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Starbulls Rosenheim starten in die neue EiszeitHei

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Neben vielen Zuschauern und prächtiger Derbystimmung können sich die Starbulls in beiden Spielen auf Gegner gefasst machen, die sich ausweislich der jüngsten Testspielergebnisse in prächtiger Form befinden.

Freitagsgegner Waldkraiburg ließ in seinem letzten Testspiel am vergangenen Wochenende mit einem 3:0-Heimsieg gegen den hoch gehandelten Ligakonkurrenten Eisbären Regensburg aufhorchen. Zweifacher Torschütze dabei war der Kanadier Brent Norris. Auf ihn und seinen Landsmann Ken Neil — beides Neuzugänge — muss die Starbulls-Defensive ganz besonderes Augenmerk haben. Starbulls-Coach Manuel Kofler erwartet zum Auftakt in der Industriestadt einen kampfstarken Gegner und ein sehr hartes Spiel: ’Waldkraiburg hat nichts zu verlieren. Wir können und wollen uns gegen die Favoritenrolle nicht wehren. Aber es ist ein Spiel, das wir nur gewinnen können, wenn wir auch 100 Prozent unserer Leistung abrufen.“

Spielbeginn am Freitag ist um 19:45 Uhr — und der Derbycharakter des Spiels dürfte für ein gut gefülltes Waldkraiburger Eisstadion mit zahlreichen Starbulls-Fans sorgen. Offiziell fasst die Raiffeisen Arena 2.400 Zuschauer, wobei ausnahmslos Sitzplätze ausgewiesen sind. Tickets — Normalpreis 12 Euro — sind bis 24 Stunden vor Spielbeginn online zum Selbstausdruck buchbar (www.ehcwaldkraiburg.com). An der Tageskasse am Stadion, die um 18:15 Uhr öffnet, werden ebenfalls noch Karten erhältlich sein.

Das gleiche gilt auch für das mit Spannung erwartete Heimspiel der Starbulls Rosenheim am Sonntag gegen den EV Landshut. ’Der Vorverkauf lässt erwarten, dass es im Emilo-Stadion richtig kuschlig und stimmungsvoll wird“, freut sich Vorstandsmitglied Marcus Thaller auf eine tolle Derby-Kulisse, zu der auch zahlreiche Gästefans beitragen werden. Nachdem die Stadionkapazität weiterhin bei 4.750 Zuschauern angesiedelt ist, werden aber auch an der Tageskasse noch ausreichend Tickets verfügbar sein.

Das oberbayerisch-niederbayerische Derby, auf das die Fans zwei Spielzeiten lang wegen der unterschiedlichen Spielklassenzugehörigkeit der Kontrahenten verzichten mussten, beginnt am Sonntag um 17 Uhr. Um Parkplatzengpässen und Wartezeiten an den Eingängen aus dem Weg zu gehen, empfiehlt sich eine frühzeitige Anreise. Wer sich sein Ticket im Vorverkauf sichern will, kann das noch am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr oder am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr in der Geschäftsstelle am emilo-Stadion tun. Oder jederzeit online zum Selbstausdruck im Ticketshop auf www.starbulls.de. Die Tageskasse am Spieltag öffnet um 15 Uhr. Wer keine Möglichkeit hat, selbst ins Stadion zu kommen, kann das Traditionsderby per Internet-Livestream — buchbar über www.sprade.tve zum Preis von 5 Euro — verfolgen.

Abgesehen von den Derby-Emotionen auf und neben dem Eis erwartet die Starbulls Rosenheim mit dem EV Landshut ein herausragendes sportliches Kaliber. Am Wochenende vor dem Saisonstart der DEL2 besiegte der EVL mit den Lausitzer Füchsen (6:5) und den Eispiraten Crimmitschau (4:3) gleich zwei Zweitligisten. Zum Abschluss der Vorbereitung wurde Bayernligist Dorfen mit 7:1 überrollt. ’Keine Frage, der EVL mit seinem stark besetzten Kader ist ein Topfavorit auf den Aufstieg und hat in der Vorbereitung dicke Ausrufezeichen gesetzt“, sagt Starbulls-Coach Manuel Kofler, der dem Derby entgegenfiebert: ’Solche Spiele sind einfach das Salz in der Suppe. Wir freuen uns darauf, so ein Spiel vor einer tollen Kulisse bestreiten zu dürfen und werden alles dafür tun, dass ein Derbysieg drin ist.“

Beim EV Landshut, der zum Auftakt am Freitag gegen Regensburg bestehen muss, werden vor allem drei Akteure am Sonntag im emilo-Stadion im Fokus stehen: Trainer Axel Kammerer und Stürmer Maximilian Hofbauer aufgrund ihrer Rosenheimer Vergangenheit und Neuzugang David Wrigley, dessen Torjägerqualitäten bereits lange Jahre beim Spitzenteam Bietigheim Steelers in der DEL2 unbestritten waren.

Bei den Starbulls ist man vor allem auf die ersten Punktspielauftritte der Neuzugänge Petri Lammassaari und Jussi Nättinen gespannt. Als Sturmpartner der beiden Finnen hat sich Manuel Kofler übrigens für Thomas Reichel entschieden. Die weiteren beiden festen Sturmreihen bilden Michael Baindl, Michael Fröhlich und Dominik Daxlberger sowie Fabian Zick, Daniel Bucheli und Christoph Echtler. Simon Heidenreich wird neben Matthias Bergmann als Verteidiger zum Einsatz kommen. Die weiteren Defensivpärchen bilden Maximilian Vollmayer und Tobias Draxinger sowie  Andreas Nowak und Florian Krumpe. Yannick Wenzel und Christoph Gottwald will Kofler ebenfalls regelmäßig Eiszeit geben. Für eine komplette vierte Sturmreihe reicht das Personal aufgrund der langfristigen Ausfälle von Valentin Hein (Schulterverletzung) und Peter Lindlbauer (Gehirnerschütterung) sowie des noch nicht seriös datierbaren Comebacks von Michael Rohner derzeit nicht aus. Rohner absolvierte in der vergangenen Woche aber bereits Trainingseinheiten auf dem Eis. Außerdem wollen die Starbulls noch einen weiteren Verteidiger verpflichten, dem bereits ein Vertragsangebot unterbreitet wurde. Sofort spielberechtigt, würde er laut Sportvorstand Stephan Gottwald und Trainer Manuel Kofler qualitativ und charakterlich perfekt ins Team passen.

Unabhängig davon ist Manuel Kofler davon überzeugt, dass sein Team mit positiven Ergebnissen und Erlebnissen in die Spielzeit 2017/18 der Oberliga Süd starten wird: ’Wir sind uns unserer Stärken bewusst. Wir wollen am Freitag in Waldkraiburg gewinnen und unseren Fans am Sonntag gegen Landshut ein Eishockeyfest schenken. Wenn wir das schaffen, dann war es ein gelungenes Auftaktwochenende.“