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Hart erarbeiteter Sieg für den Herner EV7:4-Erfolg gegen die Black Dragons Erfurt

(Foto: dpa)(Foto: dpa)
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Nach dem ersten Drittel lag das Team von Frank Petrozza sogar 0:2 hinten, drehte das Spiel dann aber im zweiten Abschnitt auf 3:2. Im Schlussdrittel kamen die Gäste noch zweimal nach einem Drei-Tore-Rückstand heran um sich in den Schlusssekunden nach einem Empty-Net-Goal von Aaron McLeod endgültig geschlagen geben zu müssen. Dementsprechend war der HEV Coach zufrieden mit dem Ergebnis und den nächsten drei Punkten, die sein Team auf Platz sechs der Tabelle brachte. Sein Gegenüber, Erfurts Trainer Thomas Belitz, haderte mit seinem Team im zweiten Drittel, als es die Führung aus der Hand gab.

Der Herner EV begann die Partie zwar durchaus druckvoll, aber die Gäste aus Thüringen hielten gut mit und waren vor allem durch ihre erste Reihe mit Kammerer, Sochan, Gosdeck, Schümann und Vazan stets gefährlich. Das machte sich dann auch in der 14. und 16. Minute ergebnismäßig bemerkbar, als Michal Vazan sein Team mit zwei Treffern in Führung brachte. Damit war klar, dass für die Gysenberger noch Schwerstarbeit bevor stand. Die leisteten sie dann in den folgenden zwei Dritteln. Zuerst sorgte Aaron McLeod in der 23. Minute für den Anschlusstreffer, dann verlängerte Lois Spitzner vier Minuten später einen Schuss von Thomas Richter zum Ausgleich ins Erfurter Tor. Weitere gute Möglichkeiten sollten folgen, aber die Zuschauer mussten bis zur Schlussminute des mittleren Drittels warten bevor Marcus Marsall plötzlich in der Mitte frei war und zum 3:2 einschießen konnte.

Im Schlussabschnitt machte der HEV sofort da weiter, wo er vor der Pause aufgehört hatte und so fiel das 4:2 bereits in der 41. Minute. Christian Nieberle spielte aus dem eigenen Drittel einen weiten Diagonalpass auf Brad Snetsinger, der legte weiter auf Aaron McLeod, der gekonnt vollendete. Gut zwei Minuten später verlängerte Philipp Kuhnekath einen Schuss von Stephan Kreuzmann zum 5:2, aber der komfortable Vorsprung hielt nicht lange, denn die Erfurter steckten noch nicht auf. So konnte Oliver Kämmerer in der 46. Minute auf 5:3 verkürzen. Fast im Gegenzug war es aber Marcus Marsall, der im Nachschuss wieder auf 6:3 erhöhen konnte. Aber damit war der HEV Sieg immer noch nicht gesichert. Denn einmal noch konnten die Schwarzen Drachen verkürzen und zwar in der 57. Minute durch ihren Top-Scorer Robin Sochan zum 6:4. Es folgte eine spannende Schlussphase mit Erfurter Auszeit und der Herausnahme des Torhüters zugunsten eines sechsten Feldspielers. Dreimal hatte nun aber der HEV die Chance zum Empty-Net-Goal: Zuerst Sebastian Eickmann, dann Michel Ackers, der nur den Außenpfosten traf und zu guter Letzt Aaron McLeod, der dann für den 7:4-Endstand sorgte.

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