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HEV gewinnt Ruhrderby gegen Duisburg4:1-Erfolg für Herne

(Foto: dpa)(Foto: dpa)
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Eine gute und stimmgewaltige Kulisse von knapp 2000 Zuschauern feierte den Erfolg entsprechend. Während Gäste-Coach Doug Irwin einmal mehr mit der Chancenverwertung seiner Mannschaft haderte war HEV-Trainer Frank Petrozza natürlich sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams und stellte hinterher fest, dass der Spielverlauf bestens in sein Konzept passte.

In der Tat verlief vor allem der erste Abschnitt nach Maß für die Gysenberger. Zwar hatten die Gäste von der Wedau bereits nach 36 Sekunden durch Robin Slanina die erste gute Möglichkeit des Spiels, aber bereits in der zweiten Minute gab es dann das 1:0 für den HEV. Ein Schuss aus rechter Position von Verteidiger Tobias Esch fälschte Brad Snetsinger noch ab und der Puck landete in der vom Torwart aus gesehenen oberen linken Ecke. Fortan entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem beide Mannschaften sich ihre Chancen erspielten und die Torhüter mehrfach im Blickpunkt standen. In der neunten Spielminute zappelte der Puck erneut im Duisburger Tornetz, der Treffer konnte aber wegen Abseits keine Anerkennung finden. Kurz zuvor hatte Christian Nieberle einen guten Pass von Brad Snetsinger nur knapp verpasst. Als die Füchse gegen Ende des ersten Abschnitts stärker aufkamen und auf den Ausgleich drängten setzte Marcus Marsall zu einem tollen Alleingang durch die Duisburger Abwehr an und schloss erfolgreich zum 2:0. Sekunden vor der Pausensirene hätte Aaron McLeod sogar noch einen weiteren Treffer erzielen können.

Auch im zweiten Abschnitt startete der HEV hervorragend und so konnte Aaron McLeod nach nur 69 Sekunden dann doch das 3:0 erzielen. Dann waren aber die Füchse an der Reihe, denn in der 23. Minute konnte Lars Grözinger mit einem Schuss aus der Drehung auf 3:1 verkürzen. Weiter ging es rauf und runter in dieser spannenden Partie. Zweimal scheiterte Marcus Marsall, dann hatte Raphael Joly eine gute Möglichkeit und zum Schluss des zweiten Drittels waren die Duisburger wieder stärker am Drücker.

Auch im letzten Abschnitt drohte keinerlei Langeweile. Erneut war es Marcus Marsall, der knapp scheiterte, dann wieder Raphael Joly. Michel Weidekamp im HEV-Gehäuse hatte nun noch mehr zu tun, aber auch die Herner Konter blieben gefährlich. In den Schlussminuten versuchten die Füchse alles, aber auch eine Auszeit 133 Sekunden vor Spielende und die Herausnahme des Torhüters zugunsten eines sechsten Feldspielers brachten nicht die Wende. Im Gegenteil, anderthalb Minuten vor der Schlusssirene schaffte Marcus Marsall mit einem Schuss ins leere Duisburger Gehäuse den umjubelten 4:1-Endstand. Damit hatte der Herner EV nach dem Sieg gegen Essen auch das zweite Ruhrpott-Derby für sich entscheiden können und der Halloween-Sieg wurde zumindest aus Sicht der Gysenberger gebührend gefeiert.

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