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Roman Josi auf dem Weg zum Stanley Cup jetzt live bei bet365Drei Schweizer im Team der Predators

Der Schweizer Roman Josi könnte mit den Nashville Predators den Stanley Cup gewinnen. (Foto: dpa/picture alliance/AP Images)Der Schweizer Roman Josi könnte mit den Nashville Predators den Stanley Cup gewinnen. (Foto: dpa/picture alliance/AP Images)

Wer die Schweizer Garde auf ihrem Weg zum möglichen Titel live verfolgen möchte, der kann dies über den kostenlosen Livestream unseres Partners bet365 tun. 

Zum einen der im Augenblick verletzte Kevin Fiala. Der 20-Jährige besitzt neben seinen Schweizer Passdokumenten auch noch einen tschechischen Pass, hätte also, rein theoretisch, auch in der tschechischen Nationalmannschaft eingesetzt werden können. Allerdings hat er sich für die Schweiz entschieden und bereits 17 Länderspiele für die Eidgenossen absolviert, zuletzt unter anderem bei der WM 2015.

Im Gegensatz zu Fiala mit deutlich mehr Erfahrung ausgestattet spielt Yannick Weber. Der 28-Jährige, 2007 als Nummer 73 im NHL-Draft von den Montreal Canadiens gezogene Verteidiger ging bereits mit 18 Jahren nach Nordamerika. In der Ontario Hockey League (OHL) zeigte er in Kitchener und Hamilton sofort exzellente Leistungen und wurde nach der typischen Eingewöhnungszeit von Montreal geholt, wo er es zum Stammspieler schaffte. 2013 war es dann in der Provinz Quebec vorbei und es ging 4000 Kilometer nach Westen, nach Vancouver. An der Pazifikküste blieb Weber drei Jahre, dann zog es ihn erstmals in die USA nach Nashville, wo er in dieser Spielzeit 93 Mal eingesetzt wurde und auf respektable zehn Punkte kam.

Eidgenössischer Star bei den Predators ist jedoch Roman Josi. Wie stark Josi von den Verantwortlichen, in erster Linie von Headcoach Peter Laviolette, seinen Assistenten Phil Housley und Kevin McCarthy sowie den sportlichen Leitern David Poile und Sean Henry eingeschätzt wird, sieht man den vertraglichen Eckdaten. Bis zum Frühjahr 2020 geht sein Kontrakt, der jährlich mit vier Millionen Dollar honoriert wird. Damit verdient Josi fast das Dreifache gegenüber seinen Schweizer Kollegen. Außerdem ist Josi Co-Kapitän. Eine Ehre, die früher einmal für Europäer nicht möglich war und die die große Akzeptanz in der Mannschaft zeigt.

Möglich ist eine solche Karriere natürlich nur in Einklang von Talent und Eigendisziplin. Der gebürtige Berner, vor wenigen Tagen erst 27 geworden, zeigte bereits in der Jugendorganisation des SC Bern, welches Talent in ihm steckt. Zweimal in Folge wurde der als bester Verteidiger geehrt und obwohl er in Langenthal und Bern in der Nachwuchsmeisterschaft eingesetzt wurde, kristallisierte er sich als Topverteidiger in der ersten Mannschaft heraus.

2007 fiel er bereits den Europa-Scouts auf, wurde 2008 prompt von den Nashville Predators bereits in der zweiten Runde als Nummer 38 gedraftet und wagte schließlich im Sommer 2010 den Weg nach Übersee. Nashville wollte den Schweizer erst einmal testen und somit musste Josi den nicht ganz so beliebten Gang in die AHL zum Partnerteam, den Milwaukee Admirals, antreten. Dort zeigte Josi erstklassige Leistungen, so dass seine Rückkehr nur logisch war. In Nashville hat Josi bis heute, inklusive Play-off-Spiele, 456 Partien absolviert und erzielte dabei, für einen Verteidiger sensationell, 263 Punkte.

Sportlich noch erwähnenswert wäre, dass Josi auch im letzten September zum „Team Europe“ gehörte, dass nach mäßigem Anfang am Ende das Finale beim World Cup of Hockey erreichte und dort lediglich an Kanada scheiterte. Vielleicht war das für Josi ja auch die Generalprobe, denn die Nashville Predators erreichte mit hauchdünnem Ein-Punkt-Vorsprung die NHL-Play-offs in dieser Saison vor den New York Islanders. Was somit Pech für den deutschen Islanders-Stammkeeper Greiss war, war das Glück für Josi – und diese Glücksträhne führte sein Team und ihn bis ins Finale, wo sie bis jetzt die Pittsburgh Penguins ziemlich ärgern.

Ein Ende mit einem Stanley-Cup-Gewinn ist jedenfalls nicht auszuschließen. Hier könnt ihr auf die Schweizer und die Nashville Predators tippen.