Im ersten Spiel des Tages ging es gleich gegen den Gastgeber und Deutschen Vizemeister Duisburg Ducks. Die Skating Bears starteten gewohnt flott in die Partie und gingen auch in Führung. Duisburg konnte aber ausgleichen und mit Beginn der zweiten Spielhälfte in Überzahl in Führung gehen. Die Entscheidung zum 3:1 für die Ducks war aus Sicht der Bears sehr unglücklich. Im zweiten Spiel siegten die Bears sehr souverän gegen die Rhein-Main Patriots mit 4:1. Damit war den Bears das Halbfinale sicher. Dort traf die Truppe um Kapitän Tim Bothe auf die Köln Rheinos. Auch die hatten die Bears im Griff und führten 90 Sekunden vor Schluss uneinholbar 8:5, als ein völlig übermotivierter Kölner den Topscorer der Bears, Dennis Kobe, brutal in die Knie fuhr, so dass dieser verletzt ins Krankenhaus gebracht werden musste. Verdacht auf Innenbandriss wurde dort diagnostiziert. Weitere Untersuchungen werden genaueren Aufschluss über die Verletzung geben. Der 10:5-Endstand war danach eher Nebensache. Dennoch konnten sich die Bears auf das Finale konzentrieren und siegten dort letztlich verdient, obwohl gegen Ende die Konzentration schwand, mit 3:2 gegen die Uedesheim Chiefs, die sich nach deutlicher Steigerung innerhalb des Turniers ins Finale gekämpft hatten. Steffen Müller wurde als bester Goalie ins All-Star-Team gewählt und auch Dennis Kobe wurde als einer der zwei besten Stürmer unter die besten Fünf gewählt.
















