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Herner EV verpasst die Meisterrunde4:7-Niederlage bei den Tilburg Trappers

(Foto: dpa)(Foto: dpa)
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Die beginnt schon in zwei Tagen am Samstag, 30. Dezember 2017. Dann ist der HEV aber nach dem vorläufigen Terminplan spielfrei. Für die Grün-Weiß-Roten beginnt die Runde am Dienstag, 2. Januar 2018, mit der Auswärtspartie bei den Crocodiles Hamburg. Das erste Heimspiel findet dann am Freitag, 5. Januar, um 20 Uhr gegen die TecArt Black Dragons Erfurt statt. Zwei Tage später geht es zum Timmendorfer Strand.

Die Partie in Tilburg begann gut aus Sicht des HEV. Die Gastgeber begannen zwar druckvoll und hatten auch früh eine Überzahlsituation, aber den ersten Treffer erzielte Aaron McLeod in der achten Minute zum 1:0, als er sich auf der rechten Seite durchsetzte und den Puck versenkte. Die Führung hatte aber nur zwei Minuten Bestand, dann konnte Kevin Bruijsten ausgleichen. Die Gysenberger hatten vor allem in Überzahl noch weitere gute Möglichkeiten, aber Brad Snetsinger und Lois Spitzner konnten sie nicht nutzen.

Auch in den zweiten Abschnitt startete der HEV mit einer Chance, aber in der 23. Minute gingen stattdessen die Trappers mit 2:1 in Führung und konnten die sieben Minuten später sogar mit dem 3:1 weiter ausbauen. Als Stephan Kreuzmann in der 33. Minute in Überzahl auf 2:3 verkürzen konnte, keimte wieder Hoffnung auf unter den zahlreich mitgereisten Herner Fans. Der HEV machte nun viel Druck, erspielte sich sogar ein Übergewicht, aber sowohl Philipp Kuhnekath als auch Lois Spitzner hatten kein Schussglück.

Der Schlussabschnitt begann aus Herner Sicht alles andere als optimal, denn die Trappers konnten in der 45. Minute mit ihrem vierten Treffer die Führung ausbauen. Das 5:2 der Gastgeber in der 50. Minute beantwortete Aaron McLeod nur eine knappe Minute später mit dem 3:5 und sein dritter Treffer an diesem Abend fünf Minuten später zum 4:5 brachte erneut Hoffnung, bis dann nur eine weitere Minute später die Trappers wieder auf 6:4 erhöhen konnten. HEV-Coach Uli Egen nahm früh eine Auszeit, ersetzte zum Schluss auch Christian Wendler durch einen sechsten Feldspieler, aber es sollte halt nicht sein. Am Ende konnten die Trappers mit einem Schuss ins leere Herner Tor das Ergebnis auf 7:4 erhöhen.

„Natürlich haben wir alle auf das Erreichen des siebten Platzes gehofft. Das ist uns nun nicht gelungen. Am Spiel in Tilburg hat es sicherlich nicht gelegen. Die Mannschaft hat gut gekämpft, ist im letzten Drittel noch einmal herangekommen und hat alles gegeben. Wir müssen nun die Situation so annehmen, wie sie ist, und auf das neue Jahr blicken“, meinte Jürgen Schubert, Geschäftsführer der Gysenberghallen GmbH.

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