Mannschaft in der 2. Bundesliga und den Senioren in der Regionalliga NRW. Der vorläufige Kader: Torhüter: Dennis Rudolph, Matthias Kehlen (TuS Wiehl), Alexander Nußhart (eigene Junioren); Verteidiger: Thomas Herbst, Daniel Karschges, Falk Schnöring, Christian Becker, Lars Budweg, Frederick Dültgen (Neusser EV); Stürmer: Tim Neuber, Christian Spaan, Simon Grossecker, Tobias Grossecker, Nils Peil, Philipp Burka, Pierre Klein, Jiri Smicek, Christian Nieberle (EHC Dortmund), Martin Mersmann (eigene Junioren); Trainer: Rolf van Hauten. 

Erste Neuverpflichtung

Troisdorf, 31. August Mit der ersten Neuverpflichtung der Saison 2006/2007 ist dem Vorstand des EHC Troisdorf gleich ein großer Wurf gelungen, konnten doch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Mit der Verpflichtung des 27-jährigen Christoph Jahns gelang es nicht nur einen guten deutschen Verteidiger aus der Oberliga an den Rotter See zu holen, sondern gleichzeitig konnte mit ihm auch die seit vorletzter Saison verwaiste Stelle des Teammanagers erste Mannschaft besetzt werden. Jahns begann seine Eishockeykarriere beim TuS Wiehl, wechselte aber schon bald zum Nachwuchs des Kölner EC. Dort wurde er dann mit 19 Jahren für die erste Mannschaft entdeckt und kam so bei den Haien zu seinen ersten DEL-Einsätzen. Darüber hinaus kam er für Deutschland bei der Junioren-U20-B-WM 1999 in Ungarn zum Einsatz. Seine weitere Karriere führte ihn über die Erdinger Jets (2. Bundesliga) nochmals Kölner Junghaie (RL) und die Grefrather Panther (RL) zu den Revier Löwen Oberhausen in die Oberliga, für die er bis zum Ende des Spielbetriebs auch gleichzeitig als Sportmanager tätig war. 

Kobras treffen auf Metro Stars 1b – Sonntag erstes Heimspiel 

Dinslaken, 31. August An diesem Wochenende ist es endlich soweit: Die Dinslakener Kobras bestreiten die ersten beiden Vorbereitungsspiele der neuen Saison. In der ersten Partie des Wochenendes treffen die Kobras auf die Düsseldorfer EG Ib. Die haben ihre Mannschaft in dieser Saison erstmals in der Verbandsliga NRW gemeldet und neben vielen Nachwuchstalenten mehrere erfahrene Spieler verpflichtet, die in den letzten Jahren zu den Leistungsträgern ihrer jeweiligen Teams in Ober- und Regionalliga zählten. Eben aus diesem Grund dürfen die Kobras die Düsseldorfer nicht unterschätzen, haben sie doch am letzten Wochenende gegen den Ligakonkurrenten der Dinslakener aus Iserlohn mit 4:2 gewonnen. Verzichten muss Trainer Armin Lehmann in dieser Partie aller Voraussicht nach auf die Spieler Daniel Eul (beruflich verhindert), Andre Oesterreich (laboriert immer noch an einer Operation) und Torhüter Markus Felkel (Grippe). Neu hingegen wird Michael Kalisch sein, der an diesem Wochenende als Gastspieler für die Kobras auflaufen wird, um sich für ein Engagement zu empfehlen. Der Spielbeginn ist hierbei um 19.30 Uhr im Düsseldorfer Stadion an der Brehmstraße. Zu diesem Spiel wird auch die Möglichkeit für Fans bestehen, im Mannschaftsbus gegen einen Unkostenbeitrag von fünf Euro mitzufahren.  Interessierte setzen sich mit Christian Kühn via Email ck-brandschutz@t-online.de in Verbindung. Nach einem Tag Pause kommt es am Sonntag zum Duell zwischen den Kobras und dem EHC Dortmund in eigener Halle um 19 Uhr.  Die Dortmunder, die sich zuletzt enorm verstärkt haben und sportlich höhere Ziele anpeilen, gelten in dieser Spielzeit mit Neuss und Herne zusammen als Ligafavoriten. Daher wird das Aufeinandertreffen beider Vereine, trotz der erst jungen Saison und kurzen Vorbereitungszeit, für die Kobras den ersten ligainternen Prüfstein darstellen. Zuletzt trafen beide Mannschaften in der letzten Saison zweimal aufeinander, wovon die Dortmunder beide Partien für sich entscheiden konnten. Des Weiteren sind am Sonntag vor dem Spiel noch Dauerkarten an der Kasse im Stadion erhältlich. 

Christian Schock wird ein Harzer

Braunlage, 31. August Der Regionalligist Braunlager SC Harz präsentiert mit Christian Schock den ersten Neuzugang. Der 21-jährige Angreifer wechselt von den Wedemark Farmers zu den Harzer Wölfen. In der vergangenen Saison erzielte er für die Mellendorfer immerhin 31 Punkte, verteilt auf 16 Tore und 15 Vorlagen. Waren es in der Vorrunde noch sieben Treffer und sechs Assists, so konnte sich Schock in der Meisterrunde auf jeweils neun Tore und Vorlagen steigern und war damit drittbester Schütze im Team der Wedemarker. Ursprünglich stammt der groß gewachsene Stürmer aus dem Nachwuchs des Zweitligisten EHC Wolfsburg. Dort spielte er in allen Jugendmannschaften, einschließlich der ehemaligen 1b-Regionalliga-Mannschaft. Bereits in der Saison 2004/05 trug Schock in der Meisterrunde das Trikot der Harzer, wechselte für die vergangene Spielzeit aber zum Ligarivalen aus der Wedemark. Dort spielte er seine bisher stärkste Saison im Herrenbereich. An diese Leistung will der Außenangreifer nun anknüpfen. Dabei wird es sicher von Vorteil sein, dass der 1,89 Meter große Schock bereits „voll im Saft“ steht. Schließlich absolvierte er zusammen mit den Profis des EHC Wolfsburg in seiner Heimatstadt bereits deren Vorbereitungsprogramm für die zweite Liga und stand auch in einem Testspiel auf dem Eis. „Mit Christian Schock haben wir einen weiteren jungen, aber leistungsstarken Spieler, der genau zu unserer Philosophie passt“, freut sich BSC-Pressesprecher Robert Koch. Außerdem startete vor kurzem der Re-Launch der Braunlager Internet-Seite, die weiterhin unter www.harzer-woelfe.de zu erreichen ist. 

Test gegen Herne – Tauziehen um Wayda

Bad Nauheim, 31. August Am kommenden Sonntag bestreiten die Roten Teufel Bad Nauheim ihr zweites Testspiel der noch jungen Saison, wenn im heimischen Colonel-Knight-Stadion ab 18.30 Uhr die Herner EG ihre Visitenkarte im Kurpark abgeben wird. Die Blizzards standen letzte Saison im Finale der Oberliga-Aufstiegsrunde, in der sie dem Neusser EV unterlagen und somit nur knapp den Sprung in den ESBG-Bereich verpassten. Auch in dieser Spielzeit zählen die Blizzards wieder zu den Favoriten, zumal der Vorstand der Herner die Oberliga als klares Saisonziel ausgegeben hat. Ein Engagement des im Training stark aufgetretenen U20-Nationalspieler Polens, Patryk Wayda, ist bei den Roten Teufeln nach einem Verbandsveto vorerst auf Eis gelegt. Bei Beantragung der Gastspielgenehmigung stellte sich nämlich heraus, dass der Verteidiger offenbar einen noch gültigen Vertrag im polnischen Verband besitzt, der ihn auf das erste Anfordern nicht freigeben möchte. In einem Schreiben aus Polen wies man darauf hin, dass man "den zurzeit stärksten Spieler des U20-Teams nicht ziehen lassen möchte." Man bemüht sich dennoch um seine Freigabe und eine Einigung in dieser Sache. Sich im Training und im Spiel empfehlen soll in Kürze der bereits vor einiger Zeit angekündigte finnische Stürmer. Bereits am Freitag wird er in der Kurstadt erwartet, wenn alles glatt geht, wird er gegen Herne zum ersten Mal für die Roten Teufel die Schlittschuhe schnüren. Nach einer überstandenen Nasen-OP liegen auch die Chancen für einen Einsatz von Paul Knihs nicht schlecht, er könnte mit seinem schnellen Spiel für Schwung im Angriff sorgen. In Kürze sollte man in Hessen Klarheit haben, wie der Spielmodus sowie die Aufstiegsmodalitäten sein werden, wenn sich am Samstag die teilnehmenden Regionalligisten aus Hessen zu ihrer Termintagung zusammenfinden. Im Gespräch ist nach wie vor ein direkter Oberliga-Aufsteiger, der dem Ersten der Hessenrunde die Teilnahme am ESBG-Spielbetrieb 2007/08 ermöglichen könnte. Denkbar ist aber auch, dass neben dem gesetzten NRW-Ligisten nur der Bestplatzierte aus Baden-Württemberg und Hessen den Gang in die nächste Saison wohl dreigeteilte Oberliga antreten darf, so dass man Top-Teams wie Mannheim oder Hügelsheim hinter sich lassen müsste.

Verein vorerst gerettet – Mitglieder leisten Sonderumlage 

Bad Nauheim, 30. August Am gestrigen Dienstagabend fand im Stadioncafé die mit Spannung erwartete außerordentliche Mitgliederversammlung der Roten Teufel Bad Nauheim statt. Thema der kurzfristig einberufenen Veranstaltung war die finanzielle Situation des Vereins. „Wir haben bis heute nicht alle Unterlagen des Alt-Vorstands erhalten. Was wir jedoch bislang bekommen haben, beinhaltet einige Auffälligkeiten und Unregelmäßigkeiten, die wir gerichtlich verfolgen werden“, so der Vorsitzende Gerhard Göbel. „Dies ist jedoch Zukunftsmusik. Hier und heute geht es darum, dass wir sehr kurzfristig Zahlungen an die Stadt und das Finanzamt leisten müssen. Wir reden hierbei von 32.000 Euro, die wir nur durch eine Sonderumlage auf die Mitglieder hereinbekommen können“, erklärte Göbel. Die Schieflage entstand anscheinend aus der Regionalliga-Saison 2004/2005, in der ein Minus in Höhe von 47.000 Euro entstand. Somit wurde deutlich, dass nur eine Umlage die missliche Lage retten konnte. Der Vorstand erläuterte die Kalkulation, dass aktive Mitglieder pro Familie einmalig 200 Euro sowie passive Mitglieder 50 Euro zu leisten hätten, um den Fortbestand zu sichern. Grundsätzlich war man sich einig, dass jeder seinen Beitrag leisten sollte, es wurde jedoch darüber diskutiert, wie man sogenannte „Härtefälle“ unterstützen kann. Man vereinbarte, dass es einen Hilfs-Fond geben wird, in den finanziell besser gestellte Mitglieder über die Sonderumlage hinaus auf ein Sonderkonto einzahlen können, womit sozial schwächere subventioniert werden. Doug Murray, ehemaliger Stürmerstar und Publikumsliebling der Fans der Roten Teufel Bad Nauheim hilft dem Eishockeystandort Bad Nauheim. Doug Murray hat in enger Zusammenarbeit mit Vorstandsmitglied Thomas W. Greb die Weichen für die Zukunft der ersten Mannschaft gestellt. Murray hat Paramountgold als neuen Hauptsponsor vermittelt. Paramount Gold Mining Corp. ist ein Edelmetall-Explorationsunternehmen. 

Viele Freitagspiele und Full House in den Weihnachtsferien  

Braunlage, 30. August Der nun offizielle Spielplan der Regionalliga Nordost ist für den Braunlager SC Harz nahezu ein Wunschkonzert: „Da muss Bernd Wohlmann gezaubert haben“, war Albert Baumann, 1. Vorsitzender der Harzer Wölfe, begeistert. 17 Freitag-Heimspiele und nur fünf Heimpartien an den von Harzer Wölfe-Fans ungeliebten Sonntagen verspricht der nun offizielle Spielplan der kommenden Regionalliga-Saison für den BSC Harz. Dreimal hoffen die BSC-Verantwortlichen zudem auf eine „volle Hütte“ in der Weihnachtsferienzeit. Zwar startet die Saison für die Wölfe aufgrund der späten Eisbereitung in Braunlage schon nach nur 14 Tagen gemeinsamen Trainings am 29. September 2006 in Halle. Der Heimspielstart am 6. Oktober 2006 gegen die SG Niesky/Weißwasser und die Vorstellung zwei Tage später bei FASS in Berlin versprechen jedoch einen insgesamt erfolgreichen Saisonauftakt. „Wenn wir den sicherlich problematischen Saisonauftakt gut überstehen, traue ich unserem jungen Team ähnliche Erfolge wie in der Vorsaison zu“, gibt sich Obmann Bernd Wohlmann optimistisch. Reichlich beschenkt werden die Harzer Wölfe dann in der Weihnachtszeit. So liegen drei Heimspiele gegen Halle, Schönheide und Leipzig während der Winterferien unter dem Gabentisch und versprechen ein Full House unter dem Wurmberg. Das spielfreie Wochenende vom 5. bis 7. Januar 2007 könnte zudem für ein attraktives Freundschaftsspiel genutzt werden. Das sicherlich spannende Saisonfinale wird dann am 9. Februar 2007 mit dem Beginn der gleichzeitig als separate Pokalrunde gewerteten dritten Hin- und Rückspielserie eingeläutet. Hier gibt es für den Sieger der Runde nicht nur ein Preisgeld von 1500 Euro zu gewinnen. Das Erreichen des vierten Tabellenplatzes in der Gesamtabrechnung berechtigt dann zum Aufstieg in die modifizierte Oberliga des Jahres 2007/08. „Und das“, bekräftigt der 2. BSC-Vorsitzende Ri-chard Flohr nochmals, „muss das sportliche Ziel der kommenden Saison sein.“ 

Eishockey-Derby zum Stadtfest 

Unna, 30. August Pünktlich zum Unnaer Stadtfest steigt in der Eissporthalle Unna das Duell der Nachbarn: Die Cracks der Bulldogs vom Königsborner JEC empfangen am Freitag um 20 Uhr im ersten ernsthaften Vorbereitungsspiel die Mannschaft von Lippe Hockey Hamm. Am Sonntag kommt es um 18.30 Uhr in der Eishalle am Maximilianpark in Hamm zum Rückspiel. Die Gäste konnten kurz vor Saisonbeginn einen echten Knaller verpflichten. Mit dem gebürtigen Weißrussen Sergej Hatkevitch wechselte ein erfahrener Profi nach Hamm. Hatkevitch spielte in der vergangenen Saison noch für die Revier Löwen Oberhausen in der Oberliga und zählte dort mit 48 Skorerpunkten zu den Top-Stürmern. Neben Hatkevitch wechselte auch noch Ex-DEL-Torwart Stephan Kornewald an den Maximilianpark. Kornewald stand in der Sommerpause auch mit dem KJEC in Verhandlungen, entschied sich dann aber für Lippe Hockey Hamm. Königsborn wird voraussichtlich ersatzgeschwächt in die beiden Partien gehen. Boris Gnoewych und Dominik Kraatz werden nach aktuellem Stand wegen Schulterverletzungen fehlen, zudem ist der Einsatz von Sebastian Riede aufgrund einer Ausbildungsmaßnahme gefährdet. Sollte Gnoewych ausfallen, darf spekuliert werden, wer für ihn in der ersten Sturmreihe zum Einsatz kommen wird. Gute Chancen wird hier vielleicht Neuzugang Pascal Neumann haben, der in der ersten Partie gegen die Unnaer All-Stars einen guten Eindruck hinterließ und zwei Treffer zum 11:3-Erfolg beisteuerte.

Ratingen kommt

Erfurt, 30. August Als die Black Dragons Erfurt am 19. August in Ratingen antraten, war noch alles klar. Im Gegenzug sollten am kommenden Freitag, 1. September, die Ice Aliens nach Erfurt kommen. Am 23. August teilte die Vermarkterin der Ice Aliens plötzlich mit, dass die Ice Aliens nicht nach Erfurt kommen werden. Hintergrund war, dass die Aliens sich bereits verpflichtet hatten, am selben Tage in Halle zu spielen. Alle Versuche die Vereinsführung der Ratinger umzustimmen, schlugen fehl. Erst nachdem das EHC-Vorstandsmitglied Rechtsanwalt Raber vor dem Landgericht Erfurt eine einstweilige Verfügung beantragte, lenkten die Aliens ein. So werden die Ratinger mit ihrem 1b-Team pünktlich um 19:30 Uhr in der Kartoffelhalle auflaufen. 

Trainingsauftakt mit drei neuen Gesichtern 

Leipzig, 30. August Endlich ist es soweit, das Eis hat die Blue Lions Leipzig wieder. Am gestrigen Montag startete das neuformierte Team von Löwenbändiger Zdenek Travnicek mit dem Eistraining in der altehrwürdigen Halle MH6. Mit dabei waren neben den schon bekannten Neuverpflichtungen mit Arne Felsch, John Kraiss und Peter Kalinowski auch drei neue Gesichter. Der 18-jährige Arne Felsch ist wie sein älterer Bruder Andreas ebenfalls Verteidiger und möchte sich nun nach einer einjährigen Verletzungspause für einen Vertrag bei den Messestädtern empfehlen. Erfahrung sammelte der junge Defender zuletzt im DNL-Team des ECC Preussen Juniors Berlin. Sollte es zu einem Vertragsabschluss kommen, hätten die Blue Lions nach den Weigant-Zwillingen schon das zweite Brüderpaar in der Mannschaft. Ebenfalls auf Probe bei den Löwen ist der 18-jährige John Kraiss (Heilbronner Falken), auch wenn sein Vorspielen bei den Leipziger nach Aussage vom Teammanager Thomas Meyer eher zufällig zu Stande kam: „John wollte eigentlich das kommende Jahr in den Vereinigten Staaten spielen (Valley Forge Minutemen – MJHL). Doch das niedrige Niveau der Liga hat ihn dort nicht genug gefordert, so dass er sich für eine Rückkehr nach Deutschland entschied.“ Lediglich fit halten wird sich dagegen Verteidiger Peter Kalinowski (Blue Devils Weiden). Da Stammverteidiger Bastian Geistler in Kürze eine zehntägige Studienreise absolvieren muss wird Kalinowski aber in einigen Vorbereitungspartien für die Blue Lions zum Einsatz kommen. (Quelle: www.eishockey-leipzig.de

Finnische Gala am Freitag – Sonntag knappe Niederlage gegen die DEG 1b

Iserlohn, 30. August Deutlich überlegen präsentierten sich die höherklassigen Ratinger Ice Aliens am Freitagabend am Seilersee. Das mit drei Kanadiern und zwei Finnen gespickte Team lag bereits nach 40 Minuten mit 11:0 gegen die Wild Roosters vorne. Der Schlussabschnitt ging, dank der Treffer von Ehlert und Reckers mit 2:1 an die 1b-Vertretung des Iserlohner EC, so dass Ratingen mit 12:2 gewann. Besonders auffällig waren die beiden Finnen Kujala und Miettinen auf Ratinger Seite. Sie erzielten insgesamt sechs Treffer und waren an vier weiteren beteiligt. Wie stark die Gäste einzuschätzen sind, zeigt auch deren 15:0-Sieg vom Sonntag gegen die Herner EG. Immerhin Aufstiegskandidat der Regionalliga und Gegner der Wild Roosters in der kommenden Saison. Am Sonntag sahen die Zuschauer ein weiteres Vorbereitungsspiel der Wild Roosters. Bis zur 58. Minute stand es in der Partie gegen die 1b-Mannschaft der Düsseldorfer EG 2:2 dank der Treffer von Brinker und Mylius. Düsseldorf ging kurz vor Schluss erneut in Führung. Trainer Andreas Pokorny versuchte alles und nahm den guten Keeper Kutschelis vom Eis. Doch der Schuss ging nach hinten los, und die Iserlohner kassierten ein Empty-Net-Goal zum 2:4-Endstand in einem ausgeglichenen Spiel. Team Manager Torsten Busch: „Ratingen wird mit dieser Truppe sicherlich eine gute Rolle in der Oberliga spielen. Gegen die DEG wäre ein Unentschieden verdient gewesen. Unsere Mannschaft festigt sich immer weiter.“ 

Joosten verstärkt Trierer Abwehr 

Trier, 30. August Die Abwehrreihen des ESC Trier bekommen Verstärkung. Der 21-jährige Markus Joosten wechselt vom ESC Halle 04 an die Mosel. Der Kölner lernte er das Schlittschuhlaufen und das Eishockeyspielen bei den Kölner Junghaien. Joosten absolvierte bereits ein Trainingscamp in Kanada und spielte in den USA für ein Collegeteam. In der Region dürfte er dem ein oder anderen vielleicht bekannt sein, da er auch schon für den EV Bitburg auflief. In der letzten Saison spielte der 1,85 Meter große Verteidiger in der Regionalliga Nordost. Markus Joosten wird gemeinsam mit Trainer Viktor Proskurjakov und dem kanadischen Neuzugang Jeffrey Golby am Montag in Trier eintreffen. 

Saisonstart steht bevor

Troisdorf, 30. August Der Saisonstart in Troisdorf steht nun kurz bevor. Die Eismaschinen im Icedome laufen bereits seit einem Monat wieder. Die erste Mannschaft der Dynamite konnte bereits einige Trainingseinheiten auf dem eigenen Eis absolvieren. Als Abgänge sind bis jetzt nur zu verzeichnen: Marc und Stefan Blumenhofen zum ESV Bergisch Gladbach, Dano Janßen aus beruflichen Gründen zur TSG Darmstadt, und Sean Cuthbert hat aus beruflichen Gründen die Schlittschuhe an den Nagel gehangen. Bis zum Beginn des nächsten Jahres wird das Trainergespann Rüdiger Poschlod und Bernd Deske auf die Mitwirkung von Marcus Breuer (Bundeswehr) und Robin Lehmann (berufliche Weiterbildung) verzichten müssen. 

KJEC besiegt All-Stars mit 11:3 – 1100 Euro für Jürgen Sedlaczek 

Unna, 30. August Am vergangenen Sonntag war es soweit: Der Königsborner JEC startete mit einem Benefizspiel gegen eine Auswahl ehemaliger Unnaer Eishockeycracks in die Regionalliga-Saison 2006/2007. Zu Beginn des Spiels erwischten die Routiniers den besseren Start und kamen durch KJEC-Junior Tim Rodloff, der neben Sebastian Schulte, Michael Cmok und Sebastian Riede die All-Stars verstärkten, bereits nach zwei Minuten zum frühen 0:1. Die Zuschauer erlebten im ersten Drittel ein ausgeglichenes Spiel, woran der allgemein erstaunlich gute Fitness-Stand einiger All-Stars erheblichen Anteil hatte. Die Bulldogs konnten in der 13. Minute durch Kai Domula jedoch ausgleichen. Im Mitteldrittel übernahm der KJEC zunehmend das Spiel. Neuzugang Pascal Neumann gelang in der 25. Minute die erstmalige Führung für die Bulldogs. Zunehmend merkte man den All-Stars die Anstrengungen an. Zur Mitte des Spiels wechselten beide Mannschaften die Torleute. Der starke All-Star-Keeper Markus Spellmeyer wurde durch Dominik Mohr ersetzt und Dominik Kuchnia durch Neuzugang Ulf Denniger. Mit einem Doppelschlag von Michael Sasse und Kai Domula in der 30. und 31. Spielminute konnten die Bulldogs die Führung auf 4:1 ausbauen. Gegen Ende des zweiten Drittels drehten beide Teams noch einmal auf und erzielten innerhalb von nur zwei Minuten insgesamt vier Treffer. Auf Königsborner Seite waren Borislav Blagoev, Tim Linke und Michael Sasse erfolgreich. Zwischenzeitlich verkürzte Volker Loschek auf 5:2. Mit einer souveränen 7:2-Führung für die Bulldogs gingen die Mannschaften in die Kabine. Im Schlussabschnitt konnten Pascal Neumann und abermals Tim Linke den KJEC auf 9:2 nach Vorne bringen. In Unterzahl sorgte Benedikt Haschke für Ergebniskosmetik auf Seiten der All-Stars. Die Treffer zum Endstand von 11:3 für die Bulldogs erzielten Tim Linke und Marcel Brozé, wobei das Resultat dabei eher unwichtig war. Nach dem Spiel gab es noch eine Menge Gesprächsstoff. Der sportliche Wert spielte bei dieser Begegnung nur die zweite Rolle. Die gesamten Einnahmen aus dieser Begegnung kamen der Familie des ehemaligen zweiten KJEC-Vorsitzenden Jürgen Sedlaczek zugute. Am Ende des Abends kam bei der Benefiz-Aktion die stattliche Summe von 1100 Euro zusammen. Das Geld wird dringend benötigt, um den weiteren Genesungsprozess des zum Pflegefall gewordenen Jürgen Sedlaczek zu ermöglichen und die Wohnung behindertengerecht umzubauen. Das nächste Vorbereitungsspiel der Bulldogs findet am kommenden Freitag, 1. September, um 20 Uhr in der Eissporthalle Unna statt. Zu Gast ist die Mannschaft von Lippe Hockey Hamm. 

Neustart in Gelsenkirchen 

Gelsenkirchen, 30. August Am kommenden Freitag feiert der EHC Gelsenkirchen rund um und in der Emscher-Lippe-Halle zusammen mit Fans und Freunden bei freiem Eintritt die Saisoneröffnung zur ersten Eiszeit in Eigenregie. Fast sechs Jahre mussten die vielen Gelsenkirchener Eishockeyfans warten, um wieder ein heimisches Team anfeuern zu können. Doch nach dem Konkurs des Gelsenkirchener EC Schalke Haie im Jahr 2000 und dem dreijährigen Intermezzo der Revier Löwen Oberhausen tritt mit dem EHC Gelsenkirchen wieder eine Eishockeymannschaft in königsblau im regulären Spielbetrieb an. Am 1. September ab 17 Uhr stellen sich so die Nachwuchsmannschaften, das Hobbyteam und die Landesligamannschaft den interessierten Zuschauern vor, während alle Gäste mit reichlich Getränken und Speisen leiblich verwöhnt werden. Trainer der ersten Mannschaft und des Kleinschülerteams ist der 44-jährige, ehemalige polnische Nationalspieler und Olympiateilnehmer in Sarajewo und Calgary Krystian Sikorski, der ebenso wie die neue Vorstandsmannschaft des EHC Gelsenkirchen allen Gäste Rede und Antwort stehen wird. Dazu erhalten Interessierte im Magazin Powerplay weitere Informationen über den neuen Verein und erfährt mehr über die ersten Sponsoren des EHC Gelsenkirchen. Nach dem Fototermin um 18 Uhr findet auf der im Sportparadies neu bereiteten Eisfläche noch ein Freundschaftsspiel der Jugendmannschaften des EV Duisburg und EHC Freiburg aus der Jugend-Bundesliga Süd bei wiederum freiem Eintritt statt. So können sich die vielen Gelsenkirchener Eishockeyfans in der Emscher-Lippe-Halle gleich wieder ausbreiten und heimisch fühlen, bevor am 26. September dann dem Heimspiel gegen die Dinslakener Kobras die Saison in der Landesliga und somit der sportliche Neubeginn startet. Der Hai auf dem Trikot erinnert bereits an erfolgreiche Zeiten des Eishockeys in Gelsenkirchen.

HEG-Mitarbeiter unter Tage 

Herne, 28. August Eine kleine Gruppe von ehrenamtlichen Mitarbeitern der Herner EG war der Einladung des Betriebratsvorsitzenden Norbert Maus vom Bergwerk Auguste Viktoria in Marl gefolgt. Man besuchte mit dem nur 1,20 Meter hohen Abbaubetrieb 657, im Flöz Zollverein 5 unter Marl einen der leistungsstärksten Hobelbetriebe der DSK. Sichtlich beeindruckt von der Technik und den Arbeitsbedingungen unter Tage waren Trainer Peter Franke und der neue zweite Vorsitzende der Blizzards, Jürgen Orlowski. Der Herner Trainer war außerdem sehr beeindruckt von dem Teamgeist, der unter Tage herrscht. „Das ist wie beim Eishockey, hier muss sich einer auf den anderen verlassen. Nur als Team hat man Erfolg.“ Am Rande der Grubenfahrt übergab Jürgen Orlowski noch einen Eishockey-Schläger und ein Trikot an den Betriebsratsvorsitzenden als Zeichen der Verbundenheit zwischen dem Herner Eishockey und dem Bergbau.  

Test gegen Zweibrücken 

Trier, 28. August Am Freitag, 22. September, kommt es in der Eishalle an der Diedenhofener Straße zu einem interessanten Testspiel. Zu Gast beim ESC Trier ist der EHC Zweibrücken. Beide Teams spielten lange gemeinsam in einer Liga und es gab immer packende und heiße Derbys. Die Huskys spielen nun bekanntlich in Nordrhein-Westfalen, während sich Zweibrücken dem Verband in Baden-Württemberg anschloss. Für den neuen ESC-Trainer, Viktor Proskuriakov, ist das Spiel gegen die Hornets aus Zweibrücken der letzte Test, ehe gut 24 Stunden später in Bergisch Gladbach (20 Uhr) die neue Saison für die Huskys beginnt. In diesem Spiel können die heimischen Fans dann auch alle Neuzugänge begutachten. Das erste Bully findet um 19 Uhr statt.

Zwei Niederlagen 

Rostock, 28. August Zum Auftakt der Testspiele zur Vorbereitung auf die neue Regionalligasaison mussten die Rostocker Piranhas zwei Niederlagen hinnehmen. Gegen den Oberligisten Hannover Indians unterlagen die Rostocker am Freitag mit 2:9, am Sonntag gab es eine 4:5 (2:2, 1:2, 1:1)-Niederlage auf eigenem Eis. Das Rückspiel am Sonntag in der heimischen Eishalle wollten knapp 1500 Fans sehen und wurden nicht enttäuscht. Schon nach 23 Sekunden lag der Puck im Tor der Indians, doch der Treffer wurde nicht gegeben. Stattdessen setzte es eine Strafe für den REC, und die Hannoveraner markierten noch vor Vollendung der ersten Minute das 1:0. Die Rostocker allerdings haderten nicht mit dem Schicksal und glichen nach zehn Minuten durch Hördler aus. Noch vor der Pause ging Hannover wieder in Führung, doch Pavel Blaha traf in der 17. Minute zum erneuten Ausgleich. Wie schon im Spiel am Freitag mussten die Rostocker viel Zeit auf der Strafbank verbringen. Grund dafür ist eine neue Regelauslegung. Die Schiedsrichter sind ab sofort auch in der Regionalliga angewiesen, härter durchzugreifen. Die Partie war also trotz der großen Anzahl an Strafminuten nicht unfair, aber Spieler und auch Fans müssen sich an diese neue Art, die Spiele zu leiten, erst gewöhnen. „Wir müssen uns alle mit der Regelauslegung anfreunden, aber heute fehlte etwas Fingerspitzengefühl“, meinte Kapitän David Hördler etwas angesäuert. Das oftmalige Spielen in Unterzahl forderte die Rostocker natürlich besonders, zudem sich das Team von Trainer Sergej Jaschin erst seit einer Woche im Training befindet. Ob und wie in den nächsten Spielen auf die neue Art der Schiedsrichter reagiert wird, soll eine Videoauswertung in der kommenden Woche zeigen.  Doch auch Hannover hatte mit einer Strafenflut zu kämpfen, den Indians gelang es dennoch, sich nach etwas mehr als einer halben Stunde auf 4:2 abzusetzen. Doch Jan Michalek erzielte nach 35 Minuten den Anschluss zum 4:3. Im Schlussabschnitt hielt der Unparteiische die Zügel etwas lockerer und so lief der Puckl auch wesentlich flüssiger über das Eis. Ronny Schneider schaffte in der 44. Minute das 4:4, doch fünfeinhalb Minuten vor dem Ende machten die Hannoveraner das Sieg bringende 5:4. „Die Mannschaft hat Charakter gezeigt“, freute sich der Coach über die knappe Niederlage. Tore: 0:1 (1.) Welke (Winkler, Webb) , 1:1 (10.) Hördler (Franz, Herrmann), 1:2 (14.) Rohatsch (Welke, Winkler), 2:2 (17.) Blaha (Schneider, Vojcak), 2:3 (26.) Breiter (Doyle), 2:4 (34.) Keller (Chamberlaine, Webb), 3:4 (35.) Michalek (Blaha), 4:4 (44.) Schneider (Hainke), 4:5 (55.) Meyer (Breiter, Butler). Strafen: Rostock 39 + 20, Hannover 36. 

0:15 gegen Ratingen 

Herne, 28. August Mit 0:15 verloren die Herner Blizzards gestern ihr erstes Testspiel in dieser Saison gegen die Ratinger Ice Aliens. Die Herner sind allerdings erst seit drei Tagen im Training. Verzichten mussten die Blizzards auf die Verteidiger Pelzer, Müller und Mann. Zudem verletzte sich der Stammtorhüter Thomas Juister beim Aufwärmen. Für ihn spielte der gerade von einer Grippe erholte Eugen Michel. Die Ratinger sind schon seit vier Wochen im Training und haben schon die ersten Vorbereitungsspiele gegen Essen und Erfurt hinter sich. 

Dan Nadeau erhält Vertrag – Oesterreich bald wieder im Training 

Dinslaken, 28. August Die ersten Trainingseinheiten der Dinslakener Kobras sind absolviert und Dan Nadeau hat seine Qualitäten unter Beweis gestellt. Der Vorstand und vor allem der Trainer sind hochzufrieden mit der Leistung des 21-jährigen Kanadiers, der zum einen durch eine defensive und zum anderen auch stark offensiv ausgeprägte Spielweise überzeugte und daher als Allrounder und kompakter Spieler sowohl im Sturm als auch in der Abwehr einsetzbar ist. Wo er letzten Endes zum Einsatz kommen wird, ist abhängig vom Spielgeschehen und der personellen Situation der Kobras, so Trainer Armin Lehmann. Abseits des Eises musste sich Andre Oesterreich einer Operation unterziehen und wird aller Voraussicht nach im Laufe der Woche wieder ins Training einsteigen, um am Freitag, 1. September beim ersten Testspiel der Kobras gegen die Düsseldorfer EG 1b an der Brehmstraße mit von der Partie sein zu können. 

Gelungener Saisonstart 

Berlin, 28. August Zum ersten Spiel der neuen Saison reiste der ECC Preussen Juniors Berlin nach Bad Nauheim. Am Ende stand ein 6:2-Testspielerfolg gegen die Roten Teufel. Jubeln konnten die Preussen nach 15 Minuten im ersten Drittel. Der neue Kapitän Kay Hurbanek verwandelte eine Vorlage des noch leicht angeschlagenen Michael Henk zum 1:0. Ein Break zu Beginn des zweiten Drittel brachten den Hessen den Ausgleich. Mit einem Hattrick markierte Marcel Struck die Treffer zwei, drei und vier für Preussen im Schlussabschnitt. Andre Petters und Michael Henk erzielten die übrigen Tore. Zudem parierte Goalie Robert Pahlen in der 43. Minute einen Penalty. 

Vorstand komplett - AEC nun handlungsfähig 

Adendorf, 28. August Knapp zwei Monate nach Gründung des Adendorfer Eishockey-Clubs (bis letzte Saison noch Eissport-Club) ist der Vorstand nun komplett und kann ins Vereinsregister eingetragen werden. Mit dem 54-Jährigen Fred Turré wurde ein Lüneburger Geschäftsmann als Präsident gewählt, der mit dem AEC-Wirtschaftsbeirats-Vorsitzenden und AEC-Ehrenpräsidenten Wilfried Abromowski seit gut 20 Jahren befreundet ist. Als Vize-Präsident wurde der 53-jährige kaufmännische Angestellte Wilhelm Honsbein und als Schatzmeister der 44-jährige Hamburger Rechtsanwalt Dierk Martin gewählt. Ziel des neuen Vorstandes ist es, wieder klein anzufangen und auf den Nachwuchs zu setzen, der in Adendorf zahlreich vertreten ist. Unterdessen wird kräftig am Kader für die kommende Verbandsliga-Saison gebastelt. Trainer Bernd Holler und Wilfried Abramowski führen zurzeit Gespräche mit Spielern aus der letzten Saison über einen Verbleib beim AEC. Viel Zeit bleibt den Verantwortlichen nicht mehr, um das Team zu formen. Bereits am 29. September bestreiten die Heidschnucken ihr erstes Spiel bei den Crocodiles Hamburg. 

Sommerfest in Salzgitter  

Salzgitter, 28. August Das erste Sommerfest der Steelers ist nun Geschichte. Rund 100 Fans des EHC Salzgitter 05 waren von der Veranstaltung in der Eissporthalle an der Humboldtallee begeistert. Als sich kurz vor 14 Uhr die Pforten öffneten, tummelten sich schon einige Fans vor der Eishalle. Neben Spielen für Jung und Alt, einer großen Tombola und reichlich  Essen und Trinken gab es ausreichend Fanartikel für die Saison 2006/2007. Einige Fantrikots und Dauerkarten konnten bereits zu diesem frühen Zeitpunkt an den Mann gebracht werden. Bei der Mannschaftsvorstellung zeigten sich die Spieler von Ervin Materna in roten Sweatshirts des EHC-Partners BetterCALL. Kurz vor der Vorstellung gab der 19-jährige Stürmer Björn Heinze bekannt, dass auch er eine weitere Saison für den EHC auflaufen wird. Heinze erzielte in der vergangenen Saison in 15 Spielen 14 Tore und elf Vorlagen. Die Planungen für die Verbandsliga sind vom Vorstand schon fast abgeschlossen. „Es kann durchaus noch zwei oder drei personelle Änderungen geben“, teilte der 2. Vorsitzende Michael Pröschild mit. Namen wollte der Vorstand aber noch nicht bekannt geben. Finanziell scheint der EHC auch gut aufgestellt zu sein. Mit einem Etat von rund 30.000 Euro wollen die Steelers an den Start gehen. „Unser Etat ist zum großen Teil durch Sponsoren abgedeckt. Unser letztjähriger Zuschauerschnitt lag bei knapp 400. In unserer Kalkulation planen wir mit rund 200“, erklärte Kassenwart Thomas Kühnemann.

Rostocker Piranhas stellen Sponsoren vor 

Rostock, 27. August Der Rostocker EC hat drei Hauptsponsoren für die kommende Saison bekannt gegeben. So  geht die Marke Rostocker ab sofort gemeinsam mit den Piranhas auf die Jagd nach dem Puck und den Toren. Als neuer Partner sind Rostocker Pilsener sowie Rostocker Lemon ab dem 27. August beim Test-Rückspiel gegen die Hannover Indians dabei und bei allen  künftigen Spielen und Events im Ausschank. Zudem ist die Marke Rostocker auf den Piranha-Trikots, auf dem Untereis sowie an den Banden in der Eishalle in der Schillingallee präsent. Damit konnte ein Partner gewonnen werden, der wie die Piranhas für Innovation aber auch Tradition und Verbundenheit in der  Region steht. Zudem unterstützen der Skoda-Vertragshändler Auto Specht GmbH und das Unternehmen Scanhaus Marlow den Club in der Regionalliga Nordost. Ziel des Rostocker EC für die kommende Saison ist die Verteidigung des Meistertitels in der Regionalliga Nordost und die Schaffung der finanziellen Voraussetzungen für den Aufstieg in die Oberliga.  

Ruhige Versammlung 

Herne, 27. August Auf eine ruhige Mitgliederversammlung konnte der Vorsitzende der Herner EG, Uwe Menapace, am Samstagabend zurückblicken. Nach gut einer Stunde waren die Tagesordnungspunkte ohne große Aufregung abgearbeitet. Nach dem Bericht des Vorsitzenden waren einige Mitglieder verblüfft, dass die HEG nun wohl in ruhigere Gewässer geführt wurde. Neben erheblich gestiegenen Sponsoreneinnahmen für die kommende Saison wurde ebenfalls vermeldet, dass die HEG im letzten Spieljahr sogar ein kleines Plus eingefahren hat. Sportlich verlief die letzte Saison ebenfalls äußerst positiv und mit Bastian Tanne hat sogar ein Talent aus der eigenen Jugend in der ersten Mannschaft Fuß gefasst. Weiterhin erwähnte Menapace, dass die HEG nun alle Mannschaften von Bambini bis Junioren über eine Frauen- und eine 1b-Mannschaft gemeldet hat. Im Anschluss wurde der Vorstand entlastet und Ergänzungswahlen durchgeführt. Zweiter Vorsitzender des Vereins ist nun Jürgen Orlowski, der ohne Gegenstimme gewählt wurde. Beisitzer wurde Günter Till, der ein alter Bekannter im Herner Eissport ist. Das Ziel, eine Spielbetriebs-GmbH zu gründen kann erst nach Abschluss des Insolvenzverfahrens wieder in Angriff genommen werden. Auch nach dem letzten Tagesordnungspunkt, Anpassung der Mitgliedsbeiträge gab es keine Diskussionen, da die HEG nach Erhöhung der Beiträge immer noch im unteren Drittel der NRW-Vereine liegt. Sportlich gesehen, geht es nun weiter mit den ersten Testspielen. Am heutigen Sonntag spielen die Blizzards beim Oberligisten Ratinger Ice Aliens. Beginn des Testspiels ist um 18 Uhr am Sandbach. Am kommenden Sonntag testen die Roten Teufel Bad Nauheim die HEG. Beginn in Nauheim ist ebenfalls um 18 Uhr.

Bilstein und Bippus verlängern im Harz 

Braunlage, 26. August Auch wenn es in letzter Zeit etwas ruhiger um den Braunlager SC Harz war, so herrschte im Hintergrund doch geschäftiges Treiben. Als erstes Ergebnis kann der Regionalligist nun die Vertragsverlängerungen der beiden Stürmer Stefan Bilstein und Andreas Bippus präsentieren. „Wir wollen jungen Spielern aus der Region ein Sprungbrett auch für mögliche höherklassige Engagements bieten und weiterhin den Nachwuchs fördern“, erklärt Pressesprecher Robert Koch zu den Vertragsverlängerung. Passend zum Start in das neue Schuljahr kann der BSC nun Erfreuliches verkünden. In Zukunft werden die Harzer Wölfe mit den Braunlager Schulen eine Kooperation eingehen. Federführend auf Seiten der Schulen ist zunächst das Gymnasium Braunlage, doch natürlich werden auch die anderen Braunlager Schulen eingebunden. Entstanden ist die Zusammenarbeit auf Initiative von Eckhard Krebs. Sein Sohn Sören besucht das Gymnasium und geht für die Braunlager Jungwölfe erfolgreich auf Torejagd, so dass die Idee für eine Kooperation nahe lag. „Vielleicht kann man später auch noch die weiterführenden Schulen in Bad Harzburg, besonders das Internat, mit einbinden“, hofft Krebs auf eine fruchtbare Partnerschaft. Tätige Mithilfe bei der Kooperation wird Bernd Busch leisten. Er ist der Trainer der Eishexen, der Damenmannschaft des WSV Braunlage, die in der zweiten Liga an den Start geht. Der Vater der Eishockey-Olympiateilnehmerin Franziska Busch wird natürlich nicht alleine tätig sein. Unterstützung erhält er vom ehemaligen BSC-Spieler Jörg Horlacher, der erst im vergangenen Jahr auf Grund einer Verletzung seine Karriere beenden musste. Auch aktuelle BSC-Spieler werden hin und wieder vorbeischauen und für zusätzliche Motivation sorgen sowie Praxistipps geben. Hans Gatzemeier, Direktor des Gymnasiums in Braunlage freut sich auf die Zusammenarbeit: „Dies ist ein interessantes Angebot, das den Braunlager Schulen zusätzliche Attraktivität verleiht.“ Der zweite Vorsitzende der Harzer Wölfe Richard Flohr sieht für den BSC in der Kooperation „einen wichtigen Baustein, die Eishockey-Nachwuchsarbeit zu intensivieren und noch mehr Jugendliche für den Eishockeysport zu begeistern.“ 

EC Wedemark Farmers  stellt sich den Fans vor 

Mellendorf, 26. August Am Mittwoch, 6. September, stellt sich der neue EC Wedemark Farmers erstmals den Fans vor, um in gemütlicher Runde alles um die Neugründung des Vereins, die Zielsetzung für diese Saison und darüber hinaus nahe zu bringen. Den Fans bietet sich damit auch die Gelegenheit, Fragen, Wünsche und Anregungen an den Verein heranzutragen, denn der offene Gedankenaustausch zwischen Fans und Verantwortlichen gehörte früher zum Erfolgsrezept des Wedemärker Eishockeys und an diese Zeiten möchte man anknüpfen. Ort der Zusammenkunft wird Petra's Schnitzelhütte (Am Freizeitpark 6, hinter dem Ice House) sein, Beginn 19 Uhr. Des weiteren suchen die Farmers nach Ausscheiden des langjährigen Betreuers Klaus Militz noch nach einem weiteren Betreuer für das Team. Interessenten möchten sich bei Trainer Uwe Gräser unter der E-Mail-Adresse graeser@wedemark-farmers.de melden.

Farmers standen erstmals auf dem Eis 

Mellendorf, 24. August Am 24. August stand das Verbandsliga-Team des neuen EC Wedemark Farmers erstmals auf dem Eis. Zwar noch nicht auf heimischen, da im Mellendorfer Ice House erst ab dem 5. September bespielbares Eis vorhanden ist, sondern am hannoverschen Pferdeturm, aber man merkte den Spielern bereits an, dass sie froh waren, wieder aufs Eis zu kommen. Allen voran Sven Hoppe, der sich nach etwas Bedenkzeit endgültig entschlossen hat, die neuformierten Farmers bei ihrem Vorhaben, den Spaß ins Mellendorfer Ice House zurück zu bringen, zu unterstützen. Aber auch ein weiterer Publikumsliebling, Goalie Stephan Miskovic, der bereits mit dem Regionalliga-Club Braunlager SC Harz in Verbindung gebracht wurde, trainierte mit und wird aller Voraussicht nach den Farmers erhalten bleiben. Dafür müssen die Farmers auf Kent Todd verzichten, der seine Eishockey-Karriere beendet hat. Nach der ersten Trainingseinheit, der auch Farmers-Präsidentin Nicole Schneider beiwohnte, waren die  Spieler zwar erschöpft, aber voller Zuversicht, die Premieren-Saison des neuen Vereins erfolgreich gestalten zu können. Auch Coach Uwe Gräser zeigte sich mit dem konditionellen Zustand seiner Schützlinge zufrieden. Das nächste Eistraining findet am kommenden Donnerstag, 31. August, erneut am Pferdeturm statt, bevor das Team ab September wieder an heimischer Spielstätte auflaufen kann.

Bulldogs treten mit weiteren Neuzugängen gegen Allstars an 

Unna, 24. August Am Sonntag um 19 Uhr läutet der Eishockey-Regionalligist Königsborner JEC mit einem Benefizspiel gegen eine Unnaer All-Star-Mannschaft die Saison ein. Der sportliche Wert spielt bei dieser Begegnung nur die zweite Rolle: Der ehemalige 2. Vorsitzende Jürgen Sedlaczek erlitt einen schweren Herzanfall. Derzeit ist weiterhin ungewiss, ob für ihn ein normales Leben ohne fremde Hilfe möglich sein wird. Um den weiteren Genesungsprozess zu ermöglichen, mussten sämtliche finanzielle Mittel der Familie aufgebracht und der Tischlereibetrieb aufgegeben werden. Die gesamten Einnahmen aus dieser Begegnung kommen daher der Familie Sedlaczek zugute, zumal Umbaumaßnahmen für eine pflegegerechte Wohnung bevorstehen. KJEC-Vorsitzender Uwe Kuchnia: „Jürgen hat sehr viel Zeit und Energie in den Verein investiert. Er und seine Frau Petra waren über viele Jahre lang Vorstandsmitglieder. Im Namen aller Mitglieder möchte ich mich für die sehr gute Arbeit der beiden bedanken. Wir alle hoffen von ganzem Herzen, dass Jürgen schnell wieder auf die Beine kommt und ein normales Leben weiterleben kann.“ Kurz vor dem ersten Spiel kann der KJEC drei weitere Neuzugänge präsentieren:  Vom HCT Hemer kommt Pascal Neumann. Neumann spielte bereits für Menden in der 2. Skaterhockey-Bundesliga und wird den Sturm ergänzen. Vom Liga-Konkurrenten EHC Dortmund wechselt Verteidiger Tim Schulz nach Unna. Die letzte freie Torhüterposition wird von Ulf Denniger besetzt. Er spielte zuletzt in der 1. Skaterhockey-Bundesliga für Samurai Iserlohn und möchte seine Karriere nun auf dem Eis fortsetzen.

EHV Schönheide vor dem Saisonstart 

Schönheide, 25. August Pünktlich zum Beginn der neuen Eislaufsaison wurde in dieser Woche in Schönheide mit der Aufeisung im Kunsteisstadion am Filzbachtal begonnen. Nach vielen Bau- und Reparaturarbeiten der letzten Jahre wurde im letzten Bauabschnitt ein Sanitärkomplex von der Gemeinde Schönheide gebaut und übergeben. Damit ist die Ära des abenteuerlichen Zugangs der Eishockeyspieler zur Eishalle und der zahlreichen Interimslösungen endgültig vorbei. Keiner muss mehr über glitschige Gummimatten und Treppen pilgern, um die Spielstätte zu erreichen. Jetzt spielt sich alles in der Halle ab. Moderne Umkleideräume und Sanitäranlagen stehen dort den Sportlern und Freizeitnutzern gleichermaßen zur Verfügung. Der Saisonstart lässt nicht mehr lange auf sich warten. Bereits am 28. August um 16 Uhr beginnt das Regionalligateam der Wölfe mit dem ersten offiziellen Training, um am 8. September mit dem Liganachbarn, den Blue Lions Leipzig, in einem Freundschaftsspiel den Stand der Vorbereitung zu testen. Für alle Fans soll dieser Tag von besonderer Bedeutung sein, denn vor dem Spiel wird das neue Eishockeyteam des EHV Schönheide offiziell vorgestellt und präsentiert. Nach Spielende können die Spielertrikots der Lieblingsspieler aus der letzten Saison ersteigert werden. Am Sonntag erfolgt das Rückspiel in Leipzig. Am Freitag, 15. September, sind die Eishockeycracks der Spielgemeinschaft Niesky/Weißwasser im Wolfsbau zu Gast. Dieses Team wird erstmals in dieser Formation künftiges Regionalligaeis betreten und der zweite Testspielgegner des EHV sein. Am Sonntag, 17. September sind die Wölfe im Weißwasseraner Fuchsbau zur Revanche geladen. Das letzte Testspiel im Schönheider Wolfsbau steigt am 24. September um 17 Uhr. Dann ist der EV Pegnitz zu Gast. Zum ersten Heimspiel der neuen Regionalligasaison erwarten die Cracks am 30. September den ECC Preussen Juniors Berlin. 

KJEC verpflichtet neuen Torwarttrainer 

Unna, 25. August Auf Empfehlung von Trainer Uwe Roosen hat der Königsborner JEC Benedikt Weichert als Torwarttrainer verpflichtet. Roosen und Weichert arbeiteten bereits erfolgreich beim EHC Dortmund zusammen. Benedikt Weichert durchlief seine Ausbildung zum Torwarttrainer beim GDI - dem Goaltender Development Institute. Das GDI ist Ausbilder zahlreicher NHL-Torhüter wie unter anderem Roberto Luongo, Dan Cloutier, Alex Auld, Cam Ward, David Le Neveu und vielen weiteren. Weichert gehört dem Trainerstab des GDI und dessen Trainingslager in Calgary (Kanada) seit 1997 an. Unter der Leitung von Ian Clark, dem Torwarttrainer der Vancouver Canucks sowie des Teams Canada, hat Weichert im GDI über mehrere Jahre seine Ausbildung zum Torwarttrainer absolviert. Seit über zehn Jahren arbeitet er nun bereits erfolgreich mit Torhütern auf höchstem Leistungsniveau aller Nachwuchsspielklassen. Weichert spielte aktiv in der 2. Bundesliga für Herne, in der Junioren-Bundesliga für Iserlohn und Essen, sowie Midget AAA in Kanada und den USA.

Wild Roosters absolvierten Vorbereitungsturnier in Polen 

Iserlohn, 23. August Am vergangenen Wochenende weilte die 1b-Vertretung des Iserlohner EC im polnische Jastrzebie zu einem Vorbereitungsturnier für die kommende Regionalliga-Saison. Von Beginn an war klar, dass es sehr schwierig werden würde zu punkten, kamen die Kontrahenten Unia Oswiecim (vierfacher polnischer Meister) und Zaglebie Sosnowiec aus der ersten polnischen Extraliga und Gastgeber JKH Jastrzebie aus der zweiten polnischen Liga. Jedoch überwogen die positiven Eindrücke, die Trainer Andreas Pokorny und IEC-Nachwuchs-Vize Torsten Busch aus der Fahrt zogen. Das Auftreten der jungen Iserlohner Mannschaft war, genau wie das Umfeld, professionell. Vormittags stand jeweils eine Trainingseinheit auf dem Plan und abends trat man dann zum Spiel an. Bereits am Freitag traf man auf den Oswiecim. Nach den ersten beiden Dritteln, in denen man sich vornehmlich auf die Defensive konzentrierte, lagen die Iserlohner 0:2 hinten. Im letzten Drittel spielten die jungen Wilden dann auch nach vorne mit, gerieten aber immer wieder durch Strafzeiten ins Hintertreffen. Am Ende stand es 0:7. Am zweiten Turniertag sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel gegen den gastgebenden Zweitligisten JKH Jastrzebie. „Wären wir bei diesem Spiel in Bestbesetzung mit Pierre Kracht (spielte am Wochenende für die Roosters) und Waldemar Banaszak angetreten, hätten wir durchaus punkten können“, so Team-Manager Torsten Busch. Nach dem zweiten Drittel lag man durch einen Doppelschlag 0:2 hinten. Der Endstand zum 0:3 fiel in der Schlussminute durch einen Alleingang. Ganz ohne Tor wollten die Wild Roosters dann doch nicht den Rückflug antreten. Und so zeigten sie am letzten Tag auch das stärkste Spiel des Turniers. Gegen den Erstligisten Zaglebie Sosnowiec kamen die Eishockeycracks nach 0-4 Rückstand durch Treffer von Ehlert und Brinker auf 2:4 heran und gestalteten das Match ausgeglichen. Am Ende stand die dritte Niederlage mit 2:6 zu Buche. Am kommenden Wochenende treten die Wild Roosters gleich zweimal am Seilersee an: Am Freitag empfängt man um 19.30 Uhr den Oberligisten Ratinger Ice Aliens. Und am Sonntagabend gastiert die 1b-Vertretung der Düsseldorfer EG Metro Stars am Seilersee. 

Jeffrey Golby kommt aus Kanada 

Trier, 23. August Die Trierer Huskys haben einen kanadischen Stürmer verpflichtet: Jeffrey Golby wechselt an die Mosel. Bislang spielte der 24-jährige Kanadier ausnahmslos in seinem Heimatland. Golby sucht eine neue Herausforderung und möchte seine Deutschlandkarriere in Trier starten. Der Kontakt zu dem Stürmer wurde über Trainer Viktor Proskuriakov geknüpft. In der letzten Saison spielte er für Melrose Cafe in der Calgary Men’s Hockey Association. 

Schnürer wechselt zur Eintracht 

Frankfurt, 23. August Lange war es still beim letztjährigen Aufsteiger, nun, rechtzeitig zum Trainingsbeginn, tut sich wieder was bei der Frankfurter Eintracht. Und der nächste Neuzugang nach Stefan Schubert, Christoph Geiser und Russ Ramos hat es in sich: Steffen Schnürer, in der vergangenen Saison einer der Topscorer beim Meister und Oberliga-Aufstiegsrundenteilnehmer Darmstadt Stars, wird in der kommenden Saison den Adler auf der Brust tragen. Schnürer absolvierte bereits einige Sommertrainingseinheiten bei der Eintracht und gab nach dem gestrigen ersten Eistraining seine Zusage für ein Engagement bei der SGE. „Steffen war einer der Wunschspieler unserer Trainer, deshalb sind wir überglücklich, dass er sich für die Eintracht entschieden hat“, verrät Sportwart Oliver Eberz. Schnürer wird vermutlich nicht der letzte Neuzugang sein, derzeit gibt es zwei Kandidaten, die ebenfalls künftig das SGE-Trikot tragen könnten.

REV Bremerhaven Amateure starten in der Verbandsliga Nordost 

Bremerhaven, 22. August Acht Wochen lang hat der neue Trainer Jörg Beulke seine Mannschaft durch den Bürgerpark gescheucht. Nun ist es endlich soweit und die Kandidaten der ersten Amateur-Herrenmannschaft des REV Bremerhaven gehen aufs Eis. Das erste Eistraining findet am Montag, 28. August, statt. In den ersten drei Wochen lässt Beulke die Spieler dreimal pro Woche über das Eis jagen, um das endgültige Team zusammenzustellen. Damit ist der Kampf um Stammplätze begonnen. Schließlich gibt es 40 Kandidaten für 25 Plätze. Keine leichte Aufgabe, die auf den neuen Trainer wartet. Unterstützt wird er dabei von Tray Tuomie. In der Verbandsliga Nordost geht es für den REV am Samstag, 23. September, um 19 Uhr mit einem Heimspiel gegen die Crocodiles Hamburg los. Die weiteren Gegner sind EHC Salzgitter 05, Rostocker EC 1b, OSC Berlin, Adendorfer EC, Berliner SC, FASS Berlin 1b, Hamburger SV, Bremer EC , TuS Harsefeld, EC Wedemark Farmers und EHC Timmendorfer Strand.

Erste Einheiten absolviert – Preise stehen fest 

Dinslaken, 22. August Die ersten beiden Trainingseinheiten auf dem Eis absolvierten die Dinslakener Kobras am vergangenen Wochenende. Trainer Achim Lehmann wollte sich ein Bild über den Zustand seiner Mannschaft machen und drehte gleich voll auf. Die Spieler, die mit viel Enthusiasmus angetreten waren, merkten sehr schnell, wo ihre Grenzen waren und wo noch zugelegt werden muss. Alles in allem war der erste Eindruck aber positiv. Ab Mittwoch wird auch Marko Piwonski, der sich im Urlaub befand am Training teilnehmen. Die Position des Pressesprechers haben die Kobras auch neu besetzten können. Markus Felkel wird in der neuen Saison die Feder für die Kobras spitzen. Die aus Zeitgründen zurückgetretene Claudia Hohlmann wird sich bei den Spielen um den Fanartikelverkauf kümmern. Die neuen Eintrittspreise sind nun auch festgelegt worden: Erwachsene: 8 € Sitzplatz und 6 € Stehplatz; Jugendliche/Ermäßigt: 5 € Sitzplatz und 4 € Stehplatz; Mitglieder: 4€ Sitzplatz und 2€ Stehplatz. Dauerkarten können auch sofort bestellt werden und beinhalten elf Meisterschaftsspiele und zwei Freundschaftsspiele. Die Preise belaufen sich für Erwachsene auf 75 € für den Sitzplatz und 55 € für den Stehplatz. Jugendliche/Ermäßigt  müssen für den Sitzplatz 45 € und den Stehplatz 38 € bezahlen. Mitglieder können die Dauerkarte für 44.- € (Sitzplatz) bzw. 22 €  (Stehplatz) erwerben. Kontakt kann per Email unter info@dinslaken-kobras.de oder 0178-6889830 (C. Kühn) oder 0170-2815752 (D. Mensch) aufgenommen werden.

KJEC spielet gegen Unnaer All-Star-Team für einen guten Zweck 

Unna, 21. August Am kommenden Sonntag wird die neue Regionalliga-Saison bei den Bulldogs des Königsborner JEC mit dem Spiel gegen eine Unnaer All-Star-Mannschaft um 19 Uhr eröffnet. Neben den zahlreichen neuen Gesichtern im Team der Bulldogs wird es ein Wiedersehen mit vielen ehemaligen Akteuren des Unnaer Eishockeys geben. Unter anderem haben die ehemaligen KJEC-Akteure Oliver Kapitza, die Brüder Jörg und Volker Loschek, Dominik Mohr, Benedikt Haschke, Raimund Peschke, Markus Kolloch, Carsten Boss, Markus Spellmeyer, Claas Hoffmann, Igor Cillik, Raphael Riedel und Patrick Moldenhauer ihre Teilnahme am Spiel zugesagt. Darüber hinaus wird mit Evzen Gal ein Top-Stürmer aus Unnaer Zweitligazeiten am Bergenkamp erwartet. Mit weiteren hochkarätigen Spielern steht der KJEC noch in Verhandlung. Gespielt wird beim Saisoneröffnungsspiel nicht nur um Spaß sondern auch für einen guten, wenngleich auch traurigen, Zweck. Die gesamten Einnahmen aus dieser Begegnung kommen der Familie des ehemaligen 2. KJEC-Vorsitzenden Jürgen Sedlaczek zugute. Sedlaczek erlitt am Osterdienstag einen schweren Herzanfall. Nachdem er mehrere Wochen, versetzt in ein künstliches Koma, stationär behandelt worden war, konnten zwischenzeitlich kleine Fortschritte im Genesungsprozess eintreten. Bis zu diesem Ereignis war der frisch gebackene Großvater beruflich als selbstständiger Schreinermeister tätig. Um den weiteren Genesungsprozess zu ermöglichen, mussten jedoch sämtliche finanziellen Mittel und Ersparnisse aufgebracht und der Tischlereibetrieb aufgegeben werden. Derzeit befindet sich Jürgen Sedlaczek in Reha-Maßnahmen. Erste Fortschritte hinsichtlich seines gesundheitlichen Zustandes sind bereits erkennbar. Trotz alledem ist weiterhin ungewiss, ob ein normales Leben ohne fremde Hilfe möglich sein wird. Hinsichtlich dieser dramatischen und traurigen Umstände wendet sich der Königsborner JEC nun an die Öffentlichkeit und bittet um tatkräftige Unterstützung. Mitglieder und Aktive erklärten sich bereits bereit, sich bei evtl. bevorstehenden Umbaumaßnahmen für eine pflegegerechte Wohnung tatkräftig zur Seite zu stehen. Ferner kann man sich derzeit an Trikot-Versteigerungen beteiligen. Näheres hierüber kann auf der Internetseite www.kjec.de nachgelesen werden.

Zweitligist Essen zu Gast bei den Black Dragons 

Erfurt, 21. August Am kommenden Freitagabend, 25. August, 19:30 Uhr im Eissportzentrum Erfurt, treffen die Drachen im ersten heimischen Vorbereitungsspiel der Saison 2006/2007 auf die Moskitos Essen. Auf Essener Seite steht ein Altbekannter an der Bande: der ehemalige Drachenstürmer Jari Pasanen. Der 42-Jährige geht nun in sein zweites Jahr als Chef-Coach bei den Moskitos und erhofft sich in dieser Saison mit seinem Team den Verbleib in der 2. Bundesliga vorzeitig klar zu machen. Bei den Drachen stellen sich der kanadische Verteidiger Tim Donnelly sowie der Torhüter Kai Fischer, er verfügt über zahlreiche Erfahrung aus der ersten deutschen Liga,  dem Erfurter Publikum vor und hoffen neben den Akteuren aus der Vorsaison, den Stechmücken das Leben schwer zu machen. Die Eintrittspreise für die Vorbereitungsspiele gegen Essen, Ratingen und Schweinfurt liegen bei 5 Euro normal und 3,50 Euro ermäßigt. Am darauf folgenden Samstag, 26. August, 14 Uhr findet das Sommerfest der Drachenfans statt. Neben einer Tombola tragen die Fans, Gäste und Spieler ein Kickerturnier aus, bei dem es zahlreiche Preise zu gewinnen gibt. Der Eintritt ist frei.

KJEC bietet Dauerkarten an 

Unna, 20. August Am kommenden Sonntag, 19 Uhr, eröffnet der Königsborner JEC die Saison mit einem Spiel gegen eine All-Star-Mannschaft ehemaliger Königsborner Eishockey-Cracks. Ab Sonntag können dann auch die Dauerkarten für die Regionalliga-Heimspiele der Bulldogs erworben werden. Die Saison-Tickets beinhalten die drei Vorbereitungsspiele gegen Hamm, Dorsten und Herford sowie die elf Heimspiele der Regionalliga-Vorrunde. Die Karten werden zum Vorzugspreis von 50 Euro verkauft. Im Vergleich zum Einzelkauf bedeutet dies eine Preisersparnis von über 40 Prozent.

Neues Outfit für die Kobras 

Dinslaken, 19. August In einem neuen Outfit werden sich die Dinslakener Kobras in der kommenden Saison zeigen. Nachdem das Hin und Her um die Eisaufbereitung endlich beendet wurde und die Mannschaft ab dem heutigen 19. August fast täglich aufs Eis kommt, konnte Dinslakens Geschäftsführer Christian Kühn auch die Verhandlung mit den ersten Sponsoren zu einem positiven Abschluss bringen. Obwohl der bisherige Haupt- und Trikotsponsor Sharelook sich eigentlich zurückziehen wollte, konnte Kühn den Sponsor von einer weiteren und erweiterten Zusammenarbeit überzeugen. Diese Vereinbarung sieht Trikots in den Farben des Sponsors, orange und weiß vor. Sobald die neuen Trikots, die aufgrund der Hallensituation nicht rechtzeitig geordert werden konnten, eingetroffen sind, werden die Kobras in den neuen Farben auflaufen. Sharelook ist eines der großen europäischen Internet-Verzeichnisse und betreibt mittlerweile, neben Deutschland, Web-Kataloge in 10 weiteren europäischen Ländern. Weitere Trikotsponsoren sind die Firmen Sportartikelvertrieb Kirchhellen „Frank Deditz“ und CK-Brandschutzservice aus Voerde. Auch auf den Hosen wird sich mit dem Dinslakener Toyota Autohaus Lackas, das sein Engagement somit erweitert, ein weiterer Sponsor darstellen. Mit zwei weiteren Firmen steht man noch in Verhandlungen. Auch das Personalkarussell hat sich in den letzten Tagen weiter gedreht. Marc Garthe teilte am Freitag mit, dass er die Kobras in Richtung Rostock verlassen werde. Alexander Wunsch, der letzte auf der Wunschliste, der sein Okay bisher noch nicht gegeben hatte, unterschrieb inzwischen den Vertrag für die nächste Saison und wird weiterhin für Sicherheit in der Abwehr sorgen. Die Kobras suchen nun nach dem Abgang von Garthe nach einem geeigneten Ersatz, der die junge Mannschaft zusammen mit Henry Marcoux führen kann.

Revier Löwen warten Entscheidung ab 

Oberhausen, 19. August Der Vorstand der Revier Löwen Oberhausen muss seine Mitglieder noch um etwas Geduld bitten, was die Terminierung einer weiteren Mitgliederversammlung geht, auf der endgültig über die Zukunft des Vereins befunden werden kann. Da der Vorstand am vergangenen Donnerstag von der Oberhausener Gebäudemanagement GmbH OGM zu einem Gespräch über das Thema Eishockey in der Eishalle Vonderort eingeladen worden war, waren die Mitglieder bei der Mitgliederversammlung am Montag im Haus Union vom Löwen-Vorstand nur über die gescheiterten eigenen Bemühungen und den Gesprächstermin bei der OGM informiert worden. „Das Gespräch mit Geschäftsführer Hartmut Schmidt und Prokurist Reinhard Könings haben wir als sehr konstruktiv und produktiv empfunden. Unserer Ansicht nach, ist die OGM daran interessiert, dem Eishockeysport in Oberhausen wieder eine Heimat zu geben, wenn sie den Betrieb der Eishalle Vonderort überlassen bekommt“, bilanzieren Löwen-Vorstand Holger Rößing und Löwen-Sponsor Frank Tilli die Unterredung. „Wir haben unser Konzept für den Eishockey-Sport in Oberhausen noch einmal vorgestellt und es ist mit Interesse aufgenommen worden, insbesondere haben wir schon heute eine Übereinstimmung in unseren angedachten Aktivitäten im Bereich der Jugendförderung festgestellt.“ Fakten konnten bei dem Gespräch aber noch nicht geschaffen werden, da erst Mitte September in Sitzungen der Aufsichtsräte entschieden wird, ob der OGM der Betrieb der Halle überlassen wird. „Geschieht dies, werden wir uns wieder treffen und schauen, ob die benötigten Umbaumaßnahmen technisch realisiert werden können und wir in Detailfragen Einigung finden um somit Eishockey in Oberhausen wieder ermöglichen zu können“, sagt Frank Tilli. 

Neuer Kader steht

Rostock, 19. August Nachdem die Rostocker Piranhas mit der Bekanntgabe von Neuverpflichtungen bisher eher zurückhaltend umgingen, wollte man die Fans nun nicht länger auf die Folter spannen und gab am Donnerstagabend auf der Homepage die Mannschaftsaufstellung für die Regionalliga-Saison 2006/07 bekannt. Mit 19 Spielern, davon 14 aus der letztjährigen Meistersaison, wollen die Piranhas ihre Ziele, Titelverteidigung und Aufstieg in die reformierte Oberliga, in Angriff nehmen. Bei den Neuverpflichtungen setzt man sowohl auf die Jugend, als auch auf Erfahrung und Routine. Der in Toronto geborene Marc Garthe (40 Jahre) hat bereits in so gut wie allen Ligen Deutschlands gespielt und ging zuletzt für die Dinslakener Kobras in der Regionalliga NRW sehr erfolgreich auf Torejagd (28 Spiele, 37 Tore). Petr Hruby (32 Jahre) von den Saale Bulls Halle, in den Scorerlisten der Regionalliga Nordost sehr weit oben zu finden, und Martin Vojcak (19 Jahre) von HC Banik Most komplettieren die Sturmreihen der Piranhas. In der Verteidigung setzt man ganz auf die Berliner Schule. Der in Rostock geborene Harald Andreowski (21 Jahre) lernte in Berlin Eishockey spielen, durchlief den kompletten Nachwuchsbereich der Eisbären und spielte letzte Saison beim EV Ravensburg in der Oberliga. Darüber hinaus stellt sich mit Roman Wunderlich (18 Jahre) ein weiterer Verteidiger aus dem DNL-Team der Eisbären zum Testtraining in Rostock vor. Inzwischen wurde bekannt, dass der bereits als perfekt gemeldete Wechsel von Martin Ekrt nach Rostock nicht zustande kommt. Ekrt möchte aus persönlichen Gründen seine Karriere beenden.

KJEC vor dem Start in die Testspielphase

Unna, 18. August Der Königsborner JEC startete am 28. Juli in die Vorbereitung auf die Regionalliga-Saison 2006/07. KJEC-Cheftrainer Uwe Roosen bittet sein Team zur Zeit viermal pro Woche auf das Eis. In einem intensiven Vorbereitungsprogramm soll das neu formierte Team gut vorbereitet in die neue schwere Regionalligasaison starten. Alle bisherigen vier Neuverpflichtungen nehmen regelmäßig an den Eistrainingseinheiten teil. Dominik Kraatz stammt aus dem Nachwuchs des ECD Iserlohn, spielte zuletzt beim HCT Hemer. Werner Heinrich und Willi Tesch wechselten vom Lokalrivalen EHC Dortmund in die Hellwegstadt. Kay Sedlaczek schloss sich dem KJEC nach einem kurzen Gastspiel in Lünen und Hamm erneut an. Derzeit befinden sich noch weitere Spieler, darunter auch ein Torhüter, im Probetraining. KJEC-Pressesprecher Ralf Kowalsky zur Lage in der Regionalliga: „Durch den Rückzug des EV Duisburg 1b und der Revier Löwen Oberhausen sind viele Akteure auf den Spielermarkt zurückgekehrt. Mannschaften wie der Grefrather EC oder die Dinslakener Kobras profitierten davon und nahmen zahlreiche Leistungsträger unter Vertrag. Grefrath kann sogar auf Förderlizenzspieler des DEL-Clubs Krefeld Pinguine zurückgreifen, die zugleich U17- bzw. U18-Nationalspieler sind. Mannschaften wie Neuss, Herne und Dortmund haben kräftig aufgerüstet und starke Teams zusammengestellt. Auch die 1b-Vertretung des DEL-Clubs Iserlohn Roosters, die Young Wild Roosters, können auf Förderlizenzspieler der ersten Mannschaft zurückgreifen. Auch die Mannschaftskader aus Solingen, Moers, Troisdorf, Trier und Bergisch Gladbach entwickeln sich positiv. Zum Thema Saisonziele erklärt der 1. Vorsitzende des KJEC, Uwe Kuchnia: „Ziel des KJEC kann selbstverständlich nur der Klassenerhalt sein. Wir wollen versuchen mit einem jungen engagierten Team in der höchsten deutschen Amateurklasse für die ein oder andere Überraschung zu sorgen.“ Zudem hofft der KJEC auf mehr Fans. „In den Anfängen des Unnaer Eishockeys fanden im Schnitt 500 bis 700 Zuschauer den Weg in die Unnaer Eissporthalle. Das sind Zahlen mit denen man rechnen und ein Team aufbauen kann.“ Das Vorbereitungsprogramm beginnt am Sonntag, 27. August,. Um 19 Uhr trifft der KJEC in einem Benefizspiel auf ein Unnaer „All-Star-Team“. Die gesamten Einnahmen gehen an den ehemaligen 2. Vorsitzenden Jürgen Sedlaczek, der an den Folgen einer schweren Erkrankung leidet. In den weiteren Vorbereitungsspielen trifft man auf Hamm, Dorsten und Herford.
Testspiele:
So., 27.08.2006, 19 Uhr: KJEC – Unnaer All-Stars
Fr., 1.9.2006, 20 Uhr: KJEC – Lippe Hockey Hamm
So., 3.9.2006, 19 Uhr: Lippe Hockey Hamm – KJEC
Fr., 8.9.2006, 20 Uhr: KJEC – Dorstener EJ
So., 10.9.2006, 19 Uhr: KJEC – Herforder EV

Revier Löwen Oberhausen: Mitgliederversammlung brachte wenig Neues 

Oberhausen, 15. August Sie leben noch, auch wenn in diesem Jahr kein Spielbetrieb stattfindet. Das war die wichtigste Erkenntnis bei der gestrigen Mitgliederversammlung der Revier Löwen Oberhausen. Vor rund 90 ordentlichen Mitgliedern, die aber bei keinem Tagesordnungspunkt zur Abstimmung gerufen wurden, erläuterte der Löwenvorstand die derzeitige Sachlage. Diese ist zwar weiter nicht gerade rosenrot, aber zumindest besteht noch Hoffnung für den Patienten Revier Löwen. „Wir hatten gedacht, dass jetzt ein Überblick über die Kassenlage und das Hallenprojekt gegeben werden könnte, als wir die Einladungen Anfang Juli ordnungsgemäß verschickten. Derzeit kann aber weder ein Kassenbericht noch eine endgültige Aussage zur Nutzung der Revierparkhalle vorgetragen werden“, sagte der erste Vorsitzende Holger Konermann einleitend. Die Kassenunterlagen sind nach dem Rücktritt des Kassenverwalters (aus persönlichen Gründen) noch nicht komplett, weshalb auch auf die Entlastung des Vorstandes zum jetzigen Zeitpunkt verzichtet werden musste. Derzeit hat der Verein noch 219 Mitglieder, wobei nicht zuletzt wegen des ruhenden Spielbetriebs bisher 88 Mitglieder ausgetreten sind. Einen längeren Zeitraum nahm die Schilderung der Verhandlungen mit den bisherigen Verantwortlichen der Eishalle Vonderort und die folgenden Fragen aus dem Plenum dazu ein. Frank Tilly, von den Löwen als Mitverantwortlicher bei diesem Projekt eingesetzt, bestätigte, dass sich die Eigentümer nicht mit dem Angebot der Löwen arrangieren konnten und zunächst die stadteigene Gesellschaft OGM als Betreiber eingesetzt haben. Diese sei allerdings nicht abgeneigt, weitere Gespräche  mit den Revier Löwen zu führen. Ein erster Gesprächstermin sei bereits vereinbart, so dass nach dessen Ergebnis der weitere Weg des Eishockeyclubs eher beurteilt werden kann. Dann soll auch eine außerordentliche Mitgliederversammlung voraussichtlich Mitte September über eine mögliche Zukunft beschließen. Klar ist, dass für den Fall eines weiteren Spielbetriebs die erste Mannschaft der Revier Löwen in der Verbandsliga starten müsste. Die Nachwuchsarbeit würde dann ebenfalls in Oberhausen neu aufgestellt, da die Kooperation mit dem EHC Gelsenkirchen beendet ist. Zustimmung bei allen Anwesenden fand Konermann mit der Aussage, dass ein weiterer Spielbetrieb der Revier Löwen nur in Oberhausen in Frage käme. (Rolf Reisinger)

Zwei weitere Vorbereitungsspiele

Neuss, 15. August Nachdem nun endlich die letzten Entscheidungen zum Thema Eisaufbereitung in Neuss gefallen sind, konnte der Neusser EV noch zwei weitere Vorbereitungsspiele terminieren. Am Freitag, 15. September, empfängt der amtierende Meister der Regionalliga NRW die Roten Teufel Bad Nauheim. Spielbeginn ist um 20 Uhr im Neusser Südpark.Zuvor wird es an diesem Tag eine kleine Saisoneröffnungsfeier geben. Ab 17.30 Uhr sind die NEV-Bambini auf dem Eis. Danach trifft man sich im frisch renovierten und teilweise umgebauten Kufenstübchen in der Halle, in dem sich künftig auch nach den Spielen Fans und Spieler treffen werden. Dort wird dann gemeinsam auf eine spannende Saison angestoßen, bevor es zur offiziellen Mannschaftsvorstellung auf dem Eis kommt. Ein weiteres Highlight an diesem Abend wird die Präsentation des neuen NEV-Songs werden. Der Neusser Musiker Markus Exner hat für unseren Verein eine Fan-Hymne geschrieben. Für dieses Spiel gibt es spezielle Eintrittspreise: Auf allen Plätzen zahlen Erwachsene nur 5 Euro und Jugendliche/Ermäßigte 2,50 Euro. Das Rückspiel findet eine Woche später am Freitag, 22. September, ebenfalls um 20 Uhr in Nauheim statt.

Moers macht weiter

Moers, 14. August Entwarnung in der Grafschaft. Auch in der kommenden Saison wird in Moers Regionalliga-Eishockey gespielt. "Lange Zeit haben wir befürchtet, heute bekannt geben zu müssen, dass wir unsere Regionalliga-Mannschaft abmelden müssen", sagte Oliver Jöbkes, der Geschäftsführer des GSC Moers auf einer gemeinsamen Pressekonferenz des GSC mit dem EV Duisburg e.V., dem Stammverein des Duisburger DEL-Teams. Nun kam es anders. Aus dem gemeinsamen Juniorenpool beider Vereine soll der Grundstock des Teams gebildet. Erfahrene Spieler wir Fabian Peelen und Lars Budweg könnten die Mannschaften verstärken. "In den nächsten Wochen werden unsere Trainer Klaus Micheller und Charlie Weise die Junioren trainieren", berichtete Arnd Lietz, der Vorsitzende des EVD-Stammvereins. "Die Besten werden im Moerser Regionalliga-Team spielen. Dafür wird es nur noch eine Juniorenmannschaft unter dem Dach des EVD in der NRW-Liga geben." Ursprünglich waren zwei Juniorenmannschaften geplant. "Das Einverständnis der Juniorenspieler ist uns wichtig. Wir wollen und werden keine Spieler verheizen", sagt Jöbkes, der betont: "Wir werden kein Kanonenfutter sein. Natürlich wird es gegen Mannschaften wie Herne und Neuss sehr schwierig für uns." Bis zum 15. September, dem Tag, an dem die Spielermeldelisten abgegeben werden müssen, wird Charlie Weise, der das Regionalligateam übernehmen wird, und Klaus Micheller die Entscheidung treffen, welche Spieler in den Regionalliga-Kader aufrücken werden. Da die Junioren weiterhin Beitrag zahlen und sowohl die Sparkasse als auch die Firma Copeo als Sponsoren erhalten bleiben, stellt die Finanzierung der Saison kein Problem dar. "Uns war wichtig, dass die Kooperation mit dem EV Duisburg keinen Schaden nimmt", so Jöbkes. "Nur auf diese Seite können wir gewährleisten, dass wir starke Nachwuchsteams in höheren Klassen stellen und so dem Trend entgegenwirken, dass starken Nachwuchssspieler zur Düsseldorfer EG oder zum Krefelder EV abwandern. Das Regionalligateam wird weiterhin unter dem Namen Black Devils Niederrhein antreten.

Karl Jasik kommt wahrscheinlich nicht - Banaszak trainiert am Seilersee 

Iserlohn, 14. August Die Wild Roosters Iserlohn haben ein weiteres Testspiel terminiert. Zusätzlich zu dem Trainingslager in Polen vom 18. bis zum 20. August und den beiden Testspielen in eigener Halle am 25. August gegen den Oberligisten aus Ratingen und gegen die 1b der Düsseldorfer EG Metro Stars am 27. August haben die Verantwortlichen die Zusage in Troisdorf gegeben. Am 3. September gastiert man um 18 Uhr beim Regionalliga-Rivalen. Den Abschluss der Vorbereitung bildet dann das Turnier in Dorsten am 16. September, bei dem man unter anderem auf den Regionalligisten Herner EG trifft. Saisonstart ist am 22. September in Solingen. Das erste Heimspiel findet am 24. September gegen den ESV Bergisch Gladbach statt. Personell kommt auch noch mal Schwung auf: zur Zeit trainiert Routinier Waldemar Banaczak am Seilersee und könnte noch zum Team stoßen. Banaczak spielte bis 1993 in der ersten polnischen Liga bei Towimor Torun und anschließend in Unna. „Mit seiner Routine wäre „Waldi“ der ideale Ersatz für Jens Esche im Sturm. Ich hoffe er wird für uns spielen“, so Team-Manager Torsten Busch. Unterdessen scheinen sich die Verhandlungen mit Karl Jasik wohl zerschlagen zu haben.      

Kiddycard in Herne 

Herne, 14. August Die Herner EG hat eine neue Aktion ins Leben gerufen: die Kiddycard. Trainer Peter Franke wird mit zwei seiner Kufencracks die Herner Grundschulen besuchen und Eintrittskarten  an die „I-Dötze“ verteilen.  Die Kids haben freien Einlass und können ihre Eltern oder Begleitpersonen zu ermäßigten Preisen mit zu den Spielen nehmen. Sinn dieser Karte ist es, alt und jung gemeinsam wieder für das Eishockey zu aktivieren. Um das Interesse der Kleinen selbst für das Spiel auf dem Eis zu wecken, werden die Blizzards unter der Leitung von Trainer Franke und einigen Spielern einen „HEG-Schnuppertag" veranstalten. Der Termin für diese Aktion muss noch mit Hallenbesitzer Jürgen Stienecke abgesprochen werden. Zudem wird alle vier Wochen ein Fan-Abend stattfinden. Hier können die Anhänger ihre Fragen direkt an Trainer und Spieler stellen. Da nicht immer der komplette Kader Frage und Antwort stehen kann, werden immer zwei Spieler dabei sein.

Steelers feiern Sommerfest in der Eissporthalle 

Salzgitter, 12. August Am 26. August findet in der Eissporthalle am Salzgittersee das erste Sommerfest der Steelers statt. Neben viel Musik in der Heimspielstätte an der Humboldtallee wird es unter anderem ein Torwartschießen geben. Für das leibliche Wohl sorgt der EHC Salzgitter 05 mit vielerlei Speisen und Getränken. Und alles zu fairen Preisen. Beginn der Veranstaltung ist 14 Uhr. Das Fest findet bei jedem Wetter statt. Sollte es der Wettergott nicht gut mit den Steelers meinen, dann wird das Fest überwiegend in der Halle stattfinden. Einige Sponsoren des EHC werden sich vor und in der Eissporthalle präsentieren. Ab sofort können Dauerkarten erworben werden. Die Eintrittspreise wurden nur leicht angehoben. „Auf Grund der höheren Liga und der bevorstehenden Mehrwertsteuererhöhung werden wir die Preise leicht anheben“, erklärte Kassenwart Thomas Kühnemann. Und auch das neue Saisontrikot kann schon vorbestellt werden. Alle nötigen Infos gibt es auf der Internetseite unter www.ehc-salzgitter.de. Als Highlight des Festes wird die Mannschaft der Saison 2006/2007 vorgestellt. Eine ideale Gelegenheit, sich Autogramme der Kufencracks zu sichern und kleine Gespräche mit den Akteuren zu führen.

Kobras testeten jungen Kanadier 

Dinslaken, 12. August Am gestrigen Freitagabend fand das erste Treffen von Spielern, Vorstand, Trainer und Betreuern der Dinslakener Kobras statt. Trainer Armin Lehmann erläuterte seine Vorstellungen für die kommende Saison und stellte seine Trainingsmethoden dar.  Dabei gaben die Dinslakener auch ihr Saisonziel aus: Einen Platz unter den ersten Sechs, um die Aufstiegsrunde zur Oberliga zu erreichen. Marc Garthe, gerade aus Kanada zurück, stellte einen jungen kanadischen Allrounder vor. Der 21-jährige Dan Nadeau, 83 Kilogramm schwer und 1,86 Meter groß, will sich in Deutschland vorstellen und empfehlen. Im ersten Seniorenjahr, will Nadeau, der bei den Manitoulin Islanders in Ontario und den Daytona Beach Blazers in Florida, als Junior, bereits erfolgreich auf dem Eis stand, sein Können für die Kobras zeigen. Ob dieses ausreicht, wird der Trainer nach den ersten Trainingseinheiten entscheiden. Die Kobras erwarten, dass in der nächsten Woche das Eis in der Eishalle bereitet wird und so ist geplant am Samstag, 19. August, und am folgenden Sonntag die ersten Trainingseinheiten zu absolvieren. Danach wird dienstags, mittwochs und donnerstags trainiert, bis am 1. September um 19:30 Uhr das erste Testspiel gegen das Verbandsligateam der Düsseldorfer EG an der Brehmstraße stattfinden wird.

In Solingen geht es weiter

Solingen, 11. August Der EC Bergisch Land macht weiter. Der zwischenzeitlich in Erwägung gezogene Rückzug des Solinger Aufsteigers aus der Regionalliga NRW ist vom Tisch. Die Raptors planen nun zweigleisig. Bleibt es bei der Zusage eines Sponsors, will der Solinger Club eine Mannschaft ins Rennen schicken, die an der Spitze mitspielen kann. Klappt das nicht, bleibt der Etat auf dem Niveau der vergangenen Verbandsliga-Saison. Für den Nachwuchs sollen übrigens zusätzliche Eiszeiten in Leverkusen angemietet werden.

Blue Lions verpflichten Esbjörn Hofverberg

Leipzig, 10. August Die Blue Lions Leipzig haben Esbjörn Hofverberg verpflichtet. Der langjährige Publikumsliebling des ETC Crimmitschau, der auch ein Angebot der Westsachsen für die 2. Bundesliga vorliegen hatte, entschied sich nach eigener Aussage für die Messestädter, da er bei den Blue Lions für seine ausklingende Karriere noch einmal das Potenzial sieht, etwas aufzubauen : „Ich bin älter geworden. Ganz oben zu spielen, ist für mich nicht mehr das wichtigste. In Leipzig ist etwas im Entstehen. Die Stadt und der Club haben Potenzial. Deshalb habe ich mich für die Blue Lions entschieden.“ Der als beinharter Offensiv-Verteidiger bekannte Hofverberg, der von seinen Fans "Esa" genannt wird, wird bei den Löwen das Trikot mit der Nummer neun tragen. In dem über zwei Jahre geschlossenen Kontrakt (mit der Option auf ein weiteres Jahr) wurde ebenfalls die Tätigkeit als Trainer für den Nachwuchs vereinbart. (Quelle: www.eishockey-leipzig.de)

McNeaven, Cavangh, Baldys, Micheller – die HEG will aufsteigen 

Herne, 9. August Pünktlich zur Cranger Kirmes meldeten sich auch die Herner Eishockey-Cracks aus dem Urlaub zurück. Bei der obligatorischen Mannschaftsvorstellung auf der Wanner Hauptstraße stellte sich die Mannschaft komplett mit ihren Neuverpflichtungen den 400 begeisterten Fans vor. Nach den Abgängen von Dominik Lumare und Dmitri Tsvetkov zum Ligakonkurrenten EHC Dortmund mussten die Blizzards diese Positionen neu besetzen. Als Neuzugang wurde der 20 jährigen Sascha Pelzer bekannt gegeben. Der Verteidiger ist vom Oberligisten Ratinger Ice Aliens an den Gysenberg gewechselt. Aus Neuss kommt der 17-jährige  Veit Spauszus als weiterer Verteidiger dazu, dessen Bruder Delf spielt schon bei den Hernern. Auch der Kanadier Shannon McNevan, der in der vergangenen Saison die Blizzards mit seinen Toren in der Aufstiegsrunde tatkräftig unterstütze, konnte wieder verpflichtet werden. Diesmal hat er zusätzliche Verstärkung mitgebracht  - nämlich seinen kanadischen Freund Bob Cavanagh. Beide spielten bei den Bowdoin Polar Bears und wollen nun für die HEG auf Tore-Jagd gehen. Von den Revier Löwen aus Oberhausen wechselte der ehemalige Herner Stürmer Matthias Baldys wieder zurück an den Gysenberg. Die Oberhausener mussten sich auf Grund einer mangelnden Halle aus der Regionalliga zurückziehen. Damit war auch der Weg frei für den Mannschaftsarzt der Revier Löwen, Dr. Jochen Veit und sein Team, sich der Herner EG zur Verfügung zu stellen. Die letzte Neuverpflichtung kommt aus Duisburg. Da auch die Duisburger ihre Regionalliga-Mannschaft aus finanziellen Gründen vom Spielbetrieb zurückzogen,  wechselt der erfahrene Verteidiger Klaus Micheller zu den Blizzards. Damit steht der Kader für die Saison 2006/2007 fest. Das Saisonziel der Blizzards ist klar gesteckt: „Wir wollen aufsteigen“, erklärt der erste Vorsitzende Uwe Menapace. „Nicht nur aus sportlicher Sicht ist das ein Muss. Wir wollen Sponsoren längerfristig an den Verein binden und das geht nur wenn der sportliche Erfolg nicht ausbleibt“, fordert Menapace weiter. Die Fans müssen noch warten bevor sie ihre Mannschaft in der heimischen Eis-Arena spielen sehen können. Alle Testspiele wurden auswärts gelegt, um dem Hallenbetreiber Jürgen Stienecke entgegen zu kommen. So wird dieser voraussichtlich erst Mitte September das Eis aufbereiten, um damit die hohen Energiekosten einzudämmen. Auch der gestern beginnende Dauerkartenvorverkauf verlief viel versprechend: „Die Karten gingen weg wie warme Semmel“, verkündete ein zufriedener Uwe Menapace.

Erster Neuzugang mit prominentem Namen

Salzgitter, 9. August Als ersten Neuzugang kann der EHC Salzgitter den 19-jährigen Verteidiger Marcel Reiss melden. Reiss, der in der Saison 2005/2006 für das Regionalligateam des ESC Wedemark spielte, wird in der neuen Saison für die Steelers auf Torejagd gehen. Er ist vielseitig einsetzbar. "Ich bin gelernter Verteidiger, kann aber ebenso als Stürmer oder zur Not auch als Torhüter spielen", scherzte Reiss beim Sommertraining an der Eissporthalle am Salzgittersee. Marcel Reiss wird mit der Rückennummer 86 auflaufen. Marcel Reiss ist verwandt mit den früheren EHC-Spielern Siggi und Dieter Reiss.

Der neue Verein heißt EHC 06 – 1. Mannschaft ausgegliedert 

Timmendorfer Strand, 8. August An der Ostseeküste wurde nun ein Nachfolgeverein für die Beach Boys gegründet. Der neue Club heißt EHC Timmendorfer Strand 06. Eigentlich solllte der Verein ECT 06 heißen, was aber das Vereinsregister des Amtgerichts Lübeck aufgrund der Verwechselungsgefahr mit dem in der Insolvenz befindlichen ECT abgelehnt hat. Der Vorstand des EHCT 06 besteht aus Hans Meyer (1. Vorsitzender), Sven Gösch (2. Vorsitzender), Karl Haaga (Schatzmeister), Bettina Harmstorf (Jugenwartin) und Britta Bertz (Schriftführerin). Ziel des neuen Vereins ist es den Spielbetrieb der Jugend- und Amateuermannschaften zu sichern. Hierfür müssten die Spieler einen Vereinswechsel akzeptieren, um die Mindestmeldestärke zu erreichen. Es soll möglichst versucht werden in allen Altersklassen eine Mannschaft ins Rennen zu schicken. Mit der ersten Herrenmannschaft hat der EHCT 06 nichts zu tun, diese wurde ausgegliedert und wird von der Eishallen-Betriebs-GmbH betrieben. Die Eishallen-Betriebs-GmbH stellt dem EHCT 06 110 Eisstunden im Monat kostenlos zur Verfügung. Die erste Herrenmannschaft der Beachboys wurde bei der Ligentagung am vergegangenen Wochenende für die Verbandsliga Niedersachsen gemeldet. Foto: von links nach rechts: Bettina Harmstorf (Jugenwart), Karl Haaga (Schatzmeister), Britta Bertz (Schriftführer), Sven Gösch (2. Vorsitzender) und Hans Meyer (1. Vorsitzender). 

REV Bremerhaven schickt neue 1b ins Rennen 

Bremerhaven, 8. August Nachdem der REV Bremerhaven in der letzten Saison das Hauptaugenmerk auf den Nachwuchs legte, möchte der Verein in dieser Saison auch im Herrenbereich verstärkt arbeiten. In der Verbandsliga Nordost wird die 1b-Mannschaft des REV an den Start gehen. Der erste Schritt wurde bereits gemacht. Der Verein verpflichtete Jörg Beulke als neuen Chef an der Bande. Beulke war in der vergangenen Saison in Bremen tätig und soll nun die Mannschaft in die Regionalliga führen. Kaum im Amt, lässt der neue Trainer alle Kandidaten zweimal in der Woche im Bürgerpark schwitzen, bevor auf dem Eis entschieden wird, wer im Team spielt und wer sich der Hobbytruppe anschließen muss. Nicht nur der Trainer ist neu , sondern auch viele neue alte Gesichter treffen sich beim Sommertraining. So sind Holger Glomb, Bennet Lütjen und Rouven Wisotzka, die zuletzt in Harsefeld gespielt haben wieder zurück, genauso wie Marc Tammen, Alexander Koch, Andreas Gries, Andreas Freymark und Tobias Schulte, die aus Bremen zurück sind. Außerdem sind alle Spieler der letztjährigen Herrenmannschaft dabei und alle Nachwuchsspieler, die in diesem Jahr in den Herrenbereich reinschnuppern soll. 

Bislang sieben Teams gemeldet 

Chemnitz, 8. August Überraschungen wird es für die Sachsenliga-Saison 2006/2007 nicht geben. Mit dem EHC Neue Eislöwen Dresden, EHC Jonsdorfer Falken, EHC Fortuna Leipzig, EHV Klingenthal, ERC Chemnitz, EHV Rot-Weiß Bad Muskau und SV Rudelswalde haben bislang sieben Mannschaften gemeldet. Noch in dieser Woche könnte sich entscheiden, ob der EHV Dresden Devils weiterhin in der Sachsenliga spielt oder andere Wege geht. Außerdem stehen die Zeichen für einen Auftritt einer 1b-Vertretung der neuen SG Niesky/Weißwasser gut.

Wie geht’s mit Moers weiter?

Duisbrug, 8. August Schlechte Nachrichten vom Kooperationspartner aus Moers. Thomas Esser, der Team-Manager des Eishockey-Regionalligisten Black Devils Niederrhein ist von seinem Amt zurückgetreten, da sich die Sponsorenlage in der Grafschaft äußerst schlecht entwickelt hatte. „In Moers lässt sich erfolgreiches Eishockey leider nicht etablieren. Wir haben zwei Jahre alles versucht, aber es geht einfach nicht“, erklärte Esser. „Welche Auswirkungen diese Entscheidung auf die Kooperation des EV Duisburg e.V. mit dem GSC Moers hat, kann ich noch nicht sagen“, sagte EVD-Vorsitzender Arnd Lietz. „Wir wollen erst einmal abwarten, wie sich die Lage in Moers weiter entwickelt. Eine Vorstandssitzung beim GSC soll in Kürze Klarheit bringen.“ Ursprünglich war angedacht, dass der EVD und der GSC in fast allen Altersklassen zwei gemeinsame Nachwuchsteams stellen. Zudem sollten die besten Junioren eine Chance im Regionalligateam der Black Devils erhalten. Möglicherweise stellt der GSC eine Mannschaft für die Regionalliga, die fast ausschließlich aus Junioren besteht. Entschieden ist aber noch nichts.

Black Devils Niederrhein geben auf – macht der GSC Moers weiter? 

Moers, 7. August Die „Ära Thomas Esser“ bei den Black Devils Niederrhein ist ab sofort beendet. Der Team-Manager des Regionalligisten, der zum GSC Moers gehört, tritt mit sofortiger Wirkung von seinem Posten zurück. „Es ist uns nicht gelungen, ausreichend Sponsoren zu finden. Wir sind weit von unserem benötigten Etat entfernt, deshalb höre ich auf“, begründet Thomas Esser den Schritt. „In Moers lässt sich erfolgreiches Eishockey leider nicht etablieren. Wir haben zwei Jahre alles versucht, aber es geht einfach nicht“, so Esser weiter. Auch Erfolgstrainer Josef Spychala hat seinen Abschied angekündigt. Andere Vereine in der Regionalliga haben stark aufgerüstet. Teilweise liegen die Etats bei 150.000 Euro. Um sportlich mithalten zu können, sind mindestens 50.000 Euro nötig. „Ich habe in der letzten Saison selbst viel Geld in die Mannschaft investiert. Die Hoffnung, weitere Moerser Unternehmen für uns zu gewinnen, wurde leider nicht erfüllt“, erläutert Esser. Seine sportliche Bilanz fällt dagegen positiv aus: „Wir haben zwei erfolgreiche Jahre erlebt. Auch der Zuschauerzuspruch stieg langsam, aber stetig. Insofern ist es sehr schade. Ich möchte allen danken, die uns unterstützt haben. Auch die Zusammenarbeit mit der Stadt war sehr gut. Im Prinzip war die Stadt unser größter Sponsor, denn andere Eishockeyvereine müssen viel Geld für die Nutzung einer Eishalle zahlen.“ Wie es mit dem Moerser Eishockey weitergeht, ist noch nicht klar. GSC-Geschäftsführer Oliver Jöbkes hat aber angekündigt, dass eine Juniorenmannschaft als 1. Mannschaft spielen soll.   

TSG-Planungen schreiten voran 

Darmstadt, 7. August Die TSG Darmstadt hat ihre derzeitige Kaderplanung bekannt gegeben: 

Tor: Ilja Doroschenko, Mathias Fach, Fabian Jones.
Außerdem liegt der TSG eine Anfrage von Marc Hanskonrad (Hannover) vor, der sich im Training empfehlen will.

Verteidigung:
Jan Nissen, Helmut Schulz, Sebastian Erhart, Markus Odemer, Dennis Straube, Tim Nissen.
Aus Troisdorf wird Dano Janßen die TSG ab Ende September verstärken, der beruflich drei Jahre in Südhessen verbringen wird. Janßen ist zwar gelernter Stürmer, wurde aber in Triosdorf wegen seiner spielerischen Qualitäten in der Verteidigung eingesetzt.

Sturm:
Steffen Schnürer, Toni Maier, Christian Vogt-Müller, Christian Wehner, Martin Sasek, Philip Roth, Benedikt Peters, Shea McShane, Adrian Parejo, Thosten van Leyen, Marcel Gaitantzis.
Mit Mika Taavitsainen und Florian Amstutz werden zwei ehemalige Darmstädter wieder zum Team stoßen. Möglicherweise kommen weitere Neuzugänge hinzu.

Nicht mehr im Team sind Marco Dietzel, Daniel Novak, Radek Dostalek, Dirk Sydow, Armin Wilts, Jörg Sapia und Michael Horcicka. Der Verkauf der Saisonkarten startet ab Ende August. Auch erste Testspiele sind bereits angesetzt. So werden die Darmstadt Stars am 17. September um 18 Uhr erneut einer Einladung aus Troisdorf folgen. Ebenfalls sind Testspiele gegen Zweibrücken ausgehandelt. Dabei treten die Stars am 1. Oktober um 18:30 Uhr beim EHC an. Wann es zum Rückspiel in Darmstadt kommt ist noch nicht ganz klar, weil dies vom Öffnungstermin der Eissporthalle abhängt. Vermutlich könnte dies aber schon am 24. September erfolgen, sofern dann schon Eis in Darmstadt zur Verfügung steht.

Regionalliga Nordost startet mit neun Teams - Wilhelmshaven muss aufgeben

Duisburg, 6. August Auf der Termintagung des Landesverbände im Nordosten wurden die Weichen für die Zukunft gestellt. In dieser Saison geht die Regionalliga Nordost nur mit neun Mannschaften an den Start, spielt dafür aber eine Dreifachrunde - also pro Team und Gegner drei Heim- und drei Auswärtsspiele. Damit kommt jede Mannschaft auf 48 Saisonspiele. "Die ersten Vier werden aufsteigen", berichtet Torsten Kluin, der Fachspartenleiter Eishockey im Niedersächsischen Eissport-Verband. "Wir hatten bereits am Freitag ein Gespräch mit der ESBG und dem DEB und haben uns für diese Regelung entschieden", so Kluin. Hintergrund sind die vielen Vereine, die auf semiprofessioneller Basis arbeiten. "Die Schere zwischen den Amateur- und Profiteams wird einfach zu groß", sagt der NEV-Eishockeychef. "Die Regionalliga ist eine Amateurliga und nicht dafür da, um dort 40 bis 50 Spiele zu absolvieren." So wird das Mammutprogramm dieser Saison das letzte seiner Art sein. "In der Saison 2007/2008 spielen wir mit 14 Mannschaften, dafür aber nur eine Einfachrunde. Jeder Verein kann sich nun darauf einstellen und hat Planungssicherheit." Das heißt, für die "Großen" geht es darum, möglichst den Sprung in die Oberliga zu schaffen, die ab 2007/2008 regional eingeteilt werden soll. Die übrigen Teams finden sich danach in einer reinen Amateurliga wieder. Aus dem Unterbau der Liga, der Verbandsliga Nordost, gibt es weniger schöne Meldungen. Der EC Celler Oilers, der EC Eislöwen Braunschweig und der EC Wilhelmshaven haben sich zurückgezogen. Während Celle und Braunschweig freiwillig den Gang in die Niedersachsenliga antreten, wird Wilhelmshaven in dieser Saison gar nicht an den Start gehen. Schon in der letzten Saison hatte der ECW - unter dem großen Einsatz seiner Fans - in Bremen spielen müssen. Dieses Risiko will der Verein nun nicht mehr eingehen. Der Hintergrund: Nach einem Besitzerwechsel ist die Eissporthalle Wilhelmshaven nicht mehr bespielbar, da die Bande entfernt worden ist. Noch immer ist die Halle aber nicht so hergerichtet worden, dass dort Eishockeyspiele stattfinden könnten. Leidtragender ist nun der EC Wilhelmshaven und seine Fans.
Die Mannschaften, die in der Regionalliga Nordost an den Start gehen werden: ECC Preussen Juniors Berlin, FASS Berlin, Braunlager SC Harz, EHC Erfurt, ESC Halle 04, Blue Lions Leipzig, SG Niesky/Weißwasser, Rostocker EC, EHV Schönheide.

Solinger Zukunft ungewiss

Solingen, 6. August Der Saisonstart in der Regionalliga NRW ist nicht mehr weit entfernt. Und dennoch ist noch immer unklar, ob der Solinger Aufsteiger, der EC Bergisch Land, auch tatsächlich an den Start gehen wird. Und es sieht schlecht aus in der Klingenstadt. Grund sind übrigens keine finanziellen Probleme des erst einjährigen Vereins. Allerdings kündigte Vereinschef Wolfgang Lingen an, keinen Risiken einzugehen. Hintergrund ist das anscheinend zögerliche Verhalten des geplanten Hauptsponsors, so dass die GmbH, in der Regionalliga-Spielbetrieb der Raptors ausgegliedert werden sollte, noch nicht gegründet wurde. Derweil werden aber auch die Spieler unruhig, die zwar ihre Zusage gegeben, aber mangels GmbH noch keine Verträge unterschrieben haben. Am Dienstag soll nun eine Entscheidung getroffen werden, wie es in Solingen weitergeht.

Kader der Roten Teufel wächst

Bad Nauheim, 4. August Ingo Schwarz, Bernd Naulin, Paul Knihs, Martin Flemming und Jens Fischer haben Michael Eckert, dem Trainer des Regionalligisten Rote Teufel Bad Nauheim, die Zusagen gegeben, beim Projekt "Wiederaufstieg in die Oberliga 2007/2008" mitzuwirken. Schwarz ist als Nummer eins im Tor vorgesehen. Die Stürmer Bernd Naulin, Paul Knihs und Martin Flemming sowie Verteidiger Jens Fischer, der von den Dinslakener Kobras zurückkehrt, sollen die vielen jungen Spieler im Team führen. Mit einem Finnen, zwei US-Boys stehen die Roten Teufel ebenso wie mit zwei ausländischen U-20-Nationalspielern in engem Kontakt. Alle ausländischen Spieler werden beim Trainingsauftakt in Bad Nauheim dabei sein. Noch ist allerdings unklar, wie viele transferkartenpflichtigen Spieler in der Endrunde der regionalen Ligen aus NRW, Hessen und Baden-Württemberg eingesetzt werden dürfen. "Bis zum Trainingsauftakt am 21. August wird sich noch einiges in Bad Nauheim tun", sagte Manager Roger Nicholas. Derweil stehen die ersten Vorbereitungsspiele fest. Weiter folgen noch.
Sonntag, 3. September, 18:30 Uhr: Rote Teufel Bad Nauheim - Herner EG
Freitag, 15. September, 20 Uhr: Neusser EV - Rote Teufel Bad Nauheim
Freitag, 22. September, 19:30 Uhr: Rote Teufel Bad Nauheim - Neusser EV
Sonntag, 29. Oktober, 18:30 Uhr: Herner EG - Rote Teufel Bad Nauheim

Wissenschaft auf dem Eis

Erfurt, 4. August In das Training der Black Dragons fließen in Zukunft wissenschaftliche Aspekte mit ein. Der EHC Erfurt hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Physiotherapie der Universitätsklinik Jena und begleitet durch die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft Erfurt (VBG) eine Studie aufgelegt. Die Spieler der Drachen haben sich einem umfassenden diagnostischen Programm am Institut für Physiotherapie der Uni-Klinik Jena unterzogen, wobei der physische und psychische Status sowie die koordinativen Fähigkeiten genau erfasst und Defizite jedes einzelnen Athleten herausgearbeitet wurden. Ärzte, Sport- und Physiotherapeuten haben dann ein individuelles Trainingsprogramm entwickelt, das jeder Spieler in Eigenregie und im Mannschaftstraining umsetzt. Die Übungseinheiten werden zeitweise von Wissenschaftlern der Jenaer Uni-Klinik begleitet. Ziel der Studie ist es, das Verletzungsrisiko der Spieler zu senken und somit die Ausfallzeiten zu verringern. Eine Diplom- und eine Doktorarbeit werden sich mit den Ergebnissen dieser Zusammenarbeit befassen.

Erste Neuzugänge der Preussen

Berlin, 4. August Am Dienstag fand das erste Schnuppertraining des ECC Preussen Juniors Berlin in der Deutschlandhalle statt. Heute gab der Regionalligist die ersten Verpflichtungen bekannt. Vom Stadtrivalen FASS wechselt Stefan Leibrandt zurück zu den Preussen. Zudem verstärkt ein letztjähriger Zweitligaspieler das Charlottenburger Team. Kay Hurbanek wechselt vom Zweitligisten SC Bietigheim-Bissingen wieder an die Spree. Der Berliner wurde am 24. März 1982 geboren, ist 1,80 Meter groß und wiegt 80 Kilogramm. In der DEL kam er bei den Eisbären Berlin, Hannover Scorpions und Hamburg Freezers zum Einsatz. In seiner Heimatstadt möchte er nun seine berufliche Ausbildung abschließen.

Noch ein junger Stürmer für den NEV 

Neuss, 3. August Mit David Köhler schließt sich ein weiterer Youngster dem Neusser EV an. Der 18-Jährige, der aus Neuss stammt, spielte zuletzt für die DNL-Mannschaft des Krefelder EV und bekommt nun die Möglichkeit, sich in der Regionalliga NRW zu beweisen. David Köhler wird mit der Rückennummer 19 auf Torejagd gehen.

NRW-Liga-Pokal ausgelost

Köln, 3. August Nachdem elf Mannschaften zum NRW-Liga-Pokal 2006 gemeldet wurden, erhalten in der ersten Pokalrunde (Achtelfinale) fünf ausgeloste Mannschaften ein Freilos und sind somit bereits für das Viertelfinale qualifiziert. Die übrigen sechs Mannschaften ermitteln in Hin- und Rückspiel die weiteren drei Teilnehmer am Viertelfinale. 

Achtelfinale:
Ratinger Ice Aliens 97 1b - EC Siegerland 1b
HCT Dragons Hemer - SC Krefeld

ECE Bullydogs Nordhorn/Gronau - Lippe-Hockey Hamm

Freilose: ESV Grizzlies Bergkamen, EHC Troisdorf 1b, TuS Wiehl, Neusser EV 1b, EHC Wesel

Viertelfinale:
Sieger HCT Dragons Hemer / SC Krefeld - TuS Wiehl
ESV Grizzlies Bergkamen - EHC Wesel
Sieger ECE Bullydogs Nordhorn/Gronau / Lippe-Hockey Hamm - EHC Troisdorf 1b
Sieger Ratinger Ice Aliens 1b / EC Siegerland 1b - Neusser EV 1b

(Sollte Ratingen das Viertelfinale erreichen, wird das Heimrecht getauscht.)  

Frach kehrt zurück, Piwonski kommt, Leverenz bleibt 

Dinslaken, 3. August Gleich drei Spieler konnte Christian Kühn für die bald beginnende Eiszeit unter der Woche an die Dinslakener Kobras binden: Thomas Frach, Marco Piwonski (beide Verteidiger) und Sebastian Leverenz (Stürmer). Sebastian Leverenz (24), der in der letzten Saison neben seiner positiven Scorerbilanz durch großen Kampfgeist und enormer Mannschaftsdienlichkeit auffiel, liebäugelte zuletzt mit einem Wechsel zu den Ratinger Ice Aliens (Oberliga), entschied sich letztendlich aber doch zu einer weiteren Saison bei den Kobras. Thomas Frach (21) spielte bereits in der letzten Saison bei den Kobras, ehe er im Dezember eine neue Herausforderung bei den Revier Löwen Oberhausen in der Oberliga suchte. Nach dem Abstieg der Revier Löwen und dem seit letzter Woche bekannten Rückzug der Oberhausener aus der Regionalliga liefen die Gespräche mit dem Dinslakener Vorstand. Marco Piwonski (36) spielte in der letzten Saison beim Ligakonkurrenten aus Grefrath. Einen internen Tausch wird es zwischen den Stürmern Benjamin Spazier und Marvin Volbrecht geben. Volbrecht der vom Kreisrivalen EHC Wesel in die 1b-Mannschaft der Kobras wechseln wollte, wird in der kommenden Saison für die erste Mannschaft stürmen. Benjamin Spazier hingegen wird aus beruflichen Gründen für das 1b-Team auflaufen. Der Kader ist so gut wie komplett und alle warten nun darauf wann das Eis in der Dinslakener Eissporthalle aufbereitet wird. Trotz der Insolvenz von Hallenpächterin Anja Reichelt und dem noch nicht unterschriebenen Kaufvertrag für die Halle zwischen der Stadt und Gastronom Hermann Hüsken wird bei den Kobras die Eisaufbereitung zum 11. August erwartet. Zum Bedauern des Vorstandes steht Claudia Hohlmann aus beruflichen Gründen  den Kobras in Zukunft nicht mehr als Pressesprecherin zur Verfügung. Frau Hohlmann wird allerdings in anderer Form dem Verein erhalten bleiben. Solange sich kein neuer Pressesprecher gefunden hat, wird diese Aufgabe vom Vorstand übernommen. Interessenten für die Position des Pressesprechers können sich jederzeit beim Vorstand oder unter der Rufnummer 0170/2815752 melden. 

Neugebauer bleibt als Stand-by-Verteidiger bei der Eintracht

Frankfurt, 3. August Eintracht-"Oldie" Ringo Neugebauer bleibt nun doch bei der SGE. In der vergangenen Woche erklärte Neugebauer in einem Gespräch mit Coach Jay McNeill, dass er weiterhin bei der Eintracht trainieren möchte und als "Stand-by-Verteidiger" zur Verfügung stehen wird, falls einer der Stammkräfte ausfallen sollte. Neugebauer wird im September 42 Jahre alt, war aber in der letzten Saison einer der solidesten Verteidiger der schwarz-roten Adlerträger. "Wir freuen uns, dass uns Ringo weiterhin die Treue hält und das wir im Notfall auf ihn zählen können, denn gerade in der Abwehr sind wir quantitativ weiterhin dünn besetzt", erklärt Sportwart Oliver Eberz.

Luxemburgischer Nationalspieler für Trier

Trier, 2. August Ab der kommenden Saison spielt Philippe Lepage für den ESC Trier. Lepage kommt von Tornado Luxemburg zu den Huskys. Lepage ist Nationalspieler des Großherzogtums Luxemburg. Bereits mit zwölf Jahren spielte der Torhüter für die U18-Auswahl seines Landes, mit 16 Jahren war er in der A-Nationalmannschaft aktiv. Der 19-jährige Schüler für Kunst und Design spricht vier Sprachen. Als Vorbereitung auf die kommende Saison absolvierte er ein zehntägiges Training in Stockholm, wo er unter dem NHL-Goalie-Scout der Detroit Red Wings, Evgeni Erfilov, bis zu viermal pro Tag auf dem Eis war. Der talentierte Lepage ist nun neben Benny Welter (EHC Troisdorf) der zweite Luxemburger in der Regionalliga NRW. Derweil unterzeichnete auch Daniel Sonnack einen Vertrag und spielt somit auch weiterhin für den ESC Trier. Er wechselte in der vergangenen Saison aus Bad Nauheim zu den Huskys und erwies sich als wichtiger Verteidiger. Der gelernte Industriemechaniker will in Trier sein Fachabitur machen. Mit Thomas Ganer bleibt ein weiterer Verteidiger bei den Trierern. Er gab aus dem fernen Kanada, wo er sich zur Zeit noch befindet, seine mündliche Zusage.

Wiehler Eishalle kann saniert werden – Sperrung wohl noch bis Anfang 2007 

Wiehl, 1. August Die Eisportler in Wiehl müssen sich voraussichtlich noch bis Anfang kommenden Jahres gedulden, ehe sie die Eishalle wieder zu Training und Wettkampf nutzen können. Diese Einschätzung gab der technische Beigeordnete der Stadt Wiehl, Thomas Gaisbauer heute gegenüber Oberberg-Aktuell ab. Zwar müssten die Ergebnisse der Untersuchungen an den rissigen Stützbalken der Dachkonstruktion abgewartet werden, eine frühere Aufhebung der Sperrung der Halle sei aber kaum zu erwarten, so Gaisbauer. In den nächsten drei Wochen werden Mitarbeiter von Prof. Brüninghoff aus Rösrath eine ausführliche Bestandsaufnahme der defekten Balken durchführen. Brüninghoff wurde den Wiehlern von Prof. Dr. Ing. Kreuzinger von der TU München empfohlen, der im letzten Winter mit dem Gutachten an der eingestürzten Eishalle in Bad Reichenhall betraut war. „Meter für Meter werden sämtliche Holzbalken auf Risse hin untersucht“, erklärt Gaisbauer die akribische Vorgehensweise. Im Anschluss werde ein Sanierungskonzept erarbeitet, dem die technische Ausschreibung der Arbeiten folgen werde. Fest steht aber schon jetzt, dass eine Sanierung überhaupt möglich ist. Die Kosten für die Sanierung wird die Stadt im Übrigen wohl selber tragen müssen. Da beim Bau der durch Bundesmittel geförderten Halle offenbar keine gravierenden Fehler gemacht wurden, so der derzeitige Stand der Untersuchungen, könne jetzt nicht mit einer Kostenbeteiligung durch den Bund gerechnet werden. (Quelle: Oberberg Aktuell) 

Fördergemeinschaft Amateureishockey Hamburg 

Hamburg, 1. August In Hamburg wurde die Fördergemeinschaft Amateureishockey Hamburg ins Leben gerufen. Ziel ist es, den ausgebildeten Spielern in Hamburg über den Nachwuchsbereich hinaus eine leistungsorientierte Plattform zu bieten. Ziel ist es nicht, eine Hamburger Mannschaft durch Finanzierung externer professioneller Spieler in den Profibereich zu heben, da diese Position durch die Hamburg Freezers abschließend ausgefüllt wird. Unterstützt wird stattdessen die materielle Basis und Ausstattung einer leistungsorientierten Hamburger Mannschaft im Amateurbereich. Die Eishockeyabteilung des Hamburger SV stellt durch ihre langjährige erfolgreiche Nachwuchsarbeit und stetige Einbindung der ausgebildeten Nachwuchsspieler in den Herrenbereich die passende Plattform dar. Kontaktpersonen sind Hauke Kuhn (hauke.kuhn@fonterra.com) und Alexander Schmidtchen (alexander.schmidtchen@hsv-eishockey.de).

Insolvenz am Timmendorfer Strand

Timmendorfer Strand, 1. August Es sieht nicht gut aus für den EC Timmendorfer Strand. Der Gang zum Insolvenzgericht in Eutin war unausweichlich, heute wurde der Insolvenzantrag gestellt. Am gestrigen Tage fand eine Pressekonferenz zur aktuellen Lage der Beachboys statt. Dabei legte der ECT dar, dass der Verein bewusst durch die Gemeinde in die Schuldenfalle getappt sei. Seit dem 8. August 2005 wurde versucht, durch den Vorstand mit der Gemeinde über die Posten Tennisanlage und Tennishalle zu verhandeln. Diese Posten sind maßgeblich schuld an der Insolvenz. Auch der Bürgerentscheid zum Erhalt der Eishalle aus dem Jahre 2004 wurde in keinster Weise 1:1 umgesetzt. In dem Entscheid war die Möglichkeit enthalten, die Zweitwohnungssteuer um ein Prozent zu erhöhen, um somit Ausfälle zu decken. Hiervon hat die Gemeinde, so der ECT, keinen Gebrauch gemacht. Auf Anfrage von Hockeyweb bei der Gemeinde sagte der amtierende Bürgermeister Volker Popp: „Ich bedauere diesen Schritt. Es konnten leider nicht rechtzeitig die Weichen gestellt werden, um den Insolvenzantrag zu verhindern.“ Eishockey am Timmendorfer Strand wird es trotzdem geben, denn ein neuer Verein wurde mit dem EC Timmendorfer Strand 06 bereits gegründet. Für Freitag, 4. August, ist ein Informationsabend geplant. 

Beuteführ und Henke bleiben Huskys 

Trier, 1. August Auch Felix Beuteführ und Paul Henke spielen in der kommenden Saison für die Trierer Huskys. Beide gehörten bereits zu Beginn der letzten Saison dem Regionalligakader an. Trainer Viktor Proskurjakov hat somit auf zwei weitere junge Verteidiger zur Verfügung, wobei Paul Henke auch im Angriff eingesetzt werden kann.

Young Roosters feiern Saisoneröffnung 

Iserlohn, 1. August Am Samstag, 5. August, starten die Young Roosters Iserlohn ab 10 Uhr mit einer Eröffnungsfeier in die neue Saison 2006/2007. Es werden alle Mannschaften von den Bambini bis zur 1b-Mannschaft vorgestellt. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Eine Hüpfburg für die Kleinen wird aufgebaut, ein Kinderschminken wird veranstaltet und an dem Glücksrad können attraktive Preise gewonnen werden. Außerdem gibt es einen Luftballon-Weitflug-Wettbewerb und rund um die Eishalle wird ein großer Trödelmarkt aufgebaut. Anmeldungen zu diesem Trödelmarkt nehmen die Verantwortlichen unter 0172-2744753 entgegen.  

Erste Testspiele stehen fest – HEG will aufsteigen 

Herne, 1. August Darauf haben die Herner Eishockey-Fans gewartet: Am 27. August um 18 Uhr bestreiten die Blizzards bei den Ratinger Ice Aliens ihr erstes Testspiel. Es folgen weitere Tests in Grefrath (9. September, 14 Uhr) und in Dinslaken (10. September, 19 Uhr). „Die Testspiele sind von uns absichtlich auswärts gelegt worden, um Herrn Stienecke entgegen zu kommen. Damit kann er auf Grund der hohen Energiekosten so spät es nur möglich ist, in Herne Eis machen“, so der erste Vorsitzende der Herner EG, Uwe Menapace. Die Verantwortlichen wollen nun Nichts mehr dem Zufall überlassen, sondern klare Ziele kurz- und mittelfristig umsetzen. "Wir wollen uns so die Möglichkeit schaffen, langfristig planen zu können. Dazu zählt in der kommenden Saison auch der Aufstieg in die Oberliga", so  ein zuversichtlicher Menapace. Um die Ziele zu verwirklichen, sollen auch die Herner Fans tatkräftig mithelfen. "Wir wollen die Super-Tendenz des letzten Jahres nutzen und unsere Fans hundertprozentig mit einbinden. Nur Euphorie reicht leider nicht aus, die  Finanzen müssen stimmen - gerade eine Liga höher", so der 1. Vorsitzende weiter. In Zeiten, in denen mehr und mehr Eishockey-Klubs den finanziellen Ruin finden, soll in Herne ein neuer Weg beschritten werden. Fans und Freunde der HEG, die ein kleines Stück (oder großes) zum Aufschwung beitragen möchten, sind willkommen. Die erste Aktion: "Wir sind alle HEG". „Jeder Anhänger, der dem Verein einen Sponsor vermittelt, bekommt nach Vertragsabschluss als Dankeschön eine Dauerkarte für die Saison 06/07“, so Menapace.