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Selber Wölfe stehen vor schwerer AufgabeDie englische Woche beginnt in Peiting

Henry Thom, Trainer der Selber Wölfe. (Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)Henry Thom, Trainer der Selber Wölfe. (Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Zu Hause gegen Memmingen gab es drei Punkte, in Sonthofen gingen die Wölfe leer aus. Und das, obwohl man eigentlich auswärts besser gespielt hat als zu Hause.

„Im Moment wollen wir es einfach zu schön machen. Manchmal ist weniger mehr. Aber das beunruhigt mich nicht. Wir haben viele Chancen, wir müssen sie nur konsequenter zu Ende spielen und das, was wir im Training umsetzen, auch ins Spiel bringen. Noch mehr Zug zum Tor und mehr Verkehr vor dem gegnerischen Gehäuse. Es muss nicht immer etwas Besonderes sein“, sagte Wölfe-Trainer Henry Thom.

Durch die Einteilung in zwei Sechsergruppen liegt jedenfalls eine Art Vorrunde nun hinter den Teams. Gegen Memmingen, Sonthofen, Lindau, Deggendorf und Weiden gab es bisher je ein Heim- und ein Auswärtsspiel. Thom sagt: „Jetzt geht’s für uns gegen die anderen sechs Mannschaften der Liga. Es ist schwer zu sagen, wie ausgeglichen die Gruppen unter sich sind. Gut ist, dass wir sowohl gegen Lindau als auch gegen Memmingen volle Ausbeute holen konnten. Das ist nicht selbstverständlich. Beide haben das Potential, unter die ersten acht zu kommen. Mit Blick auf die anderen Partien müssen wir aber noch ein wenig konstanter werden. Wir schießen fast vier Tore pro Spiel, hinten wird uns Lukas Pozivil nach seiner Rückkehr wieder mehr Sicherheit geben. Ich bin aber vor allem mit den jungen Spielern sehr zufrieden, die viel arbeiten mussten und sehr viel Eiszeit bekommen haben. So lernen sie am besten, auf was es in den brenzligen Situationen ankommt.“

In Peiting wartet ein eingespieltes Team auf die Wölfe, dass sehr gut aus den Startlöchern gekommen ist. „Aber auch die Peitinger sind noch ein bisschen in der Findungsphase. Bei fast allen Mannschaften geht es noch auf und ab, richtig konstant ist bisher nur Rosenheim. Dennoch ist die Mannschaft in den vergangenen Jahren immer oben mit dabei. Man muss sie immer unter die Top-4-Teams einsortieren. Vor allem in Überzahl sind sie sehr gefährlich und haben viele starke Einzelkönner, die im Team hervorragend zusammenpassen. Dazu kommt, dass sie im Tor mit Hechenrieder einen der besten Goalies der Liga haben“, so Thom.

Wie ausgeglichen es in der Oberliga zugeht, zeigt der Blick auf die Tabelle. Vier Mannschaften der ersten acht sind punktgleich und zwischen Platz drei und sieben liegt lediglich ein Punkt. Dazu sagt Thom: „Wir sehen heuer tatsächlich, dass die Oberliga Süd deutlich enger zusammengerückt ist. Mit zwei Siegen an einem Wochenende kannst du dich vier Plätze verbessern. Das zeigt, dass alle Vereine gute Arbeit leisten. Und das gilt auch für uns.“

Zum Start in die englische Woche in Peiting stehen dem Selber Trainerteam alle Spieler bis auf Lukas Pozivil zur Verfügung. Auch die Grippewelle ist fast überwunden und alle Spieler werden wie geplant zum Einsatz kommen können.

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