Für die Primstädter, die nur mit zwei Reihen auflaufen konnten, war es das zweite Vorbereitungsspiel innerhalb einer Woche und man sah eine klare Veränderung im Spielsystem im Vergleich zu den letzten Jahren. So wurde beispielsweise Philipp Butz von Trainer Martin Huber in der Verteidigung eingesetzt, um so noch mehr Optionen im Spielaufbau zu haben.
Dies funktionierte den ersten 15 Minuten auch recht gut und die Badgers gingen prompt mit 3:0 in Führung. Sicher ein wenig überrascht von dieser Spielweise sahen sich die Augsburger schnell im Hintertreffen. Augsburg wäre aber nicht zu recht Deutscher Meister, wenn sie nicht die passende Antwort parat hätten und verkürzten kurz vor der ersten Drittelpause auf 3:1.
Im zweiten Abschnitt dann ein komplett anderes Bild als in den ersten 20 Minuten. Augsburg machte das Spiel, Spaichingen versuchte mitzuspielen und dies ging nach hinten los. 5:8 stand es nach 40 Minuten auf der Anzeigetafel. Es hieß also in den letzten 20 Minuten nochmal alle möglichen Kräfte zu mobilisieren, was gegen einen Gegner wie Augsburg natürlich sehr schwierig ist. Mit 0:3 ging dann auch das letzte Drittel an die Fuggerstädter, was der kämpferischen Leistung der Badgers aber keinen Abbruch tat.
Dennoch ist fest zu halten, dass noch eine Menge Arbeit vor den Mannen um die beiden Trainer Martin Huber und Manuel Jost liegt. Vor allen Dingen in der Defensive muss noch nachgebessert werden. Badges-Tore: Mandel (3), Schlotter, Sponagl.
Am kommenden Samstag steht bereits der nächste Test an. Dann gastieren die Dachse beim Liga-Konkurrenten aus dem Breisgau, den Freiburg Beasts.
















