Das Verfolgerfeld bleibt eng zusammenOberliga Nord kompakt

Die Füchse Duisburg setzten sich daheim gegen die Hannover Scorpions mit 6:2 durch. (Foto: Roland Christ)Die Füchse Duisburg setzten sich daheim gegen die Hannover Scorpions mit 6:2 durch. (Foto: Roland Christ)
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Die Leipziger konnten durch ihren Erfolg am Pferdeturm am direkten Konkurrenten vorbeiziehen und belegen nun Rang vier. Die Indians brachten wenigsten noch einen Punkt auf ihr Konto und liegen nun mit genau diesem Punkt vor Essen. Die Duisburger wiederum haben mit ihrem Erfolg gegen die Scorpions den Anschluss wieder hergestellt, liegen jetzt nur durch das schlechtere Torverhältnis gegenüber dem Ruhrrivalen Essen auf Platz sieben.

Aktuell würde das Play-off-Achtelfinale folgende Paarungen bereithalten: Tilburg Trappers – Blue Devils Weiden, Saale Bulls Halle – Eisbären Regensburg, Hannover Scorpions – ERC Sonthofen, Icefighters Leipzig – EC Peiting, EV Landshut – Hannover Indians, Selber Wölfe – Moskitos Essen, Starbulls Rosenheim – Füchse Duisburg, Deggendorfer SC – Herner EV.

Meisterrunde:

Füchse Duisburg – Hannover Scorpions  6:2 (3:2,2:0,1:0)

Endlich gelang den Füchsen mal ein Erfolg gegen den hannoverschen Angstgegner. Das Spiel vor 948 Zuschauern begann gleich mit einem Schock, denn Scorpions-Goalgetter Patrick Schmid erzielte bereits in der sechsten Minute das 1:0 für die Gäste. Die Antwort kam schnell, mit einem Doppelschlag zwei Minuten später. Innerhalb von nur neun Sekunden machten Lars Grözinger und Jari Neugebauer aus dem 0:1 ein 2:1. Viktor Beck erhöhte in der 15. Minute auf 3:1. Die immer gefährlichen Scorpions brachten dann in der 18. Minute wieder Unruhe in die Füchse, als ihnen durch Sean Fischer der Anschluss zum 2:3 gelang. Zum Glück für die Gastgeber fiel das 4:2 recht schnell im zweiten Drittel. Jari Neugebauer war bereits in der 22. Minute erfolgreich und diesmal hielt die Abwehr der Duisburger bei den gegnerischen Aufholversuchen. David Cespiva in der 28. Minute und Viktor Beck (50.) erzielten schließlich noch zwei Tore zum 6:2-Endstand. Am Ende der sowieso schon nickeligen Partie trafen sich noch David Cespiva und Thomas Pape zu einem persönlichen Fight, der am Ende für beide mit einer Fünfer plus Spieldauer endete.

Hannover Indians – Icefighters Leipzig 1:2 (0:1, 0:0, 1:0, 0:1) n.P.

In dieser Saison haben die Indians mit den sächsischen Teams so ihre Probleme, vor allem was das Toreschießen angeht. Auch in dieser Partie gingen die Leipziger relativ schnell in Führung. Der bereits in der Vorwoche doppelte Torschütze Michal Velecky (8.) war auch diesmal erfolgreich. Die Aufholjagd ging volle 42 Minuten, dann traf Tobias Schwab für die Indians zum verdienten Ausgleich. Die Entscheidung fiel dann erst im Penaltyschießen, als beide Hannoveraner versagten, der Leipziger Antti Paavilainen mit seinem Treffer den zweiten Punkt nach Leipzig holte.

Tilburg Trappers – Moskitos Essen 6:1 (3:0, 2:1, 1:0)

Im Gegensatz zur Vorrunde, als die Essener zum Angstgegner für die Trappers wurden, gab es diesmal ein eindeutiges Ergebnis. Die bekannten Scorer Mitch Bruijsten (4.), Danny Stempher (9.) und Brock Montgomery (13.) trafen schnell zum 3:0. Zwar konnte Julian Lautenschlager (22.) die Essener Hoffnungen mit seinem Tor zum 1:3 hochhalten, aber spätestens nach dem 4:1 von Mickey Bastings (27.) war das Spiel gelaufen. Die Trappers verwalteten ab jetzt nur noch das Spiel, waren trotzdem optisch überlegen und konnten sogar noch durch Brock Montgomery (36.) und Mitch Bruijsten (56.) auf 6:1 erhöhen.

Qualifikationsrunde:

Black Dragons Erfurt – EHC Timmendorfer Strand 1:0 (0:0, 0:0, 1:0)

Entgegen den letzten Wochen, als Spiele beider Mannschaften fast schon in Torexzessen endeten, gab es diesmal Schmalkost zu sehen. Am Ende standen insgesamt 71 Torschüsse, aber nur ein Tor und das erzielte der Erfurter Reto Schüpping in der 48. Minute.

Harzer Falken – ECC Preussen Berlin 2:3 (1:0, 0:2, 1:0, 0:1) n.V.

Mit etwas Glück, aber auch durch die leichte optische Überlegenheit auch verdient holten die Berliner Preussen zwei Punkte beim Tabellenletzten. Die Berliner Tore erzielten Julian van Lijden (36., 63.) und Marvin Krüger (38.), für die Falken waren Lasse Bödefeld (2.) und Elias Bjuhr (41.) vor 439 Zuschauern erfolgreich.

Herner EV – Crocodiles Hamburg  5:4 (3:1, 2:1, 0:2)

Obwohl der HEV die ersten beiden Dritteln beherrschte, wurde es am Ende durch konditionsstarke und kampfkräftige Hamburger Gäste noch einmal spannend. Bis zur 38. Minute führte der HEV mit 5:1, erzielt durch Brad Snetsinger (5.), Danny Albrecht (10.), Aaron McLeod (13., 37.) und Maik Klingsporn (38.) und dem Hamburger Andre Gerartz (16.). Dann gelang Gerartz (39.) das 2:5 und im letzten Drittel trafen die Crocodiles noch zweimal. Tobias Bruns (43.) und Brad McGowan (57.) ließen es krachen, aber zum Ausgleich kamen die Gäste dann doch nicht mehr.

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