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Pittsburgh fehlt nur noch ein Sieg zum Cup-Gewinn6:0 gegen Nashville in Spiel 5

Ron Hainsey traf zum 6:0 für die Pittsburgh Penguins. (Foto: dpa/picture alliance/AP Photo)Ron Hainsey traf zum 6:0 für die Pittsburgh Penguins. (Foto: dpa/picture alliance/AP Photo)

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Zuletzt gab es 2010 einen derartigen Zustand, damals zwischen den Chicago Blackhawks und den Philadelphia Flyers. Chicago gewann mit 6:5, 2:1 und 7:4, verlor auswärts 3:4 und 3:5, um in Spiel sechs mit einem 4:3 auswärts die Trophäe in die „Windy City“ zu holen.

Doch genug der statistischen Remineszenzen und zur Begegnung in der Stahlstadt Pittsburgh.

Bereits von Anfang an war klar, dass die Penguins sich die Serienführung zurückholen wollten. Allerdings ohne  Tom Kühnhackl, der trotz guter Trainingsleistungen aktuell nicht mehr berücksichtigt wird. Es waren keine 100 Sekunden gespielt, da klingelte es zum ersten Mal im Kasten von Nashvilles Keeper Rinne. Justin Schultz traf im Powerplay, wobei der Schuss zwar scharf aber nicht unhaltbar war. Auf jeden Fall ließ ihn Rinne durch die Beine gleiten und gab damit dem Heimteam Sicherheit. Leicht geschockt versuchte zwar Nashville wieder auf die Beine zu kommen, wurde aber in der siebten Minute auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, als nach feinem Zuspiel von Kunitz auf einmal Bryan Rust direkt vor Rinne auftauchte und per Rückhandschuss das 2:0 markierte. Die Antwort der Predators waren verstärkte Angriffe. Alleine Watson und Neal hätten für den Anschluss sorgen müssen, aber ihnen versagten die Nerven und die aktuelle Nummer 1 im Tor der Penguins, Matt Murray, blieb nervenstark, machte keine Ecke auf. Da zeigten sich die Hausherren schon nervenstärker. Beeindruckend, und das auch noch elf Sekunden vor der ersten Pause, das 3:0. Verteidiger Ron Hainsey bediente per Steilpass Kessel, dieser ließ sich nur scheinbar abdrängen, wartete lieber auf den heranstürmenden Malkin und dieser jagte die Scheibe am chancenlosen Rinne vorbei ins Netz von Nashville.

Damit waren die Chancen der Predators, im dritten Auswärtsspiel endlich den Break zu schaffen, merklich gesunken. Und im zweiten Drittel kam es dann richtig dick. Wieder starteten die Penguins mit Power, während die Predators gedanklich noch in der Kabine weilten. Bevor es jedoch losging, gab es, eventuell noch gerade rechtzeitig eine interessante Aktion von Nashvilles Headcoach Peter Laviolette. Der bisher deutlich im Schatten von Rinne stehende finnische Back-up der Predators, Juuse Saaros, bekam seinen großen Auftritt. Allerdings bei diesem Zwischenstand keine allzu dankbare Aufgabe. Zum Alptraum müssen die ersten zwei Minuten für Saaros geworden sein. Von Anfang an stand er unter Beschuss und als das Ganze für die Defensive der Predators etwas zu schnell wurde und Pittsburghs Conor Sheary vor seinem Tor auftauchte, stand es schnell 4:0. Ähnlich sieben Minuten später gar das 5:0. Ohne große Mühe konnte sich Pittsburgh bis ins Angriffsdrittel durch kombinieren, kreierte eine 3:2-Situation bis Phil Kessel frei zum Schuss kam und Saaros, der vermutlich auch den links auftauchenden Määtä im Blick hatte, hatte letztendlich gegen den trockenen Handgelenkschuss keine Möglichkeit. Wie es um den psychischen Zustand der Predators aussieht, zeigte das 6:0. Erst rannten sich zwei Predators gegenseitig über den Haufen, Hainsey stieß in diese Lücke, vollzog mit Kessel und Malkin einen doppelten Doppelpass und lenkte die Scheibe schließlich, jetzt frei vor dem Tor stehend, an Saaros vorbei zum 6:0 ins Netz.

Zwar versuchte Nashville im letzten Drittel wenigstens noch zum Ehrentreffer zu gelangen, aber es sollte nicht sein. Entweder die eigene Unfähigkeit oder die bärenstarke Defensive der Penguins zusammen mit ihrem neuen Starkeeper Murray verhinderte ein Erfolgserlebnis der Predators.

Überragend, obwohl nicht als Torschütze aufgetreten, Pittsburghs Superstar Sidney Crosby. Dazu Penguins-Coach Mike Sullivan: „Von Anfang an wusste ich, was er leisten kann. Es gibt viele talentierte Spieler, aber er hat einfach diesen Drive, der Beste zu sein. Und dafür gibt er einfach alles. Ich denke, unsere Spieler hatten heute den Willen zu gewinnen. Wenn sie so spielen wie heute Nacht, dann sind wir ein richtig gefährliches Team. Ich denke, meine Spieler verdienen größten Dank.“

Der während der Woche von Hockeyweb vorgestellte Schweizer Starverteidiger der Nashville Predators, Roman Josi, zur Niederlage: „Ich denke, wir waren heute nicht gut genug. Wir haben ihnen zu viel Zeit gegeben. Sie waren heute das bessere Team und haben den Sieg eindeutig verdient.“

Tore: 1:0 (1:31) Schultz (Crosby, Hornqvist/5-4), 2:0 (6:43) Rust (Kunitz, Daley), 3:0 (19:49) Malkin (Kessel, Hainsey), 4:0 (21:19) Sheary (Crosby, Guentzel), 5:0 (28:02) Kessel (Määtä, Crosby), 6:0 (36:40) Hainsey (Malkin, Kessel).

Für Spiel sechs sehen die Buchmacher die Nashville Predators mit einer Quote von 2,2 im Vorteil. Für einen Sieg der Pittsburgh Penguins gibt es die Quote 2,9, für ein Remis nach 60 Minuten 3,85.

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