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Spitzenspiele für die Starbulls RosenheimIn Regensburg und gegen Peiting

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Am Freitag in Regensburg (Spielbeginn 20 Uhr) und am Sonntag im heimischen emilo-Stadion gegen Peiting (Spielbeginn 17 Uhr) treffen die Starbulls auf starke Konkurrenten, die ihre Favoritenrolle in den ersten beiden Spielen eindrucksvoll bestätigten und ebenfalls das Punktemaximum einfuhren.

Die Eisbären Regensburg haben ihrem 3:1-Auswärtssieg in Landshut einen 7:4-Heimerfolg gegen Aufsteiger TEV Miesbach folgen lassen, der noch deutlich höher hätte ausfallen können. Miesbach lag bereits nach der Hälfte der Spielzeit mit 0:5 im Hintertreffen und nutzte schließlich noch die Schlussphase zur Ergebniskosmetik. Unter anderem mit Peter Flache (Mannheim, Augsburg, Straubing), Jason Pinizzotto (Crimmitschau, Bietigheim) und Torwart Peter Holmgren (Hannover, Crimmitschau, Dresden, Heilbronn) — alle drei besitzen einen deutschen Pass — verfügt der Eisbären-Kader über reichlich Erfahrung aus DEL und DEL2. Dazu kommen die Importspieler Nikola Gajovský (Tschechien) und Arnoldas Bosas (Litauen). Letzterer drehte die Auftaktpartie in Landshut mit zwei Treffern vom 0:1-Rückstand zur 2:1-Führung. Mit Stürmer Leopold Tausch steht im Eisbären-Team, das von Torwart-Legende ’Peppi“ Heiß trainiert wird, auch ein Spieler des letztjährigen Rosenheimer DEL2-Kaders. Und Verteidiger Sebastian Alt (zuletzt DEL2 in Bietigheim, davor Kassel) spielte zwischen 2006 und 2012 in den Rosenheimer Nachwuchsteams.

’Regensburg hat für Oberliga-Verhältnisse einen absoluten Top-Kader und kann drei ausgeglichene Reihen aufbieten, die jeweils individuelle Stärken haben“, weiß Starbulls-Trainer Manuel Kofler, der sich aber selbstbewusst gibt: ’Wir wissen was auf uns zu kommt. Und wir fahren dort hin, um zu gewinnen!“ Spielbeginn in der 4491 Zuschauer fassenden Donau-Arena ist um 20 Uhr.

Zwei Tage später steht die nächste große Herausforderung für die Grün-Weißen auf dem Spielplan. Zu Gast im emilo-Stadion am Sonntagnachmittag (Spielbeginn 17 Uhr) ist der EC Peiting. Der ’Oberliga-Dino“ und ’Play-off-Abonnent“ löste seine beiden Pflichtaufgaben zum Auftakt souverän, gewann in Miesbach 6:2 und gegen Waldkraiburg 6:1. Herausragender Akteur dabei war der Tscheche Milan Kostourek, der insgesamt dreimal traf und vier weitere Tore auflegte. In der vergangenen Saison verbuchte Kostourek in 48 Oberligaspielen satte 65 Scorerpunkte. Auch der auf dem Eis immer polarisierende Ex-Landshuter Ty Morris, der für Kaufbeuren in der DEL 2 aktiv gewesene Dominic Krabbat, der Ex-Riesserseer Philipp Wachter und der 2008/09 auch für die Starbulls spielende Anton Saal sorgen für enorme Qualität in der Peitinger Offensive. Der US-Amerikaner Brad Miller, der vor vier Jahren die Roten Teufel Bad Nauheim mit dem entscheidenden Play-off-Treffer gegen Kassel in die DEL2 schoss, sorgt für Stabilität in der Defensive.

Dass sich die Starbulls mit dem EC Peiting erst vor drei Wochen zweimal auf dem Eis gemessen haben (4:1-Sieg im Heimspiel, 2:3-Niederlage in Peiting) ist für Manuel Kofler im Hinblick auf das Sonntagsspiel übrigens bedeutungslos: ’Wir werden komplett anders auftreten, als in diesen Vorbereitungsspielen. Wir schauen immer nach vorne, die Mannschaft ist auf die kommenden Aufgaben fokussiert. Auch vom letzten Wochenende redet keiner mehr.“ Die Stimmung im Team ist angesichts der starken Auftritte bisher freilich gut. Zudem kann der Rosenheimer Coach auf den kompletten Kader der Auftaktpartien zurückgreifen und muss ’nur“ auf die Langzeit-Verletzten Michael Rohner, Valentin Hein und Peter Lindlbauer verzichten. Damit sind die Vorzeichen positiv, dass auch das zweite Oberliga-Heimspiel der Starbulls ein Eishockeyfest vor toller Kulisse sein wird. Werbung in eigener Sache hat die Mannschaft von Manuel Kofler dafür im ausverkauften emilo-Stadion gegen Landshut am vergangenen Sonntag bereits eindrucksvoll gemacht.

Beide Spitzenspiele der Starbulls Rosenheim am Freitag in Regensburg und am Sonntag im Emilo-Stadion gegen Peiting werden auch live und kommentiert im Internet übertragen. Die Liveübertragungen sind zum Preis von je fünf Euro über die Internetadresse www.sprade.tv buch- und abrufbar.