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Wohnbau Moskitos gewinnen Kampfspiel in LeipzigZweiter Sieg in der Serie für Essen

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Die Moskitos begannen das Spiel in dem kleinen, engen Zelt in Taucha verhaltener als das Heimspiel am Freitag am heimischen Westbahnhof. Doch die Icefighters machten den Eindruck, als wollten sie unbedingt die Serie ausgleichen. In einem hochklassigen Play-off-Spiel setzten die Icefighters die Moskitos im ersten Drittel bereits unter Druck, und Sebastian Staudt, der auch in Taucha wieder einen Klassetag erwischt hatte, hielt die Moskitos mit einigen Paraden im Spiel. Doch die Wohnbau Moskitos erarbeiteten sich durchaus auch Chancen, allerdings stand bei den Icefighters mit Patrick Cerveny auch ein starker Keeper im Tor. So ging es torlos in die erste Pause.

Im Grunde begannen die zweiten 20 Minuten, wie die ersten ausgehört hatten, mit einem Unterschied. Nach drei Minuten in Abschnitt zwei trafen die Wohnbau Moskitos. Dennis Thielsch und Robin Slanina fuhren einen schnellen Angriff ins Leipziger Drittel, Thielsch mit dem finalen Pass zu Slanina und der hämmerte die Scheibe in die Maschen. In dem Bewusstsein, dass es eine weitere Niederlage für die Icefighters nicht leichter machen würde, antwortete das Team von Sven Gerike mit wütenden Angriffen und wieder stand Sebastian Staudt im Blickpunkt. Die Fans in Taucha mussten bis zur 38. Spielminute auf den ersten Treffer warten. Zunächst scheiterte Tramm noch an Staudt, doch gegen den Nachschuss von Lazorko war der Goalie der Moskitos dann machtlos, wieder ging es ausgeglichen in die Pause.

Im letzten Abschnitt setzten die Icefighters noch einmal zum Endspurt an um das Spiel in der heimischen Halle zu halten. Wieder stand die Defensive der Moskitos teilweise stark unter Druck, ließ sich aber nicht überwinden. Selbst ein Pfostenschuss der Leipziger half den Moskitos im Spiel zu bleiben und so stand es auch nach 60 Spielminuten weiterhin unentschieden. Wieder wurde Eis bereitet, 20 weitere Minuten mit Sudden Death sollten folgen. Veit Holzmann beendete nach 9:12 Minute der Verlängerung die Hoffnungen der Icefighters, Mit viel Geschwindigkeit fuhr er von halblinks ins Drittel von Leipzig und aus vollem Lauf hämmerte er die Scheibe dann hoch in die Maschen.

Tore: 0:1 (23:00) Slanina (Thielsch, Kaisler), 1:1 (37:39) Lazorko (Tramm, Hofverberg), 1:2 (69:12) Holzmann (Lautenschlager, Velecky). Stafen: Leipzig 8, Essen 8. Zuschauer: 1707.

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