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AEC in der Insolvenz wie geht es weiter?
Adendorf, 30. April René Junga, der Präsident des Adendorfer EC, wollte noch kämpfen, doch er hatte keine Chance mehr dafür bekommen. Am Mittwoch, 26. April, hatten sich der Vizepräsident, Schatzmeister und der Jugendwart die Insolvenz beim Amtsgericht Lüneburg angemeldet. Schon länger zeichnete sich ab, dass die Chemie innerhalb des Vorstandes nicht mehr stimmte. Immer mehr Meinungsverschiedenheiten sorgten für "dicke Luft" im Präsidium des AEC. Das endete nun damit, dass René Junga erst am Freitagvormittag durch einen Anruf vom Amtsgericht offiziell von der gemeldeten Insolvenz erfuhr. Aber wie geht es jetzt weiter? Ein Hamburger Insolvenzverwalter hat seine Arbeit aufgenommen und bereits das erste Gespräch mit Junga geführt. In den nächsten Tagen wird nun geprüft, ob ein Insolvenzverfahren eröffnet werden kann. Fakt ist, der Adendorfer EC könnte auch in einer laufenden Insolvenz den Spielbetrieb für alle Nachwuchs- und Herrenmannschaften aufrechterhalten. Beispiele aus der Oberliga und Regionalliga NRW belegen, dass dies nicht das Ende eines Vereins bedeuten muss. Dies muss nun aber der Insolvenzverwalter erst einmal prüfen und damit auch feststellen, ob Masse zum Erhalt des Vereins vorhanden ist. Eine Neugründung eines Eishockeyclubs wäre dann nicht nötig und aus wirtschaftspolitischen Aspekten auch nicht sinnvoll, da man die Lüneburger Unternehmen nur vom Eishockeysport verschrecken würde und es schwer wäre, für einen neuen Verein wieder Sponsoren zu gewinnen. Gerüchte aus der letzten Zeit, die besagen, dass es sich schon um eine Insolvenzverschleppung handelt, stellten sich als unwahr heraus. Nach Aussagen des Verwalters ist zu ersehen, dass René Junga alles in seiner Macht stehende versucht hat, Schaden vom Verein zu nehmen und diverse Rechnungen sogar aus privaten Mittel beglichen hat. Die für die nahe Zukunft geplanten Hilfsaktionen, wie der Messestand oder eine Großveranstaltung, sind erst einmal auf Eis gelegt. Diese könnten aber nach einer positiven Entscheidung des Insolvenzverwalters schnell wieder aus der Schublade geholt werden.
Insolvenz in Adendorf
Adendorf, 29. April Nach dem sportlichen Abstieg in die Verbandsliga Nordost hat es den Ex-Regionalligisten Adendorfer EC nun auch wirtschaftlich erwischt. Die Rams mussten Insolvenz anmelden. Ob es beim AEC oder mit einem neuen Verein steht noch nicht fest. Ebenfalls unklar ist, in welcher Spielklasse der AEC oder ein Nachfolgeverein antreten wird. Angesichts der großen Probleme in der Lüneburger Heide freuen sich die Fans über jede gute Nachricht: AEC-Spieler Vadim Kulabuchov nimmt ab dem 5. Mai für die Ukraine an einer Ü35-WM in Moskau teil.
Schwere Zeiten für den AEC
Adendorf, 21. April "Ein Insolvenzverfahren könnte das Ende des Vereins bedeuten". Mit diesen Worten aber mit einer Menge Kampfeskraft im Gepäck macht sich René Junga, Präsident des Adendorfer EC, der Zeit in die wohl schwerste Phase seiner Amtszeit auf. Kämpferisch war auch das Auftreten des AEC-Vorstandes bei einem Treffen mit Sponsoren und Offiziellen des Verbandes am letzten Mittwoch. Auf Initiative vom AEC-Präsidenten René Junga und Marketing- und Pressemann Finn Sonntag, wurde kurzfristig ins Restaurant Lims in Erbstorf geladen, um über die finanzielle Situation des Adendorfer EC zu informieren. Und die Informationen waren ernüchternd. Durch die Nicht-Einhaltung mündlicher Sponsorenzusagen und das Fernbleiben der Zuschauer häufte sich zum Ende der Saison ein Schuldenberg von 57.000 Euro an. "Allein der Zuschauerrückgang von 850 auf rund 300 Zuschauer im Schnitt hat dem Verein 45.000 Euro Mindereinnahmen gebracht", so Junga. Und da ist wohl auch der Zusammenhang zu finden. Durch die nicht geleisteten Sponsorenzahlungen konnte das Team der "Rams" nicht wie gewollt verstärkt werden und die Zuschauer blieben mangels sportlichen Erfolges zu Hause. Aber wie soll es weitergehen? Ende dieser Woche meldeten sich zwei in Adendorf angesiedelte Unternehmen zu Wort, die zusammen mit den Verantwortlichen vom AEC an Lösungen arbeiten möchten und den Verein dabei Unterstützen kurzfristig 25.000 Euro zu beschaffen. Dieses Geld wird benötigt, um eine Insolvenz in den nächsten Wochen zu verhindern. In der kommenden Woche finden weitere Gespräche zum Beispiel mit der Gemeinde Adendorf statt. Das Ziel, nicht nur mit Hilfe von Sponsoren, sondern auch mit einer eigens geplanten größeren Veranstaltung im Mai wieder Geld in die Kasse zu spülen. "Auf diese Art können wir kurzfristig Gelder beschaffen und die Popularität des Vereins erhöhen", so Schriftführerin Ariana Dahms, die ebenso wie auch René Junga kämpferisch in die Zukunft schaut und alles dafür tut, dass der gesamte Adendorfer EC mit seinen fast 200 Nachwuchsspielern erhalten bleibt. Klar ist, die Verantwortlichen des AEC geben nicht auf und werden sich auch an den letzten Strohhalm klammern um den Verein am Leben zu halten. Bleibt nur zu hoffen, dass der Adendorfer EC auch der Wirtschaft in der Region Lüneburg am Herzen liegt.
Piranhas rüsten für die Oberliga
Rostock, 20. April Die Rostocker Piranhas, frischgebackener Meister der Regionalliga Nordost, rüsten für die Oberligasaison 2006/ 2007. "Wir wollen in der kommenden Saison in der Oberliga spielen und werden unseren Etat darauf ausrichten", meint Uwe Meyer, Pressesprecher des Stammvereins Rostocker EC. Die Wahrnehmung des Aufstiegsrechts zur Oberliga ist aber nicht nur an finanzielle Aspekte gekoppelt. "Am 12. Mai treffen sich in Rostock die Vereine der Regionalliga Nordost, um die Weichen für die kommende Saison zu stellen", so Meyer. In der zweitägigen Beratung soll ausgelotet werden, ob eine mehrgleisige Oberliga installiert werden kann. "Nicht nur wir, sondern auch etliche andere Mannschaften aus der Regionalliga befürworten diese neu gestaffelte Oberliga", meint Meyer. Im Anschluss an die Tagung werden Vertreter des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) und der Eishockeyspielbetriebsgesellschaft mbH (ESBG) von den Ergebnissen unterrichtet. Zeitnah wird dann eine Entscheidung gefällt, um den Vereinen Planungssicherheit zu bieten.
Rostock steigt auf - Piranhas holen sich den Titel
Rostock, 16. April Samstagabend, 22:16 Uhr, Eishalle Schillingallee. Grenzenloser Jubel verkündet den Gewinn der Regionalliga-Meisterschaft Nordost für die Rostock Piranhas. Soeben wurden die Blue Lions Leipzig mit 6:1 bezwungen und damit die Finalserie mit 2:0 entschieden. Damit krönten die Piranhas eine beeindruckende Spielzeit, die unterschiedlicher nicht sein konnte. Nach dem souveränen Gewinn der Vorrunde, kamen die Rostocker in der Meisterrunde nicht "zu Potte". Der Trainerwechsel kam folgerichtig, die Mannschaft benötigte einige Zeit, um wieder in Form zu kommen. Der dritte Platz in der Meisterrunde berechtigte zwar für die Play-offs, machte aber nicht sonderlich glücklich. Gern hätte die Mannschaft ein Heimspiel mehr gehabt. In den Play-offs aber wurde Angstgegner Halle Saale Bulls mit 2:1 bezwungen, am Ende musste der Meisterrunden-Krösus dran glauben. Nach dem 3:1-Sieg vom Donnerstag in der Messestadt waren die Erwartungen bei den Rostocker Anhängern sehr hoch. Die entscheidende Partie entwickelte sich in den ersten Minuten zu einem kampfbetonten Spiel. Beide Teams nutzten ihre Powerplay-Situationen nicht, allerdings wirkten die Leipziger einen Tick aggressiver. Etwas überraschend dann die Führung für die Rostocker. "Mr. Play-off" Ronny Schneider schnappte sich den Puck an der blauen Linien, narrte die Leipziger Abwehrspieler, die sich selbst behinderten und schob per Bauerntrick zum 1:0 ein. Das zweite Drittel verlief zehn Minuten lang ausgeglichen, die Zuschauer sahen Torchancen auf beiden Seiten. Ronny Schneider und Dennis Cardona brachten die Piranhas mit 3:0 in Front, im Tor glänzte Branislav Hippik. Nach dem 4:0 durch Michalek (43.) war die Entscheidung gefallen, die Gegenwehr der Löwen war gebrochen. In Unterzahl gelang den Gästen zwar noch das 1:4, doch die Rostocker nutzten die sich bietenden Chancen und erhöhten durch Czajka und Schneider zum Dritten, auf 6:1. "Es ist nicht in Worte zu fassen, was wir hier geleistet haben", freute sich Trainer Andreas Bentenrieder nach dem Abpfiff. Über seine sportliche Zukunft bei den Piranhas wollte sich der Trainer nicht äußern, "das entscheidet der Präsident". "Wir sind mit dem Ziel angetreten, den Aufstieg in die Oberliga zu schaffen, jetzt müssen wir das Augenmerk darauf richten, die Voraussetzungen dafür umzusetzen", meinte REC-Pressesprecher Uwe Meyer auf die Frage, ob das Aufstiegsrecht zur Oberliga wahrgenommen wird. Ein besonderes Lob geht an das Publikum, das nach dem Spiel beide Mannschaften fair feierte und in die Sommerpause entließ. Natürlich hatten die Piranhas deutlich mehr Grund zu feiern Tore: 1:0 (8.) Schneider, 2:0 (32.) Schneider (Haupt), 3:0 (40.) Cardona (Schneider, Haupt), 4:0 (43.) Michalek (Blaha), 4:1 (52.) Trolda (Just) UZ, 5:1 (53.) Czajka (Haupt, Schneider), 6:1 (55.) Schneider (Czajka, Cardona). Strafen: Rostock 22 + 20, Leipzig 18 + 10.
Abschlussparty am Samstag
Braunlage, 13. April Es war eine überaus erfolgreiche Saison, die für den Regionalligisten Braunlager SC Harz erst mit dem Aus im dritten Halbfinalspiel gegen die Blue Lions Leipzig ihr Ende fand. Nach Platz Zwei in der Vorrunde sicherten sich die Wölfe mit einem sensationellen 7:2-Auswärtssieg in Halle in der Meisterrunde die Teilnahme an den Play-offs. Etwas, was vor der Saison die Wenigsten dem BSC zugetraut hätten. Am Samstagabend haben nun die Fans der Wölfe ausgiebig Zeit, sich von ihrer Mannschaft zu verabschieden, bevor diese in die wohlverdiente Sommerpause geht. Der Braunlager SC lädt nämlich zur Saisonabschlussparty in das Wurmbergstadion. Ein wenig Wehmut wird bei dem Einen oder Anderen sicher mitklingen, wenn sich das erfolgreiche Team der Wölfe nochmals sportlich auf dem Eis präsentiert. Im Mittelpunkt der Party steht diesmal ein Spiel zwischen dem BSC und einer Fan-Auswahl. Die Mannschaft der Wölfe-Anhänger erhält natürlich etwas prominente Hilfe, etwa durch Bernd Wohlmann als Torwart oder Coach Jan Furo, der auf dem Eis mitmischen wird. Beginn der Partie ist um 20 Uhr. Im Anschluss an das Spiel folgt dann die traditionelle Trikotversteigerung, aber auch in den Pausen zuvor wird für Unterhaltung gesorgt sein. Dass sich die Fans im weiteren Abendverlauf all ihre Autogrammwünsche erfüllen können und mit den BSC-Cracks noch das eine oder andere Bier trinken können, ist selbstverständlich. "Es war eine tolle Saison! Das Team hat es verdient, vor einer ansprechenden Kulisse verabschiedet zu werden", hofft BSC-Sportobmann Bernd Wohlmann auf viele Fans. Am Eintrittspreis sollte dies jedenfalls nicht scheitern, der Einlass ist kostenlos. "Lasst uns zusammen diese tolle Saison feiern", freut sich Wohlmann auf den Samstag.
Tolle BSC-Saison endet erst im Halbfinale
Braunlage, 12. April Es war knapp, doch am Ende hat sich der Favorit durchgesetzt. Mit 1:4 (0:2, 0:2, 1:0) musste sich der Braunlager SC Harz im entscheidenden Play-off-Halbfinalspiel bei den Blue Lions Leipzig geschlagen geben. Die Leipziger gewannen damit die Serie mit 2:1-Siegen und spielen nun im Finale gegen den Rostocker EC. Die Piranhas setzten sich ihrerseits im entscheidenden Spiel nach einem 0:3-Rückstand mit 4:3 nach Penaltyschießen beim ESC Halle 04 durch. In Leipzig waren die Hausherren von Beginn an überlegen und entfachten einen enormen Druck. Nicht noch einmal wollten sie sich von den Harzern wie im ersten Aufeinandertreffen überraschen lassen. Doch es dauerte bis zur 13. Minute, ehe der erste Treffer fiel. Zuvor verhinderten Nicolas Waldner und zweimal der Pfosten einen Erfolg für die Blue Lions. Dann aber war Daniel Just erfolgreich. Kurz vor der Pause legten die Hausherren im Powerplay das 2:0 durch Stephan Kuhlee nach. Vorangegangen war eine umstrittene Strafe gegen BSC-Stürmer Stefan Bilstein, der Leipzigs Torwart Marko Suvelo umgefahren hatte. Dieser revanchierte sich mit einem Stockschlag, Schiedsrichter Siebeneicher verschonte ihn jedoch vor einer fälligen Hinausstellung. Im zweiten Drittel kämpften die Wölfe, angefeuert von fast 100 mitgereisten Anhängern, weiterhin verbissen gegen die drohende Niederlage. Letztlich waren aber nach der langen Saison die Kraftreserven der Leipziger größer, der ausgeglichenere Kader der Blue Lions machte sich mehr und mehr bemerkbar. So waren das 3:0 durch Kuhlee (24.) und das 4:0 durch Bärschneider (40.) die logische Folge und schließlich auch die Entscheidung. Im Schlussabschnitt beschränkte sich Leipzig darauf, das Spiel zu kontrollieren, Braunlage kam nun zu mehr Chancen. Dennis Lütjen war es zwei Minuten vor Schluss vorbehalten, den verdienten Ehrentreffer zum 1:4 zu erzielen. "Natürlich sind jetzt erst mal alle traurig über das Ausscheiden", sagte BSC-Sportobmann Bernd Wohlmann. "Aber wir haben eine überragende Saison gespielt, und wir können stolz auf das Erreichte sein." Zu Recht feiern für die erfolgreichste Spielzeit der Vereinsgeschichte können die BSC-Fans ihre Mannschaft am Samstag ab 20 Uhr bei der Saisonabschlussparty im Braunlager Wurmbergstadion. Neben der traditionellen Trikotversteigerung und dem obligatorischen Freibier wird das Wölfe-Team 2005/06 auch noch einmal für Aktion auf dem Eis sorgen. Tore: 1:0 (12:54) Just, 2:0 (19:39) Kuhlee (5-4), 3:0 (23:34) Kuhlee (5-4), 4:0 (39:04) Bärschneider, 4:1 (57:22) Lütjen. Strafen: Leipzig 6, Braunlage 16. Zuschauer: 1407.
KJEC schlägt Bulgarien mit 13:6
Unna, 11. April Ehe es für die Cracks des Königsborner JEC in die wohlverdiente Sommerpause ging, verabschiedete sich die Mannschaft am Montagabend mit einem Freundschaftsspiel gegen die Nationalmannschaft Bulgariens von den Zuschauer. Dabei gewannen die Bulldogs gegen den Zweiten der C-WM mit 13:6 (7:2, 4:2, 2:2). Der KJEC machte da weiter, wo er tags zuvor beim 4:2-Sieg gegen die Wild Roosters Iserlohn aufgehört hatte. Nachdem Bulgarien in der vierten Spielminute das 0:1 erzielt hatte, drehte der KJEC richtig auf und traf in nur sieben Minuten fünfmal ins gegnerische Tor. Dabei erzielten Hildebrandt, zweimal Gnoewych, P. Kuchnia und Sprenger die Treffer für Königsborn. Zwischenzeitlich kamen die Bulgaren wieder auf 5:2 heran, jedoch konnte der KJEC durch Linke und Sedlaczek die Führung auf 7:2 ausbauen. Der zweite Spielabschnitt gestaltete sich ähnlich torreich wie der Erste. Sedlaczek, Linke, Sprenger sowie A. Kuchnia konnten das Ergebnis auf 11:4 ausbauen. Im letzten Drittel gingen beide Mannschaften die Sache etwas ruhiger an. Bulgarien kam durch zwei Tore auf 11:6 heran. Königsborn gelang es jedoch, den alten Abstand wieder herzustellen und das Spiel mit 13:6 zu beenden. Ein ganz besonderer Abend war es für KJEC-Stürmer Borislav "Bobby" Blagoev. Als bulgarischer Nationalspieler trat er als Kapitän der Bulldogs gegen seine WM-Kollegen an. Strafen: Königsborn 12, Bulgarien 18. Zuschauer: 220.
EC Siegerland ist Verbandsligapokalsieger
Netphen, 11. April Am Sonntag besiegte der EC Siegerland den EHC Troisdorf 1b mit 13:8 (5:0; 2:7; 6:1) und sichert sich damit den NRW-Verbandsligapokalsieg. Die zahlreichen Fans, die mit zwei Bussen angereist waren, machten aus dem Auswärtsspiel ein Heimspiel. Der ECS begann sehr konzentriert. Nach nur 13 Sekunden konnte Andreas Halfmann mit einem Schuss von der "Blauen" das 1:0 besorgen. Der ECS spielte weiter diszipliniert, während sich die Heimmannschaft oft auf der Strafbank wieder fand. Die daraus resultierenden Überzahlmöglichkeiten wurden konsequent durch Marco Herbel (2), Daniel Walther und Marius Klein in eine sichere 5:0-Führung zur ersten Drittelpause umgemünzt. Im Mittelabschnitt mussten die Mannen des ECS nach 56 Sekunden das 1:5 der Gastgeber durch Lars Messerschmidt hinnehmen. Knapp fünf Minuten konnte Daniel Walther den alten Abstand wieder herstellen. Etwa zu Hälfte des Mitteldrittels trauten die mitgereisten Fans ihren Augen nicht mehr. Durch viele unnötige Strafen, dabei eine umstrittene Fünf-Minuten-Strafe samt Spieldauerdisziplinarstrafe für Andreas Halfmann, kam der EHC Troisdorf wieder in Spiel und konnte durch sechs Tore, davon drei bei doppelter Überzahl und zwei bei einfacher Überzahl, bis kurz vor Drittelende mit 7:6 in Führung gehen. Zur Erleichterung der ECS-Anhänger erzielte Tim Bruch 19 Sekunden vor Drittelpause in Unterzahl den Ausgleich. Im Schlussabschnitt besann sich der ECS auf seine Stärken und spielte wieder so diszipliniert wie im Auftaktdrittel. Zur Freude der Fans konnte Daniel Walther noch in der ersten Drittelminute den Treffer zum 8:7 erzielen, die von Mirco Malinowski in der 43. Spielminute allerdings wieder ausgeglichen wurde. Danach ließ der ECS nichts anbrennen und ließ keine Zweifel aufkommen, wer an diesem Abend das Eis als Sieger verlassen wird. Den Startschuss gab Matti Stein mit seinem Tor zur erneuten Führung in der 46. Spielminute. In der 51. Spielminute musste Jörg Deske nach einem Kniecheck von Mirco Malinowski (er erhielt dafür ebenfalls eine Fünf-Minuten-Strafe plus Spieldauer) mit einem Kreuzbandriss das Spiel verlassen. Der ECS konnte dennoch weitere fünf Tore zum letztlich hoch verdienten 13:8-Sieg durch Marco Herbel (51.), erneut Matti Stein (52.), Marius Klein (55.) und Tim Bruch (58.) erzielen.
Ein Drittel lang mitgehalten
Mainz, 11. April Im letzten Saisonspiel unterlagen die Mainzer Wölfe in der Qualifikation zur Regionalliga Hessen dem EV Wiesbaden mit 3:11 (1:1, 2:5, 0:5). Das erste Drittel verlief spannend und ausgeglichen. Zwar gingen die Gäste schon in der zweiten Minute in Führung, doch die Wölfe fanden durch ein Tor von Nicolas Johannson unmittelbar den Anschluss. Mit diesem Spielstand kämpften sich beide Mannschaften in das zweite Drittel, bis Johannson erneut zweimal für Vorsprung sorgte. Erst eine zehnminütige Disziplinarstrafe gegen Sascha Haselsteiner, gefolgt von mehren Zeitstrafen, führte zum Leistungseinbruch der Wölfe. In Unterzahl klappte bei den Mainzern nichts mehr und Wiesbaden schoss sich anschließend fast ungehindert zum 11:3-Sieg. Stark spielte wieder der Mainzer Goalie Mark Waldecker unterstützt, der unter anderem einen Penalty erfolgreich abwehrte.
BSC verpasst Sensation Dienstag Entscheidungsspiel in Leipzig
Braunlage, 10. April Der Braunlager SC Harz hat im Play-off-Halbfinale der Eishockey-Regionalliga Nord-Ost die Sensation vorerst verpasst. Mit einem Sieg wären die Wölfe in das Finale eingezogen, doch nach einer 2:0-Führung mussten sich die Braunlager in einer hochklassigen und temporeichen Begegnung vor rund 1500 Zuschauern im Wurmbergstadion dem Meisterrundenersten Blue Lions Leipzig noch mit 3:6 (2:0, 1:4, 0:2) geschlagen geben. Nach dem Auswärtserfolg des BSC am Freitag steht es in der Best-of-Three-Serie nun 1:1, somit kommt es zu einem alles entscheidenden Spiel um den Finaleinzug. Dies findet bereits am Dienstag um 20 Uhr in Leipzig statt. Ein Drittel lang konnten die Wölfe an einer vorzeitigen Entscheidung der Serie schnuppern. In einer klassischen Play-off-Begegnung mit Einsatz bis zur letzten Sekunde sorgte Jozef Potac in Überzahl mit einem Kracher von der blauen Linie für die Braulager Führung (8.). Dann war Sebastian Hofmann im Powerplay aus kurzer Distanz erfolgreich (15.) und erhöhte auf 2:0. Das Stadion glich einem Tollhaus, auch weil BSC-Keeper Nicolas Waldner gleich mehrfach überragend hielt. Dann aber schlugen die Leipziger zurück. Binnen 80 Sekunden schafften die Blue Lions durch Tore von Florian Eichelkraut (23.) und Daniel Jun (24.) den Ausgleich. Zu allem Überfluss kassierte Mario Breneizeris für die Harzer kurz darauf eine Spieldauerstrafe, in der fünfminütigen Überzahl sorgte Dennis Thielsch für die erste Führung der Gäste. Doch es kam noch schlimmer für den BSC. Nachdem die Wölfe eine längere doppelte Überzahl nicht nutzen konnten, machte Jun aus spitzem Winkel das 4:2 für die Leipziger (38.). Umgehend waren aber auch die Harzer wieder zur Stelle, und Roman Vanek sorgte für den direkten Anschlusstreffer (39.). Gleich zu Beginn des Schlussdrittels musste der BSC das fünfte Gegentor schlucken, Daniel Bartell war mit einem starken Sololauf erfolgreich. Wer nun dachte, die Wölfe würden aufstecken, sah sich allerdings getäuscht. Unermüdlich wurde die Mannschaft von den Zuschauern nach vorne gepeitscht, doch genauso unermüdlich hielt Marko Suvelo sein Tor nun sauber. "Wir hatten 25:7 Torschüsse im letzten Drittel", haderte BSC-Trainer Jan Furo. Denn egal ob zweimal gegen Benjamin Salzmann, gegen Potac, Dusan Halloun oder Vanek, die finnische Mauer im Tor der Leipziger war nicht mehr zu überwinden. Bereits zwei Minuten vor dem Ende nahm Furo den Torwart zugunsten eines weiteren Feldspielers heraus, es ergab sich sogar die Möglichkeit, mit drei Mann mehr zu spielen. Doch mit einem Schuss in das leere Tor sicherte Jun endgültig den Auswärtserfolg für die Leipziger (60.). "Wir haben das erste Spiel verloren, lagen mit 0:2 zurück. Stark, wie meine Mannschaft das gedreht hat", sagte Leipzigs Coach Zdenek Travnicek. Furo blickte dagegen bereits auf das Entscheidungsspiel: "Wir haben heute zu viele Fehler gemacht. Das wollen wir am Dienstag ändern, und ich weiß, dass wir das schaffen können." Tore: 1:0 (7:38) Potac (Halloun, Vanek/5-4), 2:0 (14:12) Hofmann (Vanek, Halloun/5-4), 1:2 (22:23) Eichelkraut, 2:2 (23:43) Jun (Just, Molnar), 2:3 (27:53) Thielsch (Rentzsch, J. Müller/5-4), 2:4 (37:05) Jun (Felsch), 3:4 (38:48) Vanek (Potac, Hofmann), 3:5 (41:47) Bartell, 3:6 (59:19) Jun (3-6/ENG). Strafen: Braunlage 6 + 5 + Spieldauer (Breneizeris), Leipzig 22 + 10 (J. Müller). Zuschauer: 1486.
Erfolgreiche Saison der Wild Roosters beendet
Iserlohn, 10. April Im letzten Punktspiel der Aufstiegsrunde zur Regionalliga hatte der Iserlohner EC 1b überraschend in Unna das Nachsehen. Die Wild Roosters unterlagen beim Königsborner JEC mit 2:4 (0:2, 0:1, 2:1). Die Bulldogs wollten dem Lokalrivalen aus dem Sauerland bei ihrem letzten Heimspiel nochmals alles abverlangen und das gelang ihnen auch. Dem IEC waren die Strapazen der langen Saison deutlich anzumerken. Wieder einmal mussten sie einem 0:3-Rückstand hinterherlaufen, doch die Aufholjagd mit den Anschlusstreffern durch Brinker (45.) und Schnieder (60.) kam zu spät. Team-Manager Torsten Busch: "Für den Großteil unserer Mannschaft war das eine sehr lange Saison. Die meisten Spieler hatten durch die Doppelbelastung in der Junioren Bundesliga und in der 1b-Mannschaft mehr als 60 Spiele zu bestreiten. Am Ende war dies den Jungs psychisch und physisch deutlich anzumerken. Wenn mir jemand vor der Saison gesagt hätte, wir werden Verbandsliga-Meister und schließen die Aufstiegsrunde als Vierter ab, hätte ich das sofort unterschrieben. Ich bin hoch zufrieden. In Zukunft möchte ich mich noch mehr in die Dienste des Vereins stellen und kandidiere daher für das Amt des zweiten Vorsitzenden der IEC-Nachwuchsabteilung bei der Jahreshauptversammlung im Mai. Die Mannschaft bekommt nun zwei Wochen Zeit sich zu erholen. Ab dem 25. April starten wir dann bereits mit dem Sommertraining im MediVital Center von Sven Kruse für die kommende Regionalliga-Saison. Der Kern der Mannschaft bleibt zusammen. Die Leistungsträger werden auch im kommenden Jahr unter unserem neuen Trainer Andreas Pokorny für die 1b spielen. Darüber hinaus erhalten wir voraussichtlich Verstärkung durch die Förderlizenzspieler der Roosters."
Fans organisierten "Heimwärtsspiele" des EC Wilhelmshaven-Friesland
Wilhelmshaven, 10. April Der Fanclub-Dachverband "Jadedome United" des Verbandsligisten EC Wilhelmshaven-Friesland schaut zufrieden zurück auf die geleistete Arbeit. Im Januar sprangen die Fans in die Bresche, um die Saison trotz fehlender Heimspielstätte noch zu retten. In Eigeninitiative versprachen sie der ersten Mannschaft, die 13 Heimspiele in einer auswärtigen Eishalle und die ausstehenden sieben Auswärtsspiele zu organisieren, selbst zu finanzieren und durchzuführen. Schnell wurde das ParadIce in Bremen als machbarste Lösung akzeptiert und die Heimspiele terminiert, was nur durch die unbürokratische Hilfe der Ligenleitung und der gegnerischen Vereine gelang. Privatspenden und eine groß angelegte Aktion beim Internetauktionshaus "E-bay" (Suchwort "Jadehaie") sollte das benötigte Geld unter anderem für Eismiete, Schiedsrichter, Eismeister, Spritkosten bringen. Dass dabei sogar 10.000 Euro eingenommen wurden, übertraf alle Erwartungen auch dank zum Teil seltener Sammlerstücke aus dem Eishockey, aber auch aus dem Fußball und anderen Bereichen. So versteigerte nicht nur der eingefleischte Fan seine wertvollen Raritäten, sondern auch ehemalige Spieler wie Eddie Lewandowski (Kölner EC) oder Vitalij Aab (Iserlohn, bald Hamburg). So wurde von den ECW-Fans das Unmögliche möglich gemacht und die Saison gerettet und damit die Basis geschaffen, dass trotz fehlender Trainingsmöglichkeiten die erste Mannschaft der Jadehaie eine sportlich erfolgreiche Spielzeit absolvieren konnten.
Aliens 1b machen Aufstieg perfekt
Ratingen, 10. April Die U23-Mannschaft der Ratinger Ice Aliens bestritt am Sonntagabend bei Lippe Hockey Hamm das letzte Saisonspiel und sicherte sich mit einem 6:4 (2:2, 2:2, 2:0)-Sieg den Aufstieg in die Verbandsliga NRW. Dirk Mayer brachte die 1b der Aliens in der dritten Minute in Führung. Danach geriet Ratingen in Rückstand, doch Matthias Wodrich glichg zum 2:2 aus. Jan Philipp Priebsch und erneut Wodrich brachten die Aliens zwar immer wieder in Führung, doch Hamm konnte jeweils ausgleichen. Dennis Hesse und wieder Priebsch machten den Sieg und damit auch den Aufstieg perfekt.
Piranhas erzwingen drittes Spiel
Rostock, 9. April Die Rostocker Piranhas haben das dritte Play-off-Halbfinalspiel gegen die Saale Bulls Halle am Dienstag (20 Uhr in Halle) erzwungen. Nach dem 2:6 am Freitag in Halle gewannen die Rostocker gestern Abend mit 4:2 (1:0, 3:1, 0:1). Ohne den gesperrten Karol Bartanus sowie die erkrankten David Hördler (Blinddarm) bzw. verletzten Paul Stratmann (Schulter) mussten die Rostocker am Sonntag in das zweite Play-off-Halbfinalspiel gehen. Rostock und Halle boten eine spannende, hochklassige und kampfbetonte Partie, wobei die Piranhas unbedingt gewinnen mussten. Nach knapp 27 Monaten konnten die Rostocker erstmals wieder ein Spiel gegen Halle nach 60 Minuten für sich entscheiden, in den vorherigen 13 Partien unterlagen sie elfmal, gewannen nur zweimal im Penaltyschießen. Dennis Cardona brachte Rostock mit 1:0 in Führung (13.), Sascha Hainke, Christian Franz und Patrick Czajka schafften bis zur 36. Minute die Vorentscheidung. Allerdings schraubten die Hallenser bereits frühzeitig einen Gang zurück. Vor allem im Überzahlspiel waren die Gäste aus Sachsen-Anhalt gefährlich, die besseren Torchancen aber hatten die Piranhas. "Die Mannschaft wusste, dass es im Heimspiel um etwas geht. Sie hat sich taktisch klug verhalten und genau das muss auch am Dienstag in Halle so sein. Dann haben wir eine Chance, dort zu gewinnen", so Trainer Andreas Bentenrieder. Die Aussetzer in der Abwehr gegen Ende des ersten Spiels, wurden teamintern ausgewertet. Tore: 1:0 (13.) Cardona (Weiss, Czajka), 2:0 (24.) Hainke (Michalek), 3:0 (32.) Franz (ÜZ) , 4:0 (36.) Czajka (Weiss) 4-4, 4:1 (37.) Kimistatsch (Hruby) ÜZ, 4:2 (60.) Miklik (Hruby, Precan). Strafen: Rostock 22, Halle 22.
Schlechte Leistung zum Saisonabschluss
Troisdorf, 9. April Eigentlich wollten sich die Dynamite für die doch manchmal recht durchwachsene Saisonleistung mit einem Sieg in die Sommerpause verabschieden. Doch der EHC Troisdorf unterlag in der Qualifikation zur Regionalliga NRW beim Königsborner JEC mit 3:4 (1:2, 1:2, 1:0). Zunächst sah es noch gut aus. Denn in der siebten Minute brachte Bernd Deske den EHC mit 1:0 in Führung. Doch das Unheil nahm seinen Lauf, als nur gut eine Minute später das erste Tor für Königsborn durch Michael Sasse unter freundlicher Mithilfe der gesamten Hintermannschaft einschließlich eines nicht wirklich sicher wirkenden Marcus Bill fiel. Nun sah man die Königsborner im Aufwind und die Troisdorfer mehr und mehr unter Druck kommend. Es entwickelte sich eine hart umkämpfte Partie, in der die Dynamite in Unterzahl das zweite Tor im ersten Drittel in der 15. Spielminute hinnehmen mussten. Marcel Brozé war der Königsborner Torschütze, als die Dynamite nach vorne stürmten. Aber hinten wurde die Scheibe durch eine unglückliche Aktion von Tim Grundl verloren. Auch das 3:1 im zweiten Spielabschnitt (29.) kam unter tätiger Mithilfe der Dynamite zustande, diesmal konnte Kai Domula auf Königsborner Seite davon profitieren. Nun schienen die Dynamite aber wach zu werden. In der 40. Spielminute erzielte Kai Kühlem den Anschlusstreffer zum 2:3. Aber schon nach dem erneuten Bully wurde im Mitteldrittel die Scheibe durch die Troisdorfer unvermittelt verloren und es entstand eine 3:2-Situation, in der Bernd Deske und Marcus Bill gegen drei Angreifer standen. Keiner der Stürmer kam zu Hilfe zurück, so konnte erneut Marcel Brozé einnetzen und den Pausenstand von 4:2 erzielen. Einzig im letzten Drittel gelang es den Dynamite, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Da kam so etwas wie Kampfgeist in der Truppe auf, aber auch hier blieb den Troisdorfern das Pech im Abschluss hold. So verzogen oder verstolperten Troisdorfer Stürmer zunächst auch beste Chancen. Bis in die 59. Spielminute, als Christian Czaika sich vor dem Königsborner Tor durchsetzte und den neuerlichen Anschluss zum 3:4 erzielte. Bleibt festzustellen, dass im Übrigen eine völlig unprofessionelle Einstellung einiger Spieler auf Troisdorfer Seite und dadurch eine so nicht geplante Änderung der Aufstellung der Reihen mit zu diesem katastrophalen Ergebnis beitrug. Tore: 0:1 (7.) Bernd Deske (Robin Lehmannn), 1:1 (8.) Michael Sasse (Tim Linke), 2:1 (15.) Marcel Brozé (Tim Linke, Michael Sasse/5-4), 3:1 (29.) Kai Domula (Thomas Hildebrandt), 3:2 (40.) Kai Kühlem (Bernd Deske, Tim Grundl), 4:2 (40.) Marcel Brozé (Andre Kuchnia, Kai Domula), 4:3 (59.) Christian Czaika. Strafen: Königsborn 16, Troisdorf 14.
Wölfe feiern Sieg im ersten Play-off-Halbfinale
Braunlage, 8. April Was für ein Spiel, was für ein Sieg! Mit einem grandiosen 5:2 (3:0, 0:1, 2:1)-Auswärtserfolg bei den Blue Lions Leipzig ist der Braunlager SC Harz in das Play-off-Halbfinale der Regionalliga Nordost gestartet. Mit einem Erfolg im Heimspiel am Sonntag wäre der Finaleinzug perfekt. Gegen den Meisterrundenersten Leipzig starteten die Harzer furios. Von Play-off-Nervosität war nichts zu spüren, im Gegenteil. Bereits nach 44 Sekunden schlug es durch Dusan Halloun zum ersten Mal hinter Marko Suvelo im Tor der Blue Lions ein. In der vierten Minute war der Finne wiederum geschlagen, diesmal traf Roman Vanek. Selbst in Überzahl brachten die Leipziger nichts zustande. Die Wölfe standen sicher in der Verteidigung, und bei einem Konter traf Vanek zum 3:0 für den BSC den Winkel (8.). Leipzigs Trainer Zdenek Travnicek nahm eine Auszeit, um seine Mannschaft zu ordnen, doch erst in der 16. Minute hatten die Gastgeber ihre erste große Chance. Daniel Jun verpasste aber am hinteren Pfosten das leere Tor. Auf der Gegenseite beschwor bis zum Drittelende fast jeder BSC-Angriff Torgefahr herauf, Suvelo ließ aber zunächst keinen weiteren Gegentreffer zu. Im Mitteldrittel kamen die Leipziger besser ins Spiel, die Wölfe zogen sich weiter zurück und setzten auf Konter. In der 27. Minute verhinderte Nicolas Waldner im Braunlager Tor gleich zweimal einen Gegentreffer, Halloun scheiterte mit einem Break an Suvelo. Nach 30 Minuten war Waldner dann nach einem Schuss von Jens Müller doch geschlagen, der BSC ließ sich von dem Gegentor aber nicht aus dem Konzept bringen. Beinah hätte Stefan Bilstein sogar den alten Abstand wieder hergestellt. Das erledigte zu Beginn des Schlussabschnitts Halloun. Von der Strafbank kommend lief er zusammen mit Vanek auf Suvelo zu netzte zum 4:1 ein. Auf den Rängen herrschte damit endgültig Ruhe, während die rund 200 mitgereisten BSC-Fans aus dem Häuschen waren. Bis zwei Minuten vor Schluss kontrollierten die Harzer das Geschehen, erst als Sebastian Hofmann auf die Strafbank musste und Leipzig den Torwart herunter nahm, wurde es nochmals hektisch. Andreas Felsch erzielte tatsächlich noch das 2:4, doch mit einem Schuss in das leere Tor besiegelte Halloun endgültig den Überraschungs-Coup. "Es war einfach an der Zeit, dass wir auch gegen Leipzig gewinnen", strahlte nach dem Spiel BSC-Coach Jan Furo. "Das sind halt die Play-offs. Aber Braunlage muss uns zweimal schlagen", hofft dagegen Leipzigs Trainer Zdenek Travnicek auf ein Aufbäumen seiner Mannschaft. Tore: 0:1 (0:44) Halloun (Deibert), 0:2 (3:27) Vanek (Deibert), 0:3 (7:23) Vanek (4-5), 1:3 (29:49) J.Müller (Eichelkraut, Bartell), 1:4 (41:46) Halloun (Vanek, Kastner/5-4), 2:4 (58:06) Felsch (6-4), 2:5 (59:25) Halloun (Potac/ENG). Strafen: Leipzig 10, Braunlage 10. Zuschauer: 1451.
KJEC feiert Sieg gegen Troisdorf
Unna, 8. April Am Freitag gewann der Königsborner JEC sein vorletztes Spiel in der Qualifikation zur Regionalliga NRW gegen den EHC Troisdorf mit 4:3 (2:1, 2:1, 0:1). Von Beginn an setzte Königsborn die Gäste unter Druck. Die konnten sich in der siebten Spielminute jedoch befreien und gingen in Führung. Vom Gegentor sichtlich unbeeindruckt konnte Michael Sasse nur eine Minute später den Ausgleichstreffer erzielen. Von da an spielte fast nur noch der KJEC. In einer Unterzahlsituation hatte Tim Linke sogar die Führung auf der Kelle. Lediglich die Latte beließ es bei einem ausgeglichenen Spielstand. Die wenigen Angriffsversuche des EHC Troisdorf wurden von KJEC-Torhüter Dominik Kuchnia und seiner Abwehr vereitelt. In einer Überzahlsituation ging der KJEC verdient durch den starken Marcel Brözé mit 2:1 in Führung. Im zweiten Spielabschnitt behielten weiterhin die äußerst ruhig und diszipliniert aufspielenden Königsborner die Oberhand. In der 29. Minute passte Tom Hildebrandt aus dem eigenen Drittel heraus auf Kai Domula. Dieser nahm den Pass an der gegnerischen blauen Linie an und schoss nach einem Alleingang das 3:1 für die Bulldogs. Eine Minute vor der Drittelpause kam Troisdorf auf 3:2 heran. Jedoch gelang es erneut KJEC-Junior Brozé exakt 20 Sekunden später den alten Abstand von zwei Toren wieder herzustellen. Im letzten Drittel kam Troisdorf zwar noch einmal auf 3:4 heran, dennoch blieb es beim Sieg der Bulldogs.
Dinslaken siegte am Seilersee fünf Tore von Henri Marcoux
Iserlohn, 8. April Wieder einmal verloren die Wild Roosters ein Spiel in den ersten zwanzig Minuten. Gegen die Dinslakener Konras verlor die 1b-Mannschaft des Iserlohner EC in der Qualifikation zur Regionalliga NRW mit 6:8 (0:3, 4:3, 2:2). Im ersten Drittel spielte nur eine Mannschaft und die hieß Dinslaken. Die Kobras hatten die Hähne, die am Freitag alles andere als wild waren, fest im Würgegriff. Bereits in der fünften Minute startete Ex-Profi Henri Marcoux seine Galavorstellung mit dem Führungstreffer der Gäste. Bis zur 21. Minute ließ er noch drei weitere Treffer folgen: Dinslaken führte 4:0 am Seilersee. Erst jetzt wachten die Iserlohner auf und die Zuschauer bekamen eine spannende Aufholjagd zu sehen. Zwei Minuten vor Schluss nahm Andreas Pokorny Keeper Sirringhaus zugunsten eines sechsten Feldspielers beim Stand von 6:7 vom Eis. Marcoux spielte den Puck Richtung Iserlohner Gehäuse, Pütz stoppte den Puck durch Werfen des Schlägers und es gab nur eine richtige Entscheidung: technisches Tor für Dinslaken zum 6:8. Mit diesem Sieg haben sich die Kobras noch an Troisdorf vorbei auf den fünften Platz verbessert. IEC-Team Manager Torsten Busch: "Was unsere Mannschaft im ersten Drittel geboten hat war eine Frechheit. Auf Anfrage hätte ich den Zuschauern ihr Eintrittsgeld zurückgegeben. Es wird Zeit, einigen Spielern die Leviten zu lesen. Was es heißt, 100 Prozent zu geben, hat nur eine Mannschaft gezeigt, und die kam aus Dinslaken."
Kobras beenden Saison als Fünfter
Dinslaken, 8. April Mit einer starken Leistung und einem 8:6 (3:0, 3:4, 2:2)-Sieg beim Iserlohner EC 1b beendeten die Dinslakener Kobras die Qualifikationsrunde zur Regionalliga NRW auf ddem fünften Platz. Dabei profitierten die Dinslakener von der unerwarteten Niederlage des EHC Troisdorf in Königsborn. Mit fünf weiteren Toren sicherte sich Henri Marcoux zudem den Titel des Topscorers dieser Runde. Die Kobras setzten die Wild Roosters von Beginn an stark unter Druck und führten verdient nach 17 Minuten mit 3:0 durch einen Hattrick von Henri Marcoux. Im zweiten Drittel sah es zunächst so aus, als ob die Kobras an das erste Drittel anknüpfen könnten, da sie bereits in der 21. Minute durch das vierte Tor von Henri Marcoux auf 4:0 erhöhten. Doch das brachte nicht die erhoffte Sicherheit im Spiel der Kobras. So stand es zur zweiten Pause "nur" 6:4 für Dinslaken. Marcin Schott und Dirk Rossbach erzielten die weiteren Dinslakener Tore. Zweimal kam Iserlohn im Schlussabschnitt zwar noch heran, doch Sebastian Leverenz und Henri Marcoux legten jeweils nach Marcoux übrigens auf ungewöhnliche Art und Weise. Seinen Versuch, ein Empty-Net-Goal zu erzielten, unterband ein Iserlohner per Stockwurf. Die richtige Entscheidung der Schiedsrichter: Technisches Tor für Dinslaken.
KJEC zum Saisonabschluss gegen Bulgarien
Unna, 7. April Am kommenden Montag geht
es für die Bulldogs letztmalig in dieser Saison aufs Eis. Dann verabschiedet sich der
Königsborner JEC mit einem sportlichen Leckerbissen von seinen Fans, ehe es in die
verdiente Sommerpause geht. Gegner um 19:30 Uhr in der Eissporthalle Unna ist das
Nationalteam aus Bulgarien. Die bulgarische Nationalmannschaft absolvierte in der Zeit vom
27. März bis zum 2. April die Division II-Weltmeisterschaft (C-WM) in Sofia. Dort belegte
das Team hinter Rumänien einen starken zweiten Platz und scheiterte nur denkbar knapp am
Aufstieg in die Division I (B-WM). Zum Kader der Bulgaren gehörte auch der KJEC-Stürmer
Borislav "Bobby" Blagoev, der während der WM zwei Scorerpunkte für sein Team
beisteuern konnte, am Montag spielt er jedoch wieder für Königsborn. Bereits in der
vergangenen Saison gastierten die Bulgaren in Deutschland. Im Rahmen der Vorbereitung auf
die damalige Weltmeisterschaft traf das Nationalteam unter anderem auf den KJEC.
Königsborn gelang damals ein 4:2-Erfolg. Der Eintritt kostet vier Euro.
Sonntag soll der Wurmberg beben: BSC gegen Leipzig in den Play-offs
Braunlage, 6. April Harte Checks und Kampf um jeden Zentimeter Eis. Tragische Helden und strahlende Sieger, dazu eine brodelnde Atmosphäre im Stadion. Ganz klar, auch in der Regionalliga Nordost herrscht Play-off-Zeit. Mittendrin in der "fünften Jahreszeit" ist der Braunlager SC Harz. Als Vierter haben sich die Wölfe qualifiziert und treffen im Halbfinale nun auf den Meisterrundenersten Blue Lions Leipzig. Am Freitag ab 20 Uhr gastieren die Harzer Wölfe im Löwenkäfig, am Sonntag steht dann ab 19 Uhr das lang ersehnte Heimspiel im Wurmbergstadion an. Sollte ein drittes Spiel in der Best-of-Three-Serie nötig sein, findet dies am kommenden Dienstag in Leipzig statt. Nominell gehen die Harzer als Außenseiter in das Duell mit den Leipzigern. Doch Jan Furo ist durchaus optimistisch. "Die Spiele gegen Leipzig waren alle knapp, da ist alles drin", sagt der BSC-Trainer. Zu Recht, schließlich endeten fünf der bisherigen sechs Begegnungen erst im Penaltyschießen. Dazu kommt die besondere Atmosphäre der Play-offs. "Wir fahren nach Leipzig, um dort zu gewinnen", gibt sich Furo selbstbewusst. Mit einem Sieg würden die Harzer die Vorraussetzungen schaffen, um am Sonntag mit einem weiteren Erfolg im Heimspiel das Finale zu erreichen. Furo: "Wir sind schon die Überraschungsmannschaft der Saison. Aber wir wollen mehr." Wie schwierig das gegen die Blue Lions Leipzig wird, weiß allerdings auch der BSC-Trainer. So steht im Tor der Löwen mit Marko Suvelo die "finnische Mauer", der stärkste Keeper der Liga. Die Defensive vor ihm ist dank Spielern wie Kapitän Jens Müller und dem ehemaligen Nationalverteidiger Marco Rentzsch sehr stabil. Da trifft es sich, dass bei den Harzern zuletzt einer richtig groß aufspielte. Dusan Halloun sammelte am vergangenen Wochenende satte zehn Scorerpunkte und schoss dabei sechs Tore. Der Tscheche befindet sich genau zum Saisonhöhepunkt in glänzender Form. Bei Daniel Jun, dem tschechischen Angreifer in Diensten der Leipziger, läuft es dagegen nicht rund. In der Vorrunde war der Stürmer gar Topscorer der Liga, allerdings noch im Trikot des EHV Schönheide. Nun hat er doch einige Anpassungsschwierigkeiten und seine Probleme mit Trainer Zdenek Travnicek. Dass die Offensive der Blue Lions dennoch äußerst gefährlich ist, liegt an den starken deutschen Spielern. Daniel Bartell erzielte etwa in der Meisterrunde 23 Tore, Florian Eichelkraut sammelte satte 48 Scorerpunkte. Dank Hendrik Bärschneider, Stephan Kuhlee oder Stephan Trolda sind die Angriffsreihen auch in der Breite bestens besetzt. Bereits für das Auswärtsspiel in Leipzig haben sich viele BSC-Anhänger zur Unterstützung angesagt. Beim Heimspiel am Sonntag wollen die Fans das Wurmbergstadion dann in eine Festung verwandeln, der Berg soll beben. Um vor dem Stadion lange Schlangen zu vermeiden, bittet der Verein darum, Eintrittskarten an den bekannten Stellen bereits im Vorverkauf zu erwerben. Dabei gelten für die Tickets die heruntergesetzten Preise des vergangenen Wochenendes. Sollten die Wölfe trotz allen Kampfes am Sonntag ausscheiden, fände im Anschluss an das Spiel im Wurmbergstadion eine kleine Saisonabschlussfeier statt. Höhepunkt wäre die traditionelle Trikotversteigerung, doch natürlich hoffen die Fans auf den Finaleinzug ihres BSC. Gegner wäre dann der Sieger des Duells Halle gegen Rostock.
Jörg Böhme verlässt die Kobras
Dinslaken, 6. April Das letzte Saisonspiel steht an und die erste Personale bei den Dinslakener Kobras ist klar. Jörg Böhme wird in der neuen Saison nicht mehr Trainer des Regionalligisten sein. "Mein Entschluss hat nichts mit unserem Abschneiden im Regionalligapokal zu tun. Ich lege das Amt aus privaten Gründen nieder", ließ Böhme mitteilen. Am Freitag, 7. April, geht es für die Kobras um 20 Uhr zum Iserlohner EC 1b. Die Dinslakener werden nur mit zwei Blöcken und zwei Torhütern antreten können, da sie, wie schon oft in dieser Saison, einige krankheits- und berufsbedingte Ausfälle zu verkraften haben. Für die Kobras gilt es, sich mit einem guten Spiel aus dieser nicht immer glücklich verlaufenen Saison von ihren Fans zu verabschieden. Wer die Kobras auswärts noch einmal unterstützen möchte, kann im Bus mitfahren. Los geht es am Freitag um 16 Uhr an der Eissporthalle Dinslaken. Der Fahrpreis beträgt acht Euro.
KJEC senkt Eintrittspreise
Unna, 6. April Für den Königsborner JEC stehen am Wochenende die letzten beiden Heimspiele in der Qualifikation zur Regionalliga NRW auf dem Plan. Am Freitag um 20 Uhr treffen die Bulldogs auf den EHC Troisdorf und am Sonntag, 19 Uhr, kommen die Wild Roosters Iserlohn nach Unna an den Bergenkamp. Das Hinspiel beim EHC Troisdorf verlor der KJEC nur knapp mit 6:9. Ein schwaches erstes Drittel mit vier Gegentoren verhinderte damals einen Sieg der Königsborner. Ansonsten war das Team von KJEC-Trainer Uwe Roosen phasenweise die spielbestimmende Mannschaft. Daher rechnen die Verantwortlichen des KJEC beim Rückspiel mit einer spannenden Begegnung. Am Sonntag erwartet die Bulldogs mit den Amateuren des DEL-Clubs Iserlohn Roosters, den Wild Roosters, ein harter Brocken. Die Mannschaft aus dem Sauerland verfügt über gute Spieler und ist klarer Favorit. "Dass die jungen Iserlohner bärenstark sind, bewiesen sie zuletzt in der vergangenen Woche. Der Tabellenführer aus Solingen konnte das Spiel in Iserlohn erst im Penaltyschießen mit 6:5 für sich entscheiden", so KJEC-Pressesprecher Ralf Kowalsky vor dem Spiel. Bevor es für die KJEC-Cracks jedoch in die verdiente Sommerpause geht, trifft man am kommenden Montag, 19.30 Uhr, noch auf die Nationalmannschaft von Bulgarien. Für die letzten Heimspiele der Bulldogs hofft der KJEC auf die lautstarke Unterstützung seiner Fans. Um wieder mehr Zuschauer in die Eissporthalle zu locken, wurden die Eintrittspreise auf vier Euro gesenkt.
Ungeschlagen aufgestiegen
Salzgitter, 6. April Ohne eine Niederlage haben die Spieler des EHC Salzgitter 05 "Steelers" ihre erste Saison in der Niedersachsenliga zu Ende gebracht - und das obwohl viele Leute den EHC am Ende des vergangenen Jahres, nachdem der komplette Vereinsvorstand zurückgetreten war, schon am Boden gesehen hatten. Die Meisterschaft und der Aufstieg in die Verbandsliga Nordost standen schon vor dem letzten Saisonspiel, dem Derby gegen den Lokalrivalen Salzgitter Steel Bullets fest und am Ende des Spieles gab es dann den verdienten Pokal und Medaillen für alle. Vor der Kür allerdings stand die Pflicht, denn der Außenseiter führte schnell mit 3:0 und machte dem Meister zumindest im ersten Drittel das Leben schwer, am Ende gab es jedoch einen leistungsgerechten 12:5-Sieg für die Steelers. Der im Derby gesperrte EHC-Spieler Patrick Pröschild: "Die Bullets haben im ersten Drittel mit mehr Herz gespielt, wir haben sie auch unterschätzt." In der Drittelpause aber rief EHC-Trainer Erwin Materna seiner Truppe deren Stärken in Erinnerung. "Jeder hat danach für jeden gekämpft", sagte Pröschild und dankte Torhüter Lars Tschirner, der sein Team mit guten Paraden im Spiel hielt. Materna hat es innerhalb kürzester Zeit geschafft, aus den jungen Spielern aus Salzgitter und den angrenzenden Regionen ein schlagfertiges Team zu formen, das sich nach dem sportlichen Aufstieg aus der Niedersachsenliga in die Verbandsliga auch dort nicht zu verstecken braucht. Momentan laufen bei den Verantwortlichen des EHC Salzgitter 05 die Planungen und die Vorbereitungen für die kommende Saison auf Hochtouren, alle Beteiligten sind bemüht die kommende Saison auch wirtschaftliche schnellstmöglichst in trockene Tücher zu bringen. Der Vorstand des EHC geht davon aus, dass ihr Kader weitgehend zusammenbleibt. EHC-Schatzmeister Thomas Kühnemann, der statt des am Ende des vergangenen Jahres erwarteten Minus von rund 3000 Euro ein deutliches Plus in der Vereinskasse verzeichnen kann: "Wir wollen nach dem Aufstieg in die Verbandsliga auch dort eine konkurrenzfähig Mannschaft stellen, hierbei werden wir allerdings keine finanziellen Risiken eingehen."
Abschlussvorstellung der Ratinger Ice Aliens U23
Ratingen, 6. April Am Sonntagabend reist die 1b-Mannschaft der Ratinger Ice Aliens nach Hamm, um ihr letztes Saisonspiel in der Qualifikation zur Verbandsliga NRW auszutragen. Nach dem Gewinn der Landesligameisterschaft sind die Young Stars ein wenig abgerutscht. Augenblicklich belegen sie den sechsten Tabellenplatz. Das Hinspiel in Ratingen konnten sie noch mit 8:6 gewinnen. Danach verloren sie alle Spiele, bis auf das gegen die Revier Löwen Oberhausen 1b. Dirk Wefringhaus, der Trainer der Hammer, erklärt die Situation so: "Meine Mannschaft ist platt. Wir sind bereits seit Anfang August auf dem Eis, einige spielen zusätzlich bei den Junioren. Die gehen auf dem Zahnfleisch." Trotzdem darf der Gegner nicht unterschätzt werden, entscheidet sich doch in diesem Spiel der Aufstieg für die 1b-Mannschaft von Trainer Leggen. Um diesen endgültig abzusichern, gilt nur ein Sieg, der durchaus auch im Penaltyschießen errungen werden darf. Dazu bedarf es einer geschlossenen Mannschaftsleistung, wie sie zuletzt in den Spielen gegen Siegerland, Troisdorf und Herford gezeigt wurde. In diesen Spielen fiel die anfängliche Nervosität schnell ab, jeder kämpfte für jeden mit, und Rückschläge wurden schnell verdaut. Das erste Bully in Hamm ist um 18:30 Uhr.
Wild Roosters empfangen die bulgarische Nationalmannschaft
Iserlohn, 5. April Am Donnerstag, 6. April, um 20:15 Uhr tritt die 1b-Mannschaft des Iserlohner EC zu einem Testspiel gegen die Nationalmannschaft Bulgariens an. "Die Bulgaren touren zur Zeit durch Deutschland und sind kurzfristig auf uns zugekommen. Wir haben gerne zugesagt. Für unser Team ist das natürlich eine spannende Herausforderung", so Team-Manager Torsten Busch. An der Bande des Iserlohner EC 1b wird bereits der neue Trainer Andreas Pokorny stehen. Als "Dankeschön" für die gute Unterstützung in der Regionalliga-Aufstiegsrunde laden die Wild Roosters alle Fans kostenlos zu dieser Partie ein.
Bartanus erhält Vertragsangebot für neue Saison
Rostock, 5. April Karol Bartanus wird ein neues Vertragsangebot für die Saison 2006/2007 erhalten. In der Vorstandssitzung des Rostocker EC am Dienstag sprach sich das Gremium einstimmig für eine Weiterbeschäftigung des Slowaken aus. Bartanus hatte am Sonntag nach einer Provokation durch Gegenspieler Andreas Felsch die Nerven verloren und seinen Kontrahenten mit einem Stocklschlag niedergestreckt. Zudem erhielt Felsch einen Schlag auf den Rücken. Die bereits angekündigten disziplinarischen Maßnahmen wurden ausgesprochen, Bartanus akzeptierte sie. REC-Präsident Dickmanns wollte dazu keine Aussagen machen. Andreas Felsch geht es nach Aussagen der Blue Lions Leipzig wieder gut, Folgeschäden sind nicht zu befürchten. Die Rostocker haben sich auch im Namen des Vorstandes und Karol Bartanus für die Aktion entschuldigt. David Hördler fällt für die am Freitag beginnende Play-off-Serie gegen die Saale Bulls Halle aus. Der 26-Jährige wurde am Mittwoch mit Blinddarmbeschwerden ins Krankenhaus eingeliefert und operiert. Nach dem gesperrten Karol Bartanus fällt für die Halbfinalpartien gegen Halle nun der zweite wichtige Akteur aus.
Wie gehts weiter?
Neuss, 5. April Der Neusser EV hat sich im Jahre seines zehnjährigen Bestehens nicht nur ungeschlagen den NRW-Meisterschaftstitel gesichert, sondern auch die sportliche Qualifikation für die Oberliga mit Bravour geschafft. Auf die Verantwortlichen des NEV wartet eine Menge Arbeit, die durch die derzeit äußerst unklare Ligenstruktur der Oberliga weiter erschwert wird. Eine Sache steht allerdings schon heute fest - dem Neusser EV stehen nun ganz schwierige Wochen bevor. Nicht nur, dass eine endgültige Kalkulation aufgrund der ungewissen Ligenstruktur fast unmöglich ist, die grundsätzlichen Mehrkosten für die Oberliga sind enorm. Abgesehen davon, dass die Spieler als halbe oder volle Profis in der Oberliga mehr Geld kosten, steigen die Verbandsabgaben und die Transfergebühren verdoppeln sich. Für jeden Neuzugang muss der Verein zusätzlich 1500 Euro in einen Nachwuchspool einzahlen. Das alles bedeutet, dass sich der Etat mal eben verdreifachen muss und das bei einer geringen und schwer kalkulierbaren Zuschauerzahl. Bei den anstehenden Sponsorengesprächen hofft man auf Rückenwind durch den aktuellen sportlichen Erfolg, zumal auch zusätzliche Partner gefunden werden müssen. Auch mit dem Hallenbetreiber, der Neusser Bäder und Eissporthalle GmbH, müssen Gespräche in Bezug auf mehr Trainingszeiten und frühere Anfangszeiten geführt werden. Viele Fragezeichen kreuzen also derzeit den Weg des Neusser EV, der mit Hochdruck daran arbeitet, dem Traum Oberliga Schritt für Schritt näher zu kommen, ohne dabei die seriöse Arbeit der letzten zehn Jahre leichtsinnig aufs Spiel zu setzen. Was also letztendlich für Neusser EV machbar sein wird, bleibt abzuwarten. Nach Ostern soll eine ESBG-Sitzung stattfinden, bei der hoffentlich eine klare Linie zu erkennen sein wird.
Erleichterung über Klassenerhalt
Frankfurt, 5. April Kaum einem Handyklingeln wurde in dieser Saison bei der Eishockeyabteilung der Frankfurter Eintracht derart entgegengefiebert wie dem Anruf der beiden verletzten Eintracht-Spieler Frederic Kullack und Jens Mörschel, die das entschiedende Regionalligaspiel zwischen den 1b-Teams der Roten Teufel Bad Nauheim und des SC Mittelrhein-Neuwied im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion verfolgten. Der Anruf erfolgte dann während des Dienstagstrainings und die beiden Eintracht-Spione konnten der Trainingsgruppe einen knappen 4:3-Erfolg der Roten Teufel gegen die Neuwieder Bären vermelden. Das sorgte naturgemäß für große Erleichterung im Lager der SGE, bei einem Neuwieder Sieg (der durchaus im Bereich des Möglichen gewesen wäre) hätte die SGE den bitteren Weg in die Landesliga antreten müssen. So trennten gerade einmal zwei Neuwieder Tore eine durchaus gelungene Eintracht-Saison (als Aufsteiger konnte man - bis auf Darmstadt und Lauterbach - jedem Team mindestens einen Punkt abknöpfen) von einer Katastrophensaison (diese Erfolge wären bei einem Abstieg wertlos geworden). Nun hat man wenigstens bezüglich der Berechtigung, weiterhin Regionalliga spielen zu können, Planungssicherheit, auch wenn man noch lange nicht weiß, wie die Liga aussieht und welche Teams letztlich in ihr spielen werden. Insbesondere die unsichere Lage in der Oberliga und ob die bisherigen Oberligisten Bad Nauheim und/oder Neuwied weiterhin in der dritthöchsten Klasse spielen oder doch in eine Regionalliga absteigen, sorgt für viele Fragezeichen, nicht nur bei der SGE. Die Verantwortlichen der Eintracht können nun aber auch mit interessierten Spielern sprechen, davon gibt es derzeit einige, die sich einen Wechsel zu den Adlerträgern vorstellen können, unter anderem handelt es sich dabei durchaus auch um Leistungsträger anderer Regionalligateams.
Young Lions werden Dritter
Frankfurt, 4. April Durch den 11:6 (2:2,4:2,5:2)
Erfolg im Stadtderby gegen Eintracht Frankfurt konnten sich die Young Lions Frankfurt den
dritten Platz in der Qualifikation zur Regionalliga Hessen und gleichzeitig auch den
Klassenerhalt sichern. Allerdings ist das Ergebnis deutlicher, als es das Spiel war. Bis
zur 32. Minute musste man immer wieder einem Rückstand hinterherlaufen. Tore: 0:1 (6:55)
Jay McNeill (Peter Renner, Volker Konrad/4:5), 1:1 (9:18) Enrico Poßner (Michael
Schwarzer), 1:2 (12:41) Peter Renner (Todd Templar, Jay McNeill/5:4), 2:2 (15:15)
Christopher Punga (Stefan Schubert), 2:3 (20:23) Jay McNeill (Peter Renner, Todd
Templar/5:4), 3:3 (31:30) Mike Schmidt, 4:3 (35:39) Adrian Ostendorff (Julian Roros,
Sascha Pregler), 5:3 (36:21) Michael Schwarzer (Jan Bannenberg, Jobst Braun), 5:4 (36:37)
Todd Templar (Jay McNeill), 6:4 (39:48) Alexander Möller (Adrian Ostendorff), 7:4 (40:09)
Christopher Punga (Benjamin Fiedler, Stefan Schubert), 8:4 (46:26) Adrian Ostendorff
(Christopher Punga), 8:5 (46:41) Todd Templar (Peter Renner, Jay McNeill), 9:5 (50:06)
Adrian Ostendorff (4:4), 9:6 (51:12) Peter Renner (5:4), 10:6 (58:50) Julian Roros (Mike
Schmidt/5:4), 11:6 (59:54) Alexander Möller (Michael Schwarzer, Jobst Braun). Strafen:
Young Lions Frankfurt 20, Eintracht Frankfurt 10.
Mit einer 2:4 (1:0, 0:2, 1:2)-Niederlage bei den Roten Teufeln Bad Nauheim 1b beendeten
die Young Lions die Qualifikationsrunde. Bis weit ins zweite Drittel lag man noch in
Führung, musste dann aber der geringen Spielerzahl bei hohen Temperaturen doch Tribut
zollen. Damit beendete man die Pokalrunde auf dem dritten Platz. Eine bessere Platzierung
verpasste man vor allem bei den beiden unnötigen Heimniederlagen gegen Wiesbaden und
Neuwied. Tore: 0:1 (2:30) Mike Schmidt (Alexander Möller), 1:1 (34:35) Andreas Behens
(Alexander Müller/4:4), 2:1 (36:05) Fabian Saulite (Michael Eckert, Dirk Schmalz/5:4),
3:1 (49:38) Michael Eckert (Dirk Schmalz/5:4), 4:1 (54:40) Matthias Simon (Michael
Kessler, Fabian Saulite/5:4), 4:2 (56:01) Alexander Möller (Sascha Pregler). Strafen: Bad
Nauheim 26, Frankfurt 22 + 10 (Schmidt).
Planungen laufen
Dortmund, 3. April Hinter den Kulissen laufen beim EHC Dortmund die Planungen für die kommende Spielzeit. "Es gibt bereits zahlreiche Kontakte mit potenziellen Neuzugängen. Unser Hauptaugenmerk liegt dabei in der Verstärkung der Defensive. Alle Spieler aus dem bisherigen Kader die wir behalten wollen haben ihre Zusage gegeben zu bleiben. Von daher können wir mit der nötigen Ruhe in die Sommerpause gehen. Ich hoffe nur, dass wir nicht zu lange warten müssen um Planungssicherheit hinsichtlich der Ligenzusammensetzung zu haben", blickt der sportliche Leiter Klaus Picker auf die nun beginnende eishockeylose Zeit, die in der Regel auch immer für Überraschungen gut ist. "Sportlich gesehen hat der Neusser EV den Aufstieg in die Oberliga geschafft und die Ratinger Ice Aliens sind zusammen mit den Revier Löwen Oberhausen aus dieser Liga in die Regionalliga abgestiegen. Ob sich das aber auch so auf die Ligenstruktur auswirkt wird sich erst im Lizenzierungsverfahren der Oberliga zeigen. Da ist noch Einiges offen."
Deibert ebnet Weg in die Play-offs
Braunlage, 3. April Der Braunlager SC Harz hat es
tatsächlich geschafft. Durch einen grandiosen 7:2 (1:0, 3:0, 3:2)-Auswärtssieg und dank
der zeitgleichen Niederlage der Erfurter in Leipzig stehen die Wölfe in den Play-offs.
Überragend beim Triumph in Halle waren Alexander Deibert mit drei Toren sowie Dusan
Halloun, der insgesamt sechs Scorerpunkte verbuchte. "Wir wollten diesen Sieg
unbedingt. Die Mannschaft mit dem größeren Willen hat gewonnen", strahlte nach dem
Spiel der überglückliche BSC-Trainer Jan Furo. Halles Coach Jaroslav Stastny war dagegen
sauer: "Hoffentlich war das für meine Mannschaft vor den Play-offs ein Warnschuss
zur rechten Zeit." Tore: 0:1 (19:01) Deibert (Hofmann, Halloun), 0:2 (20:35) Deibert
(Halloun, Vanek), 0:3 (28:09) Halloun (Potac/5-4), 0:4 (34:22) Deibert (Potac,
Halloun/5-4), 1:4 (43:21) Sohlmann (Forster), 1:5 (49:22) Halloun (Salzmann, Bilstein),
1:6 (53:28) Potac (Vanek, Halloun), 1:7 (57:22) Bilstein (Salzmann, Kastner), 2:7 (58:36)
Kasperczyk (Miklik, Blazyczek). Strafen: Halle 10, Braunlage 6. Zuschauer: 844.
Und der BSC Harz ist bestens für die Play-offs gerüstet. Im letzten Meisterrundenspiel
der Regionalliga Nordost setzten sich die Wölfe mit 6:5 (3:1, 1:1, 1:3, 1:0) nach
Penaltyschießen gegen den EC Timmendorfer Strand durch. Besonders Dusan Halloun scheint
zum Saisonhöhepunkt richtig in Fahrt zu kommen. Er erzielte gegen die Beach Boys gleich
vier Treffer. Am kommenden Freitag beginnt für die Wölfe nun der Saisonhöhepunkt. Als
Play-off-Gegner warten die Blue Lions Leipzig auf den BSC. Zunächst müssen die Harzer
auswärts antreten, am Sonntag um 19 Uhr findet dann das Heimspiel im Wurmbergstadion
statt. Tore: 1:0 (1:12) Bilstein, 2:0 (4:16) Halloun (4-5), 2:1 (7:02) Reid (5-3), 3:1
(10:41) Halloun, 4:1 (33:56) Halloun (5-4), 4:2 (36:26) Phillips, 4:3 (41:05) Reid, 4:4
(50:04) Witting (5-4), 5:4 (51:59) Halloun, 5:5 (59:18) Reid, 6:5 (60:00) Horlacher
(entscheidender Penalty). Strafen: Braunlage 34 + 10 (Kastner), Timmendorf 36 + 10 (Mai).
Zuschauer: 812.
Mit Sieg im Hessenduell in die Sommerpause
Darmstadt, 3. April Einen gelungenen Saisonabschluss feierte die TSG Darmstadt in der Aufstiegsrunde zur Oberliga. Nachdem das ausgefallene Spiel gegen Moers mit 5:0 für die Darmstadt Stars gewertete worden war, gewann die TSG auch gegen zweiten Hessenvertreter VERC Lauterbach mit 6:4 und belegen in der Abschlusstabelle sogar noch den sechsten Platz vor den Black Devils Niederrhein. Das Spiel startete jedoch alles andere als planmäßig. Denn in der sechsten Minute erzielte Schmelzer die Führung für die Gäste. Viele Unsicherheiten und schnelle Konter der Vogelsberger brachten die Hintermannschaft immer wieder in Bedrängnis. Nach dem Rückstand dauerte es einige Zeit, bis das Darmstädter Team den Rhythmus fand und die Stars in der 14. Minute den Ausgleich erzielten. Kurz vor Ende des Drittels konnte Benedikt Peters sogar noch einen Konter zur 2:1-Führung versenken. Danach neutralisierten sich die Teams gegenseitig und den Akteuren war die lange Saison bereits anzumerken. Lauterbach kämpfte jedoch weiter und schaffte auch den Ausgleich, aber Radek Dostalek stellte nur eine Minute später die Führung wieder her. Eine Unaufmerksamkeit nutzten dann aber wieder die Lauterbacher zum 3:3, aber die letzten zehn Minuten gehörten dann klar den Stars. Dostalek, Shea McShane und Jan Nissen bauten in nur vier Minuten die Führung auf 6:3 aus, ehe erneut Schmelzer den Endpunkt zum 6:4 setzte. Strafen: Darmstadt 12, Lauterbach 10.
Kaum noch Motivation
Mainz, 3. April Am Freitag verloren die Mainzer Wölfe ihr letztes Auswärtsspiel der Qualifikation zur Regionalliga Hessen torlos gegen den SC Mittelrhein-Neuwied 1b mit 0:16 (0:5, 0:5, 0:6). Die überlegenen Mittelrheiner bestimmten durchweg das Spiel. Die Mainzer fanden nur selten über die gegnerische blaue Linie und verspielten die wenigen Torchancen allesamt. Mittlerweile macht sich die Niederlageserie der letzten Wochen in der Motivation der Spieler bemerkbar. Müdigkeit und viele Verletzungen führen immer häufiger zu Einsätzen von Spielern der zweiten Mannschaft. Nur noch vier Spieler aus der ersten Mannschaft standen gegen Neuwied auf dem Eis, konnten dem Regionalliganiveau aber nicht viel entgegen setzen.
Drachen siegen zum Saisonabschluss
Erfurt, 3. April Nachdem der Play-off-Zug für die Black Dragons Erfurt nach der 2:5-Niederlage in Leipzig abgefahren war, gastierten die Wedemark Farmers zum bedeutungslos gewordenen letzten Saisonspiel in Erfurt. Am Ende hieß es auch hier in einem Spiel auf unterem Regionalliga-Niveau 5:2 (1:1, 1:0, 3:1), diesmal für die Drachen aus Erfurt. "Wir wollten uns heute mit den drei Punkten von unseren Fans verabschieden. Das ist uns gelungen", so Trainer Thomas Belitz im Anschluss an das Spiel. Die Farmers beschränkten sich von Beginn an auf die Defensive. Nur selten kamen die Gäste aus ihrem Drittel heraus, auch merkte man das Fehlen von Lazlo Csata als "Lenker" im Spiel der Farmers deutlich an. Die Gastgeber taten sich mit dem kompakt stehenden Defensivbollwerk aus der Wedemark lange schwer. Man erspielte sich zwar viele Chancen, doch immer wieder war bei Miskovic im Farmerstor Endstation. So dauerte es bis zur zehnten Spielminute, ehe Zbynek Marak die längst überfällige Führung erzielte. Auch in der Folgezeit des ersten Spielabschnittes lief das Spiel meist in Richtung Farmers-Tor, lediglich einmal kurz vor der Drittelpause als Theilmann eine Schlafwageneinlage der Drachendefensive zum überraschenden Ausgleich nutzen konnte. Im Mittelabschnitt bot sich ein ähnliches Bild, die Gastgeber zumeist im Angriff und die Gäste aus der Wedemark beschränkten sich auf das Toreverhindern. So dauerte es auch hier wieder einige Zeit, bis der nächste Treffer fiel. Routinier John Noob war es schließlich, der nach 29 Minuten die erneute Führung für die Gastgeber besorgte. Youngstar Marcel Weise scheiterte kurz vor der Pause noch einmal am Lattenkreuz, hier wäre Miskovic chancenlos gewesen. Im letzten Drittel der Saison 2005/2006 gelang den Gästen zunächst der erneute Ausgleich, Ex-Indianer Sven Hoppe war hierfür verantwortlich (43.). Erneut John Noob sorgte nach 50 Minuten wieder für die Führung. Mit dem Treffer von Rumid Masche im Powerplay nach 57 Minuten war die Entscheidung gefallen. Doch Masche legte noch einen Treffer nach, nur 11 Sekunden nach dem 4:2 traf er zum 5:2-Endstand. Vor Spielbeginn wurden die durch die Fans gewählten "Spieler der Saison" geehrt. Dabei belegte Marek Pospisil den 3. Platz, Rumid Masche den 2. Platz. Zum "Spieler der Saison" wurde Goalie Manuel Groß gewählt. Tore: 1:0 (9:44) Zbynek Marak (Sven Johannhardt, Marek Pospisil), 1:1 (18:22) Johannes Theilmann (David Magnotta), 2:1 (28:07) John Noob (Petr Hnidek), 2:2 (43:35) Sven Hoppe (Peter Willmann, Björn Naujokat), 3:2 (49:13) John Noob (Marek Pospisil, Florian Müller), 4:2 (56:32) Rumid Masche (Zbynek Marak, Sven Johannhardt/5-4), 5:2 (56:43) Rumid Masche (Marko Reichert, Andreas Nickel). Strafen: Erfurt 4, Wedemark 10. Zuschauer: 535.
Geglückte Revanche für Halle
Schönheide, 3. April Im letzten Spiel der Meisterrunde der Regionalliga Nordost unterlag der EHV Schönheide im heimischen Wolfsbau dem ESC Halle 04 mit 0:5 (0:0, 0:3, 0:2). Damit revanchieren sich die Saale-Bulls für die beiden zuvor im Erzgebirge erlittenen Niederlagen. Halle zeigte sich nach dem verlorenen Spiel am Freitag zu Hause gegen Braunlage hoch motiviert und verließ vor 500 Zuschauern als verdienter Sieger das Eis. Das Wölfe-Team hatte sich für das Saisonfinale gegen den Rivalen aus Halle viel vorgenommen und wollte seine zahlreichen Anhänger und Fans mit einem Sieg zum Abschluss der Mammutrunde einen versöhnlichen Ausklang bescheren. Im ersten Drittel begannen die Jungs von Trainer Jiri Heinisch, die ohne die verletzten Christian Heumann und Robert Günzl auskommen mussten, couragiert. Doch bei zahlreichen Versuchen eine frühe Führung gegen den Play-off-Teilnehmer zu erzielen, scheiterten die Wölfe-Angreifer am an diesem Tag bestens aufgelegten Backup-Golie René Hippler. Weil auch Marcus Nachtmann seinen Kasten sauber hielt, ging es mit 0:0 in die Drittelpause. Im zweiten Abschnitt sollte die Vorentscheidung fallen. Die nach dem Braunlagespiel stark kritisierte Paradereihe der Gäste riss das Spiel an sich und erzielte durch Hruby (23.) und zweimal durch Blazyczek (32./36.) die für Schönheide ernüchternde 3:0-Führung. Die wenigen Gegenangriffe der Schönheider führten nicht zum erhofften Anschlusstreffer. Im Schlussdrittel stellte Trainer Heinisch folgerichtig sein Team auf zwei Angriffsreihen um, doch Halle ließ sich nicht mehr überraschen. Im Gegenteil, als Miklik in der 45. Minute auf 4:0 erhöhte, war der Kampfeswille der Wölfe gebrochen. Das 5:0 durch Kimstatsch (47.) besiegelte die klare Niederlage für Schönheide. Tore: 0:1 (22:13) Hruby (Kasperczyk, Maskarinec), 0:2 (31:01) Blazyczek (Kimstatsch, Malicek), 0:3 (35:24) Blazyczek (Kasperczyk), 0:4 (44:50) Miklik (Hruby), 0:5 (46:31) Kimstatsch (Kasperczyk, Blazyczek). Strafen: Schönheide 16, Halle 14. Zuschauer: 441.
Wild Roosters holen Punkt in Troisdorf
Iserlohn, 3. April Zum zweiten Mal musste sich die 1b-Mannschaft des Iserlohner EC am Wochenende erst im Penaltyschießen geschlagen geben. Die Blau-Weißen, die erneut auf Esche und Pütz verzichten mussten, sicherten sich aber beim 1:2 (0:0, 0:0, 1:1, 0:1) auswärts gegen den EHC Troisdorf einen enorm wichtigen Punkt, der den zweiten Platz in der Qualifikation zur Regionalliga NRW bringen sollte. Die Zuschauer sahen ein kampfbetontes Spiel mit zahlreichen Torchancen. Beide Teams versäumten es aber diese zu nutzen. Dafür waren nicht zuletzt die beiden guten Torleute Tim Kühlem (Troisdorf) und Hendrik Sirringhaus (IEC) verantwortlich. Pierre Kracht vergab in der zehnten Minute einen Penalty, nachdem Lukaßen zuvor bei einem Alleingang von den Beinen geholt wurde. Und so dauerte es bis zur 58. Minute, bis Patrick Schnieder seine Farben mit einem mächtigen Schlagschuss erlöste und das 1:0 markierte. Dieser Treffer gab den Iserlohner allerdings keine Sicherheit. Bereits 90 Sekunden später war die gesamte Hintermannschaft nicht auf dem Posten und kassierte in der Schlussminute den Ausgleich. Nach jeweils fünf Penaltys war immer noch kein Sieger ermittelt, obwohl Buchwitz und Nachwuchs-Verteidiger Bräunig trafen. Mit dem sechsten Penalty kam dann die Entscheidung, da Kracht vergab und Troisdorf durch den zweiten Treffer von Kai Kühlem traf. Am kommenden Wochenende werden sowohl Jens Esche, als auch Sven Pütz wieder zur Verfügung stehen. Fehlen wird Sebastian Brinker, der sich eine Spieldauerdiszi wegen Reklamierens "einfing" und gesperrt ist.
Piranhas in den Play-offs gegen Halle - Bartanus vor Rauswurf
Rostock, 3. April Am Freitag beginnen die Play-offs der Regionalliga Nordost. Die Rostocker Piranhas treffen dort auf die Saale Bulls Halle. Den Einzug in die Runde der besten vier Mannschaften hatten die Rostocker am Freitag mit einem 6:4-Sieg in Timmendorf perfekt gemacht. Gestern Abend gab es einen 8:2 (1:1, 5:0, 2:1)-Erfolg gegen den Tabellenführer Blue Lions Leipzig. Die Freude über den Sieg fand in der 58. Minute ein jähes Ende, als Karol Bartanus seinen Gegenspieler Andreas Felsch auf dem Eis liegend in den Rücken schlug. Der Leipziger musste daraufhin nach einer mehrminütigen Unterbrechung vom Eis getragen werden und wurde in eine Klinik eingeliefert. Trainer Andreas Bentenrieder wollte sich dazu nicht äußern, REC-Präsident Peter Dickmanns zeigte sich fassungslos. Für Bartanus ist die Saison beendet, sein Gastspiel in Rostock könnte es nach dieser sinnlosen Aktion ebenfalls sein. Bartanus droht der Rauswurf. Nach dem 1:0 für die Gäste (5.) nutzten die Rostocker die Passivität der Leipziger aus und zogen bis zum Ende des zweiten Drittels auf 6:1 davon. Den Blue Lions war offensichtlich nicht an einer ernsthaften Gegenwehr gelegen. "Wir haben 8:2 gewonnen, das zählt", meinte Bentenrieder angesichts der unfairen Bartanus-Aktion nur knapp. Tore: 0:1 (5.) Eichelkraut (Kreißl, Trolda), 1:1 (16.) Michalek, 2:1 (22.) Hoffmann (Stockbauer), 3:1 (24.) Cardona (Hainke, Stratmann), 4:1 (27.) Bartanus (Haupt, Michalek), 5:1 (28.) Czajka (Franz), 6:1 (29.) Stockbauer (Bartanus), 7:1 (50.) Bartanus (UZ), 8:1 (51.) Cardona (Czajka, Herrmann), 8:2 (60.) Bärschneider (Eichelkraut, Schwarz). Strafen: Rostock 14 + 20, Leipzig 18.
Wild Roosters besiegeln Regionalliga-Aufstieg
Iserlohn, 3. April Nachdem der Iserlohner EC 1b in den vorherigen Spielen der Qualifikation zur Regionalliga NRW stets Probleme im Anfangsdrittel hatten, verlor das Team sie ein bereits gewonnen geglaubtes Match am Freitag in der Schlussphase. Die Wild Roosters unterlagen dem EC Bergisch Land mit 5:6 (2:1, 1:0, 2:4) nach Penaltyschießen. Doch mit dem Punkt machten die Sauerländer den Aufstieg endgültig perfekt. Die Wild Rossters gingen bereits in der zweiten Minute durch den an diesem Abend gut aufgelegten Patrick Schnieder in Führung. Die knapp 500 Zuschauer sahen den erwarteten Aufstiegskrimi, denn Solingens starker Kapitän Tim Neuber konnte nach einem Abwehrpatzer der Iserlohner ausgleichen (6.). Sebastian Brinker erhöhte daraufhin und so gingen die heimischen Eishockeycracks mit 2:1 in die erste Pause. Das Spiel blieb weiterhin eng und die Verantwortlichen hatten die drei Punkte eigentlich schon auf dem Zettel, nachdem Pierre Kracht gar auf 3:1 erhöhte (22.) und man mit einem komfortablen Zwei-Tore-Vorsprung abermals in die Kabine ging. Im Schlussabschnitt drehten die Solinger jedoch nochmals kräftig auf und glichen durch einen Doppelschlag aus. Brinker brachte die Blau-Weißen zwar wieder nach vorne (47.), doch Solingen steckte nicht auf und wollte im dritten Aufeinandertreffen am Seilersee endlich den ersten Sieg einfahren. Erneut war Tim Neuber für den Ausgleich verantwortlich. Solingens Philipp Burka war es dann, der die "Wilden Hähne" an den Rand einer Niederlage brachte und acht Minuten vor Schluss das 4:5 aus Iserlohner Sicht markierte. Doch da war ja noch Iserlohns Pierre Kracht: Der Goalgetter markierte durch sein Solo das 5:5. Im Penaltyschießen hatten die Blau-Weißen dann nichts auszurichten, und Solingen fuhr den Zusatzpunkt ein.
Tore erst in der Schlussphase
Troisdorf, 3. April Ein kurioses Spiel. Bis zur 58. Minute stand es zwischen dem EHC Troisdorf und dem Iserlohner EC 1b in der Qualifikation zur Regionalliga 0:0 dann ging Iserlohn in Führung. Am Ende gewannen jedoch die Dynamite mit 2:1 (0:0, 0:0, 1:1, 1:0) nach Penaltyschießen. Die Torhüter standen also im Mittelpunkt und das bereits in der zehnten Minute, als Troisdorfs Tim Kühlem einen Iserlohner Penalty abwehrte. Die Iserlohner machten es dann doch noch besser, allerdings erst in der 58. Minute. Patrick Schnieder brachte die Sauerländer in Führung. Doch die Gastgeber kämpften weiter und glichen 57 Sekunden vor dem Ende aus. Kai Kühlem nutzte eine maßgenaue Vorlage von Nick Thiros zum Ausgleich. Kai Kühlem war es auch, der schließlich den entscheidenden Penalty verwandelte. Zum letzen Saisonspiel geht es nun mit dem Bus am Freitag, 7. April, zum Königsborner JEC. Für die Fans besteht Mitfahrgelegenheit gegen einen Unkostenbeitrag von 15 Euro (incl. Eintritt). Abfahrt ist am Freitag um 16 Uhr vor dem Icedome in Troisdorf. Tore: 0:1 (58.) Patrick Schnieder (Jan Rademacher, Aaron Reckers), 1:1 (60.) Kai Kühlem (Nick Thiros, Matthias Rötters/5-4), 2:1 (60.) Kai Kühlem (entscheidender Penalty). Strafen: Troisdorf 24, Iserlohn 18 + 10 + Spieldauer (Sebastian Birker). Zuschauer: 300.
Eintracht benötigt Schützenhilfe
Frankfurt, 3. April Nach der unnötigen 6:11-Niederlage "bei" den Young Lions Frankfurt benötigt die Frankfurter Eintracht in der Qualifikationsrunde der Regionalliga Hessen Schützenhilfe aus der Wetterau. Die Neuwieder Bären liegen derzeit einen Punkt hinter den Adlerträgern auf dem ersten Abstiegsplatz und gastieren am Dienstagabend bei der 1b der Roten Teufel Bad Nauheim. Bei einer Neuwieder Niederlage oder maximal einem Punkt nach Verlängerung hätte sich die Eintracht sportlich für die Regionalligasaison 2006/2007 qualifiziert, bei einem Sieg der Deichstädter müsste die Eintracht den bitteren Weg in die Landesliga antreten. "Dieter Jehner von den Roten Teufeln hat mir telefonisch versichert, dass sie das Spiel am Dienstag sehr ernst nehmen und unbedingt gewinnen wollen", berichtet Eintracht-Sportwart Eberz. Jehner spielte zu Bundesligazeiten bei der Eintracht und daher dürften dies auch keine leeren Worte sein, zumal die Roten Teufel noch den Regionalligapokal gewinnen können. Das Derby gegen die Young Lions verlor die Eintracht im zweiten Drittel, als man bei eigener Führung und Überzahl beste Chancen vergab und die Young Lions das Spiel im Gegenzug ausglichen. Nach der 5:4-Führung der Lions war es ein Doppelschlag kurz vor bzw. nach der zweiten Drittelpause, der das Spiel entschied. Die Eintracht blieb zwar auch im letzten Drittel bis kurz vor dem Ende dran, schaffte die Wende aber nicht mehr. Das Spiel hat die Mannschaft gewonnen, die ihre Chancen besser genutzt hat, spielerisch neutralisierten sich beide Teams weitgehend. Die Tore für die Eintracht schossen Templar, McNeill und Renner (je 2). Für den Fall des Klassenerhalts wurden bereits die ersten Gespräche mit potenziellen Neuzugängen geführt, dort wird man vielleicht schon Mitte April die ersten Namen präsentieren können. Für einen Eintrachtler war das Derby der letzte Auftritt im Adler-Trikot: Gerrit Kern wird im Sommer beruflich nach Zürich gehen und steht der SGE daher nicht mehr zur Verfügung.
Endrunde knapp verpasst
Duisburg, 1. April Mit einem Benefizturnier für die Opfer des Eissporthalleneinsturzes in Bad Reichenhall endete die Saison für die 1b-Mannschaft des EV Duisburg. In Herne verpasste das Team zwar die Endrunde des Turniers, "aber dennoch war das noch einmal ein netter Abschluss. Alle Teams haben gutes Eishockey geboten", sagte Mannschaftskapitän Klaus Micheller. Im ersten Gruppenspiel alle Partien gingen über zweimal zehn Minuten durchlaufende Zeit unterlagen die Jungfüchse den Black Devils Niederrhein aus Moers mit 0:1. Danach gewann der EVD 1b gegen den EAC Bad Reichenhall mit 9:0. Schließlich folgte noch ein 2:2 gegen die Herner EG. "Zumindest haben wir gegen den späteren Turniersieger verloren", lächelte Micheller. Im Finale gewannen die Moerser durch ein Tor in letzter Sekunde mit 3:2 gegen den Neusser EV.
EC Siegerland bewahrt Möglichkeit zum Pokalsieg
Netphen, 1. April Am Freitagabend besiegte der EC Siegerland den Tabellenführer der Qualifikation zur Verbandsliga NRW, den Herforder EV, vor 442 Zuschauern mit 6:4.. Der ECS musste durch Sperren und Verletzungen auf die Stammkräfte Markus Gieseler, Andre Bruch, Jörg Deske und Daniel Walther verzichten. Dazu fehlt weiter aus beruflichen Gründen Alexander Schönfeld. Dafür halfen aus der 1b-Mannschaft die ECS-"Oldies" Martin Resch und Dieter Mockenhaupt aus. Im ersten Drittel neutralisierten sich beide Mannschaften größtenteils. Die wenigen Torchancen waren gleichmäßig verteilt. Allerdings konnte der HEV vier Sekunden vor Drittelpause im Powerplay das 1:0 durch Tim Horstbrink erzielen. Die Mannen des ECS schienen in der Pause wachgerüttelt worden zu sein. Mit mehr Tempo und Engagement konnte sich ein sichtbares Übergewicht erspielt werden. Trotzdem dauerte es bis zur 31. Spielminute, ehe Marco Herbel im Powerplay das erlösende 1:1 erzielen konnte. Der ECS behielt sein spielerisches Übergewicht und konnte sich weitere gute Einschusschancen erspielen. Den viel umjubelten Führungstreffer für die "Keiler" erzielte wieder Marco Herbel in der 34. Spielminute in Überzahl. Durch ein weiteres Tor durch Tim Bruch (37.) konnte die Führung bis zur Pause auf 3:1 ausgebaut werden. Im Schlussabschnitt knüpfte der ECS an die Leistungen aus dem Mittelabschnitt an. Die vielen guten Tormöglichkeiten nutzten Marius Klein (42.) und erneut Marco Herbel (47.) zur 5:1-Führung. Daraufhin nahm der ECS das Tempo heraus, während sich die Spieler des HEV nicht aufgaben und durch die Tore von Frank Burchot (49.) und Henry Woodbridge (55.) auf 5:3 herankamen. Doch der ECS antwortete prompt mit dem Unterzahltor vom Rene Kutzner in der 58. Spielminute. 89 Sekunden vor Schluss verkürzte Tim Horstbrink noch einmal mal auf 4:6. Mit dem Sieg konnte der Rückstand auf Platz eins auf einen Punkt reduziert werden. Da für den HEV die Saison beendet ist, reicht für den ECS ein Sieg in Troisdorf zum Gewinn des Verbandsligapokals.