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Inlinehockey:

Deutsche Inline-Hockey-Liga des Deutschen Eishockey-Bundes (DIHL)
IHL-B
undesliga im Deutschen Rollsport- und Inline-Verband (IHL)

IIHF-Inlinehockey-WM 2003
(12. - 19. Juli in Nürnberg und Amberg)

FIRS-Inlinehockey-WM 2003
(28. Juni - 6. Juli in Pisek, Tschechien)

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DIHL 2003

IHL-Bundesliga 2003

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Pressemitteilungen von DIHL- und IHL-Vereinen können Sie uns schicken an:
f.thelen@hockeyweb.de

Streit in der Inlinehockey-Oberliga und kein Ende

Steinberg, 20. August Zum Streit zwischen den IHL-Oberligisten aus Steinberg und Friedberg erreichte uns nun die folgende Pressemitteilung von Josef Schnürer, dem stellvertretenden Vorsitzenden des SC Torpedo Steinberg, als Antwort auf die letzte Mitteilung aus Friedberg zu diesem Thema.

"Obwohl ich keinen Zusammenhang zwischen mir, meiner Funktion in der HIHL und dem erwähnten Bericht unseres Pressesprechers sehe, möchte ich gerne dem Wunsch von Herrn Loos entsprechen und den Sachverhalt beim Spiel am 9. August richtig stellen. Leider hat Herr Loos nicht erwähnt, was an dem Bericht so falsch ist und richtig gestellt werden soll. Ich werde daher nur einige Fakten aufzählen. 1. Obwohl die Zeitnahme völlig korrekt funktionierte, hat sich Herr Loos hinter den Zeitnehmertisch gestellt um die Zeitnehmerin zu kontrollieren. Dies war natürlich mit einer gewissen Unruhe verbunden. Auch nach Aufforderung des leitenden Schiedsrichters Herr Leppich und mir, weigerte er sich beharrlich den Platz zu räumen und blieb bis Spielende dort stehen. 2. Strafzeiten: Friedberg 26, Steinberg 12. Der Friedberger Spielertrainer erhielt nach einem brutalen Check eine Zwei-Minuten-Strafe. Kommentar des Trainers. "Was kann ich dafür, wenn der Bursche nur 30 Kilo wiegt." 3. Die mitgereisten Friedberger Fans versäumten keine Zeit und fingen sofort nach Spielbeginn an, unsere Spieler persönlich zu beleidigen. 4. Obwohl Friedberg im vergangenen Jahr im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft zweimal klar gegen Steinberg verloren hatte, mogelte sich Friedberg dank der guten Verbindung zu Herrn Rudolph ins Finale. Kenner der Szene wissen, dass dieses Finale eine Lächerlichkeit war und jeweils mit 20 Toren Unterschied von Kaufungen gewonnen wurde. Soweit die Fakten, auf die sich der Bericht im Wesentlichen auch stützt. Konkrete Anschuldigungen, die nicht den Tatsachen entsprechen und nach einer Gegendarstellung verlangen, konnte ich in dem Bericht nicht finden."

Hockeyweb.de teilt hiermit mit, dass jede weitere Kommunikation zwischen den beiden Vereinen auch wirklich zwischen den Vereinen stattfinden sollte. Pressemitteilungen zu diesem Thema werden nicht mehr veröffentlicht.

Friedberg sichert Rang drei in der Oberliga

Friedberg, 20. August Mit einer auch in dieser Höhe verdienten 13:5 (2:2, 4:1, 3:0, 4:2)-Sieg im Wetterau-Derby gegen die Assenheim Patriots II festigten die TG Friedberg Twister Rang drei in der Inlinehockey-Oberliga. Im letzten Vorrundenspiel zeigten die Kreisstädter vor heimischem Publikum eine durchweg erfreuliche Leistung, wobei besonders die beiden Torhüter Marc Witzenberger und Timo Lang zu überzeugen wussten. Die Assenheime Patriots konnten lediglich im ersten Viertel mithalten, in dem ein 2:2 zu Buche stand. Im zweiten Viertel, das 4:1 für die Twister endete, hatten die Gäste allerdings kaum mehr etwas zu bestellen. Danach hieß es 3:0 für Friedberg, das auch das letzte Viertel mit 4:2 für sich entscheiden konnte. Mit dieser Leistung rechnen sich die TG Twister in der am 30. August beginnenden Play-off-Runde berechtigte Meisterschaftschancen aus. Die Tore für Friedberg erzielten Torsten Wolf, Mathias Becker (je 3), Markus Kreuter, Pano Malachias, Phillip Hartmann, René Moritz, Thomas Michaelis, Christian Platzer und Glenn Evans.

Krähen bezwingen die Royals im Schongang und sichern sich die Südhessische Meisterschaft

Egelsbach, 19. August Das letzte Spiel der Egelsbach Crows in der Hauptrunde der IHL-Oberliga Hessen Süd fand am vergangenen Samstag beim Liga-Schlusslicht Rüsselsheim Royals statt. Dabei mussten die Egelsbacher gleich auf sieben Stammspieler verzichten. Mit nur sieben Feldspielern sowie Torhüter Benny Müller bezwang das Team die Royals dennoch relativ locker mit 7:3 und sicherte sich die Südmeisterschaft mit 30 Punkten vor den Torpedos aus Steinberg (27 Punkte). Auf dem großen Platz der Royals ging es vor allem darum, möglichst kräfteschonend zu spielen. Von der ersten Minute an übernahm Egelsbach die Kontrolle und ließ Puck und Gegner laufen. Einzig die mangelhafte Chancenauswertung verhinderte, dass man sich nicht frühzeitig absetzen konnte. In der siebten Minute war es dann Jan Nissen, der nach Zuspiel durch Dirk Heidl das 1:0 erzielte. Hendrik van der Linden setze in der elften Minute noch einen drauf. Adrian Lubkowitz schraubte das Ergebnis kurz vor Ende des ersten Viertels auf 3:0 hoch. Auch im zweiten Viertel sollte sich nicht viel ändern. Doch wie aus dem nichts viel der Anschlusstreffer für die Royals durch Bielski. Rüsselheim zeigte in ihrem letzten Saisonspiel eine tolle Moral und tat sein möglichstes, um den Krähen einigermaßen Paroli zu bieten. Doch viel passierte nicht mehr in diesem Abschnitt und so blieb es bis zur Halbzeit beim 3:1 für die Krähen. Nach der Pause erhöhten die Crows etwas die Schlagzahl was gleich in der zweiten Minute in Zählbares umgemünzt wurde: Stephan Müller versenkte den Puck in die Maschen der Royals nach einem herrlichen Pass durch Jan Nissen, der seinen Weg über 30 Meter genau auf den Schläger des Kapitäns fand. Es änderte sich weiterhin nicht viel am Spielgeschehen: Die Krähen wollten nicht, und die Royals konnten nicht. Trotzdem musste man immer wieder auf der Hut sein vor den Konterattacken der Rüsselsheimer, die zu keiner Phase des Spiels aufsteckten. Kurz vor dem letzten Seitenwechsel war es Nils Thalhäuser, der das 5:1 erzielte Auch im letzten Abschnitt änderte sich nicht sondermäßig viel am Spielverlauf. Egelsbach kontrollierte stellenweise minutenlang die Scheibe, ohne jedoch zwingend auf den Torerfolg zu drängen. Dem Anschlusstreffer der Royals nach vier Minuten folgte die prompte Antwort der Krähen im Gegenzug: Wiederum war es Nils Thalhäuser, der einen Pass von Jan Nissen erfolgreich verwertete. Die tapferen Royals verkürzten nochmals in der 51. Minute, ehe Adrian Lubkowitz in der 55. Minute zum Endstand von 7:3 verwandelte. Somit endete ein von beiden Seiten fair geführtes Spiel bei sommerlichen Temperaturen mit einem verdienten Sieg für die Egelsbacher, der mit etwas mehr Engagement und Zielstrebigkeit auch viel höher hätte ausfallen können. Die Crows sicherten sich somit den Titel im Süden, was allerdings nur ein Zwischenerfolg darstellt. Ab den 30. August beginnen die Play-offs um die gesamthessische Meisterschaft. Dabei kreuzt sich der Norden mit dem Süden. Gespielt wird im "Best of Three"-Modus (1 Süd – 4 Nord , 2 Süd – 3 Nord, usw.). Dieser Modus wird bis ins Finale beibehalten. Für die heimstarken Krähen gute Aussichten, da man als Erster seiner Gruppe im möglichen, entscheidenden dritten Spiel immer Heimrecht genießt. Strafen: Fehlanzeige.

Endstand der IHL-Oberliga Hessen-Süd:

1. Egelsbach Crows 12 134:83 30
2. SC Torpedo Steinberg 12 164:101 27
3. Friedberg Twister 12 125:81 26
4. Bad Nauheim Grizzlys II 12 86:111 16
5. Assenheim Patriots II 12 112:129 14
6. Hanau Lobster 12 83:95 11
7. Rüsselsheim Royals 12 73:177 2

Streit zwischen Friedberg und Steinberg geht weiter

Friedberg, 18. August Nachdem es im Spiel zwischen der TG Friedberg Twister und dem SC Torpedo Steinberg zu Streitigkeiten gekommen ist, erreichte uns folgende Pressemitteilung aus Friedberg. "Ich Helmut Loos, Abteilungsleiter der TG Friedberg Twister hatte erwartet, dass von Seiten Steinbergs, zumal Herr Josef Schnürer auch im Ligaausschuss der Hessischen Inline Hockey Liga (HIHL) tätig ist, die Anschuldigungen gegen meine Person und meine Spieler richtiggestellt beziehungsweise zurückgenommen werden. Dies ist nicht geschehen. Ich habe beantragt, dass sich in dieser Angelegenheit der Gesamtligaausschuss (GLA) noch vor Beginn der Play-off-Runde mit den Anschuldigungen des Spiels SC Torpedo Steinberg gegen TG Friedberg Twister vom 10.8.2003 (Spieler und Zuschauer) befassen muss. Auch hierzu wurde ensprechende Stellungnahme von den Schiedsrichtern angefordert. Das Ergebnis dieser Sitzung (GLA) wird im Hockeyweb anschließend von der HIHL bekannt gegeben."

Steinberg mit Muster ohne Wert

Steinberg, 11. August Das letzte Vorrundenspiel endete für den SC Torpedo Steinberg mit einer 13:16 (3:3, 5:1, 2:7, 3:5)-Niederlage gegen die Friedberg Twisters. Mit erneut nur sieben Feldspielern trat Steinberg zum Rückspiel in der IHL-Oberliga Hessen an. In diesem Spiel ging es für Steinberg um nichts mehr, man konnte in der Tabelle weder nach vorne noch nach hinten rutschen. Friedberg ging zwar 2:0 in Führung, brachte sich aber mit undisziplinierter Spielweise ein ums andere mal selbst in Schwierigkeiten. Die resultierenden Powerplaysituationen wurden von den Torpedos prompt ausgenutzt, und so ging es mit 3:3 in die erste Pause. Im zweiten Viertel drehte Steinbergs kleines Häuflein auf und ging bis zur Halbzeit mit 8:4 in Führung. In der zwieten Halbzeit ging bei Steinberg nichts mehr. Man sah den Spielern die Strapazen der letzten Wochen deutlich an. Was Friedberg spielte ist, einfach zu erklären. "Die Twister hatten wohl Angst um ihren 'guten' Ruf und begannen alles, was eine andere Trikotfarbe anhatte, zu bearbeiten als ginge es um die Weltmeisterschaft. Stockschläge, versteckte Fouls und Pöbeleien war nun die Spielkultur der Twister", berichtet der SC Torpedo in seiner Pressemitteilung. Weiter heißt es: "Steinberg wollte da nicht mitmachen und schenkte das Spiel eigentlich ab. Es ging um nichts für Steinberg. Peinlich auch noch der Auftritt des Friedbergers Abteilungsleiter Helmut Loos: Aus Angst vor einer Niederlage lieferte er mal wieder eine Show ab, die reif für Hollywood gewesen wäre. Man erinnere sich an die Aktionen im letzten Jahr. Im ersten Halbfinale lag Steinberg zur Halbzeit 10:2 in Front, ehe Herr Loos des Sanitäters Akkreditierung nicht anerkannte und das Spiel abbrechen ließ. Dem Protest wurde seltsamerweise stattgegeben. Egal. Im Spiel in Friedberg gewann Steinberg mit sieben Spielern souverän mit 17:7. Also hatte Steinberg zwei mal gewonnen und stand eigentlich im Endspiel. Trotzdem sollte ein drittes Spiel die "Entscheidung" bringen. Nun gut, egal. Das anstehende dritten Halbfinale fand dann aber erst gar nicht statt, sondern wurde einfach unterschlagen. In der Zeitung war dann zu lesen, dass Friedberg im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft stand. Ärgerlich, aber auch egal. Dort verloren sie dann auch sehr deutlich. Das war uns dann aber nicht egal. Nach dem Sonntagsspiel lieferte Friedberg dann auch wieder reichlich Gründe zum Lachen. Erst pöbelten sie und dann schwelgten Sie in Selbstzufriedenheit, und als Höhepunkt noch der Versuch Steinberg lächerlich zu machen. Nun gut, Steinberg hat verloren und liegt in der Tabelle vor Friedberg. Letzte Woche gewann man aus Versehen in Friedberg mit ebenfalls sieben Leutchen, wo anschließend kein Steinberger sich an Friedbergs Niederlage weidete. Mal sehen, ob sich Friedberg auch dieses Jahr wieder ins Halbfinale durchschlängeln kann. Dann wird Steinberg mit kompletten Kader antreten und hat ein Ärzteteam - mit Diplom und alles was dazu gehört- dabei. Was ist aus Friedberg geworden, Herr Loos? Sehr schade." Ende Zitat der Presseerklärung. Tore für Steinberg: Schnürer (4), Horcicka, Viggiani (je 3), Kern (2) und Birk.

Junioren der DEG Rhein Rollers erstmalig Deutscher Meister

Düsseldorf, 10. August Am Samstag, 9. August , fand erstmalig das Finalturnier um die Deutsche IHL-Junioren-Meisterschaft in Niddatal-Assenheim statt. Dabei sicherten sich die Cracks der Düsseldorfer EG Rhein Rollers durch einen 3:1-Finalsieg gegen das IHT Kassel den Titel. Bei sommerlichen Temperaturen - in der Halle lag die Temperatur zeitweise bei etwa 41 Grad - und wegen der geringen Anzahl von Spielern im Kader auf Grund der Ferienzeit ging bei der DEG die Taktik auf, konsequent defensiv zu spielen, den Gegner laufen zu lassen, auf Konter zu warten und äußerst diszipliniert zu spielen, um Kräfte für die entscheidenden Spiele zu sparen und Strafzeiten zu vermeiden. Im Finalspiel überzeugten auf beiden Seiten die Defensivreihen und wenn sich dann doch das ein oder andere Mal Spieler Einschussmöglichkeiten boten, boten die Torhüter glänzenden Leistungen. Folgende Spieler der DEG Rhein Rollers haben unter Leitung des Trainer Stephan Piwonski die Deutsche Meisterschaft errungen: Daniel Bethe (Tor), Matthias Pahl, Frederic Heeg, Konstantin Keil, Kurt de Giorgi, Sebastian Bongartz, Christoph Clemens.

Ergebnisse:
IHT Kassel - Assenheim Patriots 5:5
DEG Rhein Rollers - IHT Kassel 3:4
DEG-Tore: Clemens (2), Bongartz (1); Assists: Bongartz (1).
Assenheim Patriots - DEG Rhein Rollers 4:9
DEG-Tore: Clemens (3), Bongartz (4), Heeg (1), De Giorgi (1); Assists: Pahl (1), Bongartz (3), Clemens (1), Keil (2)

Tabelle:
1. IHT Kassel 9:8 Tore, 3 Punkte
2. DEG Rhein Rollers 12:8 Tore, 2 Punkte
3. Assenheim Patriots 9:14 Tore, 1 Punkt

Halbfinalspiel (2.-3.): DEG Rhein Rollers - Assenheim Patriots 8:6
DEG-Tore: Bongartz (4), Clemens (1), Keil (2), de Giorgi (1); Assists: Clemens (2), Bongartz (2), Pahl (1)

Finale (1. - Sieger Halbfinale): IHT Kassel - DEG Rhein Rollers 1:3
Tore: 1:0 (06:13) Christian Köhler, 1:1 (09:46) Christoph Clemens, 1:2 (21:19) Christoph Clemens, 1:3 (29:02) Sebastian Bongartz.
Strafminuten: Kassel 4, Düsseldorf 4.

Endturnier um die Deutsche IHL-Junioren-Meisterschaft

Assenheim, 9. August Am heutigen Samstag, 9. August, findet in der Hockeyhalle Assenheim ab 10 Uhr das Endturnier um die Deutsche IHL-Meisterschaft der Junioren statt. Aus der Vorrundengruppe Süd haben sich die Vereine Düsseldorfer EG Rhein Rollers und IV Assenheim Patriots qualifiziert. In der Gruppe Nord konnten sich die Junioren des OSC Berlin und das IHT Kassel durchsetzen. Gespielt wird zunächst nach dem Modus jeder gegen jeden (Spielzeit 2x10 Minuten gestoppte Zeit). Anschließend finden die Halbfinalspiele 1-4 und 2-3 statt (Spielzeit 2x15 Min.). Danach spielen die beiden Sieger um den Meistertitel und die beiden Verlierer bestreiten das Spiel um den dritten Platz (Spielzeit 2x15 Min.). Aufgrund der bisher gezeigten Leistungen gehen die DEG Rhein Rollers als Favorit in das Turnier, während die anderen drei Mannschaften leistungsmäßig eng beieinander liegen dürften. Aber mit einer kompakten Mannschaftsleistung wollen die Assenheim Patriots versuchen, nach dem Überraschungssieg beim Skaterhockey-Länderturnier (wo die Patriots einen Großteil der Hessenauswahl stellten) erneut den Favoriten zu ärgern. Gleichzeitig gilt dieses Turnier als letzte Sichtungsmaßnahme für die Juniorenauswahl der IHL.

Steinberger Minikader lieferte maximale Leistung - 11:7-Sieg in Friedberg

Steinberg, 4. August 39 Grad im Schatten und dann mit sieben Feldspielern antreten. Die Zuschauer und die Friedberg Twister selbst rieben sich wohl verwundert die Augen vor dem Spiel in der IHL-Oberliga Hessen. Doch der SC Torpedo Steinberg konnte nur mit Mühe an diesem Tag die vorgeschrieben Mindestzahl an Spielern erreichen. Urlaub- und arbeitsbedingt fielen fünf Spieler aus. Hilfe kam aus aber Reihen der zweiten Mannschaft, Josef Gerwe machte sein erstes Spiel für die "Erste" und machte seine Sache ausgezeichnet. Sogar das Lazarett, Torpedo-Kapitän Birk mit Bänderriss am Fuß, schnürte seine Schuhe an. Dennoch glänzten die Steinberger, denn der Minikader gewann die Partie mit 11:7. Das Spiel begann für die Torpedos eigentlich erst im zweiten Viertel, denn das erste wurde wieder völlig verschlafen. Der ungewohnt glatte und rutschige Belag der Friedberger Bahn war den Technikern aus Steinberg nicht gerade zugetan. Bereits in der zweiten Minute war Keeper Trabant zum 0:1 überwunden. Horcicka konnte zwar nach Zuspiel von Birk zum 1:1 ausgleichen, aber direkt nach Anpfiff ging der Schuss erneut nach hinten los. Bis zur zehnten Minute zog Friedberg dann auf 4:1 davon. Horcicka verkürzte aber erneut nach Zuspiel von Birk und Wech, trotzdem ding dieses Viertel mit 4:2 an die Gastgeber. Doch der SC Torpedo fing sich schnell. Entschlossen kam Steinberg aus der ersten Pause, und nach Pass von Horcicka hämmerte Birk die Scheibe zum 3:4-Anschluss in die Maschen. Nach Schuss von Schnürer egalisierte Viggiani die Führung der Gastgeber per Nachschuss und die Partie war wieder offen. Der erneuten Führung der Friedberger ging ein Missverständnis in eigenen Reihen voraus, was aber noch vor der Halbzeit in eine eigene Führung verwandelt werden konnte. Horcicka mit seinen dritten Treffer nach Pässen von Wech und Schnürer zum 5:5 und Schnürer nach Zuspiel von Horcicka brachten Steinberg noch vor der Halbzeit 6:5 in Führung. Eine 4:2-Überzahlsituation brachte gar die 7:5-Führung. Der starke Horcicka konnte eine Staffette über Wech und Birk über die Linie bugsieren. Aber dieses Mal schlugen die Friedberger zurück, noch vor der Pause aber erhöhte Schnürer auf 8:6. Ein Doppelschlag in der 49. Minute entschied die Partie zugunsten Steinbergs. Dem 9:6 von Schnürer folgte Sekunden später das 10:6 von Schnürer. Der dezimierte und erschöpfte Mini-Kader der Steinberger stellte dann hinten zu und versuchte nur Fernschüsse zuzulassen. Einer dieser Schüsse fand auch sein Ziel, aber Hocicka machte mit seinem fünften Treffer zum 11:7 den Sack schlussendlich zu. Tore für Steinberg: Horcicka (5), Schnürer (4), Birk und Viggiani.

Haase führt Starbulls zur Deutschen Meisterschaft

Rosenheim, 3. August Die Inlinehockey-Mannschaft der Starbulls Rosenheim siegte im zweiten Finalspiel zur Deutschen Meisterschaft am Freitag Abend bei den Landshut Cannibals mit 10:6. Nach dem 12:8-Heimerfolg vom letzten Sonntag dürfen sich die Spieler der Starbulls nun Deutscher Meister der IHL-Bundesliga nennen. Es war ein glanzvoller Abend in Landshut - und das nicht nur für die Starbulls, sondern auch für den Inlinehockeysport. Schließlich wurde das Duell zwischen Niederbayern und Oberbayern auf sportlich, faire Weise entschieden. Nachdem im Eisstadion Landshut aus dem Beton bereits wieder eine Eisfläche wurde, musste man in die Nebenhalle ausweichen. Die etwa 200 Cannibals-Fans zauberten eine tolle Stimmung in die Arena. Diese Anfeuerungen waren natürlich für die Gastgeber Anlass genug, um von Anfang an ihr Heil in der Offensive zu suchen. Dementsprechend sahen die Grün-Weißen das von Thomas Guth gehütete Landshuter Gehäuse nur aus der Ferne. Hätten die Rosenheimer nach zehn Minuten mit drei oder vier Toren im Rückstand gelegen, keiner hätte sich beschweren dürfen. So scheiterten die Hausherren aber ein ums andere Mal am überragenden SBR-Goalie Robert Haase. Nicht umsonst wird er auch von der Konkurrenz als bester Torwart der Liga bezeichnet. Seinen Kritikern hat er es also vor allem in dieser Finalserie gezeigt, dass er keinesfalls zu jung sei, um Spiele im Alleingang zu entscheiden. In der zehnten Minute tauchten die Gäste zum zweiten Mal gefährlich vor Guth auf und Andi Schneider traf zum 0:1. Matthias Bergmann bediente in der 13. Minute den vor dem Tor lauernden Mario Jann, der zum 0:2 vollendete. Nur 19 Sekunden später erzielte Anton Berger sogar das 0:3. 31 Sekunden dauerte es im zweiten Viertel, als Stefan Gottwald - auf Zuspiel von Schneider - das 0:4 besorgte. Es schien so, als ob bei den Cannibals alle Dämme brechen würden. Dann fing sich jedoch Martin Hagemeister eine Strafzeit ein, die Dominik Hammer in der 20. Minute mit einem Schlagschuss zum 1:4 ummünzte. Es folgte eine weitere Hinausstellung, diesmal traf es Jann. Doch wieder war Haase, der teilweise mit sensationellen Paraden aufwartete, Turm in der Schlacht. Mitten in die Landshuter Angriffsbemühungen platzte in der 27. Minute Herbert Geisberger, der ein Solo zum 1:5 abschloss. 27 Sekunden vor der Pause gelang Eberl das 2:5. Zu Beginn der zweiten Hälfte kamen die Gastgeber durch Florian Feistl (32.) und Eric Dylla (34.) auf 4:5 heran. Zu diesem Zeitpunkt musste man tatsächlich um die Starbulls fürchten. Schließlich standen nur noch drei Verteidiger (Bergmann, Paderhuber und Andreas Geisberger) zur Verfügung, denn Eugen Brenninger musste mit einer Handverletzung (die er nach jedem Wechsel mit Eisbeutel kühlte) passen. Torschütze Dylla selbst bremste wenige Sekunden später den Zwischenspurt seines Teams, als er wegen einer Unsportlichkeit (er schlug Paderhubers auf dem Boden liegenden Schläger weg) für zwei Minuten auf die Sünderbank wanderte. Dort saß er aber nur acht Spielsekunden. Paderhuber bestrafte nämlich in der 35. Minute Dyllas Aktion. In Minute 37 kam es noch besser für die Jungs von der Mangfall: Eine feine Vorarbeit von Peter Berger nutzte Namensvetter Anton zum 4:7. Hoffnung keimte für den EVL in der 44. Minute auf - Feistl verkürzte auf 5:7. Nach der letzten Pause machte das Torjäger-Duo Schneider (47.) und Gottwald (49.) mit den Treffer acht und neun den Sack endgültig zu. Das Powerplaytor durch Hammer in der 54. Minute interessierte nur kurz, denn Gottwald stellte genau 60 Sekunden später mit seinem Hattrick den alten Abstand und damit den Endstand her.

Cannibals scheitern an Haase - Starbulls Rosenheim neuer IHL-Meister

Die Landshut Cannibals werden als Vizemeister der IHL-Bundesliga geehrt.Landshut, 3. August Die Starbulls Rosenheim sicherten sich in Landshut durch einen 10:6 (0:3, 2:2, 3:2, 1:3)-Sieg im zweiten Finalspiel der Best-of-Three-Serie den Titel des Deutschen Inlinehockey-Meisters der IHL-Bundesliga. Die Schützlinge von Trainer Sven Adrian und des sportlichen Leiters Helmut Barnerssoi gerieten vor knapp 500 Zuschauern in der zehnten Spielminute durch einen Treffer von Schneider mit 0:1 in Rückstand. Mario Jann und Anton Berger erhöhten in der 13. und 14. Minute zum 0:3, ehe zum ersten Mal die Seiten gewechselt wurden. Bereits knapp eine Minute nach Wiederbeginn sorgte Stephan Gottwald für einen weiteren Gäste-Treffer, dem in der 20. Spielminute Dominik Hammer das 1:4 folgen ließ. Herbert Geisberger traf in der 27. Spielminute zum 5:1, ehe Alexander Eberl kurz vor der Halbzeitsirene den Pausenstand zum 2:5 herstellten konnte. Florian Feistl (32.) und Eric Dylla (34.) brachten die Cannibals innerhalb weniger Minuten auf 4:5 heran, nun keimte in der gut besuchten Halle II am Gutenbergweg noch einmal Hoffnung auf. Andreas Paderhuber und Anton Berger (37.) erhöhten auf 4:7. Hans Haider gelang zwar eine Minute vor dem Ende des dritten Viertels noch das 5:7, spätestens mit den Treffern von Andreas Schneider (47.) und Stephan Gottwald (49.) war die faire Partie zu Gunsten der Gäste gelaufen, die sich auch durch das 6:9 von Dominik Hammer in der 54. Minute nicht mehr nervös machen ließen. Vielmehr schoss Stephan Gottwald fünf Minuten vor der Schlusssirene das 10:6 für sein Team. Damit war bereits nach zwei Finalpartien der neue Deutsche Meister gekürt. Die vielen ungenutzten Chancen verhinderten schließlich, die Entscheidung noch auf kommenden Sonntag hinaus zu schieben. "Wir sind am Rosenheimer Schlussmann Robert Haase gescheitert, wenn ich mir unsere Schussstatistik vor Augen halte, dann hätten wir eigentlich mehr daraus machen müssen. Letztendlich gewinnt eben der, der trifft, deshalb sind die Starbulls verdient Deutscher Meister geworden", erklärt Sven Adrian. Die Cannibals haben damit ihre tolle Premierensaison mit einer Heimniederlage abgeschlossen. Der guten Stimmung unter den zahlreichen Fans tat dies jedoch keinen Abbruch. Sie feierten bei der Siegerehrung beide Teams, und nicht wenige werden das Stadion am Gutenbergweg in der Hoffnung verlassen haben, dass in Landshut auch im nächsten Jahr ein Inlinehockey-Team auf Tore und Punktejagd gehen wird. Die Tatsache, wie der Sport bereits in der ersten Bundesliga-Saison in der Hauptstadt von Niederbayern aufgenommen wurde, dürfte den beiden Landshuter Inlinehockey-Pionieren Adrian und Barnerssoi durchaus gefallen haben. Dennoch wird Sven Adrian der Inlinehockey-Abteilung des EVL zukünftig nicht mehr zur Verfügung stehen." Der enorme Zeitaufwand lässt sich sowohl privat als auch beruflich mit dieser Aufgabe nicht mehr vereinbaren. Das war ein Fulltime-Job mit hohem privaten Einsatz", erklärt Sven Adrian. Strafen: Landshut 12, Rosenheim 12. Zuschauer: 490.

Erneute Niederlage für die Junioren der Assenheim Patriots

Assenheim, 30. Juli Im letzten Punktspiel vor der Sommerpause unterlagen die Junioren der Assenheim Patriots am Sonntag auswärts dem Ahauser SV mit 5:9 (2:2, 1:3, 2:4). Aufgrund der Sommerferien und wegen Verletzungen konnte Trainer Patric Pfannmüller nur mit einem Minikader von einem Torwart und acht Feldspielern die Fahrt nach Ahaus antreten. Trotzdem hielt die Mannschaft um Kapitän Christoph Röhrig das Spiel lange Zeit offen. So stand es bis zur 38. Spielminute nach Toren von Marc Drebes (9./32.) und Marco Kluin (15.) noch 3:3. Danach konnten die Gastgeber mit drei Toren (davon zwei Tore in Überzahl) bis zur 45. Spielminute mit 6:3 in Führung gehen. Den Patriots gelang danach nur noch eine Resultatsverbesserung durch Julian Raschendorfer (50.) und Marc Drebes (55.). Nach dieser neuerlichen Niederlage bleiben die Assenheimer weiterhin auf dem fünften Tabellenplatz mit einem Punkt Rückstand auf den vierten Play-off-Platz. Diesen vierten Platz hat zur Zeit der HC Köln-West inne, allerdings haben die Kölner gegenüber den Patriots bereits drei Spiele mehr absolviert. Somit haben die Junioren noch alle Möglichkeiten, nach der Sommerpause in den restlichen Punktspielen die Play-offs doch noch zu erreichen.

Cannibals Opfer ihrer schlechten Chancenverwertung - 8:12 bei den Starbulls

Landshut, 28. Juli Die Landshut Cannibals mussten sich im ersten Finalspiel um die Deutsche Meisterschaft der IHL-Bundesliga in Rosenheim mit 8:12 geschlagen geben. Mitentscheidend für diese Niederlage war sicherlich die an diesem Tag unbefriedigende Chancenverwertung. Während die Oberbayern ihre Chancen vor allem im Schlussabschnitt, als ihre Defensivabteilung nicht selten einen unsicheren Eindruck vermittelte, konsequent nutzten, blieb bei den Kannibalen der erlösende Schlag aus. Für den favorisierten Süd-Champion begann die Partie gegen die Niederbayern ganz nach Wunsch, als Geisberger bereits in der zweiten Spielminute das 1:0 besorgte. Hans Haider (vierfacher Torschütze) markierte in der neunten Minute den Ausgleich, aber Paderhuber traf noch innerhalb derselben Spielminute zum 2:1. Jann nutzte zwei Minuten vor dem ersten Seitenwechsel eine Powerplay-Situation zum 3:1-Zwischenstand. Die Partie schien nach 22 Minuten schon fast gelaufen, waren die Starbulls doch bei einem Gegentreffer von Haider auf 5:2 davon gezogen. Die Cannibals bäumten sich jedoch gegen die drohende Niederlage auf und kamen durch den dritten Treffer von Hans Haider auf 5:3 heran. In der Folge verpassten Eric Dylla und Dominik Hammer einige klare Chancen und Gottwald stellte in der 29. Spielminute mit dem 6:3 den alten Abstand wieder her. Bogner rückte das Bild mit seinem 4:6 aber noch vor der Halbzeitpause wieder gerade. Was die Kannibalen nach Wiederbeginn boten, mussten die Starbulls in dieser Saison in eigener Halle wohl noch nicht über sich ergehen lassen. Eric Dylla und Florian Feistl scheiterten bei Alleingängen am Keeper der Oberbayern, ehe in der 34. Minute nachmals Feistl und Markus Eberl im Starbulls-Goalie ihren Meister fanden. Auf der anderen Seite Torjubel bei den Rosenheimern, die den Puck in der 34. Minute im Tor von Thomas Guth gesehen hatten. Dies schien auch eine realistische Einschätzung der Situation zu sein, die aber das Schiri-Duo mit der Mehrheit in der Halle nicht teilen wollte. So konnte Hans Haider mit seinem vierten Tagestreffer die Kannibalen in der 36. Minute auf 5:6 heranbringen und zwei Minuten später erzielte Markus Eberl den Ausgleich. Damit aber noch nicht genug, Florian Feistl und Eric Dylla brachten ihr Team mit 8:6 in Front. Eine Unaufmerksamkeit der Niederbayern brachte jedoch Sekunden vor der dritten Viertelsirene die Gastgeber noch einmal auf 7:8 heran (Schneider). "Wir hätten dieses Spiel auch gewinnen können, wenn man bedenkt das uns nur neun Spieler zur Verfügung standen, so muss man die Leistung unseres Teams positiv sehen. Rosenheim traf in den entscheidenden Augenblicken. Dass sie brandgefährlich und unberechenbar sind, wussten auch wir. Der Sieg geht völlig in Ordnung", so Adrian und Barnerssoi. Der Schlussabschnitt, den die Cannibals über weite Strecken erneut dominierten, wurde trotzdem eine klare Sache für die Innstädter, die im letzten Viertel in regelmäßigen Abständen fünf Tore zum 12:8-Endstand erzielten. Bleibt festzuhalten, dass trotz dieser Auftaktniederlage in der "Best-of-Three"-Serie der Zug für die Niederbayern noch nicht abgefahren ist. Mit einer ähnlichen Leistung wie in dieser ersten Partie und etwas mehr Glück im Abschluss kann es den Cannibals gelingen, eine dritte Partie, die dann wieder in Rosenheim zur Austragung gelangt, zu erzwingen.

Starbulls auf Meisterschaftskurs

Rosenheim, 28. Juli Die Inlinehockey-Mannschaft der Starbulls Rosenheim gewann am Sonntag Abend vor einer Geisterkulisse im Rosenheimer Eisstadion das erste Play-off-Finalspiel der IHL-Bundesliga (best of three) gegen die Landshut Cannibals mit 12:8. Eine auf hohem Niveau stehende Partie, die über 60 Minuten fair, ohne versteckte Fouls und spannend ablief, sah einen verdienten Sieger. Ohne Martin Walter und Ronny Martin (wurden von ihren Vereinen Hamburg und Wolfsburg bereits angefordert) und Martin Hagemeister (mit einer bösen Schramme unter dem Auge, ausgelöst durch die Prügeleinlage der Assenheimer) gingen die Gastgeber in der zweiten Minute durch den DNL-Verteidiger Andreas Geisberger mit 1:0 in Führung. Matthias Bergmann und Daniel Hämmerle lieferten die Vorlage. In der achten Minute traf Hans Haider mit einem Rückhandschuss zum Ausgleich. Nur 14 Sekunden später brachte Andreas Paderhuber die Grün-Weißen jedoch wieder in Front. Mario Jann erhöhte in der 13. Minute durch ein Powerplaytor auf 3:1. Beinahe wäre es kurz vor der Viertelpause noch besser gekommen; Peter Berger traf aber nur den Pfosten. Besser machte es 23 Sekunden nach Wiederbeginn Stefan Gottwald mit dem 4:1, als er Andi Schneiders Pass verwertete. Haider verkürzte für die Gäste in der 18. Minute auf 4:2, in Minute 22 stellte Andreas Geisberger den alten Abstand wieder her - eine Kopie des 1:0. Dass man Haider nie aus den Augen verlieren darf, zeigte die Schlussphase der ersten Hälfte, als er seinen dritten Treffer markierte. Gottwald erzielte zwar das 6:3, doch ein Schnitzer im eigenen Drittel nutzte Landshut zum 6:4. Haider schnappte sich die Scheibe, bediente Sebastian Bogner, der dem tadellosen Robert Haase (gab vor allem im letzten Spielabschnitt seinem Team den nötigen Rückhalt) keine Chance ließ. Im dritten Viertel leisteten sich die Starbulls einige Schlafmützigkeiten. Vielleicht waren sie noch etwas verwirrt von der sehr fragwürdigen Schiedsrichterentscheidung, als in der 33. Minute ein glasklares Tor zum 7:4 nicht gegeben wurde. So kam es, dass die Cannibals innerhalb von neun Minuten den Spieß umdrehten und bis zur 45. Minute mit 8:6 vorne lagen. Haider, Markus Eberl, Florian Feistl und Eric Dylla hießen die Torschützen. 19 Sekunden vor der dritten Sirene sorgte Schneider für das psychologisch wertvolle 7:8, was der Weckruf zu einem fulminanten letzten Abschnitt war. So dachten die Rosenheimer wohl: Was die Niederbayern können, können wir auch - und so netzten sie zwischen der 48. und 58. Minute fünf Mal ein. Jann, Schneider, Hämmerle, Gottwald und noch einmal Hämmerle sorgten nicht nur für den 12:8-Endstand, sondern auch für die 1:0-Führung in dieser Finalserie.

Cannibals erreichen das Finale gegen Rosenheim

Landshut, 27. Juli In einer dramatischen und stimmungsvollen Partie besiegten die Landshut Cannibals im dritten und entscheidenden Halbfinalspiel der IHL-Bundesliga die Bad Nauheim Grizzlys knapp mit 11:8 (2:4, 4:0, 2:2, 3:2) und erreichten damit das Finale um die Deutsche Meisterschaft gegen die Starbulls Rosenheim. Die in Bestbesetzung angetretenen Hessen hatten sich einiges vorgenommen, zumal man zur Sicherheit bereits die Übernachtung gebucht hatte, sollte es am darauffolgenden Tag zur Finalbegegnung gegen Rosenheim kommen. Auf Seiten der Cannibals musste Sven Adrian und Helmut Barnerssoi auf Andi Geipel, Daniel Koslow, Peter Abstreiter und Bernhard Weinzierl verzichten. Die Partie begann dennoch ganz nach dem Geschmack der diesmal knapp 350 Zuschauer, als Ramin Yazdi seine Cannibals in der ersten Spielminute mit 1:0 in Front brachte. Carsten Gosdeck erzielte jedoch schon eine Minute später den Ausgleich. Es dauerte dann bis zur sechsten Minute, ehe die Cannibals durch Florian Feistl erneut in Front gehen konnten. Nach Toren von Roger Nicholas, Martin Flemming und erneut Carsten Gosdeck in der 13. Minute gingen die Kannibalen mit einem 2:4-Rückstand in die erste Pause, aus der sie dann aber hoch motiviert und konzentriert zurückkamen. In der 18. Minute erzielte erst Alex Eberl den Anschlusstreffer und Bruder Markus Eberl setzte vier Minuten später in Unterzahl das 4:4 ins Netz der Grizzlys. Albin Flegel brachte in der 25. Minute die Kannibalen erstmals nach längerem Rückstand wieder in Front, ehe Kapitän Markus Eberl erneut in Unterzahl den 6:4-Pausenstand herstellte. Bereits wenige Sekunden nach dem Seitenwechsel erzielten die Gäste durch Steffen Michel das 6:5. In der 33. Minute konnten sie dann erstmalig Kapital aus einer numerischen Überlegenheit schlagen und durch Martin Flemming zum 6:6 ausgleichen. Dominik Hammer markierte in der 35. Minute das 7:6. Kurz darauf musste der Landshuter Albin Flegel nach einem Foul an Carsten Gosdeck unter die Dusche, allerdings monierte die Cannibals zuvor ein Foul des Nauheimers. Die Folge war eine zweiminütige 2:4- und eine weitere dreiminütige 3:4-Unterzahl der Niederbayern, die die Grizzly jedoch nicht nutzen konnten. In der 40. Spielminute erzielte sogar Dominik Hammer in 3:4-Unterzahl das 8:6 für sein Team. "Wir mussten immerhin 25 Minuten in Unterzahl spielen, wir haben uns von den Schiedsrichtern verschaukelt gefühlt, kaum hatten wir uns vom Unterzahlspiel erholt, musste zum Erstaunen aller, erneut einer unserer Spieler auf die Strafbank. Bad Nauheim ist keineswegs ein Vorwurf zu machen. Sie nutzten lediglich die Geschenke. Dass wir dennoch gewonnen haben, zeigt, welche Moral und Charakter diese Mannschaft heute wieder einmal bewiesen hat, und ein besonderes Lob geht an Thomas Guth unserem Goalie", so EVL-Coach Sven Adrian. Kurz nach dem letzten Seitenwechsel im Spiel vier gegen drei konnten die Hessen im insgesamt hart, aber dennoch fair geführten Spiel den 8:7-Anschlusstreffer durch Steffen Michel erzielen. In der 50. Minute folgte der 8:8-Ausgleich durch Steffen Lang. Die Adrian-Barnerssoi-Truppe überstand anschließend eine erneute 2:4-Unterlegenheit unbeschadet und nutzte in der 53. Minute eine zahlenmäßige Überlegenheit zum 9:8 durch Ramin Yazdi. Eine Minute später erhöhte Markus Eberl auf 10:8 und in der Schlussminute stellte Ramin Yazdi per Empty-Net-Goal den Endstand von 11:8 her. Das erste Finalspiel fand bereits heute um 18:00 Uhr in Rosenheim statt. Die zweite Final-Partie ist für Freitag, 1. August, um 19:30 Uhr in Landshut angesetzt. Tore: 1:0 Ramin Yazdi (Dominik Hammer), 1:1 Carsten Gosdeck (Markus Jehner), 2:1 Florian Feistl (Hans Haider), 2:2 Roger Nicholas (Carsten Gosdeck), 3:2 Martin Flemming, 4:2 Carsten Gosdeck (Roger Nicholas), 4:3 Alexander Eberl (Tobi Hanöffner), 4:4 Markus Eberl (Eric Dylla), 5:4 Albin Flegel (Dominik Hammer), 6:4 Markus Eberl (Eric Dylla), 6:5 Steffen Michel (Roger Nicholas), 6:6 Martin Flemming (Carsten Gosdeck), 7:6 Dominik Hammer (Sebastian Bogner), 8:6 Dominik Hammer (Florian Feistl), 8:7 Steffen Michel (Carsten Gosdeck), 8:8 Steffen Lang (Rüdiger Jung), 9:8 Ramin Yazdi (Dominik Hammer), 10:8 Markus Eberl (Eric Dylla), 11:8 Ramin Yazdi (Markus Eberl).

Dunker Assenheim Patriots im Halbfinale ausgeschieden

Assenheim, 27. Juli Im entscheidenden dritten Play-off-Halbfinalspiel unterlag der Titelverteidiger Dunker Assenheim Patriots am Samstag Abend in Rosenheim den Starbulls mit 10:14 (3:5, 1:4, 1:1, 5:4). Bereits zur Halbzeit war beim Stand von 9:4 für die Rosenheimer eine Vorentscheidung gefallen. Im Finale treffen die Rosenheimer auf die Landshut Cannibals, die ebenfalls am Samstag Abend die Bad Nauheim Grizzlys mit 11:8 bezwangen.

Weilheim erneut Deutscher Streethockey-Meister - Finalsieg gegen Schalke

Berlin, 27. Juli Der Deutsche Meister heißt im Streethockey 2003 ebenso wie 2002 Weilheim Streetkings. Die Bayern gewannen im Finale gegen die Schalker Chiefs mit 8:3. Der Lokalmatador BCB Oldstars musste mich mit dem "kleinen Finale" um Platz dreizufrieden geben, da sie im umkämpftesten Spiel des Turniers gegen die Schalker nur ein 2:2 erreichten. Sie gewannen gegen die Heibronner Hornets mit 5:1. All-Star Team: Torwart: Stefan Laudan (BCB Oldstars). Verteidiger: Jean Marc Dröscher (BCB Oldstars), Lars Gerike (Schalker Chiefs). Stürmer: Oliver Ciganovic, Markus Ratberger, Josef Staltmayr (alle Weilheim Streetkings). Fair-Play-Pokal: Schalker Chiefs.
Oliver Koch für Radio Eiskalt – das Eishockeymagazin aus Berlin für Berlin

Entscheidendes Spiel zwischen Rosenheim und Assenheim

Assenheim, 25. Juli Am Samstag Abend um 19 Uhr kommt es im Rosenheimer Eisstadion zum entscheidenden Spiel im Play-off-Halbfinale der IHL-Bundesliga zwischen den Starbulls Rosenheim und den Dunker Assenheim Patriots. Nach den unschönen Vorgängen vom vergangenen Sonntag dürfte die Stimmung zwischen beiden Mannschaften sehr aufgeheizt sein. Es ist im Sinne des Sportes zu hoffen, dass sich beide Seiten auf das Spiel besinnen. Aufgrund der bisher gezeigten Leistungen dürften die Starbulls als leichter Favorit in dieses Endscheidungsspiel gehen. Ein wichtiger Punkt dürfte wie in den bisherigen Spielen auch das Über- bzw. Unterzahlspiel sein. Sollten die Assenheim Patriots die Finalspiele erreichen, würden sie am Sonntag, 27. Juli, entweder in Landshut antreten müssen oder hätten an diesem Sonntag gegen die Bad Nauheim Grizzlys Heimrecht. Am Sonntag Nachmittag treffen auf der Rollsportanlage in Egelsbach mit den Egeslbach Disasters und den Assenheim Patriots III die beiden dominierenden Mannschaften der Landesliga-Saison 2003 aufeinander. Führten die Egelsbacher zu Beginn der Saison souverän die Tabelle an, konnten die Assenheimer nach ihrem Heimerfolg gegen die Disastars den ersten Platz übernehmen und in den letzten Spielen verteidigen. Mit einem Sieg würden die Patriots einen großen Schritt in Richtung Gewinn der Vorrundenmeisterschaft gehen. Nach einer dreiwöchigen Spielpause treten die Junioren der Patriots am Sonntag zu ihrem letzten Spiel vor der Sommerpause an. Um 15 Uhr beginnt das Auswärtsspiel gegen den Ahauser SV. Aufgrund der letzten Ergebnisse der direkten Konkurrenten Düsseldorf und Köln sind die Assenheimer auf den fünften Tabellenplatz zurückgefallen. Allerdings haben die Düsseldorfer und die Kölner ein bzw. zwei Spiele mehr absolviert. Um den angestrebten vierten Platz und damit die Play-off-Teilnahme zu erreichen, müssen die Junioren in Ahaus auf jeden Fall punkten.

Patriots und Starbulls gehen über die volle Distanz - Ärger um Spielabbruch durch die Rosenheimer

Assenheim, 22. Juli Es bleibt spannend in der IHL-Bundesliga. Nach zwei Spielen im Play-off-Halbfinale zwischen den Assenheim Patriots und den Starbulls Rosenheim steht es 1:1. Allerdings haben beide Teams gerade einmal eineinhalb Spiele hinter sich gebracht - denn die Rosenheimer brachen die Partie in Assenheim kurz nach der Halbzeit ab. Im Auswärtsspiel in Bayern mussten die Assenheimer eine 9:11-Niederlage hinnehmen. Dabei begann die Partie für die Hessen sehr gut, führten sie doch nach dem ersten Viertel mit 1:0 und konnten im zweiten Spielabschnitt zunächst sogar auf 2:0 erhöhen. Dann kamen die Rosenheimer aber besser ins Spiel und gingen bis zur Halbzeit mit 3:2 in Front. Das dritte Viertel gehörte dann ganz den Hausherren, die folgerichtig ihre Führung auf 8:4 ausbauen konnten. Im letzten Abschnitt versuchten die Patriots nochmals alles um eine Wende herbeizuführen, doch letztlich reichte es nur noch zu einer Resultatsverbesserung. Das Heimspiel am Sonntag sollte eine klare Angelegenheit für die Assenheimer werden. Denn die Rosenheimer schonten praktisch ihre gesamten Leistungsträger und waren nur mit einem Minikader von neun Spielern angetreten. Es dauerte allerdings bis zur sechsten Spielminute, ehe Topscorer Steffan Jonsson seine Patriots in Führung brachte. Bis zur ersten Pause erhöhten die Assenheimer ihre Torerfolge auf 4:0. Auch im zweiten Spielabschnitt zeigten die Rosenheimer um ihren Topscorer Stephan Gottwald kaum einen Spielzug nach vorne und waren nur auf Torsicherung bedacht. Und trotz mehrerer guter Aktionen des Starbulls-Torhüters Robert Haase stand es zur Halbzeit verdient 11:1 für die Assenheim Patriots. Nach der Halbzeit kam es dann zum "Skandal". Zunächst wurde das Spiel zwar noch von vier Gäste-Feldspielern fortgesetzt, aber nach einer Spielminute baten die Rosenheimer bei den Schiedsrichtern um Abbruch der Begegnung. Da es am Sonntag in der Assenheimer Halle sehr warm war und eine hohe Luftfeuchtigkeit herrschte, hatten mehrere Gästespieler (u.a. auch der Torwart) Kreislaufprobleme, und auf Anraten ihres Mannschaftsarztes brachen die verbliebenen Rosenheimer Spieler die Partie ab. Ohne Frage entstand dem Inlinehockeysport durch den Abbruch der Rosenheimer ein großer Imageschaden. Wären mehr als nur neun Spieler nach Assenheim gekommen (am Vortag liefen 18 Spieler in Rosenheim auf), hätte das Spiel sicher fortgesetzt werden können. Für die Patriots-Reserve ist der Play-off-Zug in der IHL-Oberliga so gut wie abgefahren. Zwar setzten sich die Assenheimer gegen die Hanau Lobsters mit 7:6 (1:1, 3:1, 2:2, 1:2) durch, doch bei den Bad Nauheim Grizzlys II unterlagen die Patriots mit 4:10 (2:4, 0:1, 0:1, 2:4). Die dritte Mannschaft der Patriots gewann in der Landesliga bei den Supersonics Langen mit 10:8.

Klare Sache für die Grizzlys im Halbfinal-Rückspiel - Cannibals zu schwach

Landshut, 21. Juli Die Landshut Cannibals und die Bad Nauheim Grizzlys müssen in ein drittes Play-off-Halbfinalspiel. Nachdem die Niederbayern das erste Spiel zuhause mit 16:9 gewonnen hatten, unterlagen die Cannibals am Sonntag bei den Grizzlys mit 7:18 (2:6, 0:2, 4:5, 1:5). Personalgeschwächt durch verletzungsbedingte Absagen von Markus Eberl, Bernie Weinzierl und Daniel Koslow sowie des Fehlen von Dominik Hammer, Patrick Koslow und Hans Haider wusste EVL-Trainer Sven Adrian bereits im Vorfeld, dass es keine leichte Aufgabe sein wird, heute in Hessen zu Punkten. "Sechs Stammspieler, das ist gegen ein starkes Team wie die Grizzlys zuviel des Guten. Wir hatten eigentlich nicht damit gerechnet mit nur zehn Spielern anzureisen, zumal wir versuchen wollten, heute alles klar zu machen", so der Coach. 6:2 hieß es bereits nach 15 Minuten und Adrian ahnte nichts Gutes, als sich zu allem Übel auch noch Stammgoalie Thomas Guth körperlich übernommen hatte, so dass bereits zu Beginn des zweiten Viertels Jürgen Heigel , der eigentliche dritte Goalie der Cannibals, eingewechselt werden musste. Die stark aufspielenden Grizzlys führten bereits mit 8:2, als man in die Halbzeit dieser Partie ging. Neun Tore folgten insgesamt im darauffolgendem dritten Viertel, wobei fünf im Netz der Cannibals landeten. 13:6 lautete das Ergebnis zu Beginn des letzten Spielabschnitts. Bun war die Vorgabe, nicht noch zu sehr unter die Räder zu kommen. Obwohl Thomas Guth nach einer Erholungspause wieder eingewechselt wurde, scheiterte der Versuch, die klug spielenden Grizzlys mit weiteren Toren nervös zu machen. Letztendlich fingen sich die Cannibals immer wieder gefährliche Konter der Hessen ein, diese führte schließlich zum verdienten Endstand von 18:7 für die Kurstädter. Das letzte und entscheidende Halbfinalspiel findet voraussichtlich am Samstag, 26. Juli, um 19:30 Uhr in Landshut statt. Tore: 1:0 Steffen Lang, 1:1 Sebastian Bogner (Eric Dylla), 2:1 Rüdiger Jung (Lars Kirch), 3:1 Steffen Lang (Rüdiger Jung), 4:1 Carsten Gosdeck (Markus Jehner), 5:1 Marco Guhl (Ralf Dittmer), 5:2 Andi Potisk (Peter Abstreiter), 6:2 Steffen Lang (Lars Kirch), 7:2 Steffen Michel (Carsten Gosdeck), 8:2 Roger Nicholas (Steffen Lang), 9:2 Carsten Gosdeck (Steffen Michel), 9:3 Peter Abstreiter, 10:3 Rüdiger Jung (Lars Kirch), 11:3 Roger Nicholas (Carsten Gosdeck), 11:4 Florian Feistl (Eric Dylla), 12:4 Steffen Lang (Rüdiger Jung), 12:5 Eric Dylla (Thomas Oberpriller), 13:5 Jehner Markus (Steffen Michel), 13:6 Florian Feistl (Eric Dylla), 14:6 Roger Nicholas, 15:6 Lars Kirch (Steffen Lang), 16:6 Carsten Gosdeck (Roger Nicholas), 17:6 Jan Schier (Jens Fischer), 17:7 Eric Dylla (Tobi Hanöffner), 18:7 Rüdiger Jung (Martin Flemming). Strafen: Bad Nauheim Grizzlys 6, Landshut 12. Zuschauer: 300.

Abschlussstatistik der IIHF-Inlinehockey-WM

Nürnberg, 7. Juli Henrik Hölscher vom Düsseldorfer IHV Gladiators ist der beste deutsche Scorer bei der gerade beendeten IIHF-Inlinehockey-WM in Nürnberg und Amberg - und der einzige DEB-Spieler, der es in die Top 30 der Scorer-Wertung geschafft hat. Bester Stürmer des Turniers wurde Jason Deskins vom WM-Dritten USA, der in sechs Partien zehn Tore und 15 Vorlagen erzielte. Der zweitbeste deutsche Stürmer ist Thomas Greilinger (Nürnberg Inline Tigers) mit neun Toren und einer Vorlage. Damit wurde Greilinger mit großem Abstand bester deutscher Torschütze. Aki Tuominen, Fünfter der Scorer-Wertung, spielt übrigens in der kommenden Saison für die Landshut Cannibals in der 2. Eishockey-Bundesliga.

Topscorer-Wertung:

Pl. Name Team Tore Ass. Pkte. Str.
1. Jason Deskins USA 10 15 25 17,5
2. Ludek Broz Tschechien 12 10 22 13,5
3. Yutaka Ono Japan 9 13 22 7,5
4. Ales Hemsky Tschechien 10 10 20 4,5
5. Aki Tuominen Finnland 9 11 20 7,5
6. Bruno Gomes Brasilien 12 7 19 4,5
7. Yoshinori Ishioka Japan 7 11 18 11,5
8. Timo Nurmberg Finnland 4 14 18 4,5
9. Ondrej Vesely Tschechien 4 14 18 6,0
10. Shuhei Tadamura Japan 11 6 17 6,0
11. Anthony Wilson Australien 9 8 17 9,0
12. Masanori Kaneko Japan 8 9 17 0,0
13. Jure Vnuk Slowenien 10 6 16 4,5
14. Justin Morrison USA 7 9 16 1,5
15. Pedro Raposo Brasilien 7 9 16 3,0
16. Ernie Hartlieb USA 5 11 16 4,5
17. José Guilardi Brasilien 4 12 16 6,0
18. Michael Casaceli Australien 8 7 15 1,5
19. John Dolan Großbritannien 7 8 15 0,0
20. Tadahito Kawabata Japan 5 10 15 1,5
21. Pedro Andrade Brasilien 10 4 14 4,5
22. Sami Markkanen Finnland 8 6 14 1,5
23. Geno Parrish USA 8 6 14 4,5
24. Kari Kalto Finnland 7 7 14 1,5
25. Filho Luiz Almeida Brasilien 7 7 14 6,0
26. Matic Kralj Slowenien 3 11 14 10,5
27. Roman Stimunek Slowakei 9 4 13 7,5
28. Chris Sekura Australien 6 7 13 3,0
29. Jesse Saarinen Finnland 5 8 13 1,5
30. Henrik Hölscher Deutschland 3 10 13 4,5

Statistik der deutschen DEB-Nationalmannschaft:

Pl. Name DIHL-Team Tore Ass. Pkte. Str.
1. V Henrik Hölscher Düsseldorfer IHV Gladiators 3 10 13 4,5
2. S Thomas Greilinger Nürnberg Inline Tigers 9 1 10 6,0
3. S Udo Schmid Düsseldorfer EG Rhein Rollers 4 6 10 1,5
4. S Michael Wolf Rolling Wanderers Germering 6 3 9 0,0
5. V Jan Schinköthe EC Bad Tölz 1 7 8 4,5
6. V Florian Leitner EC Bad Tölz 2 5 7 4,5
7. S Alexander Rusch EC Wilhelmshaven Sk. Sharks 5 1 6 1,5
8. S Aleksander Polaczek ESV Königsbrunn 3 2 5 6,0
9. S Vitalij Aab EC Wilhelmshaven Sk. Sharks 1 4 5 1,5
10. S Rainer Suchan EC Bad Tölz 1 2 3 0,0
11. V André Naumann EC Wilhelmshaven Sk. Sharks 0 2 2 0,0
12. T Christian Rohde EV Füssen Rolling Kings 0 1 1 0,0
13. V Lars Brüggemann Düsseldorfer IHV Gladiators 0 1 1 1,5
14. S Björn Friedl EV Füssen Rolling Kings 0 1 1 4,5
15. T Sven Rampf ESV Königsbrunn 0 0 0 1,5
16. V Vitalij Janke EC Wilhelmshaven Sk. Sharks 0 0 0 3,0

Torhüter:

Sven Rampf: Gegentorschnitt 4,73 / Saves in Prozent 87,0
Christian Rohde: Gegentorschnitt 7,08 / Saves in Prozent 90,0 

Fotos von der IIHF-Inlinehockey-WM

Nürnberg, 20. Juli Der neue Weltmeister feiert. Finnland revanchierte sich für die Finalniederlage des letzten Jahres gegen Schweden und wurde zum dritten Mal IIHF-Inlinehockey-Weltmeister.

Die Ehrung der Allstars. Auch der Deutsche Thomas Greilinger (unten, Zweiter von rechts) wurde als einer der besten Spieler ausgewählt.

(Fotos: Dirk Meier)

Niederlage im Play-off-Halbfinale für die Dunker Assenheim Patriots

Assenheim, 20. Juli Am Samstag Abend unterlagen die Dunker Assenheim Patriots im ersten Play-off-Halbfinalspiel dem Vorrundenersten Starbulls Rosenheim mit 9:11. Im zweiten Halbfinalspiel besiegten die Landshut Cannibals die Bad Nahuheim Grizzyls klar mit 16:9. Bereits am heutigen Sonntag kommt es in Niddatal-Assenheim um 19 Uhr und in Bad Nauheim um 17 Uhr zu den jeweils zweiten Play-off-Spielen.

Klarer Sieg der Cannibals im ersten Halbfinalspiel gegen die Grizzlys

Albin FlegelLandshut, 20. Juli Die Landshut Cannibals haben das erste Play-off-Halbfinalspiel gegen die Bad Nauheim Grizzlys klar mit 16:9 (4:0, 4:2, 2:2, 6:5) für sich entschieden. Von Beginn an gaben die Niederbayern den Ton an. Andreas Potisk erzielte in der vierten Spielminute das erste Tor für die Cannibals, im Anschluss trafen Daniel Koslow, Hans Haider und Albin Flegel zum 4:0. Mit diesem Ergebnis ging man in die erste Pause. Bis dato war abgesehen von Kontern nicht viel von den Hessen zu sehen, zu stark waren die Niederbayern an diesem Tag. Zu Beginn des zweiten Viertels erhöhte Albin Flegel (vierfacher Scorer) und erstmalig Eric Dylla (dreifacher Scorer) zum 6:0. Erst in der 21. Spielminute gelang den Grizzlys der erste Treffer durch Martin Flemming. Die 23. und 25. Spielminute nutzten erneut Albin Flegel und Andi Potisk zum 8:1. Die Partie schien bereits gelaufen zu sein, zumal die Cannibals das Spiel souverän bestimmten. Mit zehn Feldspielern und zwei Goalies waren die Hessen angereist, eine Verletzung ihres Goalies Mario D’Antouno kam noch erschwerend hinzu. Dennoch gelang Jan Schier zum Ende des zweiten Viertels der 2:8-Anschlusstreffer. Nach der Halbzeitpause fingen sich die Grizzlys ein wenig und gestalteten das dritte Viertel mit je 2 Toren auf beiden Seiten ausgeglichen. Eric Dylla gelang sogar in der 36. Minute ein sehenswerter Unterzahl-Treffer auf Zuspiel von Daniel Koslow und Andreas Geipel zum 9:3, Peter Abstreiter verbüßte zu diesem Zeitpunkt eine Strafzeit. Der glänzend aufgelegte Albin Flegel erhöhte schließlich in der 39. Spielminute mit seinem vierten Treffer auf 10:3. Jan Schier war es, der in der 44 Minute auf 10:4 verkürzte. Mit diesem vermeintlich sicheren Vorsprung gingen es die Cannibals wie immer ein wenig verhaltener im letzten Spielabschnitt an. Zu verspielt und im Glauben des sicheren Sieges wurde dann der Landshuter Schlussmann Thomas Guth von seiner Abwehr zunehmend im Stich gelassen. Die gefährlichen Konnter der Hessen führten dazu, dass der Cannibals-Schlussmann dreimal in Folge hinter sich greifen musste. Als es 10:6 hieß und die Grizzlys sichtlich beflügelt waren, legten die Cannibals erneut zwei Tore durch Sebastian Bogner und Tobi Hanöffner vor. Die Partie war nun bei einem Spielstand von 12:6 gelaufen, zumal nur noch neun Minuten zu spielen waren. Martin Flemming erzielte zwar in der 52. Minute seinen dritten Treffer zum 12:7 in dieser Partie, doch Florian Feistl und Markus Eberl (zwei Treffer) erhöhten erneut auf 15:7. Zweimal trafen dann zwar noch die Grizzlys durch Martin Flemming, dem besten Akteur der Hessen, und Steffen Lang zum 15:9, doch Eric Dylla war es dann vorbehalten, den 16. Treffer zum Endstand von 16:9 ins Netz der Grizzlys zu setzen. "Wir hatten unseren Gegner von Anfang an unter Kontrolle, zu stark waren wir heute, als dass uns die Grizzlys hätten gefährden können. Ich muss unserem Team ein großes Kompliment aussprechen. Sie haben sehr diszipliniert gespielt und in den entscheidenden Phasen konsequent die Tore gemacht, nun können wir mit ein wenig Glück heute im Rückspiel alles klar machen", erklärt Coach Sven Adrian, der auf Hans Haider, Dominik Hammer, Daniel Koslow und Bernhard Weinzierl verzichten muss. Tore: 1:0 Andi Potisk (Eric Dylla), 2:0 Daniel Koslow (Tobias Hanöffner), 3:0 Hans Haider(Florian Feistl), 4:0 Albin Flegel (Peter Abstreiter), 5:0 Albin Flegel (Peter Abstreiter), 6:0 Eric Dylla (Andi Geipel), 6:1 Martin Flemming (Carsten Gosdeck), 7:1 Albin Flegel (Markus Eberl), 8:1 Andi Potisk, 8:2 Jan Schier (Rüdiger Jung), 8:3 Rüdiger Jung (Martin Flemming), 9:3 Eric Dylla (Daniel Koslow), 10:3 Albin Flegel (Peter Abstreiter), 10:4 Jan Schier (Rüdiger Jung), 10:5 Martin Flemming (Lars Kirch), 10:6 Ralf Dittmer (Jan Schier), 11:6 Sebastian Bogner (Markus Eberl), 12:6 Tobias Hanöffner (Daniel Koslow), 12:7 Martin Flemming (Rüdiger Jung), 13:7 Florian Feistl (Andi Potisk), 14:7 Markus Eberl (Peter Abstreiter), 15:7 Markus Eberl (Albin Flegel), 15:8 Martin Flemming (Lars Kirch), 15:9 Steffen Lang (Jan Schier), 16:9 Eric Dylla (Daniel Koslow). Strafen: Landshut 20, Bad Nauheim 24. Zuschauer 280.

Finnland neuer Inlinehockey-Weltmeister – Greilinger im All-Star Team

Nürnberg, 19. Juli Der neue Inlinehockey-Weltmeister 2003 heißt Finnland. In der Neuauflage des Vorjahresfinales behielt die über den gesamten Turnierverlauf betrachtet beste Mannschaft diesmal die Oberhand. Während sich die Finnen im Vorjahr in der Verlängerung geschlagen geben mussten, gewannen sie heute das Finale der IIHF Inlinehockey-Weltmeisterschaft gegen den skandinavischen Erzrivalen Schweden mit 5:3 (2:0, 2:3, 1:0, 0:0). Von Beginn an nahmen die Finnen das Heft in die Hand und wollten ihrer Favortitenrolle gerecht werden. Dies gelang zunächst recht gut: All-Star Verteidiger Aki Tuominen gelang die frühe Führung. Als die Finnen dann sogar auf 3:0 und 4:1 davonziehen konnten, schien schon eine kleine Vorentscheidung gefallen. Aber ähnlich wie im Vorjahr als das Team Suomi ebenfalls deutlich führte und am Ende mit leeren Händen dastand, kamen die "Tre Kronors" noch vor der Pause zurück ins Spiel und verkürzten durch zwei Treffer auf 3:4. Auch nach der Pause erwischte Finnland den besseren Start und begann auch durch eine Überzahlsituation unterstützt druckvoll. So fiel auch das 5:3 nicht unerwartet. Allerdings beschränkten sich danach beide Teams zusehends auf die Defensive und versuchten das Spiel des Gegners zu zerstören. Auch das für den Inlinehockey-Sport unübliche Körperspiel wurde mit zunehmender Spielzeit von beiden Teams intensiver und aggressiver betrieben. Zwar stemmten sich die Schweden im letzten Viertel noch einmal gegen die drohende Niederlage, aber diesmal ließen sich die Finnen, auch unterstützt von ihrem starken Keeper, nicht mehr dir Butter vom Brot nehmen und feierten nach 2000 und 2001 den dritten Weltmeistertitel. Im Spiel um den dritten Platz behielt das Team USA gegen Tschechien die Oberhand und konnte mit einem 11:6-Erfolg den Gewinn der Bronzemedaille feiern. Abschlussrangliste: Pool A: 1. Finnland, 2. Schweden, 3. USA, 4. Tschechien, 5. Deutschland, 6. Slowakei, 7. Slowenien, 8. Österreich. Pool B: 9. Japan, 10. Brasilien, 11. Australien, 12. Ungarn, 13. Großbritannien, 14. Neuseeland, 15. Südafrika, 16. Argentinien. All-Star Team: Tor: Jeff Reynaert (USA). Verteidigung: Aki Tuominen (Finnland) und Ales Hemsky (Tschechien). Sturm: Thomas Greilinger (Deutschland) und Timo Nurmberg (Finnland).

Inlinehockey-WM: Deutschland wird Fünfter

Nürnberg, 18. Juli Mit einem abschließenden 9:8 (2:0,2:2,1:1,4:5)-Erfolg gegen die Slowakei beendete das DEB-Team die IIHF Inlinehockey-Weltmeisterschaft in Nürnberg auf dem fünften Platz. Damit konnte zwar der Gewinn der Bronzemedaille vom Vorjahr nicht wiederholt werden, dennoch muss man das Abschneiden der Holzmann-Truppe angesichts der immer stärker werdenden Konkurrenz und der eigenen Probleme bei der Mannschaftszusammenstellung als Erfolg werten. Im abschließenden Spiel um den fünften Platz ließ die Mannschaft auch zunächst keine Zweifel daran aufkommen, dass sie gewillt war, um diese Platzierung zu kämpfen. Alexander Polaczek und Michael Wolf erzielten schon im ersten Viertel die 2:0-Führung. Kapitän Udo Schmid legte anfangs des zweiten Viertels einen weiteren Treffer nach und baute die Führung aus. Zwei schnelle Anschlusstreffer der Slowaken zeigten jedoch noch vor der Pause, dass sie nicht gewillt waren, dieses Spiel vorzeitig herzuschenken. Die passende Antwort fand Thomas Greilinger, der noch vor der Pause auf 4:2 erhöhte. Nach dem Seitenwechsel tat sich zunächst nicht viel. Beide Teams konnten einen weiteren Treffer erzielen. Erst im Schlussviertel wurde es noch einmal turbulent. Nachdem Greilinger und Polaczek auf 7:3 erhöhten, schien die Partie gelaufen. Dachte zumindest scheinbar das deutsche Team. Dies bestraften die Slowaken und gingen durch fünf Treffer innerhalb von fünf Minuten ihrerseits in Führung. Auch Trainer Holzmann's lautstarke Ansprache ("Ihr wollt wohl nicht Fünfter werden?") während einer Auszeit schien zunächst keine Früchte zu tragen. Trotzdem konnte das Spiel durch einen Doppelschlag von Hölscher und Wolf in den beiden Schlussminuten noch gedreht werden. Insgesamt entspricht der fünfte Platz auch in etwa der Leistungsstärke des deutschen Teams. Im Vergleich zum Vorjahr fehlten vor allem mit Keeper Marc Seliger und Eddi Lewandowski zwei Leistungsträger, die nicht adäquat ersetzt werden konnten. Neben Thomas Greilinger, der Topscorer der deutschen Mannschaft wurde, konnten aber auch Alexander Polaczek und Michael Wolf positiv überraschen. Am Samstag stehen sich um 19 Uhr Finnland und Schweden im Finale gegenüber. Vorher (16 Uhr) trifft im Spiel um den dritten Platz die USA auf Tschechien. Zwischen den beiden Spielen wird die Auslosung für den zweiten Deutschen Eishockey Pokal stattfinden. Stimmen zum Spiel: Georg Holzmann: "Die Slowaken sind eine starke Mannschaft, wir mussten noch einmal alles geben. Nach dem 7:3 waren wir wohl ein wenig zu überheblich und hatten das Spiel schon abgehakt. Ich habe in der Auszeit ein wenig an die Ehre der Spieler appelliert. Der fünfte Platz ist für uns durchaus ein Erfolg. Ich gehe davon aus, dass ich auch im nächsten Jahr wieder dabei bin. Im Frühjahr ist eine einwöchige Reise mit Testspielen nach Brasilien geplant. Insgesamt war dies die bisher bestbesetzte Weltmeisterschaft." Tore: 1:0 (02.01) Polaczek (Aab, Naumann), 2:0 (08.02) Wolf (Hölscher), 3:0 (14.32) Schmid (Hölscher, Wolf) 4:3, 3:1 (18.20) Mrena, 3:2 (20.53) Stimunek 4:3, 4:2 (21.36) Greilinger (Schinköthe), 5:2 (26.02) Hölscher (Schmid, Wolf), 5:3 (35.41) Duris 4:3 , 6:3 (36.03) Greilinger (Friedl, Schinköthe), 7:3 (37.24) Polaczek (Hölscher), 7:4 (40.31) Staron 4:3, 7:5 (41.23) Sturc, 7:6 (41.44) Staron, 7:7 (43.49) Stimunek, 7:8 (45.55) Gallovic, 8:8 (46.11) Hölscher (Schmid, Wolf), 9:8 (46.26) Wolf (Polaczek, Rohde). Strafen: Deutschland 5 x 90 sec.- Slowakei 3 x 90 sec. Zuschauer: 756.

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