„Wir wollen die Spieler damit nicht kaputt machen oder sie ärgern, sie sollen aber sehen, dass der Tag in der Halle auch mal länger sein kann“, so Bresagk weiter. Für sich selbst hat Bresagk auch eine Konsequenz gezogen. Ab dem kommenden Spiel wird er nicht mehr mit an der Spielerbank stehen. „Auf der Tribüne kann ich besser sehen und beurteilen, wer sich wirklich reinhängt. Die Spieler sind es den Fans und der Organisation schuldig, die Saison mit Anstand und Respekt zu Ende zu spielen. Ich erwarte, dass kein Spiel weggeschenkt wird“, fordert Bresagk eine Reaktion der Mannschaft.
Die Ausrede Druck ist nach dem Verpassen des Saisonziels keine mehr. Vielleicht gelingt es den Spielern jetzt, wo der Druck genommen ist, ihre Leistung abzurufen. Angedachte personelle Konsequenzen schloss Bresagk aktuell aus. „Es hätte Konsequenzen gegeben, wenn unser Kader voll besetzt wäre. Den ein oder anderen hätte man so mal für ein Spiel auf die Tribüne setzen können“, so Bresagk. Nachdem nun aber auch Alexander Althenn wegen den Folgen einer Gehirnerschütterung auszufallen droht und Sven Breiter am Freitag gesperrt ist, ist die Personaldecke der Löwen noch mal geschrumpft. In Sachen Trainerfrage ist Bresagk sicher, dass Beddoes weiterhin genau der richtige Trainer ist: „Die Arbeit, die er im Hintergrund absolviert sieht niemand. Er arbeitet akribisch und das hat mich bestätigt, an ihm in keinster Weise zu zweifeln“.
Bresagk selbst möchte sich in den kommenden Tagen offen den Fans gegenüber äußern und auf die negative Fanreaktion reagieren. „Ich möchte offen mit der zum Teil berechtigten Kritik umgehen und stelle mich gern unseren Fans“, so Bresagk, der in den kommenden Wochen vermehrt in Deutschland andere Spiele besuchen wird.


















