Herner EV hat keine Bürgschaft für eventuellen Aufstieg hinterlegtDennoch motiviert in die Play-offs

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Geschäftsführer Jürgen Schubert begründet dies ausführlich: „Bekanntlich ist die aktuelle Saison für uns nicht so den Erwartungen entsprechend verlaufen. Der überraschende Abgang von Trainer Frank Petrozza Anfang Dezember letzten Jahres sorgte für einige Turbulenzen. Wir konnten dies zwar mit der Interimslösung von Elmar Schmitz und der anschließenden Verpflichtung von Uli Egen für die Trainerposition auffangen. Die Meisterrunde wurde aber dennoch knapp verpasst. Das hat in der Folge zum Rückgang der Zuschauerzahlen und damit zum Verlust von Einnahmen geführt. Hinzu kommen weitere finanzielle Einbußen durch das nicht vertragskonforme Verhalten eines Mieters in der Gysenberghalle. Damit ist die kontinuierliche Entwicklung der letzten Jahre zumindest vorübergehend etwas ins Stocken geraten. Wir haben immer wieder betont, dass wir den Aufstieg in die DEL2 zwar im Blick haben, aber diese sportliche Entwicklung an unserem Standort nur Schritt für Schritt und behutsam möglich ist. Im Sinne unserer seriösen und finanziell gesicherten weiteren Arbeit erscheint es uns in dieser aktuellen Situation deshalb nicht sinnvoll, nun dennoch diese Bürgschaft zu hinterlegen, wenn im Falle einer sportlichen Qualifikation für den Aufstieg dieser gar nicht möglich bzw. ratsam erschiene, zumal man bei einem Nichtaufstieg diese Bürgschaft nicht in Gänze zurück bekäme.“

Der HEV erklärt in seiner Mitteilung: „Diese Entscheidung, die Bürgschaft nicht abzugeben, hat keinerlei Einfluss auf den weiteren sportlichen Fortgang der Saison. Im Gegenteil, der Herner EV hat weiterhin die Play-offs fest im Blick, denn dort wird der Oberliga-Meister 2018 ermittelt. Dieses Ziel bietet weiterhin eine sehr große Motivation für Trainer und Mannschaft. Dies sollte sicherlich auch für die Fans der Grün-Weiß-Roten gelten, denen an einer seriösen Weiterarbeit am Gysenberg gelegen ist. Für alle sind die Play-offs eine große Herausforderung und durch die direkte Verzahnung mit der Oberliga Süd ein besonderer Anreiz. Auch andere Vereine haben die Bürgschaft nicht hinterlegt und wollen trotzdem mit Herzblut und Begeisterung in die Play-offs gehen. Das sollte auch bei der großen Familie der Grün-Weiß-Roten selbstverständlich sein: Sich gemeinsam auf die Playoffs freuen und mit großem Elan in die Endphase der Saison gehen.“

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