Eishockey - Oberliga

04.02.2012 - 15:07

HEV verliert in Krefeld verdient mit 2:6

Es war kalt in Krefeld. Sogar sehr kalt, wenn man den minus elf Grad an dem Thermometer der Apotheke trauen konnte, die sich unweit der Rheinlandhalle befindet.


Marvin Cohut erzielte den zweiten HEV-Treffer. (Foto: Herner EV)

Doch an der Temperatur sollte es am Freitagabend nicht gelegen haben, dass sich die Spieler von Trainer Krystian Sikorski nur teilweise wie ein Regionalliga-Meister zeigten. Krefeld hingegen nutze seine Chancen getreu dem Motto: Wenn der Gegner uns einlädt, dann sagen wir auch Danke. So unterlag der Herner EV in der Oberliga-Qualifikation mit 2:6.

Spielerisch zeigte der Herner EV seine bisher schwächste Leistung in dieser Saison. Vor 271 Zuschauern wirkten die Gysenberger wie eingefroren. Doch trotz vieler Abspielfehler und nicht genutzter Möglichkeiten, war es dennoch Marc Höveler, der in der achten Spielminute seine Mannen in Führung bringen konnte. Bis dahin, war die Welt der vielen mitgereisten HEV-Fans auch noch in Ordnung. Doch der Doppelschlag der Krefelder, kurz vor Drittelende drehte das Spiel vollständig. Und es sollte noch schlimmer kommen. Ein ums andere Mal wurde die HEV-Defensive ausgespielt und der vierte Treffer gelang den Krefeldern sogar noch in Unterzahl. Auch der Anschlusstreffer durch Marvin Cohut in der 47. Spielminute zum zwischenzeitlichen 2:5 brachte keine Veränderung der Spielweise. So setzte der Oberligist mit dem sechsten Treffer des Abends auch den Schlusspunkt in einer Partie, die vielen Hernern nicht geschmeckt haben dürfte.

Das einzig Positive für die Mannschaft des HEV ist die Tatsache, dass sie nun bis zum 17. Februar Zeit hat, an der gesamten Einstellung und Leistung zu arbeiten. Dann trifft der HEV in seinem nächsten Spiel Zuhause auf die Grefrather EG. Nach nun drei Niederlagen in Folge muss sich für die Gysenberger wieder etwas ändern und man sollte vor eigenem Publikum wieder zurück in die Erfolgspur finden.

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