Norbert Pascha ist nicht mehr Trainer der Harzer FalkenAuswärtsniederlage in Rostock kostet nicht nur drei Punkte

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Denn sah Trainer Norbert Pascha im Video des Freitagspieles eine begeisternd aufspielende Harzer Truppe, so musste er schon nach dem ersten Drittel in der Kabine die Frage stellen, welche Mannschaft denn da gegen Essen gespielt hat. Ein Weckruf, den keiner der Spieler verstanden hatte, denn im Mitteldrittel kam es noch schlimmer und man sah sich nach 40 Minuten aussichtslos mit 0:7 im Rückstand.

Norbert Pascha wertete dieses Spielverhalten weniger als Spiel gegen seine Person. Denn zum einen besteht zwischen Mannschaft und Trainer ein sehr gutes Verhältnis und zum anderen ist jeder einzelne Spieler Sportler genug, um solche Zeichen nicht zu setzen. Vielmehr sieht er eine gewisse Komfortzone, die er den Spieler indirekt und unbewusst über die Zeit seiner Tätigkeit geschaffen hatte. Freitag noch von „Motivations-Weltmeister“ Bernd Wohlmann (O-Ton Pascha) zu Höchstleistungen getrieben, verfiel das Team zwei Tage später in den alten Trott und verließ sich wahrscheinlich unbewusst zu sehr darauf, dass ihr Trainer auch diesmal seinen Kopf herhalten würde. Doch Norbert Pascha wertete dieses Spiel ganz anders und sieht nunmehr die Notwendigkeit, dass seine Jungs einen neuen Input benötigen und jeder Einzelne sich sein Standing im Team durch harte Arbeit wieder neu erkämpfen muss. „Ich bin überhaupt nicht böse auf die Jungs. Das ist manchmal der Lauf der Dinge, wenn sich Spieler durch den Schutz des Trainers und der neutralen Berichterstattung einfach zu sicher fühlen“, so Pascha, der noch am Montagabend von einigen der Führungsspieler inständig gebeten wurde, zu bleiben. Doch sein Entschluss bleibt und so wurden noch am selben Abend die Sachen gepackt und die Heimreise angetreten.

Nach der Freistellung von Co-Trainer Tomas Martinec sucht Sportchef Bernd Wohlmann nun also nicht mehr nur nach zwei neuen Spielern für den Sturm, sondern sichtet auch den Trainermarkt nach einem neuen Mann für die Bande.

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