Provinzposse in Kempten - Kommentar zur Stadionsituation

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Vor Monaten schoss man von Seiten des Kemptner Managements noch aus allen Rohren gegen den Stadionbetreiber Stadion KG und die Stadt Kempten (Hockeyweb berichtete), schloss gar kategorisch aus, in der kommenden Saison noch im maroden Kemptner Stadion zu spielen und kündigte vollmundig an, die Heimspiele künftig in einem modernen Stadion in der Nähe austragen zu wollen.

Nun rudert man volle Kraft zurück, berichtet von sehr sachlichen Treffen aller Beteiligten und beschließt, doch wieder in Kempten zu spielen. Auch die Stadion KG ist plötzlich zu Eingeständnissen bereit, beschließt die komplette Decke zu sanieren und die sanitären Anlagen zu erneuern.

Was war geschehen? Ist die österliche Einsicht über die beteiligten Parteien gekommen? Oder hatte man die Macht der Fans unterschätzt?

Wohl letzteres, denn von Anfang an machten die Fans deutlich, dass die Mehrheit nicht bereit sei, 30 oder 40 Kilometer zu den Heimspielen zu fahren. In Kempten hingegen, würden die Anhänger die Ränge des Stadion wieder füllen. Zumal die Mannschaft durch die Art und Weise wie der Klassenerhalt erreicht wurde, erheblichen Kredit bei der Anhängerschaft gewonnen hatte. Trainer Holzmann hat den Kampfgeist und Teamspirit in die Mannschaft zurückgebracht und die Fans honorierten dies.

Die Verantwortlichen beider Parteien wählten also den sprichwörtlich sauren Apfel, sprich das marode Stadion. So kann die Stadion KG die Auslastung der Halle für sich verbuchen und die Eisbären müssen nicht in Sonthofen oder Oberstdorf vor leeren Rängen spielen.

Und so hat die ganze Geschichte neben ein paar angekratzten Egos (und einem zurückgetretenen Teammanager Jaksch) auch einen richtigen Gewinner: Die Anhänger der Eisbären, die auch in der nächsten Saison wieder an alter Stätte die Ergebnisse ihres Team beweinen oder bejubeln werden. Und das ist gut so.

(Walter Nägele)

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