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Hannover Scorpions verpassen Anschluss4:6 gegen die Saale Bulls Halle

(Foto: dpa)(Foto: dpa)
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Am Ende stand ein 4:6 (1:2, 2:2, 1:2) vor der guten Kulisse von 794 Zuschauern und die Erkenntnis, dass noch eine Menge Arbeit vor den Hannover Scorpions liegt, wollen sie am Ende mit der Vergabe der Vorrundenmeisterschaft etwas zu tun haben.

Die Hallenser jedoch, die sich bereits in Freundschaftsspielen (5:2, 1:4) mit den Scorpions gemessen hatten und wie auch im September nach einer Heimniederlage nun ausgerechnet in der Fremde drei Punkte holten, zeigten sich einfach im gesamten Spiel stabiler, konnten sich über 50 Minuten eines Vorsprunges erfreuen und stehen nun, nicht überraschend, nach acht Spielen mit 19 Punkten zwar auf Platz vier, aber bei nur zwei Punkten Rückstand zur Tabellenspitze, die aktuell Tilburg hält, sind diese Zähler marginal.

So ein guter Saisonstart wirkt sich meistens auch auf das Selbstbewusstsein aus und die Hallenser zeigten dies auch deutlich. Sie brauchten ganze fünf Minuten, dann schoss Ex-Scorpion Dreschmann das 1:0 und nur drei Minuten später erhöhte Ehemann auf 2:0. Damit war die Taktik von Scorpions-Coach Dieter Reiß über den Haufen geworfen worden, mit kontrolliertem Sturmspiel auf Fehler des Gegners zu warten und natürlich selbst in Führung zu gehen. In der Folgezeit gelang es zwar den Scorpions immer wieder den Anschluss zu erzielen aber die Bemühungen für den Ausgleich dauerten einfach zu lange, kosteten zu viel Kraft. Sachar Blank (18.), Patrick Schmid (27.), Björn Bombis (36.) und schließlich Dennis Schütt (52.) schafften bei Toren der Hallenser Schaludek (23.) und May (29.) zwar das 4:4 aber die konditionsstarken Gäste ließen sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Sie wussten, dass ein fünftes Tor nur schwer zu beantworten ist und das wurde es schließlich auch. Als Alexander Zille in der 57. Minute das 5:4 markierte, fiel den Gastgebern nichts mehr ein. Natürlich versuchten sie alles aber das einzige Tor, das noch fiel, war das 6:4 für Halle, für das sich noch einmal Maximilian Schaludek, in der letzten Spielzeit noch für diese Scorpions aktiv, verantwortlich zeigte.

Auch wenn es schwer fällt, in der kommenden Woche sollte das Ziel der Scorpions sein, Platz Sieben zu halten. Der unmittelbare Konkurrent sind die Hamburg Crocodiles und die müssen am Wochenende erst gegen die Hannover Indians und dann in Berlin antreten. Da sind sechs Punkte drin aber beide Gegner sind für außergewöhnliche Leistungen bekannt, können für eine Überraschung sorgen. Die Scorpions ihrerseits treffen am Freitag um 20 Uhr in Mellendorf auf Erfurt, müssen dann am Sonntag in Duisburg um Punkte spielen. Da die Duisburger in dieser Saison auch noch nicht das Gelbe vom Ei darstellen, ist ein Erfolg für die Hannover Scorpions bei einer optimalen Leistung durchaus möglich.

Tore: 0:1 (5:04) Dreschmann (Wunderlich), 0:2 (8:34) Ehemann (Zille, Striepeke), 1:2 (17:26) Blank (Budd, Lehmann), 1:3 (22:49) Schaludek (Tarasuk/4-5), 2:3 (26:46) Schmid (Bombis, Schütt/5-4), 2:4 (28:51) May (Wunderlich, Zille), 3:4 (35:15) Bombis (Schütt, Niddery), 4:4 (51:27) Schütt (Niddery, Schmid), 4:5 (56:05) Zille (Spöttel, Pietsch), 4:6 (59:26) Schaludek (Zille/ENG). Strafen: Hannover 6 + 10 (Strakhov), Halle 10. Zuschauer: 794.

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