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Großer Kampf der EV Lindau Islanders wird belohntPenalty-Sieg gegen den EC Peiting

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„Das war vor allem für unser Selbstvertrauen wichtig, vor allem haben wir den Willen gezeigt und den Sieg förmlich erzwungen“, sagte EVL- Vorsitzender Bernd Wucher nach dem packenden Kampfspiel vor 557 Zuschauern. Auch Lindaus Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker, der den Islanders mit seinem Besuch in der Eissportarena einmal mehr Glück brachte, jubelte mit.

Vor allem taten die Lindauer genau das, was eine Mannschaft im Idealfall macht, die auf vier Stammspieler verzichten muss: Zusammenrücken nämlich und sich gegen Niederlagen wehren. Jeff Smith (gesperrt), Zdenek Cech, Miroslav Jenka (angeschlagen) und Marco Miller (krank) standen nicht auf dem Spielberichtsbogen, was Dustin Whitecotton zu einigen Umstellungen zwang, die sich allerdings leistungsfördernd auswirkten. „Wir haben einen großen Kader und immer gesagt, dass wir jeden Spieler brauchen. Heute war so ein Zeitpunkt, wo sich alle beweisen konnten und dies auch getan haben.“

Nicht einmal ein frühes Gegentor warf die Islanders um. Obwohl es wieder einmal bei eigener Unterzahl fiel und die Gäste durch Ty Morris schon die erste Lindauer Strafe nutzten (4.). Zwar war das Team des ehemaligen Lindauer Trainers Sebastian Buchwieser in der Folge weiter feldüberlegen und kam häufiger zum Abschluss, aber EVL- Goalie David Zabolotny zeigte sein bisher bestes Spiel im Islanders Trikot und ließ sich nicht mehr überwinden.

Im zweiten Durchgang fanden die Lindauer dann besser ins Spiel und erspielten sich einige gute Möglichkeiten, von denen Florian Lüsch schon eine der ersten im Drittel nutzte und nach 23 Minuten ausglich. In der Folge war es ein Kampf auf Biegen und Brechen, bei dem die Islanders die starke Peitinger Offensive weitgehend in Schach hielten, aber auch selbst nicht mehr so häufig zum Abschluss kamen, wie sonst. Beiden Mannschaften war anzumerken, dass die letzten Spiele ihre Wirkung gezeigt hatten und verlieren mehr oder weniger verboten war.

Chancen, die Partie zu entscheiden, waren für beide Teams in der Schlussphase noch einmal da, wobei ECP- Torjäger Ty Morris die beste hatte, aber an einem grandiosen Reflex Zabolotnys scheiterte. Das gab dem Lindauer Torhüter weiteres Selbstvertrauen, was er auch im Penaltyschießen zeigte. Während der 23jährige nicht zu überwinden war, sorgte Michal Mlynek mit seinem erfolgreichen Schuss für den Siegtreffer und einen ganz wichtigen Erfolg für die Islanders im letzten Heimspiel vor der Deutschland-Cup-Pause. 

Tore: 0:1 (03:18) Morris (Miller, Stauder – PP1), 1:1 (22:28) Lüsch (Klingler, Quaile), 2:1 (65:00) Mlynek (entscheidender Penalty). Strafen: Lindau 6, Peiting 10. Zuschauer: 557.