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Rookie Matthews schießt Toronto zum Overtime-Sieg beim Centennial ClassicNHL kompakt

Spektakulär ging es beim Centennial Classic in Toronto zu. Im BMO-Field, dass eigentlich als Fußball-Stadion für den FC Toronto fungiert, kam es zum Klassiker zwischen den Detroit Red Wings und den Toronto Maple Leafs. 

Ein Klassiker in der Geschichte der NHL. Bereits im Jahr 2013 trafen sich die beiden Teams unter freiem Himmer beim Winter Classic der NHL. Mit 105.491 Zuschauern im Michigan Stadium das meistbesuchte Eishockey-Spiel in der Geschichte. 

Beim Centennial Classic in diesem Jahr waren im ausverkauften BMO-Field knapp 31.000 Zuschauer zugegen, die bereits vor dem Spiel einiges geboten bekamen. Nach einigen Auszeichnung und einer ausführlichen Zeremonie zur Feier des 100-jährigen Bestehens der NHL ging es dann in ein spektakuläres Eishockey-Spiel. Lange sah es nach einem klaren Sieg der Maple Leafs aus, doch die Red Wings schafften es, in den letzten acht Minuten der regulären Spielzeit ein 1:4 in ein 4:4 zu kippen. Der Ausgleich gelang erst 1,3 Sekunden vor Ende der Partie durch Mantha und schickte die Begegnung somit in die Overtime. 

80 Sekunden vor Ende der Verlängerung entschied Rookie Auston Matthews das Spiel mit seinem zweiten Tor für Toronto, die damit den fünften Sieg in Serie einfahren und nur noch drei Punkte hinter einem Playoff-Platz zurückliegen. 

In der Nacht zum Montag gab es weitere torreiche Partien, wie die Begegnung zwischen Korbi Holzer und den Anaheim Ducks gegen Philadelphia. Mann des Abends war Ryan Kesler, der 32-Jährige "US-Boy" erzielte alle drei Tore der Ducks in der regulären Spielzeit. Korbi Holzer war mit einem Assist zum zwischenzeitlichen 1:0 erfolgreich. 

Das Spiel endete 4:3 nach Penalty-Schießen, für Anaheim trafen Rakell und Perry nach fünf Versuchen, für Philadelphia nur Voracek.