Herner EV bereit für das Duell mit DeggendorfUli Egen: „Fahren nicht dorthin, um zu verlieren“

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Am Freitag geht es los mit dem Spiel in Deggendorf (20 Uhr), am Sonntag hat dann der HEV vor hoffentlich großer Kulisse am Gysenberg Heimrecht. Das dritte Aufeinandertreffen findet dann am kommenden Dienstag (13. März, 20 Uhr) wieder in Deggendorf statt. Sollte bis dahin keine Entscheidung gefallen sein, so würde es am dann folgenden Wochenende weiter gehen und zwar freitags (16. März, 20 Uhr) am Gysenberg und sonntags (18. März, 18.30 Uhr) in Niederbayern.

Auch wenn Uli Egen als Spieler oder Trainer noch nie in Deggendorf war, so hat er sich doch mit entsprechenden Informationen über die Niederbayern versorgt. So hängen dann auch in der Mannschaftskabine Zusammenfassungen über die einzelnen Spieler des DSC. „Wir müssen taktisch dagegen halten und werden gut eingestellt sein. Deggendorf verfügt über eine sehr gute Offensive. Deshalb müssen wir defensiver spielen als in der Quali-Runde. Jeder muss eine Schüppe drauf legen. Wir müssen auch mental darauf eingestellt sein Rückstände zu verkraften. Wir dürfen nicht aufstecken, geduldig und konzentriert bleiben, diszipliniert spielen und auf unsere Chancen warten“ meint der gebürtige Allgäuer. Unter seiner Regie haben die Grün-Weiß-Roten 19 von 21 Spielen gewinnen können. „Wir haben genug Selbstvertrauen bekommen können. Natürlich wissen wir, dass die Spiele in der Quali-Runde nicht den gleichen sportlichen Anspruch hatten wie in der Meisterrunde. Das können wir schon richtig einordnen. Aber es ist immer gut auf viele Erfolgserlebnisse zurückgreifen zu können.“

Der HEV wird zwar nicht komplett in die Play-off-Spiele gehen können, denn Verteidiger Julius Bauermeister wird wegen seiner hartnäckigen Virus-Infektion nicht zur Verfügung stehen können. Jung-Verteidiger Tobias Esch wird aus schulischen Gründen am Freitag nicht mit in den Süden fahren. „Ich bin dennoch zuversichtlich dass wir mit drei eingespielten Reihen antreten können und vielleicht ist es ja ein kleiner Vorteil dass wir die langen Auswärtsfahrten gerade durch die Quali-Runde schon gewohnt sind“ sagt ein insgesamt optimistischer Trainer abschließend. „Die Play-offs sind immer das Highlight einer jeden Saison. Wir gehen als Außenseiter ins Rennen, haben im Grunde genommen nichts zu verlieren. Unsere Chancen wollen wir trotzdem nutzen.“

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