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Mannschaftspräsentation beim ECDC MemmingenSaisoneröffnung am Hühnerberg

(Foto: dpa)(Foto: dpa)
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Der ECDC Memmingen lud zur Saisoneröffnung: Über 300 Anhänger folgten dieser Einladung und fanden sich am Samstag in der Memminger Eissporthalle ein. Dort bekamen sie nicht nur die neue Bande zu sehen, sondern auch sämtliche Mannschaften des Vereins. Nachdem sich die Nachwuchsteams, samt Betreuern und Trainern, präsentiert hatten, folgte das Damenteam um Chefcoach Werner Tenschert, welche hohe Saisonziele verfolgen. So soll dieses Jahr erstmals das Triple aus Meisterschaft, Pokalsieg und Europacup in die Maustadt geholt werden.

Als dann die erste Mannschaft die Bühne betrat entlockte Moderator Wolfgang Radeck dem ein oder anderen Spieler wichtige Details zur anstehenden Spielzeit. Im Fokus standen vor allem die Neuzugänge rund um die Kontingentspieler Petr Haluza und Rory Rawlyk. Doch es blieb nicht nur bei Worten, die Indians ließen auch gleich Taten folgen und präsentierten sich den Fans wenig später in einem öffentlichen Training. Die Trainer Waldemar Dietrich und Sergejs Boldavesko brachten ihr Team ordentlich ins Schwitzen, die Anhänger waren aufgrund des hohen Tempos in den Übungen sehr zufrieden.

Am nächsten Tag wurde es dann erstmal ernst für die Indians. Mit Kooperationspartner und Zweitligist Kaufbeuren wartete ein großes Kaliber auf die Memminger. Bei den Indianern waren alle Akteure, außer dem angeschlagenen Dominik Piskor, sowie die Förderlizenzspieler aus Kaufbeuren, mit an Bord. Ebenfalls stellten zwei weitere Tryout-Spieler ihr Können unter Beweis, nämlich Fabian Dolezel aus Bietigheim und Pierre Gläser (letzte Saison bei FASS Berlin). Ebenso beachtlich war wieder einmal die Anzahl der Fananhänger aus der Maustadt. Von insgesamt 1773 Zuschauern, waren ca. 300 Memminger Fans beim ersten Auftritt des neuen Oberligisten dabei.

Das erste Drittel verlief anfangs beachtlich, so konnte Kontingentangreifer Petr Haluza eine erste Chance in den Anfangsminuten verzeichnen. Doch der Zweitligist aus Kaufbeuren ließ es sich nicht nehmen in Führung zu gehen. Nach einer Überzahlsituation konnte Kaufbeurens Joey Lewis zum 0:1 einschieben. Auch wenn die Gastgeber das Heft in der Hand hielten, konnte der ECDC ein ums andere Mal gefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse auftauchen. Alles in allem also ein gelungenes erstes Drittel und eine solide Vorstellung der Indianer.

Nach der ersten Drittelpause erzielte der ESVK durch Jonas Wolter das 0:2. Joey Vollmer konnte jedoch des Öfteren durch tolle Paraden eine höhere Führung der Buron Joker vermeiden, musste jedoch gegen Mitte des zweiten Drittels für Neuzugang Florian Neumann im Tor Platz machen. Die Kaufbeurer konnten jetzt durch ihr cleveres Spiel und einige gute Kombinationen das Ergebnis auf 0:5 erhöhen, der Klassenunterschied  und der unterschiedliche Stand der Vorbereitung war mittlerweile deutlich zu sehen.

Auch im letzten Drittel drückte der ESVK auf weitere Treffer und konnte in der 43.Minute durch einen Schuss in den Winkel für das 0:6 sorgen. Die GEFRO-Indians wehrten sich tapfer und versuchten ihr erstes Tor zu erzielen. So sorgte der ’Lattenknaller“ von Steffen Kirsch nochmals für Aufruhr im Lager der Indianer, doch es sollte an diesem Abend nicht mehr gelingen. So blieb es beim 0:6 für den ESV Kaufbeuren und bei phasenweise überzeugenden Indianern. Auch aus diesem ersten Test gilt es die ersten wichtige Schlüsse zu ziehen, um dann schon in den nächsten Testspielen am kommenden Wochenende weitere Fortschritte erkennen zu können.