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Inlinehockey:
Deutsche
Inline-Hockey-Liga des Deutschen Eishockey-Bundes (DIHL)
IHL-Bundesliga im Deutschen
Rollsport- und
Inline-Verband (IHL)
Pressemitteilungen
von DIHL- und IHL-Vereinen
können Sie uns schicken an:
f.thelen@hockeyweb.de
Streit
in der Inlinehockey-Oberliga und kein Ende
Steinberg, 20. August Zum
Streit zwischen den IHL-Oberligisten aus Steinberg und Friedberg
erreichte uns nun die folgende Pressemitteilung von Josef Schnürer,
dem stellvertretenden Vorsitzenden des SC Torpedo Steinberg, als
Antwort auf die letzte Mitteilung aus Friedberg zu diesem Thema.
"Obwohl ich keinen Zusammenhang
zwischen mir, meiner Funktion in der HIHL und dem erwähnten Bericht
unseres Pressesprechers sehe, möchte ich gerne dem Wunsch von Herrn
Loos entsprechen und den Sachverhalt beim Spiel am 9. August richtig
stellen. Leider hat Herr Loos nicht erwähnt, was an dem Bericht so
falsch ist und richtig gestellt werden soll. Ich werde daher nur
einige Fakten aufzählen. 1. Obwohl die Zeitnahme völlig korrekt
funktionierte, hat sich Herr Loos hinter den Zeitnehmertisch gestellt
um die Zeitnehmerin zu kontrollieren. Dies war natürlich mit einer
gewissen Unruhe verbunden. Auch nach Aufforderung des leitenden
Schiedsrichters Herr Leppich und mir, weigerte er sich beharrlich den
Platz zu räumen und blieb bis Spielende dort stehen. 2. Strafzeiten:
Friedberg 26, Steinberg 12. Der Friedberger Spielertrainer erhielt
nach einem brutalen Check eine Zwei-Minuten-Strafe. Kommentar des
Trainers. "Was kann ich dafür, wenn der Bursche nur 30 Kilo
wiegt." 3. Die mitgereisten Friedberger Fans versäumten keine
Zeit und fingen sofort nach Spielbeginn an, unsere Spieler persönlich
zu beleidigen. 4. Obwohl Friedberg im vergangenen Jahr im Halbfinale
um die Deutsche Meisterschaft zweimal klar gegen Steinberg verloren
hatte, mogelte sich Friedberg dank der guten Verbindung zu Herrn
Rudolph ins Finale. Kenner der Szene wissen, dass dieses Finale eine Lächerlichkeit
war und jeweils mit 20 Toren Unterschied von Kaufungen gewonnen wurde.
Soweit die Fakten, auf die sich der Bericht im Wesentlichen auch stützt.
Konkrete Anschuldigungen, die nicht den Tatsachen entsprechen und nach
einer Gegendarstellung verlangen, konnte ich in dem Bericht nicht
finden."
Hockeyweb.de teilt
hiermit mit, dass jede weitere Kommunikation zwischen den beiden
Vereinen auch wirklich zwischen den Vereinen stattfinden sollte.
Pressemitteilungen zu diesem Thema werden nicht mehr veröffentlicht.
Friedberg
sichert Rang drei in der Oberliga
Friedberg, 20. August Mit
einer auch in dieser Höhe verdienten 13:5 (2:2, 4:1, 3:0, 4:2)-Sieg
im Wetterau-Derby gegen die Assenheim Patriots II festigten die TG
Friedberg Twister Rang drei in der Inlinehockey-Oberliga. Im letzten
Vorrundenspiel zeigten die Kreisstädter vor heimischem Publikum eine
durchweg erfreuliche Leistung, wobei besonders die beiden Torhüter
Marc Witzenberger und Timo Lang zu überzeugen wussten. Die Assenheime
Patriots konnten lediglich im ersten Viertel mithalten, in dem ein 2:2
zu Buche stand. Im zweiten Viertel, das 4:1 für die Twister endete,
hatten die Gäste allerdings kaum mehr etwas zu bestellen. Danach hieß
es 3:0 für Friedberg, das auch das letzte Viertel mit 4:2 für sich
entscheiden konnte. Mit dieser Leistung rechnen sich die TG Twister in
der am 30. August beginnenden Play-off-Runde berechtigte
Meisterschaftschancen aus. Die Tore für Friedberg erzielten Torsten
Wolf, Mathias Becker (je 3), Markus Kreuter, Pano Malachias, Phillip
Hartmann, René Moritz, Thomas Michaelis, Christian Platzer und Glenn
Evans.
Krähen
bezwingen die Royals im Schongang und sichern sich die Südhessische
Meisterschaft
Egelsbach, 19. August Das
letzte Spiel der Egelsbach Crows in der Hauptrunde der IHL-Oberliga
Hessen Süd fand am vergangenen Samstag beim Liga-Schlusslicht Rüsselsheim
Royals statt. Dabei mussten die Egelsbacher gleich auf sieben
Stammspieler verzichten. Mit nur sieben Feldspielern sowie Torhüter
Benny Müller bezwang das Team die Royals dennoch relativ locker mit
7:3 und sicherte sich die Südmeisterschaft mit 30 Punkten vor den
Torpedos aus Steinberg (27 Punkte). Auf dem großen Platz der Royals
ging es vor allem darum, möglichst kräfteschonend zu spielen. Von
der ersten Minute an übernahm Egelsbach die Kontrolle und ließ Puck
und Gegner laufen. Einzig die mangelhafte Chancenauswertung
verhinderte, dass man sich nicht frühzeitig absetzen konnte. In der
siebten Minute war es dann Jan Nissen, der nach Zuspiel durch Dirk
Heidl das 1:0 erzielte. Hendrik van der Linden setze in der elften
Minute noch einen drauf. Adrian Lubkowitz schraubte das Ergebnis kurz
vor Ende des ersten Viertels auf 3:0 hoch. Auch im zweiten Viertel
sollte sich nicht viel ändern. Doch wie aus dem nichts viel der
Anschlusstreffer für die Royals durch Bielski. Rüsselheim zeigte in
ihrem letzten Saisonspiel eine tolle Moral und tat sein möglichstes,
um den Krähen einigermaßen Paroli zu bieten. Doch viel passierte
nicht mehr in diesem Abschnitt und so blieb es bis zur Halbzeit beim
3:1 für die Krähen. Nach der Pause erhöhten die Crows etwas die
Schlagzahl was gleich in der zweiten Minute in Zählbares umgemünzt
wurde: Stephan Müller versenkte den Puck in die Maschen der Royals
nach einem herrlichen Pass durch Jan Nissen, der seinen Weg über 30
Meter genau auf den Schläger des Kapitäns fand. Es änderte sich
weiterhin nicht viel am Spielgeschehen: Die Krähen wollten nicht, und
die Royals konnten nicht. Trotzdem musste man immer wieder auf der Hut
sein vor den Konterattacken der Rüsselsheimer, die zu keiner Phase
des Spiels aufsteckten. Kurz vor dem letzten Seitenwechsel war es Nils
Thalhäuser, der das 5:1 erzielte Auch im letzten Abschnitt änderte
sich nicht sondermäßig viel am Spielverlauf. Egelsbach kontrollierte
stellenweise minutenlang die Scheibe, ohne jedoch zwingend auf den
Torerfolg zu drängen. Dem Anschlusstreffer der Royals nach vier
Minuten folgte die prompte Antwort der Krähen im Gegenzug: Wiederum
war es Nils Thalhäuser, der einen Pass von Jan Nissen erfolgreich
verwertete. Die tapferen Royals verkürzten nochmals in der 51.
Minute, ehe Adrian Lubkowitz in der 55. Minute zum Endstand von 7:3
verwandelte. Somit endete ein von beiden Seiten fair geführtes Spiel
bei sommerlichen Temperaturen mit einem verdienten Sieg für die
Egelsbacher, der mit etwas mehr Engagement und Zielstrebigkeit auch
viel höher hätte ausfallen können. Die Crows sicherten sich somit
den Titel im Süden, was allerdings nur ein Zwischenerfolg darstellt.
Ab den 30. August beginnen die Play-offs um die gesamthessische
Meisterschaft. Dabei kreuzt sich der Norden mit dem Süden. Gespielt
wird im "Best of Three"-Modus (1 Süd – 4 Nord , 2 Süd
– 3 Nord, usw.). Dieser Modus wird bis ins Finale beibehalten. Für
die heimstarken Krähen gute Aussichten, da man als Erster seiner
Gruppe im möglichen, entscheidenden dritten Spiel immer Heimrecht
genießt. Strafen: Fehlanzeige.
Endstand der IHL-Oberliga Hessen-Süd:
| 1. |
Egelsbach Crows |
12 |
134:83 |
30 |
| 2. |
SC Torpedo
Steinberg |
12 |
164:101 |
27 |
| 3. |
Friedberg Twister |
12 |
125:81 |
26 |
| 4. |
Bad Nauheim
Grizzlys II |
12 |
86:111 |
16 |
| 5. |
Assenheim Patriots
II |
12 |
112:129 |
14 |
| 6. |
Hanau Lobster |
12 |
83:95 |
11 |
| 7. |
Rüsselsheim
Royals |
12 |
73:177 |
2 |
Streit
zwischen Friedberg und Steinberg geht weiter
Friedberg, 18. August Nachdem
es im Spiel zwischen der TG Friedberg Twister und dem SC Torpedo
Steinberg zu Streitigkeiten gekommen ist, erreichte uns folgende
Pressemitteilung aus Friedberg. "Ich Helmut Loos,
Abteilungsleiter der TG Friedberg Twister hatte erwartet, dass von
Seiten Steinbergs, zumal Herr Josef Schnürer auch im Ligaausschuss
der Hessischen Inline Hockey Liga (HIHL) tätig ist, die
Anschuldigungen gegen meine Person und meine Spieler richtiggestellt
beziehungsweise zurückgenommen werden. Dies ist nicht geschehen. Ich
habe beantragt, dass sich in dieser Angelegenheit der
Gesamtligaausschuss (GLA) noch vor Beginn der Play-off-Runde mit den
Anschuldigungen des Spiels SC Torpedo Steinberg gegen TG Friedberg
Twister vom 10.8.2003 (Spieler und Zuschauer) befassen muss. Auch
hierzu wurde ensprechende Stellungnahme von den Schiedsrichtern
angefordert. Das Ergebnis dieser Sitzung (GLA) wird im Hockeyweb
anschließend von der HIHL bekannt gegeben."
Steinberg
mit Muster ohne Wert
Steinberg, 11. August
Das letzte Vorrundenspiel endete für den SC Torpedo Steinberg mit
einer 13:16 (3:3, 5:1, 2:7, 3:5)-Niederlage gegen die Friedberg
Twisters. Mit erneut nur sieben Feldspielern trat Steinberg zum Rückspiel
in der IHL-Oberliga Hessen an. In diesem Spiel ging es für Steinberg
um nichts mehr, man konnte in der Tabelle weder nach vorne noch nach
hinten rutschen. Friedberg ging zwar 2:0 in Führung, brachte sich
aber mit undisziplinierter Spielweise ein ums andere mal selbst in
Schwierigkeiten. Die resultierenden Powerplaysituationen wurden von
den Torpedos prompt ausgenutzt, und so ging es mit 3:3 in die erste
Pause. Im zweiten Viertel drehte Steinbergs kleines Häuflein auf und
ging bis zur Halbzeit mit 8:4 in Führung. In der zwieten Halbzeit
ging bei Steinberg nichts mehr. Man sah den Spielern die Strapazen der
letzten Wochen deutlich an. Was Friedberg spielte ist, einfach zu erklären.
"Die Twister hatten wohl Angst um ihren 'guten' Ruf und begannen
alles, was eine andere Trikotfarbe anhatte, zu bearbeiten als ginge es
um die Weltmeisterschaft. Stockschläge, versteckte Fouls und Pöbeleien
war nun die Spielkultur der Twister", berichtet der SC Torpedo in
seiner Pressemitteilung. Weiter heißt es: "Steinberg wollte da
nicht mitmachen und schenkte das Spiel eigentlich ab. Es ging um
nichts für Steinberg. Peinlich auch noch der Auftritt des
Friedbergers Abteilungsleiter Helmut Loos: Aus Angst vor einer
Niederlage lieferte er mal wieder eine Show ab, die reif für
Hollywood gewesen wäre. Man erinnere sich an die Aktionen im letzten
Jahr. Im ersten Halbfinale lag Steinberg zur Halbzeit 10:2 in Front,
ehe Herr Loos des Sanitäters Akkreditierung nicht anerkannte und das
Spiel abbrechen ließ. Dem Protest wurde seltsamerweise stattgegeben.
Egal. Im Spiel in Friedberg gewann Steinberg mit sieben Spielern
souverän mit 17:7. Also hatte Steinberg zwei mal gewonnen und stand
eigentlich im Endspiel. Trotzdem sollte ein drittes Spiel die
"Entscheidung" bringen. Nun gut, egal. Das anstehende
dritten Halbfinale fand dann aber erst gar nicht statt, sondern wurde
einfach unterschlagen. In der Zeitung war dann zu lesen, dass
Friedberg im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft stand. Ärgerlich,
aber auch egal. Dort verloren sie dann auch sehr deutlich. Das war uns
dann aber nicht egal. Nach dem Sonntagsspiel lieferte Friedberg dann
auch wieder reichlich Gründe zum Lachen. Erst pöbelten sie und dann
schwelgten Sie in Selbstzufriedenheit, und als Höhepunkt noch der
Versuch Steinberg lächerlich zu machen. Nun gut, Steinberg hat
verloren und liegt in der Tabelle vor Friedberg. Letzte Woche gewann
man aus Versehen in Friedberg mit ebenfalls sieben Leutchen, wo
anschließend kein Steinberger sich an Friedbergs Niederlage weidete.
Mal sehen, ob sich Friedberg auch dieses Jahr wieder ins Halbfinale
durchschlängeln kann. Dann wird Steinberg mit kompletten Kader
antreten und hat ein Ärzteteam - mit Diplom und alles was dazu gehört-
dabei. Was ist aus Friedberg geworden, Herr Loos? Sehr schade."
Ende Zitat der Presseerklärung. Tore für Steinberg: Schnürer (4),
Horcicka, Viggiani (je 3), Kern (2) und Birk.
Junioren
der DEG Rhein Rollers erstmalig Deutscher Meister
Düsseldorf, 10. August Am
Samstag, 9. August , fand erstmalig das Finalturnier um die Deutsche
IHL-Junioren-Meisterschaft in Niddatal-Assenheim statt. Dabei
sicherten sich die Cracks der Düsseldorfer EG Rhein Rollers durch
einen 3:1-Finalsieg gegen das IHT Kassel den Titel. Bei sommerlichen
Temperaturen - in der Halle lag die Temperatur zeitweise bei etwa 41
Grad - und wegen der geringen Anzahl von Spielern im Kader auf Grund
der Ferienzeit ging bei der DEG die Taktik auf, konsequent defensiv zu
spielen, den Gegner laufen zu lassen, auf Konter zu warten und äußerst
diszipliniert zu spielen, um Kräfte für die entscheidenden Spiele zu
sparen und Strafzeiten zu vermeiden. Im Finalspiel überzeugten auf
beiden Seiten die Defensivreihen und wenn sich dann doch das ein oder
andere Mal Spieler Einschussmöglichkeiten boten, boten die Torhüter
glänzenden Leistungen. Folgende Spieler der DEG Rhein Rollers haben
unter Leitung des Trainer Stephan Piwonski die Deutsche Meisterschaft
errungen: Daniel Bethe (Tor), Matthias Pahl, Frederic Heeg, Konstantin
Keil, Kurt de Giorgi, Sebastian Bongartz, Christoph Clemens.
Ergebnisse:
IHT Kassel - Assenheim Patriots 5:5
DEG Rhein Rollers - IHT Kassel 3:4
DEG-Tore: Clemens (2), Bongartz (1); Assists: Bongartz (1).
Assenheim Patriots - DEG Rhein Rollers 4:9
DEG-Tore: Clemens (3), Bongartz (4), Heeg (1), De Giorgi (1); Assists:
Pahl (1), Bongartz (3), Clemens (1), Keil (2)
Tabelle:
1. IHT Kassel 9:8 Tore, 3 Punkte
2. DEG Rhein Rollers 12:8 Tore, 2 Punkte
3. Assenheim Patriots 9:14 Tore, 1 Punkt
Halbfinalspiel (2.-3.): DEG Rhein
Rollers - Assenheim Patriots 8:6
DEG-Tore: Bongartz (4), Clemens (1), Keil (2), de Giorgi (1); Assists:
Clemens (2), Bongartz (2), Pahl (1)
Finale (1. - Sieger Halbfinale): IHT
Kassel - DEG Rhein Rollers 1:3
Tore: 1:0 (06:13) Christian Köhler, 1:1 (09:46) Christoph Clemens,
1:2 (21:19) Christoph Clemens, 1:3 (29:02) Sebastian Bongartz.
Strafminuten: Kassel 4, Düsseldorf 4.
Endturnier
um die Deutsche IHL-Junioren-Meisterschaft
Assenheim, 9. August Am
heutigen Samstag, 9. August, findet in der Hockeyhalle Assenheim ab 10
Uhr das Endturnier um die Deutsche IHL-Meisterschaft der Junioren
statt. Aus der Vorrundengruppe Süd haben sich die Vereine Düsseldorfer
EG Rhein Rollers und IV Assenheim Patriots qualifiziert. In der Gruppe
Nord konnten sich die Junioren des OSC Berlin und das IHT Kassel
durchsetzen. Gespielt wird zunächst nach dem Modus jeder gegen jeden
(Spielzeit 2x10 Minuten gestoppte Zeit). Anschließend finden die
Halbfinalspiele 1-4 und 2-3 statt (Spielzeit 2x15 Min.). Danach
spielen die beiden Sieger um den Meistertitel und die beiden Verlierer
bestreiten das Spiel um den dritten Platz (Spielzeit 2x15 Min.).
Aufgrund der bisher gezeigten Leistungen gehen die DEG Rhein Rollers
als Favorit in das Turnier, während die anderen drei Mannschaften
leistungsmäßig eng beieinander liegen dürften. Aber mit einer
kompakten Mannschaftsleistung wollen die Assenheim Patriots versuchen,
nach dem Überraschungssieg beim Skaterhockey-Länderturnier (wo die
Patriots einen Großteil der Hessenauswahl stellten) erneut den
Favoriten zu ärgern. Gleichzeitig gilt dieses Turnier als letzte
Sichtungsmaßnahme für die Juniorenauswahl der IHL.
Steinberger
Minikader lieferte maximale Leistung - 11:7-Sieg in Friedberg
Steinberg, 4. August 39
Grad im Schatten und dann mit sieben Feldspielern antreten. Die
Zuschauer und die Friedberg Twister selbst rieben sich wohl verwundert
die Augen vor dem Spiel in der IHL-Oberliga Hessen. Doch der SC
Torpedo Steinberg konnte nur mit Mühe an diesem Tag die
vorgeschrieben Mindestzahl an Spielern erreichen. Urlaub- und
arbeitsbedingt fielen fünf Spieler aus. Hilfe kam aus aber Reihen der
zweiten Mannschaft, Josef Gerwe machte sein erstes Spiel für die
"Erste" und machte seine Sache ausgezeichnet. Sogar das
Lazarett, Torpedo-Kapitän Birk mit Bänderriss am Fuß, schnürte
seine Schuhe an. Dennoch glänzten die Steinberger, denn der Minikader
gewann die Partie mit 11:7. Das Spiel begann für die Torpedos
eigentlich erst im zweiten Viertel, denn das erste wurde wieder völlig
verschlafen. Der ungewohnt glatte und rutschige Belag der Friedberger
Bahn war den Technikern aus Steinberg nicht gerade zugetan. Bereits in
der zweiten Minute war Keeper Trabant zum 0:1 überwunden. Horcicka
konnte zwar nach Zuspiel von Birk zum 1:1 ausgleichen, aber direkt
nach Anpfiff ging der Schuss erneut nach hinten los. Bis zur zehnten
Minute zog Friedberg dann auf 4:1 davon. Horcicka verkürzte aber
erneut nach Zuspiel von Birk und Wech, trotzdem ding dieses Viertel
mit 4:2 an die Gastgeber. Doch der SC Torpedo fing sich schnell.
Entschlossen kam Steinberg aus der ersten Pause, und nach Pass von
Horcicka hämmerte Birk die Scheibe zum 3:4-Anschluss in die Maschen.
Nach Schuss von Schnürer egalisierte Viggiani die Führung der
Gastgeber per Nachschuss und die Partie war wieder offen. Der erneuten
Führung der Friedberger ging ein Missverständnis in eigenen Reihen
voraus, was aber noch vor der Halbzeit in eine eigene Führung
verwandelt werden konnte. Horcicka mit seinen dritten Treffer nach Pässen
von Wech und Schnürer zum 5:5 und Schnürer nach Zuspiel von Horcicka
brachten Steinberg noch vor der Halbzeit 6:5 in Führung. Eine 4:2-Überzahlsituation
brachte gar die 7:5-Führung. Der starke Horcicka konnte eine
Staffette über Wech und Birk über die Linie bugsieren. Aber dieses
Mal schlugen die Friedberger zurück, noch vor der Pause aber erhöhte
Schnürer auf 8:6. Ein Doppelschlag in der 49. Minute entschied die
Partie zugunsten Steinbergs. Dem 9:6 von Schnürer folgte Sekunden später
das 10:6 von Schnürer. Der dezimierte und erschöpfte Mini-Kader der
Steinberger stellte dann hinten zu und versuchte nur Fernschüsse
zuzulassen. Einer dieser Schüsse fand auch sein Ziel, aber Hocicka
machte mit seinem fünften Treffer zum 11:7 den Sack schlussendlich
zu. Tore für Steinberg: Horcicka (5), Schnürer (4), Birk und
Viggiani.
Haase
führt Starbulls zur Deutschen Meisterschaft
Rosenheim, 3. August Die
Inlinehockey-Mannschaft der Starbulls Rosenheim siegte im zweiten
Finalspiel zur Deutschen Meisterschaft am Freitag Abend bei den
Landshut Cannibals mit 10:6. Nach dem 12:8-Heimerfolg vom letzten
Sonntag dürfen sich die Spieler der Starbulls nun Deutscher Meister
der IHL-Bundesliga nennen. Es war ein glanzvoller Abend in Landshut -
und das nicht nur für die Starbulls, sondern auch für den
Inlinehockeysport. Schließlich wurde das Duell zwischen Niederbayern
und Oberbayern auf sportlich, faire Weise entschieden. Nachdem im
Eisstadion Landshut aus dem Beton bereits wieder eine Eisfläche
wurde, musste man in die Nebenhalle ausweichen. Die etwa 200
Cannibals-Fans zauberten eine tolle Stimmung in die Arena. Diese
Anfeuerungen waren natürlich für die Gastgeber Anlass genug, um von
Anfang an ihr Heil in der Offensive zu suchen. Dementsprechend sahen
die Grün-Weißen das von Thomas Guth gehütete Landshuter Gehäuse
nur aus der Ferne. Hätten die Rosenheimer nach zehn Minuten mit drei
oder vier Toren im Rückstand gelegen, keiner hätte sich beschweren dürfen.
So scheiterten die Hausherren aber ein ums andere Mal am überragenden
SBR-Goalie Robert Haase. Nicht umsonst wird er auch von der Konkurrenz
als bester Torwart der Liga bezeichnet. Seinen Kritikern hat er es
also vor allem in dieser Finalserie gezeigt, dass er keinesfalls zu
jung sei, um Spiele im Alleingang zu entscheiden. In der zehnten
Minute tauchten die Gäste zum zweiten Mal gefährlich vor Guth auf
und Andi Schneider traf zum 0:1. Matthias Bergmann bediente in der 13.
Minute den vor dem Tor lauernden Mario Jann, der zum 0:2 vollendete.
Nur 19 Sekunden später erzielte Anton Berger sogar das 0:3. 31
Sekunden dauerte es im zweiten Viertel, als Stefan Gottwald - auf
Zuspiel von Schneider - das 0:4 besorgte. Es schien so, als ob bei den
Cannibals alle Dämme brechen würden. Dann fing sich jedoch Martin
Hagemeister eine Strafzeit ein, die Dominik Hammer in der 20. Minute
mit einem Schlagschuss zum 1:4 ummünzte. Es folgte eine weitere
Hinausstellung, diesmal traf es Jann. Doch wieder war Haase, der
teilweise mit sensationellen Paraden aufwartete, Turm in der Schlacht.
Mitten in die Landshuter Angriffsbemühungen platzte in der 27. Minute
Herbert Geisberger, der ein Solo zum 1:5 abschloss. 27 Sekunden vor
der Pause gelang Eberl das 2:5. Zu Beginn der zweiten Hälfte kamen
die Gastgeber durch Florian Feistl (32.) und Eric Dylla (34.) auf 4:5
heran. Zu diesem Zeitpunkt musste man tatsächlich um die Starbulls fürchten.
Schließlich standen nur noch drei Verteidiger (Bergmann, Paderhuber
und Andreas Geisberger) zur Verfügung, denn Eugen Brenninger musste
mit einer Handverletzung (die er nach jedem Wechsel mit Eisbeutel kühlte)
passen. Torschütze Dylla selbst bremste wenige Sekunden später den
Zwischenspurt seines Teams, als er wegen einer Unsportlichkeit (er
schlug Paderhubers auf dem Boden liegenden Schläger weg) für zwei
Minuten auf die Sünderbank wanderte. Dort saß er aber nur acht
Spielsekunden. Paderhuber bestrafte nämlich in der 35. Minute Dyllas
Aktion. In Minute 37 kam es noch besser für die Jungs von der
Mangfall: Eine feine Vorarbeit von Peter Berger nutzte Namensvetter
Anton zum 4:7. Hoffnung keimte für den EVL in der 44. Minute auf -
Feistl verkürzte auf 5:7. Nach der letzten Pause machte das Torjäger-Duo
Schneider (47.) und Gottwald (49.) mit den Treffer acht und neun den
Sack endgültig zu. Das Powerplaytor durch Hammer in der 54. Minute
interessierte nur kurz, denn Gottwald stellte genau 60 Sekunden später
mit seinem Hattrick den alten Abstand und damit den Endstand her.
Cannibals scheitern an Haase
- Starbulls Rosenheim neuer IHL-Meister
Landshut,
3. August Die Starbulls Rosenheim sicherten sich in Landshut
durch einen 10:6 (0:3, 2:2, 3:2, 1:3)-Sieg im zweiten Finalspiel der
Best-of-Three-Serie den Titel des Deutschen Inlinehockey-Meisters der
IHL-Bundesliga. Die Schützlinge von Trainer Sven Adrian und des
sportlichen Leiters Helmut Barnerssoi gerieten vor knapp 500
Zuschauern in der zehnten Spielminute durch einen Treffer von
Schneider mit 0:1 in Rückstand. Mario Jann und Anton Berger erhöhten
in der 13. und 14. Minute zum 0:3, ehe zum ersten Mal die Seiten
gewechselt wurden. Bereits knapp eine Minute nach Wiederbeginn sorgte
Stephan Gottwald für einen weiteren Gäste-Treffer, dem in der 20.
Spielminute Dominik Hammer das 1:4 folgen ließ. Herbert Geisberger
traf in der 27. Spielminute zum 5:1, ehe Alexander Eberl kurz vor der
Halbzeitsirene den Pausenstand zum 2:5 herstellten konnte. Florian
Feistl (32.) und Eric Dylla (34.) brachten die Cannibals innerhalb
weniger Minuten auf 4:5 heran, nun keimte in der gut besuchten Halle
II am Gutenbergweg noch einmal Hoffnung auf. Andreas Paderhuber und
Anton Berger (37.) erhöhten auf 4:7. Hans Haider gelang zwar eine
Minute vor dem Ende des dritten Viertels noch das 5:7, spätestens mit
den Treffern von Andreas Schneider (47.) und Stephan Gottwald (49.)
war die faire Partie zu Gunsten der Gäste gelaufen, die sich auch
durch das 6:9 von Dominik Hammer in der 54. Minute nicht mehr nervös
machen ließen. Vielmehr schoss Stephan Gottwald fünf Minuten vor der
Schlusssirene das 10:6 für sein Team. Damit war bereits nach zwei
Finalpartien der neue Deutsche Meister gekürt. Die vielen ungenutzten
Chancen verhinderten schließlich, die Entscheidung noch auf kommenden
Sonntag hinaus zu schieben. "Wir sind am Rosenheimer Schlussmann
Robert Haase gescheitert, wenn ich mir unsere Schussstatistik vor
Augen halte, dann hätten wir eigentlich mehr daraus machen müssen.
Letztendlich gewinnt eben der, der trifft, deshalb sind die Starbulls
verdient Deutscher Meister geworden", erklärt Sven Adrian. Die
Cannibals haben damit ihre tolle Premierensaison mit einer
Heimniederlage abgeschlossen. Der guten Stimmung unter den zahlreichen
Fans tat dies jedoch keinen Abbruch. Sie feierten bei der Siegerehrung
beide Teams, und nicht wenige werden das Stadion am Gutenbergweg in
der Hoffnung verlassen haben, dass in Landshut auch im nächsten Jahr
ein Inlinehockey-Team auf Tore und Punktejagd gehen wird. Die
Tatsache, wie der Sport bereits in der ersten Bundesliga-Saison in der
Hauptstadt von Niederbayern aufgenommen wurde, dürfte den beiden
Landshuter Inlinehockey-Pionieren Adrian und Barnerssoi durchaus
gefallen haben. Dennoch wird Sven Adrian der Inlinehockey-Abteilung
des EVL zukünftig nicht mehr zur Verfügung stehen." Der enorme
Zeitaufwand lässt sich sowohl privat als auch beruflich mit dieser
Aufgabe nicht mehr vereinbaren. Das war ein Fulltime-Job mit hohem
privaten Einsatz", erklärt Sven Adrian. Strafen: Landshut 12,
Rosenheim 12. Zuschauer: 490.
Erneute
Niederlage für die Junioren der Assenheim Patriots
Assenheim, 30. Juli Im letzten
Punktspiel vor der Sommerpause unterlagen die Junioren der Assenheim
Patriots am Sonntag auswärts dem Ahauser SV mit 5:9 (2:2, 1:3, 2:4).
Aufgrund der Sommerferien und wegen Verletzungen konnte Trainer Patric
Pfannmüller nur mit einem Minikader von einem Torwart und acht
Feldspielern die Fahrt nach Ahaus antreten. Trotzdem hielt die
Mannschaft um Kapitän Christoph Röhrig das Spiel lange Zeit offen.
So stand es bis zur 38. Spielminute nach Toren von Marc Drebes
(9./32.) und Marco Kluin (15.) noch 3:3. Danach konnten die Gastgeber
mit drei Toren (davon zwei Tore in Überzahl) bis zur 45. Spielminute
mit 6:3 in Führung gehen. Den Patriots gelang danach nur noch eine
Resultatsverbesserung durch Julian Raschendorfer (50.) und Marc Drebes
(55.). Nach dieser neuerlichen Niederlage bleiben die Assenheimer
weiterhin auf dem fünften Tabellenplatz mit einem Punkt Rückstand
auf den vierten Play-off-Platz. Diesen vierten Platz hat zur Zeit der
HC Köln-West inne, allerdings haben die Kölner gegenüber den
Patriots bereits drei Spiele mehr absolviert. Somit haben die Junioren
noch alle Möglichkeiten, nach der Sommerpause in den restlichen
Punktspielen die Play-offs doch noch zu erreichen.
Cannibals Opfer ihrer schlechten
Chancenverwertung - 8:12 bei den Starbulls
Landshut,
28. Juli Die Landshut Cannibals mussten sich im ersten
Finalspiel um die Deutsche Meisterschaft der IHL-Bundesliga in
Rosenheim mit 8:12 geschlagen geben. Mitentscheidend für diese
Niederlage war sicherlich die an diesem Tag unbefriedigende
Chancenverwertung. Während die Oberbayern ihre Chancen vor allem im
Schlussabschnitt, als ihre Defensivabteilung nicht selten einen
unsicheren Eindruck vermittelte, konsequent nutzten, blieb bei den
Kannibalen der erlösende Schlag aus. Für den favorisierten Süd-Champion
begann die Partie gegen die Niederbayern ganz nach Wunsch, als
Geisberger bereits in der zweiten Spielminute das 1:0 besorgte. Hans
Haider (vierfacher Torschütze) markierte in der neunten Minute den
Ausgleich, aber Paderhuber traf noch innerhalb derselben Spielminute
zum 2:1. Jann nutzte zwei Minuten vor dem ersten Seitenwechsel eine
Powerplay-Situation zum 3:1-Zwischenstand. Die Partie schien nach 22
Minuten schon fast gelaufen, waren die Starbulls doch bei einem
Gegentreffer von Haider auf 5:2 davon gezogen. Die Cannibals bäumten
sich jedoch gegen die drohende Niederlage auf und kamen durch den
dritten Treffer von Hans Haider auf 5:3 heran. In der Folge verpassten
Eric Dylla und Dominik Hammer einige klare Chancen und Gottwald
stellte in der 29. Spielminute mit dem 6:3 den alten Abstand wieder
her. Bogner rückte das Bild mit seinem 4:6 aber noch vor der
Halbzeitpause wieder gerade. Was die Kannibalen nach Wiederbeginn
boten, mussten die Starbulls in dieser Saison in eigener Halle wohl
noch nicht über sich ergehen lassen. Eric Dylla und Florian Feistl
scheiterten bei Alleingängen am Keeper der Oberbayern, ehe in der 34.
Minute nachmals Feistl und Markus Eberl im Starbulls-Goalie ihren
Meister fanden. Auf der anderen Seite Torjubel bei den Rosenheimern,
die den Puck in der 34. Minute im Tor von Thomas Guth gesehen hatten.
Dies schien auch eine realistische Einschätzung der Situation zu
sein, die aber das Schiri-Duo mit der Mehrheit in der Halle nicht
teilen wollte. So konnte Hans Haider mit seinem vierten Tagestreffer
die Kannibalen in der 36. Minute auf 5:6 heranbringen und zwei Minuten
später erzielte Markus Eberl den Ausgleich. Damit aber noch nicht
genug, Florian Feistl und Eric Dylla brachten ihr Team mit 8:6 in
Front. Eine Unaufmerksamkeit der Niederbayern brachte jedoch Sekunden
vor der dritten Viertelsirene die Gastgeber noch einmal auf 7:8 heran
(Schneider). "Wir hätten dieses Spiel auch gewinnen können,
wenn man bedenkt das uns nur neun Spieler zur Verfügung standen, so
muss man die Leistung unseres Teams positiv sehen. Rosenheim traf in
den entscheidenden Augenblicken. Dass sie brandgefährlich und
unberechenbar sind, wussten auch wir. Der Sieg geht völlig in
Ordnung", so Adrian und Barnerssoi. Der Schlussabschnitt, den die
Cannibals über weite Strecken erneut dominierten, wurde trotzdem eine
klare Sache für die Innstädter, die im letzten Viertel in regelmäßigen
Abständen fünf Tore zum 12:8-Endstand erzielten. Bleibt
festzuhalten, dass trotz dieser Auftaktniederlage in der "Best-of-Three"-Serie
der Zug für die Niederbayern noch nicht abgefahren ist. Mit einer ähnlichen
Leistung wie in dieser ersten Partie und etwas mehr Glück im
Abschluss kann es den Cannibals gelingen, eine dritte Partie, die dann
wieder in Rosenheim zur Austragung gelangt, zu erzwingen.
Starbulls
auf Meisterschaftskurs
Rosenheim, 28. Juli Die
Inlinehockey-Mannschaft der Starbulls Rosenheim gewann am Sonntag
Abend vor einer Geisterkulisse im Rosenheimer Eisstadion das erste
Play-off-Finalspiel der IHL-Bundesliga (best of three) gegen die
Landshut Cannibals mit 12:8. Eine auf hohem Niveau stehende Partie,
die über 60 Minuten fair, ohne versteckte Fouls und spannend ablief,
sah einen verdienten Sieger. Ohne Martin Walter und Ronny Martin
(wurden von ihren Vereinen Hamburg und Wolfsburg bereits angefordert)
und Martin Hagemeister (mit einer bösen Schramme unter dem Auge,
ausgelöst durch die Prügeleinlage der Assenheimer) gingen die
Gastgeber in der zweiten Minute durch den DNL-Verteidiger Andreas
Geisberger mit 1:0 in Führung. Matthias Bergmann und Daniel Hämmerle
lieferten die Vorlage. In der achten Minute traf Hans Haider mit einem
Rückhandschuss zum Ausgleich. Nur 14 Sekunden später brachte Andreas
Paderhuber die Grün-Weißen jedoch wieder in Front. Mario Jann erhöhte
in der 13. Minute durch ein Powerplaytor auf 3:1. Beinahe wäre es
kurz vor der Viertelpause noch besser gekommen; Peter Berger traf aber
nur den Pfosten. Besser machte es 23 Sekunden nach Wiederbeginn Stefan
Gottwald mit dem 4:1, als er Andi Schneiders Pass verwertete. Haider
verkürzte für die Gäste in der 18. Minute auf 4:2, in Minute 22
stellte Andreas Geisberger den alten Abstand wieder her - eine Kopie
des 1:0. Dass man Haider nie aus den Augen verlieren darf, zeigte die
Schlussphase der ersten Hälfte, als er seinen dritten Treffer
markierte. Gottwald erzielte zwar das 6:3, doch ein Schnitzer im
eigenen Drittel nutzte Landshut zum 6:4. Haider schnappte sich die
Scheibe, bediente Sebastian Bogner, der dem tadellosen Robert Haase
(gab vor allem im letzten Spielabschnitt seinem Team den nötigen Rückhalt)
keine Chance ließ. Im dritten Viertel leisteten sich die Starbulls
einige Schlafmützigkeiten. Vielleicht waren sie noch etwas verwirrt
von der sehr fragwürdigen Schiedsrichterentscheidung, als in der 33.
Minute ein glasklares Tor zum 7:4 nicht gegeben wurde. So kam es, dass
die Cannibals innerhalb von neun Minuten den Spieß umdrehten und bis
zur 45. Minute mit 8:6 vorne lagen. Haider, Markus Eberl, Florian
Feistl und Eric Dylla hießen die Torschützen. 19 Sekunden vor der
dritten Sirene sorgte Schneider für das psychologisch wertvolle 7:8,
was der Weckruf zu einem fulminanten letzten Abschnitt war. So dachten
die Rosenheimer wohl: Was die Niederbayern können, können wir auch -
und so netzten sie zwischen der 48. und 58. Minute fünf Mal ein. Jann,
Schneider, Hämmerle, Gottwald und noch einmal Hämmerle sorgten nicht
nur für den 12:8-Endstand, sondern auch für die 1:0-Führung in
dieser Finalserie.
Cannibals
erreichen das Finale gegen Rosenheim
Landshut,
27. Juli In einer dramatischen und stimmungsvollen Partie
besiegten die Landshut Cannibals im dritten und entscheidenden
Halbfinalspiel der IHL-Bundesliga die Bad Nauheim Grizzlys knapp mit
11:8 (2:4, 4:0, 2:2, 3:2) und erreichten damit das Finale um die
Deutsche Meisterschaft gegen die Starbulls Rosenheim. Die in
Bestbesetzung angetretenen Hessen hatten sich einiges vorgenommen,
zumal man zur Sicherheit bereits die Übernachtung gebucht hatte,
sollte es am darauffolgenden Tag zur Finalbegegnung gegen Rosenheim
kommen. Auf Seiten der Cannibals musste Sven Adrian und Helmut
Barnerssoi auf Andi Geipel, Daniel Koslow, Peter Abstreiter und
Bernhard Weinzierl verzichten. Die Partie begann dennoch ganz nach dem
Geschmack der diesmal knapp 350 Zuschauer, als Ramin Yazdi seine
Cannibals in der ersten Spielminute mit 1:0 in Front brachte. Carsten
Gosdeck erzielte jedoch schon eine Minute später den Ausgleich. Es
dauerte dann bis zur sechsten Minute, ehe die Cannibals durch Florian
Feistl erneut in Front gehen konnten. Nach Toren von Roger Nicholas,
Martin Flemming und erneut Carsten Gosdeck in der 13. Minute gingen
die Kannibalen mit einem 2:4-Rückstand in die erste Pause, aus der
sie dann aber hoch motiviert und konzentriert zurückkamen. In der 18.
Minute erzielte erst Alex Eberl den Anschlusstreffer und Bruder Markus
Eberl setzte vier Minuten später in Unterzahl das 4:4 ins Netz der
Grizzlys. Albin Flegel brachte in der 25. Minute die Kannibalen
erstmals nach längerem Rückstand wieder in Front, ehe Kapitän
Markus Eberl erneut in Unterzahl den 6:4-Pausenstand herstellte.
Bereits wenige Sekunden nach dem Seitenwechsel erzielten die Gäste
durch Steffen Michel das 6:5. In der 33. Minute konnten sie dann
erstmalig Kapital aus einer numerischen Überlegenheit schlagen und
durch Martin Flemming zum 6:6 ausgleichen. Dominik Hammer markierte in
der 35. Minute das 7:6. Kurz darauf musste der Landshuter Albin Flegel
nach einem Foul an Carsten Gosdeck unter die Dusche, allerdings
monierte die Cannibals zuvor ein Foul des Nauheimers. Die Folge war
eine zweiminütige 2:4- und eine weitere dreiminütige 3:4-Unterzahl
der Niederbayern, die die Grizzly jedoch nicht nutzen konnten. In der
40. Spielminute erzielte sogar Dominik Hammer in 3:4-Unterzahl das 8:6
für sein Team. "Wir mussten immerhin 25 Minuten in Unterzahl
spielen, wir haben uns von den Schiedsrichtern verschaukelt gefühlt,
kaum hatten wir uns vom Unterzahlspiel erholt, musste zum Erstaunen
aller, erneut einer unserer Spieler auf die Strafbank. Bad Nauheim ist
keineswegs ein Vorwurf zu machen. Sie nutzten lediglich die Geschenke.
Dass wir dennoch gewonnen haben, zeigt, welche Moral und Charakter
diese Mannschaft heute wieder einmal bewiesen hat, und ein besonderes
Lob geht an Thomas Guth unserem Goalie", so EVL-Coach Sven
Adrian. Kurz nach dem letzten Seitenwechsel im Spiel vier gegen drei
konnten die Hessen im insgesamt hart, aber dennoch fair geführten
Spiel den 8:7-Anschlusstreffer durch Steffen Michel erzielen. In der
50. Minute folgte der 8:8-Ausgleich durch Steffen Lang. Die
Adrian-Barnerssoi-Truppe überstand anschließend eine erneute
2:4-Unterlegenheit unbeschadet und nutzte in der 53. Minute eine
zahlenmäßige Überlegenheit zum 9:8 durch Ramin Yazdi. Eine Minute
später erhöhte Markus Eberl auf 10:8 und in der Schlussminute
stellte Ramin Yazdi per Empty-Net-Goal den Endstand von 11:8 her. Das
erste Finalspiel fand bereits heute um 18:00 Uhr in Rosenheim statt.
Die zweite Final-Partie ist für Freitag, 1. August, um 19:30 Uhr in
Landshut angesetzt. Tore: 1:0 Ramin Yazdi (Dominik Hammer), 1:1
Carsten Gosdeck (Markus Jehner), 2:1 Florian Feistl (Hans Haider), 2:2
Roger Nicholas (Carsten Gosdeck), 3:2 Martin Flemming, 4:2 Carsten
Gosdeck (Roger Nicholas), 4:3 Alexander Eberl (Tobi Hanöffner), 4:4
Markus Eberl (Eric Dylla), 5:4 Albin Flegel (Dominik Hammer), 6:4
Markus Eberl (Eric Dylla), 6:5 Steffen Michel (Roger Nicholas), 6:6
Martin Flemming (Carsten Gosdeck), 7:6 Dominik Hammer (Sebastian
Bogner), 8:6 Dominik Hammer (Florian Feistl), 8:7 Steffen Michel (Carsten
Gosdeck), 8:8 Steffen Lang (Rüdiger Jung), 9:8 Ramin Yazdi (Dominik
Hammer), 10:8 Markus Eberl (Eric Dylla), 11:8 Ramin Yazdi (Markus
Eberl).
Dunker
Assenheim Patriots im Halbfinale ausgeschieden
Assenheim, 27. Juli Im
entscheidenden dritten Play-off-Halbfinalspiel unterlag der
Titelverteidiger Dunker Assenheim Patriots am Samstag Abend in
Rosenheim den Starbulls mit 10:14 (3:5, 1:4, 1:1, 5:4). Bereits zur
Halbzeit war beim Stand von 9:4 für die Rosenheimer eine
Vorentscheidung gefallen. Im Finale treffen die Rosenheimer auf die
Landshut Cannibals, die ebenfalls am Samstag Abend die Bad Nauheim
Grizzlys mit 11:8 bezwangen.
Weilheim erneut Deutscher
Streethockey-Meister - Finalsieg gegen Schalke
Berlin, 27. Juli Der
Deutsche Meister heißt im Streethockey 2003 ebenso wie 2002 Weilheim
Streetkings. Die Bayern gewannen im Finale gegen die Schalker Chiefs
mit 8:3. Der Lokalmatador BCB Oldstars musste mich mit dem
"kleinen Finale" um Platz dreizufrieden geben, da sie im umkämpftesten
Spiel des Turniers gegen die Schalker nur ein 2:2 erreichten. Sie
gewannen gegen die Heibronner Hornets mit 5:1. All-Star Team: Torwart:
Stefan Laudan (BCB Oldstars). Verteidiger: Jean Marc Dröscher (BCB
Oldstars), Lars Gerike (Schalker Chiefs). Stürmer: Oliver Ciganovic,
Markus Ratberger, Josef Staltmayr (alle Weilheim Streetkings).
Fair-Play-Pokal: Schalker Chiefs.
Oliver Koch für Radio Eiskalt – das Eishockeymagazin aus Berlin
für Berlin
Entscheidendes
Spiel zwischen Rosenheim und Assenheim
Assenheim, 25. Juli Am
Samstag Abend um 19 Uhr kommt es im Rosenheimer Eisstadion zum
entscheidenden Spiel im Play-off-Halbfinale der IHL-Bundesliga
zwischen den Starbulls Rosenheim und den Dunker Assenheim Patriots.
Nach den unschönen Vorgängen vom vergangenen Sonntag dürfte die
Stimmung zwischen beiden Mannschaften sehr aufgeheizt sein. Es ist im
Sinne des Sportes zu hoffen, dass sich beide Seiten auf das Spiel
besinnen. Aufgrund der bisher gezeigten Leistungen dürften die
Starbulls als leichter Favorit in dieses Endscheidungsspiel gehen. Ein
wichtiger Punkt dürfte wie in den bisherigen Spielen auch das Über-
bzw. Unterzahlspiel sein. Sollten die Assenheim Patriots die
Finalspiele erreichen, würden sie am Sonntag, 27. Juli, entweder in
Landshut antreten müssen oder hätten an diesem Sonntag gegen die Bad
Nauheim Grizzlys Heimrecht. Am
Sonntag Nachmittag treffen auf der Rollsportanlage in Egelsbach mit
den Egeslbach Disasters und den Assenheim Patriots III die beiden
dominierenden Mannschaften der Landesliga-Saison 2003 aufeinander. Führten
die Egelsbacher zu Beginn der Saison souverän die Tabelle an, konnten
die Assenheimer nach ihrem Heimerfolg gegen die Disastars den ersten
Platz übernehmen und in den letzten Spielen verteidigen. Mit einem
Sieg würden die Patriots einen großen Schritt in Richtung Gewinn der
Vorrundenmeisterschaft gehen. Nach
einer dreiwöchigen Spielpause treten die Junioren der Patriots am
Sonntag zu ihrem letzten Spiel vor der Sommerpause an. Um 15 Uhr
beginnt das Auswärtsspiel gegen den Ahauser SV. Aufgrund der letzten
Ergebnisse der direkten Konkurrenten Düsseldorf und Köln sind die
Assenheimer auf den fünften Tabellenplatz zurückgefallen. Allerdings
haben die Düsseldorfer und die Kölner ein bzw. zwei Spiele mehr
absolviert. Um den angestrebten vierten Platz und damit die
Play-off-Teilnahme zu erreichen, müssen die Junioren in Ahaus auf
jeden Fall punkten.
Patriots
und Starbulls gehen über die volle Distanz - Ärger um Spielabbruch
durch die Rosenheimer
Assenheim, 22. Juli Es
bleibt spannend in der IHL-Bundesliga. Nach zwei Spielen im
Play-off-Halbfinale zwischen den Assenheim Patriots und den Starbulls
Rosenheim steht es 1:1. Allerdings haben beide Teams gerade einmal
eineinhalb Spiele hinter sich gebracht - denn die Rosenheimer brachen
die Partie in Assenheim kurz nach der Halbzeit ab. Im Auswärtsspiel
in Bayern mussten die Assenheimer eine 9:11-Niederlage hinnehmen.
Dabei begann die Partie für die Hessen sehr gut, führten sie doch
nach dem ersten Viertel mit 1:0 und konnten im zweiten Spielabschnitt
zunächst sogar auf 2:0 erhöhen. Dann kamen die Rosenheimer aber
besser ins Spiel und gingen bis zur Halbzeit mit 3:2 in Front. Das
dritte Viertel gehörte dann ganz den Hausherren, die folgerichtig
ihre Führung auf 8:4 ausbauen konnten. Im letzten Abschnitt
versuchten die Patriots nochmals alles um eine Wende herbeizuführen,
doch letztlich reichte es nur noch zu einer Resultatsverbesserung. Das
Heimspiel am Sonntag sollte eine klare Angelegenheit für die
Assenheimer werden. Denn die Rosenheimer schonten praktisch ihre
gesamten Leistungsträger und waren nur mit einem Minikader von neun
Spielern angetreten. Es dauerte allerdings bis zur sechsten
Spielminute, ehe Topscorer Steffan Jonsson seine Patriots in Führung
brachte. Bis zur ersten Pause erhöhten die Assenheimer ihre
Torerfolge auf 4:0. Auch im zweiten Spielabschnitt zeigten die
Rosenheimer um ihren Topscorer Stephan Gottwald kaum einen Spielzug
nach vorne und waren nur auf Torsicherung bedacht. Und trotz mehrerer
guter Aktionen des Starbulls-Torhüters Robert Haase stand es zur
Halbzeit verdient 11:1 für die Assenheim Patriots. Nach der Halbzeit
kam es dann zum "Skandal". Zunächst wurde das Spiel zwar
noch von vier Gäste-Feldspielern fortgesetzt, aber nach einer
Spielminute baten die Rosenheimer bei den Schiedsrichtern um Abbruch
der Begegnung. Da es am Sonntag in der Assenheimer Halle sehr warm war
und eine hohe Luftfeuchtigkeit herrschte, hatten mehrere Gästespieler
(u.a. auch der Torwart) Kreislaufprobleme, und auf Anraten ihres
Mannschaftsarztes brachen die verbliebenen Rosenheimer Spieler die
Partie ab. Ohne Frage entstand dem Inlinehockeysport durch den Abbruch
der Rosenheimer ein großer Imageschaden. Wären mehr als nur neun
Spieler nach Assenheim gekommen (am Vortag liefen 18 Spieler in
Rosenheim auf), hätte das Spiel sicher fortgesetzt werden können. Für
die Patriots-Reserve ist der Play-off-Zug in der IHL-Oberliga so gut
wie abgefahren. Zwar setzten sich die Assenheimer gegen die Hanau
Lobsters mit 7:6 (1:1, 3:1, 2:2, 1:2) durch, doch bei den Bad Nauheim
Grizzlys II unterlagen die Patriots mit 4:10 (2:4, 0:1, 0:1, 2:4). Die
dritte Mannschaft der Patriots gewann in der Landesliga bei den
Supersonics Langen mit 10:8.
Klare Sache für die Grizzlys im
Halbfinal-Rückspiel - Cannibals zu schwach
Landshut,
21. Juli Die Landshut Cannibals und die Bad Nauheim Grizzlys müssen
in ein drittes Play-off-Halbfinalspiel. Nachdem die Niederbayern das
erste Spiel zuhause mit 16:9 gewonnen hatten, unterlagen die Cannibals
am Sonntag bei den Grizzlys mit 7:18 (2:6, 0:2, 4:5, 1:5).
Personalgeschwächt durch verletzungsbedingte Absagen von Markus Eberl,
Bernie Weinzierl und Daniel Koslow sowie des Fehlen von Dominik
Hammer, Patrick Koslow und Hans Haider wusste EVL-Trainer Sven Adrian
bereits im Vorfeld, dass es keine leichte Aufgabe sein wird, heute in
Hessen zu Punkten. "Sechs Stammspieler, das ist gegen ein starkes
Team wie die Grizzlys zuviel des Guten. Wir hatten eigentlich nicht
damit gerechnet mit nur zehn Spielern anzureisen, zumal wir versuchen
wollten, heute alles klar zu machen", so der Coach. 6:2 hieß es
bereits nach 15 Minuten und Adrian ahnte nichts Gutes, als sich zu
allem Übel auch noch Stammgoalie Thomas Guth körperlich übernommen
hatte, so dass bereits zu Beginn des zweiten Viertels Jürgen Heigel ,
der eigentliche dritte Goalie der Cannibals, eingewechselt werden
musste. Die stark aufspielenden Grizzlys führten bereits mit 8:2, als
man in die Halbzeit dieser Partie ging. Neun Tore folgten insgesamt im
darauffolgendem dritten Viertel, wobei fünf im Netz der Cannibals
landeten. 13:6 lautete das Ergebnis zu Beginn des letzten
Spielabschnitts. Bun war die Vorgabe, nicht noch zu sehr unter die Räder
zu kommen. Obwohl Thomas Guth nach einer Erholungspause wieder
eingewechselt wurde, scheiterte der Versuch, die klug spielenden
Grizzlys mit weiteren Toren nervös zu machen. Letztendlich fingen
sich die Cannibals immer wieder gefährliche Konter der Hessen ein,
diese führte schließlich zum verdienten Endstand von 18:7 für die Kurstädter.
Das letzte und entscheidende Halbfinalspiel findet voraussichtlich am
Samstag, 26. Juli, um 19:30 Uhr in Landshut statt. Tore: 1:0 Steffen
Lang, 1:1 Sebastian Bogner (Eric Dylla), 2:1 Rüdiger Jung (Lars
Kirch), 3:1 Steffen Lang (Rüdiger Jung), 4:1 Carsten Gosdeck (Markus
Jehner), 5:1 Marco Guhl (Ralf Dittmer), 5:2 Andi Potisk (Peter
Abstreiter), 6:2 Steffen Lang (Lars Kirch), 7:2 Steffen Michel (Carsten
Gosdeck), 8:2 Roger Nicholas (Steffen Lang), 9:2 Carsten Gosdeck
(Steffen Michel), 9:3 Peter Abstreiter, 10:3 Rüdiger Jung (Lars
Kirch), 11:3 Roger Nicholas (Carsten Gosdeck), 11:4 Florian Feistl (Eric
Dylla), 12:4 Steffen Lang (Rüdiger Jung), 12:5 Eric Dylla (Thomas
Oberpriller), 13:5 Jehner Markus (Steffen Michel), 13:6 Florian Feistl
(Eric Dylla), 14:6 Roger Nicholas, 15:6 Lars Kirch (Steffen Lang),
16:6 Carsten Gosdeck (Roger Nicholas), 17:6 Jan Schier (Jens Fischer),
17:7 Eric Dylla (Tobi Hanöffner), 18:7 Rüdiger Jung (Martin Flemming).
Strafen: Bad Nauheim Grizzlys 6,
Landshut 12. Zuschauer: 300.
Abschlussstatistik
der IIHF-Inlinehockey-WM
Nürnberg, 7.
Juli Henrik Hölscher vom Düsseldorfer IHV Gladiators ist
der beste deutsche Scorer bei der gerade beendeten
IIHF-Inlinehockey-WM in Nürnberg und Amberg - und der einzige
DEB-Spieler, der es in die Top 30 der Scorer-Wertung geschafft hat.
Bester Stürmer des Turniers wurde Jason Deskins vom WM-Dritten USA,
der in sechs Partien zehn Tore und 15 Vorlagen erzielte. Der
zweitbeste deutsche Stürmer ist Thomas Greilinger (Nürnberg Inline
Tigers) mit neun Toren und einer Vorlage. Damit wurde Greilinger mit
großem Abstand bester deutscher Torschütze. Aki Tuominen, Fünfter
der Scorer-Wertung, spielt übrigens in der kommenden Saison für die
Landshut Cannibals in der 2. Eishockey-Bundesliga.
Topscorer-Wertung:
| Pl. |
Name |
Team |
Tore |
Ass. |
Pkte. |
Str. |
| 1. |
Jason Deskins |
USA |
10 |
15 |
25 |
17,5 |
| 2. |
Ludek Broz |
Tschechien |
12 |
10 |
22 |
13,5 |
| 3. |
Yutaka Ono |
Japan |
9 |
13 |
22 |
7,5 |
| 4. |
Ales Hemsky |
Tschechien |
10 |
10 |
20 |
4,5 |
| 5. |
Aki Tuominen |
Finnland |
9 |
11 |
20 |
7,5 |
| 6. |
Bruno Gomes |
Brasilien |
12 |
7 |
19 |
4,5 |
| 7. |
Yoshinori Ishioka |
Japan |
7 |
11 |
18 |
11,5 |
| 8. |
Timo Nurmberg |
Finnland |
4 |
14 |
18 |
4,5 |
| 9. |
Ondrej Vesely |
Tschechien |
4 |
14 |
18 |
6,0 |
| 10. |
Shuhei Tadamura |
Japan |
11 |
6 |
17 |
6,0 |
| 11. |
Anthony Wilson |
Australien |
9 |
8 |
17 |
9,0 |
| 12. |
Masanori Kaneko |
Japan |
8 |
9 |
17 |
0,0 |
| 13. |
Jure Vnuk |
Slowenien |
10 |
6 |
16 |
4,5 |
| 14. |
Justin Morrison |
USA |
7 |
9 |
16 |
1,5 |
| 15. |
Pedro Raposo |
Brasilien |
7 |
9 |
16 |
3,0 |
| 16. |
Ernie Hartlieb |
USA |
5 |
11 |
16 |
4,5 |
| 17. |
José Guilardi |
Brasilien |
4 |
12 |
16 |
6,0 |
| 18. |
Michael Casaceli |
Australien |
8 |
7 |
15 |
1,5 |
| 19. |
John Dolan |
Großbritannien |
7 |
8 |
15 |
0,0 |
| 20. |
Tadahito Kawabata |
Japan |
5 |
10 |
15 |
1,5 |
| 21. |
Pedro Andrade |
Brasilien |
10 |
4 |
14 |
4,5 |
| 22. |
Sami Markkanen |
Finnland |
8 |
6 |
14 |
1,5 |
| 23. |
Geno Parrish |
USA |
8 |
6 |
14 |
4,5 |
| 24. |
Kari Kalto |
Finnland |
7 |
7 |
14 |
1,5 |
| 25. |
Filho Luiz Almeida |
Brasilien |
7 |
7 |
14 |
6,0 |
| 26. |
Matic Kralj |
Slowenien |
3 |
11 |
14 |
10,5 |
| 27. |
Roman Stimunek |
Slowakei |
9 |
4 |
13 |
7,5 |
| 28. |
Chris Sekura |
Australien |
6 |
7 |
13 |
3,0 |
| 29. |
Jesse Saarinen |
Finnland |
5 |
8 |
13 |
1,5 |
| 30. |
Henrik Hölscher |
Deutschland |
3 |
10 |
13 |
4,5 |
Statistik der deutschen DEB-Nationalmannschaft:
| Pl. |
Name |
DIHL-Team |
Tore |
Ass. |
Pkte. |
Str. |
| 1. |
V Henrik Hölscher |
Düsseldorfer IHV
Gladiators |
3 |
10 |
13 |
4,5 |
| 2. |
S Thomas
Greilinger |
Nürnberg Inline
Tigers |
9 |
1 |
10 |
6,0 |
| 3. |
S Udo Schmid |
Düsseldorfer EG
Rhein Rollers |
4 |
6 |
10 |
1,5 |
| 4. |
S Michael Wolf |
Rolling Wanderers
Germering |
6 |
3 |
9 |
0,0 |
| 5. |
V Jan Schinköthe |
EC Bad Tölz |
1 |
7 |
8 |
4,5 |
| 6. |
V Florian Leitner |
EC Bad Tölz |
2 |
5 |
7 |
4,5 |
| 7. |
S Alexander Rusch |
EC Wilhelmshaven
Sk. Sharks |
5 |
1 |
6 |
1,5 |
| 8. |
S Aleksander
Polaczek |
ESV Königsbrunn |
3 |
2 |
5 |
6,0 |
| 9. |
S Vitalij Aab |
EC Wilhelmshaven
Sk. Sharks |
1 |
4 |
5 |
1,5 |
| 10. |
S Rainer Suchan |
EC Bad Tölz |
1 |
2 |
3 |
0,0 |
| 11. |
V André Naumann |
EC Wilhelmshaven
Sk. Sharks |
0 |
2 |
2 |
0,0 |
| 12. |
T Christian Rohde |
EV Füssen Rolling
Kings |
0 |
1 |
1 |
0,0 |
| 13. |
V Lars Brüggemann |
Düsseldorfer IHV
Gladiators |
0 |
1 |
1 |
1,5 |
| 14. |
S Björn Friedl |
EV Füssen Rolling
Kings |
0 |
1 |
1 |
4,5 |
| 15. |
T Sven Rampf |
ESV Königsbrunn |
0 |
0 |
0 |
1,5 |
| 16. |
V Vitalij Janke |
EC Wilhelmshaven
Sk. Sharks |
0 |
0 |
0 |
3,0 |
Torhüter:
Sven Rampf:
Gegentorschnitt 4,73 / Saves in Prozent 87,0
Christian Rohde: Gegentorschnitt 7,08 / Saves in Prozent 90,0
Fotos von der
IIHF-Inlinehockey-WM
Nürnberg,
20. Juli Der neue Weltmeister feiert. Finnland revanchierte
sich für die Finalniederlage des letzten Jahres gegen Schweden und
wurde zum dritten Mal IIHF-Inlinehockey-Weltmeister.

Die Ehrung der
Allstars. Auch der Deutsche Thomas Greilinger (unten, Zweiter von
rechts) wurde als einer der
besten Spieler ausgewählt.

(Fotos: Dirk Meier)
Niederlage
im Play-off-Halbfinale für die Dunker Assenheim Patriots
Assenheim, 20. Juli Am Samstag
Abend unterlagen die Dunker Assenheim Patriots im ersten
Play-off-Halbfinalspiel dem Vorrundenersten Starbulls Rosenheim mit
9:11. Im zweiten Halbfinalspiel besiegten die Landshut Cannibals die
Bad Nahuheim Grizzyls klar mit 16:9. Bereits am heutigen Sonntag kommt
es in Niddatal-Assenheim um 19 Uhr und in Bad Nauheim um 17 Uhr zu den
jeweils zweiten Play-off-Spielen.
Klarer Sieg der Cannibals im
ersten Halbfinalspiel gegen die Grizzlys
Landshut,
20. Juli Die Landshut Cannibals haben das erste
Play-off-Halbfinalspiel gegen die Bad Nauheim Grizzlys klar mit 16:9
(4:0, 4:2, 2:2, 6:5) für sich entschieden. Von Beginn an gaben die
Niederbayern den Ton an. Andreas Potisk erzielte in der vierten
Spielminute das erste Tor für die Cannibals, im Anschluss trafen
Daniel Koslow, Hans Haider und Albin Flegel zum 4:0. Mit diesem
Ergebnis ging man in die erste Pause. Bis dato war abgesehen von
Kontern nicht viel von den Hessen zu sehen, zu stark waren die
Niederbayern an diesem Tag. Zu Beginn des zweiten Viertels erhöhte
Albin Flegel (vierfacher Scorer) und erstmalig Eric Dylla (dreifacher
Scorer) zum 6:0. Erst in der 21. Spielminute gelang den Grizzlys der
erste Treffer durch Martin Flemming. Die 23. und 25. Spielminute
nutzten erneut Albin Flegel und Andi Potisk zum 8:1. Die Partie schien
bereits gelaufen zu sein, zumal die Cannibals das Spiel souverän
bestimmten. Mit zehn Feldspielern und zwei Goalies waren die Hessen
angereist, eine Verletzung ihres Goalies Mario D’Antouno kam noch
erschwerend hinzu. Dennoch gelang Jan Schier zum Ende des zweiten
Viertels der 2:8-Anschlusstreffer. Nach der Halbzeitpause fingen sich
die Grizzlys ein wenig und gestalteten das dritte Viertel mit je 2
Toren auf beiden Seiten ausgeglichen. Eric Dylla gelang sogar in der
36. Minute ein sehenswerter Unterzahl-Treffer auf Zuspiel von Daniel
Koslow und Andreas Geipel zum 9:3, Peter Abstreiter verbüßte zu
diesem Zeitpunkt eine Strafzeit. Der glänzend aufgelegte Albin Flegel
erhöhte schließlich in der 39. Spielminute mit seinem vierten
Treffer auf 10:3. Jan Schier war es, der in der 44 Minute auf 10:4
verkürzte. Mit diesem vermeintlich sicheren Vorsprung gingen es die
Cannibals wie immer ein wenig verhaltener im letzten Spielabschnitt
an. Zu verspielt und im Glauben des sicheren Sieges wurde dann der
Landshuter Schlussmann Thomas Guth von seiner Abwehr zunehmend im
Stich gelassen. Die gefährlichen Konnter der Hessen führten dazu,
dass der Cannibals-Schlussmann dreimal in Folge hinter sich greifen
musste. Als es 10:6 hieß und die Grizzlys sichtlich beflügelt waren,
legten die Cannibals erneut zwei Tore durch Sebastian Bogner und Tobi
Hanöffner vor. Die Partie war nun bei einem Spielstand von 12:6
gelaufen, zumal nur noch neun Minuten zu spielen waren. Martin
Flemming erzielte zwar in der 52. Minute seinen dritten Treffer zum
12:7 in dieser Partie, doch Florian Feistl und Markus Eberl (zwei
Treffer) erhöhten erneut auf 15:7. Zweimal trafen dann zwar noch die
Grizzlys durch Martin Flemming, dem besten Akteur der Hessen, und
Steffen Lang zum 15:9, doch Eric Dylla war es dann vorbehalten, den
16. Treffer zum Endstand von 16:9 ins Netz der Grizzlys zu setzen.
"Wir hatten unseren Gegner von Anfang an unter Kontrolle, zu
stark waren wir heute, als dass uns die Grizzlys hätten gefährden können.
Ich muss unserem Team ein großes Kompliment aussprechen. Sie haben
sehr diszipliniert gespielt und in den entscheidenden Phasen
konsequent die Tore gemacht, nun können wir mit ein wenig Glück
heute im Rückspiel alles klar machen", erklärt Coach Sven
Adrian, der auf Hans Haider, Dominik Hammer, Daniel Koslow und
Bernhard Weinzierl verzichten muss. Tore: 1:0 Andi Potisk (Eric Dylla),
2:0 Daniel Koslow (Tobias Hanöffner), 3:0
Hans Haider(Florian
Feistl), 4:0 Albin
Flegel (Peter Abstreiter), 5:0 Albin
Flegel (Peter Abstreiter), 6:0
Eric Dylla (Andi Geipel), 6:1 Martin Flemming (Carsten Gosdeck), 7:1 Albin
Flegel (Markus Eberl), 8:1 Andi
Potisk, 8:2 Jan Schier (Rüdiger Jung), 8:3 Rüdiger Jung (Martin
Flemming), 9:3 Eric
Dylla (Daniel Koslow), 10:3 Albin
Flegel (Peter Abstreiter), 10:4
Jan Schier (Rüdiger Jung), 10:5
Martin Flemming (Lars Kirch), 10:6
Ralf Dittmer (Jan Schier), 11:6
Sebastian Bogner (Markus Eberl), 12:6 Tobias Hanöffner (Daniel
Koslow), 12:7 Martin Flemming (Rüdiger Jung), 13:7
Florian Feistl (Andi Potisk), 14:7
Markus Eberl (Peter Abstreiter), 15:7 Markus Eberl (Albin Flegel), 15:8
Martin Flemming (Lars Kirch), 15:9 Steffen Lang (Jan Schier), 16:9
Eric Dylla (Daniel Koslow). Strafen: Landshut 20, Bad Nauheim 24.
Zuschauer 280.
Finnland neuer
Inlinehockey-Weltmeister – Greilinger im All-Star Team
Nürnberg,
19. Juli Der neue Inlinehockey-Weltmeister 2003 heißt
Finnland. In der Neuauflage des Vorjahresfinales behielt die über den
gesamten Turnierverlauf betrachtet beste Mannschaft diesmal die
Oberhand. Während sich die Finnen im Vorjahr in der Verlängerung
geschlagen geben mussten, gewannen sie heute das Finale der IIHF
Inlinehockey-Weltmeisterschaft gegen den skandinavischen Erzrivalen
Schweden mit 5:3 (2:0, 2:3, 1:0, 0:0). Von Beginn an nahmen die Finnen
das Heft in die Hand und wollten ihrer Favortitenrolle gerecht werden.
Dies gelang zunächst recht gut: All-Star Verteidiger Aki Tuominen
gelang die frühe Führung. Als die Finnen dann sogar auf 3:0 und 4:1
davonziehen konnten, schien schon eine kleine Vorentscheidung
gefallen. Aber ähnlich wie im Vorjahr als das Team Suomi ebenfalls
deutlich führte und am Ende mit leeren Händen dastand, kamen die
"Tre Kronors" noch vor der Pause zurück ins Spiel und verkürzten
durch zwei Treffer auf 3:4. Auch nach der Pause erwischte Finnland den
besseren Start und begann auch durch eine Überzahlsituation unterstützt
druckvoll. So fiel auch das 5:3 nicht unerwartet. Allerdings beschränkten
sich danach beide Teams zusehends auf die Defensive und versuchten das
Spiel des Gegners zu zerstören. Auch das für den Inlinehockey-Sport
unübliche Körperspiel wurde mit zunehmender Spielzeit von beiden
Teams intensiver und aggressiver betrieben. Zwar stemmten sich die
Schweden im letzten Viertel noch einmal gegen die drohende Niederlage,
aber diesmal ließen sich die Finnen, auch unterstützt von ihrem
starken Keeper, nicht mehr dir Butter vom Brot nehmen und feierten
nach 2000 und 2001 den dritten Weltmeistertitel. Im Spiel um den
dritten Platz behielt das Team USA gegen Tschechien die Oberhand und
konnte mit einem 11:6-Erfolg den Gewinn der Bronzemedaille feiern.
Abschlussrangliste: Pool A: 1. Finnland, 2. Schweden, 3. USA, 4.
Tschechien, 5. Deutschland, 6. Slowakei, 7. Slowenien, 8. Österreich.
Pool B: 9. Japan, 10. Brasilien, 11. Australien, 12. Ungarn, 13. Großbritannien,
14. Neuseeland, 15. Südafrika, 16. Argentinien. All-Star Team: Tor:
Jeff Reynaert (USA). Verteidigung: Aki Tuominen (Finnland) und Ales
Hemsky (Tschechien). Sturm: Thomas Greilinger (Deutschland) und Timo
Nurmberg (Finnland).
Inlinehockey-WM: Deutschland
wird Fünfter
Nürnberg, 18. Juli Mit
einem abschließenden 9:8 (2:0,2:2,1:1,4:5)-Erfolg gegen die Slowakei
beendete das DEB-Team die IIHF Inlinehockey-Weltmeisterschaft in Nürnberg
auf dem fünften Platz. Damit konnte zwar der Gewinn der
Bronzemedaille vom Vorjahr nicht wiederholt werden, dennoch muss man
das Abschneiden der Holzmann-Truppe angesichts der immer stärker
werdenden Konkurrenz und der eigenen Probleme bei der
Mannschaftszusammenstellung als Erfolg werten. Im abschließenden
Spiel um den fünften Platz ließ die Mannschaft auch zunächst keine
Zweifel daran aufkommen, dass sie gewillt war, um diese Platzierung zu
kämpfen. Alexander Polaczek und Michael Wolf erzielten schon im
ersten Viertel die 2:0-Führung. Kapitän Udo Schmid legte anfangs des
zweiten Viertels einen weiteren Treffer nach und baute die Führung
aus. Zwei schnelle Anschlusstreffer der Slowaken zeigten jedoch noch
vor der Pause, dass sie nicht gewillt waren, dieses Spiel vorzeitig
herzuschenken. Die passende Antwort fand Thomas Greilinger, der noch
vor der Pause auf 4:2 erhöhte. Nach dem Seitenwechsel tat sich zunächst
nicht viel. Beide Teams konnten einen weiteren Treffer erzielen. Erst
im Schlussviertel wurde es noch einmal turbulent. Nachdem Greilinger
und Polaczek auf 7:3 erhöhten, schien die Partie gelaufen. Dachte
zumindest scheinbar das deutsche Team. Dies bestraften die Slowaken
und gingen durch fünf Treffer innerhalb von fünf Minuten ihrerseits
in Führung. Auch Trainer Holzmann's lautstarke Ansprache ("Ihr
wollt wohl nicht Fünfter werden?") während einer Auszeit schien
zunächst keine Früchte zu tragen. Trotzdem konnte das Spiel durch
einen Doppelschlag von Hölscher und Wolf in den beiden Schlussminuten
noch gedreht werden. Insgesamt entspricht der fünfte Platz auch in
etwa der Leistungsstärke des deutschen Teams. Im Vergleich zum
Vorjahr fehlten vor allem mit Keeper Marc Seliger und Eddi Lewandowski
zwei Leistungsträger, die nicht adäquat ersetzt werden konnten.
Neben Thomas Greilinger, der Topscorer der deutschen Mannschaft wurde,
konnten aber auch Alexander Polaczek und Michael Wolf positiv überraschen.
Am Samstag stehen sich um 19 Uhr Finnland und Schweden im Finale gegenüber.
Vorher (16 Uhr) trifft im Spiel um den dritten Platz die USA auf
Tschechien. Zwischen den beiden Spielen wird die Auslosung für den
zweiten Deutschen Eishockey Pokal stattfinden. Stimmen zum Spiel:
Georg Holzmann: "Die Slowaken sind eine starke Mannschaft, wir
mussten noch einmal alles geben. Nach dem 7:3 waren wir wohl ein wenig
zu überheblich und hatten das Spiel schon abgehakt. Ich habe in der
Auszeit ein wenig an die Ehre der Spieler appelliert. Der fünfte
Platz ist für uns durchaus ein Erfolg. Ich gehe davon aus, dass ich
auch im nächsten Jahr wieder dabei bin. Im Frühjahr ist eine einwöchige
Reise mit Testspielen nach Brasilien geplant. Insgesamt war dies die
bisher bestbesetzte Weltmeisterschaft." Tore: 1:0 (02.01)
Polaczek (Aab, Naumann), 2:0 (08.02) Wolf (Hölscher), 3:0 (14.32)
Schmid (Hölscher, Wolf) 4:3, 3:1 (18.20) Mrena, 3:2 (20.53) Stimunek
4:3, 4:2 (21.36) Greilinger (Schinköthe), 5:2 (26.02) Hölscher (Schmid,
Wolf), 5:3 (35.41) Duris 4:3 , 6:3 (36.03) Greilinger (Friedl, Schinköthe),
7:3 (37.24) Polaczek (Hölscher), 7:4 (40.31) Staron 4:3, 7:5 (41.23)
Sturc, 7:6 (41.44) Staron, 7:7 (43.49) Stimunek, 7:8 (45.55) Gallovic,
8:8 (46.11) Hölscher (Schmid, Wolf), 9:8 (46.26) Wolf (Polaczek,
Rohde). Strafen: Deutschland 5 x 90 sec.- Slowakei 3 x 90 sec.
Zuschauer: 756.
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