HEV trifft auf Erfurt und BraunlageNoch zwei Spiele bis zur Deutschland-Cup-Pause

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Der Heimspielgegner des HEV am Freitag, die Schwarzen Drachen aus Thüringen, belegt aktuell Platz elf in der Nord-Tabelle. Nach gutem Start mit vier Siegen in Folge musste das Team von Thomas Belitz danach acht Niederlagen einstecken. Allerdings sollte das keinerlei Anlass bieten diesen Gegner zu unterschätzen, immerhin haben sich die Dragons z.B. mit Carsten Gosdeck, Jakub Wiecki und Michel Maaßen (zu Beginn der letzten Saison noch im HEV-Dress) verstärken können. Momentaner Erfurter Topscorer ist Robin Sochan, Offensiv-Verteidiger der Dragons, der auch mit seinen mittlerweile 40 Jahren immer noch seine Treffsicherheit eindrucksvoll unter Beweis stellt und auf weit über 600 Spiele in der 2. und deutschen 3. Liga zurückblicken kann. In der letzten Spielzeit fehlte den Black Dragons 29 Sekunden in den Pre-Playoffs um in die nächste Runde einzuziehen. Der Herner EV wird also erneut intensiv gefordert sein.

Die Harzer Falken, Sonntagsgegner der Gysenberger, konnten im Sommer die Kassel Huskies als Kooperationspartner präsentieren und haben nun viele junge Spieler in ihren Reihen. Zumindest ergebnismäßig hat sich das bisher noch nicht so ganz ausgezahlt, denn es gab erst einen Heimsieg gegen Timmendorf und eine knappe Niederlage im Penaltyschießen gegen Essen auf der Haben-Seite. Aber vor allem diese Partie zeigte die kämpferischen Qualitäten des Teams vom Wurmberg. Neben dem Kanadier Nick Pitsikoulis wurde kurz nach Saisonbeginn dessen Landsmann Trevor Hendrikx verpflichtet und seit dieser Woche kam noch mit dem Schweden Elias Bjuhr ein dritter Kontingentspieler hinzu. Nach vier Spielen für die Füchse Duisburg wechselt er nun in den Harz. Dagegen fällt Topscorer Artjom Kostyrev nach einer Verletzung im letzten Heimspiel wohl länger aus. Wer am Wochenende bei den Falken an der Bande stehen wird ist noch nicht klar. Trainer Norbert Pascha und Co-Trainer Tomas Martinec sind nicht mehr dabei, zuletzt übernahm Sportchef Bernd Wohlmann den Job. „Der Heimsieg am letzten Dienstag gegen Duisburg ist abgehakt, nun muss er am Wochenende bestätigt werden“, meinte HEV-Coach Frank Petrozza nach dem verdienten trainingsfreien Mittwoch. „Dabei zählt es nicht, dass wir gegen zwei Gegner spielen, die in der Tabelle hinter uns stehen. Erstens verdient jeder Gegner in der Oberliga den vollen Respekt, zweitens schauen wir ohnehin ganz auf uns. Wir werden zweimal kämpferisch alles geben. Ein Blick auf die Tabelle verdeutlicht wie eng es da zugeht. Wir haben drei Punkte Rückstand auf Platz vier, liegen aber auch nur vier Punkte vor Platz 10. Da zählt jeder Punkt und daran wird sich auch bis zum Ende der Hauptrunde vor dem Jahreswechsel sehr wahrscheinlich nichts ändern.“

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