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Füchse verpflichten den Letten Armands BerzinsDeutliche Niederlage im letzten Test gegen Tilburg

Armands Berzins im Trikot der lettischen Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Sotschi. (Foto: dpa)Armands Berzins im Trikot der lettischen Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Sotschi. (Foto: dpa)
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Dabei weiß der in Riga geborene Center ganz genau, wie es sich anfühlt, einen Großteil der Saison zu verpassen. ’Er hat in der vergangenen Saison in Frankreich nur wenige Spiele absolvieren können“, berichtet Füchse-Chef Sebastian Uckermann. 14 Mal trug er nur das Trikot der Gothiques d’Amiens. In der Saison zuvor spielte er für Dinamo Riga in der internationalen russischen Profiliga KHL, wie auch schon von 2008 bis 2010. Zudem lief er in der Spielzeit 2010/11 für HPK Hämeenlinna in der finnischen ’Liiga“ auf. Er war dabei nie der große Scorer seiner jeweiligen Mannschaft, ’aber er verfügt über ausgesprochen viel internationale Erfahrung, sodass wir guter Dinge sind, dass er sich in der Oberliga durchsetzen wird“, so Uckermann.

Im letzten Vorbereitungsspiel am Sonntag konnte Berzins noch nicht eingreifen, sodass die Füchse wie schon am Freitag in den Niederlanden nur mit einem Kontingentspieler, dem Schweden Elias Bjuhr, agieren konnten. Der letzte Test sorgte für Ernüchterung und ging mit 2:7 (2:3, 0:2, 0:2) überdeutlich verloren.

Der Start ins Spiel wirkte noch so, als wollten die Duisburger dort anknüpfen, wo sie beim 2:1-Sieg in Tilburg aufgehört hatten. Gleich von der ersten Sekunde an machten die Hausherren Druck — und wurden schon nach 65 Sekunden belohnt. Nach einem Schuss von Finn Walkowiak staubte Kapitän  Björn Barta kaltschnäuzig mit der Rückhand zur Führung ab. Das sah gut aus — allerdings nur sehr kurz, weil die Trappers innerhalb von vier Minuten dreimal trafen und dazu nicht eine mehr Chance mehr als eben diese drei brauchten. Beim ersten Mal traf Jordy Verkiel aus viel zu spitzem Winkel, beim zweiten Mal ließ sich David Cespiva in eigener Überzahl vernatzen; wieder sagte Verkiel dankeschön. Danny Stempher fälschte schließlich zum 3:1 ab (7.). Immerhin verkürzte Thomas Ziolkowski in Überzahl auf 2:3 (11.). In der Pause musste Justin Schrörs im Tor für Christoph Mathis weichen. In Spielabschnitt zwei wurde die Partie zwar hitziger, nur keinen Deut besser. ’Das Zusammenspiel passt mir überhaupt nicht. Wir hatten zwei Chancen in diesen 20 Minuten“, zeigte sich Trainer Doug Irwin in der zweiten Pause nicht erfreut. Das bestrafe Tilburg durch Alexei Loginov und Mickey Bastings mit den Toren zum 2:5. Der erneut nicht attackierte Bastings und Jonne de Bonth sorgten für das deutliche Endergebnis.

Tore: 1:0 (1:05) Barta (Walkowiak, Habermann), 1:1 (2:33) Verkiel (van Oorschot), 1:2 (5:26) Verkiel (Vogelaar/4-5), 1:3 (6:37) Stempher (Vogelaar, Loginov), 2:3 (10:39) Ziolkowski (Neugebauer, Cespiva), 2:4 (29:33) Loginov (Bowles, Stempher), 2:5 (39:12) Bastings (van den Heuvel), 2:6 (42:58) Bastings (van den Heuvel, Montgomery), 2:7 (54:43) de Bonth (Vogelaar). Strafen: Duisburg 12, Tilburg 14. Zuschauer: 718.

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