Eishockey News

Provinzposse in Kempten - Kommentar zur Stadionsituation

Berichte aus der Frauen-BundesligaBerichte aus der Frauen-Bundesliga
Lesedauer: ca. 1 Minute

Vor Monaten schoss man von Seiten des Kemptner Managements noch aus allen Rohren gegen den Stadionbetreiber Stadion KG und die Stadt Kempten (Hockeyweb berichtete), schloss gar kategorisch aus, in der kommenden Saison noch im maroden Kemptner Stadion zu spielen und kündigte vollmundig an, die Heimspiele künftig in einem modernen Stadion in der Nähe austragen zu wollen.

Nun rudert man volle Kraft zurück, berichtet von sehr sachlichen Treffen aller Beteiligten und beschließt, doch wieder in Kempten zu spielen. Auch die Stadion KG ist plötzlich zu Eingeständnissen bereit, beschließt die komplette Decke zu sanieren und die sanitären Anlagen zu erneuern.

Was war geschehen? Ist die österliche Einsicht über die beteiligten Parteien gekommen? Oder hatte man die Macht der Fans unterschätzt?

Wohl letzteres, denn von Anfang an machten die Fans deutlich, dass die Mehrheit nicht bereit sei, 30 oder 40 Kilometer zu den Heimspielen zu fahren. In Kempten hingegen, würden die Anhänger die Ränge des Stadion wieder füllen. Zumal die Mannschaft durch die Art und Weise wie der Klassenerhalt erreicht wurde, erheblichen Kredit bei der Anhängerschaft gewonnen hatte. Trainer Holzmann hat den Kampfgeist und Teamspirit in die Mannschaft zurückgebracht und die Fans honorierten dies.

Die Verantwortlichen beider Parteien wählten also den sprichwörtlich sauren Apfel, sprich das marode Stadion. So kann die Stadion KG die Auslastung der Halle für sich verbuchen und die Eisbären müssen nicht in Sonthofen oder Oberstdorf vor leeren Rängen spielen.

Und so hat die ganze Geschichte neben ein paar angekratzten Egos (und einem zurückgetretenen Teammanager Jaksch) auch einen richtigen Gewinner: Die Anhänger der Eisbären, die auch in der nächsten Saison wieder an alter Stätte die Ergebnisse ihres Team beweinen oder bejubeln werden. Und das ist gut so.

(Walter Nägele)

(Foto: dpa)
Qualifikation zur Oberliga Süd
Play-off-Paarungen stehen fest – Black Hawks Passau lassen Wertung überprüfen

​Die Qualifikationsrunde zur Oberliga Süd geht in ihre entscheidende Phase. Die Gruppenphase mit zweimal sechs Teams ist beendet, am Freitag, 23. Februar, beginnt nu...

(Foto: dpa)
Oberliga Nord kompakt
Saale Bulls Halle können sich leicht absetzen

​Es war ein wichtiger Erfolg für die Saale Bulls Halle. Das 4:1 in Duisburg brachte ihnen einen Fünf-Punkte-Vorsprung, der am Ende für das Erreichen des zweiten Plat...

(Foto: dpa)
Overtime-Pleite gegen Selb
Starbulls Rosenheim verspielen 3:0-Führung

​Die Starbulls Rosenheim haben das Heimspiel gegen die Selber Wölfe in der Meisterrunde der Oberliga Süd mit 3:4 (2:0, 1:2, 0:1, 0:1) nach Verlängerung verloren. ...

(Foto: dpa)
Saisonende für Jennifer Harß
ERC Sonthofen holt drei Punkte gegen Weiden

​Der ERC Sonthofen hat das Spiel der Meisterschaftsrunde in der Oberliga Süd gegen die Blue Devils Weiden mit 5:2 (3:0, 2:1, 0:1) gewonnen. ...

(Foto: dpa)
2:3 in Rostock
Erste Niederlage für den Herner EV in der Qualifikationsrunde

​Im 15. Spiel der Qualifikationsrunde der Oberliga Nord hat es den Herner EV am Sonntagabend in Rostock dann doch erwischt. Mit 2:3 (0:0, 1:2, 1:1) mussten sich die ...

(Foto: Alwin Zwibel/ECDC Memmingen)
Ein Punkt zum Abschluss
Nun wartet Geretsried in den Play-offs auf den ECDC Memmingen

​Der ECDC Memmingen hat das letzte Spiel der Verzahnungsrunde gegen den EHC Waldkraiburg, den anderen Oberligisten der Gruppe, nach Penaltyschießen verloren. 4:5 (1:...

(Foto: dpa)
Bewerbung für DEL2 abgegeben
Selber Wölfe reichen Unterlagen fristgerecht und vollständig ein

​Sportlich läuft es bei den Selber Wölfen nach Plan, die Meisterrunde der Oberliga Süd neigt sich dem Ende entgegen und alles fiebert den Play-offs Anfang März entge...

Jetzt die Hockeyweb-App laden!

Spielplan Meisterrunde Nord

Spielplan Meisterrunde Süd