Tilburg als Erster in die Hauptrunde – Herner EV muss in die QualifikationOberliga Nord kompakt

Teddy Bear Toss in Hannover. (Foto: Manfred Schneider)Teddy Bear Toss in Hannover. (Foto: Manfred Schneider)
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Die Niederländer sicherten sich mit 62 Punkten den ersten Rang. Platz zwei ging an die starken Icefighters Leipzig, die mit 59 Punkten über die Ziellinie kamen. Platz drei ging an die Duisburger Füchse (56) vor den überraschend starken Hannover Scorpions (52). Obwohl Essen unterlag, kamen sie punktgleich mit den Hannover Indians (49) mit dem besseren Torverhältnis über das Ziel. Den wichtigen siebten Platz holten sich die Saale Bulls Halle, die im direkten Duell durch den Erfolg gegen Essen noch Herne überholten konnten. Am Ende blieb alles beim Alten bzw. fast, denn die Berliner Preussen konnten mit dem 3:1 im direkten Duell gegen Rostock diese sogar noch überholen und Platz elf erobern.

Saale Bulls Halle – Wohnbau Moskitos 3:2 (0:1, 3:0, 0:1)

Die Bulls nutzten ihre letzte Chance auf einen der vorderen Plätze und besiegten die Essener Moskitos vor 1409 Zuschauern mit 3:2. Die Gastgebertore, die allesamt im zweiten Drittel fielen, schossen Burns (23.), Dreschmann (24.) und Spöttel (39.). Für Essen trafen Lascheit (3.) und Ziolkowski (60.).

Füchse Duisburg – Icefighters Leipzig 5:2 (0:2, 1:0, 4:0)

Die Duisburger sind gewappnet für die Meisterrunde. In einem äußerst spannenden Match fanden die Leipziger zuerst in die Partie und gingen durch Velecky (11.,20.) mit 2:0 in Führung. Ein Shorthander von Beck (26.) ließ die Duisburger herankommen, die schließlich im dritten Drittel nach einem Doppelschlag von Beck (44.) und Schmitz (46.) sogar mit 3:2 in Führung gingen. Joly (57.) und Verelst (59.) mit einem Powerplay erhöhten zum Ende des Spiels auf 5:2.

ECC Preussen Berlin – Rostock Piranhas 3:1 (1:1, 2:0, 0:0)

Mit dem letzten Hauptrundenspiel überholten die Preussen tatsächlich noch die Piranhas. Die Tore für die glücklichen Berliner schossen Gibbons (13.), Rabbani (33.) und Lijdsman (39.). Das Ehrentor der enttäuschten Rostocker erzielte Piehler (16.)

Tilburg Trappers – Herner EV 7:4 (1:1, 2:1, 4:2)

Das Spiel hielt am Ende, was es versprach, und die anwesenden 2600 Fans waren wohl mehr als zufrieden. Ihr Team, die Trappers, wurden allerdings noch einmal richtig gefordert, denn die Herner wollten ihre letzte Chance auf einen Platz in der Meisterrunde nicht verlieren. Nach acht Minuten führte der HEV durch McLeod mit 1:0. Bruijsten glich zwei Minuten später aus. Im zweiten Drittel gelangen den Trappers zwei Tore durch Montgomery (23.) und Stempher (30.), aber Kreuzmann nährte die Hoffnungen mit seinem Treffer in der 33. Minute. Im dritten Drittel dann eine Vorentscheidung. Erst traf Nagtzaam (45.) und dann de Hondt (50.) zum 5:2. Ein Doppelschlag von McLeod (51., 54.) brachte Leben ins Spiel, ehe erneut Nagtzaam (57.) und van den Heuvel mit einem Empty-Netter in der Schlussminute das Endergebnis auf 7:4 schraubten.

Hannover Indians – Crocodiles Hamburg  5:2 (1:1, 2:1, 2:0)

Obwohl über die kompletten 60 Minuten überlegen, mühten sich die Indians zu diesem Erfolg. Vor allem das schnelle Hamburger 1:0 durch Bruns (6.) war Gift für die heimischen Nerven. Auch der fixe Ausgleich von Pohanka eine Minute später beruhigte nur die Nerven der Zuschauern, die bei einem Teddy Bear Toss mehrere hundert Plüschtiere auf die Eisfläche werfen konnten. Als Bacek in der 27. Minute das 2:1 machte, schien eine Vorentscheidung gefallen, aber ein schlimmer Defensivfehler der Hannoveraner brachte durch Zimmer in der 33. Minute erneut den Ausgleich. Zum Glück für die Indians konnte Schwab in der 39. Minute die Überlegenheit in ein drittes Tor ummünzen. Im letzten Drittel setzte sich dann die konditionelle Stärke der Indians durch, die gegen die nur mit zwölf Mann angetretenen Hamburger durch Hein (52.) und Ledlin (53.) auf 5:2 erhöhten.

TecArt Black Dragons Erfurt – Hannover Scorpions 3:5 (2:0, 0:1, 1:4)

Die 740 Zuschauer in Erfurt trauten zuerst ihren Augen nicht. Die favorisierten Hannover Scorpions lagen nach dem ersten Drittel nach Toren von Sochan (7.) und Schümann (13.) mit 0:2 in Rückstand. Zwar gelang Koziol bereits in der 25. Minute der Anschluss, aber bis zum Ausgleich mussten die Gäste bis zur 53. Minute warten. Dann markierte Sean Fischer das 2:2, dem Goalgetter Budd zwei Minuten später das 3:2 für die Scorpions folgen ließ. Vazan konnte in der 57. Minute ausgleichen, aber bereits im Gegenzug, 13 Sekunden später, führten die Gäste wieder nach einem Tor vom Bombis. Patrick Schmid war es schließlich vorbehalten, mit einem Empty-Netter das endgültige Ergebnis zu erzielen.

EHC Timmendorer Strand – Harzer Falken 4:3 (2:2, 0:1, 2:0)

Auch wenn es um nichts mehr ging, beide kämpften noch einmal um ihr Prestige. So kam vor überraschend guter Kulisse, 869 Zuschauer wurden gezählt, ein spannendes Spiel zustande. Zuerst starteten die Timmendorfer voll durch, führten bereits nach vier Minuten nach Toren von Kunz und Montminy mit 2:0. Dann kam die große Zeit der Harzer. Krüger (8.), Franz (9.) und noch einmal Krüger (33.) drehten das Ergebnis und Harz führte mit 3:2. Im letzten Drittel kam Timmendorf noch einmal zurück. Lupzig (48.) und Saggau (59.) machten aus dem 2:3 ein 4:3 und damit holten die Gastgeber noch einen Sieg, kamen am Ende auf 15 Punkte in der Endabrechnung, während Braunlage mit acht Punkten nur die rote Laterne blieb.

(Foto: dpa)
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